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The Walking Dead | Endzeit RPG | FSK 18 | Orts- und Szenentrennung | Freecharakter

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.
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#1

Elijah & Lyannas Zimmer

in Doppelzimmer 24.11.2019 23:53
von The Walking Dead Team | 2.581 Beiträge
zuletzt bearbeitet 13.07.2020 16:21 | nach oben springen

#2

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 04.05.2020 21:39
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

---> Großes Tor (Bewacht)

Er wusste schon in dem Moment, als sie nach seiner Hand griff und lächelte, dass sie es sich nicht anders überlegt hatte. Dann bezeichnete sie ihn als Dummkopf und er konnte nicht anders, als schief zu grinsen. Ja, der war er vielleicht, als ihr Blick dann sanft wurde, erwiderte er diesen ebenso sanft. Nein, er glaubte nicht, dass sie denselben Fehler nochmal beging, scheinbar sah sie ihre Trennung damals auch als Fehler an. Genauso wie er auch. Warum genau hatten sie sich dann vor dem Winter eigentlich getrennt? Damals waren sie sich beide so sicher gewesen, dass es die richtige, die einzig richtige Entscheidung war. Im Nachhinein bereuten sie es beide, hatten den Winter eigentlich nur damit verbracht den anderen zu vermissen.
„Das reicht mir“, antwortete er und ließ die Kupplung kommen, sodass der Wagen wieder fuhr. Er konnte der jungen Frau neben sich die Aufregung ansehen, vermutlich auch etwas Unsicherheit? Er wusste es in diesem Moment nicht, in Elijah herrschten zwei Gefühle vor: Nervosität und Freude. Freude, offensichtlich, dass Lyanna endlich mit ihm hier war und Nervosität… naja, einerseits musste er noch mit Jax und Antonio sprechen, doch er konnte sich nicht vorstellen, dass sie etwas dagegen hatten. Aber, er wollte natürlich auch, dass es Lyanna gefiel. Was, wenn sie die Kolonie einfach furchtbar hässlich und abstoßend fand? Das Cottage war natürlich schöner, das Clubhaus war eben einfach etwas… simpler und rustikaler, es war eben ein altes Motorradgang-Clubhaus. Nun, wenn es ihr hier nicht gefiel… dann würde er wohl mit ihr ins Cottage gehen. Doch jetzt wollte er erstmal abwarten, wie sie reagierte.
Er sah die Wachen am Tor an und nickte ihnen zu, diese nickten ihm zu und sahen Lyanna fragend an. Elijah sagte aber nichts dazu, sie vertrauten ihm genug, dass er nichts Dummes anstellte, außerdem sah Lyanna definitiv nach keiner großen Gefahr aus, auch, wenn man dadurch die Dunkelhaarige schnell unterschätzte. So, wie er es anfangs auch getan hatte.
„Bist nen Tag später, als geplant. Wäre deine Schwester hier, wäre sie sicherlich schon wieder ausgerastet“, sagte die Wache und winkte seinem Kollegen, sodass sich das Tor öffnete.
„Wo ist Jen?“, fragte Elijah noch, ehe er als Antwort bekam, „Keine Ahnung. Sie wollte irgendwelche Routen abfahren. Du kennst deine Schwester doch, man sollte ihr lieber nicht zu viele Fragen stellen. Da seid ihr euch sehr ähnlich…“
Elijah lachte leise und nickte nur, dann fuhr er den Wagen auf den großen Platz vor dem Clubhaus, ehe er ihn auf einem der Parkplätze abstellte. Jennicas Motorrad fehlte, das sah Elijah sofort, er würde wohl später mal wieder versuchen sie zu erreichen. Immer war seine Schwester irgendwo unterwegs, wenn er wiederkam. So ganz hatte sie das mit Liz scheinbar noch nicht verkraftet. Die beiden Magorogeschwister hatten den Winter zusammen mit Trübsal blasen verbracht.
Er hatte den Wagen gerade abgestellt und war dabei seinen Schlüssel zu ziehen, da war die Dunkelhaarige schon blitzschnell aus dem Wagen gestiegen.
Lächelnd stieg er ebenfalls aus, holte ihre beiden Rucksäcke aus dem Wagen und stellte sie neben sich. Belustigt beobachtete er Lyanna, wie sie den Blick durch das Clubhaus streifen ließ, alles mit frischen Augen betrachtete, Dinge sah, die Elijah schon seit Jahren nicht mehr beachtete. Rückwärts lief sie tendenziell Richtung Jeep zurück, Elijah rührte sich nicht von der Stelle, ließ sie gegen ihn laufen.
Das Grinsen auf ihrem Gesicht war so erfrischend, dass er nur zurückgrinsen konnte, ihre Hände an seinen Armen spürte. Ja, sie war wirklich hier, es war kein Traum, keine Fata Morgana, denn er spürte ihre Hände wirklich an seinen Armen. Am liebsten würde er sie gegen den Jeep drücken und küssen, so sehr küssen, denn er sprühte innerlich vor Freude. Aber er zügelte sich, sah ein zwei Blicke aus der Werkstatt und von der Mauer, die sie neugierig anblickten. Natürlich, Elijah hatte noch nie jemanden mit in die Kolonie gebracht und, wenn man ihn mal mit einer Frau an seiner Seite sah, dann war es nur seine Schwester. Eine andere Frau gab es in Elijahs Leben nicht. Manche hatten ihn schon gefragt, ob er nicht schwul sei, denn man sah ihn wirklich nie mit anderen Frauen. Aber Elijah hatte eben einfach keine Lust darauf, mit Leuten abzuhängen, die er nicht kannte und die ihm nicht wichtig waren.
„Ja… ja, du bist wirklich hier“, murmelte er und löste dann ihre Hände von seinen Armen. Er würde sie wirklich gerne jetzt küssen, aber hatte auch keine Lust, dass vor all den Leuten zu tun.
„Komm, ich.. ehm… naja…“, er wusste irgendwie nicht ganz, was er sagen sollte. Was bei Elijah selten vorkam, doch irgendwie war diese Situation so sehr gewünscht aber auch so überfordernd.
„Am besten zeige ich dir erstmal mein Zimmer, da können wir die Sachen abstellen und dann… naja. Sehen wir weiter…“, er griff nach seinem Rucksack, schwang ihn sich auf den Rücken und reichte Lyanna dann ihren.
„Komm“, murmelte er und lächelte sie kurz an, ehe er sich umwandte. Er hatte Emilio, seinen wohl mit besten Kumpel hier, noch gar nicht gesehen. Wo der junge Martinez wohl steckte? Sonst trieb er sich doch auch immer auf dem Hof rum. Es war aber noch recht früh am Morgen, vermutlich schlief der ewige Junggeselle noch. Etwas, das Elijah eigentlich auch gerne machen würde. Er spürte noch den Kampf von gestern und die fast durchgemachte Nacht. Viel hatten sie nicht geschlafen, bis das Krankenhaus abgebrannt war.
Sie gingen über den Hof, Elijah grüßte ab und an die Leute, Leute die ihm so vertraut waren. Und sie würden auch Lyanna bald vertraut sein. Sie liefen ein kurzes Stück durch einen Gang, Elijah deutete zu seiner linken, „Hier dahinter ist die Küche und ich esse auch meistens hier. Wenn du Hunger hast, können wir dann wieder hierherkommen und etwas frühstücken. Es klingt jetzt alles kompliziert, aber du wirst doch schon in ein paar Tagen blind zurechtfinden. Wie gesagt, wir sind nicht das Cottage, bei uns ist alles ein wenig familiärer. Schade, dass Jen nicht da ist, ich freue mich auf den Moment, wenn ihr euch kennenlernt.“
Dann ging er weiter den Gang entlang, deutete ab und an auf Türen, sagte, was dort dahinterlag. Meistens waren es die Zimmer von Ridern, dann sagte er eine Weile nichts, sie stiegen eine Treppe hinauf, ehe er vor einer Tür stehen blieb.
„Und das…“, er atmete tief durch und öffnete die Tür, „Das ist mein Zimmer. Etwas weiter abgelegen, damit ich immer meine Ruhe habe…“
Er lächelte und diesmal war sein Lächeln irgendwie unsicher. Sein Herz klopfte wie verrückt, denn was Lyanna ja nicht wusste, war das in sein Zimmer eigentlich niemand durfte außer ihm. Und gelegentlich seiner Schwester, aber auch mit ihr verließ er das Zimmer immer doch recht zügig. Nervös und scheu sah er sie an, wartete, auf ihre Reaktion, als sie in das Zimmer traten und er die Tür hinter ihnen leise schloss. Die Tür war tendenziell eher links an der Wand, links davon war an der angrenzenden Wand direkt ein Fenster. Rechts der Tür an derselben Wand stand ein Doppelbett mit zwei Nachtkästchen auf jeder Seite, auch, wenn Elijah ja nur auf einer Seite schlief. Das Bett war ordentlich gemacht mit einem hellen Laken und dunkelgrauem Bettbezug. Gegenüber vom Bett stand ein Schreibtisch, ebenfalls ordentlich aufgeräumt, sortiert, jeder Stift angespitzt und jederzeit zum Zeichnen Bereit. Rechts neben dem Bett an der letzten Wand, direkt gegenüber dem Fenster, stand ein großer Kleiderschrank und dort befand sich eine weitere Tür, die ins Badezimmer führte. Über dem Bett war ein Regal angebracht, ebenso über dem Schreibtisch, dort standen Bilder in Bilderrahmen und über dem Schreibt auf dem Regal war die schöne Box mit dem Glasdeckel in der man eine perfekt dem militärischen Standard entsprechend gefaltete Flagge, dem sogenannten Dreispitz, der Vereinigten Staaten von Amerika sehen konnte. Daneben standen jeweils zwei Bilderrahmen auf denen eine militärische Medaillenverleihung stattfand. Auf dreien stand Elijah mit welchen seiner Kameraden, auf dem letzten Stand er alleine auf der kleinen Bühne, auf der er die letzten Medaillen seines militärischen Dienstes erhalten hatte. Auf dem Regal über dem Bett standen ebenfalls Bilderrahmen, dort waren aber Bilder von seiner Familie, von Jennica und ihrem vermissten Bruder, seinen Eltern, Bilder aus New York einfach.
Das ungewöhnlichste, oder auffälligste, waren aber wohl die ganzen Blätter mit Zeichnungen, die quasi jeden freien Fleck an der Wand besetzten. Zwischendrin waren auch immer wieder Fotos an die Wand gepinnt, Schnappschüsse aus der Zeit vor der Apokalypse. Elijah, lachend mit zwei seiner Kameraden im Irak, ein Bild aus einer Bar, diesmal aber mit drei seiner anderen Kameraden. Es fanden sich dort viele Bilder, auch Elijah mit seinem Vater, zwei nebeneinander. Der Unterschied bei diesen Bildern war groß, denn auf dem einen war Elijahs lächeln anders. Das war eines der letzten Fotos, dass vor der Apokalypse entstanden war. Vor dem Weltuntergang, aber nachdem Elijah seine Kameraden verloren hatte. Und das hatte sein Lächeln verändert.
Der Dunkelhäutige kannte sein Zimmer ja, wusste, dass es quasi ein Blick in seinen Kopf und sein Herz war. Deswegen war er auch so verdammt nervös und ließ niemanden hier herein. Aber Lyanna war ja nicht irgendjemand, Lyanna kannte sein Herz und nun würde sie auch einen Teil seines Kopfes vielleicht besser verstehen.
Elijah stellte nur den Rucksack auf den Boden, nahm das Gewehr und legte es auf das Fensterbrett, ehe er sich die Schwertscheide vom Rücken schnallte. Dann lehnte er sich gegen die Tür, beobachtete einfach nur Lyanna, wie sie sich im Zimmer umsah. Und sein Herz hörte nicht auf zu pochen, er hörte seinen Puls in den Ohren und sein Mund war ganz trocken. So aufgeregt war er, sie nun hier zu haben.

@Lyanna Lockhart





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#3

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 08.05.2020 13:19
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Als Elijah ihr dann auch nochmal wirklich bestätigte das sie hier konnte sie sich ein weiteres aufgeregtes Lächeln nicht verkneifen. Ihr Blick wandte sich sofort von dem Dunkelhäutigen ab, als hätte sie tatsächlich Angst etwas in der Umgebung zu verpassen. Sie war hier, wirklich hier, wiederholte sie sich immer wieder in ihren Gedanken, doch das hieß nicht das sie bleiben durfte, umso stärker hatte sie das Bedürfnis sich das ganze hier einzuprägen. Elijah hatte nie wirklich viel von seiner Kolonie erzählt, Lyanna wusste also nicht worauf sie sich einließ, dennoch vertraute sie ihm und auch vorerst seinen Leuten. Wer hätte schließlich gedacht das Lyanna einmal in einem Clubhaus einer ehemaligen Bikergang endete. Ihr Vater würde sich wohl im Grabe herumdrehen, wenn er dies wüsste. Das Clubhaus war von außen deutlich überschaubar gewesen und hatte wohl schon einige Jahre auf den Buckel, zu dem es sicherlich schon viel mitgemacht hatte. Das konnte Lyanna bereits an dem eher rustikalen Gebäude erkennen. Nichts was sie auf irgendeine Weiße abschreckte, im Gegenteil. Es hatte irgendwie seinen Charme und Lyanna mochte das. Zu dem besaß das Gebäude noch eine Art Werkstatt. Sicher taten sie das, sonst wäre es unmöglich gewesen die ganzen Bikes oder so ein Auto wie Elijah es fuhr in einer Apokalypse auf Dauer fahrtüchtig zu erhalten. Auch Lyanna's Anwesenheit schien nicht mehr länger unbemerkt zu bleiben, zu mindestens fiel es dem Dunkelhäutigen auf und der Dunkelhaarigen wäre es womöglich auch aufgefallen wäre sie nicht so verdammt aufgeregt gewesen und damit beschäftigt jedes Detail was sich ihr bot in sich einzusaugen. Womöglich wirkte sie wohl gerade wie ein aufgewecktes Kind, das gerade einen neuen Ort erkundete. Erst Elijah's zögerliche Antwort ließ die Dunkelhaarige wieder zu ihm blicken. Es war schon fast so gewesen als würde er gar nicht mehr wissen was er sagen sollte, was der Dunkelhaarigen nur ein weiteres Grinsen entlockte. Das sie den Ex Soldaten auch mal sprachlos erleben würde, war wohl auch ein Wunder. Vielleicht hatte Elijah auch einfach Bedenken, das es Lyanna hier nicht gefallen könnte. Das ganze hier wirkte durchaus doch ein wenig härter. Die Leute wirkten härter und das mussten sie wohl oder übel auch. Es war wohl nicht der Ort , die Erstwahl den sich eine junge Frau wohl vorstellte um ihr Leben dort zu verbringen. Doch der Dunkelhaarigen war dies egal. Wenn sie dafür mit dem Dunkelhäutigen zusammen sein konnte, dann würde sie auch in einer dunklen, dreckigen Kanalisation leben. „Ist ja nicht so als hätten wir eine Menge Zeit.“ lächelte die Dunkelhaarige und nahm ihren Rucksack entgegen, den Elijah ihr entgegen reichte. Es war wohl ungewohnt gewesen das Elijah und Lyanna sich wohl keine Gedanken darüber machen mussten, was sie als nächstes planen. Sie waren nun mehr oder weniger angekommen und der Rest würde sich nach und nach zeigen. Lyanna hoffte weiterhin das sich das Ereignis im Krankenhaus nicht wiederholte. Die junge Frau schluckte ihre deutlichen Zweifel wieder herunter als sie Elijah über den Hof folgte. Ab und an grüßten ein paar Leute Elijah. Lyanna hingegen kassierte eben die verwirrten Blicke, verständlicherweise. Sie hatte schließlich auch mit nichts anderem gerechnet. Stattdessen starrte die Dunkelhaarige nur zurück, prägte sich die die Gesichter der einzelnen Leute ein, jedes Detail. Ihre Augen, ihre Mimik, ihre Haltung und ehe Lyanna nur ein Wort mit den Fremden wechseln konnte hatte sie wohl schon bereits mehr Informationen als diese ihr wohl je erzählen würden. Die Augen und die Mimik spiegelten oft das Erlebte wieder. Die Körperhaltung … nun … diese spiegelte häufig wohl einfach die Laune eines Menschen dar. Lyanna gab zu, die fremde Umgebung machte ihr deutlich weniger aus als die fremden Leute. Und auf den ein und anderen Moment kamen nun auch die Selbstzweifel in der jungen Frau auf. Was würde passieren wenn Elijah's Leute sie einfach nicht akzeptieren würden. Wenn seine Schwester sie hassen würde. Lyanna hatte vor der Apokalypse nie Schwierigkeiten gehabt mit Leuten klar zu kommen oder sich auf eine Art und Weise ihre Sympathie zu ergattern. Aber das hier war nicht mehr die vorherige Welt, das war die Apokalypse. Die Menschen tickten nun anders. Es war schwerer sich ihr Vertrauen und ihre Anerkennung und den Respekt zu verdienen. Elijah führte die junge Frau schließlich durch die Gänge des Clubhauses, auch hier ließ die Dunkelhaarige mehr als neugierig ihren Blick hin und her schweifen. Sie gingen an der Küche vorbei und Lyanna's Blick legte sich wieder auf den Dunkelhäutigen. Konnte sie da etwa Nervosität in seiner Stimme erkennen? Ganz sicher tat sie das. Ob der Dunkelhäutige immer noch Bedenken hatte, das selbst jetzt die Dunkelhaarige sich noch einmal umentscheiden könnte? Als er seine Schwester erwähnte lächelte die Dunkelhaarige kurz. Ja sie hat bereits beim Tor mitbekommen das diese sich wohl momentan hier nicht befand und außerhalb unterwegs war, wo wusste wohl keiner. Nun da hatten Jennica und Lyanna wohl schon mal etwas gemeinsam. „Ich hoffe sie haut mir keine rein.“ antwortete sie nur darauf. „Ich meine wenn ich der Frau begegnen würde, die meinem Bruder Herzschmerz verursacht hätte, würde ich es auch tun.“ scherzte die Dunkelhaarige, auch wenn sie ihre Aussage nicht ganz als Scherz auffasste. Schließlich waren sie Familie gewesen, womöglich auch noch die Letzte die ihnen blieb. Lyanna würde es verstehen wenn Elijah's Schwester ihr erst mal misstraute. Sie gingen eine Treppe herauf und Elijah blieb schließlich vor einer Tür stehen. Sie lag am Ende des Ganges und war deutlich abgelegener. Elijah's Zimmer wie es sich dann schließlich herausstellte. „Nun … das mit der Ruhe hat sich denke ich jetzt erledigt.“ grinste die Dunkelhaarige den ehemaligen Soldaten nicht an. „Sei nicht nervös.“ lächelte die Dunkelhaarige nur und legte ihre Hand um den Türgriff, ehe sie diese nur öffnete und eintrat. Der Dunkelhäutige schloss hinter ihnen die Tür als Lyanna bereits schon einige Schritte ins Zimmer gegangen war. Auch hier wusste Lyanna nicht was sie sich hätte vorstellen können, wenn sie daran dachte wie Elijah's Zimmer wohl aussah. Wenn sie genauer darüber nach dachte hätte sie sich wohl ein einfaches, ordentliches Zimmer vorgestellt mit vielleicht dem ein oder anderen Detail über seine militärische Vergangenheit. Aber das hier übertraf bei weitem deutlich das was sie dem Dunkelhäutigen wohl zugetraut hätte, nicht im negativen Sinne natürlich. Das Zimmer war doch recht groß aber dennoch überschaulich. Auf dem Regal über dem Bett und über dem Schreibtisch standen Fotos verschiedener Art. Die Wand war übersät mit Elijah's Zeichnungen und dem ein oder anderen Foto. Aber es wirkte nicht unordentlich. Lyanna fühlte sich schon fast erdrückt von den verschiedenen Eindrücken, die in diesem Moment auf sie einprasselten. Jedes Bild sagte mehr aus als das andere und Lyanna hatte schon fast Angst sie könnte etwas übersehen. Bevor Elijah noch denken konnte Lyanna wäre schockiert bewegte sich die Dunkelhaarige wieder. Sie musste diesen Eindrücken nach und nach nachgehen, konnte das nicht alles auf einmal tun, auch wenn sie das wohl gerne wollte. Der Rucksack der Dunkelhaarigen glitt derweilen von ihrer Schulter, ehe sie diesen an die Wand lehnte und langsamen Schrittes Richtung Bett lief. Ihr Blick war auf die Familienfotos auf dem Regal darüber gerichtet als sie die Fotos von Elijah's Eltern betrachtete und dessen Geschwistern. „Du hast gar nicht erwähnt das du noch einen Bruder hast.“ erwähnte die Dunkelhaarige nachdenklich. Vielleicht lebte dieser nicht mehr oder er hatte vielleicht etwas getan weswegen Elijah ihn nie erwähnte. Jedenfalls schienen sie auf den Bildern so glücklich, so unbeschwert … fast schon wie ganz andere Menschen. Und für einen Moment fragte sich die Dunkelhaarige ob ihre Familienbilder genau so wirkten, ob diese immer noch an ihrem Ort standen, in ihrem Familienhaus in Boston. „Du siehst ihm ähnlich. ...deinem Vater.“ hauchte die Dunkelhaarige nur und bewegte sich weiter zum Schreibtisch, auf dem Regal wo man Elijah's militärische Vergangenheit deutlich sehen konnte. Neben der Box, die sie bereits schon gesehen hatte, stand ein Bild mit Elijah und dessen Kameraden und die Dunkelhaarige musste grinsen. „Maaan … ich hätte mir doch überlegen sollen meine psychologische Laufbahn beim Militär fortzusetzen.“ scherzte die Dunkelhaarige bei dem Foto voller gutaussehender Männer. Doch ihr Lächeln verschwand direkt wieder als sie auf das nächste Bild blickte. Elijah, nur noch alleine. Es war als würde sie eine fremde Person anblicken, im Gegensatz zu den anderen Fotos die sie von Elijah hier sehen konnte. Diese Tatsache schmerzte die Dunkelhaarige ehe sie nur langsam ihren Blick davon abwandte und sich den Bildern an der Wand zu widmete, ehe ihr Blick wieder bei Elijah stehen blieb. Dem jetzigen Elijah, nicht dem auf den Fotos. Er stand angelehnt an der Tür, wirkte immer noch aufgeregt ehe die Dunkelhaarige sich wieder wegdrehte, zu ihrem Rucksack lief, den sie an die Wand gelehnt hatte. Und nach einer kurzen Minute des herum kramens zog sie selbst ein Foto heraus. Es war zerknittert und an einer Ecke deutlich eingerissen. Es schien auch schon mal nass geworden zu sein. Es hatte Lyanna, wie man bereits erkannte, durch die Apokalypse begleitet. Lyanna hielt es Elijah hin, damit er es sich ansehen konnte. Das ganze Foto wurde in einem Familienhaus aufgenommen, darauf saß eine deutlich jüngere Lyanna mit einem Gipsarm auf dem etwas gekritzelt war, neben ihr ein älterer Mann der einen Arm um sie gelegt hatte, ihr Dad. Davor war eine Geburtstagstorte mit brennenden Kerzen. „Das war an meinem 14. Geburtstag. Mein Dad hat mir wohl die schönsten Rollerskates überhaupt geschenkt … und ich war so verdammt glücklich und aufgeregt das ich diese natürlich sofort ausprobieren wollte … tja was dabei raus gekommen ist, siehst du ja.“ lächelte die Dunkelhaarige nur und schwieg kurz. Ich wollte es eigentlich verbrennen. … also das Foto aber irgendwie … auch nicht. Letztendlich habe ich es vergessen, nun bis jetzt.“ Die Dunkelhaarige blickte den Dunkelhäutigen wieder an. „Es ist schließlich nicht fair das ich gerade nur in deinem Leben herumschnüffele stimmts?“

@Elijah Magoro




I WANT TO BE BEAUTIFUL AS THE OCEAN
And I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. I guess you didn't mean what you wrote in that song about me 'cause you said forever, now I drive alone past your street. Red lights, stop signs. I still see your face in the white cars, front yards. Can't drive past the places we used to go to 'cause I still fucking love you, babe. Sidewalks we crossed. I still hear your voice in the traffic. We're laughing over all the noise. God, I'm so blue, know we're through. But I still fucking love you, babe. I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. 'Cause you didn't mean what you wrote in that song about me. 'Cause you said forever, now I drive alone past your street. You said forever, now I drive alone past your street. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


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#4

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 10.05.2020 17:02
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

In Elijahs Kopf rasten die Gedanken, während er einfach nur an der Tür lehnte und Lyanna beobachtete. Sie stand einfach erst nur im Raum, hatte ihm den Rücken zugedreht und er sah nur ihren Kopf sich langsam drehen, als er ihr Profil erkennen konnte, ihre Augen die von einer Zeichnung zur Nächsten wanderte. Ihr wunderschönes Profil, die gerade Nase, die gerade Linie ihres Kiefers und die vollen Lippen, diese Lippen, die ihn so sehr anzogen. In diesem Moment stellte er sich vor, wie diese Lippen wohl mit einem rötlichen Lippenstift wirken mussten und es verschlug ihm bei dem Bild in seinem Kopf beinahe den Atem. Wenn sie so etwas jemals tragen würde, könnte er vermutlich nicht an sich halten. Lippenstift war das Schminkprodukt für Frauen, welches Elijah schon vor der Apokalypse als aufregend und sehr betörend empfand. Es war unglaublich, wie so ein wenig Farben auf den Lippen einer Frau, diese verändern konnte. In seinem Kopf beschloss er sie so zu zeichnen, dazu musste er sich wohl auf die Suche nach roten Stiften machen. Elijah zeichnete ansonsten ja nur schwarz-weiß, da er immer nur seinen Bleistift dabeihatte. Das Bild das sich von der Zeichnung schon in seinem Kopf abbildete, alles von Lyanna mit Bleistift und dann nur ihre Lippen in den Rottönen. Ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen bei dieser Vorstellung.
Von einem solchen Gedanken sprangen sie dann wieder in eine völlig andere Richtung, eine, die in ihm ein unbehagliches Gefühl auslöste. Was war, wenn er das Zimmer nicht gefiel? Vielleicht war sie überfordert von all seinen Zeichnungen, die sowohl Menschen, als Tiere und auch Landschaften abbildeten. Es war eines in Farben dabei, an diesem hatte Elijah lange gesessen, dafür hatte er sich auch den ein oder anderen Tag in Gefahr gebracht. Es war der Blick vom Strand in der Nähe des Clubhauses hinüber auf eine der kleinen Halbinseln vor Baltimore. Aus Osten hatte die Sonne die Häuser und Bäume auf der gegenüberliegenden Halbinsel angestrahlt und einen atemberaubenden Blick geboten. Gerne hätte Elijah dies auch Fotografiert, doch die letzten Filme für seine kleine Polaroid Kamera waren ihm vor knapp einem Jahr ausgegangen. Er hatte vor ein paar Jahren so eine kleine Sofort-Polaroid-Kamera gefunden, die einem die Bilder direkt ausdruckte. Das waren natürlich keine großen Fotos, aber dennoch, man hatte den Moment eingefangen.
Nach gefühlt einer Ewigkeit für Elijah bewegte sich Lyanna endlich, stand nicht mehr wie angewurzelt da, dies erleichterte den Dunkelhäutigen etwas. Sie drehte sich nicht um, um das Zimmer sofort zu verlassen, sondern ging hinüber zum Bett. Sie betrachtete die Bilder von ihm und seiner Familie, sprach dann das eine Mitglied an, dass er nie erwähnte. Aus gutem Grund.
„Wir wissen nicht wo er ist, oder ob er überhaupt noch lebt“, antwortete Elijah knapp. Er sprach nicht gerne über seinen kleinen Bruder, das hatte sowohl den Grund, dass vor der Apokalypse etwas zwischen ihnen passiert war und auch, dass Elijah ihn in all den Jahren nicht gefunden hatte. Doch das war wirklich ein Thema, über das er nun absolut nicht sprechen wollte. Wohl niemals.
Anschließend kommentierte zu einem Foto von ihm mit seinem Vater, dass sie sich ähnlich sahen und ihm verschlug es in diesem Moment die Sprache. Das hatte er noch von niemandem gehört, aber gut, wie auch? Nur Jennica wusste, wie ihr gemeinsamer Vater aussah, ansonsten hatte zumindest von ihm, niemand die Fotos der Familie Magoro gesehen. Doch diese Aussage von Lyanna ließ sein Herz einen Moment höherschlagen, denn sie hatte ja keine Ahnung, was sie damit gesagt hatte. Wenn es einen Mann gab, der für ihn einfach das Beispiel eines guten Mannes war, dann war es sein Vater gewesen. Das schlimmste, was Elijah jemals passieren könnte, wäre seinen Vater zu enttäuschen, auch jetzt, wo er schon längst nicht mehr auf dieser Erde wandelte.
Elijah riss sich aus den Gedanken über seinen Vater, als Lyanna hinüber zum Schreibtisch ging und dort die Bilder betrachtete, dies ließ den Dunkelhäutigen erneut schlucken. Ja, seine Kameraden. Das Bild war eines seiner Lieblingsbilder gewesen, dass sie es tatsächlich geschafft hatten, dass sie alle darauf passten, vor der winzigen Kamera, mit der es aufgenommen worden war. Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht, als sie scherzte, dass sie wohl beim Militär ihre psychologische Laufbahn hätte beginnen sollen. Tja, natürlich gab es dort trainierte Männer, keine Frage, als Soldat im Einsatz musste man immer für alles bereit sein. Doch sich um die psychologischen Missstände und Probleme der Soldaten zu kümmern, Elijah war sich sicher, dass man dazu ein wirklich hartes Gemüt brauchte. Immerhin wagte er es ja auch nicht ihr zu erzählen, wie man ihn und seine Kameraden damals gefoltert hatte. Der Blick der Psychologin damals in D.C. hatte ihn da eines Besseren belehrt. Nein, so dumm es klingen musste, das waren Dinge, die eine Frau nicht zu hören brauchte. Und schon gar nicht die Frau, die er liebte.
Das Grinsen verschwand von ihren Lippen, als sie das Bild sah, auf dem er sein Distinguished Service Cross und die anderen Medaillen erhalten hatte, auch die, im Namen seiner Kameraden. Elijah sah dort nicht nur von seinem Gesichtsausdruck und den Augen anders aus, sondern auch vom Körperbau. Er hatte natürlich eine neue Uniform für diesen Anlass erhalten, denn in seine alten hatte er nicht hineingepasst. Sie waren zu breit, zu groß, denn Elijah hatte in der Gefangenschaft einiges an Gewicht verloren. Was aber auf dem Bild nicht zu sehen war, denn das hatten sie professionell und gekonnt überschminkt, waren die Hämatome die er noch auf Wange der einen Wange und am Hals gehabt hatte, beziehungsweise die Striemen der Stricke, die er um den Hals getragen hatte, lange Zeit. Diese sah man heute nicht mehr, nur an einer Stelle, aber so unauffällig, dass sie Lyanna nicht aufgefallen waren.
Das Gewicht und die Muskeln hatte er noch in den wenigen Wochen vor der Apokalypse begonnen wieder anzulegen, immerhin war er noch immer im Inland in einer Kaserne. Damals hatte er die Wahl gehabt, ob er ehrenvoll entlassen werden wollte, oder auf Lebenszeit im Innendienst bleiben wollte. Einen weiteren Auslandeinsatz hatte das psychologische Konsil ausgeschlossen, etwas, worüber Elijah verdammt froh war. Er hatte schon damals gewusst, dass er nie wieder dorthin zurückwollte.
Noch immer stand er an die Tür gelehnt, erwiderte dann ihren Blick, nachdem er sich aus der Erinnerung von damals herausgerissen hatte. Das er immer wieder so schnell dorthin zurückkam, ein deutliches Zeichen dafür, dass er die gesamte Zeit psychologisch noch nicht aufgearbeitet hatte.
Ein ganz leises Seufzen entwich ihm, dann beobachtete er, wie sie etwas in ihrem Rucksack suchte, ehe sie es fand. Es war ein Foto, alt, zerknittert, verwässert und ganz eindeutig schon seit Beginn der Apokalypse in diesem Rucksack. Sanft nahm er es ihr aus der Hand und er betrachtete es. Er erkannte Lyanna sofort, auch wenn sie wirklich sehr viel jünger darauf aussah, es musste in ihrer Kindheit gewesen sein. Als sie die Umstände beschrieb, wie es entstanden war, lächelte Elijah leicht, ja, er konnte sich vorstellen wie die kleine Lya versuchte mit den Skatern zurecht zu kommen und sich dabei dann den Arm brach. Belustigt schnaubte er, hob dann den Blick von dem Foto und sah Lyanna an, als sie weitersprach. Sie hatte er verbrennen wollen? Weshalb?
Sein Blick wurde weich, als sie ihn anblickte, all die Unsicherheit und Nervosität waren wie weggeblasen. In diesem Moment war er sich einer Sache sicher: Lyanna war einfach die richtige für ihn, sie war die Frau, die er für immer an seiner Seite wollte. Der Tatsache zum Trotz, dass sie sich erst so kurz kannten, aber die Dunkelhaarige verstand ihn einfach, wie es niemand anderes tat. Nicht einmal seine Schwester verstand ihn auf diese Weise.
„Du schnüffelst doch nicht in meinem Leben herum“, sprach er dann endlich und stieß sich von der Tür ab, lächelte sie an und legte ihr kurz eine Hand ans Kinn, als würde er sie Küssen wollen. Doch er tat es nicht, sondern ging an ihr vorbei, noch immer mit dem Foto in der Hand. Beim Schreibtisch öffnete er eine Schublade, auch diese war natürlich ordentlich, holte einen kleinen Bilderrahmen heraus. Es war wirklich Zufall, dass er noch einen hier hatte, auch noch passend groß für das Foto. Einen Moment später klippte er die Klammern um und reichte den Bilderrahmen zurück zu Lyanna.
„Das hier ist jetzt nicht mehr nur mein Zimmer, nicht mehr nur mein Leben“, fuhr er fort und lächelte, „Sondern auch deines. Ich habe es dir gezeigt, damit… nun, vielleicht werden dir dann ein paar Sachen klarer, die ich nicht in Worte fassen kann. Wie du ja weißt, bin ich kein Mann der großen Worte. Mir sind… Taten lieber.“
Mit diesen Worten legte er wieder seine Hand an ihr Kinn, legte ihr den Kopf etwas in den Nacken und beugte sich zu ihr hinab. Vorsichtig, ganz leicht nur legte er seine Lippen auf ihre, gab ihr einen schon fast keuschen Kuss, als er sich schon wieder von ihr löste, aber mit seinem Gesicht nahe an ihrem blieb, ehe er flüsterte, „Stell es hin wo auch immer du magst. Oder steck es zurück in deinen Rucksack. Du hast die Wahl…“
Dann küsste er sie erneut, etwas kräftiger diesmal, zügelte sich aber. Gerne würde er sie noch mehr küssen, intensiver, er würde Lügen, wenn er nicht gerne sein Bett mit ihr einweihen würde. Doch dazu war er zu müde, außerdem waren sie beide dreckig und sollten sich zunächst säubern. Ansonsten durfte er sein Bett sofort frisch beziehen und das hatte er erst getan, bevor er nach D.C. gefahren war.

@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 11.05.2020 15:33 | nach oben springen

#5

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 12.05.2020 21:10
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Das Elijah wohl nicht gerne über seinen Bruder sprach konnte Lyanna sofort an seiner Stimme erkennen, das er das Thema auch so abtat, was ebenso ein Zeichen war das er wohl nicht gerne darüber redete und Lyanna beließ es auch dabei. Auch wenn sie zugeben musste das sie durchaus neugierig war, was zwischen den beiden vorgefallen sein könnte das Elijah einen gewissen Groll gegenüber seinem Bruder hegte. Aber gerade die Dunkelhaarige verstand es wie es sein konnte von einem Familienmitglied enttäuscht zu werden, weswegen sie den Dunkelhäutigen erst Recht nicht um eine Antwort darauf drängte. So wie sie den Dunkelhäutigen zu nie etwas drängte. Wenn er es ihr erzählen wollte, dann wusste Lyanna würde Elijah das schon tun, wann er es eben für richtig hielt. Sie war eben nur ziemlich überrascht gewesen ein weiteres Gesicht auf dem Foto zu sehen was seinem ähnlich sah. Auch wenn sie sich sicher war das es Elijah nicht so egal war so wie er gerade tat. Da unterschied er sich nicht von Lyanna, denn sie wusste es eben. Ihr war es schließlich auch nicht egal was mit ihrer Familie war aber für weitere Aktionen in diese Richtung war die Dunkelhaarige einfach noch zu stolz, sich mit diesen auseinander zu setzen und würde wohl eine lange Zeit brauchen. Vielleicht wird sie sich auch nie mit dieser Sache auseinander setzen, wer wusste das schon. Es war zwar etwas was die Dunkelhaarige beschäftigte, ihr aber keine schlaflosen Nächte bescherte, so kalt wie es auch klingen mag aber dafür wurde die Dunkelhaarige einfach zu sehr verletzt und für manche Dinge wieder gerade zu biegen war es auch einfach zu spät gewesen. Auf ihre Aussage über seine Kameraden musste Elijah wohl nur grinsen, das konnte sie spüren auch wenn sie ihn nicht ansah. Auch wenn sie das letztere Bild von dieser Reihe eher traurig stimmte, erhellten die Zeichnungen an der Wand und deutlich das farbige Bild deutlich eher wieder Lyanna's Stimmung. Sie konnte sich nicht erinnern je ein wirklich farbiges Bild gesehen habe, das Elijah gezeichnet hatte, was wohl daran lag das sie das auch nie hatte. Aber Lyanna liebte Elijah's Zeichnungen egal ob sie nun farbig waren oder nicht, das hatte sie schon fesgestellt als sie damals durch sein Zeichenbuch blätterte. Und das ganze hier war als würde sie direkt einfach in Elijah's Kopf blicken, all seine Gedanken sehen können, was er für sich verewigte und das war wohl etwas was sie nie abschrecken könnte und die Tatsache daran das er ihr so vertraute ließ ihr Herz deutlich glücklicher schlagen. Schon fast sanft nahm Elijah ihr das Foto aus der Hand, das sie aus ihrem Rucksack gekramt hatte als sie sich endlich wieder zu ihm gewandt hatte. Sie wusste schon fast gar nicht mehr warum sie das Foto bei sich hatte und kam nur durch einen angestrengten Gedankengang darauf. Es war das Foto das ihr ihr Vater noch vor der Apokalypse zu kommen ließ über Mittel und Wege um eventuell bei der Dunkelhaarigen eine Reaktion auszulösen, das sie zurück nach Boston kommt. Sie wusste das sie damals selbst nicht mal stark genug war es einfach zu zerreißen und es achtlos in eine Schublade schmiss. Und sie musste es eben achtlos wieder herausgenommen haben, in Hektik als sie ihre Sachen zusammensuchte als das Militär sie evakuierte. Und seit dem hatte Lyanna wohl dieses kleine Foto, diese Erinnerung verdrängt. Sein leichtes Lächeln verriet ihr sofort das er sich das ganze was ihm die Dunkelhaarige erzählte wohl bildlich vorstellen musste. Auch Elijah stieß sich nun endlich aus seiner Haltung von der Tür weg. Sanft spürte sie seine Hand an ihrem Kinn und Lyanna schloss schon automatisch die Augen, öffnete diese aber sofort wieder als dieser wieder von ihr abließ und an ihr vorbei zu einer Schublade lief und diese öffnete. Lya blickte nur kurz verlegen zu Boden, da sie sich wohl gerade etwas ganz anderes erhofft hatte, da war ihr wirrer Kopf wohl deutlich schneller gewesen als ihr Verstand. Lyanna schüttelte nur den Kopf, versuchte schließlich zu erkennen, nach was Elijah in der Schublade kramte als er einen Bilderrahmen hervorholte und anfing darin das perfekt passende Foto von Lyanna und ihrem Dad einzuklemmen. Die Dunkelhaarige hob dabei nur kurz eine Augenbraue an. Wollte er es wirklich hier aufhängen? Dieses alte, zerfledderte Bild zwischen all seinen schönen ordentlichen Fotos und Zeichnungen? Seine Aussage ließ die Dunkelhaarige nur leicht schmunzeln. Nein Elijah war wirklich kein Mann der großen Worte gewesen, das beschrieb ihn wohl doch am besten aber das war okay. Lyanna waren Taten auch stets wichtiger gewesen und hatten eine deutlich größere Bedeutung als Worte. Worte konnten oft manipuliert werden, anders dargestellt werden als sie es eigentlich waren. Eine Tat wie jemanden das Leben einfach so zu retten und damit gleichzeitig seines aufs Spiel zu setzen … so was konnte man nicht manipulieren. So etwas tat man wirklich nur für jemanden, den man auf welche Art auch immer wertschätzte. „Ich denke ich war noch nie klarer bei Verstand. Und dafür brauchte ich nicht das hier. Egal was passiert ist oder noch passieren wird. Der Zustand deines Zimmers oder gar deiner Kolonie war nie entscheidend weswegen ich hier bin und bleiben will. Ich bin wegen dir hier.“ Lyanna's Blick suchte nach seinem ehe sie seine Berührung wieder so sanft spürte wie wie vorhin und diesmal ließ Elijah sie nicht stehen. Sie spürte seine Lippen auf ihren, schon fast zart als könnte er sie verletzen ehe er sich erneut von ihr löste und ihr das nun eingerahmte Bild zurück gab. Es war ihre Entscheidung, gewesen. Es war vielleicht nicht das Bild das sie unbedingt wollte, das es in Elijah's Zimmer stand aufgrund der Tatsache das es sie wohl jeden Tag an ihren Vater erinnern würde. Aber dieses Zimmer, welches nun auch ihr Zimmer war, dies hatte Elijah ziemlich deutlich gemacht, hätte auch etwas von ihr. Etwas was sich auch Elijah ansehen konnte. Sicher würde sich das mit der Zeit ändern und es würde sicherlich noch einiges dazu kommen aber bis jetzt war es das einzige was sie besaß, zu mindestens von den Dingen vor der Apokalypse. Kaum hatte Elijah seine Worte zu Ende geflüstert spürte sie seine Lippen erneut auf ihren. Diesmal kräftiger, intensiver, das der Dunkelhaarigen deutlich wärmer wurde als sie diesen mit den selben Gefühlen erwiderte Schon fast wieder sehnsüchtig nach seinen Lippen löste sich die Dunkelhaarige diesmal sanft von ihm. „Ich hab meine Wahl schon längst getroffen.“ flüsterte diese nur und löste sich nun von Elijah ehe sie zu dem Regal über dem Bett lief. Sie musste sich leicht auf die Zehenspitzen als sie ihr Bild neben die Familienfotos von Elijah stellte. Kurz betrachtete sie ihr Werk ehe sie den Dunkelhäutigen dann anlächelte. „Ich muss echt aus diesen Klamotten raus.“ waren ihre erste Worte. „Nicht das was du denkst.“ korrigierte sie sich sofort und konnte sich ein verspieltes Grinsen nicht verkneifen ehe sie wieder auf den Dunkelhäutigen zu ging. Sie hob nur ihren Finger und strich damit sanft über seine Wange und betrachtete ihren von Ruß beschmierten Finger anschließlich und blickte wieder zu dem Dunkelhäutigen. „Und du auch.“ hauchte sie nur. „Ich kann schließlich schon das hier tun.“ murmelte die Dunkelhaarige leise und malte mit ihrem Finger in den Ruß ein Herz. Es war ulkig zu sehen wie oft die beiden in den letzten Tagen eine Dusche aufsuchen mussten. Auch wenn der schwarze Ruß noch lange nicht so unangenehm war wie das Blut von Menschen oder gar Beißern. Lyanna, die es dennoch deutlich anders gewohnt war, war wohl über die Möglichkeit einer Dusche deutlich erfreuter als über den Gedanken sich sonst in einem eiskalten Fluss oder See säubern zu müssen und selbst dann war es deutlich schwierig richtig sauber zu werden. Zu dem es nicht immer ganz ungefährlich für eine junge Frau war sich einfach mal in der freien Natur zu entblößen, weswegen Lyanna stets in ihren Klamotten verweilte während sie sich das Beißerblut von der Haut schrubbte … oder das Blut von Menschen. Die Dunkelhaarige löste sich schließlich langsam von ihm, ließ dabei ihre Hand an seine streifen ehe sie ihn mit einem Lächeln über ihre Schulter einfach mit in das Badezimmer zog. Das Wasser war deutlich wärmer als in der Kolonie im Krankenhaus gewesen. Wirklich angenehmer als kaltes Flusswasser. Nach dem sie vor Elijah die Dusche verließ und ihn in Ruhe duschen ließ, schnappte sich die Dunkelhaarige nur eines der Handtücher aus dem Regal ehe sie sich damit abtrocknete und es anschließend wieder um ihren Körper wickelte. Ihr nasses Haar legte sie sich dabei über die Schultern. Sie hatte noch ein paar Ersatzklamotten in ihrem Rucksack aber sie musste sich wohl oder übel sich den Leuten hier anpassen um an Dinge wie Kleidung zu kommen. Die Dunkelhaarige betrachtete sich nur im Spiegel während sie dem immer noch fließenden Wasser zu hörte. Eigentlich sollte sie doch glücklich sein und sich nun wohler als zu vor fühlen. Das tat sie auch aber dennoch ging ihr dieser Gedanke nicht aus dem Kopf das sie nun hier war und lebte, sogar relativ gut lebte und diese Leute zurückgelassen hatte. Es war ein Gedanke der die Dunkelhaarige wohl noch eine Weile verfolgen würde. Sie hoffte nur das sie es verdient hatte mit Elijah hier zu sein und wirklich glücklich zu sein.

@Elijah Magoro




I WANT TO BE BEAUTIFUL AS THE OCEAN
And I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. I guess you didn't mean what you wrote in that song about me 'cause you said forever, now I drive alone past your street. Red lights, stop signs. I still see your face in the white cars, front yards. Can't drive past the places we used to go to 'cause I still fucking love you, babe. Sidewalks we crossed. I still hear your voice in the traffic. We're laughing over all the noise. God, I'm so blue, know we're through. But I still fucking love you, babe. I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. 'Cause you didn't mean what you wrote in that song about me. 'Cause you said forever, now I drive alone past your street. You said forever, now I drive alone past your street. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


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#6

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 13.05.2020 20:08
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Jeder Kuss mit Lyanna war für den Dunkelhäutigen einfach ein Highlight. Obwohl er ihre Lippen nun doch schon häufiger gespürt hatte, war es jedes Mal anders. In voller Leidenschaft, voller Liebe, voller Lust und völlig wild, und dann wieder so sanft und gefühlvoll bis hin zu kaum spürbar und kurz. Jeder Kuss war anders, er würde ihrer Lippen wohl nie überdrüssig werden und hätte er gewusst, dass sie sich vorher auch einen Kuss erwartet hätte, würde er diesen natürlich jetzt sofort nachholen. Aber er wusste es nicht und es war ja eigentlich auch egal, denn immerhin küsste er sie jetzt kräftig und intensiv, dass würde den verpassten Kuss von vorhin schon wieder wettmachen. Gerne hätte er sie länger geküsst, doch sie löste sich von ihm und so nahe wie sie bei ihm stand, musste sie ihre Worte gar nicht laut sagen. Das leise Flüstern und die Worte, die ihre eben noch an seinen hängenden Lippen verließen, ließen ihn sanft lächeln. Schon längst? Sie ging hinüber zum Bett, stellte sich auf die Zehnspitzen, was ihn etwas breiter lächeln ließ. Es fiel ihm eigentlich nie auf, dass Lya doch ein gutes Stück kleiner war als er, aber natürlich hatte er beim aufhängen des Regals nur auf seine Größe geachtet. Sie stellte das Bild ab und wandte sich dann nach einem Moment der Betrachtung wieder zufrieden zu Elijah um. Auch Elijah betrachtete das Bild, sah dann sie an und… schwieg. Dieser Moment brauchte keinen Kommentar, es war alles dazu gesagt worden, was zu sagen war. Außerdem stand es nicht annähernd im gleichen Winkel wie seine anderen Bilder, also würde er das später noch korrigieren müssen. Der Dunkelhäutige war kein Perfektionist, aber es brauchte eben die Ordnung, die hatte man ihm bei der Army eingeflößt.
„Oh, da kann ich…“, setzte er schon an, ehe sie sich dann selbst korrigierte. Er machte ein gespielt enttäuschtes Gesicht, legte dann automatisch seine Hände an ihre Hüften, als sie sich vor ihn stellte. Sein dunkler Blick lag auf ihr, betrachtete ihr leicht vom Ruß verschmiertes Gesicht. Dann schloss er die Augen, als er ihren Finger an seiner Wange spürte, grinste als sie zu dem Entschluss kam, dass er ebenfalls duschen müsste. Was genau sie dort auf seine Wange malte, konnte er natürlich nicht sehen, doch es fühlte sich an wie ein Herz. Manchmal war sie schon eigentlich zu süß, um wahr zu sein. Warum auch nicht? Obwohl Elijah vermutlich in den letzten zwei Tagen so viel geduscht hatte wie schon lange nicht mehr, konnte er seine dreckverschmierte Visage nun ja nicht mehr leugnen, da ihm unmissverständliche Beweise aufgetischt worden waren.
„Nun, wenn du das so siehst…“, murmelte er nur und umgriff ihre Hand, ließ sich nur zu gerne ins Badezimmer ziehen. Wie sollte er diesem Lächeln, dass sie ihm über die Schulter zuwarf, auch widerstehen? Unter der Dusche reinigten sie sich beide, der Ruß ließ sich schwerer als erwartet abwaschen und als Lyanna dann vor ihm aus der Dusche trat, konnte er seine Glatze richtig abschrubben. Als er sich den restlichen Körper auch abwusch, glitt seine Hand wieder über die vier großen Narben der Bärentatze. Schon seltsam, dass er nach den Wochen der Folter im Irak keine, bis fast keine Narbe davongetragen hatte, und dann kam er einmal in eine brenzlige Situation mit einem Bären und trug solche Schandflecken auf seinem Körper. Außerdem war die Geschichte hinter den Narben irgendwie auch total peinlich, fand zumindest Elijah, weil er den Kampf auch noch verloren hatte. Sanft schüttelte er den Kopf, drehte dann das Wasser ab und trat in dem Moment aus der Dusche, als Lyanna gerade ihr Handtuch um ihren Körper wickelte und Elijahs Aussicht verdarb. Die Dusche war angenehm gewesen, dank des großen Heizkessels im Keller des Clubhauses hatten sie hier immer warmes Wasser, trotzdem mussten sie natürlich sparsam sein. Doch den Ruß und den Dreck aus der Kanalisation hätten sie ohne eine Dusche wohl nie wegbekommen.
Ohne ein Wort zu sagen nahm sich Elijah das andere Handtuch aus dem Regal, trocknete sich ab und wickelte es sich dann um die Hüften. Lyanna stand dort, betrachtete sich im Spiegel, die dunklen Haare über eine Schulter gelegt.
„Denk nicht wieder zu viel nach Lya“, sprach er dann mit ruhiger, tiefer Stimme, stellte sich hinter sie, legte die Arme um ihren Körper, zog sie in eine Umarmung, sodass sie sich beide im Spiegel betrachten konnten.
„Ich weiß, dass du nachdenkst, ich kann die Zahnräder in deinem wunderschönen Kopf rattern hören“, fuhr er fort und küsste sie sanft auf die Haare, „Doch es bringt nichts über Eventualitäten und Vielleichts nachzudenken. Wir haben eine Entscheidung getroffen und sie ihre. David ist stark, er wird sie zu einem neuen, sichereren Ort führen und nicht denselben Fehler wie Owen machen. Er wird ein besserer Anführer werden als Owen, denn er ist…“, Elijah machte eine Pause und seufzte leise, „Er ist ein guter Mann. Ich… ich kann verstehen, was du in ihm gesehen hast, dass du dich… naja.“
Er sprach es nicht aus, doch sie wussten beide, was er meinte. Dass sie sich auf ihn eingelassen hatte, auch, wenn es nur dieses eine Mal war. Elijah verstand es, in der kurzen Zeit in der er David kennengelernt hatte, hatte er sich zwar teilweise wie ein eifersüchtiger Arsch verhalten, aber er erkannte einen guten Mann, wenn er einen sah. Und David war definitiv ein guter Mann, er hatte sich nur leider in eine Frau verliebt, deren Herz für einen anderen schlug. Und dieser andere war eben Elijah gewesen. Wer wusste schon, was hätte passieren können, wenn Elijah vor zwei Tagen David und seinen Männern nicht zur Hilfe gekommen wäre, sondern einfach weiter zum Friedhof gefahren wäre. Aber das waren diese Eventualitäten, über die Elijah einfach nicht nachdenken wollte. Denn er hatte ihnen geholfen, er hatte Lyanna wiedergefunden, und sie hatten erneut zueinander gefunden. Das war alles das zählte, denn jetzt waren sie im Clubhaus und sicher.
„Aber nun bist du hier, sind wir hier. Und das ist gut“, sagte er beschließend und lächelte, küsste sie erneut auf die Haare, ehe er gähnte. Jetzt wo er duschen war, es angenehm warm um ihn herum war, kehrte die Müdigkeit mit einem Schlag zurück. Er spürte jeden Muskel seines Körpers und jeder von ihnen schrie, dass er Ruhe brauchte. Genau das, was Elijah vor hatte ihnen zu geben.
„Komm“, flüsterte er ihr durch die Haare ins Ohr und löste sich dann von ihr, kippte das Fenster des Badezimmers, ehe er den Raum verließ und zurück in sein Zimmer ging.
„In deinen Klamotten kannst du nicht schlafen…“, stellte er dann fest, als sie ihm ins Schlafzimmer zurück folgte und er öffnete eine Schublade in dem Schrank, kramte darin und warf ihr dann ein T-Shirt zu, „Hier. Nimm solange das, später können wir dir einen Schlafanzug, wenn du einen brauchst, suchen und andere Sachen, die du anziehen kannst. Du hast eine ähnliche Statur wie meine Schwester, nur wird dir ihr Stil vermutlich etwas zu… hmm, naja sagen wir mal extravagant sein. Ausprobieren kannst du es natürlich, ich stehe dir nicht im Weg, aber wir orientieren uns einfach an Jens‘ Kleidergröße. Da wird sich sicherlich was passendes finden.“
Er kramte sich frische Unterwäsche heraus, ließ das Handtuch fallen und schlüpfte hinein. Anschließend drehte sich der Dunkelhäutige zu ihr um und lächelte sanft, stieg dann ins Bett und legte sich hin, schlug die Decke zurück, „Hier ist noch ein Plätzchen für dich frei, wenn du möchtest…“
Nun schlich sich ein Grinsen auf seine Wangen und er zog fragend und abwartend eine Augenbraue hinauf.

@Lyanna Lockhart





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#7

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 16.05.2020 12:15
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Als hätte sie ihre Gedanken laut ausgesprochen trat auch Elijah nach einer kurzen Weile aus der Dusche heraus. So wie es Lyanna auch bei Elijah mittlerweile in der kurzen Zeit gewisse Dinge erkannte, konnte dies wohl auch der Dunkelhäutige mittlerweile. Es war nicht sonderlich schwer der jungen Frau anzusehen das sie in Gedanken war, Gedanken die sie so sehr beschäftigten wie schon lange nicht mehr. Denn immer wenn Lyanna in Gedanken versank, fixierte sie ihren Blick auf etwas, das konnte alles mögliche sein. Im Moment war es die Person, Lyanna selbst die sich gerade im Spiegel betrachtete. Erst als Elijah seine Arme von hinten um die Dunkelhaarige schlang schloss diese für einen kurzen Moment die Augen und atmete deutlich hörbar aus. Ihr sonst so angespannte Haltung entspannte sich sofort. Ihre Hand, die eben noch sanft an ihren Haaren unbewusst herumspielte fuhr nun seinen Arm entlang, bis ihre Hand seine erreichte und diese sanft auf seiner ruhen ließ. Seine Haut war immer noch so angenehm warm gewesen nach der Dusche … obwohl Elijah allgemein ja eher selten kalt hatte im Gegensatz zu der jungen Frau, die er in den Armen hielt. Als sie ihre Augen wieder öffnete und Elijah und sich selbst in dem Spiegelbild betrachtete gefiel ihr dieser Anblick deutlich und es klang vielleicht bescheuert aber sie fühlte sich direkt einfach besser, einfach das Elijah hier und sie festhielt. Bei seiner Aussage musste die Dunkelhaarige sichtbar schmunzeln. Wenn es nur so einfach wäre und Lyanna wirklich ihre Gedanken abstellen könnte, dann wären womöglich so viele Menschen sorgenfreier und glücklicher aber es war nicht so einfach. Besonders nicht für Lyanna. Sie tat dies schon immer und das war womöglich ihre größte Schwäche. Das sie über alles, in den noch so verschiedensten Perspektiven, nachdachte und hinterfragte. Anstatt ihre Entscheidung zu akzeptieren, fragte sie sich oft was sie hätte anders machen können. Ob es richtig oder falsch war. Sich auf irgendeine Weise zu rechtfertigen. Sie wollte ihre Handlungen verstehen und nachvollziehen können. Sie wollte sich sicher sein das sie gut war und nicht böse … . Aber sie wusste auch das man manchmal schlechte Dinge tun musste um zu überleben. Das wie Elijah schon sagte man akzeptieren musste wie man sich entschieden hatte. Manchmal gab es keine bessere und keine schlechtere Entscheidung. Manchmal war es einfach so gewesen. „Ich weiß das du recht hast.“ seufzte die Dunkelhaarige, das wusste sie wirklich. Sie wusste genau so das diese Leute stark waren und hartnäckig. Sonst hätten sie wohl kaum auch so lange mitten in der Hauptstadt, wo es wohl am Schlimmsten zugeht überlebt. Auf ein Feuer ist natürlich keine Kolonie vorbereite. Darum ging es Lyanna auch nicht. Als Elijah dann wieder von David sprach wandte Lyanna ihren Blick von dem Spiegelbild ab. Er sprach seine letzten Worte nicht aus aber Lyanna wusste genau was gemeint war, was dazu führte das sich die Dunkelhaarige in seinen Armen sanft drehte, so das sie ihn nun ansehen konnte. „Ich habe gar nichts in ihm gesehen.“ sprach die junge Frau leise und ehrlich, ehe sie ihren Blick anhob. „Aber ich sehe so viel in dir.“ hauchte die Dunkelhaarige. Und das sie Elijah über den Winter einfach nicht bei sich hatte, besonders in ihrem damaligen Zustand schmerzte so sehr, mehr als der Pfeil in ihrer Schulter, mehr als jeder Schlag und deutlich mehr als Hände an ihrem Hals, die zudrückten und das ließ sie nicht klar denken. Es war ein Moment der Schwäche, sie wollte etwas anderes spüren als den Schmerz den Elijah tagtäglich ihrem Herz aussetzte. Aber sie hatte nie etwas in David gesehen, schon gar nicht ihre Zukunft oder so etwas ähnliches. „Aber weißt du was mich an dieser ganzen Situation so ängstigte?“ Lya's Hände fuhren nun langsam an seinen Armen hinauf ehe sie ihre Hände hinter seinem Nacken verschränkte. „Das ich Lebewohl zu Menschen gesagt habe, wo ich dachte das sie mir etwas bedeuteten. Aber ich habe einfach nur den Drang gefühlt es endlich hinter mir zu lassen und zu verschwinden ...“ Lyanna's Blick suchte wieder nach seinem. „Sera's Worte trafen mich aber nicht auf eine Weise wie ich es dachte. Letztendlich bin ich ja nicht ihre Mutter … und sie nicht mein … Kind.“ Die Dunkelhaarige schüttelte den Kopf. „Ich habe Angst das ich ein schlechter Mensch bin. Das ich schlecht zu den Leuten um mich herum bin ohne es zu merken.“ Ihre Hände schlangen sich nun um seine Taille während sie ihren Kopf gegen seine Brust drückte und die Augen schloss. „Aber ich habe dich so vermisst, das es weh tat und ich wollte einfach bei dir sein ganz egal welche Konsequenzen es mit sich zog.“ atmete die Dunkelhaarige aus. „Ich will gut sein. Aber manchmal weiß ich einfach nicht mehr was gut ist. Aber das hier ist .. gut und ich will das es bleibt.“ murmelte Lyanna nur leise in seinen Armen. Eine Weile verblieb sie einfach so, ohne ein weiteres Wort zu sagen, es waren auch keine weiteren Worte von ihrer Seite aus nötig. Nach einer Weile konnte sie seinen warmen Atem an ihrem Ohr spüren und wie er sich dann von ihr löste. Sie konnten nicht ewig so dastehen, das wusste Lyanna, auch. Die Dunkelhaarige folgte ihm zurück in sein Zimmer als er wohl feststellt das Lyanna wohl nicht mehr in ihrer Kleidung schlafen konnte. Elijah kramte aus seiner Schublade eines seiner T-shirts heraus und warf es der Dunkelhaarigen zu. Einen kurzen Moment strich sie einfach nur mit den Daumen über den weichen Stoff ehe sie leicht unbewusst lächelte. „Wie war das noch gleich, ich schnüffel nicht deinem Leben herum? Nun mache ich mir schon deine Kleidung zu eigen … du wirst schon sehen wie schnell ich mich hier einnisten werde.“ scherzte die junge Frau nur und ließ in dem selben Moment das Handtuch von ihrem Körper gleiten ehe sie in das Shirt das Elijah ihr gegeben hat schlüpfte. Es war ihr sichtbar zu groß, schließlich war Elijah auch deutlich größer und breiter durch seine Muskeln. Etwas was Lyanna definitiv aber nicht störte. Der Stoff reichte genau um alles wichtige zu verdecken. Sanft krallte sich die Dunkelhaarige in den Stoff, es roch einfach nach ihm, etwas was Lyanna bewusst kurz die Augen schließen ließ, während Elijah weitersprach. „hm das wird sie sicher sehr gut finden. Sie kennt mich nicht und ich vergreife mich an ihren Klamotten. Dann solltest du besser gleich ein Grab für mich schaufeln.“ grinste die Dunkelhaarige. Sie machte sich darum keine Gedanken, nach und nach wird sich das schon alles regeln. Jetzt im Moment war sie doch bestens versorgt gewesen. Als Elijah ins Bett stieg, stand die Dunkelhaarige noch da. Jetzt wo sie hier waren, sie geduscht waren und es ruhig und sicher war, spürte auch die Dunkelhaarige wie die Müdigkeit langsam zurückkehrte, gut es war den Beiden auch nicht zu verübeln. Als Elijah die Decke zurück schlug und seine Worte der Dunkelhaarigen ein sanftes Lächeln entlockten. Das ließ sie sich definitiv nicht zwei mal sagen. Mit ein wenig Anlauf und Schwung sprang sie förmlich neben Elijah ins Bett. Die junge Frau legte sich nur auf die Seite, so das sie Elijah betrachten konnte, ihr Lächeln war nicht verschwunden. Schon fast komisch in einem Bett zu liegen, das keine Spuren der Apokalypse aufwies, sie nicht noch einen toten Körper daraus zerren musste. Es war normal so wie es eben vor all dem hier gewesen war. Ihre Hand fuhr zu seiner Wange während ihre Finger sanft über seinen Bart strichen ehe sie ihn sanft an seinem Kinn zu sich zog und ihre Lippen wieder auf seine pressten. Sanft und Liebevoll. Sie würde lügen wenn sie nicht seine Nähe spüren wollte, seine komplette Nähe. Aber Lyanna's Angst ließ sie da deutlich wieder angespannter wirken. Elijah mache es einem auch nicht einfach, das nicht zu wollen. Allein schon wie er sie ansah oder gar berührte. Ihre Gedanken waren gerade deutlich in einer schöneren Vorstellung, was sehr deutlich keine große Hilfe war. „Komisch ...“ hauchte die Dunkelhaarige und löste sich schnell wieder von diesen Gedanken. „Ich hab Angst meine Augen zu schließen … vielleicht ist das ganze immer noch nicht echt und ich wache einfach wieder auf und liege immer noch in diesem verdammten Bett im Krankenhaus in Washington.“ hauchte die Dunkelhaarige nur belustigt.

@Elijah Magoro




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And I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. I guess you didn't mean what you wrote in that song about me 'cause you said forever, now I drive alone past your street. Red lights, stop signs. I still see your face in the white cars, front yards. Can't drive past the places we used to go to 'cause I still fucking love you, babe. Sidewalks we crossed. I still hear your voice in the traffic. We're laughing over all the noise. God, I'm so blue, know we're through. But I still fucking love you, babe. I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. 'Cause you didn't mean what you wrote in that song about me. 'Cause you said forever, now I drive alone past your street. You said forever, now I drive alone past your street. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


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#8

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 16.05.2020 16:54
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Elijah legte automatisch die Arme um Lyanna, als sie sich noch im Badezimmer an ihn drückte. Wie sollte er auch nicht, es war wie ein Reflex, der mittlerweile bei ihm eingespeichert war.
„Ich habe dich auch sehr vermisst Lya“, flüsterte er dann leise in die Stille nach ihren Worten, mehr sagte er nicht. Es reichte wohl auch aus, zu dem Thema war nun alles gesagt worden. Er konnte die Gedanken der Dunkelhaarigen verstehen, ging es nicht jedem Menschen so? Wollte nicht jeder in seinem tiefsten Inneren eigentlich ein guter Mensch sein? Andere Leute hatten aber vielleicht einfach einen anderen Blick oder ein verzerrtes Bild von einem guten Menschen, vermutlich hatte da jeder seine eigene Meinung dazu. Elijahs Bild eines guten Menschen war anders als das Bild von Lyanna. Und so war es bei jedem Menschen. War es dann überhaupt möglich ein guter Mensch zu sein, wenn für jeden Einzelnen andere Attribute zählten, dass man einen Menschen als „gut“ bezeichnen konnte?
Der ehemalige Soldat wusste es nicht und er wollte sich darüber gerade auch nicht den Kopf zerbrechen. Er wollte es einfach genießen Lyanna so nahe bei sich zu spüren, ihren Atem sanft über seine Brust streichen zu fühlen und ihren Herzschlag gegen seinen zu empfinden. Das Schweigen zwischen ihnen war nicht unangenehm, es gab selten ein Schweigen, dass Elijah als unangenehm empfand. Nach einer kleinen Weile löste er sich dann von ihr und forderte sie auf ihm ins Schlafzimmer zurück zu folgen, dort warf er ihr eines seiner Shirts zu, ehe er selbst in Unterwäsche schlüpfte.
„Ich begrüße es, wenn du dich hier einnistest. Damit habe ich absolut kein Problem“, zuckte Elijah mit den Schultern zu ihren Worten, „Ich freue mich sogar darauf.“
Er beobachtete wie sie in sein Shirt schlüpfte und kam nicht umhin zu bemerken, wie heiß es war, genau zu wissen, was sich unter dem knappen Rand des Shirts verbarg. Es juckte ihn in den Fingern am Saum entlang zu fahren und es nach oben zu schieben, doch er beherrschte sich. Dafür war er einfach viel zu geschafft und müde.
„Du sollst ja nicht die Klamotten meiner Schwester tragen. Wir orientieren uns nur an ihrer Größe, nur haben wir natürlich viele Sachen in ihrem Stil hier. Wie gesagt, wenn wir nichts Anständiges finden, fahren wir nach Baltimore ins Kaufhaus, dort wirst du sicherlich fündig…“, antwortete er gleichgültig und stieg dann ins Bett. Es roch nach zuhause, das mochte er gerne und die Vorstellung, dass Lyanna nun zu ihm ins Bett kommen würde, ließ ihn freudig erschaudern. Er mochte es, sie neben sich zu wissen, wenn er schlief. Denn das bedeutete, dass er gut schlief.
Die Dunkelhaarige sprang förmlich zu ihm ins Bett und schlüpfte unter die Bettdecke, legte sich auf die Seite, sodass sie ihn ansehen konnte und er sie. Dieses Lächeln auf ihren Lippen spiegelte sich in seinem Gesicht wieder und er konnte nicht umher noch breiter zu lächeln.
Elijah sagte nichts, sah sie einfach nur an, jedes Detail ihres Gesichts, ehe er ihre Hand an seiner Wange, in seinem Bart und dann den sanften Zug, den sie ausübte. Nur zu gerne folgte der Dunkelhäutige der angedeuteten Bewegung und spürte ihre Lippen auf seinen. Leise seufzte er, er liebte das Gefühl ihrer Lippen, er liebte Lyanna einfach. Irgendwann würde er es ihr schon sagen, aber es musste der richtige Moment sein. Er spürte den Kuss, hatte das Gefühl, dass sie innerlich mit sich rang, weshalb wusste Elijah nicht. Er wollte sie greifen, sie zu sich ziehen, den Kuss verlängern und intensivieren, doch ehe er etwas tun konnte, löste sie den Kuss und ließ ihn mit Sehnsucht auf den Lippen zurück. Einen Moment später öffnete er seine Augen, als er ihre Stimme vernahm, ihren Atem auf seinem Gesicht spürte.
Sie hatte Angst das ganze hier zu träumen? Elijah grinste, griff mit einer Hand an ihre Taille und zwickte sie sanft, ließ die Hand dann dort ruhen.
„Und? Ich bin immer noch hier, du bist immer noch hier“, sprach er dann und man hörte Belustigung in seiner Stimme, „Und ich würde diese Tatsache für nichts auf der Welt aufgeben wollen. Jetzt komm her, ich bin müde, lass uns schlafen…“
Sanft zog er sie an der Taille zu sich hinüber, sodass er einen Arm um sie legen konnte und sie nahe bei ihm war, er ihren Duft in der Nase hatte.
„Schlaf gut und schöne Träume“, murmelte er leise, küsste sie ein letztes Mal auf die Haare, ehe er die Augen schloss und es dauerte nicht lange, da wurde sein Atem regelmäßiger und er driftete ab…

Als Elijah das nächste Mal die Augen öffnete, wurde es draußen vor dem Fenster gerade dämmrig. Ein Blick auf die Uhr über seiner Tür verriet ihm, dass es kurz vor halb sechs am Abend war, sie hatten also doch recht lange geschlafen. Im Schlaf hatten sie sich voneinander gelöst, Lyanna schlief noch friedlich neben ihm und er brachte es nicht übers Herz sie direkt zu wecken. Also drehte er sich vorsichtig auf den Rücken, schob einen Arm unter den Kopf und betrachtete die junge Frau neben ihm beim Schlafen. Sie sah so friedlich aus, das Gesicht so entspannt, keine Zeichen von Anspannung oder Sorge darauf zu erkennen. Gerne würde er sie küssen, ihre Lippen sahen so weich und sanft aus, doch er hielt sich zurück, wollte sie ausschlafen lassen. Aufzustehen hatte er aber auch noch keine große Lust, deswegen lag er einfach neben ihr und sah an die Decke, dachte über dieses und jenes nach. Als die Uhr kurz nach sechs anzeigte, nahm er neben sich eine Bewegung war und als er zu Lyanna blickte, erwiderte er ihren Blick.
„Hallo“, meinte er nur leise und drehte den Kopf zu ihr, veränderte aber seine Position nicht. Er lächelte, sanft, seine Augen mit, „Na? Gut geschlafen?“
Elijah selbst hatte fantastisch geschlafen, ruhig und traumlos. In seinem Bauch aber knurrte der Hunger, auch jetzt in diesem Moment, während er den Blick über sie gleiten ließ. Sie sah so sexy aus in seinem T-Shirt, dass im Schlaf etwas hochgerutscht war, doch durch die Decke blieb weiterhin alles verdeckt. Einen Moment überlegte er, einfach Lyanna zum Abendessen zu verspeisen, doch dann knurrte sein Magen erneut und er lächelte entschuldigend.
„Tut mir Leid… aber mein Magen ruft nach Futter. So gerne ich hier liegen würde und dich einfach nur ansehen…“, fuhr er dann fort und seufzte, dann richtete er sich komplett im Bett auf und rutschte an die Bettkante. Er stand bewusst schnell auf, denn er war sich sicher, wenn er Lyanna jetzt küssen würde, würde er nicht mehr klar denken können. Mit einer Hand fuhr er sich über das Gesicht, stand dann auf und schlüpfte in seine Socken und Hose, dann noch in seine Schuhe. Lyanna neben ihm lag noch im Bett und er drehte sich um, zog eine Augenbraue hinauf, als er ihren Blick sah, der so auf ihm lag, wie er sie vor wenigen Momenten noch betrachtet hatte.
„Du musst doch auch Hunger haben…“, vermutete er dann und er kniete sich wieder auf die Bettkante, stützte sich auf den Händen ab und war Lyanna damit wieder näher, „Die Frage ist nur auf was…?“
Seine Augen blitzten keck auf und er grinste leicht, wusste über die Zweideutigkeit seiner Worte natürlich sehr genau Bescheid.

@Lyanna Lockhart





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#9

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 17.05.2020 13:12
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Ihre Hand fuhr selbst noch nach dem Kuss, nach ihren Worten sanft über seine Wange. Es war schon fast komisch wie gern sie ihre Finger über seine Haut streichen ließ, über die sanften,kurzen Barthaare und wie er dabei die Augen schloss, ihre Berührung sichtlich genoss. Ihr Blick wandte sich keine Sekunde von dem Dunkelhäutigen ab, wie konnte sie auch?. Wenn das ganze hier wirklich ein Traum wäre, dann war es definitiv kein schlechter Traum und die Dunkelhaarige würde sich dann wohl wünschen nie mehr aufzuwachen. Doch das hier war kein Traum, dafür war alles viel zu real, dafür konnte sie zu sehr die Anwesenheit und die Nähe des Dunkelhäutigen spüren. Das ganze hier … einen richtigen Unterschlupf zu haben, eine sichere Umgebung, ein Stück Normalität das war immer noch ziemlich ungewohnt und schien schon fast surreal. Lyanna mochte zwar den Gedanken mit Elijah hier zu sein und ihr Leben hier zu verbringen aber gleichzeitig hatte sie auch Angst. Sie hatte Angst das sie sich vielleicht nicht so anpassen konnte wie sie es vielleicht wollte, schließlich war sie jahrelang dort draußen gewesen. Sie hatte Angst das sie ihre Überlebensinstinkte nicht abschalten konnte, so wie es im Valley der Fall gewesen war. Aber vielleicht musste sie das auch gar nicht. Zu mindestens hatte sie nicht das Gefühl das sie dies musste. Nicht wenn Lyanna ihren Teil für die Gruppe beisteuerte aber das waren alles Dinge, die sich nach und nach ergeben würde. Lyanna wusste das sich nicht alles von dem einen Tag auf den anderen regeln lässt. Zu dem es schon schwer genug war in der heutigen Zeit Vertrauen in jemanden zu fassen. Auch wenn sie in Elijah neben sich wohl schneller Vertrauen gefasst hatte, als in anderen Menschen aber zum Teil musste sie dies auch, nach dem was sie erlebt hatten. So was veränderte nicht nur einen sondern verband auch. Die Dunkelhaarige zuckte leicht zusammen als Elijah Lyanna sanft in die Seite zwickte, als Reaktion auf ihre Worte. Ihr Lächeln wurde etwas breiter bei seinen Worten. Nein jetzt war es wohl ganz klar, das es kein Traum war sonst wäre die Dunkelhaarige nun aufgewacht, wo auch immer sie aufgewacht wäre. Als er sie an ihrer Taille sanft zu sich zog, rutschte die Dunkelhaarige schon fast automatisch näher zu dem Dunkelhäutigen. Sie spürte seinen Arm, wie sich dieser um sie legte und seinen warmen Atem, gedämpft in ihren feuchten Haaren. Sie war ihm nun wieder so nah, etwas was der Dunkelhaarigen ein sanftes Seufzen entlockte. Ihre Hand fuhr von seiner Wange, zu seinem Oberkörper, ließ ihre Hand unterbewusst auf dem Wolfs Tattoo ruhen. Ihr Gesicht vergrub sie leicht an seine Brust und eins ihrer Beine um schlängelte eins seiner Beine. „Mh … die werde ich definitiv haben.“ murmelte die Dunkelhaarige nur, ihre Müdigkeit deutlich zu hören. Dennoch schaffte es der Dunkelhäutige deutlich schneller einzuschlafen als die Dunkelhaarige was ihr ein weiteres sanftes Lächeln entlockte. Nur ganz leicht hob sie ihren Kopf ein wenig an ehe sie das ruhige und entspannte Gesicht des Dunkelhäutigen betrachten konnte. Seinen ruhigen und regelmäßigen Atem den sie in ihren Haaren spüren konnte und sein Herz das ruhig in seiner Brust klopfte. Und für einen Moment wurde Lyanna deutlich bewusst, das sie angekommen war, das all das hier richtig und gut war. Und mit diesem Gedanken schloss die junge Frau nur langsam ihre Augen. …

Lyanna wusste nicht wie lange sie geschlafen hatte aber sie spürte bereits das sie sich im Schlaf von Elijah unbewusst gelöst hatte, dennoch war ihre Hand immer noch nach dem Dunkelhäutigen ausgestreckt, als müsste sie ganz sicher gehen das er noch hier war und nicht ging. Dennoch war die Dunkelhaarige einfach noch zu müde um ihre Augen aufzuschlagen. Sie konnte sich kaum erinnern wann sie das letzte mal so richtig müde war und wann sie das letzte mal wirklich ausschlafen konnte. In freier Natur war das nicht ganz so einfach gewesen, nicht wenn der Tod um jede Ecke lauerte und besonders wenn man allein war. Wenn Lyanna alleine war schlief sie meistens auf Bäumen, sie hatte immer ein Seil dabei gehabt, das sie sich an den dicken Ast des Baumes fesseln konnte, damit sie im Schlaf nicht runter fiel aber selbst da hatte Lyanna wenig geschlafen und bequem war auch deutlich etwas anderes gewesen. Und für einen Moment hoffte die Dunkelhaarige sogar das sie einfach ihre Augen öffnete und in ihrer Wohnung in Atlanta war. Dass das alles nur eine schreckliche Vorstellung war. Das da draußen wieder Menschen herumliefen, die ihren alltäglichen Dingen nachgingen und keine wandelnden Leichen. Das sie jeden Moment den vertrauten Klang ihres Weckers auf ihrem Smartphone wahrnahm. Elijah konnte durchaus in dieser Vorstellung neben ihr liegen bleiben. Doch als Lyanna langsam ihre Augen öffnete und ihre Augen Elijah's Zeichnungen an der Wand erblickten verflog diese Tatsache wieder. Das einzige Gute daran war, das Elijah nicht zusammen mit all den anderen Dingen verflog, er blieb. Verschlafen musste die Dunkelhaarige ein paar mal blinzeln. Im Zimmer war es bereits deutlich dunkler, was Lyanna verriet das es schon abends sein musste. Hatte sie wirklich den ganzen Tag verschlafen? Sanft drehte sie ihren Kopf in Elijah's Richtung als dieser sie ansprach und ihren Blick erwiderte Automatisch zog sich ein Lächeln wieder auf ihre Lippen. Das er noch neben ihr lag verriet ihr wohl das er wohl genau so lange geschlafen hatte. „Ich kann mich nicht erinnern das ich je überhaupt so lange geschlafen habe.“ verriet die Dunkelhaarige nur und fuhr sich mit ihrer Hand sanft durch das Gesicht. Lyanna drehte sich mit sanften Schwung wieder auf die Seite, so das sie ihn wieder betrachten konnte und stützte ihren Kopf auf ihrer Hand ab und ließ ihren Blick kurz über den Dunkelhäutigen schweifen ehe sie sich den aufkommenden Gedanken direkt wieder aus den Kopf schlug. Wie konnte sie auch nicht ? Schließlich lagen sie hier zusammen im Bett und Elijah machte es der Dunkelhaarigen auch nicht sonderlich leicht, so wie er neben ihr lag, ober körperfrei und Lyanna den deutlichen Anblick seiner trainierten Muskeln genießen konnte. Automatisch musste die Dunkelhaarige schlucken als sie ein grummelndes Geräusch vernahm. Die junge Frau fuhr sich automatisch an den Bauch, doch das Geräusch kam von Elijah und sie konnte sich ein sanftes Kichern nicht verkneifen. „Nun man sollte stets seinem Verlangen nachgehen nicht wahr?“ hauchte die Dunkelhaarige während sie zusah wie Elijah sich an der Bettkante aufrichtete und anfing sich anzuziehen. Zu gerne hätte sie von hinten ihre Arme um ihn geschlungen und ihn direkt wieder zu sich ins Bett gezogen. Seine Vermutung ließ die Dunkelhaarige kurz nachdenklich werden. Hatte sie Hunger? Wohl vermutlich schon aber sie war momentan einfach zu glücklich, anstatt das sie einen starken Hunger verspürte. Der Ausdruck in seinen Augen und seine Worte sorgten dafür das Lyanna sofort wärmer wurde und sie sich nur sanft auf die Unterlippe biss. Wie schon erwähnt, der ehemalige Soldat machte es ihr verdammt noch mal nicht leicht. „Wir sollten uns wohl eher zuerst unserem ..körperlichen Hunger widmen.“ hauchte die junge Frau nur leise. „Ich habe mich die meiste Zeit da draußen von rohem Fleisch und Dosenfutter ernährt … du weißt ich bin nicht wählerisch.“ grinste Lyanna nur. „Und jetzt geh schon!“ Bevor sie wirklich noch Elijah zu sich zurück ins Bett zog und sich wieder an ihn kuscheln wollte. Denn jetzt wo sie Elijah wieder hatte war ihr Verlangen zu groß ihn auch nicht wieder gehen zu lassen. Doch bevor er wirklich ging griff die junge Frau nach dem Handgelenk des Dunkelhäutigen, zog ihn wieder zurück und gleichzeitig runter zu sich. Ihre Hand umgriff nur seinen Nacken während sie ihn flüchtig aber deutlich küsste ehe sie ihn wieder los ließ. „Jetzt darfst du gehen.“ lächelte die Dunkelhaarige. Lyanna sah nur Elijah hinter her wie er aus dem Zimmer verschwand und Lyanna ließ sich mit einem breiten Lächeln ihren Kopf zurück in das Kissen fallen ehe sie deutlich glücklich, laut seufzte. Für einen kurzen Moment verweilte Lyanna auch so bevor sie sich doch dazu entschloss aufzustehen. Die Dunkelhaarige streckte sich nur als sie sich aufrichtete. Ihr Haar lag ihr trocken über den Schultern, während sie das Shirt von Elijah an ihrem Körper zurecht zupfte, was im Schlaf hochgerutscht war. Ihr Blick fuhr wieder durch den ganzen Raum und blieb an einem kleinen, geordneten Papierstapel auf dem Schreibtisch hängen. Lyanna richtete sich nur auf und ging hinüber zum Schreibtisch um fest zu stellen das es sich um weitere Zeichnungen von Elijah handelte. Womöglich zeichnete er noch an diesen oder hatte einfach noch keinen passenden Ort für sie gefunden und alle stellten sie wieder unterschiedliche Dinge da. Personen, Tiere oder gar Orte. Lyanna lächelte nur als sie die erste Zeichnung vom Stapel in ihre Hand nahm und betrachtete. Sie stellte sich vor wie Elijah einfach nur ruhig dasitzen musste und ganz vertieft in seine Zeichnungen war. Etwas was man wohl dem Dunkelhäutigen nicht zutraute wenn man diesen zum ersten begegnete und selbst Lyanna hatte dies anfangs nicht. Etwas gedankenversunken und immer noch mit dem Blick auf die Zeichnung in ihrer Hand lehnte sich die Dunkelhaarige mit ihrer Hüfte gegen den Schreibtisch, deutlich mit etwas zu viel Ruck so das der Stapel umfiel und ein paar der Bilder sich auf den Boden verteilte. „Oh verdammt!“ fluchte die Dunkelhaarige, legte die Zeichnung in ihrer Hand zur Seite, während sie in die Hocke ging und vorsichtig anfing die ganzen Blätter einzusammeln ehe ihre Hand über eines der Blätter am Boden stockte. Das Gesicht darauf kam ihr deutlich bekannt vor …. nun es war ja auch ihr eigenes gewesen. Sanft hob sie dieses nur an, damit sie es nun ganz betrachten konnte. Ihr Blick wisch einen kurzen Moment verlegen zur Seite. Bei dem Bild handelte es sich tatsächlich um die Dunkelhaarige aber auf der Zeichnung war sie definitiv – freizügiger. Nicht unangenehm und schon gar nicht in einem gruseligen Sinne aber doch das es die Dunkelhaarige ein wenig überraschte. Wer hätte schließlich auch damit gerechnet? Aber es musste aus Elijah's Erinnerung stammen, als sie sich in dem kleinen Häuschen befanden kurz bevor sie sich dann trennten. Sofort rief das Bild diese deutlich schöne und angenehmere Erinnerung in ihrem Kopf zurück, lockte gleichzeitig ein deutliches Schmunzeln von ihren Lippen. Ihr Körper schien so entspannt auf dem Bild, ihr schlafender Gesichtsausdruck so sanft und sorgenfrei. Er hatte sie wohl wirklich sehr vermisst, rief sich die Dunkelhaarige diesen Gedanken nur mit einem Grinsen in den Kopf ehe sie sanft den Kopf schüttelte und die Zeichnung wieder zurück in den Stapel legte, ehe sie die restlichen Zeichnungen wieder ordentlich darüber ablegte, als wäre nie etwas passiert gewesen. Gerade als sie sich wieder auf die Bettkante setzte öffnete sich wieder die Tür und die Dunkelhaarige konnte wieder in das Gesicht des Dunkelhäutigen blicken. Sie hoffte nur das ihre Wangen nicht noch verdammt rot waren. „Das ging schnell.“ hauchte die Dunkelhaarige schon fast etwas aufgeregt ehe sie sich wieder aufrichtete und zu Elijah hinüber ging und sanft ihre Arme um ihn legte und ihm in die Augen blickte. „Also daran könnte ich mich gewöhnen … ein weiches Bett, fließendes Wasser … ein gutaussehender Mann der mir Essen bringt.“ hauchte die Dunkelhaarige grinsend.

@Elijah Magoro




I WANT TO BE BEAUTIFUL AS THE OCEAN
And I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. I guess you didn't mean what you wrote in that song about me 'cause you said forever, now I drive alone past your street. Red lights, stop signs. I still see your face in the white cars, front yards. Can't drive past the places we used to go to 'cause I still fucking love you, babe. Sidewalks we crossed. I still hear your voice in the traffic. We're laughing over all the noise. God, I'm so blue, know we're through. But I still fucking love you, babe. I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. 'Cause you didn't mean what you wrote in that song about me. 'Cause you said forever, now I drive alone past your street. You said forever, now I drive alone past your street. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


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#10

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 17.05.2020 18:50
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Der Dunkelhäutige lächelte nur sanft über ihre Worte, dass man seinem Verlangen stets nachgehen sollte. Tja, wenn sie das wirklich so sah, müsste Elijah dann wohl jetzt auf der Stelle über die Dunkelhaarige herfallen. Doch er hielt sich im Zaum, zog sich unten herum an, nichts großartiges, eine einfache, kurze, bequeme Sportshorts und Sneaker. Ein Outfit mit dem er in der Kolonie häufig anzutreffen war. Ihre Worte, die sie auf seinen zweideutigen Spruch antwortete, waren nicht weniger zweideutig, er wusste genau, auf was sie anspielte. Es kam ihm schon ewig her vor, als sie ihn im Krankenhaus aus der Dusche gezerrt hatte und sie ihr Wiedersehen und die noch immer bestehende Zuneigung sich gegenseitig bewiesen hatten. Dabei war es erst am gestrigen Morgen gewesen, doch bei Lyanna war der ehemalige Soldat einfach unersättlich. Ob das daran lag, dass er so frisch verliebt in sie war? Oder daran, dass sie mit ihrem unglaublichen Körper und ihrer aufgeweckten, sympathischen Art einfach verdammt scharf war? Vielleicht beides. Warum war ja auch egal, er war sich jedenfalls sicher, dass es mit ihr niemals langweilig werden würde, weder im normalen Leben als auch im Bett. Man mochte es kaum glauben, doch der Dunkelhäutige war da wirklich noch recht unerfahren. Klar, er kannte die, nennen wir sie mal, Grundlagen und auch die ein oder andere Sache, aber viele Erfahrungen hatte er da noch nicht gemacht, wie denn auch? Unten im Irak sicherlich nicht und, wenn er im Heimaturlaub gewesen war, verbrachte er die Zeit mit seiner Familie. Es hatte ihn nie gestört und es schien Lyanna bisher auch noch nicht gestört zu haben, auch wenn man die vier Mal, die sie bisher miteinander geschlafen hatten, wohl noch nicht als sonderlich häufig bezeichnen konnte. Etwas, was der Dunkelhäutige definitiv ändern wollte, er könnte wohl den ganzen Tag mit Lyanna im Bett verbringen.
Er ließ sich durch den Zug zu ihr hinunter und schloss schon automatisch die Augen, als er ihre andere Hand in seinem Nacken spürte, dann die Deutlichkeit in ihrem Kuss wahrnahm. Einen Moment verharrte er noch dort, auch nachdem sie ihre Lippen schon gelöst hatte, seufzte leise und richtete sich grinsend auf.
„Wie Sie wünschen“, murmelte er und schlüpfte abschließend noch in seinen schwarzen Trainingshoodie, der aber keine Ärmel hatte. Im Clubhaus war es ganz angenehm warm, zumindest ihm, Lyanna würde vermutlich in den Gängen noch frieren, doch dem Dunkelhäutigen war eher selten kalt. Leise schloss er die Tür hinter sich und blieb einen Moment stehen, atmete tief durch, ehe er sich kurz in den Schritt griff. Puh, zum Glück hatte er sich da nochmal unter Kontrolle gehabt, das hätte auch anders ausgehen können gerade. Just in diesem Moment meldete sich sein Magen wieder, knurrte laut und deutlich, also setzte sich der Dunkelhäutige in Bewegung, ging den Weg zurück zur Küche. Er war gut gelaunt, das Lächeln auf seinen Lippen ließ sich nicht wegwischen, ein Ausdruck, den man eher seltener auf seinem Gesicht sah. Doch Lyanna sorgte einfach für mehr Freude in seinem Leben, so viel, dass er sie gar nicht verstecken konnte oder wollte.
In der Küche traf er auf andere Rider, immerhin war kurz nach sechs, die klassische Abendessenszeit. Viele aßen dort bei der Küche, andere hatten es sich außen gemütlich gemacht um noch die letzten Sonnenstrahlen mitzunehmen. Wenn Lyanna nicht in seinem Zimmer auf ihn warten würde, wäre dies einer der Abende an denen Elijah entweder im Hof oder oben auf dem Dach des Clubhauses saß, alleine sein Abendessen zu sich nahm und nebenbei Skizzen oder richtige Zeichnungen anfertigte, bis er nichts mehr sehen konnte. Nun, in Zukunft würde eben Lyanna neben ihm sitzen, oder sie würde mit anderen Ridern zusammensitzen und den Abend genießen. Lyanna musste ja nicht jede Sekunde mit dem Dunkelhäutigen verbringen, auch, wenn er jede Sekunde mit ihr genoss.
Der Koch der Kolonie hatte heute Butter-Mais und angebratene Salz-Kartoffeln gekocht, dazu gab es für jeden eine Keule oder ein Teilchen von irgendeinem Wildvogel, Elijah konnte nicht entscheiden ob es Fasan oder Ente oder Huhn oder was auch immer war. Er wusste nur, dass es sicherlich gut schmecken würde. Nach all den Jahren konnte er auch schon gut abschätzen, wieviel die Standartgröße war, natürlich sollte niemand Hungern und deswegen sollte auch für jeden etwas übrigbleiben. Doch der Dunkelhäutige hatte Glück, es war noch reichlich da, also lud er sowohl sich als auch Lyanna einen Teller auf, griff dann noch zwei Äpfel und Besteck und wollte sich auf den Rückweg machen, als er angesprochen wurde. Er führte ein kurzes Gespräch, ließ Jax ausrichten, dass er sich am nächsten Morgen mit ihm über „diese Frau die du da mitgebracht hast“ unterhalten würde, doch heute hatte er keine Lust dazu. Man vertraute ihm, dass er keine bösen Menschen mitbrachte, da Elijah grundsätzlich als sehr misstrauisch galt. Also verabschiedete er sich trug die Teller in einer Hand, das Besteck und die Äpfel steckte er in die Bauchtasche des Hoodies und griff im Vorbeilaufen noch nach einem der Wasserbehälter. Voll beladen aber perfekt das Gleichgewicht haltend ging er zurück zu seinem Zimmer, öffnete die Tür und stieß sie mit einem Fuß wieder ins Schloss. So schnell wie Lyanna bei ihm war und die Arme um seinen Körper legte, konnte Elijah gar nicht schauen, er musste sich wirklich konzentrieren, dass die Teller nicht zu Boden fielen.
Gespielt verwirrt sah er sich um, „Von welchem gutaussehenden Mann sprichst du?“
Dann grinste er, sein Blick wurde sanft und er löste sich mit einer Beckenbewegung aus ihrer Umarmung, hielt ihr die Hand mit den beiden Tellern hin. Ihre Stimme war seltsam auffällig, ein wenig aufgeregt. Was war passiert, dass ihre Stimme so anders war? Vielleicht war es der Hunger…
„Bon Appetit“, sagte er mit einem gespielten, französischen Akzent und wartete, bis Lyanna sich den einen Teller nahm, streckte ihr dann seinen Bauch entgegen, „Besteck ist hier drin…“
Er grinste schief, spannte unwillkürlich die Bauchmuskeln an, als Lyanna mit einer Hand in die Bauchtasche des Pullovers griff und das Besteck herauszog. Jede Berührung von ihr war für ihn einfach…
„Ich habe keine Ahnung was das für ein Vogel ist, aber es wird schon schmecken“, erklärte er, sah zu wie Lyanna sich auf das Bett setzte und er nahm auf dem Schreibtischstuhl Platz. Mit der Gabel aß er zunächst den Mais und die Kartoffeln, dann nahm der das Stück Fleisch einfach in die Hand und nagte jeden Fetzen Fleisch vom Knochen, den er zu fassen bekam. Anschließend war er angenehm satt, lehnte sich in dem Stuhl zurück und stellte den Teller auf den Schreibtisch. Sein Blick fiel auf den Stapel mit seinen Bildern und er erinnerte sich, welches Bild in dem Stapel lag, unterdrückte ein Schmunzeln. Etwas stutzig sah er das oberste Bild des Stapels an, seiner Meinung nach war es am Vormittag noch ein anderes gewesen. Irrte er sich? Oder…?
„Hat es dir gefallen?“, fragte er dann in die Stille und ließ den Blick von dem Stapel der Bilder zu Lyanna gleiten, die gerade den leeren Teller neben dem Bett auf den Boden stellte. Ihre Reaktion verriet ihm alles, was er wissen musste. Sie konnte vor ihm nichts verbergen, dafür konnte er ihren Körper zu gut lesen. Die kleine Pause in ihrer Bewegung, die sanfte Röte, die ihm schon beim Betreten des Zimmers aufgefallen war und nun passte auch ihr aufgeregter Tonfall von vorhin dazu. Sie hatte das Bild gesehen, da war er sich sehr sicher, doch es war ja auch nichts, wessen er und ganz besonders sie sich schämen musste. Dass er sie und ihren Körper anziehend fand, war ja kein Geheimnis. Abwartend legte er einen seiner Knöchel auf den anderen Oberschenkel, sah sie aus seinen dunklen Augen an. Er trug noch immer seine Sneaker, umgriff mit einer Hand den Knöchel und ganz langsam, fast wie in Zeitlupe hoben sich seine Mundwinkel.

@Lyanna Lockhart





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#11

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 17.05.2020 23:32
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Lyanna hob nur eine Augenbraue an bei seiner Frage. Das sollte wohl ein Scherz sein. Es war ein Scherz, was Elijah's Grinsen dann bestätigte. Das sie deutlich ihn mit dem attraktiven Mann meinte lag ja wohl klar auf der Hand. Zu dem sonst niemand anders sich in dem Raum befand und das sie ihn durchaus mehr als attraktiv fand musste dem Dunkelhäutigen wohl doch schon aufgefallen sein. Das beste Beispiel dafür war wohl einfach wenn er sein Shirt auszog und Lyanna ihn anstarrte als würde sie so etwas das erste mal sehen, dabei durfte sie schon öfters in den Genuss dieses Abblickes kommen aber immer wieder sah sie ihn an. Sie konnte sich einfach nicht an ihm sattsehen, egal ob nun mit oder ohne Klamotten. Das er so voll beladen war bemerkte erst Lyanna als es schon zu spät war und sie schon so aufgeregt ihre Arme um seinen Körper geschlungen hatte, doch Elijah behielt die Balance und verhinderte somit das sie sich ihr Abendessen vom Fußboden kratzen konnten. Mit einem entschuldigendem Lächeln ließ sie ihn direkt wieder los gerade in dem Moment als er sich auch mit einer Beckenbewegung von ihr löste und ihr den Teller hinhielt. Die Dunkelhaarige schluckte ihre Aufregung runter so weit es ihr möglich war. Schließlich wollte sie sich durch ihre Verlegenheit von eben verraten. Obwohl nichts schlimmes an dem war was sie gesehen hatte aber vielleicht würde es Elijah selbst unangenehm sein oder es lag einfach bewusst unter dem Stapel Zeichnungen damit es eben niemand sah. Lyanna war zwar neugierig gewesen dennoch wollte sie eben nicht in Elijah's Sachen herumschnüffeln, schließlich waren es eben nun mal SEINE Sachen. Zum Glück hielt ihr Elijah den Teller unter die Nase, was sie deutlich von diesem Gedanken ablenkte und sie nahm ihm nur den Teller ab. Als er auf das Besteck in der Bauchtasche seines Pullovers deutete konnte die Dunkelhaarige nicht anders als zu grinsen. „Clever ...“ murmelte sie leise und ließ ihre Hand elegant in seine Bauchtasche gleiten um nach den Besteck zu greifen, ohne vorher natürlich noch einmal über den Stoff, der seine Bauchmuskeln bedeckte zu streichen ehe sie das Besteck nur raus zog und sich zusammen mit dem Teller auf dem Bett niederließ. Lyanna saß mit angewinkelten Beinen im Schneidersitz da während Elijah auf dem Stuhl am Schreibtisch Platz nahm. Lyanna müsste lügen, das ihr beim Anblick des Essens nicht der Hunger in ihr aufstieg und den Speichel aus dem Mund tropfen ließ. Zu dem es eben wirklich nach Essen aussah und nicht nach einem gerupften, blutigen Kaninchen oder dem Inneren einer schon längst abgelaufenen Konserve. Lyanna konnte sich nur schwer diese normalen Dinge vorstellen, wohl anders als Elijah der nun schon ein paar Jahre hier war und sich schon daran gewöhnt hatte. Vermutlich dachte er noch nicht mal mehr über solche Dinge nach, wie es Lyanna gerade tat. Wie sie Elijah bereits vorhin mitteilte war Lyanna nie wählerisch gewesen, weswegen es keine Rolle spielte um was für ein Fleisch es sich hier handelte. Lyanna pikste mit ihrer Gabel nur eine Kartoffel auf und ließ diese in ihrem Mund verschwinden. Als diese zerkaut ihre Kehle runterrutschte konnte man der Dunkelhaarigen deutlich ansehen wie ihre Augen einen Moment größer wirkten als hätte sie gerade das Beste in ihrem Leben gegessen. Nun so ähnlich war es auch zu mindestens in einer Apokalypse. Danach aß die junge Frau deutlich schneller. Es war schon beschlossene Sache das sie sich wohl hier mit dem Koch am besten halten musste. So viel dazu, das sie eigentlich keinen Hunger verspürte. Es war durchaus doch ein recht gutes Gefühl sein Essen nicht vorher noch jagen zu müssen und diesem noch das Fell abzuziehen, was Lyanna selbst meistens schon den Appetit verdarb, ein Grund mehr weshalb sie keine gute Jägerin wäre. Die Dunkelhaarige blickte gerade zu Elijah, wie dieser auf den Stapel seiner Zeichnungen neben sich blickte. Lyanna schluckte nur, wandte den Blick sofort wieder ab ehe sie ihren Teller gerade runter stellen wollte. Seine Frage löste ein deutliches, wenn auch nur kurzes, Stocken ihrer Bewegung aus ehe sie seinen Blick erwiderte. Er wusste es und Lyanna sah es ihm sofort auf. Die Dunkelhaarige räusperte sich nur. Ein Räuspern? Wirklich? Das war wohl das Auffälligste was man wohl in solch einer Situation tun konnte. Zu dem Lyanna eine schlechte Lügnerin war wenn sie bereits wusste das ihr Gegenüber wusste das sie log. Das brachte sie deutlicher aus dem Konzept als wenn ihr Gegenüber ahnungslos war. Lyanna's Hand krallte sich automatisch schon in den weichen Stoff des Shirts der einen Teil ihrer Oberschenkel bedeckte. „Natürlich. Mir gefallen deine Zeichnungen immer sehr.“ versuchte sich Lyanna für einen Moment noch herauszureden ehe sie ihn wieder anblickte. Elijah wirkte so anders. Hat er eigentlich schon immer so … gut ausgesehen, wenn er einfach so dasaß? Lyanna schüttelte sanft den Kopf. Sie musste wohl gerade wirklich wie eine Idiotin klingen. „Oder meinst du eine bestimmte Zeichnung? … Zufällig diese von mir?“ gab die Dunkelhaarige dann zu und musste lächeln während sie den Blick kaum von dem Dunkelhäutigen abwandte „Definitiv nicht das was ich unter dem Stapel der Zeichnungen erwartet hätte …“ sprach die Dunkelhaarige wartete und richtete sich langsam auf. Der Stoff des Shirts rutschte automatisch wieder an ihren Beinen entlang während sie auf den Dunkelhäutigen zu ging. Mit wenigen Schritten war sie auch schon bei ihm. Ihre Hand fuhr nur sanft über sein Bein, dessen Knöchel auf dem anderen ruhte, deutete ihm damit es wieder runter zu nehmen damit sie auf seinem Schoß Platz nehmen konnte, was die Dunkelhaarige auch tat. Ihre Arme fanden ihren gewohnten Platz verschränkt an seinem Nacken während sie mit Elijah deutlich auf Augenhöhe war und seinem Gesicht so nahe war. „Du hast mich wohl wirklich vermisst … nicht das ich das je angezweifelt hätte.“ zog sie ihn dann doch mit einem frechen Grinsen auf. Die junge Frau überbrückte die letzten Zentimeter und lehnte ihre Stirn gegen seine, schloss für einen kurzen Moment die Augen. Sie genoss sichtlich seine Wärme, seinen Geruch den sie tief einatmete. Wenn der ehemalige Soldat nur wüsste wie sehr sie ihn wollte, wie sehr sie ihm ihre Liebe zeigen wollte und wie sehr sie seine spüren wollte. Es war schon komisch wie sehr ein Mensch solch eine Auswirkung auf einen haben konnte. Das letzte mal als Lyanna sich so gefühlt hatte … war tatsächlich als sie high von all dem war was sie sich wohl an diesem Abend vor der Apokalypse eingeflößt hatte. Nur das Elijah einen deutlichen Vorteil hatte, bei ihm gab es keine schlimmen Nebenwirkungen, bei ihm blieb sie dauernd auf diesen Höhenflug, so komisch das wohl klingen mag. Man könnte wohl die Anspannung zwischen den Beiden mit einer Klinge durchschneiden und fast hätte Lyanna ihrem Verlangen nachgegeben. Hätte nichts lieber getan als ihre Lippen wieder auf seine zu legen, ihre Zunge auf seiner zu spüren. Ihre Hände in seine warme, wundervolle Haut zu krallen. Doch Lyanna zog ihren Kopf ein Stück zurück blickte den Dunkelhäutigen wieder entschuldigend an. Sie hasste es. Sie hasste sich dafür das sie nicht den Mut hatte einfach ihre Angst anzusprechen. Dabei konnte sie dem Dunkelhäutigen mehr vertrauen als jeder anderen Person. Doch sie konnte es nicht, nicht wenn sie ihm so in die Augen blickte. Sie hatte einfach zu sehr die Befürchtung etwas kaputt zu machen. Das was sie so glücklich machte und nicht wusste ob sie es verkraften würde, wenn man es ihr wegnahm. Oder vielleicht war es auch umgekehrt … vielleicht hatte auch Elijah bereits sich Gedanken darüber gemacht und war deutlich positiv darüber eingestellt und Lyanna war da letztendlich die letzte Frau die ihm das womöglich je geben könnte. Schließlich wollten die meisten Menschen, selbst in einer Apokalypse, stets das selbe. Es war wohl das Wichtigste was noch existierte. Familie. Nun wirkte die Dunkelhaarige etwas unsicher auf dem Schoß des Dunkelhäutigen. „Wie ich schon sagte. Mir gefällt das Bild. Und …“ Lyanna fing sich langsam wieder. „Mir gefällt die Tatsache wie du mich siehst.“ lächelte Lyanna nur schwach.

@Elijah Magoro




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#12

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 18.05.2020 17:27
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Ein Räuspern? Wirklich? Das war wohl das Auffälligste, was sie in dieser Situation hätte tun können. Außerdem war es eigentlich auch egal, denn Elijah hatte an dem kurzen aber für ihn so offensichtlichen Stocken ihrer Bewegung schon alles gesehen, was er sehen musste. Mit ihrer Körpersprache konnte sie eigentlich nichts vor ihm verbergen, noch weniger, wenn sie wusste, dass Elijah wusste, wenn sie log. Dann war sie noch schlechter darin. Es war schon amüsant ihre Reaktion zu beobachten, während er so auf dem Stuhl saß, den einen Fuß auf dem Oberschenkel und das Lächeln auf seinem Lächeln immer breiter und der Blick aus seinen Augen immer dunkler wurde. Ihm entging kein Detail, nicht ihre Hand die sich in das Shirt, dass ihren Körper so spärlich bedeckte, krallte, nicht ihre Stimme die ihren Versuch sich herauszureden nur noch amüsanter machte und auch nicht das leichte Kopfschütteln. Der Blick, den er bekam, dieses leichte weiten ihrer Pupillen, wie der Blick kurz über ihn zuckte, ehe er sich mit seinem verband. Zunächst sagte er nichts, sah sie einfach nur an, konnte die Spannung die zwischen ihnen gerade herrschte fast greifen. Dann gab sie sich geschlagen, wusste, dass alles zwecklos war, es keine passende Ausrede gab. Dann war es besser offen und ehrlich zu reagieren, dass mochte Elijah sowieso lieber. Das Lächeln, dass sich nun auf ihre Lippen legte war so scharf, dass es Elijah in den Beinen juckte aufzustehen und zu ihr hinüber zum Bett zu kommen. Hatte sie vorher schon mal so sexy ausgesehen? Dass sie so ein Bild von ihr nicht erwartet hätte, konnte sich der Dunkelhäutige schon vorstellen. Es ging wohl niemand davon aus, ein solches Bild von sich bei jemandem zu finden, aber er hatte diese Erinnerung nicht aus seinem Kopf bekommen, hatte sich quasi dazu gezwungen gesehen, Lyanna so zu zeichnen. Es wäre gelogen, wenn er behaupten würde er hatte nicht gerne in dieser Erinnerung geschwelgt und sie hätte ihn kalt gelassen. Das hatte sie definitiv nicht, aber was ihn jetzt deutlich nicht kalt ließ, war die Art, wie Lyanna aufstand. Sie wirkte wie eine verdammt selbstbewusste und höllisch sexy Frau, nur mit seinem Shirt bedeckt, die Haare so zerzaust über eine Schulter fallend wie eine dunkle Mähne und die reizende, langsame Geschwindigkeit, mit der sie sich bewegte. In diesem Moment hatte er das Gefühl, dass er die Kontrolle über die Situation verlor, sie das Ruder in die Hand nahm und auf ihn zukam. Leicht schluckte er, als sie die Hand auf sein Bein legte, langsam über Wade und Oberschenkel fuhr, Elijah verstand sofort, was sie wollte. Also stellte er das Bein wieder neben das andere, bot der dunkelhaarigen Schönheit vor sich nur zu gerne einen Platz auf seinem Schoß an, den sie auch schnell einnahm. Nun waren sie sich wieder so nahe, sie verschränkte die Arme in seinem Nacken und er spürte ihren Atem auf seinem Gesicht, lauschte ihren Worten.
Das freche Grinsen und die Tatsache, dass sie quasi fast nackt auf seinem Schoß saß, dort nur seine Hose und Unterhose als Schichten zwischen ihnen lagen, brachten ihn fast um den Verstand. Außerdem wurde er benebelt von ihrem Geruch und dem Klang ihrer Stimme.
„Ich würde daraus auch nie ein Geheimnis machen“, hauchte er und schloss die Augen, als sie ihre Stirn gegen seine lehnte. Seine Hände wanderten über ihre nackten Schenkel zu ihrem Gesäß, welches von seinem Shirt bedeckt wurde, würden nur zu gerne darunter schlüpfen. Eigentlich hatte er erwartet, dass Lyanna ihn jetzt küssen würde, denn obwohl er gerade gegessen hatte, erwachte in ihm jetzt wieder Hunger. Doch das war ein ganz anderer Hunger als der, den er vorher empfunden hatte. Diesen Hunger konnte nichts und niemand außer Lyanna stillen.
Er spürte, dass auch in ihr das Verlangen stieg, fragte sich nur, was sie daran hinderte ihn endlich zu küssen. Wollte sie mit ihm spielen? Denn wenn sie mit ihm spielte, würde er wohl keine Wahl haben als darauf einzugehen. Sein Atem war mittlerweile schwerer, kehliger, rauer. Seine Hände waren an ihrem Gesäß, zogen sie ein wenig näher an ihn heran, schlüpften aber noch nicht unter den Stoff. Das Verlangen in ihm war so stark, fast unerträglich, er würde in diesem Moment wohl alles für Lyanna tun, nur, dass sie ihn endlich küsste, er ihre Zunge mit seiner umspielen konnte, sie spüren durfte. Gerade in dem Moment, als er den Kopf zur Seite kippen wollte um nun einfach eigenständig die Initiative zu ergreifen und sie zu küssen, zog sie den Kopf weh. Einen Moment war er verwirrt, öffnete blinzelnd die Augen, bemerkte ihren entschuldigenden Blick. Er verstand es nicht. Erst kam sie so höllisch sexy auf ihn zu, war sich ihres Auftretens sicherlich bewusst, und jetzt wollte sie nicht von ihm geküsst werden beziehungsweise ihn küssen? Elijah sagte nichts, erwiderte nur ihren Blick, sah dort die Entschuldigung und dann Unsicherheit darin aufsteigen? Wo kam diese denn jetzt her? Es war ja nicht so, dass sie sich das erste Mal so nahe waren und Elijah hoffte, er hatte ihr noch nie das Gefühl gegeben, dass sie sich bei ihm unsicher fühlen musste. Der Griff seiner Finger an ihrem Gesäß wurde etwas sanfter bei ihren Worten, aus seinem Mund kamen aber noch immer keine Worte.
„Die Tatsache wie ich dich sehe, hm?“, wiederholte er ihre Worte mit einem fragenden Unterton, beschloss für sich nun, dass er ihr wohl irgendwie ein Gefühl von Sicherheit geben musste. Vielleicht war es ihr unangenehm so wenig anzuhaben, wenn er so viel trug?
„Du bist die attraktivste Frau der ich je begegnet bin“, fuhr er dann fort und griff mit seinen Händen an ihre Arme, die um seinen Nacken lagen, löste diese von dort, „Und die Erinnerung an diese Nacht hat mich all die Monate nicht losgelassen. Die Erinnerung an dich, so… berauschend und dieses Gefühl deiner Finger auf meiner Haut… ich musste das Bild zeichnen, weil es mich wohl sonst in den Wahnsinn getrieben hätte. Während ich es gezeichnet habe, war es als wäre ich zurück in diesem Moment, würde deine Lippen auf meinen Spüren, deine Finger…“
Er brach im Satz ab, griff sich dann an den Kragen und über den Kopf, mit einer gekonnten Bewegung zog er sich den ärmellosen Pullover über den Kopf und warf ihn achtlos zur Seite. Sein Blick war dunkel, heiß und voller Verlangen. Doch, wenn sie spielen wollte, dann würde er sich erstmal darauf einlassen. Mit seinen Händen fuhr er über ihre Schultern, die Arme hinab zu ihren Händen, umgriff diese, sah Lyanna an und legte ihre Hände dann auf seine Brust, zuckte einmal mit den kräftigen Muskeln und atmete tief durch.
„Deine Finger, die sich in meine Haut krallen…“, beendete er dann seinen angebrochenen Satz, während er ihre Hände losließ und seine eine Hand sich wieder an ihr Gesäß legte, „Dein Atem, so rau und schwer und mit jedem Kuss noch schwerer… es hat mich fast Wahnsinnig gemacht, täglich in dieser Erinnerung zu hängen, also musste ich sie irgendwie aus meinem Kopf bekommen. Und das geht eben nur durch eine Zeichnung. Das du sie jemals sehen würdest, habe ich in diesem Moment natürlich nicht gedacht, bin nun aber umso zufriedener, dass du sie doch sehen konntest…“
Ihre Finger an seiner Brust, sein Herz, dass dagegen hämmerte. Mit der anderen Hand, die nicht an ihrem Gesäß lag, fuhr er an ihrem Kiefer entlang, über ihr Kinn und dann zu ihren Lippen, sanft über ihre Unterlippe. In der Nacht an die er sich mit dem Bild erinnerte, war es andersrum gewesen und er hatte sanft an ihrem Daumen geknabbert. Doch das wollte Elijah nicht, seine eigene Zunge fuhr gierig über seine Unterlippe, dann zog er sie zu sich heran und erfüllte sich endlich das Verlangen sie zu küssen.

@Lyanna Lockhart





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#13

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 19.05.2020 20:11
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Wie Lyanna bereits schon sagte, Elijah machte es ihr nicht leicht, was er ihr nun auch bewies. Als Lyanna auf seinem Schoß Platz nahm war ihr die Wirkung dieser einzelnen Bewegung nicht wirklich bewusst gegeben ehe sie spürte wie Elijah's warme Hände sanft aber deutlich an ihren Beinen entlang fuhr, immer näher in Richtung ihres Oberschenkels. Knapp machte er am Bund des Shirts halt, das nur knapp an ihren Oberschenkeln endete, löste damit ein Gänsehautgefühl durch ihren ganzen Körper aus, ein angenehmes Kribbeln das ihr Verlangen nach mehr deutlich steigerte. In den Augen des Dunkelhäutigen blitzte Hunger auf und Lyanna wusste sofort was er wollte, nämlich Lyanna. Sein Atem auf ihrer Haut ließ sie fast verrückt werden. Wenn Elijah nur wüsste wie sehr die Dunkelhaarige es wollte aber durch ihre Angst einfach wie geblockt war. Sonst hätte sie schon längst nicht so lange durchgehalten. Sie hätte Elijah schon längst geküsst – heiß und innig. Hätte ihm deutlich gemacht das sie ihn doch auch wollte und wie sehr sie ihn … liebte und brauchte. Ihre Hände wären wahrscheinlich schon hektisch zu seiner Hose gefahren, hätten sie nur ein Stück runter ziehen müssen … und sie hätte den beiden die Befriedigung geschenkt, die sie im Moment wohl brauchten. Lyanna hatte deutlich gemerkt das Elijah sich nicht mehr gedulden konnte, weil sie ihn nicht küsste, wollte er nun die Eigeninitiative ergreifen aber gerade als er dies tun wollte zog Lyanna nur ihren Kopf sanft zurück, wollte ihm somit zeigen das jetzt wahrscheinlich kein guter Zeitpunkt war. In der Hoffnung das er sie verstand und sie es nicht aussprechen musste. Keiner würde ihr wohl je glauben wie schwer ihr das gerade viel. Im Grunde log sie den Dunkelhäutigen ja auch an, etwas was ihr ganz und gar nicht gefiel und ihr Herz deutlich schwerer machte. Aber Elijah gab sich damit nicht zufrieden, er war verwirrt das sah sie ihm sofort an. Es war sicherlich nicht die Reaktion, die er erwartet hätte. Er schwieg und Lyanna wusste nicht was in seinem Kopf vorgehen musste. Und dann hörte sie seine Worte und man konnte der Dunkelhaarigen ansehen das sie deutlich schlucken musste. Noch nie hatte Lyanna sich wohl so sehr gewünscht das Elijah seinen verdammten Mund hielt wie jetzt, nicht weil sie seine Worte nicht gerne hörte, besonders wenn er so über sie sprach, sondern weil diese Worte deutlich an ihrer Standhaftigkeit kratzten. Lyanna konnte nicht anders als sich sanft auf die Unterlippe zu beißen und leicht ihren Blick zu senken als Elijah sie als attraktivste Frau bezeichnete, wer hörte das schließlich nicht gerne von dem Mann den man liebte? Es ließ automatisch Lyanna's Herz deutlich höher schlagen. Sanft löste er ihren Griff hinter seinem Nacken, nur um das zu tun was die Dunkelhaarige wohl am meisten schwach machte. Er zog seinen Pullover über den Nacken, warf diesen achtlos zur Seite, gab der Dunkelhaarigen einen atemberaubenden Anblick während sie nur laut und zufrieden seufzte während sie sich schon fast zwingen musste ihren Blick von seinem vertrauten Oberkörper abzuwenden. Wie sehr würde sie sich wieder in seine dunkle Haut krallen, verspielt seine Tattoos nach fahren und seine Narben berühren, als könnte sie den Schmerz selbst fühlen. „Elijah, ich... -“ hauchte die Dunkelhaarige nur als sie seine Hand an ihrem Kiefer lang fahren spürte, wie sein Daumen sanft über ihre Unterlippe fuhr, sie ihren sanften, deutlich hektischeren, warmen Atem dagegen spüren ließ. Das Elijah, Lyanna einmal die Sprachen verschlagen würde und sie die deutlich Ruhigere war, war schon fast wie ein Paradox. Deutlich ungewohnt aber Lyanna fühlte sich als wäre ihr immer zu aktiver Kopf einfach leer. Ihr Körper, ihre Augen waren allein auf den Dunkelhäutigen fixiert. Und selbst in dem T-Shirt von Elijah wurde ihr plötzlich einfach nur verdammt heiß, so das sie es am liebsten über ihren Kopf gestreift hätte und es ebenso achtlos zur Seite geworfen hätte. Sie spürte den leichten Zug den der Dunkelhäutige auf sie ausübte und sie konnte sich nicht wehren, wollte es auch nicht als sie seine Lippen auf ihren spürte und dabei die Augen schloss. Ein sanftes Keuchen ging von der Dunkelhaarigen aus, während ihre Hände sich leicht in seine Brust krallte. Für einen Moment schien alles perfekt, alles gut und Lyanna wollte deutlich mehr und dann zog der Gedanke plötzlich wie ein Blitz durch ihren Kopf, was Lyanna den Kuss abprubt abbrechen ließ. Nur langsam kam die Dunkelhaarigen zu Sinnen. „Ich kann nicht.“ kam es nur direkt aus ihr heraus ehe sie ihre Augen öffnete. „Ich meine ich würde gerne, wirklich, mehr als du vielleicht denkst.“ hauchte die Dunkelhaarige und strich mit ihrem Daumen über seine Haut, an der Stelle wo sie sich gerade noch so sanft rein gekrallt hatte. „Ich bin müde.“ hauchte die Dunkelhaarige. Wohl definitiv keine Antwort die sich der Dunkelhäutige erhofft hatte und wohl keine die ihn wohl sonderlich erfreuen würde. Und Lyanna taten schon diese drei kleinen Worte so weh. Weil sie eine Lüge waren, egal wie klein diese war. Sie war nicht müde, ganz bestimmt nicht. „Diese Sache von dem Krankenhaus lässt mich immer noch nicht ganz los. Mein Kopf spielt mir immer wieder diese Szenen, diese Worte in einer unerträglichen Dauerschleife ab, als würde ich mich immer noch dort befinden.“ Gut, das war zum Beispiel nicht gelogen aber dennoch … . Die Dunkelhaarige löste sich nur leicht von dem Dunkelhaarigen, rutschte ein wenig auf seinem Schoß herunter so das sie ihren Kopf auf seiner Brust betten konnte, seinen immer noch aufgeregten Herzschlag gegen ihre Wange pochen spüren konnte. Ihre Hände schlangen sich um die Taille des Dunkelhäutigen und Lyanna atmete nur langgezogen aus. „Das hier ist jetzt unser zu Hause, unser Bett … ich will .. das es eine schöne erste Erinnerung wird wenn wir … du weißt schon.“ hauchte die Dunkelhaarige mit einem leichten Grinsen, das aber sofort wieder verschwand. „Ich will es voll genießen können … ohne Müdigkeit, ohne schlechte Gedanken .. verstehst du?“ Lyanna hob kurz ihren Kopf an, blickte den Dunkelhäutigen an. Sie hoffte das er das verstand und besonders nicht sauer auf die junge Frau war, das sie ihn hier nun so abblitzen ließ, worauf sein Körper nun so eingestellt war. Einer ihrer Hände streichelte dabei sanft an seiner Seite entlang. „Sei nicht enttäuscht … wir werden so viele Gelegenheiten haben das nach zu holen.“ lächelte die Dunkelhaarige leicht, ein schwacher Trost, das war auch ihr bewusst. Lyanna verweilte einen kurzen Moment so ehe sie sich langsam auf ihm aufrichtete und von seinem Schoß aufstand, sie wollte Elijah's Körper nicht noch mehr Anregung geben als er es ohne hin schon hatte, das war auch von Lyanna's Seite nicht fair. Es war sowieso nicht fair. Nicht fair das sie wirklich so Angst davor hatte das anzusprechen was in ihrem Kopf gerade vor ging. Sie hatte sogar schon Schwierigkeiten, dem Dunkelhäutigen in die Augen zu schauen. Ihre Hand fuhr nochmal ein letztes Mal an seine Wange ehe sie nur ein „Ich bin müde.“ hauchte und Elijah ein Kuss auf seine Stirn drückte, ehe sie ihre Hand langsam von seiner Wange streichen ließ und sich komplett von ihm löste. Mit wenigen Schritten war Lyanna wieder am Bett, legte sich direkt hinein und zog die Decke über ihre nackten Beinen. Sie drehte sich auf die Seite so das sie mit dem Rücken in Elijah's Richtung lag, sie konnte ihn jetzt nicht ansehen, hoffte natürlich das er dies nicht all zu sehr bemerkte. Die Dunkelhaarige schloss nur ihre Augen, war aber noch deutlich wach. Sie fühlte sich schlecht, verdammt schlecht. Der Gedanke ihn anlügen zu müssen und weshalb quälte sie deutlich, was man nur leicht in ihrer Mimik erkennen konnte Die Dunkelhaarige wollte nichts lieber als das der Tag verging und sie diesen Moment einfach vergessen konnte.

@Elijah Magoro




I WANT TO BE BEAUTIFUL AS THE OCEAN
And I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. I guess you didn't mean what you wrote in that song about me 'cause you said forever, now I drive alone past your street. Red lights, stop signs. I still see your face in the white cars, front yards. Can't drive past the places we used to go to 'cause I still fucking love you, babe. Sidewalks we crossed. I still hear your voice in the traffic. We're laughing over all the noise. God, I'm so blue, know we're through. But I still fucking love you, babe. I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. 'Cause you didn't mean what you wrote in that song about me. 'Cause you said forever, now I drive alone past your street. You said forever, now I drive alone past your street. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


zuletzt bearbeitet 19.05.2020 20:20 | nach oben springen

#14

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 20.05.2020 17:10
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Er spürte ihre Finger, die sich sanft in seine Brust krallten, als er sie endlich küsste, dachte jetzt hätte er jeglichen Widerstand gebrochen. Das Keuchen, dass ihre Lippen verlassen hatte, ihr ganze Körper der sich ihm sanft entgegen reckte, all das ließ nur noch mehr Blut in die Region zwischen seinen Beinen fließen. Lange würde es nicht mehr aushalten, bald würde er sich einfach die Hose ein Stück hinabziehen und es gleich hier auf dem Stuhl mit ihr tun.
Mit einem Ruck zog Lyanna ihren Kopf weg, Elijah öffnete die Augen, sah sie nun völlig verwirrt und überrascht an. Okay, damit hatte er jetzt definitiv nicht gerechnet, mit allem, aber nicht damit, dass sie jetzt den Kuss so abrupt abbrach. Ihre Worte, die danach folgten machten einfach keinen Sinn in seinem Kopf. Sie... was? Er schüttelte ganz leicht den Kopf, fragte sich, ob er sich gerade verhört hatte. Ihre Worte waren so sinn frei. Erst sagte sie, sie konnte nicht, dann behauptete sie aber zu wollen? Wo… er verstand es einfach nicht. Das wiedersprach sich doch alles. Und ihr Körper, alles an ihr hatte mehr als nur dafürgesprochen, dass sie ihn auch am liebsten sofort auf diesem Stuhl hier spüren wollte. Dass sie mit dem Daumen über seine Haut strich sprach auch nicht für ihre ersten Worte. Warum sprach ihr Mund Worte aus, die so gar nicht zu ihrer Körpersprache passten? Und warum hatte sie das Gefühl jetzt nicht zu können? Vor wenigen Sekunden als sie sich küssten, hatte das noch einen ganz anderen Anschein. In Elijahs Kopf rasten die Gedanken, er versuchte irgendwie zu verstehen was in diesem kurzen Moment passiert war, dass sie nun plötzlich doch nicht wollte. Ihre Periode hatte sie nicht, dass hätte er mitbekommen, denn sie trug ja noch immer kein Höschen. Und Damenhygieneartikel hatte er nicht in seinem Zimmer, sie müsste, wenn welche dabeihaben. Aber, nein, das war es nicht. Es war irgendetwas anderes.
Der Dunkelhäutige schwieg, sein Körper versuchte etwas des Blutes aus seinem Schritt zurück zu seinem Gehirn zu führen, so kam es ihm zumindest vor. Und da war schon eine Menge hinabgelaufen, er wäre sowas von schon bereit für sie gewesen.
Elijah schwieg. Er war gerade zu verwirrt etwas zu sagen, außerdem glaubte er nicht wirklich ein Wort herauszubekommen. Er war nicht schockiert aber… ja, wenn er ehrlich war, war er ein wenig geknickt. Klar, er konnte verstehen, dass Lyanna noch etwas traumatisiert war von der Sache in D.C. Wäre Elijahs Kolonie abgebrannt wäre er vermutlich auch sehr verwirrt. Doch er hatte ihr doch nur ein gutes Gefühl geben wollen und er konnte einfach nicht glauben, dass er ihre gesamte Körpersprache so falsch interpretiert hatte. Er kannte das Keuchen aus ihrer Kehle, er wusste wie sich ihre Finger in seine Haut krallten, wie sich ihr Becken ihm entgegenschob und ihr Atem schwerer wurde. All diese Anzeichen waren gegeben gewesen, also war währenddessen irgendetwas passiert.
Ihre Arme, die über die Haut seiner Taille strichen ließen ihn kurz ein wenig zusammenzucken, dass sie noch immer auf seinem Schoß saß, machte die ganze Situation nicht sonderlich besser. Natürlich wollte er sie nicht von sich stoßen, sie wirkte so unsicher und ehrlich entschuldigend in dieser Situation, da konnte er ja auch nicht böse sein.
Ihre Erklärungen machten immer noch keinen Sinn, aber er beschloss nicht mit ihr zu diskutieren. Sie war müde? Oh, Elijah war im Moment hell wach. Es knickte ihn ein wenig und kratzte noch mehr an seinem Ego, dass Lyanna müde war, wenn sie so auf ihm saß. Hätte er sich mehr ins Zeug legen sollen? Direkt unter ihr Shirt schlüpfen? War er ihr zu sanft? Wollte sie mehr Action? Damit sie wachwurde? War er nicht attraktiv genug um sie wach zu machen? Plötzlich empfand Elijah etwas, was er schon lange nicht mehr über sich und seinen Körper gehabt hatte: Unsicherheit.
Er war sich so sicher gewesen, dass Lyanna ihn hoch attraktiv fand, doch jetzt… wenn er und seine Erscheinung wirklich so ermüdend waren, war er sich da nicht mehr so wirklich sicher. Und dieses Gefühl mochte Elijah ganz und gar nicht.
Ihre Finger an seiner Seite hinterließen bei ihm eine sanfte Gänsehaut, sein Blick lag auf ihrem, noch immer sprach er kein Wort, bekam nichts heraus, wusste nicht, was er sagen sollte. Wie immer schloss er automatisch, schon fast reflexartig, seine Augen, als sie ihre Hand an seine bärtige Wange legte, ihn sanft auf die Stirn küsste und dann von seinem Schoß aufstand. Die Beule in seiner Hose war nun nicht mehr zu übersehen und als Lyanna dann die Hand von ihm löste und hinüber zum Bett ging, konnte Elijah nicht anders als auf ihren Hintern zu starren. Fuck.
Sie zog die Decke über sich, kehrte ihm den Rücken zu und Elijah spürte einen Stich in seinem Herzen. Das tat weh. Diese Enttäuschung, Unsicherheit und dieser Druck, den er noch immer zwischen seinen Beinen hatte. Er konnte nicht, wollte noch nicht zu ihr ins Bett steigen.
„Ich…“, seine Stimme war rau, sein Mund trocken, „Ich… gehe mal aufräumen.“
Er atmete schwer durch, griff sich in den Schritt und verräumte dort alles so, dass man als Außenstehender nichts sah, schlüpfte wieder in seinen ärmellosen Pullover. Langsam stand er auf, nahm seinen Teller und ging hinüber zum Bett, hob den von Lyanna ebenfalls auf. Kurz betrachtete er ihren Rücken, ihre dunklen Haare und ihr Ohr, dass so hell in dem dunklen Meer aus Haar herausstach. Dann wandte er den Blick ab, öffnete die Tür und trat aus dem Zimmer. Dort blieb er auch nochmal einen Moment stehen, atmete tief durch, kontrollierte, dass man durch die Hose wirklich nichts sehen konnte und trug das dreckige Geschirr zurück in die Küche.
Unschlüssig stand er einen Moment am Gang, überlegte, ob er sofort zurück ins Zimmer gehen sollte, doch irgendwie konnte er gerade nicht und der Druck in seiner Hose wollte nicht weniger werden. Kurzer Hand beschloss er das ganze einfach selbst in die Hand zu nehmen und ging auf eine der offenen Toiletten direkt bei der Küche, die keinem Zimmer zugeteilt waren. Innerlich hoffte er einfach, dass jetzt dort niemand vorbeikommen würde, als er in einen der Toilettenställe ging. In seinem Kopf hatte er genug Bilder und Erinnerungen um das ganze recht schnell zu Ende zu bringen und er unterdrückte ein lauteres Stöhnen, als er schließlich zum Abschluss kam. Kurz blieb er noch heftiger atmend mit einer Hand an die Wand gelehnt stehen, versuchte seinen Puls zu beruhigen. Das fühlte sich einfach nicht richtig an, mit ihr war das definitiv schöner. Irgendwie hatte das ganze etwas Absurdes. Sie lag da, wenige Meter entfernt, mit nichts als seinem Shirt bekleidet in seinem Bett und er holte sich hier auf der Toilette zu Erinnerungen von ihr einen runter. Erbärmlich. Ja, Elijah kam sich in diesem Moment erbärmlich und dreckig vor. Schmutzig, widerwärtig, abstoßend. Dass er trotz ihres deutlichen Neins das nicht einfach hinnehmen konnte, sondern sich dann trotzdem zu ihr seine Befriedigung holte.
Sanft schüttelte er den Kopf, er musste aber auch zugeben, dass es ihm kurzzeitig besserging, doch den Selbstekel konnte dieses Gefühl nicht übertrumpfen. Er verstaute alles wieder in seiner Hose, trat aus dem Stall und wusch sich die Hände, dann nochmal.
Er hatte Glück gehabt und während er da in dem Stall war, hatte niemand die Toilette betreten, also wusste auch niemand, was er da gerade gemacht hatte. Das würde er auch niemandem erzählen. Niemals.
Langsamer als sonst ging er zurück zu seinem Zimmer, er spürte auch noch die Müdigkeit in den Knochen, jetzt wo seine Lust „abgearbeitet“ war, noch viel mehr. Trotzdem konnte er es einfach nicht fassen, dass Lyanna in der Situation auf dem Stuhl müde gewesen war. Das traf ihn wohl am meisten.
Leise öffnete er die Tür, schloss sie hinter sich wieder und ging hinüber zum Fenster, öffnete dieses. Etwas kühlere Luft drang in das Zimmer, doch bevor er sich ins Bett legen würde, wollte er etwas lüften. Außerdem zeigte sich am Himmel gerade ein wunderschönes Farbenspektakel in rot-orange und einem leichten Lila. Mit der Hüfte lehnte er sich an das Fensterbrett, sah einfach nur aus dem Fenster, hatte dem Bett und damit Lyanna den Rücken zugewandt. Wie lange er da stand wusste er nicht, zehn Minuten, zwanzig? Irgendwann aber schloss er das Fenster wieder, ehe er sich zum Bett umdrehte und auf seine Seite ging. Schnell war er aus Pullover und Short geschlüpft, legte sich dann die Decke bis zur Hüfte und schob einen Arm unter den Kopf.
„Ist alles okay?“, fragte er dann leise, starrte die Decke an. Er konnte Lyanna gerade nicht ansehen, nicht betrachten. Zu schäbig fühlte er sich wegen dem, was er gerade auf der Toilette getan hatte und zu sehr würde es ihm wehtun sie so zu sehen.

@Lyanna Lockhart






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#15

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 20.05.2020 21:03
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Sie musste Elijah noch nicht mal ansehen um seine Enttäuschung, seine Unsicherheit und vor allem seine Verwirrung zu spüren, als würde man ihr damit mehrmals ein Messer in den Rücken rammen. Obwohl sich dies wohl halb so schmerzhaft anfühlte wie die Tatsache seiner Gefühle, die wohl momentan in ihm vorgehen mussten. Lyanna's Hand krallte sich automatisch in den weichen Stoff der Decke, welche sie sich nun bis zur Brusthöhe gezogen hatte. Wenn es nach der Dunkelhaarigen ginge hätte sie sich diese am liebsten komplett über den Kopf gezogen aber das würde wohl kaum den Anschein wahren, das alles in Ordnung mit ihr wäre. Nun Elijah hatte sicherlich auch schon so seine Zweifel, da musste sie es nicht gleich noch direkt offenlegen. Wie sehr sich Lyanna in dem Moment wirklich wünschte todmüde zu sein um einfach nur einzuschlafen, diese Situation nicht mehr ertragen zu müssen, diesen Gedanken, der sie so traurig machte einfach im Schlaf zu vergessen. Aber noch stärker war das Verlangen sich einfach an den Dunkelhäutigen kuscheln zu wollen, ihn mit sich ins Bett zu ziehen und sich einfach nur an ihm fest zu halten, denn dann fühlte sie sich immer gut und vor allem sicher. Doch sie tat es nicht, es wäre einfach nur unfair gewesen vor allem gegenüber Elijah, den sie so hat abblitzen lassen. Sie erwartete es nicht aber wünschte sich das Elijah diesen Schritt gegangen wäre und hätte sie in den Arm genommen, doch er tat es nicht, was Lyanna mehr als nachvollziehen konnte. Ihr Griff in die Bettdecke wurde deutlich fester und Lyanna kniff schon leicht ihre Augen zusammen als sie hörte wie der Dunkelhäutige aufstand und sich anzog. Seine Worte bestätigten seine enttäuschten Gefühle umso mehr so das Lyanna sich auf die Lippen beißen musste um ein leichtes Zittern ihres Kiefers zu unterdrücken. Sie gab ihm keine Antwort darauf, es bedarf auch keiner denn so schnell wie Elijah aus dem Zimmer verschwunden war hätte sie auch nicht reagieren können. Die ersten Minute Stille und das Alleine sein trafen die Dunkelhaarige wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht. Ihre Beine zogen sich angewinkelt, automatisch mehr nach oben und Lyanna bedeckte sich mehr mit dem Stoff der Decke. Warum war sie überhaupt so bescheuert gewesen? Jetzt wo sie hier war sollte doch alles gut werden, sie sollten beiden glücklich werden und genau das Gegenteil war der Fall. Die Dunkelhaarige wäre am Liebsten aufgestanden und dem Dunkelhäutigen hinter her. Doch manchmal war es besser die Gemüter zu beruhigen, auch wenn die Stille unerträglich war. Die Dunkelhaarige wusste nicht wie lange sie schon so dagelegen hatte aber Elijah war deutlich länger weg als das er nur mal eben die Teller wegbrachte und Lyanna müsste lügen wenn ihr das nicht wieder irgendwelche Sorgen in den Kopf trieb. Hatte sie den Dunkelhäutigen nun komplett für den Abend vergrault? Verübeln konnte sie es ihm nicht. Doch dann öffnete sich leise die Tür und sie erkannte Elijah's Schritte sofort wie sie langsam das Zimmer betraten. Doch anstatt sich zu ihr zu legen, ging er zum Fenster, öffnete dieses und blieb daran angelehnt stehen. Lyanna öffnete nur leicht ihre Augen, nur um den Rücken von Elijah zu betrachten. Sie musste nicht sein Gesicht sehen um zu wissen das er wohl nachdenklich aussah, sein Blick wahrscheinlich immer noch voller Verwirrung. Als er nach einer gefühlten Ewigkeit das Fenster schloss, konnte sie nur hören wie er aus seinen Klamotten schlüpfte und sich nun endlich zu der Dunkelhaarigen ins das Bett legte, allerdings weiterhin distanziert. „Und ich dachte schon du hättest dich verlaufen.“ meinte die Dunkelhaarige leicht amüsiert und leise auf die Tatsache das er so lange weg war. Aber Elijah ging gar nicht darauf ein und Lyanna's amüsanter Ton verschwand auch direkt wieder als sie ihre Augen kurz öffnete und den Dunkelhäutigen einen kurzen Moment von der Seite betrachtete. Seine plötzliche Frage ob alles okay wäre, traf die junge Frau wie ein weiterer Faustschlag und für einen Moment schien diese Frage sie zu überfordern. Nein es war nicht alles okay, aber es hatte nichts mit ihm zu tun. Das wollte sie ihm sagen, sie wollte es wirklich. Doch stattdessen kam nur ein ruhiges „Ja, ich bin einfach nur erschöpft.“ heraus. Wie sehr sie sich selbst gerne eine reinhauen würde, für diese Worte. „Gute Nacht El ..“ hauchte die Dunkelhaarige dann nur und wie sehr es sie nun schmerzte, als sie sich direkt nach ihren Worten einfach wegdrehte, Elijah wieder den Rücken zukehrte. Lyanna's Faust schien sich schon gar nicht mehr zu entspannen und auch wenn Lyanna wenig daran glaubte wurde sie nach langem Hin und Her mit ihren Gedanken in den eher unverdienten Schlaf gezogen. Dementsprechend war ihr Schlaf auch gewesen, unruhig und schlecht was dazu führte das Lyanna mehrmals in der Nacht einfach so von ihrem schlechten Gewissen geweckt wurde. Elijah lag nun mit dem Rücken zu ihr, sie hatte sich ganz unbewusst in ihrem Schlaf sich in seine Richtung gedreht. Selbst in der Dunkelheit konnte sie Elijah's Umriss immer wieder erkennen. Seine weiche, warme Haut. Seine Muskeln, die seinen Körper definierten Seine Tattoos, die an seinem Körper hinab liefen und die großen Narben die auf seinem Körper ruhten. Lyanna streckte nur ihre Hand aus, wollte diese auf seinen Rücken legen, ihre Hand darüber streichen, sich an ihn ziehen und sich an ihn schmiegen. Doch kurz bevor sie die wenigen Zentimeter überbrücken konnte, die sie daran hinderte seine Haut zu berühren zog sie diese wieder zurück. Sie spürte wie sich warme, Flüssigkeit in ihren Augen sammelte ehe sie diese mit einem kräftigen Schlucken wieder verdrängte... .
Lyanna konnte sich nur an wenige schlimme Nächte erinnern aber die hier zählte wohl zu den unangenehmsten dazu... .

Mittlerweile waren mindestens schon mehrere Wochen vergangen und diese Nacht rutschte immer mehr weiter weg in Lyanna's Erinnerung. Und für einen Moment schien alles wieder in Ordnung, schließlich wirkte Elijah so normal wie immer, jedenfalls dachte das die Dunkelhaarige. Lyanna selbst hatte sich mittlerweile, nun eingelebt wäre deutlich weit her geholt aber sie kannte sich einigermaßen aus und konnte sich den Lebensumständen und den Regeln der Riders anpassen. Sogar ein paar Leute schienen sie ganz gut akzeptieren zu können und das war mehr als die Dunkelhaarige je gewollt hatte. Sicher musste sie sich erst das nötige Vertrauen und die nötige Loyalität verdienen, man würde sie in so kurzer Zeit nicht auf irgendwelche Versorgungstouren losschicken oder sonstige wichtige Aufgaben übernehmen lassen. Und das war das Schlimmste für Lyanna. Sie verstand es, konnte es nachvollziehen aber dieses 'Nichts-tun', auch wenn Lyanna nicht wirklich nichts tat war mit der Zeit ein wenig unerträglich und dabei waren erst ein paar Wochen vergangen. Sie konnte sich zwar bei kleineren Aufgaben deutlich nützlich machen aber Lyanna war eben keine Hausfrau und sie würde wohl nie eine sein. Ab und an war Lyanna sogar auf eigene Faust nach draußen gegangen, wer sollte sie schließlich schon aufhalten? Nun Elijah konnte es natürlich. Aber Lyanna tat es dann eher nur um die Umgebung ein wenig zu erkunden, diese besser kennenzulernen. Sie war nie weit weg gewesen und kam vor allem immer wieder zurück. Meistens saß Lyanna am Tor, wenn Elijah seine Pflichten zu erfüllen hatte und las in ihren Psychologiebuch, was sie aus der letzten Kolonie mitgenommen hatte. Es schien alles okay … bis auf die Tatsache das diese Gedanken Lyanna einfach nicht in Ruhe ließen und jedes mal als sie Elijah's Annäherung ablehnen musste fühlte sie sich beschissener und nochmals beschissener, das sie es nicht wirklich beschreiben konnte. Diesen Blick in seinen Augen, den er immer danach hatte war am Schlimmsten. Sie konnte sehen das er sich die Schuld an dem ganzen gab und Lyanna konnte es selbst dann nicht sagen. Es war wie eine Blockade, ein Kreislauf aus diesem sie nicht entkommen konnte. Und die Bettseite, die anfangs immer von Elijah's Anwesenheit glänzte, wurde mit der Zeit morgens immer leerer, je früher es am Morgen wurde. Auch Elijah's Annäherungsversuche hatten mit der Zeit einfach nachgelassen, nicht das die Dunkelhaarige erfreut darüber war, erfreut darüber das sie ihn nicht mehr so abblitzen lassen musste wohl eher, auch wenn der Hintergrund dahinter deutlich unerfreulicher war. Allgemein schien Elijah zu mindestens körperlich distanzierter von Lyanna zu sein. Er stieß sie nicht weg, wenn sie seine Nähe suchte aber umgekehrt suchte er kaum noch ihre Nähe. So das sich Lyanna's allgemein schlimmere Gedanken durch weitere schlimme besetzt wurden. Zum Beispiel die Tatsache das sie wohl Elijah endgültig vergrault hatte, das er sie nun nicht mehr wollte weil er dachte das sie ihn nicht will. Sie konnte es ihm auch hier nicht wieder verübeln, das war der bittere Nachgeschmack an der ganzen Situation gewesen. Es war bereits schon hell als Lyanna verschlafen die Augen öffnete und sich im Bett streckte. Ihre Hand griff instinktiv neben sich ins Bett, nur um dann wieder die vertraute Leere neben sich zu spüren. Elijah war wohl schon früh wach gewesen … so wie in den letzten Tagen auch . Einen kurzen Moment starrte die Dunkelhaarige an die Decke ehe sie sich mehr oder weniger widerwillig aus dem Bett raffte. Nach dem Lyanna das Bett machte und den Stoff glatt strich griff sie nach ihren Klamotten, die über dem Schreibtischstuhl hangen. Mittlerweile hatte sich das Kleiderproblem auch gelesen, eine weibliche Ridern war da äußerst hilfsbereit gewesen, auch wenn ihr manches ein wenig zu groß war, störte es die Dunkelhaarige wenig. Wenn Elijah nicht etwas für die Kolonie erledigen musste war er meistens so früh am morgen laufen, das hatte die Dunkelhaarige schon früh mitbekommen. Lyanna selbst schnappte sich eine Kleinigkeit vom Frühstück und tat das was sie in den letzten Tagen ziemlich häufig getan hatte. Sie saß am Tor, biss in ihr Brot und blätterte in ihrem Psychologiebuch herum. Sie machte keinen Ärger, noch störte sie die Wachen bei ihren Rundgängen, weswegen niemand etwas gegen ihre Anwesenheit sagte. Das sie eigentlich heimlich auf Elijah wartete war ein weiterer Grund. Lyanna war gerade deutlich vertieft in ihr Kapitel als sie eine Hand auf ihrer Schulter spürte. Sofort richtete sie ihren Oberkörper auf, rechnete mit Elijah, doch als sie ihren Kopf über ihre Schulter wandte, blickte sie in das Gesicht der Frau, die ihr mit der Kleidung ausgeholfen hat. Sie war älter als Lyanna aber noch nicht zu alt, deutlich größer, und hatte noch dunkleres Haar als die Dunkelhaarige selbst. „Keine Ahnung wie du dir so früh diesen Scheiß da rein ziehen kannst Lyanna.“ waren ihre erste Worte während diese sich eine Zigarette anzündete, daran zog und sie dann der Dunkelhaarigen hinhielt. Lyanna zog kurz an der Zigarette die ihr hingehalten wurde, welche ihr ein leichtes Husten entlockte als sie den Rauch zwischen ihren Lippen entschwinden ließ, was der Frau ein deutlich amüsiertes Grinsen entlockte. „Du bist für deine Verhältnisse aber auch früh wach.“ entgegnete Lyanna nur. Sie mochte sie, sie war manchmal ein wenig direkt, aber Lyanna mochte das und es war auch mal ganz schön gewesen sich mit einer Frau austauschen zu können. Ob man es glaubte oder nicht, das war selbst in der Apokalypse zu einer reinen Seltenheit geworden. „ Ich fahre heute raus, hast du das etwa schon vergessen? Zwar nur eine kleine Versorgungstour aber ich werde ein paar Tage weg sein.“ erklärte die dunkelhaarige Frau Lyanna. „Das du hier jeden morgen sitzt und auf ihn wartest ist fast schon zu süß.“ grinste diese dann plötzlich worauf Lyanna sofort hektisch ihren Kopf anhob. „Komm .. das kann jeder sehen, ich … die zwei da oben … das ganze verdammte Clubhaus.“ Die Frau zog ein letztes Mal lange an ihrer Zigarette bevor diese unter ihrem Fuß zerquetscht wurde. „Pass auf dich auf und du weißt ja heute musst du besonders nett zu deinem Typen sein.“ zwinkerte diese Lyanna zu ehe sie nochmal ihre schmale Schulter drückte und dann ihren Weg wieder über den Hof bahnte. Lyanna blickte dieser nur deutlich verwirrt nach. „Äh ja? Gutes Plündern ..“ murmelte diese mit deutlicher Verwirrtheit nur hinter her. Was sollte das nun bedeuten? Vielleicht eine Redensart oder sie wollte die junge Frau aufziehen, Lya wusste es nicht. Doch sie rührte sich weiterhin nicht von ihrem Platz, ihr Blick fand wieder das Buch, obwohl ihre Aufmerksamkeit stets auf das Tor gerichtet war.

@Elijah Magoro




I WANT TO BE BEAUTIFUL AS THE OCEAN
And I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. I guess you didn't mean what you wrote in that song about me 'cause you said forever, now I drive alone past your street. Red lights, stop signs. I still see your face in the white cars, front yards. Can't drive past the places we used to go to 'cause I still fucking love you, babe. Sidewalks we crossed. I still hear your voice in the traffic. We're laughing over all the noise. God, I'm so blue, know we're through. But I still fucking love you, babe. I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. 'Cause you didn't mean what you wrote in that song about me. 'Cause you said forever, now I drive alone past your street. You said forever, now I drive alone past your street. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


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#16

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 20.05.2020 22:27
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Die letzten Wochen hatte sich Elijah vollkommen anders vorgestellt. Es war ja nicht so, dass sie furchtbar waren, das waren sie definitiv nicht. Denn immerhin war Lyanna ja jetzt hier, sie schlief jede Nacht neben ihm und er wusste, dass sie in Sicherheit war. Alleine für dieses Wissen würde er alles tun und nun hatte er es. Es beruhigte ihn ungemein, wenn sie nachts neben ihm lag, er ihren ruhigen Atem hören konnte, sie sich manchmal an ihn kuschelte. Doch, so dumm und egoistisch und oberflächlich das klingen musste, er vermisste es mit Lyanna zu schlafen. Das war so typisch Mann irgendwie diese Aussage und es war Elijah schon fast peinlich das zuzugeben, aber es war ebenso. Nachdem sie ihn an ihrem ersten Abend im Clubhaus so abblitzen hatte lassen, verstand Elijah sie nicht mehr wirklich. Anfangs hatte er gedacht das wäre eine einmalige Sache gewesen, hatte wirklich geglaubt, dass sie eben müde gewesen war. Als er es am nächsten Morgen erneut probiert hatte und einen Tag später am Abend und dann drei Tage später das letzte Mal, hatte sie ihn jedes Mal weggedrückt. Was ihn daran immer am meisten verwirrte war, dass sie zunächst auf seine Annäherungen eingegangen war und dann, jedes Mal, wenn er den Kuss intensivierte oder er versuchte ihr die Hose oder das Höschen auszuziehen, machte sie den Rückzieher. Daraus war für ihn klargeworden, dass sie ihn noch immer gerne küsste oder berührte, sie aber einfach keinen Sex mit ihm haben wollte. Diese Erkenntnis brachte ihn aber nicht sonderlich weiter, denn er wusste nicht warum. Und Lyanna wollte nicht mit ihm darüber reden. Das war die Tatsache, die ihn fast noch mehr störte. Er hasste es, wenn die Dunkelhaarige nicht mit ihm redete.
Anfangs hatte er immer noch mit Lyanna ausgeschlafen, auch, wenn er meistens schon deutlich vor Lyanna wach war. Doch nachdem sie ihn das letzte Mal hatte abblitzen lassen, konnte man es schon fast so sagen, dass Elijah es kaum mit ihr im Bett aushielt. Er distanzierte sich körperlich von ihr. Wenn sie sich abends im Bett an ihn kuschelte oder sich nahe neben ihn setzte irgendwo, dann stieß er sie natürlich nicht weg, zog sie nur zu gerne in seine Arme, denn er liebte das ja auch. Doch von ihm kam in diese Richtung keine Initiative mehr, da er sie nicht nerven wollte. Er hatte Angst, dass sie dann wieder denken könnte, er würde sie dazu drängen nun doch endlich mit ihm zu schlafen, denn er würde sich eher selbst schlagen, als ihr dieses Gefühl vermitteln zu wollen. Also stand er morgens auf, wenn er wach wurde, zog sich sein Laufoutfit an und war meistens schon kurz nach dem Morgengrauen am Tor und draußen. Sein Messer hatte er natürlich immer dabei, er war ja nicht lebensmüde. Tagsüber war zwischen ihm und Lyanna alles völlig okay, Lyanna las viel in ihrem Buch oder half bei kleineren Arbeiten mit, er war sehr froh, dass sie sich nicht beschwerte. Natürlich wusste er, dass sie solche „Hausfrauenarbeiten“ nicht mochte, sie war lieber draußen und würde gerne mit ihm auch mal auf Touren raus. Elijah war in der Zeit in der Lyanna hier war immer nur auf Tagestouren weg, es kam einmal vor, dass sie erst spät in der Nacht zurückkamen und er hatte die große Sorge in ihrem Blick gesehen, als sie ihn in eine Umarmung gezogen hatte. Elijah hatte beschlossen mit Jax zu reden und ihn mal zu fragen, ob Lyanna nicht endlich mal mit auf Versorgungstouren durfte. Die Dunkelhaarige war ab und an auch außerhalb des Zauns, sah sich die Umgebung an oder eben gemeinsam mit Elijah, der ihr die Umgebung zeigte. Irgendwie musste sie sich ja auch beschäftigen, wenn Elijah seinen Verpflichtungen nachging.
Schwierig wurde es dann immer abends, wenn sie ins Bett gingen. Manchmal ging er auch erst nach Lyanna ins Bett, dann umging er das heikle Thema natürlich. Doch wenn sie gemeinsam zu Bett gingen, war da immer diese seltsame Stille zwischen ihnen. Und Elijah hatte normalerweise kein Problem mit Stille, aber diese Stille, die mochte er wirklich nicht. Wenn sie aneinander gekuschelt einschliefen, wachten sie auch meistens noch aneinander gekuschelt auf und Elijah war jedes Mal froh, dass er so früh vor Lyanna aufwachte. Denn, sein Körper reagierte natürlich auf Lyannas, es wäre ihm mehr als unangenehm gewesen, wenn sie dies am Morgen direkt spüren müsste. Von daher war es praktisch, dass er meist ein oder zwei Stunden vor ihr aufstand. Natürlich reagierte er ab und an dennoch auf sie, also verschaffte er sich in letzter Zeit häufiger selbst Abhilfe. Und dabei kam er sich jedes Mal trotzdem schäbig vor, weil er irgendwie das Gefühl hatte sie zu hintergehen. Obwohl er das ja bei Gedanken von ihr tat, sehr schönen Gedanken an sie. Dennoch, es war nicht dasselbe und er vermisste es auch sehr von ihr so berührt zu werden und sie so zu berühren. Die Intimität zwischen ihnen fehlte einfach und diese vermisste er besonders.
Für Elijah war es ein Tag wie jeder andere, aber natürlich war ihm bewusst, welcher Tag heute war. Vor 33 Jahren war er auf die Welt gekommen, ein Schnapszahlengeburtstag! Doch er begann diesen Tag wie jeden anderen. Er wachte neben Lyanna auf, schlüpfte leise aus dem Bett und in seine Laufklamotten, dann aus dem Zimmer. Es war zwar morgens um kurz nach fünf noch immer sehr frisch, aber nicht so schlimm wie im Winter. Er ging nun meistens schon in kurzer Hose aber noch mit langem Kompressionsshirt und darüber einen seiner ärmellosen Pullis laufen. Die Kapuze zog er über die Glatze, bekam am Tor direkt die ersten Geburtstagsgrüße von der bald wechselnden Nachtwache.
„Danke“, murmelte er nur, lächelte sanft, dann trat er aus der Kolonie. Sein Weg war eigentlich fast immer derselbe, morgens lief er meist 15 bis 20km, je nachdem wie er sich fühlte. Heute fühlte er sich wirklich gut, also lief er 25km in einer recht ordentlichen Zeit. Unterwegs machte er am Meer halt, tötete am Strand wieder ein paar angespülte Beißer. Wenn er sie gleich hier tötete, konnten sie sich schon zu keiner Gruppe zusammenfinden. Außerdem waren sie aufgrund des kalten Meerwassers noch so träge, jeder Idiot könnte diese Beißer ohne Probleme töten. Dadurch war er knappe zwei Stunden unterwegs, es mochte also kurz nach sieben oder schon halb acht sein, als er den Zaun des Clubhauses in der Ferne erkannte. Sein Pullover und Kompressionshirt waren durchgeschwitzt, zum Schluss legte er häufig noch einen Sprint ein, ehe er die letzten 500m meistens zum Auslaufen nutzte. Besser für die Gelenke hatte er mal gelernt, erklären konnte er es aber nicht.
Am Tor angekommen hob er einen Arm über den Kopf, die Wachen, mittlerweile die Frühschicht, erkannten ihn natürlich, trotz der Kapuze auf seinem Kopf. Das Tor öffnete sich einen Spalt breit, sodass er hindurchschlüpfen konnte, dann fiel es wieder in die Verankerung.
„Alles ruhig da draußen, Elijah?“, rief eine der Wachen von oben herab und der Dunkelhäutige hielt einen Daumen hoch, sein Brustkorb hob und senkte sich noch vom angestrengten Atem.
„Hab nen schönen Tag heute! Und Alles Gute!“, rief die Wache dann, die andere nickte ihm zu. Elijah lächelte kurz, dann zog er sich die Kapuze von der Glatze und blickte hinüber, dort, wo sie so häufig saß. Mit ihrem Buch, vertieft in die Theorien über die Psyche des Menschen.
„Guten Morgen“, sprach er zu seinem Mädchen und ging zu ihr hinüber, fuhr sich über die verschwitzte Stirn. Das Messer in der Scheide war natürlich blutig, aber das war es wie gesagt eigentlich immer.
„Ich hoffe ich habe dich nicht geweckt?“, fragte Elijah und sah Lyanna an. Diese Frage stellte er eigentlich jeden Morgen, denn er wollte sie ja auch nicht wecken. Die Sonne strahlte auf den Hof und Elijah spürte die Wärme noch deutlicher. Also zog er sich den Pullover über den Kopf, sodass er nur noch das Kompressionsshirt trug, dessen Ärmel er bis zu den Ellbogen hinaufschob.
„Heute war es richtig gut… bin sogar 25km gelaufen, 5 mehr als sonst…“, sprach er weiter, dann spürte er jemandem, der ihm auf die Schulter tippte.
„Alles gute Elijah. Hab nen schönen Tag. Ich fahr jetzt mit den anderen raus, wir sehen uns in drei Tagen ungefähr“, sagte ein Mann der in etwa so alt war wie Elijah.
„Danke dir, und viel Erfolg, passt auf euch auf!“, sagte er und umfasste den Unterarm des blonden Mannes. Sie nickten einander zu und dann ging der andere Mann wieder seiner Wege.
„Elijah!“, rief eine etwas ältere Frau über den Hof und in ihrer Hand konnte Elijah etwas sehr willkommenes sehen: Ein Sandwich.
Die ältere Frau kam auf ihn zu, zog ihn in eine Umarmung und er legte kurz die Arme um sie, nur sehr kurz.
„Ich bin verschwitzt…“, murmelte der Dunkelhäutige etwas verlegen.
„Ist mir scheiß egal“, konterte die Frau und fuhr ihm mit einer Hand über die schwitzige Glatze, „Sei froh, dass du in deinem Alter noch so gut aussiehst. Alles gute Großer…“
Sie grinste und hielt ihm das Sandwich hin, dass er ihr abnahm, „Danke dir… sehr aufmerksam von dir. Aber du musst da keine große Sache draus machen, dass weißt du doch…“
„Immer noch die selbe dumme Einstellung wie letztes Jahr. Hast du denn in diesem Jahr nichts dazugelernt?“, seufzte die Frau, sah dann Lyanna an, dann wieder zu Elijah, „Nun ich will euch nicht stören. Ihr zwei habt heute bestimmt noch so… manches vor.“
Sie zwinkerte dem Dunkelhäutigen zu, der gierig in das Sandwich biss, und ging wieder. Tja, sie hatte ja keine Ahnung.

@Lyanna Lockhart





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#17

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 21.05.2020 12:47
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Die Sonne strahlte angenehm warm vom Horizont so das Lyanna ihre Jacke auszog, sie gar nicht mehr so früh am morgen brauchte und diese einfach mit einem Knoten um ihre Hüfte band. Ja man merkte definitiv das der Winter vorbei war und auch die kältere Zeit des Frühlings ließ langsam nach, man merkte wie alles langsam Richtung Sommer vorbereitete. Das hatte deutlich seine Vorteile aber auch wie der Winter seine Nachteile. Auf Wasser war man in dieser Zeit deutlich mehr angewiesen. Je nach dem wie heiß es wurde, konnte das genau so schlecht für die angepflanzten Dinge sein und das Schlimmste für Lyanna war in dieser Zeit einfach nur der Gestank der Toten der sich bei der Hitze intensivierte. Lyanna strich sich gerade eine Haarsträhne hinter das Ohr als sie das mittlerweile schon vertraute Knarren des Tores hörte das sich ein Stück weit öffnete und sich sofort wieder schloss als eine ihr wohl sehr vertraute Person durchschlüpfte. Elijah. Er war zurück und das in einem Stück, was Lyanna einen Moment erleichtert ausatmen ließ. Sie musste zugeben das sie sich schon Sorgen machte, wenn er da so früh morgens einfach in der Umgebung rumlief. So ganz allein. Sie wusste ja das er mehr als Lyanna wohl selbst, auf sich aufpassen konnte und auch nie unbewaffnet aus der Kolonie ging aber um die Zombies machte sich die Dunkelhaarige gar keine Sorgen. Es waren eher die Menschen, auch wenn man ihr immer wieder versicherte das es hier in der Umgebung ziemlich ruhig war, dennoch Menschen konnten sich hier her verirren, mussten ja nicht direkt die Kolonie ansteuern. Aber sie vertraute auch Elijah, darauf das er auf sich Acht gab und er wie jeden Morgen zu ihr zurückkehrte. Und wenn er das tat, waren auch all die Sorgen direkt wieder verschwunden. Aber so war das nun mal wenn man einen Menschen liebte und der einem deutlich mehr als das eigene Leben wichtig war. Nach dem Elijah einen kurzen Wortwechsel mit den Wachen hatte, welchen sie aber nicht mitbekam, denn dafür saß sie doch ein Stück weit weg, kam der Dunkelhäutige deutlich verschwitzt auf die Dunkelhaarige zu. Etwas was Lyanna ganz und gar nicht störte. Irgendwie machte ihn das sogar noch attraktiver wenn er das war. Schnell schüttelte Lyanna diesen Gedanken aus ihrem Kopf bevor Elijah sie erreichte und sie begrüßte. Die junge Frau hob direkt ihren Kopf an und blickte ihn lächelnd an. „Guten Morgen.“ Ihr Blick glitt sofort zu zu seinem Messer in der Scheide, es war blutig, so wie es jeden Tag war. Aber es war kein menschliches Blut, nur das der Untoten welche Elijah von ihrem Leid erlöste. „Du weißt doch neben dir schlafe ich immer gut.“ lächelte die Dunkelhaarige weiter und richtete ihren Blick wieder auf das Buch, welches sie dann mit einem Seufzen hörbar zuklappte. „Auch wenn ich dich morgens natürlich neben mir vermisse.“ hauchte Lyanna und richtete sich langsam auf und ihr Lächeln wurde ein wenig breiter. „Ich sagte ja … wenn die ganze Welt erneut zusammen bricht wirst du womöglich der einzige sein der überlebt … weil wir alle verdammt unfit sind.“ Ihr Lächeln verschwand nicht als sie den Dunkelhäutigen gerade zu sich ziehen wollte um ihn zu Küssen, wurde aber unterbrochen als jemand Elijah auf die Schulter tippte. Lyanna ging unbewusst einen kleinen Schritt zurück, brachte wieder ein wenig Abstand zwischen den beiden. Die Dunkelhaarige hob nur verwirrt eine Augenbraue an als dieser Elijah alles gute wünschte. Hatte sie was verpasst? War heute irgendein bestimmter Tag für die Riders? Die Realisation welcher Tag heute wirklich war kam langsam aber dann endgültig als eine ältere Frau angelaufen kam und diesen in eine Umarmung zog und ihm ein Sandwich hinhielt. Erst bei ihren Worten machte es wirklich Klick und das Lyanna nicht der Mund offen stand und sie in die Sprachlosigkeit rutschte war wohl alles. Elijah hatte heute Geburtstag. Er hatte einfach heute Geburtstag … und er hatte Lyanna nichts gesagt? Er ließ sie einfach blind in diese Ahnungslosigkeit rein laufen Elijah biss gerade in sein Sandwich und Lyanna hätte ihm am Liebsten das blöde Sandwich gerade wieder aus der Hand gehauen, stattdessen blickte sie den Dunkelhäutigen nur wütend an und als er ihren Blick dann erwiderte, gab die Dunkelhaarige ihm einen Klaps mit ihrem Buch gegen seinen Oberkörper. „Du hast Geburtstag?! Echt jetzt Elijah?! Und ich ich wusste nichts davon!“ konnte man die Dunkelhaarige deutlich lauter und wütender sagen hören. „Haben das etwa alle gewusst außer ich?“ Lyanna verschränkte nur wütend ihre Arme. „Und jetzt komm mir ja nicht mit der Ausrede, das es keine große Sache ist!“ schnaubte die junge Frau nur. Ja Lyanna wollte wirklich wütend sein aber irgendwie klappte das nicht so wirklich, nicht wenn sie Elijah so ansah und wie dieser auf diesem Sandwich herumkaute und schon gar nicht an seinem Geburtstag. Die Dunkelhaarige schnaubte noch einmal aus, man konnte sehen wie ihr Gesicht wieder deutlich sanfter wurde und kein Spur mehr von Wut darin zu sehen war. „Ich habe doch gar kein Geschenk für dich Elijah.“ Der Klang ihrer Stimme war deutlich enttäuscht über diese Tatsache. Das klang schon fast so komisch, diese Tatsache besonders in einer Apokalypse … besonders da man da nicht mehr einfach so in das nächste Geschäft laufen konnte um jemanden ein Geschenk zu besorgen. Aber Apokalypse hin oder her, das heute war doch ein schöner Tag aber Elijah schien diesen wie jeder andere anzusehen. Im Valley hätte er wohl jetzt schon ein ganzes Fest bekommen. Lyanna blickte Elijah einen kurzen Moment schweigend an ehe sie dann einfach nur nach seiner freien Hand griff und ihn einfach mit sich zog. Sie zog ihn mit über den Hof, zurück in das Clubhaus in Richtung seines Zimmers. Den ganzen Weg über sagte die Dunkelhaarige kein einziges Wort zu dem Dunkelhäutigen aber ihre Gedanken waren lauter denn je. Sie wusste nicht was diesen Schalter in diesem Kopf umgelegt hatte aber nach all diesen Wochen in dem sie Elijah so abblitzen ließ ignorierte sie zum ersten Mal diesen Gedanken der sie immer daran hinderte mit dem Dunkelhäutigen intim zu werden. Sie fühlte sich schlecht, sehr sogar, hatte deutlich das Gefühl das sie eine menge gut machen musste. Es tat weh das Elijah sich die Schuld am Ganzen gab, obwohl er keine Schuld traf, diese tat nur allein Lyanna, weil sie zu feige war ihren Mund aufzumachen. Ja das kam auch mal bei der Dunkelhaarigen vor. Sie wollte das er wusste das ihn immer noch wollte, mehr als je zu vor. Sie wollte das er glücklich in ihrer Nähe war und keine Zweifel hatte und sich körperlich von ihr distanzierte. Vielleicht dachte Elijah nun auch das sie das ganze hier jetzt tat, nur weil er Geburtstag hatte und sie sich verpflichtet fühlen musste das zu tun, aber dem war nicht so. Ihre Hand umschloss seine fester und als sie ihr beider Zimmer betraten und die Tür sich hinter ihnen schloss ließ die junge Frau ihn wieder los. Ehe sie sich nur umdrehte und ehe der Dunkelhäutige auf irgendeine Weise reagieren konnte zog sie ihn an seinem Nacken zu sich herunter und küsste ihn, leidenschaftlich, intensiv und deutlich mit der Tatsache wie sehr sie ihn vermisste. Körperlich vermisste. Es tat ihr Leid. Sehr sogar. Sie wollte das er glücklich war, ihn glücklich machen. Und das wollte sie jetzt. Kurz löste sie den Kuss um einen Moment lang in Elijah's Augen zu versinken. Er schien sicherlich verwirrt, vielleicht sogar unbeholfen ob er darauf eingehen sollte, schließlich hatte Lyanna sich immer wieder zurückgezogen wenn es weiter ging … aber das würde sie diesmal nicht tun, also musste sie überzeugender werden. Ihre Lippen fanden schnell wieder auf seine, als könnten sie nicht lange ohne diese sein und während sie den Kuss intensivierte, fand auch ihre Zunge in seinen Mund. Ihre Hände fuhren von seinem Nacken an seinen Oberkörper, krallten sich deutlich in den leicht,feuchten Stoff des Kompressionsshirts. Das seine Haut noch leicht verschwitzt war, störte sie nicht. Irgendwie roch er … so gut das es diesmal Lyanna war die ganz benebelt wurde. Das einzige was sie störte war dieses verdammte Shirt weswegen sie kurzer ihre Finger darunter fahren ließ und es hochzog, dem Dunkelhäutigen deutlich signalisierte das es im Weg war und ihm half es sich über den Kopf zu ziehen. Lyanna schnaubte nur deutlich rau aus bei dem Anblick. In ihren Augen war all das zu erkennen, was sich schon die ganze Zeit aufgestaut hatte … Lust, Liebe, Hunger … nach ihm, seiner Nähe, seiner Berührungen, doch die Dunkelhaarige konnte sich zügeln, auch wenn sie ihn am liebsten direkt aufs Bett geschubst hätte. Sie blieb einen kurzen Moment so stehen während sie ihn betrachtete ehe sie sich langsam aus ihrem Shirt heraus quälte und nur der Stoff ihres BH's ihre Rundungen verdeckte. Sie ließ ihre Hand schließlich auf seiner Brust ruhen, sein Herz klopfte schnell, wohl genau so wie das von Lyanna ehe sie ihm wieder in die Augen blickte. Vielleicht wollte er auch gar nicht. Vielleicht hatte auch er nun die Lust an Lyanna verloren. „Es tut mir Leid.“ hauchte die Dunkelhaarige dann plötzlich. „Das ich in letzter Zeit so war …“ Ihre Hand fing an nun leicht mit ihren Fingern hin und her zu streichen. „Ich ...“. Ihre andere Hand fuhr mittlerweile an seinem Arm herunter. „Ich werde es dir erklären, nur nicht jetzt.“ hauchte die Dunkelhaarige. Nein das war definitiv kein Gespräch für jetzt. „Schließlich hast du Geburtstag … und anscheinend hältst du diesen Tag für jeden anderen … also … muss ich zuerst deine Meinung ändern. Vielleicht ...“ Ihre Hand seiner Brust stoppte wieder, krallte sich in seine dunkle Haut. Deutlich fester, nicht so sanft wie Elijah es sonst von ihr gewohnt war. „..verbindest du es bald mit etwas Schönerem.“ hauchte ihm Lyanna gegen die Lippen ehe sie ihn mit einem leichten Kichern nach hinten stieß, so das er geradewegs hinter sich auf dem Bett landete. Ihr Blick wandte sich keinen Moment ab als sie langsam den Stoff ihrer Hose von ihren Beinen zog und diese achtlos mit ihrem Fuß nach hinten trat ehe sie langsam auf das Bett zu ging und auf den Dunkelhäutigen schon fast verspielt rauf kletterte. Ihre Bewegungen wirkten allgemein langsamer, sanfter, intensiver aber auch mal deutlich direkter. „Oder ist das so ein Rider-Ding, das euch jeder Tag gleichgültig ist?“ schmunzelte die Dunkelhaarige während sie sich über ihn beugte und ihre warmen Lippen an seinem Hals platzierte und diesen küsste. Ihre Hand fuhr wieder zu seinem Arm, umgriff seine Hand und führte diesen an ihren nackten Oberschenkel, signalisierte ihm deutlich das er sie anfassen durfte, sie würde nicht aufhören. „Nun dort wo ich eine zeit lang lebte war das anders … man hätte für dich erst mal ein verdammtes Tier erlegt … vielleicht sogar einen Bären …“ grinste Lyanna nur bei der Anspielung während ihre Hand an seinem Oberkörper hinunter fuhr und über seine Narben strich und ihren Kuss weiter an seinem Hals hinunter setzte bis sie an seiner Schulter angekommen war. „Wenn sie etwas wussten, dann wie man ein Fest in der verdammten Apokalypse schmiss … und abends wenn die meisten dann eh schon betrunken und schon fast über dem Jordan waren erzählten sie sich immer irgendwelche Geschichten … ganz verschiedene .. manche ergaben noch nicht mal Sinn.“ hauchte Lyanna warm gegen seine Haut. Langsam setzte sich die Dunkelhaarige wieder aufrecht auf ihm auf während sie mit ihrem Unterkörper leicht hin und her ihre Position korrigierte Sie konnte deutlich spüren das es den Dunkelhäutigen nicht kalt ließ, was Lyanna deutlich erfreute, denn das bewies ihr das auch er sie immer noch wollte. „Von ihrem Glauben, irgendwelchen Göttern die andere Götter umbrachten … von Schlachten … von Liebenden ...“ Lyanna's Hand fuhr zu seinem Arm hob diesen leicht an, strich mit ihrem Daumen sanft über die Stelle an dem er vor ein paar Wochen noch in Washington mit einem Messer verletzt wurde. Es war keine tiefe Wunde und schon längst verheilt gewesen aber dennoch konnte man die Stelle immer noch erkennen. „..wie ein Krieger sich von seiner Frau nach einer Schlacht die Wunden lecken ließ.“ lächelte die Dunkelhaarige anzüglich und ließ ihre warme Zunge, langsam und sanft über diese verletzte Stelle gleiten ehe sie nur wieder sanft kicherte und seinen Arm wieder sanft sinken ließ ehe die Dunkelhaarige mit einer sanften Bewegung ein wenig an ihm runterrutschte und ihre Lippen gegen seinen Oberkörper presste, sich langsam hinunter küsste bis zu den noch leicht sichtbaren Narben an seinem Bauch. Die Narben für die Lyanna sich immer noch so sehr verantwortlich fühlte. Auch hier glitt ihre Zunge nun deutlich intensiver über seine Bauchmuskeln ehe diese sich hoch bahnte bis zu den drei, großen Narben die sich über seine Rippen verteilten. Mit einem kurzen sanften Lächeln blickte sie Elijah entgegen während ihre Finger sich für einen kurzen Moment in seine Hose bahnten ehe sie diese wieder raus zog und hektisch seine Hose öffnete und diese zusammen mit seiner Unterhose runter zog Ihre Zunge bahnte sich langsam runter und die Dunkelhaarige wurde bewusst ein wenig langsamer, wollte den Dunkelhäutigen ein wenig reizen. Ihre Hand fuhr nur langsam den Bahnen ihrer Zunge nach, ehe sie an ihrem Ziel angekommen. Ihr warmer Atem hauchte leicht gegen sein bestes Stück. „Happy Birthday El … ~“ hauchte diese nur ehe sie dieses erst sanft aber dann deutlich intensiv in ihrem Mund nahm. Ihre eine Hand krallte sich fest in seine Bauchmuskeln während sie mit ihrer anderen Hand seine, sanft an ihren Kopf platzierte.

@Elijah Magoro




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#18

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 22.05.2020 18:06
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Das Sandwich schmeckte fantastisch! Die ältere Dame wusste einfach, wie man ein gutes Sandwich machte und es hatte sich vor ein paar Jahren irgendwie zwischen ihnen etabliert, dass ihr Geschenk an ihn immer ein frisch geschmiertes Sandwich war. Elijah brauchte ja keine Geschenke, ihm war dieser Tag völlig unwichtig, ein Tag wie jeder andere. Es war auch reiner Zufall, dass er heute keine Nachtwache am Zaun hatte, das hatte er letztes Jahr gemacht. Jen war super sauer auf ihn gewesen als er sich von der Party früher verabschiedet hatte, aber er hatte die Ruhe viel mehr genossen.
Er wollte gerade den zweiten Bissen in das Sandwich machen, als er Lyanna wütenden und aufgebrachten Blick sah. Verwirrt zog er eine Augenbraue hinauf, wollte sie fragen was los war, da spürte er das Buch gegen seinen Oberkörper schlagen und er ließ das Sandwich vom Mund sinken.
„Au!“, sagte er gespielt, natürlich war es nicht sonderlich fest gewesen und hatte definitiv keine starken Schmerzen ausgelöst.
Und dann ging es los, das, was er eigentlich hatte vermeiden wollen. Lyanna war sauer auf ihn, dass hörte er in ihrer Stimme und daran, wie sie die Arme vor der Brust verschränkte. So wirklich ernst nehmen konnte er ihren Wutausbruch ja nicht, dafür sah sie zu süß aus. In ihm kam das Bedürfnis auf sie zu küssen, doch er hatte Angst eine Ohrfeige zu kassieren, wenn er sie jetzt küsste.
Er schwieg, biss in sein Sandwich und mit den nächsten zwei Bissen war es auch schon aufgegessen. Er hatte verdammt Hunger gehabt, wie immer nach dem Laufen. Außerdem hoffte er, dass sich die Dunkelhaarige von selbst wieder beruhigte, was dann auch der Fall war. Er sah ihrem Gesicht an, dass sie ihm nicht böse sei wollte und ihr Blick wurde sanfter.
Die Enttäuschung in ihrer Stimme, als sie meinte, sie hätte gar kein Geschenk für ihn, ließ ihn dann doch etwas sagen, „Ich brauche von dir kein Geschenk. Du bist doch mein Geschenk…“
Es klang kitschig aber für Elijah war es eben die Wahrheit. Sie schwiegen sich einen Moment an, nur der Blickkontakt zwischen ihnen, dann griff Lyanna seine Hand und zog ihn über den Hof, hinein ins Clubhaus und in Richtung seines Zimmers. Was hatte sie vor? Wollte sie etwa…? Etwas peinlich war es dem Dunkelhäutigen ja schon, dass er alleine schon bei der Möglichkeit, dass sie vielleicht miteinander schlafen könnten, schon spürte, wie ihm das Blut in den Schritt lief. Er kam sich vor als wäre er 16 Jahre alt. Den ganzen Weg über sagten sie nichts, schwiegen beide, er konnte Lyannas Blick nicht sehen, da sie ihm vorauslief und ihn hinter sich herzog. Kurzzeitig wurde ihr Griff fester, sie zog ihn ins Zimmer und als die Tür hinter ihnen ins Schloss viel, ließ sie ihn los und drehte sich zu ihm um. Elijah wusste nicht was jetzt passieren würde, also wartete er einfach ab, was Lyanna vorhatte. Das er definitiv nicht mehr den ersten Schritt machen würde, war ihnen beiden bewusst, das hatte er schon vor Wochen aufgegeben. Sein Abwarten dauerte aber nicht lange, vielleicht eine oder zwei Sekunden, da kam sie schon auf ihn zu und ehe er reagieren konnte, spürte er ihre Finger in seinem Nacken und wie sie ihn zu sich und ihren Lippen herunterzog. Der Kuss den sie ihm gab war anders, als alle, die sie in den letzten Wochen hatten. Es war ein Kuss, wie er ihn ihr gerne gegeben hätte, sie es aber nicht gewollt hatte. Intensiv und voller Leidenschaft und er spürte darin ihre Sehnsucht nach ihm, nach seiner körperlichen Nähe.
Sie löste den Kuss, sah ihn an, ihr Blick mit denselben Emotionen gefüllt wie es ihr Kuss eben gewesen war, seiner aber verwirrt und unsicher. Er wusste nicht, ob er wirklich auf das ganze eingehen sollte oder wollte. Vielleicht wollte sie eigentlich auch gar nicht, fühlte sich jetzt nur dazu verpflichtet, weil er Geburtstag hatte. Seine Hände waren auf halbem Weg zu ihrer Taille stehengeblieben, so unschlüssig war sich der Dunkelhäutige was er tun sollte.
Lange Zeit sich sicher darüber zu werden, was er tun sollte, hatte er nicht, denn dann nahm ihm Lyanna diese Entscheidung einfach ab. Im Bruchteil einer Sekunde spürte er ihre Lippen wieder auf seinen, diesmal noch intensiver und deutlicher, worauf sie hinauswollte. Ihre Zunge umspielte seine und er konnte nicht anders als ein wohliges Seufzen in den Kuss zu hauchen als ihre Hände über seinen Oberkörper strichen. Sein Kompressionsshirt war nassgeschwitzt doch dies schien die Dunkelhaarige wenig zu stören, als sie mit ihren Fingern darunter fuhr, spannte er automatisch seine Muskeln an. Der Stoff wanderte an seinem Oberkörper hinauf und er wusste natürlich was sein Auftrag war, löste den Kuss und zog es sich dann mit ihrer Hilfe über den Kopf. Als er es auf den Boden warf und ihr Blick über seinen muskulösen Oberkörper strich, dieses rauche Schnauben, ließen ihn erleichtert aufatmen. Rein körperlich war sie also definitiv nicht von ihm abgeneigt, diese Unsicherheit war damit also verschwunden. Sein dunkler Blick lag auf ihr, beobachtete jede Bewegung, als sie sich das Shirt auszog und nur noch ihr BH den freien Blick auf ihre Brüste versperrte. Diese Brüste die er so wunderschön fand…
Sein Herzschlag wurde nochmal etwas schneller, als er ihre Hand auf seiner Brust spürte, kurz schloss er die Augen, spürte immer mehr seines Blutes in die untere Körperregion fließen. Als sie dann sprach, öffnete er die Augen wieder und sah sie an, sein Blick wurde wie immer verständnisvoll. Er verstand zwar nicht warum Lya so war, aber es musste einen Grund geben. Und er war sich jetzt sicher, dass der Grund nicht sein Aussehen war, oder dass sie kein Interesse mehr an ihm hatte.
Schwer schluckte er, als ihre Hand an seinem Arm hinabwanderte, er war einfach so in ihrem Bann, so glücklich darüber, dass sie sich ihm nicht mehr entzog, so proletisch das auch klingen musste. Doch er liebte es sie zu berühren, ihr ein Stöhnen zu entlocken, ihre Finger auf seiner Haut zu spüren und in ihr zu verschwinden. Das er mal so viel Spaß an Sex haben könnte, hatte er auch niemals gedacht. Vorher war Sex für ihn immer okay gewesen, oft hatte er es ja nicht gehabt, aber es war natürlich ein gutes Gefühl gewesen zu kommen, doch es war ihm dabei egal ob er es selbst provoziert hatte oder eine Frau dabei war. Mit Lyanna war das völlig anders. Es fühlte sich auch ganz anders an, wenn er mit ihr einen Höhepunkt erlebte, am liebsten gleichzeitig mit ihr.
Sie würde ihm also erklären, was los war, nur eben nicht jetzt. Und Elijah war froh darüber, dass sie jetzt nicht zu viel reden wollte, denn ihm stand der Sinn nach ganz anderen Dingen. Welche die eher weniger mit Gesprächen zu tun hatten.
Eine Augenbraue hob sich sanft an, als sie davon sprach seine Meinung zu seinem Geburtstag zu ändern. Das würde sie schwer können, denn er fand es einfach keinen besonderen Tag, nichts zu feiern, dass er auf die Welt gekommen war. Dann krallten sich ihre eben noch so sanften Finger in seine Hand und er zog scharf die Luft ein, denn das war fester und schärfer als sonst. Er spürte es richtig, diese kleine Geste hallte bis in seine untere Körperregion. Nur zu gerne gab er ihrem gesetzten Impuls nach und ließ sich aufs Bett fallen, ließ den Blick nicht von ihr gleiten. Sie wollte also wirklich? Sein Blick glitt über ihren Körper, die schönen Rundungen ihrer Brüste, dann ihre schmale Taille und zu ihren Hüften, die sie reizvoll langsam aus ihrer Hose schälte und dann zu ihm hinüberkam. Als sie sich auf seinen Schoß setzte, Elijah hatte sich hinter dem Körper mit den Händen abgestützt, seufzte er tonlos, sein Blick lag nur auf ihr. Sie wirkte so anders, so… er konnte es nicht in Worte fassen, es erinnerte ihn an den ersten Abend hier. Da war sie ebenfalls so selbstsicher, höllisch heiß und dominant zu ihm herübergekommen. Er mochte ihr Selbstvertrauen, das war sehr sexy!
„Nein…“, murmelte er auf ihre Frage, ob das so ein Rider-Ding war mit seiner Einstellung zu seinem Geburtstag. Mehr bekam er aber nicht heraus, denn als sie sich zu seinem Hals hinabbeugte, er ihre Lippen dort spürte und dann bemerkte, wie sie seine Hände an ihren nackten Schenkeln platzierte, seufzte er diesmal nicht ganz tonlos. Noch immer war er sich nicht ganz sicher, ob er weitergehen sollte. Eigentlich wollte er ihr sagen, dass sie das hier nicht machen musste, aber verdammt! Er war doch auch nur ein Kerl und wenn sein Mädchen nur in Unterwäsche auf ihm saß, wie sollte er da noch einen klaren Gedanken fassen können?!
Also brach endlich der Damm und seine Hände griffen in ihre Schenkel, ihr Gesäß, zogen sie etwas näher an ihn heran, während er mit geschlossenen Augen ihren Worten lauschte, spürte wie sie mit den Küssen an seinem Hals hinab zu seiner Schulter wanderte. Es fühlte sich so gut an, wenn sie ihn küsste, ihre Hand an seinen Narben entlangfuhren und er wieder automatisch die Bauchmuskeln etwas anspannte.
„Geschichten?“, hakte Elijah fragend nach, seine Stimme war rau, tief und sein Atem schwer. Als sie sich wiederaufrichtete, stöhnte er leise, öffnete die Augen wieder, diese schienen wie dunkles Feuer. Sein Schritt drängte sich schon ungeduldig gegen Lyannas Höschen, wollte endlich mehr beachtet werden. Er hatte das Gefühl dies könnte wohl die härteste Latte seines Lebens sein, die er gerade hatte.
„Liebende also…“, wiederholte er murmelnd, er konnte eigentlich gerade keinen eigenen Gedanken fassen. Er war völlig in Lyannas Hand, so hatte er sich noch nie gefühlt. Sonst hatte er noch immer eine gewisse Kontrolle aber gerade konnte er tatsächlich nur mit einer Sache denken und diese war nicht sein Gehirn. Der Gedanke, dass sie dies nicht machen musste, sie sich vielleicht dazu gezwungen sah es mit ihm zu tun, wegen seines Geburtstags, rückte immer weiter in den Hintergrund. Sie nahm eine seiner Hände von ihrem Gesäß, den Arm wo noch ganz sanft die Narbe des Messerschnitts aus D.C. zu sehen war. Sie war schon lange verheilt, hatte keine Komplikationen gemacht. Die Wunden…?
Er spürte ihre Zunge, heiß und so sexy auf seinem Arm, hörte das Kichern. Also lange würde er so ein Vorspiel nicht mehr aushalten, härter als seine Hose schon war, konnte sie nicht mehr werden. Doch er war so gefällt von dieser Art die Lyanna gerade hatte und der Tatsache, dass sie sich ihm nicht entzog.
Als sie seinen Arm losließ stützte er sich wieder mit dem Oberkörper im Bett ab, den Blick weiterhin wie gebannt auf sie gerichtet, als sie sich mit Küssen an seinem Oberkörper hinabarbeitete. Es war als würde er in Flammen stehen, jeder Kuss war ein neuer Brandherd und sorgte für eine Gänsehaut, die seinen gesamten Körper überzog.
Dann kam der Moment an dem Elijah nicht mehr anders konnte als den Mund zu öffnen und zu stöhnen. Gab es etwas, was noch sexier war als eine Frau, die so zu einem hochblickte wie Lyanna es gerade tat, dieses sanfte Lächeln, dass noch deutlich mehr versprach und dabei die Hand besagter Frau zwischen seinen Beinen zu spüren. Bereitwillig hob er das Becken an, sodass sie ihm Hose und Unterhose herunterziehen konnte und seine Erregung sprang ihr entgegen. Seinen Blick ließ er nicht von Lyanna, verfolgte gespannt ihren Weg, spürte ihre Küsse, die Hand, die der Bewegung folgte und dann ihren Atem dort unten, wie er warm gegen sein bestes Stück strich. Sie wollte doch nicht...? Wollte sie das wirklich? Er hätte das niemals von ihr verlangt, von keiner Frau, gespürt hatte er es auch noch nie. Doch er hatte schon gehört das es….
Ein lautes Stöhnen entrang sich seiner Kehle, er legte den Kopf in den Nacken, schloss die Augen. Fuck! Sein Atem war keuchend, er beugte den Kopf wieder zurück und öffnete die Augen, seine Hand fuhr durch ihre Haare, sanft, liebevoll. Ihre Finger die sich fest in seine Bauchmuskeln krallten, sie zu spüren, ihren Mund zu spüren, dort unten… zu sehen wie sie, und das ohne Ekel oder irgendwas, völlig freiwillig. Ihre Zunge, die sanft um ihn herumglitt, er hatte zwar erwartet, dass es sich gut anfühlen würde, aber so gut?!
Immer wieder entrang sich seiner Kehle ein Stöhnen, er hatte keine Ahnung wie lange sie ihn so verwöhnte. Irgendwann reckte er ihr das Becken entgegen, sein Blick mit dem er sie bedachte war so bewundernd und liebevoll. Dass sie dies für ihn machte… nach all den Wochen wo sie ihn abblitzen hatte lassen, abgewiesen, nicht so intim mit ihm werden wollte. Es verschlug ihm Sprache und Atem, er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, spürte dieses Kribbeln in seinen Leisten, den Zug der immer seinen Höhepunkt ankündigte.
„Lya…“, stöhnte er und versuchte sich zu beherrschen. Eigentlich hatte er ja auch mit ihr schlafen wollen aber das…
„Lya ich….“, er brach ab, unterdrückte ein Stöhnen, seine Hand krallte sich nun etwas fester in ihre Haare, aber er wollte ihr nicht wehtun.
„Du musst nicht… aber ich kann… nicht mehr…“, presste er nun heraus, sah sie an, wartete auf ihre Reaktion. Er erwartete definitiv nichts von ihr, er könnte völlig verstehen, wenn sie das nicht wollte. Kurz riss er sich noch zusammen, als die Dunkelhaarige aber keine Anstalten machte sich von ihm zu entfernen, nahm er das als Zeichen und ließ endlich los.
Sein Becken hob sich nochmal an, Elijahs gesamter Körper spannte sich an und mit einem lauten und finalen Stöhnen kam er, heftig und nun ja… direkt in ihren Mund. Eine weitere Welle ging durch seinen Körper hindurch, ehe die Anspannung nachließ und der ehemalige Soldat nach hinten auf die Matratze fiel, seine Brust hob und senkte sich schwer, so als hätte er grade noch einen Sprint hingelegt. Er hatte die Augen geschlossen, versuchte sich zu beruhigen, seinen Herzschlag langsam runterzufahren. Als er spürte wie sie sich neben ihn legte, zog er sie fest an sich, öffnete die Augen und drehte ihr den Kopf zu, sodass er sie ansehen konnte. Wie gerne er ihr jetzt gesagt hätte, dass er sie liebte. So gerne, es lag ihm quasi auf der Zungenspitze.
„Wow“, murmelte er und beugte sich zu ihr hinüber, küsste sie sanft auf die Lippen, die Lippen die gerade noch dort unten waren. Doch das störte ihn definitiv nicht.
„Danke für... dieses Geschenk“, fuhr er dann fort und küsste sie nochmal kurz, ehe er den Kopf wieder sinken ließ. Seine Brust hob sich langsamer, sein Atem beruhigte sich allmählich.
„Aber das hättest du nicht tun müssen“, sprach er anschließend, „Ich hoffe du hast das nicht nur gemacht, weil ich heute Geburtstag habe… denn das hättest du wirklich nicht tun müssen. Du musst dich niemals dazu verpflichtet fühlen mit mir zu schlafen Lya, ich hoffe das weißt du… wenn du nicht willst, willst du nicht, das ist deine Entscheidung. Und ich würde dich nie zu irgendwas zwingen. Niemals.“

@Lyanna Lockhart






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#19

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 23.05.2020 12:57
von Lyanna Lockhart | 3.642 Beiträge

Elijah streubte sich nicht wirklich gegen Lyanna's Berührung, gegen ihre Worte schon gar nicht aber sie konnte ihm deutlich anmerken das er nun mal unsicher war und nicht ganz sicher war ob er darauf eingehen sollte oder ob er sie berühren durfte. Das sie ihn so sehr verunsichert hatte … . Das er überhaupt den Gedanken fassen konnte unsicher sein. Er. Elijah selbst. Wie attraktiv ihn fand, konnte sie wohl kaum in Worten fassen und nicht nur sein äußerliches, auch sein Charakter. Auch wenn beide so unterschiedlich waren, konnten sie sich so verdammt anziehen. In seiner Nähe fühlte sich Lyanna sehr oft wie eines dieser verrückten Fangirls, die ihrem unberührbarem Idol nachliefen. Schon fast schüchtern, dabei war Lyanna in ihrem Leben nie schüchtern gewesen oder groß verunsichert. Auch wenn man es der Dunkelhaarigen definitiv in diesem Moment nicht ansehen konnte, war sie innerlich doch ein wenig unsicher als sie immer tiefe gegen Elijah's Leistengegend rutschte und seine Erregung in ihrem Mund spürte. Vielleicht wollte er das ja gar nicht, vielleicht würde er es nicht angenehm finden, auch wenn sein Anblick alles andere als Ablehnung zeigte aber vielleicht wollte er die Dunkelhaarige ja auch nicht verletzen. Doch diese Unsicherheit verschwand direkt als sie seine Reaktion auf das ganze wahrnahm und spürte. Es gefiel ihm … wohl sehr. Und das spornte Lyanna nur an weiter zu machen. Sie wollte das er glücklich war, das er spürte wie sehr es ihr Leid tat, nicht nur weil er heute seinen besonderen Tag hatte, das war eher nur ein kleiner Nebenbonus. Seine Hand fuhr sanft und liebevoll durch ihre Haare und Lyanna mochte das sehr, weswegen nur ein wohliges Seufzen aus ihren Lippen entwich. Mehr konnte sich die junge Frau auch nicht ausdrücken. Sprechen konnte sie ja im Moment eher ...schlecht aber das musste sie auch gar nicht. Elijah's Körper sagte ihr alles was die Dunkelhaarige wissen musste ehe sie nur ihre Augen schloss und sich weiter auf ihn konzentrierte. Ihre Nägel ließen nicht von seiner Haut ab, im Gegenteil. Sie spürte wie sich Elijah's Körper nach einer Weile anspannte und er ihr sein Becken entgegen streckte. Sie spürte das er das wohl nicht mehr länger … 'ertragen' konnte und Lyanna schmunzelte nur in sich hinein, spürte wie ihr Griff um ihre Haare fester wurde und sie mochte das deutlich mehr. Seine Reaktion war irgendwie süß und Lya mochte den Gedanken sehr das sie die Erste war, die ihm zu dieser … Erfahrung verhilf Ihre Augen öffneten sich leicht als er ihren Namen keuchte, ihr mit aller Kraft noch versuchte mitzuteilen das er gleich kommen würde. Der Dunkelhaarigen war nur heiß, natürlich ließ sie das Ganze auch nicht sonderlich kalt aber für Lyanna ging es hier nicht um sie selbst, für sie ging es um Elijah, immer um Elijah. Lyanna verstärkte nochmal ihre Berührung mit ihrer Zunge und merkte wie der Dunkelhäutige sich noch zurückhielt, bis er deutlich spürte das sich die Dunkelhaarige keinen Zentimeter von ihm weg bewegen würde ehe er dann schließlich losließ und zu seinem Höhepunkt kam. Lyanna zog nur scharf die Luft ein, ihre Hand die sich in seine Haut gekrallt hatte, wurde lockerer ehe sie so lange verweilte bis die Anspannung in Elijah's Körper nachließ, erst dann ließ sie vollständig von ihm ab. Sie atmete ebenso keuchend aus aber wohl nicht so stark wie der ehemalige Soldat es gerade tat. Sein Körper, sein Gesichtsausdruck … sahen beide so entspannt aus und selbst die Dunkelhaarige fühlte sich gut. Natürlich war es auch ein schönes Gefühl und hob auch gleichzeitig ihr Ego wenn sie wusste zu was für ein Gefühl sie ihn bringen konnte. Deutlich fitter als der Dunkelhäutige kletterte sie wieder nach oben und ließ sich neben ihn fallen, lächelte diesen nur an. Es dauerte keine Sekunden ehe sie direkt seine Arme um sich spürte und näher an ihn ran gezogen werden. Lyanna entwich nur ein sanftes Lachen und ließ sich nur zu gerne an ihn ran ziehen, ehe sie seine Lippen auch auf ihren spürte und diesen Kuss nur zu gerne erwiderte „War ich denn schon überzeugend genug das dein Geburtstag kein Tag wie jeder andere ist?“ lächelte die Dunkelhaarige weiterhin, als er sich für dieses Geschenk bedankte. Auch wenn sie es nicht wirklich als Geschenk ansah, sie wollte es, weil sie wollte das Elijah sich gut fühlte und das war ihr offenbar gelungen. Und wenn es ihm so gefiel … nun dann würde sie das wohl öfter machen. Seine weiteren Worte sorgten dafür das Lyanna eine Augenbraue anhob. Er konnte wirklich süß sein, wie er immer noch daran zweifelte das sie es nicht ganz aus freiwilligen Stücken getan hat sondern sich verpflichtet dazu gefühlt hat ehe die Dunkelhaarigen nicht zögerte und für einen Moment einfach ihre Hand auf seinen Mund legte damit er für einen Moment still blieb. „Ich weiß.“ hauchte Lyanna nur wieder lächelnd und zog ihre Hand wieder runter. „Ich wollte es aber tun, weil ich es nun mal wollte.“ sprach diese weiter und legte ihren Kopf sanft auf seiner Brust ab, während sie mit einer sanft über seinen Bauch strich wo sie sich eben noch rein gekrallt hatte. Die Stelle war leicht gerötet gewesen und Lyanna konnte nicht anders als sanft zu grinsen. „Auch wenn du es nicht ganz verdient hast.“ zog die Dunkelhaarige ihn dann amüsant auf. „Das du mir einfach nicht verraten hast, das du heute Geburtstag hast.“ Lyanna schüttelte nur sanft den Kopf. Nein sie war schon längst nicht mehr sauer deswegen. Aber sie konnte es in diesem Sinne nicht ganz auf sich sitzen lassen. Sie wollte Elijah ein Geschenk besorgen, auch wenn er sicherlich auch so einen schönen Gedanken an diesen Tag haben würde aber dennoch. Sie wusste auch schon ganz genau was und es würde sie wohl in eine der Städte dafür ziehen müssen aber davon erwähnte die junge Frau noch nichts. Sie wollte nicht den Moment verderben, das Nachbeben das Elijah gerade wohl spürte. Dafür war noch genug Zeit, genau so für andere Dinge. Auch wenn sie natürlich gern sofort losgegangen wäre und nach diesem besagten Geschenk zu suchen aber wenn Lya den Dunkelhäutigen nicht verließ dann war es gerade heute. „Der 18.August.“ murmelte Lyanna dann plötzlich und blickte zu ihm nach oben und ihr Lächeln wurde breiter. „Da habe ich Geburtstag. Ich hätte es deutlich besser verheimlichen können als du , nun hier weiß es ja schließlich keiner und ich glaube das irgendwer auf der Welt noch existiert, der es weiß.“ hauchte die Dunkelhaarige. Lyanna schloss nur wieder ihre Augen und seufzte lange zogen aus, genoss einfach nur seine Wärme, seine Haut die immer noch leicht feucht von dem Schweiß war. „Ich hab dich vermisst. Ich hab das hier vermisst.“ murmelte die junge Frau nur wieder. Dabei war Elijah ja nie wirklich weg gewesen aber sie hatte dieses körperliche hier vermisst. Es war nicht so das nur das für sie zählte aber sie mochte seine Nähe und wie konnte man die Nähe eines anderen so instinktiv spüren als jetzt.

@Elijah Magoro




I WANT TO BE BEAUTIFUL AS THE OCEAN
And I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. I guess you didn't mean what you wrote in that song about me 'cause you said forever, now I drive alone past your street. Red lights, stop signs. I still see your face in the white cars, front yards. Can't drive past the places we used to go to 'cause I still fucking love you, babe. Sidewalks we crossed. I still hear your voice in the traffic. We're laughing over all the noise. God, I'm so blue, know we're through. But I still fucking love you, babe. I know we weren't perfect, but I've never felt this way for no one. And I just can't imagine how you could be so okay now that I'm gone. 'Cause you didn't mean what you wrote in that song about me. 'Cause you said forever, now I drive alone past your street. You said forever, now I drive alone past your street. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


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#20

RE: Elijahs Zimmer

in Doppelzimmer 23.05.2020 20:29
von Elijah Magoro | 622 Beiträge

Elijah konnte nicht anders als dauerhaft zu lächeln, so gut fühlte er sich gerade. Er hatte ja schon während der Army von vielen seiner Kollegen gehört, dass so ein Blowjob wirklich war gutes und angenehmes sein sollte. Manche seiner Kollegen, die nicht in einer festen Beziehung standen und auch manche, die eigentlich in einer festen Beziehung standen, waren öfter zu Prostituierten gegangen um sich diesen Dienst erfüllen zu lassen. Elijah hatte das nie verstanden, er hatte auch nie das Bedürfnis danach gehabt irgendwie. Doch jetzt… jetzt sah die Welt ja ganz anders aus. Er würde lügen, wenn er behaupten würde, dass er sich das nicht gerne öfter von Lyanna wünschen würde. Alleine dieses Gefühl das noch immer in ihm war, es fühlte sich zwar nicht so gut an, wie wenn er mit der Dunkelhaarigen geschlafen hatte, aber fast so gut. Vielleicht 5 Prozent weniger gut. Das einzige, was das Gefühl trübte, war die Tatsache, dass Lyanna jetzt nichts an der Sache hatte. Doch das Lächeln, dass auf ihren Lippen stand, sprach dagegen. Und er verstand es. Für ihn war es auch erregend und toll zu sehen und auch zu hören, welche Lust er Lyanna verschaffen konnte, selbst, wenn er nicht direkt mit ihr schlief. Als er sie im Krankenhaus da unten so verwöhnt hatte, hatte ihn das selbst auch nicht kalt gelassen und eigentlich auch nur noch erregt. Nur hatten die weiblichen Geschöpfe dieser Welt da einen Vorteil gegenüber den männlichen: Er hatte Lyanna kommen lassen und danach direkt weitermachen können. Frauen konnten da in deutlich kürzeren Abschnitten hintereinander einen Höhepunkt erreichen. Rein mechanisch könnte Elijah jetzt in diesem Moment einfach nicht mit der Dunkelhaarigen schlafen, selbst, wenn er gerne wollen würde. Doch da machte sein bestes Stück einfach nicht mit.
Als sie sich dann nur zu gerne an ihn kuschelte und er sie darauf hinwies, dass sie dies nicht hatte tun müssen, legte sie nur eine Hand auf seinen Mund. Das war wohl auch etwas Neues. Sanft lächelte er unter der Hand der Dunkelhaarigen, denn sie hatte ihn wohl noch nie zum Schweigen bringen müssen, das war ansonsten immer andersrum. Elijah hatte Lyanna schon des Öfteren mit einem Kuss zum Schweigen gebracht. Dagegen hatte sie aber nie protestiert.
Sie hat es getan, weil sie es wollte. Und nicht, weil er heute Geburtstag hatte. Sanft zog sie die Hand weg, Elijah sah sie einen Moment an, dann nickte er leicht. Er glaubte ihr.
Ihr Atem strich über seine Brust und er konnte auch nicht anders als zu lächeln, als er sah, dass ihre Hand über die gerötete Stelle an seinem Bauch strich. Tja, sie hatte sich da auch kräftig reingekrallt, Elijah hatte das gar nicht so stark gespürt, denn seine Konzentration war auch eher auf etwas Anderes dort unten gerichtet gewesen.
„Ich sagte doch, es gibt heute nichts zu feiern“, antwortete er ehrlich und schob den andern Arm der nicht um Lyanna lag unter seinen Kopf, sodass er sie besser ansehen konnte, „Weiß auch nicht, aber mein Geburtstag ist mir einfach nicht wichtig. Aber ein Tag wie jeder andere war es heute auf keinen Fall…“
Er grinste und seufzte, schwelgte nochmal kurz in der Erinnerung von dem gerade erlebten. Ja, das was die Dunkelhaarige da gerade gemacht hatte, durfte sie wirklich sehr gerne öfter machen. Vielleicht nicht unbedingt bis er kam, denn er mochte es auch sehr, mit Lyanna zu schlafen, aber am Anfang… ein erneutes Schaudern ging kurz durch seinen Körper.
Als sie dann ein Datum sagte, zog er kurz eine Augenbraue hinauf, wartete auf eine Erklärung dazu. Sie sah zu ihm hinauf, er erwiderte ihren Blick und ihr Lächeln.
„Ich werd‘s mir merken“, murmelte er leise und küsste sie kurz auf die Haare, als sie ihren Kopf wieder auf seine Brust legte, „Und jetzt existiert wieder jemand, der es weiß…“
Er fragte sich ob Roan oder die Leute in ihrer alten Kolonie nichts von ihrem Geburtstag gewusst hatten. Doch eigentlich hatte Elijah auch keine Ahnung, wie lange sie in dieser anderen Kolonie überhaupt geblieben war. Erneut durchzog ihn der Gedanke, dass er eigentlich gerade eine der größten Sünden beging. Rein rechtlich war Lyanna ja noch immer mit Roan verheiratet, eigentlich vögelte er eine verheiratete Frau. Doch mit dem Zusammenbruch der Regierung brach auch das Recht zusammen und damit war wohl die Heirat mit Roan annulliert worden. Eine Tatsache über die Elijah sehr froh war, denn sonst hätte er die Dunkelhaarige wohl niemals getroffen.
Mit dem Seufzen strich wieder ihr warmer Atem über seine Brust, irgendwie mochte er dieses Gefühl. Es kitzelte ein wenig, war aber andererseits auch so angenehm und löste so ein entspanntes Gefühl in ihm aus. An sich mochte der ehemalige Soldat es auch einfach sehr nur mit Lyanna irgendwo zu liegen oder zu sitzen, sie in seinem Arm zu haben und ihre Anwesenheit und Nähe zu genießen. Seine Kameraden hätten ihn wohl als Softie bezeichnet.
„Glaub mir“, murmelte er dann auf ihre Worte, „Ich hab dich auch vermisst. Und das hier auch.“
Kurz schwieg er, sein Finger fuhr in kleinen Kreisen über ihren Rücken und er seufzte.
„Ich dachte schon du würdest mich nicht mehr wollen“, fuhr er dann leise fort, sein Finger hörte nicht auf, „dachte schon du hättest das Interesse an mir verloren. Aber das hier… dem war anscheinend nicht so. Und wenn doch, wärst du eine verdammt gute Schauspielerin.“
Sanft lächelte er, schüttelte dann ganz leicht den Kopf, ehe er tief durchatmete und seinen eigenen Schweißgeruch wahrnahm.
„Stört dich das eigentlich nicht? Das ich stinke?“, fragte er dann und grinste, sah sie von oben an, „Immerhin bin ich 25km gelaufen und wurde gerade von meiner Freundin so beglückt, dass mir ganz heiß wurde…“
Dass er sie gerade das erste Mal als seine Freundin bezeichnete, fiel ihm gar nicht auf. In seinem Kopf und gegenüber anderen hatte er sie schon öfter so bezeichnet, doch nie hatte er es zu ihr gesagt.

@Lyanna Lockhart





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