Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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Winter ... Es ist wieder soweit. Wieder einmal müssen wir mit den Tücken des Winters kämpfen. Vorräte sollten weise verteilt werden. Wege sind vereist, also rutscht nicht aus! Ganze Häuser könnten zuschneien. Macht euch auf was gefasst!

❄️ Der Winter ist auch bei uns angekommen, passt es bitte eurem Play an ❄️
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Walking Dead Charas: Ezekiel, Enid Taylor, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

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An Aus


#101

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 11.09.2020 07:05
von Jamie Adams | 134 Beiträge

„Dad sei nicht so hart zu dir.. ich weiß du tust dein bestes und es hätte mich nicht besser treffen können.“ Er lächelte Caine an und war doch im Grunde so dankbar das er so einen Vater hatte. Sie hatten viel durchgemacht und dennoch konnte er sich immer auf ihn verlassen und das wusste Jamie. Deswegen sollte sich Caine auch stets auf ihn verlassen können. Sie würden zusammen halten egal in welcher Situation. Und grade war die Situation wirklich brenzlig denn nicht nur das Jamie grade einen Mann erschossen hatte und sie mit einem Einkaufswagen voller Gasflaschen aus dem Geschäft flüchteten um den Wald sicher zu erreichen, sondern und grade weil nun auch noch ein Pick Up angefahren kam dessen Insassen alles andere als freundlich wirkten. Diese hielten die Waffen schussbereit auf die Adams. Was würden sie erst tun wenn sie herausfanden das ihr Freund tot in dem Laden lag mit einem Loch in der Stirn? Jamie reichte Tessa den Rucksack als die Frau mit der Pumpgun auf sie zu kam. Was sie darin dann aber fand ließ ihn vor Scham erröten. Er biss die Zähne aufeinander. Warum musste sie so einen Aufstand wegen der Magazine machen. Das war so peinlich! Doch seine Sorge sollte eine andere sein. Tessa grinste und sah Jamie an während sie ihre Bluse ein wenig mehr öffnete. „Na kleiner, schau nur hin“ sagte sie amüsiert. Der Mann stieg ebenfalls aus dem Wagen und durchsuchte Caines Rucksack. Das war nicht gut denn die Medikamente konnte sie auf keinen Fall abgeben. Der Seitenhieb mit den Doktorspielen versuchte er zu überhören. Und dann fiel der Name des Toten. Steven.

Jamie sah zu seinem Vater und ihre Blicke trafen sich. Es war klar das sie die beiden nicht am Leben lassen konnten, denn wenn sie den Toten finden würden, dann wäre ihnen ihre Rache gewiss und Caine würde nicht zulassen das er die Verantwortung dafür übernahm. Während die beiden in dem Rucksack herumwühlten und sich berieten griff Jamie langsam nach hinten um die Hand an seine Waffe zu legen. Er sah Caine an und dann nickte er leise. Doch Hank bekam es mit und machte einen Satz nach vorn um Jamie den laufe seiner Waffe gegen die Schläfe zu schlagen woraufhin er zu Boden ging. „Nh!!“ „WOLLT IHR UNS VERARSCHEN???!“ grollte er und zielte direkt auf Caine. „Da wollten uns die Bastarde einfach abknallen“ Tessa knurrte „Dabei waren wir so nett zu euch…bisher..“ Jamie blutete an der Augenbraue und verzog leicht schmerzend das Gesicht. Hank ging wütend auf und ab während Tessa Caine ins Visier nahm. „wag es ja nicht eine falsche Bewegung zu machen“ drohte sie und Hank schlug sich immer wieder den Lauf seiner Waffe selbst gegen den Kopf. Offenbar half ihm dies beim denken. Jamies Herz raste vor Aufregung und er sichte verzweifelt nach einem Ausweg. Was sollten sie nun tun? „Ich gehe Steven holen. Behalte diese Pisser im Auge..“ knurrte Hank und ging das kurze Stück zum Laden. Ein funktionstüchtiges Auto das wäre ihre Chance zu entkommen. Sie müssten nur Tessa ausschalten. Vorsichtig sah Jamie seinen Vater an und suchte in dessen Blick nach einer Lösung.

@Caine Adams


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#102

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 12.09.2020 15:36
von Caine Adams | 46 Beiträge

In letzter Zeit waren Vater und Sohn oft aneinandergeraten und hatten nicht viel Verständnis füreinander gehabt. Caine konnte nicht genau sagen, was sich geändert hatte, ob es an dem Erlebnis mit Jesus und Aaron lag, oder vielleicht schon zuvor etwas in Gang gesetzt worden war. Durch eines ihrer Gespräche, die anhaltende Sorge oder ... dem, was sie ständig spürten. Diese Frage nach dem Warum. Warum sie überhaupt noch weiter machten, und für Caine war klar, dass er es nur für Jamie tat. Weswegen er geduldiger war als sonst, aber auch umso härter zu sich selbst. Jamies Worte waren also lieb gemeint, erreichten ihn aber nicht so wirklich. Trotzdem lächelte er dankbar und dann war dieser Moment auch schon vorbei, und sie bekamen ungebetenen Besuch.

Über die Magazine würden sie sicher später noch sprechen. Caine würde dafür sorgen, dass es dieses 'später' noch gab. Weswegen er die beiden genau im Auge behielt, bei den anzüglichen Kommentaren sich jedoch bemühte, auf Durchzug zu schalten. Er durfte nicht ausflippen, nicht jetzt. Ausnahmsweise mussten sie es ruhig und mit Bedacht angehen, einen günstigen Moment abpassen. Unauffällig versuchte Caine einen Blick mit Jamie zu tauschen, damit sie sich abstimmen konnten ... doch Hank bekam das Nicken mit. Erschrocken musste er mit ansehen, wie seinem Sohn die Pistole gegen die Schläfe gedonnert wurde und schluckte schwer. Doch er konnte nicht zu ihm, denn Hank zielte nun mit seiner Waffe genau auf ihn selbst,
»Jamie? Alles okay?«, fragte er, obwohl der Verrückte vor ihm rumbrüllte. Dann erst sah er zu diesem und hob beschwichtigend die Hände. »Niemand wollte hier irgendwen abknallen. Das ist ein Missverständnis.«
Doch Hank lief wie ein Irrer hin und her, Tessa übernahm es, Caine und Jamie im Schach zu halten. »Ja, klar ein Missverständnis«, fauchte diese und schüttelte den Kopf. »Glaubt mir, gegen uns kommt ihr nicht an. Wenn Steve erst hier auftaucht und davon hört ...«
Hank wollte diesen auch gleich holen. Wenn Steve der Schlimmste der drei war, hatten sie ja vielleicht doch noch eine Chance. Vor allem, weil Tessa nun alleine war. Viel Zeit würden sie jedoch nicht haben, um das Ruder herumzureißen.
Trotzdem wartete Caine und ignorierte dabei Jamies Blick. Er musste fokussiert bleiben, und wartete und ... wartete. Bis endlich ein »Scheiße, Tessa!«, aus dem Gebäude zu hören war und der Blick der Frau automatisch von ihm abließ und sie für einen Moment die Waffe auch nicht mehr so ganz entschlossen in der Hand hielt. Sie war abgelenkt und das war Caines Chance. Er machte einen Satz auf sie zu und verpasste ihr einen Kinnhaken, was sie rückwärts stolpern ließ. Die Waffe fiel ihr aus der Hand und Caine trat sie von ihr weg in Jamies Richtung, rupfte das Messer von seinem Gürtel und stieß es ihr in den Hals. Mit einem Röcheln ging sie zu Boden. Und dann kam Hank aus dem Gebäude gerannt, blieb schlitternd stehen und brüllte: »Ihr verdammten Penner! Meine Tessa, meine Tessa!« Nun riss er die Waffe hoch und Caine und Jamie hatten nur einen Augenschlag Zeit, sich Deckung hinterm Pick-Up zu suchen.

@Jamie Adams


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#103

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 14.09.2020 11:30
von Emily Cooper (gelöscht)
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------->> Waldgrundstück




Emily lies das ganze Reh bei Elliot. Diese Begegnung mit der Gruppe, die Sie töten wollte, machte ihr klar wie nah Sie immer den Tode ist. Ohne Elliot und seiner Gruppe wäre sie echt in Probleme geraten und vielleicht auch nicht mehr da raus. Das Spukte alles in ihren Kopf rum und ja da war es okay, das ganze gejagtd Tier bei ihren zu lassen. Als Dank, den Worte reichten da wirklich nicht aus. Nicht mal ansatzweise. Emily hatte also noch immer einen leeren Magen, aber dafür war sie am Leben. Nun wollte sie nur in ihren Unterschlupf. Dafür musste Emily einen anderen Weg gehen. Der nah an einen Fluss mündet. Das Sie hierbei noch auf jemanden trifft, hätte sie nicht geahnt. Da Emily sich wohl auch zu sicher war, hier allein zu sein.

@Kimberley McKenzie


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#104

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 15.09.2020 22:07
von Jamie Adams | 134 Beiträge

Es war nicht immer leicht und manchmal da waren sie beide wirklich stur und wollte den anderen nicht verstehen und doch war Blut immer dicker als Wasser und im Grunde liebte Jamie seinen Vater und war froh das er ihn hatte. Ab und zu überhäuften sich die eigenen Probleme einfach nur so sehr, das er nicht wusste wie er mit denen des anderen umgehen sollten. Jamie wollte sich nicht streiten und doch passierte es immer wieder, aber jetzt grade waren sie sich so nah wie schon lange nicht mehr und er schenkte seinem Vater ein lächeln. Egal was da drinnen passiert war, er war glücklich das Caine nicht geschehen war und das war alles was zählte. Um ehrlich zu sein hoffte Jamie das Caine ihn nicht auf die Magazine ansprechen würde aber das konnte er wohl vergessen. Es war so peinlich aber er hatte kaum Zeit sich weiter Gedanken darüber zu machen denn schon einige Augenblicke später donnerte Hank ihm den Knauf der Waffe gegen die Stirn und er fiel zu Boden. Jamie verzog das Gesicht. Das tat weh und die Stelle über seiner Augenbrauen blutete. „Ja… alles ok“ sagte er und Hank grollte „halts Maul!!“ Er ging einen Schritt auf Jamie zu und dieser zuckte leicht zusammen, doch Hank drehte ab und schlug sich mit der Waffe selbst gegen den Kopf während er nach dachte und Tessa die beiden im Blick behielt. Sie zwinkerte Caine zu „Oh bitte erzähl keinen Scheiß. Ich wette wir hätten viel Spaß zusammen, aber so…“ Sie zielte auf Caine „wenn du nicht brav bist wird er dafür leiden“ womit sie Jamie meinte.

Als dieser Hank sich auf den Weg machte um seinen Freund Steven zu holen von dem Jamie wusste das er tot war, das er zu seinem Dad. Was sollten sie jetzt tun? Man würde sie töten wenn die beiden Irren davon Wind bekamen. Als er plötzlich Hanks Stimme hörte der offenbar seinen toten Freund gefunden hatte, hatte Jamie das Gefühl sein Herz würde aufhören zu schlagen. Er spürte diese Angst in sich und wusste nicht was sie jetzt tun sollten. Doch er musste sich zusammen reißen und biss sich auf die Unterlippe um sich zu beruhigen. Tessa sah zu ihrem Mann und diese Gelegenheit nutze Caine. Dann ging alles ganz schnell und Tessa lag mit seinem Messer in der Kehle am Boden und hatte bei ihrem letzten Atemzug die Augen weit aufgerissen. „Dad!!“ rief Jamie, sprang auf und zog Caine mit hinter den Pick up. Grade noch rechtzeitig bevor die ersten Kugeln den Wagen trafen. „Wir müssen hier weg, am besten mit dem Wagen!“ Hank schrie „Ich töte euch!!“

@Caine Adams


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#105

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 21.09.2020 15:54
von Caine Adams | 46 Beiträge

Caine sah, dass sein Sohn blutete. Alles in ihm wollte sich jetzt zu ihm knien und sich die Wunde ansehen, doch die Situation ließ es nicht zu. Weswegen er es zähneknirschend ertrug und versuchte, Hank zu beschwichtigen. Leider ging das schief und Tessa war es, die antwortete, weil ihr Mann damit beschäftigt war, sich mit der Waffe gegen den hohlen Schädel zu hämmern. Spaß ... ja klar. Caine wusste genau, was sie damit meinte und ihm wurde schlecht bei dem Gedanken daran. Warum musste heutzutage jeder seine Macht mit Gewalt und ... anderen Dingen ausdrücken? Wie sollte Caine glauben, dass die Menschen zu besserem fähig waren, wenn solche Situationen wie diese hier ihr Leben bestimmten? Aaron und Jesus waren freundlich gewesen, ja ... aber es bedeutete nichts mehr. Sie würden auch noch verwelken wie Pflanzen ohne Wasser, weil ihre Nettigkeit mit nichts und wieder nichts belohnt werden würde. Caine hatte es ihnen mit einer Kugel in der Schulter gedankt, und er hatte es nicht mal so gemeint. Was würden ihnen da wohl andere antun, die wirklich Böses im Sinn hatten?
Caine blinzelte. Er bemerkte, wie er sich selbst verlor und das war gerade fatal. Tessa grinste vielsagend, als sie sein Starren bemerkte. »Kannst es kaum erwarten, hm? Wenigstens bist du jetzt brav. Vielleicht wird das doch noch was mit unserem Spaß«, faselte sie und lachte grell. Caine behielt ihre Waffe im Fokus, sie war der einzige Fixpunkt, der ihm half, nicht durchzudrehen. Sein Ziel und sein Verderben.

Dann kam der erlösende Ruf aus dem Baumarkt und Caine gelang es, Tessa die Pistole aus der Hand zu schlagen und ihr Leben mit einem Stich in die Kehle zu beenden. Sein Messer blieb stecken und er hatte keine Gelegenheit mehr, es rauszuziehen, da Hank sofort anfing, zu schießen. Jamie reagierte geistesgegenwärtig und bugsierte seinen Vater hinter den Pick-up.
»Fuck, Jamie ... wenn wir jetzt abhauen, sucht er uns. Und wir brauchen den Kram im Wagen.« Nein, er würde das hier und jetzt beenden. Mit Hank würde er es auch noch aufnehmen können. Und dann konnten sie mit dem Wagen davon rauschen, bevor die von den Schüssen angelockten Zombies den Baumarkt überrannten.
»Bleib in Deckung«, ranzte er seinen Sohn an. Jamie war noch nicht so gut im Schießen, daran mussten sie noch arbeiten. Caine versuchte, hinter dem Pick-up emporzulugen, doch Hank schoss sofort eine Salve ab, sodass er sich wieder fallen ließ. »Ich warte, bis er sein Magazin leer geballert hat«, raunte er seinem Sohn zu. Doch Hank hörte auf zu Schießen, offenbar hatte seine wütende Birne doch noch einen Funken Verstand übrig. »Ihr könnt nicht abhauen, seid wahre Männer und klärt das sofort mit mir. Ihr Wichser habt meine Frau und meinen Kumpel umgebracht, wer glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid? Ihr seid in unser Heim eingedrungen, verdammt nochmal!« Hank brüllte wie ein Irrer herum, noch mehr Futter für das empfindliche Zombiegehör.
Caine wusste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatten. Weswegen er jetzt alles auf eine Karte setzte. Er begab sich aus der Deckung und setzte ein, zwei gezielte Schüsse ab. Zeitgleich mit Hank. Der getroffen zu Boden ging und sich nicht mehr rührte. Caine spürte dafür einen gleißenden Schmerz an seinem Arm. Als er hinsah, bemerkte er, wie sich sein Ärmel rot färbte. Wie ironisch ... dachte er ... ob das der Ausgleich einer höheren Macht für seine kürzliche Tat war? Hatte sicher einen Grund, dass er ausgerechnet einen Mann angeschossen hatte, der Jesus hieß. Caine war nicht sehr gläubig, aber in diesem Moment dachte er wirklich, eine der Wolken am Himmel sähe aus wie ein göttliches und schadenfrohes Grinsen.

@Jamie Adams


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#106

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 23.09.2020 19:09
von Jamie Adams | 134 Beiträge

Das hatte gesessen und einen kurzen Moment hatte Jamie Sterne gesehen, denn der Schlag traf genau die richtige Stelle. Sein Kopf schmerzte, aber es war halb so schlimm. Die beiden Fremden wurden nervös und das war nicht gut, denn sie hatten die Waffen. Der Kerl der sich diese die ganze Zeit vor dem Schädel schlug schien nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben, was ihn wohl umso gefährlicher machte. Tessa grinste die beiden an und Jamie wich ihrem Blick aus. Er wollte gar nicht darüber nachdenken was sie tun würden, wenn sie den Toten fanden. Noch mal wollte er das nicht erleben, nichts davon „ich schaffe das nicht…“ flüsterte er zu Caine ohne ihn anzusehen. Dann sah er zu Tessa die seinem Vater eindeutige Angebote machte und er versuchte krampfhaft einen Weg aus dieser Situation zu finden. Doch er hatte das Gefühl nicht atmen zu können als der Kerl zum Laden ging und wenig später schrie das ihr Freund tot war. Wie ein Film in Zeitlupe lief alles an ihm vorbei, all die Ereignisse überschlugen sich. Hank schrie, Tessa bekam das Messer durch ihre Kehle und fiel zu Boden, überall war Blut und Jamie reagierte geistesgegenwärtig als er seinen Vater hinter den Pick Up zog und die Kugeln die Hank abfeuerte von der Tür des Wagens abgewehrt wurden.

„Dad! warte..!“ Caine blieb noch in Deckung, um zu warten bis Hank keine Munition mehr hatte. Sie hatten kaum eine andere Wahl. Er musste sterben, denn sonst müssten sie immer befürchten das er sie aufspüren und sich rächen würde. Es war richtig, das wusste Jamie und doch zog er die Knie an und hielt die Waffe in seiner Hand. Nun bloß keinen Panikanfall bekommen. Jamie atmete tief aus und dann wurde es still und die Schüsse hörten auf. Doch Hanks Stimme erklang und er stellte ihnen ein Ultimatum. Der Mann hatte Recht, mit allem was er sagte, aber sie mussten sich doch verteidigen. Dieser Kerl hatte seinen Dad bedroht. Er musste ihn erschießen. Jamie sah Caine an „das ist meine Schuld…“ sagte er leise „Ich war das! Lass meinen Vater daraus!“ rief er dem mann zu und Hank schnaubte wütend. „Ich bring dich um du kleiner Pisser!!...komm raus“ knurrte er und Jamie bleib wie versteinert sitzen. Was sollte er jetzt tun? Von weitem konnte man schon das röcheln der Beißer hören, sie wurden von all dem Lärm angelockt. „Dad!“ Jamie wollte Caine noch festhalten, doch dieser begab sich aus der Deckung um sich mit Hank einen Schusswechsel zu liefern. Der Fremde fiel zu Boden und Jamie stand auf. Als er zu Caine sah blutete dieser am Arm. „Dad!“ Er ging direkt zu ihm „Du wurdest getroffen!“ Jamie lief zu den Rucksäcken die noch am Boden bei Tessa lagen und nahm das Verbandsmaterial daraus „Verdammt wie soll ich denn die Kugel raus bekommen…?“… Er hatte ein wenig Panik denn sein Dad war doch der Arzt und dann kamen da auch noch die Beißer auf sie zu

@Caine Adams


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#107

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 29.09.2020 07:56
von Caine Adams | 46 Beiträge

Caine biss die Zähne zusammen. Jetzt war ein denkbar schlechter Zeitpunkt für Schwäche und am liebsten hätte er das Jamie entgegen geknurrt. Aber das wäre kontraproduktiv und nicht gerade taktvoll. Er wusste schließlich, dass Panikattacken und Ängste nicht planbar waren und Jamie sich das auch nicht ausgesucht hatte. Trotz der Gefahr hatte der Vater die Oberhand und nicht der irre Caine, der nicht mehr klar denken konnte. Seltsam, eigentlich. In letzter Zeit geschahen viele seltsame Dinge. Er sah immer noch nicht zu Jamie, sondern behielt Tessa im Auge. Aber er schob sich schützend vor seinen Sohn, wenn sie schon hier so einen halben und wachsamen Tanz abhielten, konnte er wenigstens die Richtung bestimmen.

Nicht, dass es noch eine Rolle spielte, denn kurz darauf ertönte Hanks Stimme aus dem Baumarkt und alles ging ganz schnell. Tessa landete röchelnd auf dem Boden, Vater und Sohn brachten sich hinter den Pick-Up und ein kleines Feuergefecht nahm seinen Lauf. Jamie behauptete, das Ganze wäre hier seine Schuld? Caine schüttelte den Kopf und sah ihn an. »Das haben die sich selbst eingebrockt. Sie hätten uns in Ruhe lassen sollen«, raunte er. Doch so leise unterhielten sie sich wohl nicht, denn Hank forderte, dass Jamie rauskommen sollte. Nie und nimmer würde Caine das zulassen, weswegen er einen waghalsigen Schuss riskierte und ... dabei leider selbst nicht ganz unversehrt blieb.
Schweratmend löste er den Blick vom Himmel und sah erneut ein wenig ungläubig zu dem ganzen Blut auf seinem Hemd. Ihm war schwindelig und in seinem Kopf war noch nicht ganz angekommen, was gerade passiert war. Eigentlich wollte er einfach aufstehen und gehen. Mit Jamie. Sobald sie hier weg waren, würde sicher alles gut werden. »Was du nicht sagst«, war die Antwort auf das Offensichtliche, das sein Sohn aussprach. Na, solange er noch so sarkastisch sein konnte, war es wohl nicht so schlimm, hm?
Während Jamie zu den Rucksäcken lief, bemühte sich Caine, aufzustehen. Es gelang ihm sogar, auch wenn er taumelte und sich am Auto abstützen musste. Er fluchte leise, denn der Schmerz biss sich eisern fest, als er den Arm unterbewusst bewegte. »Erstmal ... hier ... weg«, keuchte er und lief taumelnd um den Pick-Up herum. Fahren konnte er so nicht. Hoffentlich steckte der Schlüssel noch.
Mehrere Beißer schlurften herbei. Zwei ließen sich neben Hank fallen und vergruben ihre Zähne in dessen Fleisch. So tot war er dann wohl doch nicht, denn er stöhnte dumpf und zappelte, was noch ein paar mehr Untote anlockte. Aber nicht alle, es gab noch genug, die auf Jamie und Caine zuhielten.
»Kannst du fahren?«, fragte er, im Gesicht schon aschfahl, als er sich auf den Beifahrersitz fallen ließ. Hielt sich bereit, es kurz zu erklären, aber Jamie dürfte es jetzt schon ein paar Mal bei ihm gesehen haben und es gab ja zum Glück keinen Verkehr mehr, auf den er achten musste. Caine nahm derweil ein paar Bandagen aus dem Verbandsmaterial, das Jamie schon herausgewühlt hatte, und drückte es mit einem leisen Stöhnen auf die Wunde. Nun bloß nicht ohnmächtig werden. Sobald sie hier fort und halbwegs in Sicherheit waren, musste er wach sein ... und Jamie erklären, was er tun sollte.

@Jamie Adams


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#108

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 29.09.2020 12:34
von Jamie Adams | 134 Beiträge

Jamie war bewusst das nun ein gar schlechter Zeitpunkt dafür war eine Panikattacke zu bekommen und er versuchte krampfhaft, mit aller Macht dagegen anzukommen. Das knurren von Caine hätte es sicher nicht besser gemacht, somit war es wohl gut das er schwieg und sich auf die beiden Fremden konzentrierte. Es war einiges in letzter Zeit passiert, seit ihrer Begegnung mit den Leuten aus dem Cottage. Sie stritten nicht mehr ganz so viel, wobei dies jederzeit wieder passieren könnte weil Jamie manchmal zu stur und Caine zu ungeduldig wurde. Jamie beruhigte sich und als sein Dad die Lage im Griff hatte, lagen zwei weitere Tote am Boden. Grade, innerhalb einer Stunde hatten sie drei Menschen getötet, es sollte sie berühren, doch Jamie war einfach nur froh das sie tot waren. Doch noch war nicht alles gut, denn Caine wurde ebenfalls getroffen. „das ist nicht witzig!“ zischte er seinen Dad an als dieser so sarkastisch antwortete. Er konnte die Rucksäcke aufsammeln mit dem wertvollen Verbandsmaterial und den Medikamenten, doch gleichzeitig näherten sich die Beißer die sich zuerst auf Hank stürzten.

Jamie stolperte zurück und lief dann zu Caine. Er hatte recht sie musste zuerst hier Weg. Sie stiegen ins Auto und Jamie verriegelte die Türen. Er war schon mal gefahren, aber das war ewig her und nur ein kurzes Stück. Er nickte als Caine ihm noch einmal alles erklärte und drückte seinem Vater eine Kompresse auf die Wunde „festhalten!“ Dann drehte er den Schlüssel und startete die Zündung, der Gang saß und er fuhr los. Etwas ruckelig, aber er fuhr. Die Beißer taumelten ihnen nach bis der Wagen die abgehängt hatte und sie nun über den Highway mussten. Mit dem Wagen durch die Wälder würde problematisch werden. Jamie konzentrierte sich auf den Weg und hoffte das er die Hütte finden würde oder zumindest einen Weg dorthin. „Dad bleib wach…“ Er sah besorgt zu ihm und fuhr dann die nächste Abzweigung nach rechts.

Hier waren sie sicher und Jamie schnappte sich den Rucksack und sah zu Caine „Wir müssen die Wunde versorgen! Du verlierst immer mehr Blut!“ Er wurde etwas hektisch und kramte während der fahrt in dem Rucksack herum um noch mehr Verbände herauszuholen. „muss ich die Wunde nähen?“ fragte er. Sicher hatte er schon oft zugesehen und Caine assistiert aber schaffte er es auch es eigenständig zu tun und was, wenn sein Dad ohnmächtig werden würde? Jamie spürte wie sich seine Atmung beschleunigte und er wieder dabei war eine Panikattacke zu bekommen.

@Caine Adams


zuletzt bearbeitet 30.09.2020 21:15 | nach oben springen

#109

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 30.09.2020 21:52
von Caine Adams | 46 Beiträge

Caine dachte nicht darüber nach, dass sie gerade ganze drei Menschenleben von dieser Welt gelöscht hatten. Das konnte er sich einfach nicht erlauben, niemals. Das mit Jesus beschäftigte ihn schon viel zu sehr, vielleicht weil es eher die Ausnahme war, dass jemand eine Begegnung mit seiner Waffe überlebte. Caine achtete sonst sehr penibel darauf, dass er keine Rache zu befürchten hatte, vor allem wegen Jamie, weniger weil er sich um sein eigenes Leben sorgte.
Was sich allerdings ein bisschen wandelte, als er plötzlich der Getroffene war. So sehr sein Verstand sich noch dagegen wehrte, diese womöglich lebensbedrohliche Verletzung zu akzeptieren, arbeitete sein unterbewusster Überlebensinstinkt schon dafür, heil hier davonzukommen. Der Sarkasmus war fehl am Platz, und doch war es ein Wesenszug an Caine ... den er zugegebenermaßen nur selten zuließ, aber gerade hatte er ganz andere Probleme, als Teile seiner Persönlichkeit zu unterdrücken. »Ach komm, ein bisschen schon. Ich meine ... siehst du die Ironie nicht?« Er kicherte ein bisschen irre, bevor er zur Beifahrertür schlurfte und sich schnaufend auf den Sitz schob. Bestimmt sorgte der Blutverlust dafür, dass sich etwas Wahnsinn breitmachte.

Caine drückte die Kompresse so fest wie möglich auf die Wunde, aber er konnte dabei zusehen, wie sie durchweichte und das dickflüssige Blut zwischen seinen Fingern hindurchsickerte. Besser, er blickte nicht mehr dorthin, sondern rüber zu Jamie. Die Beißer abzuschütteln war zum Glück kein Problem und bald hatten sie es auf den Highway geschafft. Caine fielen immer wieder die Augen zu, doch er bemühte sich, wachzubleiben. »Jamie ...«, raunte er und lehnte den Kopf an die Nackenstütze. Warum erzählte ihm denn keiner einen Witz, damit er wach blieb?

Zwischen zwei Blinzlern sah Caine, wie sein Sohn das Lenkrad losließ und im Rucksack kramte. Mit dem unverletzten Arm wedelte er ein bisschen herum, um ihm zu bedeuten, dass er sich auf die Fahrt konzentrieren sollte. Womöglich sah es aber eher so aus, als wolle er imaginäre Fliegen verscheuchen. »Schau auf die ... Straße.«, murmelte er. Nickte aber wegen des Nähens.
»Du kannst ... das.« Ein Blick in den Rückspiegel verriet ihm, dass sie vor Beißern keine Angst mehr haben mussten, und besser war es, wenn Jamie sich jetzt um seine Wunde kümmerte, bevor er wirklich noch das Bewusstsein verlor.
»Halt ... an«, bat er seinen Sohn ... und sah in dem Moment aus den Augenwinkeln eine Bewegung am Rande des Highways. Könnte aber auch Einbildung gewesen sein, immerhin war er gerade nicht bei Sinnen.

@Jamie Adams @Alicia Clark


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#110

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 02.10.2020 20:06
von Alicia Clark | 146 Beiträge

Die Äste der Bäume peitschten ihr mit Hieben ins Gesicht, sie roch die frische Waldluft die ihr um die Nase wehte, hörte das Rauschen der Blätter an diesem sonst so warmen Sommertag, vermischt mit dem Geräusch, dass sie in den letzten Tagen viel zu oft gehört hatte: Stöhnen, Röcheln und Knurren. Das Geräusch, dass diese verdammten Beißer von sich gaben, wenn man ihnen denn unglücklicher Weise begegnete. Warum diese Gruppe von ihnen sie im Wald erwischt hatte, konnte Alicia sich einfach nicht erklären. Gerade noch ließ sie Luxa im entspannten Schritt durch den Wald traben, da kam der erste von ihnen aus dem Unterholz. Unbesorgt hatte sie ihre Waffe gezogen und ihn im Vorbeigehen besagte Waffe in den Schädel gerammt, mit dem Hintergedanken, dass die Sache nun erledigt war. Als Luxa aber erschrocken auf ihre Hinterbeine gestiegen war, wurde der Kalifornierin die Sache erst so richtig bewusst. Das Stöhnen um sie herum wurde lauter und schlagartig begriff Alicia, was sie zu tun hatte: Weg hier. Im Wald und auf Luxas Rücken würde sie von den Beißern eingekesselt werden und am Ende sich noch einen Biss zuziehen, oder Luxa würde gebissen werden. Was für sie auf einem Level stand wie, wenn sie selbst gebissen werden würde. Also rammte sie ihrer schwarzen Stute die Fersen in die Flanken und mit einem Wiehern stürmte die Stute los, preschte durch den Wald. Es dauerte nicht lange, da bemerkte Alicia schon, dass der Wald lichter wurde und einen Moment später brach sie aus dem Unterholz ins Freie.

So schnell wie Alicia den Wagen sah, der da am Straßenrand des kleineren Highways stand, konnte sie Luxa nicht mehr am Geschirr zum Stoppen bringen. Also ließ sie der Stute freien Lauf und mit einem gewaltigen Satz sprang sie über die Motorhaube des Wagens, landete auf der anderen Seite sicher und nach ein paar Schritten bäumte sie sich erneut auf. Es musste aussehen wie in einem Film. Die Sonne schien auf Alicias braue Haare, die im Wind der Bewegung des Pferdes nach hinten geweht wurden. Luxa, die sich schon fast malerisch aufbäumte und wieherte, dann wieder auf allen vieren landete. Kurz blickte Alicia zu dem Wagen, sah darin einen Mann und einen Jungen sitzen, die sie ansahen. Sie lächelte leicht, riss an Luxas Zügeln und im schnellen Schritt ritt sie wieder Richtung Wald, aus dem nun die ersten Beißer humpelten.

Ohne zu zögern packte sie ihre Waffe fester, lenkte Luxa geschickt um die Beißer herum und fällte einen nach dem anderen von ihnen. Es waren insgesamt acht, doch auf freier Fläche hatten sie gegen Alicia auf Luxa keine Chance. Alicia versetzte dem letzten einen Tritt gegen die Brust, sodass er stolperte und auf den Boden stürzte, dann schwang sie sich elegant aus dem Sattel. Bevor der Beißer eine Chance hatte sich wieder zu erheben, rammte sie ihm ihre Waffe in den Schädel. Und es war still. Nur das Rauschen der Blätter war zu hören. Endlich. Kein Geröchel und Gestöhne mehr.
Kurz betrachtete sie den Untoten noch, dann erhob sie sich aus ihrer Hocke und wandte den Blick zu dem Wagen, den Luxa so gekonnt übersprungen hatte.

Einen Moment stand sie einfach nur da, sagte nichts, blickte einfach nur in die Augen des Mannes der sie durch die Windschutzscheibe betrachtete. Dann hob sie die Hände mit der Waffe, langsam über ihren Kopf.
„Ich will euch nichts tun“, rief sie laut und hoffte einfach dadurch keine weiteren Beißer anzulocken. Langsam drehte sie sich um, zeigte den beiden im Wagen ihren Rücken, ihre leeren Gesäßtaschen, dass sie dort keine Waffe versteckte. Nochmal wartete sie kurz, dann steckte sie ihre Waffe an Luxas Sattel, in die kleine Schlaufe die sie dafür angefertigt hatte.
„Gutgemacht Mädchen“, flüsterte sie zu ihrer Stute und streichelte dem Pferd sanft über den Hals. Luxa schnaubte leise und wandte den Kopf, betrachtete ebenfalls den Wagen. Ein leichtes Lächeln huschte wieder über Alicias Lippen, sie drehte sie um und hob erneut die Hände. Langsam ging sie auf den Wagen zu, die Hände noch immer über ihrem Kopf, machte keine Anstalten irgendeine Waffe zu ziehen. Sie hoffte einfach, wie sie es immer hoffte, hier keine Arschlöcher vor sich zu haben.

@Caine Adams @Jamie Adams


No one's gone until they're gone



May we meet again

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#111

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 03.10.2020 09:00
von Jamie Adams | 134 Beiträge

Es war besser nicht darüber nachzudenken wie viele Leben man auf dem Gewissen hatte, denn erstens belastete das einen nur und zweitens blieb einem oft nichts anderes übrig als zu töten. Das wichtigste war, das sie beide in Sicherheit waren. Alles andere spielte keine Rolle. „Doch Dad die erkenne ich sehr wohl, aber ich glaube nicht das dir das Karma nun einen Arschtritt verpasst hat, weil du Jesus angeschossen hast“ murrte er. Der Satz klang selbst für Jamie seltsam, auch wenn er wusste wer mit Jesus gemeint war. Er kramte in der Tasche herum und drückte Caine eine Kompresse auf die Wunde. „Ja schon gut“ Er sah auf die Straße, es war doch wirklich unwahrscheinlich das ihnen jemand begegnete, außer ein paar Beißern, aber auch diese sollte er besser nicht über den Haufen fahren denn sie könnten das Auto beschädigen. Er sah aus dem Augenwinkeln zu seinem Vater als dieser seinen Namen raunte. „Dad bleib wach! Denk an etwas! Denk an…..“ Er überlegte was er seinem Dad als Erinnerungen geben könnte damit dieser wach blieb, denn einen Witz kannte er nicht. oder? „Okay Dad..was ist Grün und läuft durch den Wald?“ Er wartete einige Sekunden „Eine Wandergurke..“ Okay, der war echt mies und der ging auch irgendwie anders oder? Jamie seufzte und war wirklich unsicher ob er das hin bekommen würde. Er war kein Arzt und er hatte noch nie eine Wunde genäht. Es wurde Zeit das Caine ihm einiges zeigte, denn dann könnte er sicherer sein in. Solchen Situationen, die es hoffentlich nicht zu oft geben würde. Caine schien allerdings großes Vertrauen zu haben oder aber der Blutverlust und die Schmerzen raubten ihm die Sinne.

Der Wagen hielt an weil Jamie am Straßenrand eine geeignete Stelle entdeckte. „Wir müssen uns jetzt um die Wunde kümmern, bevor du Ohnmächtig wirst“ Er nahm den Rucksack und wollte alles nötige dafür herausholen als plötzlich von der Seite ein Schatten auftauchte. Ein ziemlich großer sogar. Als er den Kopf drehte, sprang ein Pferd über ihre Motorhaube. Ein Pferd! Jamie blinzelte irritiert und sah auf die andere Seite, wo sich das Schwarze Pferd aufbäumte und er sich an eine Film erinnert fühlte. „Wow..“ Raunte er leise und sah dann dabei zu wie die junge Frau auf dem Pferd einige Beißer erledigte. Sie wirkte wie ein Elite Kämpfer aus einem dieser Actionfilme und doch schluckte er nun denn wenn sie ihnen feindlich gestimmt war, hatten sie das nächste Problem, weswegen er seine Waffe hob und entsicherte, um diese auf die Frau zu richtigen die ihnen nun auf dem Pferd gegenüberstand. Jamies Herz schlug schneller gegen seine Brust und er wusste nicht ob er ihr trauen konnte, aber Caine ging es immer schlechter und er musste dringend verarztet werden. Also ließ er die Waffe sinken und und legte sie ab, hob die Hände um dann vorsichtig auszusteigen „Wir dir auch nicht…" sagte er "mein Dad ist verletzt …ich könnte deine Hilfe gebrauchen…“ Sie könnten sie bestimmt dafür entlohnen, wenn sie ihm helfen würde. Jamie hoffte das sie vielleicht eine ruhigere Hand hatte als er und die Wunde nähen würde.

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#112

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 04.10.2020 17:17
von Caine Adams | 46 Beiträge

Caine glaubte sehr wohl daran. Eigentlich hatte er weitaus Schlimmeres verdient, für all die Leben, die er schon beendet hatte. Andererseits – hatte er den Preis nicht schon längst bezahlt? Und falls es einen Gott gab – warum ließ er eine Zombieapokalypse und solch schreckliche Taten zu, wie sie Jamie und er hatten ertragen müssen? Allerdings war dies gerade kein guter Zeitpunkt, um über den eigenen Glauben und den Platz des christlichen Gottes in dieser Welt zu sinnieren. Deswegen sagte Caine auch nichts mehr dazu und bemühte sich lieber, wachzubleiben. An Adrenalin mangelte es ihm jedenfalls nicht, so wie sein Sohn Auto fuhr. Trotzdem sackte er in eine Art Delirium und versuchte, das Blut zu ignorieren, das ihm unter Shirt und Kompresse den Arm hinunterlief und stetig auf den Boden tropfte. Mit jedem bisschen wurden seine Augenlider etwas schwerer und er glaubte, sein Herz würde immer langsamer schlagen. Würde es gleich irgendwann aufhören ... also ... alles? Sein Leben? Sein Schmerz? Aber ... was war dann mit Jamie?
Krampfhaft riss er die Augen auf und sah zu seinem Sohn hinüber. Der ihm gerade einen wirklich miesen Witz erzählte. Caine schnaufte kurz als Reaktion und sah aus dem Fenster. Vielleicht entdeckte er ja irgendwo so eine Wandergurke?

Er merkte kaum, dass Jamie den Wagen stoppte. Wohl aber, wer oder was da aus dem Unterholz hervorbrach. Irgendwie musste der benebelte Caine an die nordischen Göttergestalten denken. War das eine Walküre, die ihn nach Valhalla bringen würde? Oder eine Dämonenkönigin, die ihm seinen Platz in der Hölle zeigte? Caine war sich nicht sicher, wo er nach seinem Tod hinkam, doch womöglich würde er es bald herausfinden. Wie in Zeitlupe spielten sich die Szenen vor seinen Augen ab, Zombieblut spritzte, Körperteile flogen umher. Das sprach doch eher für eine Herrscherin der Unterwelt, oder? So ein Mist! Eine Walküre hätte ihn jetzt schließlich sanft gen Götterhalle getragen. Der Übertritt war wohl doch nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hatte.

Nun aber waren alle Beißer erledigt und die Frau kam auf das Auto zu. Was sie sagte, erreichte Caine nicht. Ihm war kalt und er bekam plötzlich Angst. Denn er glaubte gerade wahrhaftig, dass seine letzte Stunde nun schlagen würde. Unbewusst tastete er nach Jamies Hand, denn er wollte sich zumindest noch verabschieden, war aber unfähig, den Blick von der Frau zu nehmen. Seine Finger griffen ins Leere, weil Jamie in diesem Moment aus dem Auto stieg. Sah er die Frau etwa auch? Warum ging er ihr entgegen? Sie sollte nicht den Falschen mitnehmen, er saß doch hier drin!
»Jamie!«, krächzte er und versuchte, die Tür zu öffnen. Vergaß dabei, wie sehr er sich an diese gelehnt hatte und als sie aufschwang, fiel er selbst ziemlich unelegant heraus und ächzte vor Schmerz. So sehr er sich auch zwischen Todesengel und Jamie stellen wollte, raubte ihm der Aufprall den Atem und er war gezwungen, liegenzubleiben. Der Himmel über ihm drehte sich und er merkte, wie seine Sinne zu schwinden drohten, doch er bemühte sich weiterhin, im Hier und Jetzt zu bleiben.

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#113

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 05.10.2020 14:17
von Alicia Clark | 146 Beiträge

Alicia war sich in der Situation gerade noch nicht ganz sicher, was sie erwarten würde. Ihre Worte schienen zumindest den jüngeren der beiden Männer in dem Wagen zu erreichen. Erkennen, was dieser im Wagen machte, konnte sie allerdings nichts. Er könnte gerade seine Schrotflinte laden, die Tür öffnen und Alicia ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Leben fegen. Gegen Schrotkugeln half nichts, sie verteilten sich so schnell im Körper und zerstörten so viel Gewebe. Man brauchte schon einen wirklich guten Arzt, wenn man einen Schrotflintenschuss überleben wollte.
Noch immer stand sie mit gehobenen Armen vor dem Wagen, machte ein paar Schritte auf das Duo zu. Sie musste wohl aussehen wie aus einem Film. Luxa die im Hintergrund schnaubte, mit einem Huf über die Erde neben dem Highway streifte, der weiße Strich der seitlich über ihren Hals zu sehen war, den Alicia dorthin gemalt hatte. Sie selbst sah wohl aus wie eine Gestalt aus einer Sci-Fi-Serie. Ihre Haare hatte sie nach hinten geflochten, so trug sie diese in letzter Zeit häufig. Um ihre Augen war sie schwarz geschminkt, eine Art Kriegsbemalung, und sie trug ihren schwarzen Mantel, der ihr bis zu den Knien reichte. Darunter trug sie ein kariertes Hemd und ein dunkles Shirt.
Hätte sie gewusst, dass sie in Caines Kopf an eine Walküre oder eine Dämonenreiterin erinnerte, wäre sie wohl in ein amüsiertes Lachen ausgebrochen. Denn Alicia war alles andere als eine Walküre oder Dämonenreiterin. Ja gut, sie konnte auf ihrer schwarzen Stute mit deren Bemalung und ihrem eigenen Outfit wohl so aussehen, doch eine so gute Kämpferin war sie dann auch nicht. Trotzdem hatte sie in den zehn Jahren, die die Apokalypse mittlerweile herrschte, doch einiges gelernt. Von verschiedenen Leuten, von denen viele auch mittlerweile nicht mehr unter den Lebenden weilten. Und wegen Alicia auch nicht unter den Untoten.

Ihr Blick glitt zwischen den beiden Männern hinter der Windschutzscheibe hin und her. Der ältere der Beiden, nach Alicias Einschätzung vermutlich der Vater des jüngeren, sah nicht sonderlich gut aus im Moment. Offenbar war er entweder krank oder verwundet. Mehr ließ sich aber nicht erkennen. Sie hörte das Klicken einer Autotür und sofort richtete sich ihr Blick auf den jüngeren, der sich hinter dem Steuer hervorschob und langsam ausstieg. Sofort scannte sie sein Äußeres nach weiteren Waffen, doch seine Hände die er über den Kopf hob wie sie es tat, waren leer. So auch seine Beine und Gürtel.
Verletzt also. Hoffentlich nicht durch einen Biss. Denn da könnte auch Alicia ihm nicht mehr helfen, als ihr Messer zu nehmen und es in seinen Hirnstamm zu rammen. Ein Biss war ein hundertprozentiges Todesurteil.
Langsam nahm Alicia die Hände runter, da er sie um ihre Hilfe gebeten hatte, vermutete sie nicht, dass sie diese noch über ihrem Kopf halten musste.

„Was ist denn...?“, setzte Alicia zu einer Frage an, als sie erneut das Klicken einer Autotür hörte, dann einen Aufprall und ein schmerzerfülltes Ächzten. Sofort blickte sie wieder zum Wagen, sah nun auf dem Asphalt des Highways Füße und den Körper des Mannes liegen, der gerade noch in dem Wagen saß. Was für ein Idiot. Wenn er so schwer verletzt war, warum stieg er dann aus dem Wagen?
„Komm“, sagte sie in bestimmendem Ton zu dem jüngeren der beiden, noch wusste sie nicht wie die beiden hießen.
Schnellen Schrittes war sie bei dem Wagen, kniete sich neben den Mann der vor ihr auf dem Boden lag. Sein Blick war nicht ganz klar, sie konnte deutlich erkennen, dass er darum rang bei Bewusstsein zu bleiben.
„Ruhig…“, murmelte sie leise und wandte den Blick zu dem Jüngeren, „Was habt ihr an medizinischem Material? Binden? Alkohol zum Reinigen? Hast du kontrolliert wo er getroffen wurde, ob die Kugel noch drin steckt?“
Ihr Blick aus den dunkelgeschminkten Augen lag auf dem Jungen, der etwas hilflos neben ihr stand. Abwartend. Erwartend. Sie konnte den Mann der hier vor ihr lag nicht alleine retten.

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#114

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 06.10.2020 17:14
von Jamie Adams | 134 Beiträge

Jamie ahnte von den Halluzinationen die vermutlich von den Schmerzen ausgelöst wurden nichts, doch er bemerkte durchaus das sein Vater dabei war einzuschlafen und das musste er unbedingt verhindern, denn sonst würde er nicht wissen was er tun sollte. Sicher hatte er seinem Dad schon oft zugesehen aber er wäre sicherer wenn Caine ihn anleiten könnte. Die Kompresse war schon wieder durchgeblutet, weswegen Jamie nicht nur einen schlechten Flachwitz erzählte, sondern auch am Wegrand stehen blieb. Das Auto ruckelte leicht, einfach weil er es ein nicht gewohnt war und nicht wirklich mit dem Wagen umgehen konnte. Er zog die Handbremse an und drehte sich zu seinem Vater um die Kompresse zu wechseln „Dad du musst drauf drücken, komm schon!“ Es nützte nichts, er musste ihn jetzt und hier versorgen, bis sie an der Hütte angekommen waren könnte es schon zu spät sein und Caine wäre eingeschlafen oder hätte zu viel Blut verloren. Grade als er den Rucksack erneut greifen wollte, sprang das Pferd über ihren Wagen und nachdem die Badass Lady es den Beißer richtig gegeben hatte und auf ihrem Pferd wie Wonder Women wirkte, stieg Jamie vorsichtig aus. Er merkte nicht das Caine nach ihm greifen wollte sondern hob die Hände um der Fremden zu zeigen das er ihr nichts tun wollte.

Auch hörte er Caine Worte nicht denn er richtete seine grade an die Fremde um sie um Hilfe zu bitten. „mein Dad wurde angeschossen….und..“ Doch dann hielt er inne weil er ein Poltern hörte und daraufhin einen Schmerzenslaut. „Dad!!“ rief er erschrocken und lief sofort mit der jungen Frau um den Wagen herum, um auf Caines Seite zu gelangen. „Was machst du nur??!“ Besorgt kniete er sich zu ihm und presste die Kompresse auf die blutende Wunde. Jamies Augen füllten sich mit Tränen und doch atmete er tief aus um Ruhe zu bewahren. Was sollte er nur tun wenn Caine es nicht schaffen würde? Er durfte ihn nicht verlassen! Das durfte er doch nicht einfach tun! Jamie sah die junge Frau an und stand kurz auf um den Rucksack aus dem Wagen zu ziehen. „wir haben einiges da zum nähen und desinfizieren, Verbände, Medikamente und Kompressen.“ Er nickte „Es war ein glatter Durchschuss“ erzählte er „Mein Dad ist Chirurg …aber ich hab noch nie selbst genäht.. und weiß nicht was ich tun soll außer die Wunde zu desinfizieren..“ Verzweifelt sah er sie an „Bitte wenn du uns hilfst, werd ich dir geben was immer du willst. Wir haben Essen und Medikamente…“ Sein Blick ging zu Caine und er nahm seine Hand „Dad alles wird wieder gut“…. Das würde es doch oder? Was wenn die Frau ihm nicht helfen würde? Er kannte sie nicht, wusste nicht mal ob er ihr vertrauen konnte aber er hatte keine andere Wahl.

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#115

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 06.10.2020 18:23
von Caine Adams | 46 Beiträge

Caine schob Panik, während er so da lag und sich nicht bewegen konnte. Er konnte nicht mehr sehen, was mit Jamie war und dieser Frau ... nahm sie ihn mit? War er tot? Würde er selbst einfach hierbleiben und langsam verbluten? War er bereit dafür?
Das Gesicht der Dämonen-Walküre schob sich in sein Blickfeld und Caine wurde sofort ruhiger, ohne sich erklären zu können, weshalb. So wie sie sich mit der restlichen Umgebung drehte, waren sie ja vielleicht schon auf dem Weg ins Jenseits? Aber wo war Jamie? Er wollte sich doch noch verabschieden. Seltsamerweise machte es ihm jetzt nichts mehr aus, nun zu sterben. Eigentlich hatte er schon sehr lange darauf gewartet, das wurde ihm jetzt mit einer seltsamen Gelassenheit klar. »War ... te«, ächzte er und bemühte sich, eine Hand zu heben. Wie hielt man sich an dieser Welt fest? Konnte man das überhaupt?
Als Jamie auf der anderen Seite auftauchte, lächelte Caine. Gut. Der Schwindel wurde sogar ein bisschen besser, sie stoppten also wirklich. Das war aber nett von der Dämonen-Walküre. Vielleicht ging es ja doch nicht in die Hölle.
Jamies Worte erreichten ihn mit einiger Verzögerung ... was er machte? »Dich ... retten«, antwortete er und klang dabei irgendwie wie ein Roboter, dem der Akku ausging. Aber er hatte die Dämonenqueen ablenken und zu sich rufen wollen, das war ihm ja scheinbar gelungen. Er merkte gar nicht, wie verrückt seine Gedanken eigentlich waren. Wohl aber den Schmerz, der langsam überhandnahm.

Die Frau und sein Sohn wechselten einige Worte, doch Caine bekam nur Bruchstücke mit. Nähen? Verbandsmaterial? Er blinzelte erneut und versuchte, die Schwere und Kälte aus seinem Körper zu vertreiben. So bereit für den Tod er sich eben noch gefühlt hatte, hing sich nun wieder bleierne Angst an ihn. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Vielleicht, weil er merkte, dass es doch noch nicht ganz vorbei war. Dass ihm eine Chance blieb und dass dies hier gar keine Dämonen-Walküre war. Was bedeutete, dass von ihm erwartet wurde, zu kämpfen und dass er es sich nie verzeihen würde, dies nicht zu tun. Immerhin hatte er noch Jamie und auf diesen würde er aufpassen. Er wollte ihn nicht alleine lassen.
Seine Hand fand ihren Weg in Jamies. Sein Sohn war die Verbindung zu dieser Welt, die er brauchte. Solange Jamie hier war, würde Caine nicht aufgeben. »Ihr ... müsst die Blutung ... stoppen«, krächzte er. »Und ... nähen.« Wie würde er ihnen kaum noch zeigen können. Der Sturz aus dem Wagen hatte ihm den letzten Rest gegeben.

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#116

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 07.10.2020 10:54
von Alicia Clark | 146 Beiträge

Alicia betrachtete den Mann, der hier vor ihr lag. Er war bleich, schon fast aschfahl, das ganze Blut das er noch in sich hatte, wurde nicht daran verschwendet die Haut zu färben. Nein, es floss zum Gehirn, dem Herzen, den Nieren. Zum Glück erinnerte sie sich noch an einige der Dinge, die sie damals als freiwillige Krankenschwester im Krankenhaus gelernt und gesehen hatte. Sie hatten mal einen Patienten mit einer ähnlichen Schusswunde und auch in Texas wurde einer ihrer Gruppenmitglieder in den Arm getroffen. Bei Caine allerdings sah es aus, als hätte es eine der Arterien getroffen, deswegen verlor er auch so schnell so viel Blut. Sie mussten also schnell nähen und versuchen die Arterie wieder irgendwie zu flicken, sodass ihnen der große Mann nicht komplett ausblutete.
Alicias Gedanken rasten, sie spürte das Blut über ihre Hände sickern, langsam aber dennoch immer stetig.
„Okay… Durchschuss ist schon mal gut, das heißt wir haben nicht das Problem mit der Kugel“, murmelte sie mehr zu sich selbst, als zu dem Jungen neben ihr. Dass ihr der Junge ein Angebot machte, sie dafür zu entlohnen, wenn sie seinem Vater half, nahm sie kaum war. Sie benötigte keine Bezahlung, wollte keine Bezahlung. Zu wissen beziehungsweise zu hoffen, dass jemand weiterlebte, war die größte Bezahlung für sie.

Als von dem Vater einige, leise Worte geflüstert kamen, musste sich Alicia tatsächlich anstrengen, um ihn überhaupt zu verstehen.
„Das wir die Blutung stoppen müssen ist schon klar, Großer“, schnaubte Alicia nur und schüttelte den Kopf, ehe sie sanft lächelte, „Wir kriegen das schon hin. Dein Kampf ist noch nicht vorbei!“
Nachdem der Junge nun die andere Hand seines Vaters hielt, durchsuchte Alicia den Rucksack. Sie holte Desinfektionsmittel daraus, sie fand sogar ein paar Handschuhe und in einem kleinen Beutel eine Nadel und Nähzeug. Zunächst mussten sie die Arterie wieder zusammennähen, dann die Haut. Es hatte einen Vorteil, wenn ein großes Gefäß getroffen wurde: Es war deutlich leichter zu vernähen als ein kleineres.

„Okay. Hey! Hey!“, sie wurde etwas lauter um die Aufmerksamkeit des Jungen wieder auf sich zu lenken, „Ich will das du ausreichend Desinfektionsmittel über die Wunde gießt, vorne und hinten, klar? Ich werde mir die Handschuhe anziehen und dann darf ich nichts mehr Schmutziges anfassen. Wir wollen ja nicht, dass dein Vater am Ende noch wegen einer verdammten Infektion stirbt. Also. Desinfektionsmittel über die Wunde. Dann hälst du mir die Verpackung mit der Nadel hin, sodass DU aber die Nadel nicht berührst. Verstanden? Das gleiche mit dem Faden. Wir müssen versuchen das ganze so steril und sauber wie möglich zu halten.“
Ihr Blick aus den dunkelgeschminkten Augen lag fest auf dem Jungen. Sie wartete das er nickte oder ihr irgendwie bestätigte, dass er verstanden hatte.
„Dann, sobald ich nähe, musst du deinen Dad stillhalten. Ja, das wird wehtun Großer“, Alicia sah den Verletzten an, wusste garnicht ob er überhaupt etwas mitbekam, was sie hier redete. Anschließend blickte sie wieder zu seinem Sohn, „Und ich will, dass du vor allem auch die Umgebung im Auge behältst während ich nähe, ja? Ich habe keine große Lust von einer Gruppe Beißer überrascht zu werden. Wir müssen das hier zusammen machen, sonst wird das nichts und uns bleibt nur übrig deinem Dad ein Messer in den Kopf zu rammen. Klar?“
Innerlich war Alicia voller Adrenalin, nach außen wirkte sie aber ruhig und sicher. Es musste einfach klappen, sie wusste, worauf sie zu achten hatte. June hatte ihr auch noch einige Dinge gezeigt, die sich als sehr hilfreich erwiesen hatten. Sowohl für ihr eigenes, als auch für das Wohl anderer. Nun hoffte sie einfach, dass sie den Mann hier vor sich retten konnte. Wenn das ihr Dad wäre… sie schüttelte ganz leicht den Kopf, verbannte den Gedanken aus ihrem Kopf. Sie hatte jeden verloren aus ihrer Familie, zumindest aus der direkten. Es hatte keinen Sinn darüber nachzudenken was wäre, wenn.

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#117

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 09.10.2020 17:09
von Jamie Adams | 134 Beiträge

Caine lag auf dem Boden und Jamie hielt seine Hand „Dad… bitte bleib bei mir…ich habe Hilfe geholt, es wird alles gut du musst mich nicht retten“ Nein nun war Jamie dran ihn zu retten mit Hilfe der jungen Frau. Das hoffte er zumindest. Caine verlor immer mehr Blut und auch Jamie war bewusst das sie die Blutung stoppen musste. Zum Glück schien die Fremde Ahnung zu haben von dem was sie tun mussten. Sie ging nicht darauf ein, das er ihr angeboten hatte eine Entschädigung für ihre Hilfe zu zahlen, aber sie tat es dennoch und das war grade das wichtigste. Jamie reichte ihr den Rucksack mit all den Utensilien die sie bei sich hatten und sah Caine an, während die junge Frau alles vorbereitete. „hast du gehört Dad? Der Kampf ist noch nicht vorbei“ flüsterte er und biss sich auf die Unterlippe. Er musste sich trotz der Angst die er grade spürte zusammen reißen. Caine durfte nicht aufgeben, er musste es schaffen. Wären sie doch niemals in diesen Laden gegangen um die Gasflaschen zu stehlen. Warum bestrafte man sie so? Schon wieder?

Erst die Worte der jungen Frau holten ihn aus seinen Gedanken und er sah sie an, wischte sich schnell mit dem Handrücken über die Augen und nickte dann. Er musste sich konzentrieren, das wusste er. Also nahm Jamie das Desinfektionsmittel und kippte es großzügig auf die Wunde. Dabei drehte er Caine leicht, um auch die hintere Austrittsstelle zu erreichen. Dann nahm er die Nadel mit dem Faden entgegen ohne diese zu verunreinigen. Seine Hände zitterten und er musste tief durchatmen und schaffte es beim dritten Anlauf den Faden einzufädeln. Als die junge Frau ihre Handschuhe angezogen hatte reichte er ihr alles rüber ohne ihre Hände zu berühren. Jamie kniete sich wieder neben Caine und legte die Hände auf seine Schultern „Ich halte ihn“ und gleichzeitig würde er die Umgebung im Auge behalten. Er sah die Fremde an „Ich bin Jamie… und mein Dad heißt Caine..“ Es war vielleicht nicht wichtig, aber ihm war es grade ein Bedürfnis eine Art Beziehung zu der Frau aufzubauen, immerhin vertraute er ihr grade das Leben seines Dads an. Sie musste ihn retten…. Ansonsten wüsste Jamie was passieren würde, auch ohne das sie es ihm so detailliert erklärte. Seine ganze Hoffnung lag nun in der jungen Frau.

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#118

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 12.10.2020 10:03
von Caine Adams | 46 Beiträge

Caine wusste ja nicht, wie viel medizinische Erfahrung diese Kriegerin hatte. Er sprach lediglich aus, was zu tun war, es gab ihm ein bisschen das Gefühl, die Kontrolle über sein Leben zu haben. Dass sie mit jedem Blutstropfen weniger wurde, versuchte er, zu verdrängen. Auch Sprechen wurde immer schwieriger. Mittlerweile begann er zu zittern, weil ihm so kalt war.
Dein Kampf ist noch nicht vorbei ...
Diese Worte gaben ihm tatsächlich einen kleinen Adrenalinstoß. Den er dafür nutzte, Jamies Hand zu drücken. Er würde lügen, wenn er behauptete, keine Angst zu empfinden. Selbst der Chirurg zu sein war eine Sache. Auf dem Operationstisch - oder in diesem Fall auf dem Boden – zu liegen, eine ganz andere. Auch wenn sie es schafften, alles zu nähen und die Blutung zu stoppen, würde es noch nicht ausgestanden sein. Es würde dauern, bis er wieder auf den Beinen war, und bis dahin konnte er Jamie nicht schützen. Somit würde er jeglichen Kampfgeist, den er besaß, zusammenkratzen müssen. Wenn schon nicht für sich, dann für seinen Sohn.

Den Wortwechsel zwischen der Frau und Jamie verstand Caine kaum. Ihm fielen die Augen immer wieder zu, während seine Hand auf dem Asphalt lag und sich zu einer schwachen Faust ballte. So hatte er das Gefühl, sich an der Straße in dieser Welt zu halten, jetzt wo Jamie seine eigenen Hände für anderes brauchte. Zum Beispiel dafür, ihn mit Desinfektionsmittel zu foltern. Scheiße, das tat schon so weh ... Caine kniff die Augen zusammen und als Jamie ihn anhob ... krümmte er sich vor Schmerz. Alles drehte sich wieder und er musste wirklich an sich halten, keinen Laut von sich zu geben. Geschrei würde Zombies anlocken, so viel kapierte sein Verstand noch. Als er wieder auf dem Rücken lag, schnaufte er hörbar und hielt die Augen geschlossen.

Das war noch der einfache Teil, das war ihm absolut bewusst. Seine Selbstkontrolle würde wahrscheinlich dahinschwinden, sobald die Unbekannte nähte. Jamies Hände auf seinen Schultern gaben ihm zwar Kraft, doch sie würden ihn auch erbarmungslos unten halten, wenn sein Körper sich weigerte, den Schmerz zu ertragen. Caine wünschte sich schon fast die Ohnmacht herbei, auch wenn er Angst hatte, niemals wieder aus ihr zu erwachen.

@Alicia Clark @Jamie Adams


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#119

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 18.10.2020 15:54
von Alicia Clark | 146 Beiträge

Alicia kannte diese Situation nur zu gut. Sie verstand, wie sich der Jüngere der beiden fühlen musste. Immerhin war dies eine ähnliche Situation, wie damals bei ihr und Nick. Sie hatte ihn gehalten, ihm gesagt er sollte kämpfen, dennoch war er in ihren Armen gestorben. Erschossen von Charlie. Dem Mädchen, dass über die Zeit so etwas wie ihre kleine Schwester wurde. Wie es ihr wohl ging? Wo sie wohl gerade war?
Innerlich schüttelte Alicia den Kopf. Nein, die Situation würde nicht so Enden wie bei ihrem Bruder. Immerhin wurde der Mann der hier vor ihr lag in den Arm und nicht direkt in die Brust geschossen. Er hatte deutlich bessere Chancen als Nick damals. Und Alicia war mittlerweile viel besser auf solche Situationen eingestellt als damals! Sie hatte medizinische Geräte hier und einen Plan, wie sie den Mann retten konnte. Heute würde niemand sterben!
Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen, als der jüngere der beiden ihre Worte wiederholte. Ja, sein Kampf war noch nicht vorbei. Ganz und gar nicht.

Alicia wies den jüngeren der beiden ein, wie er ihr am besten helfen konnte. Der erste Schritt war die Wunde zu reinigen, sowohl die Eintritts- als auch die Austrittspforte. Im letzten Moment fiel Alicia noch ein, dass sie wohl den Arm am besten abband, sonst würde er nur weiter bluten. Also griff sie kurzerhand beherzt an seinen Gürtel und öffnete diesen. Ohne eine Erklärung zog sie das lederne Band aus den Schlaufen und wickelte es um den Arm des Mannes. Kräftig zog sie daran und schnallte ihn fest, ehe sie sich mit einem Knie darauf stützte um den Druck halten zu können. Mit den Händen musste sie ja nähen. Während Alicia nun also in die Handschuhe schlüpfte, beobachtete sie, wie ihr Helfer seiner Arbeit nachging. Das schmerzvoll verzogene Gesicht des Älteren entging Alicia nicht, natürlich tat das weh. Sie wusste wie verdammt weh so eine Schusswunde tat. Dennoch, beide waren sehr tapfer, der Junge machte seine Arbeit gut und Alicia nickte zufrieden, nahm ihm die Nadel entgegen. Es schien alles soweit sauber zu sein, nun musste der ältere der beiden nur so still wie möglich halten, damit Alicia auch ihren Job gut machen konnte.
„Okay“, nickte Alicia und sah dann in Jamies Augen, „Ich bin Alicia. Und nun halte ihn gut fest.“
Ihr Blick glitt zu Caine, der am Boden lag und die Augen geschlossen hielt. Gut so, er sollte sich darauf konzentrieren hier nicht herumzuschreien, Beißer machten die Situation nur noch gefährlicher.
„Los geht’s…“, murmelte Alicia zwischen ihren Lippen hervor, die sie anschließend konzentriert aufeinanderpresste. Sie nickte Jamie zu, sah wie dieser seinen Vater auf den Boden drückte, atmete selbst tief durch.
Ihren Blick fest auf das verletzte Gebiet gerichtet, griff sie mit einem Finger hinein und suchte das verletzte Gefäß. Sie brauchte einen Moment, wurde dann aber fündig und mit zwei schnellen Stichen, war dieses vernäht.
„Erster Schritt geschafft“, sagte sie und bemerkte erst jetzt den Schweiß, der ihr auf der Stirn stand.
Sie wischte sich mit dem Unterarm darüber, achtete dabei darauf ihre Handschuhe nicht zu beschmutzen, ehe sie wieder ansetzte und dann erst vorne die Eintrittspforte vernähte. Sie war beeindruckt vom Durchhaltevermögen Caines. Sie hörte ihn zwar stöhnen, wie er versuchte seine Schmerzenslaute so minimal wie möglich zu halten, aber mehr auch nicht.
„Okay… wir müssen ihn drehen, dass ich die Austrittspforte auch verschließen kann“, Alicia sah Jaime an, ehe sie sanft lächelte, „Dein Dad macht das gut… er hat es gleich geschafft.“
Sie wartete einen Moment, bis Jaime seinen Vater ein wenig gedreht hatte, dann konzentrierte sie sich wieder. Allzulange durfte sie auch nicht brauchen, immerhin hatte sie mit dem Gürtel die Blutzufuhr zum Arm komplett abgeschnürt. Und Gewebe brauchte Blut um zu überleben!
Geschickt vernähte sie auch die Austrittspforte und legte auf beide Nähstellen eine saubere Kompresse.
„Okay, okay. Geschafft. Jetzt kommt der spannendere Teil“, sie seufzte, zog die Handschuhe aus und ging mit ihrem Knie vom Gürtel herunter. Vorsichtig löste sie den Gürtel von Caines Oberarm, es war deutlich zu sehen, wo sie die Extremität abgedrückt hatte. Sanft hielt sie den Arm des Mannes in ihren Händen, die Augen auf die Kompressen gerichtet. Im Kopf zählt sie mir, als nach einer knappen Minute die Kompresse nicht völlig durchweicht war, sondern noch immer weiß war, nickte sie zufrieden. Freudig klatschte sie in die Hände und atmete tief ein. Erst jetzt viel ihr auf, dass sie den Atem angehalten hatte.
„Ja!“, sagte sie laut und lachte freudig auf, sah zu Jaime und dann zu Caine. Sie wirkte plötzlich so anders als zuvor noch, so menschlich und viel weniger wie eine gefährliche Walküren-Kriegerin.“
„No one‘s gone until they’re gone“, murmelte sie leise und sah hinauf in den Himmel, ehe sie sich nach hinten auf das Gesäß fallen ließ und die Arme auf ihre angewinkelten Beine stützte.
„Dein Dad wird es überstehen“, sagte sie und lächelte Jaime an, „Wickel noch eine von den Bandagen um seinen Arm, dann halten die Kompressen besser…“
Sie selbst merkte jetzt die Erschöpfung in ihren Knochen, erst die vom Kampf gegen die Beißer und jetzt wie die Anspannung von ihr abfiel. Es hatte geklappt! Der Mann würde nicht sterben.

@Jamie Adams @Caine Adams

//Sorry das ihr warten musstet :$ <3


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#120

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 19.10.2020 20:09
von Jamie Adams | 134 Beiträge

Das hier konnte echt schief gehen. Eine völlig Fremde anzusprechen und das Leben seines Vaters in ihre Hände zu legen, von denen Jamie nicht mal wusste ob diese Ahnung davon hatten was sie taten, geschweige denn das er wusste ob sie ihnen wirklich helfen würde, sondern es nur eine Falle war um sie am Ende zu töten. Doch ihm blieb keine Wahl und Alicia wirkte selbstbewusst und so wie sie ihm alles erklärte hatte sie ganz offensichtlich Erfahrung damit. Jamie hielt Caines Hand und sah ihn an. Er versuchte zu lächeln um ihm Hoffnung zu schenke, ihm und sich selbst auch. Mit zitternden Händen hatte er es geschafft den Faden einzufädeln und Steril zu arbeiten, so wie es eben ging mitten in einer Apokalypse, auf einem Waldboden. Er war froh das auch die junge Frau daran gedacht hatte das keine Verunreinigungen in die Wunde kamen um einer Entzündung entgegen zu wirken. Jamie spülte die Wunde mit dem Desinfektionsmittel das ziemlich brannte aber es musste sein um schlimmeres zu vermeiden. Caine wurde müde, das sah er ihm an und doch musste er ihn irgendwie wach halten. „Dad?… bleib wach hörst du“… „denk an den Sommer in diesem schrecklichen Camp. Weißt du noch an dem Wochenende ist unser Zelt komplett durchnässt gewesen von dem Regen und wir hatten danach beide eine fette Erkältung aber wir hatten eine echt tolle Zeit!“

Jamie sah dabei zu wie Alicia seinem Dad das Lederband um den Arm legte und es fest zog. Alicia wiederholte er den Namen in seinen Gedanken und nickte dann. Er legte Caine die Hände auf die Schultern um ihn auf den Boden zu drücken und ihn festzuhalten, wenn er sich zu sehr wehren würde. Es tat Jamie leid, aber er durfte die Arbeit von Alicia nicht gefährden und somit seine Genesung.. „Dad wir fangen nun an..“ sagte er beruhigend. Als Alicia nähte hatte er einiges zu tun um seinen Dad auf dem Boden zu halten, doch es gelang ihm und als Caine langsam vor sich hindämmerte, was wohl besser für ihn grade war, drehten sie ihn vorsichtig um auch die Austrittswunde zu versorgen. „Du machst das toll Dad… gleich hast du es geschafft“ versuchte er ihm Mut zu machen. Die Wunden waren genäht und versorgt und Jamie sah mit klopfendem Herzen zu Alicia und seufzte erleichtert als sie meinte das er es schaffen würde. Erschöpft ließ sich der junge Mann an einem Baum zu Boden sinken und presste die Hände gegen seine Stirn. Er atmete einen Moment aus und sah sie dann an „Ich weiß nicht wie ich dir danken kann.. und ich weiß du hast viel getan… mehr als ich in Worte fassen könnte aber…“ er sah zu Caine, der schlief. „Es wird dunkel und kalt. Kannst du mir helfen ihn ins Auto zu bringen?“ Ob sie mitkommen wollte um sich auszuruhen und zu stärken in ihrer Hütte? Er sollte es ihr anbieten ..oder? „Du kannst mitkommen… heute Nacht weiter zu reisen wird zu gefährlich. Wir haben Vorräte und eine warme Hütte…“

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