Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Herbst ... Gerade noch habt ihr euch in der Sonne gebräunt, schon fallen die ersten bunten Blätter. Tja, das Leben zieht viel zu schnell an uns vorbei. Es wird kühler, es regnet viel. Stürme dürfen auch nicht fehlen und die Vögel ziehen in den Süden. Bereitet euch auf den Winter vor, dieser kommt schneller als ihr denkt!

🍁 Der Herbst rückt immer näher. Blätter fallen, es wird kälter, Zeit um Vorräte zusammeln 🍁
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Kolonien & deren Bewohner

----------------------- Aktuell: 90 Überlebende ----------------------- ---------------------- Cottage Sea: 21 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 25 Bewohner -------------------- ---------------------- Balar Island: 9 Bewohner ----------------------- -------------------- Krasnaya Luna: 10 Bewohner---------------------- ------------------------- Nomaden: 23 Bewohner -----------------------

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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

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An Aus


#21

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 14.02.2019 12:16
von Ivana Martinez (gelöscht)
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Ich hätte Alice vollkommen verstehen können hätte sie gesagt das sie darüber nicht reden möchte, ich kannte es immerhin selber von der Kolonie bei der ich zuvor war wo ich zusehen musste wie jeder einzelne starb. Würde sie mich fragen würde ich selber auch erst einmal gedanklich in die Vergangenheit reisen. Doch zu sagen das alles gut war, obwohl das nicht so war hasste ich und ließ es sie auch merken. Und so ließen wir beide die Frage wie unsere Vergangenheit war erst einmal offen. Vielleicht würden wir ja später noch einmal darüber sprechen. Anstatt weiter über die Vergangenheit zu reden und zu denken, gab ich Alice eine Aufgabe und sah mich im Haus um. Mit Beute im Gepäck und Mia auf der Schulter machen Alice und ich sich dann auf den weg nach draußen. Ich meinte zu Alice das wir jetzt kurz üben würden und hörte ihre Aussage " ja jetzt, genau hier" wiederholte ich ernst gemeint ihre Worte. " hier sind noch nicht so viele beißer da kann man üben, bei den vielen wäre es zu riskant für und alle " fügte ich hinzu. Aufgrund dessen das ich gesehen hatte wie Alice schießt wollte ich diese Übung machen damit ich wusste das sie zum Notfall schießen konnte, ohne für einen Beißer eine ganze ration Munition zu verschießen. Ich hörte ihre Worte und nickte " da hast du sogar recht " sagte ich lachend " und vorerst auch, denn bei der Kolonie haben sie noch einen Chef.......hoffe ich". Als die Zombies uns dann endlich merkten kamen wie auf uns zu " los Alice du bist drann " meinte ich und sah ihr zu. Für den Anfang nicht schlecht aber sie musste die Waffe anders packen. Ich sah wie die beißer immer näher kamen und nahm meine Waffe in die Hand, ging dann neben Alice " nicht erschrecken" meinte ich und berühre ihren arm und die Hände um diese richtig zu positionieren " versuche es jetzt noch einmal " meinte ich und schoss dabei einen Beißer um da er zu nah gekommen war. Ich sah Alice an " mach jetzt, wir haben keine Zeit " meinte ich ernst gemeint und was lauter. Alice schoss aus irgendeinem Grund nicht und die beißer kamen immer näher, zu nah wodurch ich einmal alle erschoss und Alice sauer ansah " ich Frage mich echt wie du bis jetzt noch immer lebst " sagte ich und ging dann los " komm " fügte ich hinzu und ging zum Loch des Zaunes. Auf der anderen Seite des Zahnes wartete ich auf Alice. Sie kam mir zum Glück dann auch hinterher, gut wenn nicht wäre ich auch alleine weiter gegangen, also war es eigentlich für sie Glück denn ich würde sie beschützen. Ich sah Alice an " wie gut kannst du klettern ? " fragte ich sie dann.

-> vor dem Haus (sehe gerade das da schon welche sind also playen wir am besten die 1-2 post noch hier und wandern dann weiter)


zuletzt bearbeitet 14.02.2019 12:18 | nach oben springen

#22

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 15.02.2019 14:42
von Alice Riddle (gelöscht)
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"Wow ... gar nicht selbstverliebt!" grinste Alice nur darauf hin das Ivana zustimmte, das sie momentan der Boss wäre. Zumindestenst bis sie diese Kolonie erreichten. Anscheinend hatte da jemand anders das Sagen. Aber wirklich Zeit für Scherze oder aufziehen blieb nicht denn Ivana hatte das wirklich ernst gemeint mit den Zielübungen. Auch wenn Alice erste Schüsse nicht schlecht waren, so waren sie nicht gut. Das wusste Alice selbst. Doch als Ivana die Stellung der Dunkelhaarige korrigierte, passierte irgendetwas. Was schräges. Fast schon wie eine Art Flashback. Etwas was Alice total außer Gefecht setzte. Im nächsten Moment sah sie keine Zombies mehr vor sich oder gar Ivana oder Mia neben sich. Das einzige Zombiegeräusch was sie nur noch wahr nahm kam von ... neben ihr. Ein Zombie der seine Arme ausstreckt aber durch einen Gurt noch festgehalten wird. Und eine Alice ... die nebendran saß tränenüberströmt mit der selben Position die Waffe auf sie gerichtet. Das Ivana nach ihr rufte bekam Alice nur als weites Echo mit, während ihr eine Träne über die Wange lief. Erst die lauten Schüsse von Ivana ließen die Dunkelhaarige aufschrecken, ehe sie nur in das wütende Gesicht der jungen Frau blickte. Was verständlich war. Alice wischte sich nur schnell die Träne weg und schüttelte den Kopf. Sie sagte nichts, hob nur kurz den Kopf an aufgrund Ivana's Aussage und blickte ihr kurz hinter her als sie mit Mia auf dem Rücken weiter lief, ehe Alice ihr schnell folgte. Diese Frage hatte sich das junge Mädchen auch schon oft gestellt. Vielleicht war es auch unfair gewesen ... wer wusste schon was die Welt für einen Scheiß für einen geplant hatte. Alice wusste das schließlich nicht. Alice kletterte durch das Loch des Zaunes und blickte Ivana etwas verwundert an aufgrund ihrer Frage. "Äh ... eigentlich ziemlich gut schätze ich." Und das war auch nicht gelogen.

@Ivana Martinez

(Ja ich habe es auch gesehen und ja machen wir es so! )


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#23

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 15.02.2019 20:39
von Ivana Martinez (gelöscht)
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" so ist es, kein bisschen bin ich selbstverliebt " meinte ich ironisch, denn ich war total Selbstverliebt das lag aber auch daran das ich wusste was ich konnte und was nicht und das was ich konnte dazu stand ich zu 100%. Ob Es in der Kolonie noch immer ein Boss gab wusste ich um ehrlich zu sein ja gar nicht aber ich vermutete es. Aber mehr hoffte ich ja erst einmal das bei den Riders noch Leute Lebten denn erreichen konnte ich sie seit Monaten ja schon nicht mehr, vielleicht lag es ja daran das dort niemand mehr Lebte, nein ich durfte so nicht denken denn dort Lebten noch welche, dort würde ich meine Eltern und mein Bruder wieder treffen und das in Lebend. Das mit dem kurzen üben mit der Waffe war wie Alice merkte mein ernst gewesen doch als sie Starr wurde und nichts mehr mit bekam brachte ich die anwesenden Beißer rum und wollte fragen was los sei, doch dies ließ ich erst einmal, würde es aber später noch fragen. Das sie so gesehen eine kleine Zeit reise in ihren Gedanken gemacht hatte konnte ich nur erahnen doch halt nicht wirklich wissen ob es stimmte. Meine Schüsse auf die Beißer Weckte Alice dann wieder auf und riss sie ins hier und jetzt zurück " dein Glück das ich noch hier war, sonst wärst du jetzt tot " meinte ich dann mit einer ernsten stimme und einem leicht Sauren Blick. Das Alice geweint hatte, hatte ich leider nicht mit bekommen, denn sonst hätte ich ganz anders mit ihr geredet. Als ich Alice dann fragte ob sie Klettern könne wartete ich auf eine Antwort und lächelte dann "schätzt du oder weißt du ? denn wenn du es weißt wäre es gut wenn du mal auf die Baum spitze kletterst und dich umschaust ob du was siehst, hier die Umgebung kommt mir irgendwie bekannt vor, es kann nicht mehr so weit sein...... glaube ich " meinte ich, das glaube ich da ich nicht ganz sicher war ob es wirklich die Stelle war die ich dachte welche es sei.

@Alice Riddle


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#24

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 16.02.2019 14:06
von Alice Riddle (gelöscht)
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Alice blickte sich kurz um als Ivana bereits meinte das ihr die Umgebung bekannt vor kam. Alice selbst verband hier rein gar nichts, was wohl eher daran lag das ihre Umgebungen in denen sie rumstreute deutlich weiter weg lagen. Zumindestens mussten sie das, sonst würde sie das hier auch kennen. "Was brachte dich eigentlich zum gehen ... oder wie hast du deine Eltern verloren..?"Auf ihre Bitte hin auf einen Baum zu klettern nickte Alice nur knapp. Sie würde kein Problem damit haben, solange Ivana so zu sagen unter ihr Schmiere stand. Nicht das die Dunkelhaarige runterfallen würde, das würde sie absolut nicht aber wegen Zombies oder potentiellen Menschen. Alice lief mit Ivana und Mia noch ein Stück, bis das verlassene Haus hinter ihnen immer kleiner und kleiner wurden. Um das Haus herum war alles voller Wald gewesen so dauerte es auch nicht lange bis die drei in diesen gelangten. Alice blieb schließlich vor einem großen Baum stehen, der sich etwas von den anderen Bäumen größentechnisch abhob und womöglich viel Aussicht versprach. Die Dunkelhaarige ging nur ein paar Schritte zurück bevor sie etwas Anlauf nahm und dann auf den ersten tiefen Ast sprang und sich gleichzeitig mit ihren Händen am höheren und den Baum mit einigermaßen Schnelligkeit aber auch vorsichtig hochkletterte. Der Wind peitschte in das Gesicht von Alice als sie oben an kam und sich umblickte. Im ersten Moment sah Alice nicht mehr als nur weitere Bäume, als nur Wald. Im Grunde wusste sie auch nicht genau wonach sie Ausschau halten sollte. Wie diese Kolonie aussah. Nach Toren? Mauern? Vielleicht sogar einen Turm? Die Kolonien waren ja neuerdings voll ausgestattet. Warum sie nie eine aufgesucht hat? Es war nicht so das Alice dies in Erwägung zog. Es war nicht immer leicht in eine Kolonie rein zu kommen, geschweige denn war nicht jede gutgesinnt. Vielleicht war es jetzt mit Ivana ein wenig einfacher gewesen, wenn es ihr denn dort gefallen sollte. Ansonsten würde das ganze wieder von vorne beginnen. Alice kniff nur die Augen zusammen. "He ... bist du dir sicher -" Doch Alice brach ab, als sie etwas kleines, ziemlich weit entferntes in der Luft sah. War das ... ein Flugzeug?! Aber Flugzeuge gab es doch längst schon nicht mehr. Alice musste ein weiteres mal genauer hinschauen um sich sicher zu sein das sie es sich nicht einbildete aber es war tatsächlich eins. Doch was tat es als einfach herumfliegen? Das sollte sich im nächsten Moment herausstellen, denn das nächste was Alice' Augen wahrnahmen war eine gewaltige Explosion und der anschließende Rauch der davon ausging. Die Druckwelle reichte noch bis hier her und erneuter starker Wind peitschte in Alice' Richtung. Alice blickte einen Moment starr auf das Geschehen. Was war passiert? Hatte man gerade Alice' Chance auf ein zu Hause in die Luft gesprengt. Die Dunkelhaarige löste sich von ihre Starre und langsam kletterte diese wieder nach unten und blickte Ivana mit großen, geschockten Augen an. Wie sie das nun so wirklich sagen sollte wusste sie auch nicht. "Da war ...." Alice schüttelte den Kopf und riss sich zusammen. "Eine Explosion und Rauch ... was geht da eigentlich ab?!" Alice hoffte das Ivana eine Antwort hatte, doch woher soll auch sie es wissen.

@Ivana Martinez
(Ich habe meinen Post noch hier gesetzt, wollte eigentlich in irgendeinen Wald aber die sind alle besetzt . Außerdem wegen der Explosion hab ich das aktuelle Ereignis genommen was Frank gestartet hat in dem HP mit Ares :D)


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#25

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 16.02.2019 14:49
von Ivana Martinez (gelöscht)
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-> Straße bei contage sea


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#26

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 24.06.2020 16:00
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Alicia wusste nicht, wie lange die Rothaarige auf der Couch gelegen hatte und nichts getan hatte als geschlafen. Es war aber nur verständlich, immerhin war sie komplett durchnässt und erschöpft gewesen, dazu noch die Wunde am Bein und am Kopf. Ganz ehrlich war sich Alicia auch nicht sicher gewesen, ob die junge Frau überhaupt wieder aufwachen würde, bei einer Kopfverletzung konnte man nie wissen. Immerhin hatte Alicia keine coolen Superkräfte und konnte einfach in den Kopf der Verletzten blicken um zu sehen ob sich dort eine Schwellung oder Blutung befand, etwas, das man von außen definitiv nicht sehen konnte. Wäre auch irgendwie schade drum, dass sie sich so viel Mühe gemacht hatte die Fremde zu retten und sie dann wegen einer Schädelhirnblutung doch noch starb. Doch so konnte das Schicksal manchmal sein, Alicia würde sie auf jeden Fall nicht aus den Augen lassen. Wie lange genau es dauerte, bis sich ein Mensch verwandelte, wusste die Kalifornierin nicht, aber sie wollte es auch nicht darauf ankommen lassen. Der Atem der Rothaarigen war deutlich zu hören, wenn sie Pech hatte, hatte sie sich da draußen noch eine Lungenentzündung zugezogen, doch es würde Alicia auffallen, wenn der Atem stoppte. Und wenn dies passierte, würde sie nicht zögern der anderen das Messer in den Kopf zu stecken und sie zu begraben.
Soweit sollte es aber nicht kommen, denn als Alicia auf dem Ohr in dem kein Musikstöpsel steckte, eine Bewegung hörte, hob sie den Blick. Sie sah die andere einfach nur an, wie sie dasaß, in ihrer verkrampften, abwehrenden Haltung und ganz kurz umspielte ein Lächeln ihre Lippen. Ja, Alicia würde vermutlich genauso reagieren, keine Frage. Alicia Blick löste sich auch nicht von der Fremden, ehe diese ihren suchenden Blick wieder mit ihrem verband. Noch immer sprach die gebürtige Kalifornierin nicht, sondern wartete ab. Natürlich, sie hatte ihre Waffe neben sich liegen, aber nicht wegen der Fremden, sondern wegen etwaigen Beißern, die eventuell in das Haus kommen könnten. Wie auch immer sie über den Zaun kommen sollten.
Erneut huschte ein leichtes Lächeln über Alicias Lippen, als sie die heißere Stimme der Rothaarigen vernahm. Natürlich, sie war verwirrt und wollte Antworten, eine verständliche Reaktion, dass sich ihre Stimme aber anhörte wie ein Schmirgelpapier, war schon irgendwie witzig.
„Ich heiße Alicia“, antwortete die Kalifornierin dann endlich auf die erste der beiden Fragen, griff dann an ihr Ohr und zog den Musikstöpsel heraus, klickte eine der Tasten, sodass sich die Kassette im Walkman pausierte. Dann legte sie das Musikabspielgerät neben sich, direkt neben die Waffe, ehe sie seufzte und sich aufrichtete.
„Versuch gar nicht ans abhauen zu denken. Dein Bein würde dich keine fünf Meter tragen und Ausgetrocknet bist du wie ein Schwamm, das hast du gerade vermutlich selbst gemerkt. Außerdem würde ich echt sauer werden, wenn deine Naht wieder aufgeht. Ich habe mir echt Mühe gegeben, ist glaube ich die beste, die ich bisher gemacht habe“, fuhr Alicia dann in plauderndem Tonfall fort. Sie hatte keine Angst vor der Fremden, da sie weder eine Waffe hatte, noch sich in der körperlichen Verfassung befand im Kampf gegen sie zu bestehen. Außerdem hatte Alicia generell sehr selten Angst.
Die Kalifornierin bückte sich und hob einen ihrer Becher hoch, füllte dort etwas des abgekochten Wassers ein und ging zu der Fremden herüber.
„Warum du hier bist?“, wiederholte sie dann die zweite Frage und hielt den Becher ihrem Gegenüber hin, „Nun, weil ich einfach so eine gute Seele bin und dich da draußen nicht bewusstlos den Freaks überlassen wollte. Ganz einfach.“
Sie zuckte mit den Schultern und zog dann fragend eine Augenbraue hinauf, grinste dann, „Ach… okay, ja ich will dich nicht vergiften, keine Sorge…“ Sie trank einen Schluck aus dem Becher und hielt ihn dann wieder der Fremden hin, „Siehst du? Nur Wasser, wenn ich dich hätte umbringen wollen, warum sollte ich mir dann die Mühe machen dich den ganzen Weg hierher zu schleppen?“
Sie konnte ja das Misstrauen der anderen verstehen, aber es war absolut nicht sinnig. Klar, einer fremden Person fiel man nicht sofort um den Hals, doch Alicia hatte sich die Mühe gemacht ihre Wunden zu versorgen, sie aus der Gefahr zu bringen und ihr jetzt auch noch etwas zu trinken anzubieten. Wenn das mal nicht sehr offensichtliche Zeichen waren, dass Alicia ihr nichts böses wollte, dann verstand die Kalifornierin wohl die Welt oder die Menschheit nicht mehr. Klar, es gab immer die Arschlöcher die einen erst in Sicherheit wogen um dann noch mehr aus einem rauszuholen, doch Heather war offensichtlich alleine unterwegs. So wie Alicia sie gefunden hatte, war sie auch schon zwei oder drei Stunden da gelegen und hatte echt verdammtes Glück gehabt, noch nicht angeknabbert worden zu sein!

@Heather Donovan


No one's gone until they're gone



Mebi oso na hit choda op nodotaim

zuletzt bearbeitet 24.06.2020 16:01 | nach oben springen

#27

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 05.07.2020 00:54
von Heather Donovan (gelöscht)
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Das Lächeln, welches die Lippen der Fremden umspielte, entging Heather trotz ihrer noch immer leicht getrübten Sicht nicht. Wie in Zeitlupe erfasste ihr Hirn nach und nach mehr Aspekte der Umgebung. Die gesamte Situation zu begreifen, wie sie hier in diesem Zimmer auf dieser Couch gelandet war, zusammen mit einer jungen Frau, die sie noch nie zuvor gesehen hatte – zumindest konnte sie sich nicht daran erinnern – kam ihr vor wie eine unlösbare Matheaufgabe.
Sie versuchte, den Blick der Fremden zu deuten, ihren Gesichtsausdruck, dieses Lächeln. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, während derer Heather keine Sekunde der seltsame Knoten in ihrem Magen verließ, bis die andere endlich anfing, ihre Fragen zu beantworten und sich ihr als Alicia vorstellte. Nun war Heather diejenige, die mit ihrer Antwort einige Augenblicke zögerte.
Sie beobachtete, wie Alicia den bisher nicht identifizierbaren Gegenstand in ihren Händen bewegte und sich einen Kopfhörer aus dem Ohr zog. Ein Walkman also. Heather hätte über ihre übermäßige Skepsis am liebsten trocken gelacht, doch dafür besaß sie nicht die Energie, außerdem war ihre Kehle dafür viel zu ausgetrocknet. Stattdessen lauschte sie den Worten Alicias, die schmerzenden Muskeln dabei immer noch angespannt.
Die Blicke der Rothaarigen folgten wachsam jeder ihrer Bewegungen, als Alicia sich aufrichtete. Sie wirkte so entspannt, beinahe so, als hätte sie das hier schon öfter gemacht – ganz gleich, wie man es nun nennen wollte. Doch sie hatte durchaus recht; Abhauen war tatsächlich keine Option.
Heather konnte froh sein, dass sie nicht wieder schwer auf die Kissen zurücksackte, auf denen sie wer weiß wie lang gelegen und geschlafen hatte und deren Anziehungskraft sie jede Sekunde nur mit Mühe widerstehen konnte. Von dem Sturz im Wald war ihr Körper ziemlich lädiert, das war wohl offensichtlich. Doch als Alicia eine Naht erwähnte, war Heather für einen Moment verwirrt. Erst nach ein paar Sekunden begriff sie.
Bisher war sie so darauf fixiert gewesen, die andere junge Frau nicht aus den Augen zu lassen, dass sie noch gar nicht dazu gekommen war, nachzusehen, woher all die Schmerzsignale in ihrem Körper kamen. Langsam, als wögen sie eine Tonne, schob Heather die Decken mit einem Ächzen von ihrem Körper herunter und ans Fußende der Couch. Sie erblickte die abgetrennte Hose und die Ursache des pochenden, heißen Schmerzes in ihrem Bein. Unwillkürlich gab sie ein Fauchen von sich, denn jetzt, da sie die genähte Wunde an der linken Wade mit eigenen Augen sah, schien sie gleich doppelt so stark wehzutun. Sie schluckte ein Stöhnen hinunter, während ihr klar wurde, dass sie deutlich in Alicias Schuld stand. Wäre diese Wunde nicht gereinigt und genäht worden und vor allem: läge sie noch dort, wo Alicia sie gefunden hatte… Heather wollte sich das alles gar nicht vorstellen.
„Ich bin Heather.“, gab sie nun endlich etwas unvermittelt und knapp zurück. Unruhig fuhr sie mit der Hand über ihren Arm hin und her. Die Haut fühlte sich heiß und verschwitzt an, genau wie ihre Stirn, obwohl ihr ohne die Decken und trotz des nahen Feuers irgendwie kalt war.
Alicia kam ihr mit einem Becher entgegen, von dem sie sogleich selbst einen Schluck nahm, um zu beweisen, dass das kein Gift war, das sie Heather da hinhielt. Schon etwas weniger misstrauisch als bisher nahm die Rothaarige das Getränk entgegen und trank es fast ohne zu zögern direkt aus. Ihre Kehle fühlte sich gleich nicht mehr so stark nach Schleifpapier an.
Ihre grünen Augen fixierten wieder ihr Gegenüber. Verzweifelt suchte sie nach den richtigen Worten. Alicia schien absolut kein Problem damit zu haben zu reden, aber Heather hatte aus ihrem Dialog mehr oder weniger einen Monolog gemacht, indem sie ihr bisher gerade mal drei Worte geantwortet hatte. Sie räusperte sich erneut, ehe sie sprach. „Danke, dass… du mich gerettet hast, Alicia.“ Etwas zögerlich kamen die Worte über ihre Lippen, doch zumindest hörte sich ihre Stimme jetzt wieder mehr nach ihr selbst an.
Um sich in eine etwas aufrechtere Position aufzusetzen, griff die Rothaarige an die Lehne des Sofas und zog sich unbeholfen daran hoch. Aus ihren langen Haaren rieselte bei der Bewegung etwas Dreck. Ach ja, richtig. Der Schlamm, in dem sie nach dem Sturz gelandet war, musste so ziemlich alles an ihr verklebt haben. Nun war er wohl getrocknet und überzog das Rot ihrer Mähne mit einem graubraunen Schleier.
Der Hauch eines Lächelns schlich sich auf Heathers Gesicht. „Ich muss mir wohl ordentlich den Kopf gestoßen haben.“, ergriff sie endlich auch mal das Wort, wobei sie zum erneuten Male ihre spannende Stirn betastete, besser gesagt das Grind, das sich dort gebildet hatte. Aus irgendeinem Grund hatte sie das Bedürfnis, zu erklären, was sie in diese missliche Lage gebracht hatte. „Irgendwo in der Nähe bin ich einen Hang runtergefallen, weil mich eine Horde verfolgt hat, bin direkt in einer Schlammpfütze gelandet… Danach erinnere ich mich an nicht mehr viel.“ Sie machte die Andeutung eines Schulterzuckens. „Wenn du mich nicht gefunden hättest… wäre ich jetzt vermutlich Futter für die Freaks.“ Sie benutzte absichtlich dasselbe Wort für die wandelnden Toten wie Alicia es getan hatte, denn eigentlich passte es recht gut.
Vielleicht hatte sie tatsächlich überreagiert. Vielleicht war Alicia nicht ihr Feind. Doch Heather hatte gesehen, zu was manche Menschen fähig waren, und es hatte sie vorsichtig, beinahe ängstlich werden lassen. Andererseits, wieso sollte man sich die Mühe machen, jemanden ins Haus zu schleifen, wenn man eh nur vorhatte, ihn auszurauben und ihm dann eins über den Schädel zu ziehen? Womöglich gab es ja doch noch gute Menschen in dieser Welt. Und womöglich war Alicia einer von ihnen.
„Hatte ich noch irgendwas bei mir? Meine Sachen? Also einen Rucksack, meine ich.“ Im Endeffekt implizierte ihre beiläufige Erkundigung direkt die nächste Frage danach, ob Alicia ihre Sachen mitgenommen hatte. Vielleicht würde sie auch deren Existenz leugnen, wenn sie sich Heathers Kram bereits vorher unter den Nagel gerissen hatte… Mal ganz zu schweigen davon, dass sie auch ihre zwei Dolche dabei gehabt hatte, über die die Rothaarige an dieser Stelle jedoch geflissentlich schwieg.

@Alicia Clark


1 Mitglied sagt: Wir sind Freunde
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#28

RE: Wohnzimmer & Küche

in Einfamilienhaus 16.07.2020 15:06
von Alicia Clark | 139 Beiträge

Es war offensichtlich, dass die Rothaarige einige Zeit brauchte, um die gesamte Situation zu realisieren. Deswegen gab Alicia ihr auf die Zeit, machte langsame, ruhige Bewegungen um auf keinen Fall eine aufgeregte Stimmung zu machen. Dazu war sie sowieso zu müde. Draußen war es dunkel, nur das Feuer im Kamin spendete Licht und Wärme.
Als sich die Kalifornierin aufrichtete, spürte sie den Blick der Verletzten auf sich, das Lächeln auf ihren Lippen verschwand nicht. Klar, Alicia würde in dieser Situation genauso reagieren, sie fand es, dass Heather so wachsam war. Klar, Alicia hatte sie gerettet, sie versorgt und ihr verdammt nochmal das Leben gerettet denn es war wirklich pures Glück gewesen, dass sie in der Zeit die sie dort am Boden lag, nicht von einem Beißer gefunden worden war. Aber dennoch war die Dunkelhaarige für die Andere eine Fremde, die sie entwaffnet hatte und es war nicht zu erkennen, ob Alicia eine Gegenleistung erwartete für ihre Rettungsaktion. Hinter sich hörte Alicia das leise Ächzen, das Rascheln der Decken die von ihrer Geretteten scheinbar zur Seite geschoben worden. Klar, sie wollte ihren geräderten Körper ansehen, die Wunden tatsächlich sehen, feststellen woher der Schmerz kommt.
Langsam stand Alicia dann vom Feuer mit dem Becher Wasser, als sich die Rothaarige dann als Heather vorstellte. Ein schöner Name, ungewöhnlich, sie kannte nur eine einzige andere Heather. Und diese auch nicht sonderlich gut, sie hatten sich nur ein paar Mal gesehen, dennoch. Der Name erinnerte sie an Masons & Kims Cousine. Wie genau damit die Bezeichnung zwischen ihr und der Heather ihrer Halbgeschwister wäre, wusste Alicia auch nicht so genau. War eigentlich auch egal, es war auch schon ewig her, dass sie diese Heather gesehen hatte. Doch auch diese hatte rotes Haar gehabt. Schon amüsant, was für Parallelen es so auf der Welt gab. Wenn sie jemals einer dritten Heather begegnen sollte und diese auch rothaarig war, musste es wohl eine Verbindung zwischen der Haarfarbe und dem Namen geben.
„Es freut mich dich kennenzulernen, Heather“, meinte Alicia dann freundlich, hielt ihrem Gegenüber dann die Tasse hin, nachdem sie daraus getrunken hatte. Gierig schluckte Heather das gesamte Wasser hinab und Alicia nickte sanft. Ja, sie war wirklich dehydriert gewesen, während sie da draußen auf dem Boden gelegen hatte. Sie konnte von Glück sprechen, dass es nicht geregnet hatte, sonst hätte sie sich sicherlich eine Lungenentzündung oder irgendwas eingefangen.
Alicia blieb stehen, beobachtete wie sich Heather an der Lehne des Sofas hochzog, auch, wenn es ihr offensichtlich nur unter Schmerzen gelang. Die Wunde am Kopf hatte Alicia nur gereinigt und dann austrocknen lassen, da es nur eine oberflächliche Schürfwunde war, nichts, was man noch mehr behandeln musste. Im Stillen dankte sie wieder June, die ihr da einiges beigebracht hatte, besonders zu erkennen, für welche Wunden man wirklich Ressourcen aufwenden musste und welche auch so heilten.
Das leichte Lächeln auf Heathers Lippen erwiderte sie nur und schnaubte dann amüsiert, nach Heathers Worten „Ordentlich den Kopf gestoßen trifft es wohl. Es scheint dein Glück gewesen zu sein, dass du in die Schlammpfütze gefallen bist. Der Dreck hat deinen Geruch überdeckt und da ich knapp zwei Stunden bevor ich dich gefunden habe die Straße entlanggeritten bin und eine Horde dabeihatte, haben sich deine Freaks wohl meinen Freaks angeschlossen. Letzten Endes ist es auch egal, denn ich habe sie alle im Stadion in der nahegelegenen Kleinstadt verbrannt. Manchmal hat man einfach irgendwie Glück im Unglück, konnte man sagen.“
Alicia zuckte mit den Schultern und trat vor, nahm Heather wieder den Becher ab und bückte sich erneut beim Feuer um wieder Wasser in das Behältnis zu füllen. Die Rothaarige brauchte noch mehr Wasser, das sah und hörte man ihr an. Also ging sie mit dem Becher zurück zu der jungen Frau auf der Couch, als diese danach fragte, was mit ihren Sachen geschehen war. Klar, es ging ihr um ihr Zeug und besonders um die Waffen. Alicia konnte sich nicht verkneifen zumindest in den Rucksack der Fremden zu blicken, auch, weil dieser bei ihrem Sturz sich geöffnet und ein wenig kaputtgegangen war.
„Ja, du hattest einen Rucksack und ein Schwert bei dir“, antwortete Alicia dann ehrlich und reichte Heather die Tasse, ehe sie sich auf den Couchtisch setzte. Sie machte keine Anstalten sich zu erheben und ihr ihre Sachen zu bringen, sondern sah sie die Rothaarige nur an.
„Leider ist dir dein Rucksack ein wenig kaputt gegangen bei deinem.. Ausflug“, fuhr sie dann fort und lehnte sich zurück, „Es sind ein paar Dinge herausgefallen und du wirst wohl letzten Endes einen neuen brauchen. In der Kleinstadt direkt gibt es aber einen alten Kletterladen, da habe ich mir gestern auch eine neue Tasche geholt, da findet sich sicherlich ein neuer Rucksack. Wenn es dir morgen gut genug geht, können wir gemeinsam hingehen, ansonsten warten wir noch einen Tag.“
Es war offensichtlich, dass Alicia nicht direkt wieder am Morgen verschwinden würde. Klar, sie könnte es, sie schuldete Heather nichts, eigentlich war es eher andersherum. Doch die Kalifornierin wusste, dass es ihr Gewissen nicht beruhigen würde, wenn sie nicht wüsste, dass es Heather soweit gut ging, dass sie wieder alleine zurechtkam.
„Wohin warst du eigentlich unterwegs? Das du in so eine Horde hereingeraten bist?“, fragte Alicia dann eine der am häufigsten gestellten Fragen. Der Klassiker. Man konnte daraus erfahren ob die andere Person Teil einer Kolonie war oder nicht, aber Heather wirkte nicht wie ein Kolonist. Dafür hatte sie ihr Zeug zu gut verpackt und alles notwenige dabei, um alleine zu überleben. Jemand aus einer Kolonie war anders ausgerüstet, denn er wusste ja, dass er wieder zurück zu seinem sicheren Bett gehen konnte. Ja, eine Kolonie hatte was, aber Alicia fehlte dort die Freiheit einfach auch mal für eine oder zwei Wochen zu verschwinden. Oder einfach hinzugehen, wohin man wollte. Natürlich, in einer Kolonie musste jeder seine Aufgabe erfüllen, dafür bekam er ja Sicherheit, ein Bett, Wasser und Nahrung. Doch Alicia wollte niemandem etwas schuldig sein, nur sich selbst. Deswegen war sie auch von den anderen gegangen, so gerne sie die Leute hatte. Strand, June, Charlie… dass sie nach ihren Halbgeschwistern suchte, war eigentlich nur ein zweiter Grund gewesen zu gehen.

@Heather Donovan


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