Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
Hier findet ihr den passenden Ansprechpartner

Wetterbericht

HOT HOT SUMMER ... endlich strahlt sie Sonne und wärmt unsere abgekühlten Körper. Die Damen haben gebräunte Haut und die Herren, lassen sich ein kühles Bier schmecken. Sonne satt und so langsam kommen wir echt ins schwitzen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 34 Grad. Packt die Sonnencreme ein, verbrannte Haut kann sehr schmerzhaft sein.

Avatar

Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 93 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 20 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 22 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 10 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 14 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 24 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

☀ Der Sommer ist da und wird sehr sehr heiß. Dürre und starke Gewitter sind keine Seltenheit ☀
#1

Die Katze ist aus dem Sack - Negan & Cat

in Archiv 20.10.2019 11:06
von Catherina Jenkins | 68 Beiträge

Cat lebte nun seit einigen Wochen im Cottage und hatte dort ein paar Freunde gefunden. Dies waren die ersten Freunde, neben @Hawk und @Shiva , die sie je in ihrem Leben hatte. Hawk kannte sie schon seitdem sie als fünfjähriges Kind umgezogen war, da ihre Mutter an einer Überdosis gestorben war und ihr Vater sich die vorherige Wohnung nicht mehr hatte leisten können. Alles war seit dem Zeitpunkt für die Katze beschissener, der einzige Lichtpunkt war für sie Hawk den sie in ihrer neuen Umgebung schnell kennenlernte. Er wurde ebenso wie sie zuhause misshandelt, weswegen die beiden Kinder schnell einen Draht zueinander fanden und versuchten zusammen auf der Straße zu überleben. Regelmäßig mussten sie sich zuhause zeigen und eine Tracht Prügel aus diversesten Gründen einfangen, danach verschwanden sie wieder in den Gossen New Yorks.
Hatte früher Cat’s Mutter sie hin und wieder an die frische Luft gebracht, so ließ sich das kleine Mädchen mit ihren fünf Jahren einfach nun selbst hinaus, um vor ihren Vater zu entkommen. Zwar wurde sie auch von ihrer Mutter arg vernachlässigt, doch damals war es immer noch besser gewesen. Ihr Vater schlug sie noch nicht, sie bekam regelmäßiger etwas zu essen und wurde immer mal wieder raus gebracht und verkam nicht zwischen ihren kleinen vier Wänden der Abstellkammer, was ihr Kinderzimmer war. Zudem kam noch der nette Mann von dem Spielplatz oder der Straße in der Nähe, der ihr immer wieder Süßigkeiten oder Spielzeug geschenkt hatte. Den hatte sie immer nur getroffen als ihre Mutter mit ihr rausgegangen war. Nachdem sie umgezogen waren, hat sie in nicht mehr wieder gesehen.
Ein Stofftier von ihm besaß sie sogar immer noch. Nachdem sie vor der Vergewaltiger- und Menschenhändlergruppe geflohen war, hatte sie einfach einen kleinen Hoffnungsschimmer gebraucht und war zu ihrem alten Zuhause gegangen, um das Kuscheltier an sich zu nehmen. Dieses sollte irgendwo in ihrem Männerfürchtenden Gehirn ihr zeigen, dass nicht alle Männer böse zu ihr waren. Hawk und der nette Mann von damals zeigten ihr schließlich das Gegenteil. Auch wenn der Mann wahrscheinlich nicht mehr lebte, so brauchte sie diese Erinnerung, damit sie nicht komplett in ihrer Angst versank und zum Schluss auch noch Hawk abblockte.
An dem heutigen Tag packte sie ihren Rucksack mit einer Wasserfalschen, einer Pistole in der Außentasche und einem Messer. Ganz oben kam das Stofftier drauf, was niemals fehlen durfte. Wenn ihre Beschützerin Shiva nicht an ihrer Seite war, brauchte sie schließlich wenigstens ihre Glücksbringer-Katze bei sich. Denn seitdem sie in der Apokalypse das Erinnerungsstück bei sich trug, lief es gar nicht mal so schlecht. Zumindest deutlich besser als die acht Jahre zuvor.
Mit dem Stofftier war auch alles gepackt, was sie für die kleine Plünderungstour brauchte, die für den heutigen Tag anstand. Ihre Peitsche befand sich an ihrer Hüfte und war neben zwei Dolchen in ihren Stiefeln, der einzige Gegenstand, der nicht im Rucksack unterkam.
Zwei eher unbekannte Gesichter aus der Kolonie würden sie zu der Stadt bringen und am Rand plündern gehen. Cat jedoch wollte etwas tiefer sich hinein wagen. Schließlich wusste sie ihre Fähigkeiten einzuschätzen und konnte sie die Dächer oder andere erhöhte Positionen der Stadt sich zunutze machen. Was ihre Kletterkünste betraf, machte sie ihren Namen alle Ehre, auch wenn sie eher schon einem kleinen Affen mit Löwenmähne glich als einer Katze. Allerdings kam sie meist immer auf ihren Beinen auf, was wieder die Qualitäten einer Katze wiederspiegelte.
Ihr Ziel in der Stadt war ein Baumarkt, der auch Samen für alle möglichen Pflanzen lagerte. Diese Samen wären nützlich für das Cottage sowie für die Rider. Beide Kolonien bauten Pflanzen an, damit sie sich selbst versorgen konnten. Wenn sie ihnen eine große Auswahl an Obst, Beeren und Gemüse lieferte, würde auch der letzte vergessen, dass sie nur bei ihnen war, da sie sie beklauen wollte.
Am Stadtrand trennte sich die Plünderer-Gruppe. Die anderen hatten ein paar Häuser im Visier, die noch ungeplündert fast schon unberührt von Menschen und Toten aussahen. Cat kletterte wenige Straßen weiter über die Feuerwehrleiter auf das Dach. Wo sie war, standen die Häuser schon dichter beieinander und waren deutlich höher gebaut als die Häuser in der Vorstadt. Von dem Dach aus machte sie sich einen Überblick, wohin sie musste, dann sprang sie von Dach zu Dach. Hin und wieder kletterte sie auf eine leerere Straße, um zu einem Haus zu kommen, was zu weit entfernt war, um zu springen. Kleinere Mauern und Balkone nutzte sie ebenfalls für sich.
Nach ein bis zwei Stunden kam sie auch endlich bei dem Baumarkt an. Die Hälfte des Gebäudes war ein normales Betonbauwerk, die andere Hälfte ein Pflanzenhaus. Draußen standen einige hohe Bäume, bei ein paar waren Schaukeln befestigt, andere zierten ein Baumhaus. Verteilt bei dem Vorplatz zu dem Eingangsbereich standen weitere Gartenmöbel und Gebäude, alle beweglichen mit einer Kette an einem Pfosten oder Anker im Boden gesichert, sodass niemand diese Gegenstände klauen konnte. Nun war es eh egal.
Cat kletterte von dem letzten Dach herunter, von dem sie aus den Baumarkt von oben begutachtet hatte. Die Luft schien frei zu sein, also sprintete sie über die Straße und dem Vorbeireich des Baumarktes. Kurz bevor sie jedoch bei dem Eingang ankam, taumelten ein paar der Untoten um die Ecke, sahen sie und steuerten auf sie zu. Schnell hastete sie zu der Tür und zu ihrem Missfallen war sie verschlossen. Kurz klopfte sie gegen die Scheibe und auch von innen war ein Stöhnen und Keuchen zu hören. Nur konnte sie nicht genau sagen, wie viele sich drinnen befanden.
Noch einmal sah sie zu den Beißern und wusste, dass es sich nicht zeitlich ausging, wenn sie jetzt ihren Dietrich zückte, um zu schauen, ob es drinnen sicherer war als draußen. Also nahm sie lieber ihre Beine in die Hand und rannte zwischen die Gartenmöbel und Schuppe, die überall herumstanden. Mal lief sie Slalom um die Objekte oder sprang über die niedrigeren hinüber.
Bevor sie jedoch die Straße wieder erreichen konnte oder um die Ecke abbiegen konnte, kamen ihr von vorne weitere Untote entgegen. Es schien fast so als hätten sie sie erwartet. Dabei war sie wie immer leise gewesen, sodass sie eigentlich diese Viecher nicht auf sich aufmerksam hätte machen können. Wahrscheinlich war es einfach nur ihr übliches Pech, was an diesem Tag mal wieder zum Vorschein kam.
Da es nun zu riskant war weiter nach vorne zu laufen, kletterte sie kurzerhand auf den nächstbesten Baum. Dort war sie wenigstens in Sicherheit, sobald es dunkel wurde konnte sie auch über einen der Äste sich lautlos hinablassen und verschwinden, ohne das die Untoten sie sehen würden.
Auf einem stabilen Ast angekommen sah sie sich um. Sie schätze circa zwanzig Beißer, die nun in der Gegend herumliefen. Grob die Hälfte stand unter ihr am Baumstamm, knurrten und griffen mit den Händen in die Luft, so als könnten sie Cat einfach von dem Baum pflücken.
Anschließend setzte sie sich auf den Ast, holte den Rucksack von ihrem Rücken und lehnte sich dann gegen den Baumstamm. Aus dem Rucksack holte sie die Wasserflasche, trank ein paar Schluck und holte dann Mister Miau hervor.
„Ich dachte du bringst mir Glück!“, murmelte sie zu dem Kuscheltier. Dass jemand sie aus ihrer misslichen Lage retten würde, der ihr eben diesen Glückbringen geschenkt hatte, ahnte sie nicht. Auch ging sie davon aus, dass dies ein ganz normaler Tag war und keiner der ihre Vergangenheit sowie ihre Zukunft auf den Kopf stellen würde.

@Negan Winchester
(ich hoffe das passt so, ansonsten gib Bescheid und ich ändere da noch was um ^^ )


Negan Winchester gefällt das
zuletzt bearbeitet 20.10.2019 11:06 | nach oben springen

#2

RE: Die Katze ist aus dem Sack - Negan & Cat

in Archiv 22.10.2019 11:13
von Negan Winchester | 243 Beiträge

Negan war nun seit geraumer Zeit wieder in Freiheit und diese genoss er auch. Der Güterbahnhof bot ihm sowie seinem Sohn und seiner Frau, aber auch einigen anderen, die sich ihm angeschlossen ausreichend Schutz. @Devan J. Winchester und er hatten alle gründlich durchsucht, sodass keine Gefahr durch die Beißer entstand. Er wusste noch nicht genau, wie es weitergehen würde. Aktuell hatte er nicht das Verlangen danach Rache zu nehmen an @Daryl Dixon und den anderen Idioten, aber er genoss auch grade einfach nur die Zeit außerhalb des Kerkers und musste sich erst einmal wieder daran gewöhnen, dass er tun und lassen konnte, was er will.
Er genoss diese Freiheit und seinen Sohn wieder gefunden zu haben, war für ihn das größte Glück überhaupt. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er eins seiner Kinder Lebend wieder sehen würde. Ja, er sprach von Kindern. Was die wenigsten wussten war, dass er noch eine Tochter hatte. Um seine Familie und grade seine geliebte Frau Lucille nicht zu beunruhigen, hatte er niemals auch nur ein Wort über das kleine Mädchen verloren, was ihm so viel bedeutet hatte. Die Mutter war ein Junkie, eigentlich nicht die Art von Menschen, mit denen Negan eigentlich verkehrte. Aber da gab es diesen Abend in einer Bar, Negan hatte ein wenig über den Durst getrunken und daraus entstand dieses wunderschöne, kleine Mädchen. Gerne hätte Negan sie zu sich genommen, irgendwie hätte er Lucille die ganze Geschichte schon schmackhaft machen können, aber die leibliche Mutter hatte ihm nur ins Gesicht gelacht. Sie wollte Geld sehen und Negan hatte ihr des öfteren Geld zu gesteckt. Ob seine Tochter dieses Geld jemals gesehen hatte, bezweifelte er stark, aber dennoch gab ihm die Mutter ab und an die Gelegenheit seine Tochter in der Öffentlichkeit zu sehen. Er ging mit ihr auf den Spielplatz und schenkte ihr Spielzeug und Süßigkeiten. Jedes Mal, wenn er Cat wieder abgeben musste, brach es ihm das Herz. Zur besonderen Erinnerung schenkte er ihr Kuscheltier, in welchem er ein Bild von sich und Cat versteckte. Hinten auf das Foto schrieb er: "In Liebe, Dad!" Damals dachte er, wenn sie alt genug war, würde sie das Bild sicherlich finden.
Und dann...dann war das kleine Mädchen plötzlich verschwunden. Mehrmals fuhr er zu der von der Mutter genannten Adresse, aber die Familie blieb verschwunden. Lange hatte er noch nach ihnen gesucht und als die Seuche ausbrach und seine geliebte Frau verstarb, setzte er Himmel und Hölle in Bewegung, um seine Tochter zu finden. Es schien jedoch, als hätte sie nie existiert. Sie war nirgends registriert. Zwar fand er nach einigen Wochen raus, dass die Mutter gestorben war, aber Cat blieb verschwunden.
Negan hob den Kopf. Schon wieder hatte er an seine Cat denken müssen und er hoffte, dass sie, falls sie nicht mehr leben sollte, einen schnellen, schmerzfreien Tod hatte. Er selbst würde sich sein Leben lang Vorwürfe machen, dass er sich der Mutter gegenüber nicht durchgesetzt hatte, und Cat auf diese Weise verloren hatte.
Heute würden sie aber losziehen müssen, denn die Vorräte neigten sich dem Ende zu und er brauchte einfach mal einen kleinen Tapetenwechsel, weswegen er sich dem Trupp anschloss, der für die Plünderung auszog. Gemeinsam fuhren sie an den Rand der Stadt, die sich in der unmittelbaren Umgebung befand. Während die anderen loszogen, blieb er selbst mit Lucille, seinem Baseballschläger, den er mit Stacheldraht präpariert hatte, an den Autos stehen. Gelangweilt sah er sich um, seine Leute waren nirgends zu sehen, aber das machte nichts. Er wusste, dass sich jeder von ihnen im Notfall sehr gut selbst verteidigen konnte.
Sein Blick fiel auf einen Baumarkt, der etwas weiter unten die Straße runter lag. Eben noch war es still gewesen, doch jetzt hörte er einige Geräusche, die nach einer größeren Runde Beißer klangen. Er kletterte auf den Jeep, der vor ihm stand, um einen besseren Blick zu haben und sah einige Beißer, die sich dicht an einen Baum drängten. Auf diesem saß eine junge Frau. Grinsend wandte er sich ab, das war nicht sein Problem, doch nach einigen Minuten verdrehte er die Augen und griff nach Lucille, die er an den Jeep gelehnt hatte.
"Komm, mein Liebe, es gibt Arbeit!",sagte er leise und lief um den Baumarkt herum, in einigem Abstand natürlich, damit die Untoten ihn nicht kommen sahen. Als er sich anschlich, hörten ihn doch einige, aber er war vorbeireitet und er ließ Lucille ein wenig tanzen. Schnell waren die Beißer erledigt, als er hinter sich noch ein Geräusch vernahm und sich umdrehte, um auch den letzten von ihnen zu erledigen. Grinsend sah er Lucille an und legte sie sich über die Schulter, bevor er zum Baum lief, auf dem sich nach wie vor die junge Frau befand. "Du kannst runter kommen, Mädchen!",sagte er und trat an den Baum, um ihr vielleicht zu helfen. Als sie vor ihm landete, war es auf einmal so, als hätte jemand einen Schalter in ihm umgelegt, denn sein Blick fiel auf die Katze, die das Mädchen in den Händen hielt.
Negan erkannte ihn ihr sofort das Kuscheltier, welches er vor so vielen Jahren seiner Tochter geschenkt hatte und drückte die junge Frau an den Baum.
"Woher hast du dieses Kuscheltier?",fragte er kühl und fixierte sie mit den Augen. Irgendwas an ihr schien ihm bekannt vorzukommen. Erschrocken schnappte er nach Luft und trat einen Schritt zurück. Das konnte doch gar nicht sein oder doch? Konnte es möglich sein, nach all den Jahren?
"Cat?",flüsterte er leise.

@Cat



nach oben springen

#3

RE: Die Katze ist aus dem Sack - Negan & Cat

in Archiv 08.11.2019 22:13
von Catherina Jenkins | 68 Beiträge

Das in der Nähe weitere Menschen sich befanden, das bekam nicht mit. Cat war zu sehr darauf fixiert den Beißern zu entkommen als nach einer weiteren potentiellen Gefahr Ausschau zu halten. Von dem Baum aus hätte sie sogar den Mann auf den Jeep sehen können, doch sie war in diesem Moment dann mit Mister Miau beschäftig.
Vorwurfsvoll sah sie das Stofftier an. Er war doch ihr Glücksbringer! Weshalb saß sie dann vor dem Baumarkt auf diesem Baum fest? Als hätte sie kein bisschen Glück verdient. Zwar hatte sie in den letzten Monaten ein normaleres Leben führen können als in ihrem bisherigen kurzen Leben, doch nachdem was sie alles hatte durchmachen müssen, war es doch nur gerecht, dass ihr Glück auch ein bisschen länger anhielt.
Sie hatte in Dragon eine Vertrauensperson gefunden. Ähnlich wie der Mann mit den Süßigkeiten, den sie als kleines Kind regelmäßig getroffen hatte, achtete ihr blonder Mitbewohner darauf, dass es ihr gut ging. Er schenkte ihr Sachen und nahm ihr nicht übel. Dabei hatte sie so einige Ticks, die andere Menschen verzweifeln lassen würden.
Dann hatte sie auch noch Carl. Den Sohn des Anführers, der ihr neben Dragon zeigte, dass nicht alle Männer böse waren. Carl war zwar ein bisschen jünger als sie, doch bei den Menschenhändlern, die sie als Sklavin gehalten hatten, gab es auch Jungs in seinem Alter, die skrupellos waren und sich nahmen, was sie wollten. Ungeachtet dessen ob sie damit anderen schadeten.
Und zu guter Letzt hatte sie noch Shiva. Ihre Schmusekatze, die ihr in der Zeit vor dem Cottage regelmäßig das Leben gerettet hatte. Entweder beschützte sie sie vor Beißern und Menschen oder erjagte ihr Fleisch, wodurch Cat im tiefen Wald nicht verhungern musste.
Die drei Personen, die sie täglich sah, reichten ihr vollkommen aus. So viele gute Menschen hatte sie noch nie auf einem Fleck gehabt. Hawk als sie Kinder waren, doch er war bis zum heutigen Tag nicht im Cottage gekommen und seit der Mine hatte sie ihn auch nicht mehr wiedergesehen. Würde sie ihn treffen, würde sie ihm sofort von all den guten Menschen erzählen, damit er zu ihr ins Cottage kam. Er war schließlich ihr ältester Freund, da wollte sie ihn auch um sich haben und mit ihm die Geborgenheit ihrer neuen Heimat teilen.
Während sie so über ihr neues Zuhause und ihre Freunde nachdachte, schlich sich ein Mann um den Baumarkt. Erst als die ersten Beißer stöhnend von dem Baum wegtaumelten, registrierte sie ihn.
Der Mann war schon etwas älter, kämpfte mit einem Stacheldraht-besetzten Baseballschläger und schien ihr wohl helfen zu wollen. Oder zumindest tötete er die Beißer, um an sie ranzukommen. Cat ging da lieber vom schlechtesten aus nachdem sie bei den grausamen Männern jahrelang eingesperrt war.
Gerade sah Cat noch wie ein Beißer von hinten an den Mann heranschlurfte, gerade als sie: „Pass auf!“ rief, drehte er sich auch schon um und zerschmetterte mit dem Schläger auch dem letzten Untoten den Schädel.
Obwohl das natürliche Misstrauen in Cat immer noch im Hinterkopf schrie, sprang sie vom Baum, nachdem der Mann sie dazu aufforderte. Ihren Sprung federte sie ab indem sie in die Knie ging. Dann richtete sie sich auf. Mister Miau drückte sie dabei mit der einen Hand gegen ihre Brust. Der Mann kam ihr irgendwie bekannt vor. Panik kam in ihr auf und der Gedanke, dass die Menschenhändler sie doch noch gefunden hatten, schlich sich in ihren Kopf. Bevor sie jedoch irgendetwas machen konnte oder gar aus reiner Angst und Sorge fliehen konnte, wurde sie schon gegen den Baum gedrückt.
Sie hatten sie also gefunden und würden sie wieder einsperren. Doch dieses Mal würde man sie vermissen. Sie hatte Freunde gefunden, die sicherlich nicht einfach dachten, dass sie auf der Plünderung gestorben oder gar abgehauen war. Letzteres würden ein paar Mitglieder wahrscheinlich annehmen, denn den Ruf als die kleine Diebin hatte sie immer noch, doch Dragon und Shiva würden sie auf jeden Fall suchen. Carl, der kleine Weltverbesserer, sicherlich auch. Also würde sie womöglich dieses Mal nicht so lange bei den Männern gefangen sein wie zuvor als sie sechs Jahre ihres Lebens bei der Gruppe unfreiwillig verbracht hatte.
Nicht nur aufgrund der Angst fing ihr kleiner Körper an zu beben. Auch die Nähe zu dem fremden Mann mit dem bekannten Gesicht ließ sie erzittern und etliche Erinnerungen wie die Männer sie gegen die Wand gedrückt und unfreiwillig geküsst und genommen hatten, schwirrten durch ihren Kopf und verhinderten jeden weiteren klaren Gedanken. Panisch schnappte sie wiederholt nach Luft, doch dann fragte der Mann nach ihrem Kuscheltier und presste ihr nicht rein, dass sie sie endlich gefunden hatten oder etwas anderes in der Art.
War der Mann ein Psychopath und spielte irgendein perverses Spiel mit ihr? Oder weshalb fragte er nach Mister Miau?
Stur starrte sie ihn an. Mit solchen Leuten redete sie nicht. Ihr Untergang war sowieso besiegelt, da musste sie auch nicht noch bei seinem Spielchen mitmachen. Doch obwohl ihr Blick ihren Kampfgeist zeigte, so zeigte ihr restlicher Körper das komplette Gegenteil, denn noch immer zitterte sie.
Gerade als sie meinte gleich hyperventilieren zu müssen, obwohl nur wenige Sekunden vergangen waren, ließ der Mann sie los, so als hätte er kein Interesse mehr daran sie gefangen zu nehmen oder sah sie als so ungefährlich und schwach, dass er sie nicht einmal festhalten musste, um sie einzufangen.
Der gewonnene Abstand zwischen ihnen bewirkte jedoch, dass das Zittern und die Panik in ihr abebbte, wodurch sich auch langsam ihre Atmung normalisierte. Dann flüsterte der Mann ungläubig ihren Namen, worauf Cat ihn spöttisch anlächelte. Der gewonnene Raum gab ihr ihre freche und störrische Ader wieder zurück.
„Nach all den Jahren, wo ihr mich wie Dreck behandelt hab, kann wohl doch noch einer von euch sich an den Namen von einer eurer Sklaven erinnern!“, erwiderte sie darauf und starrte ihn kampflustig an. Gleichzeitig ging ihre rechte Hand zur Hüfte, wo sich ihre Peitsche befand. Würde der Mann nur einen Schritt näher kommen, würde sie die Peitsche knallen lassen. Entweder verletzte es ihn, sodass sie einen kurzen Vorsprung hatte, wenn sie weglief, oder sie schaffte es sogar ihm die Beine wegzuziehen.
Dann jedoch zweifelte sie etwas. Wieso war er so ungläubig, dass es sie war? Er hatte sie doch davor schon festgehalten, da er sie sich schnappen wollte. Weshalb überraschte es ihn dann so, dass sie Cat war? Und was hatte das Kuscheltier damit zu tun. Das passte nicht zusammen. Doch woher kannte der Mann sie dann und woher kannte sie sein Gesicht.
„Nein! Du gehörst nicht zu ihnen…“, murmelte sie dann mehr zu sich selbst als zu ihm, damit der Gedanke nun freien Lauf bekam und nicht sofort durch die panische Seite von ihrem Gehirn wieder verworfen wurde.
„Woher kennst du mich?“

@Negan Winchester


nach oben springen

#4

RE: Die Katze ist aus dem Sack - Negan & Cat

in Archiv 26.11.2019 09:09
von Negan Winchester | 243 Beiträge

Als Negan die Beißer, die die junge Frau bedroht hatten, erledigt hatte, sah er sich um. Er hatte das Gefühl, dass die Biester immer dämlicher wurden. Vielleicht bildete er sich das auch nur ein, lange war er schließlich nicht mehr unterwegs gewesen, zuletzt hatte er sich in den schützenden Mauern des Zoos aufgehalten.
Die junge Frau auf dem Baum warf ihm ebenfalls misstrauische Blicke zu. Normalerweise war Negan niemand, der uneigennützig half, warum er es jetzt getan hatte, konnte er nicht einmal sagen, irgendwas hatte ihn dazu getrieben. Davon ab, war sie eine Frau, die vermutlich einfach hilflos war, dachte er sich und legte sich den Schläger lässig über die Schulter. Das Blut dieser Beißer klebte noch daran, konnte man es überhaupt Blut nennen? Es waren eher die Leichenteile, die er nachher wieder entfernen musste und irgendwie ärgerte er sich doch ein wenig darüber, dass er geholfen hatte. Auch der anderen Seite hatte er so Lucille endlich wieder einmal ausführen können und es tat gut, stellte er fest.
Leicht grinsend bemerkte er die Angst der jungen Frau. Er würde ihr nichts tun, er vertrat nach wie vor die Ansicht, dass man Kindern und Frauen nichts tun sollte und bis heute hielt er an dieser Ansicht fest. Aber das wusste die junge Frau ja nicht und das Gefühl der Macht genoss er ein paar Augenblicke, danach würde er sie schon laufen lassen. Dies dachte er zumindest, bevor sein Blick auf das Kuscheltier fiel. Auch nach all den Jahren hätte er die Katze unter Tausenden wieder erkannt. Vor vielen Jahren hatte er eben genau diese seiner Tochter geschenkt.
Negan war zum ersten Mal seit langer Zeit mit einer Situation überfordert. Schon vor Jahren hatte er sich damit abgefunden, dass er seine Tochter nie wieder sehen würde, schlimmer noch, dass sie vermutlich schon zu einem Beißer geworden war. Lange hatte er dafür gebetet, dass sie schon vorher nicht mehr unter den Lebenden weilte, damit ihr das schlimme Schicksal als Beißer durch die Lande zu ziehen erspart geblieben wäre. Doch nun stand sie hier vor ihm. Er erkannte sie sofort, auch wenn so viele Jahre vergangen waren.
"Sklavin?",fragte er verwirrt, wusste nicht, worauf sie anspielte. Ihre Hand glitt zu ihrer Hüfte, Negans Blick folgte und sah die Peitsche, die dort hing. "Lass die Peitsche stecken",sagte er und wandte sich ein wenig zur Seite, Lucille hielt er nach wie vor in der Hand. Nun aber machte warf er Lucille zu seinen Füßen und hob die Hände, damit sie sah, dass er unbewaffnet war. "Ich tue dir nichts",sagte er leise und fuhr sich mit der rechten Hand durchs Haar, während er die linke weiter nach oben hielt.
"Zu wem gehöre ich nicht?",fragte er dann noch, bevor er aus ihm raus brach. "Scheiße, Cat, ich dachte du bist tot",rief er und ließ die Hände sinken. "Wie hast du all die Jahre überlebt?",fragte der ehemalige Anführer der Saviors.
Dann lachte er leise auf. "Woher ich dich kenne?",lachte er leise. Er stemmte eine Hand in die Hüfte und fuhr sich mit der anderen durchs Gesicht. "Gib mir bitte kurz das Kuscheltier",sagte er und nahm es entgegen. Er drehte es um, damit es ihm den Bauch zuwandte und griff in das kleine geheime Täschchen, dass er da vor vielen Jahren hatte einnähen lassen. Er fühlte sofort wonach er suchte. Ein kleines Bild, welches ihn zeigte mit Cat, seiner Tochter auf dem Arm. Er drehte es um, auch wenn die Schrift mittlerweile etwas verblasst war, stand dort: "In Liebe, Dein Dad!"
"Ich bin dein Vater, Cat!",sagte er und reichte ihr sowohl das Foto als auch das Kuscheltier zurück. Noch immer übermannten ihn die Emotionen und Gefühle, sodass er kaum in der Lage war sie anzusehen. Dass er sie ausgerechnet hier wieder traf, konnte kein Zufall sein. Er sah sich nach seinen Begleitern um, aber keiner war zu sehen.
Er atmete tief durch und sah sie an.
"Wir haben hier in der Nähe eine Unterkunft. Ich würde mich freuen, wenn du mich begleiten würdest!",sagte er leise und sah sie nun doch an.

@Cat



nach oben springen

#5

RE: Die Katze ist aus dem Sack - Negan & Cat

in Archiv 07.01.2020 23:51
von Catherina Jenkins | 68 Beiträge

Der fremde Mann sah sie grinsend an nachdem er wahrscheinlich ihre offensichtliche Angst bemerkt hatte. Solche Leute konnte Cat erst Recht nicht leiden. Diese Menschen liebten es Macht über andere zu haben und nutzen dies oft genug aus. Zumindest hatte sie dies leider in ihrem kurzen Leben schon häufig erlebt. Zu viele Jahre hatte sie schließlich bei den Menschenhändlern gelebt, die die Schwachen dominiert, ausgenutzt und misshandelt hatten. Einfach zu ihrem Vergnügen. Sowas fand sie richtig wiederwertig. Hoffentlich gehört der Mann nicht wirklich zu dieser Sorte. Eventuell hatte diese schlimme Welt ihn nur so verkorkst gemacht, dass er verlernt hatte freundlich zu lächeln.
Kurz danach hatte er sie an den Baum fixiert und die Katze stand einer Panikattacke sehr nahe. Er war wohl doch einer der bösen, der seine Spielchen mit ihr spielte. Kurz darauf löste sich die Situation jedoch auf. Er kannte sie irgendwoher, doch Cat konnte beim besten Willen nicht sagen woher sie ihn kennen sollte. Aus Nervosität und immer noch aus Angst plapperte sie ihn voll und erst sein fragendes „Sklavin?“ und das Wegwerfen seiner Waffe ließ sie etwas von der Angst loskommen, dass er zu den Menschenhändlern gehörte.
Obwohl sie nur ungern auf ihn hörte, ließ sie die Peitsche an Ort und Stelle, ihrer Hüfte. Der Mann hatte zwar keine Waffe mehr in der Hand, doch körperlich war er ihr immer noch überlegen. Dadurch dass er ihren Griff zu ihrer Waffe bemerkt hatte, könnte sie diese niemals rechtzeitig benutzen können, ohne in einen Nahkampf verwickelt zu werden, welchen sie eindeutig verlieren würde. Schließlich war sie fast zwei Köpfe kleiner als der Mann vor ihr.
Als er behauptete, er würde ihr nichts tun, schnaubte sie nur auf: „Weshalb sollte ich dir das glauben?“
Zwar hielt er seine Hände oben, damit sie sah, dass er nicht heimlich eine weitere Waffe zückte, doch er könnte sie leicht auch anders überwältigen.
Dann fragte er sie, zu wem er nicht gehörte, da sie aber eher nur laut gedacht hatte, beantwortete sie ihm diese Frage nicht. Nicht dass sie noch etwas sagte, dass ihn seine Meinung ändern ließe. Wie dass er die Menschenhändler doch kannte und sie so eindeutig ihm verriet, dass sie vor der Gruppe geflohen war. Wenn er diese grausamen Männer kannte, könnte er ja dann sie gegen etwas anderes tauschen. Zumindest flog dieser Gedanke durch Cats paranoiden Kopf. Normalerweise war sie nur sehr vorsichtig, doch alles was auch nur entfernt auf diese Gruppe hindeutete, ließ sie wahnsinnig ängstlich werden. Nicht ohne Grund, denn die Männer der Gruppierung hatten sie jahrelang misshandelt und fast schon gebrochen, wenn nicht @Dragon ihr beigestanden hätte.
Gleich darauf offenbarte er ihr, dass er dachte sie sei tot. Was jedoch in der heutigen Zeit keine Seltenheit war. Fast jeder hatte mindestens eine Person bis hin zu allen Freunden und Familienmitgliedern verloren.
„Ich war hier und da!“, log sie auf seine Frage hin, wie sie es geschafft hatte zu überleben. Sie vertraute doch keinem Fremden ihre Vergangenheit an. Auch wenn es so schien als würde der Mann sie kennen oder zumindest nahm er es an. Cat kannte oder erkannte ihn in dem Moment nicht.
Seiner Aufforderung, dass sie ihm das Kuscheltier geben soll, ging sie zögerlich nach. Cat hatte Sorge, dass er es kaputt machen könnte. Doch den großen Mann würde sie nicht wegen so einer Kleinigkeit verärgern. Also hielt sie mit leicht zittrigen Händen Mister Miau hin.
„Mach ihn nicht kaputt!“, murmelte sie noch, allerdings nicht allzu laut.
Weshalb er die Stoffkatze haben wollte, das fragte sie sich gar nicht mehr. Die Situation war schräg, beängstigend schräg. Sowas passierte zumindest niemanden mehrfach im Leben. Und alles hatte mit dieser Stoffkatze zu tun, die ihr der Mann von dem Spielplatz geschenkt hatte.
Obwohl sie großen Respekt, gar Angst, vor dem Mann hatte, stellte sie sich leicht auf die Zehenspitzen, um zu sehen, was er da mit ihrem geliebten Kuscheltier machte. Da kam einfach die sehr neugierige Seite in ihr durch, die ihrem tierischen Namensvetter alle Ehre machte. Der Mann fummelte kurz an dem Bauch rum, währenddessen schielte Cat kurz nochmal hoch zu seinem Gesicht. In der Gruppe hatte sie gelernt niemals einem imposanten Mann in die Augen zu sehen. Zu oft nahmen sie dies als Aufforderung zu allen möglichen Sachen auf.
Wieder blickte sie in das bekannte Gesicht und langsam drängte sich eine Erinnerung in den Vordergrund. Die kleine Cat auf einem Spielplatz mit dem Süßigkeiten-Mann, der ihr auch das Kuscheltier geschenkt hatte. Sie kannte ihn schon lange und sah ihn regelmäßig seitdem sie Laufen konnte. Als er sich vorstellte meinte er zu ihr: „Ich bin Negan!“
Da sie in dem Moment ihre Phase hatte, wo sie alles nachplapperte, was die Erwachsenen ihr sagte, erwiderte sie seine Worte anstatt sich vorzustellen. Zumal der Name Negan in Ohren lustig klang. Anschließend kicherte sie und lächelte den fremden Mann breit an.
Seitdem Moment hatte sie immer zur Begrüßung Negan mit diesen Worten begrüßt. Ein kindlicher Scherz, den wohl niemand bis auf sie damals verstanden hatte. Doch dieser war einfach hängen geblieben auch mehrere Jahre danach noch.
Gerade als Negan das Bild ihr zeigte und es umdrehte, flüsterte Cat fassungslos: „Ich bin Negan!“, um ihren alten Freund aus Kindertagen wie gewohnt zu begrüßen. All die Angst, die sie zuvor verspürt hatte, war nun wie weggeblasen. Der Mann hatte ihr mehr Sicherheit und Freude in ihrer Kindheit geschenkt als irgendjemand anderes von den Erwachsenen in ihrem jungen Jahren.
Was auf dem Zettel stand, konnte sie nicht entziffern. Sie erkannte die Buchstaben „i“, „e“ und „a“, welche sich allesamt in ihrem vollständigen Namen Catherina befanden. Doch mehr als diese Buchstaben erkannte sie nicht. Weswegen sie keine Ahnung hatte, was dort stand. Doch Negan offenbarte es ihr gleich, weswegen sie ihm nicht peinlich beschämt eingestehen musste, dass sie nicht lesen konnte.
Er war ihr Vater? Ihr Vater war doch ein Säufer, der sie geschlagen, tagelang in ihr Zimmer gesperrt und ausgebeutet hatte. Wenn dieser Mann nicht ihr Vater gewesen war, weshalb hatte sie dann die ganze Zeit bei ihm leben müssen? Negan irrte sich da doch sicherlich.
„Das kann nicht sein. Mein Vater ist tot. Ich musste ihn töten als er zu einem der Viecher wurde!“, gab sie zurück und konnte nicht so ganz glauben, dass der Mann ihr da erzählte. Andererseits, weshalb sollte er lügen? Durch die Offenbarung, dass er sie immer gut behandelt hatte, als sie ein Kind war, hatte er ihr Vertrauen schon gewonnen. Und sollte er nicht lügen, weshalb sollte es dann auch noch auf dem Bild von ihm und ihr auf die Rückseite geschrieben worden sein?
Verwirrt nahm sie das Kuscheltier und das Foto entgegen. Noch immer wusste sie nicht, was sie mit der neugewonnen Information, sollte sie denn stimmen, anfangen soll. Als er sich umblickte, tat sie es ihm gleich. Momentan waren keine Beißer in der Nähe, doch das könnte sich schnell ändern.
Aus diesem Grund nahm sie gerne das Angebot an, dass sie zu seiner sicheren Unterkunft gehen könnten: „Ok, aber ich muss, wenn die Sonne untergeht, wieder gehen. Am Rand der Stadt wartet ein Freund von mir später auf mich!“
Nun konnte sie auch offen zugeben, dass sie momentan allein war, aber jemand sie vermissen würde, wenn sie zu lange von dem Treffpunkt fern blieb. Da Dragon nicht ihre Fertigkeiten des Kletterns hatte, hatten sie ausgemacht, dass nur sie in die Stadt ging. Sie konnte schließlich normalerweise gut auf sich selbst aufpassen und jederzeit auf die höheren Ebenen flüchten ohne in Gefahr zu laufen einem Beißer auf den erhöhten Plätzen zu begegnen.
So folgte sie Negan zu dem Jeep und stieg auf der Beifahrerseite mit ein.
„Wie weit ist es weg und kannst du mich später dann rausfahren? Dann muss ich nicht laufen und kann länger bleiben.“, fragte sie. Auch wenn sie sich noch nicht sicher war, ob Negan wirklich ihr Vater war. So wollte sie genug Zeit haben, um ihn anzuhören und zu schauen, ob er die Wahrheit sagte.
„Wie viele seid ihr denn?“, wollte sie dann wissen. Viele fremde Menschen behagten ihr nicht so ganz. Sie war lange genug auf kleinen Platz mit anderen eingepfercht gewesen und hatte sich anglotzen lassen müssen. Da wollte sie nicht noch an dem Tag von anderen Menschen begafft werden, nachdem sie erst einmal das Aufeinandertreffen mit Negan verarbeiten musste.

@Negan Winchester


nach oben springen


Besucher
2 Mitglieder und 3 Gäste sind Online:
Ivar O Bryan, Emilio Martinez

Besucherzähler
Heute waren 26 Gäste und 9 Mitglieder, gestern 221 Gäste und 34 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1655 Themen und 86221 Beiträge.

Heute waren 9 Mitglieder Online:
Aaron Marquand, Daryl Dixon, Elijah Magoro, Haru Kudo, Michonne Grimes, Nathan Baldwin, Paul Rovia, Sherry Marino, Zane Silberman

Besucherrekord: 164 Benutzer (14.03.2020 19:40).

disconnected Survive Talk Mitglieder Online 2
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen