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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁
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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

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An Aus


#21

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 27.02.2020 21:27
von Elliot Slim Mason | 90 Beiträge

"Zum Glück ist es nicht so weit gekommen..." sagte Dina auf Lynnas Aussage zum Thema 'sie umbringen'. „Da hat hat Elliot schon die richtigen Worte gefunden.“ Sie atmete tief durch. „Elliot hält sich mit versprechen sehr zurück. Er weiß in welcher Situation unsere Welt ist. Aber er kann Hoffnung in uns erwecken. Das Land wo Milch und Honig fließt erwarte ich gar nicht. Nur ein Ort an dem es vielleicht ein bisschen leichter sein wird als hier, wo die Bevölkerungsdichte viel zu hoch ist.“
„Ich war Studentin.“ gab Lyanna dann doch preis und lächelte Dina nur an. „Wie du siehst wurde ich genau so in das kalte Wasser geschmissen wie du, mit dem Glück das ich jemanden hatte der mir etwas beibrachte.“
Dina lächelte. „Hey, du hast auch einen 'Elliot' gehabt...“ sie lachte. „Diese Menschen sind heutzutage sehr selten geworden. Aber ihnen haben wir unser Leben zu verdanken. Wenn er nicht gewesen wäre, hätten wir mit Sicherheit in Cheyenne schon den Löffel abgegeben.“
Auf die Aussage dass es ein scheiß Gefühl sein muss dass man der seidene Faden war an dem das leben der anderen hing, sagte sie: „Ja... ich mag mir nicht ausmachen wie das für ihn ist. Manchmal glaube ich das er einfach ein bisschen zu 'simpel' ist um das so genau zu realisieren... Nichts gegen Elliot aber er ist schon ein einfachen Mensch, der einfach denkt, einfach macht und auf das Beste hofft. Er ist fast wie ein bisschen wie Charles Manson, nur genau in die andere, positive Richtung. Das war er immer schon, schon damals in der Werkstatt. Er war nicht ohne Grund der Teamleiter. Und im Nachhinein hat seine Anstellung uns allen das Leben gerettet. Guter Mann. Fachlich und sozial eine eins. Sein Arbeitszeugnis wird bestimmt gut ausfallen...“ sie grinste.
Als Lyanna sie sozusagen zur Arbeit schickte, stand sie auf und schaute sich an. „Ich geh davon aus dass du keinen Mist baust, dafür bist du eigentlich viel zu lieb.“ Sie klopfte ihr auf die Schulter. „Gute Nacht. Hier kannst du dich mal richtig ausschlafen ohne dir Gedanken machen zu müssen.“


Schon bald waren alle auf den Beinen, ob wach oder noch im Halbschlaf. Doch der Tee und ein einfaches Frühstück, bestehend aus Porridge mit ein paar Trockenfrüchten verjagte die restliche Müdigkeit.
Als alle am Tisch saßen merkte Lyanna das die Lok deutlich lauter war als am Abend zuvor. Sie schnaubte viel mehr und die Leitungen zischten lauter.
Als wäre 'Little Boy' aus seinem süßen Schlaf aufgewacht und grade dabei wäre sich zu strecken und auf die Beine zu kommen. Man konnte alleine durch das 'atmen' der Lok hören wie viel Kraft in ihrem Bauch schlummerte und darauf wartete auszubrechen.

Elliot hatte schon früh damit angefangen die Lok auf Temperatur zu bringen, sie fahrbereit zu machen. Er sprach alles mit seinen Leuten durch, wie genau alles ablaufen sollte, wer wo und wann was tun solle und wo jeder sich aufhalten sollte. Zugwachen wurden aufgeteilt, jeder Fleck des Zuges sollte mit mindestens einem Auge abgedeckt sein. Aber es hörte sich so an als wäre es sowieso eher Routine die hier grade besprochen wurde.
Denn jeder wusste was er zu tun hatte wen der Zug fuhr.
„Lyanna. Du kannst dich aufhalten wo du willst.“ sagte Elliot zu ihr, während sein Porridge im Mund verschwand. „Du kannst hier im Saloon bleiben, im Abteil oder wenn dir hier hinten bei dem ganzen Geschaukel schlecht werden sollte, kannst du auch vorne mitfahren.“
Bei der Aussage verschluckte sich Malvin und verschüttete heißen Tee über seinem Schritt. Er schrie und sprang auf. Erik und Elliot hechteten zur Seite um nicht auch brühend heißen Tee abzukriegen.
„Idiot.“ sagte Peter nur trocken, verschränkte die Arme, lehnte sich zurück und lachte nur flach.
„Irgendwelche Einwände? Malvin?“ fragte Elliot ihn herausfordernd.
„Nein, Sir. Alles okay.“ er hustete. „Es kommt nur selten vor dass du jemanden einlädst...“
Lydia war auch aufgesprungen und reichte Malvin ein Geschirrtuch.
Er begann sofort seine Unordnung wegzuwischen.
Elliot schüttelte den Kopf. „Pfeife. Sie wird dich beim Kohle schaufeln schon nicht stören.“
„Jajaja...“ murmelte der junge Heizer.
Die letzten Frühstückskrümmel verschwanden von den Tellern und die letzten Schlücke Tee wurden getrunken.
„Habt ihr alles von draußen eingepackt?“ fragte Elliot und spannte die seine Hosenträger nach.
Emine nickte.
„Sicher?“ vergewisserte Elliot sich.
„Sicher.“ bestätigte Peter.
„Gut“ Elliot drehte sich um und deutete Malvin mit einem Kopfnicken an dass er ihm folgen solle doch bevor er verschwand schickte er noch Dina mit den Worten: „Dina, du gehst nach hinten solang wir rückwärts fahren müssen.“ nach hinten. Dann verschwand er mit Malvin nach vorne.

Vorne angekommen legten Malvin und Elliot los. Was jetzt passierte war reinste Routine. Jeder der beiden hatte seine Handgriffe so 'einstudiert' dass keiner dem anderen im Weg stand.
'Little Boys' Führerhäuschen war übersät mit kleinen und größeren Ventilen, Hebeln und Rohren die irgendwo hinzuführen schienen. Jedes einzelne Ventil, klein oder groß hatte ein rotes Rad mit dem sich das Ventil öffnen oder schließen lassen konnte. Sie hoben sich deutlich vor dem Rußgeschwärzten Kessel ab, der wie eine schwarze Wand vor ihnen lag. Es viel auf dass nicht ein Ventil auch nur einen kleinen Hinweis darauf gab wofür es gut war, wenn es mal Schilder gab, wurden sie alle entfernt.
Der größte Hebel war auf der rechten Seite, auf der Seite wo Elliot stand, es war praktisch das Gaspedal der Lok, dass erkannte man auch ohne Schild.

Plötzlich klopfte es an den Leitungen.
Dina gab Bescheid dass sie am Heck des Zuges angekommen war und aufpasste.
„Alles klar Malvin!“ rief Elliot.
„Jooooo!“ rief Malvin zurück und löste die Feststellbremse.
Es zischte laut und der Druck auf den Bremsleitungen verflüchtigte sich und die Bremse löste sich.
Elliot schraubte an ein paar Ventilen herum und wieder zischte es. Druck baute sich auf und ein paar alte Anzeigen schnellten in die Höhe.
Elliot löste die Hebelbremse des großen Hebels und zog ihn zu sich.

Jetzt war der Koloss erwacht. Wie ein Stier, der praktisch nur aus Muskeln bestand seine Hufe in den Sand stampfte, stampfte 'Litte Boy' seine stählernen Räder auf die Gleise und mit einem kräftigen ausatmen fing der Zug sich an zu bewegen.
„Jetzt pass mal auf!“ rief Elliot. „Wir wollen ja dass unsere Strecke nicht von irgendwelchen Gleisblockieren blockiert wird. Wir locken sie einfach hier her an!“ er lächelte, griff über sich nach einer Kette an der ein hölzerner Griff hing und zog daran.
Was darauf hin passierte stellte den Lärm der Leitungen und das Atmen der Lok in den Schatten.




@Lyanna Lockhart



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#22

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 03.03.2020 18:25
von Lyanna Lockhart | 2.927 Beiträge

Ein Ort an dem es ein wenig leichter wäre, gab es den überhaupt? Lyanna glaubte kaum daran, das es wirklich einen Ort gab an dem man es leichter hatte. Und selbst wenn man diesen fand war es eine große Anstrengung diesen zusammen mit anderen wirklich zu sichern. Man musste dennoch immer auf der Hut sein, stets aufmerksam und konzentriert und dann noch nebenbei seine Pflichten, die man neu dazu bekam erfüllen. In einer Gemeinschaft musste einer das Gemüse anpflanzen oder sich um die Zäune und Mauern kümmern und und und. Im Grunde brummte man sich noch mehr auf als man so wieso schon hatte. Dies war allerdings keiner der Gründe warum Lya sich keiner Kolonie oder so etwas anschloss. Sie könnten sich durchaus den Sprit … die Kohle sparen um in eine Umgebung zu gelangen, die sie eher enttäuschen wird und genau so das Leben kosten wird wie hier. Und wer sagte das sie diese Lok, die sie mit Schweiß und Blut noch irgendwie in Kraft hielten so weit kommen würde oder diese letztendlich zurücklassen mussten. Das meiste wurde schließlich durch die Apokalypse zerstört oder war in einem verdammt schlechten Zustand, das betraf auch die Gleisen, wenn man mal die ganzen stehenden Züge wie Elliot diese bereits erwähnte ausließ. Aber Dina schien wirklich an die ganze Sache zu glauben und Lyanna wollte echt ausnahmsweise kein Arsch sein und ihre Hoffnung zertreten. Dazu war sie wirklich nicht in der Stimmung und zu dem war die Fremde doch immer recht …. nett zu Lya gewesen obwohl sie nicht musste. Das spielte wahrscheinlich auch eine Rolle weswegen sie nun lieber den Mund hielt, anstatt mit Dina zu diskutieren was Richtig und was Falsch wäre, nur damit Lyanna an ihrem Realismus festhalten konnte. Es war nicht so das die Dunkelhaarige keine Gesellschaft mochte, weswegen sie Dina wegschickte. Im Gegenteil es tat gut mit jemanden ab und an mal zu reden der einen nicht ein Messer an die Kehle hielt und ihn mit den nächstbesten Beleidigungen bedrohte, zu dem Dina ja auch noch eine Frau war. Und man konnte sagen was man will, das war deutlich etwas anderes gewesen als wenn sie jetzt mit Elliot sprechen würde. Zu mindestens für Lyanna. Zu dem wollte die Dunkelhaarige Dina auch nicht von ihrer Wache ablenken und ihre Aufgabe aufzupassen, das ihre Leute sicher waren. Und natürlich weil sich Lyanna nicht groß an diese Menschen hier binden wollte, egal auf welche Art. Wenn alles ohne Schwierigkeiten verläuft, werden sie sehr schnell wieder getrennte Wege gehen müssen. „Nun wenn ich Mist baue wirst du mich rechtzeitig hören, keine Sorge. Ich bin ziemlich schlecht darin meinen Mist leise auszuhecken.“ grinste die Dunkelhaarige, was sogar schon fast ein Fünkchen Wahrheit entsprach. Auf den Schulterklopfer zeigte Lyanna eher wenig Reaktion sondern nickte einfach nur leicht ehe sie Dina kurz nachblickte. Ausschlafen ohne sich Gedanken zu machen? Ja das würde Lya durchaus gerne aber sie konnte nicht, selbst wenn sie sich dazu zwang. Auch wenn diese Leute ihr hier nichts getan haben und es womöglich auch nicht tun, schreite ihr Unterbewusstsein immer noch nach Gefahr und das es sich hier um einen Haufen Fremden handelte, welche ihr immer noch ein Messer in ihren Rücken stechen können. Aber so wurde man nun mal in der Apokalypse. Paranoid. Stattdessen machte es sich die Dunkelhaarige in dem Sessel gemütlich und fing an in Ruhe ihr Jagdgewehr zu säubern, so hatten ihre Hände etwas zu tun, sie würde keinen stören und vor allem Lyanna würde wach bleiben. Zu mindestens dachte sie das.

Sie wusste nicht wann und sie wusste nicht verdammt nochmal wie es passiert ist das ihr tatsächlich wohl irgendwann mitten in der Nacht die Augen zugefallen sind. Aber es war passiert und hätte man sie nicht geweckt hätte sie wohl einfach den ganzen Tag weitergeschlafen. So hatte sie doch die Hand der alten Lydia auf ihrer Schulter gespürt, was die Dunkelhaarige mächtig auf zucken ließ. Fast hätte sie auch das Gewehr gegriffen, welches noch locker in ihren Händen lag und es auf die ältere Dame gerichtet, doch Lya's Bewusstsein war schneller, so das sie diese unerfreuliche Geste bleiben lassen konnte. Stattdessen lehnte sie dieses nur an der Wand an ehe die Dunkelhaarige sich langsam aufrichtete und wach wurde. Nach und nach taten dies auch die anderen, wobei andere wohl schon früher wach waren. Denn die Lok war deutlich lauter. Lebendiger. Das bemerkte Lya sofort selbst als sie mit all den anderen am Tisch saß und unbeirrt sich den Löffel Porridge in den Mund schob und sich immer mal wieder umblickte. Als Elliot sie aber ansprach, lenkte sie ihre ganze Aufmerksamkeit wieder auf den Mann vor ihr. „Keine Sorge. Mir wird so schnell nicht schlecht.“ murmelte die Dunkelhaarige nur und nippte an ihrem Tee. Sie konnte nicht ganz einschätzen ob Malvin diese Aussage gefiel oder nicht. Letztendlich führte es dazu das dieser sich verschluckte und letztendlich den heißen Tee auf seiner Hose verschüttete, was ihn aufspringen ließ. Lyanna hob dabei nur eine Augenbraue an als sich das Verhalten auch gleich begründete. Nun dann war Lyanna wohl eine Ausnahme wenn sie sogar ganz mit nach vorne durfte, dabei glaubte die Dunkelhaarige einfach nur das Elliot einfach nur nett sein wollte. Nach dem alle aufgegessen hatten schien es auch schon los zu gehen. Je schneller desto besser. Elliot wies seine Leute an und Lya selbst stand ein wenig unbeholfen da. Sie hasste es wenn sie nichts tun konnte und am liebsten hätte sie Elliot selbst nach einer Aufgabe schon fast gefragt aber Lya kannte sich nicht aus, wie sollte sie auch und sie hatten wohl kaum die Zeit um eine Ahnunglose in die Wie-bringe-ich-eine-Lok-zum-fahren-für-Dumme-Basis einzuweisen. Lya ließ sich stattdessen mit der Rumflasche, die sie die ganze Zeit bei sich hielt wieder auf den Sessel nehmen und trank gleich einen großen Schluck daraus, hörte im Hintergrund nur Elliot und seine Leute. Als die schwere Lok sich tatsächlich bewegte wäre ihr fast durch den Ruck, die Flasche aus der Hand gerutscht aber das war noch nicht mal das Schlimmste, der Lärm welches dieses alte Gefährt noch veranstalte ließ Lya wie jedes andere laute Geräusch deutlich zusammenzucken. Laut war schlecht. Laut lockte Beißer ab und auch wenn sie wohl eher sicher hier drin war, sorgte es dafür das Lya sich ihr Gewehr schnappte und samt der Flasche schon fast nach vorne eilte wo Malvin und Elliot sich befanden. „Verdammte scheiße!“ rief die Dunkelhaarige schon fast aufgeregt. „Das Ding fährt ja wirklich noch!.“ Schon bald war neben den Geräuschen die die Lok von sich gab auch das vertraute Stöhnen der Untoten zu hören.

@Elliot Slim Mason



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#23

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 14.03.2020 23:59
von Elliot Slim Mason | 90 Beiträge

"Wie am ersten Tag!" rief Elliot durch das Schnauben des Kessels. "Sie fährt wie am ersten Tag!"
Elliot und Malvin lachten.
Man merkte das es ihre Passion war dieses Ungetüm zu fahren.
Noch fuhr der Zug rückwärts, raus aus dem Wald. Die paar Gleisblockierer die hier im Wald ihr Unwesen trieben die keine 'Pazifisten' waren, wankten auf den Zug zu prallten aber an dessen Sarkophag ab die eine Mücke an einer Windschutzscheibe.
Als Elliot merkte dass sich in Lyannas Gesicht eine kleine Sorgenfalte breit machte rief er nur: „Keine Angst, die sind keine Gefahr. Auch wenn sie hunderte wären.“
Der Zug hatte schon oft Kontakt mit Gleisblockierern gehabt. Der Pflug des Sarkophags pflügte sie einfach zur Seite, wie ein Schiffsbug das Wasser wegdrückte und die paar die unter die Räder kamen wurden einfach wie in einer Pfeffermühle zermahlen.
„Es ist sogar durchaus praktisch so eine Traube von den Viechern um einen herum zuhaben. Dann hat man seine Ruhe vor den Lebenden, wenn du verstehst was ich meine. Man sollte nur früh genug wieder losfahren.“ sagte Elliot.
„Am besten bevor einem Wasser, Kohle und Holz ausgeht!“ fügte Malvin hinzu.
Malvin packte die kleine Schaufel, lud sie voll mit Kohle und trat auf einen Bügel auf dem Boden und die Feuertür öffnete sich, wie soll es anders sein, mit einem Zischen.
Plötzlich schaute man in den Glühenden Schlund der Lokomotive und eine unfassbare Hitze schlug einem ins Gesicht. Doch Malvin und Elliot ließ das kalt (Haha... 'kalt', verstehst du?), Malvin trug noch nicht mal Handschuhe und seine Hände kamen dem glühenden Schlund schon gefährlich nah. Wenn man sich mal Malvins Hände genauer ansah , sah man auch deutlich die malträtierte Haut, bei der jede 16 Jährige Beauty Queen einen Herzinfarkt bekommen hätte. Man verstand woher Malvin und Elliot diese äußerst widerstandsfähige Haut hatten.
Es war zwar schon recht warm hier im Führerhaus, doch jetzt glich es einer Finnischen Sauna, doch die Hitze verzog sich wieder schnell.
Auch wenn Malvin wie ein Verrückter schaufelte, schien er kaum zu schwitzen.
Der Zug bewegte sich langsam rückwärts aus dem Wald heraus, bis sich der Wald öffnete und die Hauptstrecke wieder zum Vorschein kam.
„So... gleich muss es schnell gehen!“ Elliot schaute Lyanna an. „Du kannst doch was machen...“ fiel Elliot doch noch ein. „Pass auf...“ er griff in eine kleine versteckte Ecke des Führerhauses, holte ein, leicht mit Kohlenstaub benetztes, Mosin Repetiergewehr hervor und drückte es Lyanna sogleich in die Hände.







Das Gewehr war alt und hatte schon lange keine richtige Pflege mehr genossen. Das Holz war an einigen Ecken sogar schon angeschmort und hatte erhebliche Brandschäden, doch es lies sich erstaunlich leicht durchladen.
„Gleich gehen Peter, Nick und Richard da raus und müssen die Weiche stellen. Die Weiche wird Peter stellen, Nick und Richard halten ihm den Rücken frei und DU...“ er zeigte auf Lyanna. „Hältst den beiden den Rücken frei? Okay?“ er wartete bis Lyanna verstand. „Aber jetzt kommt's: Das machst du nicht draußen, sondern vorne, OBEN auf der Lok. Du kletterst gleich über die Kohle...“ er zeigte auf die Kohle. „...über das Dach...“ er zeigte auf das Dach des Führerhaus. „...bis du vorne vor dem Schornstein stehst und von da aus verteidigst du die Jungs, wenn es sein muss. Aber pass auf dass du nicht neben den Gitterlaufsteg trittst, ausrutschst oder den Schornstein berührst! Falls du auf den Kessel trittst kann es sein das du einen Schuh verlierst... Der Kessel ist nämlich scheiße heiß! Und das gleiche gilt für den Schornstein, wenn du den berührst gibt’s echt fiese Brandblasen!“ Elliot drückte ihr die Waffe in die Hand. „Vorsicht! Die Mosin sieht nach nichts aus, hat aber einen saftigen Rückstoß. Also pass auf! Sie hat fünf Schuss geladen und an der Seite sind noch mal zehn.“ Das Gewehr hatte an der Seite eine selbstgebaute Patronenhalterung in denen sich noch zwei weitere Patronenclips befanden. „Sie muss von oben geladen werden, also Kammerstängel entriegeln, zurück ziehen, Patronen rein drücken, Verschluss schließen und dann schießen. Fast wie bei deinem Gewehr.“ Er schaute sie ernst an und wartete auf den Moment in dem ihre Mimik Elliot sagte das sie verstand. „Dann mal los!“
Er packte die kleine Frau und half ihr auf den großen Kohlehaufen hinauf.

Es dauerte nicht mehr lang und die Hauptstrecke war zu sehen.
Der Stahlkoloss schob sich mit seinem Heck auf die Gleise der Hauptstrecke. Von oben hatte man eine gute Übersicht über das Geschehen und konnte sehen wie sich die Gleisblockierer langsam auf den Zug zu bewegten. Langsam wankten sie hin und her. Es waren nicht allzu viele, von einer Horde konnte man nicht sprechen, doch konnten sie äußerst gefährlich werden wenn sie zu nah kam.
Als die Bremsen des Zuges packten quietschte sie laut und langsam kam sie zum stehen.
Doch noch während der Fahrt, kurz bevor der Zug zum stehen kam öffnete sich eine Tür des Salonwagens und drei Männer sprangen auf den Bahndamm. Es waren Peter, Nick und Richard.
Alle mit irgendeiner Schlagwaffe in der Hand.
Sofort begannen die Gleisblockierer sie aufs Korn zu nehmen, doch machten es die drei Männer es ihnen schwer auf den Damm zu klettern.
Nick schleuderte einem Gleisblockierer seinen Baseballschläger entgegen so dass dieser mit einem halben Kopf weniger wieder den Bahndamm herunterfiel und gleich zwei andere mitnahm.
„Weiter! Weiter!“ feuerte Peter, der als einziger eine Doppelläufige Schrotflinte hatte die anderen an. Vor dem Stellmotor der Weiche hatte sich eine Gruppe von vier Beißern versammelt, der erste Schuss wischte die ersten zwei zur Seite, der zweite den dritten und der letzte bekam den Kolben der Schrotflinte zu spüren.
Während Nick und Richard Peter verteidigten, holte dieser eine große Brechstange hervor und setzte an.
Jetzt sah man was Peter so qualifizierte.
Er war stark.
Denn er schaffte es mit reiner Muskelkraft und mit Hilfe einer Brechstange die Weiche zu stellen. Das konnte sonst keiner.
Als Elliot sah dass die Weiche gestellt war lies er die kleine Glocke der Lok läuten, dass Zeichen dafür wieder einzusteigen.
Denn etwas näherte sich. Eine Horde. Es waren hunderte. Hunderte Gleisblockierer die sich langsam und hungrig auf den Zug zu bewegten.

@Lyanna Lockhart



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#24

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 28.03.2020 17:00
von Lyanna Lockhart | 2.927 Beiträge

Es war deutlich wärmer, vorne im Führungshaus gewesen als im restlichen Abteil des Zuges. Verständlich schließlich stand sie hier vor all dem was diese Lok überhaupt am Leben und am Laufen hielt, Elliot und Malvin ganz mit eingeschlossen. Doch schienen die beiden ihre Bewegungen und Handgriffe schon automatisch zu können, wie aus dem Schlaf heraus, so das es noch nicht mal schien das die Arbeit die beiden groß anstrengte während sich bei Lyanna schon ein leichter Schweißfilm auf der Stirn bildete obwohl sie sich nicht wirklich in Anstrengung befand. Auch schien man es der Dunkelhaarigen anzusehen, wie sehr die Situation, sie doch beunruhigte. Der Krach, welcher die Untoten anlockte, möglich auch andere Überlebende war verständlicherweise beunruhigend. Krach egal welcher Art war in dieser Welt ebenso ein geschriebenes Todesurteil wie Unachtsamkeit. Doch Elliot versuchte sie zu beruhigen, das hier nichts und niemand seinen Weg hineinfinden würde und sein Vergleich das der Zombie schon fast wie eine Mücke gegen die Windschutzscheibe eines Autos klatschte ließ sie doch einen Moment schmunzeln, dennoch schien sie weiter beunruhigt. Das lag nicht an Elliot oder an seinen Worten oder das sie ihm vielleicht diese nicht glaubte, es war einfach so gewesen. Lyanna konnte sich nicht entspannen und in Sicherheit wiegen wenn da draußen der Tod an geschlurft kam. Sicher war es für einen Untoten schwierig in diesen Zug gelangen, auch die Gleiße zu blockieren würde wohl eher nicht funktionieren, auch wenn es sich Lyanna schwer vorstellen konnte das die Lok wirklich eine richtige Horde, wenn diese sich auf den Gleißen befand. Sicher konnte sie es aber sicherlich nicht ohne selbst ein paar Schäden davon zu nehmen. Schließlich konnte auch eine Lok nicht so viele Zombies auf einmal unter ihr zerquetschen, aber das war glücklicherweise nicht der Fall gewesen, bis jetzt. Doch ein Überlebender konnte sich wenn er einigermaßen körperlich und geistig fit war auf den Zug klettern und unbemerkt mitfahren, wenn dieser denn lebensmüde war. Und Menschen, die lebensmüde in dieser Welt herumwandeln gab es genug, Lyanna zählte manchmal sogar dazu, auch wenn sie selbst wohl eher nicht auf diesen Zug geklettert wäre, wäre das hier eine andere Situation, nicht mal für eine Wasserflasche. „Ich hoffe du behältst einfach Recht und die Lok fällt nicht auseinander bevor wir an unserem wirklichen Ziel ankommen“ sprach die Dunkelhaarige nur knapp auf Elliot's Worte und blickte diesen kurz an bevor ihre Augen kurz zu Malvin huschte, welcher weiter die Kohle in das Feuer schaufelte. Der Zug fuhr noch eine Weile rückwärts und schon langsam konnte man sehen wie das die dichten Bäume immer weniger wurden und mehr und mehr das Tageslicht durchscheinen ließen ehe sie sich unmittelbar auf der Hauptstrecke nun befanden, zu mindestens vermutete Lyanna das. Elliot's Worte zogen Lyanna's Aufmerksamkeit wieder auf sich. Das sie doch etwas tun konnte und nicht einfach nur daneben stehen musste, war gut. Sehr gut sogar. Wenn es etwas gab, was Lyanna auch nicht mochte war es tatenlos daneben zu stehen. Elliot griff nach in der Ecke des Führerhauses nach einem Gewehr und drückte es Lyanna in die Hand. Es war voller Kohlestaub, an den Ecken angeschmort, womöglich war es auch noch uralt .. und sagen wir so das Gewehr hatte wohl einiges mitgemacht aber auch schon bessere Tage gesehen. Lya hauchte leicht den Kohlenstaub von dem Gewehr herunter ehe Elliot seinen Plan erklärte. Das Peter, Nick und Richard nach draußen gehen würden, jetzt wo der Krach sicherlich eine Menge Beißer anlockte empfand sie …. nun es war ein Risiko aber Elliot würde wohl nicht seine Leute einfach so raus schicken, wenn es denn nicht sein musste, zu mindestens hatte Dina ihr das Bild so über den ehemaligen Fremden vermittelt. Ihr Blick glitt automatisch etwas ungläubig nach oben als Elliot ihr erklärte das sie den dreien Rückendeckung von dort oben, auf der Oberfläche der Lok geben sollte. Natürlich war die Dunkelhaarige beruhigt darüber das sie, sich nicht draußen, mitten im Geschehen zwischen all den Beißern aufhalten musste, aber Lyanna stellte es sich auch nicht ganz ungefährlich dort oben vor. Eine falsche Bewegung, ein falscher Schritt, sie musste nur ihr verdammtes Gleichgewicht verlieren und sie würde dort einfach runter fallen, wie die Beißer die wie Mücken gegen die Lok klatschten. Die Dunkelhaarige atmete durch. Zum Glück hatte sie keine Höhenangst. Lya blickte nur wieder auf das Gewehr runter als Elliot ihr erklärte wie man es benutzte, bevor er überhaupt seine Worte zu Ende sprechen konnte entriegelte Lyanna den Kammerstängel und blickte wieder zu Elliot. „Deinen Leuten den Rücken frei halten, nicht den verdammten Schornstein berühren und vor allem nicht runter fallen, kapiert!“ lächelte die Dunkelhaarige. „Pass du lieber auf, das er hier -“ Lyanna blickte zu Malvin. „nicht zu übereifrig die Kohle rein schaufelt wenn die Lok wieder losfährt und mich der Gegenwind runter fegt … das wäre doch ein recht unangenehmer Aufprall .. und ein wenig Schade oder nicht?“ zwinkerte die Dunkelhaarige dem Kohleschlaufler zu ehe Elliot ihr hinauf half auf das Dach der Lok. Der kalte Wind peitschte der Dunkelhaarigen direkt ins Gesicht, wehten ihr dunkles Haar nach hinten. Der Zug kam zum Stehen und Lyanna wartete dieses Ereignis ab, hielt ihr Gleichgewicht ehe sie sich bis zu dem Schornstein auf flinken aber vorsichtigen Schritten vorkämpfte. Als sie dort ankam, ging die Dunkelhaarige nur leicht in die Hocke, achtete natürlich darauf, das sie den heißen Schornstein nicht berührte. Nick, Peter und Richard waren schon längst aus der Lok gesprungen und kämpften sich schon durch die ersten Beißer, die auf den ersten Blick noch recht wenige waren ehe sie sich drastisch vermehrten. Lyanna lehnte das Gewehr an, fokussierte ihr Ziel und atmete ein und … ein Kopfschuss, ließ den Kopf eines Beißers neben Nick zerspringen. Lyanna brauchte nicht lange und der nächste Schuss fiel. Lyanna war keine Meisterschützin, sie traf nicht immer in den Kopf aber sie traf, schnell genug das der Beißer schnell zu Boden ging. Was Peter genau da trieb konnte die Dunkelhaarige nur leicht aus dem Augenwinkel erkennen und sie würde Lügen wenn sie nicht sagen würde das sie das erschreckte und gleichzeitig beeindruckte, dennoch durfte sie sich davon nicht ablenken lassen. Der Klang der Glocke huschte nur an Lyanna's Ohr vorbei, sie schoss so lange weiter bis die drei wieder eingestiegen waren, ehe sie von dem Gewehr abließ und ihren Blick in die Ferne richtete. „Eine Horde...“ hauchte die Dunkelhaarige nur, überlegte deutlich noch weiter zuschießen ehe sie nur mit den Zähnen knirschte und ihren Weg wieder mit den selben Schritten ins Führerhaus kämpfte. Lyanna hüpfte nur von dem Kohlenhaufen herunter. „Oh man ...“ hauchte die Dunkelhaarige, während das Adrenalin immer noch durch ihre Adern huschte. „Ihr habt mir definitiv die Autofahrten versaut, auf eine gute Weise.“ lächelte die Dunkelhaarige kurz. „Aber ich weiß nicht wie es euch geht aber ich würde ungerne auf den unangenehmen Besuch, der sich langsam auf uns zubewegt warten.“ Ihr Blick glitt dann wieder zu Elliot ehe sie ihm dann wieder das Gewehr entgegen hielt. „Das ging deutlich leichter als ich dachte ….“

@Elliot Slim Mason



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#25

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 04.04.2020 00:52
von Elliot Slim Mason | 90 Beiträge

"Oh... Das wäre mehr als Schade..." murmelte Malvin und schaute Lyanna hinterher als sie von Elliot auf den Kohlehaufen gehoben wurde und kurz darauf auf das Dach stieg.
"Glotz ihr nicht auf den Hintern, sondern halt das Feuer am laufen!" schnauzte Elliot den jungen Italiener an. "Aber ja... schade wäre es schon..." fügte er noch hinzu.
"Warum schickst du sie überhaupt da hoch? Sie könnte runter fallen!" fragte Malvin während er noch eine Schaufel in den Feuerkessel warf.
"Wenn sie da draußen überleben kann, wird sie das auch überleben!" sagte der Lokführer.
Als der Zug sich komplett auf das Hauptgleis geschoben hatte, bremste Elliot den Zug ab und Malvin legte die Hebel um um wieder nach vorne fahren zu können. Dies hörte man auch deutlich, den das das Geräusch von knirschenden Metallgelenken, Umlenkrollen und Scharnieren war unverkennlich.
Und schon hörte man Lyanna schießen.
„Siehst du? Sie ist nicht runter gefallen. Hab ich doch gesagt. Ich kenn doch die Fähigkeiten meiner Leute!“ Elliot lachte.
„Jaja , 'deiner Leute'. Du kennst sie erst ein Tag lang.“ spottete Malvin.

Draußen prügelten sich Peter, Nick und Richard durch die vereinzelten Beißer. Da der Bahndamm recht steil war, brauchten die Beißer mehrere Anläufe bis sie es über die scharfkantigen Steine zu ihren Hunger stillenden Zielen kamen.
Doch einer schaffte es unbemerkt an Nick heran, der grade damit beschäftigt war sich einen anderen Beißer vom Hals zu schaffen. Doch kurz bevor der Beißer seine Beißerchen an Nicks saftiges Fleisch legen konnte, knallte es und sein Kopf löste sich in tausend Teile auf.
Erschrocken darüber wie nah Nick grade dem Tod entwichen war, schaute er zur Quelle des Knalls und erspähte Lyanna wie sie dort oben auf der Lok wie eine Meisterschützin einen Schuss nach dem anderen abgab. Er zeigte ihr den Daumen hoch und widmete sich wieder der Prügelei.
Als Peter endlich die Weiche gestellt hatte brüllte er: „Rein! Alle wieder rein! Los!“ und die Glocke fing an zu läuten.
Richard ließ noch kurz einen Blick in die Ferne schweifen und erblickte die Horde. „Ach Shit... Das gibt ein Fest...“ murmelte er, eilte den anderen beiden hinterher und sprang in die offene Tür des Salonwagen.
„Wo bleibst du den?“ brüllte Dina ihn an während sie ihn in den Wagen zog und die Tür verschloss.
„Hast du die Scheiß Horde gesehen auf die wir zufahren?“ er zeigte in die Richtung der Horde.
„Horde?“ fragte Dina.
„Ja, eine scheiß riesige Horde!“ bestätigte Richard und rannte nach vorne ins Führerhaus.
Lyanna war mittlerweile wieder zurück.
„Oh man … Ihr habt mir definitiv die Autofahrten versaut, auf eine gute Weise.“ lächelte die Dunkelhaarige kurz. „Aber ich weiß nicht wie es euch geht aber ich würde ungern auf den unangenehmen Besuch, der sich langsam auf uns zubewegt warten.“ Ihr Blick glitt dann wieder zu Elliot ehe sie ihm dann wieder das Gewehr entgegen hielt. „Das ging deutlich leichter als ich dachte….“
„Russische Schusswaffentechnik geht nie kaputt!“ Elliot lachte, verstaute die Mosin wieder da wo sie her kam und nahm sofort sein Fernrohr zur Hand.
„Eine riesige Horde!“ keuchte Richard. „Eine scheiß riesige Horde kommt auf uns zu!“
Elliot und Malvin die beide durch ein Fernglas guckten, waren plötzlich nicht mehr so gut gelaunt.
„Scheiße...“ sagte Elliot nur leise.
„Ach das kennen wir doch schon...“ sagte Malvin.
„Ideen? Junger Zugführer?“ fragte Elliot während er in die Ferne guckte.
„Hmm...“ brummte Malvin, schaute sich um, kratzte sich am Kopf, bis er schließlich anfing schnell wieder Wind wieder die Hebel umzulegen und den Rückwärtsgang einlegte. „Wir haben prinzipiell, ja so viel Anlaufweg wie wir brauchen, oder?“
„Ja prinzipiell schon.“ sagte Elliot.
„Gut. Richard! Ich will dass ihr die Ventile der Düsen alle zudreht! Nur die an der Lok müssen offen bleiben.“ befahl der junge Italiener.
„Alle?“ vergewisserte sich Richard.
„Alle!“ bestätigte Malvin. „Und macht jeden Schlitz und jede kleine Öffnung zu!“
Richard nickte und verschwand nach hinten.
„Elliot, wir fahren weiter zurück.“
„Wird gemacht, Chef!“ sagte der Zugführer und lies den Zug weiter zurückfahren.
Schnaubend und zischend rollte der Zug zurück.
„Wir brauchen Dampf. Und zwar soviel bis die Überdruckventile zischen!“ Malvin griff in seine Ecke des Führerhauses und holte kein Gewehr, sondern eine zweite Schaufel und ein paar feuerfeste Handschuhe hervor. Er schaute Lyanna lächelnd an und reichte ihr Handschuhe und Schaufel. „Lust mit mir zu schaufeln bis dir hören und sehen vergeht?“ Er stellte den Bügel, mit dem man die Feuertür bediente so ein dass sie nun die ganze Zeit offenstand und fing an in einem Mordstempo Kohle in die Flammen zu werfen.
Es dauerte nicht lang bis die Hitze fast unerträglich wurde und die Nadel der Druckanzeige stieg immer weiter an.
Elliot verschloss mittlerweile den Übergang von Tender zu Salonwagen und schloss so auch die kleinste offene Lücke. Jetzt drang nur noch durch die kleinsten Ritzen Sauerstoff Luft.
Malvin wurde anscheinend auch jetzt recht warm und er entledigte sich mit einem gekonnten Handgriff Weste und Feinripp-Hemd zugleich, so dass nur noch seine blauen Hosenträger seinen Oberkörper bedeckten, doch er schaufelte weiter, egal wie Lyanna reagierte.
Jetzt zischten die Ventile.
„Wir sind am Anschlag, Junge! Mehr geht nicht!“ rief Elliot.
Malvin richtete sich auf und schaute durch die Öffnung nach vorne, hin zur Horde. Er zog an einer Kordel die vom Dach des Führerhauses herunter baumelte. Es war die Kordel die dafür sorgte das Sand vor die Triebräder der Lok geschüttet wurde, so dass sie mehr Haftung hatte und nicht durchdrehte.
Malvin atmete tief durch, stellte die Gänge wieder um und schaute Elliot an.
„Volldampf!“ sagte er nur.
Elliot lachte finster, ein Lachen was durch Mark und Bein zitterte. Mit einem Ruck drückte er den Hebel nach vorne und der Dampf schoss in die vier großen Kolben und drückten gegen den Stahl.
Ein Ruck zuckte durch den Zug und all die Kraft die 'Little Boy' zu bieten hatte gab er nun Preis. Wie ein wütender, riesiger Berg aus Stahl schoss er nach vorne. Durch die Kraft und den Grip der ihm grade zu Verfügung stand konnte er seine Kraft sehr schnell in Geschwindigkeit umwandeln.
Und der Zug wurde schneller, immer schneller.
„Macht euch bereit!“ brüllte Malvin durch den Lärm und griff sich die Kordel für die Pfeife. „Wir werden ihnen zeigen wie schwach sie sind.“ fügte er leise hinzu, so das es eigentlich nur er hörte.
Sie wussten nicht wie schnell sie waren, aber sie mussten eine beachtliche Zahl an Meilen drauf haben als die ersten Beißer an den 'Pflug' prallten.
Es waren erst leise 'Plopp' Geräusche die man hörte wenn der Zug sie mal eben zur Seite wischte, doch dann zog Malvin an der Kordel der Pfeife um das Geräusch des Aufpralls zu überdecken.
Wie als würde Wasser von einem Schiffsbug gespalten werden, spaltete der Pflug von 'Little Boy' die Horde und die Beißer die nicht gleich zweigeteilt oder durch die Luft gewirbelt wurden, wurden von den riesigen Rädern gepackt und unter den Zug gezogen, dort zermalmten die stählernen Räder ihre Zerfressenen Körper wie eine Pfeffermühle das schwarze Korn.
Und der Zug wollte und wollte nicht langsamer werden, wie ein Messer schnitt er sich durch die Beißerhorde.
Und jetzt kam der Trick, für den Malvin die Ventile hat zudrehen lassen. Er schaute Lyanna und lächelte. „Pass auf!“ sagte er nur, hob einen Finger und drehte an einem Ventil.
Jetzt drückte sich kochend heißes Wasser durch Düsen, die Elliot und seine Crew rund um den Zug angebracht hatten und formten heiße, messerscharfe Strahlen die den Rest der Beißer vom Bahndamm drückten oder ihnen glatt das letzte bisschen Haut vom Kopf schälten.
So fraß sich der Zug förmlich durch die Horde bis sie am Ende angekommen war und die Gleise endlich wieder frei waren.







Für den letzten teil (Der Durchbruch) hab ich mir diesen Song inmer wieder angehört... Er hat so geil gepasst!


@Lyanna Lockhart



zuletzt bearbeitet 04.04.2020 00:54 | nach oben springen

#26

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 01.05.2020 17:23
von Lyanna Lockhart | 2.927 Beiträge

Lyanna schenkte Elliot bei seiner Aufgabe über die Waffe, die wohl schon einiges mitgemacht hatte nur ein knappes Lächeln. Sie hatten deutlich nun mit etwas schlimmeres zu tun, als ein paar Zombies. Die Dunkelhaarige hatte die Horde natürlich auch von ihrem Standort aus erblicken können und bevor sie den Mund aufmachen konnte ging bereits erneut die Tür zum Führerhaus auf. Richard, der eben selbst noch dadraußen war kam deutlich außer Atem nach vorne gestürmt und verkündete bereits die unfrohe Botschaft das sich eine Horde näherte. „Es stimmt.“ bestätigte die Dunkelhaarige nur knapp. „Ich konnte sie auch sehen. Nun die Lok ist auch nicht unbedingt leise, es ist nur eine Frage der Zeit bis sie ihre vollste Aufmerksamkeit darauf zuwenden.“ Die Dunkelhaarige konnte sich immer noch nicht ganz vorstellen wie die alte Lok durch eine Schar von Untoten rasen wollte. Nicht das die Untoten diesen großen Metallkasten aufhalten könnten aber Lyanna war da wir gesagt eher einfache Autofahrten gewöhnt und da ging das ganze nicht einfach spurlos an dem Wagen vorbei wenn man einfach mal einen Untoten mit voller Wucht umfuhr. Wenn man dabei noch Pech hatte könnte so ein Beißer einem eine deutliche Delle in den Wagen hauen oder etwas stark beschädigen. Die bereits noch bis eben gut gelaunten Männer waren plötzlich nicht mehr so gut gelaunt als sie durch ihr Fernrohr blickten und deutlich feststellen musste das die Aussagen von Richard und Lyanna wohl der Wahrheit entsprachen. Der Dunkelhaarigen wären andere Umstände deutlich lieber gewesen und für einen Moment war sie doch ganz froh das sie hier bei Elliot und seinen Leuten war. Einigermaßen sicher und nicht draußen bei der hungrigen Horde. Das war deutlich gefährlicher und selbst wenn man doch Glück hatte und würde draußen ein sicheres Plätzchen finden, dauerte es stunden bis so eine ganze Zombiehorde einmal an einem vorbei maschiert ist. Doch im Gegensatz zu Elliot, schien Malvin deutlich für einen Moment in Gedanken versunken, als würde dieser eine Idee in seinem Köpfchen ausbrüten, was er letztendlich auch tat ehe er auch schon seine Anweisungen gab. Ab da war die Dunkelhaarige deutlich raus denn das war das Gebiet von Elliot und seinen Leuten. Lyanna war froh wenn sie noch wusste was eine Lok überhaupt war und was sie früher getan hab aber für die tiefere Technik, nein das war überhaupt nicht Lyanna's Gebiet egal bei Zügen oder gar Autos. Auch wenn die Dunkelhaarige noch nicht ganz herausfinden konnte was Malvin's Plan war. Wollte er den Zug beschleunigen? Vielleicht sogar den Rücktritt antreten? Aber Lyanna sollte nicht ganz untätig rumstehen als Malvin sich ihr zu wandte und ihr ein paar feuerfeste Handschuhe und eine Schaufel hinhielt. Seine Frage entlockte der Dunkelhaarigen ein deutliches Schmunzeln während sie mit ihren schmalen Händen in die deutlich zu großen Handschuhe schlüpfte und ihm die Schaufel aus der Hand nahm. „Nicht die Frage die mich mit solchen Vergleichen sonst üblicherweise ein Mann frägt.“ antworte sie nur darauf. Es wurde deutlich wärmer in dem kleinen Führerhaus je mehr Malvin und Lyanna Kohle in den Ofen schaufelten. Malvin deutlich schneller und geschickter als Lyanna je konnte. Ihr Körper war diese Hitze nicht gewöhnt und für einen Moment wurde der Dunkelhaarigen sogar schwindelig, doch sie hielt sich weiterhin auf den Beinen. Eher würde sie sich ohrfeigen lassen als das sie jetzt einfach so ihr Bewusstsein verlor. Sie waren laut Elliot's Aussage bereits beim Anschlag und Lyanna wurde bereits deutlich klar das sie das ganze hier nicht veranstalteten weil sie abhauen wollen. Nein Malvin's Plan war wohl direkt durch die Horde einfach durchzuraßen. Sie umzufahren wie ein aufgeschrecktes Reh das einem vor den Wagen sprang. Doch bevor die Dunkelhaarige auf irgendeine Weise reagieren konnte. Ein letzter Warnschrei ehe Elliot einen Hebel nach vorne drückte. Dieser schien die ganze Situation deutlich mehr zu genießen als der Rest. Mit einem deutichen Ruck, den die Dunkelhaarige wortwörtlich von den Füßen fegte schoss die Lok mit deutlichem Tempo und Ansporn nach vorne. Lyanna richtete sich nur auf, blieb aber sitzen. Sitzen war ganz gut bei dem Adrenalin was ihr gerade durch die Adern pumpte. Als der erste Zombie gegen die Lok knallte zuckte die Dunkelhaarige merklich zusammen und blickte nur nach oben, konnte aber von ihrer Position natürlich nicht viel erkennen. Fast schon wie die Mücken die gegen die Autoscheibe klatschten, klatschten die einzelnen Beißer gegen die Lok. „Verdammt.“ fluchte nur Lyanna ehe Malvin deutete das sie aufpassen sollte ehe er an einem Ventil drehte. Im ersten Moment verstand Lyanna nicht was er ihr damit sagen wollte, doch schon bald konnte sie es … riechen. Den Geruch von verbranntem Fleisch. Lyanna verzog nur das Gesicht für einen kurzen Moment. Das ganze dauerte vielleicht einige Minuten an, was sich für Lyanna aber deutlich wie eine kleine Ewigkeit anfühlte. Als die Lok wieder langsamer wurden, war auch das vertraute Stöhnen der Beißer verschwunden und die Dunkelhaarige atmete nur deutlich hörbar aus. Sie traute sich schon fast gar nicht sich vom Fleck zu bewegen. „Ist... es vorbei?“ fragte die Dunkelhaarige nur und blickte zu den beiden Männern nach oben. „Nichts für ungut das war deutlich beeindruckend … aber bitte lass uns das nie wieder tun.“ atmete die junge Frau nur erleichtert aus. Sie hatte sich das ganze deutlich anders vorgestellt, nun sie hatte sich allgemein den Tag deutlich anders vorgestellt, nicht das sie mit diesen Leuten in diesem Zug hier endete.

@Elliot Slim Mason



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#27

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 10.05.2020 15:52
von Elliot Slim Mason | 90 Beiträge

„Ist... es vorbei?“ fragte die Dunkelhaarige nur und blickte zu den beiden Männern nach oben.
Die Lok dampfte jetzt ruhig vor sich hin und fuhr nicht mehr so schnell auf der Strecke Richtung Alexandria.
Elliot öffnete das gepanzerte Fenster des Führerhauses und lugte hinaus. Als er davon ausgehen konnte dass alles sicher war öffnete er das Fenster ganz und steckte den Kopf nach draußen. „Hmmm...“ brummte er. „Sieht gut aus. Jetzt freue ich mich wieder auf Regen...“
„Nichts für ungut das war deutlich beeindruckend … aber bitte lass uns das nie wieder tun.“ atmete die junge Frau nur erleichtert aus.
„Keine Sorge, zu unserer Lieblingsbeschäftigung gehört das nicht...“ Malvin schraubte seine Feldflasche auf und trank einen Schluck, danach reichte er sie mit einem Augenzwinkern zu Lyanna.
Wenn man an dem Zeug roch was dort in der Feldflasche war, merkte man sofort dass Malvin Lyanna grade sein geheimes Schnapsversteck gezeigt hatte. Er deutete aber auch an dass Lyanna schnell trinken solle, denn Elliot sollte die Flasche nicht zu Gesicht bekommen.
„Apropos Regen...“ Elliot holte seinen Kopf wieder zurück ins Führerhaus. „Wie viel Wasser haben wir durch deine Aktion verloren?“ Elliot zog den Peilstab aus dem Wassertank der Lok und hielt ihn gegen das kleine Licht dass das Führerhaus spärlich beleuchtete. Er kniff ein Auge zu um den Peilstab lesen zu können. Er seufzte. „Tja... Ich glaube du hast unser ganzes Wasser was wir bei den letzten Regenfällen gesammelt haben auf einmal verschossen... gut gemacht.“ Elliot lies den Peilstab wieder zurück in den Tank plumpsen und schaute in den Tank des Tenders, in dem nicht nur Kohle mitgeführt, sondern auch noch ein Wassertank war der halb so groß war wieder Kesseltank der Lok. Auch hier zog er den Peilstab heraus. „Und die Lok zieht schon aus der Reserve... Vielleicht kommen wir noch bis Alexandria, aber dann auf den letzten Tropfen.“ „Vielleicht haben wir ja Glück und kommen an einem Tümpel vorbei...“ sagte Malvin der noch schnell die Feldflasche verschwinden lies.
„Halt die Augen offen, sobald uns Wasser über den Weg läuft, sammeln wir es ein.“ sagte Elliot und drehte wieder an Ventilen und Hebeln um so Wasser sparend wie möglich zu fahren.

Die weitere Fahrt verlief ruhig und Hordenfrei, nur vereinzelnd taumelte mal ein Beißer vor die Lok und zerplatzte an dem Pflug, doch Horden oder gar irgendwelche feindselige Lebende konnten sie nicht ausmachen.
Dass sie eventuell von irgendjemanden gesehen wurden konnten sie nicht vermeiden, aber sie waren so schnell unterwegs dass sie schnell wieder außer Sicht waren.
Die Strecke führte sie weiter Richtung Westen über Felder und kleine Wäldchen, bis sie irgendwann unter Alexandria einen Bogen machte und Richtung Norden führte, direkt am Potomac River entlang, bis an den Stadtrand von Alexandria.
Vorher legten sie noch eine kleine Pause auf eine kleinen Brücke ein, unter der ein kleiner Bach fleißig Richtung Potomac River floss. Leider dauerte es eine halbe Ewigkeit bis die Tanks wieder voll waren, der kleine Bach führte einfach nicht genug Wasser.
Es dämmerte schon als sie den Stadtrand erreichten.
Zu ihrem Glück wurde die Strecke, auf der sie fuhren früher von Güter- und Schnellzügen genutzt, das hieß dass die Strecke von Meter hohen Schallschutzwänden geschützt wurde, die jetzt weniger gegen Lärm, sondern eher gegen all die Gleisblockierer schützte die sich jenseits der Wände aufhielten.
Ein kleiner Bahnhof sollte ihr Nachtlager werden. 'Little Boy' hielt am Gleis als wäre er ein Zug der hier jeden Tag verkehrte.
„Hier sollten wir erst mal bleiben. Wir sollten die Tunnel checken und alles ausräuchern, damit wir nicht überrascht werden...“ schlug Malvin vor.
Elliot nickte. „Ja vielleicht sollten wir das tun...“ Er stand auf und schaute Lyanna an. „Wir bilden zwei Gruppen. Die eine macht den Westzugang dicht und die andere den Ostzugang. Komm mit. Malvin du bleibst beim Kessel.“
Malvin grummelte. „Ich will hier auch endlich mal wieder raus...“

Im Salonwagen angekommen, trommelte er die Besatzung zusammen. „Macht euch fertig. Wir bilden zwei Teams. Vier Leute nehmen den einen Ausgang, die anderen den anderen. Das ist ein kleiner Bahnhof. Wir machen unteren Ebnen sauber und schließen die Gatter... wenn es welche gibt. Falls nicht blockieren wir die Eingänge irgendwie... wie weiß ich noch nicht, aber wir werden schon was finden. Wie wir immer was finden, das wird schon. Wir haben schon schlechtere Bahnhöfe gehabt.“ Er zündete sich eine Zigarette an. „Emine, du bleibst mit Lydia im Zug. Richard, Nick Kyle und ich sind ein Team, Dina, Peter, Lyanna und Erik sind das zweite Team.“
Die Crew nickte und Emine gab Dina und Richard jeweils ein Funkgerät aus dem Schrank der am Ende des Salonwagens stand.
„Wenn alles gesichert ist und wir davon ausgehen können dass wir sicher sind, können wir gucken ob wir ja hier irgendwas feines finden. Der Bahnhof ist nicht groß, aber ein paar Geschäfte wird’s hier mit Sicherheit geben.“ setzte er fort. „ABER ERST WENN WIR SICHER SIND! OKAY?“ verdeutlichte er nochmal.
Alle nickten.
„Und gebt Lyanna irgendwas zum schießen. Dann muss sie im Falle eines Falles nicht ihre eigene Munition verschießen. Außerdem ist das Jagdgewehr nicht für die Tunnel geeignet gebt ihr was Kurzes, einen Revolver oder so.“ sagte Elliot.
„Sie kann meine Makarov haben...“ sagte die kleine Emine und zog ihre kleine Pistole hervor.



Elliot lächelte. „Das ist lieb, Emine. Aber ich glaube Lyanna braucht was womit sie sich verteidigen kann und keine Erbsenpistole...“
Etwas angeschlagen steckte sie die Waffe wieder dahin zurück woher sie gekommen war.
„Sie soll sich etwas aus der Kiste aussuchen. Zeig ihr was funktioniert und Munition hat.“ Elliot schickte Emine und Lyanna nach ganz hinten in den letzten Wagon.
Auf dem Weg dahin meckerte Emine noch über Elliot und fuchtelte dabei mit ihrer Makarov in der Luft herum. „Erbsenpistole... Ich zeig ihm gleich Erbsenpistole! Nur weil er mit Waffen schießen kann die soviel Rückstoß haben dass sie jedem Normalsterblichen den Arm brechen! Naja, egal...“ Sie öffnete die Tür die vom Schlafwagen in den letzten Wagon führte.
Der letzte Wagon war ein geschlossener, gepanzerter Güterwagon mit Schiebetüren und großer Fläche im inneren. Neben einem LKW Kran der am Ende des Wagons angebracht war, beherbergte der Wagon eine gut ausgestattete Werkstatt mit allerlei Gerätschaften die, wenn man sich damit nicht besonders gut auskannte nicht auf ersten Blick zuordnen konnte, einen separaten Lagerraum in dem eine Menge Kohle gelagert wurde und eine kleinen Hühnerstall aus dem acht Hühneraugen guckten.
Doch auffällig waren zwei große längliche Gebilde mitten im Raum standen und sehr viel Platz einnahmen. Diese zwei Dinger waren übereinander gestapelt und mit einem großen Leinentuch abgedeckt.
Emine ging an ihnen vorbei zu einem großen Schrank der, neben der Werkbank auf der linken Seite des Wagons stand.
Sie öffnete ihn und als man hinein sah, sah man das ganze ungenutzte Arsenal der Zugbesatzung.
Revolver in allen Farben und Formen, Repetiergewehre in verschiedenen Größen und Schrotflinten in groß und klein kamen zum Vorschein.
„Jaja... was ein Museum nicht alles hergibt...“ murmelte Emine. „Wenn wir jetzt noch für all diese Dinger Munition hätten wäre das der Jackpot...“ Sie zog eine Desert Eagle 5.0 aus dem untersten Fach des Schranks.



„Die ist toll, groß und macht fiese Löcher... aber wir haben keine Munition... Die hat Peter früher mal gekauft...“ sie warf die Pistole einfach auf die große Werkbank. „Dafür...“ sie zog ein Revolvergewehr hervor. „...Dafür haben wir noch genug... weitaus genug.“



„Und für das Teil ist auch noch ne Menge da...“



„Dann haben wir noch die kleinen hier...“ sie legte zwei umgebaute Nagant Revolver auf die Werkbank.



„Und für die hier ist auch noch genug da.“



„Du kannst dir was aussuchen, für die Dinger haben wir genug Munition.“ sagte sie und zeigte auf die Waffen.





@Lyanna Lockhart



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#28

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 30.05.2020 18:57
von Lyanna Lockhart | 2.927 Beiträge

Lyanna blieb noch eine kurze Weile sitzen, noch immer schoss ihr das Adrenalin durch die Venen, noch immer war die Hitze, die sich vor kurzem erst hier vorne im Führerhaus gebildet hatte unerträglich. Das Elliot gerade das Fenster des Führerhauses öffnete war schon fast wie ein wahres Geschenk als eine leichte, kühle Brise durch das Führerhaus wehte, die verbleibende Hitze ein wenig erträglicher machte. Apropo erträglich. Malvin hatte da auch eine Idee gehabt, die das ganze wohl erträglicher machte als Malvin ihr seine Feldflasche hinhielt und Lyanna diese nur zu gerne annahm. Nach dem Geruch zu urteilen, wusste sie genau was sich darin befand. Alkohol. Aber das dieser so stark war das die Dunkelhaarige ihr Gesicht verzog merkte diese erst nach dem sie diese mit einem kurzen Husten wieder zuschraubte und sie Malvin wieder hinhielt ehe sich Lyanna langsam wieder auf die Beine raufte. Lyanna war Belastung und Anstrengung gewöhnt auch mit ihrer kleinen, zarten Statur. Aber jeder Mensch hatte seine Grenzen und Lyanna hatte gerade ihre erreicht weswegen sie einen Moment brauchte um sich zu sammeln. Was aber keine großen Konsequenzen mit sich zog als sie zu hörte wie Elliot und Malvin über die Aktion von eben diskutierten. Offenbar brachte Malvins Aktion nicht nur Gutes für die Crew ein. Der offensichtliche Wassertank war wohl fast leer und das war wohl fast so ähnlich wie wenn einem Auto fast das Motoröl oder der Sprit ausging. Es kam aufs selbe hinaus, nämlich das sie in kürzester Zeit wohl einfach stehen bleiben würden, wenn sie das Problem nicht beheben würden. Oder sie müssten den verbleibenden Weg nun mal zu Fuß gehen. Die weitere Fahrt verblieb dementsprechend erstaunlicherweise reibungslos. Ja sie schafften es sogar noch bis nach Alexandria zu mindestens bis zum Potomac River, wo die Crew schließlich auch ihre Wassertanks wieder aufladen konnten, so das ein Problem von vielen weniger bestand. Aber es war doch schon mal beruhigend zu wissen das sie den ganzen Weg nicht letztendlich noch laufen mussten. Der Zug machte schließlich in einem kleinen Bahnhof halt. Hier würden sie wohl die Nacht erst mal verbringen, zu mindestens es war sicher. Es war kein schlechter Ort, es gab nur wenige Überlebende, die in ihrem Überlebensinstinkt eher einen Bahnhof ansteuern würden aber unmöglich war die ganze Sache nicht. „Im Tunnel halten sich wenn schon nur Untote auf. Andere Überlebende kann ich mir nicht vorstellen. Dort drinnen ist es dunkel. Es gibt nichts darin was sich zum Überleben lohnt. Wir sollten uns nicht nur auf den Tunnel konzentrieren, auch die kleinen Gebäude drum herum. Dort wo es etwas zu plündern gibt. Dort hin wird es immer Menschen ziehen.“ Schließlich war es bei Lyanna nicht anders gewesen. Auch Elliot stimmte den Plan zu als dieser sich aufrichtete und der Dunkelhaarigen deutete mit zu kommen. Malvin war wohl weniger erfreut darüber das er hier bleiben musste, Lyanna würde genau so reagieren aber sie verstand auch Elliots Entscheidung, jemand musste hier bleiben und auch hier für Sicherheit sorgen. Im Salonwagen angekommen trommelte Elliot seine Crew zusammen und teilte die Teams ein. Ein paar Zombies vertreiben und einen Kopf kürzer machen und dann ein paar Geschäfte plündern. Im Grunde keine schwierige Aufgabe wenn alles nach Plan verläuft. „Nein ihr müsst nicht-“ fing Lyanna bereits an als Elliot anwies das man ihr etwas zu schießen gab, damit sie ihre Munition nicht verschwendete. Auch wenn Elliot natürlich recht hatte das ein Jagdgewehr eher weniger … nun für den Tunnel geeignet war. Lyanna mochte es nur nicht von anderen Menschen abhängig zu sein auch wenn Elliot es wohl einfach nur gut meinte. Ihr Blick richtete sich zur Seite als Emine ihren Makarov zog. Irgendwie war es niedlich, das Lyanna's Mundwinkel leicht nach oben zuckten. Elliot's Aussage schien Emine nicht sonderlich zu zu sagen ehe er anwies Emine zu folgen was die Dunkelhaarige auch direkt tat. „Etwas Kleines kann auch einen riesigen Schatten werfen.“ antworte die Dunkelhaarige nur als Emine noch über Elliot meckerte und lächelte nur. „Und während wir uns noch durch die kleinsten Kanten der Welt quetschen können bleibt Elliot stecken.“ grinste Lya nur amüsiert ehe dieses wieder verschwand. „Sag ihm aber ja nicht das ich das gesagt habe!“ Emine öffnete die Tür vom Schlafwagen ehe diese an einem großen Schrank vorbei ging und diesen öffnete und Lyanna präsentierte was sie sich aussuchen konnte. „Hm ...“ brummte Lyanna nur ehe sie direkt nach der ersten Waffe griff die Emine ihr vorstellte. Die Desert Eagle 5.0. „Ich bleibe dann doch lieber bei etwas handlichem. Wie sagtest du noch gleich? Macht fiese Löcher? Ich werde dich beim Wort halten.“ Lyanna nickte schließlich nur, das sie soweit war ehe sie zu den anderen wieder stieß. Dina, Peter, Erik warteten bereits. Sie verstaute den Revolver nur in ihrem Hosenbund ehe sie dann mit den anderen ausstieg. Es war ruhig, zu mindestens hier draußen. Im Tunnel konnte es ganz anders aussehen. Lyanna war zwar dankbar über Elliots Angebot aber sie würde trotzdem auch ihre eigenen Waffen benutzen wenn es darauf ankäme. Nicht nur weil sie nicht von anderen abhängig sein wollte sondern auch weil sie einfach geübter mit diesen war. Als sie den Tunnel betraten, knipste Lyanna nur ihre Taschenlampe an ihrem Rucksack ein. „Passt auf wo ihr hintretet.“ meinte Lyanna nur und ihre Stimme drang wie ein sanftes Echo durch den Tunnel. Es war immer noch ruhig ab und an wehte der Wind durch den Tunnel, war die einzige Geräuschkulisse Lyanna hatte nicht vor den ganzen Tunnel zu durchsuchen, dafür war er zu groß und es würde zu lange dauern. Lyanna griff nur an der Seite ihres Rucksacks in ein Fach. „Man sagt immer das Geräusche... Krach.. in der Welt tödlich wären. Weil sie die Untoten anlocken. Das man sich leise durch die Welt bewegen soll, wie eine Maus im Labyrinth. Das ist Bullshit.“ sprach Lyanna weiter und zog eine Leuchtpistole, mit noch 2 Schuss heraus. „Manchmal muss man in die Offensive gehen um sein Ziel zu erreichen.“ sprach Lyanna und richtete die Leuchtpistole vor sich ins Nichts und feuerte eine Leuchtkugel ab, die hell leuchtend auf den Boden fiel. Für einen Moment blieb es still und dann konnte man langsam das stetige Geräusch eines Beißers oder eher gesagt mehreren Beißern vernehmen. „Doch nicht so verlassen. Wusst ichs doch.“ Lyanna zog nur ihre Machete aus der Halterung, wartete ab ehe sie das erste verfaulte Gesicht im Licht der noch glühenden Leuchkugel am Boden sah und ausholte und den Kopf direkt mit einem sauberen Schlag von dem restlichen Körper trennte.

@Elliot Slim Mason



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#29

RE: Wie sich ein Mädchen und ein Cowboy kennenlernten. (Elliot und Lyanna)

in NP Archiv 07.06.2020 17:44
von Elliot Slim Mason | 90 Beiträge

Als Elliot seinen Kopf wieder in das Führerhaus zog verschwand die Feldflasche blitzschnell wieder da wo sie hergekommen war und Elliot bekam nichts mit. Nur das Husten von Lyanna merkte er und schob es prompt auf den Kohlenstaub, den Sauerstoffmangel und die Anstrengung.
"Ist gut Mädchen..." Elliot klopfte ihr auf die Schulter. "Du hast heute wahrscheinlich mehr in kürzester Zeit gearbeitet als zuvor. Wenn du jetzt nicht mehr kannst ist das okay."
Malvin stand immer noch hinter Elliot und deutete ihr hinter seinem Rücken nichts zu verraten.
Dann drehte Elliot sich um und Malvin hörte Schlagartig auf mit den Gesten.
„Was mit Kohle, Italiener?“ blaffte der Zugführer den Heizer an.
„Alles klar Chef!“ sagte Malvin und schaufelte weiter Kohle, aber nicht ohne vorher Lyanna aufzuhelfen und auf seinen Platz zu setzten auf dem er eigentlich immer saß wenn er grade nicht schaufeln musste oder ein Schläfchen hielt. Er machte ihr noch das Fenster auf, so dass sie wieder Frischluft atmen konnte.
„Nicht vom Hocker fallen, Süße. Jetzt hast du erst mal Zeit. Ich übernehme ab hier. Du hast dich sehr gut angestellt, ich bin stolz auf dich.“ Malvin stellte die Schaufel die Lyanna von ihm bekommen hatte wieder zurück, daher wo sie hergekommen war.

Als sie dann endlich hielten und es darum ging dass Emine Lyanna etwas zum schießen geben sollte, riss Lyanna einen Spruch. „Etwas Kleines kann auch einen riesigen Schatten werfen.“
Emine lachte. "Ich nehme das jetzt mal als Kompliment."
„Und während wir uns noch durch die kleinsten Kanten der Welt quetschen können bleibt Elliot stecken.“ sagte Lyanna
"Ja Elliot bestimmt... Aber weißt du was? Man mag es kaum glauben, aber Peter der riesige Muskelberg ist eigentlich der wahre Schlangenmensch unter uns. Ich weiß nicht wie aber dieser riesige, bärtige, Riesenoger ist tatsächlich gelenkiger und schlüpfriger als so manches Erdmännchen. Während eines Sturms ist mal das Blechdach unserer alten Werkstatt eingestürzt und hat Peter begraben... Wir haben alle gedacht er wäre tot... aber er kroch durch die Bleche und kam nur mit einem Blauen Fleck und einer Platzwunde am Arm wieder heraus, noch bevor die Feuerwehr da war! Ist das unfassbar? Nur ein Blauer Fleck und ne Platzwunde... Unfassbar.“

Schließlich ging es dann hinaus in die Tunnel. Auf den Gleisen und über der Erde war kein einziger Untoter zu sehen, nur endgültig Tote lagen auf dem Bahnsteig.
Als sie die Treppen herunter gingen führten Kyle (Dein Chris Pratt) und Lyanna die Truppe an.
„Man sagt immer das Geräusche... Krach.. in der Welt tödlich wären. Weil sie die Untoten anlocken. Das man sich leise durch die Welt bewegen soll, wie eine Maus im Labyrinth. Das ist Bullshit.“ sagte Lyanna.
„Ganz mein Reden, Lady Lyanna!“ sagte Kyle und wartete Lyannas Aktion ab. Als sie eine Leuchtpistole zückte, lächelte er. „Es werde Licht!“ sagte er und die anderen hinter ihm Schulterten ihre Schlagwerkzeuge.
Die Kugel erleuchtete den Tunnel und es dauerte nicht lange bis der erste Gleisblockierer von Lyanna hingerichtet wurde.
Doch es folgten mehr, es war genug für alle da.
Lange führte Peter die Ranghackliste an, dicht gefolgt von Lyanna, dann Erik und Kyle, dann Elliot und irgendwo am Ende prügelte sich Dina mit ihrer Schaufel durch die Gleisblockierer die ihr übrig gelassen wurden.
Dann trennte sich die Gruppe wie geplant, die einen nach links die anderen nach rechts.
„Wir nehmen die Eingangshalle! Ihr den Hinterausgang! Macht einfach irgendwie die Gitter runter und alles ist Safe.“ rief Elliot eher er Kyle, Richard und Nick hinterhereilte.

Zu Elliots Überraschung war die Eingangshalle des kleinen Bahnhofs kleiner als gedacht und die Türen waren schon geschlossen und verbarrikadiert worden. Anscheinend hatten hier ein paar Überlebende versucht sich ein sicheren Ort zu schaffen, doch lange hatten sie anscheinend nicht durchgehalten, denn die ehemaligen Verteidiger der Verteidigungsanlagen lagen in der Mitte der Halle, umringt von ein paar endgültig toten Untoten.
„Sie haben sich Mühe gegeben...“ sagte Nick als er die armen verstorbenen Seelen erblickte.
„Geb dir Mühe! Ich hab keine Lust auch so zu enden!“ rief Kyle der grade einem Beißer mit dem Kolben bearbeitete.
Es dauerte bestimmt fünf bis zehn Minuten bis auch der letzte Beißer beseitigt war und sich auch kein neuer zeigte.
„Habt ihr mitgezählt?“ fragte Kyle Nick, Elliot und Richard.
„Ich hab 15.“ sagte Nick.
„21.“ sagte Elliot und klopfte noch etwas Beißerüberreste von seinem großen Schürhaken mit dem er die Beißer praktisch gepfählt hatte.
Richard brummte nur: „Vielleicht 29 oder 31...“
„Du willst mich doch verarschen...“ sagte Kyle und schaute Richard an. „29 oder 31?“
„Ja... so genau hab ich jetzt nicht gezählt... Wie viele hast du?“ fragte Richard.
„22...“ murmelte Kyle in seinen Bart.
„Was?“ fragte Richard nochmal eindringlich.
„Zwei-und-zwanzig, maaaaan!“ sagte Kyle jetzt lauter.
„Also hab ich gewonnen! Ha!“ Richard freute sich.
Währenddessen die Diskussion zwischen Kyle und Richard ausbrach, verschwand Erik in einem 'Dunkin Donuts'. Auch Elliot ließ die beiden alleine und durchforstete die paar Geschäfte die es hier gab.
Nach ein paar Minuten Diskussion und gesuche hörte man plötzlich Erik: „Jungs! JUMGS! Seht euch das an!“ voll bepackt mit silbernen Päckchen kam er zurück gerannt und fiel sogar fast hin.
Richard und Kyle stoppten ihre Diskussion und schauten ihn an.
„Was ist das?“ fragte Kyle.
„Das, meine Damen und Herren, ist das Gold der Apokalypse! Wasserfest und Luft dicht verpackt! KAFFEE! Und ne ganze Menge davon, dahinten gibt’s sogar noch mehr!“




@Lyanna Lockhart



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