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#41

RE: Bar

in Nomadenbereich 05.04.2020 14:13
von Zane Silberman | 103 Beiträge

Zane hatte noch ausreichend anderes zu bieten, weshalb er seine blauen Augen nicht zwangsläufig ins Spiel bringen musste. Vielleicht halfen sie ihm ja unbewusst ein wenig dabei ihn um den Finger zu wickeln, in manchen Situationen. Aber er hatte durchaus noch viele andere Qualitäten, weshalb das nur ein kleiner Bonus war. Der zumindest dazu führte, dass Alice ihn überhaupt als Geschäftspartner in Betracht zog. Aufgrund seiner Augen und seiner Herkunft vermutlich. Nicht die schlechteste Kombination vermutlich.
Ebenso wenig das was Alice zu bieten hatte. Er konnte sich gut vorstellen, wie er den Leuten Honig ums Maul schmierte, nur damit sie ihr Geld hier liegen ließen. Ja, natürlich bemerkte er, dass er das auch bei Zane tat. Jedoch mit dem Unterschied, das der diese Masche ganz genau kannte. Weil er sie ebenso anwandte, um seine Geschäfte abzuschließen. Weshalb er nicht so naiv war ihm seine Schmeicheleien zu glauben. Ihm war klar, das ist nur Taktik. Was jedoch nicht hieß, dass es ihm missfiel. Ihm war bloß lediglich bewusst, was er damit bezweckte. Weshalb er sich nicht so leicht von ihm einwickeln ließe, sondern dennoch stets das eigene Geschäft und den eigenen Vorteil im Auge behielt. Aber wenn sich ein gutes Geschäft ergab von dem sie beide profitierten, wieso nicht? Es könnte amüsant werden mit ihm Geschäfte zu machen. Denn irgendwie waren sie sich etwas ähnlich und doch so verschieden.
Welche Qualitäten Zane noch besaß zeigte er ihm ja gleich im Anschluss. Er taugte vielleicht nichts als Stangentänzer aber dafür durchaus als eine Art.. Rampensau die die Masse anheizte. Er hätte früher durchaus auch mal in einem Pub arbeiten können, das hätte ihm mit Sicherheit Spaß gemacht. Denn er wusste wie man Stimmung machte, allerdings hatte er diesen Wunsch nie verwirklicht, denn das große Geld ließ sich mit einem Job in einem Pub nicht machen. Er hatte da immer schon größere Ambitionen. Weshalb er lieber seine Freizeit dort verbrachte und… eben privat für Stimmung sorgte.
Wäre Alice Angebot mit dem irischen Themenabend aber mit Sicherheit nicht abgeneigt. zumal er nicht nur singen und anheizen könnte, er könnte Alice auch dabei helfen ein paar irische Spezialitäten zusammen zu stellen. sowohl snack-als auch getränketechnisch. Oder sie färbten alles grün wie beim St. Patricks Day. Da gab es durchaus viele Dinge, die man gut umsetzen konnte und die den Leuten wohl gefallen würden. Sofern Alice ihm ein bisschen freie Hand ließ. Im Rahmen der Regeln natürlich.
aber vielleicht sollten sie zuerst mal herausfinden, ob sie überhaupt ins Geschäft kamen. Denn wie kompatibel sie in ihrer Zusammenarbeit waren, würde sich erst noch zeigen. Wobei Zane sich ja wirklich ins Zeug legte, um seine Kunden zufrieden zu stellen.
Er bezog Alice beim Tanzen ja auch nicht umsonst in seine kleine Performance ein und grinste zufrieden, als dieser mit einstimmte und den steifen, britischen Stock in seinem Hintern mal ein Stück hinaus zog. Der ja offenbar gar nicht so tief saß wie zu Beginn vermutet, da Alice durchaus ziemlich abrocken konnte wie es schien. Das gefiel Zane schon mal ziemlich gut. Denn er war sich offenbar auch nicht zu schade dafür, mal etwas aus seiner britischen, versnobten Fassade auszubrechen. und den wilden Partytiger rauszulassen. Very nice.
Zane wusste natürlich nicht was Alice neben seinem attraktiven Äußeren, seiner geschickten, gespaltenen Zunge und seinen Luxus noch zu bieten hatte aber es war auch nicht von Bedeutung für Zane. Der hatte nicht vor ihm seinen Platz streitig zu machen, für Ärger zu sorgen oder ihn dazu zu bringen, dass er ihm seine mörderischen Fähigkeiten unter Beweis stellte. Er wusste dahingehend vielleicht nicht was Alice selbst drauf hatte aber ihm war durchaus bewusst, dass er viel Macht und Einfluss besaß. Also wenn er es nicht selbst tat, würde er jemanden schicken, um die Drecksarbeit zu erledigen. Wovor Zane sich jedoch hüten würde. Einen Kampf würde er mit ihm höchstens im Bett ausfechten wollen~.
Als Alice ihn danach fragte, was er ihm wohl unter anderen Umständen andrehen wollen würde bzw. was ihm im Leben fehlte, überlegte Zane einen Moment. Ehe er augenbrauenwippend meinte
„Ein sexy Ire mit blauen Augen, der dir die Wünsche von den Lippen abliest und manche von ihnen vielleicht sogar erfüllt~“
So ein bisschen wie ein Jinny Flaschengeist, nur sehr viel hotter und leider nicht ganz so einflussreich. Aber man musste in dieser Welt zufrieden damit sein was man bekam.
Allerdings war er auch geneigt ‚ernst‘ auf seine Frage zu antworten. Wobei das eigentlich der falsche Ausdruck war, wohl wissend, dass er Alice keinen Krempel andrehen konnte.
„aber unter normalen Umständen.. hätte ich dich irgendwo auf der Straße getroffen.. hätte ich dir wohl ganz speziell glänzende Zahnpasta angedreht. Die dein charmantes, falsches Lächeln noch etwas mehr zur Geltung bringt~“
Sagte Zane nun ebenfalls mit einem.. leicht provokantem Lächeln. Womit er ja auch nur bestätigte zu wissen, dass Alice Lächeln einfach nur Show war. Nichts wofür er ihn verurteilte. Aber er durchschaute es. Wobei es ihn ja durchaus ein bisschen interessierte wie Alice so drauf war wenn er keine Show abzog. Aber als sein Geschäftspartner stand es ihm nicht zu so tief zu bohren. Denn die Menschen trugen nicht umsonst ihre Masken. Alice gleichermaßen wie auch Zane. Also wenn man sich keinen Ärger einhandeln wollte, beließ man diese Masken dort wo sie saßen.
Zane hatte sich seinen gesamten Reichtum tatsächlich hart und eigenständig erarbeitet. Er hatte keine Hilfe, von niemanden, sondern hatte ge-networked ohne Ende, um sich wichtige Kontakte aufzubauen und sie um Kopf und Kragen zu reden. Das war mitunter die meiste und anstrengendste Arbeit gewesen. Aber so lief es nun mal im Leben. Man konnte nur Erfolg haben wenn man die richtigen Leute kannte und es einem gelang sie um den Finger zu wickeln. Denn dort war das Geld zu Hause.
„Ich hatte kein Glück, ich habe mir jeden verdammten Cent hart erarbeitet.“
selbst wenn das manchmal hieß nur den richtigen Leuten Honig ums Maul zu schmieren. aber hauptsächlich hatte er mit seinen Fähigkeiten überzeugt, sein charmantes Lächeln war dabei nur zweitrangig gewesen. Aber ein gewisses Auftreten war nun mal notwendig wenn man geschätzt und wahr genommen werden wollte unter der breiten Masse.
Alice hatte also eine Verlobte gehabt ja? Ja, er konnte sich das bei ihm sogar gut vorstellen, wie er mit ihr über den roten Teppich stolziert war, ganz galant das schöne Accessoire an seiner Seite präsentiert hatte. Denn sie war gewiss gut betucht und wunderhübsch gewesen.
„du warst also verlobt? hm.. ich vermute der perfekte Gentleman trotz deiner Orientierung~“
Denn er konnte sich nicht vorstellen, dass Alice erst seit gestern schwul war.
Alice bestätigte ihm seine Vermutung ja auch sogleich. Es war also eine geplante Zwangsehe gewesen. hm, naja irgendwelche Nachteile musste es ja haben mit dem goldenen Löffel im Mund geboren zu werden, sonst wäre es wirklich unfair allen Menschen gegenüber. Weshalb sein Mitleid sich dahingehend in Grenzen hielt. Außerdem hatte er ja ein wirklich ansehnliches Betthäschen gehabt.
„hat sie es je herausgefunden? ich meine, das du schwul warst und eine Affäre hattest?“
gab ja immerhin manche Frauen die das akzeptierten und dennoch heirateten. So mussten sie sich wenigstens nicht mit lästigem Sex herum schlagen wenn der Partner irgendwann einmal nicht mehr interessant war und konnten ihren Lastern mit anderen Männern frönen. Aber so wie er Alice einschätzte, hatte er es wohl sehr geschickt angestellt und sie in dem Glauben gelassen er würde sie lieben.
Also Alice konnte darauf Gift nehmen, dass Zane häufiger hier vorbei kommen würde. Erst recht mit der Aussicht auf eine Privatvorstellung von ihm, wobei er mit den Augenbrauen wippte. Das könnte ihm schon durchaus gefallen.
Eine andere Art der Privatvorstellung gab nun jedoch Zane ihm. Nichts verglichen mit einem Lapdance, sondern einfach eine kleine Demonstration seiner verkäuferischen Fähigkeiten, die sich durchaus sehen lassen konnten. Gut, eine gewisse Portion Glück war auch stets dabei aber mittlerweile war Zane lange genug in diesem Geschäft, um seine Chancen realistisch einschätzen und das Bestmögliche aus einer Situation heraus holen zu können. Wie auch jetzt, als er diesem ahnungslosen Trottel seine letzten Tickets für einen wertlosen Korken abknöpfte. Klar war er danach zufrieden mit sich. Wieso auch nicht, wer sich ständig nur unter Wert verkaufte und nicht stolz auf seine eigene Leistung war, konnte es niemals zu etwas bringen. Eine Devise bei welcher Alice ihm wohl zustimmen würde. Und Zane war sich seiner Fähigkeiten durchaus bewusst. denn er hatte sie sehr lange und intensiv trainiert. Weshalb sich natürlich ein etwas triumphierendes Grinsen auf seine Lippen legte, nachdem er mit Alice zurück in den VIP Bereich gekehrt war und ihm seine Beute präsentierte.
„und das war erst der Anfang, sugar~ gib mit etwas das halbwegs von Wert ist und ich mache dich reicher denn je~“
Denn wer sagte, dass ihr Geschäft nur in eine Richtung funktionieren konnte? Alice Geschäfte waren immerhin auf den Zoo beschränkt. Zanes hingegen nicht, weshalb er sich durchaus vorstellen konnte auch Waren außerhalb dieser Kolonie für Alice zu betreiben und sie zu einem horrenden Preis zu verkaufen. Denn sein Alkoholvorrat würde irgendwann zur Neige gehen, er hatte schließlich keinen unerschöpflichen Lagerbestand. Aber auf diese Weise hätte ihr Geschäft vielleicht sogar Zukunft. Und nebenbei könnte er die Bar ein wenig bewerben und ihm so noch mehr Kunden einbringen.
„Da hast du vermutlich Recht. Aber als Politiker muss man so verflucht gut auf sein Image aufpassen. Ich denke so manch Parties die ich gefeiert habe, hätten mich etwas zu sehr in Verruf gebracht“
Und es machte einfach keinen Spaß Politiker zu sein wie er fand. Er war also zufrieden mit seiner Berufswahl und konnte auch damit genug Geld verdienen. schließlich war er nie faul gewesen. Es störte ihn nicht zu arbeiten, er musste sich nicht nur durch Schwachsinn reden eine goldene Nase verdienen. Und in der heutigen Zeit waren seine Verkaufsfähigkeiten von größerem Wert als nur eine große Klappe.
Eigentlich war Zane ziemlich sicher, dass er diesen Deal längst in der Tasche hatte. Denn er wusste, an seinen wirklich guten Waren war nichts auszusetzen. Sie konnten der Qualität dieses Etablissements durchaus gerecht werden, wenn also persönlich nichts mehr zwischen ihnen vorfiel, dann sollte dieser Deal wohl klar gehen. Und ob Alice ihm auch sein ganz spezielles Gewürz abkaufen wollte, das würde sich noch zeigen. wenn nicht war es auch kein Weltuntergang. als Nomade konnte er sich ohnehin nirgendwo eine wirklich schicke Wohnung kaufen. Weshalb Handel für ihn wichtiger war als Geld.
Und naja, eine gute persönliche Geschäftsbeziehung war ohnehin das A und O für einen guten Deal. Weshalb Zane sich wirklich ins Zeug legen würde, um Alice nicht nur neugierig auf seine Waren zu machen. Sogar mehr als das, denn seine Neugier schien geweckt zu sein, nun galt es nur noch, ihm auch zu beweisen, dass er durchaus fähig war seine Neugier und auch andere Gelüste, zu befriedigen. Sodass er das Interesse nicht nach einem einzigen Mal verlor. Denn Interesse zu wecken war ziemlich einfach, es jedoch aufrecht zu erhalten schon eine etwas größere Herausforderung. Aber wie Alice bereits wusste, Zane war hartnäckig und hatte ziemliche Ausdauer, in mehrlei Hinsicht.
So auch beim Training, denn das Leben auf der ‚Straße‘ hielt ihn mehr als fit, zumal er immer noch ohne Auto unterwegs war und seinen Laden per Hand durch die Gegend zog. Da brauchte er kaum extra Workout aber auch das war manchmal drin. Fakt war, er war wirklich gut in Form und durchtrainiert, wovon Alice Hände sich ja sogleich überzeugten, als er dessen Brust erkundete.
Vielleicht spannte Zane ja mit Absicht nun etwas mehr die Brust- und Bauchmuskeln an aber Alice stand ja auf herausragende Ware, also wollte er ihm diese Qualität auch bieten.
Grinsend biss er sich auf die Unterlippe als Alice so garstig fauchte, aufgrund der Tatsache, dass Zane ihn etwas unsanft am Hinterkopf packte und seinen Kopf zurück zog. Und doch wirkte es nicht, als würde es ihm missfallen. Aber Zane hatte nicht vor sich nun in eine passive Rolle drängen zu lassen, das lag ihm nicht so, schließlich wollte Alice doch den wilden, räudigen Köter und nicht das sanfte Kätzchen oder? weshalb er mal klar stellte, wer von ihnen beiden in dieser Situation das Raubtier war und wer das Lämmchen. Allerdings ein sehr kratzbürstiges Lämmchen. Weshalb Zane zischte als Alice Fingernägel sich in seine Schultern bohrten. Dieser Laut zeugte allerdings nicht von Missgefallen. Auch er mochte es durchaus ein bisschen wilder und hemmungsloser, weshalb es ihn nicht störte wenn Alice etwas gröber wurde. Er selbst ließ es sich ja ebenfalls nicht nehmen ihm zu zeigen wo es lang ging, als er ihn auf die Couch verfrachte und sich seinem Hals gewidmet hatte. nur kamen seine Lippen alsbald an ein Hindernis. weshalb es nun definitiv auch an der Zeit war Alice Hemd und seinen schönen Anzug loszuwerden. so rau er auch sein konnte, doch beim Öffnen der Knöpfe seines Hemdes gab er durchaus etwas Acht. immerhin wusste er schöne Hemden zu schätzen und wusste auch wie kostbar sie waren, weshalb er es nicht einfach aufreißen würde. sondern behutsam die Knöpfe öffnete, während Alice unter ihm lag und seine Hände über Zanes Rücken wandern ließ. während dem Aufknöpfen sah er ihm jedoch durchgehend in die tiefschwarzen Augen und ließ es sich nicht nehmen ihn in einen fordernden und ungestümen Kuss zu verwickeln, bis seine geschickten Finger beim letzten Knopf angelangt waren. Wo er jedoch nicht Halt machte. denn er wollte noch etwas ganz anderes von Alice, als nur seine trainierte Brust zu berühren. Weshalb er gar nicht erst lange fackelte, sondern auch den Knopf seiner Hose öffnete, sowie sie von seinen Hüften schob. So war es doch gleich viel angenehmer oder nicht? erst recht als Alice sich ihm nun auch noch so fordernd entgegen drückte und die Beine um ihn schlang. Zane drängte sich ihm ebenso entgegen und biss ihm recht grob in die Unterlippe, als Alice seine Krallen so erbarmungslos über Zanes Rücken zog. Da bäumte er sich sogar keuchend auf und drückte den Rücken durch. Nein, er war nicht aus Zucker… alles was Alice damit bezweckte, war es den Iren nur noch mehr herauszufordern. Welcher sich nämlich sogleich wieder hinab beugte, Alice Lippen äußerst nahe kam, jedoch inne hielt, noch bevor sie sich berührten. sie waren leicht gerötet von Zanes Biss, weshalb es gut möglich war, dass dieses kleine Vergnügen an ihnen beiden nicht völlig spurlos vorüber ging.
Jedoch küsste Zane ihn nicht. er sah ihm bloß direkt in die Augen, während seine Hand hinab wanderte, an den Bund von Alice Shorts. Unter welchen er ohne zu zögern die Hand schob. Begann ihn fest zu massieren und dabei den Blick nicht von dem tiefen Schwarz seiner Augen abzuwenden. so als wolle er testen wie lange Alice seinem Blick in diesem Zustand stand halten konnte. seine Bewegungen wurden etwas gröber und härter, um Alice mehr und mehr in Fahrt zu bringen, ehe Zane ihm plötzlich wie aus dem nichts die Hand wieder entzog und erregt gegen seine Lippen flüsterte
„dance for me~“

@Alistair Blackwood



You don’t need it? I make you beg for it

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#42

RE: Bar

in Nomadenbereich 17.04.2020 11:36
von Alistair Blackwood (gelöscht)
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Der irische Köter lag wohl nicht ganz falsch mit der Annahme, dass Alice, ihn in erster Linie nur aufgrund seiner Herkunft und seiner, herrlich blauen, Augen als Geschäftspartner in Erwägung zog. Fakt ist, sein Akzent und sein Augenpaar, haben das Interesse des Briten geweckt, dass Zane als reisender Händler auf Achse ist, somit auch an Alkohol, sowie andere Dinge kam, war lediglich ein kleiner Bonus und steigerte die Neugierde von Alice, da er eben nicht nur, was fürs Bett witterte, sondern auch ein lukratives Geschäft. Wo nichts dagegen sprach Beides zu kombinieren, richtig? Zane schien ebenso ziemlich locker drauf zu sein, jemand der sich ein wenig Spaß gönnte, sowie eine Gelegenheit beim Schopf packte, wenn sich diese ihm bot. Außerdem war es erfrischend, mal etwas anderes, jemanden wie Zane vor sich zu haben, der Ire war genauso ein Halunke, wie der schöne Brite, dem man die Unschuldsnummer jedoch eher abkaufen würde, als dem räudigen Köter aus Irland aber, falls es ihm ein Trost ist, diese räudige Art, welche Zane an sich hatte, wohl auch einfach an seinem guten Aussehen lag, sowie seinem Akzent, gefiel Alice verdammt gut. Und wer sagte denn, dass seine Schmeicheleien nur leere Phrasen sind?
Natürlich waren sie in erster Linie Mittel zum Zweck, Alice lebte davon, seine Gäste zu umgarnen, ihnen zu schmeicheln, das Gefühl zu geben, hier in seiner Bar, stets ein offenes Ohr, eine Schulter zum Anlehnen, vorzufinden und das war nur die halbe Miete, damit die Gäste stets wiederkamen. Ginge es nur um Alkohol, wäre eine schäbige Kneipe auch möglich gewesen, doch Alice bot den Leuten mehr als ein Bier zum Feierabend, einen Cocktail zum Feiern oder auch mal einen Tee, nach einem anstrengenden Tag, wenn der Kummer tief saß aber man, aus welchen Gründen auch immer, diesen nicht im Alkohol ertränken möchte. Alice gehörte zum Inventar, er war das Spiderlily, welche ohne ihn wohl nur halb so erfolgreich wäre, schließlich hatte er einen ausgeprägten Geschäftssinn, war bildschön anzusehen und talentiert, egal ob hinter dem Tresen oder auf der Bühne.
Alice war sich seines Standes, innerhalb des Zoos, mehr als bewusst und genoss es, er tat auch ziemlich alles dafür, damit sich daran nichts änderte. Das Spiderlily war sein Baby, sein Schatz und Zane durfte gerne Teil davon werden, wenn er halt mehr zu bieten hat, als leere Worte oder sein Lächeln.
Dahingehend schien Alice, sich auch nicht geirrt zu haben, die kleine Showeinlage unterschied sich zwar von dem, was Alice in der Regel hier bot oder privat vorführte, jedoch war das nichts Schlechtes, es überraschte ihn positiv aber bestätigte ihm zugleich auch, dass er und Zane, durchaus Gemeinsamkeiten hatten. Sie liebten es im Rampenlicht zu stehen, es krachen zu lassen und dabei nicht nur Spaß zu haben, sondern mitunter auch noch, etwas für sich selbst, dabei herauszuholen. Wobei er durchaus neugierig war, zu erfahren, was der Ire, den er vielleicht engagieren würde, für einen Abend in der Bar, sofern ihre Geschäftsbeziehung ertragreiche Früchte einbrachte, ihm gedachte anzudrehen und wie es schien, brauchte er da nicht lange zu überlegen. Zane's Antwort entlockte Alice ein Lachen, dem ein breites, amüsiertes Grinsen folgte und er sich die Lippen leckte, seine schwarzen Abgründe, sein so finsteres Augenpaar, bohrte sich förmlich in das helle, klare Blau, welches der freche Ire zu bieten hatte, als wolle er testen, wie lange das Großmaul seinem eindringlichen Blick standhalten kann. Alice testete eben auf verschiedene Art und Weise seine Grenzen, versuchte sein Gegenüber besser einzuschätzen, bislang war der Ire niemand, der sich die Butter vom Brot nehmen ließ, das stand außer Frage und das gefiel dem Briten. Die Meisten knickten ein, allen voran die Arbeiter, die nun mal wussten, dass Alice am längeren Hebel saß und ziemlich herrisch, dominant sein kann, er war eben jemand, der genau weiß, was er haben will aber anders als Kerle wie der Schwede, der Russe oder ein paar andere Bewohner des Zoos, hatte er auch kein Problem damit sich unterzuordnen, kam natürlich auf den Kontext an. Gab nicht viele, die ihn innerhalb der Zoomauern herumkommandieren dürfen, das darf gerne so bleiben aber im Bett? Wäre doch langweilig, wenn man sich da nicht den Partner anpassen konnte, war zumindest seine Meinung, zumal er das perfekte Mittelding darbot, nicht zu groß, nicht zu klein, schlank aber athletisch, sportlich, ihm verfielen auch die Frauen aber das interessierte ihn nur dann, wenn er Gewinn daraus ziehen kann. In sexueller Hinsicht empfand er sie eher abstoßend, als anziehend, er war halt stockschwul. Etwas das er vor zehn Jahren nicht offen hatte ausleben können, es war schließlich, aus Sicht seiner Eltern, eine widerwärtige Krankheit, die sie ihrem Jungen rausprügeln wollten und ließen, hier in Amerika, was er so abgrundtief hasste.
"Klingt zumindest verlockend, ...du hast diesen sexy Iren, mit blauen Augen, nicht zufällig dabei?"
Scherzte Alice und leckte sich, provokant, lasziv, die Lippen als er Zane ein verführerisches Lächeln schenkte, auch wenn sich ihm eher die Frage stellte, ob er besagten Iren, wie ein hübsches Geschenk, auspacken darf. Seine Augenbrauen hoben sich an, denn Zane hätte wohl, unter anderen Umständen, ein ganz anderes Produkt gewählt, was er ihm hätte andrehen wollen, bei Alice gab es da doch sicher ein paar Dinge, die ihm einfielen. Mit der Zahnpasta rechnete er jedoch weniger, was ihn umso mehr amüsierte und der Brite, ob der Worte des Iren, nun absichtlich sein übertrieben breites Cheshire Cat-Grinsen auflegte, was ihm diesen Spitznamen beim Militär nicht grundlos eingebracht hatte. "Touché." Der Punkt ging an Zane, dem er grinsend den Mittelfinger zeigte, zeitgleich aber zuzwinkerte, da er es mit viel Humor nahm und Gefallen daran fand, wie schlagfertig er ist, vor allem solch kleine Spitzen, ganz beiläufig fallen ließ. Vermutlich gab es einige Leute, die es nicht mal checkten, wenn der irische Köter, sich auf ihre Kosten amüsierte.
"Und war es die.. Erfüllung, wie manche es früher nannten, sich all das hart zu erarbeiten, was die Apokalypse dir wieder geraubt hat? Ich meine, gibt ja Spinner, für die ist der Weg das Ziel und die finden das großartig, hättest du eine lukrative Abkürzung genommen, wenn sie sich dir geboten hätte oder bist du zu stolz gewesen, wolltest alles aus ganz eigener Kraft erreichen?" Fragte Alice, nicht grundlos, nach, denn das Zane, typisch Ire halt, seinen Stolz hat und daran leicht zu packen war, lag für den Briten irgendwie auf der Hand. Er selbst war da etwas flexibler aber er hatte auch ein anderes Leben geführt, mit ganz anderen Herausforderungen und Barrikaden, als der irische hübsche Köter. Dessen Frage, nach seiner Verlobten, Alice einen genervten Laut entlockte aber er musste ja, seit zehn Jahren, nicht mehr so tun, als wäre er Hetero oder unendlich verliebt in diese gewesen. "Erst einmal, ja, natürlich war ich der perfekte Gentleman, ich bin der letzte Earl von Dover, ... denkst du wirklich, ich konnte tun und lassen was ich will, bloß weil ich reich auf die Welt kam? Was glaubst du, war los, wenn ich nicht, auf den Millimeter genau, ganz akkurat und kerzengerade bei Tisch saß? Ich lege auch heute noch Wert auf Manieren, so ist es nicht, nur .... ich seh das Ganze nicht so eng, wie meine Familie es tat. Ich fluche wie ein Seemann, wenn ich will und esse lieber im Bett, als stocksteif bei Tisch."
Ob seine Verlobte aber damals wusste, dass er schwul ist und eine Affäre hatte?
"Nein, sie wusste nichts dergleichen, ich bin ein sehr guter Schauspieler, wie du dir denken kannst, Sweetheart. Außerdem hatte ich mehrere Affären im Laufe der Jahre, alle waren austauschbar, langweilten mich schnell oder wurden zu anhänglich, .. bis auf Alex. My Sweetie~, wäre ich nicht.... ich ... und die Umstände etwas anders gewesen, hätte ich vielleicht ihn vor den Altar geschleift, anstatt mich dieser Farce mit Charlotte hinzugeben. Immerhin, der Ausbruch hat es mir erspart mich zu Outen und die Hochzeit platzen zu lassen. Man soll ja die positiven Dinge im Leben sehen, right?"
War nicht gerade seine Stärke aber als Pessimist würde Alice sich auch nicht bezeichnen, er war Realist, sowie ein Schlitzohr, das ohne zu zögern, jemanden tötet, aus den banalsten Gründen, denn die neue Welt schränkte ihn nicht mehr ein, wobei er natürlich, damals wie auch heute, durchaus Lakaien hatte, die er auf ein Problem ansetzen kann. Sein Blick wanderte zur Seite, fiel auf die Stripperstange, an der er am liebsten seinen Ex-Lover tanzen sah und es bis heute zutiefst genoss, erst recht weil dieser weiß, worauf Alice steht, was er gerne sieht. Schade, dass Zane nicht an der Stange tanzen wollte aber vielleicht zog er sich ja trotzdem aus, verdammt, er hätte vielleicht den Ofen anschmeißen sollen, damit es so heiß wurde, wie in einer finnischen Sauna, spätestens dann, würde der Ire wohl weniger Klamotten tragen. Eine reizvolle Vorstellung.
Sollte er sich fürs nächste Mal merken.
Hellhörig war der Brite jedoch bei Zanes Bemerkung zu ihrem Geschäft, sah er so aus, als würde er ihm irgendwas von Wert geben? Wer sagte denn, dass dieser Betrüger, jemals wieder kommen würde? Sein Misstrauen war groß, vor allem in der Hinsicht, weshalb er Zane lediglich anlächelte, sowie den Kopf ein wenig nach rechts neigte, den Blick aber nicht von seinen blauen Augen nahm. "Besorg mir erst einmal den Alkohol, etabliere dich und beweise mir, dass du irisches Schlitzohr, vertrauenswürdig bist, dann können wir auch gerne über den Ausbau unserer ... Geschäftsbeziehung sprechen, Sweetheart."
Bremste er ihn ein bisschen, Alice war schließlich nicht da, wo er jetzt ist, weil er sich blenden ließ vom irischen Charme oder Zanes attraktiven Äußeren, im Grunde bekam ihre Geschäftsbeziehung ebenso eine Probezeit, wie sonst seine Angestellten, nur mit dem Unterschied, dass der Ire durchaus ein paar Vorteile genoss oder genießen würde. Alice war immerhin durchaus großzügig und pflegte seine Geschäftsbeziehungen sehr intensiv, hing natürlich auch vom Partner ab, wie intensiv diese sein würde.
"Ja, das ist wahr, allerdings brauchte man nur die richtigen Kontakte, dann waren Partys auch kein Problem oder denkst du, ich war nach einer Plenarsitzung, brav daheim und habe Earl Grey getrunken, vor dem Kamin, um ein Buch zu lesen? Mein Image war aalglatt, blütenrein weiß und es war immer schon lohnenswert, sich russische Freunde zu suchen."
Oder die Italiener. Alice lächelte unschuldig, gar scheinheilig, während sein Blick Bände sprach und Zane wohl von selbst darauf kam, dass Alice zu der Sorte Politiker gehörte, die korrupt bis in die Haarspitze waren, sowie Kontakte zu kriminellen Individuen pflegten. Russisch und Italienisch hatte Alice nur aufgrund dessen gelernt, weil er mit der Mafia zu tun hatte, auch wenn sein Italienisch sich eher auf den täglichen Sprachgebrauch beschränkte. Die Russen waren ihm einfach lieber, weil sie die besten Killer hatten und tolle Nachtclubs, in denen er richtig abrocken konnte, meist mit Alex. Schön, die Italiener hatten wunderbare Restaurants, in denen Alice gerne dinierte, doch er war mehr der Partylöwe, als geschniegelte Earl, der romantisch Pasta bei Kerzenschein essen will, mit seinem Lover. Ob der Brite inzwischen ruhiger war? Nicht wirklich, vielleicht gezwungenermaßen, weil es nicht mehr die Möglichkeiten und Organisationen gab wie früher, doch feiern tat er noch immer wahnsinnig gerne.
"Hast du dich nur in den amerikanischen Clubs herumgetrieben?"
Wollte er wissen, fuhr sich mit den Fingern über den gepflegten Dreitagebart und überlegte, Alice hatte ein ausgezeichnetes Gedächtnis was Personen betraf, er konnte sich Gesichter sehr gut merken. "Warst du mal in New York, im Red Circle? War ein offenes Geheimnis, dass der Laden, der russischen Mafia gehörte, war jedoch übelst angesagt in den letzten zwei Jahren vor Ausbruch ... oder warst du so anständig, dass du dich von solchen Läden fern gehalten hast?"
Während Alice dort im VIP-Bereich es krachen ließ, wenn er geschäftlich bedingt, sein geliebtes England mal verlassen musste, was er an sich ganz gerne tat, wenn er nicht zwingend nach Amerika musste aber gereist war er überaus gerne, kein Wunder, er hatte mehr als einen luxuriösen Privatjet oder Yachten. Von seinem Fuhrpark ganz zu schweigen, ach er vermisste seine Oldtimers und Triumph-Motorräder.
Aber mal im Ernst, ob nun Handelsvertreter oder Politiker, sie hatten beide ihre Brötchen verdient, indem sie Schwachsinn redeten! So unterschiedlich waren ihre Berufe demnach nicht gewesen, bloß dass Alice, deutlich mehr Einfluss genoss und diesen auch schamlos zu seinem Vorteil ausnutzte, in jeglicher Hinsicht.
Oh, das ist wahr, Interesse zu wecken ist einfach, es aufrecht zu halten eine andere Sache, allen voran bei Alice, der schnell gelangweilt war und in der Regel nur One-Night-Stands hatte, wenn auch nicht mehr so oft wie früher noch, aus verschiedenen Gründen aber seit er im Zoo war, blieb keiner länger als eine Nacht in seinem Bett, sofern er sich jemanden mit nach Hause nahm. Natürlich hatte Alice seinen Ruf im Zoo, einerseits war er der eiskalte Geschäftsmann, der charismatische Besitzer der Spiderlily, der die geilsten Cocktails machte aber auch jemand, der gerne flirtet, nichts anbrennen lässt. Lustigerweise dichtete man ihm mehr Bettgeschichten an, als er in Wahrheit hatte, aber ihm war das ziemlich egal, er gab einen Fick darauf, amüsierte sich über viele Gerüchte einfach nur, manche befeuerte er sogar oder setzte sie, aus purer Langeweile, selbst in die Welt, einfach nur, weil er sehen wollte, wie die dummen Schafe reagierten. Allerdings musste er Zane zumindest nichts vorgaukeln oder vorspielen, es lag wohl auf der Hand, dass der Brite ihn nicht gleich vor den Altar schleifen will, nur weil er ihm an die Wäsche ging, Alice liebte seine Freiheit und bei dem Iren, so nahm er an, verhielt es sich nicht anders. Wer weiß, wie viele Herzen dieser schon gebrochen hat, bestimmt eine ganze Menge, was er ihm nicht verdenken könnte oder verwundert wäre.
Der Ire wusste genau was er zu bieten hat, was Alice, trotz Stoffschicht dazwischen, durchaus erfühlen konnte und erst recht das Bedürfnis hatte, ihm ganz schnell, aus der unnützen Kleidung zu helfen. Zane lag auch nicht ganz falsch, trotz der kratzbürstigen Reaktion von Alice, war er jemand, der darauf stand, wenn es etwas rauer zuging, im Gegenzug konnte er nur schwer mit liebevoller Zärtlichkeit umgehen, das mochte er gar nicht, selbst wenn es sich dabei nur um das sanfte Streicheln seiner Wange handelte. Er war verkorkst, um es nett auszudrücken, und er wollte gewiss nicht kuscheln, sondern vor allem wissen, von welchem Schlag der Ire ist, schauen, ob er sich in eine passive Rolle drängen ließ. Ganz klar Nein und das fand Alice unfassbar heiß.
Die Meisten kuschten schließlich vor ihm oder trauten sich nicht wirklich, aus sich herauszukommen, weil Alice kein netter Mensch ist und seine Position im Zoo, gekonnt einsetzte. Zane hingegen musste die Samthandschuhe nicht auspacken, er war kein Mitglied des Zoos, für ihn gab es auch Regeln, keine Frage aber er konnte sich, anders als die Arbeiter oder mancher Wächter, leichter dem Einfluss von Alice hier entziehen, als andere.
Als Lämmchen würde sich der Brite jedoch nicht bezeichnen, er war mehr ein Gepard, als ein süßes Kätzchen, denn Geparden zogen die Krallen nicht ein, also, selbst wenn Alice unter dem Iren lag, ins lederne Sitzpolster gedrückt wurde, zeigte er seine Krallen und grinste den Iren herausfordernd, provokant an dabei, da dessen Zischen, als Reaktion auf seine kratzbürstige Art, das Kribbeln in seinem Bauch verstärkte. Es überraschte Alice jedoch ein wenig, als der Ire die Knöpfe seines Hemdes ganz sorgsam öffnete, er hatte anderes erwartet und war schon gewillt, eine freche Bemerkung von sich zu geben, nur dass ihm Zane zuvor kam, indem er das freche Mundwerk des Briten, kurzerhand mit seinen Lippen versiegelte und ihn in einen feurigen Kuss zog, der das Ziehen in seinen Lenden nur noch verstärkte. Der Mann hatte Leidenschaft, Feuer und das nicht zu wenig, das gefiel dem Briten, der in den Kuss flüchtig hinein grinste, seine Fingernägel über Zanes kräftigen Rücken zog, dessen Reaktion darauf, Alice gar ein Schnurren entlockte. Alice zog die Hände schließlich zurück, jedoch nur, um aus den Ärmeln seines Hemdes zu schlüpfen, damit der edle Stoff ihn nicht weiter einschränkte in seinen Bewegungen und weil ihm verdammt heiß wurde.
Vor seine Hose machte der Ire ja auch nicht halt, die er nicht nur öffnete, sondern Alice gleich von der Hüfte schob, der hörbar erleichtert aufatmete, zumal er sich generell am wohlsten fühlte, wenn er gar nichts trug, auch wenn im Moment noch seine Shorts im Weg waren aber mal sehen wie lange. Mit der Zungenspitze fuhr er sich über die Unterlippe, sie pochte leicht, war gerötet, dank dem groben Biss des Iren, der wirklich ein räudiger Köter ist und wirklich ein Bild von einem Mann, als Alice den Blick über seinen Oberkörper wandern ließ, seinen Augen ließ er die Hände folgen, glitt zu seinen Seiten, wieder nach vorn und tastete sich neugierig, fast schon handzahm, viel langsamer und dadurch ausgiebiger, Zanes Bauchmuskeln hinauf. Ein wahrlich stattlicher Ire, das musste man ihm lassen. Der ihm erneut näher kam, doch ihn diesmal nicht küsste, obschon seine Lippen denen von Alice so verdammt nahe waren, er seinen warmen Atem auf ihnen spüren konnte, sein Blick jedoch ruhte auf dem hellen Blau, dass ihn so eindringlich ansah, so als wartete er auf etwas. Wollte Zane testen, wie lange Alice seinem Blick standhielt?
Oder hatte er einfach Freude, Gefallen daran, in dem bildhübschen Gesicht beobachten zu können, was seine Berührungen in ihm auslösten? Ungeniert stöhnte der Brite ihm entgegen, kaum dass dessen Hand sich in seine Shorts begeben hatte, Alice drückte die Fingernägel in Zanes trainierte Brust, krallte sich förmlich an diesen, er war geneigt ihn zu küssen, hob den Kopf sogar minimal an, doch drückte ihn dann doch lieber ins lederne Sitzpolster aber den Blick in das klare Blau hielt er aufrecht. Auch als Zanes, ziemlich geschickte Finger, ihn gröber massierten zwischen den Beinen, er deutlich spüren konnte, wie sehr Alice Gefallen daran fand, sich seiner Hand gar entgegendrückte und ihm über die Brust kratzte. Wenn er jedoch glaubte, dass der Brite beschämt den Blick abwenden würde, irrte er sich gewaltig, er bedauerte es fast, dass sie keine Spiegel hier drinnen hatten. Hatte Zane schon mal Sex in einem Spiegelkabinett? Das war aufregend!
Der Brite war mit allen Wassern gewaschen und sehr unanständig, seine Hände wanderten, deutlich zügiger diesmal, wieder an dem schönen Körper des Iren hinab, bis zu dessen Hosenbund, von dem er sich ebenso wenig hindern ließ, sondern dessen Hose öffnete, die Finger in die Gürtelschlaufen einhakte und ihm den lästigen Stoff von der Hüfte zog. Allerdings glaubte er sich verhört zu haben, mehr noch, er schnaufte ein bisschen frustriert, als Zane einfach seine Hand wieder zurückzog und ihn stattdessen dazu aufforderte für ihn zu tanzen. Jetzt? Auf der Stelle? Mit einem Mordständer in der Unterhose?
"You're focking kidding me, aren't 'ya?"
Keuchte er ihm very british entgegen, leckte sich über die gebissene Unterlippe, die sich wund anfühlte, aber das Verlangen nicht schmälerte, sondern Lust auf mehr machte. Den Kopf leicht angehoben, verringerte er die, eh schon geringe, Distanz zwischen ihnen etwas mehr, erneut befeuchtete er sich die Lippen, streifte dabei diesmal aber mit der Zunge auch die von Zane, während Alice, ganz beiläufig, seine Finger unter den Bund seiner Shorts drängte und ihm den Stoff von den Hüften schob, zumindest so weit wie er kam fürs Erste. Er konnte auch nicht widerstehen und packte dem Iren, beherzt mit beiden Händen, an den Hintern und schnurrte ihm lüstern gegen die Lippen. "An welcher Stange soll ich denn tanzen? ... der auf der Bühne .. oder an deiner?"
Fragte Alice flüsternd nach, den Blick noch immer nicht unterbrechend, löste sich eine Hand von dem irischen Arsch und dessen knackigen Hinterteil, um sich nach vorn zu begeben und es ihm gleichzutun, nur das der Brite, mit seinen geschickten Fingern zwar fest zupackte, sowie Zane zeitgleich in die Unterlippe biss, leicht daran zog, saugte, doch im Vergleich zu ihm fast quälend langsam, mit purer Absicht, den Iren zu massieren begann.

@Zane Silberman


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#43

RE: Bar

in Nomadenbereich 18.04.2020 12:59
von Lew Saizew (gelöscht)
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Man hatte durchaus einiges zu tun, wenn man dafür sorgen musste, dass sowohl Drogen und Alkohol hergestellt und alle Waffen organisiert wurden und das in der heutigen Zeit. Sein Vorschlag Marihuana und Mohn anzupflanzen, um daraus Drogen herzustellen stiess zwar schon vor Scorpions Herrschaft auf neugierige Ohren und somit hatte er schon einiges an Vorlaufzeit gehabt, bevor der juge Ami aufrekreuzt war und den Laden auf spektakuläre Weise an sich gerissen hatte. Seither arbeitete er für ihn, obwohl der Kerl einige jünger war als er aber er respektierte den wilden Anführer, weil er nicht nur dazu neigte sich selbst die Hände schmutzig zu machen sondern tatsächlich auch mehr Grips besass als man ihm zumuten konnte. Zumindest wenn er mal wieder halb verkatert in seinen Drecksklamotten durch die Gegend schlurfte und er mehr wie ein 2 Meter grosses Faultier anmutete, als der einschüchternde Anführer, der er eigentlich war.
Heute hatten sie in der Brauerei, im Keller, wo die Fässer mit dem reifenden Alkohol standen, neue Fässer geöffnet. Diverse Schnäpse, einiges an Bier, Met und sogar den Versuch einen guten Whiskey herzustellen hatten sie gewagt. Entsprechend hatte er nun einige abgefüllt kleine Fläschchen dabei, damit Alice davon probieren konnte. Er hatte bestellt und Lew wollte dafür sorgen, dass der britische Barbesitzer auch zufrieden war mit dem was er erhielt. Zumal sie eigentlich ganz gut befreundet waren, es Lew aber in der Regel einfach an der Zeit mangelte, öfters in der Bar vorbei zu schauen, ohne geschäftlichen Hintergrund.
Auch heute war es mehr geschäftlich als Privat, als er die Fläschchen abfüllen liess, bevor er sich noch einmal frisch machte. Ja, Lew managte nicht ur, oftmals packte er auch selbst mit an, insbesondere wenn eine der Maschinen nicht so wollte wie sie sollte. Er mochte es nicht, wenn Führungskräfte sich einen faulen Lenz gönnten, während ihre Arbeiter schufteten. Natürlich musste er auch hin und wieder Büroarbeiten erledigen aber das ging ja auch unter Arbeit.
Gerade stand er aber in seiner eigenen Wohnung, kämmte sich die Haare einigermassen ordentlich und zog sich ein frisches Hemd an. Obwohl er früher öfters Anzüge getragen hatte und sich definitiv gewissenhaft und schick anziehen konnte, legte er heutzutage nicht mehr so viel wert darauf. Schon früher war ihm das ganze Pipapo zu dumm gewesen und er hatte sich lediglich aus Respekt vor seinen Mitmenschen den Anlässen entsprechend gekleidet. Er verstand, dass viele Leute wert auf deine gute Garderobe legten, weshalb er recht wandelbar geworden war. Doch heutzutage galten diese Werte ohnehin nicht mehr, obwohl es ein paar Leute im Zoo gab, die noch immer rumliefen, als möchten sie gleich das nächste Bankett besuchen. War schön und gut, aber nichts für ihn. Hemd und Jeanshose musste reichen, dazu alte Sneakers und weils noch immer etwas kühl war, seine heiss geliebte Lederjacke, die auch schon bessere Zeiten gesehen hatte. Aber nun, es war die Apokalypse, da war das okay.
Lew zog sich seine Sonnenbrille auf, die nahezu sein Markenzeichen war, weil er sie eigentlich immer trug, ausser er befand sich in einem Gebäude. Niemand ausser Blinde und Arschlöcher trugen Sonnenbrille innerhalb eines Gebäudes. Er war weder das eine noch das andere.
Er trat aus seiner eher bescheidenen Wohnung. Luxus war zwar etwas, das er schätzte aber er konnte genauso gut darauf verzichten. Seine Wohnung war nicht winzig - wie beispielsweise die von Yuri, die kleiner als ein Schuhkarton war - aber auch nicht grösser als es für eine Person wirklich notwendig wäre.
Während er zur Brauerei ging, zündete er sich eine Zigarette an. Eines seiner wenigen Laster, denn von Drogen hatte er stets die Finger gelassen. Nur Alkohol und Zigaretten hatte er sich immer wieder gegönnt und waren mit einer der Gründe, weshalb er bald vorgeschlagen hatte Tabak anzubauen. Und zum Glück war es relativ einfach Alkohol herzustellen. Er nahm erst einmal einen tiefen Zug, steckte das alte Sturmfeuerzeug wieder in die Brusttasche und marschierte dann los zur Brauerei. Dauerte nicht lange, da sie relativ nah gelegen war.
Die kleine Holzkiste mit den 6 Probierflaschen stand schon bereit, er musste sie nur noch abholen und damit zur Bar gehen. Diese befand sich im Nomadenbereich, was nicht weit entfernt von der Brauerei war. Schon von draussen konnte er hören, dass Musik lief und wie so oft, trat er durch den normalen Vordereingang. Kaum jemand beachtete ihn, da hauptsächlich Nomaden hier waren und er selbst zwar ein hohes aber auch eher unbekanntes Tier in der Zoointernen Hierarchie war. Was Vor- aber auch Nachteile hatte. Immerhin erkannte die Aushilfe an der Theke ihn und begrüsste ihn freundlich. Lew grüsste zurück, schaute sich um und aschte dann in einen der Aschenbecher ab. Er liess den Blick schweifen, konnte Alice aber nirgends ausmachen. Gut, er hatte keinen Termin vereinbart sondern war eher spontan hier aufgekreuzt, damit konnte es auch sein, dass Alice heute spontan frei hatte. Denn eigentlich kannte er dessen Arbeitsrhythmus mittlerweile ganz gut.
"Ist Alice hier...?", fragte er die Aushilfe also. Der guckte ihn kurz fragend an, nickte dann in Richtung VIP-Bereich. "Der spricht gerade mit nem Kerl... Geschäftskunde glaub ich...", sagte der schulterzuckend.
"Aha..." Lew hob die Augenbrauen. Geschäfte die nicht mit ihm abgehalten wurden? Für die Bar? Kurz überlegte er, ob er später kommen sollte oder ob er nun einfach ein Arschloch sein sollte und in das Meeting zu platzen, um direkt zu sehen, was für ein Geschäftspartner das war. Der einzige, der ihm da spontan einfiel war dieser merkwürdige Ire, der sich in letzter Zeit hier herumtrieb und von dem er gehört hatte... Ihn aber bisher nicht hatte kennenlernen können.
Und da er in der Hackordnung über Alice stand, beschloss er, dass er durchaus das Recht hatte jederzeit den VIP-Bereich zu stürmen. Zumal er, auch wenn er nicht so wirkte, gern versehentlich ein wenig chaos anrichtete. Aber nur in ganz kleinen Dosen... Also nickte er dem Kerl kurz zu, nahm sich die Sonnenbrille von der Nase und hakte sie in seinem Hemd ein, bevor er in Richtung des Vorhangs ging. Vorbei an einer Gruppe Leute, die sich gerade über einen Korken unterhielten. Er blickte im Vorbeigehen kurz da hin und hob die Augenbrauen, als er vernahm, dass der Korken offenbar irgendetwas mit Harrison Ford zu tun hatte. Interessant... Stimmt, was war eigentlich aus all den Promis von früher geworden?
Eine Frage, mit der er sich gerade nicht weiter beschäftigen konnte, denn er schob den schweren Vorhang auf, nur um festzustellen, dass die Tür dahinter auch zu war. Bedeutete in der Regel, dass eine Privatvorstellung stattfand. Aber. Nicht. Für. Ihn. Lew zog eine kurze Schnute, überlegte nochmals, ob er wirklich sollte... Aber im schilmmsten Fall war Alice einfach für ein paar Tageein wenig angefressen. Gab schlimmeres, immerhin war das bei dem Briten ja fast normal.
Also drückte er die Klinke mit dem Ellenbogen runter und schob die Tür auf, leise, nicht allzu laut. Es lief Musik, die sofort an sein Ohr drang. Mit dem Fuss schob er die Tür wieder zu, die erstaunlich gut geölt war, denn sie gab kaum ein Geräusch von sich. Und als er schliesslich zum Sofa blickte, sah er den Mond aufgehen. Oder besser einen Mond mit einer Ritze in der Mitte...
Oh.
Er störte wohl doch ein wenig. Lew legte den Kopf ein wenig schief, als er den ihm unbekannten, durchaus wohlgeformten Hintern betrachtete, der sich ihm entgegen streckte, umfasst wurde von zwei eher bekannteren Händen. Well... Er hätte sich jetzt auch wieder verziehen können, schliesslich war er ein Gentleman. Und doch war es ganz interessant zu sehen, was für "Geschäftspartner" Alice mal wieder hatte. Es überraschte ihn noch nicht mal, dass er diesen Geschäftspartner offenbar gerade zu vernaschen drohte.
"Guten Tag, Alice", grüsste er also nonchalant, als er näher trat und die Holzharasse auf einem Tischchen abstellte. "Und guten Tag, Sir. Entschuldigt die Störung, aber ich hätte da etwas geschäftliches zu besprechen..."
Wie genau er es schaffte dabei ein ernstes Gesicht zu wahren, als er eine neue Zigarette herausholte und anzündete, weil er die alte soeben im Aschenbecher ausgedrückt hatte, wusste er selbst nicht. Aber er nahm einen erneuten Zug und musterte die beiden, die er soeben in flagranti erwischt hatte.

@Zane Silberman
@Alistair Blackwood


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#44

RE: Bar

in Nomadenbereich 18.04.2020 23:50
von Zane Silberman | 103 Beiträge

Zane versuchte sich gar nicht erst darin unschuldig zu wirken. Er war Ire und kein schleimiger Brite. Er wickelte die Leute anders um den Finger, als durch sein aalglattes Auftreten. Wobei das stimmte nur halb, Zane legte ja ebenso durchaus Wert auf ein äußerst gepflegtes Aussehen. Aber er wirkte dabei wohl etwas rauher als Alice. Und besaß eine andere Art von Charme als dieser. Der jedoch nicht weniger effektiv war, wovon Alice sich ja selbst überzeugen durfte. Aber die Unschuldsnummer lag ihm definitiv nicht so gut wie dem Briten. Aber jeder hatte eben andere Vorzüge.
Und Zane hatte vor die seinen sehr gezielt zu nutzen, um Teil dieser Institution, welche Alice hier aufgebaut hatte, zu werden. Denn es gefiel ihm hier. Alice hatte also ganze Arbeit geleistet, damit seine Kunden und auch mögliche, künftige Geschäftspartner, sich hier äußerst wohl fühlten. Und zwar nicht nur in den Räumlichkeiten des Spiderlily sondern auch der Gesellschaft, die im Mobiliar inbegriffen war.
Sie beide lebten wohl trotz der Apokalypse, mehr oder weniger, ihren Traum. Denn wem gelang es heutzutage sonst schon so gut Geschäft und Vergnügen zu verbinden? Ihre Arbeit war für sie beide mehr als nur ein Job und sie gingen vollständig darin auf. Gaben alles dafür. Selbst wenn sie völlig andere Startvoraussetzungen hatten. Aber etwas Besseres konnte einem doch gar nicht passieren, sie taten das woran sie Spaß hatten und worin sie sehr gut waren. Mehr konnte man heutzutage wirklich nicht von der Welt verlangen. Und Zane wusste, es war ein Privileg, dass nur noch die wenigsten besaßen. Denn er konnte weitgehend immer noch tun und lassen was er wollte, wurde nicht als Sklave verkauft und musste für einen Hungerlohn schuften. Er war also durchaus dankbar für die Art und Weise wie er sein Leben führen konnte. In welchem der Spaß glücklicherweise auch nicht zu kurz kam.
Denn er versuchte das Leben nicht immer ganz so ernst zu nehmen, weshalb es Alice auch nicht gelang ihn mit seinen Blicken einzuschüchtern. Welchem er standhielt und dabei sogar ein wenig grinste, wieso sollte er sich auch von seinen tiefschwarzen Augen losreißen wollen? sie waren wunderschön und so diabolisch zugleich. Man musste wohl wirklich aufpassen sich nicht darin zu verlieren, denn sie schienen wie schier endlose Abgründe. Als würde man fallen, ohne jemals den Boden zu berühren. Aber das fliegen war doch ohnehin schöner als der Aufprall, also wer wollte schon den Boden erreichen?
Zane ganz bestimmt nicht, denn der hatte immer schon große Träume und Ziele verfolgt, statt genügsam und bodenständig zu sein.
„oh, manchmal ist er ein wenig schüchtern. du musst schon etwas näher kommen, um ihn zu entdecken“
sagte er mit einem charmanten Lächeln, auch wenn das mit der Schüchternheit völliger Unfug war. was man ja daran bemerkte wie Zane mit den Augenbrauen wippte dabei. Alice war eben jemand, mit dem man solche Scherze machen konnte, da er wohl auch nicht zu der Sorte Mann gehörte, die alles gleich total ernst nahm. Und das obwohl er ein Brite mit Stock im Arsch war. Aber manche Vorurteile trafen eben nicht auf jeden Einwohner eines Landes zu.
Bei Alice Fragen atmete Zane kurz hörbar aus, weil es natürlich ein bisschen frustrierend war, dass er all seine Erfolge nur so kurz genießen konnte.
„Das reden sich doch bloß Versager ein, die in ihrem Leben nie etwas erreicht haben. In meinem Fall jedoch.. ja, es war die Erfüllung meiner Träume. Jedoch leider nur für wenige Monate“
Wäre er doch früher abgehauen, hätte er sein Leben viel mehr genießen können. es war so ätzend, Zane war in den besten Zeiten seines Lebens gewesen als die Zombies alles zu Nichte gemacht hatten. viel interessanter war jedoch die Frage, ob er eine lukrative Abkürzung genommen hätte, hätte sie sich ihm geboten. Kurz überlegte er was er antworten sollte. Denn natürlich wäre es jetzt ehrenhaft zu sagen ‚nein, niemals‘ aber Fakt war, es war Schwachsinn und eine blanke Lüge. Weshalb Zane sich ausnahmsweise dazu durchrang die Wahrheit zu sagen, statt bloß eine Antwort, mit welcher er Eindruck schinden konnte.
„Ich liebe meinen Job und bereue es nicht mir den Arsch für meinen Erfolg so sehr aufgerissen zu haben. Aber hätte mir jemand eine Abkürzung geboten… hätte ich die Chance wohl ergriffen. Schließlich ging es mir vorrangig darum aus dem eintönigen Leben auszubrechen, welches meine Eltern für mich vorgesehen hatten. Also ich denke, damals hätte es mir nicht schnell genug gehen können“
Auch wenn das vielleicht wenig ehrenhaft klang aber es war die Wahrheit und er wollte nun keine heuchlerische Antwort geben, die Alice ihm womöglich ohnehin nicht abgekauft hätte.
„Keine Ahnung, was ist denn passiert? hat man dir den vergoldeten Nachtisch gestrichen?“
Zane kannte Alice Eltern ja nicht oder wusste wie rigide sie ihn erzogen hatten. demnach hatte er auch keinen Schimmer davon was passierte, wenn er sich mal nicht genau an die Etikette hielt.
Das Alice ein guter Schauspieler war, daran bestand kein Zweifel, auch wenn er sich ihn so gar nicht mit einer Frau an seiner Seite vorstellen konnte. Jedoch wunderte es ihn fast, dass Alice nun so ehrlich und offen über seine Beziehung mit Alex sprach und vor allem seine Gefühle diesem gegenüber. Da nahm er einen weiteren Schluck seines Getränks und zuckte mit den Schultern
„naja.. die Umstände sind nun andere. Und ihr seid euch fast schicksalshaft hier wieder begegnet. Also was hält dich davon ab?“
Zane glaubte ja nicht wirklich an Schicksal, aber das zwei Menschen, geboren in England, sich während der Zombieapokalypse an ein und dem selben Ort in Amerika wieder begegneten, konnte doch echt kein Zufall sein. und diesmal unterlag Alice nicht mehr den selben Einschränkungen wie damals. Also weshalb schleifte er ihn nicht einfach vor den Altar, wenn er es offensichtlich immer noch wollte? naja ihn ging das nichts an. aber es war eben eine höchst interessante Liebesgeschichte. Und gut erhaltene Liebesromane gab es in der heutigen Zeit nur noch wenige. Das Leben schrieb ja ohnehin immer die besten Geschichten.
Oh es kam bald der Sommer und Zane trug nur dann Anzüge wenn er versuchte Geschäfte abzuschließen. Wenn er nur Waren auslieferte oder womöglich auf ein oder zwei Getränke vorbei schaute, würde er nicht so zugeknöpft rum laufen. Das Schleppen von Kisten war immerhin anstrengend, da konnte einem schon mal so heiß werden, dass man oben ohne arbeitete. Wer weiß. Dazu brauchte er nicht zwangsläufig eine finnische Sauna.
Das Alice ihm nicht sofort vertraute war Zane klar, das hatte er auch nicht erwartet. Aber er war nun mal jemand, der gerne schon ein paar Schritte weiter dachte.
„tja wie heißt ein Spruch so schön? Du sagst ich träume zu groß? Ich sage du denkst zu klein. Um im Leben wirklich etwas zu erreichen, muss man sich stets große Ziele setzen. Und das tue ich. Und du mit Sicherheit auch.“
Allerdings verstand er natürlich, dass es notwendig war sich hier erst mal zu etablieren und unter Beweis zu stellen, dass er verlässlich, vertrauenswürdig und stets pünktlich war. Aber Zane kannte seine eigene Arbeitsmoral, weshalb er das Gelingen dieser Geschäftsbeziehung natürlich nicht in Frage stellte. Aber Alice musste er erst davon überzeugen, doch das war in Ordnung. denn das würde er.
Oh ja, daran dass Alice korrupt bis in die gestylten Haarspitzen war bestand kein Zweifel, weshalb es ihn nicht wirklich wunderte, dass er Kontakte zur Mafia gehabt hatte. Diese Tatsache schüchterte Zane zwar nicht wirklich ein aber er würde es im Hinterkopf behalten und sich davor hüten sich Alice zum Feind zu machen. aber wieso sollte er auch, dazu bestand keinerlei Grund. also was sollte schon groß passieren, solange er sich an die Regeln hielt.
„Fragst du mich gerade ernsthaft, ob ich zu… anständig war, um die angesagtesten Clubs in Amerika zu besuchen? Als ich hier her kam hatte ich endlich das nötige Geld mir alles kaufen zu können, war in meinen besten Jahren und voller Tatendrang. Also was glaubst du? Scheiße ja, ich war in diesem Club. Zu schade, dass wir uns dort nicht begegnet sind.“
Er hätte gerne mit ihm im VIP Bereich gefeiert, allerdings gehörte dazu damals wohl etwas mehr als nur ein Haufen Geld, sondern auch der nötige Status und die notwendigen Kontakte, die Zane in dem Ausmaß nicht gehabt hatte.
Alice musste sich keine Sorgen machen. Liebevolle Zärtlichkeit bekäme hier und heute von Zane ganz bestimmt nicht. Denn dazu musste man verliebt sein oder? Ganz ehrlich? Zane hatte nur wenig Ahnung davon. Denn Alice lag völlig richtig mit seiner Vermutung, er hatte vielen Leuten das Herz gebrochen, das seine jedoch blieb bisher unversehrt. Weil er nie jemanden so nahe an sich heran gelassen hatte, um sich zu verlieben. Er war damals jung, erfolgreich und wild gewesen. Wieso hätte er sich binden sollen? Es erschien ihm immer irgendwie falsch und überflüssig. Und wahrscheinlich hatte er einfach nie die richtige Person dazu getroffen. und wenn sie beide ehrlich waren… so war das Alice ganz sicher nicht für ihn, genau wie umgekehrt. Aber da das zwischen ihnen beiden wortlos geklärt war, sprach rein gar nichts gegen etwas Vergnügen. und das schloss ja noch lange nicht aus, dass Alice ihm nicht sympathisch war oder er ihn nicht mochte. Denn das war durchaus der Fall, er fand ihn irgendwie reizvoll und interessant, weil er so anders und einzigartig war. Er bot definitiv etwas Abwechslung hier in der Apokalypse und das gefiel Zane sehr gut.
Was er ihn auch spüren ließ, denn an Feuer mangelte es ihnen in diesem Moment bestimmt nicht. Wie war das mit der finnischen Sauna? die brauchte Alice mit Sicherheit nicht mehr, denn viel heißer könnte Zane nun nicht mehr werden während er sich Alice Körper widmete.
Er hatte nun nicht vor den schönen Briten zu testen, denn das Alice nur wenig Schamgefühl besaß lag auf der Hand. Es gefiel ihm einfach nur zu sehen welche Reaktionen er ihm mit seinen Berührungen entlockte. Ihn dabei zu beobachten fand er unfassbar heiß. Und es provozierte ihn dazu ihn nur noch intensiver zu berühren, einfach dabei zuzusehen wie seine ganze Mimik sich dabei veränderte und herauszufinden wie lange es wohl dauerte, bis Alice völlig die Beherrschung verlor. Jedoch musste diese Reaktion noch etwas warten, da Zane zuvor mutwillig stoppte. Er wollte dieses Spielchen hier noch etwas länger auskosten und nicht so schnell zu Ende bringen, weshalb er Alice ein wenig triezte mit seiner Aufforderung. Die im Grunde nicht wirklich ernst gemeint war. Denn eigentlich hatte er vor gehabt nun wieder weiter zu machen oder besser gesagt, ihre ‚Geschäfts’beziehung noch mehr zu vertiefen und auf die nächste Stufe zu heben. Nur kam er nicht dazu. Da Alice nicht lange fackelte, bevor er süße Rache walten ließ. Denn Zanes Antwort konnte er sich denken, die war nämlich mehr als offensichtlich und deutlich zwischen seinen Beinen zu sehen. die Poledancestange war gerade wirklich uninteressant und Zane keuchte angestrengt, als Alice seine Finger nach vorne wandern ließ, um ihm die gleiche Form des Hochgefühls zu bescheren, wie der Ire ihm zuvor. Allerdings ging Alice dabei wirklich biestig, gar ein bisschen boshaft vor. Das machte ihm gerade Spaß oder? Denn in Zanes Blick war deutlich zu erkennen, dass er nun am liebsten einfach dessen Hand gepackt hätte, um sie selbst zu führen, damit er ihn nicht so quälte!
Er war so fixiert auf Alice’ tiefschwarze Augen und dieses fast schmerzhafte Pochen zwischen seinen Beinen, welchem Alice einfach nicht so recht Abhilfe verschaffen wollte, sodass er im ersten Moment gar nicht bemerkte, wie jemand den Raum betrat. Erst als plötzlich eine fremde Stimme von der Seite an seine Ohren drang, riss Zane seinen Blick von Alice Abgründen los und blickte zu dem Fremden. Wer zur Hölle war das? vermutlich ein hohes Tier hier im Zoo, wenn man ihn einfach so den VIP-Bereich betreten ließ, ohne vorherige Ankündigung. Aber es war nicht der Chef des Zoos.. den hatte er schon mal flüchtig gesehen. Also wer zum Teufel war dieser Kerl und wieso störte er sie gerade so dreist? blieb dabei jedoch irgendwie total… entspannt? trotz des Anblickes der sich ihm gerade bot.
Jeder andere würde sich nun wohl entschuldigen, den Blick abwenden und sofort wieder peinlich berührt nach draußen verschwinden. Aber nicht in diesem Fall. Nein, der gut aussehende Fremde blieb einfach und.. hatte offenbar nicht vor schon wieder zu gehen und später wieder zu kommen. Stattdessen redete er etwas von Geschäften und zündete sich sogar eine Zigarette an? verflucht er wollte wirklich bleiben oder? Zane blinzelte etwas irritiert, ob diese skurrilen Situation. Allerdings war er nicht prüde und ebenfalls Geschäftsmann. Weshalb er ebenfalls die Meinung vertrat, das Geschäft stand über allem. In seinen Augen gab es also eigentlich keinen besseren Grund um zu stören. Was nicht hieß, dass es ihm gefiel. Aber er konnte es wenigstens ein bisschen nachvollziehen. Weshalb er nun nicht hektisch aufsprang oder Alice empört von sich schob. Nein ganz im Gegenteil, er verharrte einfach in dieser Position und fragte den Fremden recht trocken
„….. braucht er dazu beide Hände?“

und deutete mit einem Nicken auf Alice, denn wenn nicht, durfte er sie gerne dort belassen wo sie sich gerade befand, während sie ihr Geschäft abschlossen.

@Alistair Blackwood @Lew Saizew



You don’t need it? I make you beg for it

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#45

RE: Bar

in Nomadenbereich 19.04.2020 11:29
von Alistair Blackwood (gelöscht)
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Alice war doch kein schmieriger Brite, er war immerhin halber Ire, was wohl seine rebellische Ader erklärte und mit verantwortlich dafür ist, dass er so ein Partylöwe war, gar noch immer ist, auch wenn er leider nicht mehr die Etablissements von früher besuchen und sich berauschen konnte. Sei es am Alk oder einer kleinen Droge, die er und Alex, sich beim Feiern manchmal reingezogen haben, dann erst ging die Post richtig ab, an manchen Tagen vermisste er dieses alte Leben, vielleicht auch die Gesellschaft, beinahe schmerzlichst aber das Leben ist kein Ponyhof. Er hatte immerhin das Privileg, nicht bei den Arbeitern zu versauern, dafür war er zu schön, zu überlegen und talentiert, es wäre eine Vergeudung seiner Talente! Zum Glück hatte er einen Anführer, der die Talente des Briten, zu schätzen und richtig eingesetzt, zu würdigen wusste. Im Gegenzug hatte er einen loyalen, gerissenen Briten auf seiner Seite, der ihm die Informationen zuspielte, die wirklich relevant für ihn sind und wichtig, damit er schön an der Spitze blieb, denn jemand anderen wollte Alice gewiss nicht im Zoo als Anführer haben, außer Scorpion. Und was Zane anging, wenn er es richtig anstellte, sich vor allem mit dem schönen Briten, gut stellte, würde er durchgehend davon profitieren, immerhin war Alice sehr darauf bedacht, seine Geschäftsbeziehungen, äußerst intensiv, zu pflegen.
Der dem Briten ein Grinsen auf die Lippen zauberte, weil sein Humor ganz nach seinem Geschmack ist und sein Spieltrieb sich ein wenig getriggert fühlte, Alice mochte älter sein, als er aussieht, wäre er weniger intrigant, boshaft, wie auch verbittert, würde er gewiss ziemlich liebenswürdig erscheinen, allen voran aufgrund seiner verspielten Art, die er gerne an den Tag legte. Doch das Leben ist halt einfach zu kurz, um es zu ernst zu nehmen oder sich nur fest zu beißen, am schieren Überlebenskampf, natürlich genoss er den Vorteil ein Zuhause zu haben. Er war neun Jahre da draußen Unterwegs, er sah zwar nicht danach aus, wusste aber wie hart das Leben ist, demnach weiß er auch ganz genau, wie er jemanden wie Zane, für sich gewinnen oder besser gesagt ködern kann. Trotz seiner Augenfarbe, war der Ire jedoch nicht so blauäugig wie manch anderer, lag wohl wirklich daran, dass die Beiden solche Halunken und Schlitzohren sind, die einander kaum etwas vormachen konnten, weil sie die Maschen und Tricks bereits kannten, selbst anwendeten, um zu bekommen, was sie wollen. Und mal ehrlich, Zane ist vieles, jedoch wohl kaum ein schüchterner Ire! Der Mann log, ohne Rot zu werden, kein Wunder, dass er Alice durchaus sympathisch ist.
Es nahm auch keinen Einfluss darauf, dass der Brite misstrauisch ist, er traute niemandem, schon früher nicht und heute noch weniger, allerdings war er bereit, dem Iren die Chance einzuräumen, zu beweisen, dass sie Beide von einer Partnerschaft nur profitieren konnten und ganz nebenbei, gab es charmante Gesellschaft obendrein. Was will man mehr?
"Sieh an, wir sind einer Meinung, i'm shocked."
Nicht wirklich, Zane schien jedoch etwas frustriert, kein Wunder, denn so wie es klang, hatte er seinen Erfolg nicht lange genießen können, weil ihm die Untoten dazwischen grätschten, das war in der Tat sehr ärgerlich und Alice konnte es gut nachvollziehen, er wollte schließlich auch bis ganz nach oben. "Bedauerlich, dass wir zwei damals nicht übereinander gestolpert sind, einem irischen Arsch, wie dem Deinen, hätte ich gewiss ein paar Türen geöffnet."
Sofern das Gegenangebot gestimmt hätte aber Alice war verwöhnt, liebte schöne, kostspielige Dinge, wer weiß was Zane ihm damals hätte alles bieten können, mal abgesehen von seinem hübschen Gesicht. Die Frage wäre eher gewesen, ob er sich wirklich in die Kreise gewagt hätte, in denen Alice herumstolzierte mit erhobenem Haupt und die nicht gerade ungefährlich sind. Doch man soll nicht über verschüttete Milch weinen, obschon es unterhaltsam war, manchmal, die Gedanken ein wenig weiterzuspinnen, darüber nachzudenken, was unter anderen Umständen hätte passieren können.
"Immerhin bist du erschreckend ehrlich, die Meisten hätten jetzt versucht, einen auf edel und ehrenhaft zu machen, der größte Scheiß, wenn du mich fragst. Nichts ist ehrenhaft, wenn es um Geld, Macht oder das blanke Überleben geht. Mal davon ab, ich würde dir diese 'Oh, ich bin so edel und ein Ritter in weißer Rüstung'-Masche, ohnehin nicht abkaufen. Irische Köter taugen in der Regel nicht zum Ritter aber du würdest sicher, einen ganz tollen Stallburschen abgeben."
Grinste Alice süffisant vor sich hin, allerdings gefiel ihm die Vorstellung, den Iren, nur in Hose, schwer schuften und schwitzen zu sehen, während er selbst sich nur, mit einem kühlen Cocktail in der Hand, zurücklehnen würde, um ihm dabei zuzuschauen, wie er es gerne bei Alex getan hat, die vergangenen Monate. Er liebte es manchen Leuten dabei zuzusehen, wie sie hart arbeiteten, während er, in seinem piekfeinen Anzug, nur da saß und sich einen Drink gönnte, wie die rich Bitch die er schon von Geburt an gewesen ist. Also reich zumindest, zu so einem Miststück wurde er erst im Laufe seines Lebens, selbst Alice war mal unschuldig.
Zane's Bemerkung wegen dem Nachtisch war ja echt... goldig. Alice lächelte darauf hin nur, nickte sogar bestätigend. "Ja, ich musste dann ohne Nachtisch ins Bett." Wenn es doch nur das gewesen wäre, doch jeder Anflug von freiem Willen, wenn er sich nicht benahm, nicht so verhielt, wie von ihm verlangt und erwartet, blühte ihm mehr, als der Verzicht auf den Nachtisch. In der Regel neigte sein Vater dazu, ihm die 'Flausen' mit der Hand oder dem Gürtel, auszuprügeln, ihn auf sein Zimmer zu sperren, ohne etwas zu Essen oder Trinken. Wohl mit ein Grund, weshalb Alice ein gestörtes Essverhalten an den Tag legte, bei jeder Gelegenheit snackte aber keine festen Zeiten, für große Mahlzeiten hatte, ihm verging schnell der Appetit aber solche Dinge rieb er niemandem unter die Nase. Schon gar keinem Iren.
Oh, Zane interpretierte da wohl etwas Falsches hinein, was Alex betraf. Kein Wunder, dass Alice, bei seinem Vorschlag, sofern man es so nennen kann, anfing zu lachen, jedoch nur sehr kurz, ehe seine Miene sich schlagartig, von sehr fröhlich, zu bitterernst veränderte und seine schwarzen Augen, sich förmlich in den Iren hinein bohrten. "Alex und ich, ... wir sind kompliziert, genauso war es unsere Beziehung. Sweetheart, die kleine polyamuröse Schlampe war meine, ganz persönliche, Edelhure, ich habe ihn bezahlt, beschenkt, ausgehalten und dafür amüsierten wir uns. Ja, er hat sich, warum auch immer, in mich irgendwann verliebt aber ich nicht in ihn. Ich liebe niemanden..."
Wie gesagt, das mit ihm und Alex war kompliziert, heute noch immer, wie damals. "My Sweetie, hat einen leichten Helferkomplex und ich habe mich, früher als auch heute, einfach geweigert, eines seiner kleinen Projekte zu werden, ... ich bin keines seiner verdammten Viecher, die er früher in seinem Beruf umsorgt hat, und zu retten versuchte. Aber damit wir uns verstehen..."
Sein Blick wurde bohrender und selbst der Anflug eines Grinsens, schwand komplett aus dem bildschönen Gesicht, das selbst den Teufel um den Finger wickeln könnte. "... Alex gehört immer noch mir, ich habe unsere Affäre nie beendet, ... und er kam immer zu mir zurück, ...weshalb ich eines klarstellen will.." Er näherte sich dabei Zane etwas an, begann zu lächeln, jedoch auf eine Art und Weise, die wenig Charmantes an sich hatte, sondern mehr einer bedrohlichen Geste glich, wie das Zähne fletschen bei einem Raubtier, denn als solches konnte man den Briten durchaus bezeichnen. "... fass mein Eigentum einmal falsch an und ich verspreche dir~ das Letzte, was du sehen wirst, ist mein Gesicht."
Lächelnd, sehr wahrscheinlich auch direkt vor ihm, da Alice zwar bevorzugt als Scharfschütze agierte aber ein heimtückisches Biest ist, was bei einer persönlichen Angelegenheit, nicht davor zurückschreckt, sich die Hände schmutzig zu machen. Es war nur eine kleine Warnung oder viel mehr das Ziehen einer Grenze, die Alice klarstellen wollte, er möchte ja nicht, dass der Ire, unbewusst und aus Versehen, diverse Grenzen überschreitet, die ihm Probleme bescheren könnten, jene von der richtig unangenehmen Sorte. Wäre nämlich, in seinem Fall, echt bedauerlich, wie der Brite fand aber er teilte sein Spielzeug nicht, weder früher und heute noch weniger. Zane war also nun hoffentlich klar, dass die Beziehung zwischen Alice und Alex, speziell ist, mitunter auch gefährlich, denn während Alex der Pazifist ist, schon früher war, hatte sein Landsmann effektiv gelernt, Leute zu töten, in seiner Zeit beim Militär und er hatte keine Skrupel. Er hat schon früher Probleme aus der Welt geschafft, was Alex irgendwann auffiel, keine Frage aber das war eine Sache zwischen ihnen Beiden.
"Ach, und welche großen Ziele hast du dir, in den letzten zehn Jahren gesetzt, Sweetheart?"
Fragte Alice natürlich nach, er war neugierig und teilte bedingt dessen Meinung, natürlich will Alice mehr erreichen, er will immer mehr, er war ein gieriges Kerlchen und hatte, bezogen auf seine Spiderlily, noch so viele Pläne, wie er den Laden noch besser, größer, beliebter machen konnte! Er war ambitioniert, ehrgeizig und sehr diszipliniert, wenn er etwas erreichen will, selbst wenn man ihm gerne vorwarf faul zu sein, stimmte ja auch teilweise, er würde an manchen Tagen einfach nur gerne nackt herumliegen, sich nicht rühren oder musizieren, sowie neue Cocktails kreieren. Dennoch nahm er seinen Job hier sehr ernst, seine Bar, war sein Königreich und der schöne Barkeeper from Hell, der den Leuten Drinks, sowie Träume, Sehnsüchte servierte, als auch eine Zuflucht bot. Er wusste eben was er tat und der Ire, wenn er es geschickt anstellte, konnte sich hier auch ein gutes Plätzchen sichern, wer weiß, vielleicht würde er dem Zoo irgendwann wirklich beitreten?
War ja nicht auszuschließen, immerhin hatten sie Komfort, fließend heißes Wasser, Strom, Lebensmittel, Kleidung, Waffen usw. Sie waren eine gut aufgestellte Kolonie, mit vielen Vorteilen, man musste nur moralisch ein wenig flexibel sein, etwas womit Zane, im Grunde keine Probleme haben dürfte. Richtig?
Ein Grinsen huschte flüchtig über seine Lippen, die er sich mit der Zungenspitze befeuchtete.
"Na, was weiß ich denn? Wie alt warst du, als der Scheiß losging? Hätte ja sein können, dass du plötzlich, ganz anständig und ruhig geworden bist." Allein als er das aussprach, musste Alice vor sich hin schmunzeln, er konnte es nicht einmal ernst aussprechen, weil er Zane einfach nicht für anständig oder gar langweilig hielt, er hatte ja schon bewiesen, dass er eine spontane Rampensau sein kann und wenn einer weiß, wie man feiert, dann sind es die Iren. "Ja, bedauerlich, wir hätten sicher eine Menge Spaß gehabt."
Sicherlich nicht nur an der Bar oder auf der Tanzfläche, im Pool mit Sicherheit auch, den es im VIP-Bereich gegeben hatte damals. Ob er das hier, irgendwann, umsetzen könnte? Im Keller vielleicht, nur müsste er den echt aufwendig ausbauen lassen, dafür bräuchte er wirklich Fachleute aber, nach wie vor, hatte der Wohnungsbau im Zoo Priorität, weil die Kolonie stetig wuchs.
Bis dahin konnte Alice planen, arbeiten und Spaß haben, bei Zane schien er dafür ja auch an der richtigen Adresse zu sein, dieser Herzensbrecher! Immerhin würde Alice ihn dafür nicht verteufeln oder verurteilen, er war kaum besser, vielleicht sogar schlimmer, wer weiß das schon aber keine Sorge, er wollte den Iren nicht heiraten, denn offenbar hatten sie Beide noch nie wirklich geliebt. Erstaunlich wie viele Gemeinsamkeiten sie hatten, nüchtern betrachtet war der Ire aber vermutlich, trotz seiner sexy räudigen Erscheinung, am Ende wohl der Anständigere von Beiden? Who knows.
Alice wollte nicht wissen wie anständig Zane ist, er wollte einfach nur etwas Spaß mit ihm haben, schließlich sind sie frei, ungebunden, warum also die Gelegenheit nicht nutzen, wenn die Chemie dahingehend stimmte? Der Brite machte ja auch keinen Hehl daraus, dass er gerne Spaß, besser gesagt Sex, hatte mit anderen und auch wenn man, sehr wahrscheinlich, anderes vermutete, so machte er niemandem falsche Hoffnungen. Alice hatte mal eine langfristige Beziehung, während der letzten zehn Jahre, oder etwas das dem am nächsten kam, doch er war ein Freigeist, da musste schon jemand kommen, der ihn zu bändigen vermag, das war Alex leider nie gewesen. Und Zane? Sie waren sich zu ähnlich, sie würden sich doch eh nur gegenseitig übers Ohr hauen und sich nicht einschränken lassen, sprach aber nichts dagegen, Geschäft mit etwas Vergnügen zu kombinieren.
Heißt ja nicht umsonst: Sex sells!
Mal davon ab, dass er den Iren ganz sympathisch fand.
Allerdings deutlich heißer, mit nacktem Oberkörper und dessen Händen an seinem Körper, denn kaum trug man die, piekfeinen, Schichten seines Anzuges ab, kam wahrlich der wilde, räudige irische Köter zum Vorschein, der dem Briten einheizte, aber wohl noch lernen musste, dass Alice kein kleines Lämmchen ist, sondern eine Raubkatze. Die sich gerne unterwarf, wenn der Partner entsprechend veranlagt war und zu ihm passte, doch das hieß nicht, dass er die Krallen einzog oder nicht der Versuchung erlag zu provozieren. Wie gesagt, Alice ist verspielt.
Ein schönes Biest, das ganz genau weiß, was es tut und wenn Zane ihn ärgern, reizen wollte, konnte er selbiges tun, egal ob er unter dem hübschen Bastard lag oder nicht. Dessen Unmut ihm förmlich entgegensprang, kaum das Alice den Spieß umdrehte, seine geschickten Finger bei dem Iren zum Einsatz brachte, sowie deutlich machte, dass der schöne Brite ihn gerne etwas triezte. Wie du mir, so ich dir, könnte man nun sagen, nur das er, anders als Zane, nicht das Tempo anzog, sondern das genaue Gegenteil tat und ihm ungeniert frech entgegengrinste, sich die Lippen lasziv leckte und wohl testen wollte, wie lange der Ire es aushielt, sich dieser süßen Qual hinzugeben, die Alice ihm zuteilwerden ließ oder ob er, kurzerhand, wieder das Ruder an sich riss, um das kleine Biest auf seinen Platz zu verweisen. Er schnurrte ihm sogar dreist entgegen, packte zeitgleich mit der anderen Hand noch mal fester an Zanes Hintern, der echt schön geformt und knackig war, ganz nach dem Geschmack des Briten, der einen schönen Männerhintern stets zu schätzen weiß.
Selbst er bemerkte nicht, wie sie Gesellschaft bekamen, da er zu sehr auf den Iren fixiert war, von dem er fast schon erwartete, gleich angeknurrt zu werden, wenn er nicht endlich das Tempo etwas anzog, ihm Erleichterung verschaffte, anstatt ihn zu ärgern, mit seinen geschickten Fingern. Alice wollte es gerne ausreizen, bis plötzlich eine Stimme an seine Ohren drang, die ihm nur zu bekannt war und hier nichts verloren hatte, im Moment! Völlig rausgerissen, drehte er sofort den Kopf zur Seite und sah zu Lew, den er erst einmal nur anstarrte, blinzelte, weil er gerade nicht sicher war, ob er sich das gerade einbildete oder der Russe, allen ernstes, gerade jetzt, im wohl ungünstigsten Augenblick, hier im Raum stand und sich eine Zigarette anzündete. Okay, wait, träumte er vielleicht? Also wenn ja, wäre das mega heiß und er würde Lew, sofort fragen, ob er mitmachen will, allerdings war Alice sich ziemlich sicher, dass er hellwach ist! Mal davon ab, dass er das Gefühl hatte, selbst in einem Traum, würde der Russe ihm eine Abfuhr erteilen, wie seit Monaten. Das war, mitunter wortwörtlich, echt hart, denn Lew war nicht nur sein wichtigster Geschäftspartner, hier im Zoo, sondern auch noch hardcore Daddy-Material!
An sich war Alice auch nicht um eine freche Bemerkung verlegen, wäre es sein Boss, der hier reingetrudelt käme, hätte er ungeniert gefragt, ob er mitmacht oder zugucken will, doch bei Lew, da sah die Sache anders aus und der Brite war erschreckend still. Kein Wunder, er fasste gerade nicht, dass der Russe hier einfach reinplatzte und sich völlig ungerührt, eine neue Zigarette ansteckte, während er mit dem Iren gerade, ganz andere Dinge tun wollte.
Dessen Bemerkung den Briten, aus seiner kleinen Schockstarre riss, und er automatisch den Griff festigte, fast schon mahnend, sowie ihm einen leicht garstigen Blick zuwarf. Zane sollte sein Mundwerk etwas zügeln, vor allem, wenn ihn gerade jemand, wortwörtlich, an den Eiern gepackt hatte. Kaum zu glauben aber Alice war das gerade vielleicht ein bisschen unangenehm?!
"Privet, Lew. Vy deystvitel'no ser'yezny?!"
Alice klang womöglich, ganz minimal, entrüstet darüber, dass der Russe, dessen Muttersprache er zum Glück fließend beherrschte, hier einfach aufschlug, sowie nicht gedachte zu gehen. Eigentlich würde er das sonst begrüßen, Lew war viel beschäftigt, allerdings hatten sie heute keinen Termin, das wüsste Alice, der sonst alles andere hätte stehen und liegen lassen, keine Frage. Nur gerade lag er selbst und stehen tat auch etwas, trotz Lew's plötzlichen auftauchen, über den seine schwarzen Augen musternd glitten, bis er den Blick auf die Kiste lenkte, welche er mitgebracht hatte. Er nahm an, dass er Alkohol mitgebracht hatte, scheinbar waren die Schnäpse ausreichend gereift und bereit für eine Verköstigung, sowie Bewertung, denn nicht alles, nahm Alice in seine Bar auf, da war er sehr penibel. Dennoch, das Timing könnte schlechter nicht sein, zumal der Brite gerade nicht so recht wusste, wie er damit umgehen sollte, bei jedem anderen wäre es ihm egal aber in dem Fall, da war es etwas komplizierter. Weshalb sein Verstand gerade derbe mit seiner Libido haderte, er von Lew zu Zane sah und wieder zurück zu dem Russen.
"Nur so aus Neugierde, Lew.... bist du heute aufgestanden und hast dir vorgenommen, mir den Tag zu versauen, oder was?!"
Zischte er garstiger, bevor er sich auf die Unterlippe biss, schnaubend ausatmete und den Kopf zurück ins lederne Polster drückte, seine schwarzen Augen starrten derweil den Iren an, mit dem er noch immer, so verharrte, wie gerade in flagranti von Lew erwischt. Er war gerade auch nicht sicher, sollte er die Hände zurückziehen oder nicht? Das war eine sehr seltsame Situation, sogar für ihn, vielleicht auch gerade deshalb, weil der Russe wohl kaum mitmachen würde, der schon wieder unverschämt gut aussah. Wieso kam er ausgerechnet heute spontan her? Wieso nicht morgen oder heute Abend?
"Obychno ya deystvitel'no rad tebya videt', no ..... oh, fuck me..."
Stöhnte Alice und das mehr aus Frustration, als vor Lust, er sollte sich jetzt um Geschäfte kümmern, während er über sich, zwischen seinen Beinen, einen hotten Iren hatte, mit dem er gedachte Sex zu haben? Das darf doch nicht wahr sein, war das sein fucking Karma oder was sollte das? Zumindest von Zanes Hintern nahm er die Hand, schob sie sich unter den Kopf, welchen er wieder zur Seite drehte und somit Lew im Sichtfeld hatte. Seine Andere hingegen, nun ja, auch wenn der Russe reinplatzte und sie dezent störte, hielten seine Finger nicht still, sie massierten den Iren nur nicht mehr ganz so quälend langsam wie bis eben noch, sondern intensiver, zogen das Tempo ein wenig an. Alice war Multitaskingfähig, was ihm zwar gerade etwas schwerer fiel als sonst, doch so ganz die Finger von Zane lassen wollte er nicht, Lew rauswerfen hingegen auch nicht, zumal dieser über ihm stand in der Hackordnung. Am liebsten hätte Alice den Russen auf andere Art und Weise über sich, doch an ihm biss sich der, ehrgeizige, Brite die Zähne aus, legte gar leicht masochistische Züge an den Tag, denn egal wie oft Lew ihn abblitzen ließ, er ließ nicht wirklich locker. Zumal sie sich eigentlich auch ziemlich gut verstanden, wenn Alice seine Flirtversuche mal zurückschraubte, sowie versuchte sich etwas zu beherrschen. Der Russe wusste hoffentlich, dass Alice ihm diese Störung übel nahm! Gut, so wie Alice wusste, dass Lew einen Fick darauf gab. Der Brite bekam innerlich zwar dezent die Krise, ließ sich dies nach außen hin aber nicht anmerken, sie waren doch alle drei schließlich erwachsen, sowie Geschäftsleute.
"Ich nehme mal an .... die Schnäpse sind ... fertig gereift?"
Immerhin kam Lew wohl kaum, mit einer Kiste voller Flaschen, spontan in die Bar, weil er Sehnsucht nach dem Briten hatte, wäre zwar schön für Alice, allerdings war er Realist und kein verdammter Tagträumer.

@Lew Saizew
@Zane Silberman


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#46

RE: Bar

in Nomadenbereich 19.04.2020 14:36
von Lew Saizew (gelöscht)
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Wenn man den italienischen Russen kannte, wusste man, dass er sich kaum irgendwie aus der Ruhe bringen liess. Er hatte stets die Ruhe weg und strahlte damit auch eine gewisse Coolness aus, um die er hin und wieder beneidet wurde. Dazu verschaffte er sich oft recht schnell Respekt mit seiner direkten aber dennoch höflichen Art. Lew war nicht auf den Mund gefallen, selbstbewusst, bediente sich aber beim Hervorzeigen seiner Position innerhalb eines Gefüges einer angenehmen Subtilität. Zumindest im verbalen Umgang mit ihm, denn er konnte durchaus auf seine eigene Weise hin und wieder durch die Bresche schlagen. So wie heute, als er beschloss Alice zu stören, obwohl er eine geschäftliche Besprechung führte. Oder zu führen schien.
Lew zeigte sich allerdings eher milde überrascht, als er statt zweier miteinander diskutierender Gentlemen zwei fickende Leute traf. Es würde ihn wohl eher überraschen, wenn Alice tatsächlich mal jemanden hierhin nahm, um tatsächlich nur verbal mit der Person in Kontakt zu treten. War er vielleicht deshalb heute so frech, einfach reinzuplatzen? Vermutlich. Denn er hielt tatsächlich nicht viel davon, dass Alice bereit den halben Zoo flachgelegt hatte und gefühlt jeden Abend wen anderes bei sich hatte. Nicht dass er ihn dafür verurteilte, ihn störte mehr, dass Alice es auch bei ihm versuchte, obwohl er deutlich ausserhalb seiner Liga war und er ihm mehr als einmal deutlich gemacht hatte, dass er sich nicht auf jemanden wie Alice einliess. Lew hatte gewisse Ansprüche und weigerte sich schlicht als Kerbe auf einem Bettpfosten zu enden. Wenn man es nicht ernst mit ihm meinte, musste man es nicht versuchen. Zumal Alice und er eine gewisse Professionalität in ihrer Beziehung wahren sollten. Zumindest wenn es nach dem Russen ging. Immerhin waren sie Geschäftspartner und als solche hatten sie nicht wild rumzuvögeln.
Wie es aussah war er dahingehend allerdings sehr altmodisch, denn Alice und dessen Geschäftspartner sahen das ziemlich offensichtlich ganz anders. Der Beweis dafür lag in Form zweier quasi nackten Menschen vor ihm. Und erstaunlicherweise war es Alice augenscheinlicher unangenehmer bei diesem Intermezzo erwischt zu werden als dessen Geschäftspartner, der nur im ersten Augenblick ein wenig irritiert aus der Wäsche guckte.
Lew nahm einen Zug von der Zigarette und zog dann einen Sessel heran, auf den er sich setzte und die Beine überschlug. Sah er aus, als würde er gleich wieder gehen? Nein. Der Sessel war ganz gemütlich und er wollte nun umso mehr, dass Alice und er die Schnäpse besprechen konnten, nun da er schonmal da war.
Kurz liess er den Blick über die zwei gleiten, musterte sie unverhohlen und ohne grosse Scham. Mittlerweile war er auch von beiden bemerkt worden, wobei der Fremde zuerst die Sprache wieder fand.
Lew hob leicht die Mundwinkel, als dieser ihm eine wunderschön schlagfertige Antwort gab. Sein Blick fiel dabei auf Alice' Hände, welche durchaus gerade beschäftigt waren. Wobei eine sich soeben von des Fremden Hintern zurückzog, während die andere in der Körpermitte verblieb.
"Nun... Es wäre nicht schlecht, wenn er in der Lage wäre je einen Schluck aus jeder Flasche trinken zu können und seine Meinung dazu abzugeben. Mir ist es relativ egal wie viele Hände er dazu benötigt...", antwortete er dem Fremden mit irischem Akzent. Hatte er also richtig gelegen und es war dieser Kerl, der vor kurzem hier mal aufgeploppt war?
"Sie sind Mr...." Er musste kurz übelregen, ja er hatte den Namen gehört. "Silbermann...? Richtig?", fragte er also. "Entschuldige, wenn ich Ihnen nun nicht die Hand reiche aber ..." Er deutete auf sie zwei und zuckte mit den Schultern. "Ich will euch ja nicht unterbrechen. Ich bin Lew Saizew, sehr angenehm Sie kennen zu lernen." Er lächelte den Fremden an, bevor er zu Alice blickte, der ihn auf Russisch ansprach.
"Privet Alicr, da, ya ser'yezno. Mne skazali, chto vy zanimayetes' biznesom. Otkuda ya znayu, chto ty ne bral svoikh shlyukh v svoyu komnatu?", fragte er schulterzuckend und darauf vertrauend, dass Russisch nach wie vor keine Sprache war, die jeder sprach, denn wenn der Ire gerade mitkriegte, dass er ihn nonchalant als eine von Alice' Huren betitelt hatte, könnte das für ihn ein wenig unangenehm werden, immerhin war er eigentlich ein Gentleman.
"Krome togo, ty vsegda govorish', chto ya nikogda tebya ne pobespokoyu. YA prosto poveryu tebe na slovo."
Man musste eben manchmal vorsichtig sein mit den Dingen die man so sagte. Lew aschte ab und nahm noch einen Zug, wobei er bei Alice Bemerkung doch ein wenig lachen musste.
"Ich bin heute aufgestanden mit dem Gedanken was ich alles zu tun habe. An dich hab ich erst in der letzten Stunde gedacht, du bist nicht das Zentrum meines Universums, Alice", schmetterte er ihn einmal mehr gekonnt ab und das obwohl Alice tatsächlich noch keinen Flirtversuch gestartet hatte. Es überraschte Lew sogar fast ein wenig, dass er noch nicht gefragt worden war, ob er mitmachen wollte. Wollte er nicht. Aber er konnte gut und gern zusehen, da hatte er schon schlimmeres beobachtet. Zumal alle beide nicht wirklich gewillt waren ihr Techtelmechtel zu unterbrechen, also sollte es ihm recht sein. Er war reingeplatzt, da konnte er nicht erwarten, dass man alles stehen und liegen liess, nur seinetwegen.
"Die Schnäpse sind fertig gereift, heute aus dem Fass geholt worden und die ersten Geschmackstests waren durchaus zufriedenstellend. Nun müssen wir natürlich wissen, ob du etwas davon haben willst oder ob alles davon auf den Markt wandern soll. Oder nichts davon..." Konnte ja auch sein, dass Alice alles für sich beanspruchte, ihm war es letzten Endes egal.
"Wir haben Kirsch, Apfelschnaps, Sauren Apfelsaft, Beerenmet, ein neues Bier mit Cannabis und unseren ersten Versuch einen Whiskey hinzkriegen", stellte er die Produkte vor, wobei er auf die jeweilige Flasche deutete. Dabei blickte er tatsächlich auch weniger Alice an, als den Iren. Er fragte sich ja immer noch womit der mit Alice handelte ausser mit körperlichen Gefälligkeiten. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Typ eine Brauerei besass und damit zur direkten Konkurrenz wurde war relativ klein. Zumal der Kerl soweit er wusste lediglich ein nomadischer Stammgastanwärter war aber kein Mitglied des Zoos.
Lew überschlug die Beine und drückte die Zigarette aus, bevor er sich etwas zurücklehnte und die Hände im Schoss verschränkte. "Aber nun, ihr könnt auch gern erst noch fertig machen. Ich warte so lange einfach. Wird ja wohl kaum allzu lange dauern." Und er hatte was schönes zum Anschauen. Weil er konnte ja nicht behaupten, dass Alice ihm nicht gefiele aber er war einfach von seinem Verhalten her so gar nicht sein Typ. Nun, rein äusserlich müsste Lew eine starke GEschmacksverstimmung haben um den Briten nicht attraktiv zu finden.
Und der Ire sah auch nicht schlecht aus und offenbar waren alle beide auch gar nicht so übel bestückt. War eine Weile her, seit er das letzte Mal hatte einen Porno gucken können, da sagte man gegen eine Live-Vorstellung doch nichts. Stattdessen griff er zu einer der Flaschen, der mit dem Whiskey und beugte sich dann vor um eines der herumstehenden Gläser zu nehmen, sich zwei Schlucke einzuschenken und sich dann wieder zurückzulehnen.

@Alistair Blackwood
@Zane Silberman


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#47

RE: Bar

in Nomadenbereich 19.04.2020 22:45
von Zane Silberman | 103 Beiträge

Also, an Alkohol und Drogen mangelte es hier im Zoo wohl kaum. Aber eine richtige Partylocation fehlte leider wirklich, das konnte auch die Bar nicht wett machen. Zane war auch immer viel auf Achse gewesen, früher jedoch weniger in teuren Clubs, weil er es sich a) nicht leisten konnte und b) die Musik dort eigentlich immer schon ätzend fand. Die Getränke viel zu teuer, diese schreckliche boom boom Musik gemischt mit grellen Laserscheinwerfern. Man musste wohl irgendwas einwerfen, um das zu ertragen. Da hatte er lieber in kleinen, schäbigen Partykellern der irischen Pubs gefeiert. Dort war es immer lustig gewesen. Aber in Amerika? Da waren die Läden die sich ‚Pubs‘ schimpften einfach nur eine Beleidigung für einen echten Iren. das war einfach nicht zu vergleichen. Und naja.. wenn man plötzlich Geld hatte, dann musste man sich eben leider in diesen teuren, angesagten Clubs blicken lassen, um Kontakte zu knüpfen oder einfach nur, um gesehen zu werden und einen gewissen Ruf aufzubauen. Schließlich sagte es doch viel über einen Menschen aus, wenn er es sich leisten konnte so dekadent zu feiern. Und es war ja nicht so als hätte Zane keinen Spaß dabei gehabt. Schließlich gefiel es ihm durchaus Teil der gehobenen Gesellschaft zu sein. Aber innerlich würde er eben immer der räudige, wilde Ire bleiben, der in kleinen Partykellern auf der Theke tanzte und sein Shirt schwang wie ein Lasso, während er sich ein kaltes Guinness die Kehle runter laufen ließ.
Blauäugig war der blauäugige Ire tatsächlich nicht, machte aber auch keinen Hehl daraus, dass es Dinge gab, die er begehrte, wie beispielsweise etwas Luxus. Das Alice das zu seinem Vorteil nutzen konnte war nun mal eine Tatsache, die er nicht zu verbergen versuchte. Aber das hieß noch lange nicht, dass Zane alles dafür tun würde oder sich alles von Alice bieten ließ. Er war nicht irgendeiner seiner Fußabtreter und Alice nicht sein Chef. Sie waren künftige Geschäftspartner und das hieß für Zane zumindest, dass sie sich auf Augenhöhe begegneten, da Zane bestimmt nicht vor hatte seine kleine Bitch zu sein, die für ihn kuschte wann auch immer er es wollte. Das konnte er vergessen. Wenn er etwas für oder mit ihm tat, dann weil er es so wollte und nicht weil Alice es anordnete.
„ach bist du das wirklich?“
geschockt darüber, dass sie einer Meinung waren? Zane nicht wirklich. denn dem war schon aufgefallen, dass sie einige Gemeinsamkeiten teilten und sich in gewisser Hinsicht sogar recht ähnlich waren. Selbst wenn sie völlig anders aufgewachsen waren, so teilten sie so manche Einstellung. Das konnte nun gut oder auch schlecht für eine Zusammenarbeit sein. das würde sich erst noch zeigen.
„ha und ich hätte dich nach allen Regeln der Kunst angebaggert und verführt, damit du mir ein paar Türen öffnest~“
Sie hätten also beide davon profitiert. Denn Zane hätte so eine Gelegenheit sicher nicht verstreichen lassen und Alice mit höchstem Einsatz umgarnt. Immerhin war er weit ansehnlicher als die meisten Geschäftspartner denen er sonst Honig ums Maul schmieren musste. Also sie hätten wohl schon damals ihren Spaß gehabt.
Aber besser spät als nie richtig? Ihm nun zu begegnen war schließlich auch nicht so übel. Denn in der Apokalypse war es noch wichtiger ein paar einflussreiche Kontakte zu haben.
Zane war der ganze Erfolg damals natürlich auch ein bisschen zu Kopf gestiegen, wem ging das nicht so wenn man statt arm plötzlich reich war und sich mit einem Mal alles leisten konnte. Weshalb er sich mit Sicherheit in Alices Kreise gewagt hätte, selbst wenn das hieße sich die Finger daran zu verbrennen oder auf die Fresse zu fallen, doch er lebte damals nun mal ein bisschen am Limit, wollte alles ausprobieren was ihm bislang immer verwehrt blieb und war maß- und zügellos. Vielleicht also besser, dass ihm die Apokalypse dazwischen kam, denn wer weiß wie lange er diesen Lebensstil sonst überlebt hätte.
„Ehre und Edelmut füllt weder Mäuler noch deine Taschen mit Geld.“
Also wieso damit aufhalten, nur damit man abends in den Spiegel schauen und sich denken konnte was für ein edelmütiger und aufrichtiger Kerl man war? Davon konnte man sich nichts kaufen. Und Zane hatte nie ein Problem mit seinem Spiegelbild gehabt und wirklich nur ganz selten einen minimalen Anflug von schlechtem Gewissen, wenn er ein Geschäft mit jemandem abgeschlossen hatte, bei dem er wusste, dass es für sein Gegenüber einfach nicht gerecht war. Aber schlaflose Nächte hatte ihm so etwas noch nie bereitet. Und tat es auch heute nicht. Da verfolgten ihn ganz andere Dinge in seinen Träumen als alte Omas, die ihn mit dem Schlappen jagten, nur weil er ihnen Schrott angedreht hatte.
„Tja, Schnösel wie du, aus guter Stube, fanden die dreckigen, verschwitzen Stallburschen doch immer schon heißer als einen geleckten weißen Ritter oder irre ich mich da etwa?“
Er war sich ziemlich sicher Alice in der Hinsicht richtig einzuschätzen. Im Grunde wollte man doch immer genau das, was man nicht tagtäglich um sich hatte. die armen Bauern träumten davon die Prinzessin im Turm zu heiraten und die Prinzessin träumte davon einfach nur einen bürgerlichen Burschen des gemeinen Volkes zu ehelichen, um ein ganz normales bodenständiges Leben mit ihm führen zu können. Wovon Alice nachts wohl so träumte wenn er mal alleine war und kein Stallbursche in seinem Bett lag?
So wie Alice lächelte ging Zane natürlich davon aus, dass ihm ein paar schlimmere Dinge widerfahren waren, als nur den Nachtisch gestrichen zu bekommen. Immerhin wurde niemand verkorkst geboren und das was Zane bislang von Alice Eltern gehört hatte, klang nicht besonders gechillt. Aber es lag ihm fern nun unliebsame Erinnerungen in Alice hervor zu rufen, da bescherte er ihm lieber ein paar Momente, an die er womöglich gerne zurück dachte.
Genau wie an seine Zeit mit Alex, selbst wenn das was der Brite ihm da erzählte wirklich höchst kompliziert und eigenwillig klang. denn bei jedem weiteren Wort das über die Lippen des Barbesitzers kam, zog Zane die Augenbrauen etwas weiter nach oben um sein Stirn zu runzeln. denn das alles klang wirklich sehr sehr ungesund. sowohl für Alex als auch für Alice. Und auch wenn er Geschichten über Alice gehört hatte und sich bewusst war, dass dieser nicht so ungefährlich war wie er aussah, so nahm er seine Drohung nun trotzdem nicht ganz für bare Münze. Schön, vielleicht würde er Zane eine rein hauen wenn er Alex anmachte aber er würde wegen so einer Nichtigkeit doch niemals jemanden töten. oder doch? In der Hinsicht konnte er Alice wirklich noch nicht einschätzen.
„hast du dasselbe auch zu dem verrückten Russen gesagt?“
Denn mal ehrlich, da war die Wahrscheinlichkeit größer, dass der sich womöglich an seinem ‚Spielzeug‘ verging, wenn er schon so ausgetickt war, nur wegen einem kleinen, harmlosen Lapdance. Oder traute Alice sich bei diesem nicht so bestimmend zu sein?
„naja, dein Gesicht ist nicht der schlechteste Anblick, um abzutreten~“
schon allein diese Aussage sollte Alice wohl deutlich machen, dass Zane seine Drohung nicht wirklich ganz so ernst nahm. Und womöglich war es auch nicht sonderlich klug Zane etwas so direkt zu verbieten. Er war schließlich jemand der schon sein ganzes Leben lang versucht hatte zu rebellieren, seine Grenzen auszutesten und aus aufgezwungenen Verhaltensmustern auszubrechen. Also je mehr man ihm etwas verbot, desto größer wurde sein Drang danach, genau das Gegenteil davon zu tun. Nicht das er das vor hatte.. aber er ließ sich eben ungerne etwas aufzwingen oder verbieten. Darauf reagierte er ziemlich allergisch.
„naja, meine Zielsetzung hat durch die Apokalypse tatsächlich ein wenig gelitten. Aber eines meiner Prinzipien oder Ziele lautet.. komme was wolle, ich werde meine Geschäfte niemals in Jogginghosen abschließen! Ich will versuchen einen gewissen Standard aufrechtzuerhalten. Körperlich, optisch. Die Apokalypse ist keine Ausrede, um sich gehen zu lassen. Ich möchte weiterhin meine Freiheit genießen, mich von niemanden in eine Rolle zwingen lassen, die mir nicht gefällt.. will zumindest so erfolgreich sein, um selbst als Nomade einen gewissen Lebensstandard aufrecht zu erhalten und vielleicht irgendwann einen Ort finden, für den es sich lohnt sesshaft zu werfen“
Klar waren diese Ziele keine besonders großen mehr. Aber was sollte man heutzutage schon großartig erreichen? er wollte kein psychopathischer Anführer einer Kolonie werden. Er wollte einfach nur überleben, frei sein und dabei nicht aussehen wie ein Obdachloser. und auch nicht so leben. Der Zoo wäre wohl durchaus ein Ort, den er als mögliche Option in Betracht ziehen könnte, wäre da nicht sein Bruder, der ihm das leider unmöglich machte. Dieses Geheimnis versuchte er jedoch weiterhin zu wahren. auch wenn es vielleicht eigenartig wirkte, dass Zane mit seiner geschickten Zunge immer noch als Nomade lebte und sich nicht längst irgendwo niedergelassen hatte.
„ich war damals 33.. und du?“
er konnte ja nicht wirklich einschätzen wie alt Alice war, mit Sicherheit jünger als Zane. Aber wie viel? ein paar Jahre? vielleicht ein ganzes Jahrzehnt? er wusste es nicht ehrlich gesagt. aber auf jeden Fall hatte er sich gut gehalten in Zeiten der Apokalypse.
Anständig waren sie beide wohl nicht, sei es nun was ihre Geschäfte betraf oder im Bett. Denn auch da nahmen sie sich offenbar nicht viel, so wie sie einander reizten. Was Zane möglicherweise noch bereuen könnte, denn hätte er das Ganze nicht so sehr in die Länge gezogen, ein bisschen gespielt und Alice getriezt, wären sie vielleicht schneller zur Sache gekommen und dann wäre die Störung nun nicht ganz so ärgerlich. Denn Lew betrat den Raum wirklich im aller schlechtesten Moment, wo ihre Körper gerade vollständig unter Strom standen. Nur das Lews Eintreten nun leider keinem elektrisierenden Kribbeln glich sondern einem verdammten Elektroschock.
Zane hätte ja an sich kein so großes Problem mit einem Zuschauer. Aber er wusste ja auch nicht wer der Kerl war, anders als Alice. Aber bildete er sich das nur ein oder war die Situation dem hübschen Briten gerade tatsächlich unangenehm? so garstig wie er reagierte und Zane anblickte war dieser wirklich überrascht. Er hätte ihn nicht für prüde gehalten oder das er Probleme damit hatte jemand anderem eine kleine Show zu bieten. Aber vielleicht war der Kerl ja nicht irgendjemand? weshalb Zane sich auf die Unterlippe biss als er Alice mahnenden Blick erhielt und ausnahmsweise mal die Klappe hielt und das die beiden regeln ließ. Zumal er ohnehin die Hälfte nicht verstand, von dem was sie redeten, da er leider kein Russisch beherrschte. Dabei sah der Kerl gar nicht aus wie ein Russe, eher ein bisschen wie ein Sunny Boy oder Gigolo. Wohl eher Gigolo. Für einen Sunny Boy war er schon etwas zu alt. Aber auch er hatte sich definitiv gut gehalten, das konnte Zane auch nach einem flüchtigen Blick bereits erkennen.
Zane würde ja auch gehen wenn Alice das wollte. Wenn das wirklich ein wichtiges Geschäft war das er unbedingt jetzt abschließen musste, dann würde der Ire ihn nicht daran hindern. Nur schien Alice selbst nicht so ganz zu wissen was er nun wollte. Denn seine Hand war immer noch recht bestimmend um sein bestes Stück gelegt! und da würde Zane den Teufel tun und sich jetzt bewegen. das könnte schmerzhaft enden. Schmerzhafter als diese Unterbrechung ohnehin schon war.
Und die Unterhaltung der beiden trug nicht unbedingt dazu bei, dass seine Lust abflaute. Er verstand zwar kaum etwas was sie sagten, aber das Russisch aus deren Mund klang irgendwie hot. Also wenn Alice ihn nicht fragte, ob er mit machen wollte, würde es Zane vielleicht erledigen.
Die Antwort die er verstand fand er jedoch ziemlich amüsant.
„nun ja, sein Mund ist im Moment frei. und die Arbeit seiner Hände kann gerne ich übernehmen“
solange Alice die Hände dort beließ wo sie hingehörten, nämlich an Zanes Flaschenhals und nicht jenen der Schnäpse. Er konnte sie ihm ja gerne auch einflößen, trug vielleicht dazu bei, dass Alice sich wieder ein wenig entspannte, der gerade echt relativ angespannt wirkte. viel verwunderter war er jedoch darüber, dass Lew wusste wer er war. Sogar keinen Namen kannte. Dabei hatten sie doch noch gar kein wirkliches Geschäft miteinander abgeschlossen. Er schien offenbar ziemlich gut informiert zu sein.
„Ja richtig, Zane Silberman. Jedoch mit einem N bitte, darauf muss ich leider bestehen“
Denn es machte natürlich einen großen Unterschied wie man es aussprach, selbst wenn seine Mutter Deutsche gewesen war, so trug er keinen deutschen Namen. und er legte nun mal Wert auf die richtige Aussprache. Das er ihm nun nicht die Hand reichen wollte, das konnte er wirklich gut verstehen, weshalb Zane sogar schmunzelte und Lew zur Begrüßung zunickte. Er schien das Ganze offenbar mit Humor zu nehmen, fand er gut. Er müsste allerdings lügen, wenn er nun ebenfalls sagte, dass er erfreut darüber war seine Bekanntschaft zu machen. Das wäre er vielleicht, wenn sie sich später in der Bar begegnet waren. Aber im Moment naja, war es ein wenig unpassend. Dennoch blieb Zane natürlich höflich, denn wer weiß wie wichtig dieser Mann war, vielleicht ja auch für ihn von Bedeutung. nur wollte er nun ehrlich gesagt nicht näher nachfragen wer er war und welche Rolle er im Zoo inne hatte. Zumal Alice ihn gar nicht weiter zu Wort kommen ließ, indem er plötzlich das Tempo seiner Bewegungen ziemlich anzog und Zane ein Keuchen entwich, weil das so unerwartet kam. also echt mal, was wollte er denn jetzt eigentlich? das Zane von ihm runter stieg oder nicht? völlig egal, so lange die beiden weiter irgendwas auf russisch quatschten schloss er einfach die Augen und versuchte den Rest auszublenden. War wohl besser nun nicht zu wissen, dass Lew, der ihn gerade so charmant begrüßt hatte, ihn im selben Atemzug als Hure bezeichnete. Nur nicht ganz zutreffend, immerhin hatte Alice ihm leider noch nichts bezahlt, da ihr Deal noch nicht unter Dach und Fach war. Nebenbei hörte er ja dennoch zu was die beiden so sprachen. Lew war also wegen Schnäpsen hier? und er fand das war ein Geschäft das nicht warten konnte? na gut, er nahm seinen Job offenbar sehr ernst. Konnte Zane sogar nachvollziehen. und vielleicht nicht ganz uninteressant wenn es hier um Alkoholproduktion ging, die im Zoo offenbar stattfand. Erst recht als es um Whiskey ging. Da konnte Zane niemand etwas vormachen! Er war förmlich mit Whiskey in seiner Badewanne aufgewachsen! da irischer Whiskey der beste der Welt war, neben schottischem. Weshalb er sogar ganz nebenbei mal wieder ein halbes Auge öffnete und die Hand hob, um einzuwerfen
„also bei Whiskey kann ich definitiv helfen“
das konnte er sich einfach nicht verkneifen. Immerhin war er da Spezialist und es wäre doch schändlich wenn er sein höchst professionelles Wissen nicht mit Alice und Lew teilte. Dessen Seitenhieb aber echt böse war. Von wegen das hier würde nicht lange dauern. Er sollte ihn nicht herausfordern. Aber das hier war kein Wettbewerb und Zane mittlerweile alt genug, um sich nicht von so einer Bemerkung triggern oder aus der Ruhe bringen zu lassen. Weshalb er die Augen wieder öffnete und hinab zu Alice sah. Es war im Endeffekt seine Entscheidung. Zane hätte kein Problem damit nun einfach weiter zu machen aber er hatte mit dem Kerl auch nichts zu tun und wusste nichts über ihn, weshalb Alice wissen musste, ob es sich für ihn denn nun lohnte oder nicht.

@Lew Saizew @Alistair Blackwood



You don’t need it? I make you beg for it

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#48

RE: Bar

in Nomadenbereich 20.04.2020 12:34
von Alistair Blackwood (gelöscht)
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Auf Augenhöhe mit Alice? Dürfte schwierig werden, zwar war er kleiner als der Ire, doch als adliger aufgewachsen und aufgezogen, sah sich der Brite, bis heute, weit über allen anderen stehend aber das bedeutete nicht, dass man es sich nicht erarbeiten kann, ein wenig Respekt von ihm zu bekommen. Der hübsche Brite hatte für einige Wenige tatsächlich Respekt übrig, er war in Bezug auf Zane aber auch in der besseren Position, angewiesen war er auf den Iren nicht aber er war an ihm interessiert, in erster Linie deshalb, weil er eben auch, wie Alice, ein Inselbewohner war und ein winziges Stück Heimatgefühl mit sich brachte, von den schönen blauen Augen ganz zu schweigen. Es war nicht leicht bei Alice einen Fuß in die Tür zu bekommen, er war viel zu misstrauisch, sowie arrogant, wenn der Ire sich aber wirklich als so vielversprechend herausstellte, wie Alice vermutete, könnten sie vielleicht sogar fast ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen. Ausschließen tat er es nicht, es lag jedoch auf der Hand, dass er es seinem Umfeld schwer machte, überhaupt wirklich an ihn heranzukommen oder seine hohen Erwartungen zu erfüllen, Alice setzte die Messlatte extrem hoch, nicht nur bei seinen Angestellten. Man sah ja bereits am edlen, teuren, Interieur der Bar, von welchem Schlag der schöne Mann, mit den schwarzen Augen und schicken Anzügen, in denen er durch den Zoo stolzierte, ist. Doch Zane, der selbst viel Wert auf ein gepflegtes, schickes Auftreten legte, könnte ein paar seiner Ansprüche wohl halbwegs gerecht werden, er hatte auf jeden Fall bessere Startvoraussetzungen, als viele andere, die etwas von Alice wollen.
Seien es Geschäfte oder der Brite persönlich.
Es hatte sich, in der Hinsicht, einfach nichts geändert zu früher.
"Really? Nun, du kannst es ja jetzt gerne versuchen, Sweetheart." Grinste Alice schelmisch vor sich hin, da Zane sich gewiss nicht zurückhalten brauchte, er kann ihn gerne anbaggern, wäre ja fast schon verlockend, herauszufinden, wie er es vielleicht angestellt hätte, die Aufmerksamkeit des Briten zu erlangen oder mehr noch, dessen Gunst. Der, äußerlich jung gebliebene, Earl hätte den, damaligen, Übermut Zanes wohl eiskalt ausgenutzt und ihn vielleicht in ein offenes Messer laufen lassen, einfach nur aus Neugierde, Langeweile, um zu schauen, wie er damit umging. Nein, Alice war kein Menschenfreund, selbst zu denen, die ihm nahe standen, im Grunde also nur Alex, war er mitunter ein boshaftes Arschloch, sah man ja daran, dass er seinen Ex-Lover und Best Friend, konnte man fast sagen, dazu 'nötigte' für ihn zu tanzen. Wobei, nötigen war das falsche Wort, er war nur nicht der Typ, der einfach lieb um etwas bittet!
Warum sollte er auch? Es boten sich ihm zig andere Möglichkeiten, um zu kriegen, was er will.
"Da gebe ich dir vollkommen recht, ... bedauerlicherweise gilt das Heute auch für einen Adelstitel." Davon kann er sich nichts mehr kaufen oder sich Vorteile verschaffen, doch zum Glück, hatte Alice ein wunderschönes Gesicht, was ihm viele Türen öffnete und auch der Mangel an Skrupel, ließ ihn nicht davor zurückschrecken, diverse Konkurrenz oder Störenfriede, persönlich, aus dem Weg zu räumen. In der Hinsicht haben die zehn letzten Jahre, nur das Schlechteste in Alice herausgekehrt, er war noch skrupelloser, kaltschnäuziger geworden, wenn es um das Töten von Menschen ging. Der Mann hatte keine Probleme damit, einem Kind ebenso eine Kugel in den Kopf zu jagen, wie einem erwachsenen Mann oder einer schwangeren Frau. Nur der Stärkste überlebt, vielleicht ist er kein Hüne, wie Scorpion, kein Auftragskiller wie Romanov, der russische Kampfköter von Alex, aber er ist auch nicht aus Zucker oder so harmlos, wie er den Leuten weiß macht, mit seinem charmanten Lächeln.
Ouh, bei Zane's Gegenfrage zog Alice scharf die Luft ein, biss sich auf die Unterlippe für einige Sekunden, bevor er sich mit der Zunge über diese fuhr, weil in seinem Kopf gerade ein kleines Filmchen ansprang, dass echt heiß war. "Klingt nach einem Klischee, doch in meinem Fall, ist es zutreffend, meine ersten Erfahrungen, sammelte ich mit unserem Stallburschen."
Gab der Brite zu, musste sogar ein wenig lächeln, während seine dunklen Augen einen Punkt an der Wand, zu seiner Linken, fixierten, weil im Endeffekt die negativen Erinnerungen überwogen, die jedoch weniger mit seinem ersten Kuss oder gar Sex zu tun hatten. Es waren mehr die Folgen, die diese Liebelei mit sich trug, als er sich vor seinen Eltern outete, mal davon ab, dass Alice in den Stallburschen damals verliebt war und daher tatsächlich weiß, wie sich das anfühlte, dafür verfluchte er ihn bis heute. "Meinen Reitlehrer zu verführen, war etwas schwieriger aber .... diese Reithosen, die er manchmal trug, waren schon verdammt sexy."
Er selbst hatte ja auch genug davon gehabt und fand sie ganz schick, sein toller Hintern kam darin nur noch besser zur Geltung, allerdings sah er sowas lieber an anderen. Immerhin lief Alice, wenn möglich, am liebsten nur in Shorts oder ganz nackt rum, er war ein bisschen exhibitionistisch veranlagt. Seine Kehle kroch ein erregtes Knurren hinauf, als seine Gedanken kurz mal abschweiften, seine dunklen Augen jedoch wieder zurückfielen auf den Iren, dem eine Jeans vermutlich sogar besser stand, als der schicke Anzug. "Nur aus Neugierde, Holz hacken ist nicht zufällig in deinem Angebot inbegriffen?"
Fragte der Brite und hätte echt nichts dagegen, wenn Zane ihm etwas Holz hackt, sei mal dahin gestellt, ob er es brauchte oder nicht, jedoch fand er es sehr ansehnlich, wenn ein schöner, sportlicher Mann, nur in Hose, die Axt schwang, bei dem Iren war das sicherlich schön anzusehen.
"Aber was den Ritter angeht, scheiß auf den Good Guy, ich ziehe den Bad-Boy vor."
Er selbst konnte zwar aussehen wie Prince Charming, vor allem wenn sein Haar bis zu den Schultern reichte, doch als Good Guy würde Alice sich niemals bezeichnen, ebenso wenig stand er auf solche Typen, zum Vögeln ja, war ganz sweet aber solche Leute langweilen ihn schnell oder provozierten ihn, aufgrund ihrer scheiß freundlichen Art. Zane will jedoch nicht wissen, was der Brite so träumte, bislang hatte der Ire da noch keinen Platz bekommen aber was nicht ist, kann ja noch werden, obschon Alice in der Regel eher Alpträume plagten, weshalb er ungern schlief oder sich vorher etwas Opium reinpfiff, vielleicht auch einen Joint rauchte. Er hatte kein Problem mit Drogen, Alice war durchaus beherrscht und diszipliniert genug, um darauf verzichten zu können, an manchen Tagen war ein Joint aber wirklich notwendig. Ob er nach dem Tag auch einen brauchte? Wer weiß, schwer zu sagen, man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, auch wenn ihm der Sinn mehr nach einem Drink stand, sobald es um Alex ging, der dem Briten nicht ganz egal war, aber er auch nicht davor zurückschreckte, ihm ein Haar zu krümmen oder mehr jemandem, der seinem Spielzeug zu nahe kam. Da war er früher schon schlimm, mit ein Grund, weshalb Alex sich mehrmals von ihm zu trennen versuchte, es jedoch nicht ganz schaffte, sie zogen einander an, konnten nicht wirklich mit aber auch nicht ohne einander leben, zumindest konnte man das Gefühl bekommen, wenn man die Beiden zusammen sah. Alice konnte ein riesiges Arschloch sein und einfach nur ein mega strenger Boss, im Umgang mit Alex, doch es gab auch die Momente, wo sie einfach plauderten, Alice ihm einen Cocktail machte und sie etwas scherzten. Ja, sie waren kompliziert und in der Regel, ist es sehr ungesund, sich da irgendwie einzumischen, denn anders als Alex, fackelte Alice nicht lange, um seinen Standpunkt, auch mit Gewalt, deutlich zu machen.
Als Zane nach dem Russen fragte, runzelte er kurz die Stirn, es gab zwei Russen, mit denen er zu tun hatte aber bezogen auf Alex, kam ja nur die Kampftöle infrage. Alice lachte sogar auf und hob die Hände hinter den Kopf, grinste breit, als er Zane ansah, musterte von oben bis unten, ihm jedoch anschließend wieder direkt in die Augen sah.
"Schiss vor Romanov? Solltest du auch haben, der 'verrückte' Russe, war mal Mitglied der Mafia, jemand mit seinem Talent ... bezeichnete meine Familie als Cleaner, Auftragsmörder. Ich habe keinen Schiss vor ihm, weil ich in der Rangordnung des Zoos, weit über ihm stehe, ich brauche nur schnippen und er muss springen, ob es ihm passt oder nicht. Ich weiß, wo meine Stärken und Schwächen liegen, Zane. Mich in einem offenen Kampf mit Yuri anlegen? No fucking way, ich führe keinen Kampf, den ich verliere und in dem Fall haushoch, du hast den Mann noch nicht kämpfen sehen, ich schon. Umso absurder das Alex mit ihm irgendwas am Laufen hat.. i don't know, ... er ist so ein fucking Pazifist..."
Murmelte Alice nachdenklich vor sich hin, er hatte seine Vermutungen, jedoch keine stichhaltigen Beweise aber er war sich zu 100 % sicher, dass er am Ende recht hatte. Irgendwas war zwischen den Beiden, dass sie nur Freunde sind, kaufte er Alex nicht ab, schon gar nicht, weil sein Ex bei dem Russen regelmäßig nächtigte, gar bei ihm wohnte, das sorgte für Redestoff, gerade bei dem schwarzen Mann, den jeder für stumm und asexuell hielt im Zoo. Seine Miene blieb jedoch ungerührt, wie in Stein gemeißelt, obwohl Zane ihm eigentlich schmeichelte aber seine Drohung wohl auf die leichte Schulter nahm. "Vorsicht, dein Wunsch könnte sonst in Erfüllung gehen, und zwar schneller als dir lieb ist, irish Dog."
Langsam nur begann er wieder zu lächeln, gar breit zu grinsen, wie die Cheshire Cat. Der Ire würde seine Drohung spätestens dann ernst nehmen, wenn Alice ihm den Bauch aufschlitzt oder die Kehle. Er hatte Glück, dass der Brite seine versteckte Klinge nicht am Unterarm mit sich trug heute, allerdings könnte das bei der nächsten Begegnung wieder anders aussehen und Alice setzte auf das Überraschungsmoment, sowie darauf, dass die Leute ihn unterschätzten. Außerdem fand er es töricht, wenn man glaubte, er habe nur so lang überlebt, aufgrund seines schönen Gesichtes, er war der Stratege und Kämpfer gewesen, als er mit seinem Lebensgefährten, die ersten fünf Jahre nach Ausbruch, durch das Land gezogen ist. Er machte daher auch nicht den Fehler andere zu unterschätzen, sogar Alex traute er es zu, einen Menschen zu töten, in einem extremen Sonderfall zwar nur, doch wenn er nicht fliehen kann und sein Leben bedroht wurde, kein Russe da ist, um ihm den Arsch zu retten, war er sicherlich dazu gezwungen, mal wen zu töten. Vielleicht sollte er mal wieder mit Alex plaudern, sofern Alice in der richtigen Stimmung war. Tja, der Unterschied zu früher ist jedoch der, dass man heute schnell getötet wird, für die banalste Dummheit oder auch nur einen falschen Atemzug.
Alice lachte leise auf und blickte ein bisschen verwundert zu Zane, besser gesagt hinab zu dessen Hose.
"In Jogginghose kämst du nicht einmal in meine Bar hinein, Sweetheart!"
Machte er gleich mal deutlich, auch wenn er es lustig fand, wie Zane, in Jogginghose, draußen seinen Schrott den Leuten andrehte oder versuchte, echte, gute, Geschäfte mit Alice zu machen. Der hatte ja keine Aversion gegen Jogginghosen, allerdings legte er in seiner Bar schon Wert auf anständige Kleidung, dazu gehörten Jogginghosen definitiv nicht! Alice verengte jedoch die Augen ein wenig, fixierte den Iren, dem er ganz genau zuhörte, diesem in einigen Punkten sogar zustimmte, denn er pflegte sich auch, so gut es eben ging, als er noch draußen als Nomade lebte.
"Sweetheart, Freiheit ist kostbar, vor allem wenn man bedenkt, das Sklavenhandel wieder in Mode gekommen ist. Ich wäre nicht einmal überrascht, deinen Arsch irgendwann, hier, auf unserem Sklavenmarkt vorzufinden."
Alice klang amüsiert, weil er die Vorstellung lustig fand, immerhin war Zane nur innerhalb des Zoos sicher vor den Menschenfängern, die ihnen regelmäßig neue Ausbeute, Arbeiter brachten. "Du bist da draußen, hoffentlich, etwas unauffälliger als jetzt?"
Fragte er nach und deutete auf seinen Anzug, den er trug, sowie wunderbar zu Gesicht stand. Nicht einmal Alice trug Anzüge als er noch Nomade war, sondern in erster Linie pragmatische Kleidung, speziell von Soldaten, inklusive Schutzweste und dergleichen. "Was ist mit dem Zoo? Wir haben sehr viel zu bieten, mehr als andere Siedlungen, die sich damit begnügen vier Wände und ein Dach über dem Kopf zu haben." Hakte Alice schmunzelnd nach, sie hatten ja auch Mitglieder, die für gewisse Zeit stets draußen unterwegs sind, als Späher oder Spione, jemand wie Gabe oder Levi eben.
Ein bisschen überrascht hob er die Augenbrauen, es lag zwar auf der Hand, dass Zane etwas älter ist als er selbst, aber das er steil auf die Fünfzig zuging, war ja echt süß. "Ha, deine Vierziger hattest du dir sicher anders vorgestellt, als durch eine Zombieapokalypse zu spazieren, huh?" Sein Mundwinkel zuckte nach oben. "Ich war damals 28." Also ja, er war fast vierzig aber sah immer noch genauso jung aus, wie er es vor zehn Jahren gewesen ist, das fand Alice mitunter auch so lustig, denn er und Alex, sind augenscheinlich nicht gealtert. Sie sahen noch immer aus wie früher, kein graues Haar, kein Fältchen im hübschen Gesicht, ihre Lebensweise und sportliche Veranlagung hielt sie fit, knackig, wüssten sie es nicht besser, würden beide wohl denken, die Zeit ist einfach stehen geblieben. Allerdings waren sie nicht die Einzigen im Zoo, die jünger aussehen, als sie in Wahrheit sind, Jesse war sogar älter als Zane, sah aber locker noch aus wie Anfang, Mitte dreißig und selbst Romanov, der Russe, vor dem Zane zu Recht Schiss haben sollte, war viel älter als er aussah. Der zählte, mit dem Schweden, Jesses Mann, wohl zu den Ältesten im ganzen Zoo, machte den Doc und den Kampfköter aber nicht weniger attraktiv, zumindest aus Sicht von Alice.
Der hatte schließlich keine Vorlieben, was das Alter anging, er amüsierte sich mit Jüngeren ebenso gerne, wie mit älteren Kalibern, wobei Lew auch noch mal eine Ecke älter ist, als Zane und Alice, nun er war nicht prüde, doch der Russe war nicht irgendwer. Natürlich störte es ihn, dass dieser hereinplatzte, doch viel mehr noch störte ihn, dass er selbst mit dieser Situation nicht so recht umzugehen wusste und es war, weiß Gott, nicht das erste Mal in seinem Leben, dass er beim rummachen oder gar vögeln erwischt wurde. So weit waren er und Zane ja nicht mal gekommen, bedauerlich, denn Alice war wirklich scharf auf den Iren, allerdings verpasste ihm, das Auftauchen von Lew, einen gewaltigen Dämpfer.
Zumal die Beiden über ihn sprachen, als sei er nicht da, was er gar nicht leiden konnte und entsprechend grimmig zu Lew sah, jedoch anschließend rauf zu Zane, wenn der weiter so macht, kastriert er ihn!
"Ich bin zufällig anwesend und kann euch zwei hören, ...damn bloody wanker."
Knurrte Alice beinahe schon, denn keiner der Beiden entschied darüber, ob er die Hände freihatte oder nicht, er hatte sich nur noch nicht entschieden, wem oder was, er im Moment, den Vorrang geben wollte oder viel mehr sollte.
"Ocharovatel'nyy kak vsegda. Kak budto ya vezu vsekh v svoyu kvartiru, ne ver' vsemu, chto skazano."
Erwiderte der Brite bei den charmanten Worten, die Lew über die Lippen kamen und die, als sie sich bewegten, von den schwarzen Augen förmlich fixiert wurden, nicht lange, doch lang genug für Alice, der den Blick anschließend wieder anhob, um in das dunkle Braun von Lew's Augen zu blicken. Der sich, ganz dreist, einfach den Sessel heranzog und darin Platz nahm, war das sein scheiß ernst?! Ja, ganz offensichtlich schon und Alice wusste nicht was er davon halten soll, zumal er sonst nicht auf den Mund gefallen ist, kein bisschen aber die ganze Situation war, einerseits absurd, andererseits unangenehm für ihn. Lag vielleicht auch daran, dass Lew und er Geschäftspartner sind, der Russe sogar der Wichtigste für die Bar, und dazu kam noch, dass Alice, seit er im Zoo war, ein Auge auf den Älteren geworfen hatte, an dem er sich die Zähne aus biss.
"Vy kogda-nibud' slyshali o konfidentsial'nosti?" Wollte er wissen, denn offenbar hatte Lew vergessen, was es heißt Privatsphäre von Anderen zu berücksichtigen, dabei war der Kerl an sich, doch eigentlich ein Gentleman, soweit Alice das bislang hatte beobachten können. Er war zumindest, auf seine lockere Art und Weise, dennoch ziemlich anständig, höflich, wenn er nicht gerade bissig und zynisch wurde. Alice sah ihn einfach nur an, atmete schließlich hörbar aus, als resignierte er schlichtweg und tat er wohl auch irgendwie, denn Lew war stur, der würde seinen heißen Arsch wohl kaum wieder aus dem Sessel bewegen. "Oh, that shit hurts. Ty snova razbivayesh' mne serdtse."
Was hatte er auch anderes erwartet, er war es schließlich gewohnt, dass Lew ihm eine Breitseite verpasste, nicht durchgehend, doch immer dann, wenn er es offenbar für angebracht hielt, Alice gegenüber, dem diese Konstellation echt nicht gefiel. Wohl auch deshalb nicht, weil er sich Lew deutlich anders verhielt gegenüber, als dem Rest des Zoos oder Zane, das missfiel ihm zutiefst gerade, weil er es für sich als Nachteil betrachtete. Vielleicht entschied er sich auch deshalb dazu, dem Iren, ungeachtet dessen, dass Lew im Sessel saß, sowie rauchte, ungeniert einen Handjob zu geben, immerhin konnte Alice ihn ja nicht ganz vor den Kopf stoßen, jedoch auch nicht aufs Ganze gehen, zumindest nicht vor dem Russen, weil es ging einfach nicht! Ja, Lew kennt seinen Ruf, sowie Alice genau weiß, was der Russe davon hält, doch die Leute reden zu lassen, zu hören, ist was anderes, als sich einfach hinzusetzen und zuzuschauen, wenn der Brite rum hurte. Gut, man könnte auch sagen, er könne ihm so vor Augen führen, was Lew verpasste und verschmähte, doch selbst bei Alice gab es gewisse Hemmungen, Zweifel, er fühlte sich in dieser Situation absolut nicht wohl, weshalb seine Anspannung, die seinen athletisch, schlanken Körper erfasste, nicht daher rührte, dass er Zane so geil fand. Das tat er, kein Zweifel, allerdings wäre er gerne ungestört mit ihm, um etwas zu spielen.
Nebenbei vollbrachte es Alice bravourös, ein total ernstes, seriöses Gesicht zu machen, dass Lew zugewandt war und dieser ihm erzählte, was er genau mitgebracht hatte, sowie für seine Bar vielleicht eine Bereicherung darstellen könnte.
"Beerenmet? Das klingt interessant, bei dem Whiskey habe ich jedoch meine Zweifel aber ... ein Glück, dass wir einen waschechten Iren hier haben, der hat Whiskey im Blut, also schadet seine Beurteilung wohl nicht."
Zane und er waren dahingehend wohl sogar derselben Meinung, ihn mit verköstigen zu lassen, was Alice ja auch gleich mal eine neutrale Meinung geben würde, schließlich servierte er meist nur, trinken taten es aber Leute wie Zane, der ja noch mal einen anderen Geschmack hatte als der Brite. "Bier mit Cannabis, ... klingt danach, als müsste ich mehr Finger Food auf die Karte packen, um den Fressflash befriedigen zu können, der Einige vielleicht packt. Das bedeutet aber auch mehr Ausgaben für mich, ich bin nicht sicher, ob die Einnahmen das decken."
Allerdings war Alice experimentierfreudig, neugierig, wägte bei sowas aber auch genau ab, was sich lohnte oder nicht, zumal er solch ein Bier wohl eher als Spezialität verkaufen würde, zu solch hohen Preisen, dass nicht jeder es sich leisten kann, war in der Produktion schließlich auch aufwendiger, als normales Bier. Ehe er jedoch darüber nachdachte, müsste er es erst probieren, zuvor jedoch wendete er sich dem Iren zu, dessen Ohr er sich näherte, sein hübsches Gesicht somit von dem Russen gänzlich abwendete und sich, für den Moment, sozusagen hinter Zane verstecken konnte, dem er leise knurrend ins Ohrläppchen biss. "Leanfaimid orainn sin uair eile. Is é mo phríomhpháirtí gnó é, mar sin nílim chun tú a fhuck os a chomhair. Fiú amháin caithfidh mé a bheith rud beag tromchúiseach uaireanta."
Flüsterte, nein knurrte er viel mehr, Zane auf irisch ins Ohr, das wiederum beherrschte Lew nicht und als halber Ire, war Alice mit britisch englisch und irisch aufgewachsen, die anderen Sprachen, musste er erst etwas später lernen, von seinen Eltern aus aber da er Verwandtschaft in Irland hatte, lag es auf der Hand, dass er sich in deren Muttersprache unterhielt, wenn man zu Besuch war.
Der Brite biss ein zweites Mal neckend, provozierend in Zane's Ohrläppchen, ließ davon ab und legte den Kopf wieder auf das lederne Sitzpolster des Sofas, wo er den Kopf wieder zur Seite drehte, um Lew ansehen zu können, der unverschämt gut aussah wie immer. Gosh, ein Dreier mit den Beiden wäre schon verdammt heiß, allerdings würde das nur ein Wunschtraum bleiben, dessen war sich Alice bewusst, dem auch ein wenig die Lust verging und er mehr den Drang verspürte, von dem Whiskey zu trinken oder eine zu rauchen, um auf andere Gedanken zu kommen.
Alice wartete noch so lange, bis Zane, seinen irischen Arsch runter von ihm bewegte oder zumindest genug Platz machte, sodass dieser sich, geschmeidig wie eine Raubkatze, unter ihm herauswinden, sowie aufstehen konnte und seine Shorts wieder richtig hochzog. Die saßen zwar unangenehm beengt, allerdings würde sich das schon rasch legen, weil sein Kopf sich wieder gänzlich einschaltete, sowie ihm schlichtweg die Lust verging, ob dieser unangenehmen Situation. Er nahm das Lew sowas von übel! Wäre ihm scheiß egal, wenn er interveniert hätte, wenn er mit wem aus dem Zoo am rummachen wäre aber Zane war Nomade, Ire, also was aufregendes Neues zum Spielen!
Der Brite schnaubte, sah den Russen vorwurfsvoll an und fuhr sich mit der Hand durchs Haar, brachte etwas Ordnung hinein, ehe er die Schultern straffte, sowie das Kinn reckte, da er sich für seinen Körper im Gegenzug kein Stück genierte. Er weiß wie schön definiert seine Bauchmuskeln, unter seinem noblen, blassen Teint, zur Geltung kamen aufgrund der Anspannung. Die linke Hand in die Hüfte gestemmt, saß sein Pokerface zumindest wieder perfekt, auch wenn Alice nicht lächelte wie sonst, sondern relativ ernst wirkte.
"Wenn ihr mich kurz entschuldigen würdet."
Er musste sich mal die Hände waschen und ging das auch gleich erledigen, auch wenn er dafür, raus aus dem VIP-Bereich musste, war ihm egal, zumal er schnell durch die dunklen Bereiche huschte, bis hin zu seinem Büro, wo er sich in Ruhe die Hände waschen konnte, an dem kleinen Waschbecken, sowie noch einen Blick in den Spiegel warf. Mit ein paar wenigen Handgriffen saßen seine Haare wieder perfekt, im Anschluss nahm er noch, aus dem Büroschrank, zwei Schüsseln heraus, die mit seinen privaten Snacks befüllt waren und die er kurzerhand mit brachte, als er zurück zu dem Iren, sowie Russen kehrte. Letzteren warf er dabei erneut einen, leicht angefressenen, Blick zu, zog die Tür hinter sich zu und begab sich, wie ein Supermodel auf dem Catwalk, zu den Beiden, auf den Tisch stellte er eine der beiden Schüsseln, gefüllt mit Essig-Chips, was er extra nicht erwähnte. Die Schüssel, die er in der Hand behielt, sowie selbst noch stehen blieb, war gefüllt mit kandierten Grapefruitschalen, die echt dekadent waren, weil die Früchte dazu ihn schon Einiges gekostet hatten.
Manch Einer hätte sich wohl auch eingekleidet, Alice nicht, zumal seine Klamotten ja hier drinnen lagen und er sich nicht daran störte, halbnackt zu sein, er fühlte sich nun mal unbekleidet in der Regel etwas wohler. Sein Blick wanderte von Zane zu Lew, während er sich eine der Schalen zwischen die Lippen schob, den bittersüßen Geschmack sich auf der Zunge zergehen ließ, von dem er doch ganz angetan war, obschon er zu Beginn skeptisch war bei dem Rezept. Allerdings war er Brite, er stand auf seltsame, unkonventionelle Snacks.

@Lew Saizew
@Zane Silberman


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#49

RE: Bar

in Nomadenbereich 02.05.2020 12:25
von Lew Saizew (gelöscht)
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Für gewöhnlich war Lew tatsächlich eigentlich ein Gentleman. Er mochte in manchen Belangen etwas unkonventionell sein doch neben seiner lockeren, legeren Art, die er gerne nach aussen zeigte, war er auch sehr höflich und freundlich. Gut, er konnte eine Kratzbürste sein, insbesondere wenn er mal wieder besonders direkt war, da scheute er sich vor nichts und niemandem. Selbst gegenüber Scorpion sagte er seine Meinung oftmals geradeheraus. Der Ton machte eben die Musik. Man konnte direkt und doch auch freundlich sein. Manche Leute überstrapazierten das jedoch, sodass er manchmal doch ein wenig bissiger werden musste. Solange er das aber nicht für nötig hielt, hielt er sich aber meistens zurück.
Dass er heute beschlossen hatte statt Alice Privatsphäre zu respektieren hier rein zu platzen war wohl ein wenig dem Schalk zu verdanken. Er wusste ja, Alice hatte auch noch eine Menge anderer Geschäftspartner, was auch absolut in Ordnung war. Doch wenn er reinplatzte und sah, dass er sich gerade vernaschen liess, verlor er jeglichen Respekt vor dem Briten und sah nicht ein, weshalb er da nun weggehen sollte. Hätten die zwei tatsächlich ein ernstes Gespräch geführt, hätte er sich wohl wieder zurückgezogen. Doch der Anblick der sich ihm bot war ziemlich eindeutig. Er erblickte als erstes einen irischen Hintern und als er näher kam, entdeckte er noch mehr Details, die ihm verrieten, dass der Ire nicht einfach nur seinen Gürtel verloren hatte. Alice wusste, was er von dessen Freizügigkeit hielt. So locker undumgänglich Lew auch sein konnte, wenn es um die Triebigkeit ging hatte er doch eindeutige Prinzipien, die sich ganz deutlich von denen seines britischen Freundes unterschieden. Und offenbar auch von dessen irischen Kumpel. Er verurteile hierbei niemand, der umtriebiger war und Spass daran hatte täglich jemand anderes ins Bett zu nehmen. Aber ihn konnte man da bitte raus lassen. Es erfüllte ihn einfach nicht, mit jemandem für eine Nacht durch die Betten zu pflügen... Vielleicht war er ein alter Romantiker aber für ihn musste durchaus Gefühl dabei sein. Deshalb schmetterte er Alice' Avancen immerzu ab, da der ohnehin alles bumste das nicht bei drei auf den Bäumen war und für sowas war sich Lew einfach gesagt zu schade. Er war niemand, den man sich für eine Nacht ranholte und danach fallen lassen konnte wie eine heisse Kartoffel.
"U vas yest' konfidentsial'nost' v spal'ne", antwortete er ihm. War ja auch so... Wenn er unbedingt wen vögeln wollte, dann konnte er ihn zu sich nach Hause nehmen, wie es sich gehörte. Immerhin machte er das hier sicherlich auf Arbeitszeit und nicht auf Freizeit..
Erst danach wandte er sich wieder an Zane. "Silberman mit einem N...das kann ich mir merken", meinte er dazu, während er die Beine überschlug und die zwei noch einmal musterte.
"Sehr gut, den irischen Whiskeygeschmacksinn kann ich defintiv gebrauchen." Lew lächelte leicht. DAbei nahm er einen Zug von seiner Zigarette und entliess den Rauch nur kurze Zeit später wieder i die Luft. Immerhin kam nun Bewegung in Alice, nachdem er seinem Iren irgendetwas auf vermutlich Irisch ins Ohr geraunt hatte. WAr er enttäuscht, dass die zwei ihre Show abbrachen? Ach... maximal ein bisschen, zuschauen war ja immer was anderes als mitzumachen, was er definitiv nicht getanhätte. Aber gut, er verstand, dass Alice die Lust verging, also nickte er ihm zu, als er sich entschuldigte. So war er einen Moment alleine mit dem Iren. Er nahm noch einen Schluck vom Whiskey, schenkte dann nach und reichte Zane das Glas. "Hier ... Deine Meinung würde mich wirklich interessieren. Erwarte nicht zu viel es ist einer unserer ersten Versuche und wir hatten kaum wirklich Vergleichsmaterial", seufzte er dabei.
"Und immer raus mit guten Tipps." Er grinste und lehnte sich wieder zurück. Ach, armer Alice, hatte er ihn doch tatsächlich um einen guten Fick gebracht.
Alice kehrte nach einem Moment zurück und trug nicht wesentlich mehr als vorher... Naja, sollte ihm recht sein.
"Der Cannabisgehalt im Bier ist sehr gering, ich denke nicht, dass die Leute davon wirklich ein grosses Flash kriegen werden. Uns ging es tatsächlich eher um den Geschmack als unsere Kunden neben betrunken auch noch high zu machen. Das wre kontraproduktiv, fürchte ich... du müsstest mehr Personal einstellen, weil dir alle die Bude vollkotzen."

@Zane Silberman
@Alistair Blackwood r


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#50

RE: Bar

in Nomadenbereich 24.05.2020 16:08
von Zane Silberman | 103 Beiträge

Seinen Adelstitel konnte er sich leider in den hübschen, britischen Hintern schieben. Der war heutzutage nicht mehr von Bedeutung. Erst Recht nicht wenn man eine Bar betrieb und Drogengeschäfte abwickelte, wozu Alkohol im engeren Sinne ja ebenfalls gehörte. Aber Zane war es ziemlich egal, ob Alice ihn nun auf Augenhöhe betrachtete oder nicht. So lange er diese Gedanken für sich behielt, hatten sie kein Problem. Fest stand bloß, dass Zane sich nicht von ihm herum schubsen lassen oder ihm die Stiefel lecken würde, nur weil er mal ein Earl war. Da leckte er ihn lieber anderweitig ein wenig an. Zumal er fand, dass Alice andere Attribute hatte, die Zane gerne mal mit Komplimenten umrahmte, es war also gar nicht nötig seine Herkunft so in den Mittelpunkt zu rücken. Alice hatte ausreichend anderes zu bieten, was er sich selbst erarbeitet hatte und nichts wo er hinein geboren wurde. Denn das hatte er schließlich nicht selbst erreicht sondern es war nur Glück gewesen.
„Das tue ich doch längst“
Gab er eben so charmant lächelnd zurück. Immerhin versuchte er doch bereits den Briten ein wenig zu umgarnen und um den Finger zu wickeln. Klar konnte er heutzutage nicht mehr mit Reichtum oder wahnsinnig teuren Geschenken aufwarten, um ihn zu beeindrucken. aber ein paar Dinge hatte der Händler immer noch zu bieten, abgesehen von seinem Aussehen. Immerhin besaß er auch sehr seltene und wertvolle Waren. Also wer weiß, wenn ihre Geschäfte wirklich gut liefen, würde Zane ihm vielleicht sogar einmal ein außergewöhnliches Geschenk machen. Schließlich taten das Geschäftspartner doch schon früher, man schenkte einander etwas als Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung und natürlich auch als kleine Bestechung dazu, dass die Geschäfte auf jeden Fall weiter gehen sollten. Aufmerksame Gesten waren eben nie verkehrt und Alice war bestimmt niemand der teure Geschenke ablehnen würde.
Als Alice ihm erzählte mit wem er seine ersten Erfahrungen gesammelt hatte grinste Zane ein bisschen und zwinkerte ihm anschließend zu
„dann könnte ich es ja fast als Kompliment auffassen, von dir mit einem Stallburschen verglichen zu werden“
er wusste ja nicht wie dramatisch diese Liebesgeschichte geendet hatte. und im Grunde.. war Zane ursprünglich ja tatsächlich ein Stallbursche gewesen. Selbst wenn die Farm auf der er aufgewachsen war seinen Eltern gehört hatte und er dort nicht einfach nur gearbeitet hatte. Aber er war definitiv schon häufiger knietief in Kuhmist gestanden.
„lass mich raten, am Ende ist es dir natürlich dennoch gelungen“
Alice wirkte nämlich nicht wie jemand der einfach aufgab wenn er etwas oder jemanden haben wollte. Weshalb er mit Sicherheit auch nicht vor dem Reitlehrer Halt gemacht hatte, so lange bis dieser ihm verfallen war. Diese Vorstellung wiederum fand Zane ziemlich heiß, weshalb er meinte
„ich saß auf meinem ersten Pferd, da konnte ich noch nicht mal ordentlich laufen. Also falls du mal eine Auffrischung brauchen solltest~“
Würde er sich gerne als Reitlehrer zur Verfügung stellen. Allerdings ging er davon aus, dass Alice wohl ebenso sehr früh gelernt hatte zu reiten, das war einfach so ein reiche Leute Ding. Die brauchten keine Pferde, fanden es aber dennoch irgendwie notwendig reiten zu können. Weil es eine edle Sportart war oder was auch immer. Er hatte es nie so richtig verstanden, ritt aber für sein Leben gern. Nur das er leider kein Pferd besaß. Er hätte einfach nicht die nötigen Kapazitäten sich gut darum zu kümmern. Weshalb er es bleiben ließ.
„Holz hacken? naja, wenn du mich währenddessen durchgehend mit Cocktails versorgst und mir im Anschluss die verspannten Schultern massierst, können wir darüber reden“
Immerhin musste Zane stets für seinen Bruder und sich Holz hacken, da er keinen Strom oder gar eine Heizung besaß, musste er eben auf altmodische Art und Weise für Wärme sorgen. Es war also nichts das ihm fremd war. Weder früher noch heute. Also egal wie piekfein er in einem Anzug auch aussah, er wusste durchaus wie man anpackte und war sich dafür auch nicht zu schade. Was man an seinem Körperbau ja gut sehen konnte.
Als es um den verrückten Russen ging lief Zane echt ein unangenehmer Schauer über den Rücken und er schüttelte sich kurz. Dieser Blick verfolgte ihn manchmal noch heute in seinen Träumen.
„Schiss? naja.. sagen wir mal so. Ich kann darauf verzichten ihm noch einmal zu begegnen, geschweige denn ihn in Aktion zu erleben“
Natürlich wollte Zane ihm aus dem Weg gehen, er hing an seinem Leben und wollte ganz sicher nicht wegen einem verdammten Lapdance sterben. Die Welt war so furchtbar ernst geworden, wenn man jemanden bereits wegen so einer Kleinigkeit abknallte. Wirklich nervtötend. Immerhin war Zane im Grunde selbst eine Art Pazifist. Er war ein Schlitzohr ja aber kein Mörder. Und er tötete niemanden, nur um sich beispielsweise seine Besitztümer unter den Nagel zu reißen. Er hatte da eine gewisse Art von Arbeitskodex. So etwas tat man einfach nicht. Würde er jemanden töten, dann bestimmt nur aus Notwehr. Aber selbst das blieb ihm bisher glücklicherweise erspart.
Nur weil Zane lächelte oder eine dumme Bemerkung machte, hieß das ja nicht, dass er Alice Drohung nicht ernst nahm. Das tat er. Aber was wollte er nun von ihm hören? sollte er sich vor ihm in den Dreck werfen und ihn anflehen ihm nichts anzutun? Das täte er nun mit Sicherheit nicht. Trotzdem wusste Zane in der Regel was gut für ihn war und würde seine Drohung im Hinterkopf behalten.
Aber wieso sich den Abend versauen mit so ernsthaften Gesprächen? er hatte seine Drohung vernommen. wie sehr er sie berücksichtige würde sich erst noch zeigen. aber damit war die Sache für Zane auch wieder erledigt.
„Keine Sorge, so ein wertloses Stück Stoff befindet sich nicht in meinem Besitz“
Er würde also nie in Jogginghosen hier aufschlagen. vielleicht mal in Bermudas wenn es wirklich heiß war. aber keine Jogginghosen.
„das will ich nicht hoffen. ich bin wirklich nicht geschaffen für die Sklaverei. würdest du mich frei kaufen, wenn ich täglich dein Holz hacke?“
fragte er ihn ein bisschen zu amüsiert, weil er auch das nicht so ernst nahm und wer brauchte schon so viel Holz. aber Zane passte schon auf sich auf. bislang war er wunderbar alleine zurecht gekommen, trug sogar Sorge für eine weitere Person, lebte aber immer noch und war von niemandem versklavt worden. Klar gab es mal unliebsame Auseinandersetzungen mit Plünderern aber deshalb hatte Zane seine wirklich kostbaren Waren natürlich nicht in seinem rollenden Laden verstaut. das wäre fahrlässig und wirklich dumm.
„was denkst du denn? das ich die Beißer mit Schirm, Charme und Melone abschlachte? ach nein, das wäre ja eher dein Ding“
immerhin war das etwas Britisches. Aber die Antwort war nein, in seiner Freizeit lief Zane natürlich nicht im Anzug rum. da mochte er es schon etwas legerer in Jeans und Lederjacke. was schließlich auch verdammt gut aussah. und sich für manche Arten von Geschäften sogar besser eignete.
Was den Zoo betraf.. da musste Zane erst darüber nachdenken, ob das wirklich eine Kolonie war, der er sich womöglich anschließen könnte. in erster Linie wegen seinem Bruder. allerdings hatte er gehört, dass es hier einen hervorragenden Psychiater geben sollte. Etwas wonach er schon lange auf der Suche war. Denn er war der Ansicht sein Bruder benötigte dringend professionelle Hilfe. allerdings war das Risiko sehr hoch jemanden wie ihn aufzusuchen. Denn damit würde er seine Deckung aufgeben und viel zu viel Privates preis geben. dennoch schwirrte dieser Gedanke ihm schon eine Weile durch den Kopf. denn wenn es eine Chance auf Heilung für seinen Bruder gab, sollte er dann nicht alles tun, um ihm zu helfen? erst wollte er mehr über diesen Mann in Erfahrung bringen.. ihm vielleicht mal ‚zufällig‘ über den Weg laufen und sich etwas über ihn informieren. ganz beiläufig und unauffällig.
„ja.. ich dachte ich säße in meiner Villa in Malibu Beach, während meine Angestellten mir die Füße massieren. aber naja, das Leben ist nun mal leider kein Wunschkonzert“
auch wenn er das damals wohl wirklich hätte erreichen können. aber dumm gelaufen, es brachte nichts deswegen Trübsal zu blasen.
Alice war also 28 gewesen damals? demnach war er nur 5 Jahre jünger als Zane. sah man ihm wirklich nicht an. er hatte sich verdammt gut gehalten.
„Du bist 38? wow, da haben die vergoldeten Gesichtsmasken wohl tatsächlich ihren Zweck erfüllt.“
oder hatte er einfach nur gute Gene? Die Reichen und Promis halfen ja schließlich gerne mal mit gewissen Hilfsmitteln nach, um die Alterung zu verlangsamen oder umzukehren, weshalb er nicht ausschloss, dass Alice auch das ein oder andere Hilfsmittel verwendet hatte, um so auszusehen.
Wer Geld hatte konnte sich eben alles leisten.
Oder wer genug Macht hatte, denn mit genug Einfluss konnte man sogar einfach so ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, das Stelldichein des Barbesitzers stören.
Wodurch Alice plötzlich ziemlich gereizt und gar ein wenig überfordert wirkte. Er sollte sich nicht so haben, was war schon dabei. Zane nahm das Ganze ziemlich entspannt auf. Aber er hatte im Zoo ja auch nur nebensächliche Verpflichtungen, die lediglich Alice galten, weil er mit ihm Geschäfte machte. Also die weitere Politik musste ihn nicht kümmern, so lange er es sich mit niemandem verscherzte.
Zane schaltete einfach auf Durchzug als die beiden irgendwas auf Russisch daher redeten, er verstand es sowieso nicht. und offensichtlich wollten sie auch nicht, dass er es tat, sonst hätten sie eine andere Sprache gewählt, die jeder von ihnen sprach. Aber ihm sollte es Recht sein, er musste nicht alles wissen. Und was zwischen den beiden lief ging ihn nichts an, das sollten sie untereinander ausmachen. so lange Alice seine Hand nicht dort weg nahm wo sie sich gerade befand, durften sie sich gerne weiter unterhalten. Er schloss einfach die Augen und stellte sich vor, gerade einen Porno mit russischer Synchronisation zu hören. Wodurch er hin und wieder etwas schmunzeln musste, da die Sätze in seinem Kopf etwas ganz anderes bedeuteten, als das was Lew und Alice tatsächlich sprachen.
Als sie über Whiskey sprachen hob Zane einfach nur den Daumen hoch, als Zeichen dafür, dass er ihnen da gerne behilflich sein konnte.
Die Augen öffnete er jedoch erst wieder als Alice sich zu seinem Ohr reckte und ihm etwas auf Irisch ins Ohr flüsterte. Ja, da musste er schon etwas genervt seufzen, erwiderte aber dennoch gefasst.
„Ba mhaith liom fuck tú, ní an bealach eile timpeall. Ach is gnó é an gnó. Tuigim é sin níos fearr ná aon duine eile. B’fhéidir amárach go bhféadfaimis mo chuid samplaí a thriail go díreach i d’árasán.“
Machte ja keinen Sinn weiter zu machen wenn Alice die Lust verging, also vielleicht konnten sie die Kostproben, die Zane vorbei bringen wollte, das nächste Mal ja direkt in Alice Wohnung verköstigen, damit sie diesmal niemand dabei störte. denn dort würde Lew ja hoffentlich nicht auch einfach so auftauchen!
Zane zog nun ebenfalls wieder seine Shorts hoch und setzte sich neben Alice auf die Couch. Er zog ja sogar wieder seine Hose und sein Oberteil über, immerhin schien das hier nun geschäftlich zu werden, da musste er nicht unbedingt halbnackt herum sitzen. Eine Zigarette wäre jetzt echt der Hammer, um etwas runter zu kommen. Aber eine Kostprobe des Whiskeys würde es womöglich auch tun.
Kurz sah Zane Alice nach als dieser sich entschuldigte und den Raum verließ, ehe er sich Lew zuwandte. Das war also Alice Hauptgeschäftspartner hm? womöglich wäre es dann ja gar nicht schlecht, wenn Zane es sich mit ihm auch gut stellen würde. Dankend nahm er das Glas Whiskey an und probierte einfach mal, ohne viel darüber nachzudenken. Als er den Whiskey in seinem Mund schwenkte… sah man jedoch fast wie ihm die Farbe plötzlich aus dem Gesicht wich. Er schluckte die Flüssigkeit hinunter und….. sah Lew fast ein bisschen geschockt an. War das wirklich sein Ernst?
„oh bloody hell!“
fluchte er
„…..wie drücke ich das nun höflich und charmant aus..…“
das fiel ihm gerade wirklich schwer und dabei war er sonst echt gut darin zu lügen! aber dieses Gebräu war einfach nur abartig in seinen Augen
„bitte verzeihen Sie mir und ich hoffe ich trete Ihnen mit meiner Einschätzung nicht zu nahe. Aber dieses Getränk ist einfach nur….. grauenhaft“
und das war tatsächlich charmant ausgedrückt, da ihm ganz andere Bezeichnungen für dieses Gesöff in den Sinn kamen!
Dabei war es an sich gar nicht so schlecht, also ein normaler Amerikaner würde es wohl trinken ohne das er etwas bemerkte. aber Zane war Ire! Der hatte früher in der Destillerie im Keller seines Dads selbst alles mögliche an Alkohol hergestellt, weshalb es für seine Geschmacksknospen tatsächlich eine absolute Beleidigung war.
„Hat irgendjemand in Ihrer Destillerie schon jemals Whiskey hergestellt??“
denn ganz ehrlich? es wirkte nicht so. und Zane wollte nun weder arrogant noch abgehoben wirken, das war wirklich nicht sein Ansinnen. Aber für ihn war das Herstellen von Whiskey eine hohe Kunst. Und das was sie dort fabriziert hatten könnten sie höchstens dem Pöbel verkaufen, der keine Ahnung hatte, aber keinem richtigen Whiskey Trinker. Also womöglich könnte er Lew ja behilflich sein, wenn er ihn mal einen Blick auf seine Maschinen oder das Vorgehen seiner Mitarbeiter werfen ließ. Sofern dieser das wollte, denn aufdrängen würde Zane sich nicht.
Aber zumindest war durch dieses Getränk seine Erregung zumindest vollständig verschwunden. Hatte alles seine Vorteile.
Schon bevor Alice wieder den Raum betrat konnte er den Geruch von Essig-Chips schon riechen, der war immerhin ziemlich aufdringlich und Zane musste bei einem Blick darauf schmunzeln
„oh how british~“
gut in Irland aß man die auch gerne. aber sie waren tatsächlich nicht so ganz sein Fall. weshalb er sich nun tatsächlich lieber eine Zigarette anrauchte und den anderen beiden seine Packung ebenfalls großzügig hin hielt, falls sie auch wollten.
„ja, wirklich jeder weiß, dass Alkohol und zu viel Cannabis keine gute Kombination sind…“
das wusste er aus eigener Erfahrung. aber Cannabis Bier gab es früher ja schon zu kaufen, so lange der Cannabis Gehalt demnach niedrig gehalten war, sollte es da keine Probleme geben. also er fand die Idee ziemlich gut, nur war das nun nicht wirklich ein Thema wo seine Meinung gefragt war.
Nach der Zigarette erhob er sich demnach und packte seine restlichen Sachen zusammen, ehe er zu den beiden blickte.
"allerdings lasse ich euch jetzt wieder in Ruhe euren weiteren Geschäften nachgehen. Schließlich habe ich selbst noch einiges zu erledigen. Aber wenn Sie Unterstützung in der Destillerie brauchen.. bin ich gerne behilflich."
sagte er zu Lew ehe er sich noch zu Alice umdrehte und ihm charmant zuzwinkerte.
"und wir sehen uns ja sowieso"
immerhin lief ihr Geschäft ja bereits, weshalb Zane ohnehin ständig in der Bar vorbei schneien würde. Aber fürs erste reichte es wohl und er wollte sich nicht länger in die Geschäfte der beiden einmischen. weshalb er sich höflich bei ihnen verabschiedete und dann die Bar wieder verließ. Leider nicht ganz so befriedigt wie ursprünglich erhofft. aber so war nun mal das Leben.

@Lew Saizew @Alistair Blackwood



You don’t need it? I make you beg for it

zuletzt bearbeitet 13.06.2020 22:44 | nach oben springen


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