Herzlich Willkommen

Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

Team

Wetterbericht

Frühling, endlich kommt die Sonne regelmäßig heraus. Die Wälder und Wiesen werden wieder saftig grün. Vögel zwitschern die verrückt und die Wildtiere vermehren sich, die Überlebenden auch? Die Temperaturen liegen zwischen 10°C und 20°C

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Kolonien & deren Bewohner

---------------------- Aktuell: 95 Überlebende ---------------------- ---------------------- Cottage Sea: 23 Bewohner ---------------------- -------------------- Anarchy Riders: 15 Bewohner -------------------- ---------------------- Valley Balar: 9 Bewohner ---------------------- ------------------------- The Zoo: 12 Bewohner -------------------------- ------------------------- Nomaden: 34 Bewohner -----------------------

Dringend gesucht

Walking Dead Charas: Ezekiel, Aaron, Enid Taylor, Carol, Conni, Tara, Henry, Lydia, Eugene, Siddiq, Pamela Milton, Sebastian Milton, Mercer, Maxwell Hawkins Fear the Walking Dead Charas: Madison, Luciana, June, Daniel, Victor, Nick Auch viele Free Gesuche warten darauf, endlich in Empfang genommen zu werden. Auch ohne Serienwissen bist du bei uns gerne willkommen !!!

 

✿ Der Frühling zieht ein und bringt uns viel Sonne mit ✿

#1

Jagdrevier

in Außenbereich 20.11.2018 21:24
von Daryl Dixon | 5.550 Beiträge




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#2

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 24.11.2018 14:23
von Alexis Ilex | 256 Beiträge

cf - Vor der Hütte

Akando antwortete nicht und er tauchte auch nicht auf. Kein Problem, vielleicht war er beschäftigt oder so oder er tauchte später noch auf.
Azra hatte die Stute fertig gesattelt und sich dann auf ihren Rücken geschwungen. Die Handschuhe trug er mittlerweile, genauso wie die Mütze und das Gewehr hatte er im Anschlag. Eine Machete hatte er auch dabei, falls er auf Beisser treffen sollte.
Es war fast schon gespenstisch still im Wald. Es gefiel ihm. Der Schnee glitzerte auf den Ästen, sodass es schon fast kitschig war aber der Wind wurde durch die Bäume etwas ausgebremst.
In der Zeit in der er hier wohnte, hatte er den Wald in und auswendig kennengelernt. Er wusste wo er Wild fand. Vor allem Schalenwild trieb sich hier herum.
Immer wieder liess er den Blick schweifen, in der Hoffnung Akando zu sehen. Doch der Wolf versteckte sich sehr gut.
Der Schnee knirschte unter den Hufen der Stute, die im gemächlichen Schritt durch den Wald marschierte. Von Beissern war weit und breit nichts zu sehen.
Azra hoffte heute vielleicht einen Hirschbock erwischen zu können. Schon seit Tagen begegnete er immer wieder einem. Ein älteres Tier, nicht mehr in den besten Jahren aber noch immer flink genug, um ihm zu entwischen. Aber er würde ihn schon noch kriegen. Und derzeit war Paarungszeit bei den Hirschen, also würde er ihn sicherlich finden.

@Akando



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#3

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 25.11.2018 01:29
von Akando (gelöscht)
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-----> Wolfshöhle

Ich war gerade dabei meine Beute zu verspeisen, als ich Azra pfeifen hörte. Diesen Pfiff erkannte ich sofort wieder. Ich stellte meine Ohren hoch und sah auf. Das musste er sein. Ich stand auf und verstaute den Rest meiner Beute in meiner Höhle. Diese würde ich später weiter fressen, aber so war sie sicher, vor anderen Wildtieren.

Nachdem ich dies getan hatte, rannte ich in die Richtung, woher ich den Pfiff gehört hatte. Meine Nase führte mich natürlich auch zu meinem Ziel. Als ich ihn sah, versteckte ich mich erst hinter einem Busch. Mein weißes Fell tarnte mich perfekt und so war ich fast unsichtbar. Azras Pferd jedoch witterte mich, da ich nicht auf der Jagd war, achtete ich auch nicht, woher der Wind kam. Schnaubend drehte sich sein Pferd, bis ich aus dem Gebüsch heraus sprang und jaulte. Ich war satt, so hatte sein Pferd keine Befürchtung zu haben. Nervös war es dennoch in meiner Nähe. Ich lief aufgeregt um ihn und das Pferd herum, da er zu hoch saß. Mein Schwanz wedelte, da ich mich freute ihn zu sehen. Er gab mir meinen Freiraum und ich konnte selber entscheiden, wann ich bei ihm sein wollte oder lieber alleine.
Es schneite noch immer, aber das machte mir nichts aus. Es war mein Element und ich fühlte mich wohl.

@Azra


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#4

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 25.11.2018 05:45
von Alexis Ilex | 256 Beiträge

....



zuletzt bearbeitet 25.11.2018 05:46 | nach oben springen

#5

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 25.11.2018 13:18
von Alexis Ilex | 256 Beiträge

Entspannt ritt er durch die winterliche Landschaft, die er so gut es eben ging versuchte im Auge zu behalten. Doch plötzlich warf Akasha den Kopf in eine bestimmte Richtung und drehte sich mit einem leisen Schnauben da hin. Sofort packte Azra den Griff seiner Machete, für den Fall dass es ein Beisser war. Dabei ging er locker mit den Bewegungen der Stute mit, sodass er nicht Gefahr lief das Gleichgewicht zu verlieren.
Es war kein Beisser, der aus dem Gebüsch kam, es war Akando. Sofort entspannte sich Azra wieder und er lächelte leicht. "Na hallo, mein Grosser. Schön dich zu sehen", sagte er und streichelte dem Pferd kurz beruhigend über den Mähnenkamm, ehe er sich aus dem Sattel schwang, um den Wolf richtig zu begrüssen. Er liess ihn an sich hochsteigen und von ihm ablecken, während er ihm den Kopf und hinter den Ohren kraulte.
Akando war in der Zeit echt ganz schön gross geworden. Wäre er ein gewöhnlicher Wolf, wäre er mittlerweile langsam alt genug, um sein eigenes Rudel zu gründen. Aber er schien kein Interesse daran zu haben. Lag vermutlich daran, dass er von Hand aufgezogen worden war und solche Tiere immer ein wenig seltsam waren.
Als sie sich begrüsst hatten, schwang sich Azra wieder in den Sattel. "Hilfst du mir den Bock zu finden?", fragte er den Wolf. Ihm war klar, dass das Tier ihn nicht verstand aber für ihn war es ganz normal mit seinen Tieren zu sprechen. Das tat vermutlich jeder, der Umgang mit ihnen hatte.
Er trieb Akasha wieder an, bei der er manchmal aufpassen musste, dass sie nicht nach Akando schlug. Aber er vertraute darauf, dass Akando flink genug war, um ihr auszuweichen.
"Ich weiss wo die Böcke derzeit äsen. Ich hoffe ich finde ihn dort", erzählte er dem Wolf weiter. Für gewöhnlich kriegte Akando alles was er nicht von den Tieren verwerten konnte. Also einige wenige Innereien, die Hufe und den Kopf ohne die Zunge, weil die nämlich verdammt lecker war in einem guten Eintopf.
Gerade sah Akando aber aus, als hätte er erst gerade gefressen. Seine Schnauze und Pfoten waren blutig. Azra war immer wieder überrascht, dass der Wolf auch ohne Rudel kein allzu schlechter Jäger war.
Seite an Seite stapften sie durch den Schnee, bis sie die Stelle erreicht hatten, wo die Hirschböcke ihre Kämpfe ausfochten und die Kühe derweil ästen. Azra stieg von Akasha runter und band diese an einem Baum fest. Sofort begann sie an den umliegenden Ästen zu knabbern. Azra vertraute darauf, dass Akando ihn warnte, falls sich Beisser näherten. Leise schlich er sich dann näher an die Herde heran und suchte mit den Augen nach dem alten Bock, den er schiessen wollte.

@Akando



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#6

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 25.11.2018 23:36
von Akando (gelöscht)
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Nein, noch hatte ich auch nicht die Gelegenheit mich fortzupflanzen, bisher störte es mich aber auch nicht. Es gab viel interessantere Dinge und für mich war Azra mein Partner. Ich beschützte und liebte ihn und war ihm so nahe wie es nur ging. Als der Menschenmann nun von seinem Pferd stieg, was noch immer nervös wirkte, besprang ich Azra freudig und leckte über sein Gesicht. Dabei jaulte ich wie ein unterwerfender Wolf. Für mich war es eben mein Mensch, da er mich von Welpe an versorgt hatte. Ohne ihn würde ich nicht mehr leben, weswegen ich ihm zum ewigen Dank verpflichtet war. Mein weißes Fell war noch immer blutig an einigen Stellen und normalerweise würde ich mich auch sauber lecken, jedoch Pfiff Azra nach mir, so hatte ich keine Zeit mehr. Ich sah zu ihm auf, als er wieder auf dem Pferd saß und verstand trotzdem irgendwie, was er vor hatte. Also lief ich los und lies mich meine Nase leiten. Auch mein Gehör und meine Augen waren sehr praktisch. Schnaubend folgte mir das Pferd worauf Azra saß und ich wurde langsamer. Nun bewegte ich mich leichtfüßig und drückte meinen Kopf etwas runter. Ein Zeichen das wir da sein mussten. Kurze Zeit später hörte man das Wild. Ein Wunder das sie nicht ständig Beißer anlockten, mit ihrem Röhren. Ich sah zu Azra der sein Pferd anband und sich zu mir lauerte. Natürlich würde ich ihn vor allem schützen, so wie er mich. Es schneite noch immer und die Sicht war dadurch nicht ganz so gut, ich lies mich davon aber nicht beirren. Leise knurrte ich, als ich einen Bock ausmachte, der Imponiergehabe an einem anderen Bock demonstrierte. Leichte Beute, da sie abgelenkt war. Nun wartete ich auf ein Zeichen von meinem Freund.

@Azra


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#7

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 29.11.2018 01:13
von Alexis Ilex | 256 Beiträge

Azra hatte gelernt geduldig zu sein. Ungeduld führte selten zum Ziel, vor allem, wenn es um die Jagd ging. Er musste jeden Schritt planen und leider ging er ab und zu auch leer aus. Er war jedoch ein guter Schütze. Das half ihm wirklich viel auf seiner Mission ab und zu für die Leute im Valley Fleisch zu besorgen. Damit brachte er am häufigsten Schalenwild auf den Tisch. Ab und zu gab es Kaninchen aus seinen Fallen oder manchmal sogar Fasane. Er hatte sich sogar schonmal überlegt, ob er sich mal Fasane lebend fangen sollte und sie in einem Verschlag einsperren, um sie zu züchten und ihre Eier zu essen. Denn Haushühner hatte er schon länger keine mehr gesehen.
Nun aber sass er in der Hocke im verschneiten Wald, den Blick auf die Böcke gerichtet. Es hatte schöne Exemplare hier. Grosse, starke Tiere. Gut genährt und im besten Alter. Er musste sich darauf achten, dass er keine Tiere tötete, die stark genug waren um sich fortzupflanzen. Nur so konnte er sicher gehen, dass er das Wild zu sehr angriff. Er suchte sich seine Tiere immer sehr geduldig aus und versuchte wenn möglich männliche Tiere zu schiessen. Weibchen nur wenn sie alt waren oder am schwächeln. Letzten Endes verhielt er sich wie ein Wolf.
Langsam schlich er sich näher und näher. Der schnee sammelte sich bereits auf seinem Rücken und Kopf, weil er jede Bewegung mit Bedacht wählte.
Die Böcke kämpften gegeneinander. ein wunderschönes Schauspiel der Natur. Schade, dass er es unterbrechen würde.
Der Alte Bock wurde von einem jüngeren und stärkeren Kontrahenten verjagt. Gut so... Das Tier stellte sich etwas abseits hin, um wieder zu kräften zu kommen. Gerade drehte es Azra seine Breitseite zu.
Langsam hob er sein Gewehr und entsicherte es lautlos. Dann zielte er. Doch auch jetzt war er geduldig, wartete den richtigen Augenblick ab.... Dann hielt er die Luft ab und ein Schuss zerriss die natürliche Stille.
Der Bock ging augenblicklich zu Boden und strampelte mit den Hinterläufen. Die restlichen Tiere hüpften und rannten alarmiert zurück in den Schutz des Waldes.
Azra erhob sich und deutete Akando mit der Hand zum Bock, damit er ihn bewachen konnte. Er wandte sich derweil ab und holte sein Pferd, ehe er zurück kehrte. Er schnitt dem Bock die Kehle durch, damit er richtig ausblutete. an Ort und Stelle brach er ihn auf und holte die Eingeweide raus, die er nicht würde verwenden können. Die warf er Akando zum Frass vor. Dann packte er das Tier und hievte es auf die Kruppe des Pferdes, wo er es festband. Seine Hände waren blutverschmiert, doch das war gerade nicht wichtig. Er musste jetzt nach Hause und den Bock aufhängen. Auf dem Weg nach Hause, würde er noch die Schlingfallen kontrollieren.

@Akando



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#8

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 00:30
von Akando (gelöscht)
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Ich beobachtete Azra ganz genau und hatte noch immer gewaltigen Respekt vor seinem Gewehr. Auf mich wurde nie geschossen, allerdings sah ich ja, was dieses Objekt tat. Es tötete und das blitzschnell. Ich wollte garantiert nicht vor den Lauf kommen, so hielt ich immer einen gewissen Abstand. Wir beobachteten die Herde und auch ich hatte das ältere Tier im Visier. Auch ich jagte so, wenn ich denn mal tat. Meistens fütterte mich Azra, so konnte ich meine Kraft aufsparen. Leise knurrte ich, als er nun die Waffe ansetzte und es laut knallte. In den Bergen schallte es doch sehr, doch man konnte kaum erahnen, wo genau der Schuss herkam. Ich zuckte etwas zusammen und sah aufgeregt den anderen Tieren nach, wie sie in den Wald flüchteten. Endlich kam mein Zeichen und ich sprang aus der Deckung hervor. Noch lebte der Bock und versuchte blutend davon zu hinken. Ne Chance hatte er aber keine. Ich spielte ein wenig mit der Beute, ehe ich ihm in die Kehle biss und es zu Boden drückte. So lange verharrte ich, bis das Tier seinen letzten Atemzug machte. Ich schnaubte, da es auch für mich anstrengend war. Als es nicht mehr atmete, lies ich es los und leckte mir übers Maul. Auf meinem weißen Fell erkannte man das Blut sofort.
Als Azra nun auf seinem Pferd kam, machte ich etwas Platz und saß mich ein Stück weiter hin. Ich wusste das ich was bekommen würde und wartete geduldig.Gleich gab es was feines. Als es endlich so weit war, stürzte ich mich auf die Innereien, die noch warm waren und in der Kälte dampften. In der Zeit kümmerte sich Azra um den Rest und schnallte das tote Tier aufs Pferd. Auch ich war fertig und leckte mir wieder übers Maul. Ich ging zu ihm und wedelte mit der Rute. Seine Hände rochen gut, so leckte ich diese ab. Wir waren ein gutes Team und ich liebe ihn wie ein Wolfsbruder.

@Azra


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#9

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 16:01
von Alexis Ilex | 256 Beiträge

Als der Bock auf der Kruppe von Akasha festgeschnallt war, gönnte er sich einen kurzen Augenblick Pause. Der Schnee war hier überall rot gefärbt. Es sah aus wie ein gottverdammtes Schlachtfeld. Aber das gehörte zur Jagd nunmal dazu.
Akando war glücklich mit seinen Innereien. Azra beugte sich zu ihm runter und liess sich von ihm die Hände sauber lecken, ehe er sie mit Schnee noch etwas besser säuberte. Dann kraulte er den Wolf kurz hinter den Ohren und gab ihm einen Kuss auf die feuchte Nase. "hats geschmeckt?", grinste er leicht, ehe er sich die Handschuhe wieder anzog.
"Hilfst du mir die Fallen zu finden...?" In dem Schnee konnte es gut sein, dass die ein oder andere Falle eingeschneit worden war. Entweder mit oder ohne Beute... Eine Wolfsnase war da kein schlechter Begleiter.
Azra richtete sich wieder auf und liess den Blick gleiten. Es war märchenhaft hier. Sie hatten sich wirklich ein schönes Fleckchen Erde ausgesucht, um sich ein neues Leben aufzubauen... Erstaunlich, dass das alles nun schon so lange her war. DAss er vom Tierheimmitarbeiter zum Jäger und Sammler geworden war. Dass er Pferde besass und einen Wolf aufgepäppelt hatte. Hier in diesem Wald fühlte sich das Leben zwischen den Beissern nicht ganz so bedrohlich an.
"Na komm, Akando. Gehen wir weiter", sagte er, packte Akashas Zügel und ging zu Fuss weiter. Er mochte es, wie der Schnee unter seinen dicken Stiefeln, die er eigenes mit Fell gepolstert hatte, knirschte.
Die Fallen zu finden war nicht so ein grosses Problem. Er wusste ja eigentlich wo sie waren. Aber ab und zu musste Akando sie doch für ihn unter dem Schnee hervor schnüffeln.
Drei Eichhörnchen hatte er gefangen. Er band sie an den Sattel. Kaninchen waren ihm leider keine in die Falle gegangen. Dafür fand er Wildschweinspuren. Vielleicht was für morgen....? Er könnte ihnen folgen und eine Bache töten für das festliche Weihnachtsessen, das geplant war. Der Bock alleine würde dafür vermutlich nicht reichen.
Nach fast 2 Stunden unterwegs war es dann doch allmählich Zeit zurück zu gehen. Also schlug Azra den Heimweg ein.

@Akando

(@Grace Evans + @Calliope C. Jonnson )
Euch ist der Einstieg frei wann immer ihr wollt^^



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#10

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 16:28
von Grace Evans | 199 Beiträge

Seit fast drei Monaten wanderte Grace durch die verschneite Gegend. Immer wieder bereute sie kurz das Cottage verlassen zu haben, doch wenn sie daran dachte, dass dort nicht mehr ihr Mann auf sie wartete, wusste sie, dass es die richtige Entscheidung gewesen war. Gleichzeitig schnürte der Gedanke an den Verlust von Juice ihr die Kehle zu und sie musste sich stark zusammenreiße nicht mitten in der Wildnis anzufangen zu weinen. Ihre Atmung beschleunigte sich und es fühlte sich an als würde ihr Herz zerspringen.
Schnell versuchte sie sich abzulenken indem sie die Tage zählte wo sie sich draußen herumtrieb. Alles war besser als am Ende wieder die Bilder im Kopf zu haben, wie Juice sie angeschrien und angefleht hatte zu fliehen, damit wenigstens einer von ihnen überlebte. Aber auch versuchte sie die Erinnerung zu verdrängen, wie er ihr kurz danach nicht mehr seine letzte Worte zugerufen hatte, sondern vor Schmerzen geschrien hatte als er lebendig gegessen wurde.
Und schon war alles wieder im Kopf und die Brünette stützte sich schnell an einem Baum in ihrer Nähe ab und übergab sich erst einmal.
Was würde sie alles nicht dafür geben endlich vergessen zu können. Doch das was sie früher als Segen und als Gabe betrachtet hatte, war für sie nun die reinste Hölle. Kein Bild was sie jemals gesehen hatte, konnte sie vergessen. So auch nicht wie die wichtigste Person in ihrem Leben vor ihren Augen zerfleischt worden ist, während sie geflohen ist. Alles in dem Moment hatte sie gesträubt zu gehen, doch Juice hatte sich schon in den Kampf geworfen und war schnell von den Beißern umzingelt. Er machte so viel Lärm wie möglich, damit alle Untoten zu ihm schwankten, damit Grace aus dem Beißer-überfluteten Ort entkommen konnte.
Nachdem sie alles Essen von dem heutigen Tag vor sich auf dem Boden hinterlassen hatte, säuberte sie schnell ihr Gesicht mit sauberen Schnee vom Boden. Dann ging sie weiter.
Anders als viele vermuten würde nach ihrer Kurzschlussreaktion, hatte sie schnell ein Ziel vor Augen. Nachdem sie die Mittelalterkonventions für sich entdeckt hatte, wurde kurze Zeit später in einem kleinen, verlassenen Dorf in den Bergen eine Woche das Mittelalterleben angeboten. Wie sie herausgefunden hatte, wurden dort sogar ab und an für Filme oder Serien Szenen gedreht. Generell war der Ort wunderschön und perfekt für ihre erste Konvention gewesen. Wenn sie Glück hatte stand die Siedlung noch und sie konnte sich dort für kurze Zeit zurückziehen. Sie musste sich erstmal sammeln, in sich gehen, bevor sie sich einer neuen Kolonie anschließen würde. Dass genau dieses Dorf zu einer neuen Kolonie geworden ist, das konnte sie nicht ahnen.
So stapfte sie zielsicher als wäre sie erst vor wenigen Tagen und nicht vor mehr als zehn Jahren den Weg hoch in die Berge.
Gerade ließ sie immer wieder den schönsten Tag ihres Leben in ihrem inneren Auge abspielen, damit sie bei Laune blieb und nicht doch einfach aufgab. Denn oft kam ihr der Gedanke, dass sie zusammen mit Juice hätte sterben sollen. Niemand durfte sein Leben für sie lassen. Das fand sie nicht gerecht. Sowas sollte nicht sein.
Doch dann schlich sich immer wieder ein Gedanke in ihren Kopf. Sie war nun schon seit fast drei Monaten unterwegs und hatte ihre Tage immer noch nicht bekommen. Sie schob das immer auf ihren aufgewühlten Zustand und ihre Trauer, die Wahrheit wollte sie sich einfach nicht eingestehen. Nie und nimmer sollte Juice niemals sein Kind kennen lernen dürfen und niemals sollte das Kind ohne seinen Vater aufwachsen. Denn eines wusste sie. Juice wäre ein toller Vater gewesen!
Ein Schuss riss sie aus ihren Gedanken. Erschrocken ging sie in die Hocke. Es war ein Wunder, dass noch kein Untoter sie erwischt hatte, so oft wie sie in Gedanken war. Oder ein Mensch. Wer wusste schon, ob sich in dieser Gegend nicht doch bösartige Gesellen herumtrieben. Für diese wäre die junge Frau leichte Beute.
In der Hock schlich sie weiter in die Richtung aus der der Schuss kam. Erst so nah am Boden sah Grace die ganzen Hufspuren und dachte sich, dass vielleicht jemand hier in der Nähe jagen war. Schließlich deutete alles darauf hin, dass sich Wild in der Gegend herumtrieb.
Nach dem Schuss jedoch war sicherlich die Herde weg. Vorsichtig näherte die Evans sich dem Urspungsort und sah dann irgendwann einen Wolf, der die Kehle von einem Bock durch biss. In seiner Nähe stand ein Mann mit einem Pferd.
Hätte Grace nicht schon mit einem Tiger zusammen in einer Kolonie gelebt, dann hätte sie wahrscheinlich ihren Augen nicht getraut. Ein zahmer Wolf, der einem Menschen beim jagen half. Doch so dachte sie sich nur, dass wohl nach der Apokalypse selbst Tiere und Menschen zusammenhalten musste und seltsame wie seltene Bindungen eingehen mussten.
Grace war noch gute fünfzig Meter von dem Jäger-Gespann entfernt und wollte es erstmal bleiben. Erst einmal wollte sie herausfinden in welche Richtung die drei gehen würden. Würden sie in die Richtung von dem verlassenen Dorf gehen, würde sie sich ihnen anschließen. Wenn sie woanders hingehen würden, würde sie ihren Weg alleine fortsetzen. Denn würde der Mann auch zum See gehen, war es möglich, dass er dort lebte, dann konnte sie gleich sich zu erkennen geben, denn sie hatte nicht vor nach dem langen Weg umzudrehen. Selbst wenn sie eigentlich gerade alleine sein wollte.
Nach einer Weile, wo sie versuchte so weit wie möglich entfernt zu bleiben, sodass die Spürnase sie nicht erschnüffelte, hatte der Mann alle Fallen von sich abgeklappert und schlug tatsächlich den Weg zum See ein.
Schnell beschleunigte sie ihre Schritte und blieb in sicherer Entfernung, das hieß gute zehn bis zwanzig Meter, entfernt von dem Jäger, den Wolf und dem Pferd stehen.
"Hey!", rief sie, aber nicht zu laut, sodass sie eventuell Beißer anlockte, auch wenn diese eher nicht sich in dieser Gegend herumtrieben. Zumindest war sie seit einer guten Woche keinem Untoten mehr über den Weg gelaufen.
Sie hob ihre Hände und zeigte so, dass sie keine geladene Waffe besaß. Klar, sie hielt ihren Bogen hoch und in der anderen Hand einen Pfeil. Doch ihr Gegenüber hatte ein Gewehr. Bis sie ihren Pfeil angesetzt hatte, war sie schon längst tot, wenn der andere in ihr eine Gefahr sah.
"Ich sehe, dass du zu dem verlassenen Dorf gehen willst. Da ich in die selbe Richtung will, wollte ich mich jetzt schon zeigen.", erklärte sie und fragte dann: "Kann ich mich euch dreien anschließen?"

@Azra
@Akando
(@Calliope C. Jonnson wenn du jetzt auch schon dazustoßen willst)


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#11

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 16:47
von Alexis Ilex | 256 Beiträge

Azra ging noch ein wenig zu Fuss. DAs Leben hier im Wald war entschleunigt und er würde erst aufsteigen, wenn er das Gefühl hatte es zu brauchen. Gerade genoss er es zu Fuss unterwegs zu sein. Die Schimmelstute neben ihm ging friedlich voran, Akando blieb in ihrer umittelbarer Nähe. Vermutlich hätten sie einen seltsamen Anblick geboten für jemanden, der sie nicht kannte.
Gerade als er darüber nachdachte, sich nun doch wieder in den Sattel zu schwingen, hörte er eine Stimme hinter sich. Azra wandte sich um. Vorsichtig aber nicht alarmiert. Er war nicht die einzige Person, die hier wohnte und feindliche Auseinandersetzungen hatte es schon länger nicht gegeben, also hatte er keinen Grund dafür auf eine menschliche Stimme alarmiert zu reagieren.
Erst dachte er, dass es vielleicht eine Frau aus dem Dorf war, doch recht schnell begriff er, dass er sie hier noch nie gesehen hatte. Und ihre Worte bestätigten es ihm. Verlassenes Dorf? Meinte sie das Dorf aus dem sie ihre kleine Gemeinschaft aufgebaut hatten? Nun, das war alles nur nicht verlassen.
Aber wer war sie, woher kam sie und vor allem, was wollte sie hier....? Hatte sie sich so lange alleine rumgeschlagen...? Fragen über Fragen schossen ihm durch den Kopf.
"Hey", rief er dann erst einmal zurück, wobei er mit der freien hand eine Geste nach unten machte, um Akando zu signalisieren, dass alles gut war. Die Frau schien unbewaffnet, bis auf einen Bogen... Interessant. Er hatte sich schon länger einen Bogen gewünscht. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis ihm die Munition komplett ausging. DA waren Pfeile dann doch ergiebiger. Allerdings waren alle Sportgeschäfte, die er gefunden hatte, bereits leergeräumt gewesen.
"An und für sich spricht nichts dagegen....", meinte er zu ihrer Bitte. Allerdings würde er den Teufel tun sie einfach so ins Dorf zu schleppen. Klar, es war gut möglich, dass sie eine nette junge Frau war, doch man wusste ja mittlerweile was da draussen alles an komischen Menschen rumlief.
"Komm her, ich tu dir nichts. Sag mir wer du bist, woher du kommst... Ich habe eine Hütte unweit des Dorfes. Es ist warm und ich hab Essen und Tee, wenn du was willst..."
Hilfsbereitschaft war nie der verkehrte Weg, um eine situation zu entspannen, oder? Und wenn sie wirklich nur eine einsame junge Frau war, hatte sie eine warme Unterkunft und was zu Essen vielleicht wirklich nötig.
Azra hatte im Laufe der Apokalypsen viele Bekanntschaften gemacht und die meisten davon waren am besten ausgegangen, wenn man erst einmal einfach nett war. Alles andere merkte man dann meistens ziemlich schnell.
Trotzdem liess er den Blick kurz durch den Wald schweifen. Sie konnte auch eine Ablenkung oder ein Köder sein für eine Gruppe. Er hatte immerhin ein Pferd. Im Zeitalter in dem Diesel und Benzin zur Mangelware wurden, waren ausgebildete Pferde auf einmal wieder kostbar. Zumal er auch noch Sattel und Zaumzeug hatte, eine Schusswaffe und eine Machete und warme Kleidung. Ihn zu überfallen konnte profitabel sein. Er würde also auf der Hut bleiben müssen...

@Grace Evans
@Akando
@Calliope C. Jonnson



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#12

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 17:49
von Grace Evans | 199 Beiträge

Nachdem der Mann Grace kurz gemustert hatte, begrüßte er sie ebenfalls. Nichts in seiner Stimme klang feindlich oder bedrohlich, weswegen die Dunkelhaarige sich etwas entspannte. Alsdann der Jäger seinem Wolf ein Handzeichen gab, nahm sie ihre Hände auch runter. Es sah ganz so aus, als bestand keine Gefahr für sie. Langsam, damit sie nichts falsches signalisierte, packte sie Pfeil den Pfeil in ihren Köcher am Rücken.
Erst dann ging sie näher zu ihm, dabei achtete sie darauf keine hastigen Bewegungen zu machen aus Sorge den Wolf doch noch aufzuschrecken. Selbst wenn sein Besitzer und Partner ihm etwas anderes gesagt hatte.
Bei seinen Fragen kam es ihr so vor, als wären es die typischen Fragen, die ein Gemeinschaftsmitglied stellte, um festzustellen, ob die neue Person eine Gefahr war. Auch klang die Formulierung 'eine Hütte unweit des Dorfes' so als würde er absichtlich nicht im Dorf leben. Zudem musste er den Standort seines Zuhause nicht betonen, wenn mehrere Menschen dort oben ebenfalls wohnten. Zumindest würde Grace, wenn sie alleine wo lebte, einfach nur anbieten, dass der Andere mit nach Hause kommen könnte.
Doch zuerst antwortete sie ihm und stellte sich vor: "Ich bin Grace Ca... Grace Evans. Ich komme aus einer Kolonie, die am Meer liegt. Doch mich hat nichts mehr dort gehalten."
Fast hätte sie sich als Grace Carlos vorgestellt. Mit dem Namen, den sie durch die Hochzeit mit Juice angenommen hatte. Doch auch nur seinen Namen auszusprechen, würde sie schmerzen. Auch wenn durch sie sein Familienname weiterleben würde, so empfand sie nicht so als hätte sie das Recht ihn zu tragen. Denn hätte er nicht ihr Leben retten wollen, würde er noch leben und könnte selbst mit Stolz seinen Namen nun aussprechen.
Auch verschwieg sie erstmal, dass ihr Ehemann gestorben ist und sie deswegen fast schon aus der Kolonie geflüchtet ist. Würde sie dem Fremden dies erzählen, würde sie nur in Tränen ausbrechen und das wollte sie nicht. Lieber wollte sie schweigen und damit unnahbar wirken als dass sie wie vor ihm heulte wie ein Schlosshund. Zudem wusste sie nicht, ob sie nicht komplett zusammenbrechen würde, wenn sie aussprechen würde was passiert ist.
Im Cottage kam sie alleine zurück. Völlig aufgelöst und ein Häuflein Elend. Dort musste sie niemanden erklären oder erzählen was passiert ist. Jeder konnte es sich denken. Und bevor irgendwer genauer nachfragen konnte was geschehen ist, war sie auch schon verschwunden. Am Strand entlang ist sie in der Früh abgehauen. Nur ein Brief, dass sie nicht mehr länger dort bleiben konnte, würde die anderen aufklären.
"Ein warmer Raum, Essen und Trinken... Klingt gut. Danke!", meinte sie dann auf sein Angebot und merkte, wie ihr Magen sich bemerkbar machte. Was sie jedoch nicht verwunderte, schließlich hatte sie erst vor ein zwei Stunden ihren Mageninhalt komplett ausgeleert.
Nachdem sie die Worte ausgesprochen hatte, ließ der Andere seinen Blick über den Wald in ihrem Rücken schweifen, so als würde er schauen wollen, ob noch jemand anderes sich dort aufhielt.
"Ich bin allein. Keine Sorge!", versicherte sie ihm schnell, doch das Wort allein echote noch länger durch ihren Kopf. Sie war nun allein! Jeden hatte sie verloren. Erst ihre Familie, dann den Mann den sie liebte. Mit dem sie ihr restlichen Leben verbringen wollte. Mit dem sie Kinder haben wollte!
Ohne dass sie es bemerkte fuhr sie mit ihrer freien Hand zu ihrem Bauch. Vielleicht war sie ja doch nicht so allein wie sie dachte. Vielleicht war ein Teil von Juice immer noch bei ihr. Doch konnte sie ein Kind ohne ihn aufziehen? Würde sie das verkraften?
Schon als das Wort 'allein' im Kopf herumspukte, schossen ihr die Tränen in die Augen. Doch sie biss nur fest die Zähne aufeinander und unterdrückte das Bedürfnis zu weinen. Dann drehte sie ihren Kopf leicht zur Seite, sodass Azra nicht sehen konnte, wie aufgewühlt sie gerade war.
"Kö- können wir gehen? Ein heißer Tee klingt gerade zu verlockend.", fragte sie sanft nach um von sich abzulenken. Wenn sie nebeneinander gehen würden, würde ihr Gemütszustand eventuell nicht so stark auffallen, wie wenn er ihr direkt in das Gesicht sehen konnte.
Kurz sah sie zu ihm hoch - er war wie die meisten Menschen deutlich größer als sie - und versuchte ein Lächeln zustande zu bringen. Was jedoch nicht so ganz klappte. Dann machte sie den ersten Schritt und bewegte sich langsam in die Richtung des Dorfes. Den Weg kannte sie ja und sie hatte sogar eine grobe Vorstellung, wo sein Haus lag. Schließlich war sie dort oben schon einmal für eine Woche gewesen.

@Azra
@Akando
(@Calliope C. Johnson)


zuletzt bearbeitet 01.12.2018 17:50 | nach oben springen

#13

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 18:37
von Alexis Ilex | 256 Beiträge

Sie packte den Bogen und den Pfeil weg. Gut. Offenbar war sie vernünftig. DAs war schonmal ein ganz brauchbarer Anfang. Sie schien wirklich nicht auf Konfrontation aus zu sein.
Die Unbekannte kam langsam näher und stellte sich dann auch direkt vor. Grace Evans ... irgendwie kam ihm der Name ein wenig bekannt vor. Evans war ein häufiger Nachname und sie hatten schon einen Evans in der Kolonie.
"Hey Grace ... Kannst mich Azra nennen..." Er hatte sich schon seit Jahren nicht mehr mit seinem richtigen Vornamen vorgestellt. Sean war sein altes Leben gewesen, Azra war das Neue und es war einfach besser. So gab es kaum jemanden, der seinen richtigen Namen kannte, was auch gut so war.
Er lächelte sie an und musterte sie nun da sie etwas näher bei ihm stand. Sie war hübsch, ohne Frage. Er schätzte sie jünger als er aber vielleicht täuschte er sich da auch. Auf jeden Fall wollte sie sein Angebot nicht ausschlagen. Hätte er an ihrer Stelle wohl auch nicht getan.
Grace kam also aus einer Kolonie, die am Meer lag. Hm... Und warum sie dort wohl nichts mehr hielt?
Während er sie so anschaute, bemerkte er auf einmal, dass ihre Stimmung ein wenig umschlug. Aber das konnte vieles sein. Vielleicht Erleichterung endlich jemanden gefunden zu haben. Erschöpfung... Erinnerungen an früher. Vielleicht war der alten Kolonie was zugestossen.
Azra bemerkte, wie sein Beschützerinstinkt anschlug. "Na dann komm... Es dauert nicht so lange, bis wir da sind..." Aber vermutlich wusste sie das ja. Immerhin hatte sie auch gewusst, dass da ein Dorf war.
Während sie nebeneinander hergingen, warf er ihr immer wieder einen Seitenblick zu. Manchmal war es merkwürdig unter welchen Umständen man neue Menschen traf. Er hatte als Letztes damit gerechnet, dass auf einmal eine lebende Frau aus dem Wald aufkreuzte...


(ich mach hier mal nen Cut und geh weiter zur Hütte, wenns Recht ist^^)

@Grace Evans
@Akando
@Calliope C. Jonnson



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#14

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 18:47
von Akando (gelöscht)
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( @Calliope C. Jonnson schafft es das Wochenende nicht mehr, müsst ihr sehen, wie ihr aufeinander trefft)

Azra und ich, wir waren ein spitzen Team und ich wollte das es so blieb. Bisher hatte sich nie ein Mensch zwischen uns beide gedrängt und darüber war ich echt froh. Wenn es doch jemand tun würde, könnte ich sicher ungemütlich werden. Er war mein Alpha und ich sein Partner.
Nachdem wir gemeinsam alle Fallen abgelaufen waren, wollten wir uns auf den Heimweg machen. Ich freute mich auf ein warmes Feuer und ein schönes Schläfchen. Noch immer schneite es und mein Fell war nass und schwer geworden. Doch plötzlich drehte sich der Wind und ehe die Fremde sich zeigen konnte, roch ich sie auch schon. Knurrend drehte ich mich um und zeigte meine großen Zähne, als sie nun aus ihrem Versteck kam. Meine Nackenhaare stellten sich auf und ich war bereit sie in einer Sekunde zu zerfleischen. Dabei machte ich auch keine Ausnahme, nur weil es eine Frau war. Bei Kindern war es eventuell was anderes, da sie Welpenschutz hatten. Doch Azra gab mir ein Zeichen und ich hörte augenblicklich auf zu knurren und senkte den Kopf. Er war mein Alpha Männchen, trotzdem hieß das nie hundert Prozent, dass ich darauf hörte, auch wenn das meistens der Fall war. Die beiden unterhielten sich und ich zeigte brummend meinen Unmut. Während die beiden miteinander beschäftigt waren, untersuchte ich die Umgebung nach anderen Menschen. Zu ihrem Glück war hier niemand weiter.
Ich sah zu Azra auf, als er den Rücktritt mit der Fremden antreten wollte. Mein Blick sollte ihm viel verraten, mir gefiel das gar nicht. Am Ende hatte aber mein Freund das sagen und ich würde meine Augen ganz genau auf die neue richten. Ich spürte ihre Gefühlsschwankungen deutlich, Menschen bekamen so was nicht immer mit. Wir trabten zurück zum Dorf und ich hielt dabei einen gewissen Abstand, aber nicht zu weit, damit ich rechtzeitig eingreifen konnte. Travis musste eh erst mal sein okay geben, ins Dorf durfte nicht jeder rein,

@Azra @Grace Evans


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#15

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 01.12.2018 18:53
von Akando (gelöscht)
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<----Wohnbereich


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#16

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 26.05.2019 15:29
von The Walking Dead Team | 2.000 Beiträge

--------------- Neuanfang ---------------


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#17

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 08.09.2019 19:22
von Jordan T. James (gelöscht)
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Es wurde Zeit, das sich etwas änderte, J.T. konnte so nicht mehr weiter machen. Daher hatte er, nachdem die Junge Frau wieder auf den Weg gemacht hatte. Selbst in bewegung gebracht. Er konnte nicht einfach so weiter machen, wie bisher. Daher hatte er sich seine Ausrüstung geholt, eines der Fahrzeuge geschnappt, die er während der ganzen Zeit, Repariert und sicher versteckt hatte geholt und sich auf den Weg gemacht. In seiner Umgebung, gab es nur Selten Wild. Aber er kannte eine Stelle wo es sicher etwas gab. Auch wenn es eine Weite strecke war, so hatte er sie auf sich genommen. Zudem konnte er direk, noch einen Besuch abstatten. Auch wenn er selbst die Kolonie, in der seine Bekannte unter gekommen war, nicht betreten würde. So hoffte er, dass er sie vielleicht irgendwo in der nähe finden würde.

Er kannte die kleine schon eine weile und wusste, dass sie jede Möglichkeit nutzte um sich draußen aufzuhalten. Sie konnte es eben nicht leiden, Eingesperrt zu sein. Wer konnte das schon, wenn die Freiheit nur einen Steinwurf entfernt war? Selbst J.T. hatte hin und wieder einen Lagerkolla, so wie jetzt eben auch, weswegen er auch unterwegs war.

Wenn J.T. so über die kleine nachdachte, hoffte er immer noch, dass sie sich nicht wieder in Schwierigkeiten brachte. Als er sie damals gefunden hatte, hatte sie sich genau in solch einer Situation befunden. Es war nicht einfach gewesen, sie da raus zu holen, immerhin hatte es eine Herde auf sie abgesehen. Aber mit etwas Rafinnes war es dann doch geglückt.
Daher hoffte er das es der kleinen in der Kolonie gut ging und sie sich aus Schwierigkeiten heraus hielt.

Das er nun, auf dem Weg genau in ihre Richtugn war, kam nicht von ungefähr. Er wollte sich auch davon überzeugen, dass es ihr gut ging und gleichzeitig konnte er seine Vorräte auffüllen. So hoffte J.T. jedenfalls.

Als er schließlich ankam, versteckte er sein Fahrzeug und, machte sich leise auf den Weg. Immer darauf bedacht, keinen Lärm zu veranstalten.


@Riley Murphy


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#18

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 08.09.2019 20:26
von Riley Murphy (gelöscht)
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Ich war heute tatsächlich mal außerhalb des Dorfes unterwegs. Wenn auch nicht besonders weit weg. Wer den winzigen Ort kannte, würde noch die entsprechenden Wipfel erkennen. Das brachte mir mittlerweile doch sehr viel Ruhe. Die letzten vier Wochen waren vollgestopft mit allem unbeschreiblichen. Gefühle, Eindrücke, einfach alles. Es war das erste Mal das ich mich ohne Begleitung nach draußen wagte. Völlig allein. Selbst ohne meine Kinder. Ein Gefühl das ich bisher nur allzu gut kannte und das mir nicht nur die Kehle zuschnürte. Aber ich wusste das sie es gut hatten und vor allem drinnen in Sicherheit waren. Zwar konnte keiner sagen was die Zukunft noch brachte, aber ich glaubte seit sehr langem endlich wieder an das Gute. Einer musste es ja.
Ich hatte das Dorf verlassen um selbst auf Ressourcensuche zu gehen. Die Leute im Dorf hatten uns aufgenommen und beschützt. Also wollte ich etwas wieder gut machen. Zumindest ein bisschen. Schuldgefühle konnte ich nur schlecht ertragen. Und das wollte ich auch nicht. Im Dorf hatte ich eine andere Sicht auf das Leben bekommen, auch auf meines und das meiner Kinder. Gut das ich eine schnelle Auffassungsgabe hatte und gelerntes jetzt umsetzten konnte. Es behagte mir zwar immer noch nicht für das Überleben zu töten, aber glücklicherweise konnte ich einen erfolgreichen Bogen darum machen. Vorrangig hatte ich es hier auf Nüsse, Beeren und Pilze abgesehen. Ein Jäger war nicht an mir verloren gegangen. Selbst ein lahmender Hase würde es schaffen vor mir davonzulaufen. Obwohl auch ein blindes Huhn wie ich mal ein Korn fand.
Mein Beutel war schon reichlich gefüllt als ich mich ausgiebig streckte. Angst vor den Untoten hatte ich zwar schon, aber zum Glück waren die schnell zu erkennen und zu hören. Und hier war es gerade sehr still. Ich hätte auch innerhalb der Kolonie auf die Suche gehen können, aber so konnte sich alles noch ein bisschen mehr vermehren. Zwar war es noch warm, aber der nächste Winter kam mit Sicherheit. Und davor hatte ich manchmal mehr Angst als einem Zombie zu begegnen. Immer wieder schaute ich mich genau um. So etwas verlernte man wohl nicht. Es ging in Mark und Knochen über. Überlebenswichtig eben.
Trotzdem war es reichlich ungewohnt allein hier zu sein. ich konnte an einer Hand solche Tage abzählen. Ich war sonst niemals allein. Das sich just in dem Moment jemand anschlich konnte ich nicht wissen. Und das es auch noch jemand bekanntes war erst recht nicht. Ich unterdrückte den Drang vor mich her zu singen und genauso zu summen. Das Einzige worin ich wirklich jemals gut war. Leider war es hier mehr als fehl am Platz. Ungebetene Gäste hierher zu locken stand nicht auf meiner Tagesordnung.



@Jordan T. James


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#19

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 08.09.2019 21:12
von Jordan T. James (gelöscht)
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Mit seinem Compoundbogen und einem Köcher voller Pfeile, begab sich J.T. auf die Pirsch. Er kannte sich in diesem Teil kaum aus. Er war erst einige Male dort gewesen, daher bewegte er sich vorsichtig durch die Gegend. Er wusste nichts über diesen Teil des Landes. Er kannte auch die Bewohner der Kolonie nicht, wusste aber das sie sich hier verbarg. Daher war er auf alles vorbereitet. Es war immer möglich, auf einen Bewohner zu treffen. Auch wenn J.T. das nicht beabsichtigte. Er wollte so wenig Kontakt zu ihnen wie nur irgendwie Möglich.
Aber man konnte nicht alles verhindern.

Nach einer weile, hatte J.T. schon ein paar Hasen erlegt und war gerade auf der Föhrte eines Hirsches. Wenn er diesen erlegen könnte, hätte er genügend Fleisch für den Winter. Es haltbar zu machen, war nicht das Problem. Er hatte genügend Salz um es haltbar zu machen. Außerdem wollte er es noch Trocknen und Räuschern. Was es noch haltbarer machen würde.
Er brauchte nur noch etwas mehr Glück. Die Hasen würden nicht Ewig reichen, dass Wusste er weswegen er unbedingt den Hirsch haben wollte. Denn dan, bräcuhte er erst in einigen Monaten wieder auf die Jagd gehen.

Erneut hatte er die Spur des Hirsches gefunden und Folgte dieser. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis er ihn gefunden hatte. Es war noch recht Früh am Tag, weswegen er sich nicht beeilen musste. Daher schlich er sich weiter und, spähte in die Ferne.
Eine Bewegung in der Ferne, ließ ihn innehalten. Sofort hockte er sich hin und, zückte sein Fernglas. Als er hindursch schaute, entdeckte er etwas womit er nicht gerechnet hatte. Ohne sich aus seinem Versteck aufzustehen, stieß er einen Signal pfeifen aus. In der hoffnung das dieses immer noch erkannt wurde. Immer hin wollte er niemanden Erschrecken...



@Riley Murphy


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#20

RE: Jagdrevier

in Außenbereich 09.09.2019 21:26
von Riley Murphy (gelöscht)
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Ich war nicht darauf aus hier draußen auf jemanden zu treffen. Nicht einmal auf einen Untoten. Deshalb war es für mich dann doch wieder erschreckend ein Pfeifen zu hören. Ein bekanntes noch dazu. Etwas verwirrt schüttelte ich den Kopf, richtete mich ganz auf und sah mich um. Hatte ich mir das gerade bloß eingebildet? Quatsch, da war etwas gewesen. Nur ob es das war was ich vermutete, war eine andere Frage. Vielleicht war es nur Wunschdenken gewesen. Ein Hirngespinst das mir etwas vorgaukelte. Wieder lauschte ich und versuchte die Richtung ausfindig zu machen. Keine Chance. Der Wald gab das Pfeifen ziemlich hallend zurück und an mir war immer noch kein Jäger verloren gegangen.
Ich war unsicher und wusste nicht so recht ob ich dem Hoffnungsschimmer nachgehen sollte. Es dauerte noch einen weiteren quälenden Moment in dem ich mich zusammenriss und alles wagte. "Jordan?" Meine Frage war nicht gerade laut gestellt. Eher ein Flüstern in die Richtung die ich mir vorstellen konnte. Immerhin hätte es auch eine Falle sein können. Das konnte ich nicht wissen. Es hätte zufällig der selbe Laut sein können. "Bist du das?" Ich packte alles was ich gerade in der Hand hielt in meinen Beutel und war darauf gefasst im schlimmsten Fall auf einfach loszurennen. Allein war ich wesentlich schneller und agiler. Man sah es mir vielleicht nicht an, aber ich konnte bei Bedarf verdammt schnell rennen. Und gerade war ich ganz allein. Also musste ich nur auf mich selbst aufpassen. Ich rechnete mir in einem Kampf auch keine großen Chancen aus. Selbst ein Teenager hätte vermutlich keine Probleme mich zu überwältigen. Daher konnte man mir wohl nicht vorhalten das ich vorsichtig war. Trotzdem war ich interessiert daran was passierte. Überraschungen waren nichts für mich. Ich sah es lieber gleich auf mich zukommen. So konnte man sich darauf einstellen. "Jordan?" Fragte ich noch einmal leise in den Wald geflüstert.




@Jordan T. James


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