WELCOME SURVIVOR
WIR SIND EIN SEIT 2013 – BESTEHENDES ENDZEIT FORUM ANGELEHNT AN DIE SERIE AMC'S THE WALKING DEAD. DIE AMC-SERIE DREHT SICH UM EINE GRUPPE VON MENSCHEN, DIE SICH PLÖTZLICH IN EINER POSTAPOKALYPTISCHEN WELT WIEDERFINDEN, DIE VON ZOMBIES ÜBERSÄT IST. ÜBERLEBEN HEISST NUN DAS OBERSTE GEBOT DER STUNDE. ALLES HAT DAMIT ANGEFANGEN ALS RICK GRIMES AUS DEM KOMA ERWACHTE UND SICH IN EINER WELT VOLLER UNTOTEN ZURECHT FINDEN MUSSTE UND NACH SEINER FAMILIE SUCHTE. AB DANN BEGANN EIN LEBEN VOLLER EREIGNISSE, DIE EINEN MENSCHEN EWIG PRÄGEN WÜRDEN. HÖHEN UND TIEFEN, WELCHE IMMER WIEDER EINTRATEN. DIE STORY VON TWD VERLÄUFT AKTUELL BEI UNS BIS ZU NEGAN'S GEFANGENSCHAFT, AB DANN HANDELN WIR FREI NACH BESTIMMTEN EREIGNISSEN UND DER ENDZEITTHEMATIK. AUFGETEILT IN VIER, VERSCHIEDENEN KOLONIEN UND EINZELNEN GRUPPEN BIETEN WIR ABWECHSLUNG UND SPANNUNG FÜR JEDEN SERIENCHARAKTER UND FREECHARAKTER. AUCH CHARAKTERE AUS DEN SCHWESTERNSERIEN AMC'S FEAR THE WALKING DEAD & AMC'S THE WALKING DEAD: WORLD BEYOND SIND BEI UNS MIT ANGEPASSTER STORYLINE SPIELBAR. EGAL WIE DU DICH ENTSCHEIDEST – DEIN KAMPF GEGEN DIE UNTOTEN UND LEBENDEN ERWARTET DICH HIER.
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Nach dem Fall von Alexandria, Hilltopp & The Kingdom haben Rick & Co. sich in der Cottage by the Sea ein neues zu Hause aufgebaut.

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Die Anarchy Riders sind eine Kolonie, die aus einem Biker Club entstanden ist. Sie halten als Familie zusammen und stehen hinter den Werten ihres Clubs.

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Die Heavens Paradise ist eine Gruppe, welche sich schon vor dem Ausbruch gebildet hatte. Der Anführer, welche die Gruppe damals mit seinem Bruder gegründet hatte, glaubte schon immer an den Weltuntergang und bereitete sich auf diesen vor, was ihnen allen das Leben gerettet hatte.

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Es ist Sommer - Die Temperaturen steigen über 30°C. Von einer kühlen Briese ist nur zu Träumen. Das ein oder andere Hitzegewitter lässt da auch nicht lange auf sich warten. Der Verwesungsgeruch der Untoten breitet sich verstärkt über die Lande aus. Eine Dürre zieht sich über das ein oder andere Gebiet. Überlebende sollten sich dringend ihre Wasservorräte aufstocken und ein schattiges Plätzchen aufsuchen.
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In Antwort auf - neueste Antworten zuerst

#166 RE: Wälder
  Absender: Devlin OConnor, 15.05.2022 18:24 Diesen Beitrag zitieren

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#165 RE: Wälder
  Absender: Keith OConnor, 06.02.2022 19:04 Diesen Beitrag zitieren

Der Mann stellte schön viele Fragen, sodass Keith langsam misstrauisch wurde und die Stirn runzelte. Vor solchen Menschen hatte sein Vater ihn immer gewarnt. Er erinnerte sich noch gut daran als er ihm sagte, dass er mit Fremden nicht reden oder Informationen preisgeben sollte. Langsam verschränkte Keith seine Arme vor der Brust und zeigte damit eine etwas verschlossene Haltung ihm gegenüber. Es war eine wirklich seltsame Situation, so seltsam, dass seine Alarmglocken klingelten und er schon mit dem Gedanken spielte einfach zu verschwinden. Harley hatte bisweilen immer davon gesprochen, dass es besser war wegzulaufen, wenn man Menschen begegnete, die ein schlechtes Bauchgefühl hinterließen. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass er diese Gesichtszüge des Mannes so seltsam bekannt fand und er vor der Tatsache weglaufen wollte, dass er enttäuscht wurde. Sein Vater zu verlieren war schrecklich gewesen und er hatte all die Jahre die Schmerzen verdrängt. So sehr also den Smalltalk hier genoss, wurde es langsam Zeit wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen. Sein Vater war Tod, genauso wie der Rest seiner Familie.

Langsam rieb er sich über den Hinterkopf als sein gegenüber fragte, wie alt er war. Unschlüssig, ob er ihm antworten sollte oder nicht. „Eigentlich bin ich alt genug zu wissen, dass diese Information niemanden was angeht“, sagte er und zuckte dann nachträglich die Schultern. „Aber da Sie mir geholfen haben… gehe ich einfach Mal nicht davon aus, dass es doch noch nette Menschen auf der Welt existieren. Ich bin 20 Jahre alt“, erklärte er und griff nach dem Wolf, um ihn auf den Arm zu nehmen. „Aber ich muss jetzt langsam auch weiter. Ich muss in einer Stunde wieder zu Hause sein, sonst bekommt meine Mum mit, dass ich nicht da bin.“ Kurz bevor er jedoch sich umdrehte, stellte er doch nochmal alles ab und holte aus seinem Rucksack zwei Maiskolben, die er Devlin reichte. Dabei fiel ihm die Dogtags kurz aus dem Hemd auf den der Namen seines Vaters geprägt war. „Hier. Ich weiß, die Maiskolben sind geklaut, aber als Dankeschön für die Rettung.“ Dann setzte er den Rucksack wieder auf und nahm den Wolf ebenfalls auf den Arm, der leicht quirlig quietschte, weil er eigentlich eigenständig umherlaufen wollte.

@Devlin OConnor


#164 RE: Wälder
  Absender: The Walking Dead Team, 05.09.2020 18:49 Diesen Beitrag zitieren


#163 RE: Wälder
  Absender: Jordan T. James, 08.09.2019 18:51 Diesen Beitrag zitieren

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#162 RE: Wälder
  Absender: Jordan T. James, 31.07.2019 22:08 Diesen Beitrag zitieren

J.T. beobachtete die Fremde und nickte dann, als sie noch einmal nach fragte. Als sie dann aber fragte ob er in einer Kolonie wäre, schüttelte er nur den Kopf. "Wozu soll ich mich einer Gemeinschaft anschließen, die über kurz oder lang, eh Beißer futter wird. Nur um dann wieder durch die Lande zustreifen, immer auf der Suche nach einem Sicheren Ort." Erwiderte er und schüttelte erneut den Kopf. "Da bleibe ich lieber gleich für mich, ziehe mein ding durch, brauche mich nach niemandem Richten, oder irgendwann von ihm Abschiednehmen. Das hatte ich alles schon zu oft." Erklärte er und sah sich dann in der Küche um, bis Eve erneut eine frage stellte.

Er dachte einen Moment darüber nach und holte dann einmal kurz Luft. "Es sind nicht so viele, wie ich gehofft hatte. Aber ab und zu findet jemand den weg hier her." sagte er und dachte dann kurz an Taylor. "Vor kurzem erst war jemand bei mir, für ein Paar Monate. Bis sie dann einfach verschwunden ist. Sie wollte immer zurück zu ihrer Früheren Truppe. Ob sie es bis dahin geschafft hat, weiß ich nicht. Aber seid dem bin ich allein." sagte er und sah Eve dann an, als sie ihm etwas zu trinken anbot.

"Danke das ist nett, aber ich muss bald nachhause, es wird dunkel und ich hab keine Lust bei völliger Dunkelheit durch den Wald zu laufen. Dort ist es nicht sicher genug." erklärte er und deutete dann aber auf die Flasche. "Trink du ruhig."




@Evelyn H. Mynatt


#161 RE: Wälder
  Absender: Evelyn H. Mynatt, 13.07.2019 12:18 Diesen Beitrag zitieren

Evelyn beobachtete J.T. aus dem Augenwinkel heraus, nachdem dieser sich dazu entschloss, ihren Verdienst was das kaputte Glas anbelangte aufzusammeln. Wenn sie jetzt hilfsbereit gewesen wäre oder gar in einer besseren Laune, dann hätte sie sich womöglich ein Herz gefasst und dem Mann geholfen das zerbrochene Glas aufzuheben. Stattdessen griff sie zu ihrer Whiskey Flasche und nahm erneut einen Schluck direkt aus dieser während sie sich auf einen der alten Stühle, welche direkt an der Theke standen niederließ.

J.T. beantwortete ihre Frage erst, nachdem er sich den Scherben gewidmet und diese in den Müll verfrachtet hatte. "Langeweile..", wiederholte die Blonde und nickte. Vermutlich war es wirklich Langeweile heutzutage, die einen dazu trieb Häuser für fremde Menschen herzurichten. "Ich gehe davon aus, dass du dich somit in keiner Kolonie befindest und dementsprechend keine bestimmten Aufgaben zu deinem Aufgabenbereich gehören, die dir die Langeweile nehmen könnten?!", schlussfolgerte sie letztendlich, was sie jedoch in den Mantel einer Frage hüllte.

Nachdem er fortfuhr mit seiner Erklärung, lächelte auch sie. Sie erhob ihre Whiskey Flasche und blickte ihn einen kurzen Augenblick an. "Möchtest du auch ein Gläschen? So, als kleine Anerkennung für dein gutes Herz?", tatsächlich meinte die Tätowierte ihre Aussage ernst. Sie bewunderte diese Einstellung - ganz im geheimen, in dieser Zeit würde sie niemals so selbstlos sein wie J.T. es war.

"Ein paar der Beißer habe ich auf dem kleinen Weg hierher schon gesehen", eröffnete sie ihm und ihr Blick fiel kurz aus das kleine Küchenfenster, jedoch war es mittlerweile schon so dunkel geworden, dass man kaum noch etwas erkennen konnte außerhalb. "Mit wie vielen Gästen hast du hier durchschnittlich zutun? Oder bin ich der erste Besucher seit Langem?", nun sprach etwas die Neugier aus ihr. Dieser Ort war ja doch relativ abgelegen, umgeben von einer Menge Bäumen und somit nicht direkt ersichtlich. Sie selbst war auch nur auf gut Glück dem kleinen Waldweg gefolgt und hatte relativ weit hinten dann dieses Haus entdeckt.

@Jordan T. James


#160 RE: Wälder
  Absender: Jordan T. James, 12.07.2019 13:57 Diesen Beitrag zitieren

Die Fremde schien sichtlich Irritiert, über J.T.s Worte, denn sie fragte direkt nach. J.T. aber zuckte die schultern und beobachtete die Fremde, die sich dann als Evelyn vorstellte. Er nickte kurz und stieß sich dann vom Türpfosten ab und, ging zu dem Kaputten Glas. Ehe er sich dann niederhockte und, begann die Scherben einzusammeln.
Dabei ließ er aber besagte Evelyn nicht aus den Augen.

Sie schien durch seine Anwesenheit, nicht im Mindesten beunruhigt zu sein, denn sie stellte noch mehr fragen. Als er die Letzen Scherben aufgehoben hatte, erhob er sich ebenfalls und, ging in die Küche und warf die Scherben unter der Spüle in den Eimer. Erst dann drehte er sich wieder um und lehnte sich gegen das Waschbecken. "Sagen wir so, es ist Langeweile. Was soll ich sonst tun mit der ganzen Freizeit?" fragte er und wieder zuckte es um seine Mundwinkel.

Dann aber zuckte er mit den Schultern und, sah sich in der Küche um. "Es wäre Verschwendung, nicht mindestens ein paar Häuser, sicher zu machen und anderen einen Platz zu bieten, die ihn gebrauchen könnten. Und ja, die Zeiten sind aus den Fugen geraten. Jeder denkt an sich und an das was er gebrauchen kann. Aber in den Häusern ist nichts von Wert, außer ein paar Küchenutensilien." erklärte er dann und stieß sich vom Waschbecken ab.

Blieb dann aber wieder stehen und betrachtete die Fremde. "Wenn dieses Haus und all die anderen in der Umgebung, immer noch vor Löcher strotzen würden. Hättest du jetzt keine Sichere Unterkunft, und müsstest dich weiter durch die Lande Quälen. Immer auf der Hut vor Beißern. Und ich kann dir Versichern, die laufen auch hier herum und das, nicht gerade in geringer anzahl. Da ist es doch schön, wenn man ein nettes Sicheres Haus vorfindet, wo man sich ein bis zwei Tage verstecken kann." erklärte er dann und zuckte erneut die Schultern. "Und wie gesagt, ich hab viel Langeweile."


@Evelyn H. Mynatt


#159 RE: Wälder
  Absender: Evelyn H. Mynatt, 12.07.2019 13:19 Diesen Beitrag zitieren

Unangebracht - gut möglich und doch musste man in der heutigen Zeit auf der Hut sein, das wusste Evelyn genauso gut wie er. Jedoch zog sie ihre Waffe nicht, da sie bemerkte das der Mann selbst auch keine Anstalten machte zur Waffe zu greifen und diese auf sie zu richten. Die Blonde entspannte sich etwas nachdem die beiden die ersten Worte austauschten, weshalb sie ihre Hand wieder vom Holster ihrer Waffe entfernte.
"Solche Menschen gibt es noch?", fragte sie fast schon etwas ungläubig als er ihr erklärte, dass er die Häuser für Reisende hergerichtet hatte. "Ich dachte in der heutigen Welt denkt jeder nur noch an sich selbst", setzte sie noch hinzu. Sie nahm sich aus dieser Aussage nicht raus. Immerhin war sie immer ganz gut damit gefahren, auf sich selbst und nicht auf andere zu vertrauen.

Nachdem er das Glas ansprach welches dort nun in seiner schönsten Scherben Pracht am Boden lag fiel auch ihr Blick kurz in die Richtung ehe sie seine Aussage nur mit einem leichten Schulter zucken kommentierte. Es war definitiv eine Verschwendung, jedoch war es ihrer Wut zum Opfer gefallen, weshalb Evelyn soweit nicht gedacht hatte und sich um ein Glas auch eher weniger scherte.
"Evelyn", entgegnete die Blonde ihm nachdem sich der Mann bei ihr als J.T. vorstellte.

Tatsächlich überraschte er sie etwas. Für einen kurzen Moment hatte sie geglaubt, dass nun eine Predigt folgen würde nachdem sie das Glas in seinem Haus zerstört hatte und bisher auch noch keine Anstalten machte es aufzuräumen doch stattdessen schien er es mit Humor zu nehmen.
"Ich kann mich nicht beklagen, es ist in einem besseren Zustand als manch andere Bruchhütten die ich in all den Jahren erleben durfte", nun huschte auch ein kleines Lächeln über ihre Lippen. "Sag J.T., wie kommt man dazu Häuser für Fremde sicher zu machen? Ich meine in einer Welt wie dieser wo geplündert, gemordet und geraubt wird?!", wollte Eve von ihm wissen. Es interessierte sie wirklich, er wirkte im Gegensatz zu vielen anderen Menschen denen sie begegnet war fast schon wie eine gute Seele. Zumindest scherte er sich mehr um das Wohl von Fremden als manch andere es jemals tun würden.

@Jordan T. James


#158 RE: Wälder
  Absender: Jordan T. James, 08.07.2019 18:07 Diesen Beitrag zitieren

J.T. verfolgte jede Bewegung, die die Fremde tat. Nachdem er sich Verbal zu erkennen gegeben hatte. Als die Fremde dann in der Drehung nach, ihrer Waffe griff zog J.T. nur eine Braue in die höhe. Da er selbst keine Gefahr darstellte, war dieses Verhalten alles andere als unangebracht. Auch wenn die Waffe der Fremden im Holster stecken blieb. Die frage der Fremden, ließ einen Mundwinkel von J.T. ganz kurz zucken. "Nein das Haus gehört mir nicht. Ich habe es nur wieder sicher gemacht, damit sich Reisende hier erholen und Sicheren Unterschlupf haben." erklärte er und warf erneut einen Blick auf die Scherben am Boden.

Auch wenn es nur ein Glas war, so war es doch eine Verschwendung es in Scherben zu sehen. "Ein anderer würde das Glas sicher noch gebrauchen können. Aber nun ist es Hinüber." scherzte er und war der Fremden wieder einen Blick zu. "Ich bin J.T." stellte er sich vor und Tippte sich kurz an die Stirn. Wenn er einen Statson getragen hätte, hätte diese Geste vermutlich viel mehr Geltung gebracht, also ohne.

"Ich hoffe es ist alles zu ihrer Zufriedenheit hier im Haus?" setzte er hinzu und konnte nun doch ein Schmunzeln nicht Unterdrücken. Seid Taylor gegangen war, hatte er sich in sein Schneckenhaus verkrochen. Aber er war eben ein Mensch, der Kontakt zu anderen Menschen brauchte. Da konnte er sich eben nicht, wie ein Griesgram verhalten und den, einzigen Lebenden Menschen, Vergraulen. Denn er seid Wochen getroffen hatte.

@Evelyn H. Mynatt


#157 RE: Wälder
  Absender: Evelyn H. Mynatt, 24.06.2019 16:11 Diesen Beitrag zitieren

Evelyn rechnete in diesen Momenten noch nicht damit, dass dieses Haus hier nach Prinzip jemanden gehörte. Stand ja auch kein Name an der Klingel oder ähnliches. Die meisten Häuser heutzutage waren verlassen, dienten lediglich Leuten die keiner Kolonie angehörten oder auf einem Streifzug waren als Unterschlupf, ehe sie dann wieder menschenleer zurückgelassen wurden. Vermutlich hatte in dieser Zeit kaum jemand noch einen festen Wohnsitz, war man quasi dazu gezwungen nur auf Achse zu sein um zu überleben.

Die Blonde hatte sichergestellt, dass man ihre Maschine nicht sofort sah. Hatte diese im Schatten einiger dichter Bäume hinter dem Haus geparkt, jedoch würde man spätestens an der Tür mitbekommen, dass sich jemand daran erst vor kurzen zu schaffen gemacht hatte. Evelyn gab sich auch sonst keine sonderlich große Mühe ihre Anwesenheit zu verbergen. Sie vermutete in diesem Waldstück hier niemanden, allerhöchstens vielleicht eine weitere Person und wenn diese was wollte, würde sie sich schon zeigen. Ob derjenige im guten oder schlechten kam, würde sich wohl dann herausstellen.

Evelyn hatte für diesen Abend wieder etwas Alkohol intus, war jedoch nach wie vor zurechnungsfähig genug um etwas aufzuschrecken nachdem sich jemand hinter ihr räusperte und sie auch nur kurz darauf ansprach. Die Blondine drehte sich in die Richtung aus der die Stimme an ihr Ohr drang und betrachtete den Fremden für einen kurzen Augenblick, noch während der Drehung glitt ihre Hand zu ihrer Pistole, zog diese aber nicht. Eine Augenbraue wanderte nach oben. "Gehört dir dieses Haus?", fragte sie den Mann. Andernfalls würde sie sich keinen Reim daraus machen, wieso jemand sich darum scherte ob ein verlassenes Haus ordentlich war oder eben auch nicht. Ihr Blick ging kurz zu den Scherben am Boden ehe sie wieder zu J.T. sah.

@Jordan T. James


#156 RE: Wälder
  Absender: Jordan T. James, 16.06.2019 19:53 Diesen Beitrag zitieren

Die Tage vergingen und, J.T. hatte die letzten damit verbracht, sich in seinem Zuhause zu verkriechen. Er hatte keinen Sinn darin gesehen, sich nach draußen zu begeben. Wenn er doch in seinem Garten alles hatte, was er brauchte. Aber nun war er unterwegs, weil er nach den Häusern schauen wollte, die er gereinigt und gesichert hatte. Man konnte ja schließlich nie sagen, wann sich jemand Fremdes in diese abgelegene Gegend verirrte.

Aber wenn er sich nicht versicherte, würde er es nie wissen, was sich getan hatte. Und außerdem wollte er sehen, ob nicht Taylor vielleicht wieder zurück war. Sich nur nicht zu ihm traute. So war sie eben, wenn sie zurück käme, würde sie sich erst einige zeit, in der nähe verstecken. Ehe sie dann zu ihm kam. Dabei wusste sie genau, dass sie direkt nachhause kommen konnte.

Je näher er den Häusern kam, desto aufmerksamer wurde er. Er achtete auf alles, jede Veränderung, jedes Geräusch. Sollte er auch nur ein Anzeichen der Veränderung wahrnehmen, würde er sofort den Rückzug antreten.
Er hatte keine Lust sich mit Fremden abzugeben.

Das erste Haus, dass er gesichert hatte, fand er unversehrt vor. Es gab dort nichts zu beanstanden. Und auch die nächsten waren in Ordnung. Als er aber zum letzten der Sicheren Häuser kam. Merkte er sofort das etwas nicht Stimmte. Es war nichts Offensichtliches, es war eher ein Vibrieren in der Luft. J.T. kannte dieses Gefühl. Und er hatte seiner Zeit in der Armee gelernt, auf dieses Gefühl zu achten. Es hielt ihn Wachsam.

Er bewegte sich im Schatten der Bäume und Büsche, auf das Haus zu. Schlich sich an der Hauswand entlang und, trat vorsichtig auf die alte Veranda. Im Haus war es still, aber das Gefühl sagte ihm, dass es nicht Leer war. Leise trat er auf die Tür zu. Auf den ersten Blick sah er sofort, dass sie vor kurzem geöffnet wurde. Und das im Haus jemand unterschlupf gesucht und gefunden hatte.

Instinktiv zog er seine Waffe und, öffnete leise die Tür. Er war froh, dass er die Türen der Häuser, allesamt geölt hatte. So das keine je auch nur ein Geräusch von sich gaben.
So schlich er ins innere des Hauses und, schloss die Tür hinter sich.

Kaum war er im Inneren, hörte er etwas Klirren und, jemanden Fluchen. Kurz kniff J.T. die Augen zu und, bewegte sich auf den Fremden zu. Er machte sich einen Überblick der Gegebenheiten und entschied sich dafür, seine Waffe wieder in seinen Holster zu stecken. Er lehnte sich gegen den Pfosten, verkreuzte die Arme vor der Brust und, schlug die Füße an den Knöcheln übereinander. Während er sich Räusperte. "Ich hoffe, Sie machen wieder Ordnung." sagte er und zog so die Aufmerksamkeit der Fremden auf sich.


@Evelyn H. Mynatt


#155 RE: Wälder
  Absender: Evelyn H. Mynatt, 27.05.2019 17:12 Diesen Beitrag zitieren

Wie viele Tage waren bereits vergangen? Evelyn wusste es nicht. Sie hatte nicht mitgezählt. Nachdem sie vor wenigen Tagen in einer verlassenen Bar auf irgendeinen Typen getroffen war, hatte sie das Gespräch mit dem Fremden relativ schnell abgewürgt und sich kurzerhand dazu entschieden aus dem ursprünglichen Tagesausflug einen mehrtägigen Ausflug zu machen. Sie brauchte einfach mal wieder etwas Zeit außerhalb der Riders Kolonie. Zum Glück hatte sie noch genug Benzin in ihrer Maschine, weshalb sie sich mehrere Flaschen Alkohol aus der Bar gesichert hatte und mit diesen im Gepäck einfach drauflos gefahren war. Sie hatte kein Ziel. Ihr Herz würde sie schon leiten und das tat es auch.

Vor knapp einer Stunde war sie an einem knorrigen, alten Haus angekommen. So langsam legte sich bereits die Dunkelheit über das friedlich wirkende Waldstück, weshalb sich die Blonde dazu entschied hier heute Nacht zu rasten. Ihre Maschine hatte sie etwas versteckt hinter dem Haus geparkt wo sie einigermaßen geschützt vor Blicken war. Die Tür war relativ leicht zu öffnen und nachdem Evelyn sicher gegangen war, dass dieses Haus auch wirklich leer war und sie hier kein unerwarteten Besucher antraf, der sich vielleicht auch eingenistet hatte, setzte sie sich für diesen Tag zur Ruhe.

Sie hatte eine Konservendose geleert und schenkte sich nun wieder etwas Whiskey nach. Das war nicht das erste Glas an diesem Abend und obwohl es Evelyn durchaus bewusst war, dass sie womöglich ein Alkoholproblem hatte, so ertränkte sie ihre Gedanken regelmäßig in diesem. In letzter Zeit schwirrten ihr oft wieder Gedanken der Vergangenheit durch den Kopf. Ihre Zeit bei den Demons, der MC, der ihre Familie war. Wie das Leben damals war und wie alles in einer einzigen Nacht zerbrach. Wie sie die Liebe ihres Lebens verlor und trotz allem nach wie vor hoffte ihn wiederzusehen. Ihn zu finden. Auch wenn bereits schon viele Jahre ins Land gezogen waren. Es war eine ekelhafte Mischung aus Trauer und Wut, sie gab sich selbst die Schuld daran. Glaubte, dass sie hätte mehr tun können in jener Nacht.

"Scheiße...", kurzerhand griff die Blonde zu einem alten Glas und nur kurz darauf zerschellte es mit einem lauten Poltern an der gefliesten Wand ihr gegenüber. Missmutig betrachtete sie die Scherben am Boden und nahm erneut einen großen Schluck von ihrem Whiskey. Eine Kurzschlussreaktion ihrer Laune.

@Jordan T. James

@Ivana Martinez so, auch hier nochmal zur Info. ^^


#154 RE: Wälder
  Absender: Devlin OConnor, 12.12.2021 18:30 Diesen Beitrag zitieren

Devlin stand überrascht da, als der Junge vor seine Füße fiel und ein kleiner Wolf ihm folgte. Mit einem lebendigen Wesen hatte der Mann hier nicht gerechnet. So oft war er schon hier in dieser Gegend gewesen und keine einzige menschliche Seele, die noch ein intaktes Hirn hatte, lief ihm über die Füße. Nur Untote stromerten in dieser Gegend herum. Umso schöner war es, dass Devlin einen jungen Mann helfen konnte, ihm die Zombies vom Hals zu halten. Für den Soldaten war es normal, Menschen zu helfen, die in Not waren. Das war damals schon so gewesen und würde sich auch in Zukunft nicht ändern. Dies war tief in seinem Herzen verankert gewesen. Selbst als die Apokalypse am Anfang war, kämpfte er sich zum Krankenhaus durch, indem sein Sohn sich befand, um ihn zu retten. Jedoch lagen nur tote Menschen in den Gängen und Untote streiften umher. Es war ein schrecklicher Anblick, der sich dort bot. Bis heute machte sich Devlin Vorwürfe, nicht früher im Krankenhaus gewesen zu sein, um seinen Jungen zu retten.
Mit all seiner Fähigkeit und seinem guten Gespür tötete der Scharfschütze die Zombies und rettete somit dem Jungen das Leben. Irgendwie fand es Dev witzig, als sich der junge Mann über seine kaputten Hosen aufregte. Ein wenig kam ihm das bekannt vor, denn mit seinem Sohn hatte er damals ein ähnliches Erlebnis gehabt. Keith und sein Vater waren im Wald gewesen und haben Holz für den Kamin im Wohnzimmer gesammelt. Dabei hatten die beiden Jungs Spaß und Devlin jagte seinen Sohn, bevor dieser stolperte und sich das Knie aufschlug. Seine Mutter maßregelte die beiden liebevoll. Sie war eine so liebevolle Ehefrau und Mutter, die der Soldat heute immer mal wieder in gewissen Situation vermisste. Ihre Wärme ließ sämtlichen Kummer vergessen. So wie er seine Frau vermisste, vermisste er auch seine Kinder.
Dev lachte und überlegte kurz, bevor er die Worte an den jungen Mann richtete. „Richtig. Entschuldige, das war von mir nicht sonderlich gut durchdacht gewesen. Du bist bestimmt clever, dir wird etwas einfallen.“ gab er ermutigend in die Richtung des Jungen und zwinkerte ihm zu. Devlin kannte seine Mutter nicht, dennoch glaubte er nicht daran, dass sie ihm die Hölle auf Erden bereiten würde. Immerhin geschahen kleine Unfälle und niemand konnte dagegen etwas tun. Auch wenn Kleidung in der heutigen Zeit ein wenig rar war, so konnten diese genäht oder anderweitig verwendet werden. Keith, so wie er sich anschließend vorstellte, konnte froh sein, eine Mutter zu haben, denn nicht viele Kinder wuchsen mit einem oder beiden Elternteilen auf. Kurz schluckte er auf den Namen des Jungen, daher folgten einige Fragen. Aber konnte es auch einfach ein dummer Zufall sein, dass er denselben Namen trug, wie sein Sohn damals. Somit lauschte er erst den Antworten des Jungen, bevor er weitersprach.
Devlin musterte den jungen Mann und kniff dabei die Augen zusammen, um kein Detail zu verpassen. Er wollte sich nicht unnötig Hoffnungen machen, ehe er sich in alle Richtungen abgesichert hatte. Seinen Sohn hatte er schon einmal verloren und wollte dies nicht noch einmal miterleben. Leicht neigte er seinen Kopf und schob nun seine Finger in die Hosentaschen seiner Jeans. Hörte Dev da richtig? Seine Mutter war eine weiße? Und dann kam etwas, was den Soldaten schwer schlucken ließ. Tief atmete er durch und strich durch sein krauses, leicht ergrautes Haar. Eine Pause entstand. Es fühlte sich an, als würde diese sich ziehen, bevor Devlin den Mund aufmachte und die Frage des Jungen beantwortete. „Ja, ich hatte eine Frau und zwei Kinder.“ beantwortete er diese recht kurz. „Wie alt bist du, Keith?“ fragte er ihn direkt und ließ die vorigen Worte zu seinen Geschwistern und seiner Mutter außer Acht. Für ihn gab es gerade nur eine Sache, die ihn mehr interessierte als alles andere. War Keith sein Sohn?

@Keith OConnor entschuldige, ich dachte eine Zeit lang, du bist dran, weil ich wirklich keine Verlinkung bekommen habe :o


#153 RE: Wälder
  Absender: Keith OConnor, 14.11.2021 17:37 Diesen Beitrag zitieren

Keith sank das Herz in die Hose als sein gegenüber verneinte, dass sie sich nicht kannten. Der aufkeimende Gedanke, dass sein Vater vor ihm stehen könnte, schien zu zerplatzen. Dabei sah er ihm verdammt ähnlich, auch wenn er sich inzwischen kaum mehr an ihm erinnern konnte. Sein Gesichtsausdruck wirkte enttäuscht und er blickte kurz hinab auf seine Schuhe, um mit dem Gefühl kurz klar zu werden. Sein Vater war vermutlich Tod – er konnte froh sein das er mit Harley eine Mutter zumindest besaß oder einen Ersatz. Sie war so etwas wie Familie für ihn, auch wenn er lieber seine echte gehabt hätte. Sein Blick schweifte kurz auf seine Schuhe, bevor er das schmatzende Geräusch von Diego hörte, der auf einem Zombieohr herumkaute. Sofort entschuldigte er sich für seinen Wolf, der normalerweise wusste, dass die Zombies kein Fressen waren. Zeitgleich fiel ihm auch auf, dass er ein Riss in der Hose hatte, dabei war sie „neu“.
Der junge Mann schüttelte seinen Kopf als sein gegenüber ihn eine Hose anbot. „Und wie erkläre ich ihr dann, woher ich die Hose habe, wenn ich eigentlich nicht weiter raus soll… .“ In der Beziehung war Harley wirklich streng gewesen. Sie mochte es nicht, wenn er sich zu weit vom Cottage wegbewegte oder die üblichen Wege verließ, die ihn von einem Ort zum nächsten brachte. Keith und auch ihr war bewusst, dass auf keiner Strecke sich ein Outlet für Hosen befand. Zumal er Harley eigentlich nicht offensichtlich ins Gesicht lügen wollte.
Nachdem Keith kurz sein blutendes Knie begutachtete, war er zufrieden das es sich nur um eine Schürfwunde handelte. Er blicktet wieder zu Devlin auf, der sich erkundigte ob er oft mit ihm trainierte. Der junge Mann nickte ein wenig.
„Jep, fast jeden Tag. Er soll in der Lage sein, Zombies zu wittern, damit man einen anderen Weg einschlagen kann. Heute hat es aber nicht wirklich gut funktioniert“, antwortete er und warf seinem Wolf einen fast bösen Blick zu.
Bevor sie jedoch weiter Small Talk betrieben, stellten sie sich gegenseitig noch einmal vor. Nachdem er seinem Namen aussprach, schien sein gegenüber ein wenig die Augen zusammenzukneifen, fast als würde ihn die Sonne blenden. Keith hingegen reagierte auf den Namen ‚Devlin‘ nicht sofort. Obwohl er die Hundemarken seines Vaters trug, war ihm der Name ‚Devlin‘ nie geläufig gewesen. Mit seinen 8 Jahren hatte er seinen Vater immer nur ‚Dad‘ oder ‚Daddy‘ genannt. Trotzdem kam ihm natürlich, der Name sehr bekannt vor, sodass er kurz die Stirn runzelte.
„Woher ich komme? Ähm…“, fing Keith an und rieb sich den Hinterkopf. Harley hatte immer davon gesprochen, dass er nicht erzählen sollte, woher er kam. In diesem Moment realisierte er nicht, dass die Frage nicht auf das ‚Cottage‘ abzielte, sondern auf seine Herkunft.
„Ich wohne hier in der Gegend… irgendwo“, erklärte er. „Nicht alleine“, fügte er noch hinzu, was wohl so viel heißen sollte wie: Komm nicht auf dumme Gedanken.
Auf die Frage nach den Geschwistern sah er kurz noch einmal zu Devlin und musterte ihn. „Ja schon. Ich hatte eine Schwester und ich habe ein Bruder“, erklärte er. „Aber mein Bruder ist weißer als eine Wand. Also so gesehen ist er eigentlich genauso weiß, wie meine Mum“, fügte er nachdenklich hinzu. „Meine echte Mum lebt schon lange nicht mehr, mein Vater ist vermutlich Tod und meine Schwester auch.“ Der Junge hob leicht die Schultern. „Aber das ist nichts Besonderes.“ Er kniete sich an die Seite von Diego und streichelte dessen Kopf. „Hatten Sie denn Familie?“

@Devlin OConnor n


#152 RE: Wälder
  Absender: Devlin OConnor, 14.11.2021 17:09 Diesen Beitrag zitieren

Die Muskeln von Devlin waren angespannt, als er einen jungen Mann seiner Hautfarbe vor sich sah. Dieser kam in Begleitung eines Wolfes, welches im Augenwinkel aussah, wie ein verwilderter Hund. Schnell wurde der Mann jedoch eines Besseren belehrt. Zeit für eine Begrüßung oder ein kurzes Kaffeekränzchen blieb nicht, denn ein paar Matschbirnen kamen auf die zwei Männer zu. Mit schnellen und zielsicheren Bewegungen mit seinem Schwert metzelte Devlin alle Untoten nieder, die sich gewagt hatten, ihn und den Jungen anzugreifen. Seine Füße bewegten sich derweil fast schon tänzelnd auf dem Boden umher, während sein Körper sich im Takt der Handbewegungen einstimmte.
Das Blut und die Gedärme spritzten nur umher. Darauf achtete Dev jedoch nicht, immerhin war seine gesamte Konzentration darauf gerichtet, die Biester zur Strecke zu bringen und ein unschuldiges Leben zu retten. Er konnte keinen Jungen dem Tod überlassen. Dieser hatte noch sein ganzes Leben vor sich. Vom Alter her schätzte Devlin ihn Anfang 20. Dieser könnte sein Sohn sein.
Der hochgewachsene Mann ließ anschließend sein Schwert sinken und hoffte, dass der junge Mann nichts im Schilde führte. Selbst wenn, dann würde Devlin damit klarkommen. Als Ex- Soldat wusste er ganz genau, wie er sich verteidigen musste. Und das auch nach all den Jahren noch. Hin und wieder nahm er sich Zeit, um in Training zu bleiben. Dies war ein Vorteil, weil er stets immer mit auf Versorgungstouren fuhr. Dafür musste er in seinem Alter fit bleiben. In dieser Welt da draußen gab es genug junges Gemüse, die gern zeigten, was sie draufhaben. Stets verblüffte Dev sie, wenn er die jungen Typen windelweich prügelte und ihnen zeigte, wo der Hammer hing. Immerhin musste er sich verteidigen. Daher behielt er den jungen Mann im Blick und nickte ihm auf seine Worte hin lässig zu. „Ist nicht der Rede wert.“ erwiderte der Mann kurz und knapp. Für ihn war es einfach selbstverständlich, sofern der Junge ihn nicht gleich angreifen würde. Auch dann würde er mit ein paar Handgriffen den Jungen davonrennen sehen. Bisher machte dieser keine Anstalten, was gut für Beide war.
Dev fuhr sich mit der rechten Hand durchs kurze, stoppelige Haar, nachdem er das Schwert fürs erste weggesteckt hatte. Die Sonnenstrahlen saugte er umgehend in sich auf und eine angenehme Wärme durchflutete den Mann. Erst die Stimme des Jungen holte ihn in das Hier und Jetzt zurück. Fragend blickte er in seine Richtung und musterte den jungen Mann eindringlich. Devlin studierte seine Gesichtszüge und mit einem Kopfschütteln verneinte er die Frage. „Nicht, dass ich wüsste. Gesichter merke ich mir ganz gut.“ Dies musste er auch, immerhin war er Scharfschütze bei der Army gewesen und in einem Krieg konnte es vom Vorteil sein, sich Gesichter zu merken, um anschließend die Attentäter ausfindig machen zu können. Diese Fähigkeit bewahrte er sich weiterhin. Er lächelte ihn an und wunk einfach ab, ohne etwas zu sagen.
Weiterhin hörte er dem Jungen Mann zu und dachte kurz nach. „Ich kann dir eventuell eine Hose geben, damit deine Mum dich nicht umbringt. Das wollen wir doch nicht.“ schlug er dem Fremden vor und zwinkerte ihm zu. Der Junge konnte wahrlich glücklich sein, eine Mum zu haben. Nicht viele Kinder besaßen ein oder gar beide Elternteile. Die Welt war leider nicht mehr die, die sie vor vielen Jahren mal war. Auch Devs Blick ging zu de Wolf und lachte los, als er das Gesicht von dem Jungen bemerkte. Der Mann war beeindruckt, dass ein junger Mann einen Wolf abgerichtet hatte. Wölfe waren wesentlich wilder, als es Hunde waren. „Respekt. Du trainierst oft mit ihm?“ fragte Dev und deutete mit dem Kopf in die Richtung des Tieres, welches sich nun an der Leine befand.

Mit argwöhnischem Blick schaute der Mann zu dem Jungen, als dieser auf ihn zukam. Als er seine Hand ausstreckte, atmete er leise erleichtert aus und reichte ihm seine. Zuerst hatte er nicht richtig wahrgenommen, dass der junge Mann seinen Nachnamen trug, als seine Name seinem Mund verließ, stoppte er jedoch kurz und schaute den Unbekannten mit zusammengekniffenen Augen an. „Ich bin Devlin…“ Dev schüttelte den Kopf. Es konnte nicht sein Sohn sein, immerhin erwähnte er seine Mum. Das war ein dummer Zufall, dass ein Junge den selben Namen trug, wie sein verstorbener Sohn. Er zog seine Hand zurück und behielt Keith weiterhin im Blick. Kannte da jemand einfach seine Familie und wollte ihn damit aus dem Konzept bringen? Ihn verwirren und ihn anschließend ausrauben? „Woher kommst du, Junge? Hast du Geschwister?“ harkte er nach. Er brauchte erst einmal ein paar Infos, bevor er einen Herzinfarkt bekam.

@Keith OConnor


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