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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁
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Kolonien & deren Bewohner

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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

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An Aus

#1

Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 19.09.2019 19:42
von Nathaniel Collins (gelöscht)
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Seit Peter vor einem knappen halben Jahr, von einem Zombie attackiert und von ihm persönlich hatte erlöst werden müssen, zog Nathaniel allein durch das Land das er seit dem Tag der Apokalypse nicht mehr verlassen hatte. Er hatte zu Beginn versucht es nach England zu seiner Mutter und seinem Adoptiv Vater zu schaffen, aber dieses verdammte Virus hatte so schnell um sich gegriffen, dass es keine Möglichkeit mehr gegeben hatte, über den Kanal in seine Heimat zu fliegen. Oft fragte er sich, ob seine Familie und seine Freunde drüben auch alle als Beisser durch die Gegend zogen, oder ob sie auch Tagtäglich um ihr Leben kämpften. Irgendwie weitermachen war es was Nathaniel nun schon so lange tat, dass er mittlerweile gar nicht mehr wusste wie es sich anfühlte ein normales Leben zu führen. Einfach aus zu gehen, Spaß zu haben, Karaoke zu singen… all das war Schnee von gestern und fühlte sich an, als wäre es in einem vollkommen anderem Leben gewesen.

Als Peter noch gelebt hatte war dieses Leben noch etwas normaler gewesen. Man war nie allein gewesen, denn wirklich hatten sie sich nie einer Gruppe von anderen Überlebenden angeschlossen. Auch wenn es natürlich sicherer war, aber es hatte Nathaniel nie wirklich gelegen sich anderen unter zu ordnen. So tickte er ganz einfach nicht. Autoritätspersonen waren nie etwas wovon sich der gelernte Bibliothekar, etwas hatte sagen lassen. Manche Dinge, änderten sich eben nie. Selbst nicht in Zeiten wie diesen. Jedoch vermisste er es schmerzlich am Morgen neben einem vertrauten Gesicht aufzuwachen und sich zu einschlafen an jemanden zu kuscheln. Etwas das einem zumindest ein wenig das Gefühl von Sicherheit in einer Welt wie dieser vermittelte.

Nathaniel´s Weg hatte ihn heute in eine verschlafene Kleinstadt geführt. Er hatte Benzin für seinen Wohnwagen und einige Lebensmittel in Konserven zusammen gesucht. Shoppen ohne zu bezahlen… früher ein Traum, heute die raue Realität. Was würde werden, wenn all die Autos leer, die restlichen Lebensmittel die noch in Dosen aus der Zeit vor Tag X existierten, aufgebraucht waren? Ob sie es dann irgendwann machen würden, wie die Zombies? Menschen essen? Ja, Nathaniel hatte immer wieder einmal diese Gedankengänge. An Tagen, oder vielmehr Abenden wie diesen war es besonders schlimm. Heute war der 24 Dezember - Heiligabend und nichts deutete hier auch nur im Entferntesten Sinne darauf hin, dass es ein Feiertag war. Lediglich die Kälte zeugte von der Jahreszeit, denn es war Arschkalt. Daran änderte auch der Whiskey nicht von dem er sich schon zwei gegönnt hatte. Gehörte ja eh keinem mehr. Also konnte er ihn auch trinken. Allein in dieser Bar sitzend, die nicht einmal abgeschlossen gewesen war. Doch immerhin funktionierte die Musicbox noch und spielte Musik die wie das Echo aus einer fremden Welt zu sein schien.

Nathaniel saß in einer Ecke direkt an der Bar, die Füße auf dem Hocker vor sich gelegt und sang den Song Stand by me von Ben E. King mit. Kein Weihnachtslied, aber so etwas gab es in einer Bar ja auch nicht. Oder vielmehr hatte es nie gegeben. Damals als alles noch anders gewesen war und wo um diese Zeit, der Duft von gebratenen Truthahn und anderen Leckereien die Luft erfüllt hatte.


@Monique Castello


zuletzt bearbeitet 19.09.2019 19:47 | nach oben springen

#2

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 19.09.2019 20:13
von Monique Castello (gelöscht)
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Jeder Tag glich den anderen. Aufwachen in sein Versteck, um sein Leben kämpfen, etwas zu Essen besorgen und so weiter und so weiter. Zumindest erging es Monique so. Jeder Tag zog sich wie Kaugummi. Keine Stunde verging so schnell wie vor den Ausbruch. Selbst das es Heiligabend war wusste sie nicht. Jegliches Zeitgefühl hatte sie verloren. Lediglich das es Winter war wusste sie. War ja auch nicht wirklich zu übersehen.
Wie sehr sehnte sie sich nach der alten Zeit zurück wo sie selbst noch in ihren Job als Sanitäterin gearbeitet hatte. Dabei hatte sie diesen Job wirklich geliebt. Aber nun war alles umsonst.
Mühselig ging sie dennoch durch die Straßen der Stadt und füllte sich in manchen Läden den Rucksack. Man durfte eben nicht mehr penibel sein und musste das nehmen was man bekam. Doch vor einer Bar blieb sie stehen. Sofort schossen die Bilder von dem Ausbruch in ihren Kopf. Genau an diesen Ort befand sie sich in ein Einsatz und arbeitete mit der Polizei zusammen. Der Polizist welcher ihr bei Seite stand war in ihren Augen mehr als nur ein Freund. Nur hatte er es nie erfahren. Ob er noch lebte? Schützend lief er nämlich hinter ihr her und war dann plötzlich weg. Ab und zu suchte sie nach ihm, denn etwas in ihr sagte das er noch lebte.
Plötzlich wurde sie aber von Musik aus ihren Gedanken gezogen, welche aus der Bar kam. Ihre Stirn legte sie in Falten und atmete tief ein. Das konnte doch nicht sein, oder? Denn die Melodie kam ihr bekannt vor, da man sie des öfteren mit diesen Song immer auf zog. Das Herz machte ein großen Sprung und schlug ihr bis zur Kehle. Schwer schluckte sie, betrat dann aber diese Bar. Auch wenn es nicht wirklich angenehm roch war es besser als draußen. Zur Vorsicht hatte sie ihre zarte Hand um einen ihrer Dolche an der Hose gelegt. Denn wer wusste schon was ein erwartete.

@Nathaniel Collins


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#3

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 25.09.2019 19:45
von Nathaniel Collins (gelöscht)
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Der Mensch gewöhnte sich bekanntlich ja an alles. Ein Sprichwort das sich für ihn bewahrheitet hatte, seit dieses Virus damals den Großteil der Menschen in Zombies verwandelt hatte. Dieser tägliche Überlebenskampf war mittlerweile Routine, so wie es früher gewesen war zur Arbeit und anschließend einkaufen zu gehen. Was dem Engländer am meisten zu schaffen machte, war das allein sein. Es hatte ihm nie gelegen, auch wenn er damals durchaus ein Mensch gewesen war, der auch ab und an gern mal allein war. Doch ansonsten war er immer gern unter Menschen gewesen, hatte seine Zeit liebend gern mit Freunden verbracht. Freundschaften im früheren Sinne schienen inzwischen jedoch so gut wie ausgestorben zu sein. Die meisten Überlebenden hatten sich in Gruppen zusammen geschlossen, doch Nathaniel war nicht der Typ der sich anderen so einfach unterordnete. Da blieb er lieber ganz allein für sich. Auch wenn dies natürlich auch gewisse Gefahren barg, wenn man mehreren Beissern begegnete.

Also saß er nun ganz allein an diesem Heilig Abend an der verlassenen Bar, trank Whiskey und hörte einen seiner Lieblingssongs der aus der Musicbox kam. Wäre auch merkwürdig gewesen, wenn Weihnachtslieder in der Box gewesen wären. Wenn auch durchaus schön. So lange es nicht Last Christmas war. Denn Zombieapokalypse hin oder her, so verzweifelt das er sich das hätte rein ziehen können, war der Brite nun auch noch nicht. Seine doppelläufige Schrotflinte neben sich auf der Theke liegend, saß er nahezu lässig da und sang mit, bis er plötzlich ein Geräusch vernahm - die Tür! Augenblicklich begann sein Körper auf Hochtouren zu arbeiten, dank des Adrenalinschubs den er grade eben bekommen hatte. Mit einer schnellen Bewegung schnappte er sich seine Waffe und erhob sich von dem Barhocker. Die Schrotflinte schussbereit im Anschlag. Doch dann traute der Rotblonde kaum seinen Augen, denn die Frau die soeben die Bar betreten hatte, kannte er sogar verdammt gut. Und sie schien ein vollkommen normaler Mensch zu sein! Mit einem freudigen Lächeln, ließ Nathaniel seine Waffe sinken ohne sie loszulassen und sagte: „Monique..? Monique Castello..bist du es wirklich?“

@Monique Castello


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#4

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 26.09.2019 07:17
von Monique Castello (gelöscht)
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Jeder konnte sich umgewöhnen. Klar, nur sie nicht. Sie wollte es auch einfach nicht. Ob sie zu stolz oder sturr dafür war? Bestimmt. Aber das machte sie eben aus. Mit dem Kopf voran durch die Wand und fertig. Doch noch immer blieb das Gefühl das ihr etwas fehlten. Ihr jemand an der Seite fehlte. Und so war dem auch gewesen.
Immer wenn sie in der Stadt war suchte sie unbewusst nach dem Polizisten. Ihr bester Freund, welcher sich heimlich in ihr Herz geschlichen hatte. Auch wenn sie wusste das es kein Sinn machte. Aufgeben tat sie einfach nicht.
Doch in der Bar konnte sie diesen Gedanken einmal bei Seite schieben. Das Bild des jungen Mannes aus ihren Gedanken vertreiben.
Das typische Klacken der Waffe verriet es das hier jemand anwesend war. Selbst sie reagierte in einem Sekundenbruchteilen und hatte ein Pfeil in ihren Bogen gespannt und auf ihn gerichtet. Doch wen sie sah ließ ihr Herz schneller schlagen.
"Nate..."
Wisperte sie in einen leisen Atemzug und senkte sofort ihren Bogen, welchen sie einfach auf den Boden legte und zu ihm ging.
An seiner Seite angekommen fiel sie ihn in die Arme und schloss ihre Augen. Es tat gut ein bekanntes Gesicht zu sehen. Vor allem von ihm. Und dies zeigte sie mit dieser Geste.

@Nathaniel Collins


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#5

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 26.09.2019 18:12
von Nathaniel Collins (gelöscht)
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Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt. Ein Satz aus einem seiner Lieblingsfilme Forrest Gump, wobei Nathaniel grade spontan die Frage in den Sinn kam, ob Tom Hanks die Apokalypse überstanden hatte, oder nicht? Lebte er und musste auch tagtäglich ums Überleben kämpfen, oder geisterte er ebenfalls als hirnloser Beisser durch das Land? Warum sollten Promis davon verschont geblieben sein? Zugegeben eine blöde Frage die ihn da grade beschäftigte, aber sowas konnte wohl vorkommen wenn man so lange allein unterwegs war. Wahrscheinlich sollte er einfach mal wieder ein gutes Buch lesen. Shakespeare oder etwas in der Art. Doch zunächst einmal galt es heraus zu finden, von wem er hier grade in seiner kleinen stillen Weihnachtsfeier Gesellschaft bekommen hatte.

Nathaniel brauchte nur den Bruchteil einer Sekunde um die dunkle Schönheit die wie ein weiblicher Robin Hood vor ihm stand zu erkennen. Doch dann machte sein Herz vor Freude einen Sprung, denn jemanden aus der Zeit vor alledem hier lebend und ascheinend vollkommen unversehrt zu sehen, war einfach ein wahnsinnig gutes und schönes Gefühl! „Ja, ich bin es.“ Erwiderte er auf ihre leise Feststellung und legte seine doppelläufige Schrotflinte nun auf die Theke. Sollte doch plötzlich ein Beisser auftauchen, würde er schnell genug sein. Außerdem war Monique ja auch noch da und bewaffnet.
Mit sichtbarer Freude auf dem Gesicht, näherte er sich der Dunkelhaarigen und zog sie, wenn sie es zuließ, einfach in seine Arme um sie zur Begrüßung an sich zu drücken. „Es ist so unfassbar schön, ein bekanntes Gesicht zu sehen.“ Sagte er während er sie umarmte und genoss dieses vertraute Gefühl des Wiedersehens mit jemanden der ihm einmal sehr nahe gestanden hatte und mit dem er eine sehr schöne Zeit verlebt hatte.

@Monique Castello


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#6

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 26.09.2019 18:48
von Monique Castello (gelöscht)
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Gab es doch ein Schicksal? Und hatte dieses es wirklich mal gut mit ihr gemeint? Es wäre doch zu schön um wahr zu sein. Denn wenn man stets nur negatives erlebte hatte man doch die Hoffnung aufgegeben etwas positives zu erfahren und zu spüren. Da war es doch ein wunderbares Gefühl abends eine Dose Bohnen essen zu dürfen und nicht um sein Leben zu rennen. Und jetzt war es etwas was sie nicht hätte beschreiben können. Ihr Herz raste wie wild als sie diese ihr sehr bekannten Augen erkannte und zuordnen konnte. Dies war eben nicht wirklich schwer gewesen. Auch wenn sie eine lange Zeit diese Augen nicht sehen konnte. Umso schöner war es einfach ihn unversehrt und im ganzen Stück zu sehen.
"Ich hatte nicht gedacht dich zu sehen..."
Gab sie zu und sah in diese Augen, in welchen sie sich verlieren konnte. Sie hatten einfach etwas magisches für sie gehabt. Nur die Auswirkungen wie früher blieb aus. Sie sah Nate als einen guten Freund, welcher Sie fast besser kannte als jemand Anderes.
Als er sie zu sich zog ließ sie es zu und schlang feste ihre Arme um ihn, schloss für ein kurzen Augenblick ihre Augen und genoss diese Nähe. Eine Nähe welche ihr gefehlt hatte. Denn seid dem ihr Kollege, Polizist und heimliche Flamme verschwunden war hatte sie niemanden mehr an sich heran gelassen.
"Geht es dir gut?"
Ihr Blick ging scannend über sein Körper um zu gucken das er wirklich unverletzt war. Es war eben die typische Geste von Moni. Denn ihren Job und das was sie sich angeeignet hatte konnte sie einfach nicht ablegen. Und um ehrlich zu sein betrachtete sie ihn sehr gern.

@Nathaniel Collins


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#7

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 27.09.2019 19:48
von Nathaniel Collins (gelöscht)
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Mit allem hätte Nathaniel heute an diesem einsamen Heiligabend gerechnet, nicht jedoch damit ein vertrautes Gesicht aus seinem alten Leben wieder zu sehen. Doch genauso war es gekommen und auch wenn es schon eine ganze Weile her war, er hatte Monique sofort erkannt. Sie ihn ebenfalls, auch wenn ihr der Engländer hatte ansehen können, dass sie im ersten Augenblick von diesem überraschenden Wiedersehen ebenso überwältigt war wie er selbst. Aber wer konnte auch mit so einem Zufall rechnen? Die Überlebenden des Virus waren in alle Winde verstreut, da jemanden zu treffen den man schon vorher gekannt hatte, war wie ein Lottogewinn wie vor dem Tag X.

"Ich hatte nicht gedacht dich zu sehen..." Gab die Dunkelhaarige zu und erntete dafür ein warmherziges Lächeln ihres alten Freundes. „Das geht mir genauso, aber es ist echt schön ein vertrautes Gesicht zu sehen!“ Ließ er sie wissen und lächelte erneut als Monique es zuließ, dass Nathaniel sie in seine Arme zog. Er seufzte knapp und schloss für den Moment die Augen, als sich die junge Frau an ihn schmiegte. Es tat gut jemanden einfach einmal festzuhalten und zu spüren, dass man tatsächlich noch lebte und nicht einfach nur in einem nicht enden wollenden Alptraum gefangen war, aus dem man einfach nicht aufwachen konnte. Ein warmer Körper, ein schlagendes Herz.. etwas das man früher als vollkommen selbstverständlich angesehen hatte, war plötzlich zu etwas geworden das nahezu ausgestorben war.
"Geht es dir gut?" Vernahm er ihre Frage, nachdem sie sich voneinander gelöst hatten. „Ja, ich lebe noch und bin gesund und unverletzt. Und wie geht es dir?“ Erkundigte er sich und erkundete dabei ebenfalls den Körper der jungen Frau mit seinem Blick, soweit es ihm möglich war um zu sehen, ob sie irgendwelche Verletzungen oder Narben hatte.

@Monique Castello


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#8

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 28.09.2019 17:38
von Monique Castello (gelöscht)
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Es war wohl das schönste Geschenk was man bekommen konnte. Eine vertraute Person zu finden die noch in einem Stück war und ein nicht gleich anknabbern wollte. Es war einfach das größte was es gab. Und dies zeigte Monica aus vollem Herzen, als sie sich eng an ihm schmiegte. Es war schon fast so als wollte sie testen das er es wirklich war und nicht nur ein Traum.
"Ich habe mit allem gerechnet.. Aber nicht mit dir."
Sie gab es offen zu. Denn noch nie hatte sie ein Blatt vor dem Mund genommen und etwas ausgeblühmt. Sie brachte die Dinge einfach so wie sie waren auf den Punkt. Entweder kam man damit klar oder man ließ es einfach bleiben. Und das machte die kleine Italienerin eben aus. Auch wenn sie gerne seine Nähe genoss ging Moni auf Abstand und ließ ihre Blicke über ihn wandern. Nicht nur er kontrollierte ob wirklich alles in Ordnung war. Auch sie scannte ihn auf sichtbare Verletzungen.
"Ich lebe noch... "
Gab sie selbst zurück und machte sich das lange Haar hinter ihr Ohr. Denn wenn sie es zugeben würde war er wirklich das Beste was sie seid Tagen gesehen hatte.
"Was machst du hier?"
Ihren Kopf neigte sie kurz zu Seite und blickte an ihm vorbei. Alkohol stand auf den Tisch. Und dies war doch auch mal eine willkommene Abwechslung. Dennoch gingen ihre Blicke wieder zu ihm auf. Ihre Blicke fanden sofort seine und ein kurzes Lächeln schlich auf ihre Lippen. Klar standen sie sich vor einiger Zeit sehr nah. Doch sind sie nicht wie jedes andere Paar in Stress und Ärger auseinander gegangen. Es war eine Zeit an welche sie gerne zurück dachte und nicht missen wollte. Und noch immer hatte sie eine Schwäche für seine Augen. Etwas was sich wohl nie ändern würde, auch wenn sich ein anderer junger Mann in ihr Herz gebrannt hatte.
"Bist du alleine?"
Sie konnte ihn nicht leiden sehen und wollte gucken ob sie nun doch etwas gutes tun konnte.

@Nathaniel Collins


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#9

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 29.09.2019 17:50
von Nathaniel Collins (gelöscht)
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Nathaniel hatte seit dem Ausbruch dieses verdammten Virus, noch niemanden aus seinem alten Leben getroffen, der nicht zum Zombie geworden war. Umso größer und schöner war die Überraschung Monique, heil und gesund zu sehen. Vollkommen zufällig an diesem Heiligabend in dieser einsamen und verlassenen Bar in die es ihn heute ebenso zufällig gezogen hatte. Klar traf man immer wieder auf Überlebende, doch die meisten lebten in kleinen oder auch größeren Gruppen zusammen. Nichts womit der Engländer sich so recht anfreunden konnte, auch wenn es einen gewissen Schutz bot. Jedoch waren diese Regeln die innerhalb dieser Gruppen herrschten für seinen Geschmack meist zu starr. Er war nie ein Freund von Autoritäten gewesen und das hatte sich bis heute hin einfach nicht geändert. Die Folge dessen war also Einsamkeit, vor allem seit Peter nicht mehr bei ihm war. Weshalb es umso schöner war jemanden zu treffen mit dem er eine wirklich schöne Zeit verbracht hatte und mit dem er im Guten auseinander gegangen war.

"Ich habe mit allem gerechnet.. Aber nicht mit dir." Nichts was die hübsche Brünette hätte unausgesprochen lassen sollen. Denn - „Das geht mir genauso. Ich habe seit dem Ausbruch niemanden getroffen, den ich vorher gekannt habe.“ Gab Nathaniel zu und betrachtete die alte Freundin nachdem sie einander los gelassen hatten, ebenfalls genauer. Verletzungen hießen in der heutigen Zeit oftmals, dass man selbst bald zu einem dieser Beisser wurde. Das letzte was Nathaniel wollte war, noch einmal jemanden der ihm nahe stand töten zu müssen, ehe er sich verwandelte. Klar hatte er selbst auch schon unzählige Beisser erlegt. Wie jeder der heute noch lebte. Doch einen Menschen den man kannte und zu dem man eine Bindung egal welcher Art hatte zu töten, war etwas vollkommen anderes. Etwas das einen nie losließ und das einen bis in die Träume verfolgte.
„Ja, das sehe ich und darüber bin ich wirklich froh.“ Gab Nathaniel offen zu, nachdem Monique seine Frage mit einem simplen - "Ich lebe noch... ", beantwortet hatte. Der Rotblonde sah ihr dabei zu, wie sie sich eine ihrer dunklen Haarsträhnen hinter das Ohr strich und lächelte, einfach weil er happy darüber war, ein vertrautes Gesicht an diesem traurigen Abend zu sehen.

„Ich bin zufällig her gekommen. Hab ein paar Autos abgezapft, zwei Autobatterien mitgehen lassen, ebenso wie ein paar Konserven von hinten aus der Küche und dann fiel mir ein welcher Tag heute ist. Da dachte ich mir, warum sollte ich nicht allein ein wenig feiern.“ Gab er zu und grinste an dieser Stelle ein wenig. Denn womöglich hatte Monique irgendwann aufgehört auf Kalender zu achten und würde jetzt überlegen, was diesen Tag so besonders machte. Womöglich würde sie ihn auch für verrückt halten, weil er so nostalgisch war. „Ja, ganz allein mit Jim und Johnny..“ Wobei sein Blick kurz zu den Whiskeyflaschen wanderte. Er hatte einfach von jedem einen getrunken, weil er sich nicht hatte entscheiden können. „Und du, bist du allein unterwegs und kann ich dich vielleicht zu etwas einladen?“ Fragte er grade als der Song von Ben E. King endete, ohne das es dem ehemaligen Bibliothekar wirklich auffiel.

@Monique Castello


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#10

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 29.09.2019 19:53
von Monique Castello (gelöscht)
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Ganz genau lauschte sie seinen Worten und musste dann doch etwas schmunzeln. Es tat gut einmal ein anderen Gedanken zu fassen und nicht an das ganze negative zu denken. Doch hatten sie beide etwas gemeinsam. Sie waren alleine.
"Ja.. Ich bin alleine... Ich suche jemanden."
Gab sie zu und biss sich leicht auf die Lippen. Das diese Person ihr wichtig war konnte man an ihr Verhalten erkennen. Sie wirkte nervös und besorgt zugleich. Wer sie kannte wusste das sie sich nur um auserwählte Personen sorgen machte. Doch der Polizist mit den tiefen blauen Augen hatte es im Handumdrehen geschafft sich in ihr Herz zu brennen.
Seine Augen waren halt das letzte was sie am Tag sah und morgens das erste was sie sah. Es gab kein Moment wo sie nicht an ihn dachte. Und dies machte sie wahnsinnig. Er war nicht bei ihr und für Moni nicht auffindbar. Tief und sichtbar atmete sie tief ein, sah über ihre Schulter und gab ein ehr erleichtertes Geräusch von sich.
"Gibt mir ein Glas.. Genau das kann ich jetzt gebrauchen..."
Hauptsache Alkohol und einmal damit jegliche Sorgen wegspühlen. Einmal den inneren Schmerz betäuben und an nichts denken. Genau dies brauchte sie.
Langsam ging sie zu dem Tisch, legte ihre Dolche und den Bogen ab, setzte sich dann auf den freien Stuhl und sah auf ein neues zu Nate.

@Nathaniel Collins


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#11

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 01.10.2019 18:35
von Nathaniel Collins (gelöscht)
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Er war wirklich rein zufällig hier gelandet, ohne das es dafür einen wirklichen Grund gab. Doch vielleicht hatte das Schicksal, falls es so etwas wirklich gab, ja doch ein Einsehen mit ihm gehabt und Nathaniel, an diesem Heiligabend hier her gelockt um ihn dieses Geschenk zu machen. Jemanden aus seinem alten, normalen Leben zu treffen und ihn daran zu erinnern, wie einfach und schön früher alles gewesen war. Okay, sollte es wirklich Schicksal sein, dann hätte es ihm wohl grade mächtig den Stinkefinger gezeigt, ihn ausgerechnet an einem Abend wie diesem vor Augen zu führen, wie Schrecklich mittlerweile alles war. Dennoch konnte dieser womöglich recht ordinäre Fingerzeig nicht darüber hinweg täuschen, dass der Engländer sich über dieses überraschende Wiedersehen von Herzen freute. Obendrein schien es Monique gut zu gehen, ebenso wie ihm was dieses Treffen dann doch wieder sehr Besonders machte.

Im Gegensatz zu ihm, schien die Italienerin nicht ganz so zufällig hier zu sein, wie sie ihm verriet. „Dann hoffe ich, dass du die Person gesund und wohlbehalten findest.“ Erwiderte er mit einem aufmunternden Lächeln. Ja, Nathaniel meinte es wirklich ehrlich. Er und Monique hatten sich damals in aller Freundschaft getrennt. Einfach weil sie beide bemerkt hatten, dass es auf Dauer wohl nicht passen würde und da sie beide ihre eigenen Pläne gehabt hatten. Ehe diese dann für jeden von ihnen, jäh durch dieses Virus durchkreuzt worden waren. Wie unwahrscheinlich es war, jemanden in diesen Zeiten bei bester Gesundheit wieder zu finden, wussten sie sicher beide. Daher wünschte er ihr wirklich vom Herzen Glück, dass sie die Person wieder finden würde. Vor allem weil er an ihrer Mimik erkennen konnte, dass ihr dieser Jemand sehr wichtig sein musste. Ein Mann, ganz ohne Zweifel. Aber das war kein Problem für den ehemaligen Bibliothekar, denn das mit ihm und Monique war lange vorbei und sie beide hatten weitergelebt. Was vollkommen in Ordnung war.

„Alles klar bei dir?“ Fragte Nathaniel als er sie tief einatmen hörte und sah sie fragend und mit leicht schief gelegtem Kopf an. "Gibt mir ein Glas.. Genau das kann ich jetzt gebrauchen..." - „Ganz wie die Dame wünscht.“ Erwiderte er lächelnd und deutete auf einen der freien Barhocker neben seinem Platz, ganz so als wäre er der Oberkellner in einem Lokal. Natürlich nur zum Spaß und um die Dunkelhaarige, ein wenig aufzumuntern. „Jim oder Johnny?“ Fragte er, während er hinter dem Tresen verschwand, um Monique ein frisches Glas aus dem Regal zu holen und um es dann entsprechend zu füllen. „Eis habe ich leider nicht, aber wenn du magst kann ich gern von draußen ein wenig Schnee zum kühlen holen.“ Bot er an und fügte dann grinsend hinzu: „Natürlich zum äußeren kühlen der Gläser. Nur weil wir mitten in einer Apokalypse stecken, bin ich natürlich nicht zum geschmacklosen Banausen verkommen.“ Scherzte er und zwinkerte ihr spaßeshalber zu, einfach um ihre offensichtliche Sorge, vielleicht wenigstens für einen kleinen Moment, vertreiben zu können.

@Monique Castello


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#12

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 03.10.2019 15:43
von Monique Castello (gelöscht)
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Es ließ sie halt keine Ruhe Henry nicht bei sich zu wissen. Denn es war nicht nur so das sie sich durch die Arbeit kannten. Nein. Viele Einsätze hatten sie gemeinsam überstanden. Egal ob sie zusammen mit dem RTW umgekippt sind, nur weil ein Vollidiot hinein gefahren ist. Oder beide verbotener Weise auf der Feuertreppe saßen und Bier getrunken hatten. Es waren die schönen Dinge daran. Denn auch ihn zusammen zu flicken gehörte ebenso dazu. Das aus ihnen eine dicke Freundschaft wurde hätte sich keiner vorstellen können. Aber so war es nun einmal. Nur die innigen Gefühle welche sie ihm gegenüber pflegte gab sie nicht wirklich zu. Ob es einfach nur zum Schutz war oder ob sie es nicht verstand? Sie wusste es nicht.
"Ich hoffe es auch.."
Stimmte sie Nate zu und hatte ihren Blick starr zu Boden gerichtet. Und doch holte sie aus ihrer Jackentasche ein Bild von ihm und hielt es Nate förmlich vor die Nase.
"Hast du ihn zufällig gesehen?"
Ihren Kopf neigte sie kurz zu Seite und presste ihre Lippen feste zusammen. Doch die Hoffnung auf eine positive Antwort hatte sie schon längst aufgegeben. Es wäre nämlich zu schön um wahr zu sein wenn jemand den blauäugigen hübschen Cop gesehen hätte.
Das Glas mit dem Getränk nahm sie dennoch entgegen und trank es in einem Zug aus. So gehörte es sich doch oder? Ein Schütteln ging durch ihren Körper und ein tiefes Seufzten kam von ihr.
"Wie kann man sowas trinken?"
Hauchte sie ehr scherzend und blickte zu Nate. Sie wollte ihn etwas aufmuntern und auf andere Gedanken bringen. Ein Versuch war es einfach wert.

@Nathaniel Collins


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#13

RE: Holy Night // Monique & Nathaniel

in NP Archiv 04.10.2019 18:30
von Nathaniel Collins (gelöscht)
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Seit dem Ausbruch des Virus, hatte jeder der überlebt hatte Menschen verloren, die ihm nahe gestanden und die er geliebt hatte. Da bildeten Monique und Nathaniel, natürlich keine Ausnahme. Jedoch gab es da einen emotionalen Unterschied zwischen der Gewissheit, dass jemand endgültig tot und erlöst war und der Ungewissheit die blieb wenn man nicht wusste, ob jemand überlebt hatte, oder womöglich als Beisser herum irrte. Letzteres schien die hübsche Italienerin zu beschäftigen, dass hatte der ehemalige Bibliothekar aus ihren Worten heraus hören können. Ein Gefühl das tief in einem nagte, bis es oftmals nahezu körperliche Schmerzen verursachte. Davon konnte auch er ein Lied singen. Denn wie es seiner Familie und seinen alten Freunden in seiner Heimat England ergangen war, dass wusste der Rotblonde bis heute hin nicht.

Als Monique antwortete, dass sie ebenfalls hoffte die Person die sie suchte, heil und unversehrt zu finden, schenkte er ihr ein aufmunterndes Lächeln. Wahrscheinlich hatte sie es gar nicht sehen können, da sie zu Boden starrte. Doch Nathaniel war in dieser Situation auch nicht wirklich in der Lage, viel aufmunternde und Hoffnung spendende Worte zu sagen. Doch dann hielt ihm seine alte Freundin auch schon ein Foto von einem jungen Mann unter die Nase und wollte wissen, ob er ihn vielleicht gesehen hatte. „Darf ich?“ Fragte Nathaniel und würde wenn sie es zuließ, dass Bild noch etwas genauer ansehen. Doch dann schüttelte er mit einem bedauernden Gesichtsausdruck seinen Kopf. „Leider nein. Allerdings ist mir hier auch kein Beisser begegnet der ihm ähnelt. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.“ Versuchte er sie erneut etwas aufzumuntern.

Nachdem der Rotblonde ihr das Glas mit dem Whiskey gereicht hatte, hatte er ihr mit einem „Cheers.“, zugeprostet und sich dann auch schon ein wenig gewundert als Monique ihn in einem Zug hinunter kippte. Nathaniel kam nicht umher zu grinsen als er sah, wie sie sich schüttelte und ihre Frage wie man so etwas nur trinken konnte, brachte ihn leise zum lachen. „Naja, eigentlich scheinst du ja zu wissen, wie es geht.“ Wobei er sein Glas erst jetzt leerte. „Aber in Zeiten wie diesen, ist das ein echter Luxus über den wir uns freuen können.“ Denn wer brannte heute schon noch Schnaps? Er zumindest kannte keinen und selbst wenn in den vereinzelten Kolonien welcher gebrannt wurde, dann war es sicher ein Zeug von dem man fast blind wurde. Oder zumindest stellte er es sich so vor.

„Wann hast du deinen Freund, zuletzt gesehen?“ Fragte er sie als nächstes und schaute sie fragend an, während er die beiden Gläser noch einmal füllte.

@Monique Castello


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