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WELCOME SURVIVOR

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.

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A CHANGE IS GONNA COME

Der Herbst hat sich angekündigt. Der Monat in dem sich die Blätter färben und die Tage kürzer werden. Mit niedrigeren Temperaturen und langanhaltenden Regenfällen ist zu rechnen. Während es Morgens und Abends starker Nebel auftreten kann.

#61

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 03.11.2019 20:01
von Elijah Magoro | 642 Beiträge

Ihre Arme schlangen sich um seinen Nacken und er spürte, wie sich ihr Körper noch mehr gegen ihn drängte. Was mit einem sanften Kuss begonnen hatte, wurde schnell zu deutlich mehr. So sanft wie der erste Kuss war, der zweite war es definitiv nicht mehr. Es war beiden klar, was der andere wollte und es war beiden klar, dass sie es auch wollten. Manchmal stimmte es eben, dass ein Mann und eine Frau nicht lange alleine in einem Raum sein konnten, bevor sie übereinander herfielen. Vor allem, wenn es zwei alleinstehende Menschen im ähnlichen Alter waren, das Klischee stimmte in dieser Situation einfach.
Ihr Keuchen, ihre Lippen und ihre Nähe ließen den Dunkelhäutigen definitiv nicht kalt, das war auch an seiner Hose deutlich zu spüren, die immer enger wurde. Als sie den Kuss löste, öffnete er die Augen, sie leuchteten wie ein dunkles Feuer. Sein Atem strich schwer über ihr Gesicht, als ein Lächeln ihre Lippen umspielte, spiegelte sich dies auch in seinem Gesicht. Als sie sich dann aufrichtete und sich das Shirt auszog wanderte sein Blick über ihren Körper, gierig diesen zu berühren, zu küssen, zu spüren. Ihre Hand an seiner Wange fiel ihm der durchgeblutete Verband auf ihrem Unterarm auf, er ignorierte diesen aber einfach. Jeder hatte derzeit irgendwo eine Wunde, das war quasi mittlerweile Normalzustand. Besonders bei Streunern wie Lyanna. Lange konnte er den Verband sowieso nicht betrachten, da legte sie schon wieder ihre Lippen auf seine und zog ihn in ihren Bann. Seine Hände fuhren über ihre Flanken, spürten die weiche Haut unter den Fingerkuppen und wie sie einen Schauer auslösten.
Auch ihre Finger wanderten über seinen Oberkörper, je weiter sie runterwanderten desto intensiver fühlte es sich an und als sie nicht lange fackelte und ihre Hand in seiner Hose verschwand, konnte er nicht anders als um ihre Lippen herum zu Lächeln. Nicht lang warten, sie wussten beide, was sie wollten. Gute Einstellung. Als sie sich schnell und geschickt die Hose herunterzog und nun nur noch in ihrer Unterwäsche auf ihm saß, stöhnte er in den Kuss hinein, seine Hände rutschten hinab und an den Bund ihres Höschens, seine Finge hinein, sodass er ihren Po nun ohne Stoff dazwischen in den Händen halten konnte.
Stirn an Stirn sah er ihr in die Augen, seine Augen wie dunkles Feuer von ihr gefangen, als er ihren Worten lauschte. Warum erzählte sie ihm das jetzt? Kurz wurde sein Blick etwas ernster, hielt inne und dachte nach.
„Bullshit hin oder her…“, murmelte er und seine Hände wanderten wieder aus ihrem Höschen heraus, ihren Rücken hinauf zum Verschluss ihres BHs, „Ob wir nun kaputt sind oder nicht, eines ist sicher: Ich will jetzt deine Nähe und du meine. Und das ist vollkommen okay, bedarf keiner Erklärung.“
Mit den letzten Worten öffnete er ihren BH und strich die Träger sanft über ihre Arme hinab, warf ihn dann achtlos zur Seite. Nun war sie also ebenso oben ohne wie er und man, das war für einen Mann wohl immer noch der beste Anblick den es geben konnte. Seine Hände glitten wieder zu ihrem Po, griffen darum und dann richtete er sich auf, hob sie mit sich hoch, als würde sie nichts wiegen, ehe er sich drehte und sie dann auf den Rücken auf die Couch legte, er nun über ihr. Natürlich spürte er die Wunde, das leichte Zucken das durch seinen Körper ging als er mit ihr aufstand war für sie sicherlich auch zu spüren. Im Moment war ihm das aber sowas von egal.
Er drängte sich zwischen ihre Beine, betrachtete sie von oben, dann beugte er sich hinab und küsste ihre Lippen, wanderte über ihre Wange zu ihrem Ohr und ihren Hals hinab, bis zu ihrer Kehle. Dann wieder hinauf zu ihrem Ohr, nahm das Ohrläppchen in seinen Mund und saugte sanft daran, ehe er es zwischen die Zähne nahm und sanft daran knabberte.
Als er sich von ihr löste und wieder auf sie hinabblickte, lächelte er sanft, legte den Kopf schief, „Dass dieser Tag heute so endet, hätte ich tatsächlich nicht gedacht. Hätte schlimmer sein können.“
Nun grinste er und beugte sich dann wieder hinab und legte seine Lippen auf ihre, eroberte gierig ihren Mund. Mit den Armen stützte er sich links und rechts neben ihrem Kopf ab, sodass sein Körpergewicht nicht komplett auf ihr lag. Erdrücken wollte er sie nun wirklich nicht.


@Lyanna Lockhart





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#62

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 06.11.2019 18:51
von Lyanna Lockhart | 3.766 Beiträge

Seine Worte die er auf ihre Aussage antworteten waren knapp und ehrlich so das Lyanna ihn nur kurz ansah als er das wenige was sie noch an sich trug von ihrem Körper streifte ehe sie spürte wie er sie anhob und unter ihm landete. Ihr Blick verschmolz erneut mit seinem ehe ein sanftes Hauchen ihre Lippen verließ. Die Dunkelhaarige spürte nur wieder seine Lippen auf ihre und sie schloss nur ihre Augen fuhr streichte mit ihrem Händen seinen Rücken hinab ehe sie ihm aus seiner Hose half. Lyanna legte nur ihren Kopf in ihren Nacken als sie seine Lippen an ihrem Hals herunter wanderten . Ein lautes Keuchen entfloh dabei aus ihrer Kehle ehe er sich zu ihrem Ohrläppchen wieder hoch arbeitete ehe er sich von ihr löste ehe sie ihn bei seinen Worten wieder anblickte. Lyanna konnte nichts anderes als zu lächeln, denn zu einer Antwort ihrerseits kam es nicht als er ihre Lippen gierig küsste und auch Lyanna selbst erwiderte diesen mit der selben Gier. Ihre Hände krallten sich in seinen Nacken ehe sie langsam ihre Beine um ihn schlang und sich ihr Höschen die Beine herunter zog. Mit Schwung wieder über ihn rollte.

Lächelnd blickte sie zu ihm herunter und strich ihre Haare zur Seite, beugte sich ein letztes Mal zu ihm hinab und gab ihm einen flüchtigen Kuss ehe sie sich auf ihm wieder aufrichtete. Sie spürte deutlich unter ihr wie sehr er sie wollte und auch der Dunkelhaarigen erging es nicht anders, weswegen sie nicht länger warten konnte. Lyanna hob nur leicht ihr Becken an und ließ ihn eindringen. Ein Stöhnen wisch aus Lyanna's sich heiser anfühlenden Kehle ehe sie sanft seine Hände zu sich zog und an ihre Hüften platzierte während ihre Hüfte sich langsam anfing auf ihm zu bewegen. Was nach einiger kurzen Zeit deutlich intensiver wurde. Das Keuchen, das Lyanna's Lippen verließ, wurde deutlich lauter mit jeder Bewegung ehe ihn einfach zu sich hoch zog und ihre Stirn an seine legte, ihren Blick mit seinen wieder kurz band ehe ihre Hände an seinen Armen hoch fuhren und ihre Hände auf seinen Wangen ruhen ließ. Lyanna keuchte in den Kuss hinein, in diesen sie ihn nach einigen Sekunden wieder verwickelte. Ihre Arme schlang die Dunkelhaarige wieder um ihn, drückte ihn näher an sich, ließ ihn spüren wie sehr auch sie seine Nähe wollte.Fast schon ängstlich, man könnte ihn ihr entreißen. Lyanna's Kopf legte sich automatisch in ihren Nacken ehe ihre Gedanken, die sich noch vor kurzer Zeit in ihrem Kopf streuten, verschwanden und für eine lange Zeit dachte Lyanna an gar nichts mehr …

Das Nächste an was sich Lyanna aktiv erinnern konnte war wie sie ihre Augen öffnete und sich nicht mehr in dem verlassenen Landshaus mitten im Nirgendwo befand, auch Elijah war wie vom Erboden verschluckt. Verwirrt blickte sich die Dunkelhaarige um, dabei war der Ort an dem sie sich befand ihr gar nicht so unbekannt und sehr vertraut. Sie war im Valley Balar, ihrer Kolonie, ihrem geglaubten zu Hause. In ihren Ohren hallten echoartig das Geräusch von leutenden Glocken. Lyanna selbst trug ein weißes Brautkleid, das allerdings nicht mehr so weiß erschien als sie es realisierte. Es war schmutzig von Dreck bis hin zu Blutflecken. Lyanna fühlte sich starr und das Gefühl von Übelkeit machte sich in ihrer Magengegend breit. Auf dem Boden befand sich eine Blutspur, als hätte man jemand über den Boden geschleicht. Lyanna folgte dieser Spur nur widerwillig, bis sie zur Haupthütte ankam. Das Geräusch in ihren Ohren wurde lauter und als sie die Haupthütte betrat verlor die Dunkelhaarige ihre komplette Farbe aus dem Gesicht. Blut überall Blut. Auf dem Boden Menschen. Menschen deren ihre Gesichter ihr deutlich vertraut waren und welche die sie glaubte zu kennen. Lyanna's Herz setzte aus und ihr Atem war flach und hektisch als sie plötzlich ihr rechte Hand zitternd anhob nur um darin zu sehen das sie ein in Blut getränktes Messer hielt. Diese Erkenntnis die sich im nächsten Moment bot ließ sie aufschreien und … Lyanna riss ihre Augen auf ehe sie sich ruckartig aufsetzte. Schwer keuchend und mit geschockten Augen blickte sie sich in der Gegend um. Sie war wieder dort wo sie war. Das Landhaus. Ein Traum. Ein verdammter Albtraum. Ein Streich den ihr ihr Verstand spielte. Sie hatte ihren Kopf auf Elijah's Oberkörper gebettet und früher oder später hatte sich der Körper das geholt was er brauchte. Schlaf. Etwas was Lyanna nicht wollte. Als sie realisierte dass das ganze eben nicht der Realität entsprach schnaufte sie nur erleichtert aus. Ihr Herz pochte schnell. Ihr Blick huschte kurz zu Elijah. Er hatte die Augen zu und schien zu mindestens für Lyanna augenscheinlich zu schlafen. Die Dunkelhaarige beruhigte nur ihren Atem und stand löste sich langsam von Elijah ehe sie die quer verstreuten Kleidungsstücke im Raum aufsammelte und diese sich schnell überstreifte. Die Sachen die noch versteut um ihren Rucksack lagen fanden schnell wieder ihren Weg darin worauf ihr Blick kurz nachdenklich auf die Karte fiel auf den Elijah ihr den Ort seiner Kolonie markiert hatte. Ihr Blick huschte wieder kurz zu dem ehemaligen Fremden ehe auch die Karte wieder ihren Weg in dem Rucksack verschwand. Die Dunkelhaarige seufzte. Sie tat gerade das was sie am besten machen konnte. Abhauen und Leute zurück lassen. Ihre Hand fuhr automatisch in ihren Hosensack und zog den Schlüssel des Jeeps heraus. Ein fieser Gedanke huschte ihr durch den Kopf, den sie sofort wieder aus ihrem Kopf bannte. Leise legte sie den Schlüssel neben Elijah. Sie würde ihn nicht bestehlen, weder den Jeep selbst noch von seinen Sachen. Lyanna zog sich ihren Rucksack auf den Rücken, ehe sie auf leisen Schritten zur Tür ging. Kurz neigte sich ihr Kopf leicht über ihre Schulter . Sie wollte zurückblicken, doch sie tat es nicht. Das tat sie nie. Ihr Hand legte sich bereits um den Türknauf als sie plötzlich fremde Stimmen vernahm von Draußen. Lyanna huschte sofort zurück und schlich sich in den Nebenraum um aus dem Fenster zu blicken. Eins … Zwei … Fünf Fremde machten sich gerade lautstark an dem Jeep zu schaffen. „Der scheiß Wagen ist zu.“ rief einer von ihnen unzufrieden, während der andere mit seinem Gewehr ausholte und einfach die Scheibe einschlug was Lyanna kurz zusammenzucken ließ. „Vielleicht befindet sich noch etwas Nützliches in diesem scheiß Wagen, seht ihr drinnen nach.“ wies einer die anderen an und die vier restlichen steuerten das Haus an. „Oh scheiße ...“ murmelte Lyanna nur und ging sofort in Deckung. Sie wollte Elijah warnen, sie wollte es wirklich, wenn er es nicht durch den Lärm mitbekommen hat. Doch soweit sollte es nicht kommen denn schon ging die Tür auf und Lyanna versteckte sich sofort hinter einem Möbelstück. Ihre Hand umgriff sofort das Messer in ihrem Hosenbund, was sie herauszog. Die Dunkelhaarige konnte nur beobachten wie drei in Elijah's Richtung stolzierten, während einer in Lyanna's Raum hereinlief. Die junge Frau wartete bis er an ihr vorbeilief ehe sie sich langsam hinter ihn schlich. Als sie ausholte, drehte sich der Kerl, der ein gutes Stück größer als Lyanna, was nicht schwer war, um und das nächste was sie spürte war ein Schlag, direkt in den Magen was Lyanna deutlich zusammenkrümmen ließ. „Ich hab dich bereits schon am Fenster gesehen kleines Vögelchen.“ murmelte dieser nur und schon spürte die Dunkelhaarige wieder feste Griffe an ihrem Hals. Was war nur verdammt nochmal los, das dies immer wieder passierte. In ihrer Hand befand sich noch das Messer das sie versuchte ihrem Würger irgendwo hinein zu rammen ehe er ihr Handgelenk festhielt. „Wehr dich nicht. Ich rette dir das Leben.“ waren seine Worte und Lyanna spürte deutlich wie ihre Sicht verschwamm und ihr langsam das Bewusstsein entzog ehe ihr Sicht Schwarz wurde und das dumpfe Geräusch des fallenden Messers aus ihrer Hand wie ein Echo durch ihre Ohren hallte.

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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#63

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 14.06.2021 16:29
von Elijah Magoro | 642 Beiträge

*guckt nach oben* hmm... als wärs erst gestern gewesen, dass wir hier gepostet haben.. :P <3
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So wirklich, wann er sich mit Lyanna am wohlsten fühlte konnte Elijah gar nicht sagen. Jetzt, wo er so mit ihr hier im Badezimmer stand, ihren Atem sanft über seine nackte Brust streichen spürte und sie beschützend in seinen Armen hielt, fühlte er sich so gut, ihr so nahe, ihr so verbunden. Anders, als wenn sie miteinander schliefen. Auch da fühlte er sich ihr verbunden, aber auf eine andere Art und Weise. Und wenn sie nebeneinander schliefen, er morgens aufwachte und ihr wunderschönes Gesicht betrachten konnte, auch das war wieder anders. Und in jeder Situation fühlte er sich der Dunkelhaarigen aber so verbunden. Das war wohl diese Liebe, die er für sie empfand. Jede Situation mit Lyanna war auf ihre eigene Art und Weise einfach schön. Und er wollte keine Einzige von ihnen missen müssen.
Er wusste, dass er mit Worten über den Herrn im Himmel bei Lyanna immer eine Art… Belustigung auslöste. Aber nicht spöttisch oder abwertend, er war froh, dass sie sich beide auf dieser Ebene verstanden. Er glaubte an Gott, sie nicht. Es war ebenso, er zog seine Hoffnung aus diesem Glauben, Lyanna ihren Glauben aus anderen Dingen. Solange man das vom anderen respektierte und einfach froh war, dass der Andere einen Ort, eine Person, ein was auch immer hatte, was Hoffnung gab, hatte. Warum also den anderen dafür nieder machen?
Über ihre Worte schmunzelte er einfach nur. Natürlich wusste er, dass er körperlich stark war, aber es tat gut von Lyanna zu hören, dass sie ihn auch auf andere Art und Weise stark fand. Auch, wenn man verschiedene Dinge wusste, war es manchmal einfach gut, sie von jemand anderem ausgesprochen zu hören. Bestätigung von einer anderen Person zu bekommen, besonders toll war es natürlich das von seiner Partnerin zu hören.
„Sehr gut“, murmelte er dann nachdem sie zugestimmt hatte. Mehr als versuchen konnten sie ja nicht mehr, denn er würde die junge Hündin kaum wieder hinaus in den Schnee bringen. Aber es war gut, dass er nun auch Lyannas Zustimmung hatte. Immerhin könnte er die Hündin kaum aufziehen, ohne, dass Lyanna ein wenig daran beteiligt war.
Das, was er eigentlich danach gerne getan hätte und auch Lyanna Anstalten machte, sich darauf einzulassen, wurde den beiden nur leider verwehrt. Josie machte im Schlafzimmer krach und jemand musste nach ihr sehen, das übernahm Elijah. Und seine Freundin hatte Recht, es war doch fast wie ein Kind.

Der Winter war seit diesem Morgen schon lange vergangen. Der Schnee geschmolzen, der Wald und die Natur wieder am Erwachen, alles schien vor Leben nur so zu sprühen. So auch Josie, die mit jedem Tag größer wurde und immer mehr Aufmerksamkeit benötigte. Elijah hatte vom ersten Tag an einen genauen Plan im Kopf, wie er die Hündin erziehen würde. Erst Sitz, dann Platz, dann Bleib. Nachdem die Hündin auch schnell auf ihren Namen reagierte und die ersten Trick ohne Probleme meisterte, ging es zu Stufe Zwei. Es machte ihm unglaublich viel Spaß mit der Hündin zu arbeiten, die scheinbar aus der Rasse der Australian Shepherds war. Yvonne, eine von den Damen die sich netterweise um die Wäsche kümmerte, meinte sie hatte auch eine Hündin wie Josie gehabt und hatte Elijah den Namen der Rasse genannt. Die Hündin brachte Leben ins Clubhaus, natürlich war es manchmal auch nicht leicht mit ihr, aber die tollen Erlebnisse überwogen doch definitiv die negativen. Besonders begeistert war auch Thomas, es verging kein Tag wo der kleine Marshall nicht mit Josie spielte.
Mit den Wochen wurde Josie gut erzogen, sie hörte auf ihren Namen, auch auf einen Pfiff und wenn Elijah oder Lyanna ihr Befehle gaben, führte sie diese immer folgsam aus. Es war Elijah wichtig gewesen, dass die junge Hündin auch auf Lyanna hörte, da er nicht immer mit ihr dabei war, manchmal war sie auch mit Lyanna unterwegs. Immerhin war es der Hund von Elijah und Lyanna, nicht nur seiner. Unterbewusst beruhigte es den ehemaligen Soldaten auch, wenn Josie Lyanna auf Patrouillen begleitete. Nicht, dass Lyanna sich nicht beschützen konnte aber… naja. Es beruhigte ihn eben einfach. So ganz erklären konnte er es auch nicht.
Die Bedingung war, dass Josie folgsam war und keine Dummheiten machte, bevor sie ins Landhaus fahren würden. Elijah wollte keine untrainierte, junge Hündin mitnehmen, denn dann war die Gefahr deutlich größer, dass etwas passierte. Doch ein paar Wochen nach seinem Geburtstag, der dank Josies Intervenieren nicht so ganz gestartet hatte, wie Lyanna und er es im Kopf hatten in diesem Moment, war es dann soweit.
Seine morgendliche Laufrunde hatte er sich nicht nehmen lassen, doch er kürzte sie heute ein wenig ab. Als er also die Tür zu ihrem gemeinsame Zimmer öffnete, erblickte er Lyanna schon wach und fertig im Zimmer, Josie lag auf dem Bett und hob aufmerksam den Kopf.
„Ich geh ja schon…“, schmunzelte Elijah, entledigte sich seiner Kleidung und sprang unter das angenehme, warme Wasser. Eine Dusche würden sie im Landhaus nicht haben, aber dafür definitiv ihre Ruhe. Und ihre Zweisamkeit. Mit Josie.
Nachdem alle fertig waren, luden sie alles was sie brauchten in den Jeep und Elijah startete den Motor, lenkte den Wagen aus dem Tor des Clubhauses.
Elijah lauschte der Musik, den Blick konzentriert auf die Straße gerichtet, ehe Lyanna sprach. Ein sanftes Lächeln gesellte sich auf seine Lippen, die Augen verdeckt durch die Sonnenbrille, die er trug. Die Sonne schien heute intensiv vom Himmel, wäre keine Apokalypse in der sie lebten und um ihr Leben fürchten müssten, wäre heute der perfekte Tag für Strand, Meer und Eis. Doch das war nur Wunschdenken.
„Ich freue mich auch“, antwortete Elijah, ehe keine zehn Minuten später die junge Frau neben ihm eingeschlafen war. Sanft hob er ihre Hand von seinem Oberschenkel, küsste sie leicht und legte sie dann zurück auf ihren Schoß.
„Nicht müde…“, grinste er und sah über den Rückspiegel Josie an, die sich ebenfalls auf den Sitzen zusammengerollt und den Kopf abgelegt hatte.

Beim Landhaus angekommen stellte Elijah den Wagen ab und wartete einen Moment. Es regte sich nichts, also wurde auch nichts durch das Geräusch des Motors angelockt. Auf der Straße, die hierher zum Landhaus geführt hatte, standen auch keine Wagen, die aussahen als wären sie erst vor kurzem hier gewesen. Alles deutete darauf hin, dass das Haus verlassen war. Wie bei ihrem ersten Aufenthalt hier. Den Blick über die weite Wiese streifen lassend, zog Elijah den Schlüssel aus dem Zündschloss und öffnete die Tür, dann die hintere, sodass Josie aus dem Wagen springen konnte. Die Hündin begann aufgeregt überall herumzuschnüffeln, war hier alles neu für sie.
„Ich hoffe auch in einem Stück wieder gehen zu können“, antwortete Elijah nur, sein Gesichtsausdruck noch ernst. Er schulterte ebenso seinen Rucksack und zog das Schwert aus der Scheide. Mit einem Pfiff von Lyanna kam Josie zurück und Elijah machte die Handgeste, dass sich die Hündin hinlegen sollte. Brav folgte Josie dem Befehl, dennoch war ihr Körper angespannt. Wie bei Elijah.
Erst, als er seinen Atem gepresst entweichen ließ, fiel dem ehemaligen Soldaten auf, dass er sie angehalten hatte, während Lyanna die Tür öffnete. Im Haus schien es ruhig, doch das konnte täuschen. Vorsichtig sicherten sie beide das Wohnzimmer, dann schnaubte Elijah nur belustigt.
„Wie gut, dass ich eine Flasche Bourbon dabei habe…“, er grinste nur, dann sah er sie wieder ernst an, „Du und Josie machen hier unten weiter, ich werde nach oben gehen. Eventuell versteckt sich ja jemand vor uns…“
Ernst sah er sie im Licht der Nachmittagssonne an, das durch die Tür und die Fenster schien, nickte und stieg dann die Stufen hinauf. Doch auch das Obergeschoss war leer, so wie er gehofft hatte es vorzufinden.
Wieder unten, suchte er Lyanna und als diese ihm berichtete, dass auch hier alles ruhig war, entspannte sich Elijah deutlich.
„Okay“, murmelte er, legte seinen Rucksack auf die Couch im Wohnzimmer, „Hier, nimm du die Schlüssel und wende den Jeep, vielleicht parken wir ihn etwas weiter drüben im Hof, sodass man ihn nicht direkt aus der Ferne sieht. Ich sammle draußen ein paar Bretter, sodass wir die Hintertür vernageln können. Und die paar losen Bretter an den Fenstern. Auch, wenn es ruhig scheint, habe ich keine Lust auf… Überraschungsbesucher. Wie letztes Mal…“
Der ehemalige Soldat grinste, mittlerweile war die Begegnung vor einem Jahr nur noch eine Geschichte. Doch die vier oder fünf kleinen, punktförmigen Naben auf seiner Brust die die netten Männer ihm damals im Motel zugefügt hatten, waren noch immer zu sehen. Und würden auch nicht mehr weggehen.
Als alle Vorbereitungen getroffen waren, um das Haus sicherer zu machen, war die Sonne langsam am Untergehen.
„Ich werde draußen noch etwas Feuerholz holen, dann können wir ein Feuer machen. Der Kamin scheint nicht eingefallen und in der Nacht wird niemand den Rauch sehen“, beschloss Elijah und lächelte Lyanna an, ehe er das Haus nochmal verließ. Draußen im Schuppen hatte er eine alte Axt gefunden, die aber noch ein bisschen Restschärfe hatte. Das Holz im Schuppen war auch einigermaßen trocken, sodass es sich als Feuerholz optimal eignete. Josie ging mit ihm raus, schnüffelte weiterhin aufgeregt umher und sprang durch die Luft, wenn die Holzsplitter von Elijahs Hacken durch die Gegend flogen. Es war süß, dass musste Elijah definitiv zugeben.

@Lyanna Lockhart





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#64

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 27.06.2021 15:26
von Lyanna Lockhart | 3.766 Beiträge

Sieht ganz so aus ;) <3



Lyanna hob nur kurz eine Augenbraue an bei El's Aussage. Lyanna würde schon dafür sorgen, das der Soldat in einem Stück hier raus gehen würde. Was das anging war die Dunkelhaarige ein deutlicher Pechmagnet für den Dunkelhäutigen gewesen. Nun sie hatte schließlich auch ein paar Leute verärgert, in dem sie sich ab und an mal das genommen hatte, was ihr eigentlich gar nicht gehörte. Und ab und an würde sie eben dabei dann auch erwischt, so wie damals, sonst hätten ihr diese Typen auch gar nicht an ihrem Hintern geklebt. Aber auch Lyanna musste irgendwie überleben und da sie keine geborene Wrestlingmeisterin war oder ein Army Training hatte wie Elijah musste man eben leiser und unauffälliger voran gehen. Aber heute war es anders gewesen. Lyanna war anders gewesen. Sie war deutlich zuversichtlicher gewesen was das hier anginge. Und es gab keine Worte die beschreiben könnte, wie froh die Dunkelhaarige gewesen war, zu sehen dass das Gebäude noch steht. Sicherlich war es schon alt gewesen und wies deutliche Spuren der Apokalypse auf aber es würde nicht über ihnen zusammenbrechen und bot eine trockene Unterkunft. Und für Elijah und Lyanna war dieser Ort doch so viel mehr. Lyanna ging voran während Elijah dicht hinter ihr war. Ein kurzes Lächeln schlich sich auf ihren Lippen. „Ich liebe es wenn du so vorbereitet bist.“ antwortete sie nur als Elijah meinte das er eine Flasche Bourbon eingepackt hatte. Dann konzentrierte sich die Dunkelhaarige wieder. Sie nickte nur kurz während Elijah die obere Etage sicherte. Lyanna sicherte wirklich jeden Winkel, sie wusste selbst wie einfach es war sich in einem Schrank zu verstecken oder dergleichen. Gut, jemand der eine Statur hätte wie der Dunkelhäutige, hätte sicherlich damit etwas Schwierigkeiten. Aber die Wahrscheinlichkeit, das jemand mit El's Statur hier draußen rumlaufen würde war sehr gering. „Gut hier ist alles sauber.“ sprach die Dunkelhaarige als Elijah wieder runterkam ehe sie mit ihrem Finger über das staubige Holz einer Kommode strich und anschließend den Staub von ihrem Finger pustete. „Na ja nicht wortwörtlich.“ grinste die Dunkelhaarige über ihren Wortwitz, ehe sie die Schlüssel auffing. Sanft legte sie ihre Hände an sein Gesicht, strich sanft mit ihrem Daumen über seine Haut, ehe sie ihn runter zog und ihn in einen flüchten, sanften Kuss verwickelte. „Lass dich nicht von Zombies auffressen während ich weg bin.“ schmunzelte die Dunkelhaarige leicht. Diese Aussage klang schon fast ernst, auch wenn sie diese nur zum Teil war. Da war immer diese gewisse Sorge im Kopf, wenn der Mensch den man liebte nicht bei einem war. Wie eine über fürsorgliche Mutter, die immer ein Auge auf ihr Kind haben müsste. Auch wenn El alles andere als ein Kind war und einer der wenigen Menschen war um den sie sich Sorgen machen müsste. Aber sie tat es trotzdem, weil sie ihn liebte. So sehr und ihn nicht verlieren wollte. Aber Elijah würde ja nicht weit weg vom Landhaus sein. Im Gegenteil. Die Dunkelhaarige ließ von ihm ab und verschwand schließlich, nach dem sie ihren Rucksack abgestellt hatte, um den Jeep etwas abseits neben dem Landhaus zu parken. Lyanna brauchte bis heute immer nochmal ein bisschen um mit der Gangschaltung klar zu kommen und jedes mal fragte sie sich, wie sie damals angestellt hatte, als El verletzt neben ihr saß. Tja. In Gefahr war man wohl zu vielen Dingen möglich, die man sich davor nie zugetraut hätte. Lyanna legte den Schlüssel auf dem Tisch ab als sie das Landhaus wieder betrat. Sie packte die Vorräte aus ihrem Rucksack aus und verschwand damit in der Küche. Sie würde Elijah und sich erst mal etwas zu Essen machen. Aus dem Küchenfenster konnte sie über die kleine Terrasse blicken, bis rüber zum Schuppen und über die riesigen Felder weit hinaus. Elijah schien schnell fündig geworden sein während sie ihn sah, wie er bereits fleißig und schon fast ohne Mühe das Holz klein hackte. Die Dunkelhaarige blinzelte kurz als sie bemerkte das ihn wieder so anstarrte ehe sie sanft schmunzelnd den Kopf schüttelte während sich die Hündin über die herumfliegenden Holzstücke freute. Lyanna baute die kleine Feuerstelle auf der zersprungenen Herdplatte auf. Sie hatte noch ein paar kleine Holzstücke im Karmin gefunden. Mit einem Feuerzug zündete sie das Holz unter der Metallplatte an und pustete leicht dagegen. Daneben lagen bereits Eier, Brot und etwas Fleisch was sie vom Clubhaus mitgenommen hatte. Erst jetzt fiel ihr auf ,das sie eigentlich nie so wirklich für Elijah gekocht hatte, so richtig. Nun es hatte sich auch nie wirklich die Situation dafür ergeben. Im Clubhaus musste sich keiner der Beiden darum kümmern. Und wenn sie außerhalb unterwegs waren konnte man das Konservenfutter wohl kaum als Kochen bezeichnen. Irgendwie machte das die Dunkelhaarige nun ein wenig nervös. Obwohl es El sicherlich egal war ob Lyanna kochen konnte oder nicht. Während die Metallplatte es brauchte um erhitzt zu werden, sah sich die Dunkelhaarige ein wenig um. In dem Haus das ihr so vertraut aber gleichzeitig so fremd vorkam. Einfach weil es sich wie eine Ewigkeit anfühlte, als sie das Letzte mal hier gewesen war und im Grunde war es das auch. Aber dennoch mochte sie es. Sie mochte das Ambiente, dass das Haus bot.Es entsprach ungefähr ihrer Vorstellung was Lyanna eigentlich später einmal haben wollte, auch wenn ihr das erst in der Apokalypse so ziemlich klar war. Vielleicht nicht unbedingt ein Landhaus mit Tierhaltung aber ein großes Haus, was abgelegen war. Sie mochte einfach den Gedanken, Platz zu haben. Vielleicht weil sie sich oft in ihrem Leben eingeengt gefühlt hatte, auch wenn ihr das nicht immer klar gewesen war. Von vorne rein war ihr Leben schon bestimmt gewesen. Es entsprach dem das jeder Spießer wohl in einer Stadt lebte. Etwas was Lyanna nie wollte aber akzeptierte um nicht andere Menschen zu verärgern oder anders zu wirken. Es war wenig Zeit vergangen, als sie hörte wie Elijah wieder ins Haus eintrat und sich Josies tapsige Schritte in die Küche bahnten, stets dem Geruch des Essens nach, welches bereits angerichtet auf dem Tisch stand. „El bist du's? Wenn nein, verpiss dich, ich bin bewaffnet.“ grinste die Dunkelhaarige als sie sich zu ihm umdrehte. Sie wusste ganz genau das es Elijah gewesen war. Doch irgendwas war anders gewesen. Lyanna war anders angezogen. Es war eines dieser karrierten Kleider mit Puffärmeln. Sie hatte dieses Kleid in eines der Zimmer im oberen Stockwerk gefunden und fand es schon fast amüsant als sie sich darin stand. Es stand ihr absolut gar nicht. „Tadaaah.“ grinste die Dunkelhaarige und drehte sich einmal im Kreis. „Sieht doch fast so aus als würde ich hier leben was? … oder wie jemand der auf den Scheiterhaufen kommt, wenn er ein bisschen Knöchel zeigt.“ schmunzelte die Dunkelhaarige ehe sie zu Josie runter blickte, welche Lya anbellte. „Ja ich weiß. Sieht schrecklich aus was?“ grinste die Dunkelhaarige während sie den Stoff etwas richtete. „Ich hoffe darin ist niemand gestorben.“ murmelte die Dunkelhaarige weiterhin amüsiert ehe sie auf den Dunkelhäutigen zuging und ihm flink einen dieser Strohhüte aufsetzte, den sie ebenso gefunden hatte. „Perfekt.“ lächelte die junge Frau belustigt, ehe sie sich abwandte und das Fleisch für Josie ein wenig anzubraten. „Na los.“ forderte die Dunkelhaarige den ehemaligen Soldaten auf, während sie mit dem Rücken zu ihm stand. „Iss schon bevor es kalt wird.“ Lyanna wandte ließ das Fleisch etwas abkühlen bevor sie es Josie zuwarf und diese hochsprang und es auffing. Lyanna schmunzelte nur. „Weißt du El.. wir könnten ewig hier bleiben. Niemand würde uns finden.“ Die Dunkelhaarige sah ihn bei der Aussage nicht an und schwieg kurz. „Ich weiß das es nicht geht. Aber die Vorstellung wäre doch schön … oder nicht?“

@Elijah Magoro




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#65

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 01.07.2021 12:35
von Elijah Magoro | 642 Beiträge

Es war so friedlich. Kaum zu glauben, dass Situationen und Orte wie diese, in der sich Elijah gerade befand, tatsächlich noch existierten. Man sollte meinen nach elf Jahren Apokalypse, umherwandelnder Toter und so viel Tod und Verderben, gab es solche Situationen nicht mehr. In denen der ehemalige Soldat einfach tun konnte, was er wollte, sich nicht bei jedem zweiten Schritt umsehen musste ob irgendwo ein Beißer oder Bandit lauerte. Um das Landhaus befand sich ein Zaun, dass fiel dem Dunkelhäutigen erst jetzt auf, während er zwischen den Axtschlägen mal durchschnaufte. Es war kein auffälliger Zaun, aber so, dass er zumindest Beißer daran hindern konnte direkt auf das Haus zuzulaufen. Mit Arbeit und Kraft kamen die Untoten natürlich hindurch, aber so wurden sie immerhin von etwas Kleinem aufgehalten. Kein direktes Durchkommen, was ihn beruhigte. Vermutlich war das Landhaus deshalb so gut in Schuss und auch bei ihrem zweiten Aufenthalt hier so… einsam. Das Tor durch das er den Jeep vorher gesteuert hatte, war auch sehr unscheinbar, da es recht groß war, aber in einer kleinen Verschnaufpause schloss Elijah es. Im Notfall würde der Jeep es zerstören, wenn sie mit Vollgas hindurchfahren würden, aber so war auch diese Lücke im Zaun geschlossen. Schon faszinierend, dass dieses einsame Haus hier so lange überlebte, ohne, dass sich hier jemand fest einnistete. Würde Elijah nicht im Clubhaus wohnen, wäre dieses Gebäude wohl optimal für umherziehende Streuner, die einen sicheren Schlafplatz brauchten oder sich hier zumindest für eine Weile beherbergten.
Ein Lachen entrang sich seiner Kehle, als er zu seiner Stelle zum Holzhacken zurückgekehrt war und Josie wieder so… trollig durch die Gegend sprang und nach den Holzsplittern schnappte.
„Gutes Mädchen“, lachte er und ging auf die Knie, sodass die junge Hündin auf ihn zu rennen konnte, in seine Arme sprang und wild, aufgeregt mit ihrem Schwanz wedelte.
„Ja.. ist ja gut“, grinste der ehemalige Soldat und ließ sich auf den Hintern fallen, die Hände wild durch ihren so vielfältigen Pelz streichen, sie streichelnd und kraulend, „Ich weiß doch, ich weiß... du bist so ein gutes Mädchen... das beste Mädchen!“
Unbemerkt zog er einen der Stöcke die am Boden lagen hervor und machte eine abrupte Bewegung. Josie hob ihr Hinterteil in die Luft, starrte den Stock aufmerksam an, wartete darauf, dass Elijah ihn war.
„Los, Mädchen, los!“, rief er und warf den Stock soweit er konnte, ein gutes Stück über den Hof. Josie wirbelte herum, sprintete los, stolperte über ihre eigenen Füße, stürzte, kullerte, rappelte sich wieder auf und rannte weiter, als wäre nichts gewesen. Elijah lachte laut auf, in diesem Moment so entspannt und friedlich, nahm dann die Axt wieder in die Hand und machte seine eigentliche Arbeit weiter. Zwischendrin warf er den Stock immer wieder mal, belohnte Josie mit Streicheleinheiten, wenn sie den stock zurückbrachte. Gehofft hatte er natürlich, dass Josie so viel Freude und Lachen in sein und Lyannas Leben bringen würde, dass es aber so viel sein würde, hatte er definitiv nicht erwartet. Wie würde das erst werden, wenn sie doch vielleicht irgendwann mal Eltern waren?
Als der ehemalige Soldat zufrieden war mit der Anzahl an Holzstücken, die verteilt um ihn herumlagen und Josie auf dem Stock herumkaute, den sie wohl in der Zeit dutzende Male geholt hatte, trieb er die Axt mit einem starken Schwung in den Holzpflock und wischte sich mit dem Unterarm den Schweiß von der Stirn. Sein Shirt war schweißgetränkt, obwohl es noch nicht mal Sommer war, aber Holzhacken war eben eine körperliche Arbeit. Im Schuppen hatte er auch einen Korb gefunden, welchen er mit Holzscheiten füllte und dann leise Pfiff. Josie stand auf, den Stock noch immer im Maul und lief mit ihm zurück zum Haus, wo er im Gang dann den Korb abstellte.
Es roch nach Essen, frischgekochtem Essen und obwohl sie nicht im Clubhaus waren, roch es unglaublich gut.
Josie tapste an ihm vorbei sofort in die Küche, also folgte er und grinste dann als er Lyannas Worte vernahm.
„Wer denn son…“, sprach Elijah, ehe sein Blick auf Lyanna fiel und er abrupt stoppte. Sie trug andere Kleidung, als zu dem Zeitpunkt, als er das Haus verlassen hatte. Woher hatte sie dieses Kleid? Und warum trug sie es? So ein… altmodisches Bäuerinnenkleid, wie es die ehemalige Hausbesitzerin vermutlich getragen hatte. Sein Blick noch immer auf ihr, drehte sie sich im Kreis, aber Elijah wusste wirklich nicht, wie er darauf reagieren sollte. Damit hatte er wohl definitiv nicht gerechnet. Er wäre weniger überrascht gewesen, wenn Lyanna nackt in der Küche gestanden hätte. Das hätte ihm definitiv gefallen…
Noch immer überrumpelt von Lyannas Aussehen blinzelte er als die Dunkelhaarige auf ihn zuging und ehe er es sich versah, spürte er einen Strohhut auf seinem Kopf. Es kam ihm so surreal vor, was hier gerade passierte, als wären sie mehrere dutzend Jahre in die Vergangenheit gereist. Lyanna in dem Kleid, er mit so einem alten Strohhut auf dem Kopf, als wären sie ein altes Bauernpaar und Elijah gerade von der Arbeit auf dem Feld zurückgekehrt. Noch immer schweigend setzte er sich nach der Aufforderung an den Tisch und betrachtete das wunderbar duftende Essen. Und es war lecker! Erst jetzt bemerkte Elijah den Hunger in seinem Bauch, als er den ersten Löffel des Essens in den Mund steckte. Dennoch war ihm die ganze Situation suspekt.
Sein Löffel zum Mund hielt inne, als Lyanna mit ihrem Tagtraum um die Ecke kam, langsam ließ er ihn sinken.
„Die Vorstellung wäre schön ja…“, antwortete er dann nach einer Weile, „Aber zu glauben hier würde uns niemand finden ist etwas naiv Lya, das weißt du. Das letzte Mal haben sie uns auch gefunden und so abgelegen wie das Haus ist, irgendwann stolpert immer jemand darüber.“
Leise stand er auf und ging zu Lyanna hinüber, die noch immer an die Arbeitsplatte gelehnt stand. Sanft legte er die Arme um sie, beugte sich runter und stieß mit der Krempe des Hutes gegen ihre Stirn. Belustigt schnaubte er, nahm den Hund dann ab und legte ihn auf der Arbeitsplatte ab, ehe er seine Stirn gegen ihre lehnte.
„Im Clubhaus sind wir sicher, haben andere Leute, die sich um uns kümmern, wenn wir es selbst nicht können. Außerdem ist dort meine Schwester und Tommy und all die anderen Leute. Bist du nicht glücklich? Woher kommt dieser Gedanke, dass du dir vorstellst, wie es wäre hier alleine zu wohnen?“, sprach er dann leise, fuhr mit einer Hand ihren Körper hinauf und legte ihn an ihr Kinn, hob dieses an, sodass sie ihn ansehen musste, „Ich verstehe dich Lya… es ist der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn dieser ganze Mist nicht passiert wäre, hm?“
Ein sanftes Seufzend entwich seinen Lippen, „Ich frage es mich auch manchmal. Wie oft ich schon aufgewacht bin morgens, bevor ich Laufen gegangen bin und dich betrachtet habe… mich gefragt habe wie unser Leben wohl wäre, wenn hier keine Beißer durch die Gegend laufen würden. Wir ganz normale Tage haben würden, uns abends nach einem anstrengenden Arbeitstag in unserer Wohnung treffen würden, zusammen Abendessen und einen Film gucken, bis ich meine Finger nicht mehr von dir lassen könnte…“
Elijah grinste und küsste Lyanna sanft auf die Lippen, ehe er den Kopf hob, „Schöne Vorstellungen, manchmal so schön, dass ich alles dafür geben würde, sie wahrwerden zu lassen. Doch leider geht das nicht, genauso wie wir nicht einfach hierbleiben können. Die Welt funktioniert leider nicht mehr wie früher Lya, aber das brauche ich dir ja nicht erklären. Und jetzt komm, iss auch was von deinem guten Abendessen. Du weißt, dass ich es nicht mag, wenn du nichts isst…“
Sanft zog er sie an der Hand zu Tisch, zog ihr ganz Kavaliermäßig den Stuhl zurück, sodass sie sich setzen konnte und er sie an den Tisch schob, ehe er sich ihr gegenüber setzte und sanft lächelte, „Warum hast du mir nie verraten, dass du so gut kochen kannst?“

@Lyanna Lockhart





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#66

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 23.07.2021 12:35
von Lyanna Lockhart | 3.766 Beiträge

So sehr wie Elijah vielleicht Recht hatte, manchmal wollte es sich die Dunkelhaarige auch nicht eingestehen und schon gar nicht wenn Elijah von vergangenen Dingen sprach. Sie hatte immer noch ein schlechtes Gewissen. Sie wusste das sie sich heute falsch verhalten hatte. Sie wusste das Gehen ein Fehler war und sie wusste auch wie sie den Morgen danach einfach hier gehen wollte ohne das der Dunkelhäutige es mitkam. Umso schnippisch klang auch mehr ihre Antwort, auch wenn sich ihre Wut und ihr Schamgefühl nicht gegen Elijah richteten. „Das damals war auch eine andere Situation gewesen.“ unterbrach sie ihn schon fast ehe sie im Anschluss direkt durch schnaubte, die Augen schloss und versuchte sich zu beruhigen. Sie wollte sich nicht mit Elijah streiten aber sie wollte auch noch etwas in dieser schönen Vorstellung verbleiben. Lyanna's Haltung war angespannt, lockerte und entspannte sich aber direkt als sie seine Arme um sich spürte, es nicht verhindern konnte zu schmunzeln als er mit dem Hut gegen ihre Stirn stieß, nicht schmerzhaft natürlich. „Ich weiß.“ hauchte die Dunkelhaarige nur leise als Elijah über das Clubhaus sprach und das sie dort sicher wären und eine menge Leute um sich herum hatten. „Nein!“ schüttelte die Dunkelhaarige ihren Kopf. „Ich meine ja ich bin glücklich, mehr als das sogar. Und ich würde auch niemals so etwas Schreckliches verlangen das du deine Familie verlässt nur um mit mir in einem Haus zu leben was wahrscheinlich in den nächsten drei Jahren über uns zusammenbrechen wird. Und womöglich würde ich dir irgendwann auf die Nerven gehen.“ amüsiert zuckten ihre Mundwinkel einen Moment nach oben ehe sie wieder ernster wurde. Auch wenn Els Erzählung wie er sich ihr gemeinsames Leben vorstellte durchaus ein wohlig, warmes Gefühl in ihr auslöste. Es war schön zu hören und zu wissen das nicht nur Lya dieser Sentimentalität von einer Welt wie früher nachhing. Es war eine wirklich schöne Vorstellung aber der Dunkelhaarigen ging es nicht nur darum. Manchmal viel es ihr immer noch schwer Menschen wirklich zu vertrauen. Selbst nach einem Jahr nachdem sie nun bei den Riders lebte. Und Lyanna hasste sich wirklich selbst dafür wenn ab und an nur dieser kleine Gedanke sich in ihrer Bahnen schlich. Elijah war wirklich der einzige Mensch momentan auf der Welt, dem die Dunkelhaarige vollkommen blind vertrauen konnte, nicht nur weil sie ihn liebte, auch so. Das hatte er schon bereits mehrmals bewiesen. War denn ihr Gedanke wirklich so verkehrt, das sie mit diesem Menschen an einem Ort alleine bleiben wollte? Egal ob es nun richtig oder falsch war. Lyanna schloss einen Moment die Augen und atmete durch. Natürlich wusste sie dass das nicht gehen würde und das sie sich hier kein Leben aufbauen konnten. Sie wusste es. Sie wusste es wirklich und das .. tat irgendwie weh. Es war ein kompliziertes Gefühl, das Lyanna nicht mal beschreiben konnte, deswegen versuchte sie es gar nicht Elijah zu erklären. Sie wollte nicht das er böse wurde oder gar traurig. Sie wollte nicht das er glaubte, das Lyanna nicht dort glücklich war wo sie lebten. Denn das stimmte nicht. Sie war glücklich. Vielleicht ist es einfach dieser Ort … und wenn sie in ein paar Tagen wieder von hier verschwanden, würde dieses Gefühl auch verschwinden. „Du hast Recht.“ antwortete die Dunkelhaarige nur, blickte dabei aus dem Fenster. „... Nur ein sentimentaler Gedanke.“ Damit wollte die Dunkelhaarige auch das Gespräch beenden ehe sie ihn wieder anblickte und ein leichtes Lächeln aufsetzte, ehe sie auch schon seine Lippen, sanft auf ihren spürte und Lyanna dieses Gefühl wieder weit wegsperrte. Ihr Lächeln wurde breiter als Elijah sie sanft an der Hand zum Tisch zog. „Nun … es hat sich nie wirklich ergeben. Erzähl das bloß nicht den anderen. Ich bin nur dort eingeteilt wo ich bin weil ich Jax gesagt habe, das ich eine miserable Köchin bin.“ grinste die Dunkelhaarige. „Und jetzt iss.“ sprach die Dunkelhaarige lächelnd in einem gespielten, befehlshaberischen Ton. „Ich mag es genau so wenig wenn du nichts isst.“ Lya warf ein Stück des Fleisches, welches sie extra für die Hündin gekocht hatte, zu, die die beiden bereits mit gierigen, großen Augen anblickte. Mit einem kurzen Sprung verschwand das Fleisch bereits zwischen ihren Zähnen ehe sie sich hinlegte und gierig daran herum kaute.

Draußen war es bereits dunkel gewesen, als Lyanna auf dem Sofa saß, sich an den starken Arm des Soldaten klammerte, ihre Wange gegen seine Schulter schmiegte. Auf dem Tisch bereits die angebrochene Flasche des Bourbons, den Elijah mitgebracht hatte. Im Kamin brannte ein kleines Feuer, aus dem Holz welches Elijah noch vor ein paar Stunden gehackt hatte. Es war groß genug das es Licht und Wärme spendete aber immer noch klein damit keine große Rauchwolke aus dem Schacht entfloh und Fremde anlocken könnte. Wenn man die Szene betrachtete war diese ähnlich mit deren damals … nur mit den Unterschieden, das Elijah nicht verletzt war, sie nicht verfolgt wurden und Lyanna nicht betrunken war und um die Aufmerksamkeit des Soldaten ringte. Nun zu mindestens nicht ganz … das Glas Bourbon reichte bereits auf, das sich eine bekannte Röte auf ihre hellen Wangen schlich, sie es sich deutlich bequemer machte, ihren nackten Fuß in dem Fellteppich unter dem Sofa vergrub und die Nähe des Dunkelhäutigen genoss. Nun zu ihrer Verteidigung. Lyanna's Körper war kein Alkohol mehr gewöhnt, es war mehr als nur zutreffend das ein ganzes Glas sie schon bereits etwas dusselig machte. Zu dem sie es so oder so nach der letzten Zeit ganz sein ließ … dennoch war dies ein anderer Anlass und Elijah war bei ihr … weswegen sie da eine Ausnahme machte. Ihren dennoch klaren Verstand behielt sie weiterhin, auch wenn dieser durch ihre Gedanken im Hintergrund stand. Wenn sie Elijah so von der Seite sah, zu ihm hinauf blickte schlug ihr Herz immer ein wenig schneller. Wie das Licht der Flammen, seine dunkle Haut und vor allem seine dunklen Augen erhellten. Ihn wortwörtlich in einem ganz anderen Licht dastehen ließ. Seine sonst härteren Züge eher weich erscheinen ließen. Lya merkte wie sie den Atem anhielt. Wie sollte sie nicht das Verlangen haben ihn jetzt küssen zu wollen. Sie hatten sich ein wenig über die Rider unterhalten bis es stiller wurde. Keine unangenehme Stille. Elijah war wohl der einzige Mensch mit dem sie einfach dasitzen konnte und ihn anschweigen konnte ohne das es merkwürdig war. Manchmal mussten sie auch nicht miteinander reden um sich zu verstehen. Josie, die sich vorhin noch etwas ausgetobt hatte, erschöpft war von all den neuen Eindrücken, lag auf einem der Betten in einem Zimmer, eingerollt und schlief. Auch wenn Lyanna ungerne Elijah los lies, brannte das kleine Lagerfeuer mit der Zeit weiter nieder und wenn die Beiden schon sehr bald nicht in völliger Dunkelheit verbringen wollten, sollten sie etwas Holz nachlegen. Auch Elijah schien dies zu bemerken als er sich bewegte, doch bevor dieser aufstehen konnte zog die Dunkelhaarige ihn wieder ein Stück zu sich zurück, legte ihre Lippen auf seine, krallte sich ein wenig mehr in den Stoff des Shirts fest. Ein Kuss den sie nur ungern löste. „Lass mich nicht all zu lange warten.“ hauchte sie ihm gegen die Lippen und lächelte ehe sie den Dunkelhäutigen ziehen ließ um von draußen das Holz zu holen. Als die Tür ins Schloss fiel atmete die Dunkelhaarige aus. Das sie den Dunkelhäutigen jetzt schon neben sich vermisste, war untertrieben. Es war merkwürdig und gleichzeitig auch etwas beängstigend .. die Erkenntnis das von diesem Mann abhängig war, wo sie sich doch so geschworen hatte, das dies nie wieder passierte. Im keinsten Fall im negativen Sinne. Es gab nur wenige Menschen, die in ihrem Leben wirklich auf jemanden trafen, den sie wirklich so sehr liebten, das sie wirklich alles für diesen Menschen tun würden. Diesen brauchten. Wirkliche Verbundenheit. Das ihr das in der Apokalypse wieder fuhr … war schon fast ulkig. Hätte ihr das jemand zu Beginn des Weltunterganges erzählt, hätte sie diesen womöglich für verrückt gehalten. Lyanna würde lügen, wenn sie Els Abwesenheit nicht für etwas nutzte. Sie wollte diesen Ort noch mit einer deutlich schöneren Erinnerung füllen. Eine die diesmal .. etwas weniger durch Alkohol angetrieben war...

Es dauerte nicht all zu lange bis sie Elijah's schwere Schritte wieder wahrnahm. Auf dem Sofa lag Lyanna's Kleidung aber nicht mehr die Dunkelhaarige selbst. Lyanna selbst lag auf dem Fell vor dem Karmin. Nackt. Sie lag auf dem Bauch, ihre Füße waren angewinkelt, wippten sanft hin und her. Ihr Hintern war mit einem Teil des Felles bedeckt, Ihr Kopf stützte sich auf ihrer schmalen Hand ab während ihr dunkles, langes Haar sanft einseitig über eine Schulter fiel. Schon fast ein unschuldiges Lächeln schlich sich auf ihre zarten Lippen während sie den Dunkelhäutigen erblickte. „Mir wurde etwas kalt … alleine.“ hauchte sie ihm entgegen während ihr helles Augenpaar Elijah betrachteten. Das er wohl eher weniger damit gerechnet hatte Lyanna nun so vor zu finden, war ihm anzusehen, was ihr Lächeln nicht verschwinden ließ. Auch wenn die Dunkelhaarige so selbstbewusst da lag klopfte auch ihr Herz schnell, auch ihr Atem war schwer und warm. Elijah selbst viel es vielleicht nicht mehr so auf aber Lyanna hatte schon oft gemerkt wenn Elijah vom Training kam .. wie die körperliche Anstrengung … seinen Körper veränderten. Seine Muskeln strammer aussehen ließ, die Adern stärker präsentieren und dieser leichte Schweißfilm auf seiner dunklen Haut, der sie glänzen ließ .. Lyanna hielt bereits wieder den Atem an als sie das sah. Ein sanftes Kribbeln fuhr in ihre Lippen und in ihre Finger. Das … war etwas was die Dunkelhaarige mehr als attraktiv fand. „Komm her..“ säuselte die Dunkelhaarige sanft als sie ihren Atem wieder gefunden hatte. Die Dunkelhaarige richtete sich etwas auf als der Dunkelhäutige ihr näher kam. Lyanna ergriff seine Hand und zog den Dunkelhäutigen ebenso runter, so das er auf dem weichen Fell knien musste. Selbst in dieser Position, schien er immer noch größer als die Dunkelhaarige selbst … nun das war auch nicht besonders schwer. Lyanna blickte den ehemaligen Soldaten einen Moment lang an, sah wie das Licht der Flammen wie kleine Schatten in seinem Gesicht tanzten und … legte ihre Hände sanft an sein Gesicht ehe sie dieses runter zog und ihn stürmisch küsste.


@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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#67

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 01.08.2021 16:06
von Elijah Magoro | 642 Beiträge

Es waren Gespräche wie diese, die Elijah gerne mit Lyanna führte. Kein Streit, ein wenig Melancholie und ehrliche Gefühle. Es war ihm wichtig, dass die Dunkelhaarige ihre Gedanken mit ihm teilte, ihm sagte, wenn sie etwas bedrückte, denn nur so konnte er ihr helfen. Und wenn er sie nur in den Arm nahm und sie somit vor der Enttäuschung und Traurigkeit beschütze, dass ihr gemeinsam Leben wohl leider nie so werden würde, wie sie es sich in ihrer Fantasie ausmalte. Oder er es sich ausmalte. Er konnte Lyannas Gedanken nur zu gut verstehen, ging es ihm doch genauso. Die Vorstellung Lyanna in der „normalen“ Welt getroffen zu haben, ließ auch den ehemaligen Soldaten nicht los. Wie es wohl geworden wäre, wenn… und es war auch okay ab und an solche Gedanken zu haben, solange man nicht in dieser Gedankenwelt verschwand. Wo doch schon eine einzige Sache fragwürdig war an dieser Gedankenwelt: Hätten sich Elijah und Lyanna überhaupt getroffen, wenn die Welt nicht untergegangen wäre? Wenige Leute noch dort waren, wo sie zum Zeitpunkt des Ausbruchs waren? Elijah war nicht weit weg von New York und auch Boston, wo Lyanna herkam, war noch relativ nahe. Aber andere Leute kamen aus Kanada oder vom anderen Ende der USA, aus Mexiko oder noch weiter her. Vor der Apokalypse haben in den USA mehr als 250 Millionen Leute gewohnt... wie groß war die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich da je getroffen hätten? Elijah wusste es nicht, aber es war eigentlich auch völlig nichtig darüber nachzudenken. Denn die Welt war den Bach heruntergegangen. Und Lya hatte dem Dunkelhäutigen ihre Brecheisenstange auf die Rippen geknallt. Und zum Glück nicht gegen den Kopf. Und sie beide hatten hier ihre erste gemeinsame Nacht verbracht, eher unfreiwillig, aber schon damals war der Funke übergesprungen. Es war verständlich, weshalb Lyanna an diesen Ort zurückkehren wollte, auch Elijah spürte das Gefühl, dass dieses Haus in ihm auslöste. Auch, wenn damals in dieser Nacht zwischen den Beiden wohl noch keine so tiefen Gefühle geherrscht hatten, war dieser Ort doch irgendwie der Beginn ihrer Beziehung zueinander. Der Beginn des für Elijah wichtigsten auf der Welt. Der Beginn seiner Liebe zu Lyanna.
Und Lyanna musste ihm diese Gefühle, die in ihr vorgingen auch garnicht erklären. Es reichte, dass sie ihm erzählte, dass sie in ihr gerade waren und er damit umgehen konnte, ihr gut zu sprechen und sie gemeinsam auf einen Nenner kommen konnten.
„Ich esse doch schon!“, meinte er nur grinsend und steckte sich den nächsten Löffel von Lyannas Gericht in den Mund. Sein Blick lag dabei aber auf ihr, wie sie Josie das Stück Fleisch zuwarf. Womit hatte er eine Frau wie Lyanna nur verdient?

Nach dem Essen hatten sie beide noch etwas mit Josie gespielt, die völlig aufgeregt wie ein Blitz durchs ganze Haus gerannt war, überfordert von all den neuen Eindrücken! Trotz allem folgte sie weiterhin den Befehlen von Elijah oder Lyanna, aber der Dunkelhäutige wollte auch der Hündin eine kleine Auszeit genehmigen. Als er draußen dunkler wurden, merkte man der kleinen Hündin an, dass langsam die Energie aus ihr heraus war und so zeigte Elijah ihr eines der Zimmer, wo sie auf einem der Betten schlafen konnte.
„Sehr gut gemacht Mädchen, sehr brav“, flüsterte er ihr zu, während er ihr sanft hinter den Ohren kraulte, während die junge Hündin ihre Augen schloss und den Kopf auf der Matratze ablegte. Nicht viel später wurde ihr Atem ruhiger und sie schien eingeschlafen, weshalb Elijah den Raum verließ und zu Lyanna ins Wohnzimmer stieß, die bereits im Kamin ein kleines Feuer entfacht hatte. Das Holz würde wohl nicht die gesamte Nacht reichen, aber er hatte gerade keine Lust nochmal nach draußen zu gehen. Das würde er später erledigen.
Also holte er aus seinem Rucksack die Flasche Bourbon und aus dem Kabinett zwei der Gläser, die dort noch unberührt standen. Wer nahm in der Apokalypse schon auch Gläser mit? Völlig unpraktisch, weswegen diese in den meisten Häusern noch zu finden waren.
Gemeinsam saßen sie nun auf dem Sofa, das Feuer brannte mittlerweile deutlich niedriger und die beiden Gläser mit Bourbon waren leer. Es war ein guter Bourbon, der den Geist etwas besänftigte, einen ruhiger werden ließ, entspannen ließ. Beide hatten sie ihren Blick auf das Feuer gerichtet, zumindest dachte Elijah dies, denn seiner lag dort. Lyanna war an ihn herangekuschelt, er spürte ihre warme Haut an seiner Schulter, ihre Hände die sich um seinen Arm schlangen und eine von ihren mit seiner Hand verschränkt hatte. Wie so oft fuhr sein Daumen unterbewusst in leichten Kreisen über ihren Handrücken, spürten wie weich ihre Haut doch war. Eine Weile hatten sie über die Rider gesprochen und was sie so beschäftigte, bis irgendwie immer mehr Schweigen dazu kam, etwas, das den ehemaligen Soldaten definitiv nicht störte. Er empfand Schweigen nicht als unangenehm, vorallem nicht mit Lyanna. Sie könnten wohl drei Stunden nebeneinandersitzen und einfach nur die Anwesenheit des jeweils anderen genießen, er würde dies nie als seltsam bezeichnen. Dafür liebte er es viel zu sehr Zeit mit Lyanna zu verbringen. Egal wie.
Irgendwann wurde der Feuer immer kleiner und der Dunkelhäutige kam wohl nicht darum herum, nochmal raus zu gehen und ein paar neue Scheite zu schlagen, wenn sie nicht im Dunkeln sitzen wollte. Also bewegte er sich leicht, wollte den Arm sanft aus Lyannas Umarmung ziehen, ehe er allerdings aufstehen konnte, spürte er ihre Hände an seinem Shirt und wie sie ihn zu sich herunterzog. Ihre Lippen waren so weich, so wundervoll, als sie den Kuss löste, musste er erstmal tief einatmen.
„Würde ich niemals…“, antwortete er schmunzelnd und zwinkerte Lyanna zu, ehe er sich dann doch erhob und das Haus verließ. Draußen war es zwar dunkel, aber da es wenige Lichtquellen in der Umgebung gab, erhellten die Sterne und der Mond den kleinen Vorhof. Die kühle Nachtluft tat irgendwie gut, sie erfrischte seinen Geist und er atmete erstmal tief durch. Dass ihn trotz allem was er mit Lyanna schon getan hatte, ein einzelner Kuss schon so emotional aufwühlen konnte. Ein eindeutiger Beweis, was er für die Dunkelhaarige empfand.
Gut gelaunt lief er hinüber zu der kleinen Hütte, holte sein Feuerzeug aus der Hosentasche und entzündete die kleine Lampe, die dort an der Wand hing. Da er mit der Axt hantierte wollte er lieber genug sehen, bevor er sich die Klinge noch ins Bein schlug.
Wenige Zeit später war der Korb gefüllt mir genug Holz, dass sie das Feuer über Nacht brennen lassen konnten und er erst wieder am Morgen neues hacken musste. Doch Tagsüber war es so warm, dass sie das Feuer wohl nicht benötigen würden.

Ordentlich klopfte er die Schuhe vor der Tür ab, ehe er eintrat und sie neben der Eingangstür auszog. Immerhin wollte er nicht den Dreck und Staub von draußen mit auf die Couch nehmen. Im Wohnzimmer war das Licht noch etwas dämmriger, das Feuer ein Stückchen weiter heruntergebrannt, aber als sich Elijah von der Tür umdrehte und in den Raum blickte, reichte das restliche Licht vollkommen aus, um ihm zu zeigen, was er dort vorfand.
Mit einem Rumpeln ließ er den Korb mit dem Holz fallen, einige rollten auf den Boden, aber sein Blick war starr auf das Bild vor ihm gerichtet. Sofort spürte er wie sein Mund etwas trockener wurde, während er sich keinen Centimeter bewegte und nur eine Sache spürte: Wie das Blut an eine ganz bestimmte Region seines Körpers floss. Sanft schluckte er, konnte seinen Blick nicht kontrollieren, der über Lyannas Körper glitt, jeden Centimeter des Anblicks in sich aufnahm. Es war ein Bild für die Götter, wie sie dort lag, auf dem Fell vor dem Feuer, das Licht der Flammen, dass ihre Haare und ihren Körper in so eine sinnliche Beleuchtung tauchten. Eine einzige, winzig kleine Sekunde wünschte er sich sie jetzt zeichnen zu können, doch da war etwas anderes in ihm, dass ein größeres Verlangen darstellte, als zu Zeichnen. Das war eine Überraschung. Und was für eine. Aber eine sehr gute. Sein Puls, der sowieso wegen dem Holzhacken schon etwas erhöht war, hatte damit gar keine Gelegenheit sich wieder zu beruhigen.
Kalt? Verwirrt blinzelte er, während sein Blick noch immer auf Lyanna lag. Wenn ihr kalt war, warum… ach, völlig egal! Noch immer stand er dort wie festgewachsen, eher ihre erneuten Worte wie ein Zauberspruch seine Starre zu lösen schien. Bedacht, nicht auf welche der herumliegenden Holzscheite zu treten, ging er zu ihr hinüber, löste den Blickkontakt währenddessen aber keine einzige Sekunde. Als Lyanna sich aufrichtete und etwas mehr ihren wunderschönen Körpers zeigte, schluckte der ehemalige Soldat erneut, noch mehr Blut suchte sich den Weg in diese bestimmte Körperregion und er spürte bereits wie der Platz dort unten knapper wurde. Als er ihre Hand berührte war es wie ein Stromschlag, der durch seinen Körper fuhr und genau in dieser besagten Region endete. Wie erotisch konnte er Frau sein? Lyanna war gerade wortwörtlich Elijahs Traumvorstellung einer Frau. Das Fell, dass so sanft ihren Hinter bedeckte, ihre dunkle Mähne an Haaren, die so sexy über ihre eine Schulter fiel und ihr Blick, schon fast zum Ausflippen verführerisch.
Sanft ließ er sich auf seine Knie herunter, atmete tief ihren Duft ein, schloss einen Moment die Augen, ehe er diese wieder öffnete und sein dunkler Blick ihrem hellen begegnete. Die Spannung war zum Zerreißen, die Luft schien in Flammen zu stehen, während sie sich ansahen, beide wussten was gleich passieren würde. Wie der Moment kurz bevor ein Gewittersturm losbrach, man nur noch darauf wartete, dass es endlich losging.
Und dann kam der Moment, wenn der erste Blitz den Himmel erleuchtet und wenige Sekunden später der Donner das Gewitter für begonnen erklärt. Ihre beiden Lippen berührten sich, der Sturm brach los und Elijahs Kopf war – leer. Nurnoch davon bestimmt was er vor sich sah, spürte – Lyanna. Sein Körper reagierte instinktiv, seine eine Hand stütze sich auf dem Fell ab, während seine andere an Lyannas Hals und dann Wange fuhr, ihren Kopf gefangen hielt und er den Kuss sofort erwiderte, intensivierte. Gierig, wie ein Schiffsbrüchiger der eine Flasche Wasser bekam, eroberte er mit seiner Zunge ihren Mund, umspielte ihre und seufzte in den Kuss hinein. Das Feuer in der Luft war entfacht, die Flammen in ihm brannten lichterloh und der Platz dort unten wurde immer geringer, je mehr und länger er den Kuss mit Lyanna hielt. Irgendwann löste er den Kuss aber doch, rang gierig nach Luft, öffnete seine Augen und sah die Frau vor ihm mit glühendem Blick an.
„Lya…“, hauchte er nur und seufzte, ehe er den Kopf hob, sich aufrichtete und die Arme über den Kopf hob, hinten in seinen Kragen griff und dass etwas verschwitzte Shirt über den Kopf zog, es unachtsam auf die Couch warf. Tief atmete der ehemalige Soldat dort, spannte dabei etwas die Muskeln seines Oberkörpers und der Arme an, ehe er sich wieder zu Lyanna herunterbeugte. Seine Lippen wieder auf ihre presste, weiterhin genauso stürmisch wie sie den ersten Kuss gestartet hatte, auch diesen begann, ihr gar keine Sekunde gab sich dem Kuss zu entziehen.

@Lyanna Lockhart





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#68

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 22.08.2021 15:34
von Lyanna Lockhart | 3.766 Beiträge

Es war ein kurzes Schmunzeln das über Lyanna's Lippen zuckte als Elijah schon fast tollpatschig das Holz fallen ließ. Schon fast als hätte ihn Lyanna's Anblick überrumpelt und sprachlos gemacht. Nun das hat es wohl auch in gewisser Weise und das war etwas was die Dunkelhaarige durchaus angestrebt hatte. Das Holz verlor schnell seinen Sinn und Wert in dieser Situation, denn der Dunkelhäutige ließ auch nicht lange auf sich warten, was die Dunkelhaarige deutlich zufrieden stimmte. Lyanna atmete tief aus als sie Elijahs Hand in ihrer spürte und ihre schmale Hand, seine große Hand umschloss, ihn zu sich runter zog und ihn küsste. Die Dunkelhaarige gab ihm schnell zu verstehen auf was sie hinauswollte und Elijah verstand. Auch in solchen Situation verstanden sich die beiden ohne ein Wort zu sprechen. Lyanna war es durchaus lieber wenn sie jetzt nicht sprachen umso mehr wollte sie ihn küssen, seine warme Haut spüren, seinen Herzschlag und seinen Atem. Lyanna's Körper reagierte und passte sich den Bewegungen des ehemaligen Soldaten an. Ihr Kopf neigte sich leicht zur Seite als sie seine Hand ihren Hals hinabfuhr. Das sanfte Ziehen, das sie in ihrem Ansatz spürte wenn Elijah ihre Haare griff ließ sie sie ein kurzes, sanftes Keuchen in den Kuss entweichen. El gab ihr keine Chance dem Kuss zu entfliehen …. und das wollte die Dunkelhaarige auch nicht. Umso sehnsüchtiger öffnete die Dunkelhaarige die Augen als er es schließlich doch tat, nur um den lästigen Stoff, den nur er noch trug loszuwerden. Das Shirt flog unachtsam zum Sofa gefolgt von einem hörbaren Seufzen der jungen Frau. Auch wenn sie diesen Anblick nun wohl schon des öfteren genießen durfte, wurde Lyanna niemals überdrüssig davon. Besonders wenn El vom Training kam … oder jetzt vom Holz hacken … Lya konnte nicht beschreiben wie unheimlich attraktiv sie das fand und es etwas war was ihr Blut in Wallung brachte. Hätte der Dunkelhäutige sie nicht direkt wieder in einen Kuss verwickelt, hätte Lyanna keine Sekunde gezögert und es ihm gleich getan. Ihre Hände fuhren an seiner Brust hinab, spürte die Muskeln, die sie so attraktiv fand unter ihren Fingern, die leichten Erhabungen der Narben, manche blasser, manche noch deutlich sichtbarer. „El ..“ hauchte sie in den Kuss hinein, signalisierte deutlich das er ihr wortwörtlich die Luft zum Atmen raubte, doch selbst löste sie den Kuss nicht. Noch nicht. Ihre Hände wanderten weiter hinab, berührten sanft den Hosenbund ehe ihre Hände stürmisch den lästigen Knopf öffnete und sie seine Hose hinabzog, soweit es ihr möglich war und ihm den Platz gab, den er offensichtlich dringend benötigte. Dabei hatte sie sich keine Sekunde dem Kuss entzogen. Natürlich sollte dies nicht so schnell vorbei sein, so stürmisch wie die Dunkelhaarige wirkte. In der Hinsicht war die junge Frau immer ungeduldig gewesen wenn noch Kleidung im Spiel war. Sie wollte El sehen … so wie er sie sah. Dies war auch der Moment wo Lyanna den Kuss löste. Sich und El einen kurzen Moment zum Atmen gab während sie sich in seinen Armen mit einem sanften Giggeln drehte, so das sie seinen Körper nun an ihrem Rücken spürte. Lange galt die Atempause aber nicht, denn schon fuhr Lyanna's Hand zu seinem Nacken, umklammerte ihn dort etwas und zog ihn mit einem sanften Ruck wieder zu ihrem Gesicht, war es nun Lyanna die El in wieder in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelte und seinen Mund mit ihrer Zunge erkundete. Sanft ließ sie von seinem Nacken ab, umgriff seine Hände mit ihren und führte diese langsam ihrem Körper hinab. El's Haut an den Händen fühlte sich etwas rauer an als die von Lyanna. Etwas was sie nicht störte. Im Gegenteil … so wie sie es mochte wenn sein Bart ein sanftes Kratzen auf ihrer Haut und ein kribbelndes Gefühl in der Dunkelhaarigen auslöste. So war es auch hier gewesen. Jede Berührung ließ Lyanna schwer in den Kuss ausatmen. Ihr Körper brannte aber keinesfalls im schmerzlichen Sinne. Reagierte auf die Empfindungen, die seine Berührung in bestimmten Regionen ihres Körpers auslöste. So sehr wie sie seine Hände an ihren Brüsten spürte, war es definitiv nicht das Ziel der Dunkelhaarigen gewesen, als sie seine Hände langsam ihren Bauch hinabgleiten ließ. Das Elijah Lyanna wollte konnte sie deutlich spüren sowohl an dem Kuss als auch ...körperlich. Also war es doch nur fair wenn sie das auch tat – Ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen bei diesem Gedanken. Lyanna genoss einen Moment lang seine Lippen an ihren ehe sie seine Hand langsam zwischen ihre Beine gleiten ließ und auch ihm deutlich zeigte wie sehr auch sie ihn wollte. Lyanna verschränkte leicht ihre Beine um seine Hand, zuckte bei der Berührung mit einem deutlich erregten Keuchen etwas zusammen, drückte schon fast instinktiv und provokant ihren Hintern gegen seine Erregung. Lyanna löste, wenn auch ungern, den Kuss, ließ ihre Stirn einen Moment lang gegen seine ruhen. Es hatte sich bereits ein leichter Schweißfilm darauf gebildet. Das Feuer im Karmin vor ihnen war bereits deutlich kleiner geworden, reichte aber dennoch aus damit sie in El's Gesicht blicken konnte. Dieses schöne Gesicht , in welches sie jeden Morgen blicken konnte. „Ich will nicht mehr warten.“ hauchte ihm die Dunkelhaarige gegen die Lippen. Ihre Hand krallte sich leicht in seinen Handrücken zwischen ihren Beinen. Sie wusste das Elijah sich normalerweise Zeit nahm um die Dunkelhaarige … zu verwöhnen, sicher zu gehen das ihr Körper bereit war. So wie er es auch hier getan hätte … zärtlich wie er war. Etwas was die Dunkelhaarige ihm hoch anrechnete, wie sorgsam er mit ihr umging. Aber das brauchte er nun hier nicht. Sie wollte ihn spüren und das er Lyanna spürte. Mit einem schon fast frechen Grinsen stupste sie ihm gegen die Nase während sie seine Hand zwischen ihren Beinen herauszog. Es war fast schon wie ein Reflex, als würde man etwas perfekt auffangen, als Lyanna langsam ihren Oberkörper hinabbeugte und sich auf ihren Händen abstützte. Ihr Haar fiel sanft über ihre Schulter. Sie konnte die Wärme des Feuers nun deutlicher in ihrem Gesicht spüren ehe sie merkte das El zögerte. Sie bemerkte selbst was sie gerade getan hatte. Etwas was Elijah und Lyanna schon oft getan hatten … nur nicht so … . Doch Lyanna ließ sich nicht verunsichern, im Gegenteil. Sanft blickte sie über ihre Schulter hoch zu ihm. „Keine Sorge El … du tust mir nicht weh. Niemals ..“ versuchte auch sie seine Unsicherheit zu nehmen und griff sanft nach seinen Händen, zog diese auf ihre Hüfte. Seine Hände fühlten sich wärmer an … oder lag es daran das sie die Wärme des Feuers nun intensiver spürte. Sanft drängte sie sich mit ihrem Becken und ihren Hintern gegen ihn, ließ ihn vorsichtig mit der Spitze eindringen. Lyanna biss sich sanft auf die Unterlippe, stieß ein hauchendes Stöhnen zwischen ihren Zähnen heraus Ihre Hände krallten sich automatisch in den Fellteppich, zeigte deutlich das sie alles andere als Schmerzen empfand …

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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#69

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 06.09.2021 13:24
von Elijah Magoro | 642 Beiträge

Es war ja nicht so, als würde Elijah Lyanna das erste Mal ohne Kleidung sehen. Mittlerweile hatte er sie ja doch das ein oder andere Mal ganz ohne Stoff an ihrem Körper gesehen, sie berühren dürfen, sie spüren dürfen. Und doch war er jedes Mal wieder so überrascht und fasziniert davon, wie schön sie war. Ihr Körper, ihr Gesicht, die dunklen Haare, alles schien einfach so im perfekten Gleichklang bei ihr zu sein, es verdrehte ihm den Kopf. Wie konnte man so schön sein?! Und wie konnte er so ein verdammtes Glück haben, dass er es war, der eine solche Frau seine Freundin und bald Ehefrau nennen durfte? Er hatte so viel Schlechtes getan in seinem Leben, Dinge auf die er definitiv nicht stolz war und doch… durfte er Lyanna treffen. Zu einer Zeit, in der viele Leute sicherlich nicht auf ihren oder ihre Seelenverwandte trafen. Oft genug konnte Elijah sein Glück einfach nicht fassen.
So auch in dieser Situation. Dieses Bild, wie Lyanna dort lag auf diesem Fellteppich, das Feuer im Hintergrund und ihr atemberaubender Körper, makellos, ihr Blick der sich gehoben hatte, als er den Raum betreten hatte, als könnte sie damit einen ganzen Waldbrand auslösen. Sprachlos. Sprachlos und mit einem völligen leeren Kopf hatte er sich nicht lange bitten lassen, sich zu seiner Freundin hinab auf den Teppich zu begeben, ihre Lippen mit seinen zu berühren, sie zu küssen und ihr damit auch nur irgendwie im Ansatz klarzumachen, was gerade emotional in ihm los war.
Die Kleidung auf seinem Körper kam ihm störend vor, so unnötig, so war das Shirt schnell von seinem Oberkörper verschwunden. Natürlich bemerkte er Lyannas Blick, wie dieser über seine Brust und seine Muskeln glitt, dieses kurze weiten ihrer Augen. Ob sie sich auch jedes Mal so wie Elijah fühlte, wenn sie ihn nackt sah? Der ehemalige Soldat wusste es nicht, aber so langsam, nach all den Monaten die sie nun schon zusammenlebten, verstand auch er, dass Lyanna seine Statur doch sehr attraktiv fand. Natürlich trainierte er für sich selbst, aber diesen Blick, diese… Lust in Lyannas Augen zu sehen wie in diesem Moment, war natürlich ein schönes Detail.
Im darauf folgenden Kuss, denn Elijah hielt es nicht mehr länger aus die Dunkelhaarige nicht zu küssen, spürte er ihre sanften, weichen Hände über seine Brust, seine Muskeln und Bauch hinabgleiten. Die Narben von seiner Konfrontation mit dem Bären vor fast eineinhalb Jahren, dann auf der anderen Seite die vier kleineren Narben des Pumas, die ihm vor nicht allzu langer Zeit fast das Leben gekostet hatten. Die kleinere Narbe fast in seiner Leiste, die er hier in diesem Landhaus durch das Ausbrennen der Wunde erhalten hatte. Zusammen mit Lyanna. Und sie nicht all zu lange Zeit später in einer ähnlichen Situation auf der Couch waren, auf der nun Lyannas Kleidung und Elijahs Shirt lagen.
Wie sie seinen Namen hauchte, es war der Auslöser für dieses Ziehen, dass in seinem Bauch begann und zwischen seinen Beinen endete. Erotischer hatte er seinen Namen wohl noch nie gehört, er hörte die Spannung, die Lust, die Vorfreude heraus. Automatisch schob er ihr sein Becken ein wenig entgegen, als er ihre Hände weiter hinabwandern spürte, an den Bund der Hose, wie sie den Knopf öffnete und den Stoff nach unten zog, sodass er zumindest ein wenig mehr Platz erhielt. Ein leises, kehliges Stöhnen entrang sich seinem Mund, wie immer, wenn er ihre Hände dort unten spürte. In diesem Moment löste Lyanna den Kuss und er nutzte dies um sich die Hose komplett auszuziehen, da spürte er schon wie sich die Dunkelhaarige in seinen Armen drehte, er ihren Rücken gegen seine Brust streichen spürte. Ihre Hand in seinem Nacken, der Kuss der darauf folgte, gerade wollte er seine Hände an ihren Körper legen, als er auch schon geführt wurde, ihre kleinen Hände um seine Griffen, Lyanna ihm bewusst zeigte, wo sie berührt werden wollte. Was für ihn kein Problem war, gerne ließ er sich führen, ihre weiche Haut unter seinen Händen fühlte sich fast an wie Wachs und je tiefer ihre beiden Hände glitten, desto mehr hatte er das Gefühl, sodass Lyanna unter seinen Berührungen dahinschmolz. Erst an ihren Brüsten, diese wundervollen Brüste mit denen sich Elijah noch viel länger beschäftigen hätte können. Doch seine Freundin hatte ein anderes Ziel, ein leichtes Schmunzeln umspielte seine im Kuss gefangenen Lippen, als er ihren Bauch hinabfuhr, über ihren Hügel. Kaum waren sie am Ziel ihrer Reise angekommen zögerte Elijah nicht lange, mit einer Hand begann er eine sanfte, kreisende Bewegung, spürte wie sich ihre Beine zusammendrückten, als er mit der anderen Hand zwei Finger leicht in sie schob. Erneut seufzte er in den Kuss, er konnte deutlich spüren, wie sehr sie ihn wollte. So wie sie es wohl deutlich an ihrem Rücken spürte, da sich seine Erregung mehr als deutlich gegen sie drückte, besonders nachdem sie ihren hübschen Hintern noch so dagegen drückte.
Tief atmete der ehemalige Soldat durch, als Lyanna den Kuss für einen Moment löste, schloss die Augen und spürte ihre Stirn an seiner, während seine Hände zwischen ihren Beinen weitermachten. Wie immer wollte er sichergehen, dass Lyanna zufriedengestellt war, bevor er es war. Dass sie schon bereit für ihn war, spürte er deutlich, trotzdem wollte er ihr ja auch nicht wehtun. Und er wusste, dass es wehtun konnte.
Als er ihre Finger sich sanft in seinen Handrücken krallen spürte, wurden seine Bewegungen langsamer, bis sie seine Hände aus ihrem Schoß zog. Okay, sie wollte wirklich nicht mehr warten und Elijah war ehrlich... wenn sie so weiter gemacht hätten in dieser Position, sie ihn indirekt mit ihrem Hintern stimuliert hätte, es hätte gut passieren können, dass es für ihn schon vorbei war, bevor es überhaupt richtig losging. So hart wie er sich gerade fühlte…
Und dann passierte etwas, womit er nicht gerechnet hatte. Womit er im ersten Moment nicht umgehen konnte, garnicht wusste, was er jetzt tun sollte. Er spürte wie sich die Dunkelhaarige vorbeugte, sah ihren wunderschönen Rücken, die sanfte Kuhle unter der sich ihre Wirbelsäule versteckte und ihr Hintern, den sie ihm aus dieser Position entgegenstreckte. Wollte sie..? Was..?
Es war ein Moment in dem einfach nichts geschah, Elijah kniete hinter der vorgebeugten Lyanna, seine Hände irgendwo in der Luft hängend, zögernd. Er wollte ihr nicht wehtun. So hatten sie es noch nie gemacht, nicht, dass er abgeneigt war oder es nicht wollte, aber er wusste einfach nicht…
Als er ihre Worte hörte, blickte er in ihr Gesicht, diesen sanften Blick und er nickte sanft. Wenn sie das sagte. Und es stimmte. Er würde ihr niemals wehtun. Eher würde er sich selbst wehtun, bevor er Lyanna wehtat. Ihre Hüfte, ihr Hintern, auf dieser Position konnte er sie wunderbar berühren, ließ seine Hände einen Moment über ihre weiche Haut fahren, spürte ihren Körper, ihre Rundungen. Und ehe er von sich selbst etwas tun konnte, spürte er wie sie sich ihm sanft entgegen lehnte, er griff zwischen seine Beine und spürte sie…
Ein Stöhnen entrang sich seiner Kehle, obwohl er sie nur so leicht mit der Spitze spürte. Dass es sich so anders in dieser Position anfühlte, hätte er nicht erwartet. Mit der einen Hand hielt er ihr Becken, streichelte mit dem Daumen sanft über die Haut ihres Hinterns. Langsam zog er sich aus ihr zurück, ehe er wieder in sie glitt, diesmal ein wenig weiter als nur mit seiner Spitze. Erneut stöhnte er leise auf, sein Blick glitt zu Lyanna. Er sah ihre in den Fellteppich gekrallten Hände, hörte ihr Stöhnen, kein Stöhnen des Schmerzes, sondern der Lust. So wie seines. Langsam tastete er sich ran, zog sich immer wieder zurück, ehe er wieder ein Stückchen weiter in sie eindrang, jedes Mal fühlte sich so anders an, so gut, der Winkel war so völlig anders als alle anderen Positionen, die sie vorher miteinander ausprobiert hatten.
„Lyanna…“, konnte er es sich dann nicht verkneifen, ihren Namen zu stöhnen, als er ihren Hintern an seiner Hüfte spürte, völlig in ihr verschwunden war und sie so tief spürte, wie er sie wohl in noch keiner anderen Position gespürt hatte, „Oh Lya….“
Mit der Bewegung seines Beckens zog er sich aus ihr zurück und stieß wieder in sie, spürte wie sich ihr Körper leicht nach vorne neigte, er sie mit seinen Händen an ihrem Becken festhalten musste, sonst würde sie wohl auf ihrer Nase landen. Aber wow, wie sich das anfühlte! Erneut zog er sein Becken zurück, vollführte diese Bewegung immer wieder und wieder, anfangs langsamer, irgendwann steigerte er das Tempo, hörte nur das Geräusch ihrer aufeinandertreffenden Haut, Lyannas Stöhnen, sein eigenes Keuchen bei jedem Stoß. Jetzt hatte er den Bogen raus, verstand warum diese Position bei vielen Paaren als sehr beliebt galt.
„Fuck…“, fluchte er, etwas völlig untypisches für Elijah. Er fluchte sonst eigentlich nie, aber so wie sich das gerade anfühlte. Leicht spürte er wie ihm ein paar Schweißperlen an der Brust hinabliefen, während sich sein Becken bewegte, er langsam spürte wie dieses Kribbeln in seinem Kreuz. Auch spürte er wie sich Lyannas Muskulatur langsam zusammenzog, diese Anspannung in ihrem Körper anstieg. Doch er wollte es nicht so zu Ende bringen. Wenn es etwas gab, was er am Sex mit Lyanna am meisten liebte, dann war es ihr ins Gesicht zu blicken, wenn sie ihren Höhepunkt erreichte. Zu sehen wie sich ihr Gesicht vor Lust verzog, ihr ganzer Körper anspannte, die Wellen über sie hinwegfegten.
So ungewöhnlich wie dieser Abend schon war, war es auch Elijahs bestimmende Aktion im nächsten Moment. Ein letztes Mal stieß er tief in sie, ehe er sich aus ihr zurückzog, ihre Anspannung spürte, sie musste wohl sie wie er kurz davor sein. Im ersten Moment musste seine Aktion wohl etwas unfair erscheinen, sie so kurz vor dem Höhepunkt einen kleinen Moment hängen zu lassen, doch er wollte ihr in die Augen blicken. Also drückte er sie mit seinen Händen bestimmend auf die Seite und drehte sie dann auf den Rücken, blickte in ihr etwas überraschtes, aber so schönes Gesicht.
„Ich will dich ansehen…“, hauchte Elijah, drängte sich zwischen ihre Beine und zögerte nicht lange, drang sofort und jetzt aus dieser Position in sie ein. Mit den Händen fuhr er in ihre Haare, beugte sich herunter und küsste sie, liebevoll, so voller Lust und all den Gefühlen, die gerade in ihm waren. Ihre Beine klammerten sich um seine Hüften, und es dauerte nicht lange, da waren sie beide soweit. Ein lautes Stöhnen entrang sich seinen Lippen, gleichzeitig mit ihr, sie lösten beide den Kuss und Elijah sah Lyanna an, sah die Wellen über sie hinwegfegen, spürte ihren Körper unter seinem erbeben, während er noch ein paar Mal in sie stieß und sich dann mit einem tiefen, kehligen Stöhnen in sie ergoss. Zwei, drei Mal spürte er, wie sich seine Muskeln anspannten, ehe er lockerließ und die Augen mit einem Seufzen wieder öffnete, in Lyannas blickte. Ihr Blick, so entspannt, liebevoll und glücklich, wohl genauso wie seiner.
„Ich liebe dich…“, flüsterte Elijah und beugte sich hinab, legte seine Lippen auf Lyannas.

@Lyanna Lockhart





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#70

RE: Wohnzimmer

in Landhaus 17.09.2021 16:31
von Lyanna Lockhart | 3.766 Beiträge

Hätte Lyanna gewusst was sie gerade in sich selbst und wohl offensichtlich auch Elijah auslöste, bereute sie es schon fast so lange gewartet zu haben. Elijah's Unsicherheit schien wie verflogen nach dem Lya den ersten Schritt gewagt hatte und ihn mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen hatte, zu mindestens spürte sie keine Unsicherheit mehr seitens des ehemaligen Soldaten. Ein sanftes Keuchen entfloh aus der Kehle der Dunkelhaarigen als die Hände des Dunkelhäutigen sich etwas fester an ihre Hüften packten, während sie spürte wie auch nun er ihr mit seinem Becken entgegenkam. Die Dunkelhaarige spürte wie schwach sich ihre Arme bereits anfühlten, sie schon Probleme hatte ihren Oberkörper weiterhin aufrecht mit ihren Armen zu tragen. Zu viele Gefühle und Sinne strömten gerade durch ihren Körper, wüteten wie ein wildes Unwetter und das alles nur ausgelöst von Elijah's Berührungen und Bewegungen. Trotz all dem war der Dunkelhäutige vorsichtig gewesen und es war etwas was Lyanna gerade nicht störte, im Gegenteil, zu benebelt von ihren eigenen Sinnen und was sie gerade spürte. Es brauchte nicht lange bis das erste Stöhnen zwischen ihren Lippen entfloh, sanft wie ein Echo, das an den Wänden des Landhauses abprallte. Das Feuer das lodernd vor ihr brannte, fühlte sich im Vergleich zum eigenen Körperempfinden der Dunkelhaarigen gleich weniger wärmer an. Je mehr sie ihn spürte umso mehr zitterten ihre Arme. Würde Elijah sie nicht festhalten, wäre die Dunkelhaarige schon längst umgekippt. Sanft ließ sie ihren Oberkörper in den weichen Fellteppich sinken, spürte diesen an ihrer Wange während sich ihre Finger fest darin krallten und Elijah deutlich hören ließ, was er sie fühlen ließ. „El … ich-..“ hauchte die Dunkelhaarige unter ihrem schnellen Atem, kam nicht dazu den Satz zu Ende zu sprechen. Sie war dem Höhepunkt nahe, das wollte sie ihm mitteilen. Und hätte der ehemalige Soldat so weiter gemacht, hätte sie diesen womöglich noch vor ihm genossen. Etwas was selten der Fall war aber dennoch vorkam. Elijah kannte die Dunkelhaarige mittlerweile sehr gut, kannte ihre Mimik, ihre Bewegungen … ihre Gesten weswegen Lyanna einfach nur sanft die Augen schloss und Elijah die Kontrolle ließ. Wie heißes Wasser, das kurz davor war überzulaufen, steigerte sich der Pegel auch bei der Dunkelhaarigen, welchen sie dem Dunkelhäutigen hörbar mitteilte. Der Griff um das sanfte Fell wurde fester und – Elijah stoppte. Schwer atmend öffnete sie ihre Augen. Natürlich breitete sich für einen Moment lang der Gedanke aus ob sie etwas falsch gemacht hat. Und wahrscheinlich hätte sich dieser Gedanke manifestiert hätte El nicht reagiert, wie er eben reagierte. Sie spürte seine Hände und dann sie ihr Gleichgewicht verlor und zur Seite fiel, während Elijah sie gleichzeitig auf den Rücken drehte, sie näher zu sich ran zog Lyanna atmete deutlich keuchend aus, blickte den Dunkelhäutigen mit geweiteten und deutlich überraschten Augen an. Ihr Herz schlug ihr förmlich zum Hals, das Lyanna förmlich das Gefühl hatte, es würde ihr jeden Moment aus der Brust springen. Das sie damit nicht gerechnet hatte, stand ihr förmlich in ihre weichen Gesichtszüge geschrieben. Lyanna würde lügen wenn sie nicht auch diese Seite des Dunkelhäutigen mochte. Dennoch war es etwas was Lyanna nicht störte …. oder gar abneigte oder ihre Lust senkte … . Im Gegenteil. Seine Worte zusammen mit dem fast gleichen erneuten Drängen zwischen ihre Beine ließen die Dunkelhaarige förmlich verrückt werden, während sie nur ein deutlich erregtes Schnauben zwischen ihren Lippen entfloh, welches sofort von Elijah's weichen Lippen auf ihren gedämmt wurde. Ihre Hand fuhr automatisch in seinen Nacken, krallte sich fest, als könnte er ihr jeden Moment entfliehen. Ihre andere Hand krallte sich fest in seine starken Oberarme, in den Lya sich so sicher fühlte. Mit jeder weiteren Beweg hob die Dunkelhaarige nur ihre Beine an, umklammerte mit diesen sanft seine Hüfte, spürte ihn so intensiv und Lya gab endlich diesem Beben in ihrem Körper nach … .

Lyanna lag schwer atmend auf ihrem Rücken, genoss das Beben danach, das in ihrem Körper immer noch wütende. Elijah's Worte brachten sie sichtbar zum Lächeln und Lyanna brauchte ein paar Atemzüge ehe sie ein schwaches aber liebevolles „Und ich liebe dich.“ ihm zu hauchte, ehe sie sich mit Schwung auf die Seite drehte und sich an den Dunkelhäutigen schmiegte. Ihr Gesicht sanft an seinen Hals vergrub, während sie gemeinsam mit dem Dunkelhäutigen, die Gefühle genoss, die das Beben mit sich brachte und sich langsam beruhigte.
Das Feuer brannte schwach in dem Karmin, erhellte nur noch den Teil des Wohnzimmers wo Elijah und Lyanna waren. Immer noch nackt wie sie waren auf dem Fellteppich, Lya die sich an Elijah gekuschelt hatte, sanft seinen Hals runter küsste, kaum ihre Finger selbst danach von ihm lassen konnte. Es war keinesfalls im sexuellen Sinne. Sie genoss es nur so sehr ihm so nahe zu sein, seinen Körper zu spüren … und wie verdammt gut er roch … . „Hmmm...“ brummte Lyanna. Ihr Herzschlag hatte sich längst wieder beruhigt. Ihr Atem war ganz entspannt. Ihre Finger zogen sanfte Kreise über seine Haut. „Warum haben wir so lange damit gewartet?“ hauchte sie mit ihrem warmen Atem gegen seinen Hals während sich ein sanftes Kichern ihren Worten anschloss. Lyanna's Körper wurde förmlich mit diesem glücklichen, wärmenden Gefühl überschüttet, das sie gerade spürte. Sie war glücklich. Einfach nur glücklich und manchmal hinterfragte sie wirklich warum erst die Welt untergehen musste damit sie jemanden wie Elijah treffen durfte. Boston damals verlassen zu haben fühlte sich nicht mehr ganz so schwer an. „Es war in einem Auto, nach dem Autokino.“ fing Lyanna an und blickte grinsend in das verwirrte Gesicht, in das sie sich so verliebt hatte. „Es war nicht der Abschlussball.“ grinste die Dunkelhaarige vielsagend. Sie wusste nicht warum sie Elijah gerade jetzt davon erzählte, war es doch für manche gerade danach ein sehr ungünstiger Zeitpunkt. Doch Lyanna erzählte es nicht um ihren Verlobten zu ärgern. Im Gegenteil. Sie wollte das er alles über sie wusste. So sehr wie Lyanna die deutlich redseligere von beiden gewesen war, sprach sie ungern über vergangene Dinge. Sie wusste, sie hatte El nur das nötigste immer nur gesagt. Und er hat sie niemals zu mehr gedrängt, etwas wofür die Dunkelhaarige ihm immer dankbar war. Manche Dinge belasteten die Dunkelhaarige immer noch heute und sie wollte nicht schwach werden. Sie wollte stark sein... für El und sich selbst und die Leute nun um sich herum. „Er hat neben mir gewohnt … sah gut aus … also war es klar dass da irgendwann was laufen wird. Er war wirklich nett und hat mich gut behandelt.“ grinste die Dunkelhaarige und drückte El dann Kuss fest auf die Wange. „Aber nicht so gut wie du. Zu dem wir es auch noch nicht im Auto getan haben.“ scherzte die Dunkelhaarige und legte ihren Kopf wieder auf die breite Schulter des Dunkelhäutigen ab. „Sein langweiliger Dad, der genau so langweilig wie mein Dad war hat natürlich irgendwann 'nen dickeren Job an der Börse gekriegt und sie sind umgezogen“ Lyanna seufzte gespielt als würde sie das ganze ziemlich traurig finden, was sie aber nicht tat. „Und dann war er weg.“ Lyanna's Finger zogen die Kreise auf seiner Haut etwas zügiger aber immer noch sanft. „Ich vermisse Boston. Es gab so viele Dinge dort … die ich einfach nicht aus dem Kopf bekomme.“ Lyanna schmiegte ihre Wange etwas enger an seine Haut ehe sie tief Luft holte. „Ich vermisse meinen Dad .. auch wenn er gelogen hat. Ich bereue es das unser letztes Gespräch kein Gutes war. Ich vermisse meine Mum .. und damit meine ich die, die mein ganzes Leben hier war und mich nicht verlassen hat. Sie war immer gut.“ Ein sanftes, unbemerktes Lächeln, ihrerseits zog sich auf ihre Lippen. „Ich vermisse die Skater mit denen ich an meinem Geburtstag in jüngeren Jahren den Arm gebrochen habe.“ Ihr Lächeln wurde nicht schwächer. „Ich vermisse Blaubeermuffins. Ich vermisse Normalität, Aktivitäten wie sich einfach mal einen Film anzuschauen. Horrorfilme .. wo man noch Angst haben durfte.“ Die Dunkelhaarige schloss die Augen. „Ich vermisse den Krach, die Gerüche … ich vermisse die Menschen. Ich war gerne unter ihnen und sie mochten mich. Ich wusste immer was sie hören wollten, ob ich es nun ernst meinte oder nicht, das spielte keine Rolle.“ Es war wohl das Erste mal das Lyanna so richtig über etwas aus ihrer Vergangenheit erzählte und Dinge die sie mag. Es war wie ein Strudel an Worten, der ihre Lippen verließ, den sie nicht aufhalten konnte und auch nicht wollte. „Manchmal habe ich Angst es zu vergessen. Wie sich eine Stadt anhört. Wie sich die Stimmen der Menschen die ich kannte anhörten. Ich weiß das ich sie langsam vergesse … sie sind nämlich leiser und schwächer. Ich bin mir nicht mehr so sicher ob sie sich noch so gleich anhören, wie ich sie in Erinnerung habe.“ Lyanna wurde deutlich nachdenklicher. „Fuck … ich würde echt ein Bein dafür hergeben nochmal auf einem verdammten Jahrmarkt zu sein und Zuckerwatte zu essen.“ blickte sie den Dunkelhäutigen dann ernst an ehe sie schließlich anfing zu lachen. „...Waren das jetzt zu viele Informationen oder soll ich sie dir besser aufschreiben?“ lächelte die Dunkelhaarige nachdem sie sich wieder von ihrer Euphorie beruhigt hatte.

@Elijah Magoro




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