Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

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----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁

An Aus

#1

Waldrand

in Außenbereich 17.06.2019 17:25
von The Walking Dead Team | 2.202 Beiträge

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#2

RE: Waldrand

in Außenbereich 30.06.2019 20:21
von Elena Davis (gelöscht)
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Elena brauchte einen Moment um sich zu sammeln. Sie sollte dringend an ihrer Ausdauer pfeilen wenn sich nicht bei jedem Sprinter zusammenbrechen wollte. Sie hätte es verstanden wenn die Mädels sauer gewesen waren aber sie zeigten sich beide sehr verständnisvoll und Elena war dafür dankbar. "Alles in Ordnung." versicherte sie Amira mit einem leichten Lächeln und blickte dann zu Diane. Auch für die Blondhaarige war es durchaus ungewohnt die Dunkelhaarige in voller Montur zu sehen. Elena konnte sich kaum vorstellen wie viel der ganze Kram wohl wiegen wurde aber nun gut Wächter werden für alle Gefahren ausgebildet weswegen sie bei Diane da keine Bedenken hatte. "Lass mich bloß nicht ans Steuer wenn ihr nicht schon hier drinnen drauf gehen wollt." grinste Elena scherzhaft und verstaute bereits ihren Rucksack in den Wagen. Es war durchaus besser gewesen wenn Diane fahren würde. Es war nicht so das Elena sich nicht ans Steuer traute und es auch nicht Amira zu trauen würde aber Diane hatte schon Recht damit das sich die Beiden so mit auf das Ziel der Expedition konzentrieren konnte. Natürlich vergaß Elena dabei nicht ihre Hintergedanken. Die junge Frau setzte sich auf die Rückbank des Wagens und wartete bis auch die anderen beiden so weit waren. Elena wollte nicht noch dafür sorgen das sie noch mehr Zeit verlierten als sie es ohne hin schon hatte. Schließlich waren sie an Regeln gebunden und diese mussten eingehalten werden sonst hatte es Konsequenzen. Der Wagen startete und Elena konnte kaum ihren Blick vom Fenster nehmen, als die Tore sich öffneten und sie wirklich hinaus in das Außengebiet fuhren. Ihre Pupillen weiteten sich vor Aufregung und gleichzeitiger Angst. Ihr Herz klopfte laut und schnell. Und ein dicker Kloß machte sich in ihrer Kehle breit. Trotz des Beiseins einer Wächterin und einer erfahrenen Forscherin hatte Elena immer Respekt und gleichzeitige Angst vor diesen Expeditionen ins Außengebiet. Es war ihre erste seitdem sie wieder an die Oberfläche zurückgekehrt waren. Und egal wie oft man schon dort draußen war, ging man immer ein gewaltiges Risiko ein. Wenn Elena nur an ihre Eltern dachte ... . Sie waren auch erfahren gewesen und dennoch schien irgendetwas da draußen geschehen zu sein. Etwas was Elena nicht los ließ bis heute. Die junge Frau biss nur die Zähne zusammen. Ob sie wohl einen der Walker zu Gesicht bekommen würde? Auszuschließen war es natürlich nie. Die ganze Welt war schließlich bevölkert von Untoten. Es gab keinen sicheren Ort mehr als den, den sie bewohnten. Für Elena fühlte sich die Fahrt wie eine halbe Ewigkeit an, obwohl diese noch nicht mal so lange dauerte. Elena stieg etwas angespannt aus dem Wagen und zog ihren Rucksack auf den Rücken. Ihre Augen umfassten sofort die Umgebung, fast schon panisch ehe sie sich langsam wieder beruhigte. Bis auf Vogelgezwitscher und das Geräusch von knackendem Holz schien es ruhig. Fast schon friedlich. "Also gut ..." räusperte sich die Blondhaarige und blickte kurz zu den Beiden. Natürlich war es klar das man immer im Sichtfeld des Wächters bleiben musste. "Ich werde mich ein wenig zwischen den Bäumen und Gebüschen westlich von hier umsehen."

@Diane Ava LeFleur @Amira S. Gonzalez @Dimitrij Sokolow


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#3

RE: Waldrand

in Außenbereich 30.06.2019 21:51
von Gelöschtes Mitglied
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Einstiegspost

Der Morgen war kühl gewesen, aber langsam stiegen die Temperaturen an. Sanfter Nebel stieg zwischen den Bäumen nach oben empor und lichtete sich langsam. An den jungen Blättern der Büsche und Bäume hingen unzählige Tautropfen, das Moos und das Gras waren übersäht davon. Der Boden glänzte förmlich im Schein der Sonne. Die Nächte hier draußen waren noch recht kühl, wobei die Tage immer wärmer wurden. Dimitrij saß unter der wasserdichten Plane, welche er zwischen zwei Bäume gespannt hatte und verspeiste ein Kaninchen, welches er eben beim Jagen erlegt hatte. Das Fell und den Kopf sowie sämtliche Inneren hatte er nicht unweit entsorgt, andere Waldbewohner erfreuten sich sicher daran. Ein Lagerfeuer aber, zum garen und braten des Säugetiers, hatte er nicht entzündet. Warum? Erregte ihm momentan zu viel Aufmerksamkeit. Er wusste nicht, was sich hinter diesen dicken, drei, vier Mann hohen Mauern verbarg. Aber Dimitrij war sich sicher, dass dort Menschen lebten. Wie eine Art Kolonie eben, nur war sie ihm bislang völlig unbekannt gewesen. Was bei dieser Lage und diesen Mauern mit Sicherheit auch so gewollt und beabsichtigt gewesen war. Naja, eben weil er auf der Hut sein musste verspeiste er das Kaninchen roh. War nicht das erste Mal und würde sicher auch nicht das letzte Mal sein. Frisch erlegtes oder gefangenes, wie Fisch, Vögel, Hasen oder eben Kaninchen, Fasane oder ähnliches aß er gleich nach dem Ausnehmen. Dafür lohnte sich nicht mal das Holz sammeln und Feuer machen. An den Geschmack und das Blut hatte er sich mittlerweile gewöhnt. Es machte ihm nichts mehr aus. Einzig bei größeren Tieren wie Rehen - die er nur selten erlegte, weil einfach zu viel für eine Person dran war - machte er natürlich Feuer. Auch um das Fleisch länger haltbar zu machen.

Es war sehr friedlich heute Morgen in diesem Wald. Die Vögel zwitscherten um die Wette, nichts hier erinnerte an die Apocalypse. Wären da eben nicht diese Mauern. Normalerweise interessierte er sich ja einen feuchten Dreck für andere, vor allem nicht für Kolonien wo sich viele Menschen tummelten. Quasi wie serviert auf einem Silbertablett für die Beißer. Auf so engem Raum, bei so vielen ethnischen Unterschieden, Moralvorstellungen etc. konnte er sich einfach nicht vorstellen, dass ein Leben auf Dauer möglich war. Sicher gab es dort auch Regeln, Gesetze… aber für ihn wäre das nichts. Der Russe mochte seine Freiheit, das alleine sein mit sich… er brauchte niemanden. Und erst recht keinen, der ihm sagte was er zu tun und zu lassen hatte. Die Zeiten waren lange vorbei.
Er lutschte gerade einen Knochen ab, als er in der Ferne ein fremdes Geräusch hörte. Obwohl nein, fremd war es nicht… nur war es ihm länger nicht mehr begegnet. Das Motorengeräusch eines Autos, vielleicht auch eines Jeeps oder anderen Geländewagens. Der Russe kniff die Augen leicht zusammen und konzentrierte sich darauf. Es kam vom Inneren des Waldes… und so wie es klang, handelte es sich offenbar nur um ein einziges Fahrzeug. Kam es eventuell von hinter der Mauer? Möglich.
Er seufzte, das war doch jetzt echt kacke. Mussten die ausgerechnet jetzt auftauchen wo er frühstückte? Genervt schmiss er den abgenagten Knochen beiseite, verscharrte den Rest des Karnickels unter einem Blätterhaufen und packte anschließend die Plane in seinen Rucksack. Verwischte alles, was eventuell nach Spuren aussehen konnte und machte sich dann mit Sack und Pack auf den Weg. Das Fahrzeug war offenbar mittlerweile stehen geblieben, der Motor verstummt. Wer oder was die waren und wie viele vor allem wusste er nicht, war ihm auch egal. Dennoch schlich er sich an, näher heran. Huschte hinter den Büschen und Bäumen her, darum bemüht so leise und unauffällig wie möglich zu sein. Er befand sich im Rücken der Fahrzeugbesatzung, was eine gute Ausgangslage für ihn darstellte.

Schließlich entdeckte er das Gefährt, eine Art Militärfahrzeug und zu seiner Überraschung: drei Frauen. Eine die aussah als wollte die jeden Moment in den Krieg ziehen und die anderen beiden, als kämen sie geradewegs von den Pfadfindern. Dimitrij befand sich einige Meter weg von ihnen, versteckt im Unterholz. Hockte dort gut getarnt, in der rechten Hand ein Messer haltend. Den Rucksack hatte er beiseite gestellt. Nur für den Notfall. Die ganzen Tage die er hier nun schon verbrachte, hatte er niemanden gesehen, war keinem begegnet. Und ausgerechnet heute tauchten diese drei Grazien auf. Die zwei Unbewaffneten schienen etwas zu suchen, die Lady mit der Waffe spielte wohl den Aufpasser. Doch jede einzelne von ihnen wirkte verdammt nervös, zu nervös für seinen Geschmack. Als hätten sie keine Ahnung von dem was hier draußen so abging. Keine Erfahrung. Es waren Grünschnäbel sozusagen und schienen so verdammt jung. Hoffentlich feuerte die Lady mit der Waffe nicht vor Nervosität einen Schuss ab, sodass es hier binnen weniger Minuten nur so von Zombies wimmelte.
Aus gutem Grund hielt der Russe sich erstmal bedeckt, beobachtete nur. Die Blondine und die Schwarzhaarige schienen etwas zu suchen, sie entfernten sich von dem Auto während Militarygirl Augen und Ohren offen hielt. Das Blondchen allerdings kam immer weiter auf ihn zu… das gefiel ihm nicht. Wenn sie sich erschreckte und anfing zu schreien, dann war das genauso dämlich wie ein versehentlich ausgelöster Schuss. Es war eh nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Beißer auftauchten. Angelockt vom Motorengeräusch welches bis eben noch zu hören gewesen war.

@Amira S. Gonzalez @Elena Davis @Diane Ava LeFleur

//Ich hoffe das geht so i.O. Hab ihn bewusst noch nicht aktiv auf die Drei treffen lassen, so könnt ihr erstmal eurer eigentlichen Aufgabe noch nachgehen... hoffe das ist in eurem Sinne^^


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#4

RE: Waldrand

in Außenbereich 05.07.2019 23:13
von Ezekiel (gelöscht)
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----> Zone

Wir machten uns nun endlich bereit. Ich zog mir noch die bissfeste Jacke an, die Vorschrift waren. Da kamen keine Beißerzähne durch. Man konnte ja nie wissen. Ich wusste nicht wirklich, wie ich mit diesen Untoten umgehen sollte. Ich konnte nicht kämpfen, auch wenn ich es sehr gerne lernen wollte. Als Forscherin und Lehrerin, war es mir aber nicht gestattet. Manchmal hasste ich die Regeln, die mein Schwiegervater aufgestellt hatte. Vielleicht sollte ich noch mal mit @Kenai Noel Gonzalez reden. Immerhin würde er irgendwann der Anführer sein, wenn sein Vater starb. Ein paar Regeln konnte man sicher ändern, doch bis es so weit war, musste ich damit weiterhin leben. @Diane Ava LeFleur fuhr den Truck, natürlich wer auch sonst. Sie war unsere Fahrerin und Sicherheitsschutz.
"Ich brauch unbedingt eine Probe der Zombiehaut und des Gehirns"
Erklärte ich den beiden und atmete tief durch. Jetzt wo wir die sicheren Mauern verlassen hatten, ging mein Puls Bergauf. Das zweite mal erst, war ich hier draußen unterwegs und jeden Moment konnte ein Untoter erscheinen. Gut für meine Forschung, aber nicht für meine Nerven.

Wir stiegen aus, machten uns bereit und hielten die Augen und Ohren offen. Auch wenn Diana auf uns aufpasste, schadete es nicht, selbst aufmerksam zu sein. Kurz atmete ich die frische Luft ein und lauschte den Vögeln beim zwitschern. Für einen Moment fühlte ich mich wirklich frei und man könnte meinen, das hier draußen keine Untoten herum liefen. Doch das täuschte, zudem wurden wir beobachtet, was ich nicht wusste.
Ich ging einen kleinen Pfad entlang, blieb aber in Sichtkontakt und sammelte ein paar Pflanzenproben.

@Elena Davis @Dimitrij Sokolow


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#5

RE: Waldrand

in Außenbereich 07.07.2019 14:34
von Diane Ava LeFleur (gelöscht)
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---> The Zone

Ich grinste bei der Aussage von Elena eh ich dann los fuhr zum glück war es nicht weit wo die Damen hin wollten also kamen wir da so Realativ schnell an, ich stellte von dem Truck den Motor ab und stieg genauso wie die anderen beiden auch aus doch mit meinem Gewehr in der Hand den nun hieß es Augen und Ohren immer offen zu haben, das wir beobachtet wurde das wusste ich nicht den erstmal war mir wichtig die beiden Ladys im Auge zu behalten und zu hören was die beiden vor hatten.
"Alles klar Elena aber denk dran ich muss dich den noch sehen können falls was ist" sagte ich mit einem lächeln auf den Lippe eh ich dann von Amira die Worte hörte und ihr verstanden zu nickte.

"alles klar dann sei bitte vorsichtig den da wo die Viecher tot liegen sind die anderen meistens nicht weit den sie fressen sich auch gerne allein"
mein kontrollierter blick ging durch das Waldstück und blieb immer in der näher der zwei Mädels so das ich zu beiden immer den schnellsten weg habe wen was sein sollte. Doch so langsam hatte ich ein komisches Gefühl im Nacken daher drehte ich mich immer wieder mal um und kontrollierte doch bis jetzt sah ich einfach gar nichts doch ich wurde nun langsam sensibler dafür und so mit lauschte ich nun mehr doch mein blick lag immer wieder auf den Mädels.
klar man konnte sagen das es kein Spaß und Freizeit bietet den selbst wen ich draußen war konnte ich es nicht wirklich genießen doch es machte mir doch das ein oder andere mal schon Spaß. Gerade wen ich mit tollen Menschen unterwegs war den es war auch ein wenig mal die Möglichkeit andere Luft zu schnuppern.

@Elena Davis @Dimitrij Sokolow @Amira S. Gonzalez


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#6

RE: Waldrand

in Außenbereich 10.07.2019 17:13
von Elena Davis (gelöscht)
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Elena nickte nur bei Diane's Aussage vorsichtig zu sein. Hier draußen war Sicherheit wohl das Einzigste auf was Elena wirklich hörte. Sie wollte wissen was mit ihren Eltern passiert war, das wollte sie wirklich. Mehr als alles andere aber dabei ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Wohl kaum. Das würde sie auch weniger zu ihren gewünschten Antwort bringen, wenn sie überhaupt dadraußen welche fand. Aber ehrlich gesagt wusste die Blondhaarige gar nicht wo sie anfangen sollte. Oder was genau sie suchen sollte. Die Welt dadraußen war groß gewesen, auch wenn Elena die ungefähren Koordinaten wusste wo diese verschwunden waren. Wie sie an diese Informationen ran kam war gar nicht so schwer wie die junge Frau gedacht hatte. Etwas was erneut Konsequenzen mit sich ziehen konnte wenn es denn raus kam. Jetzt wo Elena hier draußen war, war es sich nur schwer zurückzuhalten sich sofort zu diesem Ort zu begeben. Das einzige was sie zurückhielt war das Amira und Diane ebenso die Konsequenzen tragen mussten wenn Elena auf der Expedition für Ärger sorgte. Die junge Frau war hartnäckig und zielstrebig aber sie würde dafür nicht andere Leute in ihren Mist mitreinziehen. Ihr Bruder hatte davon sicher schon genug. Amira lief genau in die entgegengesetzte Richtung um nach ihren Proben zu suchen, darunter auch Haut von den Untoten. Elena war ganz froh das sie das tat, wenn es nach ihr ginge wollte sie so wenig mit diesen Dingern zu tun haben. Elena ging nur in die Hocke und sammelte ein paar Pflanzen ein, die sie später noch untersuchen würde um fest zu stellen ob der Zombievirus, wenn es denn wirklich ein Virus war, irgendwelche Auswirkungen auf die Umwelt und Natur allgemein hatte. Um ehrlich zu sein zu mehr war die ehemalige Forscherin auch nicht mehr erlaubt zu tun. Seit ihrer Rumschnüffel-Aktion war der Blonden nicht mehr erlaubt aktiv an der Forschung gegen ein Heilmittel mit zu arbeiten. Etwas was die Blondhaarige durchaus bereute aber so schnell nicht mehr ändern konnte. Die junge Frau verstaute ihre Proben in ihrem Rucksack, stets Diane's Blick in ihrem Rücken spürend. Es war nun mal ihre Aufgabe gewesen, immerhin soll sie auch für unsere Sicherheit sorgen, dennoch wer wurde schon gerne mit Blicken durchbohrt. Elena ging einige Schritte weiter und war nun bei den Bäumen angelangt und zog ein kleineres Messer aus ihrem Rucksack heraus, was nur bei Expeditionen erlaubt war heraus und fing an die Rinde von den Bäumen ab zu kratzen. Was sich eigentlich hinter dem Baum befand bekam die Blondhaarige nicht mit. Wie sollte sie auch. Sie war nie den Gefahren dieser Welt ausgesetzt als das sie sich Sorgen machte das hinter jeder Ecke immer der Tod lauern konnte.

@Dimitrij Sokolow @Amira S. Gonzalez @Diane Ava LeFleur


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#7

RE: Waldrand

in Außenbereich 14.07.2019 21:50
von Gelöschtes Mitglied
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Eigentlich hatte er ja nur in Ruhe frühstücken wollen. Was er bis zu einem gewissen Punkt auch hatte tun können - ehe ein lange ungehörtes, aber dennoch bekanntes Geräusch in einiger Entfernung auftauchte. Ein Motorengeräusch. Dimitrij hielt inne. Zwar war er rechtsseitig im Sehen und Hören schlechter, als auf der linken Seite aber wenn er sich im höchsten Maße konzentrierte, glich sich das aus. Er schloss also die Augen etwas und lauschte. Es schien tatsächlich nur ein Fahrzeug zu sein und es kam aus dem Inneren des Waldes, eventuell von hinter den Mauern. Lebten dort also tatsächlich Menschen? Das war durchaus vorstellbar, allerdings musste es sich dann um eine bislang unbekannte Kolonie handeln.
Jetzt aber war es erstmal Zeit, sich zu verkrümeln. So packte er die Plane ab, verscharrte das halb verspeiste Kaninchen und verwischte sonst alle Spuren. Machte sich dann auf den Weg - folgte quasi dem Wagen welcher in einiger Entfernung stehen geblieben war. Gekonnt huschte er im Schutz der Bäume durch den Wald, bis er schließlich in der Nähe des Fahrzeugs war und sich in einem Gebüsch versteckte. Den Rucksack packte er beiseite, zog nur ein Messer heraus um sich notfalls verteidigen zu können. Sein Speer lag neben ihm auf dem Boden, griffbereit sozusagen. Gut um die Beißer auf Distanz zu halten, ihnen aber dennoch das Stammhirn durchbohren zu könnnen.

Das Fahrzeug erinnerte ihn sehr ans Militär, vielleicht war diese Art „Kolonie“ früher eine Militärbasis gewesen oder sowas. Was ihn allerdings mehr überraschte war die Besatzung, drei Frauen. Eine hübscher als die andere, wobei man das auch so nicht sagen konnte und nur eine von ihnen schien richtig bewaffnet zu sein. Was genau die drei hier draußen machten, wusste er nicht. Aber sie schienen nervös, unsicher… nicht wirklich wissend was sie erwartete. Was hier draußen wartete, lauerte… es war nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten Beißer auftauchten. Und dann wüsste er gerne, ob die Dunkelhaarige mit der Waffe die Fähigkeit besaß gegen die Viecher anzukommen. Ob sie überhaupt wusste, wo deren Schwachstelle war. Denn eine Gewehrsalve hielt sie nicht einfach auf. Dafür brauchte es schon mehr. Vielleicht wusste diese Frau das ja auch… nur hatte er in den letzten Tagen niemanden aus der Kolonie herauskommen sehen. Da waren keine Spuren. Er wollte aber später den Reifenabdrücken im Waldboden folgen, der Russe war sich fast sicher sie endeten an den Toren in der Mauer.

Während die eine also die Aufpasserin spielte und sich wohl doch recht gut in dieser Aufgabe zurechtfand, gingen die anderen beiden auf die Suche. Oder so. Aber sie waren sicher nicht hier um Pilze oder Beeren zu sammeln, um diese zu essen. Niet. Das sah ihm mehr nach einer Erkundungstour aus oder aber das waren sowas wie Wissenschaftler, die Proben sammeln sollten. In seinem Kopf ertönten die Alarmglocken. Vielleicht sollte er wieder verschwinden, doch er war zu spät. Die Frauen teilten sich auf. Während die eine Wache hielt und alles im Blick hatte, machten die anderen beiden sich auf die Suche. Nach was auch immer. Dabei kam die Blonde immer weiter auf in zu. Eine Tatsache die ihm verdammt nochmal nicht passte, aber nicht zu ändern war. Blondi sammelte einige Pflanzen ein, verstaute diese im Rucksack… das konnte er sehen. Machte sich dann an der Rinde des Baumes zu schaffen… Dimitrij hörte das leise Schaben und Kratzen des Messers. Was erhofften die Damen sich davon? Erkenntnisse? Er konnte sich nicht vorstellen, dass die Pflanzen entsprechende Informationen preisgeben würden. Waren bisweilen sehr eigenwillige Lebewesen. Und dann er hörte noch etwas… es waren nicht die gelegentlichen Stimmen in seinem Kopf. Die konnte er gut ausschalten oder verdrängen. Es war mehr ein Grunzen, Ächzen und Stöhnen… weiter weg. Dimitrij legte sich die freie Hand auf das schlechtere Ohr, blieb dabei mit dem Ärmel an einem Ast hängen weswegen es ein kurzes, raschelndes Geräusch gab. Dann war wieder Stille. Dieser Fehler ärgerte ihn maßlos, kümmerte ihn aber erstmal nicht weiter. Stattdessen lauschte er. Sie kamen… die Untoten. Wie es schien hatten die Damen zumindest das rascheln des Blattwerks mitbekommen… ob sie auch die Beißer hörten, wusste er nicht. Leise grummelte der Russe, machte so mehr auf sich Aufmerksam. Nahm den Speer in die zweite Hand und machte sich bereit. Natürlich könnte er jetzt auch die Beine in die Hand nehmen und davon laufen, aber er scheute keinen Konflikt. Weder mit den Beißern, noch mit diesen Weibsbildern. „Ihr solltet euch in Acht nehmen…“ grummelte er schließlich mit dem typischen, russischen Akzent hinter dem Baum hervor „… sie kommen.“ Mit „sie“ wussten die drei hoffentlich wen er meinte. Wenn nicht… ihr Pech.

Langsam kam er hinter dem Baum hervor und sah der Blondine direkt ins Gesicht. Seine Mimik war ausdruckslos, was in ihr vorging... er müsste raten. Sie war merklich kleiner, auch die anderen beiden waren von körperlicher Größe nicht gerade gesegnet. „Wollt ihr wegrennen wie feige Hühner oder kämpfen?“ Okay, die Frage brauchte er eigentlich nur an eine richten oder? Die zwei Sammlerinnen hatten offensichtlich keine Waffe dabei, außer vielleicht dieses niedliche Messerchen wie die Blonde. Also ging sein kühler Blick direkt mal zu der, die die Waffe in den Händen hielt.

@Amira S. Gonzalez @Diane Ava LeFleur @Elena Davis

//Übrigens: Dimitrij`s Outfit^^"


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#8

RE: Waldrand

in Außenbereich 22.07.2019 22:58
von Ezekiel (gelöscht)
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Man sah mir wohl an, das ich zwar die Wildnis genoss, aber dennoch sehr unsicher war. Wenn mich nun etwas angreifen würde, dann konnte nur Diana mir helfen. Ich hatte keinerlei Kampferfahrungen und auch keine Waffe. Ich würde wirklich alt aussehen, weswegen ich auf jeden Fall, auf jedes Geräusch achtete.

Ich hatte nun schon ein paar Proben gesammelt, musste aber zugeben, das ich kaum bei der Sache war. Dieses Privileg hinaus zu dürfen, hatten nur die wenigsten und ich wollte es viel lieber nutzen, um andere Dinge zu erforschen. Das es da draußen große Kolonien gab, wusste ich nicht. Ich ging davon aus, das es nur uns gab und ein paar wenige Wildlinge, die sich dem Leben hier draußen angepasst hatten. Nicht zu vergessen, die Untoten, die früher mal ganz normale Menschen waren. Kurz hielt ich Blickkontakt zu Diana und auch Elena und machte dann weiter.

Mit mal hatte ich das Gefühl etwas zu hören. Ich sah auf, wie ein aufgescheuchtes Reh im Gras. Nicht das ich ein leichtes knurren und stöhnen vernahm, nein ... da war auch eine Stimme. Eine tiefe Stimme und sie kam aus der Richtung von Elena. Ich packte alles weg und ging wieder zu Diana, die selber aufmerksam blickte.
"Hast du das gehört?"
Fragte ich sie und ging einige Schritte in die Richtung, in die Elena ging. Mit mal erschrak ich, als ich ein Wildling erblickte. Es war ein Mann mit zerfetzten Klamotten. Er sah sehr ungepflegt aus und wirkte nicht gerade friedlich. Seine Worte hörte ich, konnte darauf aber nicht antworten.
"ELENA KOMM ZURÜCK!"
Was wenn er sie nun angriff oder sie entführte. Sofort stellte sich Diana schützend vor mich und die Situation, schien aus dem Ruder zu laufen.

@Diane Ava LeFleur @Elena Davis @Dimitrij Sokolow


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#9

RE: Waldrand

in Außenbereich 02.08.2019 20:53
von Diane Ava LeFleur (gelöscht)
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Ich drehte mich um als ich auch was komisches vernahm doch noch sah ich keinen was sich aber schnell änder sollte den sofort hörte ich eine tiefe stimme mit einen russischen Akzent schnell sah ich Elena die in der nähe von dem Mann war, mein blick ging zu Amira die schon an mir klebte und panisch auf schrie.
"Bleib hinter mir und in meiner Nähe vorerst ich glaube nicht das er der einzige hier ist" ich roch ein wenig komischen Geruch was mir irgendwie zusammen zieh lies.
Schnellen Fußes ging ich zu Elena an die Seite und hielt meine Waffe weiter hin in meiner Hand eh ich dann mich an den Typen richtete " nicht so frech der Herr sie sind hier in der Unterzahl und bevor ich mir was sagen lasse werde ich alleine für Sicherheit sorgen! " sagte ich ein wenig schroff zu dem Mann doch schnell hörte ich einen paar Bewegungs Geräusche und sah ein wenig schärfer in die Fern und tatsächlich es kam die auf uns zu jetzt hieß es ein wenig sich vorbereiten.
"Psst! für müssen jetzt leiser sein den wir bekommen besuch Elena kannst du mit dem Messer umgehen oder mit einer Pistole?....." ich sah dann Amira an und würde ihr einfach eine Waffe geben falls was sein sollte auch wenn ich versuchen werde es alleine zu schaffen ganz klar aber ich vertrauten den beiden das die auch was drauf haben.
"und du Amira wie sieht es bei dir aus?"

Ich wartete kurz die antworten der beiden Mädels ab eh ich mich an den Fremden wande "ok ich kenn dich nicht und vertrau dir auch nicht wirklich so viel sei gerade gesagt aber da wir alle in der situation hocken müssen wir zusammen arbeiten also will ich wissen was dein plan ist um zu wissen wie ich reagieren muss!?"
gab ich flüsternd und fest zum Wort den wen er sein ding durch ziehen würde dann müsste ich mir im kopf schnell ein anderen plan machen wie ich Amira und Elena anders schützen konnte noch schnell neben bei meine Waffe kontrolliert und auch meine Weste um auch mein Leben nicht unnötig zu gefährden.

@Elena Davis @Dimitrij Sokolow @Amira S. Gonzalez


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#10

RE: Waldrand

in Außenbereich 30.08.2019 20:41
von Elena Davis (gelöscht)
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Man konnte nicht sagen das Elena ganz und gar vertieft in dem war, was sie gerade tat. Sie war konzentriert und blendete das meiste um sich herum aus. Gezwitscher von Vögeln, Wind der durch die Blätter wehte und Äste die knackten. Es waren alles Geräusche, die Elena nicht als Gefahr einstufte und für normal in diesem Umfeld empfand. Sie würde es sogar schon fast als entspannte Abwechslung sehen, wenn nicht der lebendige Tot um jede Ecke lauern könnte. Dennoch konnte sie das Gefühl nicht ausblenden das sie sich doch deutlich wohler für einen Moment hier draußen fühlte als in der Kolonie selbst. Was nicht ganz grundlos war. Sie verdankte diesen Leuten auf der einen Seite so viel das dies wohl der einzige Grund war wieso sie an diese Menschen gebunden war, auf der anderen Seite hegte Elena ebenso Verachtung zu mindestens seit dem Vorfall ihrer Eltern, auch wenn dieser schon bereits eine längere Zeit zurücklag. Elena hatte es von Anfang an nicht immer leicht gehabt sich an das Leben unter der Erde einzugewöhnen. Elena's Gedanken waren immer sehr sonderbar gewesen, zu sonderbar für diese Kolonie und ihre Neugier und ihr starker Ehrgeiz war bis heute für viele ein Problem. Nun zu mindestens für welche die etwas zu verbergen hatten .. richtig? Doch verstärkt wurde das ganze umso mehr seit dem Tod ihrer Eltern und dem erneuten Leben an der Oberfläche. Seit dem schien die Zone deutlich dubioser für die Blondhaarige als früher. Der Anführer war seitdem die Kolonie die Oberfläche betrat nie mehr gesichtet worden als von dessem Sohn. Man sagte er sei krank. Das niemand zu ihm kann und schon gar von diesen dubiosen Abteilen im Forschungsraum die auch nur bestimmten Forschern Zutritt erlaubt war. Doch den wirklichen konkreten Stoß gab ihr ihre Tante. Elena's Tante die an Astmah verstarb, zumindestens sagte man ihr das. Die Blondhaarige hielt diese Frau immer für verrückt, auch sie faselte stets das man sich in der Zone in Acht nehmen sollte. Damals hielt El es immer für verrücktes Gerede und heute, heute verstand sie was sie eigentlich damit sagen wollte, besonders nach der Botschaft versteckt in einen zerrupften, deutlich mitgenommen, kleinen Teddybären den El als Kind von ihr bekam und seitdem immer wieder mit sich trug und noch immer plagte sie ein schlechtes Gewissen sie für eine Verrückte gehalten zu haben. Elena war seit dem stets entschlossen heraus zu finden was hier vor sich ging. Auf der anderen Seite selbst wenn sie eine Art dunkles Geheimnis herausfinden würde, würde für El eine Welt zusammenbrechen. Es wäre deutlich schlimmer als die Tatsache, das sie sich das alles nur einbildete und sich in etwas hineinsteigern würde. Nicht nur band sie ihr Bruder, ihrer einziges lebendes Familienmitglied an diese Kolonie sondern auch die Tatsache das die Blondine keine gute Stunde hier draußen alleine überleben könnte. Sie war unerfahren. Das ganze Leben versteckt vor der wirklichen Gefahr und kein wirkliches Können sich auf irgendeine Art zu wehren. Kein Gefühl für einen wirklichen Überlebensinstinkt. In der Zone waren es nur bestimmten Männern und Frauen erlaubt Waffen und eine Art millitärische Ausbildung zu durchkämpfen, Wächter. Welche wie Diane oder gar ihr Bruder Jake. Menschen auf welche Elena und gar Amira angewiesen war. Ein System das für den Aussenstehenden sicherlich unlogisch und gar dämlich wirken konnte aber so war es einfach gewesen. So war es immer gewesen und niemand hinterfragte dies. So war es auch das Elena bei dem Geräusch eines knackenden Astes nicht im ersten Moment aufschreckte. Erst als Amira und Diane aufmerksam und gleichzeitig unruhig wurden hob die Blondhaarige nur den Kopf an und hörte augenblicklich mit dem Messer auf in der Rinde herum zu hacken. Die männliche Stimme mit einem hörbaren Akzent konnte Elena im ersten Moment gar nicht richtig realisieren und seine Worte erst recht nicht wirklich verarbeiten. Amira's lauter Ruf ließ die junge Frau nur in sich zusammen zucken und bevor sie gar reagieren konnte stand bereits ein Mann mit tiefen dunklen Augen vor ihr, die sie anstarrten. Sicher war Elena erschrocken, doch das Gefühl eines erstarrten Körpers war deutlich schlimmer als die eingebildete Angst, die sie vor dem Wildling hatte. Wildlinge, so nannte die Kolonie die Menschen, die ihre Jahre dadraußen mit den Zombies verbrachte. Ein Forscher sagte einst zu der Blondhaarigen das man sie heut zu Tage kaum von den lebendigen Toten unterscheiden könnte. Doch als der Mann so vor ihr stand ... er sah nicht aus wie ein Toter. Sicher war er verschmutzt und sah deutlich ... mitgenommen aus aber keineswegs unterbelichtet oder gar verwest wie ein Toter es war. Der Griff des Messers war immer noch fest von Elena's Hand umklammert. Sie hätte einfach zustechen können, den Mann attackieren, der Gefahr oder gar keine Gefahr bedeutete. Doch sie tat nichts. Rein gar nichts, Starrte den Mann vor sich nur an. Ein fauler Geruch und ein krächzendes, stöhnendes, immer näher kommendes Geräusch ließen den Blick von dem Fremden einen Moment lang abwenden, ehe sie sich umsah. Erst als Diane schließlich zu ihr eilte und die Waffe auf den Fremden richtete entspannte sich Elena's Körperhaltung ein wenig. Das Geräusch kam immer näher und El wartete nur sehnsüchtig darauf das Diane den Befehl gab zurück ins Fahrzeug zu steigen und den schnellsten Weg zurück zur Kolonie zu nehmen. Doch sie tat es nicht. Elena's Blick schwiff kurz unsicher zu Amira. Stattdessen fragte Diane ob El mit dem Messer umgehen könnte. Umgehen wie ... Töten? Ein knotenartiges Gefühl machte sich in Elena's Magengegend breit. Es war nicht erlaubt für einen nicht Wächter Waffen zu benutzen, auch wie sonderbar es klingt das sich El an diese Regel erinnerte obwohl sie immer wieder welche missachtete. Die junge Frau nickte schließlich mehr oder weniger nur. Das eben noch weiter weg klingende Geräusch war plötzlich ganz nah und es dauerte keine Minute als der erste Walker aus dem raschelnden Gebüsch trat, gefolgt von weiteren ... vielen weiteren. Den faulen Geruch den sie aussonderten ließ Elena ein kurzes Gefühl von Übelkeit verspüren. Der Geruch war seit dem Ausbruch durch das Leben unter der Erde fremd geworden. Das verweste Aussehen, der leere Blick in den Augen. Für einen Moment schien alles zu viel und El wünschte sich nichts mehr als in der Zone wieder zu sein. Der Griff des Messers war so fest umklammert, das sich ihre Handfläche bereits rot verfärbte. Elena ging nun weitere Schritte zurück, steuerte Amira's Richtung an ehe sie plötzlich eine greifende Hand, hinter dem Baum an ihrem Rucksack spürte. Das krächzende Geräusch konnte El ganz nah an ihrem Ohr hören und der Verwesungsgeruch stieg ihr in die Nase. Es war reiner Reflex das sich Elena schnell umdrehte und die Klinge sich durch den Schädel bohrte. Adrenalin breitete sich sekundenschnelle in ihrem Körper aus. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Ihr Atem war schnell und ihre blauen Augen weit aufgerissen als sie dem Untoten ins Gesicht sah der leblos an der Klinge hing. Für einen Moment wurde ihr schlecht. Ihr Rucksack und dessen Inhalt lag verstreut auf dem Boden. Untote strömten aus allen Richtungen. Erst als Elena sah wie auch der kleine Teddybär, das Geschenk ihrer verstorbenen Tante auf dem Boden lag, konnte man sagen das es einen Moment lang mit ihr durchging. "Nein, verdammt !" rief die Blondhaarige nur, ließ das Messer stecken, rannte schon fast achtlos auf das kleine Plüschtier zu, als sei es wertvoll . Nun für Elena war es das, so verrückt es auch aussah. Allerdings war das mehr als ein Fehler gewesen. Statt der schützenden Deckung von Diane, Amira und gar dem Fremden blickte Elena in das Gesicht von Zombies. Den Bären fest in ihrer Hand haltend. Schon fast panisch ging die Blondhaarige zurück, fuchtelte mit ihrer Hand dringend nach irgendetwas was sie als Waffe benutzen konnte. Bis sie plötzlich wortwörtlich den Boden unter den Füßen verlor. Ein kleiner aber dennoch steiler Abhang und Elena machte Bekanntschaft mit dem kalten und harten Boden. Für einen Moment schien alles schwarz, doch als Elena das nächste mal blinzelte sah sie bereits wieder klar. "Oh fuck .." stieß sie nur aus als diese automatisch sich an den schmerzenden Kopf fuhr, nur um zu sehen wie ihre Finger sich mit Blut verfärbten. Den Bären immer noch fest in ihrer anderen Hand. Neben ihr lagen drei weitere Untote, allerdings leblos, die wohl mit ihr gestürzt waren. Kurz ließ dieser Anblick Elena zusammen zucken. Ihr Blick glitt schon panisch nach den Anderen ehe ihr Blick den Geräuschen nach oben folgte. El war nie von der Gruppe getrennt gewesen, auch wenn sie es immer mal wieder wollte um nach Spuren ihrer Eltern zu suchen, so schien ihr die wirkliche Situation deutlich belastend.

@Dimitrij Sokolow @Amira S. Gonzalez @Diane Ava LeFleur


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#11

RE: Waldrand

in Außenbereich 06.09.2019 22:55
von Gelöschtes Mitglied
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Okay, also aus seiner Sicht der Dinge war er wirklich nett. So nett, dass er die Damen zumindest vorwarnte dass da etwas im Anmarsch war. Doch zu schätzen wussten das die Drei anscheinend nicht. Oder sie wussten halt einfach nicht, das er sonst anders war… bei ihnen hier eine Ausnahme machte. Na egal. Er hatte sie gewarnt, Beißer kamen auf sie zu. Wie viele davon konnte er nicht sagen. Dafür mit gesundem Appetit nach Menschenfleisch. Doch er wollte wissen was sie nun vorhatten. Kämpfen oder weglaufen? Sie schienen nicht gerade Kampferprobt zu sein, darüber konnte das Gewehr der Aufpasserin auch nicht hinwegtäuschen. Er bezweifelte überhaupt dass die wussten, wie man Beißer am besten tötete. So stand er da nun und wartete eigentlich auf eine adäquate, qualitativ hochwertige Aussage. Doch stattdessen fing die eine dunkelhaarige Schönheit an zu kreischen. So laut, dass die Blonde neben ihm merklich zusammenzuckte die ihn zuvor noch angestarrt hatte, als wäre er der verdammte Messias. Oder einfach nur verdammt hässlich und ungepflegt. Was dachte die Schwarzhaarige bloß von ihm? Dass er das Blondchen, von der er jetzt zumindest wusste dass sie Elena hieß, verschleppen und vergewaltigen würde? Oder gar schlimmeres? Bljad… niet, heute nicht. Danach stand ihm wirklich nicht der Sinn. Aber innerlich musste er schmunzeln, dunkle, böse Gedanken machten sich in seinem Schädel breit. War nicht seine Schuld, wenn man ihn auf dumme Ideen brachte. Gut, während die eine also gerade hysterisch wurde, machte die Bewaffnete einen auf Wonder Woman. Und was meinte die damit, er wäre nicht der einzige hier? Der einzige Mann? Der einzige Wildling? Nunja… doch schon. Offensichtlich. Aber er sagte einfach mal nichts dazu. Wonder Woman kam auch gleich rüber gestiefelt und fuchtelte mit der Waffe unter seiner Nase umher, etwas das ihm gar nicht passte. Dimitrij presste die Kiefer aufeinander um nicht gleich ausfallend zu werden. Dafür hatte die aber eine umso größere Klappe wie er gleich darauf feststellen musste. Sowas respektloses war ihm schon lange nicht mehr untergekommen. Seine Miene verfinsterte sich zusehends. „Sie sollten sich ihre Worte ganz genau überlegen junge Frau…“ warnte er sie, erneut. Man heute hatte er einen echt guten Tag. Aber sie wollte alleine für Sicherheit sorgen? Na dann nur zu! Bitte, er stellte sich ihr sicher nicht in den Weg. Dafür war er umso gespannter, wie sie es alleine mit den Beißern aufnehmen wollte. Doch wirklich, das interessierte ihn sehr.

Die Beißer kamen immer näher und näher, in der Ferne waren schon dunkle Schatten zu sehen. Das Kreischen der einen hatte sie nur noch mehr angelockt. Noch wäre genügend Zeit abzuhauen, aber das stand wohl nicht zur Debatte. Stattdessen diskutierte Wonder Woman mit Elena und Black Beauty, ob sie mit Messer oder Pistole umgehen konnte. Bljad… er hatte also Recht gehabt oder es zumindest geahnt. Dennoch wurden die zwei mit einer Waffe ausgestattet, egal ob sie im Umgang damit geübt waren oder nicht. Dimitrij stand nur teilnahmslos daneben, starrte in die Ferne und versuchte die Beißer zu zählen. Es waren vielleicht 8 oder 9, eine kleine Gruppe also. Durchaus machbar, wenn man wusste wie. Eigentlich könnte er jetzt auch einfach gehen oder? Immerhin war er nicht dafür verantwortlich was mit den dreien passierte und die Viecher angelockt hatte er erst recht nicht. Dennoch blieb er hier. Man was war er doch für ein herzensguter Mensch nicht wahr? Da richtete Wonder Woman wieder das Wort an ihn und die verschieden farbigen Augen seinerseits, legten sich auf das ovale Gesicht. Dimitrij hob bei ihren Worten eine Augenbraue. „Eben sagen sie mir noch, sie wollen alleine für Sicherheit sorgen, würden sich nichts sagen lassen und jetzt soll ich ihnen meinen Plan erklären, damit sie wissen wie sie reagieren sollen?“ Wiederholte er jetzt mal ihre eben getätigten, gegensätzlichen Aussagen die innerhalb weniger Minuten aus ihren Mund gesprudelt waren. Der Russe atmete einmal tief durch. Jetzt nur nicht aufregen. Vielleicht war die Kleine auch einfach nur total nervös und überfordert… oder was auch immer. Aber er war kein Psychologe, so viel stand fest. „Wie wärs wenn sie einfach diese verdammten Viecher töten, damit die nicht uns töten? Das klingt doch nach nem Plan oder?“ Okay ja er versuchte witzig zu sein, klappte nicht. Klappte nie, er war nie der Humorvolle gewesen. Mit der freien Hand klopfte er sich auf den Hinterkopf um etwas zu verdeutlichen „Treffen sie das Stammhirn, durchlöchern sie den Schädel oder trennen den gleich vom Rest. Egal wie.“ Es musste ihnen allen aber klar sein, wenn die schießwütige Amazone gleich anfing hier rumzuballern, würde das mit Sicherheit noch jede Menge andere Untote anlocken.

Dann war es soweit. Die Zeit des Geplänkels war für die Zombies vorteilhaft gewesen und nun waren sie da. Dimitrij nahm den selbstgebauten Speer fest in beide Hände. Der Schaft war aus dem Holz der Roteiche, die Spitze hatte sich im Laufe der Jahre verändert und war mittlerweile aus vollwertigem Stahl geschmiedet. Tatsächlich hatte er im Laufe der letzten Jahre viel Zeit damit verbracht, diese Waffe für seine Bedürfnisse zu perfektionieren. 3 Meter maß der Speer in voller Länger. Damit konnte er die Untoten auf Abstand halten, ihnen gleichzeitig aber gut und gerne mit einem kräftigen Hieb den Schädel abschlagen. Da sie alle irgendwie sehr nah beieinander standen, löste er sich aus der Gruppe, auch weil er mit dem Speer Platz brauchte, und stürzte sich gleich ins Getümmel. Ein Zombie kam von links, einer von vorne auf ihn zu. Der faulig, süße Geruch hing schwer in der Luft, ließ einen kaum atmen. Mit einem gezielten Stich in den Hals hatte er den einen Zombie quasi am Haken. Den zweiten hielt er sich mit einem Tritt nach hinten für einen Moment vom Leib, nutzte diese Zeitspanne um genügend Kraft aufzubauen und den Kopf des einen zu spalten. Drehte sich dann auch schon um und nahm von der Hiebwirkung gebrauch, schlug mit dem Speer einen Bogen über seinen eigenen Kopf, machte eine Kurve und schlug dem zweiten Zombie den Schädel ab. Das alles passierte in Sekundenschnelle, doch Zeit zum Ausruhen blieb nicht. Konnte nur hoffen dass die Amazone mit ihrem Gewehrsalven auch ein paar traf und nicht nur ins Leere schoss.
Im Augenwinkel hatte er gesehen, wie Elena einem Zombie das Messer in den Schädel gerammt hatte. Was gut war, noch besser wäre es gewesen hätte sie es wieder heraus gezogen aber daran war wohl nicht zu denken. Stattdessen stürzte die Blonde auf den verstreuten Inhalt ihres Rucksacks und griff nach… einem Teddybären. Ja für ihn als außenstehenden ein gerade völlig irrationales Handeln seitens der Blonden, aber was sollte er sich jetzt groß Gedanken darum machen. Er kämpfte einfach weiter. Versuchte so viele Zombies wie möglich von den Frauen fern zu halten, doch gingen noch genügend durch das Wonder Woman sich darum kümmern musste.

Dimitrij geriet völlig in einen Blutrausch. Tötete, spießte auf, schlug Köpfe ab. Schwarzes Blut spritzte, faules Fleisch flog durch die Luft. Und ihm machte es einen Heidenspaß. Das war einfach etwas dass er gut konnte. Schon immer. Es war anstrengend, ein Schweißfilm legte sich auf seine Haut… das Herz pumpte kräftig in der Brust, die Atmung ging schnell. Adrenalin schoss durch seine Adern, machte gefühlt unmögliches möglich. Was in der Zwischenzeit mit Elena passierte, bekam er nicht mit. Erst als es der Zufall so wollte und er am Rand des kleinen, aber steilen Abhangs entlanglief und hinuntersah, entdeckte er die Blonde. Sie schien bei Bewusstsein, rührte sich aber nicht.
Die Zombies hatten sie soweit erledigt, sollten noch vereinzelt welche auftauchen dürften die kein großes Problem darstellen. Also machte er einen Satz und rutschte den Abhang hinunter. Hier unten lagen auch drei Zombies, denen er kurzerhand noch den Kopf abtrennte um auch ganz sicher zu gehen. Dann legten sich seine Augen auf die Blonde. „Frauen…“ er schüttelte den Kopf „Das ihr euch immer emotional an irgendwas binden müsst… und sei es nur ein Teddybär.“ Dimitrij verstand sowas nicht. Es war nur ein alter Stoffbär… aber selbst dazu gab es sicher einen schier endlose Geschichte.
Um zu signalisieren dass er Elena nichts tun wollte, schnallte er sich den Speer auf den Rücken und hob die Hände „Kannst du aufstehen? Oder muss ich...“ Mitja machte die typische Geste wenn man jemanden auf den Händen tragen wollte. Er sah sehr wohl die Verletzung am Kopf, dennoch fragte er. Sollte es ihr aber nicht möglich sein aufzustehen würde er sie auch tragen… müsste er dann wohl oder übel. Die anderen beiden würde sie wohl kaum den Abhang hinauf schaffen können… oder? Vielleicht unterschätzte er die anderen beiden Diven ja auch.

@Amira S. Gonzalez @Diane Ava LeFleur @Elena Davis


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#12

RE: Waldrand

in Außenbereich 07.09.2019 17:32
von Ezekiel (gelöscht)
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@Diane Ava LeFleur @Elena Davis @Dimitrij Sokolow
ihr dürft mich bitte mitziehen und es wäre toll, wenn mir einer dann kurz sagt, was passiert ist. Schaffe es nicht bei solchen Texten zu schreiben.


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#13

RE: Waldrand

in Außenbereich 15.09.2019 19:39
von Elena Davis (gelöscht)
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Elena's Sehkraft wurde für einen kurzen Moment verschwommen. Das Grün der Blätter, das verwehste Gesicht der Untoten verschwomm als würde sie unter Wasser ihre Augen offen haben. Der Lärm der durch die Untoten verursacht wurde, Amiras Stimme, die Stimme des Fremden und Diane's Schüsse zogen sich immer weiter in die Ferne. Wie ein Echo. Als würde das Ereignis an einem ganz anderen Ort stattfinden. Wenn man daran dachte dass das ganze gerade alles über ihr statt fand. Das einzige was El klar und deutlich hörte war ein dumpfes Geräusch auf ihrem Hinterkopf als sie aufkam. Als hätte man ihr etwas Schweres über den Kopf gezogen. Oder war sie wirklich so tief gefallen, dass das nun das letzte war, was sie je in ihrem Leben hören würde. Das wäre ziemlich beschissen. Wer würde schon gerne bei seinem letzten Atemzug das Dröhnen von Untoten in seinen Ohren spüren. Die Blondine auf jedenfall nicht. Da gab es deutlich besseres was sie sich vorstellen konnte. Zum Beispiel nicht ins Gras zu beißen generell. Zumindestens noch nicht! Selbst die dumpfen Geräusche der verwehsten Körper die nur wenige Meter neben ihr den Abhang herunter prallten war etwas was die Blondhaarige für einen Moment nicht wahr nahm. Es war wahrscheinlich mehr Glück als Verstand das diese Untoten den Aufprall selbst nicht überlebten. Zu mindestens machte es auf den ersten Blick diesen Anschein. Jedenfalls hätte Elena es womöglich nicht mehr geschafft in ihrem momentan Zustand sich zu retten oder hätte sich eher von einem Körperteil verabschieden müssen. Und darauf konnte Elena wirklich verzichten. Schließlich war sie hier ... nun um ehrlich zu sein wusste sie es noch nicht mal selbst weswegen sie genau hier war. Sie wollte wissen was mit ihren Eltern dadraußen passiert war. Sie wollte wissen ob sie auch zu diesen Dingern mutiert sind oder tot oder gar vielleicht noch leben. Wer wusste das schon? Schließlich hat man keine Leichen gefunden als man von der damaligen Expedition zurückkehrte.

Und selbst wenn es irgendwelche Anzeichen gäbe hätte sich Elena wohl kaum damit zufrieden gegeben. Es war etwas was Elena keine Ruhe ließ, sie nicht richtig schlafen ließ, sie langsam ziemlich paranoid werden ließ ... und sie immer mehr und mehr die Dinge hinterfragte, die sie noch vor ein paar Monaten in ihrer Kolonie für normal hielt. Dennoch merkte die Blondine schnell, als sie bereits den ersten Schritt aus dem Geländewagen trat, das sie nichts finden würde. Wie sollte man auch? Das Gebiet um die Zone war riesig. Es wäre wie die Nadel in einem Heuhaufen zu suchen. Eine unendliche Suche nach nichts, und dennoch wollte El sich nicht damit zufrieden geben, egal wie verrückt man sie noch halten wird. Die Kolonie, hatte einfach etwas zu verbergen und war womöglich nicht das sichere zu Hause für was Elena sie seit dem Ausbruch der Seuche hielt. Aber wie man bereits sah war diese Welt noch gefährlicher als man ihnen noch im unterirdischen Bunker erzählte. Auch wenn es dieses mal halbwegs gut ausgegangen war, wer sagte das es beim nächsten Mal genau so ablaufen würde und sich der Unfall nicht wiederholte? Elena hätte auf jeden Fall nicht gedacht, schon beim ersten Mal wieder da draußen zu sein auf Untote und gar einen Wildling zu stoßen. Ja man konnte wirklich sagen Elena hatte gehofft, es wäre eine schnelle Sache. Wirklich nur aus dem Auto heraus, Proben sammeln, Elena hätte vielleicht noch etwas Zeit gefunden die Gegend zu erkunden und das wars. Wenn El im Nach hinein darüber nachdachte könnte sie sich selbst dafür verfluchen, für diese naive Denkweise. Aber dafür war die Expedition ebenso da gewesen, um dem Anführer einen Bericht über den Zustand der Außenwelt zu erläutern. Und dieser unterschied sich deutlich von dem letzten, als eine kleinere Gruppe noch einmal nach dem Vorfall ihrer Eltern draußen war. Aber dies war nun auch bereits mehrere Monate her. Seitdem die Kolonie an die Oberfläche zurück kehrte waren nur wenige Leute der Kolonie in den Genuss gekommen, die Luft der Außenwelt zu schnuppern und wenn handelte es sich meistens um Wächter und vielleicht mal einen Forscher. Elena blinzelte mehrmals mit ihren Augen, als sie langsam wieder zu sich kam. Das Tageslicht blendete sie, wie am selben Tag als sie das erste Mal ihre Augen öffnete, als sie den unterirdischen Bunker verließen. In ihrer Hand spürte sie immer noch, fest umklammernd, den bereits rauen Stoff des alten Stoffbären. Das der Wildling bereits die Mühe auf sich genommen hat, um den Abhand herunter zu rutschen um nach ihr zu sehen merkte sie erst als El sich vorsichtig aufsetzte. Ihre Hand fuhr automatisch an ihren Kopf und spätestens als sie etwas Warmes ihren Hinterkopf hinunterlaufen spürte. Automatisch fuhr ihre Hand zu dieser Stelle. Ein kurzer Schmerz durchzog Elena's Körper nur um dann fest zu stellen das sie blutete. Es war nichts tragisches.

Sicher nicht etwas was sie auf der Stelle umbrachte und sie auch nicht vor Schmerzen eingehen ließ. Dennoch musste Elena schlucken als sie das Blut an ihren Fingern betrachtete. Nun war es einfach so das die Zone Fragen stellen würde. Fragen was dadraußen passiert war und wie es zu den Ereignissen kam. Und wenn man heraus fand das El sich von der Gruppe entfernt hatte, wenn auch unfreiwillig, würde es Konsequenzen haben. Gerade weil die Anführer nicht gut auf die junge Frau zu sprechen waren, besonders als vor ein paar Monaten versuchte, Expeditionsberichte, gerade von ihren Eltern zu stehlen und sie das den Platz als Forscherin kostete. Gerade hatte sie es wieder erreicht das sie bei kleinen Forschungen mitwirken durfte und nun ... Nun würde sich wahrscheinlich alles wieder verschlimmern und wenn gar sich wieder auf ihren Bruder Jake auswirken. Bei den Gedanken schossen nur ungewollt Tränen in Elena's Augen, die sie nur mit ordentlich Wut wieder runterschlucken konnte. Als sie den Wildling erblickte war dieser von Blut der Untoten befleckt und glich ihren Geruch. In seiner Hand hatte er einen Speer, welche auch nicht von dem Blut der Untoten verschont wurde. Elena starrte nur, bekam im ersten Moment kein Wort heraus. Schließlich ging der Fremde auf sie zu ... mit seiner Waffe! Elena's innerliche Alarmglocken leuchteten alle rot auf, sie versuchte weg zu rutschen. Ehe sie nur noch die Augen zukniff und schließlich nur den Luftzug des Speeres wahrnahm. Als Elena schon fast ängstlich im nächsten Moment ihre Augen öffnete, war sie glücklicherweise noch in ganzen Stücken. Die Untoten, die mit El in den Abgrund gestürzt waren, waren wortwörtlich einen Kopf kürzer. Der Wildling steckte nur seine Waffe wieder weg und wendete sich wieder zu El. Seine Worte aufgrund ihres Stoffbären brauchten einen kurzen Moment bis sie bei El ankamen. Ihr Atem war schnell, ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals und ihr Körper war im Schockzustand. Selbst als der Wildling ihr Hilfe anbot zuckte Elena nur ungewollt zurück. Zu sehr war sie davon geschockt wie der Wildling überhaupt handelte. Dennoch schaffte Elena sich etwas zusammen zu reißen und auf zu stehen, um ihn auch gleichzeitig zu zeigen das sie nicht getragen werden musste. "Nein ... nein schon gut." keuchte Elena nur. "..Nur ein Kratzer." Die Blondhaarige klopfte sich nur den Dreck von der Kleidung und zog sich ein Blatt aus den Haaren, während ihre Augen nur so die Umgebung umkreisten. Es war wieder still. So still als sei nie etwas gewesen. Elena's Blick glitt sofort nach oben. "Amira...!? Diane!?" rief El nur, nicht lauter als sie musste. Auch sie hatte wenig Interesse die Monster wieder anzulocken. Als sie dennoch keine Antwort vernahm, machten sich die schlimmsten Gedanken in ihr breit. Nicht nur das ihnen etwas geschehen war, sondern auch das sie alleine mit dem Wildling war. Die Wildlinge, die mit den Untoten die Welt dadraußen teilten, die ebenso Monster waren. Pure Gefahr. Ihr Blick glitt langsam wieder zu dem Wildling. Sicher das Blut ließ ihn nun nicht sonderlich vertrauensvoll herüberkommen aber dennoch .. hatte er ihnen geholfen .. nun vorerst. "Du solltest nicht hier sein." fand Elena wieder ihre Stimme ehe sie den Kopf schüttelte. "Ich sollte nicht hier sein." Elenas Atem beruhigte sich langsam wieder. Sie klang nicht mehr so als sei sie meilenweit gelaufen. Etwas unbeholfen, blickte sich die Blondhaarige um. "...Danke." kam schließlich aus ihr heraus als ihr Blick wieder den Wildling erfasste. "..für die Hilfe gegen diese ... Dinger." Wildling oder nicht. El wusste wann sie sich zu bedanken hatte.

@Amira S. Gonzalez @Dimitrij Sokolow
(Diane ist ja nun leider weg.)


zuletzt bearbeitet 15.09.2019 19:39 | nach oben springen


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