Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
Hier findet ihr den passenden Ansprechpartner

Wetterbericht

Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁
Avatar

Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da, ehe ihr euch in die Registrierung begebt 🍁

An Aus


#101

RE: Wälder

in Umgebung 17.04.2020 23:35
von Rick Grimes | 436 Beiträge

Rick folgte mit Charlie im Schlepptau Daryl und Seven, wobei er auf die Umgebung achtete. Er vertraute auf Seven das er gut aufpassen würde. Er atmete tief durch und sah sich um, ehe er zu Dary sah als dieser meinte das sie in der nähe ist. Er sah zu Charlie und ließ ihn los.
"Such deine Freundin. Du findest sie sicher schneller." Ja er war sich sicher das dieses Pferd verdammt schlau war und das dieses Cass finden würde.
Das Daryl einmal nach Cass rief ließ ihn aufmerksamer werden. Ob Cass wirklich in der Nähe war hoffte er sehr denn sie mussten sie finden. Wenn sie genau so Verletzt war wie Carl dann mussten sie sich beeilen. Seven schien eine Spur gefundne zu haben und bewegte sich weiter auf einen Abhang zu und reckte die Nase in die Luft. "Ich glaube Seven hat eine Spur." Denn auch Charlie schien in diese Richtung zu preschen.

@Daryl Dixon
@Cassandra Dixon




nach oben springen

#102

RE: Wälder

in Umgebung 26.04.2020 23:43
von Daryl Dixon | 6.464 Beiträge

FUCK ... warum musste so was passieren. Ja ich gab zu, das ich mir doch echt Sorgen um meine Schwester machte. Wir hatten uns gerade erst wieder gefunden, da wollte ich sie nicht gleich wieder verlieren. Auch wenn der Neustart nicht so so riesig war, sollte sie wissen, dass ich froh war das sie nun bei uns war. Wir Dixons waren eben keine emotionalen Menschen. Wir zeigten kaum was wir fühlten, dies lag in unseren Genen. Deswegen war es auch für mich neu, das ganze mit @Rosita Espinosa . Wohin es führen würde, wusste ich auch noch nicht, aber wir hatten einen Schritt weiter gewagt. Der große Beziehungstyp war ich dennoch nicht, aber sie wusste worauf sie sich einließ. Egal, dies tat nun nichts zur Sache. Ich musste meine Schwester finden, das hatte Vorrang.

Seven war ein super Spürhund und machte auch jetzt seine Arbeit zu meiner Zufriedenheit. Auch das Pferd von Cassandra führte uns indirekt zu ihr. Als ich etwas hörte, blieb ich stehen und bat Rick mit einer Handbewegung, das er still stehen sollte.
"Hast du das auch gehört? Da hat jemand gerufen!"
Ob es jetzt wirklich meine Schwester war, hörte ich in diesem Moment nicht raus, aber die Hoffnung war da. Nun rannte Seven wie ein Blitz los und wir rannten ihm hinterher. Der Schnee unter unseren Füßen knirschte ordentlich, hoffentlich lockten wir keine Beißer an.

Bei einem Abhang, blieb Seven aufgeregt stehen und bellte nach unten. Ich beugte mich vor und da war sie, meine verdreckte Schwester, völlig erschöpft und scheinbar auch verletzt. Zudem erkannte ich einen Beißer bei ihr, der immer wieder nach ihr schnappte.
"Halte durch, ich hole dich hoch!"
Ich sah Rick an und suchte in der Umgebung etwas, womit ich mich absichern konnte, umso hoch zu holen.
"Bist du verletzt?"
Immerhin musste ich wissen, wie sie sich noch bewegen konnte. Ein altes Seil lag um einen Baum gewickelt, das musste einfach reichen. Ich schnürte es am Baum fest und dann an mir.
"Sicherst du es?!"
Bat ich Rick und seilte mich dann zu meiner Schwester den Abhang herunter.

@Cassandra Dixon @Rick Grimes





nach oben springen

#103

RE: Wälder

in Umgebung 28.04.2020 13:20
von Cassandra Dixon | 419 Beiträge

Sie hasste den Winter … seit alles den Bach runtergegangen war, war der Winter einfach nicht mehr ihre Jahreszeit. Damals, als sie es endlich nach Hause geschafft hatte ebenso wenig wie jetzt in diesem Moment. Müsste sie sich nicht darauf konzentrieren sich festzuhalten und den Beißer im Auge zu behalten, sie würde alle Vorsicht beiseiteschieben und vor sich hin fluchen bis dieses Gefühl in ihr, einfach nur schreien zu wollen abnehmen würde. Aber dem jetzt nachzugeben? Wo ihr rechter Fuß beständig abzurutschen drohte und der junge Baum, an dem sie sich mit aller Kraft festhielt immer wieder knarrende Geräusche von sich gab? Definitiv keine gute Idee.

Also hatte sie getan, was sie an sich wirklich ungerne tat. Sie hatte einfach ein einfaches Wort so laut es nur irgend möglich war hinaus in den Wald gerufen und dann auf ihre Umgebung gelauscht. Zunächst war nichts zu hören, kein Rufen, kein Bellen. Nur der Wind der durch die Baumkronen glitt und hier und da den Schnee zu Boden rieseln ließ. Doch dann, gerade als sie begann ihren Blick auf den Abhang zu richten, in dem sie hing und nach einem besseren Stand etwas weiter von dem Beißer entfernt zu suchen, war es wieder zu hören. Ein Bellen, dass näher und näher zu kommen schien. Ein Gefühl der Erleichterung durchströmte Cassandra in diesem Moment, denn so ungerne sie sich eingestand Hilfe zu brauchen, sie brauchte sie und Seven zu hören – und sie ging einfach davon aus dass er es war – bedeutet das Daryl in der Nähe war. „Hier her Junge …“ versuchte sie dann noch dem Hund seine Suche zu erleichtern bevor sie auch schon ruckartig zurückschnellen musste, weil der Beißer sich glatt etwas mehr Bewegungsspielraum verschafft hatte und sie beinahe erwischt hätte „Warum bist du verfickt noch eins kein scheiß Eiswürfen?“ keuchte sie sichtlich genervt bevor sie ihren Blick zur Seite richtete und tief einatmete. Gerade als sich über ihr Geräusche näherten, löste sich ihre linke Hand von dem Baum und nur Sekunden Bruchteile später hatte sie sich herumgewandt um unsanfter als gewollt gegen einen Felsvorsprung gedrückt zu werden und Eilig erneut einen Baum zu fassen „FUCKKKK“ das hatte weg getan. Aber es hatte ihr wieder ein paar Zentimeter Abstand verschafft auch wenn sie sich jetzt ein Stück weit gekreuzigt fühlte und das nicht nur aufgrund ihrer Haltung mit beiden Armen weit ausgestreckt um sich an zwei Jungbäumen festzuhalten und zu hoffen, dass ihre Fußspitzen nicht jeden Augenblick von dem kleinen Steinvorsprung abrutschten.

Doch dann erschien über ihr auch schon etwas dunkles, was sich auf den zweiten Blick hin als Daryls Haupt entpuppte „Schaff mir diesen Freak vom Hals!“ war ihre prompte Antwort auf seine Anweisung hin, dass sie durchhalten sollte, bis er sie hoch geholt hätte. Erneut tiefe Atemzüge gegen den pochenden Schmerz in ihrem Oberkörper in ihre Lungen zu pressen wandte sie dann den Kopf etwas seitlich um besser an den Fuß des Abhangs sehen zu können „Ich pack das…“ erwiderte sie dann auf die alles entscheidende Frage. Sie wusste dass sie ziemlich angeschlagen war und ihr die Kälte genug zugesetzt hatte um ihren Kopf in Watte zu packen, was bedeutet dass sie definitiv Fieber hatte. Aber sie war einfach zu stur, um sich davon jetzt umbringen zu lassen. Immerhin war ein Ende dieser Scheiße in Sicht, sie musste nur noch nach oben kommen und dann würde sie hoffentlich bald zurück im Cottage sein. Dort könnte sie sich in ihr Bett verkriechen, sich eine der Oxis reinziehen und schlafen. Denn alles wonach sich ihr Körper im Augenblick sehnte war Wärme, Essen und Schlaf. Wobei ihr die Reihenfolge davon inzwischen recht egal geworden war.

@Rick Grimes @Daryl Dixon


Daryl Dixon gefällt das
nach oben springen

#104

RE: Wälder

in Umgebung 05.05.2020 16:33
von Rick Grimes | 436 Beiträge

Rick war ein klein wenig angespannt, denn auch wenn er sich Sorgen um Cass machte, so waren seine Gedanken auch bei seinem Sohn und seiner Tochter. Carl war verletzt und Judith wusste es noch nicht. Eigentlich hatte er ihr das noch sagen wollen ehe er los gehen wollte. Doch er verstand Daryl auch das er sich Sorgen um seine Schwester machte also waren sie gleich los gegangen. Seven, schien eine Spur gefunden zu haben denn er rannte schon los, schnell folgte er Daryl und blieb dann am Anhang stehen, sein Blick ging zu Cass nach unten und er Blickte den Beißer welcher in ihrer nähe war, leise seufzte er auf, denn er würde nicht schießen können, es würde noch weitere anlocken und das wäre nicht gut.
Sein Blick ging zu Daryl der ein altes Sein gefunden hatte und bereit war sich zu seiner Sis abzuseilen. "Klar mach ich. Pass aber auf." Er hoffte das dieses Seil hielt und das den beiden nichts passierte. Er beobachtete Daryl genau und hielt das Seil fest er hoffte das dieses alte Teil halten würde und Dray heil zusammen mit Cass hier oben ankommen würde. Charlie stand neben ihm und er band das Seil an dem Sattel mit fest er würde helfen können Cass nach oben zu ziehen.

@Daryl Dixon
@Cassandra Dixon




nach oben springen

#105

RE: Wälder

in Umgebung 11.05.2020 23:28
von Daryl Dixon | 6.464 Beiträge

Das erste was ich überhaupt machte, bevor ich hinabsteigen würde, um so hoch zu holen, war dem fuck Zombie einen Pfeil ins Gehirn zu jagen. Wenigstens gab dieser nun endlich Ruhe und war eine Bedrohung weniger. Ich wollte eigentlich gar nicht wissen, wie meine Schwester in diese missliche Lage geraten ist. Nur das sie überlebte, war gerade wichtig. Ich nickte Rick einmal zu, wir verstanden uns auch, ohne viele Worte.

Ich seilte mich zu Cassandra ab und als ich auf ihrer Höhe war, band ich das andere Ende des Seils an ihr.
"Reiß dich zusammen!"
Befahl ich ihr fast, da ich es gar nicht einsah, sie nun hier zu verlieren. Sie sah völlig fertig aus und ich würde sie auf alle Fälle bei @Jason Avery vorstellen. Sie hatte ordentlich was abgekriegt.
"Rick ziehhhh"
Rief ich hoch und half ihn auch mit eigener Kraft. Leicht war es nicht, aber am Ende kam ich und auch Cassandra oben an, ohne abzustürzen. Kurz rang ich nach Luft, ehe ich mich los band und auch Cassandra los machte, die entkräftet wirkte.
"Wir müssen nach Hause"
Ich sah in die Richtung, in der mein Bike stand. Darauf konnte ich sie nicht transportieren, das musste das Pferd tun.
"Nimmst du sie mit bei dir rauf?!"
Bat ich Rick und half meiner Schwester auf die Beine.
"Wir reden später, erst mal holen wir dich hier raus!"
Und ich fackelte auch gar nicht lange, legte/setzte sie aufs Pferd und Rick machte den Rest. Kurz streichelte ich Seven, der gute Arbeit geleistet hatte und dafür einen großen Knochen bekommen würde.
"Los gehts"
So fuhren wir auf den direkten, verschneiten Weg nach Hause. Sie musste versorgt und behandelt werden.

<---Cottage

@Cassandra Dixon @Rick Grimes





nach oben springen

#106

RE: Wälder

in Umgebung 12.07.2020 12:17
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

(First Post)

Noah lief immer schneller durch die Wälder. Einige blutige Striemen zierten seine Wangen wo ihn de kleine Äste getroffen hatten. Er beeilte sich den kleinen Weg hinter sich zu lassen und hoffte er hatte die Beißer abgehängt. Einige hatte er getötet doch es waren immer mehr gekommen sodass ihm nur die Flucht blieb. Noah war seit tagen auf der Reise um neue Mitglieder für Balar zu finden. Nach dem Erdrutsch hatte er und andere Überlebende das Bergdorf verlassen und Ivar hatte eine Insel für sie gefunden wo sie eine neue Kolonie aufbauen wollten. Nun war es wichtig vertrauenswürdige Menschen zu finden um ihre Kolonie zu stärken. Noah hatte sich freiwillig gemeldet. Er schätzte seine Menschenkenntnis als gut ein und wusste wie viel Verantwortung es war Menschen von der Kolonie zu erzählen. Er würde sie gut prüfen und sie zu Ivar schicken wenn er sie für passend hielt. Leider waren ihm bisher nur Beißer begegnet. Der Ärmel seines Shirts war leicht eingerissen und auch sonst sah er ganz schön mitgenommen aus. Der Kampf hatte ihm einiges abverlangt. Als es ruhiger wurde und er sicher war die Beißer hinter sich gelassen zu haben wurde er langsamer und lehnte sich einen Moment an einen Baum um etwas zu trinken. Grade als er die wippenden Baumkronen ansah musste er erneut an das Dach der Villa denken..und an Malik. Oft hatte er in den letzten Monaten an ihn gedacht. Es war schön gewesen mit ihm und wäre er damals nicht in diese dumme Falle getreten wäre er nie von ihm weg gegangen. So aber fanden ihn die Bewohner von Balar und retteten ihm das Leben.

Als er wieder zu sich kam waren einige Tage vergangen und er irgendwo in den Bergen. Man hatte sich um ihn gekümmert doch als er wieder hatte laufen können waren Monaten vergangen und er war sicher Malik war weiter gezogen und selbst wenn nicht wäre er zu diesem Zeitpunkt keinen Meter weit gekommen. Noch heute spürte er die Beeinträchtigung in seinem linken Bein und als er die Villa wieder aufgesucht hatte war Malik nicht mehr dort. Er hatte ihm etwas da gelassen und gewartet in der Hoffnung das er wieder kam, doch als dies auch Tage danach nicht geschah war er weiter gezogen. Das war nun einige Wochen ehr und nun war er auf Mission und doch konnte er den hübschen Goth nicht vergessen. Noah blieb stehen denn irgendwas vor ihm im Gebüsch raschelt und er zog automatisch sein Messer, doch das was nun aus dem Unterholz hervor kam war kein Beißer sondern ein kleiner Hund? Noah blinzelte überrascht und kniete sich hin als der Welpe auf ihn zu lief "hey süßer wo kommst du denn her?" liebevoll streichelte er dem Hund über den Kopf. So flauschig~

@Malik Asheton


1 Mitglied knutscht dich!
nach oben springen

#107

RE: Wälder

in Umgebung 12.07.2020 23:33
von Malik Asheton | 324 Beiträge

"Vega!" rief ich laut und sah mich suchend nach dem vierbeinigen Fluffball um, doch alles blieb still. "Vegaaa!" Endlich quietsche es im Gebüsch. Um die Beißer machte ich mir gerade weniger Sorgen als um die kleine Hündin. Sie war zu jung um wirklich zu hören, aber flink genug um einfach abzuhauen sobald man sie auch nur kurz aus den Augen ließ. Eigentlich sollte ich sie anbinden, doch sie tobte so gerne durchs Unterholz und über die Wiesen dass sich eine Leine nur überall verheddern würde... Also suchte ich sie eben und sammelte sie immer wieder ein bis sie gelernt hatte auf Kommandos zu hören. Mit der Naginata bahnte ich mir meinen Weg durch die tief hängenden Äste.
An etwas anderes als den Welpen dachte ich gerade nicht, was jedoch zu einem guten Teil daran lag dass die Kleine in letzter Zeit meine ganze Aufmerksamkeit forderte. Worüber ich am Ende aber eigentlich ganz froh war, denn so lenkte mich Vega von den Geschehnissen der letzten Monate ab. Noahs Verschwinden hatte mich ziemlich mitgenommen und auch wenn ich kurz darauf meinen Bruder wiedergefunden hatte, so fehlte doch etwas, und dieses etwas konnte auch Veritas nicht ersetzen. Wobei ich das auch nie von ihm hätte verlangen können. Psycopath blieb eben Psychopath und das konnte ich mir nicht länger schön reden. Ich wusste was mit ihm nicht stimmte und auch was meine eigenen Probleme waren, doch egal wie oft ich mir vorgenommen hatte etwas zu ändern... am Ende war ich stets wieder in alte Verhaltensmuster gefallen und war genau dort gelandet wo Veritas mich schon vor zehn Jahren alleingelassen hatte. Egal ob freiwillig oder nicht. Jeder gottverdammte Winkel im Zoo brachte Erinnerungen an ihn hoch, das hielt ich nicht aus. Zumal ich von einigen Wächtern scheinbar nicht ganz so akzeptiert worden war wie ich gedacht hatte. Niemand hatte das Maul aufgemacht als Veritas noch da war, doch ohne ihn... es war recht schnell recht hässlich geworden sodass ich alleine loszog. Einfach weg... Ich hatte es so satt mich zu rechtfertigen, wen ich liebte und mit wem ich schlief hatte niemanden zu interessieren!
Wieder alleine hätte ich zur Villa gehen können und dort mein Lager aufschlagen, doch nicht mal das konnte ich. Besser ich ließ alles hinter mir, fing irgendwo neu an wo mich niemand kannte. Oder ich zog immer weiter... Nie wieder wollte ich mich so elendig verlassen fühlen! Doch dann waren Carl und Küki aufgetaucht und ich hatte meine Pläne etwas aufgeschoben. Zum Glück, denn sonst wäre ich wohl nie Vega begegnet...

@Noah Edwardson



nach oben springen

#108

RE: Wälder

in Umgebung 17.07.2020 14:31
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

Der junge Hund schien irgendwem zu gehören oder hatte er es geschafft ganz allein klar zu kommen? Noah bezweifelte das. Er war zwar flink so wie er um ihn herum wirbelte und konnte den langsamen Beißern entkommen aber er sah weder verwahrlost noch hungrig aus. Noah kniete sich hin und streichelte das kleine Fellknoll. So etwas süßes hatte er ewig nicht gesehen "Es freut mich auch deine Bekanntschaft zu machen" meinte er zu dem Welpen und sah sich um. "Wo hast du denn dein Frauchen oder Herrchen gelassen?" Wohl möglich gehörte der Hund zu einer Gruppe? Das gefiel Noah nicht und vermutlich hätte er nun besser gehen sollen. Dachte er zumindest. Doch er konnte das kleine Wesen nicht zurück lassen. Was wenn er weg gelaufen war und nun ganz alleine hier herum irrte? Noah seufzte "Na schön.." sagte er lächelnd doch noch bevor er den Welpen hoch heben konnte, hörte er jemanden rufen. Die Stimme löste eine Gänsehaut bei ihm aus. Das war doch...Malik... Noah schüttelte den Kopf. Unsinn.. das war nur wieder eine Einbildung. So oft hatte er an ihn gedacht, ihn gesucht und gehofft das sie sich wiederfinden würden. Das war er mit Malik hatte war nicht einfach nur eine Affaire gewesen. Da waren tiefe Gefühle die immer noch da waren wenn er an ihn dachte. Ob es Malik auch so ergangen war wusste er nicht aber er wusste das der hübsche Goth ihn sehr gemocht hatte. Ob das immer noch so war? "Nun komm süßes wir gehen" sagte er zu dem Welpen der aber schon wieder irgendwo herumschnüffelte und dann durch ein Gebüsch lief "Nein warte!!" rief Noah besorgt und lief dem Welpen nach, den Weg hinunter in ein anderes Gebüsch hinein und wieder raus "Welpi!?!" rief Noah und sah auf. Offenbar hatte der Welp sein Herrchen gefunden denn er saß nun schwanzwedelnd vor Malik. Noah Augen weiteten sich. "M...Malik?..." brachte er nur hervor.

@Malik Asheton


nach oben springen

#109

RE: Wälder

in Umgebung 17.07.2020 15:47
von Malik Asheton | 324 Beiträge

Erst dachte ich mir nichts weiter dabei als ich den Welpen hörte, vermutlich hatte sie einen Frosch gefunden.. oder einen Stock.. oder ein Blatt.. doch dann war da plötzlich mehr. Beißer? Nein, das war eindeutig jemand lebendiges! Meine Schritte wurden schneller und ich packte meine Naginata fester. Wehe dem der Hand an Vega legte oder versuchte sie mir wegzunehmen! Ich rechnete mit vielem, doch nicht mit dem was da hinter dem Welpen aus dem Gebüsch kam. Noah...! Völlig perplex stand ich einfach nur da und starrte ihn an, wusste nicht so recht wie ich reagieren sollte. Ungläubig runzelte ich die Stirn. Sofort schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf und mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch brachte kein Wort heraus.
Ich hatte ihn gesucht! Gehofft ihn irgendwo wiederzusehen, nur noch einmal.. aber nichts! Noah war abgehauen, ohne ein Wort einfach verschwunden! Ich atmete tief durch und biss die Zähne zusammen. "Geh!" meine Stimme brach fast und ich merkte wie meine Sicht etwas verschwamm. "Hau ab..!" Er hatte mir in nur einer Nacht das Herz gestohlen - und es dann achtlos zerfetzt. Dabei hatte ich gedacht ich würde ihm auch etwas bedeuten... Mein Blick wich ihm aus und ich machte einen zögerlichen Schritt nach hinten. Es tat mir noch immer weh wenn ich daran dachte.
Was tauchte er also jetzt wieder auf? Ich blinzelte die aufkommenden Tränen weg. Hatte er nicht schon genug angerichtet?! Wut flackerte in meinem wankelmütigen Gedanken auf. Es war nicht meine Schuld gewesen, ich hatte doch nichts falsches getan! ... hatte ich...? Nein verdammt! Es war allein Noahs Schuld! Einfach alles! Er war es der abgehauen ist! Ihn dafür zu hassen war einfach. "Hörst du nicht?!" fauchte ich. Ich hatte ihn so schrecklich vermisst... Aber noch einmal so verletzt zu werden.. das ertrug ich nicht.

@Noah Edwardson ao



nach oben springen

#110

RE: Wälder

in Umgebung 17.07.2020 16:04
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

Als Noah hinter dem Welpen her lief hatte er an vieles gedacht aber nicht an ihn! Als er dem kleinen Fellknoll folgte und aus dem Gebüsch stieg, hatten sich einige kleine lose Äste in seinen Haaren verfangen die er hinaus zupfte, bis er schließlich aufsah. Noah konnte es kaum glauben. Malik. So lange hatte er nach ihm gesucht. So sehr hatte er ihn vermisst und am liebsten wäre er ihm direkt in die Arme gelaufen. Sein Herz hämmerte wild gegen seine Brust als er Malik ansah. Der kleine Welpe saß neben ihm und offensichtlich gehörten die beiden zusammen. In den letzten Monaten war einiges passiert bei ihnen beiden. "Malik..." sagte er erneut doch bevor er weitersprechen konnte forderte Malik ihn harsch auf zu verschwinden. Noah schluckte und verstand warum er so reagierte. Malik musste denken das er einfach abgehauen und ihn zurück gelassen hatte und grade als sie sich so nahe waren. Noah kam einen Schritt näher "Malik ich.." Doch er hatte sehr gut verstanden aber alles in Noah weigerte sich von hier weg zu gehen. Nie wieder wollte er von ihm getrennt sein und so bleib er stehen und als er erneut in Maliks Augen sah, spürte er wie sich seine Augen ebenfalls mit Tränen füllten. "ich wollte dich nicht verlassen...ich habe dich überall gesucht..." sagte er und spürte wie stumme Tränen über seine Wangen liefen. "Es tut mir so leid. Ich.." er wischte sich mit dem Handrücken über die Augen und atmete tief durch bevor er weiter sprach. "Ich bin in eine Falle getreten.. und als ich aufwachte waren da fremde Leute. Ich war in einer Kolonie und ohne diese Menschen wäre ich wohl gestorben. Ich hätte dich so gern informiert aber ..." Er zog das Hosenbein hoch und man sah deutlich die große Narbe "Ich konnte nicht laufen, erst Wochen später und als ich in der Villa an kam warst du fort. Malik ich hätte dich nie freiwillig verlassen..." Ob er ihm glaubte? Er musste doch oder?

@Malik Asheton


nach oben springen

#111

RE: Wälder

in Umgebung 17.07.2020 21:27
von Malik Asheton | 324 Beiträge

..lügner.. Lügner! schrien meine Gedanken. Alles nur Lügen! Ich sah nach unten zu Vega die sich mit ihren Vorderpfoten auf meinen Fuß gestellt hatte und nun begann herum zu quietschen, denn es gelang ihr noch nicht wirklich zu bellen. Bei ihr war alles einfacher, denn Hunde waren ehrlich - im Gegensatz zu Menschen. Doch an der Stelle war ich wohl so ziemlich der letzte der anderen eine Predigt halten sollte...
Noah kam einen Schritt auf mich zu und ich hob meinen Blick wieder. Er weinte? Wie gerne hätte ich ihm geglaubt und jetzt seine Tränen weggeküsst, aber.. Glaub nichts! Alles nur Krokodilstränen! Ich sah weg. Warum ging er nicht endlich? Es tat weh ihn zu sehen, daran erinnert zu werden wie glücklich ich mit ihm gewesen war... und in welchen Abgrund er mich gestoßen hatte. Ich wollte noch einen Schritt zurückweichen und einfach abhauen, doch meine Beine gehorchten mir nicht. Mein ganzer Körper war fast schon verkrampft. Was Noah sagte.. es ergab Sinn, aber warum war ich nicht erleichtet? Es sollte mich freuen, dass es ihm gut ging, dass er jetzt wieder da war, dass er nicht gelogen hatte.. Ich kannte immerhin jeden Zentimeter seines Körpers! Trotzdem stand ich nur da und starrte sein Bein an, wie ein Reh das kurz davor war überfahren zu werden weil es den Blick nicht vom Scheinwerferlicht abwenden konnte. Ich war mit der gesammten Situation schlicht gnadenlos überfordert.

@Noah Edwardson



nach oben springen

#112

RE: Wälder

in Umgebung 19.07.2020 15:49
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

Das Malik annahm Noah hätte ihn einfach zurück gelassen und wäre abgehauen konnte er ihm nicht verübeln. Sie hatten beide sicher einiges erlebt und warum sollte es plötzlich anders laufen? Menschen zu finden denen man vertrauen konnte war noch schwieriger geworden als es früher schon war und einem Menschen zu begegnen mit dem man sich verbunden fühlte war unmöglich oder? Doch Noah fühlte noch immer so. Er wollte so gern bei Malik bleiben, hatte sich so oft gewünscht ihn wiederzusehen und jetzt stand er vor ihm. Nur leider schien dieser sehr verletzt zu sein und wusste offenbar nicht so recht ob er ihm glauben sollte. Kurz fiel der Blick des dunkelhaarigen auf den Welpen. Malik hatte sicher auch ihn gefunden und vor stürmischen Nächten beschützt. Noah trat noch einen Schritt auf Malik zu auch wenn der seine Stabwaffe noch immer angespannt in der Hand hielt. Die Tränen waren echt ebenso die Worte die er an ihn richtete aber Malik hatte sicher bereits auch gute Lügner kennen gelernt. „Ich wäre niemals einfach gegangen.“ wiederholte er in der Hoffnung das diese Worte ihn erreichen würden. Als Noah sein Hosenbein anhob und die große Narbe zeigte die über seinen Unterschenkel verlief starrte Malik darauf aber schwieg. „Manchmal bereitet es mir noch Schwierigkeiten aber ich habe es in der Kolonie nicht ausgehalten.. und ich bin froh das ich den Weg durch die Wälder genommen haben und dein kleiner Hund mich fand“ Vielleicht war es Schicksal das sie sich hier trafen? Vielleicht war es auch Schicksal das es mit dem Zoo so enden musste damit sie zusammen sein konnten. „Malik ich..“ fing Noah an als er sich plötzlich herumdrehte und den Satz abbrach. Hinter ihm waren zwei Männer aufgetaucht die verwildert aussahen und die beiden anstarrten. Nur ein knurren kam aus ihren Kehlen. Noah wich instinktiv zurück und stand nun bei Malik. „sag mir das es Freunde von dir sind…“ verdammt das fehlte grade noch. Waren Beißer nicht schon schlimm genug? Noah zog sein Messer. „Was wollt ihr?“ Doch die Männer bewegten sich weder noch sagten sie etwas. Nur das knurren wurde dunkler.

@Malik Asheton


nach oben springen

#113

RE: Wälder

in Umgebung 19.07.2020 23:11
von Malik Asheton | 324 Beiträge

Mit dem Vertrauen hatte ich mir schon immer schwer getan, und nach der Apokalypse war das auch nicht besser geworden. Der Tod lauerte gefühlt überall und jeder hatte nur sein eigenes Wohl im Sinn. Wer dem falschen vertraute atmete da nicht lange... Trotzdem hatte ich mich damals dafür entschieden mit Noah dieses Risiko einzugehen, ich hatte mich ganz und gar auf ihn eingelassen. Es war nicht das selbe gewesen wie mit meinem Bruder, es war.. gegenseitig. Zumindest hatte ich das geglaubt. Veritas zu lieben war als würde man sich mit bloßen Händen durch Asphalt graben, in der Hoffnung irgendwann würden die Finger aufhören zu bluten und irgendwann stieße man auf einen goldenen Kern. Aber da war nie etwas gewesen das ich hätte erreichen können, auch wenn ich es mir jahrelang eingeredet hatte. Bei Noah war es anders, es tat nicht weh. Ich musste nicht versuchen ihm zu gefallen oder ihm irgendwas beweisen! Er trug eine Ruhe mit sich die ansteckend war - die mir gut tat. Bei ihm hatte ich mich sicher gefühlt, meine Albträume waren weniger geworden und auch in stressigen Situationen war es mir leichter gefallen die Kontrolle zu behalten. Also fuck it!
"Ich glaube dir." flüsterte ich leise und schniefte. Er..? Irritiert folgte ich seinem Blick. Wer störte denn jetzt?! Grr! Wenig begeistert musterte ich die Fremden, aber Freunde waren das sicher nicht. Ich beugte mich nach unten und schob Vega hinter mich ohne die Gestalten aus den Augen zu lassen. Konnte man nicht mal 5 Minuten seine Ruhe haben?! Seit ich mehr oder weniger freiwillig mitten in eine Horde Beißer geschickt wurde hatte sich meine Einstellung zu ihnen etwas verändert. Die Angst war noch da, aber sie war bei weitem nicht mehr so schlimm wie früher. Das da waren zwei Schmodderhirne die beide zusammen den IQ eines fauligen Apfels hatten - weiter nichts. Ich holte aus und spaltete dem Ersten von oben herab den Schädel, ehe ich meine Klinge aus seinem Kopf zog und sie dem verbleibenden duch den Mund stieß. EW..!

@Noah Edwardson



nach oben springen

#114

RE: Wälder

in Umgebung 20.07.2020 20:40
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

Ja vertrauen war so eine Sache die sie beide wohl verlernt hatten. Noah ging es da nicht anders. Er wollte sich anfangs gar nicht so sehr auf Malik einlassen. Nur ein wenig Spaß haben mit dem hübschen Goth und dann verschwinden aber es hatte ihn Wochen in der Villa und bei Malik gehalten denn er hatte sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Schnell waren ihm seine Gefühle klar gewesen und dabei war es so gar nicht typisch für Noah das er sich so schnell so intensiv auf jemanden einließ. Aber bei Malik hatte es sich angefühlt als wären sie schon immer füreinander bestimmt gewesen. Auch wenn es kitschig klang war es genau das was Noah fühlte. Nun so abgewiesen zu werden tat weh auch wenn er Maliks Unsicherheit verstehen konnte. Er war immerhin einfach verschwunden , wenn auch unfreiwillig aber das konnte der Goth ja nicht wissen und über Wochen hinweg dachte er sicher Noah wäre einfach abgehauen und die Verletzung war nun mal da und die würde nicht einfach verschwunden nur weil er nun vor ihm stand und versuchte ihm alles zu erklären. Anfangs schien es sogar so als würde Malik ihm nicht glauben. Noah biss sich auf die Unterlippe. Er konnte Malik nun nicht einfach gehen lassen, denn dann würde er ihn wieder verlieren und sie würden sich vielleicht nie wieder finden. Nein das konnte und wollte er nicht zulassen. Erneut und immer wieder würde er versuchen Malik zu überzeugen denn er sagte die Wahrheit doch als er grade zu einem neuen Versuch ansetzte sagte Malik die erlösenden Worte. Er glaubte ihm! Sicher würde das nicht alles sofort wieder gut machen aber sie hatten eine Chance wieder dorthin zu kommen wo sie einst warn und Noah wünschte sch nichts mehr. Als die Beißer auftauchten wich er zurück und zog sein Messer, doch Malik erledigte das. Kurz sah Noah zu den toten und dann in Maliks Augen. Er steckte das Messer weg und nahm seine Hände. Oh er sehnte sich so sehr nach seinen Berührungen. "Ich bin so froh das du hier bist..."

@Malik Asheton <3


nach oben springen

#115

RE: Wälder

in Umgebung 21.07.2020 00:37
von Malik Asheton | 324 Beiträge

Nie hätte ich gedacht dass aus einer .. Laune heraus etwas so wunderbares hätte entstehen können, aber Noah war mein lebender Beweis - dafür und noch für vieles mehr. Die Apokalypse war so viel weniger schrecklich wenn man jemanden an seiner Seite hatte .. jemanden wie Noah, aber ihn nach unserer gemeinsamen Zeit so unerwartet zu verlieren glich einem neuen Albtraum. Was würde ich dafür geben die Zeit zurückdrehen zu können... Aber das musste ich vielleicht gar nicht, denn ihm jetzt und hier zu begegnen entfachte jedoch eine schwache Hoffnung in mir. Könnte es wieder werden wie früher?
Dass wir ausgerechnet jetzt gestört wurden bewies einmal mehr dass das Universum ein echt mieses Timing hatte. Für sowas hatte ich jetzt keinen Nerv, es gab wichtigeres! Für Noah hätte ich es mit einer Horde aufgenommen, aber ihn jetzt so zu sehen brachte ich fast nicht fertig. Ich wollte.. er hatte... es war nicht... Ach verdammt! Ich bekam einfach keinen klaren Gedanken zu fassen. Und erst als er meine Hände in die seinen nahm merkte ich wie angespannt ich eigentlich war. Schluss damit. "Ich auch..." ohne weiter nachzudenken zog ich ihn zu mir und küsste ihn sanft auf die Lippen. Ob es noch so war wie früher?

My Love @Noah Edwardson



1 Mitglied liebt es
nach oben springen

#116

RE: Wälder

in Umgebung 22.07.2020 19:07
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

Vielleicht war es vom Schicksal so gewollt das Aue auch erst verlieren müssten bevor sie sich für immer finden konnten! Jedenfalls wollte Noah daran glauben denn warum hätte man ihnen sonst diese furchtbare Trennung nicht ersparen können? Zu glauben das er einfach abgehauen war oder getötet wurde musste für Malik schwer gewesen sein und es hatte ihn ganz offenbar schwer verletzt denn seine Haltung zeigte das er sich eigentlich bereits damit abgefunden hatten. Doch nun stand Noah vor ihm und sah ihn an. Er wollte nicht das sich ihre Wege wieder trennten. Diese Apokalypse war schlimm genug aber die Unwissenheit nicht zu wissen wo Malik war hatte ihm richtig zugesetzt, mehr als es die Beißer je könnten. Grade jetzt tauchten diese auf und störten ihre Zusammenkunft doch Malik erledigte die beiden. Noah sah kurz zu diesen doch als die leblos zu Boden sacken ging er auf Malik zu und nahm dessen Hände. Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen als der hübsche Goth sagte das er ebenso froh war ihn zu sehen. Sicher wurde es Zeit brauchen aber jetzt wegzugehen wäre der falsche Weg. Noch bevor Noah etwas hätte sagen können zog Malik ihn in einen sanften Kuss und er schloss die Augen. Es fühlte sich an als würden tausend Schmetterlinge aus ihren Kokons schlüpfen und sich in seinem Bauch ausbreiten. Noah legte die Arme um Malik und zog ihn näher an sich. Es war nicht wie früher. Es war besser - fantastisch, aufregend und Noah spürte erneut wie sein Herz schneller schlug.

@Malik Asheton


nach oben springen

#117

RE: Wälder

in Umgebung 25.07.2020 16:37
von Malik Asheton | 324 Beiträge

Mit der Zeit hatte ich mich damit abgefunden, dass Noah nicht wieder kam, was war mir denn anderes übrig geblieben? Ich hatte auf ihn gewartet und nach ihm gesucht aber ohne Erfolg... und irgendwann musste es weiter gehen, egal wie sehr ich auch an unserer gemeinsamen Zeit festhalten wollte. Also hatte ich versucht für mich einen Schlusstrich zu ziehen und hatte die Villa verlassen. Später war ich zwar noch ab und an dort gewesen, wenn ich mich mit meinem Bruder gestritten hatte, und einfach nur meine Ruhe wollte oder einfach um zurück zu denken an eine schöne, friedliche Zeit, aber ich hatte nicht geglaubt Noah tatsächlich wiederzusehen. Wenn ich jetzt so darüber nachdachte dann hatte ich wohl doch nie ganz loslassen können...
Es tat so verdammt gut Noah wieder bei mir zu haben! Ich legte eine Hand an seine Wange und wischte die Tränen bei Seite, ehe ich ihn einfach nur an mich drückt und mein Gesicht in seiner Halsbeuge vergrub. Selbst seinen Geruch hatte ich vermisst! Es war wie ein Traum, viel zu schön um wahr zu sein, und wäre ich noch im Zoo sollte ich mich fragen ob ich womöglich high war... Aber Noah war wirklich hier, ich konnte ihn schmecken, riechen... einfach nur in den Armen halten...!

@Noah Edwardson



1 Mitglied findet das süß
nach oben springen

#118

RE: Wälder

in Umgebung 29.07.2020 20:26
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

Es war wie ein Traum den Noah schon oft geträumt hatte und der ihm viele, schlaflose Nächte bereitet hatte nur das er diesmal nicht schlief und das alles kein Traum war. Malik stand vor ihm und Noah streckte die Hand aus um ihn zu berühren. Er musste sicher gehen das er wirklich hier war und kein Trugbild. Sein dunkles Haar fühlte sich so weich an und seine Wange war kühl trotz der warmen Temperaturen. Noah lächelte ihn an "Ich habe so lange gehofft dich wiederzusehen" Ob Malik es ihm glaubte? Es war die Wahrheit. Jeden Tag hatte er nur für ihn weiter gekämpft um endlich wieder laufen zu können und um ihn suchen zu können. Die toten Beißer lagen am Boden und endlich waren nur noch sie wichtig. Vega der kleine quirlige Welpe hatte sich zu ihnen gesellt und beobachtete die Gegend. Ob Malik bereits jemand anderes gefunden hatte der ihn begleitete? Doch dann wäre dieser hier oder? Vielleicht hatte er eine Kolonie gefunden. Als der Goth seine Hand an Noahs Wange legte, schmiegte er diese dagegen. Er schloss die Augen und genoss seine Umarmung. Noah drückte sich an ihn und wollte ihn nie wieder los lassen... "ich bin so froh Malik..." flüsterte er und hielt ihn einfach fest. So viele Fragen hatte er an ihn weswegen er sich nach einigen Minuten löste "Sag... wohin gehst du? Hast du eine Kolonie gefunden?....oder andere Menschen?" Noah hatte das Gefühl nicht das Recht zu haben ihn danach zu fragen ob er eine Beziehung hatte. Immerhin waren Wochen ..Monate vergangen und Malik hatte gedacht er wäre abgehauen. Verübeln könnte er es ihm also nicht auch wenn er hoffte das es nicht so wahr. Und was bedeutete das dann für sie beide?

@Malik Asheton ik


1 Mitglied knutscht dich!
nach oben springen

#119

RE: Wälder

in Umgebung 30.07.2020 00:32
von Malik Asheton | 324 Beiträge

Dieser Augenblick hätte ewig sein können, doch Noah riss mich aus meinen Gedanken als er sich von mir löste und begann so viele Fragen zu stellen. Er erwartete Antworten die ich ihm aber im Grunde nicht geben wollte. Andererseits.. es war sinnlos irgendwas vor ihm zu verbergen...
Zögernd bedeutete ich Noah sich zu setzten, bevor ich mich selbst ins Laub hockte und Vega auf meinen Schoß hob. "Ich war nur mit der Kleinen etwas unterwegs." beagann ich und streichelte dem Welpen dabei über das flauschige Fell. "Ja und ja, nachdem du.." Dich schlimm verletzt hast? Nicht mehr zurück konntest ..? "Ich... hab meinen Bruder gefunden." Noah war wohl einer der wenigen der zumindest ein wenig über mich und Veritas bescheid wusste, doch eigentlich wollte ich ihm nicht mehr erzählen als unbedingt nötig. Mir war doch klar wie abgedreht, um es wirklich milde auszudrücken, meine Beziehung zu Veritas war und welche Spuren das an mir hinterlassen hatte... Das an Noah auszulassen würde ihn nur unnötig belasten. Daher tat ich mein bestes all die miesen Details der letzten Monate einfach aus meinen Gedanken auszuschließen, was jedoch nicht viel übig ließ... "Es war nicht so wie ich es mir erhofft hatte, aber es war trotzdem schön." lächelte ich schwach, wohl wissend dass das nur stimmte weil ich ein paar Details wegließ. Wie oft hatte ich über unser Wiedersehen fantasiert? Ich hatte tausend Dinge zu ihm sagen wollen, tausend Dinge tun wollen, tausend Dinge... In Wirklichkeit war alles anders gewesen. "Seine Kolonie war gut ausgestattet und es hat an fast nichts gefehlt. Den Winter hab ich bei ihm verbracht, bis.. naja.. er ist mit einer Gruppe losgezogen und seit dem hat niemand mehr etwas von ihnen gehört." Oh wie beschissen bekannt mir das doch vorkam! "Noah.. Es tut mir so furchtbar leid dass du... ich hätte dich begleiten sollen." Mir war elendig zu mute und ich war froh dass Vega bei mir war, sie gab mir zumindest ein biscchen Sicherheit. "Danach war ich eine Zeit lang alleine, bis ich zwei Jungs am Fluss traf. Einer hat mich so an dich erinnert... Und jetzt bin ich Gast in ihrer Kolonie, dem Cottage, und habe sogar einen Hund." dieses Lächeln jetzt war ehrlich, ungezwungen...

@Noah Edwardson



nach oben springen

#120

RE: Wälder

in Umgebung 30.07.2020 11:26
von Noah Edwardson | 52 Beiträge

Am liebsten hätte Noah ihn nicht mehr losgelassen aber er hatte das Gefühl das sie nun viel Zeit hatten das alles so oft sie wollten zu tun. Er hatte sich so nach Malik gesehnt und er hatte seine Nähe und Wärme so vermisst denn auch wenn man äußerlich eher einen kühlen, distanzierten Mann erwarten würde wenn man Malik ansah war er im inneren der erhaltenswerteste Mensch den Noah bisher kennen gelernt hatte. Vermutlich hatte er sich deswegen und wegen ihrer schönen Zeit in der Villa in ihn verliebt. Natürlich hatte er viele Fragen immerhin hatten sie sich über Wochen nicht gesehen und er war daran interessiert zu erfahren was Malik widerfahren war und was er erlebt hatte. "Deinen Bruder?" fragte Noah überrascht und doch lächelte er. Malik hatte nicht viel von seinem Bruder erzählt aber Noah wusste das er damals schon auf der Suche nach ihm gewesen war. Das er ihn mitten in der Apokalypse wiedergefunden hatte das war doch fantastisch!! "Das freut mich wirklich.." sagte er ehrlich, doch er seufzte leise als Malik meinte das sein Bruder verschwunden war. "Das tut mir Leid aber..vielleicht ist er auch nur aufgehalten worden und du wirst ihn wiederfinden..so wie mich" ermutigte er ihn ohne zu wissen was passieren würde wenn Veritas die Sache mit ihm und Malik erfahren würde. Mit dem Zoo konnte er nichts anfangen und auch andere Kolonien außerhalb von Balar hatte er nie kennen gelernt aber durchaus von ihnen gehört. Noah sah zu Vega "Und den kleinen hast du unterwegs gefunden?" Als Malik meinte das er mit dem Welpen im Cottage lebte war Noah zumindest erleichtert das er irgendwo untergekommen war und das es ihm dort offenbar gut ging. "Das ist schön...meinst du ich könnte dich dort mal besuchen?" fragte er und sah Malik an. Er wollte sich am liebsten gar nicht mehr von ihm trennen, nicht eine Minute.

@Malik Asheton


nach oben springen


disconnected Survive Talk Mitglieder Online 9
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen