Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
Hier findet ihr den passenden Ansprechpartner

Wetterbericht

HOT HOT SUMMER ... endlich strahlt sie Sonne und wärmt unsere abgekühlten Körper. Die Damen haben gebräunte Haut und die Herren, lassen sich ein kühles Bier schmecken. Sonne satt und so langsam kommen wir echt ins schwitzen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 34 Grad. Packt die Sonnencreme ein, verbrannte Haut kann sehr schmerzhaft sein.

Avatar

Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 93 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 20 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 22 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 10 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 14 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 24 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

☀ Der Sommer ist da und wird sehr sehr heiß. Dürre und starke Gewitter sind keine Seltenheit ☀

#21

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 05.05.2019 14:51
von Beth Greene (gelöscht)
avatar

---CUT---


nach oben springen

#22

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 02.08.2019 08:08
von Rick Grimes | 349 Beiträge

Früh am Morgen hatte Aljonna das Clubhaus verlassen, sie hatte nur eine Kleinigkeit besorgen wollen. Jona wollte wie so oft nicht die anderen Belästigen oder stören nur weil sie nicht mehr so konnte wie früher also hatte sie sich ihren Rollstuhl geschnappt und war in einen der Jeeps gestiegen welche noch funktionierten. Ihr Verschwinden würde sicher kaum auffallen zumindest hoffte sie das. Sie wusste doch wie viel Sorgen man sich immer machte wenn sie mit raus ging oder nach draußen wollte.
Sie konnte sie ja verstehen doch sie war doch noch immer sie selbst und wollte auch etwas tun können also würde sie sich selbst um ihre besorgungen kümmen.
Sie war eine ganze weile gefahren ehe sie ihr Ziel erreichte, viel war es nicht was sie fand doch es reichte aus und sie ging zurück zu dem Wagen, das sie Glück hatte hier keinem beißer begegnet zu sein denn dann hätte sie wohl mehr als ein problem gehabt, sicher hatte sie in den letzten Jahren gelernt mit dem Rollstuhl umzugehen doch es würde sicher nicht leicht sein allein zurück zu kommen.

Gerade war sie wieder in den Wagen eingestiegen und hatte den Rollstuhl sicher verstaut als sie irgendwie ins Rutschen kam und der Wagen gegen einen Baum knallte. Kurz brauchte sie um sich zu sammeln und sie fluchte vor sich hin denn wie sollte sie nun zurück kommen? Die Funke hatte sie auch vollkommen vergessen mit zu nehmen was sie nun bereute. Wie konnte ihr nur so etwas passieren? Es war einfach nur zum verrückt werden.
Sie musste wirklich aufpassen denn der Weg zurück war noch weit und der Wagen ließ sich einfach nicht mehr starten. Wenn sie hier drin bleiben würde dann würden sicher die Beißer hier her kommen irgendwann und wenn sie raus ging dann würde sie vielleicht eine Chance haben. Vielleicht würde sie in der nähe eine Hütte finden können wo sie sich verstecken konnte, und vielleicht würde sie dort auch ein Funkgerät finden können.
Sie stieg langsam aus dem Wagen und holte den Rollstuhl heraus, sie stellte fest das dieser wohl durch den Aufprall beschädigt worden war und die eine Seite verborgen war, sie hätte ihn wohl besser sichern müssen so das er nicht verrutschen hätte können, doch jetzt war es zu spät und sie würde wohl einen Weg finden müssen.

Ihr Bein war nur kurze Strecken belastbar ehe es begann zu schmerzen und ein zu knicken, doch sie hatte keine Chance hier draußen würde sie keiner so schnell finden, dessen war sie sich mehr als Bewusst.
Sie lief langsam in den Wald hinein und musste immer wieder eine Pause, immerhin wollte sie ihr Bein nicht vollkommen belasten, die Schmerzen wurden immer schlimmer und sie biss sich fest auf die Zähne, das Bein musste bei dem Unfall wohl doch etwas abbekommen haben und das war nicht gut.
An einem kleinen Fluss welchen sie nach gefühlten Stunden erreichte lies sie seufzten und sie kühlte sich ein wenig ab, ehe sie leise keuchte, denn nun kam sie nicht mehr wieder nach oben. Sie blieb sitzen und hoffte inständig das jetzt keine Walker oder so kamen oder das sie hier in einem Gebiet einer Fremden Kolonie war die Fremden feindlich gesinnt waren. Sie sackte nach einer Weile vollkommen Müde zusammen blieb einfach dort an Ort und Stelle liegen denn aufstehen konnte sie nicht mehr, zumindest nicht ohne Fremde Hilfe. Außerdem Tat ihr Kopf irgendwie weh.

@Emilio Martinez //Hoffe der Post ist ok so. Anfänge ist nicht so mein Ding.




1 Mitglied umarmt dich
nach oben springen

#23

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 29.08.2019 23:57
von Emilio Martinez • 8.345 Beiträge

CF: http://www.surviveorwalkwiththedead.de/t...-Parkplatz.html

Die große Schlacht um die Cottage by the Sea lag inzwischen einige Tage hinter ihnen. Sie waren zum Glück siegreich hervorgegangen, was jedoch nicht zu bedeuten hatte, dass sie keinerlei Verluste zu beklagen hatten. Doch eine Person traf es besonders schwer. Eine Person, die Emilio mehr bedeutete als alle Anderen. Erst sehr spät hatte er mitbekommen, dass Jona's Eltern ihr Leben auf diesem Schlachtfeld hatten lassen müssen.
Viel zu sehr war er mit dem Problem, dass er vielleicht seinen eigenen Vater betrauern müsste, der dank der Kriegsverletzungen unmittelbar in hoher Lebensgefahr schwebte, beschäftigt gewesen. Noch am selben Abend war er losgezogen, hatte sich bis an die Zähne bewaffnet in die Höhle des Löwen begeben, um der Mangelware an dringend benötigten Medikamenten entgegen zu wirken. Erfolgreich war er mit allerhand an Medikamenten zurück gekehrt, doch dass er dafür einen Pakt mit den Teufel persönlich hatte abschließen müssen, darüber hatte er bei niemanden ein Wort verloren. Irgendwann, wenn die Zeit reif wäre, würde sich der 26- Jährige, ob er möchte oder nicht, daran halten müssen. Doch dieser Zeitpunkt, so hoffte der Dunkelhaarige, läge noch in weiter Ferne. Viel mehr war er von der Erleichterung ergriffen gewesen, als es mit @Antonio Martinez mit jedem weiteren Tag bergauf ging. Seine Mutter, die an jenem Abend vor all den problematischen Umständen weggelaufen war, hatte es mittlerweile geschafft sich zusammen zu reißen, ihrem Mann in dieser schwierigen Lage beizustehen und ebenso seine jüngere Schwester hatte -Himmel sei Dank- trotz all der Strapazen nach einer endlos langen Zeit endlich wieder zum Clubhouse, damit zu ihrer Familie zurückgefunden und kümmerte sich seit jeher intensiv sowie liebevoll um ihren alten Herrn, um ihn wieder zum altgewohnten Glanz zu verhelfen. Bliebe nur zu hoffen übrig, dass der alte Mann es beherzigte, sich noch nicht zu übernehmen. Doch vertraute Emilio darauf, dass die weiblichen Schöpfungen @Hannah Martinez und @Ivana Martinez ihrer Familie, stark ein Auge auf ihn hatten und ihn wenn nötig in die Schranken weisen würden.
Endlich konnte sich der jüngste männliche Martinez sich dem Problem annehmen, welches ihm spätestens seit dem Vormittag starke Bauchschmerzen bescherte. Sie war weg -einfach so! Keine Nachricht... nichts hatte sie ihm hinterlassen. Längst hatte er jeden noch so kleinsten Winkel des Clubhouses abgesucht und ebenso das gesamte Gelände auf den Kopf gestellt. Doch fehlte von ihr, als auch von dem Rollstuhl jegliche Spur. Spätestens als er sämtliche Wagen genauer unter die Lupe nahm, in der Hoffnung dass sie sich in einem von diesen zurückgezogen hatte, fiel ihm auf, dass einer von den Jeeps fehlte und das obwohl keiner der Member an diesem Tag bisher das Clubhouse verlassen hatte. Was wenn sie....?! Eine Frage, die er gar nicht erst weiter zu Ende dachte. Viel mehr direkt wusste, dass es gar nicht mehr anders sein konnte. Sofort nagte das schlechte Gewissen an seinem Gemüt, aber auch die gewaltige Angst und Sorge, um diese Person, die er schon seit Kindesbeinen an kannte, war so präsent, dass sie förmlich zum Greifen nah war. Ohne überhaupt irgendjemanden bescheid zu geben, wollte er keine weitere verlorene Sekunde mehr verstreichen lassen und als erzogener Kradist zog er doch lieber sein Bike vor, um schneller die Person aufzuspüren, die er vergeblich gesucht und bis zu diesem Zeitpunkt nicht gefunden hatte.
Dünne Rauchschwaden schlängelten sich aus der Motorhaube hoch in den Himmel empor, als er den verunfallten Jeep endlich während der Abenddämmerung auf einen der Nebenstraßen am Straßenrand vorfand. Sofort hatte er sich von seinem Bike geschwungen, während sein Puls schlagartig bei dem Anblick des Wagens ins Unermessliche anstieg und keine Sekunde lang zögerte mit hastenden Schritten auf die Karosserie zu zulaufen. "ALJONNA!" laut war seine Stimme zu vernehmen, während er zwei Türen aufriss und nichts als gähnende Leere vorfand. Im Bereich des Fahrersitzes fand er keine Blutspuren vor, die auf eine schlimmere Verletzung hingewiesen hätten, doch Erleichterung wollte und konnte sich in jenem Augenblick nicht bei dem jungen Martinez einstellen. Noch konnte er nicht eins und eins zusammen zählen. Während er die Haube aufriss, damit der deutlich überhitze Motor abkühlen konnte, grübelte er darüber, was vorgefallen sein könnte. Was wenn sie jemand von der Straße gedrängt hatte? Sie absichtlich in diese Lage gebracht und vermutlich sogar mitgenommen hatte? Sein Blick traf daraufhin auf den Rollstuhl, dessen metallisches Gestell ebenso in Mitleidenschaft gezogen worden war und sich mitten auf der Straße befand. "Jona!" nochmals rief er verzweifelt nach der jungen vermissten Frau, die sich partout nicht in sein Blickfeld schieben wollte, ganz gleich wie akribisch er die nähere Umgebung mit seinen dunklen Augen absuchte. Mit einem Ruck packte er den Rollstuhl und verstaute diesen vorerst sicher auf der Rückbank, ehe er sich auf die Suche nach weiteren Spuren machte, die ihm hoffentlich Aufschluss darüber geben würden, wohin seine beste Freundin verschwunden war. Spätestens als er Schleifspuren vorfand, die sich durchs Gras bis hinüber zum Wald zogen, griff er nach seinem Bike und begab sich auf die weitere Suche. Es konnte ebenso gut die eines Beißers sein, doch bestand dennoch eine winzige Chance, dass diese von der Brünetten herrührte, schließlich hatte er ihr diesen Rollstuhl damals nicht grundlos beschafft.
Einige Minuten später war er an einem Punkt angekommen, an dem es für sein Motorrad partout kein Weiterkommen mehr gab. Dicht an dicht standen die hochgewachsenen Bäume, sodass er sichtlich dazu gezwungen war abzusteigen und vorerst sein Bike hinter einem Busch und sicherheitshalber mit einigen Ästen abgedeckt an jener Stelle zurückzulassen. Ruhelos verfolgte er zu Fuß weiter die Spur, die sich einem Fluss zu nähern schien. Immer lauter wurde das Rauschen und Plätschern des Wassers, während er sich durch die letzten Bäume und ein Dickicht schlug. Schlagartig hielt der junge Martinez den Atem an, als sein Blick auf eine Silhouette traf, die reglos am Flussufer lag. "Aljonna? JONA?!" Hektisch beinahe schmerzhaft pochte sein Herz gegen den Käfig seiner Rippen, während er im Laufschritt sich der am Boden Liegenden näherte, die sich tatsächlich als seine beste Freundin entpuppte. Sachte fuhr seine Hand über ihren Arm, ehe der Dunkelhaarige sich zu ihr hinabbückte und vorsichtig an ihr rüttelte. "Jona? Jona, komm' schon! Lass mich nicht im Stich! Sag mir nicht, dass du...?!"

@Aljonna Petrov



WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin.
...THERE'S A WAY.

Antonio Martinez gefällt das
nach oben springen

#24

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 30.08.2019 13:59
von Rick Grimes | 349 Beiträge

Sie wusste nicht wie lange sie schon an dem Ort lag, an dem sie in sich zusammen gesackt war. ihr Kopf wollte nicht aufhören weh zu tun und auch ihre Augen ließen sich kaum öffnen. Ihr Körper schien zu streiken auch weil sie sich sicher über anstrengt hatte doch sie hatte eben auch helfen wollen, auch der Tot ihrer Eltern hatte sie hart getroffen doch eines war klar, auch das würde sie schaffen.
Sie sah die anderen Mitglieder auch als Familie und vor allem Lio war ihr mehr als ans Herz gewachsen. Das dieser sie bereits suchte ahnte sie nicht und sie wusste auch nicht wie er wieder zurück kommen würde wie sie aus dieser Lage sich selbst befreien würde können.

Wie durch ein Nebel hörte sie die Stimme die ihr in den letzten Jahren immer wieder halt gegeben hatte und eben jene Stimme die ihr über all die Jahre so vertraut geworden war. Schon als sie Kinder waren schienen sie sich immer besser zu verstehen, kurz Blitzen Bilder von dem Schulball hinter ihren Augen auf und sie lächelte leicht. Immer wieder hörte sie wie eben diese Stimme ihren Namen rief und sie versuchte zu antworten, sie wollte Rufen das sie hier war doch irgendwie konnte sie nicht.
Immer mehr versuchte sie sich aus der Müdigkeit zu befreien und sie wusste nicht wie sie es geschafft hatte doch die Berührung schien durch ihren Körper Strom zu leiten, es war als würde Lio ihr Kraft geben und nach wenigen Minuten öffnete sie langsam die Augen. "Nicht so Laut. Und nein ich bin nicht... ich lebe." sie lächelte ihn sanft an und griff nach seiner Hand. "Bist du wirklich da? Oder Träume ich?" Sie wusste es nicht, am ende war es ein beißer der neben ihr war, doch wehren würde sie sich eh nicht mehr können. Sie wusste nicht ob sie träumte oder ob er wirklich da war. "Lio? bitte halt mich fest, lass mich nicht allein." Sie zitterte leicht denn so langsam wurde ihr doch kalt. Erst jetzt fiel ihr auf das es wohl schon abend geworden war.

@Emilio Martinez




nach oben springen

#25

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 02.09.2019 22:36
von Emilio Martinez • 8.345 Beiträge

Verdammt er wusste nicht, was er tun sollte. Doch sie schien noch zu atmen. Ganz wenig zumindest, das konnte der Dunkelhaarige an ihrem Brustkorb erkennen, der sich bei genauerem Hinsehen leicht hob und senkte. Allerdings reagierte sie nicht, ganz gleich, was er sagte. Ging es ihr wirklich gut? Was war ihr nur widerfahren? Vorsichtig begann er ihren Körper, soweit es ihm möglich war, zu untersuchen. Hier und da schob er überaus vorsichtig etwas Stoff zurück, besah sich ihre bloße Haut, die dabei zum Vorschein kam, in der Hoffnung keine verdächtige Bisswunde vorzufinden, welche ihr Todesurteil unweigerlich unterschrieben hätte. Doch bisher schien alles in bester Ordnung, bis auf den einen oder anderen kleinen blauen Fleck. Jedoch konnte er schlecht über die Rückseite ihres Körpers urteilen, solange Emilio nicht wusste, woran es seiner besten Freundin fehlte. So wollte er nicht das Risiko eingehen, sie womöglich ungünstig zu wenden und alles damit schlimmer zu machen.
Endlich das erhoffte Flackern der Lider, ein erstes Anzeichen dafür, dass sie auf dem besten Weg war ins Hier und Jetzt zurück zukehren. Voller Spannung, gleichermaßen Anspannung, beobachtete er sie dabei, wie sie endlich ihre Augen öffnete. "Hey...." rutschte es ihm voller Erleichterung, dass sie sogar recht munter anfing zu reden, ihm über die Lippen. Solange sie sich beschweren konnte, ging es ihr doch gar nicht mal so schlecht -zumindest glaubte das der junge Martinez. "...und ich dachte schon, ich müsste mich demnächst darauf einstellen, dass ich dich..." weiter mochte er die Worte gar nicht erst aussprechen. Sie würde genau wissen, was er damit meinte und er hoffte inständig, dass dieser Tag niemals kommen würde, an dem es keinen anderen Weg mehr als die Erlösung für sie gab. "Nein, du träumst nicht. Ich bin da und das wird sich auch so schnell nicht ändern." wisperte er ihr liebevoll zu, während sein Daumen bereist automatisch über ihre Hand strich, die kurz zuvor seine ergriffen hatte. Doch urplötzlich, noch ehe er überhaupt nachfragen konnte, was ihr fehlte, ob sie Schmerzen hatte, weshalb sie hier überhaupt lag, wendete sich schlagartig das Blatt. Sie schien Angst zu haben, bat um seine Unterstützung, wollte nicht allein gelassen zu werden und begann am gesamten Leib beinahe wie Espenlaub anzuzittern. "Ich bleibe bei dir und werde nicht ohne dich." raunte er ihr leise mit einem schmalen Lächeln zu, während er doch etwas beunruhigt auf die zierliche Brünette hinabblickte. Bestätigend drückte er ihre Hand, streifte zeitgleich sachte mit der anderen Hand über ihren Oberarm. "Aljonna? Was ist passiert? Fehlt dir etwas? Hast du Schmerzen? Ist dir kalt? Denkst du ich kann dich hochnehmen?" Ob Emilio ihr beim Aufstehen behilflich sein konnte, fragte er erst gar nicht nach. Für ihn stand hier und jetzt fest, dass er sie unmöglich auf ihren eigenen Beinen laufen lassen konnte. Hier im Wald war es recht uneben, ein viel zu anstrengendes Gelände für sie. Sie sah geschafft, erschöpft aus und sogar ein klein wenig blass um die Nase. Abwartend musterte der Dunkelhaarige die junge Frau, hoffte inständig, dass sie ihm noch diese Fragen beantworten könnte, während er in Dauerschleife beruhigend ihr über den Arm strich und ihre andere Hand keine Sekunde lang aus seiner löste.

@Aljonna Petrov



WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin.
...THERE'S A WAY.

nach oben springen

#26

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 03.09.2019 22:34
von Rick Grimes | 349 Beiträge

Ihr Körper war von der Anstrengung so geschafft das sie nicht gleich reagieren konnte, sie nahm ihn zwar wahr, hörte was er von sich gab doch so richtig schaffte sie es nicht ihre Augen zu öffnen egal wie sehr sie sich auch anstrengte. Sie konnte sich vorstellen das er sich große Sorgen machte, das er für einen Moment denken musste das sie gebissen worden war. Doch nein ihr ging es gut, zumindest so gut sie es eben behaupten konnte. Ihr Bein schmerzte und ihr Kopf dröhnte, noch dazu war sie vollkommen entkräftet und war hunde müde.
Ihr Blick lag in den wunderschönen Augen des Mannes der ihr immer so viel halt gegeben hatte, der ihr immer halt gab egal was sie hatte. Der allein durch seine anwesendheit ihr immer ein lächeln auf die Lippen zauberte egal wie es ihr in Wahrheit ging. @Emilio Martinez war und würde immer der Mann in ihre Leben sein der ihr den halt gab den sie brauchte. Nach all dem was geschehen war hielt er dennoch zu ihr. Gab ihr halt auch nachdem sie diesen Unfall hatte und mehr eine Last für sie alle war. Ja sie sah sich des öfteren als Last denn was leistete sie denn schon groß zum leben im Clubhaus?
Seine Worte ließen sie den Kopf leichz schütteln was ihr allerdings ein leises schmerzvolles stöhnen entlockte, diese Bewegung tat ihren Kopfschmerzen nicht gut. "Nein, das würde ich dir nicht antun." Ihre zweite hand legte sich an seine Wange und lächelte ihn warm an. Er war so süß wenn er sich Sorgen um sie machte, dabei wollte sie das doch nicht ein mal. Sie wollte doch das er sie weiter als starke Frau sah.
Seine Worte ließen sie kurz die Augen schließen sie hoffte so sehr das er es ernst meinte, das er sie nie allein lassen würde. Sein sanftes Beruhigendes streicheln beruhigte sie in der Tat etwas, das Zittern kam eher von der Kälte welche sich in ihrem Körper ausbreitete, sie lag einfach schon zu lange hier am Fluss.
Die ganzen Fragen ließen sie kurz die Augen schließen und sie musste ihre Gedanken ordnen. "Ich weis nicht genau was passiert ist. ich bin wohl gegen einen Baum gefahren und hab mir den Kopf gestoßen. Als ich weiter fahren wollte hab ich den Wagen nicht mehr starten können und naja dann wollte ich mit den Rollstuhl los....." Sie stockte ihr Rollstuhl war noch beim Wagen und war kaputt, sie würde nicht weit ohne ihn kommen oder eher sie würde sich nicht mehr so gut frei bewegen können wie bisher. "....mein Rollstuhl ist schrott. Er hat wohl beim Unfall was abbekommen. Wie soll ich ohne ihn..." Lio wusste sicher was sie meinte und sie vergrub ihr Gesicht an seiner Brust. "Mein Bein Schmerzt ich hab es wohl etwas überanstrengt. ich weis nicht mal wie weit ich gelaufen bin. Mein Kopf tut auch weh aber das geht sicher bald wieder." Kurz atmete sie tief durch und zog unbewusst seinen Duft in sich ein, der duft der sie immer mehr beruhigte. "Ja mir ist kalt. Aber du wärmst mcih ja gerade etwas." Sie lächelte ihn an und überlegte denn sie wusste das es keinen Sinn hatte zu Diskudieren, er würde sie nicht laufen lassen, und ihr Bein würde sicher nach einem Schritt den Dienst eh versagen. "Ja du kannst mich ruhig hochnehmen. Mein Rücken hat nichts abbekommen."
Sein Streicheln beruhigte sie immer mehr und ihr wurde dadurch auch ein wenig wärmer. "Bitte Lio bring mich nach Hause. Ich will nach Hause." Ja das wollte sie wirklich und sie ahnte schon jetzt das sie sicher noch eine Standpauke bekommen würde. Entweder von Lio selbst oder eben von jemand anderen.




nach oben springen

#27

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 10.09.2019 18:07
von Emilio Martinez • 8.345 Beiträge

Ihr leises schmerzerfülltes Stöhnen ließ ihn unweigerlich vor Sorge eine weitere Frage aussprechen. "Alles in Ordnung? Du solltest dich besser nicht so viel bewegen." Vielleicht hatte sie eine Gehirnerschütterung davon getragen oder es könnte auch etwas weitaus schlimmeres sein, was sie dazu verleitet hatte sogar bei einem leichten Kopfschütteln bereits aufzustöhnen. "Ich weiß, aber auch diese Entscheidung liegt nicht immer in unserer Hand..." gab er sehr leise zu verstehen, es jeden zu einem ungünstigen Moment treffen konnte und das leider auch gegen den eigenen Willen. Seine Sorge um sie war durchaus berechtigt. Letztendlich waren sie alle nur Menschen. Menschen, die ebenso überrascht werden konnten, selbst dann wenn sie überaus wachsam waren. Spätestens wenn die Zeit gekommen war, traf es unerbittlich jeden.
"Aber wie?" kam es ihm überrascht über seine Lippen. Einfach so aus heiterem Himmel gegen einen Baum gefahren. Nein, das konnte er sich bei Aljonna absolut nicht vorstellen. Sie war immer eine vorsichtige Fahrerin, die es nicht darauf anlegte mit einer zu hohen Geschwindigkeit durch die Kurven zu brettern. Weder waren die Straßen vom nassen Laub übersät noch mit Schnee und Eis bedeckt. "Vielleicht hat jemand anderes dafür gesorgt?" Das war für ihn in diesem Moment die sinnigste Erklärung. Ein Fahrzeug, das nicht mit Gegenverkehr gerechnet oder gar jemand, der sie absichtlich an die Seite gedrängt hatte. In dieser verdammten Welt war alles möglich. Diesem Übeltäter vollkommen ausgesetzt, hätte er sie verschleppen, entführen und die schlimmsten Dinge ihr antun können. Zum Glück beider war letzteres offenbar nicht geschehen. Doch sie dachte bereits an ihrem Rollstuhl. An den Rollstuhl, der tatsächlich schrott war, was ihm sofort ein kleines Lächeln bei ihrer Wortwahl, als auch ihrer wehmütig wirkenden Tonlage entlockte. Wenn er daran zurück dachte, wie sehr sie diesen Rollstuhl die erste Zeit verachtet hatte. Nicht einmal Probesitzen hatte sie wollen. Stattdessen hatte Emilio diesen in eine Ecke ihres Zimmer stellen und darauf warten müssen, dass sie eines Tages einsichtig wurde und sich mit diesem anfreundete. Jetzt jedoch war ihr 'Freund und Helfer' untauglich geworden und damit zugleich ein großes Stück an Freiheit, welche sie mit dem Tag der Akzeptanz gewonnen hatte, gestorben. "Du hast mich. Wer weiß, vielleicht würde ich doch ein recht akzeptables Reittier abgeben, auch wenn ich manchmal stur wie ein Esel sein kann." raunte er ihr schmunzelnd zu, während er ihr sachte die Haare zurück strich. "Wir werden eine Lösung finden, versprochen." Vielleicht bekäme er diesen doch wieder zurecht gebogen und wenn nicht, dann würde er sich eben auf die Suche nach einem Neuen begeben. "Dann sollten wir auf deinen Kopf besonders gut Acht geben." war sein Flüstern zu vernehmen, während er ihr ein weiteres Mal über ihre lange braune Haarpracht strich. Das mit ihrem Bein würde hoffentlich, sobald sie sich ausgiebig ausgeruht hatte, sich von selbst wieder ergeben. Für ihre Verhältnisse war sie in der Tat erstaunlich weit gekommen. Da sie bereits fror, wollte er nicht länger als nötig hier mit ihr verharren, zudem konnte man hier mitten in der Wildnis wie auf dem Präsentierteller nicht wirklich von Sicherheit sprechen.
Kaum, dass Aljonna ihm ihr Einverständnis gegeben und versichert hatte, dass es keine weiteren Verletzungen und damit einhergehende Schmerzen gab, als jene, die sie bisher aufgezählt hatte, schob er seine Arme unter sie und erhob sich mit ihr. "Ich kann dich nicht nach Hause bringen, Jona." musste er ihr zugleich leider diesen Wunsch doch verwähren. "Ich bin nicht mit dem Jeep unterwegs. Wir sind zu weit weg. Ich habe Angst, dass du es nicht schaffst, dich solange an mir und auf dem Motorrad zu halten." Nein, dieses Risiko wollte er in der Tat nicht eingehen, was er ihr mit leicht zuckenden Mundwinkel versuchte ihr näher zu bringen. "Die Anderen können warten und werden sicher solange ohne uns auskommen. Viel wichtiger ist es mir, dass es dir wieder besser geht." Jetzt wo sein Vater fast gänzlich genesen und auch Ivana wieder mit von der Partie war, mit Sicherheit ein wachendes Auge auf den alten Herrn warf, konnte Emilio sich endlich wieder die Zeit für andere Dinge nehmen. Und an erster Stelle, das stand fest, stand Aljonna. Nach alledem was geschehen war, hatten sie noch nicht wirklich die Chance gehabt miteinander zu reden oder viel mehr, er selbst war nicht wirklich in der Lage dazu gewesen. Jedoch bereute er es, dass er es nicht geschafft hatte, sich wenigstens einen Moment Zeit für sie zu nehmen. Den, den sie ganz offensichtlich bitter nötig gehabt hatte. "Wenn ich mich nicht irre..." leicht drehte er sich mit ihr zu beiden Seiten, sah sich die Gegend so gut es ihm in dem spärlichen Tageslicht der untergehenden Sonne möglich war, noch einmal genauer um. "...müsste hier in dieser Richtung eine Hütte liegen. Dort sollte es die Nacht über sicher sein und du kannst dich ausruhen und etwas Schlaf finden." tat der Dunkelhaarige kund und entschied zugleich, dass das das Beste für sie sei.

@Aljonna Petrov



WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin.
...THERE'S A WAY.

nach oben springen

#28

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 13.09.2019 11:49
von Rick Grimes | 349 Beiträge

Ihr Blick lag auf ihrem Retter und sie musste doch leicht schmunzeln bei seinen Worten es war wirklich süß wie er sich sorgen machte, es ehrte ihn sehr. "Schon Ok. Lio, mein Kopf tut nur weh und mein Bein, mehr fehlt mir nicht." Zumindest hoffte sie das sehr, sie konnte ja selbst nicht sagen was genau noch sein könnte. Eine Gehirnerschütterung hatte sie sicher doch das würde schon wieder werden, ihre Sorge galt mehr ihrem bein denn so sehr hatte es noch nie geschmerzt, gut sie war wohl auch noch nie so weit gelaufen.
Es stimmte es lag nie in ihrer Eigenen Hand ob etwas schlimmes geschah, sie mussten mit vielen Situationen leben und umgehen, doch auch das würde sie schaffen können.
Seine Frage ließ sie kurz die Augen schließen und sie schmiegte sich an ihn. "Ich glaube ich bin ins Rutschen gekommen wie und warum weis ich nicht. Es geschah alles so schnell, und schon bin ich an den Baum geknallt." Sicher das es einfach nur so geschehen war oder ob doch wer seine Finger im Spiel hatte war sie sich nicht doch sie hatte keinen gesehen.
Leicht zuckte sie mit den Schultern denn ob wer anders dafür gesorgt hatte konnte sie wirklich nicht sagen. "Ich weis es nicht, es könnte sein, doch ich hab keinen gesehen. Da war niemand."
irgendwie war es schon seltsam das Jona jetzt ihren Rollstuhl so sehr mochte, ja sie hatte ihn anfangs verabscheut, auch wenn sie es schon süß von lio fand als er ihr diesen damals gebracht hatte, sie hatte ihn nicht gewollt und heute war er einfach nicht mehr weg zu denken. Ja sie hatte damals ihre Freiheit neu gewonnen und jetzt? Jetzt würde sie wieder nur im Clubhaus festsitzen und nicht mal dort würde sie sich die nächste Zeit wirklich frei bewegen können.
Seine Worte ließen ihre Augen leuchten und sie hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. "Ja ich hab dich, und du bist mein sturer Esel, wenn und denn schon." Der Optimismus von ihm konnte sie in diesem Moment nicht wirklich teilen doch sie würde versuchen ganz fest an ihn zu glauben das er das wieder hinbekommen würde.
Seine Berührungen ließen sie sich entspannen und sie fühlte sich so wohl in den starken Armen des Mannes den sie schon so lange Liebte.
Das er sie nicht nach hause bringen konnte ließ sie ihn kurz fragend ansehen denn sie wusste ja nicht das er nicht mit einem Wagen hier war. Leicht nickte sie dann aber bei seiner Erklährung und sie knuffte ihn leicht. "Aber wir fahren irgendwann mal wieder zusammen auf deiner maschine, weist du das vermisse ich wirklich sehr."
Ihr würde es sicher in ein oder zwei Tagen wieder besser gehen da war sie sich sicher und bis dahin konnten sie ja hier irgendwo in der Nähe schutz suchen und sich ausruhen.
Sanft hielt sie sich in seinem Nacken fest als er sachte mit ihr aufstand und sah sich kurz um. "Dann bring mich dahin vielleicht können wir uns da ausruhen." Sie hoffte das dort keine Beißer waren denn auf diese hatte sie heute ganz sicher keine Lust, sie wollte einfach nur noch sich aufwärmen und ausruhen. Mit Lio sprechen, über das was geschehen war. Über die Tatsache das sie ihn jetzt noch mehr brauchte als sonst, denn sie hatte keinen mehr, keinen außer ihn und seine Familie.

@Emilio Martinez




nach oben springen

#29

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 18.09.2019 01:14
von Emilio Martinez • 8.345 Beiträge

Tief atmete der Dunkelhaarige durch. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass dieser Unfall einfach wie aus dem Nichts und damit vollkommen grundlos geschehen war. Sie hatte niemanden gesehen. Doch selbst wenn sie keine Person in jenem Moment im Blickfeld gehabt hatte, hatte das noch nicht zu bedeuten, dass tatsächlich niemand an Ort und Stelle gewesen und somit verantwortlich für jenen Vorfall war. Einen Moment noch gefangen in den schleierhaften Gedanken, welche er nicht gänzlich hatte ablegen können, starrte er auf den zierlichen Körper seiner besten Freundin hinab. "Okay..." murmelte Emilio, als er sich wenige Sekunden später endlich wieder aus den Gedanken reißen konnte und ihr erneut sanft über den Arm strich. "...hoffen wir, dass wirklich niemand mit bösen Absichten dahinter dafür gesorgt hat." versuchte er jene Gedanken mit einem sich selbst auf erzwungenen Lächeln vorerst bei Seite zu schieben und Aljonna nicht mehr als nötig weiter damit zu beschäftigen.
Umso überraschter blickte der 26-Jährige drein, als das zierliche weibliche Geschöpf ihm vollkommen unerwartet einen Kuss auf die Wange drückte. Unweigerlich breitete sich bei ihm ein Schmunzeln aufgrund ihrer plötzlichen Tat aus. "Wenn schon, denn schon? Ich hoffe, du willst mir nicht noch nachträglich ein Brandzeichen verpassen. Auf diese schmerzhafte Erfahrung verzichte ich gern." scherzte er amüsiert, ehe ihm kurz darauf bereits ein leichter Stoß zu Teil wurde. "Ich weiß..." flüsterte er ihr leise zu. Doch kannte sie seine stetige Sorge, die ihn jedes Mal, wenn sie mit auf dem Motorrad saß, begleitete. Immerzu musste sie ihm versprechen, dass sie sich mit den Armen gut genug an ihm festhielt. Schließlich verkörperten diese, in Momenten, in denen ihr Bein vielleicht versagen könnte, den Gurt, den einzigen Halt, der ihr noch übrig blieb. Manchmal hatte er mit den Gedanken gespielt, tatsächlich einen richtigen Gurt zu besorgen, den ihren Körper mit seinem verband. "Erhol' dich erst Mal, das ist wichtiger..."
Kaum beschlossen, zog Emilio mit seiner besten Freundin auf seinen Armen los. Wie weit genau sie von der Hütte entfernt waren, konnte er nicht ganz genau sagen. Doch hoffte er, dass er mit seiner Schätzung nicht weit abwich und sie sehr bald bei der Hütte ankommen würden, in welcher sie diese Nacht über unterkommen wollten und diese eine sichere Zuflucht ihnen bieten sollte. Stets begleitete sie das leise Plätschern und Rauschen des Flusses, an welchem sich der junge Martinez orientierte, während sie der hölzernen Behausung immer näher kamen. Inzwischen war es bereits so dunkel geworden, sodass sie im dichten Wald vermutlich nicht einmal mehr die eigene Hand vor Augen hätten sehen können. Doch hier direkt am Fluss, hatten sie wenigstens ein wenig den spärlichen silbrigen Schein des Mondes auf ihrer Seite. "Siehst du das gedämpfte Licht dort vorn?" versuchte er Aljonna darauf aufmerksam zu machen, die es mit Sicherheit nicht mehr abwarten konnte, endlich einen geeigneten Schlafplatz zu bekommen. "Wir sind gleich da. Aber es scheint so als wären wir nicht die Einzigen, die auf diese Idee gekommen waren." stellte der Dunkelhaarige fest und sofort ergriff ihm eine gewisse Anspannung. Er wollte sie nicht unnötig in Gefahr bringen. Doch wo sollte er sonst die Nacht über mit ihr unterkommen können? Man konnte den meisten Fremden mittlerweile nicht mehr über den Weg trauen. Stets waren sie auf ihr eigenes Wohl bedacht und ließen schneller Taten walten, die ziemlich schnell ein böses Ende hervorrufen konnten. "Vielleicht sollte ich dich hier besser absetzen und allein kurz nachsehen gehen?" unterbreitete er ihr die sicherste Lösung für sie. Noch ehe er eine Antwort von ihr bekommen konnte, drang ein verräterisches Geräusch an seine Ohren, was ihn sofort mit ihr auf den Armen herumfahren ließ...

@Aljonna Petrov und @Luna -wir sind so gut wie angekommen^^

tbc: Alte Jagdhütte (3)
Kannst gern dort direkt posten. Ich habe nichts festes geplant, was geschehen wird. D.h. wir lenken gemeinsam die Situation (;



WHERE THERE'S A WILL ... Walls are falling, churches burning, women ravaged, children crying. Flesh is tearing, some still fighting in
this world of misery. There's a hole in the wall with a light shining in & it's letting us know to get up. It's time to begin.
...THERE'S A WAY.

zuletzt bearbeitet 18.09.2019 01:16 | nach oben springen

#30

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 29.10.2019 11:32
von Enid Taylor (gelöscht)
avatar

Am nächsten Morgen trennten sich die Wege von Monique und mir wieder, ich hätte sie zu gerne bei uns in der Cottage gehabt vorallem weil sie Interesse daran hat als Krankenschwester zu arbeiten, Unterstützung war gerne gesehen aber auch notwendig. Monique jedoch hatte andere Pläne, sie will jemanden finden, jemanden der möglicherweise schon lange tot ist, ich drücke ihr auf jeden Fall die Daumen, dass sie das findet was sie sucht. Ich packte also Morgens meinem Kram wieder zusammen, eigentlich wollte ich noch ein wenig weiter durch die Dörfer ziehen und nützliche Sachen suchen doch war ich mittlerweile schon 4 Tage weg, vier Tage in denen man mich vielleicht hätte brauchen können in der Cottage also beschloss ich jetzt schon zurück zu kehren, ich verließ also die Hütte und machte mich auf dem Weg, einige Stunden lief ich durch den Wald, ich war aufjedenfall auf dem richtigen Weg. Wie es den anderen wohl geht? Hoffentlich gab es keine Angriffe in meiner Anwesenheit, dass würde ich mir nie verzeihen wenn die Cottage erneut angegriffen wurde und ich dieses mal nicht helfen konnte obwohl ich es hätte tun können. Die Sonne schien durch den Wald hin durch, es war jedoch schon ziemlich kalt sodass sich die Sonne nicht warm anfühlte, selbst mein Atem war deutlich sichtbar, ob der Winter einbricht? Oder der Herbst? Wer weiß das schon, heutzutage war wohl alles möglich,, schwere Stürme, Erdbeeben, Haufenweise Schnee. frosten tat es noch nicht also war es nicht all zu kalt, naja auch egal, in meinem Rucksack hatte ich einen Schal und Handschuhe falls es kälter werden würde. Ch lief weiter durch den Wald und sah etwas im Augenwinkel über den Boden kriechen, ich blickte automatisch hin und sah eine Schlange, etwa einen halben Meter groß, ich zückte mein Messer und schlich mich von hinten an, bei ihr angekommen drückte ich den Kopf der Schlange in den Boden immerhin wusste ich nicht ob sie giftig war, dann stach ich ihr in den Kopf und sie hörte auf sich zu bewegen. Klar ich würde sie auch essen, wer mich kennt der weiß das ich das tue aber ch denke @Daryl Dixon würde sie auch gerne essen, ich hängte die Schlange nun an meinen Rucksack und setzte diesen dann wieder auf sodass die Schlange an meiner Taille hinunter baumelte. Wer weiß, wenn die Schlange in irgend einer Weise giftig ist könnte man wohlmöglich Medikamente draus machen, ein lähmendes Gift war vielleicht gut für Schwerverletzte Personen, so würde eine Operation besser gelingen, aber das würde ich Daryl fragen, er kennt sich damit sicher besser aus. Irgendwann hörte ich ein Geräusch, ich drehte mich um und sah einen Mann, direkt ging meine Hand zu meinem Waffenholster, ich zog sie nicht aber hab sie griffbereit. "Hallo". Sagte ich nur und versuchte abzuschätzen was er vor hat, er ist groß, er kann mich mit Leichtigkeit überwältigen.

@Beta


nach oben springen

#31

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 10.11.2019 17:18
von Beta (gelöscht)
avatar

Beta war vor kurzem auf dem Weg zu den Riders gewesen, seinen ehemaligen Club vor dem Ausbruch der Seuche. Olivia wollte dort einen Spion haben und Beta hatte eingeworfen, dass sie ihn sicherlich mit offenen Armen aufnehmen würden, da sie ihn von früher kannten. Ein großer Fehler wie er schon wenige Sekunden nach seinen Worten feststellte. Denn sie wollte ihn natürlich dann genau dort stationieren. Da musste er wohl jetzt durch.
Doch als er die Straße zu dem ehemaligen Clubhaus herunter blickte, kehrte er nach wenigen Minuten einfach wieder um. Auf dem Weg zu den Sons hatte er noch geglaubt, dass seien Wut so gering inzwischen war, dass er dies einfach überspielen könnte. Allerdings hatte er sich da getäuscht. Als er sein früheres Zuhause sah, schossen im etliche Erinnerungen durch den Kopf und meist nicht die guten. Er erinnerte sich wieder, wie Tigg Donna getötet hatte und der Mann niemals zur Rechenschaft gezogen wurde. Wie Clay seinen Vater erschoss, damit dieser brisante Informationen nicht verriet. Auch er kam so gut wie ungeschoren davon. Jax hatte schließlich dafür gesorgt, dass sein Stiefvater nicht geschah, auch wenn Opie kurz davor gewesen war ihm die Scheiße aus dem Leib zu Prügeln oder einfach das Gehirn aus dem Kopf zu schießen. Beides wurde nicht genehmigt. Clay wurde schlussendlich aus dem Club geworfen. Aber er war noch am Leben und auch nicht im Knast.
Schlussendlich hatte sich Opie im Knast für seine Brüder geopfert und wäre tatsächlich fast ums Leben gekommen. Instinktiv fasste Beta sich bei der Erinnerung an den Hinterkopf und spürte die Narben und die leichte Delle in seinem Schädel, wo das Metallrohr ihm den Knochen zertrümmert und ihn so ein halbes Jahr ins Koma geschickt hatte.
Bei dem Ausbruch der Seuche hatte er dann ebenfalls wieder zuerst an den Club gedacht und somit Lyla und die Kinder verloren. Somit war er allein, nichts mehr hielt ihm bei den Bikern. Er war nur noch wegen seiner Frau und seinen Kindern dort gewesen. Damit er eine Schuld beglich und etwas Geld zusammenkriegte, um einen Neustart ganz weit weg anzufangen. Soweit war es leider nie gekommen. Hätte er es früher geschafft, dann wäre er wohl nun ein anderer Mensch. Nicht so skrupellos, hart, egoistisch und auch würde er nicht so sehr an der Flasche hängen, wie er es seit zehn Jahren tat.
Durch all diese Erinnerungen und aufkommenden Gefühle, drehte er sich einfach um und ging wieder. Noch hatte keiner ihn mehr gesehen. So konnte er unbemerkt verschwinden ohne das es ein großes Theater gab.
So stapfte er durch die Straßen und Wälder in die Richtung von dem Zoo, von dem Scorpion ihm vor wenigen Monaten erzählt hatte. Diese Kolonie war ursprünglich friedlich gewesen bis der Hüne mit ehemaligen Whisperern sie überfallen und übernommen hatte. Nun herrschten deutlich rauere und strengere Regeln, doch dies war Taurus egal. Sowas hatte er dem letzten Jahrzehnt zur genüge erlebt und auch überlebt. Nur wenige machten ihn wegen seiner imposanten Gestalt an, wenn sie es doch taten, dann wiederholte es sich meist nicht mehr.
Da Beta vorgesorgt und die Maske versteckt hatte, holte er diese natürlich als erstes aus seinem alten Haus wieder ab. So konnte er unbemerkt in den Beißer-verseuchten Straßen umherlaufen ohne dauernd kämpfen zu müssen. Im Wald zog er sie wieder von seinem Gesicht. Es war zwar seine zweite Haut und er hatte sich n sie gewöhnt. Doch nun galten die Regeln der Whisperer nicht, er würde zum Zoo gehören. Also konnte er auch freier Atmen ohne den Geruch vom Tod allgegenwärtig in der Nase und falls doch ein Beißer auftauchte, tötete er ihn einfach. Bei den Whisperern hätte er die Untoten mit sich führen müssen, nun war es egal was mit ihnen geschah.
Achtlos wer oder was ihm über den Weg laufen konnte, marschierte er durch den Wald. Schon lange ersehnte er sich den Tod, um wieder bei Donna sein zu können. Doch egal mit wem oder gegen wen er kämpfe, er hatte es überlebt. Nichtsdestotrotz war sein Todeswunsch weiterhin da. Seine Familie wiederzusehen, das war alles was er wollte. Klar, er hatte inzwischen auch wieder ein paar Menschen, für die er kämpfen würde, doch tief in seinem Herzen war es ihm egal, ob er nun lebte oder nicht. Sein Schützling @Hawk wusste inzwischen überlebte und @Scorpion hatte dies schon immer gewusst. Er musste auf niemanden mehr aufpassen, jemanden das Überleben sichern. Also war sein Überlebenswillen inzwischen auch wieder etwas gesunken.
Nach einer Weile des Umherlaufens kramte er aus seiner Tasche eine angebrochene Wodka Flasche aus und trank sie während er in die Richtung von Washington D.C. lief, wo sich der Zoo befand. Nach und nach wurde er leicht beschwipst, doch die geringe Menge über einen so langen Zeitraum verteilt, würde nicht ausreichen, damit der Mann den Gang der Toten annahm.
Plötzlich stand er vor einem kleinen Mädchen, welches ihn sogar recht nett grüßte. War er doch schon betrunken?
„Hmmm!“, grüßte er sie zurück und trank erstmal noch einen Schluck. Zu seinem Glück hatte er nicht seine Maske auf, denn allein schon wegen seiner Gestalt zuckte ihre Hand zu ihrem Waffenholster.
„Was macht so ein kleines Mädchen allein im Wald? Besuchst du deine Großmutter?“, fragte er sie spöttisch, aber interessierte sich schon, weshalb ein Mädchen wie sie alleine umherlief. Es gab hier genug Kolonien in der Nähe, wo sie in Sicherheit wäre. Weshalb war sie dann nicht dort? Gepflegt sie sie schließlich aus, zumindest gepflegter als Menschen, die monatelang als Nomaden lebten. Sie könnte höchstens eine Woche draußen gewesen sein, so wie sie aussah.

@Enid Taylor


nach oben springen

#32

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 11.08.2020 23:31
von Jonathan Kingsley | 387 Beiträge

CF: Haupttor mit Wachhäuschen.

Nach der er seine Sachen nun alle hatte und sie gemeinsam den Spuren gefolgt waren, herrschte stille. Es war ein wenig Peinlich...so wie er fand. Er wollte ja nie im leben sagen, dass sie nicht alleine Klarkommen würde. Nur gab ihm die Tatsache ihrer Verletzung zu denken. Dennoch beschloss Jonathan, dass es besser gewesen war das Gespräch nicht weiter zu vertiefen. Warum? Einfach um unnötige reiberein zu vermeiden. Er seufzte. Eigentlich hatte er sich das etwas entspannter vorgestellt aber was solls. Es war wohl nicht anders zu machen. Auch er bemerkte die, dass sie recht schnell an die Spuren gekommen waren. Sein Blick ging kurz zum Zaun und legte den Kopf schief. "Da müsste echt mal jemand ran. Das Holz ist schon fast durgebrochen. Ein Schlag und man kann durchklettern..." murmelte er eher zu sich selbst. Dann sah er auch nach unten. Bis jetzt hatte er sich wissentlich nie mit dem Spuren lesen beschäftigt. Als sie sagte, dass die Spuren frisch waren fügte er ein. "Maximal 2-3 Tage alt." hinzu. Er sagte das ohne groß darüber nach zu denken. "Ich glaube einer könnte ein Beißer sein." begann er dann als er sich etwa 2 Schritte weiter hingehockt hatte. "Oder zumindestens hinkte er mit dem Rechten Fuß. Das Solenprofil ist identisch...aber die Durchweise ist unterschiedlich. Links mehr Belastung als rechts. Vermutlich Schuhgröße 43. Mit großer Wahrscheinlichkeit Männlich." Es war seltsam. In seinem Kopf fügte sich das zusammen wie ein Puzzel. Erst jetzt bemerkte er so wirklich was er da die ganze Zeit von sich gab. Etwas überrascht weitete er die Augen und stand wieder auf. "//Was zum Teufel rede ich den da?
Die Sachen die ich sage sind logisch...aber ich kann doch keine Fährten lesen oder doch?"//
. Sein Kopf ratterte. Immer wieder entdeckte er Sachen an sich, die er sich nicht erklären konnte. Dinge die er tat oder sagte. Die für ihn einfach keinen Sinn machten, da er sich daran erinnern konnte woher er das wusste. Vermehrt war ihm das passiert, seit er Anna getroffen hatte und diesen Seltsamen Traum hatte als er ohnmächtig gewesen war. Kurz dachte er nach. Vielleicht doch kein Traum sondern eine Erinnerung? Kommen sie vielleicht nach all den Jahren doch wieder? Jon schüttelte den Kopf. Versuchte das so unkommentiert wie möglich zu lassen. Einerseits würde er gerne weiter nachhacken in seinem Kopf andereseits...beschlich ihn zum ersten mal auch die Angst. Was würde er wohl finden, wenn er weiter in seinem Kopf bohren würde? Egal. Weiter jetzt. "So wie es aussieht führen sie hierlang." meinte er und gemeinsam folgten sie weiter den Spuren. Es war recht still man hörte keine Vögel oder der gleichen. Eigentlich schon fast unheimlich wenn man es genauer nimmt. "Hast du das Fährtenlesen von deinem Bruder gelernt?" fragte er neugierig. Nur stumm durch den Wald zu rennen war auch nicht so das seine. Immerhin konnte man sich ja nebenbei unterhalten.

Eine frische Briese lies seinen Kopf nach rechts schrecken. Naja nicht wirklich schrecken. Es zog einfach seine Aufmerksamkeit auf sich. Es roch frisch. Wie nach einem Regen oder so. War hier in der Nähe vielleicht ein Fluss? Wenn er ganz leise war, Konnte er leise das plätschern des Flusses hören. "Ich glaube in der Nähe ist ein Fluss. Also wenn, dann würde man sich doch am besten dort verschanzen oder was denkst du?" sagte er und hatte seinen Blick nun wieder zu Cassandra gerichtet.

@Cassandra Dixon



nach oben springen

#33

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 24.08.2020 14:00
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

In diesem Abschnitt würde der Zaun definitiv schon bald eine kleine Erneuerung erhalten müssen, denn wirklich sicher und undurchdringlich wirkte die Gesamtkonstruktion nicht mehr. Doch bis jetzt hatte der Zaun gehalten und er würde es sicher auch noch so lange tun, bis Cas zurück im Cottage war und Rick oder Daryl davon in Kenntnis setzen könnte, dass die Umzäunung echt mal dringend überprüft und erneuert werden müsste. Erstmal galt es sich die Spuren genauer anzusehen und herauszufinden wohin sie führten und wer oder was sie verursacht hatte.

So also hatte die Südstaatlerin sich ganz dem gewidmet, weswegen sie überhaupt hier her gekommen war und kaum das sie das getan hatte brachten sie Jons Worte dazu, erst innezuhalten und sich dann mit einem überaus skeptischen Blick zu erheben und ihn dabei zu beobachten wie er sich nun seinerseits den Spuren zuwandte. Anfangs vermutete sie ja einen mehr oder wenig nett gemeinten Versuch sich bei ihr einen Stein im Brett zu ergatttern. Doch mit jedem weiteren Wort, dass seine Lippen passierte wuchs in ihr das vage Gefühl gerade so richtig schön verarscht zu werden „Hilf mir mal auf die Sprünge ...“ schnitt ihre bereits leicht genervte Stimme also in die Stille des Waldes „Warum genau hast du mich hier draußen gebraucht?“ vielleicht war das alles hier ja mit leichtigkeit aufzuklären. Eventuell hatte er nur ein zweites Paar Augen gewollt oder … was Cas irgendwie echt uncool finden würde … versucht sie über diese Nummer hier anzubaggern. Aber Cassandra Dixon war nun einmal die die sie war, weil plausible Erklärungen in der Regel nicht nötig waren wenn etwas in ihrem Leben passierte. Sie war schlicht weg einmal zu oft verarscht worden und mehr als einmal hatte man versucht sie aufs Glatteis zu führen. Ja manche glaubten das nur die Dixon Männer einen latent paranoiden Blickwinkel auf Fremde hatten, aber dem war nicht so. Cas war vermutlich weit eher bereit, in den Handlungen Fremder etwas wenig vorteilhaftes zu sehen, als ihr Bruder es zu seinen besten Zeiten war und genau das offenbarte sich nun in diesem Augenblick.

Denn obwohl sie es ihm zugestand nun tiefer in den wald zu gehen und der Spur zu folgen, war ihre Haltung vergleichsweise simpel zu beschreiben. Aufmerksam, abwarten … mit ein klein wenig lauern im Abgang. Sie nahm einfach alles um sich herum wahr. Die Geräusche wie auch die ungewöhnliche Stille des Waldes. Aber ihre Aufmerksamkeit galt nicht allein ihrer Umgebung sondern eben auch dem Mann vor ihr, der nun auch noch – als wäre es absolut selbstverständlich – danach fragte ob Daryl ihr das Fährtenlesen beigebracht hatte. „Mehr oder weniger.“ war die knappe Erwiderung der 28-jährigen bevor sie den Abstand etwas vergrößtete und ihm schließlich die Frage stellte, „Aber weit spannender ist doch … wer es dir beigebracht hat und warum du mich und alle anderen scheinbar ziemlich heftig verarscht.“ die ihr ohnehin unter den Fingernägeln brannte und sich perfekt dazu anbot, auszuloten ob dieser Typ war was scheinbar andere im Cottage in ihm sahen oder ob er einfach nur verflucht gut darin war, andere hinters Licht zu führen.

@Jonathan Kingsley


nach oben springen

#34

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 31.08.2020 13:16
von Jonathan Kingsley | 387 Beiträge

Sie war genervt. Verständlich. Wäre Jon an ihrer Stelle, würde er vermutlich auch so reagieren. Was sollte er sagen? Bisher gab es im Cottage nur 2 Menschen den er von seiner Amnesie erzählt hatte. Er wollte sie nicht reinlegen. Dennoch dachte er oft an das, was ihm Sergej geraten hatte. Er sollte es niemanden sagen, dem er nicht zu 100 Prozent vertraute. Aber diese Situation war anders. "Es..tut mir leid...ich wusste nicht..das...Fuck.." begann er dann. Wie sollte man das Formulieren? Als sie ihn auf dass offensichtliche Ansprach, hatte er schlussendlich doch einen Entschluss gefasst. "Ich wollte niemanden verarschen! Ich wusste nicht das ich das kann und ganz ehrlich. Ich würde alles dafür geben zu wissen woher ich das kann. Bis vor 2 Monaten wusste ich nicht mal ob mein Name, mein Name ist verdammt. Ich dachte ich hätte irgend einen Ahnungslosen Typen da draußen umgebracht und seinen Namen geklaut!" sprudelte es aus ihm raus. Nun war es so oder so zu spät gewesen einen Rückzieher zu machen und er wollte sie auch nicht so anfahren aber verarscht, hatte er definitiv keinen. "Tut mir leid ich wollte dich nicht anfahren. Um Ehrlich zu sein, hab ich vor etwa 9 Jahren meine gesamten Erinnerungen verloren. Ich weiß nichts mehr über mein Leben vor..naja dem hier. Daher wusste ich auch nicht das ich das kann. Ich komme mir vor wie ein Freak und ja...ich kann verstehen das du dich verarscht fühlst. Würde ich wohl an deiner Stelle auch. Bis her hab ich nur Carl und Michonne davon erzählt. Aber ich nehme an, dass Daryl und Rick sicher auch davon wissen. Immerhin gehe ich praktisch ein und aus....tut mir leid." Entschuldigte er sich dann Schlussendlich bei ihr. Hätte er Anna damals nicht getroffen, würde er immer noch mit den Gedanken leben müssen, dass er womöglich ein Mörder ist. "Alles was ich über mich weiß, hat mir eine Frau Namens Anna erzählt. Sie kannte mich schon seit ich klein bin aber auch an sie konnte ich mich nicht erinnern. Sie hat mich genau so angesehen wie du jetzt. Als würde ich sie für Dumm Verkaufen wollen. Aber sie mir bitte in die Augen und sage mir das ich dich anlüge. Ich tu es nicht." sagte er aufrichtig und sah Cassandra dabei genau an. Er konnte nicht beeinflussen ob sie ihm glauben würde oder nicht. Das allein würde an ihr liegen. Immerhin war das eine ziemlich schräge Geschichte gewesen. Jon konnte sich noch gut daran erinnern wir Ben mal Witze darüber gemacht hatte, dass er früher sicherlich so ein patriotischer Soldat gewesen war. Zu mindestenz würde das wohl zu seiner Statur passen. Hatte er recht? Oder war das Einbildung gewesen. Er dachte auch zudem daran, was er an Bilder vor sich hatte, als sie damals geflohen sind. Schlachtfeld. Bomben, Schreie und ne Menge geballer. Vielleicht war das ja alles doch keine Einbildung gewesen. Vielleicht waren das ja wirklich Ausschnitte einer alten Erinnerung. Der Cop konnte sich noch gut an ein Buch erinnern, dass er mal darüber gelesen hatte. Aber bisher war das alles Theorien. Wie sollte er sich selbst das alles beweisen. Vielleicht war dies ja ein Beweis? Als Soldat gehörte dies doch sicherlich zur Grundausbildung. Das war zu mindestens das, was er sich so dachte.

@Cassandra Dixon



nach oben springen

#35

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 31.08.2020 14:45
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge



In diesem Augenblick war es schlicht weg scheiß egal, wie lange sie nun schon im Cottage lebte … Augenblicke wie dieser ließen in der Südstaatlerin noch immer die alten Überlebenstechniken erwachen. Schon das ein oder andere Mal war es soweit gekommen und im Anschluß hatte sie manche tuscheln gehört, dass sie doch einfach jenen vertrauen könnte, denen auch Rick oder Daryl vertrauten. Doch so war Cassandra nicht, schon lange nicht mehr und aus genau diesem Grund fixierte sie nun auch den Mann vor sich mit dem Blick eines Kämpfers der schon lange verlernt hatte, im Fall der Fälle Menschlichkeit über Effizienz zu stellen. Würde er jetzt auch nur eine falsche bewegung machen, würde er die unschöne Erfahrung machen, dass Cassandra Dixon nicht zwingend einen Bogen brauchte, um einen außer Gefecht setzen zu können.

Doch zu seinem Glück bewegte er sich weder ruckartig noch versuchte er die Distanz zu ihr zu verringern. Anstatt also etwas derart dummes zu machen, begann er zu reden und auch wenn sein Gestammel zum Teil ordentlich an ihrer Geduld zerrte machte seine Story zumindest auf den ersten Bilck hin Sinn. Sein Glück „Damit ich das richtig verstehe … irgendwas hat die Lichter ausgeknippst und seitdem läufst du ohne zu wissen wer oder was du bist durch diese abgefuckte Welt?“ dennoch klang das irgendwie dann schon etwas … strange. Wie bescheiden waren wohl die Chancen ohne irgendwas zu wissen in dieser Welt länger als eine Woche zu überleben? „Ich seh dich nicht an, als würdest du mich für dumm verkaufen wollen … mir fehlt das Chica-Gen.“ meinte sie dann auf seine weiteren Worte hin mit absolut ruhiger Stimme. Hätte er sie gekannt wie Alex sie kannte, hätte er gewusst das sie gerade eine Entscheidung getroffen hatte. Eine Entscheidung ihm zu glauben und nicht die Scheiße aus ihm herauszuprügeln bevor sie ihn einfach im Wald liegen lassen würde. Und kaum das sie diese Entscheidung getroffen hatte glitt die Schneide ihres Messers auch schon wieder durch die provisorisch verstärkte Gürtelschnalle an ihrer Taille bevor sie ihren Nacken lockerte „By the Way GI Joe …“ durchbrach sie dann mit lockerer Stimme die unheilvolle Stille „Du warst gut … die Spuren sind maximal 2 Tage alt und es ist kein Hinken sondern Fake. Wer auch immer hier lang gelaufen ist, hat versucht einen Freak zu immitieren … wer auch immer das Arschloch ist, er hat keine Ahnung das D das aus drei Meilen entfernung erkannt hätte.“ bevor sie auf ihn zuging und direkt neben ihm in die Hocke ging „Siehst du die leichte Schräge hier...“ machte sie ihn auf den schlechten Versuch die eigenen Spurn zu verfälschen hin „Würde er wirklich hinken wäre der ganze Abdruck leicht schräg aber hier ist nur die Ferse schief.“ und weil sie schon einmal nah genug an der Spur war, erkannte sie etwas anderes und das war „Aber hallo...“ feine Pflanzenreste waren in einer der Profilspuren „Er hat Kippen.“ und kaum das sie eines der leicht zu übersehenden Stückchen auf ihrem Finger hatte wusste sie auch was es war. Guter alter american Blend Tabak.


nach oben springen


disconnected Survive Talk Mitglieder Online 6
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen