Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Wetterbericht

Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁

An Aus


#21

RE: Straße

in Umgebung 29.04.2019 16:12
von Noah Fleming (gelöscht)
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#22

RE: Straße

in Umgebung 29.04.2019 21:30
von Gelöschtes Mitglied
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-- first Post --

Drei Jahre waren nun schon vergangen als XXX und ich sich getrennt hatten und es tat noch immer so weh wie am Anfang. Ich vermisste mein anderes Ich total und daher entschloss ich mich nach drei Jahren doch noch einmal sie zu suchen. Zwar hatte ich sie in den drei JAhren immer mal wieder gesucht aber diesmal hatte ich das ziel erst wieder nach Hause zu gehen wenn ich sie gefunden hatte. Das unterwegs sein war mit @Taavi Ketilsdottir abgesprochen da @Leif Travis Nygård zu Zeit unterwegs war. Auf der suche nach meinem Zwilling, hielt ich aber natürlich auch ausschau nach Nahrung, Waffen, Munition und sost alles. Auf der suche nach meiner Schwester traf ich auf einige andere Menschen, einige davon waren gut und man half sich gegenseitung, doch gab es auch welche die nur Böse absichten hatten und die ich dadurch verletzen und manche sogar töten musste. Ich war bei dem Thema sehr direkt und hat alles was ich tuen musste um selber zu überleben und die sachen zu behalten, die ich gefunden hatte. Es wurde angsam entwas Dunkler und ich suchte mir im Wald eine gegend um ein kleines Lager auf zu schlagen, doch bevor ich was finden konnte entdeckte ich ein bisschen weiter weg einige Beißer die alle versuchten an irgendwas zu kommen, wahrscheinlich war es ein lebender so wie sie richtung Boden sahen. Erst wollte ich einfach weiter gehen, doch dann kam meine Hilfsbereite seite zum vorschein und ich schnappte mit meinen Bogen und fing an beißer für beißer zu erledingen. Doch blieb ich dabei erst einmal hinter dem gebüsch stehen und griff von weiter weg an. Ich hatte zwar auch ein Messer und alles, doch ging ich auf nummer sicher.

@Noah Fleming @Angel Richmond


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#23

RE: Straße

in Umgebung 29.04.2019 22:27
von Isabelle Angel Black | 563 Beiträge

Ich war Grad auf dem Weg durch dem Wald zu mein liebsten @Taavi Ketilsdottir um ihn zu überraschen als ich was hörte ich rannte in die Richtung sah wie de Frau Feile los lies so machte ich gleich mit meiner Armbrust Schoß auch auf die beiser als keine mehr leben sah ich zu ihr nickte ihr zu , ging dann Richtung der Person wo am Boden war ich versuchte was zu erkennen doch ich war mir nicht sicher als die junge Frau neben mir auf taucht, stellte ich mich kurz vor ,, ich bin angel" meinte ich nur kniete mich dann auf den Boden ich hielt ihm meine Hand ihn ,, hey komm ich helfe dir hoch" was ich bis in den Moment nicht wusste, dass es ein alter freund von mir ist, der vor mir sich auf richtet .

So sah ich zu der Frau ,, bist du verletzt" fragte ich sanft leg meine Armbrust wieder über mein Rücken damit ich die Hände frei hatte . doch fragte ich mich wieso auf ein mal so viele Beißer ihr waren ihr kommen kaum und wenn dann nur einzelne ihr rum. ich sah mich um ob noch, welche ihr in der nähe waren denn ein Überraschung Moment konnten wir nicht gebrauchen, ich sah wieder zu dem Mann ,,kannst du laufen" wollte ich wiesen doch als er mich an sah war ich total aus der bahn geworfen ,, Noah bist du das" fragte ich ihn sachte ich dachte nicht das ich ihn wieder sehen würde.

@Noah Fleming @Kara Marvel



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#24

RE: Straße

in Umgebung 30.04.2019 01:14
von Noah Fleming (gelöscht)
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Über Noah braute sich sprichwörtlich die Hölle zusammen.Es schienen immer mehr in dieser geistlosen Körper über ihn her zu fallen. Irgendwie hatte er es geschafft sich durch das Gestrüpp nach unten zu zappeln so dass die Äste oftmals das einzige zwischen ihm und den Zähnen der kalten Säcke waren. Noah fluchte recht uncharmant als es ihm endlich gelang einem der Angreifer so kräftig den Kopf zu zertreten dass dieser reglos liegen blieb. Doch was war das...? Der dumpfe Einschlag mehrere Pfeile lies neben ihm einige Beißer zusammenbrechen und bald darauf sah er eine Gestalt über sich die mit ihrem Messer ebenfalls die Toten aus schaltete. Als auch das letzte Stöhnen der Monster erstarb lies Noah sich für einen Moment reglos auf den Boden fallen. Er hätte nicht mehr damit gerechnet diese Situation heile zu überstehen. Gerade schickte er ein stummes Dankgebet gen Himmel als ich in sein Blickfeld eine junge blonde Frau schob und ihm die Hand reichte. Er zögerte einen Augenblick, kamen ihm ihre Züge doch sehr vertraut vor.

Nachdem er ihre Hand ergriffen hatte und sie im auf half bemerkte er auch dass dort noch jemand anwesend war. Ebenfalls eine Frau die ihm jedoch unbekannt war. Noah schob sich die Kapuze vom Kopf, rieb sich die schwarzen struppigen Haare und überlegte einen Augenblick ob er hier vielleicht im Land der Amazonen war. Er wollte sich bedanken und doch die blonde die ihm auf geholfen hatte sprach ihn mit erstaunten Worten an. Sie kannten sich also doch? Noah zog die Augenbrauen zusammen und überlegte angestrengt woher. "Angel?" Seine Miene hellte sich auf obwohl das unter seinem leicht zugewachsen Gesicht nur an seinen Augen zu erkennen war. Es war eine Mischung aus Erstaunen Verwunderung aber auch ehrlicher Freude zu sehen. "Angel, schön dich zu sehen Angel vor allem dich lebend zu sehen" Er fasste sie an den Oberarmen und zog sie, in überschwänglicher Freude, in eine Umarmung, ohne Rücksicht darauf daß er, ewig nicht geduscht, roch wie ein Iltis und mit Zombie Blut bespritzt war. "Danke für deine Hilfe." Er ließ Angel abrupt los und ging auf die andere Junge Frau zu, wohl um sie in ähnlicher Weise begrüßen. "Dann bist du bestimmt Angels Freundin!?"

@Kara Marvel @Angel Richmond


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#25

RE: Straße

in Umgebung 01.05.2019 20:16
von Gelöschtes Mitglied
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Ich sah dem ganzen Spektakel eine kurze Zeit zu und entschloss mich dann doch dazu einmal kurz zu den ganzen leblosen beißern zu gehen, immerhin hatten sie alle Pfeile von mir im Kopf stecken. Dann entdeckte ich wie eine andere junge Frau zu dem kerl der auf dem Boden war ging und entschloss mich daher dazu näher zu gehen, aber trotzdem im Hintergrund zu bleiben. Näher bei @Noah Fleming und @Angel Richmond angekommen bemerkte ich das die beiden sich scheinbar kannten und froh waren sich zu sehen. Die Reaktion verstand ich, immerhin würde ich selber auch so reagieren sollte ich meine Schwester oder eine Freundin oder so wieder treffen bei der ich dachte sie sei tot oder verschollen. Ich hörte den beiden zu und bemerkte wie der Junge Mann in meine Richtung kam, bei seinen Worten schüttelte ich einfach nur meinen Kopf. Nein ich war nicht die Freundin von dieser Angel, ich kannte sie ja nicht einmal. Ich kannte ja auch ihn nicht, ich war einfach nur nett gewesen und hätte ihm geholfen. Aber auch egal, ich ging zu den Toten also wirklich Toten beißern und holte mir meine Pfeile wieder. Das Blut schmierte ich einfach an meiner Hose ab und räumte die Pfeile dann wieder in meine Pfeil Tasche. Dann sah ich noch einmal zu den beiden, sagte aber kein einziges Wort. Ich war gespannt was noch so für glorreiche Ideen kamen.


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#26

RE: Straße

in Umgebung 07.05.2019 22:11
von Isabelle Angel Black | 563 Beiträge

Doch was mich überraschte, dass er mich in eine Umarmung zog was ich erwidere ,doch der Geruch stieg mir in die Nase ,,uh mein lieber du müsstest mal duschen" sag ich lachend ,,meine Gruppe ist nicht weit von ihr ich kann dich ihn bringen, dann kannst du duschen und erst mal was essen" meinte ich zu ihm noch. Als noha auf die fremde zu geht folgt ich ihm rüber zu ihr , doch blieb ich noch mit Abstand zu der fremden .Ich beobachte sie erst mal genau als noa fragt ob sie mit mir befreundet ist schüttelt sie, den kopf ich antworte ihm auch gleich drauf ,, nein ich Kamm ihr vorbei weil ich, auf dem weg war zu jemanden" sah da bei zu ihm . Als die fremde anfing ihre Feile ein zu sammel sah ich mich um, ob noch was zu mit nähmen, gibt .
Als ich mich wieder zu Noah um dreh sah ich ihn kurz an ,wand mich dann wieder ab such die untoten nach Sachen ab doch find ich nix wirkliches ,guck um mich zog meine armbrust von der schulter schulter sie leicht auf mein arm um zu sehen, welche feile ich suchen muss . Begib mich dann auf die Suche finde dann auch welche von mir mach sie sauber an den toten steck sie zurückging zu noha und zu der Frau ich sah sie anstellte mich vor ,, ich bin angel und wie heißt du" fragte ich sie dann einfach.

@Noah Fleming @Kara Marvel



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#27

RE: Straße

in Umgebung 09.05.2019 22:38
von Noah Fleming (gelöscht)
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Noah sah Angel überrascht an, als sie meinte er würde nicht sonderlich gut riechen. Ihm war das schon gar nicht mehr aufgefallen, doch als er an seinem Pelzbesetzten Kragen roch zuckte auch er mit gerümpfter Nase leicht zusammen. "Ja, da könntest du recht haben" meinte er darauf hin. "Ist nur echt eklig kalt für ein Bad im Fluss" fügte er noch an und grinste, halb belustigt, doch war es ihm auch etwas unangenehm.
Ventosa war Glücklicherweise nicht so weit gelaufen so das er ihn zwischen den Bäumen hin und herlaufen sehen konnte. Er Pfiff kurz, als Angel sich der anderen Frau zu wandte und diese ansprach. Nicht das er sie ignorieren würde, doch er wollte sein Pferd zurück ehe diese doch noch die Zombies auf sie aufmerksam machte. Er hatte erstmal genug davon gehabt.
Als er den Braunen Hengst wieder am Zügel hatte wandte er sich Angel erneut zu während sich die andere Blondine im Hintergrund hielt. "Hast du hier in der Nähe ein Lager oder kommst du aus den Kolonien oder bist du nur auf der Durchreise Engelchen?" Er grinste Breit als er sie so nannte, hatte er sie doch schon früher immer mit dem Namen aufgezogen...
"Ich habe eine Hütte. Nichts besonderes aber warm." bot er an.
Er betrachtete abwechselnd beide Frauen und hatte irgendwie das Gefühl das die Fremde sich hier nicht ganz wohl fühlte.


@Kara Marvel @Angel Richmond


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#28

RE: Straße

in Umgebung 07.06.2019 20:59
von Gelöschtes Mitglied
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Ich sah erst @Noah Fleming und dann @Angel Richmond an. Durch die Reaktionen konnte ich erkennen das die beiden sich scheinbar kannten. Und als ich die worte des Mädchens hörte zu dem Thema geruch, konnte ich ihr nur recht geben. Das berhielt ich aber für mich immerhin kannte ich die beiden nicht. Das ich hier eigentlich gar nicht sein wollte, konnte man mir sicher anerkennen aber einfach so zu gehen war auch unfreundlich. Daher blieb ich also stehen und beobachtete die beiden weiter. Dabei hatte ich natürlich immer die umgebung im blick, immerhin waren hier überall immer beißer unterwegs. Als das Mädchen dann auf mich zu kam stutzte ich leicht. Dann hörte ich wie sie sich als Angel vorstellte und lächelte leicht " Arya " sagte ich kurz und knapp. Arya war mein zweit name, diesen nannte ich so gut wie immer da ich Kara nicht so gerne hatte. Dann sah ich zu dem Jungen mann " und du ? " fragte ich ihn, immerhin wusste er jetzt auch meinen. Wärend ich auf eine Reaktion wartete packte ich auf einmal mein Messer und Schwang es in die richtung von dem Jungen Mann. Direkt an seinem Ohr vorbei landete es in einem Kopf eines beißers. " man sollte besser aufpassen " meinte ich stutzig.


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#29

RE: Straße

in Umgebung 19.06.2019 00:20
von Isabelle Angel Black | 563 Beiträge

Ich nickte ihr zu das ich sie verstanden habe, denn heut zu Tage sollte man vorsichtig sein egal wie vertrauenswürdig sie aus sehen.

Ich beobachte die beiden als sie sich vor stellt musste ich doch leicht schmunzeln, denn so ein Name hatte ich noch nie gehört oder gelesen.

Als sie ihr Messer zückt und wirft hatte ich meine Armbrust schnell oben als ich dann das matschen hörte sah ich mich um ,, wir sollten langsam verschwinden,, noha ich kenn eine Gruppe da kannst du duschen Arya möchtest du mit " sah sie fragen an denn ihr draußen war es nicht mehr lange sicher wenn jetzt schon einzelne beiser ihr eher verlaufen. Ich hob meine Armbrust hoch und schoß den beiser zwischen die Augen. So sah ich mich um um die nägste Gefahr aus zu machen, doch war die Frage ob beide in. Diese kolonie mit möchten.



@Noah Fleming
@kara Marvel



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#30

RE: Straße

in Umgebung 28.07.2019 14:07
von Noah Fleming (gelöscht)
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Noah war einverstanden und auch die andere junge Frau nickte ob des Vorschlags einen Sicheren Ort für die Nacht zu haben. Also begannen die Drei einen Gemeinsamen Weg. Noah unterhielt sich mir Angel und so merkten die Beiden nicht, das sich die dritte in ihrer Gruppe es sich wohl anders überlegt hatte. Als die zwei abgelenkt waren, machte sie sich still und leise vom Acker, so das sich Angel und Noah irgendwann verwirrt nach ihr umsahen. Da sie darauf schließen musste das Kara aus freien Stücken gegangen war, suchten sie nicht lange nach ihr und setzten ihren Weg ins Lager der hübschen Blonden fort.

tbc irgendwo...


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#31

RE: Straße

in Umgebung 15.10.2019 17:09
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Kaum hatte Elijah eine Nacht wieder im Clubhaus verbracht, wurde er am nächsten Morgen gleich für einen Versorgungszug eingeteilt. Keine zwei Stunden später, es dürfte vielleicht neun oder halb zehn gewesen sein, waren sie ausgerückt. Elijah fuhr typischer Weise das Versorgungsfahrzeug, ein alter Jeep, der aber von ihrer Werkstatt immer top in Schuss gehalten wurde. Er konnte auch Motorradfahren, wie die anderen, aber im Jeep ließ sich deutlich mehr transportieren, als wenn sie alles nur auf die Bikes laden würden. Außerdem konnte Elijah den Wagen fast genauso wendig fahren, wie andere ihr Motorrad, etwas das er damals in der Army gelernt hatte. In dieser Welt hatte jede Fähigkeit aus seiner Ausbildung einen Vorteil.

Sie fuhren in Richtung Charming und dann den Highway weiter, bis sie davon abbogen und eine kleine Siedlung mit wenigen Häusern fanden. Typisch hier im Osten der USA, wenige Häuser, ein Supermarkt und eine Apotheke. Bisher waren die wenigen Häuser irgendwie unter ihrem Radar verloren gegangen, doch jetzt hatten sie sich dazu entschieden, es dort doch mal zu versuchen. Außerdem war es nicht allzu weit vom Clubhaus. Eine schnelle, einfache Sache. So sollte es immer sein.
Zuversichtlich und mit Selbstvertrauen hielt die kleine Gruppe an und Elijah parkte den Wagen so, dass sie gut einladen, aber auch noch besser sehr schnell wegfahren konnten. Leise waren sie natürlich nicht, wie sollten sie auch, Wagen und Bikes machten genug Geräusche um ein paar Beißer aus der Nähe anzulocken. Der Ex-Militär öffnete gerade den Kofferraum, als er aus dem Augenwinkel einen Beißer sah.
„Den übernehme ich“, teilte er seinen Kollegen mit und zog sein Bajonett aus der Tasche am Bein. Zwei Schritte, ein Tritt gegen das Knie des Beißers, er knickte ein und das Messer steckte in seinem Kopf. Eine schnelle, einfache Sache. Wie geplant.
„Dein Kampf ist vorbei“, murmelte Elijah und zog das Messer aus dem Kopf, wischte die Klinge dann an der Kleidung des Beißers sauber. Dann verstaute er es wieder in seiner Tasche.
„Ihr zwei nehmt das Gebäude, du gehst dort hin und ich nehme den Supermarkt. Schlüssel zum Wagen habe ich“, erklärte Elijah und die anderen nickten.

„Findet so viel ihr könnt“, beendete der Ex-Militär das Gespräch und die Gruppe trennte sich. Elijah ging hinüber zum Supermarkt und zog das Schwert aus seiner Scheide auf seinem Rücken. Er trat durch eine der kaputten Fensterscheiben des Supermarktes und schlug mit dem Griff des Schwertes gegen eines der Metallregale. Dann pfiff er einmal kurz, wollte damit alle möglichen versteckten Beißer hervorlocken. Erst regte sich nichts, dann konnte er durch ein Röcheln doch eines der Monster ausmachen. Langsam kroch es auf ihn zu, ihm fehlte der gesamte untere Rumpf, es sah einfach nur erbärmlich aus. Langsam ging Elijah zu ihm hin und rammte ihm das Schwert durch den Kopf.
„Dein Kampf ist vorbei“, sagte er wieder leise und wischte die Klinge erneut sauber. Er blieb in der Hocke, lauschte wieder und hörte es erneut rascheln. Etwas weiter hinten im Markt, also schlich er sich weiter. Das Stöhnen wurde lauter und als er um eine Ecke bog, sah er einen eingeklemmten Beißer. Er hing in der Aufzugtür fest, vermutlich lag das Lager des Marktes im Unter- oder Obergeschoss.
„Dein Kampf ist vorbei“, murmelte er erneut und erlöste auch diesen Genossen. Nachdenklich betrachtete er die Szene, es war schon seltsam, dass er nach all der Zeit hier so hing. Er wirkte gut genährt, nicht abgemagert, als wäre er erst vor kurzem hier gefangen worden. Seine Jungs und er hatten aber vorher die Umgebung gecheckt, es gab keine Anzeichen, dass sich hier jemand aufhielt. Seltsam.

@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 15.10.2019 17:12 | nach oben springen

#32

RE: Straße

in Umgebung 15.10.2019 18:45
von Lyanna Lockhart | 2.860 Beiträge

Das Quietschen eines Rades, eines defekten Einkaufswagen hallte wie ein Echo durch die Umgebung, gemischt mit dem von Hunger erfüllten Stöhnen der Untoten die nach einer schmalen Gestalt lätzten die den Einkaufswagen vor sich hin schob, als würde sie einer normalen Tätigkeit nachgehen. Einkaufen. Etwas was man vor dem Weltuntergang, wie man es schon fast poetisch nannte fast täglich tat. Das Normalste was wohl überhaupt existierte. Nur hatte das ganze einen Haken, es war nicht mehr alles normal, auch wenn es da draußen wirklich Leute gab die versuchten so etwas wie Normalität herzustellen. Leute die versuchten ein sicheren Ort für sich und ihre Mitmenschen zu errichten. Leute die Familie gründeten. Leute die gar für einen Moment die Untoten und all das Leid da draußen für einen Moment vergessen konnten. Auch Lyanna gehörte einmal für eine Zeit dazu. Zu den Menschen die versuchten Normalität zu schaffen oder eher gesagt zu den Leuten denen man erst wieder Normalität beibringen musste. Und sicher hatte dies auch für eine Weile funktioniert aber umso mehr sie ihren Überlebensdrang unterdrückte umso schlimmer wurden ihre Ängste und ihre Gedanken. Es war schwer zu erklären. Zu mindestens konnte Lyanna es nicht erklären. Sie konnte in letzter Zeit recht wenig erklären. Es waren bereits Wochen vergangen seitdem sie die Kolonie in den Bergen verlassen hatte. Es wäre im Grunde auch nichts tragisches, hätte sie dies nicht ohne ein Wort zu sagen getan. Doch war ihre Entscheidung stets ihr eigenes Verschulden gewesen. Man konnte diese Kolonie schlecht beschreiben, wenn man diese nicht mit eigenen Augen gesehen hatte, ansonsten würde man die Dunkelhaarige wohl für noch verrückter halten. Und selbst die Menschen dort schienen auf den ersten Blick sonderbar, doch hatte Lyanna in ihnen eine Zeitlang ein stabiles Umfeld gesehen, das sie eigenhändig weggeworfen hatte. Einen Mann, den die Dunkelhaarige sich einredete zu lieben und womöglich eine Zukunft mit ihm zu haben. Eine Familie, die sie akzeptiere und sicher die ein oder andere Freundschaft. Nun fragt man sich sicher, wie verrückt man sein muss um so ein Leben in Sicherheit und Normalität einfach so wegwerfen konnte. Man war ziemlich verrückt. Lyanna hinterfragte nie die Entscheidung wenn ein Überlebender das Leben einer Kolonie wählte, nur war das Kolonie leben für die junge Frau nach einigen Vorfällen kein Leben was sie sich vorstellen konnte. Sicher boten diese für einen gewisse Zeit Sicherheit und Halt, doch konnte man darin auch deutlich schneller alles verlieren als man blinzeln konnte oder war es doch ihre Angst sich in diesem 'verwöhnten' Leben zu verlieren und in einer Situation der Gefahr nicht mehr adäquat entscheiden zu können. Die Dunkelhaarige konnte es nicht sagen.

Doch diese Gedanken trieben ihr tagelang nach ihrer Entscheidung immer wieder Tränen in die Augen. Es war schon fast wie ein Schalter der auf einer Plünderungstour Klick machte und Lyanna einfach dazu bewegte zu gehen und nicht mehr zurückzuschauen. Ob sie das nun bereute oder nicht würde sie wohl in der nächsten Zeit feststellen müssen. Das quietschende Geräusch des Einkaufswagens verstummte kurz als dieser vor einem Regal zum Stehen kam. Die Dunkelhaarige griff nach einer Dose aus dem Regal, die nicht leer war. Fast wie ein Jackpot. Dosenpfirsiche. Gott wie Lyanna diese hasste, doch konnte man in einer Apokalypse selten wählerisch sein. Sie hatte schließlich die Wahl einen halbwegs vollen Magen zu haben oder zu Hungern. Mit einem Seufzen landete die Dose mit einem dumpfen Geräusch in dem Wagen. Lyanna wollte gerade ihren apokalyptischen Einkauf fortsetzen als sie ein Geräusch wahrnahm, das die Untoten schon fast verrückter vor Hunger werden ließ. Lya konnte es im ersten Moment gar nicht zuordnen. War das etwa ein Motor? Wie bei einem richtig, fahrenden Auto? Lyanna ließ sofort von dem Einkaufswagen ab und schlich sich in gedeckter Haltung an die kaputten Fenster und linste vorsichtig heraus als der Wagen und Motorräder in der Siedlung zum Stehen kamen. Die junge Frau biss sich nur auf die Unterlippe, unterdrückte sich ein Fluchwort als die Leute ausstiegen. Sofort ringelten bei ihr alle Alarmglocken auf Gefahr. Und nur der Gedanke Plünderer ging ihr durch den Kopf. Es war erst wenige Tage her seitdem sie erst einer Gruppe knapp entkommen war als sie eine Stadt durchquerte. Es war nichts sonderbares das sich Gruppen versuchten eine Stadt als ihr Territorium zu sichern und dann alles Fremde darin jagten. Ob es nun die selben Plünderer waren, konnte die junge Frau nicht einschätzen. Sie ging einfach davon aus. Dennoch wurde es Lya dadurch wieder deutlich zu Augen geführt wie kaputt diese Welt war. Wie kaputt die Menschen waren. Wie kaputt womöglich sie selbst sogar war. Lyanna beobachtete die Leute für eine kurze Weile noch, in der Hoffnung das sie einfach wieder in den Wagen und auf ihre Bikes stiegen und davon fuhren. Etwas was natürlich nicht passierte. Ein großer Mann mit dunklem Hautton hatte wohl etwas zu sagen, zu mindestens wies er diese Leute an und schließlich fing sich die Gruppe an zu trennen.

Etwas Lya einen kurzen Moment erleichtert ausatmen ließ. Wäre die ganze Gruppe nun hier rein marschiert sehe es womöglich schlecht aus. Aber stattdessen schien der Mann, der eben noch Anweisungen verteilte persönlich in ihre Richtung zu kommen. „Oh scheiße ...“ Automatisch griff Lyanna schon an das Jagdgewehr das über ihrer Schulter hang. So schnell wie sie danach griff umso schneller schlug sie diesen Gedanken direkt wieder aus ihrem Kopf. Ein Schuss würde nur die Untoten und seine Freunde anlocken. Zu dem kam hinzu das sie selbst nur noch wenig Schuss hatte. Als der Fremde näher kam schlich sich Lyanna zwischen die Regale des heruntergekommenen Supermarktes. Der Fremde trat geschickt durch die kaputten Fenster hinein und tötete den ersten Untoten den Lya gerade mal vor ein paar Stunden von seinem Unterkörper trennte. Natürlich war der Fremde bewaffnet gewesen, wie sollte es auch anders sein. Die Dunkelhaarige hielt einen Moment ihren Atem an als der erste Untote verstummte. Der einzige Grund weshalb Lyanna die Untoten nicht komplett tötete … nun sie waren eine gute Alarmanlage, falls neben ihr noch mehr Fremde oder gar Plünderer auftauchen sollte. Dies klappte auch super … nun bis man ihnen natürlich den Gar ausmachte. Lyanna wusste, das sie sich nicht nicht einfach raus schleichen konnte. Spätestens wenn sie versuchen würde aus den kaputten Fenstern klettern zu wollen würde dieser dies mitbekommen und schließlich durfte man nicht seine kleinen Freunde da draußen vergessen. Auch wenn die Brünette einer Konfrontation eher aus dem Weg gehen wollte. Lyanna folgte dem Fremden auf leisen Sohlen weiter in den Markt, wo auch dieser den Untoten erlöste, der in der Aufzugtür eingeklemmt war. Für einen Moment schien der fremde Mann dadurch abgelenkt. Ihre Hand lag mittlerweile auf einer Brecheisenstange, die sie mit sich führte. Ihr Herz pochte als sie sich dem Fremden näherte. Adrenalin pumpte bereits kräftig durch ihre Venen. Ein gezielter Schlag und er wäre ausgeknockt. Als die junge Frau bereits schon fast hinter ihm stand, ging diese aus ihrer gebeugten Haltung heraus und holte mit einem Laut mit der Stange aus und schlug diesem mit deutlichem Schwung in die linke Seite. „Ihr verdammten Arschlöcher! Hört endlich auf mir zu folgen!“ raunte sie direkt hinter her.

@Elijah Magoro



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#33

RE: Straße

in Umgebung 18.10.2019 16:44
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Normalerweise war Elijah definitiv niemand, den man so einfach überrumpeln konnte. Er war aufmerksam, hatte Ohren wie ein Luchs und ein Gefühl für seine Umgebung, die ihm schnell sagten, wenn etwas nicht stimmte. Und hier stimmte etwas definitiv nicht, es war erst vor kurzem jemand hier gewesen oder vielleicht war dieser jemand sogar noch anwesend? Es war auffällig, dass der Beißer den er zuerst erledigt hatte, halbiert war und die Schnittstellen noch sehr frisch waren. Er hätte sich aber auch selbst teilen können, es gab genug scharfe Kanten hier im Supermarkt wo man als Beißer mal seine Beine verlieren konnte. Aber nun dieser Beißer hier im Aufzug? Es schien wie eine Art Alarmanlage oder Rückversicherung zu sein, falls ungebetene Gäste erschienen. Ungebetene Gäste wie Elijah und seine drei Kollegen. Klar, sie konnten schnell wie Plünderer wirken, Elijah in seinem Jeep und die anderen drei auf ihren Bikes. Die dunklen Jacken machten ihr Auftreten nicht freundlicher, dazu die dunkle Farbe um Elijah Augen, die er sich immer anmalte, sobald er das Clubhaus verließ. Sie mussten gefährlich und bedrohlich wirken, keine Frage. Aber das Elijah nur mit seinem Schwert herumlief, sie sich nicht lautstark bemerkbar machten, zumindest nicht absichtlich, das Motorengeräusch war unvermeidbar, sprach wieder dagegen. Plünderer machten kein Geheimnis darum, wenn sie einen Ort besetzen wollten. Das wusste Elijah selbst gut genug, nicht nur aus den Jahren bei den Riders, sondern auch schon aus seiner Zeit davor. In der Army hatte man genug Gelegenheit, mit solchen Menschen in Konfrontation zu geraten.

Die ganze Sache gefiel dem Dunkelhäutigen nicht. Ganz und gar nicht. Er wischte gerade die Klinge sauber, als er hinter sich ein Geräusch vernahm, wollte gerade den Kopf drehen – Wumm!
Überrascht und vor Schmerz stöhnte Elijah einmal tief, als ihn der schwere Gegenstand in seine linke Seite traf. Er verspürte ein Knacken, vermutlich der Bruch einer Rippe, hoffentlich nur der Bruch einer Rippe! Das konnte man verkraften, alles andere wäre schlimmer. Der Schlag war kräftig und gezielt ausgeübt, dieser jemand hinter ihm wusste, wie man zuschlug. Durch den Schwung wurde er von den Beinen gerissen und landete auf seiner rechten Seite. Für einen kurzen Moment erblickte er seinen Angreifer, oder besser gesagt seine Angreiferin. Hatte er es doch gewusst, es war jemand hier! Verdammt, er hätte vorsichtiger sein müssen. Sein Schwert hatte es ihm bei dem Aufprall aus der Hand geschlagen, als er versuch hatte sich abzufangen und nicht auf dem Kopf zu landen. Es dauerte keine Sekunde, in der er seine Angreiferin betrachtete. Sie war klein, keine große Gefahr eigentlich, außer sie hatte das Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Und das hatte sie gehabt. Bis jetzt. Das Jagdgewehr über ihrer Schulter würde sie nicht nutzen, es wäre dumm, sie würde sich nur verraten. Elijah schätzte sie so ein, dass sie wusste das er noch drei weitere Männer als Verstärkung dabeihatte, außerdem würde ein Schuss nur noch mehr Beißer anziehen. Es wäre also ein dummer Schuss, ein verschwendeter Schuss, eine unnötige Aktion und das war Elijah nicht wert. Die Waffe ihrer Wahl war ein Brecheisen, Elijah war froh, dass ihn nur die Stange getroffen hatte und nicht eines der scharfen Enden.

Geschickt rollte er sich zur Seite, trat mit seinem Fuß gegen ihr Bein, sodass sie einknickte und er sich aufrappeln konnte. Im Nahkampf hatte sie keine Chance gegen ihn, so schnell und flink sie auch sein mochte. Kaum war sie auf den Knien, trat er mit seinem Fuß gegen ihr Handgelenk, sodass sie das Brecheisen fallen lassen musste und packte sie am Kragen, hob sie mühelos hoch und drückte sie mit dem Rücken gegen eines der Regale. Seine Flanke schmerzte verdammt nochmal sehr, aber er gab kein Wort von sich, hielt sie mit einer Hand fest und mit der anderen sein Messer an ihre Kehle. Sie waren sich sehr nahe, er spürte ihren schnellen, vor Adrenalin nur so strotzenden Atem und sah ihr in die Augen.
„Was willst du?“, knurrte er leise. Sie war allein, da war er sich sicher, sonst hätte sie ihn niemals in einem Solo-Selbstmordkommando angegriffen. Auch ihr musste bewusst sein, dass sie ihn schon gegen den Kopf hätte schlagen müssen, um diesen Kampf zu gewinnen. Ein One-Hit-Death wäre ihre letzte Chance gewesen, was also war in ihrem Kopf vorgegangen, dass sie sich dazu entschlossen hatte, stattdessen gegen seine Rippen zu schlagen? Und genau dieser Gedanke und die Neugierde dahinter ließen Elijah innehalten, nicht seine Kollegen rufen, sondern diese Situation erstmal ruhig halten. Irgendetwas war da, dass ihm sagte, dass sie keine Bedrohung war, die man eliminieren musste. In seiner Armyzeit hatte er zu viele Unschuldige getötet, im Glauben seinem Vaterland zu dienen. Diesen Akt und Feldzug der Gewalt wollte er nicht fortsetzen. Irgendwann war auch mal Schluss.

@Lyanna Lockhart





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#34

RE: Straße

in Umgebung 19.10.2019 11:15
von Lyanna Lockhart | 2.860 Beiträge

Keine Antwort. Nichts. Der Fremde sagte kein Wort als Lyanna ihn niederschlug. Keine Reaktion auf ihre Aussage. Sie wurde es leugnen aber es machte sie ziemlich wütend. Wütend das diese Leute dachten, sie könnten hier einfach hereinspazieren und sie um ihre Habseligkeiten erleichtern und ihr vielleicht gerade noch eine Kugel in den Kopf verpassen oder schlimmeres? Sicherlich hatte die Dunkelhaarige schon einmal mit Plünderen zu tun gehabt aber dies geschah nie so offensiv wie hier. Meistens beobachtete Lya solche Gruppen nur aus der Ferne und machte sich eher Gedanken darum sie am besten zu umgehen und nicht entdeckt zu werden. Das hätte sie hier genau so versucht, wenn der Große hier nicht einfach mal so in ihre Richtung lief. Ein Grund weshalb sie nicht auf seinen Kopf zielte. Sie wollte ihn nicht töten. Sie hatte keinen Grund dazu.Ihr blieb keine andere Wahl als ihn anzugreifen um abzuhauen. Nur war eben ihr Fehler gewesen das sie eben nicht direkt abhaute. Ein schwerwiegender Fehler der sich noch in den nächsten Minuten zeigen würde. Lyanna stieß nur ein Keuchen aus. Von diesem hier wird sie wohl nichts hören. Kurz blickte sie zum Einkaufswagen, der in die Ecke gerollt war mit der Dose darin und wollte zum Gehen ansetzen als sie plötzlich einen Schmerz durch ihren Fuß spürte und zusammensackte. Ihr Blick glitt sofort zu dem Fremden, der sich zur Seite gerollt hatte und doch nicht so sonderbar verletzt war, wie es im ersten Moment aussah. Ein weiterer Schlag war ebenso vergebens, denn schon trat er ihr gegen die Hand, was dazu führte das sie die Brecheisenstange fallen ließ. Die junge Frau versuchte schnell wieder nach ihr zu greifen. Doch schon spürte sie eine Hand an ihrem Kragen und wie sie hochgezogen wurde als wäre es Nichts. Das nächste was Lyanna sah waren nur die dunklen Augen, die die Dunkelhaarige direkt ausdruckslos anstarrten. Sie strahlten etwas aus, was selbst Lyanna einen kurzen Schauer wiederfahren ließ. Die junge Frau, fing an zu zappeln, sich zu wehren, irgendwie zu versuchen sich aus dem Griff zu befreien, ehe ihre Körperhaltung abprubt still wurde als sie die kühle Klinge eines Messers an ihrem Hals spürte. Fest genug um einen gewaltigen Druck auf ihren Hals auszuüben und im Schlimmsten fall ihr direkt die Kehle zu durchtrennen. Aber noch nicht schlimm genug um sie aktiv zu verletzen. Sie spürte seinen Atem auf ihrer Haut und Lyanna hatte wohl nichts anderes getan als ihm die ganze Zeit starr in seine Augen zurück zu starren. Bei seiner Frage verengten sich nur Lya's Augen. Nun fühlte er sich wohl in der Position Fragen zu stellen. Im Grunde war er dies auch wenn man auf das Messer deutete und das Regal das sich gegen ihren Rücken presste und keinerlei Fluchtmöglichkeit gab. Höchst unangenehm aber nichts was Lyanna im ersten Moment abschreckte. Wollte er sie töten, hätte er den ganzen Mist gerade nicht gemacht, sondern hätte sofort mit einem sauberen Schnitt ihre Kehle durchtrennt. Etwas was ungewöhnlich für einen Plünderer war, zumindestens für diese, denen sie begegnet war. Zu einem fiel ihr direkt eine weitere Sache aus, als er ihr so nah war. Er roch gut. Verdammt gut. Es war ein sofortiges Zeichen für Lyanna das dieser Fremde kein Plünderer war der dadraußen lebte und überlebte. Der Gedanke Kolonie zischte ihr sofort in den Kopf und führ einen Moment hatte Lyanna das Gefühl das ihre Vergangenheit sie zurückzog. Ob hier in der Nähe sich eine befand? Möglich war es wenn sie schon ihn und seine Leute antraf. Auch wenn Lyanna keine Anzeichen dafür sah war es nichts worüber man sich wundern sollte. Egal was man von Kolonien hielt, sie wusste sich zu beschützen und nicht auf sich aufmerksam zu machen. „Was ich will?“ hauchte Lyanna schon fast als sie endlich beschloss ihm zu antworten. Möglich dass das ganze ein Missverständnis war. Möglich das Lyanna sich irrte und das keine Plünderer waren aber dennoch rechtfertig es immer noch nicht die Sache das diese alles andere als gutgesinnt sein konnten. „Du bist hier reingekommen. Du tötest hier die Untoten. Und nun? Willst du mir an die Vorräte.“ Ertragen und Überleben, so war es nun mal. Die Welt war nunmal kaputt gewesen. Es war schwer jemanden zu vertrauen. Selbst wenn Lyanna nicht angegriffen hätte, hätte er es wohl getan wenn er sie erwischt hätte, vielleicht hätte er den selben Gedanken gehegt das Lya hier die Plünderin war. Ganz wehrlos war die Dunkelhaarige dennoch nicht, auch wenn sie gegen so jemanden wie ihn wohl den Kürzeren zog. Es war wohl doch auch manchmal ein Wunder warum sie überhaupt so lange überlebte. Lya's Hand fuhr unbemerkt zu ihrem Rücken, richtung Hosenbund. „Ich glaube das ganze ist einfach nur ein Missverständnis … -“ fing Lyanna sanft an ehe sie flink ein kleineres Messer herauszog und dieses sofort gegen seinen Bauch drückte. Die Dunkelhaarige legte nur den Kopf schief und konnte sich ein knappes Lächeln nicht verkneifen. „Unangenehme Situation“ kommentiere Lyanna nur. Selbst wenn er versuchen würde eine falsche Bewegung zu machen oder gar Lyanna zu töten, würde sie ebenfalls nicht zögern das Gleiche zu tun. „Ein Vorschlag … oder ein Kompromiss...“ fing Lyanna wieder an. „Du nimmst dein hübsches Messer weg, Ich nehme meins weg. Du lässt mich runter. Ich lass dich in Ruhe. Du lässt mich in Ruhe und du gehst brav zu deinen Freunden und hast mich nie gesehen. Ganz einfach.“ Es wäre ganz einfach. Es wäre wirklich einfach. Eine Variante wofür niemand sterben musste. Sicher sie hatte ihn verletzt aber Lyanna hatte das Gefühl das jemand wie Er das locker wegstecken konnte. Jemand der so kämpfte, das kann nicht einfach mal jemand so aus sich herausholen. „Was sagst du?“ hauchte die Dunkelhaarige.

@Elijah Magoro



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#35

RE: Straße

in Umgebung 19.10.2019 13:08
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Manchmal konnte einem seine eigene Neugierde schon auch zum Verhängnis werden. Aber Elijah war eben einfach ein interessierter, neugieriger Mensch, sonst wäre das Leben ja langweilig. Und seine Neugierde hatte schon so einigen Menschen das Leben gerettet beziehungsweise ihn sehr interessante Menschen treffen lassen. Bevor er zu den Riders gekommen war, war er ja alleine unterwegs gewesen, hatte viele Leute getroffen, hatte viel gesehen das er nicht missen wollte, aber auch Dinge, die er gerne wieder vergessen würde. Doch so war das Leben in der Apokalypse eben, es gab gute und schlechte Dinge, damit musste man zu leben lernen.
Dass er von den Riders aufgenommen wurde und gesund gepflegt wurde, war reiner Zufall und Glück. Sie hätten ihn genauso einfach dort liegen lassen können und ihn zu einem Beißer werden lassen. Aber sie hatten ihn aufgenommen und die Riders waren die erste Gruppe, die nicht sofort nach kurzer Zeit wieder zerbrochen war. Er hatte dort sein Zuhause und einige Zeit später seine Schwester gefunden. Das Leben als Nomade war freier, weniger Pflichten und Verantwortung, man musste nur auf sich selbst achten. Aber es war auch ein gutes Gefühl, zu wissen das jemand hinter einem stand. Mittlerweile wollte er die Kolonie nicht mehr missen. Dennoch konnte er die Nomaden verstehen und verurteilte sie nicht, nicht für jeden war eine Kolonie das richtige.

Elijah hatte wirklich im Kopf, dass sie seine Gruppe und ihn für Plünderer hielt. Es wäre die einfachste Erklärung, daher auch ihr aggressives aber dummes Verhalten. Eigentlich tat sie ihm leid, sie hatte einfach Pech und war zur falschen Zeit am falschen Ort. Wären Elijah und seine Kollegen eine halbe Stunde später gekommen, sie wären sich nie begegnet. Er hätte festgestellt, dass hier alles leergeräumt war und sie wären wieder abgezogen. Aber so hatte es das Schicksal nicht gewollt, irgendetwas hatte sie dazu gebracht, sich hier zu treffen. Ob Elijah an das Schicksal glaubte, konnte er nicht mit ja oder nein beantworten. Aber an Zufall glaubte er definitiv nicht.
Es dauerte nur einen Moment und Elijah hatte die Situation unter seiner Gewalt. Sie war im Nahkampf kein Gegner für ihn, als er sie anhob und gegen das Regal drückte schätzte er sie auf vielleicht knapp 1,60m und maximal 60kg. Dennoch sah sie nicht abgemagert aus, sie sah aus wie Nomaden eben aussahen. Nicht dick, nicht dünn, drahtig, aber doch muskulös unter ihrer Kleidung. Anfangs versuchte sie sich noch aus seinem Griff zu lösen, dann drückte er ihr die Klinge an den Hals und sie hielt still. Schlaues Mädchen. Beinahe hätte er gelächelt, dass passte aber jetzt nicht zur Situation. Er sah ihr nur in die Augen, sein Blick ausdruckslos und ernst als er sie knurrend fragte, was sie wollte. Eigentlich hatte er keine Lust auf eine Auseinandersetzung und wollte heute auch niemanden töten, als diese blöden Beißer. Es war schon lange her, dass er einen Überlebenden getötet hatte und er wollte, dass es so blieb.
Ihre Augen verengten sich und sie schienen einen Moment zu überlegen, was sie nun machen sollte. Ihre Situation war aussichtslos, er hatte sie unter ihrer Gewalt.
Dann begann sie leise hauchend ihm zu antworten, das bestätigte ihm eigentlich, dass sie wusste, dass er noch Verstärkung hatte. Sonst hätte sie wohl normal laut gesprochen. Ihre Antwort war schlüssig, natürlich musste sie das denken. Als sie dann weiterredete und meinte es wäre ein Missverständnis, verengten sich Elijahs Augen ein wenig, die dunkle Farbe um seine Augen, ließen seine Augen noch dunkler wirken. Es verging keine Sekunde, da spürte er ein Messer an seinem Bauch. Nun konnte er nicht anders, als dass ein kleines Lächeln seine Lippen umspielte. Sie war clever, cleverer als er anfänglich dachte, nach ihrer dummen Aktion gerade eben. Ihr Worte nahm er war und lächelte dann doch noch ein bisschen mehr. Ganz einfach? Was sollte ihr das bringen, sobald sie den Laden verließ, wäre einer seiner Kollegen da. Wie wollte sie aus dieser Situation entkommen. Aber da er sie nicht töten wollte, ließ er sich den Gedanken durch den Kopf gehen. Wirklich viel zu plündern gab es hier sowieso nicht, ein Blick zu, scheinbar ihrem, Einkaufswagen ließ ihn nur eine einzige Dose erkennen.

Sie fragte nochmal nach, was er sagte und er sah ihr wieder in die Augen. Er knurrte, sie hatte Recht, der Griff um ihren Kragen wurde lockerer und die Klinge an ihrem Hals löste sich.
„Alles klar hier Elijah?“, hörte er dann die Stimme seines Kollegen und reflexartig legte er seiner Angreiferin die Hand über den Mund. Sie sollte bloß die Klappe halten.
„Ja… nichts als Beißer hier. Und bei euch?“, antwortete er und spähte um das Regal herum, sah seinen Kollegen am Eingang stehen.
„Ebenso. Ich schau mal was die anderen beiden gefunden haben“, berichtete sein Kollege und Elijah nickte, „Ja, ich sehe mich nochmal hier hinten um.“
Sein Kollege verschwand und Elijahs Aufmerksamkeit richtete sich wieder seiner Angreiferin zu. Sie hatte ihm nicht in die Hand gebissen, das war ja immerhin schon mal was.

„Gern geschehen“, murmelte er und nahm die Hand von ihrem Mund, steckte dann sein Messer wieder in die Scheide an seinem Bein. Noch immer stand er relativ nahe vor ihr, kam jetzt endlich mal dazu, sie anzusehen. Sie war hübsch, dass musste er gestehen. Warum so eine hübsche, junge Frau wohl alleine unterwegs war? Vielleicht hatten ihr die Männer schon zu oft das Herz gestohlen. Oder sie stand gar nicht auf Männer, so wie seine Schwester. Wer wusste das schon. Jetzt packte ihn die übliche Neugierde.
„Du bist eine gute Verhandlungspartnerin“, sagte er mit gedämpfter Stimme und blickte auf das kleine Messer, dass sie noch immer in ihrer Hand hielt, „Dass kannst du wegstecken. Wenn ich dich hätte töten wollen, wärst du schon tot. Und ich genauso, sonst hättest du mir wohl mehr als nur eine Rippe gebrochen.“
Er bewegte sich aber so, als würde ihm Garnichts wehtun. Es hätte schlimmer kommen können.
„Ich denke uns ist beiden bewusst, dass wir keine Plünderer sind“, fuhr er dann noch immer mit ruhiger und mittlerweile gelassener Stimme fort, „Was also führt dich hierher? Ich habe dich bisher noch nie hier in der Gegend gesehen und ich bin eigentlich immer draußen. Was also willst du hier?“
Er ging hinüber zu seinem Schwert, wenn sie jetzt abhauen wollte, sollte sie doch. Mit einem leisen Stöhnen als er sich bückte, hob er sein Schwert auf und steckte es über seinen Kopf zurück in dessen Scheide auf seinem Rücken. Dann lag sein dunkler Blick wieder auf ihr, abwartend aber auch neugierig.

@Lyanna Lockhart





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#36

RE: Straße

in Umgebung 21.10.2019 09:47
von Lyanna Lockhart | 2.860 Beiträge

Lyanna hätte mit allem gerechnet. Mit einem Stich in ihrer Kehle bevor sie denn noch schnell genug reagierte oder gar mit seinen Händen um ihren Hals welche ihr, ihre letzten Atemzüge raubten aber wohl kaum das ihre Worte gar eine Wirkung zeigten. Nun … zu mindestens nicht so eine Wirkung. Es kam nicht oft vor das Worte noch in dieser kaputten Welt irgendetwas bewirkten. Aber auch irgendetwas hielt Lyanna zurück das Messer an seinem Bauch nicht tiefer zu bohren. Womöglich weil der Fremde vor ihr genau so wenig auf das Töten aus war. Woran Lyanna das erkannte? Nun nach ihrem Schlag hätte er sie sofort umbringen können. Er hätte sich gar nicht die Mühe machen brauchen ihr eine Klinge an die Kehle zu drücken. Schon fast hatte die Dunkelhaarige ein schlechtes Gewissen das sie nicht doch versucht hatte den Fremden zu umschleichen. Wer weiß … möglich wäre es gewesen das dieser es gar nicht mitbekommen hätte und es wäre nie zu solch einer Situation gekommmen. Doch sein eben noch so fester Griff lockerte sich und Lyanna spürte wieder den Boden unter ihren Füßen. Auch die Klinge verließ ihren Hals so das die junge Frau für einen Moment wieder ruhig atmen konnte. Automatisch fuhr ihre Hand and ihren Hals. Doch lange zum Luft holen sollte der jungen Frau nicht vergönnt sein ehe sie reflexartig seine Hand auf ihrem Mund spürte und diesen zudrückte. Reflexartig umgriff sie seinen Arm mit ihren beiden Händen ehe sie die Stimme eines weiteren Fremden vernahm. Erst dann verstand sie die Situation und ihr Griff um seinen Arm wurde lockerer. Ihr Atem hauchte ruhig gegen seine Hand ehe sie keinen einzigen Muks von sich gab und nur zuhörte wie die beiden Männer sich unterhielten. Es dauerte nicht lange bis der Fremde, welcher auf dem Namen Elijah hörte, wie sie aus dem Gespräch entnehmen konnte, nach den anderen seiner kleine Freunde nachsehen wollte. Ihr Blick richtete sich automatisch wieder auf Elijah. Das einzige was sie nicht verstand, wieso er sie geheim hielt. Schließlich hätte er die Situation einfach aufklären können sollte einer seiner Kollegen sie entdecken.

Doch vielleicht hatte sie den Netteren von all ihnen erwischt. Vielleicht schienen die anderen so etwas wie eine Erklärung zu kennen und antworteten gleich mit Kugeln, so wie es die meisten heut zu Tage tun. Es war nicht zu verübeln. In der Welt passierten eine menge schreckliche Dinge. Jemandem zu vertrauen war nicht einfach bis gar unmöglich. Langsam ließ der Fremde wieder von ihr ab und die junge Frau ging automatisch einen Schritt zurück, blickte kurz wieder in die Richtung in dem sein Kollege verschwunden war, als hätte sie Angst er würde es sich anders überlegen und wieder kommen. Seine Aussage ließ ihm ihre vollste Aufmerksamkeit wieder zu kommen. Die Dunkelhaarige musste schon fast ein Lachen unterdrücken. Eine gute Verhandlungspartnerin? Lyanna? Nein, wenn es nach ihr ginge wäre sie gar nicht erst in diese Situation gekommen. Es war einfach nur Glück. Glück das sie an einen Menschen geraten war, welcher wohl noch nicht ganz kaputt war in der Birne. Oder es war doch so etwas wie göttliche Fügung und irgendetwas wollte nicht das sie stirbt. Zu mindestens noch nicht. Ihr Blick fuhr herunter zu dem kleinen Messer das sie immer noch auf ihn gerichtet hatte bzw. in seine Richtung. Lyanna verweilte auch noch in dieser Position ehe sie an ihm vorbeigelaufen war bevor sie auch nur widerwillig das Messer wegsteckte. „Dafür das ich dir eine Rippe gebrochen haben soll, verhälst du dich gar nicht so.“ antwortete Lyanna nur sarkastisch, auch wenn eine arte innere Nervosität in ihr herrscht. Sie hatte noch niemanden einfach so die Rippen gebrochen... .Nur weil er ihr im Moment nix antat, hieß es nicht das dieser sich das noch einmal überlegte. Dennoch ging Lyanna fairerweise diesen kleinen, unausgesprochenen Deal ein. Die Dunkelhaarige hob nur ihre Brecheisenstange auf, befestigte diese wieder an ihrem Rucksack ehe sie wieder zu dem Einkaufswagen lief und es mit der Dose darin gleich tat. Seine Frage überhörte sie dabei nicht, im Gegenteil. Doch Lyanna war schließlich nicht zum Plaudern hier. Er hatte sie schließlich bei etwas unterbrochen und im Gegensatz zu ihm hatte sie kein Heim wo sie einfach zurückkehren kann. Nun zu mindestens hatte sie so etwas nicht mehr. Sie brauchte diese Vorräte wirklich. Die Dunkelhaarige war sich nun vollkommen sicher, das es hier irgendwo eine Kolonie geben musste, denn auch seine Kollegen schienen einen halbwegs sauberen Eindruck zu machen. Auch der Jeep und die Motorräder waren ungewöhnlich für eine einfache Gruppe. Zu dem kam es hinzu das die meisten dieser Leute sich nie weit von ihrer Kolonie entfernten wenn sie es nicht wirklich mussten. Schließlich hatte Lyanna erst vor ein paar Monaten das selbe Schicksal geteilt. Sie gingen auch nie weit weg vom Dorf. Lya ließ Elijah nicht aus den Augen, ließ sich aber auch nicht nehmen weiterhin die Regale nach etwas Brauchbarem zu durchwühlen. „Ich weiß das du hier dich öfters rumtreibst.“ fing Lyanna an und hielt kurz beim Wühlen inne ehe sie kurz zu Elijah blickte und dann kurz auf ihn deutete. „Du kannst nur von dieser Gegend sein. Ihr seid eine Gruppe. Ein funktionstüchtiger Jeep , … Motorräder, … dazu kommt es das du noch viel zu sauber bist. Ihr könnt keine einfache Gruppe sein.“ Lyanna wendete sich wieder den Regalen zu. Aus irgendeinem Grund gefiel es ihr nicht das er sie fragte was sie hier zu suchen hatte, aber auf der anderen Seite würde sie wohl das selbe fragen. Kurz überlegte Lyanna, was sie nun am besten darauf antwortete. „Ich bin nur auf der Durchreise und suche nach Vorräten, so wie du und deine Freunde, die nichts von mir wissen sollen. Ich fühle mich schon fast geschmeichelt … “ sprach Lyanna ehe sie abprubt nach etwas griff. Für einen kurzen Moment fühlte es sich wie ein Jackpot an als Lyanna nach einer kleinen Plastikdose oben vom Regal griff. Medikamente. Lyanna's Gesicht verzog sich nur als sie diese schüttelte. „Die Pillen leer aber die Dose hier gelassen … Arschloch.“ seufzte diese nur ehe sie diese einfach hinter sich warf. Bis auf die Dose ihrer geliebten Pfirsiche würde Lyanna wohl nicht wirklich fündig werden. Sie hatte auch nicht wirklich Hoffnungen in diesen kleinen Vorort gesteckt, und besonders nicht wenn er nah an einer Kolonie lag. Da war das meiste schon geplündert. Die Dunkelhaarige stieß nur ein leises Seufzen aus. Elijah war immer noch hier. Womöglich wollte er sich ganz sicher sein das sie wirklich keine Gefahr war.


Dennoch gab es keinen Grund mehr für Lyanna an diesem Ort zu bleiben. Sie musste einfach woanders suchen. Ein plötzlich auftretendes Motorengeräusch ließ Lyanna sichtlich zusammenzucken. Sofort ging diese wieder in Deckung und blickte nur wütend zu dem Fremden. „Etwa noch mehr von deinen Freunden?!“ Hatte sich Lyanna wirklich so sehr geirrt? Die Dunkelhaarige lukte nur aus dem zerbrochenem Fenster ehe ihre Augen sich einen kurzen Moment weiteten. Keine Motorräder und auch der Jeep schien keine Ähnlichkeit mit dem der anderen Fremden zu haben und dennoch kam er Lyanna so vertraut war. Das waren andere Leute. Wirkliche Plünderer. Was sich bereits zeigte als der erste seinen Fuß aus dem Wagen setzte. Ein Gesicht was ihr deutlich vertraut war. Es waren nicht Elijah's 'Freunde' sondern ihre. Die Dunkelhaarige biss sich nur kurz auf die Lippen, versuchte sich ein Fluchen zu verkneifen. „Schnapp dir lieber deine Leute und hau ab. Hier gibt es nichts mehr zu finden.“ wandt sie sich nur an Elijah. Ein Ratschlag den Lyanna ernst meinte.

@Elijah Magoro



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#37

RE: Straße

in Umgebung 22.10.2019 22:51
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Ihre Reaktion auf seine Hand, die ihren Mund bedeckte, war nur verständlich. Gerade noch hatte sie seine Klinge an ihrem Hals gespürt, dann kaum Boden unter den Füßen gehabt und schon presste er ihr seine Hand auf den Mund. Sie verstand die Situation aber schnell, als Elijah mit seinem Kollegen anfing zu sprechen. So gerne er bei den Riders war, es gab dort auch Leute, die er mit Skepsis betrachtete. Eben jener Kollege, beziehungsweise auch die beiden anderen mit denen er heute unterwegs war, waren keine seiner Lieblingspartner. Sie waren… naja, man könnte sagen nicht die hellsten Kerzen auf dem Kuchen. Erst schießen, dann fragen. Ein Motto, nachdem dem Elijah definitiv nicht leben wollte. Hätte er sich seine Kollegen aussuchen können, hätte er nicht diese drei gewählt, aber sie waren ihm eben zugeteilt worden. Nachdem Elijah meist einer der Koordinatoren war, wenn er mit einer Gruppe ausrückte, durften normaler weise andere das Suchen und Plündern übernehmen. Leider waren sie heute nur zu viert ausgerückt.
Ihr Griff um seinen Arm, der zwar störend war aber für ihn nicht wirklich von Bedeutung, wurde leichter. Dass ihn sein Kollege mit seinem Namen ansprach, nahm auch Elijah genervt zur Kenntnis. Normal sprachen sie sich bei solchen Raubzügen nicht mit Namen an, damit, falls wie gerade in genau dieser Situation, niemand Fremdes ihre Namen kannte. Aber wie gesagt – nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Nun also wusste die Fremde, wie er hieß.

Als sein Kollege sich dann wieder nach draußen begab, ließ Elijah die Hand locker und spürte ihren Blick auf sich. Sie fragte sich sicherlich, warum er sie verbarg, so genau konnte Elijah es auch nicht erklären. Irgendetwas hatte ihm unterbewusst gesagt, dass es dumm gewesen wäre sie offen zu zeigen. Er hatte die Situation unter Kontrolle gehabt, er brauchte keine Hilfe seiner Kollegen. Außerdem waren Idioten leicht zu unterschätzen. Manche Männer wurden anders als sonst, wenn sie eine wehrlose Frau sahen. Und in dieser Welt war es doch etwas schwerer jemanden für Nähe und Zuneigung zu finden. Ein Blick von ihr, um sich zu vergewissern, dass sein Kollege weg war, dann sah er kurze Belustigung in ihren Augen. Seine Worte amüsierten sie?
Als er sie auf ihr Messer ansprach, blickte sie hinab, aber Elijah ging schon hinüber zu seinem Schwert. Sie stellte keine Bedrohung mehr für ihn dar. Als er ihr dann offenbarte, dass sie ihm eine Rippe gebrochen hatte, schnaubte er nur etwas belustigt über ihren Kommentar.
„Ich bin eben kein Weichei“, meinte Elijah nur und zuckte mit den Schultern, ehe er das Schwert in seine Scheide zurücksteckte. Er beobachtete sie mit ausdruckslosem Gesicht, als sie die Dose aus dem Einkaufswagen nahm und in ihrem Rucksack verstaute. Auch sie ließ ihn nicht aus den Augen, er steckte nur die Hände in die Taschen seiner Jacke und beobachtete sie. Sein Blick war unergründlich, dunkel mit der Farbe um seine Augen, als sie ihm ihre Beobachtungen erklärte. Diese waren schlüssig. Dann endlich antwortete sie auf die Frage, warum sie hier war. Nur auf der Durchreise also? Dass sie sich geschmeichelt fühlte, weil er sie „versteckt“ hatte, ließ ihn innerlich lachen. Von außen sah man davon nichts. Dann griff sie nach etwas, Elijah verengt die Augen und war bereit an das Messer an seinem Oberschenkel zu kaufen, sollte sie etwas hervorziehen, dass ihn verletzen könnte. Es war aber nur eine Dose Pillen, kurz darauf stellte sie aber fest, dass sie leer war. Er beobachtete sie weiter, wenn sie keine Gefahr war, würde er sie einfach wieder von Dannen ziehen lassen. Sie stellte für die Kolonie auf jeden Fall keine Gefahr dar, alleine war sie auch definitiv.

Dann trat ein Motorengeräusch auf, eines, dass Elijah nicht kannte. Es dauerte keine Sekunde, da hatte er sein Schwert gezogen. Verdammt, warum genau hatte er sein Gewehr im Jeep gelassen? Sein Blick huschte kurz zu der Fremden, sie sah ihn wütend an, aber er legte einen Finger auf die Lippen um ihr zu sagen, dass sie ihren Mund halten sollte. Er folgte ihrem Blick aus dem Fenster, ihrem Blick zu urteilen, kannte sie die Fremden. Aber es schienen keine Freunde, von ihr zu sein. Dann wandte sie sich ihm zu und er knurrte nur genervt, sie sollte einfach die Klappe halten! Die Plünderer wussten, dass hier jemand war, unschwer an dem Jeep und den Bikes zu erkennen. Dennoch, sie wussten noch nicht, wo sie sich befanden.

Langsam bewegte sich Elijah geduckt nach vorne in den Laden, blieb versteckt hinter einem Regal und spähte um es herum. Jetzt kam einer der Momente, wo es gut war, militärisch ausgebildet zu sein. Er beobachtete die Lage, es war nur ein einziger Wagen, aber der Jeep war mit fünf Männern bepackt. Elijah und seine Kollegen waren, selbst mit der Hilfe der Fremden, auf die er aber nicht zählte, in der Unterzahl. Einen seiner Kollegen sah er im Nachbarhaus am Fenster, ihn mit panischem Blick ansehen. Elijah versuchte ihn mit seinem Blick zu beruhigen und gestikulierte ihm, dass er lieber die Plünderer im Blick behalten sollte. Einer von ihnen versuchte Elijahs Jeep zu öffnen, dieser war jedoch verschlossen. Auf der Rückbank lag seine Waffe, er verfluchte sich gerade innerlich dafür, sie dort gelassen zu haben.
„Wir wissen, dass ihr hier seid. Kommt einfach raus, gebt uns was ihr habt und dann geht das Ganze auch ohne Gewalt“, sprach scheinbar der Anführer der Bande und bewegte sich über den kleinen Platz, als hätte er die dicksten Eier der Welt. Er war sehr selbstsicher, mit seinen vier Kollegen. Elijah konnte nicht anders als leicht zu grinsen. Genau so war es gut, er sollte sich ruhig in Sicherheit wiegen. Es dauerte noch kurz, aber scheinbar hatte der Plünderer keine Lust auf großes Warten.
„Ihr zwei, da rein“, bedeutete er seinen Kollegen und deutete auf das Haus, in dem sich sein einzelner Kollege befand. Elijah blickte seinen Kollegen wieder an, versuchte ihm Mut zu machen. Es war jetzt schwer für Elijah ihm zu helfen. Es sei denn, er versuchte von dem Gebäude abzulenken. Langsam, ohne ein Geräusch zu machen, zog er das Messer aus seiner Scheide und atmete tief aus. Dann konzentrierte er sich, zielte und das Messer sauste durch die Luft. Dumpf schlug es in das Knie des einen ein. Er wollte die Plünderer nicht unbedingt umbringen, aber er musste von seinem Kollegen ablenken.
Schreiend knickte er ein und hielt sich das blutende Knie. Erschrocken von der plötzlichen Attacke, schoss einer der Plünderer in die Luft, wurde dann aber von seinem Anführer angeschrien, dass er das lassen sollte. Nun konnte Elijah nicht anders, als sanft zu lächeln.
„So wollt ihr das also“, sagte der Anführer laut und sah sich um. Es war eigentlich klar, von wo Elijah geworfen hatte, wenn man einigermaßen den Winkel betrachtete. Aber scheinbar waren die auch nicht die schlausten. Ein Blick hoch zu Fenster und Elijah sah, dass sein Kollege weg war. Wo war er hin? Ein Schuss, ein dumpfes Aufschlagen, Elijah realisierte zu spät, dass einer der Plünderer dennoch in das Haus gegangen war. Mit etwas geweiteten Augen, sah er die Leiche seines Kollegen aus dem Fenster fallen und auf dem Boden des Platzes aufschlagen. Das Gejammer des Plünderers mit dem Messer im Knie im Hintergrund, knurrte Elijah, jetzt doch wütend. Er hätte ihm das Messer gleich in den Kopf werfen sollen.
„Einer weniger von euch. Guter Gedanke mit dem Messer, reicht aber nicht“, sagte der Anführer süffisant und Elijah würde am liebsten rausrennen und ihn mit seinem Schwert durchbohren. Aber genau das wollte der Plünderer, genau das.

Elijah sah sich nach der Fremden um, war sie geflohen? Nein, sie war noch da und er blickte sie an. Langsam schlich er wieder durch den Supermarkt bis zu ihr, sodass sie nebeneinander kauerten und die Situation betrachten konnten.
„Kennst du die?“, flüsterte er, seine Augen funkelten wütend. Nicht auf sie, sondern auf ihn selbst. Sein Kollege war wegen ihm jetzt tot, er durfte der Kolonie erklären, warum dies passiert war. Fuck!

@Lyanna Lockhart





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#38

RE: Straße

in Umgebung 23.10.2019 16:49
von Lyanna Lockhart | 2.860 Beiträge

Lyanna saß unter dem kaputten Fenster, während Elijah ihr andeutet endlich mal still zu sein. Lyanna presste nur die Lippen aufeinander, sie war wütend. Nicht auf den Fremden sondern auf die Tatsache das sie wohl verfolgt wurde ohne nur gar eine Ahnung davon zu haben. Wie konnte man schließlich einen verdammten Jeep mit fünf Arschlöchern ignorieren? Oder gar wie konnten sie wissen das sie hier oder sie hier finden? Die Dunkelhaarige war alleine, war kaum auffällig und vorallem ziemlich leise unterwegs. Etwas was die junge Frau nicht verstand und wohl nie eine Antwort darauf bekommen würde. Ihre Augen glitten wieder kurz zu Elijah. Dieser schlich sich nur um die Regale herum, machte aber keinen Anschein auf irgendeine Weise abzuhauen. Nun sie hatten so oder so ihre Chance verpasst, würden sie jetzt zu ihrem Jeep und ihren Motorrädern laufen wäre das nicht unbemerkt und würde sicher nicht gut enden. Aber auch eine andere Flucht stand wohl nicht zur Option. Lya war sich sicher das ein Jeep und ein paar Motorräder nicht der Untergang der Kolonie war, wenn sie schon solche Dinge besaßen. Warum nicht fliehen und später zurückkommen? Die Stimme des Anführers jagte Lyanna einen sichtbaren Schauer über den Rücken. Ob sie Angst verspürte? Möglich. Die Dunkelhaarige wirkte einen Moment abwesend, die Wörter des Anführers hallten an ihr vorbei wie ein Echo. Und dann? Dann verteilten sie sich. Nicht in ihre Richtung. Es wäre ihre Chance gewesen einfach aus dem Fenster zu springen und abzuhauen. Schließlich hieß es doch jeder für sich. Lyanna hatte Elijah und seinen Kollegen schließlich nichts zu schulden. Er kannte sie noch nicht mal. Es waren nur Fremde gewesen, auf die sie zufälligerweise leider gestoßen war. Auch wenn ihr Kopf sie förmlich anschrie das sie abhauen sollte bewegte sich die junge Frau keinen Zentimeter. Die Plünderer näherte sich einem Haus, was offenbar Elijah nicht wirklich gefiel, auch Lyanna konnte nur wenig erkennen, das sich wohl einer seiner Kollegen darin befand. In Elijah's Hand befand sich ein Messer und Lyanna war klar das er sie wohl ablenken wollte. Die Dunkelhaarige blickte ihn nur an und schüttelte den Kopf um ihm zu symbolisieren es nicht zu tun. Doch das Messer flog und Lyanna's Augen verfolgten ist und … . Ein Aufschrei. Das Messer landete in der Kniescheibe eines der Arschlöcher. Verdammt. Lyanna blickte Elijah nur einen kurzen Moment ungläubisch an als hätte er gerade ein Wunder vollbracht. Doch egal wie beeindruckt die junge Frau war, hatte es nur anscheinlich den Glauben einer Ablenkung präsentiert. Ein dumpfes Aufschlagen.

Ein Geräusch was Lyanna genau so vertraut war das Geräusch der Untoten. Eine Leiche, die auf den Boden auftraf. Die Dunkelhaarige hielt nur kurz den Atem an und Elijah's Mimik verfinsterte sich in Wut. Verständlicherweise. Triumphierende Worte des Anführers hörte man im Hintergrund während Elijah sich zu Lyanna kauerte. Bei seiner Frage konnte die junge Frau den Fremden noch nicht mal anblicken. „Ich .. habe ihnen was geklaut“ gab Lyanna mehr oder weniger unfreiwillig zu. Lyanna wollte vor ein paar Tagen in einer nahegeliegenen Stadt nach Vorräten suchen. Medizin um genauer zu sein. Die Dunkelhaarige hatte wohl ein Lager entdeckt und hat sich natürlich genommen was sie brauchte. Die fremden Plünderer hatten sie erwischt, doch Lyanna konnte fliehen, musste sich mehrere Tage in einem der Hochhäuser der Stadt verstecken bevor sie wirklich aus dieser Stadt fliehen konnte. „Ich habe ihnen Antibiotika geklaut.“ Lyanna's Blick fuhr kurz wieder zu dem leblosen Kollegen. Es war ihre Schuld das er gestorben war. Wäre Lyanna nicht hier gewesen wäre es wohl nicht dazu gekommen. Die Dunkelhaarige schnaufte nur durch. „Kannst du mir vertrauen?“ Eine der dümmsten Fragen die man einem Fremden stellen konnte. Aber Lyanna vertraute ihm auch... nun zumindestens in dieser Situation. „Keine Widerrede, du musst es jetzt einfach!“ sprach Lyanna und huschte ohne Vorwarnung aus dem Fenster. Mit erhobenen Händen ging sie langsam auf die Plünderer zu. „Ah, da ist die diebische Elster ja.“ rief nur einer von ihnen. Lyanna blieb stehen und griff vorsichtig in ihren Rucksack, was direkt dazu führte das die Waffen auf sie gerichtet war. Die junge Frau zog nur einen Beutel heraus, in dem sich das Antibiotika befand und warf es ihnen vor die Füße. „Hier und jetzt haut ab.“ fasste sich Lyanna nur kurz. Sie wollte ihnen diese Chance geben, bevor noch mehr starben. Mit dieser Aktion konnte die Brünette nur ein Lachen des Antführers entlocken. „Das ist nicht alles, wo ist der Rest?!“ . Lyanna legte nur den Kopf schief. Was dachte sich dieser Idiot bloß. Natürlich war es verbraucht. „Ich sage dir was als nächstes passiert Lyanna. Ich töte deine Freunde und deinen messerwerfenden Zirkusaffen und dich ebenso. Außer … du bist brav. Kommst mit und wir 'reden' über die ganze Sache. In der Stadt“. Fast hätte Lyanna lachen müssen. Reden. Die wollten ganz bestimmt nicht reden. Schlimmer das sie Lyanna wirklich für so dumm hielten. Lyanna ließ langsam die Hände sinken und ließ diese an ihrem Hosenbund ruhen. Machte wirklich den Anschein das sie darüber nach denken würden. „Das … ist eine scheiß Idee!“ rief die Dunkelhaarige und zog eine Pistole und feuerte einem zwei Kugeln in den Körper, welcher sofort in sich zusammensackte. Die junge Frau nutzte diesen Moment um schnell hinter eines der stillstehenden Autos Schutz vor dem Kugelhagel zu suchen. Sie wartete, irgendwann mussten diese Arschlöcher nachladen. Und als es soweit war nutzte Lyanna die Möglichkeit in das nächstgelegene Haus durch ein Fenster zu springen. Der Anführer war nun mehr als wütend. Schickte seine übrigen Lyanna, sowie zu Elijah und seinen Kollegen. Lyanna lief die Treppe hoch, in ein Schlafzimmer und rutschte unter das Bett, hielt ihren Atem an und presste ihre Hände gegen den Mund als sie schon gleich Schritte hörte. Zwei von ihnen kamen gerade die Treppe herauf. Einer lief den Flur weiter während der andere in das Schlafzimmer eintrat und stehen blieb. Etwas was die Dunkelhaarige sofort ausnutzte. Das Klinge bohrte sich flink in das Bein des Plünderers. Dieser fiel mit einem Aufschrei zu Boden. Lyanna rutschte unter dem Bett hervor, griff ihre Brecheisenstange und haute mit Wucht auf den Schädel des Verletzten ein. Seine Schreie verstummten sofort. Lyanna keuchte, konnte nicht schnell genug reagieren ehe sie schon den Arm des anderen um ihren Hals spürte und dieser bereits fest zudrückte. Lyanna's Hände krallten sich automatisch in seinen Arm und ihre Nägel bohrten sich sofort in seine Hand. Lyanna zappelte und wehrte sich ehe der Plünderer sie schließlich hoch hob und ihren Hals weiter zu drückte. Lyanna keuchte nach Luft und letztendlich biss sie ihm in den Arm, etwas was ihren Angreifer nicht erfreute aber sie auch nicht los ließ.

@Elijah Magoro



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#39

RE: Straße

in Umgebung 23.10.2019 17:46
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Elijah hatte mit seinem Messerwurf wirklich versucht, von dem Gebäude seines Kollegen abzulenken. Aber das hatte nicht gereicht, wie der Anführer der Plünderer selbstzufrieden klarstellte. Die Leiche seines Kollegen knallte auf den Platz und in Elijah war nur noch eine Emotion: Wut. Und das war schlecht. Mit Wut konnte man nicht denken. Wut machte einen unvorsichtig und dumm. Als beschloss er kurz Pause zu machen und zurück zu der Fremden zu gehen, zu versuchen die Situation zu verstehen. Ob sie die Plünderer kannte?
Ja, dass tat sie. Sie hatte ihnen was geklaut? Elijah unterdrückte ein genervtes Stöhnen, sein Blick unergründlich. Gut, es war klar, sie war alleine unterwegs, sie brauchte die Sachen, besonders Antibiotika. Vielleicht war sie verletzt oder krank gewesen, für Medizin war die Todesrate derzeit am höchsten. Es gab Menschen, die mordeten für ein Ibuprofen. Er folgte ihrem Blick zu seinem toten Kollegen und wusste sofort, was sie dachte. Das war dumm! Warnend sah er sie an, dann fragte sie, ob er ihr vertraute. Ehm, Entschuldigung, sie kannten sich nicht! Dennoch, irgendwie vertraute er ihr dennoch. Bevor er jedoch antworten konnte, sagte sie er hätte keine Wahl und sein Griff, als er realisierte, was sie vorhatte, ging ins Leere. Wie dumm konnte man sein! Nun konnte er nicht anders als leise zu fluchen, wenn die Fremde jetzt auch starb war das auf seinem Konto!
Sein Blick glühte, beobachtete er die Szene und hoffe einfach, dass sie nicht ohne große Worte erschossen wurde. Ihre Strategie ging aber nicht ganz auf, der Anführer lachte nur und Elijah konnte es ihm irgendwie nicht verübeln. Diebe wurden derzeit mit dem Tod bestraft.
Die Situation wurde brenzlig, so wenig er die Fremde, die wohl auf den Namen Lyanna hörte, kannte, er würde sie sicherlich nicht mit diesen Plünderern gehen lassen. Dass das eine scheiß Idee war, musste wohl jedem bewusst sein. Aus dem Augenwinkel sah er seine zwei verbliebenen Kollegen, einer saß im Fenster eines anderen Hauses, der andere verschanzte sich mit der Waffe im Anschlag hinter einer Mülltonne. Langsam schüttelte Elijah den Kopf, jetzt zu schießen wäre Wahnsinn. Da würde Lyanna nur draufgehen und das wollte er nicht. Der richtige Zeitpunkt war noch nicht…

Etwas überrascht war der Dunkelhäutige doch, als Lyanna die Initiative ergriff. Er hatte nicht so wirklich damit gerechnet, dass sie so offen das Feuer eröffnen würde, klar war es eine Möglichkeit gewesen. Elijah hätte sie definitiv nicht genutzt, Lyanna schon. Nun blieb ihm also nichts mehr Anderes übrig, als zu reagieren. Kurz darauf hatte sich Lyanna hinter einem Auto in Sicherheit gebracht, dann luden die Arschlöcher nach. Elijah nutzte die Chance aus dem Supermarkt zu rennen und sich näher an die Plünderer heran zu begeben. Jetzt nickte er seinem Kollegen zu und dieser eröffnete das Feuer, mit einem Fluchen stellte Elijah aber fest, dass er nicht so gut schoss, wie er einsteckte. Eine Kugel in den Kopf und Elijahs zweiter Kollege war gestorben. Immerhin musste er sich bei ihm keine Sorgen um eine mögliche Verwandlung machen. Elijah spähte um den Stein herum und sah einen der Plünderer in seine Richtung laufen, also nutzte er seine Chance. Er sprintete los, ging in die Knie und rutschte an ihm vorbei, zog das Schwert über dessen Bauch, sodass dieser aufklaffte. Schreiend ging er zu Boden und Elijah suchte Schutz hinter dem nächsten Auto. Sofort schlugen die Kugeln ein, er sah aber noch wie zwei Kollegen in das Haus von Lyanna rannten. Sein Blick fand den seines letzten, verbliebenen Kollegen und nickte ihm zu. Auf dem Platz waren nun nurnoch der Anführer und der mit Elijahs Messer im Knie und der von Lyanna gerade erschossene. Der andere war tot und zwei weitere waren in Lyannas Haus.
Elijah stand auf und sprintete zu Lyannas Haus, in einem Kugelhagel von seinem Kollegen gedeckt. Dabei wurde der verletzte Plünderer getroffen und sankt leblos zu Boden, der Anführer rettete sich hinter ein anderes Auto. Kaum war Elijah im Haus hörte er von oben Geräusche, sie musste versucht haben sich im Haus zu verstecken. Er stürzte die Treppe hinauf, sein blutiges Schwert in der Hand und in den Raum. Sofort checkte er die Lage.

Ein Plünderer lag mit zertrümmertem Schädel auf dem Boden, daneben lag Lyannas Brecheisenstange. Dann wanderte sein Blick zu den zwei noch lebenden und kämpfenden Menschen im Raum, die Situation sah für Lyanna nicht gut aus. Der Plünderer stand hinter ihr, hatte den Arm um ihren Hals und drückte zu, scheinbar so fest dass es ihn auch nicht störte, dass Lyanna seinen Arm biss und zerkratzte. Mit der anderen Hand wollte der Angreifer gerade an seinen Gürtel fassen, dort sah Elijah ein Messer hängen und er reagierte sofort. Mit zwei Schritten war er durch den Raum, schwang sein Schwert und trennte Arm und Körper des Plünderers voneinander. Blut spritzte, badete Lyanna und auch Elijah darin, aber es war ihm sowas von egal. Vor Schmerzen schreiend ließ der Plünderer Lyanna los, diese landete am Boden und Elijah nutzte die Chance um ihm das Schwert durch über den Brustkorb zu ziehen. Mit einer Drehung wandte er ihm den Rücken zu und rammte das Schwert beidhändig nach hinten durch dessen Bauch, ein erneuter Schwall von Blut, dann atmete er wieder durch. Er drehte sich Lyanna zu, packte ihren Arm und zog sie hoch, sah ihr in die Augen. Sie war mit Blut überdeckt, so wie Elijah vermutlich auch, ansonsten schien ihr aber nichts zu fehlen.
„Alles ok?“, fragte er kurz noch, eher er aufstöhnte. Sein Blick glitt an ihm herunter und erst jetzt fiel ihm der große dunkle Fleck auf, der sich auf seinem TShirt auf Höhe seines Unterbauchs bildete. Das Arschloch hatte ihm das Messer noch in den Bauch gerammt, eher er ihm den Arm abgeschnitten hatte! Fuck!
Sein Blick glitt von dem Fleck zu Lyanna und wieder zurück, dann bleckte er die Zähne.
„Keine Zeit…“, murmelte er nur und atmete tief durch, als er von außen Schüsse hörte.
„Und Nummer drei!“, rief der Anführer von draußen, „Hört ihr? Schon drei von euch tot! Selbst wenn ich drauf gehe, ihr habt mehr verloren als ich!“

Elijahs Blick wurde wieder dunkel, der Schmerz darauf verschwand. Die Messerwunde musste er erstmal ignorieren und das Beste hoffen. Wer wusste, was es getroffen hatte, zum Glück war es nicht besonders tief, mit Glück war nur Fleisch verletzt.
„Gib mir Feuerschutz, von hier, aus dem Fenster“, meinte er und sah Lyanna an, „Lass es uns zu Ende bringen. Blut muss Blut bekommen.“
Jetzt trat ein Grinsen auf sein Gesicht, so aussichtslos die Situation vielleicht war, ihnen blieb nichts Anderes übrig. Eine Flucht war unmöglich, es ging nur noch durch den Kampf.
„Vertrau mir, sobald ich unten bin rufe ich und dann schießt du, was das Zeug hält. Hier, nimm das Maschinengewehr dieses Arschlochs, das schießt schneller“, erklärte er und machte einen Schritt, spürte die Wunde doch deutlicher als er dachte. Fuck. Dann ging er zur Tür, sah sie nochmal an und wiederholte, „Vertrau mir.“
Kurz blickte er sie noch an, dann ging er die Treppen hinab und zur Tür.
„Jetzt“, rief er und er hörte das Prasseln von Kugeln aus dem Obergeschoss. So schnell er konnte sprintete er aus dem Haus, sah noch wie sich der Anführer in Sicherheit bringen wollte. Er war der letzte Überlebende, eigentlich hätte er lieber flüchten sollen, aber in den Augen des Anführers sah Elijah Fanatismus und einen Hauch Wahnsinn. Elijah rannte, merkte das Lyannas Magazin leer war und dass der Anführer aus seinem Versteck kam, die Pistole im Anschlag. Der erste Schuss ging daneben, zu mehr hatte er keine Zeit mehr denn dann war Elijah schon da und stieß ihm das Schwert durch den Brustkorb. Mit einer Drehung zog er es wieder heraus und der Anführer fiel leblos zu Boden. Auch Elijah ging auf die Knie, schwer atmend, dann wandte er den Blick und sah zu Lyanna hinauf, die noch am Fenster stand.
Er ließ sich auf das Gesäß sacken und lehnte sich mit dem Rücken gegen das Auto, hinter dem sich der Anführer gerade noch versteckt hatte. Einen Moment später kam dann doch der Schmerz aus der Bauchwunde und er zog seine Jacke aus, zog das Shirt etwas hinauf um die Wunde betrachten zu können. Sie war tief, es lief Blut heraus und er stöhnte vor Schmerz als er hin fasste. Fuck, dieses Arschloch!


@Lyanna Lockhart





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#40

RE: Straße

in Umgebung 23.10.2019 19:25
von Lyanna Lockhart | 2.860 Beiträge

-> Landhaus



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