Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
Hier findet ihr den passenden Ansprechpartner

Wetterbericht

Winter ... Es ist wieder soweit. Wieder einmal müssen wir mit den Tücken des Winters kämpfen. Vorräte sollten weise verteilt werden. Wege sind vereist, also rutscht nicht aus! Ganze Häuser könnten zuschneien. Macht euch auf was gefasst!

❄️ Der Winter ist auch bei uns angekommen, passt es bitte eurem Play an ❄️
Avatar

Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

⛄ Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da, ehe ihr euch in die Registrierung begebt ⛄

An Aus


#21

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 24.05.2020 11:49
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Damit hatte Elijah wohl nicht gerechnet, das ausgerechnet Lyanna, Lyanna die wohl durchaus und deutlich kommunikativer war als Elijah, ihm wirklich für einen Moment lang den Mund zu halten musste damit er aufhörte zu reden. Diese umgedrehte Situation war doch recht ulkig gewesen. Aber seine Worte, sie konnte es sich nicht anhören das er dachte sie hätte das nur getan weil sie sich auf irgendeine Art verpflichtet dazu gefühlt hatte. Der Dunkelhäutige müsste doch schon längst gemerkt haben das sich die junge Frau nichts aufzwingen ließ, von keinem. Auch wenn Elijah da einen deutlich größeren Einfluss auf Lyanna hatte, hatte auch dieser seine Grenzen und sie wusste stets das er nie etwas von ihr erwarten würde, wobei Lyanna sich nicht wohl fühlen würde. Und das bezog sich nicht nur auf Tatsachen im Bett, sondern allgemein in ihrer Beziehung die sie miteinander führten. Das war die Tatsache die sich auch in dem Unterschied, was Lyanna mit Roan hatte. Sie war mit ihm verheiratet gewesen egal ob es nun unter Einfluss irgendwelcher Drogen war oder ein Akt der Verzweiflung der tief in ihr geweilt hatte, es spielte keine Rolle. Aber die Ehe hatte sie dazu verpflichtet, ihr eingeredet das sie diesen Mann lieben musste, sonst hätte sie ihn wohl doch auch nicht geheiratet oder? Dabei hatte er sich kein Stück an sie erinnert als sie sich wieder begegnet waren. Und ja Lyanna müsste lügen wenn das nicht im ersten Moment sehr weh getan hatte. Aber sie dachte schon sehr lange nicht mehr an ihn, zu mindestens nicht in dieser Hinsicht wie sie an Elijah dachte, schon gar nicht verglich sie die beiden miteinander. Es war nun einmal so gewesen wie es war, niemand konnte daran etwas ändern aber Lyanna hatte dem den Rücken zugekehrt. Es verband sie nichts mehr als nur eine Erinnerung und die Tatsache das sie einander wichtig waren. Aber keine Liebe mehr. Zu mindestens nicht mehr von Lyanna's Seite. Die Dunkelhaarige pustete sich frustriert eine Haarsträhne aus dem Gesicht als Elijah bei seiner Meinung blieb das es heute nichts zu feiern gäbe. Elijah war wohl genau so stur wie jedes männliche Wesen das dadraußen rumlief. Auch wenn seine weitere Aussage ihr wieder ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte. Dann war sie ja nicht ganz erfolglos gewesen. „Nicht die Antwort, die ich mir erhofft hatte aber es ist schon mal eine Besserung in Sicht.“ Ihre streichelnde Bewegung an seinem Bauch wurde langsamer ehe sie nur langgezogen, wohlig ausatmete als er seinen warmen Kuss in ihren wohl ziemlich wuscheligen Haaren spürte. Er würde es sich merken, ja das würde er ganz bestimmt. Wohl mehr als Lyanna selbst. In einer Apokalypse war es manchmal schwer sein Zeitgefühl zu behalten. Und das Elijah es wusste, nun es reichte für Lyanna wenn nur er es wusste. Wenn er alles von ihr wusste. Das gute an der ganzen Sache war, wenn man weit weg von zu Hause war musste man sich nicht mit Dingen auseinandersetzen, die einem aus der Vergangenheit einholten. Sie musste keine Angst haben Menschen über den Weg zu laufen, die sie kannte. Hier war sie einfach nur Lyanna und die Leute kannten sie so wie Lyanna es ihnen erlaubte sie kennen zu lernen. Sie war hier nicht die Anwaltstochter, das mutterlose Kind oder sonst etwas. Diesen Gedanken behielt die Dunkelhaarige aber dennoch für sich, sie wusste das ihr Elijah in dieser Hinsicht nicht ganz zustimmen würde und er hatte Recht. Im Gegensatz zu Lyanna hatte Elijah durch aus den Mut gehabt sich einem Teil seiner Vergangenheit zu stellen. Lyanna seufzte wieder leise, nahm mittlerweile die kreisenden Bewegungen seiner Finger an ihrem Rücken wahr ehe sie für einen Moment sanft die Augen schloss. Sie hatte wohl kaum eine Anstrengung hinter sich, nicht so wie Elijah aber sie könnte auf der Stelle so in den Armen des Dunkelhäutigen liegen bleiben und einschlafen. Ihre Augen öffneten sich langsam wieder bei seinen Worten und die junge Frau schwieg für einen kurzen Moment. Ihr erster Gedanke war wohl, wie er darauf kam aber sie konnte nachvollziehen wie er wohl darauf kam und Lyanna hätte wohl an seiner Stelle genau so gedacht vielleicht noch schlimmer als es Elijah tat. Das war nun mal auch Lyanna's Fluch, das sie sich immer Gedanken darüber machte wie sie wohl in solchen Situationen denken würde, wie sie handeln oder sich entscheiden würde. Mitgefühl und das Hineinversetzen in andere Menschen war nicht falsch und keine Schwäche, dachten zu mindestens die meistens. Aber Lyanna' s Gedanken quälten sie dadurch umso mehr, ließen schlimme Entscheidungen deutlich schlimmer wirken, also war es für die Dunkelhaarige eine Schwäche, eine Art Fluch. „Wie könnte ich je das Interesse an dir verlieren?“ hauchte diese nur ehrlich ehe sie nur leicht den Kopf schüttelte. „Ich bin eine verdammt miese Schauspielerin, das würdest du sofort bemerken.“ kicherte die Dunkelhaarige leise. Die Dunkelhaarige konnte sich wirklich nicht vorstellen je das Interesse an diesem Mann zu verlieren. Dafür war er so anziehend, von seinem Charakter, seinen Aussehen und Lyanna hatte das Gefühl das sie jeden Tag irgendwas neues über Elijah erfuhr, selbst wenn es nur die Tatsache war wie sich in manchen Situationen sein Blick veränderte. Und wenn Lyanna wirklich rein gar nichts zu tun hatte, dann beobachtete sie. Hatte im ersten Moment wohl etwas von einem Stalker … aber Lya stalkte nicht die Menschen, sie analysierte sie, wie Elijah es so schön in deutlich betrunkenem Zustand im Krankenhaus sagte. Das tat sie schon immer. Zu ihrem Eigenschutz. Wenn sie wusste wie eine bestimmte Person in Situationen reagierte oder auf gewisse Themen ansprang wusste Lyanna am besten wie sie sich gegenüber der Person verhielt und konnte dementsprechend reagieren. Das hatte sie mit Elijah auch getan, als sie sich zum ersten Mal begegnet waren. Nicht immer hat das gut funktioniert und er hat es sicherlich auch nicht immer wahrgenommen. Aber anfangs hatte sie ganz bedacht auf jeden seiner Bewegungen geschaut, seine Mimik in gewissen Situationen, der Tonfall seiner Stimme. Lyanna hob nur leicht den Kopf an als Elijah wieder sprach und sie fragte ob sie nicht sein Geruch stören würde ehe er etwas sagte was Lyanna in ihrer Bewegung kurz verstummen ließ. Man konnte deutlich sehen wie sich die Augen der Dunkelhaarigen für einen kurzen Moment weiteten. „Deine Freundin?“ fragte sie schon fast wie ein verdattertes, ahnungsloses Kind. Er hatte sie davor nie so bezeichnet und Lyanna gab zu, natürlich machte sie sich Gedanken wie sie mit Elijah eigentlich stand, da es niemand je ausgesprochen hatte. Lyanna ging einfach davon aus, das sie zu ihm gehörte aber bestätigt mit richtigen Worten hatte das keiner der beiden. Vielleicht dachte Elijah ja auch ganz anders. Aber offenbar wohl nicht, denn dieses Wort … . Lyanna war auf einmal so viel wohliger. Sie konnte nicht beschreiben wie sehr sie es mochte das er sie gerade so genannt hatte. Lyanna's kurzer Schreck über die Situation verschwand langsam in ihren Augen und diese lagen nun wieder deutlich sanfter auf Elijah. Ihr Lächeln wurde deutlich breiter als sie sich wieder auf den Dunkelhäutigen drauf rollte und sein Gesicht mit ihren Händen umfasste ohne eine Vorwarnung ihn küsste. Ein langer, deutlich emotionaler Kuss, der dem Dunkelhäutigen zeigte wie sehr sie sich über diese Aussage freute. Nach einer kurzen Weile löste diese sich wieder von ihr ehe sie ihn nur angrinste. „Der stört mich ganz und gar nicht. Ich kann mich ja gern wieder mit den Inneren von den Untoten einreiben, das war deutlich schlimmer.“ schnaubte Lyanna nur amüsiert um seine Frage zu beantworten. Die Dunkelhaarige nahm so etwas schon längst nicht mehr war und Elijah roch für Lyanna nie schlecht. Auch wenn es merkwürdig war, selbst wenn er in Blut getränkt ist, roch er für Lyanna nicht schlecht .
Manche Dinge waren einfach so und hatten keine Erklärung dahinter.

@Elijah Magoro



nach oben springen

#22

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 27.05.2020 10:49
von Elijah Magoro | 551 Beiträge

Es war für den Dunkelhäutigen schon irgendwie faszinierend wie schön er es fand mit Lyanna einfach nur dazuliegen. Natürlich, er spürte noch immer die Reste der Euphorie, die ihre Arbeit dort unten zwischen seinen Beinen hinterlassen hatte, aber auch ansonsten. Es fühlte sich einfach so gut, so natürlich, so normal an, wenn sie sich an ihn schmiegte, er ihren Kopf auf seiner Brust spürte, ihren Atem der sanft über seine Haut strich. Es waren diese Momente in der ihm bewusst wurde, wie sehr er die Frau mochte, die da an ihn gekuschelt lag. Wie viel sie ihm bedeutete, schon nach der doch recht kurzen Zeit, die sie bisher erst miteinander verbracht hatten. Und es verwirrte und überraschte ihn noch immer, wie verdammt schnell er diese Zuneigung zu Lyanna entwickelt hatte. Es war nicht der Moment im Supermarkt als er sie gegen das Regal gepresst und festgestellt hatte, wie hübsch sie war, es war auch nicht der betrunkene Sex im Landhaus gewesen, auch nicht als sie im Motel gefangen gehalten wurden, sondern der Moment indem es ihm so wirklich bewusstgeworden war, war der gewesen als er sie kurz nach dem Motel angesehen hatte und sich gedacht hatte, „Ich will nicht das sie stirbt. Ich will sie nicht verlieren.“
Sie waren durch den Wald gestapft, kurz bevor sie durch den Fluss mussten und er hatte sie betrachtet, darüber nachgedacht das sie ja eigentlich eine Fremde war, er ihr aber dennoch so sehr vertraute, dass er ihr den Rücken zuwandte, mit ihr geschlafen hatte, auch, wenn es betrunken gewesen war. Dennoch, von Anfang an hatte er zu Lyanna irgendwie so eine innere Verbindung gespürt, wenn sie da war, war es irgendwie besser auf der Welt, schöner, heller, bunter. Vorher war die Welt ein düsterer Ort, so kitschig das klingen musste. Trotz der ganzen Scheiße, die sie schon miteinander durchgestanden hatten, war es einfach besser mit ihr.
Auf seine Aussage, dass er dachte sie hätte das Interesse an ihm verloren, schüttelte sie nur den Kopf und kicherte dann wieder so süß.
„Ja, vermutlich würde ich das. Immerhin kenne ich dich, deine Körpersprache, deine Mimik, das Funkeln in seinen Augen…“, murmelte er und lächelte sanft, „Dennoch habe ich manchmal das Gefühl dich lesen zu können wie ein Buch, an anderen Tagen allerdings bist du für mich so rätselhaft wie ägyptische Hieroglyphen. Aber das macht dich auch so interessant, denn so kann ich immer wieder was Neues über dich lernen.“
Danach schwieg er wieder kurz, sagte nichts, seine Finger malten weiterhin die Kreise auf ihren fast nackten Rücken.
Als er sie fragte, ob sie sein Schweißgeruch nicht störte, sagte er wohl etwas, was sie kurz aus der Fassung brachte. Ahnungslos hob er eine Augenbraue an, als sie ihren Kopf hob und innehielt. Ihre Augen weiteten sich einen Moment und er dachte schon sie hätte irgendwas gehört oder ihr wäre irgendwas Wichtiges eingefallen.
Ihre Wiederholung der Worte „seine Freundin“ in einer Frage, erklärten die Situation dann. Auch jetzt wurde ihm erst bewusst, dass er sie persönlich ihr gegenüber noch nie als seine Freundin bezeichnet hatte. Seltsam, wo er das doch zu so vielen schon gesagt hatte. Wie oft er auf die Frage wer sie war mit den Worten „Lyanna, das ist meine Freundin…“ geantwortet hatte. Es war für ihn selbst schon fast absurd, dass er diese Worte noch nie zu ihr gesagt hatte. Er sah sie an, sein blick fest auf ihren Gerichtet, plötzlich war er nervös. Was, wenn sie gar nicht so bezeichnet werden wollte? Hatte er jetzt einen Schritt zu viel gemacht? Vielleicht wollte sie gar keine Bezeichnung über die Beziehung zwischen ihnen beiden. Vielleicht fand sie es einfach entspannter, wenn sie dem Kind keinen Namen gaben. Doch dazu war es nun zu spät, denn er hatte sie gerade als seine Freundin bezeichnet. Vor ihr. Die Worte ließen sich jetzt auch nicht mehr zurücknehmen.
Also beobachtete er sie, konnte sehen wie sie diese Worte verarbeitet und als ihr Blick dann sanfter wurde, ihr Lächeln breiter und ehe er es sich versah, rollte sie sich auf ihn. Sanft spürte er ihre Hände an seinen Wangen und er wusste schon, was gleich passierte, also schloss er die Augen. Es dauerte keine Sekunde, da spürte er ihre Lippen in einem Kuss auf seinen, lang und emotional. Sie beide lächelten in den Kuss herein, er spürte ihre Freude auf ihn übergehen, als würden sie sich gerade miteinander verbinden. Ihre emotionale Bindung wurde noch fester.
Dass sie den Kuss löste gefiel ihm weniger, er hätte sie gerne weiter geküsst, denn er liebte es ihre Lippen auf seinen zu spüren. Also öffnete er die Augen, sah ihr breites Grinsen, das glückliche Glitzern in ihren Augen und wusste, sein Gesicht spiegelte diese Emotionen genauso wieder.
„Nein, bitte nicht“, antwortete er und lachte, „Dafür liebe ich deinen Körpergeruch viel zu sehr…“
Er legte die Hände um ihre Taille, verlagerte sein Gewicht, sodass er über sie kam, sie nun mit dem Rücken auf dem Bett lag. Sein Blick lag auf ihr, so voller Zuneigung.
„Besonders in deinen Haaren… es ist jedes Mal wie eine Droge an ihnen zu riechen…“, er grinste, senkte dann den Kopf, vergrub sein Gesicht an ihrem Hals, steckte die Nase in ihre verwuschelten Haare. Tja, diese sollte sie sich wohl nochmal kämmen, bevor sie das Zimmer verließen, ansonsten würde wirklich jeder sofort wissen, was sie hier gemacht hatten. Nicht, dass es den dunkelhäutigen Rider störte, die Leute im Clubhaus waren da nicht sehr verklemmt, meist bekam man nur ein wissendes Grinsen.
Tief atmete er ein, dann biss er Lyanna sanft in den Rand ihres Ohrs. Als er den Kopf wieder hob, schloss er gespielt zugedröhnt die Augen, seufzte schwer, „Die beste Droge der Welt… bist einfach du. Aber es ist unfair, dass ich so verschwitzt bin und du nicht. Hmmm… wie ändern wir das denn jetzt?“
Nachdenklich legte er den Kopf schief, dann grinste er breit und verschmitzt, setzte sich auf seine Knöchel und betrachtete Lyanna von oben. Sie sah so verdammt sexy aus in ihrem BH und Höschen, er könnte wohl einfach die ganze Zeit nur so dasitzen und sie ansehen. Erklären konnte er es nicht, aber es war irgendwie so viel attraktiver eine Frau in schöner Unterwäsche, oder einfach nur Unterwäsche zu sehen, als wenn sie schon ganz nackt war. Zumindest am Anfang, irgendwann störte der BH und besonders das Höschen sehr. Aber Elijah, nackt wie er war und wie er auf die Dunkelhaarige hinabblickte, war sicherlich auch kein zu verschmähender Anblick.
„Ich hab da eine Idee…“, sagte er dann leise und mit dunkler Stimme. Sanft fuhr er mit seinen Händen über ihre Schenkel und ihre Taille zu ihrem Bauch, machte eine Pause, ehe seine Finger… anfingen sie zu kitzeln. Unnachgiebig kitzelte er sie, lachte dabei so frei und ehrlich wie er schon lange nicht mehr gelacht hatte, stimmte in ihr Lachen ein. Elijah reagierte gar nicht auf ihre Rufe, dass er aufhören sollte, machte weiter, gnadenlos und konnte einfach nicht aufhören zu lachen. Dass es so viel Spaß machen konnte jemanden zu kitzeln hätte er nicht gedacht und es war wohl schon viele Jahre her, dass er jemanden gekitzelt hatte.

@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 29.05.2020 16:27 | nach oben springen

#23

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 31.05.2020 18:08
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Lyanna wusste nicht ob sich Elijah überhaupt vorstellen konnte wie sehr er sie mit diesen zwei einfachen Worten hat glücklich machen. Besonders das sie nun wusste das er genau so fühlte wie sie, sich genau so verbunden wie sie sich ihm gegenüber fühlte. Das er genau das selbe wollte wie die Dunkelhaarige auch. Das es kein Hin und Her zwischen den beiden war. Nichts kompliziertes in diesem Sinne. Lyanna wusste das natürlich davor auch schon, sie kannte die Zeichen zwischen Menschen die sich einander hingezogen fühlen und irgendwann gingen diese Zeichen über eine gewisse Grenze hinaus so das man sich gar nicht mehr irren konnte, das die Person vielleicht etwas ganz anderes meinte. Doch seid der Sache mit Roan war Lyanna in dieser Hinsicht so oder so deutlich vorsichtiger geworden, was dies anging. Sie wollte nicht den selben Fehler wiederholen. Sie wollte nicht schon wieder einen Menschen verletzen, der ihr auf irgendeine Weise mal wichtig war. Und auch wenn Lyanna es eher nicht wollte das sie so schnell wieder von einem Menschen abhängig wurde, passierte es. Doch diesmal war es anders. Diesmal hatte die Dunkelhaarige Kontrolle darüber, konnte es aktiv miterleben, war nicht irgendwie durch irgendetwas beeinflusst und das sie ihn wirklich liebte und sich nicht einredete zu lieben, da war sich Lyanna mehr als nur sicher. Die Zeit wie lange sie sich eigentlich kannten spielte dabei keine Rolle oder das es zu schnell ging. Lyanna war nicht naiv aber das Schicksal, so kitschig es klingt, hatte sie zusammengeführt. Zwei unterschiedliche Menschen, die sich aber dennoch so gegenseitig ergänzen das es wieder passt. Die Zombieapokalypse hatte nicht nur Schlechtes gebracht, zu mindestens nicht für Lyanna und das wurde ihr umso stärker bewusst als sie auf Elijah lag und ihn einfach nur ansah. Selbst Lyanna, die immer irgendein Wort auf ihren Lippen hatte musste in solchen Situationen nicht viel sagen. Ihre Augen, ihr Blick sprachen da deutlicher. Wer wusste ob sie genau so neben ihn liegen konnte wenn die Welt nicht untergegangen wäre. Womöglich nicht, auch wenn es hart klang. Ob Lyanna je so glücklich neben einem Menschen hätte liegen können, wenn es nicht Elijah war? Der Kuss den sie ihm auf die Lippen presste entstand schon fast aus Reflex, ein Reflex vor Freude, vor Euphorie über diese zwei einfachen Worte, die aber eine große Bedeutung für Lyanna hatten. Seine Reaktion auf ihre Aussage mit dem Einreiben von Zombieblut ließ sie wieder Schmunzeln. Nein Lyanna konnte wirklich darauf verzichten. Lyanna war schon vor der Apokalypse nicht zimperlich gewesen aber selbst so etwas … kostete eine deutliche Überwindung und vor allem benötigte man einen starken Magen. Eine Tarnung brachte einem nichts wenn man sich kontinuierlich übergibt. Denn Zombies übergaben sich nicht …. . Etwas worüber aber Lyanna in dem Moment eher keinen Gedanken verschwenden wollte … umso eher genoss sie das Kompliment das Elijah ihr gab. Sie spürte nur seine Hände an ihrer Taille und im nächsten Moment lag sie auch schon unter ihm, blickte ihm mit der selben Zuneigung in den Augen an, wie er es tat. Wie sehr es ihr wieder in den Händen juckte, ihre Hände sanft auf sein Gesicht zu legen, ihn einfach zu sich zu ziehen und ihre Lippen sanft auf seinen zu spüren. Ihm dadurch zu sagen wie sehr sie ihn liebte. „Wie eine Droge?“ wiederholte Lyanna seine Worte sanft hauchend. „Dabei können Drogen so unterschiedliche Dinge mit einem machen.“ meinte die Dunkelhaarige nur nachdenklich ehe sich Elijah mit seinem Gesicht an ihrem Hals vergrub und einatmete. Ein sanftes, kurzes Lachen entwich ihren Lippen als sein Atem über ihre Haut strich und ein leichtes Kitzeln auslöste ehe er ihr sanft ins Ohr biss, etwas was die Dunkelhaarige deutlich kurz auf zucken ließ und ihren Blick wieder zu dem Dunkelhäutigen scheuchte. Seine Worte die in ihr Ohr drangen lösten in Lyanna ein Gefühl aus das ihr heiß und kalt zugleich war. In ihrem Kopf bahnte sich wohl eine ganz andere Vorstellung für einen Moment an. Ein sanftes Keuchen entwich ihr als Elijah sich auf ihr aufrichtete, seine Finger über ihren Schenkel strich, hinauf zu ihrer Taille, ehe diese dann wieder zu ihrem Bauch strichen. Lyanna's Blick war verloren in seinen Augen, ehe sie dann spürte was er wirklich vor hatte. Sofort krümmte sich ihr Körper ein wenig unter dem Dunkelhäutigen zusammen als dieser sie einfach anfing zu kitzeln und Lyanna nicht anders konnte als zu lachen. Das die Dunkelhaarige kitzelig war, war wohl kein Geheimnis mehr. „H-Hey!“ versuchte Lyanna nur unter Lachen herauszubekommen. „Das ist unfair!“ lachte die Dunkelhaarige sanft weiter und versuchte immer wieder seine Hände festzuhalten. Ja man konnte sagen das Lyanna in diesem Moment wohl kaum an irgendwas Schreckliches in der Welt dachte, nur das sie mehr als glücklich war und sie sich wohl fragte warum gerade sie so viel Glück verdient hatte? „Elijah, nicht!“ grinste die Dunkelhaarige nur und packte abprubt seine Hände und zog ihn direkt zu sich runter, gab ihm noch nicht mal einen Moment um zu reagieren ehe sie nur ihre Augen schloss und ihn küsste. Dabei wurde ihr Griff um seine Handgelenke wieder deutlich sanfter und wenn es nach Lyanna ging hätte sie ihn wohl ewig so weiter geküsst aber das konnte sie leider nicht. Die junge Frau nutzte den kleinen Moment um sich wieder mit Schwung auf ihn zu rollen. „So sehr ich auch wieder einmal den ganzen Tag einfach nur mit dir hier liegen will um mich deiner Kitzelfolter zu unterziehen, geht das leider nicht.“ Lya lächelte sanft und küsste ihn noch einmal auf die Stirn ehe sie sich langsam von ihm löste und aufstand. „Aber ich muss zum Wachdienst nun zu mindestens bis heute Abend.“ murmelte die Dunkelhaarige während sie ihr Shirt, das sie achtlos auf den Boden geworfen hatte und es sich elegant über den Körper striff und ihre Rundungen darunter verschwinden ließ. „Nun vielleicht hätte ich das auch anders planen können hätte mir ein gewisser Herr nicht vorenthalten das er eigentlich heute Geburtstag hat.“ schmunzelte die junge Frau nur ehe sie nach ihrer Haarbürste auf der Kommode griff und anfing sich sanft das dunkle Haar zu bürsten. Nach dem sie auch noch in ihre Hose wieder geschlüpft war ließ sie sich wieder am Bettrand nieder und legte ihre Hand sanft an seine Wange, ließ diese einen Moment auf seiner warmen Haut ruhen. „Und wenn ich heute Abend zurück bin … nun .. dann kann ich dir ja noch ein paar andere Dinge zeigen.“ hauchte die Dunkelhaarige mit einem sanften aber deutlichen Lächeln.

@Elijah Magoro



nach oben springen

#24

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 02.06.2020 20:43
von Elijah Magoro | 551 Beiträge

Es war schön zu sehen, wie Lyanna auf seine Kitzelattacke reagierte. Dass es so Spaß machen konnte jemanden zu kitzeln, es einen so mit Freude durchflutete, wenn man jemanden den man liebte so frei und herzlich lachen hörte. Er reagierte gar nicht auf ihre Rufe, natürlich war es unfair sie einfach so zu überraschen. Er hatte ihrem Blick schon angesehen, dass sie gerne auch etwas anderes getan hätte, doch irgendwie… schreckte er innerlich davor zurück. Wer wusste, ob sie wirklich schon wieder bereit dazu war? Er wollte lieber nichts riskieren, was die schöne und entspannte Stimmung zwischen ihnen wieder ruinieren könnte. Nicht, wenn sein Geburtstag plötzlich so viel besser geworden war.
Unerbittlich kitzelte er sie weiter, ehe sie seine Hände packte und ihn abrupt zu sich hinab zog. Er konnte sich gerade noch abfangen, sonst hätte er der Dunkelhaarigen wohl eine saftige Kopfnuss gegeben, aber bevor er reagieren konnte, spürte er schon ihre Lippen auf seinen. Sofort schmiegte sich sein Körper ein wenig näher an sie, das Verlangen es doch zu Versuchen klopfte an das Tor in seinem Kopf. Elijah war ja schon nackt, Lyanna trug auch nicht mehr viel…
Da spürte er ihre Bewegung und dann das Bett an seinem Rücken, wie sie nun wieder über ihm war. Hmmm, die Aussicht auf ihren spärlich bekleideten Körper, so direkt auf ihm, war fantastisch, er liebte es sie so zu sehen, so zu spüren. Für ihn gab es wohl wirklich keine heißere Frau als Lyanna.
Schweigend sah er Lyanna an, lauschte ihren Worten und seufzte dann. Schade. Er spürte ihren sanften Kuss auf der Stirn, lächelte leicht und sah ihr dann dabei zu, wie sie von ihm herunterstieg und ihren Körper in ihr TShirt hüllte. Sah auch sexy aus, denn er konnte ihr Höschen unter dem knappen Kleidungsstück noch immer sehen.
„Du musst dir wegen mir keine Umstände machen“, antwortete er auf ihre Aussage, dass sie zur Wache musste und es anders geplant hätte, wenn er ihr seinen Geburtstag angekündigt hätte, „Es ist doch gut, dass du mittlerweile Wache schieben darfst. Ich habe schon mit den anderen geredet, wenn alles glatt läuft, darfst du auf den nächsten Versorgungstrupp zusammen mit mir gehen.“
Entspannt beobachtete er sie dabei, wie sie sich die zerzausten Haare bürstete, konnte nicht anders als zu grinsen. Tja, wenn sie so über ihn herfiel, musste sie mit unordentlichen Haaren rechnen.
Sein Grinsen verschwand nicht, als sie sich zu ihm an die Bettkante setzte, wie immer schloss er einen Moment die Augen und schmiegte sich an ihre Hand, als sie diese an seine Wange legte. Er liebte diese kleine Geste, sie sagte so viel aus, bedeutete ihm so viel.
„Ein paar andere Dinge?“, er zog eine Augenbraue hoch und grinste nun leicht schief, ehe er seufzte und eine Hand auf die an seiner Wange legte, „Ich freue mich darauf. Und nun geh, holde Maid, dein Stück Mauer wartet darauf von dir bewacht zu werden. Und heute Abend sehen wir uns auf meiner Überraschungsfeier…“
Kurz seufzte Elijah, führte dann sanft ihre Hand an seine Lippen, hauchte ihr einen Kuss darauf, anschließend ließ er sie ziehen.

@Lyanna Lockhart

----> Partyraum





nach oben springen

#25

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 12.07.2020 17:54
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Lyanna sah Elijah an, das sich sein Blick nach ihren Worten veränderte. Nicht mehr der gebrochene Blick der schon fast hilfesuchend am Boden entlang fuhr. Er wurde fester, was bedeutete das ihre Worte richtig waren, das sie nicht zu viel waren, nicht zu krass. Vielleicht sogar dafür sorgten das Elijah sich besser fühlte. Sie wollte das er sich genau so sicher fühlte so wie sich Lyanna bei ihm sicher fühlte. Und sie wusste das Elijah wohl genau das selbe für Lyanna tun würde und dieser Gedanke ließ die Dunkelhaarige die Luft nur scharf einziehen ehe sie ihre Augen schloss und ihre Stirn gegen Seine legte. Jemand ausenstehendes würde die Beiden wohl für verrückt erklären, womöglich sind sie das beide auch aber was Lyanna ganz sicher wusste war das derjenige sein Grab selbst schaufelte sollte jemand nur den Versuch wagen ihr El weg zu nehmen und ihn zu verletzen. Ein leise amüsantes Seufzen entwich der Dunkelhaarigen. „Hm ich muss dich enttäuschen, ich glaube Gott hat damit wenig zu tun.“ schmunzelte sie dann frech und spürte bereits seine Lippen auf ihren. Innig und liebevoll, schon fast weckte der Dunkelhäutige in ihr wieder das Verlangen nach mehr. Nach ihm, doch sie behielt die Kontrolle, zu dem sie immer noch die Erschöpfung von gerade eben spürte. Die Dunkelhaarige hob nur ihren Kopf an bei seiner Aussage das er ihr glaubte das sie seine Narben deutlich scharf fand und bevor Lyanna reagieren konnte ehe er sich mit ihr fallen ließ, so das Elijah auf der Bank liegen konnte und Lyanna auf ihm. Sanft hob sie nur den Kopf an und lächelte ihn an ehe sie sofort ihren Kopf an seine Brust schmiegte. Das sanfte Kichern war nur leicht über die Musik zu hören. „Sollen sie denken was sie wollen, mir ist nur eine Meinung von einer Person wichtig.“ hauchte die Dunkelhaarige und blickte wieder nach oben. „Ich wünschte nur ich könnte ewig mit dir hier liegen bleiben.“ Auf den Lippen der jungen Frau bildete sich wieder ein Lächeln. „Ich wünschte nur das es nicht in einer Apokalypse wäre, wo Zombies am Zaun herumkratzten. Sondern in unserem Garten, vor unserem riesigen Landhaus.“ grinste die Dunkelhaarige dann und fing unbewusst an kleine Kreise auf seiner Brust zu ziehen. „Mit Kühen … und Schafen …. „ grinste die Dunkelhaarige schon weiter und legte den Kopf etwas schief. „Klingt das denn so albern … dieses beengende Gefühl in Boston habe ich immer gehasst.“ schnaufte Lyanna nur ehe sie ihre Augen wieder schloss und Elijah's ruhigen Atem lauschte zusammen mit dem Zirpen der Grillen um sie herum und das sanfte, dumpfe Geräusch der Motten, die sich immer mal wieder gegen das Licht drängten.

Auch wenn Lyanna sich wirklich ungerne einen Zentimeter auf Elijah bewegt hätte, musste sie das wohl irgendwann. Sie waren bereits schon ziemlich lange weg gewesen und Lyanna wusste das irgendwann auffallen würde und doch einer mal nach den beiden sehen würde. Aber selbst als sie zurück zur Feier kamen, ließ sich rein gar nichts Lyanna's Laune verderben. Sie fühlte sich so unbeschwert wie eh und je, als wäre sie mitten in ihrer Extase oder voll gedröhnt mit Drogen jeglicher Art. Und solch ein Gefühl hatte sie bisher nur bei Elijah verspürt …

Natürlich konnte sich El am nächsten Morgen, nach der Feier nicht nehmen Lya angemessen zu wecken und so sehr wie sich in das Bettlaken gekrallt hatte, hatte Elijah es ihr deutlich schwer gemacht überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen und ob sie wirklich heute gehen sollte. Als sie gemeinsam aufstanden, was wohl das erste mal seit langem war das sie das taten, da Elijah deutlich immer früher wach war als Lyanna, schlüpfte Elijah wie gewohnt in seine Laufklamotten, fand sich in seiner Routine wieder. Während Lyanna nur bereits angezogen auf dem Bett saß, mit dem Rucksack schon fest auf ihrem Rücken und das laute Klicken ihres Jagdgewehrs als sie den Hebel zurückzog um den Stand ihrer Munition zu kontrollieren. „Du weißt ich habe nicht vor zu sterben. So einfach wirst du mich nicht mehr los Elijah.“ hauchte die Dunkelhaarige wieder lächelnd und erwiderte den Kuss genau so innig wie er es tat. Nein das würde niemals der letzte Kuss sein, das würde Lyanna nicht zu lassen. „Vermiss mich ja nicht zu sehr.“ konnte es sich Lyanna dann nicht verkneifen, deutlich wissend das sie ihn vermissen würde. Auch wenn es nur ein verdammter Tag sein würde, sie waren schließlich bereits Monate getrennt gewesen. Kurz sah sie dem Dunkelhäutigen hinterher wie er loslief ehe sie in den Wagen stieg und losfuhr. Sie wusste genau wo sie hin musste. Sie hatte sich den Ort genau auf der Karte markiert und durch Elijah wusste sie das es so was wie ein Einkaufszentrum ganz in der Nähe der Stadt gab.
Es war bereits mitten in der Nacht gewesen als Lyanna bereits auf ihrer Rückfahrt gewesen war. Ihr Kleidung war komplett eingestaubt und an ihrer linken Wange befand sich ein kleiner aber sichtbarer Kratzer. Kurz spürte sie nochmal intensiv den harten Aufprall auf ihrer Seite als der Boden des doch älteren Gebäudes unter ihr plötzlich weg sackte, nach dem sie aus dem Laden kam und das wofür sie hier war endlich gefunden hatte. Die Dunkelhaarige hatte sich bis auf ein paar kleine Schrammen, glücklicherweise nichts gebrochen oder Schlimmeres, hatte wohl eher Sorgen darum das Elijah's Geschenk unter dem Aufprall kaputt gegangen wäre, doch als sie merkte das dem nicht so war, hatte sie die kleine Box so fest an sich gedrückt, als wäre es ein Neugeborenes. Der Krach hatte den ein oder anderen Zombie angelockt, nichts womit Lyanna hätte nicht fertig werden können. Bis auf die Untoten war das Einkaufszentrum menschenleer gewesen, das war ein gutes Zeichen, das würde sie auf jeden Fall dem Versorgungstrupp sagen, wer wusste was man noch alles in einem Einkaufszentrum finden konnte. Hätte Lyanna nicht das gefunden weswegen sie hier war wäre sie weitergefahren, nur hätte das ganze dann wohl einen Tag länger gedauert und die Dunkelhaarige war froh das sie direkt fündig wurde, so konnte sie schneller zu Elijah zurückkehren. Es war sicherlich bereits schon nach Mitternacht, wahrscheinlich würde Elijah bereits in wenigen Stunden schon aufstehen um wie jeden Morgen zu laufen, als Lyanna den Wagen Richtung Tor lenkte. Das Tor öffnete sich bereits und Lyanna parkte den Wagen. Als sie ausstieg bemerkte sie nur den Blick der Wache als Lyanna den Staub von ihren Klamotten klopfte. „Frag besser nicht.“ murmelte sie nur direkt und schnappte sich ihren Rucksack vom Beifahrersitz. In ihrer Hand immer noch die blaue Schachtel, immer noch mit der Angst es könnte diesem kleinen Päckchen noch etwas passieren. Auf leisen Sohlen schlich sich die Dunkelhaarige durch das Clubhaus und die Treppen hoch. Sie wollte niemanden wecken, zu mindestens Elijah noch nicht. Leise öffnete sie nur die Tür zu ihrem Zimmer als sie eintrat und erst mal den Rucksack von ihren Schultern gleiten ließ und diesen zusammen mit dem Jagdgewehr an die Wand lehnte. Als sie näher trat musste sie doch schwer schlucken bei dem Dunkelhäutigen und das … nun das was er ihr gerade bot. Und dabei tat Elijah noch nicht mal etwas. Er schlief nur. Er war geschwitzt, sicher war es durch die höheren Temperaturen deutlich wärmer gewesen aber dadurch das sein Gesicht ein wenig angespannt war, konnte sie ihm ansehen das er wieder geträumt haben muss. Ein hauchendes Seufzen entfloh wieder zart und leise von ihren Lippen. Wie verrückt es doch klingen muss das sie ihn jetzt schon schmerzlichst vermisst hatte und nun lag er einfach hier … vor ihr. Lyanna stellte die blaue Schachtel vorsichtig auf der Seite des Bettes ab wo Lyanna normalerweise lag. Wenn er die Augen aufschlug und zur Seite blickte, könnte er sie direkt sehen. Die Dunkelhaarige entledigte sich nur ihrer Kleidung und nur mit einem Höschen bekleidet schlüpfte sie auf Elijah's Bettseite elegant unter das Laken, kroch hoch zu ihm und schmiegte sich an seine dunkle, immer noch leicht feuchte, Haut. „Ich bin wieder zu Hause.“ hauchte Lyanna nur lächelnd gegen seinen Hals ehe sie sanft einen Kuss nach dem anderen auf diesen setzte, hinunter bis sie zu seinem Schlüsselbein angekommen war. Sie wollte Elijah eigentlich nicht wecken aber wie ein Kind, das auf seine Weihnachtsgeschenke wartete, konnte sie es nicht mehr abwarten bis Elijah überhaupt sah weshalb sie unterwegs war. „Ich weiß es ist noch früh aber ich kann nicht länger warten.“ hauchte die Dunkelhaarige schon fast schmutzig und mit einem Ruck beförderte sie ihren Körper wieder auf den Dunkelhäutigen, saß aufrecht auf ihm und blickte dem noch verschlafenen Elijah direkt freudig ins Gesicht. Was wohl zuerst aussah als würde sie dem Dunkelhäutigen Hoffnungen auf was ganz anderes machen, griff die Dunkelhaarige nur neben sich nach der Schachtel und hielt diese ihm vor die Nase. „Los … mach es schon auf. Keine Sorge … es ist kein Heiratsantrag.“ grinste die junge Frau nur und blickte Elijah nur vielsagend an. Sie wollte sehen wie er reagierte. Sie wollte sehen wie er sich hoffentlich freute wenn er die kleine Box öffnete und die Filme für seine Sofortbildkamera sah. Elijah hatte erwähnt das sie ihm ausgegangen waren und wie sehr er die Fotografie liebte und Lyanna konnte sich keine besseres geschenk vorstellen, auch wenn es ein Tag verspätet war, würde er ihr sicher diese kleine Notlüge verzeihen.

@Elijah Magoro



nach oben springen

#26

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 15.07.2020 19:26
von Elijah Magoro | 551 Beiträge

Der Dunkelhäutige hörte nicht, wie Lyanna das Zimmer betrat. Normalerweise hatte er doch einen recht leichten Schlaf, aber wenn er in seinem eigenen Bett schlief, war es anderes. Außerdem schlief er nach seinen Albträumen entweder gar nicht mehr oder noch tiefer, weil sie ihn auch körperlich erschöpften. Heute war er wieder eingeschlafen, sein Gesichtsausdruck und der noch immer leichte Schweiß auf seinem Körper verrieten aber, dass ihn bereits ein Albtraum gequält hatte. Elijah hasste das, obwohl er schon vor Wochen in D.C. am Friedhof war, ließen ihn die Albträume nicht los. Was konnte er denn sonst noch tun, um diese loszuwerden? Lyanna immer neben sich liegen zu haben war ja auch keine Lösung. Auch, wenn es fürs jetzt wohl die beste Lösung war. Dass es so warm war, machte es meistens nur schlimmer, dann erinnerten ihn schon die Temperaturen an damals. Gut, so heiß wie im Irak wurde es hier an der Ostküste nicht, aber trotzdem, es gab seinem Körper unbewusst das Gefühl, dass er wieder dort war. In diesem Camp.
Es dauerte einen Moment, bis Lyannas Worte zu ihm durchdrangen und die sanften Küsse an seinem Hals, ließen ihn blinzelnd die Augen öffnen, zauberten aber ein leichtes Lächeln auf seine Lippen. Hmmm, so mochte er es geweckt zu werden. Sanft regte er sich, langsam wurde das Bild scharf und er kannte im Dunkeln die Silhouette, die er wohl immer und überall erkennen würde. Lyanna. Sie war wieder da!
Sein Körper wurde mit Freude durchflutet, es war unglaublich wie sehr er sie nur an diesem einen Tag vermisst hatte. Wie automatisch legte sich ein Arm um Lyanna, kurz drehte Elijah den Kopf zum Fenster, aber draußen war es noch dunkel. Es musste also noch Nacht sein. Das Lyanna in der Dunkelheit unterwegs war, das war gefährlich! Er wandte ihr den Kopf wieder zu und als er mit einer Hand über ihren Rücken fuhr, spürte er das er dort direkt ihre Haut spürte, kein Shirt, keinen BH.
Leicht spürte er, wie sie sich auf ihn legte und er dachte schon, dass sie ihn jetzt so begrüßen wollte, ein wenig überfordert war er schon. Ab er jetzt sofort für sie bereit sein konnte, wusste er nicht, doch ihr freudiges, aufgeregtes Gesicht ließ ihn sanft lächeln und langsam blinzelnd ihren Blick zu erwidern. Die Hände glitten an ihr Becken, spürten den Stoff ihres Höschens. Es war irgendwie verführerisch, dass er ihren Körper nicht ganz sehen konnte, nur durch den Mondschein durch das Fenster beschienen. Sie saß auf ihm und mit dem kalten Licht des Mondes erschien sie wie eine Göttin, ihre Haut makellos und es juckte ihn sofort in den Fingern über diese Haut zu streichen. Leicht fuhr sein Daumen auch schon am Rand ihres Höschens umher, sein Blick glitt von ihrem Gesicht über ihren nackten Oberkörper und ihre Brüste, ihren flachen Bauch, dann wieder hinauf zu ihr.
Sie bewegte sich auf seinem Becken, streckte sich zur Seite weg und dann hielt sie ihm eine kleine Schachtel vor die Nase. Einen Moment sah er die Schachtel an, dann Lyanna. Ernsthaft? Sie hatte sich in Gefahr gebracht, um ihm ein verdammtes Geschenk zu besorgen? Gerne würde er sie dafür schelten, dass sie das nicht hätte tun sollen, doch ihr Gesicht war so aufgeregt und freudig, er wollte diesen Moment nicht zerstören.
Also löste er seine Hände von ihrem Becken, griff nach der Schachtel und wog es zunächst in der Hand. Noch immer hatte er kein Wort gesagt, er zog nur eine Augenbraue hinauf, nicht wissend, ob sie das in der Dunkelheit überhaupt sehen konnte. Vorsichtig öffnete er die blaue Schachtel und als er den Inhalt in der Hand hielt, starrte er diesen zunächst eine kleine Weile an. Es waren Filme, für seine Sofortbildkamera. Sie hatte es sich gemerkt, dass sie ihm ausgegangen waren. Es war doch schon ewig her, dass er ihr das erzählt hatte. Doch auch er hatte sich ja gemerkt, dass sie gerne Blaubeermuffins mochte. Dann wanderte sein Blick wieder zu ihr, ehe sich ein breites Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete. Er nahm die Filme in eine Hand, legte sie dann auf das Nachtkästchen neben seiner Seite des Bettes, ehe er sich hochstemmte, seine Hände an ihre Wangen legte und sie küsste, gefühlvoll und voller Dank.
„Danke Lya“, hauchte er leise und lehnte seine Stirn gegen ihre, „Das ist das perfekte Geschenk. Naja, nach dir.“
Sanft lächelte er und küsste sie nochmal kurz, ehe er sich wieder nach hinten fallen ließ und sie mit sich hinab zog, sodass sie auf ihm lag, er seine Arme auf ihren nackten Rücken legte.
„Danke, wirklich“, sagte er dann und betrachtete sie in der Dunkelheit, dann erst betrachtete er ihr Gesicht so richtig, nun wo er sie so nahe sehen konnte. Außerdem kam das Licht von links, dadurch wurde nur ihre rechte Seite beleuchtet, sodass ihre linke Seite im Schatten gelegen hatte.
„Was…?“, fing er an und eine Hand fuhr von ihrem Rücken zu ihrem Gesicht, strich sanft über den Kratzer an ihrer linken Wange. Sein Gesichtsausdruck wurde härter, er presste die Lippen einen Moment aufeinander, ehe er fortfuhr: „Was ist geschehen? Was ist dir passiert? Hast du noch mehr Verletzungen?“
Seine Stimme war leise, aber besorgt, sein Gesichtsausdruck ebenso. Sanft drehte er sich mit ihr zuerst auf die Seite, dann sodass sie auf dem Rücken lag, jetzt ihre linke Seite vom Mondschein bestrahlt wurde, das Laken hatte er nach unten weggezogen. Der Kontrast ihrer beiden Hautfarben war im Mondschein noch deutlicher, seine Haut wirkte noch dunkler, wohingegen Lyannas Haut schon fast eine Farbe wie Alabaster annahm. Ihre helle Haut wurde aber an ihrer Seite von dunkleren Flecken durchschnitten, es mussten Hämatome sein. Scharf zog Elijah die Luft ein, als er das Ausmaß des blauen Fleckes sah. Er war nicht riesig, zog sich aber über ihre linke Seite, bis fast zu ihrer Brust und annähernd hinab bis zu ihrem Beckenkamm.
„Was ist passiert, Lya?“, fragte er nun etwas deutlicher, in seiner Stimme schwang leichte Wut mit. Wenn ihr jemand wehgetan hatte, würde dieser jemand nicht mehr lange ohne den selben Schmerz auskommen. Sein Blick vom Mondschein erhellt, lag auf ihrem, während er über ihr kniete, dann etwas hinabrutschte und den Kopf senkte. Ganz sanft nur küsste er die dunklen Stellen, ihre Rippen entlang, hinab zu ihrem Beckenkamm und wieder hinauf, bis zu ihrer Brust. Warm hauchte sein Atem gegen ihre Haut, er meinte dies gar nicht großartig sexuell was er hier tat, sondern einfach um ihre Verletzung besser zu machen. Als er aber bei ihrer Brust angekommen war, konnte er es sich nicht verkneifen diese auch zu küssen, beobachtete wie sie sich etwas aufrichtete, als sein Atem gegen ihre Warze strich. Einen kurzen Moment nur überlegte er diese zwischen seine Lippen zu nehmen, das hatte er noch nie gemacht. Aber wenn sie so verletzt war, wollte er ihr nicht noch mehr Schmerzen bereiten. Und wenn sie miteinander schlafen würden, dann würde es ihr wehtun. Also wanderte er mit ein paar Küssen von ihrer Brust über ihre Schulter zurück zu ihrem Gesicht, sah sie wieder an. Was war passiert? Wieso war sie so zugerichtet? Wie schlimm die blauen Flecken tatsächlich waren, konnte er im Mondschein nicht erkennen, dass würde er morgen bei Tageslicht betrachten müssen. Wenn es schlimmer war, würde er mit ihr ins Cottage fahren, sodass sich Jason, der Arzt dort, das mal ansehen konnte. Und er würde keine Widerrede von ihr akzeptieren!

@Lyanna Lockhart





nach oben springen

#27

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 17.07.2020 13:00
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Es dauerte einen kurzen Moment bis Elijah wirklich die Augen öffnen konnte. Sie spürte das er wach war als er seinen Arm um die Dunkelhaarige legte und seinen Kopf zur Seite Richtung Fenster neigte. Wohl wissend das es immer noch mitten in der Nacht sein musste. Lyanna hätte wohl an Elijah's Stelle erst mal gefragt ob denn was schreckliches passiert sei oder warum sonst er auf die Idee kam sie nachts zu wecken. Doch Elijah beschwerte sich nicht und das ließ das Lächeln der Dunkelhaarigen umso breiter werden und die Freude deutlich größer. Seine Hand fuhr zu ihrem Rücken welches Lyanna einen wohligen Schauer verursachte, ehe er merkte das sie oben rum wirklich nichts trug, nun sie war schließlich nicht ganz nackt gewesen, was Elijah ebenso bemerkte denn seine Hände fuhren unwiderruflich herunter zu ihren Hüften, strichen sanft an dem Stoffsaum ihres Höschens entlang. Eine leichte Gänsehaut überzog Lyanna's Körper. Nicht im sexuellen Sinne. Sie mochte es einfach nur von Elijah berührt zu werden. Er war schon immer so sanft zu ihr gewesen, etwas was sie wohlig einen Moment die Augen schließen ließ. Gerne hätte sie Elijah's überraschten Blick gesehen als sie ihm die Schachtel vor die Nase hielt. Leider war es aber viel zu dunkel dafür. Einzig und allein der Mond war die einzige Lichtquelle gewesen, die den Raum ein wenig von außen erhellte. Aber das machte nichts als Elijah die Schachtel aus Lyanna's Händen nahm. Immer noch auf geregt und freudig beugte sich die junge Frau ein wenig nach vorne als sie hörte wie Elijah die Schachtel öffnete. „Ich weiß, dir ist so was nicht wichtig aber dennoch … du hast davon gesprochen wie sehr du die Fotografie liebst aber das dir die Filme ausgegangen sind … da dachte ich ...-“ Wirklich zu Ende sprechen konnte sie ihre Worte nicht da spürte sie auch schon seine Hände an ihren Wangen und seine Lippen auf ihren. Lyanna lächelte nur in den Kuss hinein ehe sie diesen erwiderte Sie spürte das es ihm offenbar gefiel und dankbar war und das war alles was Lyanna wollte. Bei seiner Aussage entfloh ihr nur ein leises Kichern ehe sie seine Stirn gegen ihrer spürte. „Du bist kitschig ….“ hauchte die Dunkelhaarige. „Aber irgendwie liebe ich kitschig ...“ grinste dann die Dunkelhaarige. „Nun einen Nachteil hast du davon nun schon … Ich weiß nun wann du Geburtstag hast und denk ja nicht ich werde nächstes Jahr genau so unvorbereitet ins offene Messer rein laufen Und ich krieg dich schon noch dazu das du anders über diesen Tag denken wirst und es dir gefallen wird“ lächelte die Dunkelhaarige und stupste neckend ihre Nase an seiner. Mit einem leisen Lachen ließ sie sich mit ihm nach hinten fallen, so das sie auf ihm liegen blieb. Sie schmiegte ihr Gesicht kurz an seine Brust ehe sie wieder zu ihm hoch blickte Wenn Elijah wüsste wie sehr sie ihn vermisst hatte, dabei war sie nur einen Tag weg. Er würde sie womöglich noch für verrückt halten, wenn sie ihm das erzählen würde. Sie war einfach nur froh endlich zu Hause zu sein, wieder in seinen Armen und seine warme, weiche Haut zu spüren und seinen Atem der ruhig über ihre Haut strich. Lyanna schloss nur ihre Augen, gab sich nur mehr der Sache hin, so in Elijah's Armen einzuschlafen. Schließlich war sie von der langen Fahrt müde gewesen. Sein plötzliches 'Was?' führten dazu das Lyanna wieder ihre Augen öffnete ehe sie spürte wie er sanft mit dem Daumen über den Kratzer an ihrer linken Wange fuhr und nachfragte was passiert sei. Die Dunkelhaarige hatte diesen Kratzer schon fast vergessen. Sein Blick war voller Sorge, womöglich ging er gerade vom Schlimmsten aus. Gut Lyanna hätte genau so reagiert, würde sie unbekannte Wunden an dem Dunkelhäutigen entdecken. „Das ist nichts … El wirklich nicht.“ meinte sie nur sanft. Für Lyanna war es wirklich nichts. Sicher es war ein wenig unangenehm und sie spürte immer noch das leichte Vibrieren in ihrem Körper von dem Sturz aber sie hatte sich nicht ernsthaft verletzt. Nur der ein oder andere Kratzer oder ein blauer Fleck. Doch Elijah ließ diese Antwort nicht auf sich sitzen. Schon spürte sie das Bett unter ihrem Rücken und es dauerte nicht lange bis der Dunkelhäutige die blauen Hämatome an ihrer Seite entdeckte ehe er noch einmal deutlicher fragte was passiert sei. Die leichte Wut, die in seinem Ton mit schwankte war deutlich zu hören. „Du würdest mir womöglich nicht glauben das ich zwei Arschlöcher verprügelt habe ...“ hauchte die Dunkelhaarige belustigt ehe sie wieder ernster wurde. Nur sanft, schon als hätte er fast Angst er könnte sie verletzen, beugte sich der Dunkelhaarige schließlich hinab, küsste er ihre Rippen entlang. Nur der erste Kuss auf ihrer Haut ließ die Dunkelhaarige kurz das Gesicht verziehen. Sie hatte sich nichts gebrochen, das hatte sie noch vor Ort kontrolliert, schließlich konnte sie sich bewegen. Einzig und allein die Hämatome … nun so was tat weh aber es war etwas was heilen würde und in ein paar Tagen würde Lyanna schon gar nicht mehr darüber nachdenken. El's Lippen wanderten hoch zu ihrer Brust und ein kurzes amüsantes Schmunzeln zierte auch ihre Lippen als er ein Kuss auf diese drückte ehe er kurz inne hielt, hielt auch Lya inne. Sein warmer Atem strich über die noch weichere Haut dort und ihr Herz klopfte automatisch einen Takt schneller. Lya merkte gar nicht wie sie sich auf die Unterlippe biss, den Dunkelhäutigen schon fast abwartend ansah ehe er sich wohl anders entschied und sich wieder zu ihrem Gesicht hoch küsste Lyanna schloss nur kurz die Augen, atmete langgezogen aus. Er wollte ihr nicht weh tun. Die Dunkelhaarige wusste mittlerweile was in dem Kopf des Dunkelhäutigen in gewissen Situationen vorging. „Es ist wirklich nichts schlimmes ...“ fing Lyanna wieder an. „Ich bin gestürzt, der Boden ist unter meinen Füßen weggebrochen … Die Gebäude werden alt, es ist niemand mehr da der nach ihnen schaut Elijah. So ein Unfall passiert.“ versuchte sie ihn etwas zu beruhigen und den schlimmsten Gedanken aus seinem Kopf zu schlagen, das jemand anders dafür verantwortlich sei. „Viel schlimmer wäre gewesen wenn ich auf dein Geschenk drauf gefallen wäre.“ schmunzelte die Dunkelhaarige wieder und legte ihre Wangen um sein Gesicht, so wie sie es immer tat. „Hey … es ist alles gut, mir geht es gut und ich bin hier bei dir. In ein paar Wochen wird nichts mehr davon zu sehen sein.“ Die Dunkelhaarige richtete sich nur leicht auf, dem Dunkelhäutigen entgegen. „Oder findest du mich jetzt unattraktiv?“ scherzte die Dunkelhaarige und stieß den ehemaligen Soldaten von sich runter, so das er wieder neben ihr lag und Lyanna sich zur Seite drehen konnte, er die Hämatome nicht mehr sehen konnte. Sanft blickte sie ihn nur an. „Ich habe dich vermisst“ säuselte die Dunkelhaarige sanft und schloss wieder ihre Augen. „So sehr wie ich dich die ganzen Wochen über vermisst habe ...“ Lyanna's Tonfall änderte sich rapide, wurde ernster. Es war mitten in der Nacht. Die vermeintliche Müdigkeit die Lya noch vor wenigen Minuten verspürt hatte war nicht mehr da. Sie war Elijah immer noch eine Erklärung schuldig, zwecks der letzten Wochen. Nur wusste sie immer noch nicht wie. „Hast du ...je darüber nachgedacht ein Leben in diese Welt zu setzen? .. Eine Familie?“ Es war ihr deutlich anzuhören wie schwer ihr diese einfache Frage fiel. Ihre Hand umschlang sich um seine. „Ich schon … na ja vor all dem natürlich. So ein richtiges, langweiliges, spießiges Familienleben .. am besten noch mit einem Familienhund.“ grinste die Dunkelhaarige sanft ehe es wieder verschwand. „Mindestens zwei … ein Junge und .. ein Mädchen .. aber im Grunde war es auch egal gewesen, Hauptsache gesund. Nach der Apokalypse war das natürlich anders. Ein Kind erforderte eine Menge Ressourcen, Ressourcen die in dieser Welt knapp waren, sie waren laut … nicht mal bewusst aber sie würden die Beißer anlocken. Man musste immer auf sie aufpassen und ich kann ja noch nicht mal auf mich aufpassen. Ganz zu Schweigen dieser unerträgliche Gedanke wenn ihnen das Schlimmste passieren würde ...“ Lyanna's Griff um Elijah's Hand wurde fester. Man merkte ihr schon an das sie sich ein wenig darum druckste. Nicht wirklich auf den Punkt kam was sie ihm genau sagen wollte. „Ich dachte immer was müssen das für Menschen sein, die in so einer Welt Leben zeugen und es gleichzeitig dem Tod aussetzten. Hier ist es was anderes. Hier in einer Kolonie ist es möglich... schon fast wieder etwas normales.“ Sanft zog sie seine Hand auf ihren Bauch, ließ diese dort Ruhe. Ihre Stimme war gebrochener und Lya biss sich nur kurz auf ihre Lippe, unterdrückte diesen gewaltigen Drang an Tränen. „Aber ich weiß nicht … ob ich je dazu in der Lage bin ein neues Leben zu geben.“

@Elijah Magoro



nach oben springen

#28

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 19.07.2020 12:24
von Elijah Magoro | 551 Beiträge

Dieser kurze Moment der Spannung, wie es zwischen ihnen wieder knisterte, es war jedes Mal das selbe. Die Anziehung der Dunkelhaarigen auf den ehemaligen Soldaten war so stark, als er mit seinem Mund noch auf Höhe ihrer Brust war, er spürte auch, dass sie abwartete, was passieren würde. Doch Elijahs Verstand siegte über sein Herz, sein Verlangen, was recht selten vorkam, wenn Lyanna so wie eben vor beziehungsweise unter ihm lag. Es fiel ihm schwer ihr zu widerstehen, doch als er sich mit ein paar Küssen wieder zu ihrem Gesicht hochgeküsst hatte, war er zufrieden mit seiner Entscheidung. Es wären unnötige Schmerzen gewesen, die er ihr zugefügt hätte. Klar, es waren nur Hämatome, ein paar Kratzer, als sie das erste Mal miteinander geschlafen hatten, hatte Elijah eine tiefe Stichwunde gerade geschlossen gehabt. Doch es war auch Elijah gewesen, der verletzt gewesen war, außerdem hatten sie Alkohol getrunken. Jetzt aber war Lyanna verletzt, sie hatte nicht so eine hohe Schmerztoleranz wie Elijah, auch wenn die Schmerzen vermutlich nur unangenehm sein würden. Dennoch, der Dunkelhäutige wollte Lyanna niemals Schmerzen zufügen, egal wie stark diese sein würden.
Der Boden war unter ihren Füßen weggebrochen, als sie durch ein altes Gebäude gelaufen war. Sie stellte das so hin, als wäre das überhaupt nichts gefährliches gewesen. Nicht auszumalen, was alles hätte passieren können. Sie hätte tief stürzen können, von Trümmern getroffen werden, sich etwas brechen können, auf etwas fallen und sich aufspießen können… Kurz schloss Elijah die Augen, als ein Bild von einer blutigen Lyanna vor seinen Augen aufblitzte mit verdrehten Gliedmaßen und wie das Licht aus ihren Augen verschwand. Es hätte so viel passieren können, so leicht hätte er sie verlieren können, wo sie doch bisher erst so wenig Zeit miteinander gehabt hatten. Es musste nicht mal jemand anderes dafür verantwortlich sein, wie sie schon sagte, so ein Unfall passiert. Aber so ein Unfall kann glimpflich wie in Lyannas Fall ausgehen, oder eben dramatisch und mit dem Tod enden.
Sein Geschenk wäre ihm in dem Falle wirklich scheiß egal gewesen, das wichtigste war für ihn, dass Lyanna in einem Stück wieder zurück zu ihm kam. Das war für ihn das wichtigste auf dieser Welt.
Sanft spürte er ihre Hände an seinen Wangen, automatisch schmiegte er sein Gesicht an diese und atmete langezogen aus, ehe er die Augen wieder öffnete und Lyanna im spärlichen Licht des Mondes wieder betrachtete. Ja, sie war wieder hier, alles was hätte sein können, war ja nicht passiert.
Ein Schmunzeln umspielte seine Lippen, als sie ihn fragte ob er sie nun unattraktiv fand und er schüttelte sanft den Kopf, als sie ihn von sich runterschob.
„Nein… du wirst für mich immer attraktiv bleiben“, antwortete er nur und schob sich einen Arm unter den Kopf, sodass er sie besser betrachten konnte, wie sie sich auf ihre Seite legte und er die Hämatome nun nicht mehr sehen konnte. Der Mondschein, der von hinten auf sie schien, ihre Haut immer noch so hell wie Alabaster erscheinen ließ, Lyanna einfach wie eine Göttin des Mondes darstellte. Es war nicht zu fassen, wie sehr er diese Frau liebte und schon fast vergötterte. Er würde alles für sie tun und sollte jemand ihn jemals erpressen wollen, wäre Lyanna wohl das beste Druckmittel gegen ihn. Abgesehen von seiner Schwester vielleicht, auch für sie würde er alles tun. Familie war eben Familie. Diese zwei Frauen füllten sein Herz einfach aus und wenn ihnen jemals etwas zustoßen würde, Elijah würde es sich nie verzeihen.
Elijah betrachtete die Dunkelhaarige einfach nur, ihren hellen Körper, die dunklen Haare die ihr sanft über die Schulter fielen wie ein schwarzer Wasserfall. Ja, er hatte sie auch vermisst, furchtbar vermisst. Auch die ganzen Wochen über, hatte es kaum einen Tag gegeben, an dem er nicht an sie gedacht hatte, denn sie hatte ihn schon in den wenigen Tagen im letzten Jahr völlig in ihren Bann gezogen. Schon da war er ihr vollkommen und unwiderruflich verfallen gewesen. Die Veränderung in ihrem Tonfall war ihm natürlich nicht entgangen und das sanfte Lächeln, dass sich immer auf seine Lippen schlich, wenn er sie betrachtete, verschwand langsam. Was war los? Belastete sie noch etwas? Klar, sie hatten noch immer nicht über ihr Verhalten die letzten Wochen gesprochen, aber dass sie jetzt damit anfing, hatte Elijah nicht gedacht. Er hätte jederzeit mit ihr darüber gesprochen, doch jetzt hatte er einfach gedacht sie in den Armen haltend einzuschlafen. Aber, wenn sie nun darüber sprechen wollte, dann taten sie das eben. Elijah hatte gesagt, dass er jederzeit dazu bereit war, wenn sie dazu bereit war. Offenbar war sie es nun. Also war er es auch.
Wie so häufig sagte er einfach erstmal nichts, ließ Lyanna reden, hörte ihr einfach nur zu und tat nichts als sie mit seiner Anwesenheit ein wenig zu beruhigen. Er zeigte keine Reaktion, war nicht überrascht oder etwas, als sie ihn fragte, ob er jemals darüber nachgedacht hatte, ein Leben in die Welt zu setzen. Eine Familie zu gründen. Elijah hätte in diesem Moment gar nicht gewusst, welche Antwort sie hätte hören wollen. Denn Elijahs Antwort war immer ein klares „Nein“ gewesen. Er hatte nie darüber nachgedacht, weil ihm dieser Gedanke nie gekommen war. Als er bei der Army war, keine Freundin oder auch nur irgendeine mögliche Partnerin gehabt hatte, hatte er darüber nie nachgedacht. Klar, manche seiner Kameraden hatten Kinder, die sie wochen- oder monatelang nicht sahen. Solange wie sie eben an der Front waren. An der Front über dem großen, weiten Meer in einem Kontinent und Land, von dem ihre Kinder keine Ahnung hatten, dass es überhaupt existierte. Und wenn Elijah zuhause war? Da war er bei seiner Familie, seinen Freunden von damals. Den Gedanken an eine Familie hatte er immer nach hinten verbannt, sich gesagt, er würde darüber nachdenken, wenn es irgendwann mal an der Zeit wäre, darüber nachzudenken. Dazu brauchte er aber erstmal eine Frau an seiner Seite und die hatte er nie gehabt. Nicht vor der Apokalypse und auch die letzten zehn Jahre während der Apokalypse nicht. Natürlich, ohne Verhütungsmittel wie Kondome oder der Antibabypille musste man immer damit rechnen, dass bei einem Vergnügen dabei ein Kind entstand, aber das war Elijah bisher nicht passiert. Und da er nur mit einer Frau, Lyanna mal noch nicht beachtet, während der Apokalypse öfter als einmal geschlafen hatte, hatte sich auch da die Frage nie gestellt. Und diese Frau von damals lebte nicht mehr, aber auch für sie hatte er nie große Gefühle gehegt. Vielleicht wäre das passiert, wenn sie nicht so schnell gestorben wäre durch diese Bande von Plünderern. Aber so war es eben, das war die Apokalypse. Und auch mit dieser Frau hatte er vielleicht drei oder vier Mal das Bett geteilt, nicht öfter. Ob er also ernsthaft darüber nachgedacht hatte, jemals eine Familie zu gründen? Nein. Natürlich hatte er viele Väter gesehen, seine Kameraden, wie sie von ihren Frauen und Kindern abgeholt wurden am Flughafen, und sich überlegt ob er jemals auch von jemand anderem Abgeholt werden würde als seinem eigenen Vater oder Mutter oder Schwester. Ob er jemals vielleicht seinen eigenen Sohn hier abholen würde. Doch er hatte diese Gedanken wie immer weit hinter in seine Gedanken geschoben, da sie keine Realität waren und er sich darüber in diesem Moment nicht den Kopf zerbrechen würde.
Nun aber zu hören, dass Lyanna sich darüber Gedanken gemacht hatte, ließ ihn natürlich auch darüber nachdenken. Ein langweiliges, spießiges Familienleben? In einem Haus mit Vorgarten und Hund? Lyanna? Er unterdrückte ein amüsiertes Schnauben, sagte noch immer nichts, ließ sie weitersprechen. Mindestens zwei Kinder? Mindestens? Seine Hand verschränkte sich mit ihrer und sanft ließ er seinen Daumen über ihre Haut streichen, wie er es so häufig tat. Hauptsache gesunde Kinder, ja, das wäre ihm auch wichtig. Und klassisch, natürlich ein Junge, der große Bruder, der die kleine Schwester beschützen könnte. Wie es bei Elijah und Jennica war. Die Verbindung eines großen Bruders zu seiner kleinen Schwester war eigentlich nicht zu zerbrechen, besonders wenn es keinen Vater mehr gab. Elijah war immer der starke Mann an Jennicas Seite, zu dem sie immer kommen konnte, wenn sie etwas bedrückte. Dafür war Familie ja da.
Als ihr Griff fester wurde um seine Hand, während sie davon sprach wie schrecklich es sein musste, sein Kind zu verlieren, oder dass diesem etwas zustieß, erwiderte er den festen Griff. Er würde ihr jetzt gerne sagen, dass er das niemals zulassen würde, dass ihren Kindern etwas passierte, als er stockte. Ihren Kindern. Seinen und Lyannas. Woher kam dieser Gedanke denn plötzlich? Einen Moment war er von seinen eigenen Gedanken verwirrt, hatte er darüber noch gar nicht nachgedacht. Klar, ihm war schon bewusst, dass es passieren könnte, wenn er mit Lyanna schlief. Sie taten auch nichts dagegen, dass sie es verhinderten. Er kam jedes Mal in ihr, wenn sie miteinander schliefen, er hatte er auch nie das Gefühl gehabt, dass Lyanna etwas dagegen hatte. Und Elijah war ehrlich, in diesen Momenten war er nicht wirklich in der Lage darüber nachzudenken, denn seine Gedanken waren dann ganz wo anders und zwar nur bei Lyanna. Aber natürlich, so konnte es passieren, dass die Dunkelhaarige schwanger werden könnte. Und plötzlich wurde ihm ein wenig anders bei dem Gedanken. Was wäre, wenn sie wirklich schwanger werden würde? Sie sein Kind in ihrem Bauch tragen würde? Eine Schwangerschaft war eine durchaus nicht ganz ungefährliche Sache. Klar, Talinda hatte erst vor wenigen Wochen sogar Zwillinge auf die Welt gebracht, aber dennoch, nicht jede Schwangerschaft ging so gut vonstatten, wie die von Talinda. Wie viele Frauen sogar kurz vor der Apokalypse noch gestorben waren oder gestorben wären, wenn man keinen Kaiserschnitt gemacht hätte oder andere Möglichkeiten hatte, um die Geburt zu erleichtern. Klar, sie hatten im Cottage mit Jason einen Chirurgen, aber auch das sagte nicht, dass Lyanna das ganze überleben würde. Mal davon zu schweigen, dass dem Kind natürlich auch etliche Dinge passieren konnten. Und das schon während der Schwangerschaft! Wenn sich Lyanna nicht richtig ernährte, konnte es krank werden oder sich nicht richtig entwickeln, am Ende würde es vielleicht noch irgendeine Behinderung haben! Nicht, dass er es dann weniger lieben würde, aber es gab so viele Komplikationen!
Die Gedanken rasten innerhalb weniger Sekunden in Elijahs Kopf und er fühlte sich mies. Wenn es passieren würde, dass Lyanna schwanger wurde, musste sie diese gesamte Last auf ihren Schultern tragen. Er hatte den leichten Part, zumindest körperlich, immerhin hatte er im Moment der Befruchtung definitiv seinen Spaß. Und danach hatte er körperlich damit eigentlich nichts mehr zu tun. Eigentlich war es echt unfair, dass die Frau all diese Last tragen musste und der Mann danach theoretisch tun und lassen konnte, was er wollte. Doch Elijah würde die Dunkelhaarige immer unterstützen und sich so gut er konnte um sie und das Kind kümmern, nie von ihrer Seite weichen.
All diese Gedanken rasten wie im Schnelldurchlauf durch seinen Kopf, ehe er durch Lyannas Worte wieder herausgerissen wurde. Ja in einer Kolonie war es schon wieder fast etwas normales, ein Kind zu bekommen. Sein Blick wanderte zu ihren verschränkten Händen, ihre hellen Finger gekreuzt mit seinen dunklen, als sie sanft seine Hand auf ihren Bauch zog. Wollte sie ihm etwa gerade sagen, dass sie schwanger war?! Kurz weiteten sich seine Augen, sein Blick huschte wieder hinauf zu Lyannas Gesicht. Aber so schnell? Sie hatten doch erst gestern seit Wochen das erste Mal miteinander geschlafen, das müsste ja bedeuten sie wären schon im zweiten oder dritten Monat, wenn es damals im Krankenhaus passiert war. Aber klar, das konnte sein. Elijah wusste von seiner Mutter, dass es manchmal vorkam, dass die Periode ausblieb, Lyanna würde es Elijah vermutlich erst sagen, wenn sie sich sicher war. Das könnte jetzt gut sein, immerhin wäre man sich doch sicher, wenn die Periode zwei Mal ausblieb. Und wenn sich Elijah nicht täuschte und eine Frau ja alle 3-4 Wochen knapp ihre Periode bekam, müsste Lyanna diese eigentlich bald wiederbekommen.
Seine Hand strich sanft, ganz leichter nur über ihren Bauch, während er darauf wartete, was sie ihm sagte, ob sie ihm jetzt sagte, dass sie schwanger war. Ob sich seine ganzen Gedanken nun wirklich überschlagen mussten. Wie würde er reagieren? Er wusste es nicht, ehrlich.
Doch der Bruch, der in ihrer Stimme lag, ließen ihn wieder stutzig werden. So hörte sich niemand an, der sich über eine Schwangerschaft freute. Vielleicht wollte Lyanna jetzt wegen der Apokalypse doch keine Kinder mehr? Vielleicht hatte sie ihren Traum von dem kleinen Sohn und der kleinen Tochter mit dem Beginn der Apokalypse aufgegeben und wollte kein Kind mehr in diese grausame Welt setzen.
Als sie sich auf die Lippe biss, hatte Elijah das große Bedürfnisse sie zu küssen und in diesem Moment war ihm klar, dass Lyanna ihm nicht sagen würde, dass sie schwanger war. Sie sagte ihm das komplette Gegenteil und Elijah… fühlte nichts. Ihre Stimme klang so gebrochen, er hörte ihr an, wie sie die Tränen zurückhielt, als sie ihm diese Worte sagte. Elijah erwiderte ihren Blick, lange, sah auf ihren Bauch und wieder zurück in ihre Augen. Es war seltsam. Er fühlte sich so seltsam leer, es war, als wäre sein Kopf wie leergefegt. Ob die Zeit schneller verging oder stehenblieb, während er sie ansah, konnte er nicht ganz entscheiden. Obwohl er nie darüber nachgedacht hatte, keinen Gedanken wirklich daran verschwendet hatte, jemals Vater zu werden, war es, als würde ihm ein Stück weit etwas genommen werden. Er fand die Frau seiner Träume, in einer Zeit, wo dies unmöglich erschien und dann… so etwas. Er war nicht wütend. Nicht traurig. Nicht enttäuscht. Aber auch nicht glücklich. Nicht erleichtert. Nicht froh. Während er sie so ansah, ihren gebrochenen Blick erwiderte, verstand er, was sie empfinden musste. Klar, wer sprach schon gerne dieses Thema mit einem Mann an, den man erst so kurz kannte. Aber man musste dennoch als Frau natürlich immer in der Angst leben, plötzlich doch schwanger zu werden. Lyannas Worte schließen nicht aus, dass sie jemals schwanger werden könnte. Er hatte sofort verstanden, was sie ihm damit sagen wollte. Irgendetwas war in der Vergangenheit vorgefallen was sie… beschädigt hatte. Ihre inneren Organe, was es für sie schwerer machte, schwanger zu werden. Doch sie könnte es, das bedeutete, dass die Gefahr plötzlich doch schwanger zu sein, nicht völlig weg war. Sie war also nicht unfruchtbar, aber nicht so fruchtbar wie man von einer 26-jährigen wohl erwarten würde. Und so ein Thema sprach man natürlich nicht sofort an, wenn man keine Ahnung hatte, wie der Partner darüber dachte. Und Elijah hatte sich zum Thema Kinder nie geäußert, da er ja nie darüber nachgedacht hatte. Nun verstand er, warum Lyanna die letzten Wochen sich so verhalten hatte, wie sich eben verhalten hatte. Die Angst doch vielleicht schwanger zu werden und nicht zu wissen, wie Elijah darüber dachte. Aber es auch nicht anzusprechen, weil er sich vielleicht Kinder wünschte und Lyanna ihm diesen Wunsch vielleicht niemals erfüllen könnte. Und so leer wie sein Kopf gewesen war, strudelten die Gedanken nun durcheinander, Bilder in seinem Kopf. Lyanna mit einem Säugling in den Armen, lachend, dann er selbst mit einem kleinen Jungen, wie sie gemeinsam das kleine Mädchen betrachteten, dass gerade zur Welt gekommen war. Der Junge der größer war, seine Schwester tröstete, die gefallen war, sich irgendwann als Mann beweisen wollte, erwachsen wurde. Das kleine Mädchen, dass zur Frau wurde, ihren ersten Freund mit nach Hause brachte, den er selbst zunächst kritisch mustern musste, ob dieser seiner Prinzessin auch genügte. Wie sie eine Kämpferin wurde, wie ihre Mutter, Lyanna, noch immer an seiner Seite, an ihrer Hand ein goldener Ring… Dann war alles weg, sein Kopf wieder leer, nur dieses Bild von einer älteren Lyanna, die dunklen Haare von sanften, helleren, gräulichen Strähnen durchzogen, doch die Augen, die noch immer so aufgeweckt und neugierig blitzten, wie jetzt. Seine eigene Hand, die Haut schon in sanften Falten, wie er sich zu ihr beugte, ihr die Haare küsste, ihr Geruch, der ihn auch dann noch benebelte.
Sein Blick leuchtete auf die ein heller Stern, der Mondschein ließ ihn funkeln, als er einatmete und die Worte sagte, die er schon so lange sagen wollte. Nachdem er die ganze Zeit geschwiegen hatte, sie nur angesehen hatte, Lyanna vermutlich wieder keine Ahnung gehabt hatte, was in seinem Kopf losgewesen war, sagte er diese Worte. Endlich. Wo sie es sich doch eigentlich gestern schon bestätigt hatten, aber nie die Worte verwendet hatten. Er hatte sie ihr schon im Winter sagen wollen, als sie sich trennten. Schon da war es ihm bewusst gewesen, was er eigentlich wirklich für sie empfand. Er hätte sie nicht gehen lassen sollen, hätte er die Worte gesagt, vielleicht wäre sie auch nicht gegangen. Doch er wusste, egal ob sie nun Kinder bekommen könnten oder nicht, egal was noch passieren würde… seine Gefühle für die Dunkelhaarige würden sich nicht ändern. Niemals.
„Ich liebe dich Lyanna“, sagte er dann, sanft, aber bestimmt, ehe seine Hand leicht über ihren Bauch strich, er sie anlächelte, „Ich liebe dich Lyanna. Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich. Verdammt nochmal, ich liebe dich so sehr, dass es zum Verzweifeln ist. Hast du gehört? Ich liebe dich!“
Seine Stimme war immer lauter geworden, am Ende schrie er schon fast Die Gefühle schienen aus ihm herauszubrechen, er konnte nicht mehr liegen, setzte sich im Bett auf, kniete sich hin, seine Augen funkelten wie eine Explosion, während er sie ansah, sein Atem war schnell, aufgeregt, „Ich liebe dich Lyanna, schon so lange. Ugh, ich kann nicht klar denken, wenn du bei mir bist, diese Worte liegen mir schon so lange auf den Lippen. Eigentlich hatte ich mir das anders vorgestellt. Ich hatte gedacht ich backe dir ein paar Blaubeermuffins und sage es dir dann, aber ich kann es nicht mehr länger für mich behalten. Ich liebe dich, ich liebe dich so sehr. Und ob wir nun Kinder bekommen oder nicht, daran wird sich nichts ändern. Ich würde gerne mit dir Kinder bekommen Lyanna, viele Kinder, wenn du das möchtest. Und wenn es nicht klappt, dann haben wir eben mehr Zeit für uns. Denn ich liebe dich Lyanna. Ich habe niemand so sehr geliebt wie ich dich liebe und ich werde niemand mehr so sehr lieben wie ich dich liebe. Du bist mein Herz Lyanna. Schon von diesem Moment damals im Landhaus an. Schon da dachte ich mir, dass du etwas Besonderes bist, du hast etwas in mir ausgelöst, dass noch nie jemand ausgelöst hat. Damals konnte ich nicht beschreiben was es war, aber du hast mir mein Herz gestohlen und es damals im Winter mitgenommen. Denn es gehörte schon seit diesem Moment dir. Und so ist es auch jetzt. Ich liebe dich.“
Sein Blick war mit ihrem verbunden, wie sie dalag, ihn ansah, seinen Blick erwiderte. Er wusste, dass sie das selbe empfand, sie hatte es ihm an seinem Geburtstag bestätigt. Dennoch, es war etwas anderes diese Worte auszusprechen. Wie gerne er sie jetzt küssen würde. Seine Brust hob und senkte sich schwer, er atmete, als wäre er gerade einen Marathon gelaufen, während er sie ansah. Das war vielleicht nicht die Reaktion mit der sie gerechnet hatte. Vielleicht hatte sie mit ihm ein ruhiges Gespräch führen wollen, das konnten sie ja auch noch machen. Aber Elijah wusste, dass dies jetzt einfach der richtige Moment gewesen war. Er hatte es ihr jetzt sagen müssen. Vielleicht war es Gott gewesen, der ihm die Zunge gelöst hatte. Vielleicht etwas Anderes. Der ehemalige Soldat hatte nur in diesem Moment gewusst, dass er ihr es jetzt sagen musste. Also hatte er es getan. Und die Worte ließen sich jetzt nicht mehr zurücknehmen. Und das wollte er auch nicht. Für nichts auf der Welt.

@Lyanna Lockhart





1 Mitglied knutscht dich!
1 Mitglied liebt es
1 Mitglied schockiert es
nach oben springen

#29

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 22.07.2020 15:02
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Man sah dem Dunkelhäutigen deutlich an das er sich nur Sorgen machte und Angst um die Dunkelhaarige hätte. Wäre Lyanna an Elijah's Stelle gewesen hätte sie wohl genau so reagiert, womöglich noch schlimmer. Auch der Gedanke daran das sie ihn verlieren konnte ließ auch die Dunkelhaarige durchdrehen. Wenn sie nur daran dachte, wie oft das schon hätte passieren können. Ihr Blick glitt an seinem Oberkörper herab. Allein durch die Messerstichwunde, hätte der Angreifer nur eine andere Stelle erwischt hätte Elijah schon längst tot sein können, er hätte eine Infektion durch die Wunde erleiden können und letztendlich auch sterben können und zu diesem Zeitpunkt wäre der Dunkelhaarigen noch nicht mal bewusst gewesen wie stark ihre Gefühle wirklich für diesen Mann waren. Oder die Stromschläge, die Stromschläge die er ertragen musste und nur noch als sanfte, leichte Brandnarben auf seiner Haut hinterblieben. Nur eine Minute später und sie hätte ihn auch verloren, für immer. Ihr Blick glitt zu den Narben, die ein Bär im zugefügt hatte. Lyanna musste noch nicht mal hier sein und sie könnte Elijah verlieren. Die Krallen hätten nur ein Stück tiefer fahren müssen und es wäre ebenso vorbei gewesen und Lyanna hätte es noch nicht mal gewusst, weil sie nicht bei ihm war. Kaum vorzustellen wenn sie sich doch irgendwann dazu entschieden hätte zurückzukehren nur um dann zu erfahren das der Mann den sie liebte tot sei. Bei dieser Vorstellung drehte sich Lyanna's Magen im Kreis, ihr Herz setzte einen Schlag aus und schmerzte so sehr das sie gar nicht an so eine Situation denken wollte. Sie konnte verstehen das auch Elijah Lyanna's kleinen Unfall so sah wie sie seine Verletzungen sah. Und auch wenn es sich so anhörte als wurde Lyanna das ganze einfach so abtun als wäre es ein lächerlicher Unfall gewesen, so war es nicht gewesen. Sie versuchte diesen schrecklichen Gedanken was hätte passieren können einfach nicht an sich ran zu lassen. Sie wusste was hätte alles passieren können. Aber ihr Verstand verursachte ihr schon genug solcher Gedanken, sie wollte das was jetzt war, den Moment den sie mit Elijah hatte und erleben darf genießen und diesen sich nicht kaputt machen lassen durch irgendwelche Gedanken wie sie irgendwann drauf gehen würde. Sie würde das nächste mal vorsichtiger sein, damit sie auch so wie jetzt neben Elijah liegen kann und seine dunklen, hypnotisierenden Augen betrachten konnte. Aber so ganz konnte sie mit den schlechten Gedanken nicht abschließen, es gab da noch etwas was ihre Seele belastete, etwas worunter sie die letzten Wochen den Dunkelhäutigen ungewollt von sich weggestoßen hatte. Es war nie ihre Absicht gewesen Elijah irgendwie zu verletzen aber Lyanna konnte sich nicht dagegen wehren. Auch jetzt fiel es ihr immer noch schwer über diese Sache zu reden, was deutlich an ihrer Stimme zu hören war. Elijah tat das was er immer tat, er hörte erst zu bevor er etwas sagte, selbst als Lyanna länger brauchte um ihren Satz richtig herauszubekommen, auf den Punkt zu kommen was sie Elijah überhaupt gerade sagen wollte. Sein Nein, war verständlich und Lyanna schloss einen kurzen Moment ihre Augen. Natürlich hatte er nicht darüber nachgedacht, wer dachte auch schon über Kinder mit einer Frau nach, die man vielleicht erst seid einigen Monaten kannte, selbst wenn man sie lieben sollte, würde man diesen Gedanken nie laut aussprechen, aus Angst man könnte sie mit diesem Thema irgendwie verscheuchen. Kinder bedeuteten ein leben lang Verantwortung, eine Bindung die man immer mit dem jeweiligen Partner oder der Partnerin haben wird, auch wenn man ihn oder sie vielleicht irgendwann nicht mehr lieben sollte. Als die Dunkelhaarige seine Hand sanft auf ihren Bauch zog sah sie den kurzen geweiteten Blick und wäre das Thema nicht so ernst und würde Lyanna normal Kinder bekommen wie jede andere Frau, hätte sie seinen Gesichtsausdruck wohl in diesem Moment ziemlich amüsant gefunden, doch er sorgte dafür das ihre Stimme noch brüchiger wollte, sie das ganze noch mehr traf. Wenn sie ihm das nicht geben konnte, was er vielleicht wollte. Elijah sagte immer noch nichts. Und dieses Schweigen war wohl das Schlimmste was sie gerade ertragen musste. Sie wusste nicht was in Elijah's Kopf vorging, an was er gerade dachte. Ob er überhaupt an etwas dachte. Seine Augen, sein Gesicht, seine Körperhaltung, nichts davon verriet etwas. Vielleicht musste er erst realisieren, verdauen was ihm Lyanna gerade gesagt hatte. Vielleicht empfand er das Thema nicht so ernst und belastend wie Lyanna und dachte sie überreagierte, dachte eventuell zu früh über solche Sachen nach. Vielleicht würde er jetzt die Hand aus ihrer ziehen, aufstehen und das Zimmer verlassen. All diese schrecklichen Gedanken führten nun doch dazu das die ersten Tränen über ihr Gesicht liefen. Natürlich wusste Lyanna innerlich das Elijah so etwas nie tun würde aber dennoch könnte ihn diese Tatsache vielleicht genau so treffen, wie es Lyanna tat. Wie Elijah seine Gefühle ausdrückte war vollkommen verschieden wie Lyanna es tat. „Sag doch schon was El ...“ schluchzte die Dunkelhaarige schon fast verzweifelt, als sie spürte wie sein Daumen sanft ihren Bauch strich. Ich liebe dich Lyanna – war dann das erste was ihre Ohren traf. Schon fast ungläubig weiteten sich ihre Augen, ihre Tränen stoppten, als hätte man einen Knopf in ihrem Kopf gedrückt. „...W-Was?“ stammelte Lyanna schon fast als hätte sie sich diese drei Worte aus Elijahs Mund eingebildet. Als würde ihr Verstand ihr wieder einen Streich spielen. Sie wusste das er dies tat, sie tat es doch auch aber bisher hatte sie es nur in ihren Gedanken gesagt. Vielleicht war es genau die Antwort die sie sich gewünscht hätte auf dieses Thema das ihr Verstand ihr das nun alles vorspielte. „Was .. hast du gesagt?“ hauchte die junge Frau nur leise und Lyanna musste sich nicht noch einmal versichern das Elijah es wiederholte. Denn er tat es immer wieder, jedes mal ein wenig lauter so das Lyanna schon befürchtete das Elijah am Schluss das ganze Clubhaus wecken würde. Als Elijah sich aufsetzte, setzte sich auch Lyanna auf, konnte immer noch nicht glauben diese Worte nicht mehr in ihren Gedanken zu hören. Sie diese nun aus seinem Mund hörte, diese so richtig da waren, hier in ihrem Zimmer. Doch Elijah war noch längst nicht fertig mit Reden. Er liebte sie schon so lange und er hatte es sich anders vorgestellt? Das er ihr Blaubeermuffins backt und es ihr dann sagt. Er hatte es sich wirklich behalten, das sie diese so sehr mochte. Und dann sagte er etwas entscheidendes, etwas was Lya nun endlich aus ihrer Schockstarre löste. Es hab selten Momente in denen Elijah es war der Lyanna zum Schweigen brachte. Ich liebe dich so sehr und ob wir nun Kinder bekommen oder nicht, daran wird sich nichts ändern – Lyanna's Lippen formten sich nun zu einem kleinen Lächeln während sie nur ein erheitertes, hörbar erleichtertes Schnauben entließ, was ihr noch die letzten paar Tränen aus ihren Augen entlockte. Wusste Elijah überhaupt was er da gerade gesagt hatte, was er da getan hatte? Er hatte ihr gerade all das Schlechte in ihr genommen und sie zur glücklichsten Frau der Welt gemacht. Es kam selten vor das Lyanna sich wirklich nur rein gut fühlte ohne einen schlechten Gedanken der ihren Kopf kreuzte aber bei Elijah war es anders gewesen. So hatte sie sich noch nie gefühlt, bei noch niemanden. Kaum hatte Elijah das letzte Ich liebe dich ausgesprochen, so oft wie er es gesagt hatte konnte dies kein Streich ihres Verstandes sein, umgriffen ihre Hände nur abprubt sein Gesicht und zogen dieses auf ihres. Sie küsste ihn, womöglich so wie sie ihn noch nie geküsst hatte, deutlich leidenschaftlicher, mehr als es ihr bereits schon möglich war. Lyanna ließ sich nur nach hinten wieder auf das Bett fallen, zog den Dunkelhäutigen direkt mit sich, über sich ohne dabei den Kuss ein einziges mal zu unterbrechen. Lyanna war so glücklich gewesen das sie das ganze einen Moment für zu surreal hielt. Lya hoffte es war kein Traum. Und wenn es einer wäre, dann würde sie wohl jeden umbringen der sie nun wecken würde. Doch irgendwann musste sie diesen Kuss, den sie am liebsten ewig weitergeführt hätte lösen, allein nur dafür das sie beide Luft holen konnten. Deutlich außer Atem löste sie den Kuss, blickte ihm direkt in seine dunklen Augen, die sie so sehr liebte während eine ihre Hände auf seine Wange blieb und ihr Daumen sanft über seine Unterlippe strich. Lyanna lächelte nur während sich ihr Brustkorb immer noch hektisch anhob und senkte. „Und ich liebe dich.“ hauchte auch sie es nun endlich voller Gefühl aus. Und es fühlte sich wie eine weitere Erleichterung an diesen Gedanken nicht mehr in ihrem Kopf verstecken zu müssen. Es ihm endlich sagen zu können, es sagen zu dürfen. Zu hoffen das ihn diese Worte aus ihrem Mund genau so glücklich machte wie er sie machte. „Oh ich liebe dich so sehr, das kannst du dir gar nicht vorstellen ...“ wiederholte auch sie es und unterbrach ihren Blick in seinen Augen keine Sekunde ehe sie danach nur die Augen schloss und seine Stirn auf ihre zog. „Ich dachte es würde uns kaputt machen wenn ich es sage.“ sprach sie dann wieder über das Babythema. „Und ich wollte nicht – Ich wollte das nicht. Ich wollte dich nicht verlieren.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter und öffnete langsam wieder ihre Augen. „Ich will dich nicht verlieren, weil ich dich so sehr liebe, weil ich dann nicht mehr klar denken könnte. … Nun das kann ich jetzt auch kaum.“ flüsterte Lyanna nur mit einem kleinen Lächeln. „Die Welt ist so dunkel, kaputt, kalt und ungerecht aber das ist sie bei dir nicht … und wenn ich etwas in diese kaputte Welt zeugen will, dann nur mit dir.“ lächelte Lyanna nur während ihr die letzten Tränen über ihre Wange liefen, welche eher Freudentränen als Trauertränen glichen ehe sie ihre Lippen wieder auf seine drückte. Diesmal sanfter und gefühlsvoller.



@Elijah Magoro



Elijah Magoro gefällt das
1 Mitglied schnurrt wie ein Kätzchen
1 Mitglied knutscht dich!
1 Mitglied liebt es
1 Mitglied shippt es
1 Mitglied umarmt dich
1 Mitglied findet das süß
1 Mitglied beschützt dich
nach oben springen

#30

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 27.07.2020 20:29
von Elijah Magoro | 551 Beiträge

So wirklich bekam Elijah Lyannas kleine Fragen und stammelnde „Was“ gar nicht mit. Er war so in seinem Rausch gefangen, in seinem Redefluss, den es bei Elijah nur sehr selten gab. Er ließ die Dunkelhaarige, die hier so verführerisch und sexy vor ihm saß, mit nichts bekleidet, als ihrem Höschen, gar nicht zu Wort kommen. In ihm sprudelten die Worte hervor, drängten sich zwischen seinen Lippen heraus, diese Lippen, die er am Ende seines Wasserfalls aus Worten nur zu gerne auf ihre gelegt hätte. Er musste ihr in diesem Moment einfach sagen, dass er sie liebte. Sein dunkler Blick lag auf ihrem, dieser Moment, dieser kurze Moment des Schweigens nachdem er seine letzten Worte gesprochen hatte, erschien ihm ewig. Er erwiderte nur ihren Blick, sah in ihre feuchten Augen, die noch nassen Wangen von den Tränen, wie aufgerissen und erstaunt, überrascht ihr Blick war. Hätte der Moment wohl noch eine Sekunde gedauert, er hätte es wohl für den größten Fehler seines Lebens gehalten. Sich dafür gehasst, seine Gefühle nicht im Griff gehabt zu haben, vermutlich die Situation zwischen ihnen zerstört zu haben. Obwohl er ja schon seit dem Abend seines Geburtstags wusste, dass Lyanna das selbe empfand. Aber sie hätte es für den falschen Moment halten können, vielleicht hätte sie lieber aufmunternde Worte gehört und kein Liebesgeständnis. Doch gab es noch aufmunterndere Worte als „Ich liebe dich“. Sie bedeuteten doch alles, sie sagten einem doch, dass man gemeinsam durch alles gehen würde, egal was kommen würde. Gab es eine bessere Bestätigung? In Elijahs Augen nicht, vermutlich überkam ihn daher der plötzliche Drang ihr diese Worte endlich zu sagen. Und er konnte es nicht stoppen, er hatte selbst keine Ahnung wie oft er die Worte „Ich liebe dich“ tatsächlich sagte, aber er hatte damit angefangen und damit aufgehört. Wie ein gutes Gedicht. Wäre er poetisch veranlagt, würde er ihr vermutlich auch ein Gedicht schreiben, aber das einzige was er konnte war zeichnen.
Während sich diese Sekunde also für den Dunkelhäutigen anfühlte, als wäre sie Stunden lang, war er umso erleichterter, als die Sekunde endlich endete. Und zwar so, wie er sie am aller liebten beenden wollte. So schnell wie ihre Hände an seinen Wangen landeten, es tat schon fast ein wenig weh, so sehr packte sie ihn und zog ihn mit einem Ruck an sich heran. Aber binnen dieser Millisekunde breitete sich das gleiche Lächeln auf Elijahs Zügen aus, wie das, welches er bei Lyanna sah.
Und Elijah spürte ihre Lippen auf seinen, es war wie eine Explosion, fühlte sich an wie ein Vulkanausbruch und als würde die Erde beben. Er hätte es nicht für möglich gehalten, dass man noch mehr Leidenschaft, Gefühle und Liebe in einen Kuss legen konnte, wie an dem Abend seines Geburtstags. Als sie sich quasi eigentlich schon ihre Liebe gestanden hatten, ohne die Worte auszusprechen. Aber es war möglich, das spürte der Dunkelhäutige just in diesem Moment sehr, sehr deutlich. So weich waren ihre Lippen auf seinen, obwohl sie sich beide so plötzlich küssten, dennoch. So fühlten sich Lyannas Lippen an, wenn sie geweint hatte. So weich und gut sie sich auch anfühlten, eigentlich wollte Elijah solche Lippen bei Lyanna nicht spüren. Immerhin wollte er nicht, dass Lyanna weinte. Ohne zu zögern folgte er ihrer Bewegung, als sie sich auf den Rücken fallen ließ, kam über sie, dachte gar nicht daran seine Lippen von ihren zu lösen. Er wollte diesen Moment für immer wären lassen, wo er doch ein unglaublich glücklicher und auch etwas trauriger Moment war. Ja, sie hatten sich ihre Liebe gestanden, ja sie empfanden füreinander das stärkste Gefühl, dass man füreinander wohl empfinden konnte. Aber es war auch immer noch das selbe Gespräch, in dem Lyanna ihm gesagt hatte, dass sie nur schwer Kinder bekommen konnte. Dennoch, diese Nachricht, so traurig sie vielleicht war, konnte das Hochgefühl nicht trüben, dass sie ihn liebe.
Zum ersten Mal wie ein König fühlen, wenn sie sagt sie liebt dich auch. Das war ein wahres Zitat.
Als sie ihn dann etwas von sich wegdrückte, um den Kuss zu lösen, nur für wenige Millimeter, bemerkte er erst, wie sehr seine Lungen nach Luft schrien. Also atmete er keuchend ein, spürte ihren Atem über seine Lippen streichen. Eine Hand an seiner Wange, sanft spürte er sie über seine Unterlippe streichen, er wie hypnotisiert von ihr und ihrem Blick, ihn würde hier jetzt vermutlich nichts auf der Welt wegbringen. Gut, eine Horde Beißer die plötzlich zur Tür hereinmarschierte vielleicht, aber das wäre doch sehr unwahrscheinlich. Einen Moment sahen sie sich einfach nur völlig verliebt an, das Lächeln auf seinen Lippen war noch immer da, dann wurde er breiter. Ihre Worte, sie sagte es auch, es war die reinste Symphonie, wie sich diese Worte für ihn anhörten, wie der Gesang von Engeln. Sie liebte ihn auch. Er wiederholte die Worte in seinem Kopf, genoss es, wie sie klangen. Diese Worte machten ihn so unglaublich glücklich, er hatte Angst, dass sein Herz gleich aus seiner Brust springen würde. Gerne hätte er sie sofort wieder geküsst, doch er ließ sie weitersprechen, sie hatte ihn ja auch reden lassen. Eigentlich hätte er ihr gerne widersprochen, denn er konnte sich vorstellen wie sehr sie ihn liebte. Denn es ging ihm ja nicht anders. Es war zum verrückt werden, wie sehr er sie liebte. Nur zu gerne legte er seine Stirn auf ihre, stützte sich mit den Ellbogen neben ihr ab und schloss ebenfalls die Augen. Dieser Moment war so perfekt, auch, wenn er nicht so war, wie er ihn sich vorgestellt hatte. Er war besser.
Einen Moment dauerte es, bis der ehemalige Soldat verstand, dass sie nun wieder über das Thema mit den Kindern sprach. Er spürte ihre Wimpern, wie sie über seine strichen, also öffnete er ebenfalls seine Augen, erwiderte ihren Blick. Sie könnte nicht mehr klar denken, wenn sie ihn verlieren würde. Elijah verspürte das gleiche. Als sie dann lächelte, tat er es ihr gleich. Das war auch richtig, er konnte ebenfalls kaum denken, wenn Lyanna da war. Erneut traten ihr Tränen in die Augen, er hatte schon Angst, sie wäre wieder traurig, doch es mussten Tränen der Freude sein. Denn sie lächelte, ehe sie ihn wieder zu sich hinab zog und ihre Lippen erneut miteinander verbunden wurden. Es war ein sanfterer Kuss, Elijah hielt ihn eine Zeit lang instand, ehe er ihn wieder löste und lächelte, mit seiner Nase gegen ihre stupste.
„Und ich nur mit dir“, flüsterte er dann und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen, ehe er fortfuhr, „Du machst meine Welt auch wieder ganz in gewisser Weise Lyanna. Du bist wie das fehlende Puzzleteil in dem, was ich mein Leben nenne. Nein, du bist eher wie jedes einzelne Randteilchen, sodass ich endlich damit beginnen kann, dieses Puzzle, das bisher nur reines Chaos war, zusammen zu setzen.“
Lächelnd küsste er erneut ihre Lippen, wanderte dann über ihre Wangen, küsste ihre Tränen weg, schmeckte das leichte Salz, ehe er sie ansah und dann wieder ihre Lippen küsste.
„Ich liebe dich Lyanna“, wiederholte er dann erneut seine Worte und seufzte, „Mein Leben war so ruhig und dann bist du reingeplatzt wie eine Bombe. Tja und nun… schau dich um. Jetzt liegen wir hier, nackt, nun zumindest ich, und wir lieben uns. Nun, ich meine damit nicht die Aktivität.“
Er grinste und stützte sich etwas weiter hoch auf seine Ellbogen, sodass er sie besser betrachten konnte.
„Ich liebe dich“, meinte er dann und grinste, ehe er sich hinabbeugte und ihr einen Kuss auf den Bauch drückte, dann den Kopf dort kurz ablegte, „Und das wird sich niemals ändern. Ob da drin jemals ein Kind von uns wächst oder nicht. Ich liebe dich und ich werde jedes einzelne unserer „Vielleicht-Kinder“ lieben. Mit jeder Zelle meines Körpers. Und solange wir noch zu zweit sind… kannst du diese Liebe eben ganz alleine genießen. Und ich glaube es wird eine Menge Spaß machen zu versuchen oder es nicht zu versuchen, uns jemanden zu erschaffen, den wir mit dieser Liebe ebenfalls überhäufen können…“
Neckend hob er den Kopf und küsste Lyanna erneut auf den Bauch, fuhr mit seinem Bart über ihre sanfte Haut dort unten, die so weich war. Mit den Küssen wanderte er über ihren Bauch hinauf zu ihrem Rippenbogen, zu ihrer Brust und als er mit der Nase gegen ihre Warze stieß, seufzte er. Er spürte die Gänsehaut die ihren Körper überzog, wie sich dieser wunderschöne Bereich da vor ihm etwas aufrichtete und auch Elijah spürte, wie sich zwischen seinen Beinen etwas verhärtete.
Was er aber auch gespürt hatte, war das Zucken, dass durch Lyannas Körper gezogen war, das Zucken des Schmerzes, welches von der Prellung ihrer Rippen und dem großen Hämatom an ihrer Seite kam. So anziehend er ihren Körper gerade fand, er rang wirklich sehr innerlich mit sich selbst, sagte er zum zweiten Mal in diesem Moment „nein“ zu sich und seinem Verlangen. So gerne er seine Liebe zu Lyanna und ihre zu ihm jetzt mit Sex bestätigen wollte, sein Drang Lyanna nicht wehzutun war stärker. Also hob er den Kopf wieder an, kam grinsend wieder zu ihrem Gesicht und küsste sie, emotional und liebevoll.
„Aber mit dieser Liebe warten wir wohl lieber nochmal ein wenig. So gerne ich auch würde…“, er seufzte erneut, konnte es sich nicht verkneifen sein Becken gegen ihr Höschen zu drücken. Er schloss einen Moment die Augen, dann öffnete er sie wieder und ließ sich dann wieder neben Lyanna ins Bett fallen, sodass es leise quietschte.
„Komm her“, murmelte er dann und zog sie an sich heran, sodass er den Arm um sie legen konnte und sie mit dem Kopf auf seiner Brust war. Er liebte es Lyanna an sich zu spüren, es beruhigte ihn einfach, auch, wenn es wirklich warm war in dieser Nacht. Lyannas Wärme war anders, sie war nicht nur von außen, sondern die erwärmte sein Herz und seine Gedanken.

@Lyanna Lockhart





nach oben springen

#31

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 02.08.2020 11:45
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Ein Kuss voller Liebe war anders. Gefühlsvoller, Leidenschaftlicher, Luftrringender … . Lyanna spürte sofort diesen Unterschied, nicht das sie die anderen Male in denen sie bereits Elijah geküsst hatte weniger gefühlsvoll waren. Sie wusste nur nicht wie sehr sich dieses wärmende Gefühl so verstärken und so intensiv wirken konnte als sie beide diese drei Worte aussprachen. Eine tiefere Bindung konnten zwei Menschen nicht miteinander eingehen als die wenn der Gegenüber schon wichtiger war als das eigene Leben, die eigene Moral, die eigenen Vorstellungen. Vielen wird selbst in solch einer Welt noch verwehrt solch einen Menschen zu finden aber wie man sah war es doch möglich, trotz den schrecklichen Dingen die in dieser Welt vor sich gingen. Ob es sich auch so anfühlte wenn man einen Heiratsantrag bekam? Also einen richtigen, keine Spontanidee im vollgedröhnten Zustand. Oder wenn man zusammenzog? Oder gar wenn man verkündete das man ein Baby erwartete? Lyanna konnte es sich nur vorstellen das es sich genau so schön anfühlen musste aber wirklich sagen konnte sie es nie. Denn auch wenn sie oder auch Elijah noch die Vorwelt eine zeit lang miterleben durften hatte man ihnen letztendlich auch beide die Chance genommen. Wer wusste schon was aus ihnen geworden wäre. Ganz unabhängig voneinander ob sie sich nun kennengelernt hätten oder nicht. Vielleicht hätten beide trotzdem ein glückliches Leben geführt, vielleicht wäre es aber auch ganz anders verlaufen. Es gab sogar tatsächlich Menschen die selbst als die Apokalypse ausbrach, das ganze System zusammenbrach und bereits Menschen starben, die dies sogar befürworteten. Lyanna hielt diese Menschen immer für Verrückte oder Fanatiker aber nun konnte sie auch teils verstehen wieso, aus einer anderen Perspektive natürlich. Es war nicht so das sie es befürwortete aber wäre all das nicht passiert dann hätte sie wohl Elijah nie getroffen und würde wohl nie dieses starke Herzklopfen verspüren. Oder gar schon die vielen weiteren Menschen die ihr über den Weg gelaufen sind. Es war komisch wie das Schicksal manchmal den Weg für einen bestimmte. Und nun lag sie hier und war wohl eine der glücklichsten Menschen auf der Welt obwohl die Situation doch so traurig anfing, hatte Elijah ihr alle dunklen Gedanken aus dem Kopf gejagt und Lyanna wünschte … sie könnte das auch bei ihm vollständig tun. Sanft spürte sie nur seine Lippen wieder auf ihren und Lyanna zögerte keinen Moment diesen zu erwidern. Sie könnte dies die ganze Nacht tun, ihn einfach nur küssen. Aus dem Grund das sie einfach nicht wollte das dieses Gefühl wieder so schnell verschwindet. Ein wohliges Seufzen entfloh ihren Lippen als er sich von ihren löste und ihre Wange entlang küsste, ihre Tränen sanft weg küsste Sie war sein fehlendes Puzzleteil das seine Welt wieder ganz machte … und er war ihres. Wäre ihr das nur damals so bewusst gewesen wie jetzt, dann hätte sie begriffen das sie keinen Abstand zu Elijah brauchte sondern seine Nähe, seine Worte, seine Wärme. Doch manchmal muss man erst einen Menschen ziehen lassen um überhaupt zu spüren was man für ihn empfindet.“Und ich liebe dich Elijah.“ lächelte die Dunkelhaarige dann direkt wieder breiter. Und mit jeder Wiederholung dieser Worte fühlte sich die Dunkelhaarige umso mehr bestärkt. Als müsste sie es ihm so oft wie möglich sagen, aus Angst sie würde nicht mehr die Möglichkeit haben es ihm genügend gesagt zu haben. Ein leises Lachen entwich der jungen Frau als der Dunkelhäutige einen Kuss auf ihren Bauch setzte, der sie leicht kitzelte ehe er seinen Kopf nur auf diesen ablegte. Lyanna fuhr mit ihrer Hand sanft zu seinem Kopf und schloss die Augen bei seinen Worten, atmete dabei hörbar tief durch. Wenn er wüsste wie sehr ihr diese Worte bedeuteten. Es war okay, Lyanna hatte sich umsonst Gedanken darum gemacht. Warum dachte sie auch ausgerechnet das Elijah sie verlassen wollte? Er würde es nie tun, genau so wenig wie Lyanna es tun würde, nicht mehr … . Egal was kommen würde. „Daran zweifele ich gar nicht.“ sprach Lyanna mit einem wohligen Seufzen und blickte zu Elijah herunter. Ihr Daumen fuhr über seine Schläfe. „Du wärst ein guter Vater … und dafür muss ich noch nicht mal schwanger sein um es zu wissen.“ hauchte die Dunkelhaarige glücklich. „Du bist der einzige Mensch dem ich mein Leben blind anvertrauen würde oder das meiner … unserer Kinder.“ Sanft strich sie weiter mit ihrem Daumen über seine dunkle Haut ehe sie spürte wie er seinen Kopf wieder anhob und Lyanna ihre Hand wegzog ehe er sich wieder zu ihr hoch küsste Nun nicht ganz hoch zu ihr … . Nur sein leichtes Stupsen gegen ihre Brust löste in der Dunkelhaarigen eine Gänsehaut aus aber auch eine gewisse Erregung, besonders jetzt wo Elijah so wirklich wusste das die junge Frau ihn liebte, wollte sie ihm das natürlich auch körperlich zeigen. Doch neben der Gänsehaut und dem Kribbeln zog auch der Schmerz ihrer Seite mit sich und auch wenn Lya nicht wollte verzog sie leicht das Gesicht, was Elijah wohl nicht entging, denn schon konnte sie wieder in sein schönes Gesicht blicken und seine Lippen spüren, nach denen sie sich schon sehnsüchtig sehnte. Bei seiner Aussage zog die Dunkelhaarige gespielt ihre Augenbrauen ein wenig enttäuscht zusammen ehe sie neckend mit ihrer Nase gegen seine stupst. „Ich würde jeden Schmerz aushalten wenn es bedeutet das ich bei dir sein kann.“ hauchte sie ihm grinsend gegen die Lippen als sie ihn spüren ließ das auch er nicht abgeneigt von Lyanna selbst war, doch er entschied sich dagegen. Und Lyanna akzeptierte diese Entscheidung, er wollte schließlich das die junge Frau es auch genießen konnte, ohne Schmerzen. Außerdem werden sie dafür nun bis zu ihrem letzten Atemzug Zeit dafür haben. Elijah ließ sich nur hörbar zur Seite auf das Bett fallen und sein murmelndes Komm her, ließ die Dunkelhaarige sich nicht zwei mal sagen ehe sie schon deutlich näher zu ihm rutschte, ihren Kopf auf seiner Brust ablegen konnte und seinen Herzschlag wieder wahrnehmen konnte ehe sie seinen Arm wieder um sie spürte, ihr wieder das Gefühl von Sicherheit gab. Lyanna schloss nur ihre Augen, ihr Lächeln auf ihren Lippen war immer noch nicht verschwunden, selbst als ihr Atem schon gleichmäßiger und ruhiger wurde.

Es waren einige Wochen bereits vergangen seitdem Elijah ihr sagte das er sie liebte und umgekehrt. Die Temperaturen waren deutlich angestiegen und die Kälte schon längst verschwunden. Lyanna vermisste schon ein wenig den Winter. Kälte war deutlicher für sie auszuhalten als unerträgliche Hitze. Aber eins hatten beide Jahreszeiten gemeinsam wenn man da draußen überlebte, Ressourcen wurden immer knapper, im Winter natürlich deutlich schlimmer aber man durfte auch nicht die wärmere Jahreszeit unterschätzen. Hitze führte zur Dürre und das konnte genau so viel zerstören wie Schnee. Und natürlich der faulige Geruch der Untoten verstärkte sich dadurch, das hatte Lyanna schon relativ früh bemerkt als sie ihre Wachdienste schob. Man musste einen Zombie nicht mehr sehen um zu wissen das sich einer in der Nähe befand. Doch nicht mal diese Dinge konnten der junge Frau in den letzten Woche immer noch ihre glückliche Stimmung zerstören. Man merkte das Lyanna von ihren Gedanken her deutlich entspannter gewesen war, auch von ihrer Haltung, ihrer Mimik. Natürlich hatte das auch einen anderen Grund. Elijah natürlich. Die Dunkelhaarige klebte dem Dunkelhäutigen zwar nicht dauerhaft auf der Pelle, ließ auch ihm seinen Freiraum, schließlich hatte auch er Pflichten gegenüber der Kolonie aber die Dunkelhaarige suchte deutlich öfter und mehr nach seiner Nähe. Natürlich hatte er in den letzten mehreren Wochen auf viel … körperliche Zuneigung verzichten müssen und das wollte Lyanna … nachholen. So passierte es immer wieder das die Dunkelhaarige am frühen Morgen schon oft sogar vor dem Dunkelhäutigen wach war, ihn wieder zu sich ins Bett zog oder wenn er gerade von draußen zurück kam ihn sofort in ihr gemeinsames Zimmer zog. Sie hatten schließlich beide viel nachzuholen, sie liebten sich und schließlich hatten sie nun beide nichts mehr zu befürchten. Ihre Hämatome an ihrer Seite waren schon längst verblasst, immer noch sichtbar aber taten nicht mehr weh so das auch sie das nicht mehr daran hinderte mit Elijah zu schlafen. Es war einer dieser verregneten, schwülen Sommertage als Lyanna das Zimmer nachmittags nach ihrem Wachdienst betrat. „Es sollte verboten werden an einem verdammten Regentag Wachdienst schieben zu müssen.“ schmunzelte die Dunkelhaarige während sie sich durch die leicht durchnässten Haare fuhr. Elijah saß mit dem Rücken zu ihr am Schreibtisch, die gewohnte Haltung wenn er in seinen Zeichnungen vertieft war. Schon fast auf leisen Sohlen schlich sie sich schon fast von hinten an ihn ran und legte ihre Arme um ihn ehe sie ihre Lippen auf seine Schulter drückte und ihn am Hals hoch küsste ehe sie immer noch ihr vom Regen feuchtes Gesicht an seines drückte und neckend ihre Wange an seiner rieb, damit auch er deutlich nass wurde ehe sie ihn leise lachend losließ und seine Zeichnung betrachte. „hm ich glaube die muss leider warten. Ich habe viel bessere Neuigkeiten.“ Die Stimme der Dunkelhaarigen klang aufgeregter. „Jemand von Jax Leuten kam zu mir und … du, zwei andere Rider und … ich sollen übermorgen raus.“ lächelte die Dunkelhaarige. „Ich darf mit raus .. ich meine es wurde auch langsam Zeit aber … jetzt muss ich nicht mehr hier sitzen und mir Sorgen machen … jetzt kann ich mitkommen und mir dort immer Sorgen machen.“ grinste die Dunkelhaarige und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. „Wir sollen in die Cottage Kolonie, uns dort mit ein paar anderen Leuten treffen. Offenbar werden wir gemeinsam losziehen. Etwas besorgen, ich weiß nicht was, das hat man mir nicht gesagt. Womöglich harte, gefährliche Drogen.“ scherzte die Dunkelhaarige ehe sie von dem Dunkelhäutigen abließ.

@Elijah Magoro



nach oben springen

#32

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 02.08.2020 18:20
von Elijah Magoro | 551 Beiträge

Die letzten Wochen waren für den ehemaligen Soldaten irgendwie surreal gewesen. Dass es so viel verändern würde, wenn er diese drei kleinen Worte tatsächlich ausgesprochen und zu ihr gesagt hatte, hätte er niemals vermutet. Doch es hatte einen gewaltigen Unterschied gemacht. Elijah fühlte sich leichter, freier, als würde er schweben. So häufig man den Dunkelhäutigen mit ernster Miene irgendwo sah, in den letzten Wochen war das seltener vorgekommen. Er lächelte, öfter, das fiel auch anderen auf. Besonders beim Training mit Thomas fiel auch dem kleinen Marshall schnell auf, dass sein Trainer deutlich besser gelaunt war, als zu Beginn ihrer Trainingseinheiten. Tja, es war wohl die Liebe, die bekannte Wolke 7 auf der er mit Lyanna gerade schwebte. Und seit Lyannas Angst oder Problem angesprochen worden war, sie das mit den Kindern geklärt hatten, Elijah ihr versichert hatte, dass er sie nie deswegen verlassen würde… nun Elijah würde sich definitiv niemals darüber beschweren, wie es gerade war. Die Dunkelhäutige schien das Bedürfnis zu haben, all die Wochen ohne körperliche Zuneigung nachholen zu wollen. Die ersten drei Tage nachdem Lyanna zurückgekommen war, hatte Elijah sich geweigert, trotz ihren Küssen „nein“ gesagt, denn er hatte den Schmerz ihr noch deutlich angesehen, auch, wenn ihre Hormone da wohl in diesem Moment drübergestanden hatten. Aber als Lyanna sich auch nicht mehr in einer Schonhaltung bewegte, sie beim Anziehen ihrer Kleidung nicht mehr schmerzerfüllt das Gesicht verzog, brach auch Elijahs Mauer der Selbstbeherrschung. Wie sollte sie auch nicht brechen, wenn eine so teuflisch heiße Frau wie Lyanna einem in den Schritt griff. Oder morgens die Arme um ihn schlang, wenn er leise aufstehen wollte, um zum Laufen zu gehen. Und das nicht nur ein Mal. Manchmal kam er auch zurück und die Dunkelhäutige wollte sofort eine zweite Runde. Doch wie gesagt, Elijah würde sich niemals beschweren, dafür ging er zu gerne auf diese Dinge ein. Er rutschte auf dem Stuhl kurz ein wenig herum, und hob den Stift vom Papier, als er sich an diese kleine Szene erinnerte, wo Lyanna ihn nach einer gemeinsamen Wache einfach in eine etwas dunklere Ecke draußen gezogen hatte und so schnell hatte er gar nicht schauen können, da war sie schon vor ihm gekniet. Der ehemalige Soldat war ehrlich, er hatte sehr viel Gefallen daran gefunden, wenn Lyanna das machte. Auch bevor sie miteinander schliefen, er hätte nicht gedacht, dass es wirklich so gut war, aber seine Kollegen damals bei der Army hatten nicht gelogen.
Dennoch war er immer noch recht zurückhaltend. Klar, abends im Bett fing er schon auch mal von sich aus an Lyanna zu küssen, darauf ging sie auch gerne an. Aber bis letzte Woche beim Abendessen, hatte er sich nie getraut selbst eine Andeutung in diese Richtung zu machen. Doch an besagtem Abend hatte er einfach seine Hand an ihren Schenkel gelegt und war mit der Hand immer höher gefahren. Als er ihre angespannte Hand auf seiner gespürt hatte, hatte er schon Angst, dass sie es nicht wollte, ihr Blick hatte aber etwas ganz Anderes gesagt gehabt.
Das hatte den Dunkelhäutigen ein wenig bestärkt, denn entgegen seiner sonst so selbstsicheren Art, war er in diesem Thema doch recht unsicher. Da er immer darauf bedacht war, dass Lyanna es auch wollte, Spaß hatte, sich nicht ausgenutzt fühlte.
Das Wetter war in den Wochen immer heißer geworden, Dürre wechselte sich mit Gewitter ab, es gab nur heiß oder Regen. Und dieser kühlte das Wetter auch nicht sonderlich weit herunter. Die Wacheschichten auf der Mauer waren also entweder eine Qual wegen der hinabbrennenden Sonne und viele der Rider die keine dunklere Haut wie Elijah hatten, kämpften mit Sonnenbrand. Klar, sie hatten Schirme auf der Mauer aufgespannt und Segel, sodass die Wachen im Schatten stehen konnten, aber auch der Schatten schützte nicht sonderlich. Und Sonnencreme war wenn eher den Kindern vorbehalten.
Deswegen war Elijah froh seine Laufrunden immer in der Früh zu machen, auch, wenn er wegen Lyannas unersättlichem Hunger gerade, nicht so früh loskam, wie er gerne würde. Doch auch Elijahs Hunger schien unersättlich zu sein. Sonst würde er ja auch nicht auf jede Anspielung von Lyanna drauf eingehen. Ansonsten war alles im Außenbereich derzeit einfach qualvoll heiß. Die Pflanzen verbrauchten am meisten des Wassers, zum Glück hatten sie eine Wasseraufbereitungsanlage und konnten das Meerwasser filtern. Ansonsten wären die Pflanzen wohl alle gestorben. Die Patrouillen draußen und kleine Versorgungszüge wurden so schnell es ging erledigt, jeder wollte zurück in die wenigen klimatisierten Räume des Clubhauses. Für Elijah war es recht okay, er war von den Jahren bei der Army und damit drüben im Irak, deutlich heißere Temperaturen gewohnt, immer mit langer Hose und in den Armystiefeln. Daher übernahm er derzeit häufiger Wachen, sprang für andere ein, ging dafür auf weniger Versorgungszüge. Der letzte war wohl schon mehr als zwei Wochen her.
Wie häufig saß er an einem regnerischen Tag in seinem und Lyannas Zimmer, zeichnete. Lyanna hatte Wache, die war bei Regen auch nicht sonderlich angenehm, doch auszuhalten. Es war dennoch schwül, die Fenster des Zimmers standen weit geöffnet, sodass wenigstens etwas der Luft im Raum zirkulieren konnte und Elijah genoss den sanften Windstoß. Er trug eine kurze Hose und ein graues Tanktop, saß barfuß an seinem Schreibtisch und zeichnete, ein Bild vom heutigen Morgen, vom Meer. Durch das Gewitter war das Meer unruhig gewesen, hatte große Wellen geschlagen und die darin schwimmenden Beißer umhergeworfen. Dies zeichnete er gerade, vermutlich ein sehr düsteres Bild. Dennoch, es war ihm irgendwie im Kopf geblieben, besonders dieser eine Beißer mit der knall orangenen Jacke.
Von der letzten Versorgungstour hatte er sich auch wieder ein paar Buntstifte mitgebracht, sodass er diesmal sogar in Farbe zeichnete. Im Hintergrund lief leise Musik, eine Schallplatte spielte Rock aus den 50er Jahren. Elijah hatte es nicht erklären, doch er liebte die Musik aus diesem Jahrzehnt. Er konnte sich dazu gut entspannen, den Moment genießen und noch besser dazu zeichnen. Durch die Musik hörte er die Tür nicht aufgehen, erst als sie ins Schloss fiel, beendete er den Teil seiner Zeichnung. Er legte den Stift beiseite, als sich Lyanna gerade über Wachdienst an einem Regentag beschwerte, betrachtete das Bild das er die letzten Stunden gezeichnet hatte. Es war sehr dunkel, doch der Beißer mit der knalligen Jacke stach daraus hervor. Er hob den Kopf, als er ihre Arme spürte, die sich um ihn Schlangen und dann die Küsse auf seiner Schulter, seinem Hals. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, er hatte schon Im Kopf, worauf das wieder herauslaufen würde. Dann verzog er das Gesicht, als sie ihre Wange an seiner Rieb. Sie war noch nass, ihre Haare ebenfalls vom Regen feucht. Ihr Lachen war aber ansteckend, er sah sie an, folgte dann ihrem Blick zu seiner Zeichnung und eine Augenbraue wanderte hinauf, als sie meinte, sie hätte bessere Neuigkeiten. Na da war er mal gespannt. Sanft legte er den Kopf schief, sah sie von der Seite an, während er ihren Worten lauschte. Ein Ausflug? Ins Cottage? Er hatte schon länger vorgehabt Lyanna das Cottage zu zeigen, das traf sich ja sehr gut! Den Kuss auf die Wange quittierte er mit einem leisen Schnauben und einem breiteren Lächeln, ehe er sich dann mit dem Stuhl umdrehte und sie ansah.
„Ich bin froh, dass du mitkommst“, sagte er dann ehrlich und stand auf, lächelte, ehe er auf Lyanna zuging und ihr die nasse Jacke von den Schultern streifte. Er warf sie auf den Stuhl und legte ihr dann eine seiner Hände an die Hüfte, die andere umgriff ihre und sanft begann er zu der Musik die vom Schallplattenspieler herüberdrang mit Lyanna zu tanzen. Er wusste nicht wie gut Lyanna tanzte, aber sie sträubte sich nicht, natürlich führte er als Mann auch, sie musste also nur mitmachen. Er schwieg, tanzte mit Lyanna einfach nur zur Music, hielt sie nahe bei sich, der Song passte einfach sehr gut zu der Situation.
„Was auch immer wir besorgen müssen, wir bekommen das schon hin“, murmelte er und führte Lyanna in eine Drehung, zog sie dann wieder zu sich heran, „Wir haben doch schon ganz andere Dinge überlebt. Was soll schon noch schlimmer werden, als das?“
Er gab ihr einen Kuss auf die Wange, ehe er eine Figur mit ihr tanzte, wo sie sich ansehen konnten und er sie einfach nur verliebt anlächelte, „Von daher musst du dir keine Sorgen machen, denn wir beschützen uns ja gegenseitig. Außerdem sind wir ja nicht nur auf uns gestellt.“
Geschmeidig zog er sie wieder an sich heran und vergrub seine Nase in ihren Haaren, bewegte sich wieder einige Momente mit ihr schweigend weiter, ehe die Musik verklang und er sie gekonnt über sein Knie fallen ließ und sich zu ihr hinabbeugte. Er spürte ihren Atem gegen sein Gesicht streichen, ehe er sie sanft küsste und wieder zu sich hinaufzog.
„Das Cottage wollte ich dir sowieso bald zeigen. Das passt ja dann perfekt“, fuhr er lächelnd fort und beugte sich etwas hinab, hob dann Lyannas Hand an seine Lippen und küsste ihren Handrücken, „Danke für diesen Tanz Miss Lockhart. Und bitte… hör niemals auf mich zu lieben.“
Im Hintergrund fing der nächste Song an zu laufen und Elijah hielt ihr die Hand hin, fragte sie damit ob sie nochmal tanzen wollte.

@Lyanna Lockhart






nach oben springen

#33

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 03.08.2020 11:34
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Im Hintergrund lief leise aber deutlich hörbar Musik im 50iger Jahre Stil, so wie sie welche gehört haben als Elijah und sie zum Clubhaus gefahren waren. Das er diese Musik mochte war wohl kaum zu übersehen und etwas was die junge Frau nicht störte. Die kühlende Briese die ab und an durch das Fenster wehte war mehr als eine willkommene Abwechslung für die Dunkelhaarige. Wachdienst im Hochsommer war wohl wirklich eine einzige Qual gewesen, auch wenn die junge Frau nicht unbedingt tauschen wollte, denn in den anderen Aufgabenbereichen grenzte es ebenso kaum an Besserung. Jeder war dieser Hitze ausgesetzt, manche mehr, manche weniger. Zombies machten keinen Unterschied daraus welche Jahreszeit es gerade war, sie würden immer versuchen, wenn sie lebendiges Fleisch wahrnahmen, irgendwo hinein zu kommen. Auch Plünderer die gerade auf Wasservorräte angewiesen waren könnten nicht abgeneigt von einer Kolonie sein. Lyanna konnte das mehr als nur nachvollziehen, sie hatte meistens die heißen Tage ausgesessen und zog nachts weiter wenn es kühler war und die Sonne nicht mehr vom Himmel hinabrannte Doch seid Lyanna bei den Riders war hatte sich bisher kein einziger Fremde hier her verirrt oder angegriffen. Jemand einzelnes oder eine kleine Gruppe wäre auch ziemlich dämlich eine ausgestattete Kolonie anzugreifen, das wäre reiner Selbstmord. Aber Lyanna wusste das es genug verrückte Menschen da draußen gab die auch solch eine Aktion versuchen würden. Auch wenn Lyanna deutlich entspannter wurde, verlor sie ihre Paranoia nie ganz aber das sah sie keinesfalls als Schwäche an. Sie sorgte dafür das die Dunkelhaarige nicht unvorsichtig wurde und trotzdem aufmerksam blieb auch wenn andere Dinge einen deutlichen Vorrang im Moment hatte. Elijah. Die Dunkelhaarige war einfach verliebt, auf Wolke 7 wie man es so kitschig ausdrücken würde. Sie war glücklich und das sah man ihr an, da man sie meistens mit einem Lächeln und deutlich guter Laune antraf. Sie aß mehr und ihre Gedanken zogen sie weniger in ihre täglichen Tagträume. Und das konnte alles nur Elijah bewirken, das war schon fast zu verrückt. Seine kurze verzogene Miene als Lyanna ihre nasse Wange an seine reibte ließen sie noch mehr grinsen ehe ihr Blick auf seine Zeichnung gefallen war. Er zeichnete das Meer. Lyanna mochte wenn er das Meer zeichnete. Sie verband damit Freiheit und grenzenlose Möglichkeiten und auch wenn die Dunkelhaarige nun schon länger hier war hatte sie sich noch nicht durchgerungen alleine oder mit Elijah dort hin zu gehen, schließlich lief er jeden Morgen dort entlang. Was wohl einfach an der Tatsache lag das sie nicht schwimmen konnte, selbst wenn sie noch nicht mal darin schwimmen musste, die Dunkelhaarige würde sich wohl einfach die ganze Zeit unwohl fühlen mit einem mulmigen Gefühl im Bauch und das wollte sie einfach nicht. Und außerdem konnte sie es ja sehen … durch Elijahs Bilder. Doch heute war es anders, es war stürmischer, dunkler und die knall orangene Jacke eines Untoten stach dabei deutlicher heraus. Lyanna wusste was Elijah immer tat wenn er am Strand war und die Wellen die noch lebenden Untoten anspülte. Er gab ihnen Erlösung, auch wenn er es nicht wusste, auch wenn er diese Menschen wie sie zuvor waren nicht kannte, ganz gleich ob sie womöglich diese Erlösung verdient hätten oder nicht. Aber die letzten paar male mussten sie wohl auf ihren Erlöser verzichten denn meistens wollte die Dunkelhaarige ihn nicht gehen lassen, mit ihm deutlich … schönere Sachen anstellen, ihm deutlich schönere Gedanken machen. Das er froh war das sie mitkam ließen ihr Lächeln noch breiter wirken. Es war nicht so das sie auf Elijah aufpassen musste oder ihn unbedingt im Auge behalten wollte aber sie hatten schon mehrmals bewiesen, selbst in unschönen Situationen das sie ein gutes Team waren. Zu dem kam Lyanna wieder raus, deutlich weiter raus als nur im Umkreis des Clubhauses. Elijah erhob sich nur von seinem Stuhl und ging auf die Dunkelhaarige zu, striff ihr die dünne Regenjacke von den Schultern. „Kaum bin ich da … willst du mich schon ausziehen.“ konnte sich Lyanna ein neckendes Kommentar nicht verkneifen. Ihre helle Haut war durch die Sonne leicht gebräunt gewesen, nur ihre Wangen waren leicht gerötet durch den Sonnenbrand von dem auch Lya nicht verschont wurde, trotz das sie immer versuchte sich im Schatten auszuhalten, war dies nicht immer ganz möglich gewesen. Aber es gab deutlich schlimmeres. Sanft spürte sie seine Hand an ihrer Hüfte und wie die andere sich mit ihrer verschränkte. Kurz hob Lyanna nur ihre Augenbraue an ehe sie realisierte was Elijah vor hatte. „Oh nein, nein El du weißt doch ich bin -“ Sie spürte wie sie ein Stück näher zu dem Dunkelhäutigen gezogen wurde. „-keine gute Tänzerin.“ seufzte die Dunkelhaarige dann grinsend während er führte. Sie sträubte sich nicht dagegen. Allein El's Nähe ließ ihr Herz ein wenig höher schlagen so das ein entspanntes Keuchen ihre Kehle verließ. Seine Worte klangen beruhigend im Gegensatz zu Lyanna's die sich natürlich immer Sorgen machte und immer mit einer gewissen Skepsis in ihrem Blick und ihrer Stimme diese Dinge ansah. Lyanna drehte sich mit einem leisen Kichern im Kreis ehe Elijah sie wieder an sich ranzog. Was sollte schlimmer werden als das? Für einen kurzen Moment sah man der jungen Frau an wie ihr Lächeln ein wenig schwächer wurde ehe sie diese Gedanken wieder aus ihrem Kopf schüttelte und dem Dunkelhäutigen in die Augen blickte. „Mir würden da eine Menge Dinge einfallen aber … ich glaube diesmal ist es anders. Das Glück ist deutlich wieder auf unserer Seite.“ lächtelt die Dunkelhaarige wieder mehr als sie seine Lippen auf ihrer Wange spürte während sie ebenso verliebt in seinen Blick gefangen war. „Du weißt das ich mir immer Sorgen mache … der Fluch einer Frau.“ Lyanna schmiegte sich gegen seine Brust während er seine Nase in ihren Haaren vergrub und schloss einen Moment die Augen ehe sie spürte wie er sie gekonnt über sein Knie fallen ließ. Ein wenig erschrocken blickte sie ihn leicht keuchend an ehe er sich zu ihr runter beugte und sie sanft küsste. Die Dunkelhaarige schlang nur ihre Arme um seinen Hals während ihre Lippen den Kuss erwiderten, ehe er sie wieder hinaufzog, das ganze wie ein Gentleman mit einem Handkuss beendete. Sanft schüttelte die junge Frau nur lächelnd den Kopf. „Und da soll nur einer sagen du wärst nicht romantisch.“ säuselte die Dunkelhaarige nur sanft und legte ihre Hand wieder in seine Hand und ließ sich wieder zu dem Dunkelhäutigen ziehen. Sie mochte diese Seite sehr an ihm, sie mochte es wenn er glücklich war und ihm Lyanna dieses Gefühl geben konnte. Wenn sie beide sich auch nah sein konnten ohne miteinander zu schlafen, auch wenn Lyanna das gern mit Elijah tat, war es seine Nähe die die Dunkelhaarige stets anzog. „Lernt man es so zu tanzen etwa auch bei der Army?“ grinste die Dunkelhaarige während sie sich wieder sanft mit Elijah zur Musik bewegte. „Und hast du etwa noch mehr versteckte Talente von denen ich nichts weiß?“ schmunzelte Lyanna nur und legte ihren Kopf sanft gegen seine Schulter und atmete hörbar aus. „Das würde ich nie.“ fing Lyanna an und blickte dann zu ihm hoch. „Dich aufhören zu lieben.“ sprach sie seine zitierte Aussage aus dem Lied an und lächelte nur und drehte sich wieder leicht mit ihm bis sie sicher war dass das Bett hinter ihm stand ehe sie ihm einen kräftigen Schubs darauf gab. Elegant kroch Lyanna über ihn und blickte ihm in die Augen ehe sie sich runter beugte und ihn küsste. „Ich muss duschen.“ flüsterte sie nur grinsend. „Aber ohne dich, denn sonst werde ich nie fertig.“ grinste die Dunkelhaarige und drückte ihm einen erneuten Kuss auf die Stirn ehe sie von ihm runterging und ihre Hose von ihren Beinen streifte, diese zu ihrer Jacke auf den Stuhl beförderte ehe sie sich ihrem Shirt entledigte und es Elijah grinsend ins Gesicht warf ehe sie ins Badezimmer lief. „Hey El … ich liebe dich.“ Lya ließ die Tür offen aufgrund der Hitze ehe man nur das Geräusch von fließendem Wasser vernahm.

@Elijah Magoro



nach oben springen

#34

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 03.08.2020 19:28
von Elijah Magoro | 551 Beiträge



Natürlich wies sie ihn zunächst darauf hin, dass sie keine gute Tänzerin war. Doch er hielt das für eine Lüge. Kaum führte er sie durch den kleinen Raum, der ihr eigenes Reich war, bewegte sich Lyannas Hüfte sanft zur Musik und sie folgte seinen Bewegungen geschmeidig und als hätte sie schon viele Stunden getanzt. Vielleicht war sie auch einfach nur ein Naturtalent, Elijah jedenfalls genoss es sehr. Er hatte schon lange nicht mehr so getanzt, hatte ja nie eine Partnerin dafür gehabt und bei den Partys der Rider, tanzte man definitiv ganz anders. Doch zu einem Song der 50er oder 60er Jahre tanzte man eben so, wie sie gerade miteinander tanzten. Eng beieinander, sodass man den Atem des anderen spürte, wiegte sich sanft hin und her, genoss die Zweisamkeit. Bei Songs wie diesen, Tänzen wie dem, den sie grade tanzten, konnte man die Welt um sich herum vergessen, alles andere war egal, es zählte nur die Musik und der Tanzpartner. Und für Elijah war die Frau in seinen Armen die perfekte Tanzpartnerin, die perfekte Frau für ihn. Und das sie ihn liebte, machte das Ganze nur noch besser.
„Wer behauptet, ich bin nicht romantisch? Ich bin eben nur für bestimmte Menschen romantisch, Menschen die es verdienen… so wie du“, antwortete er lächelnd und er zog die Dunkelhaarige wieder zu sich heran, als sie ihre Hand erneut in seine legte. Gerne tanzte er weiter mit ihr, er war in diesem Moment einfach so entspannt und glücklich, Elijah konnte es selbst kaum fassen. Ihre Worte ließen ihn weiter lächelnd, ehe er sanft den Kopf schüttelte, sie in eine Drehung führte und wieder zu sich heranzog, „Nein. Das ist meinen Eltern zu verschulden. Wir hatten in der Kirche meines Vaters eine Jugendtanzgruppe, immer nach dem Gottesdienst am Sonntag. Und es kann für einen Mann doch kein Schaden sein, tanzen zu können, oder?“.
Sanft tanzten sie weiter, er schloss dabei die Augen, gab sich einfach völlig den Bewegungen und der Musik hin, genoss es Lyanna so nahe bei sich zu spüren. Natürlich, sie zeigten sich ihre Liebe in letzter Zeit sehr oft damit, dass sie miteinander schliefen. Doch es waren auch Momente wie diese, in denen er die Liebe zu der Dunkelhaarigen einfach so intensiv spürte. Er fühlte sich so leicht, so unbeschwert, als wäre die Welt der friedlichste Ort und es gab keine Probleme. Denn so empfand er es auch. Er wollte und konnte an nichts Schlechtes denken, wenn er so mit Lyanna zusammen war, alles schien einfach okay. Das einzige was zählte, war ihre Anwesenheit und ihre gegenseitigen Gefühle zueinander.
„Das freut mich“, antwortete er dann auf ihre Worte, dass sie nie aufhören würde ihn zu lieben. Er glaubte ihr, er glaubte ihr wirklich. So verliebt war er noch nie, grundsätzlich war Elijah noch nie wirklich verliebt gewesen. Lyanna hatte dieses Feuer in ihm entfacht und es wollte und sollte niemals ausgehen.
Sie tanzten weiterhin sanft im Raum, erst dachte er sie würde sich noch mehr an ihn schmiegen, dann aber spürte er einen kräftigen Schubs und landete auf dem Bett, fiel zurück auf den Rücken. Ehe er wirklich reagieren konnte, sah er sie geschmeidig über sich krabbeln und sofort spürte er eine Welle der Erregung in seine Leistengegend schießen. Wenn Lyanna schon so anfing, lief es meist auf das heraus, was die beiden derzeit sehr viel in ihrer Freizeit taten. Und das, was Elijah immer gerne mit Lyanna machte. Wie automatisch fuhren seine Hände an ihre Seiten, strichen über den Stoff ihres TShirts. Nur zu gerne erwiderte er ihren Kuss, als sie sich löste, hielt er ihre Unterlippe einen Moment gefangen, ehe er sie gehen ließ. Duschen? Na, da würde er doch… er sah sie einen Moment verwirrt an. Sie wollte wirklich ohne ihn duschen? Sonst würde sie nie fertig werden? Nun, sie hatten heute Abend nichts geplant, warum also die Zeit im Auge behalten? Etwas enttäuscht ließ er den Kopf auf das Bett fallen, als sie von ihm hinabstieg, dann stützte er sich auf einen Ellbogen und sah dabei zu, wie sie sich auszog. Hmmm… er mochte es sehr, ihr dabei zuzusehen. Es war sexy, immer ein Stückchen mehr ihres Körpers zu sehen, auch wenn er ihren Körper nun schon so oft gesehen hatte. Er war doch jedes Mal wieder wie verzaubert davon und konnte sich daran niemals sattsehen. Sein Blick war so auf ihre atemberaubende Beine fixiert, dass er das fliegende Shirt erst recht spät sah und es knapp vor seinem Gesicht erst fing, sodass es ihm die Sicht auf ihre Brüste versperrte.
Als sie aus dem Badezimmer ihm zurief, dass sie ihn liebte, musste er schmunzeln. Wie er immer lächeln musste, wenn sie ihm das sagte. Jedes Mal ließ es sein Herz aufflammen, wenn sie diese Worte zu ihm sprach. Ja, sie liebte ihn. Und er liebte sie.
Noch kurz blieb er auf dem Rücken liegend auf dem Bett, starrte einfach nur lächeln die Decke an, während er dem fließenden Wasser lauschte.
„Warum nicht?“, murmelte er dann und richtete sich auf. Erst hatte er überlegt sich ihrer Bitte, ihr nicht zu folgen, zu fügen. Sie alleine duschen zu lassen. Doch warum? Warum nicht gemeinsam duschen? Man war doch sowieso schon nackt…
Also zog er sich das Tanktop über den Kopf, schob die lockere Hose herunter und schlüpfte aus der Boxershort. Seinem Freund in seinem Schritt war dies nur recht und als Elijah durch die Badezimmertür trat, Lyannas nackten Körper betrachtete den er nur von hinten sehen konnte… tja, da richtete sich sein Freund komplett auf. Elijah lächelte, fuhr sich kurz mit der Hand zwischen die Beine, ehe er das Badezimmer betrat und dann zu Lyanna hinüberging.
„Und ich liebe dich…“, murmelte er ihr ins Ohr, während er sich von hinten an sie schmiegte, seine Hände über ihre Rippen fuhren, ihren Bauch und er sie umarmte. Die Musik kam noch immer leise aus ihrem Schlafzimmer, Elijah begann sich langsam weiterhin zur Musik zu bewegen, ehe er ihr das Shampoo aus der Hand nahm und einen kleinen Schritt zurücktrat. Etwas Shampoo in seiner Hand und er ließ es aufschäumen, schmunzelte dann und seifte Lyanna sanft ein. Dass sie ihre Haare schon gewaschen hatte, konnte er riechen, aber ihren Körper wusch er noch viel lieber. Woran das wohl liegen konnte?
Erst strichen seine Hände über ihren Rücken, massierten sie sanft, die angespannten Schultern, die leicht braune Haut, die sonst so hell bei ihr war. Auch Lyanna hatte natürlich viel Sonne abbekommen in den letzten Wochen, wie jeder hier. Er gab sich erneut etwas des Shampoos auf die Hände und fuhr dann um ihren Körper herum, noch immer stand er hinter ihr, glitt über ihren Bauch, ihre Rippen, hinauf zu ihren Brüsten.
„Was für ein Glück, dass ich doch zusammen mit dir dusche... sonst würdest du ganz schmutzig bleiben…“, raunte er in ihr Ohr, küsste sie sanft seitlich auf den Hals „Hier zum Beispiel…“ Er fuhr um ihre Brüste herum, dann darüber und bis an deren Spitzen, welche er sanft zwischen die Finger nahm und leicht daran zog, spürte wie sie sich unter der Berührung nur weiter aufrichteten. Er spürte, wie sich Lyanna mit dem Rücken gegen ihn drängte, es war für ihn immer berauschend, wenn er sie so in seiner Hand hatte, ihr solche Empfindungen entlockte. So sehr er es mochte, wenn sie die Zügel in die Hand nahm, in letzter Zeit mochte auch er es, wenn er die Initiative ergriff. Dinge ausprobierte. So wie in diesem Moment. Sanft machte er weiter, er bemerkte das sie es mochte, wenn er dies mit ihren Brüsten machte. Er drängte sich mit seinem Becken an ihr Gesäß, ließ sie spüren, dass auch ihn es nicht kalt ließ sie so zu sehen. Gegen ihn gedrängt, ihre Brüste ihm und seinen Fingern entgegengereckt, das warme Wasser das ihr über Hals, Brüste und Bauch lief. Kurz ließ er mit einer Hand locker, zog sanft ihren Kopf in den Nacken auf seine Schulter, beugte sich hinab, sodass er ihren Hals, ihre Kehle küssen konnte, während seine Finger immer noch sanft aber reizvoll an ihren Brüsten waren. Er liebte diese Frau abgöttisch. Und er liebte es auch abgöttisch mit ihr Liebe zu machen.

@Lyanna Lockhart





nach oben springen

#35

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 04.08.2020 19:13
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

Lyanna hatte diesen Blick in Elijah's Augen genau gesehen als sie sich über ihn gebeugt hatte. Das Leuchten das man so selten in dunklen Augen erkennen konnte, das Feuer das in ihnen loderte, immer wieder ihren Blick mit seinen gefangen hielt. Lyanna's Augen sagten nämlich das Selbe und hätte sie nicht noch das bisschen Selbstbeherrschung, sie hätte diesen Kuss auf dem Bett nicht so schnell gelöst, wäre nicht so schnell von ihm heruntergegangen. Lyanna fiel es in den letzten Wochen deutlich schwer dem Dunkelhäutigen überhaupt zu widerstehen, egal was er tat. Selbst wenn er sie nur küsste, Lyanna wollte immer mehr. Was meistens sanft und schon fast keuch begann endete leidenschaftlich und wollend. Wie konnte sie auch anders wenn sie seine dunkle, warme Haut auf ihrer spürte, seinen Lippen die sich über ihre Haut bahnten und seine Hände, die sie sanft packten, schon fast als könnte er sie verletzen. Selbst nur bei dem Gedanken wurde ihr in ihrem Körper schon ganz heiß. Sie wusste wenn sie jetzt über Elijah geblieben wäre oder mit ihm zusammen duschen würde, würde dieses bisschen Selbstbeherrschung auch noch in ihr brechen und sie könnte dem Dunkelhäutigen nicht widerstehen. An sich war es auch nichts schlimmes, immer hin hatten sie die letzten Wochen fast nichts anderes neben ihren Pflichten getan. Aber jetzt war es anders, sie würden morgen schon aufbrechen. Sie wollte nicht das Elijah irgendwie durch Lyanna abgelenkt war oder das er wegen der Dunkelhaarigen wenig schlafen würde. Das Cottage war nur ein kleiner Zwischenstopp und der Weg dorthin war weniger gefährlich als der nach Washington damals aber dennoch. Sie spürte es wenn sie jemand beobachte und besonders wenn Elijah sie ansah und sie konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen als sie seinen Blick auf ihren Beinen spürte. Gab es denn ein schöneres Gefühl als das wenn der Mann, den man liebte und wohl schon mehr als nur einmal nackt gesehen hat, einen immer noch so attraktiv fand. Das Schmunzeln verschwand nicht, erst recht nicht nach seiner verspäteten Reaktion das Shirt zu fangen. Lyanna hatte sich gerade den Schaum aus den dunklen Haaren gewaschen, diese seitlich über ihre Schulter hängend, ehe sie ihre Augen öffnete. Sie spürte seine Anwesenheit, hörte seine Schritte, dann seinen warmen Atem an ihrem Ohr wie er ihr seine Liebe hinein raunte Seine Hände die über ihre Rippen und ihren Bauch glitten sie von hinten in eine Umarmung zogen, deutlich spürend an ihrem Gesäß das er sie wollte, so wie er sie die letzten Wochen so sehr gewollt hatte. Ihr Körper spannte sich leicht unter dem warmen Wasserstrahl an, hörbar atmete sie nur ein während er begann sie waschen, sanft, zärtlich so wie er es immer tat und Lyanna schloss wieder einen kurzen Moment die Augen, genoss Elijah's Berührungen sehr ehe sich ein Lächeln auf ihre Lippen schlich. „Du bist wirklich unbelehrbar.“ hauchte die junge Frau nur auf die Tatsache das der ehemalige Soldat sich doch zu ihr in die Dusche geschlichen hatte. Von Wut oder Ärger war keinesfalls in ihrer Stimme zu hören, ganz im Gegenteil. Ihre Stimme war heiser, deutlich leiser aber dennoch verständlich. Die Musik klang noch sanft aus dem Nebenzimmer, drang in Lyanna's Ohr ein und verließ es auf der anderen Seite direkt wieder. Ihre Aufmerksamkeit war auf etwas ganz anderes gerichtet. Auf seine Berührungen, die von ihrem Bauch, über ihre Rippen, bis zu ihren Brüsten hinauffuhren. Ihr Körper spannte sich an und ihr Gesäß drückte sich unterschwellig gegen seine Härte. Bei seinen Worten wurde ihr heiß und kalt zugleich im Körper. An ihrem Körper und an ihrer Stimme war es bereits schon längst zu hören wie heiß sie auf den Dunkelhäutigen war. „Hm“ kam nur entspannt aus der Dunkelhäutigen heraus während sie seine Hände immer noch auf ihrer Oberweite spürte. „Wir müssen morgen ziemlich früh raus …“ raunte die Dunkelhaarige. „Wir sollten uns vorbereiten anstatt uns -“ Ihr Satz fand kein Ende und wurde unterbrochen durch ein lautes Auf keuchen ihrerseits als sie seine Finger sanft aber deutlich an ihren Spitzen spürte, welche sich sofort ihm entgegen richteten Automatisch drängte sich nun ihr ganzer Körper gegen sein, ließen sie noch einmal deutlich spüren wie sehr er sie wollte und auch Lyanna konnte es langsam nicht mehr unterdrücken und tat es letztendlich auch nicht mehr. Die Dunkelhaarige biss sich nur auf die Unterlippe, während sich ihre Beine etwas unruhig aneinander rieben ehe sie den leichten Zug an ihren Haaren spürte und seine Schulter spürte, seine Lippen die sich ihren Hals hinunter küssten, ihr schon fast die Luft zum Atmen raubte. Das kribbelnde und heiße Gefühl das er mit seiner Berührung an ihren Brüste auslöste ließen sie doch leise aufstöhnen. Sie hatte es bisher nie gestört wenn Elijah deutlich zurückhaltender gewesen war immer hin wollte sie stets das sie beide Freude an dem hatten, was sie taten. Doch diese Seite an Elijah die er in den letzten Tagen deutlich öfter zeigte war so verdammt … anziehend, das es Lyanna immer schwer fiel tief durchzuatmen. „El ...“ hauchte sie nur und und schlang ihre Arme nach oben um seinen Nacken genoss die Berührung, das erregende Gefühl welches er ihr mit dieser einzelnen Berührung geben konnte. Und Lyanna müsste lügen, würde Elijah nicht hinter hier stehen würden ihre Beine schon vor Lust zusammensacken. Sie war gefangen in seiner Berührung, seinen Lippen die sich an ihrem Hals entlang küssten ehe sie sich aus seinem Griff mit einer Drehung befreite und sie den Dunkelhäutigen nun anblicken konnte und sie nun deutlich die kalten Fließen der Dusche in ihrem Rücken spürte. Ihre Hände fuhren sanft seinen Oberkörper hinauf und bei dem Anblick seiner Erregung entfloh der jungen Frau nur ein zufriedenes Keuchen ehe sie ihn mit einem Ruck zu sich zog, seine Lippen auf ihren, nach denen sie sich schon die ganze Zeit sehnsüchtig danach sehnte. Leidenschaftlich und ein wenig hektisch ließ sie dann ihre Zunge in seinen Mund eindringen, ließ die letzten kleinen Dämme, die sie noch zurückgehalten haben brechen. Das Wasser lief nun über die beiden und Lyanna zog den Dunkelhäutigen nur noch enger an sich. „Was löst du nur in mir aus..?“ raunte die Dunkelhaarige nur leicht keuchend nach dem sie den Kuss nur widerwillig löste, immer noch seinem Gesicht nahe. „Wie der Teufel, dem man nicht widerstehen kann und man diesen Tanz immer und immer wieder tanzt aber nicht entkommen kann.“ hauchte sie ihm nur gegen die Lippen und schloss dann wieder ihre Augen. „Mhm … aber das will ich auch gar nicht..“ Immer noch an der Wand angelehnt schlang die Dunkelhaarige ihr Bein leicht um seine Hüfte, während eine ihrer Hände an seinem Oberkörper hinabfuhr und ihm zwischen die Beine griff. „Oder … vielleicht ist es genau umgekehrt.“ hauchte sie weiter und biss ihm in die Unterlippe während sie ihn sich einführte. Lyanna wollte Elijah und das sehr .. und es gab Tage da wollte sie nicht warten, nicht diesen ewigen Spielen, die sie sonst sehr genoss unterliegen und heute war einer dieser Tage. Mit einem keuchenden Stöhnen ließ sie von seiner Unterlippe ab, legte ihren Kopf in den Nacken, spürte seinen starken Arm unter ihrem angehobenen Bein, das leichte Schallen ihrer Laute das vom Wasserstrahl gedämpft durch den Raum hallte. Ein Arm schlang sich nur um seinen Nacken während sich die andere Hand in seinen Oberarm krallte während sie seinen Stößen mit immer lauter werdendem Stöhnen erwiderte und schon bald mit einem Höhepunkt belohnte. Doch das weckte den Hunger der Dunkelhaarigen umso mehr. Sie wollte nicht aufhören, nicht jetzt. Sie wollte nicht dass das Gefühl von El's körperlicher Liebe verschwand … nicht so schnell. So tat sie dies was sie bereits schon damals im Krankenhaus in Washington tat, sie wollte das ganze an einen anderen Ort als der Dusche verlegen. So dauerte es keine Minuten das sie den ehemaligen Soldaten aus der Dusche zog und ihn wieder mit einem Stoß in ihr gemeinsames Bett, in dem sie die letzten Wochen viel verbracht haben, beförderte und über ihn kletterte bis sie ihm wieder in sein Gesicht blicken konnte. Sein Gesicht das die Dunkelhaarige so sehr liebte. Ihre Augen waren voller Liebe als sie mit ihrem Daumen sanft an seiner Schläfe entlangfuhr ehe sie ihre Lippen auf seine legte, sanft und lange. Diesmal würde sie nicht von ihm runtergehen … für eine ganze Weile nicht mehr.

Eine sanfte Brise wehte durch das Zimmer am frühen Morgen. Es war noch angenehm kühl, noch nicht so heiß und schwül wie es über Tag und am Abend gewesen war. Aber so heiß wie es in der Nacht gewesen war … nun das hatte sie nicht den Temperaturen zu verdanken sondern einem einzigen Menschen. Ein kurzes Grinsen huschte über die Lippen der Dunkelhaarigen die sich gerade vor einem Spiegel ihr Haar in einen lockeren Pferdeschwanz band. Ihr Blick war noch leicht verschlafen, verständlich denn sie hatte letzte Nacht nicht so viel Schlaf bekommen wie sie erwartet hätte aber sie war auch nicht tot erschöpft gewesen. Man konnte schon fast sagen es war eine angenehme Müdigkeit gewesen. Ihr Körper fühlte sich gut, ihre Laune war kaum zu übersehen. Das leichte Lächeln auf ihren Lippen war auch heute Morgen nicht verschwunden. Lyanna zog den Haarschopf fest, drehte ihren Kopf dann leicht seitlich um das Ergebnis zu betrachten. Sie war schon angezogen, eine lange dünne Hose und ein kurzärmliges Oberteil mit einer dünnen Übergangsjacke darüber. Auf dem Bett lag ihr Rucksack, das Jagdgewehr angelehnt an dem Bett. Lyanna kontrollierte nochmal das sie alles bei sich hatte, immer hin werden sie ein paar Tage unterwegs sein, das Cottage war nur ein kurzer Zwischenstopp um die anderen Leute mitzuholen. Sie werden dort nochmal ihre Vorräte auffrischen können. Lyanna steckte sich ihr Messer in die Seitentasche ihrer Hose, den kleinen Revolver in ihren hinteren Hosenbund. Lyanna war schon gespannt auf das Cottage. Obwohl es so nah war, war sie nie dort gewesen. Sie hatte lediglich nur davon gehört, zu mindestens sagten viele Rider das es schon fast wie ein Paradies glich, es wäre ganz anders als das gewohnte Clubhaus. Es lag am Meer und man könnte es den ganzen Tag lang von jeder Stelle dort betrachten wenn man es möchte. Lyanna schulterte schließlich ihren Rucksack, nahm das Jagdgewehr in die Hand, zog den Hebel gekonnt zurück. An Munition würde es ihr diesmal nicht mangeln ehe sie auch dieses an dem Gurt schulterte. „Also ich bin fertig.“ hauchte die Dunkelhaarige nur lächelnd und drehte sich zu dem Dunkelhäutigen und hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. „Ich hoffe du konntest dennoch ein wenig schlafen.“ grinste die Dunkelhaarige neckend ehe sie Elijah's Oberteil gerade zog und ihm dann wieder in die Augen blickte. „Wenn es nach mir ginge hätte es die ganze Nacht so weiter gehen können … aber wir sollten die anderen nicht so lange warten lassen.“ Die Dunkelhaarige ließ schließlich wieder von ihm ab. „Ich bin so aufgeregt.“ lächelte die junge Frau nun wieder breiter.

@Elijah Magoro



1 Mitglied shippt es
1 Mitglied findet das heiß
nach oben springen

#36

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 05.08.2020 16:00
von Elijah Magoro | 551 Beiträge

Wie lange er mit seinen Händen an ihren Brüsten war wusste er nicht, er spürte nur ihre Hände in seinem Nacken, während er sie aufrecht hielt und ihren Hals liebkoste. Er spürte das leichte Zittern ihrer Beine, wusste, wenn er sie nicht mit seinem Körper halten würde, sie sich nicht gegen ihn und seine deutliche Erektion lehnen würde, sie vermutlich einfach zusammensacken würde. Er spürte ihre Lust, hörte sie nahe an seinem Ohr, ihr Keuchen, der raue Atem, kaum zu hören über dem Wasserstrahl der über seinen Kopf lief, das leise Stöhnen. Irgendwann spürte er, wie sie sich regte, er wusste, jetzt war der Zeitpunkt gekommen da sie es nicht mehr aushielt, nicht mehr spielen wollte, sondern einfach nur Ihn wollte. Ihn spüren wollte. In den letzten Wochen hatte er die Dunkelhaarige gut lesen gelernt in der Situation und er wusste, es wäre gemein von ihm sich ihr nun noch weiterhin zu verweigern. Wo sie doch sowieso nicht mehr lange brauchen würde, um ihren ersten Höhepunkt zu erleben. Auch diese Zeichen, wie nahe seine Freundin der Extase war, konnte er mittlerweile aus ihrer Gestik, ihrer Lautstärke und vor allem ihrem Gesichtsausdruck lesen. Er hatte viel gelernt in den letzten Wochen, sehr viel.
Also löste er die Finger von ihren Brüsten, ließ sie sich drehen und blickte ihr in die Augen, sein Blick wie dunkle Lava, heiß und zum dahinschmelzen. Automatisch waren seine Hände an ihren Hüften, er spürte die Fließen, sah wie sie sich dagegen lehnte. Gleich hier? Gut, wäre das nicht das erste Mal und Elijah nur Recht. Das Bett erschien ihm in diesem Moment meilenweit entfernt zu sein. Er folgte ihrem Blick nach unten, grinste nur bei ihrem zufriedenen Keuchen. So dumm es vielleicht klang, aber es erregte ihn noch mehr zu sehen, wie sehr es Lyanna erregte, ihn so erregt auf sie zu sehen. Und er war verdammt scharf auf die Dunkelhaarige in diesem Moment! Etwas sagen konnte er jedoch nicht, denn so schnell wie sie ihn zu ihren Lippen herunterzog, sie aufeinanderpresste, er ihre Zunge in seinem Mund spürte… da wollte er auch gar nichts mehr sagen. Er stöhnte leise in den Kuss hinein, spürte ihre Hände wie heißes Feuer auf seiner Brust, in seinem Nacken und atmete hörbar aus, als sie den Kuss löste.
Wie der Teufel? Was er in ihr auslöste? Nun, sie konnte deutlich sehen, was sie in ihm auslöste. Er wollte in diesem Moment nichts sagen, es hob nur sein Ego ein wenig an, dass sie meinte sie könnte ihm nicht wiederstehen, also grinste er leicht, ehe er ebenfalls die Augen schloss, nur das Wasser und ihren Atem wahrnahm. Als er die Augen wieder öffnete, ihrem Blick begegnete und man sich wundern könnte, dass hier kein Feuer entsprang, öffnete er leicht den Mund, atmete hörbar aus. Ihre Hand wanderte an seinem Oberkörper hinab und als sie ihm zwischen die Beine griff, ein Bein um ihn herumschlang, spannte er seine Bauchmuskeln an, keuchte leise. Ihr Hände… dort… so kurz bevor… ihre Lippen, ihre Zähne, sie sie ihm sanft in die Unterlippe biss, so verflucht heiß. Und dann spürte er sie und Elijah konnte nicht anders als wie erlöst aufzustöhnen, tief und erleichtert. Dass sie sich auch jedes Mal so verdammt gut anfühlte!
Um sie zu entlasten und ihr zu helfen löste er eine Hand von ihrer Hüfte, umgriff ihr Bein, so konnte er sein Becken auch ihr besser entgegen bewegen, besser zustoßen. Und das tat er auch, er ließ sich nicht lange bitten, sondern bewegte das Becken, füllte sie immer wieder aus, während er die Lippen an ihren Hals legte, ihr ins Ohr keuchte, mit jedem Stoß die immer kräftiger und kräftiger wurden. Jedes Stöhnen ihrerseits, das Klatschen der nassen Haut aufeinander und er spürte wie sie sich anspannte und ihn mit ihrem Höhepunkt belohnte. Elijah machte weiter, bis er spürte das die letzte Welle ihren Körper durchlaufen hatte, zog sich dann zurück, ließ ihr Bein herunter und lehnte sich gegen sie, atmete genauso schwer wie sie, obwohl er noch nicht gekommen war.
Bevor er darüber nachdenken konnte, was als nächstes passierte, nahm Lyanna wieder die Zügel in die Hand und er folgte ihr nur zu gerne. Mit einem Stoß landete er auf dem Bett, erwiderte ihren liebevollen Blick, ehe er sie wieder spürte, sie wieder ausfüllte und dann in die zweite Runde mit ihr ging.

Nachdem sie beide irgendwann genug gehabt hatten, zumindest für die gestrige Nacht, waren sie aneinander gekuschelt eingeschlafen. Obwohl sie sich die halbe Nacht geliebt hatten, konnte sie auch dann noch nicht voneinander loslassen. Elijah hätte nie gedacht, dass er einmal eine solche Person an seiner Seite haben würde. Wie oft genau sie in der letzten Nacht Sex hatten, wusste der Dunkelhäutige nicht, es war ihm auch egal gewesen, denn es war… sehr oft gewesen. Kaum das er wieder zur Ruhe gekommen war, hatten sie es wieder getan und wieder und wieder und wieder. Wäre Lyanna extrem fruchtbar, wäre die Wahrscheinlichkeit vermutlich sehr hoch, dass sie in dieser Nacht schwanger geworden wäre. Aber das mit den Kindern war bei ihnen ja anders, vermutlich genossen sie es deswegen so sehr. Sie brauchten sich ja keine Gedanken machen, wussten, dass der jeweils andere nicht abhauen würde. Und wenn es passierte, passierte es eben und wenn nicht, dann nicht. Zufriedener könnte Elijah in der jetzigen Situation wohl nicht sein. Und seine Laune zeigte dies auch deutlich!
Obwohl er doch irgendwie müde war, als der Wecker am frühen Morgen klingelte und er sich erhob, war es eine angenehme Müdigkeit. Denn der Grund für diese Müdigkeit war mehr als angenehm gewesen. Sie würden heute zur Cottage fahren, gegen spätestens Mittag dort sein, wenn sie keine Komplikationen hatten, es war nicht sehr weit zur Cottage.
Als er sich erhob und aus dem Bett stieg, war dies wohl einer der wenigen Morgen, wo Lyanna ihn nicht zurückhielt. Sie murmelte nur irgendetwas und drehte sich auf den Rücken, gab Elijah einen fantastischen Ausblick, von dem er sich erstmal losreißen musste. Trotz der Dusche die sie gestern gemeinsam genommen hatten, duschte sich der Dunkelhäutige zunächst ab und griff zum Messer, rasierte sich den mittlerweile recht stoppeligen Kopf wieder ganz glatt. Vorbereitungen die er immer traf, wenn er auf einen größeren Auftrag ging.
Anschließend schlüpfte er in eine bequeme dunkle, taktische Hose und ein einfaches Shirt, verließ das Zimmer und besorgte ihnen beiden schnell was zum Frühstück. Als er wiederkam war Lyanna aufgestanden und im Bad, so konnte er in Ruhe seine Sachen packen und sein Frühstück essen. Anschließend schlüpfte er in ein anderes, schwarzes TShirt, es war enger, behinderte ihn weniger, war figurbetonter. Wie immer trug er nur schwarz, schlüpfte in seine Stiefel und band sich Pistolen und Messerscheide an die Beine, verstaute die Waffen darin, nachdem er die Pistole kontrolliert hatte. Während Lyanna sich ihren Pferdeschwanz band, schnürte er seine Schwertscheide an seinen Rücken, schloss die letzten Schnallen und schob sich gerade das Schwert in die Scheide, als Lyanna ihr Gewehr über die Schulter warf.
„Nun, ein wenig schon“, grinste er zurück und spannte seine Bauchmuskeln an, als sie sein Shirt zurecht zog, „Aber scheinbar kannst du jetzt auch nicht die Finger von mir lassen, hm…?“
Auf ihre Worte, dass es die ganze Nacht so hätte weitergehen können, sagte er nichts. Ihm ging es genauso, so bescheuert es klang, es gab wohl wenige Situationen, in denen er nicht auf eine intime Schiene mit der Dunkelhaarigen gehen würde. Das wichtigste Kriterium war, dass sie sich nicht in Gefahr befanden.
Auch Elijah schulterte seinen Rucksack dann, das Gewehr war an der Halterung daran festgemacht, aber so, dass er es schnell greifen konnte und er nahm die Jacke in die Hand. Natürlich hatte auch er eine dabei, doch er war sich eigentlich sicher, dass er sie nicht benötigen würde.
„Ich bin auch aufgeregt. Auch, wenn man es mir nicht ansieht“, er lächelte sie an, gab ihr einen Kuss auf die Haare, ehe er ihre Hand griff und mit ihr das Zimmer verließ. Geflissentlich ließ er ein letztes Mal den Blick durch den Raum schweifen, alles war soweit ordentlich und so, wie er sein Zimmer immer verließ. Nickend schloss er anschließend die Tür und die beiden gingen hinunter in den Hof. Trotz des frühen Morgens war es schon recht warm, die Sonne würde bald wieder den gesamten Hof grillen.
Ihre Sachen in Elijahs Jeep abgeladen klärten sie noch die letzten Dinge, Theo und Oliver würden sie begleiten, im Cottage würden sie dann von Rick oder Daryl ihre weiteren Weggefährten zugeteilt bekommen. Was genau sie besorgen sollten wussten sie auch noch nicht, irgendwas für das Cottage, sie wollten aber nicht so viele ihrer Leute entbehren und dadurch ihre Reihen zu sehr schwächen. Also hatten sie Jax gefragt ob er nicht vier seiner Leute zur Unterstützung schicken könnte.
Letzten Endes kamen sie etwas später los als geplant, da das Cottage aber für die kommende Nacht als Zwischenstopp geplant war, konnte dadurch der Zeitplan nicht verschoben werden. Wirklich zu ihrer endgültigen Destination würden sie erst morgen aufbrechen.
Also stieg Elijah mit Lyanna in den Wagen, Theo und Oliver stiegen auf ihre Bikes.
„Bist du bereit?“, fragte Elijah dann als er den Schlüssel im Zündschloss drehte und den Gang einlegte. Er sah hinüber zu Lyanna, griff ihre Hand und lächelte. Er freute sich wirklich mit Lyanna auf diesen Auftrag zu gehen, bei ihrem ersten Auftrag mit dabei zu sein. So könnte er sie auch vor allem, was ihr wehtun oder sie verletzen könnte schützen. Und es gab keinen Preis, der ihm dafür zu hoch wäre.

@Lyanna Lockhart





nach oben springen

#37

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 07.08.2020 12:04
von Lyanna Lockhart | 3.030 Beiträge

-> Cottage by the Sea -> Leerstehender Bungalow



nach oben springen


Besucher
3 Mitglieder und 4 Gäste sind Online:
Jordan Hanson, Alyson Perez, Tamara Raisa Iwanow

Besucherzähler
Heute waren 89 Gäste und 23 Mitglieder, gestern 257 Gäste und 61 Mitglieder online.


disconnected Survive Talk Mitglieder Online 3
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen