Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Der Winter zieht ins Land und lässt die Erde gefrieren. Sind das die ersten Schneeflocken? Morgens beginnt der Tag meist neblig und trüb. Leichter Schneeregen benetzt die Felder und Straßen. Passt auf, wenn ihr hinaus geht, nicht das ihr auf den glatten Straßen ausrutscht und euch ein Bein brecht. Sammelt Feuerholz, bevor ihr noch erfriert. Die Temperaturen liegen zwischen 5°C und -3°C

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Kolonien & deren Bewohner

---------------------- Aktuell: 100 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 21 Bewohner -------------------- ---------------------- Valley Balar: 16 Bewohner ---------------------- ------------------------ Commonwealth:5 Bewohner ------------------ ------------------------- The Zoo: 11 Bewohner -------------------------- ------------------------- Nomaden: 28 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Aaron, Enid Taylor, Ezekiel, Carol, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

✨ ES FÄNGT AN ZU SCHNEIEN !!! ZIEHT EUCH WARM AN! ✨
#1

Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 29.10.2019 00:51
von The Walking Dead Team | 1.917 Beiträge

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#2

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 06.11.2019 13:28
von Elena Davis (gelöscht)
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<- Bibliothek

Man konnte deutlich ansehen wie angespannt Elena im Auto saß, ihre Haltung, ihre Mimik. Ihre Hand lag automatisch an ihrem Haaransatz, dort wo der Untote seinen Griff verfangen hatte. Als sie merkte wie ihre Gedanken wieder jenseits Gut und Böse abstreiften fuhr die junge Frau sich nur durch das Gesicht, schluckte Tränen, Wut, Trauer und andere Gefühle einfach wieder herunter. Sie hatte damit gerechnet das Desmond ihr direkt folgen würde aber er ließ sich dort drinnen deutlich mehr Zeit als Elena gedacht hätte. Dabei konnte sie nicht wirklich genau sagen was er dort drinnen treiben könnte, ob er mit dem Ärzten dort drinnen diskutierte oder gar ihnen drohte, sie konnte es wirklich nicht sagen. Elena's Kopf lag mittlerweile angelehnt an der kühlen Scheibe und sie tat das was sie am besten konnte. Beobachten. Leute die in das Krankenhausgebäude ein und ausgingen. Manche hatten einen glücklichen Gesichtsausdruck, manche eher weniger. Manche kamen nur mit einem Gipsarm davon und manche würden wohl ihr Leben im Rollstuhl verbringen … und manche, nun verließen gar nicht mehr das Krankenhaus. Hatte sie einen Fehler gemacht? Womöglich hatte sie das. Doch war sie wirklich so durchgedreht das sie nun nicht mehr Richtig von Falsch unterscheiden konnte? Es war jetzt schließlich ein ganzes verdammtes Jahr her, seit den Geschehenissen. Kam sie einfach nicht darüber hinweg und ihr Gehirn spielte ihr das Ganze nur vor, nur das sie einen Schuldigen für den Tod ihrer Tante hatte? Elena stellte sich diese Fragen öfters als sie zu gab. Und es gab eine Menge Leute die ihr dieses Gefühl gaben, angefangen mit den Mitarbeitern in diesem Krankenhaus. Vielleicht hatten sie ja Recht? Doch Elena konnte nicht aufhören, sie wusste das ihr Gefühl sie nicht täuschte. Spätestens nach dem die nächste kranke Person einfach so verschwand, als hätte sie nie existiert. Elena's Augen waren nun die ganze Zeit auf eine Frau mit dunklem Haar gerichtet. Ihre Augen verengten sich nachdenklich, abschweifend, ehe sich diese Frau umdrehte und Elena in jenem Moment die ganze Farbe in ihrem Gesicht verlor, als sie ihr Kopf sich das Gesicht ihrer Tante vor Augen projizierte. In diesem Moment öffnete sich sich die Fahrertür und die junge Frau blickte automatisch rüber, erschrocken in das Gesicht von Desmond ehe sie sofort wieder in die Richtung dieser Frau blickte. Sie war nicht mehr da. Ein Streich den ihr Verstand ihr spielte. Das passierte ab und zu mal. Es war nichts ungewöhnliches wenn man jemanden verloren hatte, das man sich einbildete diese Person manchmal zu sehen. Leute die da draußen leben, denen würde das andauernd passieren. Elena versuchte sich den Schock nicht so wirklich anmerken zu lassen und wandte den Blick sofort wieder von Desmond ab als dieser seinen Mantel auf dem Rücksitz verstaute und sich neben sie setzte und den Wagen startete. Der laute Motor ertönte und der Wagen setzte sich in Bewegung. Elena schnallte sich nur an und legte ihren Kopf wieder gegen die Scheibe. Nun sie könnte so tun als würde sie schlafen aber das würde ihr wohl kaum verhelfen die kommende Predigt zu umgehen. Nun dachte sie jedenfalls, denn sie hätte mit allem gerechnet aber nicht mit den Worten die Desmond wählte. Du musst vorsichtiger sein … Elena hob ihren Kopf sofort an und blickte zu ihm herüber, deutlich verwundert über seine Wortwahl. „Du weißt das du mich gerade nur in meinem Tun bestärkst und nicht betadelst...?“ Nun Desmond war noch nicht fertig, nicht nach dem er ihren Vater und die Miltons erwähnte. Das war wirklich schon fast wie ein Schlag ins Gesicht für die junge Frau. Eher die Aussage mit ihren Vater als die der Miltons. Er wusste das dieser Mensch ein Tabuthema war und doch konnte er nicht aufhören ihn in solchen Situationen zu erwähnen. El war stets der Meinung das sie nicht ihrem Vater glich, auch wenn sie ihren Vater noch nicht mal wirklich kannte und sagen könnte wie dieser getickt hätte. Elena schluckte den Kommentar mit ihrem Vater einfach nur herunter, sie wusste selbst das sie ziemlich empfindlich darauf reagieren konnte und Elena war deutlich zu angespannt und geschockt für einen Streit. „Die Miltons würden mich nicht hängen.“ fing El an und blickte Desmond wieder an. „Ich dachte Pamela wäre deine Verbündete, es wäre eine ziemlich unkluge Aktion den Mündel, eines Verbündeten hängen zu lassen.“ Allerdings ließ sie sich dadurch nicht in Sicherheit wiegen. El wusste genau so gut das diese Frau schwieriger einzuschätzen war. Nun schließlich musste sie das auch. Sie war Anführerin einer Stadt mit einer menge Leute. Leute die nicht immer gut waren. Leute die, die Schwäche eines anderen ausnutzten um an mehr Macht zu gelangen. Desmond parkte den Wagen und Elena blickte sich kurz um. Sie dachte er würde sie auf direktem Wege zurück ins Anwesen bringen aber stattdessen befanden sie sich noch mitten in der Stadt. Seine letzten Worte führten dazu das Elena nur schnaubend ihren Kopf in den Nacken legte ehe er ausstieg und darauf hinwies zu warten. Elena O'Dwyer … es gab deutlich schlimmeres, würde sie diese Namenswahl nicht wieder mit ihrem Vater verbinden. El konnte nur beobachten, wie er einen kleinen Imbiss ansteuerte, was El wieder einen fragenden Blick beschert. Mittlerweile hinterfragte sie seine Aktionen recht wenig, denn so wie Pamela konnte auch El manchmal Desmond nicht wirklich einschätzen. Vielleicht hatte er einfach Hunger … vielleicht hat der Besitzer auch nicht seine Steuern bezahlt. Schließlich kam der Besitzer zum Vorschein der Desmond sogar umarmte und einen Kuss auf die Wange drückte. Gruselig. El hatte Desmond noch nie jemanden umarmen gesehen. Elena winkte nur etwas unsicher zurück als der Besitzer ihr freundlich zuwinkte und noch eine Weile mit Desmond plauderte ehe dieser mit Literflaschen zurück zum Auto lief. Elena blickte diesen nur wieder fragend an ehe er die Sachen verstaute und sich in den Wagen setzte und wieder den Wagen in Bewegung setzte. Als er erwähnte das es Eistee war konnte Elena nicht mehr anders und musste lächeln. „Du machst wohl Witze ...“ Elena blickte kurz über ihre Schultern zu den Flaschen. „Ich liebe dieses Zeug.“ Man konnte deutlich an ihrem Tonfall vernehmen das diese nun deutlich besser gelaunt war und das Lächeln verschwand auch nicht ehe Desmond etwas aus seiner Tasche kramte und eine Pillendose auf das Armaturenbrett stellte. Erst verstand El nicht wirklich was er ihr damit sagen wollte ehe sie die kleine Dose in die Hand nahm und zusammen mit Desmonds Worten in ihrem Ohr den Wirkstoff der Pillen las. Sie wusste auf Anhieb was es bedeutete und El's angehobene Laune verschwand und führte erneut zu deutlicher Anspannung. „So ein Arschloch!“ kam es aus Elena schließlich heraus und blickte kurz zu Desmond. Glaubte dieser Arzt wirklich, er würde sie auf irgendeine Art loswerden wenn sie sich abschießen würde. Desmond konnte seine Bedingung noch nicht mal zu Ende sprechen da hatte Elena das kleine Döschen mit Schwung aus dem Fenster geschmissen und nur noch das dumpfe Geräusch des Plastiks, das auf der Straße aufkam war zu vernehmen. Der Wagen kam wieder zum Stillstand nur diesmal waren sie beim Anwesen angekommen und El war schneller aus dem Wagen gesprungen als sonst. Elena wollte letztendlich so schnell in das Haus verschwinden wie möglich, doch die Haushälterin wartete bereits bis die beiden antrafen. Das Essen war angerichtet und Elena schloss nur einen Moment gequält die Augen ehe sie gezwungenermaßen ein Lächeln aufsetzte. „Super. Ich bin am verhungern.“ murmelte El ehe sie der Dame in den Essbereich folgte.

@Desmond O´Dwyer


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#3

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 08.11.2019 22:45
von Desmond O´Dwyer | 48 Beiträge

„Pamela und ich sind keine Verbündeten. Das Wort 'Verbündete' leitet sich aus 'Verbindung' ab und Pamela haben weder emotional, noch moralisch eine Verbindung. Wir sind eine Zwangspartnerschaft eingegangen, um dieses ganze 'Schlamassel' zu überleben. Wir haben nur eine Sache gemein: Um unsere Ziele zu erreichen gehen wir über Leichen. Es kommt nur drauf an über welche Leichen. Eine Pamela Milton verfolgt den Stalinistischen Leitsatz 'Ein Mensch, ein Problem. Kein Mensch, kein Problem'. Nur hat sie mit Kommunismus ungefähr so viel zu tun wie ich mit Viehhaltung. Also sei dir nicht so sicher dass auch mal eine Milton auf die Idee kommen könnte eine Elena Davis zu hängen, wenn sie nur oft genug erwischen lässt.“ sagte Desmond deutlich. „Die O'Dwyers kennen dich alle, aber die Milton Leute kennen dich nicht alle, wenn die dich erwischen...“ er atmete tief ein und wieder aus. „Kannst dir bestimmt denken was dann passiert. Dann wird mir nicht mehr Bescheid gesagt.“


Im Haus angekommen wollte die junge Haushälterin ihm den Mantel abnehmen. Desmond wartete ein Moment bis Elena im inneren des Hauses verschwand, wickelte die Akte aus seinem Mantel und drückte ihr den Mantel in die Hand.
„Servieren sie, ich komme gleich dazu.“ sagte Desmond und ging ein Stockwerk nach oben. Mit der Akte in der Hand betrat er das Zimmer von Elena. Das Erkerzimmer unterschied sich stark von den anderen Räumen hier im Haus. Es war nicht so dunkel eingerichtet wie die anderen Zimmer, es war etwas bunter und heller. Elena hatte es im laufe des Jahres so eingerichtet wie sie es wollte. Desmond lies ihr da freie Hand und lies sie es einrichten wie sie es für schön hielt. Nur der kleine Ofen in der Ecke des Raumes war noch von der alten Einrichtung übrig geblieben. Sie nutzten diese Öfen um das Haus warm zu halten. Es war die einfachste Lösung, den Heizmittel wie Holz und Kohle waren einfacher zu besorgen als Heizöl oder Gas.
Noch einmal blätterte er die Akte durch, aber Medizinische Akten waren für ihn wie ein Buch mit sieben Siegeln, er verstand nichts. Er legte die Akte auf Elenas Schreibtisch, auf die ganzen anderen Sachen die dort Platz fanden, dann ging er aus dem Zimmer wieder raus.
„Parsley!“ rief er durch den Flur.
Es dauerte einen Moment bis der alte seinen Kopf aus seinem Büro streckte und Desmond fragend anguckte. „Was willst du?“ fragte er.
„Es gibt etwas zu essen.“ sagte Desmond kurz und knapp.
Parsley nickte und schritt der 'Zweiten Hand' hinterher nach unten in die Küche mit angeschlossenem Essbereich. Die Hausangestellten deckten grade den Tisch als die beiden den Essbereich betraten. Auch hier war es simpel, aber edel eingerichtet. Das Essen wurde auf einem alten, gusseisernen, mit Feuer beheizten, fast schon antikem Herd zubereitet.



Es war angenehm warm in der Küche. Das feuer prasselte und ein großer Topf auf den Herdplatten brodelte vor sich hin. Es gab wieder irgendwas mit Kartoffeln. Es gab immer 'Saisonkost' die Hausangestellten nahmen das was eben verfügbar war und kochten daraus immer etwas schmackhaftes. Oft gab es Eintöpfe oder 'Stew' wie es die Iren nannten. Ein deftiger Eintopf mit etwas verfügbarem Fleisch, Kartoffeln und allerhand anderem Gemüse. An besonderen Tagen oder wen Desmond oder Parsley Lust darauf hatten gab es auch mal etwas ausgefalleneres wie Braten, Pfannkuchen oder etwas ähnliches. Manchmal, ganz selten,gab es auch irgendwas frittiertes, nachdem sie ja grade noch bei Jamal waren konnte man sich jetzt auch denken woher das essen kam. Doch heute dominierte der Duft von eingekochtem und Pfeifentabak des Haus, den Parsley hatte sich noch vor fünf Minuten eine wohlriechende Mischung angesteckt und kam paffend die Treppe herunter.
Etwas Portwein wurde aufgetischt, Desmonds Lieblings Getränk. Auch der frische Eistee wurde auf den Tisch gestellt.
„Bitte, sie können essen.“ sagte die Junge Haushälterin.
„Danke. Nehmen sie sich ihre Portion, dann können sie alle Feierabend machen.“ sagte Desmond zu ihr.
„Vielen Dank, Mr. O'Dwyer. Die Angestellten haben schon gegessen.“ sagte sie und verabschiedete sich von allen anwesenden. „Eine gute Nachtruhe wünsche ich ihnen.“ und schon war sie verschwunden.
Auch draußen wechselte die Wachmannschaft und die Nachtschicht bezog Stellung.
Ruhe kehrte ein und man hörte nur noch das Geklimper von Geschirr, Glas und Besteck als sich die O'Dwyers zum essen niedersetzten.
„Was hat Mis Davis heute angestellt?“ fragte Desmonds Mutter die ihm gegenüber am Ende des Tisches saß.
„Nichts was dich was angehen würde.“ entgegnete ihr Desmond scharf.
Parsley, der genüsslich seinen Eintopf aß schaute auf und sah Elena an, lächelte und zuckte mit den Schultern.
„Also bitte!“ sagte Desmonds Mutter entrüstet. „Ich wohne hier auch im Haus und habe Anrecht auf den neusten Klatsch und Tratsch!“
„Hier handelt es sich aber nicht um 'Klatsch und Tratsch', Mutter. Hier geht es um eine weit aus ernste Angelegenheit!“ Desmond teilte ein Stück Kartoffel mit seinem Löffel.
„Aha. Und ich darf nicht mitreden und meinen Rat dazu beitragen?“ fragte seine Mutter überspitzt.
„Würde ich auf deinen Rat etwas geben, hätte Parsley keinen Job.“ sagte Desmond trocken und auf sein Essen fixiert.
Diese Diskussionen gab es oft am Tisch und spielten sich hauptsächlich zwischen Desmond und seiner Mutter ab.
Elena wusste auch warum, sie hatte schon oft erlebt dass Desmonds Mutter ein anderer Schlag von Mensch war. Sie war oft herrisch, egoistisch und hatte die Nase oft sehr weit oben und das ließ Desmond oft sauer aufstoßen. Man konnte sich ausmalen was Desmond für eine Kindheit gehabt haben muss und konnte so auch verstehen warum er so war wie er nun mal war. Doch manchmal zeigte sie auch ihre hellen Seiten, in dem sie nett sein konnte, zuvorkommend war und zuhörte, doch diese Seite genoss hauptsächlich Elena, Desmond, Parsley und die anderen Hausangestellten bekamen meist nur die 'Standard' O'Dwyer Mutter zu spüren.
„Gibt es noch irgendwelche Neuigkeiten die ich wissen sollte?“ fragte Desmond Parsley der den Tag über im Haus die Stellung gehalten hatte.
„Hmm ja... nichts aufreibendes... Dieser nutzlose Nachbarsjunge aus der Gonzales Familie hat Steine nach unseren Leuten geworfen.“ sagte Parsley.
„Aha. Kann man ja mal machen wenn man nichts zu tun hat...“ sagte Desmond abfällig.
„Ach ja und es hat ein Loch im Wall gegeben. Ich habe Bruce und sein Trupp losgeschickt damit über Nacht nichts passiert. Morgen in den frühen Stunden können wir das reparieren. Es ist halb so schlimm. Es soll nur ein winziger Riss sein.“ sagte Parsley mit einer solchen Ruhe dass es schon fast unheimlich war.
Aber tatsächlich kam es ab und zu mal vor das der Wall bröckelte, das wusste jeder.aber im großen und ganzen hielt er. Das lag hauptsächlich an dem Krisenmanagement der O'Dwyers welches reibungslos funktionierte.
„Und für morgen hab ich einen Zug bestellt. Wir haben den Schulbus, zwei der bewaffneten Geländewagen und zwanzig O'Dwyers.“ Parsley trank seinen Wein aus und füllte mit Wasser nach.
„Gut.“ sagte Desmond und schaute zu Elena rüber. „Du wirst morgen übrigens mitkommen.“ sagte er nur gelassen und so als wäre das sowieso schon abgemacht.
Parsley horchte auf. „Du willst sie mitnehmen? Glaubst du nicht das es nicht unbedingt der beste Ort für Elena ist?“
„Sie ist ja schon vorbereitet. Sie kennt schließlich die Welt da draußen. Zumindest besser als du. Außerdem baut sie keinen Mist wen ich sie bei mir habe.“ Desmond nahm noch Eintop nach.
Parsley grübelte. „Stimmt auch wieder...“ Parsley war bis zum heutigen Tag nicht einmal vor der Mauer gewesen, warum auch? Es gehörte nicht zu seinen Aufgaben dort draußen herum zu schleichen und Beißer zu erschlagen, dafür gab es andere.

@Elena Davis


Never break with the Commonwealth.

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#4

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 10.11.2019 18:09
von Elena Davis (gelöscht)
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„Nur ein Leitsatz eines Tyrannen.“ sprach Elena ruhig. „Und wenn es etwas war, was alle Tyrannen in der Geschichte gemeinsam hatten war das sie immer wieder gestürzt wurden, egal ob nur von einem oder vielen. Egal wie viel Leid sie schon angerichtet hatten. Egal wie viele weggeschaut haben. Es gab immer jemanden der nicht wegsah oder vergaß.“ Elena verschränkte nur ihre Arme. „Nur ein wahrer Gedanke der mir gerade im Kopf herumspukte … keine Ketzergedanken gegen unsere Anführerin. Ich habe nichts gegen Pamela.“ Elena's Blick richtete sich wieder an Desmond. „Ob ihr nun ein Verbindung habt oder nicht hat sie durchaus Potenzial mit ihren Schwächen und außerdem eine Frau in einer Führungsposition … in dieser heutigen Welt .. Nun wer würde das nicht unterstützen.“ lächelte El nur ehe sie das Haus betrat und sich von dem Dienstmädchen ihre Jacke und ihre Tasche abnehmen ließ. Auch wenn die ungewollte Begegnung mit dem Beißer ihr völlig den Magen verdreht hatte, so wurde bei dem Geruch des Essens der wahr zu nehmen war ihr Hungergefühl deutlich wieder geweckt. Die junge Frau steuerte sofort die Küche mit dem Essbereich war, erst gar nicht wahrnehmend das Desmond ihr gar nicht gefolgt war. Helen, Desmond's Mutter, welche mit ihnen im Haus lebte saß bereits an ihrem gewohnten Platz am Ende des Tisches. Elena gab der älteren Dame einen Kuss auf die Wange ehe sie sich an ihren Platz am Tisch setzte. Es war angenehm warm in dem Raum und die Angestellten tischten bereits auf und als diese fertig waren stieß auch Desmond und der alte Parsley hinzu. Die junge Frau blickte kurz unschuldig zu dem alten Parsley. Diese konnte sich nur vorstellen wie verärgert dieser wohl gewesen war als er Desmond's Termine streichen musste nur um El aus dem Krankenhaus abzuholen. Dies geschah leider noch nicht mal zum ersten Mal. Und es würde sicherlich auch nicht zum letzten Mal sein. Die beiden nahmen Platz und das Essen wurde aufgetischt ehe sich der Großteil der Angestellten verabschiedete und draußen die Wachposten wechselte. Stille und deutlich weniger Trubel kehrte ein. Wer konnte glauben das eine Stadt mit so vielen Menschen, nachts so still werden konnte. Es spielte sich schon fast wie ein Countdown in Elena's Kopf an als Helen's Stimme erklang und diese nach Informationen nach den heutigen Geschehnissen verlangte. Ihr Ton gegenüber ihrem Sohn entfachte wie immer eine Diskussion, was sogar den alten Parsley amüsant von seinem Teller aufblicken lässt und mit Elena kurzen Blickkontakt teilte. Auch El selbst konnte sich ein Schmunzeln nicht ganz verkneifen ehe sie sich ihren Löffel in den Mund steckte. Es war nichts ungewöhnliches das so etwas beim Essen passierte, im Gegenteil. El würde sich eher Gedanken machen wenn die zwei mal nicht aneinander gerieten. Ihre Persönlichkeiten waren zu unterschiedlich und eine Diskussion war kaum vermeidbar. Manchmal fragte sich El sogar ob die beiden wirklich verwandt waren. Elena selbst hatte nie Probleme sich mit Desmond's Mutter zu verstehen, im Gegenteil. Doch sie wusste wie herrisch, hochnäsig und vor allem … nun sagen wir mal direkt diese Frau sein konnte etwas was Elena auch teils bewunderte. „Keine Sorge Na-Na ..“ sprach Elena dann selbst und ihr Blick glitt zu Helen. „Es ist alles gut. Der Strick war schon um meinen Hals aber Desmond hat den Stuhl unter mir festgehalten.“ erwähnte El nur spitzzüngig und spielte damit die vorherige Konversation an in welcher Desmond sie warnte das auch eine Pamela Milton sie hängen könnte. El nahm nur einen seelenruhigen Schluck ihres Eistees ehe sie sich wieder ihrem Teller widmete und Desmond und Parsley bei ihrem Gespräch weiter zu hörte. Bei der Erwähnung der Gonzalez schluckte Elena nur kurz ehe sie sich weiter nichts anmerken ließ. Auch das es wohl ein Loch in der Mauer gab, beunruhigte El im geringsten nicht. Sie wusste das sie hier sicher war und es war nichts ungewöhnliches nach all den Jahren das mal etwas bröckelte oder erneut werden wusste. Außerdem war die Stadt so gut bewacht, ein Zombie oder ein Plünderer könnte sich nicht einfach so hineinschleichen ohne nicht direkt entdeckt zu werden und das endet meistens mit einem Schuss im Kopf. Elena konnte manchmal nachts Schüsse hören die von der Mauer aus kamen nur wusste sie nie was gerade angeschossen wurde. Ein Beißer, was eher weniger schlimm war oder gar ein Überlebender, wessen Neugierde sein Tod war. „Klingt nach einem Familientreffen.“ murmelte Elena bei Parsley's Erwähnung über die O'Dwyers. Denn es gab nur einen Grund wenn die ganze Familie ausrückte. Irgendwer hat Scheiße gebaut. Nun zu mindestens war es in den meisten Fällen so. Desmond's Aufmerksamkeit richtete sich deutlich auf Elena und bei ihren Worten blieb ihr kurz das Stück Kartoffel in ihrer Kehle stecken, was sie hustend mit einem großen Schluck des Eistees runter spülte Parsley mischte sich sofort an, so das El ihn noch nicht mal hilfesuchend ansehen musste. Er hielt es selbst erst nicht für eine gute Idee, doch seine Stimme verhallte schnell durch Desmond's Argument und er ließ wieder schneller davon ab als er sich einmischte. Wenn es nicht um irgendwelche Zahlen von Ernten oder sonstigen Sachen ging war Parsley jemand der eher weniger diskutierte, das wusste Elena bereits und womöglich würde er sich wohl eher seine Zunge abschneiden als Desmond zu widersprechen. „Das letzte mal als ich da draußen war ist schon fünf Jahre her.“ erwiderte Elena nur bissig, man konnte ihr deutlich ansehen das sie nicht davon begeistert war. Weder wollte Elena sich irgendwelchen Gefahren da draußen erneut aussetzen müssen, noch wollte sie mit dem O'Dwyer Clan irgendwelche Leute 'bedrohen' gehen, die etwas Ernte verschwinden ließen aus welchem Grund auch immer. El hätte wohl jeder andere Strafe akzeptiert aber das. Alles was El mit der Welt vor der Mauer verband waren Erfahrungen. Schlimme Erfahrungen, die viele noch durchgemacht haben, die noch nicht all zu lange im Commonwealth lebten. Erinnerungen, die sie verdrängte. Erinnerungen, die nicht mit ihrer Tante mit verstorben sind, sondern blieben. Elena atmete nur tief durch. Sie wusste selbst das sie es sich selbst eingebrockt hatte. Sie wusste auch das sie Desmond viel schuldete, wer wusste sonst wo Elena gelandet wäre nach dem Tod ihrer Tante wenn nicht hier. Auch wenn ihr Vater zu seiner Familie gehörte, für ihn gearbeitet hat, so war es keine zwingende Bedingung gewesen Elena aufzunehmen. Elena wusste manchmal konnte man sich entscheiden, Konfrontationen jeglicher Art zu vermeiden. „Gut. Ich komme mit und werde keinen Ärger machen.“ sprach sie wieder ruhiger und ernster. Womöglich würde die Sache noch nicht mal all zu lange dauern, wenn sie es einfach über sich ergehen ließ.

@Desmond O´Dwyer


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#5

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 11.11.2019 13:47
von Desmond O´Dwyer | 48 Beiträge

„Keine Sorge Na-Na ..“ sprach Elena dann selbst und ihr Blick glitt zu Helen. „Es ist alles gut. Der Strick war schon um meinen Hals aber Desmond hat den Stuhl unter mir festgehalten.“ erwähnte Elena nur spitzzüngig.
Desmond, der grade einen weiteren Löffel Eintopf in sich hinein schüttete zog nur seine Augenbrauen hoch, so weit hoch wie er konnte. Er verstand die Anspielung. Desmond wusste das Elena eigentlich sehr gut war in dem was sie tat, doch ab und zu hatte sie einfach Glück und manchmal glaubte er dass Elena das nicht verstand oder einfach nicht verstehen wollte. Aber Desmond musste das Mädchen einfach machen lassen. Wer war er ihr das zu verbieten? Desmond schätze sich selber so ein dass er genau das gleiche machen würde wäre Elenas Geschichte seine Geschichte. Aber jetzt grade im Herbst, wo die Luft brannte, Ernten anstanden und sich jeder Sorgen machte den Winter nicht zu überstehen, konnte Desmond jegliche außerplanmäßige Störung nicht gebrauchen.
Als Desmond sich Eintopf nach nahm, plumpste ein größeres Stück Kartoffel etwas heftiger in den Teller und lies die Flüssigkeit überschwappen.
Desmond fluchte und holte ein Stofflappen um die Sauerei wegzuwischen.
„Du kannst Elena nicht mit raus nehmen. Sie ist doch fast noch ein Kind!“ sagte Helen protestierend.
Desmond seufzte nicht mehr sondern schnaubte genervt. „Aha. 'Fast' noch ein Kind?“ fragte er wütend. „Die meisten Kinder die in unseren Vierteln leben arbeiten und tragen ihren Teil dazu bei. Und Elena gehört zu uns und wir sind Teil dieser Viertel. Elena wird genauso ins Geschäft eingearbeitet wie jeder andere O'Dwyer auch.“
„Du redest ja vom 'Geschäft' als würdest du noch Waffen über die Libysche Grenze schmuggeln.“ sagte Helen erregt. Sie aß schon nicht mehr weil sie so empört war.
„Es ist prinzipiell auch noch so...“ flüsterte Parsley zu Elena rüber. „...nur jetzt hat unsere Arbeit einen moralischen Zweck.“ er zwinkerte ihr zu.
„Wenn du willst dass sie arbeiten soll, damit sie beschäftigt ist kann sie ja auch bei Mr. Dewalt arbeiten.“ schlug Helen vor.
Parsley lachte, bis er schlagartig aufhörte weil er merkte dass Helen O'Dwyer keinen Witz gemacht hatte.
„Ernsthaft? Mutter du weißt das Mr. Dewalt Metzger ist. Oder?“ Desmond lachte nicht und putze den verschütteten Eintopf auf.
„Ja natürlich!“ sagte Helen empört und hochnäsig.
„Elena Davis?“ Desmond zeigte auf das Mädchen. „Bei Mr. Dewalt? Als 'Metzgerin'?“ er zeigte raus aus dem Fenster, grob in die Richtung wo der Metzger war. Dann wanderte der Zeigefinger an seinen Kopf und er zeigte Helen den Vogel. „Eher schicke ich sie mit diesem Milton Jungen in die Kanalisation.“ Er schaute Elena an und zog ganz leicht, aber nur ganz leicht seinen rechten Mundwinkel nach oben so dass nur Elena es sah. Desmond wusste ja wie der jüngste Milton Elena umgarnte und hoffte sich mit dieser Aussage Elena ein bisschen zu foppen.
Manchmal glaubte Desmond das der junge Milton nur wegen Elena sich so gut mit den O'Dwyers verstand.
Helen schüttelte nur den Kopf und widmete ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem Essen. „Ich finde das keine gute Idee.“ Helen musste natürlich das letzte Wort haben und Desmond ließ es ihr.
„Das letzte mal als ich da draußen war ist schon fünf Jahre her.“ erwiderte Elena nur bissig, man konnte ihr deutlich ansehen das sie nicht davon begeistert war.
„Dann wird es mal Zeit für einen kleinen Auffrischungskurs, oder? Wir wollen ja trotz des ganzem Luxus nicht vergessen wie es da draußen aussieht oder? Wir wollen ja nicht das wir vergessen wie es ist da draußen zu leben. So wie unser gute Parsley hier!“ Desmond klopfte dem Alten auf den Rücken, so dass er fast den letzten gefüllten Löffel komplett verschluckte.
„Wie soll man was vergessen wenn man es nie kennengelernt hat?“ fragte er, nachdem er kurz gehustet hatte.
„Tja... Du weißt gar nicht was dir entgangen ist, alter Sack! Komm gib mir den Teller.“ Desmond forderte den leeren Teller von Parsley und nahm auch den von Elena und Helen und stellte sie in die Spüle. „Einen Nachtisch?“ fragte er, griff in den Obstkorb und holte drei kleine Äpfel heraus. Er nahm sich ein kleines Messer und ein Holzbrettchen, setzte sich zurück an den Tisch und fing an die Äpfel zu achteln. Dann bot er jedem etwas an.
Parsley griff zu und steckte sich ein paar der achtel in den Mund. „Hmm... die sind gut. Sind fast so gut wie die aus Wattle Bridge. Hat dich dein Vater jemals dort mit hin genommen?“
Desmond der auch ein paar der Äpfel achteln aß, zeigte nur wortlos auf ein Bild dass auf der Fensterbank stand.



Auf dem Bild war ein steinerner Turm auf einer Insel und auf einem Boot ein kleiner Kerl in gelber Regenjacke und ein bärtiger älterer Mann.
„Das bist du?“ fragte Parsley.
Desmond nickte.
„Ich erkenne ja deinen Vater, aber dass du das da auf dem Bild sein sollst... Ich hätte ja gedacht das wäre Murray...“ Parsley nahm sich das Foto und schaute es genau an.
„Murray hatte niemals einen Koffer so tragen können dass es aussieht als wären da keine zwölf Handfeuerwaffen drin.“ sagte Desmond nur leicht abfällig. „Murray ist übrigens einer meiner Brüder.“ sagte er aufklärend zu Elena.
„Wie lang habt ihr auf der Polizei Station gesessen?“ fragte Parsley so als würde er nur mal eben eine Auffrischung seines Gedächtnis gebrauchen.
„Knapp siebzehn Stunden, bis du und die anderen die Polizeiwache zu Klump geschossen und mich fast ERschossen habt. Das war übrigens das einzige mal wo ich dich mit einer scharfen Waffe in der Hand gesehen habe.“ er wandte sich zu Elena. „Kannst du dir vorstellen wie der alte Peter Parsley aussieht wenn er eine Sten Gun in der Hand hat? Zum fürchten! Da muss sich jeder um sein Leben sorgen, ob Freund oder Feind!“



„Du vergisst dass dass fast 32 Jahre her ist! Da war ich 34 Jahre alt.“ protestiere Parsley etwas ironisch, mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Ja das ist ja das traurige daran! Da warst du 34 und konntest nicht mit einer verdammten Sten Gun umgehen! Dass konnte ich ja schon mit elf!“ Desmond lachte etwas und nahm aus einem Zigarettenspender eine Zigarette.
„Tja... Wilde Zeiten. Viele tote...“ Parsley stellte das Bild wieder zurück an seinen Platz. „Aber wir haben für das richtige gekämpft.“
„So sieht's aus.“ Desmond stimmte zu und zündete den Glimmstängel an.
„Nun ja...“ Parsley klopfte auf die Lehne des Stuhls. „Ich werde mich dann auch auf den Weg machen. Meine Wohnung heizt sich leider nicht wenn ich nicht da bin, also...“ er hob die Hand. „...werde ich mich jetzt nach Hause begeben. Morgen um sieben?“
„Morgen um sieben.“ antwortete Desmond.
Parsley fragte jeden Abend 'Morgen um sieben?' obwohl es immer klar war dass er um sieben hier auf der Matte stand und sein Büro im ersten Stock bezog.
Er kniff Elena noch herzlich zum Abschied in die Wange, das tat er auch ab und zu. Dann steckte er sich seine Pfeife in den Mundwinkel und ging zur Garderobe und war dann auch schneller weg als du gucken konntest.
Die Uhr in der Bibliothek schlug halb acht und der Esstisch leerte sich immer mehr.
Helen ging immer recht früh ins Bett, immer so gegen halb Zehn, danach konnte man die Uhr stellen und vorher verbrachte sie oft Zeit für sich selbst in ihrem Zimmer.
Jetzt waren nur noch Elena und Desmond in der Küche. Desmond schaute das Mädchen an das ihm gegenüber saß, lehnte sich zurück und sagte: „Sieh zu das du morgen etwas anziehst was gut aussieht. Du wirst morgen als meine rechte Hand auftreten und das heißt dass wir Dominanz zeigen werden.“ er stand auf und schob den Tisch an den Stuhl. „Ich hab noch zu tun. Ich muss Vorbereitungen treffen.“ sagte er und ging aus der Küche. Man hörte wie er die Kellertreppe hinunter ging und die schwere Tür aufschloss.
Jeder wusste was der Keller eigentlich war, ein Bunker beziehungsweise Tresor und jeder wusste was dort drin war.
Dort drin war Geschichte.
Praktisch war der Keller ein Museum für die Familien-/Clangeschichte der O'Dwyers. Hier lagerten so viele alte Waffen das man damit eine privat Armee ausrüsten könnte, doch die meisten hatten schon seit Ewigkeiten kein Sonnenlicht mehr gesehen und einige waren auch nicht mehr funktionstüchtig weil sie schon so alt waren das der Zahn der zeit an ihnen genagt hatte oder es ganz einfach an Ersatzteilen fehlte.
Hier unten verbrachte Desmond meistens die Abende und bastelte, oft bis tief in die Nacht.
Er hatte ein Projekt angefangen das ihm über den Kopf wuchs... sein MG 34. Er wollte es unbedingt wieder schussfertig machen, doch ihm fehlten die nötigen Ersatzteile. Also bastelte er das Gewehr auseinander und maß jedes einzelne Teil um die Größe des fehlenden Teils herauszufinden, um es dann nachzubauen.


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#6

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 11.11.2019 13:47
von Desmond O´Dwyer | 48 Beiträge

@Elena Davis ich vergesse dich andauernd zu verlinken...


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#7

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 17.11.2019 14:21
von Elena Davis (gelöscht)
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Elena wollte diese Diskussion mit ihrer Aussage eigentlich im Keim ersticken. Es war nichts neues das diese beim Essen statt fanden. El würde sich wohl eher Sorgen machen wenn es diese plötzlich nicht mehr geben würde. Doch war der jungen Frau ganz und gar nicht nach einer Diskussion zu Mute, nicht nach der heutigen Sache im Krankenhaus, nicht nach dem was mit der alten Dame passiert war. Besonders wenn die Diskussion über Elena selbst war. Besonders wenn man redete als würde sie gar nicht am Tisch mit sitzen. Als wüssten es alle besser, was gut für sie wäre und wo sie hingehöre. Elena wusste das teilweise noch nicht mal selbst also weshalb sollte es irgendjemand anders besser wissen als sie. Nach dem der alte Parsley so von Desmond's Argument abgewürgt wurde mischte sich auch wieder Helen ein. Und Helen O'Dwyer wäre nicht Helen O'Dwyer wenn sie nicht zu allem und Jedem ihren Senf dazu geben würde, das war Elena mittlerweile gewöhnt. Natürlich kam sie mit dem Argument das El ja noch ein Kind wäre. Elena war 21. Gesetzlich gesehen schon erwachsen und durchaus entscheidungsfähig. Nur waren ihre Entscheidungen nicht immer … klug dafür das sie einen ach so klugen Kopf hatte, zu mindestens redete ihre Tante dies ihr immer ein. Das sie heute erwischt wurde, war schließlich zum ersten Mal und El hatte mit deutlich schlimmeren Konsequenzen gerechnet, nicht das sie sich nun darauf ausruhen würde. Sie wusste das Desmond eine Rolle dabei spielte, wenn es denn nicht so wäre nun … dann wäre ihre spitzzüngige Aussage von eben Realität geworden, nur das niemand irgendetwas unter ihr festhielt. Bei dem Gedanken fuhr Elena nur kurz an ihren Hals, denn das Atmen fiel ihr für einen kurzen Moment schwerer. Bei Desmond's Aussage stopfte sich Elena nur einen vollen Löffel in den Mund um gleichzeitig zu verhindern das ihr nun nichts raus rutscht was sie später bereuen würde. Elena sah sich ganz und gar nicht in Desmond's Geschäft. Auch wenn sie es wollen würde, würde sie es nicht. Auch wenn Parsley neben ihr behauptet dass das ganze nun einen moralischen Hintergrund hatte. Elena konnte diesen moralischen Grund nicht erkennen. Ihr war es immer noch fremd und Desmond wirkte doch eher angsteinflößend wenn er mit der ganzen Familie ausrückte.

Zu dem redete sich die junge Frau immer wieder ein dass das kriminelle Blut ihres Vaters nicht durch ihre Venen fließen würde. Erst bei Helen's Aussage, Elena könnte ja bei dem Metzger arbeiten wurde sie wieder hellhörig und blickte auf. Elena Davis als Metzgerin? Elena sollte irgendwelche Tiere verarbeiten? Bei dem Gedanke ließ die junge Frau den Löffel in dem Teller liegen, ihr war deutlich bei dem Gedanken der Appetit vergangen, auch wenn nicht mehr sonderlich viel übrig in dem Teller war. Desmond ließ diesen Vorschlag mehr oder weniger schneller verpuffen als sonst etwas. Jedoch als Desmond Chris Milton erwähnte verengte Elena nur die Augen und wenn ein Blick töten könnte, nun Desmond würde mit Sicherheit nicht mehr auf seinem Stuhl sitzen. „Ich schrubbe lieber die Toiletten der Unterschicht als mit Chris Milton jeden Abend in der Kanalisation zu hocken. Wenn das nämlich passiert brauche ich lebenslange Therapie.“ antwortete die junge Frau nur während sie mit ihrer Hand am Kopf, den Kopf schüttelte. Elena hatte nichts gegen Chris, ganz im Gegenteil, wenn er nicht so … undistanziert wäre war er durchaus mehr als ertragbar. „Dabei habe ich doch etwas zu tun und sitze nicht faul herum.“ Elena spielte etwas mit ihrem Löffel in der Suppe. „Ich besuche alte und sterbenskranke Menschen … und manchmal bring ich ihnen auch Blumen mit.“ schmunzelte die Brünette nur. Also beschäftigt war die junge Frau durchaus gewesen. Elena presste aber schnell wieder ihre Lippen aufeinander bei dem Gedanken wieder vor die Mauer zu müssen. Es war nicht so als wüsste Elena es nicht, sie fühlte sich nur nicht nach diesen fünf Jahren sonderlich bereit. Und sie würde sich wohl auch nie bereit dafür fühlen. Kurz blickte sie etwas ungläubig zu Parsley. „Du warst noch nie da draußen gewesen?“ El konnte es fast wirklich nicht glauben. Über die Hälfte der Leute hier wusste schließlich was da draußen war und wie es sein konnte, der Rest waren wohl diejenigen die in das Commonwealth hineingeboren wurden und nichts anderes kannten. Desmond erhob sich vom Tisch und räumte den Tisch ab ehe sich dieser wortlos wieder an diesen niederließ und anfing Äpfel zu schnippeln. Dabei unterhielt er sich mit Parsley über die alten Zeiten, vor der Apokalypse verstand sich. Elena's Blick glitt ebenso rüber auf das eingerahmte Foto auf der Fensterbank als Desmond darauf deutete. Elena konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen als sie eine deutlich jüngere Version von Desmond in Augenschein nahm. Es war vermutlich genau so ungewohnt wie jemanden zu sehen der Desmond einfach so umarmen konnte. Auf dem ersten Blick schien das Bild recht harmlos, nur hatte es wie es sich zeigte doch mehr Geschichte hinter sich als es oberflächlich preis gab. Elena atmete nur aus und schüttelte den Kopf. Sie konnte sich Parsley wirklich nicht mit irgendeiner Waffe in der Hand vorstellen. Dafür kannte sie ihn einfach schon zu lange in dem Zustand wie er jetzt war. Mit elf hatte Elena keine Waffe in der Hand gehalten. Elena war elf als die Welt unterging. Elena war elf als sie das letzte mal ihre Mutter sah. Mit dem Unwissen ob sie immer noch lebte oder nicht. Womöglich traf eher zweiteres ein. Sie ließ den zwei Männern ihr Gespräch, während sie in ihre eigenen Gedanken versank ehe sich Parsley schließlich erhob und sich verabschiedete. Elena spürte nur den sanften Kniff in ihrer Wange und lächelte nur schwach ehe der alte Mann schneller verschwand als man hinsehen konnte. Auch Helen zog sich nun langsam zurück. Sie ging immer früh schlafen oder verbrachte lieber ihre Zeit allein. Manchmal fragte sich El über was die ältere Dame grübelte während sie so allein war und letztendlich nur darauf wartete bis der Schlaf sie übermannte. Nun verblieben nur noch Desmond und Elena am Tisch. „Das war schon fast verletzend. Ich bin doch immer hübsch angezogen.“ antwortete Elena nur und legte ihren Kopf leicht schief. Doch Desmond tat das was er fast jeden Abend tat. Er ging seinen 'Vorbereitungen' nach und ehe Elena sich versehen konnte, verschwand dieser bereits in Richtung Keller. Elena war noch nie dort unten gewesen. Sie hatte schließlich nie einen Grund dazu gehabt. El seufzte nur und lehnte sich einen Moment in ihrem Stuhl zurück und betrachtete den leeren Raum ehe sie sich vor lehnte und sich ein Glas des Portweins einschenkte und dieses in einem Zug lehrte, ehe sie sich selbst erhob und die Treppe hoch in ihr Zimmer stolzierte. Manchmal verstand Elena nicht was man von ihr erwartete. Schließlich versuchte auch sie wie jeder andere Bewohner hier ein halbwegs normales Leben zu führen. Vor allem verstand sie nicht was Desmond damit bewirken wollte das sie ihm bei seiner Beschäftigung folgte. Er kam durchaus mit seinem Clan gut klar ohne das Elena darin involviert war oder nicht? Natürlich war Elena ein wenig verärgert. Wer wäre das nicht wenn jemand einem etwas vorschrieb. Doch dieser Ärger sollte schnell verfliegen als sie etwas auf ihrem Schreibtisch entdeckte, was davor noch nicht dort gelegen hat. Als Elena die fremden Dokumente in die Hand nahm setzte ihr Atem einen kurzen Moment aus. Es war die Krankenakte. Die Krankenakte der verstorbenen Frau bei dieser sie sich heute befand. Haargenau alles kopiert. Einer der Gründe weshalb Desmond wohl so lange noch gebraucht hatte. Elena verblieb einen kurzen Moment in dieser Position ehe sie die ganzen Dokumente nahm und wohl schneller wieder die Treppe runterkam als sie diese hochgekommen war. Der Keller war das Ziel der jungen Frau und ehe sie an der schweren Tür nur kurz klopfte, trat sie auch schon ein. Sie wollte etwas sagen doch als sie den Raum erblickte, verschlug es ihr letztendlich die Sprache. Es glich schon fast einem Museum, alter Familiengeschichte. „Und ich dachte immer du bunkerst hier unten Leichen.“ hauchte Elena nur nach dem sie einigermaßen ihre Sprache wieder gefunden hat. Ihr Blick fiel wieder zu den Dokumenten, welche sie kurz anhob. „Wieso?“ fragte Elena nur. „Du hast sie einfach mitgehen lassen obwohl du wusstest das sie gestohlen waren.“

@Desmond O´Dwyer


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#8

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 28.11.2019 22:34
von Desmond O´Dwyer | 48 Beiträge

„Oh die Therapie würde ich auch brauchen...“ murmelte Desmond während er mit dem kleinen Messer hantierte.
Auf die Frage ob Parsley wirklich niemals da draußen gewesen sei, entgegnete er nur “Nein, ich hatte das Glück nie da raus gehen zu müssen. Ich war nur auf der Mauer, dort kann man manchmal ganz ruhig arbeiten.“
„Es gibt noch Menschen die Glück haben.“ sagte Desmond. „Du wärst tot wen es das Commonwealth nicht gegeben hätte.“
Und Parsley hatte anscheinend wirklich Glück gehabt. Es war das Glück ein O'Dwyer zu sein.
„Das mag wohl sein...“ murmelte der alte Parsley. „Es gibt wohl wenig Leute da draußen die über sechzig Jahre alt sind...“
„Ich wette mit dir es gibt nicht einen einzigen in deinem Alter da draußen, der nicht zu irgendeiner Kolonie gehört.“
Viele der O'Dwyers waren niemals gezwungen gewesen ein Nomadenleben zu führen, das hieß nicht das sie nie dort draußen gewesen waren, es hieß nur dass sie nie auf den Luxus haben verzichten müssen die die Mauer einem bieten konnte.
Desmond schmunzelte als Elena sich etwas beleidigt fühlte. „Natürlich siehst du immer gut aus. Aber morgen möchte ich keine Blümchenkleider sehen. Du solltest dich diskret und trotzdem so anziehen dass jeder da draußen Respekt vor dir hat, verstanden? Das mit den Blümchen meine ich ernst!“

Als es endlich ruhiger im Haus wurde und Desmond in Ruhe seine Aufmerksamkeit seinen Gewehren widmen konnte fing er an die kleinen teile aufzulisten die er dem MG34 entnahm. Er arbeitete präzise wie ein Chirurg. Zwischen hunderten kleinen und großen Waffen die hier in Kisten lagerten, von der Decke baumelten oder einfach an der Wand hingen arbeitete er in dem kalten Licht einer Leuchtstoffröhre.
Das war der Vorteil zur Führungsriege zu gehören: Strom wann immer man wollte. Das gab es nur in drei Stationen im Commonwealth, im Krankenhaus, bei den Miltons und hier, bei Desmond O'Dwyer.
Doch Desmond ließ auch immer das Haus nach 20 Uhr verdunkeln um es der Unterschicht gleich zu tun, für die er ja Verwalter, Ansprechpartner, Chef und Anführer war. Sympathie sammeln, das war der eigentliche Hintergrund der Verdunkelung. Helen sah das oft nicht ein, den ohne Nachttischlampe konnte sie ihre italienischen Taschenromanzen nicht lesen. Aber auch Helen musste sich Desmonds Befehlen beugen. Wenn er etwas sagte war das wie in Stein gemeißelt, da konnten Toni und Gabriele so viele erotische Abenteuer an irgendwelchen italienischen Stränden haben wie sie wollten, es half nichts. Wenn Desmond etwas sagt wird es eingehalten. Außer von Elena... ab und zu tat sie nicht das was er wollte.
Und genau in dem Moment machte sie wieder etwas was er nicht wollte. Er hatte gehofft sie würde sich in ihrem Zimmer einfach hinlegen/hinsetzten und ihre Akte durchblättern, aber anscheinend kam sie grade die Treppe hinunter. Das erkannt Desmond anhand der Geschwindigkeit mit der die Schritte immer näher kamen und tatsächlich klopfte sie an der schweren Tür.
„Ja?“ beantwortete er das klopfen etwas entnervt.
Und wie erwartet trat sie ein.
„Und ich dachte immer du bunkerst hier unten Leichen.“ sagte sie und schaute sich um.
„Es wäre auch gelogen, wenn ich dir sagen würde dass hier niemals eine gelegen hätte.“ sagte er mit einer komischen Selbstverständlichkeit ohne seinen Blick von den Waffenteilen vor ihm abzuwenden. Manchmal konnte man nicht unterscheiden ob solche Aussagen ernst gemeint oder einfach nur seinem schwarzen Gangsterhumor entsprangen.
„Meine Schwester Fia ist hier unten gestorben...“ sagte er ganz beiläufig während er mit einem Schlitzschraubendreher in dem Maschinengewehr herum bohrte. „Die Mulock Gang hat sie einfach beim Rasenmähen über den Haufen geschossen. Peng und tot.“ er seufzte. „Aber du bist nicht hier um über meine Schwester zu reden.“
„Wieso?“ fragte Elena nur. „Du hast sie einfach mitgehen lassen obwohl du wusstest das sie gestohlen waren.“ sie hielt ihm die Akte aus dem Krankenhaus genau vor die Augen.
Desmond lehnte sich zurück und schaute sie emotionslos an. „Ich dachte mir wir könnten sie vielleicht zusammen falten und als Ausgleich benutzen wenn mal ein Stuhl oder Tisch wackelt. Oder man könnte sie umdrehen und als Schmierblätter benutzen...“ er nahm ihr die Akte aus der Hand und drehte eines der Blätter um. „Siehst du? Die Rückseite ist noch unbedruckt.“ er gab sie ihr wieder zurück. „Aber wir könnten auch ganz simpel den kleinen Kamin in deinem Zimmer damit anzünden. Das geht sicherlich auch.“ Er schaute sie an, ganz tief in ihre Augen. Er machte eine lange Pause und sagte einfach erst mal gar nichts. Dann atmete er tief durch, schaute wieder auf sein kleines Projekt vor sich und fing wieder an mit dem Schraubendreher in dem Verschluss zu stochern, bis es endlich klick machte und er die Ausziehfeder heraus sprang. „Ich kann mir vorstellen was es für dich bedeutet wen du dir so eine Mühe gibst diese Akte zu bekommen. Ich hab für andere Angelegenheiten genauso verbissen gekämpft, nur auf eine etwas andere Art. Mehr mit Gewalt und etwas brutaler, nicht so verschleiert und trickreich wie du das machst.“ er griff in ein Regal wo eine Schachtel Zigaretten lag. Er lies den Filter über seine Lippen streichen bevor er sich den Glimmstängel anzündete. „Versteh mich nicht falsch, ich mag das. Das zeigt deine Ambitionen und Möglichkeiten die du mitbringst. Vielleicht solltest du noch etwas mehr üben und etwas Schießpulver in deinen Stil mit einbringen.“ Er stand auf und ging um ein freistehendes Regal herum. Hinter dem Regal, in der Wand war ein großer Waffenschrank in das Fundament eingegossen. Desmond drehte an den Rädchen ein paar mal nach links und nach rechts bis sich irgendwann das Schloss öffnete und die Tresortür federleicht aufschwang. Hinter der Tür verbargen sich ein paar weitere kleinere Schließfächer, alle nur so groß wie ein Schuhkarton. Desmond griff in seine Hosentasche und holte seinen 'heiligen' Schlüsselbund hervor. Er suchte den passenden Schlüssel zu dem Fach auf dem groß 'Fia' stand. Wenn man genau hinsah konnte man auf den anderen Fächern auch andere Namen lesen wie 'Murray', 'Peter', 'Michael', 'Desmond' oder auch 'Helen'. "Das ist der erste Tresor der hier eingebaut wurde." sagte er. "Hier hat meine Familie ihre größten 'Schätze' eingelagert. Später waren hier aber nur noch Handfeuerwaffen drin." Er steckte den Schlüssel ins Schloss und öffnete das 'Fia' Fach. Er griff hinein und zog eine Pistole hervor. Eine Luger P08 mit verlängertem Lauf.



„Ich wollte sie dir erst morgen geben. Aber da du ja heute Abend schon hier unten bist...“ er drehte die Pistole in seinen Händen. „Sie hat Fia gehört, hat sie ein paar mal bei einem Bankraub eingesetzt und gegen die Mulock Gang. Hat ihr gute Dienste geleistet. Eine einfache Pistole, auch wenn sie kompliziert aussieht. Leichter als die meisten Pistolen aus der Zeit. Acht Schuss.Natürlich Halbautomatisch.“ er hielt @Elena Davis die Waffe hin. „Sie soll deine erste Waffe werden. Ich würde mir niemand anderen wünschen der diese Waffe führt.“


Never break with the Commonwealth.

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#9

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 13.12.2019 16:01
von Elena Davis (gelöscht)
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Desmond schien nicht sonderlich erfreut darüber das Elena ihn wohl bei seinem Rumhantieren mit den Waffen störte aber da könnte man sie schon fast mit einem Kind vergleichen, wenn ihm etwas die Aufmerksamkeit stohl und es nicht locker ließ bis sie es hatte. So war es auch nun hier gewesen. Desmond drehte sich schließlich zu ihr um, während Elena immer noch mit erwartungsvollen Augen ihn anstarrte. Auf ihre eher sarkastische Antwort antwortete Desmond mit einer solchen Selbstverständlichkeit das El noch nicht mal wusste ob er sich ebenso gerade einen Witz erlaubte oder es sogar ernst meinte. Das Schlimme daran war das Elena ihm das sogar glauben würde, was automatisch dazu führte das sie sich nochmal in dem bunkerartigen Raum umblickte, diesmal ein wenig gründlicher, als hätte sie schon fast Angst sie könnte etwas übersehen haben. Ehe er schließlich seine Aussage aufklärte als er ihr verriet, das seine Schwester Fia hier offensichtlich erschossen wurde. „Oh...“ entlockte die Aussage nur aus Elena's Kehle, doch bevor sie darauf noch etwas sagen konnte oder gar ihr Beileid aussprechen konnte, würgte Desmond diese Konversation bereits ab. Nun es war nie einfach ein Familienmitglied zu verlieren, egal ob diese bei einer einfachen Haustätigkeit erschossen wurde oder durch eine angebliche Wunde dahin raffte. Elena redete auch nicht gern über ihre Tante, wenn sie es nicht musste. Nur wusste sie nicht genau ob Desmond einfach nicht gerne über seine Schwester redete oder weil er einfach Elena wieder schnell los werden wollte. Auf ihre Frage hin wieso er die Akte mitgenommen hatte, nahm er ihr diese schließlich ab und antwortete mit dem gewohnten Sarakasmus den El von ihm kannte was dazu führte das sie einen gewaltigen Atemzug einatmete und wieder langsam ausatmete. Desmond machte schließlich eine lange Pause, gab ihr die Akte wieder zurück, auch sie sagte einen Moment nichts bevor dieser weitersprach und einen Punkt ansprach. Ja diese Akte war ihr verdammt wichtig. Es war komisch darüber nach zu denken das sich ihre Welt um dieses bisschen Papier drehte. Sie kannte diese Frau noch nicht mal, kannte vielleicht gerade nur mal ihren Namen mehr aber auch nicht. Sie wusste nicht wer sie war, was sie im Commonwealth trieb und was sie überhaupt zu der Frau machte die sie wohl heute war. El selbst wusste dass das was sie machte, nun es war nicht das schlimmste vergehen was man sich im Commonwealth erlauben konnte aber es war ein Vergehen, daran konnte sie nichts ändern. Auch wenn es eher mit guten Hintergedanken geschah, wusste sie stets was passieren könnte wenn sie mal richtig in die Scheiße trat, da konnte auch der Familienname O'Dywer oder Desmond's Einfluss ihr nicht ewig helfen. Irgendwann war Schluss. Doch bevor Schluss war konnte sie vielleicht noch ihre Antwort finden, der sie nun schon so besessen ein ganzes Jahr hinter her jagte. Elena konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht ganz verkneifen als Desmond ihr riet Schießpulver mit in ihre Aktionen einzubauen. Weswegen sie nur eifrig den Kopf schüttelte. „Ich könnte doch niemanden mit einer Waffe bedrohen … und schon gar nicht in einem Krankenhaus. Sie tun schließlich alle nur ihren Job aber sie haben einfach keine Ahnung .. noch nicht.“ sprach sie nur während sie Desmond hinterher blickte wie dieser zu einem Regal ging. El würde nie laut und vorallem nicht vor Desmond zugeben das sie sich mit Waffen deutlich unwohl fühlte, das hatte durchaus mit der Zeit vor dem Commonwealth zu tun. Dadraußen war das nicht mit führen einer Waffe fast schon wie ein purer Selbstmord. Selbst die damals junge Elena hatte damals eine kleine, handliche Pistole die sie mit sich führen musste. Ihre Tante hatte ihr immer gesagt, das sie diese gefunden hatte aber Elena wusste das sie diese irgendeinem Fremden abgenommen hatte, man fand Waffen nicht einfach so auf der Straße. Und selbst diese war nur für den Notfall gewesen. Notfälle wie wenn sie sich selbst oder ihre Tante in Gefahr befanden, mehr aber auch nicht. Desmond hantierte mittlerweile an einem Tresor rum, als er diesen öffnete konnte man mehrere Fächer erblicken, auf denen man verschiedene Namen lesen konnte, von Desmond bis hin zu seiner Schwester Fia und sogar Helen hatte ihr eigenes Fach was dazu führte das sich Elena's Augenbraue anhebte. Sie wusste das Helen … nun eine schwierige Persönlichkeit hatte womit noch nicht mal ihr eigener Sohn wohl zu recht kam aber El konnte sie sich kaum mit einer Waffe vorstellen oder ähnliches … obwohl sie, sie auch nicht dazu provozieren würde, das sie es tut. Desmond öffnete das Fach,auf dem sich der Name seiner Schwester befand und zog etwas heraus. Nicht nur etwas. Eine Waffe. Bei seinen Worten atmete Elena nur ein, sie wusste genau was kam, da hatte Desmond noch nicht mal seine Worte zu Ende gesprochen. Und am liebsten schon gar diese Geste abgelehnt. Elena empfand es als keine gute Idee eine Waffe mit sich zu führen und schon gar nicht die seiner Schwester. Sie würde dieser so oder so nicht gerecht werden. Als er ihr die Waffe hinhielt blickte sie ihn nur kurz schweigend an ehe sie diese mit ihren Händen griff. Sofort spürte sie das Gewicht was diese doch recht kleine Pistole mit sich brachte. Sie war nicht schwer, Elena konnte sie gut mit ihren schmalen Händen umgreifen. „Ich soll aber nun keine Raubüberfälle veranstalten oder irgendwelchen Gangs Kugeln um die Ohren ballern?“ lächelte Elena nur bei seiner Aussage als sie die Waffe in ihrer Hand von allen Seiten betrachtete. „Und immer die letzte Kugel für sich selbst aufheben ...“ murmelte Elena nur nachdenklich ehe sie kurz zu Desmond aufblickte. „Meine Tante .. sie sagte das immer. Im falle .. wenn man gebissen wurde oder schlimmeres.“ Bei seinen letzten Worten schnaufte Elena nur innerlich. Jetzt konnte sie es doch erst recht nicht ablehnen. Elena lächelte ihn nur bei seiner Aussage kurz an. „Danke“ sprach El schon fast unsicher. „Ich sollte dich jetzt in Ruhe lassen und danke .. für die hier.“ Elena hob die Akte nochmal kurz an. „Gute Nacht.“ verabschiedete sich Elena und lief schneller aus dem Kellerraum als sie wohl die Treppe heruntergerannt war. Elena atmete nur aus ehe sie nun wirklich in ihrem Zimmer verschwand. Zusammen mit der Akte ließ sie sich an ihrem Schreibtisch nieder, die Waffe daneben. El seufzte nur, wandte den Blick von der Waffe ab ehe sie sich dem zuwandte, was sie immer tat. Durch irgendwelche Akten und Dokumente plättern, auf der Suche nach etwas was nicht dort hin gehörte, was ungewöhnlich war und was einem komisch vorkam. Die 21-Jährige wusste nicht wann es passiert war doch es endete damit das sie mit dem Kopf auf dem Schreibtisch zwischen den Dokumenten und Akten einschlief, was in letzter Zeit häufiger passierte. Als Elena das nächste mal die Augen öffnete war es bereits hell. Etwas verschlafen richtete sich auf und zog das Blatt, welches an ihrer Wange klebte, ab ehe sie sich streckte und aus dem Augenwinkel auf die Uhr sah ehe sie ihre Augen aufriss. „Shit!“ fluchte Elena nur laut ehe sie aufsprang. Parsleys Stimme ging ihr wie ein Deja Vu durch den Kopf als dieser gestern noch fragte um 7, wie jedes mal. Es war gottverdammt viertel vor 7. Elena lief durchs Zimmer als würde sie etwas jagen, während sie sich umzog in etwas schickes und auch Desmond zu liebe keine Blumen, die Waffe verstaute und ihre Haare richtete. El hatte sowieso keinen blassen Schimmer zu was oder wem Desmond sie heute mitschleppte, sie hoffte nur dass das ganze nicht in einer Schießerei endete. El lief aus dem Zimmer, ließ sich die Eile von eben kaum anmerken, vielleicht fiel es nicht auf.

@Desmond O´Dwyer


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#10

RE: Küche mit Essbereich

in O'Dwyer 07.01.2020 17:06
von Desmond O´Dwyer | 48 Beiträge

"Welche Bank willst du den hier überfallen?" fragte Desmond sarkastisch. "Hier gibt es keine Banken mehr die es lohnt auszurauben und Gangs gibt es nur noch eine."
Zu dem Kommentar 'sich selbst eine Kugel aufzuheben' sagte er nichts. Er wusste schon dass es sehr 'praktisch' sein konnte eine Kugel für sich aufzubewahren, doch spielte Desmond selten bis nie mit dem Gedanken sich selbst zu erschießen. Das sprach für seinen Geisteszustand.
Elena bedankte sich und verschwand wieder.
„Gern geschehen.“ Murmelte er leise als sie schon längst aus dem Keller verschwunden war.
Er guckte auf die Fächer.
Es gab ein Fach, oben rechts dass keinen Namen trug. Es war das einzige ohne aufgeklebten Zettel.
Irgendwie störte es das Bild des eigentlich so perfekt eingerichteten Tresors.
Desmond seufzte und holte nochmal seinen Schlüsselbund heraus. Der Schlüssel zu dem Fach sah, hingegen zu den anderen fast wie neu aus. Dass lies darauf schließen das er fast nie benutzt worden war. Er steckte den Schlüssel in das Schloss und öffnete es.
Der Inhalt des Fachs unterschied sich immens von dem Inhalt der in den anderen Fächern zu finden war.
Die anderen Fächer waren voll mit Handfeuerwaffen, Waffenteilen und allerhand kleinem Kriegswerkzeug, doch in diesem Fach waren nur Fotos.
Fotos auf dem nur ein Motiv war.
Eine Frau mit kurzen, blonden Haaren, rundem Gesicht und blau, grauen Augen.
Desmond blätterte die Fotos durch.
Er seufzte, verharrte einen Moment mit einem Bild in seiner Hand.
„Hmmm...“ brummte er und legte die Fotos zurück in den Tresor, dann schloss er die schwere Tür.
Jetzt hatte er auch keine Muße mehr um an dem Maschinengewehr herum zu tüfteln. Er verriegelte den Keller und begab sich zu Bett.

Am nächsten morgen war er wieder wie immer, so um kurz vor sechs Uhr wach und um spätestens sieben in der Küche um einen Tee zu trinken.
Man mochte es kaum glauben aber tatsächlich wurden Menschen sehr erfinderisch wenn ihre Alltagsdrogen wie Koffein oder Nikotin ausgingen.
Desmond und seine Hausangestellten hatten den Garten in ein kleines Anbaufeld für Tabak und Tee umfunktioniert, so dass dieser als kleine, autarke Versorgungsmöglichkeit zur Verfügung stand. Es reichte nicht für das gesamte Commonwealth, aber es war genug für den Konsum des Hauses.
Tatsächlich wurde auch mal versucht eine Kaffeepflanze anzubauen, doch fehlte es an Sonne, Wärme und an ungerösteten Kaffeebohnen um den Versuch zum Erfolg zu führen. Mehr als eine enttäuschte Hausbesetzung und einen verzweifelten Gärtner hatte dieser Versuch nicht gebracht.
Aber der Tee wuchs. Das war zumindest ein kleiner Koffein Spender.

Als Elena die Treppe herunter gestürmt kam, fiel sie fast der dienstältesten Haushälterin in die Arme, die gerade auf dem Weg in die erste Etage war.
„Huch!“ sie erschrak und sprang zur Seite. „Ich sollte sie gerade wecken, Miss Davis. Keine Angst sie sind noch lange nicht zu spät.“ Sie zuppelte etwas an Elenas Outfit herum und richtete die eine Strähne die sich noch nicht in die Frisur einpassen wollte. „So. Gut sehen sie aus. Mr. O'Dwyer ist in der Küche.“
Der Küchentisch war wie jeden morgen, gedeckt mit ein paar Köstlichkeiten die das Commonwealth her gab. Selbstgebackenes Brot, selbstgemachte Marmelade, Schinken vom ansässigen Metzger (der ja am Tag zuvor auch schon Gesprächsthema war) und sonstiges Frühstückszeug.
Desmond stand mittlerweile vor dem Fenster, in der einen Hand die Tasse Tee und in der anderen einen schlichten 1911 Colt. Er zielte grade über Kimme und Korn in den Garten.
Der Hahn war gezogen und und die Pistole entsichert.
Er drückte ab, aber es machte nur * Klick *.



Erst jetzt bemerkte Desmond dass Elena auch in der Küche stand, er drehte sich um, hatte immer noch die Waffe in der Hand. „Ist nicht geladen...“ er zuckte mit den Schultern und steckte die Waffe in sein Holster. „Du solltest was essen, ich glaube wir werden etwas länger unterwegs sein.“ er setzte sich an den Tisch und fing an sich eine Brotscheibe mit Butter zu beschmieren.
Plötzlich hörte man wie jemand durch die Tür kam. Es war der alte Parsley. Nachdem er sich Hut Mantel und Aktentasche entledigt hatte, betrat er direkt die Küche. „Guten Morgen Desmond, guten morgen Elena.“ grüßte er und nahm seinen Platz am Tisch ein. Sofort begann er zu frühstücken. „So wie es aussieht bekommt ihr gutes Wetter für euren kleinen Ausflug. Keine Wolke am Himmel.“
„Das ist ja schön.“ murmelte Desmond der grade mehr auf seine Brotscheibe konzentriert war als auf Parsleys Gelaber.
„Was ist mit den Fahrzeugen?“ fragte Desmond eher beiläufig.
„Ihr habt den Greyhound und zwei Begleitfahrzeuge.“ antwortete Parsley.
„Und die Männer?“fragte Desmond weiter.
„16 hoch motivierte und schwer bewaffnete O'Dwyers. Jeweils drei auf den Begleitfahrzeugen zwei auf dem Geschützständen des Greyhounds und der Rest sitzt neben dir im Bus.“ Parsley gönnte sich eine Tasse Tee. „Sie werden gleich um kurz vor halb acht hier sein. Dann kannst du entscheiden ob du sofort abreisen willst oder etwas später.“
„Wir werden sofort abreisen.“ sagte Desmond prompt. „Was sagen die Beobachter, sind Horden unterwegs?“
„Wir haben in den letzten Wochen ein paar größere Horden im Norden und kleinere im Osten gehabt. Also nichts womit wir nicht klar kommen würden.“ antwortete Parsley.
Desmond brummte nur zustimmend. Als er seinen Tee ausgetrunken hatte, griff er in seine Westentasche und legte drei Magazine vor Elena auf den Tisch. „Für den Fall der Fälle.“ sagte er.

Nach dem Frühstück dauerte es nicht lange bis es an der Tür klopfte. Die dienstälteste Haushälterin öffnete und ein Wachmann in typischer weißer Rüstung kam herein.
Er nahm seinen Helm ab und trat in den Flur.
„Mr. O'Dwyer. Wir sind bereit zum ausrücken.“ sagte er.
„Sehr gut.“ sagte Desmond, erhob sich von seinem Stuhl und deutete Elena dass sie ihm folgen sollte. An der Garderobe nahm er sich Mantel, Mütze und seine Handschuhe die er immer trug wen er das Haus verließ.
Als sie aus dem Haus traten erwartete sie eine Truppe von 16 gerüsteten und bewaffneten O'Dwyer Soldaten, hinter ihnen ein großer Großer Greyhound Reisebus auf dem man vorne und zwei Geschützkanzeln montiert hatten, aus dem die Läufe von großen Maschinengewehren ragten. Vorne hatte man einen großen Kuhfänger eines LKW's montiert.




Dazu begleiteten den Bus ein Hummer H1 des ehemaligen Militärs, ebenfalls bewaffnet mit einem Maschinengewehr und ein kleinerer Ziviler Pick-Up auf dem ebenfalls ein Gestell montiert war auf dem seine großkalibrige Bewaffnung ruhte.
„Einsteigen.“ befahl Desmond während er die Handschuhe überstreifte.

@Elena Davis


Never break with the Commonwealth.

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