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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Winter ... Es ist wieder soweit. Wieder einmal müssen wir mit den Tücken des Winters kämpfen. Vorräte sollten weise verteilt werden. Wege sind vereist, also rutscht nicht aus! Ganze Häuser könnten zuschneien. Macht euch auf was gefasst!

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----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

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#1

I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 24.04.2020 13:52
von Casey Marshall (gelöscht)
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Von der eigenen Familie verbannt zu werden, empfand Casey als Verrat. Er war sich keiner Schuld bewusst, denn wie sollte es auch wenn er im Recht war. Schon immer war der ältere Bruder etwas schwieriger als der jüngere. Die Army brachte ihn vielleicht etwas mehr Lektionen als das was er bisher im Leben je erlernt hatte, aber trotzdessen blieb er weiterhin schwierig. Befehle von seinem jüngeren Bruder zu nehmen, konnte er nicht tolerieren. Auch wenn er der große tolle Anführer war, zweifelte Casey öfters an seinen Führungsqualitäten. Nachdem die Situation völlig außer Kontrolle er geriet und Casey gleich auf Mitglieder der Anarchy Riders los ging unterdessen zwei von ihnen halb tot zusammen schlug, hatte Jax die Nerven zu dick getragen und seinen jüngeren Bruder verbannt. Man ließ ihm noch Ausrüstung, Proviant und Waffen, um dort draußen wenigstens allein überleben zu können. Casey fühlte sich seitdem von seiner Familie verraten und hintergangen, weshalb er ihnen auch schwor ihnen bei Not nicht zu helfen. Seitdem durch lief er allein die Straßen. In den letzten Tagen konnte er sich ein Fahrzeug bereit stellen und etwas Benzin von einem anderen Fahrzeug beschaffen. Mit einem einfachen amerikanischen Geländewagen, fuhr Casey in Richtung Süden. Großstädte wollte er vermeiden, da es als einzelner Überlebender ziemlich leichtsinnig war. Die vielen Geschäfte und Häuser waren eine Goldgrube für andere Überlebensgruppen und genauso stark waren Städte von Infizierten besudelt. Casey verfolgte frische Reifenspuren, ohne zu wissen wie viele mit dem Fahrzeug fuhren, ging er das Risiko ein. Seit seiner Verbannung hatte er keinen Krümmel Proviant finden können, abgesehen von seinen Vorräten der Anarchy Riders, die inzwischen leer waren. So wie er die Spur einschätzen konnte, war die Spur nur wenige Stunden alt. In einer kleineren Vorstadt, endeten die Reifenspuren, woraufhin auch Casey seinen Wagen etwas abgelegener parkte. Mit einer P30 Pistolenschusswaffe ausgerüstet, trug der ehemalige Militärsoldat ein HK416 Sturmgewehr. Die Waffen stammten nicht aus den USA, aber Casey nahm die Waffen mit, nachdem das Zivilistenlager überrannt wurde. Casey wusste sich in seiner Umgebung zu bewegen, sich ihrer anzupassen und auf jegliches Geräusch zu achten. Tatsächlich hörte er Fußabdrücke, die jedoch nicht von einem Infizierten sein konnten. Dafür waren diese zu deutlich, zu gerade. Casey achtete genau auf jedes Signal, achtete genauer auf seine Umgebung und konnte nicht mehr als eine Person ausfindig machen. Als er plötzlich eine Frau von Haus zu Haus bewegen sehen konnte, näherte Casey sich mit gezückter Waffe ihr. Offensichtlich plünderte sie, schien allein zu sein, wenn sich der Anschein nicht täuschen ließ. In kaum hörbaren Schritten, näherte er sich ihr von hinten und hielt schließlich seine Pistole direkt an ihrem Hinterkopf. "Die Waffe fallen lassen. Ganz langsam", befahl er im deutlichen Unterton. Vom weiten konnte er bereits erkennen das sie bewaffnet war. Wäre ja auch blöd unbewaffnet frei herum zu laufen. Immer wieder schaute Casey um sich, falls nicht noch andere Überlebende hier sich aufhielten. Er konnte noch nicht ganz sicher sein ob sie wirklich völlig allein unterwegs war. Er drückte mit der Waffe deutlicher gegen ihren Kopf. "Waffen fallen lassen oder mein Finger rutscht ganz ausversehen am Abzug. Überleg's dir, Hübsche", wiederholte er sich und wurde deutlicher. Als sie dem folge leistete, taste er ihre Kleidung nach weiteren Waffen ab oder möglichen Gegenständen, womit sie ihm gefährlich werden könnte. Als er sie umdrehte und in ihr Gesicht sah, fing Casey an sie breit anzugrinsen. "Da hatte ich sogar recht mit dem hübsch sein. Kaum vorstellbar das du ganz allein unterwegs bist." Nachdem er alles an ihr abgesucht hatte, blieb er einen Meter vor ihr stehen und richtete weiterhin seine Pistole auf sie. "Wo ist der Rest von euch oder willst du mir lieber gleich sagen wo euer Camp ist? Wie viele seid ihr?" Die junge Frau mit brünettem Haar, wirkte nicht besonders taff. Allerdings wirkte sie auch nicht grade scheu oder ängstlich. Casey hatte Schwierigkeiten sie einzuschätzen. Er ließ sie nicht aus den Augen. Von irgendeiner Gruppe oder Gemeinschaft musste sie kommen, aber das verriet sie ihm ganz sicher nicht so leicht, weshalb Casey sich auch nicht scheute Maßnahmen zu setzen um das zu kriegen was er wollte. "Mach es mir nicht so schwer. Ich hatte heute eigentlich nicht vor in schlechte Stimmung zu kommen. Ich wette euer Zuhause ist gar nicht mal so weit entfernt. Vielleicht bin ich auch grade erst vorbei gefahren ..."

@Anna Avery


zuletzt bearbeitet 24.04.2020 13:52 | nach oben springen

#2

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 04.05.2020 13:37
von Anna Avery | 337 Beiträge

Es war nun schon einige Tage vergangen seit dem sie an der vermeidlichen, noch sicheren Quarantänezone in Washington D.C vorbeigezogen waren. Es hatte sich wohl oder übel und welch Überraschung herausgestellt das es diese schon längst nicht mehr gab. Sie war genau so ein weiterer Trümmerhaufen gewesen wie wohl alles, was man in dieser Welt noch finden konnte. Also hatte die Gruppe, den ganzen Weg von Kanada nach Amerika aufgenommen nur um zu erfahren das Amerika ebenso beschissen war und nur ein weiterer trostloser Fleck auf der Landkarte. Kenan, ein Mitglied oder eher gesagt nun ein ehemaliges Mitglied der Gruppe hatte einen Funk abgehört in diesem Koordinaten versteckt waren für Leute die immer noch nach einem sicheren Ort suchten, für Leute die sich nicht mit dem ganzen Mist der Untoten abgefunden haben. Leute, die sich angeblich immer noch damit beschäftigten was der Grund war, der zum Weltuntergang führte und wie man diesen natürlich wieder rückgängig machte. Nun es hatte sich wohl herausgestellt das der Funk sich nicht bewahrheitete sondern schon deutlich älter war und ein Signal diesen immer wieder in Dauerschleife abgespielt wurde. Der Weg war sozusagen völlig umsonst gewesen auch wenn es dort wo sie davor waren auch nicht sonderlich besser war, dennoch war so eine verdammt lange Reise nicht unbedingt ungefährlich und hat dem ein oder anderen Mitglied der mittlerweile neunköpfigen Gruppe das Leben gekostet. Auch wenn Anna selbst ziemlich skeptisch war aufgrund des vermeidlichen Funks der Sicherheit versprach, ging sie mit. Sie hatte schließlich keine andere Wahl, zu dem sie deutlich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich in der Verfassung war zu diskutieren. Zu dem schuldete sie der Gruppe auch eine gewisse Loyalität, nach dem sie nach dem Angriff auf die kanadische Safe Zone deutliche Verletzungen mit sich gezogen hatte und mit hoher Wahrscheinlichkeit gestorben wäre, hätten diese nicht die Entscheidung getroffen sie mitzunehmen. Etwas was Anna umso mehr hinterfragte nach dem sie schon mehrmals sah wie die Gruppe Entscheidungen traf und handelte. Manche würden dies als moralisch verwerflich sehen, andere nennen es überleben. Anna wusste nicht wieso, die Gruppe sie damals mitnahm, wo sie doch verletzt war und mehr als nur eine Last, doch sie fragte auch nie .. und würde das vermutlich auch nie tun. Jedenfalls hatte Kenan mit seinen Falschinformationen die Gruppe gefährdet und das war wohl das Schlimmste was man tun konnte. Auch wenn Anna der Meinung war, das dies jedem verdammten Idioten hätte passieren können, sagte sie nichts und sah zu wie sie ihm am gleichen Tag noch, an der Quarantänezone an einem Strick aufknüpften. Anna stand einfach nur da und hatte zugesehen wie sich seine Augen rot färbten und seine Lippen blau. Und ja man konnte sagen die Schwarzhaarige verfolgte dieser Anblick. Es war nicht so gewesen das sie nicht schon viele Tote gesehen hatte und auch für ein paar davon verantwortlich war aber … es war wohl immer etwas anderes jemanden sterben zu sehen für den man Symphathie empfand oder? Es waren nun schon einige Tage nach diesem Ereignis vergangen und die Gruppe war schon bereits weitergezogen und hatte in einem kleinen Waldstück nähe einer kleinen Vorstadt ihr Lager aufgeschlagen. Wie Anna selbst in der Vorstadt landen konnte war ganz einfach. Die Tatsache was an der Quarantäne Zone in Washington geschehen war nahm die Schwarzhaarige deutlich mehr mit als sie zugab und ja sie brauchte wohl Abstand von den Leuten, die so grausam handelten aber gleichzeitig ihr Leben retteten. Mit der Ausrede das die Dunkelhaarige jagen ging verschwand sie aus dem Lager. Es war nichts ungewöhnliches das jemand alleine loszog um zu jagen. Es war wohl nur ein wenig unklug wenn man nur vorgab zu jagen um dann alleine durch eine zu mindestens augenscheinlich verlassene Stadt zu laufen. Gut früher oder später musste sie wohl doch zurück und zu mindestens mal auf die Schnelle noch einen Hasen zu erlegen, sonst würde ihre kleine Lüge wohl auffallen. Die Sonne stand bereits weit oben am Himmel als Anna die, doch recht übersichtliche Vorstadt betrat. Eigentlich hatte sie kein Ziel vor Augen gehabt aber wenn sie schon mal hier war dann konnte sie sich auch umsehen, wer wusste ob sie vielleicht doch nicht etwas nützliches fand, außerdem würde das die Dunkelhaarige deutlich ein wenig ablenken. Anna lief durch die Straßen, hinterlief deutliche Geräusche auf dem Asphalt als sie sich umsah. Schnell konnte sie feststellen das sich dieser Ort wohl kaum von den anderen unterscheidete. Alles war deutlich heruntergekommen und die Natur holte sich langsam das zurück was ihr gehörte in dem sich förmlich durch die Gebäude fraß. Anna versuchte sich so leise wie möglich zu bewegen, wer wusste ob von den Leichen, die ihr ab und an begegnen, nicht doch noch eine aufstand. Sie stieg durch das kaputte Fenster eines wohl ehemaligen Lebensmittelladens und fing an sich umzusehen. Das die Stadt wohl doch nicht so verlassen schien und sich ein andere Überlebender hier rum schlich fiel ihr nicht auf. Anna war deutlich aufmerksamer gewesen, doch da ihre Gedanken ganz wo anders waren als sie sein sollten und sie die letzte Nacht wenig Schlaf abbekommen hatte, ließen diese Fähigkeiten deutlich nach. Anna beugte sich gerade über eine Kiste mit verschiedenem KrimsKrams darin, streckte ihre Hand rein und wollte diese durchsuchen als sie den doch bekannten Lauf einer Waffe an ihrem Hinterkopf spürte. Deutlich erschrocken darüber blieb sie einen Moment nur regungslos sitzen ehe sie einfach nur die Augen schloss. Erst als der Fremde mit erneutem Druck seine Forderung wiederholte, schnaufte die Dunkelhaarige deutlich hörbar. Anna war lebensmüde aber sterben wollte sie noch lange nicht. „Okay … Okay … „ murmelte diese nur mit einem unterdrückten wütenden Ton in der Stimme. Ja sie war wütend, das sie leichtsinnig gewesen war. Anna richtete sich langsam auf ließ die 9mm Pistole mit einem deutlichen, dumpfen Geräusch auf den Boden fallen. Als er dann noch ihre Kleidung abtastete, schlich sich nur ein leichtes Grinsen auf ihre Lippen. Der Fremde war nicht dumm und schon gar nicht so leichtsinnig. Kurz darauf sah sie nur wie ihr Messer ihrer Pistole auf dem Boden Gesellschaft leistete und Anna atmete nur wieder aus. „Du weißt schon das sich das nicht gehört … jemanden einfach so anzugrabschen?“ fand die Dunkelhaarige deutlich ihren sarkastischen Ton wieder. Als der Fremde sie umdrehte, konnte auch Anna nun sehen mit wem sie es zu tun hatte. Er war männlich, das hatte sie natürlich schon an seiner Stimme gehört, deutlich größer als Anna und sah auch noch recht gut aus mit seinen blonden Haaren und seinen blauen Augen, nur schade das er eben die Waffe auf die Schwarzhaarige richtete. Anna hatte immer noch ihre Hände leicht nach oben angehoben und verzog nur das Gesicht bei seinem Grinsen. Diese dämliche, überlegene Grinsen das Anna ihm am liebsten aus dem verdammten Gesicht hauen würde. „Komplimente bringen dich auch nicht weiter? Vielleicht bin ich ja wirklich alleine … ich meine ...“ Anna sah sich um. „Du bist es doch auch?“ Anna versuchte deutlich Zeit zu schinden, in ihrem Kopf waren bereits ihre Gedanken in Gange, wie sie am besten aus dieser Situation rauskommen würde. Aber irgendwie schien das gar nicht so einfach wenn der Gegenüber bewaffnet war. Würde Anna ihn einfach angreifen, war sie tot. Bewegte sie sich um vielleicht eines der Regale vor seine Füße zu werfen, war sie tot. Nach ihrer Pistole am Boden zu greifen führte zu dem selben Ziel. Zu dem wusste sie auch nicht ob er wirklich alleine war, selbst wenn sie es schaffte hier abzuhauen konnten draußen immer noch seine Freunde warten und ihr eine Kugel in den Kopf verpassen. „Nach deiner Waffe zu urteilen wirkst du nicht unbedingt so als wärst du schlecht ausgestattet und hättest es nötig, arme, wehrlose Frauen in einem heruntergekommenen Gebäude zu bedrohen. Also warum nimmst du dir nicht den Scheiß aus meinem Rucksack und verschwindest wieder? „

@Casey Marshall


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#3

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 12.05.2020 16:28
von Casey Marshall (gelöscht)
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Die Welt da draußen war gefährlich. Vor allem wenn man alleine unterwegs war, sollte man seine Umgebung auf keinsten Fall unterschätzen. Inifizerte und auch andere Gefahren existierten da draußen. Man musste immer auf der Hut sein. Grade als Einzelkämpfer. Nun war dieses hübsche Ding unter seiner Schusslinie geraten. Völlig allein? Irgendwie zweifelte Casey daran. Noch konnte er nicht von ihr ablesen das sie sich alleine gut selbst verteidigen konnte. Aber sie war bewaffnet und natürlich traf er reine Vorsichtsmaßnahmen aus und befahl ihr ihre Pistole auf dem Boden zu legen und durchsuchte sie nach weiteren Waffen. Ein Messer konnte Casey ihr noch abnehmen. Der ehemalige US-Soldat drehte sie somit um, hielt seine Waffe weiterhin auf sie und ließ sie nicht aus den Augen. Man sollte seinem Gegenüber niemals unterscheiden. Auch wenn sie eine Frau war, könnte sie dennoch etwas drauf haben. "Seit wann gibt es zu diesen Zeiten noch Rechte?" Fragte er die Brünette und blieb einhalb Meter vor ihr stehen. Woher sie auch kam. Dort gab es Menschen, eine Zivilisation, Vorräte, Waffen und Munition. "Was macht dich so sicher das ich allein hier draußen bin?" Casey legte seinen Kopf etwas schräg und machte sich auf einen Tisch gemütlich, während er die junge Frau weiterhin bedrohte. Sie fragte warum er sich nicht einfach nahm was sie besaß und danach nicht einfach verschwand. In ihrem Rucksack war mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht besonders viel zu erbeuten, also wollte Casey mehr. "Weil ich mehr will als deinen Scheiß aus deinem Rucksack will. Du wirst mir sagen wo euer Camp ist oder was das auch immer ist, wo du und deine Leute euch aufhaltet. Ich bin mir sicher mit deinen Leuten kann man irgendwie verhandeln", grinste er in sich hinein. Casey stand auf und bewegte sich wieder ein paar Schritte auf die junge Frau zu. "Ich war unhöflich nicht wenigstens mich beim Namen zu nennen.. Ich bin Casey. Kann ich auch wissen wie du heißt? Ist einfach für mich besser und persönlicher, da wir nun für ne' kurze Weile uns gegenseitig an der Pelle haben. Ich mag es die Leute mit Namen zu nennen." Er rechnete bereits damit das sie nicht gewillt war den Aufenthalt ihrer Leute zu nennnen, wenn sie überhaupt einer Gemeinde angehörte. Möglicherweise konnte sie ihn sogar anlügen, ihn an der Nase führen und dann in eine Falle locken. So genau konnte er sie bisher nicht lesen und war auch nicht besonders geübt darin Menschen zu lesen. "Wenn du kooperierst, kommt auch niemand zu Schaden. Deine Leute nicht, du nicht. Niemand wird verletzt", versprach Casey ihr und hob ihre Pistole und das Messer auf, welches sie vor sich abgelegt hatte. Nun nahm der Ältere sein Gewehr runter. "Die Entscheidung ob du kooperierst oder nicht, bleibt ganz dir überlassen. Aber wäre ich an deiner Stelle, würde ich es tun ohne groß zu warten", riet er ihr. Sie mochte eine Frau sein, doch das machte für Casey keinen großen Unterschied. Er machte es ihr deutlich. Wenn er das Pech zog, würde er in Kürze von ihren Leuten überrascht werden. Dann sähe es anders aus. Der US-Soldat war jedoch zuversichtlich.

@Anna Avery


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#4

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 23.05.2020 13:47
von Anna Avery | 337 Beiträge

Der Fremde schien ziemlich zuversichtlich in dem was er tat, was Anna nur verriet das er das sicherlich nicht zum ersten Mal tat. Eine Person zu bedrohen oder gar auszurauben. Sie umzubringen? Vielleicht. Das er zögern würde, selbst wenn sie eine Frau war daran zweifelte die Dunkelhaarige keinen Moment. In dieser Welt hier waren wir alle Killer, es gab nur einen einzigen Unterschied und zwar ob es uns gefiel oder nicht. Gut dennoch wäre Anna in einer umgekehrten Situation wohl nicht so geduldig mit ihm umgegangen. Sie hätte ihn genau so wenig einfach über den Haufen geballert aber sie hätte schon deutlich gemacht das ein Schweigen nicht als Antwort zählte und hätte wohl schneller den Abzug gedrückt als er es war. Auch wenn diese Situation gerade ihre Leben kosten konnte war die Frau mit den irakischen Wurzeln, doch erstaunlich ruhig. Es war ihr nicht egal das er sie mit einer Waffe bedrohte und bei bestem Willen sie wollte auch heute nicht sterben. War sie denn wirklich schon so abgestumpft gewesen das sie so etwas wie Panik nicht mehr verspürte? Was eher Glück für sie war, in Panik konnte man nicht klar denken und man tat oft ziemlich dumme Dinge. „Anscheinend noch eine ganze Menge, sonst hättest du mich wohl schon erschossen.“ murmelte die Schwarzhaarige nur provokant. Nein Rechte gab es nicht mehr, zu mindestens nicht hier draußen. Ihr Blick glitt wieder in ihre Umgebung. „Ganz einfach. Dein vorlautes Mundwerk verrät dich und deine Art wie du mich bedrohst. Du wirkst sofort wie jemand der sich ungern Befehle erteilen lässt und lieber sein eigenes Ding durchzieht. Du würdest in einer Gruppe durchdrehen in der du nichts zu melden hättest.“ Anna legte ihren Kopf ein wenig schief. „Und selbst wenn sich Leute um dich rum versammelt hätten … nun Gruppenmitglieder bleiben nie weit entfernt von ihrem Anführer … und da in diesem Raum nur du und ich sich aufhalten. … Nichts für ungut.“ Anna war wohl nicht sonderlich in der Position zu grinsen aber sie tat es. Sie konnte sich natürlich auch irren und jeden Moment könnten hier noch mehr herein gestapft kommen aber wenn Anna eins gelernt hatte, dann war es mit all den Jahren die Körpersprache ihres Gegenübers zu studieren. Die verriet manchmal oft mehr als Worte selbst. „Und wenn ich nun mal alleine bin?“ entgegnete Anna diesmal, deutlich wütender. „Ich kann dich gerne zu den Leuten bringen mit denen ich eine zeit lang unterwegs war aber dann würdest du nichts finden als Knochen und Leichen.“ probierte Anna ihren Bluff. Sie würde diesen Kerl ganz bestimmt nicht freiwillig den Weg in das Lager ihrer Gruppe deuten und damit tat sie auch ihm einen Gefallen, denn sie würden wohl kaum mit jemandem wie ihm handeln. Wohl eher ihn seinen Sachen berauben und das ganze mit einem Kopfschuss beenden. Und mit Anna würde man wohl das selbe tun, schließlich hatte sie die Gruppe gefährdet in dem sie eine Gefahr mit ins Lager schleppte. Die junge Frau blickte ihr wieder auf als der Fremde, der sich nun als Casey herausstellte seinen Namen verriet. Wieso tat er das? Womöglich war derjenige vor ihr nicht mehr ganz dicht? Weil sie wohl nun eine kurze Zeit miteinander zu tun haben werden? So ein Quatsch. „Willst du meinen Namen wissen, damit du nicht all zu sehr ein schlechtes Gewissen hast, jemanden erschossen zu haben deren Namen du noch nicht mal weißt?“ fragte diese nur und ihr Blick richtete sich geradewegs auf den jungen Mann. „Anna. Es war dann Anna der du eine scheiß Kugel in den Kopf gejagt hast.“ Ihre Stimme klang wieder wütend und so langsam ging es der Schwarzhaarigen gewaltig auf die Nerven in solch einer Situation zu sein, genau so wie diese überlegene Art, die Casey ausstrahlte. Und für einen kurzen Moment spielte sie wirklich den Gedanken das Risiko einzugehen und eins der Regale umzuwerfen, sich ihr Zeug zu schnappen und einfach abzuhauen, doch dann … nahm er einfach die Waffe herunter, behielt diese aber natürlich noch in seiner Hand. Niemand würde verletzt werden, war er sich da absolut sicher? In Anna's Kopf raste im Moment einfach der Gedanke auf den jungen Mann loszugehen und tatsächlich setzte sie bereits einen Schritt nach vorne, doch beließ es dann dabei, schluckte ihre Wut herunter, was nur mäßig klappte. Er wäre ihr körperlich überlegen, das war einfach so. „Niemand wird verletzt sagst du?“ wiederholte die Dunkelhaarige noch einmal und schwieg einen Moment. „Gut. In Ordnung.“ gab sie dann nach, setzte eine deutlich ruhiger Facette auf ehe sie dann langsam wieder nach ihrem Rucksack griff und diesen aufzog. Ihre Hand wollte nach ihren Waffen greifen, doch Casey kam ihr zuvor und hob diese auf. Nur verständlich, Anna würde auch der Person, die sie bedrohte ihre Waffen zurückgeben. „Wenn ich schon meine Waffen nicht mehr bekomme, dann pass wenigstens auf mich auf. Ich hab deutlich ein weniges Interesse mich vom wandelnden Tod beißen zu lassen.“ schnaubte diese nur. Ja Anna schien von außen nun deutlich kooperativer aber wenn Casey glaubte sie würde ihn einfach so zu seinem Jackpot führen … dann musste er noch viel über Menschen lernen.

@Casey Marshall


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#5

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 25.05.2020 15:40
von Casey Marshall (gelöscht)
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Töten oder getötet werden. Jeder musste so handeln, so wie er es für richtig hielt, um am Leben zu bleiben. Casey hielt jede lebendige Person für eine Bedrohung. Mochte er gar so ungefährlich aussehen. Jeder stellte eine Bedrohung dar, da man niemanden trauen konnte. Jeder war auf sein eigenes Überleben kontzentriert. Genauso wie Casey, der diese Frau mit seiner Schusswaffe bedrohte. Wenn sie schon allein herum strolchte, musste es noch mehr von denen geben und wo es mehr Menschen gab, dann gab es auch mehr Vorräte, Ausrüstung und Waffen. Diese Frau war der Schlüssel dafür, um ihm das zu beschaffen, mussten sie erst einmal dorthin gelangen und das ging nur durch ihre Kooperation. Als die Brünette Frau jedoch ihr Mundwerk öffnete und auch noch Recht hatte, reagierte Casey wütend. Er machte zwei Schritte auf sie zu und drückte seine Waffe direkt gegen ihre Stirn. "An deiner Stelle würde ich die Klappe halten." Sie hatte recht, obwohl sie sich nicht mal kannten, hatte sie recht. Casey kam bisher nie in Gruppen zurecht in Ausnahme der Army, wo er mit seinen Brüdern diente. Er ließ sich ungern Befehle erteilen, sondern hatte selbst gerne die Oberhand. Sein Bruder machte es ihm nicht leicht, da Casey seine Führungsfähigkeiten oftmals in Frage stellte. "Du brauchst nicht auf eine tun, die gut darin ist Menschen zu lesen oder zu anaylisieren. Du weißt einen Scheiß", entgegnete der Brünetten und ließ wieder von ihr ab. Was glaubte sie wer sie war? Ganz schön leichtsinnig und mutig zugleich, sich provokant ihm gegenüber zu stellen bei einem der die Waffe in der Hand hatte und nicht sie. Sie sagte die Leute bei denen sie untergekommen war, waren nicht mehr am Leben. "Woher soll ich dir das abkaufen? Du könntest mir jetzt irgendeinen Bullshit erzählen, um versuchen deine Haut zu retten oder eben um die Leute von dort zu schützen", fragte er sie. So würde er es vermutlich auch an ihrer Stelle probieren, aber die Situation war ja umgekehrt. Die junge Frau stellte sich mit den Vornamen Anna vor. "Okay, Anna. Wenn du es nicht soweit kommen lässt und tust was ich sage, lasse ich dich gehen. Es hängt ganz an dir." Er ließ ihr die Wahl. Die Frage war nun, wozu entschied sie sich? Als sie seine Worte wiederholte das niemand verletzt werden würde, nickte er. "Wenn alle kooperieren, hast du mein Wort", versprach er ihr. Anna schien bereit zu sein mit ihm zu kooperieren. Sie spielte hoffentlich keine kleinen Spielchen mit ihr, andernfalls sollte sie es bitter bereuen. Genauso wie es ihren Leuten ergehen würde. Casey folgte genau ihren Bewegungen ihrer Hände und Griffe. Als sie nach ihren Rucksack griff und an ihre Waffen kam, war er mit seiner Hand schneller und nahm ihr diese sofort aus der Greifweite. "Wenn du dich gut anstellst, dann passiert dir auch nichts", versicherte er ihr und wartete darauf das sie startbereit war. Eine Geisel bei sich zu haben, konnte auch ihm zum Verhängnis werden. Er war dadurch leichter angreifbar für die Untoten, sowohl als auch für andere Überlebende, die mit der ganzen Situation gar nichts zu tun hatten. Er forderte sie auf raus zu gehen, hielt seine Schusswaffe an ihrem Rücken gerichtet und führte sie zu seinem Geländewagen, mit dem er sie verfolgt hatte. "Okay. Du fährst. Und keine dummen Spielchen. Der Benzin sollte noch eine Weile reichen", sprach er und öffnete ihr die Fahrertür, wo sie sich rein setzen sollte. Casey ging direkt über zum Beifahrersitz und hielt seine Waffe weiterhin auf sie gerichtet. "Wie viele seid ihr?" Fragte er. Natürlich stellte er solche Fragen, denn schließlich musste er Information über den Ort haben, wenn er schon vorhatte Vorräte von dort zu stehlen. Ihm war durchaus bewusst das die Situation verdammt riskant war, daher konnte er jederzeit ein Rückzieher machen und es sich anders überlegen. "Erzähl mir doch ein bisschen. So können wir die Fahrt etwas netter gestalten", grinste er provuzierend. "Was mich aber auch interessieren würde, was du hier in der Gegend alleine gemacht hast. Wissen die eigentlich das du hier bist?"

@Anna Avery


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#6

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 30.05.2020 18:58
von Anna Avery | 337 Beiträge

Anna spannte ihren Hals nur etwas an als sie dann die Waffe an ihrem Kopf spürte und in seine wütenden Augen blickte. Da hatte die Dunkelhaarige definitiv einen Nerv getroffen, so das sie sich ein triumphierendes Grinsen deutlich verkneifen musste. Sie zweifelte nicht daran das der Fremde groß zögern würde einfach den Abzug zu drücken wenn er Anna's Spielchen Leid war. Und wie schon erwähnt hatte diese eher weniger das Interesse das Licht ausgeknipst zu bekommen. Nach dem Anna ihren Rucksack aufgezogen hatte und sich versicherte wo genau Casey ihre Waffe an seinen Körper verstaute, richtete er weiterhin seine Waffe auf sie, deutete damit nach draußen zu gehen. Anna schnaubte nur wütend, eine deutliche Wahl blieb ihr ja nicht weswegen sie sich mehr oder weniger langsam in Bewegung setzte und aus dem Gebäude raus trat Es war noch hell, doch der Horizont war von einer Schar aus dunklen Wolken bedeckt. Anna würde es nicht wundern wenn es heute wie so oft in den letzten Tagen regnen würde. Casey lotzte Anna zu seinem Geländewagen und die Schwarzhaarige hob immer mehr fragend ihre Augenbraue an. Nicht nur das er einen fahrbaren Untersatz in der Apokalypse hatte und Anna es eher nötig hätte ihn auszurauben, sondern er wollte auch das sie fährt. Ganz schön mutig, das er glaubte Anna könnte überhaupt fahren oder würde das Auto nicht gegen den nächsten Baum lenken oder gar eine Klippe runter fahren Sicher würde dieser vorher den Abzug drücken. Aber dennoch …. . Das Risiko musste er wohl eingehen und wenn er fuhr konnte er Anna auch schließlich keine Waffe an den Kopf halten. Auch wenn Anna nicht sonderlich Interesse hatte selbst einen Unfall zu bauen, wenn sie heute drauf gehen würde dann würde sie dafür sorgen das Casey auch darunter leidet und sei es nur wenn sie seinen verdammten Wagen schrottet. Die junge Frau stieg nur ein, es dauerte keine Sekunden bis der junge Mann neben ihr saß und ihr weiterhin die Waffe gegen die Schläfe drückte. Anna würdigte ihn keines Blickes, blicke nur starr voraus als sie den Motor startete und es sich aber nicht verkneifen konnte absichtlich mit einem lauten Quietschen, das durch das Durchdrehen von Reifen verursacht wurde, loszufahren. Das sie genau in die entgegengesetzte Richtung fuhr wo sich ihre Gruppe befand, verriet sie natürlich nicht. Vielleicht würde sie einfach nur weit genug fahren, bis der Tank leer wurde und der Wagen hoffentlich mitten in der vollkommenen Einöde stand.Aber eigentlich wusste sie im Moment nicht was sie am Besten tun sollte aber ihr würde was einfallen. Das tat es nämlich immer. Und dann ging es los, genau das was Anna eigentlich vermeiden wollte und viel lieber das Schweigen genossen hatte. Er fing weiter an mit ihr zu reden, stellte ihr Fragen. Nur flüchtig wandte sich ihr Blick kurz zur Seite, sah das provokante Grinsen und Anna's Verlangen den Wagen gegen einen Baum zu setzen wuchs direkt. Für einen kurzen Moment bereute sie es wirklich ihn nicht von Anfang an in der arabischen Sprache geantwortet zu haben. Dann hätte er sie nicht verstanden und er würde denken sie verstehe ihn nicht. Genug um dir eine Kugel in den Kopf zu jagen. lag es ihr bereits auf der Zunge aber die Waffe am Kopf hinderte es sie es laut auszusprechen. „16. Wir sind 16. Überwiegend Männer als Frauen … und keine Kinder.“ antwortete diese nur knapp. Bei seiner nächsten Frage war Anna schon fast gezwungen ihn anzusehen. Nun hatte er einen Nerv getroffen. Natürlich wussten sie es nicht, schließlich dachten sie Anna sei auf der Jagd. Anna richtete ihren Blick wieder auf die Straße. „Ich habe geplündert, das hast du ja gesehen. Und ich mag einfach keine Gesellschaft. So einfach ist das.“ Eine Lüge aber Anna behielt weiterhin ihr ernste Gesicht. Sie wusste das auf dem Weg eine Stadt lag, weil sie mit ihrer Gruppe daran vorbei gelaufen war. Durchgegangen waren sie nicht. Große Städte waren gefährlich, nicht nur aufgrund von Untoten, sondern auch aufgrund anderen Plünderern. Aber diese war erst mal Annas Ziel … vielleicht würde sie Casey dort irgendwie los werden. Mit dem Auto würden sie wahrscheinlich nicht länger als eine knappe Stunde brauchen. Das Anna so wenig wie möglich mit ihm sprechen wollte, ließ sie ihn direkt spüren. Schließlich konnte sie auch Gegenfragen stellen aber dafür war sie nicht in Position und es war ihr im Grunde auch scheiß egal, dafür wollte sie zu ihrem Gegenüber eine Kugel in den Kopf schießen. Dennoch zog sich diese verdammte Stunde und die Dunkelhaarige hatte irgendwann mal gehofft das Casey's Arm schwer wurde aber er hielt weiterhin deutlich seine Waffe auf sie. Anna verringerte die Geschwindigkeit als sie am Stadtrand ankamen. Auch hier waren die Häuser heruntergekommen, alles schien leer und verlassen und die Straßen waren mit stehenden Autos blockiert, die man ab und an aber noch umfahren konnte. Anna fuhr weiter, das sie nebenbei nach einer Gelegenheit suchte um den Fremden neben sich loszuwerden ließ sie sich natürlich nicht anmerken. Anna's Blick richtete sich gerade wieder auf die Straße als sie plötzlich abprubt abbremste. Dieses plötzliche Verhalten musste sie nicht erklären als ein fremder Mann plötzlich auf die Straße taumelte, seine Hand ausstreckte und nach Hilfe rief. Seine Hand bedeckte seine rechte Seite und er humpelte, schien verletzt. Anna's Blick wisch kurz zu Casey ehe sie dann nur die Augen leicht zusammenkniff. „Das ist niemand von meinen.“ murmelte diese nur. „Aber verletzt ist dieser ganz bestimmt nicht.“ murmelte diese und ehe sie eine Reaktion von Casey abwartet, trat die Dunkelhaarige aufs Gas, fuhr auf den angeblich hilflosen Mann zu. Sie wusste das dieser wegspringen würde. Sie wusste es einfach. Und sie behielt Recht, naja nicht ganz. Mit einem lauten 'Shit' zog dieser seine Pistole, war plötzlich wie geheilt und schoss auf die Windschutzscheibe des Geländewagens ehe Anna ihn nur mit der vorderen Ecke des Autos zur Seite rammte. Anna hielt nicht an, fuhr weiter, denn wenn sie jetzt anhielt wäre das eine ganz schlechte Sache, denn schon bald kamen seine Freunde aus dem Versteck, mehr als Anna gedacht hatte, die von allen Seiten auf den Wagen schossen. Ein Stein flog von der Seite machte die Scheibe kaputt. Anna versuchte konzentriert zu bleiben und vor allem sich nicht erschießen zu lassen, doch als sie weiter hinten sah das die Straße von liegenbleibenden Autos blockiert war stieß diese auch nur ein „Fuck!“ aus. Doch bevor sie sich für eine Richtung entscheiden konnte, sah sie nur aus dem Augenwinkel wie ein rollendes Auto von der rechten Seite auf sie zu kam, doch es war bereits zu spät. Das Auto rammte sie und Anna verlor die Kontrolle über den Wagen ehe dieser nur gegen eine Wand des Gebäudes knallte und somit zum Stehen blieb. Anna's Kopf schlug gegen das Lenkrad und für einen Moment würde alles schwarz. Es waren vielleicht Minuten vergangen als Anna nur brummend ihren Kopf anhob. Ihre Sicht war noch leicht verschwommen und schon bald spürte sie das warme Gefühl von Blut das von ihrer Stirn runter lief. Noch bevor sie reagieren konnte hörte sie nur wie die Fahrertür sich öffnete und sie jemand rauszog. Für einen kurzen Moment dachte sie es sei der Fremde, Casey. Doch dann wurde ihre Sicht klarer als sie in ein noch fremderes Gesicht blickt der gerade ein Messer zog. Anna reagierte sofort schlug ihm dieses direkt aus der Hand und kassierte als Dank direkt eine harte Ohrfeige von dem Fremden, welche sie zu Boden beförderte. Dieser kniete sich sofort über sie, legte seine Hände um ihren Hals und drückte zu. Anna wehrte sich aber da sie unbewaffnet war, war die Chance durch körperliche kraft herauszukommen schwer. Ihre Hand versuchte etwas neben sich zu greifen, tastete panisch um her als diese endlich einen rettenden Stein packte und sie diesen mit voller Wucht gegen die Schläft des Plünderers schlug und dieser sofort zu Boden ging. Anna keuchte, ging sofort in Deckung als weitere Schüsse fielen.

@Casey Marshall


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#7

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 03.06.2020 17:07
von Casey Marshall (gelöscht)
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Anna traf Casey genau da wo sie ihn treffen wollte. Dabei war es Casey Fehler seine Schwäche nicht anzumerken. Indem Aspekt den sie traf, musste er selbst noch lernen sich besser zu beherrschen, sonst würden andere diese Schwäche sich zu Nutze machen und sollte er das zulassen, auf gar keinen Fall. So etwas konnte man sich vor allem zu Zeiten wie diesen nicht erlauben. Casey forderte Anna dazu auf das Gebäude zu verlassen, indem sie sich befanden, während er von hinten seine Waffe auf ihren Kopf gerichtet hielt und jederzeit dazu bereit war den Abzug zu tätigen. Er führte sie zu seinem Wagen mit dem er die Verfolgung nach ihr aufnahm und setzte sich direkt neben ihr auf dem Beifahrersitz. Vorerst sollte sie fahren. Sollte sie es tatsächlich wagen ihn in eine Falle zu locken oder sich Spielchen einfallen zu lassen, würde sie es dann bitter bereuen. Casey garantierte für nichts. Selbst wenn sie eine Frau war, ließ er sich nicht für dumm verkaufen. Er ging einfach davon aus das Anna Auto fahren konnte. Während sie fahren würde, konnte er besser aufpassen das sie keine Dummheiten machte. Während er sie weiterhin mit seiner Waffe bedrohte, startete sie den Motor und sah ihn dabei nicht an. Casey saß direkt neben ihr, ließ sie nicht aus den Wagen und blickte gelegentlich aus dem Fenster um die Umgebung zu schauen oder festzstellen ob ihm irgendetwas bekanntes vielleicht vorkam. Wie lange die Fahrt dauern würde, wusste er nicht, aber es konnte ja nicht schaden sich ein bisschen während der Fahrt zu unterhalten. Außerdem konnte er Anna dadurch besser ausfragen, wenn er schon vorhatte ihr Camp auszurauben, sollte er möglichst viele Informationen bekommen. Sechzehn Leute waren nicht grade wenig. "Wie viele davon können mit Waffen umgehen oder sind dazu in der Lage sich zu verteidigen?" Casey wusste nicht ob es vielleicht Alte in der Gemeinde gab von der Anna kam. Vielleicht log sie ihn auch an und in Wahrheit waren sie gar nicht so viele. In solchen Situationen Gedanken lesen zu können, wäre nun wirklich gut. Nach seiner Frage was sie alleine draußen machte, konnte ihre gegebene Antwort dazu nicht ganz abwegig sein. Es klang im Prinzip glauhaft, aber Casey war sich der ganzen Situation dennoch skeptisch. Er traute ihr nicht. Während der Fahrt konnte er spüren das Anna nicht nach reden war. Völlig logisch, denn sie wollte ihre Leute schützen und so wenig wie möglich über sich und die anderen preisgeben. Als Anna plötzlich abrupt abbremste, zuckte auch Casey erschrocken zusammen und blickte in Richtung Straße, wo ein von außen scheinbar hiflloser Mann nach Hilfe rief. Schwer zu glauben ob er wirklich im Not war, weswegen er unbedingt dafür war das Anna einfach weiter fuhr. Als sie wieder Gas gab, konnte er noch so eben zur Seite springen. Plötzlich zückte dieser seine Waffe aus seinem Ärmel und schoss auf die Windschutzscheibe des Wagens. Anna drückte mehr aufs Gas, während Casey ebenfalls mit ihr den Kopf einzog und versuchte im Rückspiegel einen Einblick zu erhalten. Offensichtlich war es eine größere Gruppe an Männern, die vorhatte die Beiden zu überfallen. Mehrere Schüsse fielen. Die Fensterscheiben splitterten dadurch kaputt. Casey versuchte beim nächsten Winkel heraus auf zwei der Kerle zu schießen. "Fahr schneller", befahl er ihr und zweifelte auch nicht daran das sie das Gegenteil machte. Es war offensichtlich das diese Leute nicht zu ihr gehörten. Immer wieder schossen sie auf den Geländewagen. Als plötzlich noch ein weiterer Wagen auf sie zugerollt kam und ihren rammte. Anna verlor die Kontrolle, krachte direkt in eine Mauer. Beide Insassen wuren für einen Moment durch geschüttelt. Auch Casey stieß sich den Kopf. Eine Wunde an der Seite der Stirn zog er sich zu. Er konnte sich kaum regen, als ihn schon jemand raus zog und über den Boden schliff. Casey versuchte dagegen anzukämpfen, versuchte sich abzuwenden um wieder auf geraden Füßen zu stehen. Als er das schaffte, schlug er dem Angreifer mitten ins Gesicht, gleich mehrmals. Casey drückte ihn zu Boden, währenddessen sein Angreifer ein Messer zückte und es ihn direkt in sein Unterleib drückte. Casey schrie vor Schmerzen auf, blieb aber über ihn und schlug weiterhin brutal auf ihn ein bis sein Angreifer kaum noch regen konnte. Während das Messer noch in Casey steckte, stand er auf und zog es auf, woraufhin eine Menge Blut aus ihm heraus drang. Das blutige Messer stach der ehemalige Soldat direkt in den Kopf seines Angreifers. Casey ging zum Geländewagen, wo Anna nicht mehr aufzufinden war. Wahrscheinlich war sie schon abgehauen oder jemand zog sie raus. Er holte sein Sturmgewehr hervor und ging anschließend in Deckung. Dabei achtete er auf jedes kleinste Geräusch. Bei den nächsten Schritten die er hörte, die scheinbar auf ihn zu gingen und nicht wussten wo er genau steckte, beugte Casey sich hervor und schoss gleich mehrere Kugeln auf die Beiden die sich ihn bewaffnet genähert hatten. "Gebt auf oder sterbt. Eure Entscheidung!" Rief er laut raus als Casey wieder in Deckung ging. Allzu viele sollten es nicht sein und dann hatte er auch noch Anna aus den Augen verloren, verdammt.


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#8

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 26.06.2020 16:31
von Anna Avery | 337 Beiträge

Anna saß keuchend hinter ihrer Deckung, brauchte einen Moment um sich nochmal neu zu sortieren und einen einigermaßen Überblick über die ganze Situation zu bekommen, auch wenn das ganze nicht sonderlich einfach war, wenn man unter Beschuss stand. Mit einem schmerzvollen Zischen fuhr sich die Dunkelhaarige an den Kopf, betrachtete kurz die blutverschmierten Finger ehe ihr Blick zu dem Wagen fiel. Der war dahin, zu mindestens würde sein Besitzer Casey nicht in die Lage kommen diesen zu reparieren, so lange sich diese fremden Plünderer hier aufhielten. Apropo Casey, diesen Mistkerl hatte sie doch aus den Augen verloren. Anna hoffte nicht das er geflohen war. Ganz bestimmt nicht weil sie sich Sorgen machte sondern weil er noch ihre Waffen hatte. Ihr Gewehr und ihr Messer. Und wenn dann hoffte die junge Frau das diese Arschlöcher ihn erwischten. Die Gelegenheit ihn zu suchen musste sie wohl erst noch verschieben. Erstmal musste sie hier weg, doch unbewaffnet wäre das reiner Selbstmord. Ihr Blick fiel nochmal zu der Leiche neben sich, die Anna vor einigen Minuten noch mit einem Stein ausknockte, ehe sie ihre Rettung erblickte. Anna wartete bis der jenige der auf ihre Deckung schoss nachladen musste und griff schnell an den Hosenbund des leblosen Mannes neben sich, zog einen Revolver heraus und lud nach um festzustellen das dieser noch mit einigen Kugeln gesegnet war. Jetzt sah die ganze Sache deutlich aus. Aus dem Augenwinkel sah sie wieder zwei die sich wieder versuchten anzuschleichen. Beide konnte sie nicht ausknocken weswegen sie erst nur einen verfolgte und als sie nah genug hinter diesem war mit einem kräftigen Schlag des Revolvers auf dem Hinterkopf ausknockte. Sofort blickte sie sich nach dem anderen um, doch dieser war nicht mehr in ihrem Sichtfeld. Verwirrt blickte die jüngste Avery umher ehe sie hellhörig wurde. Ein schmerzvoller Schrei. Anna unterdrückte den Drang sofort in einen Sprint zu verfallen um nach zu sehen, stattdessen schlich sie sich wieder auf leisen Sohlen in Richtung der Geräuchskullisse. Als Anna um die Ecke blickte, blickte sie geradewegs auf den zugerichteten Plünderer, der nach mehreren kräftigen Schlägen im Gesicht alles andere als fit aussah. Weitere Schüsse folgten und Anna hob nur ihren Revolver an nur um dann zu sehen wer diese Schüsse abfeuerte. Casey, dieser hatte gerade zwei weitere erledigt, saß mit dem Rücken zu Anna während er aus seiner Deckung rauslugte. Abgehauen war dieser offensichtlich noch nicht, Glück für Anna. Einen Menschen aufzuspüren konnte sich deutlich schwierig gestalten. Das er augenscheinlich verletzt war konnte Anna von ihrer Position noch nicht erkennen. Anna ballte nur ihre Faust, ein Schalter schien sich in ihrem Kopf umzulegen ehe sie das Überraschungsmoment nutzt und Casey an der Schulter packte und ihm einen kräftigen Schlag mit dem Revolvergriff mitten ins Gesicht gab. Die kurzzeitige Benommenheit nutzte sie aus um ihn auf den Boden zu fördern und sich auf ihn zu setzen, ehe sie nur den Lauf ihres Revolvers auf ihn richtete. „Du verdammter Mistkerl.“ zischte die Dunkelhaarige nur, ihr war offensichtlich deutlich egal das auch noch andere Gefahren sich in ihrem Umfeld befanden, die den beiden ans Leder wollten. Doch bevor Anna zu einem weiteren Schlag oder gar Schuss übergehen konnte zog sie abprubt nur ihren Kopf ein als eine Kugel knapp die Deckung streifte. Sofort ging Anna wieder von Casey runter, hielt dennoch weiterhin den Lauf ihres Revolvers auf den jungen Mann vor sich, lugte kurz hinter der Deckung hevor ehe sie ihren Blick wieder auf Casey richtete. „Die Feuerleiter dadrüben.“ keuchte Anna nur. „Die … auf der anderen Straßenseite, welche hoch zu den Apartments führt. Wenn wir da hin kommen können wir die Arschlöcher erstmal loswerden.“ Das diese Plünderer nicht die einzigen in der Stadt waren, war Anna sofort bewusst gewesen. Ihr gefiel die Situation nicht, auch nicht das sie wohl erstmal wohl oder übel bei Casey bleiben musste aber sie musste den Groll auf ihn noch eine Weile herunterschlucken, außerdem konnten sie auch dort erstmal ihre Wunden versorgen bevor sie weiteres planen. „Wir hauen ab und dann … dann .. mach ich dich fertig.“ Erst jetzt fiel ihr der mit Blut verfärbte Stoff in seiner unteren Gegend auf und Anna konnte nicht anders als amüsiert zu schnaufen. „Oder du verblutest mir vorher … dann ersparst du mir natürlich auch die Arbeit.“ Anna ließ langsam den Revolver sinken, signalisierte damit das sie nicht auf ihn schießen würde. Vorerst. „Meine Waffen.“ Anna streckte nur ihre Hand aus. „Ich brauche sie, ich werde mein Leben ganz bestimmt nicht einem möchtegern Geiselnehmer in die Hände legen der verletzt ist.“ murmelte die Dunkelhaarige ernst und blickte den jungen Mann vor sich abwartend an. Er musste sich entscheiden. Doch lange Bedenkzeit wird ihm nicht gegönnt sein, wenn er denn hier lebend herauskommen wollte und nicht vorher verbluten oder gar erschossen werden wollte ob es nun von den Plündern oder gar von Anna war.

@Casey Marshall


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#9

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 03.07.2020 22:23
von Casey Marshall (gelöscht)
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Die Sache geriet aus den Fugen. Der Überfall von diesen Pack stand definitiv nicht auf den Plan und ließ sich nun leider auch nicht mehr verhindern. Casey hatte sich all das anders vorgestellt. Nun hatte einer der Angreifer ihnen auch noch mit einem Messer im Unterleib erwischt. Den Wagen konnte er wahrscheinlich auch vergessen, wenn er das doppelte Pech gezogen hatte. Zumindest hatte Casey den einen oder anderen das Licht ausgeblasen. Die Luft war trotzallem immer noch nicht rein. Ihn beuunruhigte gleichzeitig noch zusätzlich das er Anna aus seinen Augen verloren hatte. Entweder war sie genau wie er verwundert oder wohlmöglich abgehauen. Eins von beiden könnte richtig sein. Als er nichts ahnend einen Revolvergriff ins Gesicht geknallt bekam und vor Benommenheit einen kurzen Moment nichts tun konnte, wurde der Moment ausgenutzt, indem jemand ihn zu Boden drückte und er sich nicht regen konnte. An der Frauenstimme erkannte Casey das es Anna war, die ihn grade überwältigt hatte. Auf seinen Lippen bildete sich ein breites Grinsen, als sie ihn einen verdammten Mistkerl nannte. Dann war sie anscheinend doch nicht abgehauen. Andererseits war es alles andere als schön nicht mehr die Kontrolle zu haben. Nun hatte sie ihm am Harken und im Prinzip hatte er keine andere Wahl als alles über sich ergehen zu lassen. Anna konnte die Situation ausnutzen und ihn erschießen, was sie vermutlich auch vorgehabt hatte, bis plötzlich Schüsse fielen und sie sich wieder in Deckung begeben musste. "Schwachsinn. Wir machen die Pisser fertig. Die letzten paar schaffen wir", harkte Casey drauf. Diese Typen wollte er nicht bestraft zurück lassen und einfach abhauen. Dafür war der Ältere einfach zu stolz, "Nicht bevor ich dich zuerst fertig gemacht habe", grinste Casey provukant. Plötzlich wirkte die Brünette ganz schön taff und nun fragte er sich wirklich ob sie es mit ihm aufnehmen konnte. Grade hatte sie durchaus den Vorteil, da er verwundet war. Sein Shirt war mit seinem Blut bereits ordentlich voll gesaut. Casey setze sich langsam auf und schob sein Shirt etwas hoch, um zu sehen wie tief seine Wunde war. Der Einstich war zwar schmal, aber dafür schon etwas tiefer. Anna ließ ihren geklauten Revolver langsam runter sinken und forderte ihre Waffen. Casey lachte amüsiert auf, als sie davon sprach und tatsächlich glaubte das er so einfach ihre Waffen wieder hergab. Bei ihren nächsten Worten musste der Ältere doch etwas nachdenken. So sehr ihm die Sache auch nicht gefiel, blieb ihm keine andere Wahl als ihr zu vertrauen. Zumindest vorerst. Er war verletzt und mit ihrer Unterstützung hätte er zumindest einen Hauch einer Chance das zu überstehen, insofern sie ihm später nicht eine Kugel in den Rücken verpasste. Er zierte sich erstmal um überhaupt eine Antwort zu geben. Viel eher blickte er sie ernst an. "Im Wagen ist dein Rucksack. Schau im Kofferraum nach", gab Casey schließlich nach und deutete zu den Wagen, mit welchen Anna in die Mauer gerast war, welcher nur wenige Meter von ihnen entfernt stand. "Aber wir machen die Typen platt", forderte er ein und wollte auf keinen Fall abhauen ohne es jeden der Penner heimgezahlt zu haben. Es war für seine Lage vielleicht eher lebensmüde gedacht, aber Caseys Stolz sagte ihm was anderes. Weitere Schüsse ihrer Angreifer folgten. Die hatten wohl langsam keine Geduld mehr und schienen ihnen näher kommen zu wollen. "Legt die Waffen einfach nieder und macht es nicht so kompliziert!" Schrie einer von ihnen und schoss mit seinem Gewehr gleich nochmals auf ihre Deckung. Casey richtete seinen Blick zu Anna. "Du musst an deinen Waffen. Ich werd versuchen sie irgendwie abzulenken", sprach er zu ihr und richtete sich langsam wieder auf und griff nach seinem Sturmgewehr.

@Anna Avery


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#10

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 08.07.2020 19:43
von Anna Avery | 337 Beiträge

Casey hatte wirklich das deutlichere Glück von den Beiden auf der Seite gehabt. Nun wenn man von Glück sprechen konnte. Anna hätte ihn womöglich wirklich erschossen oder zu mindestens ausgeknockt und ihn liegen gelassen und letztendlich seinem Schicksal überlassen. Schließlich war er es der ihr noch vor wenigen Minuten auf dem Beifahrersitz eine Knarre gegen den Kopf hielt und womöglich hätte er auch direkt abgedrückt wenn ihm langsam in den Sinn gekommen wäre, das Anna ihn keineswegs zu ihrem Lager oder zu sonstiger Beute geführt hätte. Sie war nämlich genau die entgegen gesetzte Richtung gefahren und hätte das womöglich so lange getan bis der Tank leer gewesen wäre. Das die Fremden sozusagen sein Leben unbewusst retteten war schon fast pure Ironie des Schicksals. Kaum war Anna von Casey runter geklettert, nahm sie sofort die Umgebung ins Visier. Von ihrem Plan über die Feuerleiter in die umliegenden Gebäude zu fliehen erfreute den jungen Mann wohl nicht sonderlich, er war sofort anderer Meinung. Und Anna empfand Casey's Entscheidung als dumm und lebensmüde. Anna war immer noch der Meinung das diese Gruppe hier nicht nur aus so wenigen Menschen bestand. Dafür war die Stadt zu groß gewesen und sie hatte wenig Interesse deren Freunde noch mit anzulocken, denn Waffenmunition und Kräfte waren auch nur gering, zu dem war Casey verletzt. Zu dem lockte der Lärm der Schüsse letztendlich noch die Beißer an. „Wozu Munition an jemanden verschwenden? Willst du wirklich deine Zeit hier verschwenden und warten bis eine Beißerhorde noch vorbeikommt?“ meinte Anna nur gereizt. Das er sich aber davon nicht abbringen ließ, konnte die Schwarzhaarige an seinen Augen sehen. Seine stolzen, leicht gekniffenen Augen und irgendwie … machten die Anna total wütend. Es war keine schlechte Eigenschaft stolz zu sein, nur war dies der unpassendste Zeitpunkt den es wohl je geben könnte. Zu dem es ihr auch sichtlich egal sein könnte was Casey dachte. Sie könnte nun einfach aufstehen und sich dieser Situation entziehen. Komplett verschwinden, einfach abhauen. Wer wollte sie aufhalten? Casey? In diesem Zustand wohl kaum und sie wäre nicht dumm genug um sich von diesen Typen erwischen zu lassen. Aber so wie Casey die Plünderer nicht ungestraft zurücklassen wollte, wollte sie Casey nicht ungestraft zurücklassen. „Du willst Blut an deinen Händen?“ fragte Anna schließlich nach dem sie eine kurze Weile mit sich selbst geringt hat. „Du kriegst Blut an deinen Händen.“ Anna würde Casey sicherlich keine Befehle erteilen, sie hat schon längst begriffen das er definitiv dafür nicht der Typ Mensch war aber er war verletzt, ob er das nun realisierte oder nicht. Er könnte an dieser Verletzung sterben, wenn er nicht auf sich Acht gab und sich nicht bald darum kümmerte würde es ihm schlechter gehen. Anna blickte kurz auf die Wunde des jungen Mannes als dieser bereits sein mit blutgetränktes Shirt anhob. Sie war nicht sonderlich groß aber wahrscheinlich tief genug um an der sowieso schon gefährlichen Stelle, Schmerzen zu bereiten. Auch Casey rang mit sich Anna zu verraten wo ihre Waffen waren aber er entschied sich für die schlauere Variante. Automatisch wisch ihr Blick zu dem Wagen. Das würde sie hinkriegen und alles was danach folgte. Anna zog nur den Kopf ein als weitere Schüsse folgte und wurde dann hellhörig bei der Stimme des fremden Plünderers Ihre Zeit war nun abgelaufen, Casey und Anna mussten jetzt handeln, egal wie. „Gut. Wenn ich meine Waffen habe erledige ich den Rest.“ hauchte Anna nur und blickte den jungen Mann wieder vor sich an. „Und bevor du jetzt wütend wirst, nein du sollst nicht nichts tun.“ Ihr Blick fiel kurz auf sein Sturmgewehr. „Wenn du damit nur halb so gut schießen kannst wie wenn du es nur auf jemanden richtest, wirst du keine Probleme damit haben diese Typen auf Distanz zu erledigen. - Ehrlich Casey … mach keine Dummheiten, nur ein gutgemeinter Tipp....“ Anna wandte den Blick ab und setzte sich nun in gebückter Haltung endlich in Bewegung. Es dauerte schon fast keine Minuten, da hörte Anna bereits Schüsse und sie hoffte das diese von Casey kamen und nicht von den Fremden. Dementsprechend da Casey den meisten Lärm veranstaltete und die Aufmerksamkeit so mit an sich zog, war es für die Dunkelhaarige ein Kinderspiel unentdeckt an den Wagen zu gelangen. Vorsichtig und so lautlos wie möglich öffnete sie den Kofferraum und erblickte ihren Rucksack, zusammen mit ihren Waffen. Mit einem deutlich erheiterten Seufzen packte sie diesen sofort auf den Rücken. Eins musste sie Casey lassen, er war vielleicht ein Mistkerl aber zu mindestens mal kein Lügner. Anna steckte ihre Pistole nur in den Hosenbund, das Messer behielt sie in der Hand. Sie hätte nun einfach wieder zurück zu Casey gehen können, ihn ein wenig in Sache Feuerkraft unterstützen können, aber Anna's Kugeln waren begrenzt, sie wäre nur bedingt eine Hilfe gewesen, zu dem sie einen deutlich anderen Weg bevorzugte. Also ging Anna weiterhin in geduckter Haltung, auf leisen Schritten Außenrum Es waren vier Männer die gerade noch auf langsamen Schritte auf Casey's Deckung zu liefen, immer noch in dem Glauben das beide hinter der Deckung saßen. Anna zögerte keinen Moment als sie den ersten von hinten packte, ihm den Mund zu hielt dann Ein, zwei Stiche in die Brust bevor sie die Klinge letztendlich in die Kehle reinrammte und der Fremde unter ihrer Hand an seinem eigenen Blut erstickte. Langsam und lautlos ließ sie diesen zu Boden gleiten bevor sie sich zum nächsten wandte, genau das gleiche Spiel. Jetzt waren es nur noch zwei. Durchaus machbar für den jungen Mann, besonders wenn die beiden Angreifer sich umdrehen und durch den plötzlichen Tod ihrer Kollegen abgelenkt sind. Anna hielt kurz mit Casey Blickkontakt, gab ihm aber kein Zeichen, sondern verzog sich wieder hinter ein liegen gebliebenes Auto als Deckung. Anna dachte sie hätte nur noch vier der Männer gezählt, das sie einen Fünften übersehen hatte würde sie schon recht bald noch deutlich am Leibe spüren. Ein Späher, zu mindestens ging Anna durch den Kopf das es einer sein musste riss die Tür eines der Gebäude auf, kam aus einem der Apartmentgebäude,e in denen Anna noch vor wenigen Minuten hinein flüchten wollte und rammte Anna von der Seite zu Boden, dabei rutschte ihr die Pistole aus dem Hosenbund, schlitterte nur über den Asphalt unter ein Auto. Der Lärm erweckte auch die Aufmerksamkeit seiner zwei übrig gebliebenen Kollegen, welche sich sofort umdrehen und die zwei Leichen vor sich erblickten. „Scheiße. Er ist alleine hinter der Deckung.“ rief einer von den beiden und wandten sich wieder zu Casey um. Anna hatte stattdessen nur den harten Asphalt zu spüren bekommen, ihr Blick war kurz benommen als sie ihren Angreifer erblickte. Er war doppelt so groß wie Anna und wohl auch doppelt so breit und in seiner Hand, seine Waffe … ein Hammer .. . Die Dunkelhaarige konnte sich gerade noch zur Seite rollen bevor ihr Kopf damit Bekanntschaft machen konnte. Sofort richtete sich die junge Frau auf, immer noch das Messer in der Hand, welches sie mit Schwung in die Schulter des Angreifers rammte. Dieser schrie schmerzvoll auf, stand aber auf als hätte er nun mal gerade keine Klinge in die Schulter gerammt bekommen. Anna schaffte es nicht es rechtzeitig raus zuziehen, da der große Kerl sie schon am Hals packte und sie wieder von sich weg stieß. „Scheiße..“ knurrte Anna nur zwischen ihre Zähne hervor als sie ein zweites mal unsanft mit dem Boden Kontakt aufnahm. So schnell wie der Typ wieder bei ihr war konnte die Dunkelhaarige gar nicht wahrnehmen aber das plötzliche Gewicht was sich auf ihr verlagerte, spürte sie deutlich und den erneuten Griff um ihren Hals, wie dieser ihren Kopf leicht anhob und in das nächstgelegene große Schlagloch drückte, dieses war gefüllt mit Regenwasser und Anna wusste sofort was er vorhatte. Ertränken in einer Pfütze? Nein … nein diese Schmach würde Anna sich nicht geben. Wie ein wilde Furie wehrte sich die Schwarzhaarige mit Schlägen und Kratzern. Erst als sie nochmal gegen das Messer schlug, was immer noch in seiner Schulter steckte, ließ dieser etwas locker, so das Anna einmal nochmal Luft holen konnte und dann nur wieder ihren Kopf im Wasser zu spüren. Die Dunkelhaarige versuchte irgendetwas in ihrer Umgebung zu greifen. Ein Stein … irgendwas, doch es lag nichts greifbares in der Nähe. Ihre Schläge und Versuche sich zu wehren wurden bereits weniger wild, schwächer. Anna's Körper versuchte schon mehrmals nach Luft zu schnappen, doch mehr als Blasen verließ ihre Kehle nicht. Ihre Sicht war bereits leicht beeinträchtigt und ihr Herz klopfte wie wild gegen ihre Brust und langsam aber sicher stieg Panik an. Wenn das wirklich ihr Schicksal war, mitten im Nirgendwo, von einem Fremden in einer jämmerlichen Pfütze ertränkt zu werden …. dann war das Schicksal ein verdammtes Arschloch gewesen.

@Casey Marshall


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#11

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 19.07.2020 20:58
von Casey Marshall (gelöscht)
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Ihm gefiel es nicht jemanden vertrauen zu müssen, den er Minuten davor noch als Geisel hielt. Aber aufgrund des Zustands von Casey, hatte er gar keine andere Wahl, als ihr ihre Waffen zu überlassen. Es musste sein, damit sie wenigstens eine Chance hatten zu überleben. Im Gunde konnte Anna ihre Waffen nehmen und ihn zurücklassen. Im innersten Bewusstsein war ihm klar das er ohne sie vermutlich nicht überleben würde. Dieser Mistkerl von vorhin hatte ihn ziemlich tief erwischt. Sein Shirt wurde bereits vom Blut seiner triefenden Wunde voll genässt. Es war nicht das erste Mal das Casey viel Blut verlor. Er hatte bereits schlimmeres wegstecken müssen, aber davon mal abgesehen hatte er Verbündete um sich, die ihm Deckung gaben und wo er wusste das sie ihn versucht hatten zu retten. Zum Ende hin würde vermutlich keiner von seiner früheren Gemeinde seine Hand für ihn ins Feuer legen, da sein Ruf ziemlich runter gemetzelt war. Casey erwies sich zwar als fähiger Kämpfer, aber sein Verhalten war untolerant. Immer wieder zweifelte er die Fähigkeiten seines Bruders an, der die Gemeinde anführte, Letztendlich war er derjenige der ihn rauswarf, was Casey sich natürlich sehr zu Herzen nahm und sich dadurch hintergangen fühlte. "Will ich. Ich will das diese Mistkerle das bekommen was sie verdienen", forderte er nach ihren Worten ein. Das Risiko war es ihm wert. Manchmal war sein Stolz größer als sein Verstand. Casey war in der Hinsicht ziemlich stur und eigensinnig. Mit dieser fremden Frau musste er gezwungener Maßen nun zusammen arbeiten, obwohl er sie noch vor kurzem mit einer Waffe bedrohte. Er wartete bereits darauf das sie den passenden Moment abwartete, um sich zu revanchieren oder einfach abzuhauen. Casey sagte ihr wo er ihre Waffen verstaut hatte. Erneut fielen Schüsse ihrer Angreifer, woraufhin beide nochmal tiefer in Deckung gingen. Sie kamen näher. Es war eine clevere Entscheidung sich aufzuteilen. "Ich bin schlecht in nichts tun", versicherte er ihr und wollte sich ganz sicher nichts von ihr befehligen lassen. "Lass mich nur machen und du kannst bei dir weiter machen." Mit seinem Sturmgewehr zielte der Ältere auf ihre Angreifer und schoss urplötzlich und unerwartet auf die beiden Männer, die auf sie zu kamen. Beide gingen rechtzeitig in Deckung, woraufhin Casey nicht aufhörte auf sie zu schießen bis Anna sich davon machen konnte. "Kommt raus, Jungs. Lasst uns spielen!" Rief Casey mit erhobener Stimme aus seiner Deckung. Während sie ihre Waffen holte, versuchte er die Beiden etwas zu beschäftigen. Aber das alles dauerte verdächtig lange, weswegen der vierunddreißig Jährige zuerst dachte das sie wohlmöglich längst mit ihren Waffen abgehauen sein könnte. Es herrschte plötzlich eine Todesstille. Keine Schüsse fielen, gesprochen wurde auch nicht. Casey kontzentrierte sich deutlich auf die Geräusche seiner Umgebung. Noch konnte er nichts wahrnehmen, bis einer von ihnen sagte das Casey alleine hinter der Deckung war. Entweder hatten sie Anna geschnappt oder sie weggehen sehen. So langsam kam der Ältere ins schwitzen, da die beiden immer näher kommen. Als einer nur wenige Meter von ihm entfernt waren, nahm Casey allen Mut zusammen und drehte sich blitzschnell aus seiner Deckung, um ihn zu erschießen. Nachdem er getroffen hatte, fiel der Typ blutend auf dem Boden. Fehlte nur noch einer, der auf der anderen Seite der Deckung hervor trat und seine Waffe zückte. Als er grade auf Casey zielen wollte, rammte er bereits sein Messer in das Bein seines Angreifers, woraufhin er daneben schoss und vor Schmerzen aufschrie. Casey überwältigte mit einem Footside Kick, so das er über ihn stand und ihm eine Kugel in den Kopf verpasste. Die Geräuschkulisse war fast so wie vorhin. Ruhig, aber irgendetwas tat sich ganz in der Nähe auf der anderen Seite. Aufmerksam und darauf achtend ob nicht noch mehr von ihnen dort noch waren, zückte er seine Waffe und ging der Sache auf dem Grund. Nebenbei sah er Leichen der Angreifer, welche scheinbar von Anna zugerichtet wurden, da Casey sich nicht erinnern konnte mit ihnen in näherer Konfrontation geraten zu sein. Die Geräusche wurden lauter, dann aber bemerkte er was los war. Anna wurde von einem riesigen Kerl scheinbar überwältigt. Er war dabei ihren Kopf in einer Pfütze zu ertränken. Casey kam von hinten, umfasste mit einem festen Griff den Hals des Riesen und zog ihn nach hinten, so dass er von Anna ablassen konnte. Der Kerl versuchte Casey zu fassen, drückte dabei genau in seine Wunde, worauf Casey vor Schmerzen laut aufschrie, aber dennoch versuchte standzuhalten. Mit Kraft drückte er seinen Hals enger zu. Wie lange er Anna in diese Pfützte getränkt hatte wusste er nicht, aber innig hoffte Casey das sie noch bei Bewusstsein war. Langsam wurde er nämlich schwächer, aufgrunddessen das dieser riesen Typ in seiner Wunde drückte, konnte er sich langsam aus den Fängen befreien.

@Anna Avery


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#12

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 23.07.2020 22:00
von Anna Avery | 337 Beiträge

Anna spürte bereits wie der Griff des Fremden noch einmal fester wurde und sie weiter runter drückte Ihr Zappeln wurde langsam schwächer, so wie der Griff ihrer Nägel in der Haut des Fremden welche wohl schon unendliche Kratzer aufweisen musste. Ihr Körper fühlte sich so schwach an als würde er nicht mehr kämpfen wollen, ihr Kopf redete ihr bereits schon ein einfach nachzugeben, doch die Dunkelhaarige kämpfte weiter selbst wenn sie nur noch wenige Bewegungen von sich gab. Ein wenig ironisch war das ganze ja schon. Jetzt hatte sie so lange überlebt und wofür? Das sie einfach mitten im nirgendwo in einer dreckigen Pfütze ertränkt wurde. Anna hatte es sicherlich verdient, keine Frage. Sie hatte vielen Menschen weh getan, sich manchmal falsch entschieden obwohl sie wusste das es falsch war. Sie war oft egoistisch gewesen und vielleicht zu harsch aber sie tat all dies nur um zu überleben und die wenigen Hinterbliebenen zu schützen die ihr wichtig waren. Und selbst deren Tod konnte sie nicht verhindern. Nicht den ihrer Mutter. Nicht den ihres Bruders Jason, wo sie schon längst alle Hoffnung aufgegeben hatte das dieser lebte, genau so wenig wie ihr Vater. Jon genau so wenig oder Kenan den sie gerade vor wenigen Wochen an einem Strick aufzogen und Anna nur mit tränen geröteten Augen zugesehen hatte. Man sagte ja das man vor dem Tod noch einmal sein ganzes Leben vorbeiziehen sah aber Anna verspürte rein gar nichts, sah nur die verschwommene Silhouette des Mannes der ihr gerade die Luft aus den Lungen raubte, hörte nur das Rauschen ihres mittlerweile schwach schlagenden Herzens. Anna wollte gerade die Augen schließen, ihre Gedanken selbst an einen schöneren Ort befördern wenn es ihr Verstand schon nicht tat als sie plötzlich spürte wie dieses massive Gewicht das eben noch auf ihr gelagert hatte verschwand. Mit letzter Kraft erhob sich Anna's Oberkörper aus der Pfütze, ließ sich nur zur Seite auf den Asphalt fallen gepaart mit heftigen Atemzügen während sie das Wasser aus ihren Lungen hustete. Die nassen Haarsträhnen klebten ihr im Gesicht, als Anna langsam realisierte das sie wieder Luft bekam und verdammt sie war noch nie so froh gewesen Luft zu bekommen. Das Rauschen in ihren Ohren wurde weniger und auch ihre Sicht wurde wieder langsam klarer als sie langsam realisierte wieso der Fremde wieder plötzlich von ihr abließ. Casey's schmerzhafter Aufschrie öffneten ihr die Augen und sie erkannte ihn wie er den großgewachsenen Mann mit einem Griff um den Hals halbwegs im Griff hatte . Anna dachte nicht lange nach als ihre Finger leicht den Griff ihres Messers fühlte das neben ihr lag. Mit einer flinken Bewegung stand Anna wieder auf ihren Beinen, griff nach Casey's Arm, schlug diesen zur Seite während sie gleichzeitig das Messer dem Fremden in die Kehle rammte. Mit einem schmerzhaften Auf keuchen blickte dieser die Dunkelhaarige nur an während dieser auf die Knie fiel und seine Hände um ihren Arm klammerte. Anna schob die Klinge tiefer, wandte den Blick keine Sekunde ab als dem Fremden das Blut aus dem Mund quoll, seine Augen langsam das Leuchten verlierte. Man sah ihm an das er noch etwas sagen wollte aber die Menge an Blut in seinem Mund ließ es nicht zu. Der Griff des Mannes um die junge Frau wurde schwächer ehe dieser nur wie ein Sack nach hinten fiel und die Dunkelhaarige gleichzeitig ihre Klinge raus zog Heftig keuchend stand die junge Frau einen Moment da, rührte sich nicht vom Fleck ehe ihr Blick dann langsam zu Casey glitt. Für einen kurzen Moment sah sie den jungen Mann in einem komplett anderen Licht. Er hätte fliehen können, oder abwarten können bis Anna wirklich den Geist aufgab, schließlich hätte er dann nicht mehr das Problem an der Backe gehabt, er hätte kein Grund gehabt die Dunkelhaarige zu retten und dennoch hat er es getan. Vielleicht weil er immer noch an diesem verrückten Gedanken festhielt, das Anna ihn immer noch zu ihrer Gruppe bringt und er Profit aus der ganzen Sache hier ausschlagen konnte. Wenn es wirklich das war, dann war er ganz schön dämlich. Nur langsam ließ sie das Messer wieder sinken als ihr Blick zu seiner Wunde glitt und sah wie viel Blut er schon verloren hatte. „Da hast du dein Blut.“ hauchte die junge Frau immer noch ganz außer Atem. „Und jetzt komm.“ Noch immer etwas taumelig auf den Beinen lief sie nun endlich zu den Apartmentgebäuden. Sie zweifelte nicht daran das Casey ihr nicht folgen würde, er schien selbst zu wissen das er nicht mehr lange auf den Beinen bleiben würde zwecks seiner Verfassung. Zu dem war es nur eine Frage der Zeit bis die Freunde dieser Arschlöcher oder gar Zombies auftauchen würden. Mit dem Revolver in der Hand lief die Dunkelhaarige durch die Gänge ehe sie verschiedene Türen ausprobierte, die meisten waren verschlossen. Anna lief weiter, blickte ab und an nach hinten um sich zu versichern das Casey noch hinter ihr war. Er schien blass, doch sie sagte kein Wort zu ihm. Als sie am Ende des Ganges die Türklinke runter drücke öffnete sich diese und Anna schloss nur kurz erleichtert die Augen. „Hier rein.“ deutete diese nur und ging voran während sie die doch recht übersichtlichen Räume ablief. Die Luft war rein, alles war gut fürs erste. Die Dunkelhaarige schloss hinter Casey die Tür und schob die danebenstehende Kommode mit einem angestrengten Keuchen vor die Tür. Sicher war sicher. Anna blickte kurz zu Casey während sie ihren Rucksack auf dem Tisch abstellte und sich auch daran abstützte während sie in ihrem Rucksack wühlte und dem jungen Bann dann eine Stoffbinde zuwarf. „Binde es ein wenig ab. Du musst es nähen lassen.“ wies sie ihn nur darauf hin. „Bilde dir ja nichts drauf ein ich hab wenig Interesse das du stirbst und dich dann letztendlich zombivizierst.“ Die Dunkelhaarige wandte wieder ihren Blick ab während sie ein paar medizinische Utensilien heraus kramte, eigentlich so ziemlich alles was man in einem kleinen Erste-Hilfe-Kasten fand. Das hatte sie erst vor einer Woche in einem Krankenhaus mitgehen lassen. „Tja du hättest wohl doch meinen Rucksack durchsuchen sollen … sieht so aus als hätte ich wohl doch nicht so unnützen Scheiß darin.“ murmelte die Dunkelhaarige nur während sie sich die nassen Strähnen aus dem Gesicht strich.

@Casey Marshall


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#13

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 27.07.2020 15:44
von Casey Marshall (gelöscht)
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Irgendwie hatte sich Casey alles anders vorgestellt, aber nun musste er daraus das Beste machen. Das alles perfekt ablief war so gut wie nie der Fall. Eigentlich hätte er abhauen können, aber da war noch etwas was er von Anna wollte. Also machte er keinen Kehrt, sondern begab sich auf die Suche nach ihr. Etwas weiter abgeschnitten, sah Casey wie ein riesiger Kerl ihren Kopf in eine Pfütze drückte und sie sich krampfhaft dagegen wehrte. Casey zögerte nicht lange und riss ihn von ihr vom Leib, woraufhin sie hoffentlich genug Zeit hatte um sich zu erholen. Solange war er mit diesen riesigen Proll beschäftigt, der schnell herausfand das Casey verletzt war und diese Situation für sich ausnutzte, indem er in seine tiefe Wunde reinbohrte. Qualvolle Schreie kamen aus seinem Mund, während er versuchte dabei standhaft zu bleiben. Casey hatte bereits schlimmeres weg stecken müssen, aber das hieß nicht gleich das er noch die Stärke und Kraft dazu hatte weiter zu machen. Er hatte bereits einiges an Blut verloren, was ihn schwächer werden ließ. So langsam wurde ihm ganz anders vor Augen, weswegen seine Griffe um diesen Riesen immer schwächer wurden. Ganz bekam er nicht alles mit, wo er auch schon auf dem Boden lag und kaum Kraft hatte sich aufrecht zu erhalten. Nur die Geräusche nahm er wie im Rausch war und so wie es den Anschein machte, erledigte Anna den Rest. So erhoffte Casey es sich zumindest. Während sie mit ihm beschäftigt war, schaffte der Ältere wieder etwas mehr Bewusstsein zu erlangen. Theoretisch hätte Casey oder sogar Anna längst abhauen können, aber stattdessen waren beide geblieben. Er versuchte sich wieder aufzurichten, nachdem sie ihren Blick zu ihm gleiten ließ. "Hatte ich mir wohl etwas anders vorgestellt, gebe ich zu", stammelte Casey vor sich hin und lächelte schwach, trotz seiner Verwundung. Unter ihm befand sich bereits eine größere Blutlarche. Er brauchte dringend medizinische Hilfe, ansonsten würde es für ihn nicht gut ausgehen. Leider war er gezwungen Anna zu folgen und zu vertrauen, nachdem er sie als Geisel nahm und sie sich nach dem überraschenden Angriff gegenseitig das Leben retteten. Mit wackligen und taumelnden Beinen, folgte er Anna. Sie mussten einen sicheren Ort suchen, bevor möglicherweise von den Schüssen noch mehr angelockt werden könnten. Er schaffte es kaum mit Anna mitzuhalten, aber er kämpfte sich durch und biss sich dabei auf die Zähne. Währenddessen sagte er gar nichts. Er wollte lieber Kraft sparen, die er nun zum laufen brauchte. In den Apartmentgebäuden schien es sicher zu sein. Anna checkte ob es sicher war und ging mit Casey in eines der Zimmer. Daraufhin legte er sich auf einem Sofa ab. Die Wohnung wirkte leer. Als hätte jemand dort schon so ziemlich alles geplündert, was man darin finden konnte. Nachdem Anna eine Kommode vor die Tür stellte, fing er die von ihr zu geworfene Stoffbinde auf. Er machte das was sie sagte, da er ebenso wenig Interesse hatte noch heute zu sterben. "Stattdessen könntest du mir vorher schon eine Kugel oder Messer in den Kopf jagen", entgegnete Casey leise und widmete sich seiner Wunde zu. "Rede nicht zu viel und gib mir schon mal was zum desinfizieren und zum nähen", forderte er die dunkelhaarige auf. Er würde ja selbst aufstehen und sich es holen, aber im Augenblick wollte Casey viel lieber Kraft sparen. "Warum bist du mit deinem Rucksack eigentlich nicht abgehauen? Dann wärst du mich eventuell los geworden und diese Typen", wollte er nun wissen. Er wollte ihr gar keine Wahl lassen ihm keine Antwort zu geben. Er wollte einfach wissen wieso, da jeder andere vermutlich so gehandelt hätte. Sie aber nicht und Casey daurahfin auch nicht. Aber aus guten Grund. Er war mit seiner Wunde so lange beschäftigt. Das Material vom Sofa war bereits voll mit seinem Blut.

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#14

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 28.07.2020 21:20
von Anna Avery | 337 Beiträge

Das Casey überhaupt noch auf den Beinen war grenzte schon fast an Glück aber wenn sie weiter hier blieben würde das wohl lange nicht mehr bleiben. Das er viel Blut verloren hatte und immer noch verlierte war nicht zu übersehen, genau so wenig die Tatsache das man nun mal blass wurde wenn man so viel Blut verlor. Anna spürte das Casey kaum mit ihr mithalten konnte aber immerhin folgte er ihr, er hätte schließlich auch einen anderen Weg wählen können aber er schien nicht wie jemand zu wirken der unklug reagierte in gewissen Situationen. Zu stolz vielleicht aber nicht dumm. Er sagte nichts und auch kein Wort verließ die Lippen der Dunkelhaarigen, auch half sie ihm nicht. Diese Scham würde er sich wohl nicht an tun also ließ Anna es gleich. Aber um ehrlich zu sein wusste sie noch nicht mal ob sie ihn nicht doch einfach liegen lassen würde, würde er jetzt zusammenbrechen, aber zum Glück musste sich Anna mit dieser Entscheidung nicht auseinander setzen. Denn eines der Apartments auf dem Stockwerk war nicht abgeschlossen und würde erst mal als einziger sicherer Ort in ihrem Umfeld dienen, danach konnten sie sich immer noch ihre Gedanken machen aber Anna war jetzt schon bewusst das sie in dieser verdammten Stadt nicht bleiben würde. Nach dem die junge Frau sicherheitshalber die Kommode vor die Tür geschoben hatte und sich auf dem Tisch ausbreitete, ließ sich Casey nur auf das Sofa fallen, tat sogar das was Anna ihm sagte, als sie ihm die Stoffbinde zu warf. Ihm schien es ja wirklich schlecht zu gehen. „Nicht jeder hat die Erlösung durch den Tod verdient.“ antwortete sie nur knapp auf die Tatsache das sie ihn ja einfach erschießen oder erstechen können sollte der schlimmere Fall eintreten. Auf seine Aufforderung rollt Anna mit den Augen und atmete hörbar durch ehe sie alles zusammensuchte was sie benötigen würde um eine Wunde halbwegs sauber zu nähen. „Wieso? Hm was willst du von mir hören? Das ich wohl doch nicht so ein beschissener Mensch wäre oder das mich das Stockholm Syndrom befallen hat und ich mich nun unsterblich in dich verliebt habe.“ schnaubte die Dunkelhaarige hörbar amüsiert ehe sie sich neben dem Sofa niederließ „Ich finde einfach man hat deutlich besseres verdient als wie ein Straßenhund verblutend auf einer Straße mitten in einer verseuchten Stadt einzugehen ….. oder in einer Pfütze ertränkt zu werden.“ erklärte Anna schon fast nachdenklich während sie ein paar getränkte Kompressen ungefragt auf seine Wunde drückte und anfing den Faden durch das kleine Nadelloch zu ziehen. „Du glaubst doch nicht wirklich das ich dich das selbst machen lasse? Du würdest wahrscheinlich zittern und alles noch viel schlimmer machen … immerhin hast du eine Menge Blut verloren falls dir das noch nicht aufgefallen ist.“ Anna war weiterhin auf den Faden konzentriert. „Außerdem war ich so was wie 'ne fast Ärztin … nicht so gut wie mein Bruder vielleicht aber dennoch in der Lage eine Wunde zu nähen …. nicht das dich das interessieren sollte.“ Warum sie das Casey erzählte wusste sie nicht, vielleicht wurde man einfach gesprächiger wenn man fast dem Tod entronnen war. So oder so Anna wäre eine beschissene Ärztin geworden, nicht wegen ihres Könnens. Sie wollte es einfach nicht, sie war einfach zu etwas anderem bestimmt gewesen. Etwas was wohl keine Rolle mehr heut zu Tage spielte. Die Dunkelhaarige setzte mit der Nadel an, stich aber immer noch nicht zu, immer hin konnte Casey ihr immer noch die Nadel aus der Hand reißen und wenn er das selbst erledigen wollte, Anna würde ihn nicht ein weiteres mal aufhalten. „Dir war doch sicher bewusst als du mich hast deinen Wagen fahren lassen das ich dich nicht zu meiner Gruppe gebracht hätte ? Und du weißt das es weiterhin keine Option sein wird selbst wenn du über Nacht eine Wunderheilung durchleben solltest und mir noch weitere Knarren ins Gesicht halten würdest.“

@Casey Marshall


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#15

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 16.08.2020 15:55
von Casey Marshall (gelöscht)
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Casey blieb nichts anderes übrig, als den Mund zu halten und Anna zu folgen. Ihm gefiel es nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, aber niemand war unbesiegbar. Niemand konnte ohne fremde Hilfe zurecht kommen. Dann wählte er lieber die Methode, um zu überleben, denn alleine hätte er überhaupt keine Chance so verletzt wie er war. Im Laufen versuchte er auf die Wunde zu drücken, um die Blutung zu verringern. Gott sei Dank war eines der Apartments nicht abgeschlossen, so konnten die Beiden darin einen vorerst sicheren Unterschlupf finden. Casey wollte sich selbst um seine Wunden kümmern. Er wollte so wenig Hilfe in Anspruch nehmen wie möglich. Natürlich wollte er nun von Anna wissen warum sie ihn nicht einfach zurück ließ. Er war beeindruckt von ihrer Antwort und sie schien es eindeutig ernst zu nehmen, was den älteren nachdenklich machte. Als sie sich neben ihn niederließ, musste er bei ihren Worten etwas schmunzeln. "Das mit dem verlieben würde mich gar nicht überraschen", grinste er. Nicht das er schon viele Frauen bisher in seinen Bann zog, aber hin und wieder behielt die eine oder andere doch ein Auge auf ihn, wenn er denn mal eine traf, denn es gab zu heutigen Zeiten ja gar nicht mehr so viele Frauen, als auch Männer. Bei ihren nächsten Worten, hörte er wieder aufmerksam zu. So kaltherzig und hinterhältig wie die Meisten schien sie gar nicht zu sein, wenn sie das wirklich ernst meinte. Sie brachte Casey jedenfalls dazu zuzuhören und auf ihre Worte das er sie ebenfalls gerettet hatte, wurde er auch kurz nachdenklich. Er dachte eigentlich nicht lange darüber nach diesen riesigen Typen von ihr abzuwenden. Zu zweit hatten sie nämlich die Ärsche dieser Kerle ganz schön eingeheizt und im Endeffekt, hatte sie ihm davor ja auch gerettet. Also waren sie quitt oder auch nicht, denn nun rettete sie ihn erneut, indem sie sich um seine Wunde kümmerte. Anna drückte plötzlich ungefragt auf seine Wunde, woraufhin er schmerzvoll zusammen zuckte und seine Lippen aufeinander presste. "Sowas wie ne' fast Ärztin??" Widerfragte er ihre Worte und versuchte still zu halten. Irgendwo hatte sie ja auch schon wieder recht. Sich selbst zu nähen, wäre wahnsinnig. Seine Finger würden zitterig werden und eventuell würde er dabei sogar ohnmächtig werden. Er ließ sie machen und musste ihr dafür vertrauen. Bisher hatte sie ihn ja immer noch nicht umgebracht. Wenn sie bereits die Gelegenheiten dazu hatte, warum sie erst später nutzen? "Okay, ... okay. Dann versuch dein Glück mich zusammen zu flicken", kam er ihr entgegen und stand damit ein das er auf ihre Hilfe erneut angewiesen war. "Tja, ich schätze ich bin das nicht ganz clever bei dir angegangen. Aber es war n' Versuch wert", antwortete Casey. "Keine Sorge. Ich bin erstmal froh wieder normal auf die Beine zu kommen. Ich werd es danach erstmal so versuchen. Weiter ziehen, plündern und wieder weiter ziehen." Casey war frei und hatte keine Verpflichtungen mehr, nachdem man ihn aus seiner Gemeinde verbannt hatte. Irgendwo würde es ihn schon hinführen. "Müssten deine Leute nicht langsam nach dir suchen? Es sei denn du gehörst in Wahrheit wie ich, keiner mehr an."

@Anna Avery


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#16

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 20.08.2020 13:43
von Anna Avery | 337 Beiträge

Casey war anscheinend ziemlich von sich selbst überzeugt jedenfalls bestätigte das seine Aussage auf ihre und die Dunkelhaarige konnte nicht anders als einen Moment lang zu lächeln, ehe sie bemerkte das sie lächelte und es sofort wieder sein ließ und den Kopf schüttelte. Unter seiner Arschloch Fassade hatte er wohl Humor. Generell war von diesem Casey der ihr noch vor wenigen Stunden eine Knarre an den Kopf hielt und sie herumkommandierte wenig zu sehen. Vielleicht weil er auf ihre Hilfe angewiesen war? Vielleicht war er dankbar? Oder er hatte ziemlich etwas auf den Schädel bekommen oder hatte einfach zu viel Blut verloren als das er noch klar denken konnte. Oder man war einfach kein Arschloch mehr wenn man wusste das man jeden Moment einfach nun sterben könnte. Denn dumm kam der junge Mann Anna nicht vor. Er wusste das er ernsthaft verletzt war und die Auswirkungen auf den Körper machten sich bereits bemerkbar. Anna würde es genau so gehen wenn sie in seiner Situation wäre. Es war keine Schwäche. Sie wunderte sich eher das er überhaupt noch auf eigenen Beinen, wenn auch nur langsam ihr ohne Hilfe hinter her trotten konnte. „Du hältst ziemlich viel von dir was? Ich gebe dir eine solide 7 … zum verlieben hast du mich nicht lange genug bedroht und dein Arschloch Charakter zieht dir deutlich noch ein paar Punkte ab“ Anna legte nur den Kopf schief, das sie diese Aussage natürlich nicht ernst meinte war ihr klar anzusehen ehe sie sich weiter um seine Wunde kümmerte. Selbst durch sein schmerzvolles Zucken ließ sich die junge Frau in ihrem Tun nicht beeinträchtigen. Bei seiner Frage allerdings hob sie kurz den Kopf an. „Meine Mutter war eine Ärztin.“ Das es nicht ihre richtige Mutter war verschwieg sie. Ob Adoption oder nicht spielte hier schließlich keine Rolle. „Natürlich wollte sie das ihre Kinder auch Ärzte werden. Ich meine es war ein sicherer Job mit finanzieller Absicherung... na ja ich hatte andere Pläne und mein Bruder war der deutlich bessere Arzt.“ gab sie dann zu und nahm ihre Hand von seiner Wunde als Casey mehr oder weniger ihr die Erlaubnis gab, das sie seine Wunde nähen durfte. Sie dachte sie würde sich über diese Reaktion wundern aber das tat sie nicht. Sicher er hätte dickköpfig und stur sein können, ihr weiter misstrauen können und es auf eigene Faust versuchen können. Das wäre eher die Reaktion, die sie erwartet hätte aber sie beide wussten wie das geendet hätte. Und wenn Anna ihn wirklich umbringen wollte, würde sie ihn nicht erst wieder zusammenflicken oder ihn versuchen mit einer kleinen Nadel Schaden zuzufügen. Sie waren damit quitt. Er hatte ihr Leben gerettet und nun rettete sie seines, auch wenn es seine Schuld war das sie erst in diese Situation überhaupt rein geraten war. „Aber keine Sorge ich hab es lange genug gemacht, damit ich weiß wie man eine Wunde näht.“ Anna fädelte nur den Faden durch die Nadel ehe sie die klaffende Wunde betrachtete und kurz das Gesicht verzog. „Okay ...“ murmelte sie nur. „Wäre nett wenn du mir keine reinhaust während ich das mache.“ Es würde weh tun, besonders an dieser Stelle. Anna setzte den ersten Stich, versuchte so schnell wie möglich zu arbeiten aber Haut wieder zusammenzunähen war deutlich schwieriger und zeitaufwendiger als etwas Stoff. „Nein das bist du wohl nicht.“ entgegnete ihm Anna wieder. Auch wenn Anna anfangs wenig interessiert an einer Konversation mit Casey war es jetzt gut. So konnte sie sich versichern das er wach blieb. Sie hob ihren Blick nicht an, war konzentriert auf das was sie tat. „Du? Weiterziehen mit dieser Wunde? Alleine?“ Anna schnaubte amüsiert auf. „Du würdest es keine drei ganzen Tage schaffen. Du kannst froh sein wenn du nicht an einer Infektion stirbst.“ Es war kein Vorwurf, nur eine ziemlich realistische Aussage. Als er fragte ob ihre Leute sie nicht langsam suchen müssten stockte sie kurz ehe sie den nächsten Nadelstich setzte. „Nein. Ich habe gesagt ich bin jagen.“ Zu dem sie das ja auch wirklich wollte, nur brauchte Anna erst mal Zeit zum … nachdenken. Und wenn Anna nicht rechtzeitig zurück kam würde ihre Gruppe einfach ohne sie weitergehen. Es war dann persönliches Pech … . Man würde nicht den Rest der Gruppe in Gefahr bringen nur um nach einer einzigen Person zu suchen, die vielleicht leben aber auch tot sein konnte. Das war … logisch. „Was ist mit dir? Niemand der dich suchen würde? Familie … Freunde … verrückte Ex Freundin?“ erkundigte Anna sich dann schließlich, während sie dabei war die letzten Stiche zu setzen. Als sie den Faden noch ein letztes mal fest anzog, blickte sie sich kurz um. Sie hatte ihr Messer in dem großen Kerl stecken gelassen. Anna seufzte genervt, improvisierte und trennte den Faden einfach mit ihren Zähnen ehe sie dann grinste. „Die gute Sache daran ist, du wirst nicht mehr verbluten. Die schlechte … nun du wirst immer etwas haben was dich an mich und dein Versagen erinnert.“ zog sie ihn auf ehe sie sich aufrichtete und ihre blutigen Hände an dem Stofflappen so gut es ging säuberte. Anna lief zum Fenster, schob die dicken Vorhänge ein Stück zur Seite damit sie nach draußen blicken konnte. Regen fiel mittlerweile vom Himmel, kühlte, die warme Temperatur etwas herunter und zu dem würde dieser ihre Spuren verwischen. Anna glaubte weiterhin das bald die Freunde dieser Kerle auftauchen würden. Sie konnte sich immer noch nicht versichern ob Casey's Wagen noch fahrbar war. Wenn er dies wirklich war, schuldete er ihr wenigstens die Fahrt zurück wo er sie aufgegabelt hatte. Anna konnte durchaus verzichten, den ganzen Weg zurück zu laufen.

@Casey Marshall


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#17

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 09.09.2020 19:21
von Casey Marshall (gelöscht)
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Das Lächeln auf Annas Lippen war für Casey nur ein Zeichen dafür das sie seine Aussage als amüsant empfand. Natürlich hatte er das beabsichtigt und so groß kotzig er auch sein konnte, spielte er auch gerne mit seinem Humor und Charme. Eine Seltenheit, aber es kam schon mal vor. Vorhin hielt er noch eine Waffe gegen ihren Kopf und nun ließ er sich von ihr verarzten. Ob er sie trotz der Umstände weiterhin bedrohen würde, vermutlich ja. Casey war ein Überlebenstyp, der nicht groß mit der Wimper zuckte. Grade war er auf Hilfe angewiesen. Woher diese Frau auch kam, dort gab es Menschen mit Proviant, Dinge zum überleben. Als seine Geisel wollte er ihnen die Wahl lassen ihr Leben aufs Spiel zu setzen oder ihm all ihr Proviant zu geben, welches er wollte. Es war nicht das erste Mal das er so etwas tat und auch nicht das letzte. Menschen die seine Geisel waren, mussten ihr Leben geben, weil deren Leute schlecht gehandelt hatten oder gar nicht handeln wollten. "Eine sieben. Immer noch besser als eine fünf oder sechs. Aber vielleicht komm ich ja sogar noch hoch bis zur acht oder zehn", entgegnete er Anna mit einem breiten Grinsen. Es war ihm klar das sie es nicht ernst meinte, vor allem nachdem er sie mit einer Waffe bedrohte und als Geisel hielt. Nach seiner Frage, erzählte Anna etwas von sich, was Casey durchaus neugierig machte. "Und was waren das für Pläne? Du warst also das schwarze Schaf in der Familie das ganz andere Ziele hatte als für dich vorgesehen?" Wenn es so wäre, dann wären beide gar nicht mal so verschieden. Casey war schon immer das schwarze Schaf in der Familie, der es schon immer schwer hatte und trotzdem selber Mist baute. Ein Teufelskreis, welcher sich immer wiederholte. Bevor Anna mit der Nadel ansetzte, nickte Casey kurz auf ihre Aussage. "Ich werd mir Mühe geben", antwortete er ihr und krallte sich an die Sofalehne, während sie anfing die Naht zu setzen. Casey zuckte kurz und verzog etwas die Miene. Seinen Blick wandte er ab in eine andere Richtung, um die Nerven zu behalten. "Ich hab schon einiges überwunden und überlebt", sprach er ganz euphorisch und als sie gleich den nächsten Stich setzte, zog er das Gesicht schmerzhaft zusammen. Ein angenehmes Gefühl fühlte sich anders an, aber da musste der Ältere nun durch. Er versuchte sich abzulenken, lenkte das Thema auf ihre Leute, die doch vermutlich bereits nach ihr suchen müssten, nachdem sie schon länger nicht mehr in ihren Camp war. So wirklich Informationen von ihrem Camp konnte er bisher nicht von ihr entlocken. Wahrscheinlich war es einfach clever von ihr diesbezüglich auf stumm zu schalten. Als sie die Fragestellung umkehrte, lachte Casey kurz amüsiert auf. "Mich? Oh nein, man hat mich verbannt. Es gibt keinen der nach mir suchen würde, vermutlich auch besser so, damit ich denjenigen nicht umbringen muss", beantwortete er ihre Frage. Während sie die weiteren Stiche setzte, biss Casey sich auf die Zähne, versuchte die Schmerzen auszuhalten. Als Anna dann den letzten Stich setzte und den Faden mit ihren Zähnen trennte, blickte er sie etwas perplex an. "Solange ich noch lebe ist es mir egal ob es mich daran erinnert", sprach er und machte es sich auf dem Sofa gemütlich. Sein Blick folgte ihr bis zum Fenster. "Wie sieht es da draußen aus? Sind die Straßen leer oder kannst du was erkennen?" Sie befanden sich noch immer in einer Gefahrenzulage. Es war nicht sicher. Es konnten noch mehr von diesen Typen kommen.

@Anna Avery


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#18

RE: I don't look for trouble, trouble looks for me | Anna & Casey

in NP Archiv 18.09.2020 20:24
von Anna Avery | 337 Beiträge

Seine nicht ernste Aussage, auf ihre nicht ernste Aussage beantwortete Anna nur mit einem kurzen amüsierten Schnauben. Blutverlust machte wohl einen humorvoll und Anna wohl weich. Sie würde sich sicherlich später fragen, wieso sie ihn nicht dadraußen hat einfach sterben lassen und jetzt gar Ressourcen an ihn verschwendete. Medizinische Ressourcen waren mittlerweile wohl am wertvollsten und am … seltensten. Er hatte ihr auch das Leben gerettet, das wusste die Dunkelhaarige aber war sie nun dazu verpflichtet auch seines zu retten nur um quitt zu sein? Vielleicht. Im Grunde wusste sie auch gar nichts über ihn außer seinen Namen. Wer wusste ob er nicht doch seinen Plan durchziehen würde und ihr doch wieder eine Waffe an den Kopf halten würde. Auch wenn er in seinem jetzigen Zustand eher weniger gefährlich wirkte, tat Anna dies niemals, Menschen unterschätzen. Vielleicht überlebte er die Sache nicht, würde sich eine Infektion zu ziehen, ein Fieber konnte genau so schnell das Todesurteil bedeuten wie eine Kugel. Aber nun war es so, das die Dunkelhaarige nun mal da saß und dem Mann der sie noch vor ein paar Stunden mit einer Waffe bedrohte versorgte, das dieser nicht verblutete. Sie waren nun wohl oder übel in dieser Situation zusammen und konnten erstmal nicht weg, egal ob es ihnen gefiel oder nicht. Anna hielt kurz mit der Nadel inne als Casey sie nach ihren tatsächlichen Plänen fragte als sie ihm kurz erläuterte warum sie keine wirkliche Ärztin war. Kurz überlegte sie wirklich dieses Gespräch fortzusetzen und ihm gar irgendetwas von sich zu verraten. Aber im Grunde war es auch egal. Es waren alte Erinnerungen, die heute keine Bedeutung hatten, zu mindestens nicht für andere. Es war nicht etwas was Casey gegen Anna verwenden konnte oder ihr irgendwie damit schaden konnte. Ein kurzes Schmunzeln umgab ihre Lippen bei der Bezeichnung des schwarzen Schafes der Familie zu sein. „Nicht ganz. Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen aber war deutlich … nervenaufreibender .. im Gegensatz zu meinem Bruder.“ Kurz waren ihre Gedanken aktiv bei Jason, ihrem Bruder der immer in ihren Gedanken rumschwirrte. Auch wenn sie schon lange keine Hoffnung mehr hatte das dieser noch am Leben war, fragte sie sich trotzdem immer wieder ob es ihm gut ging und wo er sich aufhalten könnte. „Ich wollte nie etwas was mir aufgrund eines Status vorrausgelegt war.“ erzählte Anna weiter als sie ihre weiteren Stiche setzte. Casey hielt durch aber sie konnte es sich vorstellen das es schmerzen musste und das hatte nichts mit Schwäche zu tun. „Ich wollte keine Ärztin sein wie meine Mutter oder mein Bruder und auch nicht ewig im Buisness meines Vaters aushelfen.“ Anna streubte sich kurz in ihren Worten, es war ihr nicht unangenehm, doch es war komisch einem Fremden etwas zu sagen was man noch nicht mal der eigenen Familie erzählt hatte. Es war selbst in ihrem Kopf zu unrealistisch und eher nur eine Fantasie, ein Wunschdenken. „Es ist wohl ein wahres Stereotyp das Menschen die ein wenig mehr in der Tasche haben sich immer kultivieren müssen und sei es nur durch das Erlernen eines Musikinstrumentes.“ „Ich hab Geige gespielt ...“ schmunzelte Anna dann. „Und ich war gut, wirklich. Aber dann .. na ja die Untoten haben mir das ganze ein wenig schwieriger gemacht.“ Anna setzte zu den letzten Stichen an. „Also nein nicht ganz ein schwarzes Schaf, nur jemand der selbst Entscheidungen treffen wollte.“ Die Dunkelhaarige hob nur kurz den Kopf an als sie ihn fragte was mit ihm sei und schließlich dann von Verbannung redete. „Verbannung ...“ wiederholte Anna das Wort leicht amüsiert schnaubend. Es klang so absurd in ihren Ohren. „Was hast du angestellt?“ fragte Anna schließlich. Casey wirkte auf Anna nicht wie der kooperativste Typ, was er ihr mit der Waffe gegen ihre Schläfe deutlich machte aber er war nicht das größte Arschloch was auf Erden rumlief. Sonst hätte dieser Anna nicht geholfen, so sehr es auch ihren Stolz kränkte. Als Anna nach dem letzten Stich den Faden mit ihren Zähnen zertrennte, schmierte sie sich die blutverschmierten Hände an einem alten Stofftuch ab. „Wie du meinst, du solltest besser beten dass das hält und du kein Fieber bekommst.“ riet Anna ihm lieber zu wichtigeren Sorgen ehe sie sich am Fenster niederließ. „Nein … nein sie liegen immer noch da ...“ Anna schüttelte den Kopf. „Womöglich eine Patrouille .. es wird auffallen sobald sie wechseln aber hier sollten wir halbwegs sicher sein, so lange sie die Apartments nicht durchsuchen.“ Anna's Blick wisch kurz zu Casey ehe sie ihn wieder abwandte. „Du solltest dich ausruhen. Du hast viel Blut verloren.“

@Casey Marshall


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