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WELCOME SURVIVOR

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.

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A CHANGE IS GONNA COME

Der Herbst hat sich angekündigt. Der Monat in dem sich die Blätter färben und die Tage kürzer werden. Mit niedrigeren Temperaturen und langanhaltenden Regenfällen ist zu rechnen. Während es Morgens und Abends starker Nebel auftreten kann.

#41

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 08.02.2021 21:20
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Elijah presste nur die Lippen aufeinander. Ihre Erklärung, was in der Nacht passiert war, stimmte ihn nicht zufrieden. Ganz und gar nicht zufrieden. Ja, ihr Argument, dass sich die Männer manchmal prügelten war nicht schlecht, aber dennoch. Er mochte es nicht, dass sich Lyanna mit jemandem prügelte. Und seine Kämpfe austrug. Ihren plötzlich wütenden Tonfall ließ er unkommentiert, er sagte gar nichts dazu, folgte nur ihren Bewegungen, während er im Bett liegen blieb. Sein Blick lag auf ihr, wie so oft, in ihm grummelte die Unzufriedenheit und irgendwie war er… sauer. Auf Lya, dass sie sich verletzt hatte, auf sich selbst, dass er nicht da war um die Situation zu entschärfen, auf die Situation, dass Lya nicht mit ihm darüber reden wollte. Ihm gar keine Chance gab irgendetwas zu sagen, ehe sie ihm seine Kleidung aufs Bett legte und dann im Badezimmer verschwand.
Seufzend ließ er sich auf den Rücken fallen und starrte einen Moment die Decke an, ehe er sich erhob und ebenfalls langsam in seine Kleidung schlüpfte. Hosen waren kein Problem, schwieriger waren Oberteile, weshalb Elijah einfach nur in seine Sweatjacke schlüpfte. Es tat weh, er brauchte ein paar Anläufe, aber er wollte Lyanna nicht fragen, ob sie ihm half. Warum, konnte er nicht sagen. Er wollte sie einfach nicht um ihre Hilfe beten.
Als Lyanna aus dem Badezimmer trat, nahm Elijah dort ihren Platz ein und machte sich so frisch wie es eben ging. Mit einer Hand fuhr er durch die kurzen, flauschigen Haare auf seinem Kopf. Er sollte sich wohl mal wieder den Schädel rasieren, aber, einen schmerzhaften Versuch später, ließ Elijah die Arme sinken. Er bekam sie einfach noch nicht über den Kopf und auch hier… wollte er Lyanna nicht um ihre Hilfe bitten.

Anschließend ging sie beide zum Doc der Riders, kein Vergleich zu Jason im Cottage. Sie schwiegen, Lyanna lief vor Elijah, in ihrer engen Jeans und wie sie eben beim Gehen mit ihrer Hüfte schwang, fühlte sich Elijah schon fast ein wenig provoziert. Er wandte den Blick ab, ließ ihn über den Hof schweifen, während er hinter Lyanna herlief. Die aus irgendwelchen Gründen immer schneller lief, den Abstand zwischen ihnen beiden immer mehr vergrößerte. Der Abstand, der irgendwie nicht nur bildlich zwischen ihnen existierte.
Angekommen beim Doc untersuchte dieser zuerst Lyanna Beule an ihrer Schläfe, Elijah saß nur daneben und starrte aus dem Fenster. Auf dem Hof war schon einiges los, Wachablösung, sie mussten doch recht lange geschlafen haben. Mit einem Ohr hörte er dem Gespräch zwischen dem Doc und Lyanna zu, zog die Augenbrauen unmerklich ein wenig zusammen, als sie über die Prügelei sprachen. Es schmeckte ihm immer noch nicht, dass Lyanna sich wegen ihm geprügelt hatte. Was hatte sie sich nur dabei gedacht?!
Als Lyanna den Arzt ansprach, dass sie nun doch fertig sei, machte sie Platz für Lyanna. Der Arzt öffnete Elijah die Sweatjacke und wickelte die Verbände herunter, betrachtete die Wunden. Elijah kannte den Arzt, große Verletzungen brachten sie immer in die Cottage, aber er verstand es Wunden anzusehen, notfalls mäßig zu flicken und zu erkennen, ob sie gesund heilten oder nicht.
Der ehemalige Soldat presste die Kiefer aufeinander, bemüht keinen Schmerz zu zeigen, konnte es sich aber nicht verkneifen doch mal das Gesicht zu verziehen. Es tat noch immer so verdammt weh, aber als der Arzt ihm einen neuen Verband um den Oberkörper band, atmete er erleichtert aus. Alles sah soweit ganz gut aus, keine neue Infektion. Es hätte Elijah aber nach Jasons Behandlung schon sehr gewundert, wenn die Wunden erneut infiziert gewesen wären.
„Danke dir“, murmelte Elijah und nickte dem Arzt zu, dieser nickte ebenfalls und Elijah und Lyanna verließen weiterhin schweigend die Praxis.

Die nächsten Wochen hätte sich Elijah definitiv anders vorgestellt. Ganz anders. Wenn er sich in seiner Zelle unten bei Isaac ausgemalt hatte, wie es werden würde, wenn sie hier herauskommen würden, hatte er glückliche Bilder im Kopf gehabt. Lyanna und er, wieder so verliebt wie vorher, kaum voneinander zu trennen, lachend, einfach zufrieden mit ihrem Leben. Wie sie die letzten warmen Tage des Herbstes genossen, ehe die stürmischeren Tage dieser Jahreszeit kommen würden. Doch je kühler es wurde, desto kühler wurde es auch zwischen den beiden. Es kühlte so sehr ab, dass sie kaum bis gar nicht mehr miteinander sprachen. Es dauerte zwei Wochen bis Elijah wieder mit dem Laufen anfangen durfte, in der Zeit merkte er aber immer mehr, wie er sich selbst zurückzog. Er wollte das so. Er hatte einfach das Gefühl, dass die Schuld noch schwerer als vorher auf seinen Schultern lastete. All die Männer die er dort unten getötet hatte, all die Unschuldigen… Oliver… dass er seinen Rider-Bruder getötet hatte, lag wohl am schwersten auf ihm. Und die Tatsache, dass er Jennifer nur einen Teil der Wahrheit erzählt hatte. Nachts träumte er von Oliver, wie dieser das Schwert in seinen Rumpf zog, das Blut, dass aus seinem Mundwinkel auf den Sand der Arena floss… schweißgebadet wachte er auf, nur um meistens neben sich ein kaltes und leeres Bett zu finden. Lyanna war jeden Abend in der Bar, wirklich jeden Abend. Zumindest kam es Elijah so vor, es war wirklich eher die Ausnahme, dass sie abends nichts trank.
Es tat ihm im Herz weh, Lyanna so zu sehen. Als die ersten zwei Wochen vorbei waren und Elijah sich wieder dem Laufen widmen konnte, war es häufig der Fall, dass er gerade aufstand, als Lyanna ins Bett ging. Er roch den Alkohol, sie stank schon danach, doch er sagte meistens nichts. Schweigend zog er sich an, während Lyanna sich auszog und ins Bett fiel. Wenn er vom Laufen wiederkam schlief sie eigentlich immer noch, so konnte er in Ruhe duschen und sich für seine Pflichten fertigmachen. Irgendwann konnte er aber nicht mehr schweigen, er fragte sie warum sie so viel trank, ob sie wirklich glaubte, dass wäre gut für sie. Und ab da stritten sie eigentlich nur noch, wenn sie miteinander sprachen. Und Elijah zog sich immer mehr zurück. In sein Training, in seine Zeichnungen. Dunkle Zeichnungen, keine schönen, freundlichen Zeichnungen… viel Gewalt, Blut und Tod…
Körperlich hielt er sich komplett von Lyanna fern. Erstens hatte er auch nicht das Gefühl, dass Lyanna großes Interesse daran hatte mit ihm zu schlafen, andererseits wollte auch er nicht. Abends ging sie in die Bar, morgens stand er auf und sie war betrunken, da war sowieso nichts mit Sex. Außerdem empfand Elijah sich gegenüber gerade nichts als Ekel. Er fühlte sich abstoßend, wollte sich nicht einmal selbst berühren. Und wenn dann Lyanna ihn berühren würde, er wollte nicht, dass sie sich auch so fühlte. Und wenn er sich alles andere als sexy und wohl in seinem Körper fühlte, wie sollte er da Lust auf Sex haben? Zudem er es seiner Meinung nach sowieso nicht verdient hatte, so ein gutes Gefühl zu empfinden, wie er es normalerweise empfand, wenn er mit Lyanna schlief. Er liebte Lyanna natürlich, wie sollte er auch nicht, er fand sie noch immer höllisch sexy und sie war seine Traumfrau aber… genau das war das Problem. Er glaubte einfach nicht, Lyanna verdient zu haben, irgendwelche Zärtlichkeiten oder Annäherungen von ihr zu verdienen und auszuhalten.
Alles in allem wollte Elijah einfach gerade nicht berührt werden von Lyanna, nicht in einem guten Sinne, denn er bestrafte sich selbst. Natürlich tat er das nicht bewusst, aber er hatte einfach das Gefühl, dass er all diesen Schmerz und die Abneigung verdient hatte, denn er hatte nun mal… Oliver getötet.

Das Ganze ging jetzt schon mehrere Wochen so. Der Herbst hatte Einzug gehalten, es ging sogar schon mehr auf den Winter zu, lange würde es nicht mehr dauern, bis der erste Schnee fiel.
Vor dem Fenster tobte ein heftiger Sturm, Elijah lag bereit auf der Seite im Bett, beobachtete das Treiben vor dem Fenster. Gerade, als er sich fragte ob der Sturm bis zum frühen Morgen vorübergezogen sein würde, sodass er ohne Gefahr laufen gehen könnte, hörte er wie Lyanna im Badezimmer das Wasser der Dusche abdrehte. Es war ungewöhnlich, dass sie so spät noch im Zimmer war, die letzten Wochen war sie um diese Uhrzeit schon längst unten in der Bar gewesen. Vielleicht würde er heute Mal neben ihr einschlafen, oder sie machte sich noch frisch, ehe sie runterging. So oder so, wartete Elijah ab, bis er das Licht ausmachen konnte und endlich schlafen. Seinen Wunden ging es schon deutlich besser, sie waren schön sauber verheilt und er konnte mittlerweile alles wieder machen, spürte die Wunden auch gar nicht mehr.
Den Blick noch immer auf den Sturm vor dem Fenster gerichtet, spürte er die Matratze neben sich kurz absinken, als Lyanna sich ebenfalls ins Bett legte.
Er spürte sie einen kleinen Moment bevor sie ihre Haut gegen seinen Rücken drückte, ihren warmen Körper, ihre Brüste und ihr Becken, dass sich an ihn schmiegte. Ihre Stimme, so leise in seinem Ohr, dann die Lippen, die sich seinen Hals hinabbahnten. Ungewollt schloss er die Augen, verharrte still, lauschte ihren Worten, nicht in der Lage sich zu bewegen. Lyanna näherte sich ihm das erste Mal seit Wochen an, wie er schon erwartet hatte, hatte sie auch keine große Lust gehabt mit ihm zu schlafen. Der Alkohol war ihr wichtiger gewesen. Doch scheinbar war heute etwas anders. Sie wollte ihn nicht verlieren… das wollte er doch auch nicht… und er vermisste sie doch auch.. so sehr… aber er spürte wie ihm ein Klos im Hals hochstieg… ihre Hand über seinem Körper hinabfuhr.
Elijah hielt die Luft an, spürte wie ihm Wärme durch den Körper fuhr, es sich doch eigentlich so gut anfühlte, wie Lyannas Hand unter seinen Hosenbund schlüpfte, er dort zwischen seinen Beinen definitiv eine Regung spürte, ihr nackter Körper in seinem Kopf aufblitzte, den er deutlich an seinem Rücken spüren konnte.
„Stop Lya…“, sagte er dann, griff mit einer Hand an ihr Handgelenk und zog ihre Hand aus seiner Hose, „Ich… ich kann nicht.“
Er schob ihre Hand weg, schlug die Bettdecke zur Seite und setzte sich auf die Bettkante, wandte ihr den Rücken zu, „Ich kann einfach nicht… ich…“
Er ballte die Hände zu Fäusten, ehe er den Kopf leicht zu ihr wandte und mit hartem Tonfall sagte, „Sex löst nicht jedes Problem Lyanna… verstehst du das?“
Aufgebracht und plötzlich von Wut durchflutet, stand er schwungvoll auf und griff nach seiner kurzen Sporthose, schlüpfte hinein. Er wandte sich ihr zu, natürlich war eine deutliche Beule in seiner Hose zu sehen, ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Lyannas Berührungen ihn nicht kalt ließen. Dennoch, er spürte mehr Wut in sich als irgendetwas anderes.
„Glaubst du wirklich wenn wir miteinander schlafen wären alle Probleme gelöst?! Ernsthaft?! Wow… vielleicht hat der Alkohol doch in deinem Kopf schon einige Schäden hinterlassen… Sex macht nicht alles ungeschehen Lyanna! Sex… Sex macht Oliver auch nicht wieder lebendig… macht mich nicht nicht zu einem verdammten Lügner und Mörder!“
Er sah sie noch einen Moment an, dann schlüpfte er in seine Schuhe und riss die Tür auf.
Sie knallte hinter ihm ins Schloss, während er den Gang entlang stapfte. Warum er plötzlich so aus der Haut fuhr, wusste er selbst nicht. Er wusste nur eines, dass er all diese Energie jetzt loswerden musste. Unbewusst trugen ihn seine Schritte in den Hinterhof, seinen kleinen Trainingsbereich, dort prasselte der Regen auf den Boden, das Gewitter tobte über seinem Kopf. Doch es war Elijah egal. Er trat in den Regen, keine zehn Sekunden später war komplett nass, dann schlug er auf den Boxsack ein. Immer und immer und immer wieder… Trat und kickte dagegen, doch die Wut wollte nicht weggehen. Also schnappte er sich Dinge, warf sie durch die Gegend, schrie und tobte, doch niemand hörte es wegen des Gewitters.
Wie lange er da draußen tobte, wusste er nicht, er sah in den Himmel und schrie, „Gott, Herr und Vater, möge mich der Blitz treffen! Bestrafe mich für meine Sünden, für meine Morde, an Unschuldigen und an Schuldigen. Doch wer bin ich zu richten, wer Schuldig ist und wer nicht? Macht mich das nicht erst Recht zu einem Schuldigen? Ich weiß nicht... Vater, bitte Hilf mir. Ich weiß nicht wie ich mit dieser Last leben soll. Wie hat Cain damit gelebt seinen Bruder Abel erschlagen zu haben? Wie konnte er all diese Last auf seinen Schultern tragen? Wie? Bitte Vater, sag mir wie, denn ich weiß es nicht…“
Tränen liefen dem Dunkelhäutigen über die Wangen, doch man sah sie nicht wegen des Regens, der ebenfalls über sein zum Himmel gerichtetes Gesicht lief.
„Hilf mir Vater, denn ich weiß nicht mehr weiter, weiß nicht mehr wohin mein Weg mich führt. Alles um mich ist dunkel, einsam und kalt. Habe ich es nicht verdient auch zu sterben? Hätte ich es nicht verdient an seiner statt leblos dort unten zu sein? Ich weiß es nicht… ich weiß es nicht Vater…“, Elijah sank auf die Knie, endlich schien die Energie aus ihm herauszufließen. Seine Hand krallte sich in seine Brust, dort wo er sein Kreuz tätowiert hatte. Über ihm krachte er Himmel, doch es gab kein Zeichen. Vom Blitz wurde er allerdings auch nicht getroffen. Um ihn herum lagen Trümmer von Stäben und anderen Dingen, die er zerstört hatte in seiner Wut. Irgendwann ließ er den Kopf sinken, die Hand noch immer in seine Brust gekrallt, saß er dort auf seinen Knien im Regen… spürte das Prasseln der Tropfen irgendwann nicht mehr auf seinem Rücken, ihm wurde kalt, seinen Körper überzog eine Gänsehaut und der Hof um ihn herum wurde mehr zu einem Meer aus Schlamm und Matsch. Doch er blieb sitzen, regte sich nicht, konnte er sich nicht bewegen, nur das Zittern seiner Muskeln bewegte seinen Körper.

@Lyanna Lockhart





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#42

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 09.02.2021 15:02
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Elijah verharrte still neben ihr. Für einen Moment glaubte sie wirklich es würde Elijah gefallen, das sie sich langsam auch näherten. Doch als Lyanna ihre Hand tiefer schieben wollte, spürte sie seinen Griff an ihrem Handgelenk, hörte seine Worte. Die Dunkelhaarige löste ihre Lippen von seiner dunklen Haut und blickte den Dunkelhäutigen verwirrt an, der ihre Hand von sich weg schob und sich sofort aufsetzte. Er konnte nicht. Hatte Lyanna irgendetwas falsch gemacht? Hat es sich doch nicht so gut angefühlt wie sie es dachte? Oder hatte Elijah keine Lust. Das war okay. Lyanna würde es verstehen und hätte auch ein einfaches Nein ohne Diskussionen akzeptiert. Doch irgendwie schien Elijah plötzlich anders in dieser Situation. Wütend. Aufgebracht. Wie der Sturm da draußen, platze es schließlich auch aus dem Dunkelhäutigen heraus. Auch seine Worte deuteten deutlich darauf hin das der ehemalige Soldat deutlich unzufrieden über diese Situation war. „El... ich-“ wollte sie erklären, doch der Dunkelhäutige ließ es gar nicht so weit kommen. Nicht nur da er weitersprach sondern auch mit deutlich verletzenden Worten verstummen ließ. So das Lyanna sich deutlich nun unwohl fühlte und sich gar sogar ein wenig schämte. Schnell war die Decke an der Dunkelhaarigen hochgezogen, verdeckte somit nun ihren Körper. Sie wollte nicht das Elijah so denkt. Sie wollte mit dieser Aktion nicht zeigen das alles wieder gut würde. Sie wollte einfach nur das sie beide etwas glücklich sein konnten. Sie wollte doch einfach nur wieder seine Nähe bei sich wissen. Sie wusste das es nichts an der jetzigen Situation ändern wird. Sie wusste das sie dadurch nicht alles vergessen werden. Sie wusste das Oliver nicht davon lebendig werden würde. Auch diese Worte schmerzten Lyanna und die Dunkelhaarige ließ nur den Kopf hängen. Sie war sichtbar geknickt und sah nur aus dem Augenwinkel wie Elijah in seine Hose schlüpfte und die Tür hinter sich zuknallen ließ, das Lyanna kurz zusammenzuckte. Die Stille danach fühlte sich so erdrückend an. In ihren Augen sammelten sich bereits die heißen Tränen an, doch … die Dunkelhaarige schluckte diese wieder hinunter. Sie wollte Elijah nicht hinter her jedenfalls nicht jetzt. Dazu war er und auch Lyanna gerade zu aufgebracht gewesen. Das Elijah Zeit für sich brauchte war ihm deutlich anzusehen, natürlich dachte die Dunkelhaarige nicht daran das der Dunkelhäutige wirklich so lebensmüde war um nach draußen zu gehen wo der Sturm wütete.

Lyanna öffnete abprubt ihre Augen als sie von draußen ein Geräusch vernahm, als hätte jemand etwas umgeworfen. Der Sturm tobte immer noch. Es hätte auch einfach sein können, das der Sturm draußen etwas umgeworfen hatte, doch als sie neben sich blickte war die Seite, wo der Dunkelhäutige normalerweise liegt immer noch leer und in der Dunkelhaarigen schlich sich ein deutlich unbehagenes Gefühl auf. Sorge aber auch plötzliche Angst. Sie wusste nicht warum. Wenn einer auf sich aufpassen konnte dann war es Elijah, auch wenn sie sich da in seinem jetzigen Zustand nicht ganz sicher war. Die Dunkelhaarige setzte sich langsam auf, wischte eine getrocknete Träne aus ihrem Augenwinkel weg. Sie wollte es so nicht zwischen El und ihr stehen lassen. Sie wollte nicht das es so endete. Sie wollte nicht das Menschen, die ihnen weh getan haben und damit mit ihrem Leben bezahlt haben weiterhin so über ihr Leben herrschten. Sie mussten beide damit aufhören sich zu quälen um damit das was ihnen blieb zu verlieren. Denn wenn das passierte, würde es nicht mehr lange brauchen bis man sich letztendlich selbst verlor. Und mit diesem Gedanken befand sich die Dunkelhaarige auch schon längst auf den Beinen. Schon fast hektisch zog diese einen Pullover an und schlüpfte in eine dünne Hose ehe sie auf dem Weg zur Tür in ihre Schuhe schlüpfte und eilig aus dem Zimmer über den Flur lief. Sie wollte Elijah sagen das ihn liebte. Sie wollte es ihm förmlich ins Gesicht schreien. Und das er nicht alleine ist und das sie ihn nicht verlieren und vor allem das sie das überstehen würden. Sie waren keine schlechten Menschen, selbst wenn der Tod an ihren Fingern klebte. Sie überlebten einfach nur und hatten ab und an einfach weniger Glück als andere. Sie suchte Elijah förmlich im ganzen Clubhaus, an allen öffentlichen Aufenthaltsorte. Doch als sie ihn nicht finden konnte, wurde ihr deutlich mulmig in der Magengegend. Sie wusste nur das er noch bei einer weiteren Person sein konnte. Doch auch als sie an Jennica's Tür klopfte und diese besorgt den Kopf schüttelte, das er nicht hier war musste die Dunkelhaarige auch noch die jüngere Schwester des Soldaten beruhigen, das Elijah nichts schlimmeres passiert war. Geradewegs als Lyanna wirklich überlegte nach draußen in das Unwetter zu gehen, war es da schon wieder. Dieses Geräusch und die Dunkelhaarige überlegte nicht lange, öffnete die Tür und ging nach draußen. Der kalte Wind peitschte ihr ins Gesicht, wehte ihre Haare unkontrolliert nach hinten, während der Regen keine Minuten brauchte um die Dunkelhaarige und ihre Kleidung einzuweichen. Mit leicht zugekniffenen Augen ließ sie ihren Blick über den Hof wandern, in der Hoffnung Elijah irgendwo zu sehen. Natürlich hoffte sie das sie sich irrte und er nicht hier draußen war, besonders in seinem Zustand. Gerade als Lyanna um das Clubhaus herum lief um im Trainingsbereich nachzusehen, wo sich Elijah normalerweise aufhielt, wenn nicht gerade ein Sturm vor ihren Türen tobte, stieß sie mit dem Fuß gegen etwas was aus diesem Bereich stammte. Es war deutlich zugerichtet gewesen und lag verdreckt im Matsch. Gerade als die Dunkelhaarige ihren Blick hob sah sie den Dunkelhäutigen endlich, wie er mit seinen Knie, völlig durchgeweicht im Matsch kniete und verkrampft seinen Blick nach oben richtete, als würde er auf etwas warten. Auf irgendeine Antwort … vielleicht Gerechtigkeit oder einfach nur den Zorn von oben. Lyanna presste bei dem Anblick nur ihre Lippen aufeinander, ihr Herz wurde schwer. War es wirklich das was Elijah wollte? Für etwas gerichtet zu werden, das er tat weil er überleben musste? War er wirklich so verschlungen von dieser Schuld das er nicht mehr sah was um ihn herum war, das er nicht mehr die Wahrheit sah? Und ehe sie sich versah hatten sich ihre Beine wie von alleine zu dem Dunkelhäutigen ihre Schritte gebahnt. Sie ging ebenfalls in die Hocke und zog ohne zu zögern mit ihren Händen seinen Kopf nach unten, so das er sie ansehen musste und seinen Blick vom Horizont abwandte. „Es ist nicht deine Schuld El...“ sagte sie mit fester Stimme ehe sie den Dunkelhäutigen an sich ran zog und ihre Arme fest um ihn schlang, ihn an sich presste, das es ihr schon fast selbst weh tat. Doch es war ihr egal. Sie brauchte das und sie wusste das auch Elijah es brauchte, auch wenn er es sich vielleicht im ersten Moment nicht eingestehen kann. Sie würde ihn nicht los lassen, selbst wenn er sich wehren würde. Sie würde ihn nie mehr loslassen … . Der Sturm wirkte im Hintergrund für die Dunkelhaarige gar nicht mehr so schrecklich. Doch als es erneut donnerte hob auch die Dunkelhaarige ihren Kopf an, spürte das Zittern in Elijah's Körper. Sie konnten nicht hier bleiben, egal wie sehr die Dunkelhaarige Elijah auch halten wollte. Er würde sich erkälten oder schlimmeres und das war etwas, was er in seinem angeschlagenen Zustand nicht gebrauchen konnte. Langsam löste sich die Dunkelhaarige von ihm und richtete sich zusammen mit dem Dunkelhäutigen auf, ihre Hände fest um seine verschlossen während sie ihn nur einen Moment lang still aus ihren Augen anblickte und dann langsamen Schrittes ihren Weg zurück zum Clubhaus bahnte während sie den Dunkelhäutigen sanft mit sich zog.

Die Dunkelhaarige war den ganzen Weg über im Zimmer still. Es war dennoch keine unangenehme Stille. Es bedarf im Moment einfach keiner Worte. In ihrem gemeinsamen Zimmer setzte sie den ehemaligen Soldaten erst mal aufs Bett. Sie merkte selbst wie sehr sie fror. Die nassen Haarsträhnen tropften und klebten ihr im Gesicht. „Okay … das hier muss erst aus.“ sprach die Dunkelhaarige sanft und ruhig und zog dem Dunkelhaarigen die nasse Kleidung aus während sie ihn mit einem Handtuch abtrocknete. Natürlich lag es ihr auf der Zunge, Elijah zu fragen was zur Hölle er sich dabei gedacht hatte, nach draußen zu gehen und sich so in Gefahr zu bringen. Gleichzeitig bekam sie auch nicht dieses Bild aus dem Kopf, wie sie Elijah gerade da draußen gesehen hatte. Um ihn herum Zerstörung und er selbst …. wollte El wirklich sterben? Kurz hielt die Dunkelhaarige bei dem Gedanken mit dem Handtuch inne, sprach aber immer noch nichts während sie Elijah frische, trockene Kleidung holte und ihm in den Pullover half und in die Hose während sie anschließend eine warme Decke um seine Schultern legte. Schon viel besser, zu mindestens in der Hinsicht auf Elijah's körperliches Wohlbefinden. „Willst du wirklich sterben El? Glaubst du wirklich mit jedem Faser deines Körpers du hast es verdient? All das Schlimme was dir passiert ist?“ blickte die Dunkelhaarige ihn unter ihren nassen Haarsträhnen an. „Glaubst du das wirklich?“ wiederholte sie die Frage etwas leiser während sie schon fast versuchte die Antwort aus seinen Augen herauszulesen, ihre Hände lagen dabei immer noch in seinen während sie diese langsam entzog und diese auf seine Wangen legte und sanft den Kopf schüttelte. „Alles was passiert ist. Alles was du durchlebt hast ist nicht deine Schuld El... weder die Menschen vor der Apokalypse, dein Trupp noch die Menschen wie Oliver danach. Du bist kein Mörder … und du bist kein Lügner. Du hast stets das getan was du musstest. Wir sind keine Götter El … wir sind Menschen … und wir dürfen Fehler machen.“ Lyanna's Daumen strich sanft über seine Wange. „Wenn du Vergebung willst, dann gebe ich dir Vergebung. Hörst du? Ich vergebe dir für was auch immer du Vergebung willst. Aber du kannst nicht warten und darauf hoffen das es ein anderer tut. Das Leben läuft trotzdem weiter wie ein endloser Film und es ist noch lange nicht vorbei. Unser beider Fehler war es einfach zu hoffen das alles wieder normal wird wenn wir wieder hier sind. Aber das ist es nicht El. Nichts ist normal. Isaac und seine Leute haben uns gequält sowohl körperlich als auch seelisch, uns manipuliert. Wir haben Dinge getan wo wir noch nicht mal wussten, das wir diese wirklich tun würden und das kann man so einfach nicht vergessen. Und das werden wir auch nie … aber wir können lernen damit zu leben verstehst du? Denn wir haben immer noch ein Leben, wir beide … und Menschen die uns lieben und wir können sie nicht einfach alleine lassen.“ hauchte die Dunkelhaarige. Es war nicht nur Elijah zu der die Dunkelhaarige sprach, sondern auch zu sich selbst. Nach dem ihre letzten Worte verstummt waren, kramte die Dunkelhaarige den Flachmann aus ihrer Tasche. Er war noch zur Hälfte gefüllt. Und für einen kurzen Moment machte es wirklich den Anschein als würde sie daraus trinken wollen. Stattdessen drückte sie diesen Elijah in beide Hände. „Ich weiß das es keine Lösung ist.“ sprach die Dunkelhaarige leise. „Sie war schwanger El.“ sprach sie es dann einfach aus aber zu ihrer Überraschung ohne das sie in Tränen ausbrechen würde. „Die hex-“ Lyanna stoppte „Juliet. Sie war schwanger und sie sagte es mir erst als ich ihr bereits das Messer in den Hals rammte und ich ihren Mantel zur Seite schob. Und ob es nun richtig war sie zu töten, war es nicht richtig ein ungeborenes, unschuldiges Kind zu töten ob ich nun davon wusste oder nicht. Und nur damit wurde es besser … damit konnte ich es nicht mehr hören, nicht mehr in meinem Kopf sehen verstehst du? Ich wollte niemanden verletzen und weh tun, nicht dir … nicht Jennifer oder sonst wem.“ Es war wohl das erste mal seitdem Lyanna sich richtig öffnete, ohne Unsicherheit aber das war die richtige Lyanna, die stets aussprach was sie dachte, die ihre Fehler einsehen konnte, die mitfühlend und aufbauend war, ...die stark war. „Aber ich will mich davon nicht leiten lassen. Ich will unsere Jahre hier auf dieser Welt einigermaßen glücklich verbringen. Mit dir … und mit allem was noch kommen wird.“ Ein Lächeln bahnte sich auf ihre Lippen. „Wir können nicht rückgängig machen was wir getan haben und uns wird jemand richten dafür … aber können wir damit nicht warten bis wir tot sind?“ Ihr Lächeln verschwand nicht, doch die Dunkelhaarige meinte ihre Worte ernst. „Alles was ich wissen muss ist das ich dich liebe … sehr sogar … und wenn du es versuchst … dann werde ich es auch versuchen.“ Sanft ließ sie von seiner Wange ab ehe sie sich aufrichtete und nun endlich selbst aus den nassen Klamotten zu kommen um sich ein paar Trockene anzuziehen. Es fühlte sich gut an. Ihre Worte haben sich gut angefühlt und es war einfach nur pure Ehrlichkeit die aus ihrem Mund gekommen war. Es war okay, sich nicht okay zu fühlen aber die Welt drehte sich weiter und Elijah und Lyanna konnten nicht ewig stehen bleiben und sich in ihrem eigenen Kreis drehen. Es war als hätte sich ihr innerer Sturm aufgeklart. Sie hoffte das Elijah verstand was sie ihm damit sagen wollte. Sie wünschte sich nichts mehr das auch er Frieden fand und das Glückliche wieder in seinem Leben zuließ. Nach dem die Dunkelhaarige nun auch wieder trocken war ließ sie sich wieder neben Elijah nieder. „Hey El..“ sprach sie wieder und lehnte ihren Kopf sanft an seine Schulter während ihr Blick dem Spektakel draußen zusah, als würde die Welt erneut untergehen. „Ich hielt diesen Satz immer für eine Lüge aber diesmal meine ich ihn ehrlich …. alles wird wieder gut. Da bin ich mir sicher...“

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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#43

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 05.03.2021 21:13
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Wie lange Elijah dort saß, der Regen der auf seine dunkle Haut prasselte, seine kurzen Haare komplett durchnässte und in ihm dieses unkontrollierbare Zittern auslöste, wusste der ehemalige Soldat nicht. Die Zeit schien stillzustehen, abgesehen von den großen, schweren Tropfen die vom Himmel fielen. Die Tränen auf seinen Wangen, Salzwasser vermischt mit Süßwasser. Er hörte nichts, nur das Geräusch des Regens der auf den Boden auftraf, das Krachen des Donners war ganz weit hinten in seinem Kopf, das helle Licht der Blitze die durch den Himmel zogen.
War es wirklich das, was er wollte? Wollte er dafür bestraft werden, was er getan hatte? So konnte es doch keinen Frieden in seinem Leben geben, so würde er nie in ein Gleichgewicht kommen. Nie mit sich selbst ins Reine kommen. Er wollte doch einfach nur diesen Schmerz in sich weitergeben, weggeben, loswerden. Er wollte Lyanna, er wollte Liebe in seinem Leben, er wollte nicht diesen Kampf, diesen Kampf den keinen von ihnen beiden gewinnen konnte. Warum kämpfte er mit Lyanna? Warum zog er sich so von ihr zurück, wo er sich doch nur nach ihr sehnte?
War er wirklich so kaputt? Hatte er Angst, dass das Chaos das in ihm so gestaut war, langsam herauskommen würde, wenn er seinen Mund aufmachen würde? Wenn er offen mit Lyanna darüber sprechen würde? Hatte sie ihm nicht schon so oft bewiesen, dass sie nicht einfach abhaute? Dass sie ihn so akzeptierte und liebte, wie er eben war? Mit allem was er mit sich herumtrug, was er schon erlebt hatte. Hatte sie ihm nicht verziehen wie er sich in der Arena dort unten benommen hatte? Die Worte, die er zu ihr gesagt hatte, so verletzend, sie taten ihm leid. Natürlich wusste auch die Dunkelhaarige, dass Sex nicht die Lösung war, aber Elijah… er fühlte sich so schmutzig. Hatte noch immer das Gefühl Olivers Blut an seinen Fingern kleben zu haben, wusste nicht, wie er dieses Gefühl wieder loswerden sollte. Wenn Elijah ehrlich war, hatte Isaac in all der Zeit, in jedem Gespräch, dass er mit ihm geführt hatte, genau seinen wunden Punkt gefunden. Wer selbst schwach war, und Isaac war schwach gewesen, hatte sich hinter der Fassade nur versteckt, sucht den wunden Punkt seines Gegenübers genauer. Und wenn er irgendwann weiß, wo er sein Gegenüber treffen muss, dann braucht es nur einen Satz, eine Tat für den perfekten Schuss. Der einwandfreie Schuss, den das Gegenüber komplett zerbrechen lässt. Es war Elijah nicht aufgefallen, war diese Zerstörung seiner Seele, seines Gleichgewichts verborgen gewesen hinter dem Kampfwillen, dem Verlangen aus dieser Situation zu entkommen. Doch jetzt, wo er nicht mehr kämpfen musste, nicht mehr dauerhaft stark sein musste, fiel ihm erst auf, wie Isaac ihn ausgehebelt hatte. Er hatte ihm alles genommen. Sein Selbstvertrauen, sein Vertrauen in Lyanna und die Beziehung in die beiden, seinen Willen weiter zu kämpfen, sein Gefühl für Gerechtigkeit… in Elijah war nur Chaos, Chaos das der ehemalige Soldat nicht kontrollieren konnte. Angst hatte, was passieren würde, wenn es ausbrach.
Und heute Abend war es ausgebrochen. Lyannas Aktion, so gut gemeint und ohne schlechte Hintergedanken, hatte das Ventil gebrochen, es geöffnet, das Chaos herausgelassen. Und es war gekommen wie er befürchtet hatte. In seiner Rage hatte er Lyanna beleidigt, sie verletzt, hier alles zerstört, was er zwischen die Finger bekommen hatte. Es war von Glück zu reden, dass es stürmte, es abends war, er keinem anderen Rider begegnet war. Wenn ihn jemand angesprochen hatte, derjenige hätte vermutlich zum Doc gemusst. Und es hätte nicht daran gelegen, dass ihn jemand provoziert hatte. Sondern einfach dieses Ungleichgewicht in dem Dunkelhäutigen, diese Verwirrung und dieser… Schmerz der jede Situation seines Lebens gerade bestimmte. Dieser Schmerz, der ihn daran hinderte mit der Situation richtig umzugehen, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Doch der Regen war es, der ihn nach all diesen Wochen endlich solche Gedanken fassen ließ. Ihn abkühlte, das Feuer in ihm abschwächte, die Glut löschte. Es würde ihn nicht wundern, wenn von ihm Nebelschwaden aufstehen würde, so heiß war ihm im Innern, obwohl sein Körper zitterte und fror.
Überrascht wandte er den Blick vom Himmel ab, als er Hände an seinen Wangen spürte, diese vertrauten Hände, die er wohl immer und überall erkennen würde. Ohne hinzusehen. Lyanna. Einen Moment blickte er in ihre Augen, diese Augen die er so liebte. Dann zog sie seinen Kopf an ihre Schulter, legte die Arme um ihn. Seine erste Reaktion war es sie wegzudrücken, doch dann ließ er es doch zu. Und je länger sie ihn hielt, desto mehr beruhigte sich das Chaos, der Sturm in seinem Inneren. Die Augen geschlossen ließ er sich einfach von ihr halten, spürte wie er immer ruhiger wurde, sein Körper allerdings immer weiter zitterte. Beim nächsten Donnern hob Lyanna den Kopf, Elijah ließ sich von ihr zurück ins Clubhaus und in ihr gemeinsames Zimmer führen. Er schwieg, das einzige Geräusch zwischen den beiden war der Tropfen des Wassers, dass auf ihrer Kleidung auf den Boden tropfte. Der Regen hatte die beiden ziemlich durchnässt.

Zurück in ihrem Zimmer setzte sich Elijah durch Lyannas Führung aufs Bett. Er fühlte sich wie in Trance, nicht in der Lage zu sprechen, ließ Lyanna ihm die Hose und Kleidung ausziehen, spürte das sanfte Streichen des Handtuchs auf seiner Haut. Sofort spürte er wie ihm wärmer wurde als sie ihm in trockene Kleidung half und dann eine der Decken um seine Schultern legte. Sein Blick war starr auf den Boden gerichtet, erst als er ihre Worte hörte, hob er den Kopf. Die nassen Haare klebten ihm in leichten Locken am Kopf, noch immer glitzerten feuchte Tropfen des Regens in seinem viel zu langen Bart.
Er lauschte ihren Worten, schloss einen Moment die Augen, als er ihre Hände wieder an seinen Wangen spürte, wie sie durch seinen Bart strich, so vertraut, so angenehm, so liebevoll. Doch er öffnete die Augen wieder schnell, erwiderte ihren Blick, sah ihr an, dass sie versuchte aus seinen Augen die Antwort auf ihre Frage zu erfahren. Selbst wenn er gewollt hätte, im Moment konnte er nicht sprechen, seine Stimmbänder waren wie gelähmt, er konnte Lyanna nur ansehen und ihr zuhören.
Natürlich machten ihre Worte Sinn. Er wusste das, hatte er all das schon gehört, damals, als er aus dem Irak gekommen war. Natürlich wusste er, dass er nicht Schuld daran war. Isaac hatte ihn gezwungen, doch obwohl er es wusste, warum ließ ihn dann dieses Ekelgefühl nicht los? Warum fühlte er sich so schmutzig? Warum wurde er das Gefühl nicht los, dass er es nicht verdient hatte, all diese Scheiße zu überleben? Warum er? Warum hatte nicht Oliver den Kampf überlebt? Es war der Satz, dass sie keine Götter waren. Das sie Menschen waren. Sie Fehler machen durften. Hatte sie nicht Recht? Hätte Gott ihn nicht schon länger gerichtet, wenn er Elijah hätte bestrafen wollen? War das vielleicht wirklich der Pfad, den ihn Gott entlangführte? Brauchte er diese Momente des Schmerzes, des Leids, des Zweifeln um seinen Glauben zu Gott zu stärken? Immerhin wachte Gott doch über sie alle, hätte er Elijah nicht einen anderen Pfad entlanggeführt, wenn das hier nicht sein Pfad war? War dies vielleicht wirklich der Moment an dem ihm der Herr zeigen wollte, dass er lernen musste mit seinen Taten zu leben? Verantwortung für das zu übernehmen, was er mit seinen Händen getan hatte? War es nicht der Weg eines Feiglings von jemand anderem dafür bestraft zu werden, was man getan hatte?
Als Lyanna ihren Flachmann hervorzog, das Gefäß, dass in den letzten Wochen wohl ihr bester Freund war, dachte Elijah im ersten Moment sie wollte daraus einen Schluck trinken. Doch dann drückte sie ihn ihm in die Hände.
Die Schamanin war schwanger gewesen? Lyanna hatte eine Schwanger Frau getötet? Unbewusst? Fuck. Es war dieser Moment, in dem er auch feststellte, wie egoistisch er sich in den letzten Wochen verhalten hatte. Dass er sich nur auf sich selbst konzentriert hatte, nur auf sein eigenes Chaos und den Kampf mit sich selbst konzentriert war. Es war ihm bewusst, dass etwas mit Lyanna nicht stimmt, doch es war ihm… egal gewesen. Er hatte ihren Schmerz ignoriert, wollte nicht sehen, dass sie ihn brauchte, hatte gereizt reagiert, immer, wenn sie hatte reden wollen, war er geflüchtet, war dem Gespräch ausgewichen. Kein Wunder, dass sie sich einen anderen Ort gesucht hatte, um mit ihren Gefühlen umzugehen. Alkohol. Der Klassiker. Er konnte es ihr nicht verübeln. Sein Ventil war der Sport gewesen. Vielleicht gesünder, aber definitiv nicht besser. War es nicht der Sinn einer Beziehung, einer Partnerschaft, dass man sich gegenseitig unterstützt? Naja, darin hatte der ehemalige Soldat wohl offensichtlich kläglich versagt.
Noch immer konnte er nichts sagen, den Flachmann in seinen Händen beobachtete er wie Lyanna sich auszog, ebenfalls in trockene Kleidung schlüpfte. Dann setzte sie sich neben ihn, lehnte den Kopf an seine Schulter. Alles wird wieder gut? Da war sie sich sicher? Elijah konnte das nicht so schnell glauben aber… wenn sie daran glaubte, dann wollte er es auch versuchen.
Eine Weile noch schwieg er, beobachtete zusammen mit Lyanna das Treiben draußen vor dem Fenster. Sein Herzschlag beruhigte sich, so still wie er dort saß, die Wärme genoss, Lyannas Anwesenheit genoss, ihre Berührung endlich wieder aushalten konnte.
„Es… es tut mir leid“, sagte er irgendwann rau und legte den Flachmann neben sich auf das Nachttischchen, „Alles und… dass sie schwanger war. Es tut mir leid, dass du in diese Situation gekommen bist. Es muss… schwierig gewesen sein und… ja. Das Kind hatte es nicht verdient, da hast du Recht. Aber… du wusstest es nicht. So wie… so wie Oliver den ersten Schritt getan hat. Ich weiß nicht… ich weiß nicht ob man es von der Loge aus sehen konnte, doch er hat mir die Entscheidung abgenommen. Er hat meine Hände genommen und… das Schwert… die Klinge… einfach… ich hatte doch keine Wahl Lya. Das macht es aber nicht besser, dass macht den Schmerz und die Schuld, die ich empfinde nicht besser. Ich fühle mich so… so schmutzig, als könnte ich sein Blut nicht loswerden. Als würde es noch immer an meinen Händen kleben…“
Er sah hinab auf seine Hände, die er ein wenig vor sich hielt. Sie zitterten leicht, ehe er sie zu Fäusten ballte.
„Aber… Oliver würde nicht wollen, dass ich mich so selbst zerstöre. Ich… ja, ich hätte ihn schützen müssen, doch, wenn ich ihn nicht getötet hätte, wären wir beide… wären wir alle drei gestorben. Oliver hat das schneller verstanden als ich, er hat aber auch verstanden, dass meine Loyalität ihm gegenüber am Ende vermutlich gesiegt hätte. Lya… ich hätte uns alle getötet. Ich hätte es nicht tun können, ich hätte nicht noch einen meiner Brüder töten können… und Oliver hat das verstanden. Er ist… heldenhaft gestorben. Sein Tod war ehrenvoll“, fuhr er dann fort und seufzte, „Er ist nicht umsonst gestorben. Wenn ich, wenn wir uns in diesem Schmerz, in diesem Chaos verstecken, ist er umsonst gestorben. Und das ist er nicht. Nicht, wenn ich weiter mache… nicht, wenn wir weitermachen. Es wäre unfair ihm gegenüber. Nein Lya, um deine Frage zu beantworten. Nein, ich will nicht sterben.“
Er schloss einen Moment die Augen, ehe er den Kopf zur Seite wandte und Lyanna sanft auf die Haare küsste, „Und bitte vergib mir. Dass ich so egoistisch war und deinen Schmerz ignoriert habe. Vorhin so reagiert habe. Doch ich hatte all die Wochen dieses Gefühl... diesen Ekel. Dass ich deine Berührung nicht… verdient habe. Dieses Gefühl, diese… Freude, dieses angenehme Gefühl, wenn wir miteinander schlafen… nicht verdient habe. Deine Liebe nicht wert bin. Dabei war das doch einfach nur das, was ich wollte: Deine Liebe. Ich will doch immer nur zu dir. Und es tut mir Leid, dass ich so lange gebraucht habe, um das zu verstehen. Dich dabei so… verletzen musste.“
Er verharrte mit der Nase in ihren nassen Haaren, die trotz allem ihren Duft trugen, dieser Duft, der ihn entweder so beruhigte wie in diesem Moment oder so in Wallung brachte. Aber diese Ruhe, es fühlte sich an als wäre das aufgewühlte Meer seiner Gefühle endlich geglättet. Hatte sich beruhigt. Und so… so hatte er das Gefühl, dass er irgendwann auch eine Art Frieden in seinem Leben finden konnte, nicht mehr einfach nur seinen Schmerz weitergeben wollte. Diesen Kampf in seinem Inneren mit sich selbst gewinnen konnte.

@Lyanna Lockhart





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#44

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 13.03.2021 13:29
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Lyanna schloss nur ihre Augen, atmete tief durch als sie Elijah's Lippen auf ihrem Kopf spürte und somit ein leichtes, angenehmes Kitzeln auslöste aber vor allem Wohlbefinden … und Liebe. Es war deutlich schöner Zuneigung von Elijah zu erfahren als sich mit ihm zu streiten. So viel schöner. Seine Worte waren anders, klangen anders. Als würde sich der Schleier endlich vor seinen Augen lösen, damit er klarer sehen konnte. Noch nicht ganz und das würde er wohl auch nie ganz aber Lyanna's Worte schienen Wirkung zu zeigen und haben vorallem auf ein offenes Ohr getroffen. Sie hatte jedes einzelne Wort ehrlich gemeint, auch wenn sie ihren Schmerz teilweise dabei unterdrückte. Für El und auch teilweise für sich. Es war nicht so das sie sich Elijah nicht öffnen konnte. Sie brauchte einfach Zeit. So wie Elijah Zeit brauchte, wirklich mit der Sache mit Oliver klar zu kommen und damit zu leben. Ein kleiner Hauch eines Schuldgefühles wird immer in einem bleiben. Das wusste Lyanna, sie lebten schließlich nicht in einem Märchen, wo wirklich am Schluss alles gut wurde und alle glücklich und zufrieden in ihrem bunten Schloss lebten. Aber ganz ehrlich? Das war für Lyanna in Ordnung. Selbst wenn keine lebenden Toten herumlaufen würden, würde sie das nicht wollen. Sie liebte Elijah. Und das würde sie immer tun, egal was passieren würde, egal was er noch so tun würde. Das konnte man nun als Fluch oder Segen ansehen. Lya hielt es natürlich für zweiteres. Und sie wusste das El genau so fühlte. Selbst wenn sie sich gegenseitig verließen, waren sie doch immer auf irgendeine Weise zusammen. So stark verbunden hatte sich Lyanna selten zu jemanden gefühlt. Eigentlich noch nie. Das einzige was Lyanna an seinen Worten störte war seine Entschuldigung. Sie wollte nicht das er sich entschuldigte. Er war nicht Schuld an irgendetwas, was Lyanna in den letzten Tagen gefühlt hatte. Daran trug sie einzig und alleine selbst die Verantwortung. Das wurde ihr erst recht bewusst als Elijah ihr anvertraute das Oliver selbst die Klinge in seinen Brust geschoben hatte. Sie fühlte sich nun genau so schlecht, wie Elijah sich wohl schlecht fühlte. Auch sie hatte Elijah schlecht behandelt, er hatte einen Grund gehabt sich zurückzuziehen und Lyanna hatte es direkt als Angriff gegen sich selbst gesehen. „Nein.“ unterbrach sie ihn nur als er sich wieder entschuldigte. „Mir tut es Leid.“ Sie blickte zu ihm hoch, während ihr Kopf immer noch auf seiner Schulter ruhte. Zu sehr genoss sie gerade einfach nur seine Wärme, ihm einfach nur wieder nahe zu sein. Es war ihr schon fast peinlich, es gerade jetzt zu denken aber ihr war vorher nie aufgefallen wie schön El's Haare eigentlich waren, gerade jetzt wo sie noch nass vom Regen waren. Die einzelnen Regentropfen die sich im Licht widerspiegelten und die leichten Locken, die sich durch die Nässe gebildet haben. Lyanna merkte das sie starrte und wandte den Blick langsam wieder ab. „Es ist okay.“ kam sie wieder auf das eigensprüngliche Thema zurück. „Es wird okay sein, es ist nicht so das ich sowieso Mutter geworden wäre. Und vielleicht ist es nach dieser Sache auch deutlich besser so.“ Innerlich fühlte sich dieser Satz deutlich schmerzvoller an als äußerlich. „Aber ich werde damit klar kommen. Ich bin mit allem bisher klargekommen. Es ist nur dieser eine Gedanke, der mir ziemliche Angst einjagt“ Lyanna's Blick glitt zu Boden. „Das ein Teil von mir es vielleicht doch wusste, das sie es war und ich sie trotzdem angegriffen habe. Ich wusste das sie … breiter aussah und habe es gleichzeitig ignoriert. Warum wir ein Mensch wohl kräftiger in einer Apokalypse besonders eine Frau? Ganz bestimmt nicht weil sie gut gegessen hat.“ Lyanna schloss ihre Augen erneut und umgriff die Hand des Dunkelhäutigen fester. Ihre Haltung und ihre Mimik signalisierten deutlich das sie nun nicht weiter auf das Thema eingehen wollte. Es war so wie sie es gesagt hatte, was nicht bedeutete das sie nicht mehr mit Elijah irgendwann darüber reden wollte. Einen kurzen Moment schwieg die Dunkelhaarige, ließ die Worte über Oliver einen Moment auf sich wirken. „Weißt du … „ fing Lyanna an und ließ ihre Hand über seine Handinnenfläche gleiten. „Ich sehe da kein Blut an deinen Händen, du etwa?“ lächelte ihn die Dunkelhaarige an. Sie wusste das Elijah es nur als Metapher meinte. Ein Zustand den er fühlte. Natürlich wusste er das da kein Blut dran war. Sanft fuhr sie weiter darüber ehe sie ihren Kopf leicht anhob und sanft seine Hand an ihre Wange führte und sich darin einschmiegte. „Ich fühle auch kein Blut. Nur dich.“ hauchte die Dunkelhaarige mit geschlossenen Augen und atmete sanft duch. „Nichts war umsonst gewesen.“ sprach sie nach einer Weile weiter. „Auch wenn es sich manchmal so anfühlt oder man keinen Sinn daraus ziehen kann. Aber wir sind nicht hier um einen Sinn aus einem schmerzvollen Tod oder einer Sache, die uns passiert ist zu ziehen.“ Die Dunkelhaarige öffnete ihre Augen. „Und gerade will ich einfach nur leben. Mit dir. So weit es uns möglich ist und wenn wir uns ab und an ein oder zwei Beißer dazwischen funken, ist es okay.“ Lyanna ließ langsam seine Hand wieder sinken, küsste ihn auf den Handrücken ehe sie ihn wieder anblickte. „Und gerade will ich schlafen. In deinen Armen oder einfach wissentlich das du neben mir liegst. Als wäre es das Normalste auf der Welt. Als wäre die Welt gar nicht so beschissen. Als könnte ich immer noch die von Abgasen verpestete Luft in Boston riechen.“ Ihr Lächeln wurde zu einem sachten Schmunzeln. Lyanna ließ von dem Dunkelhäutigen ab, rutschte auf dem Bett zurück, auf die Seite wo die Dunkelhaarige gewöhnlicherweise immer schlief ehe sie die Hand nach ihm ausstreckte. „Komm her El.“ lächelte die Dunkelhaarige. „Ich verspreche dir auch das ich mich nicht wieder ausziehe.“ grinste die Dunkelhaarige scherzhaft.

„Bist du dir sicher El?“ fragte die Dunkelhaarige unsicher mit einer Schere in der Hand. Es war schon Morgen. Der Sturm, der in der Nacht so wütende, wurde irgendwann weniger und war schon längst zum Morgengrauen weitergezogen. Zurück blieb nur eine durchnässte, teils chaotische Welt. Dunkle Wolken durch die sich die aufgehende Sonne langsam kämpfte. Elijah saß im Bad und Lyanna stand neben ihm mit einer Schere, daneben stand auch noch eine Schüssel Wasser, während daneben sein Rasiermesser lag. El hatte sie gefragt ob die Dunkelhaarige ihm bei etwas helfen konnte und Lyanna hatte natürlich sofort eingewilligt aber das sie ihm die Haare schneiden sollte.. nun daran hatte sie nicht gedacht und es erschien ihr im ersten Moment keine gute Idee. Dabei konnte sie noch nicht mal sagen wieso. Vielleicht weil sie es selbst noch nie gemacht hatte, an jemand anderem außer an sich selbst seit der Apokalypse. Lya kürzte ihr Haar manchmal wenn es zu lang wurde mit einem Messer, das war aber nicht immer gerad, was sie wenig störte. Sowieso hatte sie ihr Haare meistens zusammen. Wirklich offen war es nur unter der Dusche und …. bei El. Es war noch nicht mal so das El sie darum bat, ihm die komplizierteste Frisur auf dem Planeten zu schneiden. Er wollte sie einfach wieder ab haben. So wie er es schon immer hatte. Seit dem sie ihn kennengelernt hatte, kannte sie es ja nicht anders. Es war schon fast merkwürdig, wie schnell sie sich an seine ungewohnten Haare gewöhnt hatte und wie sehr sie auch fand das es ihm stand. Natürlich verübelte sie ihm nicht wenn er dies nicht mehr wollte, sie kannte seine Gründe ja aber dennoch. Lyanna war ziemlich ungeübt darin und die Schere war noch nicht mal das was sie am Meisten verunsicherte. Es war das Rasiermesser. Natürlich hatte sie Angst, sie könnte ihn verletzen. Aber sie sah bereits an seinem entschlossenen Blick das er es wollte und die Dunkelhaarige seufzte leise während sie ihm sanft durch die, mittlerweile trockenen, Haare fuhr. „Schade. Ich mochte deine Haare wirklich.“ lächelte die Dunkelhaarige und drückte ihm einen Kuss auf seinen Kopf. „Hätten wir noch ein paar Monate gewarten, hätte ich dir schon die ersten, süßen, kleinen Zöpfe reinflechten können.“ zog sie grinsend ihre Lippen von seinem Kopf zurück während sie eine der Haarsträhnen zwischen ihren Fingern nahm und die Schere ansetzte. „...Du bist dir absolut sicher? War Mary vom Wachdienst nicht Friseurin? Willst du nicht lieber sie fragen?“ hielt sich die Dunkelhaarige wieder unsicher zurück. Manchmal fragte sich Lyanna selbst wie Elijah manchmal so geduldig mit ihr sein konnte. „Okay .. okay.“ beruhigte sich die Dunkelhaarige und setzte zum ersten Schnitt an. Die Haarsträhne flog sanft zu Boden. Und nach einer folgten langsam aber irgendwann sicherer mehrere. Wenn man allein die vereinzelten Haarsträhnen auf dem Boden beobachten würde, würde man gar nicht davon ausgehen, das diese alle von Elijah stammen würden. Das war noch gar nicht erst der Schlimme teil, auch wenn El gerade aussah als hätte ihn ein Tier zerrupft. Langsam legte die Dunkelhaarige die Schere beiseite und griff nach dem Rasiermesser, feuchtete es in der Schüssel mit Wasser an. Jetzt musste sie es ja fertig machen, sie konnte El ja schlecht so lassen. „Weißt du das einzige was ich mit einem Messer in Kopfnähe tue ist, dieses einem Beißer in den Schädel zu rammen.“ - „Also nicht das ich jetzt. Shit das klang in meinem Kopf deutlich anders. Weniger beunruhigend.“ Man merkte der Dunkelhaarigen an das sie nervös war. Und wenn sie nervös war … redete sie viel. Auch viel Unsinn. Ihre Hand zitterte einen Moment, so das Lyanna mit der anderen Hand diese kurz festhalten musste. Als wäre sie bei einer Operation. Zum Glück war die Dunkelhaarige keine Chirugin geworden. Die Dunkelhaarige atmete tief durch während sie langsam das Messer ansetzte und sanft, langsam und vorallem vorsichtig, die ersten kurzen Haare langsam von seinem Kopf mit der Klinge strich. Lyanna war schon fast erleichtert über ihr Ergebnis, wären da nicht noch die restlichen Haare auf Els Kopf. Aber der Herzschlag der Dunkelhaarigen beruhigte sich langsam und von dem einen auf den anderen Moment war ihre Angst verflogen. Sanft machte sie weiter. Sie war weiterhin langsam und Elijah wäre sicherlich damit in kürzester Zeit selbst fertig gewesen damit, doch er setzte kein Signal das es ihn auf irgendeine Weise störte und selbst wenn... Lyanna würde es nicht merken. Zu sehr war sie gerade konzentriert in Elijah's Haare vertieft...

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


Thomas Marshall hat dich im Auge
Thomas Marshall findet das süß
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#45

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 20.03.2021 12:31
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Eine Szene wie diese hatte er wohl in seinem gesamten Leben noch nicht erlebt. Es belustigte den ehemaligen Soldaten ungemein seine Freundin die sich doch sonst immer so selbstsicher gab, so unsicher zu sehen. Bei einer so einfachen Tätigkeit. Es war ja nicht so, dass er sie um etwas Aufregendes gebeten hatte, nein. Es war eine simple Angelegenheit, das, was er von Lyanna wollte, würde sogar ein Blinder hinbekommen. Dazu brauchte man keine große Ausbildung, kein großartiges Können, immerhin schaffte es Elijah die meiste Zeit auch selbständig und ganz ohne Hilfe. Warum er Lyanna jetzt darum bat? Er wusste es nicht, aber er hatte das Gefühl, dass es für ihn ein Abschluss sein konnte, endlich einen Riegel vor das Vergangene zu schieben und diese letzten Wochen… abzuschließen. Abzuschneiden. Weg zu rasieren.
Seine Lippen aufeinander liegend sagte er kein Wort, saß einfach nur geduldig auf dem Stuhl in ihrem gemeinsamen Badezimmer und betrachtete die Situation über den Spiegel. Wie er hier saß, mit dem Handtuch über seinem freien Oberkörper und sein dunkler Blick über dem Spiegel auf ihr lag. Lyanna mit der Schere in der Hand, neben ihr die Schüssel mit dem Wasser und seinem Rasiermesser. Sie sollte ihm doch nur die Haare vom Kopf schneiden und danach rasieren. Er wollte seine Glatze wieder, zu seinem wirklichen Ich zurückkehren. Haare, die hatte er schon Jahre nicht mehr getragen. Aber in den letzten Wochen, sowohl unten bei Isaac, als auch hier im Clubhaus hatte sich Elijah ein wenig… vernachlässigt. Seine Haare waren tatsächlich sehr stark gewachsen, schon so lange, dass er wirklich hindurchfahren konnte und auch sein Bart war viel zu lang. Diesen würde er aber nicht gänzlich wegnehmen sondern nur stutzen. Lyanna aber sollte ihm einfach nur wieder eine Glatze schneiden, es war nicht so, dass er seine Haare nicht mochte oder so. Aber er empfand sie als unpraktisch, ein Risiko und wirklich schützen taten einen die Haare ja auch nicht. Eine Kugel machte vor Haaren keinen Halt. Wozu also tragen? Zumindest als Mann? Zusätzlich war er es einfach gewohnt dort oben den Wind und die Sonne zu spüren.
Er atmete nur ein wenig tiefer ein, sagte aber noch immer nichts, als Lyanna wieder sprach. Sie war unsicher, das bemerkte sie. Sie wollte ihn nicht verletzen. Das wusste er. Aber er wusste auch, dass Lyanna ihn nicht verletzen würde. Dafür würde sie viel zu sehr aufpassen. Denn er vertraute der Dunkelhaarigen die da hinter ihm stand mehr als sonst wem.
Ein weiteres Lächeln huschte über seine Lippen, aber keine Worte verließen diese. Zöpfchen? Nun also wirklich nicht. Er war doch keiner aus dem Balar. Da fanden die Männer das vielleicht ganz schick, aber Elijah hatte wie gesagt kein Interesse daran überhaupt Haare auf dem Kopf zu tragen. Einen Moment schloss er die Augen, als er ihre Lippen auf seinem Kopf spürte, aber so viel weniger direkt, als wenn sie ihn auf die Glatze küsste. Er mochte es, wenn sie das tat... ein weiterer Grund die Haare los zu werden.
Dann endlich setzte Lyanna wirklich mit der Schere an und die ersten Haare fielen auf das Handtuch um Elijahs Hals und auf den Boden. Sie waren dunkel, fast schwarz, wie sein Bart eben. Auch für ihn war es irgendwie ungewohnt doch so lange Haare zu sehen. Immerhin rasierte er sich seinen Kopf sonst regelmäßig, sodass die Haare eigentlich nur Stoppeln waren.
Entspannt schloss Elijah die Augen. Er war sehr geduldig mit Lyanna, kannte sie schon zu gut und wusste, dass sie viel redete, wenn sie nervös war. Aber das beste und einfachste, was er in diesen Situationen tun konnte, war einfach zu schweigen und zu warten, bis sie sich wieder von selbst beruhigte. Denn das tat sie eigentlich immer, wenn es keine sonderlich schlimme Situation war. Irgendwann hörte er, wie sie die Schere beiseite nahm und dann Rasiermesser anhob. Es dauerte einen Moment, dann spürte er das vertraute Kratzen auf seiner Kopfhaut und es fühlte sich… wahnsinnig befreiend an. Jedes Kratzen, jeder Strich mit der Klinge über seinen Kopf war für Elijah wie als… als würde er sich häuten. Seine alte Hülle, diese Hülle der letzten Wochen ausziehen und endlich wieder befreiter atmen können.
Und so blieb er einfach sitzen, er wusste selbst nicht wie lange es dauerte, aber die ganze Prozedur entspannte ihn unheimlich. Schon fast so sehr, dass er beinahe eingeschlafen wäre, nur wie von weit entfernt das leise „Ich denke… ich denke ich bin fertig.“ von Lyanna vernahm und langsam blinzelnd die Augen öffnete. Der Mann im Spiegel erinnerte ihn wieder an sich selbst und er betrachtete sich einen Moment, ehe er den Blick hob und Lyanna über den Spiegel ansah, sich ein breites Lächeln auf seinen Lippen formte.
„Danke Lya“, sagte er und griff nach einem Waschlappen, tauchte diesen in die Schüssel mit dem warmen Wasser und fuhr sich über die Glatze und den Hals, ehe er das Handtuch das um seinen Hals lag abnahm. Kontrollierend und routiniert fuhr er mit einer Hand über seinen Kopf und nickte zufrieden, als er eigentlich nirgends irgendwelche Stoppeln spürte. Lyanna hatte einen wirklich guten Job gemacht. Sanft drehte er sich auf dem Stuhl und zog Lyanna an den Hüften auf seinen Schoß, dann beugte er sich vor und küsste sie. Dankbar und liebevoll.
„Wirklich, danke dir“, murmelte er, als er seine Lippen von ihren löste, ging aber nicht weit von ihr. Die Augen noch immer geschlossen lehnte er seine Stirn gegen ihre und verweilte einen Moment so, atmete einfach nur ihren Duft ein, ehe er die Augen wieder öffnete, den Kopf anhob und in den Spiegel blickte.
„Was meinst du? Den Bart auch ganz ab...? Ich denke schon…“, sprach er nachdenklich und mit einer Hand fuhr er sich durch den langen, schwarzen Bart. Kurz blieb er noch so ernst, dann lachte er und schüttelte sanft den Kopf, „Nein… der Bart bleibt dran, aber ein wenig kürzer muss er schon werden…“
Er sah wieder Lyanna an, hauchte ihr noch einen kurzen Kuss auf die Lippen, ehe er sie von seinem Schoß schob und dann ebenfalls aufstand, zur Schere griff, die noch dort lag, „Aber das mach ich selbst.“
Während Lyanna den Rest von der Haarschneideaktion aufräumte, stutzte Elijah seinen Bart um einiges, er war jetzt kürzer wie bevor sie losgegangen waren, aber noch schön dicht und bedeckte weiterhin seine Wangen und Kinn. Alles in Allem sah Elijah nun aus wie… bei Lyanna und seinem ersten Treffen. Was ihm eigentlich ganz gut gefiel…

Einige Wochen später öffnete Elijah blinzelnd die Augen. Sanft hob er eine Hand an und fuhr sich über die Augen, gewöhnte sich an das sanfte Licht, dass durch das Fenster in das Zimmer fiel. Draußen vor dem Fenster… war alles weiß. Eine dichte Schneedecke bedeckte alles in Sichtweite, wie schon die letzten Tage. Heute allerdings zeigte sich am Horizont hinter dieser schneebedeckten Landschaft ein wunderschöner, rötlich-orangener Sonnenaufgang. In Elijahs Finger begann es direkt zu jucken, er überlegte wirklich einen Moment leise aufzustehen und sich ans Fenster zu setzen, diesen Anblick zu zeichnen. Die leichte Bewegung in seinem Rücken riss ihn dann aber aus dem Gedanken. Ein Blick auf seine Uhr, die auf seinem Nachttischchen lag sagte ihm, dass es kurz nach sieben Uhr morgens war. Bei all dem Schnee ging Elijah nicht wie sonst immer laufen. Es war doch zu gefährlich bei diesen Massen an Schnee alleine hinauszugehen. Man konnte nicht genau sagen, wann der nächste Schneefall war, es war wirklich kalt und unter dem Schnee konnten sich alle möglichen Gefahren verstecken. Beißer waren zwar langsamer, aber wenn einer von ihnen Seinen im Schnee steckenden Fuß packte, konnte auch ein langsamer Beißer eine unnötige Gefahr werden. Und dieses Risiko wollte Elijah nicht eingehen, dieses Risiko ließ ihn Jax auch nicht eingehen. Elijah hatte also sozusagen Lauf-Verbot, wenn es so stark geschneit hatte. Zum Ausgleich lief er dann eben häufig nachmittags einige Runden auf dem Hof, dass waren aber natürlich keine zwanzig Kilometer. Dafür war das viel zu langweilig.
Also verbrachte er derzeit viele Morgen zusammen mit Lyanna, eine willkommene Abwechslung. Besonders seit sie sich seit ein paar Wochen wieder besser verstanden. Anfangs war es noch ungewohnt gewesen, sie hatten sich wie neu kennenlernen müssen. Natürlich hatten sie auch nochmal über die Situation gesprochen, Elijah hatte ihr alles erzählt und auch Lyanna hatte ihm die Szene mit der Schamanin nochmal genauer erklärt. Und es hatte gut getan sich dem jeweils anderen wieder so öffnen zu können. Seitdem… konnte Elijah es auch wieder ertragen, wenn Lyanna ihn berührte, sie miteinander kuschelten, sich küssten, miteinander schliefen. Es war ein längerer Prozess gewesen, bis sie wieder so intim miteinander sein konnten und dass sie das erste Mal wieder miteinander Sex hatten war noch gar nicht so lange her. Dafür war es umso schöner gewesen, Lyanna wieder so nahe zu sein, sie wieder so… spüren zu können, sie ihn so spüren lassen zu können. Ihr wieder auf diese doch so… schöne Art und Weise zu zeigen, wie sehr er sie liebte. Und man, das tat er wirklich.
Vorsichtig drehte er sich auf den Rücken und dann auf seine andere Seite, betrachtete die junge Frau die noch schlafend neben ihm lag. Er war eigentlich immer vor Lyanna wach, es kam wirklich ganz selten vor, dass sie vor ihm aufwachte. So war es auch heute. Einen Arm schob er unter das Kissen und ein Lächelnd entwickelte sich auf seinen Lippen, während er das wunderschöne Gesicht der schlafenden Lyanna sich einprägte. Er liebte es sie beim Schlafen zu betrachten, dabei wirkte sie so friedlich und es löste auch so ein… friedliches Gefühl in ihm aus. Ihre vom Schlaf ganz verwuschelten Haare, diese braune Mähne in denen er so gerne seine Hände vergrub. Die Augenbrauen, am Tag häufig so konzentriert zusammengezogen, jetzt ganz entspannt und die Lippen… diese wundervollen Lippen. Dann über ihr Kinn, über welches er so gerne mit seinem Daumen fuhr, ihren Hals hinab den er so gerne mit Küssen bedeckte und an dem er jedes Mal ihre Halsschlagader so aufgeregt schlagen sehen konnte, wenn er ihr nahekam. Ihre helle Haut, so im Kontrast zu seiner dunkleren, eine Tatsache die er unglaublich an ihnen beiden liebte. Der Rand des dunklen T-Shirts, das eigentlich ihm gehörte aber Lyanna so gerne zum Schlafen trug.
Es war Winter, heute war der 25 Dezember. Weihnachten. Von daher war knapp unter dem Kragen der Dunkelhaarigen auch direkt schon die Decke, aber mit Elijah brauchten die beiden eigentlich kaum eine dickere Decke als im Sommer. Wenn Lyanna nachts kalt war, musste sie sich nur an den Dunkelhäutigen kuscheln und ihr würde sofort wärmer werden. Denn egal ob Winter oder Sommer, Elijah schlief immer nur in einer Boxershorts. Warum ihm immer so warm war wusste er selbst nicht, es war eben einfach so. Und warum über etwas so Praktisches aufregen?
In seinem Kopf formte sich ein Entschluss.
Sanft und langsam lehnte er den Kopf vor und stupste mit seiner Nase gegen Lyannas, rutschte zu ihr hinüber und lächelte. Vorsichtig schob er ein Bein über sie und stützte sich dann auf die Ellbogen hoch, sodass er über ihr war, sie von oben betrachten konnte.
Den Kopf gesenkt legte er seine Lippen auf ihre, küsste sie sanft, wanderte dann mit seinen Küssen an ihrem Kiefer entlang zu ihrem Hals. Nicht weil er Sex wollte, gut er hatte wie jeden Früh etwas in seiner Hose das sich dagegen drängte, aber er wollte Lyanna einfach nur wecken.
„Guten Morgen Schönheit…“, murmelte er sanft, küsste ihre Kehle und spürte wie sie sich unter ihm regte, ehe sie sanft blinzelnd die Augen öffnete und ihn anlächelte.
„Schhh… sag nichts. Ich dachte mir nur diesen Sonnenaufgang darfst du dir nicht entgehen lassen“, flüsterte er leise und küsste sie erneut leicht auf die Lippen und drehte dann ihren Kopf Richtung Fenster. Vorsichtig verlagerte er sein Gewicht und legte seinen Kopf auf ihre Brust, definitiv sein Lieblingskopfkissen. Außerdem mochte er es ihren Körper unter sich zu spüren, selbst, wenn sie einfach nur so miteinander dalagen. Den Blick wieder durch das Fenster auf die verschneite Landschaft und den atemberaubenden Sonnenaufgang gerichtet, suchte er mit einer Hand nach ihrer und umgriff diese. Sanft strich sein Daumen immer wieder über ihren Handrücken während die Zeit verging, sie beide einfach nur dalagen und den Sonnenaufgang betrachteten. Irgendwann wurde das rot mehr zu orange und dann zu gelb, bis die Sonne den Himmel komplett eingenommen hatte und das Farbspektakel langsam beendete. In all der Zeit hatten sie beide kein Wort gesprochen.
Elijahs Daumen an Lyannas Hand blieb nicht stehen, er hatte die Augen wieder geschlossen, genoss es einfach Lyannas Körper zu spüren, ihre Anwesenheit, ihren Geruch in der Nase zu haben.
„Heirate mich…“, kam es dann einfach aus ihm heraus und er öffnete die Augen. Hatte er das gerade wirklich gesagt? Wo kam das her? Aber jetzt war es draußen und jetzt wo er es so spontan gesagt hatte… wollte er es auch nicht mehr zurücknehmen. Einen Moment verharrte er noch still, dann bewegte er den Kopf und stützte sich wieder auf die Ellbogen über Lyanna, sodass er sie betrachten konnte. Sein Blick mit ihrem verbunden, so voller Liebe von seiner Seite aus, sah er sie an.
„Heirate mich Lya….“, sagte er erneut, diesmal etwas lauter und deutlicher, aber noch immer mehr hauchend. Er hatte das Gefühl es in dieser Stimmlage sagen zu müssen, warum wusste er nicht. Er hatte auch keine Ahnung wo dieser Entschluss Lya zu fragen, ob sie ihn heiraten wollte plötzlich herkam, es war einfach so entstanden. Dabei hatte er doch immer geplant das total romantisch zu machen. Vielleicht wenn sie mal wieder in der Cottage waren, am Strand, ganz romantisch. Aber erst später. Hatte er nicht noch warten wollen? Lyanna besser kennenlernen? Aber wozu warten? Was hatten sie davon zu warten? Dass Lyanna das nicht wichtig war, wusste Elijah. Sie musste nur wissen, dass sie zu ihm gehörte und er zu ihr, sie brauchte dazu keine offizielle Zeremonie. Aber er brauchte das. Er wollte das. Elijah brauchte keine Hochzeit, dass andere Leute wussten, dass Lya zu ihm gehörte. Sowas konnte man auch anders klarstellen. Doch er… brauchte das für die Verbindung zu seinem Dad. Zu seiner Mum. Zu Gott. Er wollte ihnen allen zeigen, was für eine wunderbare Frau er an seiner Seite hatte. Auf die er so stolz war. Die er so sehr liebte. Und er wollte diese Liebe einfach vor Gott teilen, sie mit seiner Familie teilen, sie… für immer miteinander verbinden. Also ja, er brauchte es Lyanna zu heiraten. Wenn nun jetzt, dann wann anders. Aber wie gesagt, wozu warten? Vermutlich deswegen war die Frage so spontan aus ihm herausgekommen. Sein Herz pochte aufgeregt, während er Lyanna so von oben betrachtete und es ihm in diesem Moment wirklich sehr schwer fiel abzuschätzen, was in der Dunkelhaarigen los war.

@Lyanna Lockhart





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#46

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 25.03.2021 13:35
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Mit der Zeit war die Unsicherheit einfach verschwunden, die Angst, die Lyanna hatte El einfach nur zu verletzten, selbst wenn es nur ein unangenehmes, harmloses Kratzen seitens des Rasiermessers war. Das ließ die Dunkelhaarige aber keineswegs unvorsichtig werden. Sie blieb weiterhin so konzentriert wie zu vor, hatte alles um sich herum bis auf den Dunkelhäutigen ausgeblendet. Es könnte jemand auf den Fluren draußen herumschreien und Lyanna würde es nicht mitbekommen. Für einen kurzen Moment hatte sie sogar das Gefühl gehabt Elijah sei eingeschlafen. Er hatte die Augen geschlossen und atmete ruhig. Selbst wenn es so wäre, es würde Lyanna nicht stören solange er still hielt, was er auch tat. Als Lyanna das letzte Mal das Rasiermesser in das lauwarme Wasser tunkte und die letzten, kleinen Härchen entfernte murmelte sie bereits - „Ich denke... Ich denke ich bin fertig.“ - während sie seinen Kopf betrachtete und sich sicher war das sie jedes einzelne seiner schwarzen Haare erwischt hatte. Sie wusste nicht wie lange es gedauert hatte aber El wäre sicherlich deutlich schneller gewesen in der Sache. Die Dunkelhaarige lies das Rasiermesser sinken während El aufstand sich kontrollierend mit einem Waschlappen über den Kopf fuhr und … zufrieden schien, was auch Lyanna zum Lächeln brachte. „Ich schätze im nächsten Leben werde ich doch eher Friseurin hm?“ meinte die Dunkelhaarige nur neckisch. Natürlich würde sie das nicht. Da fehlte es ihr ein deutlich an Talent und Kreativität außer jeder ihrer Kunden würde seine Haare abrasiert bekommen wollen, das würde Lya ganz bestimmt hinbekommen so wie sie es bei El eben tat. Lyanna säuberte gerade das Rasiermesser als sie Elijah's Hände an ihren Hüften spürte und er sie sanft auf seinen Schoß zog. Sein wiederholtes Danken ließ ihren Blick weich werden während sie schon seine Lippen sanft auf ihren spürte, welchen sie sofort genau so sanft erwiderte und den Kuss auch gerne vertieft und verlängert hätte. Einfach weil sie seine Nähe in letzter Zeit so sehr vermisst hatte, besonders ihn zu Küssen. „Hm..“ hauchte die Dunkelhaarige nur als El seine Lippen von ihren löste. „Wenn ich jedes mal geküsst werde, mache ich das gerne öfter.“ grinste die Dunkelhaarige und fuhr mit ihrer gewohnten Bewegung, ihre Hand hinauf zu seinem Bart. Sanft streichelte sie seine Wange, mochte das Kratzen seines Bartes auf ihrer Haut. Er war voller geworden, etwas was Lyanna keineswegs störte. Sie mochte es sogar. Also war es nur eine nachvollziehbare Reaktion das ihre Handbewegung bei Els Frage kurz stoppte und sie ihren Kopf schief legte und ihn mit einer leichten Verwirrung ansah. Nun nur weil Lya es mochte würde sie El nie davon abhalten etwas zu tun nur um ihr damit einen Gefallen zu tun. El sollte sich wohlfühlen so wie er war. Aber dennoch konnte sie sich ein kleines triumphierendes Lächeln nicht verkneifen als der ehemalige Soldat sich doch entschied den Bart nur etwas zu kürzen. „Wegen dir bekomme ich irgendwann noch einen Herzinfarkt Elijah Magoro.“ lächelte die Dunkelhaarige und küsste ihn sanft auf die Nase bevor sie sanft kopfschüttelnd von seinem Schoß aufstand und anfing die Utensilien aufzuräumen, die Lyanna benutzt hatte. „Gut weil ich könnte es mir nicht verzeihen dieses hübsche Gesicht zu verunstalten.“ lächelte die Dunkelhaarige weiter während sie die Schüssel wegräumte. Im Vorbeigehen küsste sie den Dunkelhäutigen nochmal auf die Schulter während er sich den Bart kürzte ehe sie das Badezimmer verließ und El seine Zeit ließ. Lya presste ihre Lippen sanft aufeinander, spürte immer noch das Kribbeln, seine Lippen auf seinen ehe sie ein verliebtes Seufzen von sich ließ. Sie mochte dies viel lieber. Wenn es so war und nicht in Streit endete …

Es waren schon einige Wochen vergangen. Gerade hatte sich Lyanna an die gefärbten Blätter gewöhnt, an das Laub das unter ihren Stiefeln knartschte als die Temperatur von heute auf den anderen Tag rapide sank und die ersten Schneeflocken fielen. Der Winter hatte sich längst angekündigt und es dauerte nicht lange bis eine Decke aus weißem Schnee alles bedeckte. Vorräte wurden rein geholt, Holz wurde gehackt damit es warm blieb und die Winterklamotten wurden ausgepackt. Lyanna mochte den Winter nicht mehr … zu mindestens seit der Apokalpyse nicht mehr. Zu sehr erinnerte sie sich an die kalten Nächte draußen. An den Tag in Washington DC, wo sie ihre Kräfte verlassen hatte und der Tod sich wie das wärmste Gefühl anfühlte, das sie bekommen konnte. Aber nicht alles war schlecht. Das merkte Lyanna recht schnell. Und zwar die Tatsache, das wenn Lyanna ihre Augen öffnete in das Gesicht blicken konnte, das sie so sehr liebte. El's Gesicht. Denn meistens war das nicht so gewesen. Elijah war so ziemlich immer vor der Dunkelhaarigen wach gewesen. Es gab selten eine Ausnahme und machte sich fertig um Laufen zu gehen und die Beißer am Meer zu beseitigen. Meistens kam er erst am frühen Vormittag wieder zurück. Lyanna störte dies nicht. Sie wusste das der Soldat dies brauchte und es seine Zeit war, auch wenn Lya sich immer Sorgen machte und noch heute, wenn nicht ganz mehr so auffällig, irgendwo wartete und das Tor im Blick hatte, in der Hoffnung Elijah könnte jeden Moment eintreten. Und das tat er auch. Immer. Auch wenn die Dunkelhaarige immer mal wieder die Angst quälte das er das nicht tun könnte. Umso schöner war es aber auch neben ihm zu erwachen, den Morgen mit ihm zu verbringen. Die letzten Wochen nach den anstrengenden Strapazen, die die beiden miteinander durchgemacht haben waren nicht ganz so einfach wie sie es sich erhofft hatte. Es war klar gewesen das Elijah und Lyanna nicht mehr so weitermachen konnten wie zuvor aber Reden half, selbst wenn El sie nur nachts im Arm hielt weil sie weinend aufgewacht war und das Gefühl hatte etwas verloren zu haben. Die Dunkelhaarige hatte selten Albträume. Traumatische Ereignisse verarbeitete Lyanna tagsüber in ihren Gedanken. Doch die Sache mit der Schamanin … hing ihr auch in den Nächten hinterher. Nicht in jeder Nacht aber oft. Doch El war da für sie. So wie Lya für Elijah da gewesen war. Schon bald war Lyanna's regelmäßige Anwesenheit in der Bar nur ein schwacher Hauch von Erinnerung. Der Flachmann war noch am Tag des Sturms im Müll gelandet. Elijah und Lyanna näherten sich wieder an, ließen es langsam angehen, als wären sie zwei Menschen die gerade erst aus einer Beziehung gekommen waren und nichts überstürzen wollten. Und im Grunde waren sie das auch, auch wenn sich El und Lya nie getrennt haben oder sich für einen Moment aufgehört haben zu lieben. Es war im Grunde wie ein Neuanfang. Eine neue Chance alles besser zu machen .. und das taten sie auch. Es war einer dieser Tage gewesen in denen es in der Nacht nochmal deutlich viel nach geschneit hatte. Eine Nacht in der sich die Dunkelhaarige viel an den ehemaligen Soldaten gekuschelt hatte und seine Wärme genoss, mit dem Wissen das er neben ihr liegen würde, wenn sie aufwachen würde. Es war noch früh am Morgen gewesen, die Dunkelhaarige schlief noch tief und fest auf ihrem Rücken. Sie merkte noch nicht das Elijah sich langsam annäherte. Das leichte Stupsen gegen ihre Nase ließ die Dunkelhaarige sich kurz bewegen und ihr Gesicht verziehen. Erst als sie seine warmen und weichen Lippen auf ihren spürte wurde sie deutlich wacher. „mh.“ hauchte die Dunkelhaarigen sanft seinen Lippen entgegen und öffnete blinzelt und verschlafen die Augen während seine Lippen ihren Kiefer küssten, hinunter bis zu ihrem Hals und ein sanftes, wohliges Kribbeln in ihrem Körper auslöste. Automatisch zog sich ein Lächeln auf ihre Lippen während sie ihren Kopf leicht in den Nacken legte. Sie wollte ihm ebenso einen guten Morgen wünschen, besonders nachdem er sie so geweckt hatte, doch El unterbrach sie direkt. Den Sonnenaufgang? Lyanna richtete ihren Kopf langsam auf, das sie aus dem Fenster blicken konnte. Der Horizont war bereits in schönen rot und orange Tönen getränkt, während sich das Licht schon bereits hoch kämpfte Im Kontrast zu der weißen Schneedecke, welche die Landschaft überdeckte, war es ein atemberaubender Anblick. Ein schöner Anblick, der einen kurz vergessen ließ das die Welt so schrecklich und kaputt war. Sanft spürte sie wie der Dunkelhäutige seinen Kopf auf ihre Brust bettete. Kurz blickte die Dunkelhaarige schmunzelnd zu ihm runter ehe sie sich wieder zurücklehnte und mit Elijah den Sonnenaufgang betrachtete, während sie sanfte Kreise auf seinem Rücken entlang zog. Sanft spürte sie wie er ihren Handrücken, ihrer anderen Hand streichelte. Die Sonne hatte sich gerade an den Horizont gekämpft als Elijah ein „Heirate mich...“ murmelte. Lyanna's Hand auf seinem Rücken stockte, blieb stehen und rührte sich nicht mehr. Ihr Blick glitt zu ihm nach unten, wie er immer noch entspannt auf ihrem Oberkörper lag. Die Dunkelhaarige konnte sich gerade noch ein verdattertes 'Was?' verkneifen. Hat sie sich gerade verhört? War sie noch im Schlaf gewesen? Träumte sie gerade noch? Konnte sie jemand, verdammt nochmal, zwicken?! Lyanna's Herz begann von dem einen auf den anderen Moment, unkontrolliert schnell zu schlagen. Ihr wurde deutlich warm im Körper. Ein leichtes Rot zeichnete sich auf ihren blassen Wangen ab. Sie sprach nichts. Zu sehr kamen ihr die Worte zu surreal vor. El hob nur seinen Kopf an, so das er in ihre Augen blicken konnte, den deutlichen Schock, den Lyanna nicht verstecken konnte, in ihrem Gesicht sehen konnte. „Heirate mich Lya...“ wiederholte er die Worte, diesmal etwas lauter und mit deutlich festerer Stimme, so das Lyanna sich nun sicher war das sie sich nicht verhört hatte oder gar träumte. Sie? Lyanna ? Heiraten? Erneut? Für einen kurzen Moment schlich sich ein unsicheres Gefühl in ihren Körper, was keinesfalls mit El zu tun hatte. Sie hatte nur nicht mehr wirklich an heiraten gedacht, auch wenn es etwas war was sie mit Elijah wollte, nur ohne Zombies als Gäste. Sie hatte etwas Bedenken weil es das letzte Mal … nicht wirklich gut verlaufen war. Auch wenn diese Heirat nicht ganz freiwillig war. Na ja was auch wieder zu brutal klang, als hätte man sie in einen Sack gestopft und entführt und zum Heiraten gezwungen. So war es natürlich auch nicht gewesen. Ihr Herz klopfte schneller. Sie konnte es in ihren Ohren hören, während sie El so ansah. Doch im Grunde waren es nicht ihre Bedenken, die ihr diese Bedenken bereiteten. Es war die Tatsache ob Elijah sich sicher war. Wollte er das wirklich? War er sich ganz sicher? Sie zweifelte nicht an Elijah. Niemals. Doch sie machte sich Gedanken, weil sie wusste wie sehr ihm das etwas bedeutete. Besonders im Hinzug seiner Familie und seinem Glauben. Und Lyanna. Sie konnte ihm noch nicht mal Kinder schenken. Und diese Frau wollte er heiraten? Natürlich hatte El ihr oft gesagt das er sie liebte. Und sie ihn. So sehr. Und das er sie jetzt heiraten wollte nach all dem was sie durchgemacht hatten … war … für Lyanna so ein eindeutiger Liebesbeweis, den sie noch nicht mal gebraucht hatte. Eine Träne kämpfte sich heraus, lief an ihrer Wange hinab. Es war keine Träne der Trauer, spätestens nicht als der erste Schock verdaut war und ein breites Lächeln auf ihren Lippen zu sehen war. Ihr Blick war voller Liebe. Sie liebte diesen Mann so sehr. So sehr das es sich anfühlte, ihr Herz würde jeden Moment explodieren. „Okay...“ hauchte die Dunkelhaarige noch leise. „Ich meine Ja.“ korrigierte sie sich. „Ja natürlich will ich dich heiraten!“ sprach sie es nun auch lauter aus deutlich aufgeregter, während sie Elijah wieder zu sich runter zog, das er ihr deutlich näher war. „Das fragst du noch?“ grinste die Dunkelhaarige neckisch und zog den Dunkelhaarigen in einen langen, leidenschaftlichen Kuss, welchen sie erst löste als ihr die Luft wegblieb. Für einen kurzen Moment betrachtete sie nur sein Gesicht, seine Gesichtszüge, seine tiefen, braunen Augen in denen man sich so einfach verlieren konnte … . „Du weißt gar nicht wie sehr ich dich heiraten will...“ hauchte die Dunkelhaarige diesmal sanfter und zog ihn erneut in einen Kuss. Diesmal nicht so hektisch und stürmisch durch die Aufregung. Sanft und voller Liebe. Noch im Kuss schlang die Dunkelhaarige ihre Beine langsam um El und … mit Schwung drehte sie ihn auf den Rücken und beförderte sich automatisch nach oben. Lya grinste in den Kuss hinein und beugte sich etwas weiter zu ihm hinab während sie ihn weiter küsste El hatte keine Ahnung wie sehr Lyanna ihn liebte, wie sehr verbunden sie sich ihm fühlte, wie glücklich sie einfach nur war. Im Kuss bemerkte die Dunkelhaarige nicht wie der Dunkelhäutige neben sich zu dem Nachtisch griff. Erst als er den Kuss von sich aus löste und eine Schachtel in der Hand hatte, blieb die Dunkelhaarige auf ihn sitzen während sie den Kopf schief legte. Ein Ring. Er hatte wirklich einen Ring. Lyanna wurde deutlich wieder aufgeregter. Doch es war kein Ring. Es war etwas viel besseres. Als die Dunkelhaarige die Kette mit dem Wolfsanhänger darin sah, fuhr sie mit ihrer Hand automatisch zu ihrem Hals. Sie hasste sich dafür, das Isaac sie ihr so einfach unten in der Arena entwenden konnte. Der Verlust der Kette hatte ihr genau so zugesetzt, da es etwas von Elijah war, etwas was sie stets an ihn erinnerte und von Bedeutung war. „Du hast sie gefunden!“ hauchte die Dunkelhaarige sanft und hob den Kopf. „Ich dachte Isaac hätte ...“ Lyanna schloss einen Moment die Augen und atmete tief durch ehe sie sanft den Kopf schüttelte. „Ich muss mich korrigieren … Jetzt bin ich die glücklichste Frau auf der ganzen Welt und das werde ich immer sein.“ lächelte die Dunkelhaarige als Elijah sie aus der Schachtel holte. Er wollte sie ihr anziehen, doch Lyanna schüttelte Kopf und führte seine Hand sanft zur Seite, damit er sie wieder auf dem Nachtisch ablegen konnte. „Dafür haben wir später noch genug Zeit.“ hauchte die Dunkelhaarige und beugte sich zu ihm herunter, das sie seinem Ohr ganz nah war. Er ihren warmen Atem daran spüren konnte. „Ich weiß .. wie ich den Sonnenaufgang noch besser machen kann.“ hauchte sie ihm sanft ins Ohr während sie sanft seine Ohrmuschel entlang küsste und ihren Weg an seinem Hals entlang bahnte. Ihre Hände fuhren währenddessen sanft an seinen Bauchmuskeln entlang während sich die Dunkelhaarige sanft ihren Händen entgegen küsste. Ihr Blick lag dabei auf dem Dunkelhäutigen und als er ihren Blick erwiderte, lächelte die Dunkelhaarige nur verspielt während ihre Hand sanft zu seinem Kiefer hochfuhr, diesen packte und seinen Kopf sanft aber dennoch bestimmend nach oben drückte, so das er seinen Blick wieder auf die bereits aufgegangene Sonne und dem schön gefärbten Horizont richten musste. Ihre Lippen hatten sich bereits seine Bauchmuskeln runter gebahnt, küssten sanft seine verblassten Narben entlang, während ihre Finger sich bereits unter den Bund seiner Boxershorts griffen und diese ein Stück herunterzog. So dass das Ziel ihrer Reise bereits frei war und der Dunkelhäutige ihren sanften, aufgeregten Atem dort spüren konnte ehe sie ebenso diesen Teil seines Körpers mit ihren Küssen bedecken konnte. „Ich liebe dich El … so sehr.“ hauchte die Dunkelhaarige während sie ihren Mund sanft öffnete und … eine Weile gar nicht mehr zum Reden kam...

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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Thomas Marshall findet das süß
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#47

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 03.04.2021 13:44
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Damit gerechnet, dass er seiner Freundin heute einen Heiratsantrag machen würde, hatte Elijah natürlich nicht. Für ihn war das ganze hier genauso spontan und überraschend wie für Lyanna. Natürlich, er hatte seit sich die beiden wieder versöhnt hatten, begonnen darüber nachzudenken. Sie hatten nun schon so viel miteinander durchgemacht, sich immer wieder bewiesen, dass sie sich liebten, waren treu zueinander, loyal. Immer für den anderen da und würden sich ohne zu zögern für den anderen ins Feuer werfen. Und Elijah hatte lange gebraucht um zu verstehen, dass die Dunkelhaarige ihn wirklich liebte. Dass sie jemanden wie ihn tatsächlich aus tiefstem Herzen lieben konnte. Jemand, der so kaputt war wie er, jemand der so viel Last auf sich trug, die aber so viel leichter wurde, wenn sie da war. Ein einfaches Lächeln in der Früh konnte ihm schon den Tag erhellen, ihren Blick auf sich zu spüren, wenn er draußen mit den anderen trainierte, sie an seiner Seite zu wissen, wenn sie draußen vor den Toren waren. Oder dieses kleine Schmunzeln, dass er sich nie verkneifen konnte, wenn er vom Laufen zurückkehrte und sie irgendwo, mittlerweile nicht mehr so auffällig, saß und das Tor beobachtete, darauf wartete, wann er hindurchtreten würde. Und er sie wie jeden Früh dann mit einem Kuss begrüßte und sie ihn, wenn er Glück hatte, mit ins Zimmer und unter die Dusche begleitete. Und, wenn, dass der Fall war, sie ihn für den Tag erst Recht sehr glücklich machte. Die Momente in denen sie einfach nur im Bett lagen, er mit einer ihrer Haarsträhnen spielte und sie kleine Kreise auf seine Brust malte, ihr Atem so sanft über seine Haut strich und er sich einfach so… entspannt und glücklich fühlte. Das war für ihn das Glück, dass er jeden Tag mit Lyanna verspürte. Und seit ihrer Versöhnung noch viel mehr genoss, in ihm dann der Gedanke gekommen war, weshalb er mit der Frage eigentlich wartete. Ihm war zu 100% klar, dass Lyanna die Frau für sein Leben sein würde, wenn man das Glück hatte seine Traumfrau in der Apokalypse zu treffen, dann sollte man sie auch nicht wieder gehen lassen. Natürlich, eine Heirat hatte rechtlich in der Apokalypse keine Bedeutung mehr, aber Elijah wollte… seine Liebe teilen. Mit seiner Familie, mit Gott, mit allen. Und während er da so auf ihrer Brust gelegen, den Sonnenaufgang gemeinsam mit ihr betrachtet hatte, wurde der Gedanke unterbewusst wohl immer stärker und musste raus. Als die Worte dann mal draußen waren, fühlten sie sich auch so richtig an, Worte die er auf keinen Fall zurücknehmen wollte. Aber die Anspannung, wie Lyanna reagieren würde, die war mit einem Schlag in seiner Brust. Sie hatten nie übers heiraten gesprochen, er wusste ja, dass Lyanna mit ihrer letzten „Ehe“ nicht viel Glück hatte und sowieso nicht viel davon hielt. Aber für Elijah… für Elijah war es der ultimative Beweis seiner Liebe für sie. Für alle. Er wollte ihnen allen zeigen, wie sehr er die Dunkelhaarige liebte, die hier unter ihm lag. Ob Apokalypse oder nicht. Ob Kinder oder nicht. In guten wie in schlechten Zeiten. Er wollte sie an seiner Seite wissen. Für immer.
Gespannt sah er die Dunkelhaarige an, als er sie von oben betrachtete, sah den deutlichen Schock und die Überraschung seiner Worte darin, doch er war sich in diesem Moment so selbstsicher. Die Räder in ihrem Kopf ratterten, das konnte er sehen, mehr aber auch nicht. Was würde sie sagen? Ja oder Nein? Sehr gerne oder spinnst du?
Der Moment schien ewig zu dauern, Elijah fiel garnicht auf, dass er die Luft angehalten hatte, ehe sie erleichtert aus seinen Lungen entwich.
“Okay… ich meine ja“, sprach sie und Elijahs Herz schien vor Glück zu explodieren, die Träne auf ihrer Wange wischte er sanft mit seinem Daumen weg, ehe sie ihn zu sich herunter zog. Natürlich wollte sie ihn heiraten. NATÜRLICH!
Auf ihre Frage konnte er gar nicht mehr antworten, sofort spürte er ihre Lippen auf seinen und schloss automatisch die Augen, genoss diesen Kuss. Der erste Kuss als verlobtes Paar. Sein Kopf schrie nach Luft, seine Lungen auch, aber er löste den Kuss nicht, bis sie ihn löste und genauso wie er nach Luft schnappte.
Er wusste nicht wie sehr sie ihn heiraten wollte? Ja natürlich nicht, woher hätte er es auch wissen sollen. Trotzdem freute er sich natürlich extrem, dass sie so auf seine Frage reagierte. Doch dazu zu antworten kam er erneut nicht, schon spürte er ihre Lippen wieder auf seinen, er lächelte nur. Weniger hektisch, jetzt gefühlvoller und sanfter der Kuss, aber nicht weniger schön und gut, spürte er ihre Beine um seiner Hüfte und wusste schon, was folgen würde. Von daher ließ er sich mit ihrer Bewegung auf die Seite und den Rücken fallen, spürte ihr Lächeln ebenfalls auf ihren Lippen. Unterbewusst legte er die Hände an ihre Hüften, zog sie näher an sich heran, so wie sie sich noch weiter zu ihm hinabbeugte. Beinahe wäre einer der wichtigsten Teile einer Verlobung verloren gegangen, zu sehr wurde Elijahs Körper gerade mit einem ganz anderen Verlangen durchflutet. Aber ein kleiner Teil seines Kopfes schien noch rational denken zu können, was ihn dazu brachte eine Hand von ihrer Hüfte zu lösen und seitlich zum Nachttisch zu greifen. Als er die kleine Schachtel ertastet hatte, legte er den Kopf in den Nacken und löste damit den Kuss, diesen Kuss den er aber auch sehr, sehr gerne weitergeführt hätte. Zuerst wollte er ihr aber noch etwas geben… oder… wiedergeben. Lyanna richtete sich auf und Elijah hielt ihr die Schachtel hin. Einen Moment sah er in ihre Augen, sie dachte sicherlich es wäre ein Ring, aber er hatte etwas Anderes für sie. In der Schachtel lag die Kette mit dem Wolfsanhänger und er registrierte wie ihre Hand direkt zu ihrem Hals fuhr. Wo die Kette hingehörte.
„Ja... Isaac hatte sie mir als Beweis gegeben, dass sie sich in ihrer Gewalt hatten“, murmelte Elijah und holte die Kette aus der Schachtel, wollte sie ihr anlegen. Über ihre Worte, dass sie die glücklichste Frau der Welt war, lächelte er nur und fügte hinzu, „Und du hast mich zum glücklichsten Mann der Welt gemacht mit deiner Antwort…“
Er liebte die junge Frau so sehr. Wollte ihr die Kette dann wieder um den Hals legen, doch sie unterbrach ihn. Mit ihrer Hand führte sie seine zurück zum Nachttisch, sodass er Schachtel und Kette an ihren angestammten Platz zurücklegte, ehe er ihren Mund nahe an seinem Ohr spürte, die leisen gehauchten Worte hörte, ihren Atem dort sanft kitzelnd fühlte. Er schloss die Augen, fuhr automatisch mit seiner Zunge über seine Unterlippe, hatte er direkt eine sehr gute Vorstellung. Was alleine die kleinen Worte ihrerseits in ihm auslösen konnten, waren der pure Wahnsinn. Sanft drehte er den Kopf zu Seite, als sie sein Ohr küsste, seine Bauchmuskeln spannten sich automatisch an er ihre Hände dort spürte.
Blinzelnd öffnete er wieder die Augen, verfolgte interessiert und unglaublich angemacht von diesen Worten ihren Weg, spürte ihre Lippen seinen Hals hinab und über seine Brust wandern. Durch den morgen bedingt war Elijahs Boxershorts sowieso schon eng, aber jetzt wurde sie erst so richtig eng.
Sein Blick verband sich mit ihrem, sie war so verdammt sexy in diesem Moment, so selbstsicher und ihr vollkommen bewusst, dass ihn gerade in ihrer Hand hatte. Wortwörtlich, als sie seine Boxershorts hinab zog und ihm dort unten etwas Freiraum verschaffte. Ihre Hand an seinem Kiefer, drehte sie seinen Kopf zur Seite, ein Lächeln auf seinen Lippen, aber mit all seinen Sinnen nur auf ihre Hände und ihre Küsse fixiert, legte er den Blick auf den bereits schon jetzt hell gefärbten Himmel. Er zuckte tatsächlich ein wenig zusammen, ganz leicht nur, als er ihre Küsse dort unten spürte, so erregt war er auf sie und ihre Berührung. So konnte er auch das Stöhnen nicht unterdrücken, als sie ihren Mund um ihn schloss und den Kopf sanft bewegte. Erneut entwich seinen Lippen ein Stöhnen und er schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken. Seine eine Hand vergrub sich unterbwusst im Bettlaken, während seine andere ihre Haare suchte, sich um ihren Hinterkopf legte.
„Lya…“, stöhnte er leise und seufzte, bewegte seine Hand mit ihrer Kopfbewegung mit, ehe er die Augen wieder öffnete, den Blick auf sie und ihre… Tätigkeit richtete. Fuck, gab es etwas, was noch heißer sein konnte als kurz nach einem bestätigten Heiratsantrag so von seiner zukünftigen Frau beglückt zu werden? Seine dunklen Augen schienen zu glühen vor sexueller Erregung, ehe er sich auf den Ellbogen hochstützte und sie noch kurz bei ihrer Tätigkeit beobachtete. Immer wieder entrang sich seiner Kehle ein Stöhnen, ehe er schon die erste Ankündigung in seinem Kreuz kribbeln spürte.
Da er das Ganze aber so nicht beenden wollte, sondern er die Dunkelhaarige auch gerne spüren wollte, fuhr er mit seiner Hand an ihr Kinn und hob dieses an, hinderte sie daran weiter zu machen. Ebenso zog er sie, oder führte sie, an ihrem Kinn sanft zu ihm nach oben, ihre Lippen wieder auf seine, küsste sie. Leidenschaftlich, zeigte ihr, wie heiß sie ihn mit dieser Tätigkeit gemacht hatte.
Seine Hände fuhren unter den Stoff des schwarzen Shirts, welches ja eigentlich seines war und daher sehr locker saß und sich super leicht und schnell ausziehen ließ. Also schob er es über ihre helle Haut, ließ die Fingerspitzen darüber gleiten, ehe sie mithelfend schon ihre Arme hob und er es achtlos zur Seite werfen konnte. Er setzte sich komplett auf, zog sie mit einem leichten Ruck auf seinen Schoß, ließ sie seine Erregung deutlich an ihrem Bauch spüren, ehe er gierig die Lippen an ihren Hals legte, mit den Zähnen über ihre Haut fuhr und ihren stockenden, heißen Atem spürte, was ihn selbst nur umso mehr anspornte. In seinem inneren Schien ein Feuer zu toben, ein Sturm aus Feuer, er irgendwie rausmusste. Mit seinen Händen ihren Rücken unterstützend lehnte er sie etwas nach hinten, wanderte mit seinen Küssen von ihrem Hals etwas weiter nach unten, über den Ansatz ihrer Brüste und dann über ihre Rechte Brust hinab bis zu ihrer Spitze. Er schloss die Augen und küsste die Spitze, hauchte mit seinem heißen Atem dagegen, ehe er sie dann in den Mund nahm und sie sanft in die Länge zog, daran saugte. Woher diese Idee kam wusste er nicht, sie war ihm spontan gekommen und er wusste ja, dass Lya doch recht gerne… auch seine Hände an ihren Brüsten mochte. Nach einer kleinen Weile wechselte er mit Küssen hinüber zu ihrer anderen Seite und verwöhnte auch diese Brust. Sanft bewegte er sein Becken, rieb sich gegen Lyanna, spürte den noch immer störenden Stoff ihres Höschens, der irgendwie im Weg war. Das musste auch noch geändert werden. Zu heiß war die Situation, zu gut fühlte sich das alles gerade an, dass Elijah tatsächlich einen Moment Angst hatte, dass er zu schnell zum Abschluss kommen würde. Also ließ er Lyanna sanft auf dem Rücken nieder, war so nun wieder über ihr, ehe er die Küsse von ihren Brüsten weiter nach unten über ihren Bauch wandern ließ, bis an den Rand des Höschens. Sanft küsste er dort unten den unteren Teil ihres Bauchs, fuhr mit seinen Händen seitlich in ihr Höschen und zog es hinunter, richtete sich dabei etwas auf. Erst hob er ihr eines Bein an, streifte den Stoff daran hinab und küsste die Innenseite ihres einen Schenkels, dann wiederholte er das selbe an ihrem anderen Bein, warf das Höschen ebenso einfach neben das Bett.
Sein dunkler Blick wanderte zu Lyanna, streifte über ihren nun nackten Körper und wie unglaublich sexy sie da lag. Ihre Beine legte er rechts und links neben sich ab, ehe er sich wieder über sie beugte und seine Lippen auf ihre legte.
„Und ich liebe dich“, hauchte er, griff mit einer Hand in seinen Schritt, suchte und fand. Langsam, schon fast quälend langsam, drängte er sich in sie, spürte jeden Zentimeter, die Augen geschlossen genoss er jede Sekunde.
„So sehr…“, wiederholte er ihre Worte nun komplett und öffnete die Augen, stützte sich mit den Armen neben ihr auf, ehe er das Becken kippte und es dann sanft bewegte, sein Atem stoßweiße sich mit ihrem vermischte.

@Lyanna Lockhart





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#48

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 17.04.2021 12:14
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Wenn es nach Lyanna ginge hätte sie ihre Tätigkeit bis zum Ende durchgezogen. Gab es etwas was sie mehr anmachte also zu sehen, was sie Elijah alleine durch ihre Berührung, ihre Zunge oder allein nur durch ihren warmen Atem spüren lassen kann. Wohl kaum. Für Lyanna gab es dem Moment nichts schöneres zu wissen als das es El gefiel. Und das es das tat hörte die Dunkelhaarige deutlich, spürte es an seiner Bewegung, an seiner Reaktion. Sie mochte es wenn seine Hand durch ihre, dunklen Haare fuhr, sich dort festhielt. Aber auch Lyanna ließ das Ganze ganz und gar nicht kalt. Das Shirt von El das sie trug schien aufgrund ihrer deutlich gestiegenen Körpertemperatur umso störender. Ihre Schenkel pressten sich automatisch unter der Decke etwas fester zusammen und Lyanna wackelte etwas unruhig mit diesen hin und her. Auch wenn sie mehr das Verlangen hatte den Dunkelhäutigen wortwörtlich zu überfallen, wie ein Raubtier seine Beute, und ihn direkt zu spüren, beherrschte sich die Dunkelhaarige gerade so. Zügelte sich. Auch sie wollte nicht das es so schnell vorbei war. Dafür spürte sie den Soldaten zu gerne, genoss umso mehr seine Nähe und … es war schließlich kein Geheimnis das Lyanna ihn so verdammt attraktiv und anziehend fand. Wer könnte es ihr auch verübeln. Lyanna glitt gerade langsam mit ihrer Zunge bis zu seiner Spitze ehe sie seine Hand sanft an ihrem Kinn spürte und Elijah sie von ihrer Tätigkeit wegzog. Lyanna's Atem stockte ein wenig ehe sie seine Lippen auf Ihren spürte, wie sehr er sie wollte und Lyanna … schloss nur ihre Augen, schlang ihre Arme um den Hals des Dunkelhäutigen, zog sich sanft an ihm hoch und ließ ihn deutlich mit ihrem Kuss spüren, wie sehr auch sie ihn wollte. Küssen war definitiv besser und kühlte die Dunkelhaarige nun ein wenig ab, auch wenn es natürlich nicht weniger heiß war. Aber wenn Elijah Lyanna küsste, dann war ihr Kopf leer. Auf eine gute Weise. Für einen Moment schien alles in Ordnung. Keine Apokalypse. Kein Kummer. Keine Sorgen. Lyanna fühlte sich einfach gut. Mehr als gut. Zu hause. Lyanna atmete zufrieden in den Kuss hinein, wollte ihn gerade intensivieren, seine Zunge an ihrer spüren ehe sie den Ruck spürte und auf seinem Schoß landete, seine Härte spürte und den Kuss mit einem deutlich angemachten Keuchen unterbrach. Lyanna spannte nur ihren Körper an als Elijah's Finger unter den Saum des Shirtes fuhren. In ihrem Körper machte sich eine deutlich ansehbare Gänsehaut breit. Seine Berührung waren wie kleine Blitze auf ihrem Körper und als die Dunkelhaarige spürte wie er den Stoff anhob, hob sie nur ihre Arme an, half dem Dunkelhäutigen, sich endlich von dem störenden Stoff zu befreien. Nun waren sie wirklich gleich, auch die Dunkelhaarige war nun nackt, so wie El es war. Sanft legte sie ihre Hände an seine Wange. Sie wollte ihn küssen, sie wollte ihn so sehr küssen, ihn das Gefühl wieder spüren lassen, welches sie ihm durch ihren letzten Kuss gab. Doch El hatte bereits schon andere Pläne, als sie seine Lippen an ihrem Hals spürte. Automatisch schob sich ihre Hand in seinen Nacken, ihr Kopf legte sich leicht zur Seite während ein zufriedener Laut ihre Lippen entwich und sie seine Zähne, wie ein leichtes, angenehmes Kratzen spürte und Lyanna's Atem mehrmals stockte. Sie spürte wie seine Hand ihren Rücken entlang fuhr und Lyanna's Körper spannte sich noch mehr an. Nicht weil es ihr nicht gefiel oder es ihr unangenehm war. Elijah wusste nicht was er mit seinen Berührungen in der Dunkelhaarigen auslöste. Sie spürte diese so intensiv, als wären seine Hände pures Feuer und Lyanna drohte bei jeder Berührung innerlich zu verbrennen. Gleichzeitig lösten sie aber auch ein wohliges Kribbeln aus, ein Gefühl das sich in ihrem ganzen Körper ausbreitete, ihre Kehle trocken wirken ließ, das es für Lyanna schwer war einen richtigen Atemstoß daraus herauszubekommen. Aber keineswegs auf eine unangenehme Weise. Wie ein Künstler, der sein Kunstwerk formte... . Weswegen sie sich auch ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, fallen ließ. Nun nicht ganz … El's Hand spürte sie immer noch intensiv in ihrem Rücken, wie er sie stütze und seine Lippen bereits an ihrem Schlüsselbein spürte. Die Dunkelhaarige schloss nur die Augen. Ihr Körper kribbelte bereits an Stellen, wo El's Lippen noch gar nicht seinen Weg hin gefunden haben. Lyanna atmete nur tief ein als sie seine Lippen an ihren Brüsten spürte, wie er diese küsste, ihre Spitzen sich bei seinem, warmen Atem deutlich und reagierend aufrichteten. Umso ...erschrockener und gar überraschter war sie auf El's nächste Reaktion. Aber keinesfalls auf eine schlechte Weise … . Lyanna zog ihren Atem nur scharf ein und löste diesen mit einem sanften Stöhnen, als sie ein sanftes Ziehen an ihren Brüsten spürte. Schon fast instinktiv drückte sich Lyanna mit ihrem Unterleib gegen Seinen. Ihr Körper spannte sich deutlich mehr an, ihr Kopf legte sich in ihren Nacken und ihre Finger die sich immer noch an El's Nacken befanden, krallten sich umso mehr in seine dunkle Haut. Lyanna mochte es deutlich mehr, was El da an ihren Brüsten tat, als es ihr im ersten Moment wohl klar wollte. „El...“ hauchte sie nur aus ihrer trockenen Kehle. Die Dunkelhaarige drängte sich deutlich mehr gegen ihn, wäre da nicht der Stoff ihres Höschens. Wie konnte sich Stoff nur so verdammt störend im Moment anfühlen, zog es der Dunkelhaarigen durch den Kopf. Und als hätte Elijah ihren Gedanken laut gehört, reagierte dieser bereits. Hatte womöglich den selben Gedanken. Sie spürte die weiche Matratze in ihrem Rücken, während sie sanft ihre Augen wieder öffnete und den Dunkelhäutigen anblickte, sich in dem Feuer und dem Sturm in seinen Augen verlor. Sanft wanderte dieser mit seinem Lippen ihren Bauch hinab, spürte schon seine Finger am Rand ihres Höschens und Lyanna hob nur leicht ihr Becken an, damit er es ihr endlich herunter streifen konnte. Dieser Bitte kam der Soldat auch nach aber nicht ohne Lyanna die süße Qual zu geben seine wunderbaren Hände an den Innenseiten ihrer Schenkel zu spüren. Die Dunkelhaarige keuchte hörbar, während sich ihre Zähne in ihre Unterlippe bohrten. Sie hatte sofort eine deutliche Vorstellung, was Elijah alles dort unten tun konnte. Seine Lippen auf Ihren holten die Dunkelhaarige wieder in die Realität zurück ehe sie direkt in das Gesicht blickte das sie so sehr liebte. In die Augen, die manchmal so tiefgründig waren, als könnte man sich darin verlieren aber auch als könnte Lyanna alles in Elijah sehen. Diese Lippen, die sie so sehr küsste und es ewig tun könnte. Seine Gesichtszüge, die Lya am liebsten mit ihren Händen bedeckte, mit dem Daumen sanft über den Bart fuhr, das kratzige Gefühl auf ihrer Haut so liebte. Für einen Moment war das Feuer verschwunden bei seinen Worten und in Lyanna's Blick spiegelte sich so viel Liebe. Ehe die Dunkelhaarige blinzelte und spürte wie der Dunkelhäutige sich sanft gegen sie drängte, ihrer süßen, körperlichen Qual ein Ende machte. Leicht spannte sie ihr Becken an als sie ihn nun spürte, wie er sich langsam in sie drängte und ausfüllte. Lyanna's Füße drückten sich fest gegen die Matratze, während ihre Hände sich fest in den Stoff des Bettes krallten, bis El bei seinem Ziel angekommen war und auch er spüren konnte wie bereit sie für ihn war. Ihr Griff wurde lockerer und als die Dunkelhaarige ihre Augen öffnete hatte sich in der Liebe, die sich in ihren Augen widerspiegelte sich nichts geändert. Sanft fuhr sie mit ihrem Daumen über seine Schläfe. Selbst jetzt … war Elijah immer sanft und zärtlich zu Lyanna gewesen. Stets mit dem Hintergedanken, ihr nicht weh zu tun. Immer noch mit ihrer Hand an seiner Schläfe, zog sie ihn sanft zu sich runter als sie den ersten Stoß spürte und laut auf keuchte Sanft zog sie seine Stirn auf Ihre. Sie fühlte sich dem Dunkelhäutigen so unglaublich nah und wollte ihm noch deutlich näher sein. Mit jedem Stoß wurde ihr Keuchen und ihr Stöhnen lauter, ihre Hände krallten sich deutlicher in seine Haut. Lyanna liebte was El mit ihr tat... doch auch das Feuer in der Dunkelhaarigen wurde diesmal stärker. Lya biss sich nur auf die Lippen, genoss die Stöße, die El ihr gab … ehe sie ihn plötzlich und reflexartig von sich runter schubste, das er neben ihr auf dem Bett landete. Es dauerte keine Minute bis die Dunkelhaarige sich über den Soldaten gerollt hatte und seine Verwirrung sofort mit einem stürmischen und wollenden Kuss unterbrach. Ihre Händen fuhren an seinen Armen entlang, umfuhren sanft seine Muskeln ehe sie sanft mit ihren Händen seine Handgelenke umklammerte. Sanft grinste sie in den Kuss hinein ehe sie den Kuss unterbrach mit einem sanften aber deutlich spürbaren Biss in der Unterlippe. Eine ihrer Hände ließ den Dunkelhäutigen los, fuhr noch sanft seinen Arm empor bis zu seinem Oberkörper. Ihre Hand krallte sich in dessen Haut und … ihre Becken drängte sich erneut gegen ihn. Absichtlich angespannt nahm sie diesen Stück für Stück wieder auf während ihre Hand krallend und kratzend seinen Oberkörper spürbar entlang fuhr. Natürlich nicht zu fest. Verletzen wollte sie El nicht. Womöglich könnte sie das noch nicht mal. Das war der Vorteil hier. Mit ihrer Körperkraft konnte sie El wohl möglich nicht richtig weh tun. Außer sie trug die Eisenstange bei sich …. aber die .. brauchte sie ganz bestimmt hier ganz und gar nicht. Lya stöhnte nur auf ehe sie ihre Krallen schließlich von El ließ, ihn an sich hochzog, so das sie wieder auf seinem Schoß saß. Lyanna zögerte nicht lange und fing an ihr Becken auf und ab zu bewegen, deutlich intensiver und schneller. Sie war einfach nur so verdammt … angetan von El... . Ihre Hände krallten sich in seine Schultern während sie sanft mit ihren Lippen seine Schläfe entlang fuhr und ihm sanft ins Ohr keuchte. Ihm deutlich damit zeigte, wie scharf sie auf ihn war...

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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#49

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 17.04.2021 15:06
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Sie mochte es. Es gefiel ihr. Ein triumphales Lächeln umspielte Elijahs Lippen, als er Lyannas Reaktion auf seine Berührungen mitbekam. Und diese sprachen Bände. Sie musste es nicht in Worte fallen, die Gänsehaut auf ihrem Körper, ihre Bewegung, wie sie sich ihm entgegen drängte, das leise Seufzen und Stöhnen, welche immer wieder ihre Lippen verließen. Es bestätigte Elijah, es machte ihn an und wie es sein Ego pushte ließ sich kaum in Worte fassen. Er fühlte sich so unglaublich männlich in diesem Moment, als würde sein Körper nur aus Testosteron bestehen. Wie ein Löwenmännchen das stolz brüllte und seine mächtige Mähne präsentierte. Ungefähr so fühlte sich der Dunkelhäutige gerad ein seinem Inneren. Es war die Bestätigung, dass er seiner Freundin und bald Frau eine solche Lust verschaffen konnte, die ihn so scharf auf sie machte, dass es schon fast zu viel war. Es gab wohl kaum etwas, was ihn heißer auf Lyanna machte, als zu sehen wie heiß er sie machen konnte. Ob sie auch so dachte? Ob es sie heißt gemacht hatte, als sie ihn dort unten verwöhnt hatte? Beurteilen konnte er es nicht, war er in diesem Moment definitiv durch andere Dinge… abgelenkt gewesen. Wie hatte er eigentlich so lange darauf verzichten können? Wobei er sich auch vorstellen konnte, dass es sich nur so gut anfühlte, weil es Lyanna war, die ihn dort unten verwöhnte. Bei einer x-beliebigen Frau würde es sich sicherlich nicht so gut anfühlen. Aber Elijah wollte gerade definitiv nicht darüber nachdenken, ob sich diese Tätigkeit bei anderen Frauen wohl genauso gut anfühlen würde. Er war mit seinen Gedanken nur bei Lyanna, bei dieser verdammt heißen Frau, die hier nackt auf seinem Schoß saß und dieses verdammt anmachende Stöhnen aus ihrer Kehle entließ. Das war alles was zählte, alles was wichtig war in diesem Moment, war dieser Frau Lust und Freude zu geben. Und dabei empfand er selbst Lust und Freude, und was für eine!
Ihre beiden Blicke so voller Liebe, so voller Zuneigung füreinander, einen Moment komplett ohne die sexuelle Lust die sie beide gerade aufeinander empfanden. Es ging in diesem kurzen Blick, in diesem Moment der die Zeit anzuhalten schien, nur um die Gefühle die sie füreinander hatten, diese tiefe, grenzenlose Liebe. Sie strahlte auf seinen Augen und aus ihren, trafen aufeinander und als sie ihr Hand über seine Schläfe fahren ließ, hatte er einen Moment das Gefühl zu platzen. Vor Liebe. Vor Zuneigung. Die Gefühle in ihm, sie schienen aus ihm raus zu wollen, aber keinen Weg zu finden. Also stürmten sie in ihm, ließen sein Herz laut und heftig gegen seine Brust trommeln und seinen Körper mit Adrenalin durchfluten. Aber trotz des Chaos, dass in ihm herrschte, wer er sanft, zärtlich, langsam. Er wollte Lyanna niemals wehtun, wollte nicht, dass sie auch nur eine einzige Sekunde während sie miteinander schliefen etwas Anderes, als Lust und Liebe empfand.
Langsam und gefühlvoll kippte er sein Becken, bewegte sich endlich in ihr, ließ sie ihn deutlich spüren, spürte sie so intensiv. Es überwältigte ihn jedes Mal wieder, wie gut sich diese Tätigkeit mit Lyanna anfühlte. Wie ein Schlüssel und ein Schloss schienen sie einfach perfekt zusammenzupassen. Und irgendwie… irgendwie war er froh, dass er wenige Frauen bisher hatte. Abgesehen von Lyanna ja nur eine einzige vorher. Wohl kaum zu glauben bei einem Mann wie Elijah, doch Lyanna war erst die zweite Frau in seinem Leben, mit welcher er diese Intimität teilte. Und er liebte es mit ihr so viele neue Dinge zu entdecken, festzustellen, was ihm eigentlich gefiel und… wie verdammt gut sich manche Dinge anfühlten. Und es war die Tatsache, dass er all diese Dinge mit Lyanna verband, mit dieser atemberaubenden Frau, die ihn doch tatsächlich auch heiraten wollte. Ein Gedanke, der das, was sie hier gerade taten, für Elijah umso heißer machte.
Er spürte ihren Atem heiß über seine Lippen streichen, begleitete ihr Stöhnen mit seinem, war mal wieder froh, dass sein Zimmer keine Nachbarn hatte. Und wenn, in diesem Moment war es ihm auch egal, zu konzentriert war er auch Lyanna unter sich. Ihre Finger, die sich in seine Haut krallten, er spürte wie sie… ungeduldiger wurde. Er spürte das mittlerweile, hatte er nun ja doch schon öfter mit Lyanna geschlafen, er spürte er in dem kurzen Moment, bevor es passierte. Und dennoch war er überrascht, mit wieviel Schwung sie ihn diesmal von sich schubste. Er landete auf dem Rücken neben ihr, spürte die Matratze weich federn und wollte etwas sagen, kam aber gar nicht dazu. Schon spürte er ihre Lippen auf seinen, wie sie ihn heiß und bedingungslos küsste, den Funken des Feuers, dass in ihr tobte auf ihn überspringen ließ. Und das Feuer brach in ihm aus, als würde er nur aus Zunder bestehen, er schien in Flammen zu stehen. Seine dunkle Haut fühlte sich an, als würde sie verbrennen, dort wo ihre Finger über seine Muskeln fuhren. Ein wenig trainierte er ja natürlich auch für die Dunkelhaarige, wollte er ihr doch auch gefallen. Dass sie ihn attraktiv fand, wusste er, es war nicht zu leugnen. Wie sich ihr Blick jedes Mal veränderte, wenn er sein Shirt auszog, abends, wenn sie ins Bett gingen. Selbst, wenn sie nur beieinander schliefen. Aber ebenso ging es Elijah ja auch jedes Mal, wenn sich Lyanna auszog. Dieser kurze Moment in dem man einfach nur wertschätzte, wie heiß man doch seinen Partner fand und es einen jedes Mal in den Fingern juckte den jeweils anderen anzufassen.
Automatisch spannte er die Muskeln an, über die ihre Hände fuhren, ehe er spürte wie sie seine Handgelenke festhielt. Wollte sie nicht, dass er sie anfasste? Und wie er sie anfassen wollte! Der Biss in seine Unterlippe, als sie den Kuss löste ließ ihn aufstöhnen, er wollte sie weiterküssen aber jetzt… hatte Lyanna wieder die Kontrolle. Sie hatte gerne die Kontrolle und Elijah gab sie ohne zu zögern an Lyanna ab. Sein Blick glitt über ihren nackten Körper, ihre Kurven, ehe er kurz die Augen schloss, als er ihre Finger in seine Brust krallend spürte. Er wollte gerade seine Augen wieder aufmachen, als er mit einem lauten Stöhnen den Kopf in den Nacken legte. Sie spannte sich mit Absicht an, dass konnte er spüren. Und war dadurch noch enger, was es sich noch intensiver anfühlen ließ, als sie sich langsam auf ihm niederließ.
„Lya...“, keuchte er und riss die Augen wieder auf, als sie ihre Finger kratzen über seinen Oberkörper fahren ließ, ihn fast um den Verstand brachte. Seine dunklen Augen loderten wie ein schwarzes Feuer, schienen Funken zu sprühen als er sie da auf sich sitzen sah, wie eine Göttin, seine Göttin! Sie war einfach seine Göttin, ließ ihn Dinge fühlen und empfinden, die er vorher nicht für möglich gehalten hatte. Und die Tatsache, wie sich ihre Finger in seine dunkle Haut krallten, ließen ihn nur wieder noch männlicher fühlen. Er mochte es, wenn sie das tat, war es eine ihrer Wege ihm zu zeigen, wie groß die Lust in ihr war.
Der Druck ihrer Finger löste sich, er stemmte sich nach oben zu ihr, seine Hände wanderten an ihr Gesäß und er drängte sich eng an sie, so wie sie sich eng an ihn drängte. Sofort bewegte Lyanna ihr Becken und Elijahs Kehle entrang sich wieder Stöhnen, lauter diesmal, tiefer, weit unten aus seiner Kehle. Wie konnte man nur so scharf auf einen Menschen sein? Und spüren, dass der andere auch so verdammt scharf auf einen selbst war. Was einen wieder umso schärfer machte... es war eine unendliche Spirale.
Seine Hände fuhren an ihr Becken, unterstützten sie in ihrer Bewegung, ihr ständiges Keuchen in seinem Ohr ließen ihn ebenso keuchen. Er liebte es Lyanna so zu spüren, so intensiv zu spüren, ihr das Ruder in die Hand zu geben und genießen zu können.
„Fuck.. Lya…“, stöhnte er laut und öffnete die Augen, seine Hände wanderten etwas höher, krallten sich in ihre Haut, wanderten dann etwas nach vorne, zwischen ihre Beine. In dieser Position konnte er Lyanna auch immer gut auf eine andere Art und Weise noch verwöhnen. Das Kribbeln in seinem Kreuz kündigte sich wieder an, er wusste, dass er bald nicht mehr konnte. Zu groß war die Lust in ihm, zu sehr staute sie sich auf in ihm, er sehnte sich danach zu kommen. Wenn er gewollt hätte, hätte er direkt loslassen können, aber er riss sich noch einen Moment zusammen. Seine eine Hand fuhr von ihrem Becken ihren Rücken hinauf an ihren Hinterkopf, in ihre Haare. Sanft zog er an ihren Haaren, zog ihren Kopf nach hinten, sodass ihr Hals und ihre Kehle wieder frei für ihn waren. Frei für seine Küsse, die er gierig wie ein Ertrinkender wieder daraufsetzte, mit seinem Bart bewusst reizend über ihre Haut fuhr, seinen heißen Atem darüberstreichen ließ. Er wanderte wieder hinab zu ihrer Brust, nahm die näher gelegene in den Mund, scheute sich nicht daran zu saugen, sie zu liebkosen. Lyannas Stöhnen war sein Ansporn, ihre Beckenbewegungen brachten ihn fast um den Verstand und er spürte es wieder. Sie brauchte es nicht zu sagen, zu oft hatte er es mittlerweile schon gespürt, wenn sie kurz davor war, ihr Körper sich bereitmachte. Ein letztes Mal zog er ihre Spitze etwas in die Länge, wanderte wieder hinauf zu ihrem Ohr, keuchte hinein, wie sie es vorher bei ihm getan hat. Mit der anderen Hand stützte er sich neben sich im Bett ab, bewegte sich ihr nun entgegen in deutlichen, spürbaren Stößen, seiner Kehle entrang sich erneut ein tiefes Stöhnen.
„Komm Lya“, hauchte er in ihr Ohr, fuhr mit den Zähnen über ihr Ohrläppchen und zog es sanft in die Länge, „Komm für mich.“
Er sammelt seine Kraft und stößt ein paar Mal noch tief in sie, dann spürt er es. Es überkommt sie wie eine Welle, er spürt ihren Körper auf seinem Erzittern, ihre Beine, wie sie sich etwas zusammenpressten und sie sich auf ihm zusammenzog. Elijah bewegte sein Becken weiter, während er jede Welle ihres Höhepunktes ausnutzte und als die letzte Welle sie durchfuhr, ließ auch er endlich los. Tief in ihr kam er, ein lautes Stöhnen entrang sich seiner Kehle, ehe er die Augen schloss und den Kopf in den Nacken legte. Sein Atem kam schwer, als wäre er einen Marathon gelaufen, die Brust hob und senkte sich in einem schnellen Rhythmus. Er spürte wie sich Lyanna gegen ihn sinken ließ, ihr Herz ebenso wie seines gegen ihre Brust trommelte. Ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen, ehe er ihr einen sanften Kuss auf die Haare setzte.
Er mochte diesen Moment, der Moment nachdem sie beide ihr Liebesspiel erfolgreich beendet hatten. Wie er dasaß, nackt auf seinem Bett, die Arme hinter sich in die Matratze gestützt, damit er nicht umfiel. Lyanna, auf ihm, sich noch keinen Centimeter bewegt, sie beide noch in der abflachenden Kurve ihrer Ekstase. Ihr warmer Atem, der über seine Brust strich, das Gefühl ihrer Finger, die sich vorher noch so heftig in seine Schultern gekrallt hatten, als sie gekommen war. Jetzt lagen diese entspannt auf seiner Haut. Und sie einfach beide das Gefühl des gerade getanen genossen, keine Worte gesprochen werden mussten. Ja, diese Momente mochte er wohl nach dem Sex mit am liebsten. Wenn sie sich beide einfach nur nahe waren und die Nähe des jeweils anderen so genossen.

@Lyanna Lockhart





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#50

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 25.04.2021 19:41
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Wenn El Lya's Namen keuchte, würde sie lügen wenn es nicht ein wohliges Schaudern in ihrem Körper auslöste. Etwas, wo ihr deutlich wärmer im Körper wurde, als es ihr jetzt schon war. Lyanna hatte bereits das Gefühl innerlich zu verglühen sobald Elijah's Haut, Lyanna's berührte. Sie wusste das es ihm gefiel, das spürte sie, sah sie und vor allem hörte sie. Das kleine Schmunzeln das sich immer auf ihre Lippen schlich, wenn sie El von sich runter schubste oder sich über ihn rollte. Dieser kleine Moment wo sie von oben hinab in seine Augen sehen konnte. Lya gab zu, das sie es einfach liebte auf diesen perfekten Mann hinabzuschauen. Sie wusste das El zu zärtlich war, zu viel Angst hatte, die Dunkelhaarige vermutlich zu verletzen. Es war etwas was die Dunkelhaarige in keinster Weise abschreckte, ihre Liebe zu dem Dunkelhäutigen nur wachsen ließ und ihn so auf diese Weise belohnen wollte. Lya wusste das sie mit ihrem Kraftaufwand und ihrem Tempo, Elijah niemals verletzen konnte, dafür waren die Kräfteverhältnisse zwischen den beiden zu unterschiedlich. El's deutlich höher, als Lya's. Lyanna's Verlangen wuchs und wuchs je mehr sie den Dunkelhäutigen spürte. Es war schon fast ein Reflex das sie sich über ihn rollte, mehr wollte. Und das bekam sie auch. Nun El deutlich intensiver spürend, krallten sich die Finger der Dunkelhaarigen bei jedem Stoß immer mehr in seine starken Schultern. Sein eher positives Fluchen, war für sie nur noch mehr Ansporn, das sie es gut machte, in dem was sie da tat, wie sie sich bewegte. Zuerst spürte die Dunkelhaarige gar nicht wie El eine Hand wegzog und diese sich schließlich zwischen ihren Beinen widerfand und sie verwöhnte. Ein lautes, stoßendes Keuchen entfloh den Lippen der Dunkelhaarigen, während sie ihre Beine für einen kurzen Moment zusammenkniff bei den intensiven Gefühlen, die Elijah ihr gerade verschaffte. Hauchend ließ sie ihren Kopf auf El's Schulter ruhen, während ihre Hüfte sich im gleichem Tempo weiterbewegte. Auch die Dunkelhaarige würde es nicht mehr lange aushalten, das spürte sie bereits an der aufsteigenden Wärme in ihrem Körper, dem Ziehen in ihren Beinen. Sie liebte es dem Soldaten so nahe zu sein. Seine warme Haut an ihrer zu spüren. Seinen Duft in ihrer Nase. Den Geschmack seiner Haut während sie seine Schulter mit Küssen bedeckte. Erst El's Hand in ihrem Haar und wie dieser sanft daran zog, ihren Kopf von seiner Schulter zog ließen die Dunkelhaarige sich wieder in seinen tiefen Augen verlieren, teilten ihm genau so mit, das sie auch ihrem Ende Nahe waren. Ihr Stöhnen wurde lauter als auch El nun sich ihrer Bewegung synchron anschloss, ihren Hals mit Küssen bedeckte, das sie automatisch ihren Kopf nach hinten streckte, es ihm nur zu gerne gewehrte. Das Pochen in ihrem Körper wurde stärker. Und als sie die Lippen des Dunkelhäutigen an ihren Brüsten erneut spürt, im Zusammenspiel mit seinen Worten, welche sie an eine weitere sehr reizende Erinnerung, erinnerte … war es vorbei. Wie ein Vulkan … der drohte zu explodieren, kam sie Elijah's Worten nach. Ihr Körper spannte sich auf dem Dunkelhäutigen an, ihre Finger krallten sich fest in seine Haut, hinterließen einen deutlich Abdruck, ihre Beine pressten sich mit aller Kraft zusammen, während El jede Minute ihrer Welle, die ihr durch den Körper fuhr ausnutzte. Ein sofortiges Ausruhen war nicht drin für die Dunkelhaarige. Das warme Gefühl das zwischen ihre Beine schoss, kurz nach dem sie gekommen war, ließen ihre Hände ein erneutes Mal sich in Elijah's Schultern krallen, spürte auch seine Welle der Freude ehe … die Dunkelhaarige einfach auf ihm zusammensackte. Sich keuchend an ihm festhielt, als wäre er ein Stück Treibholz an das sich die Dunkelhaarige kurz vor dem Ertrinken klammerte. Wie sehr sie den Moment danach liebte... wenn sie El's schlagendes Herz gegen seine Brust hämmern hörte, seine Wärme spürte, seinen schnellen Atem hörte, gepaart mit ihrem. Der Moment in dem niemand der beiden etwas sagen konnte und auch nicht musste, beide von so vielen, schönen und intensiven Gefühlen überflutet waren. Das Gefühl wie klein und sicher sich Lya auf El's Schoß fühlte. Durch ihre Beine raste immer noch ein strömender Fluss. Als würde pure Elektrizität durchfließen. Ihr Körper glänzte durch den sanften Schweißfilm auf ihrer Haut. Erst nach einigen, langen Minuten schaffte es die Dunkelhaarige ihren Kopf anzuheben, den Dunkelhäutigen voller Liebe anzublicken. „Hm.“ keuchte sie sanft. „Du solltest mir öfters einen Heiratsantrag machen.“ Ein Grinsen schlich sich dabei auf ihre Lippen. Natürlich war es sarkastisch gemeint. Sie wusste das die selbe Person nur einmal einen Heiratsantrag machen konnte aber bei dem was Elijah sie gerade hat spüren lassen … würde sie sofort eine Ausnahme in dieser Tradition bevorzugen. Sanft legte sie ihre Hände gegen die Brust des Soldaten und drückte ihn mit ihrer verbliebenen Kraft aufs Bett, folgte ihm direkt, war seinem Gesicht ganz nahe. „Ich liebe dich El. Und diesmal hat dieses Für immer eine ganz andere Bedeutung.“ hauchte sie ihm mit einem Lächeln gegen die Lippen ehe sie ihm keine Zeit zum Antworten ließ und ihre Lippen sanft, vorsichtig und gefühlsvoll.

Als Lyanna das nächste Mal die Augen öffnete, war es bereits draußen dunkel gewesen. Es hatte wieder angefangen zu schneien und das Clubhaus würde womöglich von einer weiteren Schneedecke am nächsten Morgen übersät sein. Sanft hob die Dunkelhaarige ihren Kopf von Elijah's Brust an, welche sich gleichmäßig in ruhigen Atemzügen immer wieder senkte. Die dunklen Haarsträhnen klebten ihr im Gesicht und auch der Rest ihres Körpers … nun sie hatten beide deutlich alles gegeben bei dem was sie taten und das machte sich jetzt bemerkbar. Sie hätte El einfach wecken können und mit ihm unter die Dusche springen können aber irgendwie … - Ihre Hände klammerten sich um den Dunkelhäutigen. - Sie wollte diese wohlige Nähe, die sie gerade bei ihm verspürte noch nicht verlassen. Noch nicht. Wer wusste wie oft sie dies wirklich genießen konnten, einfach nur dazulegen, das Gesicht des anderen zu betrachten, die Nähe des anderen zu fühlen. Es war wie ein Blitz der durch Lyanna's Gedankengänge streifte, wusste sie ganz genau wie sie das 'Problem' beheben konnte. Sanft und vorsichtig löste sich die Dunkelhaarige, bewusst ihn nicht zu wecken, jedenfalls noch nicht. Auf leichten Schritten schnappte sie sich El's Shirt das sie zu vor zum Schlafen getragen hatte vom Boden und schlüpfte in einer eleganten Bewegung hinein bevor sie das Zimmer verließ.

Es dauerte nicht lange bis die Dunkelhaarige den Weg zurück in ihr gemeinsames Zimmer fand. Es war vielleicht gerade mal eine gute viertel Stunde vergangen. Lyanna war nicht lange weg gewesen und das musste sie auch gar nicht. „El ~“ hauchte sie als sie über ihn auf das Bett kletterte. „El … wach auf.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter sanft während sie ihm einen Kuss deutlich neckend auf seinen Hals setzte. Mit einem Lächeln ließ sie von ihm ab als dieser blinzelnd die Augen öffnete. „Zieh dir 'ne Hose an. Ich muss dir was zeigen.“ lächelte die Dunkelhaarige ehe sie wieder von dem Dunkelhäutigen runter kletterte „Beeil dich.“ hauchte sie hinterher. Geduldig wartete die Dunkelhaarige bis der ehemalige Soldat ihrer Bitte nachkam ehe sie ihn nur an der Hand sanft packte und mit sich mitzog. „Wir müssen leise sein. Uns darf niemand sehen und du darfst auch nichts Jax verraten, verstanden?“ sprach die Dunkelhaarige leise und mit einem schmunzeln, machte daraus ein großes Geheimnis, als würden sie gleich eine Bank oder ähnliches ausrauben. Wenn Geld noch eine Rolle spielen würde. Sanft zog sie den großen Dunkelhäutigen hinter sich durch die mittlerweile dunklen und etwas kälteren Gänge hinter sich her. Sie zog ihn die Treppen hinunter, an mehreren Türen vorbei ehe sie vor einer stehen blieb. Von draußen konnte man bereits das Geräusch von fließendem Wasser hören. Lyanna lächelte den Dunkelhäutigen nur an. „... Jax würde mich echt umbringen wenn er wüsste was für eine Verschwendung, ich hier gerade begehe.“ Lyanna öffnete die Tür und zog Elijah hinter sich her. Im Raum war die Temperatur deutlich angenehm erwärmt. Sanfter Dampf vernebelte einem die Sicht. In der Mitte war das große Becken, das heiß vor sich hin dampfte Im Sommer wurde es mit kaltem Wasser gefüllt um auch drinnen die Gelegenheit zu haben, sich abzukühlen. Doch bei kälteren Temperaturen stand es einfach leer. Lyanna drehte schnell das Wasser ab bevor es noch überlaufen konnte ehe sie sich wieder dem Soldaten widmete. Nahe vor ihm Stehen blieb und ihre Hände sanft gegen seinen nackten Oberkörper legte. „Aber ich würde jeden Tropfen Wasser für dich verschwenden El.“ hauchte Lyanna nur lächelnd ehe sie sich vor ihm das dünne Shirt von ihrem Körper streifte, den der Dunkelhäutige noch vor wenigen Stunden so sanft berührt hatte. Das Lächeln verschwand nicht von den Lippen der Dunkelhaarigen. Im Gegenteil. Mit einer eleganten Drehung wandte sie El den Rücken zu, setzte den ersten Fuß ins Wasser. Es war angenehm warm. Der zweite Fuß folgte und Lyanna stieg langsam weiter hinab in die Wanne, während das Wasser nach und nach ihren Körper verschlang ehe die Dunkelhaarige stoppte. Das Wasser reichte ihr bis zur Hüfte ehe sie sich wieder zu Elijah umdrehte und ihr ihre Hand entgegenstreckte. „Kommst du?“ hauchte die junge Frau nur sanft.

@Elijah Magoro




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Elijah Magoro hat Bock auf mehr
Elijah Magoro findet das heiß
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#51

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 02.05.2021 11:49
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Der Schweiß auf seiner dunklen Haut war Zeuge von dem, was sie beide hier gerade vollbracht hatten. Er spürte ihn auf seinem kahlgeschorenen Kopf und ein wenig an seinem Rücken, auf seiner Brust dort, wo er Lyannas Körper so warm an seinem spürte. Aber es war guter Schweiß, nicht unangenehm, sondern ein Zeichen dafür, dass sie sich beide gerade komplett verausgabt hatten. Und Elijah fühlte sich auch so. Er liebte jedes Mal, wenn er mit Lyanna schlief. Es kam nicht vor, dass er danach nicht zufrieden war, dafür waren seine Gefühle für die Dunkelhaarige zu stark und seine Lust auf sie, wenn er sie nackt vor sich, unter sich oder auf sich sah viel zu groß. Sie war seine Göttin, das hatte er ihr ja schon oft genug gesagt, ob nun mit Worten oder mit Taten. Wie jetzt gerade. Sie sprachen beide kein Wort, genossen einfach auch nach dem Sex noch die Anwesenheit und Nähe des anderen, wollten sich gar nicht voneinander lösen. Lyannas Duft, der so deutlich und intensiv in seiner Nase war, gepaart mit dem, was sie gerade getan hatten. Ein berauschender und gleichzeitig aber auch so beruhigender Duft. Er sorgte dafür, dass sich Elijahs Herzschlag langsam beruhigte, sein Atem wieder tiefer und ruhiger wurde, sie beide Minuten lang nichts sagten.
Schließlich hob Lyanna den Kopf und sah ihn an, aus diesen Augen voller Liebe, die genauso seine Gefühle wiederspiegelten, die sich in seinem Blick zeigten.
„Ich würde dich immer wieder bitten meine Frau zu sein Lya… jeden Tag“, antwortete er leise auf ihre Worte und lächelte ebenfalls. Natürlich konnte man nur einmal diese Gefühle und Emotionen verspüren, wenn man den anderen fragte, ob man den heiraten wollte. Das wussten sie beide. Diese Freude, wenn der andere „ja“ sagte, damit diese enge und intensive Liebe zwischen den beiden bestätigte, man die Gewissheit hatte, dass man sich all diese Gefühle nicht nur eingebildet hatte… das war nicht wiederholbar. Das war ein einmaliges Gefühl und dass… hatten sie beide gerade dem anderen sehr, sehr deutlich gezeigt. Zumindest Elijah hatte es sehr deutlich gespürt, wie sehr Lyanna sich gefreut hatte und er hoffte, es ihr ebenso intensiv und deutlich gezeigt haben zu können.
Ohne zu zögern ließ er sich von ihr nach hinten drücken, hob ihr Becken kurz an, sodass er sich zurückziehen konnte und ließ die Hände dann auf ihrem Rücken ruhen.
Wie gerne er ihr geantwortet hätte, doch sie ließ ihm garkeine Möglichkeit dazu. Ja, diesmal hatte dieses Für immer eine andere Bedeutung, die beste und schönste Bedeutung, die es wohl jemals haben konnte. Den Kuss erwiderte er zu gerne, ehe er ihn löste und Lyanna sanft anblickte.
„Für immer…“, das Lächeln auf seinen Lippen verschwand nicht, als er sie noch ein Stück näher an sich heranzog, wenn das überhaupt möglich war, und zufrieden die Augen schloss. Ja, die Dunkelhaarige würde für immer an seiner Seite bleiben. Und schon bald konnte er sie wahrlich als seine Frau bezeichnen.

Elijah schlief. Er schlief tief und fest, nachdem er sich definitiv sehr verausgabt hatte für die Dunkelhaarige. Und er träumte, aber nicht schlecht, sondern ganz im Gegenteil.
Dass sich Lyanna von ihm löste, bemerkte er nicht, zu sehr war er in seinem schönen Traum vertieft.
Als er dann aber einen sanften Kuss an seinem Hals spürte und Lyannas Stimme vernahm, wie sie seinen Namen hauchte, öffnete er sanft blinzelnd die Augen. Sie lag nicht auf ihm, wie sie es sonst immer tat, wenn sie miteinander eingeschlafen waren. Eher sah sie aus, als wäre sie schon aufgestanden gewesen, sie trug wieder ihr Schlafshirt. Oder eher sein Shirt. Wie auch immer, war ja egal.
Er sollte sich eine Hose anziehen? Etwas verwirrt stützte er sich auf einen Ellbogen hoch, betrachtete Lyanna in der sanften Dunkelheit, wie sie nichts trug außer das ihr zu große Shirt. Viel lieber wollte er die Dunkelhaarige wieder zu sich ins Bett ziehen, aber er seufzte leise und folgte ihren Anweisungen. Sie wirkte so aufgeregt, dass sie ihm was zeigen wollte, er wollte sie nicht enttäuschen. Was es wohl war, dass sie ihm so unbedingt und schnell zeigen musste?
Etwas träge noch so direkt nach dem Aufwachen griff sich Elijah eine der kurzen, grauen Jogginghosen und schlüpfte hinein, ehe er ums Bett herum ging und Lyanna schon ungeduldig seine Hand packte. SO wollte sie raus gehen aus dem Zimmer? Mit nichts bekleidet als seinem Shirt?!
Ehe er aber protestieren konnte, hatte Lyanna ihn auch schon aus ihrem Zimmer gezogen, er konnte gerade noch die Tür hinter ihnen beiden schließen.
Er sollte nichts Jax verraten? Und sie mussten leise sein? Ja gut, dass er nicht wollte, dass andere Rider seine Lyanna so leicht bekleidet sahen, mit nichts als seinem Shirt, ließ ihn definitiv leise sein!
„Lya…“, flüsterte Elijah, als sie ihn die Treppe runterzog. Was hatte sie vor? Wo wollte sie hin? Es war doch kalt für sie in so wenig Stoff hier durch die Gänge des Clubhauses zu wandern. Irgendwie versuchte er zu erahnen, was die Dunkelhaarige vor hatte, doch er war wirklich völlig im Dunkeln. Als sie dann aber vor der Tür stehen blieben, hinter der sich das große Becken befand, ging dem Dunkelhäutigen ein Licht auf. Das Lächeln in der Dunkelheit von Lyanna, ließ ihn zurück lächeln, dank des Geräuschs des Wassers, welches man schon durch die Tür hörte, erahnte er schon, was sich dahinter befand.
Noch immer sprach der ehemalige Soldat kein Wort, schloss hinter ihnen beiden nur die Tür. Ja. Jax würde Lyanna wirklich umbringen, wenn er diese Verschwendung hier gerade sehen würde. Das Becken, dass im Sommer sonst mit kaltem Wasser zu Abkühlung befüllt wurde und im Winter eigentlich leer stand, war mit Wasser gefüllt. Und dank der Dampfschwaden, die dem Raum eine angenehme Temperatur verliehen und auch eine irgendwie romantische Atmosphäre schafften, war sich Elijah sicher, dass das Wasser im Becken alles andere als kalt war. Sein dunkler Blick folgte der Dunkelhaarigen, wie sie das Wasser abdrehte und dann wieder zu ihm bei der Tür zurückkehrte.
„Lya“, murmelte er leise und sah sie an, wie sie nahe vor ihm stehen blieb, spürte ihre Hände auf seiner muskulösen Brust. Tja, wo sie Recht hatte, hatte sie Recht. Elijah würde auch jeden Tropfen Wasser für Lyanna verschwenden, ein wenig war er von sich selbst überrascht, dass er selbst noch nicht auf die Idee gekommen war, ihnen beiden das hier zu machen. Sanft schluckte er, als sie elegant wie eine Nymphe sich das Shirt vom Körper streifte und nun wieder nackt und einfach wunderschön vor ihm stand. Sanft folgte er ihrer Bewegung mit dem Blick, lehnte sich sanft nach hinten gegen die Tür, als er beobachtete wie sie zum Rand des Beckens ging. Sein Blick glitt über ihren Körper, ihre Kurven, die er noch wenige Stunden zuvor so sanft liebkost und berührt hatte. Er liebte diese Frau einfach, mit Haut und Haaren, genauso, wie sie war. Von der Ferne konnte er sie selten so nackt betrachten, ihren ganzen Körper sehen, diesen nun sanft Stück für Stück im Wasser verschwinden zu sehen. Es juckte ihn in den Fingern ihr zu folgen, aber auch gleichzeitig sie zu zeichnen. Unterbewusst biss er sich auf die Unterlippe als sie sich umdrehte, ließ seinen Blick ungeniert über die Vorderseite ihres Körpers wandern, ihre Brüste und ihren Bauch, dann wieder hinauf zu ihrem Gesicht. Sein Blick wie zwei dunkle Seen, sah er, wie sie die Hand ausstreckte und hörte ihre Frage. Oh, er könnte auf der Stelle für sie kommen, wenn sie wollte… Kurz blieb er noch stehen, dann stieß er sich von der Tür ab und wandte sich dieser zu. Mit einem sanften Klicken drehte er den Schlüssel im Schloss, er wollte jetzt definitiv nicht, dass jemand das Zimmer ungefragt betrat. Dann zog er sich die Hose herunter, verbergen konnte er nicht, dass sein Schritt ganz leicht ihnen beiden zeigte, dass er Lyanna attraktiv fand, wenn sie so nackt vor ihm stand. Aber es war nicht so, dass er schon wieder komplett hart war. Die Hose warf er zur Seite und ging geschmeidig, ruhig auf das Becken zu, stieg ebenfalls die Stufen hinab und umgriff Lyannas Hand, lächelte sanft. Er mochte den Kontrast ihrer beiden Hautfarben so sehr, seine Haut so dunkel und ihre so hell. Neben ihr im warmen Wasser angekommen, konnte er nicht anders, als sie direkt an sich heranzuziehen und ihr einen deutlichen, intensiven Kuss auf die Lippen zu setzen. Atemberaubend und emotional, ehe er mit einem Seufzen seine Lippen von ihren löste.
„Hmmm…“, murmelte er sanft, ehe er ihr einen Kuss auf die Wange setzte und sie anlächelte, „Ja… ich glaube Jax würde dich wirklich umbringen. Aber ich… liebe es. Ich liebe dich.“
Gibt ihr erneut einen im Vergleich jetzt doch recht keuschen Kuss, ehe er sie noch etwas ins tiefere Wasser zog, sodass ihr Körper etwas mehr bedeckt war von dem warmen Wasser.
„Ist dir eigentlich vorhin jemand begegnet, als du das hier vorbereitet hast?“, fragte er, die Arme noch immer um sie gelegt, „Muss ich jemandem die Augen ausstechen, weil er oder sie dich so leicht bekleidet gesehen hat?“
Er brummte belustigt auf, würde er das natürlich nie tun. Aber er wollte trotzdem nicht, dass jemand seine Lyanna mit so wenig Kleidung sah. Das war ein Anblick, den er nur für sich behalten wollte.
„Denn die Vorstellungen von manchen unserer männlichen Kollegen hier, will ich nicht noch mehr ankurbeln“, fuhr er dann fort, ließ seine Finger über ihren Rücken gleiten, „Denn das Shirt bedeckt nicht gerade viel. Es geht vielleicht nur bis… hmm… hier?“
Lässt seine Finger über ihren Po gleiten, gerade bis zu der sanften Falte die das Gesäß begrenzte, „Und von dort… ist es nicht viel was fehlt, dass man auch hier vorne… etwas sehen könnte…“
Mit einem Finger streifte er an ihrer Hüfte herum zur Vorderseite ihrer Hüfte knapp an der Kannte ihres Hügels entlang.
Sanft lehnte er den Kopf vor und ging mit seinen Lippen an ihr Ohr.
„Und dann… wäre es nicht mehr weit bis… hier“, hauchte er leise hinein und ließ eine Hand kurz zwischen ihre Beine gleiten, an den Innenseiten ihrer Schenkel entlang, „Und hier… will ich definitiv nicht, dass jemand anderes ist, außer mir…“
Einen Moment hatte er die Augen geschlossen, ließ seine Finger erneut über die Innenseiten ihrer Schenkel streichen, ehe er die Hand wieder über ihren Hügel zu ihrer Taille wandern ließ, „Also… ist dir jemand begegnet?“
Sanft öffnete Elijah wieder die Augen und zog den Kopf zurück, sah Lyanna aus seinen dunklen Augen an. Natürlich würde er niemandem wehtun, aber es würde ihm definitiv nicht gefallen, wenn sie jemandem begegnet wäre. Nächstes Mal wäre es ihm lieber, wenn sie wenigstens noch ein Höschen anziehen würde. Etwas vorschreiben wollte er ihr aber damit auf keinen Fall…

@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 02.05.2021 11:52 | nach oben springen

#52

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 07.05.2021 15:13
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Elijah schien wohl überrascht, als er endlich sah wohin Lyanna ihn so spät noch hinführte. Es war sicherlich nicht so romantisch, wie die Sache die Elijah ihr vorbereitet hatte als sie in der Cottage zusammen waren und den Abend am Strand ausklingen ließen. Aber das war hier war auch okay. Lyanna brauchte keine Kerzenlichter oder ähnliches. Sie wollte nur El. Selbst wenn sie beide einfach nur in einem dunklen, kleinen Raum saßen, solange sie in den Armen des Dunkelhäutigen sein konnte, reichte ihr das bereits aus. Mehr wollte Lyanna nicht und mehr hatte sie auch nie gewollt und würde sie auch nie wollen. Sie spürte seinen Blick auf ihr, wie dieser über ihren Körper striff als sie in die gefüllte, dampfende Wanne stieg. Gab es etwas schöneres, als so von seinem Partner begehrt zu werden, selbst wenn es sich noch nicht mal auf sexuelle Weise hinzog. Lyanna war niemals schüchtern gewesen, aufgrund ihres Körpers, was der Dunkelhäute wohl mittlerweile schon mehrmals, erfahren durfte. Sanft drehte sie ihren Kopf über die Schulter in seine Richtung, die Haare sanft über ihre Schulter fallend, blickte sie dem Dunkelhäutigen direkt in die Augen als sie ihm ihre Hand entgegenstreckte. Zu gerne würde sie wissen was gerade in Elijah's Kopf vorgehen musste aber so gut sie den Soldaten manchmal einschätzen konnte, war er im nächsten Moment so unscheinbar und schon gar unantastbar, das der Dunkelhaarigen einen Moment lang der Atem stockte. Ehe das Klicken des Schlosses und Elijah's Bewegung sie wieder in die jetzige Realität zurückzog und er ihr endlich näher kam. Die Hose, die er trug, hatte dieser so schnell ausgezogen wie er sie angezogen hatte und sie konnte den Dunkelhäutigen nun wieder sehen. So wie er war. Den Körper, den sie noch vor wenigen Stunden an sich gespürt hatte. Seine Haut, in welche Lyanna unter ihren Fingerspitzen und Nägeln spüren durfte. Lyanna biss sich sanft auf die Unterlippe. Es war fast so als könnte sie seinen warmen Atem wieder auf ihrer Haut spüren. Lyanna atmete hörbar aus als Elijah seine Hand in Ihre legte, welche sie sofort sanft umschloss und Elijah zu sich in die Wanne zog. Wie klein und zerbrechlich ihre Hand in Seiner wirkte. Und dann spürte sie auch schon diesen Ruck, seinen Körper gegen ihren, seine Lippen gegen Ihre. Deutlich und Intensiv. Lyanna seufzte hörbar gegen seine Lippen, spürte die Wärme seines Körpers und des Wassers in sich aufsteigen. Seine Haut, wie sie sanft an ihrer klebte, nicht unangenehm. Lyanna folgte dem Dunkelhäutigen mit ihren Kopf ein Stück als dieser den Kuss löste und sie ihn anblinzelte. Bei seinen Worten musste sie deutlich schmunzeln und der Kuss auf ihrer Wange verstärkte dies. „Hm ist das so? Nun dann sollten wir Jax besser nichts sagen.“ lächelte die Dunkelhaarige. „Und selbst wenn … müsste er mich erstmal kriegen … ich bin schnell.“ hauchte sie ihm amüsiert gegen die Lippen ehe er den Abstand überbrückte und sie erneut seine Lippen auf ihren spüren durfte. „Und ich liebe dich.“ hauchte die Dunkelhaarige leise als sie ihre Lippen von seinen löste. Sanft strich sie mit ihrem Daumen über seinen Handrücken ehe sie bei seinen nächsten Worten ihren Kopf verwirrt anhob. Erst wusste die Dunkelhaarige nicht weshalb der ehemalige Soldat sie so etwas fragte. War sie jemanden begegnet. Natürlich war sie das nicht. Nicht das sie wüsste. Lyanna öffnete ihren Mund, wollte etwas sagen, als El weitersprach und ihre Mundwinkel zuckten langsam nach oben. Wirklich? Das … war ja ein ganz anderer Ton von El. Fühlte er sich etwa bedroht in der Hinsicht, das jemand anderes seiner Freundin Aufmerksamkeit schenken könnte? Irgendwie amüsierte das die Dunkelhaarige, das sie wirklich kurz daran zweifelte ob Elijah das wirklich ernst meinte? Immerhin … hat er mal in den Spiegel geschaut. „Unsinn El … niemand hat hier irgendwelche Vorstellungen.“ hauchte die Dunkelhaarige schon fast leise als sie seine Fingerspitzen an ihrem Gesäß spürte, wo vor wenigen Minuten noch der Stoff seines Shirts ihre Haut verdeckte. Sanfte atmete sie gegen seine Lippen. Das leichte Kribbeln war wieder da, was durch seine Berührung ausgelöst wurde. Ihr wurde deutlich wärmer im Körper. War El sich überhaupt bewusst, was er gerade in der Dunkelhaarigen auslöste oder eher gesagt erneut auslöste. Seine Hände striffen nun zu ihrer Vorderseite, spürte wie seine Hände immer tiefer fuhren. Lyanna hielt nur die Luft an, blickte bei seinen Worten in seine dunklen, Augen, verlor sich regelrecht darin. Sie war ganz im Bann des Dunkelhäutigen ehe … seine Hand zwischen ihre Beine fuhr. Lyanna's Körper zuckte, ihre Beine pressten sich automatisch zusammen, hielten seine Hand für einen Moment gefangen. Lyanna keuchte, alles in ihr schrie nach dem Dunkelhäutigen. „El … ich...-“ hauchte sie ehe … El seine Hand wegzog. Zum Glück. Lyanna atmete hörbar aus. Wenn es nach ihr ginge wäre sie sofort wieder bereit für den Dunkelhäutigen gewesen aber … so sehr sie es auch liebte diesen Mann zu spüren war sie froh das Elijah noch rechtzeitig die Hand weggezogen hatte. Sie liebte ihn, sie würden noch viele Nächte und Tage Zeit dafür finden, sich körperlich näher zu sein als sie es beide sowieso waren. Doch viel mehr schätzte sie die Momente in denen sie seine Arme um sich spüren konnte, ein paar Worte aus ihm herauslocken konnte, die er sonst nie aussprach. Dennoch müsste Lyanna lügen, wenn diese Berührung … sie nicht kalt gelassen hätte. Und das hat sie definitiv nicht. Er musste sie nicht daran erinnern, das sie nur Augen für ihn hatte. Lyanna's Arme schlangen sich langsam und sanft um seinen Nacken. „Oh El ...“ hauchte sie mit einem sanften Kopfschütteln. „Du bist schon fast süß wenn du dich bedroht fühlst.“ neckte sie den Dunkehäutigen ehe sie ihn sanft hinunter ins Wasser drückte, das er sich setzen musste. Elegant nahm sie auf seinem Schoß platz ehe sie ihn grinsend anblickte. „Hm jetzt wo ich mich daran erinnere hat mich wohl jemand gesehen. Und zwar die ganzen Rider, die hier leben.“ zog sie ihn weiter verspielt auf ehe sie ihre Lippen gegen seinen Hals drückte. Ihre Hände fuhren hoch zu seiner Wange, hielten sein Gesicht fest, so das er sie anblicken musste. „Das glaubst du doch nicht wirklich. Ich weiß am Besten wie man unbemerkt sich irgendwo durch schleicht. Schließlich hast du mich bei unserer ersten Begegnung auch nicht entdeckt.“ Flüchtig stahl sie sich einen Kuss von seinen Lippen. „Du bist der Letzte, der irgendwas in dieser Richtung zu befürchten hat El … manchmal zweifele ich wirklich ob deine Sehkraft beeinträchtigt ist“ grinste die Dunkelhaarige ehe sie ihr Gesicht in seine Schulter bettete und ihre Lippen dort einen sanften Kuss hinterließ. „Ich habe mich noch nie jemanden so sehr körperlich und seelisch verbunden gefühlt wie dir. Glaubst du wirklich mich interessieren dann noch andere Menschen und ihre Vorstellungen?“ Lya hob sanft ihren Kopf an. „Also um deine Frage zu beantworten, nein mich hat niemand gesehen außer derjenige der mich sehen sollte … und du musst niemanden die Augen ausstechen.“ grinste die Dunkelhaarige und hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn. Sanft griff sie zur Seite nach dem Tuch, das sie bevor sie El hier her geführt hatte, hinplatziert hatte, tränkte es im warmen Wasser und fing damit an El sanft über das Gesicht zu fahren, ehe sie ihren Weg seinen Kiefer und seinen Hals entlang zu seinem Oberkörper fand. Schon fast konzentriert wendete sie sich diesem mit dem nassen Tuch zu obwohl El ja nicht wirklich schmutzig war. „Wie kommst du auf so einen unsinnigen Gedanken?“ murmelte die Dunkelhaarige konzentriert.

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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#53

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 09.05.2021 11:23
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Er wusste selbst nicht, was ihn dazu brachte sich so zu verhalten. War er doch sonst definitiv nicht der Typ für… Eifersucht. Eifersucht war so ein unglaublich hässliches und negativ behaftetes Wort und Elijah würde definitiv niemals nie zugeben, dass er sich gerade ein wenig eifersüchtig verhielt. Wo doch garnichts passiert war. Zumindest sagte Lyanna ihm das.
Und warum er dann auch noch mit diesen Fingern so sexy über ihren Körper fuhr, mit einer Hand zwischen ihren Beinen war und spürte, wie sie sich anspannte, durch die Nähe zu ihr ihren aufgeregten Atem spürte. Elijah wusste, wenn er jetzt ein wenig höher mit seinen Fingern gehen würde, sie spüren würde, sie könnten auf der Stelle wieder Sex haben. Die Spannung zwischen ihnen beiden war in diesem Moment so greifbar, man könnte sie mit einem Streichholz wohl anzünden. Doch er entschied sich dagegen. Er musste und wollte nicht jede Gelegenheit nutzen die Dunkelhaarige zu spüren. Hatten sie sich doch vor nicht wirklich langer Zeit erst sehr… deutlich und intensiv gespürt. Es waren auch die Momente wo sie sich einfach nahe waren, er ihren Körper an seinem Spüren konnte, die Arme um sie legte und ihr einfach nahe war, die ihm so wichtig waren. Diese Momente des Vertrauens und der… Liebe. Außerdem könnten sie noch so viele Nächte und Tage miteinander verbringen und hunderte, tausende Male miteinander schlafen. Natürlich, in der Apokalypse konnte man nie wissen, wann es vorbei war. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen beiden am nächsten Tag sterben würde, war hier im Clubhaus deutlich geringer als dort draußen. Besonders bei dem Wetter, dass den Landstrich auf dem sie sich befanden gerade im Griff hatte.
Trotzdem war er von sich selbst überrascht, Lyanna so deutlich zu sagen und zu zeigen, dass er es nicht wollte, dass andere Typen sie so sahen. Und er sie damit indirekt darum bat, sich nächstes Mal wenigstens ein Höschen noch anzuziehen… der Gedanke, dass sich einer der anderen Kerle hier im Clubhaus zu Gedanken an seine Freundin… er spannte kurz seine Kiefermuskeln an. Natürlich könnte er es nicht verhindern und er wusste ja selbst, wie es war ein Mann zu sein. Die Frau musste nicht mal nur in einem kurzen Shirt herumlaufen, um die Fantasie anzuregen. Es reichte ihm manchmal schon Lyanna nur oben auf der Mauer stehen zu sehen, immerhin wusste er ja, wie sie unter ihrer Kleidung aussah… das waren häufig die Momente, wenn Lyanna ihren Dienst beendet hatte, dass er nicht lange zögerte und mit ihr in ihrem gemeinsamen Zimmer verschwanden. Doch natürlich sexualisierte er Lyanna nicht dauerhaft. Andere Männer waren da anders. Es reichte ihnen aus, wenn eine Frau ihnen kurz, eine Millisekunde, zulächelte und schon ging es los. Dagegen konnte Elijah ja nichts machen, dann müsste er wohl jedem Kerl hier die Augen ausstechen. Es war eine schwierige Situation… er hatte ja auch noch nie gegenüber jemandem so empfunden wie Lyanna. Er liebte diese Frau einfach so sehr, dass es manchmal schon wehtat. Und er wollte nicht, dass jemand sie so sexualisierte, sich zu einem Bild von ihr…
Er schloss einen Moment die Augen, öffnete sie dann wieder, als er ihre Hände in seinem Nacken spürte. Süß? Wenn er sich bedroht fühlte? Aber er…
Sanft spürte er, wie sie ihn tiefer ins Wasser drückte und er sich auf eine der kleinen Erhöhungen setzte, die am Beckenrand waren. So war das Wasser knapp bis unter seiner Brust und wie automatisch legte er die Hände um die Dunkelhaarige, als sie sich auf seinen Schoß setzte.
Als sie ihn angrinste, konnte er nicht anders als zurück zu lächeln.
„Hee!“, brummte er und lächelte jetzt breiter, spürte diesen kurzen Moment der Elektrizität, als sie ihre Lippen auf seinen Hals drückte. Ihre Hände um seine Wangen, ließen ihn sich sanft dagegen schmiegen, ehe er sie aus seinen dunklen Augen ansah. Er hatte ja auch keine große Wahl, hielt sie seinen Kopf ja mit ihren Händen fest.
Die Erwähnung ihrer ersten Begegnung damals in dem kleinen Supermarkt ließ ihn sanft schnauben, etwas beleidigt war er ja schon. Immerhin hatte er damals gewusst, dass sich jemand in dem Markt befinden musste. Nur nicht... schnell genug.
Er folgte ihrem Kopf mit seinem, als sie sich einen Kuss stahl und seufzte dann, hätte er sie gerne weiter geküsst.
„Meine Sehkraft? Warum denn meine Sehkraft?“, hakte Elijah jetzt wirklich verwirrt nach.
Etwas erleichtert atmete er dann schließlich aus, als sie ihm endlich bestätigte, dass niemand sie so gesehen hatte. Und er niemandem die Augen ausstechen musste. Nur er hatte sie so gesehen und Elijah hatte Lyanna auch schon ganz… anders gesehen.
Zufrieden lächelnd lehnte er sich zurück und legte die Arme nach rechts und links ausgebreitet auf den Beckenrand, betrachtete die nackte Lyanna, wie sie auf seinem Schoß saß.
„Okay… gut“, murmelte er dann schließlich und schloss die Augen, als er das feuchte Tuch in seinem Gesicht spürte. Es war angenehm, wenn Lyanna ihn wusch, beziehungsweise sich so um ihn kümmerte. Außerdem wusch er die Dunkelhaarige auch gerne, war es doch eine gute „Ausrede“ um den Körper des jeweils anderen erkunden zu können.
Unterbewusst spannte er seine Brustmuskeln an, als sie mit dem Tuch sanft darüber fuhr, ehe er die Augen bei ihren Worten wieder öffnete. Sie sah ihn nicht an, war auf seine Brust konzentriert und auf die Arbeit, die sie mit dem Tuch verrichtete.
„Wirklich?“, fragte er dann überrascht und legte seine Hand auf ihre, sodass sie mit ihrer Arbeit aufhören musste und ihn ansah, „Du fragst dich, wie ich auf so unsinnige Gedanken komme?“
Der ehemalige Soldat sah Lyanna noch einen Moment ernst an, dann lächelte er, lachte sogar.
„Hast du dich schon mal angesehen Lyanna?“, stellte er dann eine rhetorische Frage. Natürlich hatte sie das.
„Du bist wunderschön…“, fuhr er dann fort und nahm die Arme vom Beckenrand, legte sie an ihre Hüften, „Perfekt… dein Körper ist wie der von Venus oder Aphrodite. Die Göttinnen der Liebe von allen, nur, dass du meine Göttin bist Lyanna…“
Leicht beugte er sich vor und küsste ihre Lippen kurz, „Meine Göttin. Jedes Mal, wenn du wie vorhin auf mir sitzt, dich so bewegst…“, er machte eine kurze Pause und schnaubte sanft, „…raubt es mir den Verstand und ich kann einfach nicht fassen, was für ein Glück ich habe, dich gefunden zu haben. Und was für ein Glück ich hatte, dass du mir damals deine Brecheisenstange nur gegen die Rippen und nicht gegen den Schädel gehauen hast.“
Mit einem sanften Lächeln zog Lyanna näher an sich heran, „und zu allem Überfluss kommt noch deine so unglaublich sympathische, charismatische und witzige Art hinzu. Wie ist es überhaupt möglich, dass es einen Menschen wie dich gibt? Menschen wie du, die einem innerhalb einer Sekunde und mit einem Lächeln das Herz stehlen…“
Er fuhr mit seiner Hand zu ihrer und legte sie auf seine Brust, sodass sie seinen Herzschlag spüren konnte, „Aber wenn du bei mir bist… dann ist es wieder am rechten Fleck. Und ich will dich keinen Moment mehr nicht an meiner Seite wissen. Meinst du das reicht als Gründe, wie ich auf so… unsinnig Gedanken komme, dass ich nicht will, dass dich jemand begehrt? Oder so knapp bekleidet sieht? Denn ich will meine Göttin behalten… ganz alleine.“
Seine dunklen Augen waren tief wie das dunkle Meer in diesem Moment, als er sie ansah und dann sanft lächelte, „Vielleicht wären diese Worte für den Antrag vorhin auch ganz passend gewesen?“
Elijah wollte damit natürlich nicht sagen, dass Lyanna sein Besitz war. Das würde er niemals behaupten. Aber er wollte, dass sie verstand, wie er sie sah und warum er da natürlich… naja nicht Bedenken aber etwas Ähnliches hatte, dass ein anderer Mann sie genauso sehen könnte. Denn sie war seine Göttin, seine ganz persönliche Aphrodite, seine Venus. Er wollte sie nicht teilen.

@Lyanna Lockhart





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#54

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 19.05.2021 15:34
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

„Ja, deine Sehkraft. Du bist wohl in manchen Dingen offensichtlich blind Elijah Magoro.“ schmunzelte die Dunkelhaarige weiterhin während sie weiterhin das Tuch sanft über seine Wange rieb ehe sie kurz innehält und bemerkte das Elijah tatsächlich nicht wusste wovon Lyanna eigentlich sprach. „Dir ist es wirklich nie aufgefallen was?“ Ein amüsiertes Keuchen entfloh ihren Lippen. Sie machte sich keinesfalls über den Dunkelhäutigen lustig. Sie empfand es sogar schon als fast niedlich. „Wenn du außerhalb des Clubhauses trainierst … ist dir da nie aufgefallen wie viele Blicke auf dir liegen und nein ich meine nicht deine Rider Kumpels, die dich im vorbeigehen grüßen.“ Lya schüttelte amüsiert den Kopf. „Verübeln kann ich es ihnen jedenfalls nicht. Ich kann schließlich auch meine Augen nicht von dir lassen.“ Sanft machte sie nun mit dem Tuch weiter. „und dann fragst du dich wirklich wie ich auf solch einen Gedanken kommen kann?“ Lyanna's Mundwinkel zuckten immer noch nach oben. Es war aber definitiv kein Scherz. Lyanna meinte diese Aussage total ernst. Sie würde lügen, wenn es sie manchmal nicht stören würde, wenn andere Frauen ihn ansahen. Denn in diesem Moment konnte sie ihnen genau so ansehen, was ihnen durch den Kopf ging und das war das Schlimmste. Aber was sollte Lyanna tun? Sie konnte schließlich nicht allen die Augen ausstechen. Sie konnte und wollte auch Elijah nichts verbieten. Sie wusste das er sie liebte und sie liebte ihn. Sie vertraute ihm, mehr als sie je einem Menschen vertrauen konnte. Sie wusste Elijah würde ihr nicht weh tun, auch nicht auf diese Weise. Dennoch war dies alles ein bitterer Nachgeschmack, den Lyanna nicht verhindern konnte. Sie stufte sich in ihrem Aussehen keinesfalls herab aber wenn sie El ansah. Da wurde ihr direkt ganz anders, im positiven Sinne und natürlich fragte sich Lyanna manchmal was der Dunkelhäutige an ihr fand. Das war aber normal das wusste sie, solange es nicht in Lyanna's Kopf Überhand ergriff und sie nur daran dachte. Wenn man jemanden liebte, wollte man auch äußerlich stets für jemanden … attraktiv sein. Selbst nach dem Weltuntergang, blieben manche Verhaltensweisen von Menschen stets die Selben. Die Dunkelhaarige zuckte kurz zusammen als der Soldat seine Hand auf ihre legte. Aus den Gedanken gerissen und perplex hörte sie auf den Dunkelhäutigen zu waschen und blickte ihn nur an. 'Du bist wunderschön'. Diese Worte knisterten wie ein Blitz durch ihren Körper, ließen das Wasser im Becker und ihren Körper deutlich wärmer erscheinen. Seine Worte so ehrlich, warm … und wie er sie dabei blickte, das sie ihn am Liebsten mit einem Kuss unterbrochen hätte, doch sie ließ ihn reden. Und wie sie sich wünschte, das El in diesem Moment nicht aufhören würde zu reden. „Eine Göttin sagst du?“ hauchte die Dunkelhaarige. „Reite ich auch auf einem strahlend weißem Ross … oder einem Einhorn? Ein Einhorn würde mir tatsächlich besser gefallen.“ grinste die Dunkelhaarige scherzhaft und zog den Dunkelhäutigen näher an sich heran als er sie küsste. „Nein.“ raunte sie ihm entgegen als er meinte ob diese Worte deutlich passender für einen Antrag gewesen wäre. „Es war perfekt.“ hauchte sie dem Dunkelhäutigen sanft gegen die Lippen. „Du wirst mich nicht verlieren .. nicht an irgendwen oder irgendwas. Nicht heute und auch nicht morgen. Schlag dir das lieber schnell aus dem Kopf.“ Nun war es Lyanna, die sich einen Kuss stahl. Es war merkwürdig Elijah so reden zu hören. Das er wirklich Angst verspürte das jemand anderes die Dunkelhaarige schief anblicken könnte. Sie verstand seinen Hintergedanken. Sie verstand ihn wirklich. Schließlich fühlte sie auch so aber dennoch war es ungewohnt so etwas von ihm zu hören. El schaffte es wirklich Lyanna immer wieder zu überraschen, auf eine gute Weise. „Und wie froh ich bin damals deinen hübschen Kopf verschont zu haben. Das wäre wirklich eine reine Verschwendung gewesen.“ lächelte die Dunkelhaarige und strich ihm sanft über beide Wangen. „Auch wenn du wirklich angsteinflößend warst.“ grinste die Dunkelhaarige und küsste sanft seine Stirn ehe sie wieder etwas von seinem Schoß runterrutschte und ihren Körper und ihren Kopf gegen seine Brust bettete. Dort wo sie seinen Herzschlag schlagen hören konnte. Zufrieden seufzte die Dunkelhaarige und schloss ihre Augen für einen Moment. „Wer wüsste wo ich sonst heute wäre, wenn damals nicht alles so gekommen wäre.“ Lyanna wusste es wirklich nicht. Sie konnte sich keinen anderen Ort vorstellen wo sie sonst hätte sein können, außer bei El. Nicht mal Boston. Womöglich wäre die Dunkelhaarige auch schon längst tot oder Schlimmeres. Es war schließlich nur eine Frage der Zeit gewesen. Lya wusste selbst das sie nicht ewig alleine da draußen sein konnte, zu mindestens nicht ohne dem Tod zu entrinnen. Sanft schmiegte sie ihre Nase in seine Haut und atmete aus. „Egal was passiert wäre oder wo ich gelandet wäre, es wäre noch nicht mal ansatzhalb so gut wie das hier.“ lächelte die Dunkelhaarige sanft ehe sie ihren Kopf etwas anhob und zu ihm hoch blickte „Lass uns ins Landhaus fahren.“ kam es dann plötzlich aus ihr heraus. Auch wenn die Dunkelhäutige nicht ganz deuten konnte wo dieser plötzliche Gedanke und Vorschlag aus ihr kam. Es war einfach ein sporadischer Gedanke, der laut ausgesprochen werden musste. So ähnlich wie wohl der Antrag plötzlich in Elijah's Kopf war und ausgesprochen werden musste. „Ich will wissen ob es noch steht und ob ich die Alkoholflasche wieder finde.“ schmunzelte die Dunkelhaarige. Natürlich war es nicht der Hauptgrund gewesen. „Nur für ein paar Tage...“ hauchte sie hinterher. Sie mochte das Clubhaus. Sie mochte es wirklich. Es war jetzt ihr zu Hause mit El. Sie mochte auch die Leute größtenteils. Und es störte sie auch nicht das sie ihr gemeinsames zu Hause mit El teilen musste. So war es eben. Man konnte nur in einer Gemeinschaft zusammen überleben. Aber manchmal .. da wollte sie einfach auch etwas mehr Zeit für sie selbst und El. Es klang so merkwürdig in ihrem Kopf aber war es wirklich so merkwürdig gewesen? „Wir könnten sagen, das wir nach Vorräten suchen … oder die Umgebung von Toten säubern. Was wir natürlich auch tun … aber zufälligerweise würde das Landhaus sich auf unserem Weg befinden.“ schmunzelte die Dunkelhaarige.

@Elijah Magoro





THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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#55

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 24.05.2021 12:16
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Das war Lyanna da sprach, war für ihn wirklich neu. Er war blind? Das amüsierte Keuchen, dass die Lippen von Lyanna verließ, ließ ihn verwirrt die Augenbrauen zusammenziehen. Von was sprach sie bitte? Normalerweise fielen ihm Dinge auf, er sah sich selbst schon als einen sehr aufmerksamen Mann an. Aber die Blicke, die auf ihm lagen? Von was für Blicken bitte sprach sie? Wenn er trainierte, dann konzentrierte er sich auf sich und das Training. Natürlich grüßte er die anderen Leute, die auf dem Hof waren, Riderkollegen, Frauen und Männer gleich. Aber diese Begrüßungen meinte sie nicht. Sprach sie etwa… oh… sein Gesicht veränderte sich, als er endlich verstand von was sie sprach. Und jetzt wo er in seinem Kopf zurückdachte, fielen ihm tatsächlich die anderen Rider auf, die noch draußen im Hof waren bei gutem Wetter. Er war eben davon ausgegangen, dass sie die Sonne genossen. Sollten die Frauen wirklich… nein. Was sollte man da ansehen? Klar, er war muskulös, aber jeder wusste doch, dass er zu Lyanna gehörte. Und sie zu ihm. Und außerdem… es waren doch nur Muskeln? Die einzige von der er wollte, dass sie die Augen nicht von ihm lassen konnte, war Lyanna und das bestätigte sie ihm mit ihren Worten. Sanft lächelte er nur und schüttelte den Kopf.
„Schlag dir diese Gedanken mal lieber gleich aus dem Kopf“, meinte Elijah nur ruhig und lächelte, „ich liebe dich Lya. Nur dich. Für immer.“
Aber er konnte nachvollziehen, was in ihrem Kopf vorging. Ging es ihm doch genauso. Das Schicksal, wenn man mit so einem attraktiven Menschen zusammen war. Gefallen musst es einem ja aber trotz allem nicht.
Als Elijah dann sprach wie er Lyanna wahrnahm, dass sie seine Göttin war, konnte er die Liebe in ihrem Blick sehen. Die selbe Liebe, die auch in seinem Blick zu sehen war.
„Pferd, Einhorn, Hirsch oder Drache… mir völlig egal, auf was du angeritten kommst Lya“, lächelte er und erwiderte den Kuss, den sie sich von ihm stahl, ehe sie ihre Arme um seinen Oberkörper legte und den Kopf auf seine Brust. Wie so häufig vergrub er die Nase in ihren Haaren, atmete tief ihren Geruch ein, „Hauptsache du nimmst mich mit.“
Einen Moment verharrten sie beide so und genossen die Wärme des Wassers und des jeweils anderen. Diese Szenerie war so friedlich aber gleichzeitig auch so intim. Anders intim, als sie heute in ihrem Bett miteinander waren, nachdem Lyanna ihm bestätigt hatte, dass sie ihn heiraten wollte. Der Gedanke daran ließ sein Herz jedes Mal wieder schneller schlagen.
Entspannt schloss er die Augen, als Lyanna weitersprach. Ja, wo sie heute wohl wäre? Elijah wusste es nicht, er wollte es auch gar nicht wissen. Konnte sich das gesamte letzte halbe, dreiviertel Jahr nicht ohne Lyanna an seiner Seite vorstellen. Kaum zu glauben, dass es erst im Frühling gewesen war, als er sie in D.C. wiedergefunden hatte. Und sie sich entschlossen hatte diesmal mit ihm zu kommen. Kurz spürte er wieder dieses Gefühl in seinem Herzen, diese tiefe Traurigkeit die er den gesamten letzten Winter verspürt hatte, als er nicht gewusst hatte, wo sie war. Ob sie überhaupt noch lebte.
Sanft lächelte er, als sie meinte es wäre nirgends so schön wie hier. Tja, da stimmte er ihr definitiv zu. Was für ein Glück sie doch beide hatten trotz Apokalypse zueinander gefunden zu haben und dann auch noch jemanden zu finden, der die Gefühle des jeweils anderen erwiderte. Und zwar genauso sehr, wie man sie selbst empfand.
Etwas überrascht hob er dann den Kopf, als er Lyannas Vorschlag vernahm. Ins Landhaus? Den Blick nach unten gerichtet erwiderte er den aufgeregten Blick der jungen Frau. Die Alkoholflasche? Der skeptische Blick von Elijah wurde weich, während er Lyanna weiter ansah. Ja... die Alkoholflasche die dafür gesorgt hatte, dass das alles mit ihm und Lyanna erst losgegangen war. Sie hatte seinen Schmerz der Stichwunde betäubte, die man noch heute an seiner rechten Leiste sehen konnte und Lyanna… tja, was der Alkohol mit Lyanna getan hatte konnte er nicht genau sagen, trotzdem hatten sie sich beide in diesem Moment nach der Nähe eines anderen Menschen gesehnt. Wahrscheinlich verklärte sich die Erinnerung an diesen Moment, doch Elijah empfand ihn noch immer als einen sehr schönen Moment und einen sehr… befriedigenden. Trotz des Alkohols, trotz der Schmerzen an seiner Leiste.
„Hmmmm“, brummte Elijah und legte die Arme etwas enger um Lyanna, „Außerdem hätten wir dann mal wieder noch etwas mehr Zeit für uns. Für uns zwei alleine…“
Elijah grinste und legte seine Lippen auf ihre, küsste sie, „Wenn es noch steht… warum nicht. Es hat auf mich damals schon einen recht sicheren Eindruck gemacht. Wenn wir die Tür erneuern, je nachdem in welchem Zustand das Haus ist, könnte das machbar sein. So weit ab vom Schuss sollte uns dort auch niemand finden… denn diesmal sucht uns ja niemand, hm?“
Der ehemalige Soldat knabberte an Lyannas Unterlippe, ehe er sie nochmal kurz küsste und dann nickte, „Okay… aber erst wenn der viele Schnee abgetaut ist. Bei dem Wetter lässt uns Jax eh nicht raus und es ist auch zu gefährlich. Im Haus ist kein Feuerholz und wenn wir welches von hier mitnehmen sollten, wäre das etwas auffällig. Im Frühling… vielleicht nach meinem Geburtstag?“
Die Hände an ihren Hüften schob er Lyanna dann von sich runter und drehte sich, sodass sie sich auf den Vorsprung setzen konnte. Dann ließ er sich nach hinten Fallen und verschwand unter der Wasseroberfläche, eine ganze Weile. Der Becken war nicht riesig, aber er konnte ein oder zwei Schwimmzüge machen, ehe er wieder die Wasseroberfläche durchbrach.
„Und diesen Sommer kommst du nicht drum herum mit mir das Schwimmen zu lernen…“, grinste er vom anderen Ende des Beckens.
Eine Weile bleiben sie noch im Becken, bis sich das Wasser kälter anfühlte und sie diesen Moment hinter sich ließen. Es war schön gewesen, Elijah war wirklich dankbar, dass Lyanna das für sie beide gemacht hatte. Solche kleinen Momente waren wichtig. Wichtig für ihn, wichtig für sie und wichtig für sie beide.

Der Schnee war noch immer recht hoch, aber nicht mehr so hoch und dicht wie zu Weihnachten. Gegen Februar konnte Elijah wieder seine morgendlichen Laufrunden beginnen. Nicht jeden Tag, ab und ankam doch ein Schneesturm dazwischen, aber es wurde wieder deutlich regelmäßiger. Anfang Februar, wachte er wie so oft gegen sechs Uhr in der Früh auf. Draußen war es noch dunkel, immerhin war Winter, keine Überraschung. Sein Blick glitt zu Lyanna, die neben ihm im Bett lag, eine Hand von ihr auf seiner Brust, ihr Körper nah bei ihm. Wie so oft, sie suchte seine Nähe nachts, im Winter noch mehr als im Sommer, da Elijah einfach immer warm war. Er war so etwas wie ihre persönliche Heizung. Sanft lächelte er und hob leicht ihre Hand von seiner Brust, hauchte einen Kuss auf ihren Handrücken, ehe er aus dem Bett rutschte. Sie reagierte nicht, schlief weiter, wie es meistens der Fall war. Manchmal wachte sie auf, schlief aber auch dann sehr oft schnell wieder ein. Sanft deckte er sie mit der Decke zu, sodass ihr durch seine Abwesenheit nicht kalt werden würde und zog sich dann an. Im Winter mit langer Hose und obenrum ein enges Shirt und ein dicker Pullover. Beim Laufen würde ihm wieder warm werden, er konnte ja schlecht eine dicke Winterjacke anziehen. Auf seine Glatze zog er eine enge, dunkle Mütze und schlüpfte in seine Schuhe. Wie immer betrachtete er Lyanna nochmal, bevor er sich sein Messer an den Oberschenkel schnürte und dann das Zimmer verließ. Auch wenn Elijah nie damit rechnete, dass ihm etwas passieren könnte, wollte er dennoch immer noch einen letzten Blick auf Lyanna haben. Die Frau, die er im Sommer heiraten würde. Und die dann offiziell seine Frau war.
Draußen begegnete er dem Wechsel von Nachtwache auf Frühwache, die ihm das Tor öffneten und er dann langsam loslief. Die aufgehende Sonne beleuchtete die Umgebung schwach, als er seine gewohnten Pfade lief, nicht auf der Straße sondern durch den Wald, immer bereit sein Messer zu zücken, doch er hatte erst am vergangenen Tag mit zwei Kollegen die nahe Umgebung um das Clubhaus gesäubert, es würde ihn doch sehr überraschen hier auf einen Beißer zu treffen.
Er war in etwa zwei Drittel seiner Strecke gelaufen, die wenigen Beißer die aus dem eiskalten Ozean getrieben wurden hatte er am Strand erledigt, als er sich durch den Wald wieder auf den Weg zurück zum Clubhaus machte. Da erreichte seine Ohren ein ungewöhnliches Geräusch. Es war das Wimmern, das Fiepen eines Hundes oder Wolfes oder Fuchses. Ganz genau konnte er es nicht identifizieren, doch es hörte sich nach einem sterbenden Tier an. Einen Moment überlegte er einfach weiter zu laufen, das Geräusch kam weiter aus dem Wald, dort war der Schnee noch hoch. Doch als das Wimmern lauter wurde, entschied er sich und stapfte durch den kniehoben Schnee. Seine Beine komplett durchnässt, ging er auf das Geräusch zu und unter einem umgefallenen Baumstamm fand er den Ursprung des Geräuschs. Es war ein Hund, Elijah kannte sich mit Hunderassen nicht sonderlich aus, der Hund hatte langes Fell, gemischt aus schwarz, braun und grau… eine bunte Mischung. Die einzigen Hunde die er kannte waren Belgische und Deutsche Schäferhunde, denn diese wurden auch beim Militär genutzt. Doch dieser Hund war eine Hündin wie ihm bei genauerer Betrachtung auffiel. Sie war schwach, das Fell am Hals blutig und als sich Elijah hinkniete, sah er die große Blutlache die sich immer mehr um die Hündin bildete. Sie würde sterben, deswegen wimmerte und fiepte sie. Der Hündin war bewusst, dass es mit ihr zu Ende ging. Elijah betrachtete die Situation, dann seufzte er und zog das Messer aus seiner Scheide. Er würde die Hündin erlösen, so würde sie nicht ausbluten müssen.
„Schhh“, murmelte Elijah und legte vorsichtig eine Hand auf ihre Flanke. Spürte ihren hektischen Atem, den schnellen Herzschlag. Sie war sogar zu schwach um ihn anzuknurren, war er für sie doch eigentlich ein völlig Fremder. So nahe musste sie dem Tod schon sein.
„Ist okay Mädchen“, murmelte er und streichelte das weiche Fell des Hundes, fuhr über ihren Kopf, „Ist okay… komm, ich helfe dir. Gleich ist es vorbei… du hast es geschafft.“
Er legte eine Hand um die Schnauze der Hündin, damit sie nicht jaulte, dann rammte er ihr das Messer in den Kopf. Sie zuckte, dann lag sie still. Einen Moment hielt Elijah inne, dann zog er das Messer heraus und wischte es im Schnee sauber.
„Ich bin mir sicher du warst ein braves Mädchen. Ein gutes Mädchen“, murmelte er und verstaute das Messer wieder, ehe er den Blick zum Himmel richtete, „Dein Kampf ist vorbei.“
Nochmal strich er über ihr Fell, ehe er sich schon aufrichten wollte. Da bewegte sich etwas am Bauch der Hündin, verborgen unter all dem Fell. Verwundert zog Elijah wieder sein Messer und schob das Fell der Hündin beiseite. Der Anblick dort war fast noch trauriger. Sie lag in einer Kuhle, sodass er unter ihrem Fell die drei Welpen garnicht gesehen hatte. Zwei von ihnen lagen schon still und reglos, vermutlich waren sie erfroren während ihre Mutter noch um ihr Leben gerungen hatte. Aber eines von ihnen bewegte sich noch leicht, stupste mit seiner kleinen Nase gegen den Bauch der Mutter, ehe es den Kopf hob und Elijah aus einem blauen und einem braunen Auge ansah.
„Hey… nah Kleines“, hauchte er und steckte das Messer weg, griff mit seinen Händen um den kleinen Körper und hob den Welpen hoch.
„Ohh.. dir ist ganz kalt, oder? Ja… warte, hier ist es wärmer“, er schob den Welpen unter seinen Pullover, sodass der Kopf des Welpen am Kragen des Pullovers wieder herauskam. Es musste für den Welpen sicherlich etwas stinken nach seinem Schweiß, aber in seinem Pullover war es wenigstens schön warm. Und der Welpe war sehr kalt, er spürte das Zittern des kleinen Körpers. Mit dem Fuß schob er den Schnee über der Leiche der Hündin zusammen, er wollte es den Beißern nicht zu leicht machen sie zu finden. Dann seufzte er und spürte die kleine Zunge des Welpen an seinem Kinn.
„H..Hey!“, lachte er, es kitzelte etwas, „Stopp! Nein.. aus!“
Sanft lächelnd schob er den Kopf des Welpen durch den Kragen zurück unter den Pullover, sodass er den Kopf drehen konnte.
Etwas langsamer machte er sich auf den Weg zurück zum Clubhaus, er würde dennoch noch vor acht Uhr wieder zurück sein, im Winter lief er eine etwas kürzere Runde. Lyanna würde also vermutlich noch schlafen, wenn er wiederkam. Nun… er hatte definitiv eine Überraschung für sie…
Zurück beim Clubhaus fiel der Frühwache garnicht auf, was Elijah da unter dem Pullover trug, er ließ den Welpen auch so lange unter dem Pullover bis er in der Wärme des Clubhauses war.
„So, jetzt komm mal raus du Kleiner“, murmelte er und holte das kleine Tier heraus, sodass er es im Arm halten konnte. Es erwärmte sein Herz, der Welpe war wirklich sehr süß und ein kleines Ebenbild seiner Mutter. Als er den Welpen umdrehte und nachsah, stellte er fest, dass er ebenfalls eine kleine Hündin gerettet hatte.
„So… komm, ich nehm dich mit hoch zu uns. Dann kannst du Lya treffen“, murmelte er und legte sich die Welpin über die Schulter, während er durchs Clubhaus stapfte. Unterwegs schnappte er sich in der Küche eine Scheibe Brot mit Käse und beantwortete die ersten Fragen. Viel konnte er ja nicht sagen, aber er wusste, dass Jax nichts gegen einen Hund im Clubhaus haben würde. Für das Essen würde sich Elijah einsetzen und wenn er sowieso oft Laufen ging, würde der Hund oft genug rauskommen. Außerdem würde er die Hündin definitiv gut erziehen.
Leise öffnete er die Tür zu seinem und Lyannas Zimmer, sah seine Verlobte noch immer friedlich im Bett liegen, schlafend.
Er streifte sich die Schuhe von den Füßen, ging dann ums Bett herum und beugte sich zu Lyanna herunter.
„Guten Morgen Schönheit“, murmelte er und küsste sie, strich mit seiner kalten Nase um ihre herum. Sanft legte er seine Lippen nochmal auf ihre, bis Lyanna ihre Augen öffnete und ihn ansah. Langsam zog er den Kopf zurück und grinste, dann richtete er sich auf und offenbarte den Welpen, den er in der Hand hielt, „Ich glaube hier möchte dich jemand kennenlernen…“
Er setzte den kleinen Welpen auf die Bettdecke und dieser war sofort aufgeregt und näherte sich Lyanna. Natürlich.
Elijah betrachtete die Szenerie und konnte gar nicht aufhören zu grinsen. Während sich Lyanna mit dem Welpen beschäftigte zog er sich den Pullover und das Shirt aus, warf das verschwitzte Zeug in den Korb mit zu waschender Wäsche, ehe er aus der Jogginghose und seiner Boxershorts schlüpfte.
Lyanna war auf den Welpen fixiert, der auch auf sie fixiert war, weshalb er grinsend ins Badezimmer ging und sich abduschte, den Schweiß loswurde, ehe er sich eines der Handtücher um die Hüfte wickelte und zurück ins Schlafzimmer ging.
„Ich hab sie gefunden“, erklärte er, bevor Lyanna fragen konnte, „Ihre Mutter war tödlich verwundet und ihre beiden Wurfgeschwister schon erfroren. Die Kleine hier war als einzige noch am Leben, nachdem ich ihre Mutter erlöst habe…“
Er seufzte leise, während er den kleinen Welpen beobachtete, wie dieser auf dem Bett herumtollte.

@Lyanna Lockhart





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#56

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 06.06.2021 11:11
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Lyanna zog gespielt, ernst ihre Augenbrauen für einen kurzen Moment zusammen. War ihre Eifersucht wirklich so leicht zu erraten? Oder kannte Elijah sie mittlerweile schon so gut, das er auch wirklich hinter jede Fassade der Dunkelhaarigen blicken konnte. Lyanna würde es noch nicht mal als richtige Eifersucht beschreiben. Sie konnte aber auch kein anderes Wort nennen, das dieses Gefühl beschreiben könnte. Sie mochte es nicht, wenn ihn jemand ansah und sie förmlich die Gedanken hören konnte. Aber sie würde nun auch keinem die Augen auskratzen dafür. Zu mindestens nicht wortwörtlich. El war eben mehr als nur ansehnlich und irgendwie konnte sie gar nicht so richtig böse auf diese Frauen sein. Wäre Lya nicht die Frau an El's Seite wäre es wohl ähnlich. Doch El's Antwort war … sehr süß gewesen. Wie er den Kopf schüttelte und sofort jeden Zweifel aus ihrem Kopf verschwinden ließ. So wie es seine Worte immer taten. „Und ich liebe dich El.“ antwortete die Dunkelhaarige, auch wenn es keiner Antwort bedarf, so wollten diese Worte dennoch raus. Lyanna schmiegte ihren Kopf gegen die Schulter des Dunkelhäutigen und ihr Lächeln verschwand diesmal nicht so schnell von ihren Lippen. „Hm“ stieß sie amüsiert zwischen ihren Lippen aus. „Die klingen alle verlockend … besonders das Einhorn.“ schmunzelte die Dunkelhaarige und schloss die Augen. Genoss diesen Moment, die Wärme die von dem Wasser aber auch gleichzeitig von dem Soldaten ausgingen. Das sanfte Schlagen seines Herzens, welches Lyanna unter ihrer Hand an seinem Oberkörper spürte. Wie sehr Lyanna nun gerade ewig so verweilen würde. Was natürlich nicht ging. Womöglich würden sie irgendwann als verschrumpelte Rosinen aufgrund des ganzen Wassers enden. Und natürlich auch weil sie ihre Pflichten hatten. Aber Lyanna wollte gerade nicht mehr an Zombies oder etwas dergleichen denken. Ihre Gedanken waren bei Elijah. El und dem Landhaus. Sie wusste nicht so genau weshalb sie genau dieses Gebäude so anzog. Vielleicht weil Lyanna in einer Stadt aufgewachsen war. Vielleicht weil sie so was immer gemocht hatte. Vielleicht weil es auch der Ort war an dem sie El so richtig nahe war und sie sich dort geborgen fühlte. Aber das waren alles nur Spekulationen. Einen genauen Grund könnte die Dunkelhaarige womöglich nicht nennen. Vielleicht spielten auch alle Faktoren eine Rolle. Menschen wollten doch stets immer das was sie nie haben konnten. Elijah schien dennoch überrascht, das gerade Lyanna diesen Ort vorschlug aber warum auch nicht. Sicher sie hätten auch wieder in die Cottage gekonnt … aber … da waren ja auch wieder Menschen. Lyanna wollte mit Elijah alleine sein. So richtig alleine. Klang das in einer Apokalypse schon selbstsüchtig? Das Lächeln der Dunkelhaarigen wurde breiter als Elijah schließlich zustimmte. Auch wenn es noch etwas dauern würde, freute sich die junge Frau mehr als der Dunkelhäutige es wissen konnte ehe Elijah's Worte ihr Gesicht verziehen ließ. Ja das mit dem Schwimmen war ein deutlich heikles Thema für die Dunkelhaarige und bisher konnte sie sich auch erfolgreich davor drücken. Sie wusste das der Soldat es nur gut meinte und sie nichts zu befürchten hatte wenn Elijah bei ihr war aber dennoch wenn sie nur an das tiefe Gewässer dachte, wurde ihr schon ganz anders. Lyanna seufzte ehe sie wieder lächelte. „Das werden wir noch sehen.“ hauchte die Dunkelhaarige amüsiert während sie dem Dunkelhäutigen nachblickte wie er seine kurzen Bahnen durch das Becken schwamm.

Lange danach verweilten die beiden nicht mehr dort. Das Wasser verlor schließlich irgendwann seine Temperatur und so sehr Lyanna es auch darin mochte, wollte sie sich mit El auch keine Erkältung oder der arten einfangen. Leise giggelnd, als hätten sie das Verbotenste auf der Welt getan, hatte sie ihn an seiner Hand zurück in ihr gemeinsames Zimmer gezogen. Und das letzte an was sich die Dunkelhaarige aktiv erinnerte war, wie sie ihren Kopf und ihre Hand auf El's Brust gebettet hatte, seine warme Hand in ihrem Rücken gespürt hatte und wie schwer ihre Augen wurden. Ein Vorteil gab es mit dem hohen Schnee, der draußen das Land bedeckte und zwar das El bei Lyanna morgens deutlich länger im Bett blieb, etwas was sie sehr genoss. Doch mit der Zeit nahm auch dies ab. Der wenige Schnee der noch nachkam, war kaum der Rede wert, was aber gleichzeitig bedeutete das El morgens wieder sein Lauftraining aufnahm. Etwas was die Dunkelhaarige nicht störte aber dennoch den Dunkelhäutigen neben sich vermissen ließ. Auch wenn er natürlich nie all zu lange weg war, dennoch war es ein mulmiges Gefühl den Soldaten nicht bei sich zu wissen. Lyanna machte sich dennoch immer … Sorgen und sie konnte es auch einfach nicht abstellen, egal wie oft der Dunkelhäutige ihr versicherte, es würde nichts passieren. Lyanna vertraute El, mehr als sonst einem Menschen und das war der einzige Grund der sie ruhig am Morgen weiterschlafen ließ. Sie spürte nur den sanften Druck an ihrer Hand wie er diese anhob. Doch wirklich wach wurde die Dunkelhaarige nicht davon. Sie hatte bis gestern Abend noch Wachdienst gehabt und war ziemlich müde davon gewesen. El hätte vermutlich eine Kugel neben ihr abfeuern können, die Dunkelhaarige wäre nicht erwacht. Sanft drehte sie sich zur Seite, zog die Decke ein wenig höher, mit welcher El sie eben noch so sanft zugedeckt hatte und atmete ruhig, schlafend weiter. Es waren die ersten Sonnenstrahlen, die sich langsam durch das Fenster kämpften, Lyanna's sanfte Gesichtszüge erhellten und sie etwas unruhiger in ihrem Schlaf werden ließ. Ob es schon so spät war, fragte sich ihr Kopf, aber ihre Augen wollte sie noch nicht öffnen. Ein leises Klacken des Schlosses ließ die Dunkelhaarige hellhörig werden. El's kalte Nase um ihre ließ ihr Gesicht verziehen. „Mhm..“ gab sie sanft brummig von sich ehe sie seine weichen Lippen auf ihre spürte und bei seinen Worten sanft die Augen öffnete. „Guten Morgen“ hauchte sie lächelnd zurück. Die Dunkelhaarige rieb sich mit einer Hand sanft durchs Auge ehe sie sich langsam aufsetzte. „Du bist früher zurück als sonst.“ stellte sie im Halbschlaf noch fest ehe sie ihren Blick langsam zu seiner Hand blickte, in dieser er etwas verschlossenes hielt. Sie konnte die leichten Haare sehen und Lyanna … rutschte erstmal ein Stück zurück. „El … wenn das eine Ratte ist-“ hauchte die Dunkelhaarige ehe er seinen Fund offenbarte. Lya's Augen weiteten sich einen Moment als sie den kleinen Welpen in seiner Hand sah. Die Dunkelhaarige wusste einen Moment nicht wie sie reagieren sollte, denn der einzige Kontakt den sie je mit Hunden hatte war … ja .. als sie einer gebissen hatte. Unterbewusst zog sie den Ärmel an ihrer Bisswunde ein wenig mehr herunter, ehe Elijah den kleinen Hund auf dem Bett absetzte. Mit deutlich aufgeregt, wedelten Schwanz und tapsigen Schritten und leisem Wautzen lief die Kleine auch schon auf die Dunkelhaarige los. Lyanna dachte sie würde bei dem Anblick eines Hundes wieder Angst verspüren, doch irgendwie tat sie das nicht. Dafür war die Kleine einfach so süß gewesen. Langsam schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen als sie die Kleine langsam auf ihre Arme nahm. „Wie süß du bist … und so klein.“ säuselte die Dunkelhaarige während sie auch schon die Zunge des Hundes an ihrer Wange spürte. „H-Hey nein.“ grinste die Dunkelhaarige. „Wo hast du-“ wollte sie Elijah fragen, der schon längst in der Dusche verschwunden war. „Wie tragisch.“ murmelte die Dunkelhaarige. Das war nicht fair gewesen aber auch leider Alltag. So wie die Menschen starben, taten es auch die Tiere. Sanft strich sie über das Fell, das so schöne, verschiedene Farben zeigte. Lya richtete sich schließlich mit dem Welpen in ihren Armen auf, lief zur Badezimmertür und blieb dort stehen, lehnte sich dagegen. „Weißt du mein Dad hatte einen Hund. Naja noch bevor ich geboren war. Er hatte immer so etwas gesagt wie das sich alle Menschen gegen einen wenden können aber ein Tier bleibt loyal. Nur .. hatte er es immer gesagt als sei es etwas schlechtes.“ Lyanna kraulte dem Welpen sanft durch den Kopf. „Josie. So hieß sie. Das war der Name der Hündin.“ Der Welpe wurde etwas unruhig in den Armen der Dunkelhaarigen und Lya senkte den Kopf. „Gefällt dir der Name etwa?“ schmunzelte die Dunkelhaarige und ließ die kleine Hündin wieder herunter, welche sofort wieder zurück ins Zimmer ließ und wild erkundete. Lya blickte dieser kurz hinterher. „Denkst du es ist eine gute Idee sie zu behalten?“ fragte die Dunkelhaarige nun etwas ernster. „Was, wenn Jax etwas dagegen hat?“ Lya schüttelte sanft den Kopf. „Ich kann noch nicht mal für mich selbst sorgen, wie soll ich das für einen Hund dann tun.“ schmunzelte die Dunkelhaarige aber es war deutlich herauszuhören, das es mehr Ernst als ein Scherz war. Die Dunkelhaarige machte sich einfach Sorgen und Gedanken. Sie war nicht mehr so leichtsinnig, wie früher gewesen. Schließlich war ein Tier ebenso ein Lebewesen gewesen, eine Verantwortung. Vielleicht nicht so stark wie ein menschliches Baby aber immerhin ein Leben und eine Verantwortung. Elijah und Lyanna hatten jetzt nun so viel durchgemacht. Sie wollte sich und Elijah nicht noch mehr Verantwortung oder gar eine eventuelle Bürde aufzwingen.

@Elijah Magoro




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Elijah Magoro umarmt dich
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#57

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 12.06.2021 12:17
von Elijah Magoro | 652 Beiträge

Warum er so aufgeregt war, als er den kleinen Welpen mit in sein und Lyannas Zimmer nahm, konnte Elijah gar nicht richtig beantworten. Naja gut, eine einfache Antwort wäre wohl, dass er garnicht wusste eigentlich, wie Lyanna gegenüber Haustieren stand. Oder Hunden. Die alte Narbe an ihrem Unterarm kam von einem Hundebiss, aber das war sicherlich eine Ausnahme gewesen. Ein verschrecktes, ängstliches Tier, dass Hunger hatte und Lyanna blöder Weise am falschen Ort gewesen war. Oder so. Außerdem… konnte man die kleine Hündin in Elijahs Armen gar nicht hassen. Sie war so süß, so jung noch und die hellen Augen so neugierig und unschuldig. Sie würde schon nichts gegen die kleine Hündin haben. Die noch garkeinen Namen hatte. Aber das wollte Elijah nicht alleine entscheiden, einen Namen braucht sie aber! Elijah würde die Hündin nämlich gut erziehen, hatte er schon im Militär auch ab und zu mit Hunden gearbeitet. Ein gut erzogener Hund konnte mehr wert sein als Gold. Außerdem hatte er schon vorher immer Hunde beziehungsweise mehr deren Besitzer verabscheut, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle hatten. Ein Hund war ein Rudeltier, es brauchte ein Alphatier, jemanden dessen Befehle ausgeführt werden konnten und durch dessen Selbstbewusstsein auch der Hund selbstsicher wurde. Wenn er kein starkes Alphatier hatte, wurde der Hund oft auch unsicher und wusste nicht, wie er sich zu verhalten hatte. Ein guter erzogener Hund wusste das und war damit auch weniger gefährlich. Trotzdem war ein Hund noch immer ein Tier, ganz kontrollieren könnte man sie wohl nie.
Im Zimmer angekommen weckte er seine Liebste wie jeden Morgen, wenn sie noch schlief, mit einem Kuss. Nur, wenn Lyanna die Nachtwache gehabt hatte, ließ er sie schlafen, denn da kam sie meistens erst ins Bett, wenn er aufstand.
Aber Elijah mochte es, sie mit einem Kuss zu wecken, das erste zu sein, was sie an diesem Tag spürte und sehen konnte. Dieser erste Blick, wenn sie verschlafen die Augen öffnete, ihn ansah und er sofort diese… Liebe und Zuneigung darin sehen konnte. Es erwärmte dem ehemaligen Soldaten immer wieder das Herz. Weil er genauso fühlte, sie mit ebenso einem verliebten Blick ansah. Und das jeden Tag. Und schon bald würde sie seine Frau sein.
Sein Grinsen wurde ein wenig breiter, als Lya schon dachte es wäre eine Ratte. Was zur Hölle sollte ihn bitte dazu bewegen eine Ratte mit in ihr gemeinsames Zimmer zu nehmen? Ratten hatten keinen Nutzen, nein. Von daher zögerte er nicht lange und offenbarte die kleine Hündin, setzte sie aufs Bett und beobachtete die Szene kurz. Einen Moment durchzog ihn Unsicherheit, als er sah wie Lyanna erstmal kurz zurückzuckte, aber als die kleine Hündin dann aufgeregt mit dem Schwanz wedelnd auf Lya zutapste, wurde der Blick seiner Verlobten weich und auch Elijah lächelte erleichtert.
Zufrieden wandte er sich ab und verschwand schnell unter der Dusche, ließ die beiden Damen einen Moment alleine. Er wollte den Schweiß loswerden, außerdem spürte er Hundehaare auf seiner verschwitzten Brust und das fand er unangenehm.
Abgeduscht kam er aus der Dusche und wickelte sich ein Handtuch um die Hüfte, ehe er den Kopf hob und Lyanna mit der Hündin in der Badezimmertür stehen sah. Der Anblick gefiel ihm, wie sie dastand, die kleine Hündin auf ihrem Arm und wie Lyanna sie unterbewusst kraulte. Nachdenklich lauschte er Lyannas Worten, das hatte sie bisher nie erzählt. Tja, selbst nach einem Jahr mehr oder weniger ständigem zusammen sein, erfuhr man noch neue Dinge über einander. Wenn er so darüber nachdachte, wie wenig er Lyanna eigentlich bisher von sich erzählt hatte, über seine Zeit bei der Army… vielleicht würde der Aufenthalt im Landhaus ein guter Zeitpunkt sein mit ihr über mehr Dinge zu reden. Obwohl sie wohl schon die Frau war, die ihn am besten verstand und durchschaute, wusste sie doch so wenig, weshalb er sich so verhielt wie er sich eben verhielt. Dabei wollte er für Lyanna offen sein, ihr alles erzählen, ihr nichts verheimlichen.
„Josie ist ein schöner Name“, sprach der Dunkelhäutige dann und sah, wie auch die kleine Hündin Lyannas Armen darauf reagierte, ehe die Dunkelhaarige sie herunterließ. Elijah öffnete den Mund um noch etwas zu sagen, beobachtete wie Josie zurück ins Zimmer lief, ehe Lyanna schon weitersprach. Also schloss er den Mund wieder und hörte ihr zu, wartete einen Moment ab. Natürlich hörte er ihrer Stimme an, dass sie das weniger als Scherz und mehr ernst meinte. Es war für ihn mittlerweile deutlich leichter zu unterscheiden, wann Lyanna tatsächlich sarkastisch war und wann nicht. Und diesmal war sie es nicht.
„Hey“, fing Elijah sanft an und lächelte, „komm her…“
Er streckte die Hand zu ihr aus und wartete darauf, dass sie zu ihm kam, was sie schließlich auch tat. Kaum spürte er ihre Hand in seiner, zog er sie zu sich heran und an seine Brust, schlang die Arme um sie herum.
„Du weißt, dass es eines der zehn Gebote ist. „Du sollst nicht lügen““, fuhr er fort und lächelte sanft, „Ich weiß, dass dir diese Gebote nicht viel bedeuten, aber trotzdem solltest du dich nicht selbst belügen Lyanna. Du kannst sehr wohl für dich selbst sorgen, das habe ich schon den Öfteren gesehen, dass du niemanden brauchst, der dich beschützt. Sonst hättest du mich damals im Supermarkt wohl kaum so überrascht und all die Zeit davor alleine überstanden. Es heißt nicht, dass man sich nicht um sich selbst kümmern kann, wenn man mal die Hilfe eines anderen in Anspruch nimmt. Und wenn du nicht für dich selbst sorgen könntest, wären wir letztes Jahr nie aus dieser Hölle beim Basar entkommen…“
Kurz schwieg er und schloss die Augen, spürte er doch jedes Mal, wenn er diesen Ort erwähnte wieder unterbewusst seine Wunde an der Seite.
„Also… wir bekommen das schon hin Lya“, murmelte er dann und lächelte, hob die Hände an ihre Schultern und drückte sie ein wenig weg von seiner Brust, „Du bist eine taffe Frau, ich bin ein… hmm naja sagen wir mal etwas taffer Mann…“, der ehemalige Soldat grinste nur, ehe er die Hände an Lyannas Hüften fahren ließ, sie dann sanft hochhob und sich mit ihr umdrehte, sodass er sie auf den kleinen Waschtisch setzen konnte.
„Zusammen sind wir ein taffes Paar. Wir werden das schon hinbekommen mit unserer kleinen Josie“, murmelte er und beugte sich vor, umstrich ihre Nase mit seiner, die mittlerweile warm war, „Und sieh es einfach als Übung Lya… wenn Gott uns irgendwann vielleicht doch noch gewillt ist und du schwanger werden solltest, haben wir schon ein wenig geübt. Und wenn es nicht passiert, werde ich dich weiterhin genauso lieben wie jetzt, das weißt du…“
Sanft legte er seine Lippen auf ihre, küsste sie innig und lange, ehe er seine Lippen wieder löste, „Und dann haben wir eben eine kleine Hündin an unserer Seite, die uns auch viele schöne Moment geben wird, das verspreche ich dir…“
Wieder küsste er Lyanna, selbstsicher und ihr alle schlechten Gedanken nehmend, die oft in ihr aufstiegen, wenn sie irgendwie auf das Thema Kinder kamen. Natürlich würde sich Elijah freuen, wenn er und Lyanna doch irgendwann noch ein Kind bekommen würden. Aber wenn nicht, dann war es ebenso. Das hatte er der Dunkelhaarigen mittlerweile hoffentlich deutlich genug gemacht, dass er sie deswegen nicht weniger Lieben würde. Denn er liebte sie ja für sie, als Person, und nicht für einen Teil ihres Körpers.
Gerade spürte er, wie da so ein kleines Feuer in seinem Bauch entflammte, er mit seiner Zunge in Lyannas Mund eindringen und den Kuss noch mehr intensiver werden lassen wollte. Da hob er den Kopf, unterbrach den Kuss und seufzte. Im Schlafzimmer war ein leises Krachen zuhören gewesen und danach ein hohes Fiepen.
„Tja… daran werden wir uns wohl jetzt erstmal gewöhnen müssen…“, schmunzelte er, küsste Lyanna nochmal kurz auf die Lippen, „Ich sehe mal nach, was sie da draußen treibt, mach du dich fertig…“
Noch immer nur im Handtuch bekleidet ging Elijah zurück ins Schlafzimmer und sah Josie dasitzen, wie sie auf dem Lederband seines Schwertgürtels kaute. Sie hatte es vom Haken gezogen, zum Glück war es gut verpackt in der Scheide und hatte die kleine Hündin nicht verletzt.
„Nein Josie!“, sagte er mit lauter und bestimmender Stimme, „Aus! Nicht darauf rumkauen…!“

@Lyanna Lockhart





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#58

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 13.06.2021 21:52
von Lyanna Lockhart | 3.822 Beiträge

Manchmal hatte sie wirklich das Gefühl das El Gedanken lesen konnte, denn er wusste immer genau wann Lyanna ihn brauchte und was sie hören wollte. Selbst wenn sie das noch nicht mal selbst wusste. Ihre Lippen bildeten ein Lächeln aber ihre Augen spiegelten einfach die Besorgnis und Unsicherheit dar. Da half selbst ein Lächeln der Dunkelhaarigen nichts um davon abzulenken. So wie es oft bei anderen Leute funktionierte, funktionierte es nicht bei dem Dunkelhäutigen. Lyanna wollte auch nicht ihre Gefühle vor Elijah verstecken. Nur manchmal dachte sie dennoch das sie ihn auf irgendeine Weise damit belasten könnte, ihm gar auf die Nerven gehen könnte, in alten Wunden herumzustochern. Es war dämlich das sie dies dachte, hatte der ehemalige Soldat ihr niemals das Gefühl gegeben. Bei seinem sanften 'Hey' brach das Lächeln der Dunkelhaarigen und sie zögerte nicht lange um ihre Hand in seine zu legen. Mit einem sanften Ruck spürte sie schließlich seine warme Haut an ihrer Wange, wie er sie gegen sich drückte und sein Herzschlag ihre von Sorgen geplagten Gedanken langsam beruhigte. Sie machte sich nur Sorgen. Sie hatten in der letzten Zeit zu viel erlebt. Die Sache mit Isaac ließ die Dunkelhaarige immer noch nicht ruhig schlafen. Manchmal aber nur ganz kurz hörte sie manchmal die Stimme des Mannes, der hoffentlich in der Hölle war. So niedlich wie der kleine Welpe auch war, wusste sie nicht ob sie bereit dafür war, sich um ein Lebewesen zu kümmern. Sie hatte Angst davor und sie hatte keine Scheu sich das einzugestehen. Es war nicht mehr die selbe Welt in der sie lebten. Zu dem sie sich nie verzeihen könnte wenn dem Tier aufgrund eines Fehlers von ihr was passieren könnte. Lyanna atmete hörbar aus, ließ ihren warmen Atem über seine Haut streicheln, als ein sanftes Schmunzeln sich auf ihren Lippen bildete. Immer wenn El anfing von Gott zu sprechen. Kein spöttisches Lachen, sie machte sich keineswegs über den ehemaligen Soldaten lustig. Es war etwas was man von dem großgewachsenen Mann, der seine Arme um Lyanna legte nicht erwarten würde. Sie mochte diesen Kontrast irgendwie und wie tief und beruhigend er dabei wirkte. Nicht merkwürdig oder etwas in der Art. Auch wenn Lyanna's Glaube an irgendetwas wie eine göttliche Person eher … kompliziert war seit dem Ausbruch, verspottete sie niemanden, die immer noch in dieser trostlosen Welt Hoffnung darin fanden. Und letztendlich spielte es keine Rolle, denn seine Worte halfen und waren das was die Dunkelhaarige brauchte. Sie schmiegte ihr Gesicht an seine Brust. „Alles nur pures Glück ...“ murmelte die Dunkelhaarige bescheiden gegen seine Brust. Auch etwas wofür sich nicht mehr schämte. Sie wollte nicht gut im Überleben sein, sie wollte nicht gut im Töten sein. Sanft spürte sie den Druck an ihren Schultern, wie er sie sanft von sich wegdrückte und sie ansah. „Du bist der stärkste Mensch, dem ich je begegnet bin … und das ist nicht nur auf das Körperliche bezogen.“ unterbrach sie ihn schon fast und lächelte sanft. Sie wusste das El es womöglich nur aus Spaß sagte um sie aufzuheitern, doch sie meinte es ernst. Es gab keinen Ort an dem sich Lyanna je zu hundert Prozent sicher fühlen würde aber bei El. Bei El würde sie das immer. Ein sanftes Kichern entfloh ihren Lippen als der Dunkelhäutige sie mit einem Ruck anhob und auf den Waschtisch absetzte. Sanft schüttelte sie den Kopf. „El … du kannst doch keinen Hund mit einem Baby vergleichen.“ Die Dunkelhaarige atmete hörbar aus. „So langsam finde ich es gar nicht mehr all zu schlimm wenn du immer Recht hast. Na gut … versuchen wirs.“ hauchte sie ihm lächelnd gegen die Lippen, zog den Dunkelhäutigen spürbar näher an sich ran, ließ sich in den Kuss verwickeln ehe sie wohlig hinein seufzte. Hätte Josie wohl im Zimmer nebenan nicht den Krach veranstaltet, hätte auch sie El nicht so leicht von sich weichen lassen. Ein sanftes Kribbeln zog durch ihren Körper, das schwächer wurde als Elijah sich von ihr löste. Bei seiner Aussage musste die Dunkelhaarige nur leise lachen. „Ich nehme es zurück. Es ist doch fast wie ein Kind.“ schmunzelte die Dunkelhaarige während sie dem ehemaligen Soldaten hinterher blickte und schon fast eine kleine Sehnsucht bereits in ihrem Körper verspürte. Der Moment war verflogen und Lya verweilte einen Moment ehe sie mit einem breiten Lächeln nun selbst in der Dusche verschwand.

Seit dem Tag waren nun schon einige Monate vergangen. Der Schnee, die Kälte, alles nur noch eine blasse Erinnerung. Eine Decke aus Grün hatte sich über die Monate wieder zurück gekämpft. Eine Jahreszeit, die Lyanna deutlich mehr bevorzugte als die Eiseskälte und den dicken Schnee. Josie war mittlerweile schon ein gutes Stück mehr gewachsen und war deutlich nicht mehr auf ständige Aufmerksamkeit angewiesen. Ihr Fell, kam mit den verschiedenen Farben nun deutlich mehr zur Geltung. Auch wenn sich die Hündin deutlich aufgeweckter zeigte, hatten sich Lyanna's Befürchtungen nicht bestätigt. Sie bekamen es hin. Und sie bekamen es verdammt gut hin. Lya war förmlich verliebt in die kleine Hündin, die den Namen des Hundes ihres Vaters trug. Auch wenn sich die Dunkelhaarige immer noch deutlich an die Anwesenheit der Hündin gewöhnen musste, so wie an El's Geburtstag. Als sich die Dunkelhaarige auf den Dunkelhäutigen rollte um ihm mit einer besonderen Überraschung zu wecken und Josie auf Lyanna's Rücken aufgeregt sprang. Dennoch würde sie keineswegs wollen, das die Hündin sie wieder verließe. Lyanna war glücklich. Sie war wirklich glücklich und in der Annahme, das dies auch weiterhin anhalten würde. Besonders als der Tag näher kam an dem Elijah und Lyanna zusammen mit Josie ins Landhaus fahren würden. So sehr wie sie das Clubhaus und die Leute darin mochte, war sie froh etwas mehr Zeit alleine mit Elijah zu verbringen, so richtig alleine. Es war früh am Morgen, ein leichter Nebel zog über die Landschaft. Lyanna war gerade dabei nochmal zu kontrollieren ob sie alles bei sich hatten. Sie würden nicht lange weg bleiben, nur ein paar Tage. Josie lag auf dem Bett der Beiden, hob ihre Ohren leicht an als sie den Dunkelhäutigen vernahm, der von seinem täglichen Lauftraining zurückkam. Lyanna sicherte gerade ihre Waffe wieder ehe sie sich lächelnd zu ihm umdrehte. Es war deutlich ein seltener Anblick Lyanna so früh wach zu sehen. Sanft drückte sie ihm ein Kuss gegen seine Wange. „Ab unter die Dusche mit dir und dann lass uns los.“ hauchte sie ihm entgegen während sie sich wieder ihrem Rucksack zuwandte und weiterhin für die nächste Tage packte. Als auch Elijah sich vorbereitet hatte ging alles ganz schnell. Die Rucksäcke wurden in Elijah's Jeep verstaut, Josie sprang auf die Rückbank und Lyanna lehnte sich im Beifahrersitz zurück, hatte das Fenster einen Spalt geöffnet und genoss die leichte Brise die der Fahrtwind mit sich brachte, als sie aus der Kolonie fuhren. Im Hintergrund lief leise Musik, die El immer so mochte. „Weißt du .. in der Nähe des Landhauses gab es übrigens auch einen See.“ grinste die Dunkelhaarige nach einer Weile ehe sie zu ihm rüberblickte. „Ich hoffe es steht noch. Also das Landhaus. Es wäre zu schade, dabei hängen doch so viele kostbare Erinnerungen daran.“ lächelte die Dunkelhaarige schon fast ein wenig zweideutig. „Und du hast eine Menge Platz zum rumrennen.“ lächelte die Dunkelhaarige als sie sich zu Josie umdrehte, die aufgeregt mit ihrem Schwanz wedelte. Lya lehnte sich wieder zurück und lächelte den Dunkelhäutigen an ehe sie kurz ihre Hand auf seinem Oberschenkel ruhen lässt. „Ich freue mich wirklich, so sehr das ich zwar in der Nacht fast kein Auge zugemacht habe. Aber ich bin nicht müde ...“ Zehn Minuten nach dieser Aussage war die Dunkelhaarige eingeschlafen.

Lyanna öffnete abprubt die Augen als Josie laut bellte. Der Wagen war längst zum Stehen gekommen und Elijah öffnete gerade die Tür, so das Josie aus dem Wagen springen konnte. Die Dunkelhaarige blickte geradewegs auf das Landhaus. Das Gebäude das ihr so vertraut schien. Das .. so gleich schien. Es war nun mittlerweile über ein Jahr her. Es war natürlich nicht im besten Zustand gewesen aber es fühlte sich an als hätte man die Zeit angehalten. Als wäre Lyanna erst gestern mit Elijah dort weg. Langsam stieg die Dunkelhaarige aus und streckte sich. „Weckt Erinnerungen was? Und diesmal kommst du im ganzen Stück hier her.“ scherzte die Dunkelhaarige und drückte im Vorbeigehen dem Dunkelhäutigen einen Kuss auf die Wange, während sie nach ihrem Rucksack griff und ihre Waffe entsicherte. So sehr wie Lyanna sich auch freute hier zu sein, wurde sie nicht übermütig. Das Landhaus schien auf den ersten Blick verlassen, was aber nicht hieß das es so sein musste, das wussten schließlich beide. Sie waren lange nicht mehr hier gewesen. Josie hingegen schien aufgeregt, konnte es kaum erwarten die fremde Umgebung zu erkunden, doch Lyanna pfiff sie zurück und die Hündin hörte. Lyanna blieb mit Elijah einen Moment vor der Tür stehen, versuchte irgendein Geräusch von innen ausfindig zu machen. Doch es war ruhig. Ungewöhnliche Ruhe. Ruhe, die die Dunkelhaarige einfach nicht gewohnt war. Die Dunkelhaarige atmete seufzend aus. „Bitte kein Beißer … oder irgendein Typ der sich jetzt mitten im Raum erhongen hat.“ Lyanna kniff kurz die Augen zusammen als würde sie schon fast drum beten, ehe sie die Tür öffnete und ihre Waffe in den Raum richtete. Nichts. Zu mindestens machte es dies den Anschein. Langsam betrat die junge Frau den Raum, ging langsam hinüber ins Wohnzimmer. Es war durchaus ein Vorteil das sie sich etwas hier auskannten. Lyanna blickte sich um. Es schien so als hätten sie das Gebäude niemals verlassen. Nun … es schien fast so. Lyanna blickte zu dem kleinen Holztisch, der sich vor dem Sofa befand. „Jemand hat unseren Alkohol gestohlen.“ Lyanna pustete sich eine Strähne aus dem Gesicht und grinste den ehemaligen Soldaten an. Womöglich wäre dieser nach der Zeit sowieso ungenießbar gewesen. Lyanna hoffte dennoch das dieser Jemand nicht mehr in diesem Haus war.

@Elijah Magoro




THE DEVILS GOT YOU BEAT
You can run on for a long time. Run on for a long time. Run on for a long time. Sooner or later God'll cut you down.Sooner or later God'll cut you down. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Well my goodness gracious let me tell you the news. My head's been wet with the midnight dew. I've been down on bended knee. Talkin' to the man from Galilee. He spoke to me in the voice so sweet. I thought I heard the shuffle of the angel's feet. He called my name and my heart stood still. Go tell that long tongue liar. Go and tell that midnight rider. Tell the rambler, the gambler, the back biter.Tell 'em that God's gonna cut 'em down. Tell 'em that God's gonna cut 'em down.


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