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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Es wäre Feivel sogar lieber, wenn sein vorübergehender Mitbewohner irgendwelche lächerlich aussehenden Kampfübungen machen würde, um sich die Zeit zu vertreiben. Alles wäre besser, als miteinander zu agieren. Was sollte denn dieser Smalltalk? Al hatte überhaupt kein Interesse daran, den anderen kennenzulernen oder auf irgendwelche Oberflächlichkeiten.
Und auch nicht daran, ihm seine Lebensgeschichte zu erzählen. Warum er trotzdem etwas offenbarte? Weil er stolz darauf war. »Meine Eltern verbrachten den Großteil ihrer Lebenszeit in Japan. Ich habe es dank ihnen gelernt.« Dass er in Vergangenheitsform von ihnen sprach, könnte auch implizieren, dass sie tot waren. Aber wegen der Apokalypse waren viele Leute tot, also musste man da nicht näher drauf eingehen. Und dass es eigentlich Ed war, der ihm die Sprache beigebracht hatte, verschwieg er absichtlich. So ins Detail wollte er dann doch nicht gehen. Und gelogen hatte er auch nicht, schließlich sah er Ed als Vater. »Ich könnte dich aber auch noch auf viele andere Sprachen beleidigen.«
Atticus ... so hieß der Stinkstiefel also. Feivel fiel zu dem Namen direkt eine bekannte Persönlichkeit ein, die diesen Namen als Dank für den Einsatz für das römische Volk bekommen hatte. Leider keine gute Vorlage, um Witze zu machen oder zu klugscheißen. Sonst würde sich der Junge noch geschmeichelt fühlen.
»Alphonse«, gab er zurück und stellte damit sich vor. Er würde sich hüten, ihm einen seiner Spitznamen anzubieten. War ihr Gespräch damit beendet? Hoffentlich. xD
@Atticus Keene



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Als Alphonse ihm erzählte, wer ihm Japanisch beigebracht hatte verdrehte Atticus innerlich nur die Augen.
„Schön für dich..“
Murmelte er daraufhin genervt. Wie er es hasste, wenn andere Teenies in seinem Alter, von ihren ach so tollen Eltern erzählten. Die sogar Zeit gehabt hatten ihnen eine Fremdsprache beizubringen. Dass er in der Vergangenheitsform redete hieß lediglich, dass sie früher in Japan gelebt hatten, nicht mehr heute. Weshalb er nur noch sarkastisch hinzu fügte
„dann solltest du schnell zu ihnen nach Hause laufen, nachdem der Sturm vorbei ist“
Nicht dass sie sich noch Sorgen um ihr Nesthäkchen machten. Na toll, nun war Atticus wieder angepisst, obwohl er es doch eigentlich gewesen war, der das Gespräch begonnen hatte. Aber solche Unterhaltungen führten ihm einfach immer wieder vor Augen, wie trist sein eigenes Leben war. Denn was hatte seine Mum ihm beigebracht? Leider keine Fremdsprache. Sondern nur eine Geschichte darüber, dass sein Daddy ihn nie gewollt hatte. Dass man sich verkaufen musste, um etwas Sicherheit zu haben. Dass das Leben hart und ungerecht war….. und von einem Tag auf den anderen alles enden konnte. An mehr erinnerte er sich nicht. Denn er hatte sie vor 10 Jahren das letzte Mal gesehen….
„Ach wie toll du kleiner Streber“
Er hatte also auch noch andere Sprachen drauf? Wie ätzend. Dank Lorenzo sprach er zwar auch ein paar Brocken Italienisch aber das war auch schon alles.
Alphonse. Was für ein seltsamer Name. Aber Atticus war ebenso ausgefallen. Außerdem war ihm gerade die Lust darauf vergangen ihn weiter zu dissen. Weshalb er das Gespräch nun nicht weiter fortführte. Stattdessen musste er sich irgendwie anders ablenken, denn er fühlte schon wieder diese Wut in sich hoch kriechen.
Also stand er wieder auf. Ruhig sitzen erschien ihm gerade unmöglich. Er tigerte etwas durch die Höhle und warf einen Blick nach draußen. aber immer noch keine Chance das Gefängnis hier zu verlassen, der Sturm tobte stärker denn je.
Also lief er genervt zu seinem Platz zurück und begann nun ein paar, wie hatte Alphonse es in Gedanken bezeichnet? lächerlichen Kampfübungen zu machen? Das würde ihn auf andere Gedanken bringen und das Training war niemals beendet. Weshalb er in die Luft kickte, schlug und sich so gut es hier drinnen eben möglich war, ein bisschen verausgabte.
@Alphonse Drummer



'I can’t be my own worst enemy, but you could be.'
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Wer hatte denn hier das Gespräch eröffnet? Erst fragte Atticus, wieso Feivel japanisch konnte, und dann wirkte er wieder desinteressiert? Wow! Na ja, Al konnte es nur recht sein, wenn das Gespräch so langsam versiegte.
„Wie ich schon sagte, ich lebe hier. Da ist kein Zuhause, zu dem ich laufen könnte.“ Das klang bitter und in diesem Moment meinte Al es auch so. Denn er dachte daran, wie glücklich sein Onkel mit seiner jetzigen Freundin war. Und dass er der Einzige war, der es sabotierte. Vielleicht sollte er wirklich hierbleiben und die Gelegenheit nutzen, Ed von der Bürde zu befreien. Der Bürde, die Feivel selbst war. Doch auch das würde er hier nicht näher ausführen. Und tief im Inneren wusste er ohnehin, dass er Ed niemals verlassen könnte.
Endlich hatten sie einander genug vergrault und setzten diese aufgesetzte Plauderei nicht weiter fort. Feivel heftete seinen Blick wieder auf die Buchseiten. Es gelang ihm jedoch nur ein paar Sätze am Stück zu lesen, denn er sah immer wieder flüchtig zu Atticus. Und musste an den Move mit der Wand von vorhin denken, auf den er ein wenig neidisch war. Letztlich siegte dann doch die Neugierde. „Wo hast du gelernt, so zu kämpfen?“
@Atticus Keene



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zuletzt bearbeitet 06.01.2023 23:33 |
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Ja, er bereute es bereits gefragt zu haben. Nun konnte er es aber leider nicht mehr rückgängig machen. Also musste er mit der Antwort leben, egal wie sehr sie ihm auch aufs Gemüt schlug.
„Klar.. und siehst dabei nur zufällig aus wie ein verwöhntes Muttersöhnchen..“
Er glaubte ihm kein Wort. Alphonse wirkte nicht wie jemand, der kein zu Hause hatte. Oder keine Menschen, die sich um ihn kümmerten. Ihr Kleidungsstil könnte konträrer nicht sein. Al wirkte in seinem Aufzug definitiv ziemlich spießig. Seine Ausdrucksweise tat den Rest und ergab ein abgerundetes Erscheinungsbild.
Also hoffentlich hatte Atticus Al nun ebenfalls stark genug vergrault, dass sie einander wieder anschweigen würden.
Eine Weile funktionierte das sogar. Bis Alphonse ihm irgendwann eine Frage zu seinem Training stellte.
Allerdings bedeutete das nicht, dass Atticus deshalb damit stoppte. Sondern er kämpfte einfach weiter und sah den Jungen nicht an, während er antwortete.
„Mein Sensei“
Da bemerkte er, dass das ja ebenfalls ein japanisches Wort war, das Alphonse sicher kennen würde. Und nun wo er so darüber nachdachte, konnte er auf Japanisch sogar bis 10 zählen. Und kannte ein paar Ausdrücke, die man fürs Karate eben benötigte, da die Kampfkunst ebenfalls aus Japan stammte. Aber so klug wie Alphonse vorgab zu sein, hatte er bestimmt längst durchschaut welchen Kampfstil Atticus praktizierte, hm?
Näher darauf eingehen wer sein Sensei war, tat er aber trotzdem nicht. Stattdessen stellte er nun doch wieder eine Gegenfrage.
„Und du? Haben dir deine ach so gebildeten Eltern nicht nur die Sprache beigebracht sondern auch wie man mit diesem Schwert umgeht? Oder trägst du es nur als Deko bei dir?“
@Alphonse Drummer



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»Nur weil die Apokalypse herrscht, ist das noch lang kein Grund, keinen eigenen Stil zu entwickeln. Solltest du auch mal ausprobieren.« In den Fransen, die Atticus trug, machte er jedenfalls nicht besonders viel her. Aber vielleicht war das ja sein Style. Abgeranzt und muskelprotzig. Musste ja jeder selbst wissen.
Das Schweigen war eine wahre Wohltat und doch war es nun Feivel, der den Gesprächsfaden wieder aufnahm. Vielleicht hätte er sich die Frage lieber für Ed aufbewahren sollen, der ihm einen solchen Move noch nicht vorgemacht hatte. Womöglich kannte er ihn nicht oder beherrschte ihn nicht. Noch ein Grund mehr, aus dem Feivel ihn unbedingt lernen wollte ... um seinem Onkel zu zeigen, dass er noch etwas besser konnte. xD
Sensei ... na, da war ja ein japanisches Wort aus dem Munde des Trottels. Ein weiterer Hinweis auf die Kampfsportart, die sich Atticus angeeignet hatte. Die Antwort war jedenfalls so knapp, dass Feivel nicht weiter nachfragte. Er würde wohl letztlich ohnehin nichts aus Atticus herausbekommen und zugeben, dass er den Wand-Move ebenfalls gern lernen würde ... kam auch nicht infrage.
Wegen dem Katana zuckte Feivel mit den Schultern. »Ja, das haben sie. Und, wirst du jetzt wieder grundlos sauer deswegen?«
@Atticus Keene



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zuletzt bearbeitet 07.01.2023 00:07 |
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Disste er etwa gerade seinen absolut coolen Skaterboy-Look? Und das von einem Jungen, der aussah wie ein braver Einserschüler. Nein, er würde sich davon nun nicht wieder provozieren lassen!
„Ha.. vielleicht hätten deine Eltern dir darüber auch etwas mehr beibringen sollen“
Denn das was Alphonse da trug,… konnte man definitiv nicht als ‚Stil‘ bezeichnen. Das war einfach nur….. seltsam.
Alphonse hatte Recht. Er würde nicht weiter darauf eingehen wer sein Sensei war. Zumal seine Beziehung zu ihm zwiegespalten war. Einerseits sah er zu ihm auf, andererseits war er aber auch ein Teil der Wicked. Der Organisation, die er unbedingt zerstören wollte. Und man konnte nicht sagen, dass Lorenzo ihn immer besonders gut behandelte. Er war hart zu ihm. Doch das war in Ordnung. Atticus kam damit klar. Und trotz allem war er die Person, die einem Vater in seinen Augen noch am nächsten kam.
Alphonse schien da ja mehr Glück mit seinen Eltern gehabt zu haben. Was Atticus einfach wütend machte. Diese verfluchte Ungerechtigkeit. Seine Mutter hatte nie jemandem ein Haar gekrümmt… und trotzdem waren ihr diese schrecklichen Dinge widerfahren. Er hasste es einfach!!! Und kam schwer damit klar, wenn jemand liebende Eltern hatte, die sich um ihn kümmerten. In Wahrheit war es einfach nur Eifersucht und der Wunsch.. ebenfalls so ein Leben führen zu können .
Also von wegen grundlos sauer. Atticus hatte tausende Gründe. Würde sich aber jetzt nicht die Blöße geben und das eingestehen. Weshalb er nur sarkastisch schnaubend erwiderte
„Tch, nein wieso sollte ich. Ich bin froh darüber von niemandem abhängig zu sein“
Und diese absolut ‚überzeugenden‘ Worte untermalte er mit einem festen Faustschlag gegen die Höhlenwand.
Fuck…. das tat weh. Und war nicht klug. Er rieb sich die geschundenen Knöchel mit der anderen Hand und zischte leise. Bewegte sie hin und her. Zumindest schienen sie nicht gebrochen zu sein. Aber irgendwas hatte er nun einfach schlagen müssen um sich abzureagieren! Nur die Luft zu attackieren….. war einfach nicht befriedigend genug!
@Alphonse Drummer



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»Haben sie«, gab Feivel zurück und grinste. Er hatte ziemlich viel von Ed gelernt und eiferte ihm mehr nach als ihm selbst bewusst war. Aber das war eindeutig Stolz, der sich jetzt in seiner Brust regte. Und erneut wurde ihm klar, was er für eine Standpauke zu erwarten hatte. Wegen des Sturms noch mehr als so schon. Sein Onkel verging gerade sicher vor Sorge, genau wie auch Al es tun würde, wenn Ed verschwunden wäre. Doch jetzt kopflos nach draußen und in den nächsten Blitz zu laufen, wäre ziemlich dumm. Also musste Feivel noch weiter ausharren.
Atticus wusste rein gar nichts über ihn. Und wüsste Al, welche Gedanken er hegte, könnte er darüber nur die Nase rümpfen. Gab es denn nicht mehr als Selbstmitleid und -hass? Ja, er war manchmal selbst ganz gut darin. Und war umso froher, dass er sonst mit Emotionen so seine Probleme hatte und sie einfach nicht zuließ. Alles analytisch und logisch zu sehen machte viele Dinge einfacher.
Feivel hob eine Augenbraue und verfolgte den Schlag gegen die Wand. »Klar. Darüber bist du ganz offensichtlich total froh.« Er schüttelte den Kopf. »Vielleicht solltest du dir statt einem Skateboard einen Mini-Boxsack an den Rucksack klemmen für deine gewalttätigen Aussetzer.«
So oder so endete der Sturm bald und sie konnten die Köpfe rausstrecken, ohne nass oder fortgeweht zu werden. Feivel ging danach demonstrativ wieder nach drinnen und setzte sich zu seinen Büchern, obwohl alles in ihm danach schrie, sofort zu Ed heimzukehren. »Verschwinde«, sagte er betont gelassen zu Atticus, bedachte ihn jedoch mit keinem Blick mehr. »Das war der Deal.«
@Atticus Keene



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Alphonse war wirklich ein eiskalter Mistkerl. Und er hatte seine Emotionen offenbar wesentlich besser im Griff als Atticus. Das war etwas, an dem er noch arbeiten musste. Etwas, das Lorenzo ebenfalls versuchte ihm beizubringen. Aber Impulskontrolle war sehr viel schwieriger als Karate. Wenn es so viel gab, das einen triggerte!
Wieso machte es Alphonse nicht wütend, dass Atticus so über seine Eltern sprach? Wo sie doch beide tot waren und er ein ähnlich tragisches Schicksal hatte?
Aber naja, zumindest hatte er eine Person in seinem Leben, die ihn wirklich wie einen Sohn liebte. Und das war wohl der große Unterschied zwischen ihren Geschichten. Atticus hingegen hatte das Gefühl völlig alleine zu sein. Auch wenn das nicht ganz stimmte… es gab schon Menschen, denen er am Herzen lag. Aber das war einfach nicht dasselbe. Und wenn man so von Wut zerfressen war wie er, dann konnte man das manchmal auch gar nicht erst erkennen..
Alphonse’ Sarkasmus regte ihn ja schon wieder auf. Aber gerade half der Schmerz der Hand ganz gut dabei sich abzulenken.
„Sei besser froh darüber, dass die Wand herhalten musste und nicht deine Milchbubi-Visage!“
Sagte er zischend und vergrub die Hand dann in seiner Hosentasche, um nicht zu zeigen, wie sehr es gerade weh tat.
Diese Blöße würde er sich jetzt bestimmt nicht geben.
Es dauerte nicht mehr lange und der Sturm hatte sich genauso schnell verzogen wie er gekommen war. Ein Blick nach draußen reichte und Atticus wusste, es war dringend an der Zeit zu gehen. Auch wenn sich um ihn wohl niemand Sorgen machen würde. Die einzige Sorge die seine Gemeinschaft hatte wäre die… dass er abgehauen war und die Wicked verriet. Doch sicher nicht, dass ihm etwas passiert sein könnte. Ein bitterer Gedanke. Aber leider die Realität in welcher er lebte.
Weswegen er nur kopfschüttelnd meinte
„Nichts lieber als das“
Er schulterte seinen Rucksack und clippte das Skateboard wieder ab, ehe er nach draußen stapfte. Und man wenig später nur noch die Rollen des Boards auf dem Boden vernehmen konnte, welche immer leiser wurden, bis Atticus letztlich gänzlich im Wald verschwunden war.
@Alphonse Drummer



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Al machte vor allem Dummheit wütend. Aber wenn jemand über seine Eltern herzog, konnte er das gut verwinden. Ed war ein super Vater, auch wenn Al ihm das so wohl noch nie gesagt hatte. Und an Cara hatte er auch nur gute Erinnerungen, Eds Erzählungen taten ihr Übriges. Selbst von Alphonse senior hatte Feivel inzwischen ein gutes Bild. Somit wusste er, woher er kam und wer er war – ein Drummer durch und durch. Das festigte ihn und seinen Charakter. Weswegen er hier niemandes Ehre verteidigen musste, nur wegen ein paar Provokationen. Die erschütterten ihn nicht. Ob es nun an seiner Hochbegabung lag oder noch etwas anderes vorlag, das seine Emotionen zuschnürte, wusste Feivel nicht, aber er war so oder so in den meisten Fällen froh drum.
Wieder trat sein süffisantes Grinsen zutage. »Du denkst auch nur an das eine, hm? Deine Faust irgendwo reinzurammen. Willst du damit vielleicht irgendwas kompensieren?« Wenn man nicht gerade so war wie er, sammelten Teenies in diesem Alter ja gern ihre ersten Erfahrungen in gewissen Dingen. Eventuell war Atticus deswegen so störrisch ... weil er noch keinen wegstecken durfte. Ed wurde jedenfalls auch ganz kribbelig, wenn er länger keine Frau an seiner Seite gehabt hatte. Feivel bemerkte solche Dinge durchaus. Leider.
Endlich ließ der Sturm nach und Al konnte seinen ungebetenen Gast vor die imaginäre Tür setzen. Als Atticus davon rollte, stand Feivel auf und sah ihm vom Höhleneingang aus zu, bis seine Silhouette vollständig verschwunden war. Dann wartete er noch mal fünf Minuten und packte erst dann eilig seine Sachen zusammen. Geschwind machte er sich auf den Weg in die entgegengesetzte Richtung – ein Glück – bis er beim Lager ankam. Ob Ed und Violet dort auf ihn warteten? Oder suchten sie ihn? Innerlich versuchte er sich schon mal auf das drohende Donnerwetter einzustellen.
@Atticus Keene



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Atticus sagte besser nichts mehr zu Alphonse’ weiteren Provokationen. Das wäre sonst wieder nur eskaliert und in einer Schlägerei geendet. Da war es besser, dass er auf seinem Skateboard davon rauschte und sie einander hoffentlich nie wieder sahen.
Zeit zum Rumexperimentieren, in jener Hinsicht die Feivel meinte, hatte er aber auch nicht. Oder besser gesagt.. nicht den Kopf dafür. Wenn man so sehr von Hass und Zorn zerfressen war, war es schwierig sich auf andere Dinge.. auf gute Dinge zu konzentrieren. Weshalb er wohl so manches im Leben verpasste. Aber für ihn gab es nur ein einziges Ziel. Nämlich die Zerstörung der Wicked.
Edward hatte ebenfalls nur ein Ziel im Leben. Dafür zu sorgen, dass Feivel in dieser scheiß Welt überlebte!
Und gerade, da hatte er panische Angst davor völlig darin versagt zu haben. Denn sein Ziehsohn war verschwunden!
Anfangs hatte er sich noch nichts dabei gedacht. Feivel konnte auf sich aufpassen und zog gerne mal alleine los, wenn Ed anderweitig beschäftigt war. Jedoch nie für lange. Und erst Recht nicht, wenn so ein heftiger Sturm tobte.
Natürlich war er los gelaufen, um ihn zu suchen. Und zwar direkt während des Sturms! Mitten in den Wald, wo er versucht hatte seine Spuren zu finden. Was wegen dem Unwetter schier unmöglich war. Also war er blind umher geirrt. Man konnte von Glück reden, dass kein Baum auf ihn gestürzt war oder Beißer ihn im Matsch überwältigt hatten.
Violet hatte er gebeten beim Lager zu bleiben.. falls Alphonse zurück kam. Damit er nicht erneut weg lief, sobald er wieder zu Hause war. Sie hatte den Auftrag.. ihn davon zu überzeugen auf seinen Dad zu warten. Und keinesfalls nach ihm zu suchen.
Und genau das hatte sie vor.
Denn Ed war noch nicht wieder da, als Alphonse von seinem kleinen Abenteuer zurück kam. Weswegen Feivel nur eine völlig aufgelöste Violet vorfand.
Die sofort auf ihn zu lief und ihn.. ohne nachzudenken in die Arme schließen wollte.
-Alphonse!! Wo warst du bloß? Wir haben uns schreckliche Sorgen um dich gemacht! Edward sucht seit Stunden überall nach dir..!-
Sie ließ den Blick über ihren Ziehsohn in Spe wandern und legte ihm anschließend die Hände an die Schulter
-Geht es dir gut? Bist du verletzt??-
@Alphonse Drummer



Tame your demons before you become one
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Missmutig stapfte Al auf das Lager zu. Es war verdächtig still, weswegen er annahm, dass Ed ihn tatsächlich suchte – was wegen des Sturms nun auch kein sehr erbauender Gedanke war. Vermutlich hatte er auch Violet losgeschickt, damit es schneller ging. Darin täuschte er sich wohl, denn er hatte den Gedanken gerade zu Ende gedacht, da rauschte die Frau schon aus den Zelten und auf ihn zu. Wenigstens hatte sie sich inzwischen etwas angezogen.
Wie eine Glucke lief sie auf ihn zu, was Al schon genervt aufstöhnen ließ. Was machte sie für ein Aufheben?? Und wieso breitete sie nun die Arme aus? Wollte sie etwa ... nein! Nein, das kam nicht infrage. »Das ist unerlaubter körperlicher Kontakt!!!!«, ermahnte er sie, schlüpfte unter ihre Fänge hindurch und nahm Sicherheitsabstand ein. Lernte sie es denn nie? Er hasste es, umarmt zu werden. Eigentlich durfte nur Ed das tun. Manchmal.
»Wo ich war? Dein Geschrei heut morgen hat mich vertrieben, also die Schuld für dieses Desaster kannst du dir in die Schuhe schieben. Verdammte scheiße, ist Ed etwa wirklich bei dem Sturm losgezogen??« Das machte ihm jetzt schon Angst. Was, wenn nun er unter einem abgebrochenen Ast lag und deswegen noch nicht zurückgekehrt war?
Die anderen Fragen ignorierte Al. Die Hände streifte er sich von den Schultern und musste ein Würgen unterdrücken. Sie lernte es einfach nicht, obwohl er sie doch erst vor ein paar Minuten darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er es nicht mochte, angefasst zu werden. Mit einem stoischen Gesichtsausdruck schulterte er seinen Rucksack und marschierte an Violet vorbei, um seinen Dad zu suchen.
@Edward Drummer



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Alphonse hatte es ihr tatsächlich schon tausend Mal gesagt. Dennoch konnte sie nicht anders, weil körperlicher Kontakt für sie einfach zu einer Beziehung dazu gehörte. Und genau das wollte sie zu Al aufbauen. Eine mütterliche Beziehung, nur dass er es einfach immer und immer wieder sabotierte. Aber sie hatte die Hoffnung, dass er es irgendwann zulassen würde, wenn sie nur einfach hartnäckig genug blieb und ihn nicht aufgab. Sie wollte ihm zeigen, dass sie für ihn da war. Egal wie sehr er sie auch von sich stieß. Sie wollte ihm zeigen, dass sie bleiben würde. Und er sie nicht so einfach wieder los wurde. Weshalb es doch besser für sie alle wäre, wenn er sie einfach akzeptieren könnte. Also versuchte sie erneut Al in die Arme zu schließen. Sie hatte ihn ja auch wirklich gern und wünschte sich nichts mehr, als dass er ihre Zuneigung irgendwann erwidern würde. Genau wie auch sein Dad es tat.
Aber heute sollte dieser Tag wohl noch nicht sein. Denn Feivel bückte sich unter ihrer Umarmung weg und sie traf ins Leere. Stolperte deswegen sogar kurz aber das war nicht so schlimm. Hauptsache Al ging es gut.
Allerdings… geriet das rasch in Vergessenheit, als er plötzlich ihr die Schuld für sein Verschwinden gab. Wehe er würde das Edward erzählen!
-Was? Aber ich.. das ist doch kein Grund einfach wegzulaufen Alphonse! Dir hätte sonst was passieren können!-
Versuchte sie von der Tatsache abzulenken, die ihr ohnehin extrem peinlich war. Aber sie konnte sich nun mal nicht beherrschen.. so verliebt war sie in ihren Partner. Und so sehr wollte sie ihn halten, sodass sie fast alles für ihn tun würde.
-Ja, natürlich hat er sich auf die Suche nach dir gemacht. Aber.. nein! Alphonse warte!-
Sie lief ihn hinterher und… packte ihn von hinten am Arm, um ihn zu stoppen.
-Ich habe Ed versprochen, dass ich hier mit dir auf ihn warte und dich davon abhalte nach ihm zu suchen! Also bitte bleib stehen AJ. Er wird wieder sicher schon bald wieder kommen…-
Und das tat er. Sein blauer Anzug war völlig verdreckt und voll Matsch. Er war durch und durch pitschnass.. die Haare hingen ihm wirr ins Gesicht und Blutspuren zierten Kleidung und Gesicht. Er hatte definitiv.. keine guten Stunden hinter sich.
Und war bereits völlig verzweifelt, weil er Al bisher nicht gefunden hatte. Weshalb er die letzte Möglichkeit in Betracht zog die er hatte, nämlich die Hoffnung, er wäre in der Zwischenzeit selbstständig zum Lager zurück gekehrt.
Und so war es auch.
Statt einer Standpauke… starrte Ed seinen Sohn im ersten Moment also einfach nur ungläubig an. Bis er auf ihn zu stapfte und ihn in eine feste Umarmung zog. Ob er nun wollte oder nicht, das war ihm gerade total egal. Er hielt ihn am Nacken fest und drückte ihn an sich…
Erst mal folgten keine Worte. Erst mal war er einfach nur froh ihn wieder zu haben!
@Alphonse Drummer



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Je mehr sie sich bemühte, so eine Bindung zu ihm aufzubauen, desto furchtbarer fand Al diese Frau. Er wollte keine Ersatzmutter, er wollte keinen dauerhaften Eindringling in seine Privatsphäre und er wollte auch nicht, dass Edward schwerverliebt durch die Gegend lief und abgelenkt wurde. Sie waren ein Zweierteam! Da gehörte niemand von außen rein, der nicht mal im Ansatz verstand, was die Drummer-Familie ausmachte. Und es auch niemals wirklich verstehen würde, egal, wie viel Zeit man ihr ließ. Das merkte man doch schon daran, dass sie sich einen Dreck um Feivels Wünsche scherte. Sie bemühte sich ja nicht mal ... oder vielmehr gingen ihre Bemühungen in die vollkommen falsche Richtung, die ihren ›Ziehsohn‹ nur abschreckte.
»Es kann immer etwas passieren. Mit einem Sturm konnte doch keiner rechnen. Ich habs heut morgen einfach nicht mehr ausgehalten. Müsst ihr es denn ausgerechnet im Zelt treiben, genau neben mir??« Alphonse hatte kein Problem damit, dieses Thema anzusprechen, und verstand auch nicht, wieso es Violet so unangenehm war. Sie war es doch, die ihre Lust in die Welt hinausschrie. Rechnete sie dann wirklich damit, dass es niemand mitbekam?
Auf dieses Gespräch hatte er aber gerade eigentlich keine Lust. Das mit Atticus hatte ihm gereicht, er wollte nicht mit mehr Trotteln am Tag reden als nötig. Was er jetzt wollte, war, seinen Vater zu suchen. Donnerwetter hin oder her, gerade regierte die Sorge. In solchen Fällen konnte auch Feivel nicht mehr zu hundert Prozent analytisch denken. Er versuchte nur herauszufinden, welche Route Ed wohl am ehesten zuerst abgegangen war.
Indes eilte Violet ihm hinterher und hielt ihn fest. So langsam verlor er wirklich die Geduld mit ihr. Weswegen er sich umdrehte und sie leise und bedrohlich anknurrte: »Ich schwör dir, wenn du mich jetzt nicht sofort loslässt, werden deine nächsten Schreie nicht von Verzückung ausgelöst.«
Ihr Blick ging plötzlich an ihm vorbei und auch er hörte ein Rascheln hinter sich. Er wandte sich um und erblickte seinen Dad. Verdammt sah er fertig aus. Vater und Sohn standen einen Moment bedröppelt voreinander und starrten sich an. Feivel rechnete mit einem Ausraster, aber stattdessen ... stapfte Ed auf ihn zu und nahm ihn ganz fest in die Arme. Das konnte Al zulassen. Er umarmte sogar zurück und schloss für einen Moment die Augen. Ein gewisser Frieden und eine Geborgenheit machten sich breit, die nur ein Elternteil in einem auslösen konnten.
»Ich wollte nur ein bisschen in Ruhe lesen. Dann kam der Sturm und ich musste warten, bis ich wieder herkommen konnte«, raunte Feivel leise seine Erklärung. Doch er hatte eine aufgeplatzte Lippe von dem Kampf gegen Atticus und ein paar blaue Flecke. Also womöglich würde sein Dad ihm das so nicht abnehmen. Vielleicht, wenn er Ed ablenkte und die Sorge auf ihn umlenkte?? »Was ist dir passiert?« Gab es Wunden, die versorgt werden mussten?
@Edward Drummer



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Dabei meinte sie es doch wirklich nur gut und wusste, wenn sie das mit AJ nicht hinbekam, dann würde auch das mit Edward keine Zukunft haben. Denn er würde seinen Sohn niemals verlassen. Sie musste Al also irgendwie dazu bringen sie zu mögen. Doch je mehr sie es versuchte, desto weiter schien er sich von ihr zu entfernen. Das war doch wirklich zum Verrücktwerden! Egal was sie tat, es war offenbar immer falsch in seinen Augen.
-Es tut mir Leid A… wir dachten du schläfst noch tief und fest und.. würdest nichts hören…-
Sie entschuldigte sich bei ihm, weil sie ihn wirklich nicht in eine unangenehme Situation hatte bringen wollen. Am liebsten würde sie ihn nun einfach patten und ein bisschen knuffen, damit er nicht mehr sauer war. Sie hatte ihm ja sogar ihren eigenen Spitznamen gegeben. Dabei war Al schon kurz. Aber ihn einfach nur A zu nennen.. erschien ihr trotzdem irgendwie süßer. Und es war etwas Besonderes, das nur sie beide teilten.
Violet fürchtete sich prinzipiell nicht vor Al, doch seine Drohung.. verschreckte sie schon ein bisschen. Denn das er nicht ganz… ‚normal‘ war.. das war ihr längst bewusst. Sie wollte trotzdem aufgeschlossen sein und sich um ihn bemühen. Wusste aber einfach nicht wie sie an ihn heran kam. Trotzdem ließ sie ihn instinktiv los, denn wer weiß was tatsächlich in seinem Kopf vor sich ging. Sie wusste.. Al hatte bereits gemordet und so wie er gerade drauf war, war sie sich nicht sicher, ob er seine Impulse kontrollieren konnte. Manchmal kam er ihr vor wie in Pulverfass, das nur auf seine Zündung wartete.
Gut also, dass Ed im nächsten Moment nach Hause kam und die beiden einander erst einmal in die Arme fielen. Was nicht hieß, dass Ed weniger sauer sein würde. Sein Wutausbruch.. verzögerte sich bloß um ein paar Minuten. Möglicherweise. Vielleicht war er dafür jetzt auch zu fertig und es würde später eine Standpauke folgen.
Das Al jedoch gleich irgendwelche Ausreden suchte, trug nicht wirklich dazu bei, dass Eds Stimmung milde blieb
„Nur ein bisschen Lesen?? Ach und seit wann verprügeln deine Bücher dich dabei??“
Klar war ihm das aufgefallen. Selbst wenn er ihn nur entgeistert angesehen hatte, so hatte er die Schrammen und die aufgeplatzte Lippe sofort bemerkt. Irgendetwas musste also schief gegangen sein! und Ed wollte wissen was.
„wegen dem ganzen Regen und Matsch bin ich einen Abhang hinab gerutscht, als ich dich gesucht habe. Dort haben sich auch einige Beißer getummelt und… es war fast unmöglich wieder hoch zu kommen. Scheiße Alphonse…. ich dachte ich hätte dich für immer verloren! Genau wie……“
Nein. Er konnte ihren Namen nun nicht aussprechen. Nicht nur wegen Violet, sondern auch weil es immer noch zu sehr schmerzte. Stattdessen musste er Al noch mal fester an sich drücken, um auch wirklich zu realisieren, dass er echt war. Und das hier kein Traum, weil er ohnmächtig in einem Graben lag.
„Mach das bloß nie wieder, verstanden??“
@Alphonse Drummer



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Wie einfältig war diese Person eigentlich? So langsam machte sich Zorn in Feivel breit, denn Dummheit triggerte ihn einfach. »Ich hab noch tief und fest geschlafen, bis du deinen Sirenengesang zum Besten gegeben hast. Das ist doch logisch, dass ich davon wach werde. Und alle anderen im Umfeld von mehreren Kilometern auch. Ihr habt Glück, dass es keine Beißer durch die Fallen geschafft haben.« Ein paar verendete oder feststeckende hatte er auf dem Weg hierher gesehen, also hatte die Show des Paars garantiert einige Ohren erreicht.
»Und hör auf mich A zu nennen. Das klingt lächerlich ... als wäre ich ein Buchstabe des Alphabets.« Außerdem wollte er keinen Spitznamen von ihr. Für Feivel wurde er hier und da schon mal belächelt, aber das war ihm egal - der Name stammte von Ed und war damit tief in seinem Herzen verankert. Niedliche Cartoonmaus hin oder her. Al und AJ hatten auch ihre Daseinsberechtigung. Aber A war doch wirklich bescheuert.
Violets Entschuldigung überging er völlig, er hatte sie auch überhört. Und sie machte danach ohnehin noch weitere Fehler. Sie konnte sich gar nicht für alles genug entschuldigen und AJ wollte es auch nicht. Am liebsten wäre es ihr, sie würde verschwinden. Doch sie tat Ed ja gut ... das war ihm schon klar. Weswegen er auch jetzt wieder versuchte, sich zu bremsen. Was nicht gut funktionierte und in einer Drohung endete.
Ein Glück kam Ed, sonst wäre die Situation womöglich doch noch eskaliert.
Diese Umarmung tat verdammt gut, auch wenn sich Feivel wie immer ein bisschen unwohl bei dem Körperkontakt fühlte. Eigentlich war es keine Ausrede, die er suchte, er ließ bei seiner Erzählung einfach ein bisschen weg. Natürlich merkte sein Vater es, wie auch nicht. Das war ohnehin nur ein halbherziger Versuch gewesen, um die Standpauke herumzukommen.
»Es waren sehr dicke Bücher ...«, scherzte AJ. Wenn die einem ungünstig aufs Gesicht fielen, konnte man schon mal so aussehen.
Sie lösten sich voneinander, Feivel konnte seinem Dad aber kaum in die Augen sehen. Vor allem dann nicht, als dieser fast Cara erwähnte. AJ wusste es ja ... er wusste es! Ohne ein Wort abzuhauen war falsch gewesen und hatte Ed unnötige Sorgen bereitet und ihn in Gefahr gebracht. Es ging nicht um Kontrolle, sondern um ein gemeinsames Trauma.
»Beißer? Geht es dir gut?«, schob sich Violets schrille Stimme dazwischen. Sofort hing sie an Edward dran und machte Anstalten, ihn auf Beißerwunden untersuchen zu wollen. Damit drängte sie sich förmlich zwischen Vater und Sohn und machte diesen Moment kaputt ... was Als Meinung von ihr nur unterstrich.
Feivel sperrte seine Gefühle ein, auch wenn sein Herz einen Riss bekommen hatte. Auf Eds Worte ging er gar nicht mehr ein, denn sie waren durch Violets Einschreiten wie mit dem Wind davon gesegelt. Nur auf die Forderung, dass er das niemals mehr tun sollte, reagierte er. Mit einem Schulterzucken und den Worten: »Kann ich nicht versprechen, wenn ihr euch nicht am Riemen reißt. Aber das nächste Mal hinterlasse ich zumindest einen Zettel.«
@Edward Drummer



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-Ich versuche beim nächsten Mal mehr Rücksicht zu nehmen..-
Lenkte Violet nun sogar geknickt ein. Es tat ihr ja wirklich Leid, das alles war sicher sehr unangenehm für Al gewesen. Ihr selbst war es ja auch ziemlich peinlich. Aber sie war nun mal ein leidenschaftlicher Mensch und hielt sich ungern zurück, wenn ihr etwas gefiel. Doch für Feivel würde sie versuchen sich zu beherrschen. Denn er sollte sich in ihrer Nähe nicht unwohl fühlen… das war wirklich das Letzte das sie wollte.
-In Ordnung Alphonse..-
Sagte sie nur noch seufzend. Der Junge hasste sie wirklich. Oder schmetterte er jeden Versuch einer Annäherung bei Edwards Liebschaften ab? Naja, egal. Er würde schon noch bemerken, dass er sie nicht so einfach loswerden würde. Irgendwann musste er sie doch akzeptieren. Denn sie würde nicht verschwinden, ganz egal was er auch tat. Und sie würde sich weiterhin um ihn bemühen. Selbst wenn es ihm nicht gefiel. Da konnte er sie bedrohen so viel er wollte.
Edward war der Kitt, der diese Familie letztlich zusammen hielt. Und endlich kam er wieder, um die Wogen zu glätten.
Zuerst aber folgte eine Umarmung, die dringend nötig war. Allerdings sah Edward seinen Ziehnsohn gleich wieder mahnend an, als dieser ihm so eine scherzhafte Ausrede präsentierte. Normalerweise konnte man ja ganz gut mit ihm rumblödeln.. aber die Situation gerade war viel zu ernst dafür. Also noch so ein Spruch und es würde wieder einen Schlag auf den Hinterkopf regnen!
„Sag mir was passiert ist AJ..“
Sagte er demnach absolut ernst und sah ihm mit strengem Blick in die Augen. Keine Ausreden mehr. Er wollte wissen wer ihm das angetan hatte. Denn möglicherweise gab es ja jemanden der Feivel schikanierte und der in die Schranken gewiesen werden musste. Auch wenn Ed sich das kaum vorstellen konnte. Sein Sohn konnte sich wehren und war eher derjenige der andere schikanierte als umgekehrt xD aber was wusste er schon.
Das Violet sich zwischen sie schob, gerade als sie beide an Cara gedacht hatten… passte ihm ebenfalls nicht. Aber er könnte ihr nun auch nicht begreiflich machen wieso. Weshalb er nur abwinkte und sie beschwichtigte
„Schon gut, schon gut.. alles in Ordnung, mir ist nichts passiert“
Ed bemerkte, dass der ‚Moment‘ zwischen ihm und Feivel damit vorbei war. Vielleicht hätte er besser an seine Vernunft appellieren können, wenn Violet nicht dazwischen gefunkt hätte. Aber… sie gehörte nun mal zu ihrer Gruppe. Also konnte er nicht verlangen, dass sie sich aus allem raushielt. Er fand es ja auch gut, dass sie sich sorgte und auch Kontakt mit Feivel knüpfen wollte…. er sah aber auch wie schwierig es war. Dennoch wollte er es weiterhin mit ihr versuchen, in der Hoffnung, Feivel würde irgendwann doch erkennen wie einsam sein Dad sonst häufig war.
„Das nächste Mal bleibst du gefälligst in der Nähe“
Er musste nicht gleich auf den nächsten Kontinent reisen nur weil Ed und Violet Sex hatten. Ein paar Bäume weiter würde auch reichen! Dennoch erhielt er nur eine sehr abgeschwächte Standpauke, weil Ed für alles weitere gerade einfach viel zu müde war.
Ein paar Tage vergingen und es änderte sich nicht wirklich etwas an der Situation. Feivel war angespannter als sonst.. zoffte sich mit Violet und Edward.. der versuchte irgendwie zu vermitteln oder rastete zwischendurch auch mal aus weil ihm das mit den beiden so auf die Nerven ging. Es war also ein auf und ab. Weshalb der nächste Zwischenfall wohl nicht lange auf sich warten ließ.
Davon wusste Atticus allerdings nichts. Der wollte eigentlich nur sein Training von letztens fortsetzen. Heute war es noch eine Spur kälter als letztes Mal. Doch das war ja auch Sinn der Sache. Die Kälte betäubte auch ein wenig den Schmerz in seinem Inneren und das war gut so.
Also kam er zurück an den kleinen See, wo er vor kurzem diesem kleinen Klugscheißer begegnet war. Hoffentlich lebte dieser nicht wirklich in der Höhle und machte ihm somit seinen Trainingsplatz streitig. Andererseits wäre ein weiteres Sparring mit ihm vielleicht auch nicht so übel. Er war nicht der schlechteste Gegner gewesen.
Dennoch hoffte er ihn heute nicht erneut anzutreffen. Sicherheitshalber prüfte er diesmal den Höhleneingang. Und siehe da, die Höhle war leer. Es war also nur eine Lüge gewesen, dass der Spießer dort hauste. Hatte er es doch gewusst. Besser so..
Dann konnte er sich in Ruhe bereit machen. Behielt diesmal allerdings sein blaues, eng anliegendes Shirt an, band sich die Haare zu einem Dutt und schlüpfte lediglich aus Hose und Socken, ehe er zurück in den See watete um Aufwärmübungen zu machen.
@Alphonse Drummer



'I can’t be my own worst enemy, but you could be.'
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Sobald es um Sex ging waren die Menschen wie Tiere. Violet hatte ihm das Versprechen, Rücksicht zu nehmen, oft gegeben und doch nie eingehalten. Auch bei diesem würde es nicht anders sein, da ihre Vernunft beim nächsten Stelldichein mit Ed sowieso von ihren Trieben abgelöst werden würde. Dafür konnte sie ja eigentlich nichts. Aber sie und Ed könnten zumindest in den Wald verschwinden und nicht gleich neben ihm poppen. Das war doch nicht zu viel verlangt, oder???
Er könnte dieses Wortgefecht noch ewig weiterführen und Violet verbal in die Knie zwingen, doch dank Ed kam es nicht so weit.
Feivel würde trotzdem nichts von Atticus erzählen. Obwohl eigentlich nichts dagegen sprach, es war ja nicht wirklich etwas passiert. Und Sorgen darum, dass der Junge seine Gruppe oder seinen Sensei in einen Krieg gegen ihn führen würde, machte er sich eigentlich auch nicht. Aber warum sagte er Ed dann nichts von ihm ... AJ konnte es sich nicht erklären. Er wollte dieses Erlebnis irgendwie für sich. Sehr verwirrend. »Ich hab mich in einer Höhle versteckt. Beim Auskundschaften bin ich über eine Unebenheit gefallen und mit dem Gesicht voran auf den Boden. Echt peinlich. Danke, dass du es aus mir rausquetscht und dann auch noch vor ihr!!!« Ein Seitenblick auf Violet folgte. Eigentlich hatte Ed ihm ja beigebracht, dass man bei Frauen stets ein Gentleman sein sollte, aber sobald eine Liebschaft im Raum stand, wollte es AJ einfach nicht mehr gelingen. Und bei dieser Schnepfe schon mal gar nicht.
Es war allerdings sehr beruhigend, dass Ed ebenfalls nichts Schlimmeres passiert war. Dann waren sie ja alle noch mal mit einem blauen Auge davongekommen, sozusagen.
»Ich würde es bevorzugen, wenn es kein nächstes Mal gibt und ich einfach in Ruhe ausschlafen könnte«, gab Feivel noch bissig zurück, immer noch sauer, weil Violet den Vater-Sohn-Moment zerstört hatte.
Kein Wunder also, dass die nächsten Tage weiterhin eine angespannte Stimmung herrschte. Violet nahm besonders an Fahrt auf und wollte Zeit mit ihm verbringen. Ed unterstützte das, während AJ einfach nur kotzen wollte. In ihm tobte ein ständiger Kampf. Er wollte doch, dass sein Vater glücklich war, er wollte es wirklich. Aber ... er konnte einfach nicht aus seiner Haut. Er war eben, wie er war. Das Bedürfnis, erneut aus diesem Zwinger zu fliehen, aus dieser ach so happy family, die sich gerade ohne ihn bildete .... war erneut so vehement, dass er es irgendwann wieder tat. Diesmal jedoch wirklich Ed vorher sagte, dass er ging. Und auch wieso und wohin.
Die Höhle war prädestiniert für ein entspanntes Leseabenteuer in einem schönen Ambiente. Den Ort vermisste Feivel bereits und das lag sicher nicht an Atticus, der hoffentlich nicht regelmäßig dort war. Voller Elan ging Feivel also dorthin und fühlte sich mit jedem Schritt, den er vom Lager wegmachte, entspannter. Weg von den Erwartungen und Schuldgefühlen ... hin zu einem Mini-Urlaub.
All die Positivität fiel sofort von ihm ab, als er eine leider allzuvertraute Silhouette im See erkannte. War das etwa schon wieder dieser Trottel? Na toll!
Pff! Davon würde er sich aber nicht aufhalten lassen. Weswegen er unbeeindruckt den Pfad neben dem See entlang marschierte und dem Typen als Begrüßung zurief: »Bleib bloß aus meiner Höhle!« Dann hätten sie kein Problem. Von da drinnen musste er Atticus ja ein Glück nicht sehen.
@Atticus Keene



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Ed war mit dieser Situation ebenso überfordert wie Al. Er wollte ihm keine neue Mutter aufschwatzen, da ihm bewusst war, für Al würde es immer nur eine Frau geben, die er als solche bezeichnete. Und das war ja auch in Ordnung. Weshalb er ja auch versuchte Violet etwas zu bremsen, da er wusste wie Alphonse war. Und dass er immer weiter abblocken würde, je mehr sie versuchte zu ihm durchzudringen. Aber andererseits machte Al es ihr auch echt schwer. Denn er sah selbst in der kleinsten Kleinigkeit einen Angriff oder fühlte sich von ganz gewöhnlichen Freundlichkeiten bedrängt. Das war übertrieben.. und eigentlich sollte Ed ihm deswegen die Leviten lesen. Nur irgendwie konnte er das nicht. Vielleicht weil er selbst ein schlechtes Gewissen hatte? Cara gegenüber? Die er niemals ersetzen wollte. Aber.. sie war tot. Er musste nach vorne sehen. Und Violet war die erste Frau seit langem, die er nicht sofort wieder los werden wollte. Ihre Gesellschaft tat ihm gut und er wünschte sich Al könnte das erkennen. Aber er war nun mal ein eigensinniger Teenager, nur bedacht auf seine eigenen Bedürfnisse. Es war in seinem Alter bestimmt nicht anders gewesen. Weh tat es trotzdem manchmal. Aber zeigen konnte er es dennoch nicht.
Atticus war ebenfalls ziemlich schlecht darin seine wahren Gefühle zu offenbaren. Also… alles abgesehen von Wut und Zorn. Das war einfach und stand an der Tagesordnung. Auch wenn er versuchte an sich zu arbeiten, da er sich in solchen Momenten selbst nicht besonders mochte. Aber er konnte auch nicht aus seiner Haut.
Doch hier im See zu stehen entspannte ihn. Er hatte sogar die Augen geschlossen und machte gerade eine Gleichgewichtsübung, als plötzlich wieder diese ätzend nervtötende Stimme ertönte!
Innerlich zuckte sein Augenlid, doch er bemühte sich darum… es nicht zu öffnen und Alphonse dadurch keines Blickes zu würdigen. Er hatte ihm schon zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Und wenn er wieder in ein Wortgefecht mit ihm geraten würde, dann würde es bestimmt wieder eskalieren. Sein Sensei hatte ihm eine ordentliche Lektion erteilt, nachdem er gehört hatte, wie leicht Atticus sich beim ersten Treffen aus der Deckung hatte bringen lassen. Wie sehr er sich von seiner Wut hatte lenken lassen. Weshalb er es diesmal anders machen wollte. Also.. stand er einfach weiterhin mit einem angewinkelten Bein im Wasser und übte ein paar langsame Schläge dabei.
Erwiderte dabei nur fast gelangweilt darauf
„Dann bleib du bloß raus aus meinem See“
Und damit hatten sie ihre Reviere abgesteckt. Sollte Alphonse diese gammelige Höhle doch haben. Atticus brauchte sie nicht. Und so lange er ihn in Ruhe ließ.. sollte es ihm egal sein, dass der Bücherwurm da drin saß und irgendwelche Wälzer verschlang.
Er trainierte nun einfach weiter. Nach dem Aufwärmen ging es allerdings ein bisschen mehr zur Sache. Er übte Sprünge, machte mit Hilfe eines Baums, von welchem er sich abstieß sogar einen Salto nach hinten. Das war ein Move den er erst vor kurzem gemeistert hatte und auf den er mächtig stolz war. Und ein bisschen froh war er ja auch darüber, dass er ihm gerade geglückt war.. denn vor dem Gleichaltrigen in der Höhle wollte er sich nun sicher nicht die Blöße geben erneut ins Wasser zu plumpsen!
@Alphonse Drummer



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Darüber wie sich die beiden in dieser Zeit gefühlt hatten, würde erst viel später gesprochen werden und auch nur dank einer gewissen Person, die womöglich doch nicht tot war. Hier und jetzt wurde darüber geschwiegen und eine sehr komplizierte Familienkonstellation nahm ihren Lauf.
Doch nun machte sich Feivel erst mal auf den Weg zum See. Er musste ein ganzes schönes Stück laufen, um dorthin zu gelangen. Immerhin kreuzten keine Beißer seinen Pfad. Davon, dass sich eine ganze Horde in unmittelbarer Nähe befand, ahnte er noch nichts.
Ein Dorn im Auge war ihm dafür ein gewisser Bengel, der schon wieder halbnackt im See Übungen machte. Auch wenn Feivel ihn direkt anfuhr, so kam er nicht umhin, ihn hin und wieder aus den Augenwinkeln zu beobachten, da die Bewegungen sehr kontrolliert und ordentlich ausgeführt aussahen.
Dann kam Al an der Höhle an verschwand darin. Atticus sollte sich bloß nicht zu viel einbilden! Als würde AJ nun hier sitzen und ihn anstarren. Nein, er steckte seine Nase in sein Buch und vertiefte sich vollends darin. So bekam er auch nicht mit, was draußen passierte.
Denn inzwischen hatte die Horde den Waldrand erreicht. Man konnte nur beten, dass ihre Ausläufer nicht das Lager der Drummers streifte. Darüber würde sich Feivel sehr bald Sorgen machen, und doch nicht zu Ed gelangen können.
Die ersten Beißer taumelten auf den See zu. Einige umrundeten ihn und nahmen den Pfad zur Höhle, während andere tumb ins Wasser wateten, genau auf das Frischfleisch zu, das ihnen wie auf einem Silbertablett präsentiert wurde.
@Atticus Keene



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Auch Atticus hatte keine heran marschierende Herde gesehen, als er sich auf den Weg in Richtung See gemacht hatte. Weshalb er noch nichts von dem Unheil bemerkte, dass sich langsam ankündigte.
Ein paar einzelne Beißer hier und da waren schließlich nichts Besonderes. Die erledigte Atticus im Schlaf. Das war nicht mal richtiges Training für ihn, sondern einfach nur sinnloses Niedermetzeln, woran er keinen Spaß empfand.
Denn die Beißer wehrten sich nicht, sondern waren einfach nur widerlich. Ihnen den Schädel einzuschlagen fühlte sich abartig an, da ihr Fleisch bereits so faulig war… jedes Mal war es eine höllische Sauerei. Aber als Wache gehörte auch das zu seinem Job.
Da kämpfte er wirklich lieber gegen Menschen. Aber sie lebten nun mal in einer Zombieapokalypse.
Als die ersten Matschköpfe zwischen den Bäumen hervor wankten seufzte Atticus genervt. Konnte er denn nicht einmal in Ruhe trainieren? Aber gut, dann hätte er hinter den sicheren Mauern der Wicked bleiben sollen. Wenn man nach draußen ging musste man immer mit Ärger dieser Art rechnen.
Weshalb er sein Training unterbrach. Und stattdessen mit gezielten Tritten die Schädel der Beißer zertrümmerte, die in seinen See wateten.
Das bereitete ihm noch keine Mühe. Allerdings bemerkte er rasch.. dass es mehr wurden. Viel mehr. Und sich manche davon auch in Richtung Höhle aufmachten. Weshalb er nun sogar rief
„Hey Klugscheißer! Ich glaube da ist noch jemand scharf auf deine Höhle! Oder besser gesagt deine schmächtigen Knochen“
Ob er ihn damit warnen wollte? Wer weiß. Vielleicht war es auch einfach nur sein Versuch ihn auf das Geschehen hier draußen aufmerksam zu machen. Denn er würde den Teufel tun ihn um Hilfe zu bitten! Niemals. Das kam gar nicht in Frage. Auch wenn er durchaus etwas Hilfe gebrauchen konnte. Denn die Untoten wurden immer mehr und inzwischen kamen sie aus allen Richtungen. Der See… war das Zentrum. Und sie strömten von allen Seiten herbei.
Atticus sah sich nach einem Ausweg um. Blickte zu seinem Rucksack und seinem Skateboard. Da waren auch seine Nunchucks drinnen.. aber nichts davon erreichte er nun. Also musste er sich mit den Fäusten weiter in die Richtung durchkämpfen. Er versuchte es. Musste jedoch wieder zurück weichen, weil aus dieser Richtung plötzlich eine ganze Traube Sabberköpfe taumelte
„Verdammt!“
Rief er. Das würde eine knappe Angelegenheit werden. Er konnte nicht überall gleichzeitig sein, denn hinten hatte er nun mal leider keine Augen.
@Alphonse Drummer



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