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The Walking Dead | Endzeit RPG | FSK 18 | Orts- und Szenentrennung | Freecharakter

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.
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#1

Pferdestall

in Innenbereich 07.07.2020 22:44
von The Walking Dead Team | 2.581 Beiträge
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#2

RE: Pferdestall

in Innenbereich 17.05.2021 14:44
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Nachdem Adelaide nun die schlafende Chloé im Gasthaus abgesetzt, eine Notiz hinterlassen hatte und gebeten, dass man ihr Bescheid geben möge, wenn sie erwaschte, machte sie sich auf den Weg zu den Stallungen um sich Brego zuzuwenden.
Der Mann, dem sie auf den Straßen die Zügel in die Hand gedrückt hatte mit der Bitte den Rappen zu den Ställen zu bringen, stand noch dort. Scheinbar hatte er auf die junge Reitlehrerin gewartet, und lächelte ihr entgegen. Adelaide erwiderte es ebenso herzlich, nickte mehrmals und bedankte sich für die Hilfe. Dann betrat sie die Stallgasse und lief auf eine der hinteren Boxen zu.
Das Namenschild an der Boxentür blinkte im schräg einfallenden Licht kurz bevor sie diese öffnete und Brego ansah, der gerade den Kopf zu ihr wandte. Der Stallbursche hatte ihm Trense und Sattel abgenommen, und ihn soweit trocken gerieben.
Sie trat auf den dunklen Hengst zu und begrüßte ihn mit einem Streicheln über die Nüstern bevor sie ihn herausführte zu dem Pflock, der für die Verpflegung - meist das Aufsatteln - bereitstand und band den Hengst mit einem langen Strick dort an um in der Sattelkammer nach dem Eimer mit den Utensilien zu suchen.
Als sie wiederkehrte hatte sie eine Handvoll Hafer dabei die sie dem Tier anbot bevor sie sich an das Putzen begab und nach Striegel und Kadäzsche griff.
"Na, dann lass uns mal anfangen, mhm?!", meinte sie lächelnd und begann mit ihrer Arbeit, wobei sie leise eine Melodie aus ihrer schottischen Heimat sang.
Ob man sie bei Betreten des Stalls würde hören können, war ihr ziemlich egal. Zum Einen gab es wohl schlimmere Singstimmen als ihre, wie sie von den Stunden mit Duo Maxwell wusste, und zum Anderen hätte es sie auch so recht wenig gestört.
Mit den Gedanken noch ein wenig bei dem heutigen Ausritt und dem Aufeinandertreffen mit der scheinbar etwas schüchternen Chloé führte sie die Kadätsche mehrmals über das Fell, strich diese am Striegel ab und begann erneut. Summend arbeitete sie sich einmal um das Pferd und war bereits dabei zuerst mit den Fingern Mähne und Schweif von den gröbsten Knoten zu befreien bevor sie nach dem Kamm greifen wollte, als sie ein ein Geräusch hörte und dann leise Schritte, die sich ihr näherten. Jemand musste den Stall betreten haben.
Neugierig reckte Brego den Hals, die Ohren aufgestellt und auch Adelaide blickte die breite Stallgasse entlang bis sie die Person sehen konnte die sich ihr und dem Hengst näherte.

erwähnt: @Chloé Deneuve || angesprochen:xxx


cf: <--- Balar Island - Gasthaus - Zimmer 3

@Eldir Ragnarson





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#3

RE: Pferdestall

in Innenbereich 19.05.2021 11:26
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Ragnarsons Laune war gerade mehr als nur schlecht. Er verfluchte diesen Mann, der gerade vor den Toren Balars aufgetaucht war und dann noch in Begleitung eines Tieres, was er so noch nie gesehen hatte. Tori, auf die er die letzten Wochen aufgepasst hatte und sich um sie kümmerte, hatte ihn gebeten, sie und diesen Abraham allein zu lassen. Nur mit wieder willen war er ihrem Wunsch nachgekommen. Die Wut stieg in ihm auf und gerade wusste er nicht wohin mit sich. Am liebsten wäre er diesem Mann an die Gurgel gesprungen, aber dieses Tier neben ihm, schien bedrohlich zu sein. Auch wenn er keine Angst hatte vor dem Tot, so war es, das er das lieber sein ließ, denn sonst hätte dieser Abraham ja schon gewonnen. Diese Schmach wollte und konnte Eldir nicht zu lassen. Die Götter würden ihn schon unterstützen. Bevor er aber einen Ruhigen Ort aufsuchte, ging er in den Wald um sich ab zu reagieren, er dreschte einfach mit der Axt auf einen Baum ein und wurde kurz darauf von seinem Freund gestört. Dieser beschwichtigte Eldir auch gleich, sodass er sich langsam beruhigte. Nur wenig später verließ Ragnarson seinen Freund und machte sich auf den Rückweg. An den Stallungen angekommen, streckte ihm ein Pferd den Kopf entgegen, dessen Blesse Eldir berührte und ihn am Hals tätschelte.
Nur eine Sekunde später, vernahm der Krieger eine liebliche Stimme. Eine seltsame Melodie, die er so nicht kannte, machte ihn durchaus neugierig.
Eine Weile blieb Eldir noch leise an dem Fleck stehen und lauschte, dennoch wollte er langsam wissen, wessen Stimme es war. Leise ging er bis zum Tor der Stallung. Nur einen Moment später, trat er auf etwas, was ihn doch verriet und die Stimme verstummte. Innerlich fluchend, betrat er die Stallgasse. Blickte dann auf eine Frau und ihr Pferd, das neugierig den Hals reckte und die Ohren aufgestellt hatte. In einer gewissen Entfernung blieb Eldir nun stehen und sah die beiden an. Die Frau die da vor ihm stand, hatte er schon einige Male oben an der Burg gesehen und er wusste von Ivar, das sie die Reitlehrerin hier war. Kurz überlegte er, was er sagen sollte. Diese Stille war gerade etwas seltsam für ihn.
"Ich wollte euch nicht stören. Macht ruhig weiter." Warf er nur kurz ein und wollte sich gerade wieder umdrehen um zu gehen. Jemanden zu Belauschen war sonst nicht seine Art und er würde nur bleiben, wenn sie nichts dagegen hatte. Aber ihre Stimme klang so unglaublich Melodisch für ihn.
@Adelaide Carlisle



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#4

RE: Pferdestall

in Innenbereich 20.05.2021 05:46
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Das Schnauben der Pferde um sie herum hatte etwas sehr Beruhigendes und beinahe Meditatives während sie Striegel und Kardätsche immer wieder über das schwarze Fell des Hengstes gleiten ließ und dabei leise sang. Dass man sie dabei hören konnte war nicht weiter schlimm, die Meisten die hierher kamen kannten es ohnehin bereits nicht anderes als dass die Reitlehrerin hin und wieder bei der Arbeit sang.
Manche Pferde beruhigte es sogar, was Adelaide vermuten ließ, es hinge mit dem verlangsamten, ruhigen Atem zusammen den man bei diesen Liedern automatisch hatte.
Als sie ein Geräusch an der breiten Eingansspforte hörte verstummte sie jedoch und wandte den Kopf in die entsprechende Richtung als Brego auch schon seinen Hals reckte und schnaubend den Neuankömmling begrüßte, der da die Stallgasse betreten hatte und nun auf die beiden zukam.
Adelaides Finger glitten methodisch durch Mähne und Schweif während sie wartete, dass derjenige sich zu erkennengab und dabei ein freundliches Lächeln aufsetzte.
Ein Mann blieb, noch in einiger Entfernung zu Pferd und Reiterin, stehen und sah sie an. Adelaide begegnete seinem Blick nachdem sie ihn kurz gemustert hatte. Sie hatte ihn ein oder zwei Mal bereits gesehen, konnte das Gesicht aber nur ungenau einordnen und nickte dem Mann zu. Innerlich ein wenig über die Tatsache schmunuzelnd, dass er sie mehr denn alles andere an einen Wikinger erinnerte; nun, nichts Ungewöhnliches an diesem Ort, Balar Island. Wo doch viele der hier Lebenden nicht dem Mainstream der heutigen Zeit entsprachen und alles ein wenig aussah als im Cottage by the Sea oder bei den Anarchy Riders.
"Ich wollte euch nicht stören. Macht ruhig weiter.", hörte sie ihn nach einer Weile des Schweigens sagen und er machte auch schon den Eindruck als wolle er sich sofort wieder umdrehen um zu gehen.
Adelaide lachte glockenhell auf, griff nach dem Kamm und rief ihm vergnügt hinterher:
"Bitte, bleibt doch! Es stört mich nicht, ein wenig Gesellschaft bei der Arbeit zu haben."
Mit ruhigen Bewegungen kämmte sie Mähne und Schweif durch, wobei sie einen Moment lang konzentriert genug war um die Anwesenheit ihres unerwarteten Besuchs wieder zu vergessen und leise ein neues Lied anzustimmen, welches sie eher summend als singend vorbrachte.
Nur sehr leise drangen die Worte durch den Gang bis an die Ohren des Mannes, doch als Adelaide am Pferdekopf vorbei schaute wurde sie ein wenig rot ob des Umstandes, dass sie ihn doch glatt vergessen hatte.
"Oh, verzeiht mir bitte! Ich wollte Euch gewiss nicht ignorieren... Ihr seid ein Freund von Tori, nicht wahr?"
Nach dieser Entschuldigung sah sie ihn aufmerksam an, ihre Hände arbeiteten dabei automatisch weiter und die Routine übernahm die Kontrolle.
Brego schnaubte leise und spielte mit den Ohren, als wolle er dem Gespräch der Menschen lauschen.
Und Adelaide musterte Eldir mit gewisser Neugier im Blick, denn wie gesagt kannte sie ihn noch nicht gut.

erwähnt: xxx || angesprochen:@Eldir Ragnarson





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#5

RE: Pferdestall

in Innenbereich 22.05.2021 13:02
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Eldir kannte es so gar nicht, das bei der Arbeit gesungen wurde nur wenn sie sich zum Abend im Dorf trafen und tranken, gab es hin und wieder ein wenig Musik und Gesang. Deshalb war er auch etwas perplex das die Reitlehrerin einfach so vor sich her Sang, auch wenn es recht leise gewesen war, hatte ihn die Stimme fasziniert. Irgendwas hatte sie in der Stimme, das ihn dazu brachte nach zu sehen. Normalerweise ließ er sich nicht beim lauschen erwischen, doch war er diesmal sehr unvorsichtig. Nun stand der Wikinger also mitten in der Stallgasse und hatte irgendwie seine Worte verloren. Sonst war Eldir immer ein Spruch über die Lippen gekommen, nun war das aber anders. Er konnte sich selbst gerade nicht erklären warum.
Er bleib also in einer gewissen Entfernung stehen und beobachtete die dunkelhaarige und sie begegnete seinem Blick, nachdem sie ihn etwas gemusterte hatte. Bis Eldir seine Sprache wieder erlangte, brachte er nur heraus, das er nicht stören wollte und das sie ruhig weiter machen konnte, dabei drehte sich der Norweger auf dem Absatz um und wollte die Stallungen wieder verlassen, als er sie aber glockenhell lachen und sprechen hörte. Etwas perplex, wandte er seinen Kopf noch ein Mal zu ihr. Sie bat ihn zu bleiben und wie es schien störte es sie nicht bei der Arbeit Gesellschaft zu haben. Bei diesen Worten, drehte sich Eldir wieder zu ihr. "Ihr seid sicher, das ich bleiben sollte? Ich bin bestimmt keine große Hilfe." Warf der Norweger ein musste aber dabei etwas grinsen. Mit ruhigen Bewegungen kämmte sie Mähne und Schweif durch und Eldir trat einige Schritte wieder heran. Sie schien sehr konzentriert zu sein, sodass sie wohl vergas das er in ihrer Nähe stand. Also lehnte sich der Norweger an ein Tor und verschränkte die Arme vor der Brust. Er musterte sie weiter bei der Arbeit und in diesem Moment stimmte sie wieder ein Lied an. Eldir zog beide Brauen hoch und hörte ihr gespannt zu. So eine Stimme hatte er wirklich noch nie gehört. Deshalb redete Eldir auch nicht und ließ sie ihre Arbeit verrichten. Erst als die Reitlehrerin am Pferdekopf vorbei sah, traf ihr Blick auf seinen. Sie begann zu erröten, entschuldigte sich, das sie ihn ignoriert hatte und fragte nach der Verbindung zu Tori. Ihre Hände arbeiteten Automatisch weiter, während sie ihn Aufmerksam ansah. Sein Blick ging gerade wieder zu Boden, denn genau wegen Tori und ihrem Liebhaber, war er nun hier. "Entschuldige dich nicht. Schließlich habe ich dich hier so überfallen. Ich bin ein Freund von Tori ja. Wir lebten damals zusammen in Norwegen." Erklärte Eldir nur knapp und sah dann doch wieder in das Gesicht der Frau. "Verzeih, ich habe mich noch nicht Vorgestellt. Mein Name ist Eldir Ragnarson und du bist?" Hakte der Norweger nach, blieb aber da wo er war. Den Norwegischen Akzent, hatte Eldir in der Zeit nicht abgelegt. Neugierig, wen er nun vor sich hatte, beäugte er die hübsche Reitlehrerin. Nur kurz darauf spürte er, wie jemand an seinem Zopf zupfte. Hinter ihm befand sich ein Pferd in der Box, das er komplett übersehen hatte. Dieses zupfte neugierig an seien Haaren und Eldir begann Augenblicklich zu lachen, als er sich zu der Box umdrehte. "Hast mich wohl zum Fressen gern was?!" Dabei legte Eldir eine Hand auf die Blesse und Streichelte kurz über die Nüstern. Dabei Blickte der Mann wieder über die Schulter zu der jungen Frau.
@Adelaide Carlisle



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#6

RE: Pferdestall

in Innenbereich 22.05.2021 23:54
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Sie musste ihn arg überrascht haben ohne es zu wissen; denn der Mann, der gut und gerne ein Wikinger aus einem alten Film hätte sein können, stand wortlos da und sah sie an während sie vor sich hin summte sowie leise sang. Adelaide tat dies immer mal wieder während der Arbeit. Jeder der Stallburschen kannte das bereits von ihr, ebenso jene die hier ein eigenes Pferd stehen hatten wie @Jane Harlow. Die Schottin ließ routiniert die Kardätsche über das seidige schwarze Fell ihres Hengstes gleiten, bevor sie diese am Striegel abstrich und das gelöste Fell zu Boden segelt, wo es am Abend weggefegt werden würde.
Wenn er nicht unbedacht mit dem Fuß gegen etwas gestoßen wäre, hätte Adelaide den Besucher wohl auch nicht oder zumindest nicht so schnell bemerkt.
Die Dunkelhaarige lachte fröhlich als der Wikinger sich entschuldigte und bereits wieder halb abwandte um zu gehen, wies ihn darauf hin er könne gerne bleiben, wenn er dies wollte; denn sie störte die Gesellschaft wirklich nicht, selbst wenn sie etwas unerwartet daher gekommen war.
Sie hörte seinen Einwand als er meinte
"Ihr seid sicher, das ich bleiben sollte? Ich bin bestimmt keine große Hilfe."
Doch ihre Antwort bestand nur aus einem amüsierten Schmunzeln und einem "Ja, bin ich. Ach, das macht doch nichts."
Dann konzentrierte sie sich wieder auf den Hengst und begann damit das Langhaar durchzukämmen während Brego seinerseits schnaubte und neugierig immer wieder zu dem Fremden sah, die Ohren dabei zwischen Adelaide und Eldir hin und her drehend.
Sie arbeitete weiter und verfiel tatsächlich erneut in einen leisen Gesang, vergaß den Mann, der ihr Gesellschaft leistete ein wenig und entschuldigte sich dann errötend als sie am Pferdekopf vorbei einen Blick warf und Eldir an eine Wand gelehnt stehen sah.
Auf ihre Frage hin senkte er den Kopf und blickte auf den Boden, so dass Adelaide schon ansetzen wollte sich erneut zu entschuldigen als er ihr jedoch gerade zu antworten begann.
Ein Freund von Tori, aus Norwegen also? Nun, das erklärte wohl diesen Akzent!, dachte die dunkelhaarige Schottin soeben als sich ihr der Mann vor ihr auch schon namentlich vorstellte.
"Verzeih, ich habe mich noch nicht Vorgestellt. Mein Name ist Eldir Ragnarson und du bist?"
Sie lächelte ihn freundlich an, hob grüßend die Bürste, welche sie sich soeben gegriffen hatte nachdem sie den Kamm beiseite legte. „Grüß Dich, Eldir! ... Adelaide Carlisle. Du kommst also aus Norwegen?!“
Sie erwiderte den durchaus neugierigen Blick des Mannes, der kurz darauf sich jedoch zu dem Pferd hinter ihm umdrehte als dieses an seinen Haaren zu zupfen begann.
Adelaide hörte sein Lachen, dann seine Stimme die direkt an das Pferd gerichtet war.
"Hast mich wohl zum Fressen gern was?!"
Da musste sie ebenfalls lachen und nickte als er über seine Schulter zurück zu ihr sah.
“Oh, gewiss! Das macht er bei jedem, der ihm zu nahe kommt...
Merrylegs, lass‘ das!“

erwähnt: xxx || angesprochen:@Eldir Ragnarson





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#7

RE: Pferdestall

in Innenbereich 24.05.2021 12:14
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Sie hatte Eldir wirklich arg überrascht. Warum auch immer der Norweger nun wie angewurzelt da stand, scheinbar hatte er mit jedem gerechnet nur nicht mit der Reitlehrerin. Anscheinend fühlte er sich einfach ertappt, weil er so dumm war und mit dem Fuß gegen einen Gegenstand gestoßen war. Somit wäre er auch nicht entdeckt worden. Nun denn war es so passiert und ließ sich gerade nicht ändern. Das fröhliche und Melodische lachen, bremste den jungen Mann wieder aus, sodass er nun nicht weiter ging und sein Kopf sich wieder in ihrer Richtung drehte. Das er ruhig bleiben konnte und sie es nicht störte, brachte ihn dazu wieder um zu drehen und sich in ihre Nähe zu stellen. Ihre Antwort auf sein das er keine große Hilfe war, kam genauso überraschend. "Nun gut dann bleibe ich." Gab er grinsend zurück. Dabei lehnte sich der Norweger an eine Box, das ein Pferd wohl möglich an seinen Haaren zupfen würde, daran dachte der Mann nicht. Eher war er von der Reitlehrerin ziemlich abgelenkt, als er sie weiterhin beobachtete. Ihre Hände glitten weiter über das lange Haar des Pferdes, während sie wohl so konzentriert war, das sie Eldir wieder vergas. Ihr Pferd schnaubte und sah neugierig den Norweger an und drehte seine Ohren immer zwischen den beiden hin und her. Wieder verfiel die Reitlehrerin in einen leisen Gesang und Eldir hörte wieder gebannt zu. Acuh wenn er kein Wort von dem verstand, hörte es sich interessant an.
Nachdem sie nun am Pferdekopf vorbei sah und ihr Blick den seinen traf, errötete sie ein wenig und entschuldigte sich. "Dafür brauchst du dich nicht entschuldigen." Erwiderte er und grinste verschmitzt. Bis dann die entscheidende Frage ihrerseits wegen Tori kam. Sein Blick ging kurz zum Boden und biss die Kiefer zusammen ehe er dazu etwas sagte. Dann erst sah er die junge Frau wieder an und antwortete. Noch bevor sie etwas dazu sagen konnte, stellte sich Eldir noch Namentlich vor. Als er dann ihren Namen hörte und sie die Hand mit der Bürste hob, musste Eldir wieder grinsen. "Freut mich sehr Adelaide Carlisle. Ja ich komme aus Norwegen, einem kleinen Wikinger Dorf." Entgegnete er ihr und sah sie weiterhin neugierig an, bis er das Zupfen an seinen Haaren bemerkte. Den Kopf zum Pferd drehend, musste der junge Mann doch lachen. Damit hatte er auch wieder nicht gerechnet. Was war hier nur los? Er streichelte das Pferd über Blesse und Nüstern und sah dann wieder zu Adelaide die nun auch lachen musste. "Hätte ich das eher gewusst, so hätte ich mich nicht unbedingt hier hin gestellt. Merrylegs. Seltsamer Name." Redete Eldir drauf los und sah noch mal zu Merrylegs. Solche Namen hatte er auch noch nicht für ein Pferd gehört. Fremdes Land, fremde Sitten und fremde Namen. Das war nach seinen 12 Jahren in Amerika immer noch sehr seltsam für ihn. "Woher kommst du Adelaide?" Wollte er daraufhin noch wissen, ehe er den Blick von Merrylegs abwandte und die junge Frau wieder ansah. Dabei stellte Eldir sich nun ein paar Schritte von der Box weg, damit er nicht wieder angeknabbert wurde. Sein Zopf war ihm dann doch etwas zu heilig. Neugierig begutachtete er wieder die junge Frau. Irgendetwas hatte sie an sich, was Eldir sich nicht erklären konnte.
@Adelaide Carlisle



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#8

RE: Pferdestall

in Innenbereich 25.05.2021 13:55
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Nachdem sie auf seinen Einwurf hin er sei keine große Hilfe und wolle sie nicht stören, ihn eingeladen hatte noch zu bleiben, sah Adelaide wie Eldir sich wieder zu ihr umdrehte. "Nun gut dann bleibe ich."
Mit einem Grinsen lehnte er sich an eine der Boxen während Adelaide mit ihrer Arbeit fortfuhr und dabei doch glatt ihren Besuch hier im Stall vergaß bis sie an Brego vorbei sah und leicht errötete ob ihres Fauxpas. Sie entschuldigte sich deswegen, doch scheinbar hatte des den Mann nicht gestörte, dass sie ihn so rüde vergessen hatte.
"Dafür brauchst du dich nicht entschuldigen.", hörte sie den Mann darauf sagen und nickte erleichtert, immer noch mit leicht geröteten Wangen. Um darüber hinweg zu täuschen lenkte sie das Gespräch ab und erkundigte sich nach seiner Person, wobei sie auf seine Verbindung zu Tori einging. Vermutlich ein weiterer kleiner Fehler, denn eine Zeit lang sah es so aus als würde er ihr eine Antwort schuldig bleiben während er vor sich auf den Boden sah und Adelaide wollte gerade ansetzen sich erneut zu entschuldigen als er dann doch sprach.
Als er sich dann ihr mit Namen vorgestellt hatte und sie ihm, da grinste er sie erneut an während sie grüßend die Brüste hob. "Freut mich sehr Adelaide Carlisle. Ja ich komme aus Norwegen, einem kleinen Wikinger Dorf."
Die Dunkelhaarige hob eine Augenbraue und versuchte ihrerseits ein Grinsen zu unterdrücken, doch vermutlich konnte man in ihrem Blick lesen, dass sie sich so etwas schon gedacht hatte - mit den Wikingern. Er sah aber auch einfach aus wie aus der Zeit gefallen.
Amüsiert antwortete die Brünette: "Ein Wikingerdorf?! Nun, dann fiel dir die Umgewöhnung vermutlich recht leicht. Viele von uns waren eher andere Dinge gewohnt; mehr Luxus, weniger Ursprünglichkeit."
Das war durchaus nicht einmal gelogen und gleichzeitig meinte sie damit auch sich selbst, denn wenn sie auch aus dem Schottischen Adel stammte, der sich gerne mal auf alte Traditionen berief, so hatte sie doch bis zum Ausbruch in der Feinen Gesellschaft und mit allerlei Luxus gelebt.
Lachend beobachtete Adelaide wie Merrylegs, eines der Pferde frech an Eldirs Haaren zu zupfen begann und tadelte den Grauschimmel amüsiert; während der Wikinger ebenfalls lachte. "Hätte ich das eher gewusst, so hätte ich mich nicht unbedingt hier hin gestellt. Merrylegs. Seltsamer Name."
Nun, für ihn musste es in der Tat so sein, doch Adelaide - die dem Pferd überhaupt erst diesen Namen gegeben hatte - war gerne bereit ihn ein wenig einzuweihen. "Verzeih' mir bitte, ich habe nicht daran gedacht Dich zu warnen! In letzter Zeit war er so brav...", begann sie und lachte leise, "Der Name stammt aus einem Buch aus England. Merrylegs war ein freches Pony, es spielte den Besitzern einig Streiche - mir kam der Namen durchaus passend vor, da unser Exemplar hier mitunter auch den einen oder anderen Streich auf Lager hat."
Sie beendete ihre Arbeit und fuhr dabei ein letztes Mal mit der Bürste durch das Langhaar des Rappen.
"Woher kommst du Adelaide?", wollte ihr Besuch dann wissen und Adelaide ließ die Bürste in den Eimer fallen. Sie kam um den Kopf des Pferdes herum und lächelte Eldir freundlich an. Während sie Brego losband und in seine Box führte, die nur wenige Meter entfernt von dem Anbindepfosten war, antwortete sie ihm über die Schulter hinweg: "Aus Schottland. Aber meine Familie ist in die USA gezogen als ich ein Kind war."
Nachdem Adelaide den Hengst in seine Box gebracht und von dem Strich gefreit hatte, streichelte sie im sanft über den Hals und murmelte ein paar liebevolle Worte auf gälisch, dann trat sie wieder hinaus in die Stallgasse, schloss die Boxentüre und wandte sich erneut an Eldir.
Mit einem höflichen Knicks, wie sie ihn damals von Kind auf gelernt hatte, lächelte sie ihn an. "Zu Euren Diensten, mîn Herr!"

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#9

RE: Pferdestall

in Innenbereich 30.05.2021 01:41
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Eldir sah der Reitlehrerin einfach zu, wie sie ihre Arbeit verrichtete, während sie ihn vollkommen vergessen hatte. Amüsiert darüber grinste er und sagte ihr das sie sich dafür nicht zu entschuldigen brauchte. Wieso auch, er war schließlich einfach rein geplatzt und hatte sie in ihrer Arbeit unterbrochen, da war es für ihn nicht verwunderlich, das sie ihre Arbeit fort führte. Als sie aber dann ihn auf seine Person ansprach und auf die Verbindung zu Tori kam, sah er eine Weile auf den Boden, bevor sie eine Antwort von ihm bekam. Kurz hatte der Norweger überlegt, was er sagen sollte, erwähnte aber nur das die beiden Freunde waren und beließ es dabei. Schließlich war die Dame hier vor ihm, noch relativ fremd für ihn. Kurz darauf stellte er sich dann mit Namen vor, was bisher noch nicht geschehen war und sie gab ihm ihren Namen zu hören. Ein wirklich schöner Name wie er fand, fast so Melodisch wie ihre Stimme. Danach erklärte er kurz woher er kam und sah Adelaide gebannt an. Da die dunkelhaarige ihre Augenbrauen hob und versuchte ein grinsen zu unterdrücken, sah Eldir in ihrem Blick schon das sie sich das schon Gedacht hatte. Immerhin war er Auffällig wegen seines Aussehens. Als sie dann noch ein Mal das Wikingerdorf erwähnte und auch der Meinung war, das es ihm sicher nicht schwer gefallen war auf Luxus zu verzichten, sah er sie kurz fragend an. Er war zwar schon 12 Jahre hier in Amerika, aber hatte immer noch nicht so Recht Ahnung, wovon alle redeten. "Ja ein Wikingerdorf. Ich kenne nichts anderes außer das Leben, was ich seit 27 Jahren Lebe. Luxus? Was soll das sein? Was warst du gewohnt Adelaide?" Hakte der Norweger nach und sah sie immer noch interessiert an. Es war irgendwie interessant das alles aus ihrem Mund zu hören. Scheinbar hatte sie den jungen Norweger jetzt schon in ihren Bann gezogen. Das sie mit der Fragen auch gleichzeitig sich selbst meinte, das konnte der Norweger noch nicht so richtig erahnen. Als dann auch schon Merrylegs an seinen Haaren zupfte, war Eldir doch kurz verwundert. Eldir fand den Namen für das Pferd doch sehr sonderbar, das sie ihm den Namen gegeben hatte erklärte sie dann im nächsten Moment. Und wieder entschuldigte sich die junge Dame wieder bei ihm, da sie ihn nicht gewarnt hatte. War aber auch nicht weiter schlimm. Er fand es doch Amüsant. "Du musst dich nicht bei mir entschuldigen Adelaide. Ich habe doch Augen im Kopf und hätte es sehen müssen, aber scheinbar war ich zu abgelenkt. Daher stammt also der Name. Sehr passend für dieses Pferd." Merkte er an und grinste. Ade beendete ihre Arbeit und fuhr ein letztes Mal mit der Bürste durch das Haar des Tieres. Dabei stellte Eldir ihr die Frage, woher sie stammte. Ade ließ die Bürste in den Eimer fallen und kam um den Kopf des Pferdes herum und lächelte Eldir freundlich an. Sie hatte einen gewissen Charm, den er sich so gar nicht erklären konnte. Sie Band ihr Pferd los und führte es zu seiner Box und antwortete über ihre Schulter hinweg. Eldir beobachtete die Reitlehrerin während sie sprach. "Schottland. Wo liegt dieses Land? Also bist du hier Aufgewachsen?" Da hörte man eindeutig Raus, das Eldir bisher nichts anderes kannte außer Norwegen und etwas von Amerika. Er war absolut Weltfremd. Nachdem Ade ihr Pferd in die Box gebrachte hatte, sprach sie einige Worte die Eldir überhaupt nicht verstand. Er zog kurz eine Braue hoch gerade auch deshalb, weil Ade, nachdem sie die Box verschlossen hatte und sich wieder an Eldir wandte, aber dabei eine komische Bewegung machte, die er so gar nicht kannte. "Was war das? Und wieso zu meinen Diensten? Ich will doch nichts von dir." Das verwirrte den Norweger nur noch mehr.

@Adelaide Carlisle



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#10

RE: Pferdestall

in Innenbereich 01.06.2021 17:32
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Sie hatte nach seiner kurzen Vorstellung, dass er aus einem Wikingerdorf in Norwegen kam, einfach angenommen, dass ihm dann all der Luxus nicht fehlen würde welchen man in der heutigen Welt so genoss. Die Schottin wusste auch noch nicht, wie lange er nun schon hier in den Staaten war, dass es schon einige Jahre waren, denn aus seiner Stimme war noch immer ein Akzent zu hören, der sie Adelaide ein wenig schmunzeln ließ; aber auch irgendwie neugierig machte. Wohl weil man es hier nicht so kannte, nahm sie an. Sie kam nicht umhin ihn nochmals kurz zu mustern als er dort neben der Box stand und auf ihren Einwand mit dem Luxus einging.
"Ja ein Wikingerdorf. Ich kenne nichts anderes außer das Leben, was ich seit 27 Jahren Lebe. Luxus? Was soll das sein? Was warst du gewohnt Adelaide?", erkundigte er sich und der dunkelhaarigen Schottin lag bereits erneut eine kleine Entschudligung auf den Lippen, die sie dann jedoch herunterschluckte. Stattdessen kümmerte sie sich weiter um Brego, strich mit Bürste und Kamm durch das Langhaar des Pferdes bis es wieder seidig weich glänzte. Der dunkle Hengst schnaubt ein paar Mal leise, die Ohren zwischen den beiden Menschen immer hin und her sich richtend als wollte er dem Gespräch ebenfalls lauschen.
"Nun, ich nehme an Luxus liegt wohl im Auge des Betrachters. Allerding muss ich zugeben, dass es mir zu anfangs etwas schwer fiel als diese... Apokalypse ausbrach, wenn man das Chaos so nennen mag?! Ich war durchaus einige Privilegien gewohnt, auf die ich damals als Teenie ungern verzichtet habe.", gab sie mit leicht gesenkter Stimme zu und erinnerte sich an die ersten Wochen nach dem Ausbruch. Zuerst waren ihr Bruder, ihre Eltern und sie gemeinsam mit anderen Familie in einem großen Herrschaftsanwesen untergekommen, in welchem es noch einigen Luxus gab im Hinblick auf das ausbrechende Chaos überall. Adelaide und ihre Freundinnen hatten den wahren Ernst der Lage wohl erst begriffen als das Haus von Beißern überrannt wurde und die Eltern getötet.
Adelaide atmete einmal tief durch, bevor sie hinzufügte: "Wer von uns hat schon mit soetwas gerechnet, mhm? ... Meine Clique und ich wohl am Wenigsten, unsere größte Sorge waren zuvor die Debütantinnenbälle, Abschlussballkleider und süße Jungs gewesen."
Nachdem sie dies gesagt hatte, wandte sie sich wieder ihrer Arbeit zu, musste sie aber mit einem Lachen unterbrechen als Merrylegs sich aus seiner Box beugte um dem fremden Mann am Zopf zu knabbern. Wohl in der Hoffnung der Fremde habe einen Apfel oder Ähnliches zum Tausch gegen diesen Friseurdienst. Adelaide entschuldigte sich umgehend, da sie ja doch hätte daran denken und den Wikinger - Eldir - warnen können. Dieser schien allerdings durchaus amüsiert und grinste sie an.
"Du musst dich nicht bei mir entschuldigen Adelaide. Ich habe doch Augen im Kopf und hätte es sehen müssen, aber scheinbar war ich zu abgelenkt. Daher stammt also der Name. Sehr passend für dieses Pferd."

Mit einem Nicken begann die Reitlehrerin daraufhin ihre Putzutensilien zusammenzuräumen und den Hengst in seine Box zurückzubringen, während sie über die Schulter hinweg weiter mit ihrem unerwarteten Besuch sprach. Das war womöglich etwas unhöflich, doch sie wollte das Pferd auch nicht unnötig in der Stallgasse stehen lassen. Eldirs Frage beantwortend nahm sie Brego den Strick ab, dann das Haflter und streichelte sanft über dessen Ganasche (Wange).
"Schottland. Wo liegt dieses Land? Also bist du hier Aufgewachsen?", hörte sie den Wikinger kurz darauf fragen und hob leicht die Augenbrauen bis sie sich dazu zwang ihre Überraschung hinter einem freundlichen Lächeln zu verstecken und in seine Richtung zu nicken wie man es sie gelehrt hatte; schlimm genug, dass sie ihre Erziehung so außer acht gelassen und ihn so hatte stehen lassen um über die Schulter mit ihm zu sprechen. Nun wollte sie nicht auch noch den Eindruck vermittelt sie lache ihn aus.
Seine Frage warf freilich die Vermutung auf, dass er bislang außer dem Dorf in Norwegen nicht viel gesehen hatte und dieser Ort womöglich recht abgeschottet gewesen war vom Rest der Welt. Was die Schottin doch ein wenig wunderte, wenn man bedachte, dass ihr bei Wikinger sofort Schiffe einfielen und lange Seereisen.
"rede"
Während sie dem Pferd über Wange und Hals streichelte, sprach sie ein Paar Worte in ihrer Heimatsprache zu diesem und Brego senkte den Kopf als wolle er genau zuhören, ein Ohr genau auf die junge Frau gerichtet. Die Worte rollten flüssig, aber typisch rau über ihre Zunge. Dass ihr Besuch wohl kein Wort davon verstehen würde, war in diesem Moment nicht wichtig, denn dies war ein kleines Abendritual zwischen Brego und ihr. Ohnehin sprach sie viel Gälisch mit den Pferden, besonders wenn niemand dabei war.
Nach dieser kleinen aber liebevollen Verabschiedung verließ Adelaide die Box und machte einen kleinen aber dennoch höflichen Knicks. Gänzlich dabei vergessend, dass ihr Gegenüber diese Geste vermutlich nicht kannte. Und dem war wohl auch so als er sie ein wenig verwirrt musterte.
"Was war das? Und wieso zu meinen Diensten? Ich will doch nichts von dir."
Die Schottin spürte wie ihr eine leichte Röte in die Wangen schoss vor Scham, dann lachte sie leise was eher in einem Kichern mündete und dem man wohl entnehmen konnte, dass sie einen Augenblick brauchte um sich zu ordnen. Seine Antwort, so ehrlich sie geklungen hatte, weckte dennoch ein kleines Funkeln in den dunklen Augen der Schottin.
"Oh, das war... nur eine alte Angewohnheit, verzeih bitte! Es ist eine wohl etwas veraltete Sitte, die mir da in frühester Jugend - ach, ist ja eigentlich auch egal.", brach sie dann mit einem kecken Zwinkern ab und warf Eldir ein strahlendes Lächeln zu.
Das war wohl ihre Arte 'das sagt man so' zu sagen. Tatsächlich war es woh außerhalb des Hochadel nicht mehr so häufig, vermutete Adelaide im Stillen und schalt sich selbst dafür, dass sie nicht daran gedacht hatte sondern die Gewohnheit übernommen hatte.
Sie hob den Blick in die Augen ihres Gegenübers und noch immer lächelnd deutete sie an dem Wikinger vorbei, da ihre Arbeit für den heutigen Tag beendet war und sie nur noch würde die Futtertröge auffüllen müssen.
Adelaide schritt an dem Mann vorbei, öffnete die Türe zur Sattelkammer und begann zwei schwere Eimer herauszuschleppen, jeweil einen an jeder Hand, damit sie die Pferde würde füttern können. Mit einem leisen "Mhmpf..uff." balancierte sie die Eimer, blieb auf einem Bein stehen und schlug die Türe hinter sich mit dem anderen Fuß zu.
Leicht dabei schwankend lächelte sie den Wikinger jedoch strahlend an.

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Eldir Ragnarson findet das nice
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#11

RE: Pferdestall

in Innenbereich 03.06.2021 14:53
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Adelaide konnte ja nicht wissen, wie es in ihrem Dorf in Norwegen zu ging, das sie dort keinerlei Luxus hatten, sich selbst versorgten und so lebten wie im Mittelalter. Was für ihn ja durchaus normal war. Eldir war zwar schon ewig in den USA unterwegs, hatte aber mit seinem Freund Floki nur Norwegisch gesprochen, eher selten Englisch. Höchstens wenn sie mal auf einige Gruppen trafen. Daher kam es auch, das er diese Sprache zwar lernt aber immer mal wieder Vokabeln vergaß. Hätte nun jemand von ihm verlangt Englisch zu schreiben, würde er kläglich scheitern. Ihm entging allerdings nicht, das sie ihn wieder zu Mustern schien. Er griff dann den Satz mit dem Luxus auf und fragte was das sein solle. Und was Adelaide gewohnt war. Er hatte ja keine Ahnung, das er hier eine Prinzessin vor sich hatte und dazu noch die Cousine von Ivar. Auch der Wikinger musterte die junge Reitlehrein neugierig, während sie weiter ihr Pferd säuberte. Eldir studierte jede Bewegung und lauschte ihren Worten. "Ich habe wirklich keine Ahnung, was mit Luxus gemeint ist. Aber ich kann mir gut Vorstellen, durch Erzählungen einiger Männer und Frauen, die ich hier traf, das es für sie nicht leicht war. Ich bin das durchaus gewohnt. Für jemanden wie mich ist es Normal. Außer das diese Draugr." Erklärte der junge Norweger. Ihm entging allerdings nicht das Adelaide ihr Stimme etwas senkte und wohl in Gedanken versank. Was ihr wohl in der Zeit passiert war? Fragte er sich und musterte sie weiter. Ihren Blick nach, schien es wohl nichts gutes zu sein. Sein Blick wurde etwas ernster, als Ade nun tief durch Atmete und noch etwas zu ihren Worten hinzugefügte. Erst da erhellte sich seine Mine etwas und er begann wieder etwas zu lächeln, nachdem er sie von Bällen und Ballkleidern sprechen hörte. "Scheint niemand mit gerechnet zu haben, aber in unserem Glauben, wird etwas von Ragnarök erwähnt. Bisher glaubte ich, das es dies ist." Erwähnte er eher beiläufig, sah Ade an. "Ist das der Luxus von dem du gesprochen hast? Ballkleidern und Bälle?" Da war Eldir durchaus wieder neugierig und fügte noch hinzu "Bist du so etwas wie eine Prinzessin?" Es erinnerte ihn gerade an die Tochter des Jarl in seinem Dorf, die auch immer von Schmuck und Kleidern schwärmte. Nachdem er nun fragte und sie ihren Satz beendet hatte, arbeitete die junge Frau weiter und Eldir bemerkte ein Zupfen an seinen Haaren. Adelaide schien es genauso amüsant zu finden, wie er. Eldir trat einen Schritt zurück und streichelte Merrylegs. Die junge Frau entschuldigte sich, da sie ihn nicht warnte. Dennoch war dies nicht Dramatisch. Nun stellte sich Eldir aber etwas an die Seite. Mit einem Nicken, räumte die junge Frau nun ihre Putzutensilien weg und brachte ihr Pferd in die Box. Über die Schulter hinweg, redete sie weiter mit dem Wikinger. Unhöflich war das sicher nicht, denn er wollte sie auch nicht bei der Arbeit stören. Immerhin hatte er sie Überrascht, mit seinem Auftauchen. Also blieb Eldir entspannt an der Wand gelehnt und sah ihr nach. Auf ihre Worte das sie aus Schottland kam, musste der junge Wikinger natürlich noch mal nachhören, immerhin hatte er so nicht viel von der Welt gesehen und war eben neugierig. Sie stimmte den Fragen mit einem Nicken zu. Ihm war nicht entgangen, das sie ihre Augenbrauen hob und doch überrascht aussah. Als sie ihn dann auch gleich "rede" zuwarf und er schmunzelte. "Dorf in Norwegen völlig abgeschottet vom Leben draußen. Uns wurden Geschichten als Kinder erzählt, wenn man über die Grenzen ging holten einen die Geister und die Götter würden so erzürnt sein, das sie das Dorf mit einem Blitz niederbrennen würden und alle Familien auslöschten. Wir sind nur dort hin gesegelt, wohin unser Jarl den Befehl gab zu Segeln. Scheinbar wusste er von der Welt draußen. Nur eine Vermutung. Es gab noch einige andere Dörfer wie uns. Mehr gibt es da nicht zu erzählen." Erwiderte er und sah Ade genau an, wie sie reagierte.
So wie sie dann in ihrer Sprache mit ihrem Pferd sprach, verstand Eldir kein einziges Wort, was nun nicht weiter schlimm war, denn sie waren ja nicht an ihn gerichtet sondern an das Tier. Somit beließ er es dabei und hörte einfach nur zu. Nachdem die junge Frau aus der Box trat und vor Eldir erschien machte sie eine komische Bewegung, die Eldir nicht kannte. Demnach fragte er auch da gleich nach, es das war und warum sie zu Diensten sagte. Er kannte es nur von Sklavinnen, die ihre Dienste ihrem Herrn anboten um am Leben zu bleiben. Deshalb sah Eldir auch etwas verwirrt drein, da er davon ausging das sie eine freie Frau war. Kaum hatte er nachgefragt, würde sie auch wieder rot und er hob eine Augenbraue. Hatte er nun was falsches gesagt? Dann aber kicherte sie wieder und Eldir erwiederte es mit einem grinsen. "Eine alte Sitte also, das weiß ich das nun für die Zukunft, doch sag niemals zu einem Wikinger, stets zu Diensten. Das könnte falsch verstanden werden." Deutete Eldir an. Ihr strahlendes Lächeln war wirklich beeindruckend für ihn, somit bekam er auch nur am Rande mit, das er ihr wohl im Weg zu stehen schien. Er rückte einen Schritt zur Seite und ließ Ade an ihm vorbei gehen. Sein Blick ging ihr hinterher, als sie durch eine Tür ging und dann versuchte zwei schwere Eimer heraus zu tragen. Das keuchen war ihm nicht entgangen und griff sofort ein. "Warte ich helfe dir." Erwiderte Eldir und trat direkt an sie heran um ihr beide Eimer ab zu nehmen. Nun war er ihr doch etwas sehr nahe und striff ihre Hände, während er nach den Henkeln griff. Auch er lächelte sie verwegen an. Dann nahm er ihr die Eimer ab und drehte sich um. @Adelaide Carlisle



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#12

RE: Pferdestall

in Innenbereich 03.06.2021 16:15
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Seinen starken Akzent und die Art und Weise die englischen Worte zu sprechen waren ihr freilich nicht entgangen, doch hätte sie wohl kaum von den Umständen des Wikingerdorfs ahnen können. War es ja doch ein wenig ungewöhnlich in der heutigen Zeit so zu leben, doch auf der anderen Seite gab es da ja auch andere Gruppierungen wie die Amish People, die ebenfalls auf einigen modernen Luxus verzichteten.
Als die beiden auf den Luxus zu sprechen kamen den man wohl dank dieser Zombie-Apokalypse verloren hatte, schien Adelaide den jungen Wikinger auf etwas hingewiesen zu haben was er so nicht kannte, seiner Nachfrage nach zu urteilen und sie führte ein wenig aus was sie damit meinte während sie weiter ihrer Arbeit nachging und er sie dabei beobachtete. Sie störte sich nicht daran, hatte sie ja doch ab und an mal Besuch hier bei den Stallungen, der ihr ebenfalls eher Gesellschaft leistete als ein Pferd zu versorgen.
"Ich habe wirklich keine Ahnung, was mit Luxus gemeint ist. Aber ich kann mir gut Vorstellen, durch Erzählungen einiger Männer und Frauen, die ich hier traf, das es für sie nicht leicht war. Ich bin das durchaus gewohnt. Für jemanden wie mich ist es Normal. Außer das diese Draugr.", hörte sie ihn sagen und wandte ihm den Kopf zu, fragend eine Augenbraue in die Höhe gezogen.
"Draugr? Das sind Untote, oder?", fragte sie nach. Was sollte er auch sonst damit meinen? Grabunholde?
Während Adelaide von der Zeit nach dem Ausbruch sprach, senkte sich ihre Stimme automatisch etwas während sie Bilder der Vergangenheit vor dem geistigen Auge sah und diese Erinnerungen schnell von sich zu schieben versuchte. So bemerkte sie auch nicht, dass Eldir sie musterte und sich scheinbar fragte was in jenen Tagen passiert war. Dass es jedoch nichts Positives war an das sie gerade dachte, konnte man ihrem Gesicht sicherlich entnehmen.
Adelaide begann nach einem tiefen Atemholen von Ballsälen und Kleidern zu sprechen, um zu verdeutlichen was sie mit Luxus gemeint hatte und blickte zu dem Wikinger, auf dessen Gesicht sie nun ein Lächeln meinte zu erkennen. "Scheint niemand mit gerechnet zu haben, aber in unserem Glauben, wird etwas von Ragnarök erwähnt. Bisher glaubte ich, das es dies ist.", hörte sie ihn eher wie beiläufig sagen.
"Ragnarök, ja. Das Schicksal der Götter.", murmelte sie auf seine Worte hin und bewies wohl gerade, dass Eldir zwar nicht viel von der Welt zu kennen schien, dies aber nicht bedeutete dass die Welt nichts über die Norweger wusste und den Glauben der Wikinger. Zumindest jene, die sich wie Adelaide dafür interessierten oder eine entsprechende Bildung bekommen hatten.
Da sprach er sie auch schon auf das zuvor Gesprochene an, scheinbar doch ein wenig neugierig etwas zu erfahren. "Ist das der Luxus von dem du gesprochen hast? Ballkleidern und Bälle?... Bist du so etwas wie eine Prinzessin?"
Adelaide lachte leise und schüttelte den Kopf, bevor sie dann jedoch leicht die Schultern zuckte. Denn in gewisser Weise mochte er es so sehen, als sei sie eine Prinzessin, entsprechend fiel auch ihre Antwort aus. "Ja. Ballkleider, Bälle, Verlobungen, Tänze.. Freileich nicht in normaler Alltagskleidung wie es für einen Teenager normal gewesen wäre. Meine Eltern gehörten zum schottischen Adel, also war es meine Pflicht sie auf die Veranstaltungen zu begleiten." Die Schottin unterdrückte ein Grinsen, konnte aber nicht verhindern, dass es verdächtig um ihre Mundwinkel herum zuckte. "Eine Prinzessin bin ich nicht, aber ich wäre wohl so etwas wie eine Hofdame. Mhm, oder wie... eine ehrbare Maid?"
Das letzte sprach sie mehr wie eine Frage als eine Aussage, denn sie war nicht so ganz sicher ob es bei den Wikingern eine Pendant zur Hofdame gab. Nun war sie es die den Anderen neugierig musterte während sie damit begann ihre Arbeit zu beenden und alle Putzutensilien zusammen zu räumen, den Eimer wegzubringen und den dunklen Hengst in seine Box. Dort verabschiedete sie sich wie jeden Abend mit einigen Streicheleinheiten sowie Wörtern in ihrer Heimatsprache, bevor sie die Box wieder verließ.
Zuvor hatte sie ihn aufgefordert sich zu erklären, da er nicht zu wissen schien wo Schottland lag. Der Jarl des Wikingerdorfes war also der Einzige, der bestimmte wo hingefahren wurde und es hatte Geschichten und Legenden gegeben um die Kinder von Erkundungen abzuhalten? Die Dunkelhaarige runzelte ein wenig die Stirn, sagte jedoch nichts. Denn so war es eben gewesen bei ihnen, und ändern würde sich auch nichts, wenn Adelaide nun darüber nachgrübelte ob dies so richtig gewesen war oder nicht. Nun, auf der anderen Seite: hatte doch jede Kultur ihre Regeln, Mythen und Legenden.
Schließlich antwortete sie ihm doch. "Nun, dann verwundert es mich nicht mehr so arg, dass du mit dem Namen Schottland nichts anzufangen weißt. Von Norwegen aus gesehen liegt mein Land im Westen, das Nordmeer liegt dazwischen. Wenn du von deinem Land aus in westlicher Richtung nach England segeln würdest, würdest du dort auch meine Heimat finden.", erklärte sie ihm mit ruhiger Stimme. Doch ein Hauch Stolz schwang ebenfalls mit, denn das konnte sie eben nicht ganz ablegen: den schottischen Stolz.
Adelaide verabschiedete sich von Brego, schloss die Box und machte einen Knicks vor Eldir, der diese Geste jedoch nicht kannte und reichlich verwirrt aussah. Als er sie dann auch noch darauf ansprach, spürte sie Hitze in ihren Wangen aufsteigen. Sie konnte ja nicht wissen, dass er diese Worte 'zu Euren Diensten' in gänzlich anderem Zusammenhang kannte.
Als er ihr dies also mit folgenden Worten ein wenig näherbrachte, hob sie nun ihrerseits überrascht die Augenbrauen und sah ihm direkt in die Augen. Ihr verlegenes Kichern ließ auch Eldir grinsen, was das Ganze wieder ein wenig entspannter für die junge Reitlehrerin machte.
"Eine alte Sitte also, dann weiß ich das nun für die Zukunft, doch sag niemals zu einem Wikinger, stets zu Diensten. Das könnte falsch verstanden werden."
"Natürlich. Doch sag, was meinst du damit? Wie sollte man dies falsch verstehen können?", erkundigte sie sich bei dem Wikinger und ahnte nicht, wie die Antwort ausfallen würde. Dabei sah sie ihn weiterhin an, bezauberte ihn aber scheinbar ein wenig mit ihrem strahlenden Lächeln.
Sie schob sich nach einer kurzen Geste an ihm vorbei um die Sattelkammer zu betreten und begann zwei überfüllte Futtereimer herauszutragen, die leider genug Gewicht hatten, dass ihr ein leises Keuchen entwich. Mit einem stiefelbewehrten Fuß drückte sie die Türe hinter sich zu und sah auch schon wie Eldir sofort näherkam um ihr zu helfen.
Sie hatte versucht sich das Gewicht nicht anmerken zu lassen und ihm ein strahlendes Lächeln zugeworfen, welches er nun verwegen erwiderte als er ihr gleich beide Eimer abnahm.
"Dank Dir! Aber gib acht, sie sind wirklich etwas schwer... Stell sie doch bitte dort vorne hin, das reicht.", wies sie ihn an und deutete an ihm vorbei an eine Stelle in der Mitte der Stallungen, von wo aus sie direkt zu allen belegten Boxen gelangen würde um die Tröge aufzufüllen. Normalerweise, denn die Eimer nicht ganz so voll waren, griff sie einfach einen und nahm diesen in jede der Boxen mit. Doch heute würde es ihr wohl kaum gelingen einen davon auf Schulterhöhe zu heben und zu kippen.
Dass er ihr dabei so nahe kam und seine Finger ihre Hände strichen als er die Eimer entgegennahm, ließ Adelaide kurz den Atem anhalten. Was sie erst merkte als sie wieder ausatmete und sich in Gedanken ermahnte, warum ihr denn diese Nähe eine Gänsehaut bescherte.
Sie blieb stehen, zu ihrer eigenen Überraschung, statt einen Schritt zurück zu treten und erwiderte seinen Blick. Einen Moment lang wie gebannt vom Anblick des intensiven Blau.

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#13

RE: Pferdestall

in Innenbereich 05.06.2021 11:33
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Seinen Akzent hatte er eben nicht abgelegt, er sprach viel zu gerne Norwegisch und sprach viel mit Floki und Tori in ihrer Muttersprache, schon allein damit sie andere aus dem Dorf nicht verstehen konnten, es gab viel zu oft Themen, die Eldir einfach nicht preis geben wollte. Das es ungewöhnlich war, für diese Amerikaner, musste Eldir schon häufig hin nehmen. Schon allein wenn er über die ganzen Rituale und die Götter sprach. Am Besten war da ein Blick, als er über die Strafen sprach. Ein beispiel dafür war der Blutadler, die schlimmste Strafe, die es bei den Wikingern gab. Mit Blut hatte es eigentlich immer zu tun, schon allein die ganzen Opferrituale. Trotz das Eldir nun schon sehr lange in Amerika war, hatte er immer wieder etwas dazu gelernt. Aber Anpassen, das kam für ihn nicht in Frage. Er fragte also neugierig, was das mit dem Luxus auf sich hatte und Ade erklärte es ihm, während sie weiter Arbeitete. Er war schon zu frieden, das es sie nicht störte, wenn er ihr dabei zusah. Für diese Biester, hatte Eldir sowie Skadi ein bestimmtes Wort, was er ihr nun mitteilte, sie den Kopf zu ihm drehte und fragend eine Augenbraue in die Höhe zog. Eldir sah sie an bei ihrer Frage, ob er mit Draugr, die Untoten meinte. "Ja, die Draugr, sind Untote. Im Kampf gefallene, die den Menschen gefährlich werden können. Aber was rede ich das weißt du selbst." Entgegnete er ihr und sah sie weiterhin an, als sie von der Zeit nach dem Ausbruch erzählte. Ihre Stimme senkte sich etwas während sie etwas Gedankenversunken aussah. Eldir vermutete das die Bilder in ihrem Kopf nicht sehr angenehm waren und sie auch gleich versuchte davon abzulenken. Der junge Wikinger beobachtete Ade sehr genau und ihrem Gesicht zu Urteilen, waren dies durchaus keine positiven Ereignisse. Ade begann dann nach einem tiefen Atemzug, von Ballsälen und Kleidern zu sprechen, um zu verdeutlichen, was für sie Luxus bedeutete. Ade sah ihn daraufhin an, sodass er ein leichtes lächeln auf den Lippen hatte. Er erwähnte beiläufig Ragnarök und was dann doch recht verblüfft, das die junge Reitlehrerin etwas davon wusste. Jetzt musterte er die junge Frau erst recht, denn damit hatte er nicht gerechnet, das sie wusste was Ragnarök bedeutete. "Woher weist du das?" Fragte er auch gleich neugierig und beäugte sie gleichermaßen. Er hatte immer sehr viele Fragen um einfach die Welt um sich herum besser verstehen zu können, was manche sehr amüsant fanden oder ihn für verrückt hielten und ihm auch nicht glaubten, das er diese Moderne Welt nicht kannte. Anders war es bei der jungen Reitlehrerin, sie hielt ihn scheinbar nicht für verrückt, sodass er auch wesentlich entspannter damit umgehen konnte. Daraufhin kam er auf den Luxus noch ein Mal zu sprechen und sie doch für eine Prinzessin hielt. Als er dann auch ihre Worte vernahm, das ihre Eltern vom Schottischen Adel waren und sie diese immer zu diesen Treffen begleiten musste. Dabei zog Eldir auch eine Braue nach oben, das sie dabei ein grinsen unterdrückte, bekam der Wikinger dezent mit. Sie sagte, das sie keine Prinzessin war, aber eher wie eine Hofdame, dabei legte Eldir den Kopf etwas schief, hob dann aber den Kopf, als sie von einer ehrbaren Mais sprach. Damit konnte er etwas anfangen. "Eine ehrbare Maid, in unseren Reichen, hättest du den Status einer Prinzessin." Erklärte er daraufhin, denn Hofdamen gab es bei ihnen nicht. Sie beäugte Eldir nun neugierig, während sie ihre Arbeit beendete, die Putzutensilien in den Eimer räumte, diesen weg brachte und ihr Pferd in die Box brachte. Dort verabschiedete sich Ade mit einigen Worten auf ihrer Muttersprache und verließ dann wieder die Box. Sie hatte ihn aufgefordert sich zu erklären, weil der Wikinger nicht wusste, wo Schottland lag. Er erklärte ihr wie es bei ihnen zuging und wer das sagen hatte, wohin gesegelt wurde und die Saga. Dabei entging dem Norweger nicht, das Ade ihre Stirn in Falten legte und es scheinbar doch sehr merkwürdig fand. Gut das Eldir das andere alles ausgelassen hatte, denn er wollte sie ja auch nicht verschrecken. Wobei ihm das bei allen anderen hier völlig egal war. Irgendwas hatte sie an sich, das den Wikinger durchaus anzog. Ihre Worte erhellten seine Mine wieder, denn mit dieser Beschreibung, konnte der Wikinger sehr gut umgehen. "Es mag merkwürdig für euch klingen, du kannst mich auch gern für "verrückt" halten, so nennt ihr es doch oder? Aber mit der Erklärung über das Meer, weiß ich nun wo deine Heimat liegt." Erwiderte er und hörte auch einen gewissen Stolz in ihrer Erklärung, der mit schwang. Nickend stimmte er ihr zu, denn auch er hatte seinen Stolz, wenn er über das Dorf und Norwegen sprach. Adelaide verabschiedete sich also von ihrem Pferd, schloss die Box und trat heraus, was sie dann tat, ließ Eldir seine Stirn in Falten legen. Ihr Knicks und ihre Worte, legte der Wikinger völlig anders aus, was sie nun wohl nicht wusste, deshalb sah er doch recht verwirrt aus. Das ihr die Hitze in die Wangen zu steigen schien, entging ihm nicht. Er versuchte ihr näher zu bringen, dies nicht vor einem Wikinger zu tun, hob sie überrascht die Augenbrauen und sah ihm in die Augen. Ihr Verlegenes kichern, ließ auch Eldir wieder schmunzeln. Ade fragte daraufhin, wie man diese Geste denn falsch verstehen könnte. Mit einem Breiten grinsen, malte er sich aus, wie sie dann drein schauen würde, wenn sie diese Erklärung hörte. Sie sah ihn weiter an, als dann auch gleich die Erklärung von ihm zu hören war. "Stets zu ihren Diensten mein Herr, sagen Sklaven, die ihrem Herrn einen gewissen Dienst anbieten und ihn beglücken wollen." Drückte er mal Harmlos aus und beobachtete wie sie reagierte.
Sie schob sich nach einer kurzen Geste an ihm vorbei in die Sattelkammer und kam mit zwei gut gefüllten Eimern heraus, die sie scheinbar zu schwer fand, es sich aber wohl nicht anmerken lassen wollte und ein strahlendes Lächeln zu ihm warf. Er erkannte aber, das ihr dies zu schwer war und eilte gleich zu ihr um ihr beide Eimer ab zu nehmen. "Dafür nicht Adelaide. Schwer?" Dabei lachte Eldir kurz auf. "Schwer ist etwas anderes." gab er zurück und lächelte sie mit einem Schiefen grinsen an. Sie wies ihn an, wo er die Eimer abstellen konnte. Bevor er dem nachkam, sah er Ade ind die Augen und war ihr sehr nahe dabei. Ihre Hände berührten sich nur einen kurzen Augenblick und Eldir merkte das sie den Atem anhielt. Das brachte ihn nur noch mehr dazu zu grinsen. Scheinbar hatte er auch auf sie eine gewissen Anziehung. Sie blieb stehen, anstatt ihm auszuweichen, sodass er nun ihrer Bitte nach kam die Eimer in die Mitte der Stallungen hin zu stellen. Er drehte sich um und ging in die Richtung. Er fragte sich allerdings, wie sie denn die Tröge auffüllen wollte, wenn diese Eimer dieses Gewicht hatten. Dennoch stellte er die Eimer dort ab und drehte sich zu Ade um. "Alles in Ordnung?" Fragte er nach und sah sie mit schief gelegtem Kopf an. Das ihn diese Reaktion noch mehr amüsierte, versuchte er zu verstecken. Da war etwas zwischen ihnen, was er nun zu erkunden versuchte.
@Adelaide Carlisle



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#14

RE: Pferdestall

in Innenbereich 05.06.2021 13:45
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Adelaide vermutete insgeheim, dass dieser Akzent einen Teil der Faszination ausmachte, die er gerade auf sie ausübte als er dort an der Wand lehnte und sich mit ihr über Norwegen und sein Dorf unterhielt, in dem es wohl die eine oder andere Sache gab, die für einen Amerikaner etwas seltsam klang. Sicherlich war dies etwas, was es in allen Ländern gab; eigene Sitten, die außer dem Volk selbst niemand so recht nachvollziehen konnte.
Während sie sich weiter ihrer Arbeit widmete erklärte sie Eldir auf seine Nachfrage hin, was genau sie mit dem Begriff Luxus meinte und ließ ihn ein wenig erfahren, womit sie vor dem Ausbruch der Apokalypse zu tun gehabt hatte.
Das war nachdem sie einen kurzen Abstecher in die nordische Mythologe gemacht hatten. Draugr, das fand sie einen recht passenden Ausdruck für die Untoten zu denen nun alle wurde, wenn sie starben und es niemanden gab der einen davor bewahrte. "Ja, die Draugr, sind Untote. Im Kampf gefallene, die den Menschen gefährlich werden können. Aber was rede ich das weißt du selbst.", antwortete Eldir und Adelaide nickte zustimmend. In einer Weltordnung wie dieser, in der sie sich nun alle zurecht finden mussten, konnte wohl jeder etwas mit dieser Beschreibung anfangen. In ihren Gedanken wanderte sie kurz zurück zu jenen Tagen um den Ausbruch herum und in die Zeit danach, als alles in Chaos versank und sie ihre Eltern an die Beißer verlor. Und ihre besten Freundinnen, denn von ihrer Clique war sie damals ebenfalls getrennt worden. Adelaide wusste nicht, ob die anderen Mädchen es ebenfalls geschafft hatten zu überleben und versuchte die Gedanken schnell wieder zu verdrängen und sich nicht allzu viel ansehen zu lassen. Sie wechselte da lieber nochmals das Thema um sich und den Anderen davon abzulenken welche Erinnerungen gerade in ihr aufgekommen waren.
Als sie jedoch bestätigend von der Ragnarök murmelte, schien die Schottin den Wikinger doch wirklich überrascht zu haben mit ihrem Wissen und sie hörte er sich danach erkundigte. Adelaide schmunzelte ehrlich als Eldir sie so musterte und beinahe neugierig aussah als er fragte "Woher weist du das?".
Sie fuhr mit dem Kamm durch das Langhaar des Pferdes und sah am Kopf vorbei zu dem Wikinger um ihm ein verschmitztes Lächeln zuzuwerfen, wobei sie nicht verhindern konnte, dass dabei auch ein geheimnisvolles Glitzern in ihre dunklen Augen trat.
"In mir steckt mehr als es den Anschein zu haben scheint, mîn Herr.", gab sie zur Antwort und machte eine kurze Pause in der die Worte wirken konnten bis sie mit einem leisen Lachen dann doch hinzufügte: "Ich wurde gut unterrichtet. Meinem Herrn Vater war es wichtig, dass ich auch viel über die anderen Länder Europas weiß. Und Mythologie hat mich schon immer ein wenig fasziniert."
Letzteres war wohl noch ein wenig untertrieben, denn sie interessierte sich nicht nur für nordische Götter und Legenden sondern hatte sich damals auch mit den Römern, Griechen und Germanen beschäftig und sogar die verschiedenen Legenden in einigen großen Fantasy-Epos studiert. Diese basierten oft genug auf jenen der realen Welt.
"Meinen Freundinnen habe ich damals doch arg zugesetzt, als ich mich meine Pagan-Phase hatte. Sie haben sich beinahe die wundervolle Haarmähne herausgerissen, wenn ich erneut von Gaia, Mandos oder Freya gesprochen habe.", erinnerte sie sich mit einem melodischen Lachen und schob sich dann an Brego vorbei, der sanft ihre Schulter zu beknabbern begann.
Ihr Gespräch mit dem Wikinger kam bald darauf auf den Adel zu sprechen oder vielmehr die Tatsache, dass er in ihr so etwas wie eine Prinzessin vermutete. Und Adelaide musste erneut lachen, ein reines und ehrliches Lachen, als er ihr nochmals bestätigte "Eine ehrbare Maid, in unseren Reichen, hättest du den Status einer Prinzessin."
Sie beließ es dabei und beendete ihre Arbeit während sie sich über die Schulter hinweg weiter mit ihrem Gast unterhielt und er ihr zu erklären begann wieso er mit dem Namen Schottland nichts anzufangen wusste. Als sie aus der Box herausgetreten war und ihm eine grobe Anleitung gegeben hatte wie er ihre Heimat würde finden können, erhellte sich sein Gesicht regelrecht wieder. "Es mag merkwürdig für euch klingen, du kannst mich auch gern für "verrückt" halten, so nennt ihr es doch oder? Aber mit der Erklärung über das Meer, weiß ich nun wo deine Heimat liegt."
Sie schüttelte sachte den Kopf während sie die Türe der Box hinter sich schloss und den Riegel davorschob, damit Brego sich nicht wieder nach draußen begab. "Oh, gewiss nicht. Ich würde Dich nicht als verrückt bezeichnen, nur weil Du anders erzogen wurdest als die breite Masse. Glaube mir, mir ist das Gefühl durchaus bekannt, wenn die Leute dich verurteilen."
Gewiss war die Lage bei ihr etwas anders, hatte sie doch eher Schwierigkeiten mit Neid und dergleichen gehabt oder Unverständnis ob der Regeln denen man als Mitglied des Adels unterworfen war; dennoch war sie niemand, der andere zu schnell verurteilte. Das hatte sie auch bei Eldir nicht vor. Im Gegenteil erweckten seine Worte eher ihre Neugierde.
Nachdem sie die Versorgung ihres Pferdes beendet hatte knickste sie vor ihm und errötete dann als sie dabei mitten in ein Fettnäpfchen sprang, da es wohl bei den Wikinger etwas ganz anders bedeutete als das, was sie mit diesen Worten hatte ausdrücken wollen. Sie kicherte verlegen und sah ihr Gegenüber daraufhin schmunzeln. Als sie dann nach einer Erklärung fragte, bekam sie diese auch und wusste zuerst gar nicht was sie sagen oder wie sie reagieren sollte als Eldir ihr mitteilte, welchen Fauxpas sie gerade begangen hatte. "Stets zu ihren Diensten mein Herr, sagen Sklaven, die ihrem Herrn einen gewissen Dienst anbieten und ihn beglücken wollen."
Adelaides Augenbrauen wanderten in die Höhe und ihr Mund formte ein überraschtes 'O' bis sie sich soweit gefangen hatte, dass ihr ein leises Glucksen entwich und sie die Hand vor den Mund hob. Ein leises Lachen stahl sich von ihren Lippen, welches nur über ihre Verlegenheit hinweg zu täuschen versuchte als sie noch immer mit großen Augen zu dem Mann herüberblickte und dann mit einem Male deutlich errötete. Oweia! Vielleicht hätte sie sich vorher Gedanken machen sollen? Kein Wunder, dass der Wikinger so irritiert drein geschaut hatte!
Die dunkelhaarige Schottin suchte sichtlich nach Worten, senkte einen Moment lang den Blick und blickte dann aus blitzenden Augen zu ihm auf.
"Oh, bitte verzeih mir, Eldir! Das war es nun wirklich nicht, was ich sagen wollte! Wenn du diese Dienste meinst?! Also nicht, dass ich so prüde wäre dies zu verurteilen oder ich dich nicht attraktiv.. - ähm, oweia, lassen wir das!", druckste sie gegen Ende hin und wurde noch ein wenig röter.
Schnell deutete sie mit einer Geste an ihm vorbei und machte sich auf den Weg zur Sattelkammer um mit zwei gut gefüllten Eimern Futter herauszukommen, die sie mehr balancierte als trug. Deutlich unter dem Gewicht zu kämpfen warf sie Eldir ein strahlendes Lächeln zu und versuchte darüber hinweg zu täuschen. Doch als er ihr dann beide Eimer abnahm, lächelte sie ihn dennoch dankbar an und wies ihn nur kurz an wo er die Eimer würde hinstellen können. Sie sah den Anderen breit grinsen als sie sich in diesem Augenblick so nahe standen und Adelaide einen Moment lang wie hingerissen dastand.
Als er sich von ihr abwandte und die beiden Futtereimer wie angewiesen in der Mitte der Stallgasse abstellte, hörte sie seine Frage. "Alles in Ordnung?"
Eilig nickte sie und bekam auch nicht mit, wie sehr ihn diese Situation mit ihnen beiden amüsierte und ihre Reaktion auf die Nähe zuvor. Sie sah kurz auf die Eimer, holte eine kleine Getreideschaufel aus Holz, die sich ebenfalls in der Sattelkammer befand, wie beinahe alles. Als sie wieder zurückkam, blickte sie kurz zu Eldir und nickte wegen seiner Frage nochmals während sie sich über einen der Eimer beugte. "Natürlich."
Sie schippte etwas Futter auf und machte dann zwei Schritte um sich über Bregos Boxentüre zu beugen und den Inhalt der Schaufel in den Trog zu füllen. Dies tat sie mehrmals, auch bei zwei weiteren Boxen bis sich der Eimer soweit geleert hatte, dass sie sich zutraute diese hochzuheben und sich den Eimer nahm.
Mit einem leisen "Uff." hob sie diesen an, stützte diesen halb auf ihrer Schulter ab und ging damit die verschiedenen Boxen ab um das Futter nun zu kippen, während die meisten Pferde ihr schon den Kopf entgegen streckten und sie mit leisem Wiehern oder Schnauben begrüßten. Hier und da blieb sie kurz stehen um einem Pferd über die Nüstern oder die Blesse zu streicheln.
Als dies beendet war, wandte sie sich dem zweiten Eimer zu und schmunzelte. Sie deutete auf die Box mit Merrylegs, die neben einer etwas Größeren lag in der sich eine trächtige Stute befand.
"Jetzt der gefährliche Part meiner Arbeit.", scherzte sie und steckte sich vielsagend die dunklen Haare noch einmal fest, krempelte die Ärmel hoch und hätte nicht weniger danach aussehen können in die Schlacht zu ziehen, wenn sie sich nun auch noch Kriegsbemalung aufgemalt hätte.
Mithilfe des leeren Eimers füllte sie etwas von dem Futter ab und reichte ihn an Eldir. Mit einem herausfordernden Glitzern in den Augen und verschmitztem Grinsen hob sie eine Augenbraue und deutete nach vorn auf die beiden Boxen.
"Herrenwahl: Merrylegs oder die Schwangere Lady? Achtung, Letztere ist momentan etwas bissig!"

erwähnt: xxx || angesprochen:@Eldir Ragnarson





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#15

RE: Pferdestall

in Innenbereich 06.06.2021 19:55
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Das sein Akzent mit dazu bei trug, das sie Fasziniert von ihm war, war ihm so gar nicht bewusst. Eldir lehnte einfach an der Wand und erzählte von Norwegen und seinem Dorf, was er so intensiv bisher vermieden hatte, denn jedes Mal, wenn er davon erzählte, komisch beäugt und für verrückt gehalten wurde. Bisher war der Norweger immer davon ausgegangen, das es in der ganzen Welt so zuging, wie bei ihnen in diesem Dorf. Da musste der Norweger eindeutig etwas lernen, das nicht jeder ihre Blutigen Sitten hören wollte.
Sie widmete sich weiter ihrer Arbeit und erklärte dem Wikinger, ihre Sicht vom Luxus und womit sie vor dem Ausbruch zu tun hatte. Daraufhin kamen sie auf den Ausdruck Draugr zu sprechen, Eldir plapperte einfach drauf los, bis ihm einfiel, das sie das durchaus selbst wusste und sie ihm zustimmend zu nickte. Er konnte sich noch ganz genau daran erinnern, wie er hier mit Skadi und Floki ankam und urplötzlich diese Draugr wie aus dem nichts auftauchten, erst Skadi hatte ihn darauf gebracht, wie sie getötet werden konnten und dadurch, verloren sie Skadi. So hatte wohl nun jeder sein Päckchen in dieser Zeit zu tragen, darum ging er auch davon aus, als Ade in ihre Gedanken abschweifte, das sie an so eine Begegnung dachte. Dies ließ er aber auch unkommentiert und somit lenkte sie das Thema auch gleich wieder auf etwas anderes, was ihm durchaus entgegen kam. Da kamen sie auch schon auf das Thema Ragnarök, das sie darüber etwas wusste, überraschte den jungen Mann, denn ihm war bisher niemand begegnet, der etwas damit anfangen konnte. Er erkundigte sich auch gleich, woher sie sie das wusste. Sie schmunzelte ehrlich und Eldir musterte die junge Frau aus neugier. Sie kämmte ihr Pferd weiter und sah am Kopf des Pferdes vorbei. Ihr verschmitztes lächeln, verriet ihm schon, das er sie dahingehend unterschätzt hatte. Ein geheimnisvolles Glitzern war in ihren dunklen Augen zu sehen, was sie nun noch umso interessanter machte. "Durchaus habe ich dich unterschätzt, mir ist bisher hier niemand begegnet, der etwas davon wusste, außer natürlich alle Nordmänner und Frauen." Gab er zurück als eine kleine Pause eintrat. Daraufhin hörte er die Erklärung, das ihr Vater darauf Wert gelegt hatte und sie auch durchaus eigenes Interesse an der Nordischen Mythologie hatte. Das letzteres noch untertrieben war, wusste Eldir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber das würde er schon noch einige Male bewiesen bekommen. Als sie dann noch erwähnte, das sie ihre Freundinnen doch arg zugesetzt hatte, weil sie mal eine Pagan-Phase hatte und sie dauernd von Geia, Mandos und Freya sprach, musste Eldir doch herzlich lachen. "Ich kann mir die Blicke förmlich vorstellen, ich selbst wurde ja schon so angesehen, wenn ich von den Göttern sprach." Erwiderte Eldir auch gleich, als Ade sich nun am Pferd vorbei schob, der ihre Schulter beknabberte. Daraufhin kamen sie auch gleich auf den Adel zu sprechen und Eldir sagte ihr, das sie in seinen Reihen den Status einer Prinzessin hätte. Sie beließ es dabei und beendete ihre Arbeit, während sie sich weiterhin mit dem Wikinger über die Schulter hinweg sprach. Er erklärte ihr, warum er mit Schottland nichts anzufangen wusste. Sie trat aus der Box heraus und gab ihm eine grobe Beschreibung, wie ihre Heimat zu erreichen war, dies erhellte seine Mine etwas, denn damit konnte er etwas Anfangen. Daraufhin, sagte er ihr, das sie ihn ruhig für verrückt halten konnte. Sie schüttelte mit dem Kopf, während sie die Box schloss und den Riegel vor schob. Ihre Worte waren gut gewählt, denn sie wollte ihn nicht für verrückt erklären, was ihm so auch noch nicht unter gekommen war. Das ihr das Gefühl bekannt vor kam, wenn die Menschen jemanden verurteilten, ließ seinen Blick zu ihr wieder neugieriger erscheinen. "Das freut mich, das du mich nicht verurteilt. Da habe ich schon anderes erlebt. Du wurdest verurteilt? Das kann ich mir bei dir gar nicht Vorstellen, denn du bist Gebildet und Hübsch und noch so einiges mehr, wieso sollte dich jemand verurteilen?" Fragte der Wikinger auch gleich wieder, denn so Recht wollte er sich das nicht Vorstellen. Das die Lage bei ihr eine andere war, konnte der junge Mann nicht wissen, auch nicht das sie beneidet wurde. Sie war wirklich anders, als die Typischen Amerikaner, die er so getroffen hatte. Das seine Worte eher ihre Neugier wecken, ahnte der Wikinger nur am Rande. Nachdem sie nun die Versorgung ihres Pferdes beendet hatte und dann vor ihm einen Knicks machte, konnte der junge Mann nicht anders, als verwirrt drein zu blicken. Er Verband diese Gäste eher mit dem der Sklavinnen, die ihren Herrn beglücken. Gut das er wusste, daß Ade eine freie Frau war, somit erklärte er ihr wie er es verstand, damit ihr das nicht noch mal passierte. Ihre Reaktion darauf, war doch recht amüsierend für ihn. Sie zog beide Augenbrauen in die Höhe und formte ein überraschtes O mit ihrem Mund, bis sie sich wieder gefangen hatte und dann ihre Hand an den Mund hob, dabei kicherte sie und Eldir lachte. Da war sie eindeutig in ein Fettnäpfchen getreten. Sie versuchte dies zu überspielen, indem sie nun auch lachte, dennoch verrieten ihm ihre Augen alles. Sie errötet m gleichen Augenblick, als sie ihn weiter ansah. Ade konnte ja nun nicht wissen, wie er das dürfen würde, denn scheinbar war dieser Knicks und die Worte für den Adel völlig normal. Die junge Reitlehrerin suchte scheinbar nun nach den richtigen Worten.,denn sie senkte den Blick und verweilte einen Moment in dieser Position, bis sie ihn dann aber aus blitzenden Augen ansah. Ihre Worte, drangen an sein Ohr und Augenblicklich hatte Eldir ein schiefes Lächeln auf den Lippen. "Dir sei verziehen Adelaide, das konntest Du ja nicht wissen, welche Auswirkung das hat. Also, Du findest mich also Attraktiv ja?" Ging er auf ihr Drucksen ein und grinste breit, während sie nun rot ablief und den Satz mit einem oweia lassen wir das beendete. Noch ehe er weiteres sagen konnte, deutete sie schon an ihm vorbei zur Sattelkammer. Sie verschwand kurz, um mit zwei völlig überfüllten Eimern heraus trat, diese aber mehr balanciert, als trug. Sie hatte mit dem Gewicht zu kämpfen, warf ihm aber ein strahlendes Lächeln zu, um darüber hinweg zu täuschen. Das gelang ihr aber nicht sonderlich gut, sodass Eldir ihr zur Hilfe kam und die Eimer entgegen nahm. Sie lächelte ihn dankbar an und wies ihn kurz an, wohin er die Eimer stellen konnte. Der Norweger konnte nicht anders als zu grinsen, denn sie hielt kurz die Luft an, als er ihr ziemlich nahe stand. Er ließ das aber unkommentiert und wandte sich von ihr ab, um die Eimer rüber an die Stelle zu tragen, die sie ihm zuvor gesagt hatte. Als er diese in der Mitte der Stallgasse abstellt, drehte er sich wieder zu ihr um und legte den Kopf etwas schief und fragte ob alles in Ordnung sei. Eilig nickte sie und verschwand noch ein Mal in der Sattelkammer, um eine Hölzerne Getreideschaufel zu holen. Als sie zurück kam, sah sie ihn kurz an und antwortete knapp mit einem Natürlich, dabei musste Eldir wieder grinsen. Scheinbar hatte er sie mit dieser Aktion durcheinander gebracht, wenn auch nur kurz, denn schon schüppte sie etwas Futter auf die Schaufel und begab sich zu ihrem Pferd, um das Guter in den Trog zu kippen. Sie beugte sich dazu über die Boxentür und der junge Wikinger konnte nicht anders, als dabei auf ihre Rückansicht zu starren. Das Bild bot sich ihm noch etwas häufiger, als sie nun auch die anderen Pferde versorgte. Der Eimer leerte sich, sodass sie kurz darauf diesen zur Hand nahm. Ein leises uff entfleuchte ihr, als sie den Eimer anhob und auf ihrer Schulter abstürzt um die übrigen Boxen zu erreichen. Sie kippte den Eimer nun, während ihr die meisten Tiere schon den Kopf entgegen streckten und sie mit einem Schnauben oder Wiehern begrüßten. Hier und da blieb sie kurz stehen und streichelte eines der Pferde. Als dies nun beendet war, kam sie zurück zum zweiten Eimer und schmunzelte. Eldir zog eine Braue hoch, was hatte sie Nu vor? Daraufhin deutete sie auf die Box von Merrylegs, die neben einer etwas größeren Box lag, da wusste er noch nicht das dort eine Trächtige Stute war. "Jetzt der gefährliche Part meiner Arbeit." Hörte er sie sagen, weshalb sie wohl schmunzelte, da wusste er auch noch nicht, daß er i helfen sollte. Sie steckte sich das dunkle Haar noch ein Mal fest und krempelte die Ärmel hoch. Immer noch sah er sie mit hochgezogen Braue an, als wolle sie zum Kampf aufbrechen. Mit Hilfe des leeren Eimer, füllte sie etwas vom Futter ab und reichte ihn an Eldir. Perplex sah er sie a, nahm den Eimer aber um nicht als feige da zu stehen, denn das war er eindeutig nicht. Ihr herausforderndes glitzern in ihren Augen und verschmitzten grinsen, hob sie nun eine Augenbraue und deutete auf die beiden Boxen. Herrenwahl meinte sie daraufhin Merrylegs oder die schwangere Lady. Letztere ist Momentan etwas bissig. Einen ganz kurzen Moment dachte er nach, ehe er dann auf Merrylegs Box zu ging. "Dann nehm ich lieber den Zupfenden." Erwiderte er und lachte. Er ging einfach davon aus das er mit ihm besser klar kommen würde.
@Adelaide Carlisle



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#16

RE: Pferdestall

in Innenbereich 07.06.2021 13:27
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Einen Wallach musst du fragen, einen Hengst musst du bitten und mit einer Stute musst du diskutieren.

Dass Eldir es bisher vermieden hatte so intensiv von Norwegen und seinem Dorf zu erzählen, wusste die junge Schottin nicht. Vermutlich wäre sie nur umso neugieriger geworden und wäre wohl auch geschmeichelt, dass er es hier dennoch tat und sich mit ihr unterhielt.
Als sie im Laufe ihres Gespräch auf die nordische Mythologie, im Besonderen aber auf Ragnarök, zu sprechen kamen, musste Adelaide arg schmunzeln. Ihr fiel auf, dass ihr Gegenüber sie doch glatt unterschätzt hatte, und nun etwas überrascht über ihr scheinbares Wissen war.
"Durchaus habe ich dich unterschätzt, mir ist bisher hier niemand begegnet, der etwas davon wusste, außer natürlich alle Nordmänner und Frauen.", gab Eldir ihr gegenüber zu als sie eine kurze Pause entstand und Adelaide nickte kurz. Er musste in etwa hier angekommen sein als die Apokalypse ausgebrochen war, wie hoch wäre da also die Wahrscheinlichkeit gewesen jemanden zu treffen, der sich mit diesem Thema beschäftigt hatte? In Zeiten wie diesen hatten die meisten Leute ohnehin andere Sorgen als längst vergessene Mythologie und Sagen, die nicht einmal aus ihrem eigenen Land stammten.
"Nun, dann habe ich dich wohl doch etwas überrascht, mhm?", fragte sie und freute sich doch ein wenig darüber, denn für die eine oder andere Überraschung war die Schottin immer gut. Sie liebte den Gesichtsausdruck einfach zu sehr, den die Leute machten, wenn man sie mit etwas Unerwartetem konfrontierte. Adelaide erklärte ihrem Besucher, dass ihr Vater einen gewissen Wert auf Wissen dieser Art gelegt hatte und damit den Grundstein für ihr eigenes Interesse. In wie weit, würde sich wohl erst zu späterer Zeit zeigen, für den Moment ließ sie nur durchklingen, wie sie ihre Freundinnen damals ein wenig in den Wahnsinn getrieben hatte als sie ihre Paganphase auslebte.
"Ich kann mir die Blicke förmlich vorstellen, ich selbst wurde ja schon so angesehen, wenn ich von den Göttern sprach.", hörte die Eldir drauf antworten und sie lachte leise. Während sie einmal sanft über die Blesse ihres Hengstes strich, sah sie zu ihrem Gesprächspartner und nickte zustimmend.
"Aye, das überrascht mich nicht. Die Leute sind manchmal doch etwas.. intolerant gegenüber dem, was sie nicht kennen.", stimmte sie zu und warf dem Wikinger dann ein freches Zwinkern zu bevor sie hinzufügte: "Besonders, wenn man wie ich damals sich hat Dreadlocks machen lassen und mehrere von diesen Bartperlen im Haar hat!"
Bei der Erinnerung an die Zöpfe und die Perlen im dunklen Haar musste Adelaide lachen und Bilder schossen ihr in den Kopf, Fotos die damals gemacht worden waren und auf denen sie mit ihren Freudinnen zu sehen war, und durchaus ein wenig aus dem Rahmen gefallen war.
Während sie ihre Arbeit beendete und Brego in die Box brachte, über die Schulter hinweg mit Eldir weiterhin sprechend, machte das Gespräch einen Schlanker zu Adel und Schottland. Sie gab dem Wikinger eine kurze Erklärung wo er das kleine Land finden würde, damit er sich ein Bild davon würde machen können. Und tatsächlich schien ihm dies zu helfen. Als sie die Boxentüre hinter sich schloss und zugab, dass sie diese Blicke von denen er sprach gut kannte und gab ihm mit wohl gewählten Worten zu verstehen, dass sie ihn gewiss nicht für verrückt erklären würde. Das stand ihr wohl auch nicht zu, denn wer durfte schon darüber urteilen, was normal und was verrückt war? So zumindest Adelaides Meinung; und so war sie auch erzogen worden, denn beide Eltern waren freundliche und offene Menschen gewesen die ihren drei Kindern dasselbe zu vermitteln versucht hatten. Wären Dante und Karliene nun hier bei ihr im Stall, würden sie wohl ähnlich reagieren und antworten wie Adelaide.
Eldir wirkte sogleich neugierig als sie dieses Zugeständnis erbrachte und erkundigte sich sogleich. "Das freut mich, das du mich nicht verurteilt. Da habe ich schon anderes erlebt. Du wurdest verurteilt? Das kann ich mir bei dir gar nicht Vorstellen, denn du bist Gebildet und Hübsch und noch so einiges mehr, wieso sollte dich jemand verurteilen?"
Die dunkelhaarige Schottin lächelte, wenn sie auch einen kurzen Moment die Augenbrauen furchte in der Erinnerung. Dann zuckte sie leichthin mit einer Schulter, antwortete in so beschwingtem Tonfall als sei nichts dabei: "Es gibt einige Menschen, die gerne über das urteilen, was sie nicht gut kennen. Und bei Anderen kommt dann auch Neid hinzu. Die Regeln des Adels können für 'Normalsterbliche' wie es so schön heißt, manches Mal etwas seltsam wirken. Grund genug für einige Leute, dich zu verurteilen. Als sei es unser Verdienst, in welche Familie wir geboren werden."
Mit ihrem folgenden Knicks und den Worten 'zu Euren Diensten' trat sie dann danach in ein Fettnäpfchen. Nein, eher sprang sie wohl mit vollem Anlauf hinein. Denn sie ahnte nicht, dass jene Worte bei den Wikingern eine gänzlich andere Bedeutung hatten, zumindest aber in jenem Dorf dem Eldir angehört hatte, als sie es selbst gewohnt war. In Schottland war es einfach nur ein Zusatz, den man gerne einbrachte, wenn man sich jemanden vorstellte. Oder war es gewesen, in den entsprechenden Kreisen.
Sie errötete ein wenig vor Scham und dies schien ihr Gegenüber ein wenig zu amüsieren, was ihre Röte noch ein wenig mehr intensivierte als sie es mit einem Lachen zu verstecken suchte und es nicht so ganz gelingen wollte. Sie rang nach Worten und druckste dann dabei herum, dass es sie noch mehr erröten ließ ob ihrer Unfähigkeit sich richtig zu artikulieren. Sie konnte beinahe das schallende Lachen ihres Bruders oder das von Damon hören, die sich beide königlich darüber hatten amüsieren können, wenn man Ade in Verlegenheit brachte; das war damals schon ein kleines Spiel gewesen zwischen ihnen. Nun stand Adelaide also dort und suchte sichtlich nach Worten, mit hochroten Wangen, und dieser Wikinger grinste sie auch noch schief an.
"Dir sei verziehen Adelaide, das konntest Du ja nicht wissen, welche Auswirkung das hat. Also, Du findest mich also Attraktiv ja?"
Wenn Adelaide es zu tun vermocht hätte, wäre sie wohl in diesem Moment im Boden versunken. Oh, Boden tu dich auf, bitte! Schnell! Jetzt, sofort!, bat sie im Geheimen, doch nichts tat sich und sie sah mit gesenktem Kopf zwischen dunklen Wimpern zu dem Wikinger auf. Eine Art entschuldigenden Hundeblick aufgesetzt, der durch die dunklen Augen sicherlich noch verstärkt würde. Ob er auf den Mann vor ihr Wirkung haben würde, war fraglich. Adelaide schaffte es tief Luft zu holen und zu antworten, ehe sie sich mit einer knappen Geste an ihm vorbeimogelte und sich auf den Weg in die Sattelkammer machte. "Mhm? Joa... also, ich meine... aye... Mhm...?!", kam es von ihr statt einer Antwort, denn schon wieder fehlten ihr die Worte und sie wollte schnell Abstand zwischen sich und den jungen Mann bringen, bevor sie sich noch mehr hineinritt und so schob sie sich an ihm vorbei.
Aus der Kammer kam sie mit zwei Eimern Futter wieder, die schwer genug waren um ihr ein undamenhaftes Keuchen zu entlocken, welches sie mit strahlendem Lächeln zu kaschieren suchte. Als Eldir ihr die beiden Eimer dann abnahm und sich darüber amüsierte, dass schwer doch etwas Anderes sei, rollte sie schmunzelnd die Augen und bedeutete ihm die Eimer in die Mitte der Gasse zu stellen.
Dann holte sie die hölzerne Getreideschaufel und begann damit, den ersten Eimer etwas zu leeren indem sie einfach in die Futtertröge schüppte. Da sie sich dabei über die verschiedenen Boxentüren beugen musste, bot sie sicherlich einen angenehmen Anblick, was sie jedoch nicht bemerkte; ja, sie machte sich nicht einmal groß Gedanken darum, dass sie ihrem Besucher gerade eine kleine Show bot indem sie sich der Länge nach streckte, eine Hand an die Boxenwand, in der Anderen die Schaufel und sich so weit über die Türe hing wie möglich. Gut, dass sie dabei dann auch noch die knallengen Reithosen trug. ^^
Nachdem sie dies ein paar Mal getan hatte, war der Eimer leer genug, dass sie ihn sich auf die Schulter laden und kippen konnte um die restlichen Futtertröge aufzufüllen, wobei sie lachend das eine oder andere Mal ein Pferd mit der anderen Schulter zur Seite schieben oder mit Worten ermahnen musste, wenn er oder sie ein wenig zu ungeduldig auf die Mahlzeit wartete.
Dann kam sie zurück zu dem Wikinger, konnte aber nicht verhindern ein wenig verschmitzt zu lächeln und füllte etwa von dem zweiten Eimer ab. Nachdem sie dem etwas überrumpelten Mann den Eimer in die Arme gedrückt hatte, forderte sie ihn nun doch auch ihr zu helfen und deutete auf die beiden letzten Boxen: die von Merrylegs, und die der trächtigen Stute. Letztere hatte momentan ihre zickige Phase und konnte gute aber auch schlechte Tage haben. Adelaide überließ dem Wikinger die Wahl, der dann aber doch mit einem "Dann nehm ich lieber den Zupfenden." auf die Box des Schimmel zuging.
Adelaide, die sich zuvor nochmal die Haare gerichtet und die Ärmel hochgekrempelt hatte, atmete tief durch und wappnete sich wie für den Kampf bevor sie sich mit Futter im Eimer der anderen Boxentüre näherte.
"Feigling!", warf sie lachend zu dem Wikinger herüber und öffnete dann den Riegel zu der Stutenbox. Die Fuchsstute trat bereits auf die Reitlehrerin zu, die Ohren ein wenig angelegt und mit dem Schweif peitschend. Oh, nein!, dachte Adelaide resigniert und seufzte hörbar als sie die Box betrat und wohlweißlich die Türe öffnen ließ um einen schnellen Fluchtweg zu haben.
"Mae gowannen, meldis nîn. Man i feled gîn?", murmelte Adelaide mit beruhigender Stimme und begrüßte die Stute vorsichtig. Die Frage 'wie geht es dir' war eigentlich überflüssig, denn dass die werdende Mutter schlechte Laune hatte war ihr anzusehen. In den Augen des Pferdes blitzte es verdächtig als Adelaide sich ihr näherte um an ihr vorbei an den Futtertrog zu kommen. Wenn diese Box nicht größer gewesen wäre um Platz für Mutter und Fohlen zu bieten, hätte sie es einfach so gemacht wie bei den Anderen. Aber so blieb ihr nur, sich dem trächtigen Tier zu nähern, welches nun mit dem Hufen scharrte und den Menschen genau beobachtete.
Ein Blick zu trennenden Wand, rief sie gutgelaunt herüber: "Und wie läufts?" und grinste bereits, da sie sich vorstellen konnte wie der freche Merrylegs dem Wikinger bereits die Haare vom Kopf fraß bevor dieser sich auch nur dem Trog hatte nähern können. Ihr Lachen war laut genug um bis drüber gehört zu werden, aber leider auch von der Stute, die das wenig lustig fand.
Einem Tritt ausweichend füllte Adelaide den Futtertrog auf und wandte sich bereits wieder zum Gehen um, als sie aus dem Augenwinkel eine Bewegung sah. Die Katze, welche seit einige Tagen immer wieder in den Stall kam - woher sie auch stammen mochte - schlich sich in die Box. Die Schottin wandte sich um und wollte das kleine Tier soeben verscheuchen als die werdende Mutter bereits herumfuhr und missgelaunt schnaubte. Sie warf sich herum, die Katze zischte eilig davon, Adelaide sprang zur Seite.
"Ahhh!", entwich ihr im selben Moment ein kurzer Schrei als die Stute sich leicht aufbäumte und die Schottin nicht rechtzeitig auswich und stattdessen getroffen wurde. Mit einem dumpfen Geräusch und einem leisen Klingeln in den Ohren taumelte Adelaide gegen die Boxenwand und rang nach Atem während Deila aufgeregt schnaubte. Adelaides Lippen bewegten sich, während sie sich die Schläfe hielt, an der sie die Schulter des Tieres getroffen hatte und versuchte die gereizte, nervöse Stute zu beruhigen, während ihre Worte dabei jedoch nur sehr leise über ihre Lippen kamen.

erwähnt: xxx || angesprochen:@Eldir Ragnarson





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zuletzt bearbeitet 07.06.2021 14:38 | nach oben springen

#17

RE: Pferdestall

in Innenbereich 07.06.2021 22:07
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Woher sollte die junge Schottin das auch wissen, das er bisher eher vermieden hatte über sein Dorf und Norwegen zu sprechen, das sie daraufhin aber neugierig gewesen wäre und sich hätte geschmeichelt gefühlt, konnte sich Eldir irgendwie denken. Dennoch unterhielt er sich mit Ade darüber, konnte sich aber auch nicht wirklich erklären, warum er gerade bei ihr damit anfing.
Als sie im Laufe des Gesprächs auf die Nordische Mythologie, vor allem auf Ragnarök zu sprechen kamen, war Eldir doch sehr über ihr Wissen überrascht. Adelaide musste arg schmunzeln, weil er sie doch unterschätzt hatte. Das gab er in seinem nächsten Satz nun auch zu, denn in dieser Zeit war ihm bisher wirklich noch nie jemand begegnet, der wusste, wovon er da sprach. Eine kurze Pause entstand und Ade nickte kurz. Tatsächlich war er gerade hier angekommen, als das ganze Chaos ausbrach und die Draugr auftauchten. Er erinnerte sich noch an die erste Begegnung hier, wo er seine Schwester verloren hatte, denn erst sie hatte ihn darauf gebracht, wie diese Biester zu töten waren. Sie war immer sehr wissbegierig und studiere die vorhandenen Schriften und Sagen, im Gegensatz zu Eldir, der eher das Kämpfen und Jagen im Kopf hatte. Er ließ sich sowas immer nur erzählen. Man sah Ade die Freude an, die sie nun hatte, da sie ihn so damit überrascht hatte. Das sie den Gesichtsausdruck liebte, den die Menschen machten, wenn man sie mit etwas unerwartetem Konfrontierte, war ihr auch an zu sehen. Ade erklärte ihm aber daraufhin, das ihr Vater darauf Wert gelegt hatte und sie somit erst Recht ihr eigenes Interesse weckte. Er konnte ja nicht ahnen, was noch alles in der jungen Schottin steckte, das würde sich wohl mit der Zeit noch zeigen. Sie ließ nur für den Moment durchklingen, wie sie ihre Freundinnen in ihrer Panganphase ein wenig in den Wahnsinn trieb. Eldir konnte sich das durchaus Bildlich vorstellen und grinste dabei. Das sagte er auch in seinem nächsten Satz. Sie lachte leise und strich ihrem Pferd sanft über die Blesse, er selbst hatte diese Blicke ja auch schon das ein oder andere Mal abbekommen, was Ade mit einem nicken auch bestätigte. "Ja da hast du durchaus Recht. Intolerantes Verhalten, wenn man etwas nicht kannte, kam immer mal wieder durch." Erwiderte er und konnte sich aber auch nicht ganz davon frei sprechen, denn als er hier ankam und die ersten Menschen aus Amerika traf, war er auch durchaus intolerant. Er war eben Stur und hatte kaum einen anderen Glauben, als seinen durch gelassen und hielt diese Menschen auch manchmal für sehr merkwürdig. Er musste erst lernen damit um zu gehen. Doch auch heute hatte er hin und wieder dieses Problem, wenn ihn jemand nicht tolerierte. Er gab sich auch nicht die größte Mühe, außer bei Ade, so wie es jetzt der Fall war. Mit einem frechen Zwinkern fügte sie noch hinzu, das sie sich hatte Dreadlocks machen lassen und Bartperlen im Haar trug. Darauf musste Eldir wieder lachen. "Dreadlocks...sowas wie meinen Zopf? Und dann noch solche Perlen in deinem dunklen Haar, das kann nur auffallen." Meinte er amüsiert. Das ihr nun die Bilder durch den Kopf gingen, konnte der Wikinger sich auch gut Vorstellen, denn auch er hatte gerade ein Bild im Kopf, wie Ade wohl ausgesehen haben musste.
Während sie ihre Arbeit beendete, Brego in die Box brachte, sprach sie über die Schulter hinweg zu ihm und das Thema machte einen Schlenker zum Adel und Schottland. Er lächelte Dankbar, das sie ihm den Weg zu ihrer Heimat über das Meer erklärte, denn so wusste er zumindest wie es zu erreichen war. Als sie die Boxentür hinter sich schloss und zugab, das sie diese Blicke kannte, von denen er gesprochen hatte und dann mit wohl gewählten Worten ausdrückte, ihn nicht für verrückt zu halten, ließ den Wikinger wieder lächeln. Selten hatte er erlebt eine so offene Person vor zu finden die nicht gleich jeden Verurteilte. Gewiss gab es genug Menschen die sich das Recht raus nahmen, was verrückt oder Normal war zu beurteilen. Nun gut da konnte sich Eldir auch nicht ganz von frei sprechen. Häufig hatte er das Problem ja auch, das er nicht gleich alle sofort Akzeptierte. Da hatten ihre Eltern wohl einen guten Einfluss und eine gute Erziehung an Ade weiter gegeben. Sie sprachen bisher nicht über Familie, warum auch sie kannten sich ja jetzt auch nur ein paar Stunden, doch seine Erziehung war eine völlig andere. Er hörte noch immer seinen Vater im Ohr, das man immer auf der Hut und bereit zum Kampf sein musste und wenn man das nicht tat, wurde man verletzt. So auch Eldir, als er einen Moment unachtsam war. Deshalb hatte auch auch einige gewisse Narben unter dem Hemd. Sein Vater war kein friedlicher Zeitgenosse und wollte es Eldir lehren, das er dabei wirklich verletzt wurde, störte seinen Vater nicht. Als er daran zurück dachte, schmerzte seine Schulter für einen kurzen Moment, sodass er seine rechte Hand zu seiner linken Schulter wandern ließ und diese dort kurz ablegte. Dennoch war Eldir gerade neugierig als sie dieses Zugeständnis von sich gab und er war dankbar, das sie anders war. Die dunkelhaarige Schottin lächelte, auch als sie ihre Brauen kurz in furchen legte. Dann zuckte sie leichthin mit einer Schulter und antwortete in einem Tonfall, als wenn das nichts gewesen wäre.
"Wahre Worte. Neid ist eine komische Sache und das die Regel des Adels anders ist, kann ich mir gut Vorstellen, aber man muss ja nicht darauf herum reiten. Wenn man sich die Familie aussuchen könnte, in die man geboren wird, wäre durchaus manchmal praktisch." Gab er von sich, hatte aber verstanden was sie damit sagen wollte. Dann ließ er seine Schulter langsam wieder los, der schmerz verzog sich endlich wieder.
Mit ihrem folgenden Knicks und den Worten "stets zu Diensten" war sie wahrlich in ein großes Fettnäpfchen getappt. Sie konnte es ja nicht ahnen das der Wikinger diese Geste einer ganz anderen Bedeutung zu geordnet hatte. In ihrem Umfeld, war es sicher anders gemeint, dennoch wies er sie darauf hin. Das sie nun vor Scham errötete, amüsierte den Norweger dennoch. Ihre röte stieg nun noch ein bisschen mehr in ihre Wangen, sodass sie nun mit ihrem lachen, es zu vertuschen versuchte. Dies gelang ihr nun nicht. Sie rang nach Worten und druckste schließlich herum ,das es sie nun noch mehr erröten ließ. Ihre ganze Reaktion, hatte Eldir nun dazu gebracht schief zu grinsen und sie weiter zu beobachten. Immer noch suchte sie nach den passenden Worten, doch Eldir schritt mal ein und meinte darauf hin, das er ihr verzieh und sie das nun ja auch nicht wissen konnte und ob sie ihn tatsächlich Attraktiv fand. Das sie daraufhin am liebsten im Erdboden versunken wäre, sah man ihr durchaus an. Es belustigte ihn nur noch mehr, das sie nun durch dunkle Wimpern zu ihm aufsah. Es schien fast, als wolle sie einen Hunde blick aufsetzen um sich somit zu entschuldigen. Es hatte eine dezente Wirkung auf den Wikinger , ließ das aber unkommentiert. Ade schaffte es sodann aber wieder tief Luft zu holen und zu Antworten, ehe sie sich auch schon mit einer Geste zur Sattelkammer an ihm vorbei mogelte. Sowas hatte Eldir nun auch noch nicht erlebt, das er auf eine Frau so eine Wirkung hatte und sie erröten ließ. In seinem Dorf kam sowas so gut wie gar nicht vor. Adelaide bekam auch keine richtige Antwort zusammen, da sie herum druckste und er damit so rein gar nichts anfangen konnte, beließ es aber dabei, weil er dachte das ihr das ganze doch recht unangenehm war. Als sie dann aus der Sattelkammer mit zwei völlig überfüllten Eimern wieder heraus kam, nahm das nächste seinen Lauf. Auch wenn sie versuchte, darüber hin weg zu täuschen, vernahm Eldir gleich, das ihr die Eimer zu schwer waren, als schritt er da direkt ein und nahm ihr einfach die Eimer ab. Er wollte ja nicht, das sie sich einen Bruch hob. Auf seinen Kommentar, das schwer etwas anderes sei, rollte sie nur schmunzelnd mit den Augen und bedeutete ihm, wo er die Eimer hin stellen konnte. Dann holte sie die Hölzerne Getreideschaufel, um den ersten Eimer etwas leer zu schaufeln. Dabei lief sie zu den verschiedenen Boxen und beugte sich dabei so sehr über die Boxentür, das ihm sich ein schöner Anblick auftat. Sie bemerkte dies nicht ein Mal und dachte wohl auch nicht darüber nach, was sie ihm da gerade bot. Der länge nach streckte sie sich, mit einer Hand an der Boxenwand, in der anderen die Schaufel und sich so weit über diese Tür hin, wie nur Möglich. Ihre Reithose war sehr eng ^^, sodass er wirklich guten Blick auf ihre Kehrseite hatte. Nachdem sie dies ein paar mal getan hatte, leerte sich der Eimer zunehmend, sodass sie ihn nun in die Hand nahm und auf ihre Schulter hiefte. Dies dann mit einer Kippbewegung in die Futtertröge einfüllen konnte. Wobei sie dann hin und wieder lachend das ein oder andere Tier weg schob oder eben ermahnte, wenn es doch etwas zu ungeduldig das Futter erwartete. Dann kam sie zurück zu Eldir und konnte sich ein verschmitztes lächeln nicht verkneifen, schon hob Eldir eine Braue und vermutete das sie irgendetwas vor hatte. Nun füllte sie etwas vom zweiten Eimer ab. Nachdem sie dem überrumpelten Eldir nun einen Eimer in die Arme drückte, sah er sie an und sie forderte ihn nun doch auf zu helfen. Dann deutete sie auf die beiden letzten Boxen. Eldirs Blick ging zu diesen herüber. Merrylegs oder die schwangere Stute, letztere hatte scheinbar eine wenig gut gelaunte Phase, die sich Eldir gerade nicht antun wollte und entschied sich für Merrylegs. Er ging direkt auf die Box zu und hörte Ade, die sich zuvor noch ein Mal die Haare fest gesteckt und die Ärmel hochgekrempelt hatte, Feigling sagen. Er warf ihr einen belustigten Blick zu. "Ich habe überhaupt keine Ahnung wovon du redest." Gab er lachend zurück. Noch nicht ahnend was da in den nächsten Momenten passieren würde und ihm wohl möglich das Herz stehen bleiben würde.
Was nebenan in der Box jetzt schon passierte, bekam der junge Mann nicht mit und kümmerte sich um Merrylegs. Er öffnete den Riegel der Box und trat langsam herein. "Na mein guter, alles gut? Ich weiß das muss jetzt merkwürdig für dich sein, das nicht Adelaide zu dir kommt." Meinte er dann zu diesem und versuchte an den Futtertrog zu kommen. Merrylegs stellte sich ihm einfach quer in den Weg und wollte gerade aus dem Eimer fressen, als Eldir ihm dann den Hals streichelte. "Nun mach mal Platz, du kriegst ja schon dein Futter." Eldir schob den Schimmel ein bisschen zur Seite, den dann anfing wieder an seinem Zopf zu zupfen. Dann hörte er Ade fragen, wie es lief. "Wenn er mich gleich aufgefressen hat, ist er satt." Rief er witzelnd zu ihr herüber. Das der Stute es gerade gar nicht gefiel, das Ade in ihrer Box war, bekam er nun auch nicht mit. Irgendwie breitete sich gerade ein komisches Gefühl in ihm aus. Doch musste er sich gerade auf das Freche Pferd konzentrieren, aber hörte Ade drüben lachen. Er schüttelte nur grinsend den Kopf und versuchte seinen Zopf aus dem Maul des Pferdes zu befreien. "Na komm schon lass los, hier ist dein Futter." Dabei kippte Eldir das Futter in den Trog und Merrylegs ließ los. "Na also geht doch. Lass es dir schmecken Frechdachs." Entgegnete er diesem und wollte sich gerade aus der Box entfernen, als er den Tumult neben sich hörte. Im gleichen Augenblick vernahm er einen Aufschrei. "Ade!" Er schritt eilig aus der Box, schloss die Tür mit dem Riegel und lief schnellen Schrittes rüber, da sah er Ade, wie sie sich ihren Kopf hielt und versuchte die Stute zu beruhigen. Man konnte sie kaum hören, sodass Eldir nun versuchte ein zu schreiten. Er betrat die Box, sah eine Sekunde zu Ade und dann wieder zu der Stute. "Verflucht Ade raus hier, ich lenk sie ab." rief er zu ihr und ging der Stute etwas entgegen. "Ist ja gut! Krieg dich ein!" Meinte er zu der Stute und fuchtelte etwas mit den Armen, damit sie von Ade zurück wich. Er rechnete schon damit, das die Stute sich aufbäumen würde, doch alles war ihm Recht um Ade aus der Box zu kriegen. Irgendwie schien es ihm zu gelingen, die Stute zurück zu treiben. "Los! Zurück!" Rief er noch Mal mit festem Ton, bevor er dann rückwärts zu Ade ging und sie aus der Box bugsierte und die Box wieder verschloss. "Was im Namen der Götter ist passiert?" Wollte Eldir auch gleich wissen und schob Ade zu einem Heuballen, damit sie sich setzen konnte. "Lass mal sehen." Meinte er daraufhin, weil sie sich immer noch die Schläfe hielt.
@Adelaide Carlisle :)



Adelaide Carlisle hat sich bedankt!
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#18

RE: Pferdestall

in Innenbereich 08.06.2021 07:26
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Die junge Schottin kam nicht umhin das Gespräch mit dem Norweger zu genießen, auch wenn sie nicht wusste, dass er normalerweise nicht so viel von sich preisgab wie in diesen Momenten. Wenn auch unerwartet, so kam ihr dieser Besuch sehr gelegen und war durchaus angenehm. Was sicherlich anders gewesen wäre, wäre ihr der Mann unsympathisch gewesen.
Adelaide konnte mit ihrem Wissen, welches für sie eigentlich ziemlich normal war durch Erziehung und Erfahrungen, den Wikinger ein wenig beeindrucken; besonders als sie sich zum Thema Ragnarök aussprach. Wie es schien hatte er in Amerika bislang wenig Leute getroffen die sich mit der Nordischen Mythologie auskannten, noch weniger die nicht selbst aus Skandinavien stammten. Nun, das tat Adelaide nun nicht. Vielleicht war es daher tatsächlich etwas Besonderes.
Sicherlich würde sich das Eine oder Andere noch ergeben, sollte sich hieraus eine nähere Bekanntschaft ergeben, da war sich die Schottin sicher. In diesem Augenblick jedoch ließ sie nur durchklingen, dass sie sich ein wenig in dem Thema auskannte und erklärte auch warum. Freilich wusste sie jetzt gerade noch nicht Bescheid über die genauen Umstände; ihr war bekannt, dass es sich bei dem jungen Mann um Skadis älteren Bruder handelte und er vor einigen Jahren mit ihr in die USA kam, und sie durch die Beißer getrennt worden waren.
Adelaide sah ihr Gegenüber grinsen als sie ihm kurz von ihrer Phase erzählte und dabei den Umstand nicht unerwähnt ließ, dass sie einige Blicke auf sich gezogen hatte als sie neben der ungewöhnlichen Kleidung auch noch Dreadlocks getragen hatte mit Perlen im Haar. Er selbst kannte diese Blicke wohl zur Genüge, weshalb die Beiden überhaupt auf dieses Thema gekommen waren. Ade sah ihn bestätigend nicken. Sie waren beide der Meinung, hatten es ja zumal selbst erlebt, wie die Leute Unbekanntem oft mit Intoleranz begegneten; was die Dunkelhaarige noch nicht wusste war, dass es ihrem Gegenüber da manchmal wohl nicht anders gegangen war und er ein ziemlicher Sturkopf sein konnte. Doch welchen Unterschied würde dies schon machen? Sie würde es dem Wikinger vermutlich nachsehen, dass er Anderen ebenso begegnet war, wie sie ihm.
Auch wenn Adelaide selbst ein offener Mensch war, wusste sie, dass es leider eben auch anders ging. Sie hörte seine Worte und nickte, gab ihm mit frechem Zwinkern ein wenig über ihre Vergangenheit preis und hörte ihn daraufhin lachen.
"Dreadlocks...sowas wie meinen Zopf? Und dann noch solche Perlen in deinem dunklen Haar, das kann nur auffallen."
Bestätigend nickte sie und deutete auf besagten Zopf, um danach ihr rechtes Handgelenk zu erheben, an welchem sich neben dem Armreif der Insel Balar auch noch zwei Armbänder befanden. Eines davon geflochten aus Lederbändern, das Andere hingegen zeichnete sich mehr durch die Perlen aus, sie bunt aufgefädelt worden waren. Holzperlen, einige aus Knochen oder Horn, und ein paar solcher Art wie manche Männer sie im Bart trugen. Mit Runen und Zeichen eingraviert. Als Inkognito-Fangirl trug sie dieses Band offen und gerade daher schien niemand zu erkennen, dass es sich bei den Perlen um Bartperlen handelte, welche zum Teil aus dem Herr der Ringe-Fandom stammten und demnach Zwergisch oder auch Nordisch angehaucht waren.
Sie erwartete nicht, dass Eldir damit etwas würde anfangen können, doch gewiss sah er was sie meinte als sie den rechten Arm hob und mit den Armbändern klimperte. "Die Leute übersehen gerne, was direkt vor ihrer Nase liegt; als versteckter Rebell trage ich sie noch immer, wenngleich nicht mehr im Haar. Mhm, wobei… vielleicht sollte ich Skadi bitten wir wieder einmal ein paar Zöpfe zu flechten?", scherzte sie halb, halb meinte sie es hingegen ernst. Dann schalt sie sich selbst einen Esel, dass sie seine Frage übergangen hatte und nickte nochmals ehe sie anfügte: "Aye. Ein Zopf wie der Eure, und Ähnliche."
Die Schottin bemerkte wie Eldir sich während des Gesprächs an die linke Schulter fasste und den Eindruck erweckte als erinnerte er sich an etwas äußerst Unerfreuliches. Dennoch wirkte er aufmerksam und unterbrach sie nicht während sie sprach, fügte später nur an, dass er das mit dem Neid verstehe es auch in seinen Augen durch einfacher wäre, könnte man sich seine Familie aussuchen. Nun, wenn es mal so einfach wäre, dachte die Schottin seufzend, beließ es jedoch dabei und nickte. Eldir ließ die Hand wieder sinken, doch Adelaide furchte die Brauen und musterte ihn leicht betroffen. "Bist du verletzt? Hast du Schmerzen?", fragte sie und ihr Tonfall verriet, dass sie sich wirklich Gedanken machte. Sie kam gar zwei Schritte auf ihn zu, bereit ihm zu helfen.

Als sie wenig später mit einer alten Sitte, die noch so in ihr steckte, mit Anlauf in ein Fettnäpfchen sprang, wurde sie knallrot und rang sichtlich mit den Worten. Dass sie mit ihrem ‚zu Diensten‘ etwas angedeutet hatte wie das, was er ihr erklärte, lag nicht in ihrer Absicht und da er ihr die Bedeutung erklärte, die diese Worte bei ihm im Dorf hätten, blieb ihr zunächst der Mund offen stehen.
Ihre Scham ob des Fehlers schien ihr Gegenüber zu amüsieren und als sie auf seine neuerliche Nachfrage dann auch noch aussprach, dass sie ihn durchaus attraktiv fand, waren alle Worte erst recht wie weggewischt aus ihrem Kopf und wenig geistreiche Worte suchten sich ihren Weg nach draußen. Adelaide rang mit ihnen und schob sich dann schnell an dem Wikinger vorbei, bevor sie sich noch weiter hineinritt. Zum Glück beließ er es ebenso dabei. Mit einem entschuldigenden Hundeblick in seine Richtung machte sie sich auf den Weg zur Sattelkammer um das dort befindliche Pferdefutter zu holen, welches in zwei übervollen Eimer sich befand.
Sie hatte ihre liebe Mühe damit diese anzuheben, so dass ihr der junge Mann zu Hilfe kam und sie ihr abnahm. Wenig darauf schaufelte sie mit der Getreideschaufel das Futter heraus bis der Eimer leerer war und sie ihn anheben und kippen konnte. Ohne dabei auf die kleine Show zu achten die sie in ihrem Bemühen bot, sich die Arbeit zu erleichtern.
Für die Fütterung der verbliebenen zwei hungrigen Pferde - innerlich nannte sie es die Raubtierfütterung - überließ sie Eldir die Wahl und spann ihn mit in die Arbeit ein. Da er sich für den friedvolleren Merrylegs entschied statt die gereizte, trächtige Stute, neckte ihn Adelaide indem sie ihn scherzhaft als „Feigling“ bezeichnete, um ein wenig an der Wikigerehre zu kratzen.
"Ich habe überhaupt keine Ahnung wovon du redest.", entgegnete er ihr darauf und Adelaide lachte auf. "Das halte ich für ein Gerücht. Aber um Eure Ehre nicht zu verletzen, bin ich nett und glaube Euch - dieses Mal.", meinte sie und wandte sich dann futterbewehrt der zweiten Box zu.
Während sie die etwas gereizte Stute in Schach hielt, kümmerte sich nebenan der Wikinger um den Schimmel Merrylegs, und da sie ihre Pappnasen kannte erkundigte sie sich wie es drüben denn so erginge; sie grinste bereits in sich hinein in dem Wissen, dass der Frechdachs dem Wikinger die Haare vom Kopf fressen würde, bekäme er nicht rechtzeitig den Futtereimer unter die Nase gehalten.
Die Antwort des Mannes, "Wenn er mich gleich aufgefressen hat, ist er satt.", brachte die Schottin zum Lachen. Doch der unerwartete Laut schien der missgelaunten Fuchsstute nicht zu gefallen.
Dass wenig später die fremde Katze in der Box herumstreunte als Ade sich gerade zum Gehen wenden wollte, war dann zuviel und mit einem kurzen Aufschrei wurde Adelaide an der Schläfe getroffen und prallte gegen die Boxenwand. Die Katze flüchtete miauend, Deila bäumte sich leicht auf und schnaubte ungehalten. Die Schottin hielt sich die schmerzende Schläfe und begann beruhigende Worte zu murmeln, doch sehr leise.
Da hörte sie die Geräusche und sah den Schatten im Augenwinkel, als Eldir herangestürmt kam und zu ihr in die Box. Der Lärm und Tumult musste ihn hergelockt haben und Adelaide sah wie er sich zwischen sie und das Pferd schob.
"Verflucht Ade raus hier, ich lenk sie ab.", rief er ihr zu und kam zu ihnen, dabei wild mit den Armen fuchtelnd und begann auf das Pferd einzusprechen. Die Stute wieherte ungehalten und drohte sich aufzubäumen, während Adelaide sich an der Boxenwand festhielt und daran hochzog. Doch in ihrem Kopf begann sich alles zu drehen und ein würgendes Geräusch entkam ihren Lippen. Oh, nicht gut!, dachte sie und schob sich zwei Schritte Richtung Boxentüre. "Eldir, gib acht!", warnte sie als Deila erneut mit den Hufen ausschlug. Eine Hand an der Schläfe sorgte sich die Schottin um den Mann, der gerade viel zu nahe bei dem Tier stand.
Adelaide wurde gepackt und aus der Box gebracht, während sie taumelte, und auf einen Heuballen gesetzt bevor Eldir die Boxentüre abschloss.
"Was im Namen der Götter ist passiert?", hörte sie ihn fragen und sah zu ihm auf.
"Es war meine Schuld. Sie ist momentan etwas gereizt, ich hätte wissen müssen, dass sie keine lauten Geräusche mag. Und die Katze… ", gab sie mit einem Schulterzucken von sich. Besagte Katze saß nun in sicherer Entfernung von Pferd und Mensch und beobachtete Letztere vorwurfsvoll als sei es Adelaides Schuld, dass man sie aus der Box gejagt hatte. Die Schottin sah das schwarze Tier an, schüttelte leicht den Kopf und verzog das Gesicht.
Sofort erfasste sie Schwindel und nur wie durch Wasser hörte sie wie Eldir etwas sagte. "Lass mal sehen."
Die Schottin nickte langsam und ließ die Hand sinken, nur um einen Laut der Überraschung abzugeben als sie etwas Rotes an ihren Fingern sah; Blut?! Deila musste sie doch ein wenig mehr getroffen haben, fester als erwartet. Adelaide hob den Blick in Eldirs Gesicht während sie kurz mehrmals blinzelte gegen den erneut aufkommenden Schwindel.
"Es geht schon.", meinte sie und blieb aber vorsichtshalber dennoch sitzen. Langsam zählte sie bis zehn, dann stand sie auf, ganz sachte schwankend. Eilig streckte sie die Hand aus, hielt sich an dem Wikinger fest und blinzelte die Sternchen weg.
Dann warf sie ihm ein zartes Lächeln zu, das sagen sollte, es sei wirklich alles gut und raffte die Schultern.

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#19

RE: Pferdestall

in Innenbereich 10.06.2021 22:34
von Eldir Ragnarson | 155 Beiträge

Auch Eldir genoss sichtlich die Gespräche mit der jungen Frau, denn soweit hatte er nie viel von sich preis gegeben, wie jetzt. Dennoch gab es da Dinge die er wohl noch besser für sich behielt. das unerwartete Treffen, gestaltete sich wirklich angenehm und Adelaide ihm durchaus sympatisch war. Auch ein punkt, den er so noch nicht kannte, wo er anderen gegenüber immer sehr Skeptisch und Feindselig gegenüber stand. So zeigte ihm Ade das es auch anders sein konnte. Für Eldir war das durchaus etwas besonderes, einen Menschen zu treffen, der wusste was er da von Ragnarök erzählte, auch wenn es für Ade völlig normal war, wegen ihrer Bildung und Erziehung, so hatte sie den jungen Wikinger wirklich beeindruckt. Das ein oder andere würde sich sicher noch ergeben, wenn sie sich noch etwas besser kennen würden. Das würde sich demnach noch zeigen, ob aus der flüchtigen Bekanntschaft, sich etwas festeres entwickeln würde. Eldir wäre dem aber durchaus nicht abgeneigt. Sie ließ nur kurz durchklingen, das sie sich mit dem Thema auskannte und Eldir erzählte ihr kurz, wie und mit wem er her kam und er seine Schwester durch die Draugr, aus den Augen verloren hatte. Mehr würde er dazu auch erstmal nicht erzählen.
Eldir musste doch arg grinsen, als Ade ihm von ihrer Phase erzählte und ihre Freundinnen damit in den Wahnsinn getrieben hatte. Unter anderem auch die ausgefallene Kleidung und den Dreadlocks sowie die Perlen in ihrem Harr. Er kannte die Blicke zu genüge und Ade erklärte, das sie genau das selbe durch gemacht hatte. Intolerantes verhalten, was er auch gern mal an den Tag legte und manchmal unverbesserlich war. Das sagte er aber lieber nicht, denn das schreckte die Meisten von vorn herein etwas ab. Er nickte bestätigend darauf. Ja er war manchmal ein ganz schöner Hitzkopf und stur noch dazu, aber konnte man ihm das wirklich übel nehmen? Vermutlich nicht, denn das war einfach seine Erziehung und seine Erfahrung mit anderen, die ihm meist auch so begegneten. Adelaide hingegen, war ein sehr offener Mensch, wie sie ihm auch zu verstehen gab, was für ihn im ersten Moment doch etwas seltsam vor kam. Sie hörte seine Worte und nickte, gab ihm mit einem frechen Zwinkern, etwas von ihrer Vergangenheit preis, sodass El doch etwas lachen musste. Er kam noch ein mal auf die Dreadlocks zu sprechen, da er nicht genau wusste, was dies bedeutete und schloss daraufhin auf seinen Zopf. Das die Perlen in ihrem Haar durchaus auffällig gewesen sein mussten, konnte er sich durchaus vorstellen. Bestätigend nickte Ade daraufhin und deutete auf seinen Zopf. Als sie den Arm etwas hob, blitzte nicht nur der Armreif, nein auch zwei andere Armbänder auf. Das eine geflochten aus Leder und das andere mit aufgefädelten Perlen. Bunt durcheinander gewürfelt, aus Holz, Knochen und tatsächlich Bartperlen die mit Runen graviert waren. Das war ihm bisher kaum aufgefallen. Schließlich hatte er auch kaum auf ihre Arme geachtet, sondern eher auf ihr Gesicht. Die Nordischen Perlen, hatte Eldir nun erkannt, was die anderen besagten wusste der Wikinger nicht. Er hatte ja auch keine Ahnung was Fan-Girls oder was Herr der Ringe war. Hätte sie nun davon gesprochen, wären vermutlich tausend Fragezeichen in seinem Gesicht zu sehen gewesen. Durch aus hatte Eldir aber begriffen, was sie damit meinte und ihren rechten Arm hob. Er hörte ihre Worte.
"Die Leute übersehen gerne, was direkt vor ihrer Nase liegt; als versteckter Rebell trage ich sie noch immer, wenngleich nicht mehr im Haar. Mhm, wobei… vielleicht sollte ich Skadi bitten mir wieder einmal ein paar Zöpfe zu flechten?"
Darauf begann Eldir zu nicken, denn auch ihm war das ja eben passiert. Das offensichtliche, war manchmal einfach unsichtbar. Ob sie nun scherzte oder nicht, das war Eldir eigentlich gleich.
"Durchaus habe ich das die ganze Zeit auch nicht wahr genommen, mit dem Armband. Frag sie doch einfach ob sie Zeit hat." Stimmte er daraufhin zu. Schlimm fände er das durchaus nicht. Als sie dann noch auf seine Frage antwortete, das Dreadlocks, wie seine Zöpfe oder ähnlich war, nickte der Wikinger auch darauf. Das die Schottin bemerkte, wie er sich an die Schulter fasste, hatte er sich gedacht. Es war ja auch sehr offensichtlich. Die Erinnerung verpasste ihm einen ziehenden Schmerz, war aber dennoch Aufmerksam und unterbrach sie nicht, als sie sprach. Fügte nur kurz an, das er das mit dem Neid verstand und er auch empfand, das es durchaus einfacher gewesen wäre, wenn man sich seine Familie aussuchen hätte können. Leider ging das ja nicht. Eldir ließ daraufhin seine Hand wieder sinken und hörte, wie Ade fragte ob er verletzt sei oder schmerzen hatte. Das sie dabei zwei Schritte auf ihn zu kam, bereit zu helfen, sah er die Schottin an und lächelte leicht. "Nein, alles in Ordnung. Eine alte Verletzung, die etwas ärger macht. Nichts wildes." Entgegnete er ihr hörte aber an ihrem Tonfall, das sie sich durchaus Gedanken machte. Er wunderte sich etwas, beließ es aber dabei.

Als sie dann wenig später, mit der alten Sitte begann und durchaus in einen Fettnapf gesprungen war, wurde sie knall rot und rang eindeutig nach Worten, was den jungen Mann durchaus amüsierte. Er erklärte ihr, was dies "stets zu Diensten" bei ihnen im Dorf für eine Bedeutung hatte, wobei ihr der Mund offensichtlich offen stehen blieb. Sie konnte ja nicht ahnen, was es für ihn bedeutete. Ihre Scham klang auch nicht ab, als ihr dann auch noch heraus rutschte, das sie ihn attraktiv fand. Eldir konnte es nicht lassen, noch ein Mal danach zu fragen, wobei ihr nur noch mehr die Röte in die Wangen stieg und sie weniger geistreiche Worte plapperte. Ade rang weiter nach Worten, als sie sich dann aber an Eldir vorbei schob und in die Sattelkammer verschwand. Dort kam sie dann mit zwei völlig überfüllten Eimern heraus und hatte sichtlich Mühe diese zu heben, sodass Eldir ihr dann zur Hilfe kam und ihr die Eimer abnahm. Kurz darauf stellte er diese in die Mitte der Stallgasse und Ade begann mit der Getreideschaufel, den einen Eimer zu leeren, bis sie ihn nun heben und kippen konnte. Nur nicht darauf bedacht, was sie ihm für eine Show bot, als sie sich über die Boxentüren lehnte. Dies ließ er aber unkommentiert und grinste einfach nur vor sich hin. Zu seiner Überraschung, hatte Ade ihn dann in die Arbeit mit eingespannt, überließ ihm die Wahl für die übrigen zwei Pferde. Er entschied sich für Merrylegs, da er mit der Schwangeren wohl möglich nicht umgehen konnte. Ade beschimpfte ihn scherzend als Feigling, woraufhin er nur lachte und sagte, das er nicht wisse, was sie damit meinte. Hätte er allerdings gewusst das die Trächtige Stute durchaus nicht zu scherzen aufgelegt war, hätte er Ade vermutlich nicht dort hinein gelassen. Auf seinen Satz hin, warf sie zurück, das sie es für ein Gerücht hielte, aber um seiner Ehre willen, es ihm doch glaubte zumindest dieses Mal. Er erwiderte es mit einem lachen und begab sich nun in die Box zu Merrylegs. Ade hingegen hatte mit der gereizten Stute etwas zu Kämpfen. Dennoch erkundigte sie sich bei Eldir wie es bei ihm lief. Es lief recht gut, dafür das Merrylegs ein Frechdachs war und anfing seinen Zopf anzuknabbern. Er antwortete Ade daraufhin: "Wenn er mich gleich aufgefressen hat, ist er Satt." El hörte wie Ade begann zu lachen, doch das die Fuchsstute das eindeutig nicht lustig fand, bekam der junge Mann nicht mit. Das sich dann auch noch eine Katze in die Box schleichen wollte und Ade diese verscheuchen wollte, als sie die Box verlassen wollte, hörte Eldir nur einen kurzen Aufschrei von Ade. Der junge Wikinger, wusste nicht was passiert war, aber hatte eine Ahnung, das es nun ernst wurde und stürmte aus der Box von Merrylegs. Als er dann an der Boxentür von der Schwangeren Stute ankam, wäre ihm beinahe das Herz stehen geblieben. Ade hielt sich die Schläfe und versuchte auf das Tier ein zu reden, doch hören konnte man die junge Schottin kaum. Eldir schob sich zwischen sie und das Tier, fuchtelte wild mit den Armen und sprach auf die Stute ein, dabei warf er Ade zu, das sie sich aus der Box entfernen sollte. Die Stute wieherte ungehalten und drohte sich auf zu bäumen. Ade hielt sich an der Boxentür fest und versuchte sich hoch zu ziehen. Ihr würgendes Geräusch hatte Eldir mit bekommen und machte sich doch nun mehr als Sorgen um die Schottin. Versuchte aber die Stute in Schach zu halten, damit Ade aus der Box gehen konnte. Sie ging zwei Schritte Richtung Boxentür und rief ihm zu, das er acht geben sollte. Das Ignorierte der Wikinger und konzentrierte sich darauf, nicht von dem Tier getroffen zu werden, als es erneut ausschlug. Er wich dem Tritt aus, nutzte die Gelegenheit, aus der Box zu kommen und Ade hinaus zu bugsieren. Als er sie auf einen Heuballen setzte und die Tür verschloss. "Was im Namen der Götter ist passiert?" Wollte der junge Mann auch gleich wissen, als er Ade doch besorgt musterte. Sie erklärte ihm, das es ihre Schuld war und das sie hätte wissen müssten, das die Stute keine lauten Geräusche vertrug und die Katze..Mit einem Schulterzucken gab sie dies von sich. "Welche Katze?" Fragte Eldir daraufhin, sah den Blick von Ade und folgte ihrem Blick. Die besagte Katze saß nun in gewisser Entfernung und beäugte Ade missmutig. Er schüttelte mit dem Kopf und wand sich wieder an Ade. Das sie von Schwindel geplagt wurde und sie nur wie durch Wasser hörte, bekam El erst nicht mit. Er forderte sie kurz auf ihre Schläfe zu zeigen und Eldir Kniete sich etwas zu ihr. Die Schottin nickte langsam und entfernte ihre Hand. Ein überraschender Laut, kam über ihre Lippen, denn etwas Blut war an ihren Fingern. Eldir besah sich die Wunde, die Stute hatte sie gut getroffen, denn dort Blutete es immer wie, als hätte man eine Kuh abgeschlachtet. Es sah nicht weiter schlimm aus, dennoch sollte sich dies jemand ansehen. Nur zur Sicherheit. Ade hob ihren Blick in Eldirs Gesicht, wobei sie mehrmals blinzeln musste. Nun war sich Eldir sicher das ihr Schwindelig war. "Es geht schon? Das sieht mir aber nicht danach aus Ade." Erwiderte Eldir daraufhin und beobachtete sie genau. Nur wenige Momente später, stand Ade auf und schwankte. Sie streckte ihre Hand aus und hielt sich an dem Norweger fest, wobei er sie unter die Arme griff. Er sah sie an, wobei sie ihm ein zartes lächeln zuwarf, als wolle sie sagen, es sei alles gut, dann raffte sie ihre Schultern. El sah ihr in die Augen, hielt sie immer noch etwas unter den Armen. "Ade das ist kein scherz, das sollte sich jemand ansehen." Gab er ihr zu verstehen und guckte auch etwas ernster, er machte sich wirklich Sorgen.
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#20

RE: Pferdestall

in Innenbereich 11.06.2021 13:55
von Adelaide Carlisle | 388 Beiträge


Während ihres Gesprächs mit dem jungen Wikinger gelang es ihr einige Male ihn ein wenig zu überraschen indem sie etwas von ihrem Wissen preisgab; Wissen um die nordische Mythologie und daher um seinen Glauben. Sie hatte sich auch das eine oder andere Mal mit Skadi unterhalten oder von Aerik etwas erfahren, was ihr Wissen noch vertieft hatte. Dennoch wusste sie nicht alles, und würde sich freuen mehr zu erfahren.
Dass ihr Gegenüber normalerweise nicht so aufgeschlossen war, wusste sie nicht, sie lernte ihn hier ja erst kennen; aber sie freute sich über seine Anwesenheit und genoss seine Gesellschaft ebenso wie er es zu tun schien. Auch sie wäre wohl nicht unglücklich damit den jungen Mann näher kennen zu lernen, denn eines stand wohl fest: ihre Neugierde war geweckt. Selbst, wenn sie nicht genau sagen konnte warum, denn er war ja nun nicht der Erste hier auf Balar mit diesem Glauben oder mit etwas Besonderem an sich. Schaute man sich hier im Dorf um wurde schnell klar, dass hier einige Leute nicht dem Mainstream entsprachen - was gerade auch den Charme ausmachte, da war sich Adelaide sicher.
Als sie erst auf Ragnarök, schließlich sogar auf ihre Paganphase zu sprechen kamen hob Adelaide ihren rechten Arm etwas an und klimperte mit den dort befindlichen Armbändern, welche wohl gerade daher niemandem groß auffielen, weil sie sie so offen trug. Auch dem Wikinger scheinbar nicht, denn nachdem sie ihm den Schmuck gezeigt und ein paar Worte gesagt hatte, hörte sie wie er erwiderte:
"Durchaus habe ich das die ganze Zeit auch nicht wahr genommen, mit dem Armband. Frag sie doch einfach ob sie Zeit hat."
Adelaide hatte sein Lachen durchaus vernommen als er sie ihm von den Dreadlocks erzählte und ihm dann bestätigte, dass sie einen in etwa ähnlichen Zopf getragen hatte wie er. Nun, vielleicht würde sie ihm irgendwann das Foto zeigen, welches sie im Portemonnaie getragen hatte als sie vor einigen Jahren von ihren Freundinnen getrennt worden war. Darauf war sie in voller Pagan-Pracht zu sehen neben ihren Freundinnen, und selbst ihr Bruder Dante war mit auf dem Bild.
Die junge Schottin nickte auf Eldirs Worte hin und zuckte leicht mit der Schulter. "Ich denke, das werde ich tun. Es ist auch weitaus praktischer als diese Mähne immer offen zu tragen.", antwortete sie und schob sich eine Strähne hinters Ohr, die sie sich aus dem lockeren Pferdeschwanz-Zopf gelöst hatte und ihr nun ins Gesicht fiel.
Da sich Eldir während ihres Gespräch an die Schulter fasste als habe er Schmerzen erkundigte sie sich sogleich bei ihm und kam eher instinktiv zwei Schritte auf ihn zu, um ihm zu helfen als sie auch schon seine Antwort vernahm und stehen blieb.
"Nein, alles in Ordnung. Eine alte Verletzung, die etwas ärger macht. Nichts Wildes."
Sie nickte bedächtig und musterte ihn noch einen Augenblick lang bevor sie sich wieder ihrer Arbeit zuwandte und dann wenig später einen kleinen Fauxpas beging, als sie neben einem Knick ein paar Worte an ihn richtete, die man wohl unterschiedlich auffassen konnte. Hätte sie dies vorher gewusst, wären sie ihr freilich nicht so salopp herausgerutscht und ihr war gut anzusehen wie sie vor Scham errötete als er ihr die Bedeutung erklärte, die diese Worte für ihn hatten. Adelaide begann sogleich nach Worten zu suchen, die ihr dann noch mehr abhanden kamen als er auf ihren Ausspruch hin sich nochmals erkundigte und sie ihm drucksend bestätigte, dass sie ihn doch attraktiv fand.
Normalerweise konnte sie solche Worte aussprechen ohne gleich rot zu werden, doch in diesem Moment kam wohl einiges zusammen und die Schottin schob sich schnell an dem Wikinger vorbei in die Sattelkammer um ihre Arbeit für den heutigen Tag zu beenden und auch um etwas Abstand zwischen sich und den Mann zu bringen, der sie so unerwartet durcheinander gebracht hatte.
Sie versorgte die Pferde mit ausreichend Futter, ohne darauf zu achten ob sie in den engen Reithosen und mit ihrem Herumklettern vielleicht eine kleine Show bot und erst als sie nur noch die letzten Beiden zu füttern hatte, kehrte sie zu Eldir zurück und spann ihn in die Arbeit mit ein. Zuerst noch überrascht nahm Eldir den einen Eimer und entschied sich für Merrylegs. Was bedeutete, dass Adelaide sich um die trächtige Stute würde kümmern müssen. An den meisten Tagen absolut kein Problem, doch ab und an stach das Tier der Hafer, wie man so schön sagte und die Stute zickte herum - so auch heute. Denn kaum hatte die Schottin die Box betreten, schnaubte und scharrte das Pferd und legte die Ohren immer wieder an, auch wenn Adelaide versuchte sie zu beruhigen.
Sie erkundigte sich durch die Wand nach dem Befinden des Mannes, der sich nun um den Schimmel kümmerte und lachte als sie seine Antwort hörte. Ohne daran zu denken, dass Mistress Deila dies vielleicht nicht mögen würde, denn laute Geräusche waren momentan nicht ihr Ding. Dass die fremde, schwarze Katze dann auch noch in die große Box geschlichen kam war zuviel für die Stute und sie bäumte sich ein wenig auf.
In dem Tumult wurde Adelaide an der Schläfe getroffen, schrei überrascht auf und prallte gegen die Boxenwand.
Noch während sie sich an den Kopf fasste und beruhigende Worte in Richtung des Tieres murmelte, die durch die gebrochene Stimme kaum zu hören waren, kam jemand durch die Boxentüre und stellte sich entschieden zwischen Adelaide und Deila. Eldir brachte das Pferd mehr oder weniger unter Kontrolle und schaffte auch Adelaide aus der Box, um die Schottin auf einen Heuballen zu setzen.
Von Schwindel gepackt hörte sie die Stimme des jungen Mannes nur gedämpft als er sich erkundigte, was das gerade gewesen sei. Sie deutete auf die Katze, und erklärte, dass es ihr eigener Fehler gewesen war. Sie habe mehr aufpassen sollen.
Adelaide sah den Wikinger mit dem Kopf schütteln und wie er sich vor sie kniete, senkte die Hand um ihm wie gewünscht ihre Schläfe zu zeigen und machte ein überraschtes Geräusch als sie Blut an den Fingern sah. Oh, dachte sie und blinzelte mehrmals als erneut Sterne vor ihren Augen auftauchten.
"Es geht schon? Das sieht mir aber nicht danach aus Ade.", hörte sie ihn sagen als sie den Blick in sein Gesicht hob und nickte bedächtig. Damit hatte er sicherlich recht, dennoch raffte sie sich nach ein paar Sekunden und einem deutlichen Durchatmen auf und stand von dem Heuballen auf. Dabei wurde ihr erneut schwindelig, weshalb sie sich schnell an Eldir festhielt bevor sie es mit einem "Es geht schon." abtat und ihn anlächelte. Sie würde einfach ein wenig langsamer machen und dann würde das schon.
Nun, da hatte ihr Gegenüber scheinbar eine andere Meinung. Denn sie hörte wie er sie erneut darauf ansprach, und dabei durchaus eindringlicher aussah als noch zuvor. "Ade das ist kein Scherz, das sollte sich jemand ansehen."
Die Dunkelhaarige seufzte und nickte ergeben, während sie sich leicht an ihm abstützte und dann tief durchatmete. "In Ordnung, ich werde jemand drüber schauen lassen.", antwortete sie und sah ihm in die Augen.
Allerdings würde sie wohl ein paar Minuten länger brauchen um bis zu Claire oder Brianna zu kommen, denn als sie einen Schritt zur Seite machte und sich von Eldir löste, musste sie mehrmals blinzeln als erneut rote und schwarze Sterne vor ihr auftauchten. Doch ihr schottischer Stolz gebot ihr nun keine weitere Schwäche zu zeigen, also raffte sie erneut die Schultern und tat einen weiteren Schritt ohne zu zögern. Dann noch einen. Bis sie sich mit einem überraschten, aber sehr leisen "Merde!" mit einer Hand an die Schläfe packte und mit der Schulter an die Ecke der Boxenwand lehnte die zu Merrylegs Box gehörte.
Sie drehte sich halb herum, so dass sie sich mit dem Rücken anlehnen konnte und spürte wie das Adrenalin den Körper verließ, welches sie kurz durchflutet hatte bei dem Tumult in der Stutenbox. Für einen kurzen Moment die Augen schließend dachte sie daran, einfach hier stehen zu bleiben, doch dann fiel ihr wieder ein, dass sie nicht alleine hier war und sah zu Eldir herüber.
Es brächte wohl nichts so zu tun als sei nichts, denn so wie sie gerade an der Wand lehnte und ein wenig blass geworden war, wäre dies wohl eine glatte Lüge. Adelaide hörte ein leises Wiehern und drehte den Kopf, um zu sehen wie Merrylegs den seinigen über die Türe streckte und sie anschnaubte als wolle auch er wissen ob es ihr gut ginge.

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