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WIR SIND EIN SEIT 2013 – BESTEHENDES ENDZEIT FORUM ANGELEHNT AN DIE SERIE AMC'S THE WALKING DEAD. DIE AMC-SERIE DREHT SICH UM EINE GRUPPE VON MENSCHEN, DIE SICH PLÖTZLICH IN EINER POSTAPOKALYPTISCHEN WELT WIEDERFINDEN, DIE VON ZOMBIES ÜBERSÄT IST. ÜBERLEBEN HEISST NUN DAS OBERSTE GEBOT DER STUNDE. ALLES HAT DAMIT ANGEFANGEN ALS RICK GRIMES AUS DEM KOMA ERWACHTE UND SICH IN EINER WELT VOLLER UNTOTEN ZURECHT FINDEN MUSSTE UND NACH SEINER FAMILIE SUCHTE. AB DANN BEGANN EIN LEBEN VOLLER EREIGNISSE, DIE EINEN MENSCHEN EWIG PRÄGEN WÜRDEN. HÖHEN UND TIEFEN, WELCHE IMMER WIEDER EINTRATEN. DIE STORY VON TWD VERLÄUFT AKTUELL BEI UNS BIS ZU NEGAN'S GEFANGENSCHAFT, AB DANN HANDELN WIR FREI NACH BESTIMMTEN EREIGNISSEN UND DER ENDZEITTHEMATIK. AUFGETEILT IN VIER, VERSCHIEDENEN KOLONIEN UND EINZELNEN GRUPPEN BIETEN WIR ABWECHSLUNG UND SPANNUNG FÜR JEDEN SERIENCHARAKTER UND FREECHARAKTER. AUCH CHARAKTERE AUS DEN SCHWESTERNSERIEN AMC'S FEAR THE WALKING DEAD & AMC'S THE WALKING DEAD: WORLD BEYOND SIND BEI UNS MIT ANGEPASSTER STORYLINE SPIELBAR. EGAL WIE DU DICH ENTSCHEIDEST – DEIN KAMPF GEGEN DIE UNTOTEN UND LEBENDEN ERWARTET DICH HIER.
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#1

Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 05.02.2022 16:28
von The Walking Dead Team | 3.028 Beiträge
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#2

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 13.03.2022 18:55
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Die Nacht war noch nicht wieder zum Tag geworden, aber lange würde dies wohl nicht mehr dauern, denn am Horizont hatte man sehen können wie langsam die Dunkelheit dem Licht platz machte. Sie und Billy waren lange dort draußen nachdem sie aufgebrochen waren. Dina könnte es nicht einmal mehr abschätzen können wie viele Stunden vergangen waren. Gut das sie aufgebrochen waren, denn sonst hätte Dina diesen noch so kleinen Zettel, den sie fest in ihrer Hand hielt, nicht mehr gefunden. Es war eine kleine Notiz : - Wir mussten aufbrechen. Du wirst uns finden, wenn du Richtung Osten gehst.- und immer wieder gingen ihr die schlimmsten Szenarien durch den Kopf, denn ihre Schwester war bei der Gruppe gewesen. Was, wenn sie wie angenommen überrannt wurden und es keiner geschafft hatte? Nachdem sie wieder hier am Hochhaus angekommen waren, war es Billy der sie quasi direkt dazu nötigte ins Bad zu verschwinden. Und nun saß sie hier auf dem Klo, völlig Blutverschmiert, weil sie mehr Zombies haben erledigen müssen als erhofft, während sich Angst in ihr breit machte. Theoretisch hatte Billy vollkommen recht, die Gruppe war ihr gleich, die einzige die dort wirklich zählte war ihre Schwester die nun samt der Gruppe fort ist. Ohne ein weiteres Zeichen. Für Dina stand fest das sie weiter nach ihr Suchen musste. Zumindest sobald sie geschlafen hatte. Es würde ihr auch recht egal sein ob Billy mitkommen würde oder nicht. Sie kam da draußen auch hervorragend alleine zurecht, wie sie ihm heute Nacht wohl mehr als genug bewiesen hatte. Denn tatsächlich hatte sie es geschafft ihm den Arsch zu retten, nachdem er einen Beißer nicht hat kommen sehen und sie zum Glück nicht auf ihn gehört hatte. Sie hatte nicht im Auto gewartet, wie er es von ihr verlangt hatte. Das hatte zwar während der Auseinandersetzung mit den Zombies schon für ordentliche Wortgefechte gereicht, aber letztlich zählte doch das sie ihm das Leben gerettet hatte.

Nachdem sie sich durchgekämpft hatten und festgestellt hatten das niemand mehr dort war, wurde sie ruhig. Kehrte in sich und versuchte die Starke zu mimen. Der Zettel mochte zwar ein Anhaltspunkt sein, letztlich aber würden sie 24 Stunden später überall sein können. Die Hoffnung sie wieder zu finden, war jetzt schon schwindend gering. Billy hatte beschlossen zurück zu fahren und trug die gelähmte Frau zurück zum Auto wo er sie unsanft auf den Beifahrersitz warf und keinen Hehl daraus machte sauer auf die Frau zu sein. Die komplette Rückfahrt über hatte sie geschwiegen. Beinahe alle freien Hautstellen waren mit Blut bedeckt und sie sah aus als hätte sie die Wildsau raushängen lassen. Billy sah nicht im Ansatz so schlimm aus. Aber das musste wohl der Unterschied zwischen ihnen sein. Sie hatten beide einen komplett anderen Stil wenn es um den Kampf ging. Und ihre Gedanken kreisten um ihre Schwester. Lediglich den Zettel hatten sie gefunden und ihre Tasche, die zurück gelassen wurde.

Hier nun im Bad sitzend, wartete Billy darauf als nächstes rein zu können. Ihre Tasche hatte sie mit hier ins Bad genommen und sie stand nun genau vor ihr. Sie starrte darauf, als würde sie sich erhoffen das ihre Schwester, wie durch ein Wunder dort hinaus sprang. Aber nichts geschah. Es dauerte eine ganze Weile bis sie sich von dem Zettel lösen konnte und die Dusche anstellte. Aber alles fühlte sich so schwer an. So als sei sie in einem Traum gefangen, aus dem sie nicht heraus kommen konnte. Langsam zog sie sich aus und schmiss ihre versauten Klamotten, die besser in den Müll gehörten achtlos in eine Ecke. Dann stieg sie unter die Dusche und zum ersten Mal seit Jahren spürte sie warmes Wasser auf ihrer Haut. Es war ein gutes Gefühl und sie wollte es unbedingt genießen aber sie konnte es nicht. Nein, sie lehnte zunächst an der Wand und sah dem laufenden Wasser auf dem Boden dabei zu, wie er das Blut von ihrem Körper spülte, ehe sie kraftlos zu Boden sank und ihre Knie anwinkelte und ihre Beine so an ihren Körper heran zog. Ein weiterer Gedanke über ihre Schwester, brachte die junge Frau letztlich dann doch zum schreien und weinen....





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#3

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 13.03.2022 20:21
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Sein Zeitgefühl war ohnehin seit einigen Jahren hinüber gewesen und jetzt auf seine Uhr zu sehen wirkte belanglos in Gegensatz zu der Situation in die sich beide letztlich hineinmanövriert hatten. Er war sauer, das die Frau nicht im Auto verweilte, obwohl er ihr versicherte nur kurz einen Blick auf die Lage zu werfen die er schon zuvor auf den Straßen ausmachen konnte. Sein Gespür lag Gold richtig, denn als er schon halb ohne es zu wissen in mitten des Lagers stand in der die Gruppe zuvor rastete, kam die Herde Untoter von allen Seiten. Billy fackelte nicht lange, lief Rückwärts aus dem Getümmel während seine Waffe mit Schalldämpfer den ersten Teil vor ihm abwehrte. Doch dieser eine Moment spitzte sich dann doch zu und noch ehe er hinter sich das knurren ausmachen wollte und dabei war sich umzudrehen, erledigte @Dina Voight bereits den Rest. „Verdammt, hörst du nicht zu...du sollst im Auto bleiben“. Nicht weil er der Meinung war, das die Spanierin nicht stark genug war um mit alledem fertig zu werden, sondern weil er noch vor der Ankunft das schlimmste ahnte. Er wollte ihr den Anblick ersparen und ihr nicht schon vorher Hoffnungen nehmen die sie hatte, um ihrer Schwester wenigstens vorerst einen Ehrenhaften Abschied zu schenken. Doch Dina war Stur und noch ehe sie die Bilder vor ihr verarbeiten konnte, stürzte sie sich schon drauf los. „Das bringt nichts....hör auf“ rief Billy angespannt und wollte sie am Arm packen, als sie bereits eine bestimmte Stelle ansteuerte. Der Jensen knurrte nur und half mit seiner Waffe und dem Messer am Handgelenk befestigt, damit sie wenigstens Freie Bahn hatte.

Er konnte noch so oft die Umgebung um sie Freihalten, die Massen wurden nicht weniger. „Pack dein Kram, wir müssen weg“. Danach ging alles ganz schnell. Billy wartete auf keine Antwort mehr packte stattdessen ihre Sachen und trug die Frau zurück zum Auto.

...Zurück im Hochhaus...
Billys Sachen hatten nicht viel abbekommen, doch waren seine Kämpfe eben auch sauberer und strukturierter. Dinas Emotionen gingen mit ihr durch und man hätte meinen können das sie Frisch von der Schlachtbank zurück kehrte. Der Jensen konnte wohl in dieser Situation nicht viel ausrichten und selbst wenn er wollte und gerade tatsächlich dabei war einen Schritt auf die Frau zuzugehen, flüchtete sie schon ins Badezimmer und knallte die Tür hinter sich zu. „Shit“ Stumm blickte er abseits auf die verschlossene Tür und fuhr sich noch immer vollgepumpt mit Adrenalin durch sein Haar. Er wollte helfen, hatte es wirklich versucht, doch diese Situation und der Zwiespalt zwischen reingehen um nachzusehen oder hier stehen zu bleiben um abzuwarten ob sie ihn eventuell zu sich rufen würde, überforderten den Ex Marine. Er Entschied sich für keine der Optionen, stattdessen nahm er Schritt zur Küche und wusch seine Hände. Wenig später hörte er wie das Wasser aufgedreht wurde und lauschte eine ganze Weile dem Hörbaren Rauschen zu. Seine Jacke landete auf den Boden. Unter der Spüle griff er nach dem Verbandskasten und schob sein zerrissenes Shirt ein Stück weit hoch. Er blieb an irgendetwas hängen, als die Herde ihn vom Ursprungsort wegdrängten, genau sehen konnte er nichts. Mit den Zähnen öffnete er den Deckel der Whiskey Flasche und kippte das Gesöff über die Wunde. Angepisst zischte er die Luft aus seinen Lungen und haute einmal gegen die Arbeitsplatte. Danach säuberte er den Blutigen Schnitt, griff nebenher nach dem Verbandsmaterial und klebte sich das Stück auf die Wunde. Achtlos warf er den Rest wieder rein, verschloss den Kasten und schob ihn weg. Das Geschirtuch ließ er zu Boden fallen und rutschte mit seinem Schuh drauf rum um die Stelle kurzerhand ein wenig aufzuwischen.

Das Wasser war noch immer zu hören und so langsam keimte die Sorge um sie auf. Mit festen Blick Richtung Tür gewandt ging er zu ihr, lehnte sich gegen die Wand und klopfte. „Dina....Sag wenigstens etwas“ Keine Antwort, kein Spruch auf den Lippen oder irgendein Anzeichen um den Mann ein wenig zu beruhigen. „Verdammt Dina...sag was“ Kaum das er die Faust gegen die Tür hämmerte, hörte er bereits den Schrei. Der Mann riss ohne darüber nachzudenken die Tür auf und besah sich die Situation der am Boden sitzenden Frau, die zusammengekauert da saß und weinte. Sein Herz raste durch die kurze Ungewissheit, immerhin wusste er nicht was Dina aus Verzweiflung wohl möglich noch tun könnte. Er Schwieg, was wohl das beste in diesem Moment für alle Parteien war, stattdessen näherte er sich der Spanierin und kniete sich zu ihr. Noch zum Lappen greifend, legte er diesen in ihre Hände und begann das Blut von ihren Fingern zu waschen. Er konnte ihr nicht helfen, so gern er es auch tun würde, so musste Dina ihren inneren Kampf für sich austragen. Das einzige was er tun konnte war für sie da zu sein und alles erdenkliche tun um den Schmerz zu lindern der in ihr wütete. Billy fuhr mit der anderen Hand über ihr nasses Haar und drückte sie an sich. Sein griff um ihre Finger wurden fester und er legte stillschweigend seine Lippen auf den feuchten Lockenkopf. Es ärgerte ihn, das dieser Abend so unverhofft mit diesem Verlust endete, doch wollte er ihr später wenigstens das versprechen geben, das er ihr bei der Suche nach ihrer Schwester zur Seite stehen würde. Das war er ihr Schuldig!




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#4

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 13.03.2022 23:29
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Wäre er im Auto sitzen geblieben, wenn es dabei um jemanden gehen würde der mehr als wichtig für ihn war? Nein. Das konnte selbst er ihr nicht erzählen und wenn doch, dann wäre es eine reine Lüge. Es war ja nicht so als würde es hier nur um ihre verdammte Tasche gehen oder ein paar Leute mit denen sie seit Jahren unterwegs war. Nein verdammt: hier ging es um ihre Zwillingsschwester die so viel mehr war als nur ihre Schwester. Gemeinsam hatten sie den ganzen scheiß bis hier her überlebt und durchgestanden. Also würde Dina ihr auch jetzt beistehen, selbst wenn es dafür schon zu spät sein sollte. Und im richtigen Moment war sie aus dem Wagen gestiegen, denn wäre sie nicht gewesen dann wäre er jetzt auch bald nicht mehr hier bei Ihnen. Den Abzug ihrer Waffe hatte sie gedrückt und nur eine Sekunde später ging der Beißer hinter ihm zu Boden. Ein kurzes grinsen zierte dabei dann doch ihr Gesicht, da sie wusste das sie ihm das wohl vorerst in der nächsten Zeit unter die Nase reiben konnte. Das er sie so von der Seite anfuhr ignorierte sie und gerade als Luft zwischen ihnen und den Beißern war, stürzte sie sich ohne vorher mit Billy zu kommunizieren in die Menge die dabei war sich ihnen zu nähern. Hier und da konnte man die Brünette Frau aufstöhnen hören, denn manches Mal drohte sie den Halt zu verlieren, aber dann war da Billy hinter ihr der ihr den Halt gab den sie brauchte um aus der Situation zu kommen und die Zombies den Erdboden gleich zu machen. Wäre er nicht gewesen und hätte sie am Arm gepackt und dort weggezogen, dann wäre sie bis zum bitteren Ende gegangen. Denn bisher fehlte von ihrer Schwester jede Spur. Aber einen Zettel hatte sie gefunden, den sie im ganzen Chaos nicht lesen konnte. Zudem kam sie gar nicht wirklich weiter, weil er sie schon gegriffen und fortgeschafft hatte. Hatte sie ins Auto verfrachtet und was los gefahren als würde die Hölle sich hinter ihnen auftun. Ihren Kopf drehte sie noch einmal um, denn eventuell konnte sie jetzt etwas klarer sehen, aber da war nichts außer Untoter die auf ihr nächstes Mahl warteten, da sie nun die Biege gemacht hatten.

Nachdem das Adrenalin aus ihren Adern verschwand und ihr Herz wieder normal schlug, realisierte Dina erst wirklich das ihre Schwester nicht mehr dort war. Und dann fiel ihr diese Notiz wieder ein, welche sie versuchte zu lesen. Aber im dunkeln ging es nicht und sie würde ganz bestimmt jetzt nicht das Innere Licht des Autos anmachen. Die Gefahr war einfach zu groß das Billy etwas übersehen konnte. Also fiel sie in den Sitz und starrte stumm nach draußen. In der Hoffnung Sie irgendwo sehen zu können. Aber bis zum Hochhaus war von keinem eine Spur zu sehen. Und die Hoffnung das ihre Schwester es geschafft hatte, war nicht einmal mehr sonderlich groß. Aber diese starb bekanntlich zum Schluss.

Wie lange sie einfach so auf dem Klodeckel gesessen hatte wusste sie nicht. Für sie fühlte es sich aber an wie ewige Stunden die keine Erlösung brachten. Und dann entschied sie sich kraftlos doch dazu, unter die Dusche zu steigen. Das Blut musste von ihrem Körper, denn sie selbst fühlte sich schmutzig und ekelte sich. Und das obwohl es eigentlich gar nicht ihre Art war. Sie hatte noch nie Probleme damit gehabt sich und ihre Hände schmutzig zu machen, aber bei dem Gedanken daran was sie heute eventuell verloren hatte keimte der ekel in ihr auf und die pure Angst. Hat sie ihre Schwester wohlmöglich verloren, weil sie es vorgezogen hatte hier zu bleiben? Was wäre gewesen, wenn sie mit Bobby zurück gegangen wäre, wäre sie dann rechtzeitig da gewesen und hätte mit ihr fliehen können? Und wo sollte sie sein, wenn sie es aus dem Scheiß heraus geschafft hatte. Dina erinnerte sich daran das sie ihr erzählt hatte was sie als Ziel auserkoren hatte. Eventuell war sie schon auf dem Weg hier her?! Und sollte sie auf der Suche nach ihr sein, dann würde sie Shane hier finden, denn die beiden kannten sich. Natürlich kannten sie sich. Shane kannte damals ihre ganze Familie. Aber erneut drängte sich das Gefühl nach vorn das sie ihre Schwester verloren hatte, weshalb sie auf den Boden der Dusche sank, die Beine anzog und ihren Emotionen nachgab. Ein lauter fürchterlicher schrei drang über ihre Lippen und nur Sekunden später begann sie zu weinen. Die Angst ihre Schwester verloren zu haben, nur weil sie hier bei Billy geblieben war, war unerträglich.

Dina hatte vor all den Gedanken nicht einmal mitbekommen wie er gegen die Tür hämmerte und darum bat das sie etwas sagen sollte. Nein, sie war völlig eingenommen von dem Wasser und den Gedanken. Und plötzlich kniete er neben ihr. Hielt den Lappen in der Hand und begann ihr die Finger zu waschen. Wie in Trance sah sie ihn an und unweigerlich ohne es kontrollieren zu können, liefen die Tränen immer weiter. War sie dankbar das zumindest er jetzt hier bei ihr war? Ja. Und wie sie das war. Auch wenn sie sich das erste Mal mit ihm unter der Dusche anders vorgestellt hatte, ebenso wie das erste Mal ihren nackten Körper zu sehen. Aber so war es jetzt eben und sie war froh das er nicht umkehrte und sie hier alleine sitzen ließ. Im Gegenteil noch, er war es der sie an sich zog und selbst irgendwie mit unter den Strahl der Dusche geriet. Seine Lippen auf ihrem Haar spürend, war sie es wieder die sich nach Halt suchend in sein Shirt krallte. "Lass mich nicht allein. Niemals mehr. Bitte" drang es mehr als gebrochen über ihre Lippen aber diese Worte meinte sie wahnsinnig ernst. Denn wenn sie ihre Schwester verloren hatte, weil sie bei ihm sein wollte, dann sollte er der letzte Halt in ihrem Leben sein. Er sollte derjenige sein, der alles dafür tun würde, das sie wieder lachen konnte. Egal wie schwer es auch sein würde. Aber er hatte Recht, helfen konnte er ihr nicht und die Hoffnung, egal wie klein sie auch sei, stirbt zuletzt und Dina würde erst aufhören ihre Schwester zu suchen, wenn sie diese persönlich als Untote angetroffen hatte. Sollte sie ihren Weg nicht bis hier her finden...





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#5

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 14.03.2022 17:49
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Stille sitzen war nun nicht sein Ding und erst Recht nicht wenn es etwas zu verteidigen gab, das von großer Bedeutung für ihn war. Ob Menschen, Materielles oder Gebäude...Wenn Billy sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann würde er es auch durchziehen, zumindest war dies immer schon seine Arbeitsmoral gewesen. Doch hatte er auch nicht vorgehabt Dina gänzlich vom Geschehen fernzuhalten, denn er wollte lediglich nachsehen wie Hoch die Gefahr war ,um einschätzen zu können, ob ein Gegenangriff noch sinnvoll war oder nicht. Wahr es nicht, doch die hübsche Spanierin war schneller und tötete den Beißer, der von hinten auf Billy an getorkelt kam. Gespürt hatte er ihn, doch ob er hätte Rechtzeitig agieren können, würde für immer unbeantwortet bleiben. Trotz allem hatte er sich der Gefahr ausgesetzt und war sich sehr wohl bewusst das dies nicht wirklich eine seiner stärksten Schachzüge war. Irgendwie schafften es dennoch beide als Team diese Nacht zu überstehen, wenn auch mit Verlusten und Verletzungen sowohl Seelisch als auch Körperlich.

Der Jensen kniete sich zu der völlig am Boden zerstörten Frau die noch immer vom Blut der Toten getränkt war und begann die Frau zu waschen. Auch wenn er ihren Blick spürte, konnte er ihn nicht erwidern. Er wusste das er ihr keine Hoffnung vermitteln könnte, weil er die Tatsachen immer schon ins Auge fasste und Realistisch blieb. Diese Antwort wollte er ihr nicht geben....nicht jetzt, wo sie so schon gepeinigt von Schuldgefühlen war, weil sie nicht dort war um zu helfen als die Herde begann das Camp anzugreifen. Stattdessen beugte er sich zum Wasserstrahl vor, um die Frau an sich zu drücken und ihr wenigstens das Gefühl zu geben das er da war, um sie zu unterstützen egal welche Pläne die Frau bereits im Kopf schmiedete. Auch wenn man es ihm wohl niemals ansehen würde, kannte er diesen Schmerz und den Verlust, geliebte Menschen von jetzt auf gleich ohne Vorahnung zu verlieren. Er hasste seine Eltern vielleicht, doch bedeutete es nicht das ihm ihr Tot gänzlich kalt ließ, auch wenn er es aus heutiger Sicht verdrängte und niemals zugeben würde, hatte auch er still und heimlich vor sich hin getrauert. Seine Lippen pressten sich für einige Sekunden gegen den Lockenkopf, bis er ihre Finger spürte, die sich zitternd und halt suchend in sein Shirt krallten. Jetzt gerade wollte er ganz bestimmt kein Egoistischer Arsch sein und sich an ihren nackten Anblick ergötzen, wovon er ohnehin die ganze Zeit nichts mitbekommen hatte, weil die Frau alles nötige bedeckte. Also tat er für beide das einzig vernünftige und lehnte seine Wange gegen ihr Haar um in die entgegengesetzte Richtung der Frau zu blicken und die weißen Fließen anzustarren. Ihre Worte fanden dumpf den weg in sein Gehör und er verstand. Er nickte und versprach ihr mit einem „Ich bleibe bei dir...versprochen“ das er für sie da war...immer! Wie könnte er auch aus ihrem Leben verschwinden, wo sie doch die einzige Frau war, die sich stets seiner annahm. Sie war seine größte schwäche, aber Gleichzeitig seine größte Hoffnung wenigstens ein Teil seiner Menschlichkeit bei zu behalten, die er in den letzten 12 Jahren mehr als Gut verstecken konnte. Ohne sie hatte er mehr Menschenleben auf dem Gewissen, mehr Schicksale zerrissen, mehr Existenzen ruiniert ohne auch nur einmal über die Konsequenzen nachzudenken. Für ihn war immer nur er selbst wichtig, schließlich gab es niemanden um den er sich kümmern oder bangen musste ihn zu verlieren. Sicher hatte Shane und seine Ziehtochter so einige Schandtaten des Mannes verhindern können, aber so wirklich in ihn durchdringen schaffte nur die Spanierin, auch wenn es immer wieder Momente gab, wo er es am liebsten verleugnen würde. Einfach waren sie beide nicht, doch das war Okay, schließlich wäre alles andere wohl zu einfach und langweilig gewesen.

Wie lange die beiden einfach so da saßen oder knieten wusste er nicht, doch irgendwann löste er seine Umarmung und griff stattdessen zum Regal um eines der großen Handtücher zu ziehen. Billy drehte das Wasser ab, breitete das riesige Handtuch vor ihr aus und legte es um die zierliche und erschöpfte Gestalt. „Komm Dina...du musst hier raus“ begann er ruhig, wickelte ohne weiteres das Tuch einige male um die Frau und half ihr beim aufstehen. Mit einem zweiten Tuch, trocknete er kurzerhand ihre Beine und stand schlussendlich auf um die Frau wenigstens ein wenig trocken zu rubbeln. Danach schnappte er sich ihre Kniekehlen und hob sie auf seine Arme um sie ins Schlafzimmer zu befördern. Wahrscheinlich würde sie keine Ruhe finden, doch brauchte sie diese dringend. Sie waren beide fertig vom Tag, der eigentlich ganz harmlos Anfing und leider für alle Parteien schmerzlichst endete.

Wenig später gelang er mit Dina im Schlepptau ins Nebenzimmer und legte sie deutlich sanfter als noch im Auto zu vor, in sein Bett und breitete die Decke aus. Billy verdunkelte die Fenster mit den Schwarz gehaltenen Vorhängen um zu verhindern das jemand das Licht Bemerken würde. Er Berührte kurz mit dem Fingern die Nachttischlampe, damit sie den Raum leicht erhellen konnte, ging zum Schrank und warf ein Shirt und Unterwäsche von sich aufs Bett, wobei er für sich selbst auch gleich ein paar Teile zückte. Das letzte was er jetzt tun wollte, war ihre Privatsphäre anzugreifen um in ihrer Tasche nach Kleidung zu wühlen. Außerdem waren seine deutlich Bequemer, wenn auch wahrscheinlich zu groß. Er fuhr sich durchs trippelnde Haar und sah kurz nochmal zu Dina. „Zieh es an...Ich muss eh nochmal ins Bad.“ Er machte kurz eine Pause ehe er mit den Worten „Ich bin gleich wieder da“ zur Tür schritt. Natürlich hatte er nicht angedacht die Frau jetzt in ihrem Zustand auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen, doch machen wir uns nichts vor. Er sah selbst nicht viel besser aus und hier und da klebte das Blut der Untoten an ihm. Zudem war sein Bauch überseht mit seinem eigenen, weshalb er sich kurz darauf aufmachte, um selbst das Bad zu betreten. Doch zuvor schnappte er sich noch einmal das Verbandsmaterial und die Whiskey Flasche. Er kam nicht umhin, die Gut 7 cm lange Schnittwunde unterhalb seiner linken Rippen zu nähen. Achtlos knallte er den Kasten auf die Marmorplatte, öffnete sie und bereitete seine eigene Op vor. Er war wohl schlimmeres gewöhnt, aber nahm es sich nicht, dennoch einen großen Schluck aus der Whiskey Flasche zu nehmen, bevor er sein zerrissenes Shirt wegwarf und sich in den übergroßen Waschbeckenspiegel begutachtete. Billy Riss das provisorische Pflaster ab, trank noch einen Schluck und begann somit die Wunde stöhnend und halb Fluchend zu nähen. Was für ein Glorreicher Abend, der schon bald zum Morgen werden würde!

<-----Schlafzimmer

@Dina Voight




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#6

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 14.03.2022 20:19
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Hoffnung war wohl das, was sie in diesem Moment am wenigsten von ihm erwartete. Billy war schon immer eher pessimistisch als optimistisch gewesen, weshalb sie durchaus dankbar dafür war, das er nichts zu sagen hatte. Allein den kleinsten Versuch von ihm etwas positives zu sagen, hätte sie wohl nicht verkraftet und wäre völlig eskaliert. Egal wie verschieden die beiden auch waren, dennoch brachten sie, wenn es an der Zeit war, jedes Mal das nötige Verständnis füreinander auf, das wie jetzt hier in diesem Fall, von Nöten war. Es war jedoch unerwartet, das er anfing ihr das Blut vom Körper zu waschen, das hartnäckig dabei gewesen war, auf ihrer Haut zu bleiben. Aber sie ließ es zu. Wehrte sich nicht einmal dagegen, sondern blieb still sitzend und weinend dort unter der Dusche auf dem Boden sitzen. Jedem anderen hätte sie in dieser Situation wohl das Hirn weggeblasen, aber bei ihm war es anders. Das war wieder einer dieser Intimen Momente zwischen Ihnen ohne Körperlich miteinander zu werden. Momente die Dina eigentlich so liebt und schätzt, aber dafür hatte sie gerade einfach keinen Platz in ihren Gedanken. Vielleicht würde sie sich an diesen Moment in ein paar Tagen erinnern und dann mit ihm darüber sprechen, doch für den Augenblick war vorerst alles okay, soweit es okay sein konnte. Und wieder wurde Dina völlig von ihm überrascht, als er sie an sich zog und somit selbst nass wurde. Ihre Hände krallten sich in sein Shirt und diese Bitte musste sie einfach ausgesprochen haben. Als er sich dann noch enger an sie heran drückte und versprach bei ihr zu bleiben, atmete sie beinahe erleichtert aus. Hatte sie Angst, das er sie einfach rauswerfen könnte, weil er nicht mit ihren Emotionen klar kam? Vermutlich, denn so zerbrechlich wie heute, hat er sie noch nie zu Gesicht bekommen. Dina hatte Angst, das er damit einfach nicht umgehen konnte und lieber wieder allein sein wollte. Als sein Kopf so nah an ihrem war flüsterte sie ein leises. "Danke..." und weiterhin blieb sie fest an ihn gekrallt einfach dort sitzen. In diesem Moment wollte sie nicht, das dies hier ein Ende nahm. Niemand war ihr je so nah gewesen, außer ihre Schwester, wie er es war. Jetzt und auch vor 12 Jahren. Und er? Er verweilte wirklich lange so mit ihr.

Seine Bewegung um sich aus dieser Umarmung zu lösen, sorgte dafür das auch Dina nun von seinem nassen Shirt abließ. Auch wenn sie es wohl eher unfreiwillig tat. Kurz nachdem er dann auch das warme Wasser abgedreht hatte, begann sie zu zittern. Ihr war arschkalt und das obwohl das Bad so wie das gesamte Apartment gut beheizt waren. Lag ganz bestimmt an der Müdigkeit und der Anstrengung vom Tag, das ihr jetzt so kalt war. Dina beobachtete Billy sehr genau. Zum ersten Mal seit sie ihn kannte, hatte sie das Gefühl das er in seinem tiefsten Innern wirklich liebevoll sein konnte. Nicht nur das, sie sah auch zum ersten Mal Sorgen in seinen Augen. Wäre der Umstand nicht so wahnsinnig fürchterlich, dann hätte sie ihn wohl einfach geküsst oder zumindest irgendwie zum Ausdruck gebracht, wie sehr ihr gefiel was sie jetzt gerade zu Gesicht bekam. Und wie in Trance, obwohl sie alles mitbekam ließ sie sich von ihm abtrocknen und ins Handtuch einwickeln. Das sie hier aus dem Bad raus musste, war ihr selbst schnell klar geworden weshalb sie nachdem sie einigermaßen trocken war, schon dabei war zu gehen, als sie von ihm hochgehoben wurde. Automatisch schlang sie ihre Arme um seinen Hals um den nötigen Halt zu bekommen und nur kurz darauf wurde sie schon sanft und behutsam auf seinem Bett abgelegt. Erneut war er so wahnsinnig liebevoll zu ihr, als er die Bettdecke aufschlug und sie quasi darunter verschwand um wenigstens ein wenig wärme abzubekommen. Das dämmende Licht sorgte dafür das sie ihn noch einmal aus einem ganz anderen Augenwinkel heraus betrachten konnte, ehe ein Shirt und eine Boxershorts von ihm aufs Bett geworfen wurden. Seine Worte hörend sagte sie lediglich "Mache ich" und dann sah sie auch schon wie er verschwand. Zugegeben er sah auch wirklich scheiße aus. Hatte auch ziemlich viel Blut an sich kleben und brauchte wohl dringend eine Dusche. Nicht zu vergessen, das auch er sich wohl aufwärmen müsste, weil er bis vor wenigen Minuten noch mit ihr unter der Dusche war und das komplett angezogen. Sie selbst raffte sich langsam auf und zog die Sachen an die er ihr hingelegt hatte. Das Shirt ging bis kurz über ihren Hintern und war eindeutig zu groß. Und die Boxershorts waren okay. Für sie fast wie eine kurze Hose, da Billy mindestens einen Kopf größer war als sie selbst. Aber es war bequem und voll okay.

Dann aber konnte sie das stöhnen, das er wohl zu verbergen versuchte aus dem Bad hören. Unweigerlich begann Dina sich zu sorgen. War ihm etwas passiert und sie hatte es nicht gesehen? Nun war sie es die nicht sicher war ob sie einfach so rein gehen sollte oder warten sollte. Aber sie tat eben das was ihr Bauchgefühl ihr sagte. Kurz klopfte sie an um zu signalisieren das sie reinkommen würde und dann öffnete sie auch schon die Tür. Der Anblick der sich ihr bot war erschreckend. Da war so viel Blut, das aus einer Wunde an seinem Bauch drang. "Billy...." sprach sie nur schockiert aus und ging zu ihm. Er war mit dem Rücken zur Türe gedreht als sie herein kam, weshalb sie das alles nur aus dem Spiegel sehen konnte. Nun neben ihm stehend, griff sie nach dem Material mit welchem er sich nähen wollte und nahm es ihm ab. "Ich mach das...." sprach sie und hoffte das er es zulassen würde. Tatsächlich hatte er sich ordentlich verletzt und sie hatte es dank ihrer Sorge nicht mitbekommen. Was war sie nur für ein Mensch? "Es tut mir leid das ich dich in diese Lage gebracht habe."





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#7

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 14.03.2022 23:25
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Er hätte sich selbst nicht mal in dieser Situation als Liebevoll eingeschätzt, weil er sich in diesem Moment mehr als Hilflos, vielmehr Machtlos empfand. Aus reinem Instinkt her versuchte er seinen Gesunden Menschenverstand einzuschalten um der Frau wenigstens Körperlich zur Seite zu stehen, wenn er schon kein Feingefühl besaß um sie mit Worten beruhigen zu können. Denn dazu war er wenigstens noch in der Lage, wenn die Personen die er vertraute in Not waren. Schade nur das ihm solch ein Emotionaler Augenblick immer nur dann gelang, wenn er seine vertrauten in solch Szenen sah. Vielleicht war es die Schock Therapie die ihm auf dem Weg in die Richtige Richtung verhalf, gerade weil es ihn so dermaßen Überforderte das er am Ende nicht mal mehr im Stande war ihnen in die Augen zu sehen. Doch konnte man von dem Jensen halten was man will, er war eben dann doch am Ende für seine Nahestehenden Personen 1000 prozentig da. Auch wenn er sich selbst als solche nicht identifizieren konnte, weil ihm einfach die nötigen Menschenkenntnisse fehlten. Unglaublich wenn man bedenkt das er in seiner Planung für Aufträge und Missionen stets ein Guter Taktiker war der seine Abläufe berechnend ausführte. Nur bei der Lebenden Spezies konnte er tun was er wollte, er blickte nicht durch. Ausnahme war die Zeit bei der Special Force. Er wusste immer was seine Feinde im Schilde führten, doch lag die Antwort eben auch immer sehr nahe auf der Hand. Töte deinen Feind, bevor er es tut.

Billy vernahm ihr „Danke“ und nickte stumme, noch immer an ihrem Kopf gelehnt. Danach verhalf er der Spanierin ins nächste Zimmer zu gelangen, um es ihr wenigstens in dieser Hinsicht so angenehm wie Möglich zu gestalten. Er spendete ihr mit der Decke die nötige wärme, denn ihm war nicht entgangen das sie durch den kühlen Luftzug beim laufen zu zittern begann. Anschließend bot er ihr schweigsam seine Sachen an, die ihr dahingehend wohl wenigstens ein angenehmes Tragegefühl bescheren. All seine Bemühung würden niemals ausreichen um ihr diese Leere die sie wohl im Moment empfand zu füllen, doch nützte es Dinas Schwester letzten Endes auch herzlich wenig wenn die ehemalige Polizistin hier in seinem Bett noch an Verzweiflung verendet, während Sie vielleicht doch da draußen irgendwo umherreiste. Billy vergewisserte sich das Dinas verstand zumindest klar genug war, das sie seine Worte wahrnahm, immerhin passierte es schnell mal das ein Schockzustand, die Realität soweit verzehrte das man Plötzlich Handlungen Fortsetzte die einem selbst nicht Bewusst waren. Er hatte oft genug mit anhören müssen wie Tragisch Familien ein jähes Ende fanden wenn sie hörten das ihre Männer im Kampf gefallen sind. So eine Nachricht, ließ einem schnell mal Folgeschwere Entscheidungen in die Tat umsetzen und sei es auch nur aus reiner Nächstenliebe um für den Rest seines Lebens nicht mit dem Verlust weiter leben zu müssen. Sicher gehörte Billy immer zu der Typ Sorte, der alles nicht weiter an sich heran ließ, doch bedeutete es nicht das er sich dessen nicht Bewusst war oder gar verstand. Er hatte einfach nur in den Jahren gelernt, den Schalter auf Stumm zu schalten um von Außen den harten zu spielen.

Nachdem der Jensen mit Gutem Gewissen kurzzeitig den Raum verlassen konnte um sich selbst die Zeit zu gönnen, sich Frisch zu machen, stand er auch schon in mitten des Raumes vor einem großen Spiegel und besah sich der Wunde um sie endlich zu nähen. Leider brachte selbst ein größerer Schluck aus der Flasche nicht den nötigen Effekt um seinen Körper soweit zu betäuben, das er die Stiche garnicht mehr Wahrnahm. Leise vor sich hin stöhnend verzog er angepisst sein Gesicht, setzte den ersten und zweiten Stich an und gönnte sich selbst eine kurze Pause. Noch ein Schluck um den pochenden Schmerz zu ersaufen, bis....es an der Tür klopfte! Noch ehe er das klacken vernehmen konnte, schnellte auch schon sein Blick auf um Sekunden später im Spiegel die Silhouette der Frau zu erkennen. Er schnaufte genervt, als sie geschockt seinen Namen verkündete. Herrgott, er hatte doch extra beide Türen ran gemacht, gerade um ihr das nicht auch noch aufzuhalsen und dann stand sie da, nur um sich schnellen Schritten an den Kasten zu schaffen zu machen. Ich mach das.... Billy atmete lange aus, bis er sich dann doch dazu entschloss weiterhin zu schweigen. Stattdessen, drehte er sich um und lehnte sich gegen die Marmorplatte um sich anschließend noch einen Schluck zu gönnen. „Bullshit Dina!....Das habe ich mir selbst eingebrockt.“ zischte er sauer, als sie sich bei ihm Entschuldigte. Die letzte die daran Schuld hatte war Sie....die Frau der er so oder so nachgegangen wäre, selbst wenn sie ihm bedeutet hätte, das sie ihn nicht länger ertragen konnte. Es war seine Idee, Dina vorerst raus zuhalten um sich selbst ein Bild zu machen, wie Gefährlich die Lage war. Stumm fixierte er sie und musterte ungeniert die Gestalt, die begann vorsichtig die nähte weiterzuführen. Er blieb ruhig und verzog keine Miene! Vielleicht weil ihr Anblick sie zumindest für einen Moment dazu brachte, das er sich Gedanklich in andere Bereiche zurück zog. Er hatte sich den Abend anders vorgestellt...Dina wohl auch. Nicht um irgendwelche schmutzigen Hintergedanken nachzugehen, denn sie war ja wohl mehr Wert als das, doch dachte er an einen ausgelassen Abend auf dem Balkon mit einem oder vier Glas Whiskey oder Konjak, wo sie sich Gegenseitig Geschichten erzählten wie es ihnen sonst in den 12 Jahren Trennung erging. Jeder hätte mit Sicherheit das eine oder andere Abenteuer zu Berichten gehabt, immerhin konnten nicht alle Tage schlecht gewesen sein.

Billy entzog sich ihren Anblick und drehte seinen Kopf in die Richtung wo ihre Tasche lag, auf der noch immer der Blutverschmierte Zettel zu sehen war. „Ist die Nachricht von deiner Schwester gewesen?....Was steht drauf?“ Fragte er nun wieder ruhiger. Wenn er von ihr war, hätte man einige Optionen Bereit wie der weitere Tagesablauf sich zugetragen hatte. Sie hätte ihn dort platzieren können, ehe die Untoten kamen um die Gruppe mit sich zu reißen, oder aber sie waren längst fort bevor die Horde sich an den Platz zu schaffen machten. Eine Win- win Situation, wobei er sich gerade für Dina wünschte, das die zweite sich so zugetragen hatte wie er es sich im Kopf zurecht legte....denn dann bestehe auch die Chance das er die Dina zurück bekommt, die ihm vor einigen Stunden gestand das sie hier bei ihm bleiben wollte. Aber so...trug er irgendwie eine Mitschuld für das Desaster! Wäre also alles anders gekommen, wenn er sie hätte gehen lassen? Nein, er wäre ihr ohnehin gefolgt um irgendwie dafür zu sorgen sie am Ende doch für sich zu beanspruchen. Selbst wenn sie wegen eines anderen gegangen wäre, der sie noch so hätte Glücklich machen können, hätte er ohne Rücksicht auf Verluste sie dazu gebracht vom Gegenteil zu überzeugen. Er blieb eben ein Egoist auch wenn es am Ende bedeutet hätte den Kerl dabei zuzusehen, wie er elendig von den Untoten gefressen wurde. Trotzdem behagte ihn dieser winzig kleine Teil, das sie eventuell doch in die Arme ihrer Schwester gelangt wäre, wenn sie sich nicht begegnet wären.

Billy pustete eine seiner Strähne die ihm durch die schwere last der Nässe ins Auge fiel, zurück und fuhr sich durchs Gesicht. „Danke“ flüsterte er, als sie fertig war und schob die fast leere Flasche weg. Mit einem kurzen ruck, drückte er sich von der Platte und griff etwas behutsamer als zuletzt im Auto nach ihrer Halsbeuge, um sie dazu zu bringen ihn anzusehen. Beide sahen Müde und Erschöpft aus und er konnte sehen wie bereits die Morgendämmerung durch die offene Tür drang. „Versprich mir das du keine Alleingänge unternimmst....Wenn du also einen Plan hast, dann weihe mich wenigstens mit ein.....können wir uns darauf einigen?“ Bestimmend aber ruhig ruhte sein Blick letzten Endes wieder bei ihr, in der Hoffnung das sie seiner Bitte ehrlich zustimmen würde.

@Dina Voight




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#8

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 15.03.2022 00:11
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Selbst wenn er sich selbst so nicht sehen wollte oder konnte. Für Dina war er gerade genau das. Liebevoll und voller Sorge um sie. Man mochte es zwar nicht meinen, aber sie konnte es an seinem Blick sehen. Sie konnte sehen, das er sie wohl besser verstand, als er jemals zugeben würde. Und sie konnte sehen, das er besorgt um sie war, sogar vielleicht Angst hatte sie nun zu verlieren, weil sie nicht wusste was mit ihrer Schwester geschehen war. Er beruhigte sie mehr als sie selbst gedacht hätte. Ihre Gedanken wurden wieder klarer und langsam fand sie sich wieder in der Realität ein. Dina wusste das sie sich selbst nichts vormachen musste. Entweder ihre Schwester hatte es geschafft, oder eben nicht. Andere Optionen gab es nicht und sie sollte so rational wie sie nur konnte an diese Sache heran gehen. Und Gewiss hat sie die Hoffnung, das sie sich in ein paar Tagen eventuell schon wieder gegenüber stehen, weil ihre Schwester sich gemerkt hatte wo sie hingehen wollte. Das was Billy gerade für sie tat, würde sie niemals vergessen. Aber genau dasselbe würde sie auch für ihn tun.

Nun sah Billy zum ersten Mal was es bedeutete, wenn Dina emotional wurde und ihre Rationalität verlor. Eigentlich hat sie gelernt einen kühlen Kopf zu bewahren und Herrin der Lage zu werden und wenn es nur hieß sich einen Überblick zu verschaffen. Aber das war etwas vollkommen anderes, wenn es dabei um Menschen ging, die mehr für sie waren als reine Bekannte. Hier ging es um ihre Schwester. Aber nachdem sie von Billy im Bett abgelegt wurde und er das gedämmte Licht einschaltete, kam sie wieder gänzlich zu sich. Realisierte das sie hier bei ihm war. Das sie selbst vorerst in Sicherheit war und sie nach ihrer Schwester suchen musste. Zumindest einen Tag lang um eventuelle Spuren finden zu können oder weitere Nachrichten. Denn wenn sie eine Notiz hinterlassen hatte, dann würden bestimmt noch weitere folgen. Da war sich Dina fast schon sicher. Eine Tatsache aber beruhigte sie innerlich dann doch etwas. Sie wusste das die Gruppe niemanden zurück lassen würde und sie wusste das ihre Schwester dort mindestens genauso sicher war, wie sie jetzt hier bei Billy. Mit ihren Händen fuhr sie sich kurz durch das Gesicht, ehe sie Billy noch hinterher sah und sich dann selbst aus dem mittlerweile warmen Bett schälte um seine Sachen anziehen zu können. Ein jeder der sie kannte, bemerkte nun das sie innerlich ruhiger wurde und die vorherige Panik verschwand. Ihre Atmung war nun auch eine gänzlich andere und für einige wenige Momente beobachtete sie sich in dem großen Spiegel den er am Kleiderschrank hatte. Dann nickte sie sich selbst zu, so als wollte sie sich Mut machen. Und dann hörte sie ihn schon vor schmerzen stöhnen. Natürlich ließ sie alles stehen und liegen um zu ihm zu gehen, auch wenn ihr Kopf zuerst sagte das sie es lassen solle. Aber sie konnte nicht anders. So wie er für sie da war, so wollte sie auch für ihn da sein. Und wenn es dabei nur ums verarzten ging.

Schockiert hatte sie dann im Spiegel ansehen müssen, wie Mister Jensen selbst versuchte sich zu nähen. Genauso schockiert sprach sie dann auch seinen Namen aus nachdem sie einfach ins Bad gegangen war. Das er sich so nicht selbst nähen konnte war klar, es konnte an dieser Stelle trotz Spiegel einfach nicht funktionieren. Er würde sich mehr schaden zufügen wenn er das alleine zu Ende brachte, weshalb sie nicht zögerte, auf ihn zuging und ihm die Utensilien abnahm, die er zuvor noch in seiner eigenen Hand gehalten hatte. Sie kniete sich vor ihn und sah ihn einen kurzen Moment an nachdem sie sich entschuldigt hatte. Seine Worte waren nicht fair. Zumindest empfand sie es selbst so, denn sie hat ihn in diese beschissene Lage gebracht. Sie allein hat dafür gesorgt, das sie aufgebrochen waren und in eine Horde Zombies liefen. "Hätte ich nicht darauf gedrängt, meine Sachen holen zu wollen, dann wäre das nicht passiert." erwiderte sie leiser als zuvor. Er konnte dagegen sprechen so viel wie er wollte, Fakt war, hätte sie nicht noch los gewollt, dann wäre das nicht passiert. Dina begutachtete die noch immer blutende Wunde und wischte mit dem schon benutzten Handtuch einmal darüber ehe sie dann dort ansetzte wo er aufgehört hatte. Da sie das nicht zum ersten Mal tat, war es eigentlich ein Kinderspiel, auch dafür zu sorgen ihm nicht weiter unnötige schmerzen zuzufügen. Irgendwann hatte sie das mal bei einem Seminar der Polizei gelernt. Und seit der Apokalypse hatte sie regelmäßig Leute zusammen geflickt. Ihr großer Vorteil war, das sie sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, wenn sie an einem menschlichen Körper zugange war. Seine Frage aber ließ sie für einen Moment Innehalten. Automatisch sah sie zur Tasche auf der die Nachricht lag. "Sie haben eine Nachricht hinterlassen das sie in Richtung Osten aufgebrochen sind." dann schwieg sie für einen Moment ehe sie leise weitersprach. "Es ist nur die Frage ob sie es auch alle geschafft haben. Oder ob sie es überhaupt Rechtzeitig weggeschafft haben. Aber, wenn sie es geschafft haben, dann weiß ich das Sie genauso sicher dort bei ihnen ist, wie ich es jetzt bei dir bin" und man konnte an ihrer Tonlage hören, das sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben hatte und das sie vorerst nicht daran glauben wollte das man sie ihr genommen hatte.

Dann nähte sie weiter. Es waren ganze 12 Stiche von Nöten ehe seine Wunde endlich verschlossen war. Sein Shirt würde sie dann nun wohl auch wieder ausziehen können, denn dadurch das er noch so viel Blut verloren hatte, war auch dieses wieder voll. Ganz zu schweigen von ihren Händen und Armen. Als sie fertig war, strich sie kurz über seinen Oberkörper mit ihren versauten Fingern, ehe sie sich wieder auf ihre Beine stellte. "Das war das mindeste." sagte sie auf sein Danke und wandte sich von ihm ab. Sie wollte einfach nur ihre Hände waschen und dafür sorgen, das sie sein Shirt nicht noch schlimmer besudelte, als er sie wieder an der Halsbeuge packte und sie so dazu brachte ihn wieder anzusehen. Er hatte wirklich Angst das sie etwas dummes tun könnte. Auch jetzt sah sie es wieder in seinen Augen. Dann nickte sie. "Ich habe vor zumindest morgen einige Stunden nach ihr zu suchen. Sollten wir nichts finden komme ich wieder mit dir hier her und hoffe darauf das sie den Weg nach hier findet. Immerhin habe ich ihr erzählt das ich gerne hier einsteigen wollte. Es bringt nämlich nichts, wenn ich jetzt im Alleingang dort draußen nach einer Gruppe suche, die mich eher finden würde als ich sie" gestand sie Billy und sah ihm dabei fest in die Augen. Jetzt wusste er was sie vor hatte und sie wäre die letzte die ihm jetzt sagen würde, das er nicht mitkommen sollte. Denn Dina war dankbar das er sie nicht alleine los ziehen lassen würde. Sehr sogar. Und dann wand sie sich von ihm ab um endlich ihre Hände waschen zu können so wie auch ihre Arme. Entschuldigend sah sie ihn dann an nachdem sie fertig damit war und deutete auf das Shirt, das sie kurz danach auszog. Fast so als wäre es das normalste auf der Welt sich einfach vor ihm auszuziehen. Damit diese Szene aber für keinen von beiden doch noch peinlich wurde, ging sie zu ihrer Tasche und fischte dort ein Top von sich heraus und zog es direkt drüber. Dann schenkte sie ihm ein lächeln und noch einmal umarmte sie ihn. Natürlich vorsichtig, da sie ja jetzt wusste das er verletzt war. "Wir sollten ein wenig schlafen."





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#9

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 15.03.2022 20:28
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Für Billy war es das erste mal, die Frau in einem solchen Zustand unter die Augen zu treten. Klar, auch in seiner Gegenwart konnte die Spanierin damals ziemlich Emotional wirken, ein bestes Beispiel war noch immer der Abend bevor alle Kommunikationen zusammenbrachen. Doch es war ein anderer Gefühlsausbruch. Da wusste er warum sie so derart agierte, denn es war seine Schuld weil er wiedereinmal zu Forsch mit ihr umging oder eine Dummen Spruch riss der alles ins lächerliche zog, oder aber weil er in einer Situation sich zweifelhaft ungeniert Freizügig benommen hatte und sei es auch nur mit einer Frau tiefer als nötig in ein Gespräch verwickelt gewesen zu sein. Dinah hatte ihre Kontrolle und wusste dort genauso Gut was sie tat, als auch empfand. In solchen Momenten wenn sie nicht mehr an sich halten konnte, war ihm Bewusst gewesen das sie verletzt, wütend, traurig und verzweifelt war! Doch jetzt konnte er absolut nicht einschätzen, zu was die Frau in solch Momenten im Stande war. Hatte sie Hoffnung ihre Schwester zu finden oder drohte alles in ihr zusammenzufallen? Würde sie heimlich gehen oder nahm sie seine Hilfe an ? Würde sie sich was antun? Machtlosigkeit weil Dina für ihn plötzlich in diesen Minuten unberechenbar wirkte.

Als Billy sich dann zumindest vorerst sicher sein konnte, das sie hier bleiben würde und klar bei Verstand blieb, zog er sich zurück um seine eigentlichen belanglosen Probleme nachzugehen. Eine Wunde die für ihn von keiner allzu großen Bedeutung war, doch wusste er das die Frau im Nebenzimmer sich auch damit noch belasten würde, wenn sie erst einmal mitbekam das er von einer klaffenden Wunde gezeichnet wurde. Deshalb verschwieg er es ihr und wollte sich selbst um das kleinere Übel kümmern. Doch sie war schlau genug um den Geräuschen auf den Grund zugehen, weshalb sie schon wenig später bei ihm im Badezimmer stand um Zeuge dessen zu werden. Ohne Groß etwas zu sagen, nahm sie ihm das Material ab, kniete sich vor ihm und begann die Schnittwunde professionell zu nähen. Indessen beobachtete er die schöne Frau, die sich Vorwürfe machte, weil sie der Meinung war, es hätte verhindern zu können wenn sie nicht voreilig gehandelt hätte um in einer Nacht und Nebel Aktion dahin zu starten. Doch Billy war anderer Meinung! Wäre es an diesem Abend nicht passiert, dann irgendwann an einem anderen Tag, anderer Zeitpunkt andere Situation. Doch der Jensen fügte nichts mehr hinzu, stattdessen schnaubte er nur genervt und trank noch einen Schluck vom Braunen Gesöff. Sie war zu Stur um ihr ein anderes Gewissen einzureden....genau wie er! Manchmal wünschte er sich mehr Egoismus für sie, damit sie endlich aufhört die Schuld immer bei sich abzuladen. Der Mann atmete tief durch und besah sich stattdessen ihre Tasche um sich nicht länger darüber ärgern zu müssen. Für ihn war das Thema gegessen, stattdessen befragte er sie nach dem Zettel. Er war also von der Gruppe geschrieben wurden! Billy blickte wieder zu ihr herab und sah nun deutlich ihre Entschlossenheit, die ihm unvermittelt bestätigte das sie ihre Schwester nicht aufgeben würde. Hätte er auch nicht, wenn er wüsste das Dina noch irgendwo da draußen war. Hätte man dem Jensen in den 12 Jahren mitgeteilt das die ehemalige Polizistin gesichtet wurde und lebte, hätte er alles stehn und liegen gelassen um nach ihr zu suchen, egal wohin ihn seine Reise letztlich geführt hätte. Hoffnung war eben ein Dehnbarer begriff und auch er besaß tief in sich ein wenig davon, wenn auch nur dann wenn man ihm stichfeste Argumente oder Beweise präsentierte. Er nickte ihr bestätigend zu um ihr wenigstens das Gefühl zu geben, das er ihr Helfen würde um jede noch so kleine Hoffnung von ihr mit zu unterstützten.

Als Dina fertig war und den Rest der Wunde mit dem Tuch abtupfte, schob er die Flasche bei Seite und blickte zur Wunde, die sich zugegeben sehen ließ. Mit einem Danke von ihm, strich sie mit ihren Blutbeschmierten Händen kurzerhand über seinen Oberkörper, ehe die Frau sich wieder aufstellte um sich zu waschen. „Naja, nun weis ich zumindest das ich bei dir so schnell nicht verbluten werde“ gab er mit einem trockenen Spruch kund, ehe er sie vom waschen abhielt um sie mit einem griff ihrer Halsbeuge dazu zu bringen das sie ihn ansah. Er wollte Sicher gehen, das sie wirklich keine Alleingänge machte. Die Sorge war groß das sie sich wegen seiner Verletzung nun alleine auf die Suche begeben könnte um ihn aus allem Raus zuhalten. Zum Glück aber war die Frau wieder klar bei Verstand und tat das einzig Richtige....Vernünftig den Tatsachen ins Auge fassen. Die Antwort war für ihn definitiv eine Genugtuung, sodass seine Mundwinkel sich zu einem lächeln hoben. „Gut! Da bin ich dabei“ versprach er ihr bei der Suche nach Dinas Schwester zu helfen. Der Mann gab sie wieder Frei, damit sie ihre Hände und Arme weiter säubern konnte. Jetzt nach ihrer Antwort, fühlte er sich noch müder als zuvor. Vielleicht weil er vorher darüber nachdachte, doch noch ein wenig Wache zu schieben um sich wirklich sicher sein zu können das sie nicht abhauen würde. Ihre Worte Beruhigten ihn so sehr, das er plötzlich das Gefühl hatte, eine Riesen Last von seinen Schultern abwerfen zu können. Zumindest Entspannten sich seine Muskeln deutlich.

Zufrieden fuhr sich Billy durch sein nasses Haar und besah sich ihren Entschuldigenden Blick! Was war jetzt schon wieder? Er hob nur verwirrt eine seiner Augenbrauen, bis sie sich ungeniert vor ihm von ihren...seinen Oberteil löste. Das war selbst für den hartgesottenen eine Riesen Überraschung und natürlich ließ er sich den Anblick auf keinen Fall entgehen, im Gegenteil sah er überhaupt nicht ein sich der Szenerie zu entziehen. Da gab es ja diese Sorte von Männern, die schnell wegsahen, nur um sich heimlich einen Blick zu gönnen und dann gab es ihn, der noch schön drauf starte, als gebe es nichts wichtigeres, als diesen einen Anblick. Unangenehm war es ihm also nicht, schließlich war er der letzte der mit so etwas ein problem hatte, vielmehr war er erstaunt das sie sich so Freizügig vor ihm gab. Nicht das es ihn störte, aber hatte er schlichtweg einfach nicht damit gerechnet. Selbst wenn es letztlich nur ein paar Sekunden waren, ehe sich Dina ihrer Tasche widmete um ein neues Top zu zücken, brannte er sich jedes kleinste Detail schnell in sein Köpfchen ein. Wann hatte er immerhin schon mal die Gelegenheit dazu? Bisher garnicht, weshalb er damit begann ihre fantastischen Brüste einzuspeichern! Bitter das er diesen Vorgeschmack erst bekam, nachdem die ganze Welt sich gegen sie richtete. Plötzlich war die Apokalypse in der sich alle seit Jahren befanden nur noch halb so schlimm, zumindest hatte dieses Bild gerade mehr Wert als seine volle Kreditkarte, die bis heute Wertlos im Handschuhfach lag. Er hatte kaum noch Gelegenheit ihren zierlichen und markanten Rücken zu mustern, als er schon ihre Arme spürte, die ihn zurück holte. Er war Sichtlich Enttäuscht das sie ihm nicht einfach gesagt hat, das sie mit Kleidung nur schlecht einschlafen konnte und sich deshalb Nackt in sein Bett begeben müsste, doch das war eben Billy denken. Seine Arroganz reichte eben bis zum nächsten Höhenflug wo man ihn schmerzlichst mitteilen musste, das auch Menschen auf der Welt existierten die so etwas wie Schamgefühl besaßen. Ihre Worte lösten nur ein brummen in ihm aus, während er kurz noch mit seinen Händen über ihren von Stoff bedeckten Rücken fuhr von diesem er sich kurz darauf sofort wieder löste. „Geh schon mal....ich komme gleich nach“ und bedeutete ihr mit einem Blick, das er immer noch genügend Blut an sich hatte, um das Bett einzufärben.

Der Jensen war auf dem Weg zur Dusche und öffnete anbei seinen Gürtel, als schon wenig später das Rauschen vom Wasser zu vernehmen war. „Es sei denn du willst hier auf mich warten“ gab er Frech ein und öffnete den Knopf seiner Hose. Zwar konnte der Mann mit seiner Liebevollen und Fürsorglichen Art Heute unbewusst bei der attraktiven Frau Punkten....doch irgendwie, blieb er trotz allem immer noch Billy Jensen...ein Typ der gerne provozierte und es sich nicht nahm, die Spanierin auf seine Weise zu necken. Doch er mochte es und irgendwie war er auch Froh, es endlich nicht mehr vermissen zu müssen, denn wenn er ehrlich zu sich selbst war konnte er letztlich auch nur bei ihr so unbekümmert und Frei Leben ohne sich dabei Gedanken machen zu müssen, irgendeinen Beschissen Ruf für den Gesellschaftlichen Appell verpflichtet zu sein. Sie war eben dann doch die eine für ihn, die ihn trotz mehrere Diskrepanzen so akzeptierte wie er nun mal war. Doch wie sollte es auch anders sein?....so war das nun mal unter zwei Menschen die sich Gegenseitig liebten!

@Dina Voight




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#10

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 16.03.2022 01:21
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Er fand sie Unberechenbar, weil er nicht wusste ob sie sich etwas antun würde oder eventuell abhauen würde um ihre Schwester zu suchen. Daran war nichts Unberechenbar, denn sie war doch noch recht klar bei Verstand. Auch wenn sie völlig in sich gekehrt war, so war sie dennoch da. Und das obwohl sie tatsächlich lieber woanders gewesen wäre. Ein Ort an dem es Frieden gab und keine Gefahren auf jemanden lauerten, wäre wohl ein perfekter Ort gewesen. Aber das blieb Wunschdenken. Was Billy aber betraf, er hatte einfach nur Angst, das sie etwas tat was dafür sorgen könnte, das sie sich wieder aus den Augen verlieren würde. Wäre dazu bestimmt ihre Vermutung, wenn er es äußern würde. Nun was hatte er erwartet? Das sie sein schmerzerfülltes Stöhnen nicht hören würde? Sie war mal ein Cop und dazu kein schlechter. Sie war darauf trainiert worden auf solche Geräusche zu achten, gerade nach einem Schusswechsel, wenn der Gegner verschwand. Da war das was er hier tat nicht gerade unauffällig und leise. Ein Auftragskiller, wäre definitiv leiser gewesen. Dina würde wohl zu schätzen wissen, das er sie damit nicht behelligen wollte, aber jetzt war es eh schon zu spät und sie stand im Bad. Wie hätte sie auch nicht darauf reagieren können? Sie war nun einmal ein Mensch der helfen wollte, wenn er konnte und da sie nichts gutes vermutet hatte, nach seinen Geräuschen war doch wohl klar. Ebenso war doch dann auch klar, das sie ihre Füße hätte nicht still halten können, da sie sich sofort Sorgen um ihn machte. Sorgen die aufkeimten, nachdem ihr klar wurde das ihm wohl etwas zugestoßen sein musste. Und ein kleines bisschen Angst schwang kurz mit, da sie nicht wusste ob er eventuell von einem Zombie erwischt worden war. Aber schnell stellte sich heraus, das dem zum Glück nicht so war und er sich einfach nur an etwas sehr spitzem verletzt hatte. Das Billy anderer Meinung war nachdem sie sich bei ihm entschuldigt hatte, hatte Dina schnell bemerkt. Sie würde nicht von ihrer Meinung zurücktreten so wie er es auch nicht bei seiner tun würde. Weshalb es doch wirklich gut war, das sich nun stille in dem Badezimmer ausbreitete. Zumindest für wenige Minuten. In der Zeit konnte sie sich alle Mühe geben um ordentliche Stiche zu setzen, denn es gab nichts beschisseneres als verletzt zu sein, sich halbwegs zu flicken und dann am Ende an einer entzündeten Wunde zu verrecken, schließlich waren Medikamente rar, gerade Antibiotika, wenn sie denn dann auch noch haltbar waren. Wenn sie also sonst schon nichts tun konnte, dann wollte sie wenigstens seine Wunde ordentlich versorgt wissen.

Sie selbst hatte wohl schon den Plan gefasst nach ihrer Schwester zu suchen, nachdem sie den Zettel das erste Mal gelesen hatte. Jedoch dauerte es dort noch, da sie nicht verarbeitet bekam was in dieser Nacht alles passiert war und das sie zunächst erst einmal davon ausging, das ihre Schwester nicht mehr am Leben war. Die Hoffnung kam aber nach ihrem Emotionalen Ausbruch und dem kurzen Gespräch mit Billy zurück, nachdem ihr langsam klar wurde das die Gruppe es irgendwie dort rausgeschafft haben musste. Ebenso wie sich fest in den Kopf gesetzt hatte, das sollten sie dort draußen nichts weiter finden, das sie warten würde. Hier im Hochhaus, von dem Dina wusste, das sie ihrer Schwester davon erzählt hatte. Und ganz bestimmt würde sie hier her aufbrechen, sobald sie es konnte. Dieser letzte Gedanke ließ sie daraufhin völlig ruhig und wieder rational werden. Weshalb sie ihn kurz über den Zettel aufklärte, ehe sie seine Wunde dann komplett, recht säuberlich verschlossen hatte. Als sie hochkam, stellte sie ernüchternd fest das auch sie wieder vollkommen verschmiert und beschmiert war, von seinem frischen Blut, das seinen Oberkörper hinunter gelaufen war. Von ihm gepackt an ihrer Halsbeuge sah sie ihn an. Zuckte dann kurz mit den Schultern und lächelte ein wenig. "Es war wohl nicht alles schlecht damals." denn das hatte sie ebenfalls schon einmal in Kings County im Revier gelernt. Bei so einem erste Hilfe Kurs der eigentlich von US Army Soldaten gemacht wurde. Was auch immer sich ihr Boss damals dabei gedacht hatte, geschadet hatte es ihr nicht und lediglich in der Apokalypse hatte sie diese Technik verfeinern können. "Kein Alleingang und nur ein paar Stunden suchen. Sollten wir rein gar nichts finden, dann drehen wir um. Ich verspreche es dir." erwiderte sie noch einmal und das sogar mit etwas Nachdruck um ihren eigenen Worten noch mehr an Bedeutung zu verleihen. Und dann begann sie sich zu waschen. Eigentlich hätte sie auch gleich noch einmal duschen können, aber da sie die Verhältnisse hier noch nicht kannte, wollte sie nicht unverschämt sein und gab sich mit kaltem Wasser zum waschen zufrieden.

Als sie sich dann ungeniert vor ihm auszog, zumindest das Shirt sah sie sofort seinen gierigen Blick. Das ihm der Mund nicht offen stand und er anfing zu sabbern war alles in dem Moment. Das brachte sie tatsächlich kurz zum grinsen. Es war lange her gewesen das sie so angesehen worden war und zugegeben sein Blick hatte etwas wirklich erotisches an sich. Aber letztlich wollte Dina nicht wissen wie viele Frauen er schon genauso angesehen hatte, wie sie jetzt, weshalb sie sich darauf nichts einbildete, sondern eher davon ausging, eine von vielen zu sein. "Guck nicht so als wolltest du sie für dich beanspruchen" musste sie lachen und im nächsten Moment warf sie ein kleines Kissen aus ihrer Tasche nach ihm. Hätten sie sich damals wohl beide besser und vor allem anders angestellt, dann hätte er das schon viel früher sehen dürfen. Es war ja nicht so als wäre sie nie scharf auf ihn gewesen. Das wäre schlichtweg gelogen gewesen, aber ihr Stolz hatte ihr verboten auch nur irgendwie körperlich Intim mit ihm zu werden, da sie eben zu gut wusste, wie gern er eine Dame um seinen Finger wickelte und dann wieder fallen ließ und sie wollte unter gar keinen Umständen eine von diesen Damen sein. Die Umstände heute waren irgendwie andere, weshalb es sie auch nicht störte sich vor ihm auszuziehen. Dann aber zog sie ihr schwarzes Top an und schüttelte nur kurz mit dem Kopf, aber lächelnd. Es war jetzt nicht so als wäre sein Blick unangenehm gewesen oder so. Nackt schlafen? Sie? Undenkbar in den letzten 12 Jahren, denn entweder hat sie nicht alleine in einem Raum geschlafen oder aber nur in einem Zelt. Da kam das also gar nicht erst in Frage, aber wer weiß, vielleicht konnte Billy ihr nackt schlafen ja schmackhaft machen?! Dann hatte sie ihn noch einmal umarmt und es dauerte nicht lange als er sich von ihr löste und ihr sagte sie solle schon mal vorgehen. "Stimmt. Du solltest auch noch duschen." das hatte sie wirklich völlig ausgeblendet das er noch nicht geduscht war.

Dina konnte nur eine Braue in die Höhe ziehen als er ihr Frech ins Gesicht sagte das sie hier auf ihn warten konnte, wenn sie es wollte. Ob er jetzt mit ihrer Antwort umgehen konnte?! Sie würde es wohl gleich erfahren. Da jetzt so oder so die Stimmung gerade dafür gegeben war und alles wieder einigermaßen entspannt war, tat sie das was er gerade noch vorgeschlagen hatte. Sie blieb. Erneut ging sie zu der Toilette hinüber und nahm dort Platz um ihn beobachten zu können. "Nun. Wenn das so ist: dann warte ich natürlich liebend gerne. Falls du nett fragst, kann ich dir auch bestimmt den Rücken schrubben" grinste nun sie ihn frech an und zwinkerte nur kurz. Das was er konnte, konnte auch sie hervorragend. Das war wohl ihr Spiel und es ging genauso weiter wie es damals der Fall war, nur eben das sie heute das erste Mal mehr vom Körper zu sehen bekommen haben.





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#11

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 16.03.2022 17:44
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Alleine hätte er die Wunde niemals so zusammengeflickt bekommen, das musste selbst er zugeben, davon ab das er sie bis vor einigen Minuten sogar frei offen lassen wollte. Doch spürte er schon allein beim tragen der Frau das die Wunde zu stark blutete und sich einen weg durch das Pflaster bahnte. Kurzerhand wollte er dieses für ihn kleine Problem lösen, immerhin hatte er schon hin und wieder ein paar Schusswunden alleine behandeln müssen. An einer Infektion dachte er nichteinmal nach...Männer eben! Sie glaubten eben schnell das alles von Zauberhand verschwinden würde ohne sich den Konsequenzen bewusst zu werden. Billy war nun mal kein Typ der herumjammerte, auch wenn man ihm deutlich ansah, das die Schnittwunde schmerzte. Doch Dina konnte er eben nichts vormachen, schon allein nicht, weil sie ihre Ausbildung zur Polizistin genossen hatte und wirklich einen guten Job hinlegte, zumindest war er sich dessen sicher wenn er Shane und Dina damals dabei zuhörte wenn sie Berufliche Angelegenheiten klärten. Die Spanierin blieb auf den Boden, doch Billy war sich mehr als sicher gewesen das sie allen Grund gehabt hätte, sich Stolz und Selbstsicher auf die Schulter zu klopfen. Deswegen wusste er auch, das sie stark genug war um diese Nacht zu überstehen, auch wenn ihr die Emotionen in diesem Moment im Weg standen und er ihr den Rücken Freihalten musste damit sie nicht gebissen wird. An diesem Abend hatten sie sich gegenseitig das Leben gerettet und auch wenn der Jensen es nicht zugab, war er ihr dankbar dafür. Ein Vorteil das beide eine Ausbildung bestritten haben, bei denen sie sich den Umgang mit Waffen aneignen mussten. Es war keine Fähigkeit die einen Sicher durch die Welt brachte aber es war durchaus ein Vorteil um seine Lebenschancen zu erhöhen. Er kam sich fast schon schäbig vor, das er ihr noch bei ihrem Wiedertreffen vermittelte, das er irgendwann selbst nicht mehr geglaubt hatte das diese starke Frau lebte. Doch wusste Billy eben auch warum. Es war leichter mit der Vergangenheit und der Frau abzuschließen in dem man sich jeden Tag selbst belog und eingestand, das sie tot war um besser damit zurecht zukommen. Deswegen war er auch umso geschockter und überraschter, als er ihr Gesicht besah....lebend!

„Es ist mir egal wie lange wir suchen Dina...von mir aus können wir durchs ganze Land fahren....doch ich will dabei sein....das ist die einzige Bedingung die ich habe“ gestand er und beäugte die Frau vor sich, ehe er sie wieder Frei ließ, damit sie ihre Hände säubern konnte. Erst jetzt bemerkte er, das dass Bad einem Schlachtfeld glich. Überall konnte man das Blut ausmachen das entweder von den Untoten stammte oder durch Billy selbst verursacht wurde.

Kurz darauf zog die Frau blank und Billy nahm sich den Moment um zum ersten mal ihren Körper in Augenschein zu nehmen. Vorher hatte er nie die Gelegenheit dazu gehabt, wie auch, schließlich legten beide sich gerne Steine in den Weg. Es übertraf all seine Erwartungen bei weitem. Würde die momentane Situation nicht so Makaber sein, wüsste er nicht mal ob er noch länger an sich halten wollte, doch blieb er vernünftig. Seinen intensiven Blick auf die begehrenswerte Spanierin konnte er dennoch nicht abwenden. Dafür löste die Frau viel zu viel in dem Mann aus. Dieses Gefühl konnte ihm keine der anderen Damen verschaffen, geschweige denn auslösen, doch nahm er sich auch nie sonderlich Zeit dafür, immerhin hatte es keinerlei Bedeutung für ihn gehabt. Vielmehr müsste er lügen wenn er nicht hin und wieder dabei an die Brünette denken musste, mit der er viel lieber diese Intimität geteilt hätte. Derweil lag die Antwort doch so nahe, hätte er einfach nur damals den Schneid dazu gehabt, es ihr mitzuteilen. Er hätte ihr die Welt zu Füßen gelegt, all ihre Wünsche erfüllt und alles daran gesetzt um die Frau in ihrem ermessen Glücklich zu machen. Gewiss war sie nicht mal Halb so Anspruchsvoll wie die anderen Damen, doch er hätte ihr alles gegeben. Da war allerdings dieses klitzekleine Problem das mit einem Funken Ehrlichkeit und Offenheit verknüpft war, das ihm letztlich das Genick brach! Heute wusste er es besser...doch wer wusste schon ob es vielleicht nicht schon zu spät war? Wobei sie doch schon jetzt den Mann wieder so Freizügig in ihr Leben lies...er müsste nur danach greifen. Ihre Worte rissen den Mann zurück und er besah ihr belustigtes Gesicht, während sie sich ein Top überstreifte. Er sagte nichts dazu, weil er wusste das er das am liebsten tun würde. Nicht nur wegen ihren Wohlgeformten und schönen Brüste...sondern das Gesamtpaket. Er wollte sie schon vor mehr als 12 Jahren beanspruchen!.... Ein paar Sekunden später meldeten sich seine Reflexe und fingen das Kissen ein, das sie ihm lachend entgegen warf. „Hm....Ist das deine Methode um die Männer von dir Fern zu halten?...Sehr Einfallsreich Miss Voight“ fügte er Frech mit einem hauch Ironie ein und warf das Kissen über seine Schulter hinweg zur Tür.

Grinsend und provokativ, öffnete er seinen Gürtel und bedeutete auf seine Blutbefleckte Haut die dringend Wasser benötigte. Also ging er mit einem trockenen Spruch auf die Lippen zur Dusche und machte das Wasser an. Doch kaum hatte er sie vor die Wahl zwischen gehen und bleiben gestellt, musterte er auch schon ihre Rückansicht, die dabei war es sich auf den Toilettensitz bequem zu machen. Billy öffnete den Knopf seiner Hose, wobei er sich an die gefließte Wand abstützten musste um aus der Hose zu kommen. Er gab es nicht gerne zu, doch seine Wunde war gereizt genug um ein reißerisches Gefühl auszulösen. „Charmant....Du würdest mir also den Rücken schrubben ja?“ Der Jensen warf seine schmutzige Hose achtlos in die nächste Ecke, richtete den Saum seiner Shorts, straffte seine Schultern und kam mit einem vielsagenden lächeln bereits auf die Frau zu. Noch bevor er ankam, streckte er seine Hand nach ihr aus, packte ihre Hand und zog sie vom Toilettensitz runter um sie zum aufstehen zu bewegen. Billy legte ihre Hand auf seinen Brustkorb ab, streckte erneut die Hand nach ihre aus um ihr immer noch angefeuchtetes Haar von ihren Schultern zu streichen. Es wirkte langsam, fast schon wie in Zeitlupe, als wolle sich der Mann besonders viel Zeit für diese Szenerie lassen. Seine Finger fuhren ganze Automatisch, völlig entspannt durch ihr Strähnen behaftetes Haar, bis er an den Saum ihres Tops zupfte um sich nur Sekunden später, langsam zur ihr vorzubeugen. Seine Augen fixierten die Frau, als haben sie endlich die Möglichkeit aus dieser nähe ihre volle Schönheit zu bewundern. Doch statt seine Lippen auf ihre zu legen, lehnte er seine Wange gegen ihre und Strich mit seinen Fingern über ihre schlanke Taille, wobei sie sich recht schnell einen Weg unter ihr Top bahnte um spielerisch ihre Hüftknochen entlang zu Zeichnen. „Du weist aber schon das du nicht an meinem Rücken ran kommst, wenn du nur so da sitzt und zusiehst“ flüsterte der Mann ruhig gegen ihre Ohrmuschel mit einem vielversprechenden Unterton, als wollte er ihr Mitteilen das er sich mehr als nur freuen würde, wenn sie sich mit unter den Strahl stellte. Er würde sich verdammt freuen und ob man es dem Mann abkaufen würde oder nicht, ging es ihn nicht mal darum die Frau jetzt hier einfach nur zu verführen um mit ihr unter der Dusche zu Vögeln, wobei er sich dieses Angebot auch nicht entgehen lassen würde, wenn sie ihm danach fragen würden. Doch realisierte der ehemalige Firmenchef eben auch immer mehr, wie lebendig die Frau vor ihm war und der Heutige Tag keiner seiner einsamen Nächte darstellte in denen er sich im Traum ausmalte wie es hätte werden können, wäre der Mann damals nicht so furchtbar ekelhaft zu ihr gewesen. Er mochte diese kleinen Frechen Neckereien zwischendurch, genauso wie er diese Momente hier mochte in denen er sie einfach nur für sich hatte. Er bereute seine Fehlverhalten zutiefst damals und es verfolgte ihn schon viel zu lange, als das er sie einfach so abschreiben würde. Erst Recht nicht für eine andere Frau, denn seit er sie kannte, wusste er insgeheim, das alle anderen belanglos und nichtig geworden waren.

Billy stieß seinen warmen Atem langsam und mit Genuss gegen ihren Hals, ehe er seine Lippen öffnete um ihre schlanke Halsbeuge mit Hungrigen Küssen zu bedecken. Müde schloss er dabei seine Augen, drückte die Frau an der Hüfte mehr zu sich um sie absichtlich erneut mit seinem Blut einzuschmieren und ihr somit einen erneuten Grund zu geben, Duschen zu gehen. Seine rechte Hand fixierte ihren Hals um sie erst garnicht von seinen Berührungen entkommen zu lassen. Gemütlich, als hätte er alle Zeit der Welt um die Frau mit dieser Geste zu verwöhnen, strichen seine Finger immer wieder um die fixierten Stellen. Ohne auch nur einmal daran zu denken, jetzt schon aufzuhören, drängte er sich und die Frau rückwärts Richtung Dusche um sie noch mehr auf den Geschmack des warmen, fast schon heißen Dampfes zu bringen, das sich bereits im Raum verteilte. Erst als seine Hacken, die Schwelle der Dusche spürten löste er sich von der Spanierin und sah sie Erwartungsvoll an. Der Mann griff ungeniert zum Saum seiner Shorts und zog sie ein Stück weit runter, ehe sie schon von selbst zu Boden glitt. Fragend sah der nackte Mann sie an. „Also Miss Voight? Begleiten sie mich nun um mir den Rücken zu schrubben oder muss ich mich darum jetzt selbst kümmern?“ grinsend sah er die Frau an und wartete ab ob sie ihn begleiten würde, oder lieber doch das gemütliche Bett vorzog um ihren Wohlverdienten Schlaff nachzuholen.



@Dina Voight




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#12

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 16.03.2022 20:53
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Gut, das sie nun da war. Er würde ab sofort keine Wunde mehr alleine versorgen müssen. Dina war zwar keine Ärztin, aber jemanden zusammenflicken konnte sie dennoch, wie sie wohl gerade mehr als gut bewiesen hatte. Ebenso gut das sie nun bei ihm war, weil solch eine verdammte Entzündung nicht zu unterschätzen war. Sie raffte einen dahin, während man noch daran glaubt das alles wieder wird und im Innern war der Kampf um Leben und Tot schon längst entfacht und natürlich würde heutzutage ein jeder daran sterben, wenn sich nicht gut um die Wunde gekümmert wurde. Wenn sie schon nicht viel tun konnte, außer ein paar Beißer erledigen, dann wollte sie sich wenigstens so nützlich machen und helfen. Zusammenflicken, wer noch zu zusammenflicken war. Das war quasi das wieso die Gruppe sich ziemlich auf sie verließ. Sie war in verschiedenen Bereichen einsetzbar und hatte kein Problem damit sich die Hände schmutzig zu machen. Umso zufriedener war sie also, mit dem Wissen Billy helfen zu können. Ihm zumindest irgendwie ihre Dankbarkeit zu zeigen, selbst wenn es nur wie jetzt war in dem sie ihn zusammen nähte. Das wiedersehen mit ihm hatte sich die Brünette Polizistin auch sicher anders vorgestellt. Doch es war eben wie es war und daran war nun nichts mehr zu ändern. Und trotz das es beide so überfahren hatte, war es schön zu wissen das er am Leben war und sie nicht vergessen hatte. Denn auch sie hatte ihn nie vergessen. Wie auch? Er war der Mann mit dem sie sich so viel mehr hätte vorstellen können und bis zum heutigen Tag war er auch der einzige bei dem sie solche Gefühle hatte. Umso mehr mussten sie wohl nun beide die Zeit genießen die sie zusammen hatten. Ganz gleich wie diese auch aussehen mochte.

Während sie sich die Arme und Hände wusch hörte sie seine Worte und augenblicklich drehte sie sich mit ihrem Kopf wieder zu ihm herum. Dann zierte ein sanftes lächeln ihr Gesicht und sie nickte. "Okay. Ich hab verstanden. Mich gibt es ab heute nicht mehr alleine" neckte sie ihn aber aus dem lächeln wurde ein schmunzeln. Was aber keinesfalls dazu diente sich lustig zu machen, nein es war wohl viel mehr die Freude darüber das er diese Tatsache ausgesprochen hatte, das er sie begleiten würde egal wohin sie auch gehen würde. Als sie sich auszog war sein Blick das erste was sie spüren konnte. Kaum zu fassen, eben in der Dusche als sie noch so fertig von ihren Emotionen war, hatte er nicht einmal gewagt sie so anzusehen, kaum war die Grundstimmung wieder eine andere, glotzte er ihr ungeniert auf die Brüste. Und genau deshalb warf sie auch das Kissen nach ihm, welches in seinem Gesicht gelandet wäre, wenn er es nicht vorher gefangen hätte. Es ärgerte sie sogar minimal das er es gefangen hatte. Zu gerne hätte sie mitten rein getroffen. Aber gut, er hatte immer schon solch gute Reflexe gehabt. Glaubt er wirklich daran das es zu spät sein könnte, jetzt wo sie hier so vor ihm gestanden hatte? Wo sie ihm so nahe war, wie eigentlich niemals davor. Hätte er verloren, dann hätte sie ihn eben unter der Dusche schon nicht an sich heran gelassen, aber er war wohl der einzige auf dieser Erde, welchen sie so an sich heran lassen wollte. Wenn er auf sein Herz hören würde, dann würde er doch längst wieder wissen, das es niemanden für sie gab, der so war wie er. Und das es niemand anderen an ihrer Seite gab. Denn so weit waren sie bisher noch nicht gewesen, doch mit allem was Dina heute Nacht getan hatte, dürfte auch diese Frage vom Tisch sein. "Vielleicht? Scheint ja zu klappen, denn du bist mir jetzt nicht mehr näher gekommen" grinste sie lediglich nur und stand dann auf, nachdem sie mit ihrer Tasche fertig war. Bei Gelegenheit würde sie diese auch ausräumen und Billy würde zu Gesicht bekommen, mit wie wenig sie über die Runden kam. Vielleicht würde er ja auch ein bisschen Platz in seinem Schrank für sie erübrigen können.

Auf seine Aussage hin war sie so frei es sich nicht nehmen zu lassen auf dem Toilettensitz erneut ihren Platz einzunehmen. Nicht das, dass hier noch ihr Lieblingsort wurde?! Wobei, viel hatte sie noch nicht von der Wohnung gesehen und wenn hatte sie es nicht einmal auch nur im Ansatz wahrgenommen. Dina würde also wohl noch ein wenig brauchen um sich hier auszukennen und heimisch zu fühlen. Und so lange würde sie dann entweder im Bett liegen oder hier auf der Toilette sitzen. Man konnte ihm gut ansehen, das er nicht damit gerechnet hatte, das sie bleiben würde. Umso mehr brachte sie das also auch zum grinsen, zu wissen das sie ihn aus dem Konzept gebracht hatte. Weshalb sie das tat wusste sie selbst nicht mal genau. Vielleicht, weil sie nicht einmal ein paar Minuten alleine sein wollte und seine Anwesenheit ihr einfach gut tat? "Wenn du nett bist, dann schrubbe ich dir bestimmt deinen Rücken. Mit deiner Wunde wirst du wohl nicht weit genug mit deinen Händen hinten dran kommen." Dann beobachtete die Brünette ihn genauso ungeniert, wie er es vor wenigen Minuten noch bei ihr getan hatte. Und ja, ihr gefiel was sie sah, nachdem er zumindest schon einmal seine Hose in die Ecke warf. Er war attraktiv und wirklich heiß, aber das war er vor 12 Jahren schon gewesen. Und hätte er wohl eher gezeigt wie unglaublich gut gebaut er war, dann wäre sie vielleicht auch eher schon schwach geworden. Aber dann wären sie nicht in der Situation wie sie es heute waren, denn Dina ist immer noch fest davon überzeugt, das er sie dann hätte fallen lassen, samt der Freundschaft die sie verbunden hatte. Er überraschte sie aber als er zu ihr kam und nach ihrer Hand griff um sie vom Sitz zu ziehen. Gut gesteuert, landete ihre Hand auf seinem Brustkorb und unweigerlich konnte sie sein Herz schlagen spüren, schneller als erwartet. Machte sie ihn etwa nervös? Seine Hand in ihrem Haar, das seicht mit ihren Strähnen spielte, sorgte dafür das sie für einen Moment ihre Augen schloss. Dieser Moment, hätte ihr Schlüsselmoment werden können, doch da kam er ihrem Ohr verdammt nah und neckte sie wieder. Sagen tat sie aber nichts. Nein. Das wollte sie nicht, lediglich öffnete sie ihre Augen wieder um ihm dann tief in seine zu sehen, nachdem er seinen Kopf etwas zurück gezogen hatte. Und dann spürte sie seine Hand unter ihrem Top, welche sich langsam über ihren Hüftknochen schlängelte und kurz zuckte sie. Denn sie war kitzelig, seitdem sie denken konnte. Aber aus irgendeinem Grund, bildete sich auch eine Gänsehaut. Denn seine Berührungen waren so viel sanfter als sie je erwartet hätte.
Nur einen Augenblick später kam er ihrem Hals so verdammt nah und dann konnte sie spüren wie seine Lippen ihren Hals bedeckten mit gierigen Küssen. Zunächst genoss sie es, zumindest so lange bis er sich mit ihr in Richtung Dusche bewegte und dann innehielt. Ihr Fluchtreflex war wieder da. Am liebsten hätte sie ihn, nachdem seine Boxershorts nun auch gefallen war, abgehauen. Nicht weil sie das nicht wollte, sondern weil es sich falsch anfühlte. Sie hatten sich nicht einmal geküsst und so sollte das beginnen? Dina wusste das er kein Romantiker war, bis jetzt war es ihr auch wirklich egal gewesen, aber es ärgerte sie wahnsinnig das er selbst jetzt nicht einmal den letzten Schritt tat. Nein er zog es vor, ihr zu zeigen wie geil er auf sie war in dem er sich an ihrem Hals verging, statt es richtig zu machen. Seine Frage holte sie zurück ins hier und jetzt. Irgendwie hatte sie sich das anders vorgestellt und ja sie wusste das Billy rein gar nichts für ihre Erwartungen konnte, aber war es das wie er es wollte?! Denn Urplötzlich kam die Angst zurück, das sie nur eine von vielen sein könnte. Und das wollte sie nicht sein. Vermutlich konnte er ihr dieses Gefühl nun an den Augen ablesen. "Ich werd deinen Rücken schrubben. Also los geh rein und dann fang ich an dich sauber zu machen" egal wie sehr sie das alles jetzt genossen hatte, aber Nein. Ihr Stolz drang wieder an die Oberfläche und eben die Angst, das er nur Sex wollte. Woher sollte sie auch wissen, das bei ihm ebenfalls so viel mehr war als nur Sex? Sie konnte es doch nicht wissen....





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#13

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 16.03.2022 23:33
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Bei einer so Chaotischen und Waghalsigen Crew wie die, die im Hochhaus Leben war es wahrscheinlich ein Vorteil, eine Polizistin bei ihnen zu wissen, die sich soweit mit der Materie auskannte, um mal eben schnell jemanden vor dem verbluten zu retten. Es wäre gelogen wenn Billy noch nicht in einer solch prekären Lage gesessen hätte, wo es um Leben und Tot ging, denn auch er hatte gut und gerne mal einstecken müssen. Er war Gut in dem was er tat aber niemand war perfekt, auch ein Jensen nicht selbst dann nicht, wenn er seine Rolle perfekt verkörperte. Deswegen konnte man auch ohne jeden Zweifel sagen, das der 37-Jährige an dieser Verletzung Gewiss zu kämpfen gehabt hätte, wenn nicht sogar mit dem tot einbüßen müsste. Nichts desto trotz waren sie ein Team gewesen, auch wenn das Ende nicht ganz so verlief wie beide es sich vorgestellt haben, doch konnte man zumindest sagen, das zum jetzigen Zeitpunkt niemand ums leben kam, denn selbst ihre Schwester bleibt weiterhin ungewiss....und vermisst! Billy wollte sogar das Dina nicht gleich alles in den Sand setzt und vom schlimmsten ausgeht, denn er kannte sie jäher als starke Persönlichkeit die solange kämpfte bis sie drohte weit über ihre Grenzen zu gelangen. Aber...das bedeutete nicht das der Mann sie jetzt so einfach alleine Fortschicken würde, um einer Spur nachzugehen, denn er machte ihr unmittelbar klar, das sie ihn in ihre Pläne mit einbeziehen sollte, schließlich war ihm das Wohl der Spanierin genauso wichtig wie sie um den Status ihrer Schwester. Mit einem schmunzeln bekräftigte sie deshalb auch ihre Aussage und Billy wirkte vorerst zufrieden!

Wenige Augenblicke später, stand die Frau so schön wie sie war, völlig nackt da und der Jensen tat nichts anderes als drauf zu starren um sich dieses Bild genau merken zu können. Sicher war er vorhin noch weitaus Feinfühliger, doch so schnell konnte er auch ins Sorgenlose umschwenken, denn genau dann wenn er wusste das es der Frau wieder halbwegs Gut ging. Es war nicht mal Böse gemeint von ihm, denn er wollte ohne jede Frage sie nur ein wenig ablenken und ihr zeigen das er nicht wieder einfach fliehen würde, mehr noch da war, um ihr zur Seite zu stehen, egal in welcher Stimmung sie sich befanden. Die Spanierin beherrschte das Spiel schließlich genauso gut, als sie mit einem Konter, das Kissen in seine Richtung warf, das er fast schon viel zu leicht fing, um es im nächsten Augenblick achtlos hinter sich zu werfen, als sei rein gar nichts gewesen. „Meinst du ja?“ Antwortete er knapp und besah sie noch kurz, bis sie mit ihrer kleinen Reisetasche fertig war. Der Mann besaß gut das dreifache an Kleidung, doch würde er wohl kein problem damit haben wenn sie sich dazu entschließen würde, ihre Sachen mit bei ihm zu verstauen. Irgendwann würde auch ihre Sammlung stetig wachsen. Egal, dann besorgt der ehemalige Ex Marine eben einen weiteren Schrank, schließlich war noch genug Platz für weitere Möbel. Die Wohnung war große genug, sogar so groß um sich zwischenzeitlich auch mal zurückziehen zu können, wenn die beiden mal wieder ihre Unstimmigkeiten austrugen und einfach nicht auf einen Nenner kamen.

Billy fing an seinen Gürtel zu öffnen um das kleine Spielchen zwischen beiden weiter Fortzusetzen. Was hieß Spiel, schließlich genossen es doch beide hin und wieder sich gegenseitig ein wenig zu reizen um vorallem mal auf andere Gedanken zu kommen, gerade jetzt in dieser kaputten Welt, war es sogar mal eine Gesunde Abwechslung nicht immer den Vernünftigen raus hängen zu lassen. Die Welt bot genug Bitterkeit und Niederlagen, genau wie Verluste an, weshalb gerade jetzt ihrer beiden Ansichten ab und an sogar unterhaltsam sein konnte. „Da könntest du Recht haben“ begann der Mann, der dabei war sich von seiner Hose zu verabschieden, bevor er anfangen würde, die schöne Brünette mit unter die Dusche zu locken. Tatsächlich wog er sich in Sicherheit, besonders weil sie ihn mindestens genauso betrachtete, wie er es vor wenigen Minuten noch bei ihr getan hat. Doch das sie diese Szenerie völlig fehlinterpretieren würde und ihre Gedanken längst in eine Richtung kreisten, die der Mann sich nichteinmal Ansatzweise hätte vorgestellt, war ihn nicht Bewusst. Wie denn auch, schließlich redete die Dame genauso wenig darüber wie er . Sie genossen eine Szene und schoben es in zwei völlig andere Sichtweisen. Während Billy diese Chance ergriff um ihr zu Beweisen, das die Sehnsucht nach ihr so groß war das er sich sogar einen Ruck gab um die Kluft von vor 12 Jahren endlich hinter sich zu lassen, glaubte sie das ihr Körper nicht mehr Wert war als ein Fick wie jede andere, die er sich damals hin und wieder gönnte um den Frust über ihre ständigen Streitigkeiten irgendwie zu vergessen. Wie hätte er je ahnen können das er gerade für sie die Rolle eines Tieres einnahm der versuchte seine Beute in sein Revier zu locken. Derweil hatte es ihn Wahnsinnig viel abverlangt, weil er in diesem Punkt genauso unbefleckt fühlte wie sie. Im Grunde genommen war es sein erster Versuch eine Frau die er liebte so nahe zu kommen, das er insgeheim selbst innerlich verkrampfte, auch wenn man es ihm zum jetzigen Zeitpunkt und seinem Ruf als Schwerenöter nur schwer abkaufen würde. Es war eben dann doch etwas völlig anderes eine Frau einfach nur ins Bett zu schmeißen um seinen Druck los zu werden, als mit ihr diese Zweisamkeit gemeinsam genießen zu können. Er wollte nicht mal Sex, er wollte nur ihre nähe genießen, sie Berühren, sich fallen lassen weil er wusste das die Spanierin ihn niemals dafür Belustigt sitzen lassen würde. Um so Ernüchternder war ihre Reaktion auf seine Frage! Damit hatte er nicht gerechnet. Er war ohne es zu zeigen so dermaßen überrascht, das er sie für einen geraumen Zeitpunkt, einfach nur starr anstarrte, bis ihre Worte sein Gehirn fanden, wo er endlich die Möglichkeit hatte das ganze zu verarbeiten. „Autsch!...Das habe ich wohl verdient“ Brachte er Monoton von seinen Lippen. Doch tief in ihm war es ein verdammt herber Schlag....mal wieder! Nicht weil er seinen Willen nicht bekam, sondern weil er im ersten Moment glaubte, das die Frau ihn nicht wollte.

Ohne sich auch nur irgendetwas anmerken zu lassen nahm er es hin, doch innerlich war er wütend, angepisst und sauer auf sie. Damals....wenn sie ihn für sein Verhalten mit Distanz bestrafte, spürte man Regelrecht wie ihre Beziehung sich einen großen Schritt zurück setzte. Billys Typische Trotzreaktion war ein dummer Spruch gewesen und um dem ganzen einen Höhepunkt zu verpassen, flirtete er mit der nächst Besten...um den Abstand zwischen ihnen ja noch ein wenig zu fördern. Ein ewig andauernder Kreislauf bis der große Knall kam. Doch Billy wusste das ein solches Verhalten, sein Schicksal von vor 12 Jahren herbei rufen würde, weshalb er alles was er Heute an Pluspunkten sammeln konnte, nicht gleich schon wieder verballern wollte. Stattdessen griff er ohne sich von der Frau abzuwenden einen Schwamm und reichte ihn ihr. Danach drehte er sich um und Stieg unter den warmen Strahl, das ihm ein leises knurren bescherte. Nicht wegen der Dame hinter ihm, von der er sich abwandte, sondern weil seine Wunde ihn die nötigen schmerzen einbrachte. Doch musste er zugeben, genoss er ihn, denn das lenkte ihn von einem Möglichen Ausbruch ab. Der Schmerz war gerade Balsam auf seinen Blutbeschmierten Körper und Seele. Tatsächlich war das Blut mehr als Hartnäckig gewesen und man lernte erst mit der Zeit kennen, wozu diese Flüssigkeit in der Lage war überall trotz Kleidung hinzu gelangen, denn sein Rücken war zumindest im Nacken völlig übersät davon. Der ehemalige Firmenchef stützte seine geballten Fäuste also gegen die Fließen, schloss die Augen und senkte den Kopf um das warme Wasser auf sich prasseln zu lassen. Zumindest war das die einzige Möglichkeit um die Spanierin nicht mehr anhören zu müssen, wenn sie es denn wagen würde, jetzt gerade in diesem Moment auch noch mit ihm reden zu wollen, als sei nichts gewesen. Es wäre ihm in diesen Moment sogar lieber gewesen, wenn sie wie damals einfach geflüchtet wäre, denn dann bestehe wenigstens die Chance das er vor sich hin Fluchen konnte. Doch wie es nun mal so ist, sollte nicht immer alles so kommen wie der Jensen es wollte. Doch wenn beide ehrlich waren, hatten sie ohnehin an einem Tag mehr erreicht als die letzten Jahre vor der Apokalypse zusammen. Damit sollten sich wohl beide vorerst zufrieden geben, denn was gab es wichtigeres als das wissen, das der Mensch den man liebte, Lebte. Das war in dieser Welt mehr als genug!

@Dina Voight




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#14

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 17.03.2022 00:15
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Hatte sie so reagieren wollen? Nein definitiv nicht. Sie hatte es doch genossen und war wirklich glücklich über diese Nähe die sie sich gerade gegenseitig geschenkt hatten. Doch dann kam wieder dieses große Aber. Diese Angst die sie hatte, nur ein einfacher Fick für ihn zu sein. Und das war es eben was sie nicht sein wollte. Natürlich war auch sie angespannt und es hatte sie förmlich heiß gemacht, wie er sie an ihrem Hals berührt und geküsst hatte, und dann war da aber wieder diese Erwartung die sie an ihn hatte, von der er ja gar nichts wissen konnte. Damals hatte sie sich auch gewünscht, das er wenigstens einmal aussprechen würde was er empfand, doch stattdessen vergnügte er sich mit der Nächstbesten, weil es gerade ungemütlich zwischen ihnen war. Wie sollte Dina dann daran glauben können, für ihn mehr zu sein, als nur die schnelle Nummer in seinem Bett?! All die Erinnerungen und Erfahrungen ließen gar keine anderen Gedanken zu. Selbst wenn sie es noch so sehr wollte, immer keimten sie in ihr auf. Und das würde wohl so lange so bleiben, bis auch er sich endlich einmal über seine Gefühle auskotzen würde. Er hatte sie dahingehend geprägt. All diese Gedanken die sie deswegen hatte, hatte er zu verschulden. Niemals würde sie ihm einen Vorwurf daraus machen, aber letztlich trug er die Schuld daran. Auch wenn sie wusste wie er war, war sie immer noch der Meinung das sie das so nicht verdient hatte. Und genauso fand sie eben auch das sie das jetzt hier so unter der Dusche nicht verdient hatte, sondern anders. Wie genau? Tja, das wusste sie wohl selbst nicht einmal wirklich sicher.

Das sie Billy gerade mit ihrer kühlen Art verletzt hatte, sah sie. Sie konnte es an seinem plötzlichen Abstand und seinem starren Blick sehen. Die komplette Stimmung war wieder dabei zu kippen und das nur weil sie wieder mal die dümmsten Gedanken hatte. Jedoch sah sie aber auch keinen Grund darin sich für irgendwas zu entschuldigen. Sie hatte sich ihm nicht entzogen oder ihn abgewehrt, lediglich nur etwas kühler als beabsichtigt gesagt das sie ihn waschen würde, wenn er eben jetzt unter die Dusche ging. Vielleicht lag auch ein bisschen was von ihrer Reaktion an ihrer Müdigkeit die sich langsam an die Oberfläche bohrte, aber eigentlich gab es dafür keine Rechtfertigung. Weshalb sie Billys Worte auch unkommentiert ließ. Es tat ihr leid das sie ihn jetzt gerade so verletzt hatte. Aber aussprechen würde sie es nicht, denn Dina wusste ganz genau, das dies nur wieder zu ärger führen würde. Sicher war aber, das sie früher oder später etwas zu ihm sagen musste. Und das er glaubte sie wolle ihn nicht, war nicht einmal abwegig. Es war fast genauso wie sie dachte sie sei einfach nur zum ficken gut. Tatsächlich wollte sie sich nur selbst schützen, aus Angst das er sie dann gehen lassen würde. Das er eben ein komplett anderer Billy werden würde, weil er endlich bekommen hatte was er wollte: Nämlich sie in seinem Bett haben um mit ihr zu Vögeln. Dina wollte das nur verhindern, denn er war ihr zu wichtig. Ihre Gefühle zu ihm waren so viel mehr als das sie eine schnelle Nummer hätte jetzt zulassen können. Beide aber waren zu Stur um überhaupt über all das hier zu sprechen. Diese ganze Szene die sich ihnen jetzt bot, hätte verhindert werden können. Aber jetzt war es zu spät- Das Unheil war angerichtet.

Stillschweigend nahm sie den Schwamm entgegen, den er ihr nun ebenfalls Wortlos reichte. Er war in sich gekehrt und trotz das er nichts sagte, wusste sie genau das er pissig und enttäuscht war. Aber was sollte sie tun? Eine Entschuldigung kam nicht in Frage, denn für was? Dafür das sie Erwartungen hatte und ihn deshalb irgendwie zurück wies? Nein, das würde ihr spanisches Temperament alleine schon nicht zu lassen, denn in ihren Augen hatte sie keinen Fehler gemacht. Als er sich abwandte und somit mit dem Rücken zu ihr drehte, sah sie einen Moment auf diesen, der völlig beschmiert war. Nicht nur das, sie konnte auch sehen wie angespannt er war. Und insgeheim glaubte sie nicht einmal nur daran, das es lediglich an seiner Wunde lag, nein auch wegen ihr war er so angespannt. Langsam dann fing sie an ihn zu waschen. Wollte etwas sagen, aber wusste nicht was. Denn egal was sie jetzt gesagt hätte es wäre falsch gewesen. Sie biss sich auf die Unterlippe nachdem er mit den Fäusten vor die Fliesen gehauen hatte. Und spätestens jetzt wusste sie das der harte Kerl, das nicht nur aus schmerzen tat. Sie nahm sich Zeit um ihn sauber zu machen, denn sie wollte die Zeit schinden so gut sie es konnte. Ihn ihrem Kopf überlegte sie hin und her was sie tun oder sagen konnte um ihm zu erklären warum sie das gerade eben getan hatte, denn das konnte einfach nicht so stehen bleiben zwischen ihnen. Nicht dieses Mal. Die Fehler von damals wollte sie unbedingt vermeiden selbst wenn es bedeutete offen zu reden. Ohne danach abzuhauen, denn es konnte nicht so enden wie damals und das sollte es auch unter gar keinen Umständen. Natürlich wäre es so viel einfacher gewesen sich einfach ins Bett zu legen und zu schlafen, aber sie wollte es nicht. Eher würde sie ihn hier weiter stumm waschen um das zu tun was sie ihm gesagt hatte. Dann aber überkam es sie und sie ließ den Schwamm aus ihren Händen fallen. Ohne jegliche Vorwarnung stieg sie mit ihren Klamotten unter die Dusche und legte ihre Arme von hinten um seinen Oberkörper, natürlich darauf bedacht das sie nicht an seine Wunde kam. Es dauerte einen kleinen Moment ehe sie ihn zu sich herum drehte, so das er sie ansehen musste. Trotz das sie so zierlich war, schaffte sie es ihn zu fixieren und umzudrehen. "Hör zu...." begann sie ohne auch nur darauf zu achten wie er reagieren würde. "...Billy. Es ist nicht so das ich das nicht will. Glaube mir: seit so vielen Jahren will ich dich. Oh und wie...aber..." sie begann rum zu drucksen, weil sie sich selbst nicht einmal sicher war was genau sie da eigentlich sagen wollte. Weshalb diese Pause etwas länger wurde als beabsichtigt. Immerhin gehörte für sie auch gerade eine Menge Mut dazu ihm das offen und ruhig, ohne zu streiten zu sagen. "...ich weiß das wir uns beide verändert haben. Aber...du hast mich geprägt mit all den Weibern die du dir genommen hast, wenn es einmal schwer zwischen uns war. Ich kenne alle deine Geschichten über die schnellen Nummern die du hattest, und ich weiß zu gut wie du mit deinen Trophäen geprahlt hast. Solche Dinge vergisst man eben nicht einfach so. Glaube mir, wenn ich es gekonnt hätte, dann wäre ich auch damals nicht gegangen. Aber ich kann es nicht und deshalb habe ich Angst einfach eine von vielen zu sein. Ich will dich nicht verlieren, weil ich schwach geworden bin und wir miteinander geschlafen haben. Denn glaube mir, das ist meine größte Angst. Das sich alles zwischen uns verändert, wenn wir es erst einmal getan haben." so jetzt war es raus. Und mehr als das er sie nun hier raus warf konnte er nicht tun. Und wenn es so sein sollte, dann würde sie gehen. Aber nicht nur aus dem Bad sondern ganz. Denn würde das hier jetzt dafür sorgen, das er sie vorerst nicht sehen wollte, dann würde Dina wissen das ihre Zukunft niemals gut gehen würde.





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#15

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 17.03.2022 19:49
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Er hatte es wirklich genossen, als seine Lippen ihre warme Haut Liebkosten und seine Finger damit Beschäftigt waren, sich einen weg zwischen ihre Kleidung zu suchen um ihre schlanke Statur zu um streichen und leichte Linien zu Zeichnen. Er spürte ihre Gänsehaut und diesen kurzen Moment in dem sie es auch genoss, zumindest solange bis er mit ihr die Dusche ansteuerte und er ihr Anbot mit drunter zu kommen. Doch alles kam ganz anders und er wusste dabei nichteinmal warum es so Endete? Wo war sein Entscheidender Fehler? Fühlte sie nichts oder Entsprach er vielleicht doch nicht ihren äußerlichen Ansprüchen? Er wusste selbst das er nicht einfach war, schließlich zeugte allein schon ihre Vergangenheit von ständigen Auseinandersetzungen, wegen banalen Sachen. Dies Verlief soweit bis einer von beiden ging! Billy so Stur wie er war, flüchtete oft mit einer der Damen aus der Bar um Dina mal wieder vor dem Kopf zu stoßen was sie verpassen würde. Er musste seinen Frust abbauen, seine Gefühle los werden oder nach einem Ersatz suchen um das was er für Dina Empfand irgendwo anders zu bekommen. Vergeblich! Keiner konnte ihm diese vollkommene Sicherheit geben, dieses Gefühl angekommen zu sein oder diese absolute Ekstase die er verspürte wenn er dabei an sie dachte. Es war nicht mal so, das er ständig mit den Frauen nachhause ging um sie zu Vögeln. Ihm reichte es oft schon das die Brünette sah, wie er mit den Damen verschwand. Draußen vor der Bar gab es oft genug die Situation das seine Kollegin im Taxi auf ihn wartete, weil plötzlich eine Überraschte Konferenz stattfand, oder das Telefon klingelte, oder aber er nach der Hälfte des Weges einen Rückzieher machte, weil ihm einfach nicht nach Sex war. Dann ging er in eine andere Bar und betrank sich dort weiter, bis er volltrunken irgendwann Frühs in sein Apartment ankam und allein ins Bett fiel. Doch egal was immer wieder zwischen ihnen Stand....er konnte es ihr nicht sagen...das er sie Liebte! Vielleicht weil er nicht wusste das es Liebe war, immerhin hatte er so etwas nicht vermittelt bekommen. Er wusste nur, das er verdammt Schiss vor dieses beklemmende Gefühl hatte und er einfach nicht wusste warum die Spanierin plötzlich überall in seinem Leben Präsent wurde.

Genau dieser Gedanke kam ihm, als er die Frau Sekunden lang einfach nur anstarrte. Also war sie auch nur eine der Personen die letzten Endes mehr Schein als Sein verbarg und nicht im geringsten Interesse daran hatte, das was er fühlte wiederzugeben. Er war verletzt und Frustriert. So sehr das er am Liebsten das Hochhaus verlassen würde um irgendjemanden das Leben zur Hölle zu machen und sei es nur ein beschissenes Paar das gerade versuchte seine Hilfe zu bekommen. Er hatte Wahnsinnige Lust ihr Glück zu zerstören, sie Elendig zu Grunde gehen zu lassen auch wenn es bedeutete, sie den Untoten zum Fraß vorzuwerfen, Hauptsache er hätte wiedereinmal Menschenleben zerstört! Wenn es keine Menschen sind, dann eben mit der Sniper die Toten selbst abknallen, solange bis seine Munition alle war und er selbst Hand anlegen musste. Wut keimte auf und sein verletzter Stolz machte sich Bemerkbar, doch ließ er nicht hinter seine Fassade Blicken auch wenn er wohl langsam wissen musste, das er der Frau nichts vormachen konnte. Ein wenig Wortkarg für seine Verhältnisse, drehte er sich um und schluckte seine Gefühle einfach runter um sie jetzt nicht schon wieder Sinnlos zu verletzen. Er wusste was auf dem Spiel stand wenn er jetzt damit beginnen würde seine Arroganz als letzten Schachzug zu offenbaren um seinen verletzten Stolz zu Beschützen. Billy wusste, wenn er nur einmal damit anfing, würde er sie zu tiefst treffen und sie für immer verlieren, schließlich trug die Vergangenheit bereits Früchte und er kannte ja bereits das Spiel mit dem Feuer nur all zu Gut. Er trat unter die Dusche, zischte kurz knurrend auf um den Schmerz seiner Wunde durch seinen ganzen Körper fahren zu lassen, das ihm gerade mehr als Gut tat. Seine Hände die sich gegen die geflieste Wand abstützten, ballten sich zu Fäusten. Seine Muskeln spannten sich an, besonders als er spürte wie sie den Schwamm gegen seine Haut presste um ihn das Blut vom Körper zu waschen. Es kostete ihn so viel Kraft, das er einfach nur die Augen schloss um das Wasser über seinen Kopf laufen zu lassen. Nebenher schnappte er sich dabei Blind das Shampoo um seine Haare und den Rest seines Körpers damit einzuseifen. Zumindest lenkte es ihn soweit ab um die Anwesenheit der schönen Frau hinter ihm zu vergessen. Sie sollte am Besten einfach nur aus dem Raum verschwinden!

Dann verflog der Druck den sie mit dem Schwamm zuvor ausgeübt hatte und für einen Moment glaubte er wirklich, das sie geflüchtet war, vielleicht weil sie die angespannte Stimmung nicht ertrug. Oder wahr er so volltrunken und Müde das er selbst nicht mehr mitbekam wie er seine Gedanken laut aussprach? Billy der sich gerade den Rest Schaum von seinen Haaren wusch, spürte allerdings recht schnell, das er falsch lag. Der Mann öffnete seine Augen und besah ihre Hände, die ihn von hinten fest umschlungen. Mit gehobener Braue fuhr er sich durchs nasse Gesicht um etwas klarer sehen zu können. Dann fühlte er wie sie ihn dazu bewegen wollte, sich zu ihr umzudrehen. Er gab nach und blickte bereits wenige Augenblicke später in ihre ebenso nasse Erscheinung. Er musterte sie ungeniert, viel zu sehen gab es ohnehin nicht für ihn und wer wusste schon wann er das nächste mal diesen Anblick von vorhin besehen konnte, wenn er überhaupt noch die Gelegenheit dazu hatte, immerhin verwarf sie sein Angebot. Dann fixierte er ihre Lippen, die sich leicht zum reden öffneten. Da er durch das Wasser kaum etwas vernahm, ging er ein Stück zurück bis der Strahl zwischen ihnen war und lehnte eine Seiner Arme gelassen gegen die kühle Wand. Er wollte etwas einwenden, das sie sich nicht die Mühe machen musste sich zu erklären, schließlich war es das letzte was er wolle, Mitleid zu Ernten! Er kam wunderbar selbst damit klar, zumindest redete er es sich gut und schön ein, um sein Stolz nicht noch weiter anzukratzen! Doch Dina ließ ihn garnicht erst den Raum dazu um ihr die Worte entgegen zu werfen, stattdessen redete sie weiter. Da der Duschkopf immer noch alles daran setzte, die Geräuschquelle zu stören, kamen ihre Worte nur verzögert an. Die kurze Pause jedenfalls verhalf den Mann, den ersten Teil ihrer Rede zu verstehen, weshalb er eher überrascht seine Stirn runzelte. Nebenher fuhr er sich erneut durchs Haar, bis er kurzerhand über seine Augen strich um das Wasser los zu werden. „Was?“ War der Anfang seiner Worte und noch ehe er weiter sprechen wollte, schnitt sie ihm bereits erneut das Wort ab um ihre eigenen Gedanken und Ängste endlich los zu werden. Nachdem die Frau verstummte, hätte er meinen können das ihre Schultern sich für einen Moment lang senkten, als würde eine Riesen Erleichterung sich in ihr Breit machen. Das gab ihm die nötige Zeit die weiteren Worte zu verarbeiten!

Sicher hatte sie ihn oft genug gefragt, was sie für ihn darstellte, doch war dies kein wirkliches Geständnis dafür was sie von ihm hielt. Nach all ihren Meinungsverschiedenheiten, glaubte er fast schon das sie eine Gewisse Abneigung für ihn entwickelt hatte, gerade weil er so viel Mist baute und sie Schamlos verletzte. Ihre Worte waren Neu für den gestandenen Mann und irgendwie zerbrach sein Kartenhaus, das er in den letzten Minuten Mühevoll aufgebaut hatte, um sie ja nicht näher als nötig mehr an ihn heranzulassen, schließlich wollte er die Frau nicht länger ertragen wenn sie ihn schon unmittelbar spüren ließ, das sie dass was er ihr schenken wollte, ohnehin nicht erwiderte. Doch die Karten legten sich Sorgfältig selbst als Stapel in die Mitte und warteten darauf neu gemischt zu werden. Der Jensen blickte ihr schweigend in die Augen....überlegte und irgendwie zählte er dann doch eins und eins zusammen und wusste nun aufgrund ihrer Erklärung, warum sie ihn immer wieder abwies, wenn der Umstand es mal möglich machte, das sie sich näher kamen. „Du denkst Ernsthaft, das ich nur meine Zeit mit dir verbringe, damit ich dich endlich Vögeln kann?“ Kam die Frage erneut fast schon unwirklich aus seinem Mund, ehe er kurz den Kopf hängen ließ um im Anschluss seine Finger in die geschlossenen Lider zu drücken. Wenn es nicht so verdammt Bitter gewesen wäre und sie mehr Jahre ihres Lebens verschwendet hätten als eigentlich nötig wäre, hätte er sicherlich darüber lachen können. Doch nach allen Umständen die Gegeben waren, ärgerte er sich über sein 12 Jahre jüngeres Ich, das nichteinmal in Erwägung zog das Dina so reagierte weil sie ihn auf die gleiche Weise mochte wie er. Das sie aneinander vorbei geredet haben und die Handlungen und Taten des jeweils anderen falsch deuteten weil sie letztlich doch nur der Ansicht waren, das sie nie mehr werden würden als Trinkpartner.

Der Ex Marine hob seinen Kopf und besah wieder die attraktive Gestalt die Wahrscheinlich immer noch völlig aufgeregt und innerlich verwirrt darauf wartete, was Billy zu sagen hatte. „Wärst du für mich nur ein Fick Wert, hätte ich dich längst Flachgelegt....Denn die Chance hast du mir mehr als oft gegeben wenn du betrunken in mein Bett gefallen bist“ Begann der Mann. „Oder sehe ich so aus als würde ich meine Zeit länger als Nötig mit einer Frau verschwenden? Glaubst du ich würde mir noch Mühe dabei geben und das alles nur für Sex?“ Der Jensen fixierte sie, überwand erneut den Wasserstrahl der wohl insgeheim als Mauer zwischen beiden dienen sollte und streckte seine Hand nach ihr aus um bestimmend ihren Nacken zu packen. „Ich wollte hier nicht mit dir stehen um die Gelegenheit zu nutzen mit dir zu schlafen und dich anschließend Fortzujagen....ich tu es weil ich dich vermisst habe Dina! Weil ich unsere Gemeinsame Zeit genieße, so wie damals....scheiße du bist mir wichtiger als jede andere...Wäre es anders, hätte ich Heute morgen den Abzug gedrückt! „ Der Mann löste sich von ihrem Nacken und versteckte seine Finger stattdessen in ihr schweres nasses Haar, das mittlerweile über all an ihr klebte und kaum eine Stelle offen ließ um seine Lippen darauf zu legen, denn momentan spürte er dieses brennende verlangen danach, die Frau nicht mehr los zulassen. Eine Stelle blieb allerdings von ihrem Schopf verschont, weshalb er sich schnell und bestimmend vor beugte um ihre Lippen einzunehmen. Nach ihren Worten fiel es ihm nicht mal mehr so schwer ihr zu zeigen, das sie alles andere war aber niemals eine von vielen. Sicher, so wirklich leicht viel es ihm nicht die Worte über seine Lippen zu lassen und er wusste nicht ob diese Begründung ausreichte um ihr wenigstens das Gefühl zu geben das er sie brauchte. So richtig aus sich herauskommen konnte der Mann vielleicht noch nicht, doch zumindest überwand er den ersten Schritt um ihr zu sagen das sie mehr war....viel mehr, denn sie war alles! Mehr brauchte er nicht.

@Dina Voight




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#16

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 17.03.2022 22:19
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Wie das alles damals war, wusste sie doch auch nur aus seinen oder Shanes Erzählungen und jedes Mal war sie die coole die versucht hat es locker zu sehen, wenn er nach einer Unstimmigkeit mit einer anderen abgehauen war. Wie es letztlich tatsächlich war konnte sie weder ahnen noch wissen. Zumal man nicht vergessen durfte, das er derjenige war der dann Tage später mit seinen Abenteuern angab. Aber das viele von diesen so gar nicht stattgefunden hatten, hätte Dina im Leben nicht vermutet. In dieser Hinsicht hatte sie ihm wohl jedes noch so kleine Wort geglaubt. Und das auch nur weil sie wusste, das er schon so war als sie sich kennen gelernt hatten. An dem Abend als sie sich kennen lernten, hatte er es doch auch prompt bei ihr versucht, aber sie war damals schon nicht die Frau für eine Nacht und hatte ihn das erste Mal abgewiesen. Wie viele Male noch folgten, konnte sie nicht mal mehr zählen aber ja: sie hat ihn oft zurück gewiesen. Die Schuld nimmt sie also auch auf sich, aber nie hat sie ihn unbegründet abgewiesen und abgeblockt. Egal wie sehr sie sich im Kreis gedreht hatten, es wäre wirklich einfacher gewesen, wenn sie beide auch nur ein verdammtes Mal ausgesprochen hätten was in ihnen vorging. Sie genauso wie er. Aber da taten sich beide nicht viel, denn sie war kein deut besser als er. Was bei ihr wohl daran lag, das sie Angst vor Zurückweisung hatte, da sie eben doch recht schnell wusste, das er mehr war als der Saufkumpel mit dem sie ein paar nette Abende verbrachte.

Dina wusste das wenn sie jetzt gehen würde, das auch sie ihn für immer verlieren würde. Denn sie hatte schon an seinem Blick gesehen das nun sie es war die ihn verletzt hatte. Er hatte diesen unglaublich intensiven Blick der tiefer in seine Seele blicken ließ als er wohl selbst zugeben würde. Genau deshalb hatte sie sich dazu entschlossen vorerst nichts weiter zu sagen, sondern ihn zu lassen und damit zu beginnen seinen Rücken vom Blut zu befreien und um nach weiteren Wunden zu sehen. Denn ob man es glaubt oder nicht, aber sie macht sich Sorgen. Es hätte ihn wesentlich schlimmer treffen können als nur diese Wunde die er vorne an seinen Rippen hatte. Auch seine Haltung ließ sie spüren, wie sehr sie ihn verletzt haben musste, denn bisher hatte sie ihn so extrem angespannt nur ein einziges Mal gesehen und das war an jenem Abend als sie sich dazu entschlossen hatte, all das zu beenden, weil sie keine Kraft mehr dazu hatte. Es war definitiv keine Option jetzt das Handtuch zu werfen und zu gehen. Diesen Fehler hatte sie in der Vergangenheit einfach zu oft gemacht und vielleicht wollte sie ihm auch ein bisschen signalisieren das sie sich weiter entwickelt hatte und nun darüber stand. Trotz das der Fluchtreflex auch bei ihr vorhanden war. Aber dieses Mal nicht.

Als sie den Schwamm fallen ließ, war ihr zum ersten Mal klar geworden, das diese Stille und dieses ewige anschweigen sie nicht weiterbringen würde. Keinen von ihnen, eher noch würde es sie beide wieder und wieder verletzten. Und als sei es der letzte Versuch ihn halten zu können, schlang sie die Arme von hinten um seinen Körper um all ihren Mut für die folgenden Worte an ihn, zusammen zu nehmen. Dieses Mal wollte sie ihre Frau stehen und zum ersten Mal über ihren falschen Stolz hinweg sehen, denn sie wollte nicht das er so zu ihr war, also hatte sie nicht das Recht dazu, so zu ihm zu sein. Und zum ersten Mal seit sie sich kannten, drehte sie ihn zu sich herum und begann ihm zu erklären warum sie das getan hatte. Mitleid? Nein, das wollte sie ihm ganz bestimmt nicht schenken. Denn das hatte er nicht verdient. Ebenso wie sich nicht erklären wollte um die Situation eventuell friedlich enden zu lassen, nein sie tat es um ihn in ihr Inneres Blicken zu lassen. Damit er verstehen konnte, warum sie das tat, was sie eben tat. Natürlich hatte sie gesehen das er nicht wollte das sie etwas sagte, da er schon angesetzt hatte, aber sie würde sich durchsetzen. Dieses Mal würde sie ihn vorerst nicht zu Wort kommen lassen. Auch ihre Anspannung konnte man wohl mehr als gut merken, denn nachdem sie angefangen hatte zu sprechen, keimte die Nervosität in ihr auf und eben die Angst die allgegenwärtig war. Aber davon ließ sie sich nicht unterkriegen. Er sollte wissen und verstehen was in ihr vorging. Dieses eine Mal zumindest und so ließ sie ihm auch nicht den Hauch einer Chance zu Wort zu kommen, nicht so lange sie noch nicht fertig war. Als sie dann endete mit ihrer Ansprache sah sie kurz auf den Boden ehe sie ihm in die Augen sah. Und ja, es war wirklich als wäre ihr eine Last von den Schultern gefallen. Dennoch war sie auch weiter angespannt, weil sie nach ihren Worten Angst vor seiner Reaktion hatte. Wie hätte sie diese auch nicht haben können? Schließlich wusste Dina nur zu gut, das er kein Mann der großen Worte war und schon einmal gar nicht der Mann war der empfänglich für solch emotionalen Worte war. Also stand sie nun da, wie angewurzelt und wartete sehnsüchtig auf das was er dazu zu sagen hatte.

Als er endlich sprach waren seine Worte fast wie Ironie für ihn. Sie klangen hart, auch wenn er es wohl nicht so meinte. Und sie klangen wahnsinnig sarkastisch. "Ich weiß nicht was du alles tun würdest um eine Frau ins Bett zu bekommen Billy." wobei sie sich gut daran erinnerte das er hier und da schon mal was hat springen lassen, bei den Frauen, bei denen er unbedingt landen wollte, weshalb sie das also nicht gewundert hätte- Sie hätten so viel anders machen können, aber die Zeit zurück drehen war halt einfach nicht. Weshalb sie es dieses Mal besser machen konnten und sie hatte den Anfang gemacht. Dann drang seine Stimme wieder durch die Dusche und Dina sah ihn an. Fast ungläubig, denn da war dieser verdammt arrogante Mann wieder, der sich für etwas besseres hielt. Und das obwohl er ihr nur sagen wollte, das sie mehr Wert war als nur ein Fick? Zumindest war nett in ihren Augen anders. "Es kommt halt drauf an wie dringend das Bedürfnis ist, da kommen eventuell schon mal ein paar Jahre zusammen ehe man das hat was man will" erwiderte sie in einem ruhigen Ton. Sie war dabei nicht giftig oder auf Krawall aus, aber abwegig war ihr Gedanke eben nicht. Menschen hatten schon weitaus andere Dinge getan um das zu bekommen was sie wollten. Als er dann so plötzlich auf sie zu kam, zuckte sie kurz, denn ja verdammt: das hatte sie mehr als Überrascht da sie nicht damit rechnete das er sich ihr nähern würde. Dann spürte sie aber schon seinen Griff in ihrem Nacken und seine weiteren Worte, drangen zu ihr durch. Ihre Augen weiteten sich augenblicklich, weil sie zuerst dachte sie hätte sich verhört, aber Nein dieses Mal hatte auch er endlich mal etwas gesagt, was seine Gefühle betraf. Sie war ihm wichtig. Wichtiger als jede andere? Eine Tatsache die ihr schwer fiel zu glauben, aber aus irgendeinem Grund tat sie es, da er so etwas noch nie zuvor zu ihr gesagt hatte. Ein kurzes lächeln zierte dann ihr Gesicht, denn sein Satz das er abgedrückt hätte kaufte sie ihm sofort ab. "Da kann ich wohl froh sein das du nicht gedrückt hast." Aber seine Worte machten sie glücklich und das sie unter der Dusche standen rückte in den absoluten Hintergrund. "Ich hab dich auch vermisst. Mehr als du wohl ahnen würdest." konnte sie noch so gerade antworten ehe sie seine Lippen auf ihren spüren konnte. Überrascht, wieder einmal, hielt Dina inne ehe sie ihre Arme vorsichtig um seinen Hals schlang und diesen plötzlichen Kuss erwiderte. Gott, wie lange hatte sie auf solch einen Moment gewartet? Ihr Herz überschlug sich fast vor Freude, endlich zu wissen das sie nicht irgendwer für ihn war und dann dieser Kuss. Zugegeben ein wenig romantisch war es schon, aber es zählte das auch Billy endlich über seinen Schatten gesprungen war. Fest drückte sie sich an ihn und nun war sie es die dafür sorgte das er sich vorerst nicht von ihr lösen konnte, denn diesen Moment wollte sie so lange sie konnte genießen.





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#17

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 17.03.2022 23:57
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Das stimmte sogar! Vor Dina ließ er Wahrlich nichts anbrennen und suchte sich Regelmäßig seine Begleitung für ein kleines Abenteuer aus. Doch weder lag es an der Stimmung noch an der Leidenschaft die Sie hätten ihm geben können. Das weibliche Geschlecht konnte sich noch so sehr anstrengen, doch für Billy war es Druckablass um neben dem Stress und Ruhm irgendeinen Ausgleich zu finden. Er wollte garnicht wissen, wie viele Herzen er Niederschmetterte doch um ehrlich zu sein war es ihm auch herzlich Egal gewesen. Weder machte er ihnen Annoncen noch Angebote in irgendeine Richtung die mehr sein könnte als das Bett mit jemanden zu teilen. Er war weder zufrieden damit, noch füllte es den Mann aus, doch es war okay...für eine gewisse Zeit, schließlich lenkte die Firma ihn genug ab um wohl wichtigere Geschäfte nachzugehen!

Dieser ganze Spaß änderte sich recht schnell als Shane die hübsche Begleitung mitbrachte, die ihm nicht nur konter gab, sondern auch Neugierig stimmte, auch wenn er von ihren anfänglichen Sprüchen angepisst gewesen war, immerhin hatte ihn eine Frau noch nie so derart herablassend abserviert wie sie. Da war es nur Ehrenhaft genug, der Dame im Laufe ihres Kennenlernens zu zeigen, das er alles war, doch kein warmduscher, der sich alles so zurecht schnitzen würde nur damit Frau zufrieden war. Das seine Gefühle ihn irgendwann selbst im Wege stehen würden, war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, erst als er merkte wie er sich von einem Extremen ins nächste stürzte. Wie oft er vorgab etwas getan zu haben, was am Ende ganz anders verlief wollte er nicht Preisgeben, doch hin und wieder kramte er einfach alte Geschichten aus seinem Aktenkoffer. Es glitt so leicht von der Hand gerade weil man anhand seines Gesichtsausdrucks oft nicht erkennen konnte, welche Pläne der erhabene und Selbstbewusste Schöpfer eines Imperiums schmiedete. Doch irgendwann wirkte selbst der Arroganteste und Selbst-bewussteste Mann müde und Erschöpft von dem inneren Kampf den er jede verdammte Nacht mit sich alleine austrug. Selbst Shane war keine sonderliche Hilfe, weil sie in vielerlei Hinsicht einfach zu unterschiedlich waren auch wenn beide stets für den anderen einstanden. Thema Beziehung und Liebe blieb ein Tabuthema und tief ließ der Jensen ohnehin nicht blicken außer über die letzte Nacht zu prahlen, die vor Dina nichteinmal gelogen war. Letzten Endes traf er sie sogar häufiger noch als seinen besten Freund, weil irgendwie jeder mit seinem eigenen Leben zu tun hatte und er seine Freie Zeit wirklich gerne mit ihr genoss, auch wenn sie oft in einem Desaster endete.

Ihre Worte waren wirklich Bitter für den Jensen, der jetzt erst Begriff das seine Geschichten letztlich dafür verantwortlichen waren, das die Frau vor ihm so misstrauisch ihm Gegenüber wurde. Hätte er geahnt das sie soviel hineininterpretierte, wäre wohl alles viel leichter von statten gelaufen....oder auch nicht, immerhin waren beide Stur und wussten sich durchaus selbst zu helfen um das verletzte Ehrgefühl nicht durchsickern zu lassen. „Nichts was von Bedeutung wäre“ Fügte er knapp ein um ihr zu vermitteln, das seine Mühen nicht sonderlich groß waren. Doch gaben die Frauen ihm auch keinen sonderlichen Anreiz dazu, sich in irgendeiner Weise groß anstrengen zu müssen, außer hin und wieder ein paar Drinks auszugeben. Scheine besaß der Millionär schließlich genug! Sie waren eben letzten Endes alle käuflich.....nur Dina nicht! Sie war unbezahlbar, weshalb er auch garnicht erst versuchte sie für solch billige Anmachsprüche um den Finger zu wickeln.

Eine Rolle spielten seine Erklärungen dennoch nicht mehr, weshalb er ihre weitere Frage auswich. Er wollte diesen Abend gewiss nicht mit einer dieser Damen verschwenden, wenn die eine doch vor ihm stand um die sich wirklich die Welt für ihn drehte. Aus diesem Grund überwand er auch den lauf des Strahls um ihr näher zukommen. Selbst ihr kurzes zucken, hielt ihn nicht davon ab, am Ende völlig Blank zu ziehen auch wenn mehr davon wohl nicht mehr gehen konnte. Er streckte seine Hand nach ihr aus, griff ihren Nacken und sah ihr tief in die Augen, ehe er ihr unmittelbar verständlich machte, das sie mehr Wert war, als jede andere. Wie könnte er sie auch in diesem Moment anlügen, wenn er hier gerade dabei war sein Herz zumindest soweit auszuschütten um zu signalisieren das sie eine weitaus tiefere Bedeutung für ihn hatte als sonst wer. Sein fester durchdringender Blick, ehe seine Finger sich in ihr nasses Haar vergriffen. Danach fixierte er ihre Lippen, die ein zaghaftes lächeln formten, ehe sie es war die die Stimmung mit einem Spruch auflockerte. Seine Mundwinkel zuckten kurz auf und hörten sich noch kurz an, was die Frau zu sagen hatte. Nicht viel, denn dieses mal war er es, der die Temperamentvolle Spanierin zum schweigen brachte, indem er reflexartig seine Lippen gegen sie presste. Zu seinem Glück erwiderte sie den Kuss und nahm den Mann vollends ein indem sie ihre Arme um ihn schlang. Sofort öffnete er seinen Mund um ihre Lippen forsch fast schon wild einzunehmen. Er drückte sie ruckartig gegen die kalten Fließen, das ihm durch den Aufprall ein kurzes stöhnen aus seiner Kehle entlockte. Seine Finger krallten sich noch etwas fester in ihren Schopf, während die andere Hand ihren Oberschenkel packte um es anzuheben und gegen seine Hüfte zu pressen. Er wusste garnicht was in diesem Moment intensiver war, seine schmerzen oder dieser unglaubliche Impuls der Vergleichbar mit einer Welle sich durch seinen kompletten Körper zog. Es war gerade nichteinmal das verlangen, mehr mit der Frau anzustellen, denn dafür war er wahrlich zu müde. Zudem stimme weder die Atmosphäre noch der Moment. Vielmehr genoss er diese Wendung, mit der er bis vor wenigen Minuten nicht mit gerechnet hatte. Er kostete es aus, machte sich schon fast wie ein Tollwütiges Tier über die Frau her, als habe er Angst das sie sich doch umentscheiden könnte um lieber die flucht zu ergreifen. Unweigerlich krallten sich seine Fingernägel tiefer in ihren Schenkel, ehe er fast schon zart über die Stelle strich die er eben noch so ruppig behandelte. Sein schneller Atem ließ kaum platz zu um wirklich Luft zu holen, doch den Kuss jetzt deswegen beenden, wollte er auch nicht, vielmehr nutzte er seine Zunge zusätzlich um ihre verführerisch zu um spielen. Das letzte was er tat, war seine Hüfte gegen ihre zu drücken um sich anschließend einen längeren genießerischen Ton zu gönnen um der Frau zu zeigen, das sie ihn Wahrlich verrückt machte, auch wenn seine Lider schwerer wurden und die Morgen Sonne bereits dafür sorgte, das dass angeknipste Licht längst nicht mehr nötig war. Kaum zu glauben wie lange sie schon damit beschäftigt waren, ihren ersten Tag Gemeinsam voll auszureizen. Billy beendete den intensiven Kuss dennoch irgendwann, lehnte seine Stirn angestrengt gegen ihre und holte Luft um sich wirklich zusammenzureißen. Gott, dieses intensive Gefühl würde ihn wohl noch später selbst im Bett begleiten und wahrlich lange beschäftigen.

@Dina Voight




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#18

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 18.03.2022 13:07
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Der eine war eben so und der andere so. Unterschiedlicher hätten Dina und Billy wohl nie sein können. Er der arrogante Mistkerl der nichts anbrennen ließ und sie, die immer versucht das Gute in den Menschen zu sehen und zweite Chancen zu geben. Während er also zum Stressabbau mit anderen Weibern ins Bett stieg, zog Dina es vor auf den Schießstand zu gehen und dort all ihren Stress und Frust abzulassen. Nie wäre ihr in den Sinn gekommen wahllos mit irgendwelchen Männern zu schlafen. Den einzigen One Night Stand den sie je hatte, war mit 19 als sie total betrunken einen ihrer Kumpels abschleppte. Am Morgen danach, nachdem Dina realisiert hatte was sie da getan hatte, fühlte sie sich schmutzig und wirklich eklig. Danach ist ihr so etwas nicht noch einmal passiert, dieses Gefühl wollte sie nämlich nie wieder mit sich rum tragen. Das es dann 2015 noch einmal dazu kam das sie sich so geekelt hatte, war der Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht hatte, weshalb sie dem Kerl, der ungefragt in ihr Bett stieg, auch erst einmal ins Bein schoss. Niemand durfte so zu einer Frau sein.

Hätte Billy nicht oftmals so getan als sei ihm egal wie sehr er die Brünette Frau verletzte, dann wäre ganz bestimmt alles anders gekommen. Dann hätte er wohl schon vor 12 Jahren nicht mehr alleine schlafen müssen und das so gut wie jede Nacht. Dann wäre sie an einem bestimmten Punkt geblieben und das nicht nur um ihren Rausch auszuschlafen. Denn auch wenn sie es immer versucht hatte zu leugnen, schon recht früh hatte sie Gefühle für ihn entwickelt, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Aber wie hieß es? Gegensätze ziehen sich an. Und so hat Billy sie angezogen. Einfach so, aus dem Nichts heraus. Sie hatte nicht einmal böse wirken wollen. Sie wollte einfach nur, zumindest Einmal, ehrlich sein und genau das sagen was in ihr vorging. Und ja, seine ganzen Eskapaden mit den Damen hatten ihr zugesetzt damals und nun wo sie hier doch irgendwie Intim miteinander waren, zumindest als sie es jemals zuvor waren, kam alles wieder an die Oberfläche geschlichen. Sie selbst hatte geglaubt das es der Vergangenheit angehörte, aber dem war einfach nicht so. Und deshalb musste und wollte sie ehrlich zu ihm sein. Zumindest schien Billy früh erkannt zu haben, das sie nicht käuflich war wie die meisten Frauen. Was hätte sie denn von einem Champagner gehabt oder ein paar Drinks? Nein, auf die Art hatte sie noch nie irgendwelche Männer besser oder interessanter gefunden. Würde sie wohl auch nie. Sie konnte es nicht ausstehen, wenn man damit prahlte was man besaß und das die Welt einem zu Füßen lag, wenn man nur das nötige Geld dafür besaß. Weshalb es sie auch damals schon wunderte, wieso sie sich mit Billy so gut verstand. Aber er war auch von Anfang an schon anders gewesen, als die Männer die sie bisher kennen gelernt hatte. Und genau deshalb hatte Dina wohl auch immer alles daran gesetzt ihm nicht einfach zu verfallen und mit ihm im Bett zu landen, auch wenn das Innere Bedürfnis danach wirklich groß war.

Ja, sie war zusammen gezuckt als er den Abstand zu ihr verkürzte und ihr so verdammt nahe kam. Aber sie hatte nicht gezuckt aus Angst, wohl eher weil es sie komplett überrascht hatte das er es tat. Bisher war er solchen Szenen ausgewichen und hatte alles daran gesetzt sie eher wütend zu machen, statt endlich dem nachzugeben was auch er eigentlich wollte. Das er sie aber dann nur wenige Sekunden später so Besitzergreifend in seinem Nacken packte ließ sie kurz scharf die Luft in ihre Lungen ziehen. Auch damit hatte sie nicht gerechnet. Und wieder überraschte er sie vollends. Als seine Lippen sich dann auf ihre pressten und diese einnahmen, als wäre es das wichtigste gerade auf dieser Welt, konnte Dina nicht anders als diesen zu erwidern. Reflexartig war es dann auch sie die ihre Arme um seinen Nacken schlang und unmittelbar danach gegen die Fliesen gedrückt wurde. Ihr Rücken formte sich kurzweilig zu einem Hohlkreuz da die Fliesen ziemlich kalt waren und ein kleines stöhnen vom Aufprall drang dabei über ihre Lippen. Aber im Leben würde sie sich jetzt nicht von ihm lösen. Nicht nachdem sie endlich einmal ehrlich zueinander waren und sich endlich eingestanden hatten was sie füreinander waren. Dina bekam endlich einmal etwas von ihm gesagt, das sie aufatmen ließ nicht nur irgendwer für ihn zu sein. So wie sie ihm sagte was sie fühlte. Es fühlte sich intensiver an, als alles was sie bisher zusammen erlebt und geteilt hatten. Beinahe so als würde von beiden eine Last fallen, weil sie endlich aufeinander zugegangen waren, statt wieder das weite zu suchen. Und so hielt auch sie diesen Kuss aufrecht, gewährte ihm den Zugang als sie seine warme Zunge an ihrem Mund spüren konnte und ein wildes Zungenspiel wurde entfacht. Jedoch zuckte sie kurz und seufzte schmerzhaft auf, als er sich so in ihren Oberschenkel gekrallt hatte. Auch wenn er es aus der Ekstase heraus getan hatte, es war unangenehm. So als hätte sie ihn darum gebeten damit aufzuhören, strich er eine Sekunde später sanft mit seiner Hand über die Stelle die er zuvor noch Gewaltvoll an sich reißen wollte. Aber sie ließ ihn gewähren, denn zugegeben, irgendwie gefiel es ihr. Als er es dann aber letztlich war, der sich von ihr löste und seine Stirn an ihre legte, atmete sie fast schon enttäuscht aus. Doch auch sie bekam nicht mehr wirklich gut Luft, denn das was sie da gerade miteinander geteilt hatten war Leidenschaftlich, Intensiv und vorallem Wild. Das Wasser lief immer noch aus der Dusche und langsam öffnete sie ihre Augen. Etwas das nur noch schwer ging, da jetzt die Müdigkeit wieder in den Vordergrund rückte, nachdem das Adrenalin mit jeder Sekunde die verstrich nachließ. Sanft strich sie ihm über seine Wange, nachdem sie ihre Arme gelockert hatte und lächelte. "Wir sollten wohl dringend etwas schlafen. Den brauchen wir" und er wusste das sie damit nicht mal sonderlich Unrecht hatte. "Wärst du so lieb mir nochmal ein Shirt zu leihen?" fragte sie ihn grinsend ehe sie doch noch einmal ihre Lippen auf seine Pressen musste um sich noch einen Kuss zu stehlen. Ihr Klamottenverschleiß an diesem Tag war alles andere als normal, aber wie war das? Für alles gibt es ein erstes Mal.





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#19

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 18.03.2022 20:20
von Billy Jensen | 560 Beiträge

Gegensätze ziehen sich an! So könnte man die Beziehung der beiden wirklich Beschreiben, auch wenn sie am Ende immer wieder genau deswegen aneinander gerieten. Billy brauchte ihre besonnene Art die ihm hin und wieder die Welt offenbarte in der es eben nicht nur schwarz und Weiß im Angebot gab, sondern auch etwas dazwischen das viel Lebendiger war als Macht und Selbstsucht. Über den Teller Rand zu Blicken um auch außenstehende eine Chance zu geben....Menschlich zu bleiben und seine Gefühle nicht nur mit Wut und Hass zu kompensieren. Zudem war sie pfiffig genug ihm Parole zu bieten, weshalb es ihr hin und wieder dann doch gelang den Mann Sprachlos stehen zu lassen. Sie verfiel nicht so einfach seinem verführerischen Charme und machte sich weisgott nichts aus seinem Geld, selbst nicht mit dem wissen, das er das nötige Kleingeld für alle Wünsche besäße. Das war auch einer der Gründe warum der Jensen begann die Frau zu vertrauen, denn im Gegensatz zu anderen Damen war sie nie wegen den Materiellen Dingen mit ihm zusammen. Trotz allem aber hatte er sich oft vorgestellt wie sie nun wirklich sein könnte, wenn er neben ihr lag. War sie immer noch so bedacht auf Recht und Ordnung oder würde sie sich dem Mann hingeben und ebenfalls ein Abenteuer mit ihm Wagen, in der sie einfach mal Leidenschaftlich aus sich herausbricht, denn auf ihn wirkte sie immer so stets vernünftig. Doch wie sagte man so schön....Stille Wasser sind tief! Doch er wollte mehr. Er wollte so gerne das sie bei ihm unvernünftig wird....ihre unberührte Art ankratzen und verdammt er wollte derjenige am Ende sein, bei dem sie sich fallen lassen konnte um ihre dunkelsten Gedanken mit ihm auszuleben. Sie konnte ihm doch nicht Ernsthaft weismachen, das sie zufrieden mit dem war was sie hatte? Das sie nicht gerne mal ausbrechen würde und über ihre Vernunft hinaus ging und sei es auch nur in ihren Vorstellungen. Er wusste noch damals....es war einer dieser Abende in der beide in eine Bar saßen um den Tag irgendwie Stressfrei hinter sich zu lassen. Doch wie sooft gerieten beide in einer Diskussion nach der anderen, bis sie Lautlos aufstand, ihr Geld auf die Mitte des Tisches warf um den Laden zu verlassen. Sie wollte sein Geld nicht...sie wollte nicht von ihm eingeladen werden. Es machte ihn so verdammt sauer das sie selbst jetzt noch die Kontenance und die Manier besaß, selbst wenn Billy ihr nach ihrem Streit vermittelte das er zahlen würde. Am Ende ging sie und er konnte nichts anderes tun als seinen Blick stumm auf die Frau zu richten, bis sie mit ihrem heißen Hintern aus seinem Blickfeld verschwand. Kaum war sie weg, wendete er seinen Blick ab und widmete sich Frustriert seinem Bier. Natürlich besahen die beiden Typen gegenüber vom Tisch die Spanierin mit einem anzüglichen Blick nach, die Billy schon von Anfang an beäugte. Das Ende vom Lied? Einer der Typen richtete seine Hose als er aufstand und wollte ihr nach...um ihr Trost zu spenden! Nach dieser Nacht hatte der Jensen ihn nie wieder hier in der Bar gesehen. Lag wohl an seinem Schlag inklusive gebrochener Nase. Seine Mitarbeiter waren am nächsten Tag schockiert weil der sonst so makellose Anzugträger plötzlich eine plädierte Hand vorwies. Billy aber war zufrieden auch wenn er eine Klage am Hals hatte. Ausgerechnet Dina musste den Jensen auf dem Revier befragen und Tatsächlich genoss er Regelrecht das Verhör bei der er die Frau bis heute in Unwissenheit ließ. Weder zu ihr noch dem Richter gab er jemals Preis warum er an besagten Abend einfach einen Mann niederschlug. Eifersucht war eben Gefährlich, besonders wenn der Millionär nebenher auch noch angepisst ist.....Unvernunft konnte manchmal so verdammt Gut sein! Zwar ließ Dina ihn eine Weile für seine verdammte Überheblichkeit schmoren, doch das nahm er in Kauf.

Der Jensen hatte viel Scheiße gebaut....viel Mist verzapft bei der er seine Gefühle wegen ihr nicht im Zaun halten konnte und irgendwie war ihm allein schon nach ihrem Geständnis Bewusst, das Tage kommen werden, in dem sie einfach Fragen beantwortet haben wollte ohne das der Mann wieder alles für sich behielt oder herumdruckste. Ob er das könnte würde sich zeigen! Jedoch hatte er soviel Schneid um die Frau jetzt wenigstens ein Zugeständnis zu machen und ihr zu offenbaren, das sie mehr war als ein einfacher Fick! Mehr als eine einfache Frau die er Heute besteigen könnte um am nächsten Morgen nicht mal mehr ihren Namen zu kennen. Deswegen konnte er auch keinen Rückzieher mehr machen, nicht nachdem die Temperamentvolle Spanierin ihn eine solche Vorlage bot um ihr zumindest mitzuteilen, das sie keine verdammte Trophäe war. Dina wahr Ehrlich gewesen, gestand ihm was sie für ihn war, das konnte Billy doch nicht einfach so im Raum stehen lassen, nicht wo ihm Klar wurde, das die Vergangenheit noch immer so präsent für sie war. Wie hätte er auch ahnen können, das ihre Ängste und ihre Distanz ihm Gegenüber durch seine damaligen Eskapaden rührten. Doch war es mal wieder ein Beweis dafür, das Kommunikation alles war, um einfach bestimmte Dinge aus dem Weg zu räumen.

Dina erwiderte seinen stürmischen Überfall, als er sich lautlos an ihren vollen Lippen zu schaffen machte. Erst vor wenigen Stunden konnte er sich einen ersten Vorgeschmack dessen einholen, nach dem er sich immer gesehnt hatte. Dieser eine Kuss löste soviel mehr in ihm aus als er glaubte, vorallem weil er Angst hatte, das die 12 Jahre Abstand vielleicht etwas an ihren Empfindungen veränderte. Nein, wohl eher war er versessen darauf mehr von ihr einzufordern, weshalb er garnicht erst darauf besann sich zurückzuhalten. Stattdessen prallte er mit der Frau gemeinsam gegen die nächste Wand und vernahm ihr folgendes stöhnen daraus, das sich wie Musik in seinen Ohren anhörte. Billy erwiderte es mit einem verlangenden Unterton, presste seine Hüfte gegen ihre und packte ihren Schenkel um ihn auf seine Hüfte abzulegen. Als seine Fingernägel sich in ihr heißes Fleisch krallten und sie daraufhin zusammenzuckte, strich er fast schon Entschuldigend über die geschundene Stelle. Kurz danach umschlang er seine Zunge deutlich milder, doch hielt es ihn nicht auf, sein verlangen nach ihr kund zu tun ganz im Gegenteil, kostete es wirklich eine Menge kraft um sich zurückzuhalten, da die über 15 Jahre deutlich mehr angestaut haben, als gedacht. Schwer atmend beendete er vorerst den Kuss, lehnte seine Stirn gegen ihre und besah die Frau mit halb geschlossenen Lidern. Er ließ von ihrem Bein ab und Strich stattdessen bestimmend über ihre Seiten, während er ihren Worten lauschte das ihn ein vielsagendes grinsen entlockte. Er hätte schwören können, eine gewisse Enttäuschung in ihren Augen zu erkennen, jedoch besah er sich nicht gleich zu glauben das dieser Blick ihn galt, wohl eher der Situation die er plötzlich gelöst hatte um beiden die Möglichkeit zu geben, endlich wieder Luft zu holen. „Ich hätte jetzt Wahnsinnigen Bock drauf dir zu widersprechen...aber ….du hast Glück.“ Flüsterte er Frech und gab sich vorerst geschlagen. Billy beobachtete die Frau wie sie sich streckte um nochmal an seinen Lippen zu gelangen. Kurz danach öffnete er wieder seinen Mund und erwiderte den Kuss, während er Blind nebenbei das Wasser abstellte. Seine Hände fixierten ihre Hüfte und drückten sie zu sich, während er Rückwärts begann die Dusche mit ihr zu verlassen. Erst als er spürte wie der Dampf durch die offenstehende Tür von dannen zog und ein kühler Morgen Wind rein wehte, beendete er den Kuss, beugte sich zum Regal und griff mal wieder eines der Stapel an Handtücher. Er wickelte das erste um seine Hüfte, ehe er begann den Saum ihres Shirts zu greifen. „Was ist wenn ich nein sage?...schläfst du dann Nackt?“ Der Mann hob eine braue und zuckte ungeniert Dreist mit seinen Mundwinkeln. Sein Dämmerzustand konnte wohl nichts gegen den Spruch tun, der auf seiner Seele brannte noch ehe sie ihn vor wenigen Sekunden fragte, ob sie noch ein Shirt von ihm bekäme. Natürlich würde er ihr eins geben immerhin besaß er genug davon. Sein Zeug, war auch ihres...schon immer gewesen auch wenn sie sich nie so benommen haben. „Komm, ich helfe dir“. Der Jensen schob das klitschnasse Top das an ihrer Haut festklebte nach oben und verhalf ihr es los zu werden. Ohne sah sie eh besser aus und außerdem wollte er ihre Brüste besehen, die er noch vorhin glaubte nie mehr zu Gesicht zu bekommen. Das Top schlug mit einem lauten Platscher auf den Boden auf und Billy zückte sofort ein neues Handtuch um sie damit zu umwickeln. Das dritte Tuch nahm er noch für seine Haare die er einmal fest damit wirr rubbelte, ehe es auf seine Schulter landete. Danach packte er ohne Vorwarnung ihren Hintern und schlug absichtlich auf die nasse Shorts die sie noch immer anhatte um sie auf seine Hüfte zu heben. Selbst das ziehen seiner Wunde konnte ihn nicht daran hindern, mitsamt der Frau ins Nebenzimmer zu laufen. „Freu dich, du darfst das erste mal nach langem in einem Bett schlafen....und weil ich so außerordentlich Gnädig bin, bekommst du ein trockenes Shirt Gratis dazu.“ Hauchte er gegen ihre Lippen und bestrich sie hauchzart mit seinen. Allerdings nur kurz, bis er sich Frech dazu entschloss sie rücklings ins Bett fallen zu lassen. Er wischte noch kurz mit dem Tuch über seinen Oberkörper ehe es zu Boden fiel und der Mann sich zu ihr schlich. Er wurde ruhig und musterte die hübsche Gestalt, die vor ihm Lag. Es war wohl nicht zu übersehen, wie er diesen Anblick genoss und ihn sichtlich zufrieden stellte. Klar, schließlich lag sie in seinem Bett und nicht in das eines beknackten anderen Dreckskerl. Hier wäre sie Sicher und er hoffte das sie dieses Gefühl schnell finden würde. „Versprich mir das du wirklich schläfst und dir jetzt keine Vorwürfe machst. Sobald wir wach sind, machen wir uns einen Plan“ Billy hatte nämlich die Befürchtung das sie wirklich kein Auge zu machen würde. Er kannte die Frau die immer Bedacht war an andere zu denken. Deshalb lag es auch nahe, das sie sich Vorwürfe machen könnte, weil sie hier im gemachten Bett lag, während ihre Schwester da draußen war um ihr Überleben zu sichern. Er kannte die beiden nicht als Gespann, deswegen wusste er auch nicht was der Brünetten durch den Kopf ging. Stumm besahen seine dunklen Augen die im Handtuch umhüllte Frau, während seine Handflächen sich auf ihre Beine legten um sich eine Breite Spur zu ihrer /seiner Unterwäsche zu bahnen. Grinsend umgriff er den Saum des Stoffs und schloss spielerisch die Augen. „Ich werde auch nicht hinschauen“ flüsterte er nun leiser, weil auch er immer mehr der Müdigkeit zum Opfer fiel. Neben ihr würde er wohl Heute perfekt schlafen können, dagegen könnte selbst die Helligkeit nichts tun.
@Dina Voight




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#20

RE: Badezimmer

in Billys & Dinas Apartment 18.03.2022 22:58
von Dina Voight | 297 Beiträge

@Billy Jensen


Was sollte sie denn auch mit all dem Geld, wenn sie für sich wusste, das dies noch lange kein glückliches Leben brachte, weil Geld einfach nicht alles war. Natürlich, war bestimmt schön so viel zu besitzen, aber je mehr man besaß desto unglücklicher konnte man werden. Dina war auch so nicht erzogen worden. Sie war auf einer Finca in Spanien aufgewachsen, wo das Familienleben samt dem Hof im Vordergrund stand. Da gab es so etwas wie Geld nicht, weshalb es auch hier in den Staaten für sie von keiner großen Bedeutung war. Ihr hat das genügt, was sie hatte, und Dina hatte vor 12 Jahren definitiv alles aber kein schlechtes Leben. Er wollte sie unvernünftig sehen? Das war sie so gut wie jedes Mal wenn sie mit ihm zusammen war.Tat Dinge die eher nicht die Norm waren, wie das ständige Alkohol trinken mit ihm, aber sie würde sich vorstellen können was er meinte. Dennoch war sie selbst nie bereit dazu gewesen dieses unvernünftige Mädchen zu sein, das durchaus in der Lage war ihm den Arsch zu versohlen, weil sie eben nicht einfach irgendjemand sein wollte. Wer weiß? Vielleicht, würde sie ja bald mal aus sich hinaus gehen und ihm eine gänzlich andere Seite von sich zeigen?!Doch das blieb abzuwarten.
Das er damals den Typen verprügelt hatte, weil er hinter ihr her wollte, wusste sie nicht. Billy hatte sich beim Verhör gut darüber ausgeschwiegen. Dina erinnert sich noch daran wie Eiskalt er sogar einmal mit den Schultern gezuckt hatte und wie egal es ihm eigentlich war, was er da angestellt hatte. Leider hatte sie somit also nicht verhindern können, das dies noch weiter ging. Die Anzeige war aufgenommen worden und ging sogar zum Gericht. Trotz das sie ihm bitterlich ins Gewissen geredet hatte, das er doch wenigstens einmal vernünftig sein sollte, aber wie gewohnt weigerte er sich vehement dagegen, also konnte sie auch nichts weiter tun. Hätte sie gewusst, weshalb er das getan hatte, dann hätte sie auch bestimmt ganz anders reagiert oder irgendwas getan. Vielleicht sogar etwas mehr als ihn nur zu verhören.

Jetzt wusste er wo er dran war, nachdem sie ihren Mut zusammen genommen hatte um ihm all das endlich einmal zu sagen. Vermutlich hätte sie es auch vorhin nicht getan, wenn sie nicht diesen Ausdruck in seinen Augen gesehen hätte, von dem sie genau wusste was gerade in ihm dabei war zu zerbrechen. Diesen Blick hatte sie selbst einmal gehabt und auch nur aus diesem Grund war sie endlich offen zu ihm. Tatsächlich hatte sie zunächst damit gerechnet das er sie aus dem Badezimmer werfen würde, weil er gar keinen Bock hatte zu reden. Das er sich aber gänzlich anders entschied überraschte sie und brachte sie sogar für einen Moment aus dem Konzept. Wenn die beiden eines waren, dann definitiv verwirrend und chaotisch. Diese Beschreibung passt wohl recht gut zu der Beziehung die beide miteinander hatten und das obwohl sie sich 12 Jahre nicht gesehen hatten. Aber wenn man wirklich liebt, dann vergeht diese eine Liebe nie. Eine Tatsache die ihr heute schmerzlich Bewusst wurde, nachdem er einfach so in diesem Apartment stand und seine Waffe gezielt auf Bobby gerichtet hatte. Es hatte einen Moment gedauert um zu realisieren das es wirklich er war, aber dann kamen auch all die Emotionen und Gefühle die ihn betrafen mit einem Schlag zurück. Und ja verdammt, diese Gefühle für ihn hatte sie nie abstellen können.
Das sie ihn heute im Auto geküsst hatte lag daran, das sie Angst davor hatte, doch etwas zu verpassen oder zu bereuen, sollte einem von beidem etwas zustoßen. Denn sie wollte nichts mehr in ihrem Leben bereuen. Zu lange war sie mit solchen Gefühlen durch die Welt gerannt. Nein, das war etwas das sie sich selbst geschworen hatte: Bereue nichts mehr sondern tue das was du im nachhinein Bereuen würdest, wenn du es nicht tust. Verwirrend was? Aber genau so sah das Chaos an manchen Tagen in ihr aus. Aber auch hier hatte sie all ihren Mut zusammen genommen und den ersten Schritt auf ihn zugemacht. Umso verwunderlicher war es also auch für sie, das er dachte sie würde ihn abweisen, weil sie ihn nicht wollen würde. Bevor sie wieder etwas sagen konnte überfiel er sie schon regelrecht und sie konnte nicht anders als das zu erwidern. Intensiv war es definitiv. Und so schnell würde sie das nicht vergessen. Nein, sie würde es allgemein nie wieder vergessen. Er ging ihr unter die Haut so wie noch nie jemand ihr unter die Haut gegangen war. Und das war das Gefühl das er in ihr auslöste schon seit so vielen Jahren. Nur das es jetzt endlich zum greifen war und Realität wurde.

Das er sich löste sorgte für eine kleine Enttäuschung bei ihr, aber auch nur weil sie den Moment so sehr genossen hatte mit ihm. Sie kam nicht umhin sich wohl selbst einzugestehen, das ihr das besser gefiel und das jede Erwartung übertroffen hat, die sie an ihn hatte. Auch die Realität war besser jede Vorstellung und sie wollte einfach nicht das es jetzt schon endete. Während sie darüber so nachdachte, wurde sie von ihm aus der Dusche geschoben, in dem er sich enger an sie heran drückte und dann mit ihr Richtung Ausgang ging. Dann aber löste er sich etwas weiter von ihr um sich selbst ein Handtuch umbinden zu können. Sie zog bei seinen Worten eine Augenbraue in die Höhe und grinste ungeniert. "Ja dann schlafe ich nackt in deinem Bett. Alleine. Ohne dich" neckte sie ihn auf seine Frage. Denn eine andere Antwort hatte er einfach nicht verdient und unweigerlich musste sie grinsen. Damit auch er bloß verstand das sie es keinesfalls ernst meinte. Schweigend ließ Dina dann zu das er ihr aus dem Top half. in dem sie ihre Arme anhob. Sie hatte eine Gänsehaut, weil ihr wieder einmal so verdammt kalt wurde und auch seine Berührung das übrige dazu tat. Als sie nun obenrum wieder frei war, sah sie ihrem Top auf dem Boden hinterher. Es war komplett durchnässt und das war ihr so erst gar nicht bewusst. Als Billy sie einwickelte, sah sie ihn wieder an und man konnte sehen das sie ein wenig bibberte, aber versuchte tapfer zu sein. Sein Schlag auf ihrem nassen Hintern zwiebelte und wieder sog Dina die Luft scharf ein. Unweigerlich bevor sie auf seine Arme gehoben wurde, strich sie sich über die nasse Shorts die sie am liebsten sofort ausgezogen hätte, aber diese Chance bekam sie erst gar nicht, weil er sie schon wieder ins Schlafzimmer zurück trug.

"Wie kann ich es nur je wieder gut machen, das du so gnädig zu mir bist Billy?" sprach sie in mindestens genau demselben sarkastischen Tonfall wie er es zuvor getan hatte. Aber auch jetzt musste sie wieder grinsen. Beide wirkten erleichterter und freier. Fast so als könne nun keinem der beiden mehr solch ein Spruch etwas anhaben. Und frech wie er war wurde sie nur einen Augenblick später in sein Bett verfrachtet, dabei hatte sich das Handtuch etwas gelockert und man konnte nun etwas mehr von ihrer Brust sehen. Zwar nicht viel, aber genug um zu erahnen wie gut sie geformt waren. Dina war jetzt diejenige die ungeniert seinen Körper besah, der völlig nackt zum Vorschein kam, nachdem er das Handtuch hat fallen lassen. Er war so wahnsinnig attraktiv, das sie kaum glauben konnte, das er auf jemanden wie sie wirklich stand. Sie war optisch eigentlich das komplette Gegenteil von ihm. Er, der so unglaublich gut aussah und dann sie die eben völlig normal war und kaum etwas besonderes an sich hatte. Als er dann näher kam und seine Worte beinahe flüsterte nickte sie. "Ich verspreche dir ich werde schlafen. Aber bestimmt werde ich etwas besser schlafen, wenn ich in deinen Armen schlafen darf" denn dann würde sie die Sicherheit bekommen die er so dringend für sie wollte. Spürend wie nun seine Finger ihren Oberschenkel hinauf wanderten, ließ sie wohlig aufseufzen. Billy wusste zu gut, wie er jemanden berühren musste und Dina würde lügen wenn sie dieses Gefühl nicht genießen würde. Seine Bitte hörend war sie so frei, einfach ihren Hintern etwas anzuheben, damit er das Vergnügen hatte ihr die Shorts auszuziehen. Und als sie spürte wer ihr die Shorts hinunter zog, biss sie sich auf die Unterlippe. Verdammt, wieso sorgte er jetzt dafür das sie ihn mehr denn je wollte. Aber nein. Sie war vernünftig und würde jetzt nicht über die Grenze hinaus gehen, denn erstens würden sie weitere kostbare Zeit verlieren und zweitens mussten sie beide dringend schlafen. Sie war nämlich definitiv länger als 24 Stunden wach und ihr Körper würde alsbald kapitulieren. Aber ob er das auch so sehen würde? Es blieb abzuwarten





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