Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Das 4-köpfige Team steht euch stets für Rat & Tat bei Seite. Du hast Fragen oder gar ein Anliegen? Kein Problem!
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Winter ... Es ist wieder soweit. Wieder einmal müssen wir mit den Tücken des Winters kämpfen. Vorräte sollten weise verteilt werden. Wege sind vereist, also rutscht nicht aus! Ganze Häuser könnten zuschneien. Macht euch auf was gefasst!

❄️ Der Winter ist auch bei uns angekommen, passt es bitte eurem Play an ❄️
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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

⛄ Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da und wartet auf das Go eines Admins ab, ehe ihr euch in die Registrierung begebt ⛄
#1

Supermarkt

in Kleinstadt 05.09.2020 19:11
von The Walking Dead Team | 2.335 Beiträge
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#2

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 05.09.2020 20:46
von Keisuke Yamamoto | 186 Beiträge

Das Grillen war nun schon ein paar Tage her. Der Abend war wirklich klasse gewesen! Vor allem, weil Keisuke selbst mal nicht so viel machen musste. So konnte der Koch auch mal entspannen. Die letzten Tage hatte er sich dann aber viel in der Küche aufgehalten und für die Riders gekocht. Brot musste auch wieder gebacken werden. Zudem waren auch immer mal wieder Gemüse und Obst zu ernten. Auch da kümmerte er sich mit darum. Zudem konnte er dann auch vieles einlagern. Oder verarbeiten. So waren auch ein paar neue volle Marmeladengläser dazu gekommen. Butter hatte er auch neue gemacht und was sonst alles noch so fehlte. Kei hatte da wirklich viel Spaß dabei. Und gerade die Kinder waren über die süße Marmelade froh.
Aber so langsam gingen dann doch einige Sachen zu neige. So hatte er sich heute mit zwei anderen verabredet und wollten zusammen eine Plünderungstour Richtung Washington D.C. machen. Sicherlich würde man noch so das ein oder andere finden. Sie fuhren ein Stück mit dem Auto, so dass sie etwas weiter weg kamen. Alles in der näheren Umgebung war eh schon gut ausgeplündert. Richtig in die Stadt wollten sie aber in der kleinen Gruppe nicht. Da musste mehr Planung drin stecken und auch mehr Leute. Gerade in den Städten waren die Beißer viel zu viele. Und man konnte auch schlecht alles einsehen. Man konnte dort schneller umzingelt werden.
Sie waren gute zwei Stunden gefahren, als sie eine kleine Stadt erreichten, die recht friedlich wirkte. So auf die Schnelle waren keine großen Gruppen der Untoten zu sehen. Hier und da streifte ein Einzelner von ihnen umher. Alleine waren sie keine wirkliche Bedrohung mehr. Dafür hatte man sich viel zu sehr daran gewöhnt. Hinzu kam, dass sie auch langsam waren und keine Reaktion hatten. Die drei teilten sich auf, da es doch einige Gebäude gab und allein machte man doch schon etwas weniger Lärm. So war zumindest der Gedanke dahinter.
So kroch auch Keisuke in eines der Gebäude, was wohl mal ein Supermarkt gewesen zu sein schien. Auch hier waren schon ein paar Sachen geplündert worden, aber es gab doch auch noch was zu finden. So nahm er seine Reisetasche, welche er mit Lebensmitteln füllte. Mehl und Zucker fand er auch, was wirklich praktisch war. Sogar Dosen waren noch zu finden. In einem Regal, ziemlich weit hinten, fand er noch ein paar Tüten Nudeln! Ja, damit konnte man doch wieder arbeiten.
Plötzlich hörte er ein Geräusch und blieb sofort still stehen. War es ein Beißer? Wurde er von jemanden überfallen? Kei blieb still und lauschte. Doch es war nur schnelles Atmen zu hören und schniefte da jemand? Langsam ging Keisuke in die Richtung der Geräusche und fand eine Gestallt in der Ecke hocken, welche sich weg drehte. Die Tränen hatte der junge Koch aber nun doch gesehen. „Alles ok?", fragte er deswegen freundlich und ruhig. Auf seinem Gesicht war ein sanftes Lächeln. Er wollte den anderen nicht verschrecken.

@Mikael



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#3

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 17.09.2020 14:53
von Mikael Turner | 10 Beiträge

Die Beißer sie kamen näher. Es waren Hunderte und sie selber? Grade mal eine Handvoll Nomaden. Das konnte einfach nicht gut gehen. Doch kampflos würden sie nicht aufgeben, das wollten sie mit Sicherheit nicht, aber gewinnen konnten sie diesen ungleichen Kampf einfach nicht.
So gut es ging, verteidigten sie sich, aber es tauchten immer noch Untote auf. Als es aussichtslos wurde und Mik nun auch noch verletzt war, beschloss sein Ziehvater einen folgenschweren Plan. Er verhalf ihm zu entkommen und noch ein paar Anderen von den Jüngeren unter ihnen. Aber zu welchem Preis? Hilflos musste Mikael zusehen, wie sich die Beißer auf den Vater stürzten und ihn regelrecht unter sich begruben. Dass er da nie wieder heraus kommen konnte, war dem Jungen vollkommen klar. Doch er wollte auch seinem Ziehvater nicht widersprechen und lief, wie ihm befohlen, immer weiter weg. Zum Glück wurden weder er, noch die anderen Jungs verfolgt. Doch ihre Wege trennten sich irgendwie und dann war Mikael alleine. Er traute sich nicht anzuhalten. Schon lange brannte seine Lunge und die Beine waren wie Blei, aber er hatte Angst davor, dass wenn er stehen blieb, ihn die Beißer einholen könnten.

Am Horizont konnte er eine kleine Stadt erkennen oder besser was davon noch übrig war. Mik lief darauf zu, aber nicht ohne immer wieder Ausschau zu halten, ob er nicht verfolgt wurde oder ob nicht wieder neue Untote auftauchten. Er war schutzlos, denn Waffen hatte er auch keine mehr. Die hatte er zuvor im Kampf verloren und es war keine Zeit gewesen, sie zu suchen. Sobald er die ersten Häuser erreicht hatte, presste sich Mik an die Wände an, so konnte er zumindest sicher sein, dass er aus dem Hintergrund nicht angegriffen werden konnte. So lief er immer weiter, wohl auch auf der Suche nach Essbarem, denn sein Magen knurrte in der Zwischenzeit immer heftiger und er wollte mit diesem Magengeräusch keine Beißer anlocken. Sein Glück schien ihn wieder gefunden zu haben, denn es gab einen Supermarkt hier, der noch relativ gut bestückt war. Kurz sah sich Mik um und verschwand im Inneren. Dort allerdings war es mit der Anspannung und seiner Beherrschung endgültig vorbei und er sackte in einer dunklen Ecke zusammen. Seine Tränen begannen schlagartig aus ihm zu wollen, denn sie rannen einfach drauf los. Aber jetzt wo er Zeit zum Denken hatte, war ihm eingefallen, dass er wohl nicht alleine war. Wenn ihm seine Sinne keinen Streich gespielt hatten, dann war da wer gewesen im Schatten eines der Häuser. Oder hatte er es sich nur eingebildet?
Als er schon dachte, es war nur eine Einbildung, trat eine Gestalt auf ihn zu. Mik hatte sofort den Kopf eingezogen und versuchte so still wie nur möglich zu sein, doch das Schluchzen schien ihn schon längst verraten zu haben, als ihn eine Stimme ansprach „J ..a..a alles ok“ gab er leise zurück. Immerhin ein kleiner Trost, es war keiner der Untoten, denn die sprachen nie. Vorsichtig sah Mikael hoch und in das lächelnden Gesicht eines Typen, der wie er noch sehr jung aussah „tu mir bitte nichts, ich bin unbewaffnet“ Schnell biss er sich auf die Lippen, das hätte er wohl besser nicht laut gesagt, denn so war er ein leichtes Opfer, sollte der fremde es doch nicht gut mit ihm meinen.

@Keisuke Yamamoto


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#4

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 25.09.2020 10:14
von Keisuke Yamamoto | 186 Beiträge

Kei hatte noch immer ein Lächeln auf den Lippen, als sich der Kopf des anderen in seine Richtung bewegte. Der junge Mann wirkte nicht viel älter als Keisuke selber. Und scheinbar hatte er wirklich geweint. In dem schwachen Licht konnte man die Spuren sehen, welche die Tränen auf dem dreckigen Gesicht hinterlassen hatten. „Nein, ich tu dir nichts!“, meinte er ruhig, als der andere darum bat. Der Koch der Riders war sicherlich nicht für Gewalt und die Gestalt am Boden weckte eher seinen Beschützerinstinkt, als dass er ihn verletzten wollte.
Langsam ging Kei in die Hocke um auf gleicher Höhe zu sein. „Mein Name ist Keisuke. Magst du mir auch sagen wie du heißt?“, fragte er. Erst einmal langsam voran tasten. Wer wusste schon was passiert war. „Bist du allein hier?“, horchte er weiter. Vielleicht hatte er sich mit seiner Gruppe zerstritten und die waren auch noch irgendwo hier. Die äußeren Verletzungen waren dem 24 Jährigen schon aufgefallen. Bis jetzt wirkte aber noch nichts bedrohlich. „Ich bin mit einigen Freunden hier her gekommen und Nahrung zu suchen.“, erzählte Keisuke dem anderen von sich aus. Immerhin war eigentlich jeder in dieser Zeit sehr sehr vorsichtig.
Der Koch horchte auf, als etwas an der Mauer vorbei schlich. Nach dem Geräuschen zu urteilen, schien es ein Untoter zu sein. Aber dieser war draußen und hatte die beiden nicht bemerkt. Immerhin gab es hier kein Fenster neben ihnen und sie waren auch nicht sonderlich laut. Kei wühlte in seinem Rucksack und hielt seinem Gegenüber eine Flasche Wasser hin. „Hast du durst? Oder hast du was eigenes dabei?“, bot er ihm diese an.

@Mikael Turner



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#5

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 09.10.2020 15:35
von Mikael Turner | 10 Beiträge

Das Lächeln ließ zumindest die tränen versiegen. Schnell wischte sich Mik mit dem schmutzigen Ärmel seiner Jacke oder zumindest das was sie einmal war, über das Gesicht. Immerhin musste man nicht unbedingt sehen, dass er geweint hatte. Dass der junge Mann sie allerdings schon gesehen hatte, hatte Mik komplett ausgeblendet. Nun waren sie auf Augenhöhe und noch immer war das Lächeln da „ich bin Mikael“ Zumindest klang die Stimme schon mal nicht furchteinflössend und wie es schien, war er auch friedlich. Langsam kam etwas Leben in Mik und er ließ zumindest mal seine Knie wieder los „J..a..“ kam es zögerlich über seine Lippen. Sollte das nun gut oder schlecht für Mik sein? Er war alleine hier und bei der Erwähnung, dass noch Andere hier waren drückte er sich instinktiv mit dem Rücken wieder enger an die Wand „ich suche auch Nahrung“ Nun hoffte Mik, dass er nun nicht eine verpasst bekam, denn er wusste nur zu gut, wie aggressiv manche werden konnten, wenn es um Nahrungsvorräte ging. Es war noch nicht so lange her, wo seine 'Familie' verprügelt wurde, da sie zwar ihre Vorräte teilen wollten, aber die Plünderer einfach alles wollten. Irgendwie gelang es ihnen dann allerdings doch, sie zu vertreiben ohne dass sie etwas abgeben mussten, aber nun war Mik alleine und niemand war hier, um ihm zur Seite zu stehen, sollte Keisuke, wie er sich vorstellte, ihm mit Nachdruck erklären wollte, dass er sich nichts nehmen durfte. Mik konnte ja nicht wissen, ob er anders war und nicht auf Streit aus. In der jetzigen Zeit konnte man sich nie wirklich sicher sein, ob man einem 'Freund' oder doch einem Feind gegenüber stand. Bis jetzt hatte Mik immer Rückhalt gehabt, doch nun war er zu einem Einzelkämpfer geworden und wenn er es sich recht überlegte, war er noch nicht einmal ein Kämpfer, da er seine Waffe verloren hatte.

Ein Geräusch ließ Beide aufhorchen und am Klang des Ganges, erahnten sie, dass es sich um einen der Untoten handelte. Welcher Sorte er war, konnte Mik von seiner Position nicht ausmachen, aber er hoffte inständig, dass er sie nicht gehört hatte. Zumindest hatten sie nicht laut gesprochen, was Mik ohnehin nur in einer Umgebung tat, wo er sich sicher fühlte. Erst als das Geschlurfe leiser wurde, atmete Mik erleichtert auf und nickte bei Keisuke's Frage „ich habe furchtbaren Durst“ Bis jetzt hatte er das trockene Gefühl in seiner Kehle, so gut es ging, unterdrückt, jetzt wurde es ihm allerdings wieder bewusst und auch sein Magen meldete sich mit einem knurrenden Laut „sorry“ ein leichtes schüchternes Grinsen war auf Mik's Lippen zu erkennen.Irgendwie war die Situation etwas komisch und peinlich zugleich „ich sollte bald etwas essen, sonst werden sie auf mich aufmerksam“ Wen er damit meinte, musste er sicher nicht erwähnen, das konnte sich der junge Mann sicher denken. Hastig nahm Mik die angebotene Flasche entgegen und hätte sie beinahe ausgetrunken „Mist, tut mir leid“ entschuldigte er sich erneut und gab die Flasche wieder zurück. „Hast du schon etwas gefunden, was ihr mitnehmen wollt?“ fragte er leise nach. Nicht dass er am Ende das selbe wollte wie Keisuke und es dann in einen Streit ausartete. Mik würde eben das nehmen, was er übrig ließ, hoffte er zumindest mal. Wie viele mit ihm mitgekommen waren, wusste Mik ja nicht. „Kommt ihr von weit her?“ fragte er plötzlich, was er aber schon kurz darauf wieder bereute. Es ging ihn ja nichts an, doch vielleicht erhoffte er sich, dass er bei ihnen unterkommen konnte. So alleine war es schwieriger zu überleben, als im Schutz einer Gruppe.

@Keisuke Yamamoto


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#6

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 26.10.2020 17:02
von Keisuke Yamamoto | 186 Beiträge

Mikael hieß sein Gegenüber also. Zumindest schien er schon einmal nicht so schreckhaft zu sein, dass er sich extrem vor Keisuke fürchtete. In der Heutigen Zeit war das nicht unüblich vorsichtig zu sein und anderen zu misstrauen. Der Koch hielt davon allerdings nichts. Er war tatsächlich erst einmal zu allen freundlich und höflich. Ok, vorsichtig war er schon, aber er blieb trotz allem immer respektvoll. Mikael war also allein hier. Ob etwas passiert war? Zumindest wirkte der andere so auf den 24 Jährigen.
Lächelnd reichte Keisuke dem jungen Mann das Wasser und musste sich ein Kichern verkneifen, als dessen Magen sich meldete. „Hier!“, lächelte er und hielt dem anderen ein belegtes Brot hin. Brot backte Kei tatsächlich selber, die Sachen dafür bauten sie selbst an. Der Belag war aus selbstgemachter Butter und ebenfalls selbst gemachten Käse. Proviant hatten sie alle etwas mitgenommen. Mikael würde dies jetzt aber deutlich dringender brauchen. „Alles gut, kein Problem!“, lächelte Keisuke noch immer freundlich. Sie hatten zu Hause gute Vorräte, da konnte er das verschmerzen.
„Ein paar Sachen hab ich schon gefunden. Wollen wir zusammen weiter suchen?“, bot er dem Mikael an und hielt ihm die Hand entgegen. „Wir können dann ja alles Teilen, was wir finden.“. Das war das fairste. Und die anderen plünderten ja auch und würden genug finden. Letztendlich war niemanden geholfen, wenn man sich deswegen anfangen würde zu streiten oder an zu greifen. Dadurch verlor man viel mehr und am Ende vielleicht auch noch sein Leben! „Wir sind schon ein bisschen gefahren. Wird immer schwieriger was Neues zu finden. Wir haben mehr oder weniger ein richtiges zu Hause, welches geschützt ist. Wir bauen auch Nahrung an und haben Nutztiere.“, erklärte der Koch freundlich. Ein Geheimnis musste man darum ja nicht machen. Sie waren weit genug weg und er hatte auch keine Namen genannt. So konnte man sie auch nicht zurückverfolgen oder suchen. „Und was ist mit dir? Hast du auch einen Ort wo du lebst?“, erkundigte sich Keisuke freundlich bei Mikael, während sie leise durch die Gänge schlichen. Sicherlich würden sie noch das ein oder andere finden. Nicht viel, aber besser wie nichts.

@Mikael Turner



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#7

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 05.11.2020 22:13
von Mikael Turner | 10 Beiträge

Langsam kam Ruhe in Mik. Die letzten Tage hatten ihn in ein Gefühlschaos geworfen, aus dem er dachte, dass er nicht wieder heraus kam. Erst der Angriff auf seine 'Familie', dann der lange Weg hier her. Mik war müde, hungrig, doch zumindest der Durst war nun gelöscht. „Oh darf ich wissen was du gefunden hast? Ich meine, ich will dir nichts weg nehmen, was du womöglich zuerst gesehen hast“ Wenn Mik ehrlich war, dann hatte er sich hier drinnen ja noch nicht einmal umgesehen gehabt. Stattdessen saß er in der dunklen Ecke und hatte geheult. Was mag sich nun Keisuke denken von ihm? War aber auch egal, er hatte je keine Ahnung, was los gewesen war und warum er es tat. Vielleicht würde er es ihm erzählen, aber dazu brauchte es etwas mehr Vertrauen und das hatte er zu Keisuke noch nicht aufgebaut.

Immer wieder hörte er nach draußen, versuchte heraus zu finden, ob sie noch immer belagert wurden von Untoten oder ob die Luft mittlerweile frei war und Mik weiter ziehen konnte. Doch wohin? Noch hatte er keine Idee, wohin er gehen könnte. Oder sollte er Keisuke einfach fragen, ob er mit ihm mit kommen konnte? Immerhin wäre er dann nicht mehr alleine und hätte auch ein Dach über dem Kopf. Immerhin stand der Winter vor der Türe und der konnte auch verdammt kalt werden. Aufmerksam hörte Mik Keisuke zu, als er ihm erzählte, dass sie weiter weg lebten. Ob es eine Option war? Das konnte Mik noch nicht sagen, aber hier bleiben war noch viel weniger eine „könntet ihr noch wen aufnehmen bei euch? Ich könnte mich auch nützlich machen“ Nichts war umsonst und vielleicht halfen ihm seine medizinischen Kenntnisse, die ihm sein Ziehvater beigebracht hatte weiter. Mik's Gesichtsausdruck wurde bedrückter, als ihn Keisuke danach fragte, ob er eine Bleibe gefunden hatte „ich wohne derzeit nirgendwo. Mein altes Zuhause gibt es nicht mehr“ Die Erinnerung daran trieb ihm wieder Tränen in die Augen, die er rasch mit der Hand weg wischte. Zum Glück konnte er so tun, als ob er beschäftigt war, denn der Sandwich, den ihn Keisuke spendiert hatte, war wirklich gut. Dass sie alles selber hergestellt hatten, das wusste er nicht. Rasch hatte er den Snack verzehrt, dann machten sie sich auf und durchsuchten den Laden. Immer wieder blieb Mik stehen, horchte, aber es schien alles ruhig zu bleiben. Ab und an war aus der Ferne etwas zu hören, doch das konnten keine Untoten sein, die waren zumeist lautlos unterwegs. Dass in der Zwischenzeit eine neue Art davon auf dem Weg war, ahnten weder er noch Keisuke, dem er immer ein klein wenig mehr vertraute.
Mik blieb vor einem Regal stehen, wo er Schokoriegel fand. Noch dazu die, die er am liebsten mochte. Das Ablaufdatum durfte er sich nicht betrachten, dann würde er sie sicher liegen lassen. Aber er griff danach und packte einen davon aus. Mit einem herzhaften Biss, landete ein Stück davon nun in seinem Mund. Etwas verzog er den Mund, denn man schmeckte, dass der Riegel schon mal bessere Zeiten erlebt hatte, aber er war noch halbwegs genießbar. Was nach der langen Zeit eher ein Wunder war, aber Mik an seine Vergangenheit erinnerte. An eine Zeit, wo alles noch normal war, aber für ihn auch nicht wesentlich besser war, als es jetzt.“Willst du auch einen?“ Er hielt Kei einen der Riegel hin, während er von seinem abbiss. Vielleicht entstand ja auch zwischen ihnen eine Freundschaft, denn so alleine wollte Mikael nicht bleiben auf Dauer. Und was noch wichtiger war, er musste irgendwo unterkommen.

@Keisuke Yamamoto


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#8

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 07.11.2020 14:12
von Keisuke Yamamoto | 186 Beiträge

Zum Glück beruhigte sich Mikael so langsam wieder. Keisuke stellte sie mit Erleichterung fest. „Nicht wirklich viel. Mehl und Zucker waren noch vereinzelt da. Ein paar Packungen Nudeln und so.“, lächelte der Koch. Das meiste würde er auch in der Küche brauchen. Mal sehen was davon noch nutzbar war. Gerade bei Mehl konnten sich auch schon Tierchen darin gebildet haben. Nachschauen würde er da aber erst zu Hause.
„Das entscheide nicht ich. Aber du kannst auf jedenfall erst einmal mitkommen!“, meinte er auf die Frage, ob sie noch jemanden aufnehmen würden. Die Entscheidung lag da bei Jax. Immerhin war er ihr Anführer und kümmerte sich um sie alle. „Wir sind aber noch mit zwei anderen Kolonien befreundet. Selbst wenn es dir bei uns nicht gefällt, werden wir sicherlich ein schönes zu Hause für sich finden!“. Das war einer der großen Vorteile bei ihnen. Sie arbeiteten mit dem Cottage und Balar zusammen. Und einer von den dreien würde Mikael sicherlich aufnehmen. „Hast du was gelernt?“, erkundigte sich Keisuke, während sie weiter durch die Regale schauten. Ein Ohr war dabei immer auf die Umgebung gerichtet, falls nun doch noch ein Untoter ungewollt auftauchte. Es wurden auch noch vereinzelt Sachen gefunden. Gerade was Mikael unterwegs gebrauchen konnte, ließ der Rider diesem auch. So lange er noch kein bleibendes zu Hause hatte, sollte er zumindest ausgerüstet sein. Vor allem wenn sie etwas Trinkbares fanden, gab er es dem Jüngeren.
„Oh ja gerne!“, grinste Kei, als ihm die Schokolade angeboten wurden. Da würde er sicherlich nicht nein sagen! Bis jetzt wuchsen die Kakaobäume, welche sie versucht haben an zu pflanzen, nicht wirklich. Das Klima war hier dafür einfach nicht geschaffen. Sicherlich würde ein Gewächshaus helfen, aber das hatten sie noch nicht. Ein bisschen Kakaopulver hatte er in der Küche. Daraus machte er auch hin und wieder Schokoladenkuchen oder anderes leckeres. Aber er musste Sparsam damit umgehen. Eigentlich wie mit dem meisten Sachen. Die wichtigsten Grundnahrungsmittel konnten sie anbauen, aber leider auch nicht alles. Es war schon komisch, auch nach 11 Jahren noch, dass man auf gewohntes einfach verzichten musste.
Nachdem sie den Supermarkt soweit durch hatten, trafen sie auch auf die anderen der Gruppe wieder. „Leute, dass ist Mikael. Ich hab ihn im Supermarkt gefunden und wir nehmen ihn erst einmal mit zu uns!“, erklärte er den anderen. Dagegen würde keiner was haben. Natürlich waren alle immer etwas misstrauisch, aber deswegen verwehrte man keine Hilfe. So sah das der Koch zumindest.

@Mikael Turner



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#9

RE: Supermarkt

in Kleinstadt 23.12.2020 14:26
von Keisuke Yamamoto | 186 Beiträge
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