Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Wetterbericht

HOT HOT SUMMER ... endlich strahlt sie Sonne und wärmt unsere abgekühlten Körper. Die Damen haben gebräunte Haut und die Herren, lassen sich ein kühles Bier schmecken. Sonne satt und so langsam kommen wir echt ins schwitzen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 34 Grad. Packt die Sonnencreme ein, verbrannte Haut kann sehr schmerzhaft sein.

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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 93 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 20 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 22 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 10 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 14 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 24 Bewohner -----------------------

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Walking Dead Charas: Rosita, Ezekiel, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

☀ Der Sommer ist da und wird sehr sehr heiß. Dürre und starke Gewitter sind keine Seltenheit ☀
#1

Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 13.01.2020 22:11
von Daryl Dixon | 6.036 Beiträge

Ich war gerade dabei ein paar Kaninchen zu Häuten, als ich meine Schwester näher kommen sah. Sie lebte seit einigen Monaten bei uns und es war noch immer ungewohnt. Ich hatte ehrlich gesagt kaum noch Gedanken an sie gehabt, immerhin waren wir auch vorher lange getrennt gewesen. Jedoch fiel mir gleich auf, dass sie mir doch sehr ähnlich war. Schon überraschend irgendwie. Jetzt fehlte nur noch Merle, aber ob der alte Sack noch lebte, was eine andere Sache. Eigentlich haute ihn so schnell nichts um!
"Moin"
Kam es kurz von mir und auch wenn ich ab und an zu ihr schaute, machte ich meine Arbeit weiter.
"Eingelebt?"
Typisch Dixon, Worte waren was für Spinner^^

@Cassandra Dixon





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#2

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 14.01.2020 10:01
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

Selbst nach Wochen im Cottage, war es nicht leicht für Cassandra die überlebensnotwendigen Gewohnheiten der vergangenen Jahre wirklich von sich zu schieben. Die vergangenen Jahre war sie immer wieder mehr nacht- und dämmerungsaktiv gewesen, zum einen weil es eben sicherer war, tagsüber zu schlafen und zum andere weil das Jagen um die Mittagszeit eben noch nie wirklich viel Sinn gemacht hatte.

„Bin schon ne Weile wach…“ doch seit sie im Cottage war, waren ihre alten Routinen irgendwie auf den Kopf gestellt und so war es wenig verwunderlich das Daryl ernsthaft gedacht hatte, dass sie erst gegen Mittag aufgestanden war. An manchen Tagen war es ja wirklich so gewesen. Nur heute nicht. „Mehr oder weniger.“ An diesem Tag hatte sie mehr über einer Landkarte gebrütet, als bis in die Puppen zu schlafen. Sich einmal durchstreckend schritt sie über die zwei Stufen des Bungalows hinab zum Gras um sich dann auf eben diese Stufen zu setzen und ihrem Bruder dabei zuzusehen wie er mit wenigen Handgriffen ein Kaninchen häutete „Brauchst du die Sehnen?“

@Daryl Dixon


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#3

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 15.01.2020 21:41
von Daryl Dixon | 6.036 Beiträge

"Aha"
Kurz blickte ich zu meiner kleinen Schwester hoch. So richtig glauben konnte ich es immer noch nicht, dass sie nun wieder bei mir war. Seit dem Merle damals mit seinem Mädel weiter gezogen ist, hatte ich nichts mehr von ihm gehört. Was er wohl sagen würde, das Cassandra den Weg zu mir gefunden hatte. Klar freute ich mich darüber, aber ich konnte es eben nicht so ausdrücken, aber sie kannte mich gut genug, um das zu wissen.
"Brauchst du sie?"
Fragte ich sie nun und schaute sie nun richtig an und das nicht nur kurz. Sie hatte so viele Züge von mir, kaum zu glauben, das sie nicht mein Zwilling war. Es machte mich aber stolz zu sehen, was aus ihr geworden ist.

(du wohnst bei mir ne?!)

@Cassandra Dixon





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#4

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 15.01.2020 21:53
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

Sein Aha hätte auch von ihr kommen können. So wie sie da in der herbstlichen Sonne saß, den Blick gen Himmel gerichtet wären Vorträge über den Sinn oder Unsinn des Lebens nicht einmal etwas für Cassandra gewesen, wenn sie grundsätzlich dafür zu haben gewesen wäre. Aber das war sie nicht, zumindest in der Regel. Einige Ausnahmen hatte es da durchaus gegeben. Alex zum Beispiel wenn er sie auf die Palme brachte oder Norman wenn er wieder den Oberlehrer mit ziemlich abgebrühten Ansichten hatte raushängen lassen. Doch für derlei war es wohl noch zu früh, Daryl und sie waren zu lange getrennt gewesen, um direkt dort ansetzen zu können wo sie aufgehört hatten.

Dennoch genoss Cas die Zeit hier bei ihrem Bruder. Genau genommen war sie so heil froh ihn wiedergefunden zu haben, dass sie geblieben war, obwohl das hier eigentlich so gar nichts für sie war. „Ja … brauch neue Pfeile und die Sehne am Bogen ist durch.“ Doch obgleich die tiefe der alten Gefühle in ihren Worten kaum mitschwang, war sie da. Daryl war noch immer ihr großer Bruder. Der Kerl, der ihr beigebracht hatte zu jagen. Der Mann der ihr gezeigt hatte wie man ein paar Tage im Wald überstand wenn man nichts bei sich hatte. „Aber wenn du willst bekommst den Rest von deinem alten Kompo-Bogen dann wieder.“ Der Mann der ihr die Liebe zum Jagen mit Pfeil und Bogen vermittelt hatte und dieser Gedanke verleitete sie nun dazu, ihn breit grinsend anzusehen. Er hatte vermutlich absolut keine Ahnung dass ihr aktueller Bogen aus den Überresten seines alten zusammengebastelt worden war.

@Daryl Dixon

OCC Ja genau.


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#5

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 18.01.2020 00:20
von Daryl Dixon | 6.036 Beiträge

Nachdem ich mit dem Hasen fertig war, legte ich diesen weg. Vor allem hoch, damit Seven da nicht heran kam, obwohl er gut erzogen war und dies nicht einfach tat. Ich zündete mir ne Kippe an und warf ihr eine rüber.
"Du rauchst doch noch oder?"
Zumindest konnte ich mich mal an so eine Zeit erinnern. Allerdings hatte ich auch viel Zeit mit ihr zusammen verpasst, was aber nicht meine Schuld war. Dennoch konnte ich sie in meine Welt damals entführen und sie lernte sehr schnell. Vielleicht ein Grund, warum sie heute noch lebte.
"Du hast dich gemacht kleine Schwester"
Ja da sprach sogar ein wenig Stolz mit drin. Sie war immerhin meine Schwester und klar empfand ich auch was für sie. Sie lebte bei mir, was selbstverständlich für mich war.
"Wo hast du dich überall so herum getrieben vorher?"
Auch wir hatten eine spannende Zeit hinter uns, aber nun wollte ich erst mal was von ihr erfahren.

@Cassandra Dixon





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#6

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 18.01.2020 08:56
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

Den Kopf leicht gehoben und die Sonne genießend, kam Cassandra nicht umhin diese seltsame Mischung aus warmer Brise mit leicht salziger Note erneut unbeschreiblich zu finden. So viel sie umher gezogen war, sie war nie wirklich in die Nähe des Meeres gekommen und das obwohl das eigentlich immer auf Alex und ihrer Liste von Dingen, die sie erledigen wollten, bevor sie ins Gras bissen gestanden hatte. Tja auf ihrer Liste war dieser Punkt nun erledigt und wer wusste schon, ob Alex nicht auch grad irgendwo saß, sich die Sonne aufs Gesicht scheinen und die frische Meeresbrise genießen würde. Möglich war es immerhin.

Noch in diesen Gedanken versunken fing sie mehr aus Reflex denn aus Aufmerksamkeit die Kippe auf, die ihr Bruder ihr zuwarf „Ich rauche, ich trinke und seit meiner Zeit in Vegas spiel ich …“ erwiderte sie dann mit der zwischen ihre Lippen geschobenen Kippe, bevor sie diese mit einem alten Armeefeuerzeug, dass sie vor einer Weile gefunden hatte, ansteckte und ihren Blick hob, als ein doch ungewohntes Kompliment – und als solches fasste sie seine Worte auf – in ihre Richtung kam. Natürlich sie hätte ihm jetzt lang und breit erklären können, dass sie gar keine andere Wahl gehabt hatte, oder das sie vor Jahren entschieden hatte nie wieder am Boden zu kauern und aufzugeben. Aber irgendwie bracht sie das nicht über die Lippen und wie es schien hatte Daryl sich diesbezüglich kein Stück verändert, denn er hatte offenbar gar nicht erst erwartet, auf seine Worte eine Reaktion zu erhalten. „Mal hier mal dort…“ Ganz im Gegenteil, ihn interessierte offenbar mehr, was sie so getrieben hatte und diese Frage brachte sie nicht nur dazu, daran zu denken, was sie alles erlebt hatte sondern auch daran wie alles begonnen hatte „Als es losging war ich in Vegas … du weißt schon, die Stadt in der jeder als das neu anfangen kann, was er sein will.“ Und bei dieser Erinnerung legte sich gar so etwas wie ein wehmütiges Lächeln auf ihre Lippen „Hatte grad meine eigene Bleibe als das Militär begann die Stadtteile abzuriegeln.“ Aber wie sollte es auch anders sein, „War echt ein beschißenes Timing.“ verflucht sie war endlich vorangekommen und dann boom, Ende der Welt.

@Daryl Dixon


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#7

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 23.01.2020 21:48
von Daryl Dixon | 6.036 Beiträge

Aufmerksam sah ich meine Schwester an, als sie sich die Kippe anzündete. Schon krass irgendwie, wie sie sich entwickelt hatte. Mir gefiel es, da es zu mir passte. Doch nun erzählte sie mir etwas aus ihrem Leben, was ich leider verpasst hatte. Aber was sollte man machen, wir hatten alle unsere Päckchen zu tragen und schauten, wie wir überlebten. Niemand von uns dreien, hatte ein schönes, behütetes Leben. So war das nun mal und so hatten wir uns nun weiterentwickelt.
"Wirst du hier bleiben?"
Wollte ich wissen, da es gut sein konnte, dass sie das Ziel hatte, irgendwann weiterzuziehen. Immerhin kannte ich mich und wir hatten das gleiche Blut, wenn auch nur teilweise. Sie erzählte mir von Vegas.
"Da wollte ich früher auch immer hin, hatte aber nie die Kohle"
Schade das sie es nie wirklich auskosten konnte, durch diese beschissene Apokalypse. Doch dies konnten wir uns eben nicht aussuchen.
"Vegas ist doch sicher untergegangen, so viele Menschen, alles Zombies"
Überlegte ich und zog an der Kippe, während ich mir dies nun vorstellte. Ich konnte mich ja selber noch dran erinnern, wie es in Atlanta damals aussah.

@Cassandra Dixon





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#8

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 24.01.2020 20:07
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

In Augenblicken wie diesen, erwartete ein Teil von ihr noch immer aufzuwachen und zu erkennen, dass alles nur ein Traum gewesen war. Doch es war kein Traum. Wie auch immer hatten sich ihre Wege am Ende doch wieder gekreuzt und so unwirklich es in manchen Momenten auch sein mochte, Daryl wieder zu haben, es war genau das, was sie so unendlich lange gewollt hatte. Warum sonst hätte sie sich an den Erinnerungen der gemeinsamen Zeit festklammern sollen, wenn nicht weil sie Daryl schlicht weg vermisst und nicht selten gebraucht hatte? Alex mochte in vielen Situationen Daryl ersetzt haben, doch er war eben er und Daryl war Daryl „Vorerst ja … kein Plan ob ich für das hier gemacht bin.“ Dennoch hatte der wahrgewordene Traum eben auch eine Kehrseite. Nach all den Jahren die sie mal mehr mal weniger allein oder mit Alex allein umhergezogen war, waren ihr all die Menschen hier fast zu viel und mitanzusehen wie nahe manche von ihnen ihrem Bruder standen, tat dann eben auf eine verrückte Art und Weise doch etwas weh.

Doch für den Moment wollte sie bleiben und allein das sie begann ihm zu erzählen wo sie gewesen war, offenbarte genau diesen Entschluss. „Der Stripp war teuer …“ meinte sie dann also mit einem breiten Grinsen „Aber da war ich nur zu meiner mehr oder weniger Hochzeit.“ Das schließlich bei der Erinnerung an diese total verrückte Nacht in ein helles Lachen mündete. „Hundert Dollar für die Drinks aber zweitausend für Elvis und ein bis das der Tod…“ Rückblickend war das vermutlich wirklich das verrückteste, das sie je getan hatte. Immerhin war Alex damals wirklich kaum mehr als ein großer Bruder für sie gewesen. Aber egal. Dieser Tage war sowas ohnehin egal und letztlich wusste Cas dass das, was sie einander versprochen hatten wirklich bis zum Tod halten würde.

Ein Tod der sie damals beinahe eingeholt hatte „Am Stripp war´s heftig … die Casinos waren … oh Fuck.“ Sie konnte sich noch an die verstörenden Bilder der News Sender erinnern, an das MGM scheinbar über Nacht zum Zentrum eines verflucht schlechten Films geworden war. „ich war in North Vegas und als das Militär abzog ab ich alles dran gesetzt aus der Stadt rauszukommen.“ Aber so war es vermutlich überall gewesen. „Und du? Wo warst du … zuhause ja wohl nicht, so leergefegt wie alles war.“ Daryl war es sicher kein Stück leichter gefallen mit diesem Wahnsinn klar zu kommen. Er mochte immer der starke und zuversichtliche gewesen sein, aber … verdammt wer war damals schon mit alldem klar gekommen?

@Daryl Dixon


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#9

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 28.01.2020 21:14
von Daryl Dixon | 6.036 Beiträge

"Wenn du es schaffst dich hier an Regeln zu halten und Rick, sowie mich als Anführer respektieren kannst, könntest du hier sicher leben. Am Anfang fiel mir das ganze in einer Gruppe auch schwer, du kennst mich. Und ab und zu brauche ich meine Ruhe und verschwinde mit @Seven in den Wald und bleibe dort auch erst mal, aber im Grunde habe ich hier meine Familie, meine Freunde und ich würde sie nicht mehr alleine lassen"
Gab ich zu, da ich mal genauso dachte wie sie über Gruppen und Kolonien. Wir waren uns da schon immer sehr ähnlich, auch wenn wir verschiedene Mütter hatten. Diese Gene von unserem Vater wurden weitergereicht.
"Bekommst du das hin? Dich anzupassen? Es lohnt sich!"
Versprach ich ihr. Ich lebte hier gerne und würde in keine andere Kolonie wechseln. Zu dem habe ich in @Rick Grimes NPC einen Bruder und besten Freund gefunden und dann war da noch @Rosita Espinosa die mir den Kopf völlig verdrehte. Ich holte uns ein Bier und gab ihr eins, während sie erzählte, trank ich dieses und rauchte meine Kippe auf.
"Du scheinst viel erlebt zu haben. Vegas ist sehr belebt, da waren sicher viele Beißer!"
So stellte ich mir das in jedem Fall vor. Wo war ich gewesen?
"Ich kam von der Jagd ... da begegnete ich den ersten Beißer. Und dann wurden es immer mehr. Nach Hause bin ich nicht mehr zurück. Der Alte war eh schon fast tot. Merle holte ich aus dem Knast raus, dann waren wir erst mal zusammen unterwegs, bis ich Rick und seine Leute fand"

@Cassandra Dixon





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#10

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 29.01.2020 09:47
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

Würde sie es auf Dauer schaffen hier in dieser Gemeinschaft zu leben? Sich vollends einzubringen und die in der Vergangenheit so bitter nötigen bis in den Himmel ragenden Mauern um ihr Innerstes abzutragen? Cassandra konnte es nicht sagen und wenn sie ehrlich zu sich selbst war … konnte sie nicht einmal sagen, ob sie das wirklich wollte. Natürlich war da dieser innere Drang, das was sie immer ersehnt hatte nicht loszulassen aber … würde sie wirklich alles ablegen können, dass sie am Leben gehalten hatte? Und das lange bevor die Welt vor die Hunde gegangen war?

„Du solltest inzwischen wissen, dass ich niemanden ohne guten Grund in die Beine gehe.“ Meinte sie dann also auf seine Frage hin. Sie hatte kein Problem damit, sich auf die alten Erinnerungen einzulassen und Daryl zu vertrauen, auch wenn er sich ebenso wie sie verändert hatte. Sie hatte nur ein Problem damit, Fremden blind zu vertrauen und darauf zu bauen, dass diese wissen würden, was sie taten und obgleich sie nun schon ein paar Monate hier war, waren die meisten für sie eben noch immer Fremde. Cassandra brauchte nun einmal länger als andere, um sich auf jemanden einzulassen und nun von Daryl zu hören, dass das hier seine Familie war machte es ihr kein Stück leichter. Sie wollte nicht zu viel Emotion darin aufbauen aber … ab und an fühlte es sich eben noch immer so an, als hätte sie zwar ihren Bruder wieder gefunden, aber zeitgleich eben auch nicht. Weil die Welt sich weitergedreht hatte, weil er weitergelebt hatte, als sie einfach nur versucht hatte nicht zu zerbrechen. Der rationale Teil ihres Wesens wusste wie seine Worte gedacht waren, der emotionale Teil in ihm hatte daran aber ganz schön zu knabbern.

Ein Glück das er aufstand und kurz im Bungalow verschwand, so konnte Cas all die Gefühle mit roher mentaler Gewalt dahin zurückschieben, wo sie von niemanden bemerkt werden konnte. Als er dann wieder kam, ergriff sie das Bier das er ihr reichte um es dann neben sich zu stellen und stattdessen eines der Kaninchen vom Tisch zu ziehen und das kleine Klappmesser aus ihrem Stiefelschaft zu ziehen „Nicht nur Vegas … selbst am Damm waren es verflucht viele.“ Erinnerte sie sich dann während sie mit wenigen Handgriffen eine der Sehnen vom Fleisch trennte um dann das Kaninchen zurück auf den Tisch zu legen, bevor sich ihr Kopf hob. „Tausende Touristen die hoch zum Park gekarrt werden um den Damm und den See zu sehen oder eine Tour zu machen … wir brauchten fünf Tage um tief genug reinzukommen um einigermaßen Ruhe zu haben.“ Um den Anfang ihrer eigenen Odyssee flüchtig zu offenbaren bevor sie einen Moment schwieg und ihren Bruder einfach nur ansah „Wo ist er?“ und als ihr Blick sich senkte und sie begann die Sehne mit ihrem Fuß am Boden zu fixieren und vorzubereiten sprach sie aus, was sie seit Monaten beschäftigte. Wo war Merle?

@Daryl Dixon


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#11

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 16.02.2020 17:18
von Daryl Dixon | 6.036 Beiträge

"Scheiße"
Kam es aus meinem Mund, als sie mir erzählte, wie es in Vegas aussah. Dies war schon einige Jahre her, wer weiß wie es heute dort aussah. Es war jedoch unwichtig, da ich nicht das Bedürfnis hatte, dort hin zu fahren. Da gab es nichts, was wir gebrauchen könnten. Geld hatte keinen Wert mehr, hatte es für mich eh nie.
"Überall das gleiche Bild, es hat sich scheinbar überall gleichzeitig ausgebreitet. Ich bin froh, dass es dir gut geht und du es geschafft hast!"
Sagte ich ehrlich und war mir sicher, das es die Dixon Gene waren, die sie gerettet haben. Wir wurden schon früh an so eine ähnliche Welt gewöhnt und mussten auf uns selbst aufpassen. Das kam uns nun zugute. Ich beobachtete, wie sie mit dem toten Hasen umging und trank mein Bier.
"Ich kann dir nicht sagen wo er ist. Habe ihn vor ein paar Jahren im Gefängnis das letzte mal gesehen, mit seiner ... Freundin?! Da ging es ihm noch gut. Ich bin mir sicher, das er am Leben ist!"
In diesem hatten wir einige Jahre gelebt, bis es überfallen und zerstört wurde. Ein toller Ort, wenn nicht gerade gemütlich.
Merle war ein harter Hund, niemand würde ihn einfach so killen können. Als sie mich fragend ansah, räusperte ich mich.
"Im Knast"

@Cassandra Dixon





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#12

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 16.02.2020 17:37
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

Scheiße war exakt das Wort, dass ihr damals am Beginn ihrer Wanderschaft ziemlich häufig über die Lippen gekommen war. Scheiße und FUCK. An manchen Tagen waren das die einzigen Worte die sie laut ausgesprochen hatte und an anderen hatte sie diese Worte in so ziemlich jeden Satz gepackt, den sie gesprochen hatte. „Kannst du laut sagen…“ aus Nevada rauszukommen war kein Kinderspiel gewesen und sie hatten schon in den ersten Tagen mehr als einen Verlust zu verzeichnen gehabt. Aber so war das nun mal wenn auf einmal Tode herumliefen und einem fressen wollten. Man tötete oder man wurde getötet. An sich ein recht einfaches System und Cas hatte damals nicht lange gebraucht, um es zu verinnerlichen.

Aber so wie sie Daryl in Erinnerung hatte, war er auch nicht in einer Ecke gehockt und hatte gezittert. „Der Vorteil am Nationalpark war … es gab Wasser und die Bäume waren hoch genug um mit einem Seil gesichert ein paar Stunden Rast zu machen.“ Erzählte sie ihm dann mit knappen Worten wie die ersten Wochen nach dem Zusammenbruch von einfach allem für sie verlaufen war. Ja sie hatte versucht etwas zu essen zu finden, sich nicht zu sehr von der Gruppe mit der sie unterwegs gewesen war nerven zu lassen und sich hohe stabile Äste gesucht, die ihr Gewicht tragen konnte um mit einem Seil gesichert dort zu schlafen. Doch dann hob sich die tiefe Stimme ihres Bruders wieder und fast schlagartig hob sich ihr Kopf „Unser alter Herr hat mich abgehärtet, du mir gezeigt worauf es draußen ankommt und … naja … ich hab gelernt das Schmerz auch gut sein kann, weil er dich vorantreibt, weil er dich nur noch fester zubeißen lässt.“ Gut wirklich gelernt hatte sie das nicht, sie hatte es nur realisiert als ihr Pflegevater sie mit Isolation, Nahrungs- und Wasserentzug und emotionaler Folter versucht hatte zu brechen. Ja Hunger, Durst, Schmerz, Einsamkeit … all das was andere negativ empfanden, war für Cassandra eine Triebfeder weiter zu gehen um an einen Ort zu gelangen, an dem es nicht so heftig war.

Und dann, als die bitteren Erinnerungen abklangen und den davor entstandenen wichen da glitt glatt ein schnaubendes Lächeln über ihre Lippen „Wer hätte gedacht das ausgerechnet ihr eine findet … hätte immer auf dich gewettet.“ Denn als er ihr erzählte das Merle mit einer Frau abgezogen war … verflucht das Bild würde wohl nie in ihrem Kopf harmonieren. Dennoch wenn Merle auch nur noch einen Funken so wie damals war, würde er noch leben „Er kommt wieder … hat er doch immer getan oder?“ und wenn er noch lebte, würde er wieder kommen und he, allein um Merle wieder zu sehen würde sie bleiben. Sie wollte einfach sein sau doofes Gesicht sehen wenn er erkannte dass die kleine Nervensäge bis jetzt durchgehalten hatte.

@Daryl Dixon


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#13

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 03.03.2020 22:42
von Daryl Dixon | 6.036 Beiträge

// wir sollten ein Gesuch nach Merle aufmachen, auch wenn er in der Serie tot ist, bei uns nicht :-)

"Ich bin froh, das du noch lebst und dich durchgebissen hast. Aber ich hätte auch nichts anderes erwartet, denn wie du schon sagst, wir haben dich abgehärtet. Hatte das ganze doch was gutes!"
Stellte ich dabei fest und trank mein Bier fast aus. Ich zog an meiner Kippe und atmete den Nikotin tief ein. Noch fand ich Kippen, aber ich war schon dabei, die selber herzustellen. Konnte man zwar nicht vergleichen, aber eben besser als nichts.
"Merle ist ein Kämpfer und er hat sich verändert, auch wenn man es nicht glauben mag. Ein wenig zumindest."
Ich sah sie etwas erschrocken an, sie mich doch eigentlich kannte. Ich war nie der Beziehungstyp, hatte mal ein paar Bettgeschichten, aber das wars auch schon. Ich liebe meine Unabhängigkeit und wollte diese mir auch von niemanden nehmen lassen.
"Ist ja nicht Merles erste, aber sie ist teilweise wie er gewesen und konnte sich gut vor ihm behaupten. Sie war genau richtig für ihn. Wer weiß ob die beiden überhaupt noch zusammen unterwegs sind!"
Konnte ja auch sein, das sie sich getrennt haben oder getrennt wurden oder tot waren. Konnte alles sein, aber daran wollte ich gar nicht denken.
"Wie sah es bei dir aus? Hattest du nen Kerl?"
Fragte ich nun mal neugierig nach und lehnte mich an den Balken. Mein Bier trank ich nun richtig aus und stellte die Flasche weg.

@Cassandra Dixon





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#14

RE: Hänsel & Gretel // Daryl & Cassandra

in Shortplays 05.03.2020 20:20
von Cassandra Dixon | 402 Beiträge

„Du weißt doch dass ich nicht einfach so einknicke.“ Kam es dann mit einem leisen Lachen über ihre Lippen. Denn so unschön das Thema an sich war, nicht alles war im Haus ihres Vaters schlimm gewesen. Klar wenn der alte Mann wach und zum Prügeln aufgelegt gewesen war, war es für keinen von ihnen leicht, aber wenn er nicht da war oder gepennt hatte, dann hatte es auch schöne Momente gegeben und Cas hatte es eben doch immer wieder geschafft, Daryl davon zu überzeugen dass er sie einfach in den Wald mitnehmen MUSSTE. Ein nein hatte ihr kleiner Dickkopf einfach nicht gelten gelassen.

Das war vermutlich auch der Grund warum es ihr nun schwer fiel, sich vorzustellen das Merle sich verändert hatte. Er war irgendwie immer abgehauen wenn’s hart gekommen war. „Schwer vorzustellen.“ Dass er irgendwann dann doch einen Wandel durchlebt hatte … nein Cas würde das wohl erst glauben, wenn sie es mit eigenen Augen sehen könnte. Aber he, bei Merle wusste man nie woran man war, er könnte jeden Augenblick durch die Tür kommen oder sich Jahrelang nicht sehen lassen. „Sieh mich nicht an als hätte ich dich KO geschlagen.“ Doch darum ging es ja grade ohnehin nicht mehr. Sie amüsierte sein Blick und als er dann danach fragte ob es bei ihr jemanden gegeben hatte, biss sie sich glatt schmunzelnd auf die Lippe „Vorher sowas wie ne spontane unüberlegte Ehe … seither … ab und an gibt’s da jemanden.“ Denn irgendwie war es selbst für sie seltsam, mit ihrem großen Bruder über ihre Kerle zu sprechen. Oder allgemein darüber zu reden. „Und bei dir?“Es war schon wirklich ewig her, dass so eine Frage wichtig gewesen war.

@Daryl Dixon


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