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WELCOME SURVIVOR

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.

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A CHANGE IS GONNA COME

Der Herbst hat sich angekündigt. Der Monat in dem sich die Blätter färben und die Tage kürzer werden. Mit niedrigeren Temperaturen und langanhaltenden Regenfällen ist zu rechnen. Während es Morgens und Abends starker Nebel auftreten kann.

#61

RE: Gleise

in Umgebung 31.07.2021 18:10
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Auron stapfte die Gleise entlang und scherte sich nicht darum, ob ihn irgendjemand hören könnte. Natürlich war es immer eine Gefahr, aus der Ferne angegriffen zu werden und wenn es jemand wirklich Böse mit ihm meinte, könnte er hier und jetzt an einer tödlichen Schusswunde in den Kopf sterben. Doch die meisten waren nicht so skrupellos. Aurons Erfahrung nach machten sich neun von zehn Gegnern vorher bemerkbar, weil sie es genossen, die Macht zu haben, und das eine Weile auskosten wollten. Sich an der Angst laben wollten. Bei Auron konnte man das gern mal versuchen. Er hatte kein Problem mit Herausforderungen und würde sogar einen Kampf begrüßen, indem er scheinbar unterliegen sollte. Nur um das Gegenteil zu beweisen.

Auron lächelte schelmisch, als es hinter ihm im Gebüsch raschelte und ihn jemand zum Stehenbleiben aufforderte. Er hob bereits die Arme, um scheinbar mitzuspielen, aber dann wurde er stutzig. Bei jedem weiteren Wort kam ihm die Stimme nämlich bekannter vor. So bekannt, dass es ihm eiskalt den Rücken herunterlief und sein Grinsen allmählich gefror und wich. Als er sich dann umdrehte, um den Angreifer anzusehen, war jegliches Gefühl von seinem Gesicht getilgt. Außer Unglaube ... geradezu manisch starrte Auron sein Gegenüber an. Seinen geflüsterten Namen konnte er nicht hören, nur sehen, wie sich Coles Lippen bewegten. Und dann das ... Du lebst.
Ja, das tat er. Und Cole? Auron hatte sich fast schon gewaltsam eingeredet, dass sein Bruder tot war, weil er das akzeptieren musste. »Halluziniere ich ...?«, fragte er also vollkommen abwesend und blinzelte. Konnte eigentlich nicht sein, Cole hatte sich äußerlich verändert, er war älter geworden und zuvor hatte er auch kein Eichhörnchen als Halsband getragen. So hatte Auron ihn nicht in Erinnerung. Oder entsprang dieses Erscheinungsbild auch seiner Einbildung?
Ein Teil von ihm wollte glauben, was er sah. Schließlich gab es einen Grund, weshalb er immer wieder herkam. Nämlich, dass er Cole immer noch finden wollte. Trotzdem zog er nun erst mal die Flasche aus seinem Beutel und schnupperte daran. Es war Wasser, kein Alkohol. Er hatte sich also auch nicht die Birne weggesoffen und keine Rauschträume. Dann ... blieb ja nur noch die Wahrheit, hm?

So langsam tauchte wieder ein Lächeln auf Aurons Gesicht auf und er steckte die Flasche wieder weg. Ohne Vorwarnung setzte er sich in Bewegung, spürte, wie ein freudiges Lachen seine Kehle emporkroch und ließ es einfach raus. Mit wenigen großen Schritten war er bei seinem Bruder und breitete die Arme aus. Jetzt war der Moment der Wahrheit gekommen. Entweder er würde ihn jetzt spüren und an sich drücken können, oder er umarmte nur Luft. Sekunden später schloss Auron die Augen und schmiegte seine Wange an Coles, als er ihn festhielt und immer noch lachte. Hoffentlich zerquetschte er gerade nicht Miss Jackson ... die er ehrlich gesagt schon wieder ganz vergessen hatte.

@Cole Montanari



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#62

RE: Gleise

in Umgebung 31.07.2021 21:07
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Cole schlich dem vermeintlich Fremden nach und legte den Zeigefinger auf seine Lippen als Ms Jackson anfing zu gurren. „Du musst still sein“ flüsterte er der Eichhörnchen Dame entgegen und diese sah ihn mit schief gelegten Kopf an und knabberte an ihrer Nuss weiter. Er konnte nicht zulassen das dieser Typ sich all die Güter die vielleicht noch in dem Zug lagen unter den Nagel riss. Anderseits war der Kerl echt groß und kräftig aber Muskeln allein waren nicht aussagekräftig! Jacky huschte in sein Shirt und hielt sich dort an dem Stoff fest während Cole unbeirrt weiter ging und seine Waffe zückte. Er entsicherte sie und zielte auf den Hünen vor sich. Dieser hob die Arme und schien im ersten Moment keinen Ärger machen zu wollen, doch das könnte auch täuschen. „Mach keinen Scheiß!!“ knurrte Cole warnend. Dann drehte sich der Mann um und Cole blickte in dessen Gesicht. In zwei überraschte Augen und einen Mund der leicht offen stand weil dieser es ebenso wenig glauben konnte wie er selbst. Auron. All die Jahre hatte er ihn gesucht und nun stand dieser vor ihm und sah aus wie ein Krieger Walhallas. Ja, so kannte er ihn. Und als er ihm in die Augen sah, bildeten sich in seinen eigenen Tränen. „Auron….“ wiederholte er mit brüchiger Stimme und schluckte. Wie erstarrt stand er nur wenige Meter vor ihm und nahm die Waffe runter. Er schmunzelte bei der Frage seines Bruders „wenn dann tun wir es wohl beide“ denn auch er hatte das Gefühl ein Gespenst zu sehen, denn er hatte nicht mehr daran geglaubt ihn je wiederzusehen. Gehofft ja, aber nie daran geglaubt. Ms Jackson sah neugierig aus seinem Shirt hervor als sie die Stimmen hörte. Cole liefen ungehinderte stumme Tränen über die Wangen. Er konnte seine Emotionen nicht länger zurück halten, die eine Mischung aus Traurigkeit und Glück waren. So lange hatte er auf Auron gewartet und ihn gesucht. So lange!

Als Auron es war der die Distanz endlich überbrückte, brachte Jacky sich mit ihrer Nuss in Sicherheit und Cole schlang die Arme um seinen Bruder und konnte die Tränen nun nicht mehr zurück halten. Gut das dies niemand sah. Nun und wenn wäre es ihm grade wohl auch egal gewesen. Das Lachen seines Bruders steckte ihn an und er grinste Auron an als er wieder Luft bekam. „Heilige Scheiße wo bist du bloß gewesen?!!“ Sie hatten sich beide wohl eine Menge zu erzählen. „Und wieso sieht du aus wie ein junger Krieger Gott?“ gluckste Cole und sah ihn an. Es war so schön wieder in sein Gesicht zu sehen. „Du hast mir so gefehlt… ich hab versucht dich zu finden Auron. Das habe ich wirklich“

@Auron Montanari


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#63

RE: Gleise

in Umgebung 02.08.2021 08:52
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Bei den Göttern, hatte er dieses Schmunzeln vermisst. Cole stand ein paar Meter von ihm entfernt, doch er konnte ihn gut erkennen, und somit auch jede Bewegung und Änderung der Mimik. Trotz der Jahre, die vergangen waren, kannte er viel davon noch auswendig. Sein Bruder und er waren so lange unzertrennlich gewesen, schon vor der Apokalypse. Aber nun? Brauchte Auron viel zu lang, um zu realisieren, dass seine Augen ihm keinen Streich spielten. Manchmal wusste er nicht mehr, was noch wahr war und was nicht. Hin und wieder fragte er sich, ob Balar Island auch nur seiner Phantasie entsprang, damit er sich nicht mehr so allein fühlte, und wieder irgendetwas zu spüren vermochte. Natürlich wusste er es besser. Aber was Cole betraf, war er sich gerade nicht so sicher.
»Ist das hier dann vielleicht das Jenseits?«, fragte Auron weiter, als sein Bruder meinte, dann ebenfalls halluzinieren zu müssen? Vielleicht war Auron ja doch gerade von einem Feind so heimtückisch niedergestreckt worden und sein Bruder war geschickt worden, um ihn ins Totenreich zu führen?

Scheiß drauf! Cole stand vor ihm. Entweder wahrhaftig oder nur als Illusion. Mit beidem konnte Auron leben, wenn er ehrlich war. Hauptsache, sein Bruder war wieder an seiner Seite. Als er ihn umarmte und nicht nur heiße Luft umschloss, lachte Auron noch lauter auf. Cole war also kein Trugbild. Er war wirklich hier. Wirklich und wahrhaftig! Auron spürte, wie seine Schulter feucht wurde, dort, wo Coles Wange lag, und er lockerte seinen Griff ein wenig, um seinem Bruder sachte über den Rücken zu streicheln.
Als sich beide ein wenig beruhigt hatten, lösten sie sich minimal voneinander und auch auf Aurons Gesicht war ein Grinsen zu sehen. »Das könnte ich dich fragen! Verdammt, ich habe alles nach dir abgesucht, jeden Stein zwei Mal umgedreht ... aber du warst nicht aufzufinden. Ich dachte ...«, seine Stimme brach und er musste sich räuspern. »Ich dachte all die Jahre, du seist tot ...«
Jetzt verfluchte er sich dafür. Er hätte niemals aufhören dürfen, nach Cole zu suchen.
Lachend sah er nun an sich herunter. »Du tust so, als hätte ich je anders ausgesehen.« Das klang sicher arrogant, aber nun ... Auron fand schon, dass die Beschreibung eines Kriegergottes durchaus auf ihn zutraf. xD
Doch dann wurde sein Blick weich und er legte Cole die Hand auf die Schulter. »Du mir auch. Ich hätte nie gedacht, dich wiederzusehen. Jedes Jahr komme ich her, um dir nah zu sein ... und jetzt? Stehst du in Fleisch und Blut vor mir.« Kopfschüttelnd betrachtete er ihn. »Wir haben wohl jeweils an den falschen Orten gesucht. Wer weiß, wie oft wir uns nur knapp verpasst haben.« Wie bitter das war. Aber jetzt hatten sie einander wieder, so unwirklich sich das gerade auch anfühlte.

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#64

RE: Gleise

in Umgebung 03.08.2021 15:12
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Es kam Cole wie eine Ewigkeit vor das er das letzte mal in das Gesicht von Auron geblickt hatte. Er versuchte es sich erneut einzuprägen weil er Angst hatte das alles würde wie eine Seifenblase zerplatzen. Wenn das alles hier ein Traum war dann würde er nie wieder aufwachen wollen. Das er ihn verloren hatte war das Schlimmste was ihm je widerfahren war und nun stand er vor ihm. Lebendig. „Auron…“ wiederholte er und lächelte ihn an. Endlich erwachten beide aus ihrer Starre und lagen sich wenig später in den Armen. Er konnte seine Gefühle nicht mehr zurück halten und ließ seine Tränen freien Lauf. All die Last fiel einfach grade von ihm ab und die Trauer die er die ganzen Jahre mit sich getragen hatte. Es tat gut zu wissen das sein Bruder lebte und das sie sich nun wieder hatten. Nie wieder wollte er Auron gehen lassen! Als sie sich voneinander lösten sah er seinen Bruder an und rieb sich etwas verlegen den Hinterkopf. Als er ihm offenbarte das er dachte er sei tot, nickte Cole nachdenklich „Ja das verstehe ich gut. Ich habe auch überall nach dir gesucht aber.. ich war zwischendurch auch in einer Gruppe und …“ er brach den Satz ab „es tut ,mir leid das ich die Hoffnung verloren hatte dich zu finden Auron“ Auch er hätte doch weitermachen müssen, stattdessen hatte er die Hoffnung verloren und dabei hatte Auron all, die Jahre gelebt und er wohl nur an dem falschen Ort gesucht. Doch sie mussten sich beide keine Schuld an all dem geben, es waren die Umstände gewesen und irgendwie hatten sie beide weitermachen müssen. Doch das Schicksal hatte es offensichtlich gut mit ihnen gemeint. Das er wie ein Kriegergott aussah wunderte Cole nicht aber es überraschte ihn dennoch das er es immer noch tat, trotz Apokalypse „was ist denn mit deiner Kleidung passiert?“ fragte er schmunzelnd und sah auf die knappe Kleidung die er trug. „Nicht das du es dir nicht leisten könntest aber…erregt das nicht viel Aufmerksamkeit?“ er schmunzelte

Cole lächelte als Auron ihm die Hand auf die Schulter legte und ihm erzählte das auch er jedes Jahr herkam. „Wirklich? Ich tue es auch regelmässig und vermutlich haben wir uns wohl oft nur knapp verpasst“ sprach er aus was aus Auron dachte. Es war bitter und doch nun auch schön zu hören das sie beide nie wirklich aufgegeben hatten auch wenn es sich für sie anders anfühlte. Er sah seinen Bruder an „lebst du hier irgendwo?“ Er sah nicht aus wie jemand der draußen lebte und stehlen musste um etwas zu essen zu bekommen. Cole trug bereits die Lederjacke mit dem Logo der Rider. Ob die Kolonie Auron etwas sagen würde? Dann sah er zu Mrs. Jackson die auf seine Schulter sprang „Oh und darf ich vorstellen Mrs Jackson….. und Jacky, das ist Auron er gehört zu uns!“ Grinsend sah er seinen Bruder an

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#65

RE: Gleise

in Umgebung 06.08.2021 21:46
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Für einen Moment war Auron in den Erinnerungen gefangen. »Da waren so viele Beißer ... wir haben uns an den Händen gehalten und auf einmal warst du fort. Ich habe nur noch einen Weg aus der Herde raus gesehen und bin gerannt, so schnell ich konnte. Du glaubst nicht, wie feige ich mir vorkam.« Normalerweise floh er nicht vor einem Kampf. Aber bei einer Herde war es wirklich Glück, wenn man noch mit dem Leben davon kam. Wobei Auron seines ohne zu Zögern gegeben hätte, wenn er Cole damit hätte retten können. Doch er hatte ihn aus den Augen verloren und nicht gewusst, in welche Richtung er abgetrieben worden war. Blind weiter in die Horde reinzurennen hätte keinem von ihnen beiden etwas gebracht. Das war zumindest das, was Auron sich eingeredet hatte, um die Schuld irgendwie zu ertragen.
»Du warst bei einer Gruppe?«, hakte er dann nach. Es war beruhigend, dass sein kleiner Bruder nicht die ganze Zeit allein gewesen war. »Ich hoffe, sie haben dich gut behandelt. Was ist aus ihnen geworden?« Immerhin hatte Cole in der Vergangenheitsform gesprochen.
»Wir haben beide die Hoffnung verloren, Bruderherz. Da wir uns nicht gefunden haben ... war es wohl das Einzige, was wir tun konnten, um den Verstand nicht zu verlieren. Um irgendwie weiterzumachen.« Zumindest bei Auron war es so gewesen. Man traf im Leben nicht immer die richtige Entscheidung. Das Schicksal war wirklich großzügig, dass es die beiden Brüder nun wieder zusammen geführt hatte.
Grinsend sah Auron an sich herunter. Für seine Verhältnisse hatte er eigentlich viel an, weswegen er mit den Schultern zuckte. »Wessen Aufmerksamkeit sollte es erregen? Die Beißer scheren sich nicht darum, ob Klamotten zwischen ihnen und ihrer Beute liegen. Und anderen Menschen begegnet man ohnehin nicht so oft.« Selbst wenn war es ihm wirklich egal, was diese von seinem Auftreten dachten.

»Wir haben uns auch hier ständig verpasst? Wie grausam vom Schicksal, uns so lang zappeln zu lassen, bis es uns wieder vereint.« So viel zur Großzügigkeit. Man merkte Auron wohl ein bisschen an, dass er hier und da etwas geschwollener redete als früher. Was daran lag, dass er seine mittelalterliche Kriegerrolle fast komplett zu seinem Wesen gemacht hatte und eben auch in einer entsprechenden Kolonie lebte. Wobei dort bei Weitem nicht alle so sprachen. Auron fand jedoch Gefallen daran, hin und wieder.
Er nickte bei der Frage, ob er hier irgendwo lebte. »Na ja ... es ist ein ganz schöner Fußmarsch bis dahin. Momentan bin ich als Bote unterwegs. Was hältst du davon, mich zu begleiten, und dann nehme ich dich mit zurück und stelle dich allen vor.« Auron kannte die Rider natürlich und auch ihr Logo, aber so richtig war es ihm noch nicht an Cole aufgefallen. Gerade ging er davon aus, dass sein Bruder allein war, und außerdem würden sie doch fortan zusammenbleiben und sich nicht mehr voneinander trennen. Da war es doch einfach logisch, dass Cole mit nach Balar kommen und dort leben würde. xD
Das Eichhörnchen sprang auf Coles Schulter und Auron sah grinsend zu ihm. »Miss Jackson, hm? Du warst schon immer gut darin, dir ganz besondere Freunde zu machen.« Er ließ das kleine Tierchen an seiner Hand schnuppern.

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#66

RE: Gleise

in Umgebung 07.08.2021 21:20
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Da stand er nun vor ihm, sein großer Bruder. Auron hatte sich kaum verändert und doch hatte er das Gefühl jede noch so kleine Veränderung aufsaugen zu wollen damit er nie wieder vergessen würde wie er aussah. „Auron natürlich musstest du das tun? Du hättest nichts ausrichten können gegen eine Herde und es hätte uns nichts gebracht wenn wir beide gestorben wären.“ Es war nicht seine Schuld. „Ich wurde plötzlich zur Seite gerissen und als ich los lief war da diese Wurzeln. Ich bin gestolpert und fiel den Abhang hinunter. Keine Ahnung wie lange ich da unten lag aber als ich aufwaschet schmerzte mein Bein und ich konnte nicht aufstehen“ erzählte er ihm. „Ich habe gewartet aber es kam niemand und du konntest mich von oben auch nicht gesehen haben“ Im Grunde war es Glück das er nicht schon bei dem Sturz gestorben war. Dann nickte er „Ja die Leute fanden mich und haben mich versorgt und mitgenommen, sonst wäre ich dort sicher gestorben“ Immerhin war er da schon ziemlich dehydriert und grade 12 Jahre alt gewesen. „Grace…so hieß die Frau die mich aufnahm und ich wirklich gut um mich gekümmert hat. Sie und ihr Mann Julien“ erzählte er „Ich habe bis vor kurzem dort gelebt“ Dann wurde Negan gestürzt und die Saviors aufgelöst. Erst dann floh Cole und traf auf Sam, der ihn nun bei den Rider aufgenommen hatte. „Sie haben sich aufgelöst….ich..“ er machte eine Pause und sah Auron an „Ich war ein Savior und gehörte zu Negan“ und im Grunde war er stolz darauf, denn auch wenn Negan handeln für ihn nicht immer nachvollziehbar gewesen war, hatte er ihn bewundert für seine Stärke und er hatte Cole stets gut behandelt. Er war nicht sicher ob Cole @Negan Iwanow kannte aber die Geschichten die über ihn erzählt wurden hatten sicher jede Kolonie erreicht. Doch nichts von all dem spiegelte den Mann wieder den er kannte.

Das sie aufgegeben hatten war vielleicht auch einfach ihrer Erschöpfung geschuldet und dem glauben das der adere Tot sein müsse und doch hatten sie sich nun wieder und das war das einzige das zählte. „Nun zumindest die weiblichen Überlebenden werden sich freuen dir zu begegnen… und ein paar männliche sicher auch“ meinte er grinsend. Das er bereits in einer Kolonie lebte wusste Auron natürlich nicht und Cole brachte es kaum übers Herz ihn in seiner Euphorie zu unterbreche. Natürlich verstand er das sein Bruder ihn mitnehmen wollte, so wie früher aber nun hatte er auch noch andere Menschen die ihm wichtig waren. Ob Auron bereit war ein Rider zu werden? Anderseits konnte er sich kaum vorstellen das sein Bruder ein Biker war, nein das passte nicht zu ihm. „Gehörst du nach Balar?“ Fragte er weil das Auftreten und die Kleidung einfach dorthin gehörten und er sich Auron so gut vorstellen konnte, zwischen den Metständen und all den Kriegern. Er grinste und musterte ihn noch mal zufrieden. Es ging ihm gut und Cole war so dankbar dafür. „Klar kannst du mir deine Freunde in de Kolonie vorstellen..aber…lebe ich lebe schon bei den Ridern..“ Er drehte sich um und zeigte das Logo auf seiner Lederjacke. „Ich …wusste ja nicht das du lebst und ich traf Sam wieder. Er hat mich gerettet und sich um mich gekümmert.“ Vielleicht war Auron ja auch früh das Cole so vielen Menschen begegnet war die sich um ihn gekümmert hatten. Aber er wollte auf keinen Fall den Eindruck vermittelt das Auron nicht dazu gehörte. „Ich würde sie dir gern vorstellen..“ Wegen Jackson gluckste er. „Ja sie ist die coolste“ Jacky saß nun auf Aurons Schulter und schnupperte an ihm.

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#67

RE: Gleise

in Umgebung 08.08.2021 19:56
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Leider hatte Cole recht. Er hätte nichts gegen eine Herde ausrichten können, dennoch lag Auron ein Kampf eher als die Flucht. Doch um noch eine Chance eines Wiedersehens mit seinem Bruder zu haben, hatte er aufgeben müssen. Warten, bis die Herde vorbeigezogen war und dann nach ihm suchen.
Auron ließ ihn keine Sekunde aus den Augen, währen Cole ihm erzählte, was passiert war. Obwohl es so lang her war, schmerzte es ihn, nicht an seiner Seite und keine Hilfe gewesen zu sein. An den Abhang konnte sich Auron erinnern, er war gar nicht weit von hier. Kurz zuckten seine Augen in die Richtung, dann schloss er sie, wobei er tief durchatmete. Das Bild des zwölfjährigen Cole, der wehrlos und schmerzerfüllt im Abgrund lag, schmerzte sehr. Was für ein Glück, dass diese Leute ihn gefunden hatten. Die Namen sagten ihm nichts, aber er war zugegebenermaßen auch nicht sehr mit den Riders verbandelt. Er kannte den Anführer Jax und durch die jüngsten Ereignisse auch den Namen dessen Sohnes Thomas.
Der entführt wurde von Negan. Auron öffnete die Augen und sah Cole abschätzig an. »Dieser Name sagt mir etwas. Meine Kolonie hat geholfen, ihn zu suchen. Er hat Schlimmes getan ...« Musste er jetzt gleich etwa seinen eigenen Bruder nach Informationen befragen? Das war eine unverhoffte Wendung und eine, die Auron so gar nicht gefiel. Er verstand, warum Cole bei ihnen geblieben war, und maßte sich auch nicht an, die Taten dieser Saviors zu beurteilen. Davon hatte er schließlich nur gehört. Aber er hatte nicht vergessen, was für ein Leid Negans Rachefeldzug auch über Balar gebracht hatte oder immer noch brachte.

Doch für den Moment wollte er darüber hinwegsehen. Und ging davon aus, dass Cole seit dem Untergang der Saviors allein war ... das war ein viel angenehmerer Gedanke, als sich vorzustellen, er würde zum Feind gehören. Und wenn Letzteres der Fall war, würde er ihn erst recht da raus holen.
Cole fragte direkt nach, ob er zu Balar gehörte. Also schien er die Siedlung zu kennen. »Aye, das tu ich. Du kennst die Insel also ...« Was seinen Verdacht nur verschlimmerte. Auron wusste gar nicht, wie er damit umgehen sollte.
Weshalb er hörbar erleichtert aufatmete, als Cole sich umdrehte und ihm das Emblem der Riders zeigte. Was für ein Glück. Wobei es dennoch schlimm für Auron war, dass sie verschiedenen Kolonien die Treue geschworen hatten. »Es ist ... schon in Ordnung, Bruderherz. Wir waren lang voneinander getrennt. Da ist es doch nur logisch, dass sich viel geändert hat. Ich bin froh, dass du Menschen getroffen hast, die dich aufgenommen und beschützt haben ... nachdem ich so versagt habe. Es wäre viel schlimmer gewesen, wärst du all die Zeit auf dich allein gestellt gewesen.«
Mit einem traurigen Lächeln strich er sanft über Miss Jacksons weiches Fell und ließ sie noch ein bisschen weiter an ihm schnuppern, damit sich das Band festigen konnte. »Ich bin zufällig auf dem Weg zu den Riders, mir einer Nachricht für Jax. Eigentlich wollte ich direkt danach wieder zurück. Aber vielleicht ... bleibe ich noch ein wenig bei euch, hm?«
Er wollte sich ein Bild von diesen Leuten machen und sehen, dass Cole dort wirklich gut behandelt wurde. Und vielleicht ... würde es ihm ja doch gelingen, seinen Bruder zu überreden, mit nach Balar zu kommen? Oder ... er würde ihn einfach entführen. xD Wobei, dann wäre er nicht besser als Negan. Letztlich lief es wohl darauf hinaus, es akzeptieren zu müssen, dass sie weit weg voneinander leben würden. Aber daran wollte Auron gerade auch nicht denken.

@Cole Montanari



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#68

RE: Gleise

in Umgebung 12.08.2021 12:08
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Vermutlich würde Auron ihn nie wieder aus den Augen lassen, denn das selbe Gefühl hatte Cole grade wenn er seinen Bruder ansah. Er wollte ihn beschützen, egal wie stark Auron auch war. Cole erzählte ihm alles und vermutlich hatte er wirklich mehr Glück gehabt als alles andere denn dass man ihn fand und ihm geholfen hatte war nicht selbstverständlich gewesen. Er lächelte seinen Bruder an. Nichts von all dem war Aurons Schuld und es ging ihnen beiden gut, die hatten sich wieder und würden sich nun ganz sicher nie wieder verlieren. Danach erzählte er Auron etwas das er nicht mal bei den Ridern erzählt hatte. Er hatte zu Negan gehört und die Reaktion seines Bruders überraschte ihn nicht, ebenso wie die Meinung die er über diesen hatte. Nicht nur Negan allein auch die Saviors hatte einiges angerichtet und andere Kolonien in Schrecken versetzt aber es gab immer zwei Seiten einer Medaille. Von der Entführung wusste er natürlich, doch wusste er auch das Tom nichts passieren würde und es Negan sicher um etwas anderes ging. Er hatte keinen Kontakt mehr zu dem ehemaligen Anführer und wusste nicht wo sich dieser nach seiner Flucht aufhielt aber er wusste das Negan zu allem fähig war wenn es um seine Rache ging. Er sah Auron an „Wir haben doch alle schlimme Dinge getan oder?“ Immerhin konnte sich doch niemand in der Apokalypse davon freisprechen. Er fand nicht alles richtig was passiert war aber er kannte auch eine andere Seite der Saviors, eine die ihm das Leben gerettet und sich um ihn gekümmert hatte. Er wollte nicht mit Auron darüber diskutieren ob Negan ein guter Mensch war, denn sein Bruder kannte nur das Gerede der anderen Leute die ihn verachteten.

„Ja sicher kenne ich Balar“ meinte Cole und grinste und dachte sich so gar nichts dabei. Dann aber klärte er seinen Bruder auf in welcher Kolonie er nun lebte, auch wenn er wusste das man ihn dennoch verhören würde oder für den Feind hielt wenn seine ehemalige Verbindung mit Negan heraus käme. Deswegen hatte er auch außer Auron noch niemandem davon erzählt. Es war wirklich schade das Auron in Balar lebte aber sie würden sich dennoch nicht verlieren. Nach Balar zu gehen konnte sich Cole nicht vorstellen, aber vielleicht würde Auron zu ihm kommen? „Wir haben noch Plätze frei…“ es wäre toll alle Menschen die ihm wichtig waren an einem Ort zu haben. Er sah ihn an „Auron! Du hast doch nicht versagt!!“ Er legte die Hände an seine Unterarme „Du bist der Grund wieso ich soweit gekommen bin.. du hast dich immer um mich gekümmert und mir alles beigebracht!“ Cole wollte nicht das sein Bruder so dachte. Mrs. Jackson hüpfte auf Aurons breite Schulter. „Ach wirklich? Gibt es etwas neues von Tom?“ fragte er dann direkt und sah Auron an. Cole lächelte „Das würde mich wirklich freuen!! Du kannst in meinem Zimmer wohnen“ meinte er schmunzelnd.

@Auron Montanari


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#69

RE: Gleise

in Umgebung 12.08.2021 21:12
von Auron Montanari | 77 Beiträge

»Ist es das, was nun alle schlimmen Taten rechtfertigt? Dass jeder sie vollbringt? Dann endet der Kreislauf aus Gewalt nie.« Auron runzelte die Stirn, weil diese Aussage eigentlich seinem Wesen widersprach, immerhin war er Krieger und profilierte sich mit dieser Stellung. Er sollte womöglich froh sein, etwas zu tun zu haben. Doch diese Antwort ging tiefer, und drückte das aus, was Auron eigentlich dachte. Sein altes Selbst, das nun unweigerlich wieder zutage trat, weil sein Bruder aufgetaucht war. Und ja, sie hatten alle schlimme Dinge getan, um zu überleben. Rache war jedoch eine andere Sache. Balar hatte mit niemandem Streit. Sicher, sie waren Verbündete der Riders und des Cottage, aber sie hatten weder beim Krieg gegen Negan gekämpft, noch anderweitig Berührungspunkte mit ihm gehabt. Es hatte noch keinen kriegerischen Akt von Seiten der Insel gegeben. Und doch waren sie überfallen und ein ganzer Wachposten auf grausamste Weise abgeschlachtet worden (xD). Wer sonst sollte das gewesen sein, wenn nicht Negans Leute? Viele gute Männer und Frauen hatten an diesem Tag ihr Leben gelassen und trauernde Familien hinterlassen. So etwas ließ Auron nicht kalt. Ja, er kannte nur eine Seite und er wusste auch, dass es immer zwei gab. Es kam eben immer drauf an, auf welcher man sich selbst befand und wie persönlich man betroffen war. Doch er wollte darüber nicht mit Cole streiten. Die Saviors hatten ihn aufgenommen und womöglich stand er nur wegen ihnen heute hier. Dafür würde Auron ewig dankbar sein.

Dass Cole bei den Riders war, sorgte zwar für Erleichterung, irritierte Auron aber auch. »Wie bist du bei ihnen gelandet? Wer ist dieser Sam?« Vielleicht würde das ja Licht ins Dunkle bringen. »Wissen sie, dass du Negan kennst? Kannst du nicht bei der Suche nach dem Jungen helfen?« Nun brachen doch diese Fragen aus ihm heraus, obwohl er sie eigentlich zurückhalten wollte. Aber für ihn passte das alles einfach noch nicht zusammen und er wollte mehr dazu wissen, was seinem Bruder widerfahren war.
Dieser machte deutlich, dass er Auron gern bei den Bikern sehen wollte. »Dort passe ich nicht hin. Ich habe Balar die Treue geschworen und bin die Leibwache des Anführers. Selbst wenn ich die Insel verlasse, dann nie für lang.« Sie hatten sich also beide ein neues Leben aufgebaut. Dass es so weit weg voneinander stattfinden sollte, konnte Auron noch nicht so recht akzeptieren. Vielleicht, wenn er Coles ... neue Familie kennenlernen würde. Dann würde er vielleicht verstehen, dass er nicht mehr gebraucht wurde und sich sicher sein können, dass Cole ohne ihn klarkam. Aber eine Entführung war noch nicht so ganz ausgeschlossen. xD

Cole wollte ihm sagen, dass er nicht versagt hatte, doch da traf er leider auf taube Ohren. »Habe ich sehr wohl. Sonst würden wir nicht hier stehen, in zwei unterschiedlichen Kolonien, und überlegen, wie wir den anderen je wieder gehen lassen könnten«, gab Auron etwas ungehalten zurück. »Ich habe mir immer wieder gesagt, du bist tot. Das war der schlimmste Fehler von allen, denn ich hätte weiter nach dir suchen sollen! Niemals aufgeben!« Niemals verlieren. Das war doch eigentlich sein Motto.
Er atmete tief durch und strich über Jackys weiches Fell. Womöglich war er ein wenig neidisch auf diese flauschige Damenbegleitung, die Cole da hatte. »Ich weiß nicht, was in der Botschaft steht. Sie ist nur für Jax bestimmt«, erwiderte er dann ausweichend. Dann machte er eine auffordernde Geste. »Ich habe eine Karte mit dem Weg zu euch, aber du kennst ihn sicher besser. Oder weißt irgendwelche Abkürzungen.«

@Cole Montanari



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#70

RE: Gleise

in Umgebung 13.08.2021 22:31
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Cole hatte von all dem gehört und natürlich hatte er auch Toms Entführung im Hinterkopf. Er lebte bei den Ridern und er wusste wie besorgt alle waren, einschließlich ihm selbst denn er mochte den Kleinen. Cole wusste was die Saviors teilweise angerichtet hatten und das Negans Rache in den letzten Jahren seiner Anführerschaft eskaliert war, aber er kannte eben sich eine andere Seite von all dem und er wusste das Negan nicht grundsätzlich schlecht war. Doch er verstand auch Auron. Balar war seine neue Heimat und er hatte Freunde dort, er kannte und mochte die Menschen und das was passiert war das war furchtbar und ungerecht, denn sie hatten nichts mit all dem zu tun. Auch Cole selbst wollte nicht das irgendwem etwas passierte und auch er versuchte die zu beschützen die er liebte. Auron gehörte auch dazu. „Sam gehört zu den Ridern, ich traf ihn nach meiner Flucht und er hat mich vor ein paar Beißern beschützt und mich eine Weile begleitet. Er ist wirklich cool, du würdest ihn mögen“ Er lächelte seinen Bruder an „Ich bin im Clubhaus eingebrochen um Vorräte zu stehlen, ich weiß das war riskant und Sam hat mich erwischt“ Zum Glück wohl nur Sam sonst wäre das ganze nicht so gut ausgegangen und man hätte ihn wohl zumindest zusammen geschlagen. „Auron… glaub mir wenn ich wüsste wo Negan ist oder Tom, dann würde ich helfen aber ich habe seit über einem Jahr keinen Kontakt zu ihm oder einem anderen Savior.“ Außer zu Grace und da war er sicher das sie es ebenso wenig wusste. Er hoffte das sein Bruder ihm glauben würde. „Niemand im Club weiß woher ich komme und das muss so bleiben.. ok?“ Denn niemand würde darauf gut reagieren wenn man wüsste das Cole zu Negan gehört hatte. Man würde ihn sicher für einen Spion halten, jetzt wo Negan Krieg führte.

„Ja ich verstehe..“ Cole lächelte auch wenn seine Augen traurig waren. „Du gehörst nach Basar und du passt dort vermutlich besser hin als jeder andere. Dieser Ivar scheint ein guter Kerl zu sein und ich bin froh das es dir dort so gut geht“ meinte er ehrlich. „Auch wenn wir nicht in der selben Kolonie leben, wir sind Brüder und nichts und niemand wird daran je etwas ändern Auron“ Er lächelte „Du bist und bleibst der wichtigste Mensch für mich“ und Cole war so dankbar das er ihn endlich wieder bei sich hatte. Es war kein Platz für Schuldgefühle und die mussten auch wirklich nicht sein. „Auron…“ versuchte Cole es erneut und trat einen Schritt näher „Du hast dein ganzes Leben lang alles getan um mich zu beschützen. Diese Welt war schuld daran das wir uns verloren haben, diese verdammten Beißer und du konntest nichts anderes tun als zu glauben das ich tot sei. Ich hatte es doch selbst schon fast geglaubt“ und wäre er nicht gerettet worden hätte es definitiv so geendet. „Gut dann komm mit mir ich kenne tatsächlich einige Abkürzungen“ meinte er zwinkernd. Sie gingen los und Jacky blieb auf Aurons Schulter sitzen „Sie scheint dich zu mögen offensichtlich hast du die Anziehungskraft auf Frauen aller Art noch nicht verloren“ Cole grinste „erzähl mir gibt es in Balar jemanden?“

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#71

RE: Gleise

in Umgebung 14.08.2021 19:42
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Auron wusste noch nicht, ob er Coles neue Familie akzeptieren konnte. Es tat weh, zu hören, dass andere ihn eins um andere Mal gerettet hatten, obwohl das seine Aufgabe gewesen war. Möglich, dass es sich hier um angekratzten Stolz handelte, aber auch darum, dass Auron der Seite seines Bruders entrissen worden war. Dass er nicht für ihn dagewesen war. Es schmerzte und Auron konnte nichts dagegen tun. Ihnen waren so viele Jahre gestohlen worden. Selbst wenn sie an die Familienbande anknüpfen konnten, so war doch nichts mehr wie zuvor. Doch Auron verbarg diese Gefühle und lächelte. »Manchmal muss man etwas wagen, um zu überleben.« Er war eher stolz darauf, dass Cole so mutig gewesen war, auch wenn es wirklich nicht schlau gewesen war, eine Siedlung ganz allein zu überfallen. Andererseits rechnete niemand damit und gewagte Strategien konnten oft dennoch funktionieren. »Und er hat dafür gesorgt, dass du bei den Ridern aufgenommen wirst? Wie lang bist du schon bei ihnen?«
Eigentlich hatte Auron gar nicht weiter über Negan sprechen wollen, zumindest nicht sofort. Dass sein Bruder keinen Kontakt mehr zu dem Mann hatte, beruhigte ihn etwas und natürlich glaubte er es Cole auch. Bei den Bikern wusste also niemand, dass er zu den Saviors gehört hatte. »Hey ... ich werde das niemandem verraten. Versprochen. Großes Bruder-Ehrenwort.« Auron grinste und hielt Cole die flache Hand hin, damit sie es in ihrer gewohnten Manier besiegeln konnten.

Nein, eigentlich gehörte Auron zu seinem Bruder. Doch keiner von ihnen beiden schien bereit zu sein, die Zelte für den anderen abzubrechen. Das verwirrte Auron sehr und es tat auch ein bisschen weh ... aber für den Moment musste er es akzeptieren. Und zumindest bei sich selbst herausfinden, woran das lag. Coles Worte taten gut, es stimmte, sie waren Brüder und das war eine Verbindung, die niemand kappen konnte. Dennoch schien sie nicht mehr so eng zu sein, wie früher. Vielleicht konnte sie es ja wieder werden. Coles Worte kamen also nicht so ganz an bei Auron, und doch lächelte er mal wieder und nickte. »Wir müssen uns oft besuchen. Versprich mir das, ja?« Wobei er ein wenig Angst hatte, davor, dass Cole nach Balar kam. Immerhin wusste jeder dort, dass Auron ein Trunkenbold war. Selbst wenn er auf Wein verzichtete während des Besuchs seines Bruders, würden diesen wohl Gerüchte erreichen ... oder er würde sich wundern, weshalb Auron irgendwelche Kommentare abbekam, weil er nüchtern war.

Auron konnte nicht alle Gefühle ewig verbergen, und so platzte ein wenig seines Unmutes heraus. Er wusste auch nicht, was er wollte. Cole schien ihm zu vergeben und auch gar nicht sauer zu sein. Die Schuld war nun fehl am Platze, viel mehr sollten sie froh sein, einander wieder zu haben. Darauf wollte Auron sich jetzt auch konzentrieren. Alles andere musste er mit sich allein ausmachen. Irgendwann. »Du hast recht.«
Auron folgte seinem Bruder in Richtung Anarchy Riders. Die Eichhörnchen-Dame schien einen Narren an ihm gefressen zu haben. Mit einem Grinsen streichelte er wieder über das weiche Fell. »Hast du Nüsse oder so, die ich ihr geben kann?«
Mit der Anziehungskraft hatte Cole definitiv recht, weswegen Aurons Lächeln noch breiter wurde. »Niemand bestimmten ...«, meinte er und zwinkerte. »Was ist mit dir? Hat jemand dein Herz erobert?« Immerhin war Cole jetzt ... neunzehn? Da dürfte er inzwischen doch Interesse am anderen Geschlecht haben. Oder am eigenen. Vielleicht auch an beiden. Neugierig betrachtete Auron seinen Bruder.

@Cole Montanari



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#72

RE: Gleise

in Umgebung 14.08.2021 20:27
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Cole hatte das nicht gewollt. Auron war immer sein großes Vorbild gewesen und der Mensch dem er am meisten vertraute und wenn es nun auch andere Menschen in seinem Leben gab die er ins Herz geschlossen hatte und als Familie betitelte, würde sich das doch bei seinem Bruder nie ändern. „Ich wollte all die Zeit nur das wir uns wiedersehen“ und das war die Wahrheit. Selbst Sam hatte ihm geholfen nach Auron zu suchen, bis sie getrennt wurden. „Ja er wollte das ich bleibe und ich war sehr dankbar für dieses Angebot. Dort habe ich auch Grace wiedergetroffen. Sie hat sich damals bei den Saviors um mich gekümmert..“ Fast schon war es ihm unangenehm all das vor Auron zu sagen weil es doch hatte ganz anders laufen sollen. „Fast ein Jahr bin ich nun dort und ich würde so gern mit dir gehen Auron aber ich habe ihnen auch etwas versprochen“ Würde er das verstehen? Zumal glaubte Cole nicht das er sich in Balar besonders wohl fühlen würde. Er lächelte seinen großen Bruder an und machte mit ihm ihren rituellen Handabschlag. „Du kannst es noch immer“ gluckste er grinsend und sah Auron an. Das er keinen Kontakt mehr zu Negan hatte war die Wahrheit auch wenn er nicht sagen konnte das er keine Sympathie für diesen empfand und wie er sich verhalten würde wenn Negan auftauchen würde, konnte er auch nicht mit Sicherheit sagen. Cole war immer noch ziemlich durcheinander und das einzigste was ihm grade Sicherheit gab, war das auftauchen von Auron. Es tat auch ihm weh das er nicht direkt alles abbrechen und mit ihm gehen konnte, denn er kannte seinen Bruder und er wusste das er ihn eigentlich um sich haben wollte. „Es ist so viel Zeit vergangen und wir haben beide unsere Leben aber Auron glaub mir, du wirst immer der wichtigste Teil von all dem sein“ Dann grinste er „Oft? Du wirst dir noch wünschen das ich weniger komme und dich nerve“ meinte er zwinkernd und boxte ihm sachte gegen den Oberarm.

Wie Cole reagieren würde wenn er erfahren würde das Auron ein Trinker war? Vermutlich voller Sorgen denn das würde ihn an ihre Mum erinnern und er würde versuchen, nachdem sich die erste Wut gelegt hätte ihn davon abzuhalten. Er hätte Angst um ihn aber was dann wirklich passieren würde, das würden sie sicher bald herausfinden. Nun erstmal würde Auron ihn zu den Ridern begleiten und vielleicht könnte Cole ihn doch von der Kolonie überzeugen und ihm die anderen vorstellen! Oder ihn einsperren? xD
Sie gingen durch den Wald Richtung Highway. Das Clubhaus lag nur wenige Kilometer von hier und er kannte ein paar Abkürzungen „Wir halten uns besser von der Straße fern das ist sicherer“ meinte er „ich habe auch ein Bike“ sagte er stolz und grinste Auron an. Auf keinen Fall wollte Cole das Auron sich die Schuld für irgendwas gab! Er sollte sich einfach nur freuen das sie sich wieder hatten und er hoffte er konnte seinen Bruder von all den anderen Gedanken abbringen. Deswegen fragte er nun nach seinem Leben in Balar „Und du bist also die Leibwache von Ivar? Ist das nicht ziemlich gefährlich?“ Fragte er blinzelnd. Klar sein Bruder war ein wahrer Krieger, aber dennoch. Grade in den jetzigen Zeiten wo dieser dumme Krieg herrschte. „Niemand bestimmtes?“ Cole grinste denn er wusste wie Frauen auf Auron reagierten und er hatte immer so werden wollen wie sein Bruder. Bei der Frage des älteren schmunzelte er „Nicht wirklich… ich hatte hier und dort mal ein paar Begegnungen“ meinte er mit einem grinsen.

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#73

RE: Gleise

in Umgebung 22.08.2021 14:21
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Weder Auron noch Cole hatten es gewollt ... getrennt zu werden und auf sich selbst gestellt zu sein. Ohne das Wissen, wie es dem Bruder ging, ob dieser noch lebte und für sich sorgen konnte. Und doch war es geschehen. Die Apokalypse scherte sich weder um Wünsche noch um Träume. Alles, was man tun konnte, war, zu reagieren und irgendwie zu überleben. Völlige Selbstaufgabe war keine Option gewesen, das hatte Auron nie gelebt und außerdem wusste er, wie enttäuscht Cole dann von ihm wäre. Egal, ob er vom Himmel auf ihn hinabblickte oder sie sich doch noch einmal wiederfinden würden. Trotzdem war es Auron nicht gelungen, sein Selbst zu schützen. Sein Körper lebte und vollbrachte alles Notwendige, damit das so blieb. Bei seinem Geist war Auron jedoch nicht so siegreich gewesen.
»Du hast also immer deine Familie wiedergefunden. Außer die, die durch Blut mit dir verbunden ist. Wie bitter ...« Wobei sie sich ja jetzt wieder hatten. Auron sollte viel glücklicher sein und doch schmerzte es ihn, dass sie an unterschiedlichen Orten leben würden und keiner von ihnen beiden bereit war, die neuen Verpflichtungen hinter sich zu lassen. Natürlich verstand es Auron dennoch. »Ich würde dich nie zwingen, mit mir zu kommen.« Vielleicht. xD Mal sehen, ob es noch eine Kurzschlussreaktion geben würde. »Die Hauptsache ist, dass du glücklich bist und wir uns weiterhin sehen können.«
Gut tat es, ihren Bro-Handschlag zu vollführen, weil es etwas aus ihrer beider Vergangenheit war und das alte Bruderschaftsband zwischen ihnen auffrischte. Egal, wie mies die Welt zu ihnen gewesen war, das hatte sie immer daran erinnert, dass sie stets einander hatten und den anderen nie willentlich im Stich lassen würden.
»Und du wirst der wichtigste Mensch in meinem Leben bleiben.« Ob er sich wirklich wünschen würde, dass Cole ihn weniger besuchte? Das bezweifelte Auron gerade ziemlich stark. Allerdings könnte er ihn ein ums andere Mal mit einer Frau zwischen den Laken erwischen – was Auron nicht schlimm fände – aber auch mit einem Becher Wein in der Hand und schon halbbetrunken. Das wäre deutlich unangenehmer. Mit dem Trinken aufzuhören, schien gerade ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Wenn, dann nur vorübergehend. Ob er es schaffen würde, gänzlich aufzuhören ... fraglich. Das blieb abzuwarten, auch je nachdem, wie Coles Reaktion dann wirklich ausfallen würde, sobald er von Aurons Laster erfuhr.

Sie gingen los in Richtung Clubhaus und Auron vertraute seinem Bruder voll und ganz, dass er sie schon auf korrektem und schnellstem Wege in das Refugium der Riders führen würde. »Du hast auch ein Bike?« Mit hochgezogenen Augenbrauen sah er Cole an. »Stehen die da einfach so rum für neue Mitglieder, oder woher hast du es?« Dürften ja nicht an jeder Straßenecke zu finden sein. Selbst die meisten Autos waren zu nichts mehr zu gebrauchen. »Nimmst du mich dann mal mit auf eine Spritztour?«
Er nickte bestätigend, als Cole wegen seiner Tätigkeit als Leibwache nachhakte. »Nenn mir mal eine Aufgabe, die in diesen Zeiten nicht gefährlich ist.« Seufzend sah Auron zu Boden. »In Balar war es friedlich ... zumindest bis vor kurzem. Vorher haben uns meistens nur Beißer bedrängt.« Eigentlich wollte er das Thema Negan nicht noch mal ansprechen, aber Cole konnte sich wohl denken, worauf er nun anspielte.
Nun grinste Auron breit. »Ein paar Begegnungen? Nichts Ernstes, also? Bitte werd nicht so wie ich.« Spaß zu haben war das eine. Auron wusste, was er abwehrte ... jemanden zu nah an sich heranzulassen. Den Schmerz, erneut jemanden zu verlieren, den er liebte. Aber für Cole wünschte er sich das nicht. Er sollte doch glücklich sein.

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#74

RE: Gleise

in Umgebung 24.08.2021 09:29
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Ja das war wirklich bitter und ungerecht. Cole senkte leichten den Blick weil er sich schämte für das was er Auron grade erzählte. Sein Bruder hatte all die Zeit gesucht und auch wenn auch er immer wieder hergekommen war um ihn zu finden, hatte er das restliche Leben doch in den letzten Jahren damit verbracht in einer Familie zu leben. Es fühlte sich plötzlich so falsch an. „Es tut mir leid Auron, ich war noch ein Kind und ich hätte es alleine nicht geschafft“… er rechtfertigte sich und ballte die Hände zu Fäusten weil er sich so schämte das er woanders glücklich gewesen war auch wenn er ihn stets vermisst hatte. Sie lebten nun in verschiedenen Kolonien und auch das hinterließ Spuren bei beiden, waren sie doch ihr ganzes Leben zugig zusammen gewesen. Aber konnte Cole die Rider einfach verlassen? War das denn nötig? Er wollte in der Nähe seines Bruders sein denn jetzt wo er ihn wieder hatte, hatte er das Gefühl er wollte ihn wieder, auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen. Und doch waren sie beide Erwachsen und hatten ihr eigenes Leben, das doch aber nichts an der Verbindung zu ihnen verändern würde, oder? Cole lächelte „Ich würde doch nie wieder zulassen das wir uns aus den Augen verlieren Auron“ Ob er hinterher geknebelt über seiner Schultern liegen und auf dem Weg nach Balar sein würde, das würde sich dann noch zeigen xD Er grinste als Auron seine Orte erwiderte und gab ihn ihren selbst ausgedachten Bro Handschlag. Cole würde ihn sicher oft besuchen kommen und sich Balar einmal genau ansehen. Was er dann tun würde wenn Aron betrinken war wusste er nicht. Es war ja nicht so das Alkohol nun ein Tabu war, aber sich völlig gehen hau lassen war schon eine adere Sache. Eine mit der er sicher nicht zurecht kam und von der er wollte das sein Bruder sich besser unter Kontrolle hatte bevor er so enden würde wie ihre Mutter. Das wäre wohl seine größte Sorge.

„Naja ich habe nicht wirklich ein eigenes aber ich darf es nutzen“ meinte er grinsend und sicher könnten sie res auch zu zweit nutzen um eine kleine Tour zu machen. „Ich konnte dich os nach Balar zurück bringen“ schlug er vor und lief neben ihm her. „Hmmm ja stimmt schon diese Welt ist einfach gefährlich aber hey wir trotten ihr dennoch“ Jacky sprang von Aurons Schulter und kletterte einen Ba<um hinauf. „Sie kommt wieder“ meinte er schmunzelnd und reichte seinem großen Bruder Nüsse. „Sie kannst du ihr gleich geben, sie ist ein echter Vielfraß“ Das Balar mit ihn diesen Krieg hinein gezogen wurde war netter aber Cole konnte ihm nicht helfen. „Es tut mir leid das Negan euch so viele Probleme bereitet. Er ist offensichtlich verbittert und besessen von der Rache an Rick Grimes und seinen Leuten..aber…“ Er sah Auron an „bitte lass uns darüber ich streiten. Ich will nicht das du mich für einen schlechten Menschen hältst“ sagte er leise und sah Auron an „Ich würde alles tun um den kleinen zu finden, das musst du mir glauben“ Die Stimmung wurde etwas besser als er auch seinen Begegnungen fragte und Cole grinsen musste. „Da gab es eine Frau.. und einen Typen aber es war nichts ernstes..“ Abgesehen davon das er erst 19 war XD „Diese Jen hat mich ganz schon fertig gemacht..ich mein es war das erste mal das ich..“ Er sah Auron an „du wolltest keine Details oder?“ fragte er grinsend.

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#75

RE: Gleise

in Umgebung 24.08.2021 11:21
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Auron wollte doch gar nicht, dass sein Bruder sich jetzt so schlecht fühlte. Die Bitterkeit sollte nun keinen Platz in ihren Herzen einnehmen, sondern vielmehr die Freude überwiegen. Die Schwarzseherei tat Auron jetzt wirklich leid, weswegen er sein Lächeln zurückholte und den Arm um Cole legte. »Du musst dich nicht rechtfertigen. Ich bin doch froh, dass du Vertraute an deiner Seite hattest. Ich freue mich darauf, sie kennenzulernen. Unsere Familie war schon immer sehr klein, und nun wächst sie. Das ist doch etwas Schönes.«
Ihre unterschiedlichen Wohnorte waren weniger annehmbar. Früher war es ganz natürlich gewesen, auszuziehen und auf eigenen Beinen zu stehen. Auron hatte es letztlich nicht mehr ausgehalten und war sofort von dem einst so geliebten Campingplatz geflohen, als es ihm möglich war. Am liebsten hätte er da schon seinen Bruder mitgenommen und allein aufgezogen. Ihre Mutter war dagegen gewesen und trotz des Abgrunds, in dem sie sich befunden hatte, oblag ihr das Sorgerecht. Mit Cole abzuhauen hätte einer Entführung geglichen.
Jetzt war die Lage anders. Durch die apokalyptischen Gefahren musste man über jeden Tag froh sein, den man gemeinsam verbringen durfte. Schon die Reise von A nach B konnte einem das Leben kosten. Und ... Entführungen waren nur noch bedingt strafbar. xD Doch noch wollte Auron sich an diese neuen Bedingungen gewöhnen und Cole nicht einengen. »Gut ... ich auch nicht«, antwortete er mit einem Schmunzeln und wuschelte seinem Bruder durchs Haar. »Immerhin hast du meine Mütze nicht verloren.« Er zwinkerte und tippte auf den Stoff.

Also doch kein eigenes Bike. Dennoch war es cool, die Möglichkeit zu haben, auf so einem Gefährt herumzuflitzen. »Da sage ich nicht Nein.« Auf einem Motorrad nach Balar zu reisen, würde bestimmt Eindruck auf die Damenwelt machen. xD
Auron steckte die Nüsse ein, damit er diese an Jacky verfüttern konnte, sobald das Eichhörnchen wieder zurückkam. Den Schwenk zu Negan hatte er gar nicht machen wollen, und doch fühlte sich Cole auch daran erinnert. Auron legte wieder den Arm um ihn und drückte ihn an sich. »Schon okay, Bruderherz. Wir müssen nicht darüber reden und streiten schon gar nicht. Aber merk dir eins. Ich würde dich niemals für einen schlechten Menschen halten. Niemals!«
Eine Frau und einen Typen ... so so. Auron hob die Augenbrauen und grinste vielsagend. »Und ob ich Details will.« Unter Brüdern war das in Ordnung, zumindest Auron hatte kein Problem damit. »Mit ihr hast du also deine ersten Erfahrungen gemacht? Und dieser Typ ... genießt er aktuell deine Aufmerksamkeit?«

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#76

RE: Gleise

in Umgebung 24.08.2021 22:02
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Der Arm den Auron um ihn legte tat gut und er sah seinen Bruder an und lächelte „Danke ich weiß das wir viel durchgemacht haben aber ich bin so froh das ich dich wieder habe, ständig habe ich allen von dir erzählt und gebeten das alle mit helfen dich zu suchen, aber leider konnte ich dich erst heute finden und jetzt, jetzt lass ich dich nicht mehr gehen“ er grinste weil es sich fast wie eine Drohung anhörte. „Ja du wirst die anderen sicher mögen und sie dich auch, wie könnten sie auch nicht“ Sein Bruder sah vielleicht aus wie ein Kriegergott aber in seinem Herzen war er ein guter Mensch und sehr liebevoll. Immer hatte er sich um Cole gekümmert und auch jetzt wusste dieser das er sich auf ihn verlassen konnte. „Ich kann es immer noch nicht glauben das du vor mir stehst, kannst du mich bitte mal kneifen“ meinte er amüsiert und sah zu Jacky die auf Aurons Schulter hockte und den Hünen wohl auch schon ins Herz geschlossen hatte. Frauen eben, egal welches Wesen, Auron knackte sie alle xD In einer anderen Kolonie zu wohnen war seltsam nun wo er wusste das sein Bruder nicht weit entfernt auf Balar Island wohnte. Vor der Apokalypse waren sie nie wirklich getrennt gewesen denn auch wenn Auron älter war und einen Job hatte, war Cole stets in seiner Nähe gewesen, doch die letzten Jahre hatte sie wohl zwangsweise daran gewöhnt das es auch anders sein konnte oder musste. Wenn Cole an seine Mutter dachte spürte er im Grunde nichts. Er war nicht wütend auf sie und er hasste sie auch nicht, aber als Kind war sie nie für ihn da gewesen und sie war Schuld daran das er Platzangst hatte, doch das würde er Auron jetzt nicht erzählen. Sein Bruder hatte viele Dinge nicht mitbekommen die passiert waren wenn er nicht da gewesen war und Cole hatte geschwiegen weil er ihn nicht belasten wollte und verhindern wollte das er die Schuld dafür auf sich nahm.

Mit einem schiefen grinsen richtete er sich die Haare und setzte seine Mütze wieder auf. Ja, Auron hatte sie ihm geschenkt und er hütete sie wie seinen Augapfel. „Niemals! Sie ist mittlerweile mein Markenzeichen“ erzählte er glucksend „Man nennt mich Jugehead“ Jackson flitzte auf einen der Bäume und Cole und Auron setzten ihren Weg in den Wald fort, immer mit einem Ohr und einem Auge aufmerksam. Sie mussten trotz ihrer Gespräche die Umgebung im Blick haben. Gut, Cole hatte nicht ein Bike für sich alleine aber er konnte es nutzen, das war doch schon was! „Abgemacht!“ Es würde cool werden mit seinem Bruder auf dem Bike auch Balar zu fahren und vielleicht würde er dann auch ein oder zwei Tage dort bleiben, mal sehen ob Auron ihn dann wieder gehen ließ xD Um Jacky glücklich zu machen reichte er seinem Bruder ein paar Nüsse und grinste ihn an „pass gut auf deine Finger auf, sie ist gierig!

Über Negan zu reden fiel ihm schwer denn er wusste das viele schon eine festgefahrene Meinung hatten und seine nicht hören wollten, aber es tat wieder gut als Auron den Arm um ihn legte „das weiß ich doch Auron..“ Er lächelte dankbar und drückte ihn einen Moment an sich bevor er dann ein wenig über seine Begegnungen erzählte die er in den letzten Jahren gemacht hatte. „Ja..Jen und ich sind uns begegnet, da war ich 16 und sie…älter..“ sagte er räuspernd „Nun es war nichts ernstes aber sie hat mich schon ziemlich umgehauen“ immerhin war er ein pubertierender Teenager gewesen der von einer heißen und älteren Frau verführt worden war xD! Als Auron nach dem Typen fragte, wurde sein Blick sanfter und seine Worte ehrlicher „Sein Name ist Liam, aber wir …naja wir sind uns in einem Moment näher gekommen der ziemlich schräg war und er war so..umwerfend liebevoll zu mir. Er hat mich auf eine Weise berührt die ich nicht beschreiben kann“ aber bei seinen Worten leuchteten seine Augen und sein Herz schlug schneller. Doch als er zu Auron sah räusperte er sich verlegen „Nun ..und was ist mit dir?“

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#77

RE: Gleise

in Umgebung 25.08.2021 09:56
von Auron Montanari | 77 Beiträge

»Das klingt, als würdest du mich in Ketten legen wollen. Ich glaube, ich hätte noch nicht mal was dagegen, wenn das bedeutet, dass wir uns nie mehr verlieren.« Auron lächelte verschmitzt. »Nun, ich hoffe, du hast nur die guten Dinge erzählt und ich werde den Erwartungen gerecht.« Natürlich würde er das werden, er war Auron. xD Aber ein leiser Zweifel blieb dann doch, vor diesen neuen Familienmitgliedern wollte er schließlich besonders gut dastehen.
Kneifen sollte er seinen Bruder? Na, wie das unter Geschwistern so war, foppen konnten sie sich gegenseitig auch sehr gut. Weswegen Auron sich das nicht zweimal sagen ließ und Cole ohne Rücksichtnahme kniff und grinsend seine Reaktion beobachtete. »Bin immer noch hier. Jetzt du.« Er hielt ihm seinen Arm hin.

Ja, irgendwann war Auron von zuhause ausgezogen, aber er hatte trotzdem sein Bestes gegeben. Fast täglich war er zu Besuch gekommen, hatte sich mit Cole beschäftigt und war mit ihm zum See gefahren. Sogar zum larpen hatte er ihn mitgenommen. Und die ganzen Jobs, die er später angenommen hatte, waren hauptsächlich dafür da gewesen, seinen Bruder und seine Mom zu versorgen. Für sich selbst hatte Auron nicht so viel abgezwackt, gerade genug, um leben zu können und das Training zu bezahlen. Welches er nicht hatte aufgeben können, um wenigstens noch einen Ausgleich zu allem zu haben. Aber ja ... das alles hatte dazu geführt, dass er letztlich dann doch nicht so oft für Cole hatte da sein können. Und somit von einigen Geschehnissen nicht wusste. Es blieb abzuwarten, ob sein Bruder sich ihm diesbezüglich noch anvertrauen würde.

»Sie steht dir ohnehin besser als mir.« Die Mütze war auch mal Aurons Markenzeichen gewesen, als er in Coles Alter gewesen war und auch eine Zeit danach. Lang waren seine Haare erst während der Apokalypse geworden. »Du hast sogar schon einen Spitznamen?« Das war ein gutes Zeichen, denn das bedeutete, dass man den Leuten im Gedächtnis blieb. In dem Fall wohl positiv.
»Das muss sie von dir haben«, meinte Auron, als Cole offenbarte, was Jacky für ein Gierschlund war. Er hatte die Nüsse nicht mal weggesteckt, da kam die Eichhörnchendame schon zurück auf seine Schulter und kletterte den Arm entlang, bis sie mit der Nase gegen die geschlossene Faust stupste. Auron musste lachen und ließ zu, dass sie ein paar der Nüsse fraß.

»Woah ... du hast deine ersten Erfahrungen mit einer älteren Frau gemacht? Wie viel älter?« Nun war Auron echt neugierig. »Klar, dass sie dich umgehauen hat. Du kleiner Schwerenöter.« Er grinste. Es lag wohl doch in der Familie.
Coles Mimik änderte sich komplett, als er von Liam sprach. Da waren wohl echte Gefühle im Spiel, hm? »Was für ein Moment? Habt ihr mitten in einer Beißerherde gestanden?« Auron musterte seinen Bruder, und auch sein Blick wurde weicher. »Für ihn hast du echt was übrig, hm? Lebt er auch bei den Riders?«
Erneut frage Cole ihn nach seinen Frauengeschichten. Noch war Raven nicht in Aurons Leben getreten, also hatte er diesbezüglich nicht viel zu erzählen. »Ich habe meinen Spaß«, sagte er und hob die Schultern. »Aber es gibt keinen heimlichen Schwarm oder so, falls du das wissen willst.«

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#78

RE: Gleise

in Umgebung 26.08.2021 23:13
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Cole musste grinsen „bring mich besser nicht auf falsche Gedanken Auron“ meinte er mit einem grinsen auf den Lippen. Dann sah er seinen großen Bruder an und schenke ihm ein warmes Lächeln „was sollte ich denn sonst über dich erzählen wenn es nichts Gutes ist?“Alles andere wäre eine Lüge. Er muss eher aufpassen dass er nicht ins schwärmen geriet denn sein Bruder hatte so viel für ihn getan und es würde er ihm nie vergessen. Cole war davon überzeugt dass alle Auron lieben würden weil alle sehen würden was für ein cooler Mensch er ist, für ihn würde er immer der beste bleiben. Als er seinem Bruder dann bat ihn zu kneifen zögerte dieser nicht lange und Cole zuckte lachen zusammen „hey!“ Aber immerhin wusste er jetzt dass Auron Wirklichkeit war und wahrhaftig vor ihm stand. Als dieser ihm dann den Arm hin streckte schmunzelte er und kniff ihn ebenfalls, jedoch sanft. „ und ich bin auch immer noch hier“ meinte er und drückte seinen Oberarm. Wie gut das es wirklich kein Traum war. Zusammen gingen sie in den Wald, der Weg führte sie weg von der Straße, vorbei an einem kleinen Bach an dem ein paar Hasen rasten und Jacksons Aufmerksamkeit auf sich zogen. Doch dann verschwand die Eichhörnchen Dame auf eine der hohen Bäume und Cole wusste sie würde wiederkommen. Deswegen reichte er seinem Bruder auch ein paar Nüsse mit der Warnung dass Jackson sehr gierig sein konnte und er auf seine Finger aufpassen müsste.

Damals war Cole sehr traurig gewesen als Auron gegangen war aber er konnte auch verstehen dass er sein eigenes Leben brauchte und er hätte wahrscheinlich genauso gehandelt wenn er die Chance gehabt hätte diesen Campingplatz und seine Mom endlich zu verlassen. Doch er war einfach noch ein Kind gewesen und sie wollte das Sorgerecht nicht an Auron abgeben auch wenn er nicht verstand wieso weil er ihr doch sowieso nur eine Last gewesen war. Wenn Auron nicht täglich gekommen wäre um nach ihm zu sehen und ihm etwas zu Essen zu kochen wüsste Cole nicht wie dein Leben damals verlaufen wäre. Wenn seine Mom wieder einmal betrunken gewesen und Auron war gewesen der sie aufgefangen und versorgt hatte und nie, nicht einen einzigen Tag war sie dankbar dafür gewesen. Cole würde ihm gerne erzählen was noch so passiert war und was ihn so geprägt hatte doch das hatte Zeit und gehörte jetzt einfach nicht hierher. Jetzt war er einfach nur froh ihn wieder zu haben

Selbst jetzt wo sie nebeneinander her ging suchte Cole die Nähe des anderen und ging auch nur so viel von ihm weg dass er gerade noch Platz hatte sich richtig zu bewegen und sich nicht eingeengt fühlte, glaubte er zumindest. xD Er grinste Auron wegen der Mütze an „ ja sie würde auch gar nicht zu deinem jetzigen Outfit passen„ womit er noch mal einen Blick über Aurons Körper und die jetzige Kleidung wandern ließ, die er trug. „Laufen in Balar alle so halb nackt rum?“ fragte er schmunzelnd und stellte fest dass er noch nie wirklich auf dieser Insel gewesen war obwohl sie zu den Verbündeten gehörten. Bisher hat es einfach keinen Grund gegeben, das würde sich nun ändern. „Willst du damit sagen dass ich ein Vielfraß bin“ fragte er ihn und schon huschte Jackson von ihrem Baum auf seine Schulter und schlang gierig die erste Nuss herunter. Cole lachte und sah seinen Bruder an. Als er dann von seinen ersten Erfahrungen berichtete räusperte er sich verlegen und rieb sich den Nacken. Vielleicht wurde er sogar ein wenig rot um die Wangen weil Auron in ihn so direkt darauf ansprach. „Naja nicht so ganz aber irgendwie ging alles ziemlich schnell und vielleicht hat sie mich auch ein wenig überrumpelt aber es war sicherlich nicht so als hätte ich es nicht gewollt“ Was sollte er schon großartig sagen er war 16 Jahre alt gewesen, Jen eine hinreißende wirklich heiße Frau und warum auch immer sie auf ihn gestanden. hatte er sich darauf eingelassen und es sicherlich nicht bereut. „Das eher seltsame daran ist dass sie nun Sams Freundin ist". Es war schon ein wenig seltsam dass die Exaffäre jetzt mit seinem Ziehvater zusammen war und dieser zum Glück davon nichts ahnte. „Ich habe manchmal den Eindruck da ist immer noch etwas zwischen uns und ich will auf gar kein Fall dass er das mitbekommt.“ Auch wenn er nichts mehr mit ihr anfangen würde und auch so kein Interesse daran hatte. Interesse hat er wohl an jemand anderen und fast schon bereut3 er es dass er Auron mehr davon berichtete, nicht weil Liam ein Junge war, sondern weil dieser ihn eigentlich gar nicht wollte. Dachte er zumindest. „Ja kann schon sein“ sagte er ein wenig abweisend „aber das ändert nichts an der Tatsache dass er nicht so denkt wie ich.“ Egal was zwischen ihnen passiert war von dem Moment an als sie wieder im Clubhaus waren hatte Liam in die kalte Schulter gezeigt und Cole wusste noch nicht so recht wie er damit umgehen sollte. Also ließ er lieber Aaron von sich und seinen Beziehung erzählen, wobei es hätte ihn schon gewundert wenn da etwas festes gewesen wäre. Sein Bruder hatte lieber immer nur Spaß, feste Bindung waren wohl nichts für ihn. "Ja das wollte ich wissen“ meinte Cole schmunzelnd. Sie ging noch ein gutes Stück weiter und er zeigte auf den hohen Baum der die restlichen Bäume noch um ein gutes Stück überragte. „Hinter diesem Baum liegt das Clubhaus“

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zuletzt bearbeitet 26.08.2021 23:14 | nach oben springen

#79

RE: Gleise

in Umgebung 29.08.2021 13:11
von Auron Montanari | 77 Beiträge

Auron hätte nichts dagegen, wenn Cole vor anderen von ihm schwärmte. xD Wobei er jetzt nicht mehr das Gefühl hatte, es verdient zu haben. Außerdem war er sich unsicher, wie er auftreten sollte. Vom Hang zum Alkohol sollte Cole möglichst lang nichts erfahren, also konnte er nicht anfangen, die Riders unter den Tisch zu saufen. Wobei das definitiv verband. Ihnen die Frauen auszuspannen würde auch nicht gut kommen. Also sollte Auron vielleicht einfach ... Auron sein? Aber wer war er? Verflucht, es wurde jetzt schon kompliziert. Am besten konzentrierte er sich auf den Humor und auf Cole. In seiner Gegenwart wurde er automatisch ein besserer Mensch.
Kritisch beäugte er seinen Bruder, als dieser in zwickte. »Das kannst du besser, ich hab kaum was gespürt. Vielleicht war das nur ein Blatt, das auf meinen Arm gefallen ist und mir weiter vorgaukeln will, dass du vor mir stehst.«

Auron hatte oft versucht, mit ihrer Mutter über das Sorgerecht zu sprechen. Er hätte es mit Freuden übernommen und eigentlich sogar gedacht, ihr einen Gefallen zu tun. Dass Cole und er ihr lästig waren, machte sie schließlich ständig deutlich. Aber so war es ihm verwehrt geblieben, Cole zu sich zu holen und ihm ein vernünftiges Leben zu bieten. Er hatte nur versuchen können, es besser zu machen und diese Zeit hatte sie beide ganz besonders zusammengeschweißt.
Irgendwann würden sie sicher auch darüber reden, im Moment war die Wiedersehensfreude aber noch zu groß und sollte nicht getrübt werden.

Cole wollte ihm ja kaum von der Seite weichen, als sie gingen, und das mochte Auron sehr. Also beschwerte er sich nicht. Er hatte ja auch immer noch den Drang, ihn sich über die Schulter zu werfen und nach Balar zu bringen. xD »Halb nackt?« Er schmunzelte. »Nicht alle, nein.« Manche schon. Aber auch nicht immer. Sogar Auron trug manchmal Tunika und Mantel, je nach Wetter. Es war ja nicht immer so heiß wie im Sommer und er nicht vor Erfrierungen und Erkältungen gefeit. »Du kannst dir bald selbst ein Bild machen. Es wird dich wohl an die aufgebauten Larpstädte und -festungen von früher erinnern.«
Nun lachte er. »Du bist doch auch ein Vielfraß, es ist nicht gelogen.« Oder Auron ein besonders guter Koch. Jedenfalls erinnerte er sich noch gut daran, wie Cole das Essen immer verschlungen hatte. Traurig stimmte ihn der Gedanke, dass der Grund auch daran liegen konnte, dass ihre Mom ihm den Tag über sonst nichts gegeben hatte und der Kühlschrank leer gewesen war.

Die Brüder hatten keine Gelegenheit gehabt, je über das Liebesleben des anderen zu sprechen. Damals war Cole einfach zu jung gewesen und hatte sich für so etwas nicht interessiert. Aber er würde sich nun daran gewöhnen müssen, dass Auron sehr offen bei diesem Thema war, und auch direkt nachhakte und seine Meinung dazu äußerte. »Warte, du hattest etwas mit der jetzigen Freundin deines ...« Hm, was war Sam eigentlich für Cole? Ersatzvater? Freund? Bruder im Geiste? »deines ... Kumpels?«, schloss Auron also eher fragend und kratzte sich am Kopf. »Na, dann hast du sie ja wohl echt beeindruckt, hm? Wenn sie immer noch nicht die Augen von dir lassen kann. Trotzdem solltest du echt aufpassen, solche Dreiecksgeschichten gehen immer nach hinten los.« Also war es vielleicht ganz gut, dass Cole seine Aufmerksamkeit auf diesen Jungen richtete. »Inwiefern denkt er nicht wie du?« Man musste ja nicht in allem derselben Meinung sein, um eine gute Zeit miteinander zu haben oder gar eine Beziehung einzugehen.
Im jetzigen Moment hatte Auron zu seinem Liebesleben nichts Herausragendes zu erzählen, also wiegelte er das Thema ab und wollte lieber mehr von Cole erfahren. Währenddessen rückte die Kolonie der Riders immer näher. »Gibt es da eigentlich immer noch diese typische Rangordnung, oder hat sich das dank der Apokalypse geändert?« Nicht, dass Auron jemals ein Biker gewesen war, aber er hatte durch die Kampfsportschule und das larpen einfach eine Menge verschiedener Menschen kennengelernt.

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#80

RE: Gleise

in Umgebung 29.08.2021 18:05
von Cole Montanari | 479 Beiträge

Vermutlich konnte Auron auch gar nichts dagegen tun denn Cole tat es automatisch wenn er über ihn sprach, er bewunderte seinen großen Bruder, das hatte er schon immer und früher wollte er auch immer so sein die er und jetzt? Nun Cole hatte seinen eigenen Weg gefunden der zu sein der sein wollte. Auch war er sicher dass Aaron gut bei den anderen ankommen würde denn man musste ihn einfach mögen, er war witzig, offen und konnte gute Gespräche führen und auch wenn die meisten Leute ihn unterschätzen war er wirklich intelligent, auch wenn das nicht zum Image eines muskulösen Hünen passte. Als Auron in zwickte musste Cole grinsen und war sicher dass er nun doch nicht träumte und war sehr dankbar und froh darüber. Als er ihn nun auch zwickte, beschwerte sich dieser das er es viel besser könnte und warf ihm einen kritischen Blick zu. Cole den Kopf leicht schief und grinste ihn an dann verdreht er amüsiert die Augen und kneift etwas fester zu „Das liegt an all deine Muskeln! du spürst es gar nicht mehr wenn ich dich kneife“ meinte er amüsiert und gluckste. Tatsächlich hatte er das Gefühl dass Auron noch viel muskulöser geworden war als er ihn zuletzt in Erinnerung hatte. Sportlich und gut trainiert war sein Bruder schon immer gewesen und er erinnerte sich noch gut an die Show Kämpfe die er auf den verschiedenen mittelalterlichen Märkten geführt hatte. Bei vielen hatte er nicht dabei sein können weil er einfach damals noch zu jung gewesen war und früher wollte er immer genau so werden. Aber jetzt sah er ein dass das wohl nicht so sein Ding war. xD ob ein Biker zu sein dies war wusste er auch noch nicht aber er fühlte sich wohl bei den Rider, sie waren seine Familie und er konnte sich nicht mehr vorstellen jemals woanders zu leben. Aber natürlich wünschte er sich auch dass Auron zu ihm kommen würde. Einfach würde das nicht werden jetzt wo sie wussten dass der andere lebte und sich wieder hatten, aber er konnte auch schlecht verlangen dass sein Bruder all das zurück ließ. Wenn Cole an Balar dachte und das was er darüber wusste dann war Auron ein einfach dafür geschaffen. Ein Leben in einer Lederjacke auf einem Bike, nein so konnte er sich seinen Bruder wirklich nicht vorstellen.

Aaron hatte immer alles getan damit es Cole gut ging das hatte er vor und auch während der Apokalypse und dass sie getrennt wurden war einfach nur ein grauenvoller Schicksal für das niemand etwas konnte, naja außer diese furchtbaren Beißer. Cole wollte nicht mehr daran denken was in der Vergangenheit passiert war, er war einfach nur froh dass er seinen Bruder wieder hatte und jetzt konnten er Auron endlich die anderen vorstellen. Endlich hatten sie zu all den Erzählungen ein Gesicht. Während des Wegen blieb Cole dicht bei ihm so als müsste er unweigerlich in seiner Nähe bleiben um ihn nicht wieder zu verlieren und natürlich wusste er dass das Quatsch war aber irgendwie konnte er nicht anders. Cole lachte auf „ nun vermutlich sind nicht alle halb nackt aber eben wie früher in diesen Wikingerfilmen“ er sollte sich diese Kolonie wirklich einmal anschauen. „ ja ich freue mich darauf dich in Balar zu besuchen, dann kannst du mir alles zeigen„ er war sicher dass es ihm gefallen würde. Als Auron lachte schenkte er ihm ein grinsen „ ich war noch im Wachstum„ rechtfertigte er sich aber wenn er ehrlich zu sich war wusste er dass sein Bruder recht hatte. Er war ein Vielfraß. In der Apokalypse war das aber gar nicht mehr so einfach obwohl auch Cole dort keine Gelegenheit ausließ um zu naschen. „Du hast mich einfach viel zu sehr verwöhnt“ meinte er schmunzelt und wurde dann auch ein Moment nachdenklich. Sie hatten auch vor der Apokalypse schon einiges mitgemacht und nicht alles woran er sich aus deiner Kindheit erinnerte war wirklich schön aber an alles was ihn mit Auron verband konnte er sich gut erinnern und das ließ ihn jedes Mal lächeln. Früher hat er sich wirklich nicht für das Liebesleben seines Bruders interessiert, immerhin war er noch ein Kind gewesen und jetzt? Nun sie mussten keine Details austauschen aber ein wenig neugierig war schon wenn auch nicht so offen wie Auron.

Cole räusperte sich als Auron ihn so direkt darauf ansprach und noch einmal wiederholte was er gesagt hatte „ ja indirekt… früher war sie natürlich nicht seine Freundin und ich konnte ja nicht ahnen dass er sich eine so viel jüngere Frau an seine Seite holt“ es war doch nicht seine Schuld dass Sam jetzt plötzlich mit dem Mädchen zusammen war mit dem er seine ersten Erfahrung gesammelt hatte. Das konnte ihm doch wirklich keiner zum Vorwurf machen. Es war eine gute Frage als was er Sam bezeichnen würde. Als seinen Vater? Er wusste nicht ob er das wirklich so sehen konnte oder durfte oder ob es nicht etwas zu gewagt war es so auszudrücken denn immerhin hatte Sam doch leibliche Kinder. „ ich bin nicht sicher wie ich Sam beschreiben soll aber ein Kumpel ist er definitiv nicht„ nicht nur. „ ihn als meinen Vater zu bezeichnen ist irgendwie komisch von dir, immerhin bist du mein Bruder „ Cole rieb sich verlegen den Nacken „ aber ich würde schon sagen dass wir eine ähnliche Beziehung haben wie ein Vater zu seinem Sohn hat“ Und er hoffte dass Auron damit kein Problem hatte denn das würde nichts zwischen ihn ändern und wenn er es wirklich so sah dann machte das seine Familie einfach nur größer. Ihre Familie. „ ich bin wirklich sicher dass du Sam mögen wirst und er dich und wenn du nicht aufpasst dann wird er dich noch adaptieren“ scherzte er und schenkte ihm ein breites grinsen doch als er dann auf Liam zu sprechen kam wurde sein Gesichtsausdruck wieder etwas ernster uns nachdenklicher. „ ich meine damit dass er auf Frauen steht Auron und auch wenn wir uns nah gekommen sind hat es nichts zu bedeuten. Es war ein Ausrutscher“ Er selbst sah das ganz sicherlich nicht so aber wollte Liam auch nicht in Verlegenheit bringen „ er hält mich auf Abstand und zeigt mir die kalte Schulter, vielleicht sollte ich ihm lieber aus dem Weg gehen aber es fällt mir schwer„ Doch dann macht er eine Handbewegung die klarmachen sollte dass sie nicht weiter über dieses Thema reden sollten. Es gab jetzt wichtigere Dinge als ein Liebesleben, dass er im Grunde nicht mal hatte. Als sie ein paar Schritte weiter gingen erklärte er Auron dass sie schon fast am Ziel waren und das Clubhaus ganz in der Nähe lag. Bei der nächsten Frage musste er schmunzeln „ nun ja, es gibt ein Präsidenten und er ist der Boss. Aber du musst keine Angst haben sie werden dich nicht auffressen wobei … Vermutlich sollten ich eher Angst haben das du sie nicht auffrisst „ neckte er seinen Bruder in dem er ihn mit dem Ellenbogen sanft gegen die Brust stieß „komm schon die anderen werden Augen machen wenn ich mit einem Hünen wie dir dort auftauche“

@Auron Montanari


I see what you think I think what you feel I feel what you want
But I don't hear you






~ Cole ~

zuletzt bearbeitet 29.08.2021 18:07 | nach oben springen


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