Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Wetterbericht

HOT HOT SUMMER ... endlich strahlt sie Sonne und wärmt unsere abgekühlten Körper. Die Damen haben gebräunte Haut und die Herren, lassen sich ein kühles Bier schmecken. Sonne satt und so langsam kommen wir echt ins schwitzen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 34 Grad. Packt die Sonnencreme ein, verbrannte Haut kann sehr schmerzhaft sein.

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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 93 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 20 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 22 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 10 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 14 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 24 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

☀ Der Sommer ist da und wird sehr sehr heiß. Dürre und starke Gewitter sind keine Seltenheit ☀

#21

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 29.03.2020 14:04
von Shane Walsh | 56 Beiträge

Ein Reh war zu groß, aber ein Hase zu klein. Shane war ausgezogen, etwas mittelgroßes zu Jagen und hatte einen fantastischen Fang gemacht. Ein Truthahn. Das war das Highlight einer ganzen Woche, wenn nicht eines Monats. Fast wie an Thanksgiving, nur dass das Tier selbst zubereitet werden musste. Nach Zehn Jahren war Shane dazu allerdings mehr als in der Lage. Er war schon nach einem Jahr in der Lage gewesen.
Sämtliche Innereien und Federn waren bereits verschwunden, auch er selbst, seine Hände und sein Mittagessen waren gewaschen. Das Kochen hatte ihm Schwierigkeiten bereitet, aber auch das hatte geklappt und nun saß er unter einer Art Durchfahrt.
Er hatte sich die Freiheit genommen eine Seite davon zu verriegeln: sollten Beißer kommen, die vorhatten mit ihm, oder auch ihn zu dinieren, dann würde er sie recht schnell erkennen und ausschalten können.
Näher kam Shane nicht an Geborgenheit. Er hatte eine Hütte etwas weiter weg im Wald entdeckt und sie als seinen Schlafplatz auserkoren, aber dort ein Feuer zu machen erschien ihm unklug. Nicht nur die Untoten, sondern auch die Lebendigen konnten von so etwas angezogen werden und wenn sie ihn hier fanden war ihm das wesentlich lieber als direkt vorort.
Er war gerade dabei die Reste des Tiers zu verstauen, hatte eine Plastiktüte gefunden und sie genauso gesäubert wie auch sein Essen, in die er das Fleisch einband und in seinem Rucksack verstaute. Dabei hatte er auch zwei Pistolen, eine alte PET-Flasche Bachwasser und sein Messer. Der Rest seines Vermögens lag in der Hütte unter einer losen Bodendiele. Für den Fall, dass in seiner Abwesenheit jemand den Platz fand.
Seine Waffen waren Shane fast heiliger als alles andere, weil sie ihn mit Nahrung und auch mit Sicherheit versorgten. Sie zu verlieren bedeutete Kontrollverlust. Und den hatte er noch nie gemocht. Nun hasste er ihn geradezu.
Es war kalt, er zog die Jacke zu und schloss die Arme vor der Brust. Trotz des Feuers und dem Unterstand vor dem Regen schaffte es der Wind doch durch kleine Löcher und Ritzen zu dringen und fegte durch sein kleines Domizil hindurch als sei es nichts.
Shane fürchtete eine Erkältung. Er hatte bereits einmal Husten gehabt und die Schmerzen in der Lunge sowie die Aufmerksamkeit bei den Untoten, die es ihm brachte, hatten ihm schwer zugesetzt. Noch einmal wollte er das nicht riskieren, wenn er allein unterwegs war.
Oh wie sehr er es hasste. Aber er konnte auch nicht lange unter Menschen bleiben. Shane plagte viel, in letzter Zeit, den letzten Monaten, den letzten Jahren. Vielleicht hätte Rick es damals einfach tun sollen.

@Dana Walker



Into this house we're born // Into this world we're thrown


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#22

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 29.03.2020 17:47
von Dana Walker (gelöscht)
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Der Wind sauste durch ihr dunkles Haar, als Dana nach einem Platz in Sicherheit suchte. Ihr Blick war verfärbt, zumindest auf der linken Seite. Blut lief in ihr Auge und brachte dieses zum tränen. Immer wieder drückte sie ein Stück ihres Shirts auf die Wunde, während sie durch den Wald lief. Doch auch dieses Stück Stoff sollte bald vollgesogen sein. Zwar hatte sie ihren Angreifer getötet gehabt, doch wer wusste schon, ob dort draußen nicht mehr Anhänger waren? Deshalb suchte Dana Schutz in einer zerfallenen Hütte. Dort angekommen, packte sie ihr 'Notfallkit' aus und kippte erstmal etwas Alkohol auf die Wunde. Sie suchte etwas, womit sie sich ein besseres Bild der Situation machen konnte. Als wühlte sie im Dreck herum, bis sie die Scherbe eines zerbrochenen Spiegels fand und in diese blickte. Die Wunde war tief und verlief von ihrer Augenbraue bis runter zu ihrem Wangenknochen. Ein Wunder, dass ihr Auge nicht betroffen war. Dennoch tat es weh und könnte sich wohlmöglich infizieren. Dana tat das nötigste und versorgte die Stelle, damit sie möglichst nicht mehr blutete. Beißer könnten ihr Blut riechen und eine Witterung aufnehmen. Seufzend legte sie ihren Hinterkopf an die Wand und schloss kurz die Augen. Ihr war übel. Einerseits wegen der Schmerzen, doch andererseits dank des Hungers. Sie hatte tagelang nichts großartiges mehr gegessen. Ihr ehemaliger Begleiter wollte gerade etwas jagen gehen, als die Fremden sie angriffen und ihren Bekannten töteten. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch und versuchte die Übelkeit zu kontrollieren, als sie plötzlich ein Rascheln hörte. Sofort schreckte sie auf, wobei ihre Wunde wieder doll schmerzte und sie einen Laut von sich gab. Sie packte ihre Sachen und lief weiter.
Was sollte sie nun tun? Sie war nirgends sicher, vor allem nicht allein. Nachts konnte sie nicht schlafen ohne Angst haben zu müssen, dass sie jemand überfällt oder Beißer sie fanden. Ständig plagten sie Wahnvorstellungen, in denen sie ihren tot geglaubten Verlobten sah. Dana war kurz davor, den Verstand zu verlieren. Während sie weiterhin mit leisen Sohlen durch den Wald lief und es auch noch anfing zu regnen, löste sich der provisorische Verband in ihrem Gesicht und legte die Wunde wieder frei. Kurz hielt sie an, um etwas Wasser auf ihrer Flasche zu trinken, damit dieses trockene Gefühl in ihrem Hals endlich verschwand. Gerade als sie die Flasche wieder weg steckte und sich die nassen Haare aus dem Gesicht schob, hörte sie ein erneutes Rascheln und sah sich um. Dort war ein Mann, der an einem wärmenden Feuer saß. Er schien zu frieren, was Dana mittlerweile auch schon tat. Sie war klatsch nass und zitterte. Das Wasser tropfte von ihren Haaren auf ihr Gesicht. Sie brauchte einen Unterschlupf, sonst würde sie noch an einer Lungenentzündung sterben. Vorsichtig lief sie auf den Mann zu und hob die Hände. "Nicht schießen." Sie blinzelt ein paar Mal, da sie dank des Regens nichts sehen konnte. Doch ihr kam sein Gesicht sofort bekannt vor. "Warte..ich kenne dich doch!"

@Shane Walsh


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#23

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 29.03.2020 18:23
von Shane Walsh | 56 Beiträge

Shane war in Habachtstellung, kaum, dass er die Schritte gehört hatte. Er blieb hocken, um weitesgehend versteckt zu bleiben. Sollte sich ein Beißer von Hinten anschleichen würde er sich bücken müssen und das kostete ihn das Gleichgewicht. Außerdem konnte Shane die Lage hier genauso gut überblicken. Er entdeckte die Silhouette im Wald und zog die Glock.
Zwei Gestalten, ein Schuss, eine Gestalt. Einfaches Prinzip, wenn keine weiteren Beißer in der Nähe waren. Also scannte der ehemalige Polizist die Umgebung eilig nach weiteren Silhouetten, aber es blieb bei der einen. Gut.
Er bemerkte, dass sie sich näherte, machte sich bereit für den unausweichlichen Zusammenstoß.
Der Regen, der jetzt wieder aufbrandete prasselte auf das Feuer vor ihm ein und zwang es langsam, fauchend in die Knie. Es legte sich langsam eine Düsternis auf die Szene, die den bedrohlichen Eindruck noch verschlimmerte.
Es war eine geschmeidige Bewegung, als Shane den Arm hob und mit dem Lauf der Pistole direkt auf das richtete, was da kam. Eine junge Frau, stellte sich heraus. Er hörte sich selbst atmen. War sie allein? Er kniff die Augen zusammen.
Die bissige Frage, was sie denn wölle schon auf den Lippen, da sprach sie weiter.
Shane senkte die Waffe etwas um sie sich genauer anzusehen. Und tatsächlich war auch er sich nicht sicher, ob sie nicht doch ein bekanntes Gesicht war. Er stand auf, die Waffe noch in der Hand und setzte sich eilig den Rucksack auf. Das konnte eine Ablenkung sein. Und darauf würde er ganz sicher nicht hereinfallen.
Dennoch, ihr Gesicht war gespeichert. Shane legte den Kopf schief. Er wirkte auf eine sehr ernste Weise verwundert.
"Diana?" fragte er dann nach einer kurzen Weile nach. Das war sie doch, Diana, aus der Bar in Atlanta. Oder? War kein schlechter Abend gewesen, aber sie jetzt hier zu sehen ließ Shane stutzen. Er war damals ein anderer Mann gewesen.

@Dana Walker



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#24

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 14.04.2020 20:40
von Dana Walker (gelöscht)
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Der Regen prasselte auf ihren Kopf und rannte über ihr Gesicht. Manchmal fiel es ihr schwer, etwas zu sehen und sie wollte das Wasser von ihren Augen wischen. Doch die Angst, dass Shane vor Panik abdrücken könnte und sie tötete, war zu groß. Obwohl sie wusste, dass er sie wahrscheinlich wiedererkennen würde, zitterte sie. In der heutigen Zeit, konnte man sich sowieso nicht mehr sicher sein.
Jeder fing irgendwann an durchzudrehen, halluzinierte, so wie Dana. Wenn man so lange alleine war, bildete man sich vieles ein. Vielleicht war Shane von den selben Problemen geplagt und er schien auch sehr angespannt, weshalb sie ihre Hände die ganze Zeit in der Luft hielt, auch wenn es nach einer Weile ziemlich anstrengend wurde.
Sie konnte ihr Herz pochen hören und ihre Atmung war beschleunigt. Sie hatte keine bösen Absichten. Doch, wenn sie kämpfen musste, war sie bereit.
Scheinbar konnte es sich an ihren Namen erinnern. Na ja. Nicht ganz richtig, aber immerhin.
"E-Es ist Dana. Dana, nicht Diana."
Korrigierte sie ihn, mit ihren Händen weiterhin in die Höhe gestreckt. Ihr wurde erst recht klar, dass er angespannt war, als er seinen Rucksack packte, bereit zum Aufbruch. Dana war erfahren genug um zu wissen, dass er dies wahrscheinlich für einen Hinterhalt hielt, doch dem war nicht so. Bereits 13 Tage und 7 Stunden war sie nun alleine, nachdem ihre Begleitung gebissen worden war. Sie musste ihn töten und tat dies ohne zu zögern. So kalt war sie nun schon geworden. Früher, als die ein Teil der Army wurde, war sie jedes mal vollkommen angespannt und ängstlich, als sie ihren ersten Einsatz hatte. Doch ihr Verlobter half ihr, mit der ganzen Situation klar zu kommen.
"Du bist Shane, richtig?"
Sie blickte ihn fragend an, hoffte, dass er ihr ein Zeichen geben würde, damit sie endlich die Hände runter nehmen konnte.

@Shane Walsh


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#25

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 15.04.2020 16:37
von Shane Walsh | 56 Beiträge

Sie fror und war nass, blutete im Gesicht. Eine Woge von Mitleid schwappte in Shane hoch, er senkte langsam die Waffe während er den zweiten Riemen des Rucksacks überstülpte. "Dana..." wiederholte er langsam, als müsse er erst lernen, den Namen auszusprechen. Als müsse er überhaupt erstmal lernen, zu sprechen. Er hatte den Blick leicht gesenkt, als müsse sein Gehirn erst einmal kramen. Ja, eine Bar in Atlanta. Sie hatten sich etwas vergnügt, sie war... Polizistin gewesen, oder etwas in der Art. Nein, etwas anderes, etwas vor dem er Respekt gehabt hatte. Sie hatten zusammen getrunken, Alkohol und kleine Dinge gegessen wie.. Dosenravioli? Frösche? Nein, nein, das war falsch. Damals hatte es andere Sachen gegeben, wie Nüsse aus Dosen. Es fühlte sich an als wäre das alles ein ganzes Leben lang her und dabei war es vermutlich nicht einmal sein halbes Leben. War er mit ihr zusammen gewesen? Bei den ganzen Gesichtern, die sich vage dem Begriff "Freundin" in seinem Kopf zuordnen ließen, wurde er unsicher.
Er blickte auf, als sie sprach und zeigte ihr, dass sie die Hände runter nehmen durfte. "Ja, Shane." Er räusperte sich, fuhr sich durch den Bart. "Ich nehme an, wir sind uns schon begegnet." Früher im Verhör auf der Sheriffswache war es immer gut gewesen dem zu verhörenden Subjekt nicht weißzumachen, man wisse schon alles. Sie waren williger zu reden, ja sogar zu berichtigen, wenn man sich dumm stellte und man selbst konnte dann mit Fakten hübsch Lügen und Geständnisse unterscheiden.
Leider gab es dabei ein Problem: aktuell hatte Shane keine Fakten. Nur die Basics. Vielleicht wusste sie mehr. Er wank sie unter den Unterstand, bei dem er Schutz gesucht hatte und blickte sie ernst an. "Ich weiß aber nicht mehr so recht wo."
Würde sie ihn anlügen? Konnte er auf sie vertrauen? Oder sollte er lieber früher als später das Weite suchen?

@Dana Walker



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#26

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 07.05.2020 17:21
von Dana Walker (gelöscht)
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Dana versuchte sich zusammen zu reißen, nicht zu doll zu zittern. Sie wollte keine Schwäche zeigen. Doch es war frisch und der Regen machte es nicht gerade besser. Eher verschlimmerte es ihre Situation und wohlmöglich würde sie sich noch erkälten. Doch Shane schien Erbarmen zu haben und leitete sie zu seinem Unterschlupf, wo sie erstmal anfing ihre Kleidung aus zu pressen, damit sie nicht mehr so nass war. "Wir sind uns nicht nur begegnet. Wir hatte einiges getrunken, sind zu mir gefahren und dann haben wir gevögelt." Sie sagte es in einem ruhigen Ton, lächelte sogar dabei und blickte ihn fast schon stolz an. Es gab nicht viele Männer, die sie zu ihrem Höhepunkt treiben konnten. Shane allerdings, schien darin fast wie ein Meister. "Danach musste ich wieder zu meinem Trupp und wir haben uns nicht mehr gesehen. Jetzt sind wir hier, die Welt ist klein." Ihre Finger verschwanden in ihren Haaren, welche sie schließlich schüttelte. Schließlich zog die ihren Rucksack wieder fester und lehnte sich gegen einen Baum.
Derzeit war sie auf dem Weg zu ihrer Familie, ihren Freunden, die sicherlich schon auf sie warteten. Auf Lio freute sie sich allerdings schon am meisten. Seit dem Tag, an dem sie die Familie der neuen Frau ihres Vaters kennen lernte, hatte sie ein Auge auf ihn geworfen. Jedes Mal, wenn sie an ihn dachte, zog einer ihrer Mundwinkel nach oben. Das verriet sie. Allerdings musste Dana sie nun erst einmal finden, weshalb sie auch bald weiter mussten, denn weit war es nicht mehr. "Du bist Polizist, nicht wahr? Und Rick war..ist dein bester Freund." Das hatte er ihr im Suff erzählt gehabt. Sie beide schienen anfangs ziemlich gesprächig, bis sie im Bett gelandet waren.

@Shane Walsh


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#27

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 12.05.2020 18:59
von Shane Walsh | 56 Beiträge

Shane ließ sie nicht aus den Augen, als er sich bei dem Unterstand angekommen wieder an sein Lagerfeuer setzte und die Ellenbogen auf den Knien ruhen ließ. Die Waffe behielt er noch in der Hand, ließ sie jedoch zwischen seine Beine hängen, wo sie sich langsam austropfte. Er blickte dann, als sie sich an die Wäsche ging, zu den Resten seines Mittagessens und führte eine schnelle Kosten/Nutzen-Rechnung durch, bevor sie ihre Vergangenheit erleuchtete. Das klang alles plausibel. Je länger er ihre Stimme hörte, desto klarer wurden die Erinnerungen. Desto klarer hörte er auch ihre Stimme in seiner Erinnerung und auch die Geräusche, die sie von sich gegeben hatte. Er blickte eilig wieder ins Feuer. Als habe er Angst, weiter damit konfrontiert zu werden, wer er einmal gewesen war. "Sehr klein" kommentierte er also eilig, in einem brummenden Ton. Er betrachtete sie, wie sie ihr Haar schüttelte. Soldatin, richtig. Kein Wunder, dass sie überlebt hatte. Jedem Typen, der ihr krumm kam einfach eine Kugel in den Kopf setzen. Jedem Typen und jedem Beißer natürlich auch. Er musste sich hüten vor ihr.
Shane rückte ein Stück von ihr weg, griff dafür aber nach der Tüte mit dem restlichen Fleisch. Er hatte die Knochen bereits entfernt und weit weg zwischen die Wurzeln eines Baumes geschoben, sollte ein Gehirnloser den Geruch wahrnehmen und sich davon ablenken lassen. "Iss etwas!" er streckte den Arm mit der Tüte aus, ihr entgegen. Eine Ecke Vertrauen, nur so viel um sich wieder verdrücken zu können, ohne Einschussloch im Rücken. Vielleicht hatte sie ja sogar noch Rachegelüste ihm gegenüber. Konnte er ja nicht wissen. Vielleicht hatte sie sich auch mit Anna und ihrer Gang ausgetauscht. Vielleicht hatten die beiden sich gegen ihn verschworen. Vielleicht wartete sie nur darauf, ihm den Rest zu geben. Vielleicht wollte sie es jetzt gleich tun. Er presste die Augen zusammen und fuhr sich mit Daumen und Zeigefinger darüber. Vielleicht hatte sie ihre Waffe schon auf Anschlag und wartete nur auf einen kurzen Moment der Achtlosigkeit. Hier. Jetzt. BOOM. Still. Kurz war sein Kopf ruhig. Er durfte sie nur nicht zu nah an ihn ranlassen.
Rick.
Shane blickte auf, die Augen zusammengekniffen. Er sprang auf die Beine, seine Brust ziepte in Schmerz. "Hast du mit Rick gesprochen?" herrschte er sie an, wieder die Pistole erhoben. Doch nicht Anna, Rick hatte sie auf ihn angesetzt. "Was hat er gesagt??" brüllte er. Wenn sie jetzt nur ein falsches Wort sagte oder selbst zur Waffe griff, dann brauchte sie sich um die Wunde am Kopf keine großen Sorgen mehr machen.

@Dana Walker



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#28

RE: Wald vor dem Hotel & Mine

in Revier außerhalb 18.05.2020 20:36
von Dana Walker (gelöscht)
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Dana zitterte noch immer. Der Wind schoss durch ihre Haare, durch ihre Kleidung und machte es ihr schwer wieder runter zu kommen. Sie konnte sich nur sehr schwer konzentrieren. Ihre Jacke musste sie wegwerfen, als sie einen Beißer aufgeschlitzt hatte und dieser seine Innereien auf sie fallen ließ. Sie bekam den Geruch nicht mehr raus und konnte ihn auch nicht lange ertragen, also musste sie diese schlussendlich entsorgen.
Um wenigstens ein bisschen Wärme abzubekommen, stellte sie sich in die Nähe ihrer vergangenen Bekanntschaft, welche ihr etwas zu essen anbot. Sie zögerte. Möglicherweise könnte er es vergiftet haben. Heutzutage wusste man nicht mehr, wem man trauen konnte und jeder dachte natürlich nur an sich. Jeder tötete jeden, nur, damit er weiterleben konnte, in dieser gottverlassenen Welt. Manchmal dachte Dana wirklich daran, sich einfach beißen zu lassen und endlich aus dieser Hölle auf Erden zu verschwinden. Doch dann dachte sie an ihre Ziehfamilie und daran, wie sehr Sie sie vermissen würden. Oder vielleicht auch nicht? Möglicherweise hatten sie schon mit dem Gedanken abgeschlossen gehabt, dass Dana tot war. Dennoch wollte sie ihre Reise fortsetzen. Ihnen beweisen, dass sie stark genug war, um am leben zu bleiben. Ihr Vater hatte ihr damals so einiges beigebracht. Vor allem, was das Überleben in der Wildnis, nur mit wenigen Mitteln anging.
Weiterhin zögernd nahm sie die Tüte und aß wenige Bissen. Sie hatte Hunger, doch sie durfte nicht zu viel essen. Also gab sie ihm die Reste zurück, nickte aber dankend.
Sie erhob sich gerade langsam, als plötzlich erneut eine Waffe auf Dana gerichtet wurden. Abrupt hob sie die Hände in die Luft. Hätte sie diesen Namen nicht erwähnen dürfen? Wohlmöglich war in den vergangenen Jahren etwas passiert. Etwas schlechtes. "Es tut mir leid. Ich hätte den Namen wohl nicht nennen dürfen. Ich schwöre dir, dass ich ihn niemals gesehen habe. Noch nie.' Langsam ging sie einige Schritte zurück. Zu sehr war sie mit dieser Situation überfordert. Auch sie hatte mit psychischen und seelischen Problemen zu kämpfen und konnte sich gerade nicht auf ein weiteres Laster konzentrieren. "Ich merke schon....du möchtest lieber alleine sein. Vielleicht." Sie hielt inne und blickte ihn wenige Sekunden an. "Vielleicht sieht man sich in der Zukunft ja mal noch und dann kennst du meinen Namen." Sie zwinkerte ihm zu, drehte sich dann um -auch, wenn das ein gefährlicher Fehler hätte sein können- und lief langsam weiter, mit den Händen in der Luft. Sie wollte ihn nicht verunsichern oder gar im Glauben lassen, dass sie ihn doch noch hinterrücks angreifen würde. Schließlich lief sie schneller, bis sie ihn nicht mehr sehen konnte. Eines Tages würde sich ihre Wege wieder kreuzen.

--> Gone/ Tbc?

@Shane Walsh


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