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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
WEATHER Monatsabhängig 5°C bis 26°C EVENTS Heaven’s Paradise Plot INPLAY STATUS September – November 2024 NEWS! 26.01.26 Das neue Design steht und wir starten mit neuer Energie durch!
09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Team, Events & Weather
Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
September: Das Wetter ist noch recht schwül. Temperaturen: 17°C - 26°COktober: Die Tage werden Kühler und es gibt mehr Regen. Temperaturen: 10°C - 20°C November: Es wird deutlich kälter und es gibt immer mehr schlechtere Tage. Temperaturen: 5°C - 14°C
THE DEAD DON’T DIE
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»Ich stehe zu meinen Taten. Hätte ich es durchgezogen, hätte ich mich auch gestellt.« Dieser Teil von ihm war wenigstens noch übrig ... oder auch nicht. Denn Ehrlichkeit konnte er sich in den letzten Wochen wirklich nicht auf die Fahne schreiben. Und dann im letzten Moment die Wahrheit zu sagen, zeugte auch nicht unbedingt von so viel Stärke wie er es sich einreden wollte. Doch die Konsequenzen war Aaron trotzdem bereit, zu tragen. Zumindest jene des Rates. Eine mögliche Trennung von Jesus jedoch ... war in seiner Vorstellung schon unerträglich gewesen, in Wahrheit zerstörte ihn das mehr, als er es in Worte fassen könnte.
Sie einigten sich darauf, abzuwarten. Welche anderen Möglichkeiten hatten sie jetzt auch noch? Aaron war es mit Bravour gelungen, einen intelligenteren Plan schon von vornherein unmöglich zu machen.
Im Vordergrund sollte jetzt ihre Ehe stehen, die allerdings kaum noch zu retten war. Zumindest fühlte es sich so an. Jetzt, wo Paul ihm wie Sand zwischen den Fingern zu zerrinnen drohte ... da war jeglicher Kampfesgeist sofort wieder zur Stelle. Gestern hatte er seinen Mann noch mit Füßen getreten. Heute wollte er ihn um jeden Preis bei sich behalten. Das war echt schizophren. Und somit kein Wunder, dass Paul verwirrt war und ihm nicht glauben konnte.
Er verzichtete nun darauf, erneut zu erklären, was dieser Deal in seiner Vorstellung für Jesus gebracht hätte. »Ich wünschte mir für dich, dass du vollständig heilen kannst. Nicht für mich. Ich liebe dich und werde dich immer lieben, ganz egal in welcher Verfassung.« Aber vielleicht konnte Paul ihm selbst das nicht mehr glauben.
Letztlich sagte er ihm das auch. Dass er ihm nicht mehr vertraute und somit auch seine Worte ihn nicht mehr erreichten. Auch das hatte Aaron schon geahnt, es zu hören war dennoch reinste Folter. Weswegen auch ihm erneut die Tränen kamen und er den Blick genauso verzweifelt und gebrochen erwiderte: »Du ... du kannst es nicht wissen. Ich kann es dir nur versprechen. Aber wenn du ... mir ohnehin nicht glaubst, ist dieses Versprechen völlig umsonst.«
Was den Rest betraf ... so brachte er es kaum übers Herz, etwas darauf zu antworten. Denn er war wirklich nicht stolz darauf, was er in den letzten Wochen abgezogen und wie er es vor sich selbst gerechtfertigt hatte. Was er Paul damit wirklich angetan hatte, das wurde ihm erst jetzt klar. »Ich wünschte ... ich könnte dir eine schönere Antwort geben. Aber die Wahrheit ist ... ich habe mich total in diese Idee verrannt. Ich habe fest damit gerechnet, dass du dich danach von mir trennst, und ich habe es dir leichter machen wollen, indem ich mich schon vorher abwende. Das kann ich mit nichts entschuldigen. Ich kann ...« er stockte, weil das Grauen in seinem Kopf immer klarer wurde ... wie sich Paul gefühlt haben musste ... was er ihm für psychische Folter angetan hatte und das, nachdem er doch schon so viel gelitten hatte.
Aaron sank unvermittelt auf die Knie. Es war ihm unmöglich, weiterzureden. Er weinte schon wieder so bitterlich wie schon einige Stunden zuvor. Zwischen den Schluchzern war aber vielleicht doch mal ein »Es tut mir leid« zu hören, wenn auch sehr verzerrt. Und als Aaron endlich wieder ruhiger wurde ... brachte er nur noch ein völlig erschöpftes »Was sollen wir jetzt bloß tun?« zustande. Denn es fiel ihm nichts ein. Wie sollte er jemals wiedergutmachen, was er angerichtet hatte? Wie sollte Paul ihm jemals vergeben? Und wie konnte er sich überhaupt sicher sein, nicht doch dieses Monster zu sein, in das er sich die letzten Wochen verwandelt hatte?
@Paul Marquand-Rovia



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Jesus schüttelte den Kopf weil…. ihn dieser selbstzerstörerische Plan einfach schon wieder so aufregte! Aaron hätte sich gestellt und dann?? Hinter ihm die Sintflut… er hätte Paul damit völlig überrumpelt und ihn vor vollendete Tatsachen gestellt. Ihre Beziehung zerstört.. ihr gemeinsames Leben zerstört und sich ins Exil begeben…. das konnte doch nicht wirklich sein Masterplan gewesen sein oder? Paul war immer noch fassungslos deswegen aber…. das hatte er in den letzten Stunden schon oft genug gesagt, weshalb er es nun bei einem seufzenden Kopfschütteln beließ.
Also würden sie warten… und das Schicksal entscheiden lassen, wie es weiter ging. Was eine sehr schlechte Idee war, wenn man bedachte wie es sie in den letzten Jahren behandelt hatte. Aber gerade waren sie wohl beide nicht fähig vernünftig zu denken. Was bereits ein Hinweis darauf sein sollte, dass sie ohne einander einfach nicht sein konnten! Denn kaum lag ihre Beziehung in Trümmern, waren sie unfähig klare Gedanken zu fassen und fühlten sich beide einfach nur.. unvollständig.
Und auch verwirrt in Pauls Fall denn ja… nun schien Aaron wieder um ihn kämpfen zu wollen, während er ihn gestern noch wie einen riesen Haufen Müll behandelt hatte… und ihm das Gefühl gegeben hatte, nichts wert zu sein.
Dabei waren Aarons Worte nun so schön. Unter anderen Umständen.. wäre er ihm nun um den Hals gefallen und hätte ihn schwindelig geküsst. Aber jetzt? Ja… jetzt zweifelte er sogar diese Liebeserklärung an. Denn konnte Aaron so ein Wrack wirklich lieben? Oder zwang ihn auch hierbei wieder nur sein Verpflichtungsgefühl dazu, es nun zu sagen?
„Selbst nach allem was ich dir gestern Nacht angetan habe… liebst du mich noch?“
Fragte Jesus ihn nun plötzlich ganz direkt. Und Aaron wusste bestimmt worauf er anspielte. Doch Paul konnte es nicht länger unkommentiert lassen. Denn nicht nur Aaron.. hatte sich mies verhalten. Was Jesus getan hatte.. war auch absolut unverzeihlich. Also wie konnte Aaron ihm diese Dinge sagen, trotz allem? Dadurch klang es umso mehr nach…. einer Lüge.
Hm… leider hatte Aaron Recht mit seinen Worten. Ein Versprechen… war nun einfach nicht genug. Es reichte nicht, um zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen. Einzig Taten… würden daran etwas ändern. Und viel viel Zeit… doch würden sie diese Zeit haben? Oder besser gesagt.. sie sich nehmen? Um daran zu arbeiten und für diese Beziehung kämpfen?
Natürlich wollte Paul das… er fühlte sich nur jetzt im Moment gerade einfach nicht dazu in der Lage für irgendetwas zu kämpfen. Weder für Aaron, noch für sich selbst. Er war einfach so müde und erschöpft… und unsagbar traurig. Weswegen er auch auf diese Aussage hin schwieg.
„hm…. nur wurde es dadurch nicht leichter Aaron… ganz im Gegenteil… es gibt keinen ‚leichten‘ Weg um.. jemanden zu verlassen…“
Durch dieses Verhalten war alles nur noch schlimmer geworden. Da er den Fehler ständig bei sich selbst gesucht hatte. Da wäre ihm ein unerwarteter aber dafür schneller Cut wirklich noch lieber gewesen. Das wäre zwar auch hart gewesen.. aber zumindest hätten sie es dann schnell hinter sich gebracht und einander nicht noch wochenlang sehen müssen. Sie hätten auf Abstand gehen können… und heilen. Jeder für sich. Aber so.. da hatte Jesus so verzweifelt nach Aarons Nähe und Liebe gesucht… das es wirklich schon traurig mitanzusehen gewesen war.
Aber nun schien auch Aaron klar zu werden, was das alles für eine Qual für Jesus dargestellt hatte und erneut begann er zu weinen. Genau wie Paul… nun schluchzten sie beide verzweifelt und keiner schien so richtig zu wissen…. wie es nun weiter gehen sollte.
Weswegen auch Paul traurig murmelte…
„ich weiß es nicht….“
und für einen Moment die Augen schloss.. in der Hoffnung die Tränen würden vielleicht versiegen. Taten sie aber nicht, es kamen immer mehr und mehr. Weshalb Paul letztlich mit zitternder und brüchiger Stimme sagte
„Kannst du mich….für ein paar Augenblicke…. einfach nur halten..?“
Paul wusste nicht wie es zwischen ihnen weiter gehen sollte. Aber was er wusste war das…. er nun einfach Aarons Nähe brauchte. Ungeachtet all der Geschehnisse. Denn wenn es ihm schlecht ging da… brauchte er ihn. Und daran hatte sich nichts geändert. Er war doch sein Zufluchtsort.. sein sicherer Hafen. Und gerade da wollte er sich einfach nur an ihn krallen und ihm schluchzend in den Armen liegen, er traute sich bloß nicht… den ersten Schritt zu machen. Nicht das Aaron wieder dachte er würde ihn überfallen…
@Aaron Marquand

Fall in love with someone who sees the wars within you and not only chooses to stay, but chooses to stand by your side and help you fight them.
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Mitte Februar 2023
Früh am Morgen hatte Rurik die Mauern der Kolonie hinter sich gelassen. Natürlich nicht für immer, sondern um auf eine der Plünderungstouren zu gehen. Gepackt mit allem, was er für den Tag benötigte, hatte er am großen Eingangstor auf seine heutige Begleitung gewartet – Asher, Teil des First Seven Clubs und Teil des Marshall-Clans. Seit seiner Ankunft, welche mittlerweile nun auch bereits ein paar Jahre her war, hatten die beiden immer mal wieder ein paar Touren miteinander absolviert, so dass der Braunhaarige kein Fremder mehr für ihn war. Aber auch innerhalb der Kolonien gingen sie sich nicht aus dem Weg, so dass es schon öfters vorgekommen war, dass die beiden Männer gemeinsam abends in der Kneipe gesessen und sich über Gott und die Welt unterhalten hatten. Heute stand aber die Arbeit über dem Vergnügen. Vielleicht würde sich gegen Abend noch eine Möglichkeit finden, sich mit ein paar anderen mal wieder an einen Tisch zu setzen. Etwas, was nach dem Geschmack des Norwegers in letzter Zeit viel zu sehr vernachlässigt wurden, aber so war das Leben manchmal eben. Er müsste auch dringend die befreundete Kolonie, Balar Island besuchen. Noch so ein Ort, wo sich der Blondhaarige länger nicht hat blicken lassen. Selbstverständlich nicht mit Absicht – er selbst sagte bereits von sich aus, dass er die gemeinsamen Stammtische, die er mit seinen Freunden pflegte, vermisste.
Rurik seufzte leise und eine kleine Atemwolke bildete sich vor seinem Mund. Heute war es tatsächlich relativ frisch draußen; direkt nach dem Aufstehen war noch alles von einem leichten Glitzern draußen überzogen gewesen. Mit dem Rücken hatte er sich gegen die Fahrertür des dunkelblauen Geländewagens gelehnt und auf seinen Wegepartner gewartet. Er wusste nicht, wie lange er so in der Kälte stand, da vernahm er im Augenwinkel eine größere Bewegung. Langsam stieß er sich von dem Auto ab und begrüßte Asher. „Wie geht’s?“, erkundigte er sich nach dessen Befinden und schmiss gleichzeitig sein heutiges Gepäck auf die Rücksitzbank.
Lange vergeudeten sie nicht mehr die Zeit und so stiegen sie nach der kurzen Begrüßung in das Auto ein. Ein kurzer Blick zur Tankanzeige, um zu vergewissern, dass auch wirklich genug Benzin für den Ausflug vorhanden war, da startete der Blondhaarige auch schon den Wagen und steuerte auf direktem Wege die Straße an, die nach draußen führte. Nach einigen rumpelnden Metern änderte sich das Fahrverhalten und das Auto wurde wieder ruhiger, während sie den Weg Richtung Süden ansteuerten. Im Vorhinein wurden Mitten im Wald ein paar Häuser ausgemacht, die sie sich ansehen wollten. Ebenso, wie ein paar Höhlen, die angeblich in der Nähe sein sollten. Die Fahrt dauerte etwas mehr als zwei Stunden, bis Ru den Wagen abseits des Hauptweges abstellte, so dass er nicht allzu offensichtlich stand. „Hier sollte es wohl genügen“, kommentierte er die Wahl seines Parkplatzes und öffnete die Tür, um auszusteigen. Mit kurzen Handgriffen holte er das Gepäck hervor und stellte alles erst einmal auf den bemoosten Waldboden ab. Für einen Moment sah sich der Norweger um und horchte, ob er irgendetwas verdächtiges vernahm. Allerdings war bis auf ein wenig Wasserplätschern und hin und wieder ein Vogelruf nicht viel zu hören. Am Kofferraum angekommen breitete er ein großes Stück Papier – eine Landkarte – aus und deutete auf zwei Punkte. Er selbst kannte das Gelände zumindest noch nicht sonderlich gut, weswegen er sich erst einmal ein paar Sekunden orientierte. „Dort soll eine Brücke sein, die über den Fluss führt“, murmelte er vor sich hin und blickte schließlich zu Asher. „Die Häuser sind dahinter, die Höhlen angeblich auf dieser Seite. Wo sollen wir zuerst hin?“
@Asher Marshall

»Sei deines Freundes wahrer Freund. Erwidere Geschenk für Geschenk. Vergelte Lachen mit Lachen, aber Verrat mit Verrat«
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Asher war von Anfang an bei den Ridern gewesen und ein Teil des Bestandssortiment. Früher hatte er sich oft nicht wohlgefühlt und versucht viele ‚Einsätze‘ draußen anzuführen, damit sie Rohstoffe oder Ressourcen fanden. Der Grund dafür war sein Vater gewesen, der ihm immer im Nacken hing und ihm das Gefühl gab, dass er nichts Wert war. Immer wieder beobachtete der Ältere ihn und stachelte eine Art ‚Homophobes‘-Verhalten an. Obwohl Asher selbst auf Männer – aber auch auf Frauen – stand, beugte er sich oft seiner Meinung und unterdrückte seine Gefühle dahingehend. Eines davon war, dass er nach wie vor auf Raymond stand. Nach dem Tod seines Vaters konnte er sich ihm endlich öffnen, auch wenn es für sie beide nicht einfach war. Scheinbar fehlte von dessen Mitbewohner jegliche Spur, nachdem er auf die Suche nach seinem Bruder ging. Asher fragte sich an manchen Tagen, ob ihre Zuneigung zueinander wirklich bleiben würde oder ob Olivers Abwesenheit diese nur befeuerte?
Im Prinzip war es aber auch egal. Asher würde sich große Mühe geben, dass diese Beziehung wirklich auch halten würde. Es gab aber auch andere Verpflichtungen als die Liebe im Leben. Er würde heute mit Rurik eine Außentour durchführen und wieder nach Ressourcen suchen. Vielleicht gab es dabei auch Ersatzteile für die Motorräder? An seiner Seite würde Rurik stehen, der sich in letzter Zeit rar machte, sodass er sich schon fragte, ob es ihm gut ging. Es sah ihm zumindest nicht ähnlich!
Als Asher raustrat und die Luft ausstieß, konnte man seinen Atem sein. Ein kühler Wind fand seinen Weg in seine Jacke hinein, die er rasch zuzog. Dann hing er sich eine M4 über die Schulter und lief lässig zu dem Treffpunkt herüber, wo Rurik bereits wartete. Er konnte den jungen Mann bereits am Auto lehnen sehen. Als er zu ihm trat, hob er die Hand leicht zum Gruß.
„Wie immer – und bei Dir?“, fragte er nach. Es war natürlich keine wirkliche Antwort auf die Frage, wie es ihm ging, aber das spielte auch keine Rolle. Sie hatten später noch genug Zeit Smalltalk zu führen. Asher nahm sein Rucksack mit nach vorne, weil er ihn so schneller zur Hand hatte, bevor er sich bereits auf die Beifahrerseite setzte. Er lümmelte sich richtig in den Sitz, schnallte sich an und blickte aus dem Fenster hinaus. Aus seinem Rucksack kramte er eine Karte hinaus, um noch einmal den Weg im Blick zu haben. Sie waren zwar schon oft die Strecke gefahren, aber er vertraute nicht immer darauf, dass die Umgebung gleich aussehen würde oder sich nicht veränderte.
Eine Zeitlang fuhren sie in Richtung Süden. Es dauerte knapp zwei Stunden in der sie ein bisschen nur miteinander redeten und darüber sprachen, was sie für Ressourcen am meisten brauchten. Asher hatte extra eine Liste vorgelesen und auf ein paar Materialen hingewiesen. Ob sie die allerdings wirklich bekamen, wusste er nicht.
Sie kamen irgendwo im nirgendwo an. Zunächst ließ Asher seinen Blick draußen umher wandern, bevor er hinausstieg. Er schulterte seinen Rucksack und nahm seine Waffe zur Hand. Aufmerksam ließ er seinen Blick umherwandern, um die Umgebung zu sondieren. Er kletterte auf die Motorhaube und blickte sich von dort nochmal um. Dann sprang er neben dem Norweger wieder runter und folgte ihm zu dessen deutlich größerer Landkarte. Sie ähnelte seiner Karte, war aber etwas besser für ein Überblick zu nutzen. Aufmerksam lauschte er den Worten des Blonden, der davon sprach das es eine Brücke gab über die Laufen musste, um zu Häusern zu kommen. Es gab scheinbar auch ein paar Höhlen dort.
„Hoffentlich sind die Höhlen leer. Auf ein paar Bären hätte ich zu der Zeit keine Lust“, kommentierte er die Worte des Norwegers, prägte sich den Weg ein und setzte sich rückwärts langsam in Bewegung. „Zuerst die Häuser, dann die Höhlen“, erwiderte er, weil er sich sorgte, dass die Häuser bewohnt sein könnten.
„Irgendwelche Wetten, ob wir heute etwas finden?“, spornte er dann ihr kleines Abenteuer an, damit es nicht ganz zu langweilig werden würde.
@Rurik Halvorsen
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Allzu lange hatte der Norweger nicht warten müssen, bis sein heutiger Weggefährte aufgetaucht war. Er war nun mal lieber etwas zu früh zu einem verabredeten Termin vor Ort als zu spät. Schon von Anfang an hatte er diese Einstellung gehabt, auch damals in seiner Heimat. Etwas, wo er auch jetzt noch irgendwie mit ziemlich gemischten Gefühlen zurück dachte. Früh hatte er damals Verantwortung übernehmen müssen, nachdem er zunächst seine Mutter verloren und schließlich seinen Opa fast an einer heimtückischen Krankheit. Es war eine mehr als schwierige Zeit für den jungen Halvorsen gewesen… die damit geendet war, dass sein damaliger bester Freund, Halfdan, einige andere junge Leute aus dem Dorf und er mit einem eigen zusammengebautem Drachenboot die Gegend verlassen hatte. Ursprünglich wollten sie auf den Spuren der Götter unterwegs sein, ihr Land und ihre Geschichten erkunden. Am Ende waren sie auf einem völlig fremden Kontinent in einer völlig unbekannten Welt gelandet… mitten in einer Zombieapokalypse. Es war da das letzte Mal gewesen, dass er seine Familie und viele seiner Freunde gesehen hatte. Er wusste nicht, wie oft er an sie gedacht hat. Und schließlich hatte er hier in dem fremden Land auch noch alles andere verloren, indem er von den anderen getrennt worden war. Verdammt lange war er zumindest davon ausgegangen, dass er alles verloren hatte. Gerade nach dem Verlust von Victoria wollte er fest mit seiner Vergangenheit abschließen. So weit so gut – bis die nicht mehr ganz so kleine Skadi dann irgendwann vor ihm gestanden hatte.
Das alles war nun aber auch schon wieder einige Jahre her. Eine Zeit, wo sich viel getan hatte. Heute war aber keine Zeit, um über irgendwelche Storys in der Vergangenheit zu philosophieren.
Nachdem die beiden Männer sich über ihr Wohlbefinden, welches der Blondhaarige mit einem leichten Schulterzucken und einem „wohl ebenso“ beantwortet hatte, ausgetauscht haben, ging es auch schon auf die längere Autofahrt. Hin und wieder unterhielten sich die beiden über einige Sachen, unter diesen auch das Ziel der heutigen Aktion, aber ansonsten konzentrierte Rurik sich auf die Straße, die vor ihnen lag. Knapp zwei Stunden dauerte die Autofahrt, bis sie ankamen und er den Wagen parkte. Ein kurzer Check der Umgebung und der Norweger begab sich direkt daran, einen weiteren Plan für das heutige Vorgehen zu erstellen. Asher war in der Zeit augenscheinlich mit dem Umfeld beschäftigt. Ru warf ihm einen kurzen Blick zu, als sein Partner sich von der Motorhaube des dunklen Wagens einen besseren Überblick verschaffte.
„Jup…“, kommentierte er die Aussage des Braunhaarigen bezüglich der Entscheidung, zunächst die Häuser zu besuchen, und faltete die Karte wieder zusammen, um diese zu verstauen. „Dann lass das machen.“ Erneut griff er nach dem Rucksack, welcher neben ihm auf dem Waldboden stand, sah sich um und schloss dann zu dem Marshall-Mitglied auf. „Gute Frage… wäre mal wieder nett, irgendwas an Werkzeug, Benzin oder ähnliches zu finden…“, murmelte er. Die letzten Touren waren tatsächlich relativ frustrierend gewesen. Im Nachhinein hatten sich die Ziele eher als Nieten herausgestellt und sie hatten kaum nützliche Sachen gefunden. Je länger diese Apokalypse schon herrschte, desto schwieriger wurde es, solche Materialen zu finden. Zwar konnten sie als Kolonie mittlerweile größtenteils unabhängig leben, aber sowas wie die Herstellung von Benzin war bislang nicht geglückt.
„Und… was denkst du?“, stellte er schließlich die Gegenfrage. „Aber wetten können wir gerne… was ist der Einsatz? Ein gutes Bier in der Kneipe?“ Seine Mundwinkel zuckten für einen Moment amüsiert nach oben, ehe er den Blick wieder nach vorne richtete und eine Hand Richtung Waffe wanderte. Allerdings stellte sich das Geräusch schnell als ein Hase heraus, der im Gebüsch in einigen Metern Entfernung gehockt und Reißaus genommen hatte, nachdem er sie erblickt hatte. Geräuschvoll stieß Rurik die Luft aus. „Wäre auch mal ein nettes Abendessen gewesen…“
Beide setzten ihren Weg fort und bahnten sich ihren Weg durch den Wald. Das Laub der letzten Jahre raschelten unter ihren Füßen und machten es praktisch unmöglich, sich lautlos in dieser Gegend zu bewegen. Vor- und Nachteil zugleich, immerhin würden sie so auch hören, falls sich irgendwer ihnen nähern würden. Dies war allerdings nicht der Fall und so war das Plätschern des Flusses das einzige, was hörbar war.
Je näher sie kamen, desto mehr wurde aus dem Plätschern viel mehr ein Rauschen. Der Norweger blieb an der Kante des Ufers stehen und blickte zu Asher. Tatsächlich hatte es die letzten Tage über gehörig geregnet, so dass der Fluss jetzt mehr Wasser als üblich mit sich schleppte. „Fehlt nur noch die Brücke… lieber flussaufwärts- oder abwärts?“ Die Karte war allem Anschein doch nicht so ganz zuverlässig, was den Teil mit der Überquerung anging… wäre auch zu einfach gewesen.
„Und eigentlich schon Pläne für heute Abend?“, kam er nach einer kleineren Pause voller Stille auf ein anderes Thema zu sprechen.
@Asher Marshall

»Sei deines Freundes wahrer Freund. Erwidere Geschenk für Geschenk. Vergelte Lachen mit Lachen, aber Verrat mit Verrat«
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Von der Motorhaube konnte Asher nicht vielmehr erkennen als von unten. Trotzdem blieb er noch ein bisschen länger oben stehen und wirkte dabei wie ein Pirat, der unbekannte Gewässer erkunden wollte. Er offenbarte seine Gedanken zu ihren nächsten Vorgehen und sprang dann von der Motorhaube herunter. Rurik, der wie immer kurz angebunden wirkte, unterstützte seinen Plan, sodass sie nicht viel Diskussionen hatten. Asher wusste es immer zu schätzen, dass sie in solchen Situationen schnell vorankamen. Er ging bereits los, während der Norweger noch damit beschäftigt war seinen Rucksack zu schultern. Trotzdem konnte Asher nicht gänzlich schweigen und fragte deswegen nach einer Wette, damit sie über irgendwas reden konnten.
Rurik antwortete nur murmelnd, sodass sich der junge Mann leicht in seine Richtung beugen musste. Manchmal fragte sich Ash, ob der Norweger extra so sprach, um besonders geheimnisvoll zu wirken. Er konnte nur das Wort Benzin wirklich klar verstehen und den Rest konnte er dunkel erahnen. Asher klopfte dem Norweger freundschaftlich auf die Schulter, versuchte aber den Kontakt nur sehr kurz zu halten, um ihn nicht zu verärgern.
„Benzin wäre wirklich fein, aber wohl in weiter Ferne. Ich könnte mir vorstellen, dass wir ein paar alte Dosen finden und ich würde mir ein neuen Baseballschläger wünschen“, stellte er fest. Sein eigener Baseballschläger war an seinem Gürtel befestigt, um ihn griffbereit zu haben. Als er dann hörte das Rurik Wetten wollte, blickte er – etwas zu begeistert – zu ihm herüber.
„Bier in der Kneipe klingt gut“, bestätigte er. „Wie wärs, wenn derjenige, der die Wette gewinnt, sich aus dem Plündergut etwas aussuchen darf? Selbst wenn ich es gefunden habe, du kannst es dir dann nehmen.“ Ein Bier klang durchaus verführerisch, aber zusätzlich noch etwas zu behalten, würde mit Sicherheit den Reiz noch etwas erhöhen etwas finden zu wollen. Ein Geräusch ließ ihn kurz nach vorne sehen und er konnte ein Hasen sehen, der aus dem Gebüsch gesprungen war.
„Hm, wenn wir noch Zeit haben, könnten wir auch noch Jagen gehen? Was meinst du?“, kommentierte er die Worte von Rurik kurz, während sie beide weiter durch den Wald liefen. Ein kühler Wind wehte durch die Baumkronen hindurch, die sanft im Rhythmus schwangen. Bald schon hörte er auch das Plätschern eines kleinen Flusses. Soweit sich Asher erinnerte, war dieser einige Kilometer lang und mündete in einem größeren See. Von weiten konnte er schon sehen, dass er gar nicht so klein war, wie er zuerst dachte. Sein Blick wanderte zu Rurik herüber, der nach einer Brücke fragte. Asher wurde langsamer und blieb gemächlich stehen.
„Äh, flussaufwärts, glaube ich“, erwiderte er und rieb sich den Hinterkopf. Wenn die Temperaturen sommerlich gewesen wären, hätte sich Asher nicht dagegen gewehrt durch den Fluss zu warten. Wobei dieser gefährlich schnell wirkte.
„Heute Abend? Hm… nein, ich plane meistens nur bis zur Mittagszeit. Man weiß ja eh nie was passiert oder? Wäre verschwendete Zeit also, wenn ich mir Gedanken machen würde“, erwiderte er und drehte sich langsam herum, um den Fluss hinauf zu laufen.
„Aber sag jetzt nicht, dass du was geplant hast? Du wirkst immer so geheimnisvoll und still, dass ich sowas gar nicht von Dir erwarte.“
@Rurik Halvorsen
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Ihm war bereits beim Aussprechen des Wetteinsatzes eigentlich schon klar gewesen, dass sein heutiger Wegbegleiter vermutlich freudig darauf einschlagen würde. Aber es war ihm auch nicht zu verübeln. Wer könnte denn schon nein zu einem guten Bier abends in der Kneipe sagen? Er selbst zumindest eher weniger, ohne jetzt wie ein Alkoholiker klingen zu wollen. Der Norweger musste wirklich mal wieder in Balar vorbeischauen, auf eine gute Stammtischrunde. Das eigene Bier war zwar auch sehr gut, aber es ging doch nichts über den Met der befreundeten Kolonie und die Abende, die er dort immer verbrachte.
Bei dem weiteren Vorschlag des Braunhaarigen sah Rurik für einen Moment zu ihm und musterte ihn flüchtig. „Deal“, meinte er schließlich und hielt Asher die rechte Hand hin, damit sie beide auf die Wette einschlagen und diese somit besiegeln konnten. „Dann mal schauen, was unsere heutigen Orte so für Geheimnisse mit sich bringen.“ Ein leichtes Schmunzeln bildete sich auf seinen Lippen, während er ihren Weg in Richtung des ersten Ziels fortsetzte. Es wäre auch zu schön, heute Abend nicht mit leeren Händen wieder in der Kolonie anzukommen. Mittlerweile kam dieses leider oft genug schon vor und die Mühe, die man sich mit dem Weg machte, war umsonst. Trotzdem war Aufgeben nie eine Option für den Rider. So stimmte er schließlich auch dem Vorschlag des etwas jüngeren Marshalls zu. „Gute Idee, vielleicht finden wir dann noch etwas passendes für das Bier später.“
Die beiden Männer verstummten und gingen nebeneinander den Waldweg entlang. Ab und zu hörte man ein Blätterrascheln und hin und wieder auch einen Vogel zwitschern. Rurik genoss die gerade vorherrschende Stille. Nichts gegen seinen heutigen Gesprächspartner, aber diese Ruhe war eben manchmal auch schön. Er war eben nicht der Typ dafür, um zwingend ein Gespräch aufrechtzuerhalten. So einer war er noch nie gewesen und wird er auch nicht werden. Wenn es im Moment nichts zu besprechen gab, dann war dies eben so.
Nach einem kurzen Fußmarsch ertönte bereits das Plätschern des Baches und wenig später konnte man diesen auch sehen. Nun ganz so klein war dieser nach den Regenfällen der letzten Tage… oder eher auch Wochen aber nicht mehr. Mittlerweile war dieser eher zu einem ordentlichen Fluss geworden. Selbst die naheliegenden Bäume standen bereits im Wasser.
Rurik nickte. „Dann lass uns da lang gehen.“ Gesagt getan setzte der Norweger den Weg fort und orientierte sich an dem Ufer. Bei Ashers folgendem Satz musste er dann aber doch breit Schmunzeln. „Echt? Wirke ich wirklich so?“ Kurz schielte er zu dem Braunhaarigen. „Soll ich das jetzt etwa als Kompliment betrachten?“ Schließlich schüttelte aber auch er den Kopf. „Das stimmt auch wieder.“ Keiner von den beiden wusste, wie lange sie hier heute beschäftigt waren. „Eventuell wollte ich schauen, ob ich Balar mal wieder besuche…“ Er zuckte leicht mit den Schultern. „Mal gucken.“ Ein fast lautloser Seufzer überkam seine Lippen. Natürlich hatte auch er mitbekommen, wie viel die Marshall-Familie die letzten Wochen und Monate durchmachen musste, aber er wollte auch nicht unhöflich sein, weswegen er diesbezüglich nichts fragte. Wenn Asher darüber schon reden wollte, dann würde er es wohl machen – und wenn, dann würde er auch zuhören.
Nach knapp zwanzig Minuten Fußmarsch tauchte tatsächlich eine etwas marode aussehende Holzbrücke vor ihnen auf, die einmal längs über den Fluss führte. „Ah, sie gibt es also doch“, stellte Rurik mit einem leicht sarkastischen Unterton fest und drehte sich zu seiner Begleitung um. „Aber ich fürchte mal, dass sie die besten Zeiten schon hinter sich hat…“ So ganz vertrauenswürdig wirkte sie zumindest auf ihn nicht sonderlich.
@Asher Marshall
(jetzt aber xD)

»Sei deines Freundes wahrer Freund. Erwidere Geschenk für Geschenk. Vergelte Lachen mit Lachen, aber Verrat mit Verrat«
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zuletzt bearbeitet 09.07.2023 13:44 |
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In der Zeit von Zombies und Apokalypsen gab es nicht mehr viel Freizeitbeschäftigungen – außer Wetten. Asher liebte es zu Wetten und dabei auch noch eine Herausforderung zu haben, dass diese Wette unerreichbar war.
Er schlug mit Rurik ein und machte die Wette fest, sodass sie gemeinsam ihre Erkundungstour starten konnten. Die Zuversicht etwas zu finden, wurde aber immer geringer. Irgendwann würde es in dieser Welt nichts mehr zu finden geben. Die Vorräte der letzten Generationen wären alle und sie mussten dafür sorgen, dass das System wieder weiterlief. Asher versuchte die Gedanken dazu immer zu verdrängen. Der Moment in dem sie Ressourcen nicht mehr fanden, würde Ärger bedeuten. Es gab Menschen, die nur damit überlebten, weil sie andere Menschen ausraubten. Schon länger spielte er mit dem Gedanken, dass es eine Art ‚Vereinigung‘ geben sollte, wie die ‚Minutemen‘, die Plünderern die Stirn boten.
Die zwei Männer gingen eine Zeitlang nebeneinanderher, ohne etwas zu sagen. Asher wusste das Rurik nicht unnötig viele Worte verschwendete und wollte auch nicht gezwungen ihn dazu nötigen. So konnte er in aller Ruhe über Raymond nachdenken und ob sie jemals wirkliche eine Beziehung führen würden oder ob diese frühzeitig in die Brüche gehen würde, weil Asher nicht einfach war. Am Ende wollte sich der Mann nicht länger den Kopf zerbrechen, sondern wandte seine Worte an Rurik. Dabei erwähnte er auch, dass dieser eine geheimnisvolle Art besaß.
„Du wirkst tatsächlich geheimnisvoll“, erwähnte Asher und nickte ein bisschen als gefragt wurde, dass es ein Kompliment sein konnte. „Ich steh auf geheimnisvolle Typen“, sagte er unverblühmt und bemerkte dann, wie das klingen konnte. „Äh, aber keine Sorge, ich steh nicht auf dich. Das war einfach so dahergesagt.“ Im Moment war nur Raymond in seinem Kopf, aber wie konnte man als homosexueller überhaupt richtige Gespräche über sowas führen, ohne direkt seltsam angeschaut zu werden?
„Nimmst du mich mit nach Balar Island?“, fragte Asher dann freudenstrahlend. Er wollte schon länger wieder Mal rauskommen, um nicht im alltäglichen Trott festzuhängen. Er hatte als Kind immer gedacht, dass er die Welt bereisen würde und wollte das am liebsten auch jetzt noch tun. Aber einfach so alles hinter sich zu lassen, würde ihm schwer fallen.
Sie kamen auf eine Brücke zu und blieben gemächlich vor dieser stehen. Sie sah eigentlich noch gut erhalten aus, fand Asher. Deswegen schenkte er seiner Begleitung nur ein kleines Grinsen.
„Ach, du weißt doch wie das Sprichwort heißt… auf alten Pferden lernt man reiten“, stellte er fest und schob seinen ersten Fuß auf das Holz. Er testete es trotzdem vorsichtig aus und ging nur kleine Schritte voran. Nachdem er die ersten Schritte auf dem morchen Holz vorgedrungen war, drehte er sich zu Rurik um und lächelte.
„Hält stand!“
Er drehte sich herum und ging ein paar weitere Schritte voran. Es schien wirklich so zu sein als würde die Brücke halten. Sie knarrte zwar unter seinen Füßen, aber das war alles kein Problem, bis er etwa die Mitte der Brücke erreichte. Gerade als er einen weiteren Schritt vormachte, sackte plötzlich ein kleiner Teil der rechten Seite ab und brach weg. Asher ruderte mit den Armen und stieß ein: „Heilige Scheiße!“, hervor. Dann rutschte ein Stück Holz weg und er fiel senkrecht nach unten. Aufgrund des Winkels landete er mit seinem Oberkörper auf dem noch intakten Teil der Brücke. Er konnte gerade so seine Oberarme dort drauf stützen und sich festklammern. Seine Füße berührten schon das kalte Wasser unter ihm.
„Nicht stabil!“, stieß er angestrengt hervor.
@Rurik Halvorsen
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