Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

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----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁

An Aus


#1

Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 11.06.2020 19:54
von The Walking Dead Team | 2.202 Beiträge

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#2

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 27.06.2020 18:24
von Tamara Raisa Iwanow | 945 Beiträge

"Mein Lieblingsessen?" Ich blickte sie etwas fragent an, sie wusste noch was ich gerne aß? Ich selber wusste das nicht einmal mehr, aber das war wohl eine Sache die nur Mütter konnten oder eben aus machten. "Ich bin gespannt..." meinte ich nur etwas leiser dazu, allgemein wieder ein komplettes Gericht vor die Nase zu bekommen ist ein kleines Wunder, wie lang war das her gewesen? Bestimmt seid dem Ausbruch, ich hatte eben einfach das gegessen was mir vor die nase kam, aber das schien sich ja nun zu ändern? Zumindest wenn ich den auch hier bleiben konnte, da war ja noch etwas was mir nicht ganz passte...und auch wenn sie meinte das er Spezielle war und ich mich zurück halten sollte, wusste ich nicht ob ich dies auch schaffen würde, ich hatte mich verändert und von einem Mann was sagen lassen? Da stieß man bei mir ziemlich auch Granit.
"Zurück halten?" meine Augen verengten sich ein wenig . "Ich weiß nicht ob ich dir diesen Gefallen erfüllen kann,ich halte mich niemals zurück und nein ich erinnere mich nicht an ihn, nur sein Name kommt mit bekannt vor das wars auch schon " und diese Worte brachte ich recht kühl heraus, ich hatte keine Gefühle was das alles anging, das würde sicher noch kommen,aber inmoment war es einfach, mein Zuhause und meine Familie die ich gefunden hatte, wirklich mehr war es für mich gerade auch nicht.Als ich hörte das mein Zimmer fertig war betrachtete ich die Frau dann meine Mutter die meinte ich soll ihr alles erzählen was ich erlebt hatte? Bei den Worten bildete sich nur ein trockenes Grinsen. "Oh...das wird dir ganz und garnicht gefallen " meinte ich nur zu ihr und erhob mich als wir auf den Weg in richtung meines Zimmer waren. "warum nicht " schlaf,das würde ein paar Tage dauern, zumindest dachte ich dies gerade,aber ich war gespannt wie mein Zimmer aussah, ob dort etwas gemacht wurden war? Ob es noch so aussah wie früher?.

Als wir vor dem Zimmer waren und eintraten, blickte ich mich um, es war nur ein wenig verändert,aber man sah die Bilder an den Wänden oder den alten Schreibtisch von früher, mein weg führte genau zu diesen, ich hob ein paar Zettel hoch und betrachtete die Zeichnungen und Bilder, das war die Zeit die unbeschwert war....wo ich noch gelebt hatte und von allem nichts wusste, eine ruhige Zeit. "Es ist alles noch hier..." murrmelte ich nur und stellte mein Bogen und tasche ab,als ich bereits getappel hörte, ein großer Pitbull stand nun auch im Zimmer und beschnupperte dieses. Mein Blick viel auf ihn und ein grinsen legte sich auf meine Lippen. "Ach,,,Mum! Das ist Iwan!" dabei legte ich die Zettel wieder hin und betrachtete den großen Burschen. Nur wenig später setzte ich mich auf das Bett und blickte von Iwan zu meiner Mutter hinauf. "Was willst du wissen? Es gibt nicht viel zu erzählen ich kann es in knappen sätzen zusammen fassen" erklärte ich ihr und wie ein Glocken schlag veränderte sich Stimme und Gesichtsausdruck, ich wirkte Kühl und als wäre mir egal was ich erzählte.
"Als wir dachten du seist tot, hat mir Vater alles beigebracht hat sich um mich gekümmert,nur ein paar Jahre später haben wir uns bei einem angriff aus den Augen verloren, ich fand ihn nach tagen nicht, Männer fanden mich aber, sie brachten mich in ein Lager, ich dachte sie helfen mir " dabei hörte man ein abschätziges Lachen bevor ich weiter redete. "Aber nein, sie hielten mich gefangen als Sklavin für alles mögliche und wenn ich alles meine,dann war auch ALLEs dabei, fast 5 Jahre war ich dort bist ich gerettet wurde, aber auch diese beiden verlor ich aus den Augen ,seid dem war ich bis heute allein unterwegs, du verstehst das ich dadurch nicht wirklich respekt gegenüber Männern habe,daher kann ich dir nicht versprechen,wie ich meinen Onkel gegenüber treten werden " als ich fertig gesprochen hatte, musterte ich sie noch eine Weile bevor iwan zu mir kam und ich ihn streichelte. "Guter Junge, das ist meine Familie also sei Nett ja?" meinte ich lächelnt zu ihm und streichelte ihn über den Kopf bevor mein Blick wieder zu meiner Mutter ging. "Und du?Was hast du die Zeit über gemacht`?"


@Oxana Faina Iwanow








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#3

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 28.06.2020 13:54
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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---> Wohnzimmer

Natürlich konnte ich mich noch an ihr Lieblingsessen erinnern. Immerhin war sie meine einzige Tochter und eine Mutter vergisst nie. Zudem erkannte ich sie sofort, trotz das wir uns Jahre nicht mehr gesehen hatten. So was konnte nur eine liebende Mutter bringen.
Obwohl ich mir sicher war, das auch ihr Vater sie noch erkennen würde. Als plötzlich die Tür aufgestoßen wurde, erschrak ich etwas und zog automatisch meine Waffe. Woher sollte ich wissen, das meine Tochter nun einen Hund hatte und dann noch einen Pitbull.
"Das musst du mir doch vorher sagen, ich hätte ihn fast erschossen!"
Sagte ich ausatmend und war froh, das ich nicht den Abzug gedrückt hatte. Immerhin war ich nicht dafür bekannt, lange zu fackeln. Töten war meine Berufung und da konnte mir niemand was vor machen. Außer vielleicht Antonio Martinez, dieser war mir öfters damals mal in die Quere gekommen, aber er war jemand, der mir das Wasser reichen konnte. Ich war mir auch sicher, das dieser Kerl

noch leben würde, da er ein Überlebenskünstler war. Am Ende war es mir auch egal, da wir eigentlich Kontrahenten waren und keine Freunde. Tamara war mir sehr ähnlich, besonders das töten hatte sie ganz klar von mir. Und ich würde lügen, wenn es mir nicht gefallen würde. Vielleicht würde ich eines Tages mit ihr zusammen auf Mission gehen. Oh das würde mir gefallen.

Nachdem ich den kleinen Schock mit dem Hund hinter mir hatte, setzte ich mich zu ihr ans Bett und beobachtete sie.
"Alles noch da, niemand durfte dein Zimmer besetzen, das hätte ich nicht zugelassen. Ich wusste das du irgendwann wieder kommen würdest, ich habe es gespürt!"
Gab ich zu und lehnte mich etwas nach hinten. Der Hund schien relativ friedlich zu sein, oft musste ich damals solche töten, weil sie mir bei meinen Aufträgen in die Quere kamen, dabei mochte ich Hunde eigentlich. Doch durfte ich kein Mitleid zeigen, nein dieses Gefühl blendete ich dabei komplett aus. Als Tamara zu mir kam und mir von ihren letzten Jahren erzählte, spürte ich die innerliche Wut. Wut auf diese Kerle, die mein Kind weh taten und mehr .... und Wut auf mich, das ich es nicht geschafft hatte, sie früher zu finden und da raus zu holen. Mein Blick senkte sich und meine Fäuste ballten sich zusammen.
"Es tut mir wirklich leid, das ich nicht da sein konnte für dich. Hätte ich gewusst wo du bist, wäre ich sofort gekommen. Leben diese Typen noch?"
Ich würde mich sofort auf den Weg machen um sie qualvoll zu töten!
"Was ich gemacht habe? Die Familie zusammengehalten, deinen Onkel unterstützt und mit ein paar Soldaten nach euch gesucht, wenn auch vergeblich. Ich will bald wieder los um deinen Vater zu finden, willst du mich begleiten?"
Das wäre dann der erste gemeinsame Trip mit meiner Tochter alleine, da ich niemanden sonst mit nehmen würde. Das es für sie schwer werden würde, mit ihren Onkel klar zu kommen, ahnte ich schon. Dennoch würde sie irgendwie einen Weg finden, da war ich mir sicher. Sie war eine Iwanow und sehr überzeugend.

@Tamara Raisa Iwanow


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#4

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 28.06.2020 14:21
von Tamara Raisa Iwanow | 945 Beiträge

Als Iwan neben mir saß hörte ich die Worte meiner Mutter und schmunzelte. "Hast du aber nicht! Und ich hab es wohl einfach vergessen! wer soll den hier sonst hier reinkommen? Du sagtest bereits es hat bisher keiner geschafft, also warum so nervös?" fragte ich sie schließlich und betrachtete sie fragent, bevor ich den Klein/großen xD auf den bett sich hinlegen ließ.
Während ich die Sachen in diesen Zimmer betrachtete hörte ich ihr weiter zu, keiner durfte es beziehen und betreten? Na da hatte sie wirklich hoffnungen das ich noch lebe und zurück kommen würde, ich wusste nicht ob ich jemals freiwillig hergekommen wäre,hätte ich den Weg in erinnerung gehabt, das hier und heute war ja reiner zufall gewesen.
Als ich mich aufs bett gesetzt hatte und meine Mutter schließlich kurz erzählt hatte,was mir passiert war bemerkte ich ich auch ihre veränderte Körperhaltung, nur ein kühles schmunzeln legte sich auf meine Lippen. "das muss dir nicht leid tun, bis heute hab ich ja sowieso gedacht du seist tot " meinte ich knapp bevor ich die Schultern zuckte. "Ich weiß es nicht, wohlmöglich, ich habe seid der Flucht nur einen wieder begegnet ,seine Haut liegt neben seinen Körper...er hat wunderbar geschrien vor schmerzen...." diese Worte kamen so sardastisch rüber wie ich meine Mutter auch gerade anblickte, es gefiel mir, mich an dessen tot zurück zu erinnern.
"Vater? du meinst ihn zu finden? Nach all den Jahren, wenn er noch lebt,meinst du nicht er hätte sich auf den weg hierher gemacht? Wäre es nicht besser hier zu warten?" fragte ich sie. "schließlich habe ich den weg auch hierher gefunden und ich war klein, das ich den weg nicht kannte es nicht verwunderlich aber Vater er kennt doch den weg zum Anwesen oder? Außerdem weiß ich nicht ob Onkel mich gehen lassen würde, wenn er so spezielle ist,hat er sich was anders im Sinne!" mit diesen Worten krauelte ich Iwan hinter den Ohren und sah meine Mutter daraufhin wieder an. Sicher freute ich mich hier zu sein,bei meiner Familie aber ich sah halt auch vieles anders und Vater zu suchen? Ob es was brachte? Ich wusste es nicht, ich hatte nach all dem passierten nicht mehr gesucht, ich bin einfach los gegangen und kam irgendwo an, so wie hier zum Anwesen.....
"Gibt es überhaubt noch Orte wo du nicht warst?" Er konnte ja überall sein,sollte er noch leben, vill war er garnicht mehr in diesem Land? Es sind schließlich jahre vergangen....

@Oxana Faina Iwanow








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#5

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 28.06.2020 20:11
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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"Es ist egal, ob es hier sicher ist. Wenn ich Geräusche höre die ich nicht kenne, reagiere ich instinktiv. Es liegt mir einfach im Blut immer und überall wachsam und aufmerksam zu sein"
Erklärte ich meine Reaktion auf ihren Hund, der wenig begeistert zu sein schien. Lieber legte er sich aufs Bett, gähnte und schloss die Augen. Meine Waffe hatte ich wieder an meinen Körper versteckt, dort hafteten so einige Waffen. Das war eben ein Ding von mir, was ich bis heute nicht abstellen konnte. Natürlich hatte ich gehofft, das Tamara und auch Sergej eines Tages wieder kommen würden. Ich gab nie die Hoffnung auf und wurde mit ihrem Erscheinen nun bekräftigt. Wenig angetan reagierte sie auf meine Reaktion, als sie mir von den Männern erzählte. Etwas erschrocken war ich schon, wie kühl sie geworden ist. Ich hoffte, das wieder auftauen zu lassen. Gefühle durfte man zeigen, man musste nur wissen wann und vor wem. Erst mal musste sie eh wieder richtig ankommen hier und sich eingewöhnen.
"Das mag sein, aber einfach nur warten kann ich auch nicht. Ich fahre meine Routen ab. Es kann doch sein, das er auf den Weg hier her angegriffen wurde, irgendwo feststeckt oder gefangen genommen wurde. Man sollte alles bedenken. Er wird einen Weg hier her finden, daran glaube ich fest."
Gab ich ihr zu verstehen und atmete leise aus. Ich konnte nicht einfach nur rum sitzen und hoffen, ich musste was tun, sonst würde ich wohl verrückt werden. Ob ihr Onkel sie gehen lassen würde, durfte ruhig meine Sorge sein! Darum würde ich mich schon kümmern, allerdings musste Tamara nicht zwingend mitkommen, das war auch nur eine Idee. Nun klopfte es und das Essen für meine Tochter wurde auf einen Tisch angerichtet.
"Ich hoffe du magst es heute auch noch!"
Lächelte ich leicht und roch den leckeren Duft.

@Tamara Raisa Iwanow


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#6

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 28.06.2020 22:00
von Tamara Raisa Iwanow | 945 Beiträge

Ich nickte ihr nur zu . "Das kenne ich,aber hier...man muss nur wissen sich anzzupassen,aber du bist lieber dauerhaft auf der hut wie ich sehe..." dabei betrachtete ich meine mum ruhig und schmunzelte etwas. "Hinhören....das hab ich trainiert, hätte man hören können das es ein tier ist, was hier hoch kommt" dabei leckte ich mir leicht über die Lippe. "Aber lassen wir das..." meinte ich nur als wir eh zum Thema Vater kamen. Ich nickte nur, sie hatte wohl all die jahre wirklich nichts anderes gemacht und hatte ihren grund dafür,reinreden würde ich ihr da sicher nicht, ich hoffte ja irgendwie das er noch lebte, aber wissen konnte ich es nicht daher würde ich mitkommen,würde man mich lassen,aber wirklich hoffnungen steckte ich dort nicht rein, sonst wäre die entäuschung am ende einfach zu groß.
"Ich rede dir nicht rein es war nur meine Meinung, sicher kann er hier in der nähe sein..." meinte ich nur leise zu dem ganzen und blickte zur Tür als das essen herein kam,als ich erkannte das es tatsächlich lasange war , konnte ich meine Überraschung wirklich nicht verbergen. "Das ihr dafür wirklich alles habt...." ich nahm den Teller an und ging mit diesen an den Schreibtisch um dort zu probieren , ein sanftes lächeln legte sich auf meinen Lippen, es schmeckte wirklich gut und es war schon beinah ein erlebnis,nach all den jahren mal wieder ein ganzes gericht vor der nase zu haben. "das schmeckt gut..." sagte ich zu dem thema und blickte oxana dann iwan an,der die augen natürlich geöffnet hatte und direkt zu mir an den tisch kam. Ich gab ihn immer wieder ein stück von dem Essen ab,so wie ich es immer getan hatte.
"Wie kann ich mir meinen onkel vorstellen?" fragte ich sie schließlich und blickte sie dabei an. "Irgendwas ,was ich beachten muss?" dabei wartete ich wirklich gespannt auf ihre Antwort.

@Oxana Faina Iwanow








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#7

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 11.07.2020 14:37
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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"Du musst wissen, ich wurde schon im jungen Alter trainiert und es fällt mir sehr schwer, ganz abzuschalten. Da kannst du dich bei deinem Großvater bedanken, das er mir meine Entspannung genommen hat" Meinte ich mit einem entschuldigenden Lächeln und schaute ihr zu, wie sie ihr Essen probierte. "Schmeckt es noch wie früher?" Wollte ich wissen und lehnte mich etwas nach hinten und beobachtete auch ihren Hund, der sie hungrig anbettelte. Eigentlich waren ja alle Hunde so, ich kannte da keine Ausnahmen. "Wir haben hier auch Hunde, unten im Hof ist eine große Zwingeranlage. Wir züchten sie!" Erzählte ich meiner Tochter. Meist waren das Schutzhunde die gut ausgebildet waren. Sie waren jedoch keine Familienmitglieder in dem Sinne. Sie sollten bewachen, angreifen, töten. Dafür wurden sie hier gezüchtet. Während meine Tochter aß, überlegte ich, wie ich ihr ihren Onkel erklären sollte, immerhin war es gar nicht so einfach und nicht jeder würde mit seinen zwei Persönlichkeiten klar kommen. "Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Er ist sehr speziell, das wirst du schnell merken. Er hat zwei Gesichter, auch das wirst du schnell mitbekommen. Er redet viel, achte einfach auf deine Wortwahl und halte lieber einmal mehr den Mund und ja ich weiß, es fällt schwer, aber es rettet dir dein Leben und somit auch meins. " Gab ich zu bedenken. Ich wusste mit ihm umzugehen und hatte somit einen sicheren Ort wo ich leben konnte und wo es genug Nahrung und Wasser gab. "Lerne ihn einfach kennen" Wie sehr ich mir nun @Sergej Michail Iwanow hier her wünschte. Ich vermisste ihn so unglaublich, aber ich war auch sehr glücklich, Tamara hier zu haben! "Möchtest du dich etwas ausruhen? Ich rede indessen mit deinem Onkel und dann wird er sicher den Weg zu dir finden!" Schlug ich vor und sah sie abwartend an.

@Tamara Raisa Iwanow


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#8

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 13.07.2020 15:30
von Tamara Raisa Iwanow | 945 Beiträge

Bei ihren Worten betrachtete ich sie etwas länger, ich wusste ja nicht was unsere Familie alles war auch jetzt nach dieser Katastrophe nicht, ich wurde früher aus all dem herausgehalten und auch als diese Seuche ausbrach hatte man mir nicht wirklich etwas erzählt,daher war ich doch überrascht über die Worte die meine Mutter da sagte. "wartemal....was? Als du noch jünger warst? Opa konnte doch garnicht ahnen das diese Seuche ausbrechen würde und du dich verteidigen musst? Also wieso hat er dich trainiert?" fragte ich sie schließlich und runzelte die Stirn. Für mich mehr als merkwürdig, ich hatte mit vater doch auch erst geübt als die Seuche ausbrach und nicht vorher?
Auch wenn sie mir ne Frage wegen das essens gestellt hatte,dauerte es etwas länger bist ich auf diese antwortete."Ja schon irgendwie...." meinte ich nur dazu und lächelte etwas, es war ein stück vergangenheit die ich hier gerade im Mund hatte und an die unbeschwerte Zeit etwas zurück denken konnte, ich hatte ja nicht wirklich viel Kindheit an die ich mich erinnern konnte, aber so konnte ich mal kurz ein wenig vergessen. "ihr züchtet sie zu Kampfhunden ?" fragte ich dann und blickte Iwan an, er würde sicher nicht draußen sitzen dafür würde ich schon sorgen,er war immer an meiner Seite und das sollte sich hier auch nicht ändern.
Als ich den Teller leer aß hörte ich die erklärung zu meinen Onkel und das er so wie es aussah 2 gesichter hatte und man lieber vorsichtiger ihm gegenüber treten sollte. Ich betrachtete sie fragent bevor ein schmunzeln sich auf meinen Lippen bildete und ich sie ansah. "Also ich denke ich kriege das schon hin,aber das mit dem mund verbieten...das könnte ein Problem werden, das werde ich nicht mehr zulassen" und das war auch meine Meinung, es gab bestimmte Sachen in denen ich mich nicht zurück halten werde, dafür hatte ich alleine viel zu viel erlebt gehabt um das wieder abschalten zu können. "Wir werden ja sehen was kommt...aber ein seltsamer Onkel in der Familie scheint ja irgendwie normal zu sein " dabei leckte ich mir leicht über die Lippen und stelllte den Teller auf den Schreibtisch ab.
"Tue das, wenn er überhaubt interessiert ist das seine Nichte wieder da ist " dabei stand ich auf und setzte mich wieder auf das Bett , wo iwan sich schon direkt wieder lang gemacht hatte. "Und du kannst ihm auch sagen, das Iwan bei mir bleibt, er sollte nicht versuchen ihn in irgendeiner Art nach draußen zu bekommen, ich werde ihn nicht zurückhalten, Iwan lässt sich nur von Leuten anfassen die ich vertraue,er spürt es dabei muss er mich nichtmal anblicken "auch wenn es wie eine drohung klang, war es keine es war einfach nur eine Wahrnung.



@Oxana Faina Iwanow








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#9

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 18.07.2020 14:24
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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@Iljuscha Jaroslaw Iwanow ich warte deinen Post ab, dann schreibe ich @Tamara Raisa Iwanow


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#10

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 19.07.2020 17:50
von Iljuscha Jaroslaw Iwanow | 160 Beiträge

Iljuscha trat aus dem Rauchersaloon, der Bedienstete an seiner Seite.
Dieser erklärte etwas gedrückt und mit vorsichtigen Worten wie eine fremde Person über die Mauer und über den Zaun auf ihr Gelände gekommen war und zwei Wachen getötet hatte.
“Warum ist sie nicht tot?“ Iljuscha blieb stehen und schaute den Bediensteten an. „Die ganzen Affen da draußen die ein scheiß Scharfschützengewehr in der Hand halten, halten sich für die besten Schützen auf dieser Welt und jemand kommt hier über MEINE Mauer und schafft es zwei meiner Leute abzuschlachten?“ Iljuscha zeigte dem Bediensteten den Vogel. „Du findest heraus wer wache gehalten hat. Alles klar? Abflug!“
Der Bedienstete ging los.
„Gib Gas!“ rief Iljuscha ihm noch hinterher und der Bedienstete legte einen Schritt zu.
„So eine verfickte Scheiße!“ fluchte er auf Russisch und machte sich auf den langen weg in den Nebenflügel der Villa, der damals für Sergej und Oxana angebaut wurde.
„Nur Stress heute... Hier will der eine das von mir, dann der nächste irgendwas anderes...“ murmelte er auf russisch zu sich selbst. „Ich hab Diana heute nicht ein, verficktes mal gesehen... Ich lebe in einem Haus voller untreuer Schimpansen die Glastüren öffnen um zu sehen was dahinter ist!“ ärgerte er sich.
Diana war Iljuschas Frau. Obwohl man gar nicht wirklich wusste ob sie wirklich existent war. Das lag daran dass man sie eigentlich so gut wie nie zu Gesicht bekam. Wenn man sie zu Ostern und zu Weihnachten mal gesehen hatte war das schon viel. Aber die 'Hütte' der Iwanows war ja auch so groß dass man sich gut ein ganzes Jahr aus dem Weg gehen konnte und sich nicht sehen musste, auch wenn man im gleichen Haus lebte.
Die große Flügeltür zu Oxanas und Sergejs Anbau kam näher.
Wie selbstverständlich drückte Iljuscha die Klinke nach unten und bremste nur leicht seinen Schritt, was zur folge hatte das er fast ungebremst gegen die Tür lief.
Die scheiß Tür war abgeschlossen.
Iljuscha hasste verschlossene Türen in SEINEM Haus.
Wütend kramte er nach seinem Generalschlüssel, hoffentlich passte er und Oxana war nicht auf den Trichter gekommen das Schloss auszutauschen.
Tatsächlich passte der Schlüssel. Er öffnete die Tür und stand nun im eigentlichen Privatbereich von Sergej und Oxana.
„OXANA!“ reif er, doch erst mal antwortete keiner. „Alter...“ murmelte er. „OXANA!“ rief er nun lauter als plötzlich eine Hausdame im Flur stand und wortlos auf die Treppe deutete die in den ersten Stock führte.
„Da oben oder was?“ fragte der Anführer der Krasnaya Luna schroff.
Die Hausdame nickte.
„Danke, wenigstens einer der alle Gehirnzellen zusammen hat!“
Iljuscha ging nach oben.

@Oxana Faina Iwanow @Tamara Raisa Iwanow


zuletzt bearbeitet 19.07.2020 17:53 | nach oben springen

#11

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 23.07.2020 23:17
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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Ich ahnte schon, das es viel Arbeit war Tamara hier wieder einzuführen. Sie war zu lange da draußen und dann noch alleine. Sie kannte kaum die Sitten und Regeln, die hier herrschten. Hoffentlich war mein Schwager dennoch nachsichtig und verhängte nicht zu schlimme Strafen, wenn mal was nicht so nach seinem Kopf lief. Tamara aß ihren Teller leer, was mich doch sehr freute. Sie musste auch Hunger haben und dann gleich so was leckeres. Lächelnd sah ich mein Kind an und konnte noch immer nicht glauben, das sie wieder bei mir war.
"Nein, er wusste es nicht. Meine Aufgabe in dieser Familie verlangte ein Kampftraining ab. Du weißt sicher noch, das unsere Familie sehr gefürchtet war, auch heute noch. Natürlich sind unsere Feinde gestumpft, aber dennoch kennt man uns"
Das alles zu erklären, wäre eine laaaaange Geschichte. Zum Glück stand unsere Geschichte in einem Buch mit Stammbaum geschrieben. Kurz sah ich zu ihrem Hund und schüttelte den Kopf.
"Nein, er kann bei dir bleiben, mach dir keine Sorgen. Er wurde nicht dafür gezüchtet. Die anderen schon, das sind keine Haustiere mehr!"
Versicherte ich ihr und wollte gerade los ziehen um nach meinen Schwager zu suchen, als ich ihn schon brüllen hörte.
"Und da kommt er auch schon"
Warnte ich mein Kind vor und ging einige Schritte durch den Flur und machte mich erkenntlich.
"Ich bin hier Iljuscha"
Er schien mal wieder mächtig gut drauf zu sein und dabei wusste ich noch nicht mal, das wir noch mehr Familie hier haben. Ich ging ihm entgegen und sah ihn an.
"Deine Nichte ist zurückgekehrt, bitte sei so lieb und nehme sich nicht sofort in die Magel, gib ihr Zeit!"
Er konnte sich sicher noch an Tamara erinnern, immerhin war er Älter als ich. Zusammen mit ihm, gingen wir in Tamaras geräumiges Zimmer.
"Schatz, das ist dein Onkel"
Stellte ich ihr ihn vor und verzog die Mundwinkel, hoffentlich ging das gut aus.

@Tamara Raisa Iwanow @Iljuscha Jaroslaw Iwanow


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#12

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 24.07.2020 11:02
von Tamara Raisa Iwanow | 945 Beiträge

Die Worte meiner Mutter zu folgen waren etwas schwer, ich hatte das was mir erzählte wurde eigentlich schon vergessen,aber viel war das sowieso nicht gewesen ich war schließlich noch jung und ich sollte von dem alles nichts wissen. "Kann schon sein, ich weiß es nicht mehr wirklich" meinte ich zu meiner Mutter und betrachtete sie,schüttelte dann aber wieder den Kopf da ich mich nicht erinnern konnte, wieso unsere Familie gefürchtet war, ich hatte all die Jahre andere probleme um mich an alte Sachen zu erinnern oder zu hoffen sie nicht zu vergessen. Dabei strich ich langsam über das Fell von Iwan und hörte auch die Worte zu ihm was das anging. "er ist kein Haustier!" meinte ich nur knapp zu ihr und blickte zu Iwan. "Er ist Familie und Beschützer so wie Kämpfer und Verteidiger!" dabei schmunzelte ich etwas. " er ist nur so sanft,wenn er weiß das hier keine Gefahr ist, gefällt ihm was nicht oder fühle ich mich unwohl wird er reagieren, haustiere sind zum Kuscheln und liebhaben ,beschützen können die wenigsten!" erklärte ich ihr noch bevor ich ein gebrülle von draußen hörte, die Ohren Iwans waren zur Tür gerichtet, erst recht als meine Mutter aufstand, das sollte also mein Onkel sein? Na nun war ich ja mal wirklich gespannt, ich blieb auf den Bett sitzen und wartete das die beiden zurück ins Zimmer kamen, dabei hatte ich nicht aufgehört das Fell von Iwan zu streicheln, ich hatte ihn unter kontrolle,aber er würde seine Reaktion zeigen,sollte etwas falsches an meinem Onkel sein.

Als die Tür wieder aufging und neben meiner Mutter ein Mann stand, schmunzelte ich nur und stand ebenso auf, sehr viel größer als ich war er nicht, mal sehen wieso er der Anführer von uns war, es musste seine Art sein oder doch dieses komische zweite gesicht? Iwan selber blieb ruhig hatte aber meinen Onkel im Auge, er war Familie,aber selbst davor würde mich Iwan beschützen,wenn es sein musste.
"Onkel Iljuscha" schmunzelte ich und betrachtete ihn etwas genauer, ich hatte kein Vertrauen gegenüber Männer und das würde sich durch die Sache "Onkel" nicht wirklich ändern. Während ich meinen Onkel betrachtete kam keine erinnerung von ihm hoch, ich war wohl noch klein als er mich das letztemal gesehen hatte, sein Gesicht kam mir nur ein wenig bekannt vor,aber nichts was mir sagte das er zur Familie gehörte.
"Ich dachte er wäre größer..." ja ich sollte mich zurückhalten, aber nein dafür war ich viel zu lange draußen gewesen. ich hatte meinen eigenen Kopf gehabt. "Deine Wachen sind nicht wirklich gut......" dabei sah ich aus dem Fenster und wieder zu meinem Onkel. "hätte ich gewusst das sie zu euch gehören hätte ich sie auch verschont und wäre durchs Tor reingekommen" dabei zuckte ich die Schultern. "Verzeihung der Herr" ja ich hatte gerade eine große Klappe und es würde wohl etwas dauern um mich wieder an die Regeln und an die Vernunft zu erinnern die in dieser Familie herrschten,aber nach all den Jahren konnte man sich vorstellen,das man nicht mehr das liebe Kind von früher war, abgesehen war das töten etwas was ich liebte.
"Они кричат ​​как дети. Это ваши охранники ?" (Sie schreien wie Kinder! Das sind deine Wachen?) sprach ich auf Russisch ja ich sprach es noch immer fließend, etwas was aus der Familie geblieben war,all die Jahre.

"Aber auch irgendwie schön dich zu sehen Onkelchen, auch wenn ich mich nicht an dich erinnere" dabei legte ich sogar ein leichtes lächeln auf mein kaltes grinsen und sah ihn für ein moment sanft und warmherzig an, bevor auch das wieder verschwand. Emotionen das waren dinge die ich vergraben hatte, sehr merklich zu sehen bei meiner Mutter, ich hätte sicher anders reagiert, wäre ich die Zeit über mit meinen Vater unterwegs gewesen,aber es war alles anderes gekommen und die Tamara die sie eins kannten war nicht mehr da......oder irgendwo ganz tief vergraben in der neuen. "Das Familien Haus zu nehmen und eine Kolonie drauß zu mache, Ideen scheinst du ja zu haben, aber in deinen Plan sind ein oder zwei schlupflöcher die noch geflickt werden sollten, und ja nach dem was ich bereits gehört habe, kann ich mir gut Vorstellen das es dir ganz und garnicht gefällt das ich sie getötet habe mh?" dabei legte ich den Kopf etwas zur Seite und ließ Iwan schließlich los und schmunzelte. "Also! Gibt es dafür Strafen? Na bestimmt? " dabei blickte ich für ein moment zu meiner Mutter und schmunzelte. "Verzeih, aber ich kann mich nicht zurückhalten, ich hab es dir gesagt das bin ich nicht mehr...." dabei versuchte ich etwas zu lächeln,was aber nicht so ganz funktionierte, bevor mein Blick zu meinem Onkel ging und ich nur ein paar Schritte auf ihn zu ging. "Dann gib sie mir lieber jetzt dann hab ich es hinter mir und kann deinen Wachen mal zeigen wo sie besser aufpassen sollten euer Stracheldraht bringt nicht viel wenn sie Quatschen oder Schlafen, da fehlt ein wenig das Training der Russischen Einheit!" Ich kannte nicht viel darüber oder was mein Onkel und Vater getan haben,aber von den Geschichten meines Vaters wurden Soldaten gut und gart trainiert, wieso waren also diese Männer an den Mauern nicht so trainiert? "Und ja für meine Worte entschuldige ich mich jetzt schon,aber ich bin nicht mehr die kleine Tamara von früher ich halte mich nicht zurück und ich sage was mir gerade einfällt" es war nicht wirklich eine entschuldigung, meine Worte waren alles tests um zu sehen wie weit ich gehen konnte und wie weit sich mein Onkel im Griff hatte, ich wollte hier bleiben,also musste ich wissen wie weit ich in gewissen dingen gehen konnte, alles taktik alles Worte waren Klug gewählt. Angst vor bestrafung hatte ich nun wirklich nicht, ich hatte in meinen jungen alter schon viel über mich ergehen lassen müssen, Schmerzen und erniedrigung so wie Folterei gehörte da zu den Hauptpunkten, Dinge in denen ich mehr als abgehärtet war. Aber wie sah es hier aus? Wie sah es mit meinen Onkel aus? Ich kannte diesen Mann nicht und so lernte ich ihn jetzt etwas kennen, jetzt war nur seine Reaktion ausschlaggebend. Daher stand ich vor ihm und blickte in seine Augen, nicht für seine Sekunde wich mein Blick woanders hin, ich war gespannt was er sagen oder tun würde.


@Iljuscha Jaroslaw Iwanow
@Oxana Faina Iwanow
<3








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#13

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 29.07.2020 22:50
von Iljuscha Jaroslaw Iwanow | 160 Beiträge

"Meine Nichte. Aha.Ich gebe ihr Zeit, wenn ihr mir Zeit geben würdet." sagte Iljuscha etwas aufgewühlt.
"Schatz, das ist dein Onkel." sagte Oxana und ging in das Zimmer.
Iljuscha blieb in der Tür stehen.
Er sah sich um und sah den... Naja, wie würde er es beschreiben... er würde es eher Köter nennen. Pitbulls waren nie Iljuschas Hunde gewesen. Es gab in der Iwanow Familie nur Rottweiler, Dobermänner oder Owtscharkas. Die waren aber nie Iljuschas Spezialgebiet gewesen so wie die Millionen schweren Rennpferde die er mal besaß. Das war eher sein Gebiet.
Pitbulls fand er immer albern, erst recht als damals ein Radio Rapper mit diesem Künstlernamen ihm gehörig auf den Sack ging.
Er beachtete das Tier nicht. Solang sich das Tier nicht in seinen privaten Räumen aufhielt musste er es nicht erschießen, so wie den Chihuahua einer Angestellten der sich mal in eins von seinen Badezimmern verlaufen hatte.
Und dann spielte sich Tamara auf.
Nannte Iljuscha 'Onkelchen', brabbelte irgendwas auf russisch, flüssig aber mit Akzent, beleidigte seine Leute, zweifelte seine Autorität an und gab vor ihm sogar zu seine Leute umgebracht zu haben.
Er zählte mit. Er zählte wie viele Verstöße sie sich grade gegenüber ihm erlaubte und suchte sich immer wieder einen Grund warum er nicht gleich hier und jetzt ihr den Garaus machen sollte.
Und er kam immer wieder nur auf den einen Grund warum er sie nicht umbrachte: Sie war die Tochter von Oxana und Sergej. Wäre sie das nicht. Wäre sie jetzt schon tot.
Wie sie dort so wütete und sich aufspielte als wäre sie der Nabel der Welt, fing es in Iljuschas Kopf an zu Rauschen und vor seinem innerlichen Gehör hörte er wieder die Bomben von Grosny und die Schüsse aus den AK's der Russen und Tschetschenen. Immer wenn er sich in solchen Situationen wiederfand die er nicht ganz einfach mit einer Kugel lösen konnte, besann er sich auf seine Zeit in Tschetschenien zurück in der er auch nicht einfach Kopflos handeln konnte.
Doch als sie einen Schritt auf ihn zu ging, stoppte er sie einfach mit einer ausgestreckten Hand. „Du bleibst dort stehen. Sonst stirbst du. Du brichst in mein Haus ein, du tötest meine Männer und beleidigst mich? Ist in deinem Oberstübchen noch alles Intakt? Weißt du mit wem du sprichst?“ Iljuscha drehte sich zu Oxana. „Ich habe jetzt mindestens vier Beleidigungen gegenüber meiner Person gezählt. Ich habe jetzt drei Optionen für dich: Option 1, Deine Tochter packt ihre sieben Sachen und ist innerhalb der nächsten zwanzig Minuten aus meinem Haus verschwunden und während dieser zwanzig Minuten kannst du ihr erzählen wer wir sind und wer ICH bin; Option 2, sie ist nach zwanzig Minuten noch nicht verschwunden und landet dann im Loch; Option 3, DU denkst dir irgendwas aus um diese Scheiße wieder gut zu machen.“ Er atmete durch. Er war grade ganz gefasst.
Gott sei es gedankt.
„Überrascht mich. Ihr habt zwanzig Minuten.“

@Tamara Raisa Iwanow
@Oxana Faina Iwanow


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1 Mitglied nö, einfach nö
1 Mitglied stubst dich an
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#14

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 30.07.2020 22:47
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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°Oh Tamara, halt doch einfach deinen Mund°
Während sich meine Tochter aufführte, als wenn sie niemals von den Regeln unserer Familie gehört hatte oder es eben nicht wollte, betete ich innerlich. Zuvor hatte ich sie noch gebeten, sich zurück zu halten, mir zuliebe. Sie schien nicht eine Sekunde daran zu denken. Sie feuerte los und ich wusste genau, wie mein Schwager dachte. Ich presste die Lippen zusammen und zeigte ihr mit Blicken, das sie endlich den Mund halten sollte, aber sie achtete nicht mal auf mich. Ich drehte mich etwas weg und atmete unmerklich aus. Ganz klasse, das würde nicht gut enden. Damit tat sie nicht nur sich selber keinen Gefallen, sondern verletzte auch mich damit. Ich war ihre Mutter, die Frau die ihr das Leben einst schenkte und die Frau, die alles früher für sie gab. Im Beruf war ich die eiskalte Killerin, kannte keine Emotionen, aber in der Familie, bei meinen Liebsten, war ich eine ganz andere Frau. Hier zeigte ich auch mal, was ich fühlte und dachte. Der kurze Blick meines Schwagers in meine Richtung, sagte schon viel aus. Ich ballte die Fäuste und sah meine Tochter streng an. Nun sprach er und er hatte damit auch recht! Ich ging gedanklich die Optionen durch und ich wusste, das es keine vierte geben würde. Niemals würde ich sie wieder gehen lassen, eher würde ich mit ihr gehen. Allerdings gab es keinen besseren Ort, als diesen hier für uns! Als Iljuscha das Loch ansprach, lief es mir kalt den Rücken runter. Das Loch war das mit Abstand schlimmste, was Tamara passieren könnte. Ja ich kannte es und wusste, was sie dort erwarten würde. Ich musste mir was einfallen lassen, um Tamaras Aktion wieder gerade zu biegen! Enttäuscht und auch etwas böse, sah ich kurz zu meiner Tochter, ehe ich ihr den Rücken kehrte und meinen Schwager ansah. Er wusste genauso wie ich, das ich Tamara dennoch vor allem schützen würde. (ich hatte gerade einen lustigen Gedanken, aber ich lasse das besser^^ ich weiß auch gar nicht, ob Juscha drauf eingehen würde). Ich atmete tief durch und legte vorsichtig eine Hand auf die Schulter meines Schwagers.
"Das Loch würde sie wohl nie wieder vergessen und stellt eine gute Lehre da, aber wir sollten uns was anderes überlegen. Können wir unter vier Augen reden?!"
Ich wollte meine Idee nicht direkt vor Tamara äußern, da ich wusste, das sie es mir übel nahm. Jedoch war es besser, als das Loch oder die Verbannung!

@Tamara Raisa Iwanow @Iljuscha Jaroslaw Iwanow


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#15

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 31.07.2020 01:53
von Tamara Raisa Iwanow | 945 Beiträge

Mein Onkel zeigte nicht besonders viel in seinem gesicht als ich los legte, solche reaktionen hatte ich des öfteren gesehen,aber nicht so wie es bei meinem Onkel war, besonders seine Worte die mich zum stehen brachten ließen mich hellhörig werden, ich hatte ihn verärgert und er würde wohl nichts lieber als das ich tot vor ihm lag oder verschwand, das hörte ich nicht nur an seinen Worten sondern auch wie er es sagte und wie er die drei Sachen zu meiner Mutter ansprach, ein leichtes schmunzeln legte sich auf meinen Lippen und ich blickte meine Mutter an ihre Blicke spürte ich und ich wusste auch das sie sauer auf mich war, aber das traurige inmoment war einfach das es mich einfach nicht kümmerte, nein ganz im Gegenteil all die Jahre hatte ich weder Familie noch Regeln ich hatte genug erlebt das sich mein Charakter verändert hatte, so etwas wie Gefühle oder ähnliches hatte ich verschlossen. Ein leichtes böses lächeln legte sich auf meinen Lippen.
"Ich dich beleidigt? Nun wenn du das etwa so siehst? Eingebrochen und getötet...ja aber auch nur weil ich etwas verteidigen wollte was meiner Familie gehörte das ihr hier lebt einfach so..." dabei zuckte ich nur die Schultern und schmunzelte. "Mit meinen angeblichen Onkel, an dem ich mich nichtmal erinnern kann, einen MANN die ich sowieso verachte und scheinbar der Anführer der Kolonie, glaub mir in meinen Kopf ist alles ok" dabei blickte ich zu meiner Mutter die Worte an meinen Onkel hörte ich und verengte dabei die Augen. "Das Loch? Ich glaube das wird nicht so schlimm mit dem was ich erlebt habe und gehen ? Wenn das dein Wunsch ist!" dabei blickte ich die beiden an, sie wollte mit ihm alleine reden? Sie wollte entscheiden und irgendeine Strafe überlegen. "Ich bin kein Kind mehr Mutter!" dabei betrachtete ich sie verachten. "entweder redest du hier offen oder du lässt es und ich verschwinde! egal was kommt ich weiß das es von dir ist, wieso willst du also mit ihm alleine Reden?" dabei verschränkte ich die Arme vor der Brust. "Wenn ich in der Familie nicht willkommen bin die ich eh seid Jahren nicht gesehen habe, dann werde ich gehen! All die Jahre habe ich auch überlebt, hier scheint es mir viel zu viele Emotionen und unterdrückung zu geben " sagte ich kalt und betrachtete die beiden auch so. Zuhause? Das fühlte sich noch nicht so an und das würde es wohl auch nicht so schnell. Dabei schnappte ich mir wieder meine Waffen und betrachtete die beiden. " Onkel? Mutter?" dabei blickte ich sie abwechselnt an. " Ich hab euch all die Jahre nicht gesehen, gehört oder gespürt das ihr bei mir seid, ihr werdet mich ganz schnell wieder vergessen!" Diese aussage war auch eine frage ob ich nun gehen oder bleiben sollte, aber diesen Kindergarten wollte ich sicher nicht weiter machen, ich hatte mich veränderte und nahm auch kein Blatt vor den Mund,ich hatte diese unterdrückung hinter mir und hatte mir geschworen dies nie wieder zu haben oder zu zu lassen und das fing sicher nicht in der eigenen Familie damit wieder an. "Entweder ihr nehmt mich wie ich bin oder nicht, ich lasse mich weder unterdrücken noch von irgendwelchen Männern mir irgendwas erzählen, ich weiß auch nicht was sie mir erzählen soll wer ihr seid? Ihr seid meine Familie? Was soll da noch mehr sein? Ihr seid überlebende? Kämpfer? Oder hab ich früher irgendwas nicht mitbekommen?" dabei blickte ich zu meiner Mutter, was die Familienarbeit anging oder was sie getan haben oder noch tun, davon wusste ich ja bis heute noch nichts, vill hätte ich dann auch etwas anders reagiert aber auch nur vill.
"Ich bin ebenso eine Killerin so wie jeder der auf dieser Welt noch lebt, ich wüsste nicht was unsere Familie von denen abheben tut!" mit diesen Worten schwieg ich und blickte die beiden einfach nur kalt an, Angst vor Strafen? Die hatte ich nicht , Angst vor Verletzungen? ebenso nicht, ich genoß es sogar, Angst vor Gefühlen und nähe? Da könnte etwas dran sein, aber auch nur weil ich alles abgestoßen habe all die Jahre. Ich wollte jetzt einfach nur wissen was Sache war, ich hatte jetzt fast alles an meinen Onkel analysiert und auch wie meine Mutter auf seine Worte reagiert hatte, und sollte ich bleiben hatten sie arbeit vor sich, mich so hinzubiegen wie es angebracht war , war ein ganzes Stück arbeit.


@Iljuscha Jaroslaw Iwanow
@Oxana Faina Iwanow








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#16

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 31.07.2020 23:36
von Iljuscha Jaroslaw Iwanow | 160 Beiträge

"Du sagst, du kennst unsere Familie nicht, kannst dich an nichts erinnern... Doch kommst dann zu dem Haus zurück von dem du weißt das es deine Familie gehört. Aha. Klingt unschlüssig. Und nennst mich 'angeblich' deinen Onkel.“ Iljuscha atmete durch. „Ich habe dieses Haus gebaut. Nicht gekauft, gemietet oder gepachtet, nein ich habe es nach meinen Vorstellungen gebaut. Und in diesem, gottverlassenen Haus bist du gezeugt worden. Davon gehe ich ganz stark aus. Und wenn du gehen willst... keiner hält dich auf. Bitte schön.“ Iljuscha deutete auf die Tür. „Geh.“ doch dann zeigte er auf den Teller. „Aber wenn du da draußen bist, dann denk daran was du hier alles zurücklässt: Jeden Tag etwas zu essen, ein weiches, sauberes Bett, sauberes Wasser, Sicherheit...“ er zeigte aus dem Fenster, auf die Mauer die das Gelände umspannte. „Du hast mir ja gezeigt wo die Schwächen liegen. Ein zweites mal wird es kein Eindringling mehr über die Mauer schaffen ohne das sein Kopf danach klingelt wie ein Sparschwein in das man fünf Vierteldollar Münzen geworfen hat, wenn du verstehst was ich meine. Wenn dein Leben da draußen so schrecklich war ist dass hier doch eine wesentliche Verbesserung oder? Aber das musst du wissen. Wie gesagt keiner hält dich auf. Denk nicht das du jetzt hier bist ändert irgendwas, sag nicht 'nehmt mich wie ich bin oder vergesst es'. Ich sag dir: Pass dich an, halte dich an Regeln und du darfst bleiben. Du bist schließlich hierhergekommen um etwas zu bekommen und ich bin nicht zu dir gekommen um etwas von dir zu ergattern, oder? Und du kannst mir nmicht den Vorwurf machen das ich dich nicht all die Jahre gesucht hab, ich war schließlich so nett und und hab dir keinen Ortungschip eingebaut.“ Iljuscha überlegte. „Aber weißt du was? Anscheinend kennst du deine Familie nicht. Wenn du zufällig ein paar Tage Zeit hast erlaube ich dir und deiner Mutter mal das Familien Archiv durchzuforsten. Aber ich warne dich: Die Bilder sind nichts für schwache nerven. Das was du da draußen erlebt hast kann es mit unserer Familie Chronik nicht aufnehmen. Diese Zeit ist nur ein kleiner Abschnitt in einer Geschichte die noch vor den Zaren beginnt.“ Er drehte sich um und ging aus dem Zimmer. „Oxana, wenn du mir was zu sagen hast, sag es mir jetzt.“

@Tamara Raisa Iwanow
@Oxana Faina Iwanow


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#17

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 05.08.2020 22:24
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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Innerlich war ich echt enttäuscht von meiner Tochter. Egal was sie draußen erlebt hatte, was sie durch machen musste, es erlaubte dennoch nicht, so über und mit der Familie zu reden. Sie war doch ein kluges Mädchen? Sollte erkennen, wann es gut war, etwas herunter zu fahren. Ich wusste genau das mein Schwager sie nicht aufhalten würde. Immerhin war es ihre freie Entscheidung gehen zu könne, aber dachte sie auch mal an mich? Ich war gerade so glücklich sie wieder gefunden zu haben, mein Fleisch und Blut und dann sollte ich sie wieder verlieren?! Damit kam ich nicht klar, Killerin hin oder her. Auch Frauen wie ich hatten Gefühle, wenn es auch nur bei der engeren Familie war. Iljuschas Worte wunderten mich nicht, kannte ich ihn doch gut genug und teilweise war es auch berechtigt was er sagte. Tamara sollte sich wirklicht zusammenreißen und hier keine kleine Dramaqueen spielen. Immerhin machte sie hier gerade das Theater. Bei ihren Worten zu mir, sah ich sie nur wortlos an. Ich war echt ein wenig überfordert mit ihrer Art, da ich sie so nicht kannte. Sie hatte sich wirklich sehr verändert. Was sollte ich nun tun? Ich ging zur Tür, während die beiden noch sprachen. Ich sah kommen, das sie wieder gehen würde. Doch was sollte ich machen? Ich gehörte hier her und wollte auch hier bleiben. Ich hielt mich an den Regeln, das wurde mir schon als kleines Kind eingebläut. Ich nickte meinem Schwager zu und sah ihm kurz nach. Blickte aber noch mal zu Tamara.
"Musste das jetzt wirklich sein? Ich habe dich klüger und überlegender eingeschätzt!"
Man hörte meine Enttäuschung raus und so drehte ich mich um und folgte Iljuscha. Mir war egal was sie nun dachte.

Draußen sah ich Iljuscha fragend an.
"Was soll ich tun Iljuscha?! Sie ist meine Tochter, ich will nicht das sie geht, aber ich verstehe auch dein Handeln. Sie muss daraus lernen. Sie scheint ja vor nichts Angst zu haben, hast du noch eine andere Idee?!"
Eine Strafe war unumgänglich, aber ich wollte das Loch gerne meiden, auch wenn sie glaubte, das nichts schlimm für sie wäre. Nicht mal ich wollte dahin!

@Tamara Raisa Iwanow @Iljuscha Jaroslaw Iwanow


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#18

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 06.08.2020 05:04
von Tamara Raisa Iwanow | 945 Beiträge

"ich nenne dich Onkel weil es mir so gesagt wurden ist, ich kenne dich nicht und erinner mich nicht an dich, das ist etwas anderes " erklärte ich ihm und musterte das zimmer. "Ich habe hier nach diesem haus gesucht, es ist das einzige woran ich mich erinner, nach meiner gefangenschaft habe ich aber nicht damit gerechnet es je zu finden" dabei musterte ich meinen Onkel noch immer und zuckte die Schultern. "Es ist schlüssig ,wenn man richtig nachdenkt " dabei lächelte etwas und hob die Hand. "aber egal jetzt das hat nun wirklich nicht viel bedeutung" dabei hörte ich ihn weiter zu und auch meine Mutter blickte ich ab und an wieder an. "Ich bin hierher weil ich etwas schützen wollte,etwas was mich an Familie erinnert, ich habe nicht damit gerechnet das hier auch zu finden seid! Also bin ich sicher nicht mit einem gewissen Gedanken hierher gekommen, das ich hier Wohnen und essen kann ist ein guter Bonus und sicher um einiges leichter da draußen " dabei blieb ich wieder Kühl und musterte ihn. "Nur habe ich nach meiner Gefangenschaft geschworen mich nicht mehr einsperren zu lassen und wie es mir scheint ist es hier sehr wohl der Fall!" dabei fixierte ich die Augen meines Onkels und schmunzelte etwas. "Regeln sind für Ordnung da für Leute die sie benötigen und so etwas brauch ich nicht, ich benehme mich in euren Augen nicht? Angeblich nicht Klug" dabei blickte ich meine Mutter kurz an bevor ich für ein moment pause machte und wieder anfing zu sprechen. " Ihr solltet von der "Erster Eindruck weggehen und das recht schnell" legte ich ihnen ans Herz. "was ich hier tue oder sage, ist taktik ich versuche euch einzuschätzen und scheinbar seid ihr noch primitive auf den ersten eindruck gelegt und das ist ein fehler, ein fehler die viele machen die nun nicht mehr leben " dabei lag ein sadistisches grinsen auf meinen Lippen. "Ich bin deine Nichte und deine Tochter!" dabei blickte ich die beiden abwechselnt an. "Also glaubt nicht ich wäre dumm und spiele mich auf , es wäre ein fehler glaubt mir " dabei blieb ich noch immer eiskalt, aber musste dann doch etwas lauschen als er meinte das ich unsere Familie nicht kannte und in dem Achiv schauen sollte. "das klingt ja als wäre unsere Familie was ganz besonderes, und keine schönen Bilder? Seid ihr etwa die Mafia gewesen? Und wolltet das die kleine Tamara davon nichts weiß?" nun war ich neugierg, ich kannte die Geschichten ja nicht und auch nicht was meine Familie war. "Ich denke diese Bilder kann ich verkraften Blutig....zerschnitten oder zerteilt sind Bilder die ich wirklich sehr gerne sehe, besonders wenn es eine saubere und gute Arbeit ist" dabei leckte ich mir leicht über die Lippen. "Du machst mich wirklich neugierig was unsere Familie angeht...!" kam es noch über meine Lippen bevor er aus dem Zimmer ging, der Blick meiner Mutter ließ mich kalt, sie kannte mich nicht, nicht mehr ich war nicht mehr wie früher und ich zeigte mein erliches Ich nicht so einfach, ich spielte eine Rolle und diese hatte ich in den letzten Jahren immer wieder verbessert! Ich war Gefährlich und wer meint mich zu unterschätzen machte einen Fehler und unterstreichte sein Todesurteil.
Als sie auch aus dem Zimmer ging, war mein Blick auf Iwan gerichtet ich streichelte ihn sanft über den Kopf, während ich die beiden kurz sprechen ließ trat ich selber vor das Zimmer und lehnte dabei ihm rahmen und betrachtete die beiden,wie sie da standen.
"Ich soll unsere Familie kennenlernen? Wie wäre es wenn ihr dafür mal eure Nichte und Tochter kennenlernt! " dabei verschränkte ich die arme vor der Brust und grinste etwas. "Ein nein wäre ein fehler mich einzuschätzen,wie ich gerade auftrat ebenso...." dabei ließ ich die beiden nicht aus den Augen. "Regeln einhalten? Streicht die Männlichen Rollen die mir was zu sagen haben dann werde ich es versuchen...." dabei schaute ich mein Onkel für ne Weile an. "Dich natürlich ausgenommen Onkel..." auch wenn diese Worte genervt rüber kamen, sah ich ja wie meine Mutter ihm hinterher gedackelt war, er schien wohl nicht viel Geduld zu haben auch wenn er ein Mann war, er war mein Onkel also war bei ihm keine große Gefahr auszugehen. Ich stieß mich vom Türrahmen ab und ging auf meinen Onkel zu und streckte ihm die Hand raus. "Ich würde dir wirklich raten mich zu beobachten du bist kein Dummer Mensch dir müsste auffallen,wer eine Rolle spielt und wer erlich ist zumindest schätze ich dich so ein, du kannst mir das sicher nicht alles abgenommen haben ohne zu wissen was ich vor habe!" Es war eine erneute begrüßung auch wenn diese immer noch so kalt war wie ich eben geworden war. "Tamara deine Nichte!" meinte ich nur und wartete das er die hand annahm, würde er es nicht tun? Nun am ende war es mir auch egal,aber sie sollten wissen aufzupassen ,wenn ich die Worte und Blicke meiner Mutter ordne,hatte sie mir wirklich alles geglaubt, ich ging nirgends hin ohne zu testen und zu horchen wie weit ich gehen konnte oder wie jemand war, aber genau darauf war meine eigene Mutter drauf reingefallen. Es war kein Versuch eine strafe zu entgehen es war einfach ein moment damit sie wussten das sie achten und beobachten sollten. "Außerdem interessiert es mich was unsere Familie ist und welche Ausbildung meine Mutter meinte....es sind fragen die ich nicht verstehe " Mehr sagte ich nicht dazu, nein jetzt war ich nicht mehr an der rolle sonder einer der Beiden und ich war wirklich gespannt was sie nun dazu sagen oder tun würden.


@Iljuscha Jaroslaw Iwanow
@Oxana Faina Iwanow








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#19

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 13.08.2020 23:33
von Iljuscha Jaroslaw Iwanow | 160 Beiträge

Als Tamara davon sprach das es hier für sie wie ein Gefängnis sein würde, schüttelte er den Kopf. „Ich hab dir doch gesagt das du gehen kannst. Hast du schon mal ein Gefängnis gesehen bei dem man einfach durch das Tor hinaus spazieren kann? Außerdem wäre ich lieber in einem Gefängnis als da draußen.“ er zeigte aus dem Fenster. „Und Regeln gibt es in jedem guten Haushalt. Gäbe es keine Regeln würde das hier nicht funktionieren. Und außerdem habe ich nie gesagt das du dumm bist, meine Liebe. Du verstehst einfach nur nicht in welchen Gefilden du dich hier grade aufhältst.“
Als Tamara das Wort 'Mafia' in den Mund nahm, verzog Iljuscha das Gesicht. Er mochte das Wort 'Mafia' nicht. Ja natürlich waren es mafiöse Strukturen in denen sie lebten und ja im Grunde waren sie DIE Russen Mafia aber nur die dreckige Presse, die Polizei, gekaufte Richter und verlogene Politiker nannten seine Familie 'Mafia'.
In Iljuschas Augen haben die Iwanows ja nie etwas falsches gemacht also waren sie auch keine Verbrecher und so auch keine Mafiosi.
„Das ist gut das dir schreckliche Bilder nichts ausmachen. Ein paar sind dabei die ein paar prägende Erinnerungen wieder hervor bringen...“ sagte Iljuscha und dachte an seine Kriegszeit.
Es sind einige Bilder damals in Tschetschenien entstanden, den zu dieser Zeit hatten sie immer ein paar Journalisten dabei die sie in das Kriegsgebiet hinein und wieder heraus gebracht hatten.
„Alle Männer in der Führungsrolle streichen?“ Iljuscha lachte. „Hör zu, hier hat jeder die gleichen Chancen okay? Ob Männlich oder Weiblich, ich stelle an jeden die gleichen Anforderungen. Ich bin der letzte Mensch der ein Geschlecht weniger oder mehr mag, ich hasse alle Menschen gleich.“
Nachdem Tamara sich erneut vorstellte und sagte sie hätte eine Rolle gespielt, schaute Iljuscha sie fragend an. „Ich hoffe die Schauspielerin hinter der Rolle ist angenehmer als die Rolle die sie spielt.“ sagte er nur schroff und griff ihre Hand. Sein Händedruck war fest, doch nicht so fest das man befürchten musste gleich seine Hand zu verlieren.

Draußen vor der Tür griff Iljuscha in seine Hosentasche und zog sein Zigarettenetui hervor. Er zündete sich eine seiner Selbst gedrehten Apokalypsezigaretten an, egal ob es Oxana stören würde oder nicht.
"Was soll ich tun Iljuscha?! Sie ist meine Tochter, ich will nicht das sie geht, aber ich verstehe auch dein Handeln. Sie muss daraus lernen. Sie scheint ja vor nichts Angst zu haben, hast du noch eine andere Idee?!" fragte sie und schaute ihn mit etwas Verzweiflung in seine Augen.
Iljuscha atmete aus und der Rauch quoll aus seinen Nasenlöchern. „Ich glaube du hast dir etwas anderes gewünscht, oder? Es ist schon merkwürdig was so eine Welt wie da draußen mit einem so unschuldigen Wesen anstellen kann...“ er schaute in das Zimmer. Er sah nur den Hund dort auf dem Boden, Tamara war von diesem Winkel aus nicht zu sehen. „Ihre Mordlust... diese sadistische Ader... Ich habe das bei einigen von unseren Leuten schon mal gesehen. Sie kamen alle ausnahmslos von irgendwelchen Kriegsschauplätzen.“ Die folgenden Worte fielen ihm schwer auszusprechen: „PTBS. Posttraumatische Belastungsstörung. Sie hat so viel Schlimmes erlebt das es sie traumatisiert hat. Ihre sadistische Art ist eine Folge davon. Es ist ein Schutzschild, der bis jetzt anscheinend gut funktioniert hat. Man soll Angst vor ihr haben, denn wenn man Angst vor ihr hat, geht man ihr aus dem Weg und wenn ihr jeder aus dem Weg geht ist sie sicher. Bestrafung ist hier Falsch. Sie muss zurück finden in unsere Gesellschaft, zurück in die Familie.“ Wieder zog er an der Zigarette. „Ich habe da schon eine Idee. Dein Mann schuldet mir noch ein Leben.“ Er zog den letzten Zug, schaute Oxana an und hielt ihr den Zigarettenstummel hin. „Sei ein Engel und entsorg das für mich und dann sehen wir uns im Archiv. Ich warte vor dem Tresor.“


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#20

RE: Schlafzimmer - Tamara

in Gemächer 19.08.2020 21:18
von Oxana Faina Iwanow (gelöscht)
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"Wenn ich ehrlich bin, habe ich sie mir anders vorgestellt. Ich habe teilweise immer noch mein kleines Mädchen vor mir, auch wenn sie das lange nicht mehr ist" Nein, das war sie wirklich nicht mehr. Eigentlich erkannte ich sie nicht mal wieder, als sei sie mir fremd geworden. Dazwischen lagen auch viel zu viele Jahre und Ereignisse. Ich musste sie erst wieder neu kennen lernen und das würde Zeit brauchen. Aufgeben würde ich sie dennoch nicht, den tief im inneren, war sie noch immer meine kleine Prinzessin! Daran glaubte ich fest und lies mich auch nicht davon abbringen. "Du hast Recht, sie muss das geregelte Leben wieder kennen lernen. Danke für dein Verständnis Schwager! Sergej wäre dir sicher auch dankbar, das du sie nicht gleich wieder raus schmeißt. Wirst du sie dir annehmen?" Er würde ihr am besten zeigen können, wie es hier lief, ich würde die unterstützende Rolle dabei spielen, immerhin hatte ich auch viel nachzuholen mit ihr. Als Tamara dazu kam, sah ich sie ernst an. Sie spielte eine Rolle, natürlich tat sie dies. Sie war mir doch sehr ähnlich. Meine Tochter wusste nicht, was ich vor der Apokalypse für eine Rolle in dieser Familie gespielt habe und was ich teilweise immer noch tat. Auch ich hatte zwei Seiten, die man wohl auf den ersten Eindruck nicht erwarten würde, aber genau das war der Plan. Ich atmete aus, bei ihren Worten an ihren Onkel und hielt mich erst mal zurück. Auch wenn mir nicht immer alles passte, was mein Schwager entschied, kannte ich das Wort Respekt. Schon als Kind wurde mir das beigebracht, das aber von meinen Eltern und meinem Schwiegervater, Tamaras Großvater. Russische Familien waren streng, Russische Mafia Familien doppelt so streng. Wer sich nicht an Regeln hielt, wurde bestraft. Als mein Schwager mir seine Reste von der Zigarette gab, nahm ich diese Wortlos und nur mit einem Nicken an. Auch wenn es mir nicht gefiel, war es einfach besser, seinen Mund zu halten. Eine Eigenschaft, die meine Tochter noch lernen musste. Man musste wissen, wann es besser war, sein Temperament zu zügeln und das hatte nichts mit Schwäche zu tun. Es war ein kluger Schachzug. Ich entsorgte diese und sah ihm nach. Nun wendete ich mich Tamara zu und atmete aus. "Bist du bereit, mehr über deine Familie zu erfahren? Dann lass uns deinem Onkel folgen!" Ihr nun eine Vorhaltung zu machen, würde nichts bringen und das sparte ich mir auch lieber. Tamara würde sich hier schon einfügen und ihren Platz finden, da war ich mir sicher. Ich war nur froh, das sie keine Strafe bekam oder sogar wieder gehen musste. Das alles war noch aufbaufähig. Kurz dachte ich an meinen Mann @Sergej Michail Iwanow. Ich vermisste ihn schrecklich und gerade jetzt wünschte ich mir, das er hier wäre.

@Tamara Raisa Iwanow @Iljuscha Jaroslaw Iwanow


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