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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Winter ... Es ist wieder soweit. Wieder einmal müssen wir mit den Tücken des Winters kämpfen. Vorräte sollten weise verteilt werden. Wege sind vereist, also rutscht nicht aus! Ganze Häuser könnten zuschneien. Macht euch auf was gefasst!

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#101

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 02.12.2020 23:07
von Kaidan Reynolds | 31 Beiträge

Toru biss die Zähne zusammen, als dieser Wicht Ivy beleidigte. Doch Vidar und seine Gruppe waren für den Moment in den Hintergrund getreten, weswegen er das aushielt. Aber was dann noch so aus diesem unverschämten Mund kam. Toru wurde unglaublich heiß und er schoss auf Zane zu und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige. Rechnete dabei so halb damit, dass Levi ihn angriff oder wegzerrte, weswegen er nicht noch zusätzlich versuchte, diesem Penner das Messer ins Auge zu rammen. Das vernehmliche Klatschen war Musik in seinen Augen und verschaffte ihm Genugtuung. Deeskalierend war das jedoch auch nicht. Toru hatte aber auch gar kein Interesse daran, er war sehr darauf erpicht, sich mit Zane zu messen. Wenn da nur nicht Levi wäre.
Nur ihm zuliebe zwang er sich zur Ruhe und ließ nicht den Berserker raus, der manchmal von ihm Besitz ergriff, und fand sich wieder in der Ecke des Raumes ein, von der aus er die beiden beobachten konnte. Er hatte sehr wohl gehört, was Levi zu seinem neuen Schatz gesagt hatte. »Du hattest also nur Mitleid mit mir?«, fauchte er und war kurz davor, sich die Haare zu raufen. Was hatte er eigentlich gedacht? Dass Liebe zehn Jahre überstehen konnte? Er hatte geglaubt, dass Levi und er für die Ewigkeit bestimmt waren. Doch offenbar hatte er sich geirrt.



»Du hast mich aufgegeben«, flüsterte er. Denn das war es doch, was Levi ihm sagen wollte. »Du hast mich wirklich aufgegeben.« Toru war überzeugt, dass man das Brechen seines Herzens überdeutlich hören konnte. Er schwankte kurz, seine Kehle schnürte sich zu, doch noch gelang es ihm, die Tränen zurückzuhalten.
»Levi, ich liebe dich noch genauso wie früher. Wenn du wirklich nichts mehr für mich fühlst, sag mir das ins Gesicht. Jetzt.« Das würde bedeuten, dass er sich für Zane entschied und wenn dem so sein sollte, musste Toru das sofort wissen, damit ... damit er irgendwas tun konnte, um das zu verhindern.

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zuletzt bearbeitet 02.12.2020 23:09 | nach oben springen

#102

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 04.12.2020 21:55
von Zane Silberman | 250 Beiträge

Es war vollkommen legitim, dass Levi darüber nachdachte. Das Leben mit Toru kannte er schließlich schon. Er wusste, dass es gut und schön gewesen war, während ein Leben mit Zane… vollkommen ungewiss war. Sofern man es überhaupt als gemeinsames Leben bezeichnen konnte und nicht nur als Zusammenleben. Zane würde ihm diese Gedanken demnach nicht übel nehmen. Sie waren nachvollziehbar. und bei genauerer Betrachtung wäre eine Entscheidung für Toru wohl auch die vernünftigste und gesündeste für Levi. Denn wer wollte mit jemandem zusammen sein… dem man nicht vertraute? von dem man nicht aufgefangen wurde wenn man litt? War Zane wirklich so ein schlechter Mensch? Ja.. vermutlich war er das. Denn wahrscheinlich hätte er wirklich nicht mit besonders großem Feingefühl reagiert, hätte Levi ihm von seinem Treffen mit Toru erzählt.

Und auch in dieser Situation legte Zane nicht sonderlich viel Empathie an den Tag. Denn nein… Levi hatte absolut nichts falsch gemacht. Und dennoch hatte Zane ein Talent dafür die Leute glauben zu lassen sie hätten es. Einfach damit er selbst fein raus und aus dem Schneider war.
Er verstand einfach nicht, wieso Levi sich nun so vor Toru rechtfertigte. Das war 10 verdammte Jahre her. Was dachte Toru denn, das Levi tun würde? 10 Jahre lang nur vor sich hinvegetieren und an dem Schmerz zerbrechen? Das war unrealistisch und ziemlich weltfremd wie er fand, weshalb er Toru bereits jetzt ziemlich nervig fand und ihn absolut nicht ernst nehmen konnte. In seinen Augen war er ein erbärmliches kleines Würmchen, das nicht loslassen konnte sondern sich an etwas klammerte, das längst vergangen war. Aber es war Levis Entscheidung wie er nun darauf reagierte… allerdings wurmte es ihn, dass er sich von Toru ein schlechtes Gewissen machen ließ.
„ach nein?! ist er nicht? es ist in deinen Augen also völlig normal jemandem die Kehle aus Eifersucht aufschlitzen zu wollen?“
also echt Mal. Levi war viel zu freundlich zu Toru. Er sollte ihm lieber die Leviten lesen statt sich bei ihm zu entschuldigen. Zane hatte wirklich absolut kein Verständnis für dieses Verhalten. Was er ja auch deutlich zeigte an der abfälligen Art wie er mit Toru redete.
Doch darauf erhielt er sogleich die Antwort.. nämlich in Form einer schallenden Ohrfeige, die Zane nicht hatte kommen sehen. Ehe er jedoch wirklich darauf reagieren konnte, wich Toru zurück und verkroch sich wieder in der Ecke, aus der er gekommen war. Zane stand.. fassungslos der Mund offen und er hielt sich die Wange. Wie konnte diese kleine Ratte es wagen! Zane aus der Ruhe zu bringen war echt nicht so einfach.. aber Torus Verhalten machte ihn gerade richtig wütend. Womöglich ja nicht nur, weil er versucht hatte ihn zu töten sondern auch… weil er wirklich Angst davor hatte, dass Levi mit ihm gehen konnte? das war ihm nicht bewusst. aber tief in seinem Inneren wollte er Toru einfach nur so schnell wie möglich loswerden. Er blickte rüber zu Levi. Könnte er bitte mal was sagen, statt sich ständig nur zu rechtfertigen und zu entschuldigen? immerhin hatte er Zane gerade zum zweiten Mal tätlich angegriffen, doch Levi schien wie erstarrt zu sein. Weshalb nun Zane dunkel seinen Blick auf Toru richtete und erzürnt meinte
„Hast du Sushi an den Ohren oder was genau hast du nicht daran verstanden, dass Levi nichts mehr von dir wissen will??? Wenn du ihn doch ach so sehr liebst.. solltest du dich dann nicht darüber freuen, dass er sein Leben weiter gelebt hat, statt dir ewig nachzutrauern?“
Warf Zane ihm nun wutentbrannt vor und ließ langsam die Hand von seiner geröteten Wange sinken. Das sein Spruch echt keine Glanzleistung an Niveau war, das war ihm auch selbst bewusst.. aber wenn er zornig war neigte er eben dazu andere abzuwerten.
„Aus Respekt vor Levi und zwar wirklich auch nur deswegen, sag ich dir nun zum letzten Mal höflich…… verzieh dich aus unserem Haus und komm nie wieder!! Wenn du das nicht tust, sperre ich dich höchstpersönlich in unseren Keller und lasse dich dort verrotten!!“
So kannte Levi Zane wohl gar nicht hm? er war sonst nämlich eigentlich kein gewalttätiger Mensch. Weshalb er Toru ja auch noch mal dazu anwies einfach zu gehen. Aber er war gemeingefährlich. Und wenn Levi nichts unternahm, dann musste offenbar er etwas tun, um diese Gefahr zu entschärfen! Als Toru dann auch noch so rumsülzte und von ihm verlangte ihm zu sagen, dass er ihm ins Gesicht sagen sollte, wenn er nichts mehr für ihn fühlte, verdrehte Zane stöhnend die Augen und sah rüber zu Levi
„du fällst doch jetzt nicht ernsthaft auf diese Mitleidsmasche rein oder?“
Denn das war einfach nur erbärmlich in Zanes Augen. Wenn Toru es nicht schaffte Levi so zu überzeugen, versuchte er es indem er auf die Tränendrüse drückte und Levi ein schlechtes Gewissen machte, was wirklich mies in seinen Augen war. Denn Zane wusste leider, dass Levi diesbezüglich sehr empfänglich war…

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#103

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 04.12.2020 22:34
von Levi Rosenthal | 319 Beiträge

Das war doch zum Haare raufen! Levi musste tief durchatmen und brauchte nach all dem erstmal reinen Moment um sich wieder zu fangen und klar denken zu können. Toru machte ihm Vorwürfe und er gab ihm die Schuld daran das es nun zu dieser Situation gekommen war und vielleicht hatte er nicht ganz unrecht wenn er sagte das es nicht fair war. Er konnte ihm die Schuld geben wenn er sich dadurch besser fühlen würde aber was gar nicht ging war, das er versucht hatte Zane zu verletzten. Das er ihn gar töten wollte, konnte er einfach nicht glauben. Der Ire mochte nicht besonders emphatisch sein, aber er hatte es nicht verdient von Toru angegriffen zu werden denn wenn dieser auf wen sauer sein wollte, dann auf ihn. "Toru das ist Unsinn ich hatte nicht einfach Mitleid mit dir. Ich habe dich in Sicherheit wissen wollen. Aber du kannst nicht hier auftauchen und verlangen das ich mein jetziges Leben aufgebe und alles wird wie früher. Wir sind nicht mehr dieselben." Denn ganz offensichtlich hatte sich nicht nur Levi verändert. Er erkannte Toru kaum wieder. Was auch immer ihm passiert war tat Levi furchtbar leid aber diese Aggressivität die allein in seiner Stimme zu erkennen war, passte nicht zu dem Toru den er geliebt hatte. Levi konnte gar nicht so schnell reagieren wie Toru nun vorpreschte und Zane eine schallende Ohrfeige verpasste. Der Israeli selbst wirkte nicht nur überrascht sondern auch erschrocken darüber. Jemandem ins Gesicht zu schlagen war absolut Respektlos und er bewunderte Zane grade das dieser noch so ruhig blieb., auch wenn er nun verbal auf Toru los ging. All das Gezeter ging an Levi vorbei denn seine Gedanken waren grade kaum greifbar. Erinnerungen zogen an ihm vorbei, bis er Zane überrascht ansah als dieser sich neben ihn stellte und... was? ihn verteidigte? Oder nur sich selbst? Zumindest erweckte es Levi aus seiner Starre. Zane war sonst immer stets bei sich und nie aggressiv, noch nie hatte er ihn so kämpferisch erlebt und Levi hatte das Gefühl das der Ire dies nicht nur tat weil Toru ihn geschlagen hatte.

"Zane..." sagte er sanft und legte ihm beruhigend die Hand auf den Unterarm.." Es war seine Aufgabe das zu klären. Er lächelte ihn sachte an und wandte sich dann an Toru. "Ich verstehe deinen Schmerz und die Frustration Toru.. mir würde es sicher an deiner Stelle auch so gehen, aber dafür Zane anzugreifen...ihn verletzen zu wollen ... das geht eindeutig zu weit. Du bist wütend auf mich...? In Ordnung! ich verstehe das, aber lass ihn aus dem Spiel.." Er sah ihn ernst an. Torus Vorwürfe verletzten ihn zutiefst denn das waren immer schon die Vorwürfe gewesen die er sich all die Jahre selbst gemacht hatte. Er sah kurz zu Zane und sah direkt wieder zu Toru. "ich habe dich nicht aufgegeben... ich konnte nicht zurück als das Virus ausbrach. Es gab keine Möglichkeit je wieder zurück zu kehren. Denkst du das ist mir leicht gefallen? Aber irgendwann musste ich wieder anfangen zu leben" Hätte er das nicht getan, wäre er daran zerbrochen, aber nun war stärker als je zuvor. Natürlich berührte es ihn wenn Toru wie ein Häufchen Elend vor ihm stand, aber Levi spürte auch das es nie wieder so werden würde wie es mal war. "du musst los lassen Toru, erst dann wirst du wirklich weiterleben können. Es tut mir aufrichtig leid, aber es wird nicht mehr funktionieren." Levi trat einen Schritt auf Toru zu "Ich würde gern Frieden schließen..für uns beide" Levi ahnte nicht wie besessen Toru von ihm war und das es für ihn schier unmöglich war das zu akzeptieren.

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#104

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 05.12.2020 00:15
von Kaidan Reynolds | 31 Beiträge

»Du hast mich in eine leere Hütte gebracht und mich mir selbst überlassen. Nachdem wir uns zehn Jahre nicht gesehen haben ... hätte ich einfach etwas anderes erwartet. Selbst wenn ... du nichts mehr für mich fühlst. Ich habe dort nur ausgeharrt, weil ich hoffte, du würdest es erkennen. Stattdessen wolltest du mich wohl nur ruhig gestellt und aus dem Weg haben.« Anders konnte er es sich nicht erklären, weshalb Levi so auf Abstand gegangen war. Wenn er sich so freute, wie er sagte, warum hatte er ihn dann nicht täglich aufgesucht?

Es verlangte Toru alles ab, diesem unverschämten Miststück nicht schon wieder an die Gurgel zu springen. Was fand Levi nur an diesem Kerl? Es wollte ihm einfach nicht in den Kopf. Alles, was er von Ivy erfahren hatte, sprach gegen Zane. Levi würde sich nur in ein Unglück stürzen. Mal abgesehen davon, dass Toru ohnehin nicht beabsichtigte, so leicht aufzugeben.
Er fixierte Zane mit einem mörderischen Blick und knurrte. »Das ist nicht euer Haus, nur weil ihr es euch hier gemütlich gemacht habt. Und du hast überhaupt nichts zu sagen. Ich wette, du schenkst Levi gerade so viel Beachtung, damit er bei dir bleibt. Und glaub mir ... ein dunkler Keller schreckt mich nicht.« Nein, da hatte er schon wesentlich Schlimmeres durchgemacht. Zane musste sich schon mehr anstrengen, um ihm Angst zu machen.

Levi glaubte wohl, Zane sollte nur aus Eifersucht das Zeitliche segnen. Toru schnaubte. »Du hast ein viel zu gutes Bild von diesem Mann. Er vögelt sich durch die Weltgeschichte und auch du bist nur ein Spielzeug für ihn. Wenn du so jemanden wirklich lieben kannst, habe ich mich in dir getäuscht. Aber das habe ich scheinbar ohnehin.« Damit verriet er, dass er mehr wusste und nicht nur deswegen so harsch reagiert hatte, weil er die beiden in flagranti erwischt hatte. Ob sie den Bogen zu der Sache mit Ivy spannen konnten, blieb abzuwarten.

Doch schlussendlich lief es wohl darauf hinaus, dass Toru einen Korb bekam. All der Zorn und die Enttäuschung verwandelte sich in brodelndes Magma, das nicht fort war, aber für den Moment ehrlicher Trauer wich. »Frieden«, wiederholte er und blinzelte. »Levi ... ich ... ich bin während meiner Gefangenschaft durch die Hölle gegangen. Ich lebe nur noch wegen dir.« Und wenn er sich ihm versagte, dann bedeutete das auch, dass Toru keinen Existenzgrund mehr hatte. Selbst Vidar und seine Ansichten hatten das in der kurzen Zeit nicht ändern können.



Er konnte nicht mehr verhindern, dass ihm die Tränen über das Gesicht rannen. »Das war es also?«, fragte er. »Wie durch ein Wunder finden wir uns nach zehn Jahren wieder und das bedeutet dir nichts? Du wählst ihn?« Damit sah er zu Zane. »Einen Mann, der dich niemals wirklich lieben und dich verletzen wird?« Er kannte den Iren vielleicht kaum, aber ihm reichte das Wissen, dass er sich mit Ivy mehrmals vergnügt hatte, obwohl er bereits mit Levi angebändelt hatte. Das tat man doch einfach nicht, wenn einem etwas am anderen lag, oder?
Toru fühlte sich, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggerissen. Immer wieder wiederholte er Levis Worte im Kopf und suchte nach einer Lösung. Die immer dieselbe blieb. Zane musste weg, damit Levis Herz wieder ihm gehörte. Weswegen er das einzig für ihn Richtige tat. Im einen Augenblick stand er noch dort wie ein Häufchen Elend, doch von einem auf den anderen Wimpernschlag verhärteten sich seine Züge und er sprintete erneut vor. Dabei packte er das Messer fester, hob den Arm und zielte auf Zanes Herz. Nichts würde ihn davon abbringen, zuzustechen. Auch Levi nicht.

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#105

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 05.12.2020 00:56
von Levi Rosenthal | 319 Beiträge

"Toru ich war völlig überfordert und ich brauchte Zeit um einen klaren Gedanken fassen zu können. Ich konnte dich nicht hierher bringen.." allein schon wegen Liam war das unmöglich, aber wie sollte Toru das auch wissen. "Es tut mir leid das ich zu feige war um ich meinen Gefühlen zu stellen, aber ich wollte dich niemals verletzen" Toru kannte ihn besser als jeder andere und er sollte wissen wie Levi wirklich war. Er war kein egoistischer Eisklotz als den man ihn hier grade darstellte. Natürlich waren Zanes Worte harsch und auch nicht in Ordnung aber Toru hatte bisher auch nicht viel dazu beigetragen das Zane ihm gegenüber freundlich gestimmt war. All die Vorwürfe belasteten ihn und doch wusste Levi auch das nicht alles falsch war was Toru sagte. Er vermied es Zane anzusehen und er wusste auch das der Ire niemals wie Toru sein würde, das er vielleicht nie seine Gefühle erwidern konnte und es auch gar nicht wollte und er wusste auch das Zane jedem hübschen Hintern oder wehendem Rock nach rannte und doch war es falsch sich nur deswegen für Toru zu entscheiden. Weil es dann leichter war? Nach wie vor bedeutete der hübsche Asiate ihm viel, aber sein Herz war nicht bereit sich von Zane zu lösen. Er konnte kaum erwarten das Toru darauf warten würde ob es dies jemals tun würde. Levi war sicher das Toru viel durchgemacht hatte und seine Aussage bestätigte ihm dies auch. Natürlich würden sie ihn nicht in den Keller sperren und er würde auch sonst nicht zulassen das Toru etwas geschah, aber Zane hatte Recht, er musste gehen bevor das alles hier eskalierte. Doch wohin?

"warte.. was hast du da gesagt?"...Woher wusste Toru das alles? Toru war offenbar doch nicht nur zufällig im Wald aufgetaucht, oder? Nein er konnte sich nicht vorstellen das er dies geplant hatte und mit wem? Toru war ein guter Mensch er würde sich niemals auf irgendwelche Intrigen einlassen. Oder? Ob Toru das aus Eifersucht oder aus einem anderen Grund tat spielte keine Rolle, aber das er immer noch das Messer hatte beunruhigte Levi, denn er wollte ebenso wenig das Toru verletzt wurde wie Zane. Das Toru glaubte er hätte sich in ihm getäuscht versetzte ihm einen Stich ins Herz und doch konnte er es im nicht verübeln. Er tat ihm leid, alles tat ihm leid und doch konnte er nicht tun als wäre alles in Ordnung und Toru belügen, denn er hatte die Wahrheit verdient. Vielleicht hatte er recht und Levi würde es bereuen, mit Zane auf die Nase fallen und bitter enttäuscht werden und doch konnte er es grade nicht ändern. Toru schwieg und noch bevor Levi erneut etwas sagen konnte, stürmte er an ihm vorbei und wollte erneut auf Zane einstechen. "Nein Toru!!"

Levi preschte ebenso vor, es kam zu einer kleinen Rangelei und er stellte sich vor Zane, drängte den Iren dabei nach hinten und spürte dann einen brennenden Schmerz in seiner Brust während Toru in blinder Wut eigentlich Zane treffen wollte und doch mehrmals in Levis Brust stach. Erst als Toru von ihm abließ und zurück wich, taumelte der Israeli ein Stück vor, sah Toru entsetzt an und legte die Hand auf seine Brust, während er sich umdrehte und Zane mit aufgerissenen Augen ansah. "Zan..e.." er streckte di blutverschmierte Hand nach ihm aus bevor er zusammenbrach und auf den Knien zu Boden ging. Levi versuchte Luft zu holen und doch fühlt es sich an als würde diese seine Kungen nicht erreichen. Das Hemd das er trug, war binnen weniger Sekunden blutverschmiert.

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#106

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 05.12.2020 21:27
von Zane Silberman | 250 Beiträge

Dieses ganze Gespräch hier… war Zane echt viel zu melodramatisch. Levis Ex schien ja eine richtige Dramaqueen zu sein. Ja.. schon möglich, dass es nicht die feine, englische Art von Levi gewesen war Toru in irgendeiner leeren Hütte unter zu bringen, nachdem Toru 10 Jahre nach ihm gesucht hatte. Aber das war noch lange kein Grund so auszuticken und auf Leute einstechen zu wollen! Dafür hatte Zane echt kein Verständnis. Er fand Morde wegen Eifersucht und dergleichen immer schon wahnsinnig erbärmlich. Denn mal ehrlich.. wer nicht über eine Trennung hinweg kam war doch einfach nur schwach. So stark konnten Gefühle für einen Menschen doch niemals sein, dass man wirklich daran zerbrach, oder? Er wusste es nicht, bisher hatte er nie so für jemanden gefühlt. Doch alles was er im Moment fühlte war… diese Bedrohung die von Toru ausging. Doch irgendwie war es nicht nur Leib und Leben das er bedroht sah sondern noch.. etwas anderes? er wusste es nicht so genau. Er wusste nur, dass Toru weg musste. Und zwar egal auf welche Weise!
Auch Zane durchschaute sehr schnell, dass Toru offenbar mehr über ihn wusste, als er zugeben wollte. Aber auf der anderen Seite könnten das auch einfach nur Mutmaßungen sein, weil er Zane einfach vor Levi schlecht reden wollte und dachte er konnte ihn nach 5 Minuten schon einschätzen. Er lag ja auch nicht gänzlich falsch mit seinen Vermutungen. Denn was hier die ganze Zeit über Liebe und Gefühle geredet wurde, das war Zane einfach zu viel. Er wollte gar nicht das Levi… irgendeine Entscheidung traf. Denn Entscheidungen hatten immer so etwas endgültiges. Und solche Entscheidungen entfachten automatisch irgendwelche Erwartungen von seinem Gegenüber. Also was hieß es, wenn Levi sich für ihn entschied? das es fortan seine Pflicht war ihn glücklich zu machen? Würde er ihm dann immer vorwerfen, dass er bei ihm geblieben war, statt mit Toru zu gehen? Dabei hatte Zane ihn doch gar nicht darum gebeten. Ach das war wirklich alles viel zu kompliziert. Und Zane hatte echt keine Lust weiter darüber zu reden. Dennoch war er recht froh darüber, dass Levi klare Grenzen setzte und Toru nicht mehr jegliches melodramatisches Verhalten durchgehen ließ.
Eigentlich hätten sie ja damit rechnen können, dass Toru erneut austickte und auf Zane losging. Er schien psychisch wirklich äußerst labil zu sein. Und doch ging plötzlich alles wieder so schnell. Zane war unbewaffnet und war nie beim Militär gewesen. Toru schon und er hatte ein Messer, weshalb Zane automatisch einen Schritt zurück trat als der Asiate erneut angriff und schützend die Arme hob, um sich zu verteidigen. Damit er ihm nicht gleich mit dem Messer ins Auge stach wie man es bei den Beißern gerne tat.
Allerdings… musste er sich gar nicht verteidigen. Denn ehe er den kalten Stahl an seinen Armen spüren konnte, fühlte er stattdessen nur Levis warmen Körper der ihn nach hinten drängte und sich zwischen ihn und die Gefahr stellte. Er war wirklich stets sein Retter in der Not hm? Bei diesem Gedanken lächelte Zane kurz, immerhin ging er davon aus, dass Levi Toru schnell entwaffnet und überwältigt hatte. Aber das Gegenteil trat ein. Denn plötzlich hörte er nur noch ein Keuchen des Israeli. Und sah in Torus geschocktem Gesicht, dass wohl irgendetwas Unvorhergesehenes passiert war. Der Asiate wich zurück und… Levi… drehte sich mit Fassungslosigkeit zu ihm. Zane blickte ihm in die Augen.. er brauchte einen Moment bis… er den Blick tiefer wandern ließ und die roten Flecken auf seinem Hemd bemerkte, die sich an mehreren Stellen rasant ausbreiteten. Und dann wurde es plötzlich ganz still. Levi ging vor ihm auf die Knie, er schaffte es nicht mehr nach seiner Hand zu greifen, sondern weitete geschockt die Augen.
Sein Herz begann wegen plötzlich aufsteigender Panik zu rasen und dieser Anblick versetzte ihm einen heftigen Stich.
Zane war.. wie paralysiert als er auf den blutenden Levi hinab sah, seine Hände begannen zu zittern und seine Atmung ging hektisch. Absolute Überforderung machte sich in seinem Körper breit.
„Le..vi…“
stammelte er bloß erstarrt ehe er den Kopf schüttelte, um sich aus seiner Schockstarre zu lösen, um zu verhindern, dass Levi einfach wie ein Sack Reis zu Boden fiel. Er kniete sich sofort zu ihm und hielt ihn fest, ehe er umkippen konnte.
„ganz ruhig ich… ich… krieg das schon wieder hin.. nur ein.. kleiner Verband und… alles wird wieder gut“
Versuchte er das gerade Levi oder sich selbst einzureden? er wusste es nicht.. er wusste nur, dass die roten Flecken sich rasant vergrößerten und ein Verband wohl nicht reichen würde oder?
Vorsichtig legte er Levis Kopf auf dem Boden ab, ehe er sich zittrig erhob. Er musste den Medizinkoffer holen.. ja.. das musste er. Ehe er das jedoch tat.. blickte er auf das Messer, das Toru in seinem Schock wohl fallen gelassen hatte. Er griff danach und.. ging anschließend geistesabwesend damit auf Toru los
„was hast du getan du verfluchter Psycho!!!!!“
Schrie er ihm entgegen und hatte wirklich das Bedürfnis ihm dieses Messer nun ebenfalls in die Brust zu rammen. Aber Zane… war trotz allem einfach kein Mörder. Er konnte es nicht.. weshalb er kurz vorher die Hand zurück zog und ihn stattdessen nur in Richtung Kamin schubste. Ehe er an ihm vorbei lief, um nach dem Medizinkoffer zu suchen. selbst wenn er nicht so genau wusste… was er eigentlich damit tun wollte. sollte er die Wunden einfach irgendwie zusammen nähen aber… was wenn Organe darunter verletzt waren? was bestimmt der Fall war bei solchen Verletzungen oder? Ach verflucht! er hatte nicht all zu viel Ahnung von Medizin, weshalb er letztlich… recht ratlos mit dem Medizinkoffer in der Hand wieder zurück kam. er riss ihn auf und die Hälfte des Inhalts verteilte sich auf dem Boden, in welchem er hektisch und überfordert herum kramte und nach irgendwas suchte, um die Blutung zu stoppen. Denn eines wusste er.. wenn Levi zu viel Blut verlor, dann war das sein Ende .

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#107

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 05.12.2020 22:16
von Kaidan Reynolds | 31 Beiträge

Toru meinte nicht mal, dass er mit in die Villa gewollt hatte. Aber Levi hätte doch ... einfach bei ihm bleiben können, oder? Zumindest für ein, zwei Tage. Zum Reden, zum Lachen, sich wieder kennenlernen ... aber so war Toru einfach wie eine unliebsame Erinnerung aus der Vergangenheit abgeschoben worden. Wie ein Spielzeug, das auf den Dachboden geräumt wurde. Zu schade zum Wegwerfen, aber nicht mehr gut genug, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Tief im Herzen wusste Toru ja, dass Levi recht hatte und ein Anrecht darauf, sich über seine Gefühle klarzuwerden. Es war die Gesamtsituation, die es so vertrackt für ihn machte. Dass Levi Zane verschwiegen hatte. Und dass Vidar ein Auge auf Levi geworfen hatte und Zane sterben sollte. Nicht die perfekte Konstellation, um Diskrepanzen ohne Eskalation aus dem Weg zu räumen.

Er ging nicht weiter darauf ein, wieso er annahm, dass Zane neben Levi auch mit anderen schlief. Sobald Zane tot war, würde er es Levi erklären und hoffte, dass Vidar seinen Einfluss auf seinen Freund wirken ließ. Damit er nicht ewig auf ihn böse sein und wieder zu Toru zurückkehren würde.
So oder so war es egal, was Levi für Ausflüchte suchte oder Zane für kreative Beleidigungen aus dem Hut zauberte – Toru traf seine Entscheidung aus dem Affekt. In seinem Kopf hatte sich das allerdings anders dargestellt. Natürlich rechnete er mit einem Gegenangriff von Levi. Vielleicht, dass er ihn wegstieß und ihn entwaffnete. Aber nicht ... dass er sich vor den Iren stellte und damit unweigerlich das Messer in die Brust bekam. Denn Toru wollte und konnte sich nicht mehr bremsen, er war blind vor Wut und Eifersucht und hatte nicht jedes mögliche Szenario berücksichtigt. So dachte er sogar noch für einen winzigen Moment, er hätte Zane erreicht und grinste grimmig, als das Blut durch das Hemd sickerte, stach nochmal zu und nochmal ... bis er den Blick hob, um zu sehen, wie Zanes Blick leer wurde und brach. Aber es waren nicht dessen Augen, in die er sah, sondern ... Levis wunderschöne Seelenspiegel.

Toru keuchte und wich mit entsetztem Blick zurück. Das Messer fiel klappernd zu Boden und hinterließ eine Spur aus Blutstropfen. »Nein«, flüsterte Toru immer wieder. Starr sah er zu, wie Zane sich bückte und Levi auffing. Ihn erreichte kein einziges Wort, das dort gesprochen wurde und er kam erst wieder halbwegs zu sich, als Zane auf ihn losging. Er wehrte sich nicht, sondern hieß das Messer bereits willkommen, doch der Schmerz setzte nicht ein. Der Ire unterbrach den Angriff und schubste ihn. Toru taumelte zurück und fiel fast in die Flammen, konnte sich nur gerade so am Sims abstützen.
Sein Blick wanderte zu Levi, der immer noch dort lag. Seine Brust hob und senkte sich langsam, noch lebte er. Aber Toru hatte genau gezielt und das Messer fast bis zum Anschlag in den Körper gestoßen. Als Sanitäter wusste er, wo es wirklich gefährlich war. Und das ... hatte er nun Levi angetan.
Irgendwas fiel zu Boden und verwirrt sah Toru hinab. Vor seinen Füßen verteilte sich medizinisches Material. Was ihn endlich aufweckte. Zane schien nicht zu wissen, was er tun sollte, also ließ Toru sich auf die Knie nieder und griff etwas hinaus, das er dem Mann hinhielt. »Press das auf seine Wunden. Rede mit ihm und halt ihn wach. Seine inneren Verletzungen werden schwer sein, fürs Erste ist es wichtig, die Blutung zu stoppen. Das da in deinem Koffer ... reicht nicht. Gibt es eine Siedlung in der Nähe?« Dort waren die Chancen am höchsten auf richtiges Equipment.
Toru konnte nur hoffen, dass Zane ihm zuhörte und seinem Rat folgte. »Ich ... kann helfen«, sagte er leise. »Ich bin Sanitäter.« Aber es war viel wahrscheinlicher, dass Zane ihn verjagte. Toru selbst war nur so handzahm, weil er Levi retten wollte, und der Ire womöglich der Einzige war, der das jetzt tun konnte.

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#108

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 05.12.2020 22:55
von Levi Rosenthal | 319 Beiträge

Im Grunde hatte Toru ja recht. Er hätte bei ihm bleiben können, hätte Zeit mit ihm verbringen und über alte Erinnerungen reden können doch Levi war einfach zu überfordert als das er auch nur einen klaren Gedanken hätte fassen können. Vielleicht war es egoistisch gewsen aber er hatte so lange gelitten und sich selbst gehasst das er vor zehn Jahren nichts hatte für Toru tun können, das sein auftauchen ihm den Boden unter den Füßen weggerissen hatte und der Iraeli wollte und konnte nicht zulassen das er so emotional an alles heran ging, deswegen war er die ersten zwei Tage auf Abstand gegangen, aber dann wär er zurück gekehrt um sich mit ihm auszsprechen. Doch die Chance gab es nun nicht mehr denn heute war es eskaliert. Und auch dafür gab er sich die Schuld denn er ahnte ja nicht welch perfider Plan hinter all dem steckte. Toru war gekommen um Zane zu töten und ihn zu dieser Gruppe zu bringen? Was wenn Levi es nicht gewollt oder Vidar ihn doch nicht für würdig erachtete hätte? Hätte Toru dann zugesehen wie man ihn tötet oder wäre er gern mit ihm gestorben? Vermutlich hatte es dieses Szenario nicht in Torus Vorstllungen gegeben doch wenn er Levi kannte, dann wusste er auch das sich dieser nie auf so etwas einlassen würde. Manchmal waren Verzeiflung und Hoffnung aber größer. Levi versuchte Toru zu erklären wie er fühlte und das er sich nicht entscheiden könnte. Dennoch würde er auch nicht zulassen das er Zane verletzte. Egal ob der Ire mit anderen schlief oder nicht, das war nicht Torus Problem und Levi wollte es auch nicht hören. Im war klar das viele Punkte Zane beschrieben wie er war und doch konnte er keine Entscheidung treffen. Nicht hier und nicht jetzt.

Vielleicht hatte Zane mit einem erneuten Angriff gerechnet aber Levi nicht. Er hatte gedacht Toru zu kennen und dessen sanftmütigkeit. Doch er hatte ihn unterschätzt und nun wurde ihm das zum Verhängnis. Es ging so schnell das er nicht mal selbst mitbekam wie es dazu gekommen war, er spürte nur irgendwann diesen Schmerz und sah wie Toru das Messer immer wieder in seine Brust rammte und er unfähig war irgendwas dagegen tun zu können. Wie in Zeitllupe spielte sich diese Szene vor ihm ab. Dann wich Toru zurück und Levi wollte sich umdrehen, nach Zane greifen und schaffte es doch nicht mehr. Er hatte die Augen weit aufgerissen, sackte auf die Knie und presste seine Hand gegen die Brust, spürte das warme Blut und auch das er schlechter Luft bekam. Levi wollte rufen oder schreien aber kein Ton wich aus seiner Kehle. Er drohte nach vorn zu kippen und spürte zwei starke Arme die ihn auffingen und sanft auf den Rücken legten. Der kühle Boden war kaum wahrzunehmen. Die Stimmen um ihn herum leise und hektisch. Sein Blick ging an die helle Stuckdecke des Wohnzimmers während er seinem eigenen Herzschlag lauschte. Sein Hemd war blutdurchtränkt und auch unter ihm bildete sich eine kleine Blutlache. Das war es nun alos? So würde er sterben? Nein das ging nicht. Er konnte jetzt nicht sterben.

Levi hörte die Stimmen von Toru und Zane, was sie sparchen konnte er nicht verstehen. Er sah zu Zane als dieser meinte das er nur einen Verband bräuchte und alles wieder gut werden würde. Levi wusste das dem nicht so war. Das der Ire aufstand und auf Toru los ging bekam er kaum mit aber wieso bleib Zane jetzt nicht bei ihm? Er wollte nicht alleine sterben! Dann wurde es wieder hektisch, Stimmen, Geräusche von aufgerissenen Verpackungen, das klappern eines Koffers. Levi spürte die Angst die ihn plötzlich in Beschlag nahm und konnte sich nicht daran erinnern sich jemals so gefürchtet zu haben. Er wollte nicht sterben. Mt zitternder Hand griff er nach Zanes Ärmel, hielt ihn fest, unfähig zu sprechen denn er spürte wie das Atmen ihm schwerer fiel und wie ganz automatisch Tränen aus seinen Augenwinkeln liefen. Levi stöhnte vor Schmerzen als Toru sich zu ihm kniete und Zane Anweisungen gab wie er die Wunden versorgen sollte.

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#109

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 06.12.2020 00:08
von Zane Silberman | 250 Beiträge

Was machte denn Levi auch für Sachen?? Wieso nur musste er so verdammt heroisch handeln?? Das taten normale Menschen doch nicht! Das gab es nur in Filmen.. hätte er Toru nicht.. Krav Maga mäßig weg schlagen können? Wieso musste er so eine Kamikaze Aktion starten, die ihm selbst das Leben kosten würde!
Zane wusste gerade echt nicht wohin mit seinen Gefühlen. Da war Überforderung, Wut und gleichzeitig eine Form von Angst… die er in seinem Leben bisher noch nie gefühlt hatte. Angst, die ihm förmlich den Atem raubte und ihn völlig aus der Bahn warf. Selbst als ihm das erste Zombie begegnet war, hatte er nicht solche Angst verspürt wie gerade im Moment. Auch wenn man es wohl eher schon Panik nennen könnte. Der sonst so abgebrühte und geordnete Ire, der stets alles unter Kontrolle hatte, spürte wie genau jene Kontrolle ihm gerade gänzlich entglitt.
Das hier war ein absoluter Ausnahmezustand. Wäre es nur eine leichte Verletzung, dann könnte Zane ihm problemlos einen Verband anlegen. Aber Levi blutete aus mehreren Öffnungen und das Messer war nicht gerade winzig gewesen, weshalb auch er sich ausmalen konnte, dass die äußeren Verletzungen nicht das Hauptproblem waren. Aber wie sollte er ihm nun bloß helfen?? er war kein Arzt, nicht fähig ihn zu operieren oder sonst was zu tun, um ihn am Leben zu halten. Alles was er nun noch tun konnte war… seinen Schmerz zu lindern oder? hieß das… Levi würde nun wirklich sterben? ihm wurde plötzlich ganz anders zu Mute und sein Herz fühlte sich an wie ein schwerer Klumpen, der seinen gesamten Körper hinab zog.
Er kramte panisch in den Sachen ehe Toru ihn plötzlich ansprach und ihm… sagte was zu tun war? richtig… Levi hatte gesagt, dass er Mal Sanitäter gewesen war und er bestätigte diese Vermutung nun auch noch. Aber.. er konnte nun einfach keinerlei Rat von ihm annehmen, weshalb er ihn wutentbrannt ansah und ihm den Druckverband wortlos aus der Hand riss.
„das alles hier ist nur deine Schuld, jetzt tu nicht so als würdest du helfen wollen du verdammter Mistkerl!!“
schrie er ihn an und musste den Drang unterdrücken ihm ins Gesicht zu schlagen. Er tat es nur deshalb nicht.. weil jetzt keine Zeit dafür war. Und auch wenn Zane es niemals zugeben würde… aber er tat trotzdem genau das, was Toru ihm riet. Aber natürlich hätte er das auch alles selbst gewusst!!
Er riss Levi das Hemd auf, damit er sehen konnte, wo genau die Wunden sich befanden. auch wenn das schwierig war, da einfach überall Blut war! er versuchte es notdürftig irgendwie weg zu wischen mit einem feuchten Desinfektionstuch aber.. es suppte einfach viel zu schnell wieder hervor, weshalb Zane schnell handeln musste. So fest er konnte presste er die Wundauflagen auf die beiden Schnitte aber.. da war noch ein dritter. Und er hatte doch keine drei Hände, wie sollte er an allen drei Schnitten Druck aufbauen? Zerknirscht biss er die Zähne zusammen.. als er plötzlich fühlte wie Levi nach ihm fasste und ihn mit müden Augen ansah.
Waren das etwa… Tränen in seinen Augen? Okay… also wenn er nicht bereits jeglichen Grad an Überforderung überschritten hätte, wäre es spätestens jetzt der Fall. Denn dieser Anblick… tat ihm schrecklich im Herzen weh. Er schluckte schwer da.. er einen Kloß im Hals bekam. Dieser ängstliche Blick.. das… das machte ihn echt fertig, weshalb er mit zittriger Stimme sagte
„heey… du musst wach bleiben und durchhalten okay..? wenn du jetzt einschläfst, dann bekommst du nie wieder Schokolade von mir, hast du gehört? Also wag es bloß nicht einzuschlafen!“
war Zanes etwas unbeholfene Art und Weise Levi nun gut zuzureden. Er konnte Torus Anwesenheit wirklich kaum ertragen aber.. sollte sein Stolz ihn nun wirklich davon abhalten Levis Leben zu retten? Weshalb er erneut fest die Zähne zusammen biss und dann knirschend hervor presste.
„na los…. drück auf die dritte Wunde und wickel verdammt noch mal irgendwas darum, damit wir ihn bewegen können! ich weiß schon wo ich ihn hinbringe…..“
auch wenn er es erneut nicht zugeben würde aber Torus Vorschlag ihn in eine Kolonie zu bringen die gut ausgestattet war, war tatsächlich sehr vernünftig. Und Zane wusste.. wo das der Fall war. er musste ihn ins Cottage bringen. Aber zuvor mussten sie mal die Blutung stoppen, sonst wäre sofort alles verloren.

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#110

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 06.12.2020 01:14
von Kaidan Reynolds | 31 Beiträge

Toru presste die Lippen zusammen, als Zane ihn so anfuhr. Er wusste, er hatte das verdient. Doch niemals wollte er Levi verletzen, ganz im Gegenteil. Er war doch hier, um ihn zu retten und in eine bessere Zukunft zu führen. Aber das war nun keine Option mehr. Er hatte es so richtig vergeigt. Levi würde ihn nun auf jeden Fall hassen, sofern er überlebte. Falls er starb, würde es für Toru keinen Grund mehr geben, weiterzuleben, mit dieser Schuld würde er niemals klarkommen. Auch Zane zu töten war keine Option mehr, denn sein Schicksal war nun mit Levis verknüpft. Toru konnte also auch nicht zurück zu Vidar. Für sein Versagen würde man ihn vermutlich schrecklich bestrafen. Andererseits könnte er Mäuschen spielen, denn man würde einen anderen Schlächter zu Zane schicken. Vielleicht könnte er ihn und Levi dann warnen. Toru schüttelte den Kopf, so weit wollte er gerade gar nicht denken, sein Fokus sollte absolut auf Levi liegen und nicht auf seinem eigenen Schicksal. Er war froh, dass Zane seinen Rat annahm, auch wenn er es natürlich nicht so aussehen ließ.
Vorsichtig kam er etwas näher, damit er im Zweifel Hilfestellung geben konnte. Aber fürs Erste machte der Ire alles richtig. Toru sah ebenfalls die Tränen in Levis Augenwinkeln und musste seine eigenen zurückhalten. Was hatte er nur getan? Was in aller Welt hatte ihn dazu getrieben, so eine verzwickte Situation entstehen zu lassen? Das sah ihm gar nicht ähnlich. Aber er war nicht mehr der alte Toru. Und Levi zahlte jetzt den Preis für diesen Wandel.
Letztlich ließ Zane doch zu, dass er half, und Toru ließ sich nicht zweimal bitten. Fachmännisch kümmerte er sich um die Wunden und stabilisierte Levi so weit, dass er einem Transport hoffentlich standhalten würde. Dabei flüsterte er ihm ein »Es tut mir so so leid zu«, aber es war so leise, dass es Levi womöglich nicht einmal mitbekam. Aber da Toru damit rechnete, jeden Moment aus dem Haus geworfen zu werden, musste er es jetzt einfach loswerden. Und später ... würde er Zane vielleicht heimlich folgen, damit er die Siedlung beobachten und sichergehen konnte, dass Levi in guten Händen war.
»Kann losgehen«, sagte er knapp und machte sich bereit, Levi anzuheben. Zane würde die Richtung vorgeben müssen.

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#111

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 06.12.2020 02:11
von Levi Rosenthal | 319 Beiträge

Levi hatte unter allen Umstände versuchen wollen Zane zu beschützen und gleichzeitig hatte er niemals damit wirklich gerechnet das Toru zustechen würde. Es andeuten okay und vielleicht vor Wut schreien und um sich schlagen, aber jemanden wirklich zu töten? Nein so war Toru nicht. Aber Levi hatte sich geirrt und die Wut und die Brutalität mit der Toru auf ihn eingestochen hatte, auch wenn sie ihm nicht galt, war beängstigen. Dreimal traf ihn das Messer in die Brust bevor er zu Boden ging. Zane war direkt bei ihm und hatte ganz offensichtlich den wenig später den Verbands Koffer geholt und versuchte ihm zu helfen. Er musste doch völlig überfordert sein, der Arme. Tausend solcher Gedanken schossen ihm durch den Kopf während er an die Decke starrte. Levi konnte nun auch deutlich Torus Stimme wahrnehmen. Er war immer noch hier? Tat es ihm Leid? Levi drehte den Kopf um beide anzusehen und versuchte etwas zu sagen und auch wenn sich seine Lippen bewegten, kam kein Wort heraus. Nun griff er nach Zanes Ärmel und dieser war bereits damit beschäftigt seine Blutungen zu stoppen. Zumindest versuchte er alles was in seiner Macht lag. Wegen des Spruchs mit der Schokolade musste Levi ganz sachte schmunzeln und schluckte dann. Er wusste das er nicht einschlafen durfte und bei Gott er versuchte es ja, aber er war so müde und seine Augenlider waren so schwer. Levi zitterte leicht als Toru und Zane ihn versorgten und er konnte nicht mal sagen ob ihm kalt war oder es die Schmerzen waren, die ihn dazu brachten.

Der Druck der bei der Versorgung auf seiner Brust entstand, stoppte die Blutung und er verzog das Gesicht, weil es sehr schmerzte. Erinnerungen zogen an Levi vorbei so als wollte ihm sein Leben noch mal alles zeigen was er erlebt hatte bevor er sterben musste. Die Tränen die er vorhin vergossen hatte und die lautlos aus seinen Augenwinkeln gelaufen waren, brannten auf seiner Haut. Das leise flüstern von Toru nahm er war. Er hasste ihn nicht und das würde er auch nicht tun, denn Levi wusste das Toru das hier nicht wollte, aber das änderte nichts daran das der Asiate bei Zane wohl anders reagiert hätte. Da wäre Toru wohl nicht so hilfsbereit gewesen oder? Levi hatte das Gefühl ihn nicht mehr einschätzen zu können. Nachdem der Verband fachgerecht und stabil angelegt worden war, atmete Levi ruhiger aber noch lange nicht war er über dem Berg. Eine Operation musste folgen, allein schon um innere Verletzungen ausschließen zu können. Es war wirklich Glück im Unglück das Toru eine medizinische Ausbildung hatte und im Krieg bereits mehr Verletzungen und Schusswunden versorgt hatte wie manch anderer in seinem ganzen Leben. Levi sah beide an und sein Blick blieb dann auf Zane haften. Was würde passieren wenn er nun starb? Dann würde er ein Beißer werden, nein Zane würde dies nicht zulassen. Toru hob Levis Beine an, während Zane seinen Oberköper vorsichtig anhob um ihn zum Auto zu tragen, doch da schrie Levi aufm denn das tat verdammt weh! 7

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#112

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 06.12.2020 02:35
von Zane Silberman | 250 Beiträge

Selbst in diesem Augenblick…. dachte Levi noch darüber nach, wie schlimm das alles hier gerade für Zane sein musste?? Er war so ein verdammter Ahmaq!! Er sollte sich auf sich selbst konzentrieren und seine Heilung und nicht auf Zanes Befinden. Hatte er ihn so sehr mit seinem Egoismus gedrillt? Oder traute er ihm nun einfach nicht zu, dass er fähig dazu war ihn zu retten? Es war verständlich.. denn Zane wusste das selbst nicht. Aber er würde tun was in seiner Macht stand, damit Levi das hier überlebte. Irgendwie. Selbst wenn das hieß, dass er sich kurzzeitig mit dem Verursacher des ganzen Schlamassels verbünden musste.
Das Schlimmste an der Sache war… vermutlich würde Levi Toru selbst nach dieser Angelegenheit nicht hassen, weil er sich so sehr von seinem schlechten Gewissen beherrschen ließ. Aber er brauchte keine Sorge haben, Zane hasste den Asiaten schon genug für sie beide. Und er hatte wirklich selten eine richtig stark ausgeprägte Abneigung gegen Menschen. Normalerweise kam er mit allen und jeden zurecht. Aber es hatte auch noch nie jemand versucht ihn so dreist zu töten. Kein Wunder, dass sie kein besten Freunde werden würden. 
Mussten sie nun aber auch nicht.. doch leider zeigte die Situation wieder all zu gut, dass man leider manchmal auch Bündnisse mit seinen Feinden eingehen musste, wenn man ein Ziel erreichen wollte. Und dieses Ziel war es nun Levi lange genug am Leben zu halten, damit sie ihn ins Cottage bringen konnten. Wo man ihm hoffentlich richtig helfen konnte. Wo hatte Levi das verdammte Funkgerät verstaut?? wüsste er wo es ist, könnte er Aaron anfunken, damit er dort alles für ihre Ankunft vorbereitete, doch es war nun keine Zeit es zu suchen. Also musste er es auf gut Glück versuchen.

Toru nannte das hier eine…. verzwickte Situation? Das war eine verdammte Katastrophe!!! Ein Atomgau! und sehr viel mehr als nur ein kleines Problemchen. Denn sein Sinneswandel kam etwas zu spät, nun war der Schaden bereits angerichtet und Zane würde ihm das hier niemals verzeihen. Sollte Levi sterben dann… wusste er wirklich nicht, was er ihm antun würde. Die Eier ihn zu töten hatte er wohl nicht.. aber vielleicht würde er ihn echt in den Keller sperren und ihn anleinen wie einen bissigen Köter!
Zane hatte echt selten solche Gedanken… eigentlich nie. Er war doch wirklich friedfertig. Er wusste auch nicht weshalb Toru ihn gerade so sehr triggerte. Ja gut, er hatte Levi abgestochen und wollte auch ihn töten aber dennoch. Diese unbändige Wut die er gerade fühlte, konnte er einfach nicht in Worte fassen oder verarbeiten. Aber sie half ihm auch dabei weiter zu machen und nun keine Schwäche zu zeigen.
Wenigstens war Toru nun zu irgendetwas gut, indem er ihm einen Verband anlegte, der hoffentlich die Fahrt überstehen würde. So war wenigstens der Blutverlust etwas verlangsamt.
Als Zane jedoch hörte…. wie Toru Levi dieses geheuchelte ‚es tut mir Leid‘ zu flüsterte… brannte ihm endgültig eine Sicherung durch. er packte Toru geistesabwesend am Kragen und verpasste ihm einen festen Schlag mit der Faust ins Gesicht!
„Halt deinen verlogenen Mund, verfickt noch mal!!!“
Er sollte so etwas nicht zu Levi sagen… er hatte seine Vergebung nun nicht verdient, sondern sollte einfach nur zur Hölle fahren!!!
Okay… jetzt ging es wieder einigermaßen, das hatte irgendwie gut getan. und er konnte Torus Hilfe wieder besser zulassen, dessen Wangenknochen nun hoffentlich ein bisschen anschwellen würde.
Erst danach konnte er zulassen, dass Toru Levis Beine nahm, während er vorsichtig den Oberkörper hoch hob, damit sie ihn wie ein Müllersäckchen tragen konnten. Allerdings.. schien das keine gute Idee gewesen zu sein, denn Levi schrie schmerzerfüllt auf. Weshalb Zane sofort inne hielt und ihn wieder vorsichtig ablegte.
„verdammt…“
sie mussten ihn irgendwie stabilisieren oder? ihn so zu tragen klappte offenbar nicht… Zane überlegte fieberhaft was sie tun konnten und raufte sich die Haare. da fiel es ihm ein. Sie hatten noch ein paar Bretter im Keller verstaut, von dem Zaun, den sie gebaut hatten. Einige hatten sie noch nicht zurecht geschnitten, weshalb sie ihn darauf hieven konnten. Wie auf eine provisorische Trage.
„ich hole etwas womit wir ihn tragen können. in dem Koffer sind auch Schmerzmittel. versuch sie ihm irgendwie zu geben und……wehe du krümmst ihm auch nur ein Haar!“
Er hatte keine andere Wahl außer Levi nun kurz mit Toru alleine zu lassen. er musste dieses Brett holen. Weshalb er so schnell wie er nur konnte nach unten in den Keller flitzte, um es zu holen. Es dauerte ein paar Minuten, bis Zane etwas außer Atem wieder zurück war, da er sich so beeilt hatte.
„Hilf mir ihn da drauf zu legen…“
Wies er Toru strikt an, damit sie ihn vorsichtig auf dem Brett ablegen konnten. so würde es hoffentlich etwas weniger weh tun…
„Ich bring dich jetzt zu unserer befreundeten Kolonie Levi… denk dran, du bist mein verdammter badass Rambo und Rambos machen nicht einfach schlapp, klar?!“
‚Drohte‘ er ihm schon wieder so ein bisschen. Das er ‚mein‘ gesagt hatte, war ihm in diesem Moment gar nicht aufgefallen. Er erwähnte den Namen des Cottage vor Toru nicht, dieser sollte nicht wissen von welcher Kolonie er redete, sonst würde er dort womöglich auch sein Unwesen treiben.
Sie brachten ihn gemeinsam auf dem Brett in die Garage, zu zweit war er nur halb so schwer. Und anschließend verfrachteten sie ihn auf den Rücksitz des Bentleys. Was wohl erneut mit Schmerzen verbunden war aber…. das musste Levi nun einfach aushalten. Hoffentlich waren Torus Verbände qualitativ hochwertig und er würde ihm nicht das teure Leder anbluten! aber tatsächlich.. dachte Zane im Moment nicht mal daran. Denn auch seine Hände waren blutbesudelt, genau wie sein geöffnetes Hemd und sein Oberkörper, da er Levi gehalten hatte. aber was spielte das gerade für eine Rolle. Nachdem Toru und er ihn abgelegt hatten setzte sich Zane auf den Fahrersitz und blickte rüber zu Toru. Egal wie sehr es ihm nun auch widerstrebte…. aber er konnte ihn nun nicht einfach hier lassen. Nicht hier bei Liam. Wer weiß was er diesem antun würde. Er musste ihn von hier weg locken. Und welcher Lockvogel wäre nun besser geeignet als Levi. Weshalb er missmutig knurrte
„na los, steig schon ein, ehe ich es mir anders überlege…..“

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#113

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 06.12.2020 12:52
von Kaidan Reynolds | 31 Beiträge

Toru sah die Faust nicht kommen, da er die Wunden versorgte. Doch als sie ihn traf, sah er für einen Moment Sterne. Schmerz schoss durch Kiefer und Nase, womöglich war Letztere auch gebrochen. Sein erster Impuls war, Zane zu zeigen, wer hier die Oberhand hatte. Nur weil Toru sich gerade zurückhielt, bedeutete es nicht, dass er sich alles gefallen ließ. Er konnte Levi auch alleine retten, dazu brauchte er Zane nicht. Irgendwie würde er schon herausfinden, wo diese Siedlung lag, im Zweifel aus dem Iren, bevor er sein Lebenslicht auspustete. Aber ... das Einzige, was ihn von dieser Tat abbrachte, war Levi. Jede Sekunde zählte, Zane hatte durch seinen idiotischen Angriff schon genug verplempert. Weswegen Toru seine Hände wieder zur Wunde führte und seine Arbeit beendete. Dabei jedoch knurrte: »Reiß dich zusammen. Wir können uns später noch prügeln, jetzt zählt allein Levi.« Es hieß doch nicht umsonst, dass der Klügere nachgab, oder? xD
Levi an Beinen und Oberkörper zu tragen, war nicht optimal. Jede unnötige Bewegung sorgte dafür, dass die inneren und äußeren Wunden aufrissen und schlimmer wurden. Doch es gab hier auf den ersten Blick nichts, was sie als Trage umfunktionieren konnten, also musste es wohl so gehen. Toru hoffte nur, dass der Weg nicht zu weit war.
Levis Schrei brachte sein Herz zum Klirren, aber er schottete sich weitestgehend ab. Er war zum einen im Sanitätermodus, zum anderen hatte er nur so den Schmerz der Folter ertragen, ohne wahnsinnig zu werden. Na ja ... nicht komplett zumindest, denn ein 'bisschen' Wahnsinn hatte sich ja schon eingeschlichen.
Gerade wollte er fragen, ob es hier wirklich nichts gab, was sie nutzen konnten, doch Zane hatte wohl schon einen Einfall und ließ ihn mit Levi alleine.
Toru ging schnellen Schrittes zum Koffer und durchforstete ihn. Es gab Tabletten, aber es war ungewiss, ob Blut nicht auch die Speiseröhre verstopfte oder überhaupt, welche inneren Verletzungen verhindern könnten, dass diese an ihr Ziel kamen. Glücklicherweise entdeckte Toru auch eine Spritze und Kanülen mit Schmerzmittel. Danach griff er und kniete sich neben den Verletzten. »Levi, ich gebe dir jetzt eine Injektion, danach werden deine Schmerzen etwas besser.« Gesagt, getan. Dann blieb ihm nur, zu warten und Levis Hand zu halten. Dabei hatte er ein schreckliches Déjà-vu. Denn als Feldsanitäter hatte er schon einmal Levi so verarztet und danach an seinem Bett gewacht. Leise summte er das israelische Kinderlied, das Levi zumindest zu dieser Zeit so gemocht hatte, und dass er ihm auch damals vorgesungen hatte.
Ernterbrach sich jedoch sofort, als er Zane hörte, denn er wollte nicht noch einen Faustschlag riskieren. Gemeinsam verfrachteten sie ihn auf das Brett und dann zum Auto. Es war ein ziemlich schneller Flitzer, was Toru etwas beruhigte. Andererseits wusste er nicht, wie er diesem folgen sollte. Vielleicht durch die Reifenspuren.
Doch ... Zane lud ihn tatsächlich ein, mitzufahren. Auch wenn Toru wohl mit allem rechnen musste, auch damit, bei voller Fahrt rausgeschubst zu werden oder Ähnliches, stieg er ein. Jede Minute, die er noch an Levis Seite sein konnte, würde er nicht ausschlagen, egal, was dabei oder danach mit ihm selbst geschah.

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#114

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 06.12.2020 16:05
von Levi Rosenthal | 319 Beiträge

Levi war in dieser Hinsicht unverbesserlich. Er machte sich selbst jetzt nachdem er hier mit schweren Verletzungen lag, noch Sorgen darüber wie sich andere fühlten. Wie sich die fühlte die ihm wichtig waren. In diesem Augenblick dachte er nicht darüber nach das Toru ihn nieder gestochen hatte, sondern versuchte Toru und Zane anzusehen. Es war als würde er einfach nur ein Zuschauer bei diesem Szenario sein und als würde es grade nicht um ihn gehen. Levi konnte seinen Herzschlag deutlich hören, ebenso wie das rauschen seines Blutes. Er war müde und ihm wurde kalt doch er war kaum in der Lage ein Wort zu sprechen. Alles war so furchtbar anstrengend. Hinzu kamen die Schmerzen die nun deutlich zu spüren waren. Der kalte Boden hielt ihn zumindest wach, genauso wie die beiden Männer die sich um seine Wunden kümmerte. Levi hätte Zane verstanden, aber auch Toru wollte er verstehen. Woher kam diese blinde, unkontrollierte Wut? Woher wusste er wo sie wohnten und von Zane das er sich mit einer anderen amüsiert hatte? So viele Fragen auf deren Antwort er noch warten musste, denn er hoffte das er überlebte. Während Zane und Toru den Verband anlegten bekam Levi plötzlich Angst und gegen dieses einnehmende Gefühl konnte er nichts tun. Dabei war er im Krieg schon das ein oder andere Mal verletzt worden aber das hier...fühlte sich an als wäre es nun vorbei. Als würde er sterben müssen und das wollte er nicht. Nicht jetzt und hier. Verzweifelt griff er nach Zanes Arm und dieser versuchte ihn zu beruhigen. Er sah wieder zur Decke und versuchte sich auf Schokolade zu konzentrieren, bis Toru ihm etwas zuflüsterte. Er konnte es nur leise verstehen, so als wär es eigentlich nicht für ihn bestimmt und jemand würde aus der Ferne rufen. Es tat ihm leid?..

Das Zane auf Toru losging und ihn schlug, das bekam Levi nicht wirklich mit. Er hörte nur ein unruhiges Geräusch und spürte danach gleich wieder Hände die ihn berührten als Toru den Verband befestigte. Zane war nie gewalttätig aber das er so reagierte hätte Levi sicher gezeigt wie wichtig er ihm war. Auch wenn er irgendwo zwischen dem hier und dem Jenseits schwebte, suchten seine Augen nach dem Iren. Er hörte Toru und anscheinend half dieser ihm, er spürte wie dieser seine Hand nahm und musste ebenso an die Situation im Kriegslager denken. Toru hatte sich stets um ihn gekümmert und so hatten sie sich auch kennen und lieben gelernt. Kurz drückte er Torus Hand. Manchmal hatte Levi absichtlich getan als habe er etwas oder einen Grund erfunden um ihm nah sein zu können. Sie waren so glücklich gewesen und doch hatte er jetzt und hier auf ihn eingestochen. Levi wusste ja das er Zane hatte treffen wollen aber auch das hätte ihn zutiefst verletzt. Toru gab ihm eine Spritze, die er kaum wahr nahm. Levis Brust hob sich und er atmete tief ein. Allerdings beruhigte er sich als Toru anfing das israelische Kinderlied zu singen da er ihm einst beigebracht hatte. Es hatte so einen beruhigenden Klang. Wenig später war da endlich wieder Zanes vertraute Stimmte und er spürte wie man ihn packte um und hoch hob. Ein furchtbarer Schmerz zog durch seine Brust und ließ ihn aufschreien. Levi schnaubte als man ihn wieder ablegte und war erleichtert als sie ihn auf einen festen Untergrund legten. Sie würden ihn ins Cottage bringen?" Bei Zanes Worten, die er nur halb verstand aber die ihm so viel bedeuteten in diesem Augenblick, hob er den Arm und legte ihm die zitternde Hand auf die Wange. Nur kurz, denn das alles kostete ihn so viel Kraft.

Es ruckelte leicht als man ihn zum Auto trug und dort auf die Rückbank legte was ihn erneut schmerzhaft schnauben ließ. Levi sah Zane an als dieser einstieg, doch nicht nur er tat es, auch Toru fuhr mit ihnen? Zu Zanes Glück hielt der Verband und er würde nicht das teure Leder vollbluten. Er hätte ihn das sicher sonst, sobald er gesund wäre wegwischen lassen! xD Ihm wurde so kalt das er anfing zu zittern. Woher kam nur diese Kälte?

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#115

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 06.12.2020 23:17
von Zane Silberman | 250 Beiträge

Oh hoffentlich war seine Nase gebrochen!! das wäre tatsächlich das erste Mal in seinem Leben, dass er einen Menschen tätlich verletzt hätte. Aber es könnte auch nicht schaden, wenn Toru danach eine leicht krumme Nase hätte, denn auch wenn er eine Mimose war, so war er in seinen Augen leider eine etwas zu gutaussehende Mimose. Zane hatte sonst ja echt keine Komplexe sondern ein sehr stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Aber gegen so eine Vorgeschichte anzukommen, noch dazu wenn sie so ein hübsches Gesicht hatte, war selbst für ihn schwierig. Allerdings hatte Toru sich mit seinen Aktionen nun hoffentlich endgültig ins Aus geschossen. Denn wäre er nicht so ausgetickt.. hätte Levi sich tatsächlich immer und immer wieder mit ihm im Wald getroffen… wer weiß was passiert wäre? und warum machte Zane sich eigentlich gerade Gedanken darüber? Spielte das nun wirklich irgendeine Rolle? Wer weiß, ob Levi diese Nacht überhaupt überstehen würde.. momentan standen seine Chancen nicht besonders gut, oder? er wusste es nicht, er war kein verdammter Arzt und auch kein Sanitäter wie Toru! oh er würde es ihm niemals gönnen, wenn es am Ende er war, der Levi das Leben gerettet hatte. andererseits war er überhaupt erst Schuld an dieser Verletzung, weshalb das ein etwaiges Rettungsprestige hoffentlich aufheben würde.
„du hast mir gar nichts zu sagen!“
woah.. Toru war SO heuchlerisch. Jetzt zählte also alleine Levi ja?? ihm war schon klar, dass er auf ihn eingestochen hatte und nicht Zane. Diese verfluchte Doppelmoral machte ihn wahnsinnig. Und er würde ihn gerne erneut schlagen. aber trotz allem… hatte er Recht. für Zane zählte nur Levi. was Toru antrieb war ihm vollkommen egal.
Allerdings hätte er wohl gekotzt, hätte er sehen können, wie Toru Levis Hand hielt, während er im Keller das Brett holte. Das war doch echt nicht auszuhalten, dachte der Asiate wirklich, Levi würde ihm jemals vergeben? das Problem war…. Zane war sich nicht zu 100% sicher, dass das nicht wirklich im Bereich des Möglichen lag. Für Zane wäre Toru gestorben.. aber für Levi? er war so verflucht gutherzig in solchen Angelegenheiten…
Was sich auch wieder daran zeigte, dass Levi seine Kraft zusammen nahm um Zane die Hand an die Wange zu legen. Ganz kurz nur schloss dieser dabei die Augen und musste ein bisschen mit sich kämpfen da… ihn das alles trotz seiner Abgebrühtheit einfach nicht so kalt ließ, wie es ihm eigentlich lieb wäre. Und genau deshalb löste er sich rasch wieder von ihm und bettete Levis Hand stattdessen wieder auf dem Untergrund
„du musst nun deine Kräfte sparen…“
flüsterte er ihm zu und spürte erneut, wie er einen Kloß im Hals hatte. doch für Gefühle oder Schwäche war nun keine Zeit. sie mussten los… und zwar schleunigst. Weshalb er ihn mit Toru ins Auto verfrachtete und wenig später auch schon losbretterte und zwar mit voller Geschwindigkeit.
Schweigend und mit verbissenem Blick fuhr Zane ein paar Kilometer und sie ließen die Villa hinter sich. Erst nachdem sie eine Weile gefahren waren…. fragte er Toru plötzlich recht kühl
„…..wird er überleben…?“
Damit musste er sich zwar eingestehen, dass er einfach keine Ahnung von alle dem hatte. aber das war nun egal. Toru hatte mehr Erfahrung.. weshalb.. er es einfach wissen musste. Denn diese Ungewissheit machte ihn schier verrückt und er blickte in den Rückspiegel wo er Levi teilweise sehen konnte. wie dieser zitterte… wie blass er im Mondenschein aussah obwohl seine Haut sonst doch so schön sonnengeküsst war. Rasch schüttelte er diesen Gedanken ab und konzentrierte sich wieder auf die Straße. Wo er jedoch nach einer weiteren Weile von der Hauptstraße abfuhr und etwas tiefer in den Wald hinein. Ehe er plötzlich stehen blieb und zu Toru sah.
„Hier ist Endstation für dich. Aussteigen“
sagte er kalt und unbarmherzig und zog erneut das Messer, um ihm auch mit bedrohlichen Gesten die Richtung zur Tür zu weisen.
Als würde er diesen Psycho mit ins Cottage nehmen. Den Rest des Weges schaffte er alleine. er wollte ihn nur weit genug weg von der Villa wissen! doch nun sollte er gefälligst aussteigen und sich für immer und ewig verpissen.

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#116

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 07.12.2020 12:36
von Kaidan Reynolds | 31 Beiträge

Es war immer nur Levi, der für Toru zählte. Er hatte es doch gar nicht sein sollen, der jetzt am Boden lag und um sein Leben kämpfte. Jetzt blieb Toru nur, alles zu unternehmen, was ihm möglich war, um diesen Fehler wiedergutzumachen und im Moment bedeutete es, die Zähne zusammenzubeißen, ihn zu verarzten und später ... aus der Ferne über ihn zu wachen. Mit Zane konnte er immer noch abrechnen, dieser sollte sich bloß nicht so sicher fühlen. Im Grunde war schließlich er schuld an dieser Misere. Wenn Toru es nicht schaffte, ihn umzubringen, würden es die anderen tun. Da wäre ein Stich ins Herz noch die nette Variante gewesen. Ivy und Kaidan mochten es deutlich brutaler, besonders wenn sie auf Rache aus waren.
Diese Phantasien halfen Toru, einen klaren Kopf zu bewahren und sich weiter auf Levi zu fokussieren, und den irren Iren mit seinem Gehabe auszublenden.

Schweigend fuhren sie in eine unbestimmte Richtung los, doch Toru versuchte, sich einige Merkmale auf der Strecke zu merken. Dass er nicht mit bis ans Ziel fahren würde, war ihm klar, umso wichtiger war es, nicht die Orientierung zu verlieren. Als Zane ihn ansprach, schwieg er für eine Sekunde. Er war es so gewohnt, nur Beleidigungen von diesem Mann zu hören, dass er die ernst gestellte Frage nicht sofort erkannte. Und leider konnte er ihm keine beruhigende Antwort geben. »Vielleicht. Es kommt drauf an, wie gut der Arzt und seine Ausrüstung ist. Gib einfach Gas, es zählt wirklich jede Sekunde.«

Doch Zane machte natürlich trotzdem den Stopp und warf Toru raus. Durch den Rückspiegel warf er einen letzten Blick auf Levi, dann stieg er aus. Ihm blieb kaum noch die Möglichkeit, die Tür zuzumachen, da brauste der Ire schon wieder los und Toru stand wenige Minuten später alleine in der Wildnis. Er hatte gewartet, bis der Wagen außer Sichtweite war und hoffte, ihn durch die Reifenspuren verfolgen zu können. Er musste sich einfach vergewissern, dass es Levi schaffte, und würde diese Siedlung finden und observieren. Erst dann konnte er entscheiden, was er als Nächstes tat.

@Levi Rosenthal @Zane Silberman




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#117

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 07.12.2020 18:01
von Levi Rosenthal | 319 Beiträge

Machte Zane sich grade wirklich darüber Sorgen Levi verlieren zu können? Das war ein gutes Zeichen oder? Hätte man Levi gefragt was passiert wäre, wenn er sich öfter mit Toru getroffen hätte und wie sehr das seine Gefühle für Zane beeinflusst hätte, würde er die Antwort wohl nicht kennen. Toru und ihn verband etwas sehr tiefes, eine gemeinsame Vergangenheit mit vielen Erinnerungen und Gefühlen die sicher nie ganz verschwunden waren, denn immerhin hatten sie sich nicht getrennt sondern er hatte Toru für tot gehalten. Das war ein enorme Unterschied und doch hatte Levi damit abschließen müssen und die Gefühle die er nun für Zane empfand waren deutlich und klar. Er hätte wirklich nicht sagen können wie es sich entwickelt hätte. Sie würden es nie erfahren denn nun war alles anders gekommen und Levi kämpfte um sein Leben auf der Rückbank des Bentleys. Das Zane ihn so verteidigt hatte das er sogar Toru schlug, das hatte er nicht mitbekommen und doch kreisten seine Gedanken um den Iren. Ihm war so kalt und doch beruhigten ihn die Stimmen im Auto auch wenn er nicht wirklich verstehen konnte was sie sagten, aber auch Levi frage sich ob er das überleben würde. Trotz seiner guten Kampfausbildug war er nun an den Punkt gekommen das ihn jemand nieder gestochen hatte ohne das er etwas dagegen unternehmen konnte. Es lag wohl daran das er niemals bei Toru damit gerechnet hätte und das er Zane hatte beschützen wollen. Um jeden Preis. Wie sagte Aaron noch? Man tat alles um die zu schützen sie man liebte. Egal ob Zane seine Gefühle erwiderte oder nicht, er hätte es sich nie verziehen wenn er zugelassen hätte, das Zane nun an seiner Stelle hier lag. Er wurde noch gebraucht, Liam brauchte ihn aber bei ihm? Gab es jemanden der ihn brauchte? Levi dachte dabei direkt an Aaron und wie traurig er sein würde wenn er starb..und was war mit Zane? Würde er auch traurig sein?

Levi blinzelte als der Wagen anhielt und öffnete dann die Augen. Seine Hand berührte die Rücklehne des Sitzes vor ihm und er sah wie Toru das Auto verließ. Waren sie schon da? Doch das wohl nicht denn nachdem Toru ausgestiegen war fuhr das Auto weiter und er erwiderte Zanes Blick im Rückspiegel. Wo wollte Toru hin? Levi zwang sich zu einem lächeln und dann musste er husten, wobei er sich vor Schmerz krümmte. Als er sich beruhigt hatte und schon die Mauer des Cottage in Sichtweite kam, verfärbte sich der Verband an einigen Stellen rot. Das Blut suchte sich einen Weg durch die Mullbinden. Levi seufzte leise. "Ist schon...gut Zane..." flüsterte er, denn der Ire hatte getan was er konnte und Levi würde nicht kampflos aufgeben. Er wollte nicht sterben. Aber wenn... dann hoffte er das Zane es beenden würde, bevor er zu einem dieser Beißer werden würde.

@Zane Silberman



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zuletzt bearbeitet 07.12.2020 18:17 | nach oben springen

#118

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 08.12.2020 00:26
von Zane Silberman | 250 Beiträge

Zane fühlte sich auch nicht besonders sicher, nun wo er gleich zwei Psychos am Hals hatte. Nicht wissend, dass ein ganzer Trupp darauf wartete zuzuschlagen. Darüber konnte und wollte er sich nun aber auch keine Gedanken machen. Denn dafür war nun keine Zeit. Das Adrenalin, das durch seinen Körper gepumpt wurde, ließ auch kaum vernünftige Gedanken zu. Es brachte ihn einfach nur dazu zu handeln, ohne weiter darüber nachzudenken.
Und Toru konnte ihm eines glauben, es fiel ihm verdammt schwer nun auch nur ein einziges, normales Wort mit ihm zu wechseln. Aber Toru war nun mal erfahrener was Stichwunden und generell Verletzungen betraf. Und offenbar schien ihm auf skurrile und gestörte Art und Weise tatsächlich noch etwas an Levi zu liegen. Weshalb er ihm in dieser einen Angelegenheit womöglich ehrlich antworten würde. Mehr wollte er auch gar nicht mit ihm sprechen, schließlich vergaß Zane nicht mal eben einfach so, dass er ihn gerade abstechen wollte. Er wollte bloß seine professionelle Einschätzung als Sanitäter hören.
„mh..“
murrte Zane nur bei dessen Antwort, die nicht sonderlich zufriedenstellend war. Denn in Wahrheit wusste Zane nicht, wie gut der Arzt des Cottage ausgestattet war. Ob es nur ein simpler Hausarzt war, oder ob er fähig dazu war komplexe Operationen durchzuführen. Und auch das nötige Equipment dazu hatte. Er konnte einfach nur hoffen, dass er ein richtiger Arzt war und nicht bloß ein Veterinärmediziner oder dergleichen.
Auch wenn Toru ihm unmissverständlich klar machte, dass jede Sekunde zählte…. so musste er dennoch einen kurzen Zwischenstopp einlegen, um ihn rauszuwerfen. Leider konnte er das nicht während der Fahrt tun, solche Skills besaß er eben nicht, sonst hätte er es sofort gemacht. Denn er ertrug es nicht noch eine weitere Sekunde länger mit diesem Irren in einem Auto zu sitzen. Aber glücklicherweise stieg Toru aus, ohne eine weitere Szene zu machen. Weitere Worte mussten wohl ebenso wenig gewechselt werden, die Fronten waren geklärt. Nachdem Toru ausgestiegen und er wieder losgebraust war… überlegte Zane tatsächlich für den Bruchteil einer Sekunde, ob er nicht nochmal wenden und Toru über den Haufen fahren sollte! dann wären sie dieses Problem ein für alle Mal los und er musste sich keine Gedanken mehr wegen einer etwaigen Rache machen. So groß war sein Bedürfnis jemanden zu töten…. tatsächlich nie zuvor gewesen aber Toru…. sorgte einfach dafür, dass sein Leben eine Wendung nahm, die ihm nicht gefiel. in mehrfacher Hinsicht… nur einmal umdrehen… und all diese Probleme wären wieder gelöst. Aber nein, leider war Zane nach wie vor kein Mörder. Und auch wenn Toru es in seinen Augen verdient hatte zu sterben, so konnte er es nicht. Stattdessen biss er die Zähne zusammen und drückte noch mal stärker auf die Tube, es war nicht mehr weit bis ins Cottage und Levi noch bei Bewusstsein. das war gut oder?

Zane ahnte ja nicht, über welche Dinge Levi sich in diesem Moment Gedanken machte. Ob Zane traurig sein würde wenn Levi starb…? Ja!! Natürlich wäre er traurig deswegen. Nur weil er sich über seine Gefühle für ihn noch nicht im Klaren war, hieß das doch nicht, dass er ihm gleichgültig war. Das war er schon lange nicht mehr.. wie sehr ihn Levis Tod wohl aus der Bahn werfen würde, das konnte er nicht sagen. aber Fakt war, es würde ihn alles andere als kalt lassen und wohl mehr mitnehmen, als ihm selbst bewusst war. Denn dieses Herzrasen, diese Panik, der Schweiß auf seiner Stirn.. das kam doch nicht alles nur von dem Adrenalin oder? Würde da ein Fremder auf seiner Rückbank liegen, würde sein Körper doch nicht solche Signale senden oder? er wusste es nicht. Er wusste nur das.. er Levi ins Cottage bringen musste. Und zwar sofort! Die Mauern waren so nahe, man konnte sie in der Ferne bereits sehen.
Zane richtete seinen Blick in den Rückspiegel, als Levi plötzlich hustete und… sagte, dass es okay war? was wollte er ihm damit sagen? dass er aufgegeben hatte?? Auch er konnte im Rückspiegel erkennen wie sein Verband sich blutig verfärbte und biss die Zähne zusammen.
„untersteh dich mir nun weg zu sterben Rosenthal! Ich verbiete es dir, hast du gehört?? Also reiß dich gefälligst zusammen und kämpfe! Wir sind gleich da, du musst nur noch ein paar Minuten durchhalten!!“
Zanes Worte wirkten nun vielleicht nicht sonderlich einfühlsam aber… das war die blanke Überforderung, die da aus ihm sprach. Denn er wusste nicht, was er tun sollte, wenn Levi nun die Augen schloss und…… nein. er weigerte sich das zu akzeptieren!! er musste die Zähne zusammen beißen und kämpfen! auch wenn ihm klar war, dass er nach Ankunft im Cottage nicht sofort wieder auf wundersame Weise genesen würde aber…. alles was danach geschah lag nicht mehr in seiner Hand. Dann musste er die Kontrolle abgeben, egal wie schwer ihm das auch fiel.
Wegen seines Blickes in den Rückspiegel war er jedoch so abgelenkt von der Straße, dass er die kleine Herde Beißer viel zu spät sah, die gerade die Straße kreuzte. Und reflexartig veriss er deshalb das Lenkrad
„Scheiße!!!“
fluchte er, als der Wagen von der Straße abkam und über eine Böschung hinab bretterte. Er hatte so ein Tempo drauf gehabt, dass der Wagen sich mehrmals überschlug, ehe er gegen einen Baum krachte und schlussendlich am Dach zum Liegen kam. Weder Zane noch Levi waren angeschnallt gewesen, weshalb dieser Unfall.. ihre Situation nun definitiv nicht verbesserte. Doch wie durch ein Wunder, waren sie beide noch am Leben. Auch wenn Zane ächzte und keuchte, da er durch die Windschutzscheibe geschleudert wurde und mit Schnitten und Prellungen übersäht war. Er hatte sich außerdem den Kopf angeschlagen und blutete… aber durch das Adrenalin fühlte er diesen Schmerz nun kaum.
„fuck…..“
fluchte er bloß und versuchte sich aufzurichten. Es gelang ihm halbwegs.. obwohl sich sein Schlüsselbein definitiv in einer Position befand, wo es nicht hingehörte. Und dennoch schaffte er es sich aufzuraffen und zum Auto zu wanken. Die Heckscheibe war ebenfalls zertrümmert und das Auto völlig zerbeult.. er musste Levi irgendwie dort raus ziehen… ob er noch bei Bewusstsein war? Zane… bezweifelte es. ob er noch am Leben war? er fasste nach seiner Hand und fühlte seinen Puls.. zumindest diesen konnte er noch spüren, also war nicht alle Hoffnung verloren oder? Irgendwie gelang es ihm, Levi aus dem Autowrack zu zerren
„Levi…..LEVI. komm schon… mach die Augen auf….“
keuchte er ihm entgegen und blickte verzweifelt auf ihn hinab. Es war nicht mehr weit bis ins Cottage… vielleicht noch 300 Meter? Vielleicht.. hatten die Wachen ja den Unfall beobachtet und würden ihnen zur Hilfe kommen? aber darauf konnte er sich nicht verlassen… er musste es schaffen ihn dort hin zu bringen. irgendwie… Weshalb er sich Levi so gut er konnte irgendwie halb auf den Rücken hievte um ihn so in Richtung Cottage zu zerren. Ohne Schuhe.. ohne Jacke… und selbst ziemlich ramponiert. Das einzige, das ihn gerade durchhalten ließ war die Sorge um seinen Schokotiger…

@Levi Rosenthal



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#119

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 08.12.2020 08:01
von Levi Rosenthal | 319 Beiträge

Eine feindlich gestimmte Gruppe war wirklich nichts was sie gebrauchen konnten, vor allem weil es nicht mal einen Grund gab wieso man sie angreifen wollte, zumindest keinen ersichtlichen für Levi. Aber die meisten gewaltbereiten Menschen brauchten den wohl auch nicht wirklich. Das es sich dabei um eine Mission handelte, das ahnte ja niemand. Zumindest konnte man nur hoffen das der Angriff erst stattfinden würde, wenn Levi wieder auf den Beinen war und er zusammen mit Zane dafür sorgen konnte ihr Zuhause zu beschützen. So fern er überleben würde. Grade sah alles weniger gut aus so wie er da so auf der Rückbank lag und vor Kälte zitterte. Sein Leben zog mit vielen Erinnerung Flashs regelrecht an ihm vorbei während Toru und Zane miteinander redeten und dieser schließlich ausstieg. Waren sie schon in der Nähe des Cottage? Aaron würde diesmal gar nicht erfreut sein ihn zu sehen. Hoffentlich würde er nicht anfangen zu weinen. Warum machte dieser Gedanke ihn so traurig? Zane sah durch den Rückspiegel zu ihm und Levi wollte ihm nur sagen das er alles richtig gemacht hatte und es keinen Grund für eventuelle Ängste oder Vorwürfe gab, es war ok. Das Zane nicht umgekehrt war um Toru zu überfahren war richtig, denn er sollte sich nicht selbst verlieren in dem was er tat. Er war kein Mörder und das war in vielerlei Hinsicht gut! Als der Ire seine Worte hörte, bluffte er ihn an und Levi hätte fast schmunzeln müssen weil Zane so energisch war "Ich...würde es nicht ..wagen" sagte er leise und schnaufte vor Anstrengung. Wie konnte das alles nur so furchtbar ermüdend sein? Sie waren fast am Cottage und das gab ihm neue Hoffnung, gleich würde alles wieder gut werde.

Zumindest dachte er das bis der Wagen in eine kleine Beißer Herde raste und sie sich überschlugen. Levi spürte den Aufprall der ihn gegen den Vordersitz presste. Zum Glück hatte er gelegen und war so nur im Auto gegen die Sitze geknallt und hatte nicht das Auto so unsanft verlassen wie Zane. Das wäre dann wohl wirklich sein Tot gewesen. Aber auch so stöhnte er auf und spürte die Schmerzen die durch seinen Körper strömten. Er konnte sich kaum bewegen. Was war passiert? Eine Platzwunde zierte seine Schläfe und das er aus dem Auto gezerrt wurde begünstigte seine Situation ebenso wenig. Er lebte aber was passierte denn hier mit ihm? Als er den Kopf drehte sah er das völlig zerbeulte Auto. Hatten sie einen Unfall? Er schloss die Augen und öffnete sie erst wieder als Zane seinen Namen brüllte. Er war völlig am Ende und auch Zane schien verletzt zu sein. Levi wollte die Hand nach ihm ausstrecken, hätte so gern gefragt ob es ihm gut ging aber sein Körper gehorchte nicht. Zanes blaue Augen, die er so liebte waren das letzte was er sah, als er die Augen erneut schloss. Sein Puls war schwach aber tastbar als Zane ihn auf den Rücken hievte und dieser Richtung Cottage lief. Levi stöhnte schmerzerfüllt auf. Die Beißer waren ihnen dabei dicht auf den Fersen denn diese taumelten grade um das Autowrack herum direkt auf sie beide zu.

@Zane Silberman @Aaron Marquand



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#120

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 08.12.2020 13:59
von Aaron Marquand | 427 Beiträge

Gut möglich, dass Aaron sich derzeit in die Arbeit stürzte und überall half, wo er konnte. Die Beerdigung von Eric war noch nicht allzu lange her und sein Kopf war immer noch voller Gedankenchaos, das er nach und nach auseinander dröselte. Trotzdem war er ein Meister in Verdrängung und darin, sich selbst abzulenken. Wären Jesus und die Kids nicht, würde er wohl vollkommen am Rad drehen. Aber so bürdete er sich 'nur' etwas mehr Arbeit auf als sonst und hatte ein paar Kilo abgenommen, weil er fast kein Essen mehr anrührte. Was sich aber sicher irgendwann wieder geben würde.
Aaron schob heute also eine Doppelschicht am Tor, während Paul Zeit mit Haru verbrachte. Vielleicht auch mit Gracie, allerdings war sie schon älter und auch mal froh, alleine mit ihren Freunden um die Häuser zu ziehen.
Die kleine Beißerherde, die auf das Cottage zuhielt, beobachteten Aaron und sein Kumpane Leroy schon eine ganze Weile. Zunächst hatten sie gehofft, sie würde parallel zur Siedlung einfach ihrer Wege ziehen, aber scheinbar sahen die Mauern so appetitlich und vielversprechend aus, dass sie nach und nach in ihre Richtung wankten. Es kratzten immer mal ein paar Zombies an der Mauer, die sie auch mal etwas verspätet ausschalten konnten. Aber diese Anzahl hier konnten sie nicht ignorieren und mussten sofort etwas tun. Noch überlegten sie, ob es sicherer war, sie mit Geräuschen fortzulocken und tüftelten einen Plan aus, da ... entdeckte Aaron in der Ferne ein metallenes Blitzen, das sich rasend schnell näherte. Begleitet von dem unverwechselbaren Geräusch eines Autos, in dem ordentlich auf die Tube gedrückt wurde.
Dieses Gefährt hielt wie irre auf die Beißerherde zu, fuhr dabei sogar leichte Schlangenlinien. Es ging alles so schnell, dass Aaron bei dem folgenden Unfall lediglich erstarrt zuschauen konnte ... es sah echt spektakulär aus, war aber deswegen auch besonders fürchterlich. Jemand flog durch die Windschutzscheibe, Aaron hätte wetten können, dass dies tödlich endete, doch die Person stand tatsächlich wieder auf und taumelte auf das Wrack zu, wühlte darin ...

Ein Ruck ging durch Aarons Körper und er jagte die Holzleiter in einem Affentempo runter. Normalerweise brauchte er etwas wegen seiner Prothese, aber heute sprang er einfach das letzte Stück und winkte Leroy zu, er sollte sich gefälligst beeilen. Das Tor wurde bereits geöffnet, im Cottage ignorierte man solche Notfälle direkt vor der Haustür nicht. Aaron sammelte noch ein paar Leute ein, denn sie würden definitiv gegen die Beißer kämpfen müssen, und schickte jemanden, um auf der Krankenstation Bescheid zu sagen, dass gleich Verwundete gebracht würden.
Zu sechst machten sie sich schlussendlich im Spurt auf den Weg zum Wrack. Die Beißer hatten die Überlebenden bereits eingekesselt. Sie kamen gerade noch rechtzeitig. Für Aaron war unklar, ob sich hier noch jemand wirklich wehren konnte, also zählte jede Sekunde. Während sie eine Schneise durch die Herde, die glücklicherweise doch recht klein war, schlugen, erhaschte er einen Blick auf ... Zane und Levi? Und warum ... hatte Levi Verbände um den Körper, die vor Blut nur so troffen?
Fast hätte ihn diese kurze Musterung den Biss eines Zombies eingebracht, den er gerade noch so abwehren konnte. Er musste sich erst hierauf konzentrieren. Also blendete er alles Weitere aus und fokussierte sich nacheinander auf die Gegner, die in seinem Sichtfeld auftauchten. Bis irgendwann keine mehr da waren. Ein paar Nachzügler der Herde schlichen in genügend Entfernung herum, die konnten sie später noch erledigen. Aaron schickte zwei Leute zurück zum Cottage, damit sie eine Trage holten, denn zumindest Levi konnte wohl auf keinen Fall mehr laufen.
Und dann ... ließ Aaron sich außer Atem und blutbesudelt neben Zane und Levi nieder, und besah sich das Ausmaß der Verletzungen mit wachsendem Entsetzen. »Levi ...«, raunte er und verstand nun, warum Zane so schnell unterwegs gewesen war. Sein Blick wechselte zwischen den beiden, bis er selbst den Schock abschüttelte, denn einer musste jetzt den Kopf oben halten. Der Ire war durch den Unfall verletzt, wer wusste schon wie schwer. Aaron legte ihm eine Hand auf die Schulter und sah ihn durchdringend an. »Wir bringen euch ins Cottage, der Arzt weiß schon Bescheid.« Da wurde auch schon die provisorische Trage neben ihnen hingelegt und Levi sachte darauf gehievt. Aaron sah zu Zane. »Kannst du laufen?« Er begab sich an seine Seite, um ihn notfalls zu stützen, und dann ging es endlich hinter die sicheren Mauern.

@Levi Rosenthal @Zane Silberman


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