Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

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Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁

An Aus


#61

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 09.03.2020 22:16
von Emilio Martinez | 8.744 Beiträge

"Weil ich das sage!" brummte er sie nun leise an, damit sie verstand, dass es ihm tausend Mal lieber war, sie hier kurzzeitig frierend in der Kälte zu wissen, als sie direkt in die nächstbeste Gefahr schlittern zu sehen. Seufzend lag sein Blick kurzzeitig musternd auf seiner Begleitung, die ungeduldig und frierend auf der Stelle trat. "Mach dir warme Gedanken, allzu lang wird es schon nicht dauern." versuchte der 26-Jährige indirekt sie um ein wenig Geduld zu bitten.
Kaum nachdem er endlich das dunkle Innere der Hütte betreten hatte, sogleich ihm dieses sonderbare Knacken zu Ohren gedrungen war, sofort mit gezückten Messer in Habtachtstellung war, vernahm er erneut Jennica, die vor purer Ungeduld einfach munter drauf los rief. Was er hier wollte, darüber würde er sie mit Sicherheit noch früh genug in Kenntnis setzen. Doch viel überraschender waren urplötzlich die stechend orange-gelben Augen, die vom Kaminsims aus misstrauisch zu ihm herüber spähten. Seufzend ließ er das Messer wieder sinken und trat die wenigen Schritte zur Seite, um die Tür weit zu öffnen. "Achtung!" ließ er Jen noch wissen, damit sie weit bei Seite trat, ehe er das Federvieh aufscheuchte und es mit hektischen Flattern und den Rufen eines verstörten Uhu's den direkten Weg in Richtung Freiheit nahm. "Komm rein, Jammerliese, ehe dir noch wirklich der Arsch und die Titten abfallen." forderte er sie nun endlich dazu auf. "Aber pass bitte auf, ich weiß nicht, ob der Kerl hier noch irgendwo ist." vernahm man die leise Mahnung, welche seine Lippen verließ, während er bereits zur nächsten Tür herüber trat und diese ebenso einen Spalt breit öffnete. Sonderlich viel erkennen konnte Emilio aus dieser Position auch nicht, mit einem Klopfen gegen den massiven Türrahmen, versuchte er sich erneut abzusichern. Doch es folgte nichts. Kein Keuchen, kein Kratzen, kein aufgeregtes Stöhnen. Lediglich beruhigende Stille, welche ihn die Tür zum Nebenzimmer nun weit aufstoßen ließ. "Hier ist auch nichts, er scheint tatsächlich weg zu sein." ließ Lio es Jen leise wissen, zeitgleich den Nebenraum betretend in welchem in einem Regal sogar noch in der Ecke eine verstaubte Flasche Hochprozentiger stand. Schmunzelnd nahm er die Flasche in die Hand, wischte mit den Daumen den Staub vom Schriftzug. "Nein, er hatte nichts... nur noch einen guten letzten Tropfen, den er dennoch hier verstauben ließ." murmelte er nun etwas leiser in seinen nicht vorhandenen Bart, ehe er sich mit einer halben Drehung zu Jennica umwandte. "Ist dir immer noch so kalt?" andeutend hob er etwas die Flasche an. "Ich wette, damit geht's dir gleich viel besser!"

@Jennica Magoro



WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
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zuletzt bearbeitet 09.03.2020 22:19 | nach oben springen

#62

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 29.03.2020 19:28
von Jennica Magoro | 1.302 Beiträge

Lio konnte wirklich nicht meckern, ich tat das, was er gesagt hatte. Dieses eine mal hörte ich doch mal auf ihn und wartete draußen auf sein Wort. Leicht fiel es mir dennoch nicht, aber ich biss die Zähne zusammen. Warum verdammt noch mal, fror er nicht so wie ich? Gut Frauen froren schneller als Männer, aber dennoch. Er spazierte hier umher, als wenn wir Sommer hätten. Ob es an seinem Bart lag? Vielleicht sollte ich mir auch mal so einen wachsen lassen. Innerlich schmunzelte ich, damit wollte ich mich einfach nur auf andere Gedanken bringen. Kurz sah ich mich um, überrascht wollte ich nun wirklich nicht werden. Als ich schon Lios Worte leise vernahm und aufschrie, als mich fast so eine kack Eule umflog. Was hatte ich mich gerade echt erschrocken. Damit rechnete man nun wirklich nicht.

Endlich durfte ich ihm folgen und brauchte nicht lange, um das umzusetzen. Hinter mir schloss ich die Tür, da ich ihm vertraute, das wir hier keinen weiteren Besuch hatten. Dennoch suchte er nach jemanden, keine Ahnung an wenn er da dachte. Viel wärmer war es hier zwar auch nicht, aber es war windgeschützt und das machte einiges aus. Ich rubbelte an meinen Armen und sah mich langsam um, während Lio das tat, was er eben tat. Ich sagte nichts, horchte selber ob hier noch jemand war. Langsam ging ich durch den Raum und erkannte einen Kamin und einige Bücher lagen hier, vielleicht könnte man ein kleines Feuer hier machen!
"Ja klar, willst du mich wärmen?"
Fragte ich ihn schnippisch und blickte zu ihm. Körperwärme war doch das beste, was man da machen konnte.

@Emilio Martinez



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#63

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 01.04.2020 02:45
von Emilio Martinez | 8.744 Beiträge

Noch immer schien ihr recht kalt zu sein, obwohl längst die Tür nach draußen geschlossen war. Doch das Geräusch, welche ihre reibenden Finger am Stoff ihrer Jacke verursachten, war seinen Ohren nicht entgangen. Doch die Idee, den Körper etwas Sprit zu Gute kommen zu lassen, schien geradewegs zum Schuss in den Ofen zu mutieren. Dabei hatte es der 26-Jährige nur gut gemeint. Seufzend drückte er trotz patziger Gegenfrage ihr die Flasche in die Hände. "Festhalten." entkam es lediglich kurz angebunden seiner Kehle, ehe er das alte Sitzpolster im Visier hatte und dieses kurzum etwas näher in Richtung des Kamins heran schob. "Kannst es dir hier gemütlich machen." forderte er sie mit einem Blick auf die Sitzfläche des alten Sofas auf, nachdem er es richtig positioniert hatte, ehe er erneut kurzzeitig im Nebenraum verschwand. Ein paar alte Wolldecken waren fein säuberlich oben auf dem Regal verstaut worden, welche er nun zum Vorschein brachte. "Hier!" machte Emilio erneut auf sich aufmerksam, während er eine der Decken auf der Lehne ablegte, um direkt die erste Decke auszubreiten und kurzum ihr über die Schultern zu hängen, ehe die Zweite folgte, damit sie ihm hier drin nicht wirklich noch zum Eiszapfen gefror. "Das wird nicht ausreichen." stellte er mit einem Blick auf die wenigen Holzscheite fest, die nicht unweit neben dem Kamin lagen. Ohne groß weitere Worte zu verlieren, verschwand er kurz nach draußen auf die Veranda und kam beladen mit weiteren Holzscheiten wieder zurück und verhalf der Tür mit Hilfe eines sachten Fußtritts zurück ins Schloss. Mit der in Decken eingehüllten Gefahr im Nacken, am heutigen Tag erneut etwas ihrer Meinung nach falsch zu machen, begann er einige der Scheite in den Kamin zu legen und sich eines der Bücher zu greifen, welchem er mit dem Entreißen einiger Seiten kurzen Prozess machte und diese zusammen geknüllt zwischen das Holz legte. Ein leises Ratschen ließ erahnen, dass der Dunkelhaarige soeben sein Zippo gezückt hatte und dabei war, der allmählich einkehrenden Dunkelheit sowie der Kälte in der Hütte den Gar auszumachen. Und es wurde Licht! Züngelnd begann die kleine Flamme blitzartig immer größer zu werden. Die ersten Papierknödel verschlingend, wurde bald dankbar ebenso sich an dem Holz gelabt, was mit leisen knackenden Lauten einher ging. "Dir wird gleich wärmer. Okay?" flüsterte er ihr leise zu, während er sich erneut erhob, dabei das bereits zusammen geklappte Zippo in den Tiefen seiner Hosentasche versenkte und sich nun schweigend neben Jennica auf dem Sofa niederließ und seinen Blick in den Flammen sich verlieren ließ. Eigentlich hatte er nur hier einen kurzen Zwischenstopp einlegen wollen und direkt wieder aufbrechen wollen, um nach seiner Maschine endlich Ausschau zu halten, die wohl oder übel von einer dicken Decke aus Schnee begraben wurde, sobald die Büsche und darum stehenden Bäume der winterlichen Last nicht mehr Herr wurden. Aber jetzt saß er hier wohl vorerst in der kleinen Hütte mit einer wie Espenlaub zitternden Frau fest, die er nicht mehr verstand und einer Flasche, deren Inhalt er am Liebsten in nur einen einzigen Zug sich hinter die Binde gekippt hätte.

@Jennica Magoro



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#64

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 18.04.2020 12:58
von Jennica Magoro | 1.302 Beiträge

Warum nur, wollte dieser Kerl mich nicht mit seiner Körperwärme wärmen? Er fand irgendwie immer eine "Ausrede". Dieses mal schob er mir eine Couch ans Kaminfeuer und kurze Zeit später kam er sogar mit zwei dicken Decken zurück, die er mich legte. Okay, das war schon ziemlich süß und fürsorglich von ihm. Das gleiche würde ich auch für ihn tun, wenn er so frieren würde wie ich. Wortlos beobachtete ich Lios tun nur und war echt erstaunt, wie eigenständig er war. Natürlich wusste ich dies, aber es jetzt gerade hier live zu sehen, war schon interessant. Er schien zu wissen wo was war und was er brauchte, was mich schließen lies, das er hier schon mal gewesen sein musste. Klar, er hatte ja auch nach einem Typen gesucht.
"Woher kanntest du ihn noch mal?"
Fragte ich mit leiser Stimme nach und zog die Decken enger an mich. Mit dem Feuer zusammen, hörte ich auf zu zittern und so langsam wurde mir warm.
"Frierst du gar nicht?"
Irgendwie fand er einfach keine Ruhe, machte in der Ecke was und in der. Wenigstens hatte er Alkohol gefunden, ein Lichtblick.

Als er sich dann endlich auf die Couch setzte, blickte ich vom Feuer zu ihm hin. Er wirkte nachdenklich und so rutschte ich zu ihm rüber. Ich deckte ihn mit meiner Decke zu, so das wir beide davon was hatten. So schaute ich ihn an und fragte mich was mit ihm los war.
"Danke Lio"
Sanft lächelte ich ihn an und atmete aus.
"Was ist los?"
Das waren solche seltenen Momente, wo wir einfach mal für uns waren, reden konnten und uns nahe waren, ohne einen schnippischen Spruch.

@Emilio Martinez



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#65

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 21.04.2020 22:03
von Emilio Martinez | 8.744 Beiträge

Allmählich schien das endlose Schlottern ein Ende zu finden und so verebbte das Zittern wie Espenlaub unter dicken Decken eingehüllt direkt hinter ihm. Auch ihre Sprache schien Jennica just in diesem Moment zurückzufinden und zögerte nicht lange das auszusprechen, was sie gerade beschäftigte. Neugier schien wie immer bei ihr an der Tagesordnung zu stehen, während jene Frage Lio tief durchatmen ließ. "Von hierher... aber wirklich kennen.... nein, das tue ich nicht." murmelte er während des Zusammensuchens der benötigenden Gegenstände leise. "Er wusste, dass er krank war, auch wenn man es ihm nicht ansah. Doch ahnte er wohl, dass sehr bald seine Zeit gekommen war. Ich wollte nachsehen, um sicher zu gehen." folgte die knappe Erklärung seinerseits, weshalb er hier überhaupt einen Zwischenstopp eingelegt hatte. "Nein... dafür hätte ich mich länger draußen aufhalten müssen." gab Emilio ihr zu verstehen, dass ihm die Kälte nicht so schnell etwas anhaben konnte. Solange er stets in Bewegung blieb, fühlte er sich wohl. Das Feuer würde in der Ruhephase für die nötige Wärme sorgen, während draußen der kalte Wind die dicken Schneeflocken vor sich her trieb.
Schweigend nahm er es hin, dass Jennica sich direkt neben ihn setzte und seine Schultern ebenso etwas mit den dicken Stoffen eindeckte. "Nichts." war sein leises Murmeln zu vernehmen, während er weiterhin etwas abwesend tief in die Flammen hineinstarrte, lediglich seine Hand sachte über ihren Oberschenkel streichen ließ, ehe diese auf ihrem Knie verweilte. Für Viele hatten Flammen etwas magisch anziehendes: Manches behaupteten, dass Flammen sogar in der Lage waren, einen in Trance zu versetzen. Für den jungen Martinez hatte das Feuer schon immer eine beruhigende Wirkung. Es erinnerte ihn an längst vergangene Zeiten. Kostbare Zeiten, die er gemeinsam mit seinem Vater in den Wäldern und an Seen verbracht hatte. Damals, als die Welt noch in Ordnung war. Ein Feuer kein Magnet für gierende Beißer war und nicht jede Sekunde einem eisernen Kampf ums Überleben glich.

@Jennica Magoro



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zuletzt bearbeitet 21.04.2020 22:05 | nach oben springen

#66

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 23.04.2020 21:03
von Jennica Magoro | 1.302 Beiträge

Aufmerksam hörte ich Lio zu und dachte über seine Worte nach. Manchmal war Lio echt fürsorglich, auch wenn er es nicht zugeben wollte. Er war ein guter Mensch und dachte auch mal an andere, als nur an sich. Ich mochte diese Seite sehr an ihm und schätzte es. Kurz blickte ich auf mein Bein, welches von Lio gestreichelt wurde. Er war einer der wenigsten oder eher der einzige, der dies durfte. Nur er durfte mir so nahe kommen. Es war eine gute Freundschaft, aber irgendwie auch ein bisschen mehr, auch wenn wir noch nie miteinander geschlafen hatten. Schon krass, würde uns wohl niemand glauben, wenn man uns sah. Wir stritten manchmal auch wie ein altes Ehepaar, schon witzig. Ich legte meine Hand auf seine und lehnte meinen Kopf auf seine Schulter ab. Kurz war es still zwischen uns und wir beide sahen ins Feuer.
"Willst du die Nacht über hier bleiben und morgen weiter ziehen? Es wird schon dunkel"
Mir würde es besser gefallen, auch wenn es kalt werden könnte, wenn das Feuer ausging. Doch wenn wir ganz dicht lagen, könnte es aushaltbar werden. Irgendwie musste ich mir ja eingestehen, das es schön war wieder was mit Lio alleine zu unternehmen. Das hatten wir viel zu selten.
"Du wirkst traurig!"
Merkte ich an und kuschelte mich enger an ihn. Ich mochte seine Nähe um mich und würde alles dafür tun, das sich das niemals änderte.

@Emilio Martinez



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#67

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 25.04.2020 15:01
von Emilio Martinez | 8.744 Beiträge

"Das war mir nicht entgangen." seufzte der Dunkelhaarige leise, als seine Sitznachbarin doch wieder nach einer Weile die Stille durchbrach. Selbst wenn sie es wie eine Frage formuliert hatte... Allein die Tatsache, dass sie ihn auf die Dunkelheit aufmerksam machte, ließ ihn erahnen, dass sie nicht wirklich dazu gewillt war, in der aufkommenden Finsternis weiter durch den winterlichen Speck, bestehend aus eiskalter weißer Masse, zu stapfen. "Traurig?" irritiert hob er etwas mehr seinen Kopf an und äugte hinab auf seine Schulter, die von ihren Kopf samt ihrer vollen Haarpracht belagerte wurde. "Nein, eher nachdenklich." ließ der 26-Jährige sie wissen, dass er lediglich seine Gedanken an einen anderen Ort, weit entfernt von dem Hier und Jetzt, driften lassen hatte. Doch das Reden über die eigenen Gedanken oder gar Gefühlswelt, waren noch nie seine Stärke. Wie manch anderer Mann machte er stets so etwas mit sich selbst aus, anstatt jemand anderen damit zu konfrontieren, der ihm ohnehin nicht weiterhelfen konnte. "Du solltest schlafen." drang es eher karg aus Emilios Kehle, ehe er sich sachte von ihr befreite, aufstand und ein paar weitere Holzscheite in die glimmende Glut legte. "Schlaf schön..." murmelte er noch, während er sich neben dem Kamin in dem Sessel niederließ und die erneut züngelnden Flammen anstarrte, welche sich mit Freuden an dem trockenem Holz labten...
So sehr er sich auch angestrengt hatte, die Nacht durchzuhalten, um regelmäßig Holz nachzulegen, waren ihm doch am Ende die Lider schwer wie Blei zugefallen, noch ehe die Sonne nur wenige Stunden später sich mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen langsam über die dicken Schneemassen tastete. Penetrantes Tropfen, ausgelöst von der schmelzenden weißen Masse auf dem Dach und den tauenden dicken Eiszapfen, die den Rand des Daches säumten, weckte ihn am nächsten Morgen. Noch etwas müde, hatte er die schlafende Grazie beobachtet, bevor er sie letztendlich doch aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und sie beide einige Minuten später endlich die Hütte hinter sich ließen. Auch sein Motorrad war zum Glück noch an Ort und Stelle verblieben, doch angesprungen war es erst auf der Hälfte des Rückweges. Immerhin einige Kilometer weniger, die sie nicht zu Fuß am Ende hatten zurücklegen müssen.
Während Jennica sich vermutlich an ihrer Dusche des Lebens frönte, zog es der älteste Martinez Spross vor, erst mal seine Akkus mit einem deftigen Frühstück und reichlich Kaffee aufzuladen, ehe er letztendlich in der Werkstatt verschwand, um an seinem Bike herumzuwerkeln. Er hatte die junge Frau letztendlich von den Gedanken abgebracht, sich just von der einen zur anderen Sekunde zur Cottage zu verziehen. Doch was sie letztendlich nach alldem tun würde, lag nicht mehr in seiner Hand. Die Worte waren gesprochen. Erneut aufhalten würde er sie nicht.

@Jennica Magoro
Play beendet
->Clubhaus



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#68

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 25.04.2020 16:26
von Jennica Magoro | 1.302 Beiträge

Ich spürte schnell, das Lio nicht mit mir reden wollte. Verstehen konnte ich es nicht, da wir beste Freunde waren und er mir eigentlich alles sagen konnte. Zwingen tat ich ihn jedoch nicht. Er würde es schon besser wissen. Als er aufstand um erneut das Feuer erheben zu lassen, machte ich es mir auch ohne seinen Körper gemütlich und kuschelte mich in die Decken. Nachdenklich sah ich ins Feuer und hoffte, das wir am nächsten Morgen gut durchkommen würden. Schnee und Winter konnten schön sein, aber irgendwann war auch mal genug. Und so langsam reichte mir diese Kälte. Irgendwann schlief ich dann ein und wurde durch einen nächtlichen Funkspruch geweckt. Mein Bruder @Elijah Magoro sprach zu mir und so unterhielten wir uns kurz, bis wir das Gespräch beendeten und ich erneut für kurzen einschlief. Zumindest bis mich Lio aufwachte und wir uns bereit machten.

Es dauerte nicht lange und wir fanden das Motorrad und ließen diesen hässlichen Wagen stehen. Fest hielt ich mich an meinen Freund fest und so fuhren wir auch schon auf den direkten Weg nach Hause. Mir hatte die gemeinsame Zeit mit ihm gefallen, auch wenn mir arschkalt war. aber wir hatten selten solche Tage zusammen. Nun ja, jetzt kamen wir wieder beim Clubhaus an und jeder ging seiner Wege. Etwas enttäuscht sah ich Lio nach, der nicht mehr viel gesagt hatte. Er schien alleine sein zu wollen. Gut ... wenn er mich nicht bei sich haben wollte. Aufgeben würde ich ihn dennoch nicht, das konnte er vergessen. Nun ging ich erst mal ordentlich duschen, immerhin hatte ich einen Ruf zu verlieren ^^

<---Clubhaus @Emilio Martinez



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#69

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 26.05.2020 21:49
von Rick Grimes | 370 Beiträge

@Shane Ich hab jetzt einfach die alte Jagdthütte genommen. Hoffe das ist ok.

Es war schon irgendwie komisch, das gerade sie jetzt zusammen waren, Carl hatte sie zusammen gebracht und er war froh das Michonne ihm diese Chance gegeben hatte. Mit jedem Tag den sie zusammen sprachen und mit jedem Tag den sie zusammen eine menge erledigten wuchsen sie zusammen und irgendwann war es zu ihrem ersten Kuss gekommen, der erste Kuss, ja immer wenn er daran dachte bildete sich ein lächeln auf seinen Lippen.
Irgendwann waren sie dann im Bett gelandet und irgendwann stand Jesus bei ihnen im Zimmer was noch heute ihn zum grinsen brachte. Ja damals war das sicher irgendwie eine Situation welche ein klein wenig peinlich war.
Sicher wusste er das es auch ein Fehler sein könnte Shane zu trauen doch er war sein bester Kumpel gewesen der wie ein Bruder für ihn war.

Auch bei Shane war er vorsichtig geworden da musste sie sich keine Sorgen machen, immerhin hatte er ihn ja nicht gleich mit ins Cottage gebracht. Shane hatte ihm nicht nur einmal das Leben gerettet und auch wenn er sich zwischen ihn und Lori gedrängt hatte, so wusst er doch das Shane sie genauso geliebt hatte wie er es getan hat. Das Shane ihn töten wollte hatte ihm lange zu schaffen gemacht und ja es kam alles wieder hoch. Doch am Ende war er es der seinen Besten Freund das Messer in die Lunge getrieben hat. "Er ist im Grunde ein Toller Kerl auch wenn er seine Eigenarten hat. Glaub mir Shane wird dir gefallen, er ist früher mein Kollege gewesen und wir kennen und sogar noch länger."
Das Shane Judith Vater war, bzw sein könnte würde er Judith nicht sagen, es war nicht sicher und daher wollte er seine kleine nicht Verunsichern, er liebte sie so sehr und zusammen mit Michonne hatte er sie aufgezogen.
Nein er würde es auch weiter geheimhalten das er eine Überraschung plante und er hoffte das ihr die Überraschung gefallen würde.

Zusammen verließen sie das Haus und gingen auf das Haupttor zu. Michonne hatte darauf bestanden den Korb zu tragen und wenn er eines Gelernt hatte dann, das man mit ihr nicht Diskutiert, da man die Diskussion eh verlieren würde.

Das die Wachen ihnen das Tor öffneten ließ ihn kurz halten und zu ihnen sehen. "Sagt ihr Daryl bitte das wir heute Abend zurück sind! Sollten wir nicht kommen, sucht uns in der Nähe der Hütte im Wald."
Ja er würde auf Nummer sicher gehen falls Shane doch etwas vorhaben sollte, immerhin wusste man nie.

Zusammen liefen sie eine Weile durch den angrenzenden Wald und kamen schließlich an der alten Jagdhütte an wo Shane abgestiegen war.
Er atmete tief durch und klopfte dann an die Tür. "Shane? Ich bis Rick. Ich hab Michonne dabei, bist du da?"

@Michonne




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#70

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 26.05.2020 22:24
von Michonne Grimes | 397 Beiträge

Michonne dachte noch viel an früher, wie es am Anfang zwischen den beiden war, wie sie sich langsam an nährten und wie es dann dazu kam das beide sich verliebt hatten. Zuvor hatten sie viel miteinander erlebt und auch durchlebt. Rick begann dann immer mal wieder nach ihrem Rat zu fragen und die beiden wurden Unzertrennlich, was sie letzenendes auch Carl zu verdanken hatten, denn dieser Junge war es der die beiden ja mehr oder minder zusammen geführt hatte. Michonne hatte eine ganz besondere Bindung zu Carl und daher hatte dieser auch von Anfang an kein Problem das Rick mit ihr zusammen kam, das die beiden sich verliebt hatten, was Michonne damals sehr freute. Auch zub Judith hatte sie irgendwann eine festere Bindung, denn am Anfang erinnerte sie die Kleine dann doch zu sehr an ihren Kleinen Sohn, den sie verloren hatte, verloren an die Beißer. Wenn sie heute darüber nach dachte, verblasste das ganze Etwas denn Rick schenkte ihr damals neuen Lebensmut und mit ihm zog dann auch wieder die Liebe bei ihr ein, Rick war ein Mann den sie nicht mehr missen wollte, er gehörte einfach zu ihrem Leben dazu, genau wie ihre drei Kinder dies taten. Auch wenn zwei davon nicht ihre leiblichen waren. Judith nannte sie dennoch Mum und das machte sie auch sehr stolz.

Was Shane anging, wollte die Samurai sich ihr eigenes Bild machen, sie hatte viele Geschichten gehört, nicht nur von Rick, nein auch Carl hatte viel von ihm gesprochen und das auch nicht immer gute Dinge, aber wer wusste schon was in all den Jahren mit ihm passiert war, vielleicht hatte Rick recht und er hatte sich echt geändert, daher wollte Michonne dem ganzen eine Chance geben und Rick wusste, wenn sie etwas versprach dann machte sie dies auch, doch würde sie merken das er nicht das zu sein Schien was er vorgab, würde sie dem ganzen ein Ende machen, denn so einen Menschen wollte, sie nicht bei sich haben und schon gar nicht in der Nähe ihrer Kinder. Aber man sollte ihr beweisen das es auch anders ging und dazu würde sie Shane eine Chance einräumen. Sie schaute Rick an."Ich glaube dir ja Rick, das ist nicht mein Problem, mein Problem ist das ich wahrscheinlich zu viel negatives von diesem Mann gehört habe, aber wie ich schon sagte, er soll seine Chance bekommen, wenn auch du ihm diese geben kannst, kann ich es auch mein Schatz." Meinte sie und nahm lächelnd seine Hand in die ihre.

Beide gingen zum Tor, dieses wurde nach Ricks Ansprache, dann auch geöffnet, er gab den Wachen zu verstehen das sie Daryl bescheid geben sollten, und falls sie nicht wieder zurück kommen sollten, wo sie nach ihnen suchen müssten, aber das hoffte keiner der beiden, dass der Fall eintreffen würde.

Michonne bestand darauf den Korb mit dem Leckereien die sie mitgenommen hatten, selbst zu tragen und Rick widersprach auch nicht, da würde er auch den Kürzeren ziehen, da war sie eisern, denn sie war keine Schwache Frau das wusste er, viel zu lange war sie alleine da draußen und hatte sich durchs Leben schlagen müssen, das sie so einen Ollen Korb noch tragen konnte.

Eine Weile liefen die beiden dann durch den angrenzenden Wald, Michonne kam es doch etwas länger vor als gedacht, denn so langsam merkte sie dann doch ihren Arm, wo sie den Korb trug, aber gab sich nicht die Blöße Rick zu fragen ob er ihn nicht doch mal nehmen konnte. Sie war doch sichtlich froh das sie an der Hütte ankamen. Rick klopfte an die Tür und sie warteten gemeinsam das Shane auf machen würde." Bist du dir auch sicher das es diese Hütte war?" Michonne wusste gar nicht ob es hier noch eine andere gab, aber das konnte doch durchaus sein. Aber nun hieß es warten.

@Shane Walsh @Rick Grimes


Everything we`ve done, we`ve done Togehter


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#71

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 28.05.2020 14:26
von Shane Walsh | 58 Beiträge

Gute Entscheidung, danke dir, Rick! :D

Seit dem Tag, an dem sie sich zum ersten Mal wiedergesehen hatten, war keine Nacht vergangen in der Shane ruhig geschlafen hatte.
Mal brauchte er lang um Ruhe zu finden, konnte nicht einschlafen bis die Sonne ihre ersten Strahlen durch die verstaubten Fenster ließ und die Vögel zu singen begannen. Mal schlief er, von einer schlaflosen Nacht noch geschwächt, am frühen Abend ein und wurde von Alpträumen geplagt. Manchmal wachte er früh auf, so früh, dass es noch dunkel war und damit mit Sicherheit wesentlich früher als 6. Dann setzte er sich auf in dem durchgelegenen Bett und starrte an die Wand.
Er sah die Bilder wieder. Die Greene-Farm. Rick. Carl. Lori. Der Stich, obwohl zu einer wulstigen Narbe verheilt, begann dann immer zu ziepen und er veränderte seine Sitzposition bis es einigermaßen ging, massierte murrend darauf herum bis der Schmerz abflaute.
Walsh zweifelte, dass Rick zurückkam. Aber er konnte es ihm nicht verübeln. Also ging er seinem Leben ganz normal weiter. Inzwischen hatte das Regnen nachgelassen und es war ihm möglich, Feuerholz zu sammeln. Er stieg auch endlich aufs Dach um den Schornstein von dem Jahrzehnt an alten Vogelnestern zu befreien und dann und wann konnte er ein Kaminfeuer machen. Für Essen, für Wärme, für Beschäftigung. Er hätte gern mal wieder Kaffee getrunken, aber hatte seit Jahren keinen mehr erhaschen können. Was tat Shane mit dem Rest seiner Zeit? Er hielt seine Waffen in perfekter Kondition, jagte und sammelte, saß auf der Veranda der Hütte und dachte nach.
Der mangelhafte Schlaf zerrte an seiner physischen Stärke aber in seinem Kopf ratterte es tagein und tagaus. Er holte manchmal das Kettchen von Vesta heraus und wiegte es in der eigenen Hand, drehte es mit den großen Fingern in der anderen Handfläche und tat es dann wieder weg. Sie musste inzwischen genauso alt sein wie Carl. Carl, sein Junge... Wie gern Shane ihn gesehen hätte. Er musste kräftig geworden sein, so geschickt wie sein Vater und so empathisch wie seine Mutter. Seine Mutter...
Auch über Lori dachte Shane oft nach. Ricks Besuch hatte diese ganzen Gedanken aufgerührt und zu neuer Selbstständigkeit angeregt, aber sein Bild über Lori änderte sich nicht.
Nur jetzt war sie tot. Darüber zerbrach Shane sich oft den Kopf. Er weinte manchmal ein bisschen, dachte an ihre gemeinsame Zeit zurück. Aber es war ein Prozess, der ihm beim Heilen half. Er spürte manchmal wieder Ricks feste Hand auf seiner Schulter. Seine warme Präsenz. Wie gut es getan hatte, einfach zuzulassen, wie viel Lori ihm bedeutet hatte und Ricks verständnisvolle Art, damit umzugehen.
So konnte Walsh endlich mit ihr abschließen.

Er war gerade am Kochen, als es an seiner Tür klopfte. Argwöhnig hob Shane den Kopf, sah sich zur Tür um. Das klang nicht nach einem Beißern. Auch nicht nach Plünderern. Dann kündigte Rick sich an. Sein Bruder! Walshs Augen leuchteten auf, er legte das Messer weg, mit dem er Beeren in einer Schalte zerdrückt hatte. Da hörte er die andere Stimme. Mit Misstrauen schlich der ehemalige Sheriffs Deputy also zu einem der staubigen, eingefallenen Fenster und spähte hinaus. Zu seiner Beruhigung handelte es sich nur um zwei Leute, einer davon Rick. Die andere Person war eine Frau, die Shane nie zuvor gesehen hatte. Sie hatte dunkle Haut und zu Dreadlocks geflochtene Haare. Mehr konnte er durch das Fenster nicht entdecken. Shane dachte darüber nach, als er zur Tür trat. War sie ein Mitglied der Gruppe, der Rick jetzt angehörte? Er musste ihr sehr vertrauen, wenn er sie mitbrachte und nicht jemanden, den Shane bereits kannte. Wobei das bei genauerer Überlegung vielleicht zu seiner eigenen Verteidigung von Vorteil wäre. Er drückte die Klinke der Tür hinab, unbewaffnet. Seine geliebte Shotgun lehnte an einer der Ecken der Hütte und seine Pistolen waren sorgsam in einer Schublade versteckt. Als Walshs dunkle Augen auf die beiden fielen baute sich langsam ein schwaches, treues Lächeln auf, das nur verstärkt wurde, als er Rick entdeckte. "Rick!" Ich hatte schon Angst, du hättest dich umentschieden! Er zeigte sogar etwas Zähne beim Lächeln. "Es ist gut, dich zu sehen!" Dann blickte er hinüber zu seiner Begleitung, schenkte ihr ebenfalls ein Lächeln. Sie war hübsch, hatte ein frauliches, markantes Gesicht und ausdrucksstarke Augen. Sie schien zu kompetent, als dass Shane sie herausfordern und auch zu selbstbewusst, als dass er sie anflirten würde.
"Hallo! Ich glaube wir kennen uns noch nicht." sagte er dann sanft und streckte ihr die Hand entgegen. Er bemerkte, dass sie vom Saft der Beeren, die er gerade zur Mahlzeit zerdrückte, bläulichrot angelaufen waren und wischte sie einmal über die Hose bevor er sie wieder ausstreckte. "Ich bin Shane." Er blickte aus dem Augenwinkel hinüber zu Rick. Der hatte ihr mit Sicherheit schon von ihm erzählt, wenn er sie schon mitgenommen hatte. Jedoch traute Shane sich nicht, das anzusprechen. Wäre vermutlich besser. Man sollte die Bekanntschaft ja nicht mit etwas Negativen beginnen.

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#72

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 28.05.2020 19:18
von Rick Grimes | 370 Beiträge

Er würde Michonne nie unterstellen das sie zu schwach für etwas sei, diesen Fehler hatte er früher als sie sich noch nicht so gut kannten mehr als einmal gemacht und die Samurai hatte ihm bewiesen das sie Stark genug war, dies war wohl auch einer der Gründe warum Michonne ihn am Anfang nicht leiden konnte doch das hatte sich ja zum Glück in eine vollkommen andere Richtung entwickelt.

Als sie eine weile gelaufen waren merkte er dennoch das der Korb etwas schwer wurde und er sah sie kurz Fragend an. Er konnte ihn auch eine weile nehmen wenn sie das zulassen würde. "Soll ich ihn nehmen?" Es war eine Frage, welche er einfach stellen musste doch er würde sie nicht zwingen ihm den Korb zu geben.

Als sie an der Hütte ankamen sah er sie direkt an als sie ihn fragte ob er sich sicher war das es diese Hütte sei. "Ja ich bin mir sicher."

Das Shane inzwischen zweifel daran hatte das Rick überhaupt zurück kommen würde ahnte der Grimes nicht, denn er hatte ihm doch sein Wort gegeben das sie sich wieder sehen würden. Und ein Grimes hatte bis heute noch nie sein Wort gebrochen.

Rick vertraute Michonne genau so sehr wie er damals Shane vertraut hatte als sie noch Kollegen im Dienst waren, oder genauso sehr wie er Daryl vertraute. Im grunde würde er Michonne Blind sein Leben in die Hände legen.
Das Shane unbewaffnet die Tür öffnete ließ ihn leicht lächeln und er atmete tief durch. "Shane schön dich zu sehen." Er schwieg kurz und musste dann schmunzeln, Shanes Begrüßung gegenüber Michonne war irgendwie schüchtern, so kannte er ihn nicht. "Darf ich dir meine Feste Freundin vorstellen? Das ist Michonne. Michonne das ist Shane." Er grinste leicht und sah zwischen den beiden hin und her. Shane schien gerade etwas zu essen zu machen das passte ja gut das sie gerade jetzt kamen, denn auch sie hatten einen Korb mit etwas zu essen dabei. "Dürfen wir reinkommen?" Sicher hatte er Michonne alles erzählt, seine Geliebte wusste alles was zwischen ihnen vorgefallen war.

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#73

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 28.05.2020 21:53
von Michonne Grimes | 397 Beiträge

Etwas nervös war die Dunkelhäutige schon, denn gleich würde sie den besten Freund ihres Mannes kennenlernen, wenn sie ihn denn schon Mann nennen konnte, denn eigentlich waren sie ja nur ein Paar das fest zusammen war, sie waren nicht verheiratet, wobei Michonne auch so weit noch nicht gedacht hatte. Sie liebte Rick keine Frage, aber an eine Hochzeit dachten wohl beide nicht. Der Weg durch den Wald war doch etwas Mühsam, auf dem Rücken hatte sie ihr Katana und vor sich den Korb, sie würde aber niemals zugeben das er ihr nach einer Weile doch zu schwer wurde. Denn wenn Michonne sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, zog sie dies auch bis zum Ende durch. Rick kannte das nicht anders von ihr, auch wenn er ihr früher bevor sie ein Paar wurden, bestimmt oft gedacht haben musste, das sie nicht solch eine Power hatte, doch sie hatte ihm von Gegenteil überzeugen können.

"Sag mal hast du Steine in den Korb getan." Grinste sie leicht und gab ihm diesen dann doch. Ja sie schaffte es nicht ihn bis zu der Hütte zu tragen, der Weg kam ihr vor wie eine Halbe Ewigkeit und ihr Arm wurde immer länger. Der Weg schien nicht enden zu wollen, doch dann sah sie von weitem die Hütte, sie musste sich aber vergewissern, ob sie auch die richtige Hütte erreicht hatten, doch Rick versicherte ihr genau das , sie nickte nur.

Sie wusste das er ihr Blind vertraute. Das gleiche galt auch für sie, denn auch sie vertraute ihm Blind, das hatte sie eigentlich schon vom ersten Tag an getan, doch hatte sie ihm dies niemals gesagt. Musste sie ja auch nicht, heute waren sie ein Paar und nichts und niemand würde daran etwas ändern können.

Rick klopfte an die Tür und es dauerte einen Moment bis jemand die Türe auf machte. Vor den beiden stand ein Hochgewachsener Mann, mit dunklen Haaren und wirkte doch , ja wie sollte sie es beschreiben, friedlich? Ja so konnte man es nennen. Das vor ihr war also Shane der beste Freund und ehemalige Kollege von Rick. Shane grüßte zunächst Rick und dann reichte er ihr die Hand, zuvor wischte er sich diese aber noch an der Hose ab , weil er wohl Beerensaft an den Händen hatte. Michonne zögerte erst etwas aber dann reichte auch sie ihm die Hand, doch bevor sie etwas sagen konnte, übernahm Rick das Wort und stellte sie als seine Feste Freundin vor. Sie lächelte leicht.

"Freut mich Shane, meinen Namen hat Rick dir ja bereits gesagt." Meinte sie mit einem Leichten Lächeln auf den Lippen. Sie würde den Abend auf sich zu kommen lassen, bisher wirkte Shane doch sehr freundlich auf sie, doch auch wenn sie seine Geschichte kannte, denn Rick hatte ihr alles erzählt wollte sie sich selbst ein Bild von all dem machen. Rick fragte ob sie rein kommen dürften. Michonne stand neben ihm und wartete ab. Klar stellte sich die Frage wie dieser Abend verlaufen würde aber das würde sich in der Kürze der Zeit zeigen.

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#74

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 04.06.2020 12:48
von Shane Walsh | 58 Beiträge

Schön, dich zu sehen. ... Sicher, Rick? Ein Blick auf sein Lächeln und Shane war sich sicher. Sicher, Shane.
Der Bär von einem Mann schnappte nach Luft, bevor sich ein Mundwinkel wieder nach oben zog und das eigene Lächeln mit doppelter Stärke zurückkehrte. Dann wandte er sich zu seiner weiblichen Begleitung. Ihr Griff war bestimmt, passte zu ihrem Auftreten. Sie war keine Jungfrau in Nöten.
Feste Freundin also? Überrascht wanderten Walshs Augenbrauen in die Höhe und sein Blick wieder zu ihrem Gesicht bevor die Augen sie einmal gründlich von oben bis unten musterten. Der Blick war alteingefahren. Checken, was sein Bruder sich so klargemacht hatte war ein absolut vertrauter Vorgang, wennauch in den letzten Jahren etwas eingerostet.
So nahm er sich nur einen kleinen Augenblick um ihre Gestalt zu mustern, als sein Blick bei ihren Füßen angekommen war wurde er kurz von dem Korb abgelenkt. Dann aber kehrte er mit einem Grinsen zu ihrem Gesicht zurück.
"Ja. Michonne, ein schöner Name." Da war wieder etwas charmantes in seinem Blick, wie ein Glänzen in den Augen, aber mehr annäherungsversuche würde er nicht unternehmen. Dafür hatte er Ricks Privatsphäre einfach zu sehr zu schätzen gelernt.
Er wandte sich wieder zu Rick und nickte. "Na klar, kommt rein." Er zog die Tür weiter auf und legte die Sicht frei auf das Innere der heruntergekommenen Jagdhütte. Das Bett war ungemacht, seine Besitztümer standen verwahlost auf dem Tisch und der kleinen Küchenzeile, es war kein Essen in Sicht außer der Beeren und auch kein Feuer im Ofen. Der Boden war recht morsch und die Wände angelaufen- Shane hatte es nie für nötig gehalten, groß zu renovieren. Er war es zu sehr gewohnt, vertrieben zu werden. Und um anderen Arschlöchern die eigenen vier Wände zu renovieren, dafür war er sich zu stolz.
Shane ging die ersten Schritte selbst in das Haus hinein, wischte sich weiter die Hände ab und betrachtete das Heim. Würde er jetzt umziehen können? Die Hütte verlassen und bei Rick Ruhe finden? Er wandte sich um, nahm die beiden wieder ins Auge.
Ricks feste Freundin. Zehn Jahre war es jetzt her, dass Lori sie verlassen hatte. Dass sein Bruder ihn verraten und gestorben war. Er hatte sich einen Neuanfang verdient. Seine Tochter hatte eine Mutter verdient. Wie Carl wohl auf die Freundin seines Vaters reagiert hatte?
"Ich fürchte ich habe nicht viel, aber ich frage dennoch ob ich euch etwas anbieten kann." ließ er verlauten, stromerte zur Küchenzeile. Er hatte einen milchigdurchsichtigen Behälter mit Bachwasser, dass er mit den Mitteln der Natur hatte filtern können. Die Beeren in der kleinen Schale und eine Konserve Dosenravioli. Das wars. Frischfleisch wurde nicht lang aufbewahrt und mehr Dosen hatte er nicht erklauen können. Wie gern Shane mal wieder Dosenpfirsiche gegessen hätte... Er bemerkte wieder den eigenen Hunger und versuchte schnell an etwas anderes zu denken, schob die Hände in die Hosentaschen und betrachtete seine Besucher.

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#75

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 06.06.2020 22:29
von Rick Grimes | 370 Beiträge

Sicher freute er sich Shane zu sehen, warum denn auch nicht? Er hatte seinem Bruder doch bersprochen, das er zu ihm kommen würde und naja er hatte eben Michonne seine Liebste und Engste Vertraute mit gebracht. Daryl stand Shane Skeptisch gegenüber das wusste er ja inzwischen doch auch Daryl vertraute da auf Michonne was ihn doch sehr erleichterte.
Langsam trat er mit Michonne in die Hütte ein. Irgendwie hatte er sich Shanes Bude genau so vorgestellt, was ihn leicht grinsen ließ. Die Hütte war recht verschlissen doch sie war eben alt und Shane schien nicht unbedingt Renovieren zu wollen.
Er sah Shane an das dieser wohl ahnte das alles von diesem Besuch abhängen würde. Das Rick Michonne nicht einfach so mit gebracht hatte. Denn Ja wenn alles gut lief dann würde Shane bald umziehen können.
Rick brachte den Korb zu dem Tisch welcher im Raum stand und stellte den Korb ab, ehe er zu Shane sah. "Wir haben uns allen etwas mitgebracht. Möchtest du nen Bier haben?" Er holte die 3 Flaschen aus dem Korb und auch das Essen welches Michonne eingepackt hatte. Die Beeren würden sie ja dazu essen können.
"Ich dachte wir essen zusammen und reden einfach." Rick grinste Shane an und zog eine Dose Dosenpfirsiche hervor. "Ich hoffe du Magst die Dinger noch immer." Er konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen denn ja er erinnerte sich noch genau daran wie Shane damals immer Dosenpirsiche gemocht hatte und das er und Lori immer eine Dose im Haus hatten für ihn

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#76

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 09.06.2020 22:27
von Michonne Grimes | 397 Beiträge

Noch war Michonne sehr skeptisch was Shane anging, denn sie musste ihn erstmal kennen lernen. Das was sie von Rick wusste, reichten der Samurai nicht aus um ihm vollkommen vertrauen zu können, denn das musste der Walsh sich erstmal selbst verdienen. Charmant aber schien er doch zu sein, denn bevor er ihre Hand nahm, wischte er sich diese an seiner Kleidung ab und sie nahm diese dann auch an. Schüttelte diese und auch als er ihren Namen aussprach, konnte sie sich doch ein Lächeln abringen."Ja danke, das fanden meine Eltern damals auch und gaben mir diesen." Schmunzelte leicht bei ihrer Aussagen denn diese sollte keinesfalls schnippisch rüber kommen. Mit Rick zusammen betrat sie dann die doch etwas herunter gekommene Hütte, das er hier leben konnte, war nur schwer vor zu stellen, denn viel befand sich hier drin nicht, was es Lebenswert machte, oder sollte man sagen gemütlich? Denn gemütlich fand sie es hier durchaus nicht und auf Dauer würde er hier auch nicht leben können. Doch ihn mit nach Alexandria nehmen, dazu war sie noch nicht bereit. Das würde noch etwas Dauern, aber er konnte sie ja davon Überzeugen das sie ihre Zustimmung zu Ricks Vorhaben geben würde, denn nur ihm zu liebe machte sie das ganze hier mit. Rick schwörte darauf das Shane sich geändert haben soll und das glaubte sie ihrem Liebsten auch. Michonne schaute sich etwas in der Hütte um und schenkte den beiden Männern dann wieder ihre Aufmerksamkeit."Ja also recht Klein und gemütlich hast du es hier." Meinte sie an Shane gewand wobei sie doch selbst hier so nie hausen würde, doch man konnte heute zu Tage keine großen Ansprüche stellen, denn man nahm das was man kriegen konnte. So wohl auch er, denn wo sollte er auch sonst hin, immerhin hatte er mit dieser Hütte ein Dach über dem Kopf und das war schon viel Wert. Rick packte den Korb aus und verteilte das Bier was sie mitgebracht hatte. Die Pfirsiche hatte sie auch eingepackt denn Rick hatte ihr mal erzählt das Shane diese so gerne aß. Sie wusste schon warum sie das ganze Essen vorbereitet und gemacht hatte, denn viel hatte sie hier nicht erwartet."Kommt Jungs wir setzen uns an den Tisch und dann reden wir." Meinte sie entschlossen denn nun wollte sie den Mann auch besser kennen lernen denn wenn er Teil Ricks Familie war, dann würde er auch bald Teil ihrer sein, sie war Ricks feste Freundin und somit auch seine Familie und da er Shane dau zählte würde sie ihn auch dazu zählen, wenn er es sich verdient hatte. Sie wollte unbedingt mehr von diesem Mann erfahren. Somit setzten die drei sich und Michonne trank von ihrem Bier was Rick ihr gereicht hatte, lies dann die beiden weiter sprechen.

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#77

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 18.06.2020 14:19
von Shane Walsh | 58 Beiträge

Auf ihren Kommentar bezüglich ihres Namens rutschte Shane ein zufriedenes Schnaufen heraus. Er lächelte noch immer, als er die Hand zu sich nahm und sich erstmal das wirre Haar zurückstrich. Er wollte ja keinen allzu wilden Eindruck machen. Dass sie ihre Eltern ansprach wurde sofort gespeichert- in seinem Kopf priorisiert. Hatte sie vielleicht eine ganz besondere Bindung zu ihren Eltern, dass sie sie nun ansprach?Sollte er versuchen, sie später im Gespräch noch einmal anzusprechen? Shane entschied, nun die Überleitung zum Inneren der Hütte zu machen. Kein guter Gastgeber ließ seine Gäste lange auf der Türmatte stehen. Besonders nicht, wenn das eigene Überleben davon abhing. Und so schwer Shane es fiel, es sich zuzugeben: Sein Überleben hing sehr wohl von einem Einzug in eine Kolonie ab. Natürlich zweifelte er nicht daran, dass er für sich jagen, fischen und sammeln konnte. Er würde sogar sagen, dass ihm der Weg in ein hohes Alter offenstand, wenn er dermaßen fit blieb. Da würden dann aber die Probleme beginnen. Wenn er eben nicht mehr fit war. Auf einer Tour durch eine Stadt einen Tag Fußmarsch von hier hatte Shane einen Handspiegel entdeckt und hatte sich zum ersten Mal seit langem wieder angesehen. Das tat er seit dem dann und wann: starrte in die Augen von einem Mann, den er seit langer Zeit nicht mehr erkannte. Voller Schock hatte er eines Tages ein graues Haar entdeckt. Nicht etwa, weil es seinem Aussehen abtat. Einfach weil es hieß, dass er seiner Jugend irgendwann lebewohl sagen müsste. Seit dem waren seine zweifelgefüllten Nächte noch länger geworden. Natürlich war es nur ein Haar gewesen. Und er fühlte sich körperlich noch genauso fit wie je zuvor. Aber es gab ihm zu denken. Viel lieber würde er seinen Lebabend bei Rick verbringen. Zwischen lieben Menschen, die auf ihn achteten. In seiner Kolonie.
Shanes ganzer Körper wandte sich in einer fließenden Bewegung um zu Ricks Freundin Michonne, als sie sein Haus komplimentierte und ein schwaches Lächeln trat auf Shanes Lippen. "Es ist ein Dach mit vier Wänden und ein wenig Inventar." gab er zu, wie wenig er dieses Haus liebte. "aber immerhin hat es ein Dach." scherzte er dann nach alter Shane-Manier um die Stimmung zu heben. Mit ein paar Schritten stand er bei Rick, jedoch an einer anderen Seite des Tischs um ihn nicht zu bedrängen. Seine Augen waren mit Aufregung gefüllt, als er ihm zusah, es schlug sich etwas Gier dazu, als er sah was sein Freund entpackte. "Da sage ich nicht nein." er versuchte möglichst ruhig auszusehen als er seinen Blick wieder zu Rick hob und dann zu Michonne sah. Sie hatten Lebensmittel mitgebracht. Der Himmel musste sie schicken. Er atmete erleichtert durch und scannte den Raum bereits nach Sitzmögichkeiten. Das war richtig: Nach der langen Anreise sollten sie sich ruhig auch setzen können. Er zog los, fand eine alte, aber recht solide Obstkiste in einer Ecke der Hütte und einen Stuhl ohne Sitzfläche in einer weiteren. Als er, erleichtert über den Fund, zum Tisch zurückkehrte bekam er große Augen. Pfirsiche. Eine verschlossene Dose- dann musste es wirklich die zuckrige Süßigkeit sein, die er so lange schon nicht mehr hatte Essen können. Shanes Lächeln wandelte sich zu einem immensen Strahlen und seine Augen leuchteten, als er Rick ansah. "Oh ja!" erwiderte er zufrieden, als er die Sitzgelegenheiten zurechtrückte. Manchmal hatte er sogar erwogen den Weg nach Georgia einzuschlagen, wo es viele Pfirsichplantagen gab, um dort nach Überbleibseln aus der alten Zeit zu suchen.Bäume sollten ihre Früchte ja weiter tragen, unabhängig davon, ob Menschen sich um sie kümmerten. Er war froh, dass er es nicht getan hatte.
Um den beiden die spärlichen Sitzmöglichkeiten zu überlassen lehnte Shane sich an die Tischkante, nahm das Bier entgegen und betrachtete es fasziniert. Es war etwas zerbeult, das konnte allerdings auch der Weg gewesen sein. "Selbstgemacht?" musste er dennoch fragen.
Er blickte zu Rick und dann zu Michonne. Nutzte einen kurzen, in sich gekehrten Moment um die beiden zu verinnerlichen. Zu speichern, wer sie waren, wo sie waren und was sie für ihn getan hatten. Dann war er wieder komplett da.

@Rick Grimes @Michonne



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#78

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 29.06.2020 08:31
von Rick Grimes | 370 Beiträge

Er musste schon sagen das Shane sich in seinen Augen sehr verändert hatte, es schien fast als sei er Erwachsen geworden, als habe das Leben allein ihn verändert. Sicher wusste er das in Shane und auch in ihm selbst noch immer der Cop steckte was er allein an seinem Ausdruck erkannte. Und doch waren sie hier zusammen und etwas in Rick ließ hoffen das Michonne erkennen würde das Shane im Grunde ein lieber Kerl war der sich nach Schutz und einer Familie sehnte.
Ja er kannte seinen Besten Freund eben noch immer sehr gut und Rick hoffte wirklich das er sich nicht irrte.
Die Hütte war sicher nur eine Notlösung gewesen, bei ihnen würde er eine vernünftige Hütte bekommen und vor allem würde er dort nicht immer allein Jagen müssen. Nein sie sorgten dort alle für den anderen und es gab selten Streit. Sie waren eben alle eine große Familie.
Das Shane sich so über die Pfirsische freute ließ Rick schmunzeln, denn ja das war wirklich eine Sache die er vermisst hatte dieses Strahlen in diesen Augen.
Rick nahm seine Flasche zur hand und hielt sie in die Mitte. "Ja Selbstgemacht. Hat ewig gedauert bis wir was vernünftiges zusammen hatten." Er zwinkerte ihm zu. "Na dann auf unser Treffen." Er sah zu Michonne um ein wenig einschätzen zu können was sie dachte. Bis jetzt hatten sie ja noch nicht viel gesprochen. "Und dann lasst uns was essen, ich hab einen Bären Hunger."
Das hatte Rick wirklich und eines war schon jetzt klar,es würde ihnen sicher allen schmecken, immerhin war Michonne eine ausgezeichnete Köchin.

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#79

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 30.06.2020 22:22
von Michonne Grimes | 397 Beiträge

Michonne hatte noch nicht so die rechte Meinung über Shane, denn sie konnte ihn noch schwer einschätzen. Er wirkte nicht Angsteinflössend auf die Junge Frau, aber nachdem was sie gehört hatte, konnte er dies sehr wohl sein. Doch hier in der Hütte, war er ihnen freundlich gesinnt, jedenfalls das was sie bisher von ihm erkennen konnte. Er musste eine tiefsinnige Seele haben, denn man konnte an seinen Gesichtszügen nicht viel ausmachen, denn diese waren eigentlich reglos, bis auf ein kleines Lächeln welches er ihnen beiden doch hin und wieder schenkte. Michonne musste sich noch mehr anstrengen und drüber nachdenken, ob sie diesem Mann vertrauen sollte, ihn ins Cottage lassen sollte, ihn in die Nähe ihrer Kinder lassen sollte, denn diese spielten dabei auch eine sehr wichtige Rolle, grade Carl und Judith waren dabei sehr wichtig. R.J. war Ricks und ihr gemeinsamer Sohn, von den Shane ja auch noch nichts wusste. Judith konnte seine Tochter sein , doch weder Rick noch sie wollten das Judith das je erfahren würde, denn da würde ihr Leben nur durcheinander bringen und Shane sollte es ja auch nicht versuchen, denn das würde sie nicht zu lassen. Sie hatten bisher doch ein ehr ruhiges Leben in der Cottage bis auf ein paar Kleinere Vorfälle die man aber nicht ansprechen musste. Michonne musterte Shane weiter und blieb dabei aber ruhig. Die Hütte machte auf sie nicht den Anschein als würde man hier noch lange überleben können. Shane stellte dies auch fest, aber ebend auf seine Art."Ja es hat ein Dach aber wohnlich ist was anderes nicht wahr?" Meinte sie mit einem Lächeln,"denn auf Dauer wirst du hier nicht sicher sein." Fügte sie dem ganzen noch hinzu. Sie hatte nichts dagegen wenn er mit ihnen gehen würde, doch wie würden das die anderen sehen? Mit Carl konnten sie noch nicht sprechen und mit Daryl auch nicht, das mussten sie schleunigst machen. Rick packte dann den Korb aus und Shane suchte nach Sitzmöglichkeiten, was doch sehr Mager ausfiel, aber sie war es gewohnt auch auf dem Boden zu sitzen."Ich kann mich auch auf den Boden setzen mir macht das nichts aus." Essen konnten sie auch so. Rick packte die Pfirsiche aus und Shane schien mächtig erfreut darüber zu sein denn sein Gesichtsausdruck erwies genau das."Rick packte sie dazu weil er meinte du würdest sie gerne essen daher habe ich einen Kleinen Vorrat davon angeschafft." Meinte sie leicht lächelnd denn sie selbst ass diese Dinger auch gerne mal. Viele Vitamine ebend. Den Kindern machte sie auch oft Kompott davon. Kochen konnte sie da hatte Rick recht aber sie konnte auch gut kämpfen denn wenn es um ihre Familie ging, da stellte sich dann doch der Kampfgeist in ihr vor. Rick reichte jedem ein Bier und Shanes Frage beantwortete er dann auch." Ja Rick hat recht die ersten Versuche bei dem Zeug waren grauenvoll aber dies hier kann man gut trinken." meinte sie denn es hatte doch eine weile gedauert bis sie genau das erreicht hatten was sie wollten. Sie nahm Ricks Hand in die ihre denn sie merkte das Shane sie doch weiter beobachtete und schaute dann zu ihm."Ich hoffe dir wird mein Essen schmecken denn ich würze es doch gerne mal etwas mehr." Schmunzelte sie , denn ihr essen war nichts für Schwächlinge."Shane, mal eine andere Frage, bist du bereit dich an zu passen? Ich meine würdest du dein Leben ändern, also nicht mehr so leben wie du es bisher getan hast? Dich mit einbringen in unserer Kolonie, denn das sind schon einige Voraussetzungen die du erfüllen musst, damit du bei uns leben kannst." Michonne wollte es nun wissen, denn wenn sie dem zu stimmen würde, dann musste er sich an Regeln halten.

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#80

RE: Alte Jagdhütte

in Umgebung 11.07.2020 12:23
von Shane Walsh | 58 Beiträge

Wohnlich ist was anderes. Diesen Satz ließ Shane in seinem Kopf nachklingen. Wohnlich ist was anderes... ja. Er nickte um sie zu bestätigen. Wohnlich, das war Oma Jean's Esszimmer an Thanksgiving, oder das Wohnzimmer der Grimes am Weihnachtsabend, ihr Garten im Sommer mit Carl im Sandkasten oder ihre Küche nach einem reparierten Boiler mit einem Bier in der Hand.
Früher hatte Shane sich einsam gefühlt wenn er ohne Freundin im eigenen Wohnzimmer saß. Fremd in den eigenen vier Wänden. Jetzt wusste er, was echte Einsamkeit bedeutete. Er verdrängte die vielen Bilder, die in seinem Kopf über ihn hereinbrachen wie eine Welle, und schenkte seine volle Aufmerksamkeit wieder Rick und seiner Flamme. "Bis jetzt sind nur einzelne Sträuner herumgekommen." Berichtete er von der Gefahr der Untoten. "Aber eine ganze Meute von denen könnte mir schon die Hütte einrennen, das stimmt." Gab er dann zu. Setzte er gerade wirklich seinen Erfolg auf ihr Mitleid? In einem kurzen Moment der Selbstwahrnehmung musste Shane Schlucken. Nein, das wollte er nicht. Er hatte seine Ehre verloren aber den Fehler würde er nicht noch einmal machen. Ganz sicher nicht vor Rick und Michonne.
Er zog los um ihnen wenigstens den Luxus des Sitzens zu gewähren, es fiel schlecht aus, aber es war wenigstens etwas. Shane blickte überrascht zu Michonne, als die sich auf den Boden setzen wollte.
"Aber nein!" widersprach er direkt. "Eine Frau sollte doch nicht auf dem Boden sitzen müssen!" Er lächelte charmant, bot ihr die Obstkiste an- die gemütlichere der beiden Alternativen, definitv.
Als Shane seinen Blick erneut zu Rick kehrte entdeckte er die Pfirsiche. Er baute kurz Blickkontakt zu Rick auf, um ihn freudig anzugrinsen, dann griff er nach der Dose und auch nach dem Messer, das noch auf dem Tisch lag. "Dann schickt euch wirklich der Himmel." Erwiderte Shane auf Michonnes Versprechen mit einem lüsternen Blick in ihre Richtung, umfasste dann das Messer mit eisernem Griff. Er öffnete die Dose mit kurzen, geschulten Bewegungen und stellte sie geöffnet in die Mitte des Tisches während ihm der süßliche Duft der eingelegten Früchte entgegenschlug. Er bemerkte, wie ihm das Wasser im Mund zusammenlief und er kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Das Bier war also selbstgemacht. Anerkennend nickend blickte er erst seinen Besten Freund, dann seine Freundin an und grinste schief. Aber glänzend. "Na dann bin ich aber froh, dass ich nicht das erste Versuchskaninchen bin." Er hob die Flasche zum Prosten, fügte an Ricks Spruch noch ein "Cheers!" an und trank.
Das Bier schmeckte klar anders als das, was sie noch vor zehn Jahren getrunken hatten. Allerdings konnte Shane nicht bezeugen, ob es wirklich das war, oder ob sein Gaumen ihm das nur vorgaukelte. Immerhin hatte er seit Jahren keins mehr getrunken, dran gedacht allerdings schon das eine oder andere Mal.
So oder so hatte Rick es Shane mit seinem Gesöff angetan. Er kam hier her mit seinem selbstgebrauten und teilte es ganz selbstverständlich mit seinem ehemaligen besten Freund. Keine Diskussion, kein Berechnen, als habe er das Misstrauen bei ihrem letzten Treffen gelassen. Natürlich bemerkte er das Händchenhalten. Aber es hatte nichts beschützendes, nichts abwehrendes an sich. Dennoch war er froh, als Rick das Wort erhob. "Ja, essen klingt gut!" Sprang er darauf an und kam noch etwas näher, grinste als er Michonnes Worte hörte. "Ich weiß nicht, ob meine Zunge das nach der langen Durststrecke an ungewürztem Essen überstehen wird." Gab er dann mit einem spielenden Ton zu. "Aber ich habe früher gern scharf gegessen und ich bin bereit, meine Zunge dafür aufs Spiel zu setzen." Beendete er den Satz dann mit einem breiten Grinsen, während er sich etwas von dem Essen nahm.
Das Grinsen verschwand jä. Er blickte von Michonne zu Rick, in der Bewegung erstarrt. Der Blick auf Rick war lang, forschend, als könnte er in Rick die Reaktion sehen, die er zu geben hatte. Natürlich konnte er das nicht. Sein Blick wanderte wieder zu Michonne.
Gerne hätte er ihr zugestimmt. Gerne hätte er gesagt, dass das ein Leichtes für ihn war und er sich leicht anpasste. Aber das stimmte einfach nicht.
Diese Tatsache hatte in den ersten Tagen der Apokalypse gestimmt und hatte bis vor kurzem ihre Richtigkeit und ihre Aktualität bewiesen. Shane konnte sich weißgott nicht eingliedern.
"Ich..." begann er einen Satz, als er bemerkte, dass sein Nachdenken zu lange dauerte und die Hütte in unangenehmes Schweigen hüllte. "Ich kann an mir arbeiten." War das Beste, das ihm auf die schnelle einfiel. Aber das war nicht gut. Ganz und gar nicht. Er musste schnell noch etwas an sich arbeiten. Auf keinen Fall wollte er die Wahrheit sagen. Dass würde den beiden nur Angst machen und Misstrauen schüren. Lieber wollte er etwas sagen, was ihnen gefiel.
"Ich bin ein Gruppenmensch, Michonne." Erklärte er also, sie fest in die Augen nehmend. "Ich liebe meine Freiheit und ich urteile gut." Gab er dann zu. "Aber das liegt allein daran, dass ich aufopfernd liebe. Innig liebe. Meine Familie kommt für mich an erste Stelle und was ich tue, tue ich für das Überleben meiner Familie." Vermutlich war er zu alt um wahren Gruppengeist zu lernen. Oder zu lernen, dass man lieber länger nach einer Lösung suchte, statt für eine schnelle Lösung Opfer zu bringen- zwischen wichtig und weniger wichtig nur noch dann zu unterscheiden, wenn es nicht um Menschen ging. Aber das war nun mal Shanes Einstellung und er sah nichts verkehrtes daran. Das würde es erschweren ihm diese Position auszutreiben. "Ich werde nicht für euch waschen oder kochen können" (oder wollen) "Aber ich werde für euch arbeiten. Jagen und auch kämpfen, wenn es sein muss." Er wechselte den Blick wieder zwischen Rick und Michonne. "Wenn Ihr es wollt, werde ich an mir arbeiten."

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