Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team


Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Wetterbericht

Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁
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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

🍁 Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da, ehe ihr euch in die Registrierung begebt 🍁

An Aus

#1

Trainingsplatz

in Burg 07.07.2020 22:47
von The Walking Dead Team | 2.232 Beiträge

Hier trainieren die Wachen und Krieger der Kolonie.


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#2

RE: Trainingsplatz

in Burg 07.11.2020 13:14
von Grace Murdock | 227 Beiträge

Grace hatte eine knappe Woche nachdem sie beim Cottage angekommen waren, ihre Familie in dem Außenposten des Cottage, den Anarchy Ridern, wiedergefunden. Ihre zwei Brüder @Zyan Murdock und @Brandon Murdock lebten noch, sowie ihre Schwägerin @Sunny Murdock und ihre Nichte @Lexie Murdock . Als wäre jedoch dadurch ihr Glück nicht schon perfekt, hatte auch die Familie überlebt, die sie aufgenommen hatte, als sie den Fängen ihres grauenhaften Stiefvaters entkommen war. Was nicht ohne ihren besten Freund und Bruder im Herzen @Emilio Martinez passiert wäre, bei welchem sie anschließend auch untergekommen war. All die Personen waren noch am Leben und Grace konnte es nicht fassen. Fühlte sich als hätte sie die ganzen Wochen mit ihren verloren geglaubten, geliebten Personen nur im Traum erlebt. Doch waren sie real.
Schlussendlich war sie zu ihrer Familie mit ihren beiden Kindern gezogen und ließ schweren Herzens Balar hinter sich. Die Kolonie hatte sie hochschwanger aufgenommen und ihr und vor allem den Zwillingen vier Jahre lang ein sicheres Heim geboten. Grace hatte dort neue Freunde gefunden, die nach und nach zu Familie geworden war, doch ihre wahre Familie wartete bei den Ridern auf sie.
Der Gedanke, dass sie jederzeit und auch nur innerhalb einer halben Stunde bis Stunde bei der neuen Heimat von Balar sein konnte, tröstete sie. Die Murdock musste nicht eine Familie gegen eine andere eintauschen, sondern konnte beide behalten. Aus diesem Grund fuhr sie mit ihrem Motorrad die Straße entlang bis nach Balar Island. Die Rider hatten schon eine funktionierende Kolonie. Jeder hatte seine Aufgabe und hungern musste keine. Balar Island war noch im Aufbau. Stück für Stücl besiedelten die Dorfbewohner die Insel, pflanzen neue Nutzpflanzen an und brachten ihr Vieh auf die überwucherten Weidelandschaften. Sie kamen über die Runden, doch jede Unterstützung half ihnen schneller auf eigenen Beinen zu stehen. Grace würde Ivar unterstützen und ihm eine detaillierte Karte von Balar anfertigen, sodass ihm die Planung einfacher von der Hand ging. Sie würde dabei auch notieren welche Gebäude renovierungsbedürftig aussahen, wo welche Nutzpflanzen wie Apfelbäume, Beerensträucher oder kleine natürliche Kräuterfelder sich befanden. Mit diesen Informationen konnte das Dorf gezielter vorgehen, musste nicht nach all den Details suchen, welche sich sowieso in Grace Gehirn verankerten, sobald sie diese nur einmal gesehen hatte.
Im Dorf angekommen ging sie gezielt zu der Burg – sie war schon ein paar Mal im Dorf gewesen, um benötigte Ressourcen vorbeizubringen und Freunde zu besuchen – um dort Ivar Bescheid zu geben, dass sie sich Jasper schnappen würde, um mit ihm über die Insel zu laufen. Jas hatte sie seit ihrem Umzug zum Clubhaus nur wenige Mal gesehen und da auch nur flüchtig, da der Hüne zu ihrem Leidwesen seinen Tätigkeiten nachgehen musste und sie ihn dabei nicht stören würde. Nur ein schneller Plausch war drinnen gewesen, mehr nicht.
Dadurch, dass nur das Dorf eine Mauer besaß und die restlichen Gebäude in der freien Natur ungeschützt waren, kam es immer wieder vor, dass vereinzelt Beißer umherirrten, die an das Ufer der Insel geschwemmt worden waren. Aus diesem Grund war schon im Vorhinein abgesegnet worden, dass Grace einen Krieger gestellt bekam, damit ihre Erkundungstour für die Karte ohne erhöhtes Risiko ablaufen würde. Auch hatte die Brünette explizit nach Jasper gefragt, da sie sich kurz nach seinem Aufnahmeritus im Bergdorf nach und nach angefreundet hatten und sich inzwischen ein nettes plus hinter ihren Freundschaftsstatus befand. So konnte sie mit dem Mann mal wieder etwas Zeit verbringen, ihm nicht nur grob zusammengefasst von ihrer Familie erzählen, welche sie wiedergefunden hatte, und nachfragen, wie es ihm im neuen Dorf erging und ob es was Neues zum Erzählen seinerseits gab.
Nachdem Abstecher bei Ivar lief über die Steinerbrücke auf den Klippen, um zum Burggarten zu gelangen, wo sich nicht nur die schönsten Pflanzen der Kolonie befanden, sondern auch ein Trainingsbereich für die Krieger. Dort hielt sich auch Jasper auf, der für das Training der Krieger zuständig war.
Da es noch relativ früh war, hatten die beiden genug Zeit, um die Insel zu erkunden, weswegen sie den Kriegern erst einmal von einer Bank aus dem Garten aus zusah. Gleichzeitig brachte sie diese Szene schnell skizzenhaft auf Papier. Erst danach schlenderte sie zu Jasper rüber.
„Hey Jas!“, grüßte sie ihn und umarmte ihn anschließend: „Denkst du, du hast die Krieger genug zum Schwitzen gebracht und wir können unsere Tour anfangen oder soll ich mich noch kurz gedulden?“
Sie hatten schließlich keine genaue Zeit für die Erkundungstour Balars ausgemacht, weswegen sie dem täglichen Training der Krieger nicht dazwischen funken wollte.
„Falls du noch etwas Zeit brauchst, kann ich gerne ins Dorf flitzen und Proviant für den Tag besorgen, da es wahrscheinlich schon etwas länger dauern wird.“, schlug sie ihm dann vor. Falls das Training jedoch gleich zu Ende war, könnten sie dies auch gemeinsam erledigen.

@Jasper Hill


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#3

RE: Trainingsplatz

in Burg 09.11.2020 10:32
von Jasper Hill | 10 Beiträge

Anderen seine Vertrauen zu schenken war nichts, was Jasper leicht viel. Er versuchte es sogst es ging zu umgehen oder zu vermeiden. Nicht weil es ihm zu viel war oder zu anstrengend andere dazu zu bringen ihn zu mögen. Viel eher weil er wusste was es bedeutete jemanden zu vertrauen oder eine Familie zu haben welche ihm etwas bedeutete. Zum einen hatte er vor all diesem bereits einmal geglaubt seine Familie, Freunde und alle die ihm etwas bedeuteten nie wieder zu sehen. Selbst heute noch zogen immer wieder die Bilder vor seinem inneren Auge an ihm vorbei, wie er in dem dunklen Raum war und sich von alleine nicht befreien konnte. Auch wenn er wusste, dass es nicht real war, so fühlte es sich genauso an, als wäre es real und würde in genau diesem Moment passieren. So war sein schlaf deutlich unruhiger als sonst. Immer wieder zog der Traum oder eher Albtraum ihn zurück in die Hölle in welcher er gewesen war. - Der Geruch nach faulen Eiern stieg ihm in die Nase als er erschöpft Luft holte um etwas von der Verbrauchten Luft in seine Lungen zu ziehen. Das schwache Licht was es schaffte durch die winzigen Spalte zwischen den Holzpaneelen zu gelangen reichte grade so aus um seinen Augen wenigstens soviel Licht zu spenden, dass er den Mann in der Ecke, welcher sich zusammengekauert hatte, schemenhaft erkennen konnte. Doch sonst war der Raum in völliger Dunkelheit gehüllt und schien eher das wenige Licht noch zu rauben als ihm die Chance zu überlassen auch nur ansatzweise sich vollständig an das wenige Licht zu gewöhnen. Sein Körper war erschöpft und grade als er sich bewegen wollte um all dem zu entkommen, wurde er zurück gerissen in die Realität. Fesseln um seine Handgelenke und Knöchel hielten ihn auf dem Stuhl fest welcher im Boden verankert war. Jasper war gefangen und würde hier nicht raus kommen, nie wieder würde er die Sonne auf seiner Haut spüren können oder einfach nur im Wind stehen können und die frische Luft einatmen. Genau in dem Moment als er dieses Realisierte wurde die Tür zu dem Raum aufgerissen. "Nein..." keuchte er auf Arabisch, wie Automatisch hatte er die Sprache seiner Entführer angenommen. Zum einen weil er diese sprechen und auch verstehen konnte aber auch weil er wusste, dass es so vielleicht etwas besser werden würde. Der Hüne warf sich ohne Rücksicht auf Verluste gegen die Fesseln in der Hoffnung dem was kommen würde zu entkommen. - Schweißgebadet schlug er die Augen auf und keuchte als hätte er einen Marathon hinter sich. Wie von einer Sprungfeder aufgescheucht schnallte er hoch in eine Aufrechte Position. Mit einer Hand griff er sich an den Rücken, jede einzelne Narbe welche an all das Erinnerte was passiert war tat wieder weh. Die striemenhaften Narben welche bereits Jahre alt waren fühlten sich nach diesem Traum so an als wären sie frisch entstanden. Mit einem prüfenden Blick auf seine Hand, auf welcher kein Blut zu sehen war kam er langsam wieder in das hier und jetzt zurück. Die Sonne war grade erst dabei an den Horizont zu kriechen und tauchte die tief schwarze Nacht in einen langsam immer heller werdendes Licht. Ließ die ersten Schatten auf dem Boden tanzen, färbte den Himmel in einen sanften Rotton welcher ihn grade wieder daran erinnerte, was passiert war. Er musste hier raus, er brauchte Luft und Ablenkung. Ohne groß zu zögern schob er sich ganz aus dem Bett, strich sich die langen Haare aus dem Gesicht, ehe er sich mit einer Hand über selbiges fuhr. Nur in einer Boxershorts gehüllt ging er durch das schwach erleuchtete Zimmer zu seinen anderen Sachen um sich anzuziehen, zumindest soweit das er nicht gleich erfrieren würde aber noch genug Freiraum hatte um sich ausreichend zu bewegen. Was soviel bedeutete, dass er eines dieser Hemden trug welches ihm am Ende eher das Aussehen eines Piraten verlieh. Zumindest so wie sie immer in Filmen dargestellt wurden, dieses lag wohl auch mit an seinen Haaren. Leise und bedacht verließ er die Burg in welcher er lebte und prüfte noch einmal ob seine Waffe, der Sebel noch an Ort und Stelle war und vor allem fest genug um diesen nicht zu verlieren. Erst dann mache er sich auf den Weg nach ganz draußen, ließ die sicheren Mauern hinter sich um in der Dämmerung auf einem der Pfade um die Insel herum laufen zu gehen. Er brauchte dieses nun einfach und hoffte innerlich auf einen Untoten zu treffen und diesem den Kopf einschlagen zu können. Man hatte durchaus recht wenn man in diesem Moment davon sprechen würde, dass er ein Aggressionsproblem hatte. Doch dieser Teil tauchte bei ihm immer dann auf wenn er von seiner Gefangenschaft und der damit verbundenen Folter träumte. Diese wünschte er nicht einmal seinem schlimmsten Feind, all das was man ihm angetan hatte wünschte er niemanden. Dahingehend war dieses ganze mit den Untoten eher ein Sonntagnachmittags Spaziergang. Stück für Stück trugen ihn seine Füße über den Pfad und er füllte dabei seine Lungen mit der angenehmen Luft. Die Natur hatte sich einfach alles zurück geholt und das gnadenlos. Im Grunde war der Ausbruch eine Erlösung der Natur geworden und schenkte dieser wieder neues Leben.
Erst als die Sonne es ganz an den Horizont geschafft hatte kehrte er zurück ins Dorf, wo nun soglangsam auch das tägliche Leben eingekehrt war und sich die ersten der Krieger oder welche einfach nur etwas dazu lernen wollten um sich zu verteidigen auf dem Trainingsgelände eingefunden hatten. Er beobachtete einen kurzen Moment einen der jüngeren Männer, wie er sich aufwärmte und dabei eher aussah als wollte er Ballett tanzen. "Das hier ist kein Tanzkurs, Ballerina." Brachte er über seine Lippen, als er sich zu erkennen gab und auf ihn zu ging. "Damit beeindruckst du vielleicht deine Freundin aber gewiss keinen Beißer, bleib also Achtsam." Zog Jasper mit diesen Worten auch schon einen Stock durch die Luft und würde den jungen Mann damit am Kopf treffen, wenn er ihn nicht grade noch rechtzeitig und mit geschocktem Blick eingezogen hätte. Es folgten wie zu erwarten die Frage ob er noch ganz bei Trost war oder in umbringen wollte. "Alle die uns nicht gut gesonnt sind wollen dich umbringen und die Beißer erst recht also hör auf zu tanzen!" Gab er hart von sich und zog den Stock schon wieder durch die Luft und erzeugte dabei ein leises, surrendes Geräusch. Er zog dem jungen Mann die Beine weg als dieser sich erneut in Deckung bringen wollte und sorgte dafür, dass dieser auf den Boden aufschlug. Er landete auf dem Hintern und schlug mit dem Kopf auf den Boden auf. Der Hüne mochte vielleicht etwas hart zu dem armen jungen Mann sein aber in gewisser weise war er auch gerecht zu jedem einzelnen. So reichte er ihm die Hand um ihm wieder hoch zu helfen. "Lektion eins, ein Angriff kann jederzeit und völlig unvorbereitet kommen." Erklärte er noch und legte dem kleineren eine Hand auf die Schulter. "Werde erst einmal richtig wach und komm gegen Abend wieder hier her. Dann hörst du hoffentlich auf zu tanzen, Ballerina." Ließ er diesen wieder los nur um dann auch schon Grace entgegen zu gehen. Er vermisste sie durchaus hier in Balar und es war schön sie wieder zu sehen. Wobei sich das vermissen eher auf ihre Freundschaft bezog und den Gesprächen welche sie zusammen immer mal wieder geführt hatte. Diese waren deutlich weniger geworden seit sie nicht mehr hier lebte. Auch wenn eine halbe Stunde bis Stunde nun nicht die Welt waren, so war es doch etwas weiter als man annehmen würde, wenn man bedachte das sich Jasper selbst gerne einen Tag so voll packte, dass er nicht einmal wirklich die Zeit hatte zur ruhe zu kommen. Auch wenn er immer wieder erzählte es geht ihm gut und er hat nichts, so war es doch eher weniger so. Noch heute litt er von Zeit zu Zeit an einer PTBS was ihn ab und an unberechenbar reagieren ließ. Bei Grace war es ihm bisher nur einmal passiert, dass er sie mehr oder weniger aus dem Bett geschmissen hatte und selbst fluchtartig dieses verlassen hatte. Es war nur ein kabbeln gewesen, doch es hatte gereicht als sich die Decke über sein Kopf legte um ihn völlig aus der Realität zu reißen. "Grace, schön dich zu sehen." Begrüße er sie auch schon als sie aufeinander trafen und er sie ebenso umarmte. "Du hast die Ballerina gesehen, ich werde wohl nie fertig werden hier. Doch ich habe heute über den Tag hinweg alle Trainingsstunden abgesagt." Lächelt er sie an, auch wenn es noch etwas matt war von dem was er heute in den frühen Morgenstunden durch hatte. "Du siehst gut aus, wie geht es dir und den Zwillingen?" Will er dann aber von ihr wissen und legt ihr einen kurzen Moment eine Hand zwischen die Schulterblätter um sie in Bewegung zu setzen und das Dorf wieder direkt anzusteuern. "Willst du eigentlich zu Fuß gehen oder sollen wir lieber Pferde nehmen?" Er wusste nun wirklich nicht wie sie sich das ganze vorstellte oder wie es für sie am einfachsten war. Ihm selbst war es gleich, eventuelle Beißer ließen sich vom Rücken eines Pferdes aus genauso gut töten wie vom Boden aus. Dieses machte nun wirklich keinen Unterschied.

@Grace Murdock


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#4

RE: Trainingsplatz

in Burg 17.11.2020 22:44
von Grace Murdock | 227 Beiträge

Grace hatte nur einmal Jaspers PTBS erlebt. Es war eine harmlose Situation gewesen. Sie hatten herumgealbert. Über die Zeit vor dem Ausbruch geredet, insbesondere über ihre Teenagerzeit. Die Brünette hatte dem Ex-Militär zeigen wollen, wie kindisch ihr erster Kuss gewesen war – Decke über den Kopf, damit ja auch niemand sah, dass sich da jemand küsste – dann lag sie schon neben dem Bett auf dem Boden. Erst konnte sie sich nicht erklären was gerade passiert war, dann sah sie Jasper mit aufgerissenen Augen neben dem Bett stehen. Da sie zuvor noch nie den Körperkontakt gescheut hatten, wurde Grace schnell klar, dass er einen Flashback hatte.
Aus Sorge, dass wenn sie sich ihm näherte, er sie als Feind aus vergangenen Zeiten sah, sprach sie sanft auf ihn ein. Erinnerte ihn daran, wo er sich befand und betonte immer wieder, dass er in Sicherheit war. Anschließend ging sie schnell in die Küche, um ein Glas mit kaltem Wasser zu holen. Teilweise um sich kurz zu beschäftigten, da sie nicht wusste, wie sie in solch einer Situation umgehen sollte, aber es immer half einen Schluck Wasser zu trinken.
Nach kurzer Zeit war Jasper auch wieder zurück im Hier und Jetzt. Grace nahm ihm auch nicht übel, dass sie unsanft zu Boden geworfen war. Dieses Verhalten war etwas, wofür Jasper nichts konnte, weswegen die Murdock ihm einen Strick daraus machen konnte. Angesprochen hatte Grace das Thema danach auch nie. Sie wollte keine alten Wunden wieder aufreißen. Doch wusste sie gleichzeitig, dass Jasper auf sie zukommen würde, wenn er über die Zeit bei den Seals reden wollte. Denn Grace war klar, dass sein Verhalten auf eine posttraumatische Belastungsstörung zurückzuführen war. Da sie über Gott und die Welt reden konnten, wusste sie zudem, dass Jasper wusste, dass er mit ihr über alles reden konnte und sie, wenn er dies wollte, nur zuhörte, ohne Fragen zu stellen.
Neben seiner PTBS litt Jasper an Albtraumen, die durch diese Krankheit ausgelöst wurden und ihn hin und wieder aus dem Bett trieben. An solchen Tagen zierten kleine oder große Augenringe sein Gesicht, woran die Brünette erkennen konnte, das diese Nacht nicht erholsam für den großgewachsenen Mann gewesen war, so wie an diesem Tag, wie Grace nach ihrer Ankunft beim Trainingsplatz erkennen konnte. Die dunklen Schatten waren zwar nicht tief, aber immer noch sichtbar.
Kurz beobachtete sie das Training, dann zeichnete sie das Geschehen. Nachdem Jasper einen der jüngeren Krieger damit aufzog, dass er aussah als würde er gleich Ballett tanzen wollte, konnte die Brünette sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, sowie den Gedanken den jungen Mann in Tutu auf Papier zu bringen. Doch dies musste sie auf wann anders verschieben.
Anschließend zeigte Jasper seine harten Trainingsmethoden, die Grace keineswegs abschreckten. Bei den Saviors hatte sie solche Sachen zur Genüge erlebt, durchgemacht und auch selbst angewandt. Die Welt war kein Zuckerschlecken mehr. Man überlebte außerhalb von sicheren Mauern einer Kolonie nur noch, wenn man wusste was man tat. Die Untoten zeigten kein Erbarmen, weshalb sollte ihr Ausbilder es dann zeigen? Damit sie beim ersten Kontakt mit dem Feind starben? Das wollte niemand und der junge Mann würde nach solch einer Situation zu schätzen wissen, dass Jasper ihn nicht mit Samthandschuhen angefasst hatte.
Grace konnte zudem nur aus eigener Erfahrung sprechen, wie weit ein strenges Training einen brachte. Innerhalb von wenigen Monaten hatte sie unter der Aufsicht von @Negan Iwanow und @Curt Davies den Umgang mit Schusswaffen gelernt und durch ihr photographisches Gedächtnis, ihre gute Vorstellungskraft und sehr viel Übung verfehlte sie nun so gut wie kein Ziel mehr. Nun musste sie allein keine Angst mehr haben oder brauchte den Schutz von anderen Personen, um da draußen nicht in wenigen Minuten zu sterben.
Dadurch dass die Lektion doch etwas länger dauerte, kamen noch ein paar skizzenhafte Zeichnungen auf das Blatt dazu. Der junge Mann in Ballerina-Outfit schaffte ebenfalls seinen Platz darauf, sowie wie Jasper dem Jüngling die Hand reichte, um ihm wieder auf die Beine zu bringen. Kurz danach trat Grace schon zu den Männern und sprach Jasper an.
Bei ihrer Begrüßung ließ Jasper verlauten, dass er es schön fand sie zu sehen, was Grace nur zurückgeben konnte: „Es freut mich auch, dass wir endlich mal wieder einen Tag zusammen verbringen können.“
Anschließend spielte Jasper auf die Ballerina an, dass er mit dem Training mit ihm niemals fertig werden würde, was Grace zum Lächeln brachte.
„Denkst du er freut sich über ein Bild von sich im Tutu?“, fragte sie ihm mit einem spitzbübischen Grinsen im Gesicht, zog dabei ihren Skizzenblock aus der Umhängetasche und zeigte ihren Freund das Bild von dem jungen Krieger im Rock und Strumpfhose.
„Danke dir. Mir und den Kleinen geht es gut. @Lexie Murdock , meine Nichte, passt auf die Racker heute auf. Im Gegenzug bekommt sie davon einen neuen Band von the Hulk von mir gezeichnet.“, lächelte die Brünette ihn nach seinem Kompliment: „Kann ich nur zurückgeben, wenn man von den Augenringen absieht. Wieder ein Albtraum?“
Letzteres kam ihr besorgt über die Lippen, da sie ihm dies nicht wünschte. Lieber hoffte sie, dass er ihr gleich erklären würde, dass er nur lange mit Ivar in der Burg sich über die Verteidigung des Dorfes bei einigen Krügen Met unterhalten hatte. Doch wahrscheinlich hatte ein Albtraum ihm seinen Schlaf beraubt. Nebenbei ließ sie sich von dem sanften Händedruck auf ihren Rücken in Richtung Dorf führen.
„Ich denke zu Fuß wäre es besser. So kann ich auch schnell mal die Umgebung genauer betrachten und muss das Pferd nicht immer wieder anhalten und absteigen.“, gab sie auf seine Frage zurück: „Ansonsten laufen wir einfach nur umher, gehen jeden Schleichweg im Wald und am besten gleich zu Beginn zu den Turm, den man von überall sehen kann. Die Karte selbst kann ich dann im Warmen zeichnen, während ich warte, dass du vom Training zurückkommst. Ich werde erst morgen Mittag bei den Ridern zurückerwartet.“
Grace musste nicht mehr dazu sagen, dass sie extra es so eingeplant hatte, dass sie nicht nur zum Karten zeichnen bleiben konnte, sondern auch, um mit Jasper sich gemütlich austauschen zu können und eventuell, wenn beide in Stimmung waren, auch wieder ihre Affäre aufleben zu lassen.
Sie überquerten dann die Brücke zur Burg, um dann später diese zu durchqueren. Wenn sie als erstes zu dem Turm auf den kleinen Berg gehen wollten, dann mussten sie einfach von der Burg hinab zum Dorf und einfach geradeaus Richtung Süden laufen, um dorthin zu gelangen.
„Und hast du dich schon hier eingelebt?“, fragte dann Grace und erinnerte sich daran, dass Jasper zusammen mit Skadi und Ivar Zimmer in der Burg bezogen hatte: „Wie ist es so in einer Burg zu leben? Und wie geht es Skadi?“

@Jasper Hill
//falls ich irgendwo Roan geschrieben habe, ignorier das. Hab zu viel the 100 in den letzten Wochen geguckt :D :D :D


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