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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Winter ... Es ist wieder soweit. Wieder einmal müssen wir mit den Tücken des Winters kämpfen. Vorräte sollten weise verteilt werden. Wege sind vereist, also rutscht nicht aus! Ganze Häuser könnten zuschneien. Macht euch auf was gefasst!

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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

⛄ Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da und wartet auf das Go eines Admins ab, ehe ihr euch in die Registrierung begebt ⛄

#141

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 19.12.2020 21:58
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Ob Zane sich nun wirklich auf ihn einlassen könnte und wie sich das alles zwischen ihnen nun wirklich entwickeln würde, das musste die Zeit zeigen. Grade waren sie beide sehr emotional durch das was passiert war und beide waren froh das alles so gut ausgegangen war. Die Wunden würden verheilen und die Schmerzen vergehen und Levi hatte nicht vor nun aufzugeben und diese Nacht doch noch zu sterben. Der Arzt würde morgen direkt eine Bluttransfusion vorbereiten denn Zanes Blutgruppe war perfekt um sich mit all den anderen zu mischen. „Oh ich mache mich nicht über dich lustig. Entschuldige wenn es so rüber kam. Ich finde es sehr beeindruckend das du ihn wirklich geschlagen hast. Es ist nicht deine Art das zu tun“ und doch hatte der Ire Toru vermutlich die Nase gebrochen und das sicher nicht nur weil er abgefuckt war das Toru ihn töten wollte, sondern auch um Levi zu verteidigen. „Dabei ist es doch sonst meine Aufgabe dich zu retten Zane. Lass das also nicht zur Gewohnheit werden, ich nehme meinen Job sehr ernst“ meinte er schmunzelnd.

Natürlich war Levi schon klar das er nicht schon in zwei Tagen wieder das Cottage verlassen konnte, aber allein die Vorstellung Wochenlang außer Gefecht gesetzt zu sein, war furchtbar „Aber das geht nicht. Ihr braucht mich zuhause und ich kann nicht ewig hier rumliegen..“ Doch dann seufzte er denn grade spürte er auch wie anstrengend alles einfach noch war. „Ich habe echt Durst, ich brauche nun wirklich Wasser. Bitte. Ich verschlucke mich schon nicht“ Er war doch kein Baby und konnte jawohl einschätzen ob er schlucken konnte oder nicht. Babybrei? Dann würde er sich eben Wochenlang nur von Schokolade ernähren. Hoffentlich hatte Zane genug dabei. Levi erzählte Zane von seinen Sorgen und welche Befürchtungen er hatte. „Ja das hatte ich. Auch wenn es mir schwer fiel weil mich sein plötzliches Auftauchen völlig aus der Bahn geworfen hat. Ich fühle mich so schuldig ihm gegenüber …“ Levi ballte die Hände zu Fäusten und versuchte die aufkommenden Tränen zu verbergen „aber ich hatte mich schon lange so entschieden egal welche Konsequenzen das haben würde“ Und ob er mit Toru ein einfacheres Leben gehabt hätte? Vielleicht schon aber das war eben nicht ausschlaggebend. Er liebte Zane auch wenn er wusste was das bedeutete. Heute jedoch lernte er den Iren ganz neu kennen und den guten Kern den Levi schon die ganze Zeit in ihm sah, kam nun deutlich zum Vorschein.

Der Scherz mit dem Kreuz sollte eher etwas schwarzer Humor sein, aber bei Zaines Worten und wie er diese rüberbrachte, musste Levi lächeln. Es berührte ihn. „Einen Davidstern hm?“ Das war ein wirklich liebevolle Idee aber zum Glück brauchten sie ihn nicht. Er grinste bei Zanes Einwand das er diesen sehr hässlich schnitzen würde. Da fiel Levi etwas sehr wichtiges ein und hastig griff er an seinen Hals „Meine Kette!“ Bei der OP musste man ihm diese wohl abgenommen haben oder hatte er sie etwa verloren. Bei dem Unfall? Das wäre furchtbar! Was er nicht wusste, das eine der Schwestern Zane die Kette anvertraut hatte. Doch bei den nächsten Worte des Iren sah er irritiert auf „Schlampen was?“ Dafür hätte der Ire erneut einen Schlag verdient, aber grade war er zu schwach um dies zu tun. Er würde sich diesen für ein anderes mal aufheben „du kannst so ein verdammter Proll sein“ Levi verdrehte die Augen „wärst du so nett und würdest dich bitte selbst schlagen?“ meinte er mit einem leichten grinsen.

Wollte Zane wirklich etwas über seine frühere Beziehung wissen? Nun vielleicht half es ja ihn besser zu verstehen. „Ja das war er, Toru war einer der sanftmütigsten Menschen die ich kannte. Er war immer nur darauf bedacht anderen zu helfen. Ich denke seine Entführung und die Apokalypse und das was auch immer er dort erlebt hat, haben ihn verändert. So wie uns alle.“ Er sah Zane an „Ich will ihn nicht in Schutz nehmen aber es ist eben schwierig, verstehst du?..“ Levi wusste nicht ob Zane sich in ihn hinein versetzten konnte und er würde es auch nicht verlangen können. Er hoffte nur, das er ihm genug vertraute damit er wusste das Levi das richtige tun würde. Nun aber wollte er nicht weiter über Toru reden oder seine Vergangenheit, sondern lieber das hier und jetzt genießen. Er hoffte das Zane sich zu ihm legen würde. Levi brauchte diese Nähe grade mehr als er zugeben konnte. Nach kurzem zögern lächelte er als Zane sich zu ihm legte. Die Decke warf er über den Iren und sah ihn an. „Gar nicht so ungemütlich hm?..“ Levi schnaubte amüsiert „Nun wenn du nicht grade erwartest das ich mich groß bewege…“ dann war fummeln vielleicht auch drin xD Als Zane meinte das er ihn nicht bestechen müsse um ihn bei sich zu haben, lächelte Levi und sah ihm in die schönen, blauen Augen. So emotional nah waren sie sich nie zuvor gewesen und sein Herz schlug angenehm gegen seine Brust. Levi legte sich dicht an ihn und seinen Kopf auf Zaines Schultern. Diesen Geruch und die Wärme seines Körpers hatte er so sehr vermisst. Die Hand legte er auf Zanes Brust.

@Zane Silberman



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zuletzt bearbeitet 19.12.2020 21:58 | nach oben springen

#142

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 22.12.2020 20:42
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Na schön.. Levi hatte sich also nicht lustig über ihn gemacht, ja? Gut. Etwas murrig nickte er
„das ist das Mindeste was er verdient hatte…und es hat sich gut angefühlt..“
Für den Hauch eines Augenblicks zumindest hatte es ihm ein wenig Genugtuung gegeben. Viel Zeit es auszukosten hatte er schließlich nicht gehabt. Immerhin mussten sie danach zusammen arbeiten und Levi retten. Aber diese wenigen Sekunden… waren wirklich erfüllend gewesen.
„tja, das alles ist ja auch nur passiert eben weil du mich gerettet hast. Aber glaub mir.. ich hab nicht vor das zur Gewohnheit werden zu lassen. Dieses Heldending ist echt nicht so mein Fall.. dir würden Strumpfhosen und ein Cape viel besser stehen“
Weshalb er ihm diese Rolle gerne überließ. Zane fand Superhelden immer schon ziemlich stupide, sie opferten ständig so leichtsinnig ihr Leben nur für Ehre oder wegen Selbstlosigkeit.. genau wie Levi es fast für ihn getan hatte. Und das war doch dumm oder? niemand sollte sein Leben einfach so wegwerfen.. für einen anderen.

„hm.. ich hab dir doch schon mal gesagt, Liam und ich kamen auch klar, noch bevor du in unser Leben getreten bist. Aber… ja.. ich gestehe, dass vielleicht etwas fehlen wird, wenn du nicht dort bist. Allerdings… brauchen wir dich bei vollen Kräften. Deshalb kommt es gar nicht in Frage, dass du das Cottage frühzeitig verlässt“
Zane könnte ihn schon bis zu einem gewissen Grad pflegen, doch wenn Komplikationen auftraten wäre er wieder aufgeschmissen und müsste ihn erst Recht wieder hier her bringen. Weshalb es besser war, dass Levi blieb, bis er vollständig genesen war.
Als Levi ihn förmlich anbettelte ihm Wasser zu geben seufzte Zane und nickte anschließend
„na schön, meinetwegen“
er erhob sich und brachte ihm ein Glas Wasser, welches er ihm anschließend reichte
„aber schön langsam trinken“
Man.. Zane kannte diese fürsorgliche Art an sich selbst gar nicht. Er erinnerte sich nur dunkel daran, wie Liam ihn gepflegt hatte, wenn er krank gewesen war.. vielleicht übertrug er seine Erinnerungen nun einfach auf Levi. weil er selbst nie an jemandes Bett gesessen und ihm feuchte Lappen auf die Stirn gelegt hatte. Doch gerade, da dachte er wirklich daran, wie Liam sich früher bei ihm verhalten hätte.
„mh.. das Leben ist manchmal scheiße und furchtbar ungerecht Levi. Was Toru passiert ist, war nicht deine Schuld. Also lass dir nicht von ihm einreden es wäre so. Schlimme Dinge passieren einfach.. und niemand trägt Schuld daran.“
Zane war echt abgefuckt gewesen von Torus Psychospielchen, wie er versucht hatte Levi ein schlechtes Gewissen einzureden und damit auch noch Erfolg gehabt hatte. Nein! Levi durfte das nicht zulassen, denn er konnte nichts dafür. Und auch nicht dafür, dass seine Gefühle sich geändert hatten. Was wäre das denn für eine Beziehung, wenn er nur aus Verpflichtungsgefühl wieder mit ihm zusammen wäre? Es wäre eine Lüge. Und am Ende wäre wohl keiner der beiden wirklich glücklich, da Levi eine Lüge leben und spielen musste und Toru irgendwann wohl merken würde, dass das alles nicht echt war. es sei denn.. es hätte sich wieder etwas Ehrliches zwischen ihnen entwickelt. Aber ob das noch möglich gewesen wäre, so wie Toru im Moment drauf war? vielleicht hätte Levis Liebe ihn besänftigt. Doch auch sie hätte das Monster in seinem Inneren nur für einen gewissen Zeitpunkt einsperren können. Irgendwann wäre es hervor gekommen, wenn auch aus anderen Gründen.

„keine Panik.. ich hab sie..“
sagte er, als Levi so hektisch nach seiner Kette griff. Natürlich hatte Zane sie für ihn aufbewahrt und beugte sich nun zu ihm, um sie ihm erneut vorsichtig um den Hals zu legen.

Zane lachte laut auf wegen Levis Worten und dass er sich selbst schlagen sollte. er wusste doch, dass Zane gerne mal mit Absicht ein bisschen übertrieb, um Levi zu triezen. Aber ja.. er konnte schon manchmal auch ein bisschen prollig sein. Jedoch eher spaßhalber, meist zeigte er ja einen anderen Charakter
„nun bereust du es nicht mit Toru gegangen zu sein was?“
sagte er lachend. auch wenn er nicht sicher war, ob es für so einen Witz zu früh war. Aber Zanes Brachialhumor kannte eben keine Grenzen.

„hm.. ich weiß nicht was ihm widerfahren ist oder was ihn dazu gebracht hat sich so zu verändern. Aber was ich weiß ist, dass er gefährlich ist. Und nicht aufhören wird, bis du entweder zurück zu ihm kehrst oder ich tot bin. Also egal wie gutherzig er früher war… jetzt ist er es nicht mehr Levi. Und das muss dir klar werden. Ich kann.. nicht wirklich nachvollziehen was in dir vorgeht, ich hatte nie eine Beziehung wie ihr sie geführt habt.. aber was ich weiß ist, dass du deine Augen durch deine alten Gefühle und dein schlechtes Gewissen nicht vor der Wahrheit verschließen darfst. Aber vor allem… darfst du nicht mehr zögern, ganz egal was er dir an den Kopf wirft. Denn das nächste Mal steckt das Messer vielleicht in deiner oder meiner Kehle.“
Machte Zane ihm klar, da er wirklich Sorge hatte, dass Levi fähig dazu war, zu tun was nötig war, um Toru zu stoppen. Er würde ja gerne sagen, dass er ihn verstand aber…. das war ihm eben nur in der Theorie möglich. in der Theorie verstand er ihn schon ja.. aber in der Praxis wusste er einfach nicht, wie es sich anfühlte für jemanden jemals so tiefe Gefühle gehegt zu haben. Und was das bedeutete.

Schlussendlich legte er sich zu Levi ins Bett und drehte den Kopf zur Seite, um ihn anzusehen.
„mhhh ja, gibt Schlimmeres“
sagte er schmunzelnd und merkte, wie ihn langsam die Müdigkeit überkam, kaum das das Adrenalin und die Sorgen abflauten. Vielleicht sogar so sehr, dass er nicht mehr fähig war zu fummeln, verdammt.
Stattdessen blickte er Levi seitlich einfach nur an und flüsterte
„ich bin… froh dass du nicht gegangen bist….“ 
Vielleicht hätte er ihn vor wenigen Tagen wirklich noch direkt in Torus Arme geschubst wegen seiner unbeholfenen und sturen Art. Aber gerade im Moment da.. konnte er aussprechen was wirklich in ihm vorging. Nämlich, dass er es echt ätzend gefunden hätte, wäre Levi mit Toru abgehauen. Selbst wenn das nicht zwangsläufig hieß, dass Zane Levis Erwartungen erfüllen konnte. Aber dennoch war er froh… dass er sich entschieden hatte zu bleiben. Und es hoffentlich nicht bald bereuen würde.

@Levi Rosenthal



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#143

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 22.12.2020 21:41
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Levi würde sich nie lustig über Zane machen, das war gar nicht seine Art und wenn er ihm etwas sagen wollte, würde er das direkt machen denn dabei war er genauso wenig emphatisch wie der Ire. Er sagte stets was er dachte ohne es schön reden zu wollen. Levi sah Zane an „Ich finde es viel Stärker von dir das du es nicht getan hast, denn so viel Selbstbeherrschung haben die wenigsten und ja, er hat es verdient“ Er schmunzelte und seufzte dann denn alles was in den letzten Stunden passiert war, wirkte so surreal. Er hob die Augenbraue und sah den Iren an „Ich will nicht der Held sein Zane. Aber ich dachte wir passen aufeinander auf. Du auf mich und ich auf dich..naja und wir auf Liam..“ Er grinste ihn an „Es geht nicht darum der Held in dieser Geschichte zu sein oder dich retten zu müssen, ich habe es getan weil du mir wichtig bist..“ Zane hatte in einem Punkt recht. Sein Leben zu riskieren und es vielleicht sogar zu verlieren war für den der zurück blieb kein Erfolg. Im Gegenteil. Aber Levi könnte nie zulassen das jemand den Menschen die ihm etwas bedeuteten ein Leid zufügte. „Ich bin sicher du hättest dasselbe für mich getan..“ Oder auch nicht xD „Eigentlich hast du das ja..“ Levi setzte sich etwas auf „immerhin hast du mich hergebracht, hast dein Leben bei dem Unfall riskiert und auch wenn diese nicht beabsichtigt war hast du mich her gebracht“ und was Levi nicht wusste war, das Zane ihn vor den Beißern verteidigt hatte und das er dort sein Leben riskiert hatte um ihn nicht opfern zu müssen. „Wie ist es eigentlich zu diesem Unfall gekommen? Ich erinnere mich an gar nichts“ denn zu diesem Zeitpunkt hatte er schon das Bewusstsein verloren.

Levi sah Zane an und er wusste das die beiden ohne ihn zurecht kommen würden „Ich sollte es anders ausdrücken. Ich brauche euch, sonst werde ich hier verrückt“ denn was er gar nicht konnte war still liegen und nichts tun! Also würde er sich die größte Mühe geben schnellstmöglich wieder fit zu werden „Wo ist denn Aaron?“ fragte er und nahm das Glas Wasser entgegen um es langsam zu trinken. Ein wenig verdrehte er bei Zaus Anweisungen die Augen aber gleichzeitig fand er diese fürsorgliche Art ziemlich liebevoll, auch wenn er nicht wusste ob er es gruselig oder anziehend finden sollte xD Es war ganz untypisch für Zane. Ob er auf den Kopf gefallen war bei dem Unfall? „Und dir geht es auch wirklich gut?“ fragte er nur noch mal um sicher zu gehen. Levi war aber auch offener als sonst und erzählte Zane von Toru und sich. Die Schuldgefühle die er spürte schleppte er schon ewig mit sich herum. „Ja…ja, du hast Recht und doch ist es nicht so einfach wenn man damit konfrontiert wird“ Er hatte selbst bemerkt wie sich Toru verändert hatte und es nicht wahrhaben wollen, auch jetzt noch suchte er nach einer Erklärung.

Das Zane seine Kette hatte erleichterte ihn und als er ihm diese umhängte, sah er ihn lächelnd an „Danke.“ Das Proll Verhalten des Iren kannte er und doch fand er das er ihn dann auch wieder auf den Boden holen musste. Als Zane lachte, grinste er aber und im Grunde mochte er diese Facetten von Zane. Es war spannend. „Ein wenig..“ meinte er dann und schmunzelte. Er bereute es natürlich nicht, aber Zane brauchte sich nicht zu sicher zu fühlen. Würde es ihn denn überhaupt wirklich stören? Nachdenklich sah er ihn an und seufzte als er Zaines weitere Worte hörte. Er durfte nicht zögern? Als er Zane in die Augen sah, nickte er denn Levi wusste, wenn Toru wieder kommen würde dann müsste er ihn töten. Der Gedanke daran schmerzte und er war nicht sicher ob er das schaffen würde. Aber wenn nicht, dann..dann würde er Zane umbringen. „Ich kümmere mich um Toru…“ Ob Zane verstand wie schwer das für ihn war? Toru zu töten, würde auch etwas in ihm töten. Levi hatte stets versucht das gute zu bewahren aber wenn es keine andere Lösung gab musste er es tun, denn mit Toru zu reden hatte keinen Sinn und ihn in eine Kolonie zu bringen ebenso wenig. Es war zu gefährlich, denn er war eine tickende Zeitbombe. Oder? Irgendwo tief im inneren hatte Levi immer noch die Hoffnung ihm helfen zu können.

Zane legte sich wirklich zu ihm. Vielleicht merkte der Ire auch einfach nur wie erschöpft er selbst war. Levi machte ihm platz und drehte seinen Kopf, denn auf der Seite liegen konnte er noch nicht. Der Israeli lächelte bei Zanes Worten „Ich auch…“ Vielleicht würde Zane niemals das fühlen was er fühlte, aber vielleicht war es auch nicht nötig. Er sollte nicht zu viel erwarten aber grade fühlte es sich einfach so gut an das er vorsichtig seine Hand auf die von Zane legte und diese sanft drückte. „Und wehe du schnarchst“ scherzte er schmunzelnd und schloss die Augen.

In den nächsten vier Tagen hatte Levi zwei Bluttransfusionen bekommen und eine menge Besuch von Aaron und Jesus. Auch Haru war da gewesen und darüber hatte er sich wirklich gefreut. Der kleine Mann hatte ihm ein Bild gemalt mit Zane und sich darauf, wobei Zane wie ein dicker Zwerg aussah xD Grade saß er auf der Bettkante und betrachtete das Bild „Ich finde er hat dich ziemlich gut getroffen“ grinsend sah er zu Zane und versuchte gleichzeitig sein Hemd anzuziehen. „Ich werde mich heute entlassen..“ Er konnte laufen, die Verbände könnte Zane wechseln und die Schmerzen waren mit den Medikamenten auszuhalten. Rum liegen konnte er auch in der Villa. Außerdem mussten sie diese noch Winterfest machen.

@Zane Silberman



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#144

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 23.12.2020 22:28
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Wegen Levis trockener Art von Humor konnte man sich da nicht immer ganz sicher sein. Aber im Moment hatten sie beide wohl keinen Clown gefrühstückt. Auch wenn Zane das generell niemals tun würde! Aber sie waren eben beide etwas ernster… was wohl normal war, nach so einem Vorfall. Dennoch versuchte Zane die Situation immer wieder mit Scherzen aufzulockern, es gelang ihm aber nur teilweise und im nächsten Moment stand ihm auch gar nicht mehr der Sinn danach.
War vielleicht aber auch nicht so schlecht wenn sie sich mal etwas ernsthafter unterhielten. Sonst war das mit Zane ja eher weniger möglich oder nur ganz ganz selten.
„hm.. nenn es Selbstbeherrschung oder Feigheit…“
er wusste nicht was davon zutraf. er hatte zwar ein großes Selbstvertrauen, wie Levi wusste, jedoch nicht in allen Bereichen seines Lebens. Und das er kein besonders großer Krieger war, das wusste er selbst auch. Weshalb er sich eher schwächlich fühlte, weil er Toru hatte davon kommen lassen.
„hm.. ich bin nicht besonders gut darin auf jemanden aufzupassen. Meine Waren ja… die wurden mir noch nie gestohlen. aber menschliche Lebewesen? hast du eine Ahnung wie oft ich Liam schon verloren habe? es ist ein Wunder, dass er immer noch lebt.“
womit er sagen wollte, dass er ein scheiß Beschützer war. Und das Levi sich nicht wirklich auf ihn verlassen konnte. Weshalb er sich schweigsam auf die Unterlippe biss, als Levi meinte, er hätte bestimmt dasselbe für ihn getan. Hätte er das? Wohl kaum… er hätte sich bestimmt nicht für ihn in ein Messer geworfen. Das die Aktion mit den Beißern eine ähnliche gewesen war, das hatte er längst verdrängt. Da stand er unter Schock und diese Nacht fühlte sich einfach nur noch wie undurchdringbarer, grauer Nebel an, hinter dem seine Erinnerungen verschwommen. Man nannte das wohl Verdrängung. In diesem Moment hatte er einfach funktioniert, ohne darüber nachzudenken.. denn hätte er es getan, wüsste er nicht, ob er sich wieder so entscheiden würde.
„ich war überfordert und wusste nicht.. was ich sonst tun sollte..“
gestand er Levi nun. denn ob seine Aktion wirklich heldenhaft war? im Prinzip hatte er einfach riesengroße Angst gehabt und Hilfe von jemandem gebraucht, da er allein nicht mit der Situation zurecht gekommen war oder ihr Herr werden konnte.
„hm? naja.. du kennst ja meinen Fahrstil. Ich war ziemlich schnell unterwegs… aus irgendeinem Grund war ich in Eile.. ich weiß auch nicht mehr weshalb..“
versuchte er nun wieder etwas zu scherzen ehe er fortfuhr
„naja und ein kurzer Blick zu dir in den Rückspiegel hat gereicht und…. ich habe eine kleine Herde Beißer in der Dunkelheit übersehen. Ich habe das Steuer verrissen um auszuweichen und wir flogen über die Böschung. Der Wagen hat sich mehrmals überschlagen.. es ist ein Wunder, dass wir beide noch leben..“

Als Levi nach Aaron fragte sah Zane zur Tür und meinte dann
„ich denke er wartet draußen oder ist noch im anderen Krankenzimmer.. möchtest du dass ich ihn hole?“
wenn Levi jetzt gern mit Aaron reden wollte, dann war das total ok für Zane. Vielleicht brauchte er ja jemanden, der einfühlsamer war oder ihm besser helfen konnte. Woher kamen eigentlich plötzlich all diese Selbstzweifel? so kannte er sich sonst gar nicht. Er war schließlich Zane Silberman! und konnte alles im Leben erreichen. Da wäre es doch gelacht, wenn es ihm nicht gelingen würde nun.. einem Verwundeten zur Seite zu stehen. Aber Zwischenmenschliches abseits von Schauspiel war eben noch nie so sein Ding gewesen.
„hm? ja wieso? nur ein paar Quetschungen, Platzwunden und geprellte Rippen, ich werde schon wieder. Also keine Sorge, meiner Schönheit werden diese Verletzungen keinen Abbruch tun“
sagte er nun, um zu überspielen, dass er irgendwie ein bisschen verunsichert war im Moment, weil das alles hier so ungewohnt und neu für ihn war.

So richtig glaubhaft klang es nicht, dass Levi sich um Toru kümmern wollte aber.. Zane nickte. Er musste sich darauf verlassen, dass er es tat. Denn er hatte keine andere Wahl. Das er ihn nicht selbst umbringen konnte, das hatte er ja bereits bewiesen. Er spielte sogar kurz mit dem Gedanken, ob sie nicht doch hier ins Cottage ziehen sollten…. trotz Liam. Einfach weil.. es sicherer war. Aber irgendwie konnte er sich einfach nicht vorstellen sich so richtig einer Kolonie anzuschließen und wegen Liam hätte er auch ständig Ärger und sein Ruf wäre dahin.
Vielleicht sollte er Aaron und Jesus um Hilfe bitten? Die zwei Samariter konnten doch eh keinen Wunsch abschlagen, erst Recht nicht wenn es um Levis Sicherheit ging. oder? das man Toru helfen konnte… daran glaubte Zane nämlich kein Stück mehr. 

Für Zane war es schon eine ziemliche Offenbarung, dass er nun zugab, froh darüber zu sein, dass Levi nicht gegangen war.. so einen Gefühlsstriptease hatte er noch nie vor jemandem hingelegt. Aber irgendwie half er ihm dabei, nun etwas Ruhe zu finden und neben Levi einzuschlafen.

Die nächsten Tage verliefen sehr ähnlich. Zane war nicht die ganze Zeit über bei Levi, schließlich bekam dieser hier ausreichend Besuch. Er musste auch nach Liam sehen aber brachte immer wieder ausreichend viel Nachschub an Schokolade, damit Levi schneller wieder genesen konnte. Offenbar wirkte Schokolade bei ihm wie bei anderen Medikamente oder dergleichen. Denn danach ging es ihm stets viel besser. Eine weitere Nacht hatte er auch hier bei Levi im Bett übernachtet… in den darauffolgenden jedoch wieder in der Villa, auch wenn er dabei ein wirklich ungutes Gefühl gehabt hatte. Ohne Levi fühlte es sich dort nicht mehr sicher an. und so leer.. vielleicht kam er ja doch nicht mehr so gut ohne ihn klar? selbst wenn er es immer gerne behauptete. Außerdem fehlten ihm seine Kochkünste… er hatte ja schon fast Entzug von Anis, auch wenn er häufig darüber meckerte, so fehlte es ihm dann doch irgendwie.
Mit einem der beiden Wagen, die er noch übrig hatte, fuhr er stets zwischen Cottage und Villa hin und her. Achtete dabei jedoch besser auf die Straße.. da der Unfall ihn schon ziemlich mitgenommen hatte. Aber er weigerte sich nun eine Angst vorm Autofahren zu entwickeln. Das konnte er einfach nicht zulassen. Auch heute hatte er Levi bereits seine Schokoration gebracht, überlegte jedoch sie ihm wieder weg zu nehmen, als er meinte die Zeichnung von Haru traf ihn ganz gut!!
„hey ich bin nicht derjenige, der sich ständig nur von Schokolade ernährt. Du wirst bald so aussehen wenn du so weiter machst und nun eine Weile nicht trainieren kannst“
denn das würde bei Levi sicher schnell ansetzen, da er sonst so sportlich war. Oder aber das auf dem Bild sollte in Wahrheit Aaron sein? xD. Also Zane konnte sich definitiv nicht damit identifizieren!
Als Levi meinte er würde sich heute selbst entlassen seufzte Zane kurz, zuckte dann aber mit den Schultern
„ich vermute es ist sinnlos deswegen zu protestieren und du wirst es dennoch tun, deshalb…“
er warf ihm eine Jacke zu, da es draußen immerhin schon Winter war und Levi nicht nur mit Hemd herum laufen konnte. Er hatte sie ihm mitgebracht, weil er schon geahnt hatte, dass der Sturkopf sich hier wohl nicht mehr lange festhalten lassen würde. und in Wahrheit naja.. da war er auch ziemlich froh darüber, Levi wieder mit nach Hause nehmen zu können.
„na dann verfrachten wir deinen hübschen Hintern mal nach Hause“
Sagte er und bot ihm einen Arm an, falls Levi Hilfe beim Gehen brauchte.
„aber denk bloß nicht, dass ich dich in der Villa auch mit Zeichnungen und Cremetörtchen und so verwöhne…“
denn hier hatte er schon ziemlichen Luxus geboten bekommen. Gut, Zane hatte auch die ein oder anderen Waren, die er ihm bieten konnte. Aber gewiss nicht so einen Service wie jenen, den Aaron und co ihm hier zuteil hatten werden lassen.

@Levi Rosenthal



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#145

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 24.12.2020 00:12
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

So ein Vorfall hatte wohl immer zur Folge das die Stimmung zunächst etwas gedrückter war und alles etwas Zeit brauche damit jeder dies für sich verarbeiten konnte. Levi hatte es bisher nicht erwähnt aber er hatte eine Scheiß Angst auf der Rückbank des Wagens, weil er dachte er müsste Sterben und er wollte dabei nicht alleine sein. So gern hätte er Zanes Hand gehalten, auch wenn es natürlich besser gewesen war, das er so schnell es nur ging ins Cottage gefahren war. „Ich nenne es Stärke“ Levi wusste nicht warum Zane so an sich zweifelte und wo sein Selbstbewusstsein hin war aber er konnte sich vorstellen das diese Situation ihn einfach aus der Bahn geworfen hatte. Er konnte das verstehen und doch wollte er Zane klar machen das es nichts gab wofür es er schämen musste oder was er bereuen sollte. Er hatte so gehandelt wie er es für richtig gehalten hatte. „Jemanden umzubringen gibt einem nicht automatisch Genugtuung. Es war gut so Zane“ Bei Zanes Worten lächelte er leicht. Eigentlich hatte er ihm damit sagen wollen das sie eine Familie waren und es selbstverständlich war aufeinander aufzupassen und einander zu beschützen, dazu musste man kein Cape tragen oder den Helden spielen. Es gab ganz unterschiedliche Sachen mit denen man dem anderen zeigen konnte das man immer da war. Aber entweder hätte er deutlicher sein müssen oder aber Zane war einfach nicht an diesem Punkt angekommen. Levi wurde grade wieder bewusst das Zane ihn nicht automatisch liebte oder sich irgendwas an dessen Gefühlslage verändert hatte nur weil er verletzt worden war oder Zane sich grade um ihn kümmerte. „Es ist schon okay Zane.. niemand verlangt das du dich opferst“ meinte er beruhigend als er sah wie Zane sich auf die Unterlippe biss. Im verdrängen war Zane noch besser als er selbst.

Als Zane zugab das er überfordert war wollte Levi ihn nicht so alleine da stehen lassen und drückte seine Hand „Ich hatte eine Scheiß Angst“ sagte er dann und sah ihn aus. Es war okay auch mal Schwäche zu zeigen und das konnten sie hier in diesem Raum einander ruhig eingestehen. Levi war bereit sich Zane zu öffnen und ihm auch eine verletzliche Seite zu zeigen. „Verstehe..“ meinte Levi als Zane erklärte wie und warum der Unfall zustande gekommen war. Dann schmunzelte er „Wir hatten es eben eilig..“ Das sie noch lebten grenzte wohl wirklich an ein Wunder. Nach Aaron fragte er nur, weil er wissen wollte ob auch er in Ordnung war, denn er ahnte das sich sein Freund tierisch sorgte. Er sollte wissen das es ihm den Umständen entsprechend gut ging. „Nein..Nein das hat Zeit, ich möchte das du hier bist“ sagte er und sah Zane an. Woher kam diese Unsicherheit? Hatte er ihm irgendwie das Gefühl gegeben diese haben zu müssen? „okay…aber übertreib es auch nicht, ja? Du solltest dich besser ebenso schonen“ Das Thema Toru musste warten, denn grade war er so müde und erschöpft von dem Gespräch das er auch nur wenig später in Zanes Arm einschlief….

Die nächsten Tage waren sehr angenehm denn der Service seiner Freunde und die gute medizinische Versorgung halfen das es ihm bald schon besser ging. Noch immer musste er auf sich achten und die Fäden würden auch erst in einer Woche gezogen werden, aber er lief schon einige Schritte und hatte endlich seine Haare waschen können auch all dem Blut das sich bereits darin verfangen hatte. Aaron war so lieb gewesen ihm zu helfen und hatte dabei das Froschlied gesungen, das Levi zum grinsen gebracht hatte. Nun war er frisch gekleidet und drehte sich um als Zane ins Zimmer kam. Er lachte wegen der Zeichnung und Zanes Kommentar „Also erstens hat Haru das echt lieb gemeint und wollte einen Kobold zeichnen. Wegen Irland. Siehst du den Regenbogen daneben? Und zweitens werde ich niemals Dick werden“ murrte er leise. Ob Zane recht hatte und er aufpassen sollte, nun wo er so eingeschränkt war? Levi sah an sich runter und betastete unauffällig, so glaubte er seinen Bauch. Was auch immer! Levi wollte heim und er sah Zane vielsagend an „Nein kannst du nicht. Ich muss nach Hause, sonst fällt mir die Decke auf den Kopf und ich werde Irre!“ schmunzelnd hakte er sich bei Zane ein. Er hatte Gehkrücken bekommen aber wusste nicht so recht ob er diese mitnehmen sollte. Ohne würde er eben lernen müssen wieder ohne Unterstützung zu laufen. „Was Echt? Heißt das du wirst mir keinen Kakao machen und mir beim Haare waschen auch nicht das Froschlied singen? Oh man Zane…“ Sie verließen die Krankenstation, Levi bedankte sich und Zane brachte ihn zum Auto. Von Aaron und Jesus hatte er sich am Morgen verabschiedet und sie würden sich bestimmt bald wiedersehen. Levi konnte es kaum erwarten in seinem eigenen Bett schlafen zu können und hoffte insgeheim das Zane dies einige Nächte mit ihm teilen würde. Er hatte sich so sehr daran gewöhnt. „Ich habe übrigens nachgedacht… wir sollten bald zusammen trainieren. Ein wenig Selbstverteidigung wäre doch gut, oder?“

@Zane Silberman



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#146

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 25.12.2020 22:04
von Zane Silberman | 245 Beiträge

„hast du jemals jemanden umgebracht.. nur aus Rache?“
wollte er von Levi wissen. Denn es klang ein wenig so, als würde er aus Erfahrung sprechen. Und offenbar hatte diese Erfahrung ihm nicht die gewünschte Genugtuung gegeben. Wahrscheinlich war es immer so.. und am Ende fühlte man sich nur noch leerer. Aber naja.. in diesem Fall ging es nicht nur um Rache, sondern auch um ihre Sicherheit. Und die seines geistig verwirrten Bruders.
„wie hat es sich angefühlt? ich meine… nieder gestochen zu werden und… was hast du danach eigentlich noch mitbekommen…?“
wollte er gerne von ihm wissen, da er sich einfach nicht vorstellen konnte wie es war, wenn man so schwer verletzt war. Ob man noch irgendetwas mitbekam oder einfach nur in einer Art Delirium war und alles Erlebte an einem vorbei rauschte.
Als Levi sagte, dass niemand von Zane verlangte, dass er sich opferte, fühlte sich das natürlich nicht gut an. Denn auch Zane besaß so etwas wie ein Gewissen und es war mies, wenn sein Gegenüber sich für einen selbst wortwörtlich ins Messer geworfen hatte, man jedoch nicht mit Sicherheit darauf erwidern konnte, dass man Selbiges für ihn tun würde. Eine Tatsache die Levi mit Sicherheit enttäuschte oder? seit wann interessierte Zane sich dafür, ob er jemanden enttäuschte oder nicht? früher war ihm das auch egal gewesen, er hatte es bei seiner Familie ständig getan. Manchmal sogar mit Absicht, um zu rebellieren und sich gegen die Strukturen zu Hause aufzulehnen. Aber wieso war es ihm plötzlich so wichtig was Levi über ihn dachte? Ganz schön nervig.
Vielleicht konnte er am nächsten Morgen ja wieder etwas klarere Gedanken fassen. Denn für heute Nacht mussten ihre beiden Körper endlich etwas zur Ruhe kommen und einfach nur abschalten. Da reichte die halbe Flasche Sake von Aaron nicht, Schlaf war wohl die einzige Methode, die nun funktionierte, um den Verstand etwas runter zu fahren.

Und in den Tagen darauf klärte sein Verstand sich nach und nach wieder etwas auf. Verwirrt war er immer noch ein wenig, da er das Gefühl hatte, irgendetwas hatte sich zwischen Levi und ihm verändert. Er konnte aber nicht in Worte fassen was es war, es war einfach nicht greifbar und ließ ihn stets mit einem eigenartigen Gefühl zurück.
Allerdings war nichts eigenartiger als die Tatsache, dass Aaron für Levi das Froschlied beim Haarewaschen gesungen hatte. Er kam gerade zurück aus der Villa und wollte Levi mit ein paar Datteln überraschen, als er die Tür zum Badezimmer öffnete und sich diese verstörenden Szenen vor ihm abspielten. Noch bevor er bemerkt wurde…. schloss er die Türe wieder fassungslos und machte sich aus dem Staub. Denn er hatte in seinem Leben nie etwas Eigenartigeres gesehen xD.
Aber schön das sich hier um Levi gekümmert wurde. Und er sogar Bilder von kleinen, nervigen Plagen bekam.
„na der Regenbogen könnte auch dafür stehen…. dass die zwei einfach echt total schwul sind…“
sagte er schmunzelnd. denn er verurteilte das natürlich nicht, immerhin machte er auch mit Männern rum. Aber Jesus und Aaron waren einfach so total klischeehaft! er suchte immer noch nach den Leichen in ihrem Keller, da er einfach nicht glauben konnte, dass die zwei SO perfekt waren. niemand war das. irgendein dunkles Geheimnis mussten sie einfach haben! hätte Levi ihn damals etwas spionieren und rumkramen lassen, hätte Zane es mit Sicherheit aufgedeckt.
„und du denkst in der Villa fällt dir die Decke weniger auf den Kopf?“
es war schließlich nicht so, als könnte er dort viel mehr machen als hier. nur das er nicht so lieb von Freunden umsorgt wurde xD also eigentlich war es ein Abstieg für Levi. aber schön, wenn er meinte, dann würde Zane ihn nach Hause bringen.
„ich stürze mich eher lachend in eine Herde Beißer als jemals für dich dieses Froschlied zu singen“
sagte Zane total trocken und bestürzt, da er diesen Anblick einfach nicht vergessen konnte. Er hatte sich tief in sein Gedächtnis gebrannt! Das war fast so, als erwischte man die Eltern beim Sex. Solche Szenen vergaß man nie wieder. über den Kakao konnten sie vielleicht noch verhandeln… aber das Froschlied war nicht diskutabel.

Nun aber fuhren sie erstmal nach Hause und Zane half Levi seine Sachen nach oben zu bringen und setzte ihn am Bett ab, damit er sich ausruhen konnte.
„Du denkst jetzt an Training?“
Er wurde gerade abgestochen… was stimmte bloß nicht mit dem israelischen Rambo!
„oh.. ich verstehe.. du hast also doch Angst dick zu werden“
plötzlich ging ihm ein Licht auf und er begann zu grinsen. denn daran musste es eindeutig liegen.

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#147

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 25.12.2020 22:45
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Levi sah einen Augenblick auf das Bild das Haru gemalt hatte und legte es wieder auf den Tisch bevor er Zane ansah „ja das habe ich. Ich habe jemanden getötet ohne zu wissen ob er wirklich der Schuldige war. Ob er der war der meinen Vater ermordet hat. Ich war sicher zu dem Zeitpunkt und wollte Rache um mich besser zu fühlen und meinen Vater zu rächen. Aber.. so kam es nicht.“ Levi seufzte leise „Einen Menschen zu töten, egal aus welchen Gründen ist nie einfach Zane und es verändert etwas in dir also.. sei froh fas du es nicht getan hast“ Levi lächelte aufmunternd denn er wollte die Stimmung nicht gleich wieder runterziehen. Doch Levi war klar, das er auch eine Verantwortung Liam gegenüber hatte und versprochen hatte ihn zu beschützen. Er würde nicht zulassen das Toru noch mal so nahe an sie heran kam. „Vertrau mir..ok?.. Ich lasse nicht zu das noch einmal etwas passiert“ jetzt war er vorbereitet und traute dem Asiaten leider auch alles zu. Wenn es sein musste, würde er sich verteidigen, ihn und seine Familie, die Zane und Liam nun mal geworden waren. Bei Zanes Frage musste er zunächst überlegen. „Wie es sich angefühlt hat? Weniger schmerzhaft als ich gedacht hätte. Im Grunde war da dieses dumpfe Gefühl, als würde etwas auf meiner Brust sitzen. Mir war kalt und ich hab eure Stimmen gehört aber es war als wärt ihr weit weg. Ich konnte dich sehen aber nicht sprechen. Ich dachte ich würde Sterben..alleine.. und hätte es so sehr bereut das ich dir…“ doch dann hielt er inne und sah Zane an. „Nun ja, danach bin ich wohl bewusstlos geworden, ich kann mich nicht mehr an alles erinnern“ Levi konnte es nicht aussprechen. Das was er für Zane fühlte, wie stark es geworden war und wie sehr er es bereut hätte es ihm nie gesagt zu haben bevor er starb, aber soweit war es nicht gekommen und jetzt hatte er zu viel Angst vor Zanes Reaktion.

Anfangs wäre es ihm egal gewesen wenn Zane ihn abserviert hätte, vermutlich wäre er einfach wütend geworden aber jetzt würde es ihn tief verletzen. Vielleicht war es besser wenn alles blieb wie es war. Das würde schon wieder vorbei gehen. Diese ganzen Emotionen waren nur wegen seiner Verletzungen gekommen und sie werden vergehen wenn er wieder fit war. Ganz sicher. „Oh und ich weiß das du mir Schokolade versprochen hattest“ fügte er schmunzelnd hinzu. Die Worten von ihm waren nicht böse gemeint oder sollten Zane ein schlechtes Gewissen einreden. Er war auch nicht enttäuscht, denn jeder ging soweit wie er konnte und niemand hatte das recht von jemand anderem zu verlangen das er sich opferte oder sein Leben riskierte. Das tat man wenn man dazu bereit war, nicht weil es andere so wollten. Ob Zane für ihn solch ein Risiko aufnehmen würde? Vermutlich nicht, aber warum sollte er auch?

Das Zane Aaron und ihn im Badezimmer erwischt hatte, ahnte Levi nicht und vermutlich wäre ihm das sehr unangenehm gewesen, auch wenn er die Geste von Aaron wirklich liebevoll fand. Er hatte halt versucht ihn aufzumuntern und Levi hatte darüber immerhin lachen müssen, wenn auch direkt wieder bereut denn die Wunden schmerzten dabei. Levi hob die Augenbraue „Wow Zane.. ehrlich?“ Er schüttelte schmunzelnd den Kopf „Sieh einfach ein das die beiden ein perfektes Paar sind und sich ihre Liebe nicht erschüttern lässt“ grinsend sah der Israeli ihn an „Du weißt doch was das ist..wahre liebe und so oder?“ neckte er ihn „wenn du Schmetterlinge spürst…“ Er kam näher und tippte ihm leicht gegen die Brust „genau hier… und du an nichts anderes mehr denken kannst..außer an den einen..“ Er tippte ihm sanft gegen die Schläfe „dann bist du verliebt und dieses Gefühl geht so schnell nicht mehr fort“ schmunzelnd sah er ihn an und atmete dann tief und leise aus. Verdammt er war bis über beide Ohren in Zane Silberman verliebt. „So nun lass uns auch Hause fahren“

Levi war sicher das er dort schneller fit wurde „Nein zuhause kann ich sehr wohl mehr machen“ Zane würde ihn nämlich nicht ans Bett fesseln und zwingen sich auszuruhen. Aber das er ihm nicht mal Kakao machen wollte, schockierte ihn. Das Froschlied würde er eh nicht können, das musste man nämlich mit Überzeugung singen! Levi verdrehte die Augen „Du bist so charmant Zane das es mir gleich besser geht“ sagte er ironisch und gab Zane seine Tasche. Tragen könnte er wenigstens xD Im Auto sah er immer wieder mit einem Seitenblick zu Zane und fragte sich ob sich nun etwas ändern würde. Ob Zane weiterhin bei ihm schlafen würde, ab und an? In Der Villa abgekommen wurde er von Liam begrüßt den er etwas auf Abstand halten musste damit er ihn nicht zu sehr drückte. Im Zimmer angekommen nahm er auf dem Bett platz. Es nervte Levi das alles noch so anstrengend war. „Nein ich habe keine Angst dick zu werden, Zane..“ meinte er schmunzelnd und schüttelte den Kopf „ich finde nur du könntest Training gebrauchen. In diesem Bereich, …denn ich glaube nicht mal jetzt hättest du einen Chance gegen mich“

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#148

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 26.12.2020 13:46
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Zane ließ sich Levis Worte durch den Kopf gehen. Wahrscheinlich hatte er Recht.. Zane konnte sich nicht wirklich vorstellen, dass es ihm Genugtuung gegeben hätte Toru zu töten. Er war nicht so ein eiskalter Killer und auch wenn er Toru sicher nicht nachgeweint hätte, so hätte es ihn womöglich verändert. Zu jemandem, den er nicht mochte. Jemand, der er nicht sein wollte. Selbst wenn er dadurch manchmal schwach oder hilflos wirkte. Aber das war ihm immer noch lieber als besäße er keinerlei Gewissen mehr und wäre vollkommen abgebrüht.
„du weißt doch, das Vertrauen und ich sind nicht die besten Freunde.. aber… ich versuchs“
Er wollte Levi ja vertrauen und sich darauf verlassen, dass er die Sache mit Toru regelte. Es fiel ihm halt nur schwer, da er prinzipiell jedem Menschen misstraute und stets gelernt hatte - wenn du willst, dass etwas richtig gemacht wird, mach es selbst. Dieses bedingungslose Vertrauen für jemanden kannte er einfach nicht, da er von Menschen, denen er einst vertraut hatte, immer enttäuscht worden war. Seine Eltern, Liam, Geschäftspartner.. sie alle hatten ihm das Leben schwerer statt leichter gemacht und nicht an ihn geglaubt, wenn er es am dringendsten gebraucht hatte. Also kein Wunder, dass er die Menschen auf Abstand hielt oder? er wusste, Vertrauen funktionierte nur, solange man sich genau so verhielt wie das Gegenüber es wollte. Doch wich man von diesem Pfad ab, dann wurde dieses Vertrauen ganz schnell enttäuscht. Aber Levi war anders, das wusste er… weshalb er zumindest versuchen wollte ihm sein Vertrauen zu schenken.

Zane wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Levi ihm davon erzählte, wie es sich angefühlt hatte fast zu sterben. Er runzelte etwas die Stirn.. als Levi seine Worte mitten im Satz abbrach. kurz war er geneigt nachzufragen, was er denn hatte sagen wollen. aber… er tat es dann doch nicht. denn wollte er die Antwort darauf wirklich wissen? konnte er sich denn nicht denken… was Levi vielleicht hatte aussprechen wollen? er war sich nicht sicher. aber wenn Zane sich bei etwas nicht sicher war, dann fragte er besser gar nicht erst nach. Im Ignorieren oder Verdrängen war er wohl wirklich ein Weltmeister.
„aber das bist du nicht.. du hast gekämpft und nicht einfach aufgegeben“
Zane wusste nicht wofür Levi gekämpft hatte. Denn lohnte es sich wirklich an dieser Welt festzuhalten? Sie konnte den Menschen doch kaum noch etwas bieten. Zane wusste nicht, ob er so stur gekämpft hätte oder es nicht einfach hätte geschehen lassen. Denn was konnte dieses Leben ihnen schon noch groß bieten? Aber Levi hatte gekämpft. Und er hatte gewonnen. Er war wirklich der stärkste Mensch, den Zane kannte..
„oh ich habe dir keine Schokolade versprochen, ich habe dir damit gedroht dir nie wieder Schokolade zu geben, wenn du jetzt stirbst“
berichtigte Zane ihn schmunzelnd. denn das war ein Unterschied. Oder.. hatte er ihm Schokolade auch versprochen? ehrlich, er wusste es nicht mehr. Alles war so schnell gegangen, das er sich kaum noch an alle Details erinnern konnte.

„es gibt keine perfekten Paare“
verneinte er kopfschüttelnd, da er sich einfach nicht vorstellen konnte, dass Aaron und Jesus so perfekt waren, wie sie es alle anderen glauben ließen. So eine bedingungslose und perfekte Liebe existierte einfach nicht in der Realität.
Mit seinen Worten brachte Levi Zane allerdings ein bisschen in Verlegenheit, denn NEIN er hatte keinen Schimmer was ‚wahre Liebe‘ eigentlich bedeutete, weshalb er murmelte
„klar, ich habe… Filme gesehen?“
all sein Wissen bezog er aus irgendwelchen kitschigen Liebesfilmen, die er über sich hatte ergehen lassen müssen, ehe er irgendein Weib flachgelegt hatte. Aber Felderfahrung hatte er in der Hinsicht nicht, weshalb es ihn plötzlich… ein bisschen nervös machte, als Levi ihm so nahe kam und gegen seine Brust tippte, wo besagte Schmetterlinge daraufhin wild zu flattern begannen. und sein Kopf? nun…. er…. hatte in letzter Zeit schon sehr häufig an Levi gedacht. hm… nein, Schwachsinn! er war doch nicht verliebt………… war er nicht oder? Levi wandte hier nur irgendwelche Psychospielchen an, um ihn zu verwirren. Weshalb er rasch abwehrend den Kopf schüttelte und etwas grummelig meinte
„das Leben ist nicht Hollywood“
all diese kitschigen Gefühle waren bestimmt nur ein Trick der Fernsehindustrie, um Geld mit kitschigen Geschenken und co zu machen. Gott… könnte Levi bitte aufhören ihn so zu irritieren mit all diesem Gerede??

Da war es einfach dringend nötig, dass er danach wieder ein bisschen ein Arsch war xD und musste lachen wegen Levis Konter.
„tut mir Leid aber ich bin leider nicht so ein Klinikclown wie Aaron“
Clowns… igitt.. er hatte nie verstanden wieso man diese Ausgeburten der Hölle in Kinderkrankenhäuser schickte, um Kinder ‚aufzumuntern‘. wollte man sie zu Tode ängstigen oder wem war so ein Schwachsinn eingefallen.

Schnell den Gedanken abschütteln und nach Hause fahren. das Levi mit ihm trainieren wollte war womöglich sinnvoll… aber doch nicht jetzt. er war noch nicht fit genug. allerdings runzelte er die Stirn bei seiner kleinen Provokation.
„ich würde dir ja das Gegenteil beweisen, aber ich schlage keine Menschen mit Beeinträchtigung~“
sagte er total politisch korrekt, da er ihn nicht als Krüppel bezeichnen wollte xD. gut es lag ihm auf der Zunge aber er verkniff es sich ausnahmsweise.
„aber schön.. wenn du wieder fit bist dann trainieren wir….“
er wollte ja auch nicht so abhängig sein, also war es schon eine gute Sache.

@Levi Rosenthal



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#149

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 26.12.2020 14:44
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Levi schenkte ihm ein sanftes Lächeln. „Es ist nicht schwach sich gegen das Töten zu entscheiden. Es ist viel stärker den Kopf zu heben und darüber hinwegzusehen, was nicht heißt das man verzeiht was passiert ist, aber man lernt für sich selbst damit umzugehen. Erlaube nie jemandem deine Wut zu kontrollieren. Du bist viel stärker als so ein Gefühl“ Er wusste das Zane an sich zweifelte das er es nicht getan hatte, so gut kannte er den Iren inzwischen schon, aber er wollte ihm dieses Gefühl nehmen da er wirklich fand das Zane richtig gehandelt hatte und keineswegs feige. „Ja das weiß ich. Aber du wirst es wieder lernen da bin ich mir sicher, denn ich werde auch dir vertrauen“ und das war für sie beide ein großer Schritt, doch Levi wollte das zwischen ihm und Zane dieses Vertrauen bestand und er wollte sich auf ihn verlassen können. Bedingungslos. „Nein das bin ich nicht“ Er hatte überlebt und auch wenn er seinen Satz nicht beendet hatte, lächelte er Zane an. Vielleicht wäre es gut gewesen wenn Zane nachgehakt hätte, vielleicht aber auch nicht. Levi war grade zu unsicher mit sich selbst um das nun beantworten zu können. Er musste etwas Energie tanken und mit jemandem reden der Zane besser kannte als jeder andere. Liam. Erst dann könnte er entscheiden was er als nächstes tat. Levi hatte viel für das es sich zu kämpfen gelohnt hatte. Seine Freunde, Zane und auch ein zuhause in dem er angekommen war. Diese Welt hatte keinen Luxus mehr zu bieten, jedenfalls nicht verglichen mit früher, aber es gab so viele andere Dinge die wichtiger geworden waren - Freundschaft, Liebe, Vertrauen und wenn Zane sich darauf nur einlassen würde dann würde auch er wissen wofür es sich zu kämpfen lohnte.

„Oh… das ist schade, aber das bedeutet ja auch das du mir Schokolade gibst wenn ich lebe..also erwarte ich dieses Geschenk am heutigen Abend Silberman“ Levi grinste ihn an „Ach Zane.. perfekt ist nicht mal das Universum.. aber es gibt die wahre Liebe. Ganz sicher“ daran hielt er fest und er hatte sie selbst schon erlebt, auch wenn er sie wieder verloren hatte. Levi wollte den Glauben daran nicht verlieren und Jaaron waren für ihn das beste Beispiel. Er kam Zane näher und sah ihn an „Filme hmm..“ meinte er schmunzelnd und erklärte ihm dann auf seine eigene Art was Liebe bedeutete und was sie in einem auslöste. Einen Moment länger als nötig sah er ihm in die Augen und schmunzelte dann „Du bist unverbesserlich, aber wenns dich erst erwischt, kannst selbst du nichts mehr dagegen tun“ meinte er und drückte ihm dann seine Tasche entgegen „Sei ein Gentleman und trag das bitte“ Er selbst hatte genug zu tun das Gleichgewicht zu halten beim gehen. Die Gestützten würde er hier lassen. „Nein wenn du ein Clown wärst, würdest du vor dir selbst Angst anstatt irgendwen zum lachen zu bringen“ meinte er noch bevor sie zum Auto gingen.

Als Levi auf seinem Bett saß und Zane vorschlug mit ihm zu trainieren, war seine Antwort alles andere als höflich aber brachte Levi zum lachen „woah woah, du weißt das ich dir auch mit meiner Beeinträchtigung den Hintern versohlen würde Silbermann!“ Er schüttelte amüsiert den Kopf und doch beließen sie es wohl besser dabei und würde das Training auf einen anderen Tag verschieben. Zane würde noch einsehen das es ihm gut tat sich selbst verteidigen zu können. Zwei weitere Tage später kam Levi nach unten in die Küche wo er Zane antraf. Das Gespräch das er am Vorabend mit Liam geführt hatte, war der Auslöser dafür das er nun mit mehr Selbstvertrauen in das Gespräch ging, denn Zane hatte nun lange genug versucht sich rauszuwinden und ihm Gefühlstechnisch aus dem Weg zu gehen. Levi legte nun alles auf eine Karte. „Hey Zane“ meinte er lächelnd und sah ihn an „Nimm dir heute Abend nichts vor. Du hast nämlich ein Date! Mit Mir!“ Er grinste „ich muss also später noch in die Küche und es wäre cool, wenn du dann nicht hier herumschleichst, immerhin wird es eine Überraschung“ Er drehte sich um und hielt dann noch kurz inne „ach so ja und es wird mega kitschig!!! also reiß dich zusammen, zieh dich schick an und sei pünktlich um 19 Uhr im Wintergarten. Bye“ Dann ging er wieder die Treppe nach oben und ließ wohl einen ziemlich verdutzen Zane zurück.

@Zane Silberman



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zuletzt bearbeitet 26.12.2020 20:12 | nach oben springen

#150

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 27.12.2020 14:28
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Levi war an diesem Tag ja richtig weise. Und dabei war er der Jüngere von ihnen beiden. Aber der Krieg formte einen Menschen wohl. Weshalb Levi Zane viele Erfahrungen voraus hatte. Erfahrungen, die der Ire auch niemals machen wollte. Weshalb er letztlich nur nickte, denn er war sich sicher, dass Levi wusste wovon er sprach und er nahm seinen Rat in der Hinsicht gerne an. Immerhin war Zane sich darüber im Klaren, dass auch er nicht allwissend war. Auch wenn er manchmal gerne so tat. Aber das war ja meist nur sein angeberisches Gehabe, wohinter jedoch nicht all zu viel steckte.
Eigentlich wollte Zane nun sagen ‚vielleicht solltest du das nicht‘. Als Levi meinte, dass er auch ihm wieder vertrauen würde. Aber auf der anderen Seite… war es irgendwie schön zu hören, dass Levi ihm vertraute. Vielleicht sogar an ihn glaubte? etwas das lange niemand mehr getan hatte. und.. deshalb wollte er dieses Gefühl nun gerade einfach nicht zerstören, nur um Levi auf Abstand zu halten. Ausnahmsweise ließ er es stattdessen zu und schenkte ihm sogar ein mildes Lächeln. Was man wirklich nur selten sah bei Zane Silberman. Aber der Unfall wirkte eben noch ein bisschen nach.

Zane hätte Liam sowas von Jucksalbe in sein Haarshampoo gefüllt, wenn er gehört hätte, wie sein Bruder über ihn redete!! und welche Art von Tipps er dem Israeli gab. Als würde er sich verhalten wie ein Kind pffff… er war erwachsen.. niemand musste ihm sagen was er zu tun hatte! zumindest redete er sich das gerne mal ein. Aber im Grunde hatte Liam wohl Recht. Nicht mit allem aber mit vielem was er sagte. In gewissen Dingen musste man Zane vielleicht ein bisschen an die Hand nehmen und führen, weil er es selbst nicht konnte. oder sich gewisse Schritte von selbst einfach nicht zu gehen traute. Da bekam er sofort Panik und lief davon. Man könnte es vergleichen mit.. ihn ein bisschen zu seinem Glück zwingen? Womöglich. Auch wenn er sich sonst ungerne zu etwas zwingen ließ. Und man damit bestimmt nicht übertreiben durfte. Aber so ein kleiner Schubs in die richtige Richtung.. könnte vielleicht kleine Wunder wirken.

Ein paar Tage vergingen, in denen Zane sich gar nicht mal so übel um Levi kümmerte. Er machte ihm sogar den gewünschten Kakao. Blieb nachts lange bei ihm aber… schlief dann doch lieber in seinem eigenen Bett. Wenn Levi etwas brauchte half er ihm allerdings stets ohne Murren oder irgendwas dafür zu verlangen. Es war schön, dass er wieder hier war.. trotz seiner Verletzung fühlte Zane sich dann einfach sicherer und die Villa fühlte sich mehr nach einem zu Hause an.

Am heutigen Morgen war er gerade in der Küche, um zum Wachwerden einen Irish Coffee zu trinken. Als plötzlich Levi total entschlossen hereingestapft kam. Zane rührte gerade seinen Kaffee um, als Levi wie aus dem nichts plötzlich irgendwas von einem Date faselte. Zane runzelte die Stirn und sah ihn einfach nur fragend an
„eh… wie bitte.. was?“
wollte Levi ihn gerade auf den Arm nehmen oder was war das gerade für eine Aktion? vor allem aber wurde es immer schlimmer. Und Zane mit jedem weiteren Wort irritierter. Der Löffel fiel ihm prompt aus der Hand vor Schreck weil Levi so bestimmend war. Wobei er nicht mal wusste was ihn mehr schockierte… die Sache mit dem Date, dem Kitsch oder die Tatsache, dass Levi sowas sagte wie ‚wäre cool wenn…‘, was doch so gar nicht zu ihm passte! sonst war er immer so spießig.. verdammt, wer war der Kerl der gerade in die Küche marschiert war und was hatte er mit Levi gemacht? Er blickte in seine Tasse nachdem Levi wenige Augenblicke später schon wieder verschwunden war, ohne Zane überhaupt zu Wort kommen zu lassen. hatte er schon so viel getrunken, dass er halluzinierte? nein… das war gerade wirklich passiert oder? Zane starrte noch immer verwirrt in Richtung Türe, als Levi schon längst wieder fort war. Er wusste wirklich nicht was er von dieser Aktion gerade halten sollte.
Das nannte man wohl paradoxe Intervention. Die durchaus manchmal ihren Zweck erfüllte, nämlich das Gegenüber so sehr zu verwirren, dass es gar nicht richtig über das Erlebte nachdenken konnte und es einen total entwaffnete.
Es dauerte einige Momente bis Zane wieder halbwegs zur Besinnung kam und Levis Worte langsam bei ihm sickerten.
Er wollte ein Date mit ihm? so ein… richtiges Date mit Romantik und co? das volle Programm wie kitschige Pärchen es taten??? Das war…. also… er wusste echt nicht was er nun davon halten sollte. Denn eigentlich war so etwas doch sein persönlicher Alptraum! Weshalb er verwirrt in seinen Kaffee murmelte.
„als würde ich zu so einem blöden Date gehen….“
und fest entschlossen war einfach nicht aufzutauchen. Vielleicht sollte er die Villa verlassen und ins Cottage zum Arbeiten gehen oder so. und einfach erst spät nachts wieder kommen. Damit würde er Levi ziemlich enttäuschen hm? na und.. was interessierte ihn das. War nicht das erste Mal, dass er bei einem Date einfach nicht auftauchte. Und doch.. machte sich da plötzlich irgendwie ein schlechtes Gefühl in seiner Magengegend dabei breit wenn er daran dachte, wie Levi schick gemacht und mit Essen und co im Wintergarten auf ihn wartete und Zane einfach nicht kam.
Aaaach verflucht! das war doch zum Haare raufen! Denn eigentlich wollte Zane so ein Date nicht.. aber Levi so sehr vor den Kopf zu stoßen… fühlte sich irgendwie auch nicht richtig an. Warum fühlte es sich nicht richtig an? offenbar war er ihm doch nicht so egal, wie er sich gerne einredete. Doch diese Tatsache machte ihn nur noch wütender, denn er wollte, dass es ihm egal war! nur war es das leider nicht. Weshalb er dringend einen Spaziergang machen musste, um den Kopf frei zu kriegen.
Zane blieb eine ganze Weile weg.. und kam erst kurz vor Abend wieder zurück in die Villa. Er vermied es Levi dabei über den Weg zu laufen und schlich sich, hoffentlich, unbemerkt in sein Zimmer. Wo er erst mal duschen ging, da man ja immer dreckig wurde, wenn man draußen unterwegs war.
Es war bereits 18h.. Levi hatte gesagt um 19h im Wintergarten hm? Er schüttelte den Kopf. Nein.. er würde nicht hingehen. Er probierte nur einfach so ein paar Outfits an!! um zu wissen.. was er bei seinen nächsten Geschäftsessen tragen wollte. ja genau!
Prüfend blickte er in den Spiegel aber war gerade mit nichts so richtig zufrieden. Zane trug ständig Anzüge.. Bald war das gar nichts Besonderes mehr oder? Weshalb er, nur testweise, einfach mal eine dunkle Jeans anzog, darunter ein graues Shirt Workershirt, wo sich ein grünes Kleeblatt auf seiner Brusttasche befand, sowie eine schwarze Lederjacke darüber. Hm…. darin sah er schon richtig heiß aus oder? Nicht schick.. aber dafür echt hot. Er stylte seine Haare ein bisschen und zog sich schwarze Converse dazu an. Danach blickte er erneut in den Spiegel. Das war nicht schick.. für ein Geschäftsessen also bestimmt nicht passend. Und für ein Date….? nein wieso dachte er schon wieder darüber nach! Er hatte Levi in den letzten Stunden bestimmt mindestens 100 Mal verflucht. Und in seinem Bauch machte sich ein leichtes Kribbeln breit, als die nächste Stunde langsam um war. War er nervös? oder was war los mit ihm. Er ließ sich seit ein paar Tagen einen leichten Bart stehen, was ziemlich gut zu dem Outfit passte ehrlich gesagt und er sich selbst gerade echt unwiderstehlich fand. Und doch war er unruhig und tigerte noch eine Weile durch sein Zimmer…
„ich werd bestimmt nicht hingehen…“
murmelte er grummelig vor sich hin, während er durch sein Zimmer lief. Konnte dabei aber schon den leckeren Geruch von Essen riechen, der bis hoch in den Schlafbereich zog. Egal.. sollte er es halt mit Liam teilen.
Zane setzte sich auf die Fensterbank und zündete sich eine Zigarette an. Das brauchte er gerade ganz dringend, um ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Mit einem verzweifelten Laut fuhr er sich immer wieder über das Gesicht…. bis er pünktlich um 19h plötzlich im Wintergarten stand. Er wusste nicht wie das passiert war.. seine Beine… hatten ihn einfach hier her getragen. Er hatte sich ihnen nicht widersetzen können, selbst als er es versucht hatte. Weshalb er nun hier stand, sich ein bisschen…. verloren und deplatziert fühlend.. und unruhig mit dem Fuß wippend.

@Levi Rosenthal



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#151

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 27.12.2020 16:23
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Levi wusste das es ein schmaler Grad war zwischen Zane an die Hand nehmen damit er Dinge ausprobierte die er sonst nie tu würde und die Tatsache ihm Vorschriften zu machen. Und diesen Grad durfte er nicht überschreiten, denn es war auch nicht seine Absicht Zane zu sagen was er tun oder lassen sollte. Levi wollte nur eine Chance ihm zu zeigen das all das was er immer als so schlimm empfand in Wahrheit gar nicht so furchtbar war. Wie ein Date mit ihm zu haben! Sicher er hätte auch einfach fragen oder das mit dem Iren ausdiskutieren können aber dann wären Zane mindestens eine Handvoll Ausreden eingefallen um abzusagen. Nein, diesmal ließ er ihm keine Wahl. Levi lehnte sich im Obergeschoss gegen die Wand und atmete tief aus, Er hatte es wirklich getan und Zane war sogar der Löffel aus der Hand gefallen so sehr hatte er ihn überrumpelt. Aber das war gut…oder? Sein Herz schlug so schnell gegen seine Brust das er seine Hand dagegen presste damit es nicht heraus sprang. Levi wusste die Gefahr das Zane nicht auftauchen würde bestand, dennoch hoffte er das Zane über seinen Schatten springen würde. So liebevoll hatte der Ire sich um ihn gekümmert das war doch nicht nur alles um gut da zu stehen. Normalerweise interessierte es Zane nicht was andere über ihn dachten, außer er machte mit ihnen Geschäfte. Levi musste lächeln und ging dann in sein Zimmer. Es gab noch viel vorzubereiten.

Am Nachmittag war von Zane keine Spur und auch Liam hatte ihn nicht gesehen. Levi nahm die Küche in Anspruch und backte Teigtaschen gefüllt mit Gemüse und Käse. Dazu Reis und eine scharfe Soße die er von seiner Mutter kannte. Im Wintergarten deckte er den Tisch, stellte Kerzen auf und holte Holz für den Kamin, immerhin war Winter geworden und die Abende ziemlich frisch. Wein suchte er aus dem Keller raus, nicht die wertvollen Flaschen denn dann hätte Zane sicher empört reagiert, aber eine Sorte von der er wusste das der Ire sie mochte. Ein Spanischer Rotwein. Als soweit alles vorbereitet war und Levi frisch geduscht vor dem Spiegel in seinem Schlafzimmer stand, hatte er keine Ahnung was er anziehen sollte. Er hatte ewig kein Date gehabt und schon gar nicht mit Männern wie Zane Silberman. Zane würde sicher im Anzug kommen. Klassisch elegant wie immer, also nahm er ein Hemd, ließ die oberen Knöpfe auf und schüttelte dann doch den Kopf. Das war er einfach nicht. Levi nahm letztendlich eine dunkle Jeans, ein weißes Shirt und ein Jacket dazu das er über zog. Dazu ebenfalls Converse. Man hatte er diese Marke früher geliebt. Er war zufrieden auch wenn er modisch nicht so gebildet war wie Zane hoffte er das er ihm gefallen würde. Bei dem Gedanken seufze er, denn ihm wurde wieder bewusst wie oft er an Zane dachte und wie sehr er in ihn verliebt war. We war das nur passiert? Er wusste doch das er sich selbst keinen Gefallen damit tat…doch etwas hatte sich auch in Zane verändert, da war er sicher. Diesmal würde er nicht zulassen das Zane davon lief, nur weil er Angst hatte.

Am Abend brachte Levi ein Teil des Essens in de Wintergarten, sowie den Wein. Er zündete den Kamin an und ein paar der Kerzen. Es sah toll aus, aber würde auf Zane sicher wie ein Alptraum wirken oder? Doch diese Gedanken wollte er nun von sich schieben. Dieser Abend würde toll werden. Grade als er sein Jacket zurecht zog und aufsah stand Zane im Wintergarten. Levi nahm das Tablett mit dem er die Sachen hergetragen hatte und hätte es fast fallen gelassen „Da bist du ja schon…ich….“ Er hielt inne als er Zane direkt ansah. „du..siehst umwerfend... gut aus..“ Levi war bewusst das er ihn anstarrte und räusperte sich. Zane sah heiß aus und ohne seinen Anzug so ganz anders. So normal und sexy zugleich xD „ehm… setzt dich! Ich hole nur schnell den Rest“ Levi lächelte doch als Zane einfach nur da stand und so verloren wirkte, ging er auf ihn zu. Er nahm seine Hand und lächelte „Danke das du gekommen bist“ hauchte er ihm entgegen und zog ihn sanft zum Tisch „setz dich, ich komme sofort zu dir“ Dann brachte Levi das Tablett weg und kam wenige Minuten später mit dem Reis und der Soße zurück die er ebenfalls auf den Tisch stellte und sich dann Zane gegenüber setzte. „Und alles ohne Anis. Ehrenwort“ meinte er schmunzelnd.

@Zane Silberman



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#152

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 27.12.2020 22:33
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Generell war es ja schon schwierig überhaupt Zanes Hand zu nehmen, ohne dass er sie gleich weg zog. Ihn direkt AN die Hand zu nehmen und zu führen, war also mindestens ein ebenso schwieriges Unterfangen. Aber eines musste man Levi lassen…. er machte seine Sache verdammt gut. So gut wie niemals jemand zuvor. Klar.. die Apokalypse kam ihm in der Hinsicht womöglich ein bisschen zu Gute, aber dennoch. Seine Mischung aus Hartnäckigkeit, Nachgiebigkeit und dennoch Klarheit sowie Striktheit waren eine gute Kombination, um Zane Silberman womöglich zu ‚zähmen‘. Irgendwann musste doch selbst er in ein Alter kommen, wo er zur Ruhe kommen wollte, oder? Nur irgendwie schien er diesen Punkt noch nie erreicht zu haben und es erschien ihm auch nicht sonderlich erstrebenswert.
Aber Levis Aktion war schon richtig gewesen.. denn hätte der Israeli ihn einfach um ein Date gebeten, dann hätte Zane womöglich ‚nein‘ gesagt. stattdessen versucht ihn wieder mit seinem Charme einzulullen, abzulenken und vielleicht auf dem Küchentisch flachzulegen, damit er ihm diese Flausen ganz schnell wieder austrieb.
Aber so…? da hatte er ihn vor vollendete Tatsachen gestellt und Zane hatte keine Möglichkeit mehr Levi davon abzubringen. Nun gab es nur… Auftauchen oder Weglaufen. Keinen Graubereich in der Mitte, in welchem Zane sich so verdammt wohl fühlte und worin er sich so meisterhaft bewegte.

Zane haderte mit sich… er haderte wirklich sehr mit sich. Denn wenn er tief auf sein Inneres hörte, dann wollte er zu diesem Date gehen. Er wollte diesen Abend mit Levi verbringen, mit ihm Essen und… naja einfach Zeit mit ihm verbringen. Aber da war diese furchtbare Alarmglocke in seinem Kopf, die ständig gegen seinen Schädel hämmerte! So laut, dass er einfach nicht klar denken konnte. Die nur verstummte, wenn er nicht in der Nähe war, sondern ganz weit weit weg aus der ‚Gefahrenzone‘. Und doch kam er wieder zurück in das Risikogebiet. Versuchte dieses ständige Läuten irgendwie auszublenden. Wieso nur gab es in seinem Kopf keine verdammte Snooze Funktion? er wollte doch nur… ein paar Minuten Ruhe. Aber vielleicht konnte Levi ihm ja dabei helfen diese Ruhe zu finden…. oder er machte alles nur noch schlimmer. Zane wusste es wirklich nicht. Er wusste nur…. dass er sich plötzlich pünktlich im Wintergarten einfand, lässig gestyled und… verdammt nervös. Was sonst gar nicht so seine Art war.
Doch dieses Ambiente erschlug ihn förmlich. Da waren Kerzen!! und sogar ein verdammter Kamin! Fehlten nur noch Rosenblüten oder so ein Mist… Gott.. das war… wirklich alles viel zu viel. Und er bekam innerlich sofort das Bedürfnis wegzulaufen, als er all diesen Kitsch erblickte. Aber dann… erblickte er Levi. So hübsch und casual chic gekleidet. Nur.. für ihn? auf seltsame Art und Weise half ihm sein Anblick sich wieder etwas zu beruhigen. und er versuchte sich nur auf ihn zu konzentrieren.
„danke.. du bist auch nicht von schlechten Eltern“
versuchte er sich an einem Scherz, brachte aber nur ein leicht schiefes Grinsen zustande. Gerade überhörte er seine Aufforderung sich zu setzen tatsächlich, da er von der ganzen Umgebung so erschlagen war. Eigentlich war es ja schön.. aber..
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als Levi zu ihm kam und er zuckte kaum merklich zusammen, als dieser nach seiner Hand fasste.
„hm? oh.. ach.. naja.. es roch hier so gut und… ich hab den ganzen Tag nichts gegessen also….“
versuchte er sein Auftauchen natürlich sofort wieder etwas runter zu spielen, da er für sich selbst einfach irgendeine Ausrede brauchte, weshalb er überhaupt aufgetaucht war. er musste aufhören sich so reinzusteigern. es war nur ein Essen.. ein ganz normales Essen… er hatte schon mehrmals mit Levi gegessen und Wein getrunken. Die Kerzen brannten nur weil sie keinen Strom verschwenden wollten und der Kamin.. weil es kalt war. Ja genau. Indem er sich das einredete.. ging es besser. Zumindest für kurze Zeit.
Als Levi ihn zum Tisch zog… setzte er sich zögerlich. Allerdings sollte Levi Zane nun bloß nicht zu lange alleine lassen, denn es bestand akute Fluchtgefahr!
Hätte er in der Küche noch etwas mehr Zeit gebraucht, wäre Zane inzwischen wohl abgehauen. So aber.. saß er noch da, als Levi wieder kam. Hatte jedoch längst die Weinflasche geöffnet und war gerade dabei direkt ein paar echt große Schlucke aus der Flasche zu trinken, als Levi zurück kam. Als er ihn hörte setzte er sofort ab weil.. naja.. das war total unhöflich! und stillos. man trank Wein nicht aus der Flasche. er.. wollte eigentlich so tun als hätte er sie gerade erst geöffnet und ihnen dann einschenken, kaum das Levi wieder kam. das er ihn nun dabei beobachtet hatte, wie er etwas verzweifelt versuchte sich locker zu machen… war ihm schon ein bisschen peinlich xD
Er räusperte sich und schenkte ihnen dann die Gläser ein, versuchte das Ganze einfach zu überspielen, wie immer. vielleicht hatte Levi es ja nicht gesehen
„du hast dir also sogar gemerkt welchen Wein ich gerne trinke hm..?“
schon irgendwie.. toll das Levi ihn so gut kannte und so viel über ihn wusste.. aber auch irgendwo ein wenig erschreckend.
Er schmunzelte ein wenig wegen dem Anis.
„dachte ich mir schon.. sonst hätte ich es längst gerochen“
denn dann hätte wieder die ganze Villa nach Anis gerochen, weshalb Zane froh war, dass Levi heute mal was anderes gekocht hatte und auf sein Lieblingsgewürz verzichtete….. nur seinetwegen?
„aber ich wette du hast noch irgendwo ein Säckchen versteckt um nachzuwürzen oder?“


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#153

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 27.12.2020 23:48
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Oh I, I can see the light
Stay with me
Away from the darkest of nights
Stay with me


Levi war sich bewusst das es ein hartes Stück Arbeit werden würde und das er vielleicht auch daran scheitern könnte, denn Zane war jemand der lieber davon lief als sich seinen Gefühlen zu stellen, darin war er noch besser als Levi selbst. Irgendwie hatte der Ire den Eindruck das eine Beziehung oder zumindest das eingestehen seiner Gefühle etwas war das man mit eingesperrt sein vergleichen konnte. Dabei wollte Levi ihm nicht die Luft zum atmen nehmen, ihn einengen oder kontrollieren. Er wollte nur das Zane zugab da auch er etwas für ihn empfand, das er sich das nicht alles nur eingebildet hatte und dann würden sie weiter sehen. Man musste es ja nicht direkt Beziehung nennen aber vielleicht könnten sie darauf hin arbeiten. Mindestens genauso nervös wie Zane war auch Levi wegen dieses Abends. Sicher hatten sie schön öfter zusammen gesessen, Wein getrunken und gegessen aber das war heute etwas völlig anderes denn Levi hatte es Date bezeichnet, ganz offiziell und auch wenn Zane versuchte es zu verdrängen machte es diesen Abend zu etwas besonderem.

Levi wusste nicht was in Zane vorging aber er ahnte das der Ire mit sich haderte und zwischendurch hatte er auch das Gefühl Zane würde nicht auftauchen. Das würde ihn verletzen aber er müsste es akzeptieren, was sollte er dann auch schon tun? Vermutlich würde er Zane zur rede stellen weil er Ausreden nicht mehr gelten ließ und egal was der Ire dann sagen würde, alles wäre besser als diese Ungewissheit. Doch dazu sollte es nicht kommen denn während der Tisch immer mehr Form annahm und das Essen nur darauf wartete serviert zu werde, stand Zane plötzlich im Wintergarten. Levi hatte die Zeit vollkommnen aus den Augen verloren. Der Israeli lächelte Zane an und dieser sah umwerfend aus. Noch nie hatte er Zane so legere gesehen. Es stand ihm unglaublich gut und diese Lederjacke war wirklich sexy und ließ seine blauen Augen noch mehr strahlen. „Danke…“ meinte er schmunzelnd bei Zanes Kompliment das wohl ein wenig die Stimmung auflockern sollte. Zane schien allerdings wirklich nervös zu sein und Levi fand das sehr sympathisch. Der sonst so großmäulige, selbstbewusste Ire war plötzlich unsicher? Levi ging zu ihm und griff nach seiner Hand. „Dann kommst du genau richtig….Komm mit mir…“ flüsterte er und zog ihn sanft zum Tisch wo Zane platz nahm.

Als Levi aus der Küche zurück kam und das Essen auf den Tisch stellte, war Zane immer noch da allerdings trank er grade aus der Weinfalsche was alles andere als entspannt wirkte. Levi räusperte sich leicht schmunzelnd und tat als habe er dies nicht bemerkt. Die Kerzen machten ein romanstiches Ambiente und das knistern im Kamin war sehr beruhigend. Doch fragte sich Levi ob das alles hier nicht etwas tot much war. „Entschuldige die Kerzen sind etwas viel aber ich wollte das es perfekt wird“ gestand er und sah Zane an „Ich hoffe das essen schmeckt dir“ Levi musste grinsen „nein habe ich nicht denn die Soße meiner Mutter war wirklich immer ohne Anis. Kaum zu glauben hm?“ Levi hob als erstes sein Glas „Worauf trinken wir Zane? Auf diesen Abend?“ Nach dem essen würde er mit Zane vor den Kamin gehen um sich dort mit ihm zu unterhalten. „Bitte greif zu, die Soße ist etwas scharf“ Levi beobachtete ihn aufmerksam. Er würde zu gern wissen was Zane dachte „Zane? Geht es dir gut? Ich würde zu gern deine Gedanken kennen“

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#154

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 28.12.2020 00:25
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Ja, genau das dachte Zane. Denn im Grunde war es doch auch genau das oder? er sah einfach keine Vorteile in einer Beziehung oder in Monogamie.. er verstand nicht.. was besser daran war. Oder so besonders. Außer das man Einschränkungen hatte. Es wollte einfach nicht in sein Hirn rein gehen, also womöglich musste Levi ihm deutlich vor Augen führen, was so toll an einer Beziehung war.. oder an einem Date. Denn bis jetzt, da stresste es Zane eher, als das er es irgendwie schön fand!

Zumal er das Gefühl hatte… plötzlich nicht mehr die Oberhand zu besitzen. Durch Levis direktes und bestimmendes Auftreten, hatte er die Kontrolle über diese Situation automatisch abgegeben. Und das überforderte ihn maßlos. Denn normalerweise, da hatte er jede Situation unter Kontrolle, also zumindest die Dinge, die er kontrollieren konnte. Der Autounfall war natürlich nicht geplant gewesen. aber wenn er sich mit jemandem traf… dann war er derjenige, der das Gespräch führte und darüber bestimmte wie es weiter ging. Zumindest dachte er das immer. Aber jetzt…? Jetzt saß er hier und fühlte sich völlig verunsicherte. Da half es auch nichts sich einzureden, dass das hier ein Essen wie jedes andere war. Ein Essen das sie schon etliche Male gehabt hatten. Denn Fakt war… es war nicht so. Nur dieses eine kleine Wort… diese eine kleine Bezeichnung als ‚Date‘ hatte einfach alles verändert! denn egal wie sehr Zane auch versuchte sich einzureden, dass alles wie immer war… es wollte einfach nicht klappen.
Erst Recht nicht weil Levi so viele Erwartungen zu haben schien. Ständig extra betonte, dass dieser Abend etwas Besonderes war, er perfekt sein sollte.. und sogar darauf anstoßen wollte. Das trug nicht unbedingt dazu bei, dass Zane entspannter wurde. Denn mit hohen Erwartungshaltungen konnte er nur im Job umgehen. Aber nicht in seinem privaten Umfeld.
„perfekt… was? perfekt kitschig? hat Aaron dir diese Tipps gegeben?“
Fragte er ihn skeptisch. denn was sollte daran perfekt sein? außer dass es total einschüchternd wirkte. und kitschig. so ein Ambiente passte doch viel besser zu Jaaron aber nicht doch zu ihnen…. aber offenbar legte Levi ebenso Wert auf diese Dinge. Das hatte Zane bislang nur verdrängt und sich stattdessen darüber lustig gemacht.
„das ist ein Rezept deiner Mutter? und dabei dachte ich wirklich sie hätte dich sogar in Anis gebadet“
Das Thema aufs Essen zu lenken war eine wirklich gute Idee. da konnte man über belanglose Dinge reden während Zane sich nochmal nachschenkte, da er sein Glas schon wieder geleert hatte. Hatte Levi nur Wein da? und nichts Stärkeres?
Als Levi einen Toast aussprach hob Zane sein Glas aber.. zwang sich bloß zu einem Nicken, ehe er mit ihm anstieß. so schweigsam hatte Levi ihn bislang wohl nur selten erlebt. sonst fiel ihm immer sofort ein passender, großmäuliger Spruch ein.
Er hätte ja jetzt sagen können, ‚darauf, dass die Villa wegen der vielen Kerzen nicht abfackelt!‘ aber er verkniff es sich. Stattdessen nahm er sich etwas von den Teigtaschen und kostete sie. und auch auf seine Warnung wegen der scharfen Sauce ging er nicht ein. Sonst würden jetzt schon 1000 Sprüche darüber geflogen kommen, dass scharf ihm nichts ausmachte, da er selbst so scharf war . aber in diesem Fall..... nichts.
„schmeckt gut“
war stattdessen seine kurz angebundene Antwort. Nein... Zane war gerade definitiv nicht er selbst. und er fragte sich.. wieso zur Hölle er her gekommen war. das hier war total erzwungen und unentspannt und er fühlte sich von Moment zu Moment sichtlich unwohler.
Was wohl auch Levi bemerkte, da er ihn direkt darauf ansprach. Er wollte Zanes Gedanken kennen? ..... nein, das wollte er sicher nicht. aber er konnte nun auch nicht lügen, obwohl er sonst selbst darin echt gut war. aber gerade da war er wie gelähmt und sein ganzer Körper stand vor Anspannung unter Strom. Weshalb Zane letztlich die Serviette auf den Tisch legte und sich ruckartig erhob
„tut mir Leid aber... ich kann das hier nicht. das ist… einfach.. zu viel, ich…“
er wusste ja nicht mal wie er es erklären sollte. er spürte bloß erneut wie diese Panik und dieser Fluchtinstinkt von ihm Besitz ergriff, weshalb er Glas und Besteck klangvoll ablegte und dann in Richtung Tür eilte.

@Levi Rosenthal



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#155

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 28.12.2020 01:08
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Levi dachte wenn er Zane damit direkt konfrontieren würde dann hätte er auch keine andere Wahl als sich mit all dem auseinander zu setzten, doch er hatte nicht bedacht das dies für Zane eine absoluter Stresssituation war trotz dem sie sich schon so gut kannten. Zane wirkte alles andere als gelassen, er war angespannt und das sah man ihm deutlich an. Selbst als Levi mit dem Essen wieder kam und versuchte ein Gespräch am Tisch zu führen, kam von dem sonst so redegewandten Ire kaum ein Wort, nicht mal ein dreister Spruch folgte wegen der scharfen Soße und das war doch die perfekte Vorlage. Levi sah Zane an und glaubte sogar Schweißperlen auf seiner Stirn entdecken zu können. Dieses Date war alles andere als schön. Sonst saßen sie zusammen, lachten und sprachen über ihr Leben, aber das war es eben auch immer nur ein zusammensitzen unter Freunden. Es nun so offiziell werden zu lassen stresste Zane und das stresste auch Levi. Es war ungewohnt so still mit Zane am Tisch zu sitzen und ihm förmlich jedes Wort aus der Nase ziehen zu müssen. Perfekt war wohl das falsche Wort und Levi sah Zane an „Nein.. die Tipps waren nicht von Aaron“ Nun wurde auch Levi unsicher denn Zane fand es wirklich schrecklich oder? Sollte er die Kerzen auspusten um es angenehmer zu machen? Schnell trank er einen großen Schluck Wein und atmete tief und unauffällig aus.

Levi musste leicht grinsen als Zane meinte er hatte als Kind in Anis gebadet „Dann würde sich sicher nach Anis schmecken“ Die Stimmung hob das nicht wirklich also versuchte Levi sich weiterhin auf das Essen zu konzentrieren und ein wenig Smalltalk zu halten doch verdammt, es war so verkrampft das nicht mal Zane etwas sagte. Levi spürte das es Zane nicht gut ging und das er wohl am liebsten abgehauen wäre. Wem machte er sich eigentlich etwas vor? Sich selbst? Er wollte wissen was Zane dachte und fragte ihn direkt. Anstatt zu antworten herrschte einen Moment stille, bis Zane die Serviette zur Seite legte und prompt aufstand. Seine Worten waren deutlicher als alles was er sonst hätte sagen können um Levi klar zum machen das dieser Abend eine Katastrophe war. Er fand es schrecklich und Levi sah einen Moment auf den Tisch und schluckte. Er könnte Zane gehen lassen damit dieser sich wieder einigeln konnte um all die Gefühle zu verdrängen, welche es auch immer waren, aber Levi wollte das sie endlich Klartext redeten! „Zane warte!“ Levi stand auf und ging einen Schritt auf ihn zu „Wieso läufst du immer davon? Es ist zu viel? ok! Dann rede mit mir! Renn nicht immer vor mir und deinen Gefühlen weg!“ Er seufzte „Ich wollte dich nicht verunsichern. Ich wollte nur das dieser Abend schön wird..das wir Zeit miteinander verbringen und ich endlich weiß was du denkst…“ Er sah ihn an „Ich verlange doch gar nichts und ich will dich auch nicht verändern. Aber ich spüre doch das da etwas zwischen uns ist, das sich etwas verändert hat…oder aber ich bilde mir das alles nur ein. Dann sag es mir…dann sag mir das du nichts für mich empfindest!“ „Doch wenn du das nicht tust dann gib mir diese Chance! Woher willst du wissen das all das nichts für dich ist wenn du es nie versucht hast?“ Zane konnte nicht wissen ob Beziehungen furchtbar waren wenn er nie eine hatte! „Können wir nicht einfach diesen Abend versuchen zu genießen? Ich puste auch die Kerzen aus“

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#156

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 28.12.2020 10:51
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Naja, hatte Levi etwa geglaubt, es würde entspannt werden Zane dazu zu zwingen sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen? Das er sie auf wundersame Weise plötzlich annehmen und akzeptieren konnte, wo er sich doch seit Wochen so vehement dagegen wehrte? Dass dies eher ein Akt der Brachialgewalt werden würde war eigentlich klar gewesen. Aber Levi hatte wohl einfach die stille Hoffnung gehabt, dass der Unfall alles geändert hatte. Was teilweise mit Sicherheit der Fall war… Zanes Gefühle hatten sich geändert. Nur leider seine Einstellung nicht wirklich oder seine Ängste und Unsicherheiten.
Bereute Levi bereits Zane zu diesem Date eingeladen zu haben, so wie er sich bei Tisch verhielt? er bemühte sich ja wirklich darum gelassen zu bleiben, nur leider wollte ihm das einfach nicht so recht gelingen, egal was er versuchte sich einzureden. Aber diese ganze Stimmung war einfach… too much. Vielleicht hätte Levi ihn zu einem Date in seine geheime Bar ausführen sollen oder so xD einfach eine lockerere Atmosphäre die nicht so extrem nach Kitsch und Liebe roch!
Er bemühte sich darum ihn nicht völlig vor den Kopf zu stoßen weil… er Levi nun mal gern hatte. Ob er das nun wahrhaben wollte oder nicht. Aber er konnte nichts gegen dieses panische Gefühl in seiner Brust tun und diesen Fluchtinstinkt der automatisch von ihm Besitz ergriff.
Und der ihn dazu brachte sich zu erheben, um abzuhauen.
Als Levi ihn bat zu warten hielt Zane einen Moment inne. Er blieb in der Tür stehen aber drehte sich nicht wieder zu ihm, sondern starrte verbissen auf irgendeinen x-beliebigen Punkt in der Villa.
„du weißt was ich denke Levi! das habe ich dir bereits gesagt!“
Er hatte ihm doch schon nach der Begegnung mit Ivy klar gemacht, was Sache war oder? Das er nichts von Beziehungen und dergleichen hielt. Das er seine Freiheiten brauchte und solchen Kitsch ganz furchtbar fand. All das wusste Levi! und dennoch brachte er ihn in so eine Situation. Zane wusste es.. er hätte einfach nicht kommen sollen. Wieso hatte er es getan? Wieso war er dennoch hier aufgetaucht? eigentlich wusste er doch was ihn erwartete und dennoch war er hier. was hatte er sich dabei bloß gedacht?
„wir haben doch immer schöne Abende zusammen… wieso musst du nun alles so verkomplizieren??“
indem er das alles hier so hochoffiziell als Date anpries. Hätte er einfach nur gesagt, er wollte für sie gemeinsam kochen als Dankeschön wegen dem Unfall und der Pflege oder so.. hätte Zane kein Problem mit dem Abend gehabt. Okay über die Kerzen hätte er wohl Witze gemacht aber den Kamin und all das hätte er dann viel besser nehmen können. Aber so? so setzte es ihn einfach nur unter Druck und machte ihm aber vor allem eine Heidenangst!
Levi bildete sich all das was er sagte nicht ein.. auch Zane hatte gefühlt, dass sich etwas zwischen ihnen verändert hatte. Wie fertig er war als Levi in dem OP lag.. wie schreckliche Angst er davor gehabt hatte ihn zu verlieren. Ihm wurde langsam bewusst wie sehr er ihn mochte… doch genau deshalb hatte er ja so Schiss. Denn was wenn er all diese Gefühle zuließ? was passierte dann? was veränderte sich zwischen ihnen? Ja, Levi hatte Recht. Zane wusste nicht, ob er Beziehungen schrecklich fand, wenn er nie selbst eine geführt hatte. Er konnte nur von dem ausgehen, was er beobachtet hatte und das fand er meist ziemlich nervig. Und er wollte nicht so ein nerviges Pärchen sein. Wie Jaaron xD.
Als Levi ihn dazu aufforderte sich seine Gefühle einzugestehen oder ihm zu sagen, dass alles nur Einbildung war… drehte er sich langsam zu ihm um und blickte ihm direkt in die Augen
„Ich empfinde nichts für dich Levi“
sagte er kühl und distanziert, ehe er sich rasch wieder umdrehte, da er spürte dass…. er diese Fassade nun keine Sekunde länger aufrecht erhalten konnte. Es stimmte nicht.. es war einfach nicht die Wahrheit.. und Zane spürte wie seine Augen feucht wurden, weil es ihm so weh tat diese Worte auszusprechen.
„tut mir Leid…“
murmelte er und verließ fluchtartig den Wintergarten. Er biss die Zähne fest zusammen und wischte sich über die Augen. Wieso war er eigentlich so ein verdammter Idiot und machte das Beste in seinem Leben kaputt, das er hatte? Gerade da könnte Zane sich selbst dafür ohrfeigen, dass er so ein verfluchter Feigling war..

@Levi Rosenthal



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#157

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 28.12.2020 11:39
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Vielleicht hatte Levi wirklich gedacht das der Unfall sie noch näher gebracht hatte und das Zane vielleicht erkannt hätte was sie beide miteinander verband. Eine Bar mit Billardtisch wäre sicher lockerer und cooler gewesen aber das wäre einfach nur ein Abend wie jeder andere. Er wollte das es etwas besonderes wird und ja, er hatte übertrieben weil er selbst unsicher war was Zane anging. Die Kerzen, der Kamin und das Essen waren wie eine Last die auf Zanes Schultern saß und das er sich kein bisschen entspannen konnte bemerkte Levi als sie am Tisch saßen. Die Stille die herrschte und diese kurzen knappen Antworten passten so gar nicht zu dem Iren der sonst eine ganze Kolonie unterhalten konnte. Levi hörte ihm immer so gerne zu. Er mochte Zanes Stimme und wie er erzählte. So wenig wie dieser redete, so viel sprach Levi und vermutlich hätte er die klappe halten sollen aber diese Worte und Emotionen wollte raus, jetzt in diesem Augenblick weil er endlich wissen musste woran er war. Sicher hatten sie kurz geredet nach der Sache mit Ivy, aber das war vor dem Unfall gewesen und bevor sie sich im Cottage emotional so nah waren. Das dachte Levi zumindest. Er hoffte irgendwie tief in sich das Zane seine Meinung ändern würde, das er ihnen wenigstens eine Chance gab und doch wusste er auch das es vermutlich eher eskalieren würde, weswegen die Worte des Iren und sein plötzlichen aufstehen ihn nicht wirklich überraschten.

Levi bat Zane zu warten, er wollte ihm sagen wie er fühlte und das er ihn nicht unter Druck setzten wollte. Er sah Zane an und wusste selbst nicht genau warum er es verkomplizieren musste? Vielleicht einfach weil er ihn nicht teilen wollte. „Ich dachte nur.. das mit uns sei etwas besonderes und das wir es versuchen sollten“ Noch nie war er so deutlich gewesen. Nichts mehr mit durch die Blume reden wie bei der Sache mit Ivy, er sagte Zane klar und deutlich das er etwas für ihn empfand und das er das Gefühl hatte dem Iren würde es auch so gehen. „Warum hast du solche Angst Zane?..“ Anstatt zu antworten, drehte Zane sich zu ihm und sah ihm direkt in die Augen. Ich empfinde nichts für dich Levi! Diese Worte hallten Minuten lang in seinem Kopf nach und trafen ihn mitten ins Herz. Levi biss sich auf die Unterlippe als Zane sich abwandte. Diese Kälte die er ihm entgegenbrachte verletzte ihn zutiefst. „Ok…“ war das einzige was er hervorbrachte als Zane den Wintergarten verließ. Levi spürte wie sich seine Augen mit Tränen füllten als er auf den Boden sah. „Du hast mich nicht verletzt…“ flüsterte er und Tränen fielen auf den hellen Marmorboden des Wintergartens. Schnell wischte er sich diese weg und sah zu dem Tisch. Er pustete die Kerzen aus und schlug dann gegen den Tisch sodass einiges zu Boden fiel. „Nhg-. verflucht“ Levi presste die Hand gegen seine Brust. Wie konnte er auch nur wirklich glauben das er anders war als alle anderen. Liam hatte ihn gewarnt und doch hatte er es versuchen müssen, weil er es sonst ebenso bereut hätte. Nun wusste er was Zane fühlte. Nämlich nichts. Zumindest nicht für ihn und nun hatte er auch noch das gefährdet war sie hatten, ihre Freundschaft. Levi verbrachte den Rest des Abends damit sich mit Wein zu betrinken und das Chaos im Wintergarten zu beseitigen. Er schlief irgendwann auf dem Sessel ein und wachte morgens mit einem derben Muskelkater auf. Ziemlich unbequem so im sitzen zu schlafen.

Als er frisch geduscht in die Küche kam fand er Liam dort vor, den er kurz begrüßte. Dieser wusste nichts von dem gestrigen Abend und Levi beließ es dabei. Er machte Pfannkuchen „Magst du deinem Bruder bescheid geben das es Frühstück gibt?“ Sie konnte sich nicht ewig aus dem Weg gehen oder? Er sah zu Liam „Geht es dir nicht gut? Du siehst so blass aus“

@Zane Silberman



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#158

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 28.12.2020 18:41
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Zumindest eines hatte Levi mit seiner Aktion erreicht. Nämlich dass Zane nun nicht länger so tun konnte, als wisse er nichts von Levis Gefühlen oder dem was er wollte. Nun würde es schwierig werden.. ihn hin zu halten oder die Lockerheit dieser Beziehung aufrecht zu erhalten.
Aber was bedeutete das nun? Das Zane die Sache mit Levi endgültig beenden oder sich richtig auf ihn einlassen musste? hm.. es schien.. als gab es keine anderen Optionen mehr und das gefiel Zane nicht. Ganz und gar nicht.

Zane konnte nichts mehr erwidern.. auf all die Fragen die Levi ihm stellte. Ob das zwischen ihnen etwas Besonderes war? Das war es, etwas das Zane bisher nie gehabt hatte.. und warum er solche Angst hatte? tja.. wenn er das wüsste, könnte er wohl lernen besser damit umzugehen. Er verstand nicht woher diese Panik kam. Er konnte die Schuld dafür doch nicht immer nur bei seiner Familie suchen, nur weil sie ihm ein Leben aufzwingen wollten, das Zane nie wollte. Es wäre leicht einzig ihnen die Schuld daran zu geben… aber das konnte doch kein Grund dafür sein, weshalb er so extrem beziehungsgestört war, oder? Er wusste es wirklich nicht.. und bislang spielte es auch keine Rolle. Es gab nie einen Grund für ihn, sich damit auseinanderzusetzen. Er war immer zufrieden mit dem Leben gewesen, das er geführt hatte. Und dann kam Levi und… stellte plötzlich alles auf den Kopf und seine Prinzipien in Frage.
Weshalb er ihm nicht antworten konnte.. denn er hatte keine Antwort auf seine Frage, weshalb er, wie gewohnt, die Flucht ergriff. Sich in seinem Zimmer verschanzte, mit einer Flasche Whiskey. Eigentlich wollte er nach draußen.. aber es wurde Nacht und des nachts war es gefährlich in den Wäldern. Außerdem arschkalt.. weshalb er es vorzog zu bleiben und sich in seinem Zimmer die Kante zu geben.
Mit der Flasche in der Hand stand er vor dem Spiegel und musterte sein Spiegelbild.
„du bist ein verdammtes Arschloch und ein noch größerer Feigling…“
sagte er zu sich selbst als er hörte, wie unten im Wintergarten etwas zu Bruch ging. Levi würde ihn vielleicht nicht bitten hier auszuziehen, schon alleine wegen Liam. Aber.. die Stimmung wäre fortan wohl unentspannt und unangenehm. Dabei lief es doch gerade so gut zwischen ihnen.. so.. schön. Wer hatte das kaputt gemacht? war das wirklich Levi gewesen mit seinen Forderungen? oder Zane wegen seiner Sturheit oder Unsicherheit.. oder wie auch immer man es nennen wollte.
Irgendwann legte Zane sich einfach ins Bett und starrte an die Decke. Er trank den Whiskey so schnell leer, dass er am nächsten Morgen mit einem höllischen Kater aufwachte. Levi hatte wenigstens nur einen Muskelkater, das konnte Zane nicht behaupten. Weshalb er mit zusammengekniffenen Augen nach einer Kopfschmerztablette kramte, sie mit Whiskey runter spülte xD und danach einfach weiter schlief bis sie wirkte. Normalerweise vertrug er echt viel. Aber er hatte viel zu schnell getrunken, um diesen Schmerz in seiner Brust und diese kreisenden Gedanken zu unterdrücken. Das kam ihm nun teuer zu stehlen. Aber ein echter Ire ließ sich von einem Kater nicht aus der Bahn werfen. War immerhin nicht sein erster.

Allerdings bekam er nicht mit, was sich in der Zwischenzeit in der Küche abspielte. Liam.. saß auf dem Stuhl und tippte nervös mit den Fingern auf den Tisch. Irgendetwas schien ihn zu beunruhigen. Erst als Levi ihn direkt ansprach reagierte er?
-was? nein.. ich.. ich kann nicht.. ich..die Sonne.. sie war…-
und ehe er sich versah, übergab Liam sich plötzlich lautstark vor Levis Füße. erst gestern noch hatte er völlig klar mit Levi gesprochen. doch heute.. jetzt war er vollkommen verwirrt, durch den Wind und.. es ging ihm augenscheinlich wirklich schlecht. Er hielt sich den Kopf, wollte aufstehen, aber fiel sofort wieder zu Boden, da ihm extrem schwindelig war.

@Levi Rosenthal



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#159

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 28.12.2020 19:45
von Levi Rosenthal | 315 Beiträge

Levi bereute es so sehr. Er bereute es sich so zum Narren gemacht zu haben, er bereute es Zane offenbart zu haben was er fühlte und vor allem bereute er es nicht zu ihm gegangen zu sein. Vielleicht hatte Zane ja darauf gewartet das Levi weiter kämpfte und ihm nachging. Vielleicht hätte er ihn umstimmen können doch es hatte so verdammt weh getan und Zane war so kalt und direkt gewesen. Er wollte ihn nicht noch mehr bedrängen als er es eh schon getan hatte. Das wurde ihm bewusst. All diese Romantik war zu viel gewesen und Levi wusste doch dass Zane eben nicht der Typ für eine feste Beziehung war. Sie waren vielleicht nicht füreinander geschaffen. Levi wusste nicht ob er traurig oder wütend sein sollte und wenn letzteres dann auf wen? Auf Zane oder doch eher auf sich selbst? Als er die Scherben und das Essen vom Boden aufgehoben hatte, saß er noch eine Weile vor dem Kamin und sah in die lodernde Flamme. Er bedauerte es das sie so auseinander gegangen waren und das die Stimmung vermutlich nun angespannter als je zuvor sein würde auf eine ungute Art und Weise. Levi vermisste Zane jetzt schon. Wie solle er das ertragen? Sie konnten aber auch nicht so weiter machen wie zuvor auch wenn Levi sich wünschte er könnte damit besser umgehen. Sich vorzustellen nie wieder mit Zane so innige Gespräche zu führen oder von ihm berührt zu werden, auf welche Art auch immer war furchtbar. Zane war nicht nur der Mann in den er sich verliebt hatte. Er war sein Freund, jemand dem er vertraute und der diese Welt zu einem besseren Ort machte. Aber Levi glaubte nicht das Zane ebenfalls so dachte.

Wovor Zane auch immer Angst hatte, diese Angst würde ihn daran hindern jemals mehr zu empfinden als Freundschaft. Wenn überhaupt, denn waren sie je Freunde gewesen? Levi zweifelte grade an allem und anscheinend konnte er sich auf sein Bauchgefühl nicht verlassen. Ihm Grunde war es nicht Zanes Schuld sondern seine eigene, denn man konnte niemanden zwingen sich zu verlieben und der Ire hatte ihm nie falsche Hoffnungen gemacht, er hatte immer klar gestellt wie er dachte und doch war Levi so dumm gewesen das zu ignorieren. Geschlafen hatte er mindestens genauso schlecht wie Zane und als er in der Küche stand und gedankenverloren die Pfannkuchen machte, drehte er sich irgendwann zu Liam der wirklich nicht gut aussah. Natürlich machte er sich Sorgen und sprach Liam an doch dieser brabbelte nur irgendwas verständnisloses vor sich her „geht es dir nicht gut?“ Als er sich übergab, stellte Levi die Pfanne schnell beiseite und ging zum Tisch an dem der ältere saß. Als dieser aufstehen wollte, fiel er zu Boden „Liam!!“ Levi half ihm hoch um ihn auf den Stuhl zu setzten „Liam. Das ist denn los?“ Er fühlte seine Stirn und sie glühte. Die Augen des älteren Silbermanns waren glasig und hatten einen leeren Aufdruck. Levi half Liam zur Couch und legte ihn dort ab, bevor er die Treppe nach oben hoch stürmte und etwas atemlos vor Zanes Tür stehen blieb.

Jetzt war keine Zeit für falschen Stolz oder gekränkte Gefühle. Liam ging es schlecht und Zane war der einzige der an die Medikamente heran kam. Levi hoffte nur das noch genug da waren, den nach seiner Verletzung hatten sie einiges verbraucht. Er klopfte an „Zane!?“ Dann wartete er einen Augenblick und öffnete die Tür. Es war noch dunkel und die Gardinen zugezogen. Levi öffnete diese und die Sonnenstrahlen schien ins Zimmer „Zane? Steh auf! Liam geht es nicht gut!“ bat er mit Nachdruck „Ich brauch deine Hilfe. Komm schon“

@Zane Silberman



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#160

RE: Wohnzimmer

in Verlassene Villa 28.12.2020 21:20
von Zane Silberman | 245 Beiträge

Levi hatte sich nicht zum Narren gemacht. Zane war derjenige, der sich zum Narren gemacht hatte, weil er schon wieder davon lief, statt sich so einer Situation wie ein reifer Erwachsener zu stellen. Klar, das Ambiente war für ein erstes Date vielleicht nicht perfekt gewesen.. aber Levi hatte endlich Klartext mit Zane geredet und damit aufgehört, seine Spielchen mitzuspielen. Sich von ihm ausnutzen zu lassen und alles zu tun, nur damit er diese ‚Beziehung‘ nicht beendete. Wie es nun weiter ging wusste keiner, doch zumindest hatte Levi Mut bewiesen, ganz im Gegenteil zu Zane.
Ja.. vielleicht hätte Levi Zanes wahren Kern gesehen, wenn er ihm nachgegangen wäre. Aber dass er es nicht getan hatte, war verständlich. Denn Zane war ein sehr guter Schauspieler. Selbst wenn es ihm nur wenige Momente gelungen war seine Fassade aufrecht zu erhalten… so hatte er seine Worte dabei sehr glaubhaft rüber gebracht. Also kein Wunder, dass Levi sich vor den Kopf gestoßen fühlte und ihm nicht weiter nachgelaufen war.

Ob Levi es glaubte oder nicht.. aber auch für Zane war die Vorstellung schrecklich, dass sie in Zukunft keine Abende wie vorher miteinander verbringen würden. Hieß das nun, das Leben würde wieder trostlos werden? So wie es vor Levis Auftauchen gewesen war? Zane war eigentlich niemand, der sich leicht aus der Bahn werfen ließ, er versuchte aus allem das Beste zu machen. Er kannte das Leben früher nicht anders. Aber nun.. hatte er gesehen wie es sein konnte mit jemandem zusammen zu leben den man mochte, mit dem man das Bett teilte, mit dem man scherzte, redete… war das nicht eigentlich fast schon wie eine Beziehung? War die Treue wirklich der einzige Punkt, an dem es hakte? das war doch wie verhext.

Und nun wurde auch noch Liam krank! Dieser brabbelte weiter unverständliches Zeug von der Sonne vor sich hin und reagierte kaum noch auf Levis Ansprache. seine Stirn glühte und er hatte offenbar hohes Fieber. Als er auf der Couch zu liegen kam windete er sich hin und her, da sein ganzer Körper schmerzte und er sich krümmte. Es ging ihm wirklich schlecht…
Zane bekam nichts davon mit, da er noch schlief. Das Gepolter an seiner Tür ignorierte er, erst als so unbarmherzig die Vorhänge weg gezogen wurden und das Sonnenlicht herein strömte, kam ein Murren von ihm und er legte den Arm über die Augen.
Sein Schädel tat immer noch weh aber wenigstens hatte er nicht das Gefühl, als müsse er gleich explodieren.
„mmhhh….. Liam geht es nie gut… ist nur eine seiner Phasen.. geht schon wieder vorbei..“
murrte er vor sich hin. Aber Levi war so penetrant und laut… weshalb er sich irgendwann ächzend aufsetzte. alles drehte sich ein bisschen und Zane trug immer noch genau die selben Klamotten, die er gestern beim Date getragen hatte. er hatte es am Ende einfach nicht mehr geschafft sich auszuziehen.
aber wenigstens half Levis Hektik dabei, nun nicht mit ihm über Gefühle oder sonst was… reden oder nachdenken zu müssen. weshalb er sich letztlich doch erhob
„na schön na schön ich komm ja schon….“
er gähnte und wankte dann die Treppe hinunter. fast hätte er sich gleich mit übergeben, als er das Erbrochene in der Küche sah und roch. Zum Glück hatte er einen starken Magen und ging zu Liam, der gerade vor Schüttelfrost zitterte. Zane legte die Hand auf seine Stirn
„er scheint hohes Fieber zu haben…“
normalerweise würde er ihm nun einfach ein Schmerzmittel geben, um das Fieber zu senken und dann zu hoffen, dass es selbst besser wurde, aber da fiel ihm ein
„ach shit… die letzte Tablette hab ich dir gegeben….“
seine Medikamente waren aufgebraucht, er musste sich erst wieder um Nachschub kümmern, hatte nun aber nichts mehr gegen Fieber da!

@Levi Rosenthal v



You don’t need it? I make you beg for it

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