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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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An Aus


#81

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 21.08.2020 17:17
von Caine Adams | 46 Beiträge

Jamies Fragerei wegen dem Cottage kostete ihn gerade wirklich jegliche noch vorhandene Geduld. Caine bemühte sich, empathisch zu sein, wirklich. Er wusste, dass auch sein Sohn ein schlechtes Gewissen hatte und sich nur sichergehen wollte, dass es Jesus gut ging und er die Verletzung überstanden hatte. Und er ahnte, dass Jamie nichts weiter wollte, als ein paar Kontakte, die nicht sein alter Herr waren. Und ganz gewiss wusste er auch, dass es für Jamie gut wäre. Aber er konnte es einfach nicht zulassen. Er hatte zu viel Angst um ihn. »Vielleicht knallen sie uns aber auch ab, sobald wir in Sichtweite sind«, hielt er also dagegen. Aaron hatte zwar nichts in der Richtung gesagt, aber man wusste ja nie. Vielleicht war er nicht der Typ für solche Drohungen nach dem Motto 'Wenn ihr dem Cottage auch nur einen Schritt zu nahe kommt, stopfe ich euch eure Eingeweide bei lebendigem Leibe ins Maul', oder so. Gedanklich könnte er sie jedoch wohl ausgesprochen haben. Weswegen Jamie und Caine lieber auf Nummer sicher gehen und sich fernhalten sollten.

Sie blieben stehen und nun flammte wohl in ihnen beiden Zorn auf. Caine hatte diese Worte seines Sohnes sicher verdient, und doch würde er auch jetzt in einer ähnlichen Situation nicht anders handeln. Wenn man einmal zu oft zögerte, konnte das einem das Leben kosten. Oder die Unschuld. Manchmal auch beides.
Mit der Umarmung rechnete Caine jedoch überhaupt nicht. Nicht, nachdem sie beide so in ihren eigenen Gefühlen gefangen waren und die Geschehnisse ihnen noch in den Knochen steckten. Weswegen er die Luft anhielt und ein wenig zeitverzögert die Arme um seinen Sohn schloss und ihn fest drückte. Solche Zuneigungsbekundungen waren außerhalb von Panikattacken äußerst selten, und Caine merkte immer wieder, wie sehr sie ihm fehlten. Einfach ungezwungen mit Jamie umzugehen. Ohne dass sie etwas zurückhielt. So wie früher eben. Doch es würde niemals wieder wie früher sein. »Nein, es tut mir leid ...«, raunte Caine. »Tut es wirklich. Ich ... bin so gefangen in dieser Spirale, ich kann einfach nicht mehr anders handeln. Selbst wenn sie mir verzeihen würden, niemand kann garantieren, dass ich nicht wieder ausflippe. Es ist für alle besser, wenn wir uns dort nicht mehr zeigen.« Sicher, Jamie könnte auch alleine gehen. Aber das würde Caine ja noch weniger erlauben. Wenn das alles solche Helden im Cottage waren, nahm man ihm seinen Sohn womöglich noch weg. Weil Caine ihm nicht 'gut tat'. Und was er dann tun würde, als Ein-Mann-Armee ... nun ... *hier ein gewisses blutiges gif einfügen :D*

Doch jetzt musste er erstmal seinen Sohn heil nach Hause bekommen, weswegen er ihn kurzerhand huckepack nahm. Ab jetzt ging es etwas schneller, und die Hütte kam auch bald in Sicht. Als Jamie ihm das Brot entgegenhielt, schüttelte Caine wortlos den Kopf. Es war nicht für ihn gedacht, das hatte er Aaron ansehen können. Natürlich war es egal, der Einarmige konnte ja nicht sehen, wenn er nun einen Bissen nahm. Aber Caine reichte die Erinnerung an seinen Blick, um das schlechte Gewissen wieder aufflammen zu lassen und ihm außerdem den Appetit zu verderben. Jamie bot an, einen Eintopf zu kochen. Es war vielleicht keine schlechte Idee, nun etwas Alltag folgen zu lassen, damit sie wieder runterkamen. »Klingt gut. Ich helfe dir beim Schnippeln.«

In der Hütte angekommen setzte Caine seinen Sohn ab und sah ein wenig wehmütig auf den Platz, an dem sein Bett gestanden hatte. Auf dem Boden zu schlafen würde nicht so gemütlich sein, aber er würde es überstehen. Er setzte sich an den kleinen Tisch und nahm ein Messer zur Hand, um sich um das Gemüse zu kümmern. Irgendwann räusperte er sich. »Was meinst du? Wie soll es weitergehen? Glaubst du, sie wollen Rache und kommen her? Dann ... müssen wir die Hütte womöglich aufgeben und weiterziehen.«

@Jamie Adams


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#82

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 23.08.2020 19:48
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Jamie wusste das es nach dem Cottage zu fragen in Ärger enden würde aber er tat es dennoch denn er konnte diese ganze Sachen nicht verarbeiten in dem er alles runter schluckte, er musste es ansprechen. Das die Leute im Cottage sie einfach abknallen würden daran glaubte Jamie nicht auch wenn man nie sicher sein konnte, aber Jesus und sein Freund hatten so etwas an sich das ihn sicher sein ließ das sie gute Menschen waren. Im Gegensatz zu Caine und trotz der Dinge die sie erlebt hatten wollte er den Glauben daran nicht aufgeben das es noch gute Menschen gab. Er würde so gern Teenager kennen lernen auch wenn er gleichzeitig Angst hatte sich zu offenbaren. Als sie stehen blieben tat Jamie der Vorwurf in seiner Stimme schon wieder Leid und als er Caine ansah konnte er den Zorn sehen der in ihm aufflammte. Sein Dad würde nie die Hand gegen ihn erheben aber er sah das dieser sich wirklich zusammen reißen musste um nicht zu schreien. Die Worte seines Vaters trafen ihn doch er hatte so recht und Jamie verfluchte sich innerlich dafür das er immer noch so naiv war. Er umarmte Caine und es war nicht nur eine stumme Entschuldigung sondern auch der Wunsch nach Nähe und Sicherheit die ihm grade nur Caine geben konnte. Jamie wusste nicht ob es je wieder anders sein könnte. „Ich will das du lebst Dad und das du auf dich achtest…. Was soll ich denn nur ohne dich tun..“ schluchzte er leise und drückte sich an ihn während seine Finger sich in sein Oberteil krallten. Er brauchte einen Moment und hörte dann die Worte von Caine. Jamie schüttelte den Kopf und sah ihn an indem er sich etwas löste „Du musst dich nicht entschuldigen. Es tut mir leid das ich so egoistisch dachte.. ich weiß du willst uns nur beschützen Dad..“ Egal wie groß seine Sehnsucht nach anderen Kontakten war er würde seinen Dad nie im Stich lassen. Sie mussten sich umeinander kümmern. Niemals wäre er alleine gehen oder hätte ihn verlassen, denn auch wenn Caine es nicht hören wollte fühlte sich Jamie ebenso für ihn verantwortlich.

Als Caine ihn Huckepack nahm, schmiegte er sich erschöpft gegen ihn und legte die Arme um seine breiten Schultern. Er hätte das Brot gern mit seinem Dad geteilt und doch aß er es am Ende alleine weil dieser ablehnte. Verstehen konnte er es aber wenigstens stimmte er zu das Jamie einen Eintopf kochen wollte denn sie mussten beide dringend etwas nahhaftes essen. „Super Idee ich hasse schnibbeln..“ meinte er schmunzelnd. Als sie in der Hütte abkamen setzte Caine ihn zuerst auf einen Stuhl und auch Jamie sah zu der leeren Stelle. „Wir könnten es zumindest zurück verlangen. Und solange nimmst du mein Bett Dad“ Immerhin war er jünger und könnte besser einige Nächte auf dem Boden schlafen. Jamie sah Caine an. „Ich bin sicher das sie nicht herkommen werden. Jesus wird es schaffen und wenn nicht…“ Er zuckte leicht mit den Schultern „wir müssen wachsam sein“

@Caine Adams


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#83

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 24.08.2020 09:46
von Caine Adams | 46 Beiträge

Tief im Inneren wollte Caine selbst, dass er lebte. Und nicht mehr diesen Zorn und die Hilflosigkeit fühlte. Dass er und Jamie wieder glücklich wurden und Zugang zu einer Gemeinschaft fanden und vielleicht doch noch etwas Sicherheit in dieser Welt fanden. Aber er konnte auf diesen Teil nicht mehr zugreifen. Zumindest aktuell. Nach den heutigen Ereignissen allerdings noch viel weniger.

Caine stiegen ebenfalls Tränen in die Augen, als Jamie leise schluchzte, aber er hielt sie mit Mühe zurück. Stattdessen drückte er ihn noch fester an sich. Er hatte gar nicht gemerkt, wie dringend er diese Nähe gerade brauchte. »Du bist tapfer ... du würdest klarkommen.« Würde er das? Caine tat schließlich alles, um seinen Sohn aus allen Gefahren rauszuhalten. Wie sollte er dann lernen, sich zu verteidigen? Ach, dieser ständige Zwiespalt war so anstrengend. Gerade war Caine einfach nur müde. »Ich werd nicht so einfach gehen, okay?« Solange er mit Jamie noch einen Grund zu Leben hatte, würde er daran festhalten. Und kämpfen.

Sie lösten sich voneinander und sahen sich an. Caine musste etwas schmunzeln und legte seinem Sohn eine Hand auf die Schulter. »Weißt du ... du hast echt tolle Eigenschaften, Jamie. Ich möchte jede einzelne davon unterstützen. Aber in dieser Welt ist das nicht so einfach. Wir müssen auch Charakterzüge zulassen, die nicht so ... freundlich sind.« Sein Blick verdunkelte sich und er schüttelte den Kopf. »Und mit allem rechnen, auch mit dem Schlimmsten.« Wenn sie das zuvor getan hätten, dann wären sie vielleicht nicht dieser Gruppe damals in die Arme gelaufen und all das Leid hätte verhindert werden können, weil sie vorsichtiger gewesen wären.

Caine lachte leise wegen des Schnippelns. »Deswegen habe ich es angeboten.« Wenigstens konnte er ihm so etwas Gutes tun. Er setzte ihn auf einem Stuhl ab und sah noch einmal kurz nach dem Verband. »Wenn wir gegessen haben, mache ich dir einen neuen.« Und würde auch nochmal alles abtasten. Eben hatte es schnell gehen müssen und Jamie hatte den Fuß sehr belastet. »Willst du was gegen die Schmerzen?«
Wegen des Betts schüttelte Caine den Kopf. »Du brauchst insbesondere momentan Ruhe und einen gemütlichen Schlafplatz. Ich komme schon klar, wir haben ja ein paar Decken, mit denen ich es mir auf dem Boden gemütlich machen kann.« Er rechnete nicht damit, die Pritsche jemals wiederzubekommen, aber vielleicht würden sie ja eine neue finden.
Er fing an, das Gemüse zu schneiden und dabei redeten sie darüber, wie es nun weitergehen sollte. Jamie hatte die Gelegenheit gehabt, Aaron und Jesus besser kennenzulernen, daher war Caine auf seine Meinung angewiesen. »Vielleicht sollten wir das Cottage im Auge behalten. Schauen, ob Jesus es geschafft hat. Aus ... sicherer Entfernung.« Es überraschte ihn selbst, dass er das sagte, aber nur so hätten sie die Sicherheit, nicht mit einem Racheakt rechnen zu müssen.

@Jamie Adams


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#84

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 25.08.2020 17:23
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Immer wenn Jamie in die Augen seines Vaters sah war es als blickte er in die weiten des Weltalls. Dunkel und ruhig sahen sie ihn an und doch suchte er vergeblich jegliche Hoffnung und Freude darin. Er wusste auch das Caine tief in seinem inneren derselben Meinung war denn sein Dad hatte ihm als Kind immer wieder gesagt wie wichtig andere Menschen und eine sichere Kolonie waren um in dieser Welt zu leben, nicht nur zu überleben. Doch er wusste auch das seit dem Überfall alles anders war und das Caine alles tat um jegliche Gefahr und Ärger von ihnen fern zu halten. Jamie hingegen würde ihm gerne viel mehr von dieser Last abnehmen. Grade aber musste sich Jamie an ihm festhalten und wischte sich mit dem Handrücken die Tränen weg. Manchmal wusste er nicht ob er sich mehr Sorgen um seinen Dad machte oder um das was ihnen noch widerfahren könnte. Caine wusste nicht wie sehr Jamie sich wünschte ihn glücklich zu sehen. „Sag so etwas nich…“ flüsterte er gegen seine Brust. Er wollte nicht tapfer sein, der wollte das Caine seinen Lebenswillen wiederfand. Jamie sah seinen Vater an und nickte „Versprich es Dad…“ Er sah tief in seine dunklen Augen. Seine eigenen hatten denselben Blauton wie die seiner Mutter. „Wir haben so viel überstanden Dad, wir schaffen auch den Rest noch und ich geb den Glauben nicht auf das es wieder besser werden kann“

Er lächelte Caine an als sie sich voneinander lösten. Jamie nickte als sein Vater sprach und er wusste das dieser recht und das Caine nicht ohne Grund so reagiert hatte. „Ich weiß Dad ich bin mir dessen bewusst aber ich denke das Jesus und Aaron wirklich gute Menschen sind“ Doch es spielte keine Rolle weil sie die beiden wohl nicht wiedersehen würden. Was aber wenn er doch zurück gehen und das Feldbett holen würde? Ob sie es ihm geben würden? Gebrauchen konnten sie es im Cottage doch sicher nicht. Da gab es sicher richtige Häuser mit Betten immerhin war es doch mal ein Ferienort am Meer gewesen.

Kochen war eine gute Idee und würde sie ablenken. Das Caine das schnippeln vom Gemüse übernehmen würde war ein guter Deal und dafür würde Jamie kochen und sich um den Rest kümmern. „kein Stress Dad wegen des Verbandes“ Es war gut versorgt und er hoffte einfach nur das er bald wieder ohne Probleme laufen konnte, das könnte immerhin über Leben und Tod entscheiden. „Nein die Schmerzen gehen wenn ich nicht so viel laufe“ sie mussten sparsam sein mit den Medikamenten. Jamie lächelte ihn beruhigend an und stand dann auf um einen Topf aus dem Schrank zu nehmen und die Feuerstelle des alten Gasherdes zu entzünden. Jamie hoffte das sie irgendwann eine neue Gasflasche finden würden, am besten noch bevor diese leer war „Dad da fällt mir etwas ein. Als ich oben auf dem Hügel war fiel mir ein Gebäude auf, vielleicht 3 oder 4 Kilometer von hier entfernt. Es sah aus wie ein alter Baumarkt. Dort könnte es noch Gasflaschen geben“ und vielleicht auch andere brauchbare Dinge „In ein Paar Tagen könnten wir dorthin gehen“ sicher könnte er bis dahin wieder laufen. Wegen des Schlafplatzes war das letzte Wort nicht gesprochen. „es ist nur mein Fuß Dad ich kann doch viel besser auf den Decken liegen.“ Das Cottage im Auge zu behalten war sicher nicht verkehrt auch wenn er nicht glaubte das ein Rachezug geplant wurde. Jamie sah seinen Dad an und irgendwie freute es ihn sogar das Caine das vorschlug „Wir behalten es zusammen im Auge"

@Caine Adams


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#85

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 26.08.2020 08:55
von Caine Adams | 46 Beiträge

Wenn es noch solche Gefühle in Caine gab, dann waren sie gut verborgen und für niemanden zugänglich, auch für ihn selbst nicht. Natürlich hoffte er und es gab auch Momente, in denen er lachte und sich freute. Aber alles hatte ausschließlich mit Jamie zu tun. Im Augenblick allerdings auch ein wenig mit Jesus und Aaron, weil er ausnahmsweise hoffte, dass jemand anderes überlebte. Sonst war es ihm egal, doch die Situation heute … die war anders gewesen als sonst. Auch ihn hatte sie mehr aufgewühlt als er zugeben wollte. Weswegen er auch diese Empfindungen wieder gut verschloss. Dachte er zumindest, allerdings gelang ihm tatsächlich eher schlecht.
Da war Jamie gerade bedeutend stärker als er. Es stimmte, sie hatten schon verdammt viel durchgemacht. Mehr, als ein normaler Mensch ertragen konnte, und doch standen sie hier, lebten und machten weiter. Doch Caine konnte nichts dafür, dass er seine gesamte Stärke nur noch aus Jamie zog, er wusste auch, was das für einen Druck für seinen Sohn bedeuten musste. Aber er würde diesen Moment nie vergessen, in denen Rachel und Lilly gestorben waren und als sie zu Jamie gingen, um ihm den Rest zu geben … da hatte er übermenschliche Kräfte entwickelt, nicht wegen sich selbst, sondern weil er noch einen Tod einfach nicht ertragen hatte – egal, ob er danach selbst hätte dran glauben müssen.
Insofern war in seinen Augen gerade nur Schmerz zu finden, weil er sich daran erinnerte. Und nicht an etwas Gutes. Trotzdem raunte er ein „Okay, ich verspreche es.“ Merkte, wie hohl diese Worte klangen und räusperte sich. Sein Blick gewann etwas Entschlossenheit zurück. „Ich verspreche es, Jamie. Wir schaffen das und … vielleicht wird es irgendwann besser.“ Es war komisch, das zu sagen. Aber auch gut. Caine wusste nur nicht, was das nun wirklich für ihn bedeutete.
Jesus und Aaron kamen ihm auch wie gute Menschen vor. Im Nachhinein, was natürlich zu spät war. Leider trugen die Leute keine Schilder über dem Kopf, die ihre Absichten und Gesinnung verrieten. Das wäre in diesen Zeiten wirklich hilfreich.

Jamie war tapfer und wollte nichts gegen die Schmerzen, also nickte Caine. Den Verband und den Fuß würde er sich dennoch noch einmal genau vornehmen, einfach um sicherzugehen, nichts übersehen zu haben. Und dass es gut verheilte. Man konnte nie wissen, wann man nicht doch mal völlig überstürzt aufbrechen musste, daher sollte es Jamie am besten sehr schnell wieder gutgehen. Auch wenn Caine ihn überall hin huckepack tragen würde. Aber er war eben nur ein Mensch und wäre irgendwann am Ende seiner Kräfte – auch wenn der Vater in ihm sicher länger durchhalten würde als normal. Nicht nur Mütter konnten ungeahnte Kräfte entwickeln, um ihren Nachwuchs zu schützen.
Er wurde hellhörig, als Jamie den Baumarkt erwähnte. Sie brauchten so langsam Nachschub bei ein paar Sachen und dort könnten sie fündig werden. Nachdenklich nickte er. „Gute Beobachtung, wir sollten hingehen, sobald du wieder laufen kannst.“ Er wusste, dass es nichts brachte, ihn zurückzulassen, Jamie wollte helfen und Caine hatte ihm versprochen, dass er es zuließ. Insofern würden sie diesen Ausflug tatsächlich zusammen unternehmen. „Hoffen wir nur, dass er nicht schon komplett ausgeräumt ist.“
Jamie ließ nicht locker wegen dem Feldbett, doch Caine schüttelte ebenfalls den Kopf. Blöd, dass sie beide so stur waren, das vertrug sich nicht gut. Ob noch einer von ihnen einlenkte? Im Zweifel würde er sich nachher einfach auf die Decken werfen, noch bevor sein Sohn etwas dagegen tun konnte. „Du kommst vom Bett besser hoch mit deinem Fuß“, hielt er noch dagegen.
Natürlich wollte Jamie mit ihm zusammen das Cottage beobachten, nichts anderes hatte er erwartet. „Aber wir bleiben wirklich im Verborgenen. Wir gehen nicht hin und fragen nach, okay?“ Das musste klar sein, denn eine Kontaktaufnahme kam absolut nicht mehr für Caine in Frage, das war ihm nach diesem Vorfall zu gefährlich.
Nun war er fertig mit dem Schnippeln des Gemüses und kippte es in das kochende Wasser. So langsam breitete sich auch ein wunderbarer Duft in der Hütte aus und Caines Magen knurrte. Auch wenn er es kaum spürte, so schien er doch einen ganz schönen Hunger zu haben. Nachdenklich blickte er Jamie an und fragte etwas zögerlicher: „Hast du dich eigentlich viel mit ihnen unterhalten? Was haben sie erzählt … oder dich gefragt?“ Eigentlich wollte er gar nicht so viel wissen, war besser so, aber die Neugierde siegte am Ende doch.

@Jamie Adams


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#86

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 26.08.2020 13:49
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Jamie hoffte das er diese Gefühle in Caine wieder erwecken könnte. Er wollte die Hoffnung nicht aufgeben das sein Vater noch zu retten war. Er wusste auch das all das seinen Vater mehr berührte als er zulassen wollte und deswegen lächelte er ihn aufmunternd an. Jamie würde für sie beide stak sein. Auch er würde vermutlich nie vergessen was passiert war. Er würde nie die Bilder aus seinem Kopf bekommen, immer wieder den Geruch in der Nase haben und es würde immer wieder Situationen geben die Jamie triggerten, aber er würde nicht aufgeben. Er vermisste seine Mom und Lilly jeden tag und bei dem Gedanken strich er sich instinktiv mit den Fingerspitzen über seine Narbe am Hals bevor der seinem Dad in die Augen blickte der ihm ein Versprechen gab. Beim ersten Versuch legte Jamie den Kopf leicht schief doch dann lächelte er. „Gut. Ich weiß das ich mich auf dich verlassen kann..“ Vielleicht setzte er Caine damit auch ein wenig unter Druck aber Jamie musste sicher gehen nicht auch noch ihn zu verlieren. Seinen Fuß wollte er allerdings auch nicht verlieren und so hoffte er das dieser schnell wieder gehtauglich war. Sicher würde Caine ihn tragen oder Jamie würde humpeln so gut es ging aber das war nicht die Dauerlösung. Was würde er tun wenn es nicht wieder heilen würde? Nein, daran wollte er nicht denken denn sicher war es nur eine dicke Prellung oder Verstauchung und kein Grund zur Sorge. Auch ohne Röntgengerät würde Caine schon wissen was zu tun war.

Humpelnd holte Jamie die Kartoffeln aus dem Schrank und half Caine letztendlich doch beim schnibbeln. Das Gemüse war soweit fertig und das Wasser kochte auf der kleinen Gastplatte. Der Geruch war wirklich gut und Jamie hatte trotz des Brotes noch Hunger. Als alles zusammen köchelte deckte er den Tisch und stellte Wasser darauf bereit. Als er Caine von dem Baumarkt erzählte hatte er einen Moment die Befürchtung das er darauf bestehen würde alleine dorthin zu gehen, doch das tat er nicht und Jamie lächelte. „das machen wir!!“ Er freut sich wirklich das Caine ihn ernst nahm und ihn mitmachen ließ. Immerhin waren sie ein Team. „Ich hoffe es auch aber ich denke die wenigstens werden Gasflaschen mit sich schleppen“. Viele waren auch nur auf der Durchreise und nahmen mit was sie tragen konnte, bis auf das Cottage natürlich. Er hoffte das beste. Wegen des Bettes seufzte Jamie nun leise und nickte „Ok Dad“. Es war sinnlos mit ihm darüber zu streiten und spätestens wenn Caine am Morgen der Rücken wehtun würde könnten sie noch mal darüber reden. Auch das er ihm beim beobachteten der Kolonie helfen durfte machte Jamie stolz und er würde ihn nicht enttäuschen weswegen der nickte „aus sicherer Entfernung“. Als sein Dad dann aber nach Aaron und Jesus fragte legte er die Gabeln auf den Tisch und war wirklich überrascht. Er hätte nicht gedacht das dieses Thema noch mal angesprochen werden würde und doch freute er sich darüber. Jamie wollte ihm das Gefühl geben das es völlig normal war darüber zu sprechen und antwortete deswegen ganz ruhig und gelassen. „Ja sie wollten wissen ob ich verletzt bin und sagten das sie aus dem Cottage sind. Paul, so heißt er richtig sagte mir seine Freunde nennen ihn Jesus…kein Wunder“. Jamie grinste. „Er sieht wirklich aus wie Jesus. Und Aaron hat einen Metallarm. Das ist ziemlich cool, ich meine das jemand in der Apokalypse solch eine Technik herstellen kann.. oder?“ Jamie ging zum Herd und rührte den Eintopf. „Fertig“ man hatte er einen Hunger.

@Caine Adams


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#87

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 27.08.2020 22:03
von Caine Adams | 46 Beiträge

Die Narbe an Jamies Hals war ein ständiges Mahnmal. Caine hatte sich so halbwegs an sie gewöhnt und konnte seinen Sohn glücklicherweise ansehen, ohne Flashbacks zu bekommen ... das wäre sonst sehr hart geworden und er hätte nicht mehr der Vater sein können, der er sein wollte. Es reichte, wenn sie beide von dieser Vergangenheit verfolgt wurden, da mussten sie sich nicht auch noch gegenseitig triggern. Wobei das unterbewusst eben doch manchmal geschah. So wie jetzt, als Jamie über seine Narbe strich, das Überbleibsel der Wunde, die Caine damals noch unter Tränen selbst versorgt hatte ... doch er hatte nicht verhindern können, dass sie für immer verschwand. Manche Narben waren eben sichtbar, aber sie drückten auch aus, dass man überlebt hatte. Irgendwie hatten er und Jamie es geschafft. Und das durfte nicht umsonst gewesen sein. Weswegen Caine sein Versprechen schlussendlich auch ernst meinte, und er wollte Jamie immer das Gefühl geben, sich auf ihn verlassen zu können.

Caine seufzte leise, als Jamie so geschäftig durch die Hütte humpelte und all die Arbeit tat, die auch sein Vater hätte übernehmen können. Eigentlich hatte er gedacht, dass sein Sohn einfach nur den Eintopf rühren würde, aber da hatte er sich wohl getäuscht. Er half ihm dennoch ein bisschen und legte Besteck auf den Tisch, so aufwendig war es ja nicht, nur für zwei den Tisch zu decken.
Den Vorschlag, gemeinsam zum Baumarkt zu gehen, nahm Jamie wie erwartet mit Freuden an. Caine hatte nach wie vor etwas Bauchweh dabei, doch er musste wirklich lernen, damit umzugehen. Damit Jamie sich besser in dieser Welt zurechtfand und nicht noch einmal so etwas wie heute passieren würde. Vielleicht wäre er mit den Beißern besser zurechtgekommen, wenn Caine ihm mehr Freiheiten gewährt hätte? Er konnte es absolut nicht einschätzen.
»Ja, bei den Gasflaschen könnten wir wirklich Glück haben. Allerdings müssen auch wir einen Weg finden, sie hierher zu transportieren.« Vielleicht standen da ja noch ein paar alte Einkaufswagen herum, da könnten sie einen vollpacken und hierher schieben.
Scheinbar hatte Caine nun tatsächlich gewonnen, was das Bett anging. Wobei es sich nicht wie ein Gewinn anfühlte, aber er hätte sich ungern deswegen mit Jamie gestritten. Sie hatten heute wirklich genug durchgemacht.

Zögerlich fragte er nach Aaron und Jesus. Er redete sich ein, dass er nur die Gefahr einschätzen wollte, die von ihnen ausging, aber war das wirklich alles? »Woher er seinen Spitznamen hat, war schon sehr offensichtlich«, erwiderte er mit einem kaum sichtbaren Schmunzeln. Die Haare und der Bart ... das ließ einen schon an Jesus denken, ja. Auch den Metallarm hatte er bemerkt. »Die beiden scheinen dich ziemlich beeindruckt zu haben.« Ob Caine das gut fand? Eigentlich nicht. Jamie war viel zu begeistert. Aber es waren wahrscheinlich die ersten Menschen, mit denen er seit 'dem Vorfall' mehr als ein paar Worte gewechselt hatte. Und die Caine nicht mitten im Satz abgekna ... na ja, gut. Schon. Aber nicht sofort zu Anfang des Gesprächs.
Das Essen war fertig und Caine nahm ihre Schüsseln und füllte sich nacheinander voll, um sie dann wieder auf den Tisch zu stellen. »Mhh, riecht echt gut.« Kochen konnten sie beide schon ziemlich gut. »Lass es dir schmecken.« Jetzt merkte er so langsam erst, wie hungrig er war ... und wie erschöpft von den heutigen Ereignissen und dem emotionalen Stress deswegen. Natürlich kein Vergleich zu dem, was Aaron und Jesus sicher durchmachten.

@Jamie Adams


zuletzt bearbeitet 27.08.2020 23:09 | nach oben springen

#88

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 29.08.2020 17:36
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Nein, triggern wollte Jamie seinen Dad ganz sicher nicht. Manchmal konnte er fast vergessen das es diese Narbe gab. Doch sie erinnerte ihn auch immer wieder daran das er ein Überlebender war. Das sie überlebt hatten. Ob das gut oder schlecht war das änderte sich jeden Tag. An einigen Tagen war er froh zu leben, hatte Hoffnung und den Glauben daran das alles besser werden würde und an anderen da wünschte er das es einfach vorbei war. Heute aber hatte Jamie mehr als gute Laune und das obwohl sie eine wirklich schlimme Situation erlebt hatten und es war auch noch ihre Schuld das ein Unschuldiger verletzt wurde. Aber dieses kurze und doch so einprägende Gespräch mit den beiden Männern aus dem Cottage hatte Jamie neuen Lebenswillen gegeben und er hoffte so sehr das Jesus es schaffen würde und überlebte. Er war aufgeregt und deswegen konnte er auch nicht einfach sitzen bleiben und Caine all die Arbeit überlassen. Er musste etwas tun weswegen er humpelnd alles zusammen suchte und doch beim schnippeln half. Selbst auf den Ausflug zum Baumarkt freute er sich. In ein paar Tagen konnten sie sicher ohne Problem dorthin und sein Fuß wäre dann auch wieder in Ordnung. „Hmmm ja leicht sind die sicher nicht , aber wir finden bestimmt eine Schubkarre oder ähnliches womit wir sie transportieren können“ in so einem Baumarkt gab es allerlei und sicher war er nicht komplett leer geräumt. Zur Not müssten sie eben etwas bauen. Das würden sie schaffen.

Das leichte schmunzeln wollte Caine verbergen aber Jamie bemerkte es und schenkte ihm ein sachtes lächeln. Ob Jesus und Aaron ihn beeindruckt hatten? „Nun ja, es war seit Ewigkeiten das erste mal das ich mit anderen Menschen gesprochen habe. Ich war neugierig und sie waren nett zu mir. Das ist alles“ er zuckte mit den Schultern. Sicher würde er sie gern wiedersehen und das Cottage kennen lernen aber er würde nie ohne seinen Vater gehen. Deswegen konnte Caine unbesorgt sein. Das einzige was er vor hatte war in die Nähe des Cottage zu kommen um sich nach Jesus zu erkundigen. Wie genau er das anstellen sollte, wusste er noch nicht. Das Essen war serviert und sein Hunger wirklich groß „Du dir auch“ Zusammen aßen sie. Nach dem Essen sah sich Caine noch seinen Fuß an und versorgte diesen mit einem frischen Verband.

Ein paar Tage später ging es Jamies Fuß bereits besser und grade saß er im Zuber draußen hinter der Hütte und nahm ein Bad. Er tauchte unter und zählte wie lange er es schaffen könnte, unterzutauchen ohne Luft zu holen. Er schloss die Augen und zählte. Heute würde sie zum Baumarkt gehen und nach den Gasflaschen sehen. Grade rechtzeitig denn seit gestern war ihre leer. Jamie hoffte das sie fündig werden würde und vielleicht noch ein paar andere nützliche Dinge fanden.

@Caine Adams


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#89

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 30.08.2020 13:39
von Caine Adams | 46 Beiträge

Es war nicht so, dass Caine glaubte, alle Menschen auf dieser Welt wären schlecht. Immerhin hatte er das Gegenteil erfahren, in der Zeit, in der sie in der kleinen Kolonie gelebt hatten. Doch konnte man einfach nicht mehr jedem freiheraus vertrauen, wenn man so eine Scheiße erlebt hatte. Bevor es noch einmal passierte, würde er jeden Menschen von sich fortstoßen, so freundlich er auch schien. Vielleicht würde sich das irgendwann bessern, vielleicht auch nicht. Jamie war da definitiv anders als er. Stärker, wenn man so wollte, denn er schaffte es, Vertrauen zu Fremden zu fassen. Das war zwar auch gefährlich, aber Caine beneidete ihn trotzdem ein wenig darum. »Belastet es dich sehr, nur mit mir unterwegs zu sein?«, fragte er ihn traurig. Eigentlich wusste er die Antwort schon. Sie hatten nie darüber gesprochen, aber das heutige Ereignis rüttelte ihn auf.

Nach dem Essen begutachtete Caine nochmal den Fuß, tastete ihn ab und war sehr erleichtert, dass nichts gebrochen zu sein schien. Aber nun machte er einen ordentlichen Verband. In den nächsten Tagen legte er auch öfter einen nassen Lappen zum Kühlen darum, was bei der aktuellen Hitze sicher auch generell eine Wohltat war. Zum Glück ging die Schwellung rasch zurück und Jamie konnte bald schon wieder schmerzfrei auftreten. Gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn sie mussten wirklich bald zum Baumarkt und für Nachschub sorgen.

Eines Morgens packte Caine einiges an Proviant in ihre Rucksäcke und checkte, ob ihre Waffen geladen waren. Es war zwar kein Tagesmarsch dorthin und sie würden, wenn alles glatt lief, sicher heute Abend wieder zurück sein, aber er war lieber auf alles vorbereitet. Weswegen er auch sein Verbandszeug und die Medikamente einsteckte. Ihm war immer noch nicht aufgefallen, dass zwei Tabletten fehlten, aber er hatte sie auch nie nachgezählt.
Jamie hatte noch ein Bad nehmen wollen, aber so langsam wurde es Zeit, loszumarschieren, weswegen Caine aus der Hütte ging. »Genug geplanscht!«, sagte er, bevor er bemerkte, dass Jamie gar nicht zu sehen war. Mit schnellen Schritten war er beim Zuber, wo sein Sohn gerade komplett unter Wasser war. Nur ein paar Luftblasen blubberten über seinem Gesicht. Was ... zum Teufel ... hatte er vor? Er dachte gar nicht darüber nach, dass Jamie gerade einfach nur etwas ausprobierte, ihre psychische Verfassung stand viel zu sehr im Vordergrund und deswegen auch die Suizidgedanken, die zumindest Caine manchmal hatte. Und sicher auch Jamie?
Deswegen reagierte er mal wieder viel zu panisch und riss seinen Sohn an der Schulter nach oben, bevor er ihn anstarrte. »Bist du wahnsinnig? Du hast mich total erschrocken!« Caine wollte eigentlich brüllen, aber die Worte kamen merkwürdig ruhig aus seinem Mund.

@Jamie Adams


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#90

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 30.08.2020 15:58
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Jamie sah seinen Vater überrascht an „was? Nein es belastet mich doch nicht Dad. Ich dachte einfach nur es würde uns beiden gut tun aber ich verstehe deine Sorge.. vielleicht hast du ja auch recht und ich bin zu naiv, aber die Leute im Cottage schienen mir wirklich nett zu sein.“ Zumindest Aaron und Jesus. Jamie lächelte ihn an „Was würdest du denn ohne mich tun hm? Du hättest niemanden mehr der dich beim Kartenspiel abzockt“ versuchte er die Stimmung zu heben. „mach dir keinen Kopf Dad, ich bin froh das ich dich habe…“ fügte er dann hinzu. Das sein Fuß nicht gebrochen war das war wirklich erleichternd auch wenn es weh tat als Caine seinen Fuß durch bewegte und er die Zähne zusammen biss. „Hmm..“ Das kühlen und die Schonung die sein Vater ihm auferlegt hatte halfen das er schon wenige Tage später wieder auftreten konnte ohne Beschwerden zu haben. Grade Rechtzeitig um den kleinen Baumarkt in der Nähe zu besuchen. Immerhin gab es die wie Sand am Meer. Am frühen Morgen wollte Jamie doch vorerst noch ein Bad nehmen und setzte sich in den Zuber. Es war so erfrischend bei dem heißen Wetter und immer wenn er untertauchte schloss er die Augen und versuchte an etwas schönes aus seiner Kindheit zu denken. Dabei lächelte er und zählte wie lange er die Luft anhalten konnte. Das Caine dies irgendwie falsch verstehen könnte dachte er nicht und darüber hatte er sich auch keine Gedanken gemacht als er erneut unter Wasser blieb und die Augen schloss. Er sah seine Schaukel die Caine für ihn als Kind im Garten ihres Hauses am Baum befestigt hatte. Stundenlang hatte er daraus gegessen. Der Familien Hund Cooper war immer um ihn herum gelaufen. Plötzlich wurde Jamie nach oben gerissen und hustete kurz als er erschrocken in das Gesicht seines Vaters sah.

Zuerst verstand er nicht was das sollte aber dann wurde ihm bewusst das Caine dachte er hätte grade versucht sich umzubringen. „Dad…ich habe nur getaucht ok?…es war nur tauchen..“ Jamie schluckte. Ob er sich umbringen würde? Nein. Sicher hatte er schlechte Phasen aber er würde Caine doch nie zurück lassen und ihm so etwas antun. „Ich würd dich doch nich alleine lassen Dad….“ Er sah ihm in die Augen. „Sei nicht wütend auf mich..“ bat er. Letztendlich stieg er aus dem Zuber, zog sich an und machte sich mit Caine auf den Weg. Der Baumarkt, der eher einem Tante Emma Laden glich lag gut eine Stunde nördlich von ihnen und hatte einen kleinen Parkplatz auf dem umgekippte Einkaufswagen lagen. Einen davon hob Jamie auf „wenigsten brauchen wir keinen Einkaufschip“ scherzte er. Nach einer kurzen Sicht über die Lage gingen sie hinein. Der Laden hatte einen kleinen Kassenbereich und einige Regale die aber zum größtenteils leer waren. Hinten ging es weiter nach draußen wo die Garten und Balkongeräte standen. „Geh schon mal vor ich schau mir die Regale an.“ Er übergab Caine den Einkaufswagen und ging durch die schmalen Gänge des Geschäftes. Es war ruhig und es schienen keine Beißer hier zu sein. Vorsichtshalber machte er hier und dort mal etwas lärm. Doch es passierte nichts. Am ende der Regalreihe gab es einige Magazine und alte Zeitungen die bereits vergilbt waren. Jamie erblickte zwei Zeitschriften die ihn interessierten~ und steckte sie in den Rucksack ohne ihn richtig zu schließen. Magazine für Erwachsene mit eindeutigen Bildern und doch und obwohl er peinlich berührt war wollte er sie mitnehmen. Immerhin war er 17 Jahre alt und es gab sonst nicht viele Möglichkeiten. Caine würde er sie nicht zeigen. Viel zu peinlich! Danach folgte er seinem Vater in den hinteren Bereich.

Was Caine dort im Außenbereich nicht sah war, das er bereits beobachtet wurde. Ein Mann hatte sich hier einquartiert und die Eindringlinge bemerkte. Die Gasflaschen standen unversehrt am hinteren Ende. Dafür hatte er keine Verwendung. Steven, wohnte schon eine Weile hier und hatte bisher Eindringlinge erfolgreich abgewehrt aber was wollte diese Kerl hier? Er schlich sich an ihn heran und als er hinter Caine stand, überwältigte er ihn und hielt dem Arzt ein Messer an die Kehle während er ihn von hinten festhielt und den anderen Arm um seine Brust legte „Na na na.. schön ruhig bleiben Sweety..“ raunte Steven ihm ins Ohr „was verschafft mir die Ehre deines Besuches?“ Man hörte weitere Schritte die von Jamie kamen „Oh du hast noch wen mitgebracht?“ flüsterte er ihm zu.

@Caine Adams


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#91

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 30.08.2020 17:40
von Caine Adams | 46 Beiträge

Man konnte von zwei Leuten natürlich nicht auf eine ganze Siedlung schließen. Aber Aaron und Jesus waren mit Sicherheit anständige Menschen, und würden nicht freiwillig unter einem Haufen von Tyrannen leben. Oder? Caine schob den Gedanken beiseite, denn er war nun sehr erleichtert, dass Jamie es nicht ganz so grausam fand, nur mit seinem Dad abzuhängen. Er lächelte warm und nickte. »Stimmt. Gegen sich selbst zu spielen ist ziemlich langweilig.« Vorsichtig legte er Jamie eine Hand auf die Schulter und drückte sie leicht, um ihm zu zeigen, wie viel ihm diese Worte bedeuteten. Ob dieses Gespräch und die heutigen Ereignisse irgendwas in ihm ändern würden, blieb abzuwarten. Aber dass sein Geist aufgewühlt war, das konnte er deutlich spüren.

Weswegen er die nächsten Tage auch mit einem etwas leichteren Herzen vebrachte als sonst. Auch Jamie war es anzumerken. Zumindest hatte Caine das gedacht. Jetzt, wo er vor dem Zuber stand und sein Sohn unter Wasser verharrte, kamen aber plötzlich wieder die alten Ängste und Gefühle an die Oberfläche. Hatte er Warnzeichen nicht erkannt? Ging es Jamie doch schlechter als gedacht? Mit einem Handgriff hatte er seinen Kopf aus dem Wasser gezogen und sah ihn schockiert an. Erst mit einiger Verspätung kamen seine Worte bei ihm an. Tauchen? Sein Blick glitt in Zeitlupe aufs Wasser, und dann zurück zu seinem Sohn. Endlich ließ er auch seine Schulter los und trat benommen einen Schritt zurück. Es war nur Spaß, einfach ein Versuch, unter Wasser zu sein und die Luft anzuhalten?
Caine schüttelte den Kopf. »Tut mir leid, ich habe ... die Situation falsch interpretiert.« Mal wieder. Das wurde wohl zur Gewohnheit. »Ich bin nicht böse«, er hatte es ja nicht mal geschafft, zu brüllen. »Ich habe einfach nur einen Riesenschreck gekriegt.«

Mit einem Seufzen drehte er sich um, damit Jamie sich anziehen konnte, und holte die Rucksäcke aus der Hütte. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg und Caine gelang es, den Schreck endlich abzuschütteln. Den Baumarkt erreichten sie recht zügig und ohne Probleme. Hier konnte Caine auch endlich wieder lachen, als Jamie den Scherz mit dem Einkaufschip brachte. Es schien alles ruhig zu sein, weswegen sie in den Verkaufsraum vorrückten und sich erstmal grob umsahen. Er nickte auf Jamies Vorschlag hin und begann, die hinteren Reihen zu durchforsten. Die Baumärkte waren doch alle gleich aufgebaut, sodass er ziemlich genau wusste, wo die Gasflaschen zu finden waren. Er wollte gerade Jamie zurufen, dass er den Einkaufswagen brauchte, da wurde er von hinten attackiert und spürte ein Messer an der Kehle. Sein ganzer Körper spannte sich an, er hasste sich dafür, so unaufmerksam gewesen und jetzt in dieser Situation zu sein. Die jede Menge unerwünschter Bilder und Emotionen heraufbeschwor. Als der Mann ihn 'Sweety' nannte und Caine seinen widerlichen Atem am Ohr spürte, wurde ihm kotzübel. »Lass mich los«, knurrte er, doch er wurde so eisern festgehalten, dass er seine Arme nicht bewegen konnte. Fieberhaft überlegte er, was er jetzt tun könnte, doch da hörte man schon, wie Jamie näherkam. Nackte Panik machte sich in Caine breit. »Jamie! Hau ab!«, schrie er. Ihm war es egal, was der Typ mit ihm machte, solange sein Sohn sich nur in Sicherheit brachte.

@Jamie Adams


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#92

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 30.08.2020 18:43
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Natürlich wusste auch Jamie nicht wie die Leute in der Kolonie waren aber er war sicher das Jesus und Aaron sicher nicht mit skrupellosen Menschen zusammen lebten. Das passte so gar nicht zu ihnen. Sicher gab es auch schwarze Schafe aber auch die hatte man in einer Gemeinde besser im Griff.

Das Wasser tropfte von seinen Haaren und er atmete tief aber leise aus als Caine ihn wieder los ließ und sich entschuldigte „Schon gut Dad..“ sagte er sanft und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Dann nickte er und war froh das es nicht im Streit endete denn Jamie wollte sich nicht mit seinem Vater streiten, das tat ihnen beiden nicht gut. Vielleicht musste Jamie ihm einfach zeigen wie viel Hoffnung er in diesem Leben noch hatte und vielleicht müsste er dies mehr selbst ausleben in dem er fröhlicher erschien. Dann müsste Caine sich nicht sorgen. Um den Tag aber nicht ganz zu vergeuden zog Jamie sich dann an und sie machten sich auf dem Weg. Das sein Dad lachte, brachte ihn zum grinsen. Es tat gut ihn endlich wieder so zu sehen. Es waren die seltenen, kleinen Momente da denen er sich festhielt und er wollte dafür sorgen das sie beide noch viel mehr davon bekamen. Der Boden unter ihren Schuhen knatschte leicht am Eingangsbereich, denn die alten Holzdielen die hier lagen hatten sich sicher in den letzten Jahren verzogen. Das Steven sie hier schon bemerkt hatte ahnten sie nicht. Auf Beißer waren sie vorbereitet, die waren laut und berechenbar, anders war es bei Menschen und das hier einer hauste konnten sie auch noch nicht ausmachen. Während Jamie die Magazine einpackte und sich auf den Weg zum Außenbereich machte, ging Caine in die Falle. Steven war ein großer Mann, früher ein Bänker mit gutem Einkommen und nun hatte er schmutzige Kleidung und fettige Haare und bereits ein paar Zähne verloren. Er grinste „Nun Zappel nicht so rum. Immerhin bist du in mein Haus gekommen. Da hast du einiges wieder gut zu machen“. So wie Caine aussah hatte er sicher Proviant dabei. Jamie sah erschrocken auf als er die Stimme seines Vaters hörte und blieb stehen. Steven schlug Caine mit der Waffe schmerzhaft gegen den Hinterkopf „Oh nein komm her Jamie“ rief Steven und machte sich einen Spaß daraus „Daddy ist sonst ganz allein“ Er spürte wie sein Herz schneller schlug und sein Magen sich zusammen zog. Seine Waffe steckte er hinter in den Hosensaum und würde ganz sicher nicht weglaufen.

Langsam kam er in den Raum und hob die Hände um zu zeigen das er keinen Ärger wollte. „Na sieh mal einer an“ sagte Steven und schnalzte mit der Zunge während er Caine weiter bedrohte. „Lass ihn los…“ sagte Jamie ruhig aber bestimmend. Steven grinste „klar kein Problem..“ Was glaubten diese beiden wer sie waren? „komm her und verdien es dir“ während er Caine festhielt öffneten er sich mit der anderen Hand die Hose einfach nur um zu zeigen wie absurd dieser Befehl von Jamie war. Einen Moment war Jamie wie erstarrt und dann spürte er eine ungeheure Wut. Mit langsamen Schritten ging er auf Caine und den Fremden zu. Steven grinste „einen braven Jungen hast du da“ machte er sich lustig und war so mit seiner Hose beschäftigt das er nicht bemerkte wie Jamie hinter sich griff, seine Waffe zog und auf den Kopf des Mannes zielte der seinen Vater bedrohte. Als Steven aufblickte und realisierte was passierte, war es zu spät. Jamie drückte ab, es hallte sicher in Caine Ohr und dann traf er den Mann mitten in die Stirn. Sofort ging dieser zu Boden und Jamie sah dabei zu und spürte wie ihm übel wurde. Er beuget sich zur Seite und musste sich übergeben.

@Caine Adams


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#93

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 30.08.2020 19:16
von Kimberley McKenzie | 635 Beiträge

(Soll ich euch unbeachtet lassen? ihr habt wohl überlesen, das ich hier schon war im Play @Jamie Adams @Caine Adams ist natürlich nicht schlimm^^ will es nur wissen @Emily Cooper hier bin ich eigentlich noch^^)



Verliere niemals dein Ziel vor Augen, dass kann dir das Leben retten

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#94

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 30.08.2020 21:32
von Caine Adams | 46 Beiträge

Dumpfer Schmerz machte sich an seinem Hinterkopf breit, als er dort einen Schlag spürte. Benommen blinzelte er, doch er hörte nicht auf, mit seinen Versuchen, sich zu befreien. Um alles in der Welt wollte er vermeiden, dass Jamie hierher kam oder gar von diesem Penner hier verletzt wurde.
Aber warum hörte Jamie nicht auf ihn? Caine musste mit ansehen, wie sein Sohn mit erhobenen Händen hereinkam. Natürlich würde sein Angreifer ihn nicht loslassen, egal, ob er selbst diese 'Bitte' knurrte oder Jamie sie aussprach.
Ein Arm umgriff Caine immer noch und hielt ihn fest, doch die mit der Waffe wanderte nun fort und ... er hörte den Reißverschluss, kombinierte dieses Geräusch mit den Worten 'Komm her und verdien es dir ...' und bekam Panik.
Vehement schüttelte er den Kopf. »Jamie, Nein! Hau ab, bitte!« Er würde es nicht ertragen, noch einmal so eine Szenerie zu sehen. Und warum schaffte er es bitte nicht, sich zu befreien? War er derartig von den Flashbacks und der Angst gelähmt?
Jamie ging ihnen entgegen und immer wieder schüttelte Caine den Kopf. Hatte er wirklich vor ... Nein, oder? Seine Sicherungen brannten durch, er schaffte es irgendwie einen Arm zu befreien und dem Mann hinter sich den Ellbogen zwischen die Rippen zu jagen. Der ächzte auf und drückte ihn gleich wieder an sich, bevor er weiter an seiner Hose nestelte. »Sei lieber brav, sonst wird es nicht so angenehm für deinen hübschen Jungen hier«, raunte Steve ganz gedankenverloren.
Und da löste sich schon der Schuss. Wie in Zeitlupe hatte Caine beobachtet, wie sein Sohn die Waffe zog, bemühte sich noch, sich ein wenig wegzuducken, damit Jamie freies Schussfeld hatte. Der Griff des Mannes lockerte sich fast sofort und wie ein Baumstamm fiel er nach hinten um.
Caine drehte sich nur für wenige Sekunden zur Leiche, um zu sehen, ob sie wirklich unten bleiben würde. Jamie hatte genau in die Stirn getroffen, es bestand also kein Grund, nachzuhelfen. Weswegen er seinen Fokus sofort wieder auf seinen Sohn richtete und zu ihm rannte. Ihn stützte und sich neben ihn kniete. »Jamie ...«, raunte er. Es war nicht das erste Mal, dass er getötet hatte. Die Monster, die Lilly und Rachel auf dem Gewissen hatten, hatten sie gemeinsam umgebracht. Lag es dennoch daran, oder an dem, was der Mann im Begriff gewesen war, zu tun? Caine konnte gerade nicht genau sagen, was Jamie so aus der Fassung brachte. Vielleicht alles zusammen. Ihm selbst ging es ähnlich. »Jamie ... es ist alles okay.«

@Jamie Adams


@Kimberley McKenzie Aaaah, sorry. Das haben wir scheinbar falsch verstanden oder echt übersehen. :( Ich hoffe, es ist wirklich okay, wenn wir hier weiter posten. Wir pendeln zwischen einem Shop in der Nähe und einer Hütte, die etwas weiter ab vom Seeufer steht und nicht direkt sichtbar ist. Wir könnten uns also einfach ignorieren. :)


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#95

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 01.09.2020 13:08
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Laug weg immer wieder halten die Worte durch Jamies Kopf und einen Moment, nur eine Sekunde, nur ein kurzer Atemzug dachte er wirklich darüber nach weil er die Panik spürte die sich in ihm ausbreiten wollte. Aber er erlaubte es seinen Gefühlen nicht ihn zu kontrollieren und so setzte er einen Schritt vor den anderen und ging in die große Halle wo ein Mann seinen Vater mit einem Messer bedrohte. Jamie blieb stehen und hob die Hände um den Fremden die Sicherheit zu geben das er nichts zu befürchten hatte. „lass ihn los..“ wiederholte der Junge und doch sah er nur in das grinsen des Mannes und hörte die Aufforderung von der nicht klar war wie ernst sie gemeint war. Aber diese Worte reichten aus um eine Übelkeit in ihm hervorzurufen und doch ermahnte er sich das er sich nun zusammen reißen musste. Er biss die Zähne aufeinander und drückte die Kiefer zusammen bis es schmerzte, erst dann ging er mit langsamen Schritten auf ihn zu. Caine wehrte sich und verpasste dem Kerl einen Schlag mit dem Ellenbogen und doch schaffte er es wieder die Oberhand zu gewinnen. Jamie war stehen geblieben und sah dabei zu wie der Fremde seinen Reißverschluss öffnete. Er wusste das er einen kühlen Kopf bewahren musste und das der Kerl seinen Dad töten würde, vermutlich egal was er tat. Langsam machte er einen weiteren Schritt und sah zu den beiden Männern. Triumphierend und siegessicher wurde der Fremde unaufmerksamer und achtete nicht mehr darauf was Jamie tat. Dieser nutzte diese Gelegenheit und zog die Waffe, die hinten im Saum seiner Hose steckte.

Jamie entsicherte die Waffe und schoss dem Fremden mitten in die Stirn. Es war nur der Bruchteil einer Sekunde als dieser Caine losließ und zu Boden fiel. Das Messer landete einige Meter entfernt. Eigentlich wollte er direkt fragen wie es Caine ging und sicher gehen das ihm nichts fehlte aber die Übelkeit war so groß das er sich übergeben musste. Dabei beugte er sich vor und hustete. Caine war direkt bei ihm und Jamie gab ihm die Waffe. Es war nicht der erste Tote aber vermutlich kam grade alles zusammen. Die Anspannung, das Blut, die Erinnerungen... das alles war zu viel. Er brauchte einen Moment und sah Caine dann an „Geht es dir gut?“ Fragte er und richtete sich auf „Tut mir leid Dad ich konnte nicht gehen…“ Er kannte ihre Abmachung aber er hätte ihn nicht zurück lassen können. Kurz sah er zu dem Mann.. „Komm nehmen wir die Glasflaschen und verschwinden..“ Sicher würde sie auch in den Taschen die der Kerl bei sich hatte noch einige Dinge finden die sie gebrauchen konnten.

@Caine Adams


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#96

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 02.09.2020 11:11
von Caine Adams | 46 Beiträge

Caine nahm die Waffe entgegen, verstand, dass Jamie sie wohl gerade einfach nicht an sich haben wollte. Dennoch würde er sie ihm später wiedergeben, denn sie mussten sich in jeglicher Hinsicht verteidigen können.
Bei der Frage, ob es ihm gut ging, lächelte er schon fast. Jamie stand hier vor ihm, absolut durch den Wind, hatte sich eben die Seele aus dem Leib gekotzt und fragte nun erstmal nach seinem Vater? Das rührte ihn so sehr, dass er Jamie kurzerhand in eine Umarmung zog, die ihnen beide hoffentlich etwas Kraft spendete. »Mach dir um mich keine Sorgen.« Sein Kopf pochte noch etwas, aber er hatte kein Blut an den Händen, als er dort tastete. Also würde es wahrscheinlich nur eine dicke Beule werden. Der Schreck saß ihm natürlich noch in den Gliedern, genau wie die Sorge um Jamie.
Aber wütend war er nicht, weil Jamie nicht auf ihn gehört hatte. Er konnte es gerade nicht sein, so aufgelöst wie sein Sohn war. »Ich ... verstehe das. Dennoch ... ich wollte dich in Sicherheit wissen.« Andererseits hätte Jamie draußen auch anderen in die Arme laufen können, die zu diesem Penner hier gehörten. »Vielleicht sind noch andere hier, wir müssen vorsichtig sein. Der Schuss könnte sie angelockt haben.« Ebenso wie Beißer. Besser, sie beeilten sich nun wirklich.
Caine richtete sich wieder auf und legte Jamies Pistole neben ihm auf den Boden. »Das mit der Gasflasche schaffe ich schon. Bleib ruhig noch etwas sitzen und ruh dich aus, okay?« Ihm selbst würde es nun helfen, etwas Geschäftiges zu tun. Wie es bei Jamie aussah, konnte er gerade nicht sagen, aber er wollte ihm die Möglichkeit geben, wieder Kontrolle über seine Gefühle zu bekommen.
Caine linste in den Geschäftsraum des Baumarkts, doch alles blieb noch still. Deshalb ging er mit großen Schritten zum Einkaufswagen, den Jamie stehengelassen hatte, und kam damit zu ihm zurück. Dann hievte er eine der Gasflaschen hinein und blieb schließlich schmunzelnd neben dem Wagen stehen. »Vielleicht passt du auch noch hierein. Dann könnte ich dich nach Hause schieben.« Die Vorstellung war doch lustig, und Caine wollte gerade einfach seinen Sohn auf andere Gedanken bringen, ganz egal, wie sehr im selbst noch die Knie zitterten.

@Jamie Adams


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#97

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 02.09.2020 18:56
von Jamie Adams | 133 Beiträge

Jamies Hände zitterten so sehr das er die Waffe kaum noch halten konnte, weswegen er sie Caine reichte. Er atmete mehrmals tief ein und aus und versuchte sich so zu beruhigen. Er hatte diesen Mann erschossen aber er hatte es verdient. Besser er als sein Dad. Sie mussten doch aufeinander aufpassen und er durfte nicht zulassen das jemand Caine etwas antat. Niemals mehr. Jamie wäre wohl zu Boden gesackt wenn Caine ihn nicht in seine Arme gezogen hätte. Er umarmte seinen Vater und lehnte die Stirn an dessen Schulter. Dann nickte er und beruhigte sich allmählich. Wie sollte er sich keine Sorgen machen? Das tat er ständig. Er lächelte seinen Vater leicht an „Ich weiß Dad. Aber ich würde dich nie hängen lassen“ stellte er klar. Wer wusste schon wo es sicher war? Waren sie nicht am sichersten wenn sie zusammen waren? Das es noch weitere Menschen hier geben könnte die zu diesem Kerl gehören könnten, war ein guter Hinweis und Jamie winkte ab. Er wusste das Caine es gut meinte aber er wollte nützlich sein und nicht rum jammern. So nahm er seinem Vater die Waffe wieder ab und beobachtete die Umgebung während Caine sich um die Gasflaschen kümmerte die sie dringend brauchten. Jamie nahm den Rucksack des Mannes und durchsuchte ihn. Fand ein paar Konserven, einige Zigaretten, ein Feuerzeug das noch funktionierte und warf den Rest dann wieder zu Boden.

Als Caine neben ihm mit dem Einkaufswagen stehen blieb schmunzelte er und sah einen Moment zu diesem „Besser nicht“ meinte er dann grinsend und stellte die Sachen hinein die er dem Kerl abgenommen hatte. Mit dem Wagen könnten sie sicher auch in Zukunft etwas anfangen. „Lass uns verschwinden“ sagte er und sah noch mal zu der Leiche. Sie machten sich auf den Weg die Halle und den kleinen Laden über den Hinterhof zu verlassen weil hier der Wagen besser zu händeln war. Mit diesem würde der Rückweg etwas länger dauern. Als sie die Straße erreicht hatten die sie auch zum Wald führen würde, hörten sie hinter sich das Geräusch eines heranfahrenden Wagens. „Hast du das gehört?“ Sein Herz schlug augenblicklich wieder schneller und Jamie sah nach hinten wo ein Pick Up auf sie zugefahren kam und ganz offensichtlich hatte das Pärchen das darin saß sie gesehen. Hupend kamen sie näher und der Kerl am Steuer fuhr an ihnen vorbei und schnitt ihnen den Weg ab während die Frau die Tür öffnete. Sie hielt eine Pumpgun auf die beiden gerichtet „Wer seit ihr und wohin wollt ihr mit unseren Gasflaschen?“

@Caine Adams


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#98

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 05.09.2020 15:54
von Caine Adams | 46 Beiträge

»Manchmal ist Rückzug die klügere Entscheidung. Es ist mir lieber, du lebst und entkommst, als dass du wegen mir verletzt wirst oder gar stirbst.«, antwortete er leise. Aber dies richtig einzuschätzen, was schwer. Er war sich ja selbst nicht sicher, ob er sich hätte befreien können. Seit dem Tag X war ihm niemand Fremdes mehr so nah gewesen wie eben. Und es war gerade richtig schlimm für ihn gewesen, das zu ertragen und hatte ihn auf eine ungute Weise gelähmt. Das war nicht gut.
Caine wusste, dass er sich immer auf Jamie verlassen konnte – selbst wenn dieser nicht tat, was er sagte. Jetzt konnte er sich diesen erleichternden Gedanken auch erlauben, denn mal wieder war durch ein Wunder alles gutgegangen. Aber ausruhen durfte er sich nicht darauf, und wenn es nach ihm ginge, sollte es immer umgekehrt sein. Nämlich, dass er seinen Sohn schützte, und nicht Jamie ihn. Er musste aufmerksamer sein und durfte sich nicht so überrumpeln lassen. Gerade hasste er sich richtig dafür, und er konnte es nur beiseite schieben, weil er sich um Jamie sorgte.
Sein Sohn wollte sich nicht in den Einkaufswagen setzen, wie schade. Er hätte so seinen Fuß noch etwas schonen können und Caine hätte an die guten alten Zeiten denken können. In denen Jamie noch klein genug gewesen war, um sich in diesen klappbaren Sitz niederzulassen. Vor der Apokalypse ... als alles noch in Ordnung gewesen war und sie beide keine gebrochenen Seelen, die nur ein Ziel hatten. Und das war Überleben. Obwohl Caine oft genug nicht wusste, wofür überhaupt noch.
»Ja, lass uns gehen.« Er überlegte kurz, dem Toten noch einen Tritt zu verpassen, beschloss aber, dass es die Energie nicht wert war und sie jede Sekunde nutzen sollten, um zu verschwinden. Es war fast ein Wunder, dass noch niemand aufgetaucht war, noch nicht einmal Beißer.

Mit ein wenig Mühe und einem hin und wieder bockendem Wagen hatten sie die Straße endlich erreicht, doch das Schicksal meinte es schon wieder nicht gut mit ihnen. Ein Wagen war zu hören, just in dem Moment, als Jamie sich schon aufmerksam umsah und ihn auf das Geräusch aufmerksam machte. Der Wald war noch zu weit weg, um sich dort zwischen den Bäumen zu verstecken und auch zum Baumarkt würden sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen. Sie saßen hier praktisch auf dem Präsentierteller.
Caine stellte sich vor Jamie und griff nach der Pistole, als der Pick-Up mit einem rasanten Fahrmanöver den Weg blockierte. »Bleib hinter mir«, zischte er seinem Sohn zu und hob die Waffe, denn er wurde gerade ebenfalls mit einer bedroht.
Auch der Mann am Steuer hielt eine Pistole in der Hand. Würde Caine nun schießen, dann würde ihn ebenfalls eine Kugel treffen, so viel war sicher. Deckung gab es keine. Also sollte er für den Moment wohl mitspielen. »Wir haben nur ein paar Dinge gesucht, damit wir weiter überleben können. Ihr habt von allem noch mehr als genug. Kein Grund, uns anzugreifen, wir wollten gerade gehen.«
Solange sie nicht wussten, dass ihr Freund tot im Verkaufsraum lag, gab es vielleicht noch eine Chance, sich zu einigen? Wobei schon wieder ein ganzer Rattenschwanz daran hing. Besser, Caine würde in einem günstigen Moment beide ausschalten, oder sich mit Jamie verständigen, damit jeder einen Schuss übernahm. Sonst würde hier womöglich noch ein Rachefeldzug entstehen. Wenn Steve schon so ein Fiesling gewesen war, galt das für dieses Pärchen mit Sicherheit ebenso.

@Jamie Adams


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#99

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 07.09.2020 14:36
von Jamie Adams | 133 Beiträge

„Ja ich weiß Dad aber manchmal ist das Herz eben schneller als der Kopf“ natürlich war es sicherer und Jamie wollte sein Leben nicht leichtfertig aufs Spiel setzten aber er könnte sich nie verzeihen wenn Caine etwas zustoßen würde weil er sich lieber selbst in Sicherheit brachte. Auch wenn er wusste das seinem Dad das lieber wäre. Das die Situation auch an Caine nicht spurlos vorbei gegangen war ahnte Jamie und ganz vorsichtig legte er seine Hand auf den Unterarm seines Vaters, einfach nur um ihm zu zeigen das er immer da war und alles gut gehen würden. Er schenkte ihm sogar ein lächeln und wollte ihm Mut zusprechen so wie er es auch stets bei ihm tat. „Lass uns gehen Dad“ Das Jamie nicht in den Einkaufswagen wollte hatte etwas damit zu tun, das sie sich beeilen sollten und er Caine nicht aufhalten wollte, mit ihm zusammen war der Wagen immerhin noch schwerer zu schieben. Dieser ratterte so schon laut und schief über die Auffahrt als sie es geschafft hatte die Gasflaschen ohne weitere Probleme aus dem Laden zu schaffen. Nun mussten sie nur noch in den Wald und den Weg bis zur Hütte zurück legen. Doch als Jamie schon dachte das nun alles gut gehen würde, kam der Pick Up angerast und hielt vor ihnen. Es war sicher keine freundliche Begrüßung die sie erwartete.

Jamie bleib hinter Caine und sah zu dem Pärchen das sie ebenfalls mit einer Waffe bedrohte. Wenn die herausfinden würden das ihr Freund tot war… doch daran wollte er jetzt nicht denken. Vielleicht könnte man mit ihnen reden. Ihnen etwas im Tausch gegen die Gasflaschen anbieten. Die Frau die sich Tessa nannte grinste die beiden an „Man bestiehlt doch nicht einfach Fremde Leute mein Hübscher. Sowas gehört sich nicht“ - „Wir wussten nicht das der Laden besetzt ist, wir wollten nur ein paar Gasflaschen und wir können etwas dafür eintauschen“ sagte Jamie dann. Es war besser friedlich diese Situation zu lösen anstatt rum zuschießen. Das könnte ins Auge gehen. Tessa sah zu Jamie „Und was kannst du uns anbieten Kleiner?“ Sie sah zu ihrem Mann der weiterhin die Waffe auf die beiden richtete. Jamie nahm vorsichtig den Rucksack ab und öffnete ihn. Dann ließ er ihn auf dem Boden stehen. „Wir haben Konserven und.. etwas Wasser dabei.“ Tessa lachte „Du bist echt niedlich, komm her und bring mir die Sachen“ Dann sah sie zu Caine. „nimm die Waffe runter, wir sind in der Überzahl“ Jamie schluckte „Dad mimm die Waffe runter..“ sagte er leise.

@Caine Adams


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#100

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 08.09.2020 23:44
von Caine Adams | 46 Beiträge

Oh, das kannte Caine nur zu gut. Dass das Herz schneller als der Kopf war. Im Grunde lebte er ja so. Deswegen hatte er Jesus angeschossen, weil sein Herz so voller Panik gewesen war. Der Kopf oder vielmehr die Vernunft hatte da wenig zu sagen. Und wie könnte er Jamie dann einen Vorwurf machen, dass er sich auch so verhielt? Immerhin lebte sein Vater es ihm vor. »Ich weiß ... und ich bin wahrscheinlich auch nicht das beste Vorbild.« Er legte seine Hand auf Jamies, welche auf seinem Unterarm ruhte. »Hey ... ich danke dir, dass du da warst und mir geholfen hast. Wirklich.« Gerade kam er wohl wirklich undankbar rüber, hm? Das war nicht seine Absicht.

Sie wollten sich schleunigst aus dem Staub machen, was mit dem störrischen Einkaufswagen gar nicht so leicht war. Ob sie auch ohne diesen in Bedrängnis durch das Pärchen gekommen wären, konnte Caine nicht einschätzen, aber jetzt war es auch egal. Die Situation war da und sie mussten irgendwie mit ihr umgehen, ohne den Kopf zu verlieren.
Er verfolgte das Gespräch mit wachsender Sorge. Wenn es nach ihm ginge, würde er rein gar nichts eintauschen, aber für den Moment war es wichtig, mitzuspielen. Weswegen er auch die Waffe runternahm, dabei allerdings sehr mit den Zähnen knirschte.
Tessa sah auch zu ihm und nickte ihm zu. »Deinen Rucksack wollen wir auch durchsehen.«
Na super, da waren Medikamente und Verbandszeug drin und einige andere wichtige Dinge. Die Caine absolut nicht bereit war, abzutreten. Da verzichtete er lieber auf das Gas. Aber Handel war hier vermutlich ohnehin keine Option mehr.
»Dann wollen wir doch mal sehen, was der Kleine so dabei hat ... ohoooo« Tessa lachte auf und zog zwei Zeitschriften aus Jamies Rucksack. »Schau mal, Hank. Nicht so unschuldig, wie er tut, hm?«
Caine kniff die Augen zusammen, als er sehr viel nackte Haut auf den Titelseiten erspähte. Zu viel nackte Haut. Sein Blick glitt zu Jamie, war ein wenig ungläubig dabei. Sie brauchten so viele Dinge und sein Sohn packte ausgerechnet Schmuddelheftchen ein? Er schnaubte leise, versuchte aber, die Contenance zu bewahren.
Hank nahm seinen Rucksack und sah ihn durch, lachte dabei triumphierend. »Einen kleinen Lüstling und einen Mediziner haben wir hier. Seid ihr am Ende gar nicht Vater und Sohn, sondern macht perverse Doktorspielchen oder so?«
Caine platzte fast die Hutschnur. Und Panik gesellte sich dazu, als Tessa meinte: »Komm, das zeigen wir Steve. Er soll entscheiden, was wir für die Gasflaschen nehmen.«
Caine tauschte einen panischen Blick mit Jamie. Was sollten sie jetzt nur tun? Konnten sie die beiden überwältigen? Jeder würde einen übernehmen? In einem günstigen Moment, vielleicht, wenn sie die Leiche bemerkten?

@Jamie Adams


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