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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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09.01.26 Neustart! Das TWD startet mit neuem Team und neuen Ideen!
01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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Oh und wie Ronan diese Berserker Züge von Leif bemerkte. Und wie sehr er darauf abfuhr!! Die beiden lieferten ihm einen echt herausfordernden Kampf. Trotzdem schien den Feenfreund der beiden irgendwas zurück zu halten. So ein kleiner Schlag auf den Kopf konnte ein Tier wie ihn doch nicht umhauen. Aber irgendwas schien da im Busch zu sein. Denn auch Virgils Verhalten war nicht wirklich ‚normal‘. Und sie kämpften beide, als stünden sie neben sich. Ronan konnte es jedoch nur Recht sein. Er schätzte einen harten und guten Kampf, der ihn an seine Grenzen brachte. Waffen hin oder her.. Ronan war ein Schausteller und hervorragender Dieb. Er wartete nur den richtigen Moment ab, um ihnen die Äxte auch noch zu klauen oder sie zumindest zauberhaft ‚verschwinden‘ zu lassen.
Doch dazu kam es gar nicht mehr… da dieser Schönling plötzlich klein bei gab? Wie enttäuschend! Dabei hatte er sich doch gerade erst richtig aufgewärmt. Wischte sich mit dem Handrücken das Blut von der aufgeplatzten Lippe und leckte kurz darüber. Was ihn nur noch weiter in Rage brachte und er längst nicht bereit war aufzuhören.
Er warf einen Blick auf das Hemd von Virgil und hob es hoch, während die zwei pussyhaft herum jammerten und sich vielsagende Blicke zuwarfen. Wie süß. Nicht! Das war ja fast peinlich.
Virgil hingegen traf diese Entscheidung nicht weil er ein Feigling war oder nicht weiter kämpfen könnte. Aber er sorgte sich um Leif! Und kein Kleidungsstück der Welt war es wert, dass dieser Hüne seinen Partner nun erneut ins Koma prügelte. Das.. konnte er einfach nicht zulassen. Und wenn das hieß nachzugeben, dann war das eben so! Selbst wenn Leif ihn nun womöglich wieder für einen Feigling hielt. Aber das war ihm egal! Seine Sicherheit ging vor.
Allerdings reagierte Leif gar nicht darauf… was Virgil ein bisschen besorgte und er seine Hand nahm.
„Komm schon, gehen wir nach Hause..“
Wieso antwortete er nicht? Ging es ihm so schlecht? war die Dunkelheit dabei hervor zu brechen? Wie so oft fiel es ihm schwer seinen Partner einzuschätzen und zu sehen was gerade für ein Kampf in ihm tobte.
Allerdings hatte er Recht, denn Ronan hatte er noch nicht genug. Weshalb er pfiff wie nach einem Hund und dann mit der Zunge schnalzend den Kopf schüttelte
-na, na.. ich habe gesagt ich will EURE Kleidung. Damit meine ich auch sein Fell~ also husch husch her damit~ dann lasse ich euch vielleicht gehen-
@Leif Tyrson



Wie kommt es, dass wir Gott so bereitwillig unser Unglück zuschreiben, aber nicht unser Glück?
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Würde Ronan ihnen die Äxte klauen und ganz vorn dabei Virgils, welche ein Geschenk gewesen war ... spätestens dann würde Leif wirklich nicht mehr an sich halten können. Er hatte sich ohnehin bereits so sehr selbst verloren, dass er vergessen hatte, wo sie sich befanden. Und dass sie mit jedem Blutstropfen die Heimat der Feen entweihten.
Virgil riss ihn aus dem Kampfesrausch heraus, aber damit war es nicht getan. Leif empfand es sogar als unbequem, sich jetzt mit dieser Sorge befassen zu müssen. Er wollte nicht zurückgehalten werden, es ging ihm gut. So gaben sie Ronan doch gerade nur die Chance, sich zu sammeln oder einen hinterhältigen Angriff zu starten. Weswegen der Isländer den Kobold weiterhin im Blick behielt und Virgil so kaum genug beachtete.
Trotzdem bemühte er sich und war bereit, aufzugeben und heimzukehren. Hoffte aber tatsächlich ein wenig darauf, dass Ronan es ihnen nicht so einfach machen würde.
Und wurde nicht enttäuscht. Der Pfiff hallte in Leifs Ohren nach. Eigentlich könnten sie ja einfach weitergehen. Aber die Dunkelheit klopfte jetzt schon zum Dutzendsten Mal innerhalb kürzester Zeit an und Leif konnte sie nicht immer auf Abstand halten. Vielleicht wurde sie durch die Kopfverletzung wirklich mehr herausgefordert. So oder so ... packte der Isländer seine Äxte fester und wandte sich wieder um. Rannte Ronan entgegen, um ihn mit ein paar sehr heftigen Schlägen zu beharken. Dass er dabei die Pilzringe zertrampelte, die er eigentlich hatte schützen wollen ... bemerkte er nicht. Noch nicht.
@Virgil Chadburn



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Okay.. diese ganz besondere Axt würde Virgil auch nicht einfach kampflos hergeben. Aber wenn es nur sein Oberteil war.. dann war das zu verkraften. Sie könnten ein neues anfertigen. Leifs Kopf konnten sie aber nicht so einfach reparieren!! Das wäre schon beim letzten Versuch fast daneben gegangen. Und letztlich war Virgil doch noch mehr von Vernunft getrieben als von Zorn oder Aggression. Egal ob das nun an dem Christentum in seinem Herzen oder einfach nur an seinem Charakter lag. Er fand manche Kämpfe zwar ebenfalls spannend oder empfand sie als Herausforderung, würde das Gespräch dem Kampf aber trotzdem meistens vorziehen. Es sei denn es ging um Rache oder dergleichen. Aber das hier war nicht der Fall! Der Troll hatte sie vielleicht ein bisschen beleidigt oder vorgeführt aber das war noch kein Grund für ihn, einen Kampf auf Leben und Tod mit ihm einzugehen!
Weshalb er versuchte zu deeskalieren, bis wieder einer von ihnen im Krankenbett landete!
Und wie es schien.. funktionierte es. Leif ging mit ihm. Weswegen er seine Hand nahm, damit er es sich nicht doch noch anders überlegte und zügigen Schrittes heimkehren wollte.
Bis er diesen Pfiff hörte…. klar war das provokant! Es ärgerte ihn doch auch. Aber er fasste fester nach Leifs Hand, damit dieser nicht auf dumme Ideen kam.
„komm.. ignorier ihn..“
Allerdings nützte es nichts… Leif riss sich von ihm los und dann ging alles ganz schnell. Er stürzte auf Ronan zu und die beiden walzten alles, das hier auch nur ansatzweise heilig sein könnte, einfach nieder.
Statt das Ronan sich davon einschüchtern ließ, begann er dabei aber sogar wie irre zu grinsen und schien diesen Schlagabtausch eindeutig zu genießen
-na endlich zeigst du dein wahres Gesicht-
sagte er amüsiert während ihm das Blut ebenfalls quer übers Gesicht lief, da Leif wohl ebenfalls irgendwo seinen Kopf erwischt hatte.
Ein weiterer Konter folgte und Ronan trat Leif dabei fest gegen die Kniescheibe, sodass es knackte. Wenn sie nicht gebrochen war, dann zumindest ausgekugelt.
Virgil lief nun ebenfalls zurück. Er konnte nicht zulassen, dass die beiden sich endgültig die Schädel einschlugen. Weshalb er sich zwischen sie stellte und beide von sich schubste. Leif ein bisschen weniger grob als Ronan. Aber er musste irgendwie dafür sorgen, dass die zwei voneinander abließen. Dass er dabei selbst einen Schlag von Ronan kassierte, bei dem ihm kurz schwarz vor Augen wurde… das musste er in Kauf nehmen.
Er kniff die Augen zusammen… sein Kopf dröhnte… und gerade wollten ihm keine schlauen Argumente einfallen, wie er die zwei besänftigen könnte!
Da kam es ihnen ja fast ‚gelegen‘, dass man plötzlich aus den Büschen ein Röcheln hören konnte.
Womöglich hätte Ronan nicht so laut pfeifen sollen? Denn nun zeigten sich die einzigen Wesen, die hier die wahren Feinde waren. Gerade drehte es Virgil aber noch so, dass er nicht wirklich darauf reagieren konnte.
@Leif Tyrson



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Leif war eigentlich auch ein sehr beherrschter und logisch denkender Mensch, der die Natur über alles liebte und Ruhe in ihr suchte. Und doch war da etwas in ihm, das ihn rasend schnell in eine rasende Schlachtmaschine verwandelte. Virgil konnte das bis zu einem gewissen Grad verhindern. Aber irgendwann zollten die Erlebnisse wohl doch ihren Tribut. Und irgendwie machte es Leif auch Spaß zu kämpfen, bis aufs Äußerste. Gegen Beißer war es eine Sache, aber gegen einen lebenden Menschen. Oder womöglich eine noch ältere Gestalt, einem wahrhaftigen Kobold? Das war schon eine andere Hausnummer. Und doch nichts, das Leif später als Triumph ansehen würde. Später ... da würde er sich furchtbar fühlen, egal wie weit das hier noch ging. Es hatte so lustig angefangen eigentlich, mit dem kleinen Schlagabtausch. Und nun standen plötzlich Leben auf dem Spiel.
Ignorieren war ab dem Pfiff keine Option mehr. Leider. Leif riss sich von Virgil los und wollte Ronan endgültig zeigen, wo sein Platz war. Ob er gerade wirklich sein wahres Gesicht zeigte? War dies hier der eigentliche Leif? Und der liebe, ruhige Fischer, in den Virgil sich verliebt hatte, nur die Maske? Eine Möglichkeit, vor der sich der Isländer wirklich fürchtete. Deswegen triggerten ihn Ronans Worte. Und ein Trigger machte die Sache bekanntlich noch schlimmer.
Virgil taumelte in sein Sichtfeld, ein Schubs folgte. Leifs Knie gab immer wieder nach, seit es so unheilvoll geknackt hatte. Und dann war da ein Schlag, der nun den Waliser ganz benommen machte. Was endlich etwas anderes in Leif auslöste als Zorn und Siegeswahn. Bleierne Sorge und eine Erkenntnis. Eine unschöne, für die es schon längst zu spät war.
Doch reagieren konnte er zunächst nicht, denn aus den Büschen kündigten sich Beißer an. Das kurze Innehalten sorgte bei Leif dafür, dass er sich umsah. Die zertrampelten Pilze erkannte, das ganze Blut auf der Lichtung. Und nun die wandelnden Leichen, die auch den Rest der Heiligkeit dieses Ortes vernichten würden.
Er riss sich das Fell von den Schultern und warf es Ronan ins Gesicht. »Nimm es! Und bete, dass wir uns nie wieder sehen!« Dass er kein Kobold oder Vertreter des Feenvolkes war, war Leif inzwischen auch klar geworden. Wäre es so gewesen, hätte er diesen Ort nicht mit ihm in Schutt und Asche gelegt und seine Familie damit begraben.
Leif humpelte zu Virgil. Stützen konnte er ihn nicht, aber vielleicht würde Ronan auch erkennen, dass es besser war, abzuhauen. Und dann konnten sie alle ihrer Wege gehen, bevor die Beißer sie erreichten. Hoffentlich.
@Virgil Chadburn



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zuletzt bearbeitet 22.12.2022 22:39 |
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In Leifs Körper lebten definitiv zwei Seelen. Die des besonnenen, sanftmütigen Fischers… und die des erbarmungslosen, barbarischen Wikingers. Virgil konnte ihnen beiden etwas abgewinnen, er liebte das Gesamtpaket und das hatte er Leif auch schon mehr als einmal gesagt. Er kam mit der Dunkelheit zurecht… er sorgte sich eher darum, dass Leif in diesem Rausch etwas passierte. Weil er nicht mehr Herr über seine Sinne war! Und im Prinzip trat genau das ein.
sie fanden sich in einem grausamen Kampf wieder. Virgil war sich nicht sicher, ob Ronan wirklich vor hatte sie umzubringen…. aber er wollte es nicht darauf ankommen lassen. Und auch er wollte niemanden töten. Die Menschen waren ohnehin schon so dezimiert. Sie sollten einander nicht grundlos abschlachten, wegen ein paar Vorräten oder Kleidungsstücken! Das war ihm immer schon zu wider gewesen… und das würde sich auch heute nicht ändern.
Weswegen er noch einen letzten Versuch startete, das Ganze einigermaßen friedlich zu beenden. Nämlich indem er sich zwischen die Fronten stellte, ungeachtet der Risiken. Er wusste, wenn die Dunkelheit von Leif Besitz ergriffen hatte, dann würde er ihn nicht als Freund erkennen. Aber das musste er riskieren. Und wie es schien, war es noch nicht so weit.
Denn statt ihm die Axt erneut über die Brust zu treiben, humpelte Leif zu ihm, um ihm zu helfen. Dabei war sein Knie doch selbst verletzt worden. Virgil schüttelte mehrmals den Kopf und klatschte sich an die Wangen, um wieder zur Besinnung zu kommen.
Erst dann bemerkte er, dass Beißer sich ankündigten. Scheiße.. noch waren sie weit genug weg. Aber wie viele es waren konnte er gerade nicht ausmachen. dafür drehte es ihn noch zu sehr.
Ronan hingegen grinste triumphierend und legte sich das blutige Fell um die Schultern. das stand ihm schon besser als diese kleine Lederrüstung.
-Ich würde ja sagen, es war mir eine Freude mit euch Geschäfte zu machen. Aber.. stattdessen lasst euch gewarnt sein und nie wieder hier blicken. Denn das hier ist MEIN Revier!-
Also, es war ihm schon eine Freude gewesen dieser Kampf. Davon würde er Jay nachher ganz glücklich erzählen, während dieser vielleicht ein paar seiner Platzwunden versorgte. Die Beute die er abgestaubt hatte war aber nicht so schlecht. Und den Bauch hatte er sich auch vollschlagen können mit Leckereien. Dennoch wollte er die zwei Idioten hier nicht wieder sehen, denn das hieße, dass auch der Savior Stützpunkt entdeckt werden könnte. Und das musste er unter allen Umständen verhindern. Weswegen er nun auch von ihnen abließ und sich in die Wälder zurück zog.
Virgil bemerkte erst jetzt wie sehr Leif humpelte und dass sein Bein… echt nicht so gut aussah.
„wir müssen das wieder einrenken.“
Murmelte er benommen. Er musste sich jetzt zusammen reißen! Weswegen es nun Virgil war der Leif stützte und nicht umgekehrt. Der Schlag ließ seinen Kopf zwar brummen aber ansonsten waren keine lebenswichtigen Körperteile verletzt worden, weshalb es ihnen letztlich gelang verletzt aber lebendig von hier abzuhauen… nachlaufen würde diese Niederlage ihnen wohl trotzdem noch eine ganze Weile…
CUT
@Leif Tyrson



Wie kommt es, dass wir Gott so bereitwillig unser Unglück zuschreiben, aber nicht unser Glück?
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zuletzt bearbeitet 27.03.2023 10:34 |
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Erneut hatte sich die einzige Spur, die ihn zu Luzifers wahrer Identität hätte führen können, als Sackgasse herausgestellt. Weshalb Atticus noch genervter war als sonst, als er das Gelände der Wicked verließ. Er hatte das Gefühl sich im Kreis zu drehen und einfach nicht voran zu kommen. Das war frustrierend! Für einen Teenager noch mehr als für jeden anderen.
Weshalb er irgendwo etwas Dampf ablassen musste. Auch wenn er nun bei Haus Zorn lebte, wollte er seine Gefühle dort nicht jedem zeigen. Immerhin könnte es gefährlich werden, wenn die falschen Personen von seinem Plan erfuhren. Nicht wissend, dass der gefährlichste Mensch von allen es längst wusste.. und seine Spielchen mit ihm trieb.
Aber davon ahnte Atticus rein gar nichts. Stattdessen folgte er brav Luzifers Lehren und war sein engagierter Karate-Schüler.
Was hatte er letztens zu ihm gesagt? Er solle seine Wut nutzen statt gegen sie anzukämpfen? Sie in Stärke statt Schwäche verwandeln? Das war leichter gesagt als getan, doch Atticus versuchte es.
Weshalb er in den Wäldern etwas trainieren wollte, statt sich blindlings in die nächste Schlägerei zu stürzen.
Es gab einen kleinen See in der Nähe. Von einer Anhöhe etwas weiter oben, lief ein schwacher Wasserfall die Felsen hinunter und mündete in besagtem See. Dort trainierte Atticus gerne. Die Kälte härtete ihn ab und machte ihn stärker.
Weshalb er T-Shirt, Hose und Schuhe auszog und nur in Shorts und mit zurück gebundenen Haaren in das eisige Wasser stieg.
Er vollführte einige Aufwärmübungen, bis er aus dem Wasserfall kommend ein verdächtiges Geräusch hörte.
Dahinter befand sich nämlich eine kleine Höhle. Nur ein paar Meter tief, doch sie war ein guter Unterschlupf, da man von außen durch das Wasser nicht hinein sah.
Hatte sich vielleicht jemand darin versteckt?
Atticus zückte ein Messer aus seinen Shorts und ging langsam in Richtung Wasserfall.
Ehe er die Wassermauer jedoch passieren konnte, wurde er plötzlich umgestoßen, sodass er nach hinten in das knietiefe Wasser fiel.
Ein junger Mann hatte es offenbar gerade ziemlich eilig die Höhle zu verlassen und durch den Wasserfall hatten sie einander nicht gesehen.
Das Atticus Shorts nun nass waren und er wenig galant auf den Hinter gefallen war, machte ihn jedoch prompt wütend. Weswegen er aufstand und den fremden Jungen an seinem schnöseligen Kragen packte.
„Kannst du nicht aufpassen du strunzdummer Lauch?!“
Ehe er ihn unsanft schubste, um seine Verärgerung noch weiter zu unterstreichen.
Vielleicht hätte er besser erst nachsehen sollen, ob der Junge alleine war. Aber wenn Atticus zornig war, dann war er leider meist auch viel zu impulsiv, um kluge Entscheidungen zu treffen.
@Alphonse Drummer
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Wie konnte man beim Koitus nur so laut sein????? Das war ja kaum auszuhalten. Die letzte Ermahnung seines Ziehvaters war jedoch noch nicht so lang her, daher haderte Feivel mit sich, ob er den beiden eins mit einem dicken Buch drüber ziehen sollte, damit sie sich dran erinnerten, dass sie nicht allein in diesem Lager waren. Ein Zelt hatte nur Stoff als Wände. Offenbar hatten sie es an diesem Morgen nicht einmal dort raus geschafft. Und dann ›netterweise‹ Al, der in einem Zelt nebenan schlief, mit ihrem Treiben geweckt.
»Wie niedere Tiere ...«, brummte er vor sich hin, während er ein paar Sachen in seinen Rucksack stopfte. »Ihren Bedürfnissen ausgesetzt ... eigentlich kann es einem leidtun.« Tat es ihm auch, aber vor allem um Ed. In ihm schlummerte so viel Potenzial, aber er benutzte lieber sein Gemächt als sein Hirn. Sicher würde es nicht lang dauern, bis bei dieser Geräuschkulisse Beißer anmarschierten. Fallen hin oder her, womöglich würden es welche durch schaffen. Aber das war jetzt nicht Feivels Problem. Die Erwachsenen durften ruhig selber schauen, was ihr Handeln für Konsequenzen hatte.
Erst als Al außer Hörweite war und er nur noch die Geräusche der Natur wahrnahm, atmete er tief durch und ging etwas langsamer. Das Plätschern des Sees, den er gerade passierte, war eine wahre Wohltat für sein geplagtes Gehör. Und was war das dort hinten? Eine Höhle? Feivels Augen weiteten sich vor Freude. Da drin hatte er sicher seine Ruhe und war zudem geschützt vor neugierigen Fremden oder Beißern. Er hatte sogar Glück, man kam auch durch einen Pfad um den See herum hinein. Nur eine sehr beschränkte Persönlichkeit würde den Weg übersehen und stattdessen durch den Wasserfall waten. xD
Drinnen war jedenfalls alles sicher. Und so positionierte sich Al in die Nähe des Höhleneingangs, wo er zum Lesen noch etwas Tageslicht abbekam.
Wie lang er dort nun saß, wusste er auch nicht. Er klappte das Buch irgendwann zu und hatte es vollkommen verinnerlicht. Gut möglich also, dass ein paar Stunden vergangen waren, denn er hatte es ziemlich ausführlich studiert.
So lang hatte er eigentlich nicht wegbleiben wollen. Er hatte seinem Dad ja nicht mal Bescheid gesagt, wohin er gegangen war. Auch wenn Feivel eigentlich immer noch angepisst war, so wusste er auch, dass die Regel eine andere war. Und dass sich Ed genauso schnell sorgte wie er, wenn es um die Familie ... also sie beide ging. Weswegen sich Al dann doch aufrappelte und sich auf den Weg zurück machte – in der Hoffnung, dort hätte die Kopulation endlich ein Ende gefunden.
Als er aus der Höhle trat, wurde er auf einmal getackelt. Nasses Fleisch warf sich auf ihn. Zunächst dachte Feivel, es wäre ein Beißer, aber für eine Wasserleiche sahen diese Umrisse viel zu frisch aus. Trotzdem rappelte er sich rasch wieder auf und zog sein Katana, um sich zu verteidigen, falls ein weiterer Angriff folgen würde. So wie Ed es ihn gelehrt hatte. Dann erst erfasste er die Situation richtig. Da war ein halbnackter Kerl im Wasser. Ungefähr sein Alter. Sehr durchtrainiert und der Gesichtsausdruck erinnerte ihn an seine eigene Stimmung. Angepisst und sauer.
Schon mutig, jemanden am Kragen zu packen, der eine japanische Kampfwaffe in den Händen hielt. Aber gut ... der Fremde tat es trotzdem und spie Feivel eine Beleidigung an den Kopf. Die prompt wirkte, ihn aber nicht fahrlässig werden ließ. Al ließ sich nämlich nicht schubsen, er griff den Jungen blitzschnell am Arm, zog ihn zu sich und schlug ihm mit dem Griff seines Schwertes gegen die Schläfe, um ihn hoffentlich erneut zum Straucheln zu bringen.
»Strunzendumm?«, wiederholte er dabei. »Das bist wohl eher du. Ich hätte dich aufschlitzen können. Statt mich zu packen hättest du mich zuerst entwaffnen müssen. Anfänger!« Er schnaubte, bestürzt über so viel Dummheit.
@Atticus Keene



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Edward hatte seiner aktuellen Liebschaft, die sich inzwischen als mehr als nur das entpuppt hatte, schon häufiger gesagt, sie solle sich beim Sex etwas zusammen reißen. Wegen der Beißer und wegen Al. Aber naja.. offenbar war er im Bett so grandios, dass es ihr einfach nicht gelang xD das war doch nicht Edwards Schuld! Feivel sollte sich also nicht so haben. Auch wenn er es ja verstehen konnte, die eigenen Eltern beim Sex zu erwischen war ekelhaft. Wobei er da nicht aus Erfahrung sprechen konnte, schließlich war er damals noch zu jung gewesen, als seine Eltern getötet worden waren. Vorstellen konnte er es sich dennoch. Aber deswegen würde er noch lange nicht darauf verzichten seinen körperlichen Bedürfnissen nachzugehen. Sie lebten in einer verdammten Apokalypse! Da war ein bisschen Spaß doch wohl wirklich noch erlaubt, um den ganzen Mist der Welt mal zu vergessen.
Atticus wäre es wohl auch lieber gewesen, wenn Feivel einfach in seinem Revier geblieben wäre. Denn er hatte heute überhaupt keine Lust auf Gesellschaft! Natürlich wusste er, dass auch ein Weg unter dem Wasserfall hindurch in die Höhle führte. Doch er trainierte ja bewusst IN dem See und nicht außen. Weshalb es keinen Sinn machte das Wasser zu verlassen, wenn er sowieso schon nass war.
Darauf im Januar baden zu gehen hätte er aber auch verzichten können. Denn wenn man mit dem ganzen Körper drin landete, war das Wasser scheiß kalt! Was seine Laune definitiv nicht besserte und er zu einer impulsiven Handlung griff, statt seinen Kopf einzuschalten. Er sah das Katana zwar.. gerade war es ihm aber einfach nur egal. Bestimmt hatte der Junge es nur zur Zierde und Einschüchterung und konnte gar nicht damit umgehen. Immerhin sah er aus wie ein kleiner Streber und Bücherwurm und nicht wie ein Kämpfer.
Doch da täuschte er sich. Denn ehe er sich versah, spürte er etwas Hartes an seiner Schläfe und fasste sich an den Kopf. Autsch! Das hatte weh getan und er taumelte zwei Schritte nach hinten. Fiel diesmal allerdings nicht wieder auf den Hintern .
Der Schmerz war ohnehin rasch vergessen, als er die Beleidigung des Bücherwurms vernahm. Denn da sah er sofort wieder rot.
„Anfänger??“
Fauchte er ihm entgegen und begab sich mit geballten Fäusten in seine Kampfposition. Das Messer, welches ihm zuvor aus der Hand gefallen war, steckte er wieder in den Bund seiner Shorts, statt den Fremden damit zu bedrohen.
„Komm her und ich zeig dir, wie ein richtiger Kämpfer aussieht! Um dich fertig zu machen brauch ich nicht mal eine Waffe. Also nur zu.. behalte deinen Käsepiekser und greif mich an.“
Als würde er sich von diesem Schwert einschüchtern lassen. Er brauchte nur seine Fäuste und Beine, um Al auf die feuchte Matte zu schicken. Davon war er überzeugt. Und selbst wenn nicht.. gebot sein Zorn und Stolz ihm nun nicht einen Rückzieher zu machen. Er wollte ihm beweisen, dass er kein Anfänger war! Einen Jugendlichen triggerte man mit solchen Worten nun mal sehr gut. Und Atticus war leider noch sehr anfällig für solche Provokationen.
Aber warum auch nicht. Er war her gekommen, um seine Wut raus zu lassen. Wenn nicht im Training, dann eben an diesem kleinen Nerd.
@Alphonse Drummer



'I can’t be my own worst enemy, but you could be.'
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Vielleicht spielte Eds Bettgefährtin ihm aber auch nur was vor, um ihn zu halten. Und selbst wenn nicht ... er könnte seine Sache doch mal nicht so gut machen und seiner Geliebten nur halbherziges Stöhnen entlocken. Das würde Feivel schon reichen. Inzwischen war er echt genügsam. Oder versuchte zumindest manchmal, es zu sein. Diese Schnepfe würde er jedenfalls niemals als Mutter betrachten. Seinen Vater mit einer völlig belanglosen Frau zu erwischen war noch viel schlimmer, als wenn er es mit Cara treiben würde. Die ohnehin tot war. Und Feivel fände das gar nicht so schlimm, wenn seine Mutter und Ed zusammen gekommen wären. Na ja ... aber daran zu denken machte ihn zu allem Überfluss auch noch traurig. Trotzdem tat er jedes Mal, wenn Ed andere Frauen schöne Augen machte und irgendwann dann doch wieder verstohlen ein gewisses Bild anstarrte.
Feivel war es gewohnt, unterschätzt zu werden. Es bereitete ihm eine große Freude, sein Gegenüber vom Gegenteil zu überzeugen. Tatsächlich gelang es ihm, ihn zu überwältigen und sich so für die Beleidigung bezüglich Dummheit zu rächen. Auch wenn der Zwist damit nicht beendet war. Feivel mochte es nämlich ebenso, zu reizen und zu provozieren. Und vor dem Burschen hier hatte er keine Angst. Ed hatte ihn gut auf die Welt und ihre Tücken vorbereitet.
Der Kerl brachte sich in Kampfposition. Was Feivel zeigte, dass er durchaus einen Lehrer hatte, denn so etwas brachte man sich nicht selbst bei. Und auch die Muskeln mussten ja irgendwoher kommen. Das Messer in die Shorts zu stecken, nun ja ... das konnte auch schnell ins Auge gehen. Oder woanders hin. Das war ebenso fahrlässig, wie sich eine Pistole mit dem Lauf nach unten in die Hose zu stopfen und darauf zu vertrauen, dass sie schon nicht losgehen würde.
Weshalb Feivel tatsächlich lachen musste. »Wenn du so weiter machst, piekst du dich noch selbst mit deinem Messerchen.«
Provozieren machte so viel Spaß. Viel mehr, als auf die Spitzen einzugehen, die ihm entgegengeschleudert wurden. Und gerade hatte er tatsächlich das Gefühl, überlegen zu sein. Ein bisschen war es so wie mit einem erzürnten Ed. Der sich zwar nicht so lächerlich vor ihm aufstellen würde, aber trotzdem gab es Parallelen.
@Atticus Keene



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Immer konnte Edward leider keine Rücksicht auf Feivels Gefühle nehmen. Er hatte schließlich auch noch ein eigenes Leben und sich lange genug ausschließlich für den Jungen aufgeopfert. Nun hatte auch er wieder ein wenig Glück verdient. Obwohl sie beide wussten, dass es in Wahrheit nur eine Frau gab, der sein Herz gehörte. Doch die war leider tot also musste Ed sich mit dem zufrieden geben, was das Leben noch für ihn bereit hielt. Auch wenn das hieß Al damit zu verärgern. Der ohnehin wieder eine Standpauke bekommen würde, weil er einfach abgehauen war, ohne ein Wort zu sagen und Ed damit eine Höllenangst eingejagt hatte! Und das wusste er auch!
Aber statt mit schlechtem Gewissen nach Hause zu eilen, ließ er sich auf eine Auseinandersetzung mit einem anderen Teenager ein und vergeudete damit weitere Zeit, in welcher Ed ihn längst suchte.
Aber Teenager Gehirne arbeiteten einfach ein bisschen anders. Sie hatten eine andere Risikobereitschaft als Erwachsene. Zumindest bei Atticus traf das definitiv zu.
Dass es nicht klug war das Messer in die Shorts zu stecken war ihm schon klar. Aber er trug sonst gerade keinen Stoff am Körper und musste es griffbereit haben, während seine Hände frei blieben. Dass der Junge das aber gleich kommentieren musste ließ ihn genervt schnauben und rot vor Wut anlaufen. Erneut stand er kurz davor eine unbedachte Handlung zu starten. Erinnerte sich dann aber an die Worte seines Senseis. Welcher ihm schon oft vor Augen geführt hatte, wie unklug es war, blind vor Wut anzugreifen. Stattdessen sollte er seinen Zorn kanalisieren.. ihn für die Härte seiner Schläge nutzen, nicht jedoch für impulsives Handeln. Weswegen Atticus tief durchatmete und versuchte sich wieder etwas runter zu fahren. Sich zu konzentrieren und seine nächsten Bewegungen genau zu überdenken.
So wie es aussah, hatte sein Gegner nicht vor zuerst anzugreifen, obwohl er mit seinem Schwert vermeintlich im Vorteil war und ihn auf Abstand halten könnte. Dass er es trotzdem nicht tat, konnte mehrere Dinge bedeuten. Entweder bluffte er, hatte Angst oder ging ebenfalls taktisch vor und analysierte die Strategie seines Gegners. Was auch immer der Grund dafür war, Atticus wusste, Angriff war schlussendlich die beste Verteidigung. Zuerst schlagen, hart schlagen, keine Gnade. Sie lebten in der Apokalypse, wer hier zögerte, der starb.
Vielleicht spielte sein Gegner ja auch nur auf Zeit, weil er wusste, dass irgendwo in der Nähe Mommy und Daddy waren, die ihn gleich retten würden. Weshalb Atticus nicht länger warten wollte. Er musste jetzt angreifen.
Statt also erneut auf seine Provokation einzugehen, machte er ernst. Er stampfte mit dem Fuß gegen die Wasseroberfläche, um Al mitten ins Gesicht zu spritzen und ihn dadurch für den Bruchteil einer Sekunde zum Erblinden zu bringen. Denn das war seine Chance, um ihm mit einem gezielten Tritt das Katana aus der Hand zu kicken und anschließend seine geballte Faust mitten in sein Milchbubi-Gesicht zu schlagen.
@Alphonse Drummer



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Es wäre Feivel lieber, wenn der Fremde das Messer weglegen würde statt es griffbereit in der Hose stecken zu haben. Noch ein Grund mehr, weswegen er es kommentierte und hoffte, ihn zu einer weiteren impulsiven Handlung zu bringen. Diesmal hatte er jedoch weniger Glück. Es änderte sich etwas in der Haltung des Jungen. Oder vielmehr in seiner gesamten Ausstrahlung. Sogar der Ausdruck in seinen Augen wechselte ... von Wut zu so etwas wie kontrollierten Zorn. Jetzt wurde die Sache wirklich ernst, also machte sich Alphonse ebenso bereit für einen Kampf. Die Blöße, zuerst anzugreifen, gab er sich trotzdem nicht, auch wenn er mit dem Schwert vermeintlich bessere Chancen hatte. Damit hatte er aber trotzdem eine Art verlängernden Arm, den sein Gegner greifen und gegen ihn wenden könnte. Da beobachtete Feivel lieber jedes Zucken der kräftigen Muskeln, um einzuschätzen, in welche Richtung der drohende Angriff gehen würde.
Gegen Reflexe konnte man leider trotzdem nichts tun. Seine Augen schlossen sich und er drehte den Kopf zur Seite weg, als es Wassertropfen regnete. Gleichzeitig hörte er, wie sich Atticus durch den See zu ihm bewegte. Wenig später traf ihn ein Kick am Handgelenk und egal, wie sehr er sich auf so etwas vorbereitet hatte, die Finger um den Griff des Katanas lockerten sich, ein Schmerz kroch seinen Arm hoch, und er ließ die Klinge schlussendlich mit einem frustrierten Knurren fallen.
Instinktiv wich er gerade weit genug zurück, dass ihn die Faust nicht traf, und tat dies auch weiterhin, da Atticus sicher sofort nachsetzte. Er schien ein richtiger Haudrauf zu sein ... ähnlich wie Ed, wenn er die Kontrolle verlor. Feivel wischte sich mit dem Ärmel über die Augen, um endlich wieder einen klareren Blick zu bekommen. Unter dem nächsten Schlag duckte er sich durch, war damit hinter dem Burschen, und kickte ihm in den Hintern. Letztlich konnte er nur das tun: Ausweichen. Warten, bis sich Atticus verausgabt hatte und langsamer wurde. Denn bei dem Schlagregen und der schieren Kraft war es unmöglich, dazwischen zu gehen und eine Chance zu erhaschen. Al machte sich da keine Illusionen, er war schmächtiger und schwächer als der andere. Vertraute aber trotzdem auf seine Fähigkeiten. Und die lagen in der Wendigkeit ... und im Provozieren. Er könnte dem Fremden weiterhin Spitzen an den Kopf werfen. Dies würde ihn zwar mehr erzürnen und es würde schwieriger werden, ihm auszuweichen. Aber es würde vielleicht auch nützen, um ihn schneller aus der Puste zu bringen. Zum Reden fehlte ihm aber die Puste. Also grinste er erst mal nur süffisant, als würde ihn das hier amüsieren und gar nichts ausmachen.
@Atticus Keene



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Atticus war doch kein dressiertes Hündchen, das auf Kommando alles machte, was der Klugscheißer sagte. Netter Versuch aber das klappte nicht, weshalb das Messer verblieb wo es war.
Stattdessen besann er sich auf die Lektionen, die sein Sensei ihm beigebracht hatte und fokussierte sich auf den Kampf statt auf seine Wut.
Und schon klappte das Ganze viel besser und er gewann die Oberhand zurück.
Dennoch würde er seinen Gegner kein weiteres Mal unterschätzen. Denn selbst ein Anfänger könnte mit einem Katana großen Schaden anrichten, selbst wenn er nur einen Zufallstreffer landete. Also war es wichtig ihn zu entwaffnen. Weswegen er sich durch eine taktische Finte einen Vorteil verschaffte und ihm das Katana so aus der Hand schlug.
Dass der Fremde seinem nächsten Schlag auswich war nicht weiter schlimm. Er war schnell, das musste er zugeben, doch das würde nicht reichen. denn irgendwann würde Atticus einen Schlag landen. Und so schmächtig wie sein Gegenüber aussah, würde vielleicht einer ausreichen, um ihn k.o. zu schlagen.
Erst mal aber startete ein Tanz aus Schlägen, Blocks und Ausweichmannövern. Denn als Al sich unter seinem Schlag hinweg duckte war Atticus klar, dass er ihn von hinten angreifen würde. Weshalb er instinktiv hinter sich griff und dadurch den Fuß des Jungen zu fassen bekam. Mit einer gezielten Drehung, schleuderte er ihn nun zur Seite und nahm dann wieder Abstand und seine Kampfposition ein.
Dass der Idiot trotzdem noch grinste.. irritierte ihn. Entweder wusste er einen guten Kampf zu schätzen oder aber er wollte ihn einfach nur weiter provozieren und nicht zeigen, wie unwohl er sich gerade fühlte.
„Wenn du weiterhin nur blockst wirst du diesen Kampf nicht gewinnen. Also zeig mir endlich was du drauf hast!“
Denn wenn Feivel darauf wartete, dass Atticus müde wurde, dann konnte er lange warten. Er war 17 Jahre alt, stand in der Blüte seines Lebens und trainierte mehrere Stunden täglich, um stark genug zu werden, seinen Erzfeind zur Strecke zu bringen. Da war das hier nur leichtes Sparring. Und er könnte noch ewig so weiter machen.
Kurz richtete sein prüfender Blick sich Richtung Himmel, wo die Wolken bedrohlich zu zucken begannen. Sollte ein Gewitter aufziehen, sollte er besser nicht hier im See stehen aber noch war es nicht so weit. Lediglich ein kalter und starker Wind frischte auf auf und ließ die Bäume wanken. Kein guter Vorbote, für Atticus aber kein Grund diesen Kampf vorschnell zu beenden.
Weswegen er Feivel kaum Zeit zum Verschnaufen ließ und den nächsten Angriff startete. Diesmal nutzte er die Höhlenwand für einen kräftigen Kick im Sprung, um das alles hier ein für alle Mal zu beenden.
@Alphonse Drummer



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Feivel wusste, er konnte nicht jedem Schlag ausweichen, also steckte er natürlich hier und da einen ein. Auch sein Fuß wurde gepackt und er kurz in die Luft gehoben und zur Seite geschleudert. Unsanft kam er auf dem Boden auf, berappelte sich aber schnell und stellte sich dann ebenfalls seinem Gegner wieder gegenüber. Inzwischen grinste er nicht mehr nur aus Überheblichkeit oder Provokation. Sondern weil ihm dies hier tatsächlich Spaß machte. Er bekam nur selten die Gelegenheit, seine Kampfkunst im Ernstfall gegen lebende Menschen zu erproben. Beißer waren keine ernstzunehmenden Gegner. Und Kampftraining war letztlich immer nur das ... Training. Echte Gefahr drohte da nie.
Jeder wurde irgendwann müde, auch ein trainierter Teenie. Ed legte auch viel Wert darauf, dass sie beide in Übung blieben. Diesen Tanz könnten also sowohl Feivel als auch Atticus noch eine ganze Weile fortführen.
Was Al jedoch bisher noch nie hinbekommen hatte, war das, was der andere Junge jetzt vollführte. Die Wand zu nutzen, zu springen und dabei noch so einen gezielten Kick durchzuführen. Da regten sich kurz das Lernbedürfnis und die Neugierde in Feivel, weswegen er nicht mehr rechtzeitig auswich. Während er gegen die gegenüberliegende Höhlenwand geschleudert wurde, konnte er jedoch nur daran denken, dass Atticus hoffentlich seinen kurzen anerkennenden Blick nicht bemerkt hatte!!
Doch ein für alle Mal war das hier keinesfalls vorbei. Hustend kämpfte sich Al wieder auf die Beine, auch wenn sich alles um ihn herum drehte. Ein weiteres Grinsen erschien auf seinem Gesicht und offenbarte die inzwischen blutigen Zähne. »Und was hast du jetzt bewiesen? Dass du dich von einem angeblich dummen Jungen zu einem Kampf hast provozieren lassen?«
Er wollte noch mehr sagen ... aber das ging in einem lautstarken Donner unter. Und dann fielen schon die ersten Regentropfen, die bald in ein heftiges Unwetter münden würden.
@Atticus Keene



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Atticus war die meiste Zeit über wütend oder sauer. Es sei denn er unterhielt sich mit den Sklaven.. dann war er manchmal etwas handzahmer. Aber niemals während eines Kampfs. Er konnte trotzdem nicht leugnen, dass auch ihm das Ganze hier Spaß machte. Einen echten Kampf zu führen war etwas völlig anderes als Training. Sein Sensei oder Mara schonten ihn zwar auch nicht aber trotzdem blieb es nur Training. Und er kannte die Bewegungsabläufe der beiden inzwischen ziemlich gut. Über den fremden Jungen hingegen wusste er rein gar nichts und musste ständig damit rechnen, dass er noch ein Ass im Ärmel hatte. Eines, das ihm womöglich sogar das Leben kosten konnte. Trotzdem kämpfte er bereitwillig weiter. Denn wenn er ehrlich war, gefiel ihm genau dieser Reiz. Teenies brauchten dieses gewisse Adrenalin nun mal manchmal. Und es war eine gute Möglichkeit, um zu erproben, was er bis jetzt schon gelernt hatte.
Wie es schien schlug er sich nicht so schlecht. Zwar steckte er auch den ein oder anderen Schlag ein, doch am Ende war es sein Gegenüber, dessen Gesicht blutete. Was ihn durchaus mit Genugtuung erfüllte.
Seinen anerkennenden Blick hatte er allerdings nicht bemerkt, er war viel zu fokussiert auf seine Moves und seinen Feind gewesen.
Er nutzte gerne die Umgebung für seine Kämpfe, denn damit rechnete der Gegner am wenigsten, weshalb er das zu seinem Vorteil nutzen konnte, wie auch hier.
„Nein. Nur dass ich besser kämpfe als besagter, dummer Junge“
Sagte er nun doch mit einem schwachen Grinsen. Was man nur selten bei ihm sah, da er sonst immer todernst wirkte.
Atticus wollte ja zum nächsten Angriff über gehen, doch das Gewitter kam immer näher, der Wind blies ihnen um die Ohren und peitschte ihnen inzwischen auch schon Wasser ins Gesicht. Welches jedoch nicht vom Wasserfall kam.
Der Himmel wurde immer dunkler und das Grollen des Donner sekündlich lauter. Weshalb selbst Atticus einsehen musste, dass es nicht klug war diesen Kampf fortzuführen. Murrend sagte er also
„Dein Glück, dass das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung macht und ich dir nicht weiter den Hintern versohlen kann“
Er verdrehte kurz die Augen, ehe er aus dem Wasser sprang und zu seiner Kleidung sprintete. Die wurde schließlich schon ganz nass vom Regen. Anschließend wollte er zurück nach Hause eilen. Jedoch schlug plötzlich nicht weit von hier ein Blitz in einen der Bäume ein und sorgte für ohrenbetäubenden Lärm.
Scheiße. das würde nicht nur Beißer anlocken, sondern es war auch verdammt gefährlich nun durch den Wald zurück nach Hause zu laufen.
Fluchend richtete Atticus den Blick Richtung Himmel. Keine Chance.. das Gewitter befand sich direkt über ihnen. Er musste hier einen Unterschlupf suchen.
Etwas Besseres als die kleine Höhle würde er auf die Schnelle wohl nicht finden, weshalb er nur seine Sachen zusammen packte und dann über den Pfad und nicht das Wasser xD in den kleinen Höhlenvorsprung eilte.
Er müsste dieses Gewitter aussitzen, was hoffentlich nicht all zu lange dauern sollte.
Was der fremde Junge tat…. tja, das war nicht sein Problem.
@Alphonse Drummer



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Feivel stieß ein abwertendes Lachen aus. »Das ist noch längst nicht bewiesen. Dass du dich hast provozieren lassen schon. Bakayarô.« Das letzte Wort murmelte er genervt vor sich hin und verdrehte die Augen. Netterweise hatte Ed ihm japanisch beigebracht ... oder beibringen müssen. Feivel wollte einfach alles lernen und beherrschte bereits mehrere Fremdsprachen.
Doch nun schlug das Wetter um und der eingebildete Fatzke wollte sich echt aus dem Staub machen. »Schisser. Du bist wohl aus Zucker!« Feivel linste allerdings auch zu seinem Rucksack mit den Büchern, der in der Nähe seiner Waffe lag. Den wollte er ungern nass werden lassen.
»Dann komm mal schnell nach Hause, bevor alles von deinem Ego weggespült wird«, rief Feivel dem wegrennenden Gockel noch hinterher, bevor er selbst seine sieben Sachen packte und in die Höhle marschierte. Sofort beugte er sich über die Tasche, um seine Schätze auszupacken und zu prüfen, ob sie noch heile und nicht tropfnass waren.
Da fiel plötzlich ein Schatten über ihn. Der Kerl von eben schon wieder. Feivel stand auf und stellte sich ihm in den Weg. »Willst du doch noch eine Runde? Verpiss dich aus meinem Heim!« Musste er ja nicht wissen, dass er hier eigentlich gar nicht wohnte. Aber trotzdem war das Feivels Revier, er war zuerst hier gewesen!
@Atticus Keene



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Dieser Klugscheißer musste auch immer das letzte Wort haben oder? Genervt schüttelte er den Kopf. Auch wenn er ihm nun liebend gerne beweisen würde, dass er ihm auch ein zweites Mal in den Arsch treten konnte. Doch seine Mission war wichtiger, sich vom Blitz treffen lassen stand dabei nicht auf seiner Agenda. Weshalb er ausnahmsweise vernünftig handeln und von hier verschwinden wollte, ehe es richtig unschön wurde.
Trotzdem kratzte es gewaltig an seinem Ego, was der Fremde ihm noch hinterher rief. Zwar verstand er die fremdartige Bezeichnung nicht, war sich aber sicher, dass es eine Beleidigung gewesen war. Kurz blieb er sogar stehen, als er ihn noch zusätzlich als Schisser bezeichnete. Er ballte die Hände zu Fäusten und stand so kurz davor wieder umzudrehen, um dem Idioten die Fresse zu polieren! Aber dann dachte er an eine weitere Lektion seines Sensei. Es gab Situationen, in denen durfte man seiner Wut nicht nachgehen. Statt zuzuschlagen.. sollte man seine Fäuste ballen. So fest wie man nur konnte, um seinem Zorn dadurch Ausdruck zu verleihen und sich abzureagieren. Und genau das tat Atticus nun. So fest, dass seine Knöchel sich weiß färbten und rote Abdrücke seine Hände zierten.
Während er sich darauf konzentrierte und seine Sachen zusammen packte, bemerkte er nicht, dass der Junge sich ebenfalls in die Höhle flüchtete.
Vielleicht war er einfach weg gelaufen, nachdem er den Mund so voll genommen hatte.
Weshalb Atticus sich in die Höhle zurück zog und ebenso genervt die Augen verdrehte, als er sah, wer sich dort bereits eingenistet hatte.
„das darf doch nicht wahr sein..“
Fluchte er angepisst, weil er sich fragte, wie lang dieser Versager ihm noch auf die Nerven gehen wollte. Offenbar hatte er nicht vor diese Höhle zu teilen. Na schön.. er hatte es so gewollt.
Atticus pfefferte seine Sachen in die Ecke und ging erneut in Kampfposition.
„Ich bleibe. Nur ein Idiot würde jetzt durch den Wald laufen! Also.. eigentlich genau dein Ding hm?“
Stieg er nun wieder auf die Provokation ein und stellte klar, dass er nirgendwo hingehen würde.
„Wenn du also nicht willst, dass ich deinen Arsch dort nach draußen in den Sturm befördere, solltest du deine vorlaute Klappe halten du Nerd! Oder aber du kämpfst um dein Vorrecht“
Atticus war bereit für Runde zwei. Nur diesmal würde er mit voller Härte kämpfen.
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»Nein, das ist wohl eher dein Ding. Du bist losgerannt und hast deutlich länger gebraucht als ich, um zu checken, dass man sich draußen gerade nur den Tod holt.«
Genervt blickte er diese Ausgeburt der Hölle an und schnaubte. Eigentlich wollte er sich nur zu gern auf eine zweite Runde einlassen, denn auch er besaß eine gewisse Berserker-Ader und war inzwischen echt angepisst, noch länger Zeit mit dem beschränkten Troll verbringen zu müssen. Aber er konnte nicht mit Sicherheit sagen, diesen Kampf zu gewinnen und er hatte ebensowenig Lust, im Regen zu hocken. Außerdem fiel ihm seine Mom ein. Sie war gestorben, um jemandem aus der Klemme zu helfen. Nächstenliebe, gerade in Notzeiten, war eine Eigenschaft von ihr gewesen, die auch Feivel gewissermaßen in sich trug. Sie wurde nur selten aktiviert. Und warum gerade jetzt ... war ihm auch nicht so ganz klar. Er hasste es abgrundtief.
»Du gehst sofort wenn der Sturm rum ist, verstanden?« Damit gab Feivel den Weg frei und tröstete sich mit dem Spruch ›Der Klügere gibt nach‹. Dann setzte er sich verbissen in eine Ecke und schnappte sich eines seiner Bücher. Er kannte es schon in- und auswendig, aber es erneut zu lesen war besser, als dem Kerl auch nur irgendeine Form von Aufmerksamkeit zu schenken.
@Atticus Keene



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„Ich bin los gerannt, um meine Sachen zu holen!“
Und nicht, weil er in den Wald laufen wollte. Warum er sich vor dem kleinen Nerd rechtfertigte wusste er auch nicht so recht. Aber es fiel ihm schwer solche Beleidigungen einfach auf sich sitzen zu lassen.
Und dem Fremden offenbar ebenso, weshalb Atticus sich bereits dafür wappnete, diese Höhle zu erobern. Wenn das der einzige Weg war, um einen sicheren Unterschlupf für den Sturm zu haben. Denn einen anderen zu suchen wäre nun auch viel zu riskant.
Aber sein Gegenüber kniff, offenbar hatte er endlich eingesehen, dass er keine Chance gegen Atticus hatte. Besser so! Könnte aber auch nur ein Trick sein. Weshalb er seine Kampfposition noch nicht lockerte.
Erst als Feivel es tat und sich setzte um zu lesen, ließ auch Atticus seine Abwehr sinken und verzog sich in die andere Hälfte der Höhle.
„Als würde ich freiwillig eine Sekunde länger hier mit dir verbringen als nötig!“
Er musste sich also keine Sorgen machen, Atticus würde abhauen, so wie das Wetter es zuließ. Auch wenn diese Höhle sicher nicht dem Fremden gehörte. Er war schon oft hier, um zu trainieren und hatte ihn bisher nicht gesehen. Also stellte er unsinnige Besitzansprüche. Aber das war ihm nun egal. Hauptsache ihre Wege trennten sich nach dieser Aktion wieder und sie sahen einander nie wieder.
Atticus schüttelte nun seine Kleidung ein wenig aus, ehe er damit begann sich wieder anzuziehen. Erst die Jeans, dann das Vans Shirt und schlussendlich die Converse. Das Skateboard schnallte er wieder an seinen Rucksack, damit es nicht verloren ging. Und das Messer packte er auch wieder in den Gürtel. Nur zur Sicherheit.
Er strich sich das nasse Haar nach hinten, ehe er sich nun ebenfalls setzte und an den Rand der Höhle lehnte.
Nur hatte er kein Buch zur Beschäftigung dabei. Weshalb er sich ziemlich bald langweilte und deshalb fragte
„…was war das vorhin für eine Sprache? In der du mich beleidigt hast?“
Das ließ ihm irgendwie keine Ruhe. Denn er wollte gerne verstehen welche Beschimpfungen man ihm an den Kopf warf. Und irgendwie mussten sie doch die Zeit tot schlagen..
@Alphonse Drummer



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Auf die Rechtfertigung sagte Feivel nun nichts mehr, sondern hob nur noch vielsagend eine Augenbraue. Dann erklärte er sich bereit, die Höhle für ein paar Stunden mit dem Stinkstiefel zu teilen, und verkrümelte sich mit einem Buch in die Ecke. Vielleicht kam er ja einfach sehr selten raus, weil er so viel las, und deswegen hatte Atticus ihn noch nie hier gesehen. Oder er hatte sie erst vor kurzem okkupiert und im Zweifel als vorübergehende Wohnlösung gesehen. Gab doch genug Gründe, die Feivels Behauptung stützen würden. Aber es zu belegen war offenbar nicht nötig. Atticus ging auf den Deal ein und Feivel schnaubte nur auf die Erwiderung. Da waren sie sich ja einig. Und deswegen würden sie hoffentlich auch jeder ihr Ding machen und einander ignorieren.
Al zumindest hatte das vor und versuchte, sich auf das Buch zu konzentrieren. Aber der ganze Lärm, den Atticus beim Anziehen und Packen machte, lenkte ihn ab. Trotzdem starrte er stur weiter auf die Zeilen, ohne wirklich etwas zu lesen.
Dann kehrte endlich etwas Stille ein, aber leider auch nur wenige Minuten. Feivel ließ seine Lektüre sinken und sah sein Gegenüber mit einem ›Echt-jetzt-Blick‹ an. Eben hatte er sich noch unbedingt mit ihm prügeln wollen und nun hielt er Smalltalk?
»Japanisch«, gab er knapp zurück, musste dann aber doch grinsen. »Das Wort bedeutet Trottel.«
@Atticus Keene



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Er fände es ätzend, wenn Feivel sich wirklich hier einquartiert hatte. Denn das hieße, er müsse seinen Trainingsplatz künftig verlagern. Oder den Klugscheißer endgültig von hier vertreiben. Option B gefiel ihm definitiv besser.
Fürs erste mussten sie die Unterkunft allerdings teilen. Zwar könnte Atticus nun auf einen Kampf bestehen und den Fremden einfach rauswerfen aber tief in seinem Inneren war auch er kein Arschloch. Nur ein wütender Junge, dem zu viel Scheiße im Leben widerfahren war. Deshalb war er aber kein sadistischer Psychopath, der Freude daran empfand andere in den Tod zu schicken. Sich etwas prügeln ja.. aber jemanden in den sicheren Tod leiten war nicht so sein Ding. Es gab nur eine Person, die er unbedingt tot sehen wollte. Und die würde er leiden lassen!!
Das war aber nicht der fremde Junge, sondern der Teufel höchstpersönlich.
Sie könnten einander nun einfach in Ruhe lassen, ja. Aber Atticus.. hatte gerade keine Beschäftigung. Und wenn er alleine mit seinen Gedanken war, war das immer eine gefährliche Angelegenheit. Er zog es vor nicht so viel zu grübeln und sich stattdessen lieber von seinen negativen Gefühlen abzulenken. Damit das gelang musste der fremde Junge nun eben herhalten.
„Wieso sprichst du Japanisch?“
Er war echt ein absoluter Nerd oder? Sicher hatte er es beim Lesen von Mangas gelernt oder so. Das er ihn als Trottel bezeichnet hatte war aber noch verhältnismäßig harmlos. Weshalb Atticus ein schwaches Schmunzeln unterdrückte als er sagte
„Eigentlich ist mein Name Atticus“
Und nicht Baka..irgendwas. Feivel hatte ihn zwar nicht danach gefragt aber wie gesagt.. er verwickelte ihn lieber in ein Gespräch statt sich seinen düsteren Gedanken hinzugeben. Egal wie sehr er ihn eigentlich auch abfuckte.
@Alphonse Drummer



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