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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Wow. Diese Offenbarung von Feivel ließ Atticus ehrlich gesagt ziemlich sprachlos zurück. Aber auf eine gute Art und Weise. Auch wenn er gerade nicht dazu fähig war das Gesagte zu erwidern, sprachen seine Küsse danach wohl Bände.
Denn auch er wollte nur ihn. Und zwar voll und ganz. Nie zuvor hatte er überhaupt in Betracht gezogen auf Jungs zu stehen. Seine früheren Fantasien.. waren irgendwie stets ziemlich gesichtslos gewesen. Aber jetzt? Jetzt wusste er ganz genau was er wollte. Oder in diesem Fall.. wen er wollte. Und das war einzig und allein Alphonse.
Was er ihm durch seine Berührungen sehr deutlich zu verstehen gab. Die ihn förmlich in den Wahnsinn trieben. Er konnte gar nicht genug davon bekommen und hatte das Gefühl vor Hitze gleich in Flammen aufzugehen.
Weswegen er AJ gerne mehr ausziehen wollte als nur seine Jacke… denn auch in seinem eigenen Shirt war ihm wirklich warm.
Und er stand ja auch kurz davor AJ das Hemd über seinen Kopf zu ziehen, weil er es wirklich kaum noch aushielt, da unterbrach Al die ganze Sache.
Was Atticus im ersten Moment.. ziemlich atemlos zurück ließ. Und es dauerte kurz bis das Blut wieder in die richtige Richtung gepumpt wurde und er zur Besinnung kam.
Seine Atmung ging schnell, sein Herzschlag noch schneller.
Ähnlich musste es sich wohl auch anfühlen, wenn man nach dem Sex versuchte wieder runter zu kommen. Zumindest stellte Atticus es sich genau so vor. Nur.. befriedigender.
Er befeuchtete seine Lippen und biss sich anschließend darauf, ehe er kurz zur Seite sah und sich räusperte. Er kam nämlich gerade wirklich nur schwer runter von diesem Höhenflug.
Aber er machte AJ keine Vorwürfe. Ganz und gar nicht. Vielleicht war es ja er, der sich entschuldigen musste, weil er zu weit gegangen war.
Nach ein paar tiefen Atemzügen drehte er das Gesicht wieder zu ihm und lehnte die Stirn ebenfalls an die seine. Schloss die Augen und atmete immer noch ziemlich angestrengt. Weshalb seine Worte ein bisschen abgehackt wirkten.
„Nein… ist schon okay.. ich.. hätte nicht so ein Tempo vorgeben sollen. Aber es hat sich einfach so… verdammt gut angefühlt..“
Da hatte er sich nicht beherrschen können und das tat ihm Leid. Puh.. noch mal tief durchatmen ehe er sich langsam von Alphonse löste und ihm wieder in die Augen sah.
„Schon ein bisschen creepy, wenn man bedenkt, dass dein Dad keine 10 Meter von uns entfernt irgendwo in den Büschen hockt“
Sagte er nun schmunzelnd, um die Situation nun bloß nicht unangenehm werden zu lassen. Und auch, um sich etwas runter zu fahren. Da war Alphonse’ Dad ein willkommenes Thema.
Atticus entfernte sich ein bisschen von Feivel und zog eine Dose Sprite aus seiner Tasche, die er öffnete, weil das alles ihn gerade.. verdammt durstig gemacht hatte.
Klar reichte er die Dose danach auch an AJ weiter.
Nun traute er sich allerdings nicht mehr ihn zu küssen, denn er konnte nicht garantieren… dass er nicht erneut die Kontrolle verlieren würde.
Also setzte er sich einfach nur aufs Bett und deutete neben sich, damit AJ zu ihm kam. Ganz unschuldig!
„Also… das war definitiv noch besser als unsere Gespräche auf dem Walkie“
die auch schön gewesen waren. Aber DAS hier war wirklich durch absolut nichts zu übertreffen.
@Alphonse Drummer



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Es war schon extrem paradox. Feivel brauchte diese Pause dringend, weil er sich so überwältigt fühlte. Aber kaum hatte er sie eingefordert, wünschte er sich die Küsse und Berührungen schon wieder zurück. Weshalb er auch nicht einen Schritt zurückging oder so. Sie verharrten einfach in ihrer Position an der Leiter und waren sich damit nach wie vor extrem nah. Der Moment war in der Zeit eingefroren. AJ kam sich trotzdem doof dabei vor, eine Unterbrechung herbeizuführen. Ihm selbst fiel es schwer, wieder etwas herunterzufahren und Atticus offenbar auch. Was ja ein Kompliment war. Trotzdem hatte er ein schlechtes Gewissen, seinen Freund dazu zu zwingen, nur weil er mit so viel Empfindungen auf einmal nicht klar kam. Oder noch nicht klar kam. Feivel hoffte, es würde irgendwann besser werden.
Um sowohl die Sehnsucht zu bekämpfen als auch sich ein bisschen zu entschuldigen, strich Feivel ein paar der wirren Haare aus Atticus’ Gesicht. Und als sie ihre Stirne aneinander lehnten, fühlte er sich ihm sowieso wieder sehr verbunden.
»Das hat es ... und irgendwann kann ich bei deinem Tempo bestimmt auch mithalten.« AJ lächelte schwach. Denn er wünschte sich das. Hätte man ihm das vor einem Monat oder so gesagt, hätte er nur pikiert den Kopf geschüttelt.
Als Atticus Ed erwähnte, verzog Al das Gesicht, schmunzelte aber ebenfalls. »Stell dir mal vor, er hätte die Luke genau jetzt aufgerissen, um uns zu kontrollieren. Vielleicht sollten wir abschließen oder ein Vorhängeschloss besorgen.« Was schon implizierte, dass dies nicht der einzige Kuss-Streichel-Überfall bleiben würde. Weder heute noch in Zukunft.
Nun, wo sie es beide wieder geschafft hatten, die Kontrolle über sich zurückzuerlangen, konnten sie sich voneinander lösen. Feivel nahm die Dose an und trank einen Schluck. »Ihr habt echt das gute Zeug bei den Wicked. Egal, wie viele Supermärkte ich mit meinem Dad durchwühle, in Sachen Limo habe ich selten Glück. Dafür habe ich eine Packung Glückskekse aufgetan, falls du mit mir ... ein paar sinnlose Sprüche für unser Leben aufdecken willst.« Und dabei nach Pappe schmeckendes Gebäck verzehren. Gab sicher Romantischeres. Und Feivel wusste auch nicht, warum er die Box überhaupt eingepackt hatte und mit sich rumschleppte. Er hatte sie schließlich erst nach der Sache mit Nico gefunden.
AJ folgte seinem Freund zum Bett und ließ sich neben ihm nieder. Natürlich machte es ihn irgendwie nervös. Aber auf eine schöne Art. »Viel besser«, stimmte er zu und grinste. »Aber ... was heißt das jetzt für uns. Willst du dich überhaupt ... festlegen?« War es blöd, das anzusprechen? Feivel war es aber irgendwie wichtig, dass er wusste, woran er war. Er wollte nicht noch mal weggehen und keine Ahnung haben, wie genau ihr Verhältnis zueinander nun war.
@Atticus Keene



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Also Atticus für seinen Teil wusste nun zumindest ganz genau, was er heute Nacht noch tun würde. In seinem Bett. Bevor er einschlief. Denn nur weil sie jetzt eine Pause machten, hieß das noch lange nicht, dass sein Körper deswegen zur Ruhe kommen würde. Denn schon ein einzelner Gedanke an das Geschehene würde ihn sofort wieder unter Flammen setzen.
Wie sollte er das erst ertragen, wenn AJ wieder mehrere Wochen mit seinem Dad fort war??? Unvorstellbar.
„Wie wärs.. wenn wir uns einfach in der Mitte treffen?“
Er wollte nicht, dass AJ das Gefühl hatte mit seinem Tempo mithalten zu müssen. Atticus war nun mal eine Sportskanone und ein Athlet. Und möglicherweise zeigte sich das nun auch in anderen Belangen. AJ war zwar auch gut in Form aber eher ein Bücherwurm, den man etwas aus der Reserve locken musste. Doch keiner von ihnen sollte sich in seiner Rolle unwohl fühlen. Weshalb Atticus mit seinem Skateboard versuchen würde ein bisschen auf die Bremse zu treten und es AJ vielleicht schaffen könnte… das Buch mal für einen Moment zur Seite zu legen und behutsam auf sein Board aufzusteigen. Rein metaphorisch natürlich. Das Boarden selbst würde er ihm schonungsloser beibringen.
Nun musste Atticus aber wirklich lachen, als er sich Edwards Gesicht vorstellte, wie er durch die Luke lugte und sie verurteilend und schockiert ansah.
„Und dann setzt er sich zwischen uns aufs Bett und will uns total peinlich aufklären.“
Da fiel ihm ein
„Hast du.. ihm denn eigentlich erzählt was passiert ist?“
Also nicht nur die Sache mit Nico, sondern ganz generell, was zwischen ihnen geschehen war. In der Nacht als sie so betrunken waren. Atticus wusste es nicht aber.. natürlich interessierte es ihn nun, was Alphonse’ Dad dazu gesagt hatte. Ob er ihn nun noch mehr hasste? Vermutlich.
Was die Getränkeauswahl betraf zuckte Atticus mit den Schultern und meinte nur
„naja.. muss ja auch Vorteile haben bei den ‚Bösen‘ zu leben..“
Denn diese Getränke hatten sie definitiv nicht in irgendwelchen Supermärkten gefunden. Die hatten sie anderen Leuten abgeknöpft.. immer wenn sie jemanden überfielen. Atticus war nicht stolz darauf. Aber er versuchte sich anzupassen und zu tun was bei den Wicked gefordert wurde. Damit musste auch Alphonse klar kommen.
„Glückskekse? Na klar, ich will doch hören was unsere Zukunft für uns bereit hält!“
Auch wenn er sich nicht so sicher war, ob er das wirklich wollte. Denn sehr rosig sah sie wohl nicht aus.
Irgendwie erwartete Atticus ja nun nicht, dass Feivel, sofort nachdem sie wild gekutscht hatten, gleich wieder die ernsten Geschütze auffuhr! Aber ganz offensichtlich.. waren ihm Klarheit und Regeln sehr viel wichtiger als Atticus. Den sowas eher ein bisschen überforderte. Weswegen er ihn ein bisschen ratlos ansah, dann aber mit den Schultern zuckte
„Naja, ich meine.. du hast mir gesagt, dass du ständig nur an mich denken kannst und ich.. tue nichts anderes als ständig an dich zu denken, also…. was müssen wir da denn noch festlegen?“
Für ihn war eigentlich alles klar. Aber er war ja auch nicht so ein Paragraphenreiter wie Alphonse. Er wusste nicht welche Regeln es in Beziehungen zu befolgen gab. Oder was AJ gerne wollte. Woher auch, er wusste ja nicht mal selbst was er wollte. Außer… dass er Alphonse gerne weiter sehen und küssten und… noch andere Dinge mit ihm tun wollte. Reichte das nicht fürs Erste?
@Alphonse Drummer



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Alphonse wollte lieber noch nicht darüber nachdenken, was geschehen würde, sobald er diesen Bunker verließ. Erst mal wohl seinem Dad berichten - nicht alles, selbstverständlich. xD Und dann? Einsam in seinem Zelt liegen. Diesen Gedanken zuzulassen schmerte, also schob Al ihn weit von sich. Oder zumindest so weit es ging.
Sich in Sachen Zärtlichkeit und Nähe in der Mitte zu treffen klang machbar. Und tatsächlich hatte sich Feivel schon darum bemüht. Sonst hätte er bereits unterbrochen, als Atticus den Kuss auf eine neue Stufe gehoben hatte, und sich ganz bestimmt nicht getraut, seine Hände unter Attis Shirt zu schieben.
Aber das wollte er jetzt nicht zugeben. Es war ihm sowieso schon unangenehm, so zurückhaltend zu sein. Feivel nickte also nur mit einem Lächeln.
„Pff, den Aufklärungsjob hat er für meinen Geschmack zu gut übernommen.“ Mit Live-Einlagen mit Violet und Co, auf die AJ gern verzichtet hätte. „Mir hätten auch meine Bücher gereicht.“
Bei der Frage, ob er ihm erzählt hatte, was zwischen ihm und Atticus vorgefallen war, blickte Feivel zur Seite. Vor seinem Freund könnte er niemals zugeben, wie sehr am Boden er wegen der Sache mit Nico wirklich gewesen war.
„Hab ich … irgendwann. Ich war wegen meiner Laune unausstehlich und nachdem das mit Skadi passiert ist, brauchte ich dann doch … jemanden zum Reden. Dad war nicht begeistert. Also, wegen Nico. Dass ich scheinbar auf Jungs stehe oder zumindest auf einen ganz bestimmten … macht ihm ein Glück nichts aus.“ Feivel erlaubte sich ein Schmunzeln, bevor er fortfuhr. „Aber er hat mich auch bekräftigt, zurückzugehen und dir die Chance zu geben, dich zu erklären.“
Sie machten es sich auf dem Bett gemütlich und Al erzählte von den Glückskeksen, die er gefunden hatte. Die Packung zog er dann gleich mal aus dem Rucksack und stellte sie zwischen sie. Oder, falls sie denn dicht an dicht saßen, einfach auf ihre Oberschenkel.
Noch packte er aber keinen aus. Er wollte einen Teil seiner Zukunft direkt mit Atticus besprechen und nicht so einer Vorhersage überlassen. Vielleicht war es falsch, auf eine Definition ihrer Beziehung zu pochen, aber Feivel wollte da einfach gern vorbeugen, bevor er erneut verletzt wurde. Das war doch verständlich, oder?
„Ich formuliere meine Frage anders. Muss ich befürchten, dass du alles, was wir tun, auch mit Nico oder sonst wem ausprobierst? Oder kann das, was wir haben … exklusiv sein? So wie zumindest ich … es mir wünschen würde?“ Mehr als das wollte er ja gar nicht festlegen. Zumindest aktuell nicht. Denn das war bisher der einzige Punkt, in dem Atticus ihn verletzt hatte.
@Atticus Keene



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An die Zukunft wollte Atticus gerade lieber nicht denken. Denn das würden viele.. vieeele einsame Nächte werden. Geprägt von Sehnsucht und Vermissungsschmerz. Dennoch würde die gemeinsame Zeit all das wieder wett machen. Weshalb sie jede Minute davon umso mehr genießen sollten.
„Ach ja? Hatte er also auch schon mal was mit Männern?“
Denn das was hier zwischen ihnen passierte konnte man vielleicht nicht so ganz mit dem vergleichen, was Edward mit seinen Frauen getan hatte? Aber womöglich war er ja bisexuell oder so und probierte gerne rum. Was wusste er denn schon. Darüber hatten sie noch nicht gesprochen.
Wieder mal beneidete Atticus Feivel ziemlich darum, dass es jemanden in seinem Leben gab, dem er sich anvertrauen konnte. Während er mit seinen Sorgen und Zweifel ganz alleine bleiben musste. Denn er konnte bei den Wicked einfach niemandem wirklich vertrauen. Auch wenn er zu Enzo aufsah und dieser einer Vaterfigur wohl am nächsten kam, 100%iges Vertrauen hatte er dennoch nicht zu ihm. Und wusste auch gar nicht, ob er über solche Dinge überhaupt mit ihm reden würde. Er brachte ihm da lieber andere Weisheiten bei. Vermutlich würde er ihn sogar dafür schelten sich verliebt zu haben… weil das schwach war.. und er damit seine Kontrolle abgab. Etwas, das Enzo niemals zu tun schien.
„Du hast wirklich Glück, dass er so verständnisvoll ist. Aber… auf einer Skala von 1-10… wie sehr hasst er mich gerade?“
Das bereitete ihm jedes Mal wieder Kopfzerbrechen. Denn einerseits mochte er Edward nicht, weil er sich ständig in seine Beziehung mit Feivel einmischte. Aber auf der anderen Seite wollte er gern von ihm gemocht werden. Es waren ambivalente Gefühle. Er wusste eben nicht wie es war, einen sorgenden Vater zu haben. Und das überforderte ihn manchmal ein wenig. Oder führte zu Zorn oder Missgunst, selbst wenn er das wirklich nicht wollte.
Doch wenigstens schien Edward ihm irgendwie noch eine Chance geben zu wollen, sonst wären sie ja gerade nicht hier. Oder aber Feivel hatte ihn so sehr terrorisiert, bis er es endlich tat.
Eigentlich wollte er sich ja schon ein Glückskeks schnappen. Aber Feivel schien vorher noch etwas mit ihm klären zu wollen. Also hörte er ihm zu. Musste aber.. automatisch ein ganz kleines bisschen schmunzeln, weil er seine Wünsche so analytisch rüber brachte. Als würden sie hier gerade einen Geschäftsvertrag schließen.
Er wollte also die exklusiven Rechte an dem Produkt. Soso..
Atticus blickte ihm in die Augen und sein Schmunzeln wurde noch ein bisschen breiter, als er ein bisschen neckend meinte
„exklusive Rechte.. verstanden. Wo soll ich unterzeichnen?“
Atticus machte sich gerade nicht über ihn lustig. Er mochte seine… sehr spezielle Art. Sonst hätte er sich ja nicht in ihn verliebt. Aber dass Atticus ihn manchmal ein bisschen damit aufzog, das musste er in Kauf nehmen.
Er entschädigte ihn ja auch gleich wieder, indem er Feivel am Hemdkragen packte und etwas dichter an sich zog
„Ich habe gerade leider keinen Stift bei der Hand aber.. vielleicht reicht ja das schon, zur Besiegelung unseres Deals“
Ein Kuss war doch so etwas wie ein Handschlag. Und würde hoffentlich klar machen, dass Atticus kein Interesse an irgendwem anderen hatte. Weswegen er ihn wirklich gefühlvoll und innig küsste. Jedoch nur kurz. Er wollte AJs Sorgen schließlich ernst nehmen .. weshalb er sich kurz darauf wieder von ihm löste und ihm in die Augen blickte.
„Ich will doch gar niemand anderen berühren außer dir. Also wenn du im Gegenzug nicht erwartest, dass ich das alles schon voll drauf habe.. dann… will ich es gerne gemeinsam mit dir ausprobieren..“
Nur da Feivel sich mit Körperkontakt so schwer tat, hatte er halt irgendwie den Druck, dass immer alles von ihm ausgehen und er ihn ein bisschen führen musste. Aber da er selbst so unerfahren war, konnte er das nun mal nicht immer.
@Alphonse Drummer



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Ob Edward auch schon mal was mit Männern hatte? »Öhm ... nein.« Es sei denn, das hätte er sehr gut vor ihm verborgen. Was Feivel nun jedoch nicht glaubte. »Aber das Prinzip ist doch das Gleiche, oder? Also ... zumindest bis zu einem gewissen Punkt.« Scheiße, jetzt wurde ihm wieder so warm und seine Wangen rot. Wie war es nur zu diesem Gesprächsthema gekommen? Feivel wollte das Folgende eigentlich nicht tun, aber es war eine Panikreaktion: »Und wenn es um sexuelle übertragbare Krankheiten und andere Risiken geht, bin ich ein wahres Lexikon. Ich kann ganze Vorträge darüber halten.« Wenn er daran dachte, was zwei Männer wohl miteinander trieben ... kamen ihm noch mehr Gefahren in den Sinn. Was gerade echt total kontraproduktiv war. Aber nun ja ... gegen eine Panikreaktion konnte man nicht viel machen. Also hatte Feivel gerade sämtliche aufkommende Romantik oder auch nur den Ansatz eines Gespräches darüber, was er und Atticus miteinander anstellen könnten, vernichtet. Für den Moment. Zumindest glaubte er das. Vielleicht ließ sich sein Freund davon ja nicht beirren.
Solang Feivel in der Nähe war, konnte Atticus mit seinen Sorgen und Zweifeln zu ihm kommen - und wenn es nur über Funk war. Nur ... über sie beide konnte er wohl nicht offen mit ihm sprechen. Da fehlte wirklich jemand von außen. Umso bitterer, wie einsam und allein Atticus eigentlich war – inmitten einer Kolonie. Das sollte so nicht sein. AJ würde ihm nun aber auch nicht ständig anbieten, mit ihnen zu kommen. Seine Antwort darauf hatte er bereits zweimal erhalten.
Wie sehr Edward Atticus hasste? Vermutlich schon sehr. Immerhin hatte sein Sohn förmlich einen Nervenzusammenbruch wegen dem Skaterboy bekommen. Andererseits hatte er sich auch sehr gefreut, dass Feivel endlich verliebt war. So einfach war die Frage also doch nicht zu beantworten. »Er hat mich zu dir gelassen, also kann sein Hass gar nicht so groß sein. Vielleicht eine 5 oder 6?« AJ hob die Schultern. »Vielleicht ... sollten wir mal etwas mehr Zeit mit ihm verbringen, damit ihr euch kennenlernen könnt. Bisher habt ihr euch nie auf besonders gutem Fuß getroffen. Und mich hast du auch von dir überzeugt, je besser ich dich kennengelernt habe.«
Eine Sache gab es noch, die er gern klären wollte, bevor sie über die Glückskekse herfielen. Und ja, er drückte sich da gerade wohl ein wenig zu förmlich aus. Er sprach generell oft in diesem Jargon, auch wenn das bei Atticus gern mal in den Hintergrund rückte. Aber er wusste nicht, wie man ... die Eckdaten einer Beziehung besprach. Ob man es überhaupt tat. Aber zumindest das Thema Treue, das wollte er ansprechen, da er nun am eigenen Leibe erfahren hatte, wie wichtig es ihm war. Er selbst war ein Drummer und schon allein deswegen seinen Liebsten gegenüber loyal. Aber wie Atticus da tickte und ob es noch mal zu so einer Situation wie mit Nico kommen könnte, wollte Feivel gern von vornherein wissen.
Er schnaubte bei der sarkastischen Antwort. »Du würdest dich wirklich gut mit meinem Dad verstehen.« Der zog ihn auch manchmal so auf.
Hm ... das war aber auch schnell wieder vergessen. Eine schönere Besiegelung als einen Kuss konnte sich AJ gerade wirklich nicht vorstellen. Er erwiderte ihn ebenso gefühlvoll und ... verspürte das Verlangen, sich mit Atticus auf dem Bett niederzulassen und dort weiterzumachen, wo sie an der Leiter aufgehört hatten. Dem gab er aber noch nicht nach. Vielleicht war es zu früh, besser ihre Pause währte noch ein paar ... Minuten oder so. xD
»Wie gesagt, du musst mir nichts beweisen und ich finde es schön, wenn wir ... uns gemeinsam vortasten.« Erleichtert und glücklich atmete Feivel einmal tief durch und drückte Atticus’ Hand. Jetzt war irgendwie eine Barriere weg, die er vorher gar nicht so richtig gespürt hatte. Womöglich würde es ja jetzt leichter sein, sich fallenzulassen?
Doch sein Griff führte jetzt erst mal zur Keksschachtel. Er reichte zuerst Atticus einen und öffnete dann seinen. »Danke, dass du mich aus dem Keks befreist«, las er vor und musste dann lachen. »Das sind aber keine normalen Glückskekse. Ich dachte, da sind irgendwelche Motivationssprüche oder so drin.«
Er beugte sich rüber zu Atticus, um bei ihm zu linsen. »Was steht bei dir?«
@Atticus Keene



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„Ja schon.. also.. denke ich?“
Er hatte doch selbst keine Ahnung. Nur irgendwie die Sorge, dass es bei Männern mehr weh tun könnte, weil.. naja.. der Hintern nun mal für andere Dinge gemacht war xD.
Aber diesen Gedanken nun auszusprechen wäre genauso romantisch wie die Worte von Feivel zu den verschiedensten Geschlechtskrankheiten!!
Weshalb Atticus sofort abwehrend die Hände hob und damit herum fuchtelte, damit er bloß aufhörte darüber zu reden!
„Schon gut schon gut! Ich denke.. darüber müssen wir uns nicht wirklich Sorgen machen, wenn wir nur einander haben… oder?“
Also.. der Kuss mit Nico konnte doch nichts übertragen haben oder? Ehrlicherweise wusste Atticus nicht wahnsinnig viel darüber. Woher auch. Niemand hatte ihn jemals aufgeklärt. Enzo wollte er nicht fragen, bei seiner Ziehmum war er noch zu jung gewesen und sonst..? Er hatte keinen, dem er diese Fragen stellen konnte. Wieder so eine Sache, die echt ziemlich traurig war. Mit wem sollte er über Unsicherheiten in dieser Hinsicht reden? Das konnte er nicht immer mit Feivel machen, da der doch zu direkt involviert war. Ihm konnte er nicht seine Versagensängste im Bett offenbaren, beispielsweise.
Kurz wurde ihm aber wirklich ein bisschen anders.. denn wer weiß was für Krankheiten Nico bereits hatte? Der arbeitete in einem Bordell! Hatte mehrmals täglich verschiedene Sexpartner. Darüber hatte Atticus sich bei ihrem Kuss überhaupt keine Gedanken gemacht.
Jedenfalls war es Feivel gelungen sie nun beide einigermaßen panisch zu machen, das startete ja schon wunderbar xD
Besser sie redeten wieder über seinen Dad. Das half immer, um sich von zu heißen oder, in diesem Fall, beunruhigenden Gedanken abzulenken.
„5 oder 6? Okay.. damit kann ich arbeiten. Allerdings habe ich das Gefühl, je mehr ich versuche freundlich zu ihm zu sein, desto stärker wird die Abneigung die er gegen mich entwickelt..“
Das letzte Mal hatte er doch wirklich versucht extrem höflich zu sein. Ihn sogar mit ‚Sir‘ oder dergleichen angesprochen, ihm gesagt wie klug sein Sohn war und so weiter. Wieso fruchtete das nicht bei Edward? Bei Enzo halfen diese Dinge doch auch. Er wusste eben nicht, wie man sich als ‚Schwiegersohn‘ am besten verhielt.
Wie Atticus in Sachen Beziehung tickte wusste er selbst noch nicht. Und Treue? Naja, die stand bei den Wicked nur auf dem ‚Papier‘. In seinem Herzen verabscheute er jeden einzelnen von ihnen. Das war also ein Thema, mit dem er sich auch nicht sehr gut auskannte. Jedoch wollte er ihm eine Chance geben. Denn Atticus hatte sich 17 Jahre lang nicht für Liebschaften interessiert. Weshalb sollte er nun plötzlich mit jedem hübschen Jungen schlafen wollen, der ihm begegnete? Klar, man könnte sagen seine Neugier war durch Feivel nun geweckt… aber das hieß nicht, dass er nun jeden begatten wollte, der ihm über den Weg lief. Er war neugierig… wollte das alles aber gerne gemeinsam mit jemandem herausfinden, dem er vertrauen konnte. Bei dem er sich fallen lassen konnte und nicht ständig auf der Hut sein musste. Weshalb das Thema ‚Treue‘ für ihn nicht so schwierig sein würde. Bei den Wicked gab es ja ohnehin zum Großteil nur Arschlöcher.
Er lachte kurz bei der Bemerkung über seinen Dad. Vielleicht fanden sie ja doch noch einen Weg um zu harmonieren und sich gemeinsam gegen Feivel zu verschwören? xD Atticus hoffte es sehr. Denn wenn sein Dad ihn weiter hassen würde… das wäre echt schlimm für ihn. Weil er überzeugt davon war, das AJ es dann irgendwann auch tun würde…
„Einverstanden. Dann lass uns… gleich heute damit beginnen“
Sagte er nun mit einem vielsagenden Grinsen auf seinen Lippen. denn ehrlich, er wusste nicht, wie lange er sich tatsächlich in Feivels Nähe beherrschen konnte. Also.. er würde nicht weiter gehen als dieser es wollte. Aber sie hatten längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Auch nicht auf der Ebene, auf der sie sich gerade befanden. Da gab es noch so viel mehr zu entdecken und auszuprobieren.
Allerdings wurden nun erst mal Glückskekse gefuttert.
Bei dem Spruch in AJs Keks musste Atticus ebenfalls lachen und runzelte etwas die Stirn. Das waren wirklich keine typischen Kekse.
Also öffnete er auch seinen und las laut vor
„Zieh dein T-Shirt aus und dir wird ewiges Glück zu Teil werden“
Natürlich stand das nicht in seinem Keks. Weshalb er den Zettel natürlich vor Alphonse Augen verborgen hielt.
Jedoch demütig mit den Schultern zuckte, denn er wollte das Schicksal doch sicher nicht herausfordern. Weswegen er… sich tatsächlich mit einem Ruck von seinem Shirt befreite.
Wenn Atticus etwas zu bieten hatte, dann war es sein Körper.. der wirklich mit jeder Faser durchtrainiert war.
@Alphonse Drummer



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Feivel dachte kurz ernsthaft nach. Die richtig schlimmen Geschlechtskrankheiten übertrugen sich ein Glück nicht durch Speichel. Dass sie also jeweils eine weitere Person geküsst hatten, sollte zu keinen Problemen führen. Wobei es auch da mindestens eine Sache gab. Herpes. xD AJ zwang sich jedoch dazu, darüber nicht zu fachsimpeln. Er wollte es auch ja eigentlich auch gar nicht. »Hauptsache, wir können einander nicht schwängern. Darüber war mein Dad echt erleichtert.« Ob diese Bemerkung das Krankheitsthema revidierte? Vermutlich nicht. Feivel versuchte auf denkbar schlechte Weise, das Gespräch wieder ein bisschen aufzulockern.
»Vielleicht solltest du unfreundlicher sein.« Feivel grinste. »Du solltest meinen Dad und mich mal reden hören, wir beleidigen uns oft.« Na ja, aber er konnte auch verstehen, wenn man erst mal einen guten Eindruck machen wollte. »Sei ... einfach du selbst. Und wie gesagt, wir hatten bisher immer nur ein paar Minuten zu dritt und immer unter mehr als ungünstigen Umständen. Vielleicht finden wir ja einen Weg, mehr Zeit zusammen zu verbringen, in ungezwungenerer Atmosphäre. Sofern du das überhaupt möchtest.« Feivel würde ihn schließlich nicht dazu zwingen.
Und sofort wurde es ihm wieder total heiß. Denn Atticus wollte gleich heute mit dem Vortasten beginnen. Was schon implizierte, dass es nicht bei der kurzen Attacke an der Leiter bleiben würde. Und Feivel wollte auch nicht, dass es dabei blieb! Trotzdem hielt er sich an den Keksen fest. Zumindest einen würden sie ja noch schaffen, bevor sie einander wieder vernaschten, oder? xD
Er steckte sein Gebäck in den Mund und kaute darauf herum, während Atticus seinen Zettel heraus friemelte. Mitlesen durfte AJ offenbar nicht. Und dann verschluckte er sich so sehr an seinem Keks, dass er husten musste. Ausziehen??? Schon bei dem Gedanken daran erschienen ihm Schweißperlen auf der Stirn.
Atticus folgte dem Glückskeks-Aufruf, was Feivel mit großen Augen zusehen ließ. Das passierte doch gerade nicht wirklich, oder? Nun war Alphonse wirklich kurz davor, Nasenbluten zu bekommen. Wie konnte ... jemand nur so schön sein? Er konnte nicht anders und besah sich Atticus’ Oberkörper ganz genau, jeden Muskelstrang, jeden Zentimeter Haut. Bis ihm auffiel, wie sehr er starrte und den Blick rasch abwandte. Auf den Zettel, den er in seiner Hand hielt. »Willst du mich auch aus meinem Keks befreien?«, fragte er heiser. Und meinte seine Klamotten. xD Sein sonst so leistungsfähiges Hirn hatte gerade wohl einen kleinen Aussetzer.
@Atticus Keene



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Nein, bitte er sollte nicht über Herpes fachsimpeln! Sonst würde es gleich noch anfangen Atticus überall zu jucken xD und damit sollte ihr gemeinsamer Abend wirklich nicht enden.
„naja, wo er Recht hat..“
Sagte Atticus kurz nachdenklich. Denn irgendwie stimmte es schon. Bei Mädchen müssten sie sich immer Gedanken über Verhütung machen. Aber bei ihnen beiden… wäre das kein Problem.
Trotzdem konnte er sich noch nicht so richtig vorstellen wirklich mit Alphonse zu schlafen. Das war… also… in Gedanken hatte er es bereits getan! Aber in der Realität war das etwas völlig anderes. Da lag selbst seine Hemmschwelle noch zu hoch und.. die hatte sich in den letzten Wochen extrem weit herab gesenkt. Er war so neugierig und wissbegierig, dass er es kaum aushielt nicht weiter zu experimentieren. Diesen letzten Schritt würde er aber vermutlich trotzdem noch nicht gehen. Der war irgendwie zu beängstigend.
„und da ich mir sicher bin du liebst Skalen….. sag mir wie peinlich dir dieses Gespräch war“
Wenn Alphonse so analytisch war und Dinge gerne mit Daten und Zahlen darstellte, durfte er ihm gerne öfter etwas skalieren, um so seine Empfindungen auszudrücken. Wenn AJ und sein Dad nämlich schon über Schwangerschaften geredet hatten, musste es ja bereits ganz schön weit gegangen sein dieses Gespräch.
Ein bisschen skeptisch blickte Atticus Feivel nun aber doch an
„Ich kann deinen Dad doch nicht einfach beleidigen!“
Das stand ihm als Sohn vielleicht zu. Aber doch nicht einem völlig fremden Jungen. Das würde definitiv nach hinten los gehen. Er versuchte ja er selbst zu sein aber.. hatte Angst, dass Ed ihn dann nicht mochte. Wenn er erkannte, wer er wirklich war.
„Ich möchte es wirklich.. ich will nämlich nicht, dass dein Dad denkt, ich wäre nur ein Arschloch das dir das Herz bricht…“
Diese Meinung wollte er echt gerne revidieren. Das er ein Arschloch sein konnte, konnte man zwar nicht abstreiten. Aber zumindest Feivels Herz wollte er nicht erneut brechen…
Viel mehr wollte er es auf andere Weise zum Pochen bringen. Gerade eben dadurch, indem er dem Ruf des Glückskekses folgte und sein Shirt auszog.
Wie Alphonse ihn daraufhin anstarrte…. ja.. das gefiel ihm ehrlicherweise schon ziemlich gut. Weshalb er sich ganz unauffällig mal in eine vorteilhafte Position begab, sodass AJ einen guten Blick auf seine Muskeln hatte.
Wenn man den ganzen Tag nichts anderes tat außer zu trainieren oder mit dem Skateboard umher zu fahren, musste sich das ja irgendwann bezahlt machen.
Womit er jedoch nicht rechnete, war AJs Erwiderung darauf. Er weitete überrascht darüber die Augen. Musste anschließend jedoch amüsiert schmunzeln, einfach weil…. das so verdammt süß war!!
„Ich kann aber nicht versprechen, dass ich ihn nicht auch ein bisschen anknabbere..“
Deswegen ließ er sich auch nicht lange bitten und kniete sich auf dem Bett vor AJ. Legte die Hände an den Kragen seines Hemdes und… begann dann ganz langsam damit es aufzuknöpfen.
Puh.. obwohl er dabei noch nicht seine nackte Haut berührte, wurde ihm schon allein durch diese Bewegungen wieder verdammt heiß. Wirklich gut, dass er kein Shirt mehr trug!
Während er sich an den Knöpfen zu schaffen machte, blickte er wieder hoch in Alphonse Augen. Denn irgendwie hatte dieser Moment etwas sehr… intimes. Und es machte ihn ziemlich nervös Stück für Stück etwas mehr Haut von ihm frei zu legen.
Als der letzte Knopf geöffnet war… betrachtete Atticus Feivel einen Moment lang. Ebenso fasziniert wie er es vorhin bei ihm getan hatte. Ehe er ihm das Hemd vorsichtig von den Schultern schob.
Puh.. nun waren sie also beiden oben ohne. Sie hatten die Nähe an der Leiter ja bereits durch die Kleidung unfassbar intensiv gespürt. Aber wie… würde es erst ohne sein?
Ganz zaghaft legte Atticus nun erneut seine Hand an Feivels Brust, dort wo das Herz pochte, blickte ihm allerdings weiterhin in die Augen
Er kam seinen Lippen wieder ganz nah um ihm einen winzigen, kleinen Kuss darauf zu hauchen, ehe er atemlos fragte
„Ist es okay wenn.. ich dich hier berühre und… küsse….?“
Um ihm zu zeigen was er mit ‚hier‘ meinte.. folgte der nächste Kuss auf AJs Wangenknochen, wiederum der nächste auf seinen Hals.. und anschließend das Schlüsselbein.
Er wollte gerne noch weiter hinab wandern aber… wollte Alphonse nicht erneut so überfallen wie vorhin. Sondern sich diesmal extra viel Zeit dafür nehmen.
@Alphonse Drummer



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An Sex zu denken und welchen zu haben waren zwei vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe. Feivel hatte sich bis vor kurzem ja nicht mal vorstellen können, jemanden zu küssen. Dass nun plötzlich gewisse Fantasien in seinen Träumen auftauchten, war genauso unerwartet. Vor der Umsetzung hatte er einen Heidenrespekt und Angst. Vielleicht würde er es auch niemals dorthin schaffen und immer vorher abbrechen. Er hatte echt keine Ahnung. Bereit fühlte er sich jedenfalls noch lange nicht, obwohl er Atticus bereits sehr vertraute.
Für den Moment war es einfacher, sich auf Edward zu konzentrieren. Das Gespräch mit ihm war emotional aufreibend gewesen. Peinlich ... tatsächlich eher weniger. Weswegen AJ mit den Schultern zuckte. »Auch eine 5 oder 6? Ich hatte vor allem Angst vor Unverständnis und Ablehnung.« Peinlich war es eher gewesen, dass Ed ihn so verheult und am Boden gesehen hatte. Aber wie es wirklich um ihn bestellt gewesen war, wollte Feivel weiterhin nur ungern zugeben, also umschiffte er das Thema lieber wieder.
»Du könntest mich beleidigen oder aufziehen. Dann steigt Dad vielleicht darauf ein.« Feivels Grinsen vertiefte sich. Aber das bot wohl auch noch zu viel Zündstoff, wenn das Verhältnis noch so unklar war. AJ nahm die Hand seines Freundes und drückte sie, weil er ihm Mut zusprechen wollte. Beobachtete diese Geste aber auch ein wenig verwundert. Dass er von sich aus Körpernähe suchte, faszinierte ihn nach wie vor. »Dann werden wir einen Weg finden und ich bin mir sicher, du wirst Ed von dir überzeugen. Ich ... lass dich dabei ja auch nicht allein.«
Jetzt durfte das Vaterthema aber gern wieder in den Hintergrund rücken. Denn es ging plötzlich heiß her. Atticus war nun nicht der erste Mensch, den Feivel oben ohne sah. Aber der erste, zu dem er sich hingezogen fühlte. Bisher hatte er seine Muskeln und Konturen immer nur erahnen können oder inzwischen auch durch den Stoff der Kleidung spüren können. Das hier war anders. Jetzt konnte er es auch sehen und damit einen weiteren Blick auf Atticus’ Schönheit erhaschen. Am liebsten hätte er die Hand ausgestreckt und seinen Freund berührt. Vor lauter Ehrfurcht war er dazu nicht in der Lage. Auch nicht, sich ihm zu nähern, ihn zu küssen und das eigene Ausziehen irgendwie halbwegs erotisch herauszufordern. Stattdessen fragte er direkt, aber auch sehr umständlich danach.
Atticus sah aus, als würde er ihn gleich auslachen. Tat er aber nicht, sondern drohte damit, ihn anzuknabbern. Was Feivels Herz noch stärker pochen ließ. Wehren würde er sich ... nicht.
Er hielt die Luft an, als sich Atticus’ Finger an seinem Hemd zu schaffen machten und es öffneten. Im Gegensatz zu seinem Freund war AJ ein Spargeltarzan. Was jedoch nicht bedeutete, dass er keine sichtbaren Muskeln besaß. Sie waren schon da. Nur eben nicht so ausgeprägt. Und er war generell sehr schmal gebaut. Bisher hatte ihn das nie gestört. Jetzt fragte er sich mit einem Mal, ob Atticus das schön so fand. Aber das tat er wohl, sonst würden sie nicht so verliebt übereinander herfallen.
Kühle Luft traf seine Haut, während sein Oberteil mit einem Rascheln auf dem Bett landete. Feivel schloss kurz die Augen, um die schon wieder so überwältigenden Gefühle im Schach zu halten. Denn schon allein Atticus’ Hand auf seiner nackten Brust machte ihn verrückt. Sie küssten sich und blickten sich danach wieder innig an. Feivels Sprachzentrum war mal wieder im Stand-by. Also nickte er nur, obwohl er noch gar nicht wusste, wo Atticus ihn liebkosen wollte. Der Ort war ihm egal, Hauptsache er tat es!
AJ schloss wieder die Augen, um es zu genießen und weil es ihm so leichter fiel, die Kontrolle zu behalten. Seine Finger fanden ganz automatisch den Weg in Atticus’ Haar, um sich dort zu vergraben und ein bisschen festzukrallen. Er zog seinen Freund gar mit sich hinunter auf das Bett, damit sie nicht mehr saßen, sondern lagen. Vielleicht war es für sie ja bequemer so. Damit ließ sich jedoch auch nicht mehr vermeiden, dass sie einander jetzt mehr berührten, und das brachte AJs gesamten Körper zum Prickeln.
@Atticus Keene



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„Er ist dein Dad.. war doch klar, dass er dich akzeptiert wie du bist…“
Das war eben Atticus romantische Vorstellung davon, wie ein guter Dad aussah und sich verhalten musste. Aus Erfahrung konnte er da leider nicht sprechen. Weshalb diese Dinge vielleicht eher verträumten Wunschvorstellungen entsprachen. Wie die Bilderbuchfamilien in den TV-Spots früher. Aber Atticus hatte gesehen wie die beiden miteinander umgegangen waren, deshalb hatte er nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass Ed ihn ablehnen würde. Das war absolut unmöglich. Seine Ma… die wäre damit sicher auch klar gekommen..
Atticus würde sich noch gut überlegen ob er beim nächsten Treffen beleidigende Dinge sagte. Egal über wen xD. Viel schöner fand er es da, dass Alphonse ihm Mut zusprach und dabei seine Hand hielt. Das gab ihm viel mehr Zuversicht als Worte es könnten.
„In den Bunker laden wir ihn aber trotzdem nicht ein“
Sagte Atticus schmunzelnd. Denn das hier war ihr kleines Geheimversteck. Erwachsene verboten! Sie mussten sich einen anderen Treffpunkt suchen. Denn wenn hier beschissene Dinge passierten… wäre der Raum sonst immer damit verseucht.
Stattdessen wollte er ihn lieber mit aufregenden Erinnerungen und Erlebnissen füllen. Gerade waren sie nämlich am besten Weg dort hin, diesen Abend unvergessen zu machen.
Ehrlicherweise hatte Atticus überhaupt keinen ‚Typ‘. Bis vor kurzem hatte er ja nicht mal gewusst, dass er offenbar auf Jungs stand. Ob AJ durchtrainiert und muskulös war oder nicht… war ihm aber ehrlicherweise total egal. Er hatte sich in seinen Charakter verliebt, sein Gesamtbild. Und so heftig wie sein Körper auf ihn reagierte, schien er ihn optisch genauso anzusprechen. Weshalb er daran wirklich keinen Gedanken verschwendete.
Stattdessen genoss er es zu spüren, wie fest AJs Herz pochte. Wie schnell seine Atmung ging und wie angespannt er war. Auf positive Weise hoffentlich. Atticus war es nämlich. Und voller Vorfreude und Neugier darauf seinen Körper zu erkunden.
Weswegen er sich zwar von Alphonse hinab aufs Bett ziehen ließ, sich jedoch gleich über ihn begab, um ihn weiter küssen zu können.
Jedoch nicht seine Lippen. Nein.. er machte sich mit den seinen auf.. seinen Oberkörper zu erforschen. Küsste sein Schlüsselbein, ganz vorsichtig auch seine Brustwarze.. und wanderte dann noch weiter küssend hinunter. Bis hin zu seinem Bauchnabel.
Dass er in dieser Position auch einer anderen Stelle ganz nah war… bemerkte er erst, als er die Wölbung in AJs Hose aus dem Augenwinkel erspähen konnte. Dieser Anblick.. schickte ihm einen elektrisierenden Schauer über den Rücken. Am liebsten würde er nun auch dorthin einen Kuss hauchen aber er beherrschte sich. Das wäre zu viel! Weswegen er sich stattdessen wieder hoch arbeitete, diesmal auf der anderen Seite.
Nur um sich anschließend wieder auf Feivels Lippen einzufinden und sich nun doch neben ihn fallen zu lassen.
Er packte ihn an der Hüfte.. zog ihn dicht an sich, sodass er sein Bein.. zwischen jene von Feivel schieben konnte. Nun passte wirklich kein Blatt Papier mehr zwischen sie und ihre erhitzten Oberkörper berührten sich. Genau wie ihre… Becken. Was Atticus nun wirklich fast um den Verstand brachte!
Er schlang den Arm um Alphonse und hielt die Augen geschlossen, während sie einander weiter küssten und er wirklich das Gefühl hatte, als würde er auf Wolke 7 schweben..
@Alphonse Drummer



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»So klar ist das leider nicht. Ich habe schon Erfahrungsberichte von Männern gelesen, die für so ein Geständnis aus der Familie verbannt wurden, obwohl das Verhältnis vorher gut war. Es hat zwar nie Anzeichen gegeben, dass Ed ein Problem mit gleichgeschlechtlicher Liebe hat, aber sicher konnte ich mir nicht sein. Zumal er dauernd versucht hat, mich zu verkuppeln, aber immer nur mit Mädchen. Seine Wünsche ... waren also klar. Oder schienen klar zu sein. Aber das ist ja jetzt auch egal. Er hat es akzeptiert und darüber bin ich sehr erleichtert.«
Und auch dass Feivel und Atticus sich wieder annäherten, schien er zu akzeptieren. Sonst hätte er nicht eingewilligt, dass sie sich trafen. Wobei das Gespräch darüber noch ausstand, mit der endgültigen Info, dass die beiden Jungs nun ... tatsächlich zusammen waren. Sogar mit Treueschwur. xD
»Nein, der Bunker gehört ... uns.« War das okay, wenn er das so sagte? Eigentlich war es ja Atticus’ Geheimversteck. Aber irgendwie fühlte es sich auch wie AJ schon wie Heimat an.
»Vielleicht kannst du die Grenzen des Wicked-Territoriums für ein paar Stunden verlassen und in unser Lager kommen? Meinst du, das würde ausnahmsweise mal gehen?«
Es war wohl abzusehen, dass sie nicht ewig unschuldig nebeneinander im Bett hocken würden. Dass noch heute Teile ihrer Kleidung weichen würden, hatte Feivel jedoch nicht erwartet. Er lag rücklings auf der Matratze und fragte sich erneut, ob das hier gerade wirklich passierte. Atticus fuhr mit seinen Lippen über seinen Oberkörper und hinterließ überall prickelnde Stellen, die sich wie elektrisch aufgeladen fühlten. Ein wenig vermisste Feivel sein hübsches Gesicht, in das er blicken und sich Sicherheit zurückholen konnte. Aber er wollte ihn auch nicht wieder nach oben holen. Denn es war schön, was er da tat. Und aufregend. Feivel musste ihm bisher auch keine Grenze aufzeigen. Die erkannte er selbst. Denn weiter runter als bis zum Bauchnabel zu wandern ... wäre gerade doch noch too much.
Ein bisschen erleichtert atmete AJ auf, als Atticus sich neben ihm fallen ließ und ihm wieder Küsse auf die Lippen gab. Das war irgendwie sein Anker. Mit einem Ruck war er nun plötzlich noch näher an seinem Freund heran. Sie berührten sich ... überall. Mit Stoff und ohne Stoff. Das entlockte Feivel ein leises Stöhnen, er konnte es nicht unterdrücken. Und er schämte sich ein klein wenig dafür, weil er sich so gehen ließ. Stoppen konnte er sich aber auch nicht. Denn jetzt machten sich seine Hände auf den Weg. Zwar könnte er den Kuss lösen und dann auch mit den Lippen auf Wanderschaft gehen, aber er brauchte diesen Anker noch eine Weile. Atticus mit den Handflächen zu erkunden war ebenso schön. Also ließ er sie erst über seinen Nacken und Rücken streichen, dann über seine Seite. Und schlussendlich ... traute er sich sogar über den Hosenbund hinaus, um Atticus ... eine Hand auf den Hintern zu legen und ihn daran ganz leicht, aber bestimmt noch dichter an sein Becken zu drücken.
@Atticus Keene



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zuletzt bearbeitet 31.01.2023 23:59 |
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Das Thema ‚Outing‘ stand Atticus noch bevor. Auch wenn es nicht wirklich jemanden gab, vor dem er sich outen musste. Wahrscheinlich wäre es einfach jedem egal. Was Enzo darüber dachte.. würde ihn aber dennoch interessieren. Denn auch wenn er es ungerne zugab, so war seine Meinung ihm wichtig. Vielleicht wollte er dann ja nicht mehr sein Sensei sein. Würde ihn nicht überraschen. Immerhin ließ jeder in seinem Leben ihn irgendwann fallen.
„Ich freue mich für dich, dass er so verständnisvoll war..“
Denn AJ hatte Recht, es gab auch Kerle, die sich in ihrer Männlichkeit bedroht fühlten, wenn der eigene Sohn schwul war und das überhaupt nicht akzeptieren konnten. Ed hatte ja schon ein bisschen wie ein Macho gewirkt.. aber zum Glück war er wohl nicht durch und durch einer.
Atticus lächelte, als Feivel den Bunker als ‚ihren‘ Bunker bezeichnete. Da fasste er kurz nach seiner Hand und drückte sie leicht, ehe er nickte. Es störte ihn ganz und gar nicht, dass er ihn als solchen bezeichnete. Einsamkeit hatte Atticus in seinem Leben schon genug. Da teilte er diesen Ort hier wirklich gern mit jemandem. Denn AJ hauchte ihm so viel Leben ein. Noch vor ein paar Wochen war das hier nur ein kaltes, leeres, chaotisches Geheimversteck gewesen. Und nun? Nun bekam er jedes Mal ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit, wenn er die Leiter hinab kletterte.
„Ich werde dafür sorgen, dass ich es kann“
Sagte Atticus erneut zustimmend. Denn nein, eigentlich durfte er die Grenzen des Wicked Territoriums nicht für ein paar Stunden verlassen. Nicht ohne einen Auftrag und zumeist auch nicht alleine. Aber es war ihm egal. Es war ihm einfach alles egal, wenn es um Feivel ging. Denn für dieses Gefühl von Zuneigung würde er gerade so ziemlich alles riskieren. Das war vielleicht dumm und fahrlässig.. aber verdammt er war verliebt.. und konnte einfach nicht anders. Da rückten ja sogar seine Rachegelüste ein wenig in den Hintergrund.
Gerade hatte er ohnehin ganz andere Gelüste. Und die hatten absolut nichts mit Rache zu tun. So frei und gelöst hatte er sich nie zuvor gefühlt. Sein Kopf war vollkommen leer, alles was nun noch zählte, waren Alphonse’ Berührungen. Seine weichen Lippen, die wunderschönen Augen und…… eine Hand auf seinem Hintern?! Okay! Also damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Weshalb nun auch ihm ein überraschtes Keuchen entwich, als AJ ihn noch dichter an sich zog. Denn nun.. da berührte sich mehr als nur ihre Hüften. Und auch wenn noch zwei dünne Schichten Stoff sie trennten.. so konnte Atticus ganz genau fühlen, was sich da zwischen Alphonse Beinen befand.
Und das jagte ihm einen Schauer über den Rücken, bei welchem ihm kurz die Luft weg blieb.
Sein Herz pochte wie verrückt… naja.. nicht nur sein Herz. Das Gefühl zwischen den Beinen war so heftig, dass es schon fast unangenehm wurde und er sich ein bisschen wand.
Er wollte die Berührungen aber keineswegs unterbinden. Hatte aber gleichermaßen das Gefühl sich bald nicht mehr beherrschen zu können, wenn das so weiter ging.
Sein Kuss wurde also noch eine Spur fordernder. Er krallte sich mit den Fingerkuppen an AJs Rücken, um irgendwo ein bisschen Druck abzulassen. Wenn es an anderer Stelle schon nicht möglich war.
Aber es reichte nicht. Es reichte einfach nicht. Auch seine Hand wanderte weiter hinab, machte an AJs Hosenbund aber Halt. Stattdessen schob er sie über seine Seite nach vorne…. zwischen sie beide und wollte… noch ein Stück hinab wandern. Er war dermaßen versucht sie nun zwischen ihre beiden Beine wandern zu lassen.. doch statt das zu tun, drückte er Feivel an der Hüfte plötzlich von sich. Löste den Kuss und rollte sich schwer atmend auf den Rücken.
„Scheiße.. ich glaub.. diesmal brauch ich eine Pause, sonst…“
Gäbe es hier womöglich noch einen Unfall. Und das wäre ja mal mega peinlich!! Und so gar nicht badass.
Weswegen Atticus sich kurz den Arm über die Augen legte, um etwas durchzuatmen. Also… dass es SO schwierig werden würde es langsam angehen zu lassen, hatte er wirklich nicht erwartet. Und gerade versuchte er krampfhaft an irgendetwas zu denken, das ihn nicht total anturnte. Vielleicht sollten sie ja wieder über Feivels Dad reden xD
@Alphonse Drummer



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Wo es ein Haus Lust gab, bei dem jeder mit jedem poppte, musste man sich wahrscheinlich nicht viel über die Verurteilung diverser Sexualitäten machen. Aber vielleicht täuschte sich Feivel da auch. Homophobe Arschlöcher gab es schließlich überall. Was AJ dafür nicht vorhatte, war, Atticus jemals fallen zu lassen. Sie würden viele erste Male miteinander erleben, nicht nur im erotischen Sinne, und dieses Besondere wollte Feivel seinem Freund gern schenken.
»Als wir uns bei der Höhle getroffen haben, hast du euer Gebiet auch schon verlassen. Das gelingt dir bestimmt erneut. Wir warten auch in der Nähe, damit du es nicht so weit hast.« AJ traf diese Beschlüsse mal wieder ganz ohne seinen Vater zu fragen. Doch wie könnte dieser Nein sagen, wenn er ihm verriet, dass er und Atticus nun zusammen waren? Und sein Freund das Verhältnis zu Ed gern verbessern würde.
Was sich wenig später im Bett abspielte, überwältigte AJ auf sehr vielen Ebenen. Und er versuchte, sich an Atticus’ Vorschlag zu halten, sich in der Mitte zu treffen. Was eine Menge Mut erforderte und das Ankämpfen gegen das stete Gefühl von Hyperventilieren und bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Feivel war süchtig danach, fürchtete sich aber auch vor dem Kontrollverlust. Er wollte noch nicht zu weit gehen, obwohl er noch nicht bereit war. Oder obwohl Atticus noch nicht bereit war. AJ würde vielleicht rechtzeitig Stopp sagen, aber konnte er bei seinem Freund denn auch davon ausgehen?
Sie trugen beide noch Shorts und eine Hose drüber. Aber selbst dadurch konnten sie ihre Körpermitten sehr deutlich aneinander spüren. AJ ließ seine Hand noch einen Moment auf Atticus’ Hintern, bevor er sie wieder fortzog und mit ihr den Rücken hinauf wanderte. Wieder in sicherere Gefilde. Wenig später jedoch klammerte er sich an seinem Freund fest, als würde sein Leben davon abhängen. Denn er spürte, wohin dessen Finger unterwegs waren. Ob er es zulassen würde ... wusste er nicht. Vielleicht wäre es zu viel. Bestimmt wäre es zu viel. Aber aufregend war es auch.
Doch bevor er diese Entscheidung treffen musste, drückte Atticus ihn fort und ließ sich zur Seite rollen. AJ tat es ihm gleich und blinzelte gen Decke ... bedauerte den plötzlichen Verlust der Wärme und Zärtlichkeiten. Man hörte den rasenden Atem von ihnen beiden und auch Feivel gelang es nur schwer, sich wieder zu beruhigen.
»Pause ... klingt gut«, gab er abgehackt zurück. Nachdem noch mal ein paar Sekunden vergangen waren, drehte er den Kopf, um nach Atticus zu sehen. Sollte er ihm vielleicht doch was über Geschlechtskrankheiten erzählen, damit er wieder runterkommen konnte? xD
»Mein Dad wird sowieso nicht ewig auf mich warten. Vielleicht sollten wir vorbeugen und uns ... anziehen. Bevor er hier herein platzt und uns überrascht.« Diesmal durfte Feivel nicht die Nacht hier verbringen. Nicht, wenn Edward oben wie auf dem Präsentierteller hockte und jederzeit von den Wicked erwischt werden könnte. Und vielleicht war das ja abturnend genug, wenn er vom baldigen Aufbruch sprach. Für ihn war es das. Denn sein Herz schmerzte nun, obwohl es eben noch vor Wonne so fest geklopft hatte.
@Atticus Keene



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Enzo ließ ja auch nichts anbrennen aber mit Kerlen hatte er ihn noch nie gesehen. Er wirkte auf ihn auch wie ein totaler hetero Macho. Allerdings hatte Atticus das bisher von sich selbst auch gedacht. Also nicht das mit dem Macho, aber dass er hetero war. Naja.. so schnell konnte man sich täuschen und jemanden vom Gegenteil überzeugen.
„Ja, mir fällt schon irgendetwas ein…“
Darüber sollte Feivel sich mal keine Gedanken machen. Generell wollte Atticus nicht, dass er sich so viel um ihn sorgte. Denn würde er ihm alles erzählen, was ihm bei den Wicked so widerfuhr, würde es ihn wahrscheinlich wahnsinnig machen. Diese Bürde trug er lieber allein. Reichte schon, dass er ihm dabei helfen wollte herauszufinden, wer Luzifer in Wahrheit war.
Daran war nun aber nicht zu denken. Denn alle negativen Gefühle waren hinfort geweht. Das Feuer, das gerade in ihm brannte, hatte nichts mit Zerstörung zu tun. Es war einfach nur brennend heiß vor Leidenschaft.
Etwas zu viel Leidenschaft offenbar. Denn Atticus war im Bett noch absolut unerfahren. Vielleicht musste er ein bisschen.. ‚trainieren‘? Nicht mit anderen. Aber mit sich selbst. Damit er nicht bei jeder Berührung von Feivel das Gefühl hatte, gleich den Höhepunkt des Gipfels zu erreichen.
Denn diese Notbremse gerade, war verdammt nötig. Auch wenn es ihm unangenehm war.. aber vielleicht ging es Feivel ja ähnlich? Und er traute sich nur nicht ihn erneut zu stoppen?
Sie beide kamen ein bisschen zu Atem. Obwohl das Ziehen in seinen Lende immer noch unerträglich war.
Aber das Alphonse von seinem Dad anfing, funktionierte wie immer xD
Weswegen er irgendwann ebenfalls wieder den Kopf zu ihm drehte und etwas an dem wirren, lockigen Haar herum spielte.
„Soll das heißen, du musst schon wieder gehen…?“
Oh nein, das gefiel Atticus wirklich gar nicht. Ganz und gar nicht! Weswegen er sich wieder auf die Seite drehte und Alphonse in die Augen sah.
„Geh noch nicht…“
Mit einem traurigen Welpenblick sah er ihn an und.. begann noch etwas mehr durch sein Haar zu streichen.
„Zumindest noch ein Kuss…. oder zwei… oder drei..“
Oder unendlich viele? Naja, Atticus leitete zumindest mal den ersten ein. Also diese Pause hatte wirklich nicht lange gewährt. Aber zumindest lange genug, dass er sich wieder halbwegs unter Kontrolle hatte. Die Küsse nun aber absichtlich nicht so innig werden ließ, sondern sie sanft und süß blieben. einfach nur dazu dienlich.. dass Alphonse ihn jetzt noch nicht verließ..
@Alphonse Drummer



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Atticus konnte sich das Gegenteil wünschen, so sehr er wollte, aber Feivel sorgte sich trotzdem um ihn. Er wollte ihm etwas von der Bürde abnehmen. Andererseits verheimlichte er ja selbst noch viel. Sich einander mehr zu öffnen, würde eine der vielen Herausforderungen in ihrer Beziehung sein. Und so schlecht schlugen sie sich bisher nicht. Zumindest Feivel hatte seinem Freund schon Dinge erzählt, die sonst niemand wusste.
Vermutlich würde er ihm irgendwann auch gestehen müssen, dass er noch weniger Erfahrung in sexuellen Dingen hatte als angenommen. Andere Jungs in seinem Alter hatten ihre Körper schon längst erkundet, während Feivel bis vor kurzem noch nie Lust, Neugierde in der Hinsicht oder Erregung verspürt hatte. Die Morgenlatte fand er eher nervig und auch all die anderen Male, in denen seine Körpermitte sich gegen seinen Willen regte. Aber selbst Hand anzulegen und so was ... nein. Und irgendwie scheute er sich auch jetzt noch davor, auch wenn es ihm vielleicht helfen oder vorbereiten würde auf die vielen schönen Stunden, die mit Atticus noch auf ihn warteten.
Feivel lächelte, als auch Atticus den Kopf drehte und sie einander wieder in die Augen sehen konnten. Aber es war ein trauriges Lächeln. »Na ja ... ich kann Dad kaum die ganze Zeit da oben hocken lassen. Vor allem nicht in einer gefährlichen Gegend. Und in den Bunker einladen wollten wir ihn auch nicht. Also ... bleibt mir wohl keine andere Wahl, als zu gehen.«
Wollen tat er es auf keinen Fall. Aber irgendwann würde Edward wohl die Geduld verlieren und ihn holen. Und dann würde er wieder sauer und genervt sein und das Verhältnis zu Atticus schon wieder negativ beeinflusst werden.
Aber wie sollte man diesem Welpenblick nur widerstehen? Oder sich so zärtlichen Küssen widersetzen? Feivel setzte sich trotzdem schweren Herzens auf. Beugte sich dann aber auch gleich wieder runter, um noch einen Kuss einzufordern. xD Und noch einen ... und leider konnte er dabei auch nicht die Finger von Atticus’ Oberkörper lassen. Ein letztes Mal noch die Muskeln ertasten und die wunderschöne Wärme fühlen. Das Herz gegen seine Handfläche pochen spüren.
»Kommst du mit hoch oder ... wartest du lieber ... bis wir weg sind?«, fragte er zwischen den kurzen Schmetterlingsküssen. Hielt dann aber inne, um Atticus abwartend in die Augen zu sehen.
@Atticus Keene



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Deshalb war es ja besser, dass er vieles nicht wusste. Sonst würde er ihn wohl echt an den Haaren aus der Kolonie schleifen. Sein Wunsch ihr einfach den Rücken zu kehren war nun so groß wie nie zuvor. Nun.. wo er tatsächlich eine Zukunft haben könnte. Aber er würde diesen Schritt wohl auf ewig bereuen und sich seiner Ma und all den anderen Sklaven gegenüber ewig schuldig fühlen, weil er einfach so abgehauen war. Es ging einfach nicht… er konnte nicht gehen. Egal wie sehr er es auch wollte.
Wer weiß wie sich Feivels Einstellungen auch in der Hinsicht noch änderten. In einsamen Nächten… während sie miteinander über das Walkie sprachen….
Denn irgendwie hatte Atticus das Gefühl, als würden ihre Gespräche nun nicht weiterhin stets so jugendfrei ablaufen. Nun wo die Sehnsucht so massiv geweckt war. Und sie sonst keine Möglichkeit hatten einander nahe zu sein.
So wie auch jetzt gleich wieder, als Alphonse ihm eröffnete, dass er schon gehen wollte! Er konnte es ja verstehen und wollte auch nicht Schuld sein, wenn seinem Dad was passierte aber….. nein! Er konnte sich einfach nicht vorstellen ihn nun aus diesem Bett steigen zu lassen.
„Das ist Scheiße…“
Murrte er ein wenig genervt.. aber nicht bösartig. Es war nur einfach.. hart. Wenn es ihnen schon jetzt nicht gelang sich voneinander zu trennen, wie würden sie dann erst die vielen Wochen der Einsamkeit überstehen? Gerade war dieser Gedanke wirklich beängstigend.
Er blieb liegen als Feivel sich aufsetzte und schloss noch ein letztes Mal genießerisch die Augen als ein paar kleine Küsse folgten. Die trotzdem einen bitteren Beigeschmack hatten.
Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und betrachtete Feivel dabei, wie er sich wohl gleich wieder anziehen würde. Wie schade.
„Mh… natürlich komm ich mit. Wer weiß wo genau er sich gerade aufhält.. ich lasse dich dort draußen nicht alleine rumlaufen um diese Zeit. Außerdem…. naja.. ich meine…. möchtest du deinem Dad denn gemeinsam sagen, dass wir…… nun zusammen sind?“
War das nicht so etwas dem man sich gemeinsam stellte? Er wusste es nicht. Kannte ja auch nur Bücher. Aber vielleicht würde AJ dabei moralischen Beistand brauchen. Und so konnte Atticus ja auch gleich klarstellen, dass er es ernst meinte und keine üblen Absichten hegte.
Aber es war Alphonse Entscheidung. Wenn er lieber alleine mit seinem Dad redete, dann würde er das natürlich auch akzeptieren.
Dennoch setzte nun auch er sich schweren Herzens wieder auf und zog sich sein Shirt über. Rubbelte sich kurz durch sein Haar und strich es sich dann wieder etwas nach hinten, damit es halbwegs ordentlich aussah.
@Alphonse Drummer



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Vielleicht würde er ihn aber auch nicht an den Haaren aus der Kolonie schleifen. Denn Feivel war bewusst, dass man für seine Lebensziele unter Umständen viel in Kauf nehmen musste. Er war auch kein Engel. Selbst wenn sich die Dinge unterschieden, die sie taten oder anderen antaten. So wie auch die Gründe. Atticus hatte seine Rache im Sinn. Feivel hatte dafür vieles aus purem Egoismus getan. Insofern war Atticus sowieso der bessere Mensch von ihnen.
Schon möglich, dass sich Feivels Interessen künftig verschieben würden. Trotzdem konnte er es sich nicht vorstellen, seinen eigenen Körper zu erkunden, während sein Dad nebendran im Zelt lag und das mitbekommen könnte. Andererseits würde er wohl nun immer einen abgelegenen Platz suchen, wenn er mit Atticus sprach. Aus jenen Gründen, dass sie einander ab sofort womöglich Liebesschwüre und zweideutige Dinge einflüstern würden. xD
Das Schlimmste am Aufbruch war, dass es absolut unklar war, wann sie sich wiedersehen würden. Edward hatte eigentlich nur eine Ausnahme mit dem Abstecher hierher machen wollen. Feivel war bewusst, dass sein Vater am liebsten nie mehr das Wicked-Gebiet kreuzen wollte. Und doch würden sie nun nicht mehr so einfach drumherum kommen. Ob er einwilligen würde, noch ein wenig in der Nähe zu bleiben, um mal einen Tag mit Atticus zu verbringen? Feivel konnte es gerade nicht einschätzen.
»Riesenoberscheiße«, stimmte er mit einem Seufzen zu. Aber es nützte nichts. Einer von ihnen musste jetzt vernünftig sein und das Glück nicht zu sehr herausfordern. AJ schnappte sich sein Hemd von der Matratze, um es wieder überzuziehen. Zum Zuknöpfen stand er auf, behielt aber Atticus im Blick. Was ihn genug ablenkte, um nicht so akkurat beim Anziehen zu sein wie sonst. xD Er wollte sich das Abbild einfach zu hundert Prozent einprägen ... wie Atticus im Bett lag, oben ohne, und ihn so sehnsüchtig anblickte. Auch dafür bewies sich sein fotografisches Gedächtnis als sehr vorteilhaft.
Feivels Bauch kribbelte bei den beschützenden Worten seines Freundes. Dass er ihn da draußen nicht allein rumlaufen lassen würde und so ... das fand er schon ziemlich heiß und süß. Aber nichts kam über die Frage, ob sie Ed gemeinsam von ihrer Beziehung erzählen sollten. Dass Atticus auch so direkt aussprach, dass sie nun zusammen waren, ließ Feivels sonst so ernstes Gesicht mit einem glücklichen Lächeln erstrahlen. »Ich fände es sehr schön, wenn wir ihm das gemeinsam sagen.«
Womit das wohl beschlossen war. Feivel nahm noch die Glückskeksschachtel vom Bett und stellte sie auf einen Schrank. »Für ein paar Glücksmomente«, erklärte er und glaubte, Atticus würde sie dringender brauchen als er. Auch wenn das bitter war. Es war aber außerdem eine Erinnerung an AJ und ihre ersten Kuss- und Streichelerfahrungen.
An der Leiter angekommen, bückte sich Feivel noch nach seiner Jacke und zog die ebenso über – ließ sie aber offen. Und dann fehlte nur noch der Rucksack. Seine Haare ordnete er jetzt mal nicht, die standen sowieso stets wirr zu allen Seiten ab. Das würde Ed nicht komisch vorkommen.
Al sah seitlich zu Atticus und nahm seine Hand. »Bereit?« Er wünschte sich so sehr, sie würden nicht nur zu seinem Dad gehen, um ihm etwas Bedeutungsvolles zu sagen. Sondern dass sein Freund auch mit ihnen kommen würde und sie nicht getrennt voneinander sein müssten. Aber das war leider nicht möglich. Also konzentrierte er sich besser auf das Gespräch, das gleich folgen würde. War auch aufregend genug. xD
@Atticus Keene



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Dieser Aufbruch hier ging Atticus gerade wirklich viel zu schnell. Generell passierte gerade alles im Eiltempo. Vor noch 2 Stunden.. hatte er Feivel für tot oder verschollen gehalten. Gedacht, er wolle nichts mehr mit ihm zu tun haben. Nun nun.. nur wenige Augenblicke später waren sie plötzlich zusammen, hatten einander halb ausgezogen, geküsst.. und waren verliebter denn je.
Doch richtig auskosten konnten sie es auch nicht, da ein Augenflattern später schon wieder der Abschied anstand. Das war wirklich zu viel für sein geschundenes Herz. Aber er konnte nichts dagegen tun…. wenn man nur so wenig Zeit miteinander hatte, musste man wohl alles im Eiltempo erledigen. Und so viel Empfindungen und Erinnerungen dabei aufsaugen wie nur irgendwie möglich.
Atticus war unsicher, ob er Alphonse wirklich danach fragen sollte, ihn zu Ed zu begleiten. Er sollte nicht nur aus Höflichkeit ‚ja‘ sagen. Aber er wollte auch sofort wissen.. wie er reagieren würde. Bis AJ ihm davon erzählte würden sonst wieder Stunden vergehen. Und das hielt er gerade ehrlich gesagt nicht aus. Wollte auch zeigen, dass er ihm bei stand und für ihn da war. Selbst wenn es unangenehm werden und Ed vielleicht eine Szene machen würde.
„Okay, ich versuche diesmal auch unhöflicher zu sein. Versprochen“
Scherzte er. denn den Teufel würde er tun. Ehrlich gesagt hatte er echt Schiss vor diesem Treffen. Obwohl er doch eigentlich vor nichts Angst haben sollte! Lehrte ihn zumindest sein Sensei. Aber die Nervosität in seinem Inneren konnte er trotzdem nicht verhindern. Ein Kampf auf Leben und Tod war weniger aufwühlend und bedrohlich.
Ehe sie jedoch wieder hoch kletterten schüttelte Atticus den Kopf
„Noch nicht..“
Nur um AJ gleich danach noch ein letztes Mal am Hinterkopf zu packen und in einen innigen Kuss zu verwickeln. Das brauchte er nun einfach zum Abschied. Denn vor Ed könnten sie ja wohl kaum so wild rum knutschen. Er brauchte es auch, um sich ein bisschen Mut und Zuversicht zu holen, damit sie das folgende Gespräch gemeinsam durchstanden.
Sie kletterten also wieder aus dem Bunker. Ed war in der Nähe und hatte die Luke mit Argusaugen beobachtet, weshalb ihm auch sofort auffiel, dass die beiden beim Rauskommen Händchen hielten.
Er kletterte von seinem Versteck in einer Baumkrone hinab, ehe er den beiden entgegen kam.
Atticus wusste nicht, ob er weiterhin Feivels Hand halten oder sie weg ziehen sollte! Shit. Also tat er einfach nichts und… überließ AJ diese Entscheidung. Schluckte schwer als Ed wie ein Stier auf sie zukam und die beiden erst mal skeptisch musterte.
Ihm fiel natürlich sofort auf, dass Feivels Hemd nicht ordentlich zugeknöpft war. Hatte er seinen Sohn etwa gerade zu etwas genötigt, zu dem er bestimmt noch gar nicht bereit war?? Ja, Ed hatte sich immer gewünscht AJ würde ENDLICH mal mit jemandem schlafen. Aber doch nicht mit jemandem… der ihm gerade das Herz gebrochen hatte. Hatte er es nur getan, um Atticus zurück zu gewinnen? Von sich zu überzeugen? Damit er sich seine Befriedigung nicht bei Nico holen musste? All diese Gedanken gingen Ed durch den Kopf während er die beiden so betrachtete… weswegen sein Gesichtsausdruck nicht besonders erfreut war.
-Eigentlich habe ich dich ihn nur noch mal sehen lassen, damit du mit allem abschließen kannst. Das…. sieht für mich allerdings nicht wie ein Abschluss aus-
Sagte er wenig begeistert zu seinem Sohn und deutete mal auf sein falsch geknüpftes Hemd.
@Alphonse Drummer



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Feivel grinste. »Sind wir zusammen unhöflich zu ihm.« Was er natürlich auch nicht ernst meinte. Ohne Zweifel würde sich Atticus gut benehmen. Bei AJ war das je nach Reaktion von seinem Dad noch unklar. Denn er würde sich nicht in die Beziehung reinreden lassen, egal, wie sehr Ed womöglich rumzetern würde. Insofern war Feivels Egoismus auch ganz gut manchmal. Er wusste, was er wollte, und stand dafür auch ein. Man könnte natürlich Violet fragen, ob das immer so gesund war. Wobei jetzt zumindest niemand befürchten musste, das Gesicht zertrümmert zu bekommen.
Oh, dieser innige Abschiedskuss war dringend nötig. Feivel wusste gar nicht, wie er auf weitere verzichten sollte. Weswegen er Atticus dabei dicht an sich drückte und nur widerwillig losließ. Echt Wahnsinn, wie schnell sich alles veränderte. Noch vor ein paar Stunden waren diese Berührungen viel zu viel für ihn gewesen und nun forderte er sie selbst ein.
Sie gaben sich einen Ruck und stiegen die Leiter empor. Als sie dann auf Ed zustapften, packte Feivel Atticus’ Hand nur noch fester. Zum einen, weil er stolz darauf war, mit ihm zusammenzusein, aber auch, weil es ihm Mut und Entschlossenheit gab. Eds Gesichtsausdruck konnte er trotz herrschender Dämmerung schon von Weitem erkennen. Aber auch das schüchterte ihn nicht ein.
AJ machte sich nicht die Mühe, an sich herunterzusehen und einen peinlichen Moment zuzulassen. Dann war da eben irgendwas mit seinem Hemd – na und? »Es ist auch kein Abschluss. Sondern ein Anfang.« Sein Blick glitt zu Atticus und er zog ihn an der Hand noch ein wenig dichter an seine Seite. »Wir ... sind jetzt fest zusammen, Dad.« Und dass sie ihm das gemeinsam sagten, bedeutete doch schon sehr viel, oder? Atticus hätte sich ganz leicht rausziehen können. Hatte er aber nicht, sondern stand hier mit Feivel vor Ed – und das, obwohl er zu recht befürchten durfte, dass ihm nicht viel Wohlwollen von dem Erwachsenen entgegengebracht wurde.
@Atticus Keene



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