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Ihr wollt unbedingt Spannung, Action oder einfach nur einen Ausklang zu der modernen Welt? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Die Welt ist nicht mehr die, die wir kannten. Untote wandeln alleine oder in großen Horden umher. Jedoch sind sie nicht die größte Bedrohung. Nach den Jahren wissen die Überlebenden, wie sie mit diesen umgehen müssen. Die größere Bedrohung sind wohl andere Überlebende, denn Gesetze oder Strafen gibt es nicht mehr. Deswegen haben sich einige zu Kolonien zusammengeschlossen, in denen jeder seine Aufgabe und einen sicheren Schlafplatz hat. Du kannst dich zwischen der Cottage by the Sea entscheiden, eine frühere Ferienanlaga direkt am Meer oder den Anarchy Riders, der Außenposten der Cottage, die in einem Clubhaus leben. Wie wäre es hoch oben in den Bergen in einem mittelalterlichen Dorf zu leben und sich selbst zu versorgen? Im Valley Balar ist es möglich. Als Nomade kannst du hin, wohin du willst und brauchst dich nur um dich kümmern. Vielleicht willst du dich auch dem Bösen anschließen, dann bist du bei der Company sehr gut aufgehoben. Egal wie du dich entscheidest, es wird dein Leben verändern.

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HOT HOT SUMMER ... endlich strahlt sie Sonne und wärmt unsere abgekühlten Körper. Die Damen haben gebräunte Haut und die Herren, lassen sich ein kühles Bier schmecken. Sonne satt und so langsam kommen wir echt ins schwitzen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 34 Grad. Packt die Sonnencreme ein, verbrannte Haut kann sehr schmerzhaft sein.

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#1

Vor der Hütte

in Haupthütte - Ivars und Skadis Hütte 22.11.2018 23:52
von Daryl Dixon | 5.886 Beiträge




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#2

RE: Vor der Hütte

in Haupthütte - Ivars und Skadis Hütte 26.03.2020 16:18
von Amy Swanson | 17 Beiträge

Mittlerweile erstreckten sich die ersten morgendlichen Sonnenstrahlen über das Tal, bahnten sich ihren Weg durch die Wege zwischen den Hütten, glitzerten auf dem See. Die Vögel begannen allmählich zu singen, huschten zwischen Hecken und Bäumen hin und her, und verkündeten den Beginn des Tages.
Amy war wie fast immer bereits früh auf. Sie genoss es, zu beobachten, wie allmählich Leben ins Dorf einkehrte, die Geräusche, wenn jeder nach und nach seine tägliche Arbeit aufnahm. Lange Zeit hatte sie in Stille verbracht. In Stille und Einsamkeit.
In Balar war das anders. Hier war man eigentlich nie allein und still war es wenn überhaupt nur nachts.
Amy seufzte zufrieden. Obwohl es die ganze Nacht geregnet hatte und die Luft entsprechend feuchtkühl war, war sie vorhin nach draußen geschlendert. Sie begab sich in Richtung Pferdestall, versuchte nicht auf den matschig gewordenen Wegen auszurutschen. Ihre Haare kräuselten sich von der feuchten Luft.
Im Arm hatte Amy natürlich ein Buch. Physische Geographie. Ein riesiger Wälzer, den sie aber schon zur Hälfte bezwungen hatte.
Schon nach relativ kurzer Zeit nach ihrer Ankunft im Dorf hatte sie die Angewohnheit entwickelt, vor der Arbeit im Stall oder mit den Beeten noch ein wenig zu lesen, was auch immer ihr oder Skadis Bücherschrank gerade hergab. Um diese Uhrzeit hatte sie zum Glück meist ihre Ruhe, denn so früh waren die wenigsten wach. Optimale Bedingungen, um den Gedanken ungestört freien Lauf zu lassen.
Wäre das Wetter ihr etwas gnädiger gewesen, hätte sie sich draußen irgendwo in die Sonne setzen können, doch im Winter, bei Schnee oder bei Regen war es drinnen doch um einiges angenehmer. Also hatte sie sich im Stall auf ein paar Heuballen gesetzt und es sich dort gemütlich gemacht.
Auf dem Schoß hatte sie ihr Buch, in einer Hand einen Apfel, der regelmäßig neidische Blicke auf sie zog, den ihr die Pferde aus ihren Boxen heraus zuwarfen. „Sorry Leute, ich muss auch mal was frühstücken.“, erklärte sie ihnen mit einem Schulterzucken, ehe sie sich wieder ihrer Lektüre zuwandte. Eine Weile lang herrschte einfach nur Stille, gelegentlich unterbrochen durch das Geräusch des Papiers oder das Schnaufen und Schnauben der Pferde. „Wusstest du, wie eine Altokumulus-Wolke aussieht?“, fragte sie den Braunen in der Box neben ihr nach einiger Zeit unvermittelt. Als Antwort bekam sie ein leises Brummen, dann drehte er sich weg. „Das nehme ich als ein Nein.“ Sie stieß hörbar die Luft aus.
Mal überlegen. Was stand heute so an? Das übliche, bei den Kühen vorbeisehen, im Stall ausmisten und ihren kleinen Lieblingen, den Hühnern einen Besuch abstatten. Besonders letztere hatte sie von Anfang an besonders ins Herz geschlossen.
Um die neuen Pflanzen hatte sie sich die letzten Tage gut gekümmert, es sollte reichen, wenn sie nur kurz nach dem rechten sah und vielleicht ein wenig goss.
Außerdem war es mal wieder an der Zeit, dass sie Ivar über alles ins Bild setzte. Ihr letzter Bericht war schon eine ganze Weile her und mittlerweile gab es ein paar Neuerungen, von denen sie ihm gern erzählen würde… Oder es ihm am besten direkt zeigen!
Verzückt von der Idee, die sich in ihrem Kopf breitmachte, musste die Brünette vor sich hin schmunzeln. Der gute Ivar hatte sich lang nicht mehr richtig draußen blicken lassen. Zeit, ihn mal wieder aus dem Haus zu zerren – und zwar ohne dass Met oder Lagerfeuer im Spiel waren.
Mit einem Plopp klappte Amy den Wälzer zu, krabbelte von dem Heuballen herunter, überließ dem desinteressierten Braunen den Rest ihres Apfels – woraufhin er plötzlich alles andere als desinteressiert war – und stapfte nach draußen.
Sie schlug direkt den Weg in Richtung Ivars Hütte ein. Eigentlich wusste sie nicht mal, ob er um diese Uhrzeit überhaupt schon wach war, aber sie hatte um ehrlich zu sein wenig Hemmungen, ihn wenn nötig aus dem Bett zu schmeißen. Auch auf die Gefahr hin, dass er sie dann wieder den ganzen Tag Nervensäge nannte.
Spätestens, als sie an seine Tür klopfte – oder eher hämmerte – sollten er oder seine Mitbewohner wohl aufgewacht sein. „Ivar!“, rief sie durch die Tür. „Ich bin’s, Amy.“ Vermutlich hätte sie das nicht erst erklären müssen, denn es gab wahrscheinlich niemanden, der sonst so energisch an Türen klopfte.
Eine Hand in die Hüfte gestemmt, in der anderen das Buch, wartete sie darauf, hineingelassen zu werden. Geduld war wirklich nicht ihre Kernkompetenz. Etwas, das sich trotz Apokalypse und Zombies wohl nie ändern würde.


@Ivar O Bryan



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#3

RE: Vor der Hütte

in Haupthütte - Ivars und Skadis Hütte 29.03.2020 19:12
von Ivar O Bryan | 1.282 Beiträge

Am vorherigen Abend hatte Ivar noch lange mit @Torvi Kormákr zusammen gesessen und über die Verteidigung des Dorfes geredet. Wo sie das Dorf besser absichern mussten und wie sie auch in der Umgebung eventuell wie die Jäger Hochstände bauen konnten, damit sie kommende Gefahren, wie eben die Horde im Winter, frühzeitig sehen und sich somit besser vorbereiten konnten. Die Mauer des Dorfes war ziemlich stabil gebaut und konnte die kleine Horde aus dem Dorf fernhalten. Die größte Schwachstelle war jedoch der See, denn sie hatten innerhalb weniger Stunden Barrikaden zu dem Wasser erbauen müssen, sonst wären die Untoten einfach durch das Wasser in das Dorf geschwemmt worden. Ivars aktuelle Idee war ein Art Zaun im Wasser, der bis zum Boden ging. Dazu konnte man Fischernetze hernehmen und sie zwischen Holzpfählen spannte, welche etwas über die Wasseroberfläche hinaussahen. Das einzige Problem dabei war, dass sie eine kleine Lücke brauchten, damit die Fischer mit ihren Booten auf den See schippern und die Schwimmer, wie Amy und Ivar auch größere Strecken schwimmen konnten. Jedoch wäre mit dieser Lösung wenigstens das Problem vorerst minimiert worden. In den Firmen seines Vater hat man auch nie versucht die Gefahr von Spionage, Sicherheitslücken und Hackerangriffen auszuradieren, sondern so zu schmälern, sodass man unbesorgt arbeiten konnte ohne jederzeit mit einem Verlust rechnen zu müssen. Das gleiche versuchte der Ire nun auch in dem Dorf. Es so gut wie möglich zu sichern, auch wenn er es niemals zu hundert Prozent absichern konnte. Es gab immer Lücken im System, so auch in dieser Kolonie.
Neben dem sehr langen Gespräch hatten sie natürlich ein paar Hörner Met getrunken, wobei Ivar da deutlich tiefer in das Glas gesehen hatte. Dementsprechend fühlte er sich auch am nächsten Tag. Doch seit Leifs Tod trank er mehr als zuvor, wodurch dieser Zustand alle paar Tage vorkam. Mit seinem Ziehvater hatte er regelmäßig geredet und nebenbei getrunken, durch dessen Ableben trank Olivar jedoch des Öfteren einfach mehr als gut gewesen wäre. Noch immer nagte der Tod des Schweden und ehemaligen Anführers an ihn und ließ ihn einfach nicht los. Mit dem Alkohol konnte er wenigstens hin und wieder den Schmerz vergessen. Denn obwohl er Leif nur drei Jahre gekannt hatte, so hatte der Mann ihm viel mehr gegeben und in ihm gesehen als seine leibliche Familie in seinem ganzen Leben. In kürzester Zeit war die Familie Nygard zu einer zweiten Familie geworden und einen Teil hatte er zu schnell wieder verloren.
In der Früh, gerade als die Sonne aufgegangen war, wurde Ivar von lauten Scheppern aus dem Kochbereich der Versammlungshalle wach. Skadi war wohl wie immer schon auf den Beinen und zauberte sich ein Frühstück. Entweder räumte sie dabei das halbe Regal um oder Matanus versuchte ihr zu helfen und warf alles zu Boden. Mit einem Murren drehte der Ire sich auf den Baum und zog sich die Decke über den Kopf. Weshalb musste das kleine Mädchen auch nur genauso viel Energie besitzen wie ihr Vater? Würde man sie nach dem Sonnenaufgang aus dem Haus scheuchen und den ganzen Tag um den See rennen lassen bis es wieder dunkel wurde, würde sie wahrscheinlich nach dem Abendessen immer noch @Chris Evans oder Torvi zu einem Schwerttraining auffordern, da sie sich absolut fit fühlte und war. Allerdings konnte Ivar sich nicht entscheiden wer von seinem Energielevel schlimmer war: Amy oder seine Ziehschwester. Die Bogenschützin konnte wahrscheinlich den ganzen Tag jemanden ohne Punkt und Komma zutexten und müsste der Dunkelhaarige wetten, so würde er darauf tippen, das Amy auch im Schlaf einfach weiterredete. Er selbst war zwar auch ein Mensch, der gerne und viel redete und viel Energie besaß, doch die zwei Frauen toppten dies bei Weitem. Im Doppelpack waren sie kaum aushaltbar.
Nachdem Ivar nun die Decke über den Kopf hatte, aber inzwischen hellwach mit einem leicht dröhnenden Kopf und grummelnden Magen, schleppte er sich schlussendlich dann doch aus dem Bett. Er streckte sich über die Bettkante und zog sich die erstbesten Kleidungsstücke aus der Truhe neben dem Bett und kleidete sich dann an. Anschließend kroch er aus seinem Zimmer. Seine langen Haare, welche bis zwischen die Schulterblätter gingen, hatte er noch offen und sie hingen ihm wirr ins Gesicht.
Müde begrüßte er Skadi und ihren Teddybären, der sich neben die Kochstelle gelegt hatte und vor sich hindöste. Dann hievte er sich hoch auf die Bank. Aus dem Regal holte er zwei Teller und Besteck. Wenn seine Schwester ihn schon zu solch einer Uhrzeit weckte, konnte sie ihm auch was von ihrem Essen abgeben. Aus diesem Grund schob er ihr Wortlos noch zwei Eier zu, da sie Rührei machte. Anschließend räumte er die Töpfe wieder in den Schrank, die Matanus wohl mit ihren Pranken aus den Regalfächern gezogen habe musste. Durch diese Aktivität wurde der bis noch eben dösende Bär auf ihn aufmerksam, tapste zu ihm herüber und stupste ihn auffordernd mit der Nase in die Seite. Da er Matanus inzwischen auch schon gut kannte, drehte er sich wieder zurück zum Regal und schnappte sich einen Apfel. Damit er selbst und auch der Schwarzbär bis zum fertigen Essen beschäftigt waren, schnitt er den Apfel in Scheiben und fütterte Skadis beste Freundin. Da er immer noch ziemlich müde war, hatte er den freien Arm, nachdem er den Apfel geschnitten hatte, als Kissen für seinen Kopf auf dem Tisch genutzt. Hin und wieder zischte er Skadi an, dass sie doch nicht so laut mit dem metallenen Löffel im Topf herumfuhrwerken soll und kraulte Matanus während sie eifrig kaute den Kopf.
Gerade als seine persönliche Köchin die Eier auf die Teller verteilte und Ivar den neugierigen Bären mit den letzten Stücken von dem Apfel von dem Essen ablenkte, hämmerte jemand sehr energisch an der Eingangstür. Selbst wenn er noch am anderen Ende des Hauses in seinem Bett gelegen hätte, hätte er dieses Klopfen gehört und sofort erkannt. Selbst mit über den Kopf gezogene Decke. Was wollte der Wirbelwind so früh bei ihnen. Hatte Amy nichts mehr zu lesen und wollte von Skadi ein Buch ausleihen, wollte sie ihn zutexten oder war es sogar irgendein Notfall.
„Sag einfach nichts, stell dich tot und wir können hoffentlich in Ruhe frühstücken!“, brummte Ivar zu Skadi, welche ihn fröhlich ansah, da Amy vor der Tür stand.
„Sie kann doch mit uns essen!“, überlegte das Mädchen und schon rief Amy auch noch nach Ivar. Seine Hoffnung, dass die beiden Mädchen einfach etwas zusammen geplant hatten, war nun komplett zunichte.
„Denkst du sie geht, wenn ich nichts sage?“, fragte er dann Skadi und ließ Amy noch ein bisschen warten. Die junge Frau war zwar sehr ungeduldig, doch da musste sie nun durch.
Während Skadi ihre Mähne schüttelte und zur Tür lief, um endlich Amy hineinzulassen, aß Ivar noch schnell ein paar Bissen von dem Rührei, damit er wenigstens etwas im Magen hatte bevor das Plappermaul ihn in Beschlag nahm. Gleichzeitig nutzte Matanus die Gunst der Stunde und schlabberte von Skadis Teller einige Bissen von dem Frühstück des Mädchens.
„Nein! Aus! Matanus!“, rief Ivar sofort und versuchte die Schnauze des Bären von dem Teller wegzuschieben. Matanus drückte nur mit ihrer Pfote Ivars Arm auf den Tisch und aß glücklich weiter. Da dies ihm dann doch zu viel Aktion am Morgen war sich mit Matanus um Skadis Essen zu streiten, gab er einfach aus und versuchte nicht einmal seinen Arm zu befreien. Stattdessen schaufelte er sich einfach mit der freien Hand weiter sein Rührei in sich hinein, bevor Matanus auch noch sein Essen für sich beanspruchen wollte.
Skadi hatte dabei Amy an der Hand die knappen zehn Meter von der Eingangstüre zu dem Tisch geführt. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah sie ihn an und Ivar murmelte nur nachdem er heruntergeschluckt hatte: „Ich habs versucht!“
„Komm Matanus, wir gehen zu Peter, der hat sicher schon frisches Brot gemacht. Dann kann ich auch was frühstücken.“, beschloss die Braunhaarige dann und verschwand dann mit dem Bären nach draußen und ließ Ivar allein mit Amy.
„Was gibt es zu so einer frühen Stunde?“, fragte dann Ivar seinen Besuch direkt und bot ihr mit der Hand den Platz ihm gegenüber an. Anschließend aß er noch die letzten Bissen von seinem Essen uns stapelte die beiden Holzteller – Skadis Teller war von Matanus restlos sauber geschlabbert worden.
Damit er nicht ganz so rüberkam und aussah wie er sich fühlte, richtete er seinen Oberkörper etwas auf und band sich schnell mit einem Haargummi die langen Haare zu einem Dutt zusammen, sodass diese ihm nicht mehr wirr im Gesicht hingen und man auch wieder die Sidecuts sehen konnte, die seinen Kopf an beiden Seiten zierten.

@Amy Swanson

PS.: Wenn du Torvi verlinkst funktioniert glaub ich nur nicht die Verlinkung, aber sie kriegt trotzdem eine Nachricht. Zumindest hab ich im Kopf, dass das so lief wegen dem á in ihrem Namen ^^


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#4

RE: Vor der Hütte

in Haupthütte - Ivars und Skadis Hütte 30.03.2020 15:59
von Lagertha Kormákr (gelöscht)
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(ich bekomme eine Nachricht über die Verlinkung!)


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#5

RE: Vor der Hütte

in Haupthütte - Ivars und Skadis Hütte 04.04.2020 00:30
von Amy Swanson | 17 Beiträge

Ein genervtes Schnaufen ließ Amys Ungeduld mehr als deutlich werden, während sie darauf wartete, dass jemand ihr endlich die Tür öffnete. Ivar und Skadi ließen sich ordentlich Zeit damit, sie hereinzubitten. Von drinnen konnte die Brünette mit den Locken vertraute Stimmen hören, allerdings nur sehr gedämpft und die Worte an sich konnte sie nicht verstehen, auch wenn sie versuchte zu lauschen.
Mit dem rechten Stiefel scharrte sie unbewusst vor sich in der nassen Erde herum, als würde ihr Körper sich ganz automatisch und von allein eine Beschäftigung suchen, sei sie noch so sinnlos. Sie konnte einfach nicht nichts tun.
Endlich vernahm Amy das Geräusch von Schritten in der Hütte. Skadi öffnete ihr die Tür. Binnen eines Augenblicks war Amys Langeweile wieder verschwunden und ein Grinsen schlich sich auf ihre Lippen, als sie den kleinen Bücherwurm begrüßte.
Sie ließ sich von Skadi an der Hand nach drinnen führen, wobei ihr die neugierigen Blicke nicht entgingen, die das junge Mädchen auf das Buch in Amys Arm warf. Vermutlich war das aber nicht ihr Genre. Vielleicht sollte sie Skadi mal wieder etwas neue Lektüre mitbringen, sobald sie mal wieder draußen war. Ihre letzte Plünderungstour war sowieso schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her.
„Nein! Aus! Matanus!“, war Ivars Stimme von weiter innen zu hören, welche Amy aus ihren Gedanken zurück in den Moment holte. Tanzte der Teddy ihm etwa wieder auf der Nase herum? Amy hatte da so eine leise Ahnung, besonders als ihr der Geruch von Essen entgegenschlug, vor allem der unverkennbare Duft von frischem Rührei.
Ja, so ein Hühnerstall war schon praktisch für das Dorf, inzwischen beinahe essentiell, so viel Nahrung wie er bot. Umso wichtiger, dass sich eine kompetente Person darum kümmert, schoss es Amy halb ironisch durch den Kopf. Ein amüsiertes Schmunzeln schlich sich auf ihre Lippen, während sie sich für einen Augenblick Ivar beim Eier sammeln vorstellte, zwischen all den Hennen. Mal eine andere Version vom Hahn im Korb – oder eher im Stall.
Der Anblick, der sich ihr in der Küche bot, war allerdings auch nicht schlecht. Ihr Verdacht bestätigte sich, als Matanus ihnen beiden einen zufriedenen Blick zuwarf, als sie mit Skadi hereinkam. Der Bär leckte sich genüsslich über das Maul, nachdem er offensichtlich gerade die letzten Reste vom Teller geschlabbert hatte, den er von Ivar beschlagnahmt hatte. Skadis Blick zu urteilen huschten ihr wohl gerade dieselben Gedanken durch den Kopf wie Amy.
"Ich würde dir ja einen guten Morgen wünschen, aber irgendwie siehst du eher... gestresst aus.", begrüßte sie ihren Anführer, wobei sie zwischen ihm und Matanus hin und her sah. Ivar hatte wohl alle Mühe aufgegeben, den Bären vom Tisch fernzuhalten, und sah ziemlich ausgelaugt aus. Seine Augenringe zeugten von einer kurzen Nacht.
Die Brünette warf den Wälzer auf den Tisch, was fast noch lauter war als ihr Klopfen, und nahm Ivars Angebot an, sich ihm gegenüber zu setzen, nachdem sie sich kurz von Skadi verabschiedet hatte, die sogleich mit dem Teddy nach draußen verschwand. Amy hatte einige Zeit gebraucht, um sich an den Anblick eines richtigen Bären im Dorf zu gewöhnen, doch mittlerweile hatte sie keine Angst mehr vor dem Tier.
Sie legte die schlanken Beine übereinander, den Blick auf seinen Teller geheftet, den er gerade leerte, auf eine Weise, die er sich durchaus von Matanus abgeschaut haben könnte. Dann sah sie ihn wieder direkt an aus ihren funkelnden grünen Augen. „Ich dachte mir, vielleicht entführe ich dich mal wieder nach draußen.“, antwortete sie ihm dann. „Es tut dir ja offensichtlich nicht gut, nur hier drinnen zu hocken.“, fügte sie noch hinzu, ehe er irgendwelche Einwände erheben konnte. Einen Augenblick lang grinste sie. „Siehst ganz schön fertig aus. Wieder ein paar Krüge Met vernichtet, hm?“
Dass Ivar einen Kater hatte war kaum zu übersehen, da half es auch nicht, dass er sich Mühe gab, aufrecht zu sitzen. Das kam in letzter Zeit ja recht häufig vor. Versuchte Ivar etwa, seine Sorgen in Alkohol zu ertränken? Gewissermaßen konnte Amy ihn verstehen, gleichzeitig wusste sie aber auch, dass die Trinkerei der falsche Weg war, um Schmerz zu verarbeiten.
„Und bevor du dir jetzt wieder irgendwelche Argumente ausdenkst: du solltest dir auch mal wieder live ansehen, wie es draußen so läuft. Von hier innen entgeht dir nämlich einiges, und zwar nicht nur die Sonne.“ In ihren Blick schlich sich nun etwas sanftes, verständnisvolles. Sie mochte frech und vorlaut sein, doch gefühlskalt oder empathielos war Amy keineswegs. Sie wusste, dass der Tod des vorigen Anführers stark an Ivar nagte, womöglich mehr, als er es sich selbst eingestand. Obwohl sie ihn nicht gekannt hatte, war es doch sehr deutlich, dass Leif eine Art Vaterrolle für Ivar dargestellt hatte.
Höchste Zeit, ihn aus dieser Höhle der Trauer herauszuholen.
Sie strich sich die lockig-welligen Haare hinters Ohr und lächelte ihn aufmunternd an. „Es gibt ein paar Neuerungen, die ich dir gern zeigen würde, statt immer nur davon zu erzählen. Und wenn du magst, können wir danach noch eine Runde zum See.“, schlug sie vor. Zum Schwimmen war das Wasser zwar vermutlich noch zu kalt, aber es war immer ein beruhigender Anblick, vom Ufer auf den glitzernden See zu schauen. „Der Regen hat aufgehört und es ist echt schön draußen. Ganz ohne Schnee und fast ohne Beißer.“ Sie musste sich zurückhalten, nicht noch mehr zu reden, um Ivar nicht gleich wieder zu verschrecken, bevor er sie zum Schluss doch nicht auf ihrem Spaziergang durchs Dorf begleiten wollte. Plappern konnte sie immer noch, sobald sie sich erst einmal auf den Weg gemacht hatten.
Mit deutlich mehr Energie als Ivar sie in seinem verkaterten Zustand versprühte stand die Brünette auf und streckte sich motiviert. Kurzerhand nahm sie ihm die benutzten Teller ab und stellte sie zur Seite. „Also. Los, zieh dir eine Jacke drüber.“, forderte sie ihn auf, verschränkte erneut die Arme und wartete darauf, dass der Anführer endlich in die Gänge kam. Ein Nein kam gar nicht in Frage!


@Ivar O Bryan



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#6

RE: Vor der Hütte

in Haupthütte - Ivars und Skadis Hütte 26.05.2020 01:37
von Ivar O Bryan | 1.282 Beiträge

Wie ungeduldig Amy vor der Türe wartete, konnte Ivar sich gut vorstellen. Inzwischen kannte er die Brünette gut genug, um diese Seite an ihr gut genug kennengelernt zu haben. Allein wenn er mal wieder zu langsam war, da er mit Krücken unterwegs war, konnte er die Ungeduld in ihrem Gesicht sehen. Meist jedoch nur dann, wenn es für Amy wichtig war und sie wegen dem Iren es nicht schnell genug von ihrer Seele reden konnte.
Ein gemeines Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab als er sich vorstellte wie sie ungeduldig vor der Hütte stand und mit den Füßen scharrte wie ein nervöses Pferd. Sollte sie mal draußen an der frischen Luft runterkommen, bevor sie ihm beim Frühstück noch komplett überfiel.
Während Skadi ihren unangekündigten Gast dann doch mal herein ließ, verschlang Ivar sein Rührei, denn anstatt Amys Person verübte der Hausbär von Skadi ein Attentat auf den Teller seiner Ziehschwester. Sein erster Versuch das Essen zu retten wurde ziemlich schnell vereitelt, weswegen er lieber sein Essen rettete, indem er es so schnell wie möglich in seinen Magen verfrachtete.
Skadi schielte währenddessen auf Amys Buch und fragte dann ihre Freundin, ob sie nicht einen ähnlich dicken Wälzer auch über die Landwirtschaft hätte, denn dies würde sie gut weiterbilden und bei ihrer Arbeit helfen.
Dann war Amy schon bei Ivar angekommen und gab ihren ersten Kommentar zu der Situation ab. Der Anführer der Kolonie schnaubte nur und war versucht einfach seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und einzuschlafen. Er war noch ziemlich müde und leicht verkatert. Skadi grinste dabei ihn amüsiert an, da sie dieses Verhalten von ihm nur zu oft mitbekommen hatte. Schließlich lebten sie unter demselben Dach, wodurch das junge Mädchen Ivars Müdigkeit und den Kater am nächsten Morgen schon zur Genüge erlebt hatte.
Zu Ivars Glück hatte er nicht seinen Kopf auf den Tisch gebettet, denn ansonsten hätte das laute Rumsen von dem dicken Wälzer auf den Tisch ihn komplett zerstört. Stattdessen verabschiedete er sich wie Amy von Skadi und ihren Teddy und widmete sich wieder seinem Essen.
Während er aß, redete Amy natürlich mit ihm, anstatt ihm die Ruhe am Morgen zu schenken, die er von sich aus gesehen sehr verdient hatte. Bei ihren Worten verschluckte er sich jedoch erst einmal. Sie wollte ihn nach draußen entführen. Normalerweise keine Aktion die er ungläubig betrachten würde. Bei der Tageszeit und seiner aktuellen Verfassung verfluchte er gerade jedoch ihre Idee in Gedanken. Nachdem er ein paar Mal gehustet hatte und wieder Luft bekam, murmelte er: „Odin, weshalb hab ich das verdient?“
Dabei starrte er hoch zur Decke, so als würde gleich eine Stimme von dort oben erschallen und ihm seine Frage beantworten. Stattdessen plapperte Amy einfach weiter und neckte ihn, dass es ihm wohl nicht gut täte nur drinnen zu hocken und ob er mal wieder zu viel getrunken hatte.
„Hätte ich gewusst, dass du mich zu dieser Zeit beehrst, hätte ich schon den nächsten Met mir geholt!“, brummte er ihr zu, meinte seine Worte jedoch nicht böse. Die beiden neckten sich durchgehend, zogen sich auf oder keiften sich sogar wegen den banalsten Sachen an. Normalerweise hätte der Ire auch ein freches Grinsen auf den Lippen gehabt, doch dazu war er einfach noch zu müde.
Gleichzeitig versuchte er sie mit seiner Antwort vom eigentlichen Thema, der Entführung nach draußen abzulenken. Vielleicht vergaß sie ja ihr Vorhaben und sie redeten einfach hier zusammen bis Ivar fit genug war, um selbst in den Tag zu starten. Jammernd ließ er dann seinen Kopf auf die Tischplatte knallen als sie das Thema doch wieder zutage brachte.
„Können wir uns nicht noch für ein paar Stunden hinlegen und dann rausgehen? Darfst auch neben mir im Bett liegen. Wenn du lieb bittest kuscheln wir auch!“, grinste er sie an, wobei sein Kopf immer noch auf dem Tisch ruhte: „Du wolltest doch sicherlich schon mal im Bett des Anführers schlafen. Ist riesig und total kuschelig. Lauter Felle, Kissen und Decken.“
Eventuell konnte er ihr seine Idee ja schmackhaft reden. Dabei merkte er wie er minimal fitter wurde, das Essen in seinem Magen zeigte Wirkung und er war zumindest nicht mehr allzu brummig und grummelig unterwegs.
„Danach geh ich gerne mit dir raus!“, schob er hinterher, um ihr zu zeigen, dass er durchaus gewillt war ihrer Idee nachzukommen. Jedoch erst wenn er ausgeruhter war.
Unbeirrte redete die Brünette jedoch weiter, erzählte ihm, dass es Neuerungen im Dorf gab, die sie ihm wohl gerne zeigen wollte und schlug vor anschließend zum See zu gehen.
Kurz brummte er wieder auf und schlug ihr dann vor: „Machen wir einen Deal: Wir gehen zusammen schwimmen und danach zeigst du mir alles?“
Durch das noch relativ kalte Wasser würde er komplett wach sein und die Bewegung würde seinen Kreislauf noch mehr in Schwung bringen. Zumal er sehen wollte, ob Amy sich traute bei den Wassertemperaturen ins Wasser zu gehen.
Müde hob er seine Hand an und hielt sie ihr hin, damit sie auf den Deal eingehen konnte. Teilweise war er sogar echt gespannt was sie ihm zeigen wollte und freute sich nach draußen zu gehen. Allerdings stand einfach seine Müdigkeit ihm aktuell im Weg. Und der Kater.
Nach ihrer Antwort sprang Amy fast schon von der Bank auf und forderte ihn auf aufzustehen, damit sie endlich loskonnten. Murrend sah er sie an und dann an sich herab, was er anhatte. Mit der Stoffhose würde er nicht weit kommen, bei dem Weg durch das Dorf würde sie innerhalb von Minuten durch die Steinchen auf der Straße einreißen und schlussendlich auch seine Haut aufreißen. Das Oberteil war ein schlichtes dunkelbraunes Leinenhemd, das konnte er weiterhin tragen. Mühsam setze er sich auf und band sich seine Haare zu einem provisorischen Dutt zusammen. So hingen seine Haare ihm nicht mehr wirr ins Gesicht und er sah dadurch etwas vorzeigbarer aus.
„Ruhig, Brauner! Wenn du schnell loswillst, dann wäre es gut, wenn du schnell in mein Zimmer flitzt und mir meine Lederhose bringt, die über einer der Kisten hängt, zusammen mit den Schuhen am Bettende.“, schickte er Amy los. Würde er in sein Zimmer gehen, würde es zum einen der Brünetten wohl wahrscheinlich wieder viel zu lange dauern und es bestand die Gefahr, dass er sich einfach wieder hinlegte und weiterschlief. Da er absolut kein Schamgefühl besaß sich vor jemanden umzuziehen, würde er sich einfach an Ort und Stelle umziehen. Wahrscheinlich würde Amy so das erste Mal seine nackten Beine und somit seine ganzen Narben durch den Sturz sehen, doch ihm war dies egal. Er hatte ihr sowieso angeboten schwimmen zu gehen, also hatte er daraus niemals ein Geheimnis gemacht. Erwähnt hatte er es nur nie, da er nur selten über den Sturz sprach. Teilweise war er sogar gespannt wie sie einerseits darauf reagieren würde, wenn er sich einfach vor ihm umzog und andererseits auf was sie zu den Narben und offensichtlich schlecht verheilten Verletzungen an seinen Beinen sagen würde. Denn man konnte an einigen Stellen von seinem rechten Bein eindeutig Beulen sehen, was Knochenfragmente waren, die abgesplittert waren und nun irgendwo in seinem Fleisch steckten.


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