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Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

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🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁

An Aus

#1

Tankstelle

in Umgebung 25.12.2019 00:45
von The Walking Dead Team | 2.199 Beiträge

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#2

RE: Tankstelle

in Umgebung 25.12.2019 00:45
von Lyanna Lockhart | 2.858 Beiträge

<- Hütte im Wald

Lyanna brauchte einen kurzen Moment um das Ganze sacken zu lassen. Das Adrenalin, ausgelöst durch die Angst, pumpte ihr immer noch durch die Venen und versuchte ihrem erschöpften Körper bereits noch die letzte Energie zu rauben. Wäre sie jetzt einfach weiter gegangen wäre sie wohl einfach umgekippt und das war das Letzte was einem Überlebenden passieren sollte. Es war schon schwer genug auf sich selbst Acht zu geben, wenn ein anderer das noch tun musste, wenn Lyanna es vermeiden konnte vermied sie es. Ihre Aufmerksamkeit war ganz den Beißern auf der anderen Seite gerichtet, manche hatten die zwei entdeckt, fielen ins Wasser und wurden dann von der leichten Strömung davon getragen, andere wieder rum liefen einfach nur ziellos umher, liefen gegeneinander, schienen darauf zu warten das irgendetwas ihre Aufmerksamkeit erregte und sei diese Aufmerksamkeit nur so klein gewesen. Es waren solche Momente in denen Lyanna bemerkte das diese Kreaturen einfach genau so Menschen waren, die es einfach nicht geschafft hatten oder einfach in irgendeiner Situation Pech hatten. Wenn man ihnen schon jahrelang die Schädel einschlug vergaß man dies häufig. Und wenn man daran dachte raubte es einem irgendwann noch die letzten Zellen des Verstandes. Für einen Moment taten der Dunkelhaarigen die Untoten schon fast Leid, die ziellos vor ihren Augen umherwanderten. Lyanna schüttelte diesen Gedanken sofort weg, er war genau so verrückt wie alles andere. Elijah hatte sich neben Lyanna gesetzt und bei seinen Worten konnte sie nicht anders als kurz zu schmunzeln. Ja, es war noch ein mal gut gegangen aber Lyanna würden sofort mehrere Gründe einfallen, weswegen es hätte schief gehen können. Zu mal war Lya's Anspanne an Glück, so wie sie es immer selbst nannte, in letzter Zeit ziemlich groß gewesen. Was anderes, konnte es nicht sein. Können wohl kaum. Lyanna kannte sich in gewissen Dingen aus aber eine Überlebenskünstlerin war sie schon lange nicht. Im Gegenteil. Sie hätte schon so oft drauf gehen, von Anfang an aber immer wieder machte etwas diesem Schicksal einen Strich durch die Rechnung und immer wieder schaffte sie es, das sie sogar in manchen Situationen recht übermütig wurde. Seine Aussage, das er ihr das Schwimmen beibringen könnte lockte ihre Aufmerksamkeit wieder auf Elijah. Für einen kurzen Moment zeigte sich keine Reaktion in ihrem Gesicht ehe sie einfach nur lächelte. Lyanna hatte Gefallen an diesem Gedanken. „Mir das Schwimmen bei zu bringen wäre etwas zu weit hergeholt aber ich gebe mich schon mal damit zufrieden wenn ich nicht ertrinke.“ lächelte die Dunkelhaarige und atmete ruhig aus. Lya spürte wie das Adrenalin ihren Körper langsam verließ und nach dieser Extase kam wieder die Müdigkeit und Erschöpfung zurück und unter anderem auch das Zittern durch die Kälte. Die unerträgliche Kälte durch das Wasser. Elijah richtete sich auf und hielt Lyanna die Hand hin, welche sie auch nahm und hochgezogen wurde, ihm schien es nicht anders zu ergehen. Elijah warf Lyanna ihre Kleidung zu und die Dunkelhaarige ließ keine Minute vergehen ehe sie diese wieder anzog. Langsam konnte sie spüren wie ihr deutlich wärmer wurde. Zu mindestens wärmer als zu vor. „Gut … habe ich schon erwähnt das ich mich nicht gerne in Wäldern aufhalte.“ sprach Lyanna sarkastisch und war mehr als nur einverstanden damit weiter zu gehen. Nicht nur weil ein Fünkchen Wahrheit in ihrer Aussage steckte, sondern da es bald dunkel werden würde und im Dunkeln sich draußen aufzuhalten, schon gar zur kalten Jahreszeit war mehr als unklug. Lyanna zog sich nur den Rucksack mit einem Schnauben zurück auf den Rücken und wartete bis Elijah seinen Trinkschlauch aufgefüllt hatte. Lyanna würde erst mal nicht verdursten, nach dem sie den halben Fluss verschluckt hatte. Dann gingen sie weiter, ließen den Fluss und die Untoten auf der anderen Seite zurück. Das Schlurfen und Stöhnen wurde mit jedem Schritt immer leiser. Lyanna's Blick war auf die Umgebung gerichtet, ihre Sinne wie immer aufmerksam. Ein Grund mehr wieso Lyanna keine Wälder bevorzugte und wohl dort keine Ruhe finden würde. Der Wald war nie leise gewesen. Ein Knacken hier und da. Wenn es in einem Wald still war, dann stimmte etwas nicht. Die Dunkelhaarige musste mittlerweile Elijah noch nicht mal mehr anschauen um zu wissen das er sich in Gedanken befand, es war komisch wie sehr sie doch das Gefühl hatte mehr über ihn zu wissen obwohl sie im Grunde gar nichts wusste. Lyanna hätte gerne gewusst was in seinem Kopf vor ginge. Lyanna's Blick richtete sich auf Elijah, welcher es ihr im genauen Moment gleich tat. Schnell blickte dieser wieder weg und die Dunkelhaarige hob nur kurz eine Augenbraue an. Doch noch bevor sie überhaupt darauf reagieren konnte als er die Straße erblickte. Lyanna atmete innerlich bereits erleichtert aus, ihre Schritte wurden schneller als sie versuchte Elijah einzuholen. Auch die Dunkelhaarige war deutlich erleichtert darüber, nicht mehr die matschige Erde unter ihren Füßen zu spüren sondern festen Asphalt. Lyanna blickte sich kurz um, bis auf die Straße und den Wald war hier weit und breit nichts zu sehen, doch wenn Elijah's Karte recht behalten sollte und wirklich eine Tankstelle kam, wenn sie der Straße weiter folgten hatten sie zu mindestens etwas wo sie die Nacht über bleiben konnten und wer weiß, vielleicht hatten sie Glück und würden dort sogar etwas Essbares finden. „Mir geht es gut, ich bin noch nicht mal müde.“ tat Lyanna ihre Erschöpfung ab und ging an Elijah vorbei. „Komm schon, nicht das die verdammten Untoten doch noch schwimmen lernen .. und das vor mir.“ lächelte Lyanna und ging weiter. Die Straße war voll geparkt mit stehengebliebenen Autos. Mit einem Auto selbst würde man hier nicht mehr so leicht durchkommen. Mittlerweile wurde es langsam dunkler und Lyanna machte sich bereits Sorgen, das sie vielleicht nicht rechtzeitig dort hin finden würden. Und wer sagte ihnen dann, das die Tankstelle verlassen war? Vielleicht war sie voller Untoter oder gar Überlebenden. Bei dem Glück der beiden würde es die Dunkelhaarige nicht mehr wundern. Doch Elijah sollte Recht behalten denn tatsächlich befand sich diese besagte Tankstelle am Seitenrand der Straße und Lyanna's Schritte beschleunigten sich automatisch. Das kleine Gebäude wirkte von Außen verlassen, nur ein einziger Zombie klopfte stöhnend an die halbwegs intakten Scheiben. Die Dunkelhaarige schlich sich nur von hinten an, zog ihr Messer und rammte es seitlich in den Kopf des Untoten, das Stöhnen verstummte sofort und Lyanna zog das Messer heraus,während der Untote noch zu Boden ging ehe die Untoten durch eine kaputte Scheibe stieg. Die Tankstelle war nicht sonderlich größer als die Hütte im Wald, bestand aus dem Hauptraum und einen kleinen Nebenraum, im Grunde recht übersichtlich. Lyanna blickte sich um ehe sie mit ihrem Gewehr die Tür zum Nebenraum aufstieß, doch bis auf ein paar umgeworfene Stühle und leere Regale befand sich dort nichts. Keine Zombies und keine Plünderer, war doch schon mal ein recht guter Anfang. Sie waren sicher, zu mindestens für diese Nacht und mit diesem Wissen merkte Lyanna nur noch wie ihre Beine weg sackten und unsanft auf dem Boden aufkam. Etwas was die Dunkelhaarige vermeiden wollte, Bewusstlosigkeit durch Erschöpfung.

@Elijah Magoro



zuletzt bearbeitet 25.12.2019 00:50 | nach oben springen

#3

RE: Tankstelle

in Umgebung 25.12.2019 13:40
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Elijah schüttelte nur den Kopf. Sie konnte ihm vormachen, was sie wollte, aber er wusste, dass sie erschöpft war. Sie musste erschöpft sein, wer etwas mehr als 48 Stunden wach war, den ganzen Tag lief, durch einen Fluss schwamm und danach noch weiterlief, musste erschöpft sein. Daran ging kein Weg vorbei. Dennoch konnten sie jetzt keine Pause machen, sie mussten weiter und hoffen, dass die Tankstelle als Unterschlupf dienen konnte. Ihr Lächeln gab ihm auch etwas Kraft zurück, ließen ihn mit neuer Energie hinter ihr herlaufen. Jetzt an der Straße kamen sie auch schneller voran, im Wald war durch den Regen der gesamte Boden aufgeweicht und matschig gewesen. Hier auf dem festen Asphalt ließ es sich deutlich angenehmer laufen. Es war immer dunkler, schon bald konnte man hinter dem Waldrand im dichten Gebüsch nichts mehr erkennen. Da erblickten sie die Tankstelle und Elijah atmete erleichtert aus. Die Karte hatte nicht gelogen und das Gebäude war der Zeit noch nicht zum Opfer gefallen. Lyanna war einige Schritte vor ihm und ehe er etwas sagen konnte, erledigte sie den einsamen Beißer, der an der Scheibe kratzte. Was wohl seine Aufmerksamkeit erregt hatte? Nun war es egal, denn er sank zu Boden und Lyanna zog ihr Messer aus seinem Schädel. Dicht hinter ihr, um ihr im Zweifel helfen zu können, trat auch Elijah durch die kaputte Scheibe, sein Schwert in der Hand, bereit jederzeit auf einen Angriff reagieren zu können. Das Gebäude war klein, es war schmutzig, zumindest der Hauptraum, recht viel mehr als ein paar Regale und die Kasse gab es nicht hier, Lyanna stieß die Tür des Nebenraums auf und Elijah spähte hinein. Nur Stühle und leere Regale, nichts Gefährliches. Sie schienen mal wieder Glück gehabt zu haben. Gerade setzte Elijah an, etwas zu sagen, als er nur sah wie Lyanna einsackte. Reflexartig ließ er sein Schwert fallen und packte die Dunkelhaarige, ehe sie komplett auf dem Boden aufschlug und hob sie auf seine Arme.

„Lyanna?!“, fragte er besorgt und sah ihr ins Gesicht, sah ihre Augen geschlossen. Ihr Atem ging aber regelmäßig, ein sanftes Lächeln glitt über seine Lippen. Nur sehr kurz, aber dennoch passierte es. Erschöpfung. Sie konnte einfach nicht mehr. Es überraschte ihn nicht, wie sollte sie das auch durchstehen? Sie war schlank, eine kleine, junge Frau. Ihr Körper war solche Belastungen vermutlich nicht gewohnt, anders, als er. Irgendwie war er aber stolz auf sie, wie lange sie doch tatsächlich durchgehalten hatte.
„Es ist okay“, sagte er leise und kniete sich hin, setzte sie sanft ab und lehnte sie gegen die Wand. So konnte sie bequem sitzen, wurde aber nicht durch ihn gestört. Seufzend setzte er seinen Rucksack ab und blickte sich um. Viel war nicht hier, aber ein Feuer brauchten sie wohl dennoch. Wie gut, dass es hier wieder Stühle gab. Nachdenklich blickte er sich in dem kleinen Nebenraum um, entdeckte ein Fenster. Sehr gut, denn in einem geschlossenen Raum, war es dumm ein Feuer zu entfachen. Vorsichtig stieg er auf einen der Stühle, rüttelte an dem Fenster. Es dauerte einen Moment, dann knarzte es laut aber es öffnete sich. Es war kein großes Fenster, eines dieser kleinen Fenster die man nur kippen konnte, aber so würde der Rauch abziehen können. An einer Kohlenmonoxid Vergiftung zu sterben wäre jetzt echt blöd. Er blickte zu Lyanna, diese war aber noch immer bewusstlos. Sie hatte sich den Schlaf verdient, den sich ihr Körper nun holte. Nun durchstöberte er den gesamten Laden und unter der Kasse wurde er tatsächlich fündig. Er bediente sich Lyannas Brecheisen, denn die Tür war fest verschlossen, aber sie öffnete sich dann mit einem Krachen. Still lauschte Elijah in die Nacht, ob sich draußen etwas bewegte. Mittlerweile war es so dunkle, dass er kaum etwas erkennen konnte, aber seine Augen gewöhnten sich langsam daran. In dem Schrank fand er etwas, was man wohl als Notfallkit bezeichnen konnte. Viele Amerikaner hatten sowas, die ständige Angst, es könnte etwas passieren. Scheinbar war der Besitzer der Tankstelle aber nicht vor Ort gewesen, als die Apokalypse ausbrach. Elijah war jetzt mehr als dankbar dafür. In dem Schrank befand sich eine alte Militärdecke, zwei Flaschen Wasser und vier Dosen mit Essen. Dazu noch ein kleines Erste-Hilfe-Set, dass Elijah mehr als dankend einsteckte. Die Decke trug er in den Nebenraum, dort hatte er schon die Stühle zerlegt und begann dann ein kleines Feuer zu schüren. Sofort spürte er die Wärme in seinem ausgekühlten Körper und zog sich die klamme Hose von den Beinen. Vorsichtig schürte er das Feuer weiter, von außen könnte man es nicht direkt sehen, das war schon mal gut. Lyanna zog er ihren Rucksack hinunter und legte sie sanft auf die Militärdecke, dann hielt er einen Moment inne. Sollte er wirklich?
„Es ist nur zu ihrem besten“, sagte er dann leise zu sich selbst und zog ihr die Stiefel und dann die ebenfalls klamme Hose aus. Er kam sich etwas blöd war, als würde er etwas Verbotenes tun, weil er einer bewusstlosen Frau die Hose auszog. Aber sie befanden sich gerade in einer Situation, da ging es darum, sie am Leben zu behalten. Kaum war die Hose unten, hängte er sie neben seine Hose über eines der Regale. Das Feuer brannte mittlerweile schon ganz gut und seine Taktik mit dem Fenster klappte. Er sah wie durch Lyannas Körper ein Schauer vor und legte den Rest der Decke über ihre nun nackten Beine. Er kam nicht umhin zu bewundern, wie schön ihre Beine waren. Elijah fand es sowieso immer wieder faszinierend, wie viel schöner die Körper von Frauen waren, im Vergleich zu Männern. Und die Haut, die Haut von Frauen war so viel weicher, als die seines Geschlechts. Männerhaut war grob, rau, aber Frauenhaut war immer so schön weich und sanft, sie ließ sich so viel besser und angenehmer berühren als Männerhaut. Draußen war es mittlerweile stock dunkel und Elijah lehnte die Tür ein wenig an, damit noch weniger Licht aus ihrem kleinen Raum nach draußen fallen konnte. Sein Schwert lag griffbereit neben ihm und er öffnete mit seinem Messer eine der Dosen. Linseneintopf, den hatte er tatsächlich schon lange nicht mehr gegessen. Er saß auf seiner Plane, damit er nicht auf dem nackten Boden sitzen musste und während er so wartete, dass seine Dose heiß wurde, betrachtete er Lyanna. Ihre Gesichtszüge waren entspannt und ruhig. Deswegen mochte er es, Menschen beim Schlafen zu sehen. Denn, wenn man schlief, ließ man alle Fassaden und Masken fallen, unfreiwillig. Ein schlafendes Gesicht, war ein ehrliches Gesicht. Und jetzt während sie da so lag und schlief, hatte Elijah das Gefühl Lyanna zum ersten Mal so richtig zu sehen. Die dunklen Haare, die ihr am Kiefer entlang hinabfielen, die dunklen Augenbrauen, die sonst immer ernst und stur etwas zusammengezogen waren, lagen nun entspannt und ruhig über ihren geschlossenen Augen. Ihre Wimpern, die, wie ihm jetzt erst auffiel, wirklich lang waren und schön geschwungen waren. Trotz der Ruhe, die sie ausstrahlte, glaubte er in ihrem Gesicht auch all die Sorgen und Ängste zu sehen, die wohl jeden belasteten. Aber nur im Hintergrund, nicht so direkt, gerne hätte er jetzt ihre Augen gesehen. Einen entspannten, ruhigen Ausdruck hatte er in ihnen noch nicht gesehen. Sie aber wohl auch nicht in seinen.
Der Eintopf war heiß und es dauerte wohl keine fünf Minuten, da hatte er die ganze Dose verschlungen. Vorbereitend stellte er auch Lyanna schon mal eine Dose ins Feuer, wer wusste, wann sie aufwachte, aber Elijah würde sie vor dem Morgen nicht wecken. Sie brauchte die Erholung, den Schlaf.

Seine Hose war nach einiger Zeit trocken, also schlüpfte er wieder hinein, Lyannas Hose war noch etwas feucht, außerdem konnte sie sich diese wieder anziehen, wenn sie aufwachte. Es würde vermutlich eine ein wenig seltsame Situation werden, warum er ihr die Hose ausgezogen hatte, aber das war ihm erstmal egal. Aufmerksam blickte er durch den Spalt nach außen. In seinem Schoß lag wieder das Buch mit den Bildern, er zeichnete an einem neuen. Wieder Lyanna, diesmal aber so wie sie gerade lag, schlafend, auf der Seite, dieser sanftmütige Gesichtsausdruck. Ganz anders, als das erste Bild. Sein Blick glitt nach oben, als er etwas von draußen hörte. Sofort griff er nach seinem Schwert und spähte nach draußen. Das Röcheln sagte ihm, dass es sich wohl um einen Beißer handeln musste. Leise stand er auf und ging hinaus, schloss die Tür hinter sich, so gut es ging. Kurz brauchte er einen Moment, dann erblickte er den Unruhestifter. Beziehungsweise die drei Unruhestifter, also duckte sich Elijah zunächst. Mit drei Beißern konnte er fertig werden, außerdem war einer von ihnen etwas weiter hinten. Er hob einen kleinen Stein auf und warf ihn durch eine der kaputten Scheiben nach draußen auf die Straße. Sofort blickten die beiden Beißer dorthin und sein Messer steckte im Kopf des einen Beißers. Überrumpelt drehte sich Beißer Nr. 2 gerade noch um, ehe Elijahs Schwert in dessen Schädel landete. Mit einer gekonnten Drehung löste er die Klinge, machte ein paar schnelle Schritte nach vorn und ließ die Schneide den dritten Beißer ebenfalls leblos zu Boden gehen. Aufmerksam blickte er sich um, nun war es aber ruhig auf der Straße vor der Tankstelle. Woher die Beißer auch gekommen waren, sie waren alleine unterwegs gewesen. Na immerhin das.
Elijah säuberte seine Klingen an der Kleidung der Beißer, ging dann wieder zurück in den kleinen Nebenraum.
Er blieb in der Tür stehen, als er die Veränderung in dem Raum sah. Lyanna lag nicht mehr auf der Decke, sondern hatte sich aufgesetzt. Dort, wo er vorher noch gesessen hatte, lag offen wieder sein Buch mit der neuen Zeichnung von ihr, sie hatte es sicherlich gesehen.
„Na, ausgeschlafen?“, fragte er sanft und lächelte leicht, ließ sich wieder auf seinem Platz nieder und betrachtete sie über das kleine Feuer hinweg.

@Lyanna Lockhart





zuletzt bearbeitet 25.12.2019 13:41 | nach oben springen

#4

RE: Tankstelle

in Umgebung 28.12.2019 12:29
von Lyanna Lockhart | 2.858 Beiträge

Lyanna wusste das es irgendwann darauf hinauslaufen würde. Sie waren doch schon in Sicherheit gewesen, nun zu mindestens so sicher wie man in einer Apokalypse sein konnte. Konnte ihr Körper denn nicht warten, bis sie ihr Lager errichtet hatten und dann hätte doch alles gepasst. Die Dunkelhaarige dachte wirklich sie wäre stärker aber da habe sie, sich wohl selbst unterschätzt. Wenn sie in dieser Situation nun auch alleine unterwegs gewesen wäre, Lyanna glaubte kaum das sie das hätte überleben können. Entweder wäre sie erfroren oder die Untoten hätten sie zu vor gefunden. Bevor Lyanna jedoch den Boden auf sich zu kommen sah, war ihre Sicht schon längst schwarz geworden, so bekam sie auch nicht mehr mit wie Elijah, der dicht hinter ihr gefolgt war, sie reflexartig auffing und sie vor einer Verletzung und Kopfschmerzen rettete, die ihr sicherlich nicht erspart geblieben wären, wäre sie einfach frontal auf den Boden geknallt. Und dann befand sich Lyanna in einem Zustand, den sie nicht genau beschreiben konnte ob es sich nur um einen tiefen Schlaf handelte oder gar Bewusstlosigkeit. Sie konnte ihren Körper spüren, nur fühlte sich dieser so schwer an, besonders ihre Augen, die sie natürlich versuchte zu öffnen, es aber dann irgendwann aufgab. Ihr Körper wollte Schlaf, und dieser holte sich auch den Schlaf und es war ihm egal ob Lyanna's Bewusstsein das gerade nicht wollte. Ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig. Ihre Gedanken waren ruhig und gleichzeitig leer. Ihr Schlaf war traumlos. Das war nichts ungewöhnliches. Obwohl in einer Apokalypse war es wohl etwas ungewöhnliches wenn man nicht von Albträumen geplagt wurde. Lyanna hatte diese eine zeitlang gehabt, ziemlich am Anfang als das ganze ausbrach und eine gute Weile danach. Doch nach einer gewissen Zeit verschwanden sie einfach, Lyanna wusste nicht warum. Sie konnte eigentlich froh sein, denn so konnte sie ihre Kräfte sammeln, wenn sie schlief aber gleichzeitig ängstigte sie dies auch. Hat sie sich so sehr an die Apokalypse gewöhnt, dass das was sie sah sie nicht mehr ängstigte oder verfolgte. Manchmal hatte Lyanna auch einfach das Gefühl sie könnte sich einfach nicht mehr daran erinnern, was auch in einem großen Teil so war. Auch dies war nichts ungewöhnliches. Der Kopf schaffte Platz für neue Erinnerungen und alte musste weichen. Doch war es das was Lyanna nicht wollte. Vergessen. Sie wollte nicht das ihre Erinnerungen nur aus Tod und Töten bestanden. Die Dunklhaarige bekam nicht sonderlich mit wie ihr Körper bewegt wurde, noch nicht mal wie ihr Elijah eher zögerlich die, vom Fluss durchweichte, Hose auszog. Aber den Schauer, den der mittlerweile kalte Wind verursachte als dieser durch das Fenster über ihren Körper huschte, spürte sie wieder deutlicher als es ihr lieb war und dann wiederrum nicht mehr. Dann war es nur noch warm, was an dem Feuer lag und die Decke in dieser Elijah sie gewickelt hatte. Die Dunkelhaarige wusste nicht wie lange sie wirklich weg war oder geschlafen hatte, doch sie spürte wie ihr Körper langsam wieder zu Kräften kam. Zwei Stunden konnten wohl kaum ihre ganze Energie wieder herstellen aber es war ein kleiner Anfang. Lyanna merkte wie sie ihren Körper deutlicher spürte, wie sie ihre Finger bewegen konnte und wie das Knistern der Flammen in ihr Ohr drang. Der Geruch von den verbrannten Möbeln und gleichzeitig der Linseneintopf stieg ihr in die Nase. Lyanna's Augen bewegten sich unter ihren Lidern hin und her bevor sie diese schlagartig öffnete. Ihre Sicht war etwas verschwommen, was sich nach und nach schnell wieder legte. Für einen kurzen Moment waren Lyanna's Augen auf die Decke des Gebäudes gerichtet ehe sie merkte wie ihre Hand an ihren Kopf fuhr. Nun sie hätte eher damit gerechnet das sie mit einem schmerzenden Kopf aufwachen würde aber als sie ihre Hand zurück zog und sah das diese sich nicht mit Blut verfärbte, blickte sie sich um ehe ihr Blick sofort an ihr runterfiel. Sie war in eine Millitärsdecke eingewickelt und ihre Hose war ausgezogen, die nicht weit weg von ihr hang und trocknete. Sie befanden sich immer noch in dem Nebenraum, der Tankstelle. Soweit konnte sich Lyanna noch erinnern. Die Dunkelhaarige richtete sich langsam auf, rieb sich mit ihrer flachen Hand, die Verschlafenheit aus dem Gesicht ehe sie sich umblickte und erst realisierte das Elijah gar nicht hier war. Eine kurze, ungewohnte Angst und Panik zog ihren Körper als sie sich wieder umsah aber als sie seine Sachen sah wusste sie das er nicht weg war. Die Dunkelhaarige spürte wie sich ihr plötzlich aufgewühlter Herzschlag wieder beruhigte. Ihr Blick glitt automatisch zu seinem Buch, in dem er wohl vor kurzem wieder gezeichnet hatte. Es lag offen neben dem Feuer und Lyanna musste automatisch lächeln, als sie sah was oder eher wen er wieder dort drinnen verewigt hatte. Elijahs Stimme erklang und Lyanna blickte schnell von dem kleinen Buch weg, als hätte man sie bei etwas Verbotenem erwischt. Elijah blieb an der Tür stehen, blickte Lyanna an, die diesen Blick erwiederte. Für einen kurzen Moment wusste die Dunkelhaarige nicht wirklich was sie auf diese einfache Frage hätte antworten sollen. Jetzt wo er hier war, fühlte sich wirklich alles okay an. Elijah ließ sich schließlich wieder an seinem Platz am Feuer nieder und Lyanna beobachtete ihn einfach bevor sie endlich wieder ihre Stimme fand. „Bitte sag mir das mich ein zwei Meter großer Plünderer überwältigt hat und ich nicht umgefallen bin wie eine hilflose Maid in Not.“ antwortete Lyanna etwas verlegen. Aber Elijah musste noch nicht mal antworten, denn Lya wusste diese bereits . Die Dunkelhaarige schnaufte nur aus. Sie wusste wie schief das hätte gehen können, wenn niemand bei ihr gewesen wäre. „Ich … Ich dachte ich würde noch durchhalten.“ Für einen kurzen Moment verweilte Lyanna nur in ihrer sitzenden Position, ehe sie die Decke von sich wegzog und dichter zu Elijah rutschte. Die Sache mit der Hose sprach sie nicht an, sie wusste welchem Gedanken dies diente und es war auf jeden Fall kein Hintergedanke gewesen, das wusste sie. Auch wenn sie ihn nur eine kurze Zeit kannte, wusste sie das er nicht so war. Und womöglich hätte Lyanna auch einfach das selbe getan, wäre er in ihrer Situation gewesen. „Du hast mein Leben gerettet … schon wieder.“ hauchte die Dunkelhaarige ehe ein leichtes Lächeln über ihre Lippen huschte. „Ich glaube so langsam bin ich dir echt was schuldig.“ Das Lächeln der Dunkelhaarigen verschwand langsam wieder. Ihr Körper war immer noch von den ganzen Strapazen erschöpft. Mit einem erleichterten Seufzen legte Lyanna einfach ihren Kopf auf seiner Schulter ab. Dabei spürte sie, wie warm sich Elijah eigentlich anfühlte. Wärme, die ihr noch die letzte Kälte aus den Knochen vertrieb. „Komisch...“ murmelte die Dunkelhaarige während ihre Augen den Bewegungen der Flammen folgte. „Für einen kleinen Moment dachte ich wirklich … du wärst weg.“

@Elijah Magoro



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#5

RE: Tankstelle

in Umgebung 29.12.2019 18:58
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Erleichterung. Es war pure Erleichterung, die Elijah durchströmte, als er Lyanna da so sitzen sah. Er hatte sich keine großen Sorgen gemacht, immerhin hatte sie einen gesunden Eindruck gemacht. Ihr Herzschlag war völlig ruhig und gleichmäßig gewesen, ebenso ihre Atmung. Es war offensichtlich gewesen, dass sie einfach vor Erschöpfung umgefallen war. Dennoch, ein wenig beunruhigt war er trotzdem gewesen, denn man konnte ja letzten Endes nie zu 100 Prozent sicher sein. Dass sie jetzt aber wieder hier saß, aufrecht und total verschlafen, ließ ihn sanft lächeln nach seinen Worten. Sie erwiderte seinen Blick und jetzt wandelte sich die Erleichterung im Ruhe um. Ihr schien es wieder besser zu gehen, das war das wichtigste. Wenigstens drei Tage hatten sie noch vor sich, durch den Fluss und den Regen, waren sie langsamer, als Elijah ursprünglich gerechnet hatte. Dies verschwieg er Lyanna aber, sie hatte gerade genug im Kopf. Zunächst musste sie zu Kräften kommen. Einen Schritt nach dem anderen, erstmal laufen lernen, bevor man anfing zu rennen.
Zunächst antwortete Lyanna nicht, also setzte sich Elijah einfach wieder auf seinen Platz zurück. Beiläufig schlug er das Buch zu, er hatte ihren Blick zuvor schon gesehen. Diesmal war er aber nicht verlegen, dass sie für ihn ein gutes Motiv war, hatten sie ja schon festgestellt. Außerdem gab es von vielen Leuten in dem Buch mehrere Bilder, sie war da keine Ausnahme. Gut, vielleicht schon, denn niemand hatte innerhalb von zwei Tagen zwei Bilder bekommen. Aber was hätte er sonst machen sollen, die ganze Zeit?
Bei ihren Worten umspielte wieder ein Lächeln seine Lippen. Seine dunklen Augen leuchteten in den Flammen, aber er sagte nichts dazu. Musste er auch nicht, seinem Gegenüber war es schon bewusst. Es waren gar nicht ihre Worte, die ihn belustigt hatten. Viel mehr die Tatsache, dass der Dunkelhäutige tatsächlich Verlegenheit in ihren Augen aufblitzen sah. Weshalb sollte sie über eine vollkommen menschliche Reaktion verlegen sein? Sie war schon süß, wie sie immer und immer wieder versuchte so stark zu sein, aber der Körper konnte eben nur bis zu einer bestimmten Grenze, wenn man diese erreichte, war es einfach vorbei. Nichts, wofür man sich schämen musste, jeder hatte so eine Grenze. Natürlich konnte man diese erweitern, trainieren, aber auch Elijah hatte eine und, wenn er für 48 Stunden wach gewesen wäre, ohne Schwimmfähigkeit durch einen Fluss gemusst und danach noch Stunden weitermarschieren hätte müssen, würde auch er sich dieser Grenze rasant nähern. Irgendwie wollte sich in ihm dann breitmachen, dass sie nicht immer stark sein musste, sondern er für sie stark sein könnte. Aber Elijahs Lippen blieben verschlossen.
Seine Augen weiteten sich etwas, als sie dann die Decke wegzog und dichter zu ihm heranrutschte. Er sah mit Absicht nicht auf ihre Beine, sie sagte aber auch nicht dazu, dass sie keine Hose mehr trug. Vielleicht war ihr schon bewusst, wie und weshalb sie nicht mehr ganz bekleidet war. Sein Blick war in die Flammen gerichtet, als er ihre Stimme sanft und nun deutlich näher an seinem Ohr vernahm. Aus dem Augenwinkel sah er das leichte Lächeln über ihre Lippen huschen und kurz zuckte sein Finger. Gerne würde er jetzt die Hand an ihre Wange legen, mit dem Daumen über diese perfekten Lippen streichen und ihre weiche Haut spüren. Doch der Dunkelhäutige ließ es bleiben.
Sie war ihm etwas schuldig? Weshalb, immerhin hatten sie sich schon gegenseitig das Leben gerettet. Er zählte da nicht mit, führte keine Strichliste oder irgendwas in der Art. Egal wie oft wer wen rettete, wenn der andere einen auch mal gerettet hatte, gleicht es sich aus. Immerhin wäre man nicht mehr da, wenn der andere nicht gewesen wäre. Alles andere war egal.
Leicht spürte er ihren Kopf, der sich auf seine Schulter legte, ihre Haare, wie sie über seine Haut strichen. Die Jacke hatte er ausgezogen, als er wieder in die Tankstelle gekommen war, er trug das dunkle Shirt, dass er bei den Plünderern gefunden hatte. Reflexartig legte er einen Arm um ihre Schultern, war dann selbst überrascht, von seiner Aktion.

„Wie kommst du darauf, dass ich dich einfach so alleine zurücklassen würde? Erst recht bewusstlos?“, fragte er dann, seine Stimme war gedämpft, wohl kaum mehr als ein Flüstern. Er wandte den Blick aus den Flammen zu ihr, in seinem Blick wieder diese Härte, „Das wäre verantwortungslos. Da hätten wir uns die letzten Tage auch sparen können, denn du wärst zum Tode verurteilt gewesen. Vermutlich ausgekühlt und erfroren, wenn dich nicht die drei Beißer von da draußen gefunden hätten. Welches Schicksal dir besser gefallen hätte, musst du wissen.“
Irgendwie verletzte es ihn ein bisschen, dass sie dachte, er würde sie alleine lassen. Er nahm den Arm von ihren Schultern, beugte sich dann von ihr weg zu seinem Rucksack, kramte einen weiteren Löffel heraus. Die Dose im Feuer musste mittlerweile heiß sein, immerhin würde es schon bald wieder hell werden, Lyanna hatte wirklich eine längere Zeit geschlafen.
Vorsichtig griff er nach der Dose, wickelte sie dann in seine Jacke und stellte sie Lyanna hin, ohne sie anzusehen. Er legte ihr den Löffel in den Schoß, „Lass es dir schmecken. Der ehemalige Besitzer hatte eine Art Notfallkit unter der Theke, das ist uns wirklich wie gerufen gekommen.“
Seine Stimme war kühl, sein Blick ebenso, den er aber nicht auf sie richtete, sondern wieder in die Flammen, während seine Kiefer mahlten. Eine Weile sagte niemand etwas, er hörte nur wie Lyanna neben ihm langsam den Eintopf aß, dann seufzte er leise.
„Dass du überhaupt auf die Idee kommst, ich würde dich alleine lassen. Du warst bewusstlos Lyanna, was wäre ich für ein Arschloch, dich einfach zum Sterben zurückzulassen? Das war mein altes Ich, damals bei der Army, aber auch ich habe gelernt mich zu bessern. Ein guter Mensch werde ich wohl niemals sein, aber immerhin bin ich kein so schlechter mehr“, meinte er dann leise und nun richtete er seinen Blick doch wieder auf Lyanna, sein Blick nun nicht mehr kühl und abwehrend, sondern ehrlich, „Fuck. Wie kann es sein, dass ich dich kaum kenne und du aus mir in fünf Minuten mehr Worte herauslockst, als ich teilweise wochenlang davor spreche?“

@Lyanna Lockhart





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#6

RE: Tankstelle

in Umgebung 29.12.2019 21:12
von Lyanna Lockhart | 2.858 Beiträge

Elijah sagte nichts zu ihrer verlegenen Aussage und ehrlich gesagt war die Dunkelhaarige deutlich froh darüber. Es war ein Moment der Schwäche gewesen, etwas was sie aus irgendeinem Grund nicht wollte das Elijah diesen sah. Es war nichts ungewöhnliches das Lyanna von außen hin die Starke sein wollte aber für keinen anderen mit dem sie je unterwegs war, war sie wohl so stark an ihre Grenzen gegangen. Dabei waren diese Aktion noch nicht mal bewusst gewesen. Und war es wirklich so ungewöhnlich das seine Reaktion auf ihren unbedachten Annäherungsversuch sie nicht mehr überraschte? Als er schon fast automatisch seinen Arm um sie legte fühlte es sich so normal an, als sei alles gut, als könnte ihr rein gar nichts etwas anhaben. Lyanna schloss für einen Moment ihre Augen, war schon deutlich dabei weg zu driften mit all ihren Gedanken, die ausnahmsweise recht ruhig in ihrem Kopf verweilten. Erst Elijah's gedämpfte Stimme ließen zu das sich ihre Augen wieder öffnete. Im ersten Moment hatte sie ihn gar nicht richtig verstanden. Ihr Kopf neigte sich leicht nach oben, so das sie ihn besser ansehen konnte. Sie wollte ihm sofort widersprechen als dieser weitersprach, doch das konnte sie nicht mehr denn die Worte waren gesprochen. Sie wollte ihm sagen, das sie es nicht auf diese Art gemeint hatte. Nicht verlassen in dem Sinne das er einfach abhauen würde, so wie sie es tat. Sie hatte Angst gehabt das er einfach nicht mehr da wäre. Diese Worte die sie schon einmal zu ihm sagte bevor eine Horde Untoter sie unterbrachen. Aber Lyanna schien irgendwas mit diesen Worten in Elijah provoziert zu haben. Ganz egal was es war diese Worte hatten eine Reaktion in ihm ausgelöst. Er nahm seinen Arm von ihr weg, entfernte sich von ihr, das es sogar einen kurzen Moment in Lyanna's Hand kribbelte und sie ihn einfach wieder festhalten wollte, doch sie ließ ihre Hand sinken. „Sicherlich nicht das mit den Beißern ...“ hauchte Lyanna nur und sah zu wie Elijah die Dose aus dem Feuer nahm und sie in seine Jacke wickelte und sie ihr hinstellte und sie keines Blickes mehr würdigte. So langsam verstand die Dunkelhaarige wie auch sehr sie es hasste wenn er sie nicht ansah. Sie wollte etwas sagen, es irgendwie aufklären aber die Dunkelhaarige hatte das Gefühl, egal was sie nun im Moment sagen würde wäre falsch. Und dann kam wieder dieser Sinn für Realität. Was tat sie überhaupt hier? Und wieso beschäftigte sie das ganze so sehr das ihr sogar schon fast der Hunger vergangen war. Erst jetzt merkte Lyanna wie sehr sich ihre Nägel in ihre nackten Beine gekrallt hatten. Sofort ließ sie locker und zog sich wieder die Decke über die Beine. Ohne die Wärme, die ihr Elijah für einen Moment gab spürte sie wieder Kälte in ihren Körper eindringen. Lyanna griff nur wortlos zu der Dose und tauchte den Löffel ein und steckte sich diesen in den Mund. Auch wenn sie nun weniger Appetit auf etwas essbares hatte, so musste sie essen. Zu mindestens wenn sie nicht wollte das sich diese Aktion von eben wieder wiederholte. Lyanna schob sich gerade den letzten Löffel der Suppe in den Mund als Elijah die schneidende Stille unterbrach. Spätestens nach seinen Worten war sie sich nun hundert prozentig sicher das er nicht wirklich wütend darüber war was sie gesagt hatte, sondern das sie wirklich etwas in ihm provoziert hatte. Offensichtlich etwas, was sich in seiner Zeit bei der Army abgespielt hatte. Lyanna wusste nicht genau was ihm tatsächlich damals passiert war. Sie konnte es sich noch nicht mal ausmalen was er alles Schlimme mit ansehen musste. Und gleichzeitig schüchterte es die Dunkelhaarige ein ihn danach zu fragen. Sie hatte immer das Gefühl gehabt, sie würde es dadurch schlimmer machen, ihn umso mehr verletzen wenn sie ihn quasi zwang darüber zu reden. Dem war wohl nicht so. Lyanna hatte auch nie wirklich etwas mit dem Militär zu tun gehabt, weder kannte sie Leute die dort waren. Das alles begann erst als sie sich in ihrer ersten Quarantänezone befand. Man durfte die Dunkelhaarige nicht falsch verstehen, sie hatte nichts negatives über diese Leute zu sagen. Im Gegenteil hatte sogar Mitleid mit ihnen. Soldaten waren für Lyanna immer Leute, denen etwas versprochen wurde, was sie eigentlich nicht taten und das ganze wurde dann noch schön untermalt, das man seinem Land dienen würde. Amerika interessiert sich doch einen Scheiß für seine Leute, daran hat sich bis heute nichts geändert. Es waren Leute wie Elijah die den Scheiß ausbaden mussten. Amerika würde sich wohl kaum dafür bedanken das sie in dessen Namen in irgendeinem unnötigen Krieg kämpften. Und das die ganzen Idioten noch in Uniformen verdammt gut aussahen, war eher nur ein kleiner Bonus. Diese Worte behielt Lyanna aber für sich. Sie hatte das Gefühl das Elijah das schon durchaus bewusst war nach all den Jahren, sonst würde ihn das nicht so sehr verfolgen. Außerdem erschien es ihm auch überaus wichtig, weswegen Lya sich wohl eher die Zunge abbeißen würde als ihm das zu Nicht zu reden. Sein Blick war nun wieder auf Lyanna gerichtet. Es waren nicht die kalten, harten Augen von eben die sie anstarrten. Seine Frage hätte sie wohl zum Schmunzeln gebracht, wäre diese nicht ernst gewesen. „Nun … das kann daran liegen das ich ein gutes Talent hab Leute wütend zu machen.“ fing die Dunkelhaarige an. „Oder es liegt an meiner Fast-Psychiaterin Aura.“ Lyanna hob nur eine Augenbraue an. Hatte er sich wirklich eine ehrliche Antwort darauf erhofft. Denn Lyanna hatte sie nicht. Sicher war sie eine Seelenklempnerin … nun offiziell oder nicht offiziell, doch konnte auch sie nicht wissen was genau in Elijahs Kopf vorging. Das konnte nur er wissen. Und nur er allein konnte entscheiden wie viel die Dunkelhaarige daran teil haben konnte. Die Dunkelhaarige atmete nur tief aus. „Du bist ein Idiot Elijah!“ Allerdings klang diese Aussage weder von wütender Natur. „Du weißt sehr wohl das ich das nicht so meinte. Ich hatte nicht Angst das du abgehauen bist. Ich hatte Angst das du einfach nicht mehr da bist. Das irgendetwas passiert wäre. Immerhin war ich bewusstlos und als ich wach wurde sah ich dich nicht.“ Lyanna stellte die leere Dose von ihrem Schoß, rutschte zusammen mit der Decke um ihre Beine wieder nähe ehe sie nach seinen Händen griff. „Ich glaube nicht daran das ausgerechnet du ein schlechter Mensch bist, selbst wenn du mir erzählst wie viele Leute du in irgendwelchen Auslandseinsätzen erschießen musstest. Ich weiß das du niemals einen schlimmen Hintergedanken dabei hattest. Und es würde auch nichts daran ändern, egal was das du sagst.“ Lyanna blickte ihn nur an. „Also sag mir schon … „ Lyanna's Griff um seine Hände wurden ein wenig fester. „Was ist es was dich schon so jahrelang quält?“ hauchte die Dunkelhaarige nur.

@Elijah Magoro



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#7

RE: Tankstelle

in Umgebung 30.12.2019 21:31
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Er wusste ehrlich nicht, was er dazu sagen sollte. Elijah redete tendenziell ja eher weniger, aber gerade war er wie sprachlos. Sein Kopf war leer, er fand keine Worte, die passend wären. Also saß er einfach nur still da, sein Blick mit ihrem verankert, ihre kleinen Hände in seinen großen. Ihr Griff fest, seiner locker, es war als wäre einfach nichts in seinem Kopf. Er spürte ihren Griff fester werden um seine Hände, konnte aber nicht reagieren. Sie hatte Angst, dass er einfach nicht mehr da war? Ging es hier etwa tatsächlich darum, dass sie sich irgendwann trennen mussten? Ging es etwa darum, dass sie nicht wollte, dass sie sich trennten? Dass sie ihn nicht gehen lassen wollte? Ihre nächsten Worte ließen ihn nur langsam blinzeln, sie glaubte nicht, dass er ein schlechter Mensch war? Tja, wenn sie wüsste. Es ging nicht darum, wie viele Menschen er erschossen hatte. Es ging darum, wen er erschossen hatte und wie er andere Menschen umgebracht hatte. Ein Soldat kämpfte ja nicht nur mit seinem Gewehr. Wenn er in der Zeit zurückreisen könnte, würde er sein jüngeres Ich mit allen Mitteln davon abhalten zum Militär zu gehen. Es war die dümmste Entscheidung seines Lebens gewesen.
„Ich…“, setzte er an, stockte dann aber wieder. Er sagte wieder nichts, schwieg.
„Fuck…“, murmelte er dann leise und seufzte, es war wie ein Ruck, der durch seinen Körper ging, als wäre er plötzlich wieder anwesend.
„Ich kann nicht“, kam schließlich doch etwas zusammenhängendes aus seinem Mund. Er sah sie an, seine Hände griffen jetzt tatsächlich ihre und er schüttelte den Kopf, „Ich kann nicht Lyanna. Es ist… nein, es geht einfach nicht.“
Elijah ließ den Kopf hängen und brach damit den Blickkontakt zwischen ihnen ab. In seinem Kopf tobten Erinnerungen, Blut, Körperteile, Tod. Reflexartig schloss er die Augen, verzog das Gesicht, hatte den Geruch von Blut und Sand in der Nase. Es war als wäre er wieder dort, in der Wüste, in dem Dorf, mit seinen Kameraden. Vor ihm die Leichen, die Leichen Unschuldiger. Er kniete nieder, hob die Hand und schloss die glasigen Augen eines kleinen Jungen. Ihm fehlte ein Arm und etwas noch viel Wichtigeres: Sein Leben. Dieser Blick, dieser leblose Blick, der Blick eines unschuldigen Jungen der noch eine Zukunft vor sich gehabt hätte und diese ihm nun entrissen worden war.
„Du würdest es nicht verstehen“, flüsterte er, „Ich bin am Tod so vieler unschuldiger Menschen Schuld. Väter, Mütter, Kinder… das ist eine Schuld die ich in meinem Leben nie wieder gut machen kann. Und trotz all dieser Schandtaten, sitze ich hier mit dir, überlebe mit dir so viel scheiße, beginne mich in dich…“
Er brach ab, zog seine Hände aus ihren und legte sie sich ins Gesicht. Er ließ sich nach hinten auf den Rücken fallen und seufzte langezogen. Was hatte das da grade fast gesagt? Wo kam das denn jetzt auf einmal her? So ein Sinneswandel, sowas hatte er ja noch nie gehabt. Aber er hatte es vorhin schon gesagt, sie lockte mehr Worte aus ihm in fünf Minuten heraus, als andere ihn wochenlang sprechen hörten. Die einzigen mit denen er wohl so viel gesprochen hatte waren seine Schwester und Lio, ansonsten war er auch in der Kolonie eher der schweigsame Typ. Lieber wählte er seine Worte mit Bedacht, als, dass er einfach drauf losplapperte. Ganz anders als Jennica, sie war die Gesprächige von ihnen beiden. Vielleicht verstanden sie sich deshalb so gut, sie redete gerne und Elijah hörte gerne zu.
Der Dunkelhäutige legte sich den Unterarm über die Augen und seufzte wieder. Das Ganze war doch bescheuert. Was löste diese Frau hier nur in ihm aus? Er hatte es Jahre lang geschafft, all diese Scheiße in einer Schublade ganz, ganz weit hinten in seinem Gehirn zu verstauen. Und ganz groß auf diese Schublade: NICHT ÖFFNEN! Zu schreiben. Doch kaum traf er Lyanna, es war als könnte sie durch all die Mauern und Zäune, die er um diese Schublade gebaut hatte, einfach durchgreifen, als wären sie gar nicht da. Und ihn dazu bringen, sie zu öffnen, auch, wenn er sich geschworen hatte, dies nie zu tun. Sie veränderte ihn, Elijah war sich nur noch nicht ganz bewusst, ob das eine positive oder negative Entwicklung war. Wenn er ehrlich war, machte es ihm eine scheiß Angst, denn er hätte nicht gedacht, dass jemals ein Mensch eine solche Macht über ihn haben könnte. Dass jemand anderes ihn zu Dingen bringen konnte, die er eigentlich nicht tun wollte, hatte er eigentlich mit dem Zusammenbruch der Army hinter sich gelassen. Dachte er zumindest. Aber Lyanna machte es auf eine andere Art. Sein General hatte auch einige psychische Tricks drauf und Elijah oft genug glauben lassen, dass diese Idee seine eigene und gut war, dabei war es eine dumme Scheißidee von Generälen gewesen, die noch nie die USA verlassen hatten. Aber Lya… sie machte das anders. Sie zwang ihn nicht dazu, sie brachte ihn dazu, es von selbst zu tun. Und es freiwillig zu tun. Auch, wenn er im Nachhinein oft genug dachte er hätte lieber die Klappe halten sollen. Woran es wohl lag? An ihrer Art? Ihrem Charakter? Oder war es dieser Duft, Elijah könnte stundenlang nur an ihr riechen. Trotz dem Blut, Flusswasser und Schweiß, roch sie noch immer wie der Himmel für ihn. Irgendetwas musste es sein, Elijah wusste aber nicht was.

@Lyanna Lockhart





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#8

RE: Tankstelle

in Umgebung 31.12.2019 14:03
von Lyanna Lockhart | 2.858 Beiträge

Elijah schien nach ihren Worten abwesend. Jedenfalls konnte Lyanna dies an seiner Reaktion erkennen, sein Blick war leer und gleichzeitig doch mit so viel Schmerz gefüllt, das Lyanna das Gefühl hatte er würde einfach nur durch sie hindurch sehen. Als wäre er gar nicht wirklich da. Und das war er auch nicht, denn er schien für einen Moment noch nicht mal mehr seine Worte wieder zu finden. Ein Fluch entwich seinen Lippen, etwas was die Dunkelhaarige in den Tagen eher seltener bis gar nicht von Elijah vernommen hatte. Lya selbst war wohl eher die Jenige die alles und jeden verfluchte. Lyanna spürte nur wie er ihren Griff um seine Hände erwiderte ehe er ihr gestand das er es nicht konnte. Er konnte es ihr nicht sagen. Lyanna's Blick wurde weich ehe er ihrem Blick auswich. Sie würde es nicht verstehen. Damit hatte er wohl recht. Sie würde es wohl wirklich nicht verstehen. Wie sollte sie auch? Vor all dem war sie nur eine Studentin gewesen, hatte nie etwas mit Waffen, Krieg oder all dem zu tun. Hatte noch nicht mal wirklich einen Gedanken daran verschwendet. Sie war da wie jeder andere gewesen. Selbst als die Apokalypse ausbrach, tat Lyanna es sich deutlich schwer eine Waffe zu benutzen oder gar einen Gedanken zu hegen jemanden zu erschießen, selbst wenn es nur Untote waren. Bis man irgendwann zu dieser Erkenntnis kam entweder Er oder man selbst. Diese Erkenntnis trat auch relativ schnell bei Menschen ein und schon redete man sich irgendwann ein, man tat es weil man überleben musste. Das stimmte nur teilweise, wenn man genauer darüber nachdachte. Man suchte doch immer eine Ausrede um seine Taten zu gerecht fertigen, nur um am Ende des Tages ein besseres Gewissen zu haben und das Schlimme daran war, das es funktionierte. Aber Elijah tat das nicht. Er suchte keine Ausrede oder Entschuldigung für seine Taten. Und für einen Moment sah Lyanna ihn schon fast durch andere Augen, in einem anderen Licht, doch keines Fall in einem negativen Sinne. Positiver als je zu vor. Er war echt. Andere würden seine Worte wohl eher abschrecken, Lyanna nicht. Seine Worte ließen Lyanna's Herz für einen Moment aussetzen und es danach noch viel schneller schlagen als zu vor. Lyanna konnte sich gerade noch verkneifen ein verdattertes 'Was' über ihre Lippen huschen zu lassen. Das er sich in sie … - wollte er wirklich gerade das sagen was Lyanna als ersten Gedanken durch den Kopf huschte. Für einen kurzen Moment bohrten sich die Augen der Dunkelhaarigen förmlich in Elijah, selbst als dieser seine Hände aus ihren zog und sich auf den Rücken fallen ließ. Die Dunkelhaarige brauchte sichtlich einen kurzen Moment um wieder klar denken zu können. Sie hätte am liebsten seine Hände wieder gepackt, ihn wohl eher angebettelt zu sagen was er gerade sagen wollen stattdessen rutschte Lyanna wieder näher zu ihm legte sich neben ihn auf die Seite und legte ihren Kopf wieder auf seiner Schulter ab während ihre Hand auf seinem Oberkörper ruhte. „Es gibt dennoch einen gewaltigen Unterschied zwischen ein Mörder sein zu wollen und ein Mörder sein zu müssen.“ hauchte die Dunkelhaarige nur und hob ihren Kopf etwas an und blickte zu ihm hoch. Sie wollte es ihm nicht schön reden, ganz im Gegenteil. Natürlich wollte sie ihm sagen, das alles gut werden würde, das es mit der Zeit einfach weggehen würde. Doch Lyanna wusste das es nicht so war und Elijah wusste dies wahrscheinlich auch. Im Grunde spielte es auch keine Rolle mehr was jemand getan hatte, sie waren heute alle gleich was dies betrifft, es gab keinen mehr der mit einer weißen Weste durch die Welt wandelte. „Aber vielleicht ist es noch nicht zu spät … Die Welt mag am Arsch sein, genau so wie die Menschen … aber es kann doch umso viel mehr gehen als nur Überleben und von seiner Vergangenheit gequält zu werden.“ hauchte die Dunkelhaarige weiter und kam mit ihrem Gesicht seinem wieder näher ehe sie ihre Lippen schon fast sachte auf seine presste. „Siehst du ...“ hauchte die Dunkelhaarige, als sie sich mit einem Lächeln von ihm löste und ihren Kopf wieder auf ihn ablegte und ihre Augen schloss. Es war komisch zu spüren wie sicher sie sich bei einem Menschen fühlte, den sie erst ein paar Tage kannte. Doch sie tat es und ehe sie sich versah wurde ihr Atem wieder ruhiger und gleichmäßiger, wie sie förmlich wieder in den Schlaf gezogen wurde. Die wenigen Schlaf die Lyanna hatte, würden wohl kaum die Stunden ausgleichen in denen sie wach war, weswegen es nichts unnatürliches war weshalb sie so schnell wieder abdriftete. Als die Dunkelhaarige das nächste mal ihre Augen öffnete drängte sich bereits das dämmernde Tageslicht durch die kaputten Scheiben der Tankstelle. Die Dunkelhaarige blinzelte mehrmals bevor sie kurz zu Elijah hoch blickte und lächelte und sich langsam aufrichtete und sich streckte. „Ich hoffe …. ich habe dich nicht allzu sehr .. 'belagert'“ murmelte Lyanna mit einem Lächeln und noch etwas verschlafen ehe sie sich einfach aufrichtete und die Decke von ihren Beine rutschte. Die Dunkelhaarige griff nach ihrer Hose, die nun vollständiger weise trocken war und schlüpfte gleich in diese rein ehe sie gleichzeitig ihre Schuhe anzog. „Du solltest dich vielleicht noch etwas ausruhen. Ich werde mich nochmal etwas umsehen.“ sprach Lyanna weiter und griff nach ihre Brecheisenstange. Es war noch relativ früh, doch Lyanna würde kein Auge mehr zu bekommen. Sie war ausgeruht und ihr schien es sichtlich besser zu gehen. Diese Zeit konnte Elijah schließlich nutzen, immer hin war er die ganze Nacht wach geblieben. Die Dunkelhaarige verließ den Nebenraum, der Hauptraum der Tankstelle war recht übersichtlich gewesen. Lyanna lief zwischen den Regalen umher. Doch bis auf ein paar unbrauchbare Dinge, wie belanglose Zeitschriften erschien es wirklich einfach nur leer und unbrauchbar. Elijah hatte sicher auch schon das gefunden, was es hier zu finden gab. Doch Lyanna schaute lieber gerne noch einmal selbst nach, was nicht daran lag das sie Elijah nicht vertraute. Es war einfach nur ein dämlicher Tick, der sich angeeignet hatte.

@Elijah Magoro



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#9

RE: Tankstelle

in Umgebung 03.01.2020 16:30
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Elijah brummte nur zu ihrer Aussage. Es gab einen Unterschied, ein Mörder sein zu wollen oder es zu müssen? Naja, wie sollte der aussehen? Am Ende war immer jemand tot, weil man selbst jemanden umgebracht hatte. Das Endresultat war immer das gleiche, egal ob man es nun gewollt hatte oder nicht.
Sanft spürte er, wie sie sich neben ihn legte, ihren Kopf auf seiner Schulter ablegte und die Hand auf seine Brust legte. Wieso fühlte sich diese winzige Geste denn schon so gut an? So vertraut?
Er bemerkte wie sie ihm näherkam und sah sie aus seinen dunklen Augen an, spürte dann ganz sachte ihre Lippen auf seinen. So sanft und schon fast keusch hatten sie sich noch nicht geküsst. Vorher war es immer Leidenschaft oder Sehnsucht, das Verlangen nach Nähe gewesen, dieser Kuss. Er war anders. Gefühlvoll. Nicht irgendwie mit Lust verbunden, sondern einfach nur beruhigend und sanft. Das leichte Lächeln auf ihren Lippen spiegelte sich auf seinen wieder. Er war verdammt froh, dass sie ihn nicht auf sein Fast-Liebesgeständnis angesprochen hatte. Dass sie so taktvoll war und diese unangenehme Situation hatte ruhen lassen.
„Du magst Recht haben. Vielleicht geht es im Leben um mehr als nur zu überleben“, antwortete er dann sanft, schwieg dann aber wieder und zog eine Augenbraue sanft hinauf. Ganz sanft und regelmäßig ging ihr Atem wieder und es schien, als wäre sie erneut eingeschlafen. Ob sie seine letzten Worte überhaupt gehört hatte, wusste Elijah nicht. Er legte einen Arm um sie und neigte den Kopf zu Seite, hauchte ihr einen leichten Kuss auf die Haare. Dann atmete er tief ein, ihren Geruch, schloss die Augen. Verdammt, sie hatte so eine beruhigende Wirkung auf ihn. Er musste sich zusammenreißen, nicht auch einzuschlafen, so entspannt war er gerade. Doch war er sich seiner Pflicht gewusst, er musste wach bleiben, aufpassen, dass ihr und ihm nichts passierte.

Es dauerte eine Weile, durch den Spalt sah er wie sich das Tageslicht langsam hervorkämpfte, als sich Lyanna erneut rührte. Er sah zu ihr hinab, erwiderte ihren Blick und blieb noch liegen, als sie sich langsam aufrichtete.
„Nein, ganz und gar nicht“, sagte er sanft und lächelte, „So könnte ich jede Nacht schlafen.“
Auch er richtete sich auf und streckte sich, bewegte einmal seine Wirbelsäule durch. Dass sein Arm eingeschlafen war, brachte er nicht zur Sprache. Dafür war ihm zu wichtig, dass sie ruhig nächste Nacht wieder so bei ihm schlief. Daran könnte er sich definitiv gewöhnen.
Ein wenig genoss er es, ihr dabei zuzusehen, wie sie sich anzog. Er musste definitiv anerkennen, dass er hier eine sehr attraktive Begleiterin hatte. Ihr toller Charakter machte sie nur umso attraktiver. Ehe er etwas dazu sagen konnte, dass er sich ruhig noch etwas ausruhen sollte, war sie auch schon aus dem kleinen Raum hinaus. Ob sie ihm nicht vertraute, dass er die Tankstelle gut durchsucht hatte? Naja, immerhin war es schon dunkel gewesen, als sie hier angekommen waren, vielleicht hatte er ja tatsächlich etwas übersehen. Daran glauben, dass Lyanna noch etwas Brauchbares fand, konnte Elijah aber nicht. Kurz noch sah er ihr hinterher, dann richtete er sich auf. Wenn er sich jetzt hinlegte, würde er nur noch müder sein. Als streckte er sich im Stehen nochmal ausgiebig und schlüpfte dann ebenfalls in seine Jacke. Mit etwas Wasser fuhr er sich durchs Gesicht und über den Kopf, damit er nochmal wacher wurde. Er schnallte sich seine Schwertscheide um den Oberkörper und trat dann in die Tür, sah sich nach Lyanna um.
„Vertraust du mir nicht, hm?“, fragte er sarkastisch und grinste schief, „Komm. Wir sollten los, lass uns den Tag nutzen. Wir haben etwas Weg aufzuholen gegen die Zeit, dank dem Fluss gestern.“
Sie beide packten sich ihre Rucksäcke und Waffen, Elijah kontrollierte ob das Feuer auch gut aus war. Die Militärdecke rollte er zusammen und spannte sie auf seinen Rucksack, sie konnte vielleicht nochmal nützlich werden. Dann gingen sie weiter, die kleine Straße entlang.
„Was ist eigentlich aus deinen Eltern geworden?“, fragte Elijah irgendwann, während sie schon eine Weile gelaufen waren, mittlerweile dürfte es kurz vor neun in der Früh sein.
„Du hast vor ein paar Tagen gesagt, dein Vater wäre Anwalt gewesen, aber nie von deiner Mutter. Und auch nicht, wie du so offenbar scheinbar in dieser Scheiße hier verloren hast.“
Er sah sie von der Seite an, mit einem ernsten Blick. Es mochte für manche Leute vielleicht verwirrend sein, aber Elijah interessierte sich dafür, was die Menschen vor der Apokalypse gemacht hatten. Wen sie von damals noch kannten. Und wen sie schon verloren hatten. Tod und Verlust, Veränderung, das machte die Menschen aus, das machte Menschen zu denen, die sie heute waren. Jeder hatte eine Geschichte zu erzählen, jeder hatte schon so viel Scheiße erlebt, dass man Stunden lang irgendwelche Geschichten erzählen könnte. Elijah wollte Lyanna zu nichts drängen, oder sie gar zwingen ihm irgendetwas zu erzählen. Aber, als sie das erste Mal darüber geredet hatten, hatten sie sich gerade erst kennengelernt. Jetzt, zwei, oder waren es schon drei, Tage später. War es eine andere Situation. Elijah konnte aber ehrlich nicht mehr genau sagen, vor wie vielen Tagen sich die beiden getroffen hatten. Es kam ihm so vor, als würde er Lyanna schon eine Ewigkeit kennen, aber dabei wusste er eigentlich Garnichts von ihr. Er wusste nicht, was mit ihren Eltern war, ob sie Geschwister hatte, oder andere Dinge. Was trieb sie an, was mochte sie? Was war ihre Lieblingsfarbe? Ihr Lieblingstier? Was waren ihre Wünsche und Träume? Außer dem Traum, den vermutlich jeder hatte. Einfach einzuschlafen, wieder aufzuwachen und festzustellen, dass die ganze scheiße der letzten zehn Jahre nur ein Alptraum gewesen war. Elijah interessierte sich für Lyanna, für die ganze Lyanna und nicht nur für die Dinge, die sie preisgeben wollte.
Also war sein Blick ernst, aber offen und ehrlich, während sie so die Straße entlangliefen.

@Lyanna Lockhart





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#10

RE: Tankstelle

in Umgebung 04.01.2020 12:34
von Lyanna Lockhart | 2.858 Beiträge

Lyanna wühlte gerade weiter in den Regalen als Elijah dazu stieß. Bei seinem sarkastischen Kommentar konnte Lyanna nicht anders als eine Augenbraue anzuheben. „Nicht doch, ist nur ein ab und zu nützlicher Tick von mir.“ antworte die Dunkelhaarige nur und nickte bei seinen Worten. „Ist gut, ich komme gleich.“ Er hatte ja Recht auch wenn Lyanna ungern Orte verließ, die halbwegs sicher erschienen. Sie konnten nicht hier bleiben, schließlich ging es nur darum das sie sich ausruhen konnte und sie nicht die Nacht durchlaufen mussten. Doch mit leeren Händen sollte die Dunkelhaarige nicht verschwinden als ihre Hand nach etwas auf dem Regal griff. Als die Dunkelhaarige zurück in den Nebenraum kaum, kontrollierte Elijah gerade ob das Feuer richtig aus war. Lyanna zog sich nur ihren Rucksack auf und kontrollierte das sie alles bei sich hatte. Dann verließen sie wieder zusammen diesen Ort. Es war noch relativ früh am Morgen und es war deutlich kühler als sonst. Der erste Schnee würde wohl kaum auf sich warten lassen, sie war sich sicher das es bald passieren würde besonders wenn es immer kälter wurde und wenn das geschehen war und alles unter einer weißen Schneedecke begraben war, dann musste die Dunkelhaarige sich deutlich etwas einfallen lassen. Die Kälte verlangsamte vielleicht den ein oder anderen Beißer aber auch den Menschen selbst, also zog man keinen großen Vorteil daraus. Lya machte sich eher Sorgen um die ganze Vorräte und um die Leute, die diese auch haben wollen. Menschen waren schon unberechenbar wenn sie Hunger hatten aber wenn sie auch noch frierten und es schwerer war, erhaltene Vorräte zu finden fiel die Grenzschwelle schnell und man zückte schneller die Pistole als man nachdenken konnte. Lyanna lief ruhig neben Elijah her, schüttelte das Etwas hin und her was sie in der Tankstelle gefunden hatte. Elijah hatte wirklich nichts übersehen. Es war nichts was einem das Überleben auf eine Art erleichterte. Es war ein dummes, kleines Souvenir, was man immer mal wieder an Tankstellen fand, wenn man die langen High Ways entlang fuhr. Es war eine kleine Schneekugel, darin stand ein kleines Reh und nun wenn man es schüttelte, konnte man beobachten wie dieses weiße Zeug, was sie als Schneeflocken deuteten langsam runter fiel Lyanna mochte so einen Krams von überall her und dieses kleine Ding würde wohl kaum sehr viel Platz in ihrem Rucksack wegnehmen. Und schließlich durfte man nicht wählerisch sein was einen heut zu Tage unterhielt, selbst wenn es eine kleine Kugel aus Plastik war, die Lya mittlerweile in der Tasche ihre Jacke verstaut hatte. Die Umgebung war ruhig, bis auf die leer stehenden und liegengebliebenden Autos, die die Straße blockierten schienen selbst Untote sie erst mal in Ruhe zu lassen. Lyanna war gerade in Gedanken, wie sehr schneller sie doch gewesen wären wenn sie noch den Jeep hätten oder gar ein anderes Auto. Auch wenn Lyanna recht bezweifelte, das hier eines von den Autos noch richtig laufen würde und die Dunkelhaarige kannte sich ja null mit Autos aus und wenn Elijah es tat dann würde es dennoch nichts bringen, schließlich hatten sie hier kaum Ressourcen die sie nutzen konnten. Die Dunkelhaarige blickte automatisch zu Elijah als dieser sie plötzlich aus dem Nichts nach ihren Eltern fragte. Man konnte deutlich sehen wie sich Lya's Mimik veränderte und sie kurz langsamer wurde und einen Schritt versetzt machte. Das sie nicht einfach so stehen blieb war wohl alles. Lyanna war sich sicher das es nur aus reiner Neugierde war oder er sich eben wirklich für Lyanna interessierte, weswegen er ihr die Frage stellte. Schließlich hatte Elijah von seinen Eltern erzählt und was passiert war. Lya wusste sogar das er noch eine Schwester hatte, die sie sogar in seinem Buch, in dem er zeichnete gesehen hatte. Aber der Dunkelhaarigen wäre deutlich lieber gewesen wenn er diese nicht gestellt hätte oder stattdessen etwas anderes gefragt hatte. Für einen Moment erhoffte sich die junge Frau wirklich das nicht gerade eine Horde Zombies oder Plünderer um die Ecke kamen, sie davor 'retteten' darüber nicht reden zu müssen oder gar einen Gedanken daran zu verschwenden. Doch nichts, rein gar nichts. Lya musste kurz einen Kloß in ihrem Hals runter schlucken ehe sie sich wieder zusammen riss. Sie hatte schließlich nie mit jemanden wirklich über diese Angelegenheit gesprochen auch nicht vor der Apokalypse als auch danach, es war schließlich nicht wichtig. Die Dunkelhaarige holte Elijah wieder ein und blickte ihn nur kurz an. „Was? Wirklich? Du willst etwas über meine Eltern wissen? Du willst dir hoffentlich nicht den Segen von ihnen für irgendwas holen“ scherzte die Dunkelhaarige deutlich ehe sie mit den Schultern zuckte. „Ich weiß nicht was mit ihnen passiert ist, ich war schon lange nicht mehr in Boston als das ganze hier passiert ist und nun einfach mal dort hin zu laufen, das ist ein ziemlich weiter Weg und nicht gerade ungefährlich. Sie sind vermutlich tot.“ Und wenn sie dies nicht wären, wer garantierte es ihr, das sie wirklich noch in Boston waren. Und Lyanna empfand es immer als besser nach all den Dingen die passiert waren, nicht nach Antworten zu suchen. Sie würde daran zerbrechen. Man merkte wie sehr Lyanna versuchte das Thema abzuwenden aber auch irgendwie nicht. Der Dunkelhaarigen war es einfach unangenehm, sie wollte kein Mitleid oder gar abgestempelt werden für etwas was passiert war. „Nun meine Mutter … meine richtige Mutter, sie war ziemlich jung als ich auf die Welt kam, mein Vater meinte immer sie war schon immer ein Freivogel gewesen und das wohl die Verantwortung eine Familie, ein Baby zu haben sie bereuen und durchdrehen ließ. Ich weiß immer noch nicht genau was passiert war aber sie wurde wohl krank … also nicht körperlich …“ Lyanna schüttelte nur den Kopf. „Und dann war sie wohl einfach weg.“ Die Dunkelhaarige konnte sich ein Schnauben nicht verkneifen. Man merkte deutlich das die Dunkelhaarige nicht mehr darüber reden wollte. „Die Kurzfassung? Mein Vater heiratete erneut und diese Frau war wirklich liebevoll und hat sich gekümmert und jetzt kommt der gemeine Plottwist … sie haben vielleicht ein wenig 'vergessen' zu erwähnen das sie gar nicht meine richtige Mutter ist und du kannst dir sicher vorstellen, egal aus welchem Grund, wenn man sein leben lang belogen wurde das einem das nicht sonderlich gefällt und .. na ja ich bin eben weg.“ Die junge Frau wurde schließlich wieder langsamer. „Ich will kein Mitleid, auch kein das sie es zu meinem Schutz vor meiner psychisch kranken, drogensüchtigen Mutter getan haben, denn anstatt sie wie ein Fehler ab zu schieben hätte man ihr helfen sollen. Sie ist wahrscheinlich tot, gestorben mit dem angeblichen Gewissen das ich sie vielleicht hasse … ich weiß es nicht.“ Die Dunkelhaarige fuhr sich nur über das Gesicht. Sie wusste nur einen Namen, nicht mal wie sie aussah, wie ihre Stimme klang … .Es war noch nicht alles gewesen, aber etwas damit Elijah es wusste. Sie wollte darüber nicht weiter reden, nicht weil sie es nicht wollte, weil sie es einfach nicht konnte. Es war wohl so ähnlich wenn man ihn auf seine Army Geschichte ansprach, auch wenn man diese zwei Dinge nun wirklich nicht miteinander vergleichen konnte. Lyanna blieb schließlich doch stehen, stellte sich vor Elijah und breitete ein wenig die Arme aus. „Wie du siehst, war ich schon gut darin das Leben einer Person zu zerstören vor der Apokalypse … Keine Sorge ich gebe mir Mühe deines nicht zu zerstören aber versprechen kann ich es nicht.“ zwingte sich Lyanna unter all diesem Sarkasmus zu einem Lächeln. Lyanna verband ihren Blick wieder mit seinem, ehe sie nur das Geräusch zu spät wahrnahm von einem Luftzog und sie ruckartig mit einem schmerzenden Auf keuchen nach vorne fast in Elijah's Arme stolperte. Als Lyanna langsam an sich zurück blickte, sah sie nur wie sie einen Pfeil in ihrer Schulter stecken hatte und eine weibliche Stimme hinter her. „Hier! Ich hab die Plünderer gefunden.“

@Elijah Magoro



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#11

RE: Tankstelle

in Umgebung 12.01.2020 12:26
von Elijah Magoro | 540 Beiträge

Es fiel Elijah natürlich auf, dass Lya nach seiner Frage plötzlich langsamer wurde, nicht ganz stockte, aber doch hinter ihm war. Verwundert blickte er über die Schulter zurück, es war deutlich zu sehen, dass in ihr ein Konflikt tobte. Es dauerte aber nicht lange, da schloss sie wieder zu ihm auf, sah ihn kurz von der Seite an und begann damit, das ganze erstmal witzig zu machen. Elijah schmunzelte, so kurz er Lyanna erst kannte, doch diese Taktik erkannte er mittlerweile. Wenn sie etwas nervös machte oder ihr unangenehm war, versuchte sie erstmal einen Scherz zu machen, um sich oder vielleicht die ganze Situation zu entspannen. Völlig normal, viele Menschen reagierten so. Elijah sagte nichts zu dem Scherz, wartete einfach nur ab, ob sie sich entschloss tatsächlich mit ihm zu reden, oder doch weiterhin verschwiegen zu bleiben darüber.
Langsam, sehr langsam, gab sie ihre Informationen preis und Elijah sagte dazu einfach nichts. Er schwieg und wartete, hörte ihr zu. Gut, nach Boston zu laufen wäre vermutlich doch etwas zeitaufwendig. Aber nicht unmöglich. Elijah konnte ihr sicherlich ein Auto besorgen, damit könnte sie einen Großteil der Strecke erstmal fahren, es gab also Möglichkeiten. Aber der Dunkelhäutige sagte dazu erstmal nichts, lauschte dann ihren nächsten Worten. Das Schnauben sagte mehr aus, als die Worte, die aus ihrem Mund kamen. So viel Elijah aus seiner Vergangenheit wohl noch aufzuarbeiten hatte, Lyanna hatte da auch noch einen großen Stapel liegen. Nur war ihr vielleicht noch nicht bewusst, dass sie sich damit konfrontieren musste. Elijah sah es aber auch nicht als seine Aufgabe an, sie dort hin zu bugsieren. Sie musste das für sich selbst entscheiden, sie zu etwas zu drängen war dumm. Denn Lyanna ließ sich zu nichts drängen, auch das hatte Elijah mittlerweile gelernt. Sie gingen langsamer und schließlich blieb Lyanna vor ihm stehen. Sein Blick war ehrlich auf ihren gerichtet, ihre ausgebreiteten Arme und die sarkastischen Worte, sagten nur eines: Das ganze verunsicherte sie. Und dass ganze prägte sie auch sehr. Nun verstand er etwas mehr, warum sie ihre alte Kolonie verlassen hatte, warum sie nach der ersten Nacht einfach abhauen wollte. Sie war es nicht anders gewohnt. Ihre Mutter, abgehauen. Sie belogen ihr ganzen Leben, wie sollte sie da anders reagieren, als ebenfalls wegzulaufen? Man könnte fast sagen, es wurde ihr anerzogen. Wenn es schwierig wurde oder Lyanna Angst hatte, sich gefühlstechnisch mit etwas zu konfrontieren und auseinanderzusetzen, haute sie lieber ab. Das war leichter. Natürlich. In ihm kam sehr stark das Bedürfnis auf ihre Hände zu nehmen, sie in seine Arme zu schließen und ihr damit klar zu machen, dass er sie verstand, sie keine Angst haben musste bei ihm. Doch dazu kam es nicht. Auch Elijah hörte es zu spät, vermutlich, weil er von Lyanna zu sehr abgelenkt gewesen war, da hörte er nur den Einschlag des Pfeils in Lyannas Schulter. Ihr Keuchen drang ihm bis ins Mark, sofort hob er die Arme und fing sie auf, als sie auf ihn zu stolperte.

Er blickte auf, als er die weibliche Stimme hörte und reflexartig packte er Lyanna fester und machte mit ihr drei große Schritte, zog die Dunkelhaarige mehr hinter sich her und warf sich in den Straßengraben auf der Seite. Plünderer, die Stimme hatte sie Plünderer genannt. Er legte Lyanna auf die Seite, sah ihr ernst in die Augen, Besorgnis darin. Sein blick huschte an ihrer Schulter entlang, der Pfeil steckte neben ihrem Rucksackträger, war aber nicht besonders tief. Er glaubte nicht, dass er schlimmeres als nur Muskeln verletzt hatte, weh tat es sicherlich dennoch.
Als er sich bewusst war, dass Lyanna nicht allzu schwer verletzt war, wurde sein Blick wieder zu diesem dunklen, gefährlichen.
„Ich mach das“, zischte er, in seiner Stimme war Wut zu erkennen. Er war wütend, auf den Schützen und auch auf sich selbst. Dass er sich hatte ablenken lassen, nicht aufmerksam genug war, so dumm war und sich in Sicherheit gewiegelt hatte und nun Lyanna dafür büßen musste. Eine der ersten Regeln bei der Army und er hatte sie komplett ignoriert. Niemals auf offenem Feld stehen bleiben.
Sein Daumen strich über Lyannas Wange, dann richtete er sich auf und hob die Hände. Er hatte die Situation analysiert und bewertet, sie beiden hatten keine Chance. Aber, wenn die anderen sie für Plünderer hielten, schienen sie keine zu sein.

„Wir sind keine Plünderer“, rief er laut und hielt die Hände hoch über dem Kopf, ging ein paar Schritte auf die offene Straße, „Wir sind nur auf der Durchreise.“
Als er etwa fünf Meter von Lyanna entfernt war, ging er auf die Knie und verschränkte die Hände im Nacken. Er wollte wirklich keine Gefahr darstellen, konnte so aber im allergrößten Notfall schnell sein Schwert ziehen. Das wäre aber ein Selbstmordkommando, denn aus dem Wald kamen nun sechs Erwachsene gelaufen. Vier Männer und zwei Frauen, drei von ihnen waren mit Bögen bewaffnet.
„Woher soll ich das wissen?“, fragte die Frauenstimme erneut, nun konnte Elijah ihre Herkunft ausmachen. Die Frau war vielleicht Mitte fünfzig, hatte rötliches Haar und war eine der Bogenschützinnen. Ihre Kleidung war sauber, so sauber man sie eben ohne Waschmittel in der Apokalypse bekam. Offenbar waren sie auf eine kleine Gruppe gestoßen.
„Sehe ich so aus, als würde ich eine Bedrohung darstellen?“, stellte Elijah als Gegenfrage und blickte die Frau nun offen an. Sein Blick war dunkel, ja, er strahlte Gefahr aus, aber er wollte auch nicht schwach wirken. Vielleicht waren diese Leute keine Plünderer, aber eine solche Chance, zwei Leute auszurauben, bot sich nicht oft.
„Was fehlt euch denn? Ihr könnt meinen Rucksack durchsuchen und ihren, dort werdet ihr das gesuchte aber nicht finden. Denn wir sind keine Plünderer“, setzte er dann doch noch nach und ließ seine Mimik etwas sanfter werden. Sein einziges Ziel war gerade einfach Lyanna zu beschützen. Doch mit dem Pfeil in der Schulter, würde sie nicht weit kommen.
Er sah der Frau an, dass in ihrem Kopf die Gedanken rasten. Natürlich, sie musste abwiegen, ob seine Worten der Wahrheit entsprachen oder nicht.
„Gut. Einer meiner Männer wird zu dir kommen und dir den Rucksack abnehmen und ihn durchsuchen. Aber denk nicht mal dran, dich zu bewegen“, sagte sie und ihr Blick huschte hinter Elijah. Sein Kopf wandte sich kurz um und er sah einen weiteren Bogenschützen, der aus dem Wald kam und seinen gespannten Bogen nach unten richtete, vermutlich auf Lyanna. Fuck! Nun musste er einfach auf das beste hoffen.
„Einverstanden“, nickte Elijah und sah wieder die Fremde an, blieb dann still sitzen, als einer der Männer zu ihm hinüberkam. Er nahm Elijah den Rucksack ab und zog das Schwert aus der Scheide, warf es ein paar Meter weg. Dann zog er Elijahs Messer und warf es dazu. Cleverer Mann, das musste Elijah zugeben. Auch, wenn Elijah definitiv nicht vorhatte, ihn zu attackieren. Es dauerte eine Weile, als der Mann im Rucksack kramte, dann aber kopfschüttelnd zu der Frau hinübersah.
„Ihren Rucksack auch“, rief sie laut und der Typ ging hinüber zu Lyanna und dem vierten Bogenschützen. Auch dort durchsuchte er alles, wurde aber ebenfalls nicht fündig.
Nun ratterte das Gehirn der Frau wieder und Elijah befürchtete schon, sie würde sie beide einfach so umbringen lassen, da wurde ihr Blick weich.
„Also gut. Wir scheinen euch verwechselt zu haben. Steht auf“, sagte sie dann und Elijah atmete erleichtert aus. Er erhob sich von der Straße und sammelte Schwert und Messer wieder ein, schulterte seinen Rucksack und ging wieder hinüber zu Lyanna. Die Bogenschützen ließen ihre Bögen sinken und die Frau kam zu ihnen heran, nun konnte er sie noch besser sehen. Elijah half Lyanna auf, der Pfeil noch immer in ihrer Schulter.
„Tut mir Leid“, sagte die Frau dann und sah Lyanna an, „Aber ihr könnt das sicherlich verstehen. Die Zeiten sind schwierig geworden und es ist schwer, jemandem zu vertrauen.“
Der Blick der Frau war ehrlich und aufrichtig, müde, es war schwer ein Anführer in der Apokalypse zu sein. Elijah konnte das verstehen.
„Mein Name ist Ruth“, sagte sie dann und lächelte, blickte von Elijah zu Lyanna. Dem Dunkelhäutigen war sofort bewusst, was sie dachte, in welcher Verbindung Elijah und Lyanna standen. Einen Moment überlegte er, sie aufzuklären, dann aber wurde ihm selbst bewusst, dass er garnicht wusste, was er eigentlich sagen sollte.
„Wir haben unser vorübergehendes Camp bei einem entgleisten Zug hier in der Nähe“, fuhr die Dame dann fort und blickte Lyanna an, „Es tut mir leid dich getroffen zu haben, bitte glaub mir das. Kommt doch mit in unser Camp, da können wir uns um deine Wunde kümmern. Wir haben eine Krankenschwester dort.“
Elijah war skeptisch, aber die Frau schien ehrlich zu sein. Und Lyanna brauchte medizinische Versorgung, er wollte ihr nicht zumuten, ihre Wunde ebenfalls auszubrennen wie seine. Es würde sie wohl zeitlich etwas zurückwerfen, erneut, aber es war wichtiger, dass sie beide gesund waren. Sein Blick glitt zu Lyanna, er sah sie ehrlich an. Die Entscheidung lag diesmal bei ihr.

@Lyanna Lockhart





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#12

RE: Tankstelle

in Umgebung 04.02.2020 14:29
von Gracie Marquand | 1.165 Beiträge

Seit Monaten war mein Daddy nun schon verschwunden, ich vermisste ihn von Tag zu Tag mehr, ich brauche ihn doch, er ist mein Dad. Kurzer Hand entschloss ich selber nach ihm zu suchen, es war wohlmöglich Dumm aber ich konnte einfach nicht anders, ich musste es zumindestens versuchen. Meine Erfolgsaussichten sind nicht groß das ist mir klar doch ich muss meinen Dad suchen, er würde das selbe für mich tun. So oft suchten jetzt schon die anderen aus der Kolonie nach ihm und so oft stand ich wartend am Tor in der Hoffnung das er endlich gefunden wurde und so oft war ich traurig das er dann nicht da war. Es muss endlich ein Ende haben, entweder ich fand ihn oder musste ihn aufgeben und irgendwie weiterleben, diese blöde Ungewissheit ist einfach gemein. Ich packte im Haus von @Rosita Espinosa ein paar Vorräte zusammen und packte sie in meinen Rucksack. Ich nahm ein Blatt Papier und fing an etwas drauf zu schreiben. ~Rosi, Raffa ich danke euch für alles was ihr für mich getan habt, ich halt das nicht aus, ich werde meinen Papa jetzt selber suchen, macht euch keine Sorgen ich passe gut auf mich auf. Hab euch lieb~ schrieb ich auf den Zettel und packte ihn auf den Küchentisch ehe ich mit dem Rucksack auf meiner Schulter das Haus verließ. Mein Weg führte mich zunächst in das Haus von Papa und mir, ich ging zunächst in die Küche um mir ein Messer zu holen, dann ging ich in das Wohnzimmer, Dad hatte mich für den Ernstfall in das Versteck eingeweiht, natürlich hätte ich es aber auch so gefunden. Ich schob den Kleineren Teppich auf dem Boden beiseite und tastete den Boden nach Rillen ab, gefunden. Mit dem Messer drückte ich nun das Stück Laminat hoch und öffnete das kleine Versteck, da drin befand sich eine Pistole mit einem Reservemagazin. Ich nahm beides hinaus und machte das Versteck wieder zu und schob den Teppich drüber. Schnell nahm ich noch ein Foto von meinem Papa mit, falls ich auf andere Menschen treffe könnt ich es ihnen zeigen, kurz darauf verließ ich auch unser Haus. Ich ging den Weg entlang ehe ich an einen der Metallzäune ankam, ich hab Carl schon einige male drüber klettern gesehen daher wusste ich in etwa wie das funktioniert. Ich fing an zu klettern, nach etwa einer Minute war ich dann oben angekommen und kletterte nun auf der anderen Seite wieder hinunter. Ich blickte den Zaun an und streckte ihm die Zunge raus. "Gracie 1 und Zaun 0". Sagte ich zu dem Zaun und lief nun in den Wald hinein. Eine ganze Weile lief ich durch den Wald, Beißer waren nicht zu sehen auch wenn man einige immer mal wieder hörte so war ich dann doch schneller unterwegs. Auf der anderen Seite verließ ich den Wald nun wieder und ging eine Landstraße entlang, es war alles wie leer gefegt, gut so. Ich folgte der Straße, leise aber mit schnelleren Schritten, irgendwann kam ich an einer Tankstelle an, keine Ahnung wie lange ich bereits unterwegs war, ich schätze mal auf vier Stunden. Langsam näherte ich mich der Tankstelle, mit meinem Ärmel putzte ich einen Kreis in die Scheibe der Tankstelle um etwas sehen zu können, ich sah Umrisse einer Person, ein Zombie? Oder doch mein Dad? Ich nahm die Pistole in die Hand und suchte den Hebel zum entsichern, gefunden. Ich hatte schon ein wenig schiss aber ich muss ihn einfach finden, und selbst wenn er nicht mehr lebt war er sicher ein Beißer also musste ich nach gucken. Ich öffnete die Tür mit meiner Waffe in der Hand, "Dad? Bist du es". Fragte ich leise und sah dann diese blonde Frau, sie sah nicht aus wie ein Beißer, eher so wie ich. "Hallo". Sagte ich freundlich, innerlich schmollte ich etwas das sie nicht er ist. "Ich hab eine Pistole also schön lieb sein". Sagte ich leicht grinsend und blickte sie dabei an. "Ich such nach meinem Dad, er ist seit Monaten weg, hast du ihn vielleicht gesehen?".

@Angel Richmond


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#13

RE: Tankstelle

in Umgebung 05.02.2020 09:55
von Isabelle Angel Black | 561 Beiträge

Angel war früh auf dem Beinen um ihre Tasche zu backen denn sie wollte nicht länger warten bis sie los gehen so machte sie sich vorat ihn ihre Tasche und jede Menge zu drinken nimmt ihre Armbrust mit und das Messer von taavi machte mich auf dem weg zum toor.

Angel nickt dem man kurz zu verlässt die Kolonie machte sich auf dem Weg in eine Richtung haubt Sache sie fand ein Hinweis, von ihm zu finden ich wollte das seine Leiche wenigsten in der Kolonie ist, doch hofft sie das er noch lebt doch die Hoffnung hat sie fast auf geben.
Angel kamm an einer Tankstelle an sah sich um kein Hinterhalt zu geraten wegen den beißen oder fremde Menschen, so ging sie ihn das Haus rein sah sich um wühlt überall durch nur Schoko oder Getränke waren kaum zu finden.

Als Angel eine kinderstimme war nimmt dreht sie sich um sah die kleine an hörte. Ihr zu musste doch schmunzeln,, glaub mir kleines bevor du schießt hast du sie nicht mehr in der hand" denn ein kind ihr trauen ist es viel zu gefährlich,, nein tut mir leid ich suche selbst jemanden der verschwunden ist, doch was machst du ihr alleine es ist viel zu gefährlich " Angel sah aus dem Fenster fing an zu fluchen schnell sprintet sie zu Tür schließt sie leise schiebt was da vor dreh sich zu der kleinen,, runter eine Herde" flüstert sie ihr zu und sah ab und zu raus, Angel musste sich ein plan überlegen das der kleinen nix passiert und beide heil von ihr verschwinden können.



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#14

RE: Tankstelle

in Umgebung 14.02.2020 13:57
von Gracie Marquand | 1.165 Beiträge

Anders als gehofft war es natürlich nicht mein Dad der sich in der Tankstelle aufhielt, ich erblickte eine Frau mit blauen Haaren, wäre die Situation grade nicht so ernst würde ich vermutlich deswegen ein wenig kichern, mein Blick ruhte auf ihr als sie mir sagte das sie meinen Vater nicht gesehen hat, kurz darauf vernahm ich ihre Frage was ich hier alleine mache und das es gefährlich sei. "Wie gesagt ich suche meinen Dad und die anderen der Kolonie finden ihn einfach nicht". Ob es so gut war die Kolonie zu erwähnen? Ich weiß es nicht. Kurz darauf stellte sie einige Sachen vor der Tür, zunächst wusste ich gar nicht wieso sie das machte doch wenig später sagte sie das eine Herde kam also tat ich was sie sagte, ob ich die Herde hergelockt habe? Gute Frage, es war schon möglich. "Und was machen wir nun?" Flüsterte ich ihr entgegen und blickte sie dabei neugierig an. Ich hatte heute echt nicht lust zu sterben, das war alles echt eine blöde Idee, ich sollte Daryl und Rick das suchen von meinen Papa überlassen, ich bin dann doch viel zu Klein. Nun hieß es wohl warten bis die Herde an uns vorbei ziehen würde etwas anderes war unmöglich, gegen sie kämpfen? Ich hatte nur ein Magazin und so richtig Treffsicher war ich noch lange nicht. "Ich bin übrigens Gracie, tut mir leid das wir hier nun wegen mir feststecken". Flüsterte ich ihr zu, das konnte auch nur mir passieren, naja besser in einer Tankstelle festzustecken als in einem brennenden Fahrzeug, die Brandwunden wurden langsam weniger, einige würden jedoch sicher bleiben und einige Narben hinterlassen.

@Angel Richmond


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#15

RE: Tankstelle

in Umgebung 25.02.2020 11:04
von Isabelle Angel Black | 561 Beiträge

Angel hörte ihr aufmerksam zu war leicht in Gedanken, doch setzt sie sich so ihn das man sie nicht auf der Stelle sah schnell war sie aus den Gedanken raus geholt durch die frage von Gracie sah zu der klein klopf nebem mich,, Nenn mich angel freut mich Gracie " sagte sie leise zu ihr doch musste ein Plan schnell wie möglich eher denn die Tankstelle war nicht sehr gut geschützt.

Angel überlegte Fieber haft nach,, ich überlege mir schon wie wir ihr raus kommen denn du bist noch viel zu jung um zu sterben" sagte sie zu ihr sah sich wieder um bis ihr eine hinter Tür ins Auge fällt sie mustert sie leicht lauschte angespannt ob gereuche da ihnter sind doch es machte es nicht leichter da die Herde vor der Tür laut waren mit ihren geröchel und geschlürfe so sah sie wieder zu der kleinen Sprache leise zu ihr,, ich bring dich zurück zu deiner Kolonie mach dir keine Sorgen aber jetzt musste mir vertrauen ok" ich wußte nicht ob mein Plan gut gehen würde doch wir kämmen nur vorne durch die Tür raus da ich nicht weiß wie viel beiser ihnter der gesperrte Tür sind also spannte ich meine Armbrust schon mal an.

Angel rückt leicht nach vorne um auf dem Fenster zu sehen um die Lage zu schätzen setzt sich dann zurück, sie nahm ein Tuch wichelt es um den Pfeil gies es mit dem Wodka voll sah zu Gracie,, ich werde durch die Tür ein feuerpfeil schießen auf die andere seite wenn ich dir ein wink gebe laufen wir schnell um die Tankstelle in den Wald " sagte ich ihr ernst denn ich las kein zurück weder Erwachsene Leute noch Kinder da sie unsere Zukunft sind.

So sah angel die kleine an wartet bis sie mir geantwortet hat den ohne ihre ein Stimmung würde sie ein Teufel gegen des willens von der kleine tun da viel ihr was ein sah zu ihr,, såg mal haben deine gruppe ein Funk wenn ja müssen wir amnwald entlang runter der Straße da steht mein auto mit Funk um mit ihnen zu reden und ein treffen aus zu machen wo du ab geholt werden kannst" Angel könnte nicht ab striden sie hat die kleine sehr jns herz geschlossen und würde es nicht vergraften wenn sie sterben würde.

@Gracie Marquand



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#16

RE: Tankstelle

in Umgebung 01.03.2020 17:16
von Gracie Marquand | 1.165 Beiträge

Na Klasse, in was für einen Mist bin ich nun hier herein geraten, ich hätte echt einfach in der Kolonie bleiben sollen, dort wäre ich sicher gewesen doch ich vermisse nun mal meinen Dad, er ist irgendwo da draußen, das spüre ich, niemals ist er tot. Die blonde Frau stellte sich nun als Angel vor, Sie wirkte auf jeden Fall sehr nett zu mindestens macht dies den Anschein. Ich konnte mir gerade aber keine Gedanken darüber machen ob sie gut oder böse ist wenn wir zwei saßen gerade in dem selben verfluchten Boot. Ich vernahm ihre Worte das ich zu jung zum Sterben sei, da waren wir ja absolut einer Meinung. Ich blickte sie hilfesuchend an, hatte sie möglicherweise eine Idee wie wir zwei hier heraus kommen könnten? Ich musste ihr jetzt Vertrauen etwas anderes bringt uns eh nicht hier raus. "Da sind wir ja einer Meinung". Draußen wurde es immer lauter und lauter die Zombies Ware nicht mehr weit entfernt,Man hörte sie und wir sahen sie bereits vor der Tankstelle, sie schienen überall zu sein. Ich schaute zu Angel die etwas vorbereitete, hoffentlich haben wir ein wenig Glück, man kann doch nicht immer nur Pech im Leben haben. Zugegeben ich habe es schon irgendwie Angst doch nichts ist schlimmer als in einem brennenden Auto gefangen zu sein und nicht zu wissen ob man dies über lebt mittlerweile ging es mir wieder gut doch nun hatte ich mich wieder selber in die Scheiße geritten, wie auch zuvor, meine Motive sind Edel, bei dem ersten mal ging es darum Judith zu retten und jetzt ging es darum meinen Vater zu finden, möglicherweise war ich wirklich viel zu klein um diese Sachen tun zu können, vielleicht sollte ich wirklich einfach ein Kind sein, so wie die Erwachsenen wohl jedem Kind predigen was in dieser heutigen Zeit versucht etwas anderes zu sein. Ich vernahm ihre Worte fassen was wir als Nächstes tun werden ich warte darauf dass Sie mir die Anweisungen geben würde was sie dann auch tat. "Es ist nur eine Stunde oder so entfernt, wir haben Funk aber ich kenne den Kanal nicht oder wie das heißt". Antwortete ich ihr aufrichtig. Nun wartete ich darauf das es los gehen würde, hoffentlich schafften wir es hier raus. "Bitte verfehle nicht mit den Pfeil, meine Brandwunden sind grade ganz gut verheilt, ich möchte keine neuen".

@Angel Richmond


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#17

RE: Tankstelle

in Umgebung 08.03.2020 22:08
von Isabelle Angel Black | 561 Beiträge

Angel hörte ihr harrgenau zu dan Nick sie leicht den auch sie wollte nicht in Brand geraten, so schlich sie leise zu Tür sah raus um die Lage ab zu schätzen den es war nicht grade ungefährlich Soo eine aktion und ich musste berechnen das ich noch ein kind bei mir habe.


So legte ich mich flach auf dem Bauch heb da bei meine Armbrust an zielte auf ein kleinen Garten der zwar zu sehen ist doch noch gut weit weg ist schnappt sich ein Streichholz zündet es an zieht ihn die Richtung, als der Pfeil ein traf gab es ein knall mit dem ich nicht gerechnet habe so sprang ich auf schnap mir Gracie han rannte mit ihr aus der Tankstelle raus um die Tankstelle rum Richtung Wald, da bei sah sie immer wieder kurz nach hinten der Plan ging ein glück auf die meisten gehen zu dem Feuer nur ein paar einzelne versuchen ihnter eher zu kommen.

Angel sah zu der kleinen,, kannst du noch oder soll ich dich huckepack nähmen bis zum auto? " fragte ich sie dann doch leicht besorgt nach dem wir weiter weg waren richtung meines Autos.

Angel war sich jetzt ganz sicher sie wird die kleine wieder zu ihre Gruppe bringen den ihr draußen wird sie nicht sicher, am meisten möchte Angel sich nicht aus denken was passiert wehre wenn sie nicht in der Tankstelle gewesen wäre die kleine hätte es nicht überlebt bei der Herde was da eben waren.

Angel sah immer wieder zu Gracie ob sie noch konnte oder eine Pause gebrauchen könnte oder ob sie noch weiter gehen kan,, ich bring dich zurück zu dein Leuten es ist zu gefährlich wenn du möchtest rede ich mit dein anführen das du kein zu großen Ärger bekommst " bot ich ihr noch schnell an.

@Gracie Marquand



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#18

RE: Tankstelle

in Umgebung 21.03.2020 22:15
von Gracie Marquand | 1.165 Beiträge

Der Plan schien Gott sei Dank zu funktionieren, ich hätte keine Lust darauf wegen meiner Dummheit zu sterben, ich hätte einfach in der Kolonie bleiben sollen und den Erwachsenen die Suche nach meinem Dad machen lassen. Wir liefen also so schnell es ging in die Richtung des Waldes, nach kurzer Zeit kamen wir dort auch schon an, ich war erleichtert das uns nicht all zu viele Zombies folgten sondern sich auf das Feuer konzentrierten. Ich blickte zu Angel mit einem Hilfe suchendem Blick, wie würde es weiter gehen? Ich würde das wohl ihr überlassen. Keine Ahnung wie das die anderen Kids in den Kolonien schafften, Carl war für sein Alter so verdammt Erwachsen und er hat schon so viele Gefährliche Situationen erlebt und ich hingegen bin zwar 13 aber hab keinerlei Kampferfahrung, geschweige denn kann ich mit einer Pistole umgehen, vielleicht sollte ich so langsam lernen wie das funktioniert doch wer würde es mir beibringen? Carl vielleicht? Rosita? Mal schauen. Ich vernahm die Frage von Angel wegen dem Huckepack und ich blickte sie grinsend an. "Nein Nein, ich kann noch laufen, wo ist denn das Auto?". Fragte ich sie und lief neben ihr weiter. "Du musst nicht mit dem Anführer reden, er ist super Nett und wenn ich Ärger bekomme dann hab ich das echt verdient". Sagte ich ihr und zuckte dabei mit den Schultern. An ihrem Auto angekommen stiegen wir ein, ich schaute mich um, ir hatten genug Zeit. "Die Straße entlang, ein paar Meilen erstmal". Dann würde ich selber schauen müssen wo es lang ging, ich musste den Weg sehen damit ich wusste wo es danach lang ging.

@Angel Richmond


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#19

RE: Tankstelle

in Umgebung 25.03.2020 22:55
von Isabelle Angel Black | 561 Beiträge

Angel kamm mit ihr am auto an stieg ein Lehnt sich kurz zurück nach dem sie den Rucksack nach hinten geworfen hat, als sie die Worte von Gracie nahm nickt sie tarter den Motor und fuhr ihn die Richtung los da bei schau ich auch das keine beiser uns folgen.


Angel war müde Zeit Tagen hat sie ihn ihr Baby geschlafen und keine Spur von ihren vermisten verlobten gefunden so Langsam gab sie auf ihn noch zu finden. Sie fuhr die Straße entlang machte dan eine CD an das as man leise music hört,, ich las dich da nicht hängen denn, sie hätten auch jemand mit dir schicken können " meinte ich nur zu ihre aus Sage ihn nur noch.
Sie verstand sowieso nicht wie man nicht bemerken kann das ein kleines Mädchen verschwunden ist oder haben es bemerkt und nix unternommen,, sag mal wiesen die eigentlich wo du bist oder bist du abgehauen Gracie? " fragte Ich sie doch lieber denn ich wollte mich auch ungern ein mischen doch, könnte ich die kleine sehr gut verstehen es ging um ihren Vater. Angel kamm dann an einer Kreuzung an blieb dann stehen sah dann zu Gracie,, wo jetzt lang Prinzessin?" frag ich leicht lachend da ich sie doch leicht auf mundern wollte.

@Gracie Marquand (kannst gern den Ort wegseln zum posten :) )



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