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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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☀ Der Sommer ist da und wird sehr sehr heiß. Dürre und starke Gewitter sind keine Seltenheit ☀

#1

Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 17.03.2019 20:12
von The Walking Dead Team | 2.194 Beiträge
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#2

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 05.04.2020 17:07
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Das Elijah so offen war und schon fast amüsiert daher quatschte fiel der Dunkelhaarigen sofort auf, womöglich würde es jedem direkt auffallen welcher Elijah kannte. Das er plötzlich doch das genaue Gegenteil von dem unauffälligen eher schweigsamen Typ war, war wirklich kaum zu übersehen. Sie mochte es auch irgendwie auch wenn sie wusste das der Alkohol auch eine eher unangenehme Seite herauslocken konnte. Aber dennoch … Wer hätte gedacht das der Dunkelhäutige auch ganz witzig sein konnte, denn seine Aussage über diese Gruppe von religiösen Fanatikern sorgte dafür das sogar Lyanna ein wenig schmunzeln musste. Auch wenn die Dunkelhaarige diese Situation eher als traurig empfunden hatte, eine ganze Gruppe auszulöschen nur weil sie nicht in das eigene System passte was man sich aufgebaut hatte. Sicher waren diesen Leute vielleicht verrückt gewesen, hatten grausame Dinge getan, aber taten das nicht alle Menschen? Es gab niemanden mehr der wirklich unschuldig war. Vielleicht waren diese Leute es auch einfach nicht gewohnt aber dennoch musste es doch nicht immer in einem Blutvergießen enden. Das war zu mindestens Lyanna's Meinung. Sie wusste das die Welt wenig Freiraum für friedlichere Lösungen bat aber wenn man es nicht mal in Erwägung zog, konnte man noch nicht mal sagen man hätte es versucht auf eine Andere weise zu lösen. Als sie an dem Wagen ankamen spürte sie sofort wie Elijah zögerte. Männer … hatten immer Angst um ihr Hab und Gut aber Lyanna würde auch nicht nach den Schlüsseln fragen wenn sie nicht einigermaßen Auto fahren konnte. Das wäre schließlich sonst genau so gefährlich wie Elijah ans Steuer zu lassen. Aber ihr war der Wagen deutlich lieber als Elijah durch die zombieverseuchte Stadt zu schleppen. Zwar befand sich das Krankenhaus in Zentrum nähe aber das hieß auch das sie durch das Zentrum mussten und dort war es am Schlimmsten. Umso erfreuter war sie dann doch das Elijah ihr letztendlich den Schlüssel in die Hand drückte. Es war schon länger her seit dem sie wirklich das letzte mal fahren durfte. Aber Auto fahren verlernte man nun mal nicht. Als sie im Auto saßen und losfuhren hatte die Dunkelhaarige bereits wieder ihren Blick von dem Dunkelhäutigen abgewendet um sich wieder auf die Straße zu konzentrieren, konnte aber deutlich spüren wie sein Blick auf ihr lag. Es regnete mittlerweile stärker und auch Lyanna ging der selbe Gedanken durch den Kopf ,das sie froh war im Trockenen zu sein. Ihr Blick wisch nochmal kurz zu dem Soldaten eher er einfach heiter darauf los quatschte Lyanna war dies wirklich nicht mehr gewohnt und konnte sich ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Er hatte trainiert, natürlich hatte er trainiert, das konnte man ihm deutlich ansehen. Kurz hob Lyanna nur eine Augenbraue an als er davon erzählte das er sogar andere trainierte, den Sohn des Anführers. „Ihr habt Kinder in eurer Kolonie?“ Die Dunkelhaarige musste nur sanft lächeln und sie konnte es nicht abstreiten das ihr direkt wärmer ums Herz wurde. Dann erzählte Elijah weiter. Wenn man die Zombies und die Versorgungen wegließ klang es schon fast wie ein normaler Alltag von einem normalen Mensch, vor all dem natürlich. Es war schon komisch über das Wort Normalität wirklich nach zu denken. Dennoch schien Elijah durchaus produktiver in dieser Zeit gewesen zu sein als Lyanna es je sein könnte. Wenn sie nur daran dachte hatte sie bereits wieder das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen, Lyanna hätte sich von diesem Gedanken schnell wieder beruhigt hätte Elijah nicht das raus gehauen was er nun raus haute Für einen kurzen Moment konnte man kurz beobachten wie sich ihre Hände ein wenig fester um das Lenkrad klammerten und ihr Blick war starr gerade aus gerichtet ehe sie nur tief durchatmete. Er hatte sich auch anderweitig Trost gesucht. Bei einer Frau. Bei einer Frau, die nicht Lyanna war. Und Lyanna dachte die ganze Zeit sie wäre einfach nur schrecklich, dabei hatte Elijah womöglich die selben Gedanken gehabt. Natürlich verletzte sie dies, natürlich war sie eifersüchtig darüber, so wie Elijah sich wohl auch aufgrund David gefühlt hat … aber irgendwie konnte sie deswegen auch nicht sauer sein. Natürlich war es schrecklich … aber Lyanna war in dieser Hinsicht ja auch kein Unschuldslamm gewesen. „Ich hätte nicht gedacht das es da wirklich noch jemanden geben könnte der dein Herz erweichen könnte.“ schnaubte die junge Frau und für einen Moment klang es wirklich als wäre sie sauer ehe sie den Dunkelhäutigen nur kurz sanft anblickte. „Wir haben uns echt gegenseitig verdient.“ schnaubte die Dunkelhaarige belustigt und deutlich sanfter während ihre Hände auch wieder das Lenkrad lockerer packten. Sie wollte nicht wieder mit Elijah streiten und eine Diskussion über irgendwelche Dinge zu führen war wie gesagt momentan etwas schwieriger weswegen sie dieses Thema einfach fallen ließ. Lyanna konzentrierte sich weiterhin wieder auf die Straße vor sich als Elijah weitersprach. Das er sich nicht vorstellen konnte Lyanna ausgerechnet an dem heutigen Tag wieder zu treffen, nun Lyanna erging es genau so. Sie hätte wohl mit allem gerechnet aber nicht mit Elijah. Seine abgebrochene Aussage ließ die Dunkelhaarige wieder durch schnaufen „Tot?“ fragte sie nur. Ja das Lyanna in solchen Sachen deutlich direkter war, musste Elijah mittlerweile wissen. „Fast aber noch nicht ganz.“ lächelte sie nur den Ex Soldaten aufmunternd an. Nein Lyanna war offensichtlich nicht klein zu kriegen oder jemand wollte nicht das man sie klein kriegte. Die Dunkelhaarige fuhr einen kleinen Umweg, so das sie nicht über das Zombie verseuchte Zentrum fahren mussten. Die Dunkelhaarige wollte so wenig Aufmerksamkeit wie möglich. Seine letzten Worte sorgten dafür das es Lyanna einen Moment kurz ziemlich heiß im Körper wurde, das sie bei seiner Berührung einen kurzen Moment lang die Augen schließen musste, wirklich nur kurz. Einer ihrer Hände fuhr nur sanft auf seine, die auf ihrem Oberschenkel ruhte, umklammerte diese und drückte sie sanft ehe sie, sie langsam wegnahm. „Wir werden sicherlich … noch genügend Zeit dafür finden.“ sprach die Dunkelhaarige schon fast ein wenig unsicher, während ihre Hand unbewusst zu ihrem Bauch fuhr. Als Lyanna mit dem Wagen dann abbog, wurde ihr die Umgebung deutlich vertrauter ehe sie schließlich mit dem Wagen an einer deutlich abgelegeneren Stelle anhielt. „So den Rest müssen wir laufen, es ist nicht mehr weit.“ erklärte sich die Dunkelhaarige und zog den Schlüssel, warf diesen Elijah neben sich zu, ehe sie ihre Sachen vom Rücksitz holte und ausstieg. Schließlich konnte sie nicht einfach mit dem Wagen in die Kolonie reinraßen, so viel zur Unauffälligkeit. Das Krankenhaus konnte man aber dennoch von weitem erkennen, auch die wenigen Lichter die bereits brannten, da es langsam dämmerte und es wohl nicht mehr lange dauerte bis die Dunkelheit einbrach. Auf dem Tor und auf den Mauern liefen bereits Wachen herum, wie man es nun mal bei einer Kolonie gewohnt war in deren Menschen nun mal lebten. Die Dunkelhaarige kramte in der Zeit als Elijah seine Sachen holte und den Wagen abschloss das Funkgerät aus ihrem Rucksack. Das würde sie jetzt gleich brauchen, wenn sie Elijah unbemerkt dort rein bringen wollte. Nein sie könnte nicht einfach dort mit Elijah hinein spazieren Die Leute waren wie gesagt sehr misstrauisch, sie musste das mit Owen alleine klären, morgen früh. Wenn sie jetzt die anderen auf den Dunkelhäutigen aufmerksam machte, würden sie ihn wohl einfach erschießen ohne die Dunkelhaarige vorher anzuhören, und das entsprach der Wahrheit egal wie hart dies nun klang. Je näher sie kamen umso langsamer wurde Lyanna schließlich, ehe sie stehen blieb. Sie hatte die ganze Zeit während sie liefen an dem Funkgerät herummanipuliert, bis sie den richtigen Kanal hatte. „Ich hoffe du bist noch wach ...“ sprach die Dunkelhaarige nur in das Funkgerät und es dauerte noch nicht mal eine Minute bis eine deutlich junge, weibliche, aufgeregte Stimme aus dem Funkgerät kam. „Lyanna! Du lebst ja noch. David hat gesagt du wärst einfach so abgehauen! Ist das wahr? Das würdest du nie tun oder? WO bist du? Bist du schon wieder zurück und ich weiß es gar nicht? … und äh natürlich bin ich noch wach! Ich bin doch kein Baby mehr!.“ Man konnte der jungen Frau deutlich ansehen wie ein Lächeln sich auf ihrem Gesicht zeigte als sie die Stimme, des offenbar noch jungen Mädchens hörte. „Nun … offensichtlich lebe ich noch oder hast du schon mal einen Zombie reden hören? Ich werde dir alles erklären aber ich muss dich erst mal um etwas bitten.“ Lyanna wartete kurz ehe sie weitersprach. „Erinnerst du dich an den großen Schalter, in dem Untergeschoss des Krankenhauses?“ fragte die Dunkelhaarige weiter. „Mhm … der wo die Stromversorgung lahm legt und dafür sorgt das die Leute durchdrehen?“ fragte das Mädchen nur unsicher. „Genau der, könntest du ihn umlegen?“ „Natürlich kann ich das … aber wieso schon wieder? Steckst du in Schwierigkeiten?“ fragte das junge Mädchen wieder. „Nein … tue ich nicht. Zu mindestens nicht wenn ich unbemerkt wieder rein komme.“ Kurze Stille herrschte. „Na gut … warte kurz.“ sprach das junge Mädchen und Lyanna richtete sich nur auf und lächelte Elijah an. Lyanna konnte schon förmlich einen eigenen Countdown in ihrem Kopf zählen hören als dann plötzlich alle Lichter ausfielen und die Kolonie in Dunkelheit getaucht wurde. Von der Mauer konnte man nur fluchende Wachen hören, die schließlich runter sprangen und in das Innere des Gebäudes liefen. „Los komm, wir haben vielleicht 5 Minuten bevor sie merken das nur jemand den Schalter umgelegt hat“ lächelte die Dunkelhaarige nur und als sie mit Elijah zu dem Tor kam, öffnete sich dieses auch bereits ein Spalt. Herausgelaufen kam ein junges Mädchen, höchstens 13, mit dunklen Haaren und blauen Augen und als dieses die Dunkelhaarige erkannte rannte es direkt auf diese zu und umarmte diese. Lyanna ging nur in die Hocke und schlang nur die Arme um das junge Mädchen ehe sich das Mädchen aufgeregt löste. „Keine Zeit richtig. Komm schnell.“ Das junge Mädchen wollte Lyanna schon an der Hand holen ehe sie erst jetzt bemerkte das da überhaupt noch jemand dabei war und deutlich erschreckte. „Schmuggelst du jetzt schon Menschen in unsere Kolonie? … Und warum ist er betrunken?“ Lyanna konnte sich über diese Frage ein kurzes Grinsen nicht verkneifen. „Wie ich schon sagte, ich erkläre es dir. Morgen. Aber bis dahin bleibt das unser Geheimnis ja ? Und nun musst du gehen ja?“ Das junge Mädchen verschränkte nur die Arme und seufzte schließlich „Maaaan … okay. Versprochen?“ ließ das Mädchen sich nicht so leicht abwimmeln. „Versprochen.“ entgegnete die Dunkelhaarige nur und konnte nur sehen wie das Mädchen nochmal kurz den Dunkelhäutigen anblickte und dann nickte ehe sie wieder nach drinnen verschwand. Die Dunkelhaarige blickte nur zu Elijah ehe sie seine Hand umklammerte und ihn einfach mitzog. Sie sagte nichts, nichts zu der Tatsache das sie ihn hier wie verbotene Ware rein schmuggelte noch zu dem Mädchen. Die wenigen Wachleute die herumliefen, waren zu sehr damit beschäftigt damit den Strom wieder zum Laufen zu bekommen, das sie auf zwei Personen um sich herum eher weniger Acht gaben. Die Kolonie war auf den Strom angewiesen, es war deutlich wichtiger. Lyanna zog Elijah weiterhin mit sich durch verschiedene Gänge ehe sie vor einer Tür stehen blieb und nach ihrem Schlüssel kramte. Gerade als Lyanna die Tür aufschloss hörte man nur ein Knacken und im nächsten Moment sprang die Beleuchtung wieder an. „Sogar 4 Minuten … sie durchschauen langsam diesen Trick.“ grinste die Dunkelhaarige den Dunkelhäutigen nur an ehe sie ihn einfach unbemerkt mit in den Raum, was sich letztendlich als Lya's Zimmer herausstellte zog, und die Tür hinter sich verschloss. „So da sind wir.“ murmelte die Dunkelhaarige nur ehe sie bereits ihren Rucksack von ihrem Rücken zog. Sie war erleichtert, wirklich erleichtert das es alles einfach so klappte, wenn sie nur daran dachte wie es hätte ausgehen können. Es war ein altes Zimmer gewesen was man für Patienten genutzt hatte, nur glich es schon längst nicht mehr einem Patientenzimmer. Man konnte aber deutlich sehen das sich die Dunkelhaarige deutlich hier schon eingerichtet hatte. Auf einem Regal lag unterschiedlicher Krimskrams, der Lyanna's Interesse geweckt hatte als sie draußen unterwegs war unter anderem auch ihre Karte, wo Elijah damals noch seine Kolonie markiert hatte, auf dem Tisch lagen mehrere aufgeschlagene Bücher, Bücher über die Psychologie und Psyche des allgemeinen Menschen und daneben eine offene Flasche Hochprozentigem welche Lya direkt ansteuerte. Sie waren nun sicher, vorerst, da konnte sie ruhig nun trinken, doch es blieb nur bei einem Schluck ehe Lya nur ihr Gesicht leicht verzog. „Keine Ahnung wann wir das letzte mal so viel Glück hatten.“

@Elijah Magoro



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#3

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 05.04.2020 20:31
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Elijah entspannte sich während der Fahrt immer mehr, vertraute darauf, dass Lyanna wusste, wohin sie den Wagen lenkte. Selbst wenn sie es nicht wusste, er hatte keine Wahl. Betrunken würde er nicht mehr nach Hause kommen heute, er musste einfach darauf vertrauen, dass Lyanna ihn in Sicherheit bringen würde. So wie er es so oft in den wenigen Tagen getan hatte, die sie bisher miteinander verbracht hatten.
„Ja, ein paar wenige. Viele sind wir nicht in der Kolonie, aber wir sind daher alle wie eine große Familie“, meinte Elijah nur auf ihre Frage, ob sie Kinder in der Kolonie hatten. Er würde Abel und Thomas jetzt nicht mehr wirklich als Kinder bezeichnen, aber Talinda hatte ja erst vor kurzem ihre Zwillingsmädchen auf die Welt gebracht. Sie waren so süß und Elijah hatte sich geschworen alles zu tun, um die beiden Mädels zu beschützen. Wie er schon eben sagte, sie waren im Clubhaus wie eine große Familie. Und Lyanna würde sich perfekt einfügen, da war er sicher, wenn er sie denn endlich mit in seine Kolonie nehmen konnte. Der Gedanke daran, dass seine Schwester oder Emilio Lyanna bald kennenlernen durften, die Person treffen durften, die ihm den Winter über so viel Kummer bereitet ihn aber so verdammt glücklich machte, ließ ihn sanft lächeln.
Danach erzählte Elijah weiter, auch von seiner einmaligen Nacht mit der Frau aus dem Cottage. Weshalb er im Cottage war, hatte er nicht erwähnt. Sie würde die Narbe schon früh genug sehen. Jason, der Arzt dort, hatte sich gut um die Wunde gekümmert, dennoch waren es vier lange Narben, die sich über seinen Oberkörper zogen. Wenn sie ihn danach fragen sollte, würde er es ihr erzählen. Aber jetzt, während sie fuhr, wollte er ihr lieber nicht erzählen, dass er im Winter mit einem Bären gerangelt hatte. Alleine schon, wie sie reagierte, als er ihr das mit der Frau erzählt. Er sah natürlich, wie sich ihre Hände kurz fester um das Lenkrad schlossen, exakt so, wie seine es vor wenigen Stunden ebenfalls getan hatten, als er an Lyanna zusammen mit David gedacht hatte.
Ihre Antwort war nicht sonderlich glücklich, aber wie auch? Elijah hatte ja genauso reagiert, über ihre weiteren Worte nickte er nur.
„Ja. Ja, ich denke das haben wir“, meinte er nur ebenso sanft, lächelte leicht. Aber mit der Aussage vorher hatte sie nicht Recht. Denn sein Herz hatte diese Frau nicht erweicht, sie hatte nur seinen Schwanz hart gemacht, das war alles. Und Alkohol hatte auch eine Rolle gespielt, doch das sagte er nicht. Alkohol war keine Erklärung, die Tatsache war, dass er mit der Frau geschlafen hatte, ob betrunken oder nicht. Eigentlich mussten sie sich beide auch nicht schlecht fühlen, denn sie waren nicht zusammen gewesen über den Winter, dachten ja beide, sie würden sich nicht mehr sehen. Doch trotzdem tat es ihnen beiden nun, wo sie sich wiederhatten, doch sehr weh. Weil sie wussten, wenn sie gewusst hätten, dass sie sich wiedersehen würden, sie es beide niemals getan hätten.
Als Elijah dann damit endete, dass er etwas anzüglich wurde und seine Hand auf ihren Oberschenkel legte, bemerkte er, dass sie das definitiv nicht kaltließ. Er wusste damit also, dass sie noch immer scharf auf ihn war und verdammt, er war auch echt scharf auf sie! Am liebsten würde er den Wagen anhalten und sich sofort über sie stürzen. Der verdammte Alkohol machte ihn echt heiß in dem Moment, dass er sogar spürte, wie ihm das Blut zwischen die Beine floss. Nicht jetzt! Er spürte ihre Hand auf seiner, wie diese sanft zudrückte und dann seine Hand von ihrem Oberschenkel nahm. Gut, sie mochte Recht haben, jetzt war wohl nicht der richtige Zeitpunkt. Er atmete leise aus, legte die Hand auf seinen Schoß, meinte dann grinsend, „Oh, ich werde schon dafür sorgen, dass wir dafür Zeit haben.“
Sie hielt an, warf ihm den Schlüssel zu und Elijah war froh wieder aufstehen zu können. Er war im Auto echt müde geworden, etwas Bewegung war gut. Als er seinen Rucksack von der Rückbank nahm und dann den Wagen verschloss, kramte Lyanna etwas aus ihrem Rucksack heraus. Natürlich kontrollierte der Dunkelhäutige nochmal, ob der Wagen wirklich geschlossen war, dann blickte er auf Lyannas Hand. Ein Funkgerät? Er hob fragend eine Augenbraue, kam aber dann nicht dazu, etwas zu sagen, denn Lyanna schien den richtigen Kanal gefunden zu haben.
Es dauerte nicht lange, da kam eine junge, weibliche Stimme aus dem Gerät und Lyanna sprach einige Worte mit der Person am anderen Ende der Leitung. Elijah lehnte sich gegen den Wagen und wartete, verschränkte die Arme vor der Brust. Er trug noch immer die Uniform, es musste ein echt ungewohnter Anblick für andere sein. Angestrengt lauschte er dem Gespräch. Der Alkohol ließ ihn unaufmerksam werden, er ließ den Blick über die Gasse schweifen und über die Mauern der Kolonie. Das sich tatsächlich mitten in der Stadt so eine große Kolonie hatte formen können, grenzte schon fast an ein Wunder. Er war tief innen drinnen wirklich beeindruckt. Die letzten Worte und die darauffolgende Tat, richteten seine Aufmerksamkeit wieder auf Lyanna, dann wanderte sie zu der Kolonie, die in plötzlicher Dunkelheit lag. Aha. So wollte sie ihn also in die Kolonie schmuggeln. Gut, dass sie abends nicht einfach durch den Haupteingang spazieren konnten, besonders nicht der betrunkene Elijah, war klar. Sie würden vermutlich auch niemand hereinlassen, der betrunken war. Wer wusste, was dieser Jemand anstellen konnte.
„5 Minuten? Und dann?“, fragte Elijah nur, bekam aber keine Antwort, da er Lyanna schon zum Tor folgte. Es war auch egal, Hauptsache, sie waren hinter vermeintlich sicheren Mauern. Das Tor öffnete sich, Elijah glaubte schon es wäre wie von Geisterhand, aber als sie dann hineinschlüpften sah er vermutlich die Stimme hinter dem Funkgerät. Lyanna ging in die Knie, umarmte das junge Mädchen, dass ihnen das Tor geöffnet und vermutlich auch den Strom ausgeschalten hatte. Er hielt sich im Hintergrund, wusste er, wie er häufig auf Kinder wirkte. Gruselig und einschüchternd. Außerdem wusste er nicht, was für dumme Sachen er von sich geben würde, wenn er jetzt den Mund öffnen würde. Als das Mädchen ihn entdeckte, sah sie ihn genau mit dem Blick an, den er so oft schon gesehen hatte. Doch das Mädchen war schlauer, als sie aussah, denn sie erkannte, dass er betrunken war. Genauso wie Lyanna musste er auch lächeln, sagte aber weiterhin nichts. Bevor er etwas Falsches sagte. Das Mädchen sah ihn nochmal an, dann ließ sie sich von Lyanna abwimmeln und lief davon.
„Ich sehe du hast noch mehr Freunde hier gefunden“, meinte er nur und sah Lyanna an, dann nahm sie seine Hand und zog ihn durch die Kolonie. Niemand beachtete die beiden, Elijah blickte sich um, ließ sich aber von Lyanna durch die Kolonie leiten. Dann blieben sie stehen und Lyanna kramte einen Schlüssel heraus, öffnete die Tür und schloss sie hinter ihnen wieder. Elijah blieb stehen und ließ den Blick durch das Zimmer schweifen. Es sah nicht aus wie ein Patientenzimmer normalerweise aussah. Es war wohnlicher, ein normales Bett, dann als der Strom wieder an war, erkannte er noch mehr im Zimmer. Elijah stand noch immer wie eine Statue im Raum, beobachtete Lyanna, wie sie ihren Rucksack auszog und dann hinüber zum Tisch ging, sich einen Schluck aus einer Flasche genehmigte, das wohl Alkohol war. Zumindest war dies an ihrem Gesichtsausdruck zu erkennen. Elijah löste sich endlich aus seiner Starre und zog sich ebenfalls den Rucksack von den Schultern, stellte ihn gegen die Wand. Dann griff er an seinen Gürtel, löste diesen und legte damit das Schwert neben seinen Rucksack. Nun trug er einfach nur die klassische Uniform, das einzige Manko war die Rissstelle, an der er sich eine seiner Medaillen abgerissen hatte.
„Ich glaube wir hatten noch nie so viel Glück“, meinte er und grinste, dann lachte er tatsächlich, „Beziehungsweise, hatten wir überhaupt schon mal Glück?“
Er zuckte mit den Schultern, ging dann hinüber zu ihr und schnappte sich eines der Bücher über die Psyche, schlug es bei einem zufälligen Kapitel auf.
„Selbst in der Apokalypse bekommst du nicht genug von der Psyche der Menschen, hm? Immer alles analysieren, Lya muss alles analysieren... hmm.. witzig, analyyyysieren.. Lyyya“, er grinste, kicherte dann leise aufgrund der ähnlichen Aussprache, dann blickte er in das Buch und las eine Zeile daraus hervor, „Es gibt euch Spiegel, in denen man erkenne kann, was einem fehlt – Friedrich Hebbel. Hmm passend, aber ich brauchte keinen Spiegel um zu sehen, was ich möchte.“
Er ließ das Buch einfach mit einem lauten Klatschen auf den Boden fallen und ging hinüber zu Lyanna, seine Hände an ihren Hüften. Er drückte sie gegen den Schreibtisch, atmete ihren Duft ein, merkte, wie er selbst ein wenig schwankte.
„Ich will dich“, raunte er leise, seine Stimme dunkel und rau, „Aber nur, wenn du es auch willst…“
Er sah sie an, stupste sie mit seiner Nase an, nahm dann ihre Hand und zog sie hinüber zum Bett. Er setzte sich auf die Bettkante, Lyanna stand nun vor ihm und er sah sie von unten herauf an. In seinem Zustand konnte er nicht erkennen, ob sie wirklich wollte, aber sie hatte nicht nein gesagt, was schon mal ein gutes Zeichen war. Er spürte ihre Hände, die ihm das Jackett abstreifen, dann wie sie ihm die Krawatte öffnete und sie ihm sanft vom Hals zog.
„Das ist die richtige Richtung“, meinte er und unterdrückte ein Gähnen. Woher kam denn diese plötzliche Müdigkeit? Dann knöpfte sie ihm langsam das Hemd auf, er hatte ein dümmliches, betrunkenes Grinsen auf den Lippen, lehnte sich zurück, sodass sie ihm das Hemd aus der Hose ziehen konnte und es dann von seinen Schultern streifen konnte. Seine Hände waren an ihren Hüften, er wollte sie schon zu sich ziehen, während er die Schuhe von den Füßen streifte. Dann löste sie sich von ihm und knipste das Licht aus. Er hörte, wie sich auch ein paar Dinge auszog, konnte er im Dunkeln nichts mehr so genau sehen. Als sie dann aber zu ihm zum Bett kam, spürte er, dass sie nur noch ein Top trug und ihn sanft ins Bett bugsierte.
„Kuscheln ist auch okay“, murmelte er dann leise, obwohl Lyanna kein Wort gesprochen hatte. Als sie sich dann neben ihn legte, drehte er sich auf die Seite und rutschte zu ihrem Rücken heran, legte einen Arm um sie, zog sie dann eng an sich. Er vergrub die Nase in ihren Haaren, atmete tief ein und atmete dann aus, schloss die Augen.
„Danke… danke, dass ich dich heute gefunden habe“, murmelte er und küsste Lyanna auf den Hinterkopf, dann wurde sein Atem sehr schnell auch deutlich ruhiger und regelmäßiger. Der Alkohol wirkte so, wie er häufig eine Stunde nach Konsum wirkte: einschläfernd. Und so war Elijah eingeschlafen, zum ersten Mal seit Monaten aber mit einem Lächeln auf den Lippen.

@Lyanna Lockhart





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#4

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 06.04.2020 11:29
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Die Frage die Lyanna stellte, war gar nicht so ganz unberechtigt, wenn man die Zeit verglich als die beiden damals zusammen unterwegs waren. Dort wurden sie nach und nach immer wieder eiskalt in die pure Gefahr rein geworfen, mit der ein oder anderen Verschnaufpause mittendrin. Das der Tag heute so reibungslos verlief konnte man nun wirklich als pures Glück bezeichnen. Nicht dieses Beinahe Glück das man manchmal hatte wenn man sich vor einer Kugel duckte oder rechtzeitig noch den Beißer hinter sich bemerkte. Wirklich das Glück das weder Zombies noch andere Überlebende ihren Weg erschwerten, noch nicht mal als Elijah auf dem Friedhof einfach herum schoss, auch wenn das eine Bedeutung für ihn hatte, war es gefährlich gewesen, egal mit oder ohne Schalldämpfer. Oder wenn Elijah wirklich in den Fluss gefallen würde, wie hätte gerade Lyanna ihm da helfen können. Oder die jetzige Sache hier,es musste nur einer von den Leuten zwei mal hinschauen müssen. Es hätte wie so oft einfach nur schief gehen können. Denn auch wenn Lya deutlich Glück hatte zu überleben war sie anderseits auch ein ziemlicher Unglücksmagnet und zog den Mist nur so förmlich an. Nur hatte Elijah damals das Pech, das er mit reingezogen wurde. Aber nicht alles hatte den bitteren Nachgeschmack von Pech damals gehabt. Schließlich haben sie überlebt und keins ihrer Extremitäten fehlte, das war doch auch was gutes gewesen. „Eher selten.“ schüttelte die Dunkelhaarige nur mit einem schwachen Lächeln den Kopf auf seine Gegenfrage ehe sie ihm nachsah wie er rüber zum Tisch lief und eines ihrer Bücher in die Hand nahm. „Was soll ich sagen … Zombies zu töten wird auf Dauer in einer Apokalypse langweilig.“ Lya hob schließlich nur eine Augenbraue an als Elijah belustigt ihren Namen mit dem Wort der Analyse verglich, das ungewohnte Kichern hinter her ließ sie dann doch automatisch amüsiert schnauben. Er mochte wohl damit Recht haben, nicht nur das die Worte sich ähnlich anhörten, eher damit das sie nach wie vor immer alles analysieren muss. Sie konnte einfach nicht anders, schon fast unbewusst, immer die Haltung eines anderes Menschen zu betrachten, wie dieser in gewissen Situationen reagierte oder was wohl in dessen Kopf im Moment vor sich gehen musste. Das war manchmal doch recht hilfreich gewesen aber in einer Apokalypse brachte dies kaum etwas. Dann waren solche Dinge, die Elijah gelernt hatte doch hilfreicher gewesen. Wenn jemand einen erschießen wollte, dann sollte man wissen wie man das am besten verhindert und das klappt wohl kaum mit verständnisvollen Worten und einer Therapiesitzung. Warum Lya also dann die Bücher las, war wohl wirklich nur reine Freizeitbeschäftigung aber auch vielleicht weil sie sich ein Stück ihres Vorlebens immer in Erinnerung behalten wollte. Schließlich kam man nicht als Mörderin auf die Welt aber man konnte durchaus als einer sterben. Elijah blätterte nur in dem Buch herum, schlug ein rein zufälliges Kapitel auf und las auch gleich schon ein Zitat laut vor. Die Dunkelhaarige schloss für einen kurzen Moment die Augen. Ja dieses Kapitel konnte sie schon fast auswendig. Für manche ergaben diese Worte keinen einzigen Sinn, aber das ist gerade das was Lyanna mochte. Das es auf den ersten Blick sinnlos erschien, das es nicht für jeden direkt verstehbar war, das man wirklich seinen Kopf anstrengen musste und es zum nachdenken anregte. Lya mochte es nicht einfach zu denken, ihre Gedankengänge gingen immer weit über den Horizont hinaus, auch wenn diese manchmal durcheinander waren oder selbst keinen Sinn ergaben. Die Dunkelhaarige öffnete nur wieder ihre Augen als sie durch den dumpfen Aufschlag des Buches wieder in die jetzige Situation geholt wurde. Elijah ging nur auf die Dunkelhaarige zu ehe sie seine Hände an ihrer Hüfte spürte und dieser sie gegen den Schreibtisch drückte, so das Lyanna einen Moment den Atem anhielt. Wenn er nur wüsste was diese Worte in ihr auslösten. Ein heißes aber gleichzeitig auch kaltes Gefühl fuhr ihr durch den Körper. Und so sehr sie diesen Mann vor sich küssen wollte und mehr, konnte sie es nicht. Nun zu mindestens im Moment nicht, denn das Schwanken, was durch den Alkohol verschuldet war, entging ihr nicht. Auch hatte Elijah diesen glasigen Blick in diesen Augen, welcher ebenso von zu viel Alkohol kam und wohl auch der Müdigkeit, die sich in seinen Augen widerspiegelte, auch wenn er dies vielleicht nicht direkt merkte. Lyanna legte nur eine Hand auf seine Wange und lächelte. Elijah brauchte definitiv etwas anderes. Dann spürte sie wie er sie an ihrer Hand rüber zum Bett zog. Als dieser sich auf dem Bett niederließ ließ sich die Dunkelhaarige nicht lange beirren und streifte sein Jackett von seinen Schultern, ließ den Dunkelhäutigen für den Moment wohl glauben, das er das bekommt was er eigentlich wollte. Was sicherlich auch irgendwo ziemlich gemein war von Lyanna aber sie hatte einfach keine Lust mit einem Betrunken darüber zu diskutieren das er schlafen soll. Außerdem war die Dunkelhaarige deutlich selbst erschöpft gewesen, auch wenn sie wohl eher die weniger Produktive heute war. Zu dem wollte sie so früh wie möglich bei Owen, dem Anführer sein. Und dann war da auch noch Sera, das junge Mädchen, dem die Dunkelhaarige auch noch eine Erklärung schuldete, sonst würde diese nicht locker lassen. Lyanna zog ihm gerade sanft die Krawatte vom Hals, ehe sie schon direkt sein Hemd aufknöpfte. Sein dümmliches, betrunkenes Grinsen war selbst für Lyanna kaum zu übersehen worauf sie nur sanft den Kopf schüttelte. Als sie sein Hemd von seinem Oberkörper streifte, stockte die Dunkelhaarige für einen kurzen Moment. Wäre Elijah nüchterner hätte er wohl bemerkt wie die Dunkelhaarige ihren Blick über seinen Oberkörper schweifen ließ, was aber nicht aus einem Hintergedanken erfolgte sondern weil eine … oder eher gesagt gleich mehrere Dinge ihre Aufmerksamkeit gefangen hielt. Elijah hatte wohl deutlich mehr diesen Winter getan als er ihr erzählt hatte. Nicht nur das seinem Oberkörper zwei neue Tattoos zierten, das Lya schon fast ihre Hände daraufgelegt hätte, besonders der Wolf schien der jungen Frau deutlich zu gefallen , hätte da nicht etwas anderes ihrer Aufmerksamkeit belangt. Elijah hatte Narben, die der Dunkelhaarige deutlich unbekannt waren und welche er sich über den Winter zugezogen haben muss. Es war nicht so das es etwas ungewöhnliches wäre, wären diese nicht so verdammt … groß gewesen, das es Lyanna einen kurzen Moment den Atem verschlug. Was war passiert? Warum hat er ihr nicht gesagt? Waren wohl die Hauptfragen die ihr sofort in die Gedanken schossen, so wie unzählige Sorgen. Lyanna ging nur leicht in die Hocke, zog Elijah die Schuhe aus, konnte aber ihren Blick nicht von den Narben abwenden, konnte aber nicht wirklich analysieren was oder wer ihm so was zugefügt haben könnte. So viel dazu das die Dunkelhaarige alles analysierte. Sie hätte ihn auch gefragt hätte Elijah mit seinem Griff nach ihren Hüften, sie nicht aus diesen Gedanken geholt. Die junge Frau blickte nur nach oben zu Elijah ehe sie sich leichtfüßig aus seinem Griff befreite und ihn anlächelte. „Tut mir Leid... du brauchst definitiv etwas anderes.“ lächelte die Dunkelhaarige nur und drückte dem Dunkelhäutigen einen flüchtigen Kuss auf die Stirn ehe sie einfach ohne Vorwarnung das Licht ausknipste. Sie legte Elijah's Sachen über einen Stuhl während sich Lyanna selbst ihre Kleidung entledigte, nun zu mindestens bis zu ihrem Top was sie drunter trug ehe sie zu Elijah ins Bett krabbelte und sich auf die Seite legte. Bei seinen Worten zuckten ihre Mundwinkel kurz nach oben ehe sie auch schon spürte wie er zu ihr rutschte und seinen Arm um die junge Frau legte. Lya stieß sofort ein zufriedenes Seufzen aus als sie seinen warmen Atem in ihrem Haar spürte. Seine Worte ließen gar nicht zu das Lya's Lächeln verschwand. „Werd jetzt ja nicht sentimental.“ lächelte die Dunkelhaarige weiterhin und genoss die Nähe des Dunkelhäutigen sichtlich. Wieder wurde ihr umso stärker bewusst, wie sehr sie sich danach gesehnt hatte. Nach ihm, seiner Nähe, seiner Wärme und den Gefühlen was es in ihr auslöste. „Woher hast du eigentlich diese Narben?“ fragte die Dunkelhaarige schließlich ruhig. Als sie keine Antwort darauf bekam drehte sie ihren Kopf leicht über die Schulter. „Elijah?“ Seine Augen waren geschlossen, er hatte immer noch dieses Lächeln auf seinen Lippen während sein Atem regelmäßig und ruhig war. Er war eingeschlafen. Lya blinzelte nur kurz ehe ihren Kopf wieder wegdrehte. Dann wird er ihr wohl morgen diese Frage beantworten müssen. Lyanna schloss nur ihre Augen und wurde schneller in den Schlaf gezogen, als sie dachte. Es dämmerte schon leicht als Lya das nächste Mal ihre Augen öffnete, immer noch verschlafen wollte sich die Dunkelhaarige auf den Rücken drehen als sie die wärmende Präsenz neben sich wahrnahm und nach mehrmaligen Blinzeln den Dunkelhäutigen erkannte. Sofort lächelte die Dunkelhaarige wieder und ließ ein entspanntes Seufzen von sich. Für einen Bruchteil der Sekunde dachte die junge Frau wirklich, das sie womöglich all das nur geträumt hätte, aber es war kein Traum, es war Real, es war Gott sei Dank real. Nachdem Lyanna ein paar Minuten die Decke angestarrt hatte und Elijah's ruhigen Atem gelauscht hatte griff diese sanft seinen Arm, hob diesen leicht und langsam an, ohne ihn wecken zu wollen ehe sie sich aus seinem Griff befreite und aufstand und sich streckte ehe sie in ihre Hose schlüpfte und den Pullover wieder drüber zog. Als sie ihre Jacke drüber zog merkte sie nur wie etwas in dem inneren klimperte und Lya griff nur in die Jackentasche als sie die Medaille herauszog, die Elijah wütend auf das Grab seines Kameraden geworfen hatte. Wieder strich sie kurz nachdenklich darüber ehe sie diese leise auf dem Tisch neben dem Bett hinlegte, zusammen mit einer kleinen Notiz – 'Bin bald zurück – L.'. Elijah würde sie schon entdecken spätestens wenn er aufwachen würde. Zu dem konnte er hier tun und lassen was er wollte, Lyanna störte dies nicht. Nur sollte Elijah sich hier keine dampfende Dusche erhoffen. Sie hatten zwar fließend Wasser aber wirklich heiß war es nicht, aber auch nicht eiskalt. Man konnte es aushalten und erfüllte seinen Zweck. Dann trat Lyanna aus dem Zimmer und schloss die Tür leise hinter sich. „Oh verdammte Scheiße...“ fluchte die Dunkelhaarige während sie sich die Hände rieb. Morgens war es immer noch so verdammt kalt, das sie direkt die Wärme neben Elijah vermisste. Lyanna ging los, konnte nicht wirklich sagen ob sie erfreut darüber war mit dem Anführer zu sprechen, er war es sicherlich nicht. Zu dem dieser sicherlich nicht begeistert davon war bald zu wissen das Lyanna bald nicht mehr hier sein wird. So wie ein paar andere Leute ebenso wenig erfreut darüber sein werden. Doch sie würde dies noch nicht sagen, noch nicht. Wenn sie es tun würde, war die Chance gering, das Elijah bleiben durfte und das war eher ihr momentanes Ziel. Sie konnte die Vorwürfe, die sie wohl bekommen würde handeln, es war schließlich nicht das erste Mal das Lya sich … Ärger einhandelte. Es war also nicht gelogen, das Lya sich nicht immer ganz in eine Kolonie einfügen konnte. Sie wusste nicht wie lange es gedauert hatte, wie lange sie mit dem Anführer gesprochen hatte aber letztendlich war das Ergebnis davon recht … erträglich. Elijah durfte erst mal bleiben. Doch Lyanna .. sie würde vorerst an einer keiner Versorgungstour mitwirken, musste sich dann wohl anders die letzten Tage nützlich machen. Etwas was die Dunkelhaarige nicht unbedingt erfreute aber sie nahm es hin, es konnte deutlich schlimmer sein. Bevor die Dunkelhaarige aber wieder ihr Zimmer ansteuerte schaute sie noch bei Sera vorbei, beruhigte dort noch die Situation, ehe sie dann doch recht gut gelaunt zurück das Zimmer betrat. Die Dunkelhaarige zog nur ihre Jacke von den Schultern als sie sich nach Elijah umblickte. Er schien schon wach zu sein, zu mindestens lag er nicht mehr im Bett. Das Rauschen des Wassers aus dem Nebenraum zeigte eindeutig wo er war. Er war sicher nun deutlich nüchterner, auch wenn seine aufgeschlossene Art doch etwas amüsantes hatte. Die Dunkelhaarige spielte mit dem Gedanken, sich einfach zu Elijah unter die Dusche zu gesellen. Auch wenn sie vielleicht gerade mal 2 Stunden weg war, hatte sie den Dunkelhäutigen ziemlich vermisst, das sie sich schon fast wieder wie ein dämlich, verliebtes, junges Mädchen fühlte. Nun vielleicht war sie das ja auch einfach auch. Ohne wirklich groß darüber nach zu denken streifte sich die Dunkelhaarige auch den Rest ihrer Kleidung ab ehe sie auf leisen Schritten in das Badezimmer schlich. Nun ihr Gehör hatte sie natürlich nicht getäuscht als sie Elijah in der Dusche erblickte, wie er mit dem Rücken zu ihr stand. Die Dunkelhaarige atmete bei dem Anblick nur sanft aus, ihr Herz schlug direkt ein paar Schläge schneller. Als Lyanna in die Dusche trat schlang sie nur ihre Arme von hinten um den Dunkelhaarigen während sie ihren Körper an seinen presste und für einen kurzen Moment wieder diese Wärme genoss, die Elijah immer in sich hatte. „Hab dich gefunden ...“ hauchte die Dunkelhaarige schon fast amüsiert.

@Elijah Magoro



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#5

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 06.04.2020 15:11
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Die ganze Nacht über ließ der Dunkelhäutige Lyanna nicht los. Es war, als würde sowohl sein Geist als auch sein Körper sie für immer an sich binden wollen. Außerdem hatte er ihre Nähe so vermisst, dieses Gefühl ihres Körpers, der sich so perfekt an seinen schmiegte. Als wären sie zwei Puzzleteile, die einfach zusammengehörten. Es dauerte keine zwei Minuten, da war er auch schon eingeschlafen und verbrachte die Nacht traumlos. Eine Tatsache, die eigentlich immer nur zutraf, wenn Lyanna dabei war. Sie schaffte es, dass er einfach so komplett entspannt schlafen konnte, sein Gehirn sich ausruhen konnte. Eventuell spielte auch der Alkohol und das Bett in einer sicheren Kolonie eine Rolle, aber auch bei ihrem ersten Abenteuer war das schon so gewesen. Lyannas Anwesenheit beruhigte ihn so tief in seinem Innersten, da konnte er nur gut schlafen. Dass sie ihm die Frage stellte, woher er die Narben an seiner linken Seite hatte, bekam er schon längst nicht mehr mit. Da war er schon in diesen wundervollen, erholsamen, traumlosen Schlaf geglitten. Der Duft von Lyanna in seiner Nase, ihren Körper zu spüren, all das waren Faktoren, die er am liebsten jede Nacht hätte. Und die er nie wieder hergeben wollte, weshalb er die junge Frau die ganze Nacht nicht losließ.
Das Lyanna deutlich vor ihm aufstand, bekam er nur unterbewusst mit. Er war noch zu tief im Schlaf, als sie sich von ihm löste, drehte er sich aber auf den Rücken. Elijah wachte nicht auf, doch sein Körper spürte, dass Lyanna nicht mehr neben ihm lag. Es dauerte nicht lange, da schlug auch er die Augen auf. Unwillkürlich griff seine Hand neben ihn, den Blick hatte er an die Decke gerichtet. Der Duft von Lyanna hing im ganzen Raum, ein Lächeln umspielte seine Lippen, doch neben ihm war das Bett leer. Dass er sich den gestrigen Tag nicht eingebildet hatte, war klar, denn er war weder in seinem eigenen Bett im Clubhaus, noch in seinem Wagen. Sein Blick richtete sich zu der leeren Stelle neben ihm, dann drehte er sich auf den Bauch und vergrub die Nase im Kissen, an der Stelle, an der die ganze Nacht Lyannas Kopf gelegen hatte. Dort war der Duft der jungen Frau so intensiv, dass er nochmal die Augen schloss und als er sie wieder öffnete, waren zwanzig Minuten vergangen. Die Sonne war aufgegangen, schien durch eines der Fenster hinein und als er auf das Nachtkästchen blickte, entdeckte er dort einen Zettel. Er streckte sich danach und hob ihn an, sodass er die Nachricht darauf lesen konnte. ‚Bin bald zurück – L.‘
Das Lächeln auf seinen Lippen schien gar nicht verschwinden zu wollen, er ließ den Kopf nochmal ins Kissen sinken und ließ den gestrigen Tag im Kopf Revue passieren. Er hatte Lyanna wiedergefunden, seine Lyanna, die Frau in die er verdammt nochmal seit Monaten verliebt war. Die Frau, die etwas geschafft hatte, was noch keine Frau vorher geschafft hatte: Sich in sein Herz zu schleichen. Und er hatte sie geküsst, nach all den Wochen. Ihre Lippen… es gab wohl nichts vergleichbares. Und er war sturzbetrunken gewesen. Sein Blick fiel auf das am Boden liegende Buch, kurz blitzte die Erinnerung daran wieder vor seinem inneren Auge auf. Er hatte etwas daraus vorgelesen, es dann einfach achtlos auf den Boden geworfen und hatte sie gegen den Schreibtisch gedrängt. Gestern noch hatte er es für eine gute Idee gehalten direkt mit Lyanna zu schlafen, jetzt, im Nachhinein, war er froh, dass es nicht dazu gekommen war. Es wäre vermutlich furchtbar gewesen, wenn überhaupt irgendwas geklappt hätte. Für Sex war Elijah gestern viel zu betrunken gewesen. Ihr erstes Mal nach dem sie sich jetzt wiedergetroffen hatten, sollte besser nicht betrunken sein. War also nochmal gutgegangen gestern. Er konnte sich schon vorstellen, dass er sicherlich für Lyanna gestern ziemlich erheiternd gewesen sein musste, vermutlich durfte er sich heute ein paar Sachen davon anhören. Als weitere zwanzig Minuten vergangen waren, die er einfach nur im Bettgelegen hatte, richtete er sich schließlich auf und setzte sich an die Bettkante. Lyanna hatte ihm Jackett, Krawatte, Hemd und Schuhe ausgezogen. Hosen und Socken trug er noch. Er schüttelte kurz den Kopf, dann fuhr er sich mit den Händen übers Gesicht. Wie gerne er jetzt eine Dusche hätte. Da fiel sein Blick auf das Nachtkästchen und das Objekt, dass neben Lyannas Notiz lag. Es war die Medaille, sein Distinguished Service Cross, das er gestern in der Wut auf eines der Gräber geworfen hatte. Lyanna musste es aufgehoben und mitgenommen haben. Da erinnerte er sich daran, was er gestern in der Wut zu Lyanna gesagt hatte und seufzte, schloss kurz die Augen. Er würde sich wohl entschuldigen müssen, vielleicht mehr als das. Seine Worte waren hart, eifersüchtig und unfair gewesen. Sanft schüttelte er wieder den Kopf, dann erhob er sich vom Bett. Er fühlte sich ein wenig ausgelaugt und dehydriert, das kam vom Alkohol. Aber ansonsten ging es ihm gut. Sein Blick fiel in den Spiegel, der in Lyannas Zimmer hing und ihm seine obere Körperhälfte präsentierte. Die Narben an seiner Seite, die mittlerweile aber schon gut verheilt waren. Hatte sie ihn gestern danach gefragt? Er wusste es ehrlich nicht mehr. War ja auch egal. Erst jetzt bemerkte er den Druck in seiner Blase und sah sich um, entdeckte eine weitere Tür, als die, die zurück auf den Gang führte. Dahinter verbarg sich ein Badezimmer und Elijah spülte testweise, ob die Toilette auch benutzbar war. Als das Wasser den leeren Inhalt umspülte, öffnete er seine Hose und erleichterte sich erstmal. Danach ging es ihm deutlich besser. Er sah sich im Badezimmer um, als er spülte und entdeckte auch eine Dusche. Wenn die Toilette funktionierte, funktionierte dann auch…?
Er ging zurück in das Zimmer, entledigte sich seiner Hose, Socken und Unterhose, hing alles zu seinen restlichen Sachen. Dann nahm er sich eines der grauen Handtücher, die in einem offenen Regal lagen und ging zurück ins Badezimmer. Das Wasser der Dusche war nicht heiß, aber auch nicht brunnenkalt, es war eigentlich ganz angenehm. Elijah machte sich komplett nass, dann stellte er sich mit dem Rücken zur Badezimmertür unter den Strahl und senkte den Kopf. Mit einer Hand stützte er sich an der Wand ab und ließ das Wasser einfach nur seinen kahlgeschorenen Kopf und Rücken hinablaufen.
Zuerst spürte er ihre Anwesenheit, er öffnete die Augen und sah ihre Hände um seine Taille herum sich schließen, ihre helle Haut auf seiner dunklen. Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als er ihre Worte hörte und ihren Körper fühlte, der sich von hinten gegen ihn presste. Er atmete tief durch, dann legte er seine Hände auf ihre, fuhr mit den Daumen über ihre Handrücken, ehe er sie mit seinen verschränkte.
„Ich habe mich auch nicht sonderlich gut versteckt“, murmelte er als Antwort und löste seine Hände, drehte sich in ihren Armen um. So konnte er sie nun drehen, nackt wie sie war, wunderschön wie sie war. Und es verschlug ihm wie jedes Mal den Atem, wenn er sie und ihren so perfekten Körper sah. Die Gier und das Bedürfnis sie zu küssen stiegen in ihm auf und nach einem Moment des Zögerns, beugte er sich hinab und legte seine Lippen auf ihre, küsste sie, nicht lange, aber auch nicht zu kurz.
„Guten Morgen“, sagte er und lehnte seine Stirn gegen ihre, ehe er sich sanft löste und sich dann mit ihr drehte, sodass nun sie unter dem Wasserstrahl stand, ihre Haare nassmachen konnte. Er beobachtete sie dabei, war nicht weit weg, aber gab ihr den Platz, sich unter der Dusche zu bewegen.
„So könnte ich jeden Morgen verbringen. Nur mag ich es lieber, wenn ich neben dir und nicht in einem leeren Bett aufwache. Wo warst du?“, fragte er dann, kam ihr wieder näher, als ihre Haare nass waren, schlang die Hände um ihre Hüften. Er wollte ihr nahe sein, so nahe, sie berühren, spüren, dass sie tatsächlich hier war.

@Lyanna Lockhart





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#6

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 06.04.2020 18:50
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Elijah's Reaktion über ihren deutlichen Annäherungsversuch fiel deutlich positiv aus, so wie es sich die Dunkelhaarige auch erhofft hatte, was dazu führte das sie ihre Arme noch ein wenig enger um ihn schlang und sich ihr Gesicht ein wenig mehr in seine warme, vom Wasser feuchte Haut schmiegte ehe sie seine Hände auf ihren spürte , erst wie er sanft darüber strich und sich schließlich seine mit ihren verschränkten. Seine Antwort auf ihre Aussage entlockte der jungen Frau ein sanftes Kichern. Sie konnte nicht sagen wann sie sich das letzte Mal wirklich so gefühlt hatte, so normal und glücklich. Sie hatte keinen einzigen Gedanken an die Apokalypse bis her in Elijah's Nähe verschwendet. Es wirkte schon fast so als sei die Dunkelhaarige nun die Betrunkene. Und wenn sie daran dachte das es wohl bald so für immer sein konnte, löste es in ihr ein angenehmes, warmes Gefühl aus. Lyanna hoffte nur das sie sich wirklich so einfügen konnte, wie es Elijah sich wünscht aber sie würde letztendlich nicht die brave Hausfrau spielen, … außer er würde sie nett danach fragen, in einer deutlich anderen Situation. Seine Leute, die er erwähnte scheinen auf jeden Fall in Ordnung zu sein, aber letztendlich wird das Lya wohl bald selbst erfahren, aber es war doch schon ein Vorteil wenn die Dunkelhaarige nicht unbedingt auf Krawall aus war, machte ein Zusammenleben deutlich … einfacher. „Keine Sorge ich könnte dich sogar in einer Horde von Zombies wiederfinden ...“ hauchte ihm die Dunkelhaarige gegen die Haut ehe sie grinste. „Mh das klang in meinem Kopf deutlich besser und nicht so serienkiller-mäßig.“ Lyanna lockerte ihren Griff als sich der Dunkelhäutige in ihren Armen drehte und sie ihn nun anblicken konnte. Nun zu mindestens kurz bis Elijah sie drehte, das ihr für einen kurzen Moment leicht schwindelig wurde und sie sich an dem Dunkelhäutigen festhalten musste ehe sie auch schon seine Lippen auf ihren spürte. Ein Gefühl das sie deutlich seit gestern vermisst hatte, eigentlich jede Minute vermisste. Die Dunkelhaarige stellte sich nur leicht auf ihre Zehenspitzen, ihm entgegen während sie diesen Kuss zu gerne erwiderte. „Dir auch einen guten Morgen.“ hauchte sie nur lächelnd ehe er die Dunkelhaarige mit sich drehte und sie nun den eher lauwarmen Wasserstrahl auf ihrem Haar und auf ihrer Haut spüren konnte. Automatisch fuhr die Dunkelhaarige nur durch ihre langen, dunklen Haare ehe sie den Dunkelhäutigen wieder vor sich anblickte ehe sie auch wieder seine Hände auf ihrer Hüfte spürte. „Oh hat mich da wer vermisst?“ zog die Dunkelhaarige ihn nur mit einem Grinsen auf. „Ich war bei Owen, dem Anführer und hab mich mit ihm … unterhalten. Nun eine gute Sache ist dabei herausgekommen, du darfst erst mal bleiben, wenn du natürlich keine Scheiße anstellst … ist doch recht praktisch wenn man sich in einer Kolonie frei bewegen kann ohne das einer einem eine Kugel durch den Kopf verpassen will, was ich natürlich nie zugelassen hätte aber so ist es deutlich einfacher.“ Lyanna fuhr sich nur wieder durchs nasse Haar. „Und ich war bei Sera, das .. junge Mädchen von gestern, das mich als allererste fragte ob du noch betrunken bist.“ grinste die junge Frau wieder und fuhr mit einer Hand zu seiner Wange während sie sanft mit dem Daumen über seine Haut strich. „Und ich muss mich wohl nun wieder mit dem schweigsamen Elijah zufrieden geben was? Nicht das ich gegen ihn etwas hätte aber deine … offensichtlich deutlich erheiterte Art war auch recht... interessant.“ Die Dunkelhaarige konnte nicht anders, ein wenig damit aufziehen musste sie ihn ja doch. Ob er sich überhaupt an alles erinnern konnte, was gestern geschehen war? Nun zu mindestens an die eher unschöneren Dinge die der Dunkelhäutige zu Lyanna sagte und das Lyanna ihm tatsächlich eine geklatscht hatte. Wenn sie könnte würde sie diese zwei Dinge deutlich aus dem Tag von gestern herausstreichen, oh und natürlich zusammen mit der Information, das er eine Andere hatte. Auch wenn diese Worte seinerseits, die junge Frau immer noch beschäftigen, wollte sie sie jetzt nicht ansprechen. Sie wollte sich jetzt nicht dieses schöne Gefühl zerstören, die Stimmung kaputt machen, die sie gerade miteinander hatten. Außerdem gab es da immer noch etwas anderes was da deutlich mehr ihrer Aufmerksamkeit verlangte. Sanft zog sie ihre Hand an seiner Wange wieder weg ließ diese an seiner Schulter zu seiner Brust herunter wandern ehe ihr Blick wieder an den Tattoos festhing. „Die sind neu ...“ murmelte Lyanna nur und fuhr mit ihrem Finger von dem Kreuz hinüber zu dem Wolf. „Ich wusste gar nicht das du eine heimliche Vorliebe für Wölfe hast.“ grinste die Dunkelhaarige wieder amüsiert. Und Lyanna wünschte sich es wäre dabei geblieben was sie betrachten konnte. Da waren schließlich auch noch die vier langen Narben, die seinen Oberkörper zierten und ihr immer noch die typischen Sorgen einer Frau bereiteten. Langsam und sanft fuhr sie mit ihren Fingern weiter hinunter, bis sie diese Narben sanft berührte. Die Dunkelhaarige konnte sich nach wie vor nicht vorstellen was passiert war, sie war keine Medizinern aber es sah schon fast so aus als hätte ihn einfach etwas gepackt. Und Lya konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, was oder wer jemanden einen Kerl wie Elijah einfach so packen könnte. Zu dem es nicht gerade eine ungefährliche Stelle am Körper war … so nah am Herzen. Lyanna presste nur ihre Lippen einen Moment aufeinander, versuchte die schlimmen Gedanken im Kopf zu verdrängen, die gerade darin umherschwirrten. Anscheinend war sie nicht die Einzige gewesen die wohl diesen Winter knapp mit ihrem Leben davon gekommen war. Es war schon komisch, wie viel Parallelen sie zusammen hatten. Wenn sie zusammen waren beschützten sie sich gegenseitig, vielleicht wenn Lyanna da gewesen wäre, wäre das vielleicht nicht passiert, was auch immer passiert war. „Hast du dir den Wolf zu ehren tätowieren gelassen weil er dir das zugefügt hat?“ fragte die Dunkelhaarige, diesmal war der amüsierte Ton in ihrer Stimme deutlich gering. Auch wenn es eher als nicht ernst gemeinte Aussage klang. Lyanna wusste das ein Wolf nicht solch große Kratzspuren verursachen konnte, ganz zu schweigen das ein Wolf nicht kratzte sondern eher zubiss. Zu dem bekam man sie doch eher selten zu Angesicht. Ihr Blick richtete sich nun wieder nach oben, blickte dem Dunkelhäutigen ins Gesicht. Ihre Augen waren voller Sorge, wie sollte es auch anders sein? „Was zur Hölle ist passiert?“

@Elijah Magoro



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#7

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 06.04.2020 20:32
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Dieses Kichern, das aus Lyannas Kehle drang, war wohl das schönste Geräusch, dass er in seinem Leben jemals gehört hatte. In diesem Moment schwor er sich, dass er sich sehr viel Mühe geben würde, ihr dieses Geräusch noch deutlich häufiger zu entlocken. Es hatte etwas so Normales und so Glückliches, als wäre plötzlich alles okay. Die Welt keine abgefuckte Apokalypse, als könnten sie jetzt einfach dann aus diesem Zimmer spazieren und irgendwo in einem Café Frühstücken gehen, einen Kaffee trinken. In diesem Moment wünschte er sich, er könnte Lyanna wie früher ganz normal einfach abends abholen, er in einem schönen Hemd und sie in einem wunderschönen Kleid. Und er würde sich ausführen in ein teures Lokal, gutes Essen, guter Wein, ein guter Abend. Oder er würde einfach vorbeikommen, mit chinesischem Take-Away und sie würden sich einen entspannten Abend auf der Couch machen, irgendwelche Filme anschauen, bis sie einschliefen oder zu… anderen Dingen übergingen. Er spürte das Lachen in ihrem Brustkorb an seinem Rücken, fühlte ihr Gesicht, dass sich flach an seinen Rücken drückte, ihre Brüste und ihre Schultern. Ihre Worte spürte er genau wie das Kichern als Vibration in ihrem Brustkorb, direkt auf seinem Rücken, obwohl sie nur so leise sprach. Über ihre Worte musste er ebenfalls lächeln, sagte nicht dazu. Er drehte sich nur in ihren Armen um und ließ sie sich einmal drehen, sodass er sie und ihren perfekten Körper einmal komplett betrachten konnte. Als ob er auch nur einen Centimeter vergessen hätte. Nein. Lyannas Körper war wie eine Landkarte und er kannte all ihre Täler und Hügel, kannte sich dort aus, wie in seiner Heimatstadt. Ihr Körper war wie sein Zuhause, mit ihrer Anwesenheit ging es ihm einfach besser. Dann küsste er sie, gab ihr einen Guten-Morgen-Kuss, etwas, was er ab jetzt jeden Tag tun würde, und stellte nun Lyanna unter das Wasser. Er beobachtete, wie sie routiniert ihre dunklen Haare durchnässte, eher er wieder näher zu ihr kam, die Hände an ihren Hüften. Er fragte sie, wo sie gewesen war und bekam eine Frage zur Antwort, die er damit beantwortete, dass er nur kurz nickte, dann schloss er kurz die Augen und seufzte, „Ja… auf eine Kugel im Kopf habe ich gerade wenig Lust.“
Es stellte sich heraus, dass die junge Dame, die sie so nett in der vergangenen Nacht in die Kolonie geschmuggelt hatte, Sera hieß. Das Mädchen hatte schon vergangene Nacht einen neugierigen aber auch aufgeweckten Eindruck auf Elijah gemacht. Und das hatte er festgestellt, obwohl er betrunken war, was dem kleinen Mädchen auch nicht entgangen war.
Er lächelte nur sanft, als Lyanna ihn mit seinem betrunkenen Verhalten von gestern aufzog, schmiegte seine Wange an ihre Hand, die ihn dort so sanft streichelte. Mit dem schweigsamen Elijah? So empfand sie das also?
„Du entlockst mir in fünf Minuten so viele Worte, wie ich manchmal in fünf Wochen nicht spreche“, meinte er nur und zuckte mit den breiten Schultern. Mehr sagte er dazu nicht. Es schien sie nicht zu stören, dass Elijah nicht der große Redner war, er verstand sich mit Lyanna auch auf ganz anderen Wegen der Kommunikation. Was hatte er in Psychologie in der High-School damals mal gelernt? ‚Man kann nicht nicht kommunizieren‘, eine Aussage von Paul Watzlawick. Mit diesem Wissen würde er Lyanna vermutlich beeindrucken, aber er sprach es nicht aus.
Er spürte ihre Hand von seiner Wange über seinen Hals und Schulter zu seiner Brust gleiten, ihr Blick war auf die beiden neuen Tattoos auf seiner Brust gerichtet. Erst zum Kreuz auf seiner rechten Brust, dann hinüber zu seiner linken Brust, auf der er den Wolf tätowiert hatte. Er schloss die Augen, spürte die Bahn ihres Fingers auf seiner Haut heiß wie ein glühendes Eisen. Als er die Augen wieder öffnete, waren sie dunkler als vorher und er spürte ein warmes Gefühl in seiner unteren Körperhälfte.
„Nicht nur für Wölfe. Jedes Tattoo auf meinem Körper hat eine Bedeutung“, sagte er mit etwas rauer Stimme, schluckte er dann schwer. Ihre Finger wanderten weiter hinab über seine Brust und unwillkürlich spannte er seine Bauchmuskeln an, als die sanfte Berührung über die vier langen Narben an seiner linken Seite und Richtung Leiste gingen. Er legte den Kopf etwas in den Nacken, spürte immer mehr dieses warme Gefühl in seiner unteren Körperhälfte, seufzte einmal kurz kehlig. Fuck, dass ihn diese leichte Berührung schon so verrückt nach ihr machte. Als sie wieder sprach, öffnete er die Augen, die er scheinbar irgendwann geschlossen hatte und sah sie wieder an. Für einen Wolf waren die Narben doch viel zu klein, so groß war keine Wolfstatze. Aber das schien auch Lyanna bewusst zu sein, denn ihre Frage hörte sich nicht ganz ernstgemeint an. Ihr sorgenvoller Blick traf auf seinen dunklen, dann fragte sie, was zur Hölle passiert war. War das nicht vollkommen egal? Er hatte es überlebt, sonst würde er wohl kaum hier vor ihr stehen. Aber er kannte Lya, sie würde nicht lockerlassen, bis er es ihr erzählt hatte. Und Elijah hatte im Kopf grade Dinge, da brauchte er eine Lyanna, die nicht dauernd neugierig nach Dingen fragte.
„Ein Bär… hat mich mit seiner Pranke voll erwischt. Ich war dumm und stand zu nahe dran. Selbst schuld…“, meinte er nur und zuckte mit den Schultern. Seine Hände wanderten von ihren Hüften etwas hinauf zu ihrer Taille, dann wanderte eine Hand an ihren Rücken, sodass er sie näher an sich heranziehen konnte. Dadurch konnte sie nicht mehr so leicht über seine Narbe streichen und sie würde deutlich spüren, was ihre Berührungen ausgelöst hatten.
„Lya…“, hauchte er und machte mit ihr einen Schritt, sodass sie mit dem Rücken gegen die Wand der Duschkabine gelehnt war, der Wasserstrahl ihm über Hinterkopf und Rücken lief, doch er war ihr weiterhin so nahe wie zuvor, „Deine Finger… deine Berührung… du machst mich verrückt. Mein ganzer Körper steht in Flammen, wenn du mich anfasst und schreit danach… naja.“
Er grinste schief, drückte seine Hüfte etwas mehr noch gegen sie. Sie würde es schon spüren.
„Eigentlich wollte ich eine entspannte Dusche nehmen, aber dann kamst du dazu… und wie soll ich mich bei dir konzentrieren?“, hauchte er, „Wenn alles in meinem Kopf mich anschreit dich endlich zu küssen, wie du es verdient hast?“
Er blickte auf ihre Lippen, zurück in ihre Augen, wieder auf ihre Lippen und wieder in ihre Augen. Dann ein letztes Mal auf ihre Lippen, ehe er seine Augen schloss und seine Lippen auf ihre presste. Erst sanft, dann fordernder, eroberte ihren Mund mit seiner Zunge, küsste sie, küsste sie so verdammt emotional und innig, dass ihm dabei ganz schwindelig wurde.

@Lyanna Lockhart





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#8

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 07.04.2020 15:14
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Lyanna musste nur sanft lächeln bei Elijah's Aussage, das er wenig darauf Lust hatte eine Kugel in seinem Kopf wiederzufinden Wer hatte das schließlich schon. Lyanna selbst würde das natürlich niemals zu lassen, nur über ihre Leiche. Zu dem hätte die Dunkelhaarige ihn auch nicht hier hin mitgenommen wenn sie sich nicht sicher war das sie mit Owen reden konnte und er kein gemeingefährliches Arschloch war, zu mindestens nicht immer. Nur wollte Lyanna eben gestern Abend für so wenig Trubel wie möglich sorgen. Die Wachen hätten wohl niemals Lya selbst lange zugehört, man hätte Owen womöglich wecken müssen und da dieser wahrscheinlich noch verdammt sauer auf die Dunkelhaarige war hätte das wohl niemals so geklappt wie sie es sich jetzt erhofft hatte. Und wenn es etwas gab was Lyanna gar nicht mochte, dann war es im Mittelpunkt in all dem Chaos zu stehen. Sie machte ungern auf sich aufmerksam, weil sie es eben in der Apokalypse nicht anders gewohnt war. Wenn man sich dort aufmerksam machte, war man schnell nicht mehr allein und wahrscheinlich schon tot. Es war wohl einfach nur wieder pures Glück und eine geschickte Wortwahl das Lyanna den Anführer überreden konnte das der Dunkelhäutige bleiben durfte, das Elijah ein paar Zombies zu Matsch zerfahren und anschließend erschossen hatte um ein paar seiner Leute das Leben zu retten, hatte schon deutlich als Argument geholfen. Schließlich war Lyanna hier nur ein einfaches Mitglied einer Kolonie, sie hatte keine gesonderte Position, war hier niemand der das Sagen hatte, was die Dunkelhaarige auch niemals anstrebte. Der Gedanke daran wie viele Menschen schon ihr Leben lassen mussten wollte sie nicht auch freiwillig sich die Entscheidung aufzwingen über das Leben und die Sicherheit von Leuten entscheiden zu müssen. Gleichzeitig wusste sie aber auch das es solche Leute geben musste, die solche Entscheidungen in bestimmten Situationen treffen mussten, egal ob es ihnen gefiel oder nicht. Aber darüber wollte sie nun nicht mehr nachdenken, die Realität würde sie noch früh genug einholen, dafür genoss sie einfach zu sehr im Moment das hier mit Elijah. Diese Normalität und dieses Glück das sie spüren dürfte. „Ich sag doch ich wäre eine eins-A Psychologin geworden.“ grinste die Dunkelhaarige bei seiner Aussage das er in Lyanna's Nähe wohl mehr Worte herausbekam, als sonst wo. Lya müsste lügen wenn ihr das nicht schmeichelte oder gefiel. Aber sie musste Elijah nicht sprechen hören um sich mit ihm zu verständigen. Manchmal reichte es einfach nur aus wenn sie ihn anblickte und er sagte ihr dadurch deutlich mehr. Seine Antwort auf seine Tattoos stellte die Dunkelhaarige nicht ganz zufrieden, schließlich wollte sie wissen was genau sie bedeuteten. Schließlich ließ man sich doch nicht einfach so tätowieren, in einer Apokalypse, davor war es natürlich etwas ganz anderes gewesen. Seine nächste Aussage schockierte Lyanna dann doch mehr, als sie einfach abprubt mit ihrem Finger an seinen Narben hängen blieb und mit geweiteten Augen zu ihm hoch blickte „Ein Bär?!“ fragte sie schon fast aufgebracht. Wie zur Hölle kam Elijah bitte in die Nähe eines verdammten Bäres. Sie war nicht sauer auf ihn, wollte ihm auch keine Vorwürfe machen, schließlich war sie in der Situation selbst nicht dabei gewesen, vielleicht konnte Elijah nicht anders als mit dieser Verletzung davon zu kommen. „Du hättest drauf gehen können.“ murmelte die Dunkelhaarige leise. „Mach das ja nie wieder!“ konnte sich die Dunkelhaarige dann doch nicht verkneifen und lächelte den Dunkelhäutigen wieder an. Dann atmete Lyanna nur aus, beruhigte sich langsam wieder, schließlich war es ihr nicht zu verübeln das sie sich verdammte Sorgen machte, wenn ein Mensch den man liebte, einem so etwas erzählte. Die junge Frau öffnete wieder ihre Augen als sie spürte, wie Elijah's Hände sich bewegten und hochfuhren zu ihrer Taille Die Dunkelhaarige hob dabei nur eine Augenbraue an ehe sie seine Hand an ihrem Rücken zu spät spürte, nicht das sie sich dagegen gewehrt hätte, und näher zu dem Dunkelhäutigen gezogen wurde. Ihre Hände ruhten weiterhin auf seinem Oberkörper als er ihren Namen raunte, worauf hin sie automatisch ihre Augen schon schloss, ihr bereits ein heißes, kribbeliges Gefühl durch ihr Körper huschte. Die Dunkelhaarige öffnete ihre Augen wieder, als sie die Wand in ihrem Rücken spüren konnte, nicht unsanft aber dennoch so das sie nicht einfach wieder aus seinem Griff verschwinden konnte, was sie absolut nicht wollte. Lya's Atem wurde unbemerkt bereits schwerer als er ihr so nahe war. Seine Worte machten diesen Zustand auch nicht besser, erst recht nicht als ein Keuchen aus ihren Kehle entfloh als Elijah seine Hüfte etwas mehr gegen sie drängte. Sie konnte deutlich spüren wie sehr er sie wollte und sie wollte ihn. Das wollte sie wirklich und nach all den Monaten, war es den beiden auch nicht wirklich übel zu nehmen. Auch wenn die Dunkelhaarige einen Moment zögerte und überlegte ob es wirklich eine gute Idee war, mit ihm zu schlafen. Es ist nicht so das sie es nicht wollte, sie wollte es sogar sehr. Aber in ihrem Kopf wirrten immer noch diese Worte von Elijah herum, die deutlich schlimmeren Worte. Sie wusste das er betrunken war und das er es nicht so meinte aber sie konnte diese auch nicht so einfach vergessen und Wahrheit steckte ja schon dahinter, ob es Lya gefiel oder nicht. Sie wollte Elijah nicht das Gefühl geben, dass das hier irgendeine Nummer war, das er irgendeine Nummer war. Und so bescheuert es auch klingen mag die Angst vor einer Schwangerschaft machte in Lyanna's Kopf ebenso die Runde, auch wenn das deutlich gering war, Gering aber nicht unmöglich. Das hatte die Dunkelhaarige der Endometriose zu verdanken, die sie im frühen Teenageralter erlitten hatte. Sie hatte es Elijah nicht gesagt, nun warum auch ? Außerdem wer haut bei einem Mann schon gerne das Thema Kinder heraus? Nein so dämlich war die Dunkelhaarige nicht gewesen. Doch all diese Zweifel und Gedanken verschwanden einen Moment bei seinen raunenden Worten. Die Dunkelhaarige konnte sich ein sanftes Kichern wieder nicht verkneifen bei seiner Aussage, das er eigentlich nur duschen wollte. „Tja … ich bin gemein. Daran musst du dich wohl gewöhnen.“ hauchte Lyanna nur und kam dem Gesicht des Dunkelhäutigen deutlich näher. Ihr Lächeln verschwand auch bei seiner letzten Aussage nicht. Er bemerkte seinen Blick wie dieser immer wieder zwischen ihren Augen und ihre Lippen wechselte. „Wie hab ich es denn verdient?“ raunte die Dunkelhaarige nur und bevor sie die Frage überhaupt richtig aussprechen konnte spürte sie bereits seine Lippen auf ihren. Sanft aber dann deutlich intensiver, fordernder. Lyanna brauchte einen Moment bis sie wirklich reagieren konnte, allein durch die verschiedensten positiven Gefühle die ihr plötzlich durch den Körper strömte und ehe sie sich versah packten ihre Hände sein Gesicht und zogen ihn näher, ehe sie den Kuss mit der gleichen Intensivität erwiderte ehe sie den Dunkelhäutigen wieder sanft wegdrückte. Ihr Atem war nun deutlich hektischer, genau so wie ihr Herzschlag. Sie blickte ihm einen Moment lang in die Augen. Sie sagten ihr alles was sie wissen musste, denn ihr Blick sagte das selbe ehe sie ohne Vorwarnung sein Gesicht und seine Lippen wieder auf ihre pressten, noch inniger, sehnsüchtig, hektischer, hungrig … wie eine Wölfin die mit ihrer Beute spielte. Ihre linke Hand glitt von seinem Gesicht weg drehte hektisch das Wasser ab ehe sie den Dunkelhäutigen einfach mit aus der Dusche zerrte, immer noch mit ihren Lippen auf seinen. Auch wenn die Dunkelhaarige sich zwischendrin immer mal kurz von ihm löste konnte sie nicht lange wieder ohne ihn sein weshalb ihre Lippen immer ihren Weg zu seinen fanden. Sie zog Elijah aus dem Badezimmer heraus, küsste ihn weiter während sie schon fast achtlos über das Buch, das immer noch auf dem Boden lag gestolpert wäre und sie sich dadurch kurz fester an den Dunkelhäutigen klammerte und kurz in den Kuss hinein lächelte Elijah schien sich aber wenig davon beirren lassen denn mit einem Ruck, als würde sie nichts wiegen hob er sie einfach hoch. Gab es etwas was noch schärfer war als das? Lyanna schlang sofort ihre Arme um ihn ehe er sie auf dem Bett sanft wieder ablegte ehe sich die Dunkelhaarige langsam von ihm löste um Luft zu holen. Als sie ihre Augen öffnete und Elijah über sich gebeugt sah konnte sie nicht anders als ihm wieder über die Wange zu streicheln. Ihr Herzschlag war immer noch intensiv und schnell aber der Hunger in ihren Augen verschwand langsam, Lya wurde emotionaler, gefühlsvoller. Für einen kurzen Moment öffnete sie ihren Mund leicht, als würde sie etwas sagen wollen, presste ihre Lippen direkt wieder aufeinander ehe sie Elijah wieder küsste, diesmal deutlich sanfter während ihre andere Hand sanft zu seiner fuhr und diese zwischen ihre Beine führte. Ihr Körper spannte sich dabei einen kurzen Moment an ehe ein leichtes stöhnen ihre Lippen verließ. Er konnte deutlich spüren wie sehr auch sie ihn wollte, wie bereit sie für ihn war …

@Elijah Magoro



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#9

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 07.04.2020 17:51
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

„Was? Ich soll nie wieder mit einem Bären raufen? Man, okay…“, meinte er nur und grinste leicht auf ihre Worte. Natürlich war sie nur besorgt, er hätte dabei wirklich auch sterben können, Jason, der Arzt im Cottage, hatte gemeint, dass er Glück gehabt hatte. Die Krallen der Tatze hatten ihm quasi nur die Haut durchtrennt und waren über die Rippen quasi „abgerutscht“. Deswegen hatte er auch im unteren Bauchbereich keine tiefere Wunde erlitten. Aber er hatte keine große Lust da weiter drüber zu reden, ihre Berührung machte ihn nur noch verrückter. Wie verrückt ihn die Berührung machte, was in seinem Schritt schon deutlich zu sehen, jede ihrer Berührungen schienen dort unten widerzuhallen wie ein Echo.
Er hatte mehr Lust zu etwas Anderem und presste sie gegen die Wand, entlockte ihr ein Keuchen, als er seine Hüfte nochmal fester gegen sie presste. Er konnte ihrem Blick definitiv ansehen, dass sie ihn wollte, das hier wollte, doch irgendetwas blockierte sie noch. Also musste er wohl überzeugender werden, also küsste er sie. Fordernd, gefühlvoll, heiß!
Ihre Worte davor ignorierte er erstmal, denn er wollte ihr gerade nur eines zeigen: Wie verdammt gut es sich anfühlte, wenn sie sich küssten. Und es war wie Wolke sieben, so kitschig das klingen mochte, doch es fühlte sich so an. Ihre Hände glitten an sein Gesicht, zogen ihn noch näher an sie heran, intensivierten den Kuss, dass Elijah schon das Gefühl hatte zu ersticken, auf positive Weise, ehe sie ihn wieder von sich schob. Gierig nach mehr ließ er die Zunge über seine Unterlippe gleiten, wollte sie wieder küssen, hörte ihren hektischen Atem sogar unter dem Wasserstrahl, der noch immer über sie beide lief. Der Blick zwischen ihnen beiden, er schien wie ein strahlendes Feuer zu sein, dann zog sie ihn wieder zu sich heran, küsste ihn noch inniger und intensiver als vorher, wenn das überhaupt möglich war. Elijah erwiderte das auf die genau gleiche Art, die Augen geschlossen, nichts als ihre Lippen und ihren nackten Körper, den er zwischen Wand und seinem eigenen spürte. Ihre Hand glitt zu Seite, er wunderte sich, was sie vorhatte, da spürte er, wie das Wasser aus dem Strahl versiegte. Ah, sie wollte die Dusche also verlassen, das ganze woandershin verlegen. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als sie ihn weiterhin küssend aus der Dusche zog. Auf dem Weg von der Dusche zur Badezimmertür trennten sich ihre Lippen wohl immer nur für Sekundenbruchteile, sie wanderten aus der Dusche zur Kommode mit dem Waschbecken, dann zur Tür, die Lyanna schon quasi aus den Angeln reißen wollte. Elijahs Atem war rau, schnell und vor allem erregt. Er war dicht an ihr dran, spürte wie sie über etwas zu stolpern drohte und sie sich etwas mehr an ihm festhielt. Bevor sie nochmal stolperte, übernahm Elijah in diesem Moment die Initiative und packte Lyanna an der Hüfte, krallte sich mit den Händen etwas in ihr Gesäß und hob sie hoch, trug sie die wenigen Schritte noch zum Bett. Ihre Arme legten sich um seinen Nacken, sie lösten den Kuss keine Sekunde, nur ab und an, um beide Luft zu holen. Er wusste, dass viele Frauen das attraktiv fanden, wenn der Kerl sie trug, dass hatte er von vielen seiner Kameraden schon mitbekommen. Die nach Hause kamen, ihre Frau hochhoben, die Beine der Frau um die Hüfte geschlungen und so konnte man ganz einfach bestimmen, wo man als nächstes landete.
So tat dies auch Elijah, er legte Lyanna auf dem Bett ab, indem sie die letzte Nacht doch so keusch miteinander verbracht hatten, definitiv ganz anders, als das, was nun passieren würde. Dabei löste er den Kuss, sie öffnete ihre Augen und Feuer traf auf Feuer, sie legte eine Hand an seine Wange, streichelte sanft über den kurzen Bart, den er sich mittlerweile hatte stehen lassen und er sah den Hunger, der unter der Dusche noch so in ihren Augen gebrannt hatte, verschwinden und einem Gefühl weichen, dass auch er empfand. Das Gefühl, dass sie beide einfach noch nicht aussprechen konnten oder wollten. Was in diesem Moment aber auch egal war, denn sie wussten es beide, ohne dass es jemand in Worte fassen musste. Sie öffnete ihre Lippen, er spürte ihren Atem, als würde sie etwas sagen wollen, ehe sie ihn dann doch wieder küsste. Der Kuss war anders, als die von der Dusche bis hierher, sanfter aber nicht weniger wollend. Elijah schloss die Augen, dann spürte er ihre Hand, wie sie seine nahm und sie an ihrem Körper hinabschob, Elijah wusste schon genau, wohin die Reise gehen sollte. Er lächelte, ließ sie machen, als sie am Ziel angekommen waren, übernahm aber er die Führung. Er hörte das leise Stöhnen, dass sich ihrer Kehle entrann, spürte, wie sehr sie ihn wollte, etwas, das ihn zufrieden aufbrummen ließ.
„Wenn das so ist…“, murmelte er, küsste sie nochmal, ehe er ihre Unterlippe zwischen die Zähne nahm und sie sanft in die Länge zog, ehe er ihren Mund verließ, über ihr Kinn an ihrem Kiefer entlang zu ihrem Hals wanderte. Seine Finger dort unten, zwischen ihren Beinen, arbeitete dabei sanft weiter, ließ sie verstehen, dass er verstanden hatte. Sie hatten sich so lange nicht gesehen, da wollte er sie erstmal zufriedenstellen, denn für ihn gab es wohl nichts, was ihn mehr anturnte, als zu sehen wie sich die junge Frau vor Lust unter ihm wand. Mit Küssen wanderte er über ihren Hals, machte einen Zwischenstopp zuerst bei der einen Brust, dann bei der anderen, ehe er weiter hinab reiste. Mit den Händen umfasste er ihre Schenkel, schob sie noch ein wenig hoch, drückte diese auseinander, kratzte mit dem Bart und seinen Küssen über ihre Bauchdecke, ehe er über ihren Hügel wanderte und beim Ziel seiner Reise angekommen war. Seine Hand verschwand und wurde durch seine Lippen ersetzt. Er spürte ihre Anspannung, der erste Kuss, das Zucken, dass durch ihren Körper rauschte, als er anfing sie dort unten zu verwöhnen, die Muskeln, die unter seinen Händen in ihren Schenkeln um ihre Beherrschung rangen. Doch seine Hände hinderten sie unerbittlich daran, ihre Schenkel zusammenzupressen. Er machte weiter, spürte wie sie sich immer weiter anspannte, ihr Stöhnen und Keuchen waren wie die beste Symphonie in seinen Ohren, spürte, wie sie mit jeder Bewegung seiner Zunge immer weiter dem Ende zusteuerte. Es war wie eine Welle, die durch ihren Körper fuhr, als er sie endlich soweit hatte und es war wohl das schönste, dass er jemals gesehen hatte. Zu sehen, zu welchen Gefühlen er sie bringen konnte und er hörte erst auf, als er spürte, wie ihr Körper sich entspannte, der Höhepunkt über sie hinweggefegt war und sie sich langsam beruhigte. Er gab ihr einen Kuss auf die Innenseite ihrer jeweiligen Schenkel, wanderte dann wieder hinauf zu ihr, suchte ihren Blick.
Er überlegte etwas zu sagen, ließ es dann aber, vergrub nur eine Hand in ihren Haaren, die andere griff zwischen seine Beine und nun war er an der Reihe. Als er spürte, wie sie sich um ihn schloss, entrann seinen Lippen ein kehliges Stöhnen, eine Frau nach ihrem ersten Höhepunkt fühlte sich so anders an, so gut. Langsam rutschte er in sie, atmete tief ein und bewegte dann langsam sein Becken, atmete mit einem leisen Zischen wieder aus, ehe er die Augen wieder öffnete, die er geschlossen hatte und Lyanna mit einem Blick voller Liebe ansah.
„Verdammt…“, murmelte er nur, strich ihr eine Strähne von der Stirn, blinzelte langsam, ehe er sich hinabbeugte und seine Lippen wieder auf ihre legte, sie küsste, gefühlvoll, liebevoll. So wie sie gerade miteinander schliefen… hatten sie noch nicht miteinander geschlafen. Jedes einzelne Mal war anders gewesen, als das hier jetzt. Und das hier, musste Elijah feststellen, fühlte sich so viel besser an, als alle Male davor.

@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 07.04.2020 17:59 | nach oben springen

#10

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 07.04.2020 19:55
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Sie wusste nicht woher es kam und warum all diese Gefühle gerade jetzt in ihr aufkamen. Sie waren schon die ganze Zeit über da gewesen, in Elijah's Nähe natürlich immer stärker aber nie so stark wie sie jetzt waren als sie dem Dunkelhäutigen in die Augen geblickt hat. Ja Lyanna hatte tatsächlich deutlich darüber nach gedacht dem ehemaligen Soldaten gerade zu sagen das sie ihn liebt. Denn er sagte ihr dies auch … nur nicht mit Worten. Was sie genau dazu brachte es dann doch sein zu lassen wusste sie nicht genau, womöglich hielt sie es immer noch nicht für den richtigen Moment ihm dies mitzuteilen. Auch wenn sie sich wohl kaum so nah sein konnten wie jetzt. Nach all dem und nach all den positiven Zeichen hatte die Dunkelhaarige doch noch die Angst das diese drei Worte etwas kaputt machen konnten, den Dunkelhäutigen vielleicht verunsichern konnten. Auch wenn alles andere in die genau andere Richtung zeigte, war Liebe immer ein großes Wort gewesen. Vielleicht empfand er es auch einfach so perfekt wie es jetzt war ohne dieses Wort damit in Verbindung zu bringen. Das klang durchaus hart in Lyanna's kurzen Gedankengang ehe sie sich dafür entschied ihn einfach wieder zu küssen, diesmal sanft, deutlich gefühlsvoller und Elijah erwiderte diesen mit der gleichen Intensität. Das war deutlich besser und angenehmer gewesen und sorgten wieder für deutlich angenehmere Gedanken. Zum Beispiel, das sie all das hier bald für immer haben konnte. Und es fühlte sich immer noch so an als wäre es gar nicht wirklich real, auch wenn sich seine Nähe, seine Berührungen so real und intensiv wie nie anfühlten. Vielleicht war Lya auch gar nicht nach der Sache im Winter wieder aufgewacht, vielleicht träumte sie oder das hier war ein Wunsch aus ihrem tiefsten Unterbewusstsein. Aber so schlecht war das gar nicht und sie würde wohl jeden der versuchen würde sie jetzt zu wecken umbringen. Natürlich war der Dunkelhaarigen klar das es nicht so war doch die Vorstellung daran sorgte für ein unterbewusstes Lächeln auf ihren Lippen. Genau wie die Tatsache das ihr bewusst war das sie nicht den ganzen Tag nur das tun konnten was sie hier jetzt taten, auch wenn die Dunkelhaarige wirklich nichts dagegen hätte. Die Welt war immer noch ein ziemlicher Scheißort gewesen und sie würden früher oder später wieder in ihren Überlebensmodus wechseln müssen, aber sie konnten es zusammen tun. Sie mussten sich nicht wieder trennen. Aber solche Momente wie jetzt waren selten und das wollte die Dunkelhaarige ausnutzen und sie genoss diese stärker, nahm diese viel stärker war. Elijah's ebenso heißer, aufgeregter Atem, den sie mit jedem Kuss spürte, die Wärme die durch seinen Körper wandert. Den immer noch leicht feuchten Film auf seiner Haut durch das Wasser in der Dusche. Und seine Berührungen die mittlerweile nicht nur eine einfache Gänsehaut in der Dunkelhaarigen auslösten, das sie es kaum beschreiben konnte und es einfach nur genoss. Selbst als sie seine Hand zwischen ihre Beine führte schien Elijah davon nicht abgetan zu sein. Sie wollte ihm ebenso damit sagen das sie ihn spüren wollte, doch Elijah hatte wohl andere Pläne was der Dunkelhaarigen erst ein paar Minuten später bewusst wurde als er sich von der Dunkelhaarigen löste und seinen Lippen über ihren Hals zu ihrem Körper herunter wanderte Lyanna konnte nicht sagen wie sehr sie dies mochte also bestätigte sie nur mit einem weiteren Auf keuchen Ihr Körper spannte sich wieder leicht an als seine Hand zwischen ihren Beinen ebenso weiter arbeitete. Auch wenn seine Berührung sanft und ruhig waren, ließ es die Dunkelhaarige schon fast die Beherrschung verlieren. Wenn man eine lange Zeit nicht mehr so berührt wurde, reagierte der Körper umso stärker darauf und wollte mehr wenn er diese Berührung kam. Und Lyanna wollte deutlich mehr. Seine Lippen wanderten über ihren Bauch, das leichte Kratzen seines Bartes über ihre Haut entlockte der jungen Frau ein angenehmes Seufzen. Es kitzelte, aber auf eine angenehme Art. Lyanna schloss nur ihre Augen, ehe eine Hand bereits zu ihrem Oberschenkel fuhr und ehe die Dunkelhaarige realisieren konnte was der Dunkelhäutige vorhatte spürte sie es auch schon. Seine Hand die sich eben noch zwischen ihren Schenkeln befand, ruhte nun auf einem ihrer Schenkel. Er war nicht mehr hoch gewandert, wie er es sonst immer tat … im Gegenteil er war deutlich weiter herunter gewandert und das konnte Lyanna nun deutlich spüren. Automatisch legte die Dunkelhaarige ihren Kopf in den Nacken gefolgt von einem intensiven Aufstöhnen. Ihre linke Hand krallte sich fest in den Stoff der Bettdecke unter sich und ihre recht umfasste sanft seinen Nacken ehe sie nur ihre Augen zukniff und das Stöhnen nicht nach lies … im Gegenteil. Es wurde lauter … und intensiver … je intensiver Elijah wurde. Ihre Beine spannten sich nur an, hatten nur den natürlichen Reflex im Sinn aber Elijah konnte sie deutlich davon abhalten. Die Anspannung machte sich auch in ihrem Körper breit, denn wenn sich ihre Beine nicht wehren konnte so spannte sich ihr Körper an, windete sich immer mal wieder nach oben während sich ihre Hand leicht in seine Haut krallte. Lyanna wusste nicht wie lange sie Elijah auf diesem Weg schon beglückte, doch sie fühlte sich als würde sie brennen und mit jeder Berührung schien diese Hitze nur weiter in ihr aufzusteigen ehe die Dunkelhaarige in die gewünschte Extase durch seine Berührungen kam und sich ihr Körper nochmal im Ganzen anspannte gefolgt von einem intensiven Keuchen und Stöhnen ehe sie heftig atmend ihren Körper zurück in die Matratze sinken ließ. Das heiße Gefühl in ihrem Körper war immer noch da aber sie hatte nicht mehr das Gefühl zu verbrennen. Lyanna brauchte einen Moment um sich wieder zu sammeln als sie nur den Kuss auf die Innenseite ihrer Schenkel spürte und der Dunkelhäutige sich wieder seinen Weg nach oben bahnte. Ihr Atem entspannte sich ein wenig, so wie es auch ihr Herzschlag tat. Lyanna erwiderte nur den Blick des Dunkelhäutigen konnte sich ein leichtes anzügliches Schmerzen nicht verkneifen. „Ich nehme es zurück ...“ hauchte die Dunkelhaarige keuchend. „Du bist deutlich gemeiner.“ grinste die junge Frau schon fast während sie sich leicht auf die Unterlippe biss. Er hatte definitiv mehr als dafür gesorgt das Lyanna deutlich zufrieden aus dieser Sache herausgehen würde und sie wollte das gleiche für ihn ehe sie seine Hand in ihrem immer noch feuchten Haar spürte und wie dieser sich gegen ihre Beine drängte. Selbst nach ihrem Höhepunkt war sie immer noch bereit für ihn und wollte ihn nach wie vor. Als er sich dann in sie drängte entlockte es der Dunkelhaarige ebenso ein weiteres Stöhnen ehe sie den Unterkörper des Dunkelhaarigen mit ihren, immer noch leicht zitternden, Beinen umschlang Ihn nun so spüren zu können, war deutlich schöner als er sein Becken langsam bewegte. Ihr Blick wandte sich keine Sekunden von dem Blick des Dunkelhäutigen ab als dieser sanft eine Strähne von ihrer Stirn strich ehe sie sich schon sehnsüchtig nach seinen Lippen wieder sehnte und Elijah ihr kurzerhand diesen Wunsch wieder erfüllte. Sie zog Elijah nur wieder ein Stück weiter herunter, näher an sich heran während sich ihre Arme wieder um seinen Nacken schlossen und seinen Kuss mehr als nur erwiderte. Sie spürte wie sein Becken sich intensiver bewegte und dieses warme Gefühl stieg wieder in der jungen Frau auf während ihr Keuchen und Stöhnen deutlich gedämpft wurden von den Lippen des Dunkelhäutigen. Ihre Hand bahnte sich mittlerweile über seinen Kopf während die andere sich seinen Rücken hinunter bahnte und sich dort mit jedem Stoß immer ein wenig fester in seine Haut krallte, während seine Bewegungen deutlich mit der Zeit schneller wurden ehe sie deutlich spüren konnte wie er sich deutlich in ihr anspannte, was auch die Dunkelhaarige definitiv nicht kalt ließ und ihr ein letztes lautes Auf keuchen entlockte ehe sie ihre Arme nur wieder um seinen Rücken schlang und deutlich hörbar zufrieden seufzte. Sie konnte seinen Herzschlag gegen ihren spüren, sein Körper war so angenehm warm auf ihr und auch das leichte Schweregefühl was sein Körper auf ihrem verursachte schien sie deutlich zu beruhigen. Die Dunkelhaarige hielt ihre Augen einen Moment lang weiterhin geschlossen ehe sie Elijah wieder mit einem erschöpften aber deutlich glücklichen Augen anblickte und ihm einen sanften Kuss auf seine Lippen hauchte ehe dieser sich von ihr löste. Lyanna legte sich automatisch auf die Seite damit sie Elijah anblicken konnte ehe sie nach seiner Hand griff und ihre Finger mit seinen verschloss. Sie genoss diesen Moment noch eine ganze Weile ehe sie den Dunkelhäutigen weiterhin die ganze Zeit betrachtete, diesen entspannten Blick den sein Gesicht hat. Das er sie vermisst hatte, hatte sie deutlich gespürt, denn sie hatte es auch, wenn er nur wüsste wie stark. „Ich hab das vermisst … ich hab DICH vermisst.“ hauchte die junge Frau nur und lächelte kurz während sie mit dem Daumen über seine Hand fuhr. „Aber es ist auch irgendwie ...ungewohnt … zu wissen das man einen Platz in der Welt eines anderen hat. Das man nun zwei mal darüber nach denken muss wenn man etwas entscheidet.“ schmunzelte Lyanna nur.

@Elijah Magoro



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#11

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 08.04.2020 10:46
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Er war also gemeiner als Lyanna? Nun, wenn sie das, was er gerade eben getan hatte, als Gemeinheit empfand, dann würde er wohl öfter ihr gegenüber gemein sein müssen. Denn so wie sie sich unter ihm gewunden und gestöhnt hatte, schien sie den gemeinen Elijah doch recht gut leiden zu können. Antworten tat er auf ihre Worte aber nicht, küsste sie nur wieder so leidenschaftlich und nahm sich nun das, was er gerne hätte. Es dauerte nicht lange, da hörte er auf ihrer Kehle keine Worte mehr, sondern wieder nur das wunderschöne Keuchen, ähnlich wie das, welches sich auch aus seiner Kehle bahnte. Gedämpft dadurch, dass sie sich noch immer so intensiv küssten, doch daran, ob sie jemand hören konnte, verschwendete Elijah keinen einzigen Gedanken. Er war voll und ganz auf die Frau unter ihm konzentriert. Er spürte ihre Hand auf seinem rasierten Kopf, die andere die über seinen Rücken fuhr und sich mit jeder Bewegung seiner Hüfte immer mehr in seine dunkle Haut krallte, je stärker besagte Bewegung wurde. Sie seufzten gemeinsam ein letztes Mal auf, was sich Elijah ein letztes Mal anspannte, eine Welle von guten Gefühlen durch seinen Körper rollte, Lyanna ihre Arme um seinen Rücken schlang und er auf ihr zusammensank. Dass er ihr zu schwer sein könnte, war ihm im Moment egal. Er hatte die Augen geschlossen, den Kopf auf ihre Brüste gebettet, genoss er die Nachbeben des gerade erlebten. Er hörte ihren Herzschlag, der ebenso schnell war wie seiner, aufgeregt aber sich langsam beruhigend, nach all dieser… Aufregung von gerade. Er wusste nicht wie lange sie beide einfach so dalagen und diesen postkoitalen Moment genossen, das Lächeln und der entspannte Gesichtsausdruck auf Elijahs Gesicht wollte einfach nicht verschwinden. Irgendwann löste er sich sanft von ihr, sie küssten sich nochmal kurz, dann ließ er sich neben Lyanna auf den Rücken fallen, legte einen Arm über den Kopf. Die andere Hand nahm Lyanna in Besitz, verschränkte ihre Finger miteinander und als Elijah den Kopf zur Seite wandte, erwiderte er ihren glücklich und so verdammt zufriedenen Blick. Ihre Augen, sie leuchteten so ganz anders als vorhin noch, als gestern, alles war anders. Die Welt schien heller, farbenfroher, besser. Klar, sein ganzer Körper war durchdrungen von Endorphinen, ausgelöst du die Tätigkeit von gerade eben, ganz ehrlich eine der Lieblingsbeschäftigungen von Elijah. Besonders zusammen mit Lya. Der Gedanke ließ ihn sanft lächeln, während sein Blick über Lyannas Körper glitt. Wie gerne er jetzt ein Blattpapier und einen Stift hätte, diesen Gesichtsausdruck auf ihrem Gesicht, diese völlige Zufriedenheit mit sich und der Welt, einfangen, dazu ihren so perfekten, nackten Körper mit all seinen Rundungen, Kurven und Tälern. Leise seufzte er, das würde er jetzt wirklich gerne machen und er war enttäuscht, dass er es nicht tun konnte. Aber mit ihr hier im Bett zu liegen, immer wieder mit seinem Daumen über ihre Hand zu streichen, ab und an noch das Gefühl ihrer Finger auf seiner Haut, seinem Rücken zu spüren. Die Momente nach dem Sex waren anders gut wie der Akt an sich, er wollte sie aber auch nicht missen. Kurz erinnerte er sich an das Techtelmechtel mit der Frau im Cottage. Nein, das war kein Sex gewesen, das war ein Fick gewesen. Kaum waren sie fertig gewesen, war er auch schon aufgestanden, hatte sich angezogen und war wieder gegangen. Es hatte in dem Moment seinen Zweck erfüllt gehabt, für eine kleine Weile hatte er nicht mehr an Lyanna gedacht, doch danach war noch schlimmer gewesen.
Was für ein Glück, dass Lyanna ihn in diesem Moment nicht fragte, an was er dachte. Die Antwort, ‚An den Sex mit dieser anderen Frau‘, wäre wohl die schlimmste Antwort überhaupt gewesen. Aber er erinnerte sich nur gerade daran, weil das hier, Elijah konnte kaum in Worte fassen, was das eigentlich gewesen war, aber einfach so verdammt viel besser war. Und er feststellte, dass er das nie mehr mit jemand anderem machen wollte, als mit Lyanna.
Während seinen Gedanken war sein Blick die ganze Zeit als Lyanna gehangen, als er dann ihre Worte hörte, wurde sein blick wieder fokussierter. Sie hatte das vermisst? Oh ja, er hatte das auch vermisst. Sie hatte ihn vermisst? Was diese Worte in ihm auslösten, das konnte er gar nicht beschreiben. Ihr Daumen strich sanft über seine Hand, dann lächelte er sanft bei ihren letzten Worten.
„Ungewohnt? Ich hoffe doch ungewohnt schön“, sagte er, seine Stimme leise, sanft, entspannt, „Und ich habe das hier auch vermisst. Und wie ich es vermisst habe! Dich natürlich auch…“
Er grinste und zog dann an Lyannas Hand und Arm, zog sie somit auf sich drauf, wollte ihre Nähe und ihren Körper wieder spüren. Mit der anderen Hand zog er die Bettdecke ein Stück hinauf, so heiß ihm vor wenigen Momenten noch gewesen war, er wusste, dass Lyanna schneller kalt war, als ihm. Gut, wenn sie auf ihm lag, war er ja auch warm, aber sollte doch jemand hereinkommen, wollte er nicht, dass das erste was diese Person sah, Lyannas nackter Hintern war. Dieser Anblick sollte ab jetzt nur noch ihm gehören. Also legte er die Decke sanft über die Rundungen von Lyannas Gesäß, ehe er sich wieder zurücklehnte und sie betrachtete.
„Du glaubst mir gar nicht, wie sehr ich dich vermisst habe“, murmelte er dann und lächelte dann etwas schmutzig, „Vielleicht hast du es gerade zumindest ein bisschen gemerkt, wie sehr ich mich gefreut habe dich wiederzusehen. Ein bisschen.“
Sanft legte er einen Arm über ihren nackten Rücken, die andere hob er wieder über den Kopf, bettete seinen Kopf darauf, sodass er sie besser ansehen konnte.
„Ich vermisse die Fotografie“, meinte er dann, offenbarte mal wieder einen seiner Gedanken, etwas, dass er nur bei Lyanna tat, „Wie gerne hätte ich vorhin ein Foto geschossen, diesen zufriedenen Gesichtsausdruck auf deinem Gesicht, nichts als ein gutes Gefühl… oder jetzt, dieses Leuchten in deinen Augen, wie du mich ansiehst… in einer Zeichnung lässt sich das nie so gut einfangen wie auf einer Fotografie. Und ich würde es so gerne einfangen, wobei eine Fotografie natürlich nie so gut ist, wie das Original. Aber ich habe da so eine Vorahnung, dass ich dir diesen Blick noch des Öfteren entlocken werde.“
Er lächelte wieder verschmitzt, streichelte sanft mit einem Finger über ihren Rücken, malte unterbewusst Kreise und Wellenlinien. Am liebsten würde er einfach den ganzen Tag hier so mit Lyanna liegen, zwischendrin vielleicht das von gerade eben wiederholen, aber einfach im Bett bleiben, so tun, als würde die Welt dort draußen nicht existieren.

@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 08.04.2020 10:51 | nach oben springen

#12

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 10.04.2020 19:04
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Elijah hätte wohl stundenlang auf Lyanna liegen können, ihr hätte es wohl am wenigsten etwas ausgemacht. Sie hätte stundenlang seinem sich langsam beruhigenden Atem lauschen können, so wie sie es letzte Nacht getan hatte bevor sie der Schlaf einholte. Als Elijah sich dann von ihr runter rollte griff die Dunkelhaarige sofort nach der Hand des Dunkelhäutigen, während sie ihre Finger sanft in seine verschränkte, als würde Lyanna noch nicht ganz von Elijah loslassen können oder gar wollen. Und um ehrlich zu sein wollte die Dunkelhaarige dies auch nicht, zu mindestens noch nicht. Nicht seit dem er ihr eben so nahe gewesen war und seine Nähe diese positiven Gefühle in ihr auslösten, das sie einfach noch nicht wollte das diese Gefühle nach liefen. Womöglich waren es einfach nur die natürlichen Glückshormone und das Gefühl das eben so ein Akt mit sich brachte und durch ihren Körper strömte. Es war Elijah's ebenso glücklicher und zufriedener Blick den die Dunkelhaarige ebenso lächeln ließ, während sie dabei seine Hand ein wenig fester drücken und ihm nochmal deutlich signalisierte das sie nicht loslassen wollte. Das Elijah gerade über etwas anderes nachdachte, fiel der Dunkelhaarigen glücklicherweise nicht auf, die Antwort hätte ihr sicher nicht wirklich gefallen, wenn sie Elijah danach gefragt hätte, dafür war sie deutlich zu beschäftigt um ihren Körper zu beruhigen, der noch immer von diesem Nachbeben an Glücksgefühlen vibrierte. Lyanna konnte sich ein amüsiertes Aufschnauben während sie den Dunkelhäutigen anlächelte nicht verkneifen. „Natürlich im positiven Sinne.“ hauchte sie. „Das ungewohnte an dieser Sache ist nur das man sich nach all dem Überleben, den schlaflosen Nächten sich schwer solche Situation vorstellen kann. Im Bett neben einer Person liegen, die man … wertschätzt, die einem deutlich nicht ein Messer an die Kehle hält und einen bedroht.“ lächelte die Dunkelhaarige weiterhin und schüttelte den Kopf ehe sie den leichten Ruck an ihre Hand und ihrem Arm spürte und sie mit deutlich eleganten Schwung wieder auf dem Ex-Soldaten lag, dabei konnte sie sich ein leises, erheitertes Kichern nicht unterdrücken ehe sie nur zufrieden seufzte und ihren Kopf auf ihrer Hand ablegte während sie den Dunkelhäutigen anblickte, welcher seine Hand wieder unter seinen Kopf bettete, während er Lyanna schon fast sanft zu deckte, als könnte er befürchten das ihr irgendjemand etwas abschauen könnte. Aber es würde niemand einfach so herein kommen, wieso auch? Sollte sich jemand dies wagen, würden deutliche Konsequenzen folgen, besonders jetzt wo sie Elijah wieder so nah war und sie nur seine warme Haut auf ihrer genoss. Nein frieren würde sie wohl bei ihm nie, ein deutlicher Vorteil. Ihre andere Hand fuhr wieder unterbewusst Kreise auf seiner Brust während sie bei seinem anzüglichen Grinsen nur den Kopf schief legte. „Mh ein bisschen“ hauchte die Dunkelhaarige und zog ihn dabei ein wenig auf. Dabei dachte sie an diesen einen Moment, der gerade vor weniger Zeit geschehen war zurück, ehe sie ihre Beine leicht zusammenpresste. Noch immer konnte sie das kribbelnde Gefühl nachspüren das Elijah durch seine Berührung ausgelöst hatte. „Auch wenn mich gewisse Dinge ohne eine Vorwarnung verunsichern, war es doch weniger schlimm als ich dachte ~.“ Ihre Hand fuhr schon fast wieder unbewusst zu seinen Tattoos, sie wusste auch nicht genau warum diese sie immer wieder anzogen. Das sie Elijah deutlich attraktiver wirken ließen, war wohl kaum zu übersehen. Lyanna hob wieder den Kopf leicht an als Elijah einfach so wieder einen Gedanken in den Raum warf. Über seine Worte konnte Lya nur sanft lächeln während ein warmes Gefühl durch ihren Körper wanderte als sie Elijah's Finger sanft auf ihrem Rücken spürte. „Von all den Dingen, die du seit dem Weltuntergang vermisst wählst du tatsächlich die Fotografie?“ Lyanna blickte ihn einen Moment nachdenklich an. Manchmal war es doch interessant was Elijah alles so in den Raum werfen konnte wenn er denn wollte. Als er würde er einfach ab und an doch wollen das Lyanna an seinen Gedanken teil hatte, auch wenn sie manchmal so unergründlich schienen, schienen sie nie unüberlegt oder auf irgendeine Weise unangenehm. Und für einen Moment schien alles einfach normal und Lya fühlte sich mit dem Dunkelhäutigen ein Stück verbundener als sie es eh schon tat. „Ich vermisse Blaubeermuffins … „ grinste die Dunkelhaarige ihn wieder an. „Einfach so weil ich sie mochte ...“ meinte Lya wieder etwas nachdenklicher ehe sie ihren Kopf nun langsam wieder auf seinen Oberkörper ablegte und seinem, nun, deutlich ruhigeren Herz lauschte, wie sein Brustkorb sich langsam auf und ab hebte. „und noch deutlich andere Dinge ...“ seufzte sie nur. „Manchmal habe ich das Gefühl je länger ich hier bin, je mehr die Tage vergehen umso mehr vergesse ich was vorher gewesen war, wie die Straßen in Washington noch voller Menschen war, die einfach ihr Leben lebten. Und je mehr ich darüber nach denke umso schlimmer ist dieser Gedanke.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter. Manchmal als Lyanna tagelang ohne eine Nacht geschlafen zu haben, dort draußen unterwegs war und einem Zombie eine Kugel in den Kopf jagte, spielte ihr Verstand ihr manchmal vor das sie das Gesicht dieser Person sehen konnte, auch wenn dies nur für ein paar Sekunden war, das hatte sie damals ziemlich verstört weswegen sie erst angefangen hatte mehr in die Defensive zu gehen und gewisse Konfrontationen zu Zombies oder anderen Überlebenden zu meiden. Natürlich war es überlebenstechnisch vorteilhafter gewesen besonders wenn man Lyanna's Statur entsprach aber es war nie der Hauptgrund gewesen. „Hast du es je bereut zur Army gegangen sein?“ kam es dann plötzlich aus der Dunkelhaarigen heraus, ehe sie mit ihrem Finger leicht um das Wolfstattoo fuhr. „Ich weiß wenn wir uns vor der Apokalypse begegnet wären hätte ich wohl genau so immer eine verdammte Angst um dich, so wie ich es jetzt auch habe … - ist eben eine Frauenkrankheit .. sich immer mit Sorgen zu quälen.“ Lyanna lächelte kurz. „Aber ich hätte gewartet und sobald du .. zu Hause gewesen wärst dafür gesorgt das du mich noch mehr vermissen würdest“ grinste die Dunkelhaarige nur und hob ihren Kopf kurz an. „Du hast mir übrigens immer noch keine zufriedenstellende Antwort auf das hier gegeben.“ Ihre Hand ruhte immer noch auf einem seiner Tattoos. Sie wusste nicht wieso sie nun so arg gesprächig war, aber sie genoss es irgendwie auch. Sie wollte von Elijah mehr wissen, weil es sie einfach wirklich interessierte, wie er über alles dachte. Lyanna war die Meinung von anderen immer ziemlich egal gewesen, doch Elijah's Meinung schien ihr nie egal gewesen zu sein. Sie wollte einfach alles über den Dunkelhäutigen wissen, schließlich würden sie bald eine Menge Zeit miteinander verbringen. So ein ganzes Leben konnte durchaus eine lange Zeit beinhalten.

@Elijah Magoro



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#13

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 11.04.2020 13:58
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Dieses Kichern, so ehrlich und freundlich, Elijah würde alles dafür geben, wenn er es nur jeden Tag hören dürfte. Jeden Tag wollte er sie so zum Kichern und Lachen bringen, nicht einen Tag verbringen, ohne dieses Geräusch gehört zu haben. Ihr Körper fühlte sich so gut an, wie sie auf ihm lag, ihre weiche, helle Haut so sehr der Kontrast zu seiner dunkleren. Doch er liebte diesen Kontrast, konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, warum diese eine Tatsache einen Menschen schlechter oder besser machen sollte. Sein Vater war dunkelhäutig gewesen, der typische Soul-Preacher, eine Bezeichnung die Elijah ihm mal in seiner Jugendzeit gegeben hatte. Sonntag der Gottesdienst immer mit einem Gospelchor, sie alle hatten seinen Dad und auf die ganze Familie geliebt. Die Gemeinde, sie war immer wie Elijahs zweite Familie gewesen, es war immer jemand da gewesen, immer. Er vermisste das, diese Nähe, diese Verbundenheit. Aber nun hatte er mit Lyanna wieder jemanden gefunden, die ihm das selbe Gefühl gab. Eine tiefe Verbundenheit und Geborgenheit. Und sie passte zu ihm wie das Puzzleteil, dass er schon so lange suchte. Dieses Lächeln, dass bis in ihre Augen strahlte, weil es ein ehrliches Lächeln war. Ihre sanfte Stimme, ihr Körper, der immer noch leicht feucht war von der Dusche, dazu ihre nassen Haare. Sie sollte sie trocknen, bevor sie ihr Zimmer verließen, nicht, dass sie krank wurde. Und das sie Lyannas Zimmer irgendwann verlassen mussten, war klar, unausweichlich. Aber darüber wollte Elijah noch nicht nachdenken, viel lieber jede einzelne Sekunde mit Lyanna genießen.
„Ich kann dich verstehen“, meinte er nur und ließ seine Finger über ihre Haut gleiten, „Aber ich bin ehrlich… es hat keine Sekunde gedauert, da habe ich mich bei dir schon dran gewöhnt. Du… diese Nacht im Haus, gleich die erste Nacht, die wir zusammen verbracht haben. Nachdem du über mich hergefallen bist - “, er grinste kurz, zwinkerte ihr zu, dann wurde sein Blick wieder ernster, „In dieser Nacht hatte ich keinen Albtraum, habe nicht den Tod all meiner Kameraden gesehen. Es war wie ein Wunder. Schon nach dieser Nacht, war mir bewusst, dass neben dir zu schlafen irgendetwas in mir ausgelöst hat, dass ich nicht erklären konnte. Aber ich bin mir sicher und war mir auch damals sicher, dass es etwas Gutes war.“
Er schwieg, deckte dann sich und Lyanna zu, es war eben erst Frühlingsanfang, außerdem wusste er, dass Lyanna schneller fror als er. Nicht, dass er nicht komplett nackt mit ihr hier liegen wollte, doch er wollte nicht, dass sie fror. Das machte die ganze Stimmung kaputt.
Nach seinen nächsten Worten dann legte sie den Kopf schief, er spürte aber den Schauer der sich durch ihren Körper zog und wie sie ihre Beine leicht bewegte, als würde sie sie zusammenpressen wollen. Sein anzügliches Grinsen wurde breiter, er konnte sich gut vorstellen, an was Lyanna gerade dachte. Ja, dass ihr das gefallen hatte, war ihm schon aufgefallen, er war kaum gegen ihre Beherrschung angekommen, die sie zwingen wollte, ihre Beine zusammenzupressen. Doch er hatte auch nicht mit seinem Kopf dort unten gefangen sein wollen.
„Verunsichern wollte ich dich nicht. Ich wollte dir nur... hm… eine schöne Zeit bieten“, antwortete er, das anzügliche Grinsen noch immer auf den Lippen.
Sanft spürte er ihre Finger, wie sie über seine Tattoos strichen, ehe er seinen Gedankengang über die Fotografie in den Raum warf.
„Es geht nicht um die Fotografie an sich, sondern um das, was sie uns geboten hat. Solche Momente wie diesen für immer einzufangen, eine Erinnerung die materieller ist als die in unseren Köpfen zu schaffen“, meinte der Dunkelhäutige dann ruhig und schwieg dann wieder. Es war wie mit seinem Buch. Er wollte die Leute, die er traf, niemals vergessen, deswegen verewigte er sie darin, dass sie nicht in Vergessenheit gerieten. Als sie dann mitteilte, was sie vermisste, sah er sie ehrlich an. Blaubeermuffins? Sie vermisste etwas Bestimmtes zu Essen, das war natürlich auch etwas, aber Blaubeermuffins ließen sich schon besorgen. Er behielt diese Information im Hinterkopf, vielleicht konnte er ihr so mal eine große Freude machen. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und er atmete tief durch, sah ihren Kopf mit seiner Atembewegung auf und niedergehen. Als sie dann weitersprach, richtete Elijah den Blick zur Decke, dachte über ihre Worte nach. Ja, sie hatte Recht. Gestern hatte er natürlich auch noch den alten, den gepflegten Friedhof vor Augen, die Massen an Touristen, die man am Denkmal der Unbekannten gesehen hatte, aus der ganzen Welt. Und wie spektakulär sie alle die Wachablösung gefunden hatten. Er dachte an die zeremoniellen Begräbnisse, denen er beigewohnt hatte, die Schüsse aus den Gewehren, das Aufführen des einzelnen Soldaten mit seiner Trompete von den “Taps“, allein die Erinnerung daran jagte ihm eine leichte Gänsehaut über den Körper. Vielleicht würde er sich auf die Suche nach einer Trompete machen und es lernen, lernen, dieses Lied zu spielen. Unwillkürlich schloss er mit dem einen Arm fester um Lyanna, zog sie etwas näher an sich heran, wollte sie mehr spüren. Ihre Stimme, irgendetwas beschäftigte sie damit, doch scheinbar wollte sie nicht darüber reden.
Eine kleine Weile schwiegen sie, Elijah hatte beschlossen nichts dazu zu sagen, er wusste auch nicht, ob Lyanna wirklich eine Antwort wollte. Ihr Finger fuhr wieder über die Tattoos auf seiner Brust, die beiden Striche die für seine gefallenen Kameraden standen und das Wolfs-Tattoo auf seiner linken Brust. Es war irgendwie witzig, dass sie sich besonders für dieses interessierte, wo es doch ihr gewidmet war. Doch sie wusste das ja nicht.
Ihre Frage überraschte ihn dann doch etwas und er sagte erstmal nichts, hörte ihr zu. Hatte es je bereut zur Army gegangen zu sein? So wirklich darauf antworten konnte er nicht. Also beschloss er die Frage einfach ein wenig zu umgehen, bis er selbst eine Antwort darauf hatte.
„Wären wir uns vor der Apokalypse begegnet, wäre ich vermutlich nie auf so viele Einsätze gegangen“, meinte er nur und lächelte, „Weil ich dich auch viel zu sehr vermisst hätte. Außerdem hätte ich jeden Tag dort unten mit dem Gedanken leben müssen, dass vor unserer Haustür eine ganze Schlange an Bewunderern und Verehrern für dich stünde. Nein, das hätte ich niemals ausgehalten.“
Die Worte waren die Wahrheit. Auch, wenn es vollkommen egal gewesen wäre, da sie sich vor der Apokalypse wohl niemals begegnet wären. Sie waren an vollkommen unterschiedlichen Orten zum Zeitpunkt des Ausbruchs und Elijah wusste, wie sehr es jemanden zerstören konnte, immer auf jemanden zu warten. Wochen- oder sogar Monatelang. Es war nicht fair, so lange getrennt zu sein, für keinen von beiden.
Ihre Hand, die auf dem Wolfs-Tattoo ruhte, verlangte dann tatsächlich erneut nach einer Erklärung. Er atmete tief ein, sein Brustkorb hob sich an und er spannte die Brustmuskeln unter ihrer Hand an.
„Du willst eine Erklärung für dieses Tattoo?“, fragte er dann nach und lächelte sanft, „Witzig, dass du fragst. Denn es ist deines, es gehört dir, das bist du.“
Er nahm ihre Hand die auf seinem Tattoo lag in seine und küsste den Handrücken, ehe er fortfuhr, „Die Wölfin, die einsame Wölfin in der Natur. So einsam sie auch ist, sie hatte sich dafür entschieden, ihr Kopf ja, ihr Herz nein. Deswegen heult sie, sie heult den Mond an um gefunden zu werden, ein Rudel zu finden, dass sie aufnimmt, wie sie ist. Denn im Herzen sehnt sich diese Wölfin nach einem Rudel, doch dieses Rudel muss hinnehmen, dass in ihr dennoch eine Streunerin, eine Rumtreiberin steckt, man sie nicht gefangen nehmen kann. Und dieses Rudel, die Wölfe an ihrer Seite, müssen das akzeptieren. Aber auch, wenn sie alleine ist, ist sie nie wirklich alleine, denn sie heult den Mond an und weiß daher immer, dass ihr Rudel nicht weit entfernt ist. Denn ein Rudel lässt sich nicht im Stich. Ein Rudel ist immer füreinander da…“
Er verstummte. Dies weiteren Gedanken waren ihm gerade eben erst gekommen, doch das wusste Lyanna ja nicht. Und in genau diesem Moment würde er ihr so gerne sagen, dass er sie liebte. Er liebte sie so verdammt, dass ihm gerade das Herz aus der Brust zu springen schien. Er wollte ihr sagen, dass er gerne der Wolf an ihrer Seite wäre, er immer für sie da wäre, weil sein Herz für sie schlug. Doch er sagte nichts, presste die Lippen aufeinander. Sie hatten sich gerade erst wiedergefunden, da wollte er den Moment nicht durch solche Worte vielleicht seltsam machen. Nein, dafür genoss er es einfach zu sehr gerade hier zu sein.

@Lyanna Lockhart

OCC: I'm so sorry... i couldn't resist.. :c <3





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#14

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 12.04.2020 16:35
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Wenn sie mit Elijah hier für immer liegen bleiben könnte, dann würde sie es wohl wahrscheinlich tun. Sie konnte durchaus eine gute Weile hier liegen bleiben und den Dunkelhäutigen ansehen ohne seines Anblicks müde zu werden und das klang vielleicht schon kitschig aber es entsprach der Wahrheit. Sie fühlte sich in seiner Nähe nicht mehr alleine, machte sich deutlich weniger Gedanken um das Überleben, welche sie da draußen immer quälten. Und schon bald wenn sie bei seiner Kolonie waren, würde es für ewig sein. Es war komisch, für manche klang das Wort ewig, abschreckend aber Lyanna war irgendwie aufgeregt. Sie war aufgeregt wie sich das ganze entwickeln würde, wie Elijah lebte, was für Leute sich dort rumtrieben, auch wenn sie ein paar schon in seinem Buch betrachten konnte, so konnte sie sich diese Leute nur schwer vorstellen. Natürlich war es auch nicht einfach für Lyanna hier einfach weg zu gehen. Sie hatte immer noch dieses Gefühl, das sie diesen Leuten etwas schuldig war, obwohl sie es nicht war. Am meisten würde sie wohl Sera vermissen. Die Dunkelhaarige wusste immer noch nicht wie sie es der 13-Jährigen sagen sollte. Sie würde Lyanna hassen und Lyanna könnte es ihr noch nicht mal verübeln. So war auch sie eine der Personen gewesen, die fast jeden Tag bei Lyanna war als diese noch schwach war. Sie schätze die Gesellschaft des jungen Mädchens deutlich mehr als die von David. Warum? Nun sie war deutlich lustiger gewesen und sie hatte sich deutlich dafür interessiert was Lyanna zu sagen hatte. Lyanna atmete nur tief ein und aus. Sie weiß das diese Situation irgendwann kommen muss aber sie wollte nicht mehr über so was nachdenken, wollte noch ein wenig länger Elijah's Nähe genießen, auch wenn sie wusste das sie es nicht den ganzen Tag so wie jetzt tun konnte. Irgendwann mussten sie wieder aufstehen und das Zimmer verlassen. Es war glücklicherweise noch relativ früh am Tage. In der Kolonie selbst war es noch ruhig gewesen, das Gelände war noch deutlich leer. Bis auf den Schichtwechsel der Wachen würde heute morgen so früh nichts passieren. Dann sprach Elijah wieder und die Dunkelhaarige lächelte ihn nur an. „Nach dem ich über dich hergefallen bin?“ grinste die Dunkelhaarige. „Du klingst schon fast so als hättest du das gar nicht gewollt.“ zog sie ihn auf. Womöglich war es bei Lyanna genau so gewesen, auch wenn sie nach dieser Nacht den Dunkelhäutigen verlassen wollte, das hätte sie auch fast geschafft, wenn ihr Kopf nicht immer wieder versucht hätte sie daran zu hindern, ehe es dank durch den unangenehmen Situation zu spät war. Und Lyanna war froh das sie nicht gegangen war, wirklich nicht. Die Dunkelhaarige war zu dem Zeitpunkt einfach verunsichert gewesen, wollte nicht den selben Fehler machen und ungewollt in etwas hineinrutschen, wie bei Roan, und dort nicht mehr herauszukommen. Aber das tat sie nicht. Sie machte keinen Fehler, das hier war kein Fehler. Sie konnte sich selbst entscheiden, bei klarem Verstand, na ja so klar wie es eben geht. Und sie wollte das, ihn und das ganze hier was es mit sich brachte. Elijah erzählte ihr von seinem Traum, welcher er in dieser Nacht hatte, etwas wozu er zu dem letzten Zeitpunkt kaum in der Lage war und Lyanna atmete nur ruhig, strich dem Dunkelhäutigen weiter über den Oberkörper. „Nun ich wollte einfach nur gut in irgendetwas sein und wenn es das ist das du neben mir besser schlafen kannst gebe ich mich damit mehr als zufrieden. Menschen können deutlich besser mit ihrer traumatischen Erfahrung umgehen wenn sie sich einem sicheren und stabilen Umfeld befinden.“ ließ Lya die Psychologin raus hängen und grinste den Dunkelhäutigen an. „Siehst du hat deutlich vorteile manchmal alles zu analysieren.“ sprach sie und blickte Elijah an ehe sie sich wieder an ihn schmiegte. Sein anzügliches Grinsen stand ihm immer noch im Gesicht, Lyanna musste ihn noch nicht mal ansehen um das zu sehen ehe sie nur schmunzelte. „Du hast mich nicht verunsichert keine Sorge … ich war nur .. deutlich überrascht und es war ungewohnt, aber durchaus …. angenehm aber das wusstest du ja.“ hauchte die Dunkelhaarige nur lächelnd während ihre Hand immer noch unbewusst um seine Tattoos fuhr. „Es gibt sicherlich auch Moment, die man ungern für immer einfangen möchte. Außerdem kann Fotografie immer manipuliert werden und etwas darstellen was gar nicht so ist.“ Lyanna hob wieder den Kopf an und blickte dem Dunkelhäutigen in die Augen. „Ich brauche nichts materielles um dich in meinen Erinnerungen zu verewigen ...“ lächelte diese nur und gab ihm einen kurzen aber sanften Kuss. „Und wie du schon sagtest das Original ist deutlich viel besser.“ sprach die Dunkelhaarige weiter und blickte kurz an Elijah hinab ehe sie ihren Kopf wieder auf seiner Brust bettete. Für einen Moment schwiegen die beiden einfach nur und Lyanna lauschte nur seinen regelmäßigen Atemzügen, wie sich seine Brust immer wieder leicht anhob und wieder sank, die Wärme welcher sein Körper unter ihrem ihr gab. Und hätte Elijah nicht ihre Frage nun beantwortet sie wäre womöglich direkt wieder eingeschlafen, nicht weil Elijah sie langweilte aber wie sehr seine Nähe sie beruhigte. Bei seiner Aussage mit den Verehrern musste die Dunkelhaarige ein wenig lachen. „Wohl eher eine Schlange voller psychisch kranker Menschen, die sich eher stark nach Gesprächen mit mir sehnen als nach anderen Dingen, da kann ich dich deutlich schon mal beruhigen.“ grinste die Dunkelhaarige nur. Zu dem wohl eher Elijah derjenige war, der wohl eine Schlange voller Verehrerinnen haben müsste. Dann nahm dieser schließlich ihre Hand, die immer noch unbewusst Kreise um sein Tattoo zog ehe er ihr einen Kuss auf den Handrücken drückte. Lyanna blickte ihn nur an als er erklärte wofür oder eher gesagt für wen dieses Tattoo stand. Als er ihr sagte das es sich bei dem Tattoo um die Dunkelhaarige selbst handelte hob diese nur eine Augenbraue an, während ihr Herz deutlich anfing wieder schneller zu schlagen. Wenn er wüsste was seine Worte, die schon fast wie reine Poesie klangen in ihr auslösten. Sie konnte sich erinnern das Elijah sie einmal als einsame Wölfin bezeichnet hatte. Lya selbst hatte nie darüber nachgedacht sich mit einem Wolf zu vergleichen, sie fand diese Tiere auf eine Art und Weise schön aber über mehr dachte sie nie über dieses Tier nach. Doch jetzt als Elijah so darüber sprach erkannte die Dunkelhaarige so viel davon in sich und war schon fast verblüfft darüber das Elijah das ebenso empfand, das er sie wirklich verstand. Ihr Blick sprach wieder dieses Gefühl aus, was sie ihm selbst am liebsten auch schon vorhin in der Dusche gesagt hätte, doch auch die Dunkelhaarige verschwieg es, sie musste es nicht sagen. Elijah würde es sehen, es spüren, es wissen ehe sie nach dem er das letzte Wort ausgesprochen hatte ihre Lippen wieder auf seine legte, deutlich inniger als der vorherige. „Interessant das du in mir ein bissiges, hundeähnliches, haariges Tier siehst.“ scherzte die Dunkelhaarige als sie sich von ihm löste ehe ihr Gesicht wieder ein wenig ernster wurde. „Dir ist bewusst dass das für immer bleibt und du hast es dennoch getan. Auf der anderen Seite würde ich dir gerne sagen wie verdammt verrückt du bist aber auf der anderen Seite wie sehr ...“ Lya schüttelte nur den Kopf brach den Satz ab bevor sie es wirklich noch sagen würde ehe sie mit einem zufriedenen Seufzen ihren Kopf einfach wieder auf seiner Brust bettete. „Wie sehr wichtig du für mich bist.“ korrigierte sich die Dunkelhaarige, was aber ebenso der Wahrheit entsprach. Lyanna schloss nur ihre Augen. Sie schlief nicht direkt ein, als sie das nächste Mal ihre Augen öffnete, war es schon deutlich heller gewesen. Ihr Haar war mittlerweile trocken und ihr Blick huschte sofort zu dem Dunkelhäutigen runter, welchen sie wieder sanft küsste ehe sie sich langsam von ihm runter bewegte „So sehr ich gerne mit dir hier verweilen will, geht dies leider nicht.“ lächelte die Dunkelhaarige während sie aufstand und nach ihre Kleidung griff, während sie elegant ihr Oberteil über ihren Körper gleiten ließ. „Owen schickt heute ein paar Leute raus in die Stadt um nach Vorräten zu suchen, wir sollten uns da anschließen.“ gab die Dunkelhaarige preis und schlüpfte in ihre Hose. Zwar hatte Owen ihr deutlich verboten an Vorratstouren teilzunehmen, aber Lya hatte schon immer ihren eigenen Kopf gehabt. „Wir werden ebenso Vorräte brauchen wenn wir mit deinem Wagen zurück in deine Kolonie fahren.“ Lyanna griff nur nach einer Hose und einem Pullover, den sie für Elijah besorgt hatte als sie heute morgen noch unterwegs gewesen war und warf es ihm zu. „Auch wenn ich deine Uniform mehr als gutaussehend an dir finde, ist was unauffälligeres vielleicht vorteilhafter.“ hauchte die Dunkelhaarige nur während sie ihre Haare zusammen machte.

@Elijah Magoro



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#15

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 12.04.2020 20:12
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Es war, als wären sie in ihrer eigenen kleinen Blase. Dieses Bett, dieses Zimmer, nichts schien außerhalb der Tür zu existieren. Nur sie beide, so glücklich und zufrieden, genossen die Gesellschaft des jeweils anderen, das war es was zählte. Lyanna, ihre weiche Haut, ihr warmer Körper auf seinem, seine Finger die über ihren Rücken strichen, ihre Finger, die über seine Brust strichen. Es schien alles perfekt, alles okay zu sein in diesem Moment. In ihrer Blase. Aber ihnen war beiden bewusst, dass sie diese Blase nicht für immer aufrecht halten konnten, es zwar sehr schön war in dieser Blase, aber da draußen Verpflichtungen auf sie warteten. Eigentlich hatte er den Leuten im Clubhaus versprochen, dass er heute zurückkehren würde. Seine Schwester war stocksauer gewesen, als er das letzte Mal, das war das Mal mit Lyanna, erst Tage später aufgetaucht war. Natürlich, er hätte sich um Jennica genauso Sorgen gemacht, verdammt, er machte sich jedes Mal Sorgen, wenn sich die Tore des Clubhauses hinter ihr schlossen und er nicht an ihrer Seite war. Immerhin war er ihr Bruder, es war ihm genetisch vorgeschrieben sich Sorgen zu machen. Deswegen hatte er ihr versprechen müssen, dass er am nächsten Tag wiederkommen würde, wenn nicht, wüsste sie, dass etwas schiefgelaufen war. Doch Elijah hatte mit allem gerechnet auf dieser Tour, aber nicht damit, Lya zu begegnen. Das wäre wohl wirklich mit das Letzte gewesen, an das er gedacht hätte. Und nun? Jetzt lag er hier, sie auf ihm, in ihrer Kolonie, die sie für ihn verlassen wollte. Sie wollte tatsächlich zu ihm kommen. Als sie das gesagt hatte, hatte er sich gefühlt wie der glücklichste Mann auf Erden. Gut, die Konkurrenz war deutlich dezimiert, aber trotzdem. Doch er verstand auch, dass sie nicht einfach ihre Sachen packen und gehen konnte. Immerhin hatten diese Leute ihr das Leben gerettet, so wie es einst auch die Rider für ihn getan hatten. Nur hatte es für ihn nie einen Grund zu gehen, mit der Ankunft seiner Schwester eher einen Grund zu bleiben, gegeben. Lya hatte nun einen Grund zu gehen und dieser Grund war er. Elijah Magoro. Ein Ex-Soldat der wohl seelisch einer der verkrüppelsten Menschen war, die es auf dieser Welt noch so gab. Und dennoch hatte sie sich für ihn entschieden, für ihn. Sie wollte ihr Leben an seiner Seite verbringen. Der Gedanke ließ ihn lächeln, er musste sich zusammenreißen nicht breit zu grinsen.
Als er ihr von seinem Traum erzählte, er hatte langsam das Gefühl, dass seine Zunge bei ihr lockerer wurde, was das Thema betraf, spürte er ihre Hand die über seine Brust strich und ihn zu beruhigen versuchte. Er sagte zunächst nichts zu ihren Worten, dann meinte er nur leise, „Du tust mir bei weit mehr gut, als dass ich ruhig schlafen kann.“
Er hätte jetzt eine ganze Liste aufzählen können, die in den wenigen Tagen besser gewesen waren, als sie zusammen gewesen waren. Doch er behielt diese Dinge für sich, denn das waren seine Informationen. Vielleicht würde er es ihr irgendwann erzählen, aber nicht jetzt.
Zu ihren Worten über seinen „Angriff“ auf sie und ihre unter Körperpartie mit seiner Zunge sagte er nichts, das Grinsen auf seinem Gesicht war wohl genug Antwort. Ja, er wusste, dass es ihr gefallen hatte, ihr Stöhnen und Keuchen war da sehr eindeutig gewesen. Als sie dann über die Fotografie sprachen, lächelte er sanft, erwiderte ihren Kuss, und gab ihr dann Recht, „Ja… ich brauche dazu auch nichts Materielles um dich in meiner Erinnerung zu verewigen.“
Er wollte jetzt nicht mit ihr über irgendetwas diskutieren. Dazu hatten sie noch genug Zeit, jetzt wollte er einfach die Ruhe genießen, ihre Wange auf seiner Brust. Sie kamen auf das Tattoo auf seiner linken Brust zu sprechen, den heulenden Wolf und Elijah war vollkommen ehrlich. Er erzählte ihr, was er mit dem Tattoo verband und ihren Augen konnte er dieses Gefühl ganz klar ansehen, dieses Gefühl, dass auch in seinem Herzen wohnte. Auch sie war in ihn verliebt. In diesem Moment war er sich dessen sicher, auch wenn sie es nicht aussprach. Sie musste es auch nicht aussprechen, damit konnten sie sich noch Zeit lassen, aber dieser Blick, er sprach Bände. Und ihr Kuss, der sofort folgte, nachdem er sein letztes Wort gesprochen hatte, bestätigte ihn nur darin. Innig und voll diesem Gefühl, sodass Elijah ihn nur erwidern konnte. Gerne hätte er sie weiter geküsst, aber sie löste sich von ihm und scherzte und sprach dann ernstere Worte. Natürlich war auch ihm bewusst, dass dieses Tattoo für immer sein würde, das war ihm schon vorher bewusst gewesen. Dennoch, selbst, wenn sie sich nie wiedergesehen hätten, er wollte einen Menschen wie Lyanna einfach nicht vergessen. Niemals. Sie war die erste Frau gewesen, die wirklich sein Herz berührt hatte und eine solche Frau konnte man nicht vergessen.
Zu ihren Worten schwieg er, es reichte, dass er sie gehört hatte. Sie bedurften keiner Antwort, denn sein Tattoo alleine sprach schon genug. Elijah war kein Mann der großen Worte, er war mehr der Mann der Taten. Und sich das Tattoo stechen zu lassen, war eben seine Tat um Lyanna das zu sagen, was sie eben mit Worten ausgedrückt hatte. So einfach war das. Da waren sie eben verschieden, aber genau das war es, dass er an Lyanna so liebte.
Sanft schlang er die Arme um sie, sah, wie sie ihre Augen schloss und sich entspannte. Er drehte den Kopf zum Fenster, sah langsam dabei zu, wie die Sonne immer weiter anstieg und lauschte Lyannas ruhigem Atem. Er war nicht müde, eigentlich ging es ihm für all den Alkohol den er am vorherigen Tag getrunken hatte, viel zu gut. Aber er beschwerte sich nicht. Als die junge Frau auf ihm sich dann langsam regte, die Augen aufschlug, war ihr Haar trocken, doch ihr Blick aus diesen wunderschönen Augen war noch immer derselbe. Sie reckte sich etwas, legte ihre Lippen sanft auf seine, ehe sie sich aus der Decke und von ihm herunterschälte und ihn alleine im Bett zurückließ. Ein leises, trauriges Seufzen entrann sich seiner Kehle, ehe er sich auf die Seite drehte, den Kopf auf die Hand stützte und ihren Worten gar keine Beachtung schenkte. Seine Augen lagen auf Lya, beobachteten wie sie zunächst in BH und Oberteil schlüpfte, sich dann bückte und die achtlos auf den Boden geworfene Hose über ihr Höschen zog und ihren hübschen Hintern darin verschwinden ließ. Sie redete weiter, doch Elijah sah sie einfach nur an, koordiniert machte sie sich fertig für den Tag, warf eine Hose und einen dunklen Pullover aufs Bett, doch Elijah rührte sich nicht. Ihre letzten Worte ließen ihn sanft lächeln, mehr als gutaussehend? Interessant, vielleicht sollte er die Uniform doch weiterhin im Schrank behalten. Aber ja, sie hatte Recht, es wäre doch etwas auffällig in seiner Uniform durch die Kolonie zu stapfen.
Seufzend richtete er sich dann schließlich im Bett auf, fuhr sich mit einer Hand über die Brust, ehe er sich erhob und sich erstmal ausgiebig streckte. Sein Nacken knackte kurz, dann sah er Lya an und nickte, „Da magst du wohl Recht haben.“
Entspannt ging er hinüber zu seinen Sachen, schlüpfte in seine Unterwäsche und dann in die Hose, die Lya ihm gebracht hatte. Sie passte erstaunlich gut. Anschließend schlüpfte er in die Stiefel, und erhob sich, griff nach dem Pullover. Er bemerkte Lyas Blick und lächelte, sagte aber nichts. Genauso wie er sie gerade beobachtet hatte, hatte er auch Lyannas Augen auf sich gespürt. Sie waren wie ein frischverliebtes Teenagerpaar, dass gerade zum ersten Mal Sex gehabt hatte. Konnten es garnicht abwarten, wann sie diese Klamotten dem Partner wieder ausziehen durften. Dann schlüpfte er in den Pullover und bewegte sich darin etwas, meinte dann, „Hmm, der ist etwas eng. Aber wird schon gehen…“
Abwartend sah er Lyanna an, sie wusste, was als nächstes passieren würde. Er hatte ja keine Ahnung von diesem Ort hier.

@Lyanna Lockhart





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#16

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 13.04.2020 12:24
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Ja wenn Lyanna wirklich könnte wäre sie wohl noch ein Weilchen länger bei Elijah im Bett geblieben. Ihr Körper sehnte sich auch direkt nach seiner Nähe, seiner Wärme, welcher er ihr eben noch geboten hat. Aber sicher konnte Elijah auch etwas zu Essen vertragen, so wie Lyanna es tat, schließlich hatte sie auch gestern das Letzte mal wirklich etwas in ihrem Magen gehabt. Etwas was der Dunkelhaarigen weniger ausmacht. Manchmal war sie da draußen sogar noch deutlich länger ohne Nahrung unterwegs gewesen. Ihre längste Zeit war mal etwas über eine Woche und da hätte man der Dunkelhaarigen besser nicht begegnen sollen. Man konnte sagen was man wollte aber ein gesteigertes Hungergefühl konnte durchaus einen Menschen ziemlich wütend werden lassen bevor dieser erst dann langsam dahin schwächeln würde. Natürlich hatte man in einer Kolonie einen deutlichen Vorteil was dies anging wenn diese denn gute Jäger hatte. Denn irgendwann konnte man eine Gruppe von Menschen nicht mehr mit Dosenfutter ernähren, so eine Dose reichte gerade mal für zwei erwachsene Menschen und es wurde schließlich immer schwieriger etwas zu finden. Da war das Konzept wilde Tiere zu jagen doch erfolgversprechender Es war im Valley Balar nicht anders gewesen. Aber Lyanna war nie eine große Jägerin gewesen, dafür hatte die junge Frau zu wenig Geduld und Erfahrung. Auch hatte sie nie einen wirklich grünen Daumen gehabt um sich bei dem Anbau von Nahrung zu beteiligen oder sonstigen handwerklichen Arbeiten. Sie war eben einfach nur gut darin aufzupassen und Dinge zu besorgen, etwas anderes hatte sie hier auch nicht gemacht. Man hatte Lyanna stets entweder draußen oder auf einem Wachposten sitzen gesehen, auch wenn es als Frau sich deutlich schwieriger gestaltet sich in einer Kolonie in dem die Population der männlichen Artgenossen höher war als die weibliche. Lya konnte vielleicht nicht mit Muskelkraft punkten aber mit Zielgenauigkeit, Gerissenheit und eben dem Vorteil darüber das sie so ziemlich fast überall ein reinpasste. Manchmal war es auch klüger gewesen nicht direkt das Feuer zu eröffnen. Elijah's schon fast trauriges Seufzen ließ die Dunkelhaarige schmunzeln während sie in ihre Hose schlüpfte. Natürlich konnte sie den Blick des Dunkelhäutigen deutlich auf sich spüren, etwas was sie nicht störte, im Gegenteil. „Hey … hörst du mir überhaupt zu?“ hauchte die Dunkelhaarige grinsend während sie zu Elijah rüberblickte. Sie war sich sicher das er mit seinen Gedanken ganz woanders war, so wie er sie anblickte und Lyanna konnte noch nicht mal sauer darüber sein. Aber andersrum war es wohl auch nicht besser. Elijah war deutlich nicht ungeschickt darin, Lyanna's Gedanken in die selbe Richtung zu lenken, als diese mehr oder weniger sich dann auch aufrichtete und entspannt seine Sachen aufzog. Lyanna bemerkte schon fast gar nicht wie sie selbst starrte und nur ihre Lippen aufeinander presste. Sofort bereute sie es schon das Bett verlassen zu haben und würde ihm wohl am liebsten direkt wieder die Kleidung herunterziehen und sich wieder mit ihm ins Bett zu verkriechen. Lyanna zog sich nur ihren gebunden Pferdeschwanz fest ehe sie ein paar Schritte auf den Dunkelhaarigen zuging und mit ihren Fingern leicht über den Stoff des Pullovers kratzte. „Es war schwer sich überhaupt vorzustellen was passen könnte, hätte ein gewisser Kerl nicht so viel an Muskelmasse zugelegt.“ hauchte die Dunkelhaarige lächelnd. „Komm schon, Ich bin am verhungern.“ lächelte die Dunkelhaarige weiter ehe die dem Dunkelhäutigen wieder einen sanften Kuss auf seine Lippen legte ehe sie sich von ihm löste und ihren Rucksack schnappte und ihr Jagdgewehr an ihrem Gurt befestigte ehe sie aus dem Zimmer trat und wartete das Elijah ihr nachkam. Es war deutlich nun mehr Leben in der Kolonie als der ruhige Morgen ihnen bot. Meistens gingen sie irgendwelche Arbeiten nach oder waren wie Elijah und Lyanna unterwegs wohin. Doch eins war definitiv anders, die Blicke die ihnen ab und zu zugeworfen wurden oder eher gesagt Elijah. Auch wenn er sich definitiv nicht auffällig verhielt, stach er eben neben der jungen Frau hervor. Ein fremdes Gesicht starrte immer hervor. Und es würde womöglich in der früheren Kantine, Lyanna's Ziel, nicht besser werden, da sich dort meistens morgens verständlicherweise die meisten Koloniebewohner sammelten. „Komisch … ich bin mir nicht sicher ob sie dich so anstarren oder mich.“ scherzte die Dunkelhaarige und blickte zu dem Dunkelhäutigen neben sich hoch. „Keine Sorge … sie sind plötzliche Fremde nicht gewohnt, mich haben sie genau so angestarrt. Nur das sie vor dir wohl wirklich Angst haben.“ Nun zu mindestens hatte sich noch niemand getraut etwas zu sagen, bis jetzt. Die Dunkelhaarige würde dies auch nicht zu lassen, schließlich gehörte Elijah zu ihr. Lyanna drückte nur die Tür zur Kantine auf ehe wirklich für einen Moment die Blicke, der darin Verweilten auf die beiden gerichtet war, ehe sich die meisten einfach wieder abwandten. „Warte hier, ich hol uns eben was und bitte versuch keinem die Augen auszustechen“ scherzte die Dunkelhaarige nur und verschwand für einen kurzen Moment zwischen den Menschen, ehe sie nach kurzer Zeit mit zwei Schüsseln, gefüllt mit Wildfleisch zurückkam und Elijah bereits seine Portion in die Hand drückte. „Nicht hier. Ich habe es ungern wenn man mich beim Essen die ganze Zeit anstarrt.“ murmelte Lyanna nur und ging wieder voraus, doch bevor sie mit Elijah den Raum verlassen konnte spürte sie wie jemand sie am Arm festhielt, nicht fest aber so das Lyanna stehen blieb. Es war David, der sie festhielt. „Du bist wieder zurück.“ stellte er fest, man konnte schon fast den überraschenden Ton in seiner Stimme feststellen ehe sein Blick direkt zu Elijah glitt. „Und er offensichtlich auch, wie ich sehe.“. Lyanna ging nur einen Schritt zur Seite, so das sie sich von Davids Berührung lösen konnte. „Du hast echt Nerven.“ murmelte die Dunkelhaarige deutlich weniger erfreut. „Was hätte ich Owen sagen sollen? Das du dich in Luft aufgelöst hast, das du mit irgendeinem dahergelaufenen Kerl nicht abgehauen bist und was auch immer getrieben hast hm? Ich habe mir verdammt nochmal Sorgen um dich gemacht.“ Lyanna schnaubte nur. „Nun du hast echt eine komische Art das zu zeigen.“ sprach die Dunkelhaarige wieder und ließ den dunkelhaarigen Mann einfach stehen. Elijah würde ihr schon nachkommen. Es war deutlich anzusehen das Lyanna eher weniger interessiert an irgendeiner Szene vor irgendwelchen Leuten war. Zu dem musste sie sich sicherlich nicht rechtfertigen was sie getan hat und mit wem. Eigentlich wollte Lyanna gar nichts. Sie wollte wohl einfach nur in Ruhe essen und ein paar Vorräte für sich und Elijah finden. Lyanna wartete einen kurzen Moment ehe der Dunkelhäutige wieder zu ihr stieß, schließlich kannte er sich hier nicht aus. Nach ein paar Umwegen durch ein paar Gänge führte sie den Dunkelhäutigen ein paar Stockwerke höher. Je höher sie kamen umso leerer waren die Gänge ehe sie eine Metalltür aufdrückte und Elijah nur anlächelte als sie ganz oben auf dem Dach sich nun befanden. „Deutlich besser findest du nicht?“ Lyanna ließ sich nur am Rand des Daches nieder, so das ihre Füße im Freien baumeln konnten. Von hier oben konnte man über die ganze Kolonie blicken und auch über gewisse Teile der Stadt. „Ob mich deine Leute auch so anstarren werden?“ warf sie ihren Gedanken in den Raum während sich sich ein Stück des Wildfleisches in den Mund steckte. „Es ist komisch … zu wissen das man Ort wie Kolonien eigentlich meiden wollte und nun hüpfe ich von der einen direkt in die andere.“ sprach die Dunkelhaarige leicht belustigt. „Ich .. hab echt Schiss dass das schief geht.“ gab sie dann eher zögerlich zu.

@Elijah Magoro



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#17

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 13.04.2020 18:03
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Der Pullover war zwar etwas eng, aber ansonsten recht bequem und weich. Wie hatten sie es geschafft den Stoff all die Jahre lang zu weich zu halten? Das dunkle grau stand ihm tatsächlich recht gut, zusammen mit der Jeans war er quasi so unauffällig wie man nur sein konnte. Wäre er nicht 1,90m groß und so muskulös wie ein Schrank und kein Teil dieser Kolonie. Lyanna kam zu ihm hinüber nach seinem Kommentar und ließ ihren eigenen ab, ehe sie mit einem Finger über seine Brust strich, die nun unter dem Stoff verborgen war. Dennoch spürte er es so, als ob da nichts zwischen wäre.
„Vorhin unter der Dusche hast du dich nicht beschwert“, meinte er nur trocken und nickte dann, das amüsierte Glitzern in seinen Augen war aber nicht zu übersehen. Aber sie hatte Recht, auch in seinem Bauch regte sich der Hunger. Seit gestern früh hatte er nichts mehr gegessen, beziehungsweise an sich nichts mehr zu sich genommen als die Flasche Bourbon. Das war definitiv keine ausgewogene Ernährung. Ihr Kuss verbesserte ihm dann noch mehr die Laune und er hatte gute Lust ihn kurz zu intensivieren, da war sie aber auch schon wieder weg von seinen Lippen und schwang sich ihren Rucksack auf den Rücken. Alles klar, sie nahmen also alles mit, gut. Elijah stand noch einen Moment da, dann packte er das restliche Zeug, was also die Uniform war, in seinen Rucksack und schulterte diesen ebenso. Das Schwert steckte er an seine Seite und das Gewehr warf er über den Rucksack nach hinten auf den Rücken, er hatte nicht vor sich hier mit einer Schusswaffe verteidigen zu müssen. Immerhin wirkte diese Kolonie doch recht sicher auf ihn, sonst wäre Lyanna wohl kaum hiergeblieben.
Draußen vor dem Zimmer, das Lyanna hinter sich wieder verschloss, war deutlich mehr los, als Elijah erwartet hatte. Fast gleichzeitig mit ihnen kam Lyannas Zimmernachbar aus dem Zimmer und Elijah konnte sich ein Grinsen nicht unterdrücken. Wer wusste, was der Nachbar gehört hatte, aber es war Elijah auch egal, denn Lyanna beachtete den Mann gar nicht, sondern ging zielsicher den Gang hinab. Auch Elijah spürte die Blicke der Menschen, doch er ließ sie einfach an sich abprallen, reagierte gar nicht auf sie, tat als wäre alles normal. Diese Menschen waren ihm egal, er musste nicht mit ihnen klarkommen. Die einzige in dieser Kolonie die ihm wichtig war, war Lyanna und solange sie mit ihm hier verschwinden wollte, war alles gut. Sein Blick war nun auch wieder dieser dunkle, eher gefährliche, ausdruckslose, den Lyanna so lange auch selbst studieren konnte. Er machte nichts Auffälliges, lief einfach nur neben Lyanna her wie ein Entenküken seiner Mutter. Gerne hätte er ihre Hand genommen, doch er verkniff es sich, wandte den Blick nicht ab, außer, als Lyanna ihn ansprach. Erst sah er sie nur, sagte nichts, ehe er dann leise und knapp meinte, „Es ist nie falsch vor einem Fremden Angst zu haben.“
Das sollte keine Drohung sein, aber Elijah machte keinen Hehl daraus, dass er es natürlich nicht angenehm fand, so angestarrt zu werden. Er war froh, wenn sie hier raus waren. Sie kamen an einer Tür an und Lyanna drückte diese auf, Elijah sah natürlich sofort, dass es sich um die Kantine handelte. Alle Blicke richteten sich auf die beiden, Elijah erwiderte sie nur finster, wartete ab, dann interessierten sich die meisten nicht mehr für sie und die Gespräche nahmen wieder ihren Lauf. Solche Momente hasste er, er hasste sie wie die Pest. Mussten die Leute denn immer so glotzen? Elijah kam sich sowieso schon fremd und unwohl vor, in einer fremden Kolonie, wo er niemanden kannte. Er schnaubte nur abwertend, bemerkte, dass ihn immer noch ein paar Augenpaare taxierten, allesamt von Männern. Klar, Elijah war eine Erscheinung und sah definitiv nicht allzu freundlich aus. Was er auch nicht wollte. Erst Lyannas Worte rissen seinen Blick von dem eines anderen Mannes und der Dunkelhäutige nickte nur zu ihren Worten. Er verschränkte die Arme vor der Brust während er wartete. Ihre Worte mochten als Scherz gemeint sein, aber, wenn ihm hier jemand dumm kam, würde er das nicht einfach so über sich ergehen lassen. Glücklicherweise kam aber niemand und es dauerte nicht lange, da war Lyanna zurück und reichte ihm sogleich eine Schüssel. Es roch köstlich und nach Wild, der Hunger in Elijahs Magen meldete sich sofort. Ihre nächsten Worte beantwortete er wieder nur mit einem Nicken, ihm war es auch lieber nicht beim Essen angestarrt zu werden, doch ehe sie sich aus der Kantine entfernen konnte, sah Elijah eine Hand, die Lyanna am Arm festhielt. Sein Blick erkannte, wer es war, der Typ der David hier, der Typ mit dem Lyanna eine Nacht verbracht hatte. Aber auch der Typ, der Lyanna das Leben gerettet hatte. Trotz allem verfinsterte sich Elijahs Blick noch mehr und seine andere Hand lag an seinem Messer, bereit es im Zweifel zu zücken. Doch er sagte nichts, hielt sich im Hintergrund, er wollte auch Lyanna nicht in eine unangenehme Situation bringen. Er erwiderte Davids Blick finster und gleichgültig, dieser Typ konnte ihm um Längen nicht das Wasser reichen. Und das war Elijah bewusst. Das Lyanna sich aus seinem Griff löste, stellte er zufrieden fest und ganz kurz zuckten seine Mundwinkel nach oben. Sein Mädchen wusste, wie es solche Situationen lösen konnte, sie brauchte ihn nicht dazu. Also ließ er die Hand vom Messer sinken, wartete einfach ab, während die anderen beiden redeten. Das Gespräch war nicht lange, was Elijah gut fand und endete damit, dass Lyanna David einfach stehenließ. Elijah bedachte den jungen Mann nochmal mit einem langen Blick, sagte dann aber nichts und folgte der Dunkelhaarigen hinaus. Schweigend gingen sie durchs Krankenhaus, Elijah sagte kein Wort zu dem gerade Passierten und als sie eine Metalltür aufdrückte und er erkannte, dass sie ihn aufs Dach geführt hatte, lächelte er.
„Allemal besser als die Kantine“, antwortete er und setzte sich neben sie an den Rand des Dachs. Vor ihnen ging es ein gutes Stück in die Tiefe, doch das störte sie beide nicht. Elijah zog sich den Rucksack von den Schultern und begann dann das Wildfleisch zu essen. Es war etwas trocken, vermutlich lange gekocht, aber schmeckte dafür ganz ordentlich. Vom Geschmack her war es eine Mischung aus Wildhase und Fasan, eher kleine Tiere, aber dafür häufiger als ein Wildschwein oder Reh. Er ließ dabei den Blick über die Kolonie schweifen, beobachtete die kleinen Figuren die dem Tagesgeschäft nachgingen und dachte ans Clubhaus. Dort waren sie wesentlich weniger Leute, doch das störte nicht. Und sie würden Lyanna sicherlich gut empfangen, denn wenn Elijah jemanden mitbrachte, dann konnte es niemand Böses sein.
Er wandte ihr seinen Blick zu, während er auf einem Stück Fleisch kaute und überlegte, wie er am besten darauf antworten sollte. Natürlich hatte sie Angst, dass das schiefgehen konnte. Immerhin gab sie ihr altes Leben auf, für ihn! Es war eigentlich nicht fair. Selbstsüchtig von dem Dunkelhäutigen.
„Hmm“, machte er zuerst und legte den Löffel in seine fast leere Schale, und schwieg nochmal einen Moment, dann fuhr er fort, „Ich kann dir nicht versprechen, dass sie nicht starren werden. Besonders vor Lio, ich meine Emilio, musst du dich in Achtnehmen, den alten Junggesellen. Er wird versuchen dich in sein Bett zu kriegen, aber ich bin mir sicher, du wirst dir da zu helfen wissen. Und meine Schwester wird dich anstarren und sich denken, „Mist. Jetzt ist da noch eine hübsche Frau bei uns.“ Aber ich werde ihr versichern, dass du keine Konkurrenz für sie sein wirst, da du nun mal mir gehörst. Thomas wird dich anstarren, weil er sich sofort in deine Art verlieben wird, deine Belesenheit und deinen aufgeweckten Geist, auch er liebt es seine Nase in Büchern zu vergraben. Sie werden am Anfang alle starren, weil ich so einen Menschen wie dich gefunden habe und sie werden platzen vor Neid, denn du gehörst mir…“
Er beugte sich hinüber und gab ihr einen Kuss auf die Wange, atmete dann tief ihren Duft ein, „Sie werden dich lieben weil ich…“ er brach ab und ertappte sich dabei wie er fast etwas gesagt hätte, dass er vielleicht später bereut hätte, „… weil du mir wichtig bist. Ich sagte doch, wir sind dort wie eine kleine Familie. Was einem Familienmitglied wichtig ist, ist allen anderen auch wichtig.“
Kurz stupste er sich an die Wange mit seiner Nase, dann richtete er sich wieder auf und steckte sich das letzte Stück Fleisch in den Mund, stellte die Schale dann neben sich. es war wirklich ein schöner Blick von hier oben, zu sehen, wie die Sonne immer weiter aufging und die Stadt in die Strahlen tauchte. Er war verdammt froh, dass es nicht mehr regnete.

@Lyanna Lockhart





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#18

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 18.04.2020 15:30
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

Lyanna lächelte den Dunkelhäutigen nur an als er ihre Aussage nur bestätigte, das es hier oben wohl durchaus angenehmer war als dort unten zwischen all den, für Elijah, wohl Fremden. Selbst für Lyanna waren viele Gesichter noch deutlich fremd gewesen. Schließlich wenn sie genau darüber nach dachte war Lyanna wohl genau so unerwünscht gewesen wie es wohl Elijah in vielen Augen der Koloniemitglieder hier war. Die Dunkelhaarige konnte es sogar verstehen, am Leben zu Bleiben war nicht einfach. Vor allem war es nicht einfach mitten in einer Stadt eine Kolonie am Leben zu erhalten. Man sah es in deren Gesichtern, zu mindestens Lyanna das diese Leute viel erlebt haben aber auch viel riskiert haben um das hier zu einem sicheren Ort zu machen. Es war nur mehr als verständlich das sie misstrauisch gegenüber Fremden waren. Lyanna war nichts anderes gewesen als David, sie schon zugeschneit aus dem Schnee her ausgegraben hat und feststellte das sie wirklich noch atmete und doch hat sich irgendetwas in seinem Kopf geregt das er sich entschieden hat, sie mitzunehmen. Das war Lyanna's Glück, nicht unbedingt etwas was sie womöglich verdiente aber dennoch bekam. Das Leben hatte ihr wieder mal eine weitere Chance gegeben und ihr war klar das es keine weitere mehr geben wird, einer der Gründe warum sich Lya mehr oder weniger dazu entschied doch mehr oder weniger zu bleiben. Jedenfalls war es eine Sache, jemanden Fremden in eine Kolonie zu bringen aber eine andere deren Ressourcen für einen zu 'verschwenden'. Es geschah nicht nur einmal das Lyanna außerhalb ihres Zimmers mitbekam wie Leute, David rieten Lyanna einfach eine Kugel in den Schädel zu verpassen. Kurz und Schmerzlos und vor allem ohne anschließender Zombievizierung ihres Körpers. Jetzt war es natürlich ein wenig anders, jetzt wo Lya auch ihren Teil in der Kolonie beitragen konnte und obwohl sie schon mehrere Monate hier, gab es immer noch Leute die ihr nicht trauten. Natürlich wollte Lyanna ihre Ruhe beim Essen haben, aber sie führte Elijah auch aus dem Grund hier rauf das ihnen wirklich niemand krumm kommen konnte. Elijah war ein Fremder, hatte in deren Augen kein Nutzen für die Kolonie und bekam aber zu Essen? Eine unlogische Situation, die viele womöglich nicht ruhig sitzen lassen würde auf Dauer. Und auf Schwierigkeiten konnten die beiden wohl in den nächsten paar Tage noch deutlich verzichten. Das Elijah sich ruhig verhielt und sich nicht provozieren ließ rechnete die Dunkelhaarige ihm natürlich hoch an. Selbst nach der kleinen Auseinandersetzung mit David, die Lyanna nicht mehr erwähnte. Das letzte was Lyanna selbst brauchte war zwei bellende Hunde, die sich um den Knochen stritten. Sie konnte solche Situationen schon irgendwie händeln, schließlich tat sie dies auch schon bei David's Annäherungsversuchen bevor sie Elijah wieder begegnet war. Offensichtlich änderte sich nicht unbedingt alles wenn die Welt unterging, manche menschliches Verhalten blieb doch irgendwo gleich, auch wenn es für die Dunkelhaarige deutlich wichtigeres gab . Lyanna hatte eines ihrer Beine angewinkelt worauf ihr Arm mit der Schüssel in der Hand ruhte. Ihr anderes Bein baumelte unbewusst hin und her im Freien. Ihr Blick glitt nachdenklich über die Kolonie, über die Stadt oder eher gesagt was von ihr übrig war während sie sich ein Stück des Fleisches in den Mund schob und langsam und lang darauf herumkaute, bevor sie wirklich schluckte. Der leichte Wind, der durch ihre Haare wehte ließ sie ein wenig herunterkommen. Sie war gern hier oben, besonders wenn sie Wache schob, nun bis Owen beschloss das Dach nicht mehr als Wachposten zu nutzen. Vor einem Monat hatte sich jemand, den Lyanna nur vom Sehen kannte heruntergestürzt und bevor so etwas nun ...mehrmals passierte verbot man es besser. Ja man konnte sagen das Elijah und Lyanna eher unerlaubt gerade hier oben ihr Frühstück verdrückten. Lyanna gab nicht immer etwas auf Regeln und schließlich wollten sie sich auch nicht herunterstürzen also gab es aus Lyanna's Sicht eher kein Problem. Aber selbst nach zehn Jahren Apokalypse schienen Leute irgendwann Aufzugeben. Der Blick der Dunkelhaarigen richtete sich automatisch nach unten. Nun ein Sprung, man würde nicht mehr viel merken und alles war vorbei aber war das was danach kam umso besser? Elijah's Brummen ließ die Dunkelhaarige wieder in seine Richtung blicken ehe sie seinen darauffolgenden Worten zuhörte ehe sie nur schmunzelte und ihre leere Schüssel neben sich abstellte. „Na so was …“ hauchte die Dunkelhaarige belustigt. „Deine Worte haben mir da tatsächlich ein wenig meine Bedenken genommen.“ lächelte Lyanna nur und meinte das durchaus Ernst. Wenn Elijah dies sagte, dann vertraute sie ihm auch in dieser Hinsicht. Es war durchaus vorteilhafter mit den Leuten auszukommen, denn sie werden auch ihre Familie sein, doch sollte es wirklich nicht sein sollen war es ihr auch egal. Schließlich war sie wegen Elijah hier, sie war nicht hier um von jedem gemocht zu werden. Dennoch konnte sich die Dunkelhaarige ein erleichterndes Schnauben nicht verkneifen bei seinen letzten Worten ehe sie ein wenig näher zu ihm rüberrutschte und sanft ihre Arme um seinen Arm schlang und ihren Kopf sanft auf seiner Schulter ablegte, ließ ihren Blick weiterhin über die Stadt schweifen während sich die Sonne weiterhin höher nach und nach in den Himmel kämpfte. „So sehr ich wohl wirklich den ganzen Tag hier sitzen würde, sollten wir so langsam los. Je früher desto eher sind wir wieder hier.“ lächelte die Dunkelhaarige und ließ Elijah los ehe sie sich langsam aufrichtete und die beiden Schüsseln in ihre Hände zog. „Aber ich bin ein fleißiges Mitglied der Gesellschaft und räume stets meinen Dreck weg.“ grinste Lyanna nur und ließ die beiden Schüsseln eiskalt das Dach hinunterfallen. Das laute klirrende Geräusch ließ das Grinsen der Dunkelhaarigen nicht verschwinden. „Scherben bringen Glück oder nicht? Komm.“ hauchte diese weiter und schnappte sich ihren Rucksack, ehe sie den Dunkelhäutigen wieder den Weg zurück durch die Gänge und schließlich aus dem Gebäude führte. Draußen stand bereits ein Jeep, den zwei Männer schon ordentlich beluden. Neben den zwei die den Jeep beluden, standen noch vier weitere unter anderem auch David . Lyanna atmete nur aus ehe sie kurz zu Elijah blickte und dann weiterlief. „Was machst du hier?“ waren Davids erste Worte, die man durchaus auch an Elijah hätte richten können als sein Blick diesen erreichte. „Spars dir David. Owen ist nicht hier.“ würgte die Dunkelhaarige den jungen Mann direkt ab ehe sie elegant sich in den hinteren Teil des Jeeps schwang und dort Platz nahm.

@Elijah Magoro



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#19

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 19.04.2020 13:59
von Elijah Magoro | 511 Beiträge

Elijah ließ so wie Lyanna auch den Blick über die Stadt streichen, aber sein Blick kehrte auch immer wieder zu der Dunkelhaarigen zurück, während er sein Frühstück verspeiste. Der sanfte Wind, der etwas frisch war aber aushaltbar, der durch ihre dunklen Haare strich, ihr sanftes Gesicht mit diesem entspannten, nachdenklichen Ausdruck umspielte, die aufgehende Sonne, ließen sie wunderschön wie eine Sirene aus der Mythologie wirken. Und die Wirkung, die sie auf Elijah hatte, entsprach derselben, dazu musste sie noch nicht mal Singen. Es reichte schon sie zu betrachten und Elijah wusste, dass er alles für sie tun würde, besonders um sie zu beschützen. Natürlich war in seinem Hinterkopf immer der Gedanke, dass er mit der jungen Frau hier neben sich auch schon ganz schön viel Scheiße erlebt hatte. Diese paar Tage damals im Herbst, so viel Unglück hatte er vermutlich noch nie gehabt. Das sie gestern komplett unversehrt und mit wenigen Untoten in ihre Kolonie gekommen waren, grenzte schon beinahe an ein Wunder.
Er stellte die leere Schale neben sich ab und erwiderte dann ihren Blick, nach seinen Worten. Dieser Blick aus diesen Augen, es war wie nach Hause zu kommen. Er war so entspannt und glücklich in diesen Momenten, wenn er mit ihr alleine war. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als sie dann zu ihm hinüber rutschte und sich an seinen Arm kuschelte, ihren Kopf sanft auf seiner Schulter ablegte. Elijah sagte nichts zu ihren Worten, er schwieg, gab ihr nur einen leichten Kuss auf ihre Haare, ehe er den Blick weiterhin über die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika gleiten ließ. Vor der Apokalypse war es immer so laut gewesen, unruhig, die Stadt immer irgendwie am Leben. Jetzt, wo sie hier so saßen, keine Geräusche außer dem Wind, der durch die Hochhäuser zog, kam er sich unendlich alleine auf der Welt vor. Ja, Lyanna saß neben ihm, sie war da, sie würde immer da sein, dennoch wirkte die Welt so leer. Wie viele Menschen es wohl noch gab? Wie viele Leute die zehn Jahre überlebt hatten? Ob es in anderen Gebieten auch solche Kolonien wie seine, wie das Cottage, wie diese hier gab? Menschen waren Rudeltiere, darin unterschieden sie sich auch nicht von den Beißern, die sich auch immer in Herden zusammenfanden. Er hoffte es, er hoffte das es auf der Welt mehr Kolonien gab. Mehr Orte der Hoffnung. Das es Hoffnung gab, hatte er auf dem Friedhof gesehen. Dieses Bild, der blaue Hintergrund, der weiße Vogel und diese Worte „No one’s gone until they’re gone“. Sie ließen ihn kaum los, hatten ihn so in seinem Innersten berührt. Sanft lächelte er und seufzte dann leise, ja es gab noch Hoffnung in dieser trostlosen Welt. Und diese Erkenntnis gab ihm einen positiven Ruck seines Gewissens.
Bei Lyannas Worten blickte er zu ihr, als sie sich von ihm löste und langsam aufstand, der Dunkelhäutige tat es ihr gleich. Er beobachtete, wie sie grinste und die Schalen einfach hinabfallen ließ, auch er grinste.
„Masel tov“, antwortete er nur und schulterte ebenfalls seinen Rucksack, ehe er nach Lyannas Hand griff. Ihre warme Haut auf seiner, ihre kleine Hand in seiner großen, ein gutes Gefühl. Auch er wäre gerne den ganzen Tag dort oben gesessen, oder in Lyannas Zimmer verschwunden, doch sie hatte Recht. Es wäre gut, wenn Elijah mit ein paar Vorräten zurück ins Clubhaus käme und wenn sie einen frühen Versorgungstrupp erwischten, wären sie eventuell schon am späten Nachmittag wieder zurück. Wortlos folgte er der Dunkelhaarigen durch das Krankenhaus, das ganze Gebäude war wie ein Labyrinth für ihn, es gab Gänge die nicht mehr betretbar waren, weswegen sie auch ein paar Umwege gehen mussten.
Sie kamen unten an und da stand auch schon ein Jeep, nicht so ein toller, wie Elijah ihn besaß, eine Tatsache die ihn kurz schmunzeln ließ. Typisch Mann eben.
Sein Blick glitt von den zwei Männern die den Jeep mit etwas beluden zu den vier weiteren daneben. Sofort erkannte er natürlich David, er presste kurz die Kiefer aufeinander, spürte Lyannas Blick, der zu ihm glitt. Aber er sagte nichts, hatte sich unter Kontrolle, folgte Lyanna dann weiter zum Jeep.
David kam natürlich sofort auf die Beiden zu, Elijah spürte den Blick auf sich, der definitiv nicht nett gemeint war und seine Frage. Lyanna sagte nicht viel davon, würgte das Gespräch sofort ab und Elijah nahm neben ihr im Jeep Platz.
„So kann man das natürlich auch machen…“, kommentierte Elijah nur murmeln und sah Lyanna an, zwinkerte ihre dann zu. Es gefiel ihm natürlich, dass sie diesem Typen so die kalte Schulter zeigte, ihn merken ließ, dass sie kein Interesse mehr an ihm hatte. Wenn sie denn überhaupt mal wirkliches Interesse an ihm hatte, das wusste Elijah natürlich nicht. Aber er hoffte, dass sie es nie hatte. Auch, wenn er ihr dafür nicht böse sein durfte, er hatte kein Recht dazu.
David stieg als Fahrer ein, zu ihnen auf die Rückbank gesellte sich ein weiterer Typ und auf den Beifahrersitz stieg der letzte. Hinten hörte Elijah wie jemand auf die Leiter stieg und ein Klicken, als würde man sich mit einem Karabiner einhaken. Als er den Kopf umwandte, konnte er erkennen, dass er Recht gehabt hatte. Sie würden also zu sechst ausrücken, das war eine gute Zahl.
Der Wagen setzte sich in Bewegung und sie ließen die Kolonie hinter sich, fuhren durch die Straßen. Zwischendrin hörte man immer wieder das Stöhnen der Beißer, aber ansonsten nur das Motorengeräusch des Jeeps. Unterbewusst nahm Elijah Lyannas Hand, lächelte sie an, strich mit dem Daumen sanft über ihren Handrücken. Aus dem Augenwinkel sah er Davids Blick im Rückspiegel, er war kurz davor ihn zu ermahnen, er solle doch lieber auf die Straße achten, da wandte der Typ den Blick ab. Elijah schnaubte nur, sagte nichts dazu, schüttelte nur sanft den Kopf.
Es dauerte eine kleine Weile, während sie so durch Washington fuhren, dann kamen sie mehr Richtung Stadtrand, da wo eher Wohnhäuser und weniger Wolkenkratzer standen. Natürlich hier würde es mehr zum Plündern geben.
Irgendwann hielt David an und drehte sich im Wagen um.
„Wir suchen natürlich an erster Stelle Nahrung und Munition, sowie Waffen. Unsere Späher haben berichtet, dass es hier derzeit sehr ruhig ist, aber sie können natürlich nicht in jedes Haus hineinschauen. Zusätzlich brauchen wir Stoffe für die Krankenstation, Kinderkleidung und Waschmittel. Die Wäscherei hat gemeint die Vorräte werden langsam knapp“, sprach er und sah seine zwei Männer an, dann Lyanna und Elijah, „Und ihr beiden… steht einfach nicht im Weg, klar?“
Kurz hielt er Elijah Blick stand, sah dann ganz kurz Lyanna an und stieg aus dem Wagen. Der Mann von hinten klickte sich aus der Leiter und Elijah folgte Lyanna aus dem Wagen.
Wachsam sah er sich um, die Straße war frei von Beißern, erstaunlich, aber Elijah dachte nicht weiter drüber nach. David und sein Beifahrer nahmen sich direkt das erste Haus vor dem sie gehalten hatten, die beiden anderen das Nachbarhaus.
„Komm, wir gehen da rüber“, sagte Elijah und nickte auf die andere Straßenseite auf ein größeres Holzhaus. Die Fenster waren noch nicht gebrochen, die Haustür zu, das wirkte vielversprechend. Die beiden überquerten die Straße und Elijah zog sein Messer aus der Scheide. Sanft drehte er den Türknopf, dich die Tür war verschlossen. Kein Problem, nichts, was ein Messer nicht lösen konnte. Er rammte die Schneide in das Schloss und mit einem kräftigen Hebel, ging die Tür auf. Er sah Lyanna an, sie warteten einen Moment, doch im Haus regte sich nichts.
„Geh“, formte er mit den Lippen und beobachtete, wie die Dunkelhaarige durch die Tür ging, dann rechts durch einen Torbogen ins Wohnzimmer abbog. Elijah nahm die linke Seite, betrat die Küche.
Es dauerte nicht lange, da waren sie sich sicher, dass das Haus frei war von Beißern. Elijah sah sich aufmerksam um, fand es immer wieder faszinierend in Häusern zu landen, die noch so unberührt waren. Die Gläser auf dem Tisch, die Decke auf dem Sofa, als wäre dort gerade noch jemand gesessen.
Er stand im Wohnzimmer und ließ einfach nur den Blick durch den Raum schweifen, ehe er dem von Lyanna begegnete, die in der Küchentür stand und ihn beobachtete. Es war komisch, so wie gerade hatte er sich noch nie gefühlt. So ertappt von ihr, als hätte er etwas falsches getan, obwohl er sich nur umgeschaut hatte.
„Es tut mir Leid“, sagte er dann und steckte das Messer in die Scheide, sah Lyanna aber weiterhin an, „Was ich gestern gesagt habe. Heute früh wollte ich mich schon entschuldigen, aber ich tue es erst jetzt. Bitte Lya, es tut mir wirklich leid. Ich weiß, zu sagen ich war betrunken ist eine dumme Ausrede, deswegen… es tut mir leid und ich habe es nicht so gemeint. Du… du bist nicht so wie ich es gesagt habe und es war erst Recht nicht fair, deinen Exmann anzusprechen. Ich… ich hoffe du kannst mir verzeihen.“
Kurz noch sah er sie an, dann senkte er den Blick. Es tat ihm wirklich leid und eigentlich wollte er diese blöde Situation nicht ansprechen, aber er musste es. Sonst würde es ewig an ihm nagen, er wollte nicht, dass etwas zwischen ihnen stand. Dafür war sie ihm zu wichtig.

@Lyanna Lockhart





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#20

RE: Patientenzimmer 202

in The George Washington University Hospital 19.04.2020 16:41
von Lyanna Lockhart | 2.757 Beiträge

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