Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
Hier findet ihr den passenden Ansprechpartner

Wetterbericht

Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

Avatar

Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁

An Aus

#1

To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 27.12.2019 21:57
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Es war eigentlich ein schöner Tag. Letzte Nacht hatte sie doch tatsächlich duschen können! Sie hatte ein nettes Pärchen getroffen, die ihr Farmhaus umgebaut hatten in eine, man konnte wirklich sagen, fast Beißersichere Festung. Dass die beiden es zu zweit schafften, das Haus schon seit fast zehn Jahren zu halten, war fast schon ein Wunder. Die Dusche war eine willkommene Abwechslung gewesen, auch wenn es kaltes Brunnenwasser und draußen gewesen war. Aber es war Juli, Hochsommer, selbst an der Ostküste daher wirklich heiß. Alicia trug nichts als ein schwarzes Top, eine Jeans und ihre guten, mittlerweile, aber schon deutlich abgelaufenen, Stiefel. Um ihre Hüfte war ein blau-grau kariertes Hemd gebunden. Gegen die Hitze auf dem Kopf hatte sie eine Cap geklaut, von einem Football-Team, damals vor der Apokalypse. Es zeigte einen Bock, von den Los Angeles Rams. Alicia hatte sich vor dem Scheiß so semi für Football interessiert, sie hatte es immer nur von den Leuten aus ihrer Klasse mitbekommen und natürlich kam man als US-Amerikaner eigentlich nicht drum herum. Wenn Alicia wohl ein Team gehabt hätte, wären es tatsächlich die Rams gewesen, auch wenn damals zu der Zeit vor der Apokalypse tatsächlich kein einziges Team in Los Angeles gespielt hatte. Das nächste waren die San Francisco 49ers oder die Oakland Raiders gewesen. Dennoch hatte Alicia das Gefühl ein Stück Heimat mit sich zu tragen, auch wenn sie sich definitiv nicht als Footballfand bezeichnen würde. Es gab doch Momente, da vermisste sie Los Angeles. Aber ob sie die Stadt vermisste, oder die Zeit in der Vergangenheit, die sie dort verbracht hatte, wusste sie selbst nicht direkt.

Jedenfalls frisch geduscht, ausgeruht, mit neuen Vorräten versorgt und bereit für die Apokalypse, hatte sie sich auf ihre Stute Luxa geschwungen und hatte sich dankend verabschiedet. Sie markierte den Ort mit einem Kreis auf ihrer Karte. Kreise waren positive Orte, Dreiecke negative und Quadrate waren Nieten, beziehungsweise Orte von wenig Interesse.
Alicia war vielleicht gute zwei Stunden unterwegs und trabte langsam mit Luxa an der Straße entlang, als sie hellhörig wurde. Sie zog eine Augenbraue hinauf und vorsichtig trabten sie weiter, ehe ein kleiner Weg von der Straße wegführte. Vorsichtig folgte sie den Geräuschen, schon bald stellte sich heraus, dass es sich um eine kleine Menge von Beißern handelte. Leise zog sie ihre Machete, die in ihrer Scheide immer an Luxas Sattel befestigt war. An Geschwindigkeit konnte man ihr auf Luxa definitiv nichts vormachen, besonders im Wald. Da wäre wohl nur ein Motocross-Motorrad besser. Zumindest würden dann manche behaupten, Alicia vertraue auf ihre Stute. Sie entdeckte die Geräuschquelle, es war eine junge Frau, sie stand auf einer kleinen Container-Hütte, auf einer kleinen Lichtung. Vermutlich hatte man hier vor der Apokalypse Holzgesägt, jetzt war hier niemand mehr am arbeiten. Außer die Beißer, die ihre Arme hoch in die Luft streckten und versuchten an die junge Dame zu geraten. Alicia entdeckte schon einige tote Beißer um den Container liegen, aber es waren noch immer zu viele.
Unschlüssig blieb sie am Rand der Lichtung stehen, noch hatten weder die Beißer, noch die junge Frau sie bemerkt. Sie biss sich auf die Unterlippe und betrachtete die Situation, dann seufzte sie. Es war aussichtslos für die Frau auf dem Dach, sie hatte zwar ihre Bogen, aber anscheinend all ihre Pfeile verschossen.
„Ach fuck“, murmelte sie zu sich selbst, richtete die Cap auf ihrem Kopf und trat Luxa dann in die Seiten, die Stute galoppierte los. Sie Pfiff durch ihre Zähne, lockte damit die Aufmerksamkeit auf sich und lehnte sich im Sattel vor. Die Machete zerschnitt die Beißer-Schädel wie Butter, dann ritt sie einen Bogen und ritt ein zweites Mal durch die Menge. Sie wusste nicht, wie oft sie Luxa wendete und wieder auf den Container zupreschte, aber irgendwann landete der letzte Beißer nun wirklich leblos auf dem Boden und Alicia blieb stehen. Luxa war in Beißerblut gebadet, auch Alicia hatte ein paar Spritzer auf den Armen, aber ansonsten ging es beiden gut. Langsam trabte die Kalifornierin mit ihrer Stute vor den Container und blickte zu der Frau hoch.
„Du sahst aus, als könntest du Hilfe benötigen“, sagte sie dann ruhig und sah sie ernst an. Dann umspielte ein Lächeln ihre Lippen, ihre Augen blitzten verschmitzt auf und sie steckte die Machete zurück in die Scheide an ihrem Sattel. Alicia war ruhig, sie ging nicht davon aus, dass die Frau eine Bedrohung darstellte.

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

zuletzt bearbeitet 27.12.2019 21:58 | nach oben springen

#2

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 28.12.2019 12:09
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Es war ein schöner Juli Tag, in der Nacht war Hanna in einer alten Hütte untergekommen. Sie lag an einen See, diesen hatte sie letzte Nacht schon für sich gewonnen. Solange es noch warm war, ging es im Winter musste man solche Gelegenheiten schneller nutzen. Sie fühlte sich aber Heute wieder Menschlicher. Das konnte man in den letzten Monaten nicht so sehen. Erst das Chaos und dann hatte sie noch ihre Liebste verloren. Es lief alles echt aus dem Ruder und wirklich an den Gedanken das Sie tot war, daran wollte sie sich nicht gewöhnen. Obwohl es sicher wahr gewesen sei, aber Hanna sah sie nicht Sterben. Deshalb hielt sie noch dran fest das Sie lebte. Die Blonde machte sich fertig um Jagen zu gehen. Es war perfekt heute und vielleicht würde es klappen. Noch hatte sie den Dreh nicht so raus, aber sie wurde von Tag zu Tag besser. Die blonde machte sich auf den Weg in den Wald. Die Sonne schien ihr ins Gesicht, es war grad kaum möglich viel zu sehen. Erst als sie ihren Blick abwandte ging es besser. Ihr Blick lag auf den Boden gerichtet, sie suchte nach Spuren und ging in den Wald hinein. Sie tat so wie man es ihr beigebracht hatte, noch kannte sie nicht jede Spuren aber sie gab sich Mühe. Leider sah sie nichts von Bedeutung, nur sehr viele Fußabdrücke. Viel zu viele, warum waren das so viele. Es wundert Hanna sehr, bis sie hörte was soviel Abdrücke hinterließ. Es waren Beißer, eine ganze Gruppe davon. Die Blonde fiel fast über sie, ein paar bemerkten sie sofort. Andere waren am Boden und es sah so aus als würden sie was fressen. Sie sah nur kurz das es sich um ein Menschen handelte. Sie rannte los, ohne zu wissen wohin.


Die Toten folgten ihr und schnitten ihr den Weg ab, es war fast so als wären hier nur überall Untote gewesen. Sie sprang über einen Zaun und auf eine Lichtung zu, sie sah sich um. Wohin konnte sie fielen, aber nichts dafür war keine Zeit mehr. Ein Untoter packte sie von hinten, sie riss sich los und rannte weiter, auf die Lichtung zu und immer weiter. Dann sah sie eine Hütte, ehe ein Container aber man konnte hoch klettern. Lange blieb keine Zeit um Entscheidungen zu treffen, sie musste schnell handeln und das tat Hanna auch. Sie kletterte hoch und warf ihren Rucksack auf den Boden, sie zog ihr Bogen raus und Pfeile. Ein paar schoss sie ab und traf auch ihre Ziele. Aber es waren zu viele, sie folgten blind der Gruppe. Es wurden immer mehr, sie nahm ihre Schleuder und schoss Steine auf ein paar, aber das ging sehr auf den Arm. Hanna sah hier nach einer gefühlten halben Tag kein Ausweg mehr. Die Sonne knallte ihr auf den Kopf und so langsam konnte sie nicht mehr. Sie ging auf die Knie und wusste irgendwie das dies hier nicht gut enden würde. Die arme der Toten versuchten immer wieder sie zu greifen, was nicht klappte. Ihr knurren und stöhnen war schlimm, schlimmer als die Stille.



Dann passierte doch ein Wunder, eine fremde Frau auf ein Pferd ritt zu ihr und machte die Toten kalt. Mit einer Machete, so sah es aus. So groß konnte kein Messer sein und für ein Schwert war es auch zu dick. Hanna dachte schon das die Sonne ihr grad hier einen streich spielte. Das der durst und Hunger nun auch noch der blonden Halluzinationen ihr schenkte. Aber dies war nicht so. In Gegenteil die Toten fielen um und blieben auch da. Hanna sah sich das an bis es wieder still war, nur das Pferd hörte man. Es war sicherlich anstrengend für beide gewesen. Ob es Helfen war Oder doch ein streich ihres Kopfes, dies war Hanna nicht so richtig bewusst. Erst als sie ihre Stimme hörte die wirklich nicht bösartig klang.
"Mehr wie nur Hilfe.... Danke....", sagte sie und legte sich erstmal hin. Sie war erschöpft und brauchte grad einen Augenblick um sich zu Sammeln. Vielleicht aber auch, weil sie dachte es sei eine Halluzination und wenn die Blonde doch runter ginge, das Beißer sie fressen würden. Das dieses Pferd und die Frau nur eine Sehnsucht waren, das jemand Sie hier rettete.
"Bist Du echt oder Spinne ich mir das alles zusammen.", fragte sie einfach frei raus und sah dann nach unten. Ja noch immer war die Frau da. Mit ihren Pferd mit einen lächeln auf ihren Lippen. Noch immer war Hanna Misstrauisch und hoffte insgeheim das es kein streich war, sondern das die Fremde sie wirklich grad gerettet hatte.
Sie trug ein blaues cap oder irrten sich grad ihre Augen. Es war wohl zum Schutz für die Sonne, an sowas hätte Hanna auch denken müssen. Dann würde es ihr nicht so schlecht gehen, wie es ihr grad ging.

@Alicia Clark


Alicia Clark gefällt das
nach oben springen

#3

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 12.01.2020 11:36
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Alicia beobachtete, wie die junge Blondine sich zunächst auf den Container legte. Vermutlich war sie erschöpft, dehydriert und die ganze Sonne auf ihren Kopf, konnte auch nicht gut sein. Sie hatte ja keine Ahnung, wie lange die junge Frau schon auf dem Container gefangen war. In gewisser Weise konnte sie von Glück reden, dass sie auf den Container flüchten hatte können. Alicia schmunzelte und lehnte sich im Sattel zurück, griff in eine ihrer Satteltaschen und zog eine der frisch gefüllten Wasserflaschen heraus. Das war mit das Beste, das sie aus einem alten Army-Stützpunkt damals mitnehmen konnte. Vier Feldflaschen in die jeweils ein ganzer Liter passte, darin war die Flüssigkeit Licht- und damit auch Wärmegeschützt. Zunächst stieg sie aus dem Sattel und öffnete die Flasche, schüttete sich dann das kühle, klare Nass in die Hand, sodass Luxa aus ihrer Hand trinken konnte. Es war heiß, deswegen brauchte auch ihre Stute immer wieder was zu trinken. Doch jeder Liter Wasser, war mehr Gewicht, dass die Stute auch tragen musste. So schlimm immer alle den Winter fanden, auch der Sommer bürgte seine Gefahren. Dehydrierung war das größte Übel im Sommer.

Als die Fremde dann wieder mit ihr sprach und über den Container nach unten lugte, sah Alicia zum ersten Mal wirklich ihr Gesicht. Sie durfte Ende zwanzig oder maximal Anfang dreißig sein. Alicia lächelte sanft und schraubte die Flasche zu.
„Ich bin echt“, meinte sie dann und deutete auf die Flasche, „Durst?“
Eigentlich wusste sie, dass sie nicht fragen musste, der Blick aus den hellblauen Augen sagte schon alles.
„Achtung“, sagte sie dann und warf die Feldflasche zu ihr hinauf auf den Container, dann fügte sie halb spaßig, halb ernst hinzu, „Aber nicht austrinken!“
Es dauerte nicht lange, da hörte sie das erleichterte Stöhnen, dass nur ein ausgetrockneter Mensch machen konnte, der endlich Wasser bekam. Alicia kannte diese Situation nur zu gut, eigentlich schmeckte Wasser ja nach nichts, doch, wenn man am Verdursten war, schien Wasser das köstlichste der Welt zu sein. Während die Fremde auf dem Dach ihren Durst stillte ging Alicia um Luxa herum und inspizierte die Stute. Das Beißerblut tränkte ihr Fell, aber sie entdeckte keine Verletzungen, Kratzer oder Bissspuren auf dem Fell. Erleichtert atmete die Kalifornierin durch und wollte der Stute durchs Fell streicheln, entschied sich dann aber anders. Sie wusste, dass sie Luxa irgendwo baden musste, am besten an einem See. Gut, durch das Beißerblut waren sie geschützt vor den Untoten, wenn sich Alicia auch damit einschmierte. Eine Entdeckung, die ihr Bruder damals gemacht hatte. Anfangs hatte sie Nick für verrückt gehalten, als er ihr es dann aber gezeigt hatte, war sie nur fasziniert gewesen. Und vor allem beeindruckt von Nicks Mut, das ausprobiert zu haben. Immerhin, wie bitte klingt es, wenn einem jemand sagte: Komm, schmier dich mit Beißerblut ein und lauf einfach durch die Massen. Es klang nach Unfug und einfach nur Idiotismus. Und so verrückt und idiotisch Nick gewesen war, er hatte mit dieser Sache Recht behalten. Und es hatte Alicia mehr als nur ein Mal das verdammte Leben gerettet. Furchtbar eklig war es natürlich, aber definitiv besser, als zu sterben.

„Besser?“, fragte sie dann den Container hinauf und blickte zur Kante und zu der jungen Frau hinauf, „Was machst du überhaupt da oben? Musstest du fliehen, oder wo sind deine ganzen Sachen? Ein friedlicher Waldspaziergang mit unvorhersehbaren Folgen?“
Alicia war gut gelaunt, daher die sarkastische und spaßige Frage. Ihr ging es gut, Luxa ging es gut, die Frau da oben schien auch zwar ausgetrocknet oder nicht verletzt zu sein. Und so dumm es vielleicht klang, aber Alicia liebte es Beißer zu töten. Man musste sich dafür fit halten, sie verglich es immer mit einem Sport. Man trainierte, machte Kardio und Krafttraining und ein Beißerkampf war dann wie das Heimspiel. Nur, dass man keine Heimarena mehr hatte. Vielleicht eine komische Einstellung, vielleicht wirkte Alicia auf andere manchmal so verschroben, die Nick immer auf sie und alle anderen gewirkt hatte. Sie wusste es nicht, es war ihr mittlerweile auch ziemlich egal.
Die Frau auf dem Container machte zwar keine Anstalten irgendwie gefährlich zu werden, dennoch stemmte Alicia die Hände in die Taille. Nicht allzu weit von ihrer Pistole an ihrem Bein entfernt. Egal wie ungefährlich jemand wirken konnte, vorbereitet auf alles, musste man immer sein! Regel Nummer Eins in der Apokalypse.

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#4

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 12.01.2020 16:00
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Hanna ihr Atem war hastig, es war die Wärme die von der Sonne aus ging, wie auch von unten. Von den Container, er wurde auch immer wärmer, sie fühlte sich nicht gut. Wie lang sie hier um ihr Leben Kämpfte? Hanna hatte überhaupt kein Zeitgefühl mehr gehabt, sie wusste nur es war Warm. Sie fühlte sich wie in ein Traum, sie war nicht fähig Traum oder Realität auseinander zu halten. Deshalb diese Frage, sie war sich nicht sicher, ob man ihr wirklich grad half oder ob dies nur eine Art Wunsch denken war. Oft Spielte die Fantasie einen streich und machte einen nicht fähig klar zu denken. Hanna sah dann nach unten und sah ihre Retterin. Sie war schön, jünger als sie vielleicht? Die konnte man so schlecht einschätzen, aber sie hatte eine beruhigende Wirkung auf die Blonde. Sie hatte das Gefühl einen Engel zu sehen. Hanna musste echt am verdursten sein. Wenn sie sofort an einen Engel dachte, als sie diese Frau sah.
"Ich bin auch echt... Vielleicht halb tot, aber echt.", sagte sie zurück mit einen kurzen lächeln. Sie wusste nicht genau was es war, aber irgendwie gefiel ihr diese Frau.



Durst? Das musste man sie natürlich nicht fragen. Alica warf ihr eine Flasche hoch, sie machte sich darauf wie so ein wildes Tier. Sie hatte lang nichts getrunken und das hörte man auch, als sie die Flasche ansetzte. Sie hörte noch ihre Worte und versuchte diese zu beherzigen, es war aber schwer. Dieses angehme Wasser lief runter wie Öl. Hanna leerte beinah die Flasche, aber tat es nicht. Als sie ihren durst gestillt hatte, blieb sie kurz liegen. Ihr Atem beruhigte sich langsam, sie musste ihren Atem zur Ruhe ermahnen. Hanna bewegte sich dann und sah runter, auch wenn Sie gerettet wurde, war sie noch sehr unsicher jetzt runter zu gehen. Sie fühlte sich noch sehr schwach auf den Beinen.
Sie musterte von oben Alicia, sie wirkte an ihren Pferd so ruhig und glücklich. Das sah sie das erste Mal, das jemand so war. Hanna war noch ganzs benommen als sie ihre Worte vernahm.
"Danke, es ist noch was drin", sagte sie noch und setzte sich hin. Ihr Kreislauf musste in Schwung kommen, aber ehe war ihr schwindlig. Sie hatte sich wohl zu schnell aufgesetzt. Hanna konnte sich noch oben auf den Dach halten, auch wenn dies nicht so leicht war.




"Ach ich wollte die Sonne genießen.....", sagte sie scherzhaft zu ihr runter.
"Mein Rucksack ist hier oben, sie haben mich im Wald überrascht und dann hier Her gejagt. Ich musste hier hoch fliehen....", sagte sie und ging zur kante dabei zog sie ihre Sachen zu sich und warf es runter. Hanna glaubte nicht wirklich das Sie diese jetzt klauen würde und wenn dann hätte sie wirklich scheiß Pech gehabt. Das Alicia so gut drauf war, gab ihr auch wieder gute Laune. Sie wollte runter von diesen Container und ließ sich runter fallen. Wie erwartet, hielten ihre Beine das nicht stand und sie blieb am Boden. Hanna ihr Körper war doch mehr von der Sonne getroffen als erwartet. Sie hoffte nicht einen Sonnenstich bekommen zu haben. Aber so fühlte es sich an. Ihr ging es nicht gut, sie blieb echt im Schatten liegen für eine Weile. Die Fremde wollte wohl Helfen, sie kam näher, aber die Blonde rappelte sich auf. Setzte sich und lehnte sich an die kühle Wand.
"Ich denk ich brauch noch eine Weile....", sagte sie zu ihr und schenkte ihr ein zaghaftes Lächeln.
"Ich bin Hanna und wer ist die Schöne, die mich gerettet hat. Ich mein natürlich das Pferd.", scherzte sie und sah erst Alicia an dann ihr Tier was noch voller Blut war.
"Es ist nicht verletzt oder?", fragte sie und klang auch besorgt. Sie wollte nicht das ein Tier starb, nur weil Hanna über eine Gruppe Zombies lief. Das würde sie sich nicht verzeihen können. Dann hielt sie ihr die Flasche hin, die vielleicht noch 0,2 Liter mit sich trug.
" Dankeschön, echt. Nicht jeder ist so nett und Hilft einer jungen Frau in nöten.", sagte sie und schenkte ihr wieder ein Lächeln.


@Alicia Clark


nach oben springen

#5

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 04.02.2020 18:56
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Alicia lächelte nur über die Aussage der Frau auf dem Container. Dass sie echt war, war Alicia schon klar gewesen. Immerhin war sie in guter Verfassung, ausgeruht und auf die Sonne ausgelegt. Sie hatte sogar eine Packung Sonnenschutzcreme in der Tasche. Zwar schon abgelaufen, aber im Sommer doch vielleicht noch zu etwas Nutz. Natürlich war sie schon zehn Jahre oder älter, aber solange sie noch gut war? Alicia hatte sie schon benutzt, sie war nicht verfärbt oder ähnliches, die Tube war sogar noch geschlossen gewesen. Ob es etwas brachte, wusste sie nicht, aber so war der Sommer doch etwas erträglicher. Meistens trug sie dennoch lange Sachen, denn ein Sonnenbrand in der Apokalypse war wirklich nicht nötig. Oder im schlimmsten Fall entwickelte man durch zu viel Sonne wirklich noch Hautkrebs! Nein, darauf konnte die gebürtige Kalifornierin definitiv verzichten.
Sie warf der Fremden ihr Wasser hoch, mit der Mahnung es nicht auszutrinken. Sie hörte das gierige Trinken, lächelte dann und wandte sich ihrer Stute zu. Als sie dann zurück zu der Fremden blickte, sah sie deren Blick auf sich. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie sah, wie sie sich hinsetzte. Na immerhin etwas, wer sich hinsetzten konnte, konnte auch aufstehen. Außer, sie kippte jetzt sofort wieder um. So oder so, musste sie aus der Sonne heraus, sonst bekam sie noch wirklich einen Sonnenstich.
„Die Sonne genießen“, wiederholte Alicia und schüttelte belustigt den Kopf, „Na dafür hast du dir das falsche Outfit ausgesucht. Eine Kopfbedeckung ist im Sommer doch das A und O, hat dir deine Mutter das nicht beigebracht damals?“
Sie beobachtete, wie die Fremde ihre Sachen an den Rand zog und dann hinabwarf. Alicia machte keine Anstalten, sich den Sachen zu nähern. Sie war im Moment gut ausgerüstet, das einzige, was sich im Sommer wirklich lohnte zu stehlen, was Wasser. Aber Wasser zu stehlen war immer lohnenswert. Doch die Fremde hatte definitiv keines, denn sonst wäre sie da oben wohl kaum fast verdurstet. Als dann die Frau hinterherkam, bestätigte sich das, was Alicia schon dachte, das passieren würde. Ihre Beine brachen einfach unter ihr zusammen und sie landete mit dem Po im Sand. Automatisch machte Alicia einen Schritt auf die Blondine zu, doch sie rappelte sich schon von alleine auf, ehe sie sich an den Container lehnte.

„Die schöne Retterin in der Not nennt sich Luxa“, antwortete Alicia dann gleich und lächelte sanft. Anfangs hatte sie schon gedacht, dass Hanna sie mit der schönen Retterin meinte. Ob das mit Luxa nur ein Ablenkungsmanöver war, weil sie sonst… nein, solche Gedanken sollte sie nicht haben. Hanna war noch immer eine Fremde, Alicia half ihr nur. In den meisten Fällen trennten sich die Wege so schnell wieder, wie sie sich gekreuzt hatten.
Die Kalifornierin streichelte ihrer Stute über die Blässe und diese schnaubte leise, wie zur Begrüßung.
„Und glaub mir, sie ist eine gute Retterin. Alleine wie oft sie mir schon das Leben gerettet hat“, fuhr Alicia fort und lächelte ihre Stute an, dann wandte sich ihr Blick wieder Hanna zu.
„Ich nehme deinen Dank an“, Alicia neigte leicht den Kopf, „Ich war schon in einer ähnlichen Situation und wäre ebenfalls heilfroh gewesen, wenn mir jemand geholfen hätte. Es ist schade, aber der Spruch: der Mensch ist des Menschen größer Feind. Ist einfach leider auch in der Apokalypse zutreffend. Deswegen mag ich die Beißer schon fast, ihr Ziel ist klar und deutlich: Fressen. Nur sind sie oft einfach zu dumm, um ihr Ziel zu erreichen.“
Alicia trat gegen einen der Beißerkörper und zuckte mit den Schultern, „Ich kämpfe lieber gegen Hunderte von ihnen, als gegen eine gierige, arschige Gruppe Menschen. Da weiß ich wenigstens, auf was ich mich einlasse.“

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#6

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 06.02.2020 12:37
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Es sprach einiges dafür, das Alicia nicht wirklich echt war. Zum einen, sah sie mega schön aus. Viel zu gepflegt für eine Tote Welt. Dann noch das Pferd dazu, Hanna hatte sehr lange kein Pferd gesehen. Der größte Beweis, das Alicia nicht echt sein kann. Sie half einer Fremden Frau, einer Frau die sie nicht kannte. Sowas machte auch nicht jeder. Eigentlich kauk noch jemand. Hanna war überzeugt, das dies echt nur ihr Kopf war, der Hoffnung haben wollte. Die Sonne war der Grund das sie echt Sachen, sah die nicht da war. Da gehörte diese Fremde beinahe dazu. Hanna hatte selbst vorhin, obwohl die Zombies so Stöhnten ihre Verlobte gehört. Sie dachte echt das sie es war, beinah hätte sie ihre Deckung verlassen und wäre in diese Herde gesprungen. Bis Sie doch merkte das es nur Einbildung gewesen war. Aber Alicia hier war keine, zumindest fing sie eine reale Flasche mit Wasser. Was ein Geschenk war und Sie es dankend annahm. Nach dieser Erfrischung fühlte sich Hanna besser und sah dann wieder zu ihr runter. Sie schenkte der Blonden ein Lächeln, was richtig gut tat. Vielleicht sogar mehr als dieses Wasser es grad erreicht hatte.


Hanna musste lachen bei ihren Worten. "Einen Hut, da wird mich jeder irre sofort sehen und überfallen wollen. Reicht ja schon das ich Blond bin.", gab dir als Antwort zurück und musste lachen.
"Ich hatte nicht so viel mit meinen Eltern zu tun gehabt. Zumindest nicht so viel.", sie dachte daran ja ihre Eltern. Sie war super und toll, aber ihre Leidenschaft war Lesen, Singen und mit ihrer Freundin abzuhängen. So viel von der Familie, Hanna wollte dann nicht weiter drauf eingehen. Beide kannten sich ja dafür noch nicht gut genug. Sie wollte runter und weg von der Sonne, natürlich hat sich Hanna selbst überschätzt. Eigentlich wie so oft und ja sie blieb nach der Landung auf den Boden. Die Sonne hatte ihr sehr zugesetzt, das nicht mal das Wasser dies ausgleichen konnte. Alicia wollte ihr helfen, das sah Sie im Augenwinkel. Süß irgendwie aber Hanna kam schnell wieder auf die Beine. Das sie helfen wollte war sehr nett, kaum jemand hätte so reagiert, wie sie es grad getan hatte.


Hanna lächelte und sah das Pferd sich an, ja es war etwas mit Blut bedeckt und doch Wunderschön. So wie die Besitzerin, die Blonde nannte es bewusst so, das man nicht wirklich raus hören kann ob Sie das Pferd meinte oder doch Alicia. "Luxa, schöner Name. Wie alt ist sie denn.?", wollte sie sanft wissen und wagte sich doch etwas näher an dieses große Tier ran. Hanna hatte Respekt vor Pferden, war auch nie auf einen. Ihre Angst war Größer, als der Mut es mal gewagt zu haben. Alicia streichelte Luxa und Hanna mochte die beiden jetzt schon und war sehr dankbar für diese Rettung. Mehr wie dankbar und Alicia hatte eine Art an sich, die ihrer Verlobten sehr ähnlich war. Es war nicht schlimm, sondern ehe sehr positiv und Hanna drückte dies auch aus.
"Sie ist eine genauso gute Retterin, wie ihre schöne Besitzerin." sagte sie einfach so offen raus und lächelte dann doch verlegen. "Verzeih....... Ich würde es ja auf die Sonne Schieben, aber das würde nicht viel bringen.", sagte sie und lächelte verlegen. Hanna sagte immer das was sie dachte und grad war ihr das etwas peinlich.


Sie würde gern im Boden versinken, aber das geht hier nicht. Die Blonde musste sich bedanken, weil alicia genau das sagte, was sie dachte. Kaum jemand hätte dies getan, weder geholfen noch sein Wasser mit ihr geteilt. Es hätte ja auch eine Falle sein können, man hat schon viele kranke und Verrückte sachen gesehen und erlebt. Da wäre das auch nicht so abwägig gewesen, sondern sehr wahrscheinlich. Aber dem war ja nicht so und Hanna hätte das selbe getan. Jemand versucht zu Retten aus dieser Lage. Sie legte ihren Rucksack auf ihre Schulter und sah Sie weiter an. "Leider hast Du Recht, damals waren die Menschen schon sehr egoistisch. Aber Heute sind Sie grausamer und brutaler geworden. Ich vermeide deshalb Gruppen, so gut es geht. Aber diesen Toten, bin ich beinahe in die Arme gesprungen.", ihre Stimme war ruhig und klar. Ihr Atem verlangsamte sich immer mehr und auch Hanna selbst war nicht mehr so angespannt. Was sie eigentlich immer bei fremden war, aber nicht hier." Danke dir wirklich für das Helfen. Ich will deine Zeit nicht weiter in Anspruch nehmen, als ich es schon getan habe.", sie wollte Alicia nicht aufhalten von was auch immer. Auch wenn sie gern bei ihr bleiben würde, um sie näher kennenzulernen. Sie hat eine Anziehung, die nur eine Frau bis jetzt aus Hanna hatte und sie will wissen warum diese Frau das auch hatte.



@Alicia Clark


nach oben springen

#7

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 19.02.2020 21:06
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Das Hanna sich nicht von Alicia auf die Beine helfen lassen wollte, fiel der Kalifornierin schon auf, aber sie sprach es nicht an. Vielleicht wollte sich die Blonde nicht noch mehr „Blöße“ geben, jetzt wo Alicia ihr schon das Leben gerettet hatte. Vorsichtig trat Hanna näher an Luxa, Alicia spannte sich etwas an. Nicht bewusst, es war einfach eine mittlerweile so eingeprägte Reaktion, wenn sich jemand ihrer Stute näherte und damit auch ihren ganzen Sachen. Doch noch immer hatte Alicia ihre Hand an der Hüfte, in der Nähe ihres Messers, wäre also jederzeit bereit, sich oder Luxa zu verteidigen. Aber ihre Stute blieb ruhig, so ruhig wie sie sonst nur sehr selten war und dass entspannte auch Alicia. Seltsam, aber sie hatte das Gefühl, dass Luxa meist ein besseres Menschengefühl hatte, als ihre Besitzerin. Die Stute erkannte schnell, was für Absichten ein Mensch hegte und da sie so entspannt blieb, schien Hanna ihre wehrlose Art nicht nur zu spielen. Also entspannte Alicia ihre Schultern etwas, die Hand blieb aber an ihrer Hüfte.
Sanft strich Alicia ihrer Stute über die Blässe, dann zog sie ganz kurz eine Augenbraue hinauf, als sie Hannas nächste Worte vernahm. Aus dem Augenwinkel sah sie, wie sie noch etwas röter wurde, als sie aufgrund der Sonne sowieso schon war und verlegen lächelte, sich dann versuchte zu erklären.
„Ach, du musst dich nicht entschuldigen“, antwortete Alicia dann und wandte sich Hanna zu und lächelte offen, „Frau muss jedes Kompliment annehmen, dass sie in einer Zeit wie dieser noch bekommen kann.“
Als Hanna dann weiter sprach, auf Alicia andere Worte ihre Meinung abgab, nickte die Kalifornierin leicht. Ja, die Blonde hatte Recht, aus dem gleichen Grund vermied Alicia auch meist die Gruppen. Auch, wenn sie natürlich eigentlich nach ihren Geschwistern suchte und mit diesen zusammenbleiben wollte, fremden Gruppen war sie weniger freundlich gesinnt, als einer hilflosen Dame auf einem Container.
„Ach, du hast meine Zeit doch nicht in Anspruch genommen“, winkte Alicia dann ab und lächelte wieder, betrachtete die blonde Dame, dann sah sie sie von oben bis unten an, musterte sie regelrecht, „Bist du dir sicher, dass ich dich alleine lassen kann? Hast du hier in der Nähe einen Unterschlupf oder irgendwas? Ich kann dich bis dorthin begleiten, nicht, dass du mitten auf dem Weg umkippst. Und meine ganze Rettungsaktion hier vollkommen umsonst war, weil dich die Beißer dann bewusstlos als noch leichteres Fressen auffinden.“
Sie nahm nun endlich die Hand von der Hüfte, weg von ihrem Messer, in ihrem Blick lag doch tatsächlich etwas Besorgnis. Etwas, was man in dieser Welt selten sah, immerhin dachten die meisten Menschen immer nur an sich selbst und ihre nächsten Liebsten.
„Ich verspreche dir auch, dass ich dich nicht umbringen werde“, sprach Alicia dann weiter, „Luxa kann sowieso nicht noch mehr tragen also… außerdem lohnt sich im Sommer als einziges noch, Wasser zu stehlen. Und warum sollte ich es dir stehlen wollen, dir aber jetzt mein Wasser geben?“
Alicia hatte festgestellt, bei all den Rettungsaktionen die sie mit Morgan und dem Rest der Gruppe ausgeführt hatte, dass es schneller ging, wenn man die Ängste der Leute direkt ansprach. Und von vorherein die Unsinnigkeit hervorstellte, die manche Menschen in ihren Köpfen so zusammenspannen. Die Angst, von jemandem ausgeraubt zu werden, war wohl nach der Angst vor Beißern, die größte.

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#8

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 21.02.2020 20:14
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Hanna war ziemlich Stolz, das sah man nicht nur, weil Sie sich nicht Helfen lassen wollte. Nein auch, weil Sie sich nicht eingestehen mag. Das die Sonne ihr doch sehr zugesetzt hatte. Irgendwie hatte sie sich, deswegen sogar geärgert. Weil ihr Körper so schlimm am arsch war, nur wegen ein halben Tag Sonne. Oder war es ein ganzer Tag? Hanna wusste nicht mehr wie lange es war. Die Blonde fand aber wieder ihr Gleichgewicht und die Kraft zu stehen, auch wenn ihr Körper darum bittet sich auszuruhen. Aber nie hat sie auf solche Signale gehört. Dieses Pferd war irgendwie ihr grad wichtiger. Sie mochte Tiere, auch wenn Alicia angespannt war. So als würde die Blonde, gleich das Tier töten wollen. Sie nahm es ihr nicht wirklich übel. Hätte sie auch ein Tier, würde Hanna genauso reagieren, wenn nicht noch schlimmer. Das Pferd war ruhig, Hanna ließ eine Hand nach vorne zu den Pferd gehen. Das Tier sollte riechen wer Sie war. Sie wusste das Tiere es riechen konnten. Die Sachen, die das Tier bei sich trug schenkte Hanna keine Beachtung.
"Luxa, so heißt du ja.... Du schönes Tier.", flüsterte sie dem Tier zu. Alicia hatte ihre Finger an ihren Messer. Dies bekam die Blonde nicht mit, wenn würde sie wohl schneller Rennen als ihr Körper es zuließ.
"Glaub mir, ich mach nie jemanden Komplimente. Es ist also mehr wie nur selten.", sagte sie mit einen leichten grinsen auf ihren Lippen, aber ihr Blick blieb bei der Stute. Dieses Tier strahlt eine Ruhe aus, die sie voll erwischt hatte. Gern würde sie länger bei den Tier und Alicia bleiben. Aber ja, sie wollte nicht weiter ihnen, ihre Zeit stehlen.
"Naja, schau dich um. Hier liegen Tote um uns rum. Also ja, hab ich deine Zeit in Anspruch genommen. Auch wenn ich nicht darum gebeten habe, bin ich dennoch froh das Ihr mich gerettet habt.", das meinte sie auch so. Hanna ging weg von den Tier und warf ihren Rucksack über. Auch wenn nicht viel drin war, das Gewicht Zwang Sie beinahe auf die Knie.

Hanna lächelte, hörte sie da grad etwas von Sorge raus. Es war schon süß, dies von einer Fremden zu hören. Außer ihrer Verlobten, hatte niemand sich Sorgen gemacht.
"Ich hab kein Unterschlupf oder sowas. Du könntest mich nirgends hinbringen. Ich schlaf da, wo es sicher scheint. Wo man nicht so schnell Überrasch werden könnte. Oder ich schlaf gar nicht, aus Angst getötet zu werden.", ja sie hatte kein sicherern Ort. Gab es sowas überhaupt noch? Sicher, was war das schon.
" Du bist süß, aber deine Rettung war nicht umsonst. Ich will euch einfach nicht aufhalten. Ich mein vielleicht suchst du ja eine Gruppe oder so? Oder willst zu deinen Unterschlupf?", sagte sie und ging dann zu Alicia hin. Ihre Fürsorge war wirklich süß und Hanna konnte nicht wiedersehen und gab ihr ein Kuss auf die Wange.
" Mach dir mal keine Sorgen. Wenn du aber besser schlafen kannst. Dann kannst du mich ja begleiten. Ich will da lang.", sie zeigte Richtung Süden. Hanna hatte durst und wollte Wasser für sich selbst besorgen. Aber auch raus aus der Sonne, die Toten Rochen nun immer schlimmer, seit die Sonne noch mehr zu scheinen schien. Sie hörte ihre Worte und lachte etwas.
" Du scheinst mir nicht so das du mich erst rettet und dann töten willst. Außer du hast einen kranken Humor, was ich aber bezweifle. Da du ein Pferd hast und da es sehr glücklich ist bei dir, denk ich nicht das du Krank bist.", sagte sie etwas lustig da sie echt nicht dachte das Alicia diese Art von Mensch war.
" Ich hab nicht mal Waffen so richtig, also mich ausrauben würde auch keinen Sinn ergeben. Das einzige wertvolle ist der Ring hier den ich trage. Mehr nicht,och wäre eine magere Beute." sie zwinkerte Alicia zu und ging dann einfach los.
Die Blonde hatte keine Angst ausgeraubt zu werden. Sie hatte ehe Angst das man mit ihr schlimmeres machen würde, als nur zu töten. Aber grad hier, bei Alicia fühlte Sie sich sicher. Sicher wie sie sich schon lange nicht mehr gefühlt hatte.



@Alicia Clark


1 Mitglied fühlt sich geschmeichelt
nach oben springen

#9

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 26.02.2020 19:24
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Alicia lächelte sanft, als die Fremde ihre Stute als schönes Tier bezeichnete. Ja, damit hatte sie definitiv Recht. Luxa war wahrlich eine wunderschöne Pferdedame und Alicia würde sie für kein Geld der Welt gerade weggeben. Sie hatte in der High-School Freundinnen gehabt, die Pferde besaßen oder zumindest reiten gingen. Manchmal war sie nachmittags oder in den Ferien auch mit ihnen rausgefahren zu ihrer Ranch, wo sie die Pferde hatten. Ein paar Mal war sie auch auf dem Rücken der großen, starken Tiere gesessen, aber so richtig, dass man sagen würde, Alicia war geritten, auch nicht. Sie kannte die Tiere, verstand sie, wusste, wie man sie einigermaßen beruhigte und sich in den Sattel schwingen konnte. Was definitiv eine gar nicht so leichte und gut geübte Aufgabe war! Man brauchte ein gutes Gefühl für seinen Körper und die Kraft sich komplett auf das Tier ziehen zu können. In den Filmen sah das deutlich leichter aus, als es letzten Endes war. Jetzt, wo sie Luxa schon einige Zeit ihre treue Begleiterin nannte, kam sie deutlich besser mit Pferden zurecht. Sie vertraute der Stute blind und das war eine langwierige Aufgabe gewesen. Doch sie hatten sich gegenseitig schon so manches Mal das Leben gerettet.
„Nun, dann bedanke ich mich erst Recht für das Kompliment“, meinte Alicia nur und lächelte sanft. Sie hob die Cap auf ihrem Kopf kurz ab und setzte sie dann neu auf. Sie schwitzte, selbst mit Sonnenschutz und so kurzer Kleidung. Sie beide sollten aus der Sonne, auch, wenn die Gefahr durch die Beißer gerade erstmal gebannt war. Allerdings bot sich dieser Container viel zu sehr für ihre Leidenschaft an, ihre Mission aus Texas weiter zu verfolgen. Warum den Container also nicht nutzen?
Aus dem Augenwinkel sah sie, wie Hanna sich den Rucksack auf den Rücken schwang und dabei fast umkippte. Sie war schwächer, als sie zugeben wollte, weit würde sie mit der fremden Frau sowieso gerade nicht kommen.

„Nun, meinen Humor könnte man als etwas schwarz bezeichnen, aber so einen kranken Humor habe ich definitiv nicht“, antwortete Alicia und lachte dann, ein ehrliches Lachen, „Aber ist der Humor von jedem in dieser Welt nicht ein wenig schwärzer geworden? Sonst würde man wohl kaum über die Runden kommen.“
Sie blickte dann in die Richtung in die Hanna deutete, nickte und verwarf ihren Gedanken den Container zu nutzen. Auch ihr war der Geruch der Untoten hier aufgefallen, und sie erstmal zur Seite zu schaffen, war es nicht wert. Sie würde also wo anders ihre Malereikünste austoben müssen.
Magere Beute? Alicia zog eine Augenbraue hinauf und blickte die Frau von oben nach unten an. Als magere Beute würde sie Hanna jetzt nicht bezeichnen, aber vielleicht die Dinge, die sie bei sich trug.
„Wie du hast keine Waffen so richtig?“, hakte Alicia überrascht nach und griff nach Luxas Zügeln. Sie stieg nicht auf die Stute, gönnte ihr ein wenig Entlastung, nach dem Kampf. Außerdem konnte sie so neben Hanna laufen und würde nicht auf sie hinunterblicken.
„Wie kommst du dann überhaupt zurecht? Du kannst doch nicht immer darauf warten, dass so eine schöne Stute hier vorbeikommt und dich rettet“, sie lächelte scherzhaft und strich Luxa über die Flanke. Das Blut der Beißer trocknete langsam. Vermutlich würde sie auf den nächsten Regen warten müssen, bis sie ihr Pferd wirklich mal wieder sauber bekam. Oder einen See finden und Luxa überzeugen hineinzugehen. Das wäre aber deutlich schwieriger. Sie lief einfach neben Hanna her, in einer Hand Luxas Zügel in der anderen ihre militärisches Beil. Wenn sie zu Fuß unterwegs war, war sie immer bewaffnet. Immer.

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#10

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 26.02.2020 20:20
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Alicia hatte ein schönes Lächeln, es munter einen auf und machte diese Scheiß Situation etwas besser. Ja das Pferd war wirklich eine Schönheit, auch wenn Hanna sehr viel Respekt und Angst hatte. Aber es lag nicht an den Tier, es lag an der allgemeinen Lage. Vielleicht auch, weil sie dachte, das Luxa sie nicht leiden konnte. Auch wenn es ihr das Gegenteil zeigte. Hanna bewunderte jeden, der den Mut hatte, soein Tier zu reiten. Sie war zu ängstlich dafür und würde sicherlich runter fallen.
"Du musst dich nicht für jedes Kompliment bedanken. Echt nicht.", sagte sie sanft zu ihr und sah Alicia an, die grad ihr cap richtete. Ja sowas wäre grad nicht schlecht, Hanna war erbarmungslos der Sonne ausgesetzt. Soeine Kopfbedeckung half da etwas, auch wenn es nur von kurzer Dauer war.
" Ich denk es wird besser sein, aus dieser Sonne zu gehen. Also ich hab Heute genug von ihr, ich weiß ja nicht wie es dir geht. Aber Luxa wird mir da wohl recht geben oder?", sie stellte bewusst die letzte Frage an das Tier. Pferde waren sehr schlau und vielleicht würde Sie ihr sogar antworten, aber eben auf ihre Art.



Ja Hanna gab nicht wirklich zu das es ihr nicht so gut ging. Es war ihr eigener Stolz, der dies verhinderte. Aber auch das Alicia sich keine Sorgen machen musste. Den das tat sie ja schon ein wenig, was süß war in Hannas Augen. Den kein Fremder war so wie es Alicia Grad war. Sie wollte mehr über diese Frau wissen und auch ihre Gesellschaft genießen. Dies sagte die Blonde natürlich nicht laut, wie würde sowas auch klingen?
"Du muss dich nicht rechtfertigen, ich finde dein Humor gut und würde ich merken das du nicht die bist, die du hier zeigst. Dann würde ich dies schnell merken.", es sollte keine Drohung sein falls es so rüber kommen sollte. Aber jeder unterschätzte Hanna sehr, was teuer zu stehen kam. Auch wenn sie nicht gut in Schusswaffen war, hatte sie andere Talente.
" Ja schon, aber viele haben nicht nur ein Schwarzen Humor, sondern auch soeine Seele. Rein zu bleiben in dieser Welt, ist noch schwerer geworden.", sagte sie fast traurig denn das war es auch. Sie verabscheute Gewalt und auch Menschen, grad diese, die Frauen wie Dreck behandeln. Deshalb blieb Sie alleine, sie konnte schlecht vertrauen oder sich mit jemandem anfreunden. Sie sah immer Gefahr und verrat in jeden Wort. Nur bei Alicia irgendwie nicht, Sie war ehrlich und sagt einfach alles raus was ihr nicht passte. Zumindest dachte Hanna das.



Sie machte sich los um endlich wieder frische Luft in ihre Lungen zu füllen. Ihre Füße waren schwer und jeder Schritt brannte in den Lungen. Hanna versuchte sich auf Alicia ihre Worte zu konzentrieren.
"Naja ich hab ein Messer und den Bogen mit ein paar Pfeilen und eine Steinschleuder. Also keine wirkliche Schusswaffe, erstens kann ich es nicht und zweitens macht es zu viel Lärm.", sagte sie und sah rüber zu ihr. Sie lief neben Hanna, sie hätte reiten können aber tat es nicht. Diese Tatsache ließ die Blonde plötzlich lächeln. Sie trug keine Waffe in der Hand, warum auch sie handelte oft Instinkt und dafür brauchte Sie keine Waffe. Sie rannte lieber schnell als zu Töten. Dann musste Hanna lachen und blieb stehen.
"Ich wollte schon immer von einer Frau auf einen Pferd gerettet werden. Da dachte ich, heute ist doch ein guter Tag..", sagte sie scherzhaft und lachte noch immer.
"Nein Spaß beiseite, meine Verlobte..... Sie war die Kämpferin...... Sie hat mir ein paar Dinge beigebracht. Ohne Sie, wäre ich tot. Ich vermeide es zu Töten ich Renn lieber Weg.", sagte sie schwermütig und seufzte. Sie hat nie über ihre Verlobte gesprochen, die sicherlich tot ist nur um Hanna zu Retten. Sie fragte sich oft, ob sie es verdient hatte zu Leben.



@Alicia Clark


nach oben springen

#11

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 02.03.2020 17:58
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Etwas überrascht war Alicia dann doch, als Luxa den Kopf zu Hanna wandte und sie einmal anblinzelte. Normaler Weise reagierte die Stute nur auf Alicias Anrede, aber scheinbar hatte Hanna ein Händchen für Pferde. Ein Lächeln umspielte die Lippen der Kalifornierin und sie nickte, „Ja, ich glaube Luxa gibt dir da Recht und ich auch! Also los, raus aus der Sonne, bevor du wieder umkippst!“
Sie griff die Zügel der Stute fester und ging dann gemeinsam mit Hanna los.
„Oh, glaube mir, ich denke mir schon, dass du das merken würdest. Wer so lange alleine in der Wildnis überlebt, muss eine gute Menschenkenntnis haben“, bestätigte Alicia und nickte, „Mir geht es genauso. Aber was hätte ich davon, mich zu verstellen? Wie wir beide schon festgestellt haben, würde es wenig bringen, dich in eine Falle zu locken. Außer ich würde dich einfach aus Spaß umbringen wollen aber… dafür gibt es doch die Beißer.“
Indirekt hatte sie damit zugegeben, dass es ihr Spaß machte, die Beißer zu töten. Alicia sah es auch als eine Art Befreiung für die armen Leute, die dieses Schicksal erleiden mussten. Die blöder Weise einfach durch etwas anderes als eine Kopfverletzung gestorben waren. Sie hatte mal einen Beißer gesehen, der kaum noch seinen Kopf auf den Schultern trug, vermutlich war er fast geköpft worden oder hatte sich irgendwo das Genick gebrochen, aber keine Schädelverletzung in dem Sinne erlitten. Er hatte ihr so leidgetan, dass sie ihn auch von seinem Schicksal erlöst hatte. Und mittlerweile war es irgendwie ihr Sport geworden gegen die Beißer zu kämpfen. Man musste fit bleiben, hatte keine Wahl, außer man wohnte in einer dieser Kolonien. Da konnte man dick und faul werden. Doch Alicia glaubte nicht wirklich daran, dass es eine Kolonie für immer geben könnte. Bisher war jede Kolonie die sie gesehen oder davon gehört hatte, irgendwann gefallen. Ohne Ausnahme.
„Ich glaube nicht daran, dass man immer rein sein kann. Es gibt immer weiß aber auch schwarz, Ying und Yang. Jeder hatte wohl schon seine dunklen Momente und seine hellen“, meinte Alicia nur und zuckte mit den Schultern. Sie war da nicht anders. Definitiv keine Ausnahme.

Als sie unterwegs waren und den Weg entlangliefen, das immer gleiche Klacken von Luxas Hufen auf dem Boden und ihrer beider Atem in der Hitze, hatte Alicia locker ihr Beil in der Hand. Hanna nicht, sie lief unbewaffnet durch die Gegend.
„Ja, Geräusche sind so eine Sache. Aber wenn dein Gegner mit einem Gewehr auf dich feuert, ist es sowieso egal. Dann kannst du auch mit einem Gewehr zurückfeuern“, gab Alicia zu bedenken, „Aber klar, wenn man den ersten Angriff macht, sind leise Waffen definitiv besser. Ich kann nur überhaupt nicht mit einem Bogen geschweige denn einer Steinschleuder umgehen. Ich muss das Ganze, wenn überhaupt, im Nahkampf lösen.“
Sie liefen weiter den Weg entlang, ließen die Szenerie mit den ganzen Untoten und dem Container hinter sind.
Dann sprach Hanna über ihre Verlobte. Alicia gab ihr einen Seitenblick, irgendwie hatte sie die Blonde gar nicht so eingeschätzt, dass sie auf das weibliche Geschlecht stand. Aber gut, so konnte man sich irren. Und Alicia sah es sowieso so, dass es in der Apokalypse komplett egal war. Aber wer einfach das gleiche Geschlecht gar nicht attraktiv fand, klar, dem konnte das in der Apokalypse auch nicht egal sein. Dieses „Problem“ hatte die Kalifornierin, ihrer Meinung nach glücklicherweise, nicht. Sie nahm sich einfach, was sich gerade anbot. So war es damals mit Jake auf der Farm gewesen, ganz zu Beginn der Apokalypse. Unterwegs hatte sie sowohl Männer als auch Frauen getroffen, die ihr zugesagt hatten. Aber das von Hannas Verlobten schien eine feste Sache gewesen zu sein. Da diese Frau nicht an der Seite von Hanna war, war wohl das Zeichen, dass irgendetwas schiefgelaufen war.
„Weglaufen ist auch manchmal die deutlich cleverere Strategie“, antwortete Alicia dann, ging gar nicht weiter auf die Verlobte ein. Nicht, dass sie in Hanna irgendwelche schlechten Erinnerungen weckte.
„Aber ein paar Tricks wenn du kannst, dann bist du ja eigentlich ganz gut ausgestattet“, fuhr sie dann fort und lächelte aufmunternd, blickte die Straße hinunter. Nichts als Sonnenschein, aber immerhin abgedeckt durch die Blätter der Bäume. Keine direkte Sonne und Alicia spürte den Schatten schon auf ihren Schultern, die jetzt nicht mehr so brannten.

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#12

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 04.03.2020 10:47
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Hanna musste lachen als Luxa ihr eine Antwort gab. Natürlich so, wie es ein Pferd eben tat.
"Ja ich glaub Luxa versteht mich. Ich geb mein bestes nicht wieder schwach auf den Beinen zu werden. Nicht das du mich noch tragen musst oder der gleichen, das würde ja noch Fehlen.", sagte sie beinahe belustigt von sich. Den die Blonde wollte wirklich nicht gestützt oder getragen werden. Das würde ihren Stolz sehr verletzen und sie war ein sehr stolzer Mensch. Deshalb sollte Alicia vorhin nicht Helfen. Es war ihr unangenehm Hilfe von anderen zu bekommen. Sie wurde ja schon gerettet, das war für einen Tag schon ziemlich viel gewesen, für ihren Geschmack. Aber natürlich wusste man nicht was der Tag noch bringt.
"Ja natürlich kann ich es sehen, wenn du mir was vorspielen würdest. Aber es gibt viele die sehr gut sind, was zu Spielen. Da hab ich auch so welche kennengelernt.", sagte sie ruhig und sah sich um einfach um sicher zu sein, von niemandem überrascht zu werden.
" Beißer, also stehst du sehr auf die?",zwinkert ihr frech zu sie hat schon bemerkt das Alicia es mochte diese zu töten. Hanna konnte es verstehen, sie wollte auch keinen so sehen, weil dies war ja kein Leben. Die Blonde hatte Angst ihre Verlobte mal so zu sehen, ob sie diese dann erlösen könnte wusste Sie nicht. Dieser Gedanke hatte Hanna oft gehabt. Ein paar Tote sahen ihr auch ähnlich, das ihr schon richtig die Luft weg blieb.
"Vielleicht bekommst du Heute noch die Gelegenheit ein paar zu Töten.", sagte sie gelassen um einfach den Gedanken nicht mehr zu haben. Sie wollte sich lieber auf das hier und jetzt konzentrieren und nicht auf das, was wäre wenn. Die Sonne schien beiden noch immer auf den Kopf, Hanna versuchte etwas schneller in Schatten zu gelangen. Auch wenn das vielleicht nur ein paar Grad Unterschied machen würde, der Körper würde es ihr danken.
"Ich kannte damals keine Guten Menschen, also keine reinen guten und Heute gab es diese auch nicht. Wir müssen nur damit klar kommen, mit jeder Entscheidung Leben zu können ohne daran zu zerbrechen.", dies war in Grunde doch die Kunst daran.



Hanna versuchte wenn es mal still war zu hören ob man einen Fluss oder sowas hörte. Vorhin war sie ja ein Wasser sehr nah gekommen, wenn da nicht diese Toten gewesen wären und ihr den Weg wortwörtlich versperrt hätten. Denn grad jetzt musste sie doch mehr trinken, einfach um dieses Gefühl loszuwerden. Diesen Schwindel, der noch immer leicht da war und auch das Gefühl das die Beine gleich nachgeben würden. Alicia hatte ihr Beil in ihrer Hand, noch immer vielleicht wollte Sie nicht unbewaffnet sein. Falls doch jemand kam um beide zu überfallen.
Hanna hörte ihr zu, sie nickte auch wenn sie keine Schusswaffe hatte.
"Ich denk wenn jemand dich Töten will, dann schafft er das auch. Ich würde aber mit ein Gewehr niemals so gut treffen, wie mit meiner Schleuder. Der Rückstoss würde mich von den Beinen hauen. Ich habe schon vor den Ausbruch mit der Steinschleuder Äpfel vom Baum geholt. ", sagte sie und erinnert sich gern dran. Es war lustig gewesen, wie oft sie sich selbst verletzt hatte bevor Sie einen Apfel getroffen hatte. Das hatte Tage gedauert, aber es war eine schöne Erinnerung gewesen.
" Dann bist du besser in Schusswaffen als Ich. Nahkampf...., ich mag es nicht Menschen zu Töten. Ich rede von den die einen töten wollen, nicht die nur dein Fleisch wollen.", sagte sie damit es hier nicht zu einen Missverständnis kam. Den Beißer tötete sie schon oder nahm sie um sich zu Schützen. Hanna Studierte diese Wesen immer wieder aufs Neue, einfach um ihre Talente für sich selbst nutzen zu können. Die Luft wurde immer besser, umso weiter beide die Toten hinter sich ließen. Ein laues Lüftchen trich ihr die Haare nach hinten. Es war aber warme Luft, die nicht wirklich angenehm war. Da diese keine Erleichterung schaffte. Alicia sah sie dann von der Seite an, als Hanna von ihrer Verlobten sprach. War es ein Problem das Sie auf Frauen stand? Die Blonde war zu höflich um dies direkt zu fragen. Sie wollte auch nicht über sowas Reden, warum Sie ihr das überhaupt erzählt hatte wusste sie selbst nicht. Vielleicht, weil Hanna einfach das mal Laut aussprechen musste.
"Ja, so muss man nicht unnötig Menschen töten die vielleicht doch gut sind und Nur aus Angst schießen. Man weiß ja nie warum Sie so handeln.", sie war dankbar das Alicia über ihre Verlobte kein Wort sagte.
"Ein paar Tricks? Ist das ein Angebot mir schießen beizubringen oder Wie darf ich das verstehen?", fragte sie Alicia und sah sie an. Es klang so oder hörte Hanna nur das, was Sie hören wollte? Endlich erreichten sie auf ihren Weg Schatten, Bäume die so große Kronen trugen, die Schatten spendeten. Die Blonde erleichterte sofort auf und blieb kurz stehen.
"Endlich, nun kann der Tag doch nur besser werden oder?", fragte sie beide und lächelte, weil der Schatten gut tat. Ihre Haut brannte nicht mehr.


@Alicia Clark


nach oben springen

#13

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 07.03.2020 11:30
von Alicia Clark | 139 Beiträge

„Nicht schwach werden auf den Beinen, dazu gibt es doch garkeinen Grund“, meinte Alicia nur und lächelte, „Aber im Zweifelsfall kann Luxa dich schon tragen. Ich schon auch, aber definitiv nicht so weit wie meine Liebste hier.“
Sie strich der Stute wieder über die Flanke und die beiden jungen Frauen gingen los, weg von der Lichtung mit den ganzen Beißern. Zu den Worten, dass es einige gibt, die sich gut verstellen konnten und so taten, als wären sie gut, waren aber mit die schlechtesten Menschen auf dem gesamten Kontinent, sagte die Kalifornierin nichts. Hanna hatte Recht, auch Alicia war solchen Menschen schon begegnet. Sie dachte an die Zeit mit Logan und Virginia zurück, Logan war einfach verblendet gewesen, Virginia in Alicias Augen einfach ein böser Mensch. Für sie war ein Mensch der Menschen offen tötete trotzdem besser als jemand wie Virginia, der Menschen in die Sklaverei zwang und es den Sklaven als Luxus und gute Sache verkaufte. Es war eine andere Art von Boshaftigkeit, die Menschen die Virginia antrieb. Sie waren machthungrig und machten vor nichts Halt, um ihre Macht zu bekommen.
„Naja, ob ich sagen würde, dass ich auf sie stehe weiß ich nicht,“ antwortete Alicia und lächelte über das freche Zwinkern, „Mir ist es doch lieber, wenn die andere Person noch mit mir reden kann und nicht gleich die Haut verliert, sobald ich sie anfasse. Beißen kann sexy sein, aber nicht so, dass man sich ein Stück herausreißt.“
Sie schüttelte nur den Kopf und zuckte dann mit den Schultern, sagte ehrlich, „Ansonsten ist es mir vollkommen egal wer mir da gegenüber sitzt. Hauptsache die Person ist nett und ich finde sie attraktiv. Und als attraktiv würde ich einen Beißer nicht bezeichnen.“
Nun lächelte sie wieder und nickte dann, „Ja vielleicht. Wobei ich gerade ja schon einige erledigt habe.“

Bei Hannas nächsten Worten legte Alicia leicht den Kopf schief.
„Ich weiß nicht ob man so einfach sagen kann, dass man es immer schafft jemanden zu töten, den man töten möchte. Es fällt mir schwer darüber nachzudenken, da ich nicht gerne Menschen töte. Ich tat es, am Anfang der Apokalypse, da war es mir egal ob Mensch oder Beißer“, meinte Alicia ehrlich und griff die Axt in ihrer Hand fester, „Aber diese Person bin ich schon lange nicht mehr. Ein guter Mann hat mir beigebracht ausgeglichen und bedacht zu sein, nicht sofort alles und jedem den Schädel einzuschlagen. Manchmal ist es besser, erst zu fragen und dann zu schlagen.“
Sie erreichten endlich den Schatten der Bäume und auch Alicia seufzte erleichtert, erwiderte Hannas Lächeln und nickte.
„Naja, ein paar Tricks kann man denke ich immer voneinander lernen“, sie zuckte mit den Schultern, „Und es ist wichtig, ein paar Tricks zu können. Du mit deiner Steinschleuder und ich bin meinem Beil oder der Pistole. Ich bin aber immer wieder davon beeindruckt, wenn Menschen so lange ohne Schusswaffen überlebt haben. Erst vergangene Nacht war ich bei einem älteren Paar über Nacht und sie leben in ihrem, wirklich verdammt gut gesicherten, Haus schon seit Beginn der Apokalypse. Ohne Schusswaffen. Unglaublich…“
Sie schwiegen kurz, liefen einfach die Straße entlang, Alicia lauschte dem Zwitschern der Vögel. Wenn die Sonne nicht so brüllend heiß wäre, wäre heute eigentlich echt ein schöner Tag. Vor der Apokalypse wäre sie heute sicherlich früher aus der Schule, hätte Matt gezwungen mit ihr zu schwänzen und an den Strand zu gehen. Sie liebte den Strand, den Sand zwischen ihren Zehen zu spüren, das Rauschen des Meeres… sie seufzte leise, ja, irgendwann würde sie vielleicht wieder zurück nach Kalifornien gehen. Aber wer wusste das schon, jetzt musste sie erstmal ihre Geschwister finden. Und Hanna war eine gute Gesellschaft für den heutigen Tag.

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#14

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 07.03.2020 13:25
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

"Ich geb mir mühe, nicht schwach zu werden.", meinte sie mit einen lächeln. Versprechen kann Hanna natürlich nichts, das ist klar. Aber sie gab sich Mühe immer wieder nicht schwach zu werden. Sie würde morgen sicherlich die Sonnenstrahlen noch zu spüren bekommen und zwar nicht nur durch Sonnenbrand, sondern auch Übelkeit durch ein Hitzschlag. Damit rechnete Sie schon irgendwie, weil die Symptome schon dafür sprachen.
"Luxa hat sich eine Pause verdient, da muss sie nicht das Blondchen tragen.", sie sagte es nicht nur weil das Pferd auch mal entlastet werden musste, sondern auch, weil sie noch nie auf ein Pferd sahs. Sie würde aus Angst runterfallen, das war sicher. Hoffentlich hörte Alicia das nicht raus, ihre Angst sondern nahm ihre Antwort so entgegen. Da Alicia schwieg ahnte Hanna das sie es wohl auch kannte. Böse Menschen, die so grausam waren das der Tot ehe eine Erlösung war. Da Hanna sehr lang alleine war und Blond noch dazu, kam Sie oft in Probleme. In Kämpfe die sie nicht wollte. Sie gerit in Situationen die beinah ihr Leben kosteten. Aber durch das Training, kam sie oft raus auch wenn mehr Blut an ihren Händen klebte, als ihr lieb war.


Sie war dankbar das Alicia nicht diese Sorte Mensch war. Gott sei Dank, es gab zu wenige. Auch ihre Art war so schön und bekannt. Sie genoss es das Alicia bei ihr war.
"Da so ein Glück das ich Lebe und mir nicht die Haut abfällt.", meinte sie zu ihrer Aussage. Hanna dachte nach, ob Sie wohl auch auf Frauen stand? Es war ein dummer Gedanke, so normal irgendwie und doch kam er zustande und ließ die Blonde kaum noch los.
"Was findest du denn attraktiv, wenn Wir schon bei diesen Thema sind?", nun gewann ihre Neugier doch. Sie wollte es wissen und hören. Es war doch komisch und doch war Hanna von ihrer Antwort gespannt.



Sie hörte ihr zu, vielleicht würden andere geschockt sein, zu hören das Alicia am Anfang Menschen getötet hatte. Aber Hanna war es nicht, man tat einfach das was man für richtig hielt. Auch wenn es nicht richtig war.
"Dann würde ich sagen muss ich diesen Mann danken, ich denk sonst hättest du mich Heute da oben einfach getötet und nicht gerettet. Ich war am Anfang dieser Seuche aufgeschmissen. Ich bin nur durch Sie hier. Sie hat mir den Arsch gerettet, viel zu oft und ich war zu weich. Was ich schnell ändern musste, grad jetzt, allein.... ", ja sie musste härter werden und sie lernte es schnell. Auch wenn sie wie so oft, dumme Entscheidungen trifft und dann in die Lage kommt in der Sie vorhin war. Alicia war genauso erleichtert als sie im Schatten waren. Die Vögel sangen, leise konnte man die Bäume sich bewegen hören. Alles war so Friedlich grad, das man den ganzen scheiß schnell vergessen konnte.


"Ja vielleicht findet sich die Zeit und du kannst mir was beibringen.", sagte sie und grinste es wäre toll mal schießen zu können. Wie oft hatte sie es nicht gewollt und sich verweigert. Aber langsam wurde es Zeit.
"Wow das ist echt beeindruckend, auch das dieses Alte Paar doch aufgenommen hat, obwohl Sie dich nicht kennen. Ich hoff sehr das die Beide es lang packen. Es wäre zu schade wenn nicht.", die meinte sie ernst. Solche Menschen waren damals wie Heute Gold wert. Einen Moment dachte sie über die alte Zeit nach und was wohl jetzt aus ihr geworden wäre? Nur lange blieb sie nicht in der Vergangenheit, die Vögel hatten aufgehört zu Singen, was für Hanna immer ein Alarm Signal war. Die Blonde blieb stehen und nahm ihre Schleuder in die Hand. Sie lauschte und sah Luxa an, ihre Ohren waren auch irgendwie anders. Als hätte sie was gehört, was aber nicht gut war. Hanna nickte Alicia zu, damit sie ihr eigenes Pferd begutachten konnte. Sie wusste am bestes was es war.
Dann wurde die Stille unterbrochen, man hörte was pfeifen. Was die Luft durchbrach und traf die Blonde. Es war ein Pfeil, der ihr Fleisch durchbohrte. Rechts in den Rückenmuskel, aber sehr außerhalb und tief beinahe am Becken , der Schuss sollte wohl höher gehen, aber der Wind machte oft das zielen wie treffen schwer.
"Geh in Deckung.", sagte sie bevor sie sich an einen Baum lehnte, aber nur seitlich da der Pfeil noch in ihr steckte. Das Adrenalin traf sie, wie dieser Pfeil. Es strömte durch ihren Körper und nahm den Schmerz. Nur würde dies nicht lange halten. Wer das war, keine Ahnung, vielleicht wollte dieser Kerl auch nur das Tier treffen. Hanna stand ja nah bei Luxa? Ihr Trommelten fragen über Fragen durch den Kopf. Sie sah zu Alicia und Luxa, durch das Blut an den Tier sah man keine Wunde. Was grad ein großer Nachteil war.



@Alicia Clark


nach oben springen

#15

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 27.03.2020 09:41
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Alicia lächelte nur und sagte dann nichts mehr zu ihrer Stute. Im Zweifel, wenn Hanna wirklich zu schwach sein sollte, konnte Luxa sie schon tragen. Nur wohin? Die Frage war, wo die beiden Frauen gerade hinliefen. Aber diese stellte sich Alicia schon länger nicht mehr, denn sie lebte mittlerweile einfach in den Tag hinein. Es gab nur zwei Aufgaben, die Alicia jeden Tag verfolgte: Sie hielt die Augen nach ihren Halbgeschwistern offen und musste jeden Tag kontrollieren, wie es um ihre Vorräte stand. Besonders auch um ihre Farbe, bei der Hitze musste sie aufpassen, dass die Behälter mit der Farbe weit unten und so wenig Sonne wie möglich ausgesetzt waren. Sonst wäre nur getrocknete Farbe darin, wenn Alicia das nächste Mal malte.
Dennoch hielt sie ihre Augen immer offen und behielt das Gelände im Blick. Man konnte nie sagen, was da im Wald lauerte. Dann kamen sie auf Alicias Leidenschaft des Beißertötens zu sprechen und Alicia antwortete lächelnd. Dann hörte sie Hannas Worte und schüttelte dann sanft den Kopf, „Ich denke es hat immer einen Vorteil, wenn einem die Haut nicht abfällt. Besonders im Sommer, auf einen Sonnenbrand habe ich echt keine Lust.“
Sie spürte die Neugier der jungen Frau neben ihr, als sie sie fragte, was Alicia denn so attraktiv fand. Etwas verwirrt war die Kalifornierin schon, sie hatte sich schon so lange mit niemandem mehr über die Attribute unterhalten, die für sie einen Menschen attraktiv machten.
Alicia zuckte mit den Schultern und sagte ganz einfach, „Ach, ich bin da nicht so wählerisch. Ich denke in der Apokalypse kann man das auch nicht mehr sonderlich sein. Aber solange die Person charismatisch und kein völliges Arschloch ist, vor allem zu mir. Sowas finde ich sehr unattraktiv. Und du?“
Ihr Blick huschte kurz zu Hanna und sie seufzte leise. Nun, eine Frau wie Hanna hatte vermutlich auch schon vor der Apokalypse den Männern den Kopf verdreht. Sie war bestimmt so um die 30 und damit doch nochmal etwas älter als Alicia selbst. Als die Apokalypse ausgebrochen war, war Alicia 17 gewesen, am Ende der High-School. Hanna hier machte aber den Eindruck, dass sie schon fertig gewesen war mit der Schule. Etwas, was jetzt in dieser Welt wirklich vollkommen egal war.

„Ja, ich habe diesem Mann auch einiges zu verdanken“, meinte Alicia nur plötzlich nachdenklich. Morgan hatte sie und ihre ganze Gruppe sehr verändert, im positiven Sinne. Wer wusste schon, wie Alicia sonst wäre. Nach dem Tod ihrer Mutter und dann auch noch dem Tod von Nick, sie hätte sich wohl ins komplette Gegenteil entwickeln können. Sie war dankbar, dass sie nicht so geworden war, wie die Menschen, die sie nun verachtete. Alles dank Morgen und Strand. Ach Strand, ihn vermisste sie besonders. Wenn sie ihre Geschwister gefunden hatte, wer wusste schon, vielleicht waren sie ja Nomaden genauso wie Alicia und sie könnten auf Reisen gehen. Vielleicht zurück nach Texas und ihre alte Truppe wiederfinden. Wenn sie noch existierten. Daran wollte Alicia aber gar nicht denken.
Auch Alicia fiel auf, dass sich irgendwas verändert hatte. Aber was es war, konnte sie nicht genau sagen, doch auch Luxa schien es zu spüren. Ihre Ohren waren angelegt, ein deutliches Zeichen, dass etwas nicht stimmte, auch war die dunkle Stute unruhig. Irgendetwas passte hier nicht. Dann hörte sie ein dumpfes Einschlagen, ihr Blick huschte zu Hanna und sie sah einen Pfeil in deren unterem Rücken stecken. Sofort reagierte Alicia, gab Luxa einen Klaps auf den Hinterlauf und die Stute galoppierte los. Sie würden sich später schon wiederfinden, da war sie sich sicher. Davor aber zog sie noch das Gewehr aus der Satteltasche und tat es Hanna gleich, lehnte sich hinter einen Baum. So wie Luxa davonpreschte, konnte sie keine Verletzung haben. Wie oft sie und ihre Stute diese Situationen schon durchlebt hatten und sie hatten sich danach immer wieder gefunden. Luxa war ein wenig wie ein Hund, sie fand immer ihren Weg zurück nach Hause, zu Alicia. Das Gewehr im Anschlag, beobachtete Alicia die Umgebung, dann wagte sie es um den Baum herumzusehen und zog den Kopf ruckartig zurück, als ein Pfeil dicht an ihrem Kopf vorbeiflog.
„Was wollt ihr?!“, rief sie laut und schnaubte. Hauptsache sie wusste, dass der Schütze noch hier war und sie nicht Luxa folgten. Dann blickte sie zu Hanna hinüber und formte mit ihrem Mund die Worte, „Geht’s dir gut?“

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#16

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 30.03.2020 04:05
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

An dieses Lächeln könnte sich Hanna gewöhnen. Es war so weich und schön, das es ein beruhigt. Sie hat sich lang nicht so sicher bei einen Menschen gefühlt, wie Sie es grad tat. Auch wenn beide sich noch so fremd waren, spürte Sie das beide noch eine Weile zusammen sein werden. Hanna hoffte es, da sie doch etwas Nähe oder Gespräche wie grad sehr vermisst hatte. Sie wollte so viel Normalität wie möglich haben, selbst wenn es heißt komische Fragen in der Zeit zu stellen. Wie das mit den Beißern, die Alicia gern tötete. Was nie verkehrt war, so hatte man weniger Ärger oder weniger Horden. Sie musste auf ihre Antwort sanft lachen.
"Wenn ich Pech hab bekomm ich einen Sonnenbrand. Ich mein, ich war ja lange da oben, der Sonne ausgesetzt. Nicht das mir noch die Haut abfällt.", etwas Humor musste man noch besitzen. Auch wenn er nicht dem Humor entsprach, den wohl jeder lustig finden würde. Die Blonde dachte aber echt daran ob es möglich ist, das Sie einen Sonnenbrand bekam. Da sie ja kein Schutz hatte, nicht mal ein Cap so wie es Alicia hatte. Was ihr einen Vorteil verschaffte, was Hanna aber nun auch hatte. Durch die Baumkronen die den Wald vor der Sonne schützten.

Auch wenn Hanna sehr neugierig war und direkt Alicia fragte, wanderten ihre Augen durch das Gelände. Jeder Baum, jedes Geräusch versuchte sie zu erfassen. Einfach um eine Gefahr schnell zu Orten. Auch wenn dies nicht so leicht war. Da die Blonde sich noch sehr schwach fühlte und dieser Zustand sich erstmal nicht ändern würde. Als Alicia sie verwirrt ansah, wegen ihrer Frage, wollte Hanna gleich zurück rudern und sich Entschuldigen. Sie dachte nicht daran, das Sie ihr zu nah mit der Frage kam. Es war ehe die Neugier auf die Antwort, die ihr gegeben werden könnte.
"Ich finde du sollest dennoch wählerisch sein. Vielleicht noch mehr als sonst. Hmmm Charismatisch also..", sagte sie und dachte über ihre Antwort nach. War Sie selbst Charismatisch? Komisch das die Blonde sich das fragte, ob sie es war oder ist in Alicia ihren Augen.
Das ihr Gegenpart auch eine Antwort wollte, holte sie aus dieser, bin ich Charismatisch frage raus.
"Sie sollte Stark sein, anziehend, Leidenschaftlich, mutig, intelligent Wunderschön und einzigartig sein. Mich mit ihren blicken Fesseln und ihre Blicke auch spüren zu können, wenn sie mich ansieht.", sagte sie mit einer Leidenschaft und einem Lächeln auf den Lippen. Sie wusste einfach was Sie wollte und was attraktiv war. So war ihre Verlobte, genau dieser Part, ihre bessere Hälfte. Genau diese Sachen hatte sie gehabt und das hatte Hanna in ihren Bann gezogen. Alicia hatte ein paar dieser Eigenschaften auch gehabt. Was unheimlich war, da die Blonde keine Frau kannte die sowas jemals besahs. Alicia ihr Blick blieb ihr nicht verborgen und es machte Sie etwas unsicher.



Um Ihre Sicherheit wieder zu erlangen sah sie sich einfach weiter um.
"Ich hoff für dich, das du ihn wieder findest.", sagte sie und war überzeugt das es Alicia auch packte. Sie war eine Frau die ihre Ziele hatte und diese auch erfüllen wollte. Egal was auch passiert. Sie hatte nie so ein Männliches Vorbild gehabt. Selbst jetzt nicht in der Apocalypse. Sie misstraute einfach immer jeden. Das war ihre Natur. Es gab wenige die ihr so viel entlocken konnte oder mit ihr einen Weg beschreiten, so wie es Alicia grad tat. Hanna lächelte, weil es diese Frau schaffte mit ihren Pferd. Sie seufzte als Luxa komisch wurde. Naja komisch für jemanden der keine Ahnung von Tieren hatte. Es ging alles schnell, sie spürte wie ihr Fleisch unter den Pfeil nachgab und stecken blieb. Alicia handelte sofort und brachte ihre stute in Sicherheit, mit einen klaps, in der Zeit suchte Hanna Schutz. Ihr Herz pumpte das Blut schneller durch den Körper, sie schwitzte durch den Adrenalin Schub. Er unterdrückte auch den Schmerz, was aber nicht lang anhalten würde. Alicia suchte auch hinter einen Baum Schutz und hatte ihr Gewehr in der Hand. Hanna nahm ihre Schleuder in die Hand und ging in die hockte. Sie suchte ein Stein der groß genug war um jemanden abzulenken. Wieder schoss ein Pfeil durch den Wald. Diesmal, weil Alicia sich aus der Deckung gewagt hatte, um zu sehen wo dieser Schütze her kam. Eine genaue Richtung hatte Hanna nun gehabt. Sie sah woher der Pfeil kam. Nun musste sie nur ablenken damit, Alicia schießen konnte. Sie legte den Stein in die Schleuder und hörte ihre Stimme. Die Blonde nickte nur und brachte ihre Schleuder und den Stein in Bewegung. Er brauchte Schwung um entweder zu treffen oder abzulenken. Irgendwie hoffte sie das Alicia es verstand, was sie vorhatte. Auch ohne viel Worte zu verlieren.


@Alicia Clark


nach oben springen

#17

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 30.04.2020 15:17
von Alicia Clark | 139 Beiträge

„Natürlich, ich nehme ja auch nicht jeden“, meinte Alicia nur und lachte, „Das wäre ja doch etwas zu traurig. Ein bisschen Niveau sollte man schon beibehalten. Aber ich denke, wenn man jemanden mag und derjenige einem gefällt, warum nicht? Sonst würde es ja nur noch die Sache mit dem Beißertöten geben, bei der ich Spaß habe. Das wäre mir doch etwas zu wenig.“
Die Kalifornierin schüttelte etwas lachend den Kopf. Ja, es war schon wieder eine Weile her, dass sie jemandem begegnet war, den sie so nahe an sich rangelassen hatte. Man musste natürlich auch vorsichtig sein, immerhin konnte der andere das ja auch ausnutzen. Sie selbst hatte das auch schon einmal gemacht, aber wirklich nur ein einziges Mal. Damals war sie wirklich sehr hungrig gewesen und hatte, nachdem der Typ danach eingeschlafen war, wie die Kerle es so häufig taten, sich etwas von seinen Essensrationen stibitzt. Danach war sie einfach gegangen, sie hatten ihren Spaß noch recht früh am Abend gehabt und dass war vor zwei Sommern gewesen. Im Sommer konnte man auch spätabends und nachts noch eine gute Weile unterwegs sein, im Winter war das natürlich anders.
Natürlich stellte Alicia Hanna das Ganze auch als Gegenfrage, ob einfach nur aus Höflichkeit oder ob es sie doch irgendwie interessierte, konnte die Kalifornierin noch nicht ganz einschätzen.
Hanna sprach nur davon, dass es eine Frau sein sollte, denn sie meinte immer „sie.“ Daraus schloss Alicia wohl sehr offensichtlich, dass die Blondine neben ihr nur am eigenen Geschlecht interessiert war. Alicia konnte sie verstehen, aber sie war da nicht auf ein Geschlecht festgelegt. Es hatte etwas Reizvolles mit einer Frau so intim zu werden, aber auch mit einem Mann war es sehr schön. Aber vollkommen unterschiedlich. Es stimmte schon, dass eine Frau natürlich genauso wie ihr Gegenüber tickte und von daher den weiblichen Körper so gut kannte, wie kein Mann. Doch das Gefühl wie ein Mann einen manchmal packte, nein, das wollte sie auch nicht missen. Sie könnte also niemals sagen, was ihr besser gefiel und sie musste sich ja auch nicht festlegen.
So wie Hanna ihre ideale Partnerin beschrieb, mochte sie es eine clevere, starke Frau zu haben die ihr auch eine Herausforderung bot. Ja, das konnte sie sich gut vorstellen, dass die Blondine solch eine Frau wollte und die Verlobte, die sie vorhin erwähnte, war vermutlich eine solche Frau. Wo die Verlobte nur war? Ob sie noch lebte oder ob Hanna sie an die Beißer verloren hatte? Alicia wusste es nicht und würde auch nicht nachfragen, da sie sich fast sicher war, dass das ein wunder Punkt für Hanna war.
„So hat eben jeder seine Vorstellungen, nicht wahr? Wäre ja auch doof, wenn jeder die gleichen Leute anziehend finden würde. Da hätten Leute wie ich keine Chance“, scherzte Alicia und lachte wieder, klopfte dann ihrer Stute an die Flanke, „Aber ich habe ja schon Luxa, meine treue Seele.“

Dann ging alles plötzlich gar nicht mehr so, wie Alicia sich diesen friedlichen, sonnigen Tag vorgestellt hatte. Sie gab Luxa einen kräftigen Klaps auf den Hinterlauf, zog noch das Gewehr aus der Satteltasche und die schwarze Stute war auf und davon. Sofort suchte die Kalifornierin ebenfalls Schutz hinter einem Baum und atmete tief durch. Solche Szenerien hatte sie schon so häufig durchgemacht, aber dennoch konnte jede von ihnen die letzte sein, wenn es blöd lief. Also konzentrierte sie sich, blickte um den Baum, aber zog sofort den Kopf zurück, als ein Pfeil dicht an ihr vorbeischoss. Mist!
Alicia fragte Hanna, ob es ihr gutging und beobachtete, was die Blondine machte. Sie legte einen Stein in ihre Schleuder und Alicia sah, wohin sie zielte. Das war nicht die Richtung des Schützen, aber die Kalifornierin verstand, was Hanna vorhatte. Sie nickte und umklammerte ihr Gewehr fester, nickte dann Hanna zu. Alicia wusste, wo der Schütze war und um zu schießen, musste er aus seiner Deckung kommen. Also gab sie Hanna das Zeichen, diese schleuderte den Stein, sodass der fremde Schütze abgelenkt war. Es funktionierte, sie sah den Schützen und schnell, wie sie mit dem Gewehr mittlerweile war, feuerte sie zwei Mal und hörte zufrieden ein schmerzvolles Schreien. Ein grimmiges Lächeln zauberte sich auf ihr Gesicht. Nicht, weil sie es mochte Menschen abzuschießen, aber, wenn sie angegriffen wurde, dann verteidigte sie sich auch. Und sie hatte den Schützen, von der Stimme her zu urteilen ein Mann, in die Schulter geschossen, sodass er den Bogen nicht mehr aufziehen konnte. Kurz lugte Alicia hinter dem Baum hervor, als aber kein zweiter Pfeil geflogen kam, schätzte sie, dass der Schütze alleine war. Konnte jemand wirklich so dumm sein?
„Komm. Wir holen uns den Typen und dann schauen wir deine Wunde an“, meinte Alicia und kam aus ihrer Deckung, rannte über die Straße und auf der anderen Seite die Böschung hinauf. Aus ihrer Tasche zog sie ihr Butterflymesser und fand den Typen im Gebüsch recht schnell, alleine durch sein tiefes Stöhnen.
„Was willst du, hm?“, fragte sie und hielt ihm das Messer an die Kehle. Ihr Blick alles andere als freundlich.
„Fick dich“, knurrte der Typ nur und spuckte ihr ins Gesicht, es war etwas Blut dabei.
Ungerührt wischte sich Alicia den Speichel nur ab und drückte die Klinge fester an die Kehle des Mannes.
„Ich frage nicht nochmal“, zischte Alicia und sah kurz zu Hanna, die nun ebenfalls bei dem Typen angekommen war. Sie sah der Blondine an, dass der Pfeil schmerzte, aber sie war hart im Nehmen.
„Und ich sage fick dich“, antwortete der Typ nochmal und ehe er sie nochmal anspucken konnte, schlug sie ihm mit dem Messer gegen die Schläfe, sodass er bewusstlos wurde.

@Hanna Fields
sorry das es so lange gedauert hat .__.


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#18

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 08.05.2020 14:06
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Nach dem Schuss ging ihr die Worte von Alicia wieder durch den Kopf. Diese, die so belanglos grad waren. Denn schon wieder zeigte sich, wie schnell sich das alles verändern kann. Hanna dachte daran ob Alicia viele Partner gehabt hatte, einfach um auf ihre Kosten zu kommen? Warum kam grad dieser Gedanke? Vielleicht weil Hanna nur an einer Frau hing? Diese Frau, die wohl nicht mehr Lebte? Der Schmerz empfachte soviele Gefühle und Erinnerungen, das sie nicht wirklich wahrgenommen hatte, was passierte. Sie bekam noch das mit Luxa mit und die Deckung die Alica suchte. Ihre Worte nach der Wunde nicht, sie dachte an die Worte die ihre Liebste sagte. Immer ruhig bleiben und niemals in Panik verfallen. Das tat sie grad. Hanna konzentrierte sich auf das Ziel, diesen Kerl aus seinen Loch zu holen. Denn Alica konnte nicht frei schießen, was man sofort ändern musste. Zittrig nahm sie den Stein und Atmete durch. Sie sah zu Alicia, beide verstanden sich auch ohne viel Worte. Das war auch nicht selbstverständlich gewesen, das noch Fremde sich so gut verstehen konnten. Hanna war gut was ablenken anging, also Schleuderte sie den Stein an ein Baum. Es knallte und wie erwartet, kam der Kerl raus, raus aus seiner Deckung. Alicia machte es ihn nach, 2 Schüsse erhellten den Wald. Schallen durch den Wald, wie ein echo. Es würde Beißer anlocken und vielleicht auch eine Gruppe. Den niemand Jagt alleine. Zumindest war ihr Gefühl so, Hanna blieb noch in der Deckung. Alicia ging in die Richtung, wo der Schütze war. Hanna Atmete durch bevor sie ihr folgte, sie kam nicht so schnell voran wie es Alicia tat. Die Zeit nutzte sie um sich umzusehen. Nach Spuren zu suchen. Äste Die vielleicht kaputt waren. Sie roch aber was. Benzin, was nur vermuten ließ das hier ein Wagen oder Bike stehen muss.


Hanna war sich sicher das dieser Kerl nicht allein war, ihr Gefühl sagte das. Sie kam der Szenerie näher, Alicia mit ein Messer in der Hand und grad dabei den Arsch so in die Fresse zu schlagen das er bewusstlos wird. Die Blonde sah sich diesen Kerl an. Er wirkte wie kein Nomade und er roch komisch. Dieser Geruch?
"Ich hab auf der Straße Benzin gerochen. Entweder ist er mit ein Bike hier oder mit ein Auto... Ich weiß aber nicht ob er allein hier ist.", sagte sie ruhig und sah sich um. Das versteck war bewusst gewählt. Auch der Bogen, er wollte nicht gehört werden. Eine Sache erkannte sie aber, ein Tuch, dieses rote Tuch mit einen Adler drauf. Sie hatte es schon mal gesehen. Als sie mit Shane unterwegs war. Diese Kerle hatte sie schon mal gesehen. Ihr wurde übel und nun zog sie ihren Bogen vom Rücken.
"Wir müssen gehen..", sagte sie und ihre Farbe im Gesicht verblasste nun.
"Ich hab mal diese Kerle schon mal getroffen. Wir müssen schnell weg und die Toten die Arbeit überlassen. Das es wie ein dummer Unfall aussieht.", ihre Stimme versagte durch den Schmerz leicht. Auch wenn es weh tat, der Pfeil musste drin bleiben. Es würde sonst schlimmer Bluten. Die Blonde sah sich um und lauschte. Sie versuchte zu hören ob doch noch mehr von den hier war. Es war nicht leicht sich auf was zu konzentrieren, wenn der Schmerz einen blendend. Aber sie musste es schaffen, es ging hier um Leben und Tot. Schwäche würde Hanna töten. Sie nahm von den Kerl die ganzen Pfeile, dabei biss sie sich fest auf die Lippe um kein laut oder Schmerz zuzulassen.
"Lass uns abhauen..", sagte sie und sah Alica an. Sie hoffte das sie ihr zustimmen würde. Den es war wirklich nur eine Frage von Minuten bis Tote hier her kommen. Die 2 Schüsse kann man nur überall gehört haben.



@Alicia Clark


nach oben springen

#19

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 29.05.2020 11:02
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Alicia hatte eigentlich keine große Lust sich länger mit dem Typen zu beschäftigen. Nun wo er bewusstlos war, überlegte sie, wie sie weiter verfahren sollte. Als dem Typen die Lichter ausgingen, wandte sich Alicia an Hanna.
„Nun, nachdem uns jetzt niemand mehr angegriffen hat, habe ich so das Gefühl der Idiot ist alleine“, gab Alicia zu bedenken und zuckte mit den Schultern, das Butterflymesser ließ sie unterbewusst in der Hand kreisen, ehe sie es zusammenklappte und in der kleinen Tasche an ihrem Gürtel verstaute. Erst jetzt fiel auch ihr der starke Geruch nach Benzin auf, so konnte eigentlich nur ein Motorrad riechen. Ein Auto stank nicht so sehr nach dem Treibstoff, außer es war ein sehr altes. Sie folgte Hannas Blick auf den am Boden liegenden Mann, auch sie bemerkte das rote Tuch mit dem Adler darauf. Es konnte Zufall sein, aber es sah doch sehr nach einem Bandenzeichen aus. Hannas Reaktion gefiel ihr ganz und gar nicht, denn die blonde Frau zog ihren Bogen vom Rücken und das ließ auch Alicia wieder das Gewehr vom Rücken holen.
Sie mussten gehen? Völlig erbleicht konnte Alicia Hanna ansehen, dass sie es wirklich mit der Angst zu tun hatte. Was hatten diese Kerle bitte getan um eine Frau so zu verängstigen?
Es schien Hanna wirklich ernst zu sein hier wegzukommen, also diskutierte Alicia nicht länger. In Hannas Zustand und am helligsten Tag konnten sie sowieso nichts machen. Außerdem mussten sie zunächst Hannas Wunde versorgen, denn mit einem Pfeil im Rücken konnte niemand sonderlich gut handeln. Der Schmerz den die Blonde empfand war deutlich in ihrer Stimme zu hören, also nicht Alicia nur und deutete Hanna an schon mal die Böschung hinabzugehen. Als die Blonde sie nicht mehr sehen konnte, steckte Alicia dem Typen das Messer am Hinterkopf in das Fleisch, sodass er das Atem aufhörte. Sie hatte schon viele Menschen getötet und auch, wenn der Typ versucht hatte sie beide umzubringen, verdiente es niemand als Beißer umherzuwandern. Sie zog das Messer wieder heraus, wischte es an der Kleidung des Mannes sauber und verstaute es dann wieder in der kleinen Tasche an ihrem Gürtel. Sie mochte das Töten nicht, doch nach den zehn Jahren in der Apokalypse machte es ihr auch nichts mehr aus, sie hatte keine Albträume mehr deswegen. Es gehörte zum Alltag irgendwie dazu, so traurig das klang.
Alicia kam das Gebüsch am Hang hinab und die beiden Frauen liefen im Schutz des Waldes an der Straße entlang. Sie hörten das Keuchen und Stöhnen der Beißer, die natürlich von den zwei Schüssen aus Alicias Gewehr angelockt wurden, doch sie konnten sie geschickt umgehen.
„Woher kennst du diese Männer?“, fragte Alicia dann nach einer Weile, als die Beißer weniger wurden und sie schon die Augen nach Luxa offenhielt. Ihre Stute lief nie weit weg, immerhin wollte sie ja wieder mit Alicia vereint sein, doch sie war auch nicht so dumm auf offener Straße stehen zu bleiben.
„Und warum hast du solche Angst vor ihnen?“, hakte sie dann weiter nach und hörte ein Rascheln im Gebüsch. Sie wollte gerade das Gewehr anlegen, als sie das vertraute Schnauben hörte und als sie ein paar Zweige zur Seite schob, stand die schwarze Stute vor ihr.
„Hey Liebe“, begrüßte sie das Pferd, legte ihre Stirn an die Blesse von Luxa und schloss einen Moment die Augen, ehe sie eine Hand an den Hals ihrer Begleiterin legte, „Alles gut, wir sind wieder vereint.“
Sie sah zurück zu Hanna und lächelte, ihr Gesichtsausdruck war jetzt weniger ernst, nun, wo sie Luxa wieder gefunden hatte. Schnell checkte sie das Fell der Stute durch, ob sie nicht von einem Beißer erwischt worden war und erblickte tatsächlich einen Beißer am Boden. Kurz sah sie Luxa an, dann grinste sie nur und klopfte der Schwarzen auf die Flanke, „Gutes Mädchen…“
Das Pferd hatte ausgetreten und einem Beißer den Kopf komplett zermatscht. Tja, auch die Tiere verstanden das Beißer Feinde waren und fanden ihre Wege und Möglichkeiten sich gegen sie zu verteidigen.

@Hanna Fields


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

nach oben springen

#20

RE: To the rescue (Hanna & Alicia)

in NP Archiv 24.06.2020 18:49
von Hanna Fields (gelöscht)
avatar

Man merkte und hörte es, das Hanna Ahnung von diesen Kerl oder dieser Gruppe hatte. Ihr war auch nicht gut dabei. Sie sah Sachen die grausam waren und ihr war nicht bewusst gewesen dieser Gruppe nochmal in die Arme zu laufen. Sie wusste das sie groß waren, waren gut organisiert und brutal. Grad zu Frauen, das war oft ihr Ziel. Frauen zu überfallen.
Der Geruch war gemischt von Blut und Benzin. Diese Mischung vergisst sie nicht, das war auch damals so gewesen als sie diese Gruppe traf. Shane hatte sie aber gerettet, davor nicht entdeckt zu werden. So sah sie was die Taten und ja beide wurden später auch erwischt. Sie hatten einige Töten oder verletzen können, vielleicht deshalb dieser Schutz auf Hanna? Er kannte sie noch? Dad kreiste grad durch ihren Kopf und ihr wurde schlecht. Das sah alica ihr an. Sie spürte es, spürte das Alicia diese Gefahr ernst nahm. Sie zog ihren Bogen, auch wenn es Schmerzen machte, aber es ging grad um ihr Leben. Alicia hatte ihr Gewehr wieder in der Hand und war zu allen bereit. Das beruhigte sie etwas, einen Partner zu haben auf den man sich verlassen kann.


Es erfordert viel Kraft Worte zu finden, deswegen war es gut das Alicia ohne zu zögern auch hier weg wollte. Sie ging schon vor und ließ sich Deckung geben. Den Bogen noch immer leicht in der Hand ging sie die Böschung langsam runter, es war erschwerlicher als es aussah. Grad durch den Pfeil der noch im Rücken steckte. Hanna sah nach hinten, als end Alica auf sie zu kam. Es tat gut Sie zu sehen und auch sie bei sich zu haben. Hanna schnaubte schwerer durch die Wunde, aber sie wollte keine Schwäche zeigen. Man hörte die Toten kommen, sie Rochen das Blut und die Schüsse haben sie in diese Richtung gelockt es war schlimm. Aber das reden lenkte von Schmerz ab.
"Shane..... Der Mann mit den ich mal eine Weile unterwegs war. Mit den kam ich an diese Gruppe. Sie haben Frauen gesucht, ausgeraubt, vergewaltigt und dann an einen Baum aufgehangen und ihnen den Bauch aufgeschnitten. Wir wollten helfen und kamen nicht weit. Vielleicht erkannte der mich und schoss deshalb. ", sagte sie und schnaubte schwerer. Es war schwer laufen und reden. Jede Bewegung spürte sie. Der Pfeil bewegte sich langsam mit im Fleisch. Aber er musste noch drin bleiben. Sie würde verbluten, sie müssten sicher sein bevor man sich daran machen kann. Hanna hörte ein Geräusch und blieb stehen, aber es war zum Glück nur das Pferd. Sie seufzte erleichtert auf und sah das Tier an. Es sah nicht verletzt aus, was gut war. Das hätte sich die Blonde nicht verziehen, wenn das Pferd noch verletzt wäre.
"Ich hoffe sie ist nicht verletzt?", das wollte Hanna sofort wissen. Alicia sah so aus als würde sie wohl auch nach Wunden sehen. Aber es wirkte nicht danach.
"Wir müssen weiter, ich möchte gern den Pfeil los werden. Er macht es mir schwer und ich Behindere dich nur damit.", ja sie war selbst zu sich sehr hart und es stimmte auch. So konnte sie nicht schnell agieren.



@Alicia Clark


nach oben springen


disconnected Survive Talk Mitglieder Online 18
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen