Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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HOT HOT SUMMER ... endlich strahlt sie Sonne und wärmt unsere abgekühlten Körper. Die Damen haben gebräunte Haut und die Herren, lassen sich ein kühles Bier schmecken. Sonne satt und so langsam kommen wir echt ins schwitzen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 34 Grad. Packt die Sonnencreme ein, verbrannte Haut kann sehr schmerzhaft sein.

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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 93 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 20 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 22 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 10 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 14 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 24 Bewohner -----------------------

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Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

☀ Der Sommer ist da und wird sehr sehr heiß. Dürre und starke Gewitter sind keine Seltenheit ☀
#1

Bibliothek

in O'Dwyer 29.10.2019 00:53
von The Walking Dead Team | 2.194 Beiträge

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#2

RE: Bibliothek

in O'Dwyer 30.10.2019 14:41
von Desmond O´Dwyer (gelöscht)
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"Und das sind die Zahlen für den letzten Monat..." sagte Parsley, der Sekretär. Er überflog die Handgeschriebenen Zeilen auf dem Blatt Papier und reichte sie dann weiter an Desmond.
"Hmmmm..." brummte Desmond. "Sah schon mal prickelnder aus."
"Genau das habe ich mir auch schon gedacht! Wenn du mich fragst wird es von Jahr zu Jahr weniger." Parsley war ein kleiner hagerer Mensch, er war alt, zumindest für die heutigen Umstände in der sich sie Welt befand. 66 Jahre.










Der alte Parsley


Die alte Brille rutschte immer wieder seine Nase herunter und er musste sie andauernd wieder zurück an ihren Platz schieben. „Sie lassen was von der Ernte verschwinden. Ich sag es dir.“ Der kleine hagere Mann fuchtelte wild mit seinem rechten Zeigefinger in der Luft herum als hätte er hier den Skandal des Jahrhunderts aufgedeckt.
Desmond schaute Parsley ernst an. „Natürlich lassen sie was verschwinden. Dass machen sie jedes Jahr.“ sagte Desmond ruhig und gelassen. „Der Jäger erlegt mehr als er angibt, der Metzger macht mehr Wurst als er angibt, der Schmied schmiedet mehr Nägel als er angibt. Das ist normal.“ sagte Desmond.
„Aber das...“ Parsley beugte sich nach vorne und zeigte auf die Liste. „...das ist nicht normal. Du musst was dagegen machen. Dass ist ja schon dreist!“ Er warf sich mit Schwung zurück in die Lehne des Sessels, das tat er so fest das Desmond kurzzeitig den Eindruck hatte dass dieser kleine, alte Mensch sich gleich selbst zerbrechen würde.
Desmond seufzte. Es ging um die Zahlen der diesjährigen Kartoffel und Rüben Ernte, nicht unbedingt ein spannendes Thema, aber es war wichtig.
Und die Zahlen sahen nicht gut aus. Ernte für Ernte wurden es weniger Kartoffeln und Rüben.
Noch einmal blätterte Desmond die Blätter durch. Mit einem leichten Knarzen öffnete er eine Schublade in seinem mächtigen, viktorianischen Massivholzschreibtisch und holte ein kleines Zigarettenetui hervor. Er nahm sich eine Zigarette, das dazugehörige Feuerzeug und zündete den Glimmstängel an. Das tat er mit einer solchen Gelassenheit und Ruhe dass so mancher Zappelphilipp dabei wohl die Geduld verlieren würde.
Parsley war so ein Zappelphilipp. Unruhig wechselte er immer seine Beinpositionen, stand auf und setzte sich wieder zurück in den grünen Ledersessel. Er wagte es nicht irgendwas zu sagen, es hätte eh keinen Sinn, in solche Situationen würde Desmond sowieso nicht reagieren. Das tat er nie.
Man begegnete ihm besser immer mit etwas Geduld, manche Handgriffe führte Desmond fast rituell durch und wenn man ihn dabei störte konnte man sehr schnell in seinem Ansehen sinken. Und das Anzünden einer Zigarette gehörte definitiv zu diesen 'Ritualen'.
Knisternd entzündete sich der Tabak und langsam quoll der feine Rauch zwischen seinen Lippen hervor.
Er rauchte so lange bis er das erste mal die Asche an der Spitze der Zigarette abstreifen musste.
Langsam drehte er die Zigarette in dem gläsernen Aschenbecher bis die Asche abfiel.
„Hmmm...“ brummte er wieder.
Parsley horchte auf.
„Ich werde hinfahren.“ sagte er kurz und knapp.
Parsley konnte nicht verheimlichen dass er sichtlich erfreut über diese Entscheidung war, den wen Desmond mit seinen O'Dwyer Soldaten ausrückte, verpufften die Probleme wie ein aufgeblasener Luftballon in einem Vakuum. Parsley konnte sich schon denken wie Desmond die Probleme zu lösen vermochte, den er war ja selbst auch ein alter O'Dwyer und kannte das 'alte Geschäft', so wie er es nannte. Er war nie ein Mitglied der aktiv an 'Unternehmungen' teilnahm, sondern eher jemand der aufpasste dass den Ordnern im Schrank nicht plötzlich Beine wuchsen und sie davon rannten.
Desmond schaute auf die Uhr.
Parsley sah wie 'Die Zweite Hand' nachrechnete und sich fragte ob es sich heute noch lohnen würde raus zu fahren und sich den Problemen heute noch anzunehmen.
„Desmond...“ unterbrach Parsley Desmond. „Es wird sich heute wohl nicht mehr lohnen... Deine Termine...“ er schlug das kleine Buch auf in dem er die Termine von Desmond eintrug und organisierte. „...würden es sicher zulassen morgen in den Distrikt zu fahren.“
Desmond stand auf und ging zu dem Fenster das einen Blick auf das schwer bewachte Tor bot, das ins innere des Commonwealth führte. Er drehte die Zigarette in seinen Fingern. „Ja. Ich fahr morgen noch vor Mittag dorthin. Sorge dafür dass nur meine Leute mit mir fahren. Zwei Teams als Begleitung sollten reichen. Nur O'Dwyers. Pamela soll wenn möglich nichts davon erfahren. Verstanden?“
Parsley schrieb alles mit und nickte immer wieder. „Ja, Ja, natürlich!“ sagte er immer wieder und lies den Kugelschreiber überhitzen.
„Sie würde die Probleme nur falsch lösen. Sie würde einen Massenmord in Auftrag geben. Das wäre sehr schlecht für unseren Arbeiterstand.“ sagte Desmond.
Plötzlich hörte man wie es an der Haustür klopfte und etwas Unruhe entstand. Man hörte das Hauspersonal wie es mit dem Wachpersonal sprach und zwischendurch auch immer Hellen O’Dwyer, Desmonds Mutter, derren schrille Stimme immer mal wieder durch das Gebrabbel brach.
Parsley hörte sofort auf zu schreiben und Desmond drehte sich um. Der Lärm missfiel ihm und mit schnellen, stampfenden Schritten ging er auf die Tür der Bibliothek, die gleichzeitig auch das Büro von Desmond war, zu. Er riss die Tür auf und blickte den Flur zur Eingangstür herunter. „Was ist hier los? Ich arbeite hier!“ brüllte Desmond.
Ein großer Mann vom Wachpersonal, gekleidet in einer der Weißen Rüstungen, reichte sein Sturmgewehr der Köchin die an der Tür stand, schritt an dem Hauspersonal und an Desmonds Mutter vorbei direkt auf ihn zu.
„Sir. Mis Davis...“ Desmond unterbrach die Wache und stoppte ihn mit einer Geste an dem Punkt wo er grade stand, wortlos zeigte er auf die dreckigen Fußspuren die der Wachmann in Desmonds Flur hinterlassen hatte.
Der Wachmann stoppte und sah seinen Spuren hinterher. Anscheinend wollte er sich versichern dass es wirklich seine Fußspuren waren. Langsam ging er wieder zurück und stellte sich wieder in den Türrahmen.
Langsam schritt Desmond auf den Wachmann zu und nahm der Köchin das Gewehr ab. Er spielte etwas mit dem Gewehr und inspizierte es dabei fragte er beiläufig: „Was ist mit Elena?“
„Elena wurde...“ fing der Wachmann an zu reden, doch stockte als Desmond plötzlich vom Gewehr aufschaute und ihn streng anguckte.
„Ms. Davis wurde erwischt wie sie schon wieder im Krankenhaus Akten stehlen wollte.“ sagte der Wachmann grade heraus.
Desmond seufzte. „Mutter!“ rief er.
Hellen schenkte Desmond ihr Aufmerksamkeit.
„Wann hat Elena das Haus verlassen?“ fragte er laut und schroff.
„Woher soll ich das wissen?“ antwortete die alte Dame ebenso schroff.
„Weil du in diesem Haus mehr siehst als die Tapeten an der Wand. Deswegen.“ sagte er.
„Sie ist um kurz vor elf gegangen. Sie hat was gegessen, dann war sie im Bad und...“
„Danke reicht. PARSLEY, sag die Termine für gleich ab. Ich habe zu tun.“ Desmond drückte dem Wachmann das Gewehr vor die Brust, schickte ihn wieder weg und nahm sich seinen langen Mantel aus der Garderobe.
Parsley stöhnte und strich in seinem kleinen Buch ein paar Termine weg.
„Die Schlüssel für den Buick.“ forderte er von seinem Hausmädchen, die auch im Flur stand.
Diese öffnete sofort den Schlüsselkasten und holte einen Autoschlüssel hervor.
„Danke. Wenn ich wieder da bin würde ich gerne essen. Verstanden?“ sagte er laut.
Das Hauspersonal nickte.
„Sehr gut.“ mit diesen Worten schritt Desmond über die Türschwelle, hinaus ins Commonwealth. Er ging zu seiner Garage, die sobald er sich näherte von zwei Wachleuten geöffnet wurde. Dahinter befand sich ein Biest von Auto.
Ein Buick Riviera aus dem Jahr 1973.



Der Wagen war ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten und ein Überbleibsel von Desmonds Automobilen Träumen, gekauft von gestohlenem, erpressten und geschmuggeltem Geld, sowie ein paar andere Automobilraritäten die immer noch in einer Lagerhalle am National Harbor in D.C. standen, doch heute wahrscheinlich niemanden mehr interessieren würden.

Sofort wurde das Tor zur Auffahrt geöffnet und die Straße von den weißen Rüstungsträgern gesperrt.
Desmond ließ den Wagen an.
Blubbernd und langsam rollte die schwarze Maschine die Auffahrt herunter. Viele auf der Straße schauten dem Biest hinterher. Jeder kannte den Fahrer. Die Straßen wurden vor ihm frei gemacht, so musste er nirgendwo stehen bleiben. Es dauerte gut eine viertel Stunde bis er an dem Ort angekommen war, zu dem er wollte. Das Krankenhaus.
Desmond stellte den Riviera in der nähe des Eingangs ab und stieg aus. Er schloss den Wagen nicht ab oder zog den Schlüssel aus dem Zündschloss. Warum auch? Niemand würde sich trauen dieses auffällige Ding zu klauen, wo doch jeder wusste wem es gehörte.
Während er gefahren war hatte er sich die nächste Zigarette angezündet und stand nun mit einer halb gerauchten Zigarette vor dem Eingang an dem ein fettes, rotes Rauchverbotsschild prangte. Er stand ein Moment vor der Tür bis jemand, eine Krankenschwester um genau zu sein, die Tür öffnete.
„Mr. O'Dwyer. Alles in Ordnung? Kommen sie doch herein.“ sagte sie selbstbewusst zu der 'Zweiten Hand'.
Langsam drehte Desmond seinen Kopf in ihre Richtung und ohne ein Wort zu sagen zeigte er nur auf das Rauchverbotsschild. „Die Regeln sind wichtig.“ sagte er leise. Dann zog ein letztes mal an der Zigarette und schnippte sie auf den Parkplatzasphalt.
„Wo ist sie?“ fragte er und trat in das Krankenhaus.


@Elena Davis


zuletzt bearbeitet 30.10.2019 14:45 | nach oben springen

#3

RE: Bibliothek

in O'Dwyer 30.10.2019 16:29
von Elena Davis (gelöscht)
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Mit einem Lächeln und einem Strauß Blumen in der linken Hand betrat die junge Frau das Krankenhaus, steuerte direkt die Information an. Dem genervten Blick der Dame dahinter war sofort zu entnehmen das sie wohl an allen Orte wäre nur nicht hier. „Guten Tag ich möchte gerne zu Mrs Harrison.“ sprach Elena nur, ihr Lächeln verschwand nicht. „Nur für Familienangehörige“ gab die Frau mit einem deutlich genervten Schnauben zurück. „Oh natürlich … Ich bin die Nichte.“ murmelte Elena weiterhin freundlich. Die Dame blickte Elena einen kurzen Moment ungläubich an ehe sie ein erneutes Schnauben von sich ließ und ihr den 'Besucher' Anstecker hinlegte. „Vielen Dank.“ lächelte Elena schon fast übermütig als sie den Anstecker sichtbar an ihrer Kleidung befestigte und die Flure entlang lief. Vor dem Zimmer blieb sie stehen und stieß ein kurzen Seufzen auf, ehe sie anklopfte. Keine Reaktion. Natürlich reagierte die Frau darin nicht. Wenn man im Sterben lag konnte man schlecht auf eine Antwort hoffen. Die Brünette trat langsam ein, der Raum war nur noch halb beleuchtet und in der Mitte das Bett, darin liegend die kränkliche, ältere Dame. Die Blumen legte Elena schon fast vorsichtig neben ihr ab als sie nachdenklich in das friedvolle Gesicht blickte, welche langsame Atemzüge nahm. Elena blickte sich sofort im Zimmer um, fand aber natürlich nichts. Nun ja wer wäre auch so dämlich und würde wichtige Patientendokumente in einem Patientenzimmer liegen lassen. Sie würde gleich wiederkommen um nicht unnötigen Verdacht zu schöpfen. Als die junge Frau das Zimmer verließ bekam sie nicht mit wie die alte Dame gerade ihren letzten Atemzug nahm. Elena lief durch die Gänge der Klinik, lächelte jedem Sicherheitsmann und jeder Krankenschwester und gar den Ärzten charmant zu um keine große Aufmerksamkeit zu errichten. Das Archiv war ihr Ziel. Dort würden sie Akten und ähnliches aufbewahren. Es brauchte nicht lange bis die junge Frau diesen Raum gefunden hatte, das Schild 'Zutritt nur für Personal' war kaum zu übersehen. El legte ihre Hand um den Türknauf und … abgeschlossen. Verdammt. Wie denn auch sonst. Elena lief schnell um die Ecke als sie plötzlich auf der anderen Seite der Tür jemand am Türknauf zu schaffen machte. Eine Dame kam, vollbeladen mit Akten geradewegs aus dem Archiv heraus. Elena nutzte diese Glück und steckte ihren Fuß zwischen die Tür bevor diese zufiel. Als die Dame sich von ihr entfernte, schlich sich Elena unbemerkt herein. Das Archiv war riesig, aber zum Glück waren solche Dinge immer gut organisiert gewesen. Sofort suchte die Brünette unter D – für Davis. Doch fündig wurde sie nicht. Wo zur Hölle waren nur diese Dokumente ihrer Tante gelandet. Elena hatte sich erhofft das sie im Krankenhaus deutlich mehr Glück hatte. El suchte sofort weiter, nach der Dame, bei dieser sie sich eben noch im Zimmer befand und wurde fündig. Schnell wanderte diese in ihre Umhängetasche bevor sie aus dem Raum schlüpft. Sie wollte sich so wenig wie möglich hier aufhalten und erwischt werden schon gar nicht. Die junge Frau lief eilig in das Zimmer der für sie fremden Dame. Die Dokumente würde Elena sich in Ruhe zu Hause ansehen. Wie schon erwähnt, so wenig Verdacht wie möglich. Elena ging nur an das Bett, der älteren Dame, die noch vor kurzem ihren letzten Atemzug genommen hatte. „Keine Sorge... ich finde es schon heraus.“ flüsterte Elena der Dame zu und blickte in ihr Gesicht. Irgendetwas war komisch, das fiel ihr sofort auf. Ein komischer Schauer überlief sie förmlich als sie ihren Kopf zur Seite neigte und nach dem Atem hören wollte. Nichts. Stille. Bevor Elena überhaupt realisieren konnte was gerade los war öffnete die fremde Dame ihre Augen und das nächste was sie spürte war eine Hand, die sich in ihren Haaren festkrallte. Elena schrie auf, konnte sich losreißen und verlor ihr Gleichgewicht stürzte zu Boden, wodurch der ganze Inhalt ihrer Umhängetasche präsentiert wurde. Bevor die Elena überhaupt etwas realisieren konnte spürte sie nur sie am Bein gepackt wird und … ein Schuss. Die junge Frau zuckte sichtbar zusammen. Das nächste was die junge Frau sah waren wie zwei Sicherheitswachmänner im Türrahmen standen. Der Eine hatte seine Waffe gezückt. Aufgescheucht vom Lärm kamen auch minutenspäter Ärzte und weiteres Personal hinzu. Elena lag immer noch am Boden, schon fast Angst darum sich zu rühren. Einer der Wachmänner half ihr auf während einer der Ärzte sich nach der Akte am Boden bückte. Elena wusste genau was es hieß als sich der Blick des Arztes mit ihrem traf. Ärger und Konsequenzen. Das nächste was Elena wirklich wahrnehmen konnte war wie sie in einen Raum gebracht wurde, dort auf einen Stuhl gesetzt und ihre linke Hand mit einer Handschelle festgemacht wurde. „Das könnt ihr nicht tun.“ kam es sofort aus Elena raus. „Ich kann.“ widersprach der Wachmann direkt. „Ich kann eine Diebin daran hindern ab zu hauen um nicht noch mehr Unfug anzurichten. Du wirst hier schön warten bis die 'zweite Hand' eintrifft.“ Elena's Atem setzte bei der Aussage einen Moment aus ehe sie wütend versuchte die Handschelle irgendwie von ihrer Hand los zu bekommen. Natürlich war ihr das nicht möglich gewesen. Es fühlte sich schon fast wie eine Ewigkeit an als Elena einfach nur so da saß. Sie wurde erwischt. Das war fatal. Das war schlimm. Zu dem sie fast ihr Leben noch verloren hätte. Die alte Dame. Hatte sie sich …? Ja sie hatte sich verwandelt. Sie wurde eine von den Untoten. Elena presste nur ihre Lippen zusammen, versuchte das Geschehene sofort zu verdrängen. Elena hatte schon fast vergessen, wie ihre Augen aussahen oder wie sie klangen. Gerade als die junge Frau aufblickte kam der selbe Wachmann wie vorhin herein, ging wortlos zu ihr hin und löste die Handschelle an ihrem linken Handgelenk. Elena rieb sich nur das Handgelenk ehe sie den Wachmann mit einem wütenden Blick musterte bevor sie wortlos an ihm vorbei ging. Als Elena den Gang entlang lief und Desmond O'Dwyer schon von weitem erkannte, wurden ihre Schritte automatisch langsamer. Da stand er und ließ sich wie immer nichts anmerken was ihm gerade durch den Kopf ging. „Ich warte im Auto.“ waren ihre einzigen Worte zu ihm, ehe sie wortlos an ihm vorbei lief. Der Arzt stand nur neben der Krankenschwester, die Akte befand sich in seinem Besitz ehe er Elena hinter her blickte und dann ein paar Schritte auf die 'zweite Hand' zu ging. Etwas nervös räusperte er sich. „Nun ich muss ja nicht erwähnen, was die Strafe für ein solches Vergehen ist aber da es hier sich um einen … Sonderfall handelt überlasse ich ihnen die Entscheidung, welche Konsequenzen sie daraus ziehen.“ Schließlich wühlte er in seinem Arztkittel herum und zog ein kleines gelbes Döschen mit weißem Deckel heraus und hielt es der rechten Hand von Pamela hin. „Der Verlust sitzt wohl noch sehr tief. Das Mädchen kann nicht klar denken. Die hier sollten ihr helfen sich zu beruhigen. Wenn sie, sie nicht nimmt mischen sie es ihr unter das Essen, das wird sie nicht bemerken.“ Elena hatte sich in der Zeit wirklich in den verdammten Wagen gesetzt, sie wusste wenn sie jetzt abhauen würde, wäre es noch viel schlimmer als es sowieso schon war. Schnaufend ließ sie sich in dem Sitz zurücksinken. „Oh man .. jetzt geht’s los.“ murmelte die junge Frau hinwirkend auf die Konsequenzen.

@Desmond O´Dwyer


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#4

RE: Bibliothek

in O'Dwyer 31.10.2019 01:17
von Desmond O´Dwyer (gelöscht)
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Die Krankenschwester lächelte Desmond fragend an. "Wie bitte? Ich kann grade nicht folgen... Wen suchen sie?"
Eine zweite Krankenschwester horchte auf. „Jolene, lass mich das machen. Sie drückte einen Knopf hinter ihrer Empfangstheke und einen Augenblick später stand ein Wachmann neben der Theke und schaute Desmond an. „Ja?“ fragte er etwas unsicher bei dem Anblick der 'Zweiten Hand'.
„Du kannst Ms. Davis jetzt holen.“ sagte die Krankenschwester hinter der Empfangstheke.
Der Wachmann nickte und drehte auf dem Punkt wieder um und verschwand hinter der nächsten Ecke.
„Möchten sie ein Glas Wasser? Oder einen Tee, während wir warten?“ fragte die andere Krankenschwester die Desmond auch in das Hospital hinein gelassen hatte.
Desmond schüttelte den Kopf.
„Wir haben auch ein Stück Kuchen da... Wissen sie Doktor Hobstein hat heute Geburtstag und seine Frau hat einen hervorragenden Pumpkin Pie gebacken...“
„Nein, danke.“ unterbrach Desmond die Krankenschwester ohne sie anzusehen.
„Oder ein Bonbon? Jetzt bei dieser Jahreszeit ist sicherlich von Vorteil ein Vitamin C Bonbon zu sich zu nehmen.“ Die Krankenschwester hielt Desmond eine Schüssel Zitronen Bonbons hin.
Desmond, der der übereifrigen Krankenschwester kein Blick gewürdigt hatte, drehte sich langsam zu ihr um. Er atmete tief ein und wieder aus. Dann griff er in die Schüssel und nahm sich eins der Bonbons heraus.
Das Papier knisterte etwas als er es langsam vom Bonbon trennte, dann steckte er den kleinen Fetzten Papier in seine Manteltasche.
„Wir sind aber heute nicht so gesprächig, Mr. O'Dwyer. So kenne ich sie ja gar nicht...“ sagte die Krankenschwester und legte irgendwelche Akten von A nach B.
Das stimmte nicht. Desmond war eigentlich immer recht still, scheute Smalltalk und machte sich nicht viel daraus mit Menschen zu sprechen die er nicht mal wirklich kannte. „Es gibt momentan viel zu tun.“ sagte er kurz, knapp und leise. Das Bonbon ließ er in seinem Mundraum hin und her flitzen. Es schmeckte nicht besonders prickelnd. Vielleicht lag es daran dass das Bonbon schon echt alt war, oder von jemandem hergestellt wurde der mit Süßkram so gar nichts am Hut hatte.
Es dauerte ein Moment bis der Wachmann zurück kam und Desmond das Mädchen sah dass in dem Erkerzimmer, über seinem Schlafzimmer lebte. Im Schlepptau, ein Arzt gekleidet in weißem Kittel und mit ernster Miene.
Als Elena an ihm vorbei stiefelte, wollte Desmond grade was sagen, holte Luft doch wurde jetzt selbst abgewürgt durch ein „Ich warte im Auto.“ ihrerseits.
Die Luft blieb Desmond im Halse stecken und er nickte nur kurz.
Der Arzt schritt etwas zögerlich auf Desmond zu und schaute ihn etwas eingeschüchtert an. „Nun ich muss ja nicht erwähnen, was die Strafe für ein solches Vergehen ist aber da es hier sich um einen … Sonderfall handelt überlasse ich ihnen die Entscheidung, welche Konsequenzen sie daraus ziehen.“ er kramte in den Innentaschen seines Kittels und reichte ihm ein Döschen, voll mit klappernden Pillen. „Der Verlust sitzt wohl noch sehr tief. Das Mädchen kann nicht klar denken. Die hier sollten ihr helfen sich zu beruhigen. Wenn sie, sie nicht nimmt mischen sie es ihr unter das Essen, das wird sie nicht bemerken.“ sagte er mit unsicherem Blick.
„Hmmm...“ brummte Desmond und nahm die Pillen an sich. „Ich denke die werden schon seit neun Jahren abgelaufen sein oder?“ sagte er leicht sarkastisch.
Der Arzt zuckte mit den Schultern. „Nun ja...“ sagte er. „Wissen sie unsere Mittel sind begrenzt und wir müssen mit dem Arbeiten was wir haben. Wir hoffen jeden Tag das die Suchtrupps was sinniges mitbringen...“
„Soso...“ sagte Desmond etwas abfällig, er konnte mit Beruhigungsmitteln nicht viel anfangen, für ihn waren es nur Drogen die einem ein Dealer verkaufte der einen weißen Kittel trug und in seinem Büro einen Doktortitel hängen hatte. „Ist das die Akte?“ Desmond zeigte auf die Papiere die sich unter dem Arm des Arztes befanden und forderte ihn auf sie ihm auszuhändigen.
„Ähhh... ja aber ich kann ihnen die nicht...“ Desmond sagte dem Arzt nur mit seinem Augen dass er nichts sagen sollte und ihm einfach die Papiere über übergeben sollte.
Der Arzt zögerte etwas, doch rückte sie dann heraus.
Desmond überflog die Papiere kurz, blätterte sie einmal durch und gab sie dann der übereifrigen Krankenschwester. „Kopieren sie das für mich.“ sagte er trocken.
Die übereifrige Krankenschwester schaute unsicher zu ihrem Vorgesetzten.
Dieser nickte ihr nur zu und sie verließ die Runde um dann schließlich zu einem Drucker zu gehen.
„Was haben sie für eine Ausbildung, Doktor...“
„Doktor Maple. Sir.“ antwortete Dr. Maple.
„Was haben sie für eine Ausbildung, Dr. Maple?“ fragte Desmond und schaute ihn mit seinem durchdringenden Blick tief in die Augen.
Es fiel dem Doktor äußerst schwer den Augenkontakt zu halten. „Ich habe Medizin in Georgetown studiert. Fachrichtung Gefäßchirurgie, Sir.“
„Soso.“ Desmond wartete einen Moment bis die fünf Blatt Papier fertig kopiert waren und nahm sie an sich. „Ich werde jetzt gehen. Aber wenn ich erfahre das die 'erste Hand' etwas davon erfährt, werden sie in eine Metzgerei zwangsversetzt. Da sollten sie ja mit ihrer Ausbildung auch ganz gut klar kommen.“ Desmond drehte sich um und ging auf die Tür zu, stoppte aber noch einmal kurz vor der Tür und drehte den Kopf zur Seite. „Ach, und richten sie Dr. Hobstein meine Glückwünsche aus. Er kann sich im Laufe der nächsten drei Tage von Mr. Parsley einen Rationen Gutschein für eine Mahlzeit abholen. Würden sie ihm das Ausrichten?“
Sowohl die Krankenschwestern als auch der Arzt nickten eingeschüchtert.
„Sehr gut. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Ich hoffe ich muss nicht als Kunde zu ihnen kommen. Auf Wiedersehen. Und ich hoffe sie sind nicht irgendwann mein Kunde.“

Desmond verließ das Krankenhaus.
Er zog seinen Mantel aus und wickelte in ihm die Akte ein, so das Elena sie nicht sehen konnte. Die harten Sohlen seiner Schuhe knirschten mit jedem Schritt auf dem, Split bedeckten Asphalt des Parkplatzes. Mit der, in dem Mantel eingewickelten Akte ging auf den Buick zu. Der schwere Türöffner klackte martialisch als er die Tür öffnete. Er beugte sich runter um den Fahrersitz nach vorne zu klappen, dabei sah er Elena kurz an und warf dann seinen Mantel mit der Akte auf die Rückbank. Er klappte den Sitz wieder zurück, setzte sich in den Wagen und drehte den Schlüssel.



Jetzt weißt du wie er klingt.



Das Biest gurgelte. Man konnte es nicht nur hören, nein man spürte es sogar wie alle acht Kolben des massiven Motors sich in Bewegung setzten und hoch und runter schossen.
Desmond legte den Rückwärtsgang ein. Sofort sprang die kleine analoge Anzeige im Armaturenbrett von N auf R. Desmond ließ die Kupplung kommen und langsam setzte sich das zwei Tonnen Monstrum in Bewegung.
Desmond fuhr langsam und gemächlich. Der Wagen glitt förmlich über die Straße, keine von den zahlreichen Schlaglöchern auf der Straße kam bei den Hintern der beiden Passagieren an. Mehr als 40 km/h fuhr Desmond nicht auf den teils überlaufenen Straßen des Commonwealths.
Auf der Hälfte der Fahrt brach er dann schließlich das Schweigen.
„Du musst vorsichtiger werden. Wenn du dich weiterhin so ungeübt anstellst kennt dich bald jede einzelne Krankenschwester, jeder Wachmann und jeder Arzt.“ er seufzte. „Du hörst das nicht gerne, aber du kommst nach deinem Vater. Der war auch sehr oft, sehr unbedacht. Ich dachte du willst nicht wie er sein. Dann streng dich mehr an.“ Er setzte den Blinker und bog nach links ab, auf die Straße die direkt zum großen Tor führte und somit auch zum Herrenhaus. „Stell dir vor der Wachmann wäre kein O'Dwyer gewesen. Milton's Leute hätten dich schneller gehängt als dir bewusst gewesen wäre was du da angestellt hättest.“ Er fuhr rechts ran und parkte den Buick zwischen einem Pferdewagen und einem LKW. Wieder sprang die Anzeige um diesmal von D (Drive) auf N, dann drehte er den Zündschlüssel wieder zurück und der Wagen ging aus. „Und ich nenne dich schon eine O'Dwyer... warte hier ich bin gleich wieder da.“ er öffnete die Tür und setzte seinen Fuß auf die Straße. Desmond ging in einen kleinen Laden, den man hier in der Gegend gut kannte, 'Jamals Fried Chicken and cold served Drinks' hieß das kleine Geschäft.
Elena konnte durch das Schaufenster sehen wie Jamal, der dicke, afroamerikanische Chef des Ladens angewackelt kam, die Hände nach oben riss und Desmond freudig lachend begrüßte. Sogar mit Umarmung und Wangenkuss. Es mussten wohl alte Freunde sein, den man sah Desmond NIE jemanden umarmen. Die beiden wechselten kurz ein paar Worte, dann zeigte Desmond in Richtung des Buicks und auf die sich darin befindende Elena.
Jamal schaute in die Richtung des Autos, man sah wie seine Augen erst zwei Spiegelungen (die seines Schaufensters und die des Buicks) ausblenden musste und er dann schließlich Elena entdeckte. Mit einem dicken Grinsen im Gesicht winkte er der jungen Dame und widmete sich dann wieder Desmond. Sie redeten noch eine weile miteinander, dann überreichte Desmond ihm eine Zigarettenschachtel und Jamal drückte ihm drei Zwei Liter Flaschen selbst gemachten Zitroneneistee in die Hand. Beide verabschiedeten sich und trennten sich wieder von einander.
Desmond kam zurück. Wieder das gleiche wie vor dem Krankenhaus. Tür auf. Sitz zurück geklappt, Flaschen auf den Rücksitz. Sitz nach vorne. Desmond rein. Motor an. Ausparken.
„Eistee...“ sagte er ruhig und deutete auf die Flaschen. „Alle für dich. Magst das Zeug ja gerne.“ Desmond mochte den Tee auch, doch er trank das Zeug eigentlich nur wen er alleine war.
Irgendwas störte ihn als er sich hinsetzte, irgendwas drückte an der Seite. Er suchte in seiner Tasche was den da so drückte. Es war die Pillendose die Dr. Maple ihm gegeben hatte. Er legte sie vor Elena auf das Armaturenbrett. „Das hat mir dein Doktor gegeben.“ sagte er ruhig. „Er sagt es soll dich beruhigen.“ Er drückte den Zigarettenanzünder in der Armlehne, so dass er sich aufheizte und kramte in seiner Westentasche nach der Packung Zigaretten die er noch hatte. „Du hast jetzt die Wahl: Entweder du nimmst alle auf einmal, was ziemlich dumm wäre oder...“ er drückte auf den Knopf der Fensterautomatik und das Fenster auf Elenas Seite fuhr herunter. „...du wirfst sie hier und jetzt raus, denn eins sage ich dir: Diese bunten Bonbons betreten bestimmt nicht in mein Haus.“

Die Auffahrt näherte sich und die Straße wurde wieder gesperrt damit Desmond in Ruhe seine Auffahrt hinauf fahren konnte.
Die Wachleute öffneten die Türen auf der Seite von Elena, damit sie aussteigen konnte und nahmen sofort die drei Flaschen mit ins Haus. Den Mantel nahm Desmond selbst.
„Mr. O'Dwyer. Das Essen ist fertig. Wir können sofort servieren.“ sagte die Haushälterin sobald er und Elena durch die Tür geschritten waren.


@Elena Davis

(Du kannst ja im Essbereich fortsetzen)


zuletzt bearbeitet 31.10.2019 01:19 | nach oben springen


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