WILLKOMMEN!
Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER
Monatsabhängig 5°C bis 26°C
EVENTS
Heaven’s Paradise Plot
INPLAY STATUS
September – November 2024
NEWS!
26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°C
Oktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C
November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C

THE DEAD DON’T DIE
X

#101

RE: Hütte im Wald

13.09.2024 21:06
Raphael Drake Raphael Drake (gelöscht)
avatar

Zog der Wahnsinnige Clown in mir immer wieder Menschen an, die wie ich Seelische Probleme hatten oder an einer eigenen Form des Wahnsinns in dieser neuen Welt sich innerlich vor Schmerzen und Qualen auffraßen? Oder war es einfach der kranke Humor des Universums, das sagte Hey, wenn du schon hier den Clown machst, dann aber richtig. Sich hatte ich schon einige Personen getroffen, den ich sicher so manche passenden Namen aus einem Comic hatte geben können. Da waren echt einige verdammt kranke Geister dabei, kein Wunder also, das diese junge Frau misstraue und Vorsichtig war. Wie konnte man ihr das verübeln, gerade Sprach man noch nett mit der Person im nächsten Moment liegt man auf eine Schlachtbank und die Person verkündet, dass man gleich als leckerer Braten herhalten muss. Teufel noch mal, es gab echt ein paar richtig kranke Geister dort draußen.

Daher war ich ihr schon dankbar, dass sie mich hereingelassen hatte, auch wenn ich dafür erst einen Stripp hinlegen musste. Aber das war immer noch besser als sich eine Grippe oder sonst was einzufangen, wenn man sich eine andere Unterkunft suchte. Aber irgendwie hatte ich ein Händchen wohl dafür immer bei schwerem Unwetter mit einer Gefährlichen Frau in einem Gebäude bis zum Ende des Sturms festzusitzen. Während wir also hier drin unsere Standpunkte und die Verhaltensregeln klärten, ging draußen der üble Sturm los. Man hörte wie der Wind heulte, wie die Äste von Bäumen in der Nähe knackten und wie der Regen immer schneller und stärker herunter prasselte, dass man sich fragte, wie lange das Dachen halten würde.

Sicher war ich vorsichtig und Langsam, ich hatte wirklich keine Lust von ihrem Schwert in der Mitte wie in einem dieser Sonntagmorgen Cartoons geteilt zu werden. Also versuchte ich keine Bewegung zu machen, die sie als Angriff oder Falle deuten konnte. Er seufzte und nickte dann leicht. „Du hast schon recht, ein Mensch in einem Käfig ist nicht schön, wie ein Tier wird Er eingehen oder sich verändern und man will die Person ja so haben, wie sie in Wirklichkeit ist. Und mmh, der letzte Ausweg, aber wenn man Bedenk in welchen Verrückten und Wahnsinnigen Zeiten wir leben, dann ist dieser Gedanke, sich einfach das Leben zunehmen, nicht nur wenn man Gefangen ist, sondern auch wenn man frei ist durchaus gegeben. Man würde diesen grausamen Alptraum entkommen und doch, wenn ich die Wahl habe zu Leben oder zu Sterben, dann klammere ich mich an mein Leben, wie sagt man so schön, ich werde mit allem was ich bin Verteidigen und Kratzen, Spucken, Beißen und vieles mehr nur damit ich noch einen Moment Lebe. Weißt du es ist einfach für jemand zu sterben und in dieser Welt noch mehr, doch es ist viel Schwerer in dieser Welt zusagen ich lebe für dich und das durchzuziehen.“ merkte ich noch mal an und streckte mich leicht, die Wärme in der Hütte und der Tee tat einfach gut. Ihre Antwort auf meine Aussage lies mich breit grinsen und ich musste dann sogar lachen. Es war diese lachen, dass nicht meins war, dass dem Clown in mir gehörte, diesen Mann der ich sein konnte, wenn es nötig war, dass der Tanz des Wahnsinns begann und der Tod und Teufel zum Tanze riefen. „Ein Mädchenland vielleicht, vielleicht aber auch ein Ort voller Ironie und Verrückten und dem Gefühl, das die Welt in einem wilden Tanz aus Vernunft, Anstand, Hingabe, Leidenschaft und Überraschung gefangen ist.“ merkte ich an und stellte die Tasse auf den Tisch und überlegte und tippte mit dem Finger an den Kopf. „Beherrschen die Frau nicht schon immer die Welt, wegen der Schönheit einer Frau, wurden Kriege geführt, wegen ihrer Himmlischen Stimme, sanken Könige auf die Knie, bei ihrem Anblick verlor so manch junger Knabe seine Unschuld. Zog nicht so manches Land für eine Frau in den Krieg und kam mit erschöpften Gliedern zurück. Also was ist Wahrheit, was ist Schein, was ist woran man sich klammern soll, welche Gedanke treibt einen immer wieder an.“ sagte ich mit diesem Klang der Stimme die zwar meine war und doch anders.

Ihre Frage lies nun mich den Kopf zur Seite legen und dann in den Nacken. „Bevor der Regen kam, hatte ich begonnen nicht weit von hier ein recht Skurriles Bild zu skizzieren, in mitten des Zerfalls, leuchte die Sonne auf diesen riesigen großen Donut und vor dem Geschäft parken vier Polizeiwagen und man kann sie förmlich sehen wie die Beamten rein gehen und erstmal ihren Morgenkaffee und die Donuts holen. Aber letzte Motiv, was ich wirklich richtig Gezeichnet habe und ein Motiv war, das mich Gefangen genommen hatte, waren die Ruinen einer Stadt die im Sonnenaufgang wirkten wie eine gewaltige Knochenhand aus dem Boden sich erhob und förmlich Schrie, ich bin der Tod, ich bin das Ende und doch das besondere war was ich im ersten Licht der Sonne sah. Unzählige kleine Blumen, die wie ein Meer sich verteilt hatten und ich dachte bei mir. Das nach diesem grausamen Tod wieder so ein Meer aus Leben sich erhebt, war dieser Gedanke, vielleicht bekommt die Welt nun eine neue Chance und wir auch.“ sagte ich und sah sie dann wieder an. „Aber ich muss gestehen auch wenn ich gerne Landschaften Zeichne, so sind es die Menschen darin oder die Strukturen die ich gerne einfange mir lieber. Vielleicht habe ich darum früher oft Freunde und Menschen die mir wichtig waren Gezeichnet oder in Skizzen für eine Idee verwendet.“

@Andrina Rostowa

nach oben springen

#102

RE: Hütte im Wald

27.10.2024 19:14
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
avatar

Andrina vertraute schon früher den Menschen nicht sofort. Sie hatte schon immer dieses Gefühl, Menschen mit Vorsicht zu begegnen und zu genießen. Dieses Bauchgefühl trog sie bis heute nicht. Den einzigen Mensch, den sie so nah und tief an sich herangelassen hatte, schien nicht mehr unter den Lebenden zu weilen. Sie hatte das Gefühl, dass jeder in ihrer Nähe irgendwann auf tragische Weise starb. Daher wohnte sie auch nicht im Dorf bei den anderen Balar Island Bewohnern, sondern im Wald. Auch aus diesem Grund, weil sie sich nicht richtig integrieren konnte und irgendwie auch nicht wieder wollte. Mit Alexej war es anders, denn er brachte sie den Bewohnern näher und seit er nicht mehr aufgetaucht war, zog sich die Brünette immer weiter zurück. Scheinbar schien es der Gemeinde auch nicht aufzufallen. Aber darin konnte sie sich auch irren. Niemanden würde Ana etwas unterstellen. Und dann tauchte der Kerl vor ihrer Schwelle auf und komische Schwingen fing sie ab. Doch befand sich darunter auch eine interessante mystische Verbindung, aus der die Frau noch nicht schlau wurde. Daher blieb sie vorsichtig und gab dem Fremden wenig Spielraum, um irgendwelche hinterhältigen Aktionen zu vollziehen oder gar zu planen. Sie war auf alles vorbereitet.

Solange er sich benahm, durfte er im Haus verweilen. Sie gab ihm ein Handtuch, eine Decke und ein heißes Getränk, damit sich der Kerl aufwärmen konnte. Dabei stellte sie ihm bestimmte Fragen, die er ihr ohne Umschweife ehrlich beantwortete. Er log sie nicht an und das brachte ihm ein paar Pluspunkte ein. Immerhin kannte Andrina die Gesten und Mimiken der Menschen, wenn sie logen, immerhin hatte sie diese Verhaltensweisen lange studiert und ihr wurden diese in dem damaligen Leben alle aufgezeigt, damit sie eben diese für sich gewinnen konnte. Sie lernte, wie sie einen Menschen manipulieren und ins Gesicht lügen konnte, ohne, dass man ihr auf die Schliche kam. Das gehörte zu ihrer Ausbildung in Russland dazu. Nicht umsonst war sie eine der besten Spioninnen, die die Organisation zu bieten hatte. Doch dann bekam sie das Angebot der USA und für eine Weile arbeitete sie als Doppelagentin und vernichtete ihre Organisation, in der ihr Onkel einen hohen Rang hatte. Eiskalt blickte sie bei der Festnahme in sein Gesicht und ein kühles Lächeln zierte dabei ihre Lippen. Sie hatten sie zur Feindin ausgebildet. Kurz daraufhin bekam sie neue Papiere und lebte seither in den Staaten.

Ana wurde damals in einem Käfig gehalten, als sie ihre Ausbildung in Russland bekam. Denn sie durfte nicht frei entscheiden, was und wen sie wollte. Doch war sie immer schon eine junge Frau gewesen, die wusste, was sie wollte, und eine kleine Rebellin war. Sie hatten sehr zu tun, sie zu bändigen. Sie hatte es nicht immer einfach. Vor allem nicht mit Kerlen. Denen misstraute sie noch mehr. Umso mehr behielt sie den Fremden im Blick und studierte seine Bewegungen. Jede kleinstes Stirnrunzeln nahm sie wahr. Seinen Worten stimmte sie zu großem Teil zu. Sie wollte nicht für jemanden leben, sondern mit jemanden. Und das war nicht immer einfach. Würde sie für jemanden leben, so müsste sie immer einen Teil von sich einbüßen, was sie für keinen Menschen der Welt machen würde. Nicht einmal für die Liebe. Der Mann hatte sie so zu akzeptieren, wie sie war. Verrückt und hingebungsvoll. Wenn sie liebte, dann immer aufrichtig.
Ihre Unterredungen gingen weiter und die Brünette lauschte diesen gespannt. Sie nickte und ihre himmlische Stimme mit dem russischen Akzent übernahm die Oberhand. „Dagegen kann ich nichts erwidern. Jedoch wurden die Kriegen wegen der Schönheit einer Frau geführt, weil die Männer einfach primitiv sind und sich stets messen müssen, wer der stärkere und der geilste ist. Nur wenige Frauen finden solch ein Verhalten erregend und einladend. Ich hingegen kann nur mit den Augen rollen. Es gibt andere Wege, eine Frau für sich zu erobern. Und in vielen Fällen ist dann der Verlierer derjenige, der die Entscheidung der Frau nicht hinnehmen kann, weil sein Ego dadurch angekratzt wurde. Wie erbärmlich.“ folgte es aus ihrem Mund. Ein Verhalten, was die Russin niemals nachvollziehen konnte.

Nun beantwortete der Mann ihre nächste Frage und auch der folgte sie aufmerksam. „Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du Menschen gezeichnet, die dir wichtig waren. Führst du diese Zeichnungen heute noch mit?“ wollte sie wissen und schon kam etwas anderes in ihren Kopf. „Dann hast du scheinbar in letzter Zeit eher weniger Personen gezeichnet. Immerhin scheinst du allein unterwegs zu sein. Oder genau diese Menschen sind gestorben.“ Es war eher eine Feststellung ihrerseits. „Ich finde es lästig, sich stetig auf neue Menschen einzulassen, die einen eh kurz daraufhin verlassen. In welcher Art und Form auch immer. Somit ist ein Leben in der Einsamkeit immer besser, als diesen Verlust ständig erneut zu durchleben.“ waren ihre letzten Worte, eh sie ihre Tasse nahm und etwas vom heißen Getränk zu sich nahm.
Ihr Blick ruhte auf den Mann, während sie die Tasse mit beiden Händen umklammerte.

@Raphael Drake

I'm your nightmare, honey!



Keep your friends close to you, but your enemies even closer.
nach oben springen

#103

RE: Hütte im Wald

02.12.2024 13:59
Raphael Drake Raphael Drake (gelöscht)
avatar

Seit damals dieser Schicksalhaften Nacht auf der Farm und den Ereignissen der Scheune, bin ich nicht mehr so ganz allein in meinem Kopf, ich weiß, dass einige meiner Taten sicher nicht für klar denkenden Menschen noch Nachvollziehbar sind, aber oft ist es einfach so, dass man Bestimmte Dinge und Handlungen einfach nicht begreifen kann. Aber sein wir Ehrlich in einer Welt wo die Toten zurückkommen und die Lebenden als Leckeres Essen auf zwei Beinen beurteilen, ist das Wort Normal nicht mehr von derselben Bedeutung. Meist war es für mich ein Eintauchen in das Sein meines anderen Ichs, wenn es nötig war, ich wusste, dass es Situationen gab, wo das Lachen des Clowns viel Gefährlicher war, als das freundliche Hallo eines Künstlers.

Allein die Situation hier war wieder so Verrückt wie sie nur sein konnte und so wie ich ihr nun saß, vom Tee trank nackt bis auf Handtuch und das Wasser von meinem Körper trocknete und die Wärme zurück in meine Glieder ging und es sich gut fühlte. So wusste ich auch, dass diese Situation Gefährlich war und das Nachdenken veränderte sich schneller in meinem Kopf als mir Lieb war und einige mal Blitzte es sogar heraus, das Grinsen des Clowns. Meine Gedanken kreisten über das hier und jetzt in dem ich mit einer Frau gegenüber sah, eine gefährliche Frau, die mit ihrer Präsenz den Raum erfüllt. Ihre Augen funkeln, als ob sie ein Geheimnis kennt, das ich nicht begreife. Ich spüre, wie mein Puls schneller schlägt, und in mir regt sich etwas, nicht was man vielleicht denken sollte, sondern diese Stimme in meinem Kopf, diese eine Stimme, die eindeutig meinem anderen Ich dem Joker gehört.

Sie ist gefährlich, weißt du das? flüstert Joker in meinem Kopf. Schau dir an, wie sie sich bewegt. Wie eine Raubkatze und du bist für sie eine kleine Maus. Ich seufzte leicht Halt die Klappe, Joker, antworte ich innerlich. Es ist nicht der Moment für deine Spielchen. Diese Frau ist nichts für uns.
Nichts für uns? Oh bitte Darling sieh doch genau hin Jokers Lachen hallt in meinem Kopf wider. Sie ist genau das, was wir brauchen! Sie ist wild, unberechenbar und so verdammt Eiskalt und Messerscharf wie eine Rasierklinge. Sie könnte uns aus dieser Gefangenschaft, diesem Gefühl befreien. Befreien? Du meinst, sie könnte uns noch tiefer hineinziehen. Das hier ist kein Spiel! Ich kann ihr nicht trauen, genauso wenige wie sie mir traut, wie sind zwei Fremde die vor Regen Schutz suchen und sie hat ein Gott verdammtes Schwert. Aber sieht doch hin, Sie ist... nackt, verletzlich und gleichzeitig so stark. Es ist gefährlich, in ihre Nähe zu kommen. Das ist der Reiz, mein Freund! Nacktheit bedeutet Freiheit. Sie zeigt uns, dass sie keine Angst hat, dass sie bereit ist, alles zu riskieren. Sie könnte uns zeigen, wie man lebt, ohne ständig in der Angst gefangen zu sein, wieder jemand zu verlieren. Ich schüttele innerlich den Kopf, während ich versuche, meine Gedanken zu sammeln. Du verstehst nicht. Wir haben schon zu oft die Konsequenzen solcher Entscheidungen gespürt. Diese Frau könnte die Klinge sein, die uns erneut das Herz durchstoßen tut. Oder sie könnte diejenige sein, die uns heilt, sie genau hin, auch sie hat dieser Hauch von Wahnsinn, dieses Gefühl verloren zu sein, entgegnet Joker mit einem verführerischen Unterton. Denk an all die Möglichkeiten. Sie ist wie ein Feuer, das uns wärmt oder verbrennt. Gib ruhig zu das du es hören willst von ihren Lieben, diesen Wundervollen Worte. Es liegt an uns, wie wir damit umgehen.

Die Gefahr in ihrer Nähe ist greifbar, und ich fühle mich hin- und hergerissen. Eine dunkle Anziehungskraft zieht mich zu ihr, während ich gleichzeitig vor den Schatten meiner Vergangenheit gewarnt werde. Ich kann nicht einfach so tun, als ob alles in Ordnung ist und ihr natürlich will ich diese Worte von einer Frau hören, aber sie muss die Bedeutung verstehen…, sage ich leise und hörte gleich seine Antwort im Kopf. Aber das ist es, was du tust, oder? Du versteckst dich hinter deinen Ängsten, während die Welt um dich herum lebt Du fängt das Schöne mit deiner Kunst ein und sicher auch wenn du Mutig bist hier zu leben, ist es mehr ein überleben, als ein wirkliches Leben. Nur wenn leg deine Ketten ab und lass uns Frei sein, drängt Jokers Stimme und ich atme tief durch. Sie könnte uns zeigen, dass wir mehr sind als unsere Narben. Lass uns herausfinden, was passiert, wenn wir uns auf das Unbekannte einlassen. Ich atme tief durch und starre auf die der nun nicht mehr nackten Frau vor mir. Ihre Gefahr ist real, aber so auch die Versuchung, die Freiheit, die sie verspricht. In diesem Moment weiß ich, dass ich eine Entscheidung treffen muss und die Stimmen in meinem Kopf werden nicht aufhören, bis ich es tue. Verdammt warum musste ich auch hier an die Tür klopfen. „Normal habe ich die Zeichnung bei mir, aber oftmals ist es mir zu riskant diese Bilder bei mir zu haben, auch wenn ich manche schon mehrfach gezeichnet habe und sicher Verwahre, damit ich im Notfall eine Kopie habe.“ antworte ich und stelle die Tasse vor mir ab und nickte zustimmend. „Manche sind Gestorben, andere Gegangen, aber ich habe sie noch hier und hier drin.“ sagte ich und deute auf mein Herz und Kopf. Dann macht es in meinem Kopf klickt, ihre Worte verlangen nach einer Freien Antwort, der richtigen Antwort und ich lehne mich auf der Couch zurück den Kopf über die Lehne und schloss die Augen. Lass die Spielchen, zeig ich die Wahrheit die sie begreifen muss, Sag Es, drängte mich die Stimme des Jokers in meinem Kopf.

Das lachen kam wie von selbst über meinen Lippen und ich öffnete langsam die Augen und sah wie auf dem Kopfstechende Welt. „Die Welt steht Kopf, man begreift nicht was einem widerfährt, Natürlich kann man sich in einer Einsamkeit und der Angst die Menschen die einem Wichtig werden einsperren und dem Leben verschließen. Daher ist die Aussage ich bin für dich bereit zu sterben doch immer die einfachste und schnellste Antwort. Aber jemand in die Augen zusehen und die Worte mit voller Überzeugung zusprechen, die alles verändern können, das tun nur sehr wenige. Es ist nicht nur ein Zeichen, das man es ernst meint, sondern auch die Person für immer Glücklich machen will.“ sagte meine Stimme in diesem Klang, der dem Joker in mir gehörte und ich hob den Kopf wieder und sah sie an. „Wieviele habe dir Schon gesagt, ich werde dich immer Beschützen und bin Bereit für dich zu sterben. Vermutlich zu viele, aber das ist auch nicht was sie dir sagen sollte. Wenn du die Perfekte Person gefunden hast, musst du aufstehen, auf sie zugehen, Ihr ganz tief in die Augen sehen und diese wahrlich Magischen Worte sage und damit meine ich nicht einfach das ich Liebe dich. Es muss so tief aus der Seele und Überzeugung kommen. Da es nicht einfach nur Worte sind, es ist mehr als das es ist ein Versprechen das einen für immer Bindet.“ unbewusst war ich aufgestanden und um das Sofa herumgelaufen und blickte sie dabei an. „Weißt du welche Worte das sind?“ Fragte nun deutlich der Joker in mir hörbar für sie nach und ich schenkte ihr ein charmante lächeln und tippte mit den Fingern an den Mund.

@Andrina Rostowa

@Duo Maxwell meldung Blacklist

nach oben springen

#104

RE: Hütte im Wald

29.12.2024 00:46
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
avatar

Andrina saß regungslos da, die Tasse mit beiden Händen umklammert, während sie den Mann vor sich beobachtete. Seine Worte waren… ungewöhnlich. Nicht nur das, was er sagte, sondern auch wie er es sagte. Es schien, als kämpfte er mit sich selbst, als ob in ihm eine zweite Stimme, ein anderes Ich, um die Oberhand rang. Die Brünette hatte im Laufe ihres Lebens viele Männer studiert, hatte die Tiefen ihrer Seelen ausgelotet und ihre Schwächen erkannt. doch dieser Kerl war anders. Anders und gefährlich, das war eindeutig. Und doch war da eine merkwürdige Anziehungskraft, die sie dazu brachte, ihn weiter zu analysieren, weiter in sein Wesen vorzudringen. Ana neigte den Kopf leicht zur Seite, während er sprach. Das Lachen, das plötzlich über seine Lippen kam, ließ sie innerlich aufhorchen, doch äußerlich blieb sie ruhig. Ihre Augen, dunkel und durchdringend, fixierten ihn mit einer Intensität, die ihn kaum entgehen konnte. Jeder seiner Bewegungen entging ihr nicht, ebenso wenig wie die Nuancen in seiner Stimme, die sich plötzlich wandelten. Es war, als ob eine zweite Persönlichkeit ans Licht trat. Eine, die gefährlich verspielt war, voller Zynismus und Chaos.

Interessant dachte sie sich und hob eine Augenbraue, als er um das Sofa herumging. Seine Rede, so leidenschaftlich vorgetragen, klang fast wie eine Herausforderung. Diese ‚magischen Worte’, von denen er sprach, ließen sie jedoch nur schnauben. Ihr Blick wurde kälter, ein Hauch von Spott lag in ihren Augen. Sie hatte genug Schwüre gehört, genug leere Versprechen, um zu wissen, dass Worte selten die Wahrheit widerspiegelten. Für sie war Handeln das Einzige, was zählte. Dennoch wusste sie tatsächlich, welche Worte der Fremde meinte. Doch sagte sie diese nicht. Noch nicht. Als er schließlich innehielt und sie mit einem charmanten Lächeln ansah, tippte er sich mit den Fingern an die Lippen. Sie ließ einen Moment verstreichen, bevor sie ruhig ihre Tasse abstellte und sich leicht nach vorne lehnte. Ihre Stimme, sanft und doch wie ein scharfes Messer, durchschnitt die Stille.
„Du redest viel, Fremder. Worte, die mit Leidenschaft gewürzt sind, das gebe ich zu.“ Ihr russischer Akzent ließ jeden ihrer Sätze klingen, als ob sie ihn mit Bedacht meißelte. „Aber Worte sind nichts als Luft, wenn sie nicht durch Taten gestützt werden. Magische Worte, Versprechen, Schwüre – sie haben für mich keinen Wert. Sie sind nur der Deckmantel für Menschen, die sich selbst nicht genug kennen, um zu handeln.“ Die Russin stand auf, und ihre Bewegungen waren geschmeidig, fast lautlos, wie die einer Raubkatze, die ihre Beute einschätzt. Ihre Augen blieben fest auf ihn gerichtet, durchdringend und kühl. „Du sprichst von Bindungen, von Überzeugungen. Doch weißt du, was ich sehe?“ Sie machte einen langsamen Schritt auf ihn zu, ihre Präsenz wie ein kalter Sturm, der die Wärme aus dem Raum zu saugen schien. „Ich sehe einen Mann, der nicht einmal mit sich selbst im Reinen ist. Einen, der zwischen zwei Welten gefangen ist. Die eine voller Chaos und Lachen, die andere voller Einsamkeit und Verlust. Du willst mir etwas über Freiheit und Leben erzählen?“ Sie lachte leise, ohne jegliche Wärme. „Du bist genauso gefangen wie ich. Vielleicht sogar mehr.“

Ihre Worte waren direkt, schonungslos, doch ihre Stimme behielt diesen verführerischen, kalten Unterton, der sowohl faszinierte als auch eine Warnung ausstrahlte. Die Brünette blieb vor ihm stehen, nah genug, dass er ihren Blick nicht ausweichen konnte, aber dennoch auf Abstand, bereit, ihn sofort zurückzustoßen, sollte er zu viel wagen. „Du möchtest wissen, ob ich diese magischen Worte kenne?“ Sie neigte leicht den Kopf, ihre dunklen Locken fielen über ihre Schulter. „Natürlich kenne ich sie. Ich würde für den Menschen leben. Für den einen Menschen zu sterben ist viel zu einfach.“ erwidert die Russin auf seine Worte.
Mit diesen Worten drehte sie sich von ihm weg, nahm wieder ihre Tasse und setzte sich zurück auf die Couch, als ob sie nie aufgestanden wäre. Ihre Stimme war diesmal leise, fast nachdenklich. „Aber solche Menschen sind schwer zu finden. Vor allem in dieser kaputten Welt.“ Andrina hob die Tasse an ihre Lippen und nahm einen Schluck vom Heißgetränk.

@Raphael Drake

I'm your nightmare, honey!



Keep your friends close to you, but your enemies even closer.
nach oben springen

#105

RE: Hütte im Wald

03.02.2025 11:44
Raphael Drake Raphael Drake (gelöscht)
avatar

Lag es an mir? Oder warum zog ich Bestimme Typen von Frauen an? Nicht das ich was gegen die Art von Frau hatte, die Andrina war. Sie war Gefährlich und Tödlich, was in dieser Welt für uns Menschen wo wir nun nicht mehr die großen Zampanos waren echt nützlich. Aber genau das machte doch das Leben so reizvoll. Es war wie, wenn von einem Hochhaus Spuckt, man wusste nicht, wenn die Spucke treffen würde. Das Leben hatte sich verändert, war es früher Schwarz Grau Weiß gewesen, so war es nun voller Unzähliger Möglichkeiten und Farblichen Tönen, es war das reinste Tollhaus und die Menschen tanzten in ihm jeder seinen eigenen Tanz der wahrlich am Ende total verrückt war. Aber auch wenn es Wahnsinnig klang und die Welt mich dafür sicher seltsam ansehen würde, so war mir diese Welt durch aus lieber geworden als die alte, Sicher gab es einiges was ich vermisste, aber die Freiheit man selbst zu sein, das war etwas, was man sich in der alten Welt nur mit mühe hatte Erlauben können. Sicher die Freiheit hier war trügerisch und Wahnsinnig und machte es den Menschen nicht gerade einfach, aber Fuck verdammt, genau das gab einem dieses Gefühl des Lebens.

Oh sie war verdammt nochmal etwas Besonderes, was in meinem Kopf etwas auslöste. Es war als würde ich ein Gespräch führen in mir drin und sie dabei ansehen.

Raphael: Schau sie dir an. Sie hat etwas… Unberechenbares. Sie ist gefährlich, und ich liebe es.

Joker: (kichert) Oh, mein lieber Raphael, gefährlich ist das neue sexy! Sieht aus, als könnte sie dir die Farbe von der Leinwand kratzen, während du versuchst, ihr Herz zu erobern.

Raphael: (schmunzelt) Vielleicht genau das, was ich brauche. Ein bisschen Chaos in meinem Leben. In dieser Welt voller Untoter ist jeder Tag ein neues Bild, das gemalt werden will.

Joker: (nickt zustimmend) Ha! Und was für ein Bild das wäre! „Die Verführung der Gefahr“ – ich kann es schon sehen! Sie könnte die Muse deines Untergangs sein.

Raphael: (nachdenklich) Aber gleichzeitig auch meine Rettung. In dieser apokalyptischen Welt, wo jeder Moment zählt, könnte sie mir die Perspektive geben, die ich brauche.

Joker: Perspektive? In einer Welt voller Beißer? Du bist wirklich ein Träumer, Raphael. Vielleicht solltest du ihr einfach deinen „Pinsel“ schenken und sehen, ob sie ihn nicht gleich als Waffe benutzt!

Raphael: (lacht) Vielleicht hast du recht. Aber ich kann nicht anders, ich fühle diese Anziehung. Sie hat diese Aura, die selbst in der Dunkelheit leuchtet. Es gibt etwas in ihrem Blick, das sagt: „Ich könnte dir das Leben rauben oder es dir schenken.“

Joker: (grinst) Oh, das ist poetisch! Aber vergiss nicht, wir könnten morgen schon tot sein, gefressen von einem dieser Hirntoten. Wäre es da nicht besser, das Risiko einzugehen? Vielleicht ist sie die letzte Muse, die du je haben wirst!

Raphael: (nickt) Das stimmt. Vielleicht ist es die einzige Gelegenheit, die ich habe. Ein Leben ohne Risiko ist wie ein leeres Blatt – es gibt keine Farbe, keine Geschichten.

Joker: (zwinkert) Genau! Also, was hält dich auf? Nimm dein Schicksal in die Hand, bevor die Beißer es für dich übernehmen! Zeig ihr, dass du mehr bist als nur ein weiterer Überlebender. Sei der Künstler, der du bist! Sei WIR !!

Raphael: (entschlossen) Du hast recht. Ich werde es wagen. Wenn wir schon in dieser verrückten Welt leben, dann sollte ich wenigstens die Chance nutzen, etwas Echtes zu fühlen selbst wenn es mich in den Untergang führt.

Joker: (klatscht in die Hände) Bravo! Das ist der Geist! Lass uns das Chaos umarmen und die Farben spritzen! Wer weiß, vielleicht wird sie deine größte Inspiration oder dein schlimmster Albtraum! Aber so oder so mein Freund, werden wir mit einem Grinsen und Lachen in die Hölle fahren!

Raphael: (schmunzelt) Vielleicht beides. Und wenn ich morgen tot bin, werde ich es mit einem wie du gesagt hast mit einem Grinsen tun. Lebendig, selbst in der Dunkelheit, der Totentanz mit dem Teufel bei Vollmond beginnt….


Meine Gedanken rasten durch meinen Kopf wie gesagt wie in einem Gespräch und ich lies meine Grenzen fallen, denn dieses Gefühl was sie auslöste, betraf uns beide einfach. sie konnte wirklich die Interessant Wahl sein. Oh ich konnte es in ihren Augen sehen, sie wusste wie ich selbst, dass Schwüre in dieser Welt ohne Bedeutung waren, wenn man nicht bereit war sie mit seinen Taten zu untermalen. Oh Darling, du hast keine Ahnung, was du gerade in mir mit deinen Worten auslösen tust, dachte ich und grinste sie einfach nur seltsam an. Jedes Wort lies mich innerlich zucken und ich war bereit für mehr als nur den Auftrag, das Leben war einfach zu Kurs geworden. Doch satt ihr zu antworten lachte ich, diese wahnsinnige unheimliche Lache, das aus meiner Kehle klang, das förmlich Schrie, komm Tod, komm Schmerz, komm Ende, ich bin ich und lache dir ins Gesicht. „Oh nicht im Reinen, das würde ich nicht sagen, es ist wir eine Maske zutragen, den nennen jungen Mann, der Freundlich ist, der durchseine Kunst Schönheit erhalten tut. Ja, der Bin ich und doch wirkte Er wie eine Maske meines Selbst, denn ich bin auch der Mann der über den Tod, die Grausamkeit den Schmerz, die Folter, das Abscheuliche mit einem breiten Grinsen lacht. Leidenschaft ist in allen Dingen, ob man jemand Küsst, in den Arm zieht, die Leidenschaft fühlen lasst die man Körperlich braucht. Oder ob man einem Menschen, der Unschuldige Leute in eine Gruppe von Beißer warf langsam an einem Seil in die Gruppe hinab lasst, oder ob man einem dreckigen Vergewaltiger mit einem Flaschenscherbe seinen Hals durch schneidet oder einen Typ den man hatte Retten können dann mit einem Grinsen in den Tod fahren lasst, weil Er es verdient hat.“ sagte ich sie immer noch ansehen und ihren Worten und Bewegungen folgen.

„Bin ich wirklich Gefangen? Warum? Weil ich die Schönheit in vielem noch sehen will oder den Wahnsinn in meiner Seele eine Form gebe? Bin ich nicht Freier als jeder andere, weil ich mich wirklich Kenne, das Gute und das Böse, sind nur zwei Seiten Einer Münze und wenn man diese Münze ganz schnell dreht, verwischen die Perspektiven. Und heraus kommt der Mann der ich bin, also ja, ich bin Frei und erzähle dir von Bindungen die über die Üblichen Gefühle hinaus gehen.“ mein Grinsen ist Breiter und schelmischer. „Natürlich kennst du die Worte, Leute wie Wir kennen diese Worte, aber egal wie sehr man es auch dreht oder wendet, bis her haben wir beide noch keinen Gefunden, der diesen Worten wirklich Tatenfolgen lassen kann. Sterben für einen tuen sie immer und doch am Ende hat keiner die Kraft für einen zu leben. Weil ihnen etwas fehlt….“ Eine Frau so voller Leidenschaft und zugleich dieser Gefährlichen Kälte, da musste man wahrlich doch das Herz und Kopf verlieren. Ich komme näher an sie heran, gehen um die Couch herum, dass sie mich noch im Augenwinkel sehen kann. „…und zwar die Wirkliche Entschlossenheit für jemand Leben zu wollen. Jeder Schritt dann macht, Verlacht den Tod, jeder Atmenzug schreit ich werde nicht Sterben, jeder Herzschlag ist wie eine innere Kriegstrommel, die einen voran Treibt. Das braucht man um wirklich diesen Worten Taten folgen zulassen. Eine Horde Beißer zwischen dir und deinem Leben lache und kämpfe dich hindurch, zeige das du Leben willst für die Person der du diese Worte gesagt hast, ich werde für dich leben. Das ist es, was wir beide Suchen, diese Menschen und ja in dieser kaputten Welt, mit ihrem ich werde für dich Sterben Unsinn ist der Mensch, der für einen wahrlich Leben will schwer zu finden. Aber das heißt nicht, dass Er nicht da ist, nur das man weiter und tiefer in einem Menschen suchen muss, bis man ihn findet.“

Ich ging um die Couch herum und lies mich in die Sessel ihr gegenüber fallen und lächelte, das dann zu einem Grinsen wurde, frei nach dem Motto, das hier mit und könnte sehr interessant werden. Ich nahm mein Zeichenheft und begann in Gedanken etwas zu Zeichnen. Eine Fantasy und zugleich vielleicht etwas für die Zukunft.

@Andrina Rostowa

@Duo Maxwell wegen Blacklist

nach oben springen

#106

RE: Hütte im Wald

23.02.2025 20:28
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
avatar

Andrina ließ seine Worte auf sich wirken, während sie den Mann weiterhin beobachtete. Ihre Augen, dunkel und scharf wie eine Klinge, verengten sich leicht, als er sprach. Er war… eigenartig. Nicht im offensichtlichen Sinne, nicht auf die plumpe Art, die man von wahnsinnigen Männern erwartete, die sich in einer Welt wie dieser verloren hatten. Nein, sein Wahnsinn hatte Methode, fast schon Struktur. Eine Form von absurder Logik, die ihn nicht nur gefährlich machte, sondern auch… faszinierend. Und genau das war es, was sie auf der Hut bleiben ließ. Seine Stimme, seine Worte, sie trugen dieses fiebrige Feuer in sich, eine Glut, die alles verschlingen konnte, wenn man nicht vorsichtig war. Und doch, dazwischen, funkelte etwas anderes. Etwas, das er selbst vielleicht nicht einmal erkannte. Oder nicht erkennen wollte. Ihr Blick verließ ihn keine Sekunde, selbst als er sich bewegte, um sie zu umkreisen. Ein Raubtier, das ein anderes studierte. Doch wer war hier die Jägerin, wer die Beute?
„Freiheit“, wiederholte sie leise, als koste sie das Wort auf ihrer Zunge aus. Dann lachte sie kurz, spöttisch, ohne wirkliche Freude. „Ah, mal wieder ein Mann, der sich für frei hält, weil er seine Dunkelheit akzeptiert hat.“ Ihre Stimme war weich, fast verführerisch, doch in ihr schwang eine Schärfe mit, die sich wie ein Dolch in seine Gedanken bohrte. „Aber sag mir, Fremder… wenn du so frei bist, warum verteidigst du es dann mit so viel Leidenschaft? Menschen, die wahrhaft frei sind, müssen es nicht beweisen.“ Langsam, betont gelassen, stellte sie ihre Tasse ab. Ihre Finger glitten über den Rand, spielten mit der glatten Oberfläche, während sie nachdachte.
„Du redest von Leidenschaft. Von dem Guten und dem Bösen in dir. Von einem Mann, der Schönheit in allem sehen kann, und einem, der über das Abscheuliche lacht.“ Sie neigte den Kopf leicht zur Seite, ließ ihren Blick über sein Gesicht gleiten, als würde sie jeden Schatten darauf analysieren. „Und du glaubst, das sei Freiheit?“
Sie stand auf, mit einer Eleganz, die fast bedrohlich wirkte, wie eine Katze, die sich in der Dunkelheit lautlos an ihre Beute heranpirscht. Ihre Bewegungen waren ruhig, doch in ihren Augen loderte ein verborgenes Feuer.

„Ich sage dir, was du bist, Raphael.“ Ihr Akzent ließ seinen Namen wie eine leise Warnung klingen. „Du bist ein Mann, der eine schöne Theorie für seinen Wahnsinn geschaffen hat. Ein Künstler, der glaubt, dass sein Chaos eine Form von Ordnung ist. Aber am Ende…“ Sie trat näher, langsam, ließ ihm Zeit, ihre Präsenz zu spüren. „… am Ende bist du nur ein weiterer Mann, der sich nach etwas sehnt, das er nicht greifen kann.“ Ein schmales Lächeln umspielte ihre Lippen, kalt, wissend.
„Du suchst jemanden, der für dich lebt, nicht nur stirbt?“ Sie lachte leise, lehnte sich einen Hauch näher. „Ein romantischer Gedanke. Ein gefährlicher Gedanke. Aber sag mir… glaubst du wirklich, du wärst dieser Mensch für jemanden?“ Ihr Blick wurde dunkler, eindringlicher. Die Distanz zwischen ihnen war schmal geworden, kaum spürbar. „Vielleicht ist dein Problem, dass du so sehr in deinem Chaos aufgehst, dass du gar nicht bemerkst, wenn etwas Echtes vor dir steht. Vielleicht ist es nicht die Welt, die keinen Menschen findet, der lebt, sondern du… weil du in deinem Wahnsinn niemanden erkennen kannst.“
Ihre Finger glitten beiläufig über die Rückenlehne des Sessels, in dem er sich nun niedergelassen hatte. Ein leichtes, kaum spürbares Berühren, doch von eiskalter Kontrolle durchzogen. „Vielleicht hast du recht“, murmelte sie schließlich, fast nachdenklich. „Vielleicht sind wir beide auf der Suche nach demselben.“ Ihr Blick brannte in seinen. „Aber ich warne dich, Fremder…“ Sie neigte sich noch ein kleines Stück vor, ließ ihren Atem flüchtig seine Haut streifen. Ihre Stimme wurde tiefer, gefährlich leise. „Wenn du versuchst, mich mit deinem Wahnsinn zu umgarnen, dann sei dir bewusst: Ich bin nicht eine dieser Frauen, die sich in den Strudel reißen lassen. Ich bin der Sturm, der dich darin ertränkt.“ Mit einer geschmeidigen Bewegung drehte sie sich schließlich von ihm weg, als wäre nichts gewesen. Setzte sich wieder auf die Couch, nahm ihre Tasse, nippte ruhig daran. Doch ein herausforderndes Funkeln blieb in ihren Augen, als sie ihn weiter beobachtete.
„Nun… dann erzähl mir, Künstler“, sagte sie mit einer leichten Spur von Spott, „welche Farben malst du auf die Leinwand unseres Spiels?“

@Raphael Drake

I'm your nightmare, honey!



Keep your friends close to you, but your enemies even closer.
nach oben springen

#107

RE: Hütte im Wald

26.02.2025 13:28
Raphael Drake Raphael Drake (gelöscht)
avatar

Oh Andrina, deine Worte sind scharf wie eine Klinge, und ich kann nicht anders, als dir zuzustimmen, aber so direkt es dir sagen, das tue ich sicher nicht, denn es stimmt, mein Wahnsinn trägt eine gewisse Methode in sich, eine Struktur, die dich vielleicht fasziniert und gleichzeitig abschreckt. Du bist wie ein Raubtier, das mich studiert, und ich kann nicht leugnen, dass ich die Herausforderung genieße und dich selbst wie ein Raubtier umschleiche. In unseren Augen sieht man sicher was Ähnliches, wir sind nicht die wo verschlungen werden, wir sind die wo verschlingen. „Du hast recht Freiheit ist ein Konzept, das oft missverstanden wird. Ich habe meine Dunkelheit akzeptiert, ja, aber ich verteidige sie nicht, um mich zu beweisen. Es ist meine Art, die Welt zu begreifen und zu genießen.“

Auf meinem Gesicht zeigen sich die Züge des Jokers, des Teils von mir, der seine eigene Ordnung, seine eigene Wahrnehmung und Auffassung hat. „Ich sitze hier, umgeben von den zerfallenen Ruinen einer Welt, die einst voller Leben war. Die Sonne brennt gnadenlos auf das was hier noch Tanzt und lacht, während ich mit einem blutigen Baseballschläger spiele. Die Beißer schlurfen um mich herum, aber das macht mir nichts aus. Sie sind wie die Zuschauer in einem schaurigen Theater, und ich bin der Hauptdarsteller, der die Show am Laufen hält ja, vielleicht ist die Suche nicht einfach, aber hier gibt es keine Regeln, nur das süße Chaos des Überlebens. Ich liebe es, die lebenden Menschen zu beobachten, wenn der Wahnsinn in ihren Augen aufblitzt. Lachen oder weinen? frage ich sie oft, während ich die Klinge meines Messers poliere. Es ist ein Spiel, und ich bin der Joker der Witzbold, der Clown. Und dennoch in dieser Welt der Beißer bin ich nicht nur der Witzbold, ich bin der König des Abgrunds, der Mann der für die Richtig Frau leben wird und überleben egal was kommt… Genau das was du suchst…aber ja…. lasst das Spiel beginnen!“ es war wie manchmal einfach da und ich musste es dann herauslassen, diese andere Selbst.

„Du sprichst davon, dass Menschen, die wahrhaft frei sind, es nicht beweisen müssen. Doch was ist Freiheit, wenn nicht der Kampf darum? Vielleicht ist mein Chaos meine einzige Antwort auf die Absurdität dieser Welt. Du hast die Fähigkeit, in die Schatten meines Seins zu blicken, und ich kann deinen scharfen Verstand nicht ignorieren. Du hast recht, vielleicht bin ich nicht der Mann, der Perfekt ist, aber ich bin der wo Überlebt und das immer und immer wieder.“ plauderte ich und dann spüre ich es, die Distanz zwischen uns schwindet, und ich fühle den Druck deiner Präsenz. Du spielst mit den Worten, als wären sie Pinselstriche, und ich bin ein Künstler, der versucht, ein Meisterwerk aus Chaos zu schaffen. Deine Herausforderungen sind wie Farben oder strich mit dem Bleistift, die ein Werk erschaffen, die ich auf die Leinwand unseres Spiels auftragen möchte, und ich bin gespannt, wie das Bild am Ende aussehen wird.

Oh Darling, deine Worte sind Gefährlich mehr als du es ahnst und ich kann nicht leugnen, dass du das Risiko wert bist. „Du bist der Sturm, der mich ertränkt, der mich hinab zerrt ins Vergessen“, wispere ich und bin nun wieder aufgestanden. „Aber auch ein Sturm kann nicht nur die Landschaft verändern und viele mit sich reizen. Oh nein, en Sturm kann sich mit einem anderen Verbinden. Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir beide unsere Farben mischen und etwas Neues erschaffen und die Leinwand unseres Überlebens damit interessanter Gestalten als in Grautönen.“

Ich lehne mich leicht vor, die Spannung zwischen uns greifbar. „Was, wenn ich dir sage, dass ich bereit bin, diese Herausforderung anzunehmen? Lass uns sehen, wo der Wahnsinn uns hinführt. Vielleicht sind wir beide nicht nur auf der Suche nach dem, was wir wollen, sondern auch nach dem, was wir brauchen.“ Ich beobachte dich, während dein Blick in meinen brennt. „Also, Andrina, welche Farben möchtest du in dieses Spiel bringen? Ich denke eine Leinwand wo wir beide drauf Gestalt und Form finden müssen wir gemeinsam gestalten. Natürlich nur, wenn du dich wirklich Frei und Bereit dazu führst.“ neckte ich sie mit einem seltsamen lächeln.“

@Andrina Rostowa

nach oben springen

#108

RE: Hütte im Wald

27.03.2025 19:44
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
avatar

Andrina ließ seine Worte auf sich wirken, als wären sie der Sturm, den er selbst heraufbeschwor. Sie beobachtete ihn, sah das Glimmen des Wahnsinns in seinen Augen, das ungezähmte Lächeln, das an der Grenze zwischen Faszination und Wahnsinn tanzte. Ein Mann, der seine Dunkelheit akzeptiert hatte, ja, vielleicht sogar darin aufging. Doch war das wirklich Freiheit? Oder war es nur eine andere Art von Käfig? Einer, in dem man sich die Gitterstäbe selbst vergoldete? Die Brünette schnaubte leise, ihr Blick wurde kühler, während sie ihre Tasse auf den Tisch abstellte. Ihr Körper war völlig ruhig, aber die Spannung in der Luft ließ keinen Zweifel daran, dass sich etwas zwischen ihnen zusammenbraute, etwas Dunkles, etwas Intensives.
„Du sprichst viel von Freiheit, Raphael,“ sagte sie, ihre Stimme wie ein sanftes Messer, das mit einem einzigen Hieb töten konnte. „Aber Freiheit bedeutet nicht nur, die Ketten der alten Welt abzustreifen. Freiheit bedeutet Kontrolle über sich selbst, über das Chaos, das in einem lebt. Und du…“ Sie neigte leicht den Kopf, ihr Blick durchdringend. „Du bist kein König des Abgrunds. Du bist sein Spielzeug. Sein Narr. Du lachst, du tanzt, du spielst mit dem Wahnsinn wie ein Mann, der vergessen hat, wie es ist, wirklich zu fühlen.“

Langsam erhob sie sich, jede ihrer Bewegungen geschmeidig wie die einer Jägerin, die ihre Beute umkreiste. Und genau das tat sie. Sie prüfte ihn. Testete ihn. Ließ ihn an der Oberfläche ihrer Worte kratzen, während sie selbst viel tiefer tauchte. „Ich sehe dich, Mister,“ fuhr sie fort, während sie auf ihn zuging, bis sie so nah war, dass sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte. „Ich sehe dein Chaos, deine Dunkelheit, deine verdammte Faszination für das Spiel zwischen Leben und Tod.“ Sie neigte sich leicht vor, ihr Blick hielt den seinen wie eine eiserne Fessel. „Aber du täuschst dich in einer Sache. Ich bin kein Sturm, der dich hinabzieht. Ich bin das Auge des Sturms. Und wenn du mir zu nahe kommst, wirst du nicht in der Dunkelheit versinken, du wirst in meinem Licht verbrennen.“
Ein herausforderndes Lächeln spielte auf ihren Lippen, eine Mischung aus Spott und Verführung. Ana konnte sehen, wie er darauf reagierte, wie seine Muskeln leicht zuckten, wie sein Wahnsinn erneut aufflammte. Er wollte mit dem Feuer spielen? Gut. Dann sollte er sich nicht wundern, wenn er sich die Finger verbrannte.
„Du sagst, du willst Farben mischen?“ Ihr Blick glitt über ihn, abwägend, neugierig, aber auch gnadenlos. „Interessant. Doch du solltest wissen,… wenn ich meine Farben in ein Bild bringe, dann male ich keine hübschen Träume. Ich male Realitäten. Schonungslos. Unverfälscht. Ich male mit Blut, mit Leidenschaft, mit Schmerz. Und wenn du glaubst, dass du bereit bist, Teil dieses Gemäldes zu werden, dann frage dich gut…“ Die Russin hob eine Hand, ließ ihre Fingerspitzen nur einen Hauch über seine Wange gleiten, eine Berührung, die so leicht war, dass sie fast wie eine Illusion wirkte. „…bist du bereit, dass ich dich in deiner ganzen Wahrheit sehe? Bist du bereit, deine Masken fallen zu lassen?“
Ihr Blick war eine Herausforderung, glühend vor Intensität. Die Brünette ließ ihre Finger an seiner Wange verweilen, spürte die Spannung, die in seinen Muskeln lag. Dann, mit einem leichten, spöttischen Lächeln, zog sie sich zurück, drehte sich um und ließ sich mit einer fast beiläufigen Eleganz zurück auf das Sofa sinken.
„Freiheit ist eine Illusion, Raphael. Eine schöne, gefährliche Illusion. Die Frage ist… wie viel bist du bereit zu opfern, um sie zu schmecken?“ Sie griff nach ihrer Tasse, nippte daran und sah ihn über den Rand hinweg an. „Oder ist dein schönes Chaos nur eine weitere Lüge, die du dir selbst erzählst?“
Sie wartete auf seine Reaktion, auf das Aufblitzen in seinen Augen. Sie wollte sehen, wie tief sein Wahnsinn wirklich ging, und ob er sich wirklich traute, ihr zu folgen.

@Raphael Drake

I'm your nightmare, honey!



Keep your friends close to you, but your enemies even closer.
nach oben springen

#109

RE: Hütte im Wald

31.03.2025 08:50
Raphael Drake Raphael Drake (gelöscht)
avatar

Ich sitze da, meine Gedanken wirbeln wie ein ungezähmter Sturm, während ich ihre Worte auf mich wirken lasse. Andrina, die Jägerin, die mir in die Augen sieht, als könnte sie die Dunkelheit in mir ergründen. „Freiheit“, murmle ich, der Gedanke schlüpft zwischen meinen Lippen hervor, während ich den Joker in meinem Kopf höre, der lacht, als ob er ein Geheimnis kennt, das ich noch nicht begreife. „Was ist Freiheit, wenn man nicht einmal die Ketten der eigenen Gedanken sprengen kann?“

„Du bist kein König des Abgrunds“, sagt sie, und ich spüre, wie der Joker mir ins Ohr flüstert: „Aber wer sagt, dass ich es sein will? Ich bin der Clown, der die Zirkusshow leitet. Ein Spielzeug? Vielleicht. Aber ein Spielzeug mit Zähnen.“ Das Lächeln auf meinem Gesicht wird breiter, als ich ihr in die Augen sehe. „Und was, wenn ich das Chaos umarme? Was, wenn ich gerade darin die Kontrolle finde?“ Sie kommt näher, und ich kann den Funken in ihrem Blick spüren, die Herausforderung, die von ihr ausgeht. „Sieht sie es wirklich? Oder spielt sie nur das Spiel?“, fragt der Joker, und ich spüre, dass er hungrig ist nach mehr. Nach dem Feuer, nach dem Licht. „Ein Auge des Sturms, sagst du? Ich frage mich, ob du wirklich verstehst, was du dir wünschst, Andrina“, antworte ich, die Worte fließen wie Blut aus einer Wunde, frisch und brennend.

„Dich in meiner ganzen Wahrheit sehen?“, wiederhole ich, und der Joker kichert in meinem Kopf. „Was, wenn ich dir sage, dass ich nicht einmal meine eigene Wahrheit kenne? Was, wenn mein Chaos die einzige Konstante ist?“ Ich lehne mich leicht zurück, mein Lächeln wird spöttisch, fast herausfordernd. „Aber vielleicht ist das der Reiz. Ein Gemälde, das mit Leidenschaft und Schmerz gemalt ist klingt das nicht verführerisch?“

„Und doch, wenn ich meine Masken abnehme, was bleibt dann von mir?“, frage ich sie, meine Stimme ein sanftes Flüstern, während ich ihre Augen durchdringe. „Die Masken sind das Spiel. Das wahre Ich? Ein Schatten, der hinter den Farben tanzt.“ Ihr Finger berührt meine Wange, ein Hauch von Gefahr, und ich spüre, wie der Joker die Augenbrauen hochzieht, als ob er auf einen aufregenden Trick wartet. „Freiheit ist eine Illusion, so sagst du“, erwidere ich, während ich die Distanz zwischen uns spüre, die wie ein gespanntes Seil ist. „Aber was ist ein Leben ohne Illusionen? Was ist ein Spiel ohne den Nervenkitzel des Unbekannten?“ Ich lehne mich nach vorne, der Wahnsinn in mir brodelt, ein gefährliches Spiel, das ich bereit bin zu spielen. „Ich bin bereit, zu opfern, wenn das bedeutet, die Farben meines eigenen Chaos zu entdecken.“

Ich schließe die Augen für einen Moment, lasse die Dunkelheit in mir aufsteigen, während ich ihren Blick spüre, der mich durchbohrt. „Bist du bereit, mir zu folgen, Andrina? In die Tiefen, wo die Wahrheit und die Illusionen sich vermischen?“ Der Joker in mir lacht, und ich weiß, dass das Spiel gerade erst begonnen hat.

@Andrina Rostowa

nach oben springen

#110

RE: Hütte im Wald

02.05.2025 10:20
Andrina Rostowa Andrina Rostowa (gelöscht)
avatar

Andrina blieb reglos, als sich seine Worte wie Nebel um sie legten, so warm, bedrückend, durchzogen von einer seltsamen Melancholie und diesem lodernden Funken Wahnsinn, der zwischen jedem Satz knisterte. Ihre bernsteinfarbenen Augen verengten sich kaum merklich, als sie ihn beobachtete, als würde sie jede Nuance in seiner Stimme, jede kleine Bewegung in seinem Gesicht aufzeichnen wie eine Anatomie des inneren Chaos.
Er sprach von Ketten in seinem Geist, von Masken, von Wahrheiten, die er selbst nicht kannte. Ein Mann, zerrissen, aber überzeugt, dass Zerrissenheit ein Zustand der Freiheit sein könne. Wie poetisch. Wie gefährlich. Wie zutiefst unvollständig.
„Kontrolle findest du im Chaos?“, sagte sie schließlich, mit einer Stimme, die weich war wie Samt und dennoch die Schärfe einer Rasierklinge trug. „Das ist kein Bekenntnis zur Stärke, Raphael. Das ist ein Eingeständnis der Kapitulation. Wer im Chaos lebt, weil er dort glaubt, frei zu sein, hat vergessen, was es bedeutet, sich selbst zu beherrschen. Du umarmst das Feuer, weil du glaubst, es wärmt dich. Aber es frisst dich langsam von innen auf.“
Ihre Lippen kräuselten sich zu einem Lächeln, das weder verspielt noch freundlich war. Es war das Lächeln eines Menschen, der tiefere Abgründe kennt, als Worte ausdrücken können, und der weiß, wie man darin überlebt, ohne den Verstand zu verlieren.
„Du fragst, ob ich weiß, was ich mir wünsche?“ Ihre Stimme senkte sich, wurde dunkler, tiefer, beinahe hypnotisch. „Ich wünsche mir keine Kontrolle über dich. Ich wünsche mir auch nicht dein Chaos. Ich wünsche mir Widerstand. Eine Herausforderung, die nicht in sich selbst zerfällt, sobald man sie berührt. Bist du das? Oder bist du nur ein Träumer, der in seinen Illusionen tanzt, weil er zu viel Angst vor der Nüchternheit des echten Lebens hat?“
Die Russin ging nicht auf ihn zu. Sie musste nicht. Ihre Präsenz füllte den Raum wie eine unsichtbare Glut, die mit jedem seiner Atemzüge heißer wurde. Ihr Blick ruhte fest auf ihm, aber nicht erdrückend. Eher wie ein stiller Strom, der mit unaufhaltsamer Kraft unter der Oberfläche zieht.

„Du fragst, was bleibt, wenn die Masken fallen?“, wiederholte sie langsam, beinahe zärtlich. „Vielleicht gar nichts. Vielleicht bleibt nur ein leerer Blick und der Nachhall einer Lüge, die du dir zu lange erzählt hast. Aber wenn du wirklich willst, dass ich dich sehe, dann musst du mehr tun, als schöne Worte in die Dunkelheit zu werfen. Ich bin nicht hier, um dich zu retten, Raphael. Ich bin hier, um dich zu prüfen. Und glaub mir…“ Ihre Stimme senkte sich zu einem Flüstern, das gefährlicher war als jedes Geschrei. „… ich habe schon weitaus komplexere Männer in ihre Einzelteile zerlegt.“
Die Brünette lehnte sich leicht zurück, der Blick unverändert auf ihm, aber in ihren Augen begann etwas zu lodern, keine Wut, kein Hass. Etwas Wildes. Etwas Uraltes. Die Art von Energie, die einen Mann entweder macht… oder bricht.
„Du bist bereit zu opfern, sagst du. Schön. Aber verstehst du auch, was es heißt, dich selbst zu verlieren? Nicht im Wahnsinn. Nicht im Spiel. Sondern im Blick eines Menschen, der tiefer sieht, als du dich je selbst betrachtet hast?“ Dann schwieg sie. Nicht aus Mangel an Worten, sondern weil Schweigen manchmal stärker brennt als jedes Gespräch. Zwischen ihnen dehnte sich die Spannung wie ein gespanntes Seil, das jeden Moment reißen konnte, oder sich in einer neuen Form zusammenziehen.
Ana ließ ihn in dieser Hitze stehen, beobachtete ihn, las in seiner Atmung, seiner Haltung, seiner Stimme. Sie reizte ihn nicht mit der Hoffnung auf Nähe. Sie reizte ihn mit der Gewissheit, dass Nähe nur das schwächste aller Spiele war, und dass sie gekommen war, um ihn dort zu treffen, wo Worte zu Waffen werden.
Und sie würde sie mit Eleganz führen.

@Raphael Drake

I'm your nightmare, honey!



Keep your friends close to you, but your enemies even closer.
nach oben springen


Shoreham
Anarchy Riders
New Ocenaside
Heavens Paradise
Nomades
1 Mitglied und 4 Gäste sind Online
WELCOME WELCOME
1
users online
4
nomads online
16
users today
215
nomads today
37
total users

disconnected Survive Talk Mitglieder Online 1
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen