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WELCOME SURVIVOR

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.

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A CHANGE IS GONNA COME

Der Winter hat sich angekündigt. Die Minusgrade lassen alles und jeden gefrieren, Beißer werden dadurch langsamer oder frieren gar ganz fest. Mit leichten bis starken Schneefällen ist zu rechnen!
X

An Aus


#141

RE: Wälder

in Umgebung 23.02.2021 16:09
von Gwen Lou Johnson | 289 Beiträge

Kaum war die Bahn frei und die Frau in Ivars Sichtfeld getreten, flog die Wurfaxt in Richtung des Beißers, in dessen Kopf sie auch schließlich stecken blieb. Sichtlich beeindruckt sah Gwen zu, wie der Infizierte in sich zusammensackte. Bei ihrer Treffsicherheit wäre die Axt wahrscheinlich an dem Beißer vorbei und in das Innere des Hauses gesegelt… „Jeder Zeit.“, erwiderte sie mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. Kurz darauf setzte auch sie sich in Bewegung, um, wie von Ivar gebeten, den anderen Beißer ein Stück zur Seite zu ziehen, so dass ihr Fluchtweg nicht von unnötigen Hindernissen blockiert wurde. Als sie fertig war, wischte sie sich die Hände an der Hose ab. In all den Jahren, die sie nun schon zusammen mit den Infizierten verbracht hatte, hatte es Gwen immer noch nicht ganz geschafft den Ekel, den sie jedes Mal verspürte, wenn sie einen Beißer anfassen musste, abzulegen.
Dicht hinter Ivar folgte sie ihm in das Innere des Hauses. „Wie wäre es, wenn du nach einer Kamera suchst und dabei alles was sonst noch brauchbar aussieht einsteckst und ich schaue mich mal in der Küche, dem Wohnzimmer und vielleicht noch im Bad um.“, erwiderte sie als der Dunkelhaarige ihr seine Vorschläge unterbreitet hatte. „Wenn wir fertig sind können wir uns entweder hier treffen oder der eine macht sich auf die Suche nach dem anderen.“
Während Ivar sich auf die Suche nach einer Kamera begab, durchkämmte Gwen zu erst die Küche. Tatsächlich standen noch einige Küchengeräte herum, die nicht in einer all zu schlechten Verfassung waren und aus denen sie ein paar Teile ausbauen konnte, aber vom Kühlschrank ließ sie die Finger. Sie wollte weder wissen, wie es im Inneren aussah, noch wollte sie das Ding sonst irgendwie berühren. Bei ihrem Glück zog sie sich dabei eine Schimmelpilzvergiftung zu. Nachdem sie mit der Küche fertig war, folgte das Wohnzimmer. Dort gab es zwar nicht all zu viel zu holen, aber ein paar Kabel, Schrauben und andere Teile ließen sich dennoch auftreiben. Sie entdeckte sogar eine alte Taschenlampe, jedoch leider ohne Batterien. Anschließend folgte das Gästebad, wo sie nicht mehr als die Aufhängungen eines alten Spiegels erbeuten konnte und zum Schluss kam das Badezimmer im oberen Stockwerk an die Reihe. Hier gab es wieder etwas mehr zu holen, aber die meisten Sachen fasste Gwen erst gar nicht an. In den Fluren baute sie ein paar Verkleidungen von Steckdosen aus, hauptsächlich, um an die Schrauben zu kommen, ehe sie sich in Richtung des Treffpunktes begab. „Ich wäre dann soweit!“, rief Gwen durch das Haus, um Ivar bescheid zu geben. Die Brünette wusste nicht genau wie lange sie gebraucht hatte, aber etwas Zeit dürfte das Ganze in Anspruch genommen haben.
Am Treffpunkt angekommen sah Gwen noch einmal die erbeuteten Sachen durch und sortierte hier und da doch noch etwas aus. Da sie mit weniger gerechnet hatte, war die Brünette relativ zu frieden. Außerdem hatte Ivar bestimmt auch noch etwas gesammelt und wenn es für Manuel und Dave nicht komplett beschissen gelaufen war, war die Besorgungstour definitiv nicht umsonst gewesen. Und das beim ersten Haus sagen zu können, musste schließlich etwas heißen.



@Ivar O Bryan

// können wir gerne machen. Willst du dann beim nächsten Post, oder soll ich dann? xD



Ivar O Bryan kümmert sich drum!
Ivar O Bryan findet das nice
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#142

RE: Wälder

in Umgebung 10.03.2021 01:12
von Ivar O Bryan | 2.140 Beiträge

Stolz grinste Ivar seine Begleitung an, nachdem er die Axt zielsicher mit einem Wurf in dem Beißer versenkt hatte. Dieses Können hatte ihm viel Zeit, Schweiß und Nerven gekostet und einige Blasen und andere kleine Verletzungen eingebracht. Zuvor hatte er sich immer nur mit dem Messer und einem Gewehr verteidigen können, doch wenn man auf dem Bauch auf dem Boden lag, grenzte es fast schon an einer neuen Sportart das Gewehr zu laden, zu zielen und dann auch noch zu treffen. Aus diesem Grund hatte er auf andere Angriffs- und Verteidigungsmaßnahmen wechseln müssen.
Schnell waren die Beißer aus dem Fluchtweg geräumt und sie konnten dann endlich das Haus erkunden und plündern. Als Gwen vorschlug, wie sie die Arbeit aufteilen könnten, nickte Ivar und stimmte auch verbal ihrem Vorschlag zu. Er würde also sich nach einer Kamera umsehen und alles einpacken, was er für brauchbar empfand und die Expertin suchte gezielt nach den Teilen, die sie brauchte.
„Ich würde sagen, wir treffen uns einfach. Beziehungsweise ich suche dich, denn ich kann dir noch helfen. Meine Suche kann man schließlich einfach unterbrechen, da ich nichts Wichtiges suche und so können wir auch sofort zum nächsten Haus dann gehen.“ gab er dann am Schluss von sich. Dann stand der Plan und sie machten sich ans Werk.
Ivar ging als erstes in den ersten Stock. Oben angekommen musste er erst einmal kurz sich hinsetzen, denn so steile Treppen waren ziemlich anstrengend. Nachdem er kurz seine Arme entlastet und gestreckt hatte, kroch er zu dem erstbesten Zimmer. Es war ein Arbeitszimmer, in welchen Ivar sofort alle Schubladen durchsuchte, ob er eine Kamera fand. Leider eine Fehlanzeige, doch er konnte zumindest ein paar Stifte und Papier einstecken, die er für seinen Papierkram gut verwenden konnte, sowie eine verschlossene Flasche Bourbon, die auch prompt in seinem Rucksack landete. Den Rechner ließ er einfach an Ort und Stelle. Der Ire ging nicht davon aus, dass sich darin etwas befand, was Gwen nützlich sein konnte.
Anschließend erkundete er drei Schlafzimmer. Das erste gehörte der Frau und bot nicht wirklich spannendes, außer man stand auf geblümte Vorhänge und solch altmodischen Krempel. Trotzdem durchwühlte er die Schubladen und den Schrank. Kein Anzeichen von Technik oder anderen nützlichen Sachen. Die meisten Klamotten waren auch von Motten angefressen und somit unbrauchbar.
Auch in den beiden anderen Zimmern waren die Klamotten nicht brauchbar, doch er fand ein paar Packungen Glühbirnen, die zum Papier, den Stiften und dem Alkohol dazukamen. Zusätzlich fand er tatsächlich eine Polaroid-Kamera mit einer Packung Fotopapier. Doch als er ein Foto von sich machte, bildeten sich auf dem Papier nur schwarze und weiße Flecken, die ineinander verschwammen. Ob dies an dem Papier oder der Kamera lag, musste wohl Gwen oder jemand anderes mit mehr Ahnung herausfinden. Doch einstecken würde er den Fund auf jeden Fall. Eventuell konnten sie die Kamera reparieren oder mussten nur geeignetes Papier finden oder herstellen.
Ansonsten fand er nur technischen Kleinkram, den er Gwen am Ende präsentieren konnte, damit sie entschied, ob er eine komplette Niete zusammengesucht hatte oder doch etwas Brauchbares dabei war. Während er dann im letzten Zimmer war, hörte er Gwen von unten rufen, dass sie alles hatte, weswegen er sich auf dem Weg zu ihr machte.
Gerade als er beim Flur angekommen war, schmerzen plötzlich seine Beine. Es war als hätte jemand ihm gegen diese getreten. Kurz legte er sich einfach mit einem leisen aufstöhnen ganz auf den Boden und ließ den Schmerz über sich gehen. Meist kündigte solch eine Schmerz eine Überbelastung der Beine an, was in diesem Fall nicht sein könnte, oder einen Wetterumschwung, der sich in seinen gebrochenen Beinen bemerkbar machte. Jedoch nur selten in solch einer Heftigkeit und meist flaute der Schmerz anschließend auch wieder ab. Dieses Mal jedoch nicht. Er nahm eher etwas zu, weswegen der Dunkelhaarige auch nicht weiter am Boden rumliegen wollte, sondern die Zähne zusammenbiss und sich zur Treppe begab. Diese rutschte er wie ein kleines Kind hinab, da dies die schnellste Möglichkeit war.
Unten angekommen schob Ivar Gwen vorerst wortlos den Rucksack zu, damit sie sich seine Fundstücke ansehen und aussortieren konnte. Dann rieb er sich über die Beine und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Bis jetzt hatte seine Begleitung nur einmal mitbekommen, dass er mit seinen gebrochenen Knochen das Wetter hervorgesagt hatte. Sie hatten geschmerzt und er hatte sie gerade rechtzeitig zu einem Haus geführt, wo sie sich und die Pferde hatten unterstellen können, bevor aus heiterem Himmel ein Platzregen aufzog und sie ohne diese Vorwarnung komplett durchnässt worden wären. Damals hatte er jedoch nicht solche Schmerzen wie in dem Moment.
„Wir sollten uns beeilen. Da kommt was auf uns zu!“, murrte er. Hätte er keine Schmerzen, hätte er ihr wohl freudestrahlend die Kamera und das missratene Bild unter die Nase gehalten. So war er jedoch keine gute Gesellschaft mehr, sondern eher mürrisch und schlecht gelaunt.
„Maximal noch ein Haus, dann hauen wir ab. Wahrscheinlich zieht ein Unwetter auf und wenn wir Glück haben, schaffen wir es noch rechtzeitig nach Balar zurück.“, erklärte er dann und rieb sich weiterhin über die Unterschenkel, das Knie und den Bereich über dem Knie, wo die Knochen am häufigsten gebrochen waren. Meist half es ein bisschen, wenn er seine Beine massierte, doch selbst dass half nichts, weswegen er sich einfach frustriert auf den Rücken fallen ließ und wartete bis Gwen fertig mit der Begutachtung war.
Gerade als er zu ihr, immer noch liegend, rüber sah, bemerkte er im Hintergrund, wie sich alles verdunkelte und wie diese Wolkenfront rasant auf sie zukam.
„Fuck! Gwen, lauf zu Manuel und Dave rüber und hol sie zu uns.“, befahl er ihr, damit sie wenigstens alle zusammen an einem Ort festsaßen, dann sah er schon die ersten Schneeflocken tanzen: „Ein Schneesturm!“
Als sie losgegangen waren, war der Himmel noch klar und blau. Am Boden lag zwar schon Schnee und es war relativ kühl, doch keiner in Balar hatte ihnen solche ein Wetter hervorgesagt. Der derart rasante Wetterumschwung würde auch seine schmerzenden Beine erklären, denn was da draußen passierte war definitiv nicht normal.
„Bring bitte auch die Pferde mit rein, sie sollen nicht da draußen bleiben!“, meinte er dann noch schnell zu ihr und packte das Zeug wieder in ihre Rücksäcke ein, was noch draußen und nicht auf den Stapel mit unnötigen Sachen lag. Würden die ganzen Sachen herumstehen, könnten sie nicht schnell genug sich und die Pferde hereinbringen.
Durch den Trubel rückte der Schmerz auch kurz in den Hintergrund, bis Ivar zumindest im Wohnzimmer die Rucksäcke abstellte und auf die anderen wartete. In diesem Moment fühlte er sich mal wieder so richtig nutzlos. Nicht einmal die Fenster konnte er überprüfen, da in der Nähe kein Stuhl stand, den er benutzen konnte, um da hoch zu kommen und mit den Schmerzen in den Beinen konnte er es nicht wagen sie einfach so aufzustehen, da er so nicht bemerken würde, wann sie überstrapaziert waren und eventuell wieder brechen würden. Dies hatte er nämlich schon mehrfach geschafft, dass er testen wollte, wie lange er stehen konnte und er am Ende zum Arzt wegen einem neuen Bruch gehen musste.

@Gwen Lou Johnson


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#143

RE: Wälder

in Umgebung 16.03.2021 20:20
von Gwen Lou Johnson | 289 Beiträge

Wortlos beobachtete sie Ivar, wie dieser eine Treppenstufe nach der anderen hinunter rutschte. Als kleines Kind hatte sie das öfter, manch mal auch gemeinsam mit ihrem Vater, gemacht. Viele Jahre später, nachdem sie sich mit einem gebrochenen Bein herumschlagen musste, war sie genau so die Treppe heruntergegangen, so bald keiner hingeschaut hatte. Treppen ohne Krücken heruntergehen war nämlich nicht gerade leicht oder ungefährlich. Es dauerte einen Moment bis ihr Begleiter unten angekommen war, aber als er es geschafft hatte, schob er ihr wortlos seinen Rucksack zu. Untypisch für ihn, doch Gwen sparte sich das Fragen vorerst. Schweigend öffnete sie den Rucksack, in dem sich tatsächlich einige Sachen befanden. Um einen besseren Überblick zu bekommen breitete sie alles nebeneinander aus, ehe sie begann zu sortieren. Die meisten Sachen, die Ivar eingesammelt hatte, waren in Ordnung und nicht nur das: er hatte sogar eine Kamera samt dazugehörigen Fotopapier und eine Flasche Bourbon gefunden. Noch während sie dabei war die Kamera und das misslungene Foto zu begutachten, ergriff Ivar dann doch das Wort. Bereits die ersten Sätze erklärten seine schlechte Laune und Gwen war wieder einmal beeindruckt. Keine Ahnung wie es möglich sein konnte, aber bei schlechtem Wetter begannen Ivars Beine zu schmerzen. Und das noch bevor sich das schlechte Wetter selbst ankündigte. Genau diese Vorwarnung hatte ihnen schon einmal den Arsch gerettet und eine lästige Erkältung erspart, da so genügend Zeit gewesen war einen Unterschlupf zu suchen. „Okay.“, erwiderte die Brünette, während sie gleichzeitig überlegte, ob sie etwas für ihn tun könnte. „Wenn Manuel und Dave nur halb so erfolgreich gewesen sind wie wir, brauchen wir auch nicht viel mehr Häuser zu durchsuchen.“ Die Glühbirnen mussten zwar in Balar auf ihre Funktion getestet werden, aber normalerweise sollte da, selbst über die Jahre, nichts kaputt gegangen sein. Auch die Kamera müsste sie sich in Balar näher anschauen. Nachdem sie sich alles nach der Reihe angeschaut hatte, begann Gwen die noch guten Sachen nach und nach in den Rucksack zu packen. Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen, wie sich Ivar auf den Rücken fallen ließ. Vielleicht wäre es besser wenn sie schon nach diesem Haus aufhörten und sich auf den Rückweg machten. Die Brünette nahm gerade die Kamera in die Hand, als Ivar fluchte. Verwirrt blickte sie auf, legte jedoch schnell die Kamera in den Rucksack. Bei dem Wort Schneesturm war Gwen bereits auf den Beinen. „Bin gleich wieder da.“, teilte sie ihm mit. Nur Sekunden später trat sie durch die Haustür hinaus ins Freie. Tatsächlich tanzten unzählige Schneeflocken um sie herum und der Wind zerrte leicht an ihrer Kleidung. Kurz wanderte ihr Blick zu dem Platz, an dem sie die Pferde angebunden hatten. Beide Tiere waren noch dort, wo sie zurückgelassen worden waren, doch auch sie schienen etwas nervös zu sein. „Euch hole ich auch gleich…“, murmelte sie leise. Mit nur wenigen Schritten war die Brünette auf der anderen Straßenseite und bei dem Haus, das sich die beiden Männer anschauen wollten. Mit dem Messer in der Hand öffnete sie die Tür ein Stück, ehe sie die Namen der beiden Begleiter rief. Keine Antwort. „Das darf doch nicht wahr sein..!“, die Brünette schüttelte ihren Kopf. Ein Haus weiter entdeckte sie glücklicherweise die Pferde der beiden und als sie dieses Mal die Namen der Männer rief, bekam sie schnell eine Antwort. Mit knappen Worten erklärte sie was los war. Markus und Dave steckten das was sie gerade in der Hand hatten ein und folgten Gwen anschließend nach draußen. Während die Männer nacheinander, inklusive ihrer Pferde, das Haus betraten, löste sie zu erst den Knoten von Ivars Pferd. Kaum war der Knoten offen, klammerte sich ihre Hand regelrecht an den Zügeln fest. Mit zügigen Schritten legte sie den Weg zur Haustür zurück. An der Tür angekommen musste sie etwas langsam machen, aber zum Glück war genügend Platz, um das Tier ins Innere führen zu können. Da sie vermutete, dass im Wohnzimmer am meisten Platz für die Pferde wäre, führte sie das Tier dort hin. Auch Markus und Dave hatten Dort ihre Pferde hingeführt. Außerdem hatten sie herumstehende Möbel etwas bei Seite geschoben. Wortlos drückte sie Dave die Zügel in die Hand, ehe sie sich umdrehte und wieder auf den Weg nach draußen machte, um Drecksack zu holen. Obwohl es nur wenige Minuten her war, waren die Schneeflocken bereits dicker und vor allem mehr geworden. Auch der Wind ging spürbar stärker. So schnell wie möglich machte sie den Hengst los, der es ziemlich eilig hatte ins Innere zu kommen. Verständlicherweise. Wie Ivars Pferd führte sie Drecksack ins Wohnzimmer, wo sie ihn zwischen den anderen Tieren positionierte. „Man ist das kalt…“, Gwen schüttelte sich leicht. „Ich kümmere mich um die Haustür.“, teilte Dave mit, der anschließend in den Flur verschwand, um die Tür Schneesturm und Beißer sicher zu machen. Ihr Blick wanderte zu Ivar. „Kann ich irgendwas für dich tun?“, sie wusste zwar selbst nicht genau was, aber vielleicht gab es irgendwas. Im Fenster hinter ihm war nichts außer Schneeflocken zu sehen. Hoffentlich dauerte der Sturm nicht all zu lange an. Gwen hatte sich zwar den Temperaturen entsprechend warm angezogen, doch ob das warm genug für einen Schneesturm war, bezweifelte sie. Das Haus hielt zwar einiges an Kälte ab, doch ohne Heizung würde es auch im Inneren irgendwann eisig werden.




@Ivar O Bryan



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#144

RE: Wälder

in Umgebung 23.03.2021 17:58
von Ivar O Bryan | 2.140 Beiträge

Während Gwen nun auch Ivars Sammelstücke nach Brauchbarkeit und Nützlichkeit sortierte, schwieg er vorerst und versuchte einfach die Schmerzen in seinen Beinen auszublenden. Schlussendlich meldete er sich doch zu Wort und er sah seiner Begleitung an, dass sie nun seine miese Stimmung verstand. Auch wenn die Schmerzen sie vor einem Unwetter warnten, war es für Ivar kein Spaß mehr.
Er selbst hatte nie Migräne, doch er würde dies so beschreiben. Migräne in den Beinen. Nur nicht so stark und ohne Übelkeit. Nichtsdestotrotz tat es weh und er konnte sich kaum noch auf anderes konzentrieren.
Gwen erklärte ihm daraufhin, dass sie wahrscheinlich keine weiteren Häuser mehr durchsuchen mussten, da sie beide schon ziemlich viel gefunden hatten. Wenn Dave und Manuel ebenso erfolgreich wären, dann könnten sie auch schon zurück, damit sie vor dem Unwetter wieder im Dorf ankamen. Erleichtert nickte er, um ihr zu zeigen, dass er zugehört und einverstanden war.
Wenig später tanzten die ersten Schneeflocken vor dem Fenster des Hauses und Ivar wusste, dass sich etwas anbahnte. Dies teilte er Gwen auch mit und gab die ersten Befehle, damit die kleine Vierergruppe sich in Sicherheit wissen konnte. Er war jedoch zum Nichtstun verdammt. Gleichzeitig folterte ihn sein eigener Körper.
Nachdem Ivar den Flur begehbar gemacht hatte, indem er die Rucksäcke in das Wohnzimmer verfrachtete, musste er in eben diesem Zimmer ausharren und warten. Er wusste nicht einmal, ob draußen etwas passierte. Der Wind heulte, weswegen er nicht hören konnte, ob sich außerhalb des Zimmers etwas ereignete. Auch konnte er nichts Sinnvolles tun. An die Fenster kam er nicht ran und die Schränke der Küche, die nur durch eine kleine Bartheke vom Wohnbereich getrennt war, lagen zu hoch. Einzig die unteren Regale könnte er nach einem großen Topf durchsuchen, in dem sie ein Feuer entfachen konnten, damit sie eine Wärmequelle hatten.
Eine weitere Welle des Schmerzes überrollte ihn dann jedoch und er legte sich dann einfach auf die Couch, um auf die Ankunft von Gwen, Manuel und Dave zu warten. Gerade als er den gröbsten Schmerz weggeatmet hatte, hörte er das Klappern von Hufen im Flur und die beiden Männer tauchten auf. Als er fragen wollte, wo Gwen war, kam diese auch mit seinem Pferd an, nur um dann Drecksack zu holen.
Zu ihrem Glück war das Wohnzimmer recht groß, weswegen es durch die Pferde nicht komplett vollgestopft war und sie trotzdem sich noch minimal bewegen konnten. Dave kontrollierte dann noch schnell die Haustüre, damit diese nicht offenstand und der Wind nicht jegliche Wärme, die sie erzeugen würden, wieder abkühlen ließ. Manuel schloss sich dem an, nur dass er überprüfen wollte, ob die Tür zum Garten verschlossen war.
Gwen indes fragte ihn besorgt, ob sie etwas für ihn tun konnte. Erst schüttelte er im Liegen den Kopf, bevor er sich doch aufrichtete, und sie aufforderte sich neben ihn zu setzen. Als sie neben ihm saß, ließ er sich wieder zur Seite sinken, sodass er mit dem Kopf auf ihrem Schoß lag.
„Lenk mich ab!“, forderte er sie dann auf, bevor er innerlich einfach nur weiter das Wetter, die Schmerzen und den Mann verfluchte, dem er zu verdanken hatte, dass er nicht mehr laufen konnte. All dies machte auch seine Situation nicht besser.
Als dann die beiden andere Männer wieder zurückkamen, tauschten sie einen vielsagenden Blick aus und Manuel meinte: „Also stimmt das Gerücht, was man im Dorf sich über euch erzählt?“
Ein kurzes Schmunzeln schlich sich auf Ivars Lippen, bevor er mit der Hand wedelte, der seine Bediensteten verscheuchen wollte.
„Anstatt zu spekulieren könnt ihr euch noch weiter nützlich machen. Oben befinden sich viele Klamotten, die man verbrennen kann, sowie Holz für ein Feuer. Irgendwo findet man sicherlich auch noch was, worin man sicher ein Feuer brennen lassen kann.“, meinte er zu den beiden, damit sie es später warm hatten.
Dave und Manuel kannten schon die Schmerzattacken bei Ivar durch andere Ausflüge oder Treffen mit ihrem Anführer, weswegen sie verstanden, wenn er nicht mithalf oder seine Launen an ihnen ausließ. Auch wenn es nicht fair war, kam dies hin und wieder vor. Dem Iren tat es jedoch auch immer danach leid, weswegen man ihm keinen Vorwurf machte.
Trotzdem neckten die Männer ihn weiter: „Darf ich nicht lieber Krankenschwester spielen und Gwen sucht nach brennbarem Zeug?“
Manuel grinste und hieb feixend den Ellenbogen in die Seite seines Kumpels: „Ein paar Kilo mehr und du hättest auch die passenden Brüste dazu, um Ivars Königin zu werden!“
Auch Ivar musste breit grinsen und Manuel wich lachend dem Schlag von Dave aus, der auf seine Bemerkung folgte. Dann verabschiedeten sich die beiden in den Flur, nicht jedoch ohne sie darauf hinzuweisen, dass sie jederzeit zurückkommen konnten, weswegen sie lieber kein Liebesspiel anfangen sollten.
„Buschfunk!“, schmunzelte dann Ivar, denn der Klatsch und Trasch im Dorf war wirklich schlimm. Gwen und er hatten sich bis jetzt nur einmal privat im Badehaus getroffen als niemand mehr da war und hatten auch was miteinander und sofort wussten alle davon. Wie dies möglich war, wusste er bis heute nicht.
„Falls ich mal Zeit habe, werde ich mal herausfinden, wie es möglich ist, dass jeder alles über den weiß, selbst wenn niemand da war und die Betroffenen niemanden etwas erzählt haben! Willst du mit Detektiv spielen?“, fragte er dann Gwen.

@Gwen Lou Johnson


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#145

RE: Wälder

in Umgebung 28.03.2021 19:34
von Gwen Lou Johnson | 289 Beiträge

Schweigend beobachtete sie Ivar, der auf ihre Frage hin den Kopf schüttelte, ehe er sich scheinbar doch umentschied und sich etwas aufrichtete. Kaum hatte er Gwen aufgefordert sich neben ihn zu setzen, ließ diese sich auch schon auf dem Sofa nieder. Als die Brünette saß, ließ Ivar sich wieder zurück sinken, wobei er seinen Kopf auf ihren Schoß legte. Für einen kurzen Augenblick wartete sie ab, ob der Ire auch bequem lag, ehe sie eine Hand an seinen Kopf legte und ihn zu kraulen begann. „Dein Wunsch ist mir Befehl.“, schnurrte die junge Frau mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Die andere Hand schob sie unter seinen Arm. Gerade als sie sich eine Frage überlegt hatte, mit der sie Ivar beschäftigten konnte, kamen die beiden Männer zurück ins Wohnzimmer. Natürlich entging Gwen der Blick, den Dave und Manuel augenblicklich austauschten, nicht. Hätte die Brünette an ihrer Stelle gestanden, hätte sie wahrscheinlich nicht anders aus der Wäsche geschaut, weshalb sie es den beiden auch nicht übel nehmen konnte. Nicht einmal als Manuel fragte, ob das Gerücht über sie stimmte. Tatsächlich war Gwen etwas überrascht, dass bereits irgendein Gerücht im Umlauf war. Ivar und sie hatten ein einziges Mal einen nächtlichen Ausflug in das Badehaus gemacht und schon wurde darüber spekuliert. Wie zum Teufel hatte das jemand mitbekommen?! Nicht das es Gwen störte, aber es war ziemlich beeindruckend, wie schnell etwas in Balar die Runde machte. Bevor die Brünette etwas entgegnen konnte, deutete Ivar mit einer Handbewegung an, dass die beiden verschwinden sollten, was ein leichtes Schmunzeln auf ihre Lippen zauberte. „Genau, macht euch nützlich.“, pflichtete sie dem Iren bei, während sich ihr Schmunzeln in ein freches Grinsen verwandelte. Ivars Königin zu sein, Gwen war sich immer noch nicht ganz sicher, was das überhaupt bedeutete, hatte den ein oder anderen Vorzug, mit dem Gwen nur all zu gerne spielte, doch die beiden Männer neckten weiter, als hätten sie weder etwas gehört noch gesehen. Es dauerte noch einen kurzen Moment, bis Dave und Manuel sich wieder ein bekamen und dann endlich im Flur verschwanden. Natürlich schafften sie das nicht ohne Ivar und sie darauf hinzuweisen, dass sie jederzeit wieder zurück kommen könnten. Als der Ire das Wort Buschfunk aussprach, verdrehte die Brünette die Augen. „Das ist wirklich…unglaublich.“ Tatsächlich hatte sie mit niemanden über die Nacht im Badehaus gesprochen und doch schien irgendwer von ihrem nächtlichen Ausflug mitbekommen zu haben. „Keine Ahnung wie sowas möglich ist, aber ich helfe dir gerne dabei das Geheimnis zu lüften.“ Detektiv hatte sie schon lange nicht mehr gespielt, aber ihre Fähigkeiten im Ermitteln waren nach wie vor da und warteten darauf endlich wieder eingesetzt zu werden. „Sie könnten es auch an der Art wie wir uns verhalten, wenn der andere in der Nähe ist, gemerkt haben.“, mutmaßte Gwen. Ihr selbst war das noch nie aufgefallen, aber sie hatte auch nie bewusst darauf geachtet. Nicht so wie andere Bewohner es scheinbar getan hatten. „Was glaubst du ist es für ein Gerücht?“, sie legte den Kopf leicht schief. „Das wir es im Badehaus getrieben haben? Das wir etwas miteinander haben? Oder das wir zusammen sind?“ Sie selbst tippte auf eines der letzteren. Das das mit dem Badehaus jemand mitbekommen hatte, konnte sie immer noch nicht ganz glauben. Mal abgesehen davon, schienen die Leute besser über Ivar und sie bescheid zu wissen, als Gwen es tat. In den letzten Tagen hatte sich die junge Frau viele Gedanken über die Nacht im Badehaus gemacht, war aber zu keinem wirklichen Ergebnis gekommen. Für Gwen hatten sich seitdem ein paar Dinge verändert, jedoch wusste sie selbst nicht genau wie sie was einordnen oder deuten sollte. Normalerweise sprach die Brünette Dinge, die sie beschäftigten, einfach aus, doch in diesem Fall hatte sie Angst, dass sie dadurch möglicherweise etwas kaputt machte und dafür war Ivar ihr einfach zu wichtig geworden. Etwas gedankenverloren kaute Gwen auf ihrer Unterlippe herum, während sie gleichzeitig den Kopf des Iren kraulte. Die Brünette wusste nicht genau wie lange sie nichts mehr gesagt hatte, als ihr einfiel, dass sie Ivar eigentlich ablenken sollte. „Oh, ich bin echt miserabel im Ablenken…“, ein entschuldigendes Lächeln erschien auf ihren Lippen. „Ähm…“, Gwen versuchte ihre Gedanken zu ordnen. „Wie wäre es mit…welche Farbe hat meine Unterwäsche?“ Über ihnen konnte man die leisen Schritte von Dave und Manuel hören. Anscheinend waren sie immer noch dabei Holz und Kleidung zusammen zu suchen. Langsam wanderte ihre Hand in seinen Nacken, wo sie den Iren auch einen Moment lang kraulte. Das sie in einen Schneesturm geraten waren, war zwar beschissen, aber wenigstens saß Gwen mit guter Gesellschaft fest. „Wie lange glaubst du wird es dauern, bis sich der Sturm etwas gelegt hat?“ Nach der Stärke des Windes und der Dicke der Flocken zu Urteilen würde der Sturm bestimmt bis zur Einbruch der Dunkelheit andauern und im Dunkeln bei so viel Neuschnee zurück zu reiten, war keine schöne Vorstellung für sie.



@Ivar O Bryan



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#146

RE: Wälder

in Umgebung 15.04.2021 00:32
von Ivar O Bryan | 2.140 Beiträge

Gleich nachdem Ivar seinen Kopf auf Gwens Schoß niedergelassen hatte, fing die Braunhaarige an, ihn zu kraulen. Gerade wollte Ivar genießerisch seine Augen schließen, da kamen schon Manuel und Dave in das Zimmer und kommentierten das, was sie da sahen: Gwen und Ivar, die sich näher waren als nur gute Freunde.
So wie Gwen konnte Ivar den Beiden ihre Kommentare und Sprüche nicht übelnehmen. Ivar wäre in diesem Fall sogar wahrscheinlich noch deutlich direkter und derber gewesen von dem was er rausgehauen hätte als die Beiden. Nichtsdestotrotz scheuchte er sie weg. Sie sollten brennbares Material finden, damit sie ohne die Argusaugen der beiden Männer ihre Ruhe hatten und Ivar von seinen schmerzenden Beinen abgelenkt werden konnte. Auch wenn Manuel und Dave ihn ebenfalls wunderbar abgelenkt hatten, so wurde er in diesem Moment lieber von Gwen abgelenkt.
Auch Ivar grübelte nach der Offenbarung von den Jungs, dass es ein Gerücht über sie beide gab, darüber nach, woher irgendjemand im Dorf davon wissen konnte. Als die beiden Männer ihrer Aufgabe nachgingen, die Ivar ihnen zuvor aufgegeben hatte, sprach er das Thema auch gleich an. Gwen fand den Buschfunk von Balar ebenso erstaunlich wie er. Und Ivar hatte diesen schon zur genüge und lange genug erlebt, um zu wissen, dass dieser existierte und erstaunlich war.
„Dann lüften wir das Geheimnis des Buschfunks, sobald wir wieder im Dorf sind!“, stimmte er zu und sprach auch gleiche seine erste Idee an: „Die alte Nan wohnt gegenüber vom Badehaus. Skadi meinte, dass sie oft wie die Vorortshausfrauen aus dem Fenster guckt und die Straße beobachtet. Vielleicht hat sie uns ins Badehaus gehen gesehen und so die Gerüchteküche brodeln lassen. Oder wir heuern Skadi an. So werden wir wahrscheinlich innerhalb von einem Tag wissen wer was wann gesagt hat. Entweder weil die Kleine alle belauscht oder weil sie alle so lange mit Fragen durchlöchert, dass das FBI im Gegensatz zu ihr einpacken kann.“
Nach seinen Worten über Skadi schmunzelte er, denn seine kleine Schwester war schon speziell, aber sehr effektiv, wenn es darum ging Informationen zu jeglichem Thema zu bekommen. Meist nutzte Skadi dies jedoch nur, um mehr Wissen zu erlangen, das nützlich für sie war und bombardierte jeden mit einer Frage nach der anderen.
Dann offenbarte Gwen ihre Theorie, dass man es eventuell auch am Verhalten zwischen ihnen beiden bemerkt haben könnte, was Ivar zustimmend nicken ließ. Das konnte gut möglich sein. Selbst ein kleines Anzeichen von einem Verhältnis zwischen Gwen und Ivar könnte wohl die klatschwütigen Bewohner zu verschiedensten Gerüchten motiviert haben könnte
Bei Gwens Frage, was für ein Gerücht wohl über sie im Umlauf war, lachte er auf: „Je nachdem wie lange sie schon spekulieren, kann es alles Mögliche sein. Sagen wir mal, der eine sagt im Gasthaus, dass wir im Badehaus alleine nachts waren. Irgendwer schnappt das auf und fügt hinzu, dass wir es da getrieben haben, was ja nicht falsch ist. Ein dritter spinnt noch mehr dazu und am Ende wird sich nun erzählt, dass du schwanger bist. Alles ist bei dem Buschfunk von Balar möglich.“
Ivar erinnerte sich nur zu gut daran, wie er Leif mal alle seine Klamotten im alten Dorf versteckt hatte, sodass der ehemalige Anführer komplett nackt durch das Dorf laufen und suchen musste. Da Leif kein Mann war, der sich für seinen Körper schämte und dementsprechend selbstbewusst durch das ganze Dorf gelaufen ist, hatte auch das ganze Dorf ihn so gesehen. Zwei Tage später gab es das Gerücht, dass Leif Nudist ist und er beim nächsten Thing von der Kolonie die Regel einführen wollte, dass nun alle nackt im Dorf rumlaufen mussten. Wahrscheinlich war bei dem Gerücht viel Met im Spiel. Das Dorf trank eindeutig zu viel!
Erneut schmunzelte Ivar aufgrund dieser Erinnerung, zumal Leif ihm danach die Leviten gelesen hatte, auch wenn er ihm nicht böse war. Dann sah er Gwens gedankenverlorenen Blick und wie sie auf ihrer Lippe knabberte während sie ihn weiter an den Sidecuts seines Kopfes kraule. Gerade als er sie fragen wollte, über was sie denn nachdachte, riss sie sich selbst aus ihren Gedanken.
Gwen warf ein, dass sie miserabel im Ablenken war und schaffte es mit einer Frage Ivar hervorragend abzulenken. Sofort vergaß er, dass er eigentlich hatte wissen wolle, was in ihrem Kopf vor sich ging. Doch so grübelte er über die Farbe ihrer Unterwäsche nach. Da sie die Schritte von Manuel und Dave über sich hören konnten, grinste Ivar Gwen schelmisch an. Dann zupfte er an ihrem Oberteil etwas herum und hob den unteren Saum etwas an, um darunter schauen zu können. Jedoch saß die Jacke zu eng an ihrem Körper, weswegen er nicht schummeln konnte.
„Es ist mehr eine Hoffnung als eine Ahnung, aber rot oder schwarz!“, riet er dann und zwinkerte ihr zu. Als hätten Manuel und Dave sie belauscht hörte man von oben sie laut lachen und dann etwas poltern. Da der Schneesturm beziehungsweise der miteinhergehende Wind durch die Gegend blies, konnten die beiden Männer da oben etwas lauter sein, ohne Beißer, die eventuell in der Nähe herumstromerten, anzulocken.
„Oder war das eine Fangfrage und du hast gar keine an?“, fragte er dann nach und man sah ein schelmisches, aber neugieriges Funkeln in seinen Augen.
Als sie ihn dann im Nacken kraulte, schloss er nun wirklich die Augen und genoss einfach den Moment und versuchte die Schmerzen in seinen Beinen zu ignorieren. Durch das Gespräch waren sie etwas in den Hintergrund gerückt, doch es tat immer noch unangenehm weh.
„Es kann wenige Minuten nur noch dauern oder gar mehrere Tage. Leider kenn ich mich damit nicht aus. Ich frage da immer die Landwirte unseres Dorfes.“, meinte er dann. Er würde ihr gerne eine positive Antwort geben, doch es konnte gut möglich sein, dass sie mehrere Tage das Unwetter ausharren mussten. Und etwas falsches wollte er auch nicht versprechen.
„Ich würde so oder so bis morgen früh hier ausharren. Wir wissen nicht, ob der Schneesturm, wenn überhaupt, mal nur kurz abflaut. Nicht dass wir uns dann noch verirren und es auch noch dunkel wird. Lieber habe ich da einen ganzen Tag Zeit, dass wir uns dadurch zu kämpfen als nur ein paar Stunden.
„Wir sollten es uns daher schon einmal gemütlich machen!“, gab er zu bedenken und kuschelte sich etwas mehr in ihren Schoß.

@Gwen Lou Johnson


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#147

RE: Wälder

in Umgebung 21.06.2021 16:54
von Gwen Lou Johnson | 289 Beiträge

„Hört sich nach einem guten Plan an.“, erwiderte sie auf Ivars Idee hin. Tatsächlich war Gwen schon öfters aufgefallen, dass eine Alte Frau aus dem Fenster des Hauses gegenüber dem Badehaus schaute, allerdings hatte sie sich noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie lange die Frau dort stand. Ihre eigene Großmutter hatte auch oft in einem Stuhl vor dem Fenster gesessen und hinausgeschaut und irgendwie erinnerte Nan sie an diese. Die Brünette hatte das immer als langweilig und als Hobby von alten Frauen abgestempelt, aber scheinbar konnte man einige interessanten Sachen beobachten. „Skadi wird uns bestimmt helfen.“, stimmte sie Ivar zu. Gwen war selbst schon mit Fragen durchlöchert worden und wusste deshalb wie effektiv die Kleine sein konnte. Wenn sie es nicht herausfinden konnte, dann keiner.
„Ha. Schwanger.“, sie verzog kurz das Gesicht. Aber der Ire hatte recht, wahrscheinlich wurde mit jeder Erzählung etwas hinzugedichtet oder wegelassen. Was die Richtigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen anging, war der Buschfunk nicht gerade eine vertrauenswürdige Quelle, aber es war eine. Außerdem war es erstaunlich wie gerne sich die Menschen über Affären und Liebschaften innerhalb von Balar unterhielten, gerade jetzt, wo es keine Klatschzeitungen mehr gab, die über einen Promi berichteten, der seinem Partner fremdgegangen war. Statt Promi A und Promi B waren es nun Ivar und Gwen, die dabei beobachtet worden waren, wie sie gemeinsam das Badehaus betreten und erst einige Zeit später wieder verlassen hatten. Eigentlich war die Brünette es nicht gewohnt so viel Aufmerksamkeit zu bekommen, aber solange es nur solche Gerüchte und dann auch noch über sie und den König waren, konnte sie damit sehr gut Leben. Und letztendlich kannten die beiden die Wahrheit.
Mit einem Schmunzeln beobachtete sie Ivar, der an etwas an ihrem Oberteil herumzupfte und sich so wohl erhoffte ihre Frage beantworten zu können. Da ihre Jacke jedoch eng an ihrem Körper lag, hatte er keine Chance. „Netter Versuch.“, kommentierte sie. Eigentlich hätte sie damit rechnen müssen. Nach einer kurzen Bedenkzeit bekam sie schließlich eine Antwort von ihm. „Hm.“, machte Gwen. Kurz richtete sie ihren Blick an die Decke, da auch sie das Lachen der beiden Männer und anschließend das Poltern gehört hatte. Für einen Augenblick überlegte sie, ob Dave und Manuel vielleicht wirklich hören konnten, was Ivar und sie redeten, aber dafür machte das Haus einen noch zu guten Eindruck. Und selbst wenn, ihr machte es nichts aus. „Also dafür das du geraten hast, hast du ziemlich gut geraten.“, fing sie schließlich an ihre Frage aufzulösen. Gleichzeitig kraulte sie mit der linken Hand seinen Nacken weiter. „Mein Höschen ist schwarz…“, sie legte eine kurze Pause ein, um sich etwas zu ihm herunter zu beugen, „… und mehr habe ich nicht an.“, flüsterte sie.
„Ja, die Nacht sollten wir auf jeden Fall hier verbringen.“, stimmte Gwen ihm zu, nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte. Das Haus sollte für eine Nacht oder, wenn der Schneesturm es nicht gut mit ihnen meinte, auch ein paar Tage in Ordnung sein. Vorräte hatten sie einige dabei und Sachen zum Verbrennen ließen sich bestimmt auch ohne Probleme auftreiben. Außerdem würde sie eine Herde bei solch einem Schneesturm nicht bemerken, da dieser ihre Geräusche gut verschluckte. Höchstens das Licht des Feuers konnte ein paar ungebetene Gäste anziehen, aber mit denen würden sie im Notfall fertig werden, wenn man das Feuer überhaupt von außerhalb sehen konnte.
„Mach es dir gemütlich.“, erwiderte Gwen, während Ivar sich etwas mehr in ihren Schoß kuschelte. Da auch sie es sich etwas gemütlich machen wollte, schob die Brünette, auch wenn ihr Ivar dabei etwas leid tat, ihre rechte Hand, die etwas aufgewärmt werden musste, so unter sein Oberteil, dass sie seine warme Haut berührte. „So ist schon besser.“, kommentierte sie zufrieden. Nachdem sie einen Moment gewartet hatte und ihre Hand etwas warm geworden war, zog sie mit ihren Fingern sanfte Linien über seinen Bauch, die hin und wieder provokant nach unten wanderten.




@Ivar O Bryan



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#148

RE: Wälder

in Umgebung 18.08.2021 22:27
von Ivar O Bryan | 2.140 Beiträge

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=> Berg


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#149

RE: Wälder

in Umgebung 18.10.2021 12:38
von Keith OConnor (gelöscht)
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First Post
Es war mitten am Morgen an diesem Tag als Keith durch das hohe, verwilderte Maisfeld lief, während er hin und wieder einen Blick über die Schulter warf, um nach seinen Weggefährten zu pfeifen. Der schwarze Wolf blieb dann meisten stehen und hoppelte, wie ein Kaninchen in seine Richtung, nur um am ihm vorbeizurennen und wieder im Feld zu verschwinden. Keith wusste, dass er sich nie wirklich weit entfernen würde und bei einem Zombie sofort zu ihm zurückkam. Obwohl das Maisfeld beruhigend und fast normal wirkte, wusste Keith, dass es viele Gefahren verbergen konnte. Irgendjemand würde das Feld gehören und es nicht begrüßen, dass er hier freizügig Kolben klaute. Eine andere Sache war, dass sich Zombies in so einem Maisfeld verbergen konnten, wenn man nicht sogar in eine ganze Horde reinlaufen konnte. In seinen Gedanken schallte die Stimme von @Harley Ann Hawk wieder, die ihm maßregelte, wie kopflos er in diesem Feld herumstiefelte und freizügig Maiskolben einsackte. Keith ließ sie wissen, dass er auf sie hörte, legte aber ihre Regeln öfters anders aus als man sie meinte. Alles war ihm recht, um seine beste Freundin wieder zu finden. Er glaubte zwar inzwischen nicht mehr daran, dass sie noch lebte, aber man sollte die Hoffnung niemals aufgeben. Auf einer Karte verzeichnete er dabei Orte, in denen er schon nach Hinweisen von ihr suchte. Irgendwelche Symbole oder Notizen, die ihm vielleicht sagten, wo sie als nächstes sein würde. In all den Jahren war ihm nie gelungen, herauszufinden, was mit ihr passiert war. Der bloße Gedanke, dass sie von einer Zombiehorde gefressen wurde, war wirklich schmerzhaft und schnürte ihm ein wenig den Hals zu.

Keith wurde aus den Gedanken gerissen als er ein Geräusch von der rechten Seite hörte. Es klang nicht nach dem typischen Rascheln, dass sein schwarzer Wolf auslöste. Vorsichtig griff er nach dem Golfschläger, den er auf seinem Rücken trug und schlich nach rechts, um sich zu vergewissern, dass er nicht gerade in eine Falle lief oder bald schon Opfer von Zombies wurde. Nachdem er ein paar Maisstauden beiseiteschob, erblickte er eine kleine kahle Stelle im Feld. An einer Vogelscheuche hing ein toter Zombie. Er musste schon länger hier hängen, denn die Sonneneinstrahlung hatte ihm teile der Haut so sehr verbrannt, dass seine Arme nicht mehr mit dem Körper verbunden waren. Keith verzog sein Gesicht und fragte sich, welche geschmacklose Person einen Zombie als Vogelscheuche bei sich aufstellte. Er spielte bereits mit dem Gedanken den Zombie zu töten als ihm ein paar weitere auffielen. Sie musste angelockt worden sein von der Zombievogelscheuche. Es waren mehr als 5 oder 6 Stück. Zu viele als das er riskieren wollte sie zu besiegen. Gerade als er rückwärts zurückschleichen wollte, hörte er ein stöhnendes Geräusch von der rechten Seite. Etwas packte sein Oberteil und riss an diesem. Keith zuckte zusammen und stolperte rückwärts, wobei er fast hinflog. Ein Zombie hatte sich genährt und stöhnte laut auf. Scheinbar darauf bedacht ihn fressen zu wollen. Seine Kumpanen wurden aufgrund des Geräusches aufmerksam und traten in seine Richtung. Keith pfiff schrill und drehte sich um, damit er aus dem Maisfeld rausrennen kommen.
„Diego! Fuß! Diego!“, rief er nach dem Wolf, der bald schon an seiner Seite auftauchte und ihm folgte. Gerade als er den Ausgang des Maisfeldes schon sah, spürte er einen harten Stein an seiner Schuhsohle. Ein Ruck ging durch sein Körper und wenige Augenblicke später landete er hart auf dem Boden. Er war so überrascht, dass er unsanft mit dem Kinn aufschlug und kurz Sterne vor den Augen sah. Diego sprang auf ihn drauf und beschnupperte ihn.
„Nein nein, geh weg… alles gut“, murmelte Keith und befühlte sein Kinn, dass seltsam schmerzte. Im Hintergrund raschelte das Maisfeld und verkündete unheilvolles.

@Devlin OConnor n


Devlin OConnor findet das nice
Harley Ann Hawk stimmt dir zu
Devlin OConnor hat sich bedankt!
Harley Ann Hawk lacht sich schlapp
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#150

RE: Wälder

in Umgebung 31.10.2021 17:56
von Devlin OConnor | 35 Beiträge

Devlin wachte an dem Morgen mit einen etwas steifen Nacken auf. Das Kissen war nicht mehr das, was es einst war. Er vermisste gerade an solchen Tagen das traute Heim, in dem er damals mit seiner Familie lebte. Seine Frau und er besaßen ein sehr gemütliches Boxspringbett. Dieses Bett war sehr teuer, aber auch sehr gemütlich. Es war das Geld allemal wert. Diese weiche 7 Zonen Viskoseschaummatratze inklusive dem Memoryschaum Topper waren ein Traum. Selbst seine Kinder liebten das elterliche Bett, indem sie jeden Sonntagmorgen klettern durften. Nicht selten träumte er vom alten Leben. Seine Frau vermisste er nach wie vor noch, ebenso seine beiden Kinder. Bei Keith spielten Schuldgefühle eine große Rolle, immerhin hätte er seinen Sohn retten können. Jedoch machte die Army dies nicht möglich, da er kurz nach den ersten Ausbrüchen eingezogen wurde, um die Untoten zu vernichten. Darum bat er den behandelnden Arzt, Keith so lange zu beschützen, bis er zurückkommen kann, um ihn zu holen. Als Dev jedoch im Krankenhaus ankam, war es zu spät. Das gesamte Hospital war evakuiert worden. Sein Sohn war weg. Oder gar tot? Bis heute wusste er nicht, ob er noch hoffen oder die Hoffnung aufgeben sollte. Ebenso erging es den Mann bei seiner Tochter, die er nach dem Ausbruch nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte. Auch diese vermisste der Soldat arg. Bei den Ridern hatte Devlin zum Glück einen adäquaten Unterschlupf gefunden, den er ein wenig sein ‚Heim‘ nannte. Dennoch fehlte ihm etwas, um es gänzlich sein ‚zu Hause‘ nennen zu können. Eine Frau an seiner Seite? Nein, die suchte der Mann nicht, schließlich kam er bisher ganz gut allein zurecht. Hin und wieder gab es eine Frau, mit der er seinen Spaß haben konnte, aber mehr auch nicht. Jedoch war das so selten gewesen, schließlich lagen seine Prioritäten woanders.
Der Dunkelhäutige erhob sich und rieb sich den Nacken. „Scheiß Kissen.“ meckerte er leise vor sich hin und erhob sich. Er trug nur eine Shorts, die in der Nähe seines Gemächts ein wenig spannte. Um Erleichterung zu schaffen, stand Dev auf, streckte und reckte sich, bevor er das angrenzende Badezimmer aufsuchte. Er setzte sich aufs Klo und ließ das Wasser laufen. Dabei überlegte er, welche Aufgaben heute anstanden. Sein Kopf wanderte von der einen Seite zur anderen, bis ihm einfiel, dass er heute auf den Feldern nach essbaren wie Mais oder Kartoffeln schauen wollte. Wildwuchs war in der heutigen Zeit nichts Seltenes. Immerhin gab es das schon immer. Vielleicht würde er auch ein paar Äpfel finden, wie auch ein paar Birnen oder ähnliches. Dazu musste er sich erst einmal fertig machen. Dazu ging er nach dem Toilettengang fix unter die Dusche. In nicht einmal 5 Minuten war er eingeschäumt und geduscht. Dies würde @Brianna Williams unter Garantie gefallen, denn hatte er kürzlich erfahren, wie es um ihre Gefühle zu dem Mann stand. Natürlich schmeichelte es den fast 50-jährigen Mann, schließlich war Bree eine hübsche junge Frau. Er hingegen fühlte sich zwar schon zu ihr hingezogenen, auch wenn es nur minimal war, dennoch würde er alles dagegen tun, um dieses sehr enge freundschaftliche Gefühl zu der Blondine aufrecht zu erhalten. Devlin wollte nichts in der Freundschaft kaputtmachen und egal, in welche Richtung es ausufern würde, würde immer etwas zerstört werden. Außerdem kannte er ihren Vater. Und Brianna war im Alter seines Sohnes und ihrer Tochter.
Darüber musste sich Devlin gerade keine Gedanken machen. Er stieg aus der Dusche und trocknete sich mit seinem Handtuch gründlich ab, bevor er in seine Jeans und sein Achselshirt schlüpfte. Danach stieg er in seine Boots und verließ sein Zimmer, um mit seinem Bike nach draußen zu fahren. Dev startete den Motor und das Rasseln ließ seine kleinen Härchen zu Berge stehen. Er liebte dieses schnurrende Gerassel eines Motors. Er zog am Gashebel und fuhr ein paar Meilen davon. Am 3. Großen Feld bog er in ein Feldweg ab und bockte das Bike auf, um sich in Ruhe umsehen zu können. Sein Schwert war sein dauerhafter Begleiter in der Wildnis. Der Soldat schaute sich um und bemerkte die Obstbäume, die sich zu einer Allee zu beiden Seiten des Feldweges aufreihten. Dev holte einen großen Jutesack hervor und sammelte zügig alles an Obst ein, was noch recht frisch aussah. Alles andere, was der Mann hängen ließ, hatte entweder große Löcher oder war schon faulig. Die ersten Bäume waren Äpfel und dann kamen wenige Birnbäume, an die er sich ebenfalls wagte. Nachdem der Sack gefüllt war, ging er zurück zum Bike, zog den Sack richtig zu und positionierte diesen in der Seitentasche. Anschließend drehte er sich zum Maisfeld um. Es war reich bestückt und auf Devlins Lippen erschien ein zufriedenes Lächeln.
Doch als er gerade einen Schritt darauf zu machen wollte, raschelte es. Devlin zückte sein Schwert. Da das Maisfeld hochgewachsen war, konnte er nur Bewegungen erkennen, keine Personen. Jedoch drang das Röcheln von Untoten an ihn heran. Devlin war bereit, den Biestern zu zeigen, was Sache war. Das Schwert war bereit und Dev auch. Der Soldat nahm die Kampfstellung ein und schob dabei den linken Fuß ein wenig nach vorn, um sein Stand zu festigen. °Kommt nur her!° dachte sich der Mann und war für die Zombies bereit.
Als er gerade dabei war, das Schwert zu schwingen, um es durch den Schädel des Untoten zu rammen, welches sich auf ihn zubewegte, stoppte seine Bewegung unmittelbar wenige Zentimeter vom Kopf eines jungen Mannes entfernt. Dieser stolperte zu Boden und Devlin dachte, hier würde ein Untoter angeflogen kommen. Ein Wolf folgte und argwöhnisch blickte der Soldat zum Boden. Lange konnte er den Blick nicht auf den Fremden behalten, da folgten schon 3 Zombies. „Alles gut?“ fragte er beiläufig, während er den Jungen zur Seite drängte, um sich den Biestern zu stellen. Mit schnellen Bewegungen durchfuhr die Klinge des Schwertes die Schädeldecke des ersten Zombies. Blut spritzte umher, als Devlin das Hirn somit teilte. Den zweiten Zombie traf es leichter, die Klinge durchstieß, wie durch Butter, seine Schläfe. Auch dieser Untote sackte in sich zusammen. Den dritten Untoten wollte er gerade niederstrecken, als sich der Wolf auf ihn stürzte. Gerade noch so konnte Devlin den Welpen davor retten, getötet zu werden, indem Dev sein Schwert mit voller Wucht in den Schädel rammte und ihn spaltete. Danach lief er zu den Jungen und ging in die Knie. Er überreichte dem Fremden den Wolf. „Hier. Pass besser auf den Rüpel auf.“ kam es mit einem Zwinkern über seine Lippen. „Fehlt dir was? Bist du allein unterwegs?“ wollte der Soldat wissen. Viele weitere Fragen wollte der Mann dem Jungen stellen, doch vorerst hielt er sich zurück. Seine Muskeln waren weiterhin angespannt und seine Sinne erkundeten unbewusst im Hintergrund die Umgebung.

@Keith OConnor ich hoffe, das passt so ;)



Brianna Williams knurrt dich an
Brianna Williams hat dich im Auge
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#151

RE: Wälder

in Umgebung 07.11.2021 15:40
von Keith OConnor | 6 Beiträge

Auf dem Bauch liegend, hob er seinen Blick zu einer Gestalt empor die inmitten des Sonnenlichtes stand. Er wurde geblendet und konnte für einen Moment nicht anders als die Augen zusammenzupressen, da kleine bunte Sterne vor ihm aufblitzten. Benommen von dem Sturz fasste er sich relativ schnell wieder als er hinter sich das Gestöhne von Zombies hörte. Seine einzige Sorge galt jedoch seinem Wolf. Er rappelte sich in eine sitzende Position und drehte sich herum als der Fremde bereits den ersten Zombie tötete. Blut spritzte ihm an die Stirn, während der geköpfte vor seinen Füßen zu Boden fiel. Keith zog seine Beine etwas ein, um so der Blutlache auszuweichen, die sich sofort ausbreitete. Dickes rotes Blut zeigte eindeutig, dass der gegenüber erst vor kurzen zu einem Zombie geworden war. Ansonsten wäre es eher schwarz und geronnen gewesen.
Noch ein wenig in Schockstarre, wurde er aus dieser erst gerissen als man ihn Diego in den Arm drückte. Der Wolf zappelte etwas hyperaktiv auf seinem Arm herum, bevor er ihn dann zwischen seinen Beinen absetzte und leicht den Kopf streichelte. Es war seltsam gewesen, dass sein Wolf nicht sofort laut gebellt oder geknurrt hatte. Fast als wüsste er, dass vor ihm ein guter Mensch stand. Keith rappelte sich auf seine Füße auf, während ihm etwas Blut vom Kinn auf sein T-Shirt tropfte. Erst jetzt konnte er den Mann das erste Mal von oben bis unten mustern.
„Ähm, danke erst einmal“, sagte Keith langsam und blieb dann mit dem Blick in den Augen des Mannes hängen. Ein kalter Schauer lief über seinen Rücken hinweg als er glaubte etwas bekanntes in den Zügen erkennen zu können. Es war wie ein Stich ins Herz. Mit der Hand fuhr er sich fast ratlos über den Hinterkopf auf der Suche nach einer Kopfverletzung, die seine verwirrten Gefühle erklärten.
„Ich… ähm…“, stotterte er ein wenig vor sich hin, was gar nicht zu seiner sonst so rebellischen Art passte. „Ähm… kennen wir uns, Sir?“, schoss es ihn dann aus dem Mund ohne das er auf die Fragen des Mannes geantwortet hatte. Keith schwieg einen Moment und klatschte sich dann ein wenig vor mit der Hand vor die Stirn.
„Oh Gott, dass klingt total verrückt… Entschuldigen Sie, Sir“, fügte er dann noch hinzu und klopfte sich mit der Hand seine Hosen ab. Er konnte erkennen, dass seine Jeans ein Loch am Knie hatte, wo sich hellrotes Blut bildete. „Oh, Mum wird mich umbringen“, murmelte er leise vor sich hin und blickte dann wieder zu dem Mann hinauf. „Mir fehlt nichts, danke… ich bin gerade allein unterwegs… also natürlich nicht ganz. Das ist Diego.“ Er nickte auf den Wolf hinab, der das Ohr eines der Zombies abgerissen hatte und darauf rum kaute. Keith verzog angewidert sein Gesicht.
„Er ist normalerweise etwas zivilisierter.“ Mit dem Finger schnipste er in Richtung des Wolfes und sagte streng: „Nein!“ Diego hob den Kopf, schnaufte leise zum Protest und kaute wieder am Ohr. Keith ging in seine Richtung und schnipste noch Mal mit dem Finger: „Nein!“ Diesmal stand Diego auf und ließ von dem Ohr ab. Der junge Mann griff mit spitzen Fingern nach dem Ohr und warf es dann ins Maisfeld, wodurch der Wolf diesem kurz hinterher sah. Dann holte er seine Leine aus der Tasche und befestigte sie an dessen Halsband, damit er nicht auf die Idee kam dem Stück Ohr nachzujagen. Er drehte sich wieder zu dem Mann herum und lächelte unsicher. Nach wie vor hatte er das Gefühl vor ihm stünde jemand, den er kannte. Konnte es wirklich sein? Er atmete tief durch und trat dann einen Schritt näher, um dem Fremden seine Hand hinzuhalten.
„Ich bin Keith. Keith OConnor, Sir. Freut mich.“ Auf einem höflichen und viel zu freundlichen Weg versuchte er herauszufinden, ob der Mann derjenige war für den sein Gehirn ihn hielt. Nämlich sein Vater.

@Devlin OConnor


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#152

RE: Wälder

in Umgebung 14.11.2021 17:09
von Devlin OConnor | 35 Beiträge

Die Muskeln von Devlin waren angespannt, als er einen jungen Mann seiner Hautfarbe vor sich sah. Dieser kam in Begleitung eines Wolfes, welches im Augenwinkel aussah, wie ein verwilderter Hund. Schnell wurde der Mann jedoch eines Besseren belehrt. Zeit für eine Begrüßung oder ein kurzes Kaffeekränzchen blieb nicht, denn ein paar Matschbirnen kamen auf die zwei Männer zu. Mit schnellen und zielsicheren Bewegungen mit seinem Schwert metzelte Devlin alle Untoten nieder, die sich gewagt hatten, ihn und den Jungen anzugreifen. Seine Füße bewegten sich derweil fast schon tänzelnd auf dem Boden umher, während sein Körper sich im Takt der Handbewegungen einstimmte.
Das Blut und die Gedärme spritzten nur umher. Darauf achtete Dev jedoch nicht, immerhin war seine gesamte Konzentration darauf gerichtet, die Biester zur Strecke zu bringen und ein unschuldiges Leben zu retten. Er konnte keinen Jungen dem Tod überlassen. Dieser hatte noch sein ganzes Leben vor sich. Vom Alter her schätzte Devlin ihn Anfang 20. Dieser könnte sein Sohn sein.
Der hochgewachsene Mann ließ anschließend sein Schwert sinken und hoffte, dass der junge Mann nichts im Schilde führte. Selbst wenn, dann würde Devlin damit klarkommen. Als Ex- Soldat wusste er ganz genau, wie er sich verteidigen musste. Und das auch nach all den Jahren noch. Hin und wieder nahm er sich Zeit, um in Training zu bleiben. Dies war ein Vorteil, weil er stets immer mit auf Versorgungstouren fuhr. Dafür musste er in seinem Alter fit bleiben. In dieser Welt da draußen gab es genug junges Gemüse, die gern zeigten, was sie draufhaben. Stets verblüffte Dev sie, wenn er die jungen Typen windelweich prügelte und ihnen zeigte, wo der Hammer hing. Immerhin musste er sich verteidigen. Daher behielt er den jungen Mann im Blick und nickte ihm auf seine Worte hin lässig zu. „Ist nicht der Rede wert.“ erwiderte der Mann kurz und knapp. Für ihn war es einfach selbstverständlich, sofern der Junge ihn nicht gleich angreifen würde. Auch dann würde er mit ein paar Handgriffen den Jungen davonrennen sehen. Bisher machte dieser keine Anstalten, was gut für Beide war.
Dev fuhr sich mit der rechten Hand durchs kurze, stoppelige Haar, nachdem er das Schwert fürs erste weggesteckt hatte. Die Sonnenstrahlen saugte er umgehend in sich auf und eine angenehme Wärme durchflutete den Mann. Erst die Stimme des Jungen holte ihn in das Hier und Jetzt zurück. Fragend blickte er in seine Richtung und musterte den jungen Mann eindringlich. Devlin studierte seine Gesichtszüge und mit einem Kopfschütteln verneinte er die Frage. „Nicht, dass ich wüsste. Gesichter merke ich mir ganz gut.“ Dies musste er auch, immerhin war er Scharfschütze bei der Army gewesen und in einem Krieg konnte es vom Vorteil sein, sich Gesichter zu merken, um anschließend die Attentäter ausfindig machen zu können. Diese Fähigkeit bewahrte er sich weiterhin. Er lächelte ihn an und wunk einfach ab, ohne etwas zu sagen.
Weiterhin hörte er dem Jungen Mann zu und dachte kurz nach. „Ich kann dir eventuell eine Hose geben, damit deine Mum dich nicht umbringt. Das wollen wir doch nicht.“ schlug er dem Fremden vor und zwinkerte ihm zu. Der Junge konnte wahrlich glücklich sein, eine Mum zu haben. Nicht viele Kinder besaßen ein oder gar beide Elternteile. Die Welt war leider nicht mehr die, die sie vor vielen Jahren mal war. Auch Devs Blick ging zu de Wolf und lachte los, als er das Gesicht von dem Jungen bemerkte. Der Mann war beeindruckt, dass ein junger Mann einen Wolf abgerichtet hatte. Wölfe waren wesentlich wilder, als es Hunde waren. „Respekt. Du trainierst oft mit ihm?“ fragte Dev und deutete mit dem Kopf in die Richtung des Tieres, welches sich nun an der Leine befand.

Mit argwöhnischem Blick schaute der Mann zu dem Jungen, als dieser auf ihn zukam. Als er seine Hand ausstreckte, atmete er leise erleichtert aus und reichte ihm seine. Zuerst hatte er nicht richtig wahrgenommen, dass der junge Mann seinen Nachnamen trug, als seine Name seinem Mund verließ, stoppte er jedoch kurz und schaute den Unbekannten mit zusammengekniffenen Augen an. „Ich bin Devlin…“ Dev schüttelte den Kopf. Es konnte nicht sein Sohn sein, immerhin erwähnte er seine Mum. Das war ein dummer Zufall, dass ein Junge den selben Namen trug, wie sein verstorbener Sohn. Er zog seine Hand zurück und behielt Keith weiterhin im Blick. Kannte da jemand einfach seine Familie und wollte ihn damit aus dem Konzept bringen? Ihn verwirren und ihn anschließend ausrauben? „Woher kommst du, Junge? Hast du Geschwister?“ harkte er nach. Er brauchte erst einmal ein paar Infos, bevor er einen Herzinfarkt bekam.

@Keith OConnor



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#153

RE: Wälder

in Umgebung 14.11.2021 17:37
von Keith OConnor | 6 Beiträge

Keith sank das Herz in die Hose als sein gegenüber verneinte, dass sie sich nicht kannten. Der aufkeimende Gedanke, dass sein Vater vor ihm stehen könnte, schien zu zerplatzen. Dabei sah er ihm verdammt ähnlich, auch wenn er sich inzwischen kaum mehr an ihm erinnern konnte. Sein Gesichtsausdruck wirkte enttäuscht und er blickte kurz hinab auf seine Schuhe, um mit dem Gefühl kurz klar zu werden. Sein Vater war vermutlich Tod – er konnte froh sein das er mit Harley eine Mutter zumindest besaß oder einen Ersatz. Sie war so etwas wie Familie für ihn, auch wenn er lieber seine echte gehabt hätte. Sein Blick schweifte kurz auf seine Schuhe, bevor er das schmatzende Geräusch von Diego hörte, der auf einem Zombieohr herumkaute. Sofort entschuldigte er sich für seinen Wolf, der normalerweise wusste, dass die Zombies kein Fressen waren. Zeitgleich fiel ihm auch auf, dass er ein Riss in der Hose hatte, dabei war sie „neu“.
Der junge Mann schüttelte seinen Kopf als sein gegenüber ihn eine Hose anbot. „Und wie erkläre ich ihr dann, woher ich die Hose habe, wenn ich eigentlich nicht weiter raus soll… .“ In der Beziehung war Harley wirklich streng gewesen. Sie mochte es nicht, wenn er sich zu weit vom Cottage wegbewegte oder die üblichen Wege verließ, die ihn von einem Ort zum nächsten brachte. Keith und auch ihr war bewusst, dass auf keiner Strecke sich ein Outlet für Hosen befand. Zumal er Harley eigentlich nicht offensichtlich ins Gesicht lügen wollte.
Nachdem Keith kurz sein blutendes Knie begutachtete, war er zufrieden das es sich nur um eine Schürfwunde handelte. Er blicktet wieder zu Devlin auf, der sich erkundigte ob er oft mit ihm trainierte. Der junge Mann nickte ein wenig.
„Jep, fast jeden Tag. Er soll in der Lage sein, Zombies zu wittern, damit man einen anderen Weg einschlagen kann. Heute hat es aber nicht wirklich gut funktioniert“, antwortete er und warf seinem Wolf einen fast bösen Blick zu.
Bevor sie jedoch weiter Small Talk betrieben, stellten sie sich gegenseitig noch einmal vor. Nachdem er seinem Namen aussprach, schien sein gegenüber ein wenig die Augen zusammenzukneifen, fast als würde ihn die Sonne blenden. Keith hingegen reagierte auf den Namen ‚Devlin‘ nicht sofort. Obwohl er die Hundemarken seines Vaters trug, war ihm der Name ‚Devlin‘ nie geläufig gewesen. Mit seinen 8 Jahren hatte er seinen Vater immer nur ‚Dad‘ oder ‚Daddy‘ genannt. Trotzdem kam ihm natürlich, der Name sehr bekannt vor, sodass er kurz die Stirn runzelte.
„Woher ich komme? Ähm…“, fing Keith an und rieb sich den Hinterkopf. Harley hatte immer davon gesprochen, dass er nicht erzählen sollte, woher er kam. In diesem Moment realisierte er nicht, dass die Frage nicht auf das ‚Cottage‘ abzielte, sondern auf seine Herkunft.
„Ich wohne hier in der Gegend… irgendwo“, erklärte er. „Nicht alleine“, fügte er noch hinzu, was wohl so viel heißen sollte wie: Komm nicht auf dumme Gedanken.
Auf die Frage nach den Geschwistern sah er kurz noch einmal zu Devlin und musterte ihn. „Ja schon. Ich hatte eine Schwester und ich habe ein Bruder“, erklärte er. „Aber mein Bruder ist weißer als eine Wand. Also so gesehen ist er eigentlich genauso weiß, wie meine Mum“, fügte er nachdenklich hinzu. „Meine echte Mum lebt schon lange nicht mehr, mein Vater ist vermutlich Tod und meine Schwester auch.“ Der Junge hob leicht die Schultern. „Aber das ist nichts Besonderes.“ Er kniete sich an die Seite von Diego und streichelte dessen Kopf. „Hatten Sie denn Familie?“

@Devlin OConnor n


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#154

RE: Wälder

in Umgebung 12.12.2021 18:30
von Devlin OConnor | 35 Beiträge

Devlin stand überrascht da, als der Junge vor seine Füße fiel und ein kleiner Wolf ihm folgte. Mit einem lebendigen Wesen hatte der Mann hier nicht gerechnet. So oft war er schon hier in dieser Gegend gewesen und keine einzige menschliche Seele, die noch ein intaktes Hirn hatte, lief ihm über die Füße. Nur Untote stromerten in dieser Gegend herum. Umso schöner war es, dass Devlin einen jungen Mann helfen konnte, ihm die Zombies vom Hals zu halten. Für den Soldaten war es normal, Menschen zu helfen, die in Not waren. Das war damals schon so gewesen und würde sich auch in Zukunft nicht ändern. Dies war tief in seinem Herzen verankert gewesen. Selbst als die Apokalypse am Anfang war, kämpfte er sich zum Krankenhaus durch, indem sein Sohn sich befand, um ihn zu retten. Jedoch lagen nur tote Menschen in den Gängen und Untote streiften umher. Es war ein schrecklicher Anblick, der sich dort bot. Bis heute machte sich Devlin Vorwürfe, nicht früher im Krankenhaus gewesen zu sein, um seinen Jungen zu retten.
Mit all seiner Fähigkeit und seinem guten Gespür tötete der Scharfschütze die Zombies und rettete somit dem Jungen das Leben. Irgendwie fand es Dev witzig, als sich der junge Mann über seine kaputten Hosen aufregte. Ein wenig kam ihm das bekannt vor, denn mit seinem Sohn hatte er damals ein ähnliches Erlebnis gehabt. Keith und sein Vater waren im Wald gewesen und haben Holz für den Kamin im Wohnzimmer gesammelt. Dabei hatten die beiden Jungs Spaß und Devlin jagte seinen Sohn, bevor dieser stolperte und sich das Knie aufschlug. Seine Mutter maßregelte die beiden liebevoll. Sie war eine so liebevolle Ehefrau und Mutter, die der Soldat heute immer mal wieder in gewissen Situation vermisste. Ihre Wärme ließ sämtlichen Kummer vergessen. So wie er seine Frau vermisste, vermisste er auch seine Kinder.
Dev lachte und überlegte kurz, bevor er die Worte an den jungen Mann richtete. „Richtig. Entschuldige, das war von mir nicht sonderlich gut durchdacht gewesen. Du bist bestimmt clever, dir wird etwas einfallen.“ gab er ermutigend in die Richtung des Jungen und zwinkerte ihm zu. Devlin kannte seine Mutter nicht, dennoch glaubte er nicht daran, dass sie ihm die Hölle auf Erden bereiten würde. Immerhin geschahen kleine Unfälle und niemand konnte dagegen etwas tun. Auch wenn Kleidung in der heutigen Zeit ein wenig rar war, so konnten diese genäht oder anderweitig verwendet werden. Keith, so wie er sich anschließend vorstellte, konnte froh sein, eine Mutter zu haben, denn nicht viele Kinder wuchsen mit einem oder beiden Elternteilen auf. Kurz schluckte er auf den Namen des Jungen, daher folgten einige Fragen. Aber konnte es auch einfach ein dummer Zufall sein, dass er denselben Namen trug, wie sein Sohn damals. Somit lauschte er erst den Antworten des Jungen, bevor er weitersprach.
Devlin musterte den jungen Mann und kniff dabei die Augen zusammen, um kein Detail zu verpassen. Er wollte sich nicht unnötig Hoffnungen machen, ehe er sich in alle Richtungen abgesichert hatte. Seinen Sohn hatte er schon einmal verloren und wollte dies nicht noch einmal miterleben. Leicht neigte er seinen Kopf und schob nun seine Finger in die Hosentaschen seiner Jeans. Hörte Dev da richtig? Seine Mutter war eine weiße? Und dann kam etwas, was den Soldaten schwer schlucken ließ. Tief atmete er durch und strich durch sein krauses, leicht ergrautes Haar. Eine Pause entstand. Es fühlte sich an, als würde diese sich ziehen, bevor Devlin den Mund aufmachte und die Frage des Jungen beantwortete. „Ja, ich hatte eine Frau und zwei Kinder.“ beantwortete er diese recht kurz. „Wie alt bist du, Keith?“ fragte er ihn direkt und ließ die vorigen Worte zu seinen Geschwistern und seiner Mutter außer Acht. Für ihn gab es gerade nur eine Sache, die ihn mehr interessierte als alles andere. War Keith sein Sohn?

@Keith OConnor entschuldige, ich dachte eine Zeit lang, du bist dran, weil ich wirklich keine Verlinkung bekommen habe :o



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