Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Wetterbericht

Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁
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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da, ehe ihr euch in die Registrierung begebt 🍁

An Aus


#61

RE: Straße

in Umgebung 07.02.2020 23:47
von Rick Grimes | 436 Beiträge

Die ganzen Verletzungen welche Carl hatte ließen ihn erschaudern und biss sich auf die Lippen. Verdammt das sah übel aus. Er machte sich riesen Sorgen und half Carl dann beim Aufstehen und Stützt ihn sanft. Das da unter der Plane Roman lag konnte er sich inzwischen denken doch darüber wollte er nicht reden. Biss sich auf die Lippen und sah zu Michonne welche dem Toten Typ den Schädel durch trieb. Das sie beide gleichzeitig Carl fingen als er zu Boden ging und nahm ihn sanft auf seinen Arm um ihn in den Wagen zu legen.
Kurz ging er noch mal zu Shiva und strich ihr über den Kopf. "Hilfst du mir sie auf die Lade Fläche zu legen? Ich denke sie sollte sich nicht zu viel Bewegen."
Er lächelte sie sanft an und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen. "Carl meinte eben das Cas hier irgendwo ist. Würdest du sie suchen?" Er wusste ja das Michonne auf sich aufpassen kann.
"Ich würde Carl nach Hause bringen, er braucht dringend einen Arzt genau wie Shiva." Die Wunde Blutete noch und auch wenn Shiva noch Stand so musste sich das ein Arzt ansehen.




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#62

RE: Straße

in Umgebung 08.02.2020 00:01
von Michonne (gelöscht)
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Ich atmete noch einmal tief durch und nickte Rick zu. Natürlich konnte ich das alles nachvollziehen. Mittlerweile waren sie alle auch gleichermaßen zu meiner Familie geworden. Es war nicht gerade leicht den Tiger auf die Ladefläche zu bekommen. Aber Gott sei Dank schien sie ihre Verletzung noch gut zu händeln. Sie konnte teilweise allein auf den Pickup springen und brauchte von uns nur ein wenig Standfestigkeit. Als Shiva oben war, schob ich die Klappe hoch damit nichts passieren konnte. Mit dem großen Tiger, Romans Körper und den Armysäcken, die augenscheinlich prall gefüllt mit irgendwas waren, wurde es doch ziemlich eng dahinten. Aber für die Strecke musste es einfach gehen. Ich strich der Tigerin noch einmal über das Fell um mich bei ihr zu bedanken. Immerhin hatte sie meinem Sohn das Leben gerettet. Und das nicht zum ersten Mal. Dann wandte ich mich wieder an Rick, der gerade dabei war Carl in den Wagen zu befördern. Es tat mir wortwörtlich weh ihn so zu sehen. Er schien ziemlich viel abbekommen zu haben, war aber zum Glück noch am Leben. Ich erwiderte seinen schnellen Kuss und nickte erneut. Maggie hatte sich bereits hinter das Steuer geklemmt damit Rick bei Carl sitzen konnte. Sie wirkte auch ziemlich mitgenommen. Gut das wir im Cottage einen guten Arzt hatten. "Mach das. Ich suche nach Cassandra und nehme Charlie mit." Ich strich Rick über die Brust bevor er in den Pickup stieg und sah einen Moment dem Wagen hinterher. Den toten Kerl da zu sehen war dann fast eine Genugtuung. Aber zuerst versuchte ich das Pferdchen anzulocken und redete ihm gut zu. Nach einer Weile wurde der Hengst auch zutraulicher und ließ sich von mir streicheln. So lange bis ich mich in seinen Sattel schwingen konnte um endlich nach Cassandra zu suchen.


@Cassandra Dixon |Nur damit du im Bild bist. ^^
@Rick Grimes


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#63

RE: Straße

in Umgebung 09.02.2020 00:11
von Emilio Martinez | 9.610 Beiträge

CF: Vor dem Clubhaus (2)

"Was hat das Alter damit zu tun? Du bist 'ne Frau!" warf er ihr noch lachend, sich dennoch sachte den Nacken reibend, hinterher, während sich ihre Wege kurzzeitig trennten.
Inzwischen glaubte der Dunkelhaarige tatsächlich nicht mehr daran, dass Jennica es noch schaffen konnte. Viel mehr setzte sie sich bereits in seinen Gedanken mit Liza just in diesem Moment auseinander, um das derzeitige Problem zwischen ihnen aus der Welt zu schaffen, welches der 25 Jährigen stark zusetzte. Doch gerade in dem Augenblick, als er mit dem Gedanken spielte, spaßeshalber kurz die Hupe auszutesten, damit die Männer am Tor auf ihn aufmerksam wurden, wurde die Beifahrertür förmlich aufgerissen und das Fliegengewicht von Frau schwang sich quietschfidel -eines aufgeweckten Äffchens gleich- auf den Sitz, knallte mit Schmackes die Tür zu. Sachte war Emilio bei der urplötzlichen Sitzeinnahme zusammen gezuckt und starrte für einen Augenblick die Beifahrerin überrascht an. "Ja, verdammt!" brachte er es ebenso hervor, während ihm ein triumphierender Seitenhieb zu Teil wurde. "Das nächste Mal drück ich den Knopf vorher runter..." brummte er leise als sein Blick hinab in ihren Fußraum fiel und sie längst damit beschäftigt war, den Männern zu signalisieren, dass sie das Tor öffnen sollten. Nicht für ihn zu übersehen die Tasche, die sie in Windeseile dort unten verstaut haben musste. Was zum Henker will sie damit? Hat sie etwa noch ein paar Waffen mitgenommen? Oder hat sie tatsächlich einige ihrer Sachen gepackt? Vorerst nahm er es stillschweigend hin. Tat so, als hätte er diese Tasche gar nicht erst bemerkt und ließ den Wagen, als das Tor endlich geöffnet wurde, wieder anrollen. Langsam fuhren sie an den Männern vorbei und waren mit dem Passieren des Tores nach Draußen bereits auf sich allein gestellt.
Jennica schien es förmlich zu genießen, starrte nach draußen in die weite Ferne und überprüfte hin und wieder mit einem Blick in den Rückspiegel, wie weit sie bereits das Clubhaus hinter sich gelassen hatten.
Gerade dann als ihr gemeinsames Zuhause nicht mehr zu erkennen war, schien förmlich eine Last von den Schultern seiner Beifahrerin zu fallen und sie begann sich lässig in den Sitz zurück gelehnt zu entspannen. Lio's Augenpaar wechselte kurz auffällig zwischen Tasche, Straße und Jen. Eigentlich hatte er vorgehabt es auf sich zukommen zu lassen. Doch letzten Endes galt der Sieg eindeutig der Neugier. "Sag mal... was hast du eigentlich damit vor?" andeutend fiel dabei erneut sein dunkles Augenpaar direkt auf die Tasche mit mysteriösen Inhalt, ehe er sich erneut auf die Straße konzentrierte. "Müssen wir eine ganze Bande umlegen?" hakte er witzelnd nach, doch insgeheim hoffend, dass sie nicht auf irgendeine Vergeltung aus war, um sich Luft zu machen. Nichtsdestotrotz ließ er die Mundwinkel amüsiert zucken. Sein Plan war eigentlich nur diesen Wagen wieder an Ort und Stelle abzustellen, wo er diesen vorgefunden als auch Anderen weggeschnappt hatte und letztendlich die Strecke zu Fuß wieder zu seinem Bike zurück zulegen, der Hoffnung verschrieben, dass es niemand bisher sich zu eigenen gemacht hatte. Und wie sahen ihre Pläne aus? Doch bei Jen schien bei weitem mehr vor sich zu gehen, dafür brauchte er sie nicht einmal mit festen Blicken zu Schweizer Käse verarbeiten. Da war eindeutig dieses penetrante, ungute Gefühl, welches ihn nicht mehr los ließ...

@Jennica Magoro



WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin.
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#64

RE: Straße

in Umgebung 09.02.2020 16:29
von Jennica Magoro | 1.351 Beiträge

Endlich saßen wir im Auto und endlich drückte Lio aufs Gas und wir entfernten uns immer mehr vom Clubhaus. Wie eine Last, fiel mir nun alles von den Schultern ab. Mit einem kurzen Seitenblick in den Spiegel, wanderten meine Mundwinkel etwas hoch. Jedoch wusste ich genau, das es Lio auf der Zunge brannte, mich zu fragen was ich vor hatte. Ich brauchte ihn nicht mal anschauen, ich kannte ihn einfach zu gut.
"Na frag schon"
Sagte ich, ohne ihn einmal anzusehen. Draußen schneite es immer mehr und mir gefiel es den Schneeflocken dabei zu zu sehen, wie sie die Erde berührten. Nicht alles am Winter war schlecht und man sollte einfach das beste draus machen. Nun kam die Frage von Lio und ich drehte meinen Kopf zu ihm.
"Du lässt mich nachher bei der Cottage raus, ich will da erst mal eine Zeit bleiben. Ich brauche einen Tapetenwechsel und bitte halte mich nicht auf."
Bat ich ihn, da ich wirklich raus wollte. Das mit Liz setzte mir sehr zu, aber ich will sie nun hinter mich lassen und sie vergessen. Das sie das Clubhaus auch verlassen würde, ahnte ich nicht. Vielleicht bleibt Lio ja auch etwas in der Cottage? Darauf verließ ich mich jedoch nicht weiter. Ich lehnte mich nach hinten und atmete aus. Ich spürte die Freiheit, die ich gerade hatte, genau das habe ich gebraucht gehabt.
"Sag meinem Bruder bitte, das ich ihn lieb habe und er sich keine Sorgen machen brauch. Ich komme irgendwann wieder"
Versprach ich Lio und schenkte ihm ein sanftes Lächeln. Er war sicher nicht begeistert davon, aber das war mir egal. Meine Entscheidung stand fest und davon lies ich mich nicht mehr abbringen!

@Emilio Martinez



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#65

RE: Straße

in Umgebung 09.02.2020 17:26
von Emilio Martinez | 9.610 Beiträge

Es war unwiderruflich vorhersehbar und doch insgeheim war die stille Hoffnung da gewesen, dass sie etwas gänzlich anderes aus ihrer Kehle hervor presste, als das, was ihr beinahe locker über die Lippen passieren ließ. Wie bitte?! Sie war doch erst gerade wieder zurück und jetzt wollte sie schon wieder dort hin?! Allein sein Blick, der prompt auf sie fiel, sprach mehr als tausend Bände. Mit Mühe und Not hielt er sich gerade zurück, während das Lenkrad bereits leise knarzte Geräusche von sich gab -dank seiner Finger, die sich fest darum schlangen. Auch er atmete. Atmete scharf die Luft ein, um nicht in dieser Sekunde bereits die Bombe zum Platzen zu bringen, während sie sich entspannt zurück lehnte, um in aller Ruhe dem winterlichen Spektakel dabei zuzusehen, wie es die Landschaft in einer immer dicker werdenden Schneedecke einhüllte. Von der gewünschten Freiheit würde sie nicht lange etwas spüren, ganz gleich wie sehr sie sich im Augenblick noch darin suhlte.
Doch ihre letzte Bitte brachte in diesem Moment beinahe gänzlich das Fass zum Überlaufen. Das war doch jetzt nicht ihr Ernst?! Rabiat drückte er auf die Bremse. Dank des Schnees rutschte der Wagen noch einige Meter weiter, als gewünscht.
Kaum, dass der Wagen endlich zum Stillstehen kam, entriss er den Schlüssel dem Zündschloss und sah Jennica über aus schweigsam ein paar Sekunden stur fixierend an, als würde er sie nur mit Blicken auf dem Beifahrersitz fesseln wollen. Nicht mit ihm! Wie sehr wünschte er sich gerade insgeheim, dass sie es nicht in aller letzter Sekunde geschafft hätte, bei ihm auf dem Beifahrersitz zu springen. Und jetzt hatte er den Salat! Offenbar war sie nur guter Dinge gewesen, um ihn als Fahrer und Nachrichtenüberbringer aufzunutzen. "Und das hättest du mir nicht im Vorfeld sagen können? Was soll der Mist, Jen?!" Sie wusste ganz genau, wie stur er sein konnte. Sie gehörte den Riders an und nicht der verdammten Cottage! Vermutlich hatte sie fast ihr gesamtes Hab und Gut in dieser vollgestopften Tasche untergebracht und würde vermutlich irgendwann gar nicht mehr zu ihnen zurückkehren. "Ich dreh jetzt um und dann kannst du es deinen Bruder selbst sagen!" drohte er ihr an und schob den Schlüssel wieder zurück ins Zündschloss, um den Wagen erneut zu starten.

@Jennica Magoro



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#66

RE: Straße

in Umgebung 10.02.2020 20:40
von Jennica Magoro | 1.351 Beiträge

Ich war in Gedanken verloren, überlegte wie es weiter gehen würde. Fest davon überzeugt, das ich das richtige tat, merkte ich nicht, wie wütend Lio in diesem Moment wurde. Woher sollte ich auch wissen, das er nun so reagieren würde. Auf einmal bremste er ohne Vorwarnung den Wagen und ich knallte fast durch die Scheibe.
"SAG MAL SPINNST DU!"
Fauchte ich ihn erschrocken an und musste mich erst mal sammeln. Damit hatte ich eben nicht gerechnet. Ich hätte mich schließlich verletzen können, hatte er daran mal gedacht?! Doch warum zog er nun den Schlüssel aus dem Zündschloss? Was sollte das nun?
Ich blickte ihn verwirrt an, bis er mit der Sprache rausrückte und ich hatte das Gefühl, als er wenn er mich nicht gehen lassen würde. Würde er mir sagen, das er mich bei sich haben wollte, aus einem wichtigen Grund, könnte ich es mir eventuell überlegen, aber nicht einfach nur so.
"Ich habe es nicht geplant, es war eher spontan. Am Anfang bin ich nicht mit dem Gedanken hier eingestiegen, zur Cottage zu wollen. Warum stellst du dich jetzt so quer? Es ist meine Entscheidung Lio und wenn du mir keinen wirklichen Grund sagst, ändere ich meine Meinung auch nicht. Dann gehe ich eben zu Fuß weiter!"
Da war ich genauso stur wie er. Spätestens, als er nun wieder zurück fahren wollte. Ich nahm meine Tasche und stieg aus dem Wagen auf. Ich knallte die Tür zu und stapfte nun eben zu Fuß zur Cottage, so weit konnte das ja nun nicht mehr sein. Wenn er mich nicht unterstützen wollte, sollte er alleine zurückfahren. Es war arschkalt, aber das wir im Moment egal. Ich wollte raus, meinen Weg gehen. Lio wollte davon scheinbar kein Teil sein, also würde ich diesen alleine weiter gehen! Doch nach ein paar Metern atmete ich aus. Das war doch alles blöd. Mit einem Schulterblick sah ich, das Lio noch dort stand. Ich entschied mich umzukehren und stieg wieder ein. Kurz hielt ich inne und sah ihn dann an.
"Warum willst du mich nicht hin fahren?"
Sagte ich ruhig, aber ernst.

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zuletzt bearbeitet 10.02.2020 21:33 | nach oben springen

#67

RE: Straße

in Umgebung 11.02.2020 18:52
von Emilio Martinez | 9.610 Beiträge

"BIST DU JETZT ENDLICH WACH!" schnauzte er sie zurück an. Wie konnte sie nur so vernarrt sein, unbedingt die Flucht ergreifen zu wollen, anstatt sich mit dem Problem auseinanderzusetzen? Er hatte sie nicht mitgenommen, damit sie sich still und heimlich verzog. Das war jedenfalls nicht sein Plan gewesen!
Sie hatte es anfänglich nicht in Erwägung gezogen und dann urplötzlich entschied sie sich dafür? Herrgott, was hatte er ihr getan, dass sie auf solch eine blöde Idee kam?! "Ich bin der, der sich querstellt?" fixierte er sie mit angehobener Augenbraue. Wie konnte sie nur so verdammt stur und uneinsichtig sein? Emilio würde sie ganz bestimmt nicht darin unterstützen, wie man am Besten von jedem und allem sowie sämtlichen Problemen davon lief. Das hatte sie sich vielleicht von ihrem Bruder abgeguckt, der sich hin und wieder still und heimlich verkroch, sodass niemand über dessen Verbleib bescheid wusste. Elijah hatte er seit Ewigkeiten nicht mehr zu Gesicht bekommen. Er konnte nur hoffen, dass ihm nichts schlimmes widerfahren war. Aber wie zum Henker sollte er ihm irgendetwas ausrichten können, wenn er nicht einmal wusste, wo dieser sich aufhielt? "Ja, lauf nur! Liegt ganz offensichtlich in der Familie alles stehen und liegen zu lassen, nur auf das eigene Wohl bedacht!" presste er es zerknirscht aus seiner Kehle hervor, meinte es eigentlich nicht so, aber in jenem Moment war er einfach nur wütend über ihre egoistische Entscheidung. Von Loyalität fehlte aus seiner Sicht in dieser Sekunde jegliche Spur. Reichte es nicht, dass er sich längst Sorgen um El machte und dann sollte er obendrauf sich noch welche um die jüngste Magoro machen?
Kaum die Androhung ausgesprochen, schnappte sie sich ihre Tasche und sprang aus dem Wagen. "Verdammt, Jen! Sieh zu, dass du wieder einsteigst!" warf er ihr kurz nach dem lauten Zuknallen der Beifahrertür hinterher. Aber offenbar schien sie es wenig zu beeindrucken, sondern stapfte stattdessen lieber trotzig durch den Schnee. Es war zum Haare ausraufen! Fassungslos starrte er ihr kurz hinterher, ehe er sich zurücklehnte, verdrießlich schnaubend die Augen schloss. Das Einzige was bei dieser Frau vermutlich in diesem Moment noch zog, war einmal sie mit der Karre etwas anrumpsen, sodass sie nicht mehr in der Lage war einfach abzuhauen und auf seine Hilfe angewiesen wäre. Als hätte man seine düsteren leicht verzweifelten Gedanken vernommen, wurde erneut die Beifahrertür aufgerissen. Verwundert über jenes Geräusch, öffnete der Dunkelhaarige erneut seine Lider und erblickte tatsächlich Jennica erneut neben sich. Tief einatmend, streckte er eine Hand nach ihrem Bein aus und fuhr ihr mit leichten Druck über ihren Oberschenkel. "Das nächste Mal karre ich dich über. Jetzt bleib endlich hier bei mir!" erwiderte er es teils scherzhaft, teils ernst. Sie raubte ihm förmlich den letzten Nerv. So anstrengend hatte er sie bisher noch nie erleben dürfen. Was auch immer Liza mit ihr angestellt hatte, das musste schleunigst wieder rückgängig gemacht werden. "Du gehörst zu uns und nirgendwo anders hin." Er hatte bereits genug Leute kommen, gehen oder gar sterben sehen. Er wollte nicht noch die wenigen Menschen verlieren, die ihnen bisher geblieben waren. War das für sie nicht Grund genug? "Können wir weiter?" fragend sah er sie von der Seite her an, während er langsam seine Hand von ihren Oberschenkel wegzog.

@Jennica Magoro



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#68

RE: Straße

in Umgebung 12.02.2020 22:27
von Jennica Magoro | 1.351 Beiträge

Kurz atmete ich durch, als ich wieder im Wagen war. Ich wusste selber momentan nicht, was mit mir los ist. So kannte ich mich selber auch nicht. Es tat mir sogar leid, wie ich mich momentan verhielt. Als ich Lios Hand an meinem Bein spürte, sah ich erst runter und dann zu ihm auf. Er wollte das ich bei ihm blieb und nicht in die Cottage abhaute. Diese Idee war auch eher spontan und unüberlegt, jedoch auch nicht schlecht. Immerhin könnte ich da etwas abschalten und runter kommen. Auch neue Kraft tanken und hoffen, besser mit der Trennung klar zu kommen! Aber Lio schien es ernst zu sein, das er mich nicht gehen lassen wollte.
"Es tut mir leid"
Ich legte meine Hand auf die seine, welche noch immer auf meinem Bein lag und mich im Grunde nur aufhielt, wieder hinaus zu springen.
"Ich komme selber mit mir nicht klar. So habe ich mich noch nie gefühlt und ich versuche eigentlich, vor mir selber weg zu laufen. Momentan mag ich einfach nicht alleine sein. Liz hat alles kaputt gemacht!"
Leider wusste ich noch nicht, das Liz das Clubhaus verlassen hatte, sonst wäre es für mich viel einfacher, zurück zu kehren.
"Du meinst, es ist eine blöde Idee auszubrechen?!"
Lios Meinung war mir sonst immer besonders wichtig und ich sollte mich einfach zusammenreißen und die Beziehung hinter mir lassen. Die alte Jen wurde verlangt und ich gab diesem Recht. Auch wenn es leichter gesagt als getan war.
"Okay, dann lass uns den eigentlichen Auftrag erledigen. Ich bleibe im Clubhaus"
So warf ich meine Tasche nach hinten auf die Rückbank, um Lio zu zeigen, das ich wirklich hier bleiben würde. Leider musste ich zugeben, das ich ihn auch ein wenig vermissen würde. Außerdem musste ich nach meinen Bruder @Elijah Magoro ausschau halten. So langsam machte ich mir auch Sorgen wo er blieb, auch wenn ich wusste, das ihn nicht so schnell zu Fall brachte.
"Wo genau fahren wir nun hin?"
Ich hoffte inständig, das mir Lio das alles nicht übel nahm. Er wusste, das ich viel Temperament hatte und manchmal einfach zu impulsiv reagierte.

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#69

RE: Straße

in Umgebung 16.02.2020 15:46
von Emilio Martinez | 9.610 Beiträge

Endlich schien sie es zu begreifen. Was eine simple Berührung doch ausmachen konnte, war immer wieder aufs Neue überaus erstaunlich. Sachte drückte er ihren Oberschenkel zur Bestätigung, als ihre Hand sich über seine legte. "Schon okay.“ murmelte er leise, der Hoffnung verschrieben, dass es heute zum letzten Mal geschehen war. Er verstand durchaus, dass sie in gewisser Weise Liza nachtrauerte, doch war diese Person nicht gänzlich aus der Welt. Vielleicht würden sie sich doch noch zusammengerauft bekommen. Doch wie das Schicksal bereits entschieden hatte, davon konnte er keinenfalls etwas ahnen. "Und bist du allein?" stellte er ihr im nächsten Moment die Frage, während sich ihre Blicke trafen. "So einfach lassen wir doch niemanden alleine, hm?" versuchte er sie mit einem kleinen Schmunzeln in Erinnerung zu rufen, dass die Riders eine Familie waren. Einer für Alle und Alle für Einen. Nicht, dass sie die Musketiere waren, doch der Zusammenhalt war mindestens genauso groß. "Eine sehr blöde Idee!“ bestätigte er es amüsiert und unterstrich die Worte zugleich mit einem aussagekräftigen Nicken. Endlich schien sie zu begreifen und zum Zeichen verfrachtete sie die Kiste auf die Rückbank. "Erst mal den Wagen abstellen, nahe des Waldes, der südlich von hier liegt, müssten jedoch gleich ankommen." schließlich wollte er den Leuten die Chance geben diesen wiederzufinden.
Einige Minuten später kamen sie endlich an der Straße, die am Wald entlang führte, an. Mit dem verstummen des Motors, griff er direkt nach hinten und nahm die Tasche von Jennica an sich. "Jetzt kommst du doch noch zu deinem heiß ersehnten Winterspaziergang." deutete er an, schwang die Tür auf und schlenderte im gemächlichen Tempo in den Wald, damit Jen zu ihm aufholen konnte. "Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gern noch bei der Jagdhütte vorbei schauen." je weiter sie liefen, umso tiefer schienen ihre Schuhe mit jedem Schritt im Schnee zu versinken.

@Jennica Magoro
-> auf zur Jagdhütte. Kannst gern dort schon deinen Post setzen 😘



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#70

RE: Straße

in Umgebung 16.02.2020 23:57
von Jennica Magoro | 1.351 Beiträge

<---Jagdhütte



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#71

RE: Straße

in Umgebung 02.05.2020 10:34
von Elijah Magoro | 550 Beiträge

--> Keller Hospital in D.C.

Es fühlte sich in diesem Moment einfach so richtig an, wie sie sich auf seinen Schoß setzte, ihr Gesicht an seine Brust schmiegte, mit den Händen sich an seinen kräftigen Arm klammerte. Auch er schlang die Arme um sie, gab ihr die Begrenzung, gab ihr den Schutz, den sie jetzt gerade brauchte. Ein solcher Moment war entscheidend, es war entscheidend, dass man die richtige Person an seiner Seite hatte, denn sonst wurde dieser Moment der Hoffnungslosigkeit zu einem Moment des Verlustes. Es waren Momente wie diese, die dazu führten, dass sich Menschen veränderten, ihren Weg wechselten und danach vielleicht einem Weg folgten, den sie nie mehr verlassen konnten. Aber Elijah gab natürlich alles, dass Lyanna nicht die Hoffnung oder den Glauben verlor.
Seine Worte waren wie immer mit Bedacht gewählt, wenn er schwieg dann überlegt er natürlich auch immer, was er gleich sagen würde. Zunächst versicherte er der Dunkelhaarigen, dass sie ihn so leicht nicht mehr loswerden würde. Natürlich konnte er das nicht versprechen, wie denn auch? Es bedurfte nur einer Kugel, eines Pfeils, einer dummen Erkrankung und er war weg von dieser Welt. Aber darüber wollte Elijah nicht nachdenken, denn man musste einfach daran glauben, dass die Menschen die man liebte, nicht einfach so starben. Er und seine Schwester hatten mittlerweile schon so lange Seite an Seite überlebt. Da glaubte er auch daran, dass es mit ihm und Lyanna genauso werden würde. Er musste daran glauben, denn sich vorzustellen, dass Lyanna jeden Tag einfach so sterben könnte, würde ihn verrückt werden lassen.
Ihre Worte, nachdem er ihren Kopf anhob und sie zwang ihn anzusehen, ließen ihn sanft lächeln. Dieses leichte, erheiterte Schnauben nach ihren Worten war es, dass ihn so lächeln ließ. Denn dies bedeutete, dass sie nicht mehr weinen würde, die Tränen würden versiegen. Eine Schizophrenie? Nun, dass konnte er jetzt mal nicht, aber selbst wenn sie so etwas entwickeln würde, er würde sie nicht weniger lieben.
Sanft küsste er die Tränen auf ihren Wangen weg, schmeckte das salzige Wasser auf seinen Lippen, ehe er weitersprach. Er hob den Kopf, beobachtete wie, sie sich die restlichen Tränen wegwischte und lächelnd seine Aussage, dass sie „sein Mädchen“ war in Frage stellte. Ja, Lyanna war eben sein Mädchen, seine Frau, die Frau in die er verdammt nochmal verliebt war. Ihr Schluchzen wurde leiser, etwas, dass Elijah leise aber erleichtert aufatmen ließ. Drama abgewandt beziehungsweise überstanden. Es war das erste Mal, dass er Lyanna aus Trauer und Verzweiflung hatte weinen sehen. Damals im Motel war sie einfach emotional überfordert und verdammt wütend gewesen, das hier war anders gewesen. Und er wollte es nie wiedersehen, denn Elijah hasste es jetzt schon, wenn er die Dunkelhaarige so sah.
Nachdem er den Blick abgewandt hatte, spürte er ihre Hand an seiner Wange, so sanft wie immer, wandte er ihr den Kopf wieder zu. Er war überrascht all die Zuneigung, die er selbst so empfand, auch in ihrem Blick zu sehen. Sie bewegte sich auf seinem Schoß, wechselte von dieser kauernden Stellung, eher zu einer aufrechteren, sodass er nicht mehr auf sie hinabschauen brauchte sondern sich ihre Köpfe annähernd auf derselben Höhe befanden. Er spürte wie sie da auf seinem Schoß herumrutschte, ihren Po, ihr Gewicht, dann wie sie ihre Arme um seinen Nacken schlang. Er mochte das, dieses Gefühl, dass er ihn vollkommen für sich hatte und er in diesem Moment nur für sie da war. Es war wie eine Begrenzung, dass alles außerhalb ihrer zwei Körper gerade nicht existierte und nicht wichtig war. Genau wie in diesem Moment. Während sie ihn einfach nur an ansah, die immer noch geröteten Augen, der leichte Ruß der noch immer ihr Gesicht bedeckte, die Lippen, die sich bei ihren Worten bewegten. Die Nachdenklichkeit, die in ihrer Stimme nun lag, anstelle der Trauer und Verzweiflung. Elijah war so von dieser jungen Frau gefangen, aber er hatte kein Problem damit ihr Gefangener zu sein. Der Sturm außerhalb des Autos schien plötzlich verschwunden zu sein, Elijah nahm nur die Stille war die zwischen ihnen herrschte, ehe sie sagte, dass sie sich eine Welt ohne ihn auch nicht mehr vorstellen konnte. Diese Zuneigung in ihren Blicken, die konnte vermutlich auch ein Außenstehender sehen, fast greifen. Er spürte ihren Atem auf seiner Haut, das Hauchen als das letzte Wort ihre Lippen verließ und ehe er es sich versah, spürte er ihre Lippen auf seinen. Sie waren weich, so weich vermutlich von den Tränen, aber das Gefühl dahinter, war wollend, leidenschaftlich und so voller Emotion, dass Elijah schon fast das Gefühl hatte er müsste überlaufen vor Gefühlen. Ihm stockte der Atem, automatisch legten sich seine Hände an ihre Taille, er spürte, wie sie sich gegen ihn drängte, sich an ihn presste, so sehr nach seiner Nähe suchte. Ein leises Stöhnen entrang sich seiner Kehle, in seinem Körper tobte ein Kampf zwischen Herz und Gehirn. Sein Herz war natürlich sofort Feuer und Flamme ihr diese Nähe zu geben, wie sollte er auch nicht. Doch sein Gehirn gewann den Kopf mit der eiskalten Logik, dass dies hier kein guter Moment war. Lyanna war so emotional geladen, vermutlich wusste sie selbst in diesem Moment gar nicht, was sie eigentlich tat. Es war einfach zu viel für sie und irgendwie musste sie diese Spannung in ihrem Körper ablassen. Und der einzige, der sich dazu anbot war Elijah. Was sein Herz natürlich nicht störte, aber seinen Kopf schon. Er spürte, wie der Kuss immer intensiver wurde, seine Lippen waren von seinem Herz gesteuert, aber seine Hände, die sich mittlerweile schon fast in ihre Taille krallten, von seinem Gehirn. Diese schoben Lyanna in dem Moment weg, als sie sich auch schon abrupt von seinen Lippen löste. Es war ihr vermutlich also gar nicht aufgefallen, dass auch Elijah den Kuss jetzt unterbrochen hätte. Er wollte Lyannas Gefühlschaos nicht ausnutzen, dadurch würde er sich nur schlecht fühlen. Vermutlich nicht direkt danach, aber in ein paar Stunden.
Einen Moment sahen sie sich an, Elijah hatte noch immer das Gefühl ihrer Lippen auf seinem Mund, hatte diesen leicht geöffnet und atmete schwer. So oder so, ein solcher Kuss, aus welcher Intention heraus entstanden, ließ ihn dennoch nicht kalt.
„Dafür brauchst du dich doch nicht entschuldigen“, flüsterte Elijah mit rauer Stimme, einerseits noch vom Feuer, andererseits von all den Gefühlen die gerade durch seinen Körper schwappten wie eine Welle, „Du darfst mich immer überrumpeln, dagegen habe ich gar nichts.“
Warm spürte er ihre Stirn an seiner, schloss einen Moment die Augen und lauschte ihren Worten, ehe er die Augen wieder öffnete und ihr seinen dunklen Blick schenkte, „Und du kannst dir garnicht vorstellen wie glücklich es mich macht, zu wissen, dass wir in wenigen Stunden schon zuhause sind. Du bei mir bist. Und diesmal… hoffentlich… für immer.“
Die beiden letzten Worte hatte er so leise gesagt, dass er sie selbst fast nicht gehört hatte. Lange hielt er den Blickkontakt mit ihr, lauschte nur ihren Worten, seine Hände noch immer an ihrer Taille, ehe er leise seufzte, „Was hast du nur mit mir gemacht Lya. Bevor ich dich getroffen habe war alles so normal und organisiert und seit ich dich kenne steht meine Welt auf dem Kopf. Diese letzten Monate, der Winter… es war einfach nur furchtbar, nicht zu wissen, wo du bist und ob es dir gutgeht. Es hätte genauso gut sein können, dass du einfach gestorben wärst. Und ich hätte nie erfahren, was aus dir geworden wäre. Alleine die Vorstellung daran, was gewesen wäre, wenn David und die anderen dich nicht gefunden hätten. Aber ich danke Gott, dass dem nicht so gekommen ist. Auch wenn David wohl definitiv kein Freund von mir werden könnte, ich hoffe sehr, dass er es schafft. Nein, ich glaube daran, dass er es schafft. Und das solltest du auch.“

@Lyanna Lockhart





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#72

RE: Straße

in Umgebung 03.05.2020 12:56
von Lyanna Lockhart | 3.010 Beiträge

Elijah machte glücklicherweise daraus keine all zu große Sache worüber Lyanna wirklich erleichtert war. Sicher für ihn war es sicherlich eine angenehme Sache gewesen so wie die Dunkelhaarige reagierte aber auch er schien zu wissen das dafür im Moment nicht die richtige Zeit war und Lyanna wollte auch gar nicht damit in gewisser Hinsicht in diese Richtung andeuten. Sie wusste eigentlich gar nicht was sie andeuten wollte. Sie war einfach voller Gefühle gewesen, das es selbst für die Dunkelhaarige, die sich sonst immer stärker durch irgendwelche Gefühle äußern konnte, im Gegensatz zu den Dunkelhäutigen, das es ihr selbst zu viel wurde. Die Mischung aus den guten Gefühlen, die Elijah und seine Worte ihr gaben und den schlechten, die sich durch die Erfahrungen nun wieder in der Krankenhauskolonie hochkochten waren fast unerträglich. Lyanna wollte nicht weinen, sie wollte diese Trauer nicht, dieser Verzweiflung und diese Hoffnungslosigkeit. Also tat sie einfach das was sie in dem Moment für richtig hielt, sich das gute Gefühl holen bei demjenigen der ihr es auch gab. Und das tat Elijah. Immer. Selbst wenn er nur neben ihr saß und schwieg. Doch das war in gewisser Maße unfair gewesen und Lyanna wollte den Dunkelhäutigen nicht benutzen dafür das sie sich besser fühlen konnte. Es wäre aus einem reinen emotionalen Hintergrund geschehen und die Dunkelhaarige hätte das wohl nicht bereut aber sie hätte sich wahrscheinlich umso schlechter gefühlt, ebenso wenn Elijah darauf eingegangen wäre und sie ihn hätte eiskalt sitzen lassen müssen, was das anging. Auch wenn der Gedanke, der durch ihren Kopf striff, sicherlich ziemlich lächerlich klingen musste, besonders nach dem sie nun schon öfters mit Elijah geschlafen hatte. Aber ja die Dunkelhaarige hatte tatsächlich deutliche Bedenken und vor allem Angst schwanger zu werden. Auch wenn sich dies deutlich schwierig gestalten konnte aber dennoch nicht unmöglich war. Etwas worüber sie aber noch nicht mit dem ehemaligen Soldaten gesprochen hatte und wenn es nach Lyanna ginge könnte das auch so bleiben. Wer sprach denn schon gern über so was oder gar über Kinder? Lyanna hatte erst den Dunkelhäutigen wieder gefunden und war endlich mit ihm zusammen, da würde sie ihm wohl kaum so ein Gespräch aufbrummen. Dennoch war es etwas was sie deutlich beschäftigte. Es war nicht so ob sie je Kinder wollte. Das wusste sie noch nicht mal vor der Apokalypse aber mit der Apokalypse hatte sie eigentlich damit abgeschlossen. Sie wollte einem Kind nie diese Welt zu muten zu dem Lyanna noch nicht mal auf sich selbst aufpassen konnte, wie sollte sie es dann also auch bei anderen hinbekommen? Die Dunkelhaarige schüttelte nur sanft den Kopf, sie wollte nicht darüber nach denken, zu mindestens jetzt nicht. Elijah's Aussage brachte sie zum schmunzeln. Als könnte Lyanna tatsächlich so einen Kerl wie Elijah überrumpeln, die Vorstellung war amüsant. Seine Stimme war immer noch rau, deutlich von dem vielen Rauch den er eingeatmet hatte. Lyanna löste sich leicht von seiner Stirn bei seinen Worten, blieb ihm aber dennoch weiterhin nah und strich ihm nur nachdenklich über die Wange. Zu hause. Ja in ein paar Stunden war es wohl auch Lyanna's zu Hause. „Für immer ist eine ziemlich lange Zeit.“ lächelte die Dunkelhaarige. „Das wird es.“ sprach Lyanna dann nur sanft hinter her. „Was soll uns schon groß daran hindern? Ein paar Untote, Plünderer die uns gefangen nehmen und quälen? Ein Feuer?“ Lyanna schüttelte nur den Kopf. „Haben wir doch schon alles hinter uns … und nichts … rein gar nichts kriegt uns klein.“ hauchte die junge Frau nur sanft und lächelte. Die Hand der Dunkelhaarigen glitt langsam von seiner Wange wieder weg. Sein Seufzen ließ die junge Frau wieder hellhörig werden. Bei seinen ersten Worten musste die Dunkelhaarige sich wieder ein Lächeln verkneifen aber dann wurden seine Worte ernster und das Lächeln verschwand. Sie konnte Elijah verstehen. Immer hin wusste Lyanna wo Elijah war und hätte dort hin immer wieder zurückkehren können. Ihm ging es dort gut und er war sicher gewesen, das wusste sie aber er konnte das selbe nicht von Lyanna behaupten. Die Dunkelhaarige hätte schließlich sonst wo sein können. Das sie in Washington verblieb hatte sie eigentlich nur ihrem Fast -Tod zu verdanken. Und ja wäre sie tatsächlich gestorben hätte es der Dunkelhäutige womöglich nie erfahren, hätte vielleicht sogar mit dem Gedanken gespielt das Lyanna einfach nur abgehauen wäre und nie wieder aufgetaucht wäre. Zu mindestens hätte Lyanna das an Elijah's Stelle gedacht und sie hätte es ihm auch nicht verübelt. Es war schon merkwürdig wie manchmal das Schicksal spielte und ihr schlechtes Erlebnis dafür gesorgt hat das zu mindestens ein Gutes passiert … und zwar Elijah wieder zu sehen. „ich wäre womöglich tot, nein ich wäre tot wenn David und die anderen mich nicht gefunden hätten.“ sprach es die Dunkelhaarige direkt aus ehe sie nur tief Luft holte. „Womöglich nur ein Beißer der ziellos umherwanderte bis er schließlich eine Kugel oder ein Messer in den Kopf bekam.“ sprach die Dunkelhaarige nur nachdenklich. Das dies durchaus hätte passieren können war nicht ganz abwägig. Sie war allein, sie wäre erfroren und selbst wenn sie dann keiner gefunden hätte, hätte es sich nur um Stunden gehandelt bis Lyanna wieder die Augen aufgeschlagen hätte. „Und weißt du was das Schlimme daran wäre … es ist noch nicht mal der Gedanke der mir Angst einjagt … es war einfach die Tatsache das ich mein Versprechen nicht hätte einhalten können, das ich nicht zurückgekommen wäre. Nun nicht auf die Art die ich gewollt hätte.“ Ihr Blick suchte wieder nach seinem. „Man sagt doch immer das bevor man stirbt, einem sein ganzes Leben nochmal vor Augen abspielte … aber es war nur dunkel .. und mir war verdammt kalt.“ Lyanna schüttelte nur den Kopf. Elijah's Aussage über David ließ die Dunkelhaarige nur nicken. Das er ihn nie wirklich mögen wird, das war ihr bewusst aber Elijah war selbst bei Worten über ihn stets bedacht und das rechnete die Dunkelhaarige hoch an. „Ich hoffe das er das tut. Er ist … ziemlich … 'hartnäckig'“ Lya's Blick wandte sich nur zur Seite aus dem Fenster. Erst jetzt war ihr aufgefallen das der Sturm vorbei war und es nur noch leicht nieselte und die Sonne, die gerade aufging sich langsam durch die dunklen Wolken kämpfte. „Es hat aufgehört zu regnen.“ murmelte die Dunkelhaarige nachdenklich und blickte wieder zu Elijah und lächelte ehe sie ihn nochmal sanft küsste. „Wir sollten weiter … schließlich will ich nicht dafür verantwortlich sein, das sich deine Leute um dich sorgen.“ Und ehe sie die Worte ausgesprochen hatte, kletterte sie wieder auf den Beifahrersitz, auch wenn die Nähe des Dunkelhäutigen ihr deutlich angenehmer waren aber Elijah konnte schließlich schlecht fahren, wenn er eine klammernde Lyanna an seinem Körper hatte. Die Dunkelhaarige lehnte ihren Kopf nur an die Scheibe ehe sie nur die Arme vor sich verschränkte. „Ich vermisse Boston.“ kam es nur aus Lyanna heraus. Sie wusste nicht wieso dies nun sagte. Elijah's Worte und das ganze Gerede von zu Hause machte die Dunkelhaarige wohl ein wenig sentimental. „Hm .. schon komisch. Vor der Apokalypse war ich verdammt froh gewesen eher von dort weg zu kommen.“ murmelte die junge Frau weiter ehe sie ihre Augen schloss.


@Elijah Magoro



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#73

RE: Straße

in Umgebung 03.05.2020 21:27
von Elijah Magoro | 550 Beiträge

----> Clubhaus (Vor dem Tor)





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#74

RE: Straße

in Umgebung 19.07.2020 23:07
von Loki | 37 Beiträge

Es war ein schöner, vielleicht etwas zu heißer Tag, doch Hitze gehörte noch nie zu den Umständen, welche Loki störten.

Er saß auf der Motorhaube und baumelte schuljungenhaft mit seinen Beinen. Nathan hatte neben ihm eine Karte der Gegend ausgebreitet und folgte sicher zum hundersten Male alle Seitenarme des Patuxent Rivers, selbst jene die mit einem roten "X" markiert, also bereits abgesucht waren.

Loki fand es zwar einerseits beruhigend wie ordentlich und strukturiert sein Prophet an arbeitete, andererseits ist Beruhigung ja auch nur Langeweile im Anfangsstadium.
Also sprang er auf und lief auf die Brücke, vor welcher sie parkten.

Unten am Fluss sah er ein paar wenige Untote. Er sammelte einige Steine und etwas Schrott der herum lag auf, zielte auf eine Gruppe Felsen und warf. Der Stein verfehlte das Ziel nur knapp, platschte aber laut genug um die am frischesten aussehenden Natururlauber sich auf das Geräusch umwenden zu lassen.

"Nathaniel, ich hab da mal zwei Fragen."

Sein zweites Geschoss traf und schepperte schön laut, sodass nun das gesamte versammelte Gammelfleisch sich umgewandt hatte.

"Erstens: Nur mal angenommen, wir finden... ähm, wie hieß sie? Sunny, Johanna... Ellie? Du weißt wen ich meine. Was ist, nur angenommen, wir finden sie nicht. Ich meine, selbst früher mit allen Rettungskräften, Helicoptern, Medien usw., selbst da gab es Leute die ins Wasser gesch... ähm, gefallen sind und die man niemals wieder gefunden hat.

Wie lange hatten die damals gesucht? Zwei Tage? Eine Woche, wenn es ein Promi war? Wie lange suchen wir schon?"

Er wußte, dass die Untoten ihn nicht hören konnten, Nathan sollte jedoch jedes einzelne Wort verstehen können.
Loki blickte kurz zu seinem Propheten. Kein Todesblick, nicht mal ein Knurren, dass er normalerweise von sich gab, wenn Loki etwas ansprach, dass Nathans innere Flamme ausschlagen lies - oder ihn. Denn bis er diese subtilen Zeichen deuten konnte, hatte Loki sicher fünf oder sechs Veilchen davon getragen.
Aber er war stolz darauf. Viele sahen in seinem Begleiter eine eiskalte Seele, einen Frostriesen. Aber Loki konnte sein inneres Feuer sehen und sogar heraufbeschwören!

Ein weiterer Wurf. Ein Metallteil flog so, dass es mehrere Felsen traf und mehr Krach erzeugte als Loki es abgeschätzt hatte. Jedoch war nun endlich sein Ziel erreicht. Die ersten der Untoten wateten ins Wasser, auf die Bewegung und die Geräusche zu.

"Zweitens: Ich weiß, du hast dich noch nicht ganz in die Rolle gefunden, die dir das Schicksal bereitet, aber... wann fangen wir unseren Kreuzzug des Feuers an?"

Loki musste lachen, als der erste Zombombie von der stärker werdenden Strömung weggerissen und unter Wasser gezogen wurde.

Er warf nun schnell seine letzte Munition, bis er nichts mehr in der Nähe hatte und trieb damit die Verbliebenen an.

"Zweitens, zweitens: Was habt ihr eigentlich abgesprochen, falls ihr euch mal verliert, was ihr dann tut? Doch sicher nicht:"
Verstellt seine Stimme und plustert seine Muskeln auf um Nathan nach zu ahmen, schlecht nach zu ahmen.
"Hey, Kind, wenn du mal in nen Fluss fällst. Dann lass dich einfach irgendwo hin treiben. Dann wartest du dort, bis ich dich finde. Monate, wenn es sein muss. Geh nicht über los und ziehe nicht... HAHA!"

Lokis Konzentration löst sich in Wohlgefallen auf, da ein dicker Untoter gestolpert war, zwei andere umstieß, welche beide so in die Strömung gerieten, dass sie hart gegen die Felsen prallten. Einer der Köpfe blieb dort, der andere wurde zerschmettert.
Der Dicke hingegen treibt wie eine sehr langsame Flipperkugel zwischen den Felsen hin und her, bis er wie eine losgerissene Boje, langsam wackelnd, flussabwärts trieb.

"Wo willst du hin? So ganz allein, treibst du davon." sagt Loki, ihm nachwinkend.

"Wo war ich?" Lokis Blick dreht sich Nathan zu.


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#75

RE: Straße

in Umgebung 21.07.2020 14:53
von Nathan Baldwin (gelöscht)
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first post


Es waren schon einige Monate ins Land gezogen seit Nathan von @Vesta Fragile Lewis getrennt worden war. Monate, seit er nun mit diesem Irren an seiner Seite immer wieder die Gegend um den Patuxent River absuchte in der Hoffnung doch noch irgendeine Spur zu finden, welche ihn zu seinem Schützling führte. Er wusste natürlich, dass es nahezu unmöglich war irgendwelche Spuren von dem Tag zu finden an dem sich ihre Wege getrennt hatten, aber er hoffte auf frischere Spuren und vielleicht war es auch Angst im Fluss treibend oder an irgendeinem Ufer ihre Leiche übersehen zu haben und die Schuld sie in den Fluss und somit ins Ungewisse gestoßen zu haben, welche ihn immer wieder die Seitenarme des Patuxent absuchen ließ während er ebenso nach Kolonien suchte in der Hoffnung, dass sie nicht stur gewesen und ihn gesucht hatte sondern sich tatsächlich einen von ihnen angeschlossen hatte.
Eine Karte der Umgebung, welche er in einem Souvenirladen in Washington D.C. gefunden hatte, lag auf der Motorhaube seines Wagens und zum sicher hundertsten Mal glitt sein Blick über den Verlauf des Patuxent River auf welchem schon einige rote Kreuze prankten, welche markierten wo er schon vergeblich nach seiner Ersatztochter gesucht hatte. Welcher Seitenarm würde es heute sein welcher ihn verzweifelt in den Wahnsinn treiben würde? Er kam nicht zu einer Entscheidung bevor Loki, welcher neben der Karte saß, sich erhob und kurz darauf ein lautes Platschen und das Stöhnen ein paar Untoter erklang. Sofort seufzte Nathan und schloss die Augen nur damit er nicht genervt damit rollte. Dass sein Begleiter ihn noch nicht in den Wahnsinn getrieben hatte war beinahe ein Wunder. Nicht nur, dass er ihn für irgendeinen Propheten hielt, ständig machte er auch irgendwelche "Späße", welche den beiden immer wieder Unannehmlichkeiten wie die Aufmerksamkeit von Untoten auf sich zog. Oben drauf schien er auch noch ein unglaublich schlechtes Gedächtnis zu haben.
Der groß gewachsene Mann wandt sich zu seinem Begleiter. "Vesta.", korrigierte er ihn knapp, aber scharf. "Sie heißt Vesta." Dass er ihm passend zu seinem scharfen Tonfall keinen Todesblick schenkte lag wohl nicht nur an Lokis Versuchen sich selbst während des Sprechens zu besinnen nichts falsches zu sagen sondern auch daran, dass Nathan näher zur ihm trat und gut beobachten konnte wie die Zombies nichtsahnend in den Fluss liefen und...davon trieben. Als er die Siebzehnjährige vor Monaten in den Fluss gestoßen hatte hatte er nicht wirklich Zeit gehabt ihr hinterher zu blicken, da er sich verteidigen hatte müssen. Nun aber diese Zombie zu sehen wie sie unter Wasser gezogen wurden und sich einer davon auch noch den Kopf an einem Felsen zerschmetterte - das entfachte die schlimmsten Vorstellungen in seinem Kopf und er konnte sich zu seinem Leidwesen nur allzu einfach vorstellen wie Vesta ebenfalls unkontrolliert im Wasser getrieben sein musste und er konnte nur hoffen, dass sie sich ihren Kopf nicht aufgeschlagen hatte. Lokis Wohlgefallen an dieser Szene konnte er also keinesfalls teilen auch nicht daran wie Loki ihn versuchte nachzuahmen und er presste seine Kiefer aufeinander - nun drang doch noch ein unzufriedenes Knurren aus seiner Kehle.
Sein Blick bleibt auf dem dicken Untoten während er angespannt das Wort an den Witzbold neben sich wendet. "Sie sollte sich einer Kolonie anschließen wenn wir getrennt werden. Und genau da werden wir sie finden. Sobald wir eine dieser Kolonien gefunden haben. Oder zwei. Oder drei. Es ist mir egal wie lange es dauert, ich werde solange suchen bis ich sie gefunden habe. Und vorher gibt es für mich keine andere Mission oder irgendeinen verdammten Kreuzzug." Seine Stimme war entschlossen und machte deutlich, dass er keine andere Meinung akzeptieren würde. Dass er nicht daran glaubte Loki sei irgendein Gott und er sein Prophet hatte er auch schon oft deutlich gemacht und empfand es daher in diesem Moment als überflüssig es abermals zu wiederholen.
Stattdessen ging er kurz zurück zu seinem Wagen, um vom Rücksitz seinen Bogen und einen Pfeil zu holen. Wieder neben Loki getreten spannte er den Pfeil sofort ein und zielte auf den Dicken, welcher noch immer langsam den Fluss entlang trieb und sich hier und da immer wieder an Felsen stieß. Mit konzentrierter und auch grimmiger Miene feuerte er den Pfeil an, welcher direkt in der Stirn des Untoten stecken blieb. So wie er da im Fluss trieb war er keine Gefahr gewesen und der Pfeil in seiner Stirn ließ sein Treiben im Fluss auch nicht stoppen und doch fühlte Nathan sich nun etwas besser auch wenn er dafür nun einen Pfeil verschwendet hatte - vielleicht weil es eine Art Statement war um zu verdeutlichen, dass es keine Zeit für verdammte Scherze war und er nicht aufgelegt dazu war über seine Suche zu diskutieren oder sich zu begründen.
"Sie ist schlau. Vesta wird sicher dem Fluss gefolgt sein, um sich zu orientieren. Wenn sie dabei auf eine Kolonie getroffen ist oder jemanden der sie zu einer gebracht hat, werden wir auch dahin finden wenn wir den Fluss absuchen.", erklärte er dennoch recht wortkarg - sein Blick noch immer nicht auf Loki sondern auf dem Fluss, da er fürchtete sonst wieder nur wertvolle Minuten zu verschwenden indem er ihm mal wieder seine Faust ins Gesicht schlug.
Schließlich ging er zurück zum Wagen und deutete auf einen Seitenarm des Patuxent auf der Karte, wortlos und doch deutlich, dass das das heutige Ziel war auch wenn er genau diesen Seitenarm schon zweimal abgesucht hatte. "Wir fahren ein Stück mit dem Wagen." Und damit packte er die Karte zusammen, den Bogen wieder auf die Rückbank und ließ sich auf den Fahrersitz sinken.

@Loki


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#76

RE: Straße

in Umgebung 21.07.2020 22:24
von Loki | 37 Beiträge

Loki konnte ruhig sein, wenn er es für angebracht hielt. Dies geschah selten, aber er wußte, das Nathan mitunter etwas engstirnig war.

Als er sah, wie er seine dicke Boje mit einem Pfeil markierte, war er sicher, dass Nathan die Wasserspiele so genoss wie er.

Manchmal schien er zwar verwirrt von seiner göttlichen Bestimmung - aber Loki war ein guter Gott - für seine Getreuen zumindest - daher erklärte er es seinen Propheten gern auch mal etwas deutlicher.

Als Nathan außer Schlagreichweite war, weil er aufräumte, sah Loki die Zeit als gekommen.

"Du hast recht, Nathaniel, zum Teil. Menschen brauchen Wasser, ohne Wasser keine Kolonie, nicht mal ein Safehouse - das ist klar.
Aber was fehlt noch?"

Loki stützte sich mit beiden Händen auf die Motorhaube und blickte Nathan in die funkelnden Augen.

"Feuer!" schrie er regelrecht und fügte umso leiser hinzu. "Die Antwort ist fast immer Feuer."

Loki seufzte und schüttelte seinen Kopf als hätte er Schmerzen.

"Feuer und Wasser kommt nicht zusammen..."

Dann drehte er sich um und lehnte sich an das Auto. Nathan konnte sein Gesicht nicht sehen, aber er erkannte den Ausdruck an der Stimme. Loki hatte einen seiner Momente, plötzlich schien er ein Lexikon zu sein, dass sinnvolle Antworten liefern konnte, wenn man sich in den plötzlich auftauchenden deutschen Akzent reinhören konnte.

"Ich denke direkt an einem Fluss werden wir sie nur finden, wenn wir dem Hauptarm folgen. Kleine Seitenarme sind zu unbeständig, zum Beispiel bei Dürren. Die ehemaligen Kolonien entstanden natürlich direkt am Meer, aber das hatte unter anderen mit der Schiffsverbindung zum Mutterland zu tun. Anderseits hat es sicherlich auch in der Jetztzeit seine Vorteile, so könnte ein reiches Fischvorkommen eine anständige Bevölkerung über das gesamte Jahr versorgen und dabei relativ unabhänig von Vorratssuchen..."

Ein plötzliches Husten beendete den Gedanken. Loki griff sich an den Kopf, als hätte er sich gestoßen. Schüttelte sich wie ein Tier, drehte sich um und grinste breit, als er auf den Rücksitz Platz nahm und sich bequem setzte, als würde er bald schlafen.
Sein Kopf platzierte er am rechten Fenster, um Nathan besser beobachten zu können.

Der Akzent war verschwunden als er wieder sprach.

"Vesta? Echt? Hast du das schonmal erwähnt? Früher kannte ich mal eine Vesta. Sie war die Göttin von Herd- ud Opferfeuer der Römer. Nette Frau. Weißt du was Nathaniel? Ich glaube wir sollten deine Vesta suchen! Vielleicht ist sie ja..." Er vollführte ein drehende Handbewegung. "göttlich? Zumindest verwandt oder begünstigt. Mehr göttlicher Beistand ist nie verkehrt! Besonders wenn es um Feuer geht. Denn Feuer ist fast immer die Antwort."

Loki nickte so eifrig auf seine eigenen Worte, dass für einen Dritten unklar wäre, ob er mit Nathan oder sich selbst spräche.


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#77

RE: Straße

in Umgebung 27.07.2020 21:23
von Nathan Baldwin (gelöscht)
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Neben all den anderen Dingen die Loki in Nathans Augen zu einem ziemlich wahnsinnigen und nervenraubenden Begleiter machten, war der Umstand, dass er ihn ständig Nathaniel statt Nathan nannte nichts mehr, was ihn noch die Augen rollen oder Seufzen ließ. Man konnte sagen er hatte sich notgedrungen daran gewöhnt und schon wenige Tage nach ihrem ersten Zusammentreffen festgestellt, dass es egal war wie oft er ihn bezüglich seines Namen korrigieren würde - er würde es weiter falsch sagen. Ob Loki es vielleicht sogar mit Absicht machte war dem Großgewachsenen nicht ganz klar. Aber eigentlich spielte das im Moment auch gar keine Rolle auch wenn er ihn nun schon wieder mit diesem zwar ähnlichen, aber falschen Namen ansprach.
Diese Sache mit den Untoten unter der Brücke und Lokis Worte über Vesta, hatten bereits Ungeduld und Unmut in Nathan geweckt, weshalb es nicht besonders verwunderlich war, dass er nun genervt seufzte und seine Finger sich so fest um das Lenkrad legten, dass seine Knöchel weiß wurden, als sein Begleiter sich mit den Händen auf der Motorhaube abstützte. Am liebsten hätte er seinem Impuls nachgegeben einfach den Wagen anzulassen und über seine Füße rollen zu lassen. °Steig einfach ein, verdammt...°, dachte Nathan - was sicher auch ziemlich deutlich in seinen Augen geschrieben stand als er Lokis Blick stechend begegnete. °Dieses ständige Gefasel über Feuer...manchmal frage ich mich, warum ich nicht doch einfach allein weiter nach Vesta suche...° Noch als er diesen Gedanken in seinem Kopf formulierte sollte er wieder einmal Zeuge dessen werden warum er Loki nicht bereits einfach irgendwo 'ausgesetzt' hatte wie einen Hund. Und doch ließ ihn dieses Schauspiel was er nun erblickte abermals seufzen - es kostete einfach Zeit!
Loki wand sich von ihm ab und deutlich war nun wieder sein deutscher Akzent. Es war wohl nur der Gewohnheit zu verdanken, da Nathan es nicht zum ersten Mal erlebte, dass es ihm recht leicht fiel diesen starken Akzent zu entziffern. Dieser war wohl das deutlichste der Zeichen, dass Loki sowas wie einen 'klaren Moment' hatte - zumindest war es das wie Nathan es in seinen Gedanken nannte, da sein Begleiter in diesen Momenten nicht nur seinen Wahnsinn über Feuer und Götter und Propheten von sich gab, sondern sogar wirklich hilfreiche Gedanken. Gedanken, welche die Suche hier und da schon voran gebracht hatten oder Nathan davor bewahrt hatten sich nur in seiner Verzweiflung zu verlieren, da er Vesta noch nicht gefunden hatte.
"Dem Hauptarm sind wir auch schon gefolgt..." Zumindest waren sie dies stückweise. Und auch da bestand die Möglichkeit, dass sie einfach etwas übersehen hatten genau wie bei den Seitenarmen. Nathan hatte das Gefühl diesen Fluss schon fast so gut zu kennen wie sie Tasche seines Hemdes und dennoch nicht genug...noch immer waren da so viele Stellen die er noch nicht gut genug erkundet hatte, noch immer so viele Stellen an der Vesta gelandet sein könnte...
Nathan schloss für einen Moment die Augen während er sich Lokis Worte noch einmal genauer durch den Kopf gehen ließ. Was hatte er da über das Meer gesagt? An seinen Worten war etwas dran - eine Kolonie direkt am Meer würde in dieser verrückten Zeit einige Vorteile bringen. Noch mehr als es eine Kolonie am Fluss schon würde. Und bisher hatten sie keinerlei Spuren einer Kolonie am Patuxent gefunden egal wie oft sie diesen rauf und runter abgesucht hatten. Der Gedanke sich von diesem Fluss weiter weg zu bewegen in welchem er die Jugendliche verloren hatte, welche sich seit der Apokalypse mit ihm durch diese Welt geschlagen hatte, schmerzte ihn. Nervosität machte sich in ihm breit, dass genau in der Zeit in der er sich vom Fluss entfernen würde, sich hier Spuren auftun würden, welche ihn zu Vesta führen würden. Und doch...war es vielleicht langsam Zeit an anderen Stellen zu suchen? Wenn sie so stur gewesen wäre wie er einfach nur nach Nathan zu suchen statt ihr Versprechen einzulösen eine Kolonie aufzusuchen, dann wäre sie sicher ebenfalls in der Nähe des Flusses verharrt und dann hätte er sie doch schon finden müssen...oder?
Er hatte noch immer die Augen geschlossen, als Loki sich endlich hinter ihm auf der Rückbank platzierte und als hätte er nicht gerade eine Unmenge an Gedanken und Entscheidungen in Nathan ausgelöst einfach wieder von seinem Götterwahnsinn sprach.
Abermals die Kiefer aufeinander gepresst öffnete er schließlich wieder die Augen. "Du wirst Vesta aus diesem ganzen Propheten und Götter Quatsch raus halten. Sie ist einfach nur ein ganz normales Mädchen..." Ein Mädchen, welches er unbedingt finden musste, hatte sie doch vor ihm schon alle anderen an die Apokalypse verloren. "Wenn wir sie finden wirst du sie mit diesen Gedanken verschonen. Sie hat schon genug in dieser Welt zu kämpfen. Sie muss sich nicht noch mit so etwas beschaffen. Haben wir uns verstanden?" Bei seiner Frage wand er sich kurz um zum Rücksitz, um Loki genau anzusehen. Erst wenn er eine zufriedenstellende Antwort auf diese Frage hatte würde er das Auto starten und losfahren - Richtung eines Zieles in welches Loki ihn in seinem klaren Moment geschubst hatte: Richtung Meer.
"Ist dir überhaupt bewusst was du da gerade wieder von dir gegeben hast? Du solltest weniger über Feuer faseln und öfter wirklich nützliche Gedanken einbringen. Ich habe eine Überraschung für dich: wir machen einen Ausflug zum Strand. Ich hoffe du hast eine Badehose." Auch wenn er gewissermaßen einen kleinen Scherz machte, so war es anhand seines Gesichtsausdrucks keinster Weise zu erkennen.

@Loki


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#78

RE: Straße

in Umgebung 28.07.2020 13:22
von Loki | 37 Beiträge

Nathans Worte drangen nicht ganz bis zu Loki vor. Er selbst war sich dessen gerade so bewußt. Seit er mit Nathan unterwegs war, waren seine Gedanken... klarer, geordneter. Zumindest häufiger als zuvor.

Loki konnte sich sogar an die meisten der letzten Tage in der richtigen Reihenolge erinnern. Natürlich gab es da noch diese schwarzen Löcher, wie z.B. das Neuste von eben.

"Konzentrier dich." Versuchte Loki sich selbst zu beeinflussen. "Nathaniels Gesicht verrät große Anspannung. Irgendetwas ist ihm sehr, sehr wichtig."

Um seine Konzentration auch seinem Gegenüber zu zeigen, welcher ihn gerade mit dem Blick fixierte, wie mit Lederbändern, nickte er ihm so ehrlich ernsthaft er konnte zu und hob den Daumen.

"Klar, alles was du sagst." Das Wort Prophet verkniff er sich. Mehr Hören, weniger Reden - dann wäre es möglich noch zu erfahren worum es ging. Da endlich verständliche Sätze!

Badehose? Wenn dir das so wichtig ist, soll es an mir nicht liegen.

Loki setzte sich etwas straffer auf, versuchte sich zu erinnern und hatte Erfolg - Nathan tat ihm gut, egal was sein Prophet selbst dazu sagte oder verschwieg.

"Circa zwei bis vier Kilometer - tut mir leid, das Umrechnen in Meilen fällt mir gerade schwer - südöstlich von hier habe ich eine Art Bootshütte entdeckt. Da ist sicher einiges drin, was wir am Wasser gebrauchen könnten."

Lokis Pupillen weiteten sich. "Verdammt!"

Tatsächlich war es eine bewusste Entscheidung Nathan nichts davon zu erzählen, denn er hatte in dem Schuppen von weiten bereits Taucherausrüstung entdeckt und wollte den Fluss nicht auch noch von innen absuchen. Sein Überlebensreflex versuchte Nathan von diesem Schluss abzulenken, während er abzuschätzen versuchte ob er in diesem Auto weit genug wegkam um einen direkten Schlag ins Gesicht zu entgehen - die fand er immer so unhöflich.

"Wer Gutes tut dem wird vergeben" sagte er im Flüsterton, dann fügte er lauter hinzu: "Wäre ja nicht schlecht, wenn wir ein Boot hätten und ein Anhänger und... ähm, sowas."

"Da gibt es auch sicher eine Badehose. Ansonsten suche ich mir irgendeine Hose und schneide die "Beinärmel" ab.



@Nathan Baldwin


zuletzt bearbeitet 28.07.2020 13:24 | nach oben springen

#79

RE: Straße

in Umgebung 05.08.2020 21:25
von Nathan Baldwin (gelöscht)
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Eine Mischung aus Verwirrung, Anstrengung und Konzentration zierte Lokis Gesicht als Nathan ihn weiter förmlich mit seinem Blick durchbohrte und auf eine Antwort auf seine Forderung, Vesta aus all dem Feuergeschwafel rauszulassen, wartete. Auch das sah und erlebte er nicht zum ersten Mal. Er wusste bereits gut, dass sein Begleiter nicht nur ein schlechtes Namensgedächtnis zu haben schien sondern auch im Allgemeinen öfters verwirrt war und nicht ganz im Jetzt zu sein schien. Besonders verwirrt schien er nach seinen klaren Momenten - als müsse er es ausgleichen.
Nathans Stirn zog sich in Falten, als er endlich seine Antwort bekam. "Du hast keine Ahnung von was ich rede, oder?", fragte er mit einem genervten Seufzen bevor er abwinkte. "Vergiss es..." Er hatte keine Lust seine Forderung zu wiederholen und die Hoffnung, dass der selbsternannte Feuergott nicht nur Nathans Worte sondern auch seine eigenen bezüglich Vesta vergessen hatte und sich die Sache somit ohnehin erledigt hatte - nun, zumindest vorerst. Er war sich sicher, dass es irgendwann noch einmal aufkommen würde. Spätestens dann wenn Nathan Vesta erneut beim Namen erwähnen würde und sein Begleiter reagieren würde als höre er ihn das erste Mal.
Der Bärtige wand sich wieder mit seinem Blick nach vorn und ließ den Wagen an. Eine Bootshütte etwa vier Kilometer südöstlich von hier also? Ihm fiel nicht direkt etwas ein was sie dort finden könnten was sie dabei brauchen könnten am Meer nach einer Kolonie zu suchen. Wie nützlich zum Beispiel ein Boot sein würde war er sich auch nicht sicher. Immerhin wollte er nicht im Meer suchen oder wirklich schwimmen gehen wie es seine Worte mit der Badehose angedeutet hatten. Aber schaden würde es sicher nicht diese Hütte auszukundschaften...
Es war zumindest nicht weit entfernt und somit nur eine kleine Verzögerung das eigentliche Ziel zu erreichen und vielleicht würden sie dort tatsächlich nützliche Dinge finden. Wenn auch nicht direkt für ihre Suche. Sogleich steuerte er also die Richtung an welche Loki ihm mitgeteilt hatte. Was nun ihn verwirrte war jedoch wie Loki sich verhalten hatte nachdem er von dieser Bootshütte erzählt hatte. Als wäre es ihm mehr gegen seinen eigenen Willen rausgerutscht und als habe er es ihm gar nicht erzählen wollen. Zumindest ließ sein Fluchen etwas darauf hindeuten. Auch wenn es sich gleichzeitig damit widersprach, dass er danach noch einmal betonte was sie dort Nützliches finden könnten. Dieser Mann schaffte es sogar seine Verwirrung auf Nathan auszuweiten...
Aber warum hatte er ihm nicht bereits von dieser Hütte erzählt? Für einige Momente fuhr er nur schweigend in besagte Richtung - wie es für den eher schweigsamen Nathan üblich war - bevor er im Rückspiegel Lokis Blick suchte. "Wann hast du diese Bootshütte entdeckt? Es wundert mich, dass du sie noch nicht ausräumen wolltest.", versuchte er seine Fragezeichen bezüglich Loki's Reaktion zu lösen.

@Loki


1 Mitglied sagt: Wir sind Freunde
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#80

RE: Straße

in Umgebung 05.08.2020 23:30
von Loki | 37 Beiträge

Loki war schläfrig zu Mute. Er schlief häufig, wenn er Auto fuhr und noch häufiger wenn andere ihn fuhren.

Er spührte einen Blick auf sich ruhen und kaum hatte er Kontakt über den Spiegel hergestellt, fragte Nathan ihn bereits.

"Ich glaube das war damals. Weißt du noch, als die Scharen Hels uns getrennt hatten um dich zu prüfen? Ich lockte jene, die mich verfolgten zum Fluss. Ich weiß nicht mehr warum, aber zu der Zeit musste ich ständig daran denken, wie stark der Fluss war und wie chancenlos der menschliche Körper seinen Kräften ausgesetzt ist. Zudem hattest du mein... Spielzeug in seiner Gesamtheit bei dir. Ohne Feuer dachte ich, sei Wasser die beste zweite Option, denn es ist ja beinahe flüssiges Feuer - nicht wahr? Nein halt, Feuer und Wasser kommt nicht zusammen, kann man nicht binden, sind nicht verwandt!"

Lokis Schläfrigkeit wurde mit jedem Satz weniger. Sein Gesicht sah dabei so ernst aus, dass ein Außenstehender, der das Gespräch nicht hören konnte, meinen müsste Loki fasse die Nachrichten der letzte Tage prägnant zusammen.

"Am Wasser fand ich diese Hütte. Ich hoffte auf ein Drachen- oder Langboot, aber ich entschied mich dagegen. Weil... weil... nun, wir haben dir noch nicht genug Anhänger versammelt um genügend Ruderer zu haben. Wozu dann solch ein Boot?"

Die Sicherheit wich aus seinem Gesicht.

"Ich glaube, dass war der Grund."

Er schien nun in weite Ferne zu blicken und sein Erinnerungsverdächtnis zu durchkramen.

"Aber da war noch was."

Er hatte recht damit.

"Schimmel vielleicht."

Damit hatte er nicht recht.



@Nathan Baldwin


zuletzt bearbeitet 05.08.2020 23:32 | nach oben springen


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