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WELCOME SURVIVOR

Wir sind ein seid 2013 – bestehendes Endzeit Forum angelehnt an die Serie AMC's The Walking Dead. Die AMC-Serie dreht sich um eine Gruppe von Menschen, die sich plötzlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfinden, die von Zombies übersät ist. Überleben heißt nun das oberste Gebot der Stunde. Alles hat damit angefangen als Rick Grimes aus dem Koma erwachte und sich in einer Welt voller Untoten zurecht finden musste und nach seiner Familie suchte. Ab dann begann ein Leben voller Ereignisse, die einen Menschen ewig prägen würden. Höhen und Tiefen, welche immer wieder eintraten. Die Story von TWD verläuft aktuell bei uns bis zu Negan's Gefangenschaft, ab dann handeln wir frei nach bestimmten Ereignissen und der Endzeitthematik. Aufgeteilt in vier, verschiedenen Kolonien und einzelnen Gruppen bieten wir Abwechslung und Spannung für jeden Seriencharakter und Freecharakter. Auch Charaktere aus den Schwesternserien AMC's Fear The Walking Dead & AMC's The Walking Dead: World Beyond sind bei uns mit angepasster Storyline spielbar. Egal wie du dich entscheidest – Dein Kampf gegen die Untoten und Lebenden erwartet dich hier.

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A CHANGE IS GONNA COME

Der Herbst hat sich angekündigt. Der Monat in dem sich die Blätter färben und die Tage kürzer werden. Mit niedrigeren Temperaturen und langanhaltenden Regenfällen ist zu rechnen. Während es Morgens und Abends starker Nebel auftreten kann.

#121

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 23.10.2020 08:49
von Caine Adams | 149 Beiträge

Jamie steckte ja sogar schon zweimal innerhalb so kurzer Zeit in so einer Situation. Erst hatte Caine Jesus angeschossen - mit dem sein Sohn keine so große Bindung hatte wie mit seinem Dad, klar. Sie hatten sich da schließlich erst kennengelernt. Aber auch da hatte Jamie um ein Leben gebangt. Und nun tat er es gleich hundert Mal intensiver. Erneut war Caine schuld, in anderer Form - aber auch hier hatte er alles gegeben, um Jamie zu schützen. Die Intention war doch immer dieselbe, und Caine sah manchmal nicht, was er eigentlich damit anrichtete. Sein Sohn sollte doch am wenigsten leiden und doch tat er es so oft.

Nachdem die Folter durch das Desinfektionsmittel beendet war, ruckelte die Fremde noch ein wenig am Arm herum, um ihn abzubinden. Caine schluckte den Schmerzlaut eisern herunter. Momentan tat eben alles weh, und doch war es nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen würde. Er schloss die Augen, er war ohnehin unsagbar müde und es war vielleicht auch am besten, wenn er es gar nicht sah, wenn die spitze Nadel näherkam. Eigentlich wollte er sich auf die Hand in seiner konzentrieren, aber sie wurde ihm entzogen. Klar, Jamie musste helfen. Caine würde das auch so schaffen. Der harte Boden unter ihm gab ihm Sicherheit. Solange er diesen noch spürte, hatte er die unsichtbare Grenze noch nicht überschritten.
Aber Jamie kehrte zu ihm zurück, erzählte die Geschichte vom Campen damals. Nein, auch ein nasses Zelt hatte ihnen die Laune nicht verderben können, weswegen Caine schwach grinste, die Augen aber geschlossen hielt.
Der Druck auf seinen Schultern wurde stärker und nun würde der harte Teil beginnen. Also gut. Caine bemühte sich, seinen Geist und Leib zu stählen, aber viel Willenskraft war nicht mehr übrig.
Der Schmerz kam plötzlich und stark und auch, als sie ihn drehten, glaubte Caine, gleich aus seinem Körper zu fliegen, weil er es einfach nicht mehr ertrug. Wahrscheinlich war er einfach zu schwach, um zu schreien. Eigentlich glaubte er, dass er es tat, ein Wunder, dass nur stumpfe Stöhnlaute zu hören waren.
Ob Caine schlussendlich wirklich richtig eingeschlafen war oder einfach nur besinnungslos in ein Zwischenstadium abdriftete, vermochte man wohl nicht zu sagen. Irgendwann wurden die Schmerzen jedenfalls weniger. Was gesprochen wurde, bekam er nicht mehr mit, stattdessen träumte er wirre Dinge. Von tanzenden Dämonenköniginnen auf Pyramiden, mitten in der Wüste. Der Mond sorgte dabei für mystisches Licht und Caine fragte sich wirklich, was ihm das sagen sollte. Vielleicht war das die Art seines wirren Unterbewusstseins, ihm mitzuteilen, dass er es geschafft hatte. Für den Moment zumindest.

@Alicia Clark @Jamie Adams

// Ist doch nicht schlimm. :-)




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#122

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 03.11.2020 19:40
von Alicia Clark | 183 Beiträge

Alicia saß auf der Straße, die Unterarme auf ihre Knie gestützt und atmete tief durch. Das Ganze hatte deutlich besser geklappt, als sie erwartet hatte. Sie wusste das Caine Schmerzen hatte, natürlich hatte er die, immerhin stach Alicia durch seine Haut an einer glatten Durchschusswunde. Als sie Caine auf die Seite gedreht hatten, dass Alicia die Austrittswunde vernähen konnte, war er ruhiger geworden. Was für ein Glück er doch hatte, dass er in eine Art Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit verfiel. Vermutlich wegen der starken Schmerzen, irgendwann gab der Körper nach und schaltete sich ein Stück weit ab. Es war wohl besser so, dann spürte er den Rest nicht mehr.
Ihr Blick glitt zu Jamie der sich gegen einen Baum sinken ließ, ebenso geschafft von der Aktion. Seinen Vater ruhig und festzuhalten war sicherlich nicht weniger anstrengend gewesen, aber eben anders. Außerdem kam bei ihm ja noch die psychische Belastung dazu, dass es sich um seinen Dad handelte, der hier schwer verletzt auf der Straße lag. Und von einer völlig Fremden verarztet wurde. Im Grund kannten sich Jamie und Alicia ja nicht, sie hätte die beiden auch einfach umbringen können in diesem Moment. Ihre Vorräte stehlen. Da sich Alicia aber grade auf dem Weg in die Cottage befand, die nicht mehr weit von hier lag, hatte sie keinerlei Interesse daran irgendwo Vorräte zu besorgen. Grundsätzlich bestahl sie andere Leute nur im größten Notfall und auch nur dann, wenn deutlich zu erkennen war, dass sie mehr als genug hatten. Einen Verletzt und dessen von Sorgen geplagten Sohn zu überfallen… das war einfach nur extrem asozial und unmenschlich ihrer Ansicht nach. Wo Solidarität unter Menschen doch in den Zeiten in denen sie mittlerweile lebten so wichtig war, wichtiger als noch davor.

Als Jamie sich die Hände gegen die Stirn presste, hatte sie schon die Befürchtung er konnte anfangen zu weinen oder eine Panikattacke bekommen. Als sie dann aber seine Stimme hörte, lächelte Alicia nur sanft.
„Na ich glaube kaum, dass du deinen Dad alleine in den Wagen bekommst“, meinte sie scherzhaft und lachte kurz auf, „Ich werde dir helfen und nehme dein Angebot dankend an. Obwohl ich des Öfteren nachts reise, ist es wohl besser, wenn ich mich bei euch stärke.“
Alicia senkte den Kopf dankend und stemmte sich dann wieder nach oben auf die Beine. Sie ließ den Blick die Straße entlang gleiten, dann zu Luxa, die den Kopf gesenkt hatte und ein wenig des Grases am Straßenrand fraß.
„Kannst du fahren?“, hakte Alicia dann nach. Auch, wenn Jamie hinter dem Steuer gesessen hatte als er den Wagen verlassen hatte, wusste Alicia ja nicht, ob der Junge tatsächlich selbst gefahren war. Es wäre ungewöhnlich, wenn er in der Apokalypse nicht fahren könnte. Viele konnten schon mit zwölf ein Auto fahren, wenn die Beine denn lang genug waren um an die Pedale zu kommen. Dennoch, man konnte es ja nie mit Sicherheit jemandem ansehen. Ansonsten würde Alicia das Auto fahren und Luxa an den Zügel nebenher traben lassen.
„Und ist es weit zu eurer Hütte? Wir sollten deinen Dad so schnell wie möglich irgendwo hinbringen, wo wir es warm halten können. Er hat trotz allem viel Blut verloren und hier auf der Straße ist es kalt“, erklärte Alicia weiter und griff in den Verbandskasten, wickelte dem besinnungslosen Caine eine Binde um den Arm. Anschließend legte sie einen Finger an seinen Hals, tastete nach seinem Puls. Er war schwach, schwächer als bei einem gesunden zumindest, aber zu spüren. Das war schon mal ein sehr gutes Zeichen.
„Hilf mir, dann legen wir ihn auf die Rückbank“, wies Alicia Jamie an und wartete, bis er bei ihr war, ehe sie Caine gemeinsam auf die Rückbank legten.
„Und du musst den Weg anführen. Ich habe keine Ahnung wo eure tolle Hütte steht“, Alicia grinste und zuckte mit den Schultern, „ich hoffe du kennst den Weg auch im Dunkeln…“
Ihr Blick glitt zum Horizont an dem ein schöner Sonnenuntergang den Himmel in ein intensives rot und orange tauchte.

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#123

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 12.11.2020 18:34
von Jamie Adams | 311 Beiträge

„Ich pass auf dich auf…“. waren die Worte die Jamie seinem Vater zuflüsterte als er zu ihm zurück gekehrt war und seine Hände auf dessen Schultern drückte. Die Geschichte über ihren Camping Ausflug brachte auch Jamie zum schmunzeln. Es waren die Erinnerungen die er sich bewahrte und die ihm halfen jeden Tag weiter zu hoffen, das es irgendwann wieder besser sein könnte. Jamie hatte eine gute, behütete Kindheit und seine Eltern waren immer da gewesen wenn er und Lilly sie gebraucht hatten und nun war er dran für seinen Dad da zu sein. Jamie hielt Caine fest und drückte ihn auf den Boden damit er so ruhig liegen blieb wie möglich, damit Alicia die Wunde vernähen konnte und erst als Caine auf der Seite lag wurde er ruhiger und schließlich bewusstlos. Als Alicia meinte das er es schaffen würde, fiel sämtliche Anspannung von ihm und er lehnte sich gegen den Baum um Halt zu finden. Sein Kopf pochte und sein Herz raste. Er brauche einen Moment um sich zu beruhigen, doch dann schlug er Alicia vor sie zu begleiten um sich und ihr Pferd zu stärken. „Wir wohnen nahe des Flusses dein Pferd könnte dort ausreichend Gras und Wasser bekommen..“ sagte er ruhig und sah sie an als ihre Art und ihr lächeln ihn ansteckte und auch er ihr ein zartes lächeln schenkte. „Danke..“ sagte er denn sie hatte Recht, er würde Caine nicht alleine in den Wagen bekommen, zumindest nicht ohne ihn zu sehr zu belasten.

„Ja…zumindest ein wenig“ Seine Fahrkünste würden reichen um sie nach Hause zu bringen. Jamie sah sich um so gut es ging, denn die Dämmerung nahm langsam zu und damit würde es auch im Wald gefährlich werden. „Es sind vielleicht 3 Meilen..“ sagte er und sah Alicia an „Wir sollten aufbrechen..“ Er beobachtete was Alicia mit seinem Dad tat und er war dankbar das sie ihnen half. Ohne sie wäre Caine vermutlich gestorben. Jamie nickte und zusammen mit Alicia trug er ihn vorsichtig zum Wagen, wo die Tür zur Rückbank noch offen stand nachdem er den Rucksack herausgeholt hatte. Caine wurde behutsam auf die Rückbank gelegt und Jamie schloss die Tür. „Ich fahre langsam du kannst dann mit deinem Pferd hinter her traben“ schlug er vor, denn das Pferd musste schließlich mit und passte leider so gar nicht ins Auto. xD „Das krieg ich hin“ sagte er und würde es auch im Dunkeln finden, hoffte er zumindest. Also stieg er ein, warf noch einmal einen Blick zu seinem Dad und startete den Motor. Langsam fuhr er an und wieder auf die Straße, sie direkt in die Nähe der Hütte führte. Bei der nächsten Gabelung bog er links in den Wald hinein und durch das Licht des Wagens konnten sie den Weg gut sehen.

Die dichten Tannen berührten den Wagen als sie sich der Hütte näherten. Die Scheinwerfen leuchteten das alten Holzhaus an und Jamie hielt an um auszusteigen. Er zog das Messer und durchtrennte ein Seil das vor einem der Bäume hing, um die Falle die er aufgestellt hatte zu entsichern. Dann drehte er sich zu Alicia „hier ist es“ Es gab nicht viel Luxus aber es gab einen Kamin, etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf.

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#124

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 29.11.2020 11:49
von Alicia Clark | 183 Beiträge

Kaum hatten sie Caine auf die Rückbank gewuchtet, streckte Alicia erstmal den Rücken. Puh, der Mann war groß und echt schwer, es war schon fast ein Wunder, dass Jaime und sie das überhaupt bewerkstelligen konnten. Jaime war immerhin nur knapp 10cm größer als sie und, auch wenn Alicia es nicht so offen sagen würde, hatte er noch einiges an Training vor sich um so kräftig wie sein Vater zu sein. Doch irgendwann war der Vater des Jungen auf der Rückbank sicher verstaut und sie schlossen die Rücktüren des Wagens.
3 Meilen waren es bis zur Hütte der beiden, das war nicht sonderlich weit, aber sie sollten sich bei dem schwindenden Tageslicht wirklich auf den Weg machen. Alicia hatte keine große Lust in der Dunkelheit von Beißern überrascht zu werden.
„Fahr ruhig, Luxa kann schon mithalten, keine Sorge“, keine Alicia nur und grinste, zwinkerte Jaime dann zu. Als nicht Pferdekenner konnte man wirklich überrascht sein, wie schnell so ein Pferd tatsächlich werden konnte. Wenn Luxa musste, konnte sie im vollen Galopp schon an die 60km/h erreichen. Natürlich hielt die Stute dieses Tempo nicht lange aus, keiner konnte so lange im vollen Sprint rennen, aber eine Weile konnte sie schon so laufen. Und dann waren 3 Meilen ein wirklicher Klacks.

Alicia ging hinüber zu Luxa, während Jaime in den Wagen stieg. Sanft strich sie der Stute über den Hals, „Komm. Wir haben für heute Nacht noch einen sicheren Unterschlupf. Dann dauert es nicht mehr lange, bis wir bei dem Cottage sind und du dich wieder ein paar Tage ausruhen kannst. Und ich… mich auch in gewisser Weise.“
Sanft grinste Alicia und griff an den Sattel, stellte den Fuß in den Steigbügel und zog sich in den Sattel. Ja, sie war schon ein wenig aufgeregt jedes Mal, wenn sie auf dem Weg in die Cottage war. War es doch für die Person, die sie dort besuchte, meistens eine Überraschung, wenn sie dort auftauchte. Natürlich war es für Alicia auch immer ein wenig mit einem mulmigen Gefühl behaftet, konnte es ja auch sein, dass diese Person plötzlich naja... jemanden getroffen hatte. Aber dann war es ebenso.

Langsam trabte Alicia dem Wagen hinterher, war froh über die Scheinwerfer, so mussten sie nicht durch die volle Dämmerung im Wald reiten und als dann eine Hütte in Sicht kam, war Alicia erleichtert. Die Tannen wuchsen hier so dicht, dass sie sich im Sattel ein wenig vorbeugen musste um nicht dauernd die Nadeln ins Gesicht und in die Haare zu bekommen.
Sie nickte Jaime zu über die Info, dass sie nun da waren und führte Luxa an dem Wagen vorbei bis zum Haus. Dort glitt sie aus dem Sattel und band die Stute an einem der Zäune fest. Jaime hatte den Wagen noch ein wenig näher an die Hütte gefahren und sie wartete bis er die Tür öffnete.
„Komm, wir tragen deinen Dad hinein. Habt ihr ein Bett oder eine Couch, wo wir ihn drauflegen können? Er sollte bequem liegen“, fragte Alicia Jamie und öffnete eine der Rücktüren. Vorsichtig legte sie erneut zwei Finger an Caines Hals, spürte den Puls der zwar noch immer schwach aber auch noch immer zu fühlen war. Sehr gut, auch die Atmung des Vaters war ruhig, der Verband nicht durchgeblutet. Alles in Allem machte der ältere der beiden Adams-Männer einen recht stabilen Eindruck.
„Und wir müssen die Hütte aufheizen, dein Dad braucht es warm. Sein Körper sollte nicht auch noch damit beschäftigt sein sich warm halten zu müssen“, sprach Alicia weiter und blickte Jamie an, der auf der anderen Seite des Wagens die Tür geöffnet hatte, „Außerdem will ich mich nicht auch damit beschäftigen müssen.“
Sanft lächelte sie und nickte Jamie dann aufmunternd zu.

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#125

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 03.12.2020 16:54
von Jamie Adams | 311 Beiträge

Jamie spürte das zittern seiner Muskeln. Es hatte ihn ebenfalls viel Kraft gekostet seinen Dad mit Alicia auf die Rückbank des Wagens zu hieven. Hinzu kamen die Sorgen die er sich nach wie vor machte und die Erleichterung darüber das Caine die OP überstanden hatte. Als er hinter dem Steuer des Wagens saß atmete er tief durch und wischte sich über die Stirn. Einen Blick warf er durch den Rückspiegel auf Caine. Er schlief und Jamie würde nun vorsichtig fahren um ein unnötiges ruckeln zu vermeiden, immerhin waren die Wege die gleich durch den Wald führte nicht grade ebenerdig. Er nickte Alicia zu die sich dann auf ihr Pferd setzte. Den Wagen fuhr er zuerst zurück auf die Straße, ungefähr zwei Meilen und bog dann in einen Waldweg der direkt zur Hütte der beiden führen würde. Caine wäre sicher trotz allem nicht damit einverstanden das Alicia wusste wo sie wohnten und Jamie hoffte das sie vorerst nicht weiterziehen musste um seinen Dad zu beruhigen, aber dieser konnte die nächste Zeit eh nirgends hin und musste erst wieder zu Kräften kommen. Solange würde er nicht zulassen das Caine sich unnötig anstrengte oder übernahm. Der Wagen gab genug Licht um sie sicher durch den Wald zu führen der nun von der Dämmerung vollkommen eingenommen war. Vor einer Holzhütte hielt Jamie an und schaltete den Motor ab. Er stieg aus und zündete als erstes vor der Hütte die Öllampe an damit die etwas sehen konnten.

Dann ging er um den Wagen herum und öffnete die hintere Tür während auch Alicia zu ihnen aufholte. "Dad?" fragte er und legte ihm die Hand auf die Schulter "wir sind zuhause und wir bringen dich nun rein" Er sah zu Alicia "Ich bringe deinem Pferd gleich Wasser und neben der Hütte ist eine große Wiese, der Zaun davor ist gesichert, hier kommt kein Beißer nah genug um uns Schaden zu können" versicherte er und würde später auch noch mal die Fallen kontrollieren. Alicia band die Stute an dem Zaun fest und kam zu ihm. "Er ist immer noch nicht wach..aber er atmet ganz ruhig" Jamie nickte "Ja wir haben zwei Feldbetten" eines für Caine und seines könnte in dieser Nacht Alicia haben. Jamie würde eh nicht schlafen können und wenn würde es eine Decke und der Boden auch tun. Alicia war ihr Gast und sie hatte Caine gerettet. Er war ihr mehr als nur dankbar. Alicia kontrollierte noch mal Caines Zustand und dann trugen sie ihn mit großem Kraftaufwand und sehr vorsichtig in die Hütte. Auf dem Feldbett deckte Jamie ihn zu und zündete auch drinnen die Öllampen an "Ich hole Holz dann mache ich den Kamin an" gut das sie erst neulich welches gehakt hatten. Er stellte Wasser und zwei Gläser auf den Tisch "Hast du hunger? Ich könnte uns gleich etwas machen" Doch zuerst holte er einige Holzspalten und heizte den Kamin an. Das gelang ziemlich schnell denn er war geübt darin. Während das Feuer nach einigen Minuten brannte sah er Alicia an "Ich weiß gar nicht wie ich dir danken kann..."

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#126

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 07.12.2020 15:19
von Caine Adams | 149 Beiträge

Caine sah der tanzenden Dämonenkönigin im Traum noch eine Weile zu, bis der Mond sein silbernes Strahlen verstärkte und das ganze Sichtfeld davon ausgefüllt wurde. Wenigstens war da kein Licht am Ende eines Tunnels, also starb Caine hoffentlich nicht. Dass er währenddessen ins Auto gehievt und nach Hause gebracht wurde, bekam er dankbarerweise nicht mit. Denn auch halbtot hätte er womöglich etwas dagegen gehabt, dass Alicia sie begleitete. Er war unglaublich stur, was Besucher anging und fühlte sich verwundbar, sobald jemand erfuhr, wo sie wohnten. Er hätte womöglich nicht anerkennen können, dass er nur dank dieser Frau überhaupt noch lebte. Doch bewusstlos, wie er war, konnte er nichts an Jamies Entscheidung ändern. Sollte Zukunfts-Caine sich doch damit beschäftigen.

Erst als er auf das Feldbett gelegt wurde, regte sich wieder etwas in seinem Unterbewusstsein. So richtig wach wurde er nicht, aber er nahm Stimmen wahr und das beruhigende Knistern von Feuer. Jamie hatte doch vom ... Campen gesprochen, richtig? Waren sie noch dort, mit Lilly und Rachel? War das mit der Zombieapokalypse vielleicht nur ein Traum gewesen? Caine ergab sich diesen Gedanken und ignorierte die Schmerzen, welche sachte an ihm zupften. Er wollte gerne in diesem Stadium bleiben, irgendwas sagte ihm, dass dies wesentlich besser war als die Realität. Aber sein Körper tat ihm diesen Gefallen nicht. Immer weiter holte er ihn ins Hier und Jetzt zurück, bis er ... die weibliche Stimme als eine fremde wahrnahm ... und das Brennen und Pochen der Wunde ihm ein unterdrücktes Stöhnen entlockte. Uff ... wo war er? Das Gefühl in seinem Rücken kam ihm vertraut vor, aber irgendwie war er auch höchst alarmiert. Caine bemühte sich, die Augen aufzubekommen, und schaffte es, kurz zu blinzeln. Über ihm baumelten ein paar Kräuter, die er und Jamie zum Trocknen aufgehangen hatten, also war er in der Hütte. Aber wo war sein Sohn? »Jamie?«, wisperte er, obwohl er hatte rufen wollen. Er musste aufstehen und nach ihm sehen, deswegen machte er Anstalten, die Decke von sich zu schieben. Was höllisch wehtat und seine Muskeln gehorchten ihm eh nicht richtig, denn egal, wie viel Kraft er aufwendete, er bekam sich einfach nicht aufgesetzt.

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#127

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 10.12.2020 13:58
von Alicia Clark | 183 Beiträge

Alicia wartete ab, während Jamie mit seinem Dad sprach. Wirklich etwas mitbekommen würde Caine in seinem jetzigen Zustand vermutlich nicht, aber es beruhigte Jaime sicherlich. Alicia verstand diese Handlung, immerhin sprach auch sie ab und an mit ihrer Stute, was auf andere vielleicht auch etwas seltsam wirken musste. Dass es eine Wiese für Luxa gab war perfekt, so konnte die Stute ein wenig grasen und Alicia konnte ihr den Sattel mal abnehmen, sodass sie sich ein wenig entspannen konnte.
Als sie dann beide soweit waren den großen Kerl aus dem Wagen zu hieven, nickte Alicia Jamie zu und sie trugen Caine hinein. Er war tatsächlich recht schwer, bei so einem großen und breiten Kerl ja zu erwarten, aber Alicia war doch überrascht, dass sie es in einem Schwung geschafft hatten. Kaum lag Caine auf dem Feldbett, dass irgendwie unter seinem kräftigen Körper viel zu klein wirkte, atmete Alicia angestrengt aus. Alicia legte erneut zwei Finger an Caines Hals, spürte seinen Puls, der etwas deutlicher zu spüren war.
Jamie zündete in der Zeit die Öllampen in der Hütte an, sodass Alicia etwas neugierig den Blick durch den kleinen Raum schweifen lassen konnte. Es war keine große Hütte, von der Decke hingen Kräuter die die beiden Adams zum Trocknen aufgehängt hatte, Alicia erkannte einige wieder. Anschließend hörte sie dann schon das leise knacken eines frisch entzündeten Feuers und sie schloss die Tür der Hütte, sodass weniger der Wärme nach draußen gelangte.
„Danke Jamie“, nickte Alicia, als er das Wasser mit den zwei Gläsern daraufstellte und schenkte sich ein wenig Wasser ein, ehe sie es trank. Es war gutes Wasser, vermutlich selbstgesammeltes Regenwasser, letzten Endes war es Alicia auch egal. Woher das Wasser kam war mittlerweile nicht mehr wichtig, es musste nur abgekocht werden, damit man sich keine Krankheiten holte. Aber bei einem Arzt und seinem Sohn machte sich Alicia da keine Gedanken. Jamie wirkte auch nicht sonderlich feindselig auf Alicia, wie es um Caine stand wusste Alicia nicht. Deswegen ließ sie Luxa auch erstmal noch gesattelt, bis sie sich sicher war, dass auch Papa-Adams keine Gefahr darstellte.
„Gastfreundschaft und eine warme Hütte für die Nacht sind völlig ausreichend Jamie“, antwortete sie dann auf die Worte des jüngeren der beiden Männer und lächelte ihn freundlich und hübsch an, „Das ist schon mehr wert in dieser heutigen Zeit als vieles anderes. Außerdem ist auch das Wissen, dass durch meine Tat du nicht auf dich alleine gestellt bist, eine gute Belohnung.“
Sie wollte sich gerade neben Jamie auf den Boden setzen, näher zum Feuer um die Wärme etwas mehr spüren zu können, als sie von Caines Feldbett eine Regnung wahrnahm und ihn den Namen seines Sohnes sprechen hörte.
„Hier, ich mach das weiter. Geh du zu deinem Dad und sieh nach ihm. Vielleicht gibst du ihm etwas Wasser“, forderte sie Jamie auf und nahm ihm die Zutaten für das Essen aus der Hand. Alicia war zwar keine außerordentlich gute Köchin, aber sie konnte zumindest die Zutaten vorbereiten und so den beiden Adamsmännern einen Moment für sich geben. Sanft schüttelte sie die geflochtenen Haare hinter die Schultern und lächelte. Es waren Momente wie diese, in denen alles so friedlich wirkte. Ein Sohn der sich um seinen Vater kümmerte, während jemand Essen kochte.

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#128

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 11.12.2020 20:56
von Jamie Adams | 311 Beiträge

Vor allem war es für Jamie wichtig gewesen das er mit Caine reden konnten auch wenn dieser bereits das Bewusstsein verloren hatte. Der Weg nach Hause war mühsam und doch schaffte er es mit Hilfe von Alicia seinen Dad sicher in das Auto und anschließend auf das Feldbett zu legen. Es war nicht grade groß aber es reicht aus. Jamie deckte ihn zu und sah besorgt auf Caine hinab bevor er die Öllampen anzündete. Ein paar von den Kräutern die sie zum trocknen aufgehängt hatten, würde er später für einen Tee oder ähnliche verwenden können, denn Arnika und Salbei halfen doch gegen fast alles, oder? Das Wasser das der junge Adams auf den Tisch stellte war aus dem Fluss, aber natürlich hatten sie es abgekocht und anschließend in Flaschen gefüllt. Er sah Alicia an und ging dann nach draußen um Holz zu holen. Die Nacht würde kalt werden und der Kamin würde sie ausreichend wärmen, denn allzu viele Decken hatten sie nicht, aber er würde seine Alicia geben, genauso wie sein Bett. Die Stute stand auf der Wiese sicher und die Fallen würden die Beißer davon abhalten der Hütte zu nahe zu kommen.

Das Feuer brannte und das ruhige knistern im Kamin war beruhigend. Er hätte Alicia so gern gedankt, so richtig, aber sie war damit zufrieden das sie bei ihnen übernachten konnte und etwas zu essen bekam, weswegen Jamie sie auch nicht enttäuschen wollte. Sie hatten noch einiges da und er könnte daraus eine Eintopf machen. Er erwiderte ihr freundliches lächeln „Es ist auch nicht selbstverständlich das jemand so selbstlos hilft..“ Jamie musterte sie einen Augenblick „Wieso tust du das?“ wollte er wissend auch wenn er einfach nur dankbar war „hast du eine Kolonie Alicia?“ frage er dann, auch wenn die Frage heikel war, aber immerhin wusste sie ja auch wo er und sein Dad lebten.„Du wirst doch niemandem verraten wo wir wohnen..oder?“ Das war die größte Sorge neben seinem Dad die er grade hatte. Normalerweise vermieden sie es das Fremde hierher fanden und Caine wäre sicher nicht begeistert, dennoch hoffte er das sein Dad sich beruhigen würde, wenn er wusste das Alicia ihm sein Leben gerettet hatte. Als er das leise flüstern hörte, drehte er sich sofort um „Dad!“ Alicia war so lieb sich weiter um das Essen zu kümmern und Jamie nickte ihr dankbar zu und ging direkt zum Feldbett, auf dem Caine lag. Er setzte sich auf dessen Rand. „Dad… alles ist gut ich bin da..“ Er nahm seine Hand „Du wirst wieder ganz gesund..“ Sagte er hoffnungsvoll und lächelte ihn an „wir sind zuhause….“

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zuletzt bearbeitet 11.12.2020 21:02 | nach oben springen

#129

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 18.12.2020 21:40
von Caine Adams | 149 Beiträge

Warum gelang es ihm nur nicht, aufzustehen? So eine kleine Schusswunde würde ihn doch nicht daran hindern, nach seinem Sohn zu sehen. Aber scheinbar schon ... ermattet und mit Schweiß auf der Stirn sackte Caine in die Kissen zurück, aus denen er sich nur wenige Zentimeter erhoben hatte. Sein Körper dankte ihm diese sinnlosen Strapazen mit neuem Schmerz, der zur Wunde geschickt wurde.
Dann tauchte endlich Jamie in seinem Sichtfeld auf. Caines Gesicht erstrahlte mit einem eher selten gewordenen Lächeln. So fest es ging, schloss er die zitternden Finger um die Hand seines Sohnes. »Jamie ...«, flüsterte er. »Geht es dir gut?« Wie es um ihn stand, war gar nicht so wichtig.
Sie waren zu Hause ... das hatte er sich wegen der Kräuter ja schon gedacht. Er kniff die Augen zusammen und versuchte, sich die letzten Momente vor seiner Ohnmacht in Erinnerung zu rufen. »Was ist passiert?«, fragte er. »Wurden wir ... verfolgt?« Es war ja gut möglich, dass die Leute vom Baumarkt noch weitere Freunde in der Nähe hatten. »Wer ... war die Frau?«
Er hatte doch noch jemanden sprechen hören ... oder war das noch seine Phantasie gewesen?

// Sorry, dass der Post so kurz ist. Sobald es mehr zum Reagieren gibt, wirds bestimmt wieder länger. :)




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#130

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 26.12.2020 10:47
von Jamie Adams | 311 Beiträge

Jamie stand sofort auf und ging zu dem Feldbett auf dem Caine lag, als er seinen Namen hörte. Er war dankbar das Alicia sich um das Essen kümmerte und er so einen Moment mit seinem Dad hatte. Als Jamie sich nähere lächelte Caine ihn an und auch Jamie erwiderte diese Geste „hey Dad..“ Er drückte Caines Hand sanft „alles wird gut… wir sind zuhause und wir haben die Kugel entfernt“ Er sah zu Alicia als Caine ihn fragte wer die Frau gewesen sei und ob alles in Ordnung war. Es war so typisch das er sich eher um Jamie sorgte als um sich selbst, dabei war er derjenige der schwer verletzt war. „Ihr Name ist Alicia sie hat dich gerettet. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Du warst ohnmächtig und das ganze Blut…“ Jamie atmete tief aus und wischte sich mit dem Handrücken über die Augen um die aufkommenden Tränen zu unterdrücken. „Zum Glück hat sie Ahnung und sie hat die Kugel entfernt und die Wunde genäht..“ Es war Alicia zu verdanken das Caine noch lebte. „Mir gehst gut…“ er nickte und auch wenn er den Tränen nah war, spürte er nur Erleichterung „hast du Schmerzen?“ Immerhin hatten sie noch etwas von den Schmerzmitteln da und Jamie fand das dies ein triftiger Grund war sie anzubrechen. Sonst hoben sie diese gut auf und verschwendeten sie nicht leichtsinnig. Doch Caines Wunde war Grund genug. „Du solltest etwas trinken!“ Jamie griff nach einem der Gläser und füllte etwas Wasser ein „Komm ich helfe dir..“

(sorry haste vergessen das ich dran war ^^""" gut das wir drüber sprachen Dad xDDD)

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#131

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 27.12.2020 19:24
von Caine Adams | 149 Beiträge

»Wir ...?«, verständnislos blinzelte Caine seinen Sohn an. Gleichzeitig drifteten Erinnerungsfetzen in seinen Verstand, wie nicht nur Jamies Gesicht über ihm schwebte, sondern auch das der Frau. Er hatte vor seiner Ohnmacht noch erklären wollen, was zu tun war, aber offenbar war es nicht nötig gewesen. Caine hatte Jamie noch nie eine Wunde selbst nähen lassen. Zwar hatte sein Sohn schon Dutzende Male dabei zugesehen, nicht zuletzt wenn Caine die Wunden an seinen Armen versorgte. Aber ihn wirklich gelehrt, was zu tun war, das hatte er versäumt. Nicht einmal daran gedacht, da er davon ausging, ohnehin niemals lang von seiner Seite zu weichen. Wie töricht das war. Jetzt ging ihm das erst auf. Caine würde nicht immer für Jamie da sein können. Schon vor der Apokalypse hing der Tod wie ein Damoklesschwert über einem, aber jetzt? War es viel wahrscheinlicher, zu jung zu sterben. Rachel und Lily hatten das erfahren und Caine war überzeugt davon gewesen, Jamie vor so einem Schicksal bewahren zu können. Dass er es nicht konnte, wurde ihm mit reichlich Verspätung in diesem Augenblick klar. Er musste dafür sorgen, dass Jamie noch mehr bereit für diese Welt wurde.
Alicia also ... nur mit Mühe brachte Caine seine Gedanken zu der Unbekannten zurück. Die geholfen hatte? Mit Aaron und Jesus war sie nun schon der dritte selbstlose Mensch, den sie innerhalb so kurzer Zeit trafen. Caine hatte gedacht, solche seien eine aussterbende Art, was mit ein Grund dafür war, dass die beiden Adams Fremde mieden.
»Hey ... hey, alles ist gut«, flüsterte er schwach, als Jamie kurz davor war, sich in den Erinnerungen zu verlieren. »Ich bin hier und ich lebe. Nur dank ... euch.« Er lächelte. »Du hast mich nicht aufgegeben.« Das hätte er selbst beinahe getan und dafür schämte er sich. Erleichtert atmete er auf, als Jamie meinte, ihm ginge es gut. Eigentlich war dies das Wichtigste für ihn, weswegen er wegen der Schmerzen auch den Kopf schüttelte. »Es geht schon.« Ihm war es lieber, wenn sie die Tabletten aufsparten. Er ließ sich von Jamie helfen und trank etwas Wasser, das kühl seine Kehle herunterlief und seinen Geist etwas belebte.
»Ist ... sie hier?«, fragte Caine flüsternd und meinte damit Alicia. Welche Antwort er sich wünschte, wusste er nicht genau. Er hatte haltlose Angst, jemandem ihren Unterschlupf anzuvertrauen, aber er verstand, dass ihm jemand geholfen hatte, und er es sonst womöglich nicht geschafft hätte.

@Jamie Adams




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#132

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 27.12.2020 19:52
von Jamie Adams | 311 Beiträge

Jamie konnte gar nicht sagen wie froh er war das Caine wach war und mit ihm sprechen konnte. Es war furchtbar gewesen nicht zu wissen ob sein Dad jemals wieder aufwachen würde. Was hätte er dann getan? Sicher hatte Caine ihn vorbereitet und Jamie konnte sich verteidigen aber ohne ihn wäre er völlig alleine. Dann hätte er jeden verloren der ihm etwas bedeutete. Dieser Gedanke war so furchtbar das er sich nicht vorstellen konnte das zu überleben. Es überleben zu wollen. Etwas Gedankenverloren strich er über seinen Ärmel unter dem sich die Narben befanden bevor er Caine ansah und ihm erklärte was im groben passiert war und das die junge Frau die ihnen begegnet war dafür gesorgt hatte das er noch lebte. Vielleicht sollten sie sobald es Caine besser ging wirklich über den medizinischen Teil reden und sein Dad sollte ihm wohl den ein oder andere Handgriff zeigen und mit ihm üben damit er in einem Fall wie diesem wusste was er tun musste. Auch wenn Jamie hoffte das so etwas nie wieder passieren würde. Liebevoll drückte er die Hand seines Vaters und nickte als Caine ihn beruhigen wollte. „Ich bin einfach froh das es dir gut geht…zumindest soweit das du wach bist“ Sicher würde es noch eine Weile Dauer bis Caine wieder richtig fit war, aber Jamie würde sich um ihn kümmern.

Er half Caine beim trinken. „Ich würde dich niemals aufgeben Dad“ Er lächelte ihn an. Egal ob sie manchmal stritten er liebte seinen Vater und er würde alles tun um Caine zu beschützen. „Ja sie ist hier… ich hab ihr einen Platz zum schlafen angeboten für diese Nacht“ Er sah nach hinten wo Alicia noch am Feuer beim Essen saß. „Alicia? Mein Dad würde dich gern kennen lernen“ meinte Jamie und sah dann auf als die kleinen Äste vor das Fenster schlugen. Draußen hatte sich ein kleiner Sturm zugezogen. „Vielleicht bringen wir deine Stute lieber nach hinten? Dort ist eine alte Scheune“ schlug er vor falls der Sturm zunehmen würde.

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#133

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 09.01.2021 19:29
von Alicia Clark | 183 Beiträge

Natürlich kam Alicia nicht umhin in der kleinen Hütte die Worte der beiden Adams zu hören. Es war ja nun mal keine Villa in der sie sich gerade befanden, waren sie alle ja noch im gleichen Raum nur wenige Meter auseinander. Bei ihrem Platz am Feuer hatte sich die Dunkelhaarige aber natürlich eher auf ihre Arbeit mit den Zutaten für das Abendessen beschäftigt und nicht bewusst den beiden zugehört. Aber sie konnte ihre Ohren ja auch nicht einfach verschließen. Ein sanftes Lächeln war auf ihren Lippen zu sehen, während sie die Worte vernahm, die die beiden Männer wechselten. Jamie nahm ihren Rat an, seinem Dad mal etwas zu trinken anzubieten, das war immer eine gute Idee. Die Worte der beiden zueinander waren ja irgendwie süß, Alicia fragte sich, wann sie diese Worte wohl das letzte Mal zu jemandem gesagt hatte. Dass sie jemanden niemals aufgeben würde. Es musste wohl schon einige Jahre her sein, eventuell als sie mit Strand in einer kniffligen Situation gesteckt hatte. Strand war in ihrer alten Gruppe die Person gewesen, die ihr wohl am meisten am Herzen gelegen hatte, zusammen mit Charlie, die wie eine kleine Schwester für sie geworden war. Doch auch die kleine Charlie war mittlerweile eine erwachsene Frau, großgeworden in der Apokalypse. Ein Schicksal, dass Alicia nur teilweise teilte. Aber sie war ebenso in der Apokalypse wirklich erwachsen geworden und das musste in dieser Zeit sehr schnell gehen. Leider.
Als sie dann ihren Namen vernahm, hob sie den Kopf und sah zu Jamie hinüber. Caine wollte also mit ihr sprechen. Natürlich. Der Vater musste auch abklären ob die Hilfe wirklich so war, wie sie zu sein schien. Aus einem reinen, guten Herzen entstanden. Einfach aus Nettigkeit gegenüber Menschen in Not.
Ruhig legte sie das kleine Messer ab und stand dann auf, ging die wenigen Schritte hinüber zu Vater und Sohn.
„Hallo, mein Name ist Alicia“, stellte sie sich vor und legte eine Hand auf ihre Brust, neigte kurz den Kopf. Sie wollte respektvoll gegenüber Caine wirken, sah sie doch mit ihrer Schminke um die Augen und dem Mantel den sie trug gefährlicher aus, als sie tatsächlich war. Zumindest, wenn man nett zu ihr war. Und Jamie war mit seinem Angebot für eine Nacht im Warmen und einem guten Abendessen mehr als großzügig und nett gewesen.
„Ich habe deine Wunde vernäht. Ein glatter Durchschuss, aber es war eigentlich ganz gut zu vernähen. Wird wohl noch wehtun, wenn du nichts gegen die Schmerzen nehmen willst, aber nichts, was allzu schlimm sein wird. Dein Blutverlust war schlimmer denke ich. Wie fühlst du dich denn?“, erklärte Alicia grob, was sie getan hatte. Es interessierte Caine sicherlich. Sie sah dem Mann fest in die Augen, brach den Blickkontakt erst ab, als auch sie das Schlagen der Äste gegen die Fenster hörte.
„Das ist sicherlich eine gute Idee. Ist die Scheune denn sicher? Ich würde Luxa ungerne irgendwo unterbringen, wo sie nicht sicher ist…“, gab Alicia allerdings zu bedenken.

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#134

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 21.01.2021 11:04
von Caine Adams | 149 Beiträge

Wenn es nach Caine ginge, würde er jetzt aufstehen und sofort wieder der Alte sein. Es ging gar nicht, dass er jetzt schwächelte und seiner Aufgabe nicht mehr nachgehen konnte. Die nun einmal lautete, Jamie um jeden Preis zu schützen. Wie sollte er das tun, wenn er die nächsten Tage ans Bett gefesselt war? Oder womöglich noch länger, falls die Wunde sich entzündete? Was, wenn er ... nein, er musste diese panikmachenden Gedanken unterbinden. Sie brachten niemandem etwas und am wenigsten Jamie. Caine musste jegliche Stärke und Zuversicht ausstrahlen, die er noch zusammenkratzen konnte. Zumindest das sollte er für seinen Sohn tun, oder? Also lächelte er. »Ich bin sicher in Nullkommanix wieder auf den Beinen zu sein. Uns Adams haut nichts so leicht aus den Socken.«

Es tat gut, zu hören, dass Jamie ihn niemals aufgeben würde. Caine wusste das, auch, dass sein Sohn oft derjenige von ihnen beiden war, der überhaupt noch an etwas Positives glaubte. Vielleicht lag das an der Jugend. Und daran, dass seine Hoffnung noch nicht vollends zerschmettert war. Caine hingegen zog seine Stärke stets aus Schlechtem. Aus Ängsten und düsteren Zukunftsvisionen, vor denen er Jamie schützen wollte.

Weswegen er auch unschlüssig war, wie er auf die Tatsache reagieren sollte, dass die unbekannte Frau hier war. Alicia war also ihr Name und ... sie würde hier übernachten. Okay ... ja ... das war okay. Eigentlich war das sogar zu wenig, wenn es die Bezahlung für sein Leben war. Trotzdem hoffte er, es würde ihr genügen.
Als sie in sein Blickfeld trat, verstand Caine, warum sein Unterbewusstsein ihm vorgegaukelt hatte, sie sei eine Dämonenkönigin und gekommen, um ihn zu holen. Man sollte ja nie vom Aussehen auf den Charakter eines Menschen schließen, aber der erste Eindruck war doch ... recht gefährlich. Weswegen sich Caine unbewusst ein wenig anspannte. Doch ihre Worte waren freundlich und respektvoll. Außerdem erklärte sie ihm, wie genau sie ihn verarztet hatte und es klang, als hätte sie Ahnung davon. Was sein Glück war, sonst wäre das alles womöglich ganz anders ausgegangen. »Danke«, sagte er erstmal nur, hielt dabei aber den Blickkontakt. Wie er sich fühlte? »Es ging mir schon mal besser, aber ... das wird schon wieder.« Denn schlechter war es ihm auch schon gegangen. Da war das hier im Vergleich ein gemütlicher Sonntagsspaziergang.
»Ist Luxa dein Pferd?«, wollte er dann wissen. Lag ja eigentlich auf der Hand, und erinnerte sich auch noch daran. Nur war er bis eben nicht sicher gewesen, ob er sich das auch eingebildet hatte. »Hab seltsame Träume gehabt. Du sahst ... wie ein Engel des Todes aus, oder ... eine Dämonenkönigin. Dachte, du wolltest mich wegbringen.« Caine lachte leise, er bemühte sich wirklich, seine Angst vor Fremden im Schach zu halten und ein wenig gelöster zu werden. Wenn sie schon die Nacht in derselben Hütte verbrachten, sollte das möglichst in angenehmer Stimmung geschehen. Wie er damit umgehen würde, dass jemand Drittes vom Standort ihrer Hütte wusste, konnte er sich immer noch überlegen.

Jamie und Alicia wollten Luxa in die Scheune bringen, da draußen ein Sturm aufzog. Caine blieb dann wohl nichts anderes übrig, als hier zu warten. Auch darauf, dass es ihm besser ging. Besser, er gewöhnte sich rasch daran, erstmal nirgends eine große Hilfe sein zu können.

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#135

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 28.01.2021 18:14
von Jamie Adams | 311 Beiträge

Es war gut das sein Dad nun nicht die Kraft hatte direkt wieder loszulegen, als wäre er nicht grade angeschossen worden und hätte um sein Überleben gekämpft. Jamie könnte ihn anders nicht ruhig halten und er war froh das Caine nun endlich mal etwas entspannen konnte, zumindest körperlich denn ihm war klar das sein Dad nun schon wieder darüber nachdachte wie er sie so am besten beschützen konnte. Doch das musste er nicht, denn Jamie war auch noch da und er würde auf sie aufpassen. Er lächelte seinen Dad an und sicher tat es ihm gut das Caine diese Sicherheit ausstrahlte und nun nicht aufgab. Er hielt die Hand seines Dada immer noch und legte sie langsam wieder auf das Feldbett um ihm etwas zu trinken zu reichen. „Gleich gibt es auch etwas zu essen..“ Das würde ihm helfen sich etwas zu stärken. Jamie war schon als Kind immer ein positiver Mensch gewesen und trotz all dem was sie durchlebt und verloren hatten, fand er immer wieder neue Hoffnung die ihn weitermachen ließ. Sicher, einige Tage waren dunkel und wenn er erstmal in diesen Schatten gefangen war, fiel es ihm unglaublich schwer alleine dort wieder hinaus zu kommen, aber durch Caine schaffte er es jedes mal und dann kämpfte er weiter. Manchmal wünsche er nur das es seinem Dad ebenso gehen würde. Auch wenn dieser ihn anlächelte, wusste Jamie das ein teil von ihm längst gestorben war.

Alicia trat zu ihnen ans Bett und Jamie lächelte sie an. Sie hatte seinen Dad gerettet und er verdankte ihr so viel das ein Essen und eine Nacht im warmen eigentlich nicht ausreichten um seine Dankbarkeit zu zeigen, aber sie gab sich damit zufrieden. Er stellte sie beide vor und legte Caine die Hand auf den Unterarm, weil er merkte das er sich verspannte. Jamie schlug vor wegen des Sturmes die Stute in die Scheune zu bringen „Ja sie ist sicher, wir haben da einige Dinge untergestellt und die Tür ist verschlossen. Zumindest kann kein Beißer das Schloss öffnen. Es gibt dort auch einen Eimer, darin könnten wir frisches Wasser hinein füllen“ Jamie wusste das es eine seltsame Situation war und noch nie hatten sie jemanden hier her kommen lassen, aber vielleicht war es auch gut das sie noch mehr positive Erfahrungen mit Fremden machten. „Das essen ist gleich fertig Dad, möchtest du das ich dir helfe?“ fragte er. Caine konnte sich sicher fühlen, denn Jamie würde ihn ganz bestimmt nicht mehr aus den Augen lassen. Dann schmunzelte er „eine Dämonenkönigin?“ Ob das ein Kompliment war? Ein Engel traf es da schon eher, wenn man den Tod außen vor ließ. Jamie lächelte Alicia etwas verträumt an. Sie war nicht nur wunderschön, sondern auch wirklich Taff und mutig. Noch nie hatte er jemanden wie sie getroffen. „Woher kannst du so gut kämpfen und reiten?“ fragte er neugierig und sah Alicia an.

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#136

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 21.02.2021 18:05
von Alicia Clark | 183 Beiträge

Natürlich erklärte Alicia Caine genau, wie sie ihn verarztet hatte. Sie persönlich würde es auch wissen wollen, was da ein Fremder an ihrem Arm gemacht hätte. Und als sie erklärte, sah sie, wie sich sein angespannter Gesichtsausdruck wenigstens minimal ein wenig entspannte. Er hielt ihrem Blickkontakt stand, was sie sanft schmunzeln ließ.
„Und ich nehme deinen Dank an“, antwortete Alicia und neigte ganz leicht den Kopf, als Jaime mit dem Vorschlag um die Ecke kam, Luxa in eine sicherere Unterstellung zu bringen. Wenn die Scheune es denn war, natürlich würde sie ihre Stute dort lieber unterbringen als draußen im Sturm.
„Ja, Luxa ist meine Stute und treue Begleiterin durch die Apokalypse“, antwortete Alicia dann, ehe sie etwas breiter Lächelte und eine Reihe weißer Zähne entblößte, „Eine Dämonenkönigin? Hmm, ich habe schon einige Vergleiche gehört, aber diesen noch nicht. Ich nehme das mal als Kompliment und es liegt wohl an meiner Bemalung. Ich sage es mal so… man tut was man kann um erstmal nicht angegriffen zu werden. Und wenn ein wenig schwarze Farbe im Gesicht dazu seinen Beitrag trägt, nutze ich diesen Vorteil direkt. Aber… dieser Vergleich gefällt mir, auch, wenn ich mich wohl definitiv nicht als Dämonin bezeichnen würde…“
Sie schüttelte sanft lächelnd den Kopf, ihre braunen Haare leuchteten sanft im Schein des Feuers und die dunkle Farbe in ihrem Gesicht gab ihr wohl noch immer etwas sehr… mystisches und geheimnisvolles.
Anschließend wandte sie sich wieder Jamie zu und erhob sich aus der knienden Position neben Caines Feldbett, „Dann lass uns Luxa schnell in die Scheune bringen, bevor es mit dem Regen losgeht. Caine wird ein paar Momente ohne uns klarkommen.“
Sie sah Jaime abwartend an und dieser führte sie hinaus, sodass sie Luxa vom Zaun losbinden und in die Scheune führen konnte. Dort nahm sie ihr den Sattel ab und warf sich dann zwei ihrer Satteltaschen über die Schultern.
„Das Reiten habe ich Recht früh gelernt, als das alles hier erst begonnen hat. Wir waren eine Weile auf einer Ranch an der Grenze zu Mexiko… dort… hat mir jemand das Reiten beigebracht“, antwortete Alicia dann auf Jamies Frage, die er schon in der Hütte gestellt hatte. Dass es sich dabei um Jake Otto gehandelt hatte, für den sie etwas mehr als nur Freundschaft empfunden und auch eine… andere Beziehung als die einer Freundschaft hatte, erwähnte sie nicht. Denn Jake war tot. Vergangenheit. Nur ein weiterer Mensch, den sie auf ihrem Weg von West nach Ost verloren hatte. Die Beziehung zu ihm kam ihr vor wie vor einem halben Leben.
„Wenn du willst und der Sturm morgen vorbeigezogen ist, kann ich dir ein paar Grundlagen zeigen. Luxa ist eine sehr freundliche und geduldige Stute“, bot die Kalifornierin dann an und sah Jaime in der einbrechenden Dunkelheit an, „Solange dein Dad auch nichts dagegen hat, dass ich etwas länger bleibe. Aber das könnt ihr später noch besprechen.“
Sie lächelte ihn ehrlich an, ehe sie die Tür zur Hütte wieder öffnete und ihre zwei Satteltaschen neben der Tür abstellte.
„Ich wollte mich auch bei dir noch für die Gastfreundschaft bedanken Caine“, sprach sie dann zum Vater, während Jaime nach dem Essen sah. Sie setzte sich auf einen der Stühle und lehnte sich darin zurück, „Ich kann verstehen, warum du mit deinem Sohn so abgelegen wohnst. In einer Zeit wie dieser kann man nicht wissen, wem man so vertrauen kann…“
Sie sah Caine von der Seite aus ihren grün-grauen Augen an. Die Worte konnten freundlich und gut gemeint oder auch bedrohlich wirken. Alicia meinte sie aber definitiv in ersterer Bedeutung. Sie hatte keinerlei Intention den beiden Adams zu schaden, was hätte sie davon? Natürlich, die Ressourcen in der Hütte, doch dort wohin sie unterwegs war, konnte sie ihre Ressourcen sowieso wieder auffüllen. Also hätte es keinen Sinn.

// Hoffe das ist okay @Jamie Adams , dass ich das mit der Scheune und Luxa mal so beschrieben habe :3
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#137

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 10.03.2021 01:16
von Caine Adams | 149 Beiträge

Jetzt, wo Jamie von Essen redete, konnte Caine es auch riechen. Sein Magen knurrte vernehmlich, wofür er sich schon fast ein wenig schämte. Aber im Moment war noch nicht daran zu denken, gemütlich eine Mahlzeit einzunehmen, als wäre nichts passiert. Er wollte zuerst die Unbekannte kennenlernen. Die sich doch ganz anders präsentierte, als Caine gedacht hatte. Wobei er nicht mal sagen konnte, was er sich vorgestellt hatte. Lag wahrscheinlich an seinen wirren Träumen und an den schlechten Erfahrungen in seiner Vergangenheit. Aber Jamie würde wohl kaum so entspannt hier bei ihm sitzen, wenn von Alicia Gefahr ausgehen würde.
Und das Pferd hatte er sich also auch nicht eingebildet. Caine erzählte rasch von seinem Traum, damit nicht alle wegen seiner Fragerei dachten, er wäre vor lauter Blutverlust verrückt geworden oder so. Jamie grinste und auch Alicia nahm ihm den Vergleich mit der Dämonenkönigin nicht krumm. »Es ist definitiv eher als Kompliment gemeint«, erwiderte Caine mit einem schwachen Lächeln. Vielleicht war Dämon auch der falsche Begriff, aber er passte einfach zu ihrem geheimnisvollen Auftreten. Caine fand diese Frau faszinierend, und das, obwohl er sie kaum kannte. Anlegen wollte er sich jedenfalls nicht mit ihr, außerdem wäre das auch ein ziemlich mieser Dank für die Rettung. Auch ein Caine Adams wusste, wann er mal einen Schritt Abstand von seinen Ängsten nehmen musste und wann man die Schutzmauer ein bisschen schwächer werden lassen konnte. Zumindest manchmal. Gerade konnte er ja ohnehin keine großartigen Sprünge machen.

Deswegen machten sich die beiden auch allein zum Stall auf und Caine bekam nichts zu dem Gespräch über Alicias Fähigkeiten mit. Er blieb einfach liegen und hoffte, dass ihnen nichts passierte. Klar, sie hatten Fallen angebracht und die Umgebung so sicher gemacht, wie möglich. Aber man wusste ja nie.
Erleichtert atmete er auf, als sie wieder in die Hütte kamen. Jamie sah nach dem Essen, während sich Alicia niederließ und das Gespräch mit Caine suchte. Der hatte sich inzwischen ein wenig schwerfällig aufgerichtet und lehnte müde gegen die Hüttenwand. Sein Arm schmerzte, aber es war noch auszuhalten. »Wir haben keine besonders guten Erfahrungen mit Fremden gemacht«, gab er zögernd zu und warf Jamie einen Blick zu. Er nahm die Worte nicht als Drohung auf, es war eine einfache Feststellung. »Daher bleiben wir lieber für uns und beschränken unsere Kontakte aufs Nötigste.« Das war für alle besser.
Sein Blick kehrte zu Alicia zurück. Unsicher, wohin sich dieses Gespräch entwickeln sollte. »Du kannst bleiben, bis du dich zum Aufbruch bereit fühlst und es draußen wieder ruhiger wird. Also ... auch länger als diese Nacht.« Er atmete tief durch und musste sich zu diesem Angebot wirklich durchringen. »Aber nur, wenn du uns versprichst, dass du niemandem verrätst, dass du uns getroffen hast und wo.« Normalerweise verhinderte er solche losen Enden auf andere Weise. Bei Alicia kam das nicht in Frage. Sie hatte sein Leben gerettet, somit musste er sich auf ihr Wort verlassen. Und vielleicht würde Gastfreundschaft ihr beweisen, wie ernst es Caine damit war.

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#138

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 26.03.2021 11:48
von Jamie Adams | 311 Beiträge

Sein Dad war wach und das war für Jamie erstmal das allerwichtigste! Auch schein Caine trotz der Verletzung und das er noch schwach war bei klarem Verstand, was ihn wirklich beruhigte. Alicia hatte so eine ruhige Art das auch sein Dad nicht anders konnte als sich zu entspannen, zumindest auch außen hin, denn Jamie war klar das er weiterhin misstrauisch bleiben würde auch wenn er sich bedankte. Dennoch ahnten sie der hübschen Reiterin alles zu verdanken denn ohne sie wäre Jamie nicht sicher ob sein Dad noch leben würde. Ein wenig peinlich war es ihm ja schon als Caine plötzlich von einer Dämonenkönigin anfing und er warf einen Seitenblick zu Alicia um ihre Reaktion abzuwarten. Doch sie lächelte und auch Jamie musste nun grinsen. Kurz sah er zu seinem Vater dem ein Lächeln auf den Lippen lag. Offenbar mochte er Alicia und wenn Jamie es nicht besser wüsste, könnte man meinen er flirtete gerade mit ihr. „Ich schlage vor wir kümmern uns nun zuerst um den Pferd“ Der Sturm könnte zunehmen und die Beißer vielleicht die ersten Fallen vielleicht dadurch überwinden, es war besser die Stute würde in der sicheren Scheune stehen. Bis auf ein paar alte Arbeitsgeräte und ein wenig Gas für den alten Herd hier drin war dort nichts gelagert und es war ausreichend Platz. Was sie Bemalungen in ihrem Gesicht wohl zu bedeuten hatten? „Hat es einen bestimmten Grund warum dein Gesicht so bemalt ist?“ Fragte er neugierig mit einem lächeln auf den Lippen.

Jamie stand auf „Dad bleib liegen! Wir sind gleich zurück“ bat er ihn inständig und reichte ihm noch mal das Glas bevor er mit Alicia zu ihrer Stute ging. Sie brachten das Pferd in den Stall und Jamie fragte dabei nach ihren Reitkünsten. „Verstehe..“ Er sah zu dem hübschen Pferd und streichelte über dessen Hals. Es war lange her das er einem Tier so nah begegnet war. „Meine Großeltern hatten auch eine Ranch, sie lebten in Maryland und im Sommer waren wir oft dort.“ Es waren sie Eltern seiner Mutter und er hatte es geliebt den Sommer dort zu verbringen. Auch wenn er sich eher für all die Abenteuer interessiert hatte als speziell für die Pferde, aber auch als Kind hatte er schon mitgeholfen diese zu versorgen. „Oh ich weiß nicht..“ sagte Jamie zögerlich „ich bin nicht besonders gut darin“. Er saß schon auf den Rücken von Pferden aber das war nie besonders gut gegangen und er wollte nicht stürzen um sich in der verdammten Apokalypse ein Bein zu brechen. Ja, Jamie hatte nicht besonders viel vertrauen in diese vierbeinigen Riesen. „Ich bin sicher du kannst länger blieben, bist du denn auf der Reise irgendwohin hin oder längst du ich eher treiben und siehst wohin dich dein Weg führt?“ Vielleicht suchte sie eine Kolonie?

Nachdem Luxa gut versorgt war, kamen sie zurück in die Hütte und während er sich um das essen kümmerte, suchte Alicia fdad Gespräch mit seinem Dad, was wirklich ein gutes Zeichen war. Auch Jamies Magen knurrte bereits und er war froh als der Eintopf soweit war und sie auch noch etwas Brot hatten das sie sich teilen könnten. Er deckte den Tisch heute nicht da sie sich besser zu seinem Dad setzten konnten. Jamie füllte zwei kleine Schüsseln voll und reichte sie zu Alicia und Caine weiter „Ihr solltet etwas essen“ Dazu etwas Brot und ein Löffel. Auch sich holte er etwas und setzte sich zu Caine an Bett und neben die Reiterin. „Hast du noch große Schmerzen?“ fragte er, denn sie hatten noch Schmerzmittel, die er ihm geben könnte.

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Jamie

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#139

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 04.04.2021 15:53
von Alicia Clark | 183 Beiträge

Jamie machte auf Alicia einen sehr neugierigen Eindruck. Zumindest stellte er Frage hinter Frage und schien sich dessen auch nicht zu scheuen. Während sie also Luxa in die Scheune führten antwortete sie noch auf seine Frage, die er schon in der Hütte gestellt hatte bezüglich ihrer Gesichtsbemalung.
„Nun Jamie.. nicht jeder Überlebende der Apokalypse hat das Glück einen Dad wie du zu haben und darauf zu hoffen mal so groß und stark wie dein Dad zu werden. Von daher muss man sich andere Dinge überlegen, wie man gefährlicher erscheinen kann. Und was schon die Vikinger, Germanen und Ägypter wussten, war, dass ein gefährliches Erscheinungsbild dazu beitragen kann. Auch im Tierreich gibt es viele Tiere, die gefährlich aussehen, obwohl sie es gar nicht sind. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich nicht gefährlich bin... ich weiß mit meinen Waffen umzugehen, aber, wenn ich durch die Bemalung vielleicht den ein oder anderen Gegner dazu bringen kann mich lieber in Ruhe zu lassen…“, erklärte Alicia und zuckte mit den Schultern. Sie ließ den Satz unbeendet, Jamie würde es schon verstehen.
In der Scheune angekommen versicherte sich Alicia, dass Luxa gut versorgt war, ehe sie Jamie anbot ihm am nächsten Tag ein paar Grundlagen des Reitens zu zeigen, wenn das Wetter denn passte. Im strömenden Regen hatte Alicia weniger Lust dazu. Sie beobachtete wie der junge Adam sanft die Hand an Luxas Hals legte, er stand nicht das erste Mal so nahe bei einem Pferd, dass bemerkte sie sofort. Die Erklärung folgte auch schon recht zügig, was Alicia sanft lächeln ließ. War ja irgendwie der Klassiker, bei Oma und Opa auf der Ranch. Was alles so normal war, bevor die Welt den Bachrunter gegangen war.
„Wenn du schon besonders gut darin wärst, müsste ich dir nichts mehr zeigen“, lachte Alicia und schüttelte sanft den Kopf, „Keine Angst Jamie. Wir machen morgen ja kein Kunstreiten oder Hindernisreiten, ich will dir nur ein Gefühl für Luxa und damit Pferde geben. Es schadet nie. Überlegs dir.“
Sie machte das Angebot gerne, die beiden Adams wirkten sehr nett, aber, wenn Jamie nicht wollte, würde Alicia ihn auch nicht zwingen.
Als die beiden sich auf den Rückweg zur Hütte machten, stellte Jamie direkt die nächste Frage, nach Alicias Plan.
„Ach, ich bin eigentlich immer unterwegs. Mal hier, mal dort. Ich besuche ab und an die Kolonien hier in der Umgebung, ich schätze ihr seid schon Mal auf Leute aus der Cottage getroffen? Es wäre ein Wunder, wenn nicht. Sehr nette Leute, wirklich. Klar, wie immer und überall gibt es die und die, aber im größten Sinne sind sie sehr hilfsbereit und ich gehe ab und an gerne dorthin, wenn ich in der Nähe bin“, antwortete Alicia. Sie verriet damit nicht wo genau sich das Cottage befand, noch wie viele Leute dort wohnten oder andere wichtige Informationen. Nur, dass es sich hier in der näheren Umgebung befand. Sie wollte das Cottage ja auch nicht in Gefahr bringen, wobei sie bei den beiden Adams Männern nicht davon ausging, dass sie eine Gefahr für eine Kolonie der Größe vom Cottage darstellten.

Zurück in der Hütte kümmerte sich Jamie weiter um das Essen, während Alicia sich zu Caine setzte und das Gespräch mit ihm suchte. Der Vater hatte sich in ihrer Abwesenheit aufgerichtet und lehnte nun mit dem Rücken an der Hüttenwand, sodass Alicia nicht mehr auf ihn hinunterblicken musste.
„Hm, verständlich“, stimmte Alicia Caine zu und trank einen Schluck Wasser, während sie ihm weiter zuhörte. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf Alicias Lippen bei seiner abschließenden Forderung im Gegenzug für die Gastfreundschaft. Natürlich, wenn man die längste Zeit der Apokalypse so zurückgezogen lebte, wie die beiden Adams, konnte sie sich vorstellen, dass Caine auch schon auf deutlich... brutalere Weise verhindert hatte, dass ihre Position bekannt wurde. Die Zwickmühle, dass Alicia ihm das Leben gerettet hatte, schmeckte dem älteren der beiden Adams vermutlich nicht sonderlich gut. Aber es ließ sich auch nicht ändern, Alicia hatte nicht den Eindruck, dass Caine sie heute Nacht abstechen würde.
„Danke“, antwortete sie zunächst, ehe sie Caine wieder aus ihren im Feuerschein leuchtenden Augen ansah, „Und ich verspreche dir, dass ich eure Position niemandem verraten werde.“
Sie legte eine Hand auf ihre Brust und nickte dem ehemaligen Arzt zu, „Mehr als mein Wort kann ich dir leider nicht geben, aber ich hoffe dir durch das Retten deines Lebens bewiesen zu haben, dass ich keine von den Bösen sondern eher eine von den Guten bin. Jeder Funken guten Willens in dieser Welt ist so viel wert…“
Sie lächelte dann etwas traurig, musste sie an ihre Mutter denken. Madison wäre mittlerweile wohl stolz auf sie. Auch, wenn ihre Mutter dieses Gute in der Welt mit teilweise fragwürdigen und nicht so guten Mitteln durchgesetzt hatte, hatte sie es doch immerhin versucht. Und alleine der Versuch zählte doch. No one’s gone until they’re gone.
Einen Moment sah sie Caine noch an, die beiden hielten den Blickkontakt im Schein des Feuers, dann kam Jamie zu ihnen hinzu mit zwei Schüsseln voll Eintopf. Sie nickte Jamie dankend zu und nahm sofort einen Löffel des Eintopfs in den Mund. Der kleine Adams konnte kochen, zumindest mit dem, was er dahatte. Es schmeckte gut und Alicia konzentrierte sich erstmal auf ihr Essen, ließ Vater und Sohn miteinander sprechen.

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#140

RE: Kleiner See worin der Fluss mündet

in Umgebung 13.05.2021 15:57
von Caine Adams | 149 Beiträge

Ja, Jamie war in vielerlei Hinsicht wesentlich offener als sein Dad, was diesem regelmäßig Sorgen und Kopfzerbrechen bescherte. Aber in diesem Fall war es wohl gut, denn wäre sein Sohn nicht, würden Alicia und Caine wohl schweigend die Nacht verbringen und es würde nicht mal im Ansatz ein heimeliges Gefühl aufkommen. Früher war Caine gar nicht mal so schlecht darin gewesen, Leute besser kennenzulernen, Smalltalk oder auch tiefergehende Gespräche zu führen. Aber heutzutage, oder besser gesagt, seit einem bestimmten Ereignis, das erst ein Jahr zurücklag, hatte sich sein Wesen um 180 Grad gedreht. Er war verbittert und schweigsam, was alles andere zurückdrängte. Nur Jamie vermochte es, das alles aufzulockern, und er schaffte es scheinbar auch, wenn sich mit Alicia eine Fremde im Haus befand.

Von den eigentlich sehr interessanten Gesprächen zwischen Jamie und ihr bekam Caine leider dennoch nichts mit. Er hätte sicher andächtig zugehört und hier und da vielleicht sogar gelächelt. Und als es um das Cottage ging, womöglich etwas Panik und ein schlechtes Gewissen verspürt. Immerhin hatte er Jesus angeschossen ... und das lag ihm immer noch schwer auf der Seele. Aber so lag er nur nutzlos auf seinem Bett herum und flehte seinen Körper an, schneller zu heilen. Er war ja auch nur vor ein paar Stunden angeschossen worden ... eigentlich wusste er, dass man da erst mal was brauchte, um wieder auf die Beine zu kommen. Trotzdem wollte er, dass es rascher ging, denn er fand dieses Gefühl, seinen Sohn nicht richtig schützen zu können, ganz furchtbar.

Er schaffte es, sich ein wenig aufzurichten und anzulehnen, als die beiden wieder in die Hütte zurückkamen. Jamie kümmerte sich um das Essen, während Alicia versuchte, ein Gespräch mit Caine zu führen. Dass es nicht so einfach und trotz aller Freundlichkeit unentspannt war, lag an ihm, nicht an ihr.
Sie versprach ihm, die Position dieser Hütte nicht zu verraten, und er glaubte ihr. »Das hast du ...«, stimmte er ihr zu. Wieso sollte sie ihn auch retten, und dann töten? Das würde keinen Sinn machen und eigentlich wusste er das auch. Sein automatisierter Denkapparat, der überall Gefahr sah, ließ sich dennoch nicht so einfach abstellen. Über ihre weiteren Worte musste er nachdenken. Jamie hatte geschworen, auch Aaron und Jesus wären solche guten Menschen. Da war der Schaden durch Caine jedoch schon angerichtet worden. Er hatte wohl wirklich ein Talent dafür, in seiner Panik auch das Gute auszumerzen, von dem Alicia sprach. Aber zumindest hier hatte er die Chance, es richtig zu machen und ein wenig offener zu sein.
»Ich wünschte, man würde den Menschen ansehen, was sie im Schilde führen. Es ist so schwierig geworden, Freund und Feind zu unterscheiden. Selbst ein anfänglicher Freund kann grausame Absichten haben ...« Er sah kurz zu Jamie, der gerade das Essen in Schüsseln füllte und damit zu ihnen kam. Dann blickte er zu Alicia zurück und bemerkte die Trauer in ihrem Blick. Er war immer so auf seinen Sohn und sich fixiert, dass er manchmal vergaß, wie sehr auch andere Menschen litten oder gelitten haben. »Bist du ... immer allein unterwegs?«, wollte er daher vorsichtig wissen. Vielleicht dachten sie in der Hinsicht ja gar nicht so unähnlich.

Jamie setzte sich zu ihnen und Caine nahm die Schüssel mit dem gesunden Arm entgegen. »Es geht schon«, antwortete er und wollte nichts mehr von Schmerzmitteln wissen. Sie für sich zu verschwenden war Unsinn, er hielt das schon aus. Nun fing auch Caine langsam an zu löffeln und der Eintopf war eine echte Wohltat. Das gemeinsame Essen sorgte für eine Periode des Schweigens, das sich aber gar nicht so unangenehm anfühlte, wie erwartet. Vielleicht gelang es Caine ja doch, sich endlich etwas zu entspannen.

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