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Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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THE DEAD DON’T DIE
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#21

RE: Highway Richtung Charming

14.06.2020 12:08
Mariana Martinez Mariana Martinez (gelöscht)
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Eigentlich war Mariana sich sicher gewesen, die Umgebung beobachtet zu haben, doch das Pferd hatte sie irgendwie übersehen oder einfach schlichtweg vergessen. Zum Glück war es aber dort und könnte die beiden aus dieser misslichen Lage bringen.
"Da hast du aber Glück, dass ich Pferde liebe.", sagte sie mit einem zwinkern, bevor sie sich wieder ihrer ersten Sorge zu wandte.
Sie versuchte immer wieder zu Lyra zu schauen, gleichzeitig aber ihre Umgebung auch nicht aus den Augen zu lassen, was sichtlich schwerer war als gedacht, doch da Lyra ein paar Pfeile zurückholen musste und vor Mariana hantieren würde, wäre diese Aufgabe gleich viel einfacher. Mariana nickte, denn sie würde zurecht kommen, solange Lyra auch sich Acht gab, denn ganz ohne sie, wäre Mariana sicherlich viel schneller tot als man Reis sagen könnte.
"Ich geb dir von hier hinten Rückendeckung.", fügte sie noch kurz hinzu, bevor sie ein paar Schritte zurück ging, um eine bessere Übersicht zu bekommen.
Einige Beißer hatten sie schon erledigen können, die anderen liefen auf sie zu, doch es schien sich ein wenig verteilt zu haben, aber nicht auf die schlechte, mehr auf die gute Art und Weise. Man konnte nun einen Beißer toten und würde ein paar Sekunden mehr Pause haben, um sich zu sammeln oder eine weitere Waffe in Position zu bringen. Es würde Lyra so wahrscheinlich etwas leichter Fallen, falls ein Beißer sie angreifen wollen würde. Derweil erledigte Mariana noch einen weiteren Beißer und versuchte den nächsten ebenso aus diesem Leben zu erleichtern, doch das war etwas schwieriger, denn dieser schien etwas mehr Energie zu haben als die anderen. Er versuchte zu ihr zu gelangen, aber sie konnte ihm gezielt die eine Hand abschneiden, doch er versuchte es weiter und ein Bein verabschiedete sich und ehe sie sich versah griff er beim Fall nach ihrem Bein, doch da der Beißer nun mehr oder weniger hilflos auf dem Boden lag, konnte sie mit dem anderen Fuß einen Kopf eintreten und danach ihren anderen Fuß auf seinem Griff befreien.
"Toll, jetzt sind meine Socken nass.", sagte sie mit einem leisen lachen zum Beißer vor sich und kurz darauf wollten sich die beiden Damen auf ihre etwas sicherer Reise mit dem Pferd machen, doch dieser Plan schien auch zu scheitern, denn gerade als Mariana fast bei Lyra ankam, wehrte sich das Pferd und sie blieb in sicherer Entfernung stehen, bekam aber mit, dass das Pferd nicht gerade ruhig blieb und dann auch schon verschwand.
"Nein!", flüsterte sie wütend und verzweifelt zugleich, doch keiner würde es hören können.
Es war wie ein schlechter Film als Lyra zu ihr kam, das Pferd zum Fressen wurde und sie die weiteren Beißer entdeckte und einen Plan entwickelte, der beide Frauen lebend aus der Situation bringen würde. Natürlich hatte sie die leichte humpelnde Bewegung von Lyra bemerkt, wollte aber erst schnell einen Plan finden, denn ohne diesen würde Mariana ihr auch nicht helfen können.
"Erst einmal hinter das Auto dort.", sie versteckte sich hinter einem Auto, etwas weiter von der Herde entfernt, welches ihnen ein paar Sekunden geben sicheren Schutz geben würde.
Ein paar Beißer würden bei dem Pferd bleiben, vielleicht weitere zwei oder drei aber nur noch zu ihnen stoßen, der Rest würde die beiden entdecken. Der Wald war aber zu gefährlich, schien aber der einzige Ausweg zu sein und plötzlich kam ihr die Idee.
"Wir müssen in den Wald, ganz nah beieinander bleiben und dann ist da eine Höhle in der wir uns etwas verstecken können.", was sie ihr nicht verriet war, dass sie nicht wusste wer oder was in der Höhle lebte, denn das wusste sie selbst nicht, aber es war der einzige Weg der sie wohl aus der Situation bringen würde, außer Lyra hätte eine andere Idee.

@Lyra Heyworth

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#22

RE: Highway Richtung Charming

02.07.2020 00:55
Lyra Heyworth Lyra Heyworth (gelöscht)
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Schon lange hatte sich Lyra nicht mehr in einer solch misslichen Lage befunden. Hätte sie gewusst, was da auf dem Highway auf sie wartet, hätte sie wohl nie angehalten, hätte diesem Clay nicht das Leben gerettet und wäre nie auf Mariana gestoßen. Sie wäre weit über alle Berge gewesen und hätte sich nicht binnen Sekunden um einen neuen Plan kümmern müssen. Hätte sie doch nur eher auf das nervöse Schnauben ihres Pferdes gehört. Doch an all dem könnte sie nun nichts mehr ändern, es war wie es war. Ihr Pferd war verloren und wenn den beiden Frauen nicht schnellstmöglichst etwas einfiel waren sie es auch.
Etwas skeptisch ließ sie sich schließlich hinter das Auto ziehen. Ihr war nicht klar, wie ihnen das helfen sollte, doch Mariana schien überzeugt davon, dass dies ihnen einen kurzen Moment verschaffen würde. Vermutlich hatten die Beißer sie schon längst gesehen und wenn nicht, dann allemal gerochen.
“Also hast du eine Idee?” fragte Lyra die junge Dame, während sie sich ihre rechte Hand noch einmal genauer ansah. Die Brandwunde, welche das Leder des Geschirres hinterlassen hatte, war tief und nässte mindestens genauso schlimm wie sie schmerzte. Notdürftig verband sie diese indem sie ein Stück Stoff ihres Shirts abriss und es fest um ihre Hand wickelte. Innerlich fluchte Lyra, warum musste es ausgerechnet ihre Schlaghand sein? Zwar war sie nicht völlig aufgeschmissen, doch mit links konnte sie das Schwert nur halb so gut führen und den Pfeile nur wage in die richtige Richtung lenken. Die Schmerzen werden unerträglich sein, wenn sie den Verband wieder entfernen würde, doch musste sie um alles eine Infektion vermeiden. Sie hatte keine Medikamente und würde es ganz gewiss nicht zulassen wegen einer solchen Kleinigkeit dahin zu raffen. Eher beiläufig hörte sie der jungen Martinez zu wie sie krampfhaft versuchte einen Plan zu finden. Der Wald klang gut und war wohl im Moment ihre einzige Option. Hier auf dem Highway zu bleiben war völliger Wahnsinn. Zwar würden die liegengebliebenen Wagen die Beißer etwas ausbremsen, aber auch die beiden Frauen würden nur langsam vorankommen. Erst als sie die Höhle erwähnte, blickte Lyra ihre Mitkämpferin direkt an. “Das kann unsere Rettung aber genauso gut unser sicherer Tot sein. Wenn uns die Freaks dort rein folgen können wir uns ihnen auch direkt zum Fraß vorwerfen. Außer sie hat einen zweiten Ausgang…” fragend blickte sie ihr Gegenüber an, in der Hoffnung sie konnte ihr diese Frage beantworten. Alt zu viel Zeit sollten sich die Beiden jedoch nicht mehr nehmen. Ein kurzer Blick über die Karosserie verriet der jungen Kriegerin, dass die ersten Beißer von dem Tier abliesen und nun direkt auf sie zusteuerten. Ihnen blieb keine Minute mehr, sonst brauchten sie sich um einen Fluchtplan keine Gedanken mehr zu machen.
Schließlich wurde Lyra wieder von einem Adrenalinschub überwältigt, packte Mariana am Handgelenk und zog sie hoch. “Wir verschwinden erst einmal in den Wald. Wie es dann weitergeht, sehen wir dort.” Sie wollte gerade ihren ersten Schritt gehen, als sie schmerzverzerrt in die Knie ging. Verdammt! Wieso musste sie auch unbedingt so richtig tief in die Scheiße greifen? Reichte es nicht, dass sie sich kaum wehren konnte? Sie biss sich auf die Zähne, ballte ihre gesunde Hand zu einer Faust und erhob sich wieder. “Es geht schon...und jetzt los.” Rief sie Mariana schon fast entgegen. Ihr Fuß bremste sie ungemein aus, Mariana war stets einige Meter vor ihr, während Lyra versuchte Schritt zu halten. Sie hatte keine Ahnung wie lange sie dies Aushalten würde, wie weit sie ihre Füße tragen würden, doch im Moment war ihr Wille zu überleben größer als sich einfach so ihrem Schicksal hinzugeben.

-> tbc: Wälder von Charming

@Mariana Martinez
@Lyanna Lockhart

    ❖. . The devil whispers: "You cannot withstand the storm". . .
          
. . . The warrior replies: "I am the storm" . .❖    
zuletzt bearbeitet 13.08.2020 21:59 | nach oben springen

#23

RE: Highway Richtung Charming

22.03.2021 20:51
Joyclen Hernandez Joyclen Hernandez (gelöscht)
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Nun war das 17 Jährige Mädchen seit 2 Jahren alleine unterwegs. Auf der Suche nach ihren Eltern, oder auch ihren Paten Onkel. Joyce wollte nur Sicherheit und Gewissheit das sie noch lebten. Aber war das eigentlich noch möglich in so einer Welt? Sie wusste es nicht. Im grunde kannte sie auch kein anderes Leben als dieses hier.Sie war noch zu jung damals gewesen, als die ganze scheiße los ging. Obwohl sie stellte sich aber auch die Frage, wie es wäre ein ganz normaös Mädchen zu sein. Mit Freunden und alles. Alles was sie hatte war Morpheus ihren schwarzen Hund und Shadow das Pferd und die Sachen die sie an sich hatte. Wirklich viel war es nun echt nicht. Ihre blonden Haare die schon mehr als raus gewachsen waren glichen auch schon fast einen Besen.
Joyce lief neben ihren Pferd und Hund her. Das Pferd an einem Seil, und Morpheus lief eh immer an ihrer Seite. Seufzend ruhte ihr Blick auf dem sandigen Boden neben dem Highway. Das sie sich eigentlich in unmittelbarer Nähe ihres Paten Onkels befand wusste sie nicht. Viel zu lange hatte sie den Gedanken aufgegeben ihn zu finden. Leicht lehnte sie ihren Kopf gegen den Hals vom Pferd als sie stehen blieb. Ihre Augen nur 2 Minuten geschlossen, um zu verschnaufen wieherte das Pferd kurz. Den schrei hatte sie auch vernommen, und Morpheus auch, der sofort anfing zu knurren. Joyce sah in der Richtung wo der Schrei her kam. Sofort stieg sie auf das Pferd auf. Und spornte ihn an los zu laufen. "Komm schon. Du kannst schneller." Murrte sie und ritt auf den sandigen Boden den Weg entlang. Nur als sie sah was da los war zügelte sie das Tier ganz schnell. "Fuck wo kommen die denn alle her" nach ihrer Waffe greifend atmete sie tief durch. Sie schaffte das. Immerhin hat ihr Vater nicht umsonst gesagt sie war ein Naturtalent. Nachdem Joyce abgestiegen war, band sie das Pferd an. Und wies Morpheus an da zu bleiben. Auch wenn das Tier seinen eugenen Kopf hatte, so blieb er einmal an Ort und Stelle. Sie schlich sich ganz leise an, ehe sie dann auch das Ausmaß sah. Hinter einem Busch gekniet sah sie aber auch das eine Frau versuchte vor diesen zu fliehen. Um nicht auch noch die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen holte sie den Schalldämpfer aus ihrer Tasche, und setzte diesen auf. Zielend dann aber auch schoss sie einige der Beißer nieder. Als ihr Magazin aber leer war, zog sie ihr Schwert, aus ihren Versteck heraus getreten, ging sie schnurrstraks auf diese zu. Als sie die Beißer tötete sah es wohl auch eher aus als wenn sie ein Massaker anstellte. Das stinkende blut von den beißern erregte bei ihr immer noch Brechreiz, und erst als sie wirklich sicher war das alle tod waren drehte sie sich zu der Frau um, die auf ihren Hosenboden saß. "Bist du verletzt?" Fragte sie im ersten moment schüchtern. Nach kurzen zögern hielt sie ihr die Hand hin. "Falls du verletzt bist, bringe ich dich zu meinem Pferd, und begleite dich etwas."

@Emily Cooper
[Hoffe du kannst damit etwas anfangen]

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#24

RE: Highway Richtung Charming

23.03.2021 07:40
Emily Cooper Emily Cooper (gelöscht)
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Emily war heute sehr angespannt, die Nacht war unruhig da viele Untote unterwegs waren. Oder ihr Kopf hat einfach ihr einen streich gespielt. Sie weiß es nicht, aber durch diese Nacht und die Müdigkeit war Emily nicht gut drauf. Der Wind wehte leicht und irgendwie war der Tag schon nicht auf ihrer Seite. Seit ein paar Stunden hörte sie die ganze Zeit was. Sie wusste nicht genau ob es nun Tiere sind oder doch was anderes. Ob jemand ihr folgt? Sowas hatte sie auch schon mal gehabt. Emily war nur nicht bewaffnet, zumindest nicht was Schusswaffen angeht. Was grad wirklich ihr Nachteil ist und das stellt sich noch raus. Denn plötzlich kamen Beißer, es wäre ja okay gewesen wenn es nur ein paar waren. Denn konnte man ausweichen. Hier war aber es so, das diese Dinger von überall her kommen. "Ihr wollt mich doch verarschen oder?", sie war nun genervt und zog ihre Machete. Sie suchte sich den erste der so nah war wie möglich,ohne zu zögern jagte sie den ersten die Machtete in Kopf. Emily versuchte so viele wie möglich zu töten, aber sie kamen immer näher und einer dieser Toten griff nach ihr und wollte sie beißen. Eigentlich wollte Emily nicht schreien, aber es passierte einfach. Sie zog ihren Arm weg und rannte los, einer der Beißer zog ihr den Rucksack ab. Aber das war grad sowas von egal. Emily rannte los un wich den meisten aus. Durch einen der sehr nah war fiel sie hin und spürte ein Schmerz in ihren Arm. Das ignorierte sie so gut es ging und versuchte weiter von ihnen Weg zu kommen. Hinter einen Busch versuchte Emily sich einen neuen Überblick zu machen. Es waren aber zu viele, plötzlich fielen ein paar der Beißer um. Sie war erschrocken, weil sie erst spät sah warum oder wer es war. Es war eine Blonde Frau, junge Frau die hier grad die Toten auseinander nimmt. Sie war schon beeindruckt von ihre Genauigkeit und Schuss Sicherheit. Emily schätzte sie um die 18 Jahre und war doch dankbar das ihr grad der Arsch gerettet wird. Als alle tot waren und die noch Fremde Frau mit ihr sprach, nickte sie erst. Aber war Sie wirklich unverletzt? Emily sah auf ihren Arm und der blutete, sie hatte sich durch den Fall sich mit der Machete verletzt. Sofort legte sie dann ihre Hand auf die Wunde. "Ich habe mich durch den Fall verletzt...... Und mein Rucksack." ja ihre Sorge um ihre Sachen waren größer, als ihre Wunde. Als sie ihre Worte weiter vernahm, lächelte Emily leicht. "Du hast ein Pferd? Ich denk es wäre mir geholfen wenn wir meine Wunde versorgen." sie sprach ruhig, obwohl ihr puls mega schlug noch vor den ganzen Schreck. "Danke das du mir Hilfst." das musste sie sagen, den sowas war nicht selbstverständlich wie damals.


@Joyclen Hernandez

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#25

RE: Highway Richtung Charming

23.03.2021 19:17
Joyclen Hernandez Joyclen Hernandez (gelöscht)
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Joyce hatte ihren Kämpferdrang wohl von ihren Vater vererbt bekommen, denn nachdem sie der Frau das Leben gerettet hatte und ihre Waffe weg gesteckt hatte atmete sie tief durch. Sie sah die Wunde, aber sie konnte auch sehen das es kein Biss war. Was äußerst schade wäre, denn dann hääte Joyce sie töten müssen. "Deinen Rucksack?" Fragte sie und sah sich kurz um. "Weißt du in welche Richtung du ihn verloren hast?" Vielleicht würden sie ihn ja noch finden. Auf ihrer Frage musste sie grinsen. "Ja, ich hab ihn vor einigen Wochen verlassen auf einer Koppel gefunden. Und ihn einfach mit genommen." Nickend auf ihren Worten half sie ihr auf. "Kein Problem. Ich glaube in so einer Zeit sollte man zusammen halten." Umsehend wegen den Rucksack, lief sie durch das Gestrüp. "Ich bin Joyclen. Aber höre nur auf Joyce oder Joy." Die strähnigen Haare zurück gestrichen, seufzte sie leicht. "Wir sind gleich da." Meinte sie als sie wieder auf dem Highway an kamen, wo auch schon Morpheus angerannt kam. "Das ist Morpheus, mein Hund. Er ist ganz lieb." Sie strich dem schwarzen Hund über den kopf und blickte zu der Brünetten. Als sie bei dem Pferd ankamen, wühlte Joyce erst einmal in der Tasche rum. "Ein wenig verbinden kann ich ihn. Und sauber machen. Bist du alleine unterwegs?" Was eigentlich ja irgendwie normal war in dieser Zeit. Joyce war schon seit 2 Jahren alleine unterwegs. "Ich suche meine Eltern und meinen Paten Onkel. Vor 2 Jahren wurde ich von meinen Eltern getrennt. Ich hab keine Ahnung ob die noch leben oder nicht." Sie wollte aber auch nicht daran denken, wenn sie wirklich Tod wären. Aber daran glauben tat sie auch nicht, das die noch lebten. Sonst würden sie doch Joyce eigentlich suchen. Wenn dieses Wort eigentlich nicht wäre. "Wenn du willst können wir zusammen weiter gehen. Es ist alle mal besser als alleine hier zu sein." Eigentlich war sie nicht gerade der Mensch der Vertrauen hatte zu fremden. Aber sie ging mal davon aus das die fremde ihr nichts tun wird.

@Emily Cooper

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#26

RE: Highway Richtung Charming

23.03.2021 20:45
Emily Cooper Emily Cooper (gelöscht)
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Nachdem Joy alles was tot war fertig gemacht hatte, sah man Emily schon an das sie erstaunt war. Unter anderen, weil so ein junges Ding, so gut war. Aber auch, weil man ihr half. Vielleicht kannte sie es nicht anderst oder konnte wenn nötig sich gut wehren. Das sie Kämpfen kann sah man schon. Wer ihr das wohl beigebracht hatte? Diese Frage spukte noch in ihren Kopf. Als sie ihren Blick bemerkte, wollte Emily sich rechtfertigen, das dies keine Bisswunde war, sondern eben ein dummer Unfall war. Vielleicht lenkte sie deshalb auch ab und sprach den Rucksack an. Emily war vorsichtig und konnte so auch sehen, wie die Blonde darauf reagieren konnte. "Ich denk so 500 Meter südlich von hier. Es waren viele und einer der Dinger, packte den Rucksack." sprach sie leicht verbittert. Sie hätte nicht so schnell aufgeben müssen, aber ihr Instinkt war schneller. Ihre Panik war intensiver und das hatte sie nun davon. Emily schenkte ihr ein Lächeln, als sie ihr hoch half und hörte jedes ihrer Worte zu." Ein Pferd zu haben ist keine schlechte Sache." gab sie zu und konzentrierte sich weiterhin auf die Blonde,anstatt auf den Schmerz im Arm. "Emily Cooper" sagte sie kurz und knapp auf den Weg zu dem Pferd. Den Hund bekam sie erst mit, als er angerannt kam. Sie machte ein Schritt nach hinten, damit hat sie nicht gerechnet das noch ein Hund hier war. "Du hast ein Händchen für Tiere wie es scheint." meinte sie und war vorsichtig was den Hund anging, auch wenn Joy sagte das er lieb sei. Man konnte ja nie wissen, Vorsicht war immer gut. Emily sah sich um, sie wollte nicht wieder überrascht werden. Natürlich vernahm sie ihre Worte dennoch." Ja ich bin allein, ich weiß nicht mehr wie lang schon." gab sie ehrlich zu. Joy war sehr freundlich und hilfsbereit, eine Seltenheit und dieser Charakterzug war wunderbar. "Wäre super es zu verbinden, bevor diese Dinger das Blut riechen. Ich muss dich nicht in Gefahr bringen. Hab ich schon mit meiner nicht Eleganten Art diese toten umzulegen." Sie ging etwas näher an den Hund vorbei und dann richtig des Pferdes. Emily hat lange kein lebendiges Pferd mehr gesehen, wie auch einen Hund. Sie nickte, gern würde sie mal nicht allein sein." Ich Danke dir und wenn wir schon zusammen unterwegs sind, vielleicht kann ich Helfen deine Familie wieder zu finden?" klar war die Wahrscheinlichkeit nicht wirklich groß, aber die Hoffnung war es und das half Joy auch weiter zu Kämpfen.


@Joyclen Hernandez

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#27

RE: Highway Richtung Charming

24.03.2021 22:56
Joyclen Hernandez Joyclen Hernandez (gelöscht)
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Joyce ihr Blick ging Richtung Süden. Unweigerlich verzog sie ihr Gesicht dabei. Tiefer dunkler Wald. Da konnte sonst was lauern. Und da sie eh schon gebranntmarkt ist, was Verschleppung angeht, seufzte sie leicht. Denn ihre Eltern wurden verschleppt. Nur wusste sie das eben nicht, sie ging einfach davon aus, das sie getrennt wurden. "Okay den holen wir gleich." leicht seufzend, strich sie sich durch ihre Haare. "Aber erst müssen wir dein Arm verbinden. Sonst ziehen wir noch mehr von den Beißern an. " Denn das hatte sie gelernt, Blut zog die Dinger an. Und sie wollte hier nun auch nicht noch einmal kämpfen. "Ja er kann einen schön tragen, und wenn man kein Bock auf Beißer killen hat, reitet man im Galopp davon." grinste sie dann aber auch. "Freut mich Emily." Morpheus freute sich gerade einen ab, das er nun nicht nur Joyce zu Gesicht bekam, sondern auch mal eine andere Person. "Sagen wir so, ich hab ihn gerettet, er hatte sich Draht um seine Pfoten gewickelt. Und von da an beschützt er mich." erklärte sie ihr und deutete auf den umgefallenen Baum. Nickend auf ihren Worten dann aber holte sie die Sachen aus der Tasche. "Alleine unterwegs zu sein ist nich schön. Aber ich kenne es auch nicht anders." sie säuberte ihre Wunde. "Du kannst ihn danken. Er hat dich wohl gewittert. " lächelte den Hund dabei an, der gleich mit seinen Schwanz am wedeln war. "Ich bin erst aufmerksam geworden als ich den Schrei gehört habe. Wir leben alle in Gefahr." den verband um ihren Arm gelegt, lächelte sie. "Ich kenne es gar nicht anders. Als das alles passiert ist, war ich noch sehr jung. Meine Eltern haben mir versucht das meiste irgendwie bei zu bringen. Aber wie soll man einem Kind erklären, das die gefährlich sind?!" für Joyce war das damals ein Spiel gewesen, mehr nicht. Aber mit der Zeit lernte sie dann aber auch, das es nicht ungefährlich war.
Joyce nickte wieder. "Vielleicht finden wir sie. Obwohl ich mache mir keine große Hoffnung das ich sie wieder finde." zwar hoffte sie es nun nicht, das genau der Fall eintreten würde. Aber konnte man Hoffnung in so einer Welt haben? Eigentlich nicht. Joyce nahm den Strick von dem Pferd. "Dann holen wir deinen Rucksack erst einmal, und bleiben dann auf den Highway. Ich glaube der ist sicherer als der Wald." mit Emily ging sie dann noch einmal zurück in den Wald, in der Richtung in der sie meinte das ihr Rucksack liegen sollte. Die Waffe hatte sie aber dennoch gezogen. Denn es konnten ja immer noch vereinzelt welche unterwegs sein. "Ist er das? Da vorne?" leicht deutete sie mit den Kopf darauf. Ihr kam der Wald irgendwie gruselig vor. Und sie sah sich misstrauisch um. Irgendwie fühlte sie sich beobachtet. Aber sie konnte sich auch täuschen. "Ich mag keine Wälder." meinte sie dann aber auch noch.

@Emily Cooper

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#28

RE: Highway Richtung Charming

26.03.2021 17:54
Emily Cooper Emily Cooper (gelöscht)
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Emily sah genau hin, Joy verzog ihr Gesicht. Entweder wegen den Geruch oder wegen den Wald? Sie konnte es grad schlecht beurteilen ,da beide sich nicht kannten ,zumindest nicht so gut. "Ja verbinden wir den arm ,ich bin auch nicht Scharf drauf nochmal Beißer anzulocken. "Ja darauf war sie echt nicht Scharf. Emily schmunzelte leicht ,als sie ihr zuhörte. Ein Pferd wie auch ein Hund waren sehr Praktisch ,wie joy es sagte nur Talent ein Pferd zu fangen und zu Zähmen ,hatte Emily nicht gehabt .Genauso wenig was die Sache mit den Hund anging. "Ich hab kein Talent ein Pferd zu reiten ,ich war auch nie auf ein Pferd ." Musste sie wohl oder übel gestehen. Sie setze sich hin und sah den Schwarzen Hund ,der irgendwie nicht von der Seite weichen wollte. Er mochte Emily oder war nur sehr neugierig . Das zweite machte mehr sinn als das Erste. " Wie lang bist du schon alleine ?" Klar war die frage nicht angemessen ,aber ihre Neugier gewann einfach. Als Joy das mit den schrei erwähnte ,wurde Emily still. Ihr war es Peinlich geschrien zu haben und dann noch Gerettet werden .Daran würde sich wohl niemand so gewöhnen. Sie hörte ihr deswegen gespannt zu ,sie sprach als wäre sie älter als Sie aussah. "Wie alt bist du ?". Es kam einfach so raus ,Emily fragte wenn nötig oft sehr direkt nach. Emily war auch klar das sie Chancen nicht wirklich gut waren, aber die Hoffnung sollte man immer Behalten. "Ich weiß das es kaum Hoffnung gibt, aber gib sie nicht auf ." Sie versuchte sie ermutigen ,aber auch sich selbst abzulenken, solang der Verband angelegt wird. Als ihr Arm verbunden wurde ,ging sie Joy nach und suchte auf den Boden nach ihren Rucksack. Es dauerte nicht lang ,bis beide ihn fanden. "Danke nochmal .Es ist nicht viel im Rucksack ,aber viele Persönliche dinge weißt du ."Sagte sie leise und schon beinah traurig . Emily überlegte ob es echt gut war auf den Highway zu laufen . "Es ist gefährlich auf der Straße ,aber deine Angst vor den Wald ...ich denk wir müssen das Risiko eingehen mit der Straße." Auch wenn Emily nicht wirklich wohl dabei war.


@Joyclen Hernandez

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#29

RE: Highway Richtung Charming

26.03.2021 23:40
Joyclen Hernandez Joyclen Hernandez (gelöscht)
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Man konnte sagen es lag wirklich an beides. An den Geruch und den Wald. Wälder waren wirklich nicht ihr Ding. Erst recht nachdem sie von ihren Eltern getrennt wurde, mied sie diese lieber. Auch wenn sie wusste das die Sicherer waren, als offener Straße herum zu laufen. Aber da nahm sie lieber die Gefahr in den Kauf. Joyce musste aber grinsen bei ihren Worten. "Bevor ich ihn gefunden hatte, konnte ich es auch nicht. Ich hab es mir bei gebracht. Irgendwann hat es geklappt, und Sattel und Zügel hab ich mir zusammen gesucht, in den verschiedensten Dörfern." sie war schon froh, das sie das Tier hatte. Und er war auch noch super treu. Wenn sie auf ihn einschlief lief er einfach brav weiter im Schritt. Morpheus angegrinst als er Emily nicht von der Seite wich. "Schleimer. Als wenn sie was zu essen hätte. Du bist echt schlimm, Morpheus" aber sie konnte sich das grinsen dabei auch nicht verkneifen. "Ich weiß es gar nicht mehr. Auf einmal war ich alleine, wurde von meinen Eltern getrennt. Es sind schon Jahre her, als ich sie das letzte mal gesehen habe." seufzend darüber fehlten der Blonden natürlich ihre Eltern. Da sie auch noch sehr jung war, und von jetzt auf gleich auf sich selber gestellt war. Was auch nicht einfach war für sie. "17 bin ich." sagte sie dann aber auch. Es störte sie nicht das sie so direkt war. Denn manchmal war sie es selber. Tief durchatmend sah sie Emily an, und zuckte mit ihren Schultern. "Ich weiß, man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Aber manchmal kann man einfach nicht anders. Ich wäre ja schon froh darüber meinen Paten Onkel wieder zu finden. Denn den hab ich vor ein paar Jahren das letzte mal gesehen." sie wusste ja auch, das er Kinder in ihren Alter hatte. Und das würde für sie es ein wenig einfach machen. Als sie den Rucksack dann aber auch gefunden hatten, wollte sie nur wieder schnell hier aus dem Wald. Vorher zog sie noch die Kette raus, die sie um hatte. "Das ist von meinen Eltern. Und dann hab ich noch ein Foto, wo wir alle drauf sind. Mehr hab ich nicht." meinte sie ein wenig betrübt. "Als die ganze scheiße angefangen hat, war ich noch sehr klein." an die Anfänge erinnerte sie sich nur dunkel. "Lieber gefährlich als im Wald." sie nahm die Zügel ihres Pferdes in die Hand und ging an den Rand der Straße. "Ich meide seit 2 Jahren den Wald. Nachdem ich getrennt wurde von meinen Eltern, bin ich immer nur auf Straßen unterwegs gewesen. Ich weiß nicht was damals passiert ist. Ich weiß nur das ich auf einmal alleine war und meine Eltern waren weg. Ich hab sie gesucht aber nicht gefunden, das einzige was ich gefunden habe waren schleifspuren und mehr nicht."

@Emily Cooper

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#30

RE: Highway Richtung Charming

28.03.2021 18:24
Emily Cooper Emily Cooper (gelöscht)
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Emily musste wieder schmunzeln ,obwohl Joy noch so Jung war ,war Sie talentiert. "Ich denk ich hätte mir beim einreiten die Rippen gebrochen oder das Genick. Vielleicht aber auch beides." Gab sie fast lachend zurück, Emily kannte sich gut und wusste das Sie vieles konnte ,aber nicht sowas. Zum glück hatten diese Tiere hier nichts gegen sie, man könnte beinah behaupten Sie mochten Emily. Nun lachte sie doch ,weil Morpheus wohl dachte sie hätte Essen dabei. "Ich muss da leider dich enttäuschen ,ich wollte grad auf die jagt gehen ,als ich von diesen Beißern überrascht wurde. "sagte sie und man sah ihr an das Sie den Hund mochte ,auch wenn er nur Fressen wollte. Emily sah dann zu Joy und nickte ,wenn es so lang her war ,dann war es schwer was zu finden. "Weißt du ungefähr wo es war? Ich weis es ist lang her ,aber vielleicht bringt uns das doch weiter." fragte sie nach und hoffte das Joy vielleicht es noch wusste. Nicht weil es so Frisch her war, sondern weil es so prägend war ,das man es nicht vergessen konnte. "17 ,dann bist du für dein alter sehr reif ."Emily kannte nicht viele die so Jung waren ,aber es war krass wie so eine Welt Kinder verändern kann . Emily warf sich ihren Rucksack über die Schultern ,Joy zeigte ihr ein Bild ihrer Eltern . Sie schaute es sich genau an ,vielleicht hatte sie beide ja mal gesehen . "Ich kenn Sie nicht von sehen her ,aber Wir versuchen in der Zeit wo wir gemeinsam unterwegs sind ,Hinweise zu finden okay." Natürlich konnte Emily nichts versprechen ,aber sie versuchte wenn alles .Denn so war Sie eben: "Lass uns auf die Straße gehen ,ich hoff doch Morpheus ist gut was das aufspüren von feinden angeht und Tieren. " sagte sie leicht lächelnd und als sie auf der Straßen waren ,spannte sich Emilys Muskeln an .Als würde sie schon jetzt einen Kampf erwarten. Klar war es nicht so ,aber so ungeschützt zu sein, fühlte sich schon beinah an ,als wäre sie Nackt.

@Joyclen Hernandez

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#31

RE: Highway Richtung Charming

23.09.2021 20:18
Emily Cooper Emily Cooper (gelöscht)
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Emily hatte auf der Straße immer wieder dieses Gefühl, das Gefühl nicht alleine zu sein. Jocy, auch wenn sie Emily beruhen wollte, blieb dieses Gefühl bestehen. Es hielt so lange, bis der Hund von ihrer Begleitung stehen blieb. Bevor Emily oder Sie was sagen konnten fielen schon die ersten Schüsse. Ein paar Kugel flogen ihr wortwörtlich um die Ohren. Die anderen trafen ein Baum und eine, Emily an der Schulter. Sie durchdrang das Fleisch und blieb im Knochen des Schulterblattes stecken. Der Schmerz kam sofort, wie auch der Schock und das Adrenalin. 







Joy war genauso überrascht und ja Sie tat das was am besten war. Sie rannte los mit ihren Hund. Man konnte es ihr nicht übel nehmen. Emily kannte sie genauso wenig, wie sie die Frau kannte. Jeder war sich eben der nächste. Emily tat es ihr gleich und rannte auch los, solange das Adrenalin noch durch ihre Adern schoss. Einfach weg von der Straße und rein in den Wald. Sie dachte nicht nach, wer das war oder so. Ihr war es auch gleich. Eins ging ihr durch den Kopf rum. Der Schuss lockte die Toten an, also hieß es Weg. Scheiß egal was oder wer Sie waren. Emily verschwendete keine Gedanken daran. 







Nach einer Gefühlten Ewigkeit kam der Schmerz wieder. Sie hatte ihn beinahe vergessen, nur jetzt nahm er ihr die grad so nötige Luft. Sie brach beinahe zusammen und sah auf die rechte Schulter. Ihr Shirt war voller Blut,die ganze Seite war es. 

"Scheiße....", fluchte sie und drückte erst jetzt auf die Schusswunde. Sie war verärgert und sauer. Sauer, weil sie nicht aufgepasst hatte. Das hätte nicht passieren dürfen. Nun musste Sie selbst mit dieser Scheiße klar kommen. Emily sah sich um, nichts zu sehen. Also lauschte sie, auch nichts zu hören. Nur die üblichen Dinge. Der sanfte Wind, der die blätter zum Tanzen brachte.


@Andrina Rostowa

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#32

RE: Highway Richtung Charming

28.09.2021 19:49
Emily Cooper Emily Cooper (gelöscht)
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------------>>geht zur Waldlichtung

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#33

RE: Highway Richtung Charming

28.05.2022 00:16
Alexej Jovanovic Alexej Jovanovic (gelöscht)
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First HP Post

Der Weg zurück nach Balar Island schien lang und endlos zu sein. Alexej war bereits seit Wochen unterwegs gewesen und versuchte dabei ein Weg zurück in seine Heimat zu finden. Er war nach dem Angriff auf die Siedlung angeschossen und ins Meer gefallen. Die Fluten trugen ihn scheinbar weit weg an einen Strand. Dort fand ihn eine Frau, die ihm mehr oder weniger an Land zog und rettete. Er war ihr dankbar gewesen, doch die Genesung war quälend und lange gewesen. Nachdem er einigermaßen Fit – aber nicht gesund – war, entschloss er sich so schnell wie möglich den Weg zurück nach Balar Island zu suchen. Er kam täglich nur langsam voran und musste sich immer wieder ausruhen. Der ehemalige russische Offizier wusste durch seine Ausbildung, dass er sich mit der Schussverletzung für gewöhnlich mehrere Monate ausruhen musste. Ansonsten würde sich Narbengewebe bilden, dass ihn später Probleme bereiten würde. Dennoch war der Drang zurück in die Siedlung zu kommen viel größer als seine eigene Vernunft. Er musste wissen, wie es den anderen ging, auch wenn er die Tatsache verdrängen wollte, dass sie alle womöglich Tod waren. Die letzten Tage kam ihm dieser Gedanke immer wieder und es schnürte, dem sonst so harten Russen, die Kehle zu. Seit Tagen hing deswegen schon ein ernster und finsterer Ausdruck auf seinem Gesicht, obwohl er inzwischen nicht mehr alleine unterwegs war. Vor einigen Tagen war er durch eine kleine, verlassene Stadt gekommen und fand Zuflucht in einer Ranch. Zunächst glaubte er, dass das Farmgelände leer war und ließ sich erschöpft auf einem Scheunenboden nieder. Der Schlaf sollte nicht lange anhalten. Ein stechender Schmerz holte ihn aus der Dunkelheit heraus und seine Augen richteten sich auf den Lauf einer doppelläufigen Schrottflinte. Es stellte sich heraus, dass das Farmgelände von einem alten Mann bewohnt war, der nur ein Bein besaß. Scheinbar war er ein ehemaliger Kriegsveteran gewesen, der auf dem Namen Bruno hörte. Zunächst war Bruno sehr misstrauisch gewesen und drohte bereits damit, dass er ihn umbringen würde. Als er allerdings mitbekam, dass Alexej angeschossen wurde, reagierte er etwas milder. Bruno half ihm widerwillig weiter und bald schon freundeten sich die beiden an. Alexej sammelte Kräfte auf der Farm und unterstützte den einbeinigen Mann bei einigen technischen Problemen. Begleitet wurde Bruno von einem kleinen Welpen, den er scheinbar aus eigener Zucht besaß. Er erklärte, dass er damals eine große Farm mit vielen Tieren besaß. Immer wieder zogen die lebenden Tiere die Beißer an, sodass sie nach und nach dezimiert wurden. Am Ende blieb ihm nur noch der kleine Hund übrig, dem er keinen Namen gab. Er glaubte, dass es mehr wehtuen würde ihn zu verlieren, wenn er einen Namen besaß und somit eine direkte Bindung hatte. Je länger Alexej bei Bruno blieb, umso mehr wurde ihm klar, dass der alte Mann krank und schwach war. Normalerweise wäre der Russe weitergezogen, aber er sah Bruno an, dass er nicht mehr lange auf dieser Welt verweilte. Bald schon erklärte der Mann, dass er glaubte das sein Krebs zurückgekommen war. Er sagte es mit einer gewissen Verbitterung. Denn all die Jahre war er durch die Zombieapokalypse relativ gut gekommen, nur um am Ende von einer Krankheit innerlich zerfressen zu werden, die er selbst nicht sah. Bruno wusste jedoch, dass sie nur noch von wenigen Tagen sprachen, die er hatte. Inzwischen schaffte er es nicht mal mehr aus dem Bett und so erfüllte Alexej ihm den letzten Wunsch. Sie aßen ein letztes Mal Abendbrot zusammen und tranken etwas Alkohol bis Bruno einschlief. Der Russe blieb die ganze Nacht wach und beobachtete ihn dabei, wie er schlief, während er einen alten Colt in der Hand hielt. Auf seinem Schoß hatte sich der Hund zusammengerollt, dem er kraulte. Als die Sonne aufging, trug Alexej den Mann auf die Veranda und setzte ihn dort in einen alten Schaukelstuhl. Er deckte ihn noch die Beine zu und blickte einen wunderbaren neuen Tag entgegen. Er sagte ihm, dass er so weit wäre. Sobald die Sonne ihm warm ins Gesicht schien, richtete Alexej seine Waffe auf den Mann und gab ihm die letzte Ehre. Gleich danach vergrub er den Mann hinter dem Farmhaus, wo auch seine Familie lag.


[Info: Der obere Teil ist die Vorgeschichte, wie Alexej an den Ort hier kam. Es ist aber nichts, worauf man großartig eingehen kann, deswegen habe ich es Mal in einen Spoiler gefasst. Wenn du Interesse hast, kannst du es gerne lesen :)]

Nachdem dem Tod von Bruno war Alexej am selben Tag aufgebrochen, um weiterzuziehen. Er war schon zu lange an einem Ort geblieben und wusste, dass er es nicht mehr länger hinauszögern sollte. Vielleicht redete er sich auch selbst ein, dass er somit noch etwas länger sich vorstellen könnte, dass in Balar Island alles in Ordnung war. Mit Brunos Tod kam er jedoch in die eiskalte Realität zurück. Wenigstens blieb ihm am Ende noch der Hund. Er gab ihm den Namen >Bruno<. Der Kleine war ein Pitbull-Mix. Sein Fell war grau und weich. Alexej kannte sich nicht wirklich gut mit Hunden aus, sodass er sich noch mit einigen Ratgebern aus Brunos Haus versuchte klarzukommen. Inzwischen wusste er, dass Hunde scheinbar alles fraßen und man deswegen aufpassen musste, dass sie ihre Nase nicht überall reinsteckten. Alexej hatte dem Kleinen aus einem Gürtel ein Halsband gebastelt, sodass er an einem dünnen Leinenfaden neben ihm laufen konnte. Doch, wie es so war, hörte Bruno kein Stück. Er war scheinbar aufgeregt über die vielen neuen Gerüche und Abenteuer, die er in dieser großen Welt sah, während Alexej sich mehr darum sorgte, dass er sich scheinbar verlaufen haben musste. Noch immer wusste er nicht in welche Richtung er laufen musste, um nach Balar Island zu kommen. Das Dorf hatte er auf keiner Karte gefunden, sodass er nur in etwa die Richtung wusste. Als er sich an diesem sonnigen Tag auf die Beine machen wollte, umsorgte ihn jedoch ein anderes Problem. Bruno war weg! Der kleine Scheißer hatte sein Halsband abgestriffen und war verschwunden. Alexej musste sich größte Mühe geben, die Fährte von dem kleinen, tapsigen Hund aufzunehmen und versuchte in zu finden.

Bruno war derweilen voller Aufregung durch den Wald gelaufen, bis er zu einer kleinen Straße kam. Der Welpe war so verspielt, dass er im Eifer des Gefechtes sich nicht den Weg merkte, der ihn zu seinem Freund zurückführen würde. So irrte auch der Hund nur noch etwas planlos umher – inzwischen hungrig und müde.


@Elaine Goldsteen

zuletzt bearbeitet 28.05.2022 00:24 | nach oben springen

#34

RE: Highway Richtung Charming

28.05.2022 12:52
Elaine Goldsteen Elaine Goldsteen (gelöscht)
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[Es ist eine tolle, aber doch traurige Geschichte, was dir passiert ist. Wie auch dem Besitzer von Bruno. Sehr schade, dass du ihn töten musstest, aber wenigstens durfte er während eines Sonnenaufganges sterben  ]

Elaine lebte seit guten anderthalb Jahren bei den Anarchy Ridern. Ihr ging es gut dort und sie fühlte sich wohl. Der Zusammenhalt der Kolonie war deutlich zu spüren und es gab jeden einzelnen die Kraft und mentale Stärke weiter zu überleben. Selbst die Hilfsbereitschaft untereinander war beeindruckend. Elaine hatte das in den vergangenen Gruppen nicht ganz so stark wahrnehmen und vor allem spüren können. Jeder war für den anderen da. Und es erinnerte die Frau an frühere Ereignisse, als sie in einer Motorradgang ihr Unwesen getrieben hatte. Teilweise waren es wundervolle Erinnerungen, die sie mit den Motorrädern verband, anderseits waren gewisse Erinnerungen düster und mit Drogen und Gewalt behaftet. Zum Glück kam es mir so weit, dass die Halb-Französin von der Polizei aufgegriffen wurde. Bevor dies der Fall werden konnte und bevor Elaine noch tiefer abrutschen konnte, holte die Krankheit ihrer Großmutter sie aus dem Sumpf heraus. Sie versprach ihr, sich zu ändern und die Leute hinter sich zu lassen. Und so kam es. Ela suchte sich eine neue Clique und ihr Leben bekam eine neue Wendung. Ihre Großmutter erholte sich so gut es in ihrem Alter ging von der sehr schweren Lungenentzündung, bei der sie Tagelang ins künstliche Koma versetzt werden musste. Ihr Körper nahm sich derweil die Ruhe, um sich auszukurieren.
Von ihren Erfahrungen geprägt, kam sie durch das Leben und machte ihren Abschluss in Architektur, bevor ihr Leben erneut auf den Kopf gestellt wurde. Ebenso das ihrer Schwester, mit der sie die erste Zeit unterwegs war. Im April 20111 wurden die beiden Schwestern getrennt und bis heute konnte Elaine Riana nicht auffinden. Die Hoffnung, sie lebendig wieder zu treffen war in den letzten Jahren gegen Null gesunken. Ela war eine Realistin. Sie wusste zwar, dass ihre Schwester stark war, aber die Zombies waren teilweise unberechenbar, wie einige Menschen, die ihre Menschlichkeit verloren hatten. Sie waren eben solche Monster, wie die Untoten es waren. Skrupellos und ohne Rücksicht auf Verluste. Wobei die Zombies nicht wirklich etwas für ihren Fressdrang konnten. Sie wurden einfach von ihren Instinkten geleitet und konnten sich dagegen nicht wehren. Die lebenden Monster könnten das, wollten das aber nicht. Wegen solchen Menschen lernte Elaine die Kampfkunst des Schwertes, um sich verteidigen zu können. Da durfte ebenfalls nicht die Selbstverteidigung fehlen, falls sie mal nicht ihre zwei Schwertdolche, wie ihr Parierdolch bei sich hatte. Oder ihr diese entnommen wurden. Eine Frau, welche allein unterwegs war, musste sich in irgendeiner Form verteidigen können. Immerhin wusste Elaine nie, auf wen sie treffen wird, wenn sie unterwegs war.
An diesem Tag befand sich die Halb-Französin auf einer Plünderungstour. Sie hatte sie von ihrem Begleitet getrennt, um ein größeres Gebiet absuchen zu können. Über die Jahre wurde es zunehmend schwerer, etwas zu entdecken, was nach all der Zeit entweder genießbar oder zu gebrauchen war. Gerade Ersatzteile für die Motorräder oder Autos wurden liebend gern genommen. Da die Frau sich mit Früchten aus dem Wald eingedeckt hatte, sah sie von weiten eine große Garage. Zumindest schien es danach auszusehen. Das Tor wurde von der Natur eingenommen und das Efeu schlängelte sich dem Haus empor. Es war zum größten Teil damit bedeckt. Ela lugte zwischen den Bäumen hervor und schaute über die Sonnenbrille hinweg, die sie kurz zuvor auf ihre Nase geschoben hatte. Ihre rechte Hand legte sie an die Buche, deren Äste breitflächig gewachsen waren. Vorsichtig schlängelte sich die Frau an dem Geäst vorbei, jedoch ohne diese intakt zu lassen. Ein paar Ästen brachen unter dem leisen Gesang der Vögel. Ihr Blick ging umher. Ein Zombie war zum Glück nicht zu sehen, weshalb sie auf die Straße lief und zu dem Haus mit dem großen Tot lief. Ihre Haare wehten im Wind hin und her. Vor dem Objekt ihrer Begierde stoppte die Frau und schon vorsichtig das Efeu zur Seite, um anschließend das Tor vorsichtig nach oben zu schieben. Dabei ging sie in die Hocke und schon das Tor wenige Zentimeter nach oben. Sie lauschte, ob sich einer dieser Untoten darin aufhielt. Ihr Herz klopfte aufgeregt gegen ihre Brust. Solche Situationen waren ihr immer noch nicht ganz geheuer. Als kein Röcheln zu hören war, schob sie vorsichtig das Tor auf, welches nach all der Zeit selbstverständlich quietschte. Es war ein abartiges Geräusch, woraufhin sie das Gesicht verzog. Es klang wie ein Zahnarztbohrer. Ein schrilles Geräusch, was kaum ein Mensch mochte. Obwohl sie keine Angst vor dem Zahnarzt hatte, so gab das schrille Bohrgeräusch ein unguten Beigeschmack. Elaine drückte das Tor so weit auf, dass sie ihren schlanken Körper durchschieben konnte. Aufgrund des Dreckes auf den Boden unterdrückte sie ein Niesen, denn kitzelte es in ihrer Nase. Schnell kroch sie unter der Lücke hindurch und schaute sich um. Egal wohin sie hinblickte, Spinnenweben nahmen diesen Raum für sich ein. Mit einem ihrer Waffe schob sie diese Fäden artigen Gebilde von sich, um sich ungehindert bewegen zu können. In der rechten Ecke fiel ihr etwas auf, was interessant sein könnte. Sie hob vorsichtig die Abdeckung nach oben und erblickte eine Harley Davidson. „Geile Scheisse“ entfuhr es ihr. Das Gefährt musste genauer betrachtet werden. Es sah noch top in Schuss aus, was sie umgehend wieder abdeckte. Diesen Standort markierte sie auf der mitgeführten Karte, um einen Trupp hier her zu schicken, damit der sich darum kümmern konnte.
Elaine wollte gerade den Metallschrank zu ihrer Rechten öffnen, da vernahm sie ein bellen. Fragend drehte sie sich in diese Richtung. Sie legte sich auf den Bauch und blickte auf die Straße, auf der sie einen Welpen ausmachen konnte. Aber weit und breit war keiner zu sehen. War das eine Falle? Ela zögerte, denn Welpen wurden damals auch gern verwendet, um Kinder zu entführen. Sie verweilte dort für wenige Minuten, doch als sie von weitem einen Zombie sehen konnte, der sich dem Hund näherte, schaute sie sich kurz um, schnappe sich ein Seil, während sie sich verrenkte. Die Yogastunden damals und die Übungen, die sie heute noch vollzog, zahlten sich wieder einmal aus. Mit dem Seil schob sie ihren Körper zwischen den Spalt hindurch. „Hallo mein Hübscher. Komm her.“ Rief sie mir gedämpfter Stimme dem Welpen entgegen. Jedoch hörte er nicht. Elaine kramte in ihrer Tasche und zog Trockenfleisch hervor, welches die Frau im Haus zuvor einpacken konnte. Nun war Eile geboten und Ela hockte sich hin. „Schau mal, was ich hier habe.“ Versuchte sie den Hund anzulocken. Und diese Methode gelang. Während der Hund ihr aus der Hand fraß, band sie ihm das Seil und dem kreativ verwendeten Gürtel als Halsband. Das Seil band sie um ihre Hüfte, damit der Hund bei ihr blieb. Elaine ließ den Untoten auf sich zukommen und stieß mit einer schnellen Handbewegung ihr Schwertdolch zwischen seinen Augen ihres Opfers hindurch. Mit einem schnellen Schritt zurück entging sie dem fallenden Körper, der zu ihren Füßen zusammensackte. Der Welpe kläffte in seinem kindlichen Lauten des Toten an. Ela hockte sich zu dem Hund und kraulte ihm das Köpfchen. „Ganz tapfer warst du. Braver Junge.“ Kam es über ihre Lippen. Sie baden das Seil von sich los und erhob sich. Gemeinsam mit dem Welpen ging sie zum nächsten Haus auf die Veranda, um von der Straße wegzukommen. Nur der eine Untote hatte sich scheinbar in diese Umgebung verlaufen, was ihr Glück war.
Auf der staubigen Veranda angekommen, schmiegte sich der Welpe immer wieder an ihre Beine und sah die Fremde mit großen, bettelnden Augen an. Elaine seufzte. „Dafür musst du etwas tun. Du hast sicherlich Hunger, mein kleiner.“ Redete sie mit dem Hund. Bevor sie sich auf den Boden setzte, wischte sie grob die Stelle sauber, auf der sie sich danach setzte. Der Hund befand sich aufgeregt und schwanzwedelnd vor ihr. Ela brachte ihn Sitz, Platz, Rolle und High Five bei. Ebenso bei Fuß, Stopp und komm her. Was ein Welpe nicht alles lernte, um Futter zu bekommen. Es machte ihr eine Menge Spaß, dem Welpen etwas beizubringen. So vergingen die Stunden wir im Flug. Dann rannte der Welpe los und Elaine blickte in diese Richtung. Eine ernste Miene zierte ihr weiches Gesicht, während ihre Finger das morsche Holzgeländer umklammerten. „Komm her“ befahl sie dem Hund in einem strengen aber liebevollen Ton. Er hörte und kam umgehend zu ihr zurück. Nachdem er bei ihr war, hatte er sich zu setzen und sollte bleiben. Aus der Ferne trat eine männliche Gestalt auf sie zu und ihre Alarmbereitschaft stieg an. Die Sonne erstreckte ihre Strahlen über die ganze Straße, während die Veranda halb im Schatten lag. Vorerst beobachtete sie die Person.

@Alexej Jovanovic

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#35

RE: Highway Richtung Charming

28.05.2022 20:18
Alexej Jovanovic Alexej Jovanovic (gelöscht)
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Der Russe konnte sich glücklich schätzen, dass der Waldboden etwas aufgeweicht war, sodass er die Fußspuren des Hundes verfolgen konnte. Trotzdem war es gar nicht so einfach, weil Bruno scheinbar immer wieder im Kreis lief, sich hinsetzte oder wild umhersprang. Mindestens 4-mal musste Alexej deswegen den Weg wieder zurücknehmen und erneut anfangen. Es kostete ihn Stunden und er fragte sich in der Zeit, ob er die Suche aufgeben sollte, aber das brachte er nicht über sein gutes Herz. Den Hunde-Bruno zu verlieren, fühlte sich fast so an wie der Tod des Menschen-Bruno. Dabei kannte er das Tier nur wenige Wochen. Je länger Alexej umherlief, umso mehr schmerzte ihm seine Schulter wieder und er musste Pausen einlegen, um den Rucksack abzunehmen. Am liebsten hätte er ein Lager aufgeschlagen, aber er kannte die Umgebung überhaupt nicht. Die Spuren führten ihn quer durch den Wald, wodurch der Mann sich fragte, ob Bruno wirklich in diese Richtung gelaufen war. Für einen Welpen konnte er ganz schön schnell, sehr weit laufen. Beim nächsten Mal musste er ihm dringend beibringen auf seinen Namen zu hören.
„Bruno?“, erhob er dann zum gefühlten 100-mal die Stimme und lauschte in den Wald hinein, um ein Kläffen zu hören. Gerade als er seufzend den Rucksack wieder abstellte, hörte er ein ihm bekanntes Geräusch. Sein Kopf zuckte in die Richtung und er fing langsam an schneller zu laufen. Entweder er bildete es sich nur ein oder aber er konnte seinen Hund hören?
„Bruno?!“ Der Mann spürte, dass seine Schulter wieder höllisch anfing zu schmerzen, während er durch das Geäst sprang und auf eine Straße trat. Er blieb stehen und drehte seinen Kopf langsam herum als gerade sah, wie Bruno wieder von ihm weglief. Stirnrunzelnd wollte er in die Richtung gehen, blieb aber rasch stehen als er sah, dass er sich an die Seite einer Person setzte. War das sein Hund? Der, der so schwer zu erziehen war und nicht gerne hörte? Alexej zögerte etwas und kam langsam näher, während er seine Waffe fester umschloss.
„Bruno? Komm her!“, rief er zu dem Hund, aber der kleine Scheiße bewegte sich nicht zu ihm. Das ließ ihn schon daran zweifeln, auch wenn er sehen konnte, dass der „Hund“ leise winselte und ungeduldig zu der Frau hinaufblickte. Was war in den letzten Stunden geschehen?
Alexej blieb ein paar Meter vor der Veranda stehen, um einen Sicherheitsabstand zu haben und blickte misstrauisch von dem Hund hinauf zu der Frau.
„Hallo, ich glaube… das ist mein Hund“, sagte er langsam und mit russischen Akzent in der Stimme. Er war zwar schon etwas länger in den Staaten, aber den Akzent würde er wohl so schnell erstmal nicht loswerden. „Er ist abgehauen… und scheinbar hört er nur bei mir nicht.“ Alexej seufzte leise und ließ seine Hand von seiner Waffe ab, wusste aber weiterhin nicht, wer diese Frau war und ob er ihr trauen konnte. Er nahm inzwischen sein Rucksack ab, weil dieser wieder schmerzhaft auf seine Schulter drückte. Mit einem Blick auf seine Militärjacke bemerkte er auch, dass die Wunde scheinbar wieder etwas blutete, denn eine rote Stelle war durch das T-Shirt auf der Jacke entstanden. Zunächst ignorierte er es und wollte die Situation so friedlich wie möglich klären.

@Elaine Goldsteen

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#36

RE: Highway Richtung Charming

29.05.2022 18:06
Elaine Goldsteen Elaine Goldsteen (gelöscht)
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Elaine konnte gar nicht genau sagen, wie viele Stunden vergangen waren. Aber mehr wie 6 mussten es her gewesen sein, als sie den Welpen entdeckt und vor einem Beißer gerettet hatte. Es war vormittags gewesen, als sie sich auf den Weg machte und nach dem Stand der Sonne könnte es nachmittags sein. Nicht mehr zu wissen, welche Uhrzeit oder welcher Tag oder Datum es war, machte ihr nun nichts mehr aus. Jedoch konnte sie die Jahre recht gut einschätzen, die mittlerweile vergangen waren. Wenn man lange allein unterwegs war, führte keiner mehr ein Tagebuch, welcher Tag gerade angebrochen war. Oder welches Datum genau geschrieben wurde. Irgendwie fehlte ihr diese Zeiteinteilung, aber irgendwie auch nicht. Damals fand sie sich einfach nur von der Zeit gestresst, da sie etwas bis zu einem bestimmten Tag und einer bestimmten Uhrzeit fertig bekommen musste. Nun lebte sie freier, was der Zeitdruck betraf.

Der Welpe war frech und ungestüm, jedoch half dabei das Trockenfleisch, um ihn ein paar Befehle bei zu bringen. Dies klappte selbstverständlich nicht auf Anhieb, aber nach einigen Anläufen hatte der kleine Racker die Befehle recht gut auf dem Schirm. Als nächstes würde sie ihm das Apportieren bei bringen. Sich zu verstecken war ebenso wichtig, was sie dem Hund auch irgendwie erlernen wollte. Oder ruhig zu sein, wenn Menschen oder Zombies in der Nähe waren. Während er sich anlernen ließ, bekam er ein Stückchen Trockenfleisch und viele Streicheleinheiten von Elaine. Ihre beiden Hände kraulten seine Ohren, während sie dem Welpen in das süße Gesicht schaute. „Wir bleiben die Nacht hier und suchen morgen nach deinem Besitzer?“ richtete sie die Worte an den Hund. Doch bevor sie sich weiter um den Hund kümmern konnte, vernahm sie einen Fremden, der sich dem Haus näherte.
Sie stellte sich an das Geländer, welches die Veranda umgab und hielt sich an diesem fest. Sie bemerkte, dass der Hund sie anschaute. Ihre rechte Hand löste sich von dem Holzspalier und hielt dem Hund ein Stück Trockenfleisch hin. Elaine konnte nicht ausmachen, was der Mann von ihr wollte. Als er seine Worte vernahm, blickte sie zwischen ihm und dem Welpen hin und her. „Ist das dein Besitzer?“ stellte sie dem Hund die Frage. Eine Antwort würde sie nicht bekommen, dass wusste die Frau. Den Hund würde sie nicht einfach so jemanden übergeben, der einen Namen rief und meinte, es wäre sein Hund.
„Kannst du es beweisen?“ fragte sie scharf nach. Der Welpe blieb weiterhin sitzen, wedelte aber leicht mit seiner Rute. Die Frau wollte ein Beweis und da dieser durch die dichtgesetzten Bretter den Hund nicht sonderlich gut erkennen konnte, kam ihr eine Idee. „Das blaue Halsband ist so typisch. Nur weil es ein Rüde ist.“ Das Halsband war natürlich nicht blau, sondern ein Gürtel, der umfunktioniert wurde. Dies konnte nur sein Besitzer wissen. Elaine betrachtete den Mann eindringlich und genoss derweil die sanften Brisen, die die Sommerhitze ein wenig erträglicher gestaltete. So war es besser, diese auszuhalten. Das Shirt, was locker über ihre Brüste saß, bewegte sich durch den leichten Windhauch etwas und erfrischte ihre nackte Haut darunter. Ebenso gelang die Brise an ihre nackten Beine, da sich die Frau für eine Hot Pants entschieden hatte. Schließlich waren die Temperaturen in einem guten zweistelligen Bereich. Elaine betrachtete den Mann und bemerkte die blutende Stelle, die sich durch das Shirt und die Jacke gedruckt hatte. Er schien verletzt zu sein, weswegen dies ihre Alarmbereitschaft erhöhte. Sie deutete auf die Wunde. „Ein Biss? Kratzer?“ fragte sie umgehend nach und löste nun auch die andere Hand vom Geländer. Danach griff die Frau nach ihrem Parierdolch, der an ihrem Lederstiefel befestigt war. Sie zog ihn heraus und ging einen Schritt zurück. Der Welpe sprang an ihrem Bein hinauf und Elaine streichelte währenddessen sein Köpfchen. Den Blick behielt sie starr auf den fremden Mann.

@Alexej Jovanovic

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#37

RE: Highway Richtung Charming

07.06.2022 20:19
Alexej Jovanovic Alexej Jovanovic (gelöscht)
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Die Gesichtszüge des Russen wurden langsam dunkler als die fremde Frau fragte, ob er beweisen konnte, dass Bruno sein Hund war. In ihm bewegte sich das Gefühl, dass man ihm gerade versuchte seinen Hund wegzunehmen. Er würde sein Leben für dieses Tier geben, dass sinnbildlich für den verstorbenen Bruno stand, der mit seinen alten und zitternden Händen über das Fell des Tieres streifte.
„Was willst du sehen? Ne‘ Besitzurkunde oder wie?“, fragte er in einem grimmigen und starken russischen Akzent. Ein Zeichen dafür, dass es ihn wohl etwas verärgerte, dass man so Forderung von ihm verlangte. Er würde keinerlei Beweis vorbringen können, dass Bruno ihm hörte, außer das er die Leine an seinem Gürtel hatte, die aber auch gut ein Seil sein konnte. Sein Blick wanderte grimmig an die Stelle, wo der Hund in etwa saß, auch wenn er ihn bisweilen nicht erkannte.
„Blaues Halsband?“, brummte er und klang dabei plötzlich nicht mehr ganz so verärgert. Wenn sie einen Welpen mit blauem Halsband gefunden hatte, konnte es sich nicht um Bruno handeln. Ein enttäuschtes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus und er seufzte lautlos. „Mein Hund hat einen schwarzen Gürtel, um den Hals… . Vermutlich ist er dann nicht meiner.“ Man konnte ihm anhören, wie traurig ihn diese Tatsache stimmte. Erschöpft ließ er sich langsam auf den Hintern fallen und stützte die Arme nach hinten, um in den Himmel zu sehen. Die Frau schien jedoch noch wissen zu wollen, ob er verletzt war, sodass er den Kopf wieder zurücksinken ließ und sie fragend ansah. Sein Blick wanderte langsam hinab auf die Stelle und er schob seine Jacke langsam beiseite. Auf seiner Schulter klebte eine Mullbinde, die scheinbar von Blut schon etwas durchgeweicht war. Ihm war nicht aufgefallen, dass die Wunde wieder aufgegangen war, sodass er freudlos die Lippen hinab verzog. In dem Moment erkannte er aber auch den springenden Fellball an ihrer Seite.

Alexej lehnte seinen Kopf etwas beiseite und stützte sich mit einem Arm ab, sodass er einen besseren Blick auf den Hund bekam. Er erkannte Bruno sofort und warf der Frau einen missmutigen Blick zu.
„Nein, dass ist kein Kratzer. Ich wurde angeschossen und versuche nach Hause zu kommen. Auf dem Weg dorthin habe ich Bruno verloren… und jetzt komm schon her, Bruno!“, rief er den Hund und diesmal hörte er das aufgedrehte Kerlchen. Er sprang die Treppe runter und lief geradewegs auf ihn zu, die Rute wie wild am Wedeln. Alexej schnappte sich den Hund sofort und drückte ihn an sich, um ihm einen Kuss auf die Nase Schnauze zu drücken. Die Liebe zu dem Hund war in den letzten Wochen noch weiter angestiegen und er würde für ihn wohl sein letztes Hemd gegeben.
„Also gut… was hast du gemacht, dass er auf dich hört? Er ist so aufgedreht… .“

// Out: Ich weiß, dass der Anfang eines Plays schwer ist, aber ich würde es gut finden, wenn der Hund, den Alexej schon seit ein paar Wochen kennt, ihn nicht völlig ignoriert. Er soll ein bisschen ungestüm bleiben, Welpen like. xD <3 Bitte nicht falsch verstehen, ich mag dein Post! :)

@Elaine Goldsteen

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#38

RE: Highway Richtung Charming

12.06.2022 19:47
Elaine Goldsteen Elaine Goldsteen (gelöscht)
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|| Das wird umgehend im kommenden Post geändert. Der Hund bleibt eigentlich nur wegen dem Fleisch sitzen, aber das kam wohl leider nicht so bei dir an, für das ich mich entschuldige :)

Elaine behielt den Blick auf den unbekannten Mann, während der Welpe schwanzwedelnd und ungeduldig neben der Frau saß. Aus den Augenwinkel heraus sah sie dem Hund an, dass er am liebsten losgerannt wäre, doch das leckere Stückchen Trockenfleisch hielt ihm davon ab. „Wenn du mir diese zeigen kannst, nehme ich diese liebend gern als Beweis an.“ richtete Elaine ironisch an den Fremden. Sie wusste, dass er keine haben würde, daher sprach sie mit einem ironischen Ton in der Stimme. Um zu schauen, ob es wirklich sein kleiner Hund war, stellte sie ihm eine Falle und gab ihm ein falsches Detail, was er wohl nicht sofort durchschaute. Seine Mimik veränderte sich und Elaine konnte nicht wirklich aus dieser lesen. Ein wenig überrascht schaute er drein. Dann kam eben das Detail, was ihr den Beweis lieferte, dass es tatsächlich sein Hund war. Die Perfekte Beschreibung des Halsbandes folgte. Von ihr kam ein zustimmendes Nicken. „Da ist der Beweis, den ich wollte.“ sprach sie.
Ein lauer Wind fegte über das Grundstück und lenkte die Frau kurz ab, indem ihr offenes Haar in ihr Blickfeld wehte. Sie strich sich das Haar aus dem Gesicht, während der Hund laut bellte, sich das Fleisch schnappte, was er aus ihrer Hand fischte. Während sich der Mann auf sein Hinterteil fallen ließ, rannte der Hund sofort auf ihn zu. Elaine beobachtete sie Szene und musste schmunzeln. Dieser Augenblick war wundervoll, wie der kleine Welpe sein Herrschen erkannte und ihn bellend und schwanzwedelnd begrüßte. Sie hielt sich vorerst zurück und ließ den beiden ihren Moment, bevor sich Elaine wieder zu Wort meldete. Sie wollte wissen, ob dies ein Kratzer oder Biss sei. In der jetzigen Zeit war es nichts ungewöhnliches nach diesen Verletzungen zu fragen. Wegen solchen Verletzungen verwandelten sich Menschen in Zombies. Als er ihr mitteilte, dass er angeschossen wurde, steckte sie ihren Dolch zurück und blickte zu den Welpen, der aufgeregt hin und her rann. Er kam kurz wieder zu Elaine, holte sich etwas zu fressen ab und sprang zurück zu seinem Besitzer. Daraufhin ging sie auf den Mann zu und reichte ihm ihre Hand, um ihm wieder auf die Beine zu helfen. „Er liebt Trockenfleisch. Dafür macht er fast alles.“ erklärte sie dem Mann. „Ich sollte mir deine Wunde anschauen. Ein wenig kenne ich mich damit aus.“ schlug Elaine vor.

@Alexej Jovanovic

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#39

RE: Highway Richtung Charming

03.07.2022 15:35
Alexej Jovanovic Alexej Jovanovic (gelöscht)
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Die Situation schien sich für einen Moment etwas zuzuspitzen bis Alexej erfuhr, dass der Welpe der Frau ein blaues Halsband trug. Dabei war er sich ziemlich sicher, dass nur Bruno hier herumlaufen konnte. Erschöpft ließ er sich auf seinen Hintern fallen und blickte in den Himmel. Das er dabei seine eigene Sicherheit sogar vernachlässigte, zeigte eigentlich, dass er kein wirklicher Feind sein konnte. Obwohl er nicht wusste, ob das gleiche für die Frau galt. Trotzdem war es mit seiner Schussverletzung anstrengend herumzulaufen. Erst als die Frau plötzlich sagte, dass ihr das Beweis genug war, senkten sich seine Augen auf sie. Eine tiefe Falte schob sich auf seine Stirn, weil sie ihn scheinbar eine verbale Falle stellen wollte. Der Blick des Russen wirkte für einen Moment missmutig bis er das aufgeregte Bellen von Bruno vernahm. Der Kleine schoss wie eine Rakete auf ihn zu, halb schmatzend, halb bellend. Alexej lächelte etwas und streifte durch sein Fell hindurch, während er ihn mit ganz viel leisen Lob überhäufte. Während er auf dem Boden saß und von dem Hund abgeschleckt wurde, erkundigte sich die Frau nach seiner Verletzung. Er hatte für einen kleinen Moment hinab gesehen und bemerkt, dass der „Verband“ wieder blutig aussah. Die lange Suche nach dem Hund war keine gute Idee gewesen, wobei es generell schon eine schlechte Idee gewesen war, dass er mit dieser Schussverletzung umherlief. Er wollte einfach nur zurück nach Balar Island, um sich zu vergewissern, dass es allen gut ging.

Die Frau kam langsam auf ihn zu und blieb dann an seiner Seite stehen. Sie offenbarte ihm das Geheimnis das Bruno Trockenfleisch liebte. Der Hund bellte passend dazu und schien zu wissen, dass es um ihn ging, während er um ihn herumsprang.
„Gut… nichts, was ich scheinbar anbieten kann“, stellte der Russe fest, der in letzter Zeit nur frisches Fleisch essen konnte, dass er am Feuer briet. Als die Frau dann über seine Verletzung sprach, konnte er nicht anders als abzuwinken.
„Es ist schon seit ein paar Wochen so. Die Wunde geht immer wieder auf… ich müsste mich eigentlich länger ausruhen“, sagte er und kam mit ihrer Hilfe wieder auf den Beinen. Trotzdem verzog er bei dem stechenden Schmerz das Gesicht und blickte auf das Haus.
„Wohnst du hier? Ansonsten würde ich vermutlich 1 Nacht hier bleiben… damit die Wunde sich wieder etwas beruhigt.“ Vermutlich wären auch 2 oder 3 Nächte besser gewesen, damit er sich etwas erholen konnte.
„Ah… ich bin Alexej. Entschuldige für die ruppige Begrüßung. Ich bin in letzter Zeit etwas vorsichtiger fremden gegenüber… wobei… eigentlich bin ich seit der Apokalypse misstrauisch.“ Entschuldigend rieb er sich den Hinterkopf und zwang sich ein freundliches Lächeln auf die Lippen.


@Elaine Goldsteen

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#40

RE: Highway Richtung Charming

17.07.2022 15:37
Elaine Goldsteen Elaine Goldsteen (gelöscht)
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Elaine würde niemals dem Besitzer seinen Hund fernhalten. Jedoch war ihr nicht bewusst, dass der kleine Welpe sein Hund war. Um dies herauszufinden, musste sie dem Mann leider eine Unwahrheit erzählen, um zu wissen, ob es tatsächlich sein Tier war oder er dies nur erzählte. Immerhin würden bestimmte Menschen solche Tiere essen, um überleben zu können. Genau diese Menschen verabscheute Elaine. Als sie den Beweis hatte, dass der kleine Racker wirklich der Hund des Russen war, ließ sie ihn los. Sie betrachtete das Schauspiel und schenkte den beiden ein freudiges Lächeln. Sie hielt sich mit Worten vollkommen zurück, denn der Augenblick gehörte dem Hund und dem Besitzer.
Dann konnte sie jedoch nicht mehr still dastehen, sie musste nach den Wunden fragen, die erneut bluteten. Da es sich um kein Biss oder ähnliches handelte, ging die Brünette auf den Mann zu, um sich die Wunde genauer anschauen zu können. Immerhin musste sie so schnell wie möglich behandelt werden. Derweil teilte sie dem Mann mit, warum Bruno so schnell lernte und Befehle befolgte. „Dann gebe ich dir etwas mit, ich habe genug von dem Zeug hier.“ erklärte sie dem Mann. Vielleicht könnten sie später gemeinsam Bruno etwas Neues beibringen, wobei die Standardbefehle besser waren. Der Russe musste diese seinem Hund lehren, damit dieser in Zukunft auf ihn hören wird. Elaine half dem Mann auf und vernahm dabei seine Worte. Skeptisch blickte sie den Mann an und schüttelte den Kopf. „Du solltest dich wirklich etwas länger ausruhen.“ kam es in einem strengeren Tonfall über ihre Lippen. Mit ihrer Hilfe beförderte sie den Mann Richtung ihrer derzeitigen Unterkunft. „Ich lebe momentan hier. Und eine Nacht reicht nicht aus. Du bleibst mindestens 3, besser sind 5 Nächte.“ Sie erwartete keine Widerworte. Sie würde nachher eine Kräuterpaste anrühren, um die Wunde damit zu verschließen. „Hey Alexej. Ich bin Elaine. Das beruht auf Gegenseitigkeit, ich war auch nicht gerade freundlich.“ Erwiderte sie mit einem ebenso freundlichen Lächeln. „Wenn die Kräuterpasten nicht helfen, wärst du bereit, die Wunde zu veröden?“ fragte sie vorsichtig nach und bat Alexej an, auf die Veranda zu kommen. Ihr Blick fiel zu Bruno, der schwanzwedelnd umher tollte.

@Alexej Jovanovic

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