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WELCOME SURVIVOR

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.

Team

A CHANGE IS GONNA COME

Der Herbst hat sich angekündigt. Der Monat in dem sich die Blätter färben und die Tage kürzer werden. Mit niedrigeren Temperaturen und langanhaltenden Regenfällen ist zu rechnen. Während es Morgens und Abends starker Nebel auftreten kann.

#21

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 20.06.2019 18:08
von Mason McKenzie • 768 Beiträge

Wieder zog ich eine Brauen hoch. Zwar musste Luna nicht lange nachdenken, aber das hatte in meinen Augen nicht viel zu sagen. Ich war selbst ein ganz guter Lügner und wusste das viele damit kein Problem hatten. Sie hatte entweder gesehen was hier auf dem Stück Land passiert war, oder sie hatte gut geraten. Das die Sträucher verbrannt waren, sah man natürlich sofort. Nur war Feuer nicht gleich Feuer. Sie ließ trotzdem ziemlich wenig durchkommen. Allem Anschein nach hatte sie keine große Lust auf Smaltalk mit einem Fremden. Was mir normalerweise entgegen kam, aber ich hatte mich immerhin noch an ein Versprechen gebunden. Auch wenn niemand merkte ob und wann ich log, konnte ich das meiner Schwester Magna nicht so einfach vorgaukeln. Dafür kannte sie mich viel zu gut.
Ich sah hier weit und breit keinen Teddybären und mir war auf dem Weg auch keiner aufgefallen. Sicherlich war der arme Zeitgenosse längst mit verbrannt. Oder ich gab zu schnell auf. Immerhin handelte es sich dabei nicht um mein Hab und Gut. Da war das Interesse leider etwas gedämpft. Hinzu kam das ich tatsächlich überhaupt kein materialistischer Mensch war. Ausgenommen waren da Menschen. Obwohl man die nicht unbedingt besitzten konnte. Nicht wirklich. Auch wenn ich gegensätzliches gehlrt hatte.
Luna schien mir nach wie vor gerade eher eine Einzelgängerin zu sein. Sie konnte mir ja viel von einem Vater erzählen. Ob ich ihr das abkaufte war etwas anderes. Aber endlich schien sie einzusehen das der Bär hier nicht mehr war. Etwas seltsam, wo er doch eben noch so wichtig gewesen war. Nichts desto Trotz machte ich mir darum weniger Sorgen. Es war eine nette Unterhaltung und es konnte zumindest nicht negativ sein ein paar lebendige Menschen kennenzulernen. War in letzter Zeit nicht gerade einfach für mich gewesen. Nicht umsonst hatte ich derzeit nur Magna und ihre Freundin. "Mh." Gab ich leise zum Abschied vin mir und nickte leicht mit dem Kopf. Da war sie auch schon wieder zwischen den Sträuchern verschwunden und ließ mich doch noch mal die Braue hochziehen. Wer nicht wollte, der hatte eben schon. Ich zuckte für mich selbst mit den Schultern. Kurz blickte ich ihr nach und schaute mich danach noch einmal im näheren Gelände um, aber nichts war zu sehen. Ferienlager hörte sich jedoch ganz nett an. Ein bisschen zu normal fast. Viele Möglichkeiten hatte ich dennoch nicht und ging dann erstmal nachsehen wie es mit Magna aussah.



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#22

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 12.02.2020 15:13
von Gelöschtes Mitglied
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CF Straße

Kaum das Cassandra sich hatte sicher sein können, dass Carl den Wagen in Bewegung gesetzt bekam hatte die Südstaatlerin auch schon schnell die Distanz zu den Beißern überwunden. Ihr Messer ziehend überschlug sie grob die Anzahl und kam nicht umhin einen herzhaften Fluch auszustoßen … das waren locker zwei Dutzend vielleicht sogar mehr aber egal … ob es nun drei wären oder dreißig, die Straße führte nicht nur direkt hinter Carl her, sondern eben auch direkt aufs Cottage zu. Also machte sie die kleine Horde auf sich aufmerksam und schlug sich dann in den verschneiten Wald.

Gut eine Stunde lockte sie nun also die Beißer tiefer und tiefer in den verschneiten Wald. Hier und da gelang es ihr dabei einzelne Beißer in natürlich gewachsene Barrieren zu locken, doch wirklich verteilt bekam sie die Gruppe natürlich nicht. Dafür hätte es vermutlich mehr als einen Fuchs bei dieser Jagd gebraucht. Nur war Jammer hier und jetzt echt etwas, dass sie sich nicht leisten konnte also versuchte sie es anders. Als sie an einem Abhang vorbeikam der gut fünf Meter hoch war und in einen nicht vereisten recht wild fließenden Flusslauf führte, gelang es ihr einen Teil der Gruppe über die Klippe gehen zu lassen und so kam sie eben doch ein klein wenig weiter. Nun zählte sie noch zehn der Freaks – sozusagen den harten Kern – und den versuchte sie beständig gen Norden zu locken. Weiter und weiter weg vom Cottage. Dass sie es nie und nimmer wie zu Carl gesagt zur Mühle schaffen würde … nun das war ihr längst bewusst geworden, aber wenn er dort auf sie warten würde, hätte er nicht nur freie Sicht sondern eben auch die Möglichkeit ins Innere der alten Mühle zu gehen und sich dort zu verbarrikadieren. Er konnte auf sich aufpassen, selbst wenn es ihm gerade ebenso scheiße ging wie ihr. Und ihr ging es scheiße. Jeder Atemzug tat höllisch weh, mehr als einmal rutschte sie auf dem verschneiten Boden aus und alles in allem, war sie gerade nur darauf aus, das hier mit heiler Haut zu überstehen. An Carl zu denken hatte da schlicht weg keinen Raum also rannte sie weiter, so sehr ihr Körper auch dagegen rebellierte, so sehr ihr Verstand sie auch dazu zwingen wollte einfach auf einen der hoch gewachsenen Bäume zu klettern um sich dort erst einmal eine sichere Rast zu ermöglichen. Sie ging weiter, nein sie lief weiter und weiter bis sie schließlich auf einer seltsam anmutenden Lichtung ankam. Irgendwie wirkte dieser Ort … wie tot. Mit den Beißern dicht hinter ihr strauchelte die 28-jährige mehr über die Lichtung als sie lief, aber irgendwie schaffte sie es zu einem kargen Felsen mit „Was zum…“ der von den verkohlten Resten einiger Bäume umrankt war. Für einen Moment abgelenkt, waren ihr zwei der Beißer gefährlich nahe kommen also schwang sie herum, rammte dem einen ihr Messer in den Kopf während sie den anderen von sich stieß um dann schnell einen kleinen Sprung nach hinten zu tun. Sie brauchte Abstand um eine Chance zu haben und gerade als sie noch einen Schritt zurück tat und versuchte ihren Bogen zu spannen verschlang dieser sich in etwas und nur Sekundenbruchteile später … ging einfach alles schief, was schiefgehen konnte!

So auf die Beißer fokussiert wie sie gewesen war, hatte sie die Schlingfalle nicht gesehen. Ihr rechter Fuß war in die ausgelegte Schlaufe geraten und während der rostige Draht sich aus seiner Spannung löste und sie gut ein ein halb Meter in die Luft riss, ver fing sich ihr Bogen zwischen ihrer Hand und dem rostigen Draht. Aufschreiend wurde sie nun also nach oben gerissen was für ihre angeschlagenen Rippen weder angenehm noch schmerzlos war und dann war da jetzt auch noch die Drahtschlinge die schmerzhaft gegen den Schaft ihrer Stiefel schnitt und ihre Hand die sie einfach nicht frei bekam. In der Luft baumelnd und gegen Schmerz und Übelkeit gleichermaßen wie gegen ihre missliche Lage kämpfend kam nun also die Beißer näher und näher und „FUCKKKK“ als Cas bemerkte das sie zwar in der Luft hing, aber eben nicht vollständig aus der Reichweite der Beißer war kam zum ersten Mal seit sehr langer Zeit echte Panik in ihr auf.

@Tyler Evans


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#23

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 16.02.2020 21:15
von Tyler Johnson (gelöscht)
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Nun war ich schon eine Weile unterwegs gewesen um mehr als nur eine Liste abzuarbeiten. Zum Einen brauchte ich bestimmte Materialien und spezielles Werkzeug das es im Dorf nicht gab und zum Anderen, was wohl der größere Teil war weshalb ich das Dorf verlassen hatte, war schlichtweg meine derzeitige Unfähigkeit mit sämtlichen Gefühlen umzugehen. Ich mochte meine Familie und war froh das meine Geschwister allesamt wohl auf waren, aber ich konnte weder momentan das Leid ertragen, noch die Hilfe bieten, die sie dringender als ich brauchten. Ich wusste das der Winter hart und unerbittlich sein konnte, aber ich stellte mit Genugtuung fest das es in tieferen Lagen etwas angenehmer zuging. Natürlich gab es auch hier Schnee, Eis und Untoter, aber im Gegensatz zum hochgelegenen Dorf, war das mal eine willkommene Abwechslung. Vielleicht sogar genau das was ich gebraucht hatte und irgendwie in den letzten Zwei Jahren vermisst hatte. Es war wirklich zwiespaltig da ein gesundes Maß zu finden.
Ich hatte das Pferd auf einem relativ freien und übersichtlichem Platz angebunden um eine Pause zu beanspruchen. Es musste schwere Lasten tragen und weite Strecken gehen. Und meine Launen aushalten, was wohl der schwierigste Teil davon war. Eine Pause war also gerechtfertigt und ich nutzte die Chance die Umgebung zu erkunden. Der Wald war für ein Pferd nicht an jeder Stelle besonders geeignet. Zu Fuß ging es besser, schneller und vor allem leiser. Hier und da stellte ich ein paar Fallen auf. Teilweise um Vorräte zu häufen und vielleich die eine oder andere Gefahr abzuwenden. Selbst wenn mein geübter Hengst selbst am besten wusste wann man sich verstecken sollte. Um ihn machte ich mir also weniger Gedanken als um das was gerade durch den Wald zog. Die typischen Laute einiger Untoter drangen unlängst in mein Ohr und veranlassten mich dazu noch ein paar Fallen mehr aufzustellen. Das war mit Sicherheit kein Einzelner und ich hatte so viel Erfahrung das ich behaupten konnte, dass sie auf der Jagd waren. Wenn man es so nennen konnte. Ich zog mich auf einen Ast im Baum, bedeckte mich mit dem Fell aus dem Bergdorf und legte mich auf die Lauer. In Ernstfall war ich hier oben geschützt und konnte trotzdem noch die Flucht ergeifen. Es waren immer noch genug Beißer um eine ernste Bedrohung dazustellen. Für einen Einzelnen, der lebensmüde war. Ich wartete geduldig bis die meisten einfach an meinem Baum vorbeigezogen waren und nahm mir den Spaß heraus sie von oben her auszudünnen. Nur für den Fall der Fälle. Und selbstverständlich wollte ich nicht das sie alle meine Fallen auslösten. Es war nicht unbedingt kompliziert eine Falle auszulegen, aber die sollten nach Möglichkeit nicht den Untoten gelten. Ich horchte erst richtig auf als eine meiner Fallen ausgelöst wurden. Und zwar ziemlich nahe. Nicht gerade einsichtbar, aber hörbar. Das war eindeutig ein Mensch gewesen, der da vor sich hergeflucht hatte. Der Helle des Tons nach zu urteilen auch eine Frau. Einen Moment überlegte ich ob sich die Mühe des Nachsehens lohnen würde. Aber das war eine perfekte Gelegenheit um den Rest der Beißer zu töten. Also machte ich mich frisch ans Werk. Hinterrücks erledigte ich einen nach dem anderen und staunte doch nicht schlecht als ich erkannte wer sich ausgerechnet in meine Falle gewagt hatte. Das war nun wirklich mehr als untypisch für Cassandra gewesen. Mit einem Messer tötete ich die restlichen Untoten von hinten spielend leicht, bis nur noch Cassandra in der Falle hang. "Sieh mal einer an." Ich konnte mir den Spruch einfach nicht verkneifen als alle Beißer entweder endgültig tot waren, oder sich so gut verfangen hatten das sie nicht freikommen würden. "Was ist denn mit dir passiert?" Sie sah gelinde gesagt ziemlich scheiße aus. Und das sollte schon etwas heißen. Cassandra gehörte zu den wenigen Frauen, die sich selbst normalerweise perfekt verteidigen konnten. Sie gehörte zu den noch wenigeren, die sich meinen Respekt verdient hatten. Aber sie hang hier kopfüber in meiner Falle, sah ziemlich panisch aus und machte den Eindruck das sie nicht erst seit wenigen Minuten unterwegs war. Ich schüttelte ungläubig den Kopf, löste die Falle wieder auf und sah erneut zu Cassandra, als ich ihr meine Hand darbot um ihr auf die Füße zu helfen. "Du siehst scheiße aus." Ich hatte es nicht sonderlich mit Komplimenten, mit irgendeiner Phars noch weniger. Es war mir egal ob jemand mit meiner direkten Art klar kam oder nicht. Das Cassandra hier aber in eine Falle getappt war, war fast schon beunruhigend.


@Cassandra Dixon


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#24

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 17.02.2020 20:04
von Gelöschtes Mitglied
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Der Schmerz der von der ruckartigen Bewegung die sie Kopf über in die Luft gerissen hatte, ausgelöst worden war raubte Cassandra sprichwörtlich den Atem. Es war als würde ein Feuersturm aus Schmerz, Übelkeit und nahender Ohnmacht über sie hinwegrollen und das in einer Intensität, dass sie noch nicht einmal die Kraft aufzubringen vermochte, schmerzhaft zu stöhnen oder gar zu atmen. Zumindest letzteres hielt jedoch zum Glück nicht lange an. Kaum das ihr Körper in der Luft nicht mehr allzu heftig hin und her schwang, vermochte sie stockend Luft in ihre Lungen zu zwingen, was nur leider die rasenden Schmerzen und die damit verbundene Übelkeit erneut befeuerte.

Ein Stück weit hatte es vermutlich so kommen müssen. Sie hatte gewusst das sie bei weiten nicht fit gewesen war und eigentlich hätte sie Carl sagen sollen, dass sie beide mehr als ein paar wenige Stunden Pause gebraucht hätten. Aber nein sie hatte sich von ihm kleinkriegen lassen und hatte zugestimmt direkt aufzubrechen und wie es schien war das Schicksal nun durchaus bereit ihr einmal aufzuzeigen, wo es enden würde, wenn man nicht auf die eigenen Instinkte hören wollte. Keuchend und gegen Übelkeit, Schmerz und die vor ihren Augen tanzenden schwarzen Flecken ankämpfend nahm sie nur am Rande war wie drei der Beißer immer Näher und Näher kamen. Aber so sehr sie auch versuchte sich zu konzentrieren oder zumindest ihren Arm freizubekommen, jetzt wo sie glatt noch ihr Messer und die Pistole im Schnee unter sich liegen sah, alles was sie wirklich bewusst war nahm war Schmerz. Unsagbar heftiger atemberaubender Schmerz. Und dieser Schmerz ließ nun auch kaum Gedanken zu außer einen … das sie sich nie gedacht hätte einmal so abzudanken. Aber genau so schien es zu kommen, in einer Schlingfalle festhängend von Beißern gefressen. Doch gerade als ihr Körper sich scheinbar genau damit abzufinden begann und ihre Sinne mehr und mehr verschwammen, drang ein seltsames Geräusch durch den Nebel in ihrem Kopf zu ihr vor. Was war das … sie wusste das sie das Geräusch kannte aber, sie war schlicht weg nicht mehr in der Lage festzumachen woher und dann war da auf einmal diese tiefe raue Stimme. Sie konnte die Worte selbst kaum erfassen, aber die Stimme war ihr vertraut. Cassandra versuchte gegen die größer und größer werdenden schwarzen Flecken anzukämpfen. Sie mochte ziemlich am Arsch sein, aber ihr Wille war noch nicht ganz bezwungen aber eben fast und würde sie noch länger hier Kopf über hängen, nun dann würde sie wohl den Kampf gegen die Ohnmacht verlieren. Doch mit einem Mal schien der Draht an dem sie hing lockerer zu werden und einige überaus schmerzvolle Augenblicke später fand sie sich auch schon mit dem Rücken im weichen und wundervoll kühlen Schnee wieder.

Nicht einmal wagend die Augen zu öffnen lag sie nun einfach nur da und versuchte all das was sie gerade lähme zu bezwingen und dann drang erneut diese Stimme zu ihr vor und nun begann ihr Verstand auch wieder zu arbeiten „hmmm…“ sie musste nicht die Augen öffnen, um zu wissen, wer ihr da dieses non galante Kompliment gemacht hatte. Es gab an sich nur einen Mann mit einer solch tiefen Stimme, der sich das rausnehmen würde „Ich fühl mich schlimmer.“ Schaffte sie es dann doch ihre Stimme brüchig zum Einsatz zu bringen, bevor sich ihre Augen öffneten und sie mit einem kaum merklichen Schütteln ihres Kopfes Ty bedeutete, dass sie gerade noch nicht in der Lage war aufzustehen. „Danke.“ Dafür war ihr Körper in den vergangenen vierundzwanzig Stunden zu heftig durch die Mangel gedreht worden. Der kühle Schnee war wundervoll, gut bald schon würde sie das bereuen, aber im Augenblick fühlte es sich an wie eines dieser Kingsize Betten die sie in Vegas in den Casinos hatten, die die extra weich und kuschlig waren.

@Tyler Evans


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#25

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 21.02.2020 10:56
von Tyler Johnson (gelöscht)
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Ich war immer noch etwas verwirrt. Zum einen weil Cassandra unbedacht in meine Falle getappt war und zum anderen weil sie tatsächlich ziemlich scheiße aussah. Und so hatte ich sie vermutlich noch nie erlebt. Ich hatte Cass als schlau und geschickt kennengelernt. Nicht als schwaches Mädchen das in Panik um sich schlug. Also war das was ihr widerfahren, wohl schon ziemlich heftig gewesen. Nicht ganz auszuschließen, denn zwangsläufig traf wohl jeder irgendwann mal auf seinen Meister. Cassandra schien ihrem nur knapp entkommen zu sein. Normalerweise war ich kein besonders gefühlsduseliger Mensch gewesen, aber so wie sie schmerz verzerrt da lag, konnte sie einem schon leid tun. "Wen hast du dieses Mal auf die Palme gebracht?" Es war jetzt schon ausgeschlossen für mich das sie nicht der Auslöser war. Auch wenn ich mich natürlich irren konnte. Nur war die junge Frau durchaus für ihr loses Mundwerk bekannt und nicht jeder kam damit zurecht. Dennoch schien die Situation durchaus ernst zu sein. Es kam nicht sehr oft vor derart heftig verletzt zu werden. Kratzer außen vorgelassen, irgendwas war immer. Aber nach der Schwere ihrer Verletzungen nach hatte sie ordentlich zu kämpfen. Ich ließ sie einen Moment im Schnee liegen. Ihrem Gesicht nach zu urteilen war das gerade lindernd.
Trotzdem musste ich nicht lang überlegen was als nächstes geschah. Wenn sie weiter dort liegen blieb würde sie sich zwangsläufig den Tod holen. Ich zog mir langsam das Fell, das ich aus dem Dorf mitgenommen hatte, vom Leib und warf es über Cassandra. "Na komm schon." Ich ging nicht unbedingt davon aus das sie von alleine in der Lage war aufzustehen. Auch wenn mich ihr Ehrgeiz sonst wirklich gereizt hatte. Hier war es etwas anders. Ich ging in die Knie um sie auf meine Arme zu heben. Normalerweise würde ich wohl weniger rücksichtsvoll mit ihr umgehen und sie einfach über meine Schulter werfen, aber in diesem Fall hatte mir bereits ihr Gesicht verraten dass das keine sonderlich gute Idee gewesen wäre. Auch ich war trotz allem kein Unmensch. Auch wenn das manche dachten. Ich hob sie also für meine Verhältnisse ziemlich sachte an und trat mit ihr durch den Schnee, zunächst auf mein Pferd zu, um noch eine Decke von dessen Rücken zu ziehen und um uns dann unter einen kleinen Felsvorsprung zu bringen. Es war keine sonderlich schützende Felswand, sondern lediglich ein Felsbrocken der hier, wie auch immer gelandet war. Aber er versprach Schutz vor dem Schnee und dem immer noch eisigen Wind. Wenigstens etwas. Ich ließ die Decke auf den halbwegs trockenen Boden fallen und setzte Cassandra darauf auf. "Erzähl. Wer hat dich erwischt?" Selbstverständlich war ich auch neugierig, keine Frage. Ich hockte mich neben sie um ihr Gesicht zu mustern, was schon ziemlich scheiße aussah. Also musste ich keine Gedanken lesen können, um zu wissen wie der Rest von ihr aussehen würde. Ich war bei Weitem kein Arzt und hatte auch keine sonderlich vielen Fachkenntnisse, bloß das was man am ehesten in der heutigen Zeit brauchte. Aber selbst ein blinder mit Krückstock hätte so einiges an Cass feststellen können. Die Frage war nur, ob ich in der Lage war ihr zu helfen und ob ich passendes Material in Petto hatte. Das Fell würde wenigstens den Schnee abhalten und die Decke verhinderte das sie sich sprichwörtlich den hübschen Hintern abfror. Ich nahm ihr Gesicht am Kinn in eine Hand und musterte es von allen Seiten. Vielleicht war sie auch mit einer Gruppe aneinander geraten. "Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen."


@Cassandra Dixon


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#26

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 23.02.2020 22:40
von Gelöschtes Mitglied
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Mit jeder Sekunde die verstrich, schienen die tobenden Schmerzen in ihrem gesamten Körper nach und nach erträglicher zu werden. Ob das nun daran lag, das sie noch nicht einmal wagte einen tiefen Atemzug zu nehmen, oder an der kühle des Schnees, der ihren erhitzten Körper spürbar abzukühlen begann. "Wen hast du dieses Mal auf die Palme gebracht?" Der Schmerz ebbte etwas ab und so konnte sie sich dann doch et was mehr auf den Mann fokussieren, der unerwartet zu ihrem Retter geworden war „Wer sagt das ich angefangen habe.“ Und obwohl ihre Stimme noch immer leise und brüchig klang und man ihr den Schmerz und ihren Zustand sicherlich anhören könnte, war sie einen Moment lang sogar dazu in der Lage, ihm ein halbes Lächeln zu schenken.

Doch mehr wollte ihr Körper wohl einfach nicht mehr hinbekommen. Ihre Augenlieder fühlten sich geschwollen und schwer an, ihre Rippen pochten, in ihrem Knöchel brannte es als hätte der Draht sie verbrannt und an die restlichen kleinen und größeren Blessuren wollte sie im Augenblick gar nicht erst denken. Verflucht sie war wirklich am Arsch, noch immer! Wenig verwunderlich also dass sie Tyler nicht so im Blick hatte, wie sie es ansonsten womöglich getan hätte und das sie nicht einmal erahnen konnte, was er als nächstes tun würde doch als er ihr erst das wundervoll warme Fell überlegte und seine Hände schließlich unter ihren Körper schob, da konnte sie kaum mehr als zu versuchen den schmerzhaften Laut der sich dabei ihre Kehle empor arbeitete halbherzig zu unterdrücken und es einfach geschehen lassen. Sie hasste es derart schwach und angeschlagen zu sein und dennoch, ihr fehlte schlicht weg die Kraft selbst wieder in die Höhe zu kommen und letztlich wusste sie, Tyler konnte sie vertrauen. So also sackte ihr Kopf gegen die breite Brust des Mannes, der sie nun mit sicheren Schritten durch die schneebedeckte Waldlandschaft trug, um einen sicheren Ort zu finden, an dem sie beide den aufziehenden Sturm überstehen könnten und schließlich hatte er diesen auch gefunden.

Hinter einem großen Felsen in einer natürlichen Nische ließ er sie schließlich auf die Decke nieder, die er zuvor noch auf den harten Felsen gelegt hatte und so angenehm es auch sein mochte, nun nicht mehr die Bewegungen seiner Schritte ertragen zu müssen, bis sie in einer einigermaßen schmerzfreien Position halb sitzend halb liegend angekommen war, brauchte es einen Moment. „Hast du Wasser dabei?“ und als sie es endlich getan hatte, wurde ihr erst bewusst wie verflucht durstig sie nach all dem was hinter ihr lag war. Ihre Kehle fühlte sich an wie eine Mischung aus Wüste und Eis, was im krassen Gegensatz zu ihrem restlichen Körper stand, der dank seines Fells wohlig warm eingepackt war. „Wenn ich das wüsste…“ begann sie dann auf seine Frage einzugehen, während sie etwas tiefer in die kantige Nische rutsche um ihm dann zu bedeuten, dass er bei diesem Wetter besser zu ihr unter das Fell kommen sollte, anstatt ohne es zur Eisstatue zu werfen „War ein Verrückter auf irgendwas, dass ich grade echt gerne nehmen würde.“ Sprach sie dann weiter und versuchte noch einmal zu rekapitulieren, was eigentlich wirklich alles geschehen war und wie sie das so tat, bemerkte sie trotz ihres angeschlagenen Zustandes etwas, dass ihr zuvor irgendwie nicht wirklich bewusst geworden war. Der Typ hatte sich von absolut nichts, dass ihn eigentlich hätte stoppen sollen, aufhalten lassen. „Kugeln, Pfeile, Schläge Tritte … der Typ war einfach nicht klein zu bekommen … aber das war gestern.“ Als hätte er keinen Schmerz oder keine Erschöpfung verspürt. Was irgendwie schon ziemlich heftig war, wenn man das so bedachte. „Der Spaziergang mit den Beißern und diese scheiß Falle haben mir glaub ich den Rest gegeben.“ Wobei sie im Augenblick echt gerne keinen Schmerz fühlen würde. DAS wäre nämlich eine spürbare Verbesserung ihrer Situation gewesen.

@Tyler Evans


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#27

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 09.03.2020 22:56
von Tyler Johnson (gelöscht)
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Ich musste unweigerlich schmunzeln als sie so steif behauptete nicht Schuld gehabt zu haben. Zwar konnte das durchaus stimmen, aber Cassandra war nicht gerade dafür bekannt zimperlich zu sein. Es lag also fast auf der Hand das sie die treibende Kraft sein konnte. Vielleicht sogar unbewusst weil sie es mittlerweile gar nicht mehr anders gewohnt war und rein aus Reflex handelte. Das alles änderte jedoch nichts an ihrem beschissenen Zustand.
Ich griff nach einer Flasche mit gesammeltem Wasser und direkt danach nach einem Plastikbeutel mit Trockenfleisch. Erst dann ging ich ihrer Aufforderung nach und bequemte mich zu ihr in die Nische. Sie hatte mehr oder weniger Glück das sie so viel kleiner war als ich. So auf die Seite gestützt, würde sie nicht mehr allzu viel von dem Wind mitbekommen. Zumindest nicht wenn der weiterhin so abflauen würde. Allerdings konnte das auch nur das Auge des Sturmes sein, das gerade über uns hinwegfegte. Wie auch immer es war, uns blieb keine andere Wahl als es auszusitzen. Um das Pferd machte ich mir dabei weniger Sorgen. Wenn einer wusste wie man in sowas überlebte, dann dieses Tier. Ich schob leicht die Brauen zusammen und reichte ihr das Wasser als Cass danach fragte.
Etwas skeptisch folgte ich dabei ihren Aufzählungen und dem was sonst noch passiert war. "Und wo ist dieser Kerl jetzt?" Ich hatte wenig Lust darauf hier auch noch gegen eine Art Hulk antreten zu müssen, nur weil sie ihn hergelockt hatte. Wobei ihr Zustand das wenigstens ein wenig entschuldigte. Obwohl es mir vermutlich aufgefallen wäre, wenn sie eine Kante durch den Wald trampelte. Trotzdem war es schon bedenklich, nachdem was sie alles erzählt hatte. Also was auch immer sich dieser Kerl eingeworfen hatte, schien es tatsächlich gut in sich zu haben. Ich wunderte mich doch aber immer wieder das es sowas überhaupt noch gab und ein Mensch nichts besseres mit sich anzufangen wusste, als sich dermaßen kaputt zu machen. Immer noch blieb uns nichts anderes übrig als hier zu warten bis das Gröbste vorbeigezogen war. Genug Zeit um in Erfahrung zu bringen was sonst noch passiert war. Cassandra sah logischerweise immer noch beschissen aus und dazu musste mein kein Mediziner sein. Ich öffnete dabei den Beutel und schob ihr was zum Kauen zu. Wenn sie seit gestern unterwegs war, war sie wohl wortwörtlich ziemlich am Ende. "Irgendwelche Brüche?" Augenscheinlich hatte sie keine lebensgefährlich großen offenen Wunden. Wenn man von den Kratzern und restlichen Blessuren absah, aber die würde Cass ohne weiteres überstehen. Ein Bruch oder anderweitig innere Verletzungen sahen da schon anders aus. Ich hätte sie wohl zu einem Arzt gebracht, aber aus den beiden offensichtlichen Gründen war das wohl nicht sehr empfehlenswert. "Und wieso hat der Typ dich angegriffen? Sicherlich nicht einfach so weil es ihm gerade in den Kram passte." Die einzelnen Komponenten waren für mich noch nicht ganz schlüssig und ich versuchte nach wie vor ein einheitliches Bild daraus zu machen.



@Cassandra Dixon


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#28

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 10.03.2020 19:15
von Gelöschtes Mitglied
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Wäre sie nicht so sehr damit beschäftigt gewesen, eine Position zu finden, in der ihr nicht einfach alles in ihrem Körper zum Schreien weh tat, sie hätte vermutlich noch irgendwie die Kraft gefunden den hochgewachsenen Mann vor sich einen dieser Blicke zu schenken, die offenbarte, dass man sich gerade auf ziemlich dünnen Dixon-Eis befand. Aber sie war eben mit anderem beschäftigt und das entlockte ihr durchaus ein zwei seltene Schmerzenslaute. Cassandra zeigte nicht gerne wenn sie nicht die Oberhand hatte und schwächen so offen zu demonstrieren wie jetzt, war irgendwie gegen alles, was aus ihr geworden war. So gesehen war es pures Glück, dass Tyler sie gefunden oder vielmehr gerettet hatte … ihm gegenüber würde es ihr im Nachhinein nicht ganz so schwer fallen, mit diesen Momenten klar zu kommen, wie anderen gegenüber.

Irgendwann hatte sie dann endlich eine Position gefunden, die zumindest einigermaßen auszuhalten war und als Ty sich dann noch zu ihr gesellte und somit ein Stück weit den eisigen Wind abhielt, seufzte sie fast schon erleichtert auf. „Keine Ahnung … hoffentlich weit weg.“ Bevor sie das gereichte Wasser ergriff und mit fast schon gierigen Schlucken ihren Durst stillte bevor sie den Kopf etwas gegen den kantigen Felsen ihrem Rücken lehnte und ihn betrachtete „Ich hab es gestern irgendwann doch geschafft ihn abzuhängen und seither hab ich ihn zum Glück nicht mehr zu Gesicht bekommen.“ Denn nun, da ihr Körper sich langsam dem Fakt bewusst wurde, dass sie nun vergleichsweise sicher oder zumindest sicherer als zuvor war, begann ihr Verstand die Probleme nach Heftigkeit einzuordnen. Dieser Typ von gestern würde, wenn er denn noch lebte und wieder auftauchte, ein echtes Problem sein, selbst für Tyler der – wie Cas durchaus wusste – ein verflucht guter Kämpfer war. Aber was weit schwerwiegender war, war ihr eigener Zustand und um den nicht zu erkennen, hätte Ty nun wohl taub, blind und dumm sein müssen. Er war keines davon! „Vermutlich ein zwei Rippen … mein Knöchel fühlt sich an als würde er brennen, ist vermutlich durch den Schwung angeknackst.“ Und sie auch nicht. Also begann sie ein wenig bewusster auf die unterschiedlichen Schmerzen zu achten. Ihre Rippen taten höllisch weh, da war vermutlich echt die ein oder andere gebrochen worden. Aber sie bekam Luft und spuckte kein Blut. Also war das ok solange sie versuchte ruhig zu halten. Ihr Knöchel pochte und brannte und sie würde wetten, dass er Fußballgröße annehmen würde, würde sie die fest verschnürten Stiefel ausziehen. Also war da zumindest durch den Schwung der Falle ein Haarriss entstanden. Was ihr jedoch mehr als das zusetze war dieses seltsam dumpfe Gefühl in ihrem Kopf und das Gefühl zwischen Hitze und Kälte zu schwanken. Das Sprach ganz dafür, dass ihr Körper vermutlich für den Spaziergang mit den Beißern nicht ganz so fit gewesen war und sich langsam aber sicher ein Fieber in ihr ausbreitete. Zumindest hoffte Cas dass das der Grund war und das Fieber nicht auf innere Verletzungen hindeutete, die sie bislang nicht wirklich auf dem Plan gehabt hatte.

Das Trockenfleisch ablehnend nahm sie noch einen Schluck Wasser bevor sie die Flasche entgegen eines inneren Drangs an Tyler zurückgab „Genau genommen …. Bin ich in seinen Kampf rein.“ Meinte sie dann mit müde gewordener Stimme, um dann ein schmerzliches Lächeln über ihre Lippen huschen zu lassen „Er hatte es auf jemanden abgesehen den ich kenne.“ Bevor sie innerlich hoffte, dass Carl nicht mehr bei der Mühle war sondern klug genug gewesen war, um weiter ins Cottage zu gehen und somit in Sicherheit zu kommen. Bei diesem Sturm würde die Mühle zwar etwas Schutz bieten, aber eben auch nicht wirklich genug. Das war ja selbst für Ty und sie gerade der Fall. Klar die Nische im Felsen hielt einiges ab aber wenn der Sturm weiter so tobte und sie womöglich bis zum nächsten oder übernächsten Tag hier festsaßen, würde sie beide vermutlich nur das dicke Fell und die gegenseitige Körperwärme davor schützen, zu zwei unschönen Eisblöcken zu gefrieren. „Was machst du hier draußen?“ ein Schicksal das sie beide tunlichst vermeiden sollten und so war wohl eines wichtiger, als alles andere. Ja nicht einschlafen und sobald es irgend ging in Richtung Cottage aufbrechen und hoffen, dass sie es auch erreichen würden.

@Tyler Johnson


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#29

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 19.05.2021 20:42
von Rick Grimes | 548 Beiträge

In den letzten Wochen war einfach zu viel geschehen und er musste mal raus. Die Tatsache das Shane zurück war, dann war auch Merle wieder zu ihnen gestoßen, und dann noch der harte Winter welchen sie hinter sich hatten bringen müssen. Rick konnte Daryl inzwischen sehr gut verstehen das dieser einfach ab und an verschwand und auch er würde sich das wohl langsam angewöhnen.
Er hatte sich entschlossen einfach einen Spaziergang zu machen welcher ihn zu der Verbrannten Lichtung führte wo er Olivia damals das letzte mal begegnet war. Das sie sich damals in der kleinen so sehr getäuscht hatten war kaum zu glauben und irgendwie hatte er das Gefühl das sie damals viel mehr für die kleine hätten tun müssen, war wohl aus ihr geworden war. War sie überhaubt noch am leben?
Sicher hatte die kleine sie alle verraten und doch dachte er ab uns an noch an sie, sie hatte ihn gelehrt nur noch wenigen zu Trauen und vor allem Fremden gegenüber Misstrauisch zu sein.

Sein weg führte zu dem ausgebrannten Frack welches inzwischen von einigen Pflanzen über wuchtert wurde und schmunzelte leicht. Die Zeit schien so schnell zu vergehen und so langsam fragte er sich wie lange sie alle noch in dieser Situation leben mussten.
Er nahm auf der Motorhaube platz und atmete tief durch und ließ seinen Blick in den Himmel gleiten. Irgendwie war das alles zu viel und es schien als würde die Zeit nur noch schlimmer werden.
Warum konnten sie diese Welt nicht endlich wieder zu dem machen was sie einst war? Rick vermisste noch immer die Zeit.

@Matt Watson




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#30

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 19.05.2021 21:31
von Matt Watson | 1.285 Beiträge

Schlaff und völlig ausgelaugt, ruhte abseits der Hauptstraßen der Körper des Mannes, der die halbe Nacht damit verbrachte die Beißer von sich zu drängen. Es hatte ihm viel Mühe und Kraft gekostet sein Leben vorerst zu verlängern. Der Kopf von Matt fiel immer weiter gen Boden, als ein bekanntes knarcksen ihn plötzlich aufschreckte. Er zuckte zusammen und noch ehe ihm nach Bruchteil einer Sekunde bewusst wurde wo er war, raffte er sich plötzlich hellwach wieder auf. Sein ruhiger und langsamer Atem verstummte immer weiter, bis er sich dazu entschloss diesen für einen kurzen moment anzuhalten um sich der folgenden Geräuschkulisse zu widmen. Er kannte die Wälder bereits wie seine Westentasche und konnte diese nach all den Jahren durchaus zuordnen. Noch ehe ein weiteres knacken ertönte, atmete er erleichtert auf. Ein Eichhörnchen das Versuchte eine Nuss zu knacken. Matt streckte sich ausgiebig und ließ das Wasser das er stets bei sich führte in seinen trockenen Hals fließen. Er hustete und sah sich ausgiebig um, um sich seiner orientierung Sicher zu sein.

Er würde zum Fluss laufen, alles weitere würde er dann spontan Entscheiden, so wie er es immer tat. Seine Füße fühlten sich an wie Blei und sein ganzer Körper war noch immer von der gestrigen jagdt angespannt. Er brauchte dringend einen Unterschlupf um wenigstens für ein paar stunden die Möglichkeit zu haben zu Ruhen und sich auf den nächsten Kampf vorzubereiten.

Er hörte bereits das rauschen des Flusses, als er Westlich plötzlich einen Motor vernahm. Er horchte auf und führte behutsam seine schmutzigen Finger in Richtung seines Gurtes, wo er Sicher noch immer nach all den Jahren seine Dienstwaffe bei sich trug. Was sollte er tun? Weiter gehen und es ignorieren oder aber sich den Überblick verschaffen? Es könnten mehrere sein die ihm am Ende umzingeln und berauben oder töten?

Er war Furchtlos und dennoch Wachsamm. Er entschied sich nach einer kurzen Überlegung für letzteres um sich wirklich Sicher zu sein das ihn später niemand verfolgen würde.
Behutsam und bedacht führte er seine Füße einen Schritt nach dem anderen, bis er Dicht vor einer Lichtung ankam. Der Ort enthüllte Blut und verderben. Es roch modrig und alles sah verwüßt und verbrannt aus, Eine riesige Schwarzbefleckte Fläche auf der keine Pflanze sich jemals wieder trauen würde sich niederzulassen.

Aus dem Augenwinkel bemerkte er eine Person die gerade den Anschein machte sich auf die Haube des alten Autos zu setzen. Furchtlos als würde es ihm nicht kümmern was rings um ihn geschehen könnte, starrte er gen Himmel. Matt nahm seine Waffe aus dem Schaft und führte sie langsam in die Richtung des Mannes. Er kundschaftete die Gegend mit seinen Adleraugen und als ihm klar war das der Mann alleine war, senkte er die Waffe aber hielt sie noch immer griffbereit um auf das wichtigste gefasst zu sein in seinen Händen.

Seine Schritte machten einen Satz nach vorne und er erschien aus den übrig gebliebenen Büschen um langsam und Vorsichtig auf dem Mann zuzugehen. Jetzt regte sich der Mann und er konnte ihm direkt in die Augen sehen. Er wirkte mitgenommen und dennoch behutsam. Es dauerte eine Weile bis Matt etwas Vertrautes wahrnehmen konnte, doch er wusste nicht woher.....

Sekunden fast schon gefühlt Minuten vergingen, bis er einen klaren Kopf bekam. Es war wie eine Erläuchtung die auf ihn einbrasselte. „Rick Grimes?“ Führte er Monoton trocken aus, immerhin wusste er nicht ob er Recht behalten sollte. So viele Jahre sind ins Land gezogen, so viel Zeit wo Menschen ihr altes dasein wegwarfen um zu Blutrünstigen Monstern zu werden. Doch Matt war sich sicher. Vor ihm Stand die Silouette des Mannes der ihn damals auf seinen ersten Auftrag Vorbereitete. Damals war Matt erst mit seiner Ausbildung fertig gewesen und war erst um die 21 oder 22 Jahre jung. Frischfleisch. Allerdings konnte er sich noch daran erinnern wie Lehrreich die zwar kurze aber Wirkungsvolle Zeit mit dem Mann vor ihm war. Er hatte ihn Praktisch eingearbeitet ihn gelehrt worauf es ankommt um die Kriminellen drann zu griegen.
Nun schwirrte ihm erneut die Frage durch den Kopf die er sich vor wenigen Sekunden schon einmal gestellt hatte. Würde er ihn erkennen? Und selbst wenn, was würde der mitlerweile deutlich gealterte Grimes dann tun?

@Rick Grimes



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#31

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 19.05.2021 23:20
von Rick Grimes | 548 Beiträge

Man sollte ihn nicht unterschätzen denn ganz so Unaufmerksam wie es schien war Rick sicher nicht. Er hatte seine Umgebung dennoch im Auge.
Rick drehte den Kopf zur Seite als er den Fremden bemerkte und hatte eine Hand an seiner Waffe, wobei er den Kopf schief legte.
Der junge Mann welcher vor ihm stand sah ebenso mitgenommen aus und schien erschöpft zu sein.
"Matt Watson?" Rick stand langsam auf und sah zu dem Mann welcher vor ihm stand. Er konnte sich noch dunkel an den jungen erinnern welcher damals bei ihnen seinen ersten Einsatz gemacht hatte, Rick selbst hatte ihn eingewiesen und hatte ihm vieles beigebracht.
Es war wirklich eine Weile her und eigentlich hatte er nie gedacht das er nach all den Jahren noch mal jemanden begegnen würde welchen er aus der Zeit vor dem Ausbruch der Seuche kennen würde. Es wurde eben auch immer unwahrscheinlicher das es da draußen noch Menschen gab welche man von früher kannte. Oft sah man sie nur als Untote herum wandern.
Rick stand auf und musterte Matt genau ehe er ihn leicht anlächelte. "Es ist lange her, das wir uns begegnet sind. Schön doch zu sehen."
Er atmete tief durch ehe er erneut das Wort ergriff. "Du siehst erschöpft aus, wo warst du all die Jahre?" Oh man Rick konnte es noch immer nicht glauben das Matt gerade vor ihm stand.

@Matt Watson




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#32

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 20.05.2021 16:28
von Matt Watson | 1.285 Beiträge

Überrascht von Ricks Worten, das er ihn nach all den Jahren doch noch erkannte, ließ er seine Hände mit der Waffe in der Hand schlaf nach unten fallen. Er nickte dem Mann, dem er bis zu letzt für seine herausragende Rolle als Cop Respekt zollte, zu. Im Gegensatz zu Rick schwelgte er immer hart an der Grenze zwischen der legalen und illegalen Schiene. Kein Zweifel, Watson hatte seinen Job geliebt, doch war seine kriminelle Vergangenheit immer noch die Wurzel und der Grund, nicht immer ganz dem Gesetz treu zu dienen.
„Mir war nicht bewusst, das ich doch Spuren in deinem Leben hinterlassen habe“, fügte Matt grinsend ein, um die angespannte Situation, in der er sich bis vor wenigen Minuten noch fühlte, zu lösen. Eine ruckartige Bewegung traute er sich dennoch nicht zu machen, denn in dieser neuen, viel grausammeren Welt war man kaum noch in der Lage, Gut und Böse zu Unterscheiden. Vorsichtig als Zeichen, das er nichts im Schilde führt, hob er kurz seine Hände Flach bis zu den Schultern hoch und legte seine Waffe anschließend in den schafft seines Gurtes zurück.  "Es ist lange her, das wir uns begegnet sind. Schön, dich zu sehen." Er lauschte bei den Worten des Mannes.

„Um ehrlich zu sein, bin ich überrascht, überhaupt ein bekanntes Gesicht wieder anzutreffen. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das mal Behaupten konnte“ Seine Anspannungen verflogen, doch zugleich machte sich eine aufkommende Erschöpfung breit ... Vielleicht war es aber auch nur die Erleichterung, die er da verspürte. Ein Gemütszustand, den er schon lange nicht mehr wahrgenommen hatte. Matt ließ seinen Rucksack, in dem er alles Wichtige an Proviant verstaute, zu Boden fallen und gesellte sich zu dem Mann, der noch immer vor der Autohaube des alten Gefährts stand. Matt lehnte sich dagegen, kramte aus seiner Jackentasche nach einer Schachtel und holte eine Zigarette raus. Bis heute konnte er sich dem Rauchen nicht entledigen und nach jetzigem Mangel an Waren und Lebensmitteln eine nicht
ganz so feine Angewohnheit die ihm aus der alten Welt übrig blieb. Du siehst erschöpft aus, wo warst du all die Jahre? er spürte den geübten und fragenden Blick von Rick und zündete sich seine Kippe an. „Letzte Nacht war eine Menge los ... Ich war gezwungen, eine Nachtschicht einzulegen. Ehrlich gesagt bist du der Erste seit Wochen, den ich antreffe... Naja und zu meinem Glück ...“ Er zog genüsslich an seiner Zigarette, sog den kalten Rauch in seinen Lungen ein und redete im selben Moment, als er den kalten Qualm ausstieß weiter. „...auch noch jemanden, den ich kenne. Bei meinem Glück ist das tatsächlich wie ein 6er im Raubzug von Lebensmitteln“, scherzte er. So viel Redegewandtheit in einem war der Mann mit dem drei Tage Bart nicht mehr gewohnt, doch tat es gut, mal wieder seine eigene Stimme hören zu können.
.„Wie erging es dir?... Hast du Leute gefunden, mit denen du halbwegs Leben kannst? ...Du siehst gepflegt aus, ich hoffe doch du hast einen Rasierer für mich dabei“ gluckste er und genoss die letzten Atemzüge seiner Zigarette.
@Rick Grimes



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#33

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 23.05.2021 00:52
von Rick Grimes | 548 Beiträge

Sicher würde er seinen damaligen Schützling wieder erkennen und eines war klar er war froh das er sich al die Jahre hatte durchschlagen können. Rick wusste sogar noch wann er ihn das erste mal festgenommen hatte als dieser den Wagen seines Vaters genommen hatte im mit diesem über durch die Straßen gefahren war. Oh ja selbst das wusste er noch, immerhin hatte er sich dem Jungen damals angenommen.
Sicher war Rick bewusst das Matt eine andere Handlungsweise damals hatte als er und das war auch gut so auch wenn Grimes nicht immer mit allem einverstanden war was Matt getan hatte.
"Matt du warst Prägend in meinem Leben , aber eigentlich weist du das doch." Er musste leicht lachen denn ja er hatte Matt nicht vergessen, er hatte sogar die erste Zeit versucht Matt zu finden doch irgendwann hatte er dann doch aufgeben müssen.

Es war wirklich schon zu lange her das er jemanden getroffen hatte aus seinem alten leben, der letzte war Shane gewesen. "Mir geht es da nicht anders Matt." Die erklährung warum Matt nicht so gut aussah war einleuchtend und er nickte leicht. Das Matt an seiner Zigarette zog ließ ihn schmunzeln das hatte er sich also noch nicht abgewöhnt.
"Klingt nach einer Menge Probleme. Aber du warst ja schon immer jemand der sich aus vielen DIngen Rauswinden konnte." Oh ja das war er in der Tat und er war stolz drauf das Matt so war wie er war.
"Das klingt doch ganz Ineressant.... und ich denke es kann jetzt nur noch besser werden." Rick hoffte das er mit ihm kommen würde. "Bist du allein unterwegs? Oder hast du Gesellschaft?" Rick hatte zwar keinen gesehen doch man konnte ja nie wissen ob da nicht doch jemand wäre.
"Wir leben nicht weit von hier in einer Kolonie, und ja man kann mit den Leuten da leben. SIe sind alle sehr umgänglich." Sicher gab es da einige Ausnahmen doch diese waren sehr wenige.
"Mit nem Rassierer kann ich dir hier nicht dienen, aber vielleicht kommst du einfach mit und schaust dir einfach alles mal an, da kannst du dich gerne auch Rassieren wir haben genug platz."
Ja Rick hoffte das Matt mit ihm kommen würde und vielleicht sogar blieb.

@Merle Dixon
@Matt Watson




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#34

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 26.05.2021 12:22
von Merle Dixon | 1.182 Beiträge




Der redneck pfiff einmal kurz durch die Zähne und sah sich nach seinem tierischen Begleiter um. Als er seinem kleinen Bruder mitteilte, er würde sich ein wenig rar machen und nach draußen gehen, weil es ihm im Cottage by the Sea verdammt noch mal zu eng geworden war, hatte dieser ihm doch glatt seine Töle auf den Hals gesetzt; naja, könnte schlimmer sein, der Hund sollte bewegt werden und den älteren der beiden Dixconbrüder in den Wald begleiten.
Tja, da waren sie nun, die beiden. Der grummelige Redneck und der Malinois, den Daryl irgendwann mal irgendwo ausgetrieben hatte; wer hätte das gedacht, mhm? Merles Gedanken trieften vor Sarkasmus als er darüber nachdachte. Doch auf seine Lippen schlich sich auch ein leises Lächeln, welcher er nur deswegen nicht unterdrückte und versteckte, weil es außer dem Hund wohl eh niemanden hier draußen gab, der ihn würde sehen können.
Daryl hatte sich schon immer nen Hund gewünscht, Merle war da pragmatischer; man musste mit der Töle rausgehen, sie fraß einem die Haare vom Kopf und machte Dreck - aber was solls? Nun war das Vieh eben mit dabei...
Er warf einen kurzen Blick in die Umgebung, irgendwo musste der Hund stecken, doch er machte sich nicht die Mühe nach dem Tier zu suchen sondern lief einfach weiter. Das Vieh würde ihn schon wiederfinden, hatte ja ne echt gute Nase. Das einzige, was er an dem Tier gut fand.
Merle schlenderte mehr durch die Gegend als er lief, denn er hatte kein genaues Ziel. Die von ihm ausgelegten Fallen waren leer, hatte er schon kontrolliert, und er wollte nicht schon zurück ins Cottage bevor er nicht den Kopf ein wenig frei bekommen hatte nach dem Gespräch mit Daryl.
Verdammt! Es hatte ihm doch irgendwie gefehlt, das kleine Brüderchen! Und nun, da er ihn wiedergefunden hatte und gesehen wie er sich in diese Gemeinschaft rund um Grimes und Co eingefügt hatte, kam sich Merle wie das sprichwörtliche Fünfte Rad am Wagen vor.
"Hund!", rief er laut als das Tier sich verdammt nochmal ganz schön viel Zeit damit ließ wieder bei ihm aufzukreuzen. Nicht, dass es ihn wirklich störte, aber Daryl würde ihn durch den Wolf drehen, wenn er die Töle im Wald zurücklassen oder verlieren würde... musste nicht sein. Nicht jetzt, da er gerade erst zurückgekommen war. Dass Merle sich immer noch so schlecht Namen merken konnte, spielte ebenfalls eine Rolle, dass er Seven nicht so nannte, sondern einfach nur 'Hund'.

Irgendwann gelangte der Redneck in einen Bereich des Waldes, der ihm bislang unbekannt war, und sah sich um. Die blauen Augen musterten die Umgebung, registrierten die verbrannten Bäume und ... da, ne Lichtung.
Und dann hörte er die Stimmen. Mit einem Augenrollen überlegte er gerade wieder umzudrehen, als der Hund neben ihm stehen blieb und ein leises Winseln von sich gab. Musste also jemand sein, den er kannte. Merle legte den Kopf leicht schief, lauschte und zuckte dann mit den Schultern. Na, dann...
Er lief auf die Stimmen zu; zwei an der Zahl und eine davon erkannte er bereits bevor er weit gekommen war. Rick Grimes. Na, toll...
Mit deutlicher Begeisterung im sauertöpfischen Gesicht kam ernäher und bekam soeben noch die letzten zwei Sätze mit, die die beiden Männer austauschten. Rick konnte er dabei ins Gesicht sehen, doch der andere stand Merle abgewandt mit dem Rücken zu diesem.
Merle verschränkte die Arme vor der Brust, lehnte sich an einen Baum und begann dann breit zu grinsen als er meinte auch die andere Stimme zu erkennen.
"He, als ob das was bei dir bringen würde... bei dem Gesicht, mhm?!", höhnte Merle in breitestem Georgia-Südstaaten-Akzent und griente herausfordernd während er den zweiten der beiden Männer musterte.
Ja, er hatte ganz recht gehabt, er kannte diese Stimme. Auch wenn die Visage unter dem Bart nicht ganz so leicht zu erkennen war und verdammt nochmal ne ganze Menge Jahre zwischen ihrem letzten Treffen und dem heutigen Tag lagen... "Matt Watson! ... Da hol mich doch der Teufel!"


erwähnt: @Rick Grimes || angesprochen:@Seven @Matt Watson



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#35

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 26.05.2021 15:18
von Seven | 156 Beiträge

Es war schon eine weile her das er mal vor den Toren unterwegs war, irgendwie schien sein Herrchen hier drinnen genug zu tun zu haben das sie nicht nach draußen gehen konnten um dort ein wenig durch den Wald zu streifen so wie sie es immer mal getan hatten.
Doch Daryl hatte ihn mit Merle los geschickt welcher Seven wohl nicht wirklich leiden konnte doch auch Seven mochte Merle nicht besonders, er war schon bei ihrer ersten begenung nicht gerade nett gewesen, wie Shiva ihn mögen konnte war ihm noch immer rätzel.
Seven war ein stück voraus gegangen denn im Gegensatz zu Daryl würde er Merle auch mal aus den AUgen lassen. Wenn er mit Daryl unterwegs war wich er diesen eher selten von der Seite, Sevens Ohren wahre gespitzt und er hatte bereits die Stimmen gehört welche dort vorn waren, er erkannte Rick natürlich sofort und freute sich das er den Grimes auch mal wieder sehen würde.
Der andere da bei ihm war ihm unbekannt und er würde diesen sicher kenne lernen.
Langsam ging Seven weiter und stand dann wieder bei Merle welcher ihn zu sich gerufen hatte, *Hund* So hatte auch Daryl ihn zu beginn genannt doch das war schon eine weile her.
Er blieb neben Merle stehen und sah zu der Lichtung und fiebe leise denn ja er wollte dahin gehen immerhin war dort Rick.
Seven lief weiter und sah zu Merle welcher an einem Baum lehnte und ging auf Rick zu begüßte ihn mit einem freudigen Bellen welches er aber drosselte und nicht zu laut war immerhin wollte er keine Beißer zu ihnen locken.
Er sah zu dem Fremden welchen Merle zu kennen schien und legte die Ohren leicht an, doch Ricks haltung sagte ihm das es sich hier bei um einen Freund handelte.

@Matt Watson
@Merle Dixon



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#36

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 27.05.2021 18:29
von Matt Watson | 1.285 Beiträge

Der Mann, der nun deutlich älter und reifer wirkte, spielte in Ricks lachen mit ein. Es tat gut, wieder jemand Vertrautes zu sehen, immerhin gab es nichts Schlimmeres als die ewige Einsamkeit. Matt gehörte eindeutig nicht dazu, er war schon immer der gesellige Typ und brauchte die Menschen um sich herum. Da die meisten aber durch den Zustand der Welt oft wahnsinnig und grausam geworden waren, blieb dem Watson nicht viel übrig, als alleine durch die Wälder zu streifen, zumindest er schien es ihm sicherer als seine Schlafgewohnheiten, jemanden Fremden anzuvertrauen. Man weis nie, wer einem mitten in der Nacht nicht doch die Kehle aufriss.
„Na ja.."Begann Matt, als er sich von seinem Lachanfall beruhigte „Du weist doch .... Ohne den Nervenkitzel wird es schnell langweilig“, erwiderte Matt und wurde prompt wieder Ernst. „Ich war dir damals echt dankbar, Rick ... Wer weis wo ich gelandet wäre.. Deshalb ist es mir auch eine Ehre, mit dir zu kommen. Ich glaube, ein Tapetenwechsel tut mir mal ganz gut. Ich nehme dein Angebot also sehr gerne an „


Matt sah sich kurz um. Eine kleine Angewohnheit, die er in den Jahren entwickelt hatte, um sich seiner Umgebung immer im Klaren zu sein. „Ich habe damals von deinem Unfall gehört ...“ Begann er und warf dabei die Kippe zu Boden, die er mit seinem Schuh endgültig ausdrückte. „...ich war sofort gekommen, als Lori mich anrief....hm“, er grinste wieder und klopfte seinem mittlerweile guten Freund auf die Schulter. „...verdammt du sahst Scheiße aus....und nun stehst du hier!! Du hattest schon immer diesen Drang kämpfen zu müssen, selbst wenn es ausweglos war“. Er wusste noch, wie fertig Lori und Carl waren, und er selbst musste gestehen war der Anblick auch nicht gerade das beste in Matts Leben. Da war der alte Grimes immer so stark und selbstlos und lag da plötzlich völlig ausgelaugt und von Maschinen umzingelt.
Ein Anblick, den Matt nie vergessen wird. „...ich hoffe Lori und Carl geht es gut?“ Fing er somit ein heikles Thema an. Er selbst hatte nicht so viel Glück gehabt. Bis heute suchte er nach seiner Frau und seinen Kindern doch vergebens. Doch was sollte er auch anders tun? Würde er aufgeben, so wusste er, würde er sich selbst ebenso aufgeben und das war ein Zustand, den er nicht aushalten geschweige denn akzeptieren durfte. Es stand ihm einfach nicht zu, schließlich war er Ehemann und Vater.

Doch kaum hatte der bärtige Mann das Thema ausgesprochen, hörte er ein Rascheln in eines der angrenzenden Gebüsche und horchte sofort auf. Seine Hand griff bereits den schafft seines Gurtes, um die Waffe schneller als der Feind einsatzbereit zu halten, doch ehe er in die Richtung blickte, atmete er auch schon erleichtert aus. Ein Hund kam spielerisch gut gelaunt angerannt und begrüßte den Grimes freundlich. „Hm... gehört wohl zu dir“ murmelte er. Doch weiter kam er nicht, denn da ertönte plötzlich eine tiefe Stimme weit weg hinter seinem Blickfeld.
He, als ob das was bei dir bringen würde... bei dem Gesicht, mhm?! Matt Watson! ... Da hol mich doch der Teufel! Als die ihm bekannte Stimme ertönte, drehte er sich zur dritten Person um. Überrascht auf wen er da traf, hob Matt ungläubig eine seiner Brauen. „Echt jetzt?..."begann er und wendete sich nun vollends in die Richtung des Rednecks. Seine Hand lockerte sich mittlerweile vom Gurt und ließ sie nun schlaff nach unten sinken. „... Was Merle Dixon?.....Berufswechsel? Bist du jetzt etwa unter den Hundeflüsterer geraten?“ Scherzte der Watson und grinste gespielt provokant. Er hätte nicht geglaubt, dass der Dixon das ganze Unterganggedöns überleben würde. Nicht das er es den nun deutlich älteren Mann nicht zutraute, immerhin zeigte die Welt nur den Zustand der beiden, wenn sie zugedröhnt auf der Couch saßen, doch wenn man ehrlich ist, glaubte Watson schon an einer gewissen Sucht beim Dixon. Dass er es trotz des Wissens auf Mangelwaren an Drogen in diesem Gebiet dennoch geschafft hatte, überraschte ihn dann nun wirklich. Er hätte eher gedacht, dass er irgendwo verwest da lag, weil sein Zwangsentzug ihn letztlich getötet hat. „Tcha....scheint wohl doch nicht so ganz mein Glückstag zu sein....naja man kann wohl nicht alles haben“, scherzte Matt erneut, doch nickte er dennoch zur Begrüßung mit dem Kopf.Trotz der ganzen Scheiße, die hier ablief, war er irgendwie froh, gleich zwei bekannte Gesichter zu sehen. Einem Grausamen tot wünschte er noch einmal Merle, auch wenn er ihn damals förmlich in die ganze Scheiße geritten hatte.

Der Hund beschnupperte nun auch ihm, um sich scheinbar seinen Geruch zu merken. Vorsichtig legte er seine Hand auf dem Hund, bis dieser spürte das von ihm keine Gefahr ausgehen würde. Danach beugte er sich zum Hund und grauelte ihn durch. „Und du hier scheinst wohl auf den Redneck da aufzupassen....Gut so, er braucht das“ redete er zum Hund ohne Namen. Zumindest momentan noch, da er ihn nicht kannte. Dieser freute sich sichtlich auf seine Grauleinheiten. Typisch Hund eben.

@Rick Grimes
@Merle Dixon



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#37

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 29.05.2021 12:51
von Rick Grimes | 548 Beiträge

Irgendwie hatte er sich nicht vorstellen können das Matt da draußen allein unterwegs war er wusste schon immer das dieser eher in eine Gruppe allein war er nur zu sehr versucht wieder Dummheiten zu machen, doch in der heutigen Zeit taten sie das alle, und man hatte auch oft keine Wahl allein unterwegs zu sein.
"Glaub mir in der heutigen Zeit kann einem nicht Langweilig werden, man hat immer genug AKtion."
Das Matt nun meinte das er ihm damals wirklich Dankbar war ließ ihn nicken. "Ich konnte doch nicht zulassen das du eines Tages bei einer deiner Dinger erschossen wirst, oder du noch tiefer in den Sumpf gerätst."
Ja Rick hatte das damals wirklich gerne getan und war froh das aus Matt etwas geworden ist.
Das Matt mit ihm kommen würde freute ihn sehr, sicher würde auch Carl sich freuen ihn wieder zu sehen, doch zu allererst gab es da noch das ein oder andere was sie zu klären hatten.

Das Matt nun von seinem Unfall anfing ließ Rick seufzten. Ja er erinnerte sich noch an diesen Tag und irgendwie hatte er selbst auch nicht erwartet das er das überleben würde, doch er war erwacht und hatte sich zurück zu seiner Familie gekämpft.
"Ja das sah ich bestimmt, doch hey, wie sagt man so schön? Was einen nicht Umbringt macht einen Stärker." Das er Carl und Lori damals in sorge versetzt hatte wusste er genau und es hatte auch eine weile Gedauert bis Lori verstanden hatte das Rick nicht im Krankenhaus gestorben war.
Matts nächste frage ließ Rick zu Boden sehen, denn selbst nach all den Jahren schmerzte es noch immer. "Lori ist nicht mehr unter uns. Aber Carl geht es gut."

Rick wand den Kopf zur seite und sah auch schon Seven und Merle welche wohl gerade auf dem Weg in den Wald waren zu ihnen treten.
Das Seven ihn so gleich begrüßte ließ ihn lachen und er wusste auch das Seven Matt nichts tun würde, doch warum war er mit Merle unterwegs? Wollte Daryl dafür sorgen das sein bruder auch ja zu ihnen zurück kommen würde.
Leicht zog er eine Augenbraue hoch denn die beiden schienen sich zu kennen, ob das nun gut war oder schlecht würde sich sicher schnell zeigen.
Irgendwie musste Rick leicht schmunzeln als Matt eine Bemerkung zu Merle machte, denn selbst Rick war Bewusst das dies sicher nie geschehen würde.
Rick beobachtete aufmerksam die beiden Männer und legte den Kopf schief, ok das mit den beiden im Cottage konnte in der Tat etwas werden, doch zum Glück konnte man sich da auch ganz gut aus dem Weg gehen.
Das Seven inzwischen bei Matt stand und diesen beschnupperte zeigte ihm das Seven Matt begutachten wollte. Das Seven sich sogar von Matt streicheln ließ zeigte ihm entgültig das er seinem alten Zögling vertrauen konnte.
"Seven, scheint dich zu mögen Matt. Was haltet ihr davon zurück zu gehen, es sei denn ihr wollt eure kleine Zwistigkeit hier auf der Stelle klären."

@Merle Dixon
@Matt Watson




Matt Watson findet das nice
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#38

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 02.06.2021 12:10
von Merle Dixon | 1.182 Beiträge




Dieser verdammte Hund lief natürlich an ihm vorbei und begann sogleich Grimes zu begrüßen nachdem er nur einen kurzen Moment lang neben Merle stehengeblieben war und gefiept hatte. Der Redneck lehnte sich also erst einmal zurück und beobachtete die ganze Szene, während sich ein hämisches Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitete als ihm klar wurde, wer die zweite Person war die da auf der verbrannten Lichtung stand.
Matt Watson drehte sich zu ihm um nachdem er einen Kommentar abgegeben hatte zu dem Spruch mit dem Rasierer, und machte einen ziemlich überraschten Eindruck. Naja, kein Wunder, in dieser Welt rechnete wohl niemand mehr groß damit alte Bekannte wiederzusehen. Und so wie Merle damals drauf war, hätte er auch gut bei all dem Scheiß draufgehen können. Aber war er nicht. Er hatte sich durchgebissen, egal mit was das Schicksal so kam.
„... Was Merle Dixon?.....Berufswechsel? Bist du jetzt etwa unter den Hundeflüsterer geraten?“, hörte er den Cop provozierend fragen und grunzte vielsagend bevor er sich dann doch zu einem Lachen herabließ.
"Hehe, kaum vorstellbar, mhm? Ne Töle und ich, he?", antwortete er mit breitem Akzent und nickte einmal kurz in Ricks Richtung. Grüßend, aber nicht zu überschwänglich. Freunde würden sie in diesem Leben vermutlich eh nicht mehr werden, mussten sie aber auch nicht solange sie miteinander auskamen und Merle sich an die Spielregeln hielt.
„Tcha....scheint wohl doch nicht so ganz mein Glückstag zu sein....naja man kann wohl nicht alles haben“, scherzte der ehemalige Cop bevor er dann doch grüßend nickte und Merle erwiderte die Geste knapp.
Er löste sich aus dem Unterholz und kam auf die beiden Anderen zu, einen kurzen Blick zu Seven werfend, der just in diesem Moment von Wattson begrüßt und dann auch noch gestreichelt wurde. Merle rollte mit den Augen. Keine Ahnung, was die alle mit diesem Hund hatten, dass sie ihn streicheln mussten. War doch nen Arbeitstier, oder nicht? „Und du hier scheinst wohl auf den Redneck da aufzupassen....Gut so, er braucht das“, erdreistete sich der Kerl dann auch noch zu sagen und der Redneck gab nun ein äußerst unwilliges Brummen von sich bevor er einen Meter neben Rick stehenblieb und sich das Ganze eine Weile ansah.
"Ach ja, he?... Is nich' meiner, wenn'de das meinst, Mattie-Boy.", erwiderte er und verzichtete darauf den Anderen über die genaueren Umstände zu informieren. War ihm doch egal, was der dachte. Wollte nur klarstellen, dass ihm der Köter eigentlich nicht gehörte und er den schnell wieder loswerden würde.
"Seven, scheint dich zu mögen Matt. Was haltet ihr davon zurück zu gehen, es sei denn ihr wollt eure kleine Zwistigkeit hier auf der Stelle klären."
"Aye, Captain!", erwiderte Merle daraufhin und hob einen Arm. Es war der Rechte, der mit der Metallprothese, und nickte dazu. Doch auf seinem Gesicht sah man das breite Grinsen, welches nun doch ein wenig sarkastisch ausfiel.
Seine kleine Tour mit dem Hund, dessen Namen er ohnehin immer wieder vergaß, war sowieso vorbei, wenn es nach ihm ging. Also warum dann nicht direkt ins Cottage zurückkehren?!
Merle sah zu Wattson, musterte diesen halb ungläubig, dass der es tatsächlich bis hierher geschafft hatte und nicht von den Matschbirnen gefressen worden war.


erwähnt: xxx || angesprochen:@Seven @Matt Watson @Rick Grimes

Leider etwas arg kurz geworden. Mr. Dixon und ich wollen im Moment nicht so recht zusammenkommen :s



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#39

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 02.06.2021 21:14
von Seven | 156 Beiträge

Seven sah zwischen den Anwesenden hin und her und irgendwie schienen Merle und Matt sich nicht zu mögen, doch das war eben so, er hatte gelernt das dies eben bei Menschen so war, auch bei seiner eigenen Art war es doch so das man sich nicht immer untereinander leiden konnte. Seven beschnupperte den Fremden neugierig und er legte den Kopf schief als Matt seine Hand auf ihn legte und bellte freudig auf. Als wollte er zustimmen wegen der Worte welche er an ihn gerichtet hatte.
Seven´s Rute tanzte hin und her als Matt ihn kraulte.
Seven blickte zu Rick als dieser meinte das sie doch zusammen zurück gehen könnten, leise fiebte er als wiederspruch denn er und Merle wollten doch eine weile draußen herum laufen. Seven rannte zu Merle und stubste ihn an, als wolle er sagen los wir hauen ab. Seven wollte sich einfach mal wieder bewegen und durch die wälder streifen auch wenn er mit Merle vorlieb nehmen musste, so war das nicht schlimm, er wusste doch das Daryl zu tun hatte.

@Matt Watson
@Merle Dixon



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#40

RE: Verbrannte Lichtung

in Umgebung 03.06.2021 18:48
von Matt Watson | 1.285 Beiträge

Über Ricks Worte konnte der Blonde nichts anderes tun, als schelmisch zu grinsen. Ja, der Grimes hatte schon immer einen Beschützerinstinkt in sich gehabt und wollte am liebsten jeden retten. Seine Bemühungen hatten sich allerdings gelohnt, zumindest bei Matt hat es funktioniert, sein Leben halbwegs unter Kontrolle zu bringen. Sicher hier und da gab es immer wieder kleinere Baustellen. Der perfekte Ehemann war er nie, da sein Freigeist es immer wieder verlangte hinaus zuziehen in die weite Welt um das Leben zu genießen. Das sollte nicht heißen, dass er es mit seiner Frau nicht konnte. Sie war ein hinreißendes Wesen und die allererste Frau gewesen, bei der er so etwas wie Liebe empfand, und dennoch engten ihm diese Vorstellungen einer Perfekten Familienidylle jedes Mal ein. Auch den Preis für den Besten Daddy der Welt konnte er sich wohl abschminken.
Er war für seine Kinder da, doch zog es ihm immer wieder ins Abenteuer, sodass seine Frau ständig angst bekam, er könne die Kinder mit seinen Waghalsigen Ideen in Gefahr bringen. Seinen Kindern hingegen haben diese abenteuerlichen Erlebnisse immer gefallen, auch wenn außenstehende dabei die Augen verschlossen, vor allem wenn er seinen Sohn mit aufs Motorrad schwang. Zu guter Letzt waren da noch die Gesetze, die er als Cop gerne mal ausnutzte, um zum Beispiel einen gewissen Dixon illegal aus dem Knast zu bringen. Zeiten, in denen er jedes mal mit einem Bein selbst auf der anderen Seite stand, doch genau diese Zeit war es, die er an den sonst tristen und öden Alltag liebte. Die Gefahr!!

Als Rick zu guter Letzt mit einem undefinierbaren Ausdruck zu Boden sah, als er von Loris Schicksal sprach, wusste er nichts darauf zu antworten. Auch Watson musste zugeben, dass er bei dieser Wahrheit unmittelbar einen tiefen Kloß im Hals verspürte. Umso erleichtert war er aber gleichzeitig zu hören, dass es Carl gut ging. Kurzzeitig musste er dabei an seine Frau denken und hoffte inständig, dass sie und die Kinder bessere Chancen hatten und eine Möglichkeit gefunden haben, eine sichere Unterkunft zu finden, auch wenn dies vielleicht hieß, dass er seine Familie womöglich nie wieder sehen würde, war es das Wert.
Immerhin ließ ihn nur diese eine Vorstellung, sein Leben noch aufrecht erhalten. Irgendwie war er dann doch froh, als er den bekannten Redneck zu Gesicht bekam, denn so verflog der traurige Moment der vielen Schicksale, die sie alle durchlebt hatten. Wer bitte schön könnte die Stimmung denn Besser aufrecht erhalten als die große Schnauze von Merle, dem..Matt musste zweimal hinsehen, als Merle Provokant nach Ricks Worten den Arm hochhob, an der eine provisorische Metalprothese angebracht war. Watson hob eine Braue. „Konntest wohl deine Pfoten nicht bei dir lassen hm?“ Fügte Matt ein und grinste. „Irgendwann musste es ja soweit kommen ,..... Doch belassen wir es dabei.... Vorerst!....Ich stinke nach tot und ich hoffe, bei euch gibt es fließend Wasser und vielleicht sogar eine Flasche Bier“.

Der Mitte 30-Jährige ließ von dem Hund ab, der sich noch immer freudig von dem Mann kraulen ließ und schnappte sich seine Tasche, um zum Auto zu gehen, mit welches Rick hergekommen war. Fragend schaute er zum Grimes und hob die Hand, als würde der Mann Gegenüber seine Schlüssel bereits werfen. „Kann ich fahren?“ Matt war schon seit langer Zeit nicht mehr gefahren, doch verband er damit noch immer tolle Erinnerungen. Er war ein Fan von schnellen Autos gewesen und wurde nicht zuletzt des Öfteren von Rick angehalten, zumindest in seiner Jugend. Später hat sich der Raucher seine Geheimen Ecken gesucht, um dort seine netten Hobbys auszufahren.
Zweimal hatte er damals an diesen illegalen Rennen mitgewirkt. Er war sogar ziemlich beliebt gewesen unter den weiblichen Begleitern, was er seinem Job verdankte. Für die Jungs und Mädels war er der Böse Cop und hatten sich sichtlich amüsiert, als man hörte, dass ein Polizist dabei sein würde, auch wenn die anfängliche Skepsis durchaus gegeben war, schließlich hätte es auch Gut eine Finte sein können, um anschließend alle einzubuchten. Am Ende siegte die Unvernunft unter allen Beteiligten und vertrauten Matt am Ende, der tatsächlich einfach nur Mitwirken wollte, um Spaß zu haben. Matt betrachtete die alte Kiste. Gut, die würde nicht mithalten können, aber besser als nichts.

@Rick Grimes
@Merle Dixon



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