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WILLKOMMEN! Wir sind ein Walking Dead Forum bestehend seit 2013 – Wir folgen der Storyline aus der TV-Serie bis Negans Fall 2015. Seitdem schreiben wir unsere eigene Geschichte, die allerdings einige Schlüsselmomente aus der Serie mit einbezieht. Wir schreiben in Szenentrennung und geben auch vielen Free-Charakteren ein wundervolles zu Hause. Zudem sind wir eine entspannte Community und verfolgen auch keine Blackliste mehr.
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01.01.26 Frohes neues Jahr!
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Floyd Webber, Scarlet Rainthworth, Daryl Dixon und Duo Maxwell sind die Admins im Forum. Scar und Duo bilden die Front, während sie von Floyd und Daryl im Hintergrund unterstützt werden. Grafik und Design stammt von Daryl Dixon <3
Der Plot um den Angriff auf die Heavens Paradise neigt sich dem Ende.
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THE DEAD DON’T DIE
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----First Post---
Bevor die ganze Welt am Arsch gewesen war und sich die Beißer über die Welt hermachten als es sie es ein Verdammtes all you can eat buffet hatte man für die Strecke von Charming nach Boston Massachusetts zwar auch ein oder zwei Tage auf den Maschinen gebraucht, aber es gab Motels und man konnte Tanken und in den Biker-Clubs auf dem Weg etwas die Sau raus lassen. Aber wenn Clay daran dachte, das sie als die Scheiße Los gegangen war nach Norden Fahren mussten weil Richtung Südes es Aussah wie aus einem verdammten Armageddon Film. Sie hatten sich für einige Zeit im Rock-Creek Clubhouse der Devil-Hands verschanzt. War nicht schlecht gelegen etwas abseits den Berg hoch gut einsehbar von oben ein recht massiver Maschendrahtzaun und natürlich einigen netten Spielzeugen, die Vorräte besorgte man sich noch aus der zu dem Zeitpunkt sicheren Umgebung.
Die ersten Wochen verlief die Sache noch normal und dann jedoch wurde die ganze Scheiße immer übler, die Sache mit den Beißer, die Mitglieder mit Biss rein kamen und niemand wusste es am Anfang…Fuck war das ein Blutbad gewesen. Und dann wollte natürlich keiner mehr dem anderen Trauen. 23 Biker hatten ihre Zuflucht dort gesucht. Nach dem Vorfall waren es nur noch 11 und von den 11 waren am Ende nur noch Clay und einer der Devil-Hands am Leben gewesen. Sie hatten sich in der Bar regelrecht verschanzt und doch wurde von Tag zu Tag immer klarer, das keine Rettung kommen würde. Die Beißer waren ganzschön lästig und langsam ging dem alten Generator der Saft aus und auch die anderen Vorräte wurden knapper. Die Umgebung war abgegrast und Clay war es langsam leid gewesen hier fest zuhängen. Also hatte Er für sich beschlossen wenn er schon draufgehen würde, dann Verdammt noch mal in Charming im Clubhaus bei seinen Brüdern und der Familie. Scheiße die Sache war dann nochmal unschön geworden als der Typ von den Devil-Hands ihn linken wolle. Tja, sein Kopf war dann mit einem großen Loch geschmückt und Clay hatte auf seine Maschine gepackt was ging und sich auf den Verfluchten Rückweg nach Charming gemacht. Landstraßen, alte Staubige Straßen, die Schmuggler nahmen um den Cops zu entgehen oder unter dem Radar zubleiben. Immer wieder hatte Er sich für einige Zeit wo Verstecken müssen an seinem Bike schrauben und es in Schuss halten. Es war ihm irgendwann wie eine verdammte Weltreise vorgekommen um Heim zukommen.
Der Winter war übelgewesen und hatte ihn echt doch fast fertig gemacht. Aber nun wo es wieder war geworden war, hatte Clay die letzte Etappe seiner Reise vor sich. Er blickte von seinem Blick über die Strecke vor sich. Die Landstraße nach Charming war lange und Staubig und es gab auch zu viele Möglichkeiten wo Problem passieren könnten. Sein Bike machte seit einigen Tagen immer wieder Problem, vielleicht die Einspritzpumpe. Ein Ersatzteil auf der Landstraße war möglich das man dort was fand. Aber ob davon noch was zugebrauchen war, der Highway war die bessere Möglichkeit, es gab einige Überdachte Bereiche wo Biker bei schweren Regen warten konnte. Ein Versuchsprojekt des Staates, hatte sich aber niemals so richtig Durch gesetzt. Ein Biker war frei und wolle es auch bleiben. Aber vielleicht durch die ganze Scheiße hatte sich vielleicht jemand dort verschanzt gehabt oder es versucht und nun lag da ein Bike vor Regen und Schnee geschützt und hatte vielleicht eine Einspritzpumpe, die Er brauchen konnte. Also lenkte Clay seine Maschine die Auffahr hoch, die Pumpgun durchgeladen und bereit fuhr er langsam den die Auffahrt hoch und gab dann etwas Gas oben stoppte Er und besah sich den Highway soweit er blickten konnte. Ein Friedhof von Leuten die rein oder Raus gewollt hatten. Verdammt, das war schon ein Schlechter Anblick.
Er fuhr langsam weiter die Umgebung im Auge behalten näherte sich Clay seinem Ziel, ob dort vielleicht jemand sein Lager aufgeschlagen hatte oder ihn jemand Beobachte, und vielleicht Folgte, das konnte Clay gerade nicht sagen, doch Er wusste wenn Er Heim kommen wollte, musste er ein Ersatzteil finden oder was woraus er eine Notlösung machen konnte. In manchen der Wagen und verbeulten Fahrzeuge saßen neben den die durch eine Kopf Verletzung gestorben waren die Beißer, die an den Scheiben rieben manche hatten versucht aus kaputten Fenster zukommen und hingen nun mit ihren Gedärmen fest oder waren durch die Sicherheitsgurte und verbogene Teil der Wagen eingeklemmt. Langsam lenkte Clay seine Maschine über den alten Asphalt und schien jeden Moment mit Problemen zurechnen.
@Lyra Heyworth So das ist der Anfang, ich hoffe du hast nun viele Möglichkeiten wie du auf Clay stoßen kannst.
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-> cf: Valley Balar | Waldrand
Es mussten nun schon fast zwei Wochen sein die Lyra unterwegs war. Zwei Wochen in denen sie mehr oder weniger durch die Wälder Virginias und Marylands irrte. Über zweihundert Meilen die sie auf dem Rücken ihres Pferdes verbracht hatte und doch hatte sie keineswegs das Gefühl ihrem Ziel auch nur ein Stückchen näher zu sein. Ja selbst ob sie überhaupt noch in die richtige Richtung ritt kannte sie nicht eindeutig beantworten. Dabei war sie einst sehr gut darin sich auch in fremden Gebieten zu orientieren. Doch es es war nun schon eine ganze Weile her, dass sie sich ernsthafte Gedanken darüber gemacht hatte welchen Weg sie einschlagen sollte, folgte sie doch stets dem Pfad des Überlebens. Ob Ost oder West hatte dabei nie eine Rolle gespielt, um größere Gruppen von Untoten wurde ein Bogen gemacht, Menschen wurden so weit es ging vermieden. Doch wie es nun mal so war ging nicht jeder Plan so auf, wie man ihn sich im Vorfeld emsig zusammen geschmiedet hatte.
Valley Balar, ein kleines Dorf in den Bergen, schenkte Lyra ein zu Hause, welches sicher von Dauer hätte sein können. Sie fristete ein einfaches Leben, kleine Hütten, man lebte hauptsächlich von Wild und hatte kein fließend Wasser. Das Dorf war sicher perfekt für jemanden der die Ruhe suchte, denn Beißer ließen sich nur äußerst selten dort Blicken. Ja es war sogar perfekt für Lyra, welche so gut wie nichts anderes kannte als ausschließlich für sich allein zu kämpfen. Sie hatte endlich die Chance gehabt nicht mehr allein zu sein, in einer Gemeinschaft zu leben, welche friedlich miteinander umzugehen vermochte und vor allem ihre Menschlichkeit bewahrte trotz dessen, dass die Welt völlig am Ende war. Doch eine Begegnung lies all den guten Willen, welchen Lyra aufbrachte um ihren Platz in Balar zu finden, mit einem Mal versiegen. Die junge Irin, welcher sie so unverhofft im Wald getroffen hatte, führte ihr vor Augen, dass sie all das, wonach ihr innerstes strebte, sie selbst jedoch vehement abzustreiten versuchte, nicht vor ihr lag, sondern weit zurück. Noch am selben Tag fasste sie einen Entschluss. Ohne noch einmal in das Dorf zurück zu kehren, ohne Vorräte, einzig und allein einer Wasserflasche und mit ihrem Waffen bestückt kehrte sie Valley Balar den Rücken zu.
Erst zwei Tage später schien sie zu realisieren, dass diese Entscheidung wohl die dümmste ihres Lebens sein musste. Nicht nur, weil sie absolut keine Ahnung hatte was passieren würde, sollte sie jemals auch nur in die Nähe von Charming kommen. Doch viel mehr waren die aktuellen Bedingungen nicht gerade die Besten. Der Winter in den Bergen war hart, überall bildeten sich Sturzbäche, durch den geschmolzenen Schnee, welche Lyra nicht nur einmal den Weg versperrten. Je weiter sie sich den Bergen entfernte desto häufiger traf sie auch wieder auf Beißer, durch den Winter waren sie ausgehungert und schienen dadurch noch mehr dazu zu neigen, sich zu ganzen Horden zusammen zu schließen. Doch Lyra war noch nie jemand der alt zu schnell aufgab und so setzte sie trotz all der Widrigkeiten ihren Weg fort.
Seit einer Stunde etwa versuchte sie nun schon eine größere Gruppe von Zombies zu umgehen, welche sie schließlich in die Nähe eines Highways drangen. Für gewöhnlich versuchte Lyra solche Orte zu vermeiden, häufig tummelten sich hier Plünderer herum, auch wenn man nach 9 Jahren hier vermutlich so gut wie nichts mehr holen konnte.
Das Dumpfe klacken der Hufe auf dem Asphalt war durchaus beruhigend und auch die Straßenschilder gaben ihr nun Gewissheit, dass sie sich noch immer auf Kurs befand. Doch ein dröhnendes Geräusch lies sie plötzlich an den Zügeln ziehen, woraufhin ihr Pferd sofort stehen blieb. Das Geräusch von einem heulenden Motor war unverkennbar und es wurde immer lauter. Mit einem Satz sprang sie von ihrem Pferd, band dieses eher notdürftig an dem Gestell eines LKW's an und zückte selbst ihren Bogen um im Notfall schießen zu können.
Sie beobachtete wie ein Mann von seinem Bike stieg und offenbar nach etwas suchte. Sie schlich sich ein Stück näher heran um den Mann besser im Blick zu haben. Erst dachte sie, ihr Unterbewusstsein wolle ihr einen Streich spielen doch tatsächlich trug er eine Jacke der Riders. Dies mochte in diesen Zeiten nichts heißen, schließlich konnte er sie auch gestohlen haben. Doch sie meinte ihn auf einen der Fotos im Clubhaus gesehen zu haben. Lio hatte sie damals ausgiebig über alle Mitglieder informiert, doch Lyra musste zugeben dem nur eher halbherzig zugehört zu haben.
Eigentlich wollte sie sich wieder vorsichtig zurück ziehen und warten bis er seinen Weg fort fährt, wäre da nicht dieser scheiß Beißer gewesen, der sich ungewöhnlich leise dem Mann näherte. Fast lautlos schoss ihr Pfeil durch die Luft, verfehlte den Biker nur knapp um sich anschließend in den Schädel des Untoten zu bohren. Spätestens als dieser mit einem dumpfen Knall auf dem Boden aufschlug, musste dem Rider wohl klar sein, dass er nicht allein war.
@Clay Gummer
@Ivana Martinez (Ich melde mich zurück von meinem plötzlichen Verschwinden)

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Tja in den Zeiten war es einfacher als vor dem Ausbruch der Seuche und dem Verdammten Beißern an eine Jacke oder Weste der Anarchy Riders zukommen. Doch wenn jemand sein Weste mit rechten trug, dann Clay, als eins der Gründungsmitglieder und Präsident vor dem Ausbruch. Durch den Sound seiner Maschine hatte er die Hufschläge nicht gehört zudem war er mehr darauf konzentriert nicht als schneller Happen für diese verdammten Beißer zu enden.
Aber am wichtigsten Er suchte den Highway nach einer Maschine ab, die Er ausschlachten könnte. Um sein Baby fit zu halten in der Werkstatt die Er mit seinem alten Freund Marschall gegründet hatte, gab es genug Ersatzteile, wenn sie denn noch stand, aber erst mal musste er was finden damit Er es dort hin schaffte selbst über den Highway brauchte man in diesen Zeiten echt mehr als früher, man musste immer auf der Hut sein um nicht in den Arsch gebissen zu werden und das konnte einem ja auch im wahrsten Sinne des Wortes passieren. Er wollte schon ein Stück weiterfahren, als er den Außenspiegel einer alten Harley sah. Clay brachte seine Maschine zum Stehen, zog den Schlüssel ab und nahm seine Pumpgun mit als er zu dem Haufen Schrott ging, da war wohl einer über den Highway gedonnert und ins Schleudern gekommen ein Kopf fehlte und der Rest war abgenagt, kein Schöner tot, aber ein Schneller was in den Zeiten oft eine gute Sache war.
„Na sieh mal an da haben wir ja das Schätzchen, wird nicht ganz passen, aber bis Charming sollte sie mir mit etwas Glück helfen.“ Clay hatte also begonnen die Einspritzpumpe aus der Harley raus zu lösen und dabei einige Augenblicke nicht auf die Umgebung geachtet der Dumpfe Schlag des Beißers, der mit einem Pfeil zu Boden ging. Brachte sein Blutdruck hoch und ihn natürlich auch. Er sah den anderen Beißer und holte mit dem Kolben der Pumpgun aus und schlug den Kopf mit voller Wucht von dem Körper des Beißers, das dieser mit einem Dumpfen Schlag in den Kühlergrill eines geschroteten Schwertransporters donnerte. Ein Glück war die Knochen Morsch und der Kamerad schon ganzschön verwehst. Denn sonst hatte die Nummer wohl nicht funktioniert und Clay drehte sich in die Richtung um woher er den Pfeil vermutet hatte.
„Danke, Tja wir haben nun drei Möglichkeiten, jeder zieht seiner Wege ohne den anderen zu versuchen abzuknallen. Du versucht mich mit deinem Bogen zu erwischen und ich dich mit meiner Gun und durch den Lärm ziehen wir noch mehr von den Verwesenden Mistgeburten an. Oder du senkt deinen Bogen kommst rüber und bekommst als Dank eine Falsche Wasser und eine Beutel mit Trockenfleisch hast mir ja so gesehen den Arsch gerettet. Und dafür will ich dir nichts Schuldig Bleiben.“
Nun war die Frage wie würde @Lyra Heyworth reagieren und wie würde diese Situation ausgehen. Was beide noch nicht wußten, die Horde der Lyra auswich die ganze Zeit, bewegte sich langsam eine der alten Auffahrten des Highways hoch. Fleisch war verlockend und das große Stückfleisch auf dem Sie ritt war für die ausgehungerten Beißer sehr aromatisch.
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Kaum löste sich der Pfeil von ihrem Bogen, um sich seinen Weg in den Schädel des Untoten zu suchen, versteckte sich Lyra hinter einen der heruntergekommenen Fahrzeuge. Dicht mit dem Rücken an das Wagen gepresst und den Bogen bereit, ein weiteres Mal zu schießen, hoffte sie inständig, der Biker habe nicht bemerkt aus welcher Richtung der Pfeil kam. Sie hörte ein paar dumpfe Schläge, vielleicht noch so ein Beißer? Und schließlich erhob der Mann seine Stimme um ihr die nun möglichen Optionen darzulegen. Kurz lugte sie durch das Fenster des Wagens, konnte so einen halbwegs guten Blick auf ihren Gegenüber werfen. Tja, die Waffe die er bei sich trug war nicht ohne. Zwar kannte sie sich nicht sonderlich gut mit Schuss- und Feuerwaffen aus, ihre Zeit bei den Saviors hatte ihr jedoch zumindest gelehrt mit welchen Waffen man Schädel selbst aus weiter Entfernung ohne Probleme in tausend Stücke reißen konnte. Und diese gehörte definitiv dazu.
Vorsichtig lies sie sich wieder sinken, versuchte mit ein paar kräftigen Atemzügen ihre Lungen zu belüften um einen klaren Kopf zu bekommen und alle Optionen zu durchdenken. Mit einem Augenrollen musste sie jedoch feststellen, dass ihr Pferd sich nun mittlerweile im unmittelbaren Sichtfeld des Riders befand. Es war ein wirklich treues Tier, schnell und wendig wenn es darauf ankam und schien Beißer sogar hundert Meter gegen den Wind zu wittern ohne gleich hysterisch die Flucht einzuschlagen, wie sie es von den meisten anderen Pferden kannte. Doch bei all den guten Eigenschaften hatte dieses Tier leider das unschlagbare Talent in angespannten Situationen, wie diese es war, in Erscheinung zu treten und so Lyras Anwesenheit und ungefähren Standort zu verraten. Sie würde es niemals unbemerkt da hin schaffen um abzuhauen. Tja, hätte Lyra in diesem Moment der Körpersprache des Tieres auch nur ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt so wären auch bei ihr die Alarmglocken rot aufgeleuchtet und sie hätte gewusst dass sie nicht mehr alt zu viel Zeit hier verbringen sollte.
Schließlich entschied sich Lyra jedoch, ihre Position preis zu geben. Sie erhob sich aus ihrer Kauerstellung, hielt den Bogen in der einen Hand, den Pfeil in der Anderen, die Arme dabei leicht vom Körper gestreckt als würde sie sich ergeben. Eine Geste welche sie nur äußerst selten, wenn gleich nie, zum Ausdruck brachte. Für ihn gut sichtbar steckte sie den Pfeil wieder zurück in den Köcher und legte sich den Bogen um die Schulter, sodass sie beide Hände frei hatte. Langsam suchte sie sich ihren Weg zu dem Biker, stieg über Motorhauben und Unmengen an Leichen. Ihr war bewusst, dass dies eine der riskantesten Varianten war, zumindest für sie, doch sicher war es nicht gerade vom Nachteil wenn zumindest ein Rider auf ihrer Seite stand. Und um ehrlich zu sein lockte sie auch das Angebot von Trockenfleisch. Sie hatte sich die letzten Tage fast ausschließlich von frisch gefangenen Hasen ernährt, irgendwann wollte man auch mal was anderes zwischen den Zähnen haben.
Trotz seines verlockenden Angebotes vertraute sie dem Fremden keineswegs, sie war schon immer eher misstrauisch veranlagt, was ihr nicht nur einmal den Arsch gerettet hatte. Sie ließ den Biker nicht aus dem Auge, kein einziges Mal und versuchte stehts einen gewissen Abstand zu ihm zu halten um im Notfall doch noch abzutauchen und entsprechend zu reagieren. „Ich schätze mal du kannst deine Waffe jetzt auch weg stecken. Gleiches Recht für alle.“ meinte sie als die beiden nur noch durch eine Karosse getrennt waren. Bei ihren Worten verzog sie kein einziges Mal ihre ernste Miene. Ihre Augen wanderten zu dem Motorrad, welches ein klein wenig abseits stand. „Schicke Maschine im Übrigen.“ Sie wusste dass die Bikes für die Rider heilig waren. Vielleicht konnte sie so seine Gunst auf ihre Seite ziehen.
@Clay Gummer

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Tja, ob das Pferd das mit Absichtlich gemacht hatte oder nicht, das war egal, es hatte ihr gerade unbewusst die Entscheidung abgekommen oder? Pferde waren schon recht eigenwillige Tiere und so manches hatte sicher dem ein oder anderen Besitzer in Schwierigkeiten gebracht oder das Leben Gerettet. Oh wenn sie geahnt hatte, was auf seiner Maschine noch fest gemacht war an Schuss- und Feuerwaffen, hatte sie vermutlich auch keine ungewollte Entscheidungshilfe ihres Pferdes gebracht. Tja, leider hatte Lyra die Körpersprache nicht bemerkt und die Horde der Beißer bewegte sich zwar langsam aber immer ziehsicher die alte Teilweiße schon eingebrochene Highway Auffahrt hoch, denn sie hatten Futter gewittert und sie wollten Fressen. Noch waren sie zu weit weg um lauten Lärm zu verursachten, es musste gut 20 oder 25 Beißer, die sich verwesend wie eine gierige Einheit bewegte.
Clay war überrascht gewesen, als das Pferd in sein Sichtfeld gekommen war und hob sogar eine Augenbraun. Ein Pferd verdammt Er hatte ja schon so manches Verrückte Fortbewegungsmittel gesehen, aber verdammt ein Pferd war schon eine Überraschung, wenn man bedachte, das so ein großes Stück Fleisch auf vier Beinen diese gierigen Beißer doch anziehen musste wie Abfall die Fliegen. Aber die junge Frau schien vernünftig zu sein und sich für die Beste Möglichkeit entschieden zu haben. Ein Glück für sie das Clay nichts von ihren Problemen oder den Umständen die sie mit den Riders gehabt hatte wusste. Denn die Regeln des Clubs waren recht einfach, wer ihn verriet oder schadet, das ging nie gut für die Person aus. Ein Verbanntes Mitglied hatte vergessen das Zeichen von seinem Rücken entfernen zulassen und so hatten man es ihm mit einem Schweißgerät runter gebrannt. Der Club war die Familie und doch hatte sie ja gerade eine man konnte fast sagen eine ich komme aus dem Gefängnisfreikarte Erhalten. Immerhin hatte sie Clay das Leben gerettet, also vielleicht würde ihr das noch nützlich sein.
Der Weg zu ihm rüber war wirklich nicht gerade einfach und doch kam sie rüber den Bogen geschultert und die Hände so gut es ging sichtbar. Als sie da war, hörte Clay was sie sagte und nickte und senkte die Waffe. „Leben und leben lassen in dem Fall. Dein Pfeil hat mir den Arsch gerettet, das war ein verdammt guter Schuss, das muss man dir lassen.“ Er studierte ihre Kleidung und ging zu seinem Bike und nahm aus einer der Seitentaschen an seinem Bike eine Flasche Wasser und einen Beutel Trockenfleisch mit Barbecue Geschmack heraus und warf es ihr zu. „Hier, für dich lass es dir schmecken und ja mein Baby und ich habe schon einiges Hinter uns. Bin überrascht dass du auf einem Pferd so herumkommst. Dachte die Beißer würden wie wild hinter so einer Beute her sein. Kennst du dich nur mit Pferden aus, oder auch mit Maschinen? Ach bevor ich es vergesse, ich schulde dir was und wenn dir Clay Gummer was schuldet, das hast du was gut bei den Anarchy Riders.“
Bei den Worten nahm Clay sich selbst eine Flasche Wasser aus der Seitentasche und trank einen Schluck. „Was treibt eine Reiterin auf ihrem Pferd in diese Gegend durchreise oder auf der Suche nach jemand?“ Verdammt war schon eine Weile her, das Er mal mit jemand gesprochen hatte, der Antworten konnte, die Toten redet nicht viel, aber sie störten sich auch nicht daran, wenn man ihren Whiskey trank oder ihre Maschinen Benzin und Öl abzapfte.
@Lyra Heyworth
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Irgendwie taten ihr die Leute, die hier einst getrieben von ihrer Verzweiflung, versuchten die Stadt über den Highway zu verlassen, schon irgendwie leid. Hatten nicht schon damals genug Katastrophenfilme gezeigt, dass das eine mehr als bescheuerte Idee war? Doch die Menschen schienen unbelehrbar, unterschrieben ihr Todesurteil damit selbst und hinterließen nun dieses Schlachtfeld, welches besonders für Plünderer ein Paradies war. Nunja, doch viel zu holen, zumindest was Lebensmittel anging, gab es hier nach neun Jahren wohl nicht mehr. Und nun war dieser Friedhof ein Ort, den man vermutlich lieber meiden sollte. So gut man sich hier auch vor jemanden verstecken konnte, konnte dies auch ein Anderer und nicht jeder war so verhandlungswillig wie Clay. Aber auch eine Gruppe von Untoten konnte sich so, stets im Schutze eines querstehenden LKWs, langsam und vor allem unbemerkt den Highway hinauf kämpfen.
Mit einem zufriedenstellenden Nicken beobachtete sie, wie nun auch ihr Gegenüber die Waffe weg steckte. Lyra überwand nun auch die letzte Hürde und lehnte sich schließlich gegen die Motorhaube des Fahrzeugs. „Neun Jahren sind ne verdammt lange Zeit. Ich hatte genug Gelegenheiten daran zu feilen, nicht den Falschen zu treffen.“ Durchaus nahm sie sein Kompliment wahr, doch war sie verdammt schlecht darin dieses auch anzunehmen und einfach mal nur 'Danke' zu sagen. Doch sie wusste, dass sie gut war, hatte seit Jahren keines ihrer Ziele mehr verfehlt, denn wie sie schon sagte, sie hatte wirklich mehr als nur einmal die Gelegenheit gehabt sich unter Beweis zu stellen und häufig hing davon nicht nur ihr Leben ab. Stets mit einem eindringlichen, kritischen Blick musterte sie den Biker. Er ging zu seiner Tasche, ihre Hand glitt vorsichtig zu ihrem Messer, bereit zu reagieren, falls er was dummes vor hatte. Doch er holte wie versprochen eine Flasche Wasser und eine Tüte mit etwas, das Trockenfleisch sein musste, hervor und warf es ihr hin. Geschickt fing sie das Paket auf und genehmigte sich sogleich einen großen Schluck Wasser.
Natürlich entgingen ihr seine musternden Blicke keineswegs. Doch sie war da keinen bisschen besser, schließlich hatte sie ihn schon eindringlich studiert, ehe er überhaupt wusste dass er nicht allein war. Zu seinem Glück, wie sich herausgestellt hatte. An ihr dürfte er jedoch nichts auffälliges finden, die warme Kleidung aus Fell, welche sie in den harten Wintermonaten in den Bergen stets zuverlässig warm gehalten hatte, war schon längst zusammengerollt auf dem Rücken des Pferdes verstaut. Sie unterschied sich also kaum noch von den Leuten, welche man hier antraf. Nunja, fast, denn die wenigsten ritten mit einem Pferd daher und besaßen keine einzige mechanische Handfeuerwaffe. „Tja, dem geht nie der Sprit aus und so laufe ich keine Gefahr irgendwann mal zu Fuß weiter zu müssen. Macht sich echt schlecht wenn man gerade von ner Horde Freaks verfolgt wird.“ Meinte sie mit einem sachten Lächeln auf den Lippen. „Auskennen wäre vermutlich übertrieben. Ich hatte ein Mopet vor dem Ganzen hier, so ein kleines was jeder Mensch als Fahrzeug verleugnen würde. Als die Seuche dann auch bei uns ankam hatte es schon seit zwei Wochen nen Elektroschaden. Mein Vater hat sich geweigert es reparieren zu lassen. Aber vermutlich wäre ich eh nicht wirklich weit damit gekommen.“ Dass sie sich durch das Jahr bei den Ridern zumindest noch etwas mehr mit Maschinen auskannte, verschwieg sie an dieser Stelle lieber.
„Gut zu wissen...“ gab sie nickend von sich, während sie ein Stück von dem Trockenfleisch zwischen ihren Zähnen zermahlte. Clay...Glay Gummer. Sie hatte diesen Namen schon einmal gehört, aber....und da fiel es ihr wieder ein. Als wäre es gestern gewesen hörte sie Lio's Stimme wie er ihr ein Bild zeigte und erklärte, dass der Kerl darauf bis zu seinem Verschwinden, der ehemalige Anführer der Riders war. Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen und biss stattdessen noch ein Stück von dem Fleisch ab. Sie überlegte, wie sie ihm am besten darauf antworten sollte. Sie konnte ihm ja schlecht sagen, dass sie, nachdem sie vor gut drei Jahren in einer Nacht und Nebel Aktion die Riders verlassen hatte, nun mal wieder vorbei schauen wollte aus einem Grund der ihr selbst noch immer schleierhaft war. „Durchreise.“ Antwortete sie schließlich knapp. „Die Berge waren gut für den Winter, kaum Leute, keine Beißer. Aber jetzt, wo es da oben auch taut macht es nicht mehr ganz so viel Spaß. Und was treibt ein Biker allein hier draußen, ohne seine Gang?“ fügte sie noch an. Es war wirklich erfrischend mit einem Rider so locker wie es die Situation eben zu lies, zu reden. So bald sie auch nur in die Nähe des Clubhauses kam, könnte das schon anders aussehen.
@Clay Gummer

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Wenn man Lyra gesagt hätte, sie würde ein einigermaßen entspanntes Gespräch mit einem Rider führen, so hätte sie diesen wohl für völlig verrückt erklärt. Doch nun war es tatsächlich so. Clay und Lyra wechselten noch ein paar Worte ehe sich ihre Wege wieder trennten. Zum Abschied bekam sie sogar noch eine weitere Flasche Wasser, da sie ihre in dem kurzen Plausch bereits vollständig gelehrt hatte. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder... Seine letzten Worte bevor er auf seinem Motorrad davon rauschte, wurden beinahe von dem lauten Motorengeheul übertönt, doch für Lyra konnten sie nicht verständlicher sein. „Vermutlich eher als du denkst.“ Flüsterte sie schließlich zu sich während ihr Blick der immer kleiner werdenden Silhouette Clay Gummers folgte. Vielleicht war er ihre Chance mit mildernden Umständen behandelt zu werden, sollte sie jemals ins Clubhaus zurück kehren.
Die vernünftigste Entscheidung wäre wohl gewesen sich wieder auf ihr Pferd zu setzen und von dannen zu ziehen, denn die Horde war nun wirklich nicht mehr weit. Doch ihre Füße trugen sie schließlich zu dem Beißer welchen sie zuvor einen Pfeil in den Kopf gejagt hatte. Mit einem Ruck zog sie diesen heraus und begutachtete die Pfeilspitze mit leicht verzogenem Gesicht. Sie hatte durch den Aufprall im Schädel kaum Schaden erlitten und würde sicherlich noch ein weiteres Mal gute Dienste erweisen. So wischte sie diese notdürftig an ihrer Hose ab um den groben Schmutz zu entfernen und steckte den Pfeil schließlich zu den anderen in ihren Köcher. Sie würde wohl bald neue Pfeile machen müssen, denn allmählich nahm ihr Vorrat ab und niemand wusste wie lang sie noch hier draußen unterwegs sein würde, nicht einmal Lyra selbst.
Neugierig begutachtete sie einen Kofferraum eines blauen, auf der Seite liegenden SUV's welcher im Gegensatz zu den meisten noch nicht aufgebrochen war. Vorsichtig setzte sie ihr Messer unter der Klappe an um das Schloss aufzubrechen. Eigentlich war sie der Überzeugung dass es hier nichts mehr zu holen gab, dennoch meinte sie eine Tasche im Frachtraum erkannt zu haben, welche sofort ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Wer weiß, vielleicht war heute ihr Glückstag und sie würde mit mehr als einer Tüte Trockenfleisch und einer Flasche Wasser den Tag beenden. Mit einem leisen Knacken öffnete sich schließlich die Hecktür und tatsächlich waren hier noch einige unangetastete Taschen aufzufinden. Die meisten Beinhaltenden zwar nur Kleidung, doch Lyra war wirklich genügsam, schließlich würden auch ihr ein paar neue T-Shirts nicht schaden. Sie nahm sich also die größte der Taschen und stopfte diese mit ein paar Kleidungsstücken ihrer Wahl voll sowie ein paar Dosen Suppen die sie in einem kleinen Klappfach gefunden hatte. Zudem warf sie sich eine Lederjacke über, recht ironisch wenn man bedachte dass diese, bis auf den fehlenden Aufdruck am Rücken, der der Riders doch sehr ähnlich sah. Doch dies war die einzige Jacke welche zumindest so aussah als könnte sie wärmen, und die verweste Dame im Fahrerhäuschen wollte sie ganz gewiss nicht ihres Mantels entledigen.
Mit der Tasche auf dem Rücken und den Dingen die sie von Clay bekommen hatte ging sie nun langsam wieder zurück zu ihrem Pferd. Es war nun wirklich die Zeit gekommen hier zu verschwinden ehe sie noch jemand sieht. Dass es dafür jedoch bereits zu spät ist, wusste Lyra zu diesem Moment noch nicht.
@Mariana Martinez
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Mariana mochte es im Clubhaus, dort war ihre Familie, dort waren Freunde und außerhalb war der Tod, Gefahren und Menschen die nichts gutes im Sinne hatten. Sie hatte keinen Grund außerhalb des Clubhauses zu sein, keinen einzigen. Doch Mariana war draußen. Sie hatte es geschafft. Mal wieder. Sie hätte sehr große Probleme mit ihrem Vater und ihrem Bruder wenn sie erfahren würden, dass sie immer mal wieder nach draußen geht. Anfangs hatte sie keinen wirklichen Grund, sie wollte gelegentlich ein wenig die Umgebung durchchecken, vielleicht etwas brauchbares finden. Doch vor einiger Zeit hatte sie einen Jungen mit seiner Mutter getroffen. Sie hatte die beiden eine Zeit lang nur beobachtet, sie wollte kein noch größeres Risiko eingehen. An einem recht sonnigen Tag, das weiß sie noch, wurden die beiden angegriffen. Sie kämpften, weshalb Mariana noch nicht eingreifen wollte. Sie konnte nicht riskieren gesehen zu werden oder sich selber in Gefahr zu bringen. Es sah auch anfangs gut aus, doch dann kam ein Beißer von hinten an seine Mutter herangeschlichen und hatte sie gebissen. Der Junge war außer sich und Mariana wusste das er nicht weiterkämpfen würde. Sie nahm ihre Axt in die Hand und verteidigte ihn, so lange bis er wieder bei sich war und mit ihr zusammen die restlichen tötete. Sie klärte alles auf und die beiden verstanden sich recht gut. Mariana konnte aber nicht fragen ihn aufzunehmen, zudem er es auch gar nicht wollte. Er hatte keine guten Erfahrungen mit Gruppen gemacht. Die beiden haben sich immer wieder getroffen, doch vor drei Samstagen tauchte er einfach nicht mehr auf. Sie dachte am Anfang er würde vielleicht beim nächsten mal auftauchen, doch das tat er nicht. Das mal darauf war er immer noch nicht wieder da. Es war klar für Mariana das er nicht tot sein konnte. Er war einfach zu gut im kämpfen und verstecken. Seit vorletztem Samstag geht sie immer weiter raus um auf die Suche zu gehen. Vielleicht brauchte er ihre Hilfe?
Als sie gerade durch den Wald neben einer Straße lief, recht nah an der Straße um die Orientierung nicht zu verlieren, hörte sie einen Motor und versteckte sich. Sie kletterte auf einen niedrigen Baum und beobachtete einen Mann, der auf einem Motorrad weggefahren war. Eine Frau schaute ihm hinterher und wartete einen Moment, bevor sie zu einem SUV ging und sah beschäftigt aus. Mariana sah dies als Chance etwas näher heranzugehen und sich hinter einem Busch zu verstecken, nicht sehr weit von der Frau entfernt. Als sie ihre Beute aus dem SUV nahm sah Mariana kurz ihr Gesicht und machte etwas sehr unbedachtes und vielleicht sogar dummes. Sie kam langsam hinter dem Busch hervor.
"Lyra?", sie rief nicht laut, nur so laut, dass man sie gerade genug hören konnte.
Mariana war nicht gerade Vorteilhaft vorgegangen, denn die Frau stand mit dem Rücken zu ihr. Sie weiß nicht wer nach ihr rief und auch nicht ob Feind oder mehr ein Freund. Sie könnte jeden Moment angreifen. Als Mariana das klar wurde, stellte sie sich in die Nähe eines Autos, nur ein paar Meter von ihr entfernt. Zwar riskanter das die Frau denken könnte sie würde angegriffen werden, aber Mariana war sicher und könnte mehr oder weniger die Situation ohne Verletzungen entschärfen. Hoffentlich war es Lyra und niemand anderes...
@Lyra Heyworth
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Lyra war eine gute Kämpferin, eine sehr gute sogar und eine ebenso gute Jägerin. Sie war stets auf der Hut und achtete immer auf ihre Umgebung. Nur einen Moment der Unachtsamkeit könnte in dieser Welt den Tod bedeuten. Sie selbst musste dies schon mehrmals am eigenen Leib erfahren. Lyra war noch jung als die Seuche ausbrach, aber alt genug um sich an jedes einzelne Bild zu erinnern. Wäre sie nicht auf die Gruppe Reiter gestoßen, wäre sie heute mit ziemlicher Gewissheit nicht mehr am Leben. Sie gaben sich keinen Namen doch schnell war klar, dass diese Menschen schon bald für Lyra so etwas wie ihre Familie werden wurden. Sie lehrten sie in allen wichtigen Disziplinen die es benötigte um in solch einer Welt zu überleben. Sie formten sie zu der starken Persönlichkeit und unangefochtenen Kriegerin die sie heute war. Doch auch heute, einige Jahre später, hatte sie ihre schwachen Momente, Momente in denen sie Augen und Ohren nicht überall hatte. Die Narbe auf ihrer rechten Flanke war solch einem Umstand geschuldet. Noch immer konnte Lyra nicht verstehen dass sie den Mann zwischen den Büschen nicht hat kommen hören aber auch heute schien sich ihre Aufmerksamkeit vollends auf die unwesentlichen Dinge zu konzentrieren. Sonst wäre ihr wohl nicht der dunkle Schatten entgangen der sich ihr langsam näherte und schließlich hinter einem Busch keine 10 Meter von ihr entfernt zur Ruhe kam.
Sie war kaum ein paar Schritte gegangen, wollte gerade eine der Karossen überwinden als sie plötzlich wie aus dem Nichts eine Stimme hörte, die ihren Namen aussprach. Schlagartig blieb sie stehen, ihr Herz setzte aus. Spielte ihr Gehirn etwa einen Streich? Doch das konnte nicht sein, die Klangfarbe war viel zu deutlich. Binnen eines Bruchteils einer Sekunde lies sie den Rucksack fallen, nahm ihren Bogen, welchen sie sich zuvor umgelegt hatte, sowie einen Pfeil und spannte diesen während sie sich umdrehte auf und richtete die Spitze auf die fremde Person. Sie war bereit zu schießen, wenn es von Nöten war, doch nur ein Blick auf ihr gegenüber lies sie stocken und den Bogen langsam wieder absinken. Sie erkannte Mariana sofort. Kein Wunder, schließlich war sie die jüngere Schwester von Lio. Sie hatten sich eigentlich immer gut verstanden, doch mittlerweile waren drei Jahre ins Land gezogen. Drei Jahre in denen so viel passieren konnte und schließlich musste Lyra wie die Riders tickten. Sie vertrauten nur schwer und wenn man deren Vertrauen missbraucht hatte war es noch schwerer, vielleicht gar unmöglich, dieses wieder zu erlangen. Würde Mariana da eine Ausnahme bilden? Lyra glaubte nicht daran und so fokussierte sie sich nun komplett auf die junge Dame um einen möglichen Angriff entgegen zu treten. Sie wollte sie nicht verletzten, nein das wollte sie wirklich nicht.
„Mariana?“ Lyras Augen weiteten sich und ihre Stimme klang sichtlich erstaunt. Sie hätte wirklich nicht mit der jungen Martinez gerechnet. Ihr war gar nicht bewusst dass sie schon so nah an dem Clubhaus war, schließlich schien die Blonde zu Fuß zu sein. Mit einem leichten räuspern versuchte sich Lyra wieder zu sortieren. „Was machst du hier draußen?“ Sie konnte sich gut daran erinnern dass es der Jüngsten der Familie untersagt war die Außenwelt zu betreten. Doch in drei Jahren konnte sich einiges ändern, immerhin musste sie nun mittlerweile auch schon 20 Jahre sein und somit konnte sie selbst entscheiden was sie tat.
@Mariana Martinez
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Ja, sie war echt nicht gut vorgegangen.
Zum einen wusste sie gar nicht ob es überhaupt Lyra war. Wenn nicht steckte sie in sehr großen Schwierigkeiten. Wenn es Lyra war, konnte sie sich gar nicht unsicherer sein. Entweder war es gut und sie hatte eine 'vermisste' Person gefunden oder es war schlecht und sie würde gleich angegriffen werden. Lyra war vor ein paar Jahren einfach verschwunden, ohne jegliche Hinweise wieso, weshalb oder wohin. Mariana hatte am Anfangs Angst, dass sie entführt wurde, doch es kamen keine Anforderungen, weshalb dieser Gedanke schon nach ungefähr sieben Tagen verschwunden war. Mariana war irgendwie enttäuscht, denn das hieß, das sie freiwillig gegangen war. Sie wollte aber nicht noch länger darüber nachdenken. Menschen kommen und gehen. Menschen werden geboren und sterben. Alles nimmt seinen Lauf. Somit war sie gespannt auf den Verlauf der Situation.
Als die Frau stehen blieb, wusste Mariana, dass sie sich schnell verstecken sollte, doch das würde vielleicht nichts gutes bringen. So blieb sie stehen und riskierte ihr Leben, behielt ihr Messer aber in der Hand. Nur um sicher zu gehen.
Die Frau drehte sich um und spannte ihren Bogen, den sie recht schnell wieder sinken ließ. Marianas Herz pochte, Adrenalin strömte durch ihren ganzen Körper, doch es hatte sich gelohnt, denn es war Lyra!
Sie fragte was Mariana was sie hier suchte, doch Mariana wusste nicht genau was sie darauf antworten sollte. 'Ich suche einen jungen, den ich gefunden habe. Ich fühlte mich schuldig weil ich zugesehen habe wie seine Familie getötet wurde und deshalb habe ich mich um ihn gekümmert, doch jetzt ist er verschwunden und ich hoffe ich finde ihn hier'?
Nein, das wäre nicht gerade gut. Sie sollte es vorerst für sich behalten und kein Drama hervorrufen. Mariana überlegte wie sie schnell das Thema wechseln konnte. Natürlich fielen ihr sofort tausende Fragen ein.
"Was machst du hier? Ich meine, du bist einfach verschwunden und traust dich dann hier in die Nähe zu kommen?", Mariana blieb noch von Lyra entfernt.
Was wäre passiert wenn sie jemand anderes gefunden hätte der sauer auf sie war?
"Ich meine, ich stelle keine Gefahr dar, solange du keine für mich darstellt.", sie ging ein paar Schritte nach vorne.
Lyra könnte sie angreifen, aber sie hatte ihren Bogen gesenkt, was wohl dagegen sprechen würde, doch sie könnte auch einfach wegrennen und Mariana würde sie wieder einmal längere Zeit nicht sehen.
Noch ein paar Schritte weiter. Ihr Adrenalinspiegel steigt immer mehr, ihr Herz rast immer noch und ihr Interesse ist geweckt. Wieso war Lyra gegangen? Was macht sie jetzt? Was war alles passiert?
@Lyra Heyworth
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Lyras musternder Blick lag noch immer wie ein dunkler Schatten über der jungen Martinez. Ihre bisher eher verwunderte Miene wich allmählich dem neutralen, vielleicht sogar etwas grimmig drein blickenden Gesichtszügen, die die meisten von Lyra kannten. Sie war noch nie ein Mensch gewesen, der es einem einfach machte die eigenen Emotionen im Gesicht abzulesen. Schon vor der Apokalypse bevorzugte sie es stets als stark und vor allem unverwüstlich gesehen zu werden. Nach dem die Welt nun zum größten Teil von wandelnden Toten und geisteskranken Lebenden, die mit aller Macht versuchten zu Überleben, bevölkert war, stellte eine Durchschaubarkeit der Gefühle ein noch größeres Risiko dar, weswegen Lyra diese Eigenschaft auch niemals abgelegt hatte. Doch möglicherweise gab es Situationen in denen ein gewissen Maß an Emotionalität gar nicht mal so verkehrt war? Und vielleicht war genau dies eine solche Situation.
Ihr war es keineswegs entfallen, dass Mariana ihrer Frage auswich. „Also gut...“ murmelte die Braunhaarige, kaum hörbar, zu sich selbst. Auch wenn Lyra nicht gerade erpicht war, sich hier und jetzt zu rechtfertigen würde sie es wohl oder übel irgendwann tun müssen, wenn sie nicht für den Rest ihres Lebens wie ein Ausgestoßener an den Grenzen zu den Ridern umher wandeln wollte. Also wieso nicht schon hier anfangen? Doch wie viel würde Mariana vertragen? Die ganze Wahrheit? Es wäre wohl das vernünftigste gewesen. Doch wenn sie, und schlussendlich auch der Rest der Riders erfahren würden, dass sie als Spion der Saviors überhaupt erst zu ihnen gekommen war, könnte sie wohl von Glück reden, wenn sie nicht schon an dieser Stelle eine Kugel in den Kopf bekommt. Nein...das wollte sie ganz sicher nicht riskieren. Sie nahm den Pfeil aus ihren Bogen und hob diese gut sichtbar etwas in die Höhe. „Keine Sorge...du willst reden? Dann reden wir.“ Lyra schulterte den Bogen und steckte den Pfeil zurück zu den anderen. Ihr Blick glitt nun zu dem Messer von Mariana und sie machte ihr mit einem kurzen Nicken verständlich, dass sie dieses nun weg stecken könnte.
Sie stieß ein leichtes Seufzen aus, versuchte sich in den wenigen Sekunden die sie hatte eine plausible Erklärung einfallen zu lassen. „Ich wollte jagen gehen, den Kopf ein wenig frei bekommen.“ begann sie schließlich. „Es war noch sehr früh, die meisten haben noch geschlafen aber in der Morgendämmerung lässt es sich ja bekanntlich am besten jagen.“ Sie machte eine kleine Pause, beobachtete Mariana wie sie schrittweise auf sie zu kam. „Ich bin etwas weiter raus geritten, ich kannte das Gebiet kaum und im Dunkeln sieht bekanntlich alles etwas anders aus. Es kamen ein paar Beißer die nicht weiter problematisch waren, aber es wurden immer mehr und das war wohl für Duchess zu viel.“ Lyra hatte die weiße Stute während ihrer Zeit bei den Ridern im Wald gefunden. Sie musste wohl erst kürzlich ihren Reiter verloren haben, denn sie war äußerst zutraulich und vollständig gesattelt. Auch wenn sie stets höchst sensibel auf Freaks reagierte und auch sonst ein eher sprunghaftes Gemüt hatte, war Lyra tatsächlich etwas traurig als sie das Tier an einen Zombie verloren hatte. „Sie hatte mich abgeworfen und von da an musste ich zu Fuß irgendwie der Horde entkommen.“ Allmählich formte sich ihre Geschichte vor ihrem inneren Auge, als wäre diese tatsächlich so passiert. Nun gut, im Grunde war sie tatsächlich mit Duchess auf der Flucht gewesen, doch bevorzugte sie es einige Details auszulassen.
@Mariana Martinez
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Die Situation entspannte sich so, wie sie es nur konnte und nach einer kurzen Stille in der man nur die Natur und zum Glück keine Menschen oder Beißer hörte, fing Lyra an zu sprechen. Mariana beobachtete sie um erkennen zu können inwiefern sie die Wahrheit sagte. Es war nicht so, dass sie Lyra nicht kannte. Sie wusste wie schwer es war ihre Miene zu lesen, dennoch versuchte sie es. Um ehrlich zu sein, begeisterte sie das und es war wie eine Art Wettbewerb für Mariana Lyras Miene zu entschlüsseln, auch wenn es ein wenig kindisch klingen mochte.
Mariana bekam mit, dass Lyra überlegte, nachdem sie angefangen hatte zu sprechen, so machte sie es auch manchmal wenn sie log, ein wenig Wahrheit wegließ oder einfach nicht wusste was sie sagen sollte weil die Situation plötzlich eintrat. Bei Lyra konnte es alles drei sein. Was genau, das würde sie wohl in diesem Moment nicht herausfinden, aber Mariana versuchte etwas.
"Aber du bist so nah, wieso bist du nicht wiedergekommen, du kennst dich doch so gut aus.", zumindest hatte Mariana das so in Erinnerung.
Sie hätte auch noch mehr fragen können, aber sie wollte es nicht übertreiben. Nach der Antwort von Lyra würde sie entweder mehr wissen oder eben nicht. Wenn Letzteres der Fall sein sollte, wollte sie ihr deutlich machen, dass sie ihr nicht glaubte, aber sie auch nicht gehen lassen wollte. Es war naiv und vielleicht auch dumm, aber so war Mariana. Auch in dieser schweren Zeit konnte sie nicht von vielen ihrer Charaktereigenschaften ablassen. Einige bekamen dies bestimmt mit und waren auch nicht erfreut darüber, aber was sollte sie machen? Lio ging es gewaltig auf die Nerven, dass sie sich so oft noch so kindisch verhielt, doch sie wollte nicht immer so ernst sein wie die anderen. Sie wollte Spaß und auch mal ein wenig vergessen, dass sie in solch einer Welt lebten.
Plötzlich hörte sie leise Geräusche, die vorher nicht da waren. Entweder würde es die Natur sein, die ihr einen Streich spielte oder es hieß Gefahr. Konnten es Beißer sein? Vielleicht waren es auch Anhänger von Lyra oder andere, die die beiden entdeckt hatten.
@Lyra Heyworth
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Schlürfend ging ich durch den Wald, einst hatte ich einer Horde angehört doch diese hatte ich schon lange aus den Augen verloren . Naja war ich eben alleine so brauchte ich meine Beute wenigstens nicht teilen. Wo wir schon beim Thema waren, ich hatte Hunger großen Hunger.
Gut hatte ich erst vor kurzen eine Katze gehabt die verletzt war, oder war es vor Tage? Egal ich hatte trotzdem Hunger. Wenn ich nicht schon Tod wäre würde ich schon glatt behaupten ich würde bald sterben so viel Hunger hatte ich . Hmm wie lange wandelte ich schon? Eine Frage auf die ich keine Antwort wusste , selbst meinem namen weiß ich nicht mehr. An meiner Jacke war ein namens schild auf den gustav Schmidt stand aber lesen konnte ich den eh nicht .
Plötzlich erregte etwas anderes meine Aufmerksamkeit, laute Stimme und wo Stimmen waren , war bekanntlich auch was zu Essen also nix wie hin gehumplet, war gar nicht so einfach , wegen dem vielen Schnee .ich folgte den Stimmen. und schon bald sah ich zwei Leute , na das würde ein Festmahl werden. Humpelt schlich ich mich an die blonde Frau ran und zack hatte ich mir auch schon eines ihrer Handgelenke gekrallt. Hab ich sie ..........ja ich hab sie und gleich ja gleich und dann würde ich mich erst einmal ordentlich an sie sattfressen. Blöd nur dass die sich auch immer wehren müssen anstatt schön brav still zu halten. Egal ich startete meinen Versuch sie zu beißen war gar nicht so einfach wenn die Beute sich ständig wehrte und ich so nicht richtig beißen konnte
@Mariana Martinez
@Lyra Heyworth

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Lyra spürte die skeptische Miene der Blonden auf sich liegen. Es war ihr immer ein Leichtes gewesen die Leute das denken zu lassen was sie wollte. Lügen, oder wie in diesem Fall nur die halbe Wahrheit zu sagen, war schon immer eines ihrer größten Steckenpferde gewesen. Selbst vor der Apokalypse hatte sie dieses Vorgehen schon mehr als ein Mal vor Hausarrest oder Nachsitzen bewahrt, mal davon abgesehen, dass sie diese Art von Maßregelungen nie wirklich ernst genommen hatte. Doch ob Mariana ihr nun wirklich nicht glaubte oder lediglich misstrauisch war, schließlich hatte sie jeden Grund dazu, konnte Lyra im Moment noch nicht mit Sicherheit sagen, weshalb sie ihre Fassade weiterhin aufrecht hielt. Schließlich folgte eine Frage von Mariana, auf welche Lyra am liebsten mit dem verdrehen der Augen reagiert hätte. Könnte sie es nicht einfach so hinnehmen? Doch letztendlich musste sich Lyra eingestehen dass sie in Marianas Situation wohl nicht anders reagiert hätte. Eine gesunde Skepsis war heutzutage nun mal Überlebensnotwendig. Sie wollte ihr diese Frage beantworten und nickte schließlich leicht. „Den Sturz habe ich nicht ganz ohne Schaden überstanden. Ich hatte ein paar geprellte Rippen und ich bin mir sicher meinem Handgelenk ging es auch schon mal besser. Ich konnte meinen Bogen nicht mehr spannen und das Schwert in der linken Hand nutzte auch nicht viel. Ich konnte also nur fliehen.“ Sie konnte sich noch ganz genau daran erinnern wie sie der Situation völlig wehrlos ausgesetzt war und zum ersten Mal seit langem nicht mit völlig klarem Verstand gehandelt hatte sondern förmlich ums Überleben gerannt war. „Diese Horde war mir bestimmt eine Stunde auf den Fersen. Jedes Mal wenn ich glaubte sie abgehangen zu haben, kamen sie von einer anderen Richtung. Es fällt mir schwer das zuzugeben, aber ich schätze ich habe einfach irgendwann die Orientierung verloren.“ Der letzte Teil ging ihr besonders schwer von den Lippen, denn grundsätzlich hatte Mariana recht. Sie war wirklich sehr gut darin Spuren zu lesen und eigene Schwächen eingestehen gehörte nun wirklich nicht zu Lyras Lieblingsbeschäftigungen. Doch dieser Tag war auch in der Realität nicht gerade ihr bester Tag und die darauffolgenden Wochen waren nicht wirklich besser. „Ich hab mich irgendwie durchgeschlagen und war seit dem fast die ganze Zeit oben in den Bergen. Ich konnte nicht zurück kommen...“ Ihr Blick richtete sich gen Boden und ihre Stimme hörte sich nun merklich sentimentaler an. Es war ein Moment der Schwäche, das selbe Gefühl, welches sie damals verspürt hatte als sie realisierte dass es kein zurück mehr gab, suchte sie nun auch jetzt heim.
Ein leises rascheln lies nun auch Lyra wieder aufblicken und all ihre Sinne schärfen. Zuerst sah sie zu Mariana, doch diese hatte den selben verwunderten Gesichtsausdruck. Es waren also keine Leute von ihr, zumindest keine, von denen sie wusste. „Pass auf..“ Murmelte sie, gerade so laut, dass die Martinez ihre Worte hören sollte. Lyra selbst stieg auf die Motorhaube eines roten PKW's um sich einen besseren Überblick zu verschaffen und griff wieder nach ihrem Bogen, um bei einem Angriff jeder Art bereit zu sein. Dabei ließ sie die Blonde aus dem Blick und musterte die Umgebung. Doch da war nichts. Erst als sie sich wieder zu der Martinez umdrehte um ihr mitzuteilen dass es vermutlich nur irgendein Tier war, erkannte sie die Quelle der Geräusche. Langsam aber zielstrebig hatte sich ein Beißer der jungen Rider genähert. Gerade wollte Lyra ihr zurufen, da hatte er auch schon ihre Hand gepackt und versuchte seine Zähne hinein zu bohren. „Scheiße!“ Blitzschnell zog sie einen Pfeil hervor und zielte auf den Freak., was gar nicht mal so einfach war, denn durch die Abwehrbewegungen Marianas kam sie immer wieder in ihre Schussbahn. Doch sie musste schießen und so lies sie ihren Pfeil mit einem leisen zischen durch die Luft fliegen.
@Mariana Martinez
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Es war kein angenehmes Gespräch, weil sie es hasste Menschen so 'auszufragen'. Es war ihr eigenes Ding und keiner konnte etwas machen, sie war ein eigenständiger Mensch. Doch sie hätte gerne mehr erfahren um mehr zu verstehen, aber wenn Lyra es nicht wollte oder konnte, musste sie es so hinnehmen. Es war kein verzeihen, es war verstehen. Wie auch immer die ganze Situation ausgehen würde, Mariana würde sie nicht behandeln als wäre sie eine Fremde, aber auch nicht als wäre sie eine Freundin. Auch wenn sie es gerne so gehabt hätte. Sie hatte, auch wenn sie nicht viel Alter trennte, zu ihr rauf gesehen und sich damals gefragt, ob sie irgendwann Freundinnen werden könnten. Nicht mehr so wie früher, mit Shoppen und Kaffee trinken, vielleicht mal feiern. Es war mehr, zusammen nach draußen, tratschen und sonstiges, was man mittlerweile macht, machen. Doch, wie gesagt, schlug sie sich das alles aus den Kopf, als sie verschwand, beziehungsweise kurz danach.
Nur ein kurzer Gedanke, bevor das rascheln die Aufmerksamkeit der beiden erregte. Mariana war fast immer mit einem Messer raus, da es aufgefallen wäre, hätte sie sich etwas anderes genommen. Immerhin durfte sie gar nicht alleine raus und es würden schwere Konsequenzen auf sie warten. So fragte sie sich, ob es vielleicht doch sein könnte, dass es Rider waren, die bemerkt hatten, dass sie 'abgehauen' war. Sofort schlug ihr Herz noch mehr und ihre Hände finden an zu schwitzen. Sie griff zu ihrem Gürtel, an dem ihr Messer in einer Scheide lag, doch sie zückte es nicht. Mariana konnte die Gefahr noch nicht sehen und wollte niemanden verletzen, der vielleicht nur Hilfe brauchte. Sie schaute sich um und sah noch im Blickwinkel, wie Lyra auf die Motorhaube stieg um sich von oben einen Überblick zu verschaffen. In dem Moment griff jemand nach ihrem Handgelenk. Sofort, aus Reflex, zog sie ihre Hand an den Körper, nur nicht zu nah. Sie wurde an das Auto gedrückt, welches neben ihr war, und als sie sich mit dem Rücken dagegen drückte, um sich mehr Halt zu verschaffen, erkannte sie ihren Angreifer. Panik breitete sich aus, auch in ihrem Gesicht. Sie versuchte zu ihrem Messer zu greifen, doch sie kam nicht dran. Mit einem Fuß versuchte sie den Beißer zurückzudrängen, was auch einen kurzen Moment funktionierte, doch schon kam er wieder näher. Mariana war so angestrengt, dass sie laute Töne von sich gab und vielleicht auch ein paar mal leise Hilfe rief. Mit solchen Worten sollte man nämlich aufpassen, es könnte Menschen anlocken die aus dieser Hilflosigkeit ihre Vorteile zogen. Sie drehte ihren Kopf hilfesuchend zu Lyra und hoffte sie war noch da. Und tatsächlich hatte sie ihren Bogen gespannt und versucht den Beißer und nicht Mariana zu treffen. Wieder versuchte sie den Beißer etwas weiter von sich zu drängen. Sie hörte auf einmal ein zischendes Geräusch und wurde nach unten gezogen. Lyra hatte den Beißer wohl getroffen, doch der Griff löste sich nicht ganz, weil die Knochen zu steif waren. Sie beugte sich, außer Atem und löste ihr Handgelenk aus dem Griff des wieder toten Beißers. Sie schaute Lyra dankend an, konnte aber noch nichts sagen. Im Augenwinkel erkannte sie dann, dass sich etwas bewegte. Es hätte ein Tier oder der Wind sein können, doch nach der Situation zuvor schaute sie sehr genau hin. Es waren weitere Beißer, nicht zu nah aneinander, also keine Horde, doch Mariana hatte sie wohl angelockt. Sie schaute wieder zu Lyra und machte eine Handbewegung in die Richtung, bewegte sich gleichzeitig, so unauffällig es ging, zu ihr. Lyra könnte einige schon von weitem töten, Mariana würde sich dann um die kümmern, die sie nicht erwischte.
@Lyra Heyworth
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Es fühlte sich an wie eine halbe Ewigkeit, ehe Lyra wieder Luft durch ihre Lungen strömen lies und der Druck, welcher sich in ihr aufgebaut hatte, mit einem Mal von dannen zog. Erst jetzt, wo sie wieder ruhiger atmen konnte öffnete sie langsam die Augen. Hatte sie wirklich blind geschossen? Oder war dies nur eine Reaktion um inständig zu hoffen, dass der Pfeil die richtige Person treffen würde? Lyra konnte es beim besten Willen nicht mit Gewissheit sagen. Zwar wusste sie genau, dass sie niemals das Risiko eingehen würde, eine Pfeil abzusetzten ohne das Ziel genau im Blick zu haben, doch diesmal war es anders. Die Ruhe, welche sie sonst bei ihrer Ausführung ausstrahlte, war fast komplett verflogen. Es war schon eine ganze Weile her, dass sie sich in einer solchen Situation befunden hatte. Nicht etwa, der eigentliche Angriff, dies gehörte zu den täglichen Gefahren die auf einen lauerten und auf welche man immer gefasst sein musste. Es war vielmehr die Angst, das richtige Ziel nicht korrekt anvisiert zu haben und daneben zu treffen. In den meisten Fällen würde dies nur für den Schützen wirklich gefährlich werden, wenn er einen Pfeil nach dem anderen im Erdboden versenkt, doch hier hing das Leben einer jungen Dame ab. Eine Dame, für deren Tod Lyra ganz sicher nicht verantwortlich sein wollte. Erneut schien sich die Luft in ihr zu stauen. Doch als sie schließlich den Blick auf Mariana richtete, welche noch immer am Boden lag, sich aber allmählich aus dem Griff des nun endgültig Toten, befreite, gab sie einen leisen, erleichternden Seufzer von sich. Mariana schien es geschafft zu haben den Beißer möglichst weit weg von sich zu halten, denn der Schuss war perfekt in die Schläfe gesetzt, hatte Lyra doch versucht ihn im hinteren Teil des Kopfes zu treffen um die Chance zu minimieren die Blonde zu treffen.
Sie tat ihren dankenden Blick mit einem leichten Nicken und einem sachten Lächeln auf den Lippen ab, ehe sie ihre Aufmerksamkeit erneut der Umgebung widmete. Für den Moment schienen sie sicher zu sein und so stieg Lyra nun wieder von dem Wagen und ging ein paar Schritte auf die junge Martinez zu. „Schon dem zweiten Rider heut das Leben gerettet. Wenn das so weiter geht verdiene ich wohl einen Orden...“ Murmelte sie leise vor sich hin, während sie die Wasserflasche, welche sie von Clay geschenkt bekommen hatte, aus dem Rucksack wühlte um sie Mariana zu reichen. Nach so einem Nahtoterfahrung tat ein Schluck Wasser bestimmt ganz gut. Doch diese hatte ihre Aufmerksamkeit bereits in die Ferne gerichtet und so folgte Lyra ihrem starren Blick und verstand sofort. Das Wasser musste wohl noch warten und wurde zunächst auf den Boden gestellt.
Es wunderte Lyra, dass sie die Beißer nicht selbst entdeckt hatte, als sie noch auf der Karosserie stand. Doch nur ein kurzer Blick zurück machte ihr deutlich, dass die Sicht ausgerechnet auf diese Stelle durch einen weiteren Wagen versperrt gewesen sein musste. Die beiden waren strategisch klar im Vorteil, nicht dass Freaks in irgendeiner Weiße über strategische Züge nachdachten. Ihr einziges Ziel war es zu essen und ihr aktuelles Ziel lag noch etwa zehn bis fünfzehn Meter von ihnen entfernt. Das würde den beiden genug Zeit einräumen die meisten von weitem zu eliminieren ehe sie wirklich gefährlich werden konnten. Lyra zog schließlich den Pfeil aus dem Schädel des Zombies, welcher eben noch mit Mariana gerungen hatte, wischte diesen an der Kleidung des Toten ab und setzte ihn erneut in den Bogen ein. Sie warf noch einen kurzen, mutmachenden Blick zu Mariana ehe sie den ersten Pfeil durch die Luft segeln ließ und der erste Freak zu Boden ging.
@Mariana Martinez
@Lyanna Lockhart
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Es war Schicksal und Glück zugleich, dass Mariana Lyra entdeckt hatte. Denn sie hätte so oder so die Beißer getroffen und da war es sicherer mit Lyra als ohne und dann noch alleine im Wald. Sie müsste sich wohl irgendwas überlegen um sich bei Lyra zu bedanken, doch das musste noch ein wenig warten. Beißer waren nämlich hauptsächlich in Horden anzufinden, was natürlich für die Menschen ein Nachteil war. So wusste sie sofort, dass noch andere folgen würden, doch so nah hatte sie diese nicht erwartet. Schnell holte sie eines ihrer Messer raus und machte sich bereit, auch wenn sie nebenbei noch am überlegen war, wie sie ihnen entkommen konnten. Die meisten Sachen, wie Feuer oder Lärm, waren jedoch für das Clubhaus und andere Menschen in der Nähe gefährlich, so musste sie das schnell streichen, auch wenn genug Autos für dieses Feuer in ihrer Nähe waren. Vielleicht würde ihr noch etwas einfallen, nur musste sie ihre ganze Konzentration auf die Herde Beißer richten, damit sie oder Lyra nicht alleine enden würden. Zu zweit hatten sie dann doch mehr Chancen als alleine.
Mariana hatte schon ein paar Herden gesehen, einige waren sehr groß und unbesiegbar, doch trotzdem war jede Herde besonders. Außerdem fühlte sie sich neben Lyra ein wenig hilflos, denn immerhin hatte sie einen Bogen und Mariana nur Messer. Doch so konnte sie Beißer, die nicht von Lyra getroffen wurden, töten, damit sie nicht noch weiter in ihre Nähe kommen würden.
Schätzen, hinlaufen, töten und wieder zurück. Oder stehenbleiben und auf den nächsten warten. So sah Marianas Plan aus, doch würde sie das nicht allzu lange aushalten können, vor allem nicht, wenn die Beißer noch so stark sind wie ihr letzter Angreifer.
Als Lyra kurze Zeit später den ersten Pfeil in den Kopf eines Beißers schoss, überlegte Mariana das Auto neben sich als Hilfe zu nehmen. Sie könnte die Tür öffnen, einen Beißer reinlocken und den Kopf mit der Tür zerschmettern. Und so machte sie es auf mit einem Beißer, der neben das Auto auf die beiden zu kam. Sie lockte ihn und dann kam die Tür zum Einsatz. Natürlich musste sie drei mal die Tür wieder öffnen, aber es hatte sie gelohnt. Sie schaute zu Lyra hoch und dann auf die Beißer, die noch weit genug entfernt waren. Sie ging wieder auf die andere Seite und schätze ein. Sie konnte nicht genau sehen, wie viele es insgesamt waren, doch sie ließen recht ausgestreckt, so dass sie vielleicht drei oder vier zusammen erreichen würden. Lyra würde bestimmt ein oder zwei töten können, den Rest musste Mariana übernehmen. So rannte sie schnell wieder zur Seite und entfernte die Leiche des Beißers um im Notfall noch einen mit der Tür zu erledigen. Die Autos waren also doch zu etwas nützlich außer Schutz.
Mariana atmete tief durch und dachte nebenbei wider nach. Vielleicht wusste Lyra einen Ausweg, immerhin kannte sie sich aus.
"Hast du ne Idee wie wir ihnen entwischen können?", fragte sie, diesmal aber nicht mehr so leise, da die Beißer so oder so auf sie zukamen.
Hoffentlich würde ihr etwas einfallen, denn wenn nicht, würde nur noch der Wald ein Ausweg sein, der sicher vor den Lebenden war. Auf der Straße würden sie nämlich für beide Feinde ein perfektes Opfer sein und das würde sie viel zu gerne verhindern.
"Mir würde nur der Wald einfallen und der Rest würde nur noch mehr Beißer anlocken und das wäre fürs Clubhaus nicht wirklich gut.", fügte sie noch hinzu, damit es nicht so klang, als hätte sie sich keine Gedanken über andere Wege als abhauen gemacht.
@Lyra Heyworth
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Mit analytischem Blick beobachtete Lyra die Beißer wie sie schlurfenden Schrittes näher kamen. Es waren knapp über zehn dieser Kreaturen weit über das Feld neben dem Highway verteilt. Ein Anblick, welcher sich mittlerweile recht selten Bot, aber sicher nicht zum Nachteil der beiden Frauen sein sollte. Während man früher, als das ganze Chaos begann, tatsächlich fast nur auf kleinere vereinzelte Grüppchen von maximal fünf Freaks traf, und größere Horden lediglich um große Städte anzutreffen waren, war dies heute keine Seltenheit mehr. Es schien fast so als hätten diese Kreaturen eine Art Herdentrieb, gewiss nicht so wie man es von Schafen oder Rindern kannte, um weniger angreifbar für Fressfeinde zu sein. Doch war es kein Geheimnis, dass Freaks von lauten Geräuschen oder Licht angelockt werden und vielleicht ziehen sie von da an gemeinsam durch die Welt statt sich zu zerstreuen, ohne wirkliche Absicht, dennoch irgendwie automatisch, was sie um so gefährlicher machte. Denn zwanzig Beißer auf einen Haufen zu erledigen war weitaus schwieriger als die gleiche Anzahl zerstreut anzutreffen. Doch all das waren nur Spekulationen und Vermutungen, anders konnte sich Lyra die Herdenbildung jedoch nicht erklären.
Sie lies einen Pfeil nach dem anderen in den Köpfen der Freaks versenken und doch bekam sie zunehmend ein ungutes Gefühl. Sie hatte nicht mehr viele Pfeile, bereits vor dem Angriff waren sie schon knapp bemessen. Sie hatte nicht mehr viele Optionen. Sie konnte all ihre Pfeile verschießen, müsste aber in Zukunft erst einmal auf Nahkampf umschwenken, statt von sicherer Distanz zu schießen. Oder aber sie erledigt die restlichen Beißer so und kann sich so vielleicht noch ein paar Pfeile wieder holen. Kurz blickte sie zu Mariana, welche gerade eine Autotür auf einen Beißer einschlug. Sie hatte wirklich Einfallsreichtum, dass musste Lyra ihr lassen. Doch sicher würde sie dies nicht lang durchhalten, schließlich war es ein ziemlicher Kraftakt die Tür immer und immer wieder gegen einen Beißer zu schlagen. Natürlich könnte Lyra auch einfach verschwinden und die junge Martinez allein lassen, doch das war schon lange keine Option mehr. So legte Lyra also ihren Bogen neben die Wasserflasche welche sie zuvor auf der Straße abgelegt hatte, dieser würde sie nur behindern. „Ich hoffe du hast keine Angst vor Pferden. Mit dem sind wir schneller hier weg, als zu Fuß.“ Sie deutete auf das braune Tier, welches noch immer an dem LKW gebunden war und noch nervöser als zuvor hin und her trat. „Aber erst muss ich mir ein paar Pfeile zurück holen. Kommst du hier oben klar?“ Nur kurz wartete sie auf eine Antwort, sprang dann über die Leitplanke und rannte auf den ersten Beißer zu. Dabei zog sie ihr Kurzschwert aus der Waffenscheide und zerteilte keine drei Sekunden später den ersten Kopf eines Beißers. Lyra musste zugeben sie hatte diese Art des kämpfens vermisst. Zu lange hatte sie aufgrund ihrer Verletzung nicht mehr das Schwert schwingen können um so mehr genoss sie es nun, einen Freak nach dem anderen aus nächster Nähe töten zu können, es versetzte sie gar in eine Art Blutrausch, bis kein Beißer in ihrer Nähe mehr übrig war. Tief durchatmend steckte sie die Waffe zurück, wischte sich das Blut notdürftig aus dem Gesicht und warf einen Blick zu Mariana die souverän einen Beißer tötete. Schließlich sammelte sie die Pfeile ein, welche noch einmal zu gebrauchen waren. Etwas weiter weg waren noch ein paar Beißer, diese würden den Beiden, aber nicht mehr gefährlich werden, denn ehe sie den Highway erreicht hatten, würden die beiden Damen bereits weg sein.
Lyra sammelte ihren Bogen und den Rest, den sie auf der Straße liegen gelassen hatte wieder ein, signalisierte Mariana, dass nun die Zeit gekommen war um zu verschwinden. Der Plan war es, Mariana in der Nähe des Clubhauses abzusetzen und und sie selbst würde...nun um ehrlich zu sein wusste sie nicht was sie dann tun würde. Im Clubhaus würde man sie sicher nicht freundlich empfangen, selbst wenn sie Mariana womöglich das Leben gerettet hat, weswegen es vielleicht das beste war, wieder zu verschwinden. Es war so und so eine blöde Idee gewesen sich wieder in die Nähe der Riders zu begeben.
Sie lief zu ihrem Pferd, versuchte es zu beruhigen, erfolglos und dann durchzog sie ein schrecklicher Schmerz. In all der Panik schien das Ross nicht mehr auf seine Füße zu achten wodurch es einen mit voller Wucht auf Lyras rechten Fuß zum stehen brachte. Es verlangte sie einiges ab jetzt nicht laut aufzuschreien. Und als wäre dies nicht genug riss das Tier ihr die Leine aus der Hand und kam seinem Fluchttrieb nach. „Verdammtes Mistvieh.“ fluchte sie unter dem erneuten Schmerz, welcher nun von ihrer Hand ausging. Es war ungewöhnlich, dass sich das Tier so extrem verhält, waren die wenigen Beißer doch noch recht weit entfernt. Doch als sie einen Blick hinter den LKW wagte wurde ihr plötzlich alles klar. Eine rießige Herde, weit über zwanzig Beißer hatte sich langsam und ungewöhnlich leise den Highway hinauf geschlängelt und waren den beiden Damen gefährlich nahe. Schnell begab sie sich zurück zu Mariana, ignorierte dabei den Schmerz der sie bei jedem Schritt durchzog. Da war etwas gebrochen, das war sich Lyra sicher. „Ich hoffe du hast einen Plan B parat. Denn meiner ist gerade zur Vorspeise einer Horde geworden mit der ich mich nicht unbedingt anlegen will.“ Es war ein schrecklicher Anblick wie ihr Pferd nach Hilfe schreiend zu Boden ging, was die beiden Damen nun zwang einen anderen Weg zu finden um hier schnellstmöglich zu verschwinden.
@Mariana Martinez
@Lyanna Lockhart
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