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WELCOME SURVIVOR

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.

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A CHANGE IS GONNA COME

Der Herbst hat sich angekündigt. Der Monat in dem sich die Blätter färben und die Tage kürzer werden. Mit niedrigeren Temperaturen und langanhaltenden Regenfällen ist zu rechnen. Während es Morgens und Abends starker Nebel auftreten kann.

#41

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 03.04.2021 17:50
von Chloé Deneuve | 557 Beiträge

Ich horchte bei ihren Worten auf. Eine Insel. Das wäre bestimmt ein etwas sicherer Platz fürs erste, anstatt ständig wandern zu müssen...doch...ich war mir nicht sicher ob ihr trauen konnte. Während sie mich musterte, sah ich mich immer wieder nach Zeds um. "Oui, malheureusement mon anglais n'est pas très bon ... et un endroit pour dormir serait très utile aussi" Zuerst war keiner zu sehen, doch dann entdeckte ich einen der hinter Frau auftauchte. Das war so klar das sowas passieren würde...also griff ich nach meinem Messer und sprintete auf den Zed los. Ich rammte ihn zu Boden und stach das Messer mit voller Kraft in seinen Schädel, woraufhin er erschlaffte und mich losließ.
Dann sah ich wieder zur Frau, mit Adrenalin vollgepumpt atmete ich erschöpft aus. Ich war schon viel zu lange unterwegs und hatte keinen wirklich sicheren Platz gehabt... dann hörte ich wie sie mich auf französisch ansprach und lockte mir damit ein Lächeln ins Gesicht. Es war schon viel zu lange her das ich mit jemanden auf meiner Muttersprache reden konnte. Erleichterung und Erschöpfung zugleich überfielen mich und stand dennoch auf. Ich wischte mein Messer am Bein des Zeds ab und steckte es wieder weg. Hoffentlich ist sie mir immer noch freundlich gesinnt und nicht verschreckt...diese Apokalypse...sie hat mich zu einem Monster gemacht...doch leider heißt es in dieser Welt; Töten oder getötet werden... "Je ... je n'ai pas pu m'en empêcher ... cela vous a presque tué ..." Dann sah ich an mich herab. Meine Klamotten warenbesudelt mit Blut, frischem als auch trockenem. Leider habe ich keine frische mehr...und ich kann sie auch nirgends reinigen. Nicht bei den Temperaturen die des Nachts noch herrschen. Mit hoffnungsvollem Blick sah ich die Frau an. "J'adorerais voir cette île ..."
Ein Koloniefreund war ich bisher nicht so wirklich, da ich leider bei der ein oder anderen für Probleme gesorgt hatte... In Form von gestohlenen Vorräten oder ein paar getöteten Leuten. Das tat ich alles aber nur um Sarah zu finden. Sie muss doch da drau0en irgendwo sein. Hoffentlich in Sicherheit und wohlauf. Alles andere könnte ich mir nie verzeihen. Ich wüsste auch nicht was ich dann noch tun sollte wenn sie tot sein sollte...dann wäre all das Suchen umsonst gewesen...auch der Gedanke nicht bei ihr gewesen sein zu können bei ihrem Tot...Nein! Sie ist nicht Tot! Sie lebt und ist irgendwo da draußen und wartet bestimmt schon sehnsüchtig und verzweifelt auf mich.
Wehmütig sah ich kurz in die Fern und betrachtete die Sonnenstrahlen die durchs Geäst fielen und alles in ein rotgoldenes Licht tauchten. Es war schon ein wahrlich herrlicher Anblick.

@Adelaide Carlisle







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#42

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 03.04.2021 22:39
von Adelaide Carlisle | 571 Beiträge


Adelaide behielt den Blick weiter nach vorne auf die junge Frau gerichtet, die rein optisch noch fast als Mädchen würde durchgehen können und achtete etwas weniger auf die nähere Umgebung als sie es zuvor getan hatte als sie alleine gewesen war.
Als sie von ihrer Kolonie sprach, der Balar Island, schien ihr Gegenüber aufzuhorchen und antwortete auch gleich, dass ein Platz zum Schlafen nützlich sei. Was Adelaides Vermutung nur bestätigte, dass die Rothaarige lange keinen solchen sicheren Ort mehr gehabt hatte.
Bevor sie etwas weiter ausschweifen konnte hörte die Dunkelhaarige jedoch ein Geräusch neben sich, wenige Augenblicke bevor sie einen Lufthauch spürte und sah wie die Fremde sich an ihr vorbei stürzte und den Beißer niederrang, der sie gerade hatte angreifen wollen. Wenn Adelaide aufmerksamer gewesen wäre, wäre ihr das wilde Ohrenspiel des herumtänzelnden Hengstes sicherlich aufgefallen, der nicht mehr ruhig am Zügel gestanden hatte. Erst jetzt als sie auf den Beißer blickte, den ihre Gesprächspartnerin niedergestreckt hatte, wurde sie sich der Zeichen gewahr und schalt sich innerlich für ihre Unachtsamkeit.
Dann nickte sie der Rothaarigen dankend zu. "Merci beaucoup mon cher!",
Adelaide beobachtete die Andere, die nun das blutige Messer an der Kleidung des Untoten abwischte und hörte natürlich auch deren nächste Worte.
"Je ... je n'ai pas pu m'en empêcher ... cela vous a presque tué ..."
Das klang so entschuldigend, dass die Dunkelhaarige automatisch lächelte und freundlich nickte. Innerlich begann sie sich zu fragen was der jungen Frau bereits wiederfanden sein mochte, dass sie sich bei Adelaide entschuldigte für diese Reaktion, die ja nun mehr als nett war. Sie musterte ihr Gegenüber dabei auch erneut und sah, dass die junge Frau ihren Blick an sich selbst herabgleiten ließ und die Kleidung musterte. Adelaide konnte keine Ersatzkleidung sehen, weshalb sie erst einmal annahm, dass es diese auch nicht gab.
Das Bedürfnis der jungen Frau zu helfen stieg in ihr auf und sie beschloss ihr einige Fragen zu stellen bevor sie näher auf Balar Island eingehen würde und die Rothaarige gegebenenfalls fragen würde, ob diese sie zurück begleiten wolle. Zeitgleich hörte sie auch die ausgesprochene Bitte eben jener. J'adorerais voir cette île...“
Sie würde die Insel also gerne sehen wollen - das war verständlich. Eine Insel konnte in dieser Welt nur als sicher gelten, im Vergleich zum Festland. Denn die Untoten gelangten deutlich schlechter dorthin, und auch ein Angriff von verfeindeten Gruppen war etwas schwieriger als anderswo. Man müsste zuerst das Wasser überqueren, wenn man nicht die Zugbrücke verwenden wollte, die stets bewacht war.
"Oui. Mais je dois d'abord vous poser quelques questions.", meinte Adelaide und wechselte danach wieder ins Englische, da es ihr leichter fiel diese Fragen in ihrer Muttersprache zustellen. Zwar hatte sie als Teil des schottischen Adels auch freilich die Sprache des Hofes lernen müssen, es aber in den letzten Jahren deutlich weniger gebraucht. Sie hoffte, dass die Rothaarige sie dennoch würde verstehen können. Oft war es ja einfacher zu verstehen als zu sprechen. So erging es Adelaide ja schlussendlich ebenfalls.
"Darf ich deinen Namen erfahren? Mein Name ist Adelaide, aber du darfst auch gerne Ade sagen, wenn du das möchtest?! ... Nun, jetzt zu den Fragen: Ich habe ja gesehen, dass du mit dem Messer umgehen kannst, also hast du sicherlich schon einige Beißer vernichtet?!
Hast du bereits Menschen getötet, und wenn ja, warum?"

Sie wollte dies gerne wissen bevor sie die Fremde mitnahm. Denn wenn sie sie auf Balar Island mitbrachte und für ihren Besuch bürgte, sollte sie wissen mit wem sie es zu tun hatte - man konnte den Leuten ja immerhin nur vor den Kopf sehen.
Und ihr Cousin Ivar O Bryan würde sicherlich ähnliche Fragen stellen, wenn die junge Frau sich dazu entschließen sollte etwas längere Zeit auf der Insel zu verbringen. Geduldig wartete Adelaide nun auf die Antwort ihres Gegenübers.
Der Blick der Rothaarigen ging für einen Moment an Adelaide vorbei in die Ferne, fast so als erinnere sie sich an etwas oder dachte an jemand bestimmtes. Möglicherweise war es genauso. Die Dunkelhaarige lächelte ihr Gegenüber freundlich an und deutete auf ihr Pferd. Der Hengst war groß, und stark genug um beide Frauen zu tragen.


erwähnt: @Ivar O Bryan || angesprochen:@Chloé Deneuve





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#43

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 05.04.2021 02:28
von Chloé Deneuve | 557 Beiträge

Angestrengt lauschte ich ihren Worten und überlegte. Auch wenn es mir nicht leicht fiel die richtigen Worte zu finden, versuchte ich es. "Beißer...viele...hab aufgehört zu zählen..." Doch die Frage die mich am meisten beschäftigte war die, weshalb Ich schon mal Menschen getötet hatte und ob ich es überhaupt getan hatte. In all der Zeit ist die Wahrscheinlichkeit natürlich sehr hoch das jeder schon mal wen getötet hatte. Bei einigen wusste ich nicht mal mehr warum ich es getan hatte. Nur an ihre Gesichter erinnerte ich mich. Gesichter die mich des nachts hin und wieder in meinen Träumen verfolgten. "Ich habe getötet weil...ich überleben wollte...ich brauchte Vorräte...und weil...ich wen suche und sie mir...im Weg waren..." Unruhig trat ich auf der Stelle herum. Ehrlicher konnte ich da nicht drauf antworten. Ich hoffte nur das sie mich trotzdem mitnahm.
Es war eigentlich wider meinen Instinkten die ich mir angeeignet hatte, doch wollte ich mal wieder mehr Sicherheit haben. Mehr Schlaf haben zu können und nicht den Großteil der Nacht immer wieder wach bleiben zu müssen weil sich Zeds in der Gegend tummelten. Mehr und besseres Essen, als immer nur irgendwelche Reste die noch genießbar waren zu mir zu nehmen. Nicht mehr ständig aufpassen das Fremde mich beklauten oder mich überfallen wollen. "Sicherheit...Geborgenheit...das brauche ich.." murmelte ich leise. "Ich auch helfen kann" Je mehr ich daran dachte wie es dort sein könnte, umso mehr wollte ich nun dorthin. All die Jahre in denen ich umhergereist bin. Von Ort zu Ort. Von Staat zu Staat. Ich hoffte endlich Ruhe finden zu können und vielleicht auch den Grund meiner Wanderung. Sarah.
Irgendwo wird sie sein. "Chloé....ich bin Chloé" Ade. Das konnte ich mir merken. Kurz und leicht. Während des Gesprächs hielt ich dennoch weiter die Augen und Ohren. Nicht das noch ein Zed urplötzlich aus dem Gebüsch auftaucht. Doch eine Frage stellte sich mir jetzt. Wie kommen wir denn bitte zu dieser Insel? Das Pferd wird uns ja unmöglich hinschwimmen können oder? Oder hat sie vielleicht irgendwo ein Boot an der Küste versteckt? Eine Brücke kann es nicht sein, die wäre zu gefährlich wenn Horden vorbei kommen. Wie auch immer wir da hin kommen werden, sofern sie mich überhaupt noch dahinbringen möchte, ich möchte da so schnell es geht hin. Es dauert nämlich nicht mehr lange bis die Nacht anbricht und es dunkel und noch gefährlicher als ohnehin schon wird.

@Adelaide Carlisle







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#44

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 12.04.2021 16:30
von Adelaide Carlisle | 571 Beiträge


Adelaide hörte der vor sich zu, während die Rothaarige auf ihre gestellten Fragen antwortete und dabei ebenfalls wieder ins Englische wechselte auch wenn ihr dies etwas schwer zu fallen schien. Gerade die Frage bezüglich der getöteten Menschen schien sie einen Moment lang zu beschäftigen, denn es schien Adelaide so als bemerkte sie ein kurzes Zögern. Vielleicht erinnerte sich ihr Gegenber gerade an etwas bestimmtes, oder dachte über etwas nach, bevor sie dann auf die Frage antwortete.
"Ich habe getötet weil...ich überleben wollte...ich brauchte Vorräte...und weil...ich wen suche und sie mir...im Weg waren...", hörte Adelaide dann und sah wie die Sprecherin unruhig auf der Stelle trat.
Die Dunkelhaarige nickte bedächtig. In diesen Zeiten war es leider sehr selten, wenn man noch niemanden hatte töten müssen; Adelaide hatte da Glück, wusste aber, dass es den Meisten nicht so ergangen war. Ihr eigener Bruder hatte auch schon zur Verteidigung einen Menschen töten müssen, denn andernfalls wäre es für Dante, Karliene und Adelaide damals nicht gut ausgegangen.
Sie sah wie ihr Gegenüber die Informationen zum Balar Island verdaute und darüber nachdachte was dies bedeutete; eine Insel war schlechter zu erreichen und weniger gut einzunehmen als das Festland. Ein Ort der Sicherheit bot.
"Sicherheit...Geborgenheit...das brauche ich... Ich auch helfen kann.", hörte man dann von der Rothaarigen und Adelaide schmunzelte.
Wer wollte das nicht? Sicherheit und Geborgenheit. Ganz besonders jetzt, da beides so extrem wertvoll geworden war.
Dann hörte sie auch den Namen der Rothaarigen und lächelte diese freundlich an. "Chloé, ein schöner Name! Grüß Dich! Nun, deine Gründe sind nachvollziehbar und es klingt für mich nicht danach, als hättest du Freude daran zu töten... das ist gut. Ich denke, wir könnten dir geben was du möchtest. Auf Balar Island ist es sicher. Sicherer als hier, auf jeden Fall."
Sicherlich hatte Chloé noch die eine oder andere Frage zum Balar und deshalb begann Adelaide zu erzählen, während sie ihrem Hengst den Hals streichelte und dieser vom Flusswasser zu trinken begann.
"Bestimmt hast du noch ein paar Fragen und möchtest etwas mehr wissen über uns? Wie du siehst bin ich mit dem Pferd unterwegs, es ist also nicht allzu weit bis zum Balar Island. Man kann es sowohl mit einem Boot als auch über eine Zugbrücke erreichen. Wenn du mich also begleiten möchtest, könntest du es dir ansehen, mhm? Das heißt nicht, dass du bleiben musst. Es gibt die Möglichkeit, dass du es dir ansiehst und dann entscheidest ob du bleiben möchtest. Wenn ja, musst du dich allerdings einbringen, denn jeder von uns hat seine bestimmten Aufgaben. Ich arbeite als Reitlehrerin, zum Beispiel."
Dann schaute sie die Rothaarige abwartend an. Die Strahlen der Sonne hatten bereits einen tieferen Stand erreicht und eine rötliche Farbe angenommen, was bedeutete der Abend nahte. Bald würde Adelaide aufbrechen müssen. Und sie war gespannt ob sich Chloé ihr anschließen wollte oder doch lieber für sich bleiben.


erwähnt: xxx || angesprochen:@Chloé Deneuve


Sorry, das es etwas gedauert hat. Hab es total verpeilt mit Ade zu schreiben. *rotwerd*





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#45

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 15.04.2021 15:15
von Chloé Deneuve | 557 Beiträge

Nach all den Strapazen die ich in all den Jahren auf mich genommen habe, habe ich mir eine Pause verdient. eine Pause in Sicherheit, Geborgenheit und Gesellschaft. Ich kann mich kaum noch daran erinnern Gesellschaft zu haben die einen nicht gleich töten möchte wenn man gesehen wird.
Während ich mir ausmalte wie es dort wohl sein würde, musste ich lächeln. Es war ein Lächeln der Freude, welches es kaum erwarten konnte dort anzukommen. "Es ist spät...und ich habe Hunger...können wir schon los?..." Es kam bestimmt etwas ungeduldig rüber, dennoch konnte ich nicht anders. Ich hatte schon etwas länger kein Essen mehr gefunden. Zudem hab ich meinen letzten Vorrat schon längst verbraucht.
Ein weiterer Punkt war der voranschreitende Abend. Nachts ist es in Wäldern zu gefährlich, da man sich auf dem Boden befindliche Zeds oder die auf den Bäumen nicht mehr sehen kann und sich zusätzlich auch schneller verirren kann. Doch das einzige Problem an der ganzen Sache war. Ich habe noch nie auf einem Pferd gesessen. Ich war damals nie eines dieser Mädchen gewesen die in Pferde vernarrt sind und sich nur dafür interessieren. Viel eher war es die Medizin oder die Natur an sich, was mich interessierte. Zum Glück habe ich von meinen Eltern einiges lernen können bevor ich hierher gereist bin. Ich vermisse meine Eltern...was sie wohl sagen würden wenn sie mich heute sehen würden? Ich wünschte sie wären bei mir...meine Eltern und Sarah...
Ich seufzte leise und sah dann das Pferd an. Wie soll ich da bitte hoch kommen? "Wie...komme ich hoch?" Ich sah sie und das Pferd abwechselnd fragend an. Ich hoffe nur das es schnell genug ist um uns zur Insel zu bringen.
Während ich mich innerlich darauf freute endlich mehr Sicherheit zu haben, machte sich zeitgleich ein anderes Gefühl in mir breit. Was wenn jemand von ihnen Sarah kennt und eventuell getötet hat? Was ist wenn die Frau nur so freundlich tut und in Wirklichkeit mir gar nicht helfen, sondern nur meine Sachen haben möchte? In der heutigen Zeit kann man eigentlich nie vorsichtig genug sein was seinen gegenüber betrifft. Aber wiederum kann es auch sein das jemand von ihnen meine Freundin gesehen hat und weiß wo sie sein könnte...oder sie ist sogar bei denen auf der Insel und wartet dort nur auf mich, Dieser Gedanke gab mir Hoffnung. Es kann doch kein Zufall sein das ich diese Frau Namens Adelaide treffe und sie mir anbietet mit zu dieser Insel zu kommen? Vielleicht hat man meine Gebete erhört und schenkt mir genau das was ich mir an meisten wünsche. Bei meiner liebsten und besten Freundin zu sein und endlich wieder jemanden zu haben den ich kenne und absolut vertrauen kann.

tbf: --> Balar Island >Straßen

@Adelaide Carlisle
Ach alles gut ^^ Ist nicht so schlimm :3







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zuletzt bearbeitet 23.04.2021 22:55 | nach oben springen

#46

RE: Fluß durch den Wald

in Umgebung 20.04.2021 15:16
von Adelaide Carlisle | 571 Beiträge


Chloé zeigte ihr ein Lächeln, als sie vom Balar Island zu erzählen begonnen hatte, es war ein freudiges Lächeln, so als dächte sie bereits voraus, wie es dort wohl sein würde. Adelaide lachte leise auf als sie die leicht ungeduldig klingende Frage hörte.
"Es ist spät...und ich habe Hunger...können wir schon los?..."
Adelaide nickte zustimmend und klopfte ihrem Hengst sanft auf den schlanken Hals, fühlte das weiche, schwarze Fell unter den Fingern. Sie sah dabei ihr Gegenüber erneut an, begann sie zu mustern. Tatsächlich wirkte die Rothaarige so als habe sie schon seit Tagen nicht mehr gegessen, und sicherlich würde sie froh und dankbar sein um ein warmes Essen und ein Dach über dem Kopf für die Nacht.
Das Voranschreiten des Abends ließ auch bei der Schottin die Wachsamkeit größer werden, denn sie wollte ja selbst vor Einbruch der Dunkelheit wieder zuhause sein.
Sie führte den Hengst zwei Schritte vom Wasser weg und lächelte Chloé aufmunternd zu. Noch bevor sie die Frage aussprechen konnte, ob Chloé reiten könne, hörte sie auch schon deren Frage. "Wie...komme ich hoch?"
Ihr Blick glitt dabei von dem Pferd zu Adelaide und wieder zurück.
Die Dunkelhaarige schmunzelte und nahm die Zügel, legte sie um den Hals des Pferdes und hielt sie am Sattelknauf fest. Das tat sie mit der linken Hand, den rechten Arm streckte sie nach Chloé aus. Eine auffordernde Geste, dass diese näher kommen sollte.
Mit sanfter Stimme erklärte ihr Adelaide dann: "Oh, das ist kein Problem. Steig einfach auf meine Hände und ich helfe dir nach oben. Brego wird ganz still stehen, mach dir keine Sorgen."
Dabei ließ sie dann die Zügel los, und formte mit beiden Händen eine Aufstiegshilfe indem sie die Finger ineinander verschränkte. Als sich Chloé näherte und einen Fuß in ihre Hände stellte, stemmte sie die junge Frau hoch, so dass diese ihr Bein über den Rücken des Tieres schwingen konnte. Damit die Rothaarige nicht herunterfiel, streckte Adelaide noch im selben Moment eine Hand aus und sicherte die Frau an der Hüfte leicht ab.
Von den Gedanken ihrer Begleiterin wusste Adelaide freilich nichts, doch sie wäre ihr deswegen auch nicht böse gewesen; stattdessen hätte sie diese Gedankengänge eher verstanden und durchaus als logisch empfunden. Man konnte nicht vorsichtig genug sein, besonders in diesen Zeiten wie sie jetzt waren.
Adelaide stieg hinter Chloé auf den Rücken ihres Pferdes, nahm die Zügel auf und schnalzte leicht mit der Zunge. Als sich Brego dann in Bewegung setzte und vom Schritt in einen entspannten Trab verfiel, entspannte sich Adelaide etwas. Mit einem Lächeln begann sie mit ruhiger Stimme vom Balar zu erzählen, ihrem Cousin der dort der Anführer war.



----


Der Rückweg zum Balar Island verlief glücklicherweise ohne irgendwelche Beißerangriffe oder andere Dinge, die gefährlich werden könnten, so dass die beiden Frauen bald schon die Brücke vor sich sehen konnte. Adelaide deutete an Chloé vorbei zu den beiden Wachtürmen.
"Dort! Das sind die beiden Wachtürme, über diese Brücke kommen wir auf die Insel.", erklärte sie und ließ Brego entspannt auslaufen als einer der Wachhabenden auf die Reiterin zukamen.
Ein paar Minuten vergingen als sie die Fragen des Mannes beantwortete, dann durften sie weiterreiten und Adelaide ließ den schwarzen Hengst wieder antraben. Mit einem zufriedenen Lächeln, dass sie es vor der Dunkelheit noch nach Haus geschafft hatte, ließ sie die Brücke hinter sich und kam an das Eingangstor zum Balar Island.


erwähnt: xxx || angesprochen:@Chloé Deneuve


tbf: --> Balar Island >Straßen





zuletzt bearbeitet 20.04.2021 15:18 | nach oben springen


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