Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Wetterbericht

Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁
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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da, ehe ihr euch in die Registrierung begebt 🍁

An Aus


#121

RE: Wälder

in Umgebung 30.07.2020 17:58
von Malik Asheton | 301 Beiträge

Noah sah etwas in mir von dem nicht mal ich wusste ob es wirklich da war. Den Großteil meines Lebens hatte ich mich einfach nur wertlos gefühlt, ungewollt von den Menschen um mich herum. Daher hatte ich als Kind alles getan um zumindest Veritas zu gefallen, doch der hatte mich schlussendlich immer nur benutzt. Langsam aber sicher hatte er mich so hingebogen wie es ihm gefiel - als ich das bemerkte war es bereits zu spät. Es hatte den verdammten Weltuntergang gebraucht damit ich verstand was los war und doch war ich bei unserem Wiedersehen sofort eingeknickt und hatte mich schneller wieder bei alten Verhaltensmustern ertappt als ich meinen eigenen Namen sagen konnte.
"Muss es nicht, ich glaube es ist besser wenn er einfach weg bleibt." entgegnete ich leise. Bevor ich zum Zoo kam war es mir vielleicht nicht ganz so gut ergangen, doch dafür war ich clean gewesen und hatte genug Selbstbewusstsein gehabt um mich zehn fucking Jahre durchzuschlagen! Ich war ein Wrack... Fahrig suchte ich in meiner Tasche nach dem Feuerzeug und einer handlichen Blechdose auf die ein Skorpion eingraviert worden war. Sobald ich fündig geworden war klappte ich sie auf und nahm eine Zigarette daraus, die ich mir direkt anzündete. Ein paar Zigaretten, drei Joints und ein Feuerzeug - das war Veritas Vorrat gewesen, er hatte sie bei sich vergessen bevor er losgezogen war... "Veritas würde dich umbringen." und das sicher nicht schnell und schmerzfrei. Ich nahm einen tiefen Zug und blies den Rauch zur Seite, bevor ich so wirklich realisierte was ich da gerade tat und mitten in der Bewegung verharrte. "Entschuldige. Es .. es ist nur alles so viel und.." nichts davon rechtfertigte meine Reaktion. Ich drückte sofort die Kippe auf dem Boden aus.
"Nein..Sie hat wohl eher mich gefunden, im Cottage." wechselte ich das Thema. "Hättest du gedacht dass ich mal nen Hund haben würde?" Meine Laune wechselte sich schlagartig ins Gute. "Bestimmt! Die Leute sind sehr freundlich... Was ist mit deiner Kolonie? Erzähl mir von ihr.."

@Noah Edwardson



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#122

RE: Wälder

in Umgebung 03.08.2020 20:10
von Noah Edwardson | 47 Beiträge

Noah wusste nicht viel über Maliks Vergangenheit oder was er durchgemacht hatte. Er wusste lediglich das es einen Bruder gab den Malik gesucht und offenbar gefunden hatte. Eine Zeit lang zumindest. Sein Verlust tat ihm leid er wusste wie es war seine Familie zu verlieren und sich allein zu fühlen. Auch wenn er immer Stress mit seinem Eltern gehabt hatte wünschte er sie würden noch leben. Doch als Malik meinte das es besser wäre wenn sein Bruder verschollen bleiben würde sah er ihn verwundert an "Was aber wieso denn?..." Er sah dabei zu wie Malik das Feuerzeug aus seiner Tasche zog und sich eine Zigarette anzündete. Der Skorpion auf der Blechdose war ihm aufgefallen aber er konnte keinen Zusammenhang ziehen da er nicht mal wusste wie Maliks Bruder hieß. Sie hatten sich noch eine menge zu erzählen und wenn Malik es zuließ wollte Noah noch viel mehr von ihm und seinem Leben erfahren. Niemals würde er ihn verurteilen, denn Nah war klar das sie alle Dinge getan hatten auf die sie nicht stolz waren. Er war da auch keine Ausnahme. Als Malik meinte das sein Bruder ihn umbringen würde sah Noah ihn schockiert an. Warum sollte er das tun?... Eigentlich fielen ihm grade eine menge Fragen ein die er daraufhin hätte stellen wollen doch er sah Malik an wie sehr ihn das grade alles belastete. "Schon gut..." sagter sanft. Offenbar hatte Malik einiges durchgemacht und noch mehr seit sie getrennt wurden. Das Malik eine Kolonie gefunden hatte war gut....oder? "Sie hat einen guten Geschmack" meinte Noah schmunzelnd und sah Malik liebevoll an "Wie ist ihr Name?" fragte er und nickte "Ich hätte es mir vorstellen können wenn du gefragt hättest denn Hunde spüren es wenn Menschen gut sind.." Egal was Malik sagte für ihn war er gut. Er hatte es selbst erfahren.

"Balar?... nun ja eigentlich war es ein Dorf in den Bergen. Aber ein Erdrutsch hat die Kolonie zerstört nun steht der große Umzug an .. unsere Anführer suchen eine Insel.. es ist eine einfache Kolonie, gut versorgt und mit strengen Regeln aber man kann gut leben und die Menschen dort sind aufrichtig" erzählte er und sah Malik an "willst du im Cottage leben?" Noah wollte sich wirklich nicht wieder trennen "Ich bin auf der Suche nach neuen Mitgliedern also... ich könnte sicher eine Weile bei dir bleiben.. wenn du magst"

@Malik Asheton


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#123

RE: Wälder

in Umgebung 04.08.2020 00:08
von Malik Asheton | 301 Beiträge

Ich wollte nicht bemitleidet werden, von niemandem. Was passiert ist, ist passiert und Schluss. Außerdem war das Thema immer ein Stimmungskiller und brachte nur bedrücktes Schweigen hervor. Warum hätte ich Noah zu der Zeit in der Villa mehr erzählen sollen als nötig? Namen oder grobe Zusammenhänge hatte ich bestimmt mal erwähnt, doch ich konnte nicht von ihm verlangen dass er sich alles merkte.
"Du hast damals gelacht als ich meinte Veritas wäre ein Psychopath, und ich weiß ich hab es nie klargestellt, aber er ist wirklich einer." murmelte ich leise. "Sei froh wenn du ihm nie begegnest." ich hatte die ganze Zeit über auf den flauschigen Fellball gestarrt, sodass mir erst jetzt auffiel wie erschrocken Noah mich ansah. Ich hätte den Mund halten sollen! Doch bevor ich etwas sagen konnte winkte Noah ab, worüber ich doch ganz froh war.
"Sie heißt Vega..." lächelte ich obwohl ich mir nicht so sicher war ob Noah recht hatte. "Ich hatte noch nie ein richtiges Haustier, nicht mal nen Hamster oder so..." die wären früher oder später alle Veritas zum Opfer gefallen, von daher... plötzlich für einen Welpen zu sorgen war eine komplett neue Erfahrung für mich.
"Balar sagst du? Davon hab ich gehört, irgendwo mitten im Nichts." Val hatte zwar nicht viel erzählt, doch zumindest kam mir der Name bekannt vor. "Ich weiß es nicht... Es ist ein guter Ort, voll netter Menschen, doch ich habe nicht das Gefühl wirklich dazuzugehören." Ob ich mich dann vielleicht Balar anschließen sollte? Vorrausgesetzt sie gaben mir eine Chance.. Aber dann könnte ich bei Noah bleiben... "Was für eine Frage - natürlich will ich!" So einfach würde ich ihn nicht mehr hergeben. Ich lehnte mich leicht gegen seine Schulter und schloss kurz die Augen. Hoffentlich war Noah noch da wenn ich sie wieder öffnete...

@Noah Edwardson



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#124

RE: Wälder

in Umgebung 09.08.2020 12:55
von Noah Edwardson | 47 Beiträge

Noah hatte auch nie weiter nach gefragt weil er wusste das es Dinge gab die man besser vergessen wollte. Ihm erging es auch so und deswegen hatte er die Informationen aufgesaugt die Malik mit ihm teilen wollte und hätte natürlich nie daran gedacht das sein Bruder wirklich psychisch krank war. Er hatte es eher für einen makaberen Scherz gehalten. Doch nun sah er Malik an und nahm seine Hand um diese festzuhalten. Nein er wollte ihn nicht bemitleiden das lag ihm fern, aber er wollte das Malik wusste das er immer da für ihn war wenn ihm etwas auf dem Herzen liegen würde und das er ihn beschützen würde. Egal um welchen Preis. Noah hoffte das dieser Bruder nie wieder auftauchen würde. Im ersten Moment war er natürlich schockiert gewesen aber nun lächelte er Malik an "Danke das du mir das anvertraut hast" es war nicht selbstverständlich aber Malik sollte das Gefühl haben das er ihm alles erzählen könnte und das Noah ihn dafür nie verurteilen würde. Egal was hinter ihnen lag und was sie auch getan hatten, nun war diese Zeit hinter ihnen und das was vor ihnen lag könnte richtig gut werden. Noah wollte nie wieder weg von Malik den er hatte das Gefühl es nicht noch mal ertragen zu können von ihm getrennt zu sein ohne zu wissen wo er war und ob er noch lebte.

"Vega ist ein schöner Name" meinte er und hockte sich noch einmal runter zu dem Welpen um ihm über den Kopf zu streicheln "Du süße Vega. Dein Herrchen machst dich ganz umsonst sorgen er wird das wundervoll machen und auf dich acht geben" Lächelnd sah Noah zu Malik und stand wieder auf. Er nickte "Genau.. das war Balar und nun mal sehen wie sich die Kolonie wieder aufbaut.." Ob sie zusammen bleiben würde und in welcher Kolonie das sein würde, das würde sich zeigen aber nun würde Noah vorerst im Cottage bleiben auch wenn ihm immer etwas unwohl war neue Menschen kennen zu lernen. Zu viele schlechte Erfahrungen hatte er gemacht. Malik schloss die Augen und er lächelte als er die Schläfe des Goth küsste "Magst du dich noch etwas ausruhen?"

@Malik Asheton


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#125

RE: Wälder

in Umgebung 13.08.2020 18:00
von Malik Asheton | 301 Beiträge

Sanft drückte ich Noahs Hand. Es tat so unendlich gut ihn jetzt hier zu haben, das wollte ich nicht aufs Spiel setzen, also schwieg ich. Jahrelang hatte ich gelernt den Mund gehalten und einfach alles hinzunehmen, damit kam ich schon zurecht. Es lag nicht an Noah oder daran, dass ich mich schämte, denn das tat ich schlicht nicht, es war nur einfacher die Augen zu schließen und so zu tun als wäre alles gut. Wenn ich mich jemandem anvertraute machte mich das nur verwundbar, und das wollte ich nie wieder sein.
Lächeld beobachtete ich wie Vega sich von Noah streicheln ließ und ihm die Finger ansabberte. "Werden wir ja sehen, aber ich geb mir alle Mühe." um keinen Preis der Welt wollte ich Vega wieder hergeben, sie bedeutete mir alles - doch jetzt musste sie den Platz wohl mit Noah teilen.
Ob im Cottage, Balar oder welcher Kolonie auch immer, mit Noah und Vega an meiner Seite war das Wo völlig egal. Meinetwegen konnten wir auch in einer Bretterbude im Wald hausen, ich wäre trotzdem glücklich. "Das ist wie ein Traum.. ich will nicht aufwachen..." meinte ich leise und seufzte bevor ich die Augen wieder öffnete. "Können wir noch etwas hier bleiben? Einfach nur..." nur was? Ich zuckte mit den Schultern. Das wusste ich selbst nicht so genau, Hauptsache Noah war bei mir...

@Noah Edwardson



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#126

RE: Wälder

in Umgebung 17.08.2020 14:14
von Noah Edwardson | 47 Beiträge

Noah lächelte ihn an. Egal was hinter ihnen lag, es war Vergangenheit auch Noah wollte all den Mist vergessen den er die letzten Monate erlebt hatte. Nun war Malik hier und nur das zählte. Es war auch in Ordnung das er nicht alles erzählen wollte. Das was Noah wissen sollte würde er schon erfahren und alles andere blieb bei Malik. Noah akzeptierte das denn er wusste aus Erfahrung das man nicht alles wieder aufleben lassen wollte in dem man darüber sprach. Es änderte nichts. Nein, manche Dinge blieben besser vergessen und begraben. Noah kniete sich hin und kraulte Vega. Sie fühlte sich so weich und flauschig an und als sie ihm die Hände abschleckte grinste er. „Ich bin sicher du wirst ein toller Hundepapa…“ Noah grinste Malik an „Ich kann dir helfen. Ich bin mit Hunden aufgewachsen“ Sie waren sicher ein gutes Team da war er sicher. Eigentlich war Noah eher jemand der sich von Kolonien fern hielt, schon immer aber es war einfacher und den Menschen in Balar verdankte er sein Leben. Dennoch war er froh auch viel Unterwegs sein zu können. Im Cottage war er schon zweimal gewesen. Bei Jesus. Die beiden lernten sich kennen und Noah mochte ihn sehr doch als er ihn das letzte mal besuchte war die Begegnung alles andere als einfach gewesen dank des Freundes den sich der langhaarige angelacht hatte und den Noah so gar nicht leiden konnte. Bevor es zu noch mehr Schwierigkeiten führen konnte, verließ er die Kolonie wieder und zog weiter. Dann lernet er Malik kennen und ja…nun standen sie hier und nach hätte glücklicher nicht sein können. Er schmunzelt bei Maliks Worten "sicher können wir das" hauchte er und legte den Arm um ihn.. "Lass uns hier bleiben solange du magst" er wollte einfach nur bei ihm sein. Egal wo.

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zuletzt bearbeitet 17.08.2020 14:19 | nach oben springen

#127

RE: Wälder

in Umgebung 17.08.2020 17:14
von Malik Asheton | 301 Beiträge

Hundepapa? Das klang zwar amüsant aber auch irgendwie... schräg. Ich meine rein theorethisch könnte ich schon.. irgendwann.. irgendwie... mit irgendwem... Aber das tat jetzt und hier nichts zur Sache! Es ging ja um Vega. "Das wär toll." freute ich mich über Noahs Angebot. Klar waren die Leute aus dem Cottage sehr freundlich und hilfsbereit, aber sie wegen jeder Kleinigkeit zu fragen war mir unangenehm. Ich bekam das schon irgendwie hin, bis jetzt hatte es jedenfalls funktioniert und Vega ging es bestens.
An Noah gelehnt griff ich nach seiner Hand, lächelte leicht. "Wir haben alle Zeit der Welt." zumindest wenn es nach mir ging. Zaghaft legte ich meine freie Hand auf seine Brust, verharrte kurz um seinen Herzschlag zu spüren, ehe ich meine Finger im Stoff seines Oberteils vergrub. Fuck hatte ich ihn vermisst! Das Zögerliche verschwand, ich beugte mich zu ihm und küsste ihn erneut, fast schon ein bisschen gierig. Vega war mit dem Waldboden beschäftigt, also konnte ich meine Aufmerksamkeit voll und ganz Noah widmen. So lange hatte ich auf ihn verzichten müssen, da gab es einiges was wir nachholen könnten - das Cottage lief uns schon nicht weg, und ich bezweifelte, dass mich irgendwer dort suchen würde, also waren wir ganz für uns~

@Noah Edwardson



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#128

RE: Wälder

in Umgebung 17.08.2020 21:03
von Noah Edwardson | 47 Beiträge

Schräg ganz sicher aber Noah fand es richtig süß und er mochte es wie sehr sich Malik um den Welpen kümmerte. Res war wichtig eine Aufgabe in dieser Welt zu haben und etwas für das es sich lohnte jeden Tag weiterzumachen. Noah hatte auch etwas wiedergefunden das ihm Sinn gab. Malik. Er lächelte ihn an und war froh das auch der Goth es so sah und sich nicht wieder von ihm entfernte. Nie würde er daran zweifeln das es dem Welpen bei Malik gut ging und ganz offensichtlich war die kleine quirlig und gut ernährt. Vermutlich würde Malik dem Hund eher etwas geben als selbst zu essen. Noah würde sich von nun an um beide kümmern. Er lächelte als Malik seine Hand nahm und nickte „Ja die haben wir“ denn es war egal wo sie waren oder wohin sie gehen würde. Hauptsache er konnte bei den beiden bleiben. Noah erwiderte sein lächeln und seufzte leise als als er Maliks Finger unter dem Stoff seines Hemdes und damit auf seiner Haut spürte. Der bekam schon allein davon eine Gänsehaut. Den Kuss erwiderte er nicht weniger gierig. Er hatte ihn so vermisst und nun drückte er Malik an sich und keuchte Elise gegen seine Lippen…. „Malik…“ hauchte er seinen Namen und legte die Hände an dessen Oberteil um es ihm hoch und über den Kopf zu ziehen

@Malik Asheton


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#129

RE: Wälder

in Umgebung 02.09.2020 22:52
von Malik Asheton | 301 Beiträge

Es stimmte schon, Vega hatte mich aus einem Loch geholt aus dem ich es aus eigener Kraft wohl nie heraus geschafft hätte. Wie auch? Allein, hungrig und einfach am Ende hatte ich fast schon abgeschlossen. Aber dann hat dieses kleine Fellbündel geballter Energie und Lebensfreude mich gefunden. Ich hielt es anfangs für einen fiesen Scherz, und rechnete noch lange damit dass man sie mir wieder wegnahm oder ich irgendwas für das Cottage erledigen sollte was mich letzten Endes doch den Kragen kosten sollte - aber nichts da. Seit dem tat ich mein möglichstes um für den Welpen zu sorgen. Dazu gehörte es auch am Leben zu bleiben...
Noahs Nähe hatte etwas beruhigendes an sich, doch gleichzeitg raste mein Puls und ich war komplett durch den Wind. Es war schwer zu beschreiben - ich war gerade einfach nur so unendlich glücklich! Kein Rausch kam an dieses Hochgefühl heran... Als er mein Shirt hochzog hob ich die Arme damit er es mir einfach über den Kopf ziehen konnte, auch wenn das bedeutete dass wir unseren Kuss kurz unterbrechen mussten. "Noah~" raunte ich und konnte nicht anders als zu lächeln. Noch stand nur ich halbnackt im Wald, aber das wusste ich schon zu ändern. Es sei denn Noah hatte etwas anderes vor..?

@Noah Edwardson



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#130

RE: Wälder

in Umgebung 07.09.2020 20:03
von Noah Edwardson | 47 Beiträge

Noah fand es mehr als toll das Malik im Cottage war und diese guten Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht hatte. Sicher war das alles viel besser als das was er bei seinem Bruder erlebt hatte. Tief in seinem inneren war Malik ein guter Mensch der einfach nur etwas Sicherheit brauchte. So sah es Noah zumindest denn ihm zeigte er eine so völlig andere Seite von sich. Eine sanfte, liebevolle. Malik beschützte ihn und auch er würde auf Malik und Vega aufpassen. Ob er mit ins Cottage gehen würde stand dabei außen vor, aber Noah wusste das er sich nie wieder von Malik trennen würde. Noch mal streichelte Noah über den kleinen Kopf des Hundewelpen. Vega. Nun hatten sie etwas das sie noch enger verbinden würde und irgendwie war es ihre eigene, kleine Familie. Ob Malik das auch so sah? Die Idee noch etwas hier im Wald zu bleiben war gut denn so hatten sie noch etwas Zweisamkeit bevor Noah ihn dann auf unbestimmte Zeit ins Cottage begleiten würde. Ob die anderen Bewohner es erlauben würden? Jesus er war doch damals auch dorthin gegangen. Ob es ihm gut ging? Das würde Noah wohl noch herausfinden, aber nun schmiegte er sich an den Körper des Goth und befreite ihn von dem lästigen Shirt. Sanft streichelte er über dessen Brust und fuhr mit den Fingerspitzen dessen Tätowierungen nach. Malik war so sexy und um ihm zu helfen zog er sich selbst das Shirt auch über den Kopf und bedeckte die helle Haut des anderen dann mit sanften Küssen.

@Malik Asheton


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#131

RE: Wälder

in Umgebung 15.09.2020 22:05
von Malik Asheton | 301 Beiträge

Naja, zugegeben, mein Start dort war mehr als holprig gewesen - doch wer konnte es ihnen schon verdenken? Am Ende war ich ja selbst Schuld gewesen an der ganzen Sache, und hatte ihnen kaum eine Wahl gelassen... im Grunde sollte ich mich also glücklich schätzen überhaupt davongekommen zu sein. Ich wollte mir gar nicht vorstellen was mich erwartete hätte, wäre mein Bruder an Jesus Stelle gestanden. Allein bei dem Gedanken daran lief es mir eisig den Rücken hinab... Nein, daran wollte ich jetzt nun wirklich nicht denken.
Was geschen war, war geschehen und ließ sich eh nicht mehr rückgängig machen. Und selbst wenn, ich würde alles noch mal genau gleich machen. Jeden Fehler wiederholen, jede Lektion erneut lernen.. Denn jetzt hier bei Noah zu liegen war mir jede einzelne dieser Strapazen wert! Und auch wenn ich selbst nicht allzu viel von der 'Familien'-Sache hielt, denn... naja.. seien wir ehrlich: meine bisherige Familie war jetzt nicht der beste Einfluss auf mich gewesen; so wollte ich es doch besser machen.. Für Noah und Vega.
Ich sah auf Noahs Finger hinab, wie sie sich ihren Weg durch die vielen Bilder suchten und lächelte. "Wenn ich nochmal nem guten Tätowierer begegne wirst du auch verwigt." schmunzelte ich. Egal was in Zukunft passierte, Noah war mir wirklich wichtig und gehörte einfach dazu

@Noah Edwardson



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#132

RE: Wälder

in Umgebung 19.09.2020 17:35
von Noah Edwardson | 47 Beiträge

Noah ahnte nicht was Malik durchgemacht hatte, weil er bisher nur diese sanfte Seite von ihm kannte, auch wenn er sicher war das sein Freund anders konnte, so wie sie alle eben. Auch Noah würde alles tun um die Menschen zu schützen die ihm wichtig waren. „dann hast du Jesus wiedergetroffen oder?“ Es war eine ganze Weile her das er ihn gesehen hatte und wenn Noah ehrlich war hatte er auch nicht wirklich Lust dessen durchgeknallten Freund zu begegnen. „Glaubst du dein Bruder wird wieder auftauchen?“ fragte er und sah den Goth an. Ob er sich Sorgen machen musste? Von Malik würde ihn dies nicht fern halten, egal welcher Bruder etwas dagegen hatte. Vega hatte grade richtig Freude an einem Kiefernzapfen und spielte angeregt damit während Noahs Fingerspitzen über die gemalte Haut von Malik streichelte und die Zeichnungen nachmalte. Er hob überrascht den Kopf bei Malik Worten „Wirklich? Du willst Vega und mich verewigen lassen? Aber ich dachte das sollte man bei anderen Menschen nie tun…? Außer es sind die eignen Eltern oder Kinder..“ gab er zu bedenken, denn was wenn Malik in einem Jahr anders über ihn dachte? Er wusste nicht mal was das zwischen ihnen war und was das hieß? Waren sie ein Paar? Würden sie es werden? Oder war es etwas lockeres? Er konnte Malik nicht einschätzen wenn es darum ging, aber es war grade auch nicht wichtig. Grade schmiegte er sich an ihn und legte den Kopf auf seine Schulter um ihn ansehen zu können. „Es ist so schön mit dir…“

@Malik Asheton a


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#133

RE: Wälder

in Umgebung 21.09.2020 23:18
von Malik Asheton | 301 Beiträge

Vielleicht würde ich Noah irgendwann mal erzählen wie die Kerkerzellen von innen aussahen, aber nicht jetzt, das würde ihm nur die Laune verderben. "Ja hab ich." bestätigte ich ihm und setzte ein Lächeln auf. Er war ein anständiger Kerl wie sich herausgestellt hatte, auch wenn ich ihm am liebsten die Kehle aufgeschlitzt hätte als er mich hatte einsperren lassen. Doch wie gesagt: er hatte seine Gründe und ich hatte einfach Angst gehabt.
Noah erwähnte Veritas und ich hielt kurz inne, das Lächeln frohr ein. "Ich will mich nicht entscheiden müssen..." raunte ich fast ein bisschen traurig. "Doch so wie es jetzt ist, ist es wohl am besten. Denn natürlich wünsche ich mir dass es ihm gut geht, wo auch immer er ist, aber dafür braucht er mich nicht." das klang so kaltherzig, dass ich von mir selbst etwas überrascht war. Trotzdem stimmte es. Für Veritas war doch ich nie mehr als sein persönliches Spielzeug gewesen, gerade gut genug um ihn bei Laune zu halten... Und dennoch bedeutete er mir nach wie vor zu viel, war er doch alles was ich an Familie noch hatte. "Vergleich dich nicht mit ihm, das geht nicht. Ich kann dich ja auch nicht mit Vega vergleichen..." es war zum verzweifeln kompliziert! Was hätte ich nur dafür gegeben dass mein Kopf alles einfacher machen würde? Es sollte unmöglich sein dass Veritas mir, nach allem was passiert war, noch etwas bedeutete - und doch kam ich nicht davon los! Vermutlich hielt Noah mich desswegen für bescheuert, aber ich konnte nicht von ihm verlangen dass er meinem wirren Gedankengängen folgte. Solange er nur wusste dass er für mich etwas so unglaublich besonderes war, war ich zufrieden.
"Seit wann höre ich auf andere?" scherzte ich. "Du machst mich glücklich, das reicht doch als Grund." und wenn wir uns je trennten, was ich wirklich nicht hoffte und doch befürchtete, so wäre es trotz allem eine Erinnerung an schöne Zeiten. Aber konnten wir uns überhaupt trennen wenn wir nicht mal..? Naja...? Bis jetzt hatte ich nie eine auch nur ansatzweise gute Beziehungen mit irgendwem geführt... meistens hielt es nur ein paar Wochen und selbst dann war es wohl kaum mehr als eine wirklich lange Bettgeschichte gewesen. Ich war wohl einfach mies in sowas...

@Noah Edwardson



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#134

RE: Wälder

in Umgebung 23.09.2020 13:29
von Noah Edwardson | 47 Beiträge

Noah würde sich bestimmt wundern wenn er erfahren würde, was mit Malik passiert war. Vielleicht wäre er sogar wütend auf die Bewohner des Cottage. In seiner Gegenwart jedenfalls würde niemand Malik in einen Kerker sperren oder ihm auf sonstige Weise zu Nahe kommen. Auch wenn man es ihm vielleicht nicht sofort zutraute, konnte Noah sich ganz gut wehren und würde Vega und Malik mit seinem Leben schützen. Das würde er auch vor Veritas tun. Noah kannte ihn nicht und wusste im Grunde nur das dieser Mann Anführer des Zoos war und Malik Bruder. Er hatte keine Ahnung was zwischen den beiden Brüdern passiert war ,aber er spürte wie wichtig Malik dieser auch wie vor war. So war das eben mit der Familie oder? Das da viel mehr hinter steckte wusste Noah nicht und er ahnte auch das Malik nicht darüber reden wollte. Sicher fragte er sich ob Skorpion wieder auftauchen würde, aber die Antwort von Malik verstand er nicht „Wieso solltest du dich zwischen deinem Bruder und mir entscheiden müssen?“ Er war doch nur sein Bruder, wieso sollte dieser etwas gehen ihn haben? Dabei ahnte Noah einfach nicht wie gefährlich diese Situation für ihn sein würde. Noah legte den Kopf etwas schief „wieso sollte ich mich mit ihm vergleichen wollen?“ War das denn nötig? Vega und er? War das nicht etwas anderes, als zwei Menschen miteinander zu vergleichen? Er verstand Maliks Sorge nicht, aber er wollte ihn auch nicht mit Fragen durchlöchern, nicht bei ihrem ersten Wiedersehen. Das Malik ihn und Vega auf seinem Körper mit einem Tattoo verewigen wollte, das war gleich viel schöner und Malik Worte brachten ihn zum lächeln. „Das hast du schön gesagt…“ hauchte er und gab ihm einen Kuss „mir geht es genauso“ Egal was das grade zwischen ihnen war oder wo es hinführen würde, grade waren sie glücklich und Noah wollte an einem anderen Ort sein, als hier bei Malik. Sie kuschelten noch eine ganze Weile und Noah streichelte immer wieder über seine Brust und den Arm während Vega an einem Ast kaute. „Es ist schön hier und so friedlich. Kaum zu glauben oder?“

@Malik Asheton


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#135

RE: Wälder

in Umgebung 06.10.2020 13:42
von Alyson Perez | 31 Beiträge

Obwohl Ivar die letzten Wochen, wenn nicht sogar Monate, damit verbracht hatte, ihr das Reiten beizubringen, gab Alyson keine wirklich gute Figur auf dem Rücken des Pferdes ab. Bei jedem Schritt des Tieres schaukelte sie leicht hin und her, was sogar relativ beruhigend war, aber sobald das Tier eine ruckartige Bewegung oder irgendetwas anderes, das nicht vorhersehbar war, machte, klammerte sich die Brünette an den Zügeln fest. Nur mit größter Mühe konnte sie es sich verkneifen, alle fünf Minuten zu fragen, wann sie denn endlich da waren. Kurz wanderte der Blick der Brünetten zu ihren Begleitern, die wesentlich entspannter aussahen. Vielleicht brauchte sie einfach noch ein bisschen Zeit, um mit Pferden warm zu werden.
Nachdem Alyson sich die Elektrik auf Balar Island mehr als nur genau angesehen hatte, hatte sie eine ‘Einkaufsliste‘ angefertigt. Hauptsächlich fanden sich Ersatzteile auf der Liste wieder, aber hin und wieder konnte man die Namen von Werkzeugen lesen. Nur wenige Zeit später hatte Ivar eine kleine Gruppe zusammengestellt, mit der sie nun auf Einkaufstour waren. Da die Wahrscheinlichkeit hoch war, dass alle entsprechenden Läden bis auf die letzte Glühbirne leergeräumt worden waren, hatten sie sich dazu entschieden, sich auf leerstehende Wohnhäuser zu konzentrieren. Sollten sie dann zufällig an einem Elektrogeschäft vorbeikommen, konnte die vierköpfige Gruppe ja immer noch einen Blick hineinwerfen. Außerdem bot die Versorgungstour auch die Gelegenheit nach Nahrungsmitteln, oder auch Gewürzen, Ausschau zu halten. So schnell wie der Sommer gekommen war, war er dann auch wieder vorbei und für den Winter konnte man nicht genug Vorräte haben.
Da sie auf den Straßen für jeden sichtbar gewesen wären, selbst aber kaum einen Überblick gehabt hätten, hatten sie sich für einen Ritt durch den Wald entschieden. Ivar führte die kleine Gruppe an und die ganze Zeit über fragte Alyson sich, wie er sich zwischen all den Bäumen und dem wuchernden Gestrüpp überhaupt zurechtfinden konnte. Würde man sie alleine in den Wald schicken, würde die junge Frau vermutlich nicht wieder zurückfinden. Gerade als sie nun doch fragen wollte, wann sie endlich das Örtchen erreicht hatten, lichtete sich der Wald etwas und Alyson zwischen den Ästen hindurch ein kleines Häuschen stehen sehen. „Endlich…“, seufzte sie leise. Auch wenn die junge Frau nicht gerade schnell zu Fuß war, konnte sie es kaum erwarten, den Boden unter ihren Sohlen zu spüren. „Durchsuchen wir in Zweiergruppen die Häuser oder bleiben wir alle zusammen?“, wand sie sich nun fragend an den dunkelhaarigen Anführer der Gruppe. Wenn sie sich in zwei Zweiergruppen aufteilten, würden sie vermutlich mehr Häuser schaffen, gingen dabei aber auch gleichzeitig ein erhöhtes Risiko ein. Während ihr Pferd gemütlich weiter lief, musterte Alyson das Haus aufmerksam. Früher musste die hölzerne Fassade hellblau geleuchtet haben, aber von dem alten Glanz war natürlich nicht mehr viel übrig. Nach all den Jahren wirkte es eher wie ein gammliges Grün, was durch verschieden große Flecken untermalt wurde. Mehrere Fenster zeigten in ihre Richtung, wovon zwei in der unteren Etage keine Scheiben mehr besaßen. Die Fens-ter im 1. Stock schienen aber alle, bis auf ein bisschen Dreck, in Ordnung zu sein. Um das Haus herum wucherte das Gras und Unkraut vor sich hin. Teilweise hatten die Pflanzen schon ein gutes Stück an der Hauswand zurückgelegt. Ein paar Meter von dem Haus entfernt, also dort wo einmal ein gepflegter Garten gewesen sein musste, konnte man die Überreste von einem weißen Holzzaun so wie das Metallskelett einer Schaukel ausmachen. Wäre das Haus nicht in diesem miserablen Zustand gewesen, hätte man dort bestimmt schön Leben können. Vorausgesetzt man ließ die Infizierten außen vor.




@Ivar O Bryan
Ich weiß das du Abwesend bist, aber hier endlich mein Post.



Ivar O Bryan gefällt das
zuletzt bearbeitet 06.10.2020 13:48 | nach oben springen

#136

RE: Wälder

in Umgebung 16.10.2020 21:45
von Ivar O Bryan | 1.402 Beiträge

Durch seine Behinderung ging Ivar selten aus Balar raus, da er bei einem Kampf mit dem Untoten nicht wie andere einfach wegrennen konnte, sondern sich dem Kampf stellen musste. Zumal er sich meist um Angelegenheiten innerhalb des Dorfes kümmern musste. Da er jedoch die Monate zuvor regelmäßig mit Alyson und anderen Bewohnern nach einer neuen Bleibe für die Kolonie gesucht hatte, war er es schlichtweg einfach nicht mehr gewohnt den ganzen Tag nur auf seinen vier Buchstaben zu sitzen. Aus diesem Grund hatte er kurzerhand beschlossen Alyson auf der Suche nach Ersatzteilen für die elektronischen Geräte zu begleiten. Zu ihrer Sicherheit auf der Reise hatte er noch Dave und Manuel mit ins Boot gezogen. Die beiden Männer waren eigentlich für den Wachdienst zuständig. Sie liefen Tag ein, Tag aus die Insel ab, um nach Beißern zu suchen, die an die Ufer Balars angeschwemmt wurden. Oder aber sie standen Ewigkeiten an den Toren des Dorfes, um dort die Sicherheit zu gewährleisten. Nicht sonderlich abwechslungsreich, weswegen der Ire die beiden zu ihrem kleinen Ausflug einlud – eine Absage wurde jedoch nicht geduldet.
Durch die Anwesenheit der beiden erfahrenen Krieger konnte sich Ivar sicher sein, dass es deutlich unwahrscheinlicher war, dass ihm etwas außerhalb des Dorfes passierte. Schließlich würde das Dorf den Verlust eines weiteren Anführers nicht vertragen. Wer sollte sich dann um alles kümmern? Die meisten Bewohner waren zwar ziemlich gut in ihren einzelnen Bereichen, doch niemand kannte sich damit aus, wie man ein ganzes Dorf am Leben hielt und sich um die ganzen kleinen Probleme einer solchen Kolonie kümmerte. Zumal Ivar generell einfach sehr an seinem Leben hing und so lieber auf Nummer sicher ging.
So ritt das Quartett aus dem Dorf und anschließend durch einige Wälder. Nur selten kam es mal vor, dass sie eine Landstraße überquerten. Meist hielten sie sich in der Natur auf. Dieser Weg war sicherer und gleichzeitig auch noch eine Abkürzung. Würden sie den befestigten Straßen folgen, brauchten sie wahrscheinlich die doppelte oder gar die dreifache Zeit bis zu ihrem Ziel.
Entspannt saß Olivar auf seinem Pferd und genoss es einfach durch die Gegend zu traben. Allerdings ließ er sich regelmäßig nach hinten fallen, sodass er mit Alyson auf einer Höhe ritt. Teilweise, um ihre Reitfortschritte zu begutachten, hauptsächlich aber, um sich einfach nur zu amüsieren. Wenn ihr Reittier gemütlich durch die Gegend schritt sah Alyson so aus, als hätte sie deutlich einen Sitzen, so wie sie auf dem Pferd hin und her schwankte. Bewegte sich das Tier jedoch etwas schneller und somit ungewohnter und unvorhersehbarer für Alyson, so klammerte sich die Dunkelhaarige an die Züge, so als würde ihr Leben davon abhängen.
Gerade als der Ire mal wieder neben ihr ritt, schwankte sie wieder von einer Seite zur anderen, wodurch er sich einfach nicht mehr auf die Zunge beißen konnte: „Wenn du heimlich bei unserem Ausflug was säufst, dann gib mir gefälligst etwas von dem Zeug ab. Sieht aus als hättest du gerade sehr viel Spaß!“
Frech grinste er sie an, zwinkerte ihr zu und drückte dann die Fersen leicht in die Flanken seines Tieres, damit er wieder an die Spitze ihrer Gruppe kam. Um auf seine Bemerkung nun also etwas erwidern zu können, ohne durch den Wald zu schreien, musste die Brünette wohl oder übel zu ihm aufschließen und einen schnelleren Schritt bei dem Pferd kurz zulegen müssen.
Kurz danach lichtete sich der Wald und sie kamen endlich an ihren Zielort an. Hinter sich hörte der Anführer Balas seine Begleitung erleichtert seufzen, was ihn erneut leicht grinsen ließ. An das Fortbewegungsmittel würde sie sich sicher noch im Laufe der Zeit gewöhnen. So wie es jeder im Dorf getan hatte. In der heutigen Zeit fand man kaum noch Benzin und die Autos waren eindeutig zu laut. Lieber nutzten sie die altmodischere Methode und konnten sogar durch dickere Wälder oder auf kleine Anhöhen vor den Untoten fliehen, was definitiv nicht mit Autos funktionierte. Wenn überhaupt mit einem Motorrad, welches jedoch wiederum durch den Motor auf sich aufmerksam machte.
Auf Alysons Frage antwortete er: „Wir teilen uns in Zweiergruppen auf. Allerdings trennen wir uns nur in Notfällen weiter auf. Das heißt wir gehen immer zu zweit in die Räume und verlassen sie auch nur wieder zusammen, sodass wir unseren Partner immer im Blick haben.“
Ivar wollte nicht noch mehr Verluste einstecken. Durch den harten Winter in den Bergen, hatten sie eine Handvoll guter Leute an die Kälte verloren und auch ein paar an die Untoten, die zeitgleich mit dem Schneesturm gekommen waren. Ein halbes Jahr zuvor wurde Ivars Ziehvater von den Beißern gebissen und nach dem Winter hatten sie ihr Dorf aufgeben müssen. Das reichte Ivar vorerst. Lieber war er nun ein Ticken zu vorsichtig als schon wieder schlechte Nachrichten überbringen zu müssen.
Dann kamen sie auch schon bei den Häusern an und sie brachten ihre Pferde zum Stillstand.
„Manuel, du kennst dich auch ein Wenig mit Technik aus, oder?“, fragte Ivar den Krieger, welcher zustimmend nickte: „Dann wirst du mit Dave ein Team bilden. Alyson kannst du ihm die Liste zeigen?“
Während Alyson und Manuel beschäftigt waren, half Dave Ivar vom Pferd. Allein hätte er dies nicht geschafft, höchstens, wenn ein hüfthohes Objekt neben ihm sich befand. So hob der Hüne ihm vom Pferd, was zwar notwendig war, doch für den stolzen Iren jedes Mal aufs Neue eine kleine Erniedrigung war und ihn schmerzlich daran erinnerte, dass er nicht mehr laufen konnte. Eine Tatsache mit welcher er niemals seinen Frieden schließen würde.
Anschließend sah er zu Manuel und Alyson hinüber, welche sich anscheinend ausgetauscht hatten: „So dann würde ich sagen, wir machen uns ans Werk. Nehmt die Pferde immer zu den Hauseingängen mit, sodass wir schneller fliehen können und gebt uns immer Bescheid, wenn ihr zum nächsten Haus geht, damit wir wissen, wo ihr seid. Das gilt natürlich auch andersrum!“
Würde ein Fremder sie in dem Moment beobachten, würden er ein komisches Bild abgeben. Der Anführer der Gruppe saß vor seinen drei Gefolgsleuten im Dreck und musste zu ihnen hochstarren, während er ihnen die Anweisung weitergab.
Nach seiner Ansprache nickten die zwei Männer und gingen zu dem gegenüberliegenden Haus, um dort ihrer Arbeit nachzugehen.
„Kannst du Dubh zum Haus führen?“, fragte Ivar seine Teampartnerin, da er kriechend nicht mehr an die Zügel kommen würde. Dubh war dabei der Name seiner schwarzen Stute, wobei Ivar niemals zugeben würde, dass er bei der Namensgebung so kreativ wie ein kleines Kind gewesen war. Denn seine Stute hieß auf Gälisch schlichtweg ‚schwarz‘.
„Dir ist klar, dass ich dir einfach nur jedes elektronische Dingsbums unter die Nase halten werde, was ich finde. Außer du erklärst mir ein paar Stunden lang wie die ganzen Sachen aussehen.“, meinte er zu Alyson, während sie zu dem Eingang des ehemals blauen Hauses gingen. Ivar zog sich dabei mit seinen Händen vorwärts und hinterließ wie eine Schlange in dem Gras eine geschlängelte Spur von plattgedrückten Pflanzen.
Bei der Terrasse von dem Haus angekommen, hievte sich Ivar die Treppenstufen hoch und zückte seine Axt. Mit dem Kopf der Axt klopfte er an die Tür, um zu schauen, ob sich in dem Haus etwas regte.

@Alyson Perez


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#137

RE: Wälder

in Umgebung 24.10.2020 20:37
von Alyson Perez | 31 Beiträge

Mit zusammengebissenen Zähnen versuchte sie Ivars neckende Worte zu ignorieren. Doch tatsächlich kratzte das Ganze etwas an ihrem Stolz. Es gab nicht viel in dem sie scheiße war, aber wenn scheiße, dann richtig. Pferde und sie würden also niemals Freunde werden. Drecksack, der anscheinend Gedanken lesen konnte, schüttelte den Kopf. Für einen kurzen Moment verkrampfte sich Alysons gesamter Körper und in derselben Sekunde ärgerte sie sich über sich selbst. „Tut mir leid…“, murmelte sie, während die junge Frau sich dazu zwang den Hals des Hengstes zu tätscheln. Von weiter vorne konnte sie die Antwort des Anführers vernehmen. Ihre Frage hatte sie schon fast wieder vergessen. Zweiergruppen also. Das würde ihnen zumindest viel Zeit sparen und bisher war ihnen kein einziger Infizierter auf ihrem Weg begegnet. Vielleicht hatten sie Glück und im Dorf war es genauso ruhig wie in dem Wald, der es umgab. Mit jedem Schritt der Pferde kamen sie dem heruntergekommenen Häuschen näher und irgendwann standen sie direkt davor. Inzwischen waren weitere Häuser in ihr Sichtfeld gekommen und alle waren äußerlich so heruntergekommen wie das erste, das sie gesehen hatten. Kaum war Drecksack stehen geblieben, hob sich Alyson schwungvoll aus dem Sattel und spürte nur einen kurzen Augenblick später festen Boden unter ihren Füßen. „Endlich!“, stöhnte sie. Der Hengst sah sie für einen kurzen Augenblick mit seinen rehbraunen Augen an, ehe er seinen Kopf senkte und begann das hochgewachsene Gras zu essen. Stehend nahm sie Ivars Worte wahr. „Mache ich.“, erwiderte sie. Kaum war auch Manuel abgestiegen, präsentierte sie ihm die Liste. Tatsächlich sagten ihm einige Namen etwas, was schon mehr war als Aly erwartet hatte. Trotzdem drückte sie dem jungen Mann die Liste in die Hand. Die Brünette hatte sich so intensiv mit der Elektrik beschäftigt, dass sie die Liste so gut wie auswendig kannte. Als Aly sich wieder Ivar zuwandte, befand sich dieser ebenfalls nicht mehr auf seinem Pferd. Auch wenn sie den Dunkelhaarigen jetzt schon etwas länger kannte, war es immer noch ein seltsames Gefühl ihn so dasitzen zu sehen. Es war beeindruckend, wie stark er war. Von unten aus gab Ivar seine Anweisungen und als er zu Ende gesprochen hatte, wurden diese umgesetzt. Manuel und Dave entfernten sich mit ihren Pferden in Richtung der Häuser, die sich auf der anderen Straßenseite befanden, während sich Ivar und Alyson dem hellblauen Haus annahmen. Auch wenn es ihr mehr als widerstrebte, nahm sie, auf die Bitte des Iren hin, die Zügel von seinem Pferd in die eine und die von Drecksack in die andere Hand.
„Wenn du das machst werde ich dich bei jedem Gegenstand fragen wie das irische Wort dafür ist.“, entgegnete sie lachend. „Ich glaube das einfachste ist, wenn du nach Schrauben, Werkzeug und Krimskrams wie Glühbirnen suchst und ich nehme alles andere auseinander.“ Als die beiden nah genug am Haus waren, legte Alyson die Zügel um das Geländer, das an der Treppe befestigt worden war. Dabei benutzte sie einen Knoten, den Ivar ihr gezeigt hatte. Irgendeiner mit dem sich die Pferde befreien konnten, falls Gefahr drohte. Langsam folgte sie ihm die Treppenstufen zu der Eingangstür des Hauses hoch. Bei jedem Schritt knarrte das alte Holz unter ihren Füßen, aber es hielt stand. Oben angekommen blieb sie zu Ivars Rechten stehen. Mit einer fließenden Bewegung brachte Aly ihr Balisong zum Vorschein. Es war nicht mehr das Neuste, aber das lila Schimmern der Klinge war immer noch zu sehen. Als der Kopf seiner Axt das dicke Holz der Tür berührte, war ein dumpfes Geräusch zu hören. Aly wartete einen Moment, doch im Inneren des Hauses war nichts zu hören. „Scheint als wäre…“, die junge Frau wurde von einem Kratzgeräusch aus dem Inneren des Hauses unterbrochen. Ein lautes Seufzen kam ihr über die Lippen. „Wäre auch zu schön gewesen.“, sie verdrehte die Augen. Etwa auf Augenhöhe war ein kleines Fenster in der Tür eingelassen worden, durch das Alyson nun in das Innere schaute. Doch kaum hatte sie ihr Gesicht vor der Scheibe positioniert, zuckte sie auch schon wieder zurück. „Fuck…bist du hässlich.“ Sie machte einen Schritt zurück. „Der Besitzer des Hauses ist wohl noch da.“, erklärte sie Ivar. „Und er sieht so aus als hätte er sich ins Gesicht geschossen und dabei nicht richtig getroffen.“, sie verzog das Gesicht. Hinter der Haustür war das leise Kratzen von Fingernägeln auf Holz zu hören und in unregelmäßigen Abständen konnte man sogar das Röcheln des Infizierten vernehmen. Ihr Blick wanderte zu Ivar. „Der sollte eigentlich kein Problem sein. Scheint auch allein zu sein.“, sie drehte ihr Messer in der Hand hin und her. „Wie wäre es, wenn du einen Schritt zurück machst, das Opfer spielst und ich von der Seite aus den Infizierten erledige?“, ein freches Grinsen schlich auf ihre Lippen. „Oder lieber andersherum?“




@Ivar O Bryan



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