Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
Hier findet ihr den passenden Ansprechpartner

Wetterbericht

HOT HOT SUMMER ... endlich strahlt sie Sonne und wärmt unsere abgekühlten Körper. Die Damen haben gebräunte Haut und die Herren, lassen sich ein kühles Bier schmecken. Sonne satt und so langsam kommen wir echt ins schwitzen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 34 Grad. Packt die Sonnencreme ein, verbrannte Haut kann sehr schmerzhaft sein.

Avatar

Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 93 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 20 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 22 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 10 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 14 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 24 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

☀ Der Sommer ist da und wird sehr sehr heiß. Dürre und starke Gewitter sind keine Seltenheit ☀

#21

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 24.04.2020 13:51
von Lyanna Lockhart | 2.765 Beiträge

Elijah ließ nicht lange auf sich warten. Lyanna legte gerade ihren Kopf schief, ließ das Wasser über ihren Hals hinab rieseln ehe sie seine Arme um ihren zarten Körper spürte. Wie sich diese um sie lagen, und sie enger an den Körper des Dunkelhäutigen drückten. Etwas was Lyanna einen kurzen Moment ein Schmunzeln über die Lippen zog. Es war fast die selbe Situation gewesen, nur das es anders herum war, das Lyanna ihre Arme um Elijah legte und seine Nähe spüren wollte. Nun mit dem deutlichen Unterschied das beide nicht in Blut, welcher Art auch immer, getränkt waren. Schon fast automatisch lehnte die Dunkelhaarige ihren Kopf an die Brust des Dunkelhäutigen an, schloss wieder einen Moment die Augen. Es war schon fast merkwürdig für Lyanna wie sicher sie sich fühlte obwohl er sie letztendlich einfach nur umarmte. Nackt wie sie waren, unbewaffnet … verwundbarer ging es wohl kaum noch. Zu dem Lyanna sich nicht wirklich erinnern konnte wann sie sich das letzte Mal so richtig sicher gefühlt hatte. Wenn sie draußen unterwegs war, war es unmöglich sich ein sicheres Gefühl anzueignen, egal was man tat. Da siegte meist eher die Paranoia . Selbst ihre alte Kolonie, das Balar, wo möglichst der sicherste Ort der auf dieser kaputten Welt noch verblieben war, brachte der Dunkelhaarigen nicht die gewünschte Sicherheit. Nein es machte das ganze sogar noch schlimmer, diese entsetzliche Ruhe. Das ein einzelner Mensch ihr solch wieder ein Gefühl geben konnte war ungewohnt, natürlich auf eine positive Weise, auch wenn es sie ein wenig ängstigte sich gefühlstechnisch so abhängig zu fühlen. Doch es war ein ein deutlich schöneres Gefühl, ein schönerer Zustand als die Einsamkeit und gequält zu werden durch dunkle und paranoide Gedanken. Lyanna öffnete ihre Augen als sie spürte, das Elijah schon längst einen kleinen Schritt von ihr zurückgetreten war und ihr gerade das Shampoo sanft durch ihre Haare rieb. Ihre verdammten Haare, in welcher sich vor nicht weniger als einer Stunde ein Untoter drin verfangen hatte, ihr schon fast den Tod bedeutet hatten. Lyanna hätte schon fast wieder die Augen geschlossen, so gut fühlte sich dies an. Elijah war gerade dabei ihr Haar ein zweites mal ein zu shampoonieren, das es mit einer Waschung natürlich nicht getan, ehe Lyanna nur laut ausatmete. „Das Blut kriegt man schon irgendwie weg, aber der Geruch wird mir wohl wieder ewig in der Nase verbleiben.“ lächelte die Dunkelhaarige kurz. Sicher hier hatte sie einen deutlichen Vorteil, eine Dusche war wohl doch noch etwas sehr wertvolles was man in dieser Welt finden konnte. Wenn Lyanna da draußen weiterhin wäre, könnte man von Glück reden wenn sie einen Fluss oder einen See fand in dem sie einigermaßen das Beißerblut hätte runter waschen können. „Es war mit dem hier das dritte oder vierte mal … sich mit Beißerblut einzureiben um damit unter den Toten zu wandeln. … Ich weiß noch das erste mal, als ich den Körper aufschnitt … ich hab mich übergeben, einmal … zweimal und womöglich auch noch ein drittes mal.“ fing die Dunkelhaarige plötzlich an zu erzählen. Warum wusste sie auch nicht. Vielleicht weil sie es eben sonst niemandem erzählte. „Ich hatte damals jemanden bei mir, ein junges Mädchen … aufgeweckt wie ein sprunghaftes Reh und wirklich lieb, doch sie ist … war krank. Nicht körperlich. Womöglich haben wir uns deswegen so gut verstanden.“ Lyanna schüttelte nur sanft den Kopf. Es war doch ein merkwürdiges Klischee. „Sie hielt die Untoten .. für ihre Freunde, sie gab ihnen sogar Namen. Und ich konnte solch ein Verhalten genau so wenig verstehen, wie es die anderen taten. Aber sie wusste das es möglich war, das man so unter den Toten wandeln konnte, sie so für eine Weile austricksen konnte. Und wenigstens in dieser Sache behielt sie recht. In der anderen … weiß ich es jedoch nicht.“ Lyanna hob nur kurz den Kopf an. „Ich stelle es mir grauenhaft vor. Das in den Untoten immer noch der menschliche Teil stecken könnte, gefangen … hilflos. Vielleicht will derjenige anderen nicht weh tun, aber kommt einfach nicht an gegen diesen Trieb. … Gegen diesen Hunger.“ Der Gedanke ließ die Dunkelhaarige ein wenig erschaudern ehe Elijah ein drittes mal ihre Haare ausspülte und diese wohl endlich von dem Beißerblut befreit waren und sie seine Hände nun sanft an ihrem Körper spüren konnte, wie er diesen reinigte. Eine Berührung, die die junge Frau nicht ganz kalt ließen aber nicht auf eine erotische Weise. Nein das hier war eine ganz andere Situation gewesen, Lyanna konnte diese nicht genau beschreiben aber sie war anders, nicht wie heute morgen. „Aber letztendlich gewöhnt der Mensch sich an alles richtig? An seine Ketten, … an seinen Schmerz, ….ans Töten.“ hauchte die Dunkelhaarige nur während Elijah ihr sanft die Haare zur Seite strich und sie seine Lippen an ihrem Hals spüren konnte. Die Dunkelhaarige atmete nur tief ein, schloss für einen Moment die Augen ehe sie spürte wie dieser sie umdrehte und Lyanna ihn anblicken konnte. Das grobe Blut was noch an seinem Körper klebte. Seine Tattoos, seine Narben die er mit sich trug. Seine Wunde, die ihm jemand an seinem Arm zugefügt hatte. Lyanna griff nur hinter sich, nach einem trockenen Stofftuch, feuchtete dies unter dem Wasserstrahl und fing damit an, sanft über seine Wange zu streichen, die groben Blutspritzer zu entfernen. „Es tut mir Leid.“ hauchte die Dunkelhaarige schließlich nach einer Weile und strich ihm ein letztes mal mit dem weichen Stoff über die Wange bevor sie sich seinem Oberkörper zuwandte. „Das ich vorhin wahrscheinlich wie eine Verrückte in die pure Gefahr gelaufen bin.“ Elijah hatte es noch nicht angesprochen aber sie wusste das er nicht zufrieden gewesen war. „,Ich bin es einfach nicht gewohnt noch jemanden bei mir zu wissen.“ erklärte die junge Frau weiter und strich weiterhin sanft über seine Brust. Es war keine Entschuldigung dafür, gewiss nicht. „Ich hielt es für den logischsten Plan, die beste Entscheidung um der Gruppe wenigstens ein wenig die Chance zu hören, sie zu schützen ...“ Lyanna schwieg kurz. „Dich zu schützen.“ hauchte sie noch hinterher während sie sanft zu seinem Bauch runter strich Die Narben vom Motel, waren verheilt aber sie waren immer noch sichtbar, erst Recht für Lyanna. Sanft strich sie nur darüber, als hätte sie Angst sie könnte ihn gerade dort wieder verletzen. Und dann war da noch diese riesige Narbe, durch diesen Bär, die kaum zu übersehen war. Ein verdammter Bär. Elijah hatte wohl deutliches Pech und jetzt wo Lyanna wieder hier war, schien es auch nicht besser zu werden was dies anging. Er kam schließlich noch nicht mal aus dieser Sache hier unverletzt heraus. Sicher war es keine tiefe Wunde gewesen, diese würde einfach verheilen aber dennoch war es eben eine Wunde. „Meine Grenzen reichen weit etwas zu riskieren für Menschen die ich l.., die mir etwas bedeuten.“ Lyanna's Hand fuhr mit dem Stoff wieder hoch zu seiner Brust ehe sie Elijah wieder in die Augen sah. „Bist du … wütend auf mich?“

@Elijah Magoro



1 Mitglied umarmt dich
nach oben springen

#22

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 25.04.2020 23:11
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Es erstaunte den Dunkelhäutigen, wie entspannend er es finden konnte, Lyanna die dunklen Haare zu waschen. Ihr einfach nur so nahe zu sein, ihre Kopfhaut mit seinen Fingerspitzen zu massieren und das Blut aus der dunklen Mähne zu reiben. Ihre Worte während er konzentriert ihre Haare wusch ließ er unkommentiert, er hatte nicht das Gefühl, dass darauf eine Antwort nötig war. So war er ja häufig, ließ Aussagen von Lyanna einfach unkommentiert. Dieses Schweigen oder anders, als mit Worten zu reagieren, war wohl eines seiner charakteristischen Zeichen. Er war kein Mann der großen Worte, war er noch nie gewesen und seit seiner Zeit bei der Army noch weniger. Anders als sein Vater wäre er vermutlich ein furchtbarer Prediger gewesen, denn seine Predigten wären immer nach zwei Minuten vorbeigewesen.
Als sie fortfuhr und Elijah ein drittes Mal das Shampoo in ihre Haare massierte, hielt er einen winzigen Moment inne, aber nicht so, dass sie es merkte. Er spürte wie schwer es ihr tatsächlich fiel, darüber zu reden, aber wie groß ihr Bedürfnis war, dies jemandem zu erzählen. Ob sie es jemals jemandem erzählt hatte? Er glaubte ihr, dass sie sich beim ersten Mal öfter übergeben hätte, er hatte seinen Würgereiz mittlerweile sehr gut unter Kontrolle, immerhin hatte er schon viele furchtbar eklige Dinge gesehen. Ein Körper der von einer Tretmine zerrissen wurde und dessen Fetzen auf einen hinabregnete, war auch nicht sonderlich appetitlich. Doch sie hatte Recht, der Geruch des Beißerbluts war auch ekelerregend, auch die Tatsache zu wissen, was man da gerade tat, mit was man sich da einrieb. Es war verständlich, dass sie sich da übergeben hatte müssen.
Ruhig machte er weiter seine Arbeit, löste Klumpen von Beißerblut aus ihren Haaren, während sie weitererzählte. Sanft hob er eine Augenbraue, als sie meinte, dass sie sich mit dem Mädchen so gut verstanden hatte, weil sie krank war. Psychisch krank. Er konnte sich nicht vorstellen, dass Lyanna sich nur deshalb mit ihr gut verstanden hatte. Aber vielleicht hatte sie das Mädchen anders behandelt, aufgrund ihres Hintergrundwissens aus dem Studium. Häufig bekamen solche Leute keine Chance, weil viele nicht wussten, wie sie mit Leuten wie ihr umzugehen hatten. Es war schwierig, wenn man nicht der Norm entsprach, aus der Reihe tanzte. Jetzt, in der Apokalypse hatten solche Leute es leichter als damals.
Ihre abschließenden Worte ließen ihn ein wenig nachdenklich werden. Er hatte eigentlich noch nie darüber nachgedacht, ob der menschliche Aspekt in den Beißern noch existieren konnte. Für ihn waren die Beißer wie ein verletztes Tier. Sie mussten sterben um erlöst zu werden von einem Schicksal, aus dem sie sich nicht selbst erlösen können und um nicht mehr weiter leiden zu müssen. So im Nachhinein, da er ja das Gefühl hatte, sie litten und mussten erlöst werden, war seiner Ansicht nach ja eventuell auch noch etwas Menschliches an den Beißern. Denn nur, wenn da etwas war, dass einem Mitleid und Erlösungswunsch implizierte, hatte man diese Gefühle ja auch. Hm, ein interessanter Aspekt, den er wirklich so noch nie betrachtet hatte. Doch er stimmte Lyanna zu, sie als Freunde zu betrachten konnte er und wollte er auch nicht. Es so zu sehen, dass sie noch menschlich waren aber nichts gegen diesen endlosen Hunger tun konnten und dieser sie zu Dingen zwang, die so grausam waren, war wirklich eine furchtbare Vorstellung. Er spürte ihr leichtes Schaudern, dass durch ihren Körper fuhr und zog sie sanft an sich, sagte noch immer nichts dazu. Der Gedanke traf ihn tiefer, als er dachte, es beschäftigte ihn, dass er nicht von selbst auf diese Gedanken gekommen war.
Sanft ließ er die Hände mit dem Shampoo dann über ihren Körper fahren, reinigte sie auch am Oberkörper von dem stinkenden Blut, berührte ihren Körper, aber anders als heute Morgen. Nur mit einem einzigen Hintergedanken: Ihr Entspannung und Sauberkeit zu verschaffen.
„An tiefen Schmerz kann man sich nie gewöhnen. Dafür bin ich doch das beste Beispiel“, sagte er nur leise. Es war gerade so hörbar über das Geräusch des Wassers und Elijah war sich gar nicht sicher, ob er das wirklich für sie als Antwort gemeint hatte, oder mehr zu sich selbst gesagt hatte.
Als er sie dann umdrehte und betrachtete, kontrollierte ober irgendwo Blut vergessen hatte, nickte er zufrieden. Nein, ihr Körper war nun wieder makellos. Ohne zu antworten nahm sie ein Stofftuch und machte es nach, fuhr ihm dann über die Wange, wischte dort das bei ihm menschliche Blut ab. Es hing auch in seinem Bart, vermutlich wäre es fast besser, wenn er diesen einfach abrasierte. Er schloss die Augen, ließ sie mit dem Tuch machen, zeigte ihr damit, dass er ihr vollkommen vertraute, keine Angst hatte. Er öffnete seine braunen Augen und sah sie an, als sie sich entschuldigte, spürte wie ihre Hand mit dem Tuch zu seiner Brust hinabwanderte. Elijah sah sie nur an, presste die Kiefer aufeinander und wartete ab, ob sie weitersprechen würde. Das tat sie dann auch, er stand einfach nur da und lauschte ihren Worten, spürte ihre sanften Berührungen mit dem Tuch an seiner Brust, dort, wo die kleinen, symmetrischen, runden Narben aus dem Motel waren. Die Elektroschocks, die ihm fast das Bewusstsein gekostet hatten. Sie hielt es für den logischsten Plan? Alle Aufmerksamkeit eines verdammten Scharfschützen auf sich zu ziehen, sich mit Beißerblut einzureiben und ihr Leben in einem Alleingang zu riskieren? Sie hatte interessante Ansichten auf Sachlagen. Ihr Blick glitt an seinem Körper hinab, huschte von einer Narbe zur nächsten, endete bei den vier Striemen des Bärs. Er wusste, dass sie sich teilweise die Schuld gab, wenn ihnen etwas passierte. Weil sie angeblich das Pech anzog. Dass das Bullshit war, musste ihr auch bewusst sein, denn wenn man Pech hatte, hatte man eben Pech und, wenn nicht, dann nicht. Das hatte nichts mit den Personen zu tun. Wer wusste schon, was die Zukunft brachte.
Ihre Grenzen reichten weiter etwas zu riskieren für Leute, die ihr wichtig waren? Ja, das hatte gemerkt. Denn sie hatte keine Grenze, da gab es einfach keine, denn sie würde für jemanden der ihr etwas bedeutete alles tun. Und da waren sie sich sehr ähnlich. Und das konnte verdamm gefährlich werden.
Er erwiderte ihren Blick, schwieg, die Kiefer aufeinandergepresst, sah sie nur an.
„Ja“, sagte er dann, „Ja bin ich. Weil du dein Leben für mich riskiert hast und mir nicht die Chance gegeben hast, dich daran zu hindern. Mach das nie wieder.“
Er schwieg wieder, spürte ihre Hände auf seiner Brust, wie still sie waren, ihr Blick der etwas erschrocken war, als er ihre Frage bestätigte.
„Aber ich bin mehr wütend auf mich“, fuhr er dann fort und legte eine Hand auf ihre an seiner Brust, „Weil ich dich habe gehen lassen. Schon zum zweiten Mal. Ein drittes Mal wird mir das nicht passieren.“
Er nahm ihr das Tuch aus der Hand und legte es auf eine der Halterungen in der Dusche, drehte dann das Wasser ab.
„Ich hatte so verdammte Angst um dich“, sagte er dann leise, „Und es hat mich so wütend gemacht dir nicht helfen zu können, weil du stur wie du bist, einfach davongerannt bist. Dir hätte alles Mögliche passieren können und ich hatte keine Chance dir zu helfen. Wenn dir etwas passiert wäre…“
Seine Stimme brach ab und er schluckte, seufzte dann, „Ich hatte noch nie so Angst um jemanden, wie um dich heute. Ich weiß nicht… wie ich damit umgehen soll. Am liebsten würde ich dich in Watte packen und in eine Kiste sperren, damit dir nichts passiert. Aber das ist so verrückt und du bist ja ein Mensch wie ich auch. Ich weiß, dass du auf dich aufpassen kannst, aber wenn dir etwas zustoßen würde, wenn ich in der Nähe bin, dir aber nicht helfen kann… ich könnte es mir nie verzeihen.“
Elijah war sichtlich überfordert mit der Situation, mit all den Gefühlen die auf ihn einprasselten wie ein Kugelhagel.
Sanft zog er sie mit sich aus der Dusche und nahm ein Handtuch, reichte es ihr, damit sie sich abtrocknen konnte, er nahm sich ein weiteres. Elijah fuhr sich über den rasierten Schädel und Oberkörper, wickelte es sich dann um die Hüften. Sein ganzer Körper war irgendwie angespannt, die Muskeln kamen noch stärker zu Geltung, als sie sowieso schon taten und er lehnte sich mit der Hüfte gegen die Kommode, stützte sich mit den Armen auf der Fläche ab und sah dabei zu, wie Lyanna sich abtrocknete.

@Lyanna Lockhart





nach oben springen

#23

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 27.04.2020 14:35
von Lyanna Lockhart | 2.765 Beiträge

Elijah sagte nichts und war die ganze Zeit über still gewesen während Lyanna mehr und mehr sprach. Es war nichts ungewöhnliches wenn er dies tat und schon gar nicht etwas was Lyanna störte. Manchmal sagt er der Dunkelhaarigen sogar deutlich mehr wenn er eben nichts sagte, im positiven Sinne, zu mindestens redete Lyanna sich dies so ein, auch wenn es nicht ganz falsch schien. Elijah wusste einfach eben wann er etwas sagen musste und wann nicht. Und gerade erschien er sich eben dazu nichts zu sagen. Er hörte ihr einfach nur zu während er seine Finger sanft durch ihre Haare streifen ließ. Lyanna selbst wusste auch nicht woher dieser Gedanke in ihrem Kopf plötzlich entsprang. Auch wenn die Gedankengänge der jungen Frau deutlich sprunghaft waren, hatte sie einfach das Bedürfnis es zu erzählen, auch wenn es keine wirkliche Konsequenz für die momentane Situation hatte. Vielleicht wollte sich die Dunkelhaarige auch einfach mehr nach und nach dem Dunkelhäutigen öffnen, von dem ein auf den anderen Moment wollte sie das er alles über sie weiß und sie wollte alles über ihn wissen. Nicht weil sie es einfach aus irgendeinem Gedankengang musste sondern weil sie es wirklich wollte, weil sie es interessierte, weil sie ihn nun mal liebte. Lyanna hob nur leicht den Kopf an, als dann doch eine Aussage aus dem Mund des Dunkelhäutigen kam. Sie hatte sich auf ihre Aussage bezogen, das sich wohl ein Mensch an alles gewöhnen kann. Elijah schien daran nicht so wirklich zu glauben und Lyanna hatte einfach wieder dieses hartnäckige Gefühl diesen tiefen Schmerz zu nehmen. Doch egal was Lyanna sagen oder machen würde, sie wusste sie könnte das niemals schaffen. Das war nur eine naive Vorstellung in ihrem Kopf. Aber vielleicht konnte sie das ganze erträglicher machen und wenn er dadurch seinen Schmerz für eine kurze Weile vergessen konnte, war es mehr als nur ein kleiner Erfolg. Lya konnte dennoch nicht anders als leicht zu lächeln und den Kopf zu schütteln. „Es ist meistens nicht der Schmerz was uns bricht, nicht das Trauma was wir durchleben. Es ist Zeit … so langsam oder gar so rasend wie sie vergehen kann. Zeit zerstört nach und nach alles … sogar Hoffnung.“ sprach die Dunkelhaarige deutlich nachdenklich. Ja manchmal konnte man es mehr als nur merken das Lya sich für Psychologie interessiert hat. Auch wenn diese Worte manchmal ganz unterbewusst und unbeabsichtigt kamen. Lyanna strich nur weiter sanft über seine Brust entlang. Auf ihre Entschuldigung sagte der Dunkelhäutige ebenso nichts, etwas was ihr diesmal eher weniger gefiel. Die Dunkelhaarige presste nur die Lippen aufeinander. Sie mochte es nicht das Elijah sie eine kurze Weile im Schweigen ließ, denn sie konnte Elijah nicht einschätzen ob genau dieses Schweigen nun ihre Frage beantwortete. Sie wollte nicht das er sauer auf sie war, das will die Dunkelhaarige nie. Sie wollte aber das er ihr Handeln versteht und es vielleicht sogar einigermaßen nachvollziehen konnte. Natürlich war ihr Blick ein wenig geschockt als bei seinem einfachen 'Ja', das Lya schon fast unbewusst mit dem Tuch an seinem Oberkörper hängen blieb und dem Dunkelhäutigen in die Augen blickte. Lyanna wollte gerade ihren Kopf senken, als Elijah weitersprach. Das er mehr wütend auf sich selbst war als wirklich auf Lyanna, war deutlich ungewohnt. Die Dunkelhaarige hob wieder ihren Blick an als der Dunkelhäutige weitersprach und je mehr es tat umso mehr gab er auch von sich preis. Gefühls technisch Das war deutlich selten bei Elijah. Seine Hand fuhr auf ihre an seiner Brust und Lya packte das Tuch in ihrer Hand automatisch ein wenig fester. Er hatte Angst um sie? Natürlich hatte er Angst um sie. Lyanna hatte doch auch Angst um ihn, weswegen sie auch so gehandelt hatte. Elijah zog ihr schließlich das Tuch aus der Hand, platzierte es zurück an seinen Ort. Sie konnte hören und sie konnte es ihm ansehen wie sehr ihn die Situation überforderte. Ob es nun die ungewohnten Gefühle waren wie Angst, die man um jemanden hatte spürte oder ob es daran lag das man nun an jemand weiteren denken musste als nur an sich, konnte die Dunkelhaarige nicht sagen. Vielleicht lag es auch einfach an beidem . Bevor Lyanna aber dennoch reagieren konnte spürte sie wie der Wasserstrahl langsam versiegte und Elijah die Dunkelhaarige sanft aus der Dusche zog. Während sich die junge Frau schon fast nachdenklich in gebeugter Haltung abtrocknete, verschwand dieser Blick den Elijah in seinen dunklen Augen hatte nicht, im Gegenteil. Man konnte es ihm wirklich ansehen, wie sehr ihn das beschäftigte und Lyanna tat es fast schon Leid ihn so überfordert zu sehen. Gleichzeitig verschlug es der jungen Frau aber auch die Sprache als sie Elijah so anblickte, wie er angelehnt an der Kommode stand. Lyanna richtete sich langsam auf, hatte sich das Handtuch bereits um den Körper gewickelt, ihr nasses Haar hing ihr sanft über seine Schulter als sie auf den Dunkelhäutigen zu ging. Sanft legte sie ihre Hände wieder auf seine Wangen, so wie sie es immer tat. Er musste sie ansehen, die Dunkelhaarige ließ ihm da selten eine Wahl. „Ist es nicht das was man füreinander tut? Das einem das andere Leben deutlich wichtiger erschien als das eigene?“ Lyanna legte sanft den Kopf schief. Sie wollte damit nicht sagen das sie lebensmüde war und auch nicht vor hatte bei jeder kleinsten Gefahr sich selbst opfern zu wollen. Sie wollte ihm eigentlich damit sagen, das er ihr wichtig war, das es okay war Angst zu haben, denn sie fühlte sich genau so. Die Dunkelhaarige lächelte ihn nur an ehe sie seinem Gesicht wieder näher kam und ihm sanft aber deutend ihre Lippen auf seine legte ehe sie sich dann sanft von ihm löste, ihn einen Moment lang anblickte und es direkt wiederholte. Ihre Lippen fanden ihren Weg wieder auf seinen. Immer noch sanft aber diesmal deutlicher und vor allem länger. „Sei nicht sauer ja? Weder auf mich … noch auf dich.“ hauchte die Dunkelhaarige mit einem sanften Lächeln. „Falls sich so eine Situation erneut abspielen sollte … werde ich mich nicht so schnell wie ein stures Kind verhalten.“ Kurz strich die junge Frau sanft mit ihrem Daumen über seine Wange bevor sie von seinem Gesicht abließ und ihre Hand zu seiner Hand gleitete und diese umgriff, ihn mit sich zog, aus dem Bad heraus. Lyanna ließ ihn wieder los, löste den Knoten, den sie in das Handtuch gebunden hatte und warf es dem Dunkelhäutigen schon fast frech entgegen ehe sie sich schnell unter die Decke ins Bett sprang. Nein, die Dunkelhaarige hatte keine Hintergedanken bei alle dem, sie wollte einfach nur neben Elijah liegen und ihn ansehen. Das klang wahrscheinlich verdammt kitschig, aber das würde sie bald wohl immer so tun können und sie würde sich wohl kaum bei diesem Anblick satt sehen können. Zu dem die junge Frau deutlich noch eine andere Entscheidung getroffen hatte. Lyanna stützte ihren Kopf nur auf ihre Hand an während sie Elijah noch vor sich anblickte. „Lass uns morgen aufbrechen.“ sprach sie dann wieder plötzlich. „in deine Kolonie, meine ich. Ich will sie sehen. Ich will deine Leute sehen.“ sprach Lyanna weiter und konnte sich ein sanftes Lächeln wieder nicht verkneifen.

@Elijah Magoro



nach oben springen

#24

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 27.04.2020 15:29
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Diese Situation war so seltsam und schwer zu verarbeiten für ihn. Er wusste nicht wie er reagieren sollte, all diese Gefühle in seinem Herzen und Gedanken in seinem Kopf, überforderten ihn maßlos. Er war wie ein Computer dessen Rechenleistung überschritten war, dieser reagiere auch nur noch langsam. Aber anders, als bei einem Computer, ließ sich der Prozess bei Elijah nicht neustarten, denn er war ja ein Mensch. Er musste mit diesen Gefühlen und Gedanken klarkommen, sie verarbeiten, lernen, wie er darauf reagieren konnte.
Als er das Wasser abdrehte, zog er Lyanna sanft mit sich aus der Dusche. Das Wasser war zwar nicht kalt, aber auch nicht warm, außerdem wollte er nicht alles Wasser verschwenden, andere aus der Kolonie würden es auch noch gebrauchen können. Schnell trocknete er seinen Oberkörper und schlang sich das Handtuch um die Hüften, stützte sich an der Kommode ab. Sein Blick lag auf ihr, sein Blick lag immer auf ihr, wenn sie zusammen in einem Raum waren, denn sie hielt ihn gefangen wie eine Falle. Gebeugt trocknete sie ihren Körper, die helle, jetzt wieder makellose Haut, diese Haut die so vertraut nach ihr roch, ihm immer sofort dieses Jucken in den Fingern verlieh. Er wollte zu ihr gehen, die Hände wieder über diese Haut streichen lassen, so wie gerade in der Dusche, jeden Centimer mit Küssen bedecken. Er hatte sich noch nie zu jemandem so hingezogen gefühlt wie zu Lyanna, weder körperlich noch geistig. Sie faszinierte ihn, forderte ihn heraus und all das in diesem wunderschönen Körper. Es war eigentlich unfair, wie attraktiv sie das machte und es wunderte Elijah umso mehr, weshalb sie auch ihre Collegezeit über alleine geblieben war. Klar, er wusste nicht, was die Dunkelhaarige auf irgendwelchen Collegefeten getrieben hatte, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass sie dort „rumgehurt“ hätte. Dafür war Lyanna zu selbstsicher und wusste ihren eigenen Wert zu schätzen. Das mit Roan an der Abschlussfeier, dass sie ihn geheiratet hatte, offiziell ja eigentlich immer noch verheiratet war, lag wohl an den Drogen. Dieser Gedanke, dass Lyanna ja eigentlich eine verheiratete Frau war und er heute Morgen Sex mit ihr hatte, nun schon zum zweiten Mal völlig nackt mit ihr geduscht hatte… erheiterte ihn ein wenig. Es war so absurd irgendwie, wenn man es aus diesem Blickwinkel betrachtete.
Er sah ihr dabei zu, wie sie sich in das Handtuch wickelte, ihre durchaus sehr reizvollen Reize bedeckte und es verknotete. Die nassen Haare über eine Schulter gelegt, sah sie aus wie eine Sirene, oder eine Nymphe aus dem Wasser. Der Dunkelhäutige musste erstmal Schlucken, es war unvergleichlich was für eine Wirkung sie alleine mit ihrer Anwesenheit auf ihn hatte. Mit wenigen Schritten überbrückte sie den Abstand zwischen ihnen beiden, hielt ihn zwischen sich und der Kommode gefangen, ehe er ihre Hände an seinen Wangen spürte. Er atmete aus, unterbewusst hatte er die Luft angehalten, aber ihre Hände schienen einfach perfekt an seine Wangen zu passen, als würden sie sich anschmiegen. Außerdem konnte er so ihrem Blick nicht entkommen, er wusste genau, dass sie ihn deshalb so berührte.
Ihre Worte ließen ihn nachdenken, sie mochte Recht haben. Ja, sie hatte Recht, aber er wollte nicht, dass sie ihr Leben als weniger wichtig als seines ansah, das war nicht fair. Doch er hatte ja genau denselben Gedankengang, er würde sich ohne nachzudenken für sie opfern. Hatte er also überhaupt ein Recht darauf sauer auf sie zu sein? Seine Gedanken rasten, arbeiteten hier der dunklen Stirn, bis sie plötzlich anhielten und sich das Chaos mit einem Schlag zu ordnen schien. Es war der Moment als er ihre Lippen auf seinen spürte, sie ihn sanft zu sich hin abzog, damit sie ihn küssen konnte. Und er ließ es vollkommen ohne Gegenwehr geschehen. Kurz löste sie sich, Elijah öffnete die Augen, dann kam sie wieder heran, diesmal deutlicher und länger. Er löste gerade die Hände von der Kommode hinter sich, wollte sie ihr um die Hüften legen, als sie sich wieder löste und er in der Bewegung innehielt.
„Okay…“, murmelte er nur leise und seufzte sanft, ließ sich von ihr aus dem Bad ziehen. Sie standen vor dem Bett und er sah, wie sie den Knoten ihres Handtuchs löste, dann hob er reflexartig die Arme um das Handtuch aufzufangen. Im nächsten Moment lag Lya schon im Bett und zog die Bettdecke über ihren noch immer nackten Körper, etwas, was Elijah sanft lächeln ließ. Sie stützte den Kopf auf die Hand, sah ihn an, wie er noch immer vor dem Bett stand. Elijah lächelte nur und griff ebenfalls an sein Handtuch, ließ es einfach auf den Boden fallen, ehe er sich umdrehte und sich bückte um seinen Rucksack zu öffnen. Heraus holte er eine frische Unterhose, die hatte er immer dabei. Kleidung konnte man immer irgendwo finden, aber frische Unterwäsche war einfach was anderes. Schnell zog er sie sich drüber, ehe er sich wieder zu Lyanna umdrehte und sein Lächeln zu einem Grinsen wurde.
„Na, hat dir die Show gefallen?“, meinte er nur und schüttelte den Kopf, machte seinen Rucksack wieder zu. Dann sprach sie die Worte, die sein Herzklopfen verstärkten. Morgen? Sie wollte morgen aufbrechen, zu ihm? In seine Kolonie? Ins Clubhaus?
Sein Lächeln war so voller Freude, er konnte sie kaum zügeln, mit zwei Schritten war er bei ihr im Bett, schlüpfte unter die Decke und drehte Lyanna auf den Rücken, sodass er über ihr war.
„Wirklich? Meinst du das ernst?“, fragte er, man konnte die Aufregung in seiner Stimme hören. Klar, Lyanna hatte gesagt, sie wollte mit ihm gehen. Sie hatte ihm versichert, ihn ins Clubhaus zu begleiten und die Kolonie hier zu verlassen. Es aber jetzt aus ihrem Mund zu hören, diese Worte, dass sie morgen aufbrechen würden. Dann wären sie am Nachmittag oder Abend schon dort, sie würde all seine Freunde treffen und seine Schwester! Natürlich musste er Jax und Antonio dann erstmal erklären, wen er da mitgebracht hatte, aber… es war so aufregend! Er freute sich fast wie ein kleiner Junge über ein Spielzeugauto, es war so eine schöne Überraschung.
Sein Blick lag noch immer von oben herab auf ihr, in den sonst immer so dunklen, ausdruckslosen Augen strahlte nun Freude und Erleichterung. Er war so erleichtert, dass Lyanna das von sich aus angesprochen hatte. Immerhin wollte er sie nicht von hier wegziehen, sie zu irgendwas zwingen, diese Kolonie so schnell zu verlassen. Aber sie wollte von sich aus morgen gehen.

@Lyanna Lockhart





nach oben springen

#25

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 27.04.2020 21:44
von Lyanna Lockhart | 2.765 Beiträge

Egal wie chaotisch Elijah's Gedanken schienen, als sie ihre Lippen von seinen lösten schien sein Blick wieder anders, so unergründlich wie er es immer war, all die Gefühle, die Überforderung die bis eben noch durchschienen, schienen verschwunden. Er verriet wieder einmal nichts, weder durch seine Augen noch durch seine Haltung, was Lyanna ein kleines Lächeln auf die Lippen zauberte. Anscheinend konnte sie das was auch immer in seinem Kopf tobte, durch ihren Kuss stoppen oder zu mindestens ein wenig dämpfen. Es war komisch wie unterschiedlich es doch war, während El kaum einzuschätzen war, selbst für die Dunkelhaarige kaum, gab Lyanna's Blick deutlich mehr preis, mehr Gefühle und deutlich positive. Sie wusste nicht wann sie ihn so angesehen hatte, wie sie es jetzt tat. Es müsste ein wenig nach den Geschehnissen im Landhaus passiert sein, nur war dies der Dunkelhaarigen womöglich so aufgefallen wie jetzt. Nicht der wütende, misstrauische Blick den sie ihm anfangs im Supermarkt geschenkt hatte. Selbst in der Anwesenheit von anderen änderte sich dieser Blick nicht, was nicht immer ganz ungefährlich war aber sie konnte nun mal nicht anders. Als sie sich bereits unter die Bettdecke gekuschelt hat sah sie Elijah nur zu wie dieser sein Handtuch ohne eine Vorwarnung einfach fallen ließ. Natürlich konnte Lyanna nicht anders als zu starren, auffälliger als es ihr womöglich lieb war und wie konnte sie bitte nicht? Das sie den Dunkelhäutigen mehr als attraktiv fand konnte sie wohl kaum leugnen und das wollte sie auch gar nicht und das wusste Elijah auch sehr wohl. Doch so schnell wie der die Hüllen fallen gelassen hatten, so schnell verdeckte er diese auch wieder in dem er sich eine Unterhose überstreifte. Bei seiner Frage konnte man sehen wie Lyanna kurz auf zuckte, als hätte man ein unaufmerksames Kind aus seinem Tagtraum geweckt. Ein kurzes Grinsen schlich sich auf Lyanna's Lippen. „Mir gefällt immer was ich sehe.“ sprach die Dunkelhaarige schon fast unschuldig und ließ unbewusst eine Strähne ihrer Haare zwischen ihren Fingern hin und her gleiten. Das ihre nächste Worte solch eine Reaktion von dem Dunkelhäutigen entlockten, nun damit hatte Lyanna nicht gerechnet. Nun sie wusste schon das es ihn womöglich freuen würde aber nicht so sehr wie er es nun wirklich tat. Kaum hatte sie die Worte zu Ende gesprochen dauerte es noch nicht mal Minuten bis Elijah zu ihr ins Bett kam und die Dunkelhaarige landete nur sanft auf ihrem Rücken während er sich über sie beugte. Sein Lächeln spiegelte sich auch in ihrem Gesicht wieder und wurde breiter als sie sogar meinte Aufregung in Elijah's Stimme gehört zu haben als er erneut nachfragte. Als müsste er sich versichern das er sich nicht verhört hatte. Als hätte ihm Lyanna gerade das Blaue vom Himmel versprochen. Die Dunkelhaarige blickte ihn nur einen Moment lang an in dem sie ihm wie gewohnt sanft ihre Arme um seinen Nacken legte. „Natürlich meine ich es ernst. Ich war mir niemals so sicher gewesen wie jetzt“ hauchte die Dunkelhaarige leise aber so das Elijah sie dennoch verstehen konnte ehe sie ihn runter zu sich zog und den Dunkelhäutigen wieder in einen Kuss verwickelte, sanft, wollend aber auch leidenschaftlich, doch nicht mit dem Hintergedanken ihn in eine ähnliche Situation zu verwickeln wie heute morgen. Elijah schien glücklich über diese Entscheidung zu sein, und Lyanna war dies auch, obwohl es ja von vornherein klar war, war es nochmal etwas anderes es auch wirklich auszusprechen und zu hören und das ganze spiegelte sich auch wieder in diesem Kuss wieder. Kurz strich die Dunkelhaarige an seine Wange entlang als sich ihre Lippen langsam von seinen lösten und sie seinen Blick wieder erwiderte Kurz atmete die Dunkelhaarige durch. Würde es nun sehr komisch herüberkommen wenn sie nun einfach ein 'Ich liebe dich' aussprechen würde? Doch Lya biss sich nur grinsend auf die Lippen ehe sie den Dunkelhäutigen über sich sanft wegdrückte, so das er neben ihr lag und die junge Frau deutlich näher zu ihm rutschte und sich an ihn schmiegte, ihren Kopf auf seiner Brust ablegte, zusammen mit ihrer Hand die daneben ruhte. Ein leises zufriedenes Seufzen entfloh aus ihren Lippen. Es gab hier nichts was sie halten würde, warum sollte sie es also noch länger hinauszögern? Am schwersten würde sie wohl Sera vermissen, aber so hart es klang sie war nicht ihre Mutter, noch ihre Schwester. Sie würde es verkraften müssen. Sie hatte hier ihre Familie und Lyanna hatte bei Elijah ihre Familie. So einfach war das. Lyanna lauschte eine Weile lang nur seinem Herzschlag, erst jetzt wurde ihr nach und nach bewusst wie die Müdigkeit eintrat, erst recht wo sie sich so sicher fühlte in Elijah's Nähe. Noch bevor Lyanna überhaupt noch etwas sagen konnte, waren ihr schon längst die Augen wieder zugefallen und sie konnte nichts dagegen machen. Sie war einfach nur froh, das Elijah hier bei ihr war, das sie sicher waren und das alles nochmal gut gegangen war heute. Nichts, rein gar nichts könnte Lyanna das ganze nun zerstören oder sie gar daran hindern das sie ihre Meinung ändern würde. Sie war einfach nur glücklich. Lyanna wusste nicht wie lange sie geschlafen hatte aber es war noch mitten in der Nacht als sie leicht aufschreckte und ihre Augen öffnete. Lyanna's Schlaf war ziemlich unruhig gewesen im Vergleich zu der Tatsache wie sie sonst immer schlief. Nämlich deutlich ruhiger als sie es jetzt tat. Ein deutlich mulmiges Gefühl plagte die Dunkelhaarige noch dazu, zu dem war ihr ziemlich übel gewesen. Ein deutlich ungewohnter Zustand. Ihr Kopf war immer noch auf Elijah's Brust gebettet ehe sie sich langsam von ihm wegbewegte und sich aufsetzen. Sie wollte Elijah schließlich nicht wecken. Die junge Frau stand nur langsam auf, bewegte sich so leise wie möglich als sie sich ihre Kleidung flink überstriff. Das unbeschreibliche aber deutlich unangenehme Gefühl wollte ihren Körper nicht verlassen. Lyanna trat langsam aus dem Zimmer, schloss die Tür leise hinter sich ehe sie das Fenster im Gang langsam öffnete. Die kühle Nachtluft klatschte ihr ins Gesicht als würde sie gegen eine Wand laufen aber sie tat gut. Ein wenig frische Luft und dann würde sie sich wieder zu Elijah ins Bett verkriechen. Lyanna ließ ihren müden Blick über den Innenhof des Geländes wandern ehe sie sich gerade die Müdigkeit aus dem Gesicht rieb und das nächste was passierte fühlte sich an als hätte man die Zeit verlangsamt, als wäre sie in einem schlechten Film. Die Dunkelhaarige erinnerte sich nur noch wie sie plötzlich einen komischen Geruch wahrnahm, Rauch … als hätte jemand ein offenes Feuer gezündet. Und dann gab es nur noch einen lauten Knall, so laut als sei schon fast etwas explodiert und es Lyanna wortwörtlich den Boden unter den Füßen wegriss. Denn im nächsten Moment spürte sie nur wie sie unsanft auf den Rücken knallte. Der Geruch von Rauch war nun deutlich stärker und Lyanna wurde für ein paar Minuten schwarz vor Augen. Als sie das nächste mal ihre Augen öffnete und sich langsam aufraffte war der sonst so leere, nächtliche Flur plötzlich voller Menschen, die panisch hin und her rannten. Als Lyanna nach draußen blickte stand ein Teil des Krankenhausgebäudes gegenüber in Flammen, ein Teil des Zaunes wurde durch ein Fahrzeug eingerissen und man konnte Schüsse hören. Lyanna stand nur da, mit geweiteten Augen und flachem aber deutlich schnellem Atem. Geschockt von der Situation was gerade passiert war und vor allem von der Tatsache das sie gar keine Ahnung hatte was gerade passierte. Sie sah nur wie es brannte und hörte das sie offensichtlich angegriffen wurden . Lyanna's erster Instinkt war natürlich zurück in das Zimmer zu rennen, sich Elijah zu schnappen und sich einfach nur in Sicherheit zu bringen. Doch so sehr sie das wollte, ihr Körper stand unter Schock. Sie konnte einfach nur dastehen und zusehen wie sich die Flammen weiterhin in das Gebäude fraßen. Als wäre sie in einem bösen Traum aus dem sie nicht erwachen könnte.

@Elijah Magoro



zuletzt bearbeitet 27.04.2020 22:01 | nach oben springen

#26

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 28.04.2020 10:17
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Dieser Moment, er war so schön, Elijah wollte ihn für immer in Erinnerung behalten. Sie hatte gesagt, dass sie mit ihm in seine Kolonie wollte, ohne, dass er das Thema nochmal angesprochen hatte. Eigentlich hatte er ja heute zurück in der Kolonie sein wollen, Jen machte sich vermutlich schon wieder Sorgen, aber wenn er erst morgen zurückkehrte, dann würde das schon okay sein. Nur nicht wieder eine Woche später, sonst würde Jen vermutlich ausrasten. Und seine Schwester, wenn austickte, das war kein schöner Anblick und auch keine tolle Erfahrung. Etwas, worauf man gut verzichten konnte. Aber er hatte Lyanna auch nicht von hier wegdrängen wollen, ihr die Zeit geben, die sie brauchte um alles zu regeln und sich zu verabschieden, bevor sie tatsächlich aufbrechen konnten. Ihre Aussage, dass sie morgen fahren sollten, war also sowohl überraschend als auch verdammt aufregend für den Dunkelhäutigen. Er freute sich so sehr, dass er seine Freude nicht unter Kontrolle hatte, zu ihr ins Bett sprang und sofort ihre Arme um seinen Nacken spürte. Das Lächeln auf seinen Lippen war so aufrichtig und glücklich, als hätte sie ihm gerade das Schönste der Welt erzählt. Aber das hatte sie in diesem Moment auch. Ob es sich so anfühlte, wenn die Frau den Heiratsantrag bejahte? Oder erzählte, dass sie schwanger war? Darüber hatte Elijah noch nie nachgedacht und im Moment wollte er über so zukunftsbetreffende Dinge für seine und Lyannas Beziehung auch nicht nachdenken. Dafür war dieser Moment viel zu schön.
Sie meinte es ernst. Sie hatte es bestätigt. Fast gleichzeitig wie er sich runterbeugte, spürte er schon auch den sanften Druck an seinem Nacken, als sie ihn zu sich heranzog. Ihre Lippen trafen aufeinander, sanft aber auch leidenschaftlich, emotional und so aussagekräftig als hätten sie eine Debatte geführt. Er vermittelte ihr seine ehrliche Dankbarkeit und auch die Vorfreude darauf, dass sie nun endlich so wirklich zusammenwaren. Gut, sie hatten vorher schon miteinander geschlafen und intime Momente geteilt, dass das hier für Elijah schon lange keine Beziehung die nur auf Sex basierte war, war ihm spätestens in der Zeltstadt am Zug damals klargewesen. Aber eigentlich auch schon vorher. Diese Nacht im Landhaus, das war einfach nur Sex gewesen, einfach zwei Menschen, die es nach Nähe gesehnt hatten und die sich auch attraktiv gefunden hatten. So im Nachhinein war es verrückt, dass er dazu überhaupt in der Lage gewesen war nach seiner Stichwunde, aber in dieser Nacht hatte Lyanna die Zügel fest in der Hand gehabt. Nichts, das Elijah damals gestört hatte oder sonst störte, damals aber wohl der große Vorteil, denn es war so rum deutlich schonender für seine Wunde gewesen. Aber die Male danach waren für ihn schon nicht einfach nur Sex gewesen, auch jeder Kuss den sie geteilt hatten, war nicht einfach ein Kuss, sondern etwas Besonderes gewesen. Als sie sich am Clubhaus getrennt hatten, war ihm schon klargeworden, dass er sich in sie verliebt hatte.
Sanft spürte er ihre Hand an seiner Wange, als sie den Kuss löste, spürte ihren Atem über sein Gesicht streichen, als er sanft lächelte. Es wirkte als würde sie noch etwas sagen wollen, es sich dann aber anders überlegen und er ließ sich seitlich neben sie auf den Rücken fallen, den Blick an die Decke gerichtet. Kurz darauf spürte er schon ihren Kopf, der sich auf seine Brust bettete, ihre Hand daneben und völlig automatisch legte er einen Arm um sie. Elijah sagte mal wieder nichts, der Kuss hatte ihr wohl als Antwort und ihm als Antwort gereicht, außerdem hatte er das Gefühl, dass weitere Worte den Moment zerstören würden. Je länger sie so hier lagen, desto deutlicher spürte der Ex-Soldat die Strapazen des Tages. Der Kampf, das Gelaufe, den Schnitt an seinem Arm, der aber mittlerweile schon verkrustet war. Sein Körper fühlte sich so schwer an in diesem Bett hier, Lyannas Kopf wie ein angenehmes Gewicht auf seiner Brust, dass ihn noch mehr beruhigte. Irgendwann schloss er einfach die Augen, lauschte Lyannas sanftem Atem, der er leicht auf seiner Brust spürte und es dauerte nicht lange, da wurde sein Atem ruhig und regelmäßig.

Elijah riss die Augen auf, instinktiv griff er neben sich ins Bett und als er dort nur das Bettlaken zu fassen bekam, setzte sein Herz panisch einen Schlag aus. Der laute Knall hatte ihn aus dem Schlaf gerissen und er rappelte sich auf, das Bett neben ihm war leer. Wo war Lyanna?! Und was war das für ein Knall?!
Er schlüpfte in Socken und Hose, dann in die Stiefel, griff sich sein Schwert. So ein Knall war nie eine gute Sache, selbst, wenn es keinen Angriff bedeutete, dann war irgendwas schiefgelaufen. Er sah zuerst im Bad nach, vielleicht war Lyanna nur kurz auf Toilette gegangen, dort fand er sie aber nicht. Im Laufen schnappte er sich ein schwarzes Shirt, dass sie für Elijah noch auf dem Rückweg in Lyannas Zimmer gestern Abend mitgenommen hatten, öffnete die Tür und zog es sich draußen auf dem Gang dann über. Lyannas Kleidung war weg, also hatte sie das Zimmer verlassen, wo also war sie?! Sie wollte sich doch nicht mehr wie ein stures Kind verhalten. Er presste die Kiefer aufeinander, sah sich im Flur um, auf dem Menschen panisch von links nach rechts rannten. Alle rannten, nur eine Person stand da, wie festgewachsen, starrte aus dem Fenster. Die dunkle Mähne würde er immer erkennen, also bahnte er sich einen Weg durch die Menge, bei seiner Größe kein Problem und packte Lyanna an den Schultern, zwang sie ihn anzusehen.
„Geht’s dir gut?!“, fragte er aufgebracht und sorgenvoll, „Komm… wir holen unser Zeug.“
Er nahm ihre Hand, zog sie zurück in das Zimmer und schloss die Tür hinter ihnen. Dadurch wurde das Chaos da draußen mal kurz ausgeblendet, sodass Elijah klare Gedanken fassen konnte. Auch er hatte einen kurzen Blick aus dem Fenster geworfen und das Feuer gesehen, es würde nicht lange dauern, bis es auch in diesen Abschnitt des Hauses vordringen würde. Also mussten sie schleunigst hier heraus! Elijah half Lyanna beim Packen, durchsuchte ihre Schubladen und fand das, was er gesucht hatte. Schnell schlüpfte er in den Pullover, denn es war immer noch kalt draußen, dann hielt er Lyanna eines der Tücher hin, die er gefunden hatte. Schnell band er es sich über Mund und Nase, so hatten sie immerhin ein wenig Schutz vor dem Rauch.
„Los… wir müssen hier raus, sonst verbrennen wir bei lebendigem Leib“, meinte er und öffnete die Tür, ehe er dort stehen blieb und Lyanna ansah, „Und bitte bleib bei mir. Keine Heldentaten, verstanden?“
Er meinte es ernst, Momente wie diese benötigten keine Heldentaten. Sie mussten einen Weg hinunter und über den Hof zum Tor und zu seinem Jeep finden. Dieser Ort, er hatte es gesehen, er war verloren. Das Feuer war so aggressiv, man bräuchte eine professionelle Feuerwehr um es zu löschen und wenn dann auch noch Gegner mit Gewehren anwesend waren, konnte man das vergessen. Elijah hielt sein Gewehr fest in der Hand, in der anderen Hatte er Lyannas Hand, sodass sie sich in dem Trubel nicht verloren. Er fungierte für Lyanna wie ein Wellenbrecher, als sie durch die Masse aus Menschen stapften und sich ihren Weg zum Treppenhaus bahnten.

@Lyanna Lockhart na





nach oben springen

#27

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 28.04.2020 16:45
von Lyanna Lockhart | 2.765 Beiträge

Lyanna wusste nicht wie lange sie einfach so da stand und starr den Flammen zu sah wie sie sich langsam mehr und mehr in das Gebäude fraßen, die Wachen die eben noch über das Gelände liefen und Schüsse abfeuerten. Die Leute hinter ihr schienen wie in einem weit entfernten Echo ausgeblendet, als würde sie den Trubel hinter sich gar nicht mitbekommen, die panischen Schreie, die lauten Schritte die durch die Gänge hallten. Noch nicht mal als ab und an jemand gegen die Dunkelhaarige stieß schien sich etwas an diesem Zustand zu ändern. Sie war geschockt und vollkommen unwissend über die aktuelle Situation, so wie die meisten Leute die hier rumliefen, sonst würde diese Panik nicht herrschen. Dabei lag sie gerade noch vor wenigen Minuten bei Elijah im Bett, war glücklich und dann nun das? Hatte sie etwa das Schicksal gestern Abend mit ihrem Gedanken so sehr herausgefordert? Das nichts und niemand ihr Glück versauen könnte. Damit wollte sie doch kein Feuer in der Kolonie heraufbeschwören. Lyanna wusste das der Gedanke natürlich reinster Bullshit war aber das Timing war einfach wieder unfehlbar. Und dieser Gedanke machte die Dunkelhaarige unglaublich wütend. Wieso konnten sie nicht für eine Weile Ruhe haben, ohne ihr Leben in ständiger Gefahr zu wissen. Dann spürte sie wie jemand sie an den Schultern packte und umdrehte. Es war nicht nur irgendjemand. Es war Elijah, welcher ihr direkt ins Gesicht blickte. Lyanna, deutlich den Schock noch anzusehen blinzelte ein paar mal ehe sie nur den Mund öffnete und etwas sagen wollte ehe aber nichts kam und sie einfach nur nickte auf seine Frage hin ob alles in Ordnung sei. Das sich ihr Körper in seinem Griff schon längst ein wenig entspannte war eher unterbewusst. Noch bevor sie nickte spürte die Dunkelhaarige schon wie Elijah sie zurück ins Zimmer zog. Der Lärm, die Panik, die sie eben da draußen noch umgeben hatte wurde dadurch einen Moment lang gedämpft und deutlich ausgeblendet. Dann ließ er sie wieder los und fing an seine Sachen zu packen. Lyanna stand noch einige Minuten starr im Raum bevor langsam ihre Rationalität wieder zurückkehrte und sie sich langsam ebenso dazu bewegen konnte ihre Sachen zu packen. Zum Glück hatte sie gestern Abend nicht ihren Rucksack ausgeräumt, sonst müsste sie all dies auch noch zusammen suchen. „Es war still … es war alles okay.“ sprach Lya dann plötzlich während sie ihr Psychologiebuch in den Rucksack steckte ehe Elijah zu ihr lief und ihr ein Tuch hinhielt. Elijah hatte seines bereits schon um seine Nase und seinen Mund gebunden und Lyanna zögerte kurz, tat es ihm aber dann gleich. Auch wenn Lyanna ungerne einfach davonlaufen wollte, hatte Elijah diesmal in dieser Sache recht, sie mussten erst mal hier raus und das lebend. Danach konnte man immer noch die Sache aufklären. Es war nur eine Frage der Zeit bis das Feuer sich weiter ausbreitete oder schlimme, das Gebäude zusammenbrach. Es war alt und heruntergekommen und hielt schon gar nicht einem Feuer stand. Zu dem irgendwas oder irgendwer da noch auf die Leute schoss, worauf die junge Frau ausschließen konnte, dass das ganze was hier gerade passierte ein dummer Unfall sein könnte. Als sie das Zimmer verließen spürte Lyanna Elijah's Hand in ihrer und die Dunkelhaarige hielt diese nur fest, würde sie ganz bestimmt nicht mehr so schnell los lassen. Lyanna war zwar in manche Situationen lebensmüde aber sie wusste auch wann sie es mal nicht sein müsste. „Ich werde dir nicht von der Seite weichen.“ nahm sie ihm gleich schon mal die Sorge ehe sie dann losliefen. Elijah hatte einen deutlich Vorteil in dieser Menge. Er war groß und seine Körperstatur erlaubten es ihn das ihn nicht jemand so einfach um rempeln könnte. Ganz anders als bei Lyanna, wenn sie jetzt stolpern würde wäre dass das Ende für sie. Doch die Dunkelhaarige blieb dicht hinter dem Dunkelhäutigen. Auch wenn es immer jemand ab und an schaffte Lyanna an der Schulter zurück zu rempeln, worauf ihr Griff in Elijah's Hand einen kurzen Moment fester wurde, aus Angst sie könnte einfach so aus seiner Hand rutschen und ihn verlieren. Es war nicht einfach gewesen durch all die Menge an Menschen zu kommen, die gerade unter dem selben Umständen wie Elijah und Lyanna wach wurden und plötzlich weg mussten. Lyanna erkannte kein bekanntes Gesicht, dafür zogen die Menschen viel zu schnell an ihr vorbei. Als sie an einem kleinen Nebengang vorbeikamen, stoppte Lyanna und zog den Dunkelhäutigen mit sich ehe sie stehen blieb und kurz verschnaufte, auch wenn es deutlich schwer war einen richtigen Atemzug zu nehmen durch den Rauch. Aber da Lyanna monatelang am eigenen Leib wusste wie schwer es war wenn man nicht richtig Luft bekam, atmete sie automatisch etwas flacher. „Wenn wir angegriffen werden, werden wir sicherlich nicht einfach so aus dem Haupteingang spazieren können.“ keuchte die Dunkelhaarige nur. „Im Untergeschoss! Im Keller! Wenn wir über das Treppenhaus in den Keller gelangen können, gibt es dort einen Weg in die Kanalisation.“ sprach die Dunkelhaarige weiter und ließ Elijah's Hand weiterhin nicht los. „Ab da kenne ich mich nicht mehr aus aber dennoch gibt es dort einen Weg nach draußen. Die Wachen benutzten diese immer um die damals im Keller eingesperrten Untoten aus dem Gebäude zu bekommen. Zu dem ist es der einzig sichere Weg von dem nicht jeder etwas weiß und wenn noch andere überlebt haben werden wir sie dort treffen.“ Woher Lyanna von diesem Weg wusste, war eine andere Geschichte, doch sie hatten keine Zeit für irgendwelche Geschichten. Die junge Frau blickte Elijah nur an. Es war eigentlich schon beschlossene Sache und wohl der einzige sichere Wege hier raus zukommen und dem Feind nicht in die Arme zu laufen. Als Elijah schon los wollte blieb die Dunkelhaarige nur stehen und drückte nochmal kurz seine Hand. „Warte.“ meinte sie dann nur, nun ein wenig stiller. „Ich kann hier nicht einfach davonlaufen.“ Wohl eine Aussage, die Elijah in solch einem Moment wohl eher weniger hören wollte. „Ich muss wenigstens Sera suchen. Sie hat sicher Angst. Oder ist in Gefahr.“ Lyanna schüttelte den Kopf und klang nun deutlich wieder aufgebrachter. Ihr war natürlich klar das es reiner Selbstmord war ein junges Mädchen mitten in einer panischen Menschenmenge zu suchen. „Auf dem Weg zum Treppenhaus kommen wir an ihrem Zimmer vorbei. Lass mich nur kurz … nur einige Minuten darin nach ihr suchen. Wenn sie nicht dort sein sollte verschwinden wir ohne Widerworte meiner Seits, das verspreche ich dir.“ Lyanna sah den Dunkelhäutigen schon fast bittend an, es war wirklich das einzige was sie wollte, das sie wenigstens im Wissen war das es Sera gut ging. Ein leichtes Lächeln schlich sich kurz auf Lyanna's Lippen, wirklich nur kurz als Elijah wohl kaum dieser Bitte ausschlagen konnte. Lyanna hielt sich wieder dicht hinter dem ehemaligen Soldaten als sie sich wieder ihren Weg in den Gang bahnten in welcher weiterhin die Panik tobte. Aus dem Treppenhaus konnte man bereits Schüsse hören und wie Leute einfach abprubt umdrehte und einen anderen Weg wählten. Lyanna zog mit Elijah an dem Treppenhaus vorbei, in einen weiteren Gang, in dem sich noch mehr Zimmer befanden. Irgendwann blieb Lyanna vor einem stehen und hielt den Dunkelhäutigen fest. Mittlerweile war es verdammt heiß in dem Gebäude und die Luft war erdrückend. „Hier.“ murmelte die Dunkelhaarige nur knapp, blickte kurz zu dem Dunkelhäutigen ehe sie langsam die Tür öffnete und vorsichtig eintrat. Schließlich konnte sich dort drinnen sonst etwas abgespielt haben und es war deutlich schlimmer als Lyanna dachte, als sie einen leblosen Mann auf dem Boden liegend vorfand, bereits schwimmend in seiner eigenen Blutpfütze, welche ihm durch eine Stichwunde direkt aus dem Hals lief. Das ganze sah noch deutlich frisch aus, denn das Blut war noch nicht geronnen. Schon fast unvorsichtig ließ Lyanna Elijah's Hand los und lief zu der fremden Leiche am Boden. Und als sie langsam dem Ärmel an seinem Handgelenk zurückzog konnte sie das eingebrannte Kreuz entdecken. „Es sind die Leute, die sich gegenseitig brandmarken .. aber wie ?“ Lyanna brach ab und blicke kurz zu Elijah. „Sie sind uns gefolgt … wir haben sie hergelockt... „ stellte Lyanna leise und mit deutlichem Entsetzen fest ehe sie nur den Kopf schüttelte. „Sera?!“ rief sie nur durch den deutlich überblickbaren Raum. Natürlich konnte noch jemand im Raum sein, natürlich war das nicht gerade ungefährlich durch die Gegend zu schreien aber das war der Dunkelhaarigen egal. Auf dem Boden waren Fußspuren, offenbar war Sera in die Blutpfütze getreten und im Raum hin und her gelaufen, zu mindestens deuteten diese nicht das sie nach draußen gelaufen war. Lyanna blickte sich weiterhin schon fast hektisch um, ihre Augen waren glasig. Natürlich hatte sie Angst. Schon fast automatisch kniete die Dunkelhaarige neben dem Bett um drunter zu blicken. Als wäre es kaum möglich sah sie dann das junge Mädchen darunter hocken, mit fremden Blut beschmiert und deutlich geschockt, immer noch fest das kleine Taschenmesser in der Hand umklammert. Doch bevor Lyanna nur etwas sagen konnte nahm ihr Sera wie so oft das Wort. „Ich habe mich nur verteidigt.“ versuchte das Mädchen deutlich unter Schock zu erklären und Lyanna wisch ihrem Blick nicht aus und hielt ihr schließlich nur ihre Hand hin. „Ich weiß … aber du kannst nicht hier bleiben, ich kann nicht hier bleiben und Elijah auch nicht. Wir müssen weg … okay?“ sprach die Dunkelhaarige ruhig und sanft. Sera zögerte nur nahm aber dann Lyanna's Hand und krabbelte unter dem Bett heraus und richtete sich zusammen mit der Dunkelhaarigen auf. Sera's Blick glitt sofort wieder zu dem Leblosen am Boden und Lyanna nahm nur ihre Hand. Zu gern hätte sie der Kleinen gesagt das es okay war, das alles gut werden würde, ...das sie keine Schuld traf aber das musste sie auf später verschieben wenn sie einigermaßen sicher war. Sera fing nur an zu husten und Lya ging nur in die Hocke, nahm das umgebundene Tuch von ihrem Gesicht und legte es dem jungen Mädchen an. „Es wird gleich besser.“ versicherte Lyanna dem 13-Jährigen Mädchen nur. Das es ihr deutlich nun schwerer fiel zu atmen erwähnte die Dunkelhaarige nicht. „Du bleibst dicht bei mir.“ Sera nickte nur. Lyanna wandte sich wieder dem Dunkelhäutigen zu, nahm nun auch wieder seine Hand, signalisierte ihm das sie nun weiter konnten.

@Elijah Magoro



Thomas Marshall gefällt das
1 Mitglied stalkt es
nach oben springen

#28

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 28.04.2020 21:40
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Draußen auf dem Gang war die Hölle ausgebrochen. Es war schon vorher schlimm, als Elijah Lyanna zurück in ihr Zimmer gezogen hatte, als er aber die Tür erneut öffnete, war es hundertmal schlimmer. Das Chaos, die Hitze, der Rauch, alles verschlimmerte die Situation noch mehr, als sie eigentlich schon war. Fest hielt er Lyannas Hand in seiner, man müsste ihm wohl die Hand abhacken, ehe er die Dunkelhaarige loslassen würde. Er spürte, wie sich auch Lyanna an seiner Hand festhielt, fast schon klammerte, ein gutes Zeichen, so würde sie nicht loslassen.
Auf seine Worte antwortete sie, so wie er es erwartet hatte. Immerhin wollte sie heute Mal nicht die Heldin spielen, sondern einfach mal auf das hören, was Elijah sagte. Und er war ihr in diesem Moment so unglaublich dankbar dafür. Also bahnten sie sich ihren Weg durch die Menge, Elijah mit seiner breiten Statur als Brecher voraus, Lyanna in der kleinen Lücke dahinter. Ab und an musste er Menschen einen Stoß geben, damit sie ihnen Platz machten, arbeitete mit Hand und Ellbogen, schwieg dabei aber. Je weniger er sprach, desto mehr konnte er sich auf seine Atmung konzentrieren. Er atmete flach, der Rauch zwang ihn dazu. Immer wieder wurde der Griff um Lyannas Hand fester, wenn jemand gegen sie stieß, doch Elijah ließ sich davon nicht beirren, er steuerte zielsicher auf das Treppenhaus zu. Er konnte die Stufen schon sehen, da spürte er wie Lyanna ihn in einen kleinen Nebengang zog, sie beide etwas durchschnaufen konnten. Seine Augen tränten leicht vom Rauch und seine Kehle fühlte sich rau an, alles Zeichen von zu viel eingeatmetem Rauch. Lyanna begann ihm zu erklären, dass sie kaum durch das Haupttor herauskommen würden, wenn die Kolonie unter Attacke stand, damit hatte sie Recht. Sie müssten sich dahin vermutlich den Weg freikämpfen und das war gefährlich. Ihre Lösung präsentierte sie kurz darauf, sie konnten durch die Kanalisation entkommen. Das war clever, so alte Krankenhäuser wie das hier hatten häufig einen direkten Zugang zur Kanalisation. Er erwiderte ihren Blick, nickte dann, wollte nichts sagen. Je weniger man sprechen musste, desto besser. Kurz sah er sie noch an, dann wollte er sich schon umdrehen und weiterlaufen, als er spürte, wie sie ihn an der Hand zurückhielt.
Fragend sah er sie an, dann fluchte er innerlich. Was war denn jetzt? Das ganze Gebäude um sie herum stand in Flammen, überall war Rauch und Lyanna? Sie wollte ein kleines Mädchen suchen, dass sie scheinbar irgendwie liebgewonnen hatte.
„Verdammt…“, knurrte er und sah sie an, konnte trotz des Tuchs das sanfte Lächeln an ihren Augen erkennen. Er wusste nicht, ob er hoffte das Mädchen sei nicht da, damit sie schneller wegkonnten. Oder ob das Mädchen noch in ihrem Zimmer war, denn immerhin verdankte er Sera auch sein Leben. Sie war es, die sie in die Kolonie geschmuggelt hatte. Außerdem schien sie Lyanna den Winter über Gesellschaft geleistet zu haben und das musste er ihr danken.
„Okay… zwei Minuten…“, antwortete er dann und seufzte, ehe er ohne weitere Worte wieder in das Getümmel im Gang eintauchte. Sie gingen am Treppenhaus vorbei, Elijah hörte Schüsse und fluchte erneut innerlich, und sie gingen einen weiteren Gang entlang. Irgendwann blieb Lyanna vor einer Tür stehen und Elijah ließ ihre Hand los, packte das Gewehr mit beiden Händen und zielte auf die Tür. Die Dunkelhaarige öffnete die Tür und Elijah suchte mit den Augen den Raum ab, sah aber keine Bedrohung. Denn die Bedrohung lag tot und in einer Blutlache am Boden, von dem Mädchen keine Spur. Lyanna zog den Ärmel an der Leiche hoch und Elijah sah das selbe gebrandmarkte Kreuz am Unterarm, wie er es bei der Hünin in der Vorstadt gesehen hatte. Seltsam. Wie war dieser Typ so schnell hier hochgekommen? Und warum war er genau in das Zimmer des Mädchens gelangt? Unruhig sah er aus dem Zimmre des Fensters runter auf den Hof, dort war eine große Schlacht im Gange. Tote lagen auf dem Boden und wenn sie hier nicht bald weg waren, würden nicht nur die Angreifer ein Problem sein.
Lyanna rief den Namen des Mädchens, während Elijah die Tür im Blick behielt. Sie fand das Mädchen schließlich unter dem Bett, zog es darunter hervor. Sie hatte das blutige Messer noch immer in der Hand und Elijah sah den Schrecken, die Angst und den Ekel in Seras Augen. Klar, sie hatte vorher vermutlich noch nie einen Menschen getötet. Zum Glück. Aber es gab immer ein erstes Mal. Kaum atmete das Mädchen den Rauch ein, gab Lyanna ihr auch schon ihr Tuch, band es ihr ungefragt um Mund und Nase. Also machte Elijah das einzige, um auch in dieser Situation zu helfen. Er zog sich sein eigenes Tuch ab und als Lyanna sich aufrichtete, trat er vor sie und band es ihr um das Gesicht.
„Keine Diskussion“, knurrte er nur und sah sie ernst an. Natürlich merkte er den Unterschied, aber er war solche Situationen gewohnt. Er würde das durchstehen, sie mussten einfach endlich weiter runter.
„Also los“, meinte Elijah und trat aus dem Zimmer, sicherte den Flur. Es war etwas leerer, viele Leute waren schon nach weiter unten geflüchtet, dort, wo Elijah eigentlich auch schon gerne wäre. Er spürte Lyannas Hand an seiner, sah sie an und ließ sie sich dann an seinem Rucksack festhalten. So konnte er beide Hände an das Gewehr nehmen und sie war immer noch an ihm. Er trug einen Militärrucksack, der riss nicht so leicht ab. Sie gingen den Flur hinab bis zum Treppenhaus, die beiden Frauen hinter ihm, arbeiteten sie sich Stück für Stück voran. Der Rauch wurde immer unerträglicher, dann kamen sie wieder beim Treppenhaus an und Elijah wechselte einen Blick mit Lyanna.
„Da unten sich welche…“, murmelte er und straffte die Schultern, legte sein Gewehr an, „Bleibt hinter mir…“
Kurz hielt er ihren Blick, dann wandte er die volle Aufmerksamkeit wieder auf die Treppe. Stufe für Stufe arbeiteten sie sich hinab, ab und an sah man noch welche der Koloniebewohner die eilig irgendwelche Sachen umhertrugen. Sinnloses Zeug wie Kissen, die sie sowieso niemals mit auf die Flucht nehmen konnten. Die Kolonie war nicht mehr zu retten, daran war kein Zweifel. Stockwerk für Stockwerk stiegen sie hinab, bis sie endlich im Erdgeschoss angekommen waren. Elijah wollte gerade einen Schritt machen, da hörte er einen Schuss, quasi direkt neben sich. Er lugte um die Ecke und sah eine der Wachen im Schusswechsel mit einem der Angreifer. Er atmete kurz durch, hier unten war es einfacher zu atmen, aber nicht gut, denn auch hier war der Rauch. Blitzschnell lehnte er sich um die Ecke und feuerte, die Kugel traf ihr Ziel genau dort, wo sie treffen sollte: In den Kopf. Die Wache drehte sich erschrocken um und entdeckte die drei, zögerte einen Moment, dann nickte sie. Offensichtlich war Elijah auf dessen Seite, sonst hätte er kaum den Angreifer erledigt.
„Weiter…“, sagte Elijah dann und sie stieg die Stufen ins Untergeschoss hinab. Hier war es wieder deutlich voller, mehr Menschen auf wenig Platz. Ab hier wusste er nicht mehr weiter, aber er lief einfach gerade aus als sie ganz unten angekommen waren, Lyanna würde seinen Kurs schon korrigieren, wenn er falsch lief.

---> Keller
@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 29.04.2020 17:59 | nach oben springen


Besucher
1 Mitglied und 4 Gäste sind Online:
Aaron Marquand

Besucherzähler
Heute waren 90 Gäste und 13 Mitglieder, gestern 254 Gäste und 56 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1656 Themen und 86509 Beiträge.

Heute waren 13 Mitglieder Online:
Aaron Marquand, Abel Marshall, Beth Greene, Daryl Dixon, Emilio Martinez, Ivar O Bryan, Levi Rosenthal, Loki, Lyanna Lockhart, Noah Edwardson, Paul Rovia, Rick Grimes, Tamara Raisa Iwanow

Besucherrekord: 164 Benutzer (14.03.2020 19:40).

disconnected Survive Talk Mitglieder Online 1
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen