Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Winter ... Es ist wieder soweit. Wieder einmal müssen wir mit den Tücken des Winters kämpfen. Vorräte sollten weise verteilt werden. Wege sind vereist, also rutscht nicht aus! Ganze Häuser könnten zuschneien. Macht euch auf was gefasst!

❄️ Der Winter ist auch bei uns angekommen, passt es bitte eurem Play an ❄️
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----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

⛄ Bitte lasst uns eine Bewerbung eures Charakters da und wartet auf das Go eines Admins ab, ehe ihr euch in die Registrierung begebt ⛄

#21

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 26.10.2020 18:01
von Eric Woodrue (gelöscht)
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Was Eric gerade im Kopf hatte, das sollte der junge Soldat lieber nicht wissen, denn alles was Eric wollte war das man sich bereit machte um sich selbst im Notfall zu opfern. Zu opfern - in der heutigen Zeit würde Eric das niemals mehr machen. Sich selbst zu opfern - war damals aber die einzige Sache, an die er denken konnte. Das große Ziel war es einfach alle zu retten - aber konnte man überhaupt noch alle retten? So ohne Verluste konnte man aber nicht mehr rechnen. Zu viele waren schon infiziert. Zu viele lagen am Boden und erlagen ihren Wunden - jeder der starb, war ein Teil der tödlichen Streitmacht der Beißer. Es gab keinen Schutz mehr. Keine Sicherheiten, aber diese Zone hier musste gehalten werden. Man durfte nicht klein bei geben und, wenn dieser Posten überrannt werden würde - dann. Verdammt!

"Das hier ist die Todeszone, ein paar Häuserblocks entfernt vom Revier. Siehst du die Soldaten Junge? Wenn wir hier nicht vorbei kommen - dann wars das für uns."
Einige Meter hinter dem Posten bemerkte man schon eine ankommende Horde von fünzig bis hundert Beißern - ein grausames Meer von untoten Beißern.

"Verdammt...", als er bemerkte das Jordan wieder anfing zu Bluten kam Eric ihm mit schnellen Schritten näher und drückte ihm einen sauberen Verband in die Hand.
"Verbind deine Wunde, diese untoten Biester werden dich ansonsten priorisieren... und diese Herde die kommt, die muss fallen."

Eric lud sofort seine Waffe nach, feuerte ein paar Mal in die Menge der Biester und wurde von zwei Soldaten unterstützt, welche ihm ein geladenes Sturmgewehr in die Hand drückten. Vermutlich lag es daran, das er an seiner Brust die Marke trug.
Gerade befanden sich in etwa sieben Soldaten am Leben, der Rest lag verwundet oder tot am Boden - keinem war mehr zu helfen.





@Jordan Hanson


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#22

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 27.10.2020 09:33
von Jordan Hanson | 486 Beiträge

Seine Waffe kurz beiseite gelegt nahm er den Verband entgegen und schob sich das eh bereits zerfledderte Shirt hoch. Er wickelte sich den Verband um seinen Bauch, biss dabei die Zähne zusammen. Das würde nicht lange halten, das wusste er. Er musste dringend zu einem Arzt. Er brauchte dringend richtige Hilfe. Und das hier, das war sinnlos. Es waren zu viele. Zu viele Untote, um sie alle zu bezwingen. Der Bulle schien so überzeugt davon, dass sie die Zone halten könnten, dass es dem Soldaten fast Angst bereitete. Ja verdammt, er hatte Angst. Gehörige Angst. Er musste hier weg.
"Wir schaffen das nicht. Verdammt!!" Wieder schoss er um sich. "Ich hab keine Munition mehr!!" Man warf ihm etwas entgegen. Eine neue Waffe. Er warf die leere in den Wagen zurück und schoss mit der neuen Waffe in die Köpfe der Untoten. Sie näherten sich. Immer immer näher. Es ächzte, sie stöhnten. Ihre zerfetzten Gesichter wetzten die Zähne, verzehrten sich nach ihrem Fleisch. Ein junger Mann neben ihm hatte Ladeschwierigkeiten und Jordan schoss einem Beißer, der nach seinem Arm schnappte, zwischen die Augen, rettete so dem Jungen das Leben. "Wir müssen hier weg!!" Alle außer dem Bullen nahmen sie die Beine in die Hand, rannten. Sie flohen und so auch Jordan. Er konnte nicht mehr. Es war besser so. Nein, er war niemand, der gerne aufgab. Aber das hier hatte keinen Sinn. Absolut gar keinen. So rannte er ins Gebäude der Red Zone, suchte nach einem Arzt. Nach irgendjemandem, der ihm helfen konnte...

@Eric Woodrue





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#23

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 27.10.2020 09:53
von Eric Woodrue (gelöscht)
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Bevor der Posten in sich zusammenbrach und die Soldaten sich zurück zogen blickte Eric mit trauerndem Auge den Fliehenden hinterher.
Gab es wirklich überhaupt noch eine Chance? Inzwischen hatte sich Jordan in eines der Gebäude zurückgezogen. Konnte Eric es ihm verübeln? Oder hatte Eric ihn gerade als Gericht an die Zombies verfüttert? Für den Moment wusste er auch gar nicht ob sich in diesen Gebäuden überhaupt Beißer befanden - was wenn der junge Soldat in Null Komma nichts Beißerfutter wurde?
Eric knirschte laut und deutlich mit den Zähnen.
Die Beißerherde war auf die Hälfte geschrumpft - aber es kostete das Leben von drei Soldaten.

Gerade stand Eric mitten auf der Straße. Von Rechts und links kamen die Beißer. Es sah wirklich nicht gut aus, doch der Soldat hatte ein kleines Ass im Ärmel.
Waffen gab es zwar genug, aber das würde nicht helfen - man hatte keinen Punkt zum Rückzug. Die Straßen waren nur notdürftig gesperrt worden - also hatte man einfach zu wenig Deckung. Wie würde man also so eine Situation bezwingen und zu seiner eigenen machen?

Natürlich. Es war einfach.
Woodrue packte sich einen der Granatengurte - blickte zu dem Gebäude in welches sich die übrigen Soldaten zurückgezogen hatten und warf je eine der Granaten unter die blockierenden Autos - das würde ihnen jedenfalls genug Zeit geben um sich wieder neu zu ordnen oder sich zurück zu ziehen - auf dem Weg rammte er den Kolben seiner Waffe ins Gesicht eines Beißers, drehte sich um - bevor er die Türe öffnete und feuerte eine Salve in die Untoten hinein.
Zeitgleich gingen die Granaten hoch - ein ohrenbetäubender Lärm als diese hochgingen.

Mürrisch blickte er zu den Soldaten und Jordan. Sie alle waren um die 25 - man merkte das ihnen die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben war.

"Wo ist euer Kommandant?", fragte Woodrue.

"V-verstorben - wir empfangen auch ke-keine neuen Befehle - der letzte war das wir uns auf Gott verlassen soll--- sollen.", antwortete einer der Soldaten keuchend und lud seine Waffe nach.
Schluckend blickte der Soldat dann zu Jordan.
"Wieso befindet ihr euch überh-überhaupt hier? D-das ist doch Wahnsinn."





@Jordan Hanson


zuletzt bearbeitet 27.10.2020 09:54 | nach oben springen

#24

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 28.10.2020 09:08
von Jordan Hanson | 486 Beiträge






Jordan lehnte schwer atmend an der Wand und zog einen Soldaten an sich heran, der eine weiße Binde mit rotem Kreuz trug. "Du...bitte...ich brauche dringend einen Arzt...". Der junge Soldat nickte nur zitternd und nahm ihn mit sich in ein weiteres Zimmer. Nur desinfizieren, reinigen, professionell verbinden. Mehr wollte er nicht. Mehr brauchte er im Moment nicht. Es musste schnell gehen. Wer wusste schon wie viel Zeit sie hier drin hatten bevor auch dieser Ort überrannt wurde. "Und dann müssen wir so schnell es geht weg hier..." Im Gehen hatte er dabei noch einmal zum Polizisten geblickt. Auch er musste nun endlich begreifen, dass die Situation ausweglos und absolut außer Kontrolle war. Alles, was man jetzt noch tun konnte war wegrennen. Laufen, so schnell und so weit die Beine einen tragen konnten. Weg aus den Hot Spots, verschanzen, verstecken. Anders würde es nicht mehr funktionieren. Da konnte man noch so mutig und entschlossen sein. Er würde keine Menschenleben mehr retten können, denen nicht mehr zu helfen war. Stattdessen würde er wohlmöglich nur noch mehr Leben gefährden. Das Desinfektionsmittel brannte wie die Hölle und Spritzen konnte er sowieso nie leiden, doch ertrug er es als man ihm ein Antibiotikum injizierte, damit sich die Wunde nicht entzündete und er vermutlich noch an einer Blutvergiftung drauf ging. Wie irre wär das denn bitte in der heutigen Zeit? Der Arzt vernähte die Wunde. Es war nicht wunderschön, etwas zittrig und schief. Aber es erfüllte voll und ganz seinen Zweck und Jordan konnte nach einem dicken Verband wieder zurück zu den anderen, ergriff seine Waffe als er den dumpfen Knall von eingebrochenen Türen vernahm... "Es ist soweit. Weg hier!!"

@Eric Woodrue





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#25

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 28.10.2020 13:36
von Eric Woodrue (gelöscht)
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Als die Tür einbrach hatte Woodrue gerade seine Waffe nachgeladen und fluchte lauter. Verdammt.
Sie wurden wirklich regelrecht überrannt und selbst er sah in diesem Moment keine Chance auf einen Sieg über die Untoten.
Aber da draußen hatte Eric einen Panzerwagen gesehen - wäre das vielleicht der Ausweg? Könnte er die Situation damit wieder entspannen und die Truppe zum Revier bringen? Er zögerte kurz - bis ihm einer der der Beißer ihm zu nah kam - eine kurze Salve, dann lag dieser jedoch am Boden.

"Wir müssen zum Panzerwagen - ohne ein Auto werden wir in den Straßen überrannt - Jordan, führ du die Truppe an, ich lenk diese untoten Bastarde ab."
Er war immerhin der Älteste der Gruppe also würde er den lebendigen Köder sein.
"Ich hab noch vier Granaten - geht ihr hinten raus. Ab zum Wagen - ich versuch mich dann zum Revier durchzuschlagen - die Stellung da muss... ", Eric wurde gerade von einem der Beißer attackiert - dieser wurde jedoch mit einem Stoß des Kolben zum Boden befördert und dadurch erlöst.

Eric blickte einmal kurz über seine Schulter, in die Richtung in welcher sich Jordan und der Sanitäter befand - die zwei Soldaten hörten sofort auf das was der Seargent sagte und sicherten den Hintereingang, sodass Jordan und der Kampfsanitäter sich zurückziehen konnten.




@Jordan Hanson


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#26

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 29.10.2020 10:31
von Jordan Hanson | 486 Beiträge

"Aber nein!!…" Entfloh es Jordan, der zu Eric herüber sah. "Sie müssen mit uns kommen!"Der Polizist würde sich nur unnütz opfern. Und das konnte der gutherzige Soldat nicht zu lassen. An ihm wurde gezogen. Er hob jedoch seine Waffe und erschoss 3 Beißer gezielt, die sich um den älteren Polizisten tummelten. "Kommen Sie..." Die Soldaten waren verzweifelt, ängstlich, panisch. Sie würden es nicht schaffen, wenn sie nicht jemand dirigieren und anführen würde. Alos gab er kleinbei, seufzte und ging mit ihnen. Sie rannten über die Gänge, sahen sich nach allen Seiten um. Außer den stetigen Stöhnlauten und den vielen Schüssen im Hintergrund war hier nichts weiter zu vernehmen. Als sie jedoch im hinteren Bereich der Anlage die Türen öffneten standen sie inmitten einer Beißerkolonie. Dort, mittendrin stand der Panzerwagen, umzingelt von den Fresser. Da würden sie niemals heil ankommen. Fuck! Was jetzt?? Sie mussten abgelenkt werden. Irgendwas musste ihre volle Aufmerksamkeit erlangen. Doch was...?

@Eric Woodrue





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zuletzt bearbeitet 29.10.2020 10:32 | nach oben springen

#27

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 29.10.2020 15:36
von Eric Woodrue (gelöscht)
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Eric hatte schon in einem Krieg gekämpft - also konnte er in diesem Fall davon einen großen Nutzen ziehen. Das hier war kein Wald, kein Dschungel - alles war ehrlich und offen, der perfekte Kampfplatz also. Die Untoten waren langsam - aber dafür deutlich in der Überzahl. Eine Treppe würde sie also länger aufhalten, als planlos hier herumzustehen. Also musste der Polizist sich bewegen - der Panzerwagen hinter dem Haus war also das Ziel von Jordan und den Soldaten. Aber wäre der Panzerwagen überhaupt die richtige Lösung, welche allen half? Oder sollten sie sich alle trennen und versuchen auf eigene Faust zu überleben?
Mit den Gedanken war Eric jedoch durchgehend nur bei sich - er wollte die Stadt retten, irgendwie diesen - Krieg - gegen die lebenden Toten gewinnen und die Menschen die er kannte am Leben behalten. Doch würde das überhaupt etwas bringen, wenn er sich so in Gefahr brachte?

Dankend nahm er die Schüsse Jordans an, die Beißer gingen zu Boden und Jordan wurde von den anderen Soldaten mitgezogen.
Perfekter Moment um für eine Ablenkung zu sorgen - währen die Männer zur Hintertür verschwanden stieg Woodrue die Treppen nach oben und gab vereinzelt Schüsse aus seiner MP5 ab, die Beißer wurden von dem lauten Ton der Schüsse zwar abgelenkt - aber das half nicht wirklich, da sie immer noch die anderen wahrnahmen - dann er innerte sich Eric an die Szene vorhin.
Der Soldat Jordan hatte geblutet und dadurch automatisch die Horde angelockt - das war die beste Idee für die Ablenkung. Frisches Blut würde die Beißer ablenken.

Entschlossen griff Eric nach seinem Messer, hob seinen Unterarm und schnitt sich nur ganz leicht in den Arm. Das Blut fing sofort an aus der Wunde auszutreten - fast schon automatisch zog es die Beißer an, sodass sie nicht mehr weiter die anderen verfolgten - aber das änderte noch lange nichts an der Beißerhorde auf der Straße - welche den sicheren Tod der Gruppe bedeuten würde.
Es war schrecklich. Blutgeruch in der Luft - fauliges Fleisch, Nekrose - alles vermischte sich zu einem Geruch, welcher wie der reinste Tod darstellte. Dieser Geruch kroch einem tief in die Nase und ließ jeglichen Knochen erschaudern. Ein wahrlich schreckliches Gefühl - dazu mischte sich dieses ohrenbetäubende Schreien und Klagen von Menschen und Toten. Konnte man diesen Krieg noch gewinnen? Oder hatte die Menschheit nun endlich einen Feind bekommen, welcher sie vollständig auslöschen würde?

Eric hatte jedoch nicht genug Zeit um seinen Gedanken richtig zu formen, er nahm einfach die Füße in die Hand und schmierte das Blut an der Wand entlang. Die Beißer, welche davon angezogen wurden, leckten das Blut von der Wand und folgten heißhungrig dem Polizisten.
Einer der Beißer wurde urplötzlich schneller, jedoch konnte Woodrue schnell darauf reagieren und schoss ihm in die Beine, da er nicht den richtigen Winkel gefunden hatte um einen Kopfschutz zu platzieren. Glücklicherweiße verlor der Untote seinen Halt, fiel dabei nach hinten und riss die Beißer hinter sich die Treppe herunter.
Man vernahm ein dumpfes Geräusch - dazu ein grauenvolles Geräusch von knackenden Knochen. Spürten die Untoten überhaupt einen Schmerz?
Mit noch schnellerem Schritt rannte Eric nun die Treppe nach oben und sah dabei aus dem Fenster. Der Panzerwagen war umzingelt von der Horde - wie konnte man die nur ablenken? Würden da die Granaten wirklich reichen? Vier Stück - das waren nicht gerade viele. Aber, wenn sie - genau wie vorhin - gezielt geworfen wurden und ein paar Autos in die Luft jagten...? Dann würde Feuer entfachen, es wäre extrem laut und dadurch sicherlich eine willkommene Ablenkung für die Truppe.

Eric hetzte also ans Fenster, schlug dieses mit dem Kolben ein und warf eine der Granaten zur Treppe, sodass die Beißer es schwerer hatten diese zu erklimmen - dabei ging er direkt in Deckung - dann folgte die Explosion - die Treppe wurde dadurch schwerer zu passieren und die Beißer hatten es schwer diese zu erklimmen.
Die Explosion hinterließ aber nicht nur eine zerstörte Treppe, sondern auch gewaltige Mengen an blutigen Überresten - stinkenden Extrementen, blutigen Knochen und Zähnen - eine ekelerregende Mischung aus Eiter und Menschenmatsch.

Das Fenster schlug Eric mit dem Kolben der MP5 ein, dann kletterte er auf das Vordach - unter ihm würden Jordan und die Soldaten warten - also durfte er in diesem Moment nicht die Aufmerksamkeit auf sich lenken - doch mit blutendem Unterarm war das nicht gerade einfach. Ohne weiter nachzudenken nahm er den gesamten Granatengurt, zog einen der Pins und schleuderte ihn mit seiner ganzen Kraft auf die Straße und landete dabei auf dem Dach eines Autos.
Einige der Beißer drehten sich um als die Granaten landeten - interessiert, anscheinend dachten sie es würde das Essen ankündigen, drehten diese sich um - Sekunden später zündeten die Splittergranate und schleuderte dadurch die anderen Granaten weiter, welche dann fast schon gleichzeitig hoch gingen.
Ein ohrenbetäubender Lärm, der sich mit der Explosion des Autos verband - ein Leuchtfeuer für die Beißer. Es war perfekt, denn nun waren die Beißer abgelenkt und Woodrue griff nun zum Wort.

"Jetzt geht, lauft. Ich bleibe hier - ich muss diese Stadt beschützen. Finde deine Familie Jordan. Und bleib am Leben."




@Jordan Hanson


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#28

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 30.10.2020 11:16
von Jordan Hanson | 486 Beiträge

Ein Knall nach dem anderen. Überall Blut und Matsch. Menschen lagen auf den Straßen. Tot oder verletzt. Sie schrien, sie riefen nach Hilfe während Beißer sich an deren Überreste labten. Es war schrecklich. Wieder ein Knall aus dem Inneren. Es war Woodrue. Keine Zeit zum nachdenken. Die Zombies näherten sich. Sie waren langsam aber hungrig und Jordan stand hier mit den anderen gerade wie auf dem Präsentierteller. Hilfesuchend sah er sich um, erforschte jeden Winkel um sich herum. Irgendeinen Spalt. Ein Seil, ein Dach auf dem zum Panzerwagen balancieren konnte. Irgendwas zur Hölle! "Fuck!" Als er den Polizisten über sich auf dem Dach sah atmete er auf. Er hatte es geschafft. Doch dann explodierte um sie herum beinahe alles. Leichenteile flogen durch die Luft, gepaart mit zerbröseltem Gestein, Autozubehör...Alles, was nicht niet- und nagelfest war. Duckend schützte er sich und die anderen vor dem Ausmaß der Explosion, die sie alle zu retten schien. Die Beißer zogen ab, ließen die Truppe links liegen. Der Wagen war frei.
"Lauft!! Lauft zum Wagen!! Schnell!" Und nachdem er die Jungs vorgeschickt hatte sah er verzweifelt hoch zu Woodrue. ""Komm runter!! Woodrue! Du schaffst das..." Doch die Art, wie er sich verabschiedet hatte zeigte ihm, dass Eric keinesfalls mitkommen würde...

@Eric Woodrue





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#29

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 30.10.2020 12:58
von Eric Woodrue (gelöscht)
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"Ich komme nicht runter, denn ich habe geschworen diese Stadt zu schützen - komme was wolle, egal wie groß der Sturm wird. Ich weiß wo ich gebraucht werde und wie ich zum Revier komme, aber deine Familie wird dich brauchen Jordan. Also beweg deinen Arsch - ab in den Wagen und dann ab dafür."

Mit diesen Worten lud Woodrue seine Waffe noch mal durch und deutete mit der MP5 auf Jordan.
"Wenn du mal in mein Alter kommst Jordan, dann wirst du wissen wieso ich das hier mache. Glaub mir."
Mit diesen Worten drehte sich der Polizist um - atmete einmal tief durch und blickte über die Straßen - ein Meer von Beißern. Der Tod stand vor der Türe und er wusste ganz genau was er machen würde.
Er würde zum Sensenmann werden - niemals sterbend, nur den Tod der Beißer bringend - er würde diese Stadt schützen, egal wie hart es werden würde. (Was er danach ja auch drei Jahre tat).

Mit der linken Hand packte er sein Funkgerät und stellte auf einen offenen Kanal, sodass alle ihn in der Nähe vernehmen konnten.
"Hier ist Seargent Woodrue vom LAPD - die Lage sieht vielleicht schlecht aus und wir haben sicherlich noch niemals etwas schlimmeres als das hier erlebt. Aber das hier ist unsere Stadt - verliert nicht die Hoffnung. Verbarrikadiert euch - schnappt euch eure Waffen und verteidigt was ihr liebt, glaubt an euch und - möge Gott uns schützen."

Nun drehte sich Eric noch einmal zum Soldaten und warf ihm eines seiner Funkgeräte zu.
"Glaub mir, das hier ist nicht unsere letzte Begegnung gewesen - mach das beste aus deinem Leben, nicht das ich es bereuen werde dir deins gerettet zu haben."




@Jordan Hanson


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1 Mitglied liebt es
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#30

RE: Los(t) Angeles

in NP Archiv 02.11.2020 08:18
von Jordan Hanson | 486 Beiträge

"Aber..." Er wollte resignieren. Gott verdammt! Das konnte doch nicht alles sein! Doch wusste er, er redete gerade eh gegen eine Wand. Woodrue würde nicht mit ihm mit kommen. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte er versucht sich auszumalen wie er ihn dort runter kriegen würde. Er hätte wieder rein rennen und hoch laufen können. Doch erstens war er nicht schnell mit der Wunde an seinem Bauch. Und zweitens würde es da drinnen nur so von immer noch nicht toten Beißern wimmeln. Ein Gang in den sicheren Tod. Hin und hergerissen vernahm der Soldat die weiteren Worte des Polizisten, fing das Funkgerät auf und nickte ihm zu. "Wir sehen uns wieder. Viel Glück Woodrue…" Schluckte Jordan, steckte das Funkgerät weg und rannte los. Sofort als er in den Wagen gesprungen war fuhren sie ab. Jordan drehte sich herum und sah dem einsamen, lebendem Kerl auf dem Dach wehleidig nach. Nicht wissend, ob er gerade das Richtige getan hatte...

@Eric Woodrue





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